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INDEX

Unsere Geschichte

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Die Société Nautique de Genève

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Informationen zu Alinghi 5

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Segelteam

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Designteam

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Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne

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Alinghi-Sponsor Hublot

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Alinghi Performance Programm

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Alinghi Swiss Sailing Clinics

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Wichtige Fakten zu Alinghi

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Medienkontakte und Website

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UNSERE GESCHICHTE

EIN BLICK IN DIE GEGENWART GEGENWART – OKTOBER 2009 Alinghi ist vor kurzem am Austragungsort des 33. America’s Cup, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, angekommen, wo die Vorbereitungen für den 33. America’s Cup, der am 8. Februar beginnt, auf Hochtouren laufen. Der gigantische Katamaran ist wieder zusammengebaut und segelt zum ersten Wasser in den Gewässern der Emirate und die Teambasis ist schon beinahe fertig gestellt. Alinghi 5 repräsentiert den ersten Schritt des Schweizer Titelverteidigers in Richtung 33. America’s Cup. Die breite des 90-Fuss-Mehrrümpfers entspricht zwei nebeinanderliegenden Tennisplätzen und der Mast ist rund 17 Stockwerke hoch. Das Boot war am 8. Juli lanciert worden und ging am 20. Juli auf dem Genfersee auf Jungfernfahrt. Kurz danach wurde das Boot für erste Meerestests auf dem Luftweg in die temporäre Trainingsbasis in Genua transportiert. Währenddem der Challenger of Record für den 33. America's Cup vor den New Yorker Gerichten weiterhin seine juristische Strategie fortführt – aktuell sind sie zum siebten Mal vor Gericht –, steht für Alinghi weiterhin der Sport im Zentrum der täglichen Aktivitäten: die Segler werden die kommenden Monate vor dem America's-Cup-Match dazu nutzen, das Boot kennen zu lernen. Die Designer werden gleichzeitig die Resultate der Tests auswerten und ihre Erkenntnisse durch die Bootsbauer, die immer bereit sind, in die Praxis umsetzen. „Ich bin 100 Prozent engagiert, um auf dem Wasser um den 33. America's Cup zu kämpfen und unseren Titel wieder zu verteidigen“, sagt Alinghi-Präsident Ernesto Bertarelli.

DIE LETZTEN JAHRE... Unmittelbar nach der erfolgreichen Titelverteidigung im Jahr 2007 lancierten Alinghi und ihr Yachtclub Société Nautique de Genève den 33. America’s Cup, um das Momentum durch das erfolgreiche Organisationsmodell und die Einführung von Kostenkontrollmassnahmen weiterzutragen. Der Prozess, bei dem es galt, in Zusammenarbeit mit dem Challenger of Record Club Náutico Español de Vela ein Protokoll zu präsentieren, eine neue Klassenregel und die Wettbewerbsund Event-Richtlinien mit den eingeschriebenen Herausforderern aufzusetzen, war schon weit fortgeschritten, als BMW Oracle Racing (BOR) und der Golden Gate Yacht Club (GGYC) einen Rechtsstreit lostraten, der den 33. America’s Cup mit mehreren Herausforderern im Jahr 2009 verunmöglichte. Am Dienstag, 29. Juli gab es gute Neuigkeiten für Alinghi, die Société Nautique de Genève und die achtzehn Herausforderer: Die Berufungskammer des New York Supreme Court setzte den spanischen Club Náutico Español de Vela (CNEV) wieder als rechtmässiger Challenger of Record für den 33. America’s Cup ein. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer. Nur gerade vier Tage später stoppte BMW Oracle Racing (BOR) das Ganze wieder und zerrte den Anlass vom Wasser wieder zurück vor das New Yorker Berufungsgericht. Das amerikanische Team gewann die Berufung am 7. April und wurde als Challenger of Record eingesetzt. Alinghi lud die Amerikaner zu einem Meeting nach Genf ein, um die Modalitäten des 33. America’s Cup zu diskutieren. Dies unter Berücksichtigung der Notice of

