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Jahresbericht 2009 « Ihre Bank im Westerwald »

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Das Geschäftsjahr 2009 im Überblick Beträge in Mio. Euro

Bilanzsumme

2.011

Ausleihungen

1.332

Einlagen inkl. Inhaberschuldverschreibungen

1.588

Wertpapiere in Kundendepots Jahresüberschuss (TEUR)

Mitglieder Kunden Mitarbeiter inkl. Auszubildende

4

449 5.043

70.146 144.027 517

Geschäfts-, Zweig- und Servicestellen

34

Selbstbedienungsstellen

20


Inhaltsverzeichnis

Seite

Brief des Vorstandes

4-5

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2009

6-9

Unsere Firmenkunden in der Region: Brucherseifer Transport & Logistik GmbH

10

Unsere Firmenkunden in der Region: Chemiepumpen Munsch

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Die Mitgliedschaft - enges Band zwischen Kunde und Bank

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Unsere Direktbank - Westerwald Bank direkt

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Ziele - Pl채ne- W체nsche

14 - 15

Entwicklung der Westerwald Bank eG im Gesch채ftsjahr 2009

16 - 21

Wir investieren in unsere Region

22 - 23

Wir stellen uns vor: Unsere Kundenberater

24 - 25

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

26 - 27

Dank und Ausblick

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Bericht des Aufsichtsrates

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Bankstellennetz der Westerwald Bank eG Gremien der Westerwald Bank eG Entwicklung der Westerwald Bank eG in Zahlen

30 - 31 32 33 - 36

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Sehr geehrte Mitglieder, sehr geehrte Kunden und Geschäftsfreunde,

» „Es ist nicht so schlimm gekommen, wie wir es erwartet haben.“

„Es ist nicht so schlimm gekommen, wie wir es erwartet haben“. Unter dieser Überschrift könnte man das abgelaufene Kalenderjahr 2009 zusammenfassen. Was konnte auch für dieses Jahr erwartet werden, nach dem katastrophalen Zusammenbruch aller nationalen wie internationalen Märkte, einem Zusammenbruch des Verbrauchervertrauens, einem Zusammenbruch des Vertrauens aller Investoren in die Zukunft weltweit. Diese gleichgerichtete Entwicklung in allen Weltmärkten war für eine Prognose des Jahres 2009 eine besondere Herausforderung. Dass es nicht so schlimm gekommen ist, wie vielfach angenommen, hat sicher unterschiedliche Gründe, auf die nachstehend eingegangen wird: Bereits in 2008, aber nochmals in 2009 verstärkend, wurden Konjunkturprogramme in erheblichem Umfang beschlossen. Alleine in Europa beträgt der Gesamtumfang aller Konjunkturprogramme über 240 Mrd. Euro. Dazu kommen noch Programme in den USA von über 733 Mrd. Euro und in China von mehr als 420 Mrd. Euro. Die Ende 2008 begonnene und in 2009 fortgesetzte Flutung der Kapitalmärkte mit Liquidität durch die Zentralbanken sicherte nicht nur ein historisch niedriges Zinsniveau in den wesentlichen Währungen, sondern führte auch zu einer langsamen Erholung der Finanzmärkte in 2009. Die starke Exportabhängigkeit Deutschlands belastete und unterstützte in gleicher Weise die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres. Während im ersten Quartal noch ein katastrophaler Rückgang des Bruttoinlandsproduktes festgestellt werden musste,

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halfen konjunkturelle Erholungstendenzen in Asien, die sich in steigende und langsam erholende Exportzahlen, insbesondere in den letzten zwei Quartalen 2009, ausdrückten. Und der private Konsum: Konjunkturprogramme, insbesondere die Abwrackprämie, sowie das Instrument der Kurzarbeit unterstützten den privaten Verbrauch in Deutschland. Insoweit schützte der private Verbrauch entgegen der Vorjahre vor einem weiteren Rückgang der Wachstumszahlen für das Jahr 2009. Dabei förderte insbesondere die Reallohnentwicklung, begründet aus den hohen Tarifabschlüssen des Jahres 2008 und einer Inflationsrate von nur 0,4 %, die deutlich gestiegene Konsumfähigkeit. Die Kurzarbeit konnte daneben sicherstellen, dass jahresdurchschnittlich nicht über 3,4 Mio. Arbeitslose in Deutschland vermeldet werden mussten. Dies ist ein gutes Ergebnis gerade auch im Vergleich mit den europäischen Nachbarstaaten, die bei ähnlichen negativen Veränderungsraten des Bruttosozialproduktes deutlich schlechtere Zahlen aufweisen. Spiegelbildlich zur konjunkturellen leichten Erholung in den letzten Quartalen in Deutschland und wesentlichen europäischen Staaten, aber auch in den USA, entwickelten sich im Jahr 2009 die Kapitalmärkte. Als Frühindikatoren nehmen die Aktienmärkte üblicherweise die erwartete konjunkturelle Entwicklung vorweg. Insoweit konnte sich bis zum Jahresende der DAX mit 23,85 %, der Eurostoxx mit 25,51 %, MSCI USA mit 28,88 % sowie MSCI Emerging Market mit 75,87 % entwickeln. Diese erhebliche Erholung gerade des Emerging Market spiegelt die deutlich verbesserte Situation gerade Chinas und Indiens wieder. Voraussichtlich betrug das


Vorstand der Westerwald Bank eG Wilhelm Höser, Markus Kurtseifer Paul-Josef Schmitt (von links nach rechts)

Wachstum des BSP’s in China entgegen deutlich niedrigerer Prognosen 2009 immerhin 8,5 %, in Indien 6,1 %.

wurde wesentlich durch die Einlagenseite und ein weiter leicht erhöhtes Kreditvolumen (ohne Avale) unterstützt.

Neben den Aktienmärkten konnte in 2009 auch eine deutliche Erholung der Zinsmärkte, insbesondere im Bereich der Corporates weltweit festgestellt werden. Viele Unternehmen haben die Möglichkeit einer Finanzierung über den Kapitalmarkt durch Ausgabe von festverzinslichen Bonds genutzt. Die hohe Liquidität, die durch die Zentralbanken zur Verfügung gestellt wurde, das niedrige Zinsniveau und sich zunehmend normalisierende Kapitalmärkte führten dazu, dass die Risikoprämien (Spreads) bei den Unternehmensanleihen im Laufe des Jahres erheblich zurückgingen und zum Jahresende vergleichbare Niveaus wie zur Zeit vor der Finanzmarktkrise aufwiesen. Trotz dieser zunehmenden Normalisierung der Märkte gilt es jedoch weiterhin, Vorsicht walten zu lassen. Noch immer sind gerade bei internationalen Kapitalmarktbanken erhebliche Volumen von so genannten nicht marktfähigen Wertpapieren in den Bankbilanzen enthalten.

Erfreulich hat sich auch unsere Mitgliederzahl entwickelt. Diese betrug zum Jahresende 70.146. Das Kundengeschäftsvolumen in der Verbundbilanz, d. h. aller geschäftlichen Aktivitäten, die wir im Rahmen des genossenschaftlichen Finanzverbundes vermittelt haben, sowie die Eigenaktivitäten wuchsen in 2009 auf insgesamt 3.897 Mio € oder um 2,2 %. Das Ergebnis der Bank nach Bewertungen und vor Steuern konnte um 28,3 % auf 11.514 T€ erhöht werden.

Vielfach wurde in der Presse eine zunehmende Kreditklemme als Belastungsfaktor für die deutschen Unternehmen genannt. Alleine die in Deutschland aktiven Auslandsbanken sowie die Landesbanken haben ihre Kreditvergabe wesentlich reduziert. Im Gegenzug hat der genossenschaftliche Bankensektor in 2009 das Kreditvolumen um über 4 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Westerwald Bank hat sich 2009 trotz der schwierigen konjunkturellen Bedingungen in Deutschland und Europa erfreulich entwickelt. Die konsequente Ausrichtung auf unsere Kunden sicherte den weiteren Ausbau der Marktstellung im regionalen Westerwald. Ein Bilanzsummenwachstum von 4,3 % auf erstmalig über 2 Mrd. Euro

» Brief des Vorstandes

Für 2010 erwarten wir bei einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld ein zufriedenstellendes Ergebnis für unser Institut. Das gute Ergebnis 2009 werten wir als Betätigung des hohen Vertrauens, welches unsere Kunden in ihre Bank, die Westerwald Bank eG, setzen. Bedanken möchten wir uns für das hohe Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihren persönlichen Einsatz das Ergebnis der Bank sicherstellen konnten. Für die unserem Haus entgegengebrachte Treue und Verbundenheit, die partnerschaftliche vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden bedanken wir uns ganz herzlich.

