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SSN 2235-3666

INFOBLATT

2019 WINTER2018

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Neuigkeiten von unserem Engagement für die ärmsten Kinder in Honduras, Mittelamerika


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Es stinkt zum Himmel! Hilfe für Müllhaldenkinder Grusswort von Gesamtleiter Alexander Blum

Regelmässig besuchen wir die Kinder auf der Müllhalde von Tegucigalpa. Jedes Mal frage ich mich, wie Menschen dort leben und arbeiten können. Machen ihnen die Krankheitserreger nichts mehr aus? Haben sie sich bereits an den ätzenden Gestank gewöhnt? Wenn auf der Müllhalde ein leichter Wind weht, dann sind unsere Besuche ganz angenehm. Doch an windstillen Tagen ist der Geruch all der verwesenden Dinge beinahe unerträglich, und windet es zu stark, dann atmet man nebst den Gasen auch noch den ganzen Staub ein. Alles, was man sich vorstellen kann, landet auf der Mülldeponie. Wie sollte

es auch anders sein? Sondermüll gibt es nicht. Alles, wirklich alles, wird hier entsorgt. Hier wühlen Kinder, Jugendliche, Mütter, Senioren und Menschen mit Behinderung mit blossen Händen und suchen nach Essbarem und Dingen, die sich verkaufen lassen. Natürlich sind sie ein Stück weit abgehärtet, aber dass sie auf Dauer ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, steht ausser Frage. Es darf einfach nicht sein, dass Menschen so leben müssen! Es stinkt zum Himmel. Was ist bloss falsch an dieser Gesellschaft? Wo bleibt die Gerechtigkeit? Die Menschen auf der Müllhalde verset-

Gesamtleiter Alexander Blum

zen mich immer wieder ins Staunen. Eine ältere Frau sagte zu mir: „Wissen Sie, wir alle sind Gott von Herzen dankbar für Ihre Besuche, sie sind ein grosser Segen für uns.“ „Wir tun doch noch so wenig und verteilen nur Mahlzeiten und andere Hilfsgüter “, könnte man meinen. Aber hinter unserem neuen Projekt steckt noch viel mehr: Durch unsere regelmässigen Besuche beginnen die Menschen zu erkennen, dass da jemand ist, der sich für sie interessiert und im Gegenzug empfangen sie uns mit Freude und Dankbarkeit.


3 Unser Projekt „Müllhalden-Kinder “ steht noch ganz am Anfang, doch die Art und Weise, wie die Kinder und Erwachsenen uns begegnen, stimmt uns zuversichtlich, eine langfristige und nachhaltige Arbeit aufbauen zu können. Gestank hin oder her, wir haben es uns zum Ziel gesetzt, diese Menschen, allen voran die Kinder und Jugendlichen, zu erreichen, zu fördern, Gottes Hoffnung zu verkündigen und neue Lebensperspektiven aufzuzeigen. Ich freue mich, Ihnen in diesem Infoblatt mehr über dieses Engagement und auch von den anderen Arbeitsbereichen berichten zu dürfen. Da der Platz beschränkt ist, haben wir einige wichtige Beiträge für Sie ausgewählt. Ausführlichere Informationen und Fotos finden Sie auf unserer Webseite www.casagirasol.ch. Liebe Grüsse aus Honduras

Alexander Blum, Gesamtleiter alexander@casagirasol..ch Schuhe der Menschen auf der Deponie


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Casa Girasol Das Wichtigste in Kürze

Der Förderverein Casa Girasol wurde 2006 gegründet und ist in der Schweiz wie auch in Honduras als gemeinnützig anerkannt. Spenden an Casa Girasol berechtigen in der Schweiz zu 100% zum Steuerabzug. Wir organisieren in Honduras, Mittelamerika, Camps für Strassenkinder, sind Partner des Kinderheims Diamante, in dem wir 100 Kinder betreuen und realisieren an jedem Tag der Woche Kinderprogramme in verschiedenen Kinderheimen, in armen Dörfern und auf der Müllhalde von Tegucigalpa.

Unsere Mission: Praktische Nächstliebe für die Ärmsten der honduranischen Gesellschaft Strassenkinder, Müllhalden-Kinder und Heimkinder. Kinderprogramm in Quebrada Honda


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Inhalt

Spenden

Kontakt

2 Grusswort 6 Projekt: Müllhaldenkinder 8 Der mobile Spielbus 10 Unsere Arbeitsbereiche 12 Camp mit Kindern aus Bandenvierteln 14 Erlebnisbericht Workcamp 17 Diverse Infos 18 Abenteuer Kurzeinsatz 20 Interview: Ronal kann fest angestellt werden 22 Spendenanliegen

Postkonto: 85-462791-4 Förderverein Casa Girasol, 8586 Erlen IBAN CH24 0900 0000 8546 2791 4 BIC POFICHBEXXX

Förderverein Casa Girasol Städeliweg 5 9220 Bischofszell Schweiz Telefon: +41 71 648 26 71 info@casagirasol.ch www.casagirasol.ch

Was Sie erwartet

Impressum: Herausgeber: Förderverein Casa Girasol / Text und Layout: Casa Girasol, Alexander Blum, Bilder: Casa Girasol, Volontäre / Lektorat: Regula Conzett, www.blaufeder.ch

Ihre Unterstützung

Institut (fürs Ausland): Swiss Post – PostFinance, Nordring 8, 3030 Bern, Schweiz Weitere Konten und Spenden per PayPal finden Sie auf unserer Webseite.