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Challenge des GGYC, die eine 90x90-Fuss-Yacht anführt: einen Mehrrümpfer. Der Titelverteidiger akzeptierte die Herausforderung von GGYC/BOR wie vom Gericht angeordnet und schlug vor, die Challenger Selection für andere Yachtclubs zu öffnen. SNG lud den neuen Challenger of Record zudem ein, das Format, den Austragungsort und den Terminplan zu diskutieren. Man war sich einig, dass in Kürze ein weiteres Meeting stattfinden würde, doch am 28. April brachten der GGYC und BOR den America’s Cup erneut vor Gericht und reichten Klage auf Missachtung des Gerichts ein betreffend das Datum des Matchs. Der titelverteidigende Yachtclub verlangte, dass das Gericht während der Anhörung vom 14. Mai auch die Angelegenheit des ausstehenden Custom-House-Zertifikats des GGYC besprechen sollte. Dies um Zeit zu sparen und den Wettkampf so schnell wie möglich aufs Wasser zurückzubringen. Die vorsitzende Richterin, Justice Shirley Werner Kornreich vom New York Supreme Court, urteilte an der Anhörung vom 14. Mai sofort über die Angelegenheiten. Sie legte fest, dass falls über Mediation (die sie ebenfalls anordnete) kein Alternativdatum definiert werden kann, die Anweisung von Richter Cahn vom 12. Mai 2008 wirksam ist und der Match im Februar 2010 in Valencia oder an einem anderen vom Defender ausgewählten Ort (also auf der nördlichen oder südlichen Hemisphäre) gesegelt werden muss. In einem weiteren wichtigen Entscheid wies Richterin Kornreich den GGYC an, sich an die Spezifikationen seiner Notice of Challenge zu halten, da er sonst eine Disqualifikation riskiere. Zudem forderte sie den Challenger of Record auf, das Custom-House-Zertifikat so bald wie möglich vorzuweisen. Dies taten sie am 30. September 2009 dann schliesslich auch – lange nach dem entsprechenden Hearing vom 10. August, bei dem BMW Oracle gezwungen war, zuzugeben, dass das Boot, mit dem sie seit fast einem Jahr gesegelt waren, tatsächlich “USA”, ihr Herausforderer-Boot für den America’s Cup ist. Machen wir einen Sprung zum Oktober 2009: Der Alinghi-Mehrrümpfer ist lanciert und segelt von der neuen Heimbasis des Teams in Ras al-Khaimah, VAE, aus, wo der 33. America’s Cup ausgetragen wird. BMW Oracle bedroht den 33. America’s Cup weiterhin mit juristischen Vorstössen – jüngst haben sie ihre siebte Gerichtsklage angestrengt (dieses Mal fechten sie den Austragungsort an), just an dem Tag, an dem Alinghi in den VAE ankam.

EIN AMERICA’SAMERICA’S-CUPCUP-SIEG MIT MIT EINER SEKUNDE VORSPRUNG: VORSPRUNG: 3. JULI 2007 Nach dem wohl spannendsten Matchrace aller Zeiten gewann Alinghi am 3. Juli 2007 in Valencia den 32. America’s Cup gegen die alten Rivalen von Emirates Team New Zealand mit 5:2. Der letzte und entscheidende Match wurde mit nur gerade einer Sekunde Vorsprung entschieden! Damit trugen sich die Schweiz und Alinghi neben den USA und Neuseeland als mehrfache America’s-Cup-Sieger in die Geschichtsbücher ein. Der 32. America’s Cup nach dem neuen Modell von Ernesto Bertarelli gilt gemeinhin als das grösste Segel-Spektakel der Geschichte. Mit vier Jahren Wettkampf inklusive der vorgelagerten Acts, zwölf Teams von fünf Kontinenten, mehr als 6.4 Millionen LiveZuschauern und insgesamt mehr als 4.2 Milliarden TV-Zuschauern konnten zum Schluss an alle teilnehmenden Teams substanzielle Beiträge vergeben werden.

DIE ANFÄNGE Das Syndikat Alinghi, das 2000 geschaffen wurde, gewann den America's Cup am 2. März 2003 in Auckland zum ersten Mal mit einem beeindruckenden 5:0-Sieg im 31. Cup gegen Team New Zealand. Der Cup kehrte damit erstmals seit dem allerersten Rennen 1851 nach Europa zurück.