Hachenburg, im Mai 2010 Ihre Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank Der Vorstand Dipl. Oec. Wilhelm Höser Markus Kurtseifer Paul-Josef Schmitt 7


Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2009 1. Konjunktur in Deutschland Deutschland erlebt 2009 schwerste Rezession der Nachkriegszeit Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung war mit preisbereinigt -5,0 % außergewöhnlich hoch, konzentrierte sich aber vor allem auf das Winterhalbjahr 2008/2009. Die dafür verantwortliche globale Konjunkturschwäche traf Deutschland besonders hart. Seine auf Investitionsgüter spezialisierte Außenwirtschaft hat ein hohes gesamtwirtschaftliches Gewicht und musste einen extremen Nachfrageeinbruch aus dem Ausland hinnehmen. Konsum stützt die Nachfrage

verfügbaren Einkommen und einer moderaten Teuerung wurden die privaten Käufe vor allem durch die konjunkturpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung gestützt. Für die Kfz-Sonderkonjunktur war die starke Zunahme privater Autokäufe verantwortlich, die durch die so genannte Abwrackprämie beflügelt wurden. Der private Verbrauch insgesamt stieg real um 0,4 % bei einem Wachstumsbeitrag zum Bruttoinlandsprodukt von 0,2 Prozentpunkten. Die Sparquote verharrte 2009 bei 11,2 %. Der Staatsverbrauch nahm aufgrund kräftiger Konjunktur stützender Maßnahmen um 2,7 % zu und steuerte damit 0,2 Prozentpunkte zum gesamtwirtschaftlichen Zuwachs bei. Auf Einbruch der Auslandsnachfrage folgt schleppende Erholung

Sowohl der private als auch der staatliche Konsum konnten trotz Wirtschaftskrise wie schon im Vorjahr preisbereinigt leicht expandieren. Neben leicht steigenden

Die wirtschaftliche Entwicklung des zurückliegenden Jahres war geprägt durch einen außenwirtschaftlich eingeleiteten Konjunk-

Wirtschaftswachstum in Deutschland

Preissteigerung in Deutschland

2,9%

2,5% 2,8% 1,3%

0,8%

2,3% 1,9% 1,8%

0,4%

-5,0% 2005

8

2006

2007

2008

2009

2005

2006

2007

2008

2009


Wirtschaftstag Frankfurt mit Kunden der Westerwald Bank

tureinbruch. Die stark auf Investitionsgüter spezialisierte deutsche Exportwirtschaft musste herbe Einbußen hinnehmen. Der Außenbeitrag als Saldo von Einfuhren und Ausfuhren nahm im Jahresdurchschnitt erheblich ab, blieb aber positiv. Sein Wachstumsbeitrag erreichte -3,4 Prozentpunkte und war damit für fast zwei Drittel der negativen Konjunkturkräfte verantwortlich. Starke Investitionszurückhaltung nach Einbruch der Weltkonjunktur Die durch den Nachfrageeinbruch bei den Exportsektoren ausgelöste Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Perspektiven führte zu einer erheblichen Korrektur von Investitionsvorhaben. Die Ausrüstungsinvestitionen nahmen um -20,0 % dramatisch ab, während die Bauinvestitionen nicht zuletzt aufgrund öffentlicher Maßnahmen fast stabil blieben. Die in der Summe kräftig schrumpfenden Bruttoanlageinvestitionen steuerten mit -1,6 Prozentpunkte zum Wirtschaftsrückgang bei. Auch die Vorratshaltung nahm deutlich ab, da im Zuge der Nachfrageabschwächung die Lager zunächst geleert wurden. Der Wachstumsbeitrag lag hier bei -0,8 Prozentpunkten. Neuverschuldung verletzt MaastrichtQuote von 3 % Der Staatssektor, der sich aus Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammensetzt, wies im Jahr 2009 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 77,2 Milliarden Euro aus. Damit ergibt sich gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt eine Defizitquote von 3,2 %. Nachdem der Haushalt im Jahr 2008 ausgeglichen gewesen war, wurde der im Maastricht-Vertrag

genannte Referenzwert von 3 % für das Verhältnis zwischen dem öffentlichen Defizit und dem Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2009 erstmals seit vier Jahren wieder überschritten. Arbeitsmarkt überrascht positiv Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Jahr 2009 verlief trotz der tiefen Rezession erstaunlich robust. Zwar stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr an, aber bei weitem nicht so stark wie befürchtet. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen nahm im Jahresdurchschnitt um 155.000 auf 3,42 Millionen Personen zu. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,8 % im Jahr 2008 auf 8,2 % im Jahr 2009. Die Zahl der Erwerbstätigen sank lediglich um 0,1 % auf 40,28 Millionen. Die Anpassung des Beschäftigungsbedarfs an die verringerte Nachfrage vollzog sich größtenteils über eine Korrektur der Arbeitszeit und weniger über einen Abbau der Beschäftigtenzahl. Eine ähnlich stabile Beschäftigungsentwicklung war in keinem anderen Land Europas festzustellen.

» Entwicklung der deutschen Wirtschaft

Inflation auf niedrigem Niveau Die Verbraucherpreise erhöhten sich 2009 lediglich um 0,4 %. Eine ähnlich niedrige Jahresteuerungsrate wurde zuletzt 1999 mit -0,6 % ermittelt. Aufgrund starker Preisrückgänge bei Kraftstoffen und leichtem Heizöl sowie bei Nahrungsmitteln und einer überwiegend moderaten Preisentwicklung bei anderen Waren und Dienstleistungen ging das Preisniveau in mehreren Monaten sogar zurück.

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Wirtschaftstag 2009 Frankfurt Walter Weinkauf, Präsident des Genossenschaftsverband e.V. „Die Finanzwirtschaft muss wieder zu ihrer Rolle als Dienstleister der Realwirtschaft zurückfinden.“

Federal Reserve setzt unkonventionelle Geldpolitik fort

2. Finanzmarkt EZB reagiert mit äußerst expansiver Geldpolitik Die Europäische Zentralbank (EZB) verstärkte im Jahr 2009 ihren expansiven geldpolitischen Kurs. Die äußerst scharfe Rezession und die starken Verwerfungen an den Finanzmärkten ließen die europäischen Notenbanker den Leitzins für den Euro-Raum bis Mai 2009 schrittweise auf 1 % senken - so niedrig wie noch nie seit Bestehen der europäischen Gemeinschaftswährung. Darüber hinaus sah sich die EZB infolge der negativen Auswirkungen der Geldmarktverspannungen auf die Liquidität des Bankensektors veranlasst, ihren geldpolitischen Instrumentenkasten um zusätzliche unkonventionelle Maßnahmen zu erweitern. Diese Sondermaßnahmen der europäischen Geldpolitik hatten primär das Ziel, den Banken den Zugang zu Liquidität zu erleichtern und damit nicht zuletzt die Kreditvergabe im Euro-Raum zu unterstützen.

» Entwicklung der deutschen Wirtschaft

DAX-Entwicklung 2009 6.000

5.500

5.000

4.500

4.000

Jan 09

10

Feb 09

Mrz 09

Apr 09

Mai 09

Juni 09

Juli 09

Aug 09

Sep 09

Okt 09

Nov 09

Dez 09

Die Federal Reserve setzte in 2009 ihre stark expansive und unkonventionelle Geldpolitik fort. Sie flankierte ihre Zinspolitik mit einer Reihe weiterer unorthodoxer Maßnahmen. So beschloss die US-amerikanische Notenbank im März 2009 den Ankauf langlaufender Staatspapiere sowie die Aufstockung bestehender Programme zur Stützung des Kredit- und Bankenmarktes, um zusätzliches Geld in den Wirtschaftskreislauf zu pumpen. Zinsen auf dem Rentenmarkt bleiben niedrig Auf den Rentenmärkten bewegten sich die Renditen in 2009 auf niedrigem Niveau seitwärts. Die infolge der Finanzmarktverspannungen und der schweren Rezession gestiegene Risikoscheu, ließ die Investoren im ersten Quartal 2009 kräftig bei sicheren Anlageformen, wie etwa Bundesanleihen, zugreifen. Hohe Risikoaufschläge wurden zu Jahresbeginn allerdings für Anleihen von Staaten verlangt, deren Finanzposition nicht als einwandfrei erachtet worden war, wie beispielsweise Irland und Griechenland. In der Spitze erreichten diese ein Niveau von 3 Prozentpunkten. Parallel zur Erholung an den Aktienmärkten schwächte sich die enorme Nachfrage nach Staatspapieren bei niedrig bleibenden Renditen etwas ab. Trotz der konjunkturellen Erholung in Deutschland und im Euro-Raum verstärkte sich in der zweiten Jahreshälfte das Interesse an langlaufenden Staatsanleihen wieder und sorgte für niedrigere Anleiherenditen. Zum Jahresende waren die Bonitätsunterschiede bei Staatsanleihen von Mitgliedsländern des Euro-Raums wieder verstärkt ein Thema auf dem Anleihemarkt. So wuchsen die Renditeunterschiede von Staatspapieren aus Griechenland zu Bundesanleihen auf knapp 2,9 Prozentpunkte


Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank „Die guten Zeiten sind noch nicht wieder zurück.“

an. Renditeunterschiede zu deutschen Staatspapieren anderer Länderanleihen blieben hingegen deutlich unter ihren Spreads vom Jahresbeginn. Euro steigt mit zunehmender Zuversicht an den Finanzmärkten Der Euro konnte sich in 2009 von seinen Verlusten gegenüber dem US-Dollar erholen. Zu Jahresbeginn hatte der Euro allerdings noch unter deutlichem Abwertungsdruck gestanden. So war die europäische Gemeinschaftswährung in Folge der Zunahme der Verspannungen an den Finanzmärkten von knapp 1,60 US-Dollar im Sommer 2008 auf fast 1,25 US-Dollar im ersten Vierteljahr 2009 gesunken. Ein hohes Maß an weltweiter Verunsicherung hatte die Händler ihr Heil in der liquidesten und als am sichersten geltenden Währung, dem US-Dollar, suchen lassen. Erst mit einem weltweit einsetzenden Konjunktur­ optimismus und einem damit einhergehenden Anstieg der Risikofreude an den Finanzmärkten konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar im März 2009 wieder an Boden gut machen. Gegen Ende des Jahres sorgten dann noch Spekulationen über die zu erwartende Geldpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks für ein Auf und Ab an den Devisenmärkten an dessen Ende der Euro 5 US-Cent an den US-Dollar abgeben musste. Während Anfang Dezember noch vieles nach einem schnelleren und entschlossenerem Ausstieg der EZB aus den Sonderprogrammen aussah, machten zum Jahresende überraschend gute Arbeitsmarktzahlen aus den USA eine zügigere geldpolitische Wende seitens der Federal Reserve wahrscheinlicher. Die Wertsteigerung des Euro zum Vorjahr gegenüber dem US-Dollar schmolz dadurch auf nunmehr 5 US Cent, wodurch die Gemeinschaftswährung das Jahr 2009 mit einem Euro-Dollar-Kurs von 1,441 US-Dollar beendete.