Wir sind für Sie da!

Präsidentin: Monika Blum monika@casagirasol.ch Gesamtleiter: Alexander Blum alexander@casagirasol.ch Whatsapp: +504 33 39 55 43 Programmleiter: Neil Ramirez neil@casagirasol.ch Whatsapp: +504 95 76 76 69


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Würde und Hoffnung Hilfe für Müllhaldenkinder Hilfe am Rande der Gesellschaft

Seit einem Jahr besuchen wir nach Möglichkeit wöchentlich die Müllhalde von Tegucigalpa und verteilen hunderte Mahlzeiten, Kleidung und andere Hilfsgüter. Die Freude der Müllhalden-Kinder schwappt auf uns über, doch gleichzeitig schmerzen die unbeschreiblichen Zustände in unseren Herzen.

und Krankheiten ausgesetzt, wird der gesamte Abfall einer Million fremder Menschen gründlich durchsucht.

Es ist kaum in Worte zu fassen, welche Szenen sich auf der städtischen Abfalldeponie abspielen. Hunderte Menschen kämpfen in den Überresten der Gesellschaft um ihr Überleben. Sie suchen nach Dingen, die sie verkaufen können. Ihr Zuhause teilen sie mit streunenden Hunden, Ratten und Aasgeiern. Der Gestank ist unerträglich und ekelhaft. Der Witterung

Unser Team kocht jede Woche 200 bis 300 gesunde Mahlzeiten und verteilt diese auf der Deponie. Zudem können wir oft weitere sinnvolle Geschenke mitnehmen und so, insbesondere das Leben der Kinder und Jugendlichen, ein Stück angenehmer gestalten. In diesem Jahr haben wir beispielsweise 175 Paare Gummistiefel und Hygiene-Kits verschenkt.

Mädchen mit Kuchen

„Kann man tiefer fallen, als im Müll einer sehr armen Gesellschaft nach Plastikflaschen, Aludosen oder gar Essbarem zu suchen?“

Jungen auf der Deponie


Immer wieder kommt es bei unseren Besuchen zu rührenden Momenten. So erzählen uns die Menschen ihre Lebensgeschichten oder bitten uns, einen Vers aus der Bibel vorzulesen, die sie im Abfall gefunden hatten. Die Menschen sind voller Dankbarkeit und trotz der Umstände scheint es, als liessen sie sich die Lebensfreude nicht nehmen. Auffallend ist auch, dass bei Abfall-Sammlern ein Zusammenhalt spürbar ist, als wären sie eine grosse Familie, die das Leid teilt.

„Unser Ziel ist es, den Kindern und Erwachsenen ein Stück Würde zurückzugeben, Hoffnung zu wecken und Zukunftschancen zu eröffnen.“

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Wir sind uns bewusst, dass wir mittelfristig mehr tun wollen, als einfach Dinge zu verteilen. Gerne würden wir einen alten Bus kaufen und eine mobile Kindertagesstätte eröffnen (wir berichten davon auf der nächsten Seite). Dort könnten wir die Kinder öfter und länger vor Ort betreuen und gezielt fördern. Letzten Endes glauben wir, dass der HERR auch die Menschen auf der Müllhalde segnen will. Nicht umsonst sagte Jesus: „Selig ihr Armen - euch gehört das Reich Gottes“ (Lukas 6,20). Dank Ihrer Spende kann das Leben der Kinder verbessert werden. Vielen Dank!

Auch Kleinkinder und Babies leben hier

Projekt: Müllhalden-Kinder Zielgruppe: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren, Menschen mit Behinderung, die auf der Müllhalde leben und arbeiten. Inhalte: Gesunde Mahlzeiten und Hilfsmittel verteilen und Nächstenliebe praktizieren. Ziele: Den Menschen würdevoll begegnen und langfristig die Lebensbedingungen verbessern. Verantwortung: Alexander Blum Budget: CHF 340.– für 200 Mahlzeiten Patenschaften: In frei wählbarer Höhe

Hier leben und arbeiten hunderte Menschen


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Unser Wunsch: Der neue mobile Spielbus Mit der Caravana Feliz noch mehr Kinder erreichen Ca ra vana Feliz - Un Pr oyecto de Casa Gi

ra sol Hondu ra s

Täglich ist unser Team unterwegs, Kinder in verschiedenen Heimen, Dörfern und auf der Müllhalde zu besuchen. Mit Spielen, kreativen Workshops und biblischen Geschichten werden die Kinder gezielt gefördert. Sie erleben, dass sie bedingungslos geliebt sind, und dass Gott einen wunderbaren Plan für ihr Leben hat. Nun wollen wir dank eines mobilen Spielbusses noch mehr Kinder erreichen.

Malen auf dem Boden, da es keine Tische gibt.