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VOM HERAUSFORDERER ZUM ZUM ZWEIFACHEN TITELVERTEIDIGER: TITELVERTEIDIGER: DIE GESCHICHTE BIS HEUTE 2009 16. Oktober: Alinghi 5 segelt zum ersten Mal in den Gewässern der Emirate 30. September: Nach zwölf Tagen und einer Reise über 4400 Seemeilen trifft Alinghi 5 am Austragungsort des 33. America’s Cup in den Emiraten ein. 18. September: Alinghi 5 und seine Entourage verlassen Genua in Richtung Ras al-Khaimah, VAE 7. August: Alinghi 5 wird für Meerestests per Helikopter vom Genfersee nach Genua geflogen 6. August: Die SNG publiziert die Vermessungsregeln für den 33. America’s Cup 4. August: Die SNG gibt Ras al-Khaimah, VAE, als Austragungsort für den 33. America’s Cup bekannt wegen der idealen Meeresbrise und den exzellenten Infrastrukturen, die für den Event geplant werden. 20. Juli: Alinghi 5 segelt erstmals auf dem Genfersee 8. Juli: Alinghi 5, Alinghis riesiger Katamaran wird auf dem Genfersee lanciert. Dieses Boot repräsentiert den ersten Schritt des Teams im Entwicklungsprozess auf den 33. America’s Cup hin. 2007 3. Juli: Alinghi gewinnt den 32. America’s Cup 5:2 gegen Emirates Team New Zealand (ETNZ) April-Juni: Louis Vuitton Cup, Valencia, Spanien 3.-7. April: Louis Vuitton Act 13. Alinghi trifft zum letzten Mal vor dem America’s-Cup-Match auf die Herausforderer 1. April: Feierliche Enthüllung der America’s-Cup-Rennyachten 17. März: Lancierung SUI100, Valencia, Spanien 2006 30. August-17. September: SUI06 Swiss Roadshow wird von 70 000 Fans besucht 22. Juni - 2. Juli: Louis Vuitton Act 12. Alinghi hinter ETNZ auf dem 2. Platz 11.-21. Mai: Louis Vuitton Act 10 (Alinghi 4.) und 11 (Alinghi 1.). SUI91 wird in Valencia, Spanien, lanciert 2005 29. September-9. Oktober: Louis Vuitton Acts 8 und 9 (Alinghi gewinnt beide), Trapani, Italien. Alinghi gewinnt auch die ACC Season Championship 2005 25. August-4. September: Louis Vuitton Acts 6 und 7 (Alinghi gewinnt beide), Malmö, Schweden 16.-26. Juni: Louis Vuitton Acts 4 (Alinghi gewinnt) und 5 (Alingh 2.), Valencia, Spanien Februar: Alinghi reist von der Schweiz nach Valencia, Spanien, Heimat des 32. America’s Cup

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2004 November: Ed Baird stösst als Steuermann zu Alinghi 4.-17. Oktober: Louis Vuitton Acts 2 und 3 (Alinghi gewinnt beide), Valencia, Spanien 5.-11. September: Louis Vuitton Act 1 (Alinghi 2.), Marseille, Frankreich 2003 2. März: Alinghi gewinnt den America’s Cup 5:0 gegen Team New Zealand. Zum ersten Mal seit 152 Jahren kehrt der Cup nach Europa zurück. Januar: Alinghi gewinnt den Louis Vuitton Cup 2002 Juli: Alinghi kommt mit SUI75 in Auckland, Neuseeland, an Mai: Alinghi öffnet als erstes Team je die Tore seiner Basis in Auckland und empfängt 100 000 Besucher. 2001 November: Das Alinghi-Segelteam reist mit SUI59 und SUI64 nach Auckland, Beginn der Tests und Trainings. 2000 September: Alinghi, das Schweizer America’s-Cup-Team, wird am Sitz der Société Nautique de Genève offiziell lanciert.

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DIE SOCIÉTÉ NAUTIQUE DE GENÈVE

Alinghi, der Schweizer Verteidiger des America’s Cup, trägt die Farben der Société Nautique de Genève (SNG) und segelt unter Schweizer Flagge. Die SNG gehört zu den Gründungsmitgliedern der International Sailing Federation (ISAF) und hat die Schweiz lange in internationalen Segel-Institutionen vertreten. Ihr Engagement im America’s Cup stellt einen weiteren bedeutenden Abschnitt in ihrer langen Geschichte dar.