Aktienmärkte erholen sich Die Aktienmärkte haben im Jahr nach der Lehman-Insolvenz einen Teil ihrer Verluste aus der Finanzmarktkrise ausgeglichen. Flankiert wurde der Aufwärtstrend von einer weltweit ausgesprochen expansiven Geld- und Fiskalpolitik, wodurch sich die Erwartungen hinsichtlich der konjunkturellen Erholung in den Folgemonaten entscheidend aufhellten. Knapp 62 % seines MärzTiefstandes konnte der DAX infolgedessen bis Jahresende wieder gutmachen, was den DAX zum Jahresende hin sogar zur psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten auf Tuchfühlung gehen ließ. So kann der DAX im Ergebnis 2009 auf ein sehr erfolgreiches Börsenjahr zurückblicken. Damit herrschte zum Jahresende wieder eine zumindest verhaltene Zuversicht über die wirtschaftlichen Aussichten vor, nachdem sich die Anleger zu Jahresbeginn noch ausgesprochen pessimistisch über die Zukunft gezeigt hatten. Insgesamt realisierte der deutsche Leitindex einen Jahreszuwachs in Höhe von 24 % und beendete das Handelsjahr 2009 mit 5.957 Punkten.

» Entwicklung der deutschen Wirtschaft

Euro-Entwicklung 2009 in US-Dollar

1,5000

1,4000

1,3000

Jan 09

Feb 09

Mrz 09

Apr 09

Mai 09

Juni 09

Juli 09

Aug 09

Sep 09

Okt 09

Nov 09

Dez 09

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links Petra Leukel-Roth, Leitung Firmenkundenteam Westerwaldkreis; Wilhelm Höser, Vorstand, Frank Schmidt, Leitung Firmenkundenteam Altenkirchen/Neuwied rechts: Brucherseifer Transport & Logistik GmbH Standort Wissen/Sieg

Unsere Firmenkunden in der Region: Brucherseifer Transport & Logistik GmbH Global erfolgreich – regional verankert

» „Vorsprung durch Qualität ist unsere Philosophie“

Der Name Brucherseifer Transport & Logistik GmbH steht seit mehr als einem halben Jahrhundert für die effiziente Organisation und Abwicklung von Warenströmen. Das erfolgreiche Familienunternehmen mit Sitz in Wissen agiert mit einem klaren Fokus auf die Automobilindustrie. So versorgt das westerwälder Unternehmen weltweit Automobilwerke - und das auf höchstem Niveau und selbstverständlich „just-intime“! „Vorsprung durch Qualität ist unsere Philosophie“ erklärt Dipl.-Ing. Christoph Fischer, Prokurist des Unternehmens. „Hierbei geht es um die erfolgreiche Kombination von Speditionsleistungen sowie einem kunden­ orientierten Logistik- und Lagermanagement. Aufgrund unserer jahrzehntelanger Erfahrung, modernsten Informationstechnologien und dem Know-how unserer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen wir unseren Vorsprung im Markt stetig aus“, so der Manager weiter.

und engagieren uns für das „Ganze“ - über das eigene Aufgabengebiet hinaus“, erklärt Christoph Fischer. Beispielhaft hierfür sind Schulpartnerschaften, die das Unternehmen jüngst in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer sowie regionalen Schulen übernommen hat. Ziel dieses Projektes ist es, jungen Erwachsenen den Einstieg in ihr Berufsleben zu erleichtern. Aus der Region für die Region Eine besondere Form der Verantwortung übernahm die Brucherseifer Transport und Logistik GmbH mit ihrem Engagement rund um das kulturWERKwissen – einer Einrichtung zur Förderung der Kultur in der Region. „Das Projekt baut auf drei Säulen: Kultur, Wirtschaft und Kommune. Wir definieren es als Public-Private-PartnershipProjekt und, wenn man so will, als ein Stück kommunale Wirtschaftsförderung. Denn hierdurch wird Nachfrage bei ortsansässigen Anbietern geschaffen und dies hat nicht zuletzt eine positive Auswirkung auf die Arbeitsplätze vor Ort“, erklärt Christoph Fischer.

Werteorientierte Unternehmensführung Das inhabergeführte Unternehmen folgt einer klaren Strategie, die die Zukunftsfähigkeit und Investitionskraft der Brucherseifer Transport + Logistik GmbH sicherstellt. Zentrale Themen hierbei sind die klare Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden sowie die langfristig gesicherte Unternehmensnachfolge. Das Familienunternehmen verfolgt eine nachhaltige Geschäftspolitik, die unter anderem von einem deutlichen Bekenntnis zu sozialem Handeln und Engagement für die Region geprägt ist. „Wir übernehmen integrative Verantwortung

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Handlungsorientiertes Agieren zur Realisierung nachhaltiger Lösungen, das kennzeichnet die Philosophie der Brucherseifer Transport + Logistik GmbH – und genau diese Eigenschaften schätzt man im Management des Unternehmens an der jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit der Westerwald Bank.


Dipl.-Ing. Stefan Munsch Geschäftsführer Munsch Chemiepumpen GmbH

Munsch Chemiepumpen GmbH Produktion auf höchstem Niveau

Qualitäts- und Technologieführerschaft

Wenn es um die Förderung von chemisch aggressiven und abrasiven Flüssigkeiten geht, sind Kunststoffpumpen des Ransbach-Baumbacher Unternehmens Munsch eine sichere Lösung. Weltweit vertrauen die Kunden des westerwälder Herstellers auf dessen zuverlässige Produkte.

Das Westerwälder Unternehmen hat sich im Markt der Hersteller von Chemiepumpen aus Kunststoff über Generationen erfolgreich etabliert. Diese Marktposition resultiert aus einer extremen Kundenorientierung in Kombination mit der intensiv betriebenen wissenschaftlichen Grundlagenforschung sowie der breiten praktischen Anwendungserfahrung.

Charakteristisch für die Unternehmensphilosophie ist das Streben nach Perfektion; kontinuierliche Verbesserungsprozesse sind daher ein selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmenskultur.

» „Eine hervorragende, partnerschaftliche Zusammenarbeit!“

Als hochspezialisierter Hersteller von Chemiepumpen konnte die Munsch GmbH ihre hervorgehobene Marktstellung auch in schwierigeren Zeiten behaupten.

Nachfrageorientierte Fertigung Mit dem Ziel den Produktionsprozess im Kundentakt sowie mittels bestmöglichen Einsatzes der notwendigen Ressourcen zu realisieren, implementierte die Munsch GmbH jüngst erfolgreich ein effizientes Produktionssystem. „Mit Blick auf eine höhere Produktivität haben wir zahlreiche Ideen in die Realität umgesetzt“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Stefan Munsch. „Der Wechsel von der prognoseorientierten zur nachfrageorientierten Fertigung hat uns allen enorme Anstrengungen abgefordert. Ein eindeutiger Informationsfluss ist dabei, wie grundsätzlich bei allen Geschäftsprozessen, ein immens wichtiger Bestandteil. Alle unsere an der Wertschöpfung beteiligten Mitarbeiter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind heute besser informiert und damit auch besser motiviert, die Qualität des Herstellungsprozesses und somit die Produktqualität zu verbessern: Davon profitiert jeder!“, so der Geschäftsführer weiter.

Die Prognosen für die Zukunft des Unternehmens sehen gut aus. „Unser Ziel ist es, die Qualitäts- und Technologieführerschaft in unserem Marktsegment zu festigen und stets weiter auszubauen“, definiert Stefan Munsch die Zukunftsstrategie. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Produktion in Deutschland für das Management unabdingbar. Somit gibt es zu dem Produktionsstandort Ransbach-Baumbach keine Alternative. „Gleichzeitig erkennen wir aber auch, dass wir zur Standortsicherung eine leistungsfähige Ausbildung sowie eine zukunftsorientierte Personalentwicklung leisten müssen, um zukünftig größtmögliche Produktivität und Leistungsfähigkeit sicherstellen zu können“, erläutert der Geschäftsführer weiter. Im Finanzsektor ist die Westerwald Bank ein ebenso verlässlicher wie kompetenter Partner. „Unsere Geschäftsbeziehung ist über Generationen vertrauensvoll gewachsen und kennzeichnet sich durch Kompetenz und Transparenz, “ so Stefan Munsch, „Kurz gesagt: Eine hervorragende, partnerschaftliche Zusammenarbeit!“

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„Mehr als nur Kunde sein.“

Die Mitgliedschaft enges Band zwischen Kunde und Bank

» Was einer nicht kann, vermögen viele.

„In der Krise beweist sich der Charakter“, sagte einst Helmut Schmidt. Ein Zitat, das aus unserer Sicht auch in der Beziehung zwischen Kunde und Bank Bestand hat. Wir wissen: Die Prinzipien der Solidarität, der Hilfe zur Selbsthilfe und der regionalen Verwurzelung entfalten gerade in schwierigen Lagen ihre besonderen Stärken – und sorgen bei unseren Kunden für das gute Gefühl, sich auf ihre Bank voll und ganz verlassen zu können.

Wir sind Ihr starker Bankpartner Als Genossenschaftsbank haben wir uns einem regionalen Förderauftrag verpflichtet – und zwar unabhängig davon, ob wir uns gerade in Rezessions- oder in Boomzeiten befinden. Wir setzen uns Tag für Tag neu für unsere Kunden und Mitglieder ein. Dabei stellen wir die langfristige Kundenbindung und den partnerschaftlichen Erfolg in den Mittelpunkt unseres Handelns. Kundennähe, Flexibilität und kurze Entscheidungswege sind die Basis unseres ganzheitlichen Betreuungsansatzes, damit wir Ihnen auch künftig maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand bieten können. Über 70.000 Mitglieder identifizieren sich in hohem Maße mit unseren Kernwerten der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. In vielen Gesprächen mit unseren Kunden stellen wir fest, dass das Geschäftsmodell zeitlos modern ist und gestern wie heute zum wirtschaftlichen Erfolg einer ganzen Region beiträgt.

