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November/Dezember 2013 . www.missio.at

allewelt DAS MAGAZIN DER PÄPSTLICHEN MISSIONSWERKE

Ein Leben ohne Sprache

In Kambodscha hat Father Charlie Dittmeier erstmals die Gebärdensprache für Gehörlose eingeführt

„Wir wollen keine christliche Partei gründen“

Der koptisch-katholische Patriarch Ibrahim Isaac Sidrak spricht über die Lage in Ägypten

UNTER VERFEINDETEN STÄMMEN Father Steven Ochieng ringt an der Grenze Kenias zu Äthiopien um eine friedliche Lösung eines alten Konflikts

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Missio ist eine päpstliche Einrichtung, die unter dem Namen „Päpstliche Missionswerke“ in mehr als 150 Ländern vertreten ist. Missio – die Päpstlichen Missionswerke in Österreich wollen Menschen im christlichen Geist bilden. Sie helfen in den ärmsten Ländern der Welt mit Nahrung, Zugang zu Bildung und mit Gottes Wort.

DER AUFTRAG VON MISSIO Der größte Teil der Christen lebt heute in den sogenannten „Ländern des Südens“. Missio ist eine materielle und spirituelle Brücke zwischen Nord und Süd: Zahlreiche Veranstaltungen und Publikationen wecken das Interesse am Leben unserer Schwestern und Brüder in aller Welt und das Bewusstsein unserer gegenseitigen Verantwortung. Den Christen in den Ländern des Südens fehlen vor allem finanzielle Mittel für ihre pastoralen und sozialen Aufgaben. Mit der jährlichen weltweiten Kirchensammlung am Weltmissions-Sonntag im Oktober werden die 1.100 ärmsten Diözesen der Welt unterstützt. Die Päpstlichen Missionswerke gewährleisten in internationaler Absprache eine gerechte Verteilung der Mittel. Eine weitere Kirchensammlung „Für Priester aus allen Völkern“ am 6. Jänner ermöglicht die Ausbildung von Priestern in den Ländern des Südens. Darüber hinaus unterstützt Missio jährlich eine Vielzahl an Projekten in Afrika, Lateinamerika und Asien.

Menschen dienen, Gott geben: gegenseitig unterstützen füreinander beten voneinander lernen

„Der katholischen Kirche verdanke ich meinen Glauben an Jesus Christus. Als ich sah, wie viel unsere Priester in der Turkana leisten und wie groß der Bedarf an Katechisten ist, die die Missionare unterstützen, da habe ich beschlossen, mein Talent für die Kirche zur Verfügung zu stellen. Als verheirateter Laie wollte ich Christus auf diese Weise nachfolgen und für die anderen ein Vorbild sein.“ Dismas Ekaru Katechist in Kenia

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Editorial ✜ 6/2013

Father Christopher Hartley, ein Missionar im kriegsgefährdeten Süden von Äthiopien, besuchte uns jüngst in der Missio-Zentrale. Seit sechs Jahren lebt er inmitten einer rein muslimischen Bevölkerung. Die meisten sind Flüchtlingsfamilien, deren Väter sich freiwillig oder auch unfreiwillig einer der kriegsführenden Gruppen angeschlossen haben. Da es an allem fehlt, baut Fr. Christopher ein Ernährungszentrum und eine Schule auf, und Missio unterstützt ihn dabei. Gerade einmal fünf Katholiken zählt er bei der Sonntagsmesse. Sonst ist er vor allem von Wüstenstaub und auch von Islamisten umgeben. Oft fragen ihn die Menschen, was er denn hier wolle. Darauf antwortet er: „Ich bin hier, weil Gott Euch liebt.“ Der Begriff „Liebe“ komme in seinem muslimischen Umfeld nicht vor, erzählt nicht darunter. Man heiratet dort auch nicht aus Liebe, sondern Hochzeiten werden von den Familien arrangiert.“ Einen Heiligen Abend verbrachte Fr. Christopher alleine in seiner Missionsstation. Eine innere Krise bahnte sich an. Er fragte sich und Christus, was er in dieser „gottverlassenen Gegend“ noch verloren habe. Am Christtag besuchte er in der nächstgelegenen Stadt die Baustelle einer Schule, die er zu beaufsichtigen hatte. Beim Abschied entstand eine Aufregung unter den somalischen Frauen, die ihn sprechen wollten. Sein Dolmetscher wies ihn darauf hin, dass die Frauen mit fremden Männern, außer im Beisein ihrer eigenen Ehemänner, gar nicht reden dürfen. Sie seien darüber gar nicht erfreut, dass der Bau bald fertig sei und ihnen übergeben werden soll. Fr. Christopher war erstaunt, denn er war überzeugt, ihnen mit der Schule ein schönes Geschenk zu machen. Wie sich herausstellte hatten sie Angst, dass er nach der Fertigstellung wegziehen und nicht mehr zu ihnen kommen würde. Sie fürchteten, die Schule könnte dann vom somalischen Militär okkupiert werden. Der tiefere Grund ihrer Angst war: „Bisher haben wir wie Tiere gelebt. Durch diese Schule werden unsere Kinder in Zukunft wie Menschen leben.“ Fr. Christopher sah darin die Antwort Gottes auf seine Sinnkrise: „Durch den Mund dieser alten Frauen erkannte ich, dass nicht mein Tun, sondern meine Anwesenheit unter den Menschen in dieser abgelegenen Region das wichtigste Zeugnis war. Ohne Worte haben sie die Liebe Gottes erfahren.“ Mission hat viele Gesichter. Nehmen wir die Advents- und Weihnachtszeit zum Anlass darüber nachzudenken, wie die Menschen an den Peripherien unseres Lebens an uns das Zeugnis der Liebe Gottes erkennen.

