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2 Dass einzig das Leiden zu Gott aufschwebt, indess die anderen das schwere Leben mit bleierndem Glück an die Erde klebt

Als ich im September 2016, nach fünf Jahren des Schreibens an zwei umfassenden Werken, meiner Biographie und über Kaspar Hauser, meine Lebensaufgabe in dieser Hinsicht als abgeschlossen glaubte, die ich, wie die Lichtflamme durch Wind und Sturm, durch Orkan und unzählige Widerstände trug, die mich mehrfach an die Schwelle des Todes brachten, da hatte ich im Oktober 2016 einen Traum: Ich träumte von der Staatenlosigkeit des Deutschen Volkes, von einer fehlenden Verfassung und einem ebensolch fehlenden Friedensvertrag und von der drohenden Gefahr, die auf das deutsche Volk spätestens im Jahr 2018 warten sollte und ich wurde im Traum gebeten, diese Zeilen, an die ich mich noch erinnern kann, aufzuschreiben und die Weisung weiter zu verfolgen. Das versuchte ich über die folgenden Monate, doch dieses Verfolgen ließ auch meine Verfolger nicht länger schlafen und so muss ich bekennen, dass sie mich, nach 9 Jahren der permanenten Folter und Qual, nun am 13. Januar so weit in die Enge getrieben haben, wie ich es folgend darzustellen versuche, bevor ich mich dem deutschen Volk zuwenden möchte, dass ich schwerwiegende gesundheitliche Schäden davon getragen habe, die mich nun dem Tode immer näher brachten. Dieser Schlag, das wusste ich in der Minute, als ich mit einer Laktatazidose fast bewusstlos zu Boden stürzte, wird mich brechen, von ihm werde ich mich nicht mehr erholen können. Denn es sollte nicht bei diesem einen Überfall bleiben, der an das dritte Reich und die Judenverfolgung erinnert, als sie im Morgengrauen aus dem Schlaf gerissen wurden, um schnell das Notwendigste zu packen für ihren nahen Untergang. Dieses Werk muss also ein Fragment bleiben, ich werde es nicht mehr vollenden können, zumal mir alles entrissen wurde. Mir war, nach den grausamen gesundheitlichen Zertrümmerungen an meinem Körper und Seelenleben nichts mehr geblieben als die Möglichkeit und Fähigkeit zu schreiben, sogar die Nahrungsaufnahme wurde mir als Folge der medizinischen Zerstörung seit vier Jahren durch eine Schluckstörung verwehrt. Ich lebe praktisch seit dieser Zeit fast ohne Nahrung und mit sehr wenig Flüssigkeit und so darf ich bekennen, dass es mein eigener Wille, mein Überlebenswille gewesen und Gottes Hilfe, dass ich meine Erstlings- Werke noch vollenden durfte, außer dieses, der „Getäuschten Täuscher“. Dass ich noch überleben durfte, wider alle menschlichen Gesetze. Unentwegt wurde ich gejagt, als ich nach dieser fast tödlichen Zerstörung der Ärzte, Richter und Staatsanwälte, der Polizeibehörden, wieder auferstand. Doch es ist bekannt, dass ein mehrfach zertretener Käfer, der immer wieder aufersteht, irgendwann zur Gefahr wird und Angst und Furcht einjagt, weil er eben durch sein nicht verständliches Auferstehen nicht einzuordnen ist. Er wird über kurz oder lang mit einer Kalaschnikow zertrümmert werden, um mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, die immer noch die Wahrheit von den Dächern trällern, trotzdem man sie mehrfach von denselben herunterschießen wollte. Mit Kanonen, weil die Furcht vor der Unerklärlichkeit zu gewaltig wurde, der Unbegreiflichkeit meines Überlerbens.


3 In dieser Weise wurde ein Überfall auf mich vorbereitet und durchgeführt, der alle Persönlichkeits – und Menschenrechte übertrat, der die Intimsphäre mit Eisenstiefeln trat, wegen einer angeblichen schriftlichen „Bedrohung“, einem Fliegendreck, gemessen an den unzähligen schweren Verbrechen, dem mehrfachen „Mord auf Raten“ an meiner Seele, an meinem Körper, wie er auch von Anwälten und ehemaligen Richtern bezeichnet wurde. Ich möchte in meinen Werken keine Klageschrift in die Welt bringen, es soll vielmehr Bewusstsein geschaffen werden für das, was unser System unterhöhlt und damit das der ganzen Menschheit, vor allem auch des deutschen Volkes, ohne dass es gleich sichtbar ins Auge springt. Das Wissen darum ist schon die halbe Miete für Vorsicht und Achtsamkeit, die bitter nötig ist. Während ich diese Zeilen schreibe, blicke ich dem Tod schon ins Auge, ich habe mich seither von der schweren Laktatazidose, begleitet von einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, nicht mehr erholt und lebe seither unter ständiger Verfolgung und Bedrohung, nahezu ohne Flüssigkeit. Aus diesem Grunde möchte ich vorab die letzten Momente aus der Beschreibung von Stefan Zweig über den Kampf um den Südpol von Scott hier einfügen, denn auch er durfte mit vollem und klaren Bewusstsein seinem Tod ins Auge blicken und nur seine Tagebücher zeugen von seiner Verzweiflung und doch auch seinem Stolz. Scott war mit seiner Mannschaft im selben Jahr als Amutsen aufgebrochen, um das letzte Stück noch unerforschte Welt zu erforschen, zu erobern, beide im Jahr 1912. Das zwanzigste Jahrhundert blickt auf eine geheimnisvolle Welt, denn alle Länder waren erforscht und die fernsten Meere ebenso. Dieser Südpol barg noch ein Rätsel in sich und wollte ebenso in die neue Landkarte aufgenommen werden, als alle Länder und Gebiete zuvor. Die letzten Gedanken von Scott möchte ich hier einfügen, bevor ich mich dem eigentlichen Thema zuwende in der Spiegelung an meinem Leben, an dem Überfall und an meinem dreistündigen Gerichtstermin am Stuttgarter Landgericht, den ich wiederum dem 192 Tage andauernden Prozess der Baader – Meinhoff Gruppe gegenüberstelle, weil dieser Prozess in eklatanter Weise aufzeigt und aufzeichnet, wie in unserem „Staat“, der Nichtregierungsorganisation der Treuhandgesellschaft BRD GmbH gearbeitet wird, um Vernichtung, Zerstörung und umfassenden, heuchlerischen Mord anzurichten auf der Basis der Täuschungen und des offenkundigen Betruges.


4 Der Kampf um den Südpol – Auszüge aus den „Sternstunden der Menschheit“ von Stefan Zweig in Gegenüberstellung zu den letzten Tagen in meinem Leben im Februar 2017 (…) „In diesen Augenblicken, einsam gegenüber dem unsichtbaren und doch atemnahen Tod, während außen der Orkan an die dünnen Zeltwände wie ein Rasender anrennt, besinnt sich der Kapitän Scott aller Gemeinsamkeit, der er verbunden ist. Allein im eisigsten Schweigen, das noch nie die Stimme eines Menschen durchatmet, wird ihm die Brüderschaft zu seiner Nation, zur ganzen Menschheit heroisch bewusst. Eine innere Fata Morgana des Geistes beschwört in diese weiße Wüste die Bilder all jener, die ihm durch Liebe, Treue und Freundschaft jemals verbunden waren und er richtet das Wort an sie. Mit erstarrten Fingern schreibt Kapitän Scott, schreibt Briefe aus der Stunde seines Todes an alle Lebendigen, die er liebt. Wundervoll sind diese Briefe. Alles Kleinliche ist in ihnen vor der gewaltigen Nähe des Todes abgetan, die kristallene Luft dieses unbelebten Himmels scheint in sie eingedrungen. An Menschen sind sie gerichtet und sprechen doch zur ganzen Menschheit. An eine Zeit sind sie geschrieben und sprechen doch für die Ewigkeit. Er schreibt an seine Frau. Er mahnt sie, das höchste Vermächtnis, seinen Sohn, zu hüten, er legt ihr nahe, ihn vor allem vor Schlappheit zu bewahren und bekennt vor sich selbst am Ende einer der erhabensten Leistungen der Weltgeschichte: „Ich musste mich, wie du weißt, zwingen, strebsam zu werden – ich hatte immer die Neigung zur Trägheit.“ Eine Handbreit vor dem Untergang rühmt er noch, statt zu bedauern, den eigenen Entschluss. „Was könnte ich dir alles von dieser Reise erzählen. Und wieviel besser war sie doch, als daheim zu sitzen in zu großer Bequemlichkeit.“ Und er schreibt in treuester Kameradschaft an die Frau und Mutter seiner Leidensgefährten, die mit ihm den Tod erlitten haben, um Zeugnis abzulegen, für ihr Heldentum. Er tröstet, selbst ein Sterbender, die Hinterbliebenen der anderen mit seinem starken und schon übermenschlichen Gefühl für die Größe des Augenblicks und das Denkwürdige dieses Untergangs. Und er schreibt an die Freunde. Bescheidenheit für sich selbst, aber voll herrlichen Stolzes für die ganze Nation, als deren Sohn und würdigen Sohn er sich in dieser Stunde begeistert fühlt: „Ich weiß nicht, ob ich ein großer Entdecker gewesen bin“, bekennt er, „aber unser Ende wird ein Zeugnis sein, dass der Geist der Tapferkeit und die Kraft zum Erdulden aus unserer Rasse noch nicht entschwunden sind.“ Und was männliche Starre, seelische Keuschheit ihm ein Leben lang zu sagen wehrte, dies Bekenntnis der Freundschaft entringt ihm nun der Tod.


5 „Ich bin nie in meinem Leben einem Menschen begegnen“, schreibt er an seinen besten Freund, „den ich so bewundert und geliebt habe wie Sie, aber ich konnte Ihnen niemals zeigen, was Ihre Freundschaft für mich bedeutete, denn Sie hatten viel zu geben und ich Ihnen nichts.“ Und er schreibt einen letzten Brief, den schönsten von allen, an die englische Nation. Er fühlt sich bemüßigt, Rechenschaft zu geben, dass er in diesem Kampfe um den englischen Ruhm ohne eigene Schuld unterlegen. Er zählt die einzelnen Zufälle auf, die sich gegen ihn verschworen, und er ruft mit der Stimme, der der Widerhall des Todes ein wundervolles Pathos gibt, alle Engländer mit der Bitte auf, seine Hinterbliebenen nicht zu verlassen. Sein letzter Gedanke reicht noch über das eigene Schicksal hinaus. Sein letztes Wort spricht nicht vom eigenen Tode, sondern vom fremden Leben: „Um Gottes Willen, sorgt für unsere Hinterbliebenen!“ Dann bleiben die Blätter leer. Bis zum äußersten Augenblick, bis die Finger ihm festfroren und der Stift seinen steifen Händen entglitt, hat Kapitän Scott sein Tagebuch geführt. Die Hoffnung, dass man bei seiner Leiche die Blätter finden würde, die für ihn und für den Mut der englischen Rasse zeugen könnten, hat ihn zu übermenschlicher Anstrengung befähigt. Als letztes zittern die schon erfrierenden Finger noch den Wunsch hin: „Schickt dies Tagebuch meiner Frau!“ Aber dann streicht seine Hand in grausamer Gewissheit das Wort „meiner Frau“ aus und schreibt darüber das furchtbare, „meiner Witwe“. Jeder Mensch wünscht sich wohl, mit dieser Bewusstseinsklarheit in den Tod gehen zu dürfen, im Auge und Auge gegenüber zu treten und der Welt noch bis zum letzten Atemzug das mitzuteilen, was sich der sterbenden Brust entringt. Denn es ist das Unausgesprochene, das zwischen den Toten und den Lebenden noch als unerlöste Schlacken bestehen bleibt, das Konflikthafte im Schweigen, das sich oft einer kranken, dementen Seele nicht mehr erlösend im Gespräch entringen darf. Und so darf es ein Mensch als ungeheure Gnade erleben, wenn er die Möglichkeit hat, noch, wie auch Scott, in den Todesstunden der Welt das mitzuteilen, was sich im Lösen der Seele von allem Irdischen schon fast geläutert und gereinigt in die Seelen der Mitmenschen pflanzt.“ Ich möchte im folgenden Kapitel darstellen, mit welchen Widerständen ich zu ringen hatte in der Gegenüberstellung zum Leben von Tolstoi, damit mein Schicksalskampf gegen unermesslich reichhaltige und gefahrvolle menschliche Widerstände, in Folge besser verstehen zu können. Ich hatte keine selbstverschuldeten Unfälle in meinem Leben zu verzeichnen, auch keine Krankheiten, bis auf meine angeborene Muskelerkrankung, ich hatte jede sich anbahnende Erkrankung, die immer eine Folge von evident falscher und fahrlässiger menschlicher und medizinischer Behandlung gewesen, eigenständig wieder in den Griff bekommen und zur Umkehr bewegt, einschließlich Magenkrebs. Es waren ausschließlich Menschen in meinem Leben, die mein Lebensschiff zum Kentern brachten: homo homini lupus, der Mensch dem Menschen ein Wolf. Diese Tatsache sollte sich in meinem Leben eklatant beweisen.


6 Kapitel: Das Gewissen der Menschheit Dieser Typus des selbstdarstellenden Künstlers weiß jede Kunstform mit seinem Ich zu erfüllen, aber nur in einer erfüllt er sich ganz: in der Autobiographie, im umfassenden Epos des eigenen Ich Stefan Zweig „Einen menschheitlichen Menschen“ so hat Maxim Gorki einmal Leo Tolstoi genannt. Wie dürfen wir dieses Lob verstehen? Immer wieder habe ich ein Streiflicht auf das Leben von Tolstoi geworfen und ich habe mich an seine Worte gehalten, als ich meinen Wanderstab in die Hand nahm, um alle Brücken meiner Vergangenheit hinter mir herunterzulassen. Um die Schatten der Zeit, die hinter mir lag größer und durchsichtiger werden zu lassen, je weiter ich mich vom Ort entfernte, dessen Bewohner umfassend dabei mitwirkten, mich in meinen Untergang zu stürzen. Auch Tolstoi nahm Bündel und Stab, um seinen inneren Frieden zu finden, den er nur in der Einsamkeit mit sich selbst erringen konnte. Weit entfernt vom Spiel und Spaß anderer Menschen, in innerer Kontemplation. Und doch war Tolstoi auch nur ein Mensch wie wir alle. Was machte ihn also zu einem „menschheitlichen Menschen“? Denn auch er war Mensch mit Blut und Schlacken behaftet und mit denselben irdischen Unzulänglichkeiten, und doch tiefer und umfassender um sie wissend, er litt schmerzlicher an ihnen, wie wir es auch von Dostojewski kennen. Tolstoi unterschied sich von der menschlichen Masse dadurch, dass er tugendhafter, hellfühlender und moralischer, vor allem intensiver das Leben, den Sinn und das Ringen um Gott zu bewältigen, zu erfühlen, zu ertasten und möglicherweise umzusetzen wusste. Tolstoi besaß das „Wahrauge“ und so suchte er in jedem Menschen, dank seiner unvergleichlichen Wahrhaftigkeit seiner Sinne, auch des seelischen Auges, in seinem Gegenüber den Menschen, wie er eigentlich von Gott geschaffen und erdacht wurde. Er suchte den Entwurf des Ewigen, Zeitlosen in ihm, das Absolute und Vollkommene und musste umso schmerzvoller leiden, je weniger sich die schattenhaften, unkenntlichen Hüllen, die den Menschen umgeben, ihn an sein Ideal vom wahren Menschentum erinnerten. Tolstoi stieg tief hinab bis zum Urgrund seines Selbst und Seins, um sein Gewissen zu finden und er war sich bewusst, dass er dasselbe nur freilegen kann, indem er sich verwundet. Unerbittlich, sich keine Rast und Ruhe gönnend, arbeitete Tolstoi an seiner eigenen Selbstvervollkommnung in der Selbstdarstellung und doch habe ich in meiner Biographie schon erwähnt, dass es leicht ist, der Welt Tugend und Frieden zu predigen, indess er selber am warmen Herzfeuer saß, während Dostojewski in bitterer Kälte am Todespfahl das Jenseits schon in greifbarer Nähe fühlen musste, um nach seiner Begnadigung schließlich jahrelang im


7 „Totenhaus“ an Eisenketten gebunden, sein Dasein fristen musste, ohne künstlerisch tätig sein zu dürfen. Er hat den Hunger, den Durst, die Kälte gefühlt, die Einsamkeit und die Gewalt. Auch durfte Tolstoi im Gegensatz zu Dostojewski unter Bedingungen der materiellen Sorglosigkeit schreieben. Wie leicht ist es unter solchen Umständen der Sorglosigkeit in jeder Hinsicht, tugendhaft zu sein? Dostojewski beschreibt in seinem Großinquisitor, wie ich es schon vorangestellte, das Gespräch zwischen demselben und Christus. Im Verlauf dieses Gespräches, im Grunde führt der Großinquisitor einen Monolog, kommt die Sprache auf die Menschheit, das sündige Geschlecht und es fallen die Worte: Nach Verlauf von Jahrhunderten würde die Menschheit durch die Weisen und Gelehrten verkünden, es gäbe gar kein Verbrechen und folglich auch keine Sünde, sondern es gäbe nur Hungrige. Mache sie satt und dann erst verlange von ihnen Tugend. Tugendhaft, edel, ethisch zu sein unter günstigen Bedingungen und Vorbedingungen mag dem Willen zur Weltversittlichung die Wege ebnen und erleichtern und eine hohe Legende der Menschheit in seinem Kampf wider sich selbst ein Beispiel und Zeichen setzen und doch fehlt den Worten das wahrhaft Beispielgebende im praktischen und vor allem realen Leben, wie es Dostojewski erlebte. Alles aufopfernd Gedachte mag gegenüber dem heldisch Vollbrachten und Durchlittenen nur als schemenhafte Hülle des Eigentlichen, des wirklich Schmerzhaften, gefühlt und erlebt werden, das uns den Leiden des Christus näher bringt. Immer ist das Durchlittene und damit in Wahrheit Vollbrachte und Durchdachte für die ganze Menschheit geleistet und immer zeigt es sich, dass an jeder Größe eines Menschen die Menschheit neues und größeres Maß gewinnt. „Mache sie satt und dann erst verlange von ihnen Tugend.“ Mit diesem Satz lebte ich gewissermaßen auch in der Zeit meiner schweren Flucht in die Wüste des Nichts. Seit vielen Jahren wurde mir nicht mehr die Gnade auch nur annähernd zuteil, satt zu werden, im Frieden zu leben. Eine eigene Hülle und Behausung zu haben, auf die wichtigsten und notwendigsten Pfeiler des Menschseins, der menschlichen Existenz zurückgreifen zu können und doch wurde von den Menschen, die auf den lichtvollen Pfaden wandelten, auf den bewussten, den Ich- haften und seelenvollen, mein Wesen als tugendhaft, rein, liebevoll, rücksichtsvoll, achtsam und in der Weise beschrieben, dass ich hohe ethische-und moralische Grundsätze lebe. Dass mich eine große Wahrnehmungsfähigkeit auch für die Belange meiner Mitmenschen auszeichnet. Es ist mir bewusst, dass dies nicht nur mein eigener Verdienst ist, sondern dass da hohe Wesenheiten mitwirkten und mitschaffen, wie ich es auch noch in der Beschreibung meines Besuches bei dem Handlinienleser und Hellseher veranschaulichen möchte.


8 Und doch kann in einer solchen Lebenslage, in der die Hiobsprüfungen in Unzahl und Intensität die eigene Existenz zu zertrümmern gedenken, ein derlei hohes moralisches Maß in anderer Weise gelten, als wir es bei Tolstoi in der ihn umgebenden Sicherheit erleben. Er wandelte auf geraden, ebenen, geteerten Straßen, während ich mich durch Dornenhecken durch sumpfige Moor- und Torflandschaften hindurchquälen musste, um unentwegt Gefahr zu laufen, einzubrechen und zu versinken. Ich musste gegen Hunger und Durste ankämpfen, gegen Muskelkrämpfe durch meine schwere Muskelerkrankung, gegen objektive Feinde und Gefahren, gegen die Finsternis und Dunkelheit, gegen Regen, Hagel, Sturm und Orkan. Und trotzdem fand ich immer wieder meinen Stern, dem ich folgte, auch wenn dicke und dunkle Wolken den Himmel verdeckten. Ich suchte ihn und er suchte mich zu finden, mir Helligkeit und Trost versprechend. Unter diesen Vorzeichen ist ein Ringen um den Geist, um wahres Menschen und Heldentum nochmals anders zu verstehen, als wir es bei Tolstoi finden können. Und doch war er sich auch dieser, seiner Schwäche bewusst und nahm am Ende seines Lebens den Pilgerstab um zu erfahren, wie es sich anfühlt, heimatlos, hüllenlos, aber Gott in dieser Lebenslage noch näher zu sein, vor allem sich selbst. Mit diesen Worten über Tolstoi, welche meine Mitmenschen in ähnlichen Beschreibungen und Bezeichnungen meines Lebens und Wesens ausdrückten, möchte ich meine Biographie nun langsam mit dem Beginn des Jahres 2014 bis 2016 beschreiben und abschließen. Sowohl Tolstoi, als auch Goethe waren bestrebt, sich einer immerwährenden Seelenreinigung zu unterziehen, hin zur Selbstvervollkommnung im schöpferischsten Sinne unseres Menschseins, beide, wie auch ich, im Sternzeichen der Jungfrau Geborene, beide am 28. August, während ich zwei Tage vor ihnen, aber ein Jahrhundert später das Licht der Welt erblickte. Beide zeichnet ein Ringen um Gott in ihrer unermüdlichen Tätigkeit aus, den Mitmenschen eben jenen Gotteskeim im Zeichen der Selbstbekenntnis und Erkenntnis im Zeichen der Wahrheit entgegen zu tragen, ihnen den Weg zu ihm und damit zu Gott zu ermöglichen. Woran ich in den Jahren ab meiner Einkerkerung in die Psychiatrie am meisten litt war die Tatsache, dass ich ein Leben lang, seit meiner Kindheit um die Keimkraft für einen „künftigen Stern“ gerungen habe, um die Beziehung zu Gott, zu Christus, zur Brücke zwischen der geistigen und der irdischen Welt, wovon letztere durch den zunehmenden Materialismus im 17. Jahrhundert mehr und mehr den Zugang zu verlieren schien. Gerade diese innere Leuchtkraft in mir, die meine Mitmenschen seit meiner Kindheit ergriff und tief berührte, sie wurde gerade durch meine Einweisung und die Handhabung Dr. Engels eingemauert, abgeschnitten, lebendig begraben. möglicherweise war das genau das Ziel der dunklen Mächte, wie ich sie in all den Klinikjahren erlebte, auch jene dunkle Gestalt, die sich in meinen hellsichtigen Wahrnehmungen im Entzug vor Dr. Uriel stellte, um ihm etwas in die Hand zu drücken mit der Aussage: „Töte sie,“ um mir den Zugang zur heilenden Kraft zu verwehren und gänzlich zu unterbinden.


9 Diese ganzen medikamentösen Einwirkungen auf meinen Gehirnstoffwechsel haben mein Bedürfnis nach Seelenreinigung und Hygiene in jeder Hinsicht zugrunde gerichtet. Ich war zeitlebens ein Gesundheitsapostel, der strengstens auf sich und seinen Körper, auf die Reinheit seiner Seele und Worte achtete und nun befand ich mich in einem dunklen Energiefeld, in dem jede finstere Macht über mich und meine Seele Gewalt bekommen sollt. „Die stark ausgeprägte Jungfraubesetzung weist auf das jungfräuliche Prinzip hin: Alles Seelische muss durch das Geistige geklärt, gereinigt werden. Die Jungfrau hat die Sehnsucht nach Seelenreinigung, nach Verbalisieren, nach Kommunikation mit der Umwelt. Somit haben wir ein Sommererleben der unbegrenzt sich entfaltenden Seele, ein Herbsterleben der sich in Klärungsarbeit, in Reinigungsarbeit, in seelischer Entfaltung befindenden Seele, die sich damit verbalisiert und ein Weihnachtserleben der Seele, in dessen Reinheit der Seele das Geist – Kind geboren werden kann. Die Jungfrau in Erwartung des Kindes! Somit ist diese seelische Klärung durch die starke Jungfraubesetzung

Antje überbetont und gilt als eine hohe

Aufgabe.“ Diese seelische Reinigung geht auch im praktischen Sinne mit der Tatsache der Ordnungsliebe, Sauberkeit, Reinlichkeit. „Seit etwa zwei Jahren besteht eine Konjunktion von Mars und Uranus, die für sehr viel Stress, Unruhe in fast allen Lebensbereichen bei Antje sorgte. Im nächsten Monat endet diese Konjunktion und damit enden auch die Spannungen in Antjes Leben. Es wird etwas abgeschlossen, beendet. Soviel kann ich sehen und dazu sagen...“ – Dieses Jahr 2014 gehört auch in körperlicher Hinsicht für mich zum schwersten Jahr meines Lebens, da sich die Spuren der vorangegangen Zerstörung noch durch den Alkohol umfassend erst in diesem Jahr zeigen sollten. Das prophezeite „Ende“ sollte sich ganz real im Mai zu erkennen geben, um mich fast über die Schwelle des Todes zu bringen. In dieser Nacht, von der niemand glaubte, dass ich sie überleben werde, führte ich ein langes Gespräch mit einem Wesen, das ich als Gott, oder göttliches Wesen zu erkennen glaubte und es sagte mir, dass meine Aufgaben noch nicht abgeschlossen seien, meine Bücher müssen noch vollendet werden. Es bat mich, vor Zeugen ein Dreieck auf einer Landkarte durch drei Städte Deutschlands zu zeichnen und einen Mittelpunkt darin

zu markieren. In diesem Mittelpunkt müsse eine „Geistige

Gralsburg“ entstehen. Ich tat, wie mir geheißen und stellte fest, dass die Stadt, die durch den Mittelpunkt markiert wurde, Rottenburg am Neckar war, eine alte Bischofsstadt in Süddeutschland, in der Nähe von Tübingen.


10 Konnte ich ahnen, dass mich dieses göttliche Wesen fast auf den Tag genau ein Jahr später, nach einer einjährigen Flucht in den Norden von Deutschland genau dorthin führen würde und dass ich innerhalb von wenigen Tagen eine Traumwohnung beziehen sollte, obwohl ich in Berlin nach Wohnungen suchte? Nein, ich konnte es nicht ahnen, nicht einmal, als ich schon in meiner neuen Wohnung wohnte. Erst viele Wochen später erinnerte mich ein Freund und meine Aufzeichnungen an die Begebenheit ein Jahr zuvor. Gottes Wege sind unergründlich.


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Täglich aber droht dem Menschen vom Menschen Gefahr Lucius Annaeus Seneca

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 29. Oktober 2013 folgendes:

“Ein promovierter Psychologe marschiert ins Münchner Kreisverwaltungsreferat und beantragt die bayerische Staatsangehörigkeit. Im Verlauf des folgenden Briefwechsels bezweifelt die Behörde seine geistige Gesundheit und will ihm den Führerschein abnehmen. Die Stadt lenkt erst ein, als eine andere Behörde eingreift.” Doch was ist damit gemeint? Warum möchte ein gebürtiger und sogenannter reinrassiger Deutscher die deutsche und bayrische Staatsangehörigkeit? Was soll weiter mit ihm geschehen, dem sogenannten „systemkritischen Bürger“, der offensichtlich mehr erkannte, mehr durchschaute und im Hinblick auf unsere deutsche Geschichte, im Hinblick auf das Schicksal der Juden und unwerten Lebens, sprich der Staatenlosen und Enteigneten Vorsorge traf, um einem solchen Schicksal zu entgehen? Einem Geschick, das einem staatenlosen, entrechteten Erdenbürger auf Deutschem Boden blühen kann? Sind wir möglicherweise alle davon betroffen? Nach Artikel 116 des Grundgesetzes ist er doch Deutscher, doch ist er wirklich Deutscher oder ist er „nur“ „Deutsch“? Kann es möglich sein, dass das kleine „er“ am Ende über Leben und Tot entscheiden kann bei jedem von uns, der einen sogenannten Personalausweis mit sich herumträgt? Doch was ist die BRD, die Bundesrepublik Deutschland? Das immer noch gültige SHAEF- Gesetzen definiert den Staat Deutschland eindeutig in folgender Weise: Der Ausdruck „Deutschland“ bedeutet das Gebiet, aus welchem am 31. Dezember 1937 das „Deutsche Reich“ bestand. Doch die Bundesrepublik Deutschland ist nicht Deutschland, darüber sollten wir uns im weiteren Verlauf klar werden. Auch die heutigen Bundeländer sind gewissermaßen von den Alliierten wie eine Schablone auf das zweite Deutsche Reich gelegt worden, es sind künstliche Konstrukte, also Gebiete ohne Gründungsurkunde. Und nun merken die Verwalter in der Treuhandgesellschaft BRD, denn etwas anderes ist sie nicht, dass das Deutsche Volk aufwacht, dass es bemerkt, es ist nur das Personal einer großen Firma, für die es im Ernstfall mithaftet und nun versuchen sie unter allen Umständen die Wurzeln der Deutschen zu durchtrennen durch Täuschungen, Lügen und Betrug, bis auch der Letzte mit der Staatsangehörigkeit „DEUTSCH“ seine wahre Herkunft vergessen hat und die Generation, die darüber noch Zeugnis ablegen kann und könnte, ausgestorben ist, oder durch die angestrebte braune Mischrasse mit einem IQ von 90, zu dumm, um auf Ahnenforschung zu gehen und sich aufzulehnen und noch klug genug, um für diese BRD Firma zu arbeiten, ersetzt wurde.


12 Darin liegen die Ursachen für die angebliche „Flüchtlingskrise“, die von einem Finanzier in Amerika in seinem Buch „Blueprint for Action“ minutiös vorbereitet und geplant und von Angela Merkel vor allem ausgeführt wurde. Wer ist nun also Deutscher im Sinne des Gesetzes? § 1 Deutscher im Sinne dieses Gesetzes ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. – Das klingt glaubwürdig und einleuchtend. Doch was bedeutet es, die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen? Müsste es nicht heißen, dass Deutscher im Sinne dieses Gesetzes derjenige ist, der die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland besitzt? Wenn Sie allerdings die die Behörden bitten, Ihnen auf schriftliche Anfrage den Staat zu benennen, in dem Sie leben, bekommen Sie entweder keine Antwort, oder sie werden psychiatrisiert, wie es auch Heutschi erlebte und ich selber, oder sie erhalten folgende Ausführungen: Ein - (natürlich „im Auftrag“) Schreibender des Innenministeriums, seinerzeit unter Führung von Dr. Schäuble, verstieg sich sogar zu dem Satz: „Generell wird die Staatsangehörigkeit in Reisepässen und Personalausweisen zutreffend mit dem einschlägigen und grammatikalisch richtigen Adjektiv „deutsch“ beschrieben.“ Das war es, fertig. Das Maximale von allen Briefen kommt dann in genau diesem, nämlich dass die „Bundesrepublik Deutschland“, aber nur im Sprachgebrauch, der Staat sei. Kein Brief beantwortet die Frage, wie denn nun der Staat genau heißt, in dem wir leben. Diese Frage war aber immer ausdrücklich gestellt. Damit man juristisch nicht festgenagelt und womöglich für seine Aussagen nach § 823 BGB auch noch in Haftung genommen wird, schiebt man gern die Verantwortung im Kreis und unterschreibt in der Regel: „Im Auftrag“. Was würden Sie, lieber Leser machen, wenn Sie sich eines schönen oder unschönen Tages hinter weißen Mauern und vergitterten Fenstern, verschlossenen Türen im „Hochsicherheitstrakt und Überwachungsraum“ einer Anstalt wiederfinden, die nicht Gefängnis genannt wird, sondern Psychiatrie und wie ein Schwerverbrecher behandelt werden, ohne dass Sie um Ihr Verbrechen wissen? Es erinnert fast an die Erzählung „der Prozess“ von Kafka und doch hat dieser Schriftsteller etwas herausgegriffen, was es offensichtlich nicht nur in Krimis und fiktiven Erzählungen gibt, sondern genau vor unserer Türe, oder sogar hinter unserer eigenen Türe – weil es gerade in Deutschland keine Menschenrechte gibt. Aus ihrem Leben herausgerissen ohne Grund, ohne Verstand um zu wissen, dass Sie alleine sind auf weiter Flur, dass es keinen Halt gibt, kein rettendes Ufer weit und breit und niemand, der Ihnen beisteht, der ihrem Recht auf Leben, auf Freiheit, Autonomie, Souveränität, Selbstständigkeit, körperliche, geistige und seelische Gesundheit gerecht wird und zum Sieg verhilft?


13 Was würden Sie weiter denken, fühlen, unternehmen, wenn sie in dieser Institution mit einer schweren Diagnose, sprich Fehldiagnose ausgeschaltet werden bis zur Entmündigung, obgleich nichts davon der Wahrheit entspricht und Sie doch keine Möglichkeit haben, das Ruder herumzureißen, auszureißen, um zu beweisen, dass Sie zu Unrecht eingekerkert und enthauptet wurden, wenn diese Einrichtungen über Leben und Tod im buchstäblichen Sinne entscheiden dürfen?! Und bitte halten Sie diese Ausführungen nicht für ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht, wähnen Sie sich nicht in einer Scheinsicherheit, die Ihnen möglicherweise vorgaukelt, dass „so etwas“ nur Anderen passieren kann, wenn überhaupt, aber Ihnen doch niemals! Doch, wir stehen alle auf der Abschussliste und ich werde Ihnen Schritt für Schritt aufzeigen, auf welcher Basis unser deutsche „Staat“, der keiner ist, steht und zu welchen dämonischen Möglichkeiten er greift, um das nochmals zu vollziehen, was Deutschland im dritten Reich mit den Juden vollbracht hat, doch dieses Mal sind die sogenannten „Arier“ das angestrebte Ziel der Vernichtung und möglicherweise ist ein Funke dieser Wahrheit schon bei Ihnen angekommen seit dem Jahr 2015, seitdem wir hier mit Flüchtlingswellen fast erstickt werden, seitdem der „Deutsche“ nicht einmal mehr die Luft zum Atmen erhält und entrechtet wird bis zur Obdachlosigkeit. Ausländische Menschen sind wichtig und notwendig, wenn sie das Salz in der Suppe ausmachen. Die Suppe jedoch zu versalzen, kann tödlich enden für alle weiteren Ingrediens der Suppe, sprich der Deutschen und was hier geschieht, entspricht einer gezielten Handhabung, Migration „als Waffe“ einzusetzen gegen das eigene Volk. Doch worauf basiert diese Politik, was steht dahinter und was soll in Zukunft erreicht werden? Ich habe all das erlebt, als sogenannter „systemkritischer Bürger“ wurde mein Leben kontinuierlich zerstört, es sollte vernichtet werden bis zum Verlust der Möglichkeit, Nahrung und Flüssigkeit aufzunehmen, zum Verlust des Führerscheins, meiner Wohnung, und weiterer Verfolgungen und Bedrohungen meiner Existenz, einschließlich dem geschilderten Aufenthalt in diesen Institutionen, die eingesetzt werden, um unliebsame Bürger aus dem Weg zu räumen. Doch mein Kampfgeist überlebte, ebenso wie mein Körper, mein Geist und mein analytischer Verstand, der sich sowohl seiner Intuition und Hellsichtigkeit bediente, als auch einem „detektivischen Spürsinn“, um derlei Machenschaften aufzudecken. Aus diesem Grunde sollte das deutsche Volk wissen: Die nächsten drei Jahre bis 2019 entscheiden bei jedem Menschen über Leben und Tod und aus diesem Grunde sollte sich jeder einzelne auf den Weg begeben und dieses System genau erforschen und durchleuchten, denn in zwei Jahren ist es zu spät und alle meine Vorhersagen sind haargenau eingetroffen, die sich auch beweisen lassen. Ich habe im Anschluss an diese Schrift zum einen meinen Prozess gegen ein schweres Verbrechen an meinem Körper, an meiner Seele gegen das Stuttgarter Landgericht genauestens beschrieben um darzustellen, in welchem vermeintlichen „Rechtsstaat“ wir leben, zum anderen findet sich eine Anleitung einer Möglichkeit, aus diesem Irrgarten der Täuschungen, denen wir in unserer


14 Nichtregierungsorganisation tagtäglich ausgesetzt werden, denn wir leben nur und ausschließlich in reiner Treuhandgesellschaft, in der wir als Personal haftende Personen sind, in der es nachweislich beweisbar keine Menschenrechte gibt. Aber nicht nur das, wir sind Staatenlos und wir wissen aus unserer Deutschen Geschichte, was mit Staatenlosen geschehen ist. Das sollte sich jeder Mensch klarmachen, der sich noch in Sicherheit wähnt. Dieser dreistündige Prozess am 8. November 2013 gegen ein schweres Verbrechen an meinem Körper und Seelenleben, offenbarte deutlich, wie hier in Deutschland in großem Stil gelogen und betrogen, vor allem getäuscht und damit maßlos enttäuscht wird, sogar der Oberlandesrichter schrie in den Saal hinein, als die Wahrheit geboren werden wollte, um uns mundtot zu schlagen mit Androhung von Polizeigewalt, wenn wir nicht die Klappe halten. Die jüngsten Ereignisse in meinem Leben offenbarten diesen Tatbestand in eklatanter Weise und da mich dieser Überfall am Anfang des Sonnenjahres 2017 wieder fast an die Schwelle des Todes katapultierte und sich seither mein Gesundheitszustand in einer gravierenden Weise Richtung Talsole bewegt, wird dieses Büchlein wohl nur ein Fragment, eine „Unvollendete“ bleiben und ich möchte diesen Verlauf hier noch einschieben als Warnung, was das deutsche Volk noch erwarten wird, denn es zeigte sich, dass mein Schicksal dem Volksschicksal „Deutsch“ immer einen Schritt vorauseilte in den Ereignissen und Schicksalsschlägen, wie ich es in meinem Video „Empirische Beweise“ schon zu veranschaulichen versuchte und ebenso in meinen Kaspar Hauser Filmen und Büchern. So werde ich meine weiteren Ausführungen zunächst zurückstellen und berichten, was mich Anfang Januar fast vollständig zu Boden streckte, um einen kurzen Bogen zu spannen zu einem Gerichtsprozess, der große Ähnlichkeiten zu meinem eigenen aufwies. Ich kann euch aus eigener schmerzvoller Erfahrung garantieren, dass diese Instanzen, wie auch Gerichte, Polizeibehörden, Staatsanwälte nicht vor einem Mord oder Totschlag zurückschrecken, denn ich trug von diesem gewaltigen Schock, dem Überfall, einen schweren körperlichen Schaden davon, eine Laktatazidose mitunter, die einen kurzen Klinikaufenthalt erforderte. An einer Laktatazidose sterben zwei von drei Patienten. Wenn dem so ist, dass mein Schicksal dem Schicksal des deutschen Volkes immer einen Schritt vorauseilt, wie ich es in meinem Video der „Empirischen Beweise“ zu erörtern, zu analysieren und darzustellen versuchte, so hoffe ich nicht, dass diese Geschehnisse, wie sie nun an mir stattfanden, in meinem Leben, sich im Globalen noch ereignen werden, denn ich habe wirklich Albträume und Panikattacken davongetragen, neben einem körperlichen Abbau, der mich wieder einmal einen Blick in das Jenseits werfen ließ. Eines ist sicher: Alle Kämpfer für die Freiheit, die Wahrheit und Gerechtigkeit, die noch dazu eine überdurchschnittliche Begabung und einen ebensolchen Intelligenzquotienten aufwiesen, wurden in ähnlicher Weise verfolgt, eingekerkert und gefoltert und es stellt sich die Frage, ob der vermeintliche Fortschritt auch in den Bereich der Ethik, der Moral, der Humanität und Menschlichkeit


15 irgendwann Einzug hält, oder ob diese Barbarei immer so weiter geht durch die Dummheit und den Machtanspruch der 5 Prozent Psychopathen allein in Deutschland. Auch Anna Magdalena Bach, zweite Frau von Johann Sebastian, drückt diesen menschlichen Umstand des Unwissens, der Blindheit, oder schlichtweg der Geldgierde folgendermaßen aus: „(…) Der Organist der Sankt- Jakobs Kirche in Hamburg, die eine große und schöne Orgel besitzt, war gerade gestorben und Sebastian, dem der Gedanke, solch ein großes auserlesenes Instrument zur Verfügung zu haben und Kirchenmusik komponieren zu können, tief ins Herz ging, bot sich für diesen Posten an. Aber anstatt dass man sich über das große Glück freute, den größten Organisten des Vaterlandes gewinnen zu können, stimmten die wohllöblichen Stadträte für einen gewissen Joachim Heitmann, einen sehr gang und gäbigen Musiker, weil er ein Geschenk von viertausend Gulden mitgebracht hatte. „Er präludiert besser mit den Talern als mit den Fingern“, rief mein Onkel damals aus. Auch der Pastor Neumeister, der dem Stadtrat angehörte, war so ärgerlich über dies Geschäft, dass er aus dem Rate ausschied und in seiner nächsten Predigt folgende beißende Worte sprach: „Ich glaube, wenn einer der Engel, die in Bethlehem dem Kinde Jesu die himmlische Musik vormachten, Organist in Sankt Jakob werden wollte, man würde ihn wieder wegfliegen lassen, wenn er kein Geld mitbrächte.“ – Schon zu Christus Zeiten müssen wir erleben, dass die Menschen in verblendeter Weise sich für die Freilassung eines Verbrechers entscheiden, nämlich Barabbas, als für Jesus Christus der ihnen zu unbequem geworden war, weil er sie zur Entwicklung aufforderte, zur Menschlichkeit, zu allen Qualitäten, die gefordert sind, ein Mensch zu sein, oder sich in die Richtung eines wahren Menschentums zu entwickeln. So kann ich nur mit der Hoffnung leben, dass im Jahr 20133 endlich der kollektive Friede kommen wird, wie ich es über das Goldene Zeitalter sehe. Ich erwähnte immer wieder, dass ich nicht mehr viel Lebenszeit habe und alles, was ich in meinem persönlichen Umkreis voraussagte, ist nun eingetroffen und liegt nun sogar den Polizeibehörden vor. Aus diesem Grunde werde ich jetzt versuchen, in ganz kurzer Zeit alles noch zu komprimieren und zusammenzufassen, denn ich möchte euch auch noch etwas zum Ende des Sonnenjahres 2017 sagen, zu Donald Trump und die Bundeskanzlerwahl in diesem Jahr, ich habe es sogar geträumt. Zunächst aber sollt Ihr wissen, was sich möglicherweise nun auch im Globalen ereignen könnte und wie die Welle der deutschen Schuld nun zurückschlägt mit denselben Waffen.


16 Gebe Gott, daß nicht nur Liebe zur Freiheit, sondern auch gründliche Kenntnis der Menschenrechte alle Nationen durchdringe! Benjamin Franklin

Stellt Euch also folgende Situation vor: Ihr befindet Euch im Tiefschlaf und werdet frühmorgens, auch eine Foltermethode aus dem dritten Reich an den Juden und Staatsfeinden, mit lautem Rufen, an die Türe treten, klopfen und Bedrohungen geweckt mit der Aussage, wenn Ihr nicht sofort die Türe öffnet, wird sie aufgebrochen und zwar innerhalb von wenigen Sekunden. In diesem Zwischenreich, zwischen Schlafen und Wachen beim Aufwachen, rasen Euch erstmal wirre Gedanken durch den Kopf und so war es auch bei mir, denn ich glaubte, es sei Mitternacht und draußen stünden Verbrecher und Einbrecher, die mich ausrauben, missbrauchen und töten wollen, um doch zu wissen, ich habe keine Chance, sie werden die Türe aufbrechen und sich holen, was sie wollen. Ganz Unrecht sollte ich mit diesen ersten Gedanken nicht haben, denn es waren Verbrecher, allerdings welche, denen dieser Stempel nur scheinbar nicht von vorneherein anhaftet und sie holten sich fast alles und brachen ein in meine Zitadelle, wie sie Goethe nennt, den Bereich im eigenen Inneren, zu dem eigentlich niemand Zugriff und Zutritt hat und haben darf, wenn alle anderen Grenzen übertreten wurden. Ich öffnete also die Türe schlaftrunken und im Nachtgewandt und hereingestürmt kamen vier Polizeibeamten, die mir nicht einmal die Zeit ließen, zu kontrollieren, ob das rechtens ist, was sie mit mir machen, denn hinterher sah ich auf dem Schreiben der Wohnungsdurchsuchung vom Amtsgericht, dass die Unterschrift des Staatsanwaltes fehlte, der dies angeordnet hatte. Nein, sie stürmten in mein Zimmer und behandelten mich wie einen Schwerverbrecher, sie rissen Kabel und Computer heraus, alles Schriftliche aus den Regalen, öffneten meine Kisten und Koffer, holten meine Tagebücher und lasen darin, um 3-4 davon einfach mitzunehmen. Sie nahmen alles, was mir lieb und teuer war, meine Festplatten, meine Speicher USB Sticks, Dokumente, Notizhefte, öffneten Ordner, in denen sich auch ganz intime Dinge befanden, auch Bilder aus dem Reich der Aphrodite oder der Venus, lasen Briefe und übertraten alle nur denkbaren Persönlichkeits- und Menschenrechte, brachen in die Intimsphäre ein und traten alles mit Eisenstiefeln und erlaubten mir nicht, alleine auf die Toilette zu gehen. Ich erfuhr, wie es Franz Kafka in seiner Erzählung „Der Prozess“ beschreibt, erst nach einiger Zeit um mein angeblich so schweres Verbrechen, das diesen Überfall und Einbruch im Körperlichen und Seelischen offenbar rechtfertigt, nämlich soll ich angeblich, in einer Zeit, in der mein Pflegevater starb, eine schriftliche Drohung an meine beiden Mörderärzte geschrieben haben. Meine detektivischen Analysen, die ich einige Tage später vollzog, ergaben aber ein völlig anderes Zustandsbild und Zusammenhänge der Situation und ich werde diese auch noch kurz darstellen, bevor ich einen Blick auf den Baader Meinhoff Prozess in den Jahren 1975-1977 in Stuttgart richten werde in Anlehnung an original Tonbandaufnahmen, in der Spiegelung zu meinem Prozess, der eklatant aufzeigt, wie hier gearbeitet wird, wie Zeugen bestochen


17 werden, um einen Angeklagten unter die Erde zu bringen. Einen zu Recht Angeklagten, oder zu Unrecht, das ist denen vollkommen gleichgültig wenn es darum geht, einen Wahrheitsfinder und Staatsfeind, einen Menschen, dem ungeheuer viel Unrecht widerfahren ist vonseiten des Staates zu beseitigen. Ebenso gleichgültig ist ihnen die Tatsache, dass ich bei ihrem Überfall zusammengebrochen bin mit schweren Herzrhythmusstörungen und Krämpfen, dass mir das Bewusstsein schwand und ich nur aus weiter Ferne hörte, dass der Polizist, der die Führung übernommen hatte, mich nur als Simulanten hinstellte. Ich hatte ihm noch gesagt, dass ich jetzt eine Laktatazidose bekomme, aber es interessierte ihn nicht, ich sollte mich anziehen und zwar vor allen vier Polizisten in diesem kleinen Raum. Ich stand also späterhin, als der Krankenwagen geholt wurde, fast entblößt vor insgesamt fünf männlichen Wesen und es war ihnen vollkommen gleichgültig, im Gegenteil, sie wurden noch aggressiv, als das Gerät kein EKG schreiben konnte, wegen meinem katastrophalen körperlichen Zustand. Sie wollten mich gleich mit zur Polizei nehmen, um mir Fingerabdrücke, Speichelproben abzunehmen und Fotos zu machen, aber die höheren Wesen haben offenbar eingegriffen und mir wohl als kleineres Übel den Weg in die Klinik geöffnet, in der sich dann, neben weiteren schwerwiegenden Diagnosen, die von mir prophezeite Laktatazidose bestätigte. Die Symptome einer Laktatazidose können sehr unterschiedlich ausfallen. Zu ihnen gehören Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, schnellere Atmung, Herzrasen und eine Veränderung des psychischen Zustandes. Des Weiteren sind Angstzustände, Müdigkeit, unregelmäßige Herzfrequenz, Lethargie und Schwäche -Symptome mit denen man bei einer Laktatazidose rechnen muss, ebenso mit Unruhe, Atemnot, Fieber und Kreislaufstörungen. Auffällig werden die Patienten häufig im weiteren Verlauf durch zunehmende Verwirrtheit und Bewusstseinseintrübung bis hin zum Koma. Gerade durch meine Muskelerkrankung kommt es immer wieder bei mir zu extremen Vital- und Nährstoffverlusten und diese Verschiebungen können durch einen Schock und Stress dazu führen, dass sich der pH Wert im Blut verändert und das Blut komplett sauer wird. Bei einem Gewässer nennt man dieses Umkippen Eutrophierung. Bei diesen Symptomen sollte umgehend ein Notruf abgesetzt werden, da es sonst zu schweren gesundheitlichen Problemen, bis hin zum Tode kommen kann. Sie schrecken also, wie es auch Heutschie ausdrückte, auch vor einem Mord nicht zurück.: „Wir haben nicht mehr die Gewähr von Recht und Unrecht, nicht mehr die Gewähr, dass man aus einem Krankenhaus noch lebend herauskommt. Das Grundübel ist, dass sie keine Haftung und keine Verantwortung haben, Beamte, Richter, Ärzte, sie decken sich alle gegenseitig. Wer das aufdeckt, den versucht man mit brutalen Mitteln zu diffamieren, kaputt zu machen, ins Jenseits zu befördern, das heißt, sie schrecken auch vor einem Mord nicht zurück.“ Wir haben nicht mehr die Gewähr, dass man aus diesem Irrenhaus Deutschland noch heil herauskommt, um eines natürlichen Todes sterben zu dürfen. Ja, sie decken sich alle gegenseitig, denn als ich das Krankenhaus verließ an jenem Freitag, den 13. Januar, sagte mir der Arzt, dass nichts herausgekommen sei und gab mir nur einen halben Liter Infusion. Zu Hause stellte ich mit einem Medizinkundigen und meinen Unterlagen aus der Berliner Charité fest, dass meine


18 Blutwerte dieselben Werte anzeigten, wie ich sie damals nach einer sehr schweren Laktatazidose hatte, die in Berlin in siebenstündiger Behandlung und drei Litern Blutwäsche behandelt wurde und meine Werte in diesem Monat Januar 2017 waren auch als bedenklich markiert. Der Arzt hatte mich also belogen und als ich ihn nach dem Wochenende zur Rede stellte, begann er zu zittern, wirkte vollkommen unsicher und schrieb den Bericht um. Er hatte verstanden, dass ich notfalls auch rechtlichen Beistand hinzugezogen hätte und war offenbar noch nicht im Bilde, dass jeder Arzt, egal wie viele Patienten er mutwillig oder versehentlich mit Erde zudeckt, niemals zur Rechenschaft für seine Morde gezogen wird. Ein ähnliches Verfahren wendeten sie bei Mollath an, dessen Fall seinerzeit durch die Presse ging. Seine Frau hatte Millionenbetrügereien und Schwarzgeld-Transfer in die Schweiz mit der Hypovereinsbank vollzogen, die ihr Mann irgendwann entlarvte und anprangerte. Als ihr das Eisen zu heiß wurde gab sie an, ihr Mann habe sie geschlagen und verletzt, worauf ein psychiatrisches Gutachten über ihn erstellt wurde. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass alles gekauft wurde, dass Richter, Psychiater und Gutachter bestochen waren, der Richter ein Schulfreund der Betrügerin, also der Frau von Mollath gewesen, also befangen war und Mollath wurde mit angeblichen Wahnvorstellungen durch einen gerichtlichen Beschluss in die Forensik eingewiesen und musste eine siebenjährige Haftstrafe als Unschuldiger, der zuviel wusste und anprangerte, absitzen. Sie arbeiten alle zusammen in dieser Diktatur Deutschland, Richter, Ärzte, Staatsanwälte, um einem anderen Schaden zuzufügen, oder ihn unter die Erde zu bringen. Aber nochmals zum Dreizehnten Januar: Die Polizisten haben also meine Tagebücher bewundert, meine gute Schrift und die Tatsache, dass ich jeden Tag, ohne einmal auszusetzen bis zu fünf Seiten darin schreibe. Sie haben nun also alle Beweise meiner hellsichtigen Vorhersagen und meiner Träume, dass ich diese Situation im August 2016 schon träumte und aufschrieb, wie ich es in meinem Video mitteilte über die Verhaftung meines besten Freundes. Ich träumte, ich wache in einem Gefängnis auf, es gibt keine Anklage gegen mich, keine Beweise, kein Verbrechen, aber mein ehemaliger Hausarzt hatte es angeordnet und diese Verbrecherin bestimmte, dass ich lebenslänglich bekommen sollte. Es gelang mir im Traum die Flucht, wie ich es schon beschrieb mit Hilfe meines besten Freundes, der nun in Wirklichkeit im Gefängnis sitzt und ich wusste, es gibt für mich nun nur noch einen Weg in die endgültige Freiheit der Ewigkeit… Denn wie ich es gleich im Baader Meinhoff Prozess aufzeigen möchte, ist es denen vollkommen gleichgültig, ob man verhungert, verdurstet, wegen Hungerstreik oder wegen einer Schluckstörung, wie ich sie habe. Der Tod ist dann eben der notwendige Kollateralschaden und sogar gewollt. Meine eigenen Recherchen ergaben jedenfalls, dass nach der Vernichtung meiner Bücher durch einen Denunzianten, mit weiteren Provokationen von Seiten meines ehemaligen Hausarztes aufgewartet wurde, wie ich es auch im August und viele Monate zuvor träumte und wie es sich dann bestätigte bis zu dem Tag, an dem mein bester Freund in Notwehr wohl ein Mal die Hand erhob und gleich im Kittchen landete. Die wahren Verbrecher laufen frei herum. Natürlich ist es mir hier nicht möglich, einen umfassenden Überblick über mein Leben voranzustellen, um darauf aufzubauen in der Spiegelung der Geschehnisse in Deutschland.


19 Ich habe eine umfangreiche Biographie geschrieben und viele Videos erstellt, insofern muss ich hier teilweise ein gewisses Grundwissen voraussetzen, nicht nur mein eigenes Schicksal betreffend. Tage zuvor, vor der Verhaftung und Einkerkerung meines besten Freundes hatte ich schon ein Kärtchen in meinem Briefkasten meiner Heimatadresse von der Polizei mit der Bitte um Rückruf. Der Überfall passierte also viele Wochen später in einer fremden Wohnung, bei meiner Pflegemutter, bei der ich mich aufhielt wegen des Todesfalles meines Pflegevaters. Offenbar wollten sie mich schon weit vor der Verhaftung von Daniel einkreisen und kamen nun mit der Anschuldigung, es sei eine „Bedrohung“ Anfang Januar 2017, also Wochen später bei meinem Hausarzt eingegangen, eine angebliche Bedrohung bei einem mehrfachen Verbrecher, dessen unzählige Mord – und Totschlagsversuche schwarz auf weiß vorliegen, dessen Strafanzeige von mir einfach ignoriert wurde, ohne mir Bescheid zu geben. Und noch seltsamer ist die Tatsache, dass dieser Polizist, der mich überfallen hat derselbe ist, der meinen besten Freund betreut und eingewiesen hat. Ebenso seltsam ist, dass meine Briefe an Daniel ins Gefängnis niemals ankamen, seine an mich sehr wohl, allerdings ohne Poststempel. Es ist eindeutig, dass die Briefe von diesem Beamten persönlich bei uns eingeworfen wurden und dass dabei mein Name, der leider immer noch am Briefkasten steht, obwohl ich hier seit langer Zeit nicht mehr lebe, entdeckt wurde. Sie haben mich also in einer Wohnung überfallen, in der ich nicht gemeldet bin. Sie haben eine alte Frau, die schwer herzkrank ist, zu Tode erschreckt. Sie schrecken vor nichts zurück und man ist machtlos ausgeliefert. Ende Dezember hatte ich dem Staatsanwalt geschrieben, der meine Strafanzeige einfach niederlegte und ihn offen gefragt, in welchem vermeintlichen Rechtsstaat wir hier leben und ob er mir den Staat nennen könnte, in der derlei Machenschaften Gültigkeit haben. Es kann nicht sein, dass ein Mensch sich in vielfachen Variationen niederknüppeln lassen muss, um nicht einmal mit der Feder in sachlicher Form um seine Gesundheit und sein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit und sein Menschenrecht kämpfen darf. Aber das Resultat davon ist nun eindeutig und es ist offenkundig, dass eben dieser Polizist es nun darauf abgesehen hat, auch mich hinter Schloss und Riegel zu bekommen, ohne Beweise und wenn er welche hat, dann sind es vorgetäuschte, wie ich es träumte und erfuhr. Alles kann die Polizei auf meinen Datenträgern nachprüfen mit den richtigen Erstellungsdaten, auch in den Tagebüchern und das wird sie noch blutrünstiger machen, denn auch die Tatsache der falschen Fingerabdrücke träumte ich weit vor allen Geschehnissen. „Ein ganzes Jahrhundert bis knapp an den Rand unserer Zeit herrscht diese Idee der Freiheit mit absoluter Selbstverständlichkeit über Europa. In die Grundfesten jedes Staates sind die Menschenrechte als das Unantastbarste und Unabänderlichste jeder Verfassung eingemauert, und schon meinten wir die Zeiten der geistigen Despotien, der aufgezwungenen Weltanschauungen, der Gesinnungsdiktate und Meinungszensuren für immer versunken und den Anspruch jedes Individuums auf geistige Unabhängigkeit so gesichert wie das Recht auf seinen irdischen Leib.


20 Aber Geschichte ist Ebbe und Flut, ewiges Hinauf und Hinab; nie ist ein Recht für alle Zeiten erkämpft und keine Freiheit gesichert gegen die immer anders geformte Gewalt. Immer wird jeder Fortschritt noch einmal der Menschheit bestritten sein und auch das Selbstverständliche von neuem in Frage gestellt.“ Sagt Stefan Zweig. Und doch gibt es einen gewaltigen Unterschied, wenn die Menschenrechte eben nicht als das Unantastbarste jeder Verfassung eingemauert sind, wenn es keine Verfassung gibt, sondern nur ein Grundgesetz, das jederzeit verändert werden darf und wird, ohne das Volk mit einzubeziehen, wenn normalerweise alle Macht vom Volke ausgeht. Als ich den Brief meines besten Freundes, der in Isolationshaft sich befindet in den Händen hielt, kamen mir die Tränen vor Angst, Rührung, Mitleid und unbändiger Wut und ich möchte sie hier vorlesen, denn ich weiß nun wirklich nicht, wie lange mein Körper, meine Seele diesen Strapazen auch des Versteckens noch standhalten kann, der Albträume nachts vor der Wiederholung, denn die Polizisten sagten mir, wenn ich nicht selber zu ihnen käme wegen der Fingerabdrücke, würden sie mich holen und ich weiß, was das in mehrfacher Hinsicht zu bedeuten hat und ich weiß auch, dass sie mich gleich da behalten werden. Daniel schreibt: „Ich begreife jetzt immer mehr. Das Problem unserer Gesellschaft ist, dass sie nicht nur nicht nach Lösungen sucht, sondern ebenso zumeist nur die Symptome nicht lösen möchte, sondern sie in irgendeiner Weise abschaltet. Nur das eigene Bestreben, das wird auf Kosten anderer mit allen Mitteln vorangetrieben. Werner Herzog, deutscher Regisseur, schreibt: „Die Unerheblichkeit des Menschen gegenüber den Kräften der Natur und zu den Bildern strömender Magmamassen sagt die Herzog Erzählstimme: Das Magma und die Lava seien monumental gleichgültig gegenüber umherhastenden Küchenschaben, brülldummen Reptilien und sinnentleerten Menschen.“ Sinnentlehrte und entleerte Menschen werden zu Monstern, zu Robotern ohne Mitgefühl und Verstand. Und ferner schreibt Daniel: Also kann ich mich noch auf ein halbes Jahr „Frieden“ in Isolationshaft in einer Zelle freuen, ehe es zu einem Gerichtsprozess kommt ausgerechnet im Landgericht Stuttgart. Denn wenn du keine Chance hattest, der niemandem etwas zu leide tat, nicht einmal einer Fliege, wenn dir alles, außer das nackte Über- Leben und nicht einmal das und dein Ich genommen wurde, was passiert dann mit mir, der nicht ganz schuldlos war? Sogar diese ganze Klinik hier ist machtlos gegen die Richter und Staatsanwälte, wenn sie wollte, aber sie beharren auf ihrer Psychose, die ich angeblich haben soll. Ich wünschte, ich hätte eine Psychose und alles wäre nur in meinem Kopf. Dem ist nicht so. Zyprexa macht den Frieden jedenfalls noch grausamer. Die Welt ist momentan verloren. Wie konnte es nur soweit kommen? Wie kann der Egoismus und das Machtbedürfnis vieler Menschen so brülldumm sein, dass er die Entwicklung weniger, wahrhaftiger Menschen benutzt, aber sie doch nicht versteht? Das ist so, wie wenn man einen Waldbrand am Brennen hält und der Waldbrand daraufhin alles vernichtet, um die Menschen noch zur Rechenschaft zu ziehen, die ihn löschen wollten. Man kann doch nicht sagen, dass Entwicklung die Schuld allen Übels ist, wenn der Egoismus der „Besseren“ sich daran bereichert, um alles und am Schluss sich selbst zu


21 vernichten? Es wird noch lange dauern, bis die Menschheit, vor allem die nimmer- satten Brülldummen es begreifen…Dann ist es zu spät.“ Ein Taxifahrer erzählte mir unlängst, dass er einen Asylanten gefahren habe, der nicht bezahlen wollte, um ihm anschließend noch Schläge anzudrohen und sein Auto zu zerstören. Die Polizei kam und unternahm nichts, sie können da nichts machen, man wisse nicht einmal, aus welchem Land er käme. Der Fahrer hatte den Schaden in mehrfacher Hinsicht selber zu bezahlen. – Im Dezember 16 träumte ich, dass die Polizei zu mir kommt und mir Fingerabdrücke zeigt, von denen klar und deutlich war, dass sie nicht von mir stammen. Und doch kannten sie keine Gnade und zogen ihre Konsequenzen daraus, denn es war offensichtlich, dass sie mich ausschalten wollten, so wie sie es schon im Jahr 2008 vollzogen mit ihrer Einkerkerung. Anfang Januar erfuhr ich von meinen Geistigen Mächten– und das steht auch in meinem Tagebuch, das nun bei der Polizei liegt – dass ich in Gefahr bin und so schnell wie möglich Stuttgart verlassen soll. Ich vertraute meiner Prophetie wieder einmal nicht und blieb, weil es mir auch gesundheitlich nicht gut geht und weil noch die Urnenbeisetzung meines Pflegevaters anstand. Immer wieder erfuhr ich, ich solle am 9., spätestens am 12. Januar diesen Ort verlassen. Am 13. Januar erfolgte dieser Überfall und seither habe ich mich nicht mehr erholt. Mein Herz hat einen erschreckenden Zustand angenommen und ich bat meine Geistigen Führer, dass ich noch einiges in Windeseile zu Ende führen darf, unter anderem Euch dies mitzuteilen, den Erwachten unter Euch, damit Ihr Vorkehrungen trefft, denn meine Vorkehrungen konnten nur noch dilettantischer Natur sein durch mangelnde Kräfte und Möglichkeiten und meine mutige Dummheit. Es gibt keinen Rechtsstaat, sondern das Gegenteil, einen Unrechtsstaat und selbst wenn ich jetzt einen Anwalt einschalten würde, so bewegt sich alles über das Landgericht und Amtsgericht Stuttgart in dieser Verbrecherstadt, die sich auch schon im Prozess Baader -Meinhoff die Blöse gegeben hat und ihre schweren selber Verbrechen entlarvte, wie ich es anschließend noch darstellen möchte. Diese Ohnmacht ist es hinsichtlich der Gesetzeslosigkeit und Übertretung aller Menschenrechte und Würde, wie es auch Andreas Baader ausdrückte, die Hoffnungslosigkeit, die einen Menschen wirklich ins Grab bringen kann. Wie kann ein Mensch so noch weiterleben, wenn er davon ausgehen muss, dass ihm unentwegt nach dem Leben getrachtet wird und wenn er irgendwann angefahren und im Rollstuhl sitzt, auch kein Recht zugesprochen bekommt, um alle Folgen dieser Zerstörung alleine tragen zu müssen, wie es sich nun auch in meinem Leben zeigt hinsichtlich der lebensnotwendigen Infusionen? Und da kann nicht mehr davon gesprochen werden, dass jeder nur seines Glückes Schmied ist, irgendjemand muss offenbar der Amboss sein und es zeigte sich in der Geschichte immer, dass die Kämpfer für die Wahrheit und Freiheit vernichtet wurden, von Hans und Sophie Scholl, bis Walter Rathenau, Gandhi, Martin Luther King und wie sie alle heißen.


