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Portfolio

Arbeiten aus dem Bachelorstudium Innenarchitektur an der Hochschule fĂźr Technik Stuttgart Betreuung: Prof. Karsten Weigel Prof. Klaus-Peter Goebel Prof. Thomas Hundt Prof. Wolfgang Grillitsch Prof. Peter Krebs Dipl. Ing. Carola Dietrich Dipl. Ing. (FH) Claudia Miller Peter Welz

Gina Leith Rachel Simmonds

Alija Dolo, B.A. Innenarchitektur


Entwurf Raum 1: Ein Haus für Daniel Libeskind | Grundfläche 5x8 meter

Libeskinds bedeutungsvolle Fenstergestaltung bildet den Grundstein für diesen Entwurf. Mit dem Ziel, den ganzen Tag über spannende Lichteinfälle im Gebäude zu erzeugen, werden schmale, deckenhohe Fenster zum gestaltenden Element. Die Fenster laufen in der Decke als Oberlicht weiter und bilden so Fensterbügel, die sich in einem bestimmten Rhythmus in Längsrichtung des Gebäudes anordnen. In den oberen Stockwerken ist die Fensteranordnung „vom Winde verweht“; der vom Hudson kommende Wind hat die Fenster um jeweils ein Element in Richtung Eingangsfassade verschoben, wodurch sich die Gebäudeform terrassenförmig ausbildet. Den Eingangsbereich markiert im Erdgeschoss eine Glasfassade, welche im zweiten Obergeschoss in Richtung des Hudson wiederzufinden ist.

Alija Dolo, Einzelarbeit


5,00

2,40

0,25

Entwurf Raum 1: Ein Haaus für Daniel Libeskind | Grundfläche 5x8 meter

OK RFB +9.00

1,24

OK RD +9.00

0,25

0,86

15 Stg. 20/23,2

OK RFB +6.00

0,25

OK RFB +6.00

0,25

0,50

0,75

3,25

1,30

0,20

0,25

6,50

0,75

2,40

0,75

OK RFB +3.00

1,24

5,00

OK RFB +3.00

OK RFB ±0.00

OK RFB ±0.00

0,25

0,86

16 Stg. 18,8/25

0,25

OK RFB +9.00

0,25

0,50

0,25

4,50

1,50

0,25

7,25

Das Erdgeschoss bildet den privaten Teil des Gebäudes. Im Eingangsbereich sind das Badezimmer, sowie das dahinterliegende Schlafzimmer zu finden. Der Besucher wird allerdings vom Eingang direkt auf die gegenüberliegende Treppe geführt um ins erste Obergeschoss zu gelangen, in welchem auf 44 Quadratmetern Küche und Essbereich zu finden sind. Im 30 qm großen zweiten Obergeschoss schließt sich der Wohnbereich an. Die Glasfassade lässt sich öffnen und bietet einen kleinen Ausblick mit Blick auf den Hudson an. 5,00

2,94

0,75

A

16 Stg. 18,8/30 cm

B

0,25

B

0,96

0,60

A

3,65

0,25

0,50

1,00

0,13

2,35 4,50

0,13

1,75 1,50

0,25

8,00

xvvAlija Dolo, Einzelarbeit


Entwurf Raum 1: Ein Haus fßr Daniel Libeskind | Grundfläche 5x8 meter

Alija Dolo, Einzelarbeit


Licht, Farbe, Material 1: Natur im (Stadt)Raum | ein Raum mit 10 m³

Die Form des Körpers entsteht aus zellulären Strukturen und erinnert an eine deformierte Bienenwabe. Die Öffnungen sind so gewählt, dass eine Richtung entsteht, der Betrachter aus der Stadt in die umgebende Natur gezogen wird. Durch Farbe und Struktur des gläsernen Daches entsteht im Innern ein Lichtspiel, das an Baumringe erinnert. Das Farbkonzept ergibt sich aus der Idee, die Natur von außen nach innen zu ziehen. Daher wurde die Oberseite mit einem Farbverlauf in drei unterschiedlichen Grüntönen gestaltet. Als Material sind facettiertes Buntglas und Sandstein vorgesehen.

Alija Dolo, Einzelarbeit


Kurzprojekt: Gestaltung des Ufers an der Stehenden Welle | Eisbach München Den Zuschauern der Surfer soll eine bequeme Sitzgelegenheit geboten werden und zugleich eine Möglichkeit, das Ufer sicher bis unten zum Wasser hin betreten zu können, sodass sich die Besucher über eine größere Fläche verteilen. Sich orientierend an typischen Formen und Materialien der Surfer-Szene bieten sich daher Terrassen aus Sandsäcken an. Die Sandsäcke haben, angelehnt an die Form eines Surfbretts, eine ovale, spitz zulaufende Form. Zum Schutz und um den Besuchern eine angenehme und saubere Sitzfläche zu ermöglichen, sind die Sandsäcke mit sandfarbenem Markisenstoff bezogen.

Alija Dolo, Einzelarbeit


Grundlagen der Gestaltung 1: Muster und Strukturen im Stadtraum | Ein Triptychon

Muster, Strukturen und Raster im Stadtraum. Die Fotografien sind in den Städten Stuttgart, Salzburg und Mannheim entstanden.

Einzelne Fotografien wurden in eine Vektorgrafik umgewandelt. Durch Verschränkung und Spiegeln entsteht eine Beziehung.