Video

Blog

PATER LEOS BLOG In seinen Videoblogs auf der Webseite von Missio beschäftigt sich Msgr. Maasburg mit aktuellen Themen und den großen spirituellen Themen – knapp und auf den Punkt gebracht.

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DAS MAGAZIN DER PÄPSTLICHEN MISSIONSWERKE

Herzlichst, Ihr Ein Leben ohne Sprache

In Kambodscha hat Father Charlie Dittmeier erstmals die Gebärdensprache für Gehörlose eingeführt

„Wir wollen keine christliche Partei gründen“

Der koptisch-katholische Patriarch Ibrahim Isaac Sidrak spricht über die Lage in Ägypten

UNTER VERFEINDETEN STÄMMEN Father Steven Ochieng ringt an der Grenze Kenias zu Äthiopien um eine friedliche Lösung eines alten Konflikts

Foto: Missio/Czernin

Cover 6/13, Kenia: Fr. Steven Ochieng ringt an der kenianischen Grenze zu Äthiopien um die friedliche Lösung eines generationenübergreifenden Konflikts zwischen zwei Stämmen.

allewelt

Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke

IMPRESSUM: Alleineigentümer, Herausgeber und Medieninhaber: Missio-Päpstliche Missionswerke in Österreich, Seilerstätte 12/1, 1010 Wien, Tel. (01)513 77 22, Fax (01)513 77 37, E-Mail: allewelt@missio.at; Redaktion: Mag. Stefan Beig, Mag. Marie Czernin, Philipp Langmann, Mag. Bernhard Rindt (ON MISSION); Ständige Mitarbeiter: Mag. Monika Schwarzer, Mag. Eugen Waldstein; Art Direktion und Grafik: Petra Kuchenbecker; Illustrationen ON MISSION: Mirek Kolar; Herstellung: Print ON (Druck),m2p medienfabrik (Litho). „alle welt“ wird auf umweltfreundlichem, chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Bestellungen: Seilerstätte 12/1, 1010 Wien Offenlegung im Sinne des Mediengesetzes: „alle welt“ erscheint zweimonatlich, und zwar im Jänner, März, Mai, Juli, September, November. „alle welt“ ist das Magazin des Päpstlichen Werkes der Glaubensverbreitung und informiert über Weltkirche, Religionen und Kulturen in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika. Der Jahresbeitrag im Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung für das Missio-Magazin „alle welt“ beträgt 12,- Euro (Ausland 17,- Euro). Bankverbindung: Postscheckkonto Nr. 7015.500

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KENIA

Inhalt ✜ 6/2013

Fr. Steven Ochieng setzt sich für eine Aussöhnung unter den verfeindeten Nomadenstämmen in der Turkana ein.

Interview über die Mission und die Lage der Kirche.

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Die Reportage aus der Weltkirche

ÄGYPTEN Der koptisch-katholische Patriarch von Alexandrien, Ibrahim Isaac Sidrak, spricht über Politik und die prekäre Situation der Christen in seinem Land.

24 KONGO Schwester Brigitta Raith empfand keinen Kulturschock, als sie 1992 zum ersten Mal in den Kongo reiste. Sie fühlte sich dort gleich ganz zuhause.

Starke Schwester berichtet von ihrem Leben in der Mission

Die Reisenotizen entführen nach Yangon. MYANMAR/BURMA

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KAMBODSCHA

Der amerikanische Missionar Fr. Charlie Dittmeier bringt den Gehörlosen in Kambodscha die Gebärdensprache bei.

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Das Thema: Ein Leben ohne Sprache

In Yangon, der ehemaligen Hauptstadt von Myanmar, ist das Leben heute entspannter als noch vor zwei Jahren, denn die einstige Militärdiktatur öffnet sich.

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AKTUELLES 08–11 Kontinente

INNEHALTEN 06–07 Ein Augenblick Im Krieg um Syrien geraten die Christen immer mehr in Bedrängnis. Nun droht einer der ältesten christlichen Gemeinden der Untergang.