22 Auch Martin Luther wurde verfolgt, weil er sich unter anderem für die Abschaffung des Ablasshandels einsetzte und musste sich lange Zeit auf der Wartburg verstecken. Verstecken kann ich mich nicht mehr, ich bin von lebensnotwendigen Flüssigkeitsinfusionen nach wie vor abhängig und diese Psychofolter seit Jahren stehe ich nicht mehr durch. Meine Post wird abgefangen, wichtige Briefe gehen scheinbar verloren oder werden zurückgeschickt. Meine eigenen Briefe erreichen nur in seltenen Fällen den Empfänger. Von meinen Geistigen Führern erfuhr ich, dass diese Verbrecher nichts finden werden und mich doch weiter verfolgen, um mich auszuschalten und hinter Schloss und Riegel zu bringen, oder mich wieder durch Schock und Überfall in weitere schwere, lebensbedrohliche Laktatazidosen stürzen. Ich kann es hier nun alles nochmals und ein letztes Mal aussprechen, sie werden es ohnehin versuchen, auch wenn ich meinen Mund bis zum letzten Atemzug nicht schließen und mit Feder und Schwert zu kämpfen versuche für die Freiheit, die Gerechtigkeit, für die Flamme der Erkenntnis und die Wahrheit, die in dieser finsteren Welt nicht auslöschen darf. Die Tortur begann, als ich den Arzt 2008 in der Klinik mit seinen schweren Verbrechen konfrontierte und ihm sagte, ich würde alles in die Presse bringen. Daraufhin trieb er die Zerstörung mit Überdosen kontinuierlich voran und seitdem enden diese Verfolgungen nicht mehr. Während ich das schreibe, klingelt die Polizei bei meiner Pflegemutter fast 10 Minuten Sturm, wenige Tage nach ihrem Überfall. Haben sie nichts Besseres zu tun, als einen so kleinen Fisch, der durch zwei Mörder fast unter die Erde gebracht wurde, ohne Beweise in dieser Weise zu demütigen und zu drangsalieren? Es muss ja ein wichtiger Auftrag sein, den sie zerstören wollen.. . Doch wie sieht es neben der körperlichen Zerstörung, die natürlich fast ohne Nahrung und Flüssigkeit noch sehr viel schwerer wiegt, mit der seelischen und psychischen Komponente aus, mit dem Schock, der schweren Traumatisierung?! Yoram Yovell gibt darauf eine sehr schlüssige Antwort, die wohl viele Menschen interessieren kann, denn die Ärzte sind zumeist dumm und taub und können nicht nur nicht helfen, sondern zerstören noch in einem Ausmaß, das einen jährlichen Sargkonvoi von 230 Kilometern allein und gerade in Deutschland ergibt. Die wichtigste Erkenntnis aus den Ursachen einer schweren Traumatisierung ist diejenige, die ganz sicher auf mein Leben zutrifft: „Eine vor etwa achtzig Jahren durchgeführte Studie verglich die Häufigkeit von Kampfschocks in zwei verschiedenen Kampftruppen der britischen Armee während des ersten Weltkriegs – untersucht wurden Kampfpiloten und Piloten, die in Aufklärungsballons das Kampfgeschehen beobachteten. Beide Gruppen waren lebensgefährlichen Situationen ausgesetzt und die Anzahl der Verluste war in beiden etwa gleich hoch. Die Piloten in den Aufklärungsballons neigten jedoch viel häufiger zur Entwicklung von Kampfschocks, denn sie saßen in ihren Heißluftballons und waren den Angriffen feindlicher Piloten hilflos ausgesetzt. Sie konnten sich nicht zur Wehr setzen, sondern mussten ganz einfach warten und hoffen.


23 Die Kampfpiloten dagegen kämpften um ihr Leben und oft gelang es ihnen, den Gegner abzuschießen. Die HILFLOSIGKEIT ist anscheinend einer der Gründe dafür, dass eine posttraumatische Stressreaktion nach Vergewaltigungen und während der Kriegsgefangenschaft viel öfter auftritt, als bei Soldaten, die im Kampf verwundet wurden, auch wenn deren körperliche Verletzungen bedeutend schwerer waren.“ Vor diesem Hintergrund möchte ich, vor meinen weiteren Ausführungen über die Staatenlosigkeit der Deutschen nun einen Blick auf den Prozess Baader Meinhoff am Stuttgarter Landgericht richten, weil es das Gesagte nochmals untermauert, in welcher verbrecherischen Absicht ein solcher Prozess geführt und zum Scheitern verurteilt wird durch Hinterlist, Betrug, Lüge und Täuschung, wie es sich auch bei mir in meinem dreistündigen Prozess zeigte. Alle vier Beteiligten der Baader Meinhoff Gruppe saßen in Stuttgart Stammheim im Gefängnis. Das Landgericht Stuttgart gehört zu den Gerichten mit den größten Verbrechen und Betrügern.


24 Die Frage der Menschenrechte ist so wichtig, daß es bezüglich ihrer Gültigkeit keine Meinungsverschiedenheiten geben kann. Dalai Lama

Der Prozess in Stuttgart Stammheim begann am 21. Mai 1975. Er dauerte zwei Jahre, 192 Verhandlungstage. Szenen und Dialoge des Films beruhen auf wirklichen Texten und Ereignissen. Es wurde der Baader Meinhoff Gruppe vorgeworfen, heimtückisch und mit gemeingefährlichen Mitteln vier Menschen getötet zu haben und 54 Menschen zu töten versucht. Eine Vereinigung gegründet zu haben, strafbare Handlungen zu tun. Andreas Baader im Prozess: Es kann Ihnen nicht entgangen sein, dass ich noch keinen Verteidiger habe. Es ist unmöglich, sich auf ein Verfahren einzulassen, für das permanent und kontinuierlich Gesetze geändert werden. Wir beharren auf der idealistischen Widerspruchsebene weil es wichtig ist, genau an ihr die Zersetzung des Rechtsstaates zu demonstrieren, es ist die einzige Chance die revolutionäre Politik transparent zu machen. Wir werden abgehört, unsere Post wird abgefangen, wir akzeptieren die Gesetze des bürgerlichen Rechtsstaates nicht. Aber wenn Sie damit Fußball spielen, wer soll sie denn überhaupt noch ernst nehmen? Er führt weiter aus, dass drei der Verteidiger 30 Tage vor der Hauptverhandlung ausgeschlossen wurden. Das Ziel ist es, die Verteidigung der Gefangenen zu zerschlagen. Die Pflichtverteidiger verteidigen uns nicht, ich habe noch kein Wort mit ihnen gesprochen. Es ist schwierig geworden einen Verteidiger zu finden, der die Verfolgung von Kriminalamt und Bundesanwaltschaft auf sich nimmt. Verteidiger: Die Auseinandersetzung in diesem Verfahren, so lächerlich sie auch wirken, zeigen, dass es sich letztlich um einen politischen Prozess handelt, das beweisen Sie mit jeder Maßnahme, die Sie treffen, mit jedem neuen Gesetz, dass Sie eigens für diesen Prozess schaffen. Was hier versucht wird, ist ein Prozess mit gebrochenen oder psychiatrisierten Gefangenen. Das ist auch der Grund, warum wir für Wahlverteidiger kämpfen. Ich beantrage die Unterbrechung des Prozesses von 10 Tagen, damit ich vorbereitende Gespräche mit meinen Mandanten führen kann, ich muss mich in das umfangreiche Material einarbeiten. Ich habe bisher weder die Anklageschrift, noch die Prozessakten erhalten. Er soll sich diese von den ausgeschlossenen Kollegen holen, doch die haben auch keine Exemplare mehr erhalten. Verteidiger: Ist Ihnen eigentlich bewusst, was sich hier abspielt? In einen Prozess, in dem aber- und Abermillionen für angebliche Sicherheitsbelange investiert werden, scheinen Senat und Bundesanwaltschaft aus Kostengründen zurückzuscheuen, dem Kollegen die minimalen Verteidigungsunterlagen zur Verfügung zu stellen? Ein ebensolches Schauspiel ereignete sich auch in meinem Prozess mit einem Anwalt, der mit der Gegenseite offensichtlich kooperierte, wie er es nach dem ersten Gerichtstermin sogar durch die Blume zugab.


25 Denn er hatte schon ein Schreiben vorbereitet mit dem Inhalt, dass ich einem popligen Vergleich zustimme, das auf den 8. Mai datiert war, der Prozess fand aber erst am 9. Mai statt und er erzählte, er kenne den gegnerischen Anwalt schon lange und habe sich mit ihm geeinigt. Im zweiten Gerichtstermin fand eine Show statt, die das Publikum fassungslos zurückließ, denn sie war offensichtlich einstudiert und dermaßen absurd in ihrer Ausführung, dass offenkundig wurde, wie der Rechtsstaat ausgehebelt wird. Ich habe den ganzen Prozessverlauf von mir in diesen drei Stunden minutiös und Wort für Wort aufgeschrieben, wie ich es hier in dem Baader Meinhoff Prozess abzuschreiben versuchte. Eine Farce, ein Betrug. Die Polizei hat mir unter Müll und rausgerissenen Kabel noch eine Festplatte von meinen Zweien, die ich spiegelte, zurückgelassen. Allerdings habe ich seit Daniels Verhaftung kein Backup mehr gemacht, aber mein Buch „Getäuschte Täuscher“ ist dort noch vorhanden, ich werde es unvollständig noch in diesen Tagen reinstellen zum runterladen. Darin findet sich auch mein Prozesskapitel und mögliche Schritte aus diesem Labyrinth der Täuschungen, des Betruges und der Zerstörung von Menschenleben als Fragment. Weiter im Baader Meinhoff Prozess: Raspe, einer der vier Angeklagten, meldet sich zu Wort: Gestern hat mir einer der Vollzugsbeamten bei der Postausgabe einen Brief übergeben, mit der Aufforderung, von dem beiliegenden Strick Gebrauch zu machen. Das ist durch Ihre Briefzensur gegangen Herr Vorsitzender. Der Vorsitzende: Ich hatte angeordnet, dass nur der Brief ausgegeben wird, der Kerberstrick sollte zu den persönlichen Dingen der Gefangenen gegeben werden… Buh rufe im Publikum. Hier soll mit verhandlungsunfähigen Angeklagten weiter verhandelt werden ich sage Ihnen dass die Verhandlung zu Ende ist Ulrike in ihrer Zelle: Das Gefühl, es explodiert einem der Kopf, es würde einem das Rückenmark ins Gehirn gepresst, das Gefühl, das Gehirn schrumpelt einem allmählich zusammen, das Gefühl, man stünde ununterbrochen und unmerklich unter Strom und sei ferngesteuert.. Man kann das Gefühl des Fahrens nicht abstellen. Man kann nicht sagen, ob man vor Fieber oder vor Kälte zittert. Rasende Aggressivität für die es kein Ventil gibt. Das ist das schlimmste. Klares Bewusstsein, dass man keine Überlebenschance hat. Die Gefangenen treten wegen der Isolationshaft in Hungerstreikt mit dem Ziel, Hafterleichterung zu erhalten. Ein vom Gericht bestellter Arzt untersucht sie und sagt: Durch den Einfluss kostspieliger Nährsubstanzen, haben wir alles getan, um den Gesundheitszustand der Gefangenen zu verbessern. Als sich bei den Gefangenen Sehstörungen einstellten, haben sie getönte Brillen bekommen. Verteidiger: Bei erleichterten Haftbedingungen wäre der Hungerstreik vielleicht früher abgebrochen worden. Sie machen sich da was zu Eigen, was in vielen Medien lügenhaft propagiert worden ist. Dass nicht durch den Hungerstreik die Haftentlassung erreicht werden soll. Wir haben immer wieder erklärt, der Hungerstreik ist von einem auf den anderen Tag zu Ende wenn die Isolation aufgehoben ist. Es geht mir um die Wahrheit. Sie haben gesagt, dass mildere Haftbedingungen zur Beendigung der Isolation führen kann, sagt Baader, würden Sie sagen, dass man diesen Satz auch umkehren kann? Dass die schlechtere Haftbedingung zu schlechtem Befinden führt, dass besondere Verschärfung der Haftbedingungen zu einer Zerstörung der


26 Gesundheit der Gefangenen führen kann. Haben Sie in Ihrer Eigenschaft als Gefängnisarzt in den letzten 20 Jahren eine ähnliche Unterbringung von Gefangenen erlebt wie dieser Gefangenen hier in Stuttgart im siebten Stock? Nein, sagt der Arzt, ist mir nicht bekannt. Ich halte die Angeklagten für Verhandlungsfähig. Meinhoff erklärt, sie sei verhandlungsunfähig. Völlig absurd zu glauben, die drei Jahre wären an uns spurlos vorbeigegangen. Ich beantrage also, dass wir alle von einem unabhängigen Arzt von draußen untersucht werden. Die Anträge werden abgelehnt sagt Vorsitzender. Baader: Ich lehne den Senat wegen Befangenheit ab. Das Gericht weigert sich beständig, unabhängige Ärzte zur Verhandlungsfähigkeit zuzulassen. Mit der Zulassung unabhängiger Ärzte würde die Tatsache der Folter der Vernichtungshaft des Staates gegen politische Gefangene offensichtlich. Für das Gericht, die Bundesanwaltschaft und den Staatsschutz ist das Sicherheitsbedürfnis erst dann erfüllt, wenn die Gefangenen tot sind. Es ist unmöglich die Analogie zur Justiz zum dritten Reich nicht zu sehen. Ich will hier einmal ein Urteil des obersten Gerichtshofes der USA zitieren sagt der Vorsitzende: „Unsere Gerichtshöfe, die das Palladium der Freiheit sind, dürfen nicht ungestraft respektlos behandelt werden, es kann nicht geduldet werden, dass ein Angeklagter durch Störungen für unbegrenzte Zeit die Durchführung seines Verfahrens beeinträchtigt. Es würde unser Land und unser Gerichtssystem erniedrigen, wenn wir erlauben, dass unsere Gerichte tyrannisiert, beleidigt, erniedrigt werden.“ Der Verteidiger: Die Verteidigung wäre sehr damit einverstanden, wenn der Senat von nun an amerikanisches Recht anwendet, Sie selbst, Herr Vorsitzender, wissen wohl am besten, dass Sie dann dieses Verfahren einzustellen hätten, wegen der öffentlichen Vorverurteilung, die sich durch Ihre Äußerung hier im Gerichtssaal hinreichend dokumentiert.“ Mir wurde gesagt, dass ich nach amerikanischem Recht nun Millionärin wäre, nach dem, was mir in der Klinik und in Folge angetan wurde, neben meiner ohnehin schweren Muskelerkrankung. Dieser Prozess ist der erste politische P. in der Bundesrepublik seit 1945 sagt Meinhoff. Die Bundesanwaltschaft und das Gericht sind nicht intelligent genug, im Objekt ihrer Vernichtungsmaßnahmen auch das Opfer zu sehen. Sie sehen nur den Feind, den sie erschlagen wollen. Darin zeigt sich auch die grundsätzlich andere Bestimmung unseres Kampfes. Wir können im Faschisten auch das Objekt seiner Umstände sehen und seines Apparates. Es sind nicht wir, die Fanatismus nötig haben, sondern es sind Bundesanwaltschaft und das Gericht, die fanatisch sind. Sie sind noch nie zu einer persönlichen Stellungnahme zu unserer Argumentation gekommen, Sie sind immer nur formalistisch. In Südafrika werden politische Gefangene maximal drei Monate in den Trakt gesperrt. Wenn sie dann immer noch nicht ausgesagt haben weiß man, dass sie eher unter Folter sterben als auszusagen und erschießt sie. Ich will damit nicht sagen, dass man in Südafrika mit politischen Gefangenen humaner umgeht, ich will sagen, dass, wo der Zweck der Folter, erst mal Aussageerpressung, Informationsbeschaffung gelaufen ist, nur noch der Tod,


27 die Vernichtung und die vollständige Zerstörung der Gefangenen sein kann. Haftzweck ist der Tod der Gefangenen.“ „Die oberflächliche Begutachtung durch einen Sachverständigen wie diesen Gefängnisarzt reicht nicht aus, um den Gefangenen Verhandlungsfähigkeit zu bescheinigen. Wir werden hier erst wieder verteidigen, wenn nicht mit Provisorien gearbeitet wird, sondern auf der Grundlage gesicherter Erkenntnisse.“ Der Verteidiger steht auf und bricht die Verhandlung ab. Der Richter will die Verhandlung weiter fortsetzen. Verteidiger: „Wir nehmen Verteidigerpflichten ernst weil wir uns wehren, mit Angeklagten verhandeln zu lassen, die möglicherweise verhandlungsunfähig sind.“ Nachrichten vom Südfunk Stuttgart: „Am 39. Verhandlungstag im Baader Meinhoff Prozess in Stuttgart Stammheim liegen nun die Gutachten der drei vom Gericht bestellten medizinischen Sachverständigen vor. Sie kommen zum übereinstimmenden Ergebnis, dass die Angeklagten unter Schwächegefühl, geringem Leistungsvermögen, Wahrnehmungs- und Artikulationsstörungen, Untergewicht zwischen 14 und 23 Kilogramm, niedrigem Blutdruck sowie Konzentrationsstörungen leiden. Während die Gutachter bei Andreas Baader zusätzlich eine außergewöhnlich niedrige Herzfrequenz diagnostizierten, stellten sie bei Frau Meinhoff weitgehende Konzentrationsunfähigkeit fest. Die Sachverständigen konstatieren eine auf höchstens drei Stunden begrenzte Vernehmungsdauer und schlagen eine Lockerung der …“ Verteidiger: Sie wagen es Verhandlungsunfähigkeit hier auf den Tisch zu legen, jetzt liegen die Gutachten vor und jetzt wollen Sie die Angeklagten ausschließen, weil sie verhandlungsunfähig sind, das ist einfach ungeheuerlich und in den Gutachten steht, das ganz klar drin.“ Ulrike sagt: „Es wird Ihnen nicht gelingen einen Prozess hier abzuziehen mit falschen Zeugen, …und wir werden auch nicht vergessen, dass wir deswegen verhandlungsunfähig sind, weil wir seit dreieinhalb Jahren gefoltert werden, dass Sie die Sache endlich vom Tisch kriegen..“ Richter: „Die Angeklagten sind verhandlungsunfähig im Sinne von Paragraph 231 Paragraf A StBO Die Vorschrift will sicherstellen, dass ein Angeklagter die Durchführung des Verfahrens nicht durch wissentlich herbeigeführte Verhandlungsunfähigkeit verhindert. Schlage ich doch vor, dass sie Ihre Entscheidung nächstens bei der Vogelschutzordnung begründen. Ihre Verhandlungsleitung ist eine permanente Unverschämtheit…“ Richter: „Durch ihren Hungerstreik haben die Beschuldigten ihre Verhandlungsunfähigkeit wissentlich und vorsätzlich herbeigeführt. „ Verteidiger: Das ist doch unglaublich, da haben Sie wirklich den Rechtsstaat ruiniert. Herzlichen Glückwunsch meine Herren..“ Enzlin, die andere Angeklagte sagt: Die Manipulationstechniken laufen nach dem Muster: Abhängigkeit, Erschöpfung, Schrecken ab. Das Opfer wird paradoxerweise von seinem Folterer total abhängig. Das ist die einzige Person, die ihm Erleichterung verschaffen kann. Er ist die einzige Person, mit der der Isolierte Kontakt hat. Durch gelegentliche unvorhergesehene Ruhepausen, in denen der Vernehmungsbeamte zum mitfühlenden Zuhörer wird, fühlt das Opfer ihm verpflichtet.“


28 Verteidiger: Unglaublich, was Sie hier machen. Man kann schon von einer Kriegserklärung des Gerichts gegen die Gefangenen sprechen. Allerdings gäbe es für den Fall des Krieges immerhin die Genfer Konvention, deren Vorschriften die Gefangenen vor dem zu schützen haben, was dieses Gericht für rechtens hält. Nämlich die vorsätzliche Zerstörung der Gesundheit der Gefangenen. Sie haben die Verantwortung für die Zerstörung der Gesundheit der Gefangenen längst auf die Gefangenen selbst abgewälzt.“ „Die Bundesrepublik wird nach Stammheim nicht mehr derselbe Staat sein.“ Auch meine Gesundheit haben sie mutwillig zerstört, ohne dass ich ein einziges Verbrechen begangen hatte. Ja, die Bundesrepublik ist nach diesem Prozess nicht mehr derselbe Staat und das Landgericht Stuttgart gehört zu den grausamsten und undifferenziertesten Gerichten in ganz Deutschland. Ulrike spricht weiter: Terrorismus ist die Zerstörung von Versorgungseinrichtungen. Wasserwerken, Einkaufszentren, Kraftwerken. Eben das, was in Vietnam passiert ist. Terrorismus operiert mit der Angst der Massen. Die Stadt Guerilla dagegen richten sie nie gegen das Volk, sondern gegen den imperialistischen Apparat. Die Stadt Guerilla Bekämpft den Terrorismus des Staates.“ Es geht hier nicht um einen normalen Straffall, sondern um eine Auseinandersetzung zwischen dem bürgerlich kapitalistischen Staat und seinen radikalsten Gegnern. Immerhin hat das auch der Präsident des Bundeskriminalamtes, Dr. Horst Herold gesagt: „Eine Frage ist, ob der Terrorismus in Deutschland wie aber auch der ganzen Welt ein Produkt der Hirne der Täter ist, der Baaders und der Meinhofs, vielleicht auch der kranken Hirne, wie mancher behauptet, oder ob der Terrorismus nicht eine Widerspiegelung gewisser gesellschaftlicher Situationen der westlichen Welt ist, dass der Terrorismus gewissermaßen die Probleme reflektiert, die objektiv bestehen. Das ist eine gewichtige Frage, wer denn vorrangig den Terrorismus zu bekämpfen hat, ob die Polizei oder die Politik, ich spreche das ungern aus, so Herold, aber die Tendenz zeichnet sich ab, gleichsam völkerrechtliche Kategorien einzuführen.“ Es ist Herold der Polizist, der um rechtliche Normen der Guerilla ringt. Seine Schlussfolgerung propagiert den Polizeistaat, während ein Mann des angeblichen Rechts immer noch auf die Köpfe einschlägt. Später in ihrer Zelle: Ich halte das nicht mehr aus, dass ich mich nicht wehren kann. Ihre Gemeinheiten und Hinterhältigkeiten. Welche Niedrigkeit begingest du nicht, um die Niedrigkeit auszutilgen. Furchtbar ist es zu töten, aber nicht andere nur, auch uns töten wir, wenn es Not tut, da doch nur mit Gewalt diese tötende Welt zu ändern ist, wie jeder Lebende weiß. Meinhoff Ich kann mich ihr nur anschließen. Erster Verteidiger einen Tag später: Die von uns verteidigten Angeklagten haben die politische Verantwortung der roten Armee Fraktion für die Angriffe auf militärische Anlagen der US Armee in der Bundesrepublik nicht in Frage gestellt. Damit ist nicht verbunden eine Aussage über die jeweilige individuelle Verantwortlichkeit. Wir beantragen folgende Zeugen zu vernehmen: Den früheren US Präsidenten Nixon, den früheren Verteidigungsminister der US Regierung Leard, den früheren Oberbefehlshaber der US Streitkräfte in Vietnam General Adams.


29 Die Zeugen werden bekunden, dass sie zusammen mit anderen bekannten oder unbekannten Mittätern vorsätzlich Vietnamesen in großer Zahl getötet und Vietnamesen in noch größerer Zahl schwere körperliche oder seelische Schäden zufügten. Andreas: Wir akzeptieren diese Anträge. Wir haben sie ja auch zum Teil konzipiert. Aber natürlich fassen wir unsere Politik nicht in völkerrechtliche Kriterien. Was hier im absurden Versuch revolutionärer Politik zu verurteilen nur herauskommen kann ist ein System von Lügen. Die Anträge machen deutlich was eigentlich Gegenstand dieses Verfahrens ist, nämlich die totale Kontrolle dieses Staates durch die Welt- Innenpolitik des US Kapitals. Die Anträge werden natürlich hilflos sein. Tatsächlich

hat

gegenüber

der

verdeckten

Konzeption

dieses

Verfahrens

ein

faschistischer

Militärgerichtsprozess wenigstens die Würde der Eindeutigkeit einer Maßnahme, die sich zu ihren Mitteln bekennen kann sagt Baader. Verteidiger: Zusätzlich werden wir die Ladung von zwei ehemaligen US Geheimdienstagenten beantragen die erklären werden, dass der Computer des Kommandos für Logistik des US Hauptquartiers in Heidelberg dazu benutzt worden ist, Berechnungen über Einsätze für die Flächenbombardements der zivilen Bereiche in Südvietnam und für das Bombardement der Deiche des roten Flusses in Nordvietnam zu erstellen. Ziel war es, eine möglichst große Zahl von Toten und der Zivilbevölkerung zu erreichen. Einwand vom Richter, das würde nichts zur Wahrheitsfindung beitragen durch agitatorische Ablenkung.. Verteidiger: Wenn die Beweiserhebung, die hier beantragt ist ergeben wird, dass im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen das Territorium der Bundesrepublik benutzt wurde, so ist die Bundesrepublik selbst einbezogen in völkerrechtsverbrecherische Aggressionshandlungen. Stellen Sie sich einmal vor, es wäre auf eine Institution im dritten Reich, wie das Reichsicherheitshauptamt ein Bombenanschlag verübt worden. Stellen Sie sich vor, es wäre ein Prozess geführt worden gegen einen Angeklagten, dem angelastet würde, er habe diesen Bombenanschlag verübt. Würden Sie es diesem Angeklagten verwehren, den Beweis darüber erheben zu lassen, dass über das Reichssicherheitshauptamt die Vernichtungsaktionen, die Ausrottungspolitik gegenüber jüdischen Mitbürgern koordiniert und durchgeführt worden sind. Jedermann, der einmal Rechtskunde studiert hat weiß, dass im Bereich des Notwehr oder Nothilferechts ein solches Recht unter Umständen selbst dann in Anspruch genommen werden kann, wenn die Notwehr oder Nothilfehandlung dazu geführt hat, dass jemand ums Leben kommt. Eine sehr ernste und schwierige Frage. Der Senat ist der Auffassung, dass ein Nothilfe und Widerstandsrecht, das solche Anschläge gerechtfertigt hätte, nicht besteht sagt der Richter. Verteidiger: Das sind doch die gleichen Bilder. Das jüdische Kind im Ghetto, das mit erhobenen Händen auf SS Leute zugeht, die das Ghetto gerade vernichtet haben und die vietnamesischen Kinder, die Napan verbrannt schreiend dem Photographen entgegenlaufen nach den Flächenbombardements und um diese Frage geht die Beweisaufnahme.


30 Ob man nämlich solche Mordaktionen dulden oder verschweigen durfte, oder ob es gerechtfertigt war gegen diese Mechanismen und gegen eine Apparatur, die diese Mordaktionen durchgeführt hat anzugehen, darum geht es. Enzlin: Wenn uns etwas bedrückt, dann das Missverhältnis zwischen unserem Kopf und unseren Händen. Insofern wir in der RAF seit 1970 organisiert waren, in ihr gekämpft haben, und am Prozess der Konzeption ihrer Politik und Struktur beteiligt waren, insofern sind wir sicher auch verantwortlich für Aktionen von Kommandos, z. B. gegen das Springer Hochhaus, von denen wir nichts wussten, deren Konzeption wir nicht zustimmen und die wir in ihrem Ablauf abgelehnt haben. – Nachdem sich Ulrike Meinhoff das Leben genommen hatte, wurde um 10 Tage Aussetzung des Verfahrens gebeten: Verteidiger: „Durch den Tod von Ulrike Meinhoff ist in diesem Prozess eine völlig neue Situation entstanden. Es ist keine juristische Frage, es ist eine Frage schlichten Anstandes eine Verhandlungspause einzulegen. Raspe: Wir glauben, dass Ulrike hingerichtet worden ist. Wir wissen nicht wie, aber wir wissen von wem und können das Kalkül der Methode bestimmen. Es war eine kalt konzipierte Hinrichtung. Hätte sich Ulrike entschlossen zu sterben, weil sie das als letzte Möglichkeit sah, sich revolutionäre Identität gegen die langsame Zerstörung des Willens in der Agonie der Isolation zu behaupten, hätte sie dies uns gesagt. Auf jedem Fall hätte sie es Andreas Baader gesagt. Freiheit ist nur möglich im Kampf um Befreiung. Jetzt Entfremdung, Spannung zwischen Ulrike und uns zu behaupten, um mit dieser primitiven und dunklen Infamie das Projekt der Hinrichtung Ulrikes, der psychologischen Kriegsführung verfügbar zu machen, das ist eure Dummheit. Ich entziehe Ihnen das Wort sagt der Richter zum hundertsten Mal… Und auch mir wurde in meinem Prozess unentwegte das Wort verboten. Ja, ihr Sadismus, Ihre Maßnahmen, Sie sind ein Killer sagt Baader. Entzlin: Sie sind - und das haben Sie ja eben demonstriert, ein Richter, in dessen Zuständigkeit zwei von fünf Gefangenen umgebracht worden sind, wenn jetzt einer von uns gegen diese Maschine hier anspricht, für die Sie hier sitzen und als die Sie in Ihrem Sadismus agieren, unterbrechen Sie ihn und entziehen ihm das Wort. Verteidiger: In der Öffentlichkeit ist der Name Ulrike Meinhoff jenseits aller Diffamierung mit einem hohen moralischen Anspruch verbunden. Es ist deshalb wirklich nachdenkenswert, dass der Tod Ulrike M. zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, als die Verteidigung versucht hat, politische Inhalte in das Verfahren einzuführen. Der Anwalt der Gegenseite: Ein Mensch in größter Unfreiheit macht von der rätselhaftesten tiefsten menschlichen Freiheit Gebrauch, sich das Leben zu nehmen.


31 Das sollte Anlass sein in diesem Rechtsverfahren, Terminpläne zurückzustellen, Zeugen heimzuschicken, um diesen Sachverhalt aufzuklären und aufzuarbeiten. So etwas wie die Pietät im Strafprozess sollte es unmöglich machen, dass verhandelt wird, solange bis die sterblichen Überreste dieses Menschen ihre Ruhe gefunden haben. Den Anträgen auf Unterbrechung der Hauptverhandlung wurde dennoch nicht stattgegeben. Raspe, einer der vier Angeklagten: „Das Spezifische Ihrer Geste und Ihrer Funktion lässt keine andere Möglichkeit sich mit Ihnen in Beziehung zu setzen als in einer Ecke mit dem Gewehr wartend!“ Ein Zeuge wird gefragt: Könnte es sein, dass sich in diesen Akten, die vom Bundesjustizminister nicht frei gegeben worden sind, Ihre Aussagen befinden? Haben sie Anhaltspunkte dafür, dass Ihre Aussagen, wenn sie öffentlich würden, der Bundesrepublik Deutschland Schaden zufügen können? Sie wissen, dass der Bundesjustizminister einen Teil Ihrer Aussagen für geheim erklärt hat? Der Zeuge wurde also vom Bundeskriminalamt gekauft und bestochen. Der Generalbundesanwalt wird als Zeuge befragt: Haben Sie veranlasst, dass diese Akte mit einem Sperrvermerk belegt wurde? Baader antwortet noch vor seiner Antwort: Es gibt dieses Modell der Apparate der inneren und äußeren Sicherheit. Bundeskriminalamt und Nato. Dieser Apparat ist unmittelbar in die Natostruktur integriert und soll in der Bundesrepublik aufgebaut werden, weil hier bestimmte Erfahrungen gemacht wurden und legale und parlamentarische Widerstände nicht zu erwarten sind. Ich möchte die Hintergründe entwickeln, die militärisch strategische Funktion. Erstens: Terroristische Organisation zu infiltrieren. Zweitens: Terroristische Zentren aufzuspüren und zu isolieren. Drittens: Die Führer auszuschalten. Maßnahmen dieser Art gehen von der Bundesanwaltschaft aus. Innerhalb der Nato Papiere kursieren, die eine Bekämpfung der RAF zum Ziel haben. Ich stelle einen neuen Ablehnungsantrag gegen das Gericht, die Zurückweisung der Frage lässt erkennen, dass der abgelehnte Richter es darauf abzielt, die RAF als eine kriminelle Vereinigung zu deklarieren ohne irgendeine politisch- militärische Substanz. Es ist eine maßlose Hetzkampagne zur Vernichtung der Angeklagten. Propagandistische Verkleisterung zur Beseitigung unliebsamer Personen des öffentlichen Lebens. Verteidiger: Herr Generalbundesanwalt und Zeuge ist Ihnen bekannt, dass von den Ermittlungsbehörden in der Öffentlichkeit Behauptungen aufgestellt wurden, in den Händen der roten Armee Fraktion befänden sich atomare Sprengköpfe? Dieser verneint. Kommt es häufiger vor, dass Ermittlungsbehörden zu der Erkenntnis gelangen, in den Händen bestimmter Gruppierungen befinden sich atomare Sprengkörper? Die Bundesanwaltschaft befasst sich mit Strafverfolgung sagt der Zeuge. Verteidiger: Ja aber zur Strafverfolgung gehört bekanntlich auch die Ermittlung. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade Ermittlungen mit atomaren Sprengkörpern für Sie als Ermittlungsbehörde von so großem Interesse sind, dass Sie Ihr Gedächtnis da nicht so schnell verlässt?


32 Wenn nun die Frage eine Rolle spielt, ob Erkenntnisse gewonnen sind über Aktivitäten im Zusammenhang mit atomaren Sprengkörpern, dann gehört diese Frage natürlich zu dem Verfahren. – Keine Äußerung des Zeugen. Wir sehen Andreas Baader in seiner Zelle: Als ich hier rein kam hatte ich nur einen Gedanken im Kopf: Widerstand leisten, wo es geht. Nicht nur, weil ich wusste, dass es politisch richtig und notwendig ist, sondern weil ich abstrakt wusste, was notwendig ist für die Identität um nicht kaputt zu gehen. Doch wie um alles in der Welt. Und daran bin ich völlig verrückt geworden, diese Frage nicht beantworten zu können. In einer weiteren Szene sehen wir ein Schreiben des Bundesrichters an den Chefredakteur die Welt mit der Anrede: „Lieber Kartellbruder“. Es wäre mir lieb, wenn die gesandten Unterlagen nach Gebrauch vernichtet würden. Der Bundesrichter hat die Prozessunterlagen von dem Vorsitzenden Richter. Wieder wird der vorsitzende Richter wegen Befangenheit abgelehnt, denn er hat ohne Wissen der übrigen Senatsmitglieder die Ablichtung der Ermittlungsakten dieses Verfahrens, sowie der Wortprotokolle der Hauptverhandlung dritten, am Prozess nicht beteiligten Personen überlassen und zwar dem Bundesrichter Meyer, der dem dritten Strafsenat des Bundesgerichtshofes angehört. Dieser dritte Strafsenat ist für eine mögliche Revision des Urteils zuständig, das Sie Herr Vorsitzender hier fällen werden sagt der Verteidiger. Der Bundesrichter hat die ihm vom Vorsitzenden dieses Senats überlassenen Unterlagen dem Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“ weitergegeben. Ich schließe mich dem Ablehnungsantrag an, die Gründe dafür gehören bereinigt, sonst hat dieses Ablehnungsverfahren einen Makel, von dem es nicht mehr bereinigt werden kann sagt ein Anwalt der Gegenseite. Darauffolgend erleben wir ein Telefongespräch des Vorsitzenden mit dem Rechtsanwalt. Der Vorsitzende: Dieser Antrag war das schlimmste, was ich in den letzten zwei Jahren hier mitgemacht habe. Herr Rechtsanwalt, schließlich macht es für mich einen Unterschied, von welcher Seite ein Ablehnungsantrag kommt. Jetzt wird die Presse wieder über mich

herfallen. Sie können sich nicht vorstellen, welcher

Belastung ich dadurch ausgesetzt bin, ich bin am Ende, wenn ich das nicht durchhalte. Der Rechtsanwalt: Versetzen Sie sich doch mal in die Lage der Angeklagten. Die müssen sich doch sagen, dass jetzt eine Revision sinnlos geworden ist, weil ja ein Austausch zwischen den beteiligten Senaten staatgefunden hat mit dem Ziel, ein revisionssicheres Urteil zu erstellen sagt der Rechtsanwalt. Damit hat nun der Richter erneut die Anschuldigung der Befangenheit offenbar, denn im Gerichtsprozess wurde dieser Anruf vom Anwalt offenbart. Dem Ablehnungsantrag wurde in Folge staatgegeben. Verteidiger: Ich beantrage die Hauptverhandlung zu unterbrechen und den Bundesinnenminister zu vernehmen zur Klärung der Frage, ob Gespräche zwischen den Angeklagten dieses Verfahrens einerseits und Gespräche zwischen den Angeklagten und ihren Verteidigern andererseits unzulässigerweise heimlich abgehört, auf Tonband aufgezeichnet und Staatsschutzbehörden oder anderen Dienststellen zur Auswertung überlassen worden sind.


33 Das hat sich bestätigt. Die Bundesanwaltschaft hat hier die Stirn gehabt von einem Propagandaantrag zu sprechen. Was hier in dem Verfahren stattfindet, kann man nicht anders bezeichnen als die systematische Zerstörung aller rechtsstaatlichen Garantien, insofern hat dieses Verfahren für den Zustand dieser Republik seine exemplarische Bedeutung. Ich beantrage den Prozess bis zur restlosen Klärung der Abhöraktion auszusetzen. Anwalt der Gegenseite: Ich schließe mich dem Antrag bis zur Aufklärung dieses ungeheuerlichen Sachverhaltes an. Wo der Gesprächsraum, den der Staat zum Verteidigergespräch zur Verfügung stellt, mit Wanzen besetz ist, kann ein Verteidiger diesen Raum nicht mehr betreten. Der Verteidiger: Jedes weitere Verbleiben in diesem Prozess würde diesen ganzen Sumpf nur noch legitimieren sagt er, als weiter verhandelt werden sollte. Es besteht der dringende Verdacht fort, dass eine kriminelle Vereinigung die Herrschaft über diesen Prozess und dessen Vollzug ergriffen hat. Baader meldet sich zu Wort: Ich beantrage Brandt und Schmidt als Regierungschefs zu laden, sie werden bestätigen, dass die RAF seit 1972 nach einer grundgesetzwidrigen und grundgesetzfeindlichen Konzeption der antisubversiven Kriegsführung verfolgt worden ist. Ich beantrage den Bundesinnenminister zu laden zur Klärung der Frage, ob auch die Wohnzellen der Gefangenen abgehört wurden. Wir beantragen den Kanzleramtschef als Koordinator der westdeutschen Geheimdienste zu laden zum Beweis, dass die Abhöranlagen im siebten Stock des Gefängnisses Stuttgart Stammheim kontinuierlich vom Bundesnachrichtendienst gewartet bis in jüngste Zeit. Weiterhin dass der Bundesnachrichtendienst unkontrollierten und ungehinderten Zugang zum siebten Stock der Anstalt hatte. Wir haben schon zu Beginn des Prozesses erklärt, dass die Gespräche der Gefangenen abgehört werden. Das ist damals von der Bundesanwaltschaft in ihrer heuchlerischen Manier mit großer Geste und Empörung von sich gewiesen worden, aber es wäre natürlich absurd anzunehmen, die Bundesanwaltschaft hätte vom Abhören nichts gewusst. Sie war es, die nach dem Mord an Ulrike durch die Behauptung aufstellte, es habe Spannungen zwischen den Gefangenen gegeben, woher, wenn nicht durch Abhören, wollen sie das wissen? Die Angeklagten und ihre Verteidiger betraten den Gerichtssaal nie wieder. Am 28. April 1977, dem 192 Verhandlungstag, wurden die Gefangenen zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Fünf Monate später nahm die RAF den Arbeitgeberpräsident Hans Martin Schleyer als Geisel, um die Gefangenen frei zu pressen. Die Bundesregierung lehnte einen Austausch ab. Auch die Entführung eines Lufthansaflugzeugs hatte keinen Erfolg. Das Böse siegt vordergründig leider immer. –


34

Das ist Fakt in Deutschland und ich werde diesen Verlauf genauestens darstellen, wie uns dieses System systematisch zu vernichten und zu unterhöhlen versucht, um dann mit Polizeigewalt und Handschellen einzugreifen, wenn wir straucheln und fallen. Suizidgedanken sind gerade in Deutschland, im Geburtsland der Psychiatrie, ein Freibrief, jemanden seiner Freiheit manchmal auf Lebenszeit zu berauben, ihn vollständig zu entrechten, zu knechten, um ihn dann, wenn er es doch bewältigt, sich wieder aus diesen Verbrechernetzen zu befreien, weiter zu verfolgen. – Im Weiteren findet sich eine genaue Aufschlüsselung am Ende meines Buches von „staatenlos.info“, die Schritte zur Problemlösung angeben. Denn nur die Probleme zu wälzen, auszusprechen, darüber zu diskutieren, bis wir am Ende feststellen müssen, dass das ganze Leben sinnlos ist und jeder weitere Schritt auf diesem Weg ohnehin ins Nichts führt, macht uns noch unfreier und zu einem Teil des Problems. Nicht der sogenannte „gelbe Schein, der Staatsangehörigkeitsausweis“ ist die Lösung, weil er uns immer weiter hineintreibt in die noch fortdauernde Nazidiktatur, sondern eine andere Richtung, die nach Russland zeigt und auch ein völlig anderes Bild auf diese „Allianz“ mit Russland wirft, als es in den Medien immer dargestellt wird. Es wurde immer ein Feindbild benötigt, um die Welt in zwei Teile zu zerspalten und zu zersplittern, vor allem um sie diktieren zu können. Wenn der Islam zum Feindbild auserkoren wird, dann dürfen die Amerikaner ungehindert im Irak einmarschieren mit dem Vorwand, es gäbe dort Giftgasfabriken. Das sie dann nebenbei 1,2 Millionen Menschen einfach so umbringen, geht dann, wenn überhaupt, nur als sogenannter Kollateralschaden in die Geschichte ein. Jeder einzelne deutsche Bundesbürger ist nun also gefragt, das Gesicht von Deutschland und damit sogar der ganzen Welt positiv zu verändern und ich versuche den Leser dorthin führen in das Verständnis der Geschichte nach dem deutschen Kaiserreich und wie sich diese Geschichte nun gegen das eigene Volk richtet, weil keine einzige Schuld jemals im Universum verloren geht. Denn warum werden Kriege weitergeführt, auch ohne Kriegsankündigung? Weil Deutschland als einziges Land keinen Friedensvertrag hat, weder den aus dem ersten Weltkrieg, noch aus dem zweiten. Somit befinden wir uns immer noch im Krieg und in der totalen Krise. Deutschland ist wohl eines der „besten Länder“ der Welt, aber nicht für die Deutschen selber und das habe ich in mannigfaltiger Ausführung bis an die Todesgrenze am eigenen Leib und Leben erfahren müssen. –


35 „Wahrhaftigkeit ist das Fundament des geistigen Lebens. Durch seine Geringschätzung des Denkens hat unser Geschlecht den Sinn für Wahrhaftigkeit und mit ihm auch den für Wahrheit verloren. Darum ist ihm nur dadurch zu helfen, dass man es wieder auf den Weg des Denkens bringt. Es wird unbegreiflich bleiben, dass unser durch Errungenschaften des Wissens und Könnens so groß gewordenes Geschlecht so herunterkommen konnte, auf das Denken zu verzichten.“ Albert Schweitzer, Humanist 1875-1965

Diese blutrünstigen Hunde meines Schicksals, welche versuchten, mich in der Klinik zu Tode zu foltern, um wohl nach meinem, für sie unerklärlichen Überleben, andere Wege und Mittel zu finden, mich auszuschalten, zu entfernen, zu vernichten, mich an den Rand meiner Kräfte zu treiben, an denen ich mich, wie ein Gejagter, ins Dickicht werfen, um manchmal, in jäher Wende des Willens und des letzten Körnchens Kraft, einen dieser Hetzhunde zu fassen, dieser Meute in Mehrheit und Macht

jedoch

unterliegend, um blutend weiter zu rennen, im Rücken lauernde, drohende Gefahr. – Aber wie sie meinen, mich endgültig zu packen, diese mörderischen, heißen Rüden des Schicksals, hebe ich mich mit letzter Kraft herrlich auf und stürze mich, ehe Gemeinem zur Beute zu sein, mit einem erhabenem Sprung in den Abgrund. Denn nur die letzte Entbehrung vermag die Seele ganz aufzuschmelzen und nur die absolute und doch geklärte, reine Resignation die Sphäre erreichen, in der sich jedwede Form der Leidenschaft längst ermüdet. Was die Menschheit mir in meinem Kampf um die Wahrheit und Gerechtigkeit nicht nur versagte, sondern zertrümmerte, wird mir ein gütiges Wesen, eine andere Zeit und Welt, gerade in einer Stunde, in der ich nichts mehr erhoffe, in Vollendung schenken. Denn alle Ziele und Ideale, die auf Erden nicht verwirklicht werden konnten, bleiben dort wirksam als dynamische Kraft und erweisen sich als die unüberwindlichsten im schöpferischen Sinne. –


36 Jeder Mensch will sich ununterbrochen über irgendetwas hinwegtäuschen. Dazu sollen ihm die anderen behilflich sein. Die es nicht tun, sind dann unliebsame Naturen! Peter Altenberg

Die Behörden greifen also im Falle des Psychologen zur einzigen möglichen Scheinwaffe, nämlich zur haltlosen psychiatrischen Diagnosestellung ohne Anhaltspunkte und DSM IV Kenntnissen. Für diejenigen, die diese Abkürzung nicht kennen sei gesagt, dass es sich bei der DSM um ein Werk handelt, welches die Symptomengruppen psychischer und angeblich „geistiger“ Störungen kategorisiert und katalogisiert. Wenngleich es für das DSM überhaupt keine wissenschaftliche Grundlage gibt, kassiert die Psychiatrie in den USA jährlich über 100 Milliarden Dollar für die „Behandlung“, beziehungsweise Misshandlung – oftmals mit Todesfolge – von Störungen aus der DSM. Der Entzug des Führerscheins wäre wohl nur der erste Schritt zur vollkommenen Enteignung und möglicherweise Freiheitsberaubung des promovierten Psychologen gewesen und ich möchte im Verlauf dieser Abhandlungen aus eigener Erfahrung darstellen und klarstellen, was zum einen mit dem sogenannten Staatsangehörigkeitsausweis für Deutsche auf Deutschem Boden gemeint ist, zum anderen möchte ich schildern, zu welchen Mitteln und sogenannten „Kriegslisten“, die laut Hagerlandkriegsordnung erlaubt sind, unser deutsche Staat noch greift, um sogenannte „erwachte“ Menschen auszuschalten auf der Basis nicht existierender Gesetze, auf der Grundlage von Täuschung und Betrug im großen Umfang. Denn wo leben wir hier? Leben wir in einem souveränen und autonomen Staat mit einer eigenen Verfassung? Leben wir im Frieden und in geordneten Verhältnissen? „Wir sind in Deutschland seit dem 8. Mai 45 zu keiner Zeit mehr voll souverän gewesen." Wolfgang Schäuble Das Grundgesetz ist keine Verfassung, da es durch eine richtige Verfassung seine Gültigkeit verlieren würde, auch das sollten wir uns vor Augen führen. Ein entscheidender, eindeutiger und gravierender Unterschied zwischen Grundgesetz und Verfassung ist alleine schon die Tatsache, dass man uns, das deutsche Volk, nicht gefragt hat, ob wir das, was im Grundgesetz steht, für gut oder schlecht halten und überhaupt damit einverstanden sind. Von Abstimmung war hierbei ohnehin niemals und zu keiner Zeit die Rede. Das allerdings wäre bei einer Verfassung undenkbar, von den Änderungen, die seit 1949 ohne unser Wissen und Einverständnis am Grundgesetz vorgenommen wurden, ganz zu schweigen. Auch dies wäre bei einer Verfassung nicht ohne weiteres möglich. Die Entscheidungen, die von deutschen Politikern getroffen wurden und werden, wenn diese durch eine echte Verfassung ausgeschlossen würden, hätten sich diese Herrschaften des Verrats schuldig gemacht. Aber der Paragraph des Hochverrats wurde wohlweislich aus dem Gesetz herausgestrichen.


37 Möglicherweise mag dem einen oder anderen Deutschen über Jahre oder Jahrzehnte nicht aufgefallen sein, dass wir immer noch in einem, von Alliierten besetzten Land leben, dass nahezu die ganze Presse von den Geheimdiensten gekauft und bestochen ist und dass diese nur das schreiben darf, was vorgegeben wird. Dass einzelne Journalisten bedroht werden, sollten sie diese Weisung von oben nicht befolgen. Und dass der sogenannte Wohlstand, in dem sich der einzelne Bürger noch wähnt, nur eine Schablone ist für einen darunter liegenden Vulkan, der dann ausbricht, wenn der Mensch krank wird, wenn ihm ein Unglück wiederfährt und er gezwungen ist, sogenannte staatliche und richterliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das war zumindest noch vor einigen Jahren so. Die Zukunft wird sich nun anders zeigen, in der jeder Deutsche bedroht ist, für immer ausgeschaltet zu werden. Aber nicht nur dann. Wir sehen an der fortschreitenden, beziehungsweise rückschrittigen Entwicklung in Deutschland, dass es in jeder Beziehung, - um einen Begriff des normalen Sprachgebrauchs zu verwenden, „den Bach hinuntergeht“ und dass jeder einzelne Bürger davon betroffen ist von sogenannten „Enteignungen“, „Privatisierungen“, von Steuererhöhungen, von „Finanzkrisen“, „Arbeitsverlust“, „Wohnungsverlust“, Überschwemmungen gewaltiger Flüchtlingsströme, Krisen im Gesundheitswesen, Todesfälle durch Ärztefehler oder Mutwillen. Immerhin sollten wir uns deutlich vor Augen führen, dass in Deutschland jährlich 60 Tausend Menschen durch die Medizin zugrunde gehen, sprich sterben und das in Deutschland, dem Geburtsland der Psychiatrie, denn das „Copyright“ liegt immer noch „by Hitler“ und die Handlanger operieren auf der Basis: „Heilen verboten, töten erlaubt.“ Die Frage nach der Einleitung nötiger Veränderungen ist im Grunde relativ einfach zu beantworten: es interessiert die Deutschen nicht! Es muss erst der Schmerz größer werden als die Ignoranz und die Selbsttäuschung, dann wird im Sinne von Christian Morgenstern gehandelt. Den Deutschen geht es doch vermeintlich

gut, warum sollte man denn etwas ändern wollen? Wir leben in einem scheinbar sicheren

Land, haben jede medizinische Versorgung, die wir benötigen, man stelle sich vor, wie es in Rumänien aussieht! Nein - sage ich als Betroffener. Kein Volk auf dieser weiten Erde ist so krank und krank gemacht worden, wie das deutsche Volk, das sich freiwillig Pillen reinstopfen lässt, bis es mit Erde zugedeckt wird. Und doch kann ich in dieser Schrift beweisen, dass im Extremfall, wenn wir in der Lage sind, dieses System zu entlarven und die Täuscher sich ertappt fühlen, aus dem „sozialen“, sprich asozialen Gefüge herausfallen und

dass

uns

sogar

wichtige

Überlebensgrundlagen

entrissen

werden,

einschließlich

der

Flüssigkeitsinfusionen für das nackte Überleben. Oberflächlich betrachtet mögen derartige Einwände also stimmen, aber welchen Preis bezahlen wir alle für diesen angeblichen Wohlstand? Nicht nur mit unserer Freiheit und unserer Souveränität. Doch die Souveränität und Autonomie setzt Freiheit voraus, und die haben wir nicht! Schauen wir uns einmal den Artikel 146 des Grundgesetzes an.


38 „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“ Wir erfahren, dass unsere Existenz bedroht wird, wenn wir den Staatsangehörigkeitsausweis beantragen wollen, dass dem Psychologen selber die Psychiatrie, oder zumindest der Verlust des Führerscheins für dieses „Vergehen“ geblüht, wenn keine weitere Behörde eingegriffen hätte, wie wir es in dem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung erfahren, die unseren Kopf wieder aus der Schlinge zieht. Ich habe all das selber erlebt und wider alle menschlichen Gesetze überlebt und aus diesem Grunde schreibe ich darüber. Denn mit den sogenannten „psychiatrischen und geistigen Fehldiagnosen“, im Geburtsland der Psychiatrie, also in Deutschland, darf dem einst freien, oder scheinbar freien Bürger alles zugemutet werden. Auch wenn die angeblichen „psychischen Leiden“ mit dem Gerät von Wilhelm Röntgen nicht zu beweisen sind, weil die Seele eben nicht geröntgt werden kann, sondern nur mit dem unsichtbaren Röntgenapparat von Sigmund Freud, der unzähligen Menschen keine Freude bereitet. Als Träger eines Personalausweises oder roten Reisepasses dürfen wir sogar „legal“ ermordet werden, wie es die Juden erlebten, oder einem „Mord auf Raten“ anheim fallen. Sie glauben das nicht? Dann lassen Sie sich bitte überzeugen und Sie werden überzeugt sein, wenn Sie diese Schrift gelesen haben und endlich erwachen aus dem langen Dornröschenschlaf. Wenn jemand Schuld hat, dass dieser Zustand heute noch anhält, dann ist es das deutsche Volk selbst, weil es nicht bereit ist, Änderungen herbei zu führen! Alle Macht geht vom Volke aus, heißt es im Artikel 20 des Grundgesetzes, aber das Volk nimmt seine Macht nicht wahr, sondern es schaut geduldig zu, wie andere ihre Macht ausüben und dabei nicht auf Widerstand stoßen! Und denken Sie daran: Auch im dritten Reich, in dem wir uns noch bis zum heutigen Tage befinden, denn eine Entnazifizierung ist noch nicht vorgenommen worden, eben in diesem Nazireich wollte niemand glauben, was mit den Juden, Kranken und Behinderten geschah, selbst als die Krematorien zu dampfen und entsetzlich zu stinken begannen, um jeden Tag eine gewaltige Rauchwolke in die Atmosphäre zu blasen. Jeder Deutsche fühlte, ahnte es, aber schob jegliche Verantwortung von sich, entledigte sich des vermeintlichen und doch offenkundigen Wissens darum in der Hoffnung, es ginge ihn nichts an, er sei ja nicht davon betroffen, sollen doch jene sterben, die es nicht anders und besser verdient haben, man könne ja ohnehin nichts dagegen unternehmen. Doch, man – wir können und konnten und nun scheinen wir es offenbar nicht anders verdient zu haben. Es sind nicht diejenigen, die böse sind die Gefährlichen, sondern diejenigen, die das Böse zulassen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, das ist uns allen ebenso bekannt, wie wohl die Tatsache, die wir uns vor Augen führen sollten, dass nur wenige Jahrzehnte nach den abscheulichen Morden im Dritten Reich an sogenanntem „unwerten Leben“ die Deutschen Chemiekonzerne, die auch die Blausäure, das „Zyklon B“


39 den Nazi- Machthabern lieferten, im Jahr 1988 Giftgas in den Irak lieferten und ebenso Munition mit abgereicherten Uran, um zuzusehen und damit zu unterstützen, dass unter amerikanischer Oberaufsicht die Iraker unzählige Iraner mit deutschen Giftgas vergast haben. Anschließend wurde die „erfolgreiche Vergasung“ gefeiert! Deutschland steht an der Spitze der Waffen und Giftgasproduzenten und Exporteure, auch das sollten wir zur Kenntnis nehmen. Udo Ulfkottel war ein renommierter Journalist der FAZ, der über die Giftgasvernichtung der Iraner durch Gas deutscher Chemiekonzerne berichten wollte, weil er diesem Prozedere im Irak hautnah beiwohnte um hinterher festzustellen, dass es keine Meinungsfreiheit gibt, sondern dass der Bundesnachrichtendienst eine Schwesterorganisation der CIA ist und von amerikanischen Geheimdiensten gegründet wurde. Als er seine Photographien der sterbenden Iraner der Presse, dem Chemiekonzern vorlegen wollte, wurde er bedroht, verleumdet, mit Hausdurchsuchungen denunziert. So läuft das in unserem angeblichen Rechtsstaat mit scheinbarer Meinungsfreiheit, ohne Gesinnungsterror. Die Geheimdienste schreiben die Artikel im Namen der Journalisten im Sinne der Amerikanisierung und vor allem Polarisierung, das ist unsere Meinungsfreiheit, auf dieser Basis operieren die Medien: Der Bure Nicolaas van Rensburg, geboren 1864, war ein Seher. Alle seine Prophezeiungen sind eingetroffen, einschließlich des ersten und zweiten Weltkriegs. Weil seine Trefferquote fast hundert Prozent betrug, bat er seine Tochter, seine Visionen aufzuschreiben. Besonders viel hat er über den 3. Weltkrieg gesehen und die Stellung Deutschlands in dieser zukünftigen, erschütternden Entwicklung. Für sehr interessant in dem aufgeführten Zusammenhang halte ich folgende Weissagung und ich halte ihr Eintreten ebenfalls für eine der größten Verbrechen, denn es sorgt für berechtigtes Misstrauen und Desorientierung: „Die Medien verbreiten absichtlich Desinformationen, die Kerzen der Informationen wurden ausgelöscht. Es ist an der Zeit die Lügen der Massenmedien aufzudecken und diese ins Bewusstsein der betrogenen Völker zu bringen und die Lügen der Massenmedien wiegen schwer. Die einseitige Berichterstattung der Main stream Medien über die Demonstranten in der Ukraine sorgt erneut für Zusendungen und Hilferufe an die Medienklagemauer…“ Diese Tatsachen sollten wir uns deutlich vor Augen führen, ehe wir schon in den ersten Zeilen ein Urteil fällen, die Schrift getrost beiseite legen in dem vermeintlichen Wissen und Irrglauben, dass wir selber unberührt bleiben werden, weil wir ja in einem sicheren Land leben mit allen Luxusgütern und einem Sozialstaat ausgestattet. Nein, sage ich und nochmals nein! Als Deutsche leben wir hier als Staatenlose und erhalten sogar im Extremfall

nicht

einmal

medizinische

Versorgung,

die

das

Überleben

sichern

soll,

sprich

Flüssigkeitsinfusionen, oder das Nötigste zum Leben und zum Überleben vom Amt und ich werde Schritt


40 für Schritt diese Behauptungen durch Fakten belegen, denn ich habe alles selber erlebt in allen nur denkbaren Variationen, um am Ende zu der Überzeugung zu gelangen: Keine Schuld geht jemals im Universum verloren, jede Täuschung, jeder Betrug, der nur scheinbar die Wahrheit verdeckt, verdreckt, verblendet, und ausschaltet, wird irgendwann die Oberfläche wieder erreichen und sei es als Wasserleiche, denn eine solche schwimmt irgendwann oben und entlarvt den Mörder. So bin ich auch überzeugt davon, dass wir Europäer im Jahr 1492 und einige Jahrzehnte später auf amerikanischem Boden aus Geldgier, unlauterer Macht und Goldgier, den Keim gelegt haben für das, was wir heute durch das Diktat Amerikas ertragen müssen. Die Spanier haben ihr Versprechen am Inkakönig gebrochen, ihn nicht zu töten, wenn er sie reich mit Gold beschenkt. Wir Europäer haben das Gold erhalten und ihm dennoch sein Leben genommen. Nun schlägt Amerika zurück mit ähnlichen Waffen gegen uns Europäer. Solche Gräueltaten lassen sich nicht verdrängen auf lange Sicht. Alles fordert seinen Ausgleich. Die durch die Gezeiten verdrängten Wassermassen erscheinen nur kurzfristig beseitigt, doch nach sechs Stunden kehren sie wieder zurück, mit aller Wucht und Gewalt. So bin ich ebenfalls davon überzeugt, dass die Schuld des deutschen Volkes im Ignorieren und Zulassen derlei Verbrechen beruht, die an den Juden, an den Behinderten und Kranken begangen wurden in der Hoffnung, sie selber bleiben dem Geschehen außen vor, seien nicht betroffen und dürfen weiter in ihrem eigenen Fett schwimmen, nach dem Motto: Augen zu und durch, dann werden wir selber nicht gesehen und bleiben verschont. Alle anderen interessieren uns nicht. Wir haben nichts gesehen, nichts gehört, wir wussten nichts von der Vergasung der Juden, der Kranken und Behinderten, auch wenn wir uns nur in die eigene Tasche lügen und uns selber damit täuschen. Gleichgültigkeit ist eines der schwersten Vergehen, das ein Mensch begehen kann und sie wird sich in irgendeiner Weise rächen. Doch dürfen wir uns in Gleichgültigkeit, Ignoranz, Unwissenheit und Dummheit baden, oder kämpfen selbst Götter dagegen vergebens um zu wissen? Eines ist jedenfalls sicher: Wenn die Dummheit und die Ignoranz größer sind als der Schmerz, dann muss der Schmerz weiter steigen, um Gehör zu finden. „Was kümmert den Bürger auf seinem Wege zum Reichtum der Mitbürger auf seinem Wege der Armut? Nichts. Aber sofort erinnert er sich dieses Mitbürgers, wenn seine Ruhe und sein Besitz bedroht werden. Dann ruft er ihn auf "zum gemeinsamen Vorgehen gegen den gemeinsamen Feind". Dann zieht er plötzlich den Bruder, den Blutsverwandten, den armen Verwandten aus seinem Dunkel hervor. Und seine plötzliche Begeisterung wirkt ansteckend – mein Gott, gewiss, zwar, freilich, allerdings, indessen, gleichwohl – kurz, man ist kein Unmensch. Vergessen wir das Vergangene! Auf in den fröhlichen Krieg! Schulter an Schulter! Ein Volk, Ein Herz, Ein Schwert...“


41 Freiheit ist die eine Seite, die andere ist Verantwortung. Aber vielleicht wollen wir ja weiter in der Täuschung und Lüge, vor allem einer Betreuungsgesellschaft leben, ohne etwas zu ändern, vor allem ohne uns verändern zu müssen? Man lebt schließlich hier mit Harz IV besser als in Indien mit Gehalt! Gut, möge der eine oder andere so denken. Sicher ist jedoch: Dieser Gedanke hat nur noch sehr kurze Beine und seit dem Flüchtlingsstrom wissen wir: Unsere Tage als Deutsche und Staatenlose sind endgültig gezählt! In wenigen Monaten werden alle Deutschen, in wenigen Jahren die ganze Welt ihrer „Ruhe und ihres Besitzes“ beraubt sein, um „Schulter an Schulter“ das zu schultern, was schon längst überfällig ist, und auf welches die ganze Welt schaut, denn nur Deutschland ist dazu in der Lage und weigert sich hartnäckig. Wir brauchen einen Friedensvertrag, um wieder zurück zu kehren zu einer eigenen, vom Volk gewählten Verfassung. Dann sind wir wahrhaft wahlberechtigt, dann dürfen wir den Paragraphen des „Hochverrats“ wieder in unsere Verfassung aufnehmen, um Menschen und Politiker hinter Gitter zu bringen, die ihren Amtseid brechen, denn dieser wurde wohlweislich herausgenommen. Dann existieren die Menschenrechte für uns und niemand darf unser Recht auf Unversehrtheit auf Körper, Geist und Seele antasten und beschneiden, oder sogar zerstören. Dann kann ein solcher Prozess, wie ich ihn erlebte, gewonnen werden und zwar einem Schmerzensgeld in Millionenhöhe, wie es in Amerika geschehen wäre, nach dem schweren Verbrechen, das an mir verübt wurde, einem „Mord auf Raten auch höchstem Niveau“ mit fast dreijähriger Freiheitsberaubung. Und dann darf das Deutsche Volk wieder mitentscheiden und den Geist der großen „Dichter und Denker“ unseres Landes wieder auferstehen lassen.