Die Vektorgrafik wurde in ein Relief übersetzt. Es besteht zum einen aus einem skulpturalen Teil, in welchem die Linien als Höhenlinien verstanden und plastisch dagestellt sind. Zum anderen sind die Linien als Drahtgitter darüber schwebend angebracht, wodurch ein Schattenspiel zwischen den beiden Darstellungsarten entsteht. Materialien sind Hasendraht, Gipsbinden, Spachtelmasse, Kupferdraht gelötet, Styropor und weißer Lack. Alija Dolo, Gruppenarbeit


Grundlagen der Gestaltung 1: Erschaffen von Raum | Back to the Origin | Silk up your Cave

Erschaffung von Raum als Entwicklung aus den vorherigen Arbeiten: es geht dabei zurück zum Beginn der Übung –­­ back to the origin. Basis ist das zentrale Foto des Triptychons, auf welchem ein zarter Stoff zu sehen ist. Dieses Thema wird aufgegriffen, indem ein fließender, seidig glänzender, leicht transparenter Stoff als Material gewählt wird. Drei Ebenen mit Vertiefungen und Erhöhungen sind übereinander gelagert, sodass Räume entstehen. Das Material lässt dabei Gegensätze erkennen: zum einen die graue Farbe von massivem Gestein, zum anderen eine seidig weiche und luftige Anmutung in der Textur – eine in Seide gekleidete Tropfsteinhöhle ist entstanden. Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Raum 2: Umgestaltung der Klett-Passage | Brandshop für Daimler Die Arnulf-Klett-Passage nach Stuttgart 21

ORIGINAL

LÄNGE + 1/3

LÄNGE - 1/3

ABSCHEREN

GRÖßERER WINKEL

EINSEITIGE EINBUCHTUNG

Mit der Neugestaltung der Arnulf-Klett-Passage entsteht in Stuttgart ein zeitgemäßes und ansprechendes Zentrum für die Stadtbewohner, Pendler und Reisenden. Durch helle Farben und starke Tageslichtleuchten wird eine freundliche und lebendige Atmosphäre geschaffen, die der Passage als zentralem Ort der Stadt Stuttgart gerecht wird. Das Nutzungskonzept sieht, neben der Gastronomie, vor allem Geschäfte im Bereich Tradition und Technik vor, den Stärken Stuttgarts.

Im Mittelpunkt der Passage steht ein Brandshop für Daimler mit Show-Charakter. Die Gestaltung ist von einem Sechseckraster geprägt, dessen Wurzeln in einer Abstaktion des Mercedes Sterns liegen. Die einzelnen Module sind sowohl im Boden als Gussasphaltbelag, als auch in der Decke in Form von weißem Hi Macs zu finden. Die Einrichtung ist aus weißem, leuchtenden Hi Macs gefertigt, die Stützen in orangenem Hi Macs ummantelt. Ein lebendiger Eindruck entsteht durch eine Höhenstaffelung der Einrichtung und der Deckenelemente. Deckenelemente, die sich über einem Einrichtungsgegenstand befinden leuchten ebenfalls, wodurch eine Lichtsäule entsteht, welche die Produkte in Szene setzt. Als Hauptattraktion im Laden ist der jeweils aktuelle Smart fortwo aufgeschnitten ausgestellt. Das kleine, energiesparende Stadtauto kann so auf eine ganz neue Art und Weise betrachtet werden. Auf einem großen, transparenten Bildschirm können sowohl Kunden im Geschäft als auch Passanten Einblicke in die Produktionsprozesse von Daimler erhalten.

Alija Dolo, Einzelarbeit


Entwurf Raum 2: Umgestaltung der Klett-Passage | Brandshop fĂźr Daimler

Alija Dolo, Einzelarbeit


Kurzprojekt: Gott lebt im Detail | Sockelleiste für die Staatsgalerie Stuttgart Die neue Sockelleiste für die Staatsgalerie passt sich in ihrer Form den vorhandenen Stilmitteln an und greift den Schwung der Deckeneinfassung auf. Der Radius ist dabei exakt der gleiche, wodurch nur eine kaum wahrnehmbare Rundung entsteht. Deutlicher und doch nur auf den zweiten Blick wahrnehmbar wird die Rundung durch die Wahl des Materials. Weiß eloxiertes Aluminium fügt sich in den Raum ein, bildet mit der Deckeneinfassung einen Rahmen für die Kunstwerke und zeichnet durch die materialtypische Lichtbrechung die Rundung dezent ab. Die Konstruktion ist auf das absolut Notwendige beschränkt und dabei so ausgearbeitet, dass die Sockelleiste als Strangpressprofil industriell gefertigt werden kann.

Alija Dolo, Einzelarbeit


Grundlagen der Gestaltung 2: Guckkasten | Intime alltägliche Situation | Bad der Sünde Eine intime alltägliche Situation - im Bad der Sünde wird das Thema „Baden“ dargestellt. Die Szenerie ohne Person, dafür mit geöffneter Türe und Wassertropfen am Boden, lässt dem Betrachter Spielraum zur Interpretation. Was ist hier passiert? Wer war hier und was hat derjenige getan? Diese Ungewissheit erzeugt ein beklemmendes Gefühl. Stilistisch passend zu dieser Stimmung wurde die Gestaltung an den Film „Sin City“ angelehnt und nimmt Elemente wie das für den Film typische „Colour-Keying“ und ungewöhnliche Perspektiven auf.

Alija Dolo, Einzelarbeit


Grundlagen der Gestaltung 2: Analyse | Sir Duncan Rice Library, Aberdeen | Hiddenline Die Sir Duncan Rice Library ist ein Gebäude mit kubischer Form, Hauptgestaltungselement ist aber ein organisch anmutendes Atrium. Das Atrium bildet sich durch ein gerundetes, deformiertes Dreieck welches den Luftraum definiert. Diese Dreiecke werden nach oben hin kleiner, alle Dreiecke können dabei in der Theorie ineinander liegen, d.h. das Kleinste ganz innen und das Größte ganz außen. Die Form dreht sich pro Geschoss um 23° weiter und verschiebt sich gleichzeitig von einer Gebäudeseite zur anderen. Dadurch entwickelt sich das Atrium in Form eines Wirbels, der spannende Blickbeziehungen schafft. Die Hauptgestaltungsmerkmale dieses Gebäudes sind in einer Hiddenline, sowie in einem Modell dargestellt. Das Modell ist auf die wesentlichen Elemente dieses Gebäudes reduziert und besteht sozusagen nur noch aus Gebäudehülle und Atrium.