Neuigkeiten aus der Weltkirche: Trauer über die Anschläge in Pakistan und in Nairobi u. a.

26–27

Interview Der koptisch-katholische Patriarch von Alexandrien, Ibrahim Isaac Sidrak, erläutert die schwierige Lage der Christen in Ägypten. Er kritisiert die Muslimbrüder und verteidigt das Verhalten der ägyptischen Armee.

32–33

Mission Österreich Missionarische Neuigkeiten aus Österreich: das „alle welt“-Fest in Großrußbach und die Wallfahrt für die Weltkirche in der Steiermark.

SERIE 24–25 Starke Schwestern Sr. Brigitta Raith erlebte zwei Kriege in der Demokratischen Republik Kongo. Heute ist sie als Regionalleiterin ihres Ordens für die Region Kongo-Südafrika zuständig.

SERVICE 28–29 Gusto Die Königsmakrele mit schwarzen Bohnen und Gurken ist ein beliebtes Fischgericht aus Asien.

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Reportage Weltkirche Die Nomadenstämme der Dassanech und der Turkana sind seit jeher miteinander verfeindet. Fr. Steven Ochieng ringt an der kenianischen Grenze zu Äthiopien um eine friedliche Lösung des Konflikts.

Reisenotizen Seit der Öffnung Myanmars vor zwei Jahren, erlebt Yangon, die ehemalige Hauptstadt, einen Wirtschaftsboom, der Investoren anzieht.

REPORTAGEN 12–21 Thema: Gebärdensprache In Kambodscha sind etwa 51.000 Menschen gehörlos. Bis vor kurzem gab es für sie keine Gebärdensprache, in der sie sich ausdrücken konnten. Erst Fr. Charlie Dittmeier vom Maryknoll-Orden hat eine solche für sie entwickelt.

Kraft der Stille Beten verändert die Welt, heißt es, und schafft Ruhe im Alltagsstress.

Gedankensplitter Die Lage der verfolgten Christen wird in den Medien zunehmend thematisiert. Doch wie glaubwürdig ist Europa, wenn es von den Menschenrechten spricht?

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22–23

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Gehört – Gesehen Bücher- und DVD-Tipps, aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen.

STANDARDS 03 Editorial Ein weihnachtliches Erlebnis in Äthiopien ermutigt Fr. Christopher Hartley, trotz der Gefahren in der einsamen Gegend unweit der Grenze zu Somalia auszuharren.

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Impressum Rätsel On Mission Expeditionsbuch

KINDER Beilage On Mission Das On Mission Team ist bei Fr. Charlie Dittmeier in Kambodscha zu Gast. Sie erfahren dort, dass die Gebärdensprache nicht so einfach ist.

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Ein Leben ohne Sprache

Text: SOPHIE MENSDORFF Fotos: PIERRE RONDEAU

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Das Thema ✜ Inklusion

In Kambodscha sind geschätzte 51.000 Menschen gehörlos. Bis 1997 gab es keine Gebärdensprache. Gehörlose lebten völlig isoliert von der Gesellschaft. Father Charlie Dittmeier vom US-amerikanischen Maryknoll-Orden hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen eine Sprache zu bringen. Seine Organisation hat Kambodschas Gebärdensprache entwickelt und arbeitet an der Integration Gehörloser in die Gesellschaft.

Father Charlie Dittmeier (l.) unterweist Sopara (r.) in der Gebärdensprache. Sopara war einer der ersten Gehörlosen in Kambodscha, der die neu entwickelte Gebärdensprache erlernt hat.

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Als Kimhorns Mutter bemerkte,

dass ihr kleines Mädchen nicht hören konnte, wollte sie es weggeben, was Kimhorns Vater gerade noch verhindern konnte. Wie viele Kambodschaner, die zum ersten Mal mit Gehörlosigkeit konfrontiert werden, schämten sich die Eltern für ihr Kind. Bis zu ihrem 14. Lebensjahr verließ Kimhorn so gut wie nie das Haus, das in einem armen Viertel der Hauptstadt Phnom Penh liegt. Kimhorn konnte außerhalb ihrer Familie mit niemandem

kommunizieren, eine Gebärdensprache kannte sie nicht. Durch einfache, improvisierte Gesten, die noch keine eigenständige Sprache waren, teilte Kimhorn ihrer Familie wesentliche Dinge wie „essen“ und „schlafen“ mit – darauf beschränkte sich die Kommunikation aber auch. Als das Mädchen 14 Jahre alt war, fanden ihre Eltern, sie sollte es einmal mit der Schule versuchen. In der öffentlichen Schule war sie die einzige Gehörlose. Sie bemühte sich, von der Tafel abzu-

Father Charlies überkreuzte Hände (o.) sind die Gebärde für „Österreich“; sie stellen den Doppeladler dar. Die in Kambodscha erst ab 1997 entwickelte Gebärdensprache erlernen erwachsene Gehörlose nun beim „Deaf Development Program“ (ganz r.). Eine von ihnen ist Kimhorn (rechts), die hier eine neue Heimat fand.

