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Hoffnung f端r Strassenkinder in Honduras Portrait unserer Arbeit September 2010


Persönliches Vorwort Vom Gründer Alexander Blum

Liebe Leser Vor vier Jahren wagte ich es, meinen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen und ein Werk für Strassenkinder in Honduras zu gründen. In diesen ersten Jahren durften wir als Team bereits sehr viel erreichen: Wir haben schon zahlreiche Lagerwochen organisiert, konnten den Nachbarsfamilien tatkräftig helfen, organisierten spannende Einsätze für Volontäre aus der Schweiz und aus Deutschland und durften 2010 unser Kinder-

heim Rafael eröffnen! Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich in den letzten Jahren derart engagiert haben! Allen voran bei meiner Familie, meinen Freunden und dem Ehepaar Schmid, auf die ich immer zählen konnte! Schliesslich war auch die Unterstützung der freiwilligen Helfer, Spender und Sponsoren eine grosse Ermutigung! Herzlichen Dank. Alexander Blum


Wertvorstellungen Eine christliche Orientierung

Wir glauben an den Gott der Bibel, der uns durch Jesus Christus seine Liebe erwiesen hat. Aus dieser Hoffnung schöpfen wir persönlich Kraft und Motivation für unser Arbeit. Unser Ziel ist es, den Kindern auf christlicher Basis Hoffnung, Liebe und ein neues Zuhause zu schenken und ihr Leben nachhaltig zu verbessern. Wir begegnen den Strassenkindern mit ihren körperlichen, psychischen und seelischen

Bedürfnissen. Wir respektieren ihre Einzigartigkeit, ihre kulturelle und religiöse Herkunft. Casa Girasol ist keine Kirche und bildet keine bindende Gemeinschaften. Als Verein sind wir Mitglied der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) und der christlichen Geschäftsleute Schweiz (CGS).


M채dchen im Casa Girasol


Tätigkeitsbereiche Für die Strassenkinder

Das Engagement von Casa Girasol lässt sich in fünf Tätigkeitsbereiche einteilen:

Alle Arbeitsbereiche werden von Casa Girasol selbständig organisiert und ausgeführt.

In der Schweiz: - Öffentlichkeitsarbeit, Koordination

Finanziert wird unsere Arbeit grösstenteils durch Privatspenden aus der Schweiz und aus Deutschland. Getragen werden wir auch von Kirchgemeinden, Firmen und Institutionen (Bedarf 2010: ca. 160‘000 Franken).

In Honduras: - Lagerwochen für Strassenkinder - Nachbarschaftshilfe - Kinderheim Rafael - Einsätze für Volontäre

In Honduras beschäftigt Casa Girasol lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung des Missionarehepaares Schmid.


Lageraktivit채t in der Umgebung vom Casa Girasol


Kinder in Honduras

Armut in Honduras Zur Situation der Kinder

Laut Berichten der Weltbank leben gegen 80 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Der lateinamerikanische Staat zählt somit zu den ärmsten Ländern der Welt. Über die Hälfte der sieben Millionen Einwohner ist minderjährig. Es sind also besonders die Kinder und Jugendlichen – die Zukunft des Landes – die bereits jetzt in grosser Not leben. Als Erwachsene werden sie kaum eine Chance haben aus diesem Elend auszubrechen.

Strassenkinder: Durch politische Zwangsmassnahmen wurde das Bild der Städte zwar deutlich ‹gesäubert› und die Armen weitgehend vertrieben, doch deshalb ist die Armut noch lange nicht verschwunden. Die Organisation Casa Alianza rechnet mit einigen tausend Strassenkindern alleine in der Hauptstadt Tegucigalpa. Zudem geht sie davon aus, dass pro Jahr 1000 Strassenkinder ermordet werden. Wer sie auf dem Gewissen hat ist unklar. Man hört, das Problem würde gezielt beseitigt. Menschenrechtsorganisa-