42 Kapitel: „Fürsorglicher Freiheitsentzug“ oder die wahre Kriminalität in hoher Position Zum Glück ist das Denken nicht ansteckend. Oscar Wilde Ich würde sagen: leider gibt es zu wenige Menschen, die des Denkens mächtig sind und leider ist gerade dieses Denken nicht ansteckend! Nun möchte ich mich kurzfristig mit einem aktuellen Beispiel einer solchen Freiheitsberaubung befassen, mich aus dem Paragraphenwirrwar kurz herauswagen, um das Schicksal von Harry J. Heutschi hier zu veranschaulichen, das auch große Kongruenzen zu meinem Schicksal und derlei Handhabungen aufweist, dem verhängnisvollen Zusammenwirken von Psychopharmaka und Justiz hinsichtlich FFE, was soviel bedeutet wie „Fürsorglicher Freiheitsentzug“ mit dem Nachsatz: für systemkritische Bürger. Heutschie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, als Finanzexperte und Versicherungsexperte sich mit den sozialen

Vorsorgeeinrichtungen

in

der

Schweiz

zu

befassen,

vornehmlich

der

AHV,

der

Altershinterbliebenenvorsorge und der IV, der Invalidenversicherung und Arbeitslosenkasse. Im Auseinandernehmen der Geschäftsberichte kam er zu dem erschütternden Resultat, dass die Menschen um viele Milliarden betrogen worden sind. Es ging um Hunderte von Milliarden, die vom Volksvermögen veruntreut wurden, was gleichbedeutend mit Diebstahl ist. Er kam nur seiner staatsbürgerlichen Pflicht nach, untersuchte aufgrund seiner Sachkenntnis die Sachlage. Ähnlich wie wir es auch in Deutschland im Fall Mollath erlebten, versuchte nun der Staat auf verschiedene Weisen diese Einzelkämpfer für die Wahrheit und Gerechtigkeit und Freigeister zum Kapitulieren bringen. „Wir hätten viele Leute, die derlei Dinge aufdecken würden“, gibt Heutschi an, „sie haben aber Angst, dass man sie für verrückt erklärt, als Verbrecher hinstellt, einsperrt. Wenn man an diese Kontrollstellen und Behörden gelangt, stellt man fest, sie halten sich nicht an die Regeln, sie haben keinen Verstand, kein Wissen, keine Ahnung. Jede Instanz behauptet es ist in Ordnung, und die nächste übernimmt das von der Vorherigen.“ Wenn jemand hartnäckig bleibt, wird er verfolgt, strafrechtlich, auch psychiatrisch, so hat es auch Heutschi erlebt, so erlebte auch ich es in ähnlicher Form. Er erstattete Strafanzeige gegen die verantwortlichen Instanzen mit dem Resultat, dass die Bundesanwältin begreift, welche Bombe sie da in der Hand hält, die sie entschärfen möchte und schlussendlich politisch nach Den Haag versetzt, abgesetzt wird. Dieses abschreckende Beispiel ließ alle weiteren Anwälte davor zurückschrecken den Fall aufzunehmen mit dem Resultat, dass das Verfahren, ohne die Beteiligten in Kenntnis zu setzen, eingestellt wurde. Heutschi erfuhr es nebenbei in der Presse. Doch die Folgen blieben folgenreich und folgenschwer. Heutschie wurde eines Tages in einer Tiefgarage gefangen genommen und in die Psychiatrie gebracht, um mit der Tatsache eines angeblich „sehr schlechten


43 Befundes seines Gesundheitszustandes“ konfrontiert zu werden, der ihm selber natürlich nicht bekannt und bewusst war, weil es ja immer heißt, dass „die Einsicht in das Krankheitsgeschehen aufgehoben war und ist“. Auf den „Befund“ folgte eine Diagnose (Wahnvorstellungen) und darauf die Therapie über sechs Wochen auf einer geschlossenen Abteilung! Da Heutschie sich noch in der Annahme wähnte, in einem Rechtsstaat zu leben und sich seiner Patienten und Menschenrechte sicher zu sein schien, ertrug er auch die Zwangsmedikation mit 50 mg Risperdal, die sogar einen Elefanten hätte umhauen können, als ihn 8 Pfleger packten, um ihm eine Spritze zu verpassen, weil er die der orale Einnahme verweigerte… Ich werde eine ähnliche Handhabung einer Fixierung und Zwangsmedikation in meinem Leben mit sehr viel schwereren und gefährlicheren Medikamenten hier noch ausführlich beschreiben. Die Psychopharmaka hält Heutschie, wie alle Menschen, die in diese dunklen Praktiken gewaltsam und gewalttätig „eingeweiht“ wurden, für ein noch viel gewaltigeres Übel, als die normalen, „illegalen“ Drogen. Die Drogen lassen die Menschen zumeist lustig werden, während die legalen Drogen, sprich Psychopharmaka die Persönlichkeit vollständig ausschalten, den Menschen dumpf und gefühllos werden lassen. Auch darüber habe ich ausführlich geschrieben, aus eigener Erfahrung, weil ich ein Jahr lang, um schlafen zu können nach den mörderischen Eingriffen und Übergriffen der Ärzte, Alkoholiker gewesen bin und in diesen Phasen meine höchsten Erkenntnisse gewonnen habe. Hellsichtige Einblicke in die weite Vergangenheit und Zukunft, in eine andere Sphäre, deren Erkenntnisse sich alle nach Wochen und Monaten bestätigten. Ich habe in die Schicksale fremder Menschen blicken können, die mir bestätigten, dass alles „wahr“ sei, was ich ihnen sagte oder schrieb, was ich sah in dieser anderen Sphäre. Ich sprach plötzlich über die Relativitätstheorie, ohne jemals davor Kenntnisse darüber gewonnen zu haben und schrieb ein ganzes Kapitel über Nietzsche, um es am folgenden Tag, nach ausführlichen Recherchen, als richtig und wahr nachlesen zu dürfen. Bei mir im Speziellen hatte Alkohol diese Wirkung, während die Psychopharmaka mich vollständig ausschalteten über fast drei Jahre, in denen ich dumpf und dumm vor mich hinvegetierte in einer tiefen, unbeschreiblich finsteren Höllenfahrt…. Nicht grundlos ergab eine amerikanische Studie, dass 95% aller amerikanischen Amokläufe durch die Einnahme und den Entzug von Psychopharmaka verursacht und verübt wurden! Und nun zeigt unser Deutschland ein ähnliches und noch viel grausameres Bild. Ich berichte hier weitere Einzelheiten dieses Schicksals von Heutschie, weil ich auch in diese Mühlen der Barbarei geriet, allerdings in einem noch viel größeren und tödlicheren Ausmaß hinsichtlich der Zeitdauer und der unzähligen Medikationen, einschließlich dem gefährlichsten und in hohem Maße Abhängigkeit


44 erzeugenden Benzodiazepin Tavor, das ich über 2 ½ Jahre in Höchstdosen und Überdosen erhielt. Ich werde diese Tatsache noch am „Fall Barschel“ erläutern. Heutschie: „Wir haben nicht mehr die Gewähr von Recht und Unrecht, nicht mehr die Gewähr, dass man aus einem Krankenhaus noch lebend herauskommt. Das Grundübel dabei ist, dass sie keine Haftung und keine Verantwortung haben, Beamte, Richter, Ärzte, sie decken sich alle gegenseitig“, sagt Heutschie und ich stimme ihm zu. „Es ist eine kriminelle Organisation, sie beherrscht die Menschheit und bis zum Bundesgericht halten sie alle zusammen. Einer ist so korrupt und kriminell wie der andere.“ Wenn einer oder zwei darunter sind, die nicht korrupt sind, so enthalten sie sich der Stimme, weil sie um die Gefahr wissen, in der sie schweben, denn es drohen Entlassungen, Kürzungen der Pensionen, wie es auch ein Angestellter der Schweizer Bundesbahn erlebte, der aufdeckte, dass die Bahn 20 Mio. Schweizer Franken veruntreute. „In der Schweiz werden über 27 unschuldige Mitbürger pro Tag, gegen ihren Willen zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Allein im Kanton Bern etwa wurden 1998 rund 360 Zwangseinweisungen angeordnet, drei Jahre später waren es 700“. In Deutschland, dem Geburtsland der Psychiatrie sieht es nicht anders aus. „Man ist alleine auf weiter Flur und wehrlos. Du bist machtlos, wie ein Stück Vieh, du kannst nichts tun. Ein diktatorischer Zirkel hält das System zusammen, eine kriminelle Organisation, bestehend aus

Ärzten,

Behördenmitgliedern, Beamten, Bundesbeamten, Richtern und der Justiz, die total korrupt ist. Ich hole mir da keine Verleumdungsklage, weil wenn man die Beweise hat, um das zu sagen, dass es kriminell ist, dann darf man es auch sagen, “ berichtet Heutschi weiter. Montesquieu, der Französische Aufklärer und Erfinder der Gewaltenteilung sagt, dass wenn zwei dieser drei Gewalten, bestehend aus der Legislative, Exekutive, Judikative, nicht mehr getrennt operieren, wenn zwei von ihnen in einem Boot sitzen, haben wir eine Diktatur. Durch die Verfilzung von Politik und Justiz, die evident vorhanden ist, haben wir es in jedem Fall mit einer zentralistischen Diktatur zu tun. „Wer das aufdeckt, den versucht man mit brutalen Mitteln zu diffamieren, kaputt zu machen, ins Jenseits zu befördern, das heißt, dass sie auch vor einem Mord nicht zurückschrecken. Es ist eine zentralistische Regierung, die von den Richter her dirigiert wird, es fehlen nur noch die Bundesverwaltungsrichter, die bestimmten, - es ist eine kriminelle Organisation, in der mindestens zwei sich zusammen tun, um einem anderen, dritten Schaden zuzufügen, körperlich, finanziell, familiär…“ Der Wille des Volkes wird ignoriert, unbequeme Bürger werden aus dem Weg geräumt, Demonstrationen werden ausgeschaltet.


45 Auch ich habe diese Verfolgungen erlebt, die im Unsichtbaren fungierten, und mir alle Existenzgrundlagen entrissen, mich sogar anfuhren, mein Auto über die Straße schleuderten, als ich in eine rechts vor links Kreuzung einfuhr und ein Auto Vollgas von rechts auf mich zuraste, aus einer Parklücke kommend, indess bei diesem nagelneuen Auto erstaunlicher- und seltsamerweise kein Airbag ausgelöst wurde. Ich erlebte ferner, dass ich 21 Mal von anrasenden Autos, gerade am Zebrastreifen, immer „fast über den Haufen gefahren wurde…“ und auch Morddrohungen erhielt, oder die Aussicht, dass sie mich über Suchmaschinen ausspionieren würden… Sie schrecken tatsächlich vor einem Mord, zumindest schweren Psychoterror nicht zurück. – „(…) Justiz, Banken, Parlamentarier, Funktionäre arbeiten alle gegen das Volk. Das Volk bezahlt sie noch dafür. Es ist ein vorsätzlicher Betrug an der Bevölkerung. Die dritte Macht sind die Medien: Sie sprechen sich mit der Politik ab um das zu drucken, was bewilligt wird. Sie dürfen nichts schreiben, was der kriminellen Organisation schadet, weil sie morgen Angst haben müssen, dass eine Bombe platzt - und sie erhalten dafür schmuddeliges Geld. Der Mensch kann sich nirgends mehr orientieren…(…) “Wir haben keine Gewaltentrennung, sie existiert nicht, Rechtsstaat können wir über Bord werfen…“ Alpenparlament.TV Heutschi


46 Es ist nicht wichtig, ob der Mensch vom Affen abstammt; viel wichtiger ist, daß er nicht wieder dorthin zurückkehrt Unbekannt In meiner Kaspar Hauser Triologie erörterte ich auch die unterschiedlichen Facetten und Erscheinungsformen der Lüge, die offenbar in manchen Situationen notwendig ist, um den zwischenmenschlichen Frieden zu erhalten, sofern sie keinen Schaden anrichtet. Doch auch dahingehend muss exakt differenziert werden um zu erkennen, wann es notwendig ist, sich aus seiner inneren und äußeren Bequemlichkeit zu befreien, aufzustehen und seine ganze seelische und körperliche Kraft einzusetzen, ein mögliches Unglück, auch seiner Mitmenschen, abzuwenden. Die Lüge ist, wie das scheinbar gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen, doch nur für sehr kurze Zeit, denn sie hat bekanntlich kurze Beine. Entwicklung ist nur möglich durch Einsatz, Aufopferung, Erkenntnis und absolute Aufrichtigkeit, vor allem gegen sich selbst. Es gibt eine Studie, die besagt, dass gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen, Depressionen und Ängsten zu den wahrhaftigsten Menschen zählen, die sich selbst am allerwenigsten in die eigene Tasche lügen und damit auch selten ihre Mitmenschen belügen. Es ist der Schmerz, der, wie das Sandkorn in der Muschel, zur Perle und damit zur Wahrheit reift. Vor einiger Zeit hatte ich ein Erlebnis im Bus, als ein Mann aufstand, nachdem er ein Gespräch aufgrund eines Zeitungsartikels mitgehört hatte und vehement davon sprach, dass sich diese Welt und Deutschland nicht und nichts bessern kann, wenn den Medien in dieser Weise Glauben geschenkt würde und jeder nur in seinem eigenen Fett schwimmt, ohne Rücksicht auf Verluste. Es sei eine Lüge und man müsse aufstehen und etwas unternehmen! Als er sich einige Minuten kaum noch beruhigen konnte, sagte eine junge Frau ganz sachlich und teilnahmslos: „Dann lassen Sie uns doch weiter in der Lüge leben, vielleicht wollen wir in der Lüge leben.“ Das geht solange gut, bis der Schmerz die Intensität der Ignoranz und Selbstlüge übersteigt und uns alles geraubt wird, alle wesentlichen und essentiellen Existenzgrundlagen, denn das scheint sich nun ganz deutlich in Deutschland abzuzeichnen. Und dann geraten gerade diese Menschen in innere Bedrängnisse, weil sie nicht gelernt haben, mit Krisensituationen umzugehen und die Lüge zu opfern. Ein anderes Beispiel der Selbstlüge beschreibt Hellinger über eine Frau, die mit folgenden Worten zu einem Therapeuten geht: “Ich bin zwar gekommen, aber ich verspreche mir gar nichts von Ihrer Hilfe. Mir konnte noch nie jemand helfen und das seit vielen Jahren. Ich glaube nicht mehr daran, dass mir irgendjemand meine Leiden abnehmen kann.“ Als der Therapeut sie fragte, was denn geschehen würde, sollte es doch gelingen, dass sie von heute auf morgen geheilt würde, so antwortete sie vollkommen erschrocken: „Oh nein, das ginge doch gar nicht, dann müsste sie sich ja darum kümmern, eine Arbeit zu bekommen und müsste sich vielleicht auch um eine eigene Wohnung bemühen und diese sauber halten.“


47 Abnehmen kann uns unser Leiden ohnehin niemand. Das ist unsere eigene Aufgabe im Rahmen der Entwicklung und fortschreitenden Erkenntnis. Und doch zeichnet sich hier in Deutschland eine Situation ab, die uns nicht nur Schnurstraks in ein nationales Siechtum einer „Krüppelarena“ führt, weil das Copyright nicht nur im Medizinischen immer noch „by Hitler“ liegt, sondern auch in alle weiteren schweren Existenznöte, weil wir staatenlos sind und wir wissen aus dem dritten Reich, was mit Staatenlosen passiert, die nicht unter die Rubrik „Mensch“, oder „mensch“ fallen. Denn auch dahingehend gibt es drastische Unterscheidungen hinsichtlich der Groß- und Kleinschreibung, erstes versklavt uns, zweites befreit uns. Ich werde auf all das noch zurückkommen. Es können, im Fall der Frau, die zu dem Therapeuten Hellinger mit aufgeführter Aussage kam und auch im Fall des Deutschen Volkes nun lediglich Hilfestellungen gegeben werden, Erkenntnisse gelegt, das Wissen um die Wahrheit, - gehen muss jeder Mensch den Weg alleine. Eines kann ich nur sicher sagen: Es ist die allerletzte Möglichkeit, das Ruder noch herumzureißen, eine andere Möglichkeit, eine weitere Chance in ferner Zukunft gibt es nicht mehr und das sage ich auch aus meinen eigenen hellsichtigen Einsichten, in denen ich mich im Laufe der letzten zwei Jahre kaum ein einziges Mal geirrt habe, mit 97 prozentiger Trefferquote. So ähnlich formulierte die junge Frau ihre Angst vor der Selbstständigkeit, doch was wird daran deutlich? In einer Zeit der sogenannten Experten und Ratgeber, die mit ihren Meinungen und Ratschlägen tatsächlich um sich schlagen und den Menschen auch durch Versicherungen jeglicher Art eigene Verantwortung für ihr Leben abnehmen, zeigt es sich, dass auch das eigene Urteilsvermögen und die Verantwortung für die Welt und unsere Menschenbrüder mehr und mehr verflachen und sich in einem Automatismus der gängigen Mode angleichen, um in eine Uniformität und Gleichschaltung zu müden. Aber wir wissen auch, dass Experten Menschen sind, die von immer weniger immer mehr verstehen, bis sie von nichts alles wissen, zumindest zu wissen glauben. Ein Arzt sollte jedenfalls Heilhelfer sein und nicht Mörder, der die eigenen Qualen durch seine Handhabungen noch ins Unermessliche steigert. Im dritten Teil meiner Dokumentation über Kaspar Hauser sprach ich von der Bewusstseinskontrolle, die gerade auch im Medizinischen hart um sich greift. Am eigenen Leben musste ich erfahren, dass die Eigenverantwortung dann vollständig aufgehoben ist, wenn ein Arzt über Leben und Tod entscheiden darf, auch ohne Urteilsgrundlagen mit undifferenzierten Anschuldigungen und Fehldiagnosen, wie zum Beispiel unterstellter Suizidalität. Nicht immer ist jeder Mensch seines Glückes Schmied. Doch an der Stelle, an der ein freier Mensch noch über seinen Geist und seine äußere Freiheit verfügen darf, sollte er sich um seine Entwicklung kümmern und keine Anstrengungen scheuen, sich auch an schwere Wissensgebiete zu wagen und vor allem die Deutsche Geschichte zu verstehen lernen, denn nur mit diesen


48 Kenntnissen sind wir in der Lage, das Prozedere in Angriff zu nehmen, uns aus der Fremdbestimmung einer aufoktroyierten alliierten Regierung in unsere Souveränität zu wagen, aus der Knechtschaft in die wirkliche Freiheit und Autonomie und damit in den Frieden auch der Völker untereinander. Denn ohne Friedensvertrag befindet sich Deutschland nach wie vor im Zweiten Weltkrieg und zieht damit viele Nationen mit in seinen Untergang. Denn nur der Verstand, das Wissen kann vor Dummheit und damit vor Nachlässigkeit und Egoismus schützen. Jakob Wassermann beschreibt in seinem Roman über Kaspar Hauser eine Situation zwischen zwei Frauen, von der die eine Kaspar vor seiner Ermordung eigentlich zu sich in ihr Haus weit entfernt von Ansbach aufnehmen wollte, um ihr Angebot dann doch zurück zu ziehen, weil es mit Opfern ihrer eigenen Bequemlichkeit hätte einher gehen müssen, mit folgenden Worten: „Warum ist es immer nur das Unwirkliche oder das Ferne, woran ihr eure Teilnahme verschwendet? Warum immer nur dem Wort, dem Klang, dem Bild glauben und nicht dem lebendigen Menschen, dessen Not handgreiflich ist? Ich verstehe es nicht, das quält mich, daran verbrenne ich…“ Im dritten Teil meiner Kaspar Hauser Triologie beschrieb ich ebenfalls meine schwere Zeit nach dem Autounfall in meiner Kindheit, als ich über Wochen angebunden im Klinikkerker lag. Als meine Großeltern nur ein einziges Mal mich besuchen kamen, weil sie den Anblick nicht ertragen konnten, anstatt ein Opfer zu bringen und sich nicht zu fragen, wie es ihnen selber dabei geht, sondern wie es diesem kleinen 3 ½ jährigen Kind geht, das zudem einen schweren Schock zu überstehen hatte. Sie haben das Kind auch anschließend nicht zu sich genommen, um in späteren Jahren, als ich bereits erwachsen war lauthals zu bekunden, sie hätten das Kind zu sich nehmen müssen, dann wäre alles besser geworden, hätten sie nur davon gewusst. Sie haben davon gewusst und sich mit dieser Aussage in die eigene Tasche gelogen. Sie haben das Kind auch für wenige Tage zu sich genommen, um es wieder abzugeben, weil sie in ihrer Freiheit eingeschränkt wurden, weil der frühe Ernst, die Melancholie des Kindes ihre „Lebensfreude“ einzuschränken gedachte. Warum ist es also immer nur das Unwirkliche oder das Ferne, woran wir unsere Teilnahme verschwenden? Weil es leicht ist, große Worte im Nachhinein zu verlieren, um sich dadurch in den Himmel zu mogeln. Doch dort zählt nur die reine, lautere Wahrheit und, wie es in der Bibel heißt, „an ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ Über das Verbrechen am Seelenleben von Kaspar Hauser steht in einem anderen Buch geschrieben: „Der zuletzt den Stahl führt, ist nur ausübendes Organ; gemordet hat ihn jeder in seiner Weise: Die Liebenden so gut wie die Hassenden, die Lehrenden wie die Verklärten; die ganze Welt ist an ihm zum Mörder geworden.“-


49 Auch in meinem Leben ist nahezu jeder zum Mörder geworden - insofern es ist mir ein Anliegen, mit meinen Werken Bewusstsein zu schaffen, damit es in dieser Welt irgendwann heller und lichtvoller wird, damit mehr Liebe gelebt werden kann unter den Menschen und weniger Egoismus. Meine Werke sind keine Romane zum Ausruhen. Sie bedürfen der Anstrengung, des Mitdenkens, des sich entwickeln- Wollens, wie es ein Verlagsleiter über die Manuskripte mit folgenden Worten ausdrückte:“ Brandaktuell, aber eine intellektuelle Herausforderung, jeder Satz birgt eine ganze Welt in sich und es kann in Ihren Werken nicht einfach eine Seite übersprungen werden.“ Entwicklung ist immer mit Schmerzen verbunden, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Aber sie bereichert, im Gegensatz zur Bequemlichkeit, die nur kurzfristig erleichtert. Und nur zu sagen: „Das glaube ich alles nicht, denn das macht kein Mensch, keine Regierung, dass sie dem Volk schaden möchte“, - damit machen wir uns schuldig, denn Unwissenheit und Unglaube ohne Grundlage, schützt vor Strafe bekanntlich nicht und gar nicht. Zudem sind die Verbrechen, Täuschungen, Lügen am Deutschen Volk nun offenkundig für jeden auch Analphabeten. Und immer wieder werden verschiedene große Menschen zitiert mit derselben Quintessenz ihrer Aussage, dass nämlich nicht das Böse in der Welt unbedingt die große Gefahr ist, sondern diejenigen, die das Böse zulassen und sie sind leider sehr reichlich. Die Strafe dafür wird kommen und diese in einem noch nie da gewesenen Ausmaß, das kann ich versichern und sie wird jeden einzelnen treffen und damit das ganze Deutschland, vor allem die Deutschen, die Staatenlosen und Entrechteten. Wir erinnern uns, dass vor nicht allzu langer Zeit das deutsche Volk auch getäuscht und hintergangen wurde, obwohl die Scheiterhaufen brannten, obwohl die Gaskammern loderten und mit ihnen die Öfen, in denen die Leichen verbrannt wurden. In unzähligen Dokumentationen wird dargestellt, dass die Menschen, die zur arischen Rasse gehörten, durchaus in Kenntnis gesetzt wurden über die begangenen Verbrechen auch an den Deutschen, sprich Kranken und Behinderten, aber auch an der Intelligenz, dass sie den ekelhaften Geruch wahrnahmen und sich berechtigt Gedanken darüber machten, um letztendlich der Wahrheit nicht nur näher zu kommen, sondern sie als verifiziert einfach zur Kenntnis zu nehmen. Sie nahmen also zur Kenntnis, dass im Nachbarort, oder weit entfernt Menschen vergast und verbrannt wurden und noch immer schoben sie alle Verantwortung von sich und damit das Wissen darum, solange sie in ihrem eigenen Fett noch braten konnten, genug zu essen hatten, und schliefen nachts auf ihrem unruhig ruhigen Lügen-Gewissens-Kissen. Das KZ Theresienstadt ist das bekannteste Beispiel für eine solche Täuschung, die von den Deutschen nicht geglaubt wurde, oder werden wollte. Es war das Lager, das von den deutschen Besatzern in Terezín auf dem besetzten Gebiet der Tschechoslowakei, heute Tschechien eingerichtet wurde und den Anschein erwecken sollte, als sei es nur ein Alterswohnsitz für die Juden, damit sie auch als Familie zusammenbleiben können, ein sogenanntes „Altersghetto“. Es wurde damit in der Außenwelt verklärt und während einer kurzen Phase


50 als angebliche „jüdische Mustersiedlung“ verschiedenen ausländischen Besuchern, oder dem Roten Kreuz vorgeführt. Das „Altersghetto“ war mit rund 40.000 jüdischen Opfern, sogar jüdischen Prominenten aus Deutschland und anderen besetzten europäischen Ländern deportiert und belegt. Kamen weitere Insassen hinzu, wurden etwa 4000 Personen nach Auschwitz gebracht und dort ermordet. In jedem Fall gab es dort Banken, Bäckereien, die jedoch nur zum Schein den Juden zugänglich waren, denn tatsächlich fungierte Theresienstadt als Gestapogefängnis, es war ein Transitlager auf dem Weg in die großen Vernichtungslager, es diente im Rahmen der Judenpolitik der Vernichtung von Menschen. Das Reichsbürgergesetz (RBG) vom 15. September 1935 (RGBl. I S. 1146) teilte die deutsche Bevölkerung in Reichsbürger, „Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes“, einerseits und in ‚einfache‘ Staatsangehörige, Angehörige „rassefremden Volkstums“, andererseits. Damit wurde ein dreistufiges Rechtssystem geschaffen: Reichsbürger, Staatsangehörige und Ausländer mit jeweils geringeren Rechten. Deutlich und Deutschlich tritt in der jetzigen Zeit, im Jahr 2016 zutage, dass das Deutsche Volk ganz klar zu den Ausländern im eigenen Land mit „geringeren Rechten“, wenn nicht bald zu den vollständig Entrechteten zählt und ich möchte diese These an einigen Beispielen meines Lebens belegen. Zunächst werde ich in Kurzform durch meinen Klappentext meiner vierteiligen Biographie gerade die Zeit der Enteignungen, Entrechtungen und der Zerschlagung meiner ganzen Existenz beschreiben, um dann auf eine Aussage einer Dame vom Gesundheitsamt Bezug zu nehmen, die unmittelbar vor meiner Flucht gefallen war und aufzeigt, wie alles, was Heimat und eine Staatsangehörigkeit besitzt, dem deutschen Volk vorgezogen wird: Im vierten und letzten Teil des Lebensberichtes offenbaren sich deutlich und klar in der Spiegelung an Sophias Leben und den Folgen der Zerstörung ihrer Gesundheit die verbrecherischen Handhabungen des deutschen Staates. Als sogenannter „systemkritischer Bürger“ hat sie alles verloren und begibt sich, wie ein Heimatvertriebener im eigenen Land, auf die Flucht in das Nichts. Sie erlebt nicht nur den Eidbruch der Bundeskanzlerin gegenüber dem deutschen Volk in der inszenierten Flüchtlingskrise, sondern auch den Falscheid ihres Arztes, der sogar bei der Kriminalpolizei verzeichnet ist. Durch unterlassene Hilfeleistung und Falschaussagen begeht er nicht nur fahrlässige Körperverletzung, sondern bringt sie in schwere gesundheitliche Lebensgefahr bis an die Todesschwelle... Ein höheres Wesen wollte offenbar, dass sich die dunklen, unsichtbaren, zerstörerischen Praktiken des deutschen Staates nicht nur im Gesundheitswesen an ihrem Schicksal entlarven und doch schafft es auch einen Ausgleich: Wenige Monate vor ihrer Flucht erlebt sie in einem schweren, eigenständigen Alkoholentzug, da sie einige Zeit ihre Zuflucht im hochprozentigen Alkohol gefunden hatte, um wieder etwas schlafen zu können, eine Nahtoderfahrung und bekommt Anweisung aus einer unsichtbaren Welt, vor Zeugen auf eine Landkarte ein Dreieck durch Deutschland zu zeichnen, in dessen Mittelpunkt sich etwas


51 sehr wichtiges ereignen wird. Ein Jahr später sollte sie dem halb vergessenen Geheiß begegnen, die Antwort bekommen. Und nicht nur dieses Rätsel löste sich, sondern auch das über 40 Jahre währende Mysterium ihrer seltenen Muskelerkrankung, die in Unkenntnis den Medizinern Anlass bot, ihre Gesundheit zu zerschlagen. Ihr 40. Geburtstag sollte prophetisch eine Zeit einläuten, die unter dem Stern einer Flucht in die Wüste des Nichts stand und sich als im christlichen Sinne „Abgeschlossene Erprobung, um Gutes oder Böses ans Licht zu bringen“ zeigt. Sie ringt während ihrer Flucht nicht nur mit den Folgen und weiteren Einbrüchen ihrer angeschlagenen Gesundheit, sondern auch mit der Bürokratie in mannigfaltiger Weise. Der Kampf um Infusionen, also die lebensnotwendige Flüssigkeit und gegen vermeintliche Gesetzeshüter im Irrgarten der Paragraphen gestaltet sich fast aussichtslos, um nicht nur einmal zu erleben, dass ein Gemordeter auch noch die Waffe, die ihn niederstreckte, zu bezahlen hat… In Unkenntnis dessen, dass ein Deutscher in Deutschland keine Rechte besitzt ohne den sogenannten „Staatsangehörigkeitsausweis“, der uns dennoch direkt ins dritte Reich katapultiert, wurde ein ausländischer Freund von mir von seinem Freunden gefragt, warum denn diese schöne, junge deutsche Frau im Jahr 2014 ihre Wohnung entrissen bekommt, um sie an Flüchtlinge zu vermieten, weil ja „Wohnungsnot“ herrsche, so die Dame vom Gesundheitsamt Stuttgart. Daraufhin sagte er nur trocken: „Weil sie Deutsche ist.“ Damals wurde auf diese Begründung schallend gelacht, doch wir erfuhren erst einige Zeit später, wie ungeheuer viel Wahrheitsgehalt in dieser Aussage steckt. „Weil sie Deutsche ist“, bekommt sie in Deutschland keine Rechte zugesprochen. Muss einen Prozess gegen ein schweres medizinisches Verbrechen „auf höchstem Niveau“ an ihrem Körper und an ihrem Seelenleben haushoch verlieren, darf die Prozesskosten bezahlen und es werden ihr alle weiteren Existenzgrundlagen, noch entrissen, denn als Deutsche – oder nur als Deutsch-Mensch-juristische Person, Ding, Gegenstand, tot unterliegen wir nicht den Menschenrechten, die auf der Welt durchaus eingehalten werden, aber nur bei Menschen, oder menschen, sprich klein geschrieben, nicht bei Personen, sprich „Personal“, einem Personal mit dem sogenannten „Personalausweis,“ denn das sind Sklaven, die nicht nach ihrer Meinung gefragt werden. Ihnen wird befohlen und wenn sie sich nicht unterordnen und die Befehle ausführen, dürfen sie getötet werden. Das ist kein Witz, das ist die Wahrheit der Wirklichkeit im Widerstreit, der widerhallt als Echo aus einer fernen Zeit. Denn wer Wind sät, erntet Sturm. Wie sieht nun also die Wirklichkeit aus, die jeden einzelnen Deutschen, egal, welchen Standes und über welche finanziellen Mittel er verfügt, wie viel Kohle er auf seinem Konto oder im Keller hat, wie viel Gold er unter seinem Kissen hortet, oder wie viel Grundstücke und Häuser er vorweisen kann, von heute auf morgen treffen und vernichten kann, wenn er noch im Besitz des Personalausweises ist und keinen sogenannten Staatsangehörigkeitsausweis vorweisen kann, wenn dieser ihm überhaupt von Nutzen ist?


52 Auch darauf möchte ich noch eingehen in Bezug auf die Diktatur des Vatikan, dessen Fahne „weiß- gelb“ ist, wie auch der Staatsangehörigkeitsausweis. Seltsame Übereinstimmung?! Nein, Gott würfelt nicht und auch die hohe Intelligenz nicht, die hinter diesen Verbrechen steht. Sicherlich leben wir in einem scheinbar freien und friedlichen Land, wir dürfen angeblich sagen, tun und lassen, was wir wollen. Unsere Lebensmittelläden sind vollgestopft, ebenso wie unsere Mägen mit Nahrung. Wir müssen weder hungern, noch dursten, haben sauberes Trinkwasser und kaum ein Mensch muss auf eine eigene Wohnung verzichten. Dieser Schein mag auch ohne Schein zum Schein so lange aufrecht erhalten werden, bis wir in das Zentrum der Politik, der Justiz, oder der lebensgefährlichen Ärzte geraten und uns plötzlich ohne Schein im Schrein wiederfinden. Immerhin sollten wir uns bewusst machen, dass Deutschland eine Kolonie von Amerika ist und somit gelten amerikanische Gesetze. Sollten wir also in irgendeiner Hinsicht auffällig werden, oder auch nur in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, und anschließend um unser Recht kämpfen, so kann es geschehen, dass mit dieser „Kleinigkeit“ unsere ganze Existenz vernichtet wird, auf der Basis von Täuschung, Lüge und Betrug. Aber auch ohne einen solchen Auslöser steuert Deutschland nun auf seinen Untergang zu, um den letzten Weißen noch mit Feuer und Schwert zu vernichten. Unsere Deutsche Geschichte sollte spätestens nach fast 100 Jahren jedem zeigen, dass ein Unrecht, ein Betrug, so er nicht ausgeglichen wurde und berichtigt, irgendwann wieder auf denjenigen zurückfällt. In vielen Sportarten können wir erleben, dass Täuschungen und Vertuschungen niemals auf lange Sicht aufrecht erhalten werden können, wenn überhaupt. Entweder ist ein Mensch der schnellste Renner, der schnellste Radfahrer, oder der weiteste Springer, oder eben nicht. Doping wird früher oder später in jedem Fall entlarvt werden können, wie es sich immer zeigte und die sogenannten Cheater, also Betrüger, die andere verdrängen und schädigen müssen, um siegen zu können, werden auch früher oder später ans Licht der Wahrheit gezerrt. Das Portraitieren, das ich intensiv betreibe, ist auch dahingehend eine gute Schulung, nicht zu betrügen, nicht zu vertuschen, zu verdrehen, weil jeder kleinste Strich an falscher Stelle die Wahrheit sofort offenbart, denn dann wäre der Mensch, der gezeichnet würde, nicht mehr erkennbar.


53 Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen. George Shaw

"Ich sage Euch, wir haben gar keine Bundesregierung, wir haben, - Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen, nicht Regierungsorganisation in Deutschland. Das ist das, was hier ist."

Sigmar Gabriel

Das ist diesem Politiker nicht etwas herausgerutscht, wie es Heinz Erhardt ausdrückt, dass ihm die Worte leicht aus dem Gehege seiner Zähne fallen, aber es sei besser, als wenn das Gehege seiner Zähne ihm ins Wort fiele. Nein: Die Bundesregierung möchte durch derlei Einstreuungen, scheinbar nebenbei zwischen den Zeilen, sich aus der „Täuschung im Rechtsverkehr“ befreien, um hinterher zu behaupten, man habe uns dummes Volk doch nicht belogen, sondern klar die Wahrheit gesagt. Aber wir erinnern uns an Napoleon, dieser offenkundige Betrug ist nur solange möglich, solange das Volk mitmacht und keinen Widerstand leistet! Wie zeigt sich nun die Täuschung, der Betrug in großen politischen Umfang nach dem ersten Weltkrieg? Was geschah mit dem preußischen König, dem deutschen Kaiser Wilhelm II am 8. November und am 28. November 1918? Ich möchte hier keinen Geschichtsunterricht erteilen, wir haben die wesentlichen Eckdaten alle in der Schule gelernt und können sie jederzeit durch verschiedene Quellen wieder abrufen und hervorholen. Insofern möchte ich darauf eingehen, was uns die Geschichtsfälschung verschweigt, was sie ausblendet, verdreht, leugnet, um uns zu täuschen und zu hintergehen auch mit Gesetzen, die jeglicher Grundlage entbehren. Die Deutsche Sprache ist eine sehr differenzierte und korrekte Sprache und lässt im Grunde keine Widersprüche zu, wenn wir sie zu verstehen gelernt haben. Und doch steht unser Deutscher „Staat“, der in Wirklichkeit keiner ist, in Bezug auf seine Gesetze und Grundrechte, auf unzähligen wackeligen Pfeilern, die wir als Betrug, Heuchelei, List, Verheimlichung, Verhüllung, sogar als Illusion bezeichnen können, nur dass diese Lügen massiven Schaden verursachen, sogar für das ganze Weltenklima, weil wir keinen Friedensvertrag haben und uns dadurch in einer latenten Kriegssituation befinden. Ein eklatantes Beispiel möchte ich kurz herausgreifen, das Aufgeführtes am besten verdeutlicht, also verdeutschtlicht, und das so einleuchtend und so umfassend veranschaulicht, wie wir getäuscht und betrogen werden auf allerhöchstem Niveau: Nach dem zweiten Weltkrieg und dem Zusammenbruch des dritten Reiches lag die Macht und die Verantwortung für die Entnazifizierung Deutschlands in den Händen der Alliierten. Im Potsdamer Abkommen 2.8.45 hatten die Großmächte ihre Unterschrift dazu gegeben. Es galt die zarte Pflanze, das neue


54 Deutschland, ohne Nationalsozialismus und Militarismus zu schützen und ihm die Möglichkeit zu geben, eine demokratische und friedliche Grundlage aufzubauen, auf der es in Zukunft in freier VolksEntscheidung sich eine neue Verfassung geben kann, um als Volk unter Völkern in friedliebenden Absichten zu existieren. Als ein wichtiger Schritt dazu versteht sich der Nationale Übergangsrat durch Staatenlose e.V./Kommission – 146 Deutschland) Mit der Wiedervereinigung der BRD und DDR 1990 änderten sich die Bedingungen des Besatzungsrechtes, gemäß der Haager Landkriegsordnung gaben die vier Alliierten Deutschland frei. Das alliierte MilitärGrundgesetz und alle sonstigen Militärbefehle waren de jure erloschen. Das deutsche Gebiet, das auch Deutschland/Germany, auch als BRD II bezeichnet, erhielt ein neues Grundgesetz. Die Verwaltung der BRD I wurde in dieses neue Germany übernommen. Eigentlich waren die Menschen des neuen Staates gefordert, eine neue Staatlichkeit zu errichten, aber diese wurde durch Betrug verhindert, ebenso durch einen juristischen Trick wurde dieses Besatzungsrecht wieder eingeführt. Dieser Vertrag ist ein Staatsvertrag, das sollten Sie nicht überlesen, wenn ich Ihnen nun klarmache, wieviel Betrügereien er beinhaltet, die ihn wertlos machen, den Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik sowie Frankreich, der Sowjetunion, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Er sollte den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands frei und gangbar machen und wurde am 12. September 1990 in Moskau unterzeichnet. Deutscher Vertreter, der mit unterzeichnete, war Hans- Dietrich Genscher. Der Vertrag trat am 15. März 1991, dem Tag der Hinterlegung der letzten Ratifikationsurkunde, mit einer offiziellen Zeremonie in Kraft. Nun aber wird es spannend: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag heißt vollständig und mit amtlichen Titel: „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland.“ Was ist damit gemeint?! „In Bezug auf Deutschland“. Wir müssen uns im Folgenden auch daran gewöhnen, dass juristisch diesselben selben Begriffe wie wir sie kennen und gebrauchen verwendet, dass sie jedoch etwas völlig anderes bedeuten, dass sie anders belegt werden und aus dem Grunde oft nicht mit unserem Verständnis konform gehen. „In Bezug auf Deutschland“ bedeutet ohne Deutsche Beteiligung, das ist schon einmal das erste, das auffällt. Dann wird von „Abschließende Regelung“ geschrieben, was bedeutet, dass es sich hier nicht um ein Gesetz, einen Vertag handeln kann. Eine Regelung ist schon mal kein Vertrag. Dieser „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ soll per Gesetz im Jahr 1999 das Ende der Nachkriegszeit – Deutschland einschließlich Berlins darstellen und sollte Deutschland daraus folgend endgültig von besatzungsrechtlichen Beschränkungen befreien. Doch konnte er das unter diesen Vorgaben und vor allem Vorzeichen? Denn ein weiterer, ungleich schwerer wiegender Hinweis verdeutlicht uns diese Täuschung noch glaubhafter und zeigt uns auf, dass dieser Vertrag keine Grundlage dafür sein kann für alles, was hier in Deutschland als „Recht“ gelten soll. Nicht einmal de jure ist das Besatzungsstatut aufgehoben worden, schon gar nicht de facto.


55 Dieser Vertrag sollte ein diplomatischer Beitrag zur Friedensordnung in Europa sein, eine politisch geforderte und rechtlich notwendige Friedensregelung, doch ist er das wirklich unter den gegebenen Umständen, wenn wir wissen, dass ein Vertrag nur rechtsgültig unterschrieben ist, wenn der Betreffende mit seinem Vor und Zunamen unterschreibt?! „Der Vertrag wird als sogenannter Statusvertrag angesehen, dessen Rechtswirkungen sich auch auf dritte Staaten erstrecken.“ (…)“Unter dem Titel „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland“ verzichteten die vier Mächte, die Hauptalliierten im Zweiten Weltkrieg, auf ihr Vorbehaltsrecht in Bezug auf Deutschland. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde erst 1991 durch alle Vertragsstaaten – zuletzt am 4. März 1991 durch den Obersten Sowjet der UdSSR – ratifiziert, wobei die Annahme des Vertrags bis zum Schluss hochumstritten und keineswegs gesichert war.“ Der Vertrag von Versailles, der SHAEF-Vertrag und der 2+4 Vertrag sind Handelsverträge. Auf dem Deckblatt des Vertrag von Versailles steht: „Treaty of Peace“ (Vertrag zum Frieden). Ein völkerrechtlicher Friedensvertrag heißt jedoch: „Peace Treaty“ (Friedensvertrag) Hans- Dietrich Genscher hat den Vertrag mit ganzer Unterschrift, Vor -und Familiennamen unterschrieben. Der Bundesadler mit seinen sechs Schwingen, das Abzeichen Deutschland mit dabei. Doch was sehen wir in der Zusatzvereinbarung im selben Vertrag?! Nun hat der Genscher doch tatsächlich das Unterschreiben verlernt und vergessen, denn er unterschreibt nur mit seinem Nachnamen, als ungültig und zudem prangt und prangert auf diesem Dokument der Reichsadler mit seinen sieben Schwingen, wie wir es auch auf und in unserem roten Reisepass finden! Der Naziadler aus dem dritten Reich! Somit ist dieser Vertrag ungültig und im besten Fall ein Offenbarungseid. Auf seiner Grundlage soll nun eine „Nichtregierungsorganisation“ das Deutsche Volk organisieren, die BRD GmbH, die von den Alliierten den Auftrag erhalten hat, das Deutsche Reich zu verwalten. Sie hat für dieses Tun keine Legitimation und somit basiert ihr Treiben und Handeln auf Lug und Betrug, vor allem Täuschung und damit maßloser Enttäuschung, die sich seit mindestens zwei Jahren in vehementer und vor allem offenbarer Weise ankündigen. Die Folgen dieser Täuschung sind folgende: - illegale staatsrechtliche/ juristische Weiterführung des 3. Reiches von Adolf Hitler - Blockade und Sabotage der zwingend notwendigen Friedensverträge zur endgültigen Beendigung des 2. Weltkrieges. - weltweit drittgrößter Rüstungshersteller & Exporteur - Systematische Provokation zur Völkerwanderung durch Kriegstreiberei - (geheime) Installation des islamischen Staates - ISIS in Deutschland - damit Förderung von Krieg und Terrorismus.


56 Beseitigung der rechtstaatlichen Ordnung in Deutschland durch: - vollständige Abwesenheit - Ausfall staatlicher Stellen/ für das betroffene *deutsche Volk* - BRD = Bundesrepublik Deutschland-Finanzagentur GmbH / HRB 51411 ist laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kein rechtmäßiger Staat EGMR 75529 / 01, 8.06.2006 - Eintrag der BRD- Germany, BUND und diversen Ministerien im UN- Register als Nichtregierungsorganisation - NGO - Auflösung der staatlichen Strukturen durch die illegale Privatisierung aller ehemals staatlicher Stellen zu einfachen Firmen mit Inkassostrukturen gegen das deutsche Volk - Komplettausfall der Schutz- und Sicherheitsorgane (Polizei) für die Bevölkerung in Deutschland (Beispiel Köln und andere Großstädte usw.) - Mandat zum Einsatz der Bundeswehr gegen die Bevölkerung in Deutschland - extreme politische Verfolgung der Opposition Verletzung der Würde des Menschen durch: - Beseitigung der Menschenrechte/ Grundrechte in Deutschland - fortlaufend feindseliges Verhalten der BRD und deren Organe gegen die deutsche Bevölkerung, Menschengruppen und Menschen in Deutschland - Schaffung Staatenlosigkeit der Bewohner in Deutschland durch Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit– Entzug aller Rechte der Betroffenen Bevölkerung - verbotene Ausnahmegerichtsbarkeit – politische Standgerichte in Deutschland - Nichtigkeit der Wahlen mangels ausreichender Wahlbeteiligung, durch Wahlbetrug mittels gezielter Falschinformation, Manipulation und ungültiger Überhangmandate, Meineid auf die „Deutsche Staatsangehörigkeit“ von Adolf Hitler, Meineid auf vorgebliche „Verfassungstreue“ (in Wahrheit Regimetreue zum weitergeführten 3. Reich) - Entzug des Selbstbestimmungsrechts der Menschen/ der deutschen Völker in Deutschland - Misswirtschaft und Missmanagement des vom Volke erschaffenen Kapitals - Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen - vorsätzliche Schaffung von Armut, Notstände und allgemeiner Ausnahmezustand - akute und unmittelbare Gefährdung der gesamten Bevölkerung in Deutschland - Täuschung aller Staaten der Welt – Straftatbestand § 270 StGB Betrug und weitere. Damit liegt Verstoß gegen Artikel 20 Grundgesetz Absatz 1- 3 vor…


57 Diese Bundes – nicht- Regierungsorganisation hat wohlweislich den Paragraphen des Hochverrats abgeschafft, denn für das, was hier in Deutschland läuft, würden alle am Komplott Beteiligten, einschließlich die Bundeskanzlerin lebenslänglich in den Knast wandern. Wir erinnern uns an den Bankenskandal in Berlin, als die Angeklagten, die Millionenbetrügereien gemacht hatten, aus dem Grunde nicht verurteilt werden konnten, weil sie nicht mit vollem Namen unterschrieben hatten. Wenn eine Nation den Paragraphen des Hochverrats aus dem Grundgesetz herausnimmt und an die Stelle des Paragraphen die Paraphe setzt, dann muss der Bürger schon von vorneherein misstrauisch sein und dann muss es nicht wundern, wenn Widerstand zur heiligen Pflicht wird. „Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat.“ Sagt unser großer Kämpfer für den Frieden Mahatma Gandhi und das hat die BRD in eindeutiger Weise! Habe ich Sie nun wenigstens ansatzweise überzeugen können? Unser großer Sozialdemokrat Carlo Schmidt untermauerte diese Angelegenheit nochmals am 8. September 1948 durch folgende Aussage, die deutlicher nicht sein kann und eine Lehrstunde des Völkerrechtes darstellt: „Wir haben, unter Bestätigung der Alliierten Vorbehalte, das Grundgesetz zur Organisation der heute freigegebenen Hoheitsbefugnisse des deutschen Volkes in einem Teile Deutschlands zu beraten und zu beschließen. Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands oder Westdeutschlands zu machen. Wir haben keinen Staat zu errichten.“ Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands zu machen – wir haben keinen Staat zu errichten. Gregor Gysi sagte es in ähnlichen Worten ausgedrückt, Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel. Noch deutlicher kann es uns doch nicht vor Augen geführt werden, damit wir es verstehen. Aber bis zum heutigen Tage möchte Deutschland wohl auch nicht mehr souverän werden, weder der Bundestag, noch das Volk und das zeigt sich auch in folgender Begebenheit: Im Jahr 1990 ging es eben um die Frage, ist Deutschland nun souverän oder nicht. In diesem Zusammenhang kam es zu einer Zusammenkunft der Außenminister, in der es vor allem um Grenzfragen ging. Polen bekundete seine Befürchtung, Bonn strebe eine Revision des deutsch-polnischen Vertrages von 1970 an was bedeutet hätte, dass die Bundesrepublik die polnische Westgrenze als verletzlich betrachtet. Der deutsche Außenminister stellte jedoch klar, (…) „daß die Bundesrepublik die polnische Westgrenze als "unverletzlich" betrachtet.“ Die Aussage Genschers war nun folgende, dass er zur Kenntnis genommen hat, dass diese Erklärung für die polnische Regierung keine Grenzgarantie darstellt: „Die BRD stimmt der Erklärung der vier Mächte zu und unterstreicht, dass die in dieser Erklärung erwähnten Ereignisse oder Umstände nicht eintreten werden, das heißt, dass ein Friedensvertrag nicht oder eine Friedensregelung nicht beabsichtigt sind. "


58 Es sind die Deutschen also, die den Friedensvertrag verhindert haben und das bis zum heutigen Tag. Es ist ein Verfassungs – Hochverrat, aber da die BRD ja nur eine Firma ist, wurde der Paragraph aus dem Grundgesetz gestrichen, in weiser, oder verbrecherischer Voraussicht der Ereignisse. Wikipedia schreibt über den 2 plus 4 Vertrag folgendes, wohl in Unkenntnis der ungültigen Unterschrift von H.D. Genscher, die den Vertrag ungültig und damit widersinnig werden lassen, um ihn zum einen als Basis eines Friedensvertrages zu nehmen, den der Vertrag nicht ausdrücklich erwähnt, es wird nur angenommen, gemutmaßt, dass er einen Friedensvertrag einschließen könnte, zum anderen als Basis dafür, Deutschland zu regieren, Gesetze zu erlassen, Wahlen zu betrügen und in großem Umfang ohne Volksbeteiligung schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, Menschenrechte mit Eisenstiefeln zu treten und Gerichtsprozesse als Farce, auf der Basis von Lüge und Betrug ad absurdum zu führen, wie ich es selber erlebt habe: „Die Annahme des Zwei-plus-Vier-Vertrages war Voraussetzung der Vier Mächte zu deren Zustimmung zur deutschen vollständigen Souveränität, da ein gesonderter Friedensvertrag nach dem Zweiten Weltkrieg nicht abgeschlossen wurde: „Ein zusätzlicher Friedensvertrag ist daher weder geplant noch machte er Sinn. Alles, was ein Friedensvertrag füglich enthalten sollte, ist mithin geregelt. Der Zwei-plus-vier-Vertrag ersetzt damit kraft seines auf mehr als Frieden gerichteten Inhalts jeden Friedensvertrag mit den Kriegsgegnern“. Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) (1769-1821), Kaiser der Franzosen sagt über die Deutschen: (...)"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde." ... Doch die Machthaber haben eine Menge Unterstützer dabei: Die Deutschen selbst! Ohne das Schweigen, die Ignoranz und das Stillhalten wäre ihnen das nicht möglich umzusetzen, ihre Netze auszuspannen, um das scheue Wild hinein zu treiben. Die Deutschen würgen nicht die Verantwortlichen, Täuscher, Betrüger und Verbrecher, sondern sich selber untereinander in blindem Gehorsam, oder in eigenmächtigen Handhabungen, wie ich es mit meiner Hausärztin erlebt habe, die mich nicht nur würgte, sondern fast tötete aus eigener Initiative, ohne Befehl „von oben.“ Es wird angenommen, dass dieser Vertrag der Täuschung einem Friedensvertrag entspricht, ebenso wie angenommen wird, dass wir, aufgrund unseres Personalausweises Deutsche in der Theorie und Praxis sein könnten. Es ist jedoch kein Beweis, weder der Personalausweis, noch der Reisepass, er legt nur die


59 Vermutung nahe und darauf möchte ich im übernächsten Kapitel eingehen. Doch ohne einen stichhaltigen Beweis sind hier keine Rechte durchzusetzen, egal in welchen Bereichen und so bleibt dieser Vertrag der Siegermächte mit Deutschland im besten Fall ein netter Schwindel, der uns weiter in die Netze der Sklaventreiber jagt.


60 Wer das Böse entschuldigt, vervielfältigt es. Gustave Le Bon

„Ich weiß wie man sich unter Wasser aufhalten und lange ohne Nahrung bleiben kann, aber ich veröffentliche es nicht und erkläre es niemandem. Denn die Menschen sind böse und würden diese Kunst dazu verwenden, um auch auf dem Meeresgrund zu morden. Sie würden den Boden der Schiffe anbohren und sie mit allen Menschen, die darinnen sind, versenken.“ Leonardo da Vinci war sich seiner Verantwortung als Wissenschaftler bewusst, wie man es sich von jedem Wissenschaftler wünschen würde. Die Menschen sind böse, sagte er schon in der Renaissance und ich möchte in meiner Einführung in dieses Böse, der auch den blinden Gehorsam mit einschließt, wie wir es auch aus unserer deutschen Geschichte kennen, die Analyse einer großen Denkerin hier einfügen, die nicht verallgemeinernd die Menschheit nur in zwei Kategorien einteilt und verurteilt, sondern tiefer eindringt in diese Materie des Bösen, um zu seinem möglichen Wesen und seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen durchzudringen. Da mich in meiner Lebensbeschreibung unentwegt die Frage nach der Fähigkeit des wahren Denkens und der Aspekt des Bösen auch und gerade in seiner handelnden Ausführung beschäftigt, hat mich ihr Standpunkt, für den sie zu Lebzeiten fast gesteinigt wurde, sehr interessiert und fasziniert. Ich möchte an dieser Stelle die philosophische Grundsatzfrage nach dem Bösen in der Welt an einem Beispiel aus unserer Deutschen Geschichte durch die Augen, Ohren und seelisch- geistige Interpretation und Erörterung jenes Prozesses von Hannah Arendt hier einfügen, die ich in ihrer Einmaligkeit für herausragend halte. Es handelt sich um den Prozess gegen Adolf Eichmann, dem SS Obersturmbannführer, der 1960 von israelischen Agenten entführt und dem in Israel der Prozess gemacht, um ihn zum Tode zu verurteilen. Albert Einstein sagt: „Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“ Wer das Böse entschuldigt, vervielfältigt es. Doch Hannah Arendt hat es weder entschuldigt, noch zugelassen und doch ist ihre Sicht und Ausarbeitung, vor allem Aufarbeitung des Eichmann – Prozesses eine sehr differenzierte, auch eigenwillige, zumindest wurde sie von einigen Menschen gnadenlos zerrissen. Hannah Arendt, selber Jüdin, schlägt dem Magazin THE NEW YORKER vor, dem Prozess beizuwohnen und anschließend darüber zu berichten. Der Herausgeber ist einverstanden, da er die für ihre politischhistorische Analysen bekannte Denkerin sehr schätzte, die eng mit Martin Heidegger befreundet war. Nach zwei Jahren intensiver Recherchen, Diskussionen und wahrer gedanklicher Arbeit in Heranziehung aller nur denkbarer Teilaspekte, Hintergründe, Beobachtungen, Verhaltensstudien und Aussagen von


61 Eichmann und seinem ganzen geschichtlichen Umkreis, erscheint ihr lange erwarteter Artikel und löst einen regelrechten Sturm der Entrüstung und der Anklagen gegenüber Arendt aus, einen „Skandal in den USA, Israel und in der Welt.“ ….“ Vor allem werden Hannah Arendt ihre Anschuldigungen an die Judenräte, mit den deutschen Behörden kooperiert zu haben, ihre These von der „Banalität des Bösen“ und mangelnde Liebe zu Juden vorgeworfen… Ihre akademische Arbeit war anschließend gefährdet, sie zog sich auf das Land zurück. – Es ist mir hier ein Anliegen, ihre Worte, wie sie die Produzentin des Spielfilmes „Hannah Arendt“, Margarethe Trotta ihr gewissermaßen aus dem Mund nahm und in denselben legte, hier einfügen, als sie vor ihren Studenten ihre Stellungnahme zu dem Prozessgeschehen erörterte: …“Um über das Gerichtsverfahren gegen Adolf Eichmann zu berichten, war ich der Ansicht, dass bei einem Prozess nur eines von Interesse sein kann: Der Forderung nach Gerechtigkeit Folge zu leisten. Das war keine einfache Aufgabe, denn das Gericht, das ein Urteil fällen sollte, war mit einem Verbrechen konfrontiert, das in den Gesetzbüchern nicht zu finden war. Und einem Verbrecher, dessen Typus keinem Gericht vor den Nürnberger Prozessen bekannt war. Aber dennoch, die Richter mussten Eichmann als einen Menschen beurteilen, der für seine Taten unter Anklage stand. Es stand kein System vor Gericht, nicht die Geschichte und kein Ismus, noch nicht einmal Antisemitismus, sondern ausschließlich eine Person. Das Problem mit einem Naziverbrecher wie Eichmann war, dass er darauf bestand, sich selbst als Person zu verleugnen, als ob niemand mehr übrig gewesen wäre zu bestrafen, oder zu vergeben. Er protestiert ein ums andere Mal, - im Gegensatz zu den Anschuldigungen des Staatsanwalts,- dass er zu keiner Zeit irgendetwas aus Eigeninitiative getan habe und er habe auch keinerlei Intentionen gehabt, egal welche, weder gute noch böse. Er sagte, er hätte ausschließlich Befehle befolgt. Diese typische Naziausrede macht uns klar, dass das Böseste in der Welt das Böse ist, das begangen wird von Nobodys. Böses begangen von Menschen ohne jedes Motiv, ohne Überzeugungen, ohne bösen Charakter, oder dämonischen Willen, von menschlichen Wesen, die sich weigern, Individuen zu sein. Und es ist dieses Phänomen, das ich bezeichne als Banalität des Bösen…“ Es wurde die Frage gestellt, ob sie dem jüdischen Volk die Schuld gegeben habe: (…)“Widerstand war nicht möglich, aber vielleicht gibt es noch etwas zwischen Widerstand und Kooperation und nur in diesem Sinne stelle ich die Frage, ob sich nicht vielleicht eine Reihe von jüdischen Räten anders hätte verhalten können. Es ist fundamental wichtig, uns diese Fragen zu stellen und zwar weil die Rolle der jüdischen Räte in erschreckender Weise Aufschluss gibt, über die Totalität des moralischen Zusammenbruchs, den die Nazis ausgelöst haben in achtbaren europäischen Gesellschaften und das nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen Ländern. Und nicht nur in den Reihen der Verfolger, sondern ebenso bei den Opfern.


62 Verbrechen gegen die Menschheit. Juden sind Menschen per Definition…“ (…)“ich habe keine Verteidigung über Eichmann geschrieben, sondern eine Übereinstimmung gesucht zwischen der schockierenden Mittelmäßigkeit des Mannes mit seinen erschütternden Taten… Es zu verstehen ist nicht dasselbe wie vergeben… Ich sehe es als meine Verantwortung zu verstehen und das ist Pflicht und Aufgabe eines jeden, der in dieser Sache etwas aufs Papier bringen möchte Seit Sokrates und Platon bezeichnen wir das Denken als den stillen Dialog zwischen mir und mir selbst. Indem er sich geweigert hat eine Person zu sein, hat Eichmann die entscheidende Fähigkeit, die erst einen Menschen ausmacht, vollständig aufgegeben, nämlich die Fähigkeit, selbst zu denken. Infolgedessen war er nicht mehr imstande, moralische Urteile zu fällen. Dieses Unvermögen zu denken, schaffte erst die Voraussetzung für viele ganz gewöhnliche Menschen, abscheulichste Taten in einem gigantischen Ausmaß zu begehen, dergleichen man noch nie zuvor gesehen hatte… Es ist wahr, ich habe diese Fragen auf eine eher philosophische Weise betrachtet. Nutzen oder auch Gewinn vom Wind des Denkens ist nicht Erkenntnis, sondern unterscheiden zu können zwischen richtig und falsch und zwischen schön und hässlich. Und ich hoffe, das Denken gibt den Menschen die Kraft eine solche Katastrophe zu verhindern in solch entscheidenden Momenten, wenn schon alles verloren scheint… Filmkritik: (…) …Zum anderen zeigt sie dem Zuschauer ein wirksames Gegenmittel gegen das banale Böse: das eigenständige Denken. Diese Erkenntnis wird dem Zuschauer allerdings nicht in den Schoß gelegt. Er muss sie sich erarbeiten.“ – Björn Helbig: Kino-Zeit.de Auf diese Suche begebe ich mich in Verantwortung meines Schicksals und das meiner Mitmenschen und versuche die Keime der Verleugnung dieses Denkens auf der Basis des „banalen Bösen“, aber auch des vorsätzlichen und deswegen radikal Bösen zu finden und an meinem Leben zu entlarven, auch in Anlehnung der Analyse meines dreistündigen Prozess gegen die medizinische, mörderische Handhabung, den es noch vor keinem deutschen Gericht gegeben haben soll, in dem ebendieses „radikal, vorsätzlich Böse“ zu finden und mit den Worten „Lüge, Betrug, menschheitliche Farce“ auch von ehemaligen Richtern, die als Besuch geladen waren, bezeichnet wurde. –


63

Kapitel: Nicht mit Wahrem und Falschem sollen wir uns vor allem beschäftigen, sondern mit dem Bösen und Guten, denn man muß den Irrtum weniger fürchten als das Böse. Joseph Joubert

Wer hat die deutsche Staatsangehörigkeit? Wer ist dieser deutsche „Staat“? Gibt es ihn überhaupt? – Die Bundesrepublik Deutschland ist doch eigentlich nur ein Produkt des Besatzungsrechtes von 1945 und eine Wirtschaftsverwaltung, zu einem Wirtschaftsgebiet vereinigt und keinesfalls ein souveräner Rechtsstaat- so könnte man sagen, wenn man die Rechtsschritte der Staatsbildung und Gesetzgebung nach dem Dritten Reich hinterfragt. Anders war es, als 1914 aus den 25 verschiedenen Ländern mit eigenen Staatsangehörigkeiten und -gesetzen das erste deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft trat. Das Einführungsgesetz des Bundesgesetzbuches besagt, dass eine Person, die sich in Deutschland aufhält, einen Personalausweis der BRD ausgestellt bekommt. Hat diese damit schon die deutsche Staatsangehörigkeit?