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Das Thema ✜ Inklusion schreiben, konnte aber dem Lehrer in keiner Weise folgen. In der Pause saß sie meist allein auf ihrer Bank und zeichnete in ihr Heft. „Ich dachte, die anderen hassen mich, weil ich nicht ihre Sprache spreche“, erzählt Kimhorn. „Sie haben mir immer den Rücken zugedreht und miteinander gesprochen, aber nie mit mir. Ich war sehr einsam.“ Die Regierung ignoriert gehörlose Menschen Was Kimhorn all die Jahre nicht wusste: Sie war nicht die einzige mit diesem Schicksal. Bis heute leben tausende Gehörlose in Kambodscha, isoliert von der restlichen Gesellschaft. Die Regierung ignoriert sie: Sie baut keine Schulen für Gehörlose, sie stellt ihnen keine Hilfsmittel zur Verfügung. Sie zeichnet nicht einmal auf, wieviele von ihnen es überhaupt gibt. Bis heute ist deshalb

unbekannt, wie viele Gehörlose in Kambodscha leben. Experten schätzen, dass es etwa 51.000 sind. 51.000 Menschen, die denken, lieben, träumen, wünschen, aber keine Möglichkeit haben, sich mitzuteilen. Eines Tages hörte Kimhorns Vater im Radio von einer Organisation, die sich um Gehörlose kümmert. So kam Kimhorn zum „Deaf Development Program“ – es war der Start in ein neues Leben. Die 1997 gegründete Organisation entwickelte die kambodschanische Gebärdensprache. Die Mitarbeiter des „Deaf Development Program“ unterrichten die Sprache in einer Schule und auch in einem Programm, das Gehörlosen Unterkunft, eine Schulausbildung und die Ausbildung zu einfachen Berufen bietet. Father Charlie Dittmeier, der Direktor des „Deaf Development Program“, hat jahrelang mit Ge-

hörlosen in ganz Asien gearbeitet. Als er 1997 zum ersten Mal nach Kambodscha kam, fand er eine außergewöhnliche Situation vor: Gehörlosigkeit schien in diesem Land nicht zu existieren. „Als ich nach Kambodscha kam, gab es keinen einzigen schulisch ausgebildeten Gehörlosen im Land“, erinnert sich Father Charlie. „Es gab keine Gebärdensprache, keine Schulbildung für Gehörlose und keine Hilfsorganisation. 98 Prozent der kambodschanischen Gehörlosen kannten ansonsten niemanden in ihrer Situation, und falls sie doch einen anderen Gehörlosen trafen, hatten

„Früher kannten sich 98 Prozent der Gehörlosen nicht.“

Father Charlie Dittmeier, Leiter des „Deaf Development Program“

GEHÖRLOSIGKEIT Mediziner sprechen von Gehörlosigkeit, wenn die Hörschädigung so gravierend ist, dass die betroffene Person auch mit Hörgerät einen Sprechenden nicht verstehen kann. Der Ausdruck „taubstumm“ wird von der gehörlosen Gesellschaft abgelehnt, weil er den falschen Eindruck von „Stummheit“ vermittelt. Gehörlosigkeit ist dem „Deaf Development Program“ zufolge weltweit gleichmäßig verbreitet. Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber Experten schätzen, dass 51.000 Gehörlose in Kambodscha leben. Der Staat hat keine Einrichtungen für Gehörlose, daher sind zwei Nichtregierungs-Organisationen – „Krousar Thmey“ und das „Deaf Development Program“ – die einzigen Institutionen, die Gehörlose unterstützen. Die beiden Organisationen arbeiten mittlerweile mit 2.000 Gehörlosen im Land, der Rest lebt weiterhin isoliert.

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✜ Reisenotizen

Notiert von STEFAN BEIG

Yangon

ist die ehemalige Hauptstadt von Myanmar. Zurzeit entstehen überall neben den alten Gebäuden neue Wolkenkratzer. Viele Händler und Investoren kommen hierher. Seit sich das Regime vor zwei Jahren zu öffnen begann, hoffen alle auf einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Menschen auf der Straße wirken zufriedener. Longyis, die traditionellen Wickelröcke für Frauen und Männer, sieht man seltener, die westliche Mode nimmt zu. Der Buddhismus ist in der Bevölkerung stark präsent. Manche Menschen entschließen sich noch im höheren Alter, für eine gewisse Zeit in ein buddhistisches Kloster einzuziehen.