Das Leben hat es bisher nicht gut mit diesen Kindern gemeint. Trotz allem, was sie bisher durchleben mussten, gibt es dennoch Hoffnung für sie. Wir sind davon überzeugt, dass in ihnen Talente und Gaben stecken, die es ihnen ermöglichen, einen chancenreichen Lebensweg

in Angriff zu nehmen. Wir wollen Selbstvertrauen aufbauen, Teamwork fördern, Werte vermitteln und die Kinder wieder das Träumen lehren, damit sie gestärkt in die Zukunft blicken können.

„Das Leben ist wie eine Autofahrt. Gelegentlich ist es wichtig, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen, doch der grösste Fokus sollte darauf gerichtet werden, was vor uns liegt.“ Um die vernachlässigten Kinder besser betreuen zu können, planen wir den Kauf eines gebrauchten Kleinbusses. Dieser soll umgebaut und als mobiler Spiel- und Betreuungsbus eingerichtet werden. Ge-


9 füllt mit allen möglichen Spielutensilien, Bastelmaterialien, Büchern, Instrumenten und unserem Kino-Projektor würden wir damit die Kinder besuchen. Originell von unseren künstlerisch begabten Mitarbeitern Neil und Ronal bemalt, wäre der Bus täglich unterwegs und unter dem Vordach aus Planen stünden Tische und Stühle, wo gesungen, gespielt und gebastelt würde.

„Stellen Sie sich vor, welche Emotionen in den Kindern aufkommen, wenn sie den bunten Bus heranfahren sehen.“ Schon vor Jahren entstand die Idee der „Caravana Feliz“ (Glückliche Karawane) und wir würden uns freuen, wenn wir diese Idee nun umsetzen könnten. Der Bus würde uns grosse Flexibilität ermöglichen. Momentan umfassen unsere Kinderprogramme Besuche auf der Müllhalde, im armen Bauerndorf Soroguara, im abgelegenen Dorf Quebrada Honda, im Kinderheim für kleine Jungen CREA, im Heim für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Mütter und im Heim für sucht-

Zeichnung von unserem Mitarbeiter Ronal

kranke Jugendliche in der Stadt. Weitere Programme sind derzeit in Planung. Bei allen Besuchen kümmern wir uns um von Familie, Staat und Gesellschaft vernachlässigte Kinder und Jugendliche, die eine liebevolle Betreuung bitter nötig haben. Um sich gesund zu entwickeln, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und an sich selbst zu glauben, statt das Leben von Jugendbanden, Drogen oder Kriminalität bestimmen zu lassen, brauchen die Kinder unsere Unterstützung. .

Projekt: Caravana Feliz Ziel: Kauf eines gebrauchten Busses, Innenausbau zum Spielbus, fröhliche Aussenbemalung und Einrichtung mit Material für Workshops, Basteln, Kino, Spielen Verantwortung: Alexander Blum Budget: CHF 18‘000. – für Kauf, Innenausbau und Bemalung, Einrichtung und Material


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Leben verändern Täglich im Einsatz für Kinder Unsere Arbeitsbereiche im Überblick

Wir wollen durch unsere verschiedenen Programme Kinder erreichen und basierend auf Gottes Liebe ihr Leben nachhaltig verändern. Über die letzten 12 Jahre sind zahlreiche Arbeitsbereiche entstanden. Hier ein kurzer Überblick: Kinderheim Diamante Im Kinderheim Diamante leben zurzeit 49 Jungen, ca. 100 weitere werden im Familienprogramm betreut. Die Kinder erhalten ein liebevolles Zuhause, eine handfeste Ausbildung und eine intensive Betreuung. Ziel ist es, sie auf ein chancenreiches Leben vorzubereiten. Casa Girasol ist Partner des Kinderheims Diamante und finanziert dank Patenschaften einen Teil des Heimbetriebs.

Kinder in Soroguara

Kinderprogramm Soroguara Im Tal von Soroguara leben arme Bauerfamilien und ihre Kinder müssen beim Gemüseanbau mithelfen. Die kindliche Entwicklung kommt zu kurz, Freizeit haben die Kleinen nur wenig. Mit unseren wöchentlichen Besuchen wollen wir diese Kinder gezielt fördern, bunte Nachmittage gestalten und Werte vermitteln. Dazu arbeiten wir jeweils mit einer biblischen Geschichte. Kinderprogramm Quebrada Honda Auch in Quebrada Honda leben die Familien von Viehhaltung und Landwirtschaft. Die extreme Armut zwingt auch hier die Familien dazu, die Kinder arbeiten zu lassen, statt sie in die Schule zu schicken. Wir besuchen das Dorf wöchentlich und organisieren Spielnachmittage und Workshops, um den Kleinen ein Stück der Magie des Kindseins zurückzugeben und ihre feinmotorischen Fähigkeiten zu schulen. Natürlich darf auch hier eine biblische Geschichte nicht fehlen.