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Die Mitgliedschaft – Ausdruck einer einmaligen Verbindung Wir bieten unseren Kunden eine ganz besondere Form der engen Zusammenarbeit an: die Mitgliedschaft! Als Miteigentümer, Kapitalgeber und Gewinnbeteiligte sind sie „Teil der Bank“. Die Vorteile liegen auf der Hand: So werden sie zum einen über die jährliche Dividende am Erfolg unseres Hauses beteiligt, zum anderen bestimmen die Mitglieder in der Vertreterversammlung in vielen Bereichen über die Zukunft der Bank mit. Die Mitgliedschaft und der damit verbundene Förderauftrag sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal innerhalb der deutschen Finanzdienstleistungslandschaft – und damit Ausdruck einer einzigartigen Kunde-Bank-Partnerschaft. Darüber hinaus bieten wir speziell für unsere Mitglieder noch viele weitere Mehrwerte, die sich immer wieder neu auszahlen: Gemeinsam mit den genossenschaftlichen Verbundunternehmen entwickeln wir für Sie regelmäßig neue exklusive Angebote mit vielen attraktiven Zusatzleistungen und wertvollen Vorteilskonditionen!


„Einfach, schnell und sicher meine Bankgeschäfte erledigen, wo und wann ich will.“

Unsere Direktbank www.westerwaldbank-direkt.de Westerwald Bank direkt ist unsere deutschlandweite Direktbank. Seit Mitte 2009 steht unseren Kunden dieser weitere Vertriebsweg zur Verfügung. Im Gegensatz zu den anonymen Direktbanken positionieren wir uns zusätzlich durch persönlichen Service. Wir bieten eine Direktbank mit 100 Prozent Filialservice. Vom bisherigen Online-Angebot unterscheidet sich die Direktbank dadurch, dass der Kunde Konten eröffnen, Geldanlagen, Baufinanzierungen und Kredite selbstständig, ohne Beratung abschließen kann. „Da kein Bearbeitungsaufwand entsteht, können wir die Konditionsvorteile an den Kunden weitergeben“, sagt Vorstandsmitglied Paul-Josef Schmitt. Das bisherige OnlineAngebot habe mehr der Abwicklung des Zahlungsverkehrs gedient. Gleichzeitig können die Direktbank-Kunden jedoch auch die Beratung in den Filialen der Westerwald Bank nutzen.

Wir bieten unseren Kunden jetzt die Möglichkeit, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche ihre Wünsche und Aufträge einzustellen. Übersichtlich aufbereitet findet sich vieles, was bislang nur in der Filiale oder telefonisch erledigt werden konnte. Dazu gehören z.B. Adressänderung, Mitteilung einer neuen Telefonnummer, Kartenbestellung, Wechsel des Kontomodells, Änderung des TAN-Verfahrens, Änderung von Freistellungsaufträgen…

» Neue Direktbank

Unter www.westerwaldbank-direkt.de steht ein ausgewähltes Angebot an Produkten mit interessanten Konditionen. Diese Produkte und Konditionen erhält der Kunde ausschließlich online.

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Telefonische Erreichbarkeit Montag bis Freitag von 8 - 20 Uhr

Ziele – Pläne – Wünsche Jetzt. Und in Zukunft! Wir sind vor Ort Unsere Mitglieder und Kunden schätzen insbesondere den Service und die Beratungskompetenz unseres Hauses, aber auch die Kreativität sowie die persönliche Betreuung. Hierbei sind Vertrauen und Freundlichkeit die Basis des erfolgreichen Miteinanders. Jede einzelne Dienstleistung der Westerwald Bank orientiert sich konsequent an dem Nutzen der Kunden und Mitglieder. Aus diesem Grund steht die bestmögliche Erfüllung der Ziele, Pläne und Wünsche der Mitglieder und Kunden im Fokus unseres täglichen Handelns. Unsere Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte ohne Umwege und bedarfsorientiert: Direkt in einer unserer Filialen, über das Internet oder Handy. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Wir sorgen für diese Flexibilität mit attraktiven Produkten und Dienstleistungen. Wir wissen, dass eine Vielzahl unserer Kunden weltweit und zu jeder Uhrzeit über ihr Konto verfügen möchte. Bei allen Angeboten ist uns der persönliche Kontakt wichtig, diesen bieten wir – auch bei unseren Online-Produkten - durch die regionale Nähe und unseren Vor-Ort-Service – schnell und unkompliziert!

Wir machen Sie erfolgreich Die Wünsche unserer Kunden sind höchst individuell. Die Finanzexperten der Westerwald Bank bieten passgenaue Lösungen. Um ihr Kapital gewinnbringend anzulegen,

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bieten wir lukrative Möglichkeiten, die sowohl finanzielle Spielräume sichern und gleichzeitig attraktive Erträge erwirtschaften. Wir entwickeln mit unseren Kunden gemeinsam ein persönliches Sparkonzept, das auf die individuelle Kundensituation angepasst ist und sich an den Erwartungen der Kunden orientiert – ganz gleich, ob zur Verwirklichung der kleinen oder großen Wünsche oder zur langfristigen Kapitalanlage.

Wir denken auch an das Unvorhergesehene Menschen leben im „Hier und Jetzt“, das macht das Leben spannend. Und falls doch mal etwas passiert, haben sie mit uns einen starken Partner an ihrer Seite. Wir denken selbstverständlich auch an die Altersvorsorge, aber in erster Linie an eine aktive Lebensvorsorge. Konkret bedeutet das: Auf der Basis der persönlichen Lebenssituation unserer Mitglieder und Kunden entwickeln wir ein Vorsorgekonzept, das selbstverständlich auch Unvorhergesehenes im Blick behält. Das Spektrum der abzusichernden Lebensbereiche ist vielfältig und reicht von der persönlichen Sicherheit über eine aktive Gesundheitsvorsorge bis hin zu Wohnungs- oder Fahrzeugversicherungen. Die Experten der Westerwald Bank und der Verbundpartner beraten zukunftsorientiert sowie umfassend und nutzen – neben


„Garantiert gut beraten!“

dem spezifischen Know-How - staatliche Förderungsmöglichkeiten und Steuervorteile gezielt. Wir nehmen gemeinsam mit unseren Kunden aktiv die private Vorsorge in die Hand!

Persönliche Zertifizierung unserer Berater durch Walter Riester

In diesem Kontext ist auch unsere Beratung in Bezug auf die Energie-Effizienz des Gebäudes zu sehen. Wir prüfen gerne, welche Maßnahme gleichermaßen dem Geldbeutel unserer Kunden und dem Klima gut tut und setzen dort den Hebel an.

Wir verwirklichen Ihre Immobilienwünsche Das Einfamilienhaus im Grünen oder die Eigentums-Wohnung in der Innenstadt. Die Immobiliengesellschaft der Westerwald Bank hat mit mehr als 300 Objekten aus der Region ein breites und interessantes Angebot und ist eines der größten Immobilienvermittlungsbüros im gesamten Westerwald. An vier verschiedenen Standorten, in Altenkirchen, Bad Marienberg, Hachenburg und in Ransbach-Baumbach, stehen kompetente Mitarbeiter bei allen Fragen rund um die Immobilie zur Seite. Das breite Immobilienangebot reicht von attraktiven Eigentumswohnungen über schicke Ein- und Mehrfamilienhäuser bis hin zu interessanten Gewerbeimmobilien oder ideal nutzbaren Grundstücken. Ganz gleich, ob die Immobilie oder das Grundstück selbst genutzt werden sollen oder als passende Kapitalanlage dienen, die Baufinanzierungsexperten der Westerwald Bank verfügen stets über eine aktuelle Kenntnis staatlicher Förderprogramme und nutzen diese aktiv für unsere Kunden und Mitglieder. Darüber hinaus liefern wir neben der Finanzierung wichtige Daten über das Umfeld, die Nutzbarkeit und natürlich auch über die Werthaltigkeit.

Wir helfen Ihnen bei der Gestaltung Ihrer Zukunft Wir meinen: Wünsche sind da, um sie sich zu erfüllen! Und wir wissen: Mit der richtigen und vorrausschauenden Planung gelingt nahezu alles. Hierzu gibt es viele Möglichkeiten. Zielgerichtetes Sparen und ein langfristiger Vermögensaufbau helfen dabei, Ziele zu erreichen und zukünftige Wünsche zu erfüllen. Die Basis hierfür ist die persönliche Leistungsfähigkeit des Kunden heute und in Zukunft. Nach einer realistischen Prüfung eröffnen wir unseren Kunden zukunftsorientierte Möglichkeiten, damit der Wunsch Realität wird und auch langfristig Spaß macht! Für all unsere Kunden gilt: Wir unterstützen sie bei Ihrem langfristigen Vermögensaufbau und berücksichtigen dabei jederzeit die individuellen Wünsche und Ziele.

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Entwicklung der Westerwald Bank eG im Geschäftsjahr 2009 Die Geschäftsentwicklung unserer Bank ist eng mit der regionalen Entwicklung des Westerwaldes verknüpft. Gemäß der strategischen Ausrichtung unseres Institutes konzentrieren wir uns auf unsere regionalen privaten und gewerblichen Kunden.

Bilanzsumme Die Bilanzsumme liegt mit 2.011 Mio. Euro um 83 Mio. Euro oder 4,3 % deutlich über dem Vorjahresniveau. Getragen wurde dieser Zuwachs von den Einlagen unserer Kunden. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2009 arbeiteten im Schnitt über 144.000 Kunden vertrauensvoll mit unserem Haus zusammen. Wir konnten zudem 3.108 neue Mitglieder begrüßen. Der Anstieg der Mitgliederzahlen um 1,2 % auf 70.146 Mitglieder zeigt das unverändert große Interesse der Kunden an der Entwicklung unserer Bank und den angebotenen Dienstleistungen.

Entwicklung der Bilanzsumme in Mio € 2.000

1.802

1.928

2011

2008

2009

1.950 1.900 1.850 1.800 1.750 1.700

18

2007

Wir bieten unseren Kunden in den 34 personenbesetzten Bankstellen ein dichtes Netz mit kompetenter Beratung vor Ort. Darüber hinaus versorgen wir unsere Kunden an 20 Selbstbedienungsstellen mit Bargeld und aktuellen Kontoauszügen. Dieser Service steht bundesweit kostenlos an nahezu allen Geldausgabeautomaten und Kontoauszugsdruckern der Genossenschaftsbanken zur Verfügung. Die Bedeutung der Westerwald Bank für den heimischen Wirtschaftsraum zeigt sich auch in der starken Zahlungsverkehrstätigkeit. Der Gesamtumsatz auf den Kontokorrentkonten unserer Kunden belief sich in 2009 auf rund 19,1 Mrd. Euro. Es wurden ca. 21,5 Mio. Buchungsposten bearbeitet.