EIN DYNAMISCHER CLUB Die Société Nautique de Genève widmet sich seit ihrer Gründung im Jahre 1872 der Förderung und Entwicklung des Wassersports. Sie unterstützt und betreut aktiv zahlreiche Champions. Mit ihren über 3000 Mitgliedern fördert die SNG das Training von Spitzenathleten in vier Hauptdisziplinen: Segeln, Rudern, Motorboot und Wasserski. Die Société Nautique liegt am Ufer des Genfersees mit einmaliger Aussicht auf den Jet d’Eau und den Genfer Hafen. Die SNG veranstaltet zahlreiche Regatten, insbesondere auch die bekannte Bol d’Or, an der alljährlich mehr als 500 Boote teilnehmen. Pierre-Yves Firmenich, Commodore der SNG, erklärt: „Der America’s-Cup-Sieg von Alinghi hat eine unglaubliche Wirkung gehabt, nicht nur innerhalb unseres Clubs, sondern in der ganzen Schweiz und in Europa. Die Begeisterung der Jungen für das Segeln erfreut sich einer noch nie da gewesenen Beliebtheit und unsere Segelkurse sind voll ausgebucht. Der Traum ist Realität geworden.”

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INFORMATIONEN ZU ALINGHI ALINGHI 5

Alinghi 5 wurde am 8. Juli von einem Mil-Mi-26-Helikopter auf den Genfersee gebracht, dem grössten und stärksten Helikopter der Welt. Nach gut einer Woche der Vorbereitungen verliess Alinghi 5 am 20. Juli in Le Bouveret das Dock zur Jungfernfahrt. Am 7. August wurde das Boot vom Genfersee für Meerestests zur temporären Team-Basis nach Genua in Italien geflogen. Dann gingen der gigantische Katamaran und seine Entourage per Frachtschiff auf die 12-tägige Reise ins 4400 Seemeilen entfernte Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Austragungsort des 33. America’s Cup.

Bootstyp: Katamaran in Karbon-Komposit-Konstruktion Gebaut in: Alinghi Villeneuve und Décision Corsier, Schweiz Wasserlinienlänge: 90 Fuss Anzahl Mannstunden für den Bau: 100'000 Anzahl Quadratmeter Karbonfasern, die verwendet wurden: 30'000.

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DAS ALINGHIALINGHI-SEGELTEAM

Das 22-köpfige Alinghi-Segelteam ist mit Weltklasse-Segeltalenten aus zehn verschiedenen Nationen gespickt. Angeführt wird das Team vom vierfachen America’s-Cup-Gewinner Brad Butterworth in der Funktion des Team-Skippers und Taktikers. Ihm zur Seite stehen die ebenfalls vierfachen America’s-Cup-Gewinner Simon Daubney, Warwick Fleury, Dean Phipps und Murray Jones. Die Crew vereint geballte Erfahrung – vom siegreichen America's-CupSteuermann Ed Baird bis zu den Mehrrümpfer-Experten Alain Gautier, Franck Proffit und Loïck Peyron. Ebenso dazu gehören natürlich die Schweizer Meister und Bol-d’Or-Gewinner Yves Detrey und Nils Frei. Zudem gibt es im Team mehrere Round-the-World-Segler wie beispielsweise Piet van Nieuwenhuijzen, Rodney Ardern und Curtis Blewett Rodney Ardern (NZL)

Alain Gautier (FRA)

Ed Baird (USA)

Murray Jones (NZL)

Ernesto Bertarelli – team president (SUI)

Lorenzo Mazza (ITA)

Curtis Blewett (CAN)

Will McCarthy (AUS)

Brad Butterworth – skipper (NZL)

Loïck Peyron (FRA)

Simon Daubney (NZL)

Dean Phipps (NZL)

Jan Dekker (RSA&FRA)

Franck Proffit (FRA)

Yves Detrey (SUI)

Francesco Rapetti (ITA)

Peter Evans (NZL)

Nicolas Texier (FRA)

Warwick Fleury (NZL)

Pieter van Nieuwenhuijzen (NED)

Nils Frei (SUI)

Juan Vila (ESP)

Mehr Informationen über die Alinghi-Segler und die anderen Team-Mitglieder erhalten sie auf www.alinghi.com