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Fröhliche Heimkinder im Camp

Kinderprogramm Keramik-Atelier Dank der Unterstützung der kybun AG können wir ein Heim für Mädchen und junge Mütter unterstützen und einen Keramik-Workshop durchführen. Die kreative Arbeit mit Ton soll die jungen Frauen auf ein selbständiges Leben vorbereiten und helfen, dass sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen können. Sie alle sind Opfer sexuellen Missbrauchs. Kinderprogramm CREA Jungs Das Kinderheim von CREA ist sehr arm und nur wenige Betreuungspersonen können sich um die Jugendlichen mit

Verhaltensauffälligkeiten und Suchterkrankung kümmern. Die Jungs sind ehemalige Strassenkinder und kommen aus einem Umfeld, das geprägt ist von dysfunktionalen Familien, Gewalt, Drogenhandel, Kriminalität und Jugendbanden. Unser Schwerpunkt bei den regelmässigen Besuchen liegt auf der Realisierung von Zirkus-Workshops, gruppendynamischen Übungen und Ausflügen ins Freie. Campwochen Mehrmals jährlich laden wir Kinder aus unseren Programmen oder von Partnerorganisationen zu unvergesslichen Camps und Weekends ins Casa Girasol ein. Sie erleben ein abwechslungsreiches Programm aus biblischen Inputs, Gruppenspielen, Workshops und Freizeitaktivitäten. Die Camps sind ein wichtiger Beitrag, um die Arbeit unserer Partnerorganisationen zu unterstützen. Ihnen fehlt es an finanziellen Mitteln, um die Kinder intensiv betreuen zu können. Für die Kinder sind die Camps eine willkommene Abwechslung zum tristen Heimalltag, und für uns eine grosse

Chance, um von Gottes hoffnungsvollem Plan für ihr Leben zu berichten. Auf Seite 12 finden Sie den persönlichen Erfahrungsbericht von Tabea zu einer Campwoche. Bäume pflanzen Ganz neu und noch in den Startlöchern ist unser Projekt „100‘000 Bäume pflanzen“. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wollen wir in den nächsten 7 Jahren unzählige neue Bäume pflanzen und so einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Kinderprogramme unterstützen Einmalige Spenden: Nur dank Spenden können wir diese Programme finanzieren, einmalige Beiträge sind eine grosse Hilfe. Projektpatenschaften: Sie können auch eine Patenschaft übernehmen und Ihr Lieblingsprojekt monatlich mit einem frei wählbaren Betrag unterstützen. Informationen: www.casagirasol.ch


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Camp mit Kindern Jesus macht Blinde sehend Eine Kinderwoche zum Thema „blind sein“

Tabea war Teilnehmerin des Viva! Camps im September und berichtet uns, wie sie den Kurzeinsatz und die Campwoche mit Kindern aus einem Bandenviertel erlebt hat. Tabea: Das Camp hat schon angefangen, lange bevor die Kinder gekommen sind. Am Montag sind vier Fünftel der Teilnehmer in Honduras angekommen – das heisst: Timon war zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Wochen im Casa Girasol. Wir, das sind Tabea und Timon aus Bern, Nadine und Steffi aus Zürich und Clara aus Deutschland. Ziemlich bald wurden wir dann, dank den Übersetzungskünsten von Timon, in das, was wir im Lager grob machen werden, eingeführt. Und dann ging‘s dann auch

bereits ans Vorbereiten. Die Zeit, bis die Kids kamen, ging unglaublich schnell vorbei, unter anderem auch, weil wir so schnell so gut in alles miteinbezogen wurden. Wir haben uns unglaublich auf die Kinder gefreut, waren aber auch etwas nervös, da bei den meisten von uns das Spanisch ziemlich zu wünschen übrig liess. Die Kinder haben aber zum Glück ziemlich schnell begriffen, dass sie mit einfachen Sätzen und Händen und Füssen mit uns reden müssen und irgendwie klappte das mit der Kommunikation dann. In Gruppen haben die Kinder am Morgen jeweils verschiedene Workshops besucht - Backen, Theater oder etwas Sportliches/Musikalisches. Eine der

Tabea bei Bastel-Workshop

Der blinde Vertrauensweg


13 grössten Herausforderungen bei diesen Workshops war wohl beim Backen das Flechten der Zöpfe. Am Nachmittag machten wir jeweils verschiedene Spiele, Staffelläufe oder einen Postenlauf im umliegenden Gelände. Auch nach dem Abendessen (das immer sehr, sehr lecker war! und bei dem wir auch einmal verregnet wurden) gab es einen weiteren, den dritten Programmblock, zum Beispiel einen Filmabend oder einen „Weg des Vertrauens“ im Dunkeln.

„Neben den vielen verschiedenen Aktivitäten hatte aber auch der Glauben viel Platz. Neben den Workshops machten wir jeden Morgen Worship und eine Andacht von Ronal, Danilo oder Neil.“ Die Stimmung war durch das ganze Lager hindurch immer sehr toll, fröhlich und motiviert und konnte auch durch die vielen überraschenden Regengüsse nicht getrübt werden. Den Kindern hat es sehr gefallen. Ich hoffe, dass sie aus dieser Campzeit genau so viel mitnehmen konnten wie wir Leiter. Danke Casa Girasol für diese unglaublich bereichernde Erfahrung!