Es

gibt

eine

Staatsangehörigkeitsbehörde,

diese

kann

einen

Staatsangehörigkeitsausweis ausstellen. Staatsbeamte haben diesen Ausweis. Es ist zu hinterfragen, nach welchen Kriterien die Staatsangehörigkeit zugemessen wird. An der Stelle, an der ein Mensch aufgewacht ist dafür, dass auch im Rechtsleben nicht alles mit Recht und recht und billig zugeht, entsteht ein großes Misstrauen. Es werden Widersprüchlichkeiten und Ungenauigkeiten entdeckt, nahezu jeder spürt, dass etwas in diesem Land nicht stimmen kann und wird zum unbequemen Querdenker, der versucht, seine Umgebung aufzurütteln. Es gibt Beispiele von Persönlichkeiten mit diesem Anliegen. Es waren bislang erfolgreiche und geachtete Mitbürger: Ihre Presseartikel, ihre Anträge an Behörden und Gerichtsbarkeit werden totgeschwiegen, bis man ihnen die Zurechnungsfähigkeit abspricht, sie in die Psychiatrie einweist und Ihnen den Führerschein entzieht. Sie sind zu einer juristischen Person geworden, oder waren es vielmehr schon immer. Doch was ist eine juristische Person gegenüber einer natürlichen? Wenn ein Personalausweis und unser rote Reisepass keine Staatsangehörigkeit dokumentieren, sondern nur die Vermutung begründen, dass der Ausweisinhaber deutscher Staatsangehöriger sein könnte, so erinnert diese Handhabung und der Ausweis an die Kennkarte der Juden im Dritten Reich. Diese dokumentierte die Staatenlosigkeit und damit Rechtlosigkeit. Das Rot bedeutet, dass wir uns in einem besetzten Land befinden.


64 Das Hintergrundbild auf dem Personalausweis zeigt einen Adler mit zweimal sieben Flügelfedern, es ist genau der vierzehnfedrige Reichsadler der Nationalsozialisten. Bekenne ich mich also mit der Unterschrift unter meinen Personalausweise zu einem praktizierenden Nationalsozialisten, ohne es zu wissen? Sind wir also noch nicht von unserer deutschen Vergangenheit losgekommen? Das Wort Personal-Ausweis hat noch einen besonderen Beigeschmack durch den Begriff „Personal“. Wir sind das Personal der Firma BRD. Diese ist mit bis zu zwei Billionen Schulden belastet. Das bedeutet, dass das Personal der BRD mit seinen Anteilen und seinem Privatvermögen dafür haftet. Der bekannte Publizist Andreas Popp sagt dem deutschen Bundesstaat, dem deutschen Wirtschaftsstaat einen baldigen Zusammenbruch des Finanzsystems voraus und er rät der Bevölkerung, sich einen Notvorrat mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Heizmaterial anzulegen. Er gibt auch den Ratschlag, den privaten Kapitalbesitz in drei Sparten anzulegen, nämlich in Edelmetallen, in unternehmerischer Beteiligung und in Auslandsimmobilien. Nun möchte ich nach der kurzen Einführung noch tiefer in die Materie einsteigen, um Schritt für Schritt die unsichtbaren Machenschaften zu entlarven, die zu dem geführt haben, dem wir heute als Deutsches Volk im Kollektiv ausgesetzt sind und vor dem niemand mehr die Augen verschließen kann, spätestens seit dem gewaltigen Flüchtlingszustrom in den Jahren 2014 bis 2016, der Deutschland wie eine gewaltige und gewalttätige Welle überrollt, das eigene Volk entrechtet, beschneidet an allen Ecken und Enden. Die neue Waffe heißt nun zunächst nicht mehr „Gaskammern“ zur schnellen Beseitigung der sogenannten Staatenlosen, die wir sind, sondern sie nennt sich unter anderem „Migrationswaffe“, immer vor dem Hintergrund der angeblichen Demokratie, der Menschenrechte und Aufrechterhaltung der Menschenwürde, der Barmherzigkeit, doch von wem und wem gegenüber? Ausschließlich jenen gegenüber, denen in Deutschland nicht nur Milch und Honig versprochen wurde, sondern ein Paradies auf Erden, unter ihnen vor allem Wirtschaftsflüchtlinge und weiterer Eindringlinge. Leider erkennen wir nicht, dass unsere Politiker und gerade Angela Merkel ihren Schwur mehrfach gebrochen haben, um gerade Terroristen und Menschen ins Land hereinzunehmen, die zu Straßenkämpfern ausgebildet wurden, die in der Lage sind, Bomben und Sprengfallen zu bauen, Völker zu unterdrücken und die nicht davor zurückschrecken, auch auf Deutsche zu schießen. Sie verschwinden in Unzahl im Untergrund, ohne vorher registriert worden zu sein. Die Polizei ist überlastet, die Bürger verängstigt. Dies alles entspricht einem Betrugssystem, in dem die eigene Polizei, der eigene Bundesgrenzschutz, das Bundeskriminalamt und der Verfassungsschutz missbraucht werden für eine kriminelle Politik mit Migranten, Asylanten, Wirtschaftsflüchtlingen.Doch wo sitzt der Fadenzieher und Rädelsführer, das Oberhaupt dieser Handhabungen und Bestrebungen, Deutschland zu schwächen, das deutsche Volk zu hintergehen, zu übergehen, zu demütigen und weiter zu


65 versklaven, wenn wir nun wissen, dass der zwei plus vier Vertrag keinen Friedensvertrag beinhalten kann, weil er zudem ein netter Schwindel, eine Täuschung ist?! Im September 2000 hieß es, die „Projektgruppe für neues amerikanisches Jahrhundert“ habe ausgesprochen, es würde ein neues, katalysierendes, katastrophales Ereignis wie Pearl Harbour gebraucht, damit man im nahen und mittleren Osten Kriege führen kann, wie man es gerne möchte. Verteidigungsminister Rumsfield verkündete einen Tag vor dem Anschlag auf das World Trade Center, also am 10. September 2001, dass im Pentagon 2,3 Milliarden Dollar nicht mehr auffindbar, nicht mehr zuordnen bar seien. Am 11. September wurden aus dieser Abteilung im Pentagon, die für die Untersuchung verantwortlich war und gewesen wäre, 38 Mitarbeiter umgebracht. Doch wohin ist diese gewaltige Summe verschwunden, wenn wir uns von der angeblichen Verschwörungstheorie in die Verschwörungspraxis begeben?

Denn die Frage stellt sich, ob

Verschwörungstheoretiker eine zutreffende Bezeichnung für misstrauische Menschen ist, die einfach nur Transparenz fordern? Wie es zum Beispiel aus der Freudschen Fehlleistungen hervorgeht, wird der Begriff "Verschwörungstheoretiker," (im Vergleich zur vordergründigen Bedeutung), oft

entgegengesetzt

interpretiert und mit dem Begriff Verschwörer verwechselt. Focus behauptet, dass die Verschwörer nicht diejenigen sind, welche die Geld - und Goldtresore ausrauben auf der Basis einer Verschwörung, wie es die sogenannten „Verschwörungstheoretiker“ annehmen oder vermuten, sondern genau umgekehrt diejenigen, die schlicht und ergreifend mehr Transparenz, Durchsichtigkeit, Klarheit und Wahrheit fordern und denen man eine genaue Untersuchung verweigert. Das sind die angeblichen Verschwörer, denen es verweigert wird. Doch worauf möchte ich hinaus mit diesem Beispiel des 11. Septembers, das die ganze Welt erschütterte, um den Fokus des Bewusstseins der Menschheit nur und ausschließlich auf dieses zentrale Weltthema zu richten, indess die Amerikaner seelenruhig im Irak hineinspazieren mit der Behauptung, es gäbe dort Giftgasfabriken, um nebenbei einmal ebenso in aller Seelenruhe 1,2 Millionen Afghanen und Pakistaner um die Ecke zu bringen. Alkaida wurde von den USA geboren, um damit ihr eigenes Kind verfolgen zu können als scheinbarer Sündenbock für ihre Weltherrschaftsansprüche. Doch woher rühren diese Ansprüche, eine „neue Weltordnung“ zu schaffen, die eher Chaos und Weltzertrümmerung genannt werden müsste und was bewirkten sie auch in der Deutschen Geschichte und ihrem Verlauf der letzten 100 Jahre seit dem Ende des Kaiserreiches? Wohin sind die 2,3 Milliarden Dollar aus dem Pentagon verschwunden, deren Spur niemals weiter verfolgt wurde durch die gewaltigen Erschütterungen einen Tag später, des 11. September?


66 Wer regiert Amerika in Wirklichkeit? Auf welcher Grundlage werden wir diktiert und manipuliert im großen Rahmen, wenn wir wissen, dass wir uns immer noch nicht in die Souveränität emporgehoben haben, aus welchen Gründen auch immer und dass wir nach wie vor ein besetztes Land sind?! Globalisierung ist Amerikanisierung und damit Inszenierung und Inhaftierung. Ich möchte zu den Wurzeln zurückfinden, zum guten alten Kaiserreich und seinen Bestrebungen, die sich auch in Bismarcks „Kulturkampf“ zeigen und einen neuen Keim legten, eine neue Richtung einschlugen in die Humanität der großen Dichter und Denker und was geschehen musste, um dieses starke und lichtvolle Kaiserreich und Deutschland zu zerschlagen, zu zertrümmern, weil es „zu stark und mächtig“ geworden war. Mächtig nicht im Sinne von Unterdrückung schwächerer Nationen, sondern mächtig im positiven Sinne von Größe und Geistesgröße zu verstehen. Doch bevor ich mich diesen Wurzeln zuwenden kann, möchte ich einen Blick auf diese „Neue Projektgruppe für neues amerikanisches Jahrhundert“ werfen, auf die Thinktanks und auf Thomas Barnett, dessen Buch „Blueprint for Action: A Future Worth Creating“ – eine angeblich wertvolle Zukunft also auf der Basis der Vernichtung nicht unwerten Lebens, das schließt seine Ausführung mit ein und impliziert, dass Systemkritiker, Globalisierungskritiker gleich „Idioten“ sind, unwertes Leben also, das „getötet werden muss.“ „Kill them.“ Diese beiden winzigen Wörter spricht und schreibt er einfach so auf, ohne offensichtlich irgendetwas befürchten zu müssen. Wir kann derlei möglich sein, wenn wir, gerade die Deutschen, ins Gefängnis wandern, wenn wir nur das Wort „Götz“ schon aussprechen?! Thomas Barnett spricht von Regierungen mit stabilen Regierungen, die einen hohen Lebensstandard aufweisen und damit auch eine hohe Sterblichkeitsrate, explizit Selbstmord, die er wohl mit dem höheren Lebensstandard impliziert. Diese Rate sei höher als die durch Mord in diesen Ländern. Die stabilen Regierungen und reichen Länder können zwar die Armut, Massenmord und Mord abbauen, aber nicht den Selbstmord. Diese Länder müssten den funktionierenden Kern darstellen, um die anderen Länder, die durch Globalisierung vernetzt werden sollen, einschließlich Finanztransaktionen und Medienströme, mitzuziehen und die „Lücke“ damit zu schließen. An der Globalisierung haben bis jetzt aber nicht diejenigen Länder teil, und sind nicht integrierbar, die in politischer Unterdrückung, Armut, Krankheit und Massenmord leben, diese Lücken müssen geschlossen werden. So sieht es Thomas Barnett in seiner geopolitischen Theorie. Doch um welchen Preis?


67

Gelber – weißer Schein oder Staatsangehörigkeitsausweis in Bezug auf die gelb-weiße Flagge des Vatikans, gibt es da irgendwelche Verbindungen? cestui que vie- wir sind für tot erklärt England ist ein Lehen des Papstes. Heinrich VIII bewirkte Mitte des 16. Jahrhunderts eine Abspaltung der anglikanischen Kirche von der kath. Kirche. Die von ihm betriebene Trennung der Englischen Kirche von Rom und die Errichtung der Anglikanischen Staatskirche mit dem König selbst als Oberhaupt hatten weitreichende religiöse, soziale und politische Folgen für die weitere Geschichte Englands und doch kann die Anglikanische Kirche wie eine große Nebelkerze betrachtet werden, um das Volk zu täuschen. Zeitgleich verfasste der Vatikan 1540 ein Gesetzeswerk, die Päpstliche Bulle, die ihn zum Herrscher über Himmel und Erde berief. Durch diese Allmachtstellung fühlte sich der Vatikan berufen, die absolute Wahlmonarchie mit einem eigenen Staat darzustellen, er teilte die Erde zwischen Spanien und Portugal in zwei Hälften, in West und Ost. Daneben wurde das menschliche Leben ein Lehen auf Lebenszeit. Seitdem ist der Name des Menschen nur die Bezeichnung der Treuhandgesellschaft. Durch die Wirren im 17. Jahrhundert, die Kriege, die Pest, der Jahrtausendbrand in London im Jahr 1666, der Untergang unzähliger Flotten ohne Navigation, die unzählige Menschen in den Tod rissen, vermisst wurden, entstand in der Gesetzgebung ein Notstand, der eine juristische Lösung forderte, die Heinrich VIII in der Weise löste, dass er vorgab, wer sich innerhalb von sieben Jahren nicht als lebend erklärte, würde für tot erklärt. Charles II nahm eine weitere gesetzliche Änderung vor, in dem er beschloss, dass jeder, der sich nicht für lebend erklärt, tot sei und ist. Die Änderung war der Beginn einer Entwicklung, die uns heute zu juristischen Personen macht, aber nicht zu einem lebendigen Menschen. Eine juristische Person ist im besten Fall ein Sklave, die genaue Bedeutung ist jedoch: Sache, Dinge. Wie Tisch, Stuhl, Haus. Ein Kind, das geboren


68 wird, wurde wie ein Schiff betrachtet, das zu Wasser gelassen wird, es wird lediglich registriert, Diese Nummer wird verhandelt in Bank of England. „Cestui que vie- wir sind für tot erklärt:“ Statt Familienname werden nun auf dem Personalausweis „Name“ eingetragen, es bedeutet, dass ein Mensch zum toten Gegenstand, zu einer Sache „metamorphosierte“. Sachen sind tote Gegenstände ohne eigenen Willen und Rechte. Durch die Papstbulle von 1666 wurden wir einer zwanghafte Unterwerfung unter englisches Recht unterworfen, der von Bismarck revidiert werden sollte, um damit seinen Kulturkampf auch gegen den Papst und die Allmachtstellung des Vatikan durch den inszenierten ersten Weltkrieg zu beenden. Es sollen juristische Begriffe definiert werden, die wir in unserer normalen Sprache anders verwenden. So ist der Begriff „Mensch“ gleichbedeutend mit „Monster“, wie er 1930 im „Ballentine´s Law Diktionary“ definiert ist durch die Menschenrechte aus 1947. Monster ist gleich der Geburt nach ein Mensch, aber teilweise ein niederes Tier ohne Stammbaum und Volkszugehörigkeit. Es gibt daneben noch den Menschen als natürliche Person, wie er 1900 im BGB definiert ist im Sinne von „mankind“, das heißt ein „geistiges Seelenwesen aus Fleisch und Blut.“ Im Unterschied zu dem Monster-Menschen erscheint er orthographisch als kleingeschriebenes Wort: mensch. Zwischen Lebendem und Totem werden nämlich in dem gesperrt geschrieben wird, was lebend ist, alle normal geschriebenen Begriffe bedeuten, dass sie tot sind. Das Personalausweis- oder Personenregister der BRD ist ein kirchliches Register, da die BRD eine vatikanische Verwaltungseinheit im Heiligen römischen Reichsverwaltungsgebiet Deutschland ist. Aber die Kirche hat auch Zugriff auf die Personen durch das Taufritual, welches als Todesritual bezeichnet werden kann, nämlich deshalb, weil wir im Namen Jesu getauft werden, der gekreuzigt wurde. Jesus am Kreuz – durch die Taufe wird man selbst Jesus, man stirbt und wird begraben, es lebt im Jenseits. Und damit wind wir alle gekreuzigte Sklaven des Papstes. Wie ist es aber mit der Auferstehung? Gerad die aber sind Papst und Kirche zu verhindern bemüht. Es waren die Deutschen in ihrer natürlichen und juristischen Person dem Papst hörig und der Kaiser wurde vom Papst gekrönt. Aber als das Jahr 1900 begann, änderte sich daran einiges für immer: Das Bürgerliche Gesetzbuch trat in Kraft, es regelte das Rechtsleben unabhängig vom Vatikan für sämtliche deutsche Länder. Der „Kulturkampf“, in dem Otto v. Bismarck eine wichtige Rolle spielte, hatte schon seit 1871 in dieser Hinsicht viel bewirkt. Jetzt konnten die Deutschen sich zwar weitgehend selber regieren, sie waren aber staatenlos. Das ist bis heute so, also immer noch „gekreuzigt“ tot.


69 Einen Staatsangehörigkeitsausweis kann man zwar beantragen und nach einem langen, ermüdenden Verfahren erhalten, es ist aber der sogenannte „gelbe Schein“, dieser ist ein „weiß-gelber“ Schein, wie die Fahne des Vatikans. Was dahinter steckt ist noch mystisch undurchschaubar. – Was gerade die katholische Kirche betrifft hinsichtlich ihrer Taufrituale und der damit einhergehenden „Kreuzigung“, sprich „Ermordung“ und seiner weiteren Behandlung im Leben, oder in den Transaktionen als „toten Gegenstand“ „Mensch“ sprich „juristische Person“, so steht diese versteckte und verdeckte Handhabung in einem krassen Widerspruch zur sogenannten „Selbsttötung“ und ihrer Diffamierung. Ich habe mich mit diesem Thema, in Unkenntnis der deutschen „Wetterlage“ schon seit Jahren ausführlich beschäftigt, weil der Freitod, wie ihn Goethe nennt, um ihm den Stempel des Mordes zu nehmen, eben ein Freibrief ist, um Menschen in die Institution Psychiatrie zu bringen und sie gerade dort solange zu foltern, sie auf Raten nochmals zu töten und zu kreuzigen, bis sie überhaupt nicht mehr leben können und nach ihrer möglichen „Befreiung“, oder sogar in dieser Institution ihrem Leben ein Ende setzen. Ich habe durch einen Terroranschlag niemanden sterben sehen, aber durch diese Handhabung fünf sehr wertvolle Freunde verloren. So möchte ich einen kurzen Abstecher in dieses Thema wagen um auch darzustellen, wie die Kirche Quellen verfälscht hat, um auf dieser Basis neue Gesetze zu erlassen und gerade auch das Thema der Selbsttötung repressiver und aggressiver verfolgen zu können. So nebenbei sei bemerkt, dass die Hochfinanz nicht zufällig diese Welt über Vereine und Stiftungen steuert. der größte und mächtigste Verein dieser Welt ist wohl die römisch-katholische Kirche. Die Pharma-Mafia dreht ihre Milliarden in Deutschland über die Kassenärztliche Vereinigung. Die Beispiele ließen sich beliebig fortführen. Bei Stiftungen fallen vielen Menschen zuerst die Namen Rockefeller, Gates und Bertelsmann ein.


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Kapitel: Freitod – Neue Einblicke in eine verschwiegenes Thema Ich finde es ebenso wunderbar (seltsam in diesem Zusammenhang) zu sagen, der Mensch ist feige, der sich das Leben nimmt, als es ungehörig wäre, den einen Feigen zu nennen, der an einem bösartigen Fieber stirbt! Goethe

Ich habe in diesem Buch dem Thema „Freitod“, wie ihn Goethe bezeichnet, um ihm den negativen Stempel des „Mordes“ zu nehmen, ein ganzes Kapitel gewidmet, weil es Not tut, sich gesellschaftlich intensiv mit diesem auch „dunklen Kapitel der Nation“ auseinanderzusetzen. Immerhin ist es so, dass der Bayrische Rundfunk 2015 folgende Nachricht kund tat: „Trauriger Rekord: In keinem anderen westlichen Bundesland nehmen sich so viele Menschen das Leben wie in Bayern. Mit 1.727 Suiziden gab es hier im Jahr 2013 mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Drogen, Aids, Mord und Totschlag.“

(Von: Claudia Gürkov und Anne Hinder, Stand: 23.01.20159).

Es wird Kritik an den zuständigen Ministerien geübt, natürlich werden Schuldige gesucht, doch wo verstecken sich wieder einmal die wahren Verbrecher?! Ich habe in meinen Ausführungen über die Mikrowellen schon ein Streiflicht auf mögliche Ursachen von Depression und Suizidalität geworfen.


71 „In die Suizidprävention sind in Bayern drei Ministerien eingebunden. Das Gesundheitsministerium, das Sozialministerium – vor allem in puncto Flüchtlingen – und das Kultusministerium, das für die Schulen verantwortlich ist. Alle drei haben die beiden Rektoren um Hilfe gebeten. Aus München sei aber „praktisch null Unterstützung gekommen“, so Rektor Anton Huber. Er und auch sein Kollege Markus Enghofer halten das staatliche Angebot für nicht ausreichend.“ Die vermeintliche „Unterstützung“ kommt erst dann, wenn es schon fast zu spät ist und der Hilfeschrei nur noch als Echo zurückhallt. Dann wird gehandelt und erst dann wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen in einem Ausmaß, das im Grund erst die eigentliche Selbsttötungsgefahr hervorruft, wie es meine Hausärztin treffend auszudrücken pflegte, um mir nach dieser Aussage den seelischen und auch fast den physischen Kopf abzuschlagen mit neuen Einweisungen und undifferenzierten anklagenden Aussagen: „Die meisten Suizide geschehen erst in der Psychiatrie…“ Handelt es sich bei den Suiziden in Bayern um den sogenannten „Kollektiv Virus“, wie ich ihn schon im Kapitel über die Feinstofflichkeit beschrieb? In meinem Kapitel über den Freitod habe ich mich intensiv aus eigener, schmerzvoller Erfahrung mit diesem Thema befasst, um genau zu differenzieren, zu analysieren und mögliche Kausalitäten genauestens zu beleuchten, um auch Unterschiede herauszukristallisieren in der freiwilligen Entscheidung, den physischen Körper für immer zu verlassen und die Seelenwanderung in eine andere Zeit und Dimension zu beginnen. Und ich lege im Denken und Urteilen einen sehr großen Wert auf feinste Differenzierungen, die in jedem wissenschaftlichen Bereich, in der Physik, in der Chemie essentieller Bestandteil dafür sind, ob eine Sache funktioniert, ob ein Flugzeug fliegt, ob sich Stoffe anziehen, abstoßen, durchdringen. Und ebenso sollte das wahre Denken in der Lage sein, genaue Unterscheidungen zu treffen, wie ich es am Beispiel von Hannah Arendt über das „banale Böse“ zu veranschaulichen versuchte. Ich habe mich anlässlich dieses sehr komplexen und verschwiegenen Themas auch ansatzweise mit der Bibel (wissenschaft) beschäftigt und durfte feststellen, dass dort die Selbsttötung an keiner Stelle explizit als sündhaft beurteilt wird. Unsere alten Philosophen stehen dieser Tatsache auch zweigeteilt gegenüber. Während Platon und Sokrates den Freitod ablehnen, anerkannten die Epikureer und Stoiker ihn als letzte Möglichkeit menschlicher Selbstverwirklichung. Immerhin unterschieden die römische Philosophie und das römische Recht zwischen „unschuldigen und unentschuldbaren Selbstmorden“. Als unschuldige Selbsttötung wurden unheilbaren Krankheiten, auch der Seele und Lebensüberdruss angesehen. Unentschuldbar dagegen und mit Strafe verfolgt, das heißt die Einziehung der Besitztümer, waren Selbstmorde von Soldaten und von Leuten, die unter gerichtlicher Anklage standen und sich aus diesem Grunde ihrer Verantwortung entzogen.


72 In der Bibel werden je nach Zählung bis zu zehn Suizide erwähnt: Abimelech (Ri 9,50-56), Simson (Ri 16,28-31), Saul und sein Waffenträger (1Sam 31,4-13), Ahitofel (2Sam 17,23), Simri (1Kön 16,18-20), Eleasar (1Makk 6,43-46), Ptolemäus Makron (2Makk 10,12-13), Rasi (2Makk 14,41-46), Judas (Mt 27,5). Abgesehen von der einzigen neutestamentlichen Stelle kommen alle genannten Suizidfälle in den geschichtlichen Büchern des Alten Testaments vor. Neben den Suizidanten gibt es biblische Gestalten, die zumindest suizidale Gedanken haben. Ein Beispiel sei herausgegriffen: 3.1.8. Rasi (2Makk 14,41-46): An einer Stelle im Alten Testament, bei Makkabäus 14,46, wird ganz besonders anschaulich eine Selbsttötung geschildert, die über kleinliche, selbstbezogene Motive hinausgeht: Ein Mitglied im Ältestenrat von Jerusalem, Rasi, ist besonders angesehen und beliebt bei den Juden. Um den Juden zu schaden benutzt König Demetrius eine Anzeige gegen Rasi, um diesen verhaften und töten zu lassen. Als Rasi sieht, dass er von allen Seiten umzingelt ist, stürzt er sich in sein Schwert. Dabei verletzt er sich aber nicht tödlich. Deshalb läuft er auf die Mauern und stürzt sich in die Menge hinab. Aber auch hierdurch stirbt er nicht. Daraufhin steigt er auf einen Felsen und reißt sich alle Eingeweide aus dem Bauch und wirft diese zu den Leuten herunter, wobei er Gott, den Herrn über Leben und Tod anruft, sie ihm wiederzugeben. Dann stirbt er. Kein feiger Fluchtversuch ist es hier, der Rasi zu höchster Dramatik steigert, sondern der Protest dagegen, von unwürdiger Hand sterben zu müssen. Hochachtung davor liegt in der Schilderung der Bibel. Auch im Neuen Testament werden Suizide beschrieben und Menschen gezeichnet, die mit suizidalen Gedanken konfrontiert werden. Auch der Fall Saul zeigt, dass Suizid als angemessene Reaktion auf tödliche Bedrohung galt. Historisch gesehen erfolgt die Beurteilung eines Selbstmordes gegensätzlich. Einhellig urteilt auch die Bibel dieses „Vergehen“ nicht, weder das Alte, noch das Neue Testament verbietet oder verurteilt den Suizid ausdrücklich und eindeutig. „Die biblischen Schriften berichten von den unterschiedlichsten Möglichkeiten der Selbsttötung. Die Akte werden in allen Stellen meist einfach zur Kenntnis genommen. Neben der Verherrlichung finden sich auch negative Urteile, insgesamt jedoch werten Altes und Neues Testament suizidales Handeln kaum. Entscheidend sind Umstände und Intention. (…) (Ohne Kenntnis dessen habe ich „Umstände und Intentionen genauestens in einem weiteren Kapitel über Selbsttötung analysiert mit der Quintessenz einer Legende von Michael Ende für das „Wahrheitskind“.) (…) „Insofern scheint das biblische Ethos den Suizid als tragisches Lebensschicksal zu tolerieren, vor allem in der Form des uneigennützigen Selbstopfers. Eine Wertung bleibt insbesondere dann aus, wenn die Motive als berechtigt anerkannt werden.“


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Es erscheint mir wichtig und notwendig, das verschwiegene, gesellschaftliche Problem auch von dieser Seite zu beleuchten, denn wenn suizidale Handlungen und Suizide die Todeszahlen von Drogentoten und Verkehrsunfällen gemeinsam noch bei weitem übersteigen, die Ursachen jedoch nicht debattiert und analysiert werden, muss gehandelt werden. Stattdessen wird der Mantel des Schweigens darüber gebreitet, um die Opfer noch als Amboss zu gebrauchen, sie mit Eisenstiefeln bis über die Ewigkeit hinaus zu diffamieren, um gleichzeitig im Untergrund die Lebensqualität der Menschen zu unterhöhlen in unsichtbarer Art und Weise, so muss dieses Thema in den menschlichen Dialog eingebracht werden und nicht nur mit dem vom Tisch weisenden Zeigefinger, „Suizid ist schlecht und böse“, wie man auch nicht sagen kann „Wasser ist gut oder schlecht“, denn in Massen getrunken kann es ebenso tödlich sein, wie es Leben zu retten in der Lage ist, sondern „sapere aude“, den Mut aufzubringen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und sich zu befreien aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Diese schließt mit ein, sich zu informieren, sich zu bilden in richtiger Art und Weise, sich ein Urteilsvermögen anzuerziehen, das nicht nur die erstbesten Informationen und Nachrichten haltlos und gedankenlos übernimmt, sondern differenziert, prüft, denkt, forscht, vergleicht. Dann werden wir feststellen, dass im Verständnis der alten Kirche - Jesus den Tod aus freiem Willen angenommen hat und Augustinus erst dann den Freitod kriminalisierte, als durch den Märtyrerkult der alten Kirche Suizid geradezu anstiftend wirkte, wie wir es auch durch das Werk Johann W. v. Goethes erlebten, der durch seine „Leiden des jungen Werthers“ geradezu einen Selbsttötungsmanie auslöste. Von Konzil zu Konzil wurde das kanonische Recht – und mit ihm das weltliche Recht – gegenüber der Selbsttötung repressiver und aggressiver. Das Konzil von Chalcedon zum Beispiel ist als das „Verräter Konzil“ in die Geschichte eingegangen. Weltliche Mörder haben federführend daran mitgewirkt bei der Ausformulierung von Glaubenssätzen, da hat eine göttliche Welt nichts mehr verloren. Befasst man sich mit den Geschichtsbüchern von Harnack, der 1872 in Leipzig Evangelische Theologie studierte, 1873 promovierte und sich 1874 dort habilitierte, um schließlich von der Universität Leipzig 1876 zum außerordentlichen Professor ernannt zu werden, so erleben wir daran, wie es auch Dr. Eisenbeiss ausdrückt, dass versucht wurde, die Sachen, die Schriftsätze der Bibel zu untersuchen um einzusehen, dass die Grundlage schlecht ist. Aufgrund dessen befürchtet man die Entstehung eines Dominoeffekts und radiert und manipuliert immer weiter. Am Ende muss man feststellen, dass nicht ein einziges Dogma richtig ist. Kaum einer der christlichen Begriffe ist richtig definiert. Wenn man diese Grundlage hat, vor der man sich scheut, sie konsequent aufzuarbeiten, dann müssen sich derlei Fehlinterpretationen und Fahrlässigkeit daraus ergeben, wie wir sie an allen Ecken und Enden erleben müssen, einschließlich des heiklen Themas „Suizid, also Selbsttötung.“ Ein hundertfach gespaltenes Christentum ist die Konsequenz daraus, weil wir keine originale Quelle mehr haben, die uns belehrt.


74 Hanrack nahm eine kritische Perspektive zur christlichen Dogmengeschichte ein. – Im erwachenden Protestantismus zur Zeit Martin Luthers lag der Wille zur Reformation und zur Revolution. Letztere vor allen Dingen gegen die Bevormundung der katholischen Kirche, die Machtstellung des katholischen Klerus. Die Heilslehre solle reformiert werden dahingehend, dass Jesus nicht auf kultische Heiligung geschaut habe, sondern auf die Entwicklung moralischer Seelenkräfte und auf das Wirken der einzelnen Menschen aus christlicher Liebe. Das allein macht ihn zum Auserwählten auf das Reich Gottes. Von Konzil zu Konzil wurde das kanonische Recht – und mit ihm das weltliche Recht – gegenüber der Selbsttötung repressiver und aggressiver, wie ich es beschrieb: Zur Begründung bei alledem bediente man sich nahezu ausschließlich der Geschichte von Judas Ischariot, des geldgierigen Gottesverräters, der sich seiner Verantwortung feige durch Selbstmord entzog und übertrug dieses „Verbrechen“ auf jeden Menschen, jedes Schicksal, sogar das geistesgestörter Menschen, die mit Exkommunizierung bestraft wurden und nicht einmal bestattet werden durften. Nach weltlichem Recht wurden die Besitztümer des Suizidanten eingezogen, was schon für sich und gegen die Verurteilung der Kirche spricht, die bestrebt war, Reichtümer um jeden Preis anzuhäufen. Martin Luther äußerte sich zu einem Freitod eines jungen Menschen mit folgenden Worten: „Trägt dieser Junge, den die Verzweiflung getrieben hat etwa mehr Schuld, als den Unschuldigen, der im Wald von einem Räuber ermordet wird?“ Doch wir wissen, welchen Blutorgien sich die römisch katholische Kirche auch durch ihre Inquisitionen hingegeben hat, um weltliche Macht zu erlangen. Kann sie uns in diesem Bereich ein Vorbild sein, vor allem ein Sprachrohr Gottes über richtig und falsch in jedem individuellen Schicksal? Christus war es selbst, der auf diese Verbindung hingewiesen hat: ich werde euch den Geist der Wahrheit bringen, noch vieles könnte ich euch sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Ich werde meinen Vater bitten, euch einen Tröster zu schicken, nämlich den Geist der Wahrheit. Doch prüfe die Geister, ob sie von Gott sind, denn auch die geistigen Welt ist bipolar. – Abschließend möchte ich die in ähnlicher Weise erfolgte die Hinrichtung durch den Bischof der Nationalheldin Johanna von Orleon, die während des Hundertjährigen Krieges bei Orléans den Truppen des Dauphins (Thronerben) zu einem Sieg verhalf über die Engländer und Burgunder und anschließend Karl VII. von Frankreich zu seiner Krönung nach Reims geleitete, hier darstellen: In einem wohl nachgestellten Gespräch mit demselben Bischof, der Johanna anfangs, durch ein langes Untersuchungsverfahren auf ihre Jungfräulichkeit und inneren Stimmen der heiligen Katharina Glauben


75 schenkte, sie schließlich, als sie nicht mehr gebraucht wurde, weil Karl VII zum König gekrönt wurde durch ihre Hilfe, in einem kirchlichen Verfahren des Bischofs von Beauvais, Pierre Cauchon, der pro-englisch eingestellt war, verurteilt, der Ketzerei angeklagt, nachdem sie den Engländern übergeben wurde, um im Alter von 19 Jahren auf dem Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. In diesem Gespräch kommen eklatante Widersprüchlichkeiten von Seiten der Kirche ans Licht der Wahrheit, die uns den Glauben an diese Institution, wie auch an vielen anderen, rauben kann: König von Frankreich: „Wenn ich Geld brauche, muss ich die Steuern erhöhen, somit treibe ich das Geld mit Gewalt ein. Die Kirchen dagegen bekommt das Geld durch den Glauben. Ihr schwingt das schärfere Schwert. Ich kann die Menschen nur mit Gefängnis einschüchtern, Ihr droht ihnen mit der Hölle.“ Zu Johanna sagt der Bischof, nachdem sie ihre Werke der Königskrönung und der Besiegung der Engländer durch ihre inneren Stimmen vollbracht hatte und somit für ihn und Frankreich unbrauchbar wurde: In den Augen der Kirche ist das, was Glauben hervorbringt, ein Wunder: Das bedeute aber nicht, dass ihre Stimmen wirklich und wahrhaftig von Gott waren. Er fordert von ihr, die Geister unterscheiden zu lernen. Sie sei nicht befähigt, die Reinheit der Stimmen zu beurteilen und solle ihnen nicht vertrauen! Und wieder sind wir bei dem „Wunder“ angekommen, bei der Autorität und der falschen Macht. Und er erkennt nicht die Wahrheit der Aussage Johannas, dass dann alles Gelingen nur Betrug gewesen sein müsse. „Die Inquisition verbrennt Ketzer, sie tötet sie nicht, sondern ermittelt morsche Zweige am Baum der Muttereiche, um dadurch um die Errettung der unsterblichen Seele zu kämpfen, sie der irdischen Gerichtsbarkeit auszuliefern. Du bist des Todes durch deine Worte und angeblichen Stimmen.“ Johanna wendet ein, dass sie durch ihn, dem Bischof, des Todes ist und dass wir Menschen durch die Hand der Menschen leiden (homo homini lupus, der Mensch ist dem Menschen ein Wolf) und nicht durch Gottes Hand. Am 30. Mai 1431 wurde Jeanne d’Arc, in einer 24 Jahre später stattfindenden Kurie einem Revisionsprozess unterzogen, in dem das Urteil aufgehoben und Jeanne zur Märtyrin erklärt wurde. Im Jahr 1909 wurde sie von Papst Pius X. selig - und 1920 von Papst Benedikt XV. heilig gesprochen. So variabel ist die vermeintliche Wahrheit, so operieren unsere großen Kirchenmänner und andere Menschen der Scheinmacht, der Autorität, des Geheimnisses und des scheinbaren Wunders. Auch Frank Sunn äußert sich zur sogenannten Bibelauslegung folgendermaßen: „Die Bibelübersetzung hat ein ähnliches Schicksal erlitten. Wir finden in der Bibel sowohl Schilderungen aus der Frühzeit der Menschheit, die erwiesenermaßen falsch und irreführend sind, als auch prophetische


76 Aussagen, die ohne ein Wissen über die konkrete Zeitperiode und ihren technischen und aktuellen Stand sinnlos bleiben müssen…“

Kapitel: Freitod und Endura oder doch ganz anders? Krankheiten der Seele können den Tod nach sich ziehen, und das kann Selbstmord werden. Georg Christoph Lichtenberg

„Die größte Ungerechtigkeit gegenüber unglücklichen Selbstmördern ist das Wort ›Selbstmord‹. Wir, die kollektiven Mörder leben befreit weiter, der Gemordete darf sich nicht einmal Opfer nennen. Das tödliche Unglück läßt alles Glück als Kartenhaus erscheinen. Wir lassen ihn morden, um ihn loszuwerden. Dann verscharren wir ihn unter dem Namen ›Selbst‹ – Mord. ›Selbst‹ schuld. Jeder ist seines Glückes Schmied. "Und der Selbstmörder?" "Er ist der Amboß." (Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer)

In meinem Gerichtsprozess bestand der einzige Anklagepunkt gegen mich, nachdem sich die Beweislast umgekehrte, um sich von der Mitte des Geschehens zur Peripherie zu bewegen, anstatt diesen „Mord auf Raten“ vom Anfang bis zum Ende zu analysieren derjenige, dass ich Suizid “Gedanken“(!) gehabt habe, nachdem man mich körperlich, seelisch zertrümmert hatte.


77 Und es geht hier nicht mehr um „Glaubensfragen“ was den Freitod betrifft, die Zahlen der allein in Deutschland, oder Bayern begangenen Suizide sprechen für sich und übersteigen ein noch nie da gewesenes Maß und die Abschreckung der katholischen Kirche vom Fegefeuer kann diese Verzweiflungstaten offensichtlich auch nicht verhindern. Vermeintliche Menschen oder Mörder, die gestern in Nürnberg die Rassengesetze ins Leben riefen, um die Juden und „menschenunwürdiges Leben“, Kranke, Behinderte, Staatsfeinde zu vergasen, zu ermorden, werden morgen ebenso in Nürnberg und ihren Prozessen gegen die Ärzte und alle Handlanger der Verbrechen am Galgen baumeln. Wahrheiten von gestern werden morgen der Lüge gestraft… Die Katharer, übersetzt „die Reinen“, entzogen sich den Inquisitionen der römisch- katholischen Kirche durch die Endura (Suizid) dem Leben, vornehmlich durch Nahrungsentzug, weil man sie wegen ihrer Bescheidenheit und Enthaltsamkeit, wegen ihres Glaubens verfolgte und verbrannte. Zu den Verzweiflungstaten, den Pogromen und niederträchtigen Verfolgungen und Verleumdungen zu entkommen, gehören die kollektiven Selbsttötungen einiger Judengemeinschaften. „Ein Selbstmörderstrick galt - gleich dem Galgenstrick - als Heil- und Schutzmittel“ gegen die drohende Verfolgung. So wie es auch galt, einen Splitter eines Baumes, der als Galgen gedient hatte, im Hause zu haben, als ein Schutzmittel gegen Blitzeinschlag, Krankheit und Diebe. Ich möchte hier den Freitod weder verdammen, noch ihn beschönigen und huldigen, oder von möglicher Schuld freisprechen, aber es erscheint mir bitternötig, ihn genauestens zu beleuchten und ins Bewusstsein rufen, ihm die Angst zu nehmen hinsichtlich seiner öffentlichen Diskussion. Denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Vertuschen, Ausblenden, ad absurdum führen, die Forderungen der Umwelt und Mitwelt eines von Suizid und/oder Depression Bedrohten, diesen erst recht in denselben führen. „Ich erwarte, dass du dich vom Suizid distanzierst“, wie es mir meine Ärztin fordernd vor den Latz knallte, nachdem sie mich erst den Säuen zum Fraß vorgeworfen, sich mitschuldig gemacht hatte, dass mir der Kopf abgeschlagen wurde. Sie handelte nicht auf meine Hilferufe, sie reagierte nicht, um mich im gleichen Atemzug immer und immer wieder wegen körperlicher auch Folgeerscheinungen der unsagbaren fast dreijährigen Folter in die Psychiatrie in diese einzuweisen. Wer trägt in einem solchen Fall die Schuld? Wer wird gerichtet und zum „Fegefeuer“ geführt, das seine Seele verbrennen soll? Ganz sicher nicht derjenige, der unentwegt versucht, die Zertrümmerungen seines Lebenshauses wieder aufzurichten, auf dass es immer und immer wieder durch Unwissenheit, Absicht, Mutwille, Arroganz und Größenwahn zum Einsturz gebracht wird und irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Kräfte zur Aufrichte nicht mehr ausreichen, wenn wir eigentlich im System schon als gekreuzigt und tot erklärt wurden und immer weiteren Zerstörungsimpulsen ausgesetzt werden…


78 Abschließend möchte ich die Aussage einer Indianerfrau ihrem Enkel gegenüber noch erwähnen, die ebenfalls eine Differenzierung hinsichtlich Tod und Tod herausarbeitet: „Weiß Du, Tod und Tod ist nicht das gleiche. Ich hab im Dorf viele gesehen, die, obwohl sie wie du und ich herum laufen eigentlich schon tot sind. Denn ihr Leben besteht nur aus Bosheit, Niedertracht und Gier und hat ihren Verstand nach und nach bis zur Größe einer Erbse schrumpfen lassen. Denn man muss an sich arbeiten damit der Verstand wächst. Nur mit Hilfe des Verstandes kann man verstehen. Je mehr du verstehst, desto mehr wächst dein Verstand. Bis sich dein Verstand in die höchsten Sphären begibt. So dass du dadurch alles verstehen kannst. Wenn du soweit bist wirst du dich an frühere Leben erinnern können.“

Kapitel: „Großinquisitor“ – Freiheit – Autorität – Geheimnis - Wunder Das Geheimnis des Menschen liegt nicht darin, lediglich zu leben, sondern darin, für irgendeinen Zweck zu leben. Hat der Mensch keine feste Vorstellung von dem Zwecke, so mag er nicht weiterleben und zieht die Selbstvernichtung dem Verbleiben auf der Erde vor, mögen auch noch soviele Brote um ihn herumliegen Dostojewski, Großinquisitor

Im Großinquisitor von Dostojewski wird diese Qual der ganzen Menschheit hinsichtlich der Eigenverantwortung, der inneren und äußeren Freiheit und der Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse am deutlichsten veranschaulicht. Ebenso das Paradigma der Kirche und Kirchenherren, welche, nach Dostojewski, sich mit dem „bösen Geist“ verbündeten, nachdem Christus in der Wüste den Versuchungen widerstand, weltumspannender Herrscher und Kaiser über alle irdischen Reiche zu werden, weil er dem Menschen nicht die Freiheit nehmen wollte, für die er sogar bereit war, sein Leben hinzugeben, um der wahrhaftigen Liebe Willen. Großinquisitor: „Wir haben von ihm (dem Teufel) Rom empfangen und das Schwert des Kaisers und haben uns selbst als die einzigen Herren der Erde erklärt, obwohl wir unser Werk bis heute noch nicht zum


79 Abschluss bringen konnten. Viel noch wird die Erde leiden, aber wir werden die Kaiser der Welt sein und zum Ziele gelangen.“ Meines Erachtens sind es neben den Kirchenherren auch viele, gerade deutsche Ärzte, welche sich, um ihrer Herrschaft willen und dem Titel „Götter in Weiß“ mit dem bösen Geist eingelassen haben, um die Freiheit der Menschen unter ihre Kontrolle zu bringen und sie bedienen sich dafür derjenigen Hilfsmittel: Der Großinquisitor folgert weiter: „Es gibt drei Mächte auf der Erde die imstande sind das Gewissen dieser schwächlichen Rebellen für alle Zeiten zu besiegen und zu fesseln. Das Wunder, das Geheimnis und die Autorität. Du hast alle drei verschmäht und durch dein Verhalten ein Beispiel dafür gegeben.“ Wie sieht es mit dem Bedürfnis vieler Ärzte aus, sich dieser „drei Wunder“ zu bedienen, um Macht auszuüben? Ich möchte dieses Gespräch oder vielmehr den Monolog zwischen Christus, der im Grunde nur schweigt und ihn, den Großinquisitor, nur mit „sanften Augen“ anblickt und letzterem hier ansatzweise veranschaulichen, weil darin alle Fragen und Antworten, der Qualen der Menschheit bezogen auf die Freiheit, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu dürfen, zu müssen, enthalten sind. Jesus Christus erscheint im Sevilla des 16.Jahrhunderts, als in der Zeit der Inquisition tausende von Häretikern auf dem Scheiterhaufen den lodernden Flammen preis gegeben werden und obgleich er kein Wort spricht, wird er von allen erkannt, auch aus dem Grunde, weil er Wunder vollbringt, Tote zu neuem Leben erweckt. Vom Großinquisitor wird er deswegen verhaftet und eingesperrt, der dann um Mitternacht in das Gefängnis kommt mit der inneren Anklage, Christus habe kein Recht, auf die Erde zurückzukommen, nachdem er vor 15 Hundert Jahren seine Weltherrschaft verschmäht und sie dadurch unbeabsichtigt den geistlichen Würdenträgern der römisch- katholischen Kirche gewissermaßen in die Hände gegeben habe, die sich ihrer omnipotent bedienten. Er wirft Jesus vor, das Brot, das Wunder und die Macht, die der Satan ihm angeboten hatte, zurückgewiesen und damit der Menschheit eine Freiheit gegeben zu haben, mit der diese gar nichts anfangen könne und daher seither im Elend lebe. Er bekennt sich offen zum Antichristen, mit dessen Hilfe er der leidenden Menschheit ihre Qualen erleichtert, indem er sie ihrer Freiheit beraubt, ohne dass sie es merken. Dieses Abhandenkommen der Selbstbestimmung in Freiheit versuchten die Anhänger der Epoche der Aufklärung mit ihrem Leitspruch sapere aude – habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, wieder zu größtmöglichen inneren Freiheit zurückzuführen.


80 Großinquisitor: Du wirst in die Welt gehen und gehst mit leeren Händen, mit einem Versprechen von Freiheit, das den Menschen in ihrer Schlechtigkeit Furcht und Schrecken einflößt. „Denn nichts ist für die menschliche Gesellschaft unerträglicher gewesen, als die menschliche Freiheit“. Du aber Christus, hattest die Möglichkeit, Steine in Brot zu verwandeln und das Versprechen, dass dir die Menschheit wie eine Herde nachlaufen würde. Du aber wolltest den Menschen nicht der Freiheit berauben und verschmähtest den Vorschlag. „Denn was ist das für eine Freiheit, so urteiltest du, wenn der Gehorsam durch Brot erkauft wird. Du erwidertest, der Mensch lebe nicht vom Brote allein!“ Nach Verlauf von Jahrhunderten würde die Menschheit durch die Weisen und Gelehrten verkünden, es gäbe gar kein Verbrechen und folglich auch keine Sünde, sondern es gäbe nur Hungrige. Mache sie satt und dann erst verlange von ihnen Tugend. Niemals werden sie ohne uns satt werden, keine Wissenschaft wird ihnen Brot geben, solange sie frei bleiben werden. Sie werden uns ihre Freiheit zu Füßen legen, denn sie wollen lieber geknechtet, aber satt werden, denn Freiheit und reichliches irdisches Brot für jeden ist undenkbar. Niemals werden sie verstehen untereinander zu teilen. Sie werden auch zu der Überzeugung gelangen, dass sie niemals frei sein können, weil sie lasterhaft, herrschsüchtig und rebellisch sind. Wir aber stellen uns an die Spitze dieser Menschheit und ertragen die Freiheit, vor der die Schwachen so große Angst haben. Wir sagen ihnen, wir seien dir, Christus, gehorsam und herrschten in deinem Namen. Wir werden sie wieder täuschen, denn dich werden wir nicht mehr zu uns lassen. In dieser Täuschung wird aber auch unser Leiden liegen, denn wir werden genötigt sein zu lügen. Das also ist es, was diese erste Frage in der Wüste bedeutete, was du verschmäht hast um der Freiheit willen, die du höher als alles andere stelltest. Doch lag in dieser Frage das große Geheimnis dieser Welt beschlossen. Hättest du das Brot angenommen, so hättest du einem allgemeinen Sehnen der ganzen Menschheit entsprochen, jenem Sehnen, das sich in der Frage ausspricht: wen soll ich anbeten, denn der Mensch möchte nur etwas anbeten, was bereits unbestritten ist, in der Hoffnung, dass alle Menschen sich zu seiner gemeinsamen Anbetung bereit erklärten. Das ist die größte Qual: etwas zu finden zur gemeinsamen Anbetung. Sie vernichten einander mit dem Schwerte dafür mit der Aussage: der Tod Euch und Euren Göttern. „Du kanntest das wichtigste Geheimnis der menschlichen Natur. Du wiesest das Panier des irdischen Brotes zurück, für das dich alle angebetet hätten um der Freiheit und des himmlischen Brotes willen“. Der Mensch kennt keine quälendere Sorge, als jemanden zu finden, dem er das Geschenk der Freiheit übergeben kann...


81 Aber nur derjenige bekommt die Freiheit des Menschen in seine Gewalt, der ihr Gewissen beruhigt. Wenn jemand gleichzeitig das Gewissen in seine Gewalt bekommt, oh dann lässt er sogar dein Brot im Stich und folgt demjenigen nach, der sein Gewissen beruhigt. Das Geheimnis des Menschen liegt nicht darin, lediglich zu leben, sondern darin, für irgendeinen Zweck zu leben. Hat der Mensch keine fest Vorstellung von dem Zwecke, so mag er nicht weiterleben und zieht die Selbstvernichtung dem Verbleiben auf der Erde vor mögen auch noch soviele Brote um ihn herumliegen. Anstatt die Freiheit der Menschen in deine Gewalt zu bringen, vergrößertest du sie ihnen noch, oder hattest du vergessen, dass der Tod den Menschen lieber ist als die freie Wahl in der Erkenntnis von Gut und Böse? Nichts ist verführerischer für den Menschen als die Freiheit seines Gewissens, aber nichts ist auch für ihn qualvoller. Statt dem Menschen feste Grundlagen zur Beruhigung seines Gewissens zu geben, wiesest du ihm alles zu was es ungewöhnliches, unbestimmtes und rätselhaftes gibt… Du hast die Freiheit noch vermehrt und wünschtest freie Liebe von Seiten des Menschen, frei sollte er dir nachfolgen. Es gibt drei Mächte auf der Erde die imstande sind, das Gewissen dieser schwächlichen Rebellen für alle Zeiten zu besiegen und zu fesseln: Das Wunder, das Geheimnis und die Autorität. Du hast alle drei verschmäht und durch dein Verhalten ein Beispiel dafür gegeben. Als der furchtbare und kluge Geist sich auf die Zinne stellte und dich verführte mit der Frage, wenn du Gottes Sohn seist, so sollest du dich hinabwerfen, denn von jenem steht geschrieben, dass die Engel ihn auffangen und ihn tragen werden und er nicht fallen oder sich stoßen wird und dann wirst du erkennen, ob du Gottes Sohn bist und wirst dann beweisen, wie groß dein Glaube an deinen Vater ist, - willigtest du nicht ein und warfst dich nicht hinab - du handeltest groß wie ein Gott. Du wusstest, wenn du nur einen Schritt machtest und dich hinab werfest, du somit zugleich Gott versuchen und allen Glaube an ihn verlieren und auf der Erde zerschmettern würdest, die du zu retten kämest und dass sich der kluge Geist freuen würde, der dich versuchte. Du bist nicht vom Kreuze herabgestiegen, als dir spottend zugerufen wurde: steig herab vom Kreuze und wir werden glauben, dass du der Sohn Gotte bist. Du bist nicht herabgestiegen, weil du wiederum den Menschen nicht durch ein Wunder knechten wolltest und einen freien Glauben wünschtest, keinen Wunderglauben, du wünschtest eine freie Liebe und nicht das sklavische Entzücken eines Unfreien über eine Macht, die ihm ein für allemal Schrecken einflößt. Aber auch hier hast du von den Menschen zu hoch gedacht. Es sind jetzt 15 Jahrhunderte verflossen. Der Mensch ist schwächer und niedriger, als du gedacht hast. Kann er überhaupt das ausführen, was du


82 ausgeführt hast? Indem du ihn so hoch einschätztest hast du gehandelt, als ob du kein Mitleid mehr mit ihm empfändest, denn du hast gar zu viel von ihm verlangt. Unruhe, Verwirrung und Unglück ist nun das Los dieser Menschen, nachdem du soviel für ihre Freiheit gelitten hast. Wir dagegen haben deine Tat verbessert und sie auf das Wunder, das Geheimnis und die Autorität gegründet und die Menschen freuten sich, dass sie wieder wie eine Herde geleitet wurden, dass endlich das so furchtbare Geschenk, dass ihnen soviel Qual bereitete von ihrem Herzen weggenommen war. Wir gestatten ihnen sogar die Sünde, wenn sie mit unserer Erlaubnis geschah. Warum bist du gekommen uns zu stören? Wir sind nicht mit dir im Bunde, sondern mit ihm, dem Atheisten, sodass wir von ihm das annahmen, was du unwillig zurückwiesest, diese letzte Gabe, die er dir anbot, indem er dir alle Reiche zeigte. Wir haben von ihm Rom empfangen und das Schwert des Kaisers und haben uns selbst als die einzigen Herren der Erde erklärt, obwohl wir unser Werk bis heute noch nicht zum Abschluss bringen konnten. Viel noch wird die Erde leiden, aber wir werden die Kaiser der Welt sein und zum Ziele gelangen. Dann werden wir auf das Glück aller Menschen bedacht sein. Universell will sich die Menschheit gestalten und vereinigen, zu einem einzigen Ameisenhaufen. Die Welteroberer wie Tschingis Khan wollten auch diese universelle Vereinigung. Hättest du das Schwert des Kaisers angenommen, so würdest du eine Weltherrschaft errichten können und der ganzen Menschheit Ruhe gebracht haben, indem du ihr Gewissen in deine Gewalt nimmst und sie aus deinen Händen das Brot empfangen. Wir werden uns auf das Tiere setzen und den Kelch erheben auf dem wird geschrieben stehen: Geheimnis. Erst dann wird für die Menschen das Reich der Ruhe und des Glücks beginnen. Wir werden sie davon überzeugen, wenn sie zu unseren Gunsten ihrer Freiheit entsagen und uns gehorchen. Werden wir damit Recht haben, oder wird es gelogen sein? Deine Freiheit hat sie in Verwirrung gebracht. Manche werden sich selbst vernichten, andere sich gegenseitig vernichten, andere kehren zu uns zurück mit der Bitte: rettet uns vor uns selbst. Sie werden nicht erkennen, dass wir ihnen ihr eigenes Brot wegnehmen, um es wieder unter sie zu verteilen, ohne jedes Wunder. Sie werden sehen, dass wir nicht Steine in Brot verwandelt haben. Sie werden es zu schätzen wissen, sich zu unterwerfen. Wir werden ihnen zeigen, dass sie nur arme Kinder sind, sie werden verschüchtert zu uns aufblicken, uns anstaunen und fürchten. Wir werden ihnen auch die Sünde erlauben, denn jede Sünde könne gut gemacht werden, wenn sie mit unserer Erlaubnis geschehen sei. Die Strafe für ihre Sünden seien wir bereit auf uns zu nehmen. Wir sind dann die Wohltäter, weil wir vor Gott ihre Sünden auf uns nehmen. Alles geschieht nach dem Grade ihres Gehorsams. Und so werden wir ihnen auch die qualvollsten Geheimnisse ihres Gewissens entreißen und sie vor der Qual der freien eigenen Entscheidung befreien…. –


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Diesen genialen Monolog zwischen dem Großinquisitor und Christus untermauert in eindeutiger Weise meine Ausführungen zum Thema Suizid in unserer Gesellschaft und gibt mögliche Antworten auf viele noch ungeklärte Fragen, die für den Gepeinigten zur unerträglichen Qual sich verfestigen und vertiefen und ebenso bekräftigt das Gespräch der beiden meine immer wieder aufgestellte These, dass die Medizin und ihre Repräsentanten einer Religionsgemeinschaft gleichen, die ebenso, wie die römisch – katholische Kirche und andere Glaubensrichtungen ausschließlich mit dem Geheimnis, dem Wunder und der Autorität jongliert und spielt, auf Kosten der ganzen Menschheit. Und explizit mein Hausarzt bediente sich dieser Mittel, um im Nimbus des Schweigens seine Autorität und Scheinmacht noch weiter zu erhöhen und sich neben Gott zu setzen in der Hoffnung, dass er die schwarzen und finsteren Flecken und großflächigen dunklen Muster auf seinem scheinbar weißen Kittel nicht bemerke, die ihm der Teufel für seinen Größenwahn auf den Latz knallte, ohne dass es dem Arzt bewusst wäre, da er nur unentwegt um seinen eigenen Nabel kreist in tiefsinniger Selbstbespiegelung und Hochachtung vor sich selbst. Um desweiteren sein Opfer, das um seiner Gesundheit willen ihn um Hilfe bat, noch übler zuzurichten und körperlich- seelisch zu verstümmeln und wenn es dann die „Selbstvernichtung dem Verbleiben auf der Erde“ vorzieht, nicht, weil es keinen Zwecke mehr zu leben sieht, sondern wegen unerträglicher Qualen, es dann abermals in die Hölle zu stoßen und anzuklagen, um es halbtot auf dem Boden liegen zu lassen und ihm noch barbarisch mit auf den „Weg“ zu geben, „Christus würde ihn nicht empfangen“, sollte er selber sein Leben beenden – um schlussendlich selber zu entfliehen, um die eigene Haut zu retten. Suizid bedeutet im weitesten Sinne: aufgeben. Einen Menschen, wenn man ihn zerstört hat, aufzugeben, bedeutet im doppelten Sinne Suizid, Freitod, den eigenen und den seines einstigen Schutzbefohlenen. Ist das im tiefsten Sinne christlich? Schließend küsst Christus den Großinquisitor auf seine greisen und welken Lippen und verlässt schweigend den Kerker, obgleich er am folgenden Tag auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollte. – -------------------------------------------------------------------------------------


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„Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein. “ von Johann Wolfgang von Goethe

Das Übel erkennen heißt schon, ihm teilweise abhelfen. Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck

Deutschland war damals in 360 Einzelstaaten aufgeteilt, nach dem Wiener Kongress wurde das Reich in größere Einheiten aufgeteilt. Es sollte eine goldene Zukunft entstehen.


85 Die USA war nach Bürgerkriegen war so verschuldet: 1871. USA Company, Geburtsurkunde mit Registriernummer und Bank of England sind sie angehörig.

Missbrauch. 1707 Schottland und England zu Großbritannien wurde. GB und kath. Welt. 360 Einzelstaaten war damals dt. aufgeteilt. 1815. nach Wiener Kongress größere Einheiten. Biedermeier. Geheimpolizei. Jede Freiheit im Keim zu ersticken. Dt. zu mehr Freiheit, zur Geschlossenheit Einigkeit. Bismark: legte sich mit dem Papst an. Geistliche gingen in den Knast. Kulturkampf. Patt zwischen Papst und Bismark Kompromisse. Erst in der Regierungszeit des Kaisers Wilhelm II kam es zum Bürgerlichen Gesetzbuch von 1897 Juristisch in Dt. zementiert eine Abkehr vom kanonischen Recht, vom römischen Recht, vom päpstlichen Recht. In Deutschland begann das Menschsein mit der Geburt. Paragraph I BGB Arbeitsgemeinschaft staatliche Selbstverwaltung wird in Verbindung mit dem Paragraphen 677 eine natürliche Person daraus. Krasser Widerspruch zum Bürgerlichen Gesetzbuch Großbritanniens, USA und der katholischen Welt praktiziert wurde: cestui que vie- wir sind für tot erklärt Bismark wollte ihnen Salz in die Suppe gießen. Dann wurde der erste Weltkrieg inszeniert und die Flagge wurde umgedreht, die Zukunft sollte nicht golden werden. Mit der Weimarer Verfassung kam der Artikel 137. "Jede Religionsgemeinschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbstständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetztes. Sie verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde." Damit ist das, was Bismark durch den Kulturkampf und das Bürgerliche Gesetzbuch ins Leben rief, revidiert worden. Dann wurden wieder Leben zum Lehen. Zweiter Weltkrieg inszeniert und dann wurde von den Alliierten dem Land ein Grundgesetz gegeben. Artikel 140. Haagerlandkriegsordnung Das Vereinigte Königreich ist Gründungsmitglied der NATO sowie der Vereinten Nationen. Es ist Atommacht, ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates und einer der G7-Staaten. Heinrich VIII. war der erste englische König mit einer Renaissanceausbildung, er sprach mehrere Sprachen, verfasste Gedichte, komponierte Musik und zeigte großes Interesse an religiösen Themen.


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Heinrich VIII. war der erste englische König mit einer Renaissanceausbildung, er sprach mehrere Sprachen, verfasste Gedichte, komponierte Musik und zeigte großes Interesse an religiösen Themen. "Wenn man das macht, arbeitet man fürs System. Wenn man die ganze Zeit über Probleme redet und keine Antwort weiß, ist man selbst Teil des Problems." Diese Machtansprüche führen soweit, dass Globalisierung ist Amerikanisierung Alkaida wurde von den USA geboren. In Syrien Isis geboren. 1-2 Stunden im sicheren Luftraum haben sich die Flugzeuge aufgehalten Busch hat sich geweigert, Untersuchungen durchzuführen Substanz der vereinigten Staaten geht so was. "Sollten durch die für den deutschen Bundesstaat aufgrund des Entwurfs vom 26. Mai 1849 festzustellende Verfassung Abänderung der gegenwärtigen Verfassung nötig werden, so wird der König dieselben anordnen und diese Anordnungen den Kammern bei ihrer nächsten Versammlung mitteilen" Heutschi und Soubiro Jeder ist seines Glückes Schmied? "Ich sage Euch, wir haben gar keine Bundesregierung, wir haben, - Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen, Nichtregierungsorganisation in Deutschland. Das ist das, was hier ist." S. Gabriel Die wollen aus der Täuschung im Rechtsverkehr raus, es ist ihm nicht rausgerutscht. Du hast mich zum nachdenken gebracht

Jeder Mensch, jeder Deutsche kann mit einer psychiatrischen Diagnose für immer ausgeschaltet und vernichtet werden, denn seitdem im Jahr 1994 das DSM IV das Licht der Welt erblickte, stieg auch der Verkauf von psychiatrischen Drogen. Wem diese Das Portraitieren, also das Zeichnen von Gesichtern ist deswegen eine sehr gute Schulung hinsichtlich Präzision und Korrektheit, weil jeder abweichende Strich die Wahrheit, oder die Täuschung herausbringen


87 wĂźrde dergestalt, dass der betreffende Mensch dann einfach nicht erkennbar ist. Jeder Strich muss an der richtigen Stelle sein und wenn das Auge nur wenige Millimeter verschoben ist, kann sich der ganze Ausdruck verzerren.