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DAS ALINGHIALINGHI-DESIGNTEAM

Das Alinghi-Designteam setzt sich aus 23 Leuten zusammen und wird von Grant Simmer koordiniert, während Rolf Vrolijk mit Dirk Kramers als Chefingenieur das Design leitet. Michael Richelsen ist für die Leistungsvorhersage und das CFD zuständig, Kurt Jordan führt Kompositund Strukturanalysen durch, Kirst Feddersen konzentriert sich auf das Mastdesign und Mike Schreiber auf das Segeldesign. Für die 33. Kampagne wird das Team durch Andrew Mason, Daniele Costantini, Daniel Bernasconi, Andreas Winistörfer und Silvio Arrivabene komplettiert. Übersicht über die Alinghi-Designer und ihre Rollen: Silvio Arrivabene (ITA)

Bau- und Planungsmanager

Daniel Bernasconi (GBR)

Software-Performance & Vorhersage-Ingenieur

Jim Bungener (SUI)

Computational Fluid Dynamics (CFD) / Strömungsanalyse

Daniele Costantini (ITA)

Glasfaser-Ingenieur

Mark De Gids (NED)

Softwareingenieur

Luc Dubois (SUI)

Performance-Analyse

Brett Ellis (AUS)

Designingenieur

Kirst Feddersen (USVI)

Mastdesigner

Pierre-Yves Jorand (SUI)

Daten-Analyse und Segelcoach

Kurt Jordan (USA)

Komposit-Materialien / Strukturelle Analyse

Dirk Kramers (NED)

Chefingenieur

Andrew Mason (AUS)

Geschwindigkeitsvorhersage-Programmierer(VPP), Engineering-Berater

Patrick Mazuay (FRA)

Segeldesign

Jean Claude Monnin (SUI)

Software-Entwicklung & Performance-Vorhersage

Virginie Nivelleau (FRA)

Sail Vision & Elektronikprojekte

François Nivelleau (FRA)

Sail Vision & Elektronikprojekte

Aaron Perry (USA)

Design-Engineering

Michael Richelsen (DEN)

Designer, Performance-Vorhersage und Computational Fluid Dynamics

Tom Schnackenberg (NZL)

Designer und Leistungsvorhersage

Mike Schreiber (USA)

Chefsegeldesigner

Grant Simmer (AUS)

Managing Director & Designteam-Koordinator

Rolf Vrolijk (NED)

Chefdesigner

Andreas Winistörfer (SUI)

Rigging-Designer & Komposit-Rigging-Experte

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EIDGENOESSISCHE TECHNISCHE TECHNISCHE HOCHSCHULE LAUSANNE

Die EPFL ist Alinghis wissenschaftlicher Berater für den 33. America's Cup. Der Schweizer Defender macht seit 2000 mit dieser Zusammenarbeit gute Erfahrungen. Dies sind einige Gebiete, in denen man zusammenarbeitet:

1-MATERIALIEN UND STRUKTUR STRUKTURKTUR-ENTWICKLUNG Kompositwerkstoffe werden zum Bau des Boots verwendet. Diese Verbundsstrukturen bestehen aus einem starren, starken und unglaublich leichten karbonverstärkten PolymerVerbundsstoff, den man gerne als „Sandwich“ bezeichnet. Der Produktions-Prozess für diese sogenannte Sandwich-Bauweise umfasst mehrere Schritte, und eine Vielzahl von Faktoren muss optimiert werden, um Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit zu erreichen. Durch die Integration von optischen Fasern in die Sandwich-Struktur entstehen „intelligente“ Verbundsstoffe, die ein Echtzeit-Feedback erlauben, welche Leistung das Boot bringt. Die grossen Elemente der Struktur werden im Labor umfassend getestet, um den Widerstand und den Wartungsplan von empfindlichen Elementen zu definieren. Parallel dazu werden in Zusammenarbeit mit der „School of Business and Engineering Vaud (HEIG-VD) neue, „nichtschädliche“ Test-Techniken entwickelt, welche es erlauben, den Zustand der Struktur über längere Zeit zu beurteilen.