Timon beim Badespass im Pool

Projekt: Campwochen

Fröhliche Mädchen

Zusammenarbeit: Mit diversen armen Kinderheimen, Organisationen und Kirchen Zielgruppe: Gruppen bis 20 Kinder und Jugendliche und deren Betreuer Inhalte: Workshops, Sport, Spiele, Gruppenspiele, Handarbeit, Pool, Theater, Inputs Ziele: Für die Kinder da sein, ihnen Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe schenken. Auf Gottes Plan für ihr Leben hinweisen. Verantwortung: Neil Ramirez, Team Kosten: CHF 1200.– pro Campwoche


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Workcamp im Sommer Honduras, here we come Ein persönlicher Erlebnisbericht von Annina Morel

Annina war gemeinsam mit ihrem Freund Jérôme für ein paar Wochen in Honduras und hat am Workcamp teilgenommen. Sie berichtet uns in eigenen Worten von ihrem Kurzeinsatz. Annina: Noch einmal werden unsere Dokumente kontrolliert. Dann ist es so weit: Mein Freund Jérôme und ich sind endlich da, in Honduras, 9‘298 km von unserem Zuhause entfernt, in einem unbekannten Land, auf einem fremden Kontinent. Alexander wartet wie vereinbart am Flughafen, um uns in Empfang zu nehmen. Dann geht‘s mit dem Pickup gut 20 Minuten ziemlich rasant eine Schnellstrasse entlang. Innerlich bin ich schon ein wenig unruhig und frage mich, auf was ich mich da einlasse...

Doch eines weiss ich, die Chance, hier zu sein, habe ich nur einmal, und zwar jetzt. Ich möchte möglichst viel aus dieser Zeit rausholen. Schliesslich habe ich mir nach der langen Schulzeit am Gymnasium ein crazy Abenteuer verdient. „Bienvenidos a Casa Girasol“ – ein Paradies im Nirgendwo Wir biegen von der Hauptstrasse ab und fahren nochmals etwa zehn Minuten auf einer Holperstrasse durch den Wald, die in der Schweiz ziemlich sicher höchstens als Wanderweg durchgehen würde. Im Haus treffen wir auf drei junge, quirlige und reisebegeisterte Volontärin-

Jérôme legt professionell die ersten Bachsteine („ladrillos“).

nen aus der Schweiz. Nachdem wir uns ein wenig auf dem Gelände umgeschaut haben, testen wir gleich mal den Gasherd und kochen für die ganze Gruppe. Danach lassen wir gemeinsam den Abend ausklingen. Lange mögen Jérôme und ich jedoch nicht wach bleiben, denn die ganze Reise hat uns viel Energie gekostet. Morgen wollen wir fit sein für den ersten Arbeitstag. Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen des Workcamps ganz praktisch helfen darf. Bereits bei der Ankunft ist mir aufgefallen, dass in den Aufbau der Anlage richtig viel Liebe gesteckt wurde. Casa Girasol gleicht einem


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kleinen, farbenfrohen Paradies, das sich von der verblassten Umgebung deutlich abhebt. Ich bin gespannt, wie ich meinen Beitrag dazu steuern kann. Von der Extrastunde bis zur Sprachbarriere Am ersten Arbeitstag heisst es, die «Jungs» kommen um acht Uhr. Damit sind die drei honduranischen Mitarbeiter gemeint, die jeweils mit den Volontären zusammenarbeiten. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als nach dem Frühstück auf die drei zu warten, denn wir haben ja keine Ahnung, was wir genau machen sollen. Wir erfahren aber, dass sie hier anscheinend nebst den acht Stunden Zeitunterschied zur Schweiz auch noch eine «Extrastunde» mitrechnen. Nach einer kurzen Vorstellung (auf Spanisch) um «acht Uhr» rüsten wir uns mit Werkzeugen aus der Scheune aus. Für uns scheinen viele der Geräte eher ungewohnt. In der Schweiz ist sich Jérôme, gelernter Maurer, auf

dem Bau natürlich einen anderen Standard gewohnt. Die Jungs erklären uns, was überhaupt geplant ist. Ziel ist es, die bereits vorhandene Mauer neben dem grossen, grünen Eingangstor weiterzuziehen. Der Gitterzaun soll weg und das Fundament erneuert werden. Die neue Mauer soll vor allem als Sichtschutz dienen und verhindern, dass Passanten auf der unterhalb vorbeiziehenden Strasse (also Waldweg) Blick aufs Areal haben.

Da die Jungs mitbekommen haben, dass Jérôme als Maurer arbeitet, beziehen sie ihn sogleich in die Planung mit ein. Er soll kurz vorrechnen, wie viele Steine benötigt werden und wie viel Draht für die «Castillos» benötigt wird. Die Backsteine lassen sich aber kaum mit den schweizerischen vergleichen. Zudem scheint hier ein anderes Verhältnis von Mörtel und Steinen zu herrschen. Und wieso brauchen sie Draht und was in aller Welt meinen sie mit «Castillos»?

Um die Strasse zu verbessern, brauchen wir eine spezielle Erde.


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Die Mauer ist bei unserer Abreise fast fertig.