tionen kritisieren, dass die meisten brutalen Morde unaufgeklärt bleiben bzw. es nicht einmal zu einer Untersuchung kommt. Strassenkinder sind ‹hoffnungslose Fälle›. Ihre Lebenserwartung ist kurz. Sie schnüffeln Leim und konsumieren Drogen um ihre Ängste und Schmerzen zu ertragen. Jugendbanden: Die Jugendbanden sind ein zunehmend grösseres Problem. Für viele Jugendliche sind die sich rivalisierenden ‹Maras› zu einer Art Familienersatz geworden. Es ist der Ort, wo sie Führung erleben und sich stark aber auch beschützt fühlen können. Die Jugendbanden sind sehr gewalttätig und in viele kriminelle Machenschaften verwickelt. Man schätzt die Zahl der Bandenmitglieder auf über Einhunderttausend. Kinderarbeit: Die in Honduras tätige Kindernothilfe Deutschland geht davon aus, dass über 20‘000 Mädchen im Land als billige Haushaltshilfen ausgebeutet werden. Sie arbeiten und wohnen isoliert und weitab ihrer Familien in Privathaushalten der Mittel- oder Oberschicht. Sie arbeiten täglich von früh bis spät und sind nebst der Schufterei oft Opfer von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigun-

gen. Überall trifft man auf arbeitende Kinder: Auf den Müllhalden beim Sortieren von Wiederverwendbarem, auf den Tabak-, Kaffeeund Bananenplantagen oder als Lastenträger auf Baustellen. Wer arbeitet kann nicht zur Schule gehen und wird beruflich niemals eine Chance erhalten. Laut einem Bericht der Weltbank sind das rund 30 bis 50 Prozent der Kinder unter der Armutsgrenze. Hunger: Wetterphänomene wie Wirbelstürme und extreme Dürre führen bald schon jährlich zu Missernten und treiben die Lebensmittelpreise in unerschwingliche Höhen. Viele Kinder leiden unter Mangelernährung oder gar Hunger. Absurderweise besitzt Honduras zwar teilweise sehr guten und ertragreichen Boden, doch die dort hergestellten Lebensmittel gehen als Gegengeschäft für Entwicklungshilfe in den Export in die USA oder nach Europa. Aids/HIV: Rund 3000 Kinder und Jugendliche sterben landesweit jedes Jahr an den Folgen vom HI-Virus. Jeden Tag verlieren neun Kinder ein Elternteil aufgrund des Virus. Honduras hat eine der höchsten AidsRaten Lateinamerikas.


Casa Girasol und Schlafbus

Unser Casa Girasol Ein gemütliches Lagerhaus

Seit 2007 betreiben wir im Casa Girasol aktive Nachbarschaftshilfe und führen lebensverändernde Lagerwochen für Strassenkinder durch. Die Liegenschaft wurde liebevoll hergerichet und verfügt heute über: - eine kleine Küche und einen Esssaal - drei Schlafräume und WC/Dusch-Anlagen - vier Schlafbusse (umgebaute alte Busse) - einen überdachten Spielbereich - eine Feuerstelle und eine Theater-Arena - ein Angestellten-Haus

Das Casa Girasol liegt 12km ausserhalb der Hauptstadt Tegucigalpa in einem Pinienwald. Die Umgebung ist ruhig, es duftet frisch nach Bäumen und Kräutern und das Klima ist sehr angenehm. Hier können die Kinder eine Auszeit haben, aufatmen und Abenteuer erleben. In Zukunft stehen der Aufbau eines kleinen Streichelzoos, ein Fussballplatz und weitere Schlafbusse auf dem Plan. Bei allem wollen wir den natürlichen, gemütlichen Charakter beibehalten.


Unsere beiden Pferde im Casa Girasol


Die Lagerwochen Stärkung für Kinderseelen

Für unsere Lagerwochen laden wir Strassenkinder ein, die bereits von anderen Institutionen in Heimen oder Programmen betreut werden. Anders als die Partnerorganisationen können wir die Kinder jedoch viel persönlicher begleiten. Dank der engen Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern ist die Lagerarbeit sehr nachhaltig.

Das Wertvollste, was wir den Kindern und Jugendlichen bieten, ist Zeit und Aufmerksamkeit. Als Leiter beschäftigen wir Frauen und Männer aus der Nachbarschaft. Sie kümmern sich liebevoll um die Kinder und hören ihnen zu. Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sich jemand wirklich für sie interessiert!

Unsere Partnerorganisation Casa Alianza bestätigt uns, dass die Kinder gestärkt und mit neuer Lebensfreude zurück kehren.