Forderungen an Kunden Die Kreditzusagen an Kunden bewegten sich mit einem Volumen von 325,1 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres. Es wurden 5.041 Kreditzusagen gegeben. Aufgrund des unverändert niedrigen Zinsniveaus wurden insbesondere Kredite mit langen Zinsfestschreibungen nachgefragt. Im kurzfristigen Kreditgeschäft war das Volumen aufgrund der noch guten Liquiditätslage unserer Unternehmenskunden leicht rückläufig. Im Jahr 2009 sorgten die Auswirkungen der Finanzmarktkrise für eine weiterhin rückläufige Entwicklung der Kreditinanspruchnahmen. Der Schwerpunkt der Kreditnachfrage im Segment der Privatkunden lag im wohnungswirtschaftlichen Bereich bei selbstgenutzten Objekten. Im gewerblichen Bereich standen Ersatzund Erweiterungsinvestitionen im Fokus der Unternehmen.

Das Kreditgeschäft ist nach Branchen und Größenordnung der Einzelkredite breit gestreut.

» Entwicklung der Westerwald Bank eG

Kreditnehmerstruktur nach Branchen Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre

45,9 %

Verarbeitendes Gewerbe

10,7 %

Handel, Instandhaltung u. Rep. von Kfz und Gebrauchsgütern Dienstleistungen

9,9 % 14,0 %

Freie Berufe

2,7 %

Baugewerbe

7,6 %

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

2,4 %

Sonstiges

6,8 %

Entwicklung der Kredite in Mio €

1.321

1.342

1.332

1.340

Die Ausleihungen sind nach kaufmännischen Gesichtspunkten vorsichtig bewertet. Der Bestand an eigenen Wertpapieren erhöhte sich um 63,2 Mio. Euro auf insgesamt 365,9 Mio. Euro. Der Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

1.320 1.300 1.280 1.260 1.240 1.220

2007

2008

2009

19


Wirtschaftsprüfer Dipl. Kfm. Michael Hoeck bei der Verlesung des zusammengefassten Prüfungsergebnisses

Einlagen von Kunden

» Entwicklung der Westerwald Bank eG

Die Einlagen sind im vergangenen Jahr um 2,9 % auf 1.588 Mio. Euro gestiegen. Die Entwicklung der Einlagenarten gestaltete sich 2009 sehr unterschiedlich, geprägt von dem Trend nach kurzfristigen Anlageformen. Die Spareinlagen stiegen um 122,9 Mio. Euro, bei den täglich fälligen Sichteinlagen ergab sich ein Plus von 141,7 Mio. Euro. Die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit sanken um 164,3 Mio. Euro, die Inhaberschuldverschreibungen verzeichneten einen Rückgang von 55,4 Mio. Euro.

Die strukturelle Entwicklung ist durch die Finanzmarktkrise geprägt. Die Anleger suchten für ihre Gelder insbesondere sichere Anlageformen.

Garantieverbund Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund ist für unser Institut die Möglichkeit einer Verpflichtung bis zur Höhe von 3,8 Mio. Euro verbunden.

Wertpapiergeschäft Entwicklung der Einlagen in Mio €

1.450

1.543

1.588

1.600 1.550 1.500 1.450 1.400 1.350

2007

in Tsd. €

2009

2008

2009

513.425

655.090

Festgelder, Sparbriefe 360.291

195.979

Spareinlagen

530.907

653.759

Inhaberschuldverschreibungen

138.331

82.890

Sichteinlagen

20

2008

Der von unseren Kunden präferierte Sicherheitsaspekt beeinflusste auch die Entwicklung im Kundenwertpapiergeschäft. Im abgelaufenen Jahr wurde ein Wertpapierumsatz von mehr als 218 Mio. Euro getätigt. Zum Ende des Jahres 2009 wurden mehr als 24.800 Wertpapierkonten bei unserer Bank bzw. unseren Verbundpartnern geführt. Das Depotvolumen summierte sich auf rund 449 Mio. Euro.

Wertvolumen im genossenschaftlichen FinanzVerbund Das Kundenvolumen im genossenschaftlichen FinanzVerbund wuchs um 2,2 % auf insgesamt 3.897 Mio. Euro, eine Größenordnung, die die Bedeutung unserer Bank in der Region eindrucksvoll dokumentiert. Neben den Krediten aus eigenen Mitteln in Höhe von 1.332 Mio. Euro haben wir Kredite an unsere Verbundpartner vermittelt: 66 Mio. Euro konnten wir bei der


Neugewählte Aufsichtsratsmitglieder: Hans-Rüdiger Schneider, Prof. Dr. Arno Steudter, Jörg Federrath, Dipl. Kfm. Karl Heinz Schmitz

Bausparkasse Schwäbisch Hall platzieren, 155 Mio. Euro bei den Hypothekenbanken des genossenschaftlichen FinanzVerbundes, 51 Mio. Euro in Form von Gemeinschaftskrediten mit den genossenschaftlichen Zentralbanken, 23 Mio. Euro bei der R+V, 12 Mio. Euro bei der VR Leasing und 7 Mio. Euro bei der Team Bank. Insgesamt belief sich das Kreditvolumen unserer Kunden auf mehr als 1.646 Mio. Euro. Unsere Kunden unterhielten zum 31.12.2009 Einlagen von über 2.251 Mio. Euro. Neben Bankeinlagen in Höhe von 1.549 Mio. Euro waren dies Guthaben bei der Union Investment in Höhe von 255 Mio. Euro, Bausparguthaben von 105 Mio. Euro bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Rückkaufswerte in Lebensversicherungen der R+V von 148 Mio. Euro und Wertpapiere in Kundendepots von rund 194 Mio. Euro.

Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungsfragen und Vermögensanlagen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und durch die Tätigkeit unserer Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken wird vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft immer wichtiger. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Liquiditäts-, Marktpreis- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik der Bank, wird auf Einzelengagement- und Portfolioebene von den zuständigen Organisationseinheiten durchgeführt.

» Entwicklung der Westerwald Bank eG

Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe die intensive Betreuung problembehafteter Kreditengagements vor. Ein weiteres Team ist für die Sicherheitenverwertung und die Abwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten verantwortlich. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist unsere Betriebswirtschaftliche Abteilung verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des Kreditwesengesetzes (KWG) sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank vom Bereich Risikocontrolling überwacht. Durch die getroffenen organisatorischen Regelungen halten wir die sogenannten operationellen Risiken des Geschäftsbetriebes für überschaubar.

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Neueröffnung Geschäftsstelle Betzdorf

» Entwicklung der Westerwald Bank eG

Investitionen

Vermögenslage

Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf 2.846 T€. Den Schwerpunkt bildeten Bauinvestitionen von 1.501 T€ insbesondere für den Neubau unserer Geschäftsstelle in Betzdorf. In die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden 699 T€ und in die EDV 646 T€ investiert.

Eine solide und starke Eigenkapitalausstattung stellt das Fundament für die zukünftige Geschäftspolitik unserer Bank dar. Darüber hinaus sind diverse Rechtsnormen an das Eigenkapital gebunden. Die vom Gesetzgeber geforderte Eigenmittelausstattung wurde von uns auch im Geschäftsjahr 2009 wieder deutlich übertroffen.

Finanz- und Liquiditätslage Die Finanzlage unseres Institutes war im abgelaufenen Geschäftsjahr geordnet, die Zahlungsbereitschaft stets sichergestellt. Die Grundsätze der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht über die Liquidität gemäß § 11 Kreditwesengesetz wurden im Berichtsjahr stets eingehalten. Die Mindestreserveverpflichtungen bei der Deutschen Bundesbank wurden erfüllt. Zum Jahresende 2009 betrugen die liquiden Mittel 47,6 Mio. Euro oder 2,4 % der Bilanzsumme.

Sofern die Vertreterversammlung dem Vorschlag zur Gewinnverwendung zustimmt, werden die Rücklagen um weitere 3,7 Mio. Euro erhöht. Im Rahmen der Strategie der Bank, verzinsliche Eigenkapitalbestandteile durch unverzinsliche zu ersetzen, wurden weitere noch ausstehende Genussrechte im Wert von 2,1Mio. Euro zurück gezahlt.

Eigenkapitalentwicklung (Angaben in Tsd. €)

2008

2009

Geschäftsguthaben der Mitglieder

24.862

24.653

Gesetzliche Rücklage inkl. vorgesehener Zuführung

36.000

37.500

Andere Ergebnisrücklagen inkl. vorgesehener Zuführung

46.100

48.300

Genussrechte

22.181

21.177

129.143

131.630

Gesamt

22


Ertragslage Im Geschäftsjahr 2009 konnten wir wiederum ein gutes Betriebsergebnis erzielen. Der Zinsüberschuss erhöhte sich hierbei um 1,6 Mio. oder 3,7 % auf 45,0 Mio. Euro. Demgegenüber hat sich das Provisionsergebnis um 0,1 Mio. Euro oder 0,7 % auf 14,9 Mio. Euro verringert. Der operative Personalaufwand hat sich bei leicht gesunkenem Personalstand um 1,0 Mio. Euro oder 4,1 % ermäßigt. Der Sachaufwand erhöhte sich um 0,2 Mio. Euro oder 1,7 %.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Vertreterversammlung vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes Ausschüttung einer Dividende von 5,50%

» Entwicklung der Westerwald Bank eG in €

1.340.527,11

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

Die Abschreibungen auf Sachanlagevermögen liegen mit 2,3 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau.

a) Gesetzliche Rücklage

1.500.000,00

b) andere Ergebnisrücklagen

2.200.000,00

Unser stark ausgeprägtes Kreditgeschäft in Verbindung mit einem ausgewogenen Anteil gewerblicher Kredite ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses zur Förderung der heimischen Wirtschaft. Zur Abschirmung der hiermit verbundenen Risiken wurde nach dem kaufmännischen Vorsichtsprinzip die erforderliche Vorsorge getroffen. Aufgrund der stabilen Konjunkturlage im vergangenen Jahr und unserer konsequenten Risikopolitik lagen die Vorsorgemaßnahmen für das Kreditgeschäft unter unseren internen Planvorgaben.