Uns wird bewusst: Die kulturellen Differenzen sind auch in der Bauweise spürbar. Wir müssen den Jungs also irgendwie klar machen, dass wir diese Fragen nicht so leicht beantworten können. Und es liegt für einmal nicht nur am Spanisch. Denn so oft möchte ich etwas erzählen oder nachfragen, doch dann schaffe ich es nicht, mich in der Fremdsprache auszudrücken. Aber ich muss sagen, der Aufenthalt in Honduras hat rückblickend meinem Schulspanisch sehr gutgetan. Und notfalls gestikuliert man halt mit Händen und Füssen. Stein für Stein – im Teamwork werken Beim Arbeiten kommt es immer wieder zu lustigen Situationen mit den Jungs, die selber sehr scherzhaft durchs Leben

gehen, auch wenn ihre Umstände schwierig sind.

Sehr spannend finde ich, wenn die Honduraner persönliche Erlebnisse mit uns teilen. Besonders in den Pausen bleibt Zeit für interessante Gespräche. Obwohl sie hier beim Bauen vieles anders handhaben, kommen wir mit der Mauer gut voran. Mit der Zeit hat jeder seine Aufgaben und es entsteht richtiges Teamwork. Es freut mich, auch als nicht sonderlich Bau-Begabte aktiv mithelfen zu können. Zement mischen, Mörtel auftragen, Steine befeuchten, Drähte vorbereiten, usw. Bis zu unserer Abreise schaffen wir schliesslich die

Schutzmauer fast fertig. Nebst dem Mauerprojekt helfen wir auch beim Unterhalt des Gartens und bringen uns kreativ bei kleineren Gestaltungsarbeiten ein, wie zum Beispiel eine Lounge anstreichen. Ein weiteres Kleinprojekt ist die Strassenrenovation, bei der wir grosse Schlaglöcher auffüllen. Dank den verschiedenen Aufgaben bleibt die Arbeit tagtäglich abwechslungsreich. Wir dürfen ausserdem bei einigen Kinderprogrammen in Armenviertel mitwirken und zur Verteilaktion auf die Müllhalde mitgehen. Arbeit und Vergnügen – ein toller Ausgleich Was das Workcamp so besonders macht, ist die gute Mischung von Einsatz leisten und Erholung. An den Wochenenden sind jeweils tolle Ausflüge geplant, die einem das facettenreiche Land noch von einer anderen Seite vor Augen führen. Als Gruppe erleben wir unterwegs quer durch das Land unvergessliche Abenteuer und tanken nicht nur Energie, sondern sammeln Erinnerungen fürs Leben.


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Neues Logo Ein frischer Look

Nach zwölf Jahren hat Casa Girasol ein neues Logo bekommen. Frisch und dynamisch nimmt es wichtige Elemente auf. Das geschwungene „G“ steht für die Beweglichkeit, die Farbe „Grün“ für die Hoffnung. Girasol bedeutet auf Spanisch Sonnenblume und darf deshalb nicht fehlen. Der neue Slogan „cambiando vidas - verändert Leben“ bringt unser Engagement auf den Punkt. Durch unsere Arbeit möchten wir das Leben vieler Kinder verändern, Hoffnung aufkeimen lassen und auf Gottes Liebe und sein Licht hinweisen.

Unser Blog

Darlehen

Möchten Sie erfahren, wie es dazu kam, dass 75 Paare Gummistiefel nach Honduras geschickt wurden? Oder wollen Sie sehen, wie am Kindertag eine Piñata, gefüllt mit Süssigkeiten, den Kleinen grosse Freude bereitete?

Zwei Mitarbeitern konnte dank privater Darlehen ein Eigenheim ermöglicht werden. So wurden langfristige Werte und Sicherheiten geschaffen, die die Familien voranbringen.

Aktuell informiert

In unserem Blog berichten wir laufend von den neusten Geschehnissen, zeigen Bilder und liefern Hintergrundinformationen zu diversen Themen. Erfahrungsberichte, Videos und Kurzberichte runden das Angebot ab. Dank unseres Blogs sind Sie laufend informiert und erhalten Einblicke in unsere Arbeit, geschrieben und zusammengetragen von unserem Team und unseren freiwilligen MItarbeiter/ innen. casagirasolhonduras.blogspot.com

Eigenheim für Mitarbeiter

Aktuell sind wir auf der Suche nach Personen, die mit einem Darlehen das Haus unseres Gesamtleiters Alexander Blum (wo sich auch das Büro von Casa Girasol befindet) und den Neubau eines Hauses für Ronal Bonilla und seine Familie, ermöglichen möchten. Auch kleinere Beiträge sind herzlich willkommen. Die Darlehensdauer und Verzinsung erfolgen nach individueller Vereinbarung. Haben auch Sie Interesse, Ihr Erspartes sinnvoll anzulegen? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen unter info@casagirasol. ch oder Tel. +504 3339 55 43.