Entwicklung des Wirbels

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Grundlagen der Gestaltung 2: Analyse | Sir Duncan Rice Library, Aberdeen | Modell

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Grundlagen der Gestaltung 2: Entwurf aus dem Schnitt | Willi Wonkas Schokoladenfabrik

Durch das diagonal verlaufende Atrium der Universitätsbibliothek in Aberdeen, die in Übung 2 genauer analysiert wurde, war die erste Idee für dieses Projekt, eine Rutsche in den Schnitt einzubauen. Schnell stand das Thema fest: die Szenerie aus dem Film „Charly und die Schokoladenfabrik“ soll es sein! Denn in diesem Film spielt die Rutsche eine zentrale Rolle. Grundgerüst für den Entwurf sind die Süßigkeitenlandschaft und das Bruchschokoladengebirge aus dem Film. Die Ebenen des Gebäudeschnitts wurden komplett entfernt oder in ihrer Form verändert, sodass man von jeder Ebene Zugang zur Rutsche hat. Auf den einzelnen Ebenen sind Szenen des Films symbolhaft und entsprechend des fantastischen Charakters der Szenerie in einer ungewöhnlichen Dimensionierung dargestellt. Zu sehen sind der Einstieg zum Seepferdchenschiff in der Rutsche, die Herstellung von Schlagsahne und Zuckerwatte, der Teleportationsraum mit Fernseher und die Nussverarbeitung durch Eichhörnchen. Außerdem leben in der Schokoladenfabrik Willi Wonka und seine Umpalumpas.

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Möbel 1: Ein Sitzmöbel für den Campus der HfT | 1.5.19. | Schaukelbank Ein Sitzmöbel für die eigene Hochschule – das sollte etwas Bewegliches sein, denn Lernen und Forschung sind Bewegung im Denken. Gemütlich sollte es auch sein, denn Plätze zum statischen Lernen und Arbeiten gibt es schon genug. Durch die enge Lattung entsteht ein Flimmereffekt der eine leichte Sicht nach Außen, dafür aber eine erschwerte Sicht nach Innen ermöglicht. Die halbgeschlossenen Seitenflächen bieten Sichtschutz und unterstützen daher das heimelige Gefühl in der Sitzkiste. Mit einer Sitzfläche von 130 cm Breite ermöglicht diese Schaukelbank nicht nur Entspannung, sondern auch Kommunikation zwischen den Studierenden.

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Möbel 1: Ein Sitzmöbel für den Campus der HfT | 1.5.19. | Schaukelbank

3D-Druck Modell

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Raum 3: Umgestaltung des Weingut Aldingers, Fellbach

Der Neubau fügt sich mit seinen drei Satteldächern in das Stadtbild Fellbachs ein und ist durch seine Kubatur zunächst nicht von den umstehenden Gebäuden zu unterscheiden. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass es sich hierbei nicht um ein traditionelles Gebäude handelt, sondern um eine frischere Neuinterpretation eines Ziegelbaus.

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Raum 3: Umgestaltung des Weingut Aldingers, Fellbach WAGENREMISE LAIPPLE

C

C

A

A

RAMPE

Beim Eintritt in das Gebäude findet man sich zunächst im Verkaufsraum wieder, in welchem das Sortiment auf einer zentralen Präsentationsebene hervorsticht. An den Wänden sind auf einer Holztafel Informationen über Anbau und Qualitäten der Weine zu sehen. Möchte man die Weine lieber in Ruhe probieren, erreicht man barrierefrei den Verköstigungsraum im ersten Obergeschoss. Die Giebelseiten des Gebäudes sind durch fehlende Ziegel perforiert, wodurch ein lebendiges Lichtspiel entsteht. Große, traubenförmige Leuchten und warme Eichentische runden die ruhige und gemütliche Atmosphäre ab. Im Außenbereich kann man in verschiedenen Innenhöfen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

LAGER B

GARAGE LAIPPLE

24 17,1/29,2

B

7 18,6/116,7

VORRAUM

LAGER

LAGER

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LUTHERSTRASSE

ZIMMER

ZIMMER

KÜCHE

KAMMER

BÜRO

B

B

SCHMERSTRASSE

FLASCHENKELLER

HEIZRAUM

C

C

C

C

A

A

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FLASCHENKELLER

A

24 17,1/29,2

18 17,1/27,7

7 18,6/116,7

B

B

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Raum 3: Umgestaltung des Weingut Aldingers, Fellbach

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Raum 3: Umgestaltung des Weingut Aldingers, Fellbach

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Raum 3: Umgestaltung des Weingut Aldingers, Fellbach