Es ist erstaunlich, dass bereits eine Woche helfen kann, die tief traumatisierten Kinderseelen ein Stück weit zu trösten.


Strassenkinder beim Theater-Spiel


Die Lagerwochen Inhalte und Nutzen

Die Lagerwochen ‹Goldgräber-Camps› bieten ein buntes und vielseitiges Programm. Die Kinder sollen Spass haben, neuen Mut schöpfen und gestärkt werden. Verschiedene Aktivitäten sorgen für ein unvergessliches Lagererlebnis: Gesunde Ernährung -> Stärkung des körperlichen Wohlbefindens / Morgenandacht -> Ermutigung der Kinder zum selbständigen Nachdenken, Hinterfragen und Prüfen / Spielzeiten -> Bewegung, Spass, Gemein-

schaft, Teamwork / Pantomime-Geschichte -> Teamarbeit, Motorik, Körperbewusstsein / Reiten -> Selbstvertrauen / Basteln -> Kreativität und Feinmotorik / Singen -> Spass, Koordination, Zusammenhalt / Freizeit -> neue Freundschaften knüpfen, Zeit für sich haben/ Nachtspiele, Lagerfeuer, Abschlussfeier, und vieles mehr...


Strassenkinder w채hrend den Lagerwochen


Nachbarschaftshilfe Mit Wenig Viel bewirken

Die Arbeit mit unseren Nachbarn nimmt an Bedeutung zu. Es gibt immer mehr Aktivitäten für die Kinder und Erwachsenen aus unserer unmittelbaren Umgebung. Die Not unserer Nachbarn ist gross. Es gibt viele traurige Schicksale. Die Menschen berichten von zerrütteten Familien, Krankheiten, Hunger und Hoffnungslosigkeit. Verkündigung des Evangeliums geht immer mit guten Taten einher. Wir tun und geben daher, was wir können und was wir von

Gott empfangen haben. So entstanden bisher auf ganz einfache Weise: Tage der offenen Tür, Englischunterricht, Gebetskreise und Spielnachmittage. Darüber hinaus arbeiten wir für den Unterhalt und die Betreuung während der Lagerwochen mit Männern und Frauen aus der Nachbarschaft und ermöglichen ihnen so ein Einkommen.


Bilder mit unseren Nachbarskindern


Kinderheim Rafael Eröffnung 2010

Das Kinderheim Rafael wird seit 2010 von uns selbstständig betrieben und finanziert. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der seit Jahrzenten vor Ort tätigen Organisation Casa Alianza um von Synergien zu profitieren. Das Rafael bietet Platz für bis zu 24 Kinder und Jugendliche und liegt ganz in der Nähe vom Casa Girasol auf einem grossen Gelände. Wir haben beschlossen, uns um die ‹hoffnungslosesten› Kinder zu kümmern. In einer ersten Phase eröffneten wir das Kinderheim

Rafael mit Jungen zwischen 11 und 16 Jahren. Sie alle sind Strassenkinder und haben ein Suchtproblem, da sie z.B. Lösungsmittel konsumierten, um ihre Sorgen und Ängste zu vergessen. Für diese Kinder besteht bisher keine vergleichbare Einrichtung. Die stark traumatisierten Kinder und Jugendlichen benötigen eine intensive Betreuung, um das Erlebte zu verarbeiten, suchtfrei zu leben und nach der Schul- und Berufsbildung ein selbständiges Leben führen zu können.


Das Kinderheim Rafael


Programm Rafael

individuell und vielseitig

Um den Kindern ein honduranisches Leben zu ermöglichen, beschäftigen wir erfahrene lokale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Als ergänzende Betreuung stehen unsere Missionare und Volontäre zu Verfügung. Das Rehabilitationsprogramm ist in vier Stufen gegliedert, welche von den Kindern individuell durchlaufen werden: Entzug, Standortbestimmung, Stabilisierung, Integration. Der Tagesablauf ist klar strukturiert und

beinhaltet folgende Programm-Fächer: Arbeit: Hausarbeit, Garten, Bauarbeiten, Backen / Sport: Fussball, Konditionstraining, Gymnastik, Ballspiele / Kultur: Basteln, Malen, Rhythmik, Singen, Theater, Tanz / Bildung: Schule, Andacht, Computer, Nachhilfeunterricht, Seminare. Der Aufenthalt im Rafael dauert bis zur Selbständigkeit oder bis sich eine für das Kind bessere Möglichkeit ergibt, als sie das Rafael bieten kann (z.B. Rückkehr in die Familie).