Kapitel: Main Control – Gedanken und Bewusstseinskontrolle weltweit Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie. Georg Christoph Lichtenberg


88 Nun versuchte ich auf meine dritte Fragestellung ein Licht zu werfen, welche Impulse im Staat und über seine Grenzen hinaus bestrebt sind, das Menschsein und sein Recht auf Unversehrtheit im KörperlichSeelisch- Geistigen zu unterhöhlen und die Wurzeln zu durchtrennen, die ihn vom lebensrettenden Wasser abschneidet. Ich habe in der Spiegelung zu meinem Leben, wie ich es ansatzweise schon darzustellen versuchte einen Versuch gewagt, eine andere, wohl wahrhaftigere Perspektive auf den Flugzeugabsturz zu werfen, der eine andere Richtung weist. Um diese Einführung zu untermauern möchte ich einen Bericht hier einfügen, der das beschriebenen und selbst erlebte bestätigt: „Kriegsführung durch Mikrowellenbestrahlung“ | 07.07.2013 | klagemauer.tv: „In einem Interview eröffnet der ehemalige britische Militärgeheimdienstagend Barrie Trower erschreckende Fakten zur militärischen Mikrowellen Kriegsführung. Diese perfekten Waffen ermöglichen ein unsichtbares, lautloses, geruchloses und gezieltes Aus -dem -Weg -Räumen von unliebsamen Zeitgenossen und oder ganze Völkermorde. Friedliche USA kritische Demonstranten, die von einer amerikanischen Basis mit Mikrowellen bestrahlt wurden, wiesen eine erhöhte Rate von Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen und Krebstumoren auf. Je nach Pulsfrequenz der Strahlung neigten sie sogar zu Selbstmord. Polizeioffiziere berichten über ihre Persönlichkeitsveränderungen und die große Aggressivitätszunahme unter Polizisten gegenüber der Bevölkerung. Im Zusammenhang mit dem neuen Kommunikationsfunksystem TETRA. Von britischen Spezial Forces, die einsatzgebunden ein ähnliches Kommunikationssystem tragen, wurde bekannt, dass Männer eigene Frauen und Kinder verprügelten, zum Teil mit Todesfolgen. Verschiedene Arten von implantieren RFID Chips werden entweder zur Ortung einer Person, oder zur Steuerung von Personen eingesetzt, durch ein integriertes chemisches Präparat, das durch gezielte Bestrahlung freigesetzt wird und Drüsen im Gehirn stimuliert. Sogar das Erzeugen von real wahrnehmbaren Stimmen ist damit möglich. Inaktive Viren und Bakterienkombinationen können auf den Boden eines Landstrichs heimlich eingeschleppt und mittels HAARP- Technologie überkontinental wieder zum Leben erweckt werden. So können praktisch über Nacht Seuchen ausgelöst und ganze Nationen ausgelöscht werden. Auch die flächendeckende Kommunikation via Handy entstammt den Forschungen des Militärs und sei Verursacher epidemisch ansteigender Krebstumore, Leukämiehäufungen...“ (ADHS bei Kindern). „Allein China verzeichne einen 3000 Prozentigen Anstieg von Drüsenkrebs, aber auch die Zahl der Augen und Gehirntumore steigt. Trower ist überzeugt: Die Mikrowellenkriegsführung sei ein weltweiter Genozid, der mehr Tote fordert, als der weltweite Terror über alle Zeiten zusammengenommen.“


89 Im Jahr 1974, meinem Geburtsjahr, als ich mich entschloss, diesen Erdenplan im Zeichen der Jungfrau zu betreten, verfasste die amerikanische Regierung folgendes, das all dem Aufgeführten wiederum einen wohl endgültigen Wahrheitscharakter verleiht:

Gedanken - und Bewusstseinskontrolle Nichts ist wie es scheint. Wer die Gefahr nicht kennt, kann sie auch nicht erkennen. "Der Mensch hat nicht das Recht, seinen eigenen Geistesverstand zu entwickeln. Diese Art der liberalen Ausrichtung hat eine zu große Anziehungskraft. Wir müssen das Gehirn elektrisch steuern. Eines Tages werden Armeen und Generäle durch elektrische Stimulation des Gehirns gesteuert werden. (erinnert an das Armageddon der Apokalypse) Geist - Manipulator der US - Regierung, Dr. Jose Delgado, Kongresstonband, Nr. 262e, Vol. 118 , 1974 Es geht, um meine dritte Frage ansatzweise zu beantworten, um Mikrowellen zur Zerstörung der menschlichen Freiheit, des menschlichen Geistes und seiner eigenen Einwirkung und Entfaltung, auch Kraft des positiven Denkens, auf sein Leben, seinen Organismus und seine Seele, es geht um Main Controll, sprich Gedankenkontrolle.

Henning Witte ist ein Rechtsanwalt, der in der Estonia Schiffskatastrophe über 20 Jahre ermittelte, um nach langen Recherchen zu der klaren Erkenntnis zu kommen, dass der Untergang der Fähre kein Unfall war, sondern von Geheimdiensten verursacht wurde. Das damalige Unglück zeigte eine ähnliche Vorgehensweise, wie wir es knapp 21 Jahre später in dem Flugzeugunglück erlebten. Die Maierwerft wurde schon damals von einigen Seiten, auch Karl Bild, als Schuldigen angeklagt, noch ehe die Untersuchungsergebnisse vorlagen. Karl stand dagegen unter Verdacht, ein Agent der CIA zu sein. Und dieses Verhalten, in vehementer Weise (unschuldige), also oftmals nur vermeintlich Schuldige zu finden, sie anzuklagen, noch ehe alle Fakten zusammengetragen wurden, ist symptomatisch für ein eignes schuldiges Verhalten, vom eigentlichen Geschehen, sprich den Geheimdiensten abzulenken. Um vielmehr lautstark schon nach wenigen Minuten zu verkünden, dass es keine Sicherheitshinweise auf einen Terroranschlag gäbe. Natürlich nicht, wenn dieser aus den eigenen Reihen kommt… Dies teilten die deutschen Wirtschaftsnachrichten mit, die kürzlich vom schwedischen Mediendrachen Bonnier aufgekauft wurde. (…)“ Keine Mediengruppe lügt so gedruckt seit über 80 Jahren“, äußert sich Witte. Seit seiner Gründung durch den Hitler General Reinhard Gehlen, steht der BND unter dem „Schutzmantel“ der CIA.


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Henning Witte ist ein in Schweden lebender promovierter Rechtsanwalt. Er geht davon aus, dass das Flugzeug und der Co Pilot der „Main Control“ unterstellt war, die ihn absichtlich manipulierten, um einen Rachefeldzug gegen Deutschland und Frankreich zu entfachen, weil sie sich im Konflikt der Ukraine ausgeschlossen fühlten. „In der Ukraine Politik ist eine noch nie dagewesene Trennung Europas von der Vorherrschaft der USA deutlich geworden“ (Auch in der Finanzpolitik). Er folgert unter anderem, dass Lubnitz nicht bis zuletzt ruhig geatmet hätte, wenn es seine Absicht gewesen wäre, 150 Menschen mit in den Tod zu reißen, er sei im Fliegerverein gewesen und bei Kollegen und Freunden sehr beliebt und geschätzt. Eine Depression erkläre seines Erachtens kein menschenverachtenden Verhalten, - wie ich es auch erlebe. Denn Depressionen haben viele, wie er erklärt und „dieses Argument würde nur Dummköpfe überzeugen“. Für ihn liegt die Wahrheit auf der Hand: Lubnitz habe sich lange Zeit in den USA aufgehalten und entweder sei ihm dort ein Chip implantiert worden, oder, falls er in der Psychiatrie gewesen ist, sei er dort in irgendeiner Weise manipuliert worden, denn die Psychiatrie sei „eine Tarnkappe für unerlaubte Menschenversuche.“ (!!!) Bekannt sei auch, dass die USA in der Lage sei, Flugzeuge elektronisch zu kapern und fern zu steuern, auch wäre es möglich, ferngesteuert die Türe zum Cockpit zu verriegeln. „Im Estonia Fall hat sich herausgestellt, dass die Fähre fremdgesteuert wurde und der Notruf durch Störsender blockiert war, sonst hätten mehr Menschen aus dem kalten Wasser gerettet werden können,“ so Witte. Auch sei den französischen Justizbehörden nicht zu trauen, sagt er weiter, denn sie seien ebenfalls von der CIA kontrolliert, das habe er auch in der Astonia Katastrophe erfahren müssen, (…) „die Klage hatte ich im Sept.1996 in Paris eingereicht und der Prozess ist noch in der ersten Instanz ohne dass es einen einzigen Prozess gegeben hätte…“ Auch er spricht von den Mikrowellen, die mühelos durch den Erdball gehen und verheerende Verwüstungen anrichten. Seines Erachtens wurde der Co-Pilot durch „Main Control“ gezwungen, das Flugzeug gegen den Felsen fliegen zu lassen und das würde auch meinen Eindruck der undifferenzierten, der voreiligen Verurteilungen des vermeintlich „Schuldigen“ durch die Medien erklären, die sich gegenseitig fast überschlugen und zu immer neuen Dimensionen der Widersprüche durchdrangen, wie ich es auch in meinem eigenen Prozess gegen die Menschenrechtsverletzungen und Misshandlungen in der Psychiatrie erlebte….

Kapitel: Lügenpresse oder der Staatsanwaltschaft eines in die Fresse


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Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heißt, einen Flecken durch ein Loch zu ersetzen. Aristoteles Die zweite Frage stellt sich, wie es in einer Gesellschaft von angeblich denkenden Menschen und ausgebildeten „Experten“ zu einer solchen fahrlässigen und fehlerhaften Informationsübertragung kommen kann, wie wir es in der Flugzeugkatastrophe von 2015 erleben müssen, vorschnell ein feststehendes Ergebnis zu präsentierten. Zu einer Zeit, als man noch nicht einmal den Flightrecorder gefunden hatte, wurde schon der vermeintlich Schuldige an den Pranger gestellt und gesteinigt, um schließlich, nach dem Auffinden des Gerätes zu behaupten, es haben die Chips noch gefehlt doch haben sich nach Auffinden der Chips und deren Auswertung alle davor voreiligen Anschuldigungen bestätigt… Natürlich, es musste ja auch bestätigt werden, um glaubwürdig zu bleiben, selbst wenn es andere Ergebnisse gegeben hätte. Sogenannte Fachleute, die sich wirklich und wahrhaftig mit der Materie befassen gaben an, dass es nicht sein könne, dass diese Chips gefehlt haben, wie behauptet wurde und der vorliegende BEA Bericht zeigt deutliche Spuren der Verdrehungen und Verleugnungen des tatsächlichen Sachverhalts. Unter welchem Diktat fungiert und operiert die Presse, die Staatsanwaltschaft? Welcher Fremd – und Fernsteuerung ist sie ausgesetzt, um derlei „Irrungen und Wirrungen“ zu erzeugen, um damit den Leser zu ermüden, entmündigen und in dieser Weise absichtlich oder unabsichtlich fahrlässig falsche Spuren zu verfolgen und verfolgen zu lassen, um mögliche neue Gesetze zu veranlassen zu unserer vermeintlichen „Sicherheit“? – Darüber habe ich ja bereits schon geschrieben, dass die Presse von den Geheimdiensten der CIA diktiert wird, dass Journalisten nur schreiben dürfen, was sie vorgebeben. Der Bure Nicolaas van Rensburg, geboren 1864, war ein Seher. Alle seine Prophezeiungen sind eingetroffen, einschließlich des ersten und zweiten Weltkriegs. Weil seine Trefferquote fast hundert Prozent betrug, bat er seine Tochter, seine Visionen aufzuschreiben. Besonders viel hat er über den 3. Weltkrieg gesehen und die Stellung Deutschlands in dieser zukünftigen, erschütternden Entwicklung. Für sehr interessant in dem aufgeführten Zusammenhang halte ich folgende Weissagung und ich halte ihr Eintreten ebenfalls für eine der größten Verbrechen, denn es sorgt für berechtigtes Misstrauen und Desorientierung: „Die Medien verbreiten absichtlich Desinformationen, die Kerzen der Informationen wurden ausgelöscht. Es ist an der Zeit die Lügen der Massenmedien aufzudecken und diese ins Bewusstsein der betrogenen Völker zu bringen und die Lügen der Massenmedien wiegen schwer. Die einseitige Berichterstattung der Main stream Medien über die Demonstranten in der Ukraine sorgt erneut für Zusendungen und Hilferufe an die Medienklagemauer…“


92 Ich werde hier einige eindeutige Lügen und Betrügereien Schritt für Schritt aufdecken und entlarven, die sich gerade in der Handhabung mit dem Flugzeugabsturz 2015 offenbaren. Christian Heinz Schubardt: „Die Öffentlichkeit hat natürlich das Recht informiert zu werden. Die Vertreter der Medien haben jedoch auch die Pflicht, umfassend zu recherchieren und sich zu versichern, dass die Veröffentlichungen der Wahrheit entsprechen.“ Die dritte Frage stellt sich nach möglichem Fremdverschulden außerhalb des deutschen und europäischen Staates, das über allem Versagen der Einzelperson, des Gesamtorganismus Ärzte, Pharmaindustrie, Lufthansa, Justiz, interner Politik und Co- Piloten steht? Auch auf diese Frage finden sich denkbare plausible Antworten und ihre Erkenntnis ist bitternötig, weil sie unseren gesamten Planten unsichtbar zu unterhöhlen gedenkt, und nicht einmal Halt bei Kindern, Pflanzen und Tieren macht, sondern zu den

Wurzeln alles Menschseins durchdringen. Auch dafür gibt es

wissenschaftlich haltbare Fakten, Beweise und Tatsachen und ich werde sie nach und nach zu entschlüsseln und entschleiern versuchen. Machtlosigkeit, Ohnmacht, Vergewaltigung des eigenen Willens, der inneren und äußeren Freiheit nenne ich die Antwort auf die drei hier vorangestellten Fragen, der Wurzeln der Unterhöhlungen und Untergrabung der Menschenrechte, die erst aus der Ohnmacht führen werden, wenn das Wissen, die Kenntnis und Erkenntnis in das Bewusstsein der Menschen dringt. Das Wissen um diese Zerstörungsimpulse aus verschiedenen Richtungen, die auf Lüge, Verrat, Vernichtung und Betrug basieren, und nur zum äußeren Schein der Sicherheit und Wohle der Menschheit. Es ist bitter notwendig, aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen und im Kollektiv derlei Impulse zu boykottieren, um sie letztendlich zu vernichten, aufzuwachen ehe es gänzlich zu spät ist auch und gerade für die nachfolgenden Generationen – unsere Kinder. Denn wir haben im Grundgesetz den Artikel 20, der den Widerstand gegen derlei Ordnungszerstörungen erlaubt, ja sogar fordert. Ein einzelner Mensch ist in diesem Kampf dem Tode geweiht. Sein Lebensflugzeug wird ebenso absichtlich in den Tod gesteuert, wie unser Passagierflugzeug mit 150 Fluggästen, allerdings kommt dieser Mutwille wahrscheinlich aus einer anderen Richtung, als sie uns durch die Presse in diffuser Weise dargelegt wurde, doch sicher nicht durch die einzige und ausschließliche Schuld des Copiloten, wenn ihn überhaupt Schuld trifft.


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Kapitel: Physikalische Ungereimtheiten des Flugzeugabsturzes und möglicher Gegenbeweis Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. Curt Goetz Um mich den Medien, der Informationsübertragung, dem ganzen Informationsgestrüpp und Dickicht der Presse nochmals intensiver zuzuwenden, gerade während des Absturzes der Lufthansa, irritierten und verwirrten mich einige physikalische Verirrungen, an denen ich im Grunde schon unmittelbar nach dem Absturz erwachte. Ich versuchte sie weiter zu erforschen, um sie versteckt und doch für den Prüfenden offenkundig im BEA Bericht in kongruenter Weise mit meiner Einsicht bestätigt zu finden. Es ist die Tatsache, dass angeblich der eine Flugschreiber verbrannt unter 30 Zentimeter Schutt gefunden wurde, der andere nur verbeult und in seiner Originalfarbe unversehrt. – Aufgrund der physikalischen Unstimmigkeiten habe ich mich auf die Suche begeben und durfte in einem Interview vom 28. April 2015 des Alpenparlaments mit dem Piloten, Physiker und Autor Peter Heisenko mein Misstrauen gegenüber den Aussagen der Medien bestätigt finden, in dem er diese physikalischen Ungereimtheiten verständlicher werden lässt durch seinen klaren, differenzierten, wissenden und doch bescheidenen Sachverstand. Er bestätigte, dass diese Voice - und Flightrecorder sehr stabile Geräte sind, aber natürlich durch einen solchen Aufprall des Flugzeuges im spitzen Winkel an dem Felsen einem Drehimpuls und somit extremen zerstörerischen Kräften mit ausgesetzt waren, sodass die schützende Knautschzone im Flugzeug keinen Schutz mehr bot. Es stelle sich jedoch die Frage, warum der eine Recorder noch seine Originalfarbe besaß, der andere dagegen vollständig verkohlt war, wenn es nicht gebrannt haben kann? Warum aber kann es nicht gebrannt haben - und das wurde auch bestätigt, weil kein Feuer gesehen wurde? Warum zeigt er Brandspuren, auch noch, nachdem er unter 30 Zentimeter Schutt gefunden wurde und angeblich den Chip verloren hatte? Mit circa 700 km/h knallte die Maschine im spitzen Winkel gegen den Felsen und war einem starken Drehimpuls ausgesetzt. All dies ist physikalisch logisch und schlüssig. Nach den Newtschen Gesetze der Beharrung von Massen beim Aufprall sind die Tanks geplatzt und der Sprit bewegte sich zunächst in etwa derselben Geschwindigkeit weiter vorwärts. Mag sich die Geschwindigkeit auch sehr verringert haben, Fakt ist, Kerosin verbrennt nicht so leicht und wenn es unter atmosphärischen Bedingungen brennt, können es maximal 20 Meter in der Sekunde sein, also 80 km/h. Der Sprit hat sich vom Aufschlagspunkt in einer Geschwindigkeit von 300 km/h weg bewegt, konnte sich definitiv nicht entzünden, weil die Flammen hinter dem wegfliegenden Kerosin nicht hinterherkommen,


94 selbst wenn es sich entzündet haben sollte am Ort des Aufschlags des Flugzeuges gegen den Felsen: Kerosin verdampft. Es hat nicht gebrannt und unter 30 cm Schutt gibt es kein Feuer mehr. – Ungereimtheiten über Unwahrheiten in der Informationsübertragung der Medien und kaum ein Mensch merkt sie, weil die Verwirrungsstrategien offenbar sehr gute Wirkung zeigten. – „Die BEA ist die französische Behörde für zivile Luftfahrt-Sicherheitsuntersuchung. Das alleinige Ziel ihrer Untersuchungen ist die Verbesserung der Sicherheit in der Luftfahrt und dient nicht der Feststellung des Verschuldens, oder der Haftung. Die Untersuchungen der BEA sind unabhängig, und eigenständig. Sie werden durchgeführt ohne Beeinflussung von jeglichen gesetzlichen oder administrativen Verfahren zur Ermittlung von Verschulden oder Haftung.“ Im Gegensatz zu den Medien versucht diese Unfallbehörde nicht mit Schuldzuweisungen um sich zu werfen, sondern akribisch die Ursache zu ermitteln für ihre Sicherheitsherausgaben. Es erscheint mir notwendig, den Bericht genau zu lesen und zu interpretieren, mit analytischem, detektivischem und hellsichtigem Verstand, um zu wissen, dass die BEA tatsächlich versucht, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, ohne sich der Lügen, des Betruges und der Täuschungen hinzugeben, dass aber deutliche Signale ausgesendet werden dahingehend, niemandem zu beschuldigen und doch mitzuteilen: Wer Ohren hat, der höre! Wer Augen hat, der lese, wer denken kann, der verstehe! Aus der Prophezeiung des Hellseher von Rensburg: „Europa steht nun auch unter einer Regierung, - obwohl sie nach außen gut dasteht, ist sie teuflisch und korrupt.“Auszug aus dem BEA Bericht: (…) Am Nachmittag des 24. März reiste ein Team von sieben Untersuchern der BEA zur Unfallstelle. Am folgenden Tag hatten die Sicherheitsuntersucher in Absprache mit den verantwortlichen Behörden der juristischen Untersuchung, durch Hubschrauber-Transport, der von der Gendarmerie zur Verfügung gestellt wurde, Zugang zur Unfallstelle.(???) Ich habe auf diesen Tatbestand im weiteren Verlauf auch der Medienverirrungen ausführlicher Bezug genommen. Wichtig erscheint mir hier nur die ebenfalls wohl absichtlich im Unklaren gehaltene Information aus dem Zwischenbericht der BEA, die mit dem Abschlussbericht vom 13. März 2016 mit nahezu demselben Wortlaut übereinstimmt, die nur eigene Interpretationsmöglichkeiten zulässt, dass offenbar die BEA am Absturztag zwar Vorort gewesen sei, jedenfalls keinen Zugang zum unmittelbaren Unfallgeschehen erhielt. Aus unerklärlichen Gründen bekam sie erst am folgenden Tag Zugang zum Geschehen.


95 Ich schrieb daraufhin der BFU folgenden Brief, um zum einen die Störung in Antalya bekannt zu geben, zum anderen gezielte Fragen zu stellen hinsichtlich der Berichterstattung der BEA: Fragen zum BEA Bericht vom 13. März 2016, des im März 2015 erfolgten Flugzeugabsturzes: Hinsichtlich des Berichtes der BEA gibt es einige Unklarheiten, die auch in der schriftlichen Vermittlung in der Schwebe gehalten werden und es der Kunst bedarf, zwischen den Zeilen zu lesen. Schon vor einem Jahr stolperte ich im Zwischenbericht über diese Puzzelteile, aber vielleicht können Sie mir diesbezüglich weiterhelfen: Christian - Heinz Schubardt schreibt mehrfach davon, dass die BEA und BFU in diesem Fall für die Länder Deutschland und Frankreich, die „Untersuchung einleiten“, was aussagt, dass sie auch den ersten Zugang zur Unfallstelle erhält und die Flugschreiber bergen und auswerten kann. Im Bericht der BEA steht geschrieben, dass die BEA am selben Tag Vorort war, jedoch erst am folgenden Tag mit Hubschraubern die Unfallstelle betrat, um von den Justizbehörden den „versiegelten“ CVR zu erhalten, um fast im selben Atemzug von einem „Akt des unrechtmäßigen Eingriffs“ zu sprechen oder zu schreiben. §7 Unterrichtung anderer Behörden „Begründen im Verlauf der Untersuchung ermittelte Tatsachen die Annahme, dass eine strafbare Handlung vorliegt, die im Zusammenhang mit dem Unfall oder der schweren Störung beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge steht, oder die von erheblicher Bedeutung ist, unterrichtet die Bundesstelle die für die Luftsicherheit zuständige Behörde und die zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Sie kann zu diesem Zweck auch personenbezogene Daten übermitteln…“ (…) §10 Einleitung der Untersuchung Im Einzelfall bestimmt die Bundestelle einen Untersuchungsführer der die Untersuchung leitet.“ (…) „Wenn Zweifel vorliegen, oder um die Sicherheit von Beweismitteln zu gewährleisten, können Vertreter der Strafverfolgungsbehörden ggf. den Transport der Flugdatenschreiber oder anderer Unterlagen und Teile begleiten.“ (…) „Aus all diesen Gründen sollte nur den Personen Zutritt zu einer Unfallstelle gestattet werden, die über eine entsprechende Ausbildung sowie geeignete Schutzbegleitung verfügen und diese dort auch tragen. In der Regel ist es die Feuerwehr, die darüber entscheidet, ob und wann ein Wrack oder eine Unfallstelle betreten werden kann.“ Wie kommt es, dass gerade die Justizbehörden nahezu unmittelbar nach dem Absturz gleich Vorort waren, als haben sie das Flugzeug aus der Ferne gerochen und hellsichtig vermutet, es könnte gleich abstürzen, um schon am folgenden Tag den „versiegelten CVR“, den sie wohl zuerst auswerteten, oder möglicherweise selber manipulierten, der BEA zukommen zu lassen, wenn weiter bei Schubardt geschrieben steht: (…) „Durch einen Brand können die Wrackteile so heiß sein, dass allein dadurch eine schnelle Bergung ausgeschlossen ist.“ Angeblich war der FDR unter 30 cm Schutt und Asche gefunden worden, angeblich


96 „verbrannt“ wenn es noch angeblicher keinen Brand gegeben hat. Angeblich war die Kennung nicht mehr vorhanden, somit eine genaue Zuordnung ausgeschlossen. Von welchem „Akt des unrechtmäßigen Eingriffs“ spricht nun also die BEA gleich einen Tag später? Wir wissen auch aus dem Nachstellen der Cockpitgeräusche in Hamburg, dass ausschließlich durch die Auswertung des CVRs noch keine Rückschlüsse auf eine mögliche Beweisführung eines „unrechtmäßigen Eingriffs“ von Seiten des Piloten erbracht werden können, ohne den FDR, der ja erst am 2. April gefunden wurde, - auch wenn die BEA von „vier Tagen später“ schrieb (?), das wäre der 28.März gewesen - alles Ungereimtheiten - und weiterer Fakten. Von welchem „Akt des unrechtmäßigen Eingriffs“ wird hier also gesprochen, wenn man auch den Satz aus der Frankfurter Allgemeinen näher unter die Lupe nimmt: (…)“Die Recherchen der Unfalluntersuchung werden in Deutschland unabhängig geführt und klar getrennt von möglichen juristischen Verfahren, die sich aus fahrlässigem Verhalten oder gar Vorsatz ergeben können.“ Worauf bezieht sich der Relativsatz? Auf die juristischen Verfahren? Was liegt hier vor? Sind wir der zunehmenden „Infantilisierung“ unserer Gesellschaft auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, dass sie derlei Aussagen und Medienübertragungen kommentarlos, vor allem kopflos hinnimmt, um möglicherweise im Kollektiv die falschen Verbrecher anzuklagen, auch über den Tod hinaus? Weiter in meinem Schreiben an die BFU: Wie kann von diesem unrechtmäßigen Eingriff also gesprochen werden, wenn der zweite Flugschreiber vollkommen verbrannt unter 30cm Schutt gefunden wurde, wenn es nach dem physikalischen Gesetzt der Beharrung (Fluggeschwindigkeit des Kerosin durch geplatzte Tanks) nicht gebrannt haben kann und definitiv nicht gebrannt hat, wie es auch die BEA bestätigte und wie es in den Medien bestätigt wurde? Wie ist es möglich, dass die Kennung, die Nummer des Gerätes nicht mehr vorhanden war, die doch normalerweise mindestens eingraviert ist für derlei Schadensfälle? Wer hat nun unrechtmäßig eingegriffen? Die letzte Frage bezieht sich auf die Gewebeuntersuchung des Co Piloten. Ich habe Erfahrungen mit Psychopharmaka und den Wirkmechanismus gesammelt durch Verwandte und Freunde, gerade mit Tavor und Mirtazapin: In den Nebenwirkungen von Mirtazapin steht explizit, dass sich in den ersten Wochen der Einnahme Suizidalität und Selbstmorde gerade bei „jungen Erwachsenen bis 27 Jahren“ drastisch erhöhen können, das nebenbei bemerkt. Das hätte einem Mediziner mit oder ohne Schweigepflicht deutlich sein müssen. Offenbar hatte der Co Pilot beide Medikamente eingenommen. Tavor gehört in die Gruppe der Benzodiazepine. Bei einer Nicht- Abhängigkeit tritt die Wirkung nahezu unmittelbar nach der Einnahme


97 ein. Während die Substanz bei einer Abhängigkeit den Menschen eher munter und aktiv werden lässt, wird ein Patient bei einer (noch) nicht Abhängigkeit nach kurzer Zeit schläfrig und müde. Die Frage stellt sich, wann der Co- Pilot die Substanzen eingenommen hat, denn vor 9.30h hätte der Pilot sicherlich eine Wesensveränderung bemerkt und die Toilette nicht aufgesucht. Hat er die Substanzen nach 9.30h eingenommen, stellt sich auch die Frage, inwieweit sein Handeln dann noch in einem „normalen“ Zustand und deswegen absichtlich erfolgte, denn wir wissen, dass er kurz vor dem Aufprall gegen 9.41h nochmals versuchte, den Steuerhebel in eine andere Richtung zu bewegen, als wollte er das anstehende Unglück nochmals abwenden. – Warum wird „ein Eingriff von außen“ ausgeschlossen, wenn wir uns die Astonia Katastrophe vor Augen führen, in der bewiesenermaßen ein Eingriff „von außen“ dazu führte, dass die Kabinentüren nicht mehr geöffnet werden konnten, weil der Notruf durch Störsender blockiert war?! Eine Minute und dreiunddreißig Sekunden vor dem Aufschlag, zeichnete der FDR eine Steuereingabe von ca. 30 Sekunden am rechten Side stick auf, die nicht stark genug war, den Autopiloten auszuschalten. Wir wissen nicht in welche Richtung?! Wenn er ihn nur gerade nach hinten bewegt hätte, wäre er noch bei Bewusstsein gewesen und hätte absichtlich eingegriffen (wie Sie ja selber wissen), um den Absturz zu verhindern. Nach vorne oder links wäre er wohl eine Kurve geflogen und es wäre kein Versuch gewesen, das Unglück abzuwenden. Auch die Tatsache, dass diese Manipulation viel zu schwach ausgeführt wurde zeigt, dass der Co Pilot wohl schon auf dem Weg war, sein Bewusstsein zu verlieren. Aber all diese genauen Analysen explizit dieser Flugzeugkatastrophe wurden im Bericht ausgespart. Aus BEA Bericht: (…) „Die folgenden Angaben basieren auf den Flugdatenschreibern und den Aufzeichnungen des Funkverkehrs…“ Meine Notizen dazu: Der Ursprung der Daten wurde anfangs erwähnt, es gibt keinen anderen Ursprung für Datenaufzeichnungen als diese beiden Geräte. Warum musste dieses unwichtige Detail nochmals erwähnt werden, indess ein anderes nachfolgend in meinen Analysen weggelassen wurde? Ferner wurde schon anfangs von einem unrechtmäßigen Eingriff am 25. März 15 gesprochen, nach der Auswertung ausschließlich des CVRs, ohne die Daten des FDRs, der ohnehin erst am 2. April 15 gefunden wurde. Dabei benötigt man für die umfassende Beurteilung des Flugzeugabsturzes die Aufzeichnungen sowohl des CVRs, als auch des FDRs. Da aber vor dem Fund des FDR, weil dieser ja nicht erwähnt wurde, der „unrechtmäßige Eingriff“ stattgefunden hat, kann man davon ausgehen, dass diese Bemerkung deshalb erwähnt wurde, um zu zeigen, dass sie nur statistikhalber aufgeführt wurde, aber ebenfalls einem möglichen unrechtmäßigen Eingriff unterliegt... Abschlussbericht BEA (Seite 14) (…) „Um 09:40:56 Uhr wurde eine Master Caution aufgezeichnet; dann um 09:41:00 Uhr wurde eine Master Warning ausgelöst, welche für den Rest des Fluges aktiv blieb.


98 Um 09:41:06 Uhr stoppte die Aufzeichnung des CVR in dem Moment der Kollision mit dem Gelände.“ Notiz: Der Stopp der Aufzeichnung des FDR wurde nicht erwähnt! Dabei müsste er zeitgleich mit dem CVR gestoppt haben beim Aufprall auf den Felsen. Wie dürfen wir diesen „unrechtmäßigen Eingriff“ verstehen, wenn dem FDR auch die Seriennummer abhanden gekommen ist?! Hatte er vor dem Aufprall seinen Geist aufgegeben, oder sehr viel später? Warum wird es nicht erwähnt und seine Datenauswertung nicht in den Bericht eingegeben? Etwas Entscheidendes wurde weggelassen, wann der FDR gestoppt hat und etwas Unwichtiges wurde erwähnt, woher die Daten stammen. "Nachdem die Aufzeichnungen“ (nur des CVR) „ausgelesen wurden, erachtete die BEA es als wahrscheinlich, dass ein Akt des unrechtmäßigen Eingriffs in den Luftverkehr bei dem Unfall eine Rolle spielte." Das würde bedeuten, dass der CVR nicht von der BEA geborgen wurde, sondern vermutlich von den Behörden der juristischen Untersuchung, die ihn „versiegelt“ an die BEA sandten. Was geht hier vor? (…) „Am Nachmittag des 24. März 2015 wurde der CVR gefunden und am folgenden Tag zur BEA transportiert um ausgelesen zu werden. Nachdem die Daten ausgelesen waren, erschien es der BEA als wahrscheinlich, dass ein Akt des unrechtmäßigen Eingriffes an dem Unfall beteiligt war.“ Wie kann es sein, dass die "Behörden der juristischen Untersuchung" vor dem Team der BEA anwesend waren, obwohl die BEA 30 Minuten nach dem Unfall informiert wurde und sofort ein Team losgeschickte, das am Nachmittag am Unfallort eintraf? Der FDR wurde angeblich vier Tage später gefunden und die Daten analysiert. Das stimmt nicht mit dem 2. April überein! Auch hier finden sich einige Irrungen, Wirrungen und Verwirrungen im BEA Bericht. Aber das ist ganz natürlich, wenn versucht wird, möglichst sachlich, ohne Anschuldigungen die vorhandenen Fakten mit den etwaigen Manipulationen zusammenzuführen, die wohl durch den Akt des unrechtmäßigen Eingriffs entstanden sind. – Es tut bitter Not sich seines eigenen Verstandes zu bemächtigen hin zu einer inneren und äußeren Freiheit, um auch Manipulationsprozesse zu durchschauen und ich sage das aus eigener, bitterer Erfahrung, um sich nicht in Sicherheit zu wiegen, dass man selber von derlei grausamer, gewalttätiger und vielleicht sogar mörderischer Einwirkungen verschont und außen vor bleibt. Ein einziger Unfall, eine unbedeutende Krankheit kann jeden Menschen aus seinem gewohnten, scheinbar sicheren Leben und in die Netze einer unsichtbaren Mafia werfen, aus der es kein Entrinnen mehr gibt, keinen Rechtsstaat, kein Menschenrecht. –


99 Nachdem meine Hausärztin nach der durch einen anderen Arzt durchgeführten „Seelenamputation“ die „Nachbehandlung und ihre Folgen“ wieder aufgenommen hatte und einsehen musste, dass meine Gesundheit zerstört sein und bleiben sollte, als ich durch eine Schluckstörung nicht mehr in der Lage war, Flüssigkeit und Nahrung zu mir zu nehmen und auf Flüssigkeitsinfusionen angewiesen war, brach sie unvermittelt den Behandlungsvertrag, praktizierte unterlassene Hilfeleistung und brachte mich damit in schwere Lebensgefahr, die auch bei der Kriminalpolizei als schweres Vergehen dokumentiert waren. Ich stellte ein Jahr später eine Strafanzeige mit dem Resultat, dass ich über ein ganzes weiteres Jahr keine Antwort der Staatsanwaltschaft bekam, bis zum heutigen Tag. Auf dieser Basis wird der Satz: (…)“Die Recherchen der Unfalluntersuchung werden in Deutschland unabhängig geführt und klar getrennt von möglichen juristischen Verfahren, die sich aus fahrlässigem Verhalten oder gar Vorsatz ergeben können“ verständlicher. Gerade für denjenigen, der Ohren hat zu hören und Augen zu sehen, vor allem einen Verstand, der diesen zweideutigen Satz zur Eindeutigkeit zurückführt und damit entlarvt. Vorsätzliches und fahrlässiges Ignorieren schwerer medizinischer und ebenfalls vorsätzlicher und fahrlässiger ausgeführter Straftaten, von Seiten der Justiz, sprich Staatsanwaltschaft, die seinerzeit zu schwerer Lebensgefahr und Laktatazidosen führten, beweisbar und nachweislich. Meine Hausärztin wurde niemals zur Rechenschaft gezogen und das Opfer bleibt im Vakuum, im Nichts, im Nirgendwo, ohne Menschenrecht und Würde. Die Würde des Menschen ist also antastbar, das wissen wir nun und das lehren uns diese Beispiele. Wie sieht es nun also mit dieser wahren inneren Freiheit aus, die von vielen Philosophen, wie auch von David Friedrich Strauß im Grunde zu einer Illusion heruntergestuft wurde. Gibt es eine solche Freiheit überhaupt bis zur letzten Konsequenz? Diese letzte Konsequenz schließt für mich auch die eigentliche Furcht vor der Freiheit mit ein, das Loslassen dieser Furcht, die Dostojewski in seinem Großinquisitor mit erbarmungsloser Klarheit und Dialektik beschreibt. dass die meisten Menschen diese wahrhaft verstandene Freiheit im Grunde eigentlich fürchten und sich darum im Angesicht einer inneren Müdigkeit der vielgestaltigen Probleme und ihrer Schwierigkeit zu den Quellen der Kernfrage, nach einer Mechanisierung der Welt und einer endgültigen und definitiven Ordnung sehnen, einem Gleichmaß der Moral, der Weltanschauung und des Denkens, die ihr jedwede Denkarbeit abnimmt.


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Kapitel: Betrügerischer Gerichtstermin über drei Stunden, zeitgleich mit dem Taifun auf den Philippinen Mit jedem neuen Menschen wird auch ein neues Gewissen geboren und immer wird sich eines besinnen seiner geistigen Pflicht, den alten Kampf aufzunehmen um die unveräußerlichen Rechte der Menschheit und der Menschlichkeit, immer wieder wird ein Castellio aufstehen gegen jeden Calvin Stefan Zweig „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist bloß ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher“ Im Jahre 2011, also fast ein Jahr nach meiner Klinikentlassung, wurde ich vom Gericht angeschrieben, ob eine Betreuung, also ein Vormund im Rahmen meiner neuen Freiheit noch weiterhin als sinnvoll, notwendig und hilfreich erachtet wird, oder ob ich nun soweit stabil sei, meine Formalitäten selber wieder in die Hand zu nehmen und zu regeln. Ich habe bereits erwähnt, dass ich eine der besten und meine Freiheit wahrende Betreuerinnen im Jahre 2009 zu Seite gestellt bekam und Dr. Uriel mir am 15. Juni 09 sagte, als ich mich gegen ärztlichen Rat entlassen habe, kurz vor der Begebenheit, dass ich meine Unterschrift unter das endgültige Ende meiner Autonomie, meiner eigenen Wohnung setzen sollte, um in einem Pflegeheim für immer und möglicherweise für den Rest meiner verbleibenden Lebenszeit unterzukommen, dass ich froh sein könne, eine solche Betreuerin zu haben, jeder andere würde mich zu jener Unterschrift und damit zu meinem Untergang der Selbstständigkeit gezwungen haben. Wieder Glück im Unglück, das Lebensmotto meiner möglichen Grabinschrift. Ich habe nach Erhalt des Schriftsatzes lange innerlich mit mir gerungen, weil ich fühlte, dass ich das auch Haltgebende der Betreuung der letzten drei Jahre auf einen Schlag verlieren würde und ich mich der neuen Verantwortung, der neuen Freiheit noch nicht in diesem umfassenden Ausmaß gewachsen fühlte. Und doch folgte ich wieder meiner Intuition, denn genau an dem Tage, als ich mit einer Unterschrift beim Notar meine Unabhängigkeit unterzeichnete, signierte ich gleichzeitig einen Brief an meinen Arzt Dr. Uriel mit dem


101 Inhalt einer Kampfansage, da mir von vielen Seiten geraten wurde, diesen „Mord auf Raten“ an meinem Seelenleben anzuzeigen, für die Wahrheit und die Gerechtigkeit einzutreten, Bewusstsein zu schaffen mit dem letzten Satz: „Mein ist die Rache, redet Gott“, rede ein irdisches und nachfolgend ein himmlisches Gericht - und „Ihre Werke folgen Ihnen nach“… Hätte ich an jenem Tag nicht meine äußere Unabhängigkeit in Form der Abgabe meiner Betreuung unterzeichnet, wäre es mir nicht möglich gewesen, eine irdische Gerechtigkeit anzustreben, für die Wahrheit zu kämpfen und einzutreten, auch wenn ich heute, im Jahre 2013 erkennen muss, dass dieser Kampf in unserer Welt der Lügen, des Betruges, der Macht und Gewalt, der Umdeutung von Wahrheit und der Umwertung aller menschlichen Werte vollkommen vergebens war. – Wieder drei Jahre später, im Jahr 2016 darf ich jedoch erkennen, dass sich mit dem Entlarven dieser betrügerischen Machenschaften auf sehr hohem Niveau, trotz unzähliger Beweise, die Sophia in diesem neuen Leben schwarz auf weiß auf den Tisch legte, auch die Intrigen und politischen Ränkespiele im Leben von Kaspar Hauser enthüllen und nachweisen lassen. Hätte ich diesen Prozess gewonnen auf der Basis der Wahrheit und Wahrhaftigkeit, wäre diese dunkle Schattenseite unserer Menschheit, die gerade in den „höchsten Rängen“ zu Hause ist, möglicherweise nicht in dieser Weise enttarnt worden, wie ich es hier in meiner Schrift zu verdeutlichen versuchte. Doch mit welchem Terror sind die Finessen, Winkelzüge und Verstümmelungen der menschlichen Seele und des Körpers auf vermeintlich legalem Wege vergleichbar, die in den Psychiatrien mit den irrtümlich Unzurechnungsfähigen vollzogen werden? In der auch die einzelne Kraft und die innere Würde für immer zerbrechen muss? Der Kampf scheint vergeblich, der Wille zur Selbstbehauptung erlahmt vor dieser inneren und äußeren versteckten Gewalttätigkeit, vor dem unterschwelligen Terror, vor diesem blinden Irrtum aus Feigheit, der jeglicher Wahrheit entbehrt. – Genau jene Humanität, die ich auch in der Stuttgarter Klinik zu leben versuchte, indem ich mich aufbäumte gegen Ungerechtigkeiten an meinen Mitmenschen, welche durch ihren Krankheitsstempel immer am kürzeren Hebel saßen und sich allen verbalen Beschuldigungen aussetzen mussten, wie auch medikamentösen Zerstörungen, gerade sie wird auch im Verlauf der Geschichte unentwegt bekämpft und vernichtet, im Keim erstickt. Wo immer ein Staat oder ein System die Bekenntnisfreiheit, die Meinungsfreiheit gegen die Unterdrückung, gegen die geistige, verbale oder körperliche Gewalt zwanghaft unterdrückt, gibt es für diejenigen, welche sich nur und ausschließlich der Freiheit ihres eigenen, unbestechlichen Gewissens im Dienste der Wahrheit verpflichtet fühlen, nur drei Wege: Man kann den Weg des offenen Widerstandes wählen und zum Märtyrer werden auf die Gefahr hin, am wirklichen, realen, oder geistigen Scheiterhaufen zu schmoren und für sein Gewissen sein Leben zu opfern, wie Etienne Dolet.


102 Oder wie ich es mehr unbewusst versuchte, als ich nach einer Woche in der Stuttgarter Klinik erkannte, dass ich durch eine versteckte und verdeckte medikamentöse Handhabung, von der ich nichts wusste, Untergang entgegensteuerte, dass ich ihn fast anschrie: „Was Sie hier mit mir anstellen, ist Mord, ich werde alles in die Presse bringen!“ Dabei war mir vollkommen schleierhaft, was ich in die Presse bringen wollte, ich hatte keine Einsicht darüber, nur Intuition. Ich wählte also die offene Auseinandersetzung. Denn seine Handhabung gehörte in den Bereich der Körperverletzung, weil jeder Eingriff in das körperliche und seelische Gefüge eines Menschen ohne vorherige Aufklärung, einen Eingriff in die körperliche und seelische Unversehrtheit darstellt. Hatte mich diese eine Aussage über Nacht zum Märtyrer gemacht, in dem möglicherweise, wie es mein Bruder am Prozesstag ausdrückte, mein Arzt seinen gravierenden Fehler erkannte und mich verschwinden lassen wollte von der Bildfläche des Lebens, auf vermeintlich legalem Wege? – Oder man wählt den Weg der nur scheinbaren Unterwerfung, um seine innere Freiheit und damit sein Leben zu wahren und zu bewahren, in dem man seinem eigenen Gewissen treu bleibt, sich nicht blenden lässt aus der erwähnten Feigheit und der Trägheit des Herzens, seine eigene Meinung gewissermaßen tarnt und versteckt, wie Erasmus von Rotterdam. Äußerlich schien er mit der Kirche und dem Staate Frieden zu halten, er verstand es, jener Gewalt mit Geschick auszuweichen, die Grausamkeit in der Gestalt des listenreichen Odysseus betrügend, um von hinten die Fäden des Ausgleichs zu ziehen, die giftigen Pfeile zur Beendigung der negativen Machtbestrebungen und Beschneidungen abzuschießen. Als dritter Weg, - unmöglich im Gefangensein in der Psychiatriemühle oder im Gefängnis, - bleibt nur die Emigration. Aber nicht einmal die seelische Emigration war mir noch in der beginnenden Seelenverfinsterung im April 2008 möglich, in der ich zwar äußerlich gefangen war, aber auch innerlich vergebens meine Zitadelle zu finden versuchte. Meine Seele wurde ebenso wie mein Körper, mehr und mehr in ein dunkles Verließ gesperrt, ohne Sonnenlicht, angekettet, eingemauert, gefangen zwischen Leben und Tod, zwischen Schlafen und Wachen. Es gab kein ungehindertes Atmen mehr. Zwischen einer Spanne von nur einer einzigen Woche entstand eine grauenhafte Zäsur und Zensur in meinem Leben, die mir durch meinen Arzt zugefügt wurde und immer ist ja diese Benotung, die Kontrolle ein weiterer Bestandteil jeder Diktatur. Nach meiner Entlassung schrieb mir ein Arzt, den mir mein Bruder empfohlen hatte in seiner E Mail: „Ihr glasklarer Verstand und Ihre hohe Intelligenz machen mir Angst, ich möchte auf diesem Wege Abstand nehmen, Sie zu behandeln“. Ähnliche Aussagen in abgewandelter Form musste ich noch einige Male in dieser Weise erfahren und sie haben mich tief verunsichert, gleichzeitig weiß ich, dass gerade autoritäre Naturen in jedem selbstständig Denkenden einen unerträglichen Widerpart sehen, der, wie es Dr. Uriel nicht nur einmal ausdrückte, ihre eigene „Macht“ zu untergraben Gefahr läuft.


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(

) „Frau Lachenmayr hat Kritik an einem Medikament geübt, das zwar, laut roter Liste zu den

gefährlichsten Mitteln hinsichtlich Sucht und Abhängigkeit zählt, das aber in Ausnahmesituationen eines sehr komplexen Irregulär – Falles, einer Abweichung der Norm, bedenkenlos auch in Überdosen verabreicht werden darf bis zum Tod. Hier gelten die normalen Gesetzmäßigkeiten nicht, es lag ein Ausnahmefall und zustand vor(“). Doch lieber mache ich mich zum Knecht einer ewigen Armut und lieber verrate ich den Schlaf meiner Nächte, als mein unabhängiges Gewissen und gerade jene unerkannten Helden des Geistes sind es, welche in der Finsternis der Vergessenheit und der Verleumdung sich der Wahrheit verpflichtet fühlen, im Kampf für das ihnen heilige Element, für die Unantastbarkeit des Wortes und die eigene Gesinnung. So erlebte ich auch meine eigene Kampfansage mit dem Tag, am 21. Juli 2011 als die Fehde für die Gewissensfreiheit und die unveräußerlichen Rechte der Menschheit und es wurde deutlich, dass ich mit dieser Entscheidung Mächte auf den Plan gerufen hatte, die meine Kräfte in einer Weise fordern sollten, denen ich noch mitten in meinem Tavorentzug kaum die Stirn bieten konnte. Denn oftmals, ohne Hochmut, wählt sich die Geschichte von Millionen Menschen einen einzelnen heraus, um an ihm eine weltanschauliche Auseinandersetzung plastisch zum Ausdruck und Austrag zu bringen. Ich hatte diesen Mord auf Raten, wie er von vielen Seiten bezeichnet wurde, überlebt und nun, so sah ich es, zielte mein Schicksal intuitiv in die Richtung, die Waage der Ungerechtigkeiten, wie sie in den Psychiatrien verübt werden, wieder in ein mögliches Gleichgewicht zu bringen, meinen Leidensgenossen dieses unsagbare Leid, das mir zugefügt wurde, zu ersparen, Bewusstsein zu schaffen und jenen ihre Menschenwürde wieder zu geben. – Ein solcher Mensch muss nicht immer ein Genius sein, das Schicksal wählt nicht willkürlich, aber angemessen an die Aufgaben der Zeit einen Menschen aus, dessen Name unauslöschlich im Gedächtnis der Nachwelt haften bleibt, so auch Michael Servet, den Calvin auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Er war der erste, der die medizinische Entdeckung des kleinen Blutkreislaufes, einer wegweisenden Beobachtung der Nachwelt hinterließ, die er jedoch nicht wissenschaftlich zu vertiefen wusste. Wie der unselige Don Quichotte, so erlebe auch ich mich heute, ausgehöhlt und ermüdet durch den Prozess, in dem ich vom Kläger zum Angeklagten mutierte, statt rechtzeitig zu spüren, gegen welchen eisernen Panzer von falscher Macht und Selbstbewusstsein ich mit meiner dünnen Lanze anrenne. So läuft Servet im besten Wissen und Gewissen, eine Einigung in die Richtung einer möglichen gemeinsamen Wahrheit, direkt seinem mörderischen Hasser, dessen Hass nicht wie eine Flamme jäh emporzüngelt, um wieder zu


104 verglühen, sondern er ist ein Ressentiment, eine Dauerflamme ohne Ermüdung, in die Arme und liefert sich ihm aus: „Mir ist nun vollkommen klar, dass es mir bevorsteht, für diese Sache den Tod zu erleiden. Aber dieser Gedanke kann meinen Mut nicht niederschlagen. Als Schüler Christi schreite ich in der Spur meines Meisters.“ In dieser Weise erlebte ich auch meinen Gerichtstermin, den ich noch in vollständiger Weise inhaltlich herausarbeiten möchte, um auch darin zu verdeutlichen, dass, wer wirklich nach der Wahrheit und der Gerechtigkeit sucht und nach ihr strebt, auch die Gegenseite vollständig zu Wort kommen lässt, ihre Sichtweise vertritt, wie scheinbar verwirrend und unsinnig der Gedankenverlauf auch zunächst erscheinen mag. Solange, bis sie sich zu ihrer eigenen Betrachtungsweise durchgerungen hat und ist davon überzeugt, dass die Wahrheit für sich selber spricht und wirkt, aus dem Wesen, aus den leisen Zwischentönen, aus der geläuterten Emotionslosigkeit, die sich sachlich auf das Wesentliche zu beschränken und beziehen weiß. Denn immer verrät jene rasende und hasserfüllte Emotion, wie sie auch im Gericht zutage trat, die den anderen im Worte zu beschneiden sucht, die eigene, unsichere Position und Überzeugung und verrät umso deutlicher den Selbstschutz durch schneidende, der Wahrheit entbehrende Bemerkungen. – Malis auspiciis appulsus - wie viele gibt es nicht von ihnen, die von einem schlimmen Stern Gelenkten. Immer wieder finden wir sie in unserer Geschichte, welche im Namen eines anderen einen kläglichen Mordversuch zur Ausführung bringen wollen und den eigenen Glauben, den eigenen Charakter an einen persönlichen geistigen Gegner und einen fremden Fanatismus verraten. Auch in meinem perfiden, unmenschlichen, unwahren Gerichtsprozess gegen die Handhabung mit dem Tavor finden sich diese von einem schlimmen Stern Gelenkten… Nur auf dieser Grundlage der möglichen Erlösung, aber auch der inneren Entfremdung logischen Begreifens ist es zu verstehen, dass ich am Ende des Jahres 2009, nachdem mich eine Ärztin als „Fremdling“ aus ihrem bayrischen Territorium stoßen wollte, aber einsehen musste, dass ich nicht mehr selbständig zu Hause leben kann, wieder bei meinem alten Arzt, Dr. Uriel, an die Türe klopfte, was mir in dem 21 - seitigen Gutachten in der Weise ausgelegt wurde, ich habe einen guten Kontakt zu meinem Arzt gehabt, insofern könne dieser Mord an meinem Seelenleben nicht so gravierend gewesen sein. Hier, wie auch an anderen Stellen wurde evident die Kausalität von Ursache und Wirkung zweier grundsätzlich verschiedener Tatsachen zusammengewürfelt, oder direkt verwechselt, um den Schein einer Wahrheit zu wahren und krampfhaft aufrecht zu erhalten. Ein Irrtum aus Feigheit und Blindheit, wie es Nietzsche ausdrücken würde.


105 Nun begeht Calvin einen offenbaren Rechtsbruch, es ist ein welthistorisches Verbrechen, gegründet auf einer diktatorischen Willkür, in dem er gegen das Gastrecht verstößt und Servet verhaften lässt, beginnt mit einer widerrechtlichen Freiheitsberaubung nicht nur ein scheinbar regulärer Prozess, sondern ein vorbedachter Mord gegen Servet, mit allen zur Verfügung stehenden Unaufrichtigkeiten. Es wurden alle Gesetze und Menschenrechte übergangen und übertreten, wie auch in meinem Fall. Auch hier, in meinem Falle nach der Diagnoseänderung meiner angeblichen Borderlineerkrankung in eine paranoide Psychose, hervorgerufen durch die permanente Tavorüberdosis und meiner richterlichen Unterbringung über drei Monate, wurde ich meiner Freiheit über 15 und weitere 13 Monate beraubt durch meinen Aufenthalt in den Kliniken Stuttgart und München. Es herrschte ein angeblicher „Ausnahmezustand“, wie er auch bei meinem zweiten Gerichtstermin immer wieder hervorgehoben wurde, um das Verbrechen und die Zerstörung meiner Person zu rechtfertigen. Da sich durch dialektische Verschiebungen und Unwahrheiten meine Position zu ändern begann und ich mich vom Kläger zum Angeklagten wandelte, auf dem die Beweislast ruhte und ich zum Stillstand, zum Schweigen gebracht wurde, würde ich heute möglicherweise von dem damaligen Genfer Gesetz profitiert haben. Dieses besagte, dass jeder Bürger, der einen anderen eines Verbrechens beschuldigt, sich mit dem Beschuldigten gleichzeitig in Haft zu begeben habe, um dort so lange auszuharren, bis sich die Anklage als stichhaltig und wahr erwiesen hat. Würde aber, wie es nun angestrebt ist, ein weiteres, der Wahrheit verpflichtetes Gutachten meine Unschuld beweisen und die Wahrheit ans Licht bringen, so müsste der Gegner, der mich zum Angeklagten werden ließ, selbst als Denunziant und Mörder in Haft verbleiben. Doch wie sieht eine solche Handhabung in der Anklage von Calvin an Servet aus, die einen eklatanten Rechtsbruch darstellt? Dr. Uriel war von der Bildfläche verschwunden, seine Handlanger, nämlich der Gutachter und die Richter übernehmen die Rolle, dem Wind zur Drehung zu verhelfen. So weist auch Calvin diplomatisch die Anklage von sich und schiebt seinen Sekretär vor, der sich nun mit Servet in Haft zu begeben hat, während sich aus dieser anfänglichen Komödie eine bittere Tragödie einleitet, in dem Calvin der Behörde eine aus 23 Punkten bestehende Klageschrift gegen Servet überreicht, welche inhaltlich ebenso verworren, mit Täuschungen und Verdrehungen, vor allem dialektischer Verschiebungen erscheint, als das 21-Seitige Gutachten, das gegen mich spricht und meine Klage gegen den Arzt dadurch zum Scheitern verurteilt. An dieser Stelle muss ich immer an die Aussage der Bibel denken:„richtet nicht“ - und ich möchte hier noch voranstellen, dass ich erst in meinem 36. Lebensjahr, in meinem zweiten Mondknoten, nach meinem beginnenden Erwachen mit 18 Jahren für die Welt, also weitere 18 Jahre später, diese Welt zu begreifen


106 lernte dahingehend, dass ich in einer vorherigen unbeschreiblichen Naivität zu wissen glaubte, es gäbe eine allgemeingültige Wahrheit in nahezu allen Bereichen. Ich glaubte, es gäbe ein einheitliches Handeln in allen Berufen, im Dienste dieser Wahrheit, zum Besten, zum Wohle seiner Mitmenschen, Patienten, Klienten, oder Schüler. Treu handelnd nach den aufgestellten Gesetzen, die schon im allgemeingültigen Gesetzesbuch an seine erste Stelle die Aussage und Botschaft vertritt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Treu dem Eid des Hippokrates, treu der im Gericht immer wieder propagierten und erwarteten Eidesstattlichen Versicherung, dem Schwur, der Wahrheit und nur der Wahrheit verpflichtet zu sein. Auch in dieser Hinsicht musste ich ein tiefes, dunkles Tal der Schmerzen und Tränen durchwandern, um mir jene unbegreifliche Wahrheit dieser Welt deutlich werden zu lassen, die mein Weltbild zwar vergrößert, aber in keinem Fall bereichert hat, dass der Mensch geleitet wird von dunklen Mächten, die er in seine Seele lässt, von innerseelischen Strömungen, wie ich sie immer wieder zu beschreiben versuchte, um mit List und Tücke die mögliche allgemeingültige Wahrheit anders einzukleiden. Um sie zu verfinstern, die Gesetze zu verdrehen, und damit den Logos, das Weltenwort zu beschmutzen. Ich musste schmerzhaft erkennen, dass auch ein irdischer Richter, der Gericht hält über die Taten seiner Mitmenschen (welche Anmaßung!), von diesen Strömungen geleitet wird und ein anderes Urteil fällt, wenn er eine schlechte Nacht hinter sich und möglicherweise versagt hat, wenn er von einer blonden, jungen Frau in seiner Vergangenheit einen Korb bekommen hat, oder nur Neid und Eifersucht im Spiel ist und er möglicherweise von der Natur nicht so sehr begünstigt ist hinsichtlich seines Aussehens. Dann fällt er ein subjektives Urteil also, das jeder objektiven Wahrheit entbehrt. Ich saß nun vollkommen ausgezehrt, nach 15 monatigem Nahrungsentzug, wie Servet nach seinem kurzen Gefängnisaufenthalt, im Gerichtssaal und war, laut Aussagen der Menschen, die meinem Prozess als Zuschauer beiwohnten, die einzige, welche klar, sachlich, präzise und vor allem ruhig versuchte, den Verlauf vom Mittelpunkt und nicht der Peripherie, vom Ausgangspunkt und Anfang darzustellen. Denn die Richter und Gutachter versuchten unentwegt, in der Mitte zu beginnen dahingehend, dass sie mir vorwarfen, ich sei „von Anfang an ein schwerer Ausnahmefall“ gewesen. Immer wieder versuchte ich das Wort zu ergreifen und den Blick auf den Ursprung und Ansatzpunkt zurückzuführen, von dem aus ausschließlich ein wahrer, haltbarer Ansatz hätte gefunden werden können, der ganz deutlich einige Behandlungsfehler aufgezeigt hätte. Vermutlich war der ganze Prozess und das Prozedere inszeniert, denn sowohl Richter, als auch die beiden Rechtsanwälte, also mein eigener Anwalt, fielen sich unentwegt ins Wort. Jene wohl gespielte oder echte Emotionalität, gerade der beiden Richter, trat immer an den Stellen zutage, wenn das Schiff des Streitinhaltes in die Richtung der Wahrheit abzudriften drohte. –


107 Die Zuschauer erlebten meine Aussagen in ihrer juristischen Stichhaltigkeit derart unanfechtbar, dass ich für kurze Zeit im Zuschauerraum ein Umschlagen der Stimmung wahrzunehmen glaubte, die davor in eine abgrundtiefe Müdigkeit abzugleiten drohte, wie mir auch eine sehr wache Priesterin sagte. Doch mir wurde unentwegt das Wort im Mund verbogen, oder dasselbe abgeschnitten, mit der einzigen, immer wieder aus dem Zusammenhang gerissenen emotional fast in den Gerichtssaal geschrienen Aussage vom Richter: „Erzählen Sie doch nichts, die Stellungnahmen Ihrer Freunde habe ich alle gelesen, sie entsprechen nicht der Wahrheit, sie haben immer von Suizidgedanken gesprochen, auch in den anderen Kliniken!“ “Lehrer Mayer geht aus von dem Satz: Kaspar Hauser war ein Betrüger von Anfang bis zu Ende und zuletzt ein Selbstmörder. Für diese Behauptung sollen ihm die Akten das Beweismaterial liefern. Da aber solches nicht vorhanden (…) so fügt er den Aktenstücken, die ihm seinen Satz beweisen sollen, einen Kommentar bei, der je nach Bedarf das Krumme gerade und das Gerade krumm macht.“ Und selbst wenn, frage ich mich heute, einige Tage später, berechtigen solche Aussagen einen Arzt dazu, den „Ausnahmezustand“ auszurufen und mit ihm die Legitimation, einen Patienten einfach umbringen zu dürfen? Die Gedanken sind bekanntlich frei. Und wer sollte es besser wissen als meine Freunde, meine Ärzte aus der damaligen Zeit und ich selber? Als ich mich nochmals zu Wort meldete begann ich mit einer paradoxen Fragestellung, in dem ich einleitend anführte, als hätte ich kein gutes Gedächtnis, um zur Stellungnahme herauszufordern auf die Frage: „Mein Gedächtnis ist nicht besonders gut, können Sie mir, sehr geehrter Herr Gutachter sagen, ob mir in den zwei einzigen Kliniken, die ich im Jahre 2000 und 2001 aufsuchte, aus denen ich nach drei Wochen in einem „stabilisierten Zustand“ entlassen werden konnte, kein Anhalt also für Eigen - und Fremdgefährdung, auch Psychopharmaka verabreicht wurden, weil es ein Ausnahmezustand, weil ich „von Anfang an“ ein seltener und sehr schwerer Fall war, dem man nur mit mörderischen Medikamenten beikommen konnte? Und was geschah in den Jahren zwischen 2003 und 2008, in denen ich, im Rahmen der B. Erkrankung, stabil war?“ Schnell ergriff die Richterin vor dem Gutachter das Wort und schrie mich fast an, weil sie fühlte, die Stimmung könnte kippen, der Wahrheit Raum geben: „Ja seien Sie froh, dass Sie ein paar bessere Jahre hatten, das sagt aber gar nichts aus. Sie waren ein sehr schwerer und seltener, komplexer Ausnahmefall, deswegen war es gerechtfertigt und Sie haben ja immer wieder Suizidgedanken geäußert“. Der einzige Nenner, auf den sie sich unentwegt beriefen, um damit ihr Verbrechen, wie es alle sehen, zusammen zu fassen, es zu rechtfertigen, um mich schachmatt zu setzten.