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Szenografie: Ausstellungsgestaltung | Universität. Diversität. Wir? In Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Empirische Kulturwissenschaften der Universität Tübingen entstand eine Ausstellung zum Thema Diversität. Mit dem Titel »Universität. Diversität. Wir? - 13 Momentaufnahmen aus dem Tübinger Uni-Alltag« zeigt die Ausstellung in interaktiven Röhren die Themen des Masterprojekts. Die Röhren zeigen von außen Fotos von Passanten in Tübingen, sowie die der Verfasser und Gestalter der jeweiligen Röhre. Man kann sie von unten betreten und so die Thematik individuell erfahren. Das Thema dieser Röhre ist »Diversität ist nicht barrierefrei« und zeigt die Problematik, den Alltag an einer Universität mit Einschränkungen zu bewältigen. Es geht dabei darum, die Hindernisse nicht nur zu erklären, sondern auch erfahrbar zu machen und so die Brücke zu schlagen zwischen Menschen mit verschiendensten Beeinträchtigungen. Daher wurden sowohl Text als auch interaktive Objekte gewählt, wie zum Beispiel ein Spiegel um das Fingeralphabet auszuprobieren. Im Gegensatz zu allen anderen Röhren der Ausstellung, ist diese wesentlich niedriger montiert, sodass ein stehender Mensch nur erschwert in die Röhre gelangen kann. Im Innern ist außerdem auf Kopfhöhe Absperrband gespannt, sodass auch stehen mühsam wird. Beides zeigt auf inverse Weise, wie ein Rollstuhlfahrer sich fühlen kann. Die Austellung war von Februar bis Ende März 2017 im Bonatzbau der Universität Tübingen der Öffentlichkeit zugänglich.

Alija Dolo, Gruppenarbeit


SZENOGRAFIE Entwurf Szenografie: Ausstellungsgestaltung | Universität. Diversität. AUSSTELLUNG Wir?

DIVERSITÄT AN DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN TUBE GROSS D = 170 CM M 1:20

1,275m

1,275m

1,275m

1,275m

1,275m

1,275m

1,275m

1,275m

Die BarriereFreiheit ist eine GeMeinsaMe sache B

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P

Wenn die Barrierefreiheit nicht baulich hergestellt werden kann – weil Mittel dafür nicht zugeteilt oder baurechtliche Genehmigungen verweigert werden – dann hilft nur noch der hilfsbereite Mensch. Mit einem freundlichen handgriff zur rechten Zeit und am rechten Ort ebnet er den mobilitätseingeschränkten student*innen die Wege. Manche student *innen fällt es schwer, ständig um hilfe bitten zu müssen, manche tun sich dabei leichter.

Q

R

S

ß

T

U

V

W

Wenn aber in einer Universität achtsamkeit und hilfsbereitschaft zur selbstverständlichkeit werden, dann steigt die Barrierefreiheit exponentiell an. Und die vielfalt wird zur gelebten Kultur. Jede *r student *in kann ohne großen aufwand dazu beitragen. (mvr)

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Die BarriereFreiheit ist eine GeMeinsaMe sache

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studieren im rollstuhl ist keine kognitive herausforderung, sondern eine rein logistische. Die hürden sind hoch, weil viele Gebäude und die infrastruktur nicht auf die Bedürfnisse dieser student *innen ausgerichtet sind: Die eingänge sind nicht ebenerdig, die türen sind zu schwer, die theken und die Bücherregale sind zu hoch, die sanitäranlagen manchmal zu weit weg. Die student *innen müssen viel energie aufwenden, um täglich dieselben hürden zu nehmen, ohne die aussicht, dass sie es während des studiums leichter werden wird.

Die Universität passt sich Den stUDent*innen an

einschränkungen beim hören werden an der Universität tübingen nicht wirklich thematisiert, obwohl es sicher student*innen gibt, die davon betroffen sind. Die hörbehinderung gehört zu den „unsichtbaren“ einschränkungen, weil man sie nicht unmittelbar wahrnimmt. Das hören wird diesen student *innen erleichtert, wenn vorlesungssäle mit induktionsschleifen ausgestattet sind. Wichtig ist auch hier: sie sollten gleich zu Beginn des semesters mit den Dozent*innen darüber sprechen. Gehandicapte student *innen berichten, dass Dozent*innen ihnen sehr entgegen kommen. es lässt sich (fast) immer eine lösung finden. (mvr)

student *innen mit handicap oder chronischen erkrankungen müssen mehr hürden und Barrieren überwinden, als manch andere student *innen, um ihr studium erfolgreich zu absolvieren. Dies verlangt ihnen einen höheren Zeit- und energieaufwand ab. Deswegen gewährt ihnen die Universität bei den prüfungen einen nachteilsausgleich. Wir wissen, dass es unter uns student *innen gibt, die chronisch krank sind. Wir sehen es euch aber nicht an, dass ihr krank seid oder während des studiums erkrankt seid. Klaus heinrich ist der Berater, der euch zuhört, der euch erklärt, wie ihr studium und Krankheit vereinbaren könnt. er hat sein Büro gleich nebenan, im clubhaus. er weiß, welche hilfen ihr braucht und hilft euch bei der antragstellung. Dafür gibt es ein eigenes Formular. Die Form der prüfung wird flexibel auf handicap oder Krankheit angepasst. Die Dozent *innen gehen darauf ein, wenn sie Bescheid wissen.

Gebärdensprachen sind visuell-manuelle sprachen, die aus einer Mischung von handzeichen, Mimik und Körperhaltung bestehen. Mit den Gesten werden dabei ganze Wörter oder sogar ganze sätze ausgedrückt. Jedes land hat eine eigene Gebärdensprache mit Dialekten und eigener Grammatik, die sich zum teil stark von der der lautsprache unterscheidet. Um eigennamen, Fremdwörter oder unbekannte Begriffe zu buchstabieren, wird meist das Fingeralphabet genutzt. es bildet durch unterschiedliche handformen die Buchstaben des alphabets nach und ist daher auch für hörende Menschen ein guter einstieg in die Gebärdensprache. Die Buchstaben des Fingeralphabets werden mit der dominanten hand vor der Brust oder etwas seitlich vom rumpf ausgeführt. (avd)

nehmt das angebot wahr, es kostet nichts. auf dem spiel steht euer studium. Brecht es nicht ab! Krankheit und handicap haben ihren platz in der Gesellschaft. sie gehören nicht in die tabu-ecke. ihr müsst nur lernen, damit umzugehen, dann werden sie keine Macht – auch an der Uni – über euch haben! (mvr)

sehen helFen, hilFt sehen

0,60m

hört, hört…

studieren im rollstuhl ist keine kognitive herausforderung, sondern eine rein logistische. Die hürden sind hoch, weil viele Gebäude und die infrastruktur nicht auf die Bedürfnisse dieser student *innen ausgerichtet sind: Die eingänge sind nicht ebenerdig, die türen sind zu schwer, die theken und die Bücherregale sind zu hoch, die sanitäranlagen manchmal zu weit weg. Die student *innen müssen viel energie aufwenden, um täglich dieselben hürden zu nehmen, ohne die aussicht, dass sie es während des studiums leichter werden wird.