Aussicht vom Rafael

Leitsätze Des Rafael Grundlegende Werte

Die Kinder, ihr Wohl, ihre persönliche Entwicklung, ihre Gesundheit und ihre Zukunftschancen liegen uns am Herzen. Wir haben ein ganzheitliches, christliches Menschenbild, das sich auf gegenseitige Wertschätzung und Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Kindes gründet. Wir respektieren die soziale und kulturelle Herkunft der Kinder.

Wir bieten den Kindern ein stabiles Umfeld, in dem sie Liebe, Aufmerksamkeit, Gemeinschaft, Kontinuität, Verlässlichkeit und Geborgenheit erfahren. Wir begleiten die Kinder in ein suchtfreies, gewaltfreies und selbständiges Leben. Wir erwarten von Gott Liebe, Fürsorge, Heilung und Zuversicht.


Unsere stolze Fussball-Mannschaft


Einige Rafael Kinder mit ihren Welpen


Umbau Rafael

Ein kleines Wunder

Das Kinderheim Rafael konnten wir für die nächsten Jahre von unserer Partnerin Casa Alianza übernehmen. Die Gebäude standen seit Jahren leer und waren sehr herunter gekommen. Von November 2009 bis Februar 2010 reisten Marcel und Fränzi Somandin unentgeltlich nach Honduras um den Umbau professionell zu leiten. Ende Februar ist das Ziel erreicht und die Ge-

bäude sind bezugsbereit. Mit knapp 20‘000 Franken wurde das Dach ersetzt, neue Fenster und Türen montiert, die Einfahrt erneuert, die Zisterne saniert, innen alles neu gestrichen, der grosse Garten zurecht gemacht, eine komplett neue Küche eingebaut und vieles mehr. Dank den Sponsoren, freiwilligen Helfern und drei lokalen Arbeitern wurde ein kleines Wunder vollbracht. Das Rafael wurde zu einem liebevollen und schönen Zuhause!


Vor dem Umbau

Nach dem Umbau


Workcamp

Bau- & Kreativeinsatz Jeden Sommer findet in Honduras das Workcamp statt. Bisher haben über 100 Personen mitgeholfen das Casa Girasol und das Kinderheim Rafael umzubauen und zu verschönern. Das Workcamp ist ein spannender Mix aus Abenteurferien und Kurzeinsatz (2-8 Wochen) mit freiwilligen Helfern aus der Schweiz und aus Deutschland. Die Kosten des Einsatzes tragen die Teilnehmer jeweils selbst. Während den bisherigen Einsätzen wurden

folgende Leistungen vollbracht: Neubau WC/ Duschhaus, Umbau von zwei alten Schulbussen zu Schlafbussen, Umgestaltung des Gartens, Unterhaltsarbeit an der Zufahrtsstrasse, Überdachung des Spielbereiches, diverse Renovationsarbeiten, Bau einer Theater-Arena, Bau einer Lager-Feuerstelle etc. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Spuren hinterlassen und dazu beigetragen, das Casa Girasol und das Rafael in unverwechselbare Orte zu verwandeln.


Bilder aus vergangenen Workcamps


Viva! Camps Sozialeinsatz

Seit 2009 bieten wir mehrmals jährlich das Viva! Camp an. Während drei Wochen hilft eine kleine Gruppe von Volontären bei den Vorbereitungen und der Durchführung einer Lagerwoche mit Strassenkindern mit. Anschliessend unternehmen die Volontäre eine kleine Rundreise durch Honduras. Die Volontäre kommen für alle Kosten selbst auf.

Missionaren und Frauen aus der Umgebung) setzen sich die Volontäre für die Kinder und Jugendlichen ein: Sie unterstützen uns bei den Einkäufen, können in der Küche mithelfen, bei den Workshops mitmachen, mitspielen, mitsingen und mitbeten. Das allerwichtigste ist die Aufmerksamkeit und Zeit, die sie den Kindern schenken.