108 Und so musste auch Calvin in jener Verhandlung darum zittern, dass ihm sein Opfer wieder entkommen könne und setzt seiner Komödie aus dem Hinterhalt ein Ende, in dem er sich zu seiner Anklage bekennt mit der Aussage: (…) damit dem Angeklagten seine Irrtümer besser nachgewiesen werden können...“ Und in dem Maße, wie der Ankläger seine Scheinstärke zu präsentieren und auszubauen weiß, mit dem vorgetäuschten Anschein absoluter Objektivität, schwächt sich beim Angeklagten die innere Sicherheit und das Vertrauen in die göttliche Führung, der möglichen Wahrheit näher zu kommen, ihr zu dienen. Gleichermaßen wurde ich im Gerichtsprozess unentwegt durch jene Scheinmacht erdrückt, mein Wort wurde unterdrückt, um mich endgültig zum Schweigen zu bringen. – Wie dankbar wäre ich gewesen, wenn in meinem Fall ebenso neutral gerichtet worden wäre, der Wahrheit zumindest ihren Raum zur Entfaltung zu geben, als sie auf ein Minimum zu beschneiden aus Unkenntnis, oder aus Berechnung, um mich noch meiner letzten Menschenwürde und meines Menschenrechtes zu berauben. Sowohl bei Servet, als auch bei mir, kann ein solches abschreckendes Exempel statuiert werden: An einem Rechtlosen, Entrechteten, Entehrten, einem Außenseiter ohne Rückendeckung, auch auf die Gefahr hin, dass bei diesem Versuch, die Wahrheit ebenso zu enthaupten, das Werkzeug in ihren Händen zerbricht. Ich war nur ein Objekt, ein „Gegenstand“, wie es von einem Zuhörer in meinem Gerichtsprozess in den Raum gerufen wurde: „Es geht hier um ein wertvolles Menschenleben, nicht um einen Gegenstand“. An ihm sollte die Unantastbarkeit schneidender Unlogik und Täuschung, dialektischer Verschiebung sinnfällig vor der Welt demonstriert werden und hier entsteht die Frage, ob nicht mein seelischer Opfertod, wie auch der Tod von Servet, Kaspar Hauser, W. Rathenau noch eine viel größere Gefahr darstellt in einem nicht mehr zu überblickenden Ausmaß, als wenn jene Handlanger der Wahrheit und der Gerechtigkeit Raum gegeben hätten, um die Wogen des Widerstandes zu glätten. Denn wir haben das Recht auf Widerstand, er ist im Grundgesetz durch den Artikel 20 festgelegt und darf dann zum Tragen kommen, wenn die Ordnung gestört wird, wie ich es schon beschrieben habe. So finden sich immer wieder neue Analogien aus der Geschichte der Macht zu meinem Gerichtstermin: Ausgeruht in schwarzem Talar, kalt und gut vorbereitet sitzen sich zwei Männer gegenüber, um eine Zwiesprache zu beginnen, Geist gegen Geist, Gelehrter gegen Gelehrter, im Unterschied nur dazu, dass Servet aussprechen durfte, was er zu seiner Verteidigung vorzubringen hatte, während ich unentwegt in den Boden getreten wurde. In der Ähnlichkeit, dass sich Servet durch seinen Gefängnisaufenthalt in einem ähnlich physischen und seelischen ausgezehrten Zustand durch Nahrungslosigkeit und dem inneren Verzweifeln an dieser Menschheit und ihrer Ungerechtigkeit befunden haben mag, als ich. Und doch kann ich mich in vollem Umfang des Inhaltes der Rede von Servet wörtlich anschließen:


109 „Leugnest du, dass du ein Mörder bist? Ich werde es beweisen durch deine Handlungen. Was mich betrifft, so bin ich meiner gerechten Sache gewiss und fürchte nicht den Tod. Du aber schreist wie ein Blinder in der Wüste“ (meine Richterin), „weil der Geist der Rache dein Herz verbrennt. Du hast gelogen, du hast gelogen, du Unwissender, du Verleumder! In dir schäumt der Zorn, wenn du jemanden in den Tod verfolgst. Ich wollte, dass deine ganze Magie noch im Bauch deiner Mutter wäre und mir Gelegenheit gegeben, alle deine Irrtümer“ ( aus Blindheit, Feigheit oder Absicht, denn dann sind es nur vorgetäuschte „Irrtümer“ ) aufzuzeigen.“ Ebenso erging es mir am Ende des fast dreistündigen, ermüdenden Gerichtsprozesses, in dem ich im Zuschauerraum nur unentwegt geschüttelte Köpfe mit fassungslosen Gesichtern sah, während immer wieder imaginäre Streichhölzer ausgetauscht wurden, um die Augen offen zu halten und ich wollte aufspringen und den „Ausnahmezustand“ ausrufen, wie er bei mir jedes Verbrechen zu rechtfertigen wusste, auch das heutige Verbrechen einer weiteren Seelenamputation, um die Aussage von Brecht noch in den Raum, den Richtern direkt auf den Tisch zu werfen mit dem Verweis: Mag sein, dass Sie die Wahrheit nicht wissen, dann schützt Dummheit dennoch nicht vor Strafe. Wenn Sie die Wahrheit aber kennen, was hier unentwegt nicht nur zwischen den Zeilen und den lauten Untertönen, sondern ganz offensichtlich deutlich wurde, dann sind Sie alle Verbrecher und Verbrecher gehören vor das Tribunal, - um darauf zu bestehen, dass niemand den Raum verlässt, ehe nicht ein gerechtes und wahres Urteil gesprochen wird. Doch ehe ich mich nochmals zu Wort melden konnte, stand der Richter hysterisch von seinem Platz auf und schrie zum wieder - und zum wiederholten Male: „Sagen Sie nichts, Sie haben ja nur von Suizidgedanken gesprochen, man hatte keine andere Wahl. Die Sitzung ist beendet, Anfang Dezember kommt der Verkündungstermin, Sie haben den Prozess verloren.“ Mein Bruder sah das anstehende Unheil und kam schnell zu mir, ich presste meinen Mund in seinen Arm und zitterte am ganzen Körper. – Wie hatte ich mich getäuscht in unserem nur vermeintlichen „Rechtsstaat“, in dem das Recht zur variablen Scheinwahrheit herabgewürdigt wird? Wenige Tage vor der Gerichtsverhandlung habe ich meinem Arzt, der mich begleiten wollte und mich monatelang mit einem ungeheuren Zeit - und Kraftaufwand dahingehend unterstützte, die wichtigsten Punkte aus meiner Krankenakte herauszuarbeiten, die mehrere Behandlungsfehler aufweisen, ferner die Presse zu mobilisieren, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, Bewusstsein zu schaffen, folgenden Brief geschrieben: „Es bedarf also klarer, wacher, präziser und wahrhaftiger Aussagen, die sich alle auf einen einzigen Nenner beziehen, nämlich nur auf den Nenner „Lachenmayr“ mit ihrer Ausgangssituation, mit der Tatsache, dass


110 auch Dr. Uriel schreibt, ich sei durch „den Entlassbericht der Muskelerkrankung in einen Ausnahmezustand geraten“, - dass die erste Woche ohne Tavor unauffällig war, folglich war ich also nicht eigen - und fremdgefährdet, wie es mir im Gutachten vorgeworfen wurde. Dass er mich entlassen konnte und durfte. Dass ich nach vier Wochen wiederkam und hyperventilierte, weil ich mein Gepäck selber in den zweiten Stock tragen musste: „Pfötchenstellung“, wie es in den Akten des Krankenhauses steht - und dass man mir nach einer Stunde Aufenthalt schon um 15 Uhr 2,5 mg Tavor Schmelztablette gab, ohne zu reflektieren, ohne Suchtanamnese, ohne Aufklärung, ohne die sofort eintretenden Symptome einer paradoxen Reaktion: „Aggressivität“ und „Depersonalisation, Derealisation“ wovon sich in den vorangegangenen 33 Jahren nichts zeigte, zu berücksichtigen. Im Gegenteil, man hatte es am ersten Tag nicht nur nicht berücksichtigt, sondern mir sogar am selben Tag nochmals 2mg, also insgesamt 4mg Tavor gegeben. – Der Arzt Dr. Uriel und die Pfleger kannten mich aus der ersten Woche im März 08, sie hatten den Vergleich und wussten, dass ich mich da völlig anders verhalten habe: „Wenn man Ihre unzähligen menschlichen Kontakte sieht, kann man nicht glauben, dass es Ihnen schlecht geht“ (Dr. Uriel) Eine immer wiederkehrende Aussage auch in München. Warum sollten auf einen Schlag, ohne dass etwas geschehen sein sollte, was gravierend gewesen wäre (alles im grünen Bereich), diese Tatsachen meiner unzähligen Kontakte und meines unermüdlichen Witze –und Anekdoten - Erzählens und die Aussage der Mitmenschen „du bist wie ein wandelndes Lexikon“, einfach so enden? Sodass nach einer Woche ein gewisser Daniel das Pflegepersonal holte, weil ich mich tagelang nicht mehr blicken ließ und er, wie viele hellsichtige psychisch Kranke, innerlich wahrgenommen hatte, dass ich in Lebensgefahr bin, als ich mir tatsächlich in der Dusche, nach einer Woche bis zu 8mg Tavor täglich, die Pulsadern aufschneiden wollte? Wenn es sein muss, werde ich den ersten Geiger der Wiener Staatsoper ausfindig machen und ihm meinen Tagebucheintrag zeigen, in dem noch der 20 Euro- Schein klebt, den er mir zwischen den beiden Aufenthalten in der Furtbach, auf meinen drei Reisen, schenkte. Ich hatte ihn nach dem Weg zu einem guten Restaurant gefragt und er hatte mir seinen Segen in Form dieses Geldscheines gegeben und ich versprach ihm, abends in die Opernvorstellung zu kommen... Ferner gibt es Zeugen, dass ich auf dieser Reise bergeweise Essen „verschlang“, um nur zwei Wochen später jedes Essen zurück zuweisen und auf einen Schlag auch sehr viel an Gewicht zu verlieren? Irgendwie fehlt in den Ausführungen der Gegenseite das kausal logische Verbindungsstück, sowie es auch bei unserem „Vorfahren“ des Homo Habilis, also des Neandertalers oder Cromagnonmenschen zu uns Menschen fehlt - und doch möchte die so genannte Wissenschaft behaupten, ein Neandertaler hätte auch den Faust hervorgebracht, hätte man ihn nur lange genug vor die Schreibmaschine gesetzt. –


111 Wir haben es also mit einer „Emmentalerbeweisführung“, um einen Neologismus zu gebrauchen, zu tun, schrieb ich weiter und ich denke, unsere Aufgabe ist es nur, die Löcher und Krater zu schließen, im Sinne der möglichen wahren Logik, die sich aus den Behandlungsakten evident abzeichnet, an der es nichts zu rütteln gibt.“ Doch was geschah nun mit der möglichen Schließung der „Emmentalerlöcher“ gegenüber der unlogischen, perfiden, betrügerischen und unwahren Beweisführung von Seiten der Richter und des Gutachters? Calvin hatte vor dem Prozess gegen Servet Sendeschreiben über Sendeschreiben an die Kirchenvorstände verschickt, um ihr Gutachten schon im Voraus zu beeinflussen. Was geschah vor meinem Prozess hinter den Kulissen zwischen dem Gericht, dem Gutachter und dem gegnerischen „Star“-Rechtsanwalt, was möglicherweise meinem Prozess jenen Stempel der Unaufrichtigkeit und des Betruges verlieh? Deutlich zutage trat in jedem Fall die Tatsache, dass der Gutachter sagen konnte, was er wollte, er konnte sich widersprechen und nur scheinbar auf die Fragestellung antworten, es spielte keine Rolle, sein Wort war den Richtern Evangelium und es wurde teilweise ungeprüft und ohne weitere Nachfragen, ohne kritisches Hinterfragen in das Protokoll aufgenommen. Bezeichnend für die innere Haltung des Gutachters halte ich auch die Tatsache, dass er in Turnschuhen und Jeans den Gerichtssaal betrat und anfangs leicht nervös, fahrig und unkonzentriert wirkte, als er jedoch der Lässigkeit der Richter gewahr wurde, die keine seiner Aussagen einer medizinischen und wahrhaftigen Prüfung unterzogen, wurde er gelöster, lockerer und fühlte sich sicher in all seinen, wie mein Arzt sagte, pauschalen Argumenten, so absurd und widersinnig, sogar widerwärtig sie auch sein mochten. Noch einmal wurde etwas in den Raum gerufen, dieses Mal von der alten Priesterin und sie sagte laut und deutlich: „Es geht hier um ein Menschenleben“, aber es verhallte ungehört - und ungestört wurde dieser sich endlos hinziehende Prozess weiter geführt unter dem Zeichen von malis auspiciis appulsus, denen von einem schlimmen Stern Gelenkten. – Auszug aus einem Brief einer zuhörenden Dame, mit der ich Wochen zuvor ein priesterliches Gespräch über diese, meine Vergangenheit führte: „...Und nun kompakte Formlosigkeit. Keine Begrüßung, keine Kurzdarstellung des Faktes, keine Vorstellung der besonderen Persönlichkeit. Offenbar hat die Veranstaltung schon begonnen, als der Richter nahezu flüsternd in ein Mikrophon spricht; offenbar wird damit diktiert, - dass es beginnt...“ –


112 Aus dem Zuhörerraum kamen Rufe mit der Bitte, etwas lauter zu sprechen, was von den Richtern mit Unmut, Ungeduld in einem unverschämten Tonfall ins Lächerliche gezogen wurde dahingehend, dass der Richter, der zu sprechen begonnen hatte, abwertend die Anweisung in den Zuhörerraum warf, sich doch ein angemessenes Hörgerät mitzubringen. Meiner Journalistenfreundin ging da schon, wie man in Bayern sagt und wie sie auch im letzten Jahr an ähnlicher Stelle eingegriffen hatte, als der gegnerische Anwalt fast plärrend einwarf, „die Bürofutzi“ habe diesen dicken Leitzordner meiner Akte zusammengestellt – und er brauche jetzt ganz schnell „eine Tavortablette“, die Hutschnur hoch und sie wies auch dieses Mal den Richter zurecht, sich doch angemessen zu verhalten, - aber es blieb wirkungslos. Schon von Anbeginn erschien uns diese „Vorstellung“, wie sie im Brief beschrieben wird, als Inszenierung eines lächerlichen, betrügerischen, evident unwahren Schauspieles, oder besser einer Komödie, die in eine menschliche, verbrecherische Tragödie mündete. Weiter aus dem Brief: „Und dies Phänomen setzt sich fort ...“ „...es könnten natürlich Schwierigkeiten eintreten, die Menschen reagieren ja verschieden, - eben diese Aussage und die richterliche Frage (und gleichzeitige Antwort): es liegt also kein Behandlungsfehler vor, schien zu einem einmütigen Beschluss des Richters zu führen. Also die Klage wird abgelehnt. Schon erhob man sich mit der Bemerkung: Sie kriegen es noch schriftlich. Wer und Wie sind unsere Rechtsvertreter? Wo bin ich? In der erlebten Stimmung in dieser Stunde wurde mir klar, das Wesen der Klägerin, ihre Nöte, blieben außen vor.“ Kapitel: Weiter im Lügengestrüpp und ein weiteres Verbrechen am Seelenleben Wer eine Lüge sagt, merkt nicht, welch große Aufgabe er übernimmt; denn er wird gezwungen sein, zwanzig weitere zu finden, um diese eine aufrechtzuerhalten. Alexander Pope Zunächst wurde ich gefragt, wie es mir jetzt ginge und in welcher Weise sich mein Tavorentzug gestaltete, über welchen Zeitraum er sich erstreckte und ich berichtete wahrheitsgetreu und im tiefen Glauben daran, dass dieser Prozess unter dem Vorzeichen der Gerechtigkeit geführt werde, dass erst im Januar diesen Jahres, also nach 2 ½ Jahren mit allen bereits aufgeführten Entzugsphänomenen, diese an Intensität, Dauer und Permanenz nachzulassen begannen, dass ich aber immer noch unter massiven Schlafstörungen leide. Ferner an einer Schluckstörung seit einem Jahr, die mir keine feste Nahrungsaufnahme mehr ermöglichen würde. Wie auch mein kleiner Bruder, der aus allen Wolken fiel, als ich ihm Tage zuvor sagte, dass ich jeden Tag nur einen Liter Kochsalzlösung durch Infusionen erhalte, daneben eine Banane esse und einen Kakao trinke, da er glaubte, ich würde über die Vene mit Nahrung versorgt und es nicht begreifen konnte,


113 dass ich immer noch am Leben bin, während mein älterer Bruder Jens ganz salopp einwarf, ich würde eben von einer anderen geistigen Kraft ernährt werden, - so berichtete ich im Gerichtssaal nichts von der Kochsalzinfusion. Nur allgemein von Infusionen, um mir nicht schon vorab den Stempel der Unglaubwürdigkeit einzuhandeln. Nach meinen Ausführungen wurde der Gutachter gefragt, ob es üblich sei, dass durch Tavor hervorgerufene Schlafstörungen diese sich in einem Entzug in der Form in die Länge ziehen, über Jahre bestehen bleiben würden. Er verneinte und sprach von wenigen Wochen im Höchstfall. Alles unwahre, undifferenzierte Behauptungen und Enthauptungen, wenn man Betroffene befragt, die diese Hölle selber durchstanden haben und sogar teilweise einen Vergleich mit den „illegalen“ Drogen haben. Bei diesen zeigt sich ein Entzug maximal über eine Woche mit Schlafstörungen, Zittern, Angst und dergleichen. Während bei den „legalen“ Drogen sich die meisten Menschen von dieser Welt verabschieden müssen, oder Amok laufen, wie es eine Studie aus Amerika zeigt, die besagt, dass 95% aller Amokläufe im und nach derlei Medikamentenentzügen erfolgen. Ob ich nochmals nach meiner Entlassung in der Psychiatrie gewesen sei. Ich erwähnte die eine Nacht, als ich mit dem Hubschrauber gesucht wurde. Es wurde immer wieder nachgefragt, was die Ursache meiner Einweisung gewesen und ich berichtete, dass ich muskulär im Wald zusammengebrochen sei, dass mich die Ärztin um Mitternacht in der Klinik aber nicht für einen psychiatrischen Fall gehalten habe, sondern sie erkannte das neurologische Problem, das meinem kurzen Aufenthalt zugrunde lag, um mich am folgenden Tag wieder zu entlassen. In jenem Entlassungsgespräch habe ich auch von Schlaflosigkeit berichtet und es waren zwei Ärzte dabei, welche mir beide bestätigten, dass zum einen eine solche Dauer und Dosis von Tavor „höchst ungewöhnlich sei“, ferner, „dass sich ein Tavorentzug, der sich auch nach der Dauer der Einnahme und der Dosis richtet, über Jahre hinziehen kann und eine nicht vom Bewusstsein zu steuernde Schlaflosigkeit sogar über Jahrzehnte“. Ich erinnere diese Aussagen noch in ihrem ganzen Wortlaut, weil ich mich anschließend mit meinem Gepäck die Klinik verlassen sehe, mit der Aussicht, dass mir die wichtigste Essenz des Lebens, nämlich der Schlaf, neben der Nahrung, über Jahre genommen wurde und werden sollte. Auf diesen Tatbestand meiner Einweisung im April 12 wurde zunächst am Prozesstag das Augenmerk in einer umfassenden, fast ausschweifenden Weise gerichtet und ich frage mich im Nachhinein, ob es nur ein Ablenkungsmanöver gewesen ist, oder ob mich die Richter auf das Glatteis führen wollten, mich schon vorab zu verunsichern, zu verwirren? Oder ob sie im Allgemeinen bestrebt waren, dem Gerichtstermin den Anschein von einer umfassenden, alles heranziehenden Prüfung meiner Klage zu verleihen, um im Grunde nur, wie es auch im 21 – seitigen Gutachten deutlich wurde, mit dialektischen Verschiebungen, Täuschungen, Verdrehungen und Füllwörtern scheinbar unmerklich eine völlig andere Richtung


114 einzuschlagen, mich zum Angeklagten mutieren zu lassen, abzulenken von einem schweren, menschlichen Verbrechen, wie es an mir, in jenen 15 Monaten der Behandlung im Krankenhaus, geschehen ist, um, wie so viele, nachträglich, ganz nachträglich jegliche Verantwortung für diese besondere Grausamkeit von sich wegzuschieben. Auch bei der Ermordung Servets durch Calvin wurde diese Handhabung deutlich: Als es galt, mich einzuweisen, dort umfassende menschliche Zerstörung anzurichten, - als es galt, den unschuldigen Servet aufzuspüren, ihn anzuklagen und an den Pfahl zu bringen, erschienen bei mir meine Ärzte autoritativ und mächtig, mich meiner eigenen Freiheit beraubend und ebenso so auch Calvin und er war zu diesen Stunden allen vorangegangen. Doch nun saß ich im Nachhinein den Vertretern der Ärzte und Handlangern gegenüber, welche anfangs mithalfen oder es ausführten, meine Seele zu amputieren, mich meiner geistigen Kräfte, meiner Erinnerungen, meiner inneren und äußeren Freiheit zu berauben, ich saß den Richtern gegenüber, die mein Schicksal nicht kannten. Auch kannten sie das ganze Ausmaß der Zerstörung nicht und so muss es auch Servet in der Stunde seines Todes erlebt haben: Um unbeteiligt zu scheinen, oder die eigenen Nerven zu schonen, denn man erwartet ja zumeist von anderen, dass sie das auszuhalten in der Lage sind, was sie selber niemals ertragen könnten, war Calvin vorsichtig zu Hause geblieben und so sieht man in der Stunde der Hinrichtung nur die bezahlten Folterknechte, nicht aber den wahrhaft Schuldigen. Und doch, so dachte ich mir in dem sich endlos hinziehenden Gerichtsprozess, wäre ich auch jetzt in jeder Minute bereit gewesen, mit Servet zu tauschen, selber am Marterpfahl zu stehen und zu wissen: Ich sterbe für meine Überzeugung, für mein eigenes Gewissen, für die Wahrheit, aber ich darf sterben und muss mich nicht weiter anklagen und zerreißen lassen von machthungrigen Wölfen, denn im Grunde ist es ihre eigene Selbstanklage, welche sie, nicht einmal sehr klug und gewandt, gegen mich richten. Jene Wölfe, die mich zerstörten, und nun immer wieder und weiter zerstören durch dialektische Verschiebungen, die ganz klar nach Lügen schmecken, jene, die mir meine Seele aus dem Leib gefressen haben, um mit dieser Vergangenheit und der Gewissheit, dass ich ein Rechtloser, ein Entrechteter, Entehrter auf dieser Welt bin und wie Johann August Suter mit der Klageschrift in der Tasche noch jahrelang, als eigentlich unerkannter Sieger (Suter vor dem Gerichtsgebäude) vor mich hinvegetieren muss, abermals beschimpft, zertreten. – Und ich dankte Gott innerlich, dass ich auf der dem Himmel zugewandten Seite im Gerichtssaal sitzen durfte mit den inneren Fragen, wann das scheinbare oder ganz objektiv schlafende Gewissen dieser Welt endlich erwachen würde. Aus weiter Ferne hörte ich die Worte Jesu am Kreuz: Eli lama sabachthani, Gott mein Gott warum hast du mich verlassen, denn ich fühlte mich seit Jahren und fühle mich bis heute ganz evident verlassen von allen guten Mächten.


115 So entzog sich meine Seele für kurze Zeit jenen frevlerischen Wortspielereien, ausgelöst durch den Einwurf meines Bruders, warum denn mein Anwalt nicht das Wort für seine Schwester ergreifen würde. Der Richter brüllte fast in den Saal: Zuschauer haben kein Rederecht und drohte meinem Bruder mit einem Bußgeld, wenn er nicht schweigen würde, in überschäumender Emotionalität, die, näher betrachtet, sehr viel von der eigenen Unsicherheit verrät. Doch Johannes ließ sich nicht beirren und sagte weiter: „Es geht hier um meine Schwester und nicht um einen Gegenstand“, während mein Anwalt neben mir aufstand, den Bleistift auf den Tisch warf mit der wütenden Äußerung, es gäbe hier Richtlinien und er würde sich daran halten und später das Wort ergreifen. Richtlinien, fragte ich mich? Wo waren bei mir die Richtlinien? An welcher Stelle sind sie eingehalten worden? Wo waren die Gesetze, die Menschenrechte in meinem Fall? Ich steckte mir Ohropax in die Ohren und blickte nur in die Weite des Himmels. Und so musste auch Gibbon noch zwei Jahrhunderte nach Servets Ermordung bekennen, dass ihn „diese eine Opferung tiefer erschütterte, als die tausend auf dem Scheiterhaufen der Inquisition“, wie es auch viele meiner Freunde an meinem Prozess erlebt haben, der sie fassungslos, erschüttert wieder in ihr eigenes, heiles Leben warf. – Aber Autorität und Macht kann auf Dauer nicht ohne Gewalt aufrecht erhalten werden und da man mit einem schlechten Gewissen nur schlecht schreiben kann, so müssen es die Worte ausgleichen, so widersinnig sie auch sind und immer im falschen Moment ein ebenso unwahres Gewicht erhalten, um unzählige Zweideutigkeiten und verwirrende Missverständnismöglichkeiten zu erzeugen, die sich im Grunde nur an eine einzige Vokabel knüpfen müssten: An den Ausgangspunkt zum Mittelpunkt und nicht beginnend vom Mittelpunkt, um in unzählige diffuse Richtungen abzugleiten, wie es bei Gericht praktiziert wurde. – Die dialektische Verschiebung bei Calvin findet sich in der Tatsache, dass er vorgibt, eine mildere Todesart für Servet vorgesehen zu haben, als am Marterpfahl langsam zu schmoren bei lebendigem Leibe, um im Hinterhalt Servet vor dem Hintergrund der Milderung das Geständnis abzupressen, er sei mit seiner Lehre im Irrtum gewesen, er im Unrecht, Calvin im Recht und dies, so möchte es Calvin, solle Servet vor dem ganzen Volk verkünden. Diesen, seinen Irrtum, denn er möchte ihn nicht als Märtyrer für die eigene Lehre sterben sehen. Doch hier liegt die seelische Größe in Servets Sterbegeste: Er möchte lieber unermesslich leiden, für eine kurze Zeitspanne, aber den Ruhm des geistigen Märtyrertums erlangen und zugleich diesen zerstörenden Gegenkräften und Widersachern in alle Ewigkeit mit dem Atem der Unmenschlichkeit beschweren.


116 Calvin wird allerdings erkennen müssen, wie ich es auch bei Rathenau und C. Hauser beschrieb, dass ihm Servet durch seinen Opfertod noch ungleich gefährlicher geworden ist als jemals nur durch seine Schriften im Leben. Und doch hatte Servet noch in den Flammen den Namen Christi angerufen, er konnte durch diese Aussage kein Gottesleugner sein und noch in den letzten Zügen offenbart sich der Welt die Wahrheit. Doch immer wenn die geistige Freiheit von Gesinnungsdespotie bedroht ist, stützen sich die nur vermeintlich Mächtigen entweder auf die Bibel oder das Gesetzesbuch, wenn und wo es ihnen am bequemsten in die Hand passt. Doch auch ein Montaigne lebt in diesen Tagen und ein Castellio und immer wird ein Gewissen auferstehen gegen jede Gewalt und immer können Unglaube, Täuschung, Unwahrhaftigkeit begründet und gegründet sein in einer Zeit, aber immer ist der Einzelne für die Tat verantwortlich, die er ausgeübt hat. Und jenes einzelne Gewissen wird auferstehen, um das eigene Leben einzusetzen und damit möglicherweise das Leben Unzähliger zu schützen und zu retten. Jede Frage der Richter an den Gutachter wurde von letzterem nur „pauschal“ und allgemein beantwortet, da jede Fragestellung in ihrer Zielrichtung von vorneherein vom allgemeinen Standpunkt ausging, sowie es auch mein Anwalt praktizierte, indem er nicht fragte, wie wir es zwei Tage zuvor in einem Dreiergespräch mit meinem Arzt besprochen hatten: „Ist es eine normale und angemessene Vorgehens - und Behandlungsweise,

dass

der

Chefarzt

die

Patientin,

gerade

unter

diesen

Umständen

des

„Ausnahmezustandes“ nur 1-2 Mal in diesen 15 Monaten zu Gesicht bekam?“. Nein, er stellte die Frage dahingehend, wie es im Allgemeinen mit der Chefarztvisite aussieht, um dann nicht weiter darauf einzugehen, nach der ebenso pauschalen, fast verwirrenden Antwort des Gutachters. Mein Anwalt schien mit den medizinischen Fakten überfordert gewesen zu sein, rutschte aus der objektiv aktiven in die phrasenhafte passive Rolle und hat die Gelegenheiten, eine Gegenposition aufzubauen nur sehr schwach und mehr hilflos genutzt, wobei er zum Spielball des ganzen Prozesses wurde, indem ihm unentwegt das Wort im Munde verbogen oder abgeschnitten wurde. Statt kurze Fragen zu stellen, die eine klare und eindeutige Stellungnahme des Gutachters herausgeholt hätten, kamen nur längere Vorlesungen, von denen aber jeweils ein Kernsatz mehr bewirkt hätte, weil die Zitierstellen allen Beteiligten vorlag. Immer jedoch an entscheidenden Stellen seines Vortrags und Vorlesens aus der roten Liste, die zu meinen Gunsten hätte entscheiden könne, griffen die Richter ein, griff der gegnerische Anwalt ein, der sich im Grunde seiner Sache so sicher war, dass er sich vermeintlich innerlich herauslöste, um auch uns zu zeigen, wie sehr ihm meine Klage auf die Nerven ging, um meinen Anwalt aus dem Konzept zu bringen, sodass dieser oft nur noch stammelte und stotterte und nicht mehr orientiert war. Aber ich habe schon beschrieben dass ich glaube, es war von Anfang geplant und wie ein Theaterstück geprobt und aufgebaut.


117

Ich möchte nochmals vorgreifen, da ich erst gegen Ende der dreistündigen, vollkommen sinnlosen und widersinnigen Verhandlung klar und deutlich, präzise das Wort ergriff und in leidenschaftsloser Logik und einer angeblich fugenloser Beweisführung, wie es mir hinterher von meinen Freunden gesagt wurde, die Ausgangssituation von der Peripherie und nicht dem Mittelpunkt versuchte darzustellen, in dem ich, wie am Anfang erwähnt, dem Gutachter einige Fragen stellte, die klar und deutlich belegten, dass ein schwerer Behandlungsfehler vorliegt. Ich werde nochmals in aller Deutlichkeit die Fragen der Richter, meine Fragen und die jeweiligen verwirrenden und sinnlosen Antworten des Gutachters hier herausarbeiten. Durch die immer wiederkehrenden Aussagen des Richters, ich habe ja nur Suizidgedanken geäußert, wurde ich mundtot gemacht und zum Schweigen gebracht und möchte hier einen Ausschnitt aus dem Leben von Johann Sebastian Bach voranstellen: In einer der letzten Nächte, als mir das ganze Ausmaß dieser weiteren Zerstörung durch das Gerichtsverfahren deutlich wurde und ich immer mehr an dieser Menschheit zu verzweifeln begann, bat ich Gott um eine Antwort, eine Analogie aus unserer Menschheitsgeschichte für dieses Verbrechen im Gerichtssaal, mich ausschließlich durch meine Todessehnsucht zum Angeklagten werden zu lassen. Ich fand es gegen 2 Uhr nachts, als ich ein Buch von Anna Magdalena Bach genau an der Stelle aufschlug, die mir eine Antwort gab. Darin beschreibt sie das Leben ihres Gatten Johann Sebastian Bach und seiner eigenen Todessehnsucht, welche Luise Reddemann, einer der größten psychotherapeutischen Koryphäen in Deutschland, in einem Vortrag ganz klar als latente Depression und Suizidalität bezeichnet:

„Der Tod hatte nie einen Schrecken für ihn gehabt, sondern war ihm sein ganzes Leben hindurch eine Hoffnung gewesen, auf die er unverwandt geschaut hatte – er war ihm immer als die wahrhafte Vollendung alles Lebens erschienen. Auch in seiner Musik hatte sich diese Seelenstimmung ausgedrückt, nie wurde seine Melodie so schön und leidenschaftlich, als wenn sich in seinen Kantaten die Vorstellungen Tod und Scheiden von dieser Welt aussprachen. Menschen, in denen kein Genius lebt, können dies nicht verstehen und wissen nicht, wie das alltägliche Leben, das irdische Dasein solchen Geistern nur als eine Fesselung ihrer Kräfte erscheinen muss. Auch ich empfand dies nicht in seiner ganzen Stärke, solange Sebastian noch lebte... Wir waren ja glücklich miteinander und er war immer tätig und voller Arbeit. Aber ich weiß, dass es ihm doch oft auf Sekunden zum Bewusstsein kam, dass die beste Hoffnung im Leben die war, einmal scheiden zu können und zum Erlöser zu gehen, den er so inbrünstig liebte. Diese Todessehnsucht in Sebastian erschreckte und betrübte mich in meiner Jugend zuweilen und ich dachte nie darüber nach, wie ihr und ob ihr abzuhelfen wäre. Aber seit er dahingegangen und ich so oft über sein


118 Wesen, seine Art und seine Worte nachgrübele und mir die vergangene Zeit vor die Seele bringe, bin ich dahin gekommen, zu sehen, dass der Tod ihm eine Entlassung in eine höhere Freiheit bedeutete, wo seine Kräfte, die sich hier nicht ganz ausdrücken konnten, in der himmlischen Weite der Vorhöfe des Herrn ihre gewaltigeren Spiele spielen könnten.“ Ich frage ich mich, ob nicht ein solcher Bach in unserer heutigen Zeit auch auf dieselbe Weise seelisch ermordet worden wäre, weil er suizidale Gedanken und Todessehnsüchte hatte? Wäre er deswegen ebenso angeklagt worden, weil seine Kantaten, Arien und Oratorien mit dem Tenor der Todessehnsucht durchzogen sind? -

Kapitel: Fehlendes Denken, fehlende Analysen –Absicht -Vorsatz und Verbrechen Ich kenne nichts Lasterhafteres, Gemeineres als das Lügen. Es ist entweder ein Produkt der Bosheit, der Feigheit oder der Eitelkeit. Philip Stanhope, 4. Earl of Chesterfield Nun tritt Castellio, nach der barbarischen Hinrichtung Servets, auf die Bühne des Lebens und er vollzieht genau das, was die Aufgabe sowohl meines Rechtsanwalts, als auch des Gutachters in Wahrhaftigkeit gewesen wäre: Er analysiert und versucht, die Bibel Seite für Seite, wissenschaftlich zu ergründen, jede Aussage, jede Bedeutung auch zwischen den Zeilen mit analytischem Blick und Verstand unter dem Vorzeichen einer ehrlichen und wahrhaften Beweisführung nach dem Begriff des „Ketzers“ und darf erkennen, dass dieser Begriff nirgendwo und an keiner Stelle zu finden ist. Erst eine Dogmatik, ein Glaubenssatz ganz subjektiver Art musste wie ein Unkraut aus dem Boden wachsen, um ihn als sogenannten Neologismus zu erfinden. Seine Erkenntnis führt ihn weiter dahingehend, dass das sogenannte Ketzertum kein absoluter, sondern ein relativer Begriff ist und somit kann er immer und überall zur Anwendung kommen, wobei die Anlässe wechseln können, die Methode der Anklage, der Verleumdung und Verachtung aber, auf der diese relativen Begriffe und fußen, bleibt immer dieselbe. Während ein geistiger Mensch bestrebt sein sollte, sich von solchen Winkeltäuschungen nicht täuschen zu lassen, um in innerer Besonnenheit und Gerechtigkeit das wahre Recht zu suchen, so finden wir bei ungeistigen Geistern jene Verdrehungen des Wortes, des heiligen Logos, das bewusst, oder unbewusst uns die Zweischneidigkeit und Vieldeutigkeit veranschaulicht und doch in der Lage ist, Heilung oder Zerstörung hervorzubringen. -


119 Diese variable Scheinwahrheit zeigt sich auch an derlei Tatsachen, dass ein Mensch in einem Land als Verbrecher gilt und der Inquisition anheim fällt, während er für das Nachbarland ein Märtyrer ist. Castellio kommt also zu dem Schluss, nach wochenlanger, gar monatelanger beweiskräftigen Durchforstung der Bibel in wirklicher, verstehender Kenntnis und Erkenntnis: „Wenn ich nachdenke, was eigentlich ein Ketzer sei, finde ich nichts anderes, als dass wir all jene als Ketzer bezeichnen, die nicht mit unserer Meinung übereinstimmen.“ Auch an dieser Stelle finden sich Vergleichsmomente zu der totalen und totalitären Zerstörung meiner Seele, meines Lebens in der Stuttgarter Klinik, wenn Castellio auf Luthers Wort ausdrücklich Bezug nimmt, welches besagt, dass das irdische Königreich nur Gewalt habe über den Körper; von den Seelen aber wolle Gott nicht, dass irgendein irdisches Recht über sie gebiete.. – Was hatte ein, von dunklen Mächten geleiteter, Pharmazeutischer Biochemiker im 20. Jahrhundert also hervorgebracht mit diesem Medikament, dem Tavor, das nicht nur den Körper zu foltern versteht, sondern in der Lage ist, nicht nur die Seele zu foltern, sondern sie gewissermaßen aus dem Körper zu reißen, sie zu amputieren, sie zu zerstückeln, wie es nahezu jeder Mensch erlebt hat, der eine kurze Zeit Tavor bekam und einen Entzug versuchte? Wer maßt sich dieses irdische Recht an, über die Seele zu gebieten, sie zu missbrauchen, einen gewaltsamen Übergriff, einen Einbruch in das unantastbare Recht der Persönlichkeit und Unversehrtheit von Körper Geist und Seele in Form von Körperverletzung vorzunehmen? Denn jeder Eingriff in dieses Gefüge ohne Aufklärung, ohne Einverständnis, ist gleichbedeutend mit Körperverletzung. Um gleichzeitig auch die Würde des Menschen zu entehren, ihn zum Spielball dunkler Mächte werden zu lassen, um ihn anschließend anzuklagen, weil jenes Teufelsmedikament ebensolche paradoxen Nebenwirkungen bei mir hervorbrachte, die meinen Arzt dazu veranlasste, - welch absurde und gleichfalls

paradoxe,

fast

schizophrene

Schlussfolgerung,-

mir

aufgrund

dieser

Nebenwirkungserscheinungen in meinem Verhalten, wie Aggressivität, Suizidalität, immer mehr und mehr von diesem Mittel zu geben? Um mir anschließend, nachdem sich eine schwere, massive Abhängigkeit eingestellt hatte, welche im körperlichen Ausdruck eines Entzuges immer mehr benötigt, um dieselbe Wirkung noch zu erzielen und keine Entzugserscheinungen hervorzurufen, (Rebound Effekt) vorzuwerfen, auch im Gutachten, ich sei ja selber schuld, ich habe mir doch immer wieder eigenständig Bedarf geholt. Und es sei ja nicht möglich gewesen, wie der Gutachter es wieder und immer wieder vom Mittelpunkt des Geschehens aufzugreifen wusste, das Tavor zu reduzieren, weil es immer wieder zu Eskalationen kam. Natürlich kommt es zu Eskalationen mit einer Tavordosis im August 08 von 11mg, nach fünfmonatiger, permanenter hoher Einnahme, wenn jene Dosis auf einen Schlag in einem mörderischen Spagat nach unten gedrückt und nahezu abgesetzt wird!


120 Wenn auch im Kompendium der psychiatrischen Psychopharmakologie in dicker, roter Schrift geschrieben steht: „mögliche Bahnung von impulsivem Kontrollverlust und paradoxen Reaktionen ist unter Benzodiazepin

(sehr

selten)

möglich.

Wegen

des

besonderen

Abhängigkeitsrisikos

sollte

bei

Persönlichkeitsstörungen keine Langzeittherapie mit B. durchgeführt werden.“ Und ferner: „Nach längerfristiger Anwendung, mehr als eine Woche(!), schrittweise Dosisreduktion, um Entzugssymptome wie z.B. Unruhe, Angst, Schlafstörungen, delirante Syndrome, Krampfanfälle zu vermeiden. Auch leichte Entzugssymptome können zu erneuter Einnahme führen.“ Ich frage mich, sind die Herren und Damen Gutachter, Richter und Ärzte der deutschen Sprache mächtig, oder kann deren Gehirn nur sehr selektiv ganz bestimmte Dinge erfassen? Ich bin fassungslos. Die Argumente des Gutachters bezeugen dies: „Der Krankheitsverlauf war schwierig, wiederkehrende Suizidalität, Aggressivität, Selbstverletzungen“ (habe ich mich in den 33 Jahren zuvor je ein Mal geschnitten?) „forderten eine immer wieder angepasste Lorazepam Dosierung...“ Es ist die Selbstüberschätzung und Überhebung, ausgehend von der falschen Gewissheit. Aus dieser unwahren „Gewissheit“ entsteht der Hochmut und aus ihm Grausamkeiten und Verfolgung oder, wie in meinem Fall, eine Amputation meiner Seele. Es waren Machthaber und Gewalthaber, die ihre Gewalt, wie auch im Falle meines Gerichtstermins, immer wieder missbrauchen. Die immer wiederkehrende Aussage von Dr. Uriel: „Sie untergraben meine Macht“, bezeugt diese, seine Scheinmacht und innere Unsicherheit. Die wirkliche, wahre, schöpferische Macht braucht eine solche Aussage nicht, sie spricht für sich und handelt im Dienste des Menschen, zu seinem Heil und nicht seinem Untergang. Aber immer sind die Menschen, sofern wir sie als Menschen bezeichnen können, die am rücksichtslosesten die Meinung und die innere und äußere Freiheit der anderen zu vergewaltigen suchen, für ihre eigene Person die für jeden Widerspruch und geringsten Eingriff in ihr Machtmonopol empfindlichsten. Und immer ist der erste Gedanke, die erste Tat eines tyrannischen, diktatorischen Temperaments die Unterdrückung, die seelische oder physische Knebelung des scheinbar Schwächeren, oder, wie es alle sehen in meinem Fall: Ich war ihm zu stark, zu Ich- stark, zu willensstark, zu eigenwillig, zu klug und intelligent, zu schlagfertig – er musste mich zerstören, um diese, meine innere Kraft, „die Keimkraft für einen künftigen Stern“, wie es meine Lehrerin immer ausdrückte, nachdem ich meinen Zeugnisspruch vorgetragen habe, endgültig zu brechen, sie klein zu hacken, am besten bis zum letzten Krümchen auszulöschen. Ich habe durch das Medikament Tavor paradox reagiert, Dr. Uriel und alle Handlanger nachfolgend aber haben, ohne fremde, chemische Einwirkung auf ihren Gehirnstoffwechsel paradox gehandelt, ungleich schlimmer und grausamer und es zeigt nur umso deutlicher, wie weit unsere Menschheit in ihrer Entwicklung über Jahrtausende gekommen ist. Das ist der Grund meiner Gegenüberstellungen. Zwischen Calvin und unserem jetzigen Zeitalter liegen fast genau 500 Jahre. Doch ich wage zu behaupten, dass unsere Menschheit, wie wir sie heute erleben, eher


121 Rückschritte in ein noch viel grausameres, barbarischeres Territorium wagte, als wir es zu Zeiten Calvins oder Mao Tse Tungs erleben. Weil ihre Einwirkungen und Mittel die Seele zerstört, dieses kostbare Gut, das, wie wir alle wissen, noch kostbarer ist, als unsere Körperlichkeit. Wir vermögen es, ohne einen Arm, ohne Beine zu leben, unsere Medizin ist so weit vorangeschritten in dieser Hinsicht, dass es möglich ist, ein fremdes Herz in einen fremden Körper zu transplantieren. Aber die Seele ist nicht austauschbar, sie ist nicht zu ersetzen und ist sie zerstört, durch unsichtbare Einwirkungen, oder sichtbares, brutales Eingreifen, auch durch Erlebnisse, so leidet sie ein Leben lang, oder muss sich aus der Enge der Körperlichkeit herausreißen, (Suizid), um die Qualen zu beenden. Aber immer überbietet leider der unselbständige Geist den produktiven, wie es uns auch unsere Geschichte lehrt und wie es sich ganz deutlich auch bei meinem Gerichtstermin gezeigt hat, als nach fast dreistündigem, sinnlosem Gefasel ein Physikerfreund zu mir kam und mir sagte: „Du warst die einzige, die klare, präzise Gedanken geäußert hat mit Folgerichtigkeit. Du hättest dich am besten selber vertreten sollen, als eigene Anwältin.“ Von einem anderen Freund kam die Aussage, die mich doch tief berührt und innerlich erschüttert hat und ich möchte sie in meinem eigenen Wortlaut hier versuchen, verständlich zu machen. Er sagte, dass wenn dieses Verbrechen an mir, das gerade ganz offensichtlich begangen wurde, nicht vor ein Tribunal der ganzen Menschheit zur letzten Entscheidung getragen wird, so würden an diesem einen Brandstoß sich Hunderte und Tausende entzünden. „Irgendwann und sei es in einer anderen Zeit, auch wenn du nicht mehr hier sein solltest. Du ragst wie ein Fels in eine Zeit, die dich noch nicht versteht, weil du ihr voraus bist.“ Ich möchte an dieser Stelle den Verbrecher de Beze zitieren, der jene Aussage allerdings auf die „Ketzer“, also Andersdenkenden anwandte: „Wenn sie nach dem Maße ihrer Verbrechen bestraft werden sollten, glaube ich, dass man kaum eine Marter finden könnte, welche dem ungeheuren Maß ihres Vergehens entsprechen würde.“ Denn ihre Aussagen, auch schriftlichen Aussagen in den Entlassungsbriefen und Gutachten von mir, waren nicht einmal intelligente, sophistische Verdrehungen, sondern sie entsprechen eher dem Zeugnis einer wahrhaftigen intelligenzlosen Unterbelichtung des Geistes. Ein Versuch, das wahre Wort zu vergewaltigen durch ein eigenes Gesetz, die Gesinnung durch ihre unlogische Doktrin und das ewig frei geborene Gewissen durch die ewig verächtliche Gewalt. Und so frage ich mich sowohl bei Calvin, als auch bei den Handlangern meiner Zerstörung: Warum schreiben sie soviel und sprechen unaufhörlich in wiederholenden Formationen, warum versuchen sie unentwegt dem anderen das Wort abzuschneiden, dass es ihm im Halse stecken bleibt, ihn zum Schweigen zu bringen, wenn doch die Wahrheit, die sie verkünden, so offenkundig ist?


122 Warum verschließen sie sich selber die Ohren, knebeln dem anderen den Mund, wenn doch gerade diese Handhabung immer ein Sich- Verstecken hinter der Zensur am sichersten die eigene seelische Unsicherheit verrät? Ich frage an dieser Stelle nicht nur Dr. Uriel im Geiste: Sind Sie so sehr von der Armseligkeit Ihrer Sache und Ihrer Taten überzeugt, befürchten Sie so sehr, besiegt zu werden von der Wahrheit und Ihre Scheinmacht als Diktator zu verlieren? Die Wahrheit kommt doch ans Licht, irgendwann. Denn die letzte moralische Instanz bleibt immer das Gewissen und es lebt in uns selber und wird irgendwann erwachen müssen. So bleibt auch jenes Zeugnis unantastbar und evident noch etwas im Hintergrund, aber sichtbar, dass diese große innere Eile der Zerstörer auch des Wortes sich beeilt, mich anzuklagen, um nicht selber verdächtigt zu werden. Weil sie schlimm gehandelt und argumentiert haben, fürchten Sie die Klarheit der Wahrheit und wie Napoleon als Konsul und Kaiser höchst sorgfältig das jakobinische Pamphlet seiner Jugend, wie Calvin schnellstens, nach dem Erlangen seiner Herrschaft der Diktatur das Bekenntnis zur Humanität aus allen seinen Werken gestrichen hat, als aus den Verfolgten, weil möglicherweise seelisch Schwachen, selber Verfolger wurden, so versuchten nun meine Richter, die über mein schweres Vergehen, aggressiv geworden zu sein, von Suizid gesprochen zu haben, richteten, die von einer höheren Instanz aufgestellten Regeln und Gesetze der „roten Liste“ zu streichen, sie wegzustreicheln mit Verdrehungen des Logos, mit offensichtlichen Widersprüchen und Zweideutigkeiten der evidenten Wahrheit des Verbrechens an meinem Seelenleben. Welcher Vorwand auch immer vorgegeben wird, ob es ein seltener Fall war, wie es bei mir immer wieder vorgegeben wurde, um dadurch den Ausnahmezustand auszurufen, was immer für scheinlogische Argumente vorgetäuscht oder vorgeschoben werden, um die Zerstörung eines Menschen zu rechtfertigen, keiner dieser Gründe darf einen Verbrecher aus seiner persönlichen Verantwortung auch hier auf Erden befreien. Niemals darf sich eine solche Handhabung, die nur die eine Vokabel nämlich die des „Ausnahmezustandes“

vorzugeben

hat,

berechtigt

fühlen,

das

Heiligtum,

die

Zitadelle

eines

gottgeschaffenen Menschenlebens zu zerstören. Eine vergleichende Analogie zu dem „Ausnahmezustand“ durch meinen Suizidwunsch lässt sich wiederum in der Geschichte finden: Ich werde durch das Medikament Tavor in einer Weise zugrunde gerichtet, dass meine Lebensfreude, meine Begeisterung für die Schönheit und den Reichtum dieser Welt, die jeder meiner Freunde umfassend bestätigen kann und bestätigt hat in einigen Stellungnahmen, auf ein kaum mehr wahrnehmbares Minimum zusammenschrumpfte. Dabei wurde mir noch den Glauben an den letzten göttlichen Funken entrissen und mit ihm den Wunsch nach Erlösung, auf ein irdisches Ende der Qualen zu mehren und zu vermehren, ihn auf ein absolutes Maximum zu steigern, um mich anschließend dafür anzuklagen, ich habe nur Suizidgedanken gehabt, die jedes Verbrechen an mir rechtfertigen, jeden Mord,


123 jeden Seelenmord. Denn ich hätte dadurch, durch jene Handhabung tatsächlich unschuldig zum Selbstmörder werden können. Und so finden wir auch im Schicksal von Kaspar Hauser dieselbe paradoxe Handhabung in Form von Gewalt und anschließender Anklage: Er wird mit fast 18 Jahren das Opfer eines Mordversuches, als er nach 12 - jähriger Gefangenschaft zu lernen, zu lesen, schreiben, sprechen und zu begreifen beginnt, um immer deutlichere Tatsachen seiner Vergangenheit im Kerker im Gedächtnis aufzuspüren und zu erfassen. Er greift sie auf, um sie, wie er es vorhatte, in einer Autobiographie nieder zu schreiben und dieser Mordanschlag, den er überlebte, erzeugte in ihm begründetermaßen eine tiefe Angst vor derlei Gewaltausübungen. Vor und nach seinem Tode wird er von seinen Gegnern angeklagt, er habe jene Gewalt gegen sich selber gerichtet, also einen Suizid begangen, um durch diese Anschuldigung ihre eigenen Gräueltaten zu verwischen, sie hinter seiner offensichtlichen Unschuld zu verstecken. Wie durchschaubar und armselig, weil unlogisch, unklug und unterbelichtet, wie ich es einst schon beschrieb, muten diese beiden sehr kongruenten Vorgehensweisen an. Irgendeine Gefahr, so wurde es allen deutlich, muss ich für diese Handlanger darstellen, wie auch K. Hauser für die im Hintergrund wirkenden Verbrecher eine Gefahr darstellte, als er beschloss, alles Erinnernde in seiner Autobiographie niederzulegen. Verbrechen wider den Geist wurden hier begangen. – So schreibt Castellio gegen jene Verbrechen wider den Geist: „Gib jedem, wie der heilige Paulus es verlangt, das Recht zu reden und zu schreiben und bald wirst du erkennen, wie viel die Freiheit, einmal vom Zwange erlöst, auf Erden vermag!“ Aber es gehört zur unbeschreiblichen Tragik aller Despoten, wie ich sie sowohl in Calvin, als auch in Dr. Uriel und den Richtern sehe, dass sie den unabhängigen Menschen selbst dann noch fürchten und ihn als Gefahr sehen, wenn sie ihn in jeder Hinsicht, ob politisch, oder als freien Geist machtlos und mundtot gemacht haben. Und doch haben mich fast alle im Saal Beteiligten als den eigentlichen Sieger gesehen, schon alleine aufgrund der perfiden, verbalen, offensichtlich irrationalen Verfolgung, der ich in diesen ganzen Stunden ausgesetzt wurde. Einige sagten mir, ich habe nur durch mein Wesen gewirkt und die Wahrheit offenbart und, so sagten sie, ein moralischer Mensch würde schon durch seine bloße Existenz wirken und mein Wesen würde eine überzeugende Sphäre schaffen und ich hoffe, dass sich diese innere Wirkung, wenn auch nur auf einem derzeit engen Kreis begrenzt, wie ein Wellenschlag irgendwann ins Weite fortpflanzt. – Kapitel: Eines Tages schwimmt die Wahrheit doch nach oben. Als Wasserleiche Eines Tages schwimmt die Wahrheit doch nach oben. Als Wasserleiche.


124 Wieslaw Brudzinski Keine Wahrheit wird wahrer, wenn sie schreit und eifert und keine lässt sich durch eine gewalttätige Propaganda über den individuellen Raum ihres Wesens künstlich und verdrehend hinaussteigern. Denn ein verblendeter Richter, der eine irdische oder geistige Gefahr wittert, ist ebenso unfähig aufgrund innerseelischer Strömungen und Leitungen seiner Seele, in dieser Sache Gericht zu halten und zu entscheiden, oder gar zu unterscheiden wie ein Blinder die Farben, wie ein größenwahnsinniger Arzt. So ist zwar ein Urteil in die Zeit verkündet worden, aber die höchste moralische Instanz, die Menschlichkeit wird irgendwann das letzte Wort sprechen im Sinne der Wahrheit. „Und selbst wenn für eine gewisse Zeit von der blinden Richterin, welche die Welt ist, die Wahrheit unterdrückt wird, so hat doch niemand Gewalt über sie“, schreibt Castellio weiter. Ich hatte bereits erwähnt, dass dieser Prozess gegen die Stuttgarter Klinik geometrisch gesprochen unter dem Zeichen stand, vom Mittelpunkt auszugehen. Diese Handhabung wurde auch schon im Gutachten überdeutlich wurde, um in zahllose diffuse, verwirrende Richtungen unzähliger Punkte des Kreises an der Peripherie zurückzukehren, dort abzuprallen, um wieder zum Mittelpunkt, dem angeblichen Ausgangspunkt, von dem aus der „Ausnahmezustand“ ausgerufen werden konnte, zurück zu kehren. Ich habe suizidale Gedanken geäußert, also musste mir Tavor in diesen Dimensionen verabreicht werden. Dass ich daraufhin – nicht von vorneherein, ohne Tavor, das möchte ich hier ganz klar voranstellen und es kann von vielen bestätigt werden, - ganz evident paradoxe Erscheinungen wie „hohe Aggressivität, Suizidalität in Handlungen und Gedanken gesteigert an Intensität und Häufung, Unruhe, Angst, Schneidedruck“ entwickelt habe und zwar gleich nach der ersten Tablette, könne in den Augen des Gutachters, bei mir in diesem „speziellen Falle“ nicht von paradoxen Erscheinungen die Rede sein. – Warum, so frage ich mich heute, wurde immer von dem „speziellen, außergewöhnlichen Fall“ gesprochen, komme ich von einem anderen Stern, auf dem die irdischen Gesetze nicht zutreffen und anwendbar sind? Üblicherweise bekommen vor allem ältere Patienten paradoxe Erscheinungen, sagte der Gutachter und er zählte ganz naiv jene Erscheinungen auf, die sich bei mir gezeigt haben und den Arzt dazu veranlasst, mir immer mehr von diesem Mittel zu geben, sodass ich nach einer Woche, um den Kreis zu schließen, mit einer Rasierklinge unter der Dusche stand, woraufhin ich sofort fixiert wurde, an Händen und Füßen angebunden über fast 10 qualvolle Stunden. An jenem Tag, dem 19.04.08 hatte ich bis zu 7mg Tavor erhalten. Anmerkung meines Arztes Dr. R. zu meinen aufgetretenen paradoxen Erscheinungen: „Allerdings ist im Standardwerk der Psychiatrischen Psychopharmakotherapie bei der Behandlung für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen aufgeführt“ : „Benzodiazepine werden auch bei dieser.... Symptomatik (Aggressivität, Selbstverletzungsimpulsen, Erregung, impulsive Symptome) nur für Akut- und


125 Notfallsituationen empfohlen“, (wenn sie von vorneherein bestanden und nicht durch das Mittel ausgelöst und gesteigert) „sie sind aber bei der Notwendigkeit einer akuten, vorübergehenden Sedierung für die in diesem Abschnitt genannten Störungen kaum verzichtbar und dann zu empfehlen (Lorazepam).“ Weiter – rot gedruckt- : “mögliche Bahnung von impulsiven Kontrollverlust und paradoxen Reaktionen ist unter Benzodiazepin (sehr selten) möglich. Wegen des besonderen Abhängigkeitsrisikos sollte bei Persönlichkeitsstörungen keine Langzeittherapie mit B. durchgeführt werden.“ – Gut, dann gehörte ich eben zu diesen „seltenen Fällen“, wie ich von der Gegenseite ohnehin bezeichnet wurde, warum widersprachen sie sich dann unentwegt, in dem sie sich selber ganz offensichtlich, aber ohne Konsequenz zu ihren Lasten, das eigene Bein stellten? Ganz deutlich im Kompendium definiert und doch mörderisch ignoriert. – Und ferner schreibt mein Arzt: „Anlässlich der extremen Zuspitzung des psychopathologischen Zustandsbildes –18.04 2008: Akutzimmerbehandlung, massive Selbstverletzungen, 19.04.08 Fixierung erforderlich – hätte diese paradoxe Wirkung von Tavor erwogen werden müssen.“ Wie sanft er diesen Tatbestand noch auszudrücken vermag! Es hätte nicht nur erwogen werden müssen, sondern klar erkannt und dementsprechend gehandelt und behandelt! Zumal jene Ärzte und Pfleger mich aus der ersten unauffälligen Woche im März 08 kannten und mich bedenkenlos zum damaligen Zeitpunkt wieder entlassen konnten, ohne Suizidgedanken, ohne Eigen -und Fremdgefährdung. Wirklich ein höchst seltsames, vertuschendes, mörderisches, nicht zu begreifendes

Motiv, das dieser

seelischen Folterung zugrunde liegen musste und im Nachhinein im Verbalen liegen muss. Ferner habe ich bei meiner Wiederaufnahme im April kein Wort von Suizidalität geäußert, da ich mich über Stunden in einem stuporösen Zustand befand, in dem ich der Sprache gar nicht mächtig war. Auf diesen Punkt habe ich mich in meiner Abschlussrede auch noch bezogen, - ich wurde jedoch immer wieder mit derselben Aussage, blind und taub, zum Schweigen gebracht: „Sie haben ja nur Suizidgedanken geäußert“. Aus dem Zusammenhang gerissen und immer wieder auf diesen einen Nenner zurückgeführt, das war einzig und alleine die Praktik, welcher sich die Gegenseite unterwarf, auch wenn dadurch die Lösung der mathematischen Aufgabe verzerrt, unwahr, ganz deutlich als falsch zu deklarieren ist, weil der Nenner für diese Aufgabe ein anderer gewesen wäre. – Es gibt ein Lied, das heißt: „Die Gedanken sind frei“. Nein, meine waren es nicht und wurden ebenso eingekerkert in das Akutzimmer, gefesselt, fixiert als mein Körper an dem besagten 19. April 08 und nun auch im Nachhinein. -


126 Die Beweisführung des Gutachters ging darauf hinaus, dass er einräumte, dass, wie es in der roten Liste zu lesen ist, Tavor nur kurz und in geringen Mengen zu geben ist, weil es sonst schlechte Nebenwirkungen und gegenteilige Wirkungen, wie auch Abhängigkeit erzeugt. Und man es – das sei allgemein gültig und üblich – doch langzeitlich und in hoher Dosis verabreichen muss, wenn die schlechte Wirkung stark und suizidfördernd auftreten. Also der Widersinn, durch noch stärkere Ursachen schlechte Wirkungen vertreiben zu wollen. Und wieder findet sich auch an dieser Stelle eine Analogie zum erwähnten Kaspar Hauser Schicksal, die eines Nachts an meine Seele herantrat: Um ihn als möglichen Betrüger und Lügner, er habe seine Kerkerzeit nur erfunden, um sich wichtig zu machen, anklagen zu können, ihn vor der Welt unschädlich zu machen, unglaubwürdig in seinen Erinnerungen, welche er in seiner Autobiographie niederlegen wollte, wurde er aus der wunderbaren menschlichen Konstellation seiner fünf Trabanten herausgerissen, um in die Obhut eines Lehrers zu kommen, der ihn in seiner Seele nicht verstand und verstehen wollte. In der ersten menschlichen Konstellation durfte sich nicht nur sein Intellekt, sein Geist, sondern auch seine Seele frei entfalten. In der zweiten Konstellation des Lehrers, der mit den Gegenkräften zusammen arbeitete, wurde seine Seele verdorben, in dem ihm unentwegt Lügen unterstellte wurden. Rein auf der intellektuellen Ebene erfuhr er Förderung und Überförder- sprich Forderung und Folterung, um ihn tatsächlich seelisch mehr und mehr zu verkümmern zu lassen. Nun hatte er nicht nur eine physische Einkerkerung ertragen müssen, sondern auch eine seelisch – geistige, um dann die Folgen jener, im tiefsten Sinne unpädagogischen Misshandlung gegen ihn zu richten, der Welt seine Verderbtheit beweisen zu können, ihn auf den einzigen und einsamen Nenner eines Lügners und Betrügers herabzustufen. Man manipuliert die Ursachen in negativer Richtung, erzeugt damit ebensolche Wirkungen und bekämpft und dämpft sie mit Schimpf und Schande. Wie auch in meinem Fall: „Sie waren aggressiv, suizidal, haben sich unentwegt geschnitten...“ Aber warum? Und so findet sich auch eine ähnliche Handhabe der Verfolgung und Anschuldigung bei Castellio: Nach Servets Ermordung tritt Castellio, der nur seinem eigenen Gewissen folgt, auf die Bühne des Lebens und niemand anderes, als sein Ahnherr Melanchthons steht ihm zur Seite in einer Zeit, in der auch, wie es sich in allen Jahrhunderten immer wieder bestätigt hat, der Pazifist in den eigenen Reihen gefährlicher ist, als ein militanter Gegner. Seit dem Schutzbrief Melanchthons, welcher Castellios Stellung in der Geschichte erweitert und erhöht, hat Calvin kein anderes Ziel mehr, als auch diesen Erretter der geistigen Freiheit und des Gewissens am Scheiterhaufen schmoren zu sehen. Aber nicht mit eigenen Augen, das würden seine Nerven nicht verkraften: „Carthaginem esse delendam: Castellio muss vernichtet werden.“


127

Und nun wieder eine vergleichende Darstellung zur richterlichen Anschuldigung gegen mich. Castellio wird nichts Geringeres vorgeworfen, als dass er am lichten Tage Treibholz gestohlen habe. Auch hier geht es nun ganz offensichtlich und offenkundig nicht mehr um eine Diskussion über die „Lehre“, wie es auch bei mir nicht mehr um den eindeutigen Behandlungsfehler ging, um den Grundsatz, den Ausgangspunkt, sondern bei Castellio um private Verdächtigung und dem zur Folge eine Anklage im winzigen Radius dieser privaten Sphäre, wie ich auch in der Klage gegen die Klinik zum Angeklagten wurde und sich der Radius ganz deutlich eingrenzend nur noch auf meinen Suizidwunsch bezog. Es geht in allen Fällen nicht mehr um Gerechtigkeit, sondern nur um den Sieg in unlauteren Seelensümpfen. Sie wollen nicht Recht geben, sondern um jeden Preis Recht behalten. Auch geht es nicht um die Wahrheit, das musste ich schmerzhaft erkennen, weil ich glaubte, die Wahrheit ließe sich nicht betrügen und hinwegtäuschen über die klaren Fakten des Vergehens. Es geht hier nur um das Monopol einer Wahrheit, einer Scheinwahrheit. Aber immer erkennt man eine absolute Einseitigkeit im Denken an der Ungerechtigkeit und Härte im Handeln. Und auch wenn oftmals der Irrtum von Tausenden gegen einen einzelnen Recht behält, und man die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln darf, deutet Castellio diese Tatsache durch ein Bild und auch ich hoffe, dass dieser verdorbene Wein der Gegenseite, welche sich in ihrer Masse und Wucht gegen mich als Einzelperson mit ganzer Gewalt, Macht und Stärke stemmte, als sei ich die Chinesische Mauer, ihnen irgendwann zur wirklichen Erkenntnis verhilft: (…) „sie gleichen einem Narren, der ein großes Gefäß hat mit wenig Wein darin und es mit Wasser füllt, um mehr Wein zu haben; aber damit vermehrt er keineswegs den Wein, sondern verdirbt nur den guten, den sie darin hatten.“ – Und genau dieses Bild zeichnet die gegenwärtige Lage wohl aus: Sie haben den guten Wein verdorben und durch ihr Urteil wohl noch größeres Unheil angerichtet, weil es größere Wellen schlagen wird, irgendwann, („Wenn Unrecht zum Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“. B. Brecht), als wenn sie jenen Fehler anerkannt und stillschweigend ausgeglichen hätten. – Jener Prozess gründet auf den Nenner der Grausamkeit und Barbarei, der Unmenschlichkeit und Ungerechtigkeit. Auch in jener Zeit gab es kein Mitleid, auf keine Menschlichkeit und Wahrheit kann in den Zeiten der Unmenschlichkeit ein Mann hoffen, dessen einzige scheinbare Schuld und Vergehen gewesen, menschlich gefühlt zu haben, in dem er mit vielen Verfolgten, wie auch David de Joris, den er natürlich nicht denunzieren wollte, Mitleid gezeigt hat. –


128 Ist es Glück im Unglück, die Aussage meiner möglichen Grabinschrift, eine gütige Fügung, ein Wink des Schicksals, ein Umwehen eines Engelsflügels, das ihm zeigen möchte: Das Gute ist niemals zu besiegen, die Wahrheit niemals zu unterdrücken? – Was es auch immer gewesen sein mag, der sichtbare Triumph, Castellio am Scheiterhaufen schmoren zu sehen, im Kerker zu darben, wird Calvin, einem Mitbegründer der geistigen Diktatur nicht mehr gegönnt: Ein plötzlicher, unerwarteter Tod rettet Castellio vor der Schmach und den Schmerzen, am Scheiterhaufen als lodernde Flamme unterzugehen. Die Sorgen und Aufregungen haben seine Seele ermattet, ausgebrannt, sein Körper war geschwächt von der Überarbeitung, für die Wahrheit einzutreten, als Kämpfer des Lichtes und nicht der Finsternis, als das Gewissen seiner Zeit. Der unterhöhlte Organismus kann den Strapazen nicht mehr standhalten, seine Seele die Schmach, gegen eine diktatorische, finstere Übermacht verloren zu haben und doch von der Wahrheit zu wissen. Und noch in diesen Todesstunden schleppt sich Castellio an die Universität, versucht der eiserne Wille die Herrschaft nochmals über Seele und Körper zu übernehmen, aber vergebens, denn schon obsiegt der Tod über den Willen zum Leben und zum geistigen Wirken unter der Treue seines ewig unbestechlichen Gewissens. Ausgezehrt wird Castellio ins Bett gelegt, sein Magen krampft und er verträgt keine Nahrung mehr, außer etwas Milch. Und so wird am 29. Dezember 1563 mit 48 Jahren sein Lebensfaden durchtrennt, der ihn doch in einer Weise mit seiner Zeit verbunden hat, dass einige seiner Schüler auf den Grabstein die Widmung eingravierten: „Dem hochberühmten Lehrer als Dank für seine große Wissenschaft und die Reinheit seines Lebens.“ Tritt nun für Calvin Ruhe ein, da er den kühnsten und mutigsten Verfechter der geistigen Freiheit für immer auf dem physischen Erdenplan vernichtet und ausgerottet, der gegen seine Vergewaltigung des Gewissens gesprochen hat? Ich sage: Nein. Denn jede freie, wahrhaftige Idee, jedes Bestreben bleibt als dynamische Kraft vorhanden und wirksam, für die man gelebt und gestorben ist und diese Idee und die Ideale aus der Reinheit der Seele und des Lebens stehen, wie alle wahrhaft humanen Gedanken, über aller irdischen und zeitlichen Gewalt. Was wird mich erwarten, in Zukunft und im Verlauf des Prozessgeschehens am 8.November 2013, frage ich mich, als ich in den Himmel blickte, weil ich die Tränen kaum zurückzudrängen in der Lage war, die mir die Unmenschlichkeit und Ungerechtigkeit nochmals plastisch, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht vor Augen, sondern aus den Augen führen sollten? Aus weiter Ferne hörte ich die Frage der Richterin: „Steht die Schluckstörung in einem Zusammenhang mit dem Tavor?“ „Nein“. Als einzige Antwort des Gutachters und damit das Implizieren einer scheinbar vollgültigen Wahrheit. Ich setze diese, seine Antwort in einen unmittelbaren Zusammenhang mit den Aussagen Dr. Uriels, als ich über gewaltige Muskelkrämpfe klagte, über eine noch massivere


129 Muskelschwäche, durch das Tavor hervorgerufen: „Das ist Einbildung von Ihnen, Ihre Muskelerkrankung eine

Wunschvorstellung.“

Dabei

steht

glasklar

im

psychiatrischen

Kompendium

etwas

von

Muskelkrämpfen, welche durch das Tavor ausgelöst und intensiviert werden können als Nebenwirkung. Wie verblendet, wie unsachlich und unwissend ist diese Menschheit, frage ich mich. Und ich musste an einen meiner besten Freunde aus meiner Psychiatriezeit denken, an den Markus, der sich vor zwei Jahren in seinem eigenen Tavorentzug nach kurzer Einnahmedauer und Dosis das Leben nehmen musste, der bei unserem letzten Treffen seinen teuer gekauften Döner auf den Tisch warf mit den Worten: „Ich kann nicht mehr schlucken.“ Ich musste an einen Freund meines Bruders denken, der jahrelang mit einer schweren Psychose lebte, sich immer wieder, durch Freundeshilfe, seinem Beruf als Demeterlandwirt zuwenden konnte, der sich, als er in einem Klinikaufenthalt in einer Akutsituation 2mg Tavor erhielt, vor den Zug warf, mit tödlichen Folgen, um daran zu erkennen: Es gibt kein allgemeingültiges Gesetz, gerade in diesem Bereich, jeder Mensch reagiert anders und es bedarf einer feinfühligen, wahrhaftigen Intuition, dieses individuelle Gesetzt zu erfassen. Doch jede Diktatur auch des Geistes, der Seele, des Körpers, des Glaubens weisen in der Weite der ganzen Menschheitsgeschichte nur kurzfristige und kurzlebige Korrekturen auf und so ist es meine Hoffnung, auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass immer wieder neue Calvins, Dr. Uriels und beschriebene Richter wie Unkraut aus dem Boden wachsen, denn auch bei Kaspar gab es einen solchen verblendeten Dr. Uriel, dass all dies, was den Rhythmus des Lebens, auch des einzelnen Individuums reaktionär und konträr blockieren möchte, ihn in Wahrheit nach kurzem Rückschlag nur noch intensiver und energischer vorantreibt. Das ewige, unauslöschliche Symbol Bileams, der fluchen möchte und gegen seinen Willen doch segnen muss. Eine Gesamtausgabe der Werke und Schriften Castellios erscheint 50 Jahre später in Holland. Und dies ist seine sieghafte Auferstehung noch mitten im Streit und sein Gefolge sind wahrscheinlich niemand Geringeres, als Descartes und Spinoza, die in geistige Fühlung mit den Gedanken von Castellio getreten sind, auch wenn es nicht ganz dokumentarisch nachweisbar ist, so hat diese Vermutung doch fast schon die Kraft einer Tatsache. – Ich komme innerlich wieder zurück in den Gerichtssaal, nachdem sich meine Seele zunächst ganz sachte aus mir herausgelöst hatte und ich nehme meine ganzen Kräfte zusammen, um noch sprechen zu können, um alle Aussagen in mir zu speichern, weil ich sie noch brauchen werde. Eine kurze Pause zur Besprechung wird angekündigt und sie ist bitternötig, denn die schon beschriebene Müdigkeit im Gerichtssaal, hervorgerufen durch diffuse Frage - und Antwortspiele, wie ich sie hier nennen möchte, wird immer deutlicher, auch an meiner Pflegemutter, welche mit roten Backen, in innerer Erstarrung und Fassungslosigkeit, ihr Augen fast nicht mehr öffnen kann und nur noch blinzelt.