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Die Universität passt sich Den stUDent*innen an student *innen mit handicap oder chronischen erkrankungen müssen mehr hürden und Barrieren überwinden, als manch andere student *innen, um ihr studium erfolgreich zu absolvieren. Dies verlangt ihnen einen höheren Zeit- und energieaufwand ab. Deswegen gewährt ihnen die Universität bei den prüfungen einen nachteilsausgleich.

Die Brailleschrift ist eine tastbare punktschrift, die mit den Fingern gelesen wird. sie wurde 1825 von louis Braille entwickelt. eine anordnung von zwei spalten und drei Zeilen ergibt dabei das Grundraster. Die ersten zehn Zeichen sind doppelt belegt, mit den Buchstaben a-J und den Zahlen 0-9. sie nutzen nur die oberen vier der insgesamt sechs punkte. Die nächsten zehn Buchstaben (K-t) sehen genauso aus, unterscheiden sich jedoch durch einen zusätzlichen punkt unten links. Bei den Buchstaben U-Z kommt dann jeweils noch ein punkt unten rechts dazu. auch satz- und sonderzeichen sind in der Brailleschrift vorhanden und bieten so die Möglichkeit, auch Fachliteratur für Menschen mit sehbeeinträchtigung lesbar zu machen. (avd)

Wir wissen, dass es unter uns student *innen gibt, die chronisch krank sind. Wir sehen es euch aber nicht an, dass ihr krank seid oder während des studiums erkrankt seid. Klaus heinrich ist der Berater, der euch zuhört, der euch erklärt, wie ihr studium und Krankheit vereinbaren könnt. er hat sein Büro gleich nebenan, im clubhaus. er weiß, welche hilfen ihr braucht und hilft euch bei der antragstellung. Dafür gibt es ein eigenes Formular. Die Form der prüfung wird flexibel auf handicap oder Krankheit angepasst. Die Dozent *innen gehen darauf ein, wenn sie Bescheid wissen.

Gebärdensprachen sind visuell-manuelle sprachen, die aus einer Mischung von handzeichen, Mimik und Körperhaltung bestehen. Mit den Gesten werden dabei ganze Wörter oder sogar ganze sätze ausgedrückt. Jedes land hat eine eigene Gebärdensprache mit Dialekten und eigener Grammatik, die sich zum teil stark von der der lautsprache unterscheidet. Um eigennamen, Fremdwörter oder unbekannte Begriffe zu buchstabieren, wird meist das Fingeralphabet genutzt. es bildet durch unterschiedliche handformen die Buchstaben des alphabets nach und ist daher auch für hörende Menschen ein guter einstieg in die Gebärdensprache. Die Buchstaben des Fingeralphabets werden mit der dominanten hand vor der Brust oder etwas seitlich vom rumpf ausgeführt. (avd)

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Wenn aber in einer Universität achtsamkeit und hilfsbereitschaft zur selbstverständlichkeit werden, dann steigt die Barrierefreiheit exponentiell an. Und die vielfalt wird zur gelebten Kultur. Jede *r student *in kann ohne großen aufwand dazu beitragen. (mvr)

sehen helFen, hilFt sehen student *innen müssen viele texte lesen und aufarbeiten. Wenn das sehvermögen aber eingeschränkt ist, braucht es hilfen, um das handicap auszugleichen. Das sozialamt bezahlt assistent*innen, die vorlesen oder begleiten. in der Bibliothek gibt es eine ansprechpartnerin, die zum Beispiel die digitale version von Büchern bestellt. computerprogramme lesen gespeicherte inhalte vor. in vorlesungen und seminaren kann noch einiges getan werden, um diesen student *innen das studium zu erleichtern. Was ihnen hilft, kommt auch anderen zugute: Die Folie einer präsentation zu beschreiben, hilft auch studierenden, die Mühe haben, solche Darstellungen zu erfassen. Wenn das sehvermögen ganz abgenommen hat, dann können texte in Brailleschrift ertastet werden. (mvr) Die Brailleschrift ist eine tastbare punktschrift, die mit den Fingern gelesen wird. sie wurde 1825 von louis Braille entwickelt. eine anordnung von zwei spalten und drei Zeilen ergibt dabei das Grundraster. Die ersten zehn Zeichen sind doppelt belegt, mit den Buchstaben a-J und den Zahlen 0-9. sie nutzen nur die oberen vier der insgesamt sechs punkte. Die nächsten zehn Buchstaben (K-t) sehen genauso aus, unterscheiden sich jedoch durch einen zusätzlichen punkt unten links. Bei den Buchstaben U-Z kommt dann jeweils noch ein punkt unten rechts dazu. auch satz- und sonderzeichen sind in der Brailleschrift vorhanden und bieten so die Möglichkeit, auch Fachliteratur für Menschen mit sehbeeinträchtigung lesbar zu machen. (avd)

nehmt das angebot wahr, es kostet nichts. auf dem spiel steht euer studium. Brecht es nicht ab! Krankheit und handicap haben ihren platz in der Gesellschaft. sie gehören nicht in die tabu-ecke. ihr müsst nur lernen, damit umzugehen, dann werden sie keine Macht – auch an der Uni – über euch haben! (mvr)