Das Viva! Camp ist für die Strassenkinder in vielerlei Weise eine wertvolle Bereicherung. Gemeinsam mit dem Team (bestehend aus

Die Kindern zeigen ihre Dankbarkeit und Freude darüber, dass sich die Volontäre für sie interessieren!


Bilder aus vergangenen Viva! Camps


Eindrücke aus Honduras

Geschichte Wichtige Eckdaten

2006  reist Alexander Blum zum wiederholten Male nach Honduras und kauft die Liegenschaft Casa Girasol. Familie und Freunde gründen den Förderverein Casa Girasol in der Schweiz. 2007  wird das erste Workcamp organisiert, um die Gebäude zu renovieren. Die ersten Anlässe für Kinder finden statt. Die Spendeneinnahmen des Fördervereins betragen knapp 11‘000 Franken.

2008  werden zwei Workcamps organisiert und das Casa Girasol weiter ausgebaut. Seit diesem Jahr lebt das Leitungsehepaar Carmela und Andreas Schmid vor Ort. Die Nachbarschaftshilfe wird laufend ausgebaut und es finden regelmässig Lagerwochen für Strassenkinder statt. Die Spendeneinnahmen des Fördervereins betragen knapp 47‘000 Franken.


2009  wird wieder ein Workcamp organisiert. Zudem finden drei Viva! Camps statt. Wir können eine Liegenschaft einer befreundeten Organisation übernehmen und beginnen mit der Planung fürs Kinderheim Rafael. Das Ehepaar Marcel und Fränzi Somandin reist gemeinsam mit anderen freiwilligen Helfern nach Honduras, um das Kinderheim Rafael zu renovieren. Die Lagerarbeit mit Strassenkindern im Casa Girasol erhält ein neues Konzept.

Für die Lagerwochen erhalten wir zwei Hunde und zwei Pferde gestiftet. Der Förderverein Casa Girasol vergrössert sein Team und füllt einen Container mit Einrichtungsgegenständen fürs Kinderheim. Die Spendeneinnahmen des Fördervereins betragen knapp 80‘000 Franken. 2010 Am 1. Juni 2010 wird das Kinderheim Rafael eröffnet und die ersten 10 Strassenkinder erhalten ein neues Zuhause.


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Die Casa Girasol Familie Die Menschen hinter unserem Werk

Zu Beginn gründete Alexander Blum das Werk Casa Girasol auf privater Basis. Schnell konnte er Familie und Freunde für das Engagement gewinnen und der Kreis der freiwilligen Mitarbeiter wuchs stetig an. Zur heutigen Casa Girasol-Familie zählen folgende Mitarbeiter: Ehrenamtliche Missionare in Honduras: Carmela und Andreas Schmid (seit 2008) 14 Rahel und Dominik Waehry (seit Juli 2010) Susan und Thomas Biaggi (ab Okt. 2010) Heidi Zwicky (ab Okt. 2010) 9

Angestellte in Honduras Casa Girasol und Rafael: Hector (Betreuer Casa Alianza) 1 Susana (Leiterin Küche, Hauswirtschaft) 2 Helen (Betreuerin) 3 Luce-Marie (Betreuerin) 4 Isabel (Küche und Hausdienst) 5 Elmer (Betreuer) 6 Rosi (Küche und Hausdienst) 7 Merelyn (Betreuerin) 8 Danilo (Betreuer)

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14 Ehrenamtliche Mitarbeiter Schweiz: Alexander Blum (Gesamtleitung) 12 Monika Blum (Pr채sidentin) und Bruno 15 Marina Vaccaro (Aktuarin) 11 Dr. Mathias Bosshardt (1. Revisor) Karin J채ger (2. Revisor ab 2010) Veronica und Thomas Blum (erweitertes Team) 13 Silvia Bah (erweitertes Team) 10

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Blick auf Tegucigalpa

Organisation

Familiär und Übersichtlich Als junges Werk im Pionier-Status sind wir auf flexible Strukturen angewiesen, die sich an die Veränderungen anpassen können. Seit der Gründung 2006 besteht in der Schweiz der gemeinnützige und steuerbefreite Förderverein Casa Girasol. In Honduras wird die Arbeit seither als privates Projekt von Alexander Blum und Andreas Schmid verantwortet.