Vortrag auf neue Rechnung Gesamt

19.246,71

5.059.773,82

Das Ergebnis der Bank nach Bewertungen und vor Steuern konnte um 28,3 % auf 11.514 T€ erhöht werden. Abzüglich Steuern und Einstellung in den Fonds für allgemeine Bankrisiken verbleibt einschließlich Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ein Bilanzgewinn von 5.059.773,82 Euro.

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Spendenaktion zugunsten der Grundschulen in der Region

Wir investieren in unsere Region

» Gelebter Förderauftrag

Durch die Nähe zu den Menschen und den Unternehmen ist die Westerwald Bank eng mit der Region verbunden. Mit dem erklärten Ziel, die Kunden und somit die Region wirtschaftlich zu fördern, arbeitet die Westerwald Bank nach dem genossenschaftlichen Prinzip „Was einer alleine nicht schafft, das erreichen viele gemeinsam“. Auch im Berichtsjahr konnte dieses Leitbild durch vielfältige Maßnahmen mit Leben gefüllt werden.

Bildung als gesellschaftliche Verantwortung Basierend auf der Tradition des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen, für den die Bildung der ländlichen Bevölkerung ein zentrales Anliegen war, hat das Thema bis heute nicht an Aktualität verloren und ist wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der Bank. Beispielsweise wurde im Berichtsjahr die Arbeit der Fördervereine von 50 heimischen Grundschulen jeweils mit 1.000 Euro gefördert. „Wir leben in und von der Region und sind ihr verpflichtet. Daher haben wir in den letzten Jahren immer wieder versucht, dem Thema Bildung in vielen unserer Aktivitäten breiten Raum zu geben“, erläutert Vorstandsmitglied Markus Kurtseifer das Engagement der Westerwald Bank.

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Ein Erfolgsmodell geht weiter Bewerbertraining 2009 Bestimmender Maßstab für das Handeln und die Weiterentwicklung der Westerwald Bank sind die Anforderungen und Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden. Ein elementares Bedürfnis der jungen Kunden ist der richtige Start ins Berufsleben und somit in eine erfolgreiche Zukunft. Aufgrund dieser Überlegung initiiert die Westerwald Bank – in wirksamer Kooperation mit insgesamt 14 Verbandsgemeinden in den Landkreisen Altenkirchen, Westerwald und Neuwied - alljährlich praxisorientierte Bewerbertrainings. Junge Erwachsene haben - schon traditionell - während der Oster- und Herbstferien die Möglichkeit, kostenlose Workshops zu besuchen, um einen erfolgreichen Start in die Berufsausbildung zu erlangen. Rund 760 Jugendliche absolvierten in den letzten Jahren die angebotenen Trainings. „Die Konkurrenz der Bewerber um einen Ausbildungsplatz ist nach wie vor groß. Und die Personalplanungen der Unternehmen beginnen derzeit vergleichsweise früh“, erläutert Vorstandsmitglied Wilhelm Höser, „deshalb ist eine gute Vorbereitung auf die Bewerbung das A und O. Denn schließlich gibt man mit einer Bewerbung seine Visitenkarte bei einem potenziellen Arbeitgeber ab, der sich allein dadurch erste Eindrücke verschafft.“ Vor dem Hintergrund der ausgesprochen positiven Resonanz sind die Bewerbertrainings bereits ein fester Bestandteil der Planung für das Jahr 2010.


Tag der offenen Tür in den Geschäftsstellen Betzdorf (links) und Rennerod (rechts)

Geschäftsstelle Betzdorf

Geschäftsstelle Rennerod

Nach rund 15-monatiger Bauzeit und einer Investition von 1,4 Millionen Euro eröffnete im Berichtsjahr die neue Geschäftsstelle in Betzdorf – ein Gebäude, das dem aktuellsten technischen Stand entspricht, das aber nicht von Technik, sondern von menschlicher Atmosphäre geprägt wird. Mit einem neuen Selbstbedienungsbereich ist die Geschäftsstelle für Routinetätigkeiten rund um die Uhr erreichbar. Und für Service und diskrete Beratung der Betzdorfer Kunden stehen moderne Beraterbüros zur Verfügung. „Wir leben in der Region und von der Region und wissen, wo wir hingehören - nämlich unter anderem nach Betzdorf. Und mit dem Neubau bauen wir bewusst auf die Zukunft der Stadt und der Region und tragen so unseren Teil zur Zukunftsfähigkeit Betzdorfs bei“ erläutert Vorstandsmitglied Paul-Josef Schmitt. Schmitt sieht die Bank, deren Betzdorfer Geschichte 1932 mit der Übernahme der damaligen Beamtenbank durch die frühere Volksbank Wissen begann, in der Tradition Friedrich Wilhelm Raiffeisens. Der Genossenschaftsgründer hat schon früh „Bildung und Erziehung, Schulbau, Infrastruktur und Straßenbau als Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg des Einzelnen hier im Westerwald“ ausgemacht.

Gut drei Monate Bauzeit gingen ins Land, 500.000 Euro wurden investiert. Seit Anfang September 2009 präsentiert sich die Geschäftsstelle der Westerwald Bank an ihrem traditionellen Standort Rennerod in neuem Glanz. Die Renneroder Geschichte der heutigen Westerwald Bank reicht zurück bis ins Jahr 1865, als im Stadtteil Emmerichenhain ein Vorschussverein gegründet wurde.

» Neueröffnung der Geschäfts stellen Betzdorf und Rennerod

„Der Zahn der Zeit hatte seine Spuren hinterlassen“, begründet Bankvorstand Paul-Josef Schmitt die Notwendigkeit des Umbaus. Rund 6000 Kunden im Geschäftsbereich Rennerod bietet die Bank nun eine moderne Servicelandschaft mit diskreten Beratungsmöglichkeiten. Durch den Umbau entstand außerdem ein weiteres Beratungszimmer für ausführliche und individuelle Beratungsdienstleistungen durch die Mitarbeiter der Bank und die ihrer Verbundpartner, der R + V Versicherung, der Bausparkasse Schwäbisch Hall sowie der Union Investment. „Jeder Auftrag, der in die Region vergeben wird, fördert unsere Heimat, sichert Unternehmen und Arbeitsplätze und hilft den Kommunen, ihre vielfältigen Aufgaben zu erfüllen“, unterstreicht Vorstandsmitglied Paul-Josef Schmitt. Nach wie vor wird bei der Westerwald Bank der Faktor Nähe groß geschrieben, so Schmitt weiter, der den ehemaligen Leiter der Vereinsbank in Rennerod, Herr Karl Müller, einem der vielen Vorgänger-Institute der Westerwald Bank zitiert: „Den persönlichen Kontakt kann kein Internet ersetzen.“

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Wir stellen vor: Unsere Kundenberater

Monika Adam

Hans-Jürgen Adler

Ulrich Becker

Rebecca Benner

Reinhild Bossert

Michael Brast

Sebastian Buchen

Servicestelle Langenhahn

Geschäftsstelle Wissen

Rolf Dewitz

Gerd Dörner

Steffen Ecker

Oliver Edinger

Beate Fetter

Birgit Fetthauer

Eberhard Fild

Alfred Fransen

Heike Gansemer

Christian Hachenberg

Michaela Heinz

Friedhelm Herkersdorf

Friedhelm Heydorn

Eva-Maria Hohaus

Nicole Ludwigs

Konstantin Lust

Birgit Marquart

Servicestelle Unnau

Geschäftsstelle Dierdorf

Geschäftsstelle Selters

Otmar Hohaus Servicestelle Nistertal

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Außenhandel/ Zins- u. Währungsmanagement

Geschäftsstelle Rennerod

Servicestelle Hilgert

Thomas Jung Geschäftsstelle Kroppach

Geschäftsstelle Altenkirchen

Geschäftsstelle Ransbach-Baumbach

Geschäftsstelle Altenkirchen

Franziska Lange Geschäftsstelle Bad Marienberg

Geschäftsstelle Hachenburg

Geschäftsstelle Weyerbusch

Geschäftsstelle Ransbach-Baumbach

Samy Luckenbach Geschäftsstelle Wissen

Geschäftsstelle Westerburg

Servicestelle Dernbach

Geschäftsstelle Hachenburg

Geschäftsstelle Altenkirchen

Servicestelle Oberlahr

Geschäftsstelle Altenkirchen

Außenhandel/ Zins- u. Währungsmanagement

Servicestelle Niederschelderhütte

Geschäftsstelle Hachenburg

Geschäftsstelle Ransbach-Baumbach


Wir möchten Ihnen in diesem Geschäftsbericht Ihre persönlichen Kundenberater vorstellen. Eine persönliche und partnerschaftliche Beziehung zu unseren Kunden steht im Mittelpunkt unseres Denkens.