130 Aber was sehen meine Augen noch, als ich intensiv versuche, den gleichaltrigen Gutachter zu betrachten, sein Wesen zu ergründen, sein Gesicht zu studieren? Zunächst denke ich, der einsam und fast verloren auf einem winzigen Stuhl in der Mitte des Raumes sitzt, dass er telefoniert, irgendeinen winzigen Kopfhörer im Ohr haben muss, denn sein Mund bewegt sich unaufhörlich und sein Gesicht schneidet Grimassen. Ich traue meinen Augen einfach nicht und hole sowohl einen Freund, als auch meinen Bruder. Wir sind sprachlos und trotzdem der Gutachter bemerkt haben muss, dass wir ihn heimlich oder offensichtlich beobachten, fährt er fort mit seinem Gespräch, gerichtet an eine imaginäre Person einer anderen Welt und immer wieder verzieht er sein Gesicht zu einer Fratze. Er telefoniert nicht, das durften wir anschließend feststellen. Dabei sprachen wir noch kurz davor über den weiteren Verlauf in der Klinik, in dem sich meine Anfangsdiagnose einer angeblichen Borderlineerkrankung in eine noch unwahrscheinlichere paranoide Psychose von heute auf morgen einfach so verwandelte, als ich unter Tavor Stimmen hörte, Fratzen sah und er uns erklärte, dass 1-3 Menschen von Hundert im Laufe ihres Lebens eine Psychose entwickeln würden, die entweder von alleine wieder abklingt, oder mit Medikamenten gut in den Griff zu bekommen sei. Auch diese Aussage, wir haben es nachgeprüft, ist unwahr. Eine weitere Fassungslosigkeit berührte nun meine Seele: Nicht nur die Tatsache, dass ich fünf bis sechs Höllenjahre durch die Handhabung und Zerstörung in der Klinik hinter mir habe, die ich nun anklage und zum Angeklagten werde, aufgrund von Suizidgedanken, die in dieser massiven Intensität und Ausprägung sich durch das Tavor ins Unermessliche potenzierten. Nicht nur, dass mich tagtäglich schlimmste Erinnerungen aus diesen Jahren ereilen, die mich innerlich schleudern, sprachlos werden lassen, lähmen, aushöhlen und ich kaum mehr in der Lage bin, sie durch andere Gedanken zu ersetzen. Nicht nur, dass von alledem nichts wahr sein soll, weil diese Zerstörung der Seele nicht sichtbar ist. Nicht nur, dass man jene Zerstörung nicht neutral beurteilt, um, wie es so oft geschieht, Aussage gegen Aussage einfach so stehen lässt, - nein, ich bin nun der Angeklagte, ich habe alles verloren, mein Leben, meine Lebensfreude, meine Seele, meinen Schlaf, die Essenz des Lebens, auch die Nahrungsaufnahme durch eine Schluckstörung, die auch nicht in diesen Zusammenhang gebracht wird, nicht einmal annähernd. Ich habe meinen ganzen irdischen Besitz durch diese Klinik, mein ganzes finanzielles Vermögen durch den Diebstahl einer Mitpatientin verloren, sondern ich werde zum Angeklagten und darf für diese Zerstörung, die an mir geschehen, noch bezahlen. Ich darf und muss zu allem noch den gegnerischen Anwalt bezahlen. Welche Ironie des Schicksals. Wer kann da noch Vertrauen haben in die möglichen guten Mächte, die unser Leben leiten als gute Helfer? Nein, - zu allem muss ich in diesem Gutachter noch einem Menschen begegnen, der für kurze Zeit mein Leben und Schicksal in seinen Händen hält und über Leben und Tod entscheiden darf, in freier Auswahl. Der möglicherweise selber ganz gewaltige psychische Probleme hat, wie es sich heute und jetzt zeigt. Wem wurde mein Leben „anvertraut“, der nun noch weiter mithilft, es bis zum letzten zu zerstören?


131 Um mir noch die letzte Würde, den letzten Funken Menschenrechtes zu entreißen, gegen die Wahrheit zu sprechen ? Diese Ungerechtigkeit, welche in mir immer, auch schon in meiner Kindheit nach Ausgleich schrie, wird mir nun immer deutlicher und erzeugt in mir eine Kraft, hervorgerufen durch Wut, die dann am Ende der Verhandlung zum Ausbruch kommt. Zunächst in Form meiner eigenen Stellungnahme und Rechtfertigung am Ausgangspunkt, als ich immer wieder zum Schweigen gebracht wurde in der Form, die ich hier schon beschrieben habe, als nur Jens mich noch davon abhalten konnte, schlimmeres zu unternehmen, um die Waagschale, gefüllt mit Lügen, Intrigen und Betrug, wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Und am Ende mit der inneren Gewissheit: Dieses wird nicht das letzte Wort gewesen sein. Nun möchte ich den im Prozess aufgegriffenen Streitpunkt aufgreifen, als es um meine Diagnoseänderung nach fünf monatiger Behandlung, oder besser Misshandlung in dem Stuttgarter Krankenhaus ging. Auf die Frage des Richters: „vorliegend ist es ja so, dass die Klägerin wegen ihrer Grunderkrankung (Borderline) bei der Beklagten aufgenommen wurde, aber es lag keine paranoide Schizophrenie bei ihr vor.“ So antwortete der Gutachters darauf: „Ja, das ist richtig. Diese paranoide Schizophrenie konnte ich auch jetzt bei ihr nicht feststellen.“ Frage des Richters: „(...) nach sieben Monaten habe sich bei der Beklagten eine psychische Störung, nämlich Halluzinationen, eingestellt, es waren auch innere Stimmen zu hören, ob hier eine paranoide Psychose sich gezeigt habe und wir lange es dauert, bis eine solcher Erkrankung dann wieder ausheilt.“ Die Fragestellung hätte in meinem Falle anders erfolgen müssen in die Richtung, wie es sein kann, dass die Beklagte gerade im Verlauf der Behandlung in der Klinik eine sehr viel schwerere Diagnose bekommen habe, keine Besserung also der Ausgangssymptomatik, sondern eine massive Verschlechterung. Der Leser erkenne hier die absurde Vorgehensweise, alles pauschal und im allgemeinen zu fragen, um dem zur Folge eine ebenso pauschale Antwort zu erhalten, die zwar noch meine Person und mein Schicksal in dieser Klinik und ihrer Vorgehensweise ganz leicht streift, aber im Grunde sich von der eigentlichen Fragestellung weit entfernt, die, wie ich es oben erwähnt lauten müsste. Wenn es einer solch gewaltigen Ausführung bedarf, wie ich sie anschließend noch durch den Gutachter hier einfügen werde, so sollte sie den Ausgangspunkt treffen und zielgerichtet in aller Präzision zum Mittelpunkt sich zentrieren, wie es mein Arzt Dr. Reiner in einer Stellungnahme vollzogen hat. So möchte ich hier seine psychiatrische Sicht durch umfangreiches Studieren meiner Krankenakte einfügen im tiefen Wunsche, der Prozess hätte auf dieser wahrhaftigen, präzisen Basis stattgefunden:


132 Er beschreibt das Syndrom „Borderline“, das der Ausgangspunkt ist für das Abwägen einer medikamentösen Behandlung, folgendermaßen und in dieser Weise hätte die Fragestellung der Richter aussehen müssen: „Die Borderline-Persönlichkeitsstörung als Begriff bzw. als Diagnose wurde von Otto S. Kernberg eingeführt. Die Ich-Pathologie dieser Patienten unterscheidet sich sowohl von derjeniger bei Neurosen und leichten Charakterstörungen als auch andererseits von den Ich-Störungen bei Psychosen; sie sind da in einem Grenzbereich (Borderline-area) zwischen Neurose und Psychose anzusiedeln. Unter schwerem Stress oder auch unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen können bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstruktur gelegentlich vorübergehende psychotische Episoden auftreten, die aber bei planvollem therapeutischem Vorgehen meist binnen kurzer Zeit wieder abklingen…. Abgesehen von solchen besonderen Umständen – schwerer Stress, Regression unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, Übertragungspsychose – bleibt aber bei Borderline-Patienten die Fähigkeit zur Realitätsprüfung im Allgemeinen erhalten. Hier wird die Borderline-Erkrankung gültig definiert als Grenzbereich zwischen Neurose und Psychose. Die psychotischen Symptome können Teil der Erkrankung sein dann, wenn – wie beschrieben – Stress, Drogen oder Alkohol die Patienten in ihrer Stabilität schwächen. Das Auftreten von anderen psychischen Erkrankungen gleichzeitig zur Borderline-Erkrankung ist ebenfalls wissenschaftlich untersucht, vgl. Berger, Psychiatrie und Psychotherapie München 1999. (Seite 806 f.): „Mit Einführung der operationalisierten Diagnostik kann die Borderline-Störung gegenüber Erkrankungen aus dem schizophrenen oder affektivem Spektrum relativ klar abgegrenzt werden… Entgegen weitverbreiteter Meinung ist hingegen die Komorbidität mit schizoiden bzw. schizotypen Störungen eher gering ausgeprägt…. Ein hoher Prozentsatz der Patienten weist zusätzliche psychische Störungen auf. Im Vordergrund stehen dabei affektive Erkrankungen wie depressive Episoden, Dysthymie und bipolare Störungen (...)“ (...) “Eine Komorbidität von Borderline-Erkrankungen mit psychotischen Erkrankungen als eigenständiges Krankheitsbild kommt nicht vor, sondern das Auftreten von psychotischen Symptomen ist Anzeichen für eine Verschlechterung oder Dekompensation der Borderline-Erkrankung und ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Die vorbestehende Borderline-Erkrankung – Borderline heißt Grenzlinie zwischen neurotischer und psychotischer Erkrankung (s.o.) – verschlechterte sich in Richtung vermehrter psychotischer Symptome. Die zunehmende psychotische Symptomatik im Rahmen der Borderline-Erkrankung wurde dann nicht als Lorazepam/Tavor bedingte Nebenwirkungsproblematik erkannt. Die psychotische Symptomatik – ein Zeichen für die Dekompensation der Borderline-Erkrankung, s.o., wurde fälschlicherweise einer neuen Erkrankung, einer paranoiden Psychose, zugeordnet, dies, obwohl die Patientin seit Monaten bereits antipsychotisch medikamentös behandelt worden war.


133 Auf die trotz hochdosierter antipsychotischer Medikation zunehmende Instabilität wurde nicht reagiert.“ Dr. med. Johannes Reiner Stattdessen war die Antwort des Gutachters folgende: „Es ist richtig, dass hier zu diesem Zeitpunkt nach sechs bis sieben Monate (Satzbau!) sich eine Änderung bei der Klägerin gezeigt hat und eine paranoide Psychose sich zeigte. Zunächst muss ich sagen, dass es verschiedene Symptome gibt, die dann die Diagnose einer paranoiden Psychose zulassen. Insbesondere das hier genannte Symptom des Stimmenhörens ist ein typisches Symptom und es genügt und reicht aus für diese Diagnosestellung. Solche paranoiden Psychosen sind leider relativ häufig. Sie treffen einmal im Leben ein bei einer Person von 100. Bei ca. 20% dieser betroffenen Personen tritt das einmal im Leben auf und geht wieder weg. Bei ca. 40% geht es wieder weg unter der Einnahme von Medikamenten. Bei den restlichen 40% bleibt diese Erkrankung trotz Medikamentenvergabe bestehen. Das heißt hier keine volle Ausheilung. Die Dauer der Erkrankung ist nun schwer zu sagen und es ist eigentlich völlig variabel. Entscheidend ist der Beginn der Behandlung dieser Erkrankung. Je länger ein Patient nun diese Erkrankung unbehandelt lässt, umso schwerer ist sie wieder weg zu bekommen. Eigentlich ist in diesem Zusammenhang es am günstigsten, wenn diese Erkrankung plötzlich auftritt, denn dann erkennt dies der Patient auch in der Regel deutlicher und geht dann in der Regel schneller in die Behandlung. Ein langsames schleichendes Einsetzen ist insoweit ungünstiger. Ich möchte das noch etwas präzisieren. Es ist so, dass bei einem plötzlichen Auftritt dieser Erkrankung es dem Umfeld des Patienten es schneller erkennbar wird und deshalb in der Regel eine schnellere Behandlung in den Kliniken erfolgen kann. Es ist insbesondere oft festzustellen, dass der betroffene Patient z.B. ein plötzliches Stimmenhören nicht nun auf eine paranoide Psychose zurückführt, sondern er oftmals hierin andere Ursachen sieht.“ Da fehlen uns die Worte, - Kopfschütteln schon hier im Zuschauerraum, auch unter denjenigen, die mit der Materie noch nicht von vorneherein vertraut waren. Auch ihnen wurde die Absurdität seiner pauschalen Aussagen deutlich. – Und ferner die Fragestellung der Richter, ob der Gutachter ein schleichendes Herunterfahren der Medikation feststellen konnte und dieser antwortete: „Am Ende ihres Aufenthaltes (April 2009)“ (auch dies falsch, weil ich erst Mitte Juni 09 entlassen wurde), „wurde das Medikament noch drei Mal pro Tag mit 0,5mg gegeben….“ (…) “Ich muss darauf hinweisen, dass die Reduzierung von der letzten Menge auf 0,5mg die schwierigste Phase darstellte.“ (Auch meine schon aufgeführte eigene Beobachtung). … „Insgesamt muss ich feststellen, das(!) hier die Reduzierung der Medikation dem Stand der ärztlichen Kunst entsprach und nicht abrupt heruntergefahren wurde….“ –


134 In mir begann es vulkanisch zu brodeln, denn wir haben die Tavorkurve Tag für Tag der 15 Monate meines Aufenthaltes studiert, aus den Akten herausgearbeitet, aufgezeichnet und es ist evident feststellbar, dass Dr. Uriel vor jeder Entlassung, Flucht und Verlegung die Dosis in einem mörderischen Spagat nach unten trieb, um sie nach meiner Wiederkehr wieder ebenso mörderisch in die Höhe zu fahren. – Stellungnahme meines derzeitig behandelnden Arztes Dr. Reiner: “Die anhaltende seelische Labilität gab den behandelnden Ärzten im Furtbachkrankenhaus jedoch Anlass, die

Tavor-

Medikation

immer

wieder

zu

erhöhen

und

beizubehalten.

Dadurch

trat

eine

Abhängigkeitsentwicklung auf, so dass in der Folge Reduktionen von Lorazepam/ Tavor durch sog. „rebound- Effekte“ immer wieder eine Erhöhung der Lorazepam Medikation erforderten (Rebound – Effekt s. rote Liste).“ Ein Rebound Effekt, auch Rückschlag, bedeutet in der Medizin das rasche, verstärkte Wiederauftreten einer medikamentös behandelten Erkrankung nach dem Absetzen des Arzneimittels. Diese Phänomene und Effekte gründen auf der Tatsache, dass es während der Behandlung zu einer Abnahme der Rezeptorenanzahl kommt, auf die der zuvor eingenommene Arzneistoff wirkte. Die Folge dieser Rezeptorenrückbildung ist eine Sensibilität auf die körpereigenen Botenstoffe. Weiterhin kann das plötzliche Absetzen oder Reduzieren von Benzodiazepinen das Phänomen auslösen.“ Und ferner von Dr. R.: (…) „Der noch mögliche Zeitpunkt zum Absetzen von Lorazepam/Tavor wurde verpasst, die Behandlungsempfehlung (Überprüfung der Medikation nach einer Woche, keine längere Gabe als 6 bis 8 Wochen) wurden nicht beachtet. Die vorbestehende Borderline- Erkrankung

- Borderline heißt Grenzlinie zwischen neurotischer und

psychotischer Erkrankung (s.o) – verschlechterte sich in Richtung vermehrter psychotischer Symptome. Die zunehmend psychotische Symptomatik – ein Zeichen für Dekompensation der Borderline – Erkrankung, s.o., wurde fälschlicherweise einer neuen Erkrankung, einer paranoiden Psychose, zugeordnet, dies, obwohl die Patientin seit Monaten bereits antipsychotisch medikamentös behandelt worden war! Auf die trotz hochdosierte antipsychotischer Medikation zunehmende Instabilität wurde nicht reagiert.“ Nun ging es um die Suchtanamnese und ich habe mich noch im letzten Jahr in verschiedenen Kliniken erkundigt, auch in der Uniklinik München, in der ich meinen Entzug durchführte, dass sie unbedingt notwendig sei um den Patienten einschätzen zu können, um jede winzige Veränderung einer möglichen paradoxen Erscheinung, und sei es nur leichte Unruhe, in die mögliche und wenn gefordert, sofortige Absetzentscheidung mit einzubeziehen. „Leichte Unruhe“ kam mir an jenem Tag wieder in den Sinn und ich fragte mich, wie die Uniklinik in München wohl bei meinen paradoxen Erscheinungen von starker Aggressivität, vulkanischer Unruhe,


135 suizidalen Handlungen und nicht nur Gedanken, reagiert hätte? Denn auch dort hatte ich mit einem Arzt gesprochen und auch er sagte mir, dass mit jedem Patienten solch eine Anamnese über eine Stunde durchgeführt werde. Ich habe an dem Tag, dem 11. April 2008, kein Wort von Suizidalität geäußert, weil ich mich nicht äußern konnte, der Sprache nicht mehr mächtig war durch die Muskelerkrankung und meiner Hellsichtigkeit, die ein schreckliches Unglück wahrnahm. Wie kann also der Gutachter behaupten: „Es ist so, dass man dann im Notfall gleichwohl das Medikament dann gibt ohne ausführliche Anamnese, insbesondere wenn wie hier eine akute Situation vorlag, die Anlass war, für die Vergabe des Medikaments.“ Als wir uns im Jahr 2012, nach meinem ersten Gerichtstermin, gemeinsam beratend mit Rechtsanwälten und Freunden entschlossen, nicht dem Vergleich zuzustimmen, sondern weiter zu prozessieren, riefen wir nochmals bezüglich der Aufklärungspflichtverletzung, ohne Namensnennung, in einigen Kliniken in Norddeutschland an, um uns nach den genauen Vorgaben und Handhabungen, auch im Falle eines „Ausnahmezustandes“, wie er bei mir immer wieder vorgegeben wurde, den ich nicht erkennen kann, zu erkundigen. In allen fünf Kliniken, wir sprachen sogar teilweise den Chefarzt, wurde uns gesagt, dass die Aufklärungspflicht besteht und eingehalten werden muss. Sollte ein solcher „Ausnahmefall“ eintreten und der Patient toben, oder nicht mehr ansprechbar sein, so müsse die Situation richterlich geklärt werden, um sich selber als Arzt abzusichern. Wir haben es leider nicht schwarz auf weiß, aber es waren einige Zeugen dieser Gespräche anwesend und sie können gerne wiederholt werden. Zudem ist es auch nicht notwendig, am Zebrastreifen ein Schild anzubringen das besagt, der Fußgänger habe Vorrang. Wird dieses Gesetz, das jedem, ohne Beweisführung klar ist, übertreten, folgen massive Strafen. Welchen Anlass habe ich also den Ärzten gegeben, der eine solche Handhabung vom ersten Tage an gerechtfertigt hätte? Dass ich sprachlos war, leicht krampfte? Habe ich ihnen auch in der ersten Woche meines Aufenthaltes meine „Schwere der Erkrankung“ vermittelt, die jenen Ausnahmezustand und damit den Seelenmord ebenso gerechtfertigt hätte und - und das ist das Entscheidende – warum hat mich Dr. Uriel dann am 18.März 08 bedenkenlos auf meine drei Reisen entlassen können, wenn er doch von der „Schwere meiner Erkrankung“ von vorneherein, ohne medikamentöse Einwirkung, in dieser Weise überzeugt war? Und weiter: „Insbesondere muss hier gesagt werden, dass die Frage der Lebenssicherung überwog gegenüber der Möglichkeit negativer Auswirkungen der Medikation auf den Patienten. Ich weise hier auf diverse Arztbriefe, aber auch auf den pflegerischen Verlaufsbriefe der Furtbachklinik vom 23.4.2013 hin “ (!) (Überall Irrtümer, es wimmelt von Irrtümern aus Feigheit und Dummheit, wie es auch Nietzsche beschreibt! Von Rechtschreibfehler, falschem Satzbau und irreführenden Daten.) –


136 Seit dem 23.04.08, wenn dieser Tag hier gemeint sein sollte, ein Mittwoch, also waren seit dem Zeitpunkt meiner Einweisung am 11.04. genau 13 Tage vergangen, fast zwei Wochen, in denen ich unentwegt und ununterbrochen eine extrem hohe Tavordosis bis zu 7mg erhalten habe, die am 19.04. eine Fixierung erforderten! Wie kann dieser Menschenkreis, der mich nun wegen Suizidgedanken anklagt, so verblendet sein, die Situation vom gärenden, sumpfigen Mittelpunkt aufzuziehen und die Kausalität von Ursache und Wirkung in dieser offensichtlichen Weise zu vertauschen, mich für die gezeigten Wirkungen (Aggressivität, aktive Suizidalität) als Folge ihrer Misshandlung noch anzuklagen und nicht zu erkennen, dass sie die Ursachen selber ausgelöst, verursacht haben? Ich glaube, man muss kein Denker, Psychologe oder Philosoph sein, um dieses schwere Verbrechen zu erkennen. Warum darf ich mich nicht äußern? Warum werde ich sofort und immer wieder mit der Aussage des „Ausnahmezustandes, des speziellen Falles“ und meiner Suizidgedanken zum Schweigen gebracht? Die fehlende Dokumentation, die auch noch eine Angriffsfläche zur Stellungnahme bot, die, laut dem Richter „komplett fehlte“, wurde ausweichend vom Gutachter dahingehend beantwortet, dass die pflegerischen Verlaufsberichte sehr eindrücklich seien und eine gute Nachvollziehbarkeit ermöglichen für die Vergabe des Medikaments „für uns als Sachverständige“. Und ferner: „Es liegt ein kurzer Abschlussbericht ärztlicherseits vor. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die Dichte der Dokumentation bei den Ärzten im Verlaufe der letzten Jahre deutlich zugenommen hat. Heute ist es an unserer Klinik so, dass fast täglich aktuelle Verlaufsberichte (z.B. in den Computer) aufgenommen werden.“ – Widersinn ohne Ende, ohne dass er selber seine Widersprüche zu bemerken schien. Oder er wiegte sich in Sicherheit, da er schon nach kurzer Zeit feststellen durfte: Egal, was er antwortete, sein Wort war den Richtern Evangelium. In welcher Zeit lebte ich denn vor fünf Jahren, im letzten oder vorletzten Jahrhundert? Vielleicht 1833, als noch überhaupt nichts dokumentiert werden musste? Gab es in dieser kurzen Zeitspanne von 2008 bis 2013 einen so gewaltigen Quantensprung der Handhabung in der Dokumentation einer Klinikbehandlung? …“ dass die pflegerischen Verlaufsberichte…mir als Sachverständigen ausreichen um sagen zu können, dass ein ärztlicher Behandlungsfehler nicht vorlag.“ – Mir lag es auf der Zunge in den Raum zu rufen, dass ich nichts über seine Vergangenheit wissen muss, dass mir einzig und alleine meine Beobachtung seines Gesichtes in der Pause, sein Grimassen schneiden, seine Selbstgespräche aufzeigen und seine Antworten in Bezug auf den offensichtlichen Mord an meinem Seelenleben ausreichen um zu wissen, dass hier dringend eine psychiatrische Behandlung mit einer sofortigen hohen Tavordosis erforderlich ist. –


137

Und weiter gab er an, dass die Dauer der Medikation als kritischer zu betrachten sei, als die maximale Höhe der Vergabe. Ich habe schon den „Rebound Effekt“ erwähnt und erklärt, der schon nach kurzer Einnahmezeit und Dauer auftritt. Er hätte auch dem Gutachter deutlich sein müssen, als er behauptete: „Die Dauer der Gabe des Medikaments ist hier nicht zu beanstanden“. (15 Monate!, das sind 60 Wochen und mindestens 52 Wochen zuviel). (…) „Es wurde mehrfach eine Reduzierung versucht. Aber im Hinblick auf die Grunderkrankung, auch hier die Gedanken bezüglich der Selbstverletzung“ –

auch hier muss ich wiederum eingreifen und hätte gerne

eingegriffen, dass ich mich erst unter Tavor zum ersten Mal im Leben, also nach 33 Jahren, das sind immerhin mindestens Elftausendsiebenhundertachtundvierzig Tage (11748!) nicht ein einziges Mal geschnitten habe, warum also gerade, der „Zufall“ wollte es laut Gutachter so, in dieser 15 monatigen Behandlungszeit? Warum bekomme ich, wieder angeblich ein Zufallsprodukt, ausgerechnet unter dieser Behandlung in dieser Zeit eine Psychose? –

„und suizidalem Verhalten“ - von meinen Gedanken in der Vergangenheit zum

Verhalten, was suizidale Handlungen impliziert, die ich niemals in der Vergangenheit vollzogen habe? Auch sehr auffallend zu Lasten der Klinik – „ist zu bemerken, dass eine Abdosierung vorliegend sehr schwierig und ist auch nicht bis zum Ende des Aufenthalts bei der Beklagten gelungen.“ Weiterer Verlauf der Gerichtsverhandlung: Dem Gericht und dem Sachverständigen werden nun aus dem Zuhörerraum eine Kopie, die rote Liste, überreicht (Herr Dr. Reiner). Der Klägervertreter hat nun einige Fragen zu dieser roten Liste. Dort zunächst mal die Seite 1912. Und dort zu den Nebenwirkungen a) (Liste Jahr 2013). Gutachter: „Diese Nebenwirkungen können passieren, insbesondere ist das festzustellen bei älteren Patienten. Auch im Fall einer Manie kann nun die Nebenwirkung eintreten, dass durch die Behandlung mit diesem Medikament die Angstzustände geschwächt werden und sozusagen die letzte Angst verschwindet und dies auch negativen und zu unverantwortlichem Verhalten führen kann.“ (Man beachte den Satzbau). Hier nun die ebenso unkristallinen, unspezifischen, unpräzisen Fragen meines Anwalts, die ihn im Laufe der Verhandlung zum Spielball der Gegenseite werden ließ, wenn es nicht von vorneherein beabsichtig und einstudiert war: „Was sind paradoxe Reaktionen?“ Und nicht, wie ich es als Anwalt formulieren würde, als einen Verteidiger: „Sie sagen, die Patientin habe keine paradoxen Reaktionen gezeigt und diese würden auch nicht in den Verlaufsberichten der Klinik stehen, sie seien nicht schwarz auf weiß festgehalten. Wie erklären Sie sich dann die Tatsache, die Paradoxie in Person von Ihrer Seite, dass ab der ersten Tavorvergabe in den


138 Verlaufsberichten unentwegt und ganz offensichtlich die aufgezeigten paradoxen Reaktionen in ihrem Verhalten geschrieben stehen und beschrieben werden, in Form von „Patientin ist hochaggressiv, unruhig, zeigt Erscheinungen von Depersonalisation, Derealisation, hat Schneidedruck, handelt suizidal“, wenn in der ersten Woche im März ohne Tavor kein Wort von diesen Erscheinungen in den Verlaufsberichten zu finden ist und auch nicht in den ersten Stunden ohne Tavor?“ So hätte ich den Gutachter in die Enge getrieben, im Sinne der Wahrheit und der Gerechtigkeit. Auf diese formlose Frage meines Anwalts, „was sind paradoxe Erscheinungen“, die im Nachhinein nach Absicht schmeckt, konnte nun auch der Gutachter formlos und „pauschal“, wie es mein Arzt ausdrückte, antworten:

„Vorliegend handelt es sich z.B. um ein sedierendes Medikament. Das heißt die Erwartung ist,

dass der Patient ruhiger wird. Reagiert der Patient nun gerade umgekehrt (angespannter), dann nennt man das in der Arztsprache paradoxe Reaktion.“ Angespannter? Wie nennt man denn dann den vulkanischen Ausbruch von mir in jener ersten Woche, der das „Angespannte“ in superlativistische Höhen und alle möglichen Richtungen zu treiben vermochte? Ferner der Gutachter: „Bei dem Aufnahmebefund ist eine paradoxe Reaktion nun nicht festgehalten. Aber Frau Lachenmayr“ (zum ersten Mal wurde ich mit Namensnennung mit einbezogen, in die Sphäre meines Schicksals und nicht des Allgemeinen) (…) „hat mir gegenüber von einer solchen paradoxen Reaktion berichtet, dass sie aufgetreten sei. Jedenfalls aus den Verlaufsberichten des gesamten Aufnahmezeitraums bei der Beklagten keine solche paradoxe Reaktion bei der Klägerin feststellbar.“ Widersinnig, paradox, fast schizophren. „Wo bin ich?“ Die Frage von einigen Zuschauern im Raum. „Wer vertritt unser Menschenrecht?“ Wer ist hier gesund und wer ist krank, frage ich mich? „Irre, wir behandeln die Falschen“, schreibt Manfred Lütz. „Auf die Frage des Klägervertreters, ob die bei der Klägerin so nach sechs bis sieben Monaten aufgetretene Halluzination/Stimmenhören eine solche paradoxe Reaktion darstellt“, antwortet der Gutachter schlichtweg „nein“. Wenn ich jetzt zurückgreife und dem Leser nochmals die schon eingefügten Ausführungen zur Borderlineerkrankung und Psychosen meines Arztes, Dr. Reiner vor die Seele stelle, die aussagen, dass eine Psychose eine Verschlechterung, eine Dekompensation der Borderlineerkrankung ist, dann wirken folgende hinkende Erklärungsversuche des Gutachters geradezu widersprüchlich: „Ich habe vorher dargelegt, dass das Medikament gegen das Symptom Angstzustand wirkt, nicht aber gegen die Grunderkrankung (hier Borderline). Bei der paranoiden Psychose, die nach sechs bis sieben Monaten wohl aufgetreten ist, handelt es sich wohl um eine zweite Grunderkrankung“ – die zufälligerweise ausgerechnet in der Zeit der Behandlung in jenem Krankenhaus nach 33 Jahren ohne sie, zum Ausbruch kam (!?) –


139 Widersinn sucht seinesgleichen – (…) „aber nicht um ein Symptom. Deshalb ist es richtig, dass das Medikament sich weder positiv noch negativ auf die paranoide Psychose auswirkt. Beim Absetzen des Medikaments kann zwar eine Psychose auftreten, diese ist aber konkret bei Frau Lachenmayr nicht aufgetreten. Insbesondere kein Entzugsdelir.“ – Woher möchte er das wissen? Steckte er zu jener Zeit als fremder Geist in meinem Körper, in meiner Seele? Genau 180 Jahre zuvor wurde im Jahr 1828 während der Einkerkerung Kaspars in den Gefängnisturm von Hiltel ähnlich argumentiert, wenn nicht sogar mit ähnlichem Wortlaut: Kaspar wurde offenbar in diesen Wochen einem unfreiwilligen, kalten Opiumentzug ausgesetzt, der ihm schlimme Entzugsphänomene bereitete, wie ich es schon beschrieben habe und der von diesen undifferenzierten Größenwahnsinnigen dahingehend beurteilt und verurteilt wurde, dass Kaspar ein Betrüger sei, weil er urplötzlich sein über 12 Jahre genossenes Brot und das Wasser zwar vertrug, dass es ihm jedoch nicht ausreichte, weil ihm angeblich wichtige Vitamine fehlten. Er zeigte Anzeichen von Schwäche, Muskelzittern, Entkräftung Kreislaufschwäche unter anderem.

„Opium ist ein Rausch- und Betäubungsmittel. Das halbsynthetische Diacetylmorphin, allgemein als Heroin bekannt, ist das weitest verbreitete illegale Morphin-Derivat - siehe auch dort für weitere Eigenschaften und Gefahren der Droge. Zu den körperlichen Langzeitfolgen von missbräuchlichem Opiumgebrauch gehören Appetitlosigkeit und dadurch Gewichtsverlust bis zur Abmagerung und völligen Entkräftung, aber auch Kreislaufstörung und Muskelschmerzen. Bei Überdosierung droht akute Atemlähmung mit Todesfolge. Psychische Auswirkungen sind Abhängigkeit, Antriebsschwäche, Depressionen, häufig starke Persönlichkeitsveränderungen einhergehend mit Apathie.“ – Entzugssymptome von Tavor bei Sophia: Weitere Symptome, die nach Absetzten von Tavor berichtet wurden, umfassen Kopfschmerzen, Depression, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Schwitzen, Dysphorie, Schwindelgefühle, Realitätsverlust, Depersonalisation, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Verhaltensstörungen, übersteigerte Geräuschwahrnehmung, Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Gliedmaßen, Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm und Berührung, Wahrnehmungsstörungen, unwillkürliche Bewegungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Halluzinationen, Delirium, Krampfanfälle, Krämpfe, Zittern, Bauchkrämpfe, Atemdepressionen bis zum Atemstillstand. Erregungszustände, Palpitationen, Tachykardie, Panikattacken, übersteigerte Reflexe, Verlust des Kurzzeitgedächtnisses und Hyperthermie.-


140 Und weiter geht es mit den Winkeltäuschungen und Verdrehungen, wie sie Sigfried Lenz in seiner Deutschstunde beschreibt und wieder wird von Sophias Anwalt die falsche Frage gestellt, welche nur als ein Füllmaterial zur weiteren Verwirrung anmutet, ob die Gabe von Zyprexa ( Antipsychotikum ), welches ich im August erhalten habe, die „psychotische Grunderkrankung“ ausgelöst habe. Antwort des Gutachters: „Klar Nein“. (…) “Es ist auch richtig, dass dieses Medikament im Zusammenhang steht mit den Symptomen (hier Halluzination). Diese Halluzination ist auch schon am 30.05.2008 dokumentiert.“Nach fast zwei monatiger Tavorgabe mit durchschnittlich 8 mg pro Tag! Am Anfang meines Buches habe ich von meiner Angst gesprochen, die mich seit meiner Kindheit begleitet, welche ich aber immer als schöpferisch und produktiv erlebte. Mit dieser Angst und einer Zwillingsschwester, die sich durch die Diagnose meiner Muskelerkrankung dazugesellte, kam ich in die Stuttgarter Klinik. Im weiteren Verlauf meines Buches habe ich von dem „Potenzieren aller vorher angelegten psychischen Erscheinungsformen, wie auch Depressionen durch das Tavor“ gesprochen. Jene Tatsache des „Potenzierens“ wurde mir von vielen Ärzten bestätigt, gerade bei Borderlinepatienten. Erst zwei Jahre später sollte ich auch auf meine Ängste eine Antwort bekommen und sollte erfahren, dass auch die Diagnose des „Borderline“ einer Fehldiagnose entspricht und dass derlei Ängste mit meiner schweren und seltenen Muskelerkrankung zusammenhängen, die von den Gutachtern und Richtern auch ad absurdum geführt wurde: Mitochondriale Myopathie: (…) „Hirn / Nervensystem / Psyche mit u.a. chronischem Energiedefizit (leichte bis starke Erschöpfbarkeit, Verringerung konzentrativer mentaler und kognitiver Fähigkeiten, Ausdauerleistungen kaum möglich, lange Erholungszeiten), Kopfschmerz, Migräne, Nackenmyalgien, Schwindel, Schlafstörungen, Depressionen, unklaren Ängsten, erhöhter Empfindlichkeit gegen Lärm, Licht, Hektik, Zugluft, Übererregbarkeit, Reifungsstörungen des kindlichen Hirns u.a.“ Nun zur Antwort des Gutachters zur Frage meines Anwalts, „ob es im Hinblick auf die Vergabe von Lorazepam eine Alternativmedikation und alternative Behandlung in konkreto während des Aufenthaltes bei der Beklagten gegeben habe“. Gutachter: „Man hätte auch noch zusätzlich mit anderen Medikamenten versuchen können, diese Angstzustände zu reduzieren.“ – Wieder vom Mittelpunkt ausgegangen – (…) „Allerdings ist dies keinesfalls fehlerhaft, dass dies nicht geschehen ist, sondern nur durch das Medikament Tavor die Angstzustände behandelt wurden…“-


141 Ein sehr aussagekräftig Satz und ebensolches Argument! Eher Füllmenge, wie es auch im Gutachten selber deutlich wird, im psychiatrischen Labyrinth, ohne dass mir der Faden der Ariadne gegeben wurde. Und ferner der Gutachter: „Bei der Aussage bleibe ich, auch wenn ich andere Zwischenrufe aus dem Zuhörerraum höre.“ Bezeichnend auch dies, denn im Zuschauerraum saßen vornehmlich Menschen, die mit der behandelten Materie vertraut waren, auch ein ehemaliger Richter, - aber der Gutachter hatte das Recht und die Wahrheit gepachtet, zumindest aber das Monopol der Scheinwahrheit. Immer wieder empörte Zwischenrufe aus dem Zuschauerraum, entsetzte Gesichter, mein Arzt mit großen, leuchtenden, wachen Augen, die immer wieder zu mir blicken, mich innerlich halten. Immer wieder sehe ich zur beisitzenden, schweigenden Richterin, welche mich unsagbar verständnisvoll und mitleidig, mitleidend anblickt. Sie war es, die mich vor einem Jahr gewarnt hat, nicht weiter zu prozessieren. Sie war es, die kurz nach dem ersten Gerichtstermin bei meinem Anwalt anrief, um auch ihn zu bitten, da sie mich, wie sie sagte, „für einen ganz besonderen Menschen“ halte, den Prozess nicht weiter zu führen, dem Vergleich zuzustimmen. Sie war es, mit der ich einige Tage später über eine halbe Stunde telefonierte, nachdem mich mein Anwalt angerufen hatte, um mir zu sagen, er habe einen solchen Anruf einer Richterin noch nie erhalten. Mit ihr habe ich ein sehr persönliches Gespräch vor einem Jahr geführt. Leider habe ich ihre Warnung überhört, da ich glaubte, wir leben in einem Rechtsstaat, welcher der Wahrheit dient. Denn viele meiner Freunde und Rechtsanwälte haben mich dabei unterstützt und weiterhin unterstützen wollten, den Kampf, diesen, meinen Menschheitskampf „um die Wahrheit und die Gerechtigkeit“ weiter zu führen, ihn zu einem siegreichen Ende zu bringen. Wo sind sie nun, frage ich mich, all diese vermeintlichen Freunde und Begleiter? Auch mein Bruder hatte mich gewarnt und sagte mir damals, dass er mich, sollte ich weiter prozessieren, nicht mehr unterstützen kann. Er kam auch zum zweiten Gerichtstermin, er stand mir zu Seite. Aber bis auf einen winzigen, engen Menschen - und Freundeskreis waren alle anderen, die mich damals motivierten, nun vom Erdboden verschwunden, da schon das Gutachten aufzeigte, dass der Kampf verloren ist. – Verschwanden sie aus meinem Lebensgarten aus Feigheit, aus Schuldgefühlen? Wie sie auch Christus alleine gelassen haben in seiner letzten Nacht? Und immer wieder stand der Richter fast brüllend von seinem Sitz auf, um mit Bußgeld zu drohen, immer wieder verhaspelte er sich, wie auch mein Anwalt, der uns schon Tage zuvor sagte, er könne das Wort „Benzodiazepin“ nicht aussprechen. Immer wieder begann er zu stottern. Doch, wie es auch Lanzelot zu Parzival sagte: „Ein starker Mann, der zum Ritter geschlagen werden möchte, darf nicht stottern“, so frage ich mich ernsthaft, ob sich mein Anwalt nicht den falschen Beruf gewählt hat.


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Es folgten nun weiterhin endlose Zitate meines Anwalts aus der roten Liste, unter denen er immer wieder von der Gegenseite unterbrochen wurde, als er versuchte, stammelnd und stotternd, sich einer gezielten Frage zu nähern, so auch jener: „Auf die Frage des Klägervertreters, ob es nicht angezeigt gewesen wäre, auch eine andere Strategie zu entwickeln, wenn nun man sieht“ (!), „dass über einen Zeitraum von ca. 15 Monaten der Zustand sich nicht bessert, sondern verschlechtert,“ der Sachverständige: „Natürlich denkt man über solche Strategien nach. Aber bei schweren Verläufen dieser Erkrankung ist es durchaus möglich, dass man auch über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr die Strategie nicht ändert sondern wie hier die gleiche Behandlung belässt. In jedem Fall lag bei der Patientin vorliegend ein solcher schwerer Verlauf der Grunderkrankung vor. Es geht ja auch darum, den Patienten am Leben zu erhalten. Vorliegend lag deshalb hinsichtlich der Grunderkrankung bei Frau Lachenmayr eine Ausnahmesituation vor. Auch die Entwicklung war vorliegend eben außergewöhnlich.“ Und weiter: „Hätte sich der Chefarzt in einem solchen außergewöhnlichen Fall selbst drum“ (!) „kümmern müssen“, Antwort des Sachverständigen: „Das würde ich eher verneinen. Auch ein solcher Fall wird üblicherweise...“ Wer bin ich? Frage ich mich. Was habe ich verbrochen, dass man einen Ausnahmezustand ausrufen darf, der alles rechtfertigt? Werde ich auch noch angeklagt, wenn man mir den Kopf abschlägt, mich physisch umbringt? Ich kam lediglich mit einer Borderlineerkrankung, die sich im Nachhinein als Fehldiagnose herausstellte, mit der ich 33 Jahre fast ohne Klinikaufenthalte und Arztbesuche lebte, in die Klinik und es war nicht einmal diese Erkrankung, die eine Einweisung forderte, sondern ausschließlich die „Ausnahmesituation durch den Bericht der Muskelerkrankung“, wie es auch Dr. Uriel schrieb, welche mich für einige Tage depressiv werden ließ. Auch wurde mir von den Richtern noch vorgeworfen, ich habe mich vor meiner Einweisung wochenlang sprachlos in meiner Wohnung verbarrikadiert und keine Nahrung zu mir genommen. Ich wollte mich äußern, wehren, dass es eine Lüge sei, kein Wort davon wahr, alle meine Freunde und meine Reisen davor können es bestätigen, aber mir wurde das Wort infam abgeschnitten, immer mit der wiederkehrenden Anschuldigung, ich habe ja nur Suizidgedanken geäußert. Die Frage meines Anwalts: „Aus einer Produktbeschreibung des Mittels Tavor ergibt sich, dass Halluzinationen eine mögliche Folge bei der Einnahme dieses Mittels sein könnten“, löste im gegnerischen Anwalt wohl die Furcht aus, die Wahrheit könnte nun endlich geboren werden, es traten wiederum Wehen ein und so schrie er fast in den Raum, in dem er aus seiner scheinbaren Gleichgültigkeit zu erwachen schien, dass doch die Fakten klar ausgesprochen wurden, es gäbe jetzt nichts mehr hinzuzufügen, ich sei ein extrem schwerer, außergewöhnlicher Ausnahmefall gewesen und es bedarf keiner weiteren Worte mehr.


143 Doch der Gutachter musste diese letzte Frage noch beantworten: „Ich sehe hier eher einen Zusammenhang mit dem Absetzen, nicht aber mit dem Phänomen des Stimmenhörens. Eher können visuelle Halluzinationen auftreten.“ In meinen Verlaufsberichten steht unentwegt etwas vom „Fratzensehen“, aber es wurde hier ignoriert, ausgeblendet. (…) „Das imperative Stimmenhören ist keine typische Nebenwirkung des Medikaments Tavor.“

Kapitel: Außergewöhnlicher Ausnahmefall und „Lebenssicherung“ – Farce – Lüge und Betrug Die Welt ist viel zu gefährlich um darin zu leben - nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen. von Albert Einstein Wenn ich unentwegt als „außergewöhnlicher und spezieller Ausnahmefall“ beschrieben wurde, warum kann ich dann nicht auch „untypische“ Reaktionen haben, die dennoch Wahrheitsgehalt aufweisen, eben zu meiner „speziellen Rasse“ gehören, die es offensichtlich nur in einer einzigen Ausgabe auf dieser Welt zu geben scheint? – (Versprengter Atlantier?) Es wird nun eine Pause eingelegt. Ich bin vollkommen am Ende. Seit 24 Stunden habe ich keine Flüssigkeit mehr und nur eine halbe Banane zu mir genommen und bin nun schon seit 3 Uhr morgens auf den Beinen. Stephan, meine große Liebe vergangener Zeiten, kommt zu mir, rät mir, ein Gegengutachten anzustreben. Wir stehen draußen im Gang, mein Bruder und zwei Freunde. Und unentwegt schleicht der gegnerische Anwalt um uns herum und versucht uns, nur scheinbar mit anderen Dingen befasst, zu belauschen. Es ist für uns alle offensichtlich. – Und ich frage meine Freunde nochmals, wie es sein kann, dass ein solcher Mensch, wie wir ihn nun in dem Gutachter erleben mussten, über mein Leben in dieser Weise Gericht hält und mich noch weiter zerstückelt, in dem er vorgibt, dass einzig meine „Lebenssicherung“ diese Handhabung rechtfertigte. Wusste er denn nicht, dass das, was hier und heute geschehen war, nach all den Höllenjahren, in denen ich mich nur in der Finsternis des Purgatoriums aufhalten konnte, gegen das selbst ein dunkler Kerker noch das Paradies in Person ist, für mich noch einen größeren Mord darstellt, als wenn ich zum Mörder meiner selbst geworden wäre aus Unschuld?


144 In dieser Verhandlung gibt er äußerlich vor, mein Arzt habe nur mein Leben schützen wollen, um mich durch diesen weiteren Seelenmord auf der Basis von Betrug und Lügen, auf der Ebene eines schweren Verbrechens in den weiteren und vielleicht endgültigen Abgrund zu stürzen, in einen weiteren Seelenmord in unsichtbaren Sphären. Hatte er selber nicht begriffen, dass wohl gerade er unter einer paranoiden Psychose leidet und auf innere Stimmen auch noch äußerlich wahrnehmbar antwortet? Nach der Pause war die Sachlage schon deutlich, ich sollte diesen Prozess, meine Klage gegen die Misshandlung in der Stuttgarter Klinik, haushoch verloren haben. Sechs kostbare Jahre meiner Lebenszeit hatte ich durch diese Verstümmelung verloren und nicht nur, dass ich untätig war, dass sich mein Potential nicht frei entfalten durfte, meine „Genialitäten“, wie sie in der Münchner Klinik immer bezeichnet wurden, dass ich innerlich vollkommen verstummte, im Grunde über zwei Jahre kaum ein einziges Wort mehr gesprochen habe, nein, nicht nur dies, denn ich hätte es in Kauf genommen, wenn ich nur unbewusst hätte irgendwie vor mich hinvegetieren dürfen. Ich hätte es in Kauf genommen, wenn ich nun, im Nachhinein, vielen anderen Menschen durch mein Schicksal und dem Sieg der Wahrheit hätte helfen können. Nein, ich befand mich Tag und Nacht in der allerschlimmsten Hölle, für die es keine Worte, keine Begriffe, keine Beschreibungen gibt und werde nun noch zum Angeklagten mit der Aussicht: Diese ganzen Strapazen waren umsonst, ich sehe keinen Sinn darin, ich habe verloren, nicht nur den Prozess, sondern meine Menschenwürde, meine Menschenrechte, meine Ehre, meine Gesundheit, - im Grunde wurde an jenem Tage meine Existenz ausgelöscht. Noch einmal nahm ich meine letzten Kräfte zusammen, um das Wort zu ergreifen, das offensichtlich nicht gewünscht, aber zugelassen werden musste und ich möchte vor meinem Wort noch die schriftliche Zusammenfassung meines Arztes hier einfügen zum besseren Verständnis: Zusammenfassung der Wahrheit einer Fehlbehandlung des Krankenhauses durch meinen Arzt Dr. Reiner: „ 1) Bei anhaltender Instabilität in der Anfangsphase der Behandlung wurde nicht reflektiert, dass es sich um paradoxe Wirkungen der Tavor – Behandlung bzw. um Nebenwirkungen des Medikaments handelt – trotz Auftretens von massiven Erregungszuständen und Selbstverletzungen, die in der ersten Behandlungswoche eine Fixierung erforderlich machten. 2) Aufgrund dieses Nichterkennens der schädlichen Wirkung von Tavor wurde der Zeitpunkt verpasst, die Lorazepam /Tavor – Medikation ohne Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung zu beenden.


145 3) Dadurch, dass eine Abhängigkeitsproblematik eintrat, war es aufgrund der bekannten Rebound – Effekte bei der Lorazepam /Tavor – Reduktion nicht mehr möglich, das Medikament angemessen zu reduzieren. 4) Zu keinem Zeitpunkt, weder am Anfang, noch im Verlauf, noch vor der Entlassung, wurde ein Tavor – entzug überlegt, angesprochen oder sachgerecht begonnen. 5) Die aufgetretene psychotische Symptomatik der Patientin wurde weder im Rahmen der Borderline- Erkrankung als mögliche psychotische Dekompensation gesehen, noch als mögliche Nebenwirkung der Lorazepam /Tavor – Behandlung, obwohl optische Halluzinationen auftraten, wie sie typischerweise bei substantiell bedingten psychotischen Zuständen auftreten. Die zunehmende psychotische Symptomatik der Patientin im Rahmen ihrer Borderline – Erkrankung wurde fälschlicherweise dann als paranoide Psychose (Schizophrenie) diagnostiziert, obwohl bekanntermaßen psychotische Symptome auf die Verschlechterung einer Borderline – Symptomatik hinweisen. Zudem war die Patientin bei „Diagnoseänderung“ schon vorher monatelang mit einer antipsychotischen Medikation behandelt worden und auch durch Änderung der antipsychotischen Medikation konnte keine Besserung erreicht werden. 6) Während der gesamten Behandlungsdauer im Furtbachkrankenhaus fügte sich die Patientin fast durchgängig Selbstverletzungen zu – Schneiden in die Haut der Unterarme -, oder hatte „Schneidedruck“. Eine krankheitsspezifische psychotherapeutische Behandlung – z.B. skills – Training – fand nicht statt. 7) Auf die zunehmende Verschlechterung der Patientin, die sich auch in einer richterlichen Zwangsunterbringung und die Einreichung einer Rechtsbetreuung äußerte, wurde nicht reagiert, die Medikation wurde im Wesentlichen unverändert weitergeführt. 1)

Die Patientin ließ sich dann auf eigenen Wunsch entlassen, wurde kurze Zeit später in der Klinik

München Haar aufgenommen. Dort wurden intensive Bemühungen zur Stabilisierung durch Anpassung der Medikation unternommen. 2)

Dies gelang nur teilweise, jedenfalls konnte sie dann beim darauf folgenden Aufenthalt in der

Uniklinik München soweit stabilisiert werden, dass ein fachgerechter Tavor – Entzug, zu diesem Zeitpunkt nach knapp 2 – jähriger kontinuierlicher Gabe von hochdosierter Lorazepam/Tavor – Medikation, durchgeführt werden konnte. 3)

Aufgrund der Tatsache, dass Frau L. an einer Borderline – Erkrankung leidet, die definitionsgemäß

mit einer emotionalen Instabilität einhergeht, hat sie sehr lange unter den Nachwirkungen der 2 Jahre lang durchgeführten hochdosierten Lorazepam /Tavor- Behandlung und des dann erfolgten Entzuges gelitten. Bei ihr brauchte die Stabilisierung etwa 2 Jahre nach Absetzen der letzten Lorazepam /Tavor – Dosierung...“ Die Verhandlung ging ihrem Ende entgegen, nach fast 3 Stunden. Ich sah und fühlte die unbeschreibliche Ungerechtigkeit auf der Grundlage eines offensichtlichen Betruges unzähliger Lügen und Verdrehungen, Verallgemeinerungen und so nahm ich meine letzten Kräfte zusammen und fragte klar und laut, ob ich mich auch noch äußern darf. Und als ich begann, sah und fühlte ich die innere Anspannung der Richterin ganz


146 deutlich in ihrem Gesicht und da ich ihr so fest in die Augen blickte, dass ihre Scheinmacht und Kraft zu brechen drohte, unterbrach sie mich mitten im Satz sehr vehement und laut und deutete auf den Gutachter, ich solle ihn ansprechen, er sei der „Sachverständige“. Sachverständig? Fragte ich mich, dieser grimassenschneidende Zappelphilipp in Turnschuhen, der über mich und mein so schweres Vergehen, Suizidgedanken gehabt zu haben, Gericht gehalten hat, um mich nochmals zu zerstören? Nein, ich ließ mich nicht beirren und ich sollte Recht behalten, dass nicht der Gutachter, den ich zwar in Worten ansprach, aber nicht ansah, mir Antwort gab, sondern jene Richterin, die nicht in der Lage war, meinem klaren, festen Blick standzuhalten. Denn es ist sowohl im Tierreich, als auch bei den Menschen ein segenreiches Gesetz, dass die Kräfte in der Gefahr oder im Todesmoment sich nochmals aufbäumen und ein oftmals kaum fassbares Maß an Intensität und Kraft erlangen, um endgültig zu erlahmen, abzusterben. Und dieses Maß sollte jetzt seinen Höhepunkt erreichen, um kurze Zeit später bei meiner Hausärztin, vollkommen zu brechen, abzusterben: „Sie rufen den Ausnahmezustand aus, Sie rechtfertigen alles mit dem „speziellen, außergewöhnlichen Fall“, mit der „Schwere meiner beiden Grunderkrankungen“, wovon die eine von Anfang an keinen schweren Verlauf zeigte (Borderline) und die andere seltsamerweise erst in der Klinik nach 33 Jahren ausgebrochen ist. Wie erklären Sie sich also die Tatsache, dass ich nicht, wie Sie es behaupten, vor der Einweisung wochenlang ohne Essen mich in meiner Wohnung eingeschlossen habe, das belegen meine unzähligen Reisen, für die es Zeugen gibt. Sie haben gewiss die Stellungnahmen meiner Freunde gelesen, wie erklären Sie sich die Tatsache, dass mich Dr. Uriel nach meinem ersten unauffälligen Aufenthalt im März bedenkenlos nach einer Woche wieder entlassen konnte, auf meine drei Reisen, wenn er doch von der „Schwere meiner Erkrankung“ überzeugt sein musste, von meinen „suizidalen Handlungen und nicht nur Gedanken“, von Eigen- und Fremdgefährdung. Damit hätte er sich doch selber gefährdet mit einer solchen Entlassung?“ Die Richterin, denn sie ergriff statt dem Gutachter das Wort, brauste auf: „Ich habe alle Stellungnahmen gelesen, sie sind unwahr und wollen Ihre Vergangenheit nur beschönigen. Erzählen Sie doch nichts, das war eben Zufall, dass man Sie nochmals entlassen konnte und Sie in die Türkei fliegen konnten usw...“ An dieser Stelle schon schien meine Kraft zu brechen und ich fürchtete einen Wutanfall, auch hervorgerufen durch ein unbeschreibliches Hungergefühl, denn ich hatte enorme Flüssigkeit durch Schwitzen verloren und glaubte zu wissen, dass mindestens ein bis zwei Kilo Gewicht sich ebenfalls von mir verabschiedet hatten und so nahm ich ihre Worte nur noch undeutlich wahr in meiner beginnenden, inneren Karussell - fahrt.