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student *innen müssen viele texte lesen und aufarbeiten. Wenn das sehvermögen aber eingeschränkt ist, braucht es hilfen, um das handicap auszugleichen. Das sozialamt bezahlt assistent*innen, die vorlesen oder begleiten. in der Bibliothek gibt es eine ansprechpartnerin, die zum Beispiel die digitale version von Büchern bestellt. computerprogramme lesen gespeicherte inhalte vor. in vorlesungen und seminaren kann noch einiges getan werden, um diesen student *innen das studium zu erleichtern. Was ihnen hilft, kommt auch anderen zugute: Die Folie einer präsentation zu beschreiben, hilft auch studierenden, die Mühe haben, solche Darstellungen zu erfassen. Wenn das sehvermögen ganz abgenommen hat, dann können texte in Brailleschrift ertastet werden. (mvr)

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hört, hört… einschränkungen beim hören werden an der Universität tübingen nicht wirklich thematisiert, obwohl es sicher student*innen gibt, die davon betroffen sind. Die hörbehinderung gehört zu den „unsichtbaren“ einschränkungen, weil man sie nicht unmittelbar wahrnimmt. Das hören wird diesen student *innen erleichtert, wenn vorlesungssäle mit induktionsschleifen ausgestattet sind. Wichtig ist auch hier: sie sollten gleich zu Beginn des semesters mit den Dozent *innen darüber sprechen. Gehandicapte student *innen berichten, dass Dozent*innen ihnen sehr entgegen kommen. es lässt sich (fast) immer eine lösung finden. (mvr)

Wenn die Barrierefreiheit nicht baulich hergestellt werden kann – weil Mittel dafür nicht zugeteilt oder baurechtliche Genehmigungen verweigert werden – dann hilft nur noch der hilfsbereite Mensch. Mit einem freundlichen handgriff zur rechten Zeit und am rechten Ort ebnet er den mobilitätseingeschränkten student*innen die Wege. Manche student *innen fällt es schwer, ständig um hilfe bitten zu müssen, manche tun sich dabei leichter.

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Innenansicht A - Infotext: Gehörlos studieren B - Spiegel C - Oben: Alphabet in Gebärdensprache Unten: Bonbonglas mit Ohrstöpseln

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D - Infotext: Studieren mit Handicap

2

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E - Abreißblock Formular für Nachteilsausgleich mit Stift

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04 - Diversität ist nicht barrierefrei | Maria-Veronika Romeu, Tübingen | Alija Dolo, Stuttgart

F - Briefumschläge und Briefkasten G - Auszug aus Bericht über Rollstuhlfahrer an der Uni Tübingen H - Silhouette mit ausgeschnitten Augen zum durch schauen

3 L

4

I - Auszug aus Bericht über Studentin mit Sehbehinderung J - Alphabet in Braillenschrift

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1

K - Oben: Augenmaske zum aufsetzen Unten: Zuerst ein Satz in Braille, dann darunter die verdeckte Auflösung in lateinischer Schrift L - Absperrbänder schräg durch den Tube, um Einschränkung zu zeigen: normal große Personen können nur schwer stehen

4

GRUNDRISS

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Szenografie: Ausstellungsgestaltung | Universität. Diversität. Wir?

Alija Dolo, Gruppenarbeit


Entwurf Szenografie: Ausstellungsgestaltung | Universität. Diversität. Wir?

Zeichnung des Konzepts von Pryanka Shah, CEPT University, Indien

Alija Dolo, Gruppenarbeit


University of Edinburgh Scotland | Design Externality 3 Major | The Cherimoya Juice Bar The Cherimoya Juice Bar has been a project in Scotland. Task was, to create a gastronomic venue in an old lost shop in the center of Edinburgh. This meant a whole concept, including the interior, furniture, shopname, logo, merchandising articles, a menu, target group and administrative questions.

CONCEPT The atmosphere is for all senses. There shall be birds, wind and water to hear, the smell of earth, sea and the fruits and a higher humidity to feel. The customer can taste the fruits and see the water and the plants. It is a place to rest, to calm down. The customer can sit in or take away, or stand at the counter and drink a smoothie before work. There are eight seats, four of them in a lounge area. The target group is students and full employees within the age from 20 to 45, gender neutral.

SHOPNAME AND LOGO The name was developed from associations with fruits, juice and smoothies. I made a survey about the name and an analysis of the words. Finally I decided to choose the name Cherimoya, because of the characteristics of the fruit, how it looks and because it is easy to create recipes with it. The Logo is a quarter sliced cherimoya, so you can see the shape and what is inside. The font changed since the beginning, as to see at the shopfront elevations. I decided to use the font SMUSH because the shape of it is very soft and curvy, looks like liquid. It is also very symmetric and without serifs, so it is good to read and memorable.

LOGO AND SIGNAGE FONT

CHERIMOYA The cherimoya comes from Central- and South-America and also grows in the Mediterranian region. The flesh is very creamy, milky and sweet. LOGO

The shop will be open from 7 am to 9 pm, so the customer can go there before and after work. It is a calm and cosy place with a multisensual experience and a modern but natural, carribbean and tropical style. Look: dark wood and bright, vibrant colours. Real plants and water. The shopfront window glass will be partly matte, so it looks like the water condensates on the windows. The counter has a sleek, modern look but the customer area is cosy and in an older style.

MERCHANDISING There shall be reyclable salad bowls and cups made from corn starch. They have the cherimoya fruit logo on it.

Alija Dolo, Einzelarbeit


University of Edinburgh Scotland | Design Externality 3 Major | The Cherimoya Juice Bar MATERIALS AND DESIGN ELEMENTS The counter and the columns are concrete, but the countertop is made of black glass with a glossy finish. The Floor is made of old, dark oak boards, also the window shutter sculpture and the furniture are made of dark oak. The wall is coated with plaster in an ivory tone. Glass seperates the customer area from the staff area. The sofas have a fabric with vibrant patterns.