Michaela Meffert Geschäftsstelle Horhausen

Manuela Müller Geschäftsstelle Westerburg

Regine Neitzert Geschäftsstelle Dierdorf

Anne Nink

Geschäftsstelle Hachenburg

Martina Pfeiffer-Krämer

Anna-Maria Pfeiffer

Geschäftsstelle Altenkirchen

Geschäftsstelle Betzdorf

Andreas Plett Geschäftsstelle Puderbach

Kristin Rathmann

Matthias Rödder

Ginette Ruchnewitz

Sigrid Schmenn

Brunhilde Schmidt

Claudia Schmidt

Thomas Schmidt

Stefanie Schneider

Martin Schütz

Sylvana Seibert

Ingeborg Simon

Jolanta Szewczyk

Mike Stangier

Sandra Vohl

Beate Volgger

Ulrike Wagner

Desiree Weininger

Thomas Weininger

Nicolas Wörsdörfer

Silvia Wörsdörfer

Geschäftsstelle Selters

Geschäftsstelle Flammersfeld

Geschäftsstelle Wissen

Geschäftsstelle Hachenburg

Servicestelle Höhn

Servicestelle Schladern

Geschäftsstelle Altenkirchen

Servicestelle Herschbach

Geschäftsstelle Dattenfeld

Geschäftsstelle Bad Marienberg

Geschäftsstelle Ransbach-Baumbach

Servicestelle Morsbach

Geschäftsstelle Horhausen

Geschäftsstelle Dierdorf

Geschäftsstelle Siershahn

Geschäftsstelle Betzdorf

Geschäftsstelle Kirchen

Geschäftsstelle Horhausen

Geschäftsstelle Altenkirchen

Geschäftsstelle Rennerod

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links: Jubilarenehrung

rechts: Wilfried Franken (Betriebsratsvorsitzender)

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Qualitätsorientierung und Nachhaltigkeit sind zentrale Faktoren unserer Personalarbeit. Das heißt: Heute angestoßene Entwicklungen entfalten ihre Wirksamkeit in einem mittel- bis langfristigem Zeitfenster. Allerdings veränderten sich die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen in kaum einem Geschäftsjahr so schnell wie in 2009. In diesem Umfeld war und ist es für uns eine Herausforderung als genossenschaftlich strukturierter, regionaler Anbieter unseren Förderauftrag mit neuem Leben zu füllen. Durch die traditionell gelebte Kundennähe haben wir das Vertrauen unserer Kunden gefestigt und ausgebaut. Sichere Arbeitsplätze Vorstand sowie Aufsichtsrat haben durch ihre zukunftsorientierte Planung die Westerwald Bank zu einem der ertragsstärksten Institute innerhalb der Genossenschaftsorganisation entwickelt. Durch diese strategische Positionierung bieten wir u. a. den Mitarbeitern unseres Hauses sichere Arbeitsplätze, womit wir auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Arbeitgeber in der Region Rechnung tragen. Im Berichtsjahr waren in unserem Haus insgesamt 540 Mitarbeiter beschäftigt, hiervon 30 Auszubildende. Mit einer Teilzeitquote von 32,5 % bieten wir beste Alternativen für flexible Arbeitsformen. Die Gelegenheit der Elternzeit nutzten 22 Personen. Unsere Immobiliengesellschaft beschäftigte acht Mitarbeiter.

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Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat Im Jahr 2009 wählte unsere Belegschaft einen neuen Betriebsrat und mit ihm als neuen Vorsitzenden Wilfried Franken. Barbara Metzger wurde nach über drei Jahrzehnten als Mitglied des Betriebsrates, davon 15 Jahre als dessen Vorsitzende, verabschiedet. Die wirtschaftlich starke Westerwald Bank ist auch der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat zu verdanken. Hierfür ganz persönlichen Dank an Barbara Metzger. Um zukünftig im Bereich der Ausbildung einen noch deutlicheren Akzent zu setzen, haben wir gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Aufstockung der Zahl der Ausbildungsplätze um 20 % vereinbart. Effizienz von Geschäftsprozessen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Vor diesem Hintergrund wurde, auf der Basis der flexiblen Vertrauensarbeitszeit, eine Betriebsvereinbarung über verschiedene Arbeitszeitmodelle erarbeitet, die jeweils den individuellen Anforderungen der Organisationsbereiche Rechnung tragen. Die Fürsorge für unsere Mitarbeiter hat für uns viele Facetten. Eine besondere Herausforderung war im Berichtsjahr die Implementierung eines wirkungsvollen Pandemie-Maßnahmenplans zum Schutz vor der „Neuen Grippe“.


Neue Auszubildende August 2009

Aus- und Weiterbildung Zukunftsorientierte Mitarbeiterentwicklung ist der Granat für exzellente Finanzdienstleitungen. Mit mehr als 1.700 Seminartagen und 600 T€ trugen wir in 2009 dieser Maxime Rechnung. Zielgruppenorientiert und auf höchstem Niveau aktualisierten unsere Mitarbeiter ihr Wissen: Unsere Führungskräfte setzten sich handlungsorientiert mit den zukünftigen Anforderungen an unser Haus auseinander. In Rahmen von Change-Management-Workshops wurden nachhaltige Instrumentarien zur strategischen Positionierung entwickelt. Praxisorientiert erarbeiteten unsere Nachwuchsführungskräfte im Rahmen ihres Entwicklungsprogramms „Chancen in einer sich veränderten Servicelandschaft“ für unser Haus. Themen wie „Estate-Planning“ und „Vermögensberatung“ haben für unsere Kundenberater eine stark zunehmende Bedeutung und sind somit ein wesentlicher Bestandteil ihrer Weiterbildung. Im Firmenkundengeschäft trainierten unsere Betreuer alternative Finanzierungsformen, die unseren Kunden wesentliche Vorteile bei hoher Sicherheit bringen. 28 Mitarbeiter befanden sich in verschiedenen Studiengängen: Im „Bank-Colleg“ oder bei der „Frankfurt School“ arbeiten sie an ihren Abschlüssen zum Bankfachwirt, Bankbetriebswirt oder zum diplomierten Bankbetriebswirt. Immer mehr gewinnt der Abschluss „Bachelor of Business Administration“ und „Master of Business Administration“ an Bedeutung.

Der Ausbildung kommt in unserem Haus eine herausragende Stellung zu. So wird der Berufsschulunterricht durch die überbetriebliche Ausbildung des RheinischWestfälischer Genossenschaftsverbands sowie praxisorientierte Projektarbeiten erfolgreich ergänzt. Im Berichtsjahr hatten die Auszubildenden die Aufgabe, im Bereich des Veranstaltungsmanagements einen Event für die jungen Kunden unseres SIZE-Clubs zu entwickeln.

» Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wir sind stolz darauf, dass wir in 2009 allen Ausbildungsabsolventen ein Übernahmeangebot machen konnten. Somit hatten sie die Chance auf den Einstieg in einen abwechslungsreichen Beruf mit hohen fachlichen Anforderungen.

Wir gratulieren… zum 40-jährigen Betriebsjubiläum Hans-Jürgen Adler Aussenhandel Ransbach-Baumbach Michael Brast Servicestelle Langenhahn Günter Burbach Zahlungsverkehr Ransbach-Baumbach Peter Frink Innenrevision Edith Gnad Marktservice-Center Ransbach Baumbach Reinhard Grassmann Geschäftsstelle Dierdorf Dietmar Möller Geschäftsstelle Altenkirchen Christel Runkler Geschäftsstelle Altenkirchen

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Dank für die gute Zusammenarbeit

» Dank und Ausblick

Die guten Zahlen des Geschäftsjahres 2009 sind Ausdruck der hohen Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bestätigen nachdrücklich den Erfolg der genossenschaftlichen Prägung unseres Hauses, die Konzentration unserer geschäftlichen Aktivitäten auf die Region des Westerwaldes sowie auf unsere Mitglieder und Kunden. Partnerschaftlichkeit, Vertrauen und Nachhaltigkeit zeichnen diese Beziehung insbesondere aus. Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden, Mitgliedern und Vertretern für diese besondere Vertrauensbeziehung. Mit konstruktiver Beratung hat uns unser Aufsichtsrat im zurückliegenden Geschäftsjahr wiederum wesentlich unterstützt. Wir danken allen Damen und Herren des Aufsichtsrates für ihren wertvollen Rat und ihr persönliches Engagement. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser besonderer Dank für das wiederum hohe Engagement, welches auch in 2009 von ihnen erbracht wurde. Der hohe persönliche Einsatz Vieler konnte das erneut gute Ergebnis möglich machen. Hierfür ein ganz herzliches Dankeschön. Danken möchten wir auch unserem Betriebsrat für die sachliche und konstruktive Diskussion in allen wesentlichen Fragen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit war auch hier wiederum der Erfolgsgarant, wichtige Themen lösungsorientiert anzugehen und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu bringen. Wir freuen uns über die positive Zusammenarbeit mit Innungen, Kommunen, Verbänden und Wirtschaft in der Region des Westerwaldes. Dies gilt ebenso für die Zusammenarbeit mit der Landeszentral-

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bank Mainz, für die gute Zusammenarbeit mit dem Genossenschaftsverband e. V., Frankfurt, dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e. V., Münster, mit der DZ Bank AG in Frankfurt und der WGZ AG, Düsseldorf, mit der Fiducia IT AG, Karlsruhe und den Partnern des genossenschaftlichen Verbundes.