MYANMAR/BURMA Bevölkerung: Offiziell leben

etwa 55,2 Millionen Menschen in Myanmar. Möglicherweise ist die tatsächliche Zahl höher, da die Bevölkerung im ländlichen Raum nicht vollständig erfasst wird. Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit 135 verschiedenen Ethnien. Fläche: 676.578 km² Währung: Kyat Politik: Bis zum Jahr 2010 war Myanmar eine kommunistische Militärdiktatur. Im Frühjahr 2011 begann ein Demokratisierungsprozess. Staatspräsident Thein Sein kündigte im Juli 2013 die Freilassung aller politischen Gefangenen bis zum Jahresende an.

YANGON Yangon ist die ehemalige Hauptstadt von Myanmar. Mit rund 4,4 Millionen Einwohnern in der Kernstadt und fast sechs Millionen Einwohnern in der Agglomeration ist Yangon aber die größte Stadt und das industrielle Zentrum des Landes. Hier befindet sich auch der wichtigste Seehafen.

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Das religiöse Zentrum des Landes Die Schwedagon-Pagode überragt alle Häuser der Stadt. Sie ist ganz mit Gold überzogen und 98 Meter hoch. Der Legende nach soll der Tempel vor 2.500 Jahren errichtet worden sein. In der Pagode soll eine goldene Schatulle eingemauert sein, die acht Haare von Buddha Gautama, dem ersten „Erleuchteten“, enthält. Zum Hauptgebäude mit seinen Reliquien gehört noch ein ganzer „heiliger Bezirk“ von Bauwerken. Jeder Buddhastatue in den Tempeln ist ein Wochentag zugeordnet. Die Besucher gießen für jedes ihrer Lebensjahre einen Becher Wasser über den Buddha. Dadurch erhoffen sie sich ein gutes Karma und Glück für ihr Leben.

Was man immer dabeihaben sollte: Flip-Flops

In der Schwedagon Pagode wie auch in allen anderen buddhistischen Tempeln Myanmars ist das Tragen von Schuhen verboten. Da auch Socken als Schuhwerk gelten, muss man die Sakralbauten des Landes barfuß besichtigen. Es empfiehlt sich daher, Flip-Flops zu tragen. Diese aus Kunststoff hergestellten Sandalen sind sehr praktisch und vor allem leicht an- und auszuziehen.✜

Fotos: Missio/Beig, Ernst Zerche, istockphoto

Factbox

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Ein Restaurant mit der Form eines Schiffs Auf dem Kandawgyi-See befindet sich der Karaweik-Palast. Von der Ferne wirkt das 1973 fertiggestellte, 39 Meter breite und 82 Meter lange Gebäude wie ein imposantes, vergoldetes Schiff. Das Restaurant in seinem Inneren bietet den Besuchern jeden Abend ein umfangreiches Buffet und eine Show, zu der traditionelle Tanzvorführungen, Puppentheater und der Auftritt eines Elefanten gehören. Der See ist künstlich: Er wurde in der britischen Kolonialzeit geschaffen, um die Großstadt mit sauberem Wasser zu versorgen.

„Seit dem Demokratisierungsprozess wirken die Menschen auf der Straße entspannter.“ Schwester Margaret Maung wollte schon früh Missionarin werden (l.). Ihr Orden, die Missionsschwestern Unserer Lieben Frau, knüpft bei der Gestaltung des Altars an den Buddhismus an (Mitte). Der Altar der St. Petrus und St. Paulus Kirche wiederum enthält Elemente der Kultur der Karen, einer Volksgruppe (unten).

Bei den Armen und Notleidenden Die Missionsschwestern Unserer Lieben Frau helfen in vielen Gegenden Myanmars den bedürftigsten Menschen, darunter Waisenkindern und Leprakranken. Eine Niederlassung des Ordens befindet sich auch in Yangon. Wer hier einzieht, wird von der Gastfreundschaft der Schwestern und von dem guten Essen überrascht. Nach wie vor würden viele junge Menschen in andere Länder ziehen, erzählt Schwester Margaret Maung, die Provinzoberin: „Die Verdienstmöglichkeiten sind sehr gering.“

MYANMAR/BURMA

YANGON

Immer im Gebet mit der Kirche verbunden In Yangon haben auch die Päpstlichen Missionswerke ihren Sitz. Father Callistus Saw Eh Mwee übt die Funktion des Nationaldirektors seit 2005 aus. „Während wir uns in der Zeit der Diktatur gerade durch das Gebet mit den Katholiken in aller Welt verbunden fühlten, war unser finanzieller Beitrag zur Sammlung am WeltmissionsSonntag vergleichsweise gering, weil die Menschen sehr arm sind und es nur wenige Katholiken gibt“, berichtet er. Das Bewusstsein für die Bedeutung der weltkirchlichen Solidarität ist in den letzten Jahren aber gestiegen. Trotz der allseits gegenwärtigen Armut spenden viele Katholiken für die Mission.