2010 wird es nach langwierigen Behördengängen möglich sein, dass der Förderverein Casa Girasol in Honduras die juristische Persönlichkeit erlangt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Arbeit in Honduras offiziell vom Förderverein Casa Girasol bzw. Asociación de Fomento Casa Girasol betrieben. Der Vorstand und die Leitung arbeiten ehrenamtlich. Beschäftigt werden zur Zeit ausschliesslich honduranische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.


Vollversammlung Förderverein Casa Girasol Rechnungs-Revision (ehrenamtlich) Dr. Mathias Bosshardt Karin Jäger (ab 2010 als 2. Revisor)

Vorstand (ehrenamtlich) Präsidentin: Monika Blum Aktuarin: Marina Vaccaro Gesamtleiter: Alexander Blum

Schweiz (ehrenamtlich)

Öffentlichkeitsarbeit

Nachbarschaftshilfe

Lager Casa Girasol

Kinderheim Rafael

ehrenamtl. Missionare

Honduras Leitung Andreas Schmid (ehrenamtlich) Beschäftigung von lokalen Mitarbeiter/innen

Erweitertes Team (ehrenamtlich) -> Märkte, Vorträge, etc. Heidi Zwicky, Silvia Bah, Thomas und Veronica Blum-Gonzalez,


Informationen

Aktuell & Transparent

Allen Spendern und Interessenten wollen wir die Möglichkeit bieten die Entwicklungen im fernen Honduras mit zu verfolgen. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Publikationsorgane geschaffen, um aktuell und transparent zu informieren:

- eMail Newsletter „Telegramm“ - Missionsberichten

Webseite www.casagirasol.ch mit - ausführlichen Informationen - Fotos und Filmgalerie - Online-Tagebuch - Facebook-Gruppe

Darüber hinaus stehen wir bei allen Fragen und Anregungen gerne persönlich zur Verfügung. Den tiefsten Einblick in unsere Arbeit erhalten Sie bei einem Besuch vor Ort. Wir würden uns freuen!

Infoblatt CG-Info - erscheint 3x jährlich in gedruckter Form - Jahresbericht


Aussicht in der Umgebung vom Casa Girasol


Spenden und Helfen Gemeinsam Hoffnung schenken

Wir sind uns bewusst, dass jede Spende ein besonderes Geschenk ist. Wir schätzen das uns entgegengebrachte Vertrauen und die Anerkennung unseres Engagements. Wir sind dankbar, dass Sie unser Anliegen teilen, den Strassenkindern in Honduras Hoffnung zu schenken. Ihre Unterstützung bereitet uns und unseren Kindern und Jugendlichen grosse Freude! Besonders stolz macht uns die Tatsache, dass viele der bisherigen Volontäre, die unsere Arbeit vor Ort kennen gelernt haben, uns seither auch finanziell unterstüt-

zen. Dürfen wir auch mit Ihrer Hilfe rechnen? Beispielsweise kostet ein Platz im Kinderheim Rafael 250 Franken monatlich. Räumlichkeiten um weitere Kinder aufzunehmen sind vorhanden, leider fehlt es uns an finanziellen Mitteln um für die Lebenskosten aufzukommen. Unsere aktuelle Wunschliste, die Jahresrechnung und das aktuelle Budget senden wir Ihnen gerne zu.


Spielnachmittag im Casa Girasol


Ansprechspartner Namen und Adressen

Gesamtleiter und Gründer Alexander Blum alex.blum@directbox.com

Förderverein Casa Girasol Traubenquartier 2, Postfach 281 CH - 8586 Erlen, Tel. 0041 71 648 26 71

Projektleiter Honduras Andreas Schmid andreasschmid@hispeed.ch

Asociación de Fomento Casa Girasol Salida al norte, km12, entrando Camp. Betel San Matias, Tegucigalpa, Honduras C.A. Tel. 00504 888 68 509

Präsidentin Förderverein Casa Girasol Monika Blum mblum@bluewin.ch

casagirasol@directbox.com www.casagirasol.ch www.casagirasol.org

Portrait 2010 - Casa Girasol und Rafael  

Portrait unseres Werks und unseres Engagements in Honduras.

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