PLANT WALL The company Wawatec System offers walls with real plants. They are conserved, so they do not need a special treatment.

WATER WALL The company h2o designs offers waterwalls in a huge variety. They can be very small and do not spread. They can be backlit glass, also with an image behind the glass.

WINDOW SHUTTER SCUPLPTURE The window shutters are backlit and build the customers zone with this lighting sculpture

Alija Dolo, Einzelarbeit


B

University of Edinburgh Scotland | Design Externality 3 Major | The Cherimoya Juice Bar

WATER PLAY

BAR TO DRINK / WAIT

DISABLED TOILET

CONSU ME LOUNGE

C O LLE C T HINGED COUNTER FOR STAFF / WHEELCHAIR

ORDER

KITCHEN / STORAGE

PREPARATION AREA

A

A

B

MENU

LOUNGE

B-B

A-A

A-A

Alija Dolo, Einzelarbeiit


University of Edinburgh Scotland | Design Externality 3 Major | The Cherimoya Juice Bar

Alija Dolo, Einzelarbeit


Kühler Ruheraum Duschen D

Massage

Dampfbad

B

A

Bachelorarbeit | Bauen im Bestand | Umnutzung St. Johann Konstanz | Hamam

Duschen H

Personal Kühler Ruheraum Duschen H

Massage

B

A

Duschen D

Dampfbad

Umkleide D

Personal

18 Stg. 18,9/29,9

Kühler Ruheraum

Perso

Umkleide H

Duschen D

Duschen H

Barrierefreie Umkleide und Dusche / WC

18 Stg. 18,9/29,9

JOHAM JOHAM

Personal

Massage

Dampfbad

C

Heißer Nabelstein 50°

C

Entspannungsbecken 32° C

Heißer Nabelstein 50°

Entspannungsbecken 32° C

Empfang

C

Empfang

Umkleide D C

Personal

Umkleide H 18 Stg. 18,9/29,9

18 Stg. 18,9/29,9

Mitten in der Altstadt, des vom Tourismus geprägten Konstanz am Bodensee, gibt es nun einen Ort Mitten in der Altstadt, des vom Tourismus geprägten Konstanz am Bodensee, gibt es nun einen Ort für Entspannung und Ruhe. für Entspannung und Ruhe. Konstanz, als alte Konzilstadt hat viele Kirchen, so auch die gotische Kirche St. Johann aus dem siebten Jahrhundert. Sie liegt direkt gegenuber des Münsterplatzes und ist somit sehr zentral und

Barrierefreie Umkleide und Dusche / WC A

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B

Konstanz, alte Konzilstadt viele Kirchen, so auch die gotische Kirche St. Johann aus dem nah als am See. In dieser ehemaligenhat Kirche entsteht nun ein HAMAM, ein Türkisches Bad. siebten Jahrhundert. Sie liegt direkt gegenuber des Münsterplatzes und ist somit sehr zentral und Das Hamam lebt von der Zeremonie der Reinigung, wobei nacheinander im 45° C heißen Dampfbad nah amund See. In dieser ehemaligen entsteht nungeschwitzt ein HAMAM, ein Türkisches Bad. aufgewärmt die Haut eingeweicht wird, bei 50° C Kirche auf dem heißen Nabelstein und

18 Stg. 18,9/29,9

Personal

AGEPLAN M 1:500

JOHAM

A

Das Hamam von der Zeremonie der Reinigung, wobei nacheinander im 45° C heißen Dampfbad man sichlebt mit Wasser übergießt. Entspannen kann man sich danach im 32° C warmen Wasserbecken, während den Blick über das erhabene aufgewärmt und die Hautman eingeweicht wird, beiKirchengewölbe 50° C auf schweifen dem heißen Nabelstein geschwitzt und lässt. Auch eine Massage kann man danach genießen. Ausklingen lässt man die anschließendetwa mit einemAuszeit Peelinghandschuh gepeelt wird. Danach wird man mit Unmengen von dreistündige bei einem Glas Tee und Früchten im Ruhebereich auf der Empore.bedeckt. Bei gutem Wetter lockt im Außenbereich sogar an einem der Waschbecken, indem feinstem Seifenschaum Abgewaschen wird dieser eine Tasse Espresso beim Verlassen des JOHAM. man sich mit Wasser übergießt. Entspannen kann man sich danach im 32° C warmen Wasserbecken, während man den Blick über das erhabene Kirchengewölbe schweifen lässt. Auch eine Massage kann man danach genießen. Ausklingen lässt man die etwa dreistündige Auszeit bei einem Glas Tee und Früchten im Ruhebereich auf der Empore. Bei gutem Wetter lockt im Außenbereich sogar eine Tasse Espresso beim Verlassen des JOHAM.

C

Heißer Nabelstein 50°

Entspannungsbecken 32° C

Empfang

B

anschließend mit einem Peelinghandschuh gepeelt wird. Danach wird man mit Unmengen von feinstem Seifenschaum bedeckt. Abgewaschen wird dieser an einem der Waschbecken, indem