2-„FLUID DYNAMICS“DYNAMICS“-ANALYSE Computational Fluid und Structural Dynamics ist ein mathematischer Ansatz, der darauf abzielt, eine grosse Bandbreite von Strömungsbedingungen zu simulieren. Numerische Modelle werden verwendet, um die Strömung zu simulieren – sowohl von Luft als auch von Wasser – um eine digitalisierte Version der Yacht unter Rennbedingungen. Dank diesen Modellen ist eine grosse Anzahl von Konfigurationstests möglich. Durch solche verlässliche Geräte kann die Anzahl der teuren Schlepptankversuche reduziert werden.

3-VIDEOVIDEO-ANALYSE FÜR SEGELSEGEL-DESIGN Ein Weg, um das Segeldesign zu verbessern, besteht darin, diese unter echten Rennbedingungen zu analysieren, und Daten zu sammeln, wie das Segel und schliesslich das Boot unter echten Segelbedingungen reagiert. Eine Lösung, die derzeit an der EPFL erarbeitet wird, um diese Leistungen zu berechnen beruht auf der Analyse von Video-Sequenzen..

STRATEGISCHE ROUTENPLANU ROUTENPLANUNG LANUNG Mit einem anderen Projekt wird der Navigator unterstützt, indem das Segeln aus einer absolut wissenschaftlichen Perspektive betrachtet wird. Forscher sind daran, ein mathematisches Modell zu entwickeln, das es erlauben wird, dem Navigator eine rationale Methode zur Verfügung zu stellen, dank der er die schnellste Strecke für ein bestimmtes Rennen berechnen kann, sogar, unter Einbezug variabler Witterungsbedingungen.

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HUBLOT – SPONSOR VON ALINGHI

Hublot wurde 1980 gegründet und das Design der Uhr wurde von einem Bullauge inspiriert. Erstmals in der Geschichte der Uhrmacherkunst kombinierte ein Unternehmen natürlichen Kautschuk mit Gold. Ihre Schlichtheit, ihr Tragekomfort und die charakteristische Formensprache machten die Hublot-Uhren bald zu gesuchten Zeitmessern. Seit Jean-Claude Biver 2004 CEO von Hublot wurde, prägt die „Art of Fusion“ die Denkart und Kreation bei Hublot: Man kombiniert überraschende Materialien wie Keramik, Karbon, Tantal, Tungsten, Titan und Magnesium mit kostbaren und konventionellen Materialien. Dabei kommen modernste Technologien zum Einsatz und gleichzeitig wird die Uhrmacher-Tradition des Unternehmens hochgehalten. Die neue Kollektion, die 2005 lanciert wurde, heisst „Big Bang“ und repräsentiert das Konzept der „Fusion“ in Perfektion. Lünette und Gehäuse bekamen schärfere Ecken, das Gehäuse wurde mit Schrauben versehen; nach wie ist die Uhr einem Bullauge nachempfunden und repräsentiert den Look der ersten Hublots mit dem Armband aus natürlichem Kautschuk. Innerhalb eines Jahres wurde die Big Bang mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und danach, in derselben charakteristischen Form, in verschiedenen Grössen und mit ausgewählten Komplikationen wie Tourbillon, Large Date, Gangreserven-Anzeige und Zwischenzeitmessung herausgegeben. In der Folge verzeichnete Hublot ein rasantes Wachstum und engagierte sich in zahlreichen für eine Luxus-Marke wegweisenden Projekten wie Internet-TV-Premiere, Sponsoring des Fussballclubs Manchester United, Sponsoring des Polo Gold Cup in Gstaad, der ersten Uhr mit Baguette-Diamanten in vollkommen unsichtbarer Einfassung, einem revolutionären interaktiven Schaufenster-Display und diversifizierten Partnerschaften. Die ersten Single-Brand-Geschäfte von Hublot wurden in Paris und St.Tropez eröffnet, dann folgten Genf, Moskau, Dubai, Budapest, Kuala Lumpur, Shanghai, Warschau und Hongkong. Der Erfolg ihres Zeitmessers ermöglichte es der Marke, ihren Umsatz in vier Jahren zu verzehnfachen. 2008 kaufte das führende Unternehmen im Luxusgüter-Markt, die LVMHGruppe, die Marke auf, um sein Uhren-Segment zu stärken. Heute, im Jahr 2009, ist Hublot stolzer Sponsor von Alinghi, dem Titelverteidiger im 33. America’s Cup, im Match 2010 in Ras al-Khaimah.