„Wir brauchen noch finanzielle Unterstützung um die Gebäude, Waisenhäuser, Seminare, Noviziate, Trainingsschulen zu erhalten. Im Vergleich zu den westlichen Ländern bekommen wir aber viele Berufungen.“ Father Callistus Saw Eh Mwee, Missio-Nationaldirektor Myanmar alle welt

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Reportage ✜ Weltkirche

Die Dassanech sind bekannt für ihr gewalttätiges Verhalten. Nach ihrer Tradition wird man erst wirklich zum Mann, wenn man jemanden getötet hat. Immer wieder greift dieser äthiopische Stamm die TurkanaNomaden an. Fr. Steven Ochieng setzt sich für eine Aussöhnung unter den verfeindeten Stämmen ein und ringt mit den Stammesältesten um Frieden.

Text und Fotos: MARIE CZERNIN

Friedensmission unter verfeindeten Stämmen

Seit Generationen befindet sich der äthiopische Stamm der Dassanech in einem blutigen Kampf um Weideland mit den Turkana-Nomaden. Ein Missionar vermittelt zwischen den Fronten und ringt um eine friedliche Lösung dieses Konflikts, der sich an der Grenze zu Äthiopien regelmäßig zuspitzt. Doch nun könnte ein Bauprojekt der äthiopischen Regierung die Lage noch weiter verschärfen. alle welt

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Fr. Steven Ochieng besucht Lotikori, den obersten Stammesführer der Dassanech im äthiopischen Dorf Sies (o.). Niakidor, die Tochter des Stammesführers, ist glücklich über ihre neuen Freunde im Internat (r.). Fr. Steven verhandelt mit den Kriegern der Dassanech (u. l.). Die vielen Rinder sind der einzige Reichtum des äthiopischen Nomadenstammes (u. r.). Der Stammesälteste der Turkana-Nomaden ist mit den Dassenech-Kriegern verfeindet (g. r.).

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Reportage ✜ Weltkirche

Niakidor strahlt. Die Tochter

des obersten Stammesführers der Dassanech fühlt sich heute wohl unter ihren neuen Freunden, die sie im Internat der Missionsstation von Father Steven gefunden hat. Anfangs war das noch nicht so. Fast unbekleidet, nur mit ein paar Ringen am Handgelenk und zwei Ketten um den Hals, kam Niakidor in der Missionsstation von Todonyang an. Sie war schüchtern und hielt sich abseits auf, während die anderen Kinder fröhlich miteinander spielten. Niakidor hatte Heimweh nach ihrer Familie im äthiopischen Dorf Sies. Sie fühlte sich fremd unter den Kindern der Turkana-Nomaden, deren Sprache sie nicht verstand. Doch dann schenkte ihr ein Turkana-Mädchen, das selbst keine Habseligkeiten besaß, ein T-Shirt und bot ihr die Freundschaft an.

deshalb seit jeher und stehlen sich gegenseitig das Vieh. Das ist auch der Grund, warum Fr. Steven in diese unwirtliche Gegend kam: Er will die Kinder der Dassanech und der Turkana zusammenbringen, um zur Versöhnung unter den zerstrittenen Stämmen beizutragen. Seine Missionsschule in Todonyang besuchen 44 Kinder, darunter auch Niakidor und fünf weitere Dassanech-Kinder. „Herr, schau auf jene, die es nicht so gut haben wie wir. Hilf uns, damit wir zu einem Instrument des Friedens in unserer Gesellschaft werden“, sprechen die Kinder gemeinsam das Morgengebet.

Blutige Stammesfehden

Niakidors Eltern wollten ihrer Tochter eine Schulausbildung ermöglichen. Als Fr. Steven zu Friedensgesprächen in das äthiopische

ben. Doch die kenianische Regierung wünschte sich die Präsenz der Kirche an der Grenze zu Äthiopien, um Frieden zu schaffen zwischen den rivalisierenden Nomaden-Stämmen“, erklärt der mutige Missionar. Eben haben sich zwei äthiopische Parlamentarier von ihm verabschiedet. Die Politiker legten den weiten Weg von Addis Abeba bis zur kenianischen Grenze zurück, um mit Fr. Steven über eine friedliche Lösung des Konflikts zu beraten. Fr. Steven gehört selbst dem Stamm der Lou an, der drittgrößten Bevölkerungsgruppe in Kenia, die am Victoriasee beheimatet ist. Er kennt sein Land und seine Leute gut und ist der ideale Vermittler bei blutigen Stammesfehden dieser Art, wo Rinderdiebstahl und Vergeltungsschläge mit zum Alltag gehören. „Wir wollen die Kinder

Niakidors Gebet: „Herr, hilf uns, damit wir zu einem Werkzeug des Friedens in unserer Gesellschaft werden.“