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Abenteuer Kurzeinsatz

„Unglaublich, was wir als Gruppe in kurzer Zeit alles erleben konnten. Es war der Hammer! Genial! Ich komme wieder, versprochen.“ Ingrid, 29

Reisen und Gutes tun

Wenn uns Personen nach mehreren Monaten schreiben, dass sie Honduras, die Kinder und das Team noch immer vermissen, dann spricht doch das für sich, oder? Jedes Jahr besuchen uns zwischen 30 und 40 Personen aus der Schweiz und aus Deutschland (gelegentlich auch aus weiteren Ländern), um für einige Wochen oder Monate einen Kurzeinsatz vor Ort zu leisten. Für uns sind die Volontärinnen und Volontäre eine riesengrosse Unterstützung. Daher bieten wir verschiedene Kurzeinsatz-Möglichkeiten an und freuen uns über jede und jeden. Basis-Einsatz: Während ein bis vier Monaten im Casa

Mit den Kindern Spass haben

Girasol leben und in allen Arbeitsbereichen (Kinderheim, Kindernachmittage und Camps) mithelfen, kann man beim Basis-Einsatz. Man erhält viele tiefgehende Eindrücke und absolviert auf Wunsch einen Spanischkurs. Workcamps: Immer im Sommer (Juli/August) findet das beliebte Workcamp statt. Als Gruppe realisieren wir kleine Bauprojekte und sind kreativ sowie im Garten tätig. An den Wochenenden unternehmen wir

Ferienreisen zu den schönsten Flecken des Landes, etwa zu den Karibikinseln oder den Maya-Pyramiden von Copán. Die Einsatzdauer kann flexibel festgelegt werden. Viva! Camps: Als Team bereiten wir eine Campwoche für Strassenkinder vor und führen diese durch. Nach dem Camp geht‘s auf eine Rundreise durch Honduras oder auf eine karibische Insel. Die 16-tägigen Viva! Camps sind für alle Beteiligten ein ganz spezielles Erlebnis und finden mehrmals jährlich statt. Weiter Informationen: Auf unserer Webseite www.casagirasol. ch findet man die aktuellen Einsatzdaten und viele Fotos vergangener Einsätze.


19 „Für mich war der Einsatz eine sehr tolle Erfahrung, ich habe sehr viel gelernt und konnte viel für mich mitnehmen. Mir hat vor allem die Mischung aus Freizeit und Arbeit gefallen, auch dass man nicht nur den Tourismus, sondern auch die Realität erlebt. Ich würde es immer wieder machen.“ Debbi, 18 Übersicht Kurzeinsätze Workcamps:  2-7 Wochen, immer im Sommer Viva! Camps:  16 Tage, mehrmals jährlich Basis-Einsatz: 1-4 Monate, Daten frei nach Wahl Zielgruppe: Personen aus dem Ausland, mit oder ohne Spanischkenntnisse, ab 18 Jahren. Auch individuell gestaltete Gruppeneinsätze können organisiert werden. Inhalt: Mix aus Kurzeinsatz und Abenteuerferien Verantwortung: Alexander Blum, Neil Ramirez, Susana Escalante Informationen: www.casagirasol.ch Gemütliche Stunden auf Utila


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Ronal Bonilla kann fest angestellt werden Interview mit Alexander Blum

Casa Girasol kann, dank der gezielten Unterstützung durch ehemalige freiwillige Helferinnen und Helfer, einen neuen Mitarbeiter einstellen.

Ronal beim Basteln mit den Kindern

Alexander Blum, im Oktober bekam das Team von Casa Girasol Zuwachs, wie ist es dazu gekommen? Ich kann es kaum fassen, wie Gott die Dinge so wunderbar zusammengefügt hat und bin von Herzen dankbar. Wir hatten Mitte August den Wunsch publiziert, Ronal, der zu der Zeit temporär bei uns angestellt war, fest anstellen zu können. Daraufhin meldete sich eine Person, dank der wir ihn noch für ein paar zusätzliche Wochen weiterbeschäftigen konnten. Anfang Oktober erhielten wir dann die Nachricht von einer

Ronal Bonilla

Gruppe von ehemaligen Volontärinnen und Volontären, dass sie die monatlichen Lohnkosten übernehmen würden. So durften wir ihn definitiv einstellen. Was freut dich dabei am meisten? Es sind drei Dinge, die unglaublich toll sind! 1. Ronal bekommt eine seinen Fähigkeiten entsprechende Anstellung und kann seine Familie ernähren. 2. C  asa Girasol erhält Zuwachs und gerade die künstlerischen Fähigkeiten von Ronal sind für unsere Programme sehr gewinnbringend. 3. Die  Tatsache, dass Personen, die selbst vor Ort waren und Ronal auch


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persönlich kennengelernt haben, seinen Lohn sponsoren, ist eine riesengrosse Ermutigung und Bestätigung für seine Arbeit und die des ganzen Teams. Kannst du uns Ronal kurz beschreiben? Ronal ist 29 Jahre alt und wohnt mit Frau und Tochter in einem nahegelegenen Bandenviertel. Er ist, genauso wie Neil, soziokultureller Animateur und seine Stärken liegen in seiner verspielten Art, seiner Fähigkeit, sich auf die Kinder einzulassen und dem künstlerischen Gestalten. Es ist nicht das erste Mal, dass Ronal für Casa Girasol arbeitet. Was war früher? Ronal war zuerst als Betreuer im Kinderheim Rafael angestellt, das wir zusammen mit Casa Alianza betrieben. Danach wechselte er zu uns ins Casa Girasol, wo wir ihn während zwei Jahren beschäftigen konnten. Aufgrund von Sparmassnahmen musste er leider entlassen werden. In der Folge arbeitete er an verschiedenen Orten und war auch als Strassenkünstler in der Schweiz unterwegs. Im Frühsommer 2018 konnten wir ihm dann für einige Monate einen Zwischenverdienst anbieten. Daraus wurde nun wieder eine feste Anstellung.