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DAS ALINGHI PERFORMANCE PERFORMANCE PROGRAMM

Da aufgrund der gegenwärtigen unsicheren America's-Cup-Situation personelle Ressourcen zur Verfügung stehen, hat Alinghi ein Performance Programm ins Leben gerufen. Das neue Konzept wurde entwickelt, um Segeltalente zu pflegen, zu entwickeln und zu unterstützen.

„Alinghi will mit diesem Programm den Transfer von Wissen, Erfahrung und Ressourcen an aufstrebende Segler sicherstellen", erklärt Alinghis Team-Skipper Brad Butterworth. „Unsere Unterstützung startete bei den Hoffnungsträgern von Swiss Olympic, wird aber nach den Olympischen Spielen 2008 auch andere Bereiche des Segelsports einschliessen." Die Supportleistungen des Defenders des 33. America's Cup an Mitglieder des Performance Programms umfassen technische Unterstützung durch Team-Experten in den Bereichen Wetterdaten, Elektronik, Segeltaktik, Trainings-Methodik sowie physische und mentale Vorbereitung. Dies alles geschieht in Zusammenarbeit mit den Programmen und Trainern, die das Team bereits hat. Auch die Alinghi-Basis in Valencia ist für Trainingseinheiten zugänglich.

„Die Athleten haben selbst ausgewiesene Fachleute als Trainer, wir versuchen einfach, sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen. Ich rechne damit, dass wir von ihnen ebenso viel lernen, wie sie von uns", sagt Brad Butterworth.

Das Alinghi Performance Programme wurde als Zusammenarbeit mit dem Swiss Sailing Team lanciert, der Organisation, welche die Teilnahme von Schweizer Seglern an internationalen Wettkämpfen – unter anderem an den Olympischen Spielen – betreut. Das Programm wird sukzessive zu einem langfristigen Support-Engagement weiterentwickelt. Die Teams, die für Olympia selektioniert wurden und die Schweiz in Peking vertreten haben, waren die ersten, die in verschiedenen Bereichen ihrer Vorbereitung in den Genuss von Alinghis Unterstützung kommen. Während den Olympischen Spielen kam das Schweizer Seglerteam täglich in den Genuss von Wetterbriefings mit Alinghis Meteo-Spezialisten Arnaud Monges. Nathalie Brügger (Club de Voile Estavayer-le-Lac), die in der Klasse „Laser Radial“ segelt, erhielt bereits vor den Spielen Wetter-Unterstützung von Alinghis Jon Bilger. Er stand ihr während ihrer Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Auckland mit Vorhersagen und Rennkurs-Analysen zur Seite. Emmanuelle Rol and Anne-Sophie Thilo (Club Nautique de Pully), die in der 470er-Klasse segeln, reisten nach Valencia zu einem einwöchigen 470er-Training mit Alinghi-Stratege Jordi Calafat, dem Olympia-Gold-Gewinner von 1992. Christoph Bottoni (Circolo Vela Lugano), der in der Laser-Klasse segelt, war mit seinem Laser ebenfalls an dieser Trainings-Session dabei.

„Bei diesem Programm ging es darum, Fähigkeiten und Know-how weiterzugeben, um diesen jungen Olympioniken dabei zu helfen, ihre Leistung bei den Spielen in Qingdao zu optimieren“, erklärt Brad Butterworth. „Die Schweiz hat einige grosse Segeltalente und die Begeisterung für den Segelsport wächst exponentiell – Alinghis Erfolg im America’s Cup hat sicherlich auch dazu beigetragen.“ Bei Alinghis jüngster Zusammenarbeit mit dem Swiss Sailing Team ging es um die Alinghi Talent Camps. Die Camps gehen aus den 2009 Swiss Sailing Clinics hervor und sind Teil des übergreifenden Alinghi Performance Programms. Alinghis Beteiligung beinhaltet sowohl technische wie auch finanzielle Unterstützung und das Ziel dieser Camps ist es, junge Segler zu unterstützen und zu ermutigen, die noch nicht zum Olympia-Team gehören, um ihnen weiteres Training zu ermöglichen und ihre Fähigkeiten zu verbessern.