Allmählich wuchs Niakidors Vertrauen zu den Turkana-Kindern – und das glich einem Wunder, denn die Turkana-Nomaden und die Dassanech, denen Niakidor angehört, sind seit Generationen verfeindet. Hier in der Turkana, einer der ärmsten Regionen Afrikas an der Grenze zu Äthiopien, haben die Menschen nur sehr wenig, von dem sie leben können. Die beiden Stämme bekriegen sich

Dorf Sies kam, vertrauten der oberste Stammesführer der Dassanech und Choro, seine 14. Frau, Niakidor der Obhut des Missionars aus Kenia an. Der Priester brachte die Kleine über die Grenze nach Todonyang, wo er am Westufer des Turkana-Sees die Schule in seiner Missionsstation „Maria, Königin des Friedens“ betreibt. „Jeder meinte, ich sei verrückt. Es sei viel zu gefährlich, hier zu lealle welt

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Reportage ✜ Weltkirche der Turkana und Dassanech zum Frieden erziehen. Es ist einfacher, mit den Kindern zu beginnen als mit den Stammesältesten“, erzählt der sympatische Priester mit seiner lockeren Art, als wäre der gefährliche Einsatz zwischen den Fronten für ihn selbstverständlich. Dabei kämpfen die Dassanech, die zu den gewalttätigsten Stämmen Ostafrikas zählen, heute nicht mehr mit Lanzen und Speeren, sondern mit aus Somalia geschmuggelten Kalaschnikows. Dagegen ist die kümmerlich ausgestattete Grenzpolizei auf beiden Seiten machtlos. Auch sie wird oft Für Lotikori (u.) und die Mitglieder seines Stammes ist der Alltag ein permanenter Überlebenskampf. Die Hüttensiedlung der Dassanech liegt am nördlichen Ufer des Turkana-Sees mitten im Wüstenstaub (u. r.). Am Westufer des Turkana-Sees trocknen die Turkana-Kinder Tilapia-Fische auf einen Zaun (u. r.).

von dem äthiopischen Stamm angegriffen. „Die Dassanech verstehen nicht, dass sie auf der anderen Seite der Grenze ihr Weideland nicht mehr betreten dürfen“, sagt Fr. Steven. „Früher konnten sie mit ihrem Vieh umherziehen, ohne auf Landesgrenzen achten zu müssen.“ Heute ist Fr. Steven der einzige, der problemlos und sogar ohne Pass die Grenze nach Äthiopien passieren kann. Die Polizisten kennen den eifrigen Missionar und winken ihn durch die Grenzschranken, wenn er zu den Dassanech fährt. „Auf dem Rückweg unterhalte ich mich mit ihnen und lade sie in die Missionsstation zum Gottesdienst ein. Sie sind froh, dass wir hier sind.“ Hunderte von Toten hat der Konflikt auf beiden Seiten bereits gefordert – abgesehen von den vielen zusätzlichen Todesopfern während der Dürre-

perioden. Doch Fr. Steven gibt so schnell nicht auf. Er begräbt die Toten auf beiden Seiten und kümmert sich um die verletzten Nomaden in seiner Krankenstation. „Es ist ein Privileg, dass ich auf beiden Seiten mit den Menschen sprechen kann und sie mir vertrauen, aber manchmal sind die Herausforderungen einfach zu groß“, meint er. „Ich brauche mehr Mitarbeiter, Krankenschwestern und Lehrer. Doch wer will schon freiwillig in dieser heißen Region bei Temperaturen von mehr als 40 Grad eine längere Zeit verbringen?“ Zuletzt hat sich der Konflikt durch ein ehrgeiziges Bauprojekt der äthiopischen Regierung weiter verschärft. Zwei Staudämme wurden bereits entlang des Omo gebaut. Nun ragt rund 200 Kilometer nördlich des Turkana-Sees eine weitere Mauer des Gilgel Gibbe III

Fr. Steven Ochieng „Der Konflikt erschwert unsere Mission unter den Nomaden. Doch wir bleiben hier, um die Botschaft Jesu zu verkünden.“

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Staudammes in die Luft. Die Nomaden werden dadurch in ihrer Lebensgrundlage zunehmend bedroht. Mit diesem Projekt will die äthiopische Regierung das arme Land mit Energie versorgen und Strom in andere Länder exportieren. Umweltgruppen befürchten eine ökologische Katastrophe, sollte dieses Mega-Projekt fertiggestellt werden. Denn der Omo ist der wichtigste Zufluss in das größte Binnengewässer Kenias, das durch die langen Trockenperioden zunehmend verdunstet. Fr. Steven sorgt sich vor allem um seine Nomaden: „Wir solidarisieren uns mit den Nomaden, die von ihren Weideflächen vertrieben werden. Daher befinden auch wir uns jetzt in einer schwierigen Lage. Denn mit ihnen stehen auch wir den Interessen der Großkonzerne im Weg.“ ✜