Ronal beim Spielen mit den Kindern im Casa Girasol

Hat diese Art von Lohn-Sponsoring Zukunft? Ich würde es mir wünschen! Erfahrungsgemäss ist es eine Herausforderung, für Löhne Spenden zu sammeln. Obwohl unser Engagement durch unsere Mitarbeiter überhaupt erst möglich wird, ist es schwierig, dem Spender diese Notwendigkeit zu kommunizieren. Andere Dinge sind verständlicherweise attraktiver. Ein wesentlicher Teil des Budgets von Casa Girasol betrifft die Lohnkosten unserer honduranischen Mitarbeiter und diese fallen monatlich an. Für uns ist es daher eine grosse Erleichterung, mit Sponsoren für die Löhne rechnen zu können. Das vereinfacht die Planung

und sichert die Arbeitsplätze. Darüber hinaus legen wir den Sponsoren auch ans Herz, konkret für denjenigen Mitarbeiter zu beten. Das gibt Rückendeckung und verleiht Flügel ;). Wenn jemand andere Mitarbeiter unterstützen möchte, darf er sich daher gerne bei mir (alexander@casagirasol.ch) melden. Und zuletzt: Wenn wir schon über den Lohn sprechen, was verdient ein Mitarbeiter bei Casa Girasol? Bei der Lohnhöhe werden Dinge wie Dauer der Anstellung, Ausbildung und Verantwortung berücksichtigt. Im Schnitt verdient ein Mitarbeiter bei uns ca. CHF 600.– / EUR 520.– monatlich.


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30 Mahlzeiten auf der Müllhalde

Sie können uns helfen! Konkrete Spendenideen

CHF 51.– EUR 44.–

Ihre Spende verändert Leben

Casa Girasol finanziert sich durch Spenden von Privatpersonen, Gemeinden, Firmen und Institutionen. Zuwendungen an unseren gemeinnützigen Verein berechtigen in der Schweiz zu 100% zum Steuerabzug.

Wir haben hier eine kleine Liste von aktuellen Spendenanliegen zusammengestellt. Bestimmt finden Sie etwas, für das Sie konkret spenden möchten. Weitere Anliegen finden Sie im Spendenshop unter www.casagirasol.ch.

Um uns täglich für die Kinder in den verschiedenen Arbeitsbereichen zu engagieren, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

„Einmalige Spenden sind grossartig und regelmässige Spenden sind fantastisch, da sie uns die Planung erleichtern.“ Monika

Sie machen es letztlich möglich, dass wir uns in Honduras liebevoll um die Kinder und Jugendlichen kümmern können, ihnen ein Zuhause und eine Ausbildung schenken, mit ihnen Gottes Liebe teilen und sie auf kreative Weise betreuen und begleiten können.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, und dass Sie unser Anliegen teilen, das Leben der ärmsten Kinder in Honduras zu verändern und ihnen auf christlicher Basis Hoffnung zu vermitteln und Lebensperspektiven aufzuzeigen.

1 Bibel für 1 Kind im Camp begleiten können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

CHF 7.– EUR 6.–

Kauf Spielbus CHF 10000.– EUR 8695.–

Baumpatenschaft CHF 20.– EUR 17.–

N Küh

C E


TheaterMaterial CHF 150.– EUR 130.–

CHF 100.– EUR 86.–

Finden Sie mehr Spendenideen auf unserer Webseite www.casagirasol.ch

pro Kind

CHF 54.– EUR 47.–

Spiele und Material für Spielbus

CHF 4100.– EUR 3565.–

23 WaldCamp

Patenschaft Campwochen

CHF 950.– EUR 826.– für 20 Kinder

CHF 50.– EUR 43.–

20 neue Bäume 1 Paar pflanzen Gummistiefel und CHF 7.– EUR 6.– pflegen CHF 140.– EUR 122.–

1 Campwoche Bastelmaterial für Maschinen 1 Kind für Landwirtschaft

Neue Fussbälle fürs Kinderheim

1 T-Shirt für 1 Kind

Umbau Spielbus

CHF 250– EUR 217.–

Neuer hlschrankKinderprogramme

CHF 800.– EUR 695.–

Zirkus-Workshop für 20 Kinder

Neu Kleider für Heimkinder

Camps Kinderheim Bäume pflanzen

CHF 2000.– / EUR 1739.–

CHF 6.– EUR 5.–

CHF 60.– EUR 52.–

Für 20 Kinder Wald-Weekend CHF 400.– EUR 348.–

CHF 200.– / EUR 174.–

CHF 3900.– EUR 3390.–

Kino-Ausflug

CHF 8.– EUR 7.– pro Kind


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Casa Girasol Infoblatt Winter 2018/2019  

Aktuelles Infoblatt über unser Engagement für Stassenkinder, Kinder aus Kinderheimen und auf der Müllhalde von Tegucigalpa, Honduras. Wir b...

Casa Girasol Infoblatt Winter 2018/2019  

Aktuelles Infoblatt über unser Engagement für Stassenkinder, Kinder aus Kinderheimen und auf der Müllhalde von Tegucigalpa, Honduras. Wir b...

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