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DIE ALINGHI SWISS SAILING SAILING CLINICS Alinghi lanciert zusammen mit dem Schweizer Segelverband die Alinghi Swiss Sailing Clinics, ein Basis-Segelprogramm, das jede Region der Schweiz besucht. Der America's-Cup-Defender führt zusammen mit Swiss Sailing und den regionalen Segelvereinen ganztägige Segelkurse durch. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 8 bis 18 Jahren mit mittlerer Segel-Erfahrung in den Klassen von Optimist über Laser und 420-er zu 29er. Jeder Kurs wird massgeschneidert für die jungen Mitglieder der Segelklubs und beginnt mit einem Treffen mit Mitgliedern des Alinghi-Segelteams, Designern und Bootsbauern. Dann werden die Boote startklar gemacht und am Nachmittag wird gesegelt. Swiss Sailing wird diese Kurse genau verfolgen und Ausschau halten nach den besten Nachwuchsseglern – diese dürfen dann im Herbst am Alinghi-Segelcamp teilnehmen.

KALENDER ALINGHI SWISS SWISS SAILING CLINICS 28. März 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic – Romanshorn, Bodensee 26. April 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic – Stäfa, Zürichsee 9. Mai 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic – Lugano, Ticino 8. August 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic – St. Moritz, Graubünden-Walensee 19. September 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic – Luzern 21. September 2009: Alinghi Swiss Sailing Clinic – St.Moritz, Graubünden-Walensee ALINGHI TALENT CAMPS 10.–14. Oktober: Opti und Laser Talent Camp, Ipsach 17.–21. Oktober: 420er und 470er Talent Camp, Ipsach

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WICHTIGE FACTS ZU ALINGHI ALINGHI

Syndikatsname

Alinghi

Yachtclub

Société Nautique de Genève

Syndikatspräsident

Ernesto Bertarelli

Team-Skipper und Taktiker

Brad Butterworth

Designteam-Koordinator

Grant Simmer

Segelnummern

Alinghi 5, Lancierung im Juli 2009 SUI64, Lancierung im November 2001 SUI100, Lancierung im März 2007

Sponsor

Hublot

Offizieller Bekleidungsausrüster

ODLO

Offizielle Lieferanten

ANSYS SolidWorks Wenger Manotel Laurent Perrier Germanier

Offizieller wissenschaftlicher Berater

EPFL

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ALINGHIALINGHI-MEDIENKONTAKTE UND WEBSITE WEBSITE

Paco Latorre

Handy: +41 79 571 62 07

Communications Director Paco.latorre@alinghi.com

Eugenia Manzanas de las Heras

Handy: +34 678 660 657

Media Officer für Spanien, Frankreich und Schweiz

Handy: +971 50 589 1897

eugenia.manzanas@alinghi.com

Daphne Morgan Barnicoat

Handy: +34 678 659 317

Media Officer für den englischen Sprachraum,

Handy: +971 50 589 4437

die Schweiz und Deutschland daphne.morganbarnicoat@alinghi.com

Massimo Procopio

Handy:+39 335 816 52 81

Media Officer für Italien max.procopio@alinghi.com

AlinghiAlinghi-Basis c/o RAK Ceramics Ras al-Khaimah, VAE

E-Mail: media@alinghi.com

Wenn Sie Medieninformationen, TV-B-Rollen auf DVCAM oder via FTP-Server sowie sendefähige Audiofiles erhalten möchten und den Zugang zu lizenzfreien hoch auflösenden Fotos sowie Grafiken wünschen, registrieren Sie sich bitte im Pressebereich auf http://media.alinghi.com/de/ Alinghi.com bietet umfassende Informationen in Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und Italienisch über das Team, den America’s Cup, die Teammitglieder und ihre Biografien sowie vieles mehr. Zudem finden Sie auf der Website einen umfangreichen MultimediaBereich mit dem äusserst beliebten Alinghi TV, das Rennclips und Crew-Interviews zeigt und den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Fotos sowie News und Features rund um alles, was im Alinghi-Camp läuft, komplettieren das Angebot.

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http://www.alinghi.com/multimedia/docs/2009/11/091017_33AC_Press_kit__DE  

http://www.alinghi.com/multimedia/docs/2009/11/091017_33AC_Press_kit__DE.pdf

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