147 (…) „Und außerdem haben Sie immer wieder Suizidgedanken geäußert, auch in den anderen Kliniken 2000 und 2001“, - sie war vollständig orientiert, das wurde mir nun deutlich, (…) „und das reicht ja wohl, um eine solche medikamentöse Handhabung zu rechtfertigen, um ihr Leben zu sichern...“, fuhr die Richterin fort. Zu sichern? Fragte ich mich. Durch welche Handhabung hätte eine noch größere Zerstörung, als durch das Tavor, bei mir angerichtet werden können? Gerade bei mir, die nahezu keinen einzigen Tropfen Alkohol vertragen konnte, ohne sofort betrunken zu sein, ohne nach wenigen Schlucken sofort bewusstlos zu werden? Für mich ist die Antwort deutlich, da ich nun nahezu alles in meinem Leben schon erlebt habe, auch ein Verhungern vor einem vollen Teller, ohne Nahrungszufuhr über eine Sonde: Es gibt bei mir keinen anderen Eingriff in das Gefüge von Körper, Geist und Seele, der noch größere Zerstörung, einen gewaltigeren Seelenmord und vielleicht sogar physischen Mord hätte anrichten können auf der Basis einer endlosen Folter über 6-8 Jahre, als das Tavor. Noch einmal nahm ich meine Kräfte zusammen und sagte das, was ich hier schon in diesem Kapitel erwähnte: „Sehr geehrter Herr Gutachter, mein Gedächtnis ist nicht besonders gut,“ - wobei ich ein Grinsen in den Zuschauerraum nicht verbergen konnte, weil fast alle über mein „phänomenales Gedächtnis -, noch nie seien sie solchen Gedächtnisleistungen begegnet“ staunen, - „wie erklären Sie sich die Tatsache, dass in den beiden ersten Kliniken, in denen ich jeweils nur einmal drei Wochen, dann sechs Wochen verbrachte, die von Ihnen beschriebene „Schwere meiner Grunderkrankung“ nicht erkannt wurde, dass ich weder auf einer geschlossenen Station sein musste, noch Psychopharmaka erhielt, dass ich dort kein „spezieller Ausnahmefall“ gewesen bin mit Eigen - und Fremdgefährdung und dass ich in den Jahren zwischen 2003 und 2008 weder in einer Klinik war, noch in einem, für diese Erkrankung angemessenen, Umfang in ärztlicher Anbindung?“ Wieder fuhr die Richterin ihre Geschütze hoch und schrie fast: „Ja seien Sie froh, dass Sie ein paar bessere Jahre hatten, seien Sie froh, das ändert aber nichts daran, dass es sich dann geändert hat, es war eher Zufall, Sie hatten nur Suizidgedanken..“ – Der Gutachter ergriff nun auch ein letztes Mal das Wort und sagte, völlig aus dem Zusammenhang und faselnd, verwirrend: „Ja, jede Klinik hat eben ihre eigenen Handhabungen, jede ihr eigenes Setting. Nicht jedes ist für jeden sinnvoll und gut. Die einen machen DBT“.....bla, bla, bla… Spreche ich eine andere Sprache, frage ich mich? Vielleicht Aramäisch, die Sprache des Christus? Oder warum verstehen sie mich nicht und wollen mich nicht verstehen? Als ich nochmals einen Satz beginnen wollte, schrie der Richter mich an, brachte mich zum Schweigen mit dem letzten, aussagekräftigen, noch nie gefallenen Satz (!) einer Anschuldigung, die alles zu rechtfertigen wusste: „Sagen Sie nichts mehr, Sie haben immer Suizidgedanken gehabt. Die Verhandlung ist beendet, am 6.12.ist der Verkündungstermin, Sie bekommen es noch schriftlich.“ Ende – aus - Amen. –


148

Fassungslosigkeit. Und immer wieder schrecke ich in mir zusammen und frage mich: War es nur ein Alptraum, aus dem es irgendwann ein Erwachen in die Wirklichkeit gibt um zu wissen: Die Wahrheit ist nicht vergewaltigt worden, dieses Verbrechen wurde anerkannt, gesühnt, im Rahmen des irdisch Möglichen. Nein, es gibt kein Erwachen, oder vielmehr, es war ein Alptraum der Wirklichkeit, der mit jedem neuen Tag neue Fassungslosigkeit in mir hervorruft, da ich nur in meinem Gedächtnis „scannen“ muss, wie ich es immer nenne, um jeden Wortlaut und den ganzen Verlauf von Gesprächen, die ich in meinem Leben führte, von Tagen und meinen Handlungen und die meiner Mitmenschen in der Vergangenheit, wieder hervorzuholen, um die Absurdität dieser Barbarei im Gerichtssaal nochmals plastisch vor meine Seele zu stellen. Der letzte Satz in der Stellungnahme meiner Hausärztin Frau Dr. A. zeigt die beiden vollkommen konträren Richtungen, die mich zerreißen. Auf der einen Seite das Bestreben einiger Menschen, die mir noch zur Seite stehen, mein Lebensschiff

wieder aufzurichten, die Zerstörung auszugleichen, - die andere Seite der

dunklen Gegenkraft, die noch weitere Zerstörung, als sie in der Klinik geschehen ist, anzurichten: (…) „So sehe ich die Klage gegen die behandelnden Ärzte im Furtbachkrankenhaus als berechtigt an und meine, dass alle Kräfte fachlicher und finanzieller Art zusammengenommen werden sollten, um diesem Menschen ein menschenwürdiges Leben zurückzugeben.“ Diese letzte Menschenwürde, welche noch übrig geblieben war, auch nach der verbalen Zerstörung, den unentwegten Anschuldigungen von Dr. Uriel, wurde mir jedenfalls an jenem Tage, dem 8.November 2013, endgültig entrissen und damit das Menschenrecht, das unantastbare, wie es in unserem Gesetzesbuch steht. – Zur selben Zeit tobte in diesen drei Stunden auf den Philippinen der Taifun, als würde die Natur auch ihre Meinung zu meinem Prozess kundtun. Ich habe in diesem Kapitel über Anna Magdalena Bach geschrieben, über die Todessehnsucht ihres begnadeten Mannes. Nun möchte ich den Kreis schließen mit einer Aussage eines Bewunderers der „Kunst der Fuge“, einem unvergleichlichem Werk J. S. Bachs: „Dies Werk, die Kunst der Fuge, sei zu hoch für diese Welt“. Um vielleicht zu verstehen, was mit mir in diesen letzten Jahren geschehen ist und damit die Aussage eines Freundes besser zu verstehen, die gleich nach dem Gerichtstermin fiel, die ich hier schon erwähnte: „Du ragst in eine andere Zeit, du bist unserer Zeit weit voraus und vielleicht deshalb in deinem Wesen für diese Menschen nicht zu verstehen.“ „Ein ganzes Jahrhundert bis knapp an den Rand unserer Zeit herrscht diese Idee der Freiheit mit absoluter Selbstverständlichkeit über Europa. In die Grundfesten jedes Staates sind die Menschenrechte als das


149 Unantastbarste und Unabänderlichste jeder Verfassung eingemauert, und schon meinten wir die Zeiten der geistigen Despotien, der aufgezwungenen Weltanschauungen, der Gesinnungsdiktate und Meinungszensuren für immer versunken und den Anspruch jedes Individuums auf geistige Unabhängigkeit so gesichert wie das Recht auf seinen irdischen Leib. Aber Geschichte ist Ebbe und Flut, ewiges Hinauf und Hinab; nie ist ein Recht für alle Zeiten erkämpft und keine Freiheit gesichert gegen die immer anders geformte Gewalt. Immer wird jeder Fortschritt noch einmal der Menschheit bestritten sein und auch das Selbstverständliche von neuem in Frage gestellt.“ (Stefan Zweig) Nun bin ich am Ende meines Kampfes um die Wahrheit und die Gerechtigkeit angekommen und in der Gegenwart in meinem 39. und nun in meinem 42. Lebensjahr und ich möchte an dieser Stelle noch einen gnadenvollen, weil weisheitsvollen und gerechten Ausgang eines Gerichtstermines hier einfügen in der Form einer Erzählung von Jakob Streit, die ich hier zusammengefasst habe mit der wichtigen, menschlichen Quintessenz:

Der Sternenreiter In einer stürmischen Nacht findet ein Reiter bei einem Bauern Schutz. Die Frau des Bauern liegt in den Wehen. Als ihr Söhnlein geboren wird, schaut der Reiter, der die Sternendeuterei von seinen Vorfahren erlernt hat, zum Himmel, an dem Mond und Sterne wieder strahlen. Er schreibt etwas auf ein Stück Papier, faltet es in eine hohle Nuss zusammen und klebt die Nuss, mit einem Band versehen, wieder zu. Dem Vater überreicht er die Nuss mit den Worten, diese dem Knaben, wenn er 14 Jahre alt geworden ist, stets um den Hals tragen zu lassen. So geschieht es auch. Der Vater erzählt dem Sohn von der Nacht der Geburt und dem Sternenreiter, wie er seinen Gast nennt. Als der Knabe 18 Jahre ist, weicht der Leim, der die Nuss zusammenhält einmal beim Schwimmen auf und der Junge liest, was auf dem Papier steht. Er muss erfahren, dass er in seinem 21. Lebensjahr unschuldig zum Tode verurteilt werden wird. Der Jüngling klebt die Nuss wieder zu und sagt niemandem ein Wort über das, was er in Erschütterung gelesen hat. Bald verlässt er sein Elternhaus und erlangt am Hofe eines Grafen große Verdienste. Das ruft den Neid anderer Bediensteter auf dem Hof hervor und es führt dazu, dass man ihn anschwärzt. Ein Bediensteter versteht es, der Gräfin einen Schmuck zu stehlen und diesen heimlich in den Sack zu stecken, der auf dem Pferd befestigt ist, das fertig gesattelt im Hofe steht, um den Jüngling zu seinen Eltern zu bringen, die er erstmalig nach langer Zeit wieder besuchen möchte. Der Schmuck wird im Schloss gesucht, jemand sagt, er hätte den Jungen am Morgen vor den Gemächern der Gräfin gesehen. So wird das Gepäck auf dem Pferd untersucht, man findet den Schmuck und Liam wird vor das Gericht gestellt, denn damals stand auf Diebstahl die Todesstrafe.


150 Als das Todesurteil verlesen wird, öffnet Liam die Nuss an seinem Hals und breitet das Papier vor dem Richter aus. Dieser erschrickt, da er erkennt, dass es seine eigene Handschrift trägt, denn der Richter war selbst der Sternenreiter vor 21 Jahren gewesen. Der wahre Schuldige wird unter den Zuschauenden entdeckt und er gesteht das Vergehen. So hat sich die Prophezeiung des Sternenreiters erfüllt und durch ein gütiges Schicksal die Wahrheit und Gerechtigkeit siegen lassen. –

https://www.staatenlos.info/loesung-persoenliche-entnazifizierung/handlungsanleitung.html

Schritt 1 - 3 als realer Beitrag für Ihre lebenswerte Zukunft WICHTIG: Bitte AUSDRUCKEN, durchlesen und genau befolgen, um unnötige Fehler und Unklarheiten von vornherein zu vermeiden! OFFIZIELL JURISTISCH AMTLICHER VORGANG: Ihre persönlich öffentlich rechtsverbindliche Beurkundung (Willenserklärung) zur vorläufigen Wiedereinsetzung der vom Militär- Grund – Gesetz überlagerten, bis heute rechtsgültigen Weimarer Reichsverfassung (WRV) von 1919 und Ihre persönliche Entnazifizierung laut gültigen SHAEF- Gesetz/ Artikel 139 Grundgesetz. Mit diesem juristischen Rechtsakt heben die Deutschen das alliierte Militär- Grundgesetz offiziell auf und stellen, wie gesetzlich gefordert, die Heimatverfassung von 1919 wieder her. Hinweis: Diese historische Verfassung wird nach der Befreiung von den deutschen Völkern über einen Verfassungskonvent über Volksabstimmung REFORMIERT! Das ist die Vorrausetzung zur Beendigung Ihrer Heimat- und Staatenlosigkeit - Vogelfreiheit = Rechtlosigkeit - Entmachtung und Entmündigung. Das ist weiter die Vorrausetzung zur Wiederherstellung aller Rechte, der Handlungsfähigkeit des deutschen Heimatstaates, zum Abschluss der Friedensverträge zur Beendigung des bis heute fortgesetzten (II.) Welt – Krieges!


151 1.URKUNDE 146 (Hinweis: Keine Unterschriftbeglaubigung notwendig!) Ihre persönliche BEURKUNDUNG zur Umsetzung des Artikel 146 GG auf Grundlage der gesetzlichen Verpflichtung nach Artikel 139 GG und den nachfolgenden Rechtsvorschriften. (Entnazifizierung SHAEF/ SMAD) 1. Vorlage Urkunde 146 herunterladen, ausdrucken, die persönliche Daten eintragen und unterschreiben. Die ausgefüllte Urkunde 146 zum persönlichen Nachweis kopieren. Zur Urkunde 146 eine Kopie von Ihren BRD- Personal-Ausweis, c/o.

BRD - Reisepaß (Alternativ:

Geburtsurkunde mit Meldebescheinigung) zur persönlichen Autorisierung beifügen.

2. Persönliche Rehabilitation auf Heimat: Den Reha - Antrag herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und im Original mit absenden. Den Reha - Antrag zum persönlichen Nachweis kopieren 2.1. Bei Bedarf auch den Schutzantrag individuell ausfüllen und im Original mit absenden. Den Schutzantrag zum persönlichen Nachweis kopieren.

3. Alle 3 DOKUMENTE: + Ihre Urkunde 146 im Original + Den ausgefüllten Rehabilitationsantrag auf Heimat im Original + optional Ihr originaler Schutzantrag mit den dazu gehörigen Anlagen im Original zwecks Weiterleitung an die zuständige russische Militärstaatsanwaltschaft per Deutsche Post *Einschreiben mit Rückschein* an die Botschaft der Russischen Föderation: zu Händen seiner Exzellenz, Herr Botschafter Vladimir M. Grinin persönlich!


152 Unter den Linden 63-65 10117 Berlin (Telefon: 030/229 11 10 Fax: 030/229 93 97) 1,45 € Porto bis 500g 4,65 € Einschreibegebühr = 6,10 € für Ihre Rückkehr in die Heimat!

3.1 und an den Haupt Militär Staatsanwalt Moskau ( zuständige alliierte HOHE HAND Einen 2. Rehabilitationsantrag im Original + eine 2. Urkunde 146 im Original, + ein 2. Schutzantrag an den Generalstaatsanwaltschaft Moskau im Original, zusätzlich per Deutsche Post *Einschreiben mit Rückschein International* an den: Generalstaatsanwalt der russischen Föderation Haupt Militär Staatsanwalt per. Cholsunowa 14 119160 Moskau Russische Föderation Zamestitel'u General'nogo prokurora Rossijskoj Federacii Glavnomu voennomu prokuroru 119160, g. Moskva, per. Hol'zunova, d.14 Russland / Moskau Заместителю Генерального прокурора Российской Федерации Главному военному прокурору 119160, г. Москва, пер. Хользунова, д.14 Россия / Москва


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3,70 € Porto bis 500g (ab 500g-1000g 7,00 Euro) 4,65 € Einschreibegebühr = 8,35 € für Ihre Rückkehr in die Heimat! WICHTIG:= Anschriften genau wie angegeben! In Deutsch & Russisch auf dem Briefumschlag angeben

3.2 zusätzlich eine zusätzliche Sicherungskopie Ihrer Urkunde 146 und vom Entnazifizierungsantrag: Zwecks Erfassung und ggf. persönlicher Übergabe für Ihre Entnazifizierung zuständige russische Militärstaatsanwaltschaft in Moskau per einfachen Postbrief mit adressierten + frankierten Rückumschlag + Briefmarkenspende An folgende Postanschrift: Rüdiger Hoffmann Präsident staatenlos.info e. V. Kommission 146Wittenburger Str. 10 19243 Püttelkow Germany – Deutschland = 1,45 € Porto bis 500g für Ihre Rückkehr in die Heimat! Sie bekommen dann als Gegenleistung jeweils pro Urkunde einen Satz der berühmten Heimat- und Friedenspunkt-Aufkleber. Link: Aktion BLAUER SOLIPUNKT für Heimat & Frieden: WICHTIGE HINWEISE in eigener Sache: Die Kopie der Urkunde 146 und vom Rehabilitationsantrag stets behalten und sicher verwahren! Alle Dokumente zur Absicherung mehrfach kopieren! Diese persönlichen Dokumente gehören nicht in BRD- Verwaltungsvorgänge (Hände Dritter).


154 Bedeutung: Die gesetzliche Generallösung zur endgültigen BEFREIUNG von Deutschland, Europas und der gesamten Welt aus der faschistischen Kolonie und zur Widerherstellung des Weltfriedens ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Die Gefahr für die gesamte Menschheit kann jetzt sofort gebannt werden. Die Generallösung dafür ergibt sich aus dem Grundgesetz für die BRD- Nazikolonie. Die Generallösung dafür ergibt sich aus dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (BRD). Der wirtschaftliche, finanzielle und militärische Motor des Faschismus ist heute die BRD. Die international operierenden Faschisten können sofort nur über die bis heute im besetzten, nicht unabhängigen Deutschland gültige alliierte Gesetzgebung gestoppt werden. Die Umsetzung dieser gesetzlichen Kombination zwischen den Artikel 139 und Artikel 146 Grundgesetz (GG) für die Bundesrepublik Deutschland (BRD) bedeutet den tatsächlich endgültigen Sieg über die Faschisten und deren Kolonialismus weltweit! Das von Adolf Hitler ab 1933 gleichgeschaltete *DEUTSCHE VOLK* kann insbesondere ohne die Hilfe Russlands (alliierte Hohe Hand) das Ziel der Befreiung vom Faschismus nicht erreichen. Russland hat sich selbst dem aktuellen Kampf gegen den Faschismus und Nazismus wiederholt öffentlich erklärt verpflichtet! Wird Deutschland nicht aus der Nazi Kolonie befreit, wird letztendlich die ganze Welt/ Menschheit und insbesondere auch Russland und alle weiteren Widerstandsnationen vernichtet. Wird Deutschland endgültig vom Faschismus befreit, kann sofort der bis heute aktivierte II. Weltkrieg endgültig beendet und die gesamte Menschheit und natürlich jede kriegsbetroffene Nation gerettet werden. Gültige gesetzliche Grundlagen, Vorschriften und Abfolgen: Erfüllung des Potsdamer Abkommens! Mitteilung über die Dreimächtekonferenz von Berlin [("Potsdamer Abkommen")


155 vom 2. August 1945] III. Deutschland Alliierte Armeen führen die Besetzung von ganz Deutschland durch, und das deutsche Volk fängt an, die furchtbaren Verbrechen zu büßen, die unter der Leitung derer, welche es zur Zeit ihrer Erfolge offen gebilligt hat und denen es blind gehorcht hat, begangen worden. Auf der Konferenz wurde eine Übereinkunft erzielt über die politischen und wirtschaftlichen Grundsätze der gleichgeschalteten Politik der Alliierten in Bezug auf das besiegte Deutschland in der Periode der alliierten Kontrolle. Das Ziel dieser Übereinkunft bildet die Durchführung der Krim-Deklaration über Deutschland. Der deutsche Militarismus und Nazismus werden ausgerottet, und die Alliierten treffen nach gegenseitiger Vereinbarung in der Gegenwart und in der Zukunft auch andere Maßnahmen, die notwendig sind, damit Deutschland niemals mehr seine Nachbarn oder die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt bedrohen kann. Es ist nicht die Absicht der Alliierten, das deutsche Volk zu vernichten oder zu versklaven. Die Alliierten wollen dem deutschen Volk die Möglichkeit geben, sich darauf vorzubereiten, sein Leben auf einer demokratischen und friedlichen Grundlage von neuem wiederaufzubauen. Wenn die eigenen Anstrengungen des deutschen Volkes unablässig auf die Erreichung dieses Zieles gerichtet sein werden, wird es ihm möglich sein, zu gegebener Zeit seinen Platz unter den freien und friedlichen Völkern der Welt einzunehmen.“ Quellverweis: http://www.documentarchiv.de/in/1945/potsdamer-abkommen.html Die Rechtsgrundlage für die Befreiung von Deutschland und in Folge der Welt aus der Gleichschaltungskolonie ist die bis heute volle Gültigkeit des alliierten Besatzungsrechts/ Besatzungsstatuts in Deutschland. Das bedeutet die Umsetzung Artikel 139 Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland: Fortgelten der Entnazifizierungsvorschriften aus *SHAEF – SMAD: „Die zur "Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus" erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt.“ Beweis: Verfassung des BRD- Landes Hessen vom 1. Dezember 1946 zum 26.07.2014 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe


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Artikel 159: „Der vom Kontrollrat für Deutschland und von der Militärregierung für ihre Anordnungen nach Völker- und Kriegsrecht beanspruchte Vorrang vor dieser Verfassung, den verfassungsmäßig erlassenen Gesetzen und sonstigem deutschem Recht bleibt unberührt.“ Beweis Banken AGB: „…Die Finanzagentur haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt,…Verfügung von Hoher Hand im In- und Ausland eintreten.“ Schluss - Artikel 146 Geltungsdauer - Laufzeit alliiertes Militär- Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland: “Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.” Alle nationalsozialistischen Gesetze und Rechtsgrundlagen wurden durch die Alliierten im rechtsgültigen SHAEF- Gesetz Nr. 1 Artikel III strafbewehrt verboten und aufgehoben: Beweis SHAEF- Gesetz Nr. 1 Artikel III „…Die Auslegung oder Anwendung deutschen Rechts nach nationalsozialistischen Lehren, gleichgültig wie und wann dieselben kundgemacht wurden, ist verboten….“ Anwendung gültige Haager Landkriegsordnung – HLKO in Deutschland: Organisiert gesteuerte Infiltration des sog. *Islamischen Staates* in Deutschland, Auflösung der öffentlichen Ordnung durch Rechtsbankrott, totalitäre faschistische Diktatur mit Justiz- und Behördenwillkür gegen das gleichgeschaltete deutsche Volk, Gewalt, Chaos und Gesetzlosigkeit, Plünderungen an Privateigentum der deutschen Bevölkerung durch die Faschisten in Deutschland gebieten ebenfalls den notwendigen alliierten Eingriff bzw. Durchgriff: Beweis: Im Artikel 42 bis 56 sind Regelungen zum Verhalten einer Besatzungsmacht auf besetztem feindlichen Gebiet festgelegt. Ein Besatzer ist unter anderem verpflichtet, die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten (Artikel 43). Einziehung von Privateigentum ist ebenso verboten wie Plünderungen. (Artikel 46 und 47) Das bedeutet: Aktivierung nicht gültiger, aber bis heute nicht angewendeter Gesetze!


157 Das bis heute rechtsgültigen alliierten SHAEF- Gesetze und SMAD- Befehle stehen ÜBER dem Grundgesetz FÜR die nicht souveräne Bundesrepublik Deutschland! Das Grundgesetz ist die höchste Rechtsnorm (Vorschrift) FÜR die BRD. Das Grundgesetz wurde 1949 von den Alliierten FÜR die BRD verordnet. Die Russische Föderation ist gemäß Artikel 139 GG bis heute komplett für die Entnazifizierung in Deutschland zuständig. Anwendung Artikel 139 Grundgesetz FÜR die BRD Fortgelten der Entnazifizierungsvorschriften aus *SHAEF – SMAD: „Die zur "Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus" erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt.“ in Kombination mit: Anwendung Artikel 146 Grundgesetz FÜR die BRD: “Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.” Das bedeutet konkret: Entnazifizierung aller deutschen Bundesbürger aus der deutschen Nazi- Zwangsangehörigkeit, restlose und endgültige Beseitigung aller verbotenen nationalsozialistischen Gesetze und Rechtsgrundlagen sowie deren Auslegungen und Bestandteile in Deutschland Befreiung der rechtsgültigen Weimarer Reichsverfassung von 1919 vom kolonialen Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland Danach notwendige Reformierung der historische Verfassung über Verfassungskonvent mit Volksabstimmung in Deutschland

Notwendige Schritte zur Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus und Nazismus: Bildung Nationaler Übergangsrat durch Staatenlos.info e. V. / Kommission -146 Deutschland.


158 Mit diesem Schritt geht Staatenlos.info e. V. / Kommission -146 Deutschland in den Nationalen Übergangsrat auf. Ein nationaler Übergangsrat ist eine rechtmäßige juristische Entität, die auch von der NATO und der UNO anerkannt ist. UN Resolution 56/83 Kapitel 2, Artikel 9 Verhalten im Falle der Abwesenheit oder des Ausfalls der staatlichen Stellen für das betroffene Volk. Das Verhalten einer Person oder Personengruppe ist als Handlung eines Staates im Sinne des Völkerrechts zu werten, wenn die Person oder die Personengruppe im Falle der Abwesenheit oder des Ausfalls der staatlichen Stellen faktisch hoheitliche Befugnisse ausübt und die Umstände die Ausübung dieser Befugnisse erfordern.

Erklärung zur Bundesrepublik Deutschland: Betrug BRD-DDR - Einigungsvertrag 3. Oktober 1990: Grundsatz: „Gesetze ohne Geltungsbereich besitzen keine Gültigkeit und Rechtskraft“ Nachweis u. a. Urteil Bundesverfassungsgericht BverfG E 3, 288 (319f):6, 309 (338,363)) Am 17. Juli 1990 ist die Fremdverwaltung *Bundesrepublik Deutschland* (BRD) in Deutschland vom 23. Mai 1949 durch ersatzlose Streichung des räumlichen Geltungsbereiches, Artikel 23 der Besatzungsordnung "Grundgesetz (GG) von 23. Mai 1949" weggefallen. Das bedeutet: Mit dem Eintritt der Tageswende vom 17. Juli 1990 zum 18. Juli 1990, 0.01 Uhr, ist damit das bisherige Besatzungsorgan *Bundesrepublik Deutschland* mitsamt dem alliierten MilitärGrundgesetz, wie alle sonstigen Militärbefehle, z. B. auch alle Bundesländer des Besatzungsorgans Bundesrepublik Deutschland, staatsrechtlich dejure erloschen. Juristisch praktisch wirksam wurde diese Streichung am 29. Juli 1990 – Beweis: BGBL II, Seite 885/890, vom 23. September 1990. An diesem 17. Juli 1990 nahmen sich die vier Alliierten (Hohe Hand) aus dem Völker- und somit dem Besatzungsrecht der Haager Landkriegsordnung selbst heraus, gaben Deutschland = das *Deutsche Reich* in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 vollständig frei.


159 Die Deutschen Menschen und Rechtträger des Rechtsubjekts *Deutsche Reich* waren 1990 gefordert die Staatlichkeit in Deutschland wieder zu errichten, was aber durch Täuschung verhindert worden ist. Die alte BRD I fusionierte am 3. Oktober 1990 mit der DDR zur BRD II Beweis: Einigungsvertrag vom 31. August 1990 Es wurde eine neue BRD gegründet mit einen geänderten Grundgesetz – Basic Law II In der Folge der vorgenannten Schritte wurde auf Veranlassung der Alliierten Mächte zum 03. Oktober 1990 bei der UN die alte BRD I vom 1949 mit der UN-Länderkennziffer 280 sowie die DDR mit der UN Länderkennziffer 278 gestrichen. Neu

eingetragen

wurde

das

freigegebene

deutsche

Gebiet

mit

der

Bezeichnung

*Deutschland/Germany* unter der neuen UN- Länderkennziffer 276. Die alte Bundesrepublik Deutschland, wie die Deutsche Demokratische Republik wurden damit juristisch nichtig. Die neue BRDII übernahm einfach stillschweigend die Verwaltung von Deutschland. Diese neue Treuhand-Verwaltung/ BRD- Nachfolgeorganisation wird ab dem 3. Oktober 1990 unter den Bezeichnung *Deutschland* geführt. Durch doppelte Aufhebung wurde daraufhin der alliierte Vorbehalt (Besatzungsrecht) in Deutschland wieder eingeführt. (juristischer Trick) – Beweis: Zweites Gesetz über die Bereinigung von Bundesrecht im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Justiz (2. BMJBBG) vom 23.11.2007 Geltung ab 30.11.2007 Artikel 4 Gesetz vom 23.11.2007 BGBl. I S. 2614 Gesetz zur Bereinigung des Besatzungsrechts (BRBG) § 1 Aufhebung von Besatzungsrecht § 2 Aufhebung bundesrechtlicher Vorschriften über die Bereinigung von Besatzungsrecht § 3 Folgen der Aufhebung § 1 Aufhebung von Besatzungsrecht


160

(1) Die von Besatzungsbehörden erlassenen Rechtsvorschriften (Besatzungsrecht), insbesondere solche nach Artikel 1 Abs. 3 des Ersten Teils des Vertrags zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. März 1955 (BGBl. 1955 II S. 301, 405) (Überleitungsvertrag), werden aufgehoben, soweit sie nicht in Bundes- oder Landesrecht überführt worden sind und zum Zeitpunkt ihres Inkrafttretens Regelungsgebiete betrafen, die den Artikeln 73, 74 und 75 des Grundgesetzes zuzuordnen waren. (2) Von der Aufhebung ausgenommen ist das Kontrollratsgesetz Nr. 35 über Ausgleichs- und Schiedsverfahren in Arbeitsstreitigkeiten vom 20. August 1946 (Amtsblatt des Kontrollrats S. 174), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 9. Februar 1950 (Amtsblatt der Alliierten Hohen Kommission für Deutschland S. 103). § 2 Aufhebung bundesrechtlicher Vorschriften über die Bereinigung von Besatzungsrecht Es werden aufgehoben: 1. das Erste Gesetz zur Aufhebung des Besatzungsrechts vom 30. Mai 1956 (BGBl. I S. 437; BGBl. III 104-1), 2. das Zweite Gesetz zur Aufhebung des Besatzungsrechts vom 30. Mai 1956 (BGBl. I S. 446; BGBl. III 104-2), 3. das Dritte Gesetz zur Aufhebung des Besatzungsrechts vom 23. Juli 1958 (BGBl. I S. 540; BGBl. III 104-3) und 4. das Vierte Gesetz zur Aufhebung des Besatzungsrechts vom 19. Dezember 1960 (BGBl. I S. 1015; BGBl. III 104-4). § 3 Folgen der Aufhebung Rechte und Pflichten, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder Verwaltungsmaßnahmen der Besatzungsbehörden oder auf Grund solcher Maßnahmen begründet oder festgestellt worden sind, bleiben von der Aufhebung unberührt und bestehen nach Artikel 2 Abs. 1 Satz 1 des Ersten Teils des Überleitungsvertrages fort. Dazu zählen u. a. die Entnazifizierungsvorschriften aus alliierten SHAEF & SMAD, weil alle Deutschen und eingebürgerten Migranten bis zum heutigen Tag mit der *Deutschen Staatsangehörigkeit*/ *DEUTSCH* vom 5. 02. 1934 gegen ihren Willen juristisch nazifiziert sind – Beweis Artikel 139 GG für die BRD – und die Übernahme der Kriegsfolgen und Besatzungskosten – Artikel 120 GG für die BRD Die BRD- Nazi Kolonie hält bis heute das *Deutsche Reich* unter internationaler Täuschung im § 270 StGB Rechtsverkehr analog § 263 StGB Betrug mit praktizierten Gewohnheitsrecht okkupiert.


161 Die

notwendige

Aufklärung

der

getäuschten

deutsche

Bevölkerung,

der

internationalen

Weltgemeinschaft und die notwendige Referenden zur Befreiung von Deutschland werden durch die zu einfachen Firmen privatisierte BRD – Treuhandverwaltung verhindert. FOLGEN: - illegale staatsrechtliche/ juristische Weiterführung des 3. Reiches von Adolf Hitler - Blockade und Sabotage der zwingend notwendigen Friedensverträge zur endgültigen Beendigung des 2. Weltkrieges - weltweit drittgrößter Rüstungshersteller & Exporteur - Systematische Provokation zur Völkerwanderung durch Kriegstreiberei - (geheime) Installation des islamischen Staates - ISIS in Deutschland - damit Förderung von Krieg und Terrorismus Beseitigung der rechtstaatlichen Ordnung in Deutschland durch: - vollständige Abwesenheit - Ausfall staatlicher Stellen/ für das betroffene *deutsche Volk* - BRD = Bundesrepublik Deutschland-Finanzagentur GmbH / HRB 51411 ist laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kein rechtmäßiger Staat EGMR 75529 / 01, 8.06.2006 - Eintrag der BRD- Germany, BUND und diversen Ministerien im UN- Register als Nichtregierungsorganisation - NGO - Auflösung der staatlichen Strukturen durch die illegale Privatisierung aller ehemals staatlicher Stellen zu einfachen Firmen mit Inkassostrukturen gegen das deutsche Volk - Komplettausfall der Schutz- und Sicherheitsorgane (Polizei) für die Bevölkerung in Deutschland (Beispiel Köln und andere Großstädte usw.) - Mandat zum Einsatz der Bundeswehr gegen die Bevölkerung in Deutschland - extreme politische Verfolgung der Opposition Verletzung der Würde des Menschen durch: - Beseitigung der Menschenrechte/ Grundrechte in Deutschland - fortlaufend feindseliges Verhalten der BRD und deren Organe gegen die deutsche Bevölkerung, Menschengruppen und Menschen in Deutschland - Schaffung Staatenlosigkeit der Bewohner in Deutschland durch Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit– Entzug aller Rechte der Betroffenen Bevölkerung - verbotene Ausnahmegerichtsbarkeit – politische Standgerichte in Deutschland


162 - Nichtigkeit der Wahlen mangels ausreichender Wahlbeteiligung, durch Wahlbetrug mittels gezielter Falschinformation, Manipulation und ungültiger Überhangmandate, Meineid auf die „Deutsche Staatsangehörigkeit“ von Adolf Hitler, Meineid auf vorgebliche „Verfassungstreue“ (in Wahrheit Regimetreue zum weitergeführten 3. Reich) - Entzug des Selbstbestimmungsrechts der Menschen/ der deutschen Völker in Deutschland - Misswirtschaft und Missmanagement des vom Volke erschaffenen Kapitals - Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen - vorsätzliche Schaffung von Armut, Notstände und allgemeiner Ausnahmezustand - akute und unmittelbare Gefährdung der gesamten Bevölkerung in Deutschland - Täuschung aller Staaten der Welt – Straftatbestand § 270 StGB Betrug und weitere. Damit liegt Verstoß gegen Artikel 20 Grundgesetz Absatz 1- 3 vor: Grundgesetz II. Der Bund und die Länder (Art. 20 - 37) Art. 20 (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Damit greift Artikel 20 Absatz 4 Grundgesetz für die BRD für die existenziell betroffene Bevölkerung und zwingende Notwendigkeit des Eingreifens der Hohen Hand – Anti Terror- Allianz – der internationalen Weltgemeinschaft in Deutschland.


163 Weiter greift auch der § 34 StGB für die betroffenen Menschen in Deutschland: Strafgesetzbuch Allgemeiner Teil (§§ 1 - 79b) 2. Abschnitt - Die Tat (§§ 13 - 37) 4. Titel - Notwehr und Notstand (§§ 32 - 35) § 34 Rechtfertigender Notstand „Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.“

Verhalten einer aufständischen oder sonstigen Bewegung UN Resolution 56/83 Kapitel 2, Artikel 10 Das Verhalten einer aufständischen Bewegung, die zur neuen Regierung eines Staates wird, ist als Handlung des Staates im Sinne des Völkerrechts zu werten. Das Verhalten einer aufständischen oder sonstigen Bewegung, der es gelingt, in einem Teil des Hoheitsgebietes eines bestehenden Staates oder in einem seiner Verwaltung unterstehenden Gebiet einen neuen Staat zu gründen, ist als Handlung des neuen Staates im Sinne des Völkerrechts zu bewerten. Hierbei geht es uns nicht um die Neugründung, sondern um die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit des deutschen Heimatstaates *Deutsches Reich*. Beweis Urteil Bundesverfassungsgericht- Zitat: „Es wird daran festgehalten (vgl zB BVerfG, 1956-0817, 1 BvB 2/51, BVerfGE 5, 85 <126>), dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Alliierten noch später untergegangen ist; es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig.


164 Die BRD ist nicht "Rechtsnachfolger" des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat "Deutsches Reich", - in Bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings "teilidentisch". Voraussetzung: Alle Maßnahmen erfolgen unter internationaler Kontrolle und Beobachtung. (UN, OSZE, BRIGGS) Entnazifizierung = Rückführung in die Heimatangehörigkeit der deutschen Bevölkerung gemäß rechtsgültiger RuStAG vom 22. Juli 1913 Beweis Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913. "Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen etc. verordnen im Namen des Deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags, was folgt: Erster Abschnitt. Allgemein Vorschriften. § 1. Deutscher ist, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat (§§ 3 bis 32) oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit (§§ 3 bis 35) besitzt." Berlin- Karlshorst 2: Bedingungslose Kapitulation des 3. Reiches durch Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel als letztes Glied in der Kette. Damit sofortige Abschaltung der von der *Bundesrepublik Deutschland* weitergeführten deutschen NaziKolonie als wirtschaftlicher, politischer und finanzieller Motor des internationalen Faschismus. (Projekt 4. und 5. Reich der Neuen Welt Ordnung = NWO) Nürnberg 2 bedeutet die endgültige Befreiung Deutschlands vom Faschismus über Einrichtung eines SHAEF- SMAD- Tribunals mit internationaler Strafverfolgung für alle Nazi- und Kriegsverbrecher durch die zuständige alliierte Hohe Hand. Dazu erfolgt eine zeitlich befristet formelle Reaktivierung auch der sowjetischen (=russischen) Besatzungszone

in

Deutschland

zum

Schutz

der

deutschen

Bevölkerung,

der

Arbeit

der

Übergangsregierung, zur endgültigen Entnazifizierung der Deutschen, Befreiung der historisch letzten, rechtsgültigen Verfassung (WRV 1919) vom Grundgesetz für die BRD, Rückführung der Deutschen in ihre Heimat, Wiederherstellung der Heimatländer/Bundesstaaten. Alle BRD- Organisationen, Parteien und Verbände sind wegen Beteiligung an der Weiterführung des 3. Reiches, Nazi- und Kriegsverbrechen, Völkermord zu überprüfen, aufzulösen und das Vermögen den deutschen Völkern zu übereignen. (Volkseigentum)


165 Dasselbe betrifft den gesamten BRD- Verwaltungsapparat und selbstverständlich auch die Banken- und Konzernkartelle, welche ihr Vermögen global illegal auf Nazi-Geld und Nazi- Gold („Auschwitzgelder“) aufgebaut haben. Das gesamte Personal der deutschen Organisationen, Verwaltung, der Banken und der Wirtschaft ist der militärjuristischen Prüfung und gerechten Verantwortung zuzuführen. Der friedliche Wandel und die Auflösung der BRD– Nazikolonie erfolgt ähnlich wie 1990 die Abwicklung der *Deutschen Demokratischen Republik*. Zur Sicherstellung der entnazifizierten Verwaltung und des schrittweisen Wiederaufbaus Deutschlands erfolgt über den Nationalen Übergangsrat zeitgleich die Einrichtung einer militärischen Übergangsregierung mit Auftrag und Abstimmung der zuständigen alliierten Hohen Hand. Konferenz von Jalta 2 bedeutet umgehende Einrichtung einer Welt- Friedenskonferenz mit den Nationalen Übergangsrat als Vertretung Deutschlands zum Abschluss der Friedensverträge mit allen beteiligten Nationen und endgültige Aufhebung der UN- Feindstaatenklauseln. Abzug der Alliierten Besatzungsmächte aus Deutschland. Die Übergangsregierung stellt sich weiterhin unter den Schutz der Russischen Föderation bis der Faschismus und Nazismus weltweit endgültig beseitigt ist. Die Arbeit der Übergangsregierung (Nationaler Übergangsrat): Notwendige Reformierung der historischen Weimarer Reichsverfassung (WRV) 1919 durch eine verfassungsgebende Versammlung- Verfassungskonvent. Abstimmung der Verfassungsreform über Volksabstimmung. Schrittweise Umsetzung des staatenlos.info Heimat- und Friedensprogramms als globales Modellprojekt. Die Übergangsregierung wird über den nationalen Übergangsrat in Abstimmung der Siegermächte c/o. Russland durch die Organisation staatenlos.info/ Kommission -146 Deutschland gebildet. Gemeinsame Wiederherstellung der Heimat- Achse Deutschland- Preußen– Russland als Garant für den Weltfrieden, Wohlstand und Zukunft für alle Völker der Welt. (als ewiger Bruderbund) Aufbau z. B. einer gemeinsamen Eurasischen Union freier und unabhängiger Nationalstaaten mit Rückkehr zu den vielfältigen ethnischen Kulturen und ethisch- moralischen Werten. Thomas Barnett gegenteil Internationale Weltgemeinschaft:


166

Reformierung der internationalen Weltgemeinschaft als ewiges Freundschafts- und Friedensbündnis freier, souveräner Nationen und Völker = Garant für den Weltfrieden, Wohlstand und Zukunft für alle Völker der Welt. Endziel: Eine neue Weltordnung des Friedens und der Harmonie unter Einhaltung der natürlichen - göttlichen Ordnung. Schrittweise Umsetzung des Heimat- und Friedensprogramms in Deutschland – Widerherstellung der natürlichen Ordnung und des Friedens: Aktivierung des Völkerrechts für das befreite Deutschland Wiederherstellung der vollen Souveränität und Beendigung der militärischen Besetzung Deutschlands gemäß HLKO und Völkerrecht mit vollständigen Abzug aller Alliierten Besatzungsmächte aus Deutschland. Die Übergangsregierung stellt sich weiterhin unter den Schutz der Russischen Föderation bis der Faschismus weltweit endgültig beseitigt ist. alle EU – NATO – Auslandsabgaben, Besatzungskosten, Kriegs- und Kriegsfolgelasten fallen komplett weg Aktivierung aller menschlichen Grundrechte wie das Grundrecht auf Heimat in Deutschland Wiederherstellung der deutschen Bundesstaaten, Provinzen und freien Städten Aktivierung Reichs- und Heimatangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913 Aufhebung der obsoleten Reichsangehörigkeit im RuStaG von 1913 Heimat- Staatsangehörigkeitsausweise, Personenausweise und Reisepässe Reformierung der Weimarer Reichsverfassung zur einer neuen fortschrittlichen Verfassung für die Deutschen Völker durch Volksentscheid/ Referendum Ende der faschistischen Parteiendiktatur durch Entnazifizierung/ SHAEF- SMAD Gericht Volksherrschaft über Leistungspolitik für das Volk mit Volksentscheide zu allen grundlegenden Belangen von Staat und Gesellschaft Wiedervereinigungsgebot zur Widerherstellung der deutschen Heimatländer vor 1933: Die deutschen Ostgebiete werden zukünftig zweisprachige Sonderverwaltungszonen unter jeweils deutsch- französischer, deutsch tschechischer- deutsch polnischer und deutsch- russischer Verwaltung. gleichberechtigte

Mitbestimmung

der

deutschen,

Bevölkerungsteile mit Minderheitenschutz Gleiche Rechte und Pflichten für die Bewohner

tschechischen,

polnischen

und

russischen


167 Das Heimat- und Friedensprogramm wird in den Sondergebieten ebenfalls sofort unter alliiertinternationaler Kontrolle umgesetzt. International- Weltfrieden Schaffung einer internationalen, speziellen Militärpolizei- Blauhelmtruppe zur vollständigen Beseitigung der Söldner – und Terroristenorganisationen, 5. Kolonnen der Faschisten und aller Helfershelfer In die betroffenen Staaten einreisende Agenten und politische und wirtschaftliche Aktivisten (Geschäftsleute) der Faschisten (Nazis) sind vorsorglich festzunehmen und der zuständigen Justiz zuzuführen. Schädigende Unternehmungen dieser global agierenden Personenkreise sind sofort zu stoppen. Schaffung einer internationalen militärpolizeilichen Kulturgüterkommission zur globalen Sicherstellung deutschen und internationalen Kulturgutes – Sicherstellung und Rückgabe von Raubkunst Nach der endgültigen Wiederherstellung des Weltfriedens und der Beendigung der lokalen Kriegsherde erfolgt

die

schrittweise,

sozialverträgliche

und

geförderte

Rückführung

aller

Kriegs-

und

Wirtschaftsflüchtlinge in ihre befriedeten Heimatländer. Nachweislich politisch und militärisch verfolgte Personen genießen weiterhin Schutz- und Bleiberecht. Familienzusammenführungen und Aufbauhilfsprogramme für die zerstörten Gebiete. In Deutschland geprüft über Generationen voll assimilierte bzw. aufgewachsene ausländische Menschen können auf Wunsch im Land verbleiben. Souveränitätsbestrebungen von einzelnen Völkern sind grundsätzlich durch Referenden unter internationaler Beobachtung zu entscheiden und danach in der UNO nach Völkerrecht anzuerkennen. Der Schutz von Minderheiten wird von der Weltgemeinschaft garantiert und sichergestellt Staatsauftrag Wiederherstellung der gesellschaftlichen Heimatstrukturen mit dem gesellschaftlichen Grundsatz: Gemeinnutz stets vor Eigennutz - positive Zukunft, Gleichberechtigung für alle Völker/ Menschen

Verwaltung vollständige Auflösung der überdimensionierten BRD- Verwaltungsapparates als typisches Merkmal einer faschistischen Diktatur zeitgleicher Neuaufbau einer kleinen, dezentralisierten Heimat- Verwaltung (Kommunen) auf das allgemeine Volkswohl vereidigte Staatsbeamte nach BGB in der rechtsgültigen Fassung von 1871


168

Justiz unabhängige Staatsgerichte GVG § 15 ohne NS- Rechtsanwaltszwang Wiederherstellung des staatlich deutschen Recht – BGB – StGB – StPO Straftatverfolgung ZPO einschließlich strafbewehrtes Verbot von Wucher/ Spekulation im BGB und StGB kostenfreie unabhängige Rechtsprechung und Rechtsberatung für Alle staatliche Notariate Abschaffung der privatwirtschaftlichen Rechtsanwalts- und Notarkammer

Finanzwesen staatliche Heimatbank Währungsreform - Wiedereinführung goldgedeckte (Reichs-) Mark staatliche Heimatdruckerei zinslose Darlehen für alle Bürger des Landes strafbewehrtes Verbot des Zinses und Zinseszinses Verbot virtueller Geldhandel/ Auflösung der heutigen (DAX- ) Börse Einführung von ursprünglichen Natural- Tauschbörsen allgemeiner Schuldenerlaß im Zuge der Währungsreform für alle Bürger (ausgenommen die ehemaligen BRD- Strukturen, Banken, Versicherungen und Konzerne/ Kartelle) Privatbanken genießen keinen Rechtschutz staatliches Versicherungswesen nur eine, für jeden Menschen tragbare Grundbesteuerung Vereinfachung der Steuererklärung für Unternehmen in einfache Einnahmen - & Überschußabrechnung Steuergeldverwendung ausschließlich nur zum Wohl der deutschen Völker und des Friedens Abschaffung der Steuerberatung

Industrie und Volkswirtschaft Wiederherstellung Volksvermögen/ Volkseigentum an öffentlichen Immobilien, Grund und Boden, Wald, Wiesen, Felder, Gewässer/ Wasser und der Atmosphäre staatliche Heimatindustrie – insbesondere der Schlüsselindustrien


169 Reform

der

gesamten

Wirtschaft

zu

einer

weitestgehend

Exportunabhängigen

regionalen

Heimatwirtschaft Auflösung/ Umwandlung der Konzernkartelle wieder zu mittelständischen Handwerksbetrieben/ Unternehmen Wiederherstellung der Arbeitsstätten und der Lagerwirtschaft am Wohnort im Rahmen der Regionalwirtschaft freies Handwerk- und Gewerbe, freier Handel, freie Stände und Gilden Auflösung/ Umwandlung der Handelsketten mit Widerherstellung des Kleinhandels („Tante Emma Läden“) Beendigung des hemmungslosen Wachstumswahns Freie Wissenschaft und Forschung, freie Energie sind Staatsauftrag und genießen besonderen Schutz staatlich reale Preisbindung auf alle Grundnahrungsmittel und lebenswichtigen Erzeugnisse staatlich gesichertes bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Menschen auf ausreichend hohen Niveau Einführung der alt- historischen Sonn- und Ruhezeiten vor der lutherischen Reformation 1517 - komplett arbeitsfreie Wochenenden

Energie Staatlich kostenfreie Wasserversorgung - staatliche Energie- und Wasserversorgung – kostenfreie Energie und Wasserversorgung ist ein Grundrecht in Deutschland Ersatz der Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke durch Einführung der freien Energie (z. B. Wasserstofftechnologie, Gezeitenkraftwerke, Raumenergie, kalte Fusion usw.) Verwertung der Biogasanlagen, Windkraftanlagen, veralteten Atomkraftwerke, Braunkohlenkraftwerke, Müllverbrennungsanlagen und des engmaschigen Freileitungssystems

Verkehrswesen neue, fortschrittliche Fortbewegungstechnologien (u. a. Nutzung freier Energie) staatliche Heimatbahn und staatliches Verkehrsnetz staatliches Transportwesen zur See, zu Wasser und in der Luft Rückbau und Renaturierung des nicht mehr benötigten, engmaschigen Massenverkehrssystems


170

Fernmeldewesen staatliches Heimatpost- und Fernmeldeamt mit kostenloser Telekommunikation/ Internet

Bildungswesen staatlicher Schutz und intensive Förderung der Familie staatlich komplett kostenfreies Schul- und Bildungswesen Dezentralisierung des gesamten Bildungs– und Verwaltungssystems staatliche Bildung auf wissenschaftlich höchsten Niveau für alle Menschen, einschließlich Heimatkunde mit den Schwerpunkten: Rückkehr zur Natur und den deutschen Volkskulturen geschichtshistorische und staatsbürgerliche Aufklärung der Menschen über Geld- und Machtsysteme, die Entstehung von Abhängigkeiten und Kolonien, gesteuerte Ideologien und Religionen, private Verschwörungen in Geheimlogen/ NGOs, Kriege und Revolutionen etc. pp. strafbewehrter Schutz der Ethik und Moral strafbewehrtes Verbot jeglicher NS- Gleichschaltungspropaganda auch die der Geschlechter Aufklärung über die 7 Todsünden des Verderbens Gesundheitswesen Staatlich kostenfreies Gesundheitswesen: Einrichtung von Sanatorien um die schwerkranke deutsche Bevölkerung zu heilen Kranken- und Altenpflege: Finanzierung pflegender Angehöriger mit abgesicherten Pflegelohn kostenfreie medizinische Versorgung auf den wissenschaftlich höchsten Niveau für alle Bewohner strafbewehrtes Verbot aller nachhaltig schädlichen Substanzen in den Nahrungsmitteln, in Getränken, Medizin, Mikrowellen, *Chemtrails* („Geoenergiering“), Strahlung und Elektrosmog aller Art zur Widerherstellung der Volksgesundheit

Soziales staatlich abgesicherte Altersversorgung – Rentenkasse – freiwilliger Renteneintritt ab 50 Jahre vollständige soziale Grundabsicherung Bedürftiger ohne jegliche Benachteiligung in der Gesellschaft


171

Landwirtschaft, Umwelt und Natur Widerherstellung des freien (germanischen) Bauerntums staatlich strafbewehrter Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, der Umwelt/ Natur natürlich- bäuerliche Land- und Forstwirtschaft unter grundsätzlicher Einhaltung der Naturgesetze freie Jagd und freies Fischen nach altgermanischen Naturrecht unter Einhaltung der strafbewehrten Naturgesetze, Hege und Pflege des Wildes als uns gleichwertige Schöpfung Verbot der Gentechnik und giftiger Chemie in der Land- und Forstwirtschaft Entgiftung der landwirtschaftlichen Nutzflächen Wiederherstellung der natürlich- ländlichen Siedlungsstrukturen Dazu die Beendigung der Verstädterung = Rückbau der Großstädte auf ein gesundes Maßverhältnis. (Endurbanisierung) Dabei erfolgt die Wiederherstellung/ Rückbau des historischen Stadtbildes, der städtischen Struktur und Ausdehnung Stand vor 1870 Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume/ der Gewässerstrukturen/ Renaturierung/ Aufforstung mit Wiederherstellung der historischen Mischwaldstruktur im Zustand vor 1100 u. Z. (Beginn mittelalterliche Waldvernichtung) Rückbau mit komplexer Widerherstellung der natürlichen Oberflächenstrukturen, der Hecken, Gehölze und (Klein- ) Gewässer in der Landschaft (Bäche, Teiche, Sölle, Auen, Moore) Schließung aller Braunkohlentagebaue, Renaturierung und Rettung bereits verlassener Ortschaften Verbot des Handels geschützter Tier- und Pflanzenarten Kunst und Kultur staatlich garantierte Freiheit von Kunst & Kultur unter Einhaltung der gesellschaftlich- ethischen Werte Beendigung der Gleichschaltung der sog. „MODERNE“ mit Wiedereinführung von Schönheit & Kunststilrichtungen auch am Bau (Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus, Romantik, Jugendstil, Art Deco usw.) staatlich garantierter Denkmal- und Kulturschutz, Schutz/ Rettung der Altertümer Verbot des Handels mit kulturhistorisch wertvollen Altertümern und Kunstwerken Wiederherstellung der regionalen Volkskulturen der deutschen Völker = einhergehend staatlich garantierter Schutz, Förderung und Pflege der deutschen Volkskunst und der Volkskulturen– Denkmal- und Kulturschutz unter modernsten Gesichtspunkten


172 Medien/ Presse auf wahrheitsgemäße Berichterstattung vereidigte staatliche Heimatmedien und Presseorgane private

Presse

und

Medienunternehmen

unterstehen

ebenfalls

dem

strafbewehrt

vereidigten

Wahrheitsprinzip Polizei und Landesverteidigung Heimat-Schutzpolizei in direkter Verbindung/ Schutz mit der militärischen Heimwehr nach altpreußischen Muster Der verbeamtete, unbewaffnete Polizeibeamte heißt *Schutzmann* Heimatwehr mit allgemeiner Wehrpflicht - ausschließlich nur zum Schutz der Heimat, den deutschen Völkern und des Friedens vereidigt verpflichtet die

modernisierte

deutsche

Armee

heißt

*Heimwehr*

und

dient

ausschließlich

nur

der

Landesverteidigung Staatsauftrag Wiederherstellung der natürlich- gesellschaftlichen Lebensgrundlagen: Mittelfristige Maßnahmen zur Reform der Gesellschaft Beendigung des idiotischen Pharaonen- Arbeitskultes durch komplette Abschaffung des Geldes, da als Tauschhilfe durch ständigen Mißbrauch nicht bewährt Rückkehr zum naturalen Güterkreislauf ohne den Wachstumswahn Beseitigung der Gier und Maßlosigkeit - jeder Mensch bekommt alles was er für die glückliche Erfüllung seines Leben benötigt, wenn er sich in die Gesellschaft positiv nach den eigenen Fertig- und Fähigkeiten einbringt. Die Rückkehr der Gesellschaft zur natürlichen Ordnung ist das mittel- und langfristige Ziel. Geschichtshistorische Revision der Bundesrepublik Deutschland/ Europäische Union: Vollständige Tiefenaufarbeitung der faschistischen Koloniediktatur mit dem folgerichtigen Ergebnis: Strafbewehrtes

Verbot

aller

faschistischen

Gleichschaltungsideologien,

Gleichschaltung,

Glaubhaftmachung, Wohnhaft, Zwang(haft), allgemeine Bürgerüberwachung, Reichsangehörigkeit und Reichsideologie,

*DEUTSCH-

sein*,

gesteuerte

Nichtregierungsorganisationen

(NGOs),


173 Geheimgesellschaften,

Gleichschaltung

der

Geschlechter

(„Genderismus“),

Pornografie

und

Gewaltverherrlichung, Kriegspropaganda, Konzerne und Kartelle, Wucher & Spekulation, Ausnutzung von Abhängigkeiten und Schwächen, Ausplünderung jeglicher Art. Folgen: Sofortiges ENDE der faschistischen BRD- EU- Diktatur als ökonomischer, finanzieller und politischer Motor des Faschismus in der Welt. Beendigung der UNO- Feindstaatenklauseln, weltweite Kriege/ Interventionen und des gesteuerten Terrorismus,

Flucht

und

Vertreibungen,

Gleichschaltungsparteien-

und

Organisationen,

private

Verschwörungen, Grundrechteverletzungen, Privatisierung der Staaten, Ausplünderung der Menschen, Sanktionen gegen Unabhängigkeitsbestrebungen, Umweltzerstörung, Familienzerstörung, gesteuerte Revolutionen/

Umstürze,

Kolonien,

Finanzierung

fremder

Interessen,

(angloamerikanische)

Besatzungstruppen/ Militärstützpunkte usw.. Rückführung des heutigen Kriegsbündnisses UNO in den Völkerbund. Auflösung der NATO durch Referendum der Mitgliedsvölker. Gemeinsamer Weltsicherheitsrat ohne alliierten Vorbehalt. Die Menschen erhalten ihre Rechte und den allgemeinen Frieden zurück. Die Ursache aller Probleme/ Schieflagen wird mittelfristig global endgültig beseitigt! Wenn DEUTSCHLAND endlich frei und souverän wird, befreit sich in Folge EUROPA und die gesamte WELT! (Dominoeffekt) Hinweis: Alle Punkte haben für die notwendige schrittweise Umsetzung die gleichrangig hohe Priorität. Maßnahmen aller kriegsbetroffener Nationen und deren Völker wie z. B. die Syrisch Arabische Republik, Islamische Republik Iran, Libanesische Republik, Republik Irak, Islamische Republik Afghanistan, Volksrepublik Donezk, Demokratische Volksrepublik Korea, Volksrepublik China, Palästina, Republik Kuba, Republik Guatemala, Indien, Bolivarische Republik Venezuela, Brasilien, Republik Serbien, Transnistrien/ Republik Moldau, Republik Tschetschenien, Ägypten, Hellenische Republik Griechenland, Königreich Spanien, Republik Portugal, Italien, Zypern, Ungarn und viele weitere Nationen Schutz der ausländischen Bürger und Migranten, die in der Bundesrepublik Deutschland migriert leben und arbeiten:


174

Diese Menschen wurden durch Täuschung Ihrer Staatsangehörigkeit beraubt, in dem sie die „Deutsche Staatsangehörigkeit“ von 1934 mit der Glaubhaftmachung *DEUTSCH* von Adolf Hitler erhalten haben. Weiter wurden diese russischen Menschen durch die BRD ab dem 8.12.2010 staatenlos gemacht und total entrechtet. (Siehe Beweisanlagen dazu Alle Ausländer sind in der BRD durch willkürliche Übergriffe der deutschen Faschisten (Behörden und Justiz usw.) in ihrer persönlichen Sicherheit akut gefährdet. Die deutschen Faschisten wenden dazu illegal verbotene Nazigesetze an. Dazu zählen die vielen Geld- Erpressungen im Kraftfahrzeugbereich, insbesondere aber auch die illegale Anwendung der nationalsozialistischen Steuergesetzgebung von 1937 mit Anwendung weiterer nationalsozialistischer Zwangsgesetze (Justizbeitreibungsverordnung vom 11.März 1937) von Adolf Hitler usw. Anträge aller betroffenen Nationen auf Dringlichkeitssitzung des Weltsicherheitsrates und der UNO Klageerhebung aller betroffenen Nationen bei dem zuständigen Hauptmilitärstaatsanwalt (HMSTA) / Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation Klageerhebung aller betroffenen Nationen an den Internationalen Strafgerichtshöfen in Den Haag und Malaysia Bundesdeutsche Organisationen und Firmen im Ausland dienen als verdeckte Operationsbasen zur Zerstörung der jeweiligen Nation. Sie gehören zum geheimen Nazi- Projekt Barbarossa 2. Dazu zählen auch politische Organisationen, Parteien und Verbände der BRD. Diese Organisationen sind zu verbieten und deren Vermögen zu beschlagnahmen. In die betroffenen Staaten, einreisende Agenten und politisch- wirtschaftliche Unternehmer der Faschisten (Nazis) sind vorsorglich festzunehmen und der zuständigen Justiz zuzuführen. Schädigende Unternehmungen dieser global agierenden Mafia müssen sofort gestoppt werden. Mobilisierung der eigenen Bevölkerung der betroffenen Nationen: Handlungsanleitung Urkunde International für Menschen anderer Nationen zur Unterstützung der Befreiung: Weblink:

http://staatenlos.info/loesung-persoenliche-entnazifizierung/urkunde-

international/handlungsanleitung-urkunde-international.html


175

Ihre persönliche Verantwortung = Maßnahmen zur Befreiung Deutschlands, Europas und der gesamten Welt aus der faschistischen Kolonie (betrifft alle Deutschen und in die BRD eingebürgerten Migranten): Sie leben recht – und schutzlos, wie ein moderner Super-Sklave in der bundesdeutschen Kolonieverwaltung. Dies ist vergleichbar mit einem großen Konzentrationslager, welches auf ein ganzes Land ausgedehnt worden ist. Die Spaßgesellschaft ist vergleichbar wie dem Lagerkulturprogramm, der sog. „öffentliche Dienst“ wie die Kapos (Funktionshäftling), die deutsche „Bundesregierung“ wie der Lagerkommandant usw.. Ohne pflichtgemäße Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen ENTNAZIFIZIERUNG (GG139) haben sie keine Möglichkeit auf Rettung vor der pers. Vernichtung, weil die BRD das 3. Reich von Adolf Hitler weiterführt und der 2. Weltkrieg nicht beendet ist. Weblink: http://staatenlos.info/loesung-persoenliche-entnazifizierung/2-antrag-rehabilitation-heimat.html das letztendlich einfache deutsch europäische Kernthema: staatenlos in der BRD EU Nazikolonie und die gesetzliche Generallösung zur Rückkehr in die Heimat und den Welt-Frieden Artikel 139 - Artikel146 Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland erfassen und verstehen Grundlage: Ihre persönliche Heimatrehabilitation = Entnazifizierung an die zuständige alliierte Hohe Hand nach Moskau: Weblink: http://staatenlos.info/loesung-persoenliche-entnazifizierung/2-antrag-rehabilitation-heimat.html (Ihre Heimat Staatsangehörigkeit erhalten Sie erst nach der Befreiung von den Heimatbehörden ausgestellt. Bitte dazu die Handlungsanleitung genau beachten und befolgen.) Gegenseitige Vernetzung: Vernetzen Sie sich auch über den www.staatenlos.info Newsletter. (NewsletterFormular auf staatenlos.info nutzen) Entscheidend wichtig: zielgerichtete Weiterverbreitung des Themas auf allen Ebenen. (Weitergabe staatenlos.info - Flyer, Internet, Facebook, Twitter, Presse/ Medien, Veranstaltungen etc. pp.) Weblink: http://staatenlos.info/faltblatt-zur-befreiung-downloaden/faltblatt-zur-befreiung-deutsch.html


176

Druckauftrag/ Bestellung - nutzen Sie dazu z. Bsp.: Weblink: http://www.flyeralarm.com/de Teilnahme an den staatenlos.info Veranstaltungen am Reichstag in Berlin, Dresden = Organisation eigner, unabhängiger Veranstaltungen vor Regierungszentralen, Behörden und Gerichten des Regimes mit der deutschen Generallösung auf der Plattform staatenlos.info (Wir beraten Sie dazu gerne! (regelmäßige) finanzielle Unterstützung der gemeinnützigen staatenlos.info / NOD- Befreiungsbewegung - jeder €uro zählt! Rüdiger Hoffmann Präsident staatenlos.info e. V. – Kommission 146 Deutschland *SHAEF= Gesetze der Supreme Headquarters Allied Expeditionary Forces *SMAD - Befehle der Sowjetischen Militär Administration in Deutschland

Lachenmayr, Antje Sophia - Getäuschte Täuscher oder Nationalität Deutsch. Entrechtet, geknechtet ...  

https://www.facebook.com/jobewusst Von antje-sophia: "Lieber Jo, es wäre schön, wenn du diese drei Videos spätestens in der Osterzeit in mei...

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