Nomadenkonflikt Der nilotische Stamm der Dassanech, der am nördlichen Ufer des Turkana-Sees auf der äthiopischen Seite beheimatet ist, steht seit Generationen mit den TurkanaNomaden im angrenzenden Nordwesten Kenias im Konflikt. Es geht dabei um den Zugang zu Weideflächen in einem der trockensten Gebiete Ostafrikas. Durch den geplanten Bau des Gilgel Gibbe III Staudammes unweit des OmoDeltas fühlen sich die beiden Stämme zusätzlich in ihrer Lebensgrundlage bedroht. Denn durch den Bau des Staudammes, der das energiearme Äthiopien zum StromExporteur befördern soll, werden die Nomaden von den fruchtbaren Gebieten im Omo-Delta verdrängt und verlieren die Weideflächen für ihr Vieh. Das führt zu einer Verschärfung des Konflikts zwischen den rivalisierenden Nomadenstämmen. NGOs befürchten, dass dieses Milliarden-Projekt zu einem ökologischen Desaster führt. Sie haben dem

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ehrgeizigen Vorhaben der äthiopischen Regierung, den zweitgrößten Staudamm ganz Afrikas zu bauen, bereits den Kampf angesagt und üben Druck auf Politiker und Konzerne aus. Durch den Stausee würden bis zu 75 Prozent des Wassers, das vom Omo in den Turkana-See fließt, versickern. Der Omo ist der wichtigste Zufluss dieses größten Wüstensees der Erde. Schon heute sinkt der Wasserstand des Sees aufgrund starker Verdunstungen jedes Jahr um mehrere Zentimeter.

Die Kirche hilft Inmitten des Konflikts um Wasser, Strom und um das Weideland der Nomadenstämme zeigt die Kirche, dass sie die Menschen in ihrer Not nicht im Stich lässt. Fr. Steven kämpft für die Nomaden, die von den Großkonzernen nun noch weiter an den Rand gedrängt werden. Er verhandelt mit Politikern und Geschäftsleuten, kümmert sich um die Verwundeten und wirbt für einen Frieden unter den verfeindeten Stämmen. ✜

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Pauline Jaricot Die Gründerin der Päpstlichen Missionswerke startete auch den „Lebendigen Rosenkranz“.

Keine gewöhnliche Spardose – der Elefant ist aus Leder und wurde in Indien Rosenkranz Der Lebendige mit kunstvollem Batikmuster verziert. Plus 6 x „alle welt“ zum Missio-Sonderpreis um 23,- Euro.

Eine Rose für die Welt

Der Missio-Rosenkranz Die farbigen Holzperlen stehen jeweils für einen anderen Kontinent: Afrika (grün), Amerika (rot), Europa (weiß), Ozeanien (blau), Asien (gelb).

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ich möchte Teil der Missio-Gebetsbewegung für Frieden und Mission in aller Welt werden. Bitte senden Sie mir den Missio-Rosenkranz gratis zu.

Mein Name Straße, Nr. PLZ und Ort Telefon (für Rückfragen) E-Mail Geburtsdatum

Angeworben durch

Ort, Datum

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Ich habe bereits eine Gruppe Bitte senden Sie mir mein Rosenkranz-Geheimnis und den Missions-Rosenkranz für die Teilnahme an der Gebetsaktion „Eine Rose für die Welt“ an oben stehende Adresse. Der Missio-Rosenkranz startete offiziell am 9. Jänner 2012.Sie können mit dem Rosenkranz aber sofort beginnen, sobald Sie ihn zugeschickt bekommen. Ein Ausstieg ist natürlich jederzeit möglich, wir bitten Sie lediglich um Benachrichtigung. Herzlichen Dank für Ihr Gebet.

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Und so funktioniert es:

E

infach per Mail, Telefon, Fax oder Post (siehe Formular links) bei Missio anmelden: Sie bekommen umgehend gratis den Holzrosenkranz (siehe Bild) in den Farben der fünf Kontinente zugesandt. Je 20 Beter bilden eine so genannte „Rose“. Jeder bekommt ein Geheimnis der vier Rosenkränze (freudenreicher, schmerzhafter, glorreicher und lichtreicher) und einen Kontinent zugeteilt. Dann betet jeder täglich sein Gesätzchen. Gemeinsam ergibt das einen Psalter pro Tag. Jedes Mitglied einer Rose ist eingeladen, weitere Mitbeter anzuwerben. Mehr Informationen erhalten Sie in dem Info-Folder, der dem Rosenkranz beigelegt wird.

Motivieren Sie andere! Beten Sie den „Lebendigen Rosenkranz“ und schenken Sie der Welt viele „Rosen“! Anmeldeformular an: Missio, Seilerstätte 12/1, 1010 Wien Oder faxen Sie uns die Anmeldung an: Fax (01) 513 77 22 60 Oder melden Sie sich per E-Mail an: bestellung@missio.at Oder rufen Sie uns an: (01) 513 77 22

09.10.13 10:59


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