LAGEPLAN M 1:500

GRUNDRISS

C

GRUNDRISS EG M 1:100 18 Stg. 18,9/29,9

18 Stg. 18,9/29,9

Mitten in der Altstadt, des vom Tourismus geprägten Konstanz am Bodensee, gibt es nun einen Ort für Entspannung und Ruhe. Konstanz, als alte Konzilstadt hat viele Kirchen, so auch die gotische Kirche St. Johann aus dem siebten Jahrhundert. Sie liegt direkt gegenuber des Münsterplatzes und ist somit sehr zentral und nah am See. In dieser ehemaligen Kirche entsteht nun ein HAMAM, ein Türkisches Bad. Das Hamam lebt von der Zeremonie der Reinigung, wobei nacheinander im 45° C heißen Dampfbad aufgewärmt und die Haut eingeweicht wird, bei 50° C auf dem heißen Nabelstein geschwitzt und anschließend mit einem Peelinghandschuh gepeelt wird. Danach wird man mit Unmengen von feinstem Seifenschaum bedeckt. Abgewaschen wird dieser an einem der Waschbecken, indem man sich mit Wasser übergießt. Entspannen kann man sich danach im 32° C warmen Wasserbecken, während man den Blick über das erhabene Kirchengewölbe schweifen lässt. Auch eine Massage kann man danach genießen. Ausklingen lässt man die etwa dreistündige Auszeit bei einem Glas Tee und Früchten im Ruhebereich auf der Empore. Bei gutem Wetter lockt im Außenbereich sogar eine Tasse Espresso beim Verlassen des JOHAM.

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A

18 Stg. 18,9/29,9

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LICHTPLAN

GRUNDRISS EG M 1:100

Technik

AUSSENANSICHT

SCHNITT A-A M 1:50

GRUNDRISS EG M 1:100

Alija Dolo, Einzelarbeit


Bachelorarbeit | Bauen im Bestand | Umnutzung St. Johann Konstanz | Hamam

Technik

Heißer Nabelstein 50°

Entspannungsbecken 32° C

Empfang

C

B

A

JOHAM

C

18 Stg. 18,9/29,9

Mitten in der Altstadt, des vom Tourismus geprägten Konstanz am Bodensee, gibt es nun einen Ort für Entspannung und Ruhe. Kühler Ruheraum

Konstanz, als alte Konzilstadt hat viele Kirchen, so auch die gotische Kirche St. Johann aus dem Duschen D Duschen H siebten Jahrhundert. Sie liegt direkt gegenuber des Münsterplatzes und ist somit sehr zentral und nah am See. In dieser ehemaligen Kirche entsteht nun ein HAMAM, ein Türkisches Bad.

BACHELORARBEIT INNENARCHITEKTUR | BAUEN IM BESTAND | JOHAM - TÜRKISCHES BAD / HAMAM A

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B

Das Hamam lebt von der Zeremonie der Reinigung, wobei nacheinander im 45° C heißen Dampfbad aufgewärmt und die Haut eingeweicht wird, bei 50° C auf dem heißen Nabelstein geschwitzt und Massage Dampfbad anschließend mit einem Peelinghandschuh gepeelt wird. Danach wird man mit Unmengen von feinstem Seifenschaum bedeckt. Abgewaschen wird dieser an einem der Waschbecken, indem man sich mit Wasser übergießt. Entspannen kann man sich danach im 32° C warmen Wasserbecken, während man den Blick über das erhabene Kirchengewölbe schweifen lässt. Auch eine Massage kann man danach genießen. Ausklingen lässt man die Personal etwa dreistündige Auszeit bei einem Glas Tee und Früchten im Ruhebereich auf der Empore. Bei gutem Wetter lockt im Außenbereich sogar eine Tasse Espresso beim Verlassen des JOHAM.

DETAILSCHNITT WASCHBECKEN M 1:20 Technik

Umkleide D

Umkleide H

Barrierefreie Umkleide und Dusche / WC Tee + Früchte

GRUNDRISS DAMPFBAD M 1:5

18 Stg. 18,9/29,9

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Personal

M 1:50 DETAILSCHNITT DAMPFBAD M 1:50

DETAILSCHNITT DAMPFBAD Heißer Nabelstein 50°

Entspannungsbecken 32° C

Empfang

C

GRUNDRISS EG M 1:100

M 1:50

B

A

C

Kühler Ruheraum Duschen D

Duschen H

18 Stg. 18,9/29,9 Massage

Dampfbad

18 Stg. 18,9/29,9

Umkleide D

Personal

Umkleide H

Technik

Barrierefreie Umkleide und Dusche / WC Tee + Früchte

18 Stg. 18,9/29,9

18 Stg. 18,9/29,9

Personal

GRUNDRISS DAMPFBAD M 1:50

Entspannungsbecken 32° C

Empfang

0

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B

A

DETAILSCHNITT WASCHBECKEN M 1:20 Heißer Nabelstein 50°

GRUNDRISS EMPORE M 1:100

C

18 Stg. 18,9/29,9

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BACHELORARBEIT INNENARCHITEKTUR | BAUEN IM BESTAND | JOHAM - TÜRKISCHES BAD / HAMAM | ALIJA DOLO 513008 | WINTER

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B

A

18 Stg. 18,9/29,9

NDRISS EMPORE M 1:100

Technik 18 Stg. 18,9/29,9

Tee + Früchte

18 Stg. 18,9/29,9

LICHTPLAN EMPORE M 1:200

Technik

18 Stg. 18,9/29,9

Tee + Früchte

Alija Dolo, Einzelarbeit LICHTPLAN EG M 1:200

LICHTPLAN EMPORE M 1:200

TPLAN EG M 1:200

SCHNITT A-A M 1:50


Bachelorarbeit | Bauen im Bestand | Umnutzung St. Johann Konstanz | Hamam

Alija Dolo, Einzelarbeit


Bachelorarbeit | Bauen im Bestand | Umnutzung St. Johann Konstanz | Hamam

Alija Dolo, Einzelarbeit


Die in diesem Portfolio zusammengestellten Arbeiten sind alleine oder in Gruppenarbeit während meines Studiums der Innenarchitektur an der Hochschule fßr Technik entstanden.

Stuttgart, 14.06.2018

Alija Dolo

Portfolio Alija Dolo  

Interior Architecture / Interior Design

Portfolio Alija Dolo  

Interior Architecture / Interior Design

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