Ausblick 2010 Die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten lassen für Europa und unser Land eine langsame Erholung erwarten. Wiederum sollte der Export die wichtigste Stütze der Konjunktur für 2010 darstellen können. Viele Aufgaben müssen in den Folgemonaten und –jahren angenommen werden. Dabei ist ein besonderer Augenmerk auf die hohe Staatsverschuldung auch europäischer Staaten zu legen. Die besondere Exportorientierung wird Deutschland helfen, besser als viele vergleichbare europäische Staaten in einen konjunkturellen Erholungstrend zu gelangen. Der Auslauf der Kurzarbeit wird steigende Arbeitslosenzahlen für Deutschland begründen, da insbesondere die erwarteten Wachstumsraten noch keine Beschäftigungswirksamkeit für 2010 werden zeigen können. Gemeinsam gilt es, mit unseren privaten wie gewerblichen Kunden das anspruchsvolle Umfeld 2010 zu meistern. Hachenburg, im Mai 2010 Der Vorstand

Dipl. Oec. Wilhelm Höser Markus Kurtseifer Paul-Josef Schmitt


rechts: Aufsichtsrat der Westerwald Bank eG links: Dipl.-Kfm. Karl Heinz Schmitz (Aufsichtsratsvorsitzender)

Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2009 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende im engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Im Jahr 2009 hat der Aufsichtsrat mit seinen Ausschüssen insgesamt sieben Sitzungen sowie sechs Ausschusssitzungen abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat bildeten: Mindestanforderungen für das Kredit- und das Handelsgeschäft, Kreditgenehmigungen, aktuelle Information über wichtige Kreditengagements, die Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung der Bank. Der Aufsichtsrat hat den Turnus seiner Sitzungen gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Wie in den Vorjahren hat der Aufsichtsrat einen Prüfungsausschuss und einen Personalausschuss eingerichtet. Aus den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat berichtet worden. Wegen Ablauf der Wahlzeit schieden in 2009 die Herren Jörg Federrath, Karl-Heinz Schmitz, Hans-Rüdiger Schneider sowie Prof. Dr. Arno Steudter aus dem Aufsichtsrat aus. Die Herren wurden erneut in ihrem Mandat bestätigt. In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Herr Dipl.-Kfm. Karl Heinz Schmitz erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Westerwald Bank eG gewählt Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr Herr Dipl.-Kfm. Andreas Becker, Herr Wilfried Ehrenstein, Herr Herbert Giehl

und Herr Ulf Hassel aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder ist zulässig. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Vertreterversammlung vorschlagen, die Herren erneut in den Aufsichtsrat zu wählen. Turnusgemäß stehen die Neuwahlen der Vertreter der Arbeitnehmer für den Aufsichtsrat an. Die Wahl wird bis zur Vertreterversammlung abgeschlossen sein. Mit dem Bericht des Vorstandes und dem Jahresabschluss 2009 erklären wir uns in vollem Umfang einverstanden. Die vorgesehene Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - steht im Einklang mit der Satzung. Wir werden der Vertreterversammlunng empfehlen, den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2009 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

» Bericht des Aufsichtsrates

Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung wurde vom Genossenschaftsverband e.V. durchgeführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit, den persönlichen Einsatz und das gezeigte Engagement im Geschäftsjahr 2009. Unser Dank gilt auch den Vertretern für die Wahrnehmung ihres Ehrenamtes sowie allen Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden, die der Westerwald Bank eG ihr Vertrauen geschenkt haben. Hachenburg, im Mai 2010 Der Aufsichtsrat

Dipl.-Kfm. Karl Heinz Schmitz Vorsitzender 31


Bankstellennetz der Westerwald Bank eG Geschäftsstellen 57610 Altenkirchen Schlossplatz 6 56470 Bad Marienberg Bismarckstraße 17 57518 Betzdorf Wilhelmstraße 50 Nikolai Boiar Regionaler Vertriebsleiter

56237 Breitenau Kirchstraße 1a

56424 Staudt Bahnhofstraße 9 56457 Westerburg Marktplatz 3 57635 Weyerbusch Kölner Straße 4 51570 Windeck-Dattenfeld Hauptstraße 102 - 104 57537 Wissen Rathausstraße 56

56269 Dierdorf Marktstraße 13 Servicestellen 57632 Flammersfeld Raiffeisenstraße 1 56276 Großmaischeid Dierdorfer Straße 4 57627 Hachenburg Neumarkt 1 - 5 56593 Horhausen Rheinstraße 41 57548 Kirchen Bahnhofstraße 9 - 11

Jörg Diewald Regionaler Vertriebsleiter

57612 Kroppach Bahnhofstraße 13 56305 Puderbach Mittelstraße 12 56235 Ransbach-Baumbach Rheinstraße 66 - 70 56316 Raubach Brechhofer Str. 5 56579 Rengsdorf Westerwaldstraße 33 56477 Rennerod Koblenzer Straße 2 56242 Selters Rheinstraße 36

Georg Rödder Regionaler Vertriebsleiter

32

56427 Siershahn Hauptstraße 6

SB-Stellen 57610 Altenkirchen • Aral-Tankstelle • Bahnhofstraße 2 • Toom-Markt 56235 Baumbach Rheinstraße 134 57518 Betzdorf Bahnhofstraße 57587 Birken-Honigsessen Hauptstraße 82 56477 Emmerichenhain Siegener Straße 6

56428 Dernbach bei Montabaur Hauptstraße 58

57627 Hachenburg Gewerbegebiet Saynstraße

56249 Herschbach Heinrich-te-Poel-Str. 9

57629 Höchstenbach Aral-Tankstelle

56206 Hilgert Hauptstraße 33

56472 Hof Hauptstraße 31

56462 Höhn Gewerbegebiet

56271 Kleinmaischeid Hauptstraße 26

56459 Langenhahn Waldstraße 1

56424 Mogendorf Aral-Tankstelle

51597 Morsbach Waldbröler Straße 5 a

56424 Mogendorf Maxi-Autohof

57555 Niederschelderhütte Kölner Straße 46

56305 Puderbach Shell-Autoport

57647 Nistertal Hornisterstraße 3

56579 Rengsdorf ED-Tankstelle

57641 Oberlahr Bahnhofstraße 57

56317 Urbach Hauptstraße 26

57648 Unnau Hauptstraße 7

56457 Westerburg (Gewerbegebiet) Wörthstraße

51570 Windeck-Schladern Waldbröler Str. 7

56594 Willroth Shell-Autoport 56422 Wirges Hüter-Einkaufszentrum 57537 Wissen Regio Bahnhof


Dietmar Möller

Geschäftsstellenleiter Altenkirchen

Ulrich Birkenbeul

Geschäftsstellenleiter Flammersfeld

Friedhelm Krämer

Geschäftsstellenleiter Kroppach

Rainer Kapp

Geschäftsstellenleiter Bad Marienberg

Gerd-Peter Hermann Geschäftsstellenleiter Großmaischeid

Sarah Schneider

Geschäftsstellenleiterin Puderbach

Hubert Wagner

stellvertretender Geschäftsstellenleiter Betzdorf

Stefan Zorn

Geschäftsstellenleiter Hachenburg

Geschäftsstellenleiter Kirchen

Hartwig Braun

Ralf Bossert

Peter Hassel

Albert Rödder

Michaela Marks

Geschäftsstellenleiter Windeck-Dattenfeld

Christian Bauer

Geschäftsstellenleiter Horhausen

Heiko Zelmer

Harry Kemling

Geschäftsstellenleiter Weyerbusch

Stefan Scherer

Geschäftsstellenleiter Dierdorf

Rainer Hoffmann

Geschäftsstellenleiter Ransbach-Baumbach

Andreas Veith

Geschäftsstellenleiter Selters

Johannes Lücker

Geschäftsstellenleiterin Breitenau

Sebastian Heidrich

Marco Treiber

Geschäftsstellenleiter Rennerod

Natalie Blum

Geschäftsstellenleiter Siershahn

Geschäftsstellenleiter Raubach

Geschäftsstellenleiter Staudt

Geschäftsstellenleiter Rengsdorf

Geschäftsstellenleiter Westerburg

stellvertretende Geschäftsstellenleiterin Wissen

33


Gremien der Westerwald Bank eG Vorstand

Aufsichtsrat

Dipl.-Oec. Wilhelm Höser

Dipl.-Kfm. Karl Heinz Schmitz

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Aufsichtsrat

Markus Kurtseifer

Vorsitzender

Barbara Metzger,

Wirtschaftsprüfer

stellvertretende Vorsitzende,

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG) Prof. Dr. Arno Steudter

Wilfried Franken

Paul-Josef Schmitt

stellvertretender Vorsitzender

Betriebsratsvorsitzender

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG)

Wirtschaftsprüfer Daniel Gerharz Dipl.-Kfm. Andreas Becker

Betriebswirt (VWA)

Wirtschaftsprüfer Anne Nink

Prokuristen Wilfried Ehrenstein Michael Cramer

Bankkauffrau

Landwirtschaftsmeister Bernd Ochsenbrücher

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG)

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG)

Hachenburg

Jörg Federrath

(bis Mai 2009)

Rechtsanwalt

Dipl.-Kfm. Peter Greiner

Herbert Giehl

Ransbach-Baumbach

Kaufmann

Dr. Ralf Kölbach

Dipl.-Wirt. Ing. Hartmut Goerg

Dipl.-Volkswirt

Geschäftsführer

Verbandszugehörigkeit

Dipl.-Ing. Ulf Hassel

Bundesverband der Deutschen

Geschäftsführer

Volksbanken und Raiffeisen-

Hubert Wagner Gen. Bankbetriebswirt

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG) Ransbach-Baumbach

banken e.V., Berlin

Petra Leukel-Roth Ransbach-Baumbach

Dieter Saffran

Hachenburg

Geschäftsführer

Frank Schmidt

Hans-Rüdiger Schneider

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG)

Marktmanager

Genossenschaftsverband e.V., Neu-Isenburg

Genossenschaftsverband e.V.,

Altenkirchen Martina Zoth-Opolka Jörg Wehmeyer

Dipl.-Betriebswirtin,

Hachenburg

Geschäftsführerin

Zentralbanken DZ Bank AG, Frankfurt/Main WGZ Bank AG, Düsseldorf

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Rheinisch-Westfälischer Münster


Bilanz 2009 « Entwicklung der Westerwald Bank eG in Zahlen »

35


Entwicklung der Westerwald Bank eG in Zahlen Jahresbilanz zum 31.12.2009 – Kurzfassung Aktivseite

1. Barreserve a) Kassenbestand b) Guthaben bei Zentralnotenbanken c) Guthaben bei Postgiroämtern

EUR

EUR

Vorjahr TEUR

16.946.746,42 30.609.820,94 0,00 47.556.567,36

18.343 24.006 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind 3. Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig b) andere Forderungen

0,00

0

57.973.156,73 203.750.020,50 261.723.177,23

36.602 211.233

4. Forderungen an Kunden

1.248.615.443,32

1.245.787

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere 0,00 b) Anleihen und Schuldverschreibungen 145.943.798,93 c) eigene Schuldverschreibungen 2.651.138,58 148.594.937,51

10.133 140.807 4.535

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

217.265.343,04

247.274

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

45.526.696,37

43.892

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

179.040,24

179

9. Treuhandvermögen

767.289,37

842

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch

0,00

0

11. Immaterielle Anlagewerte

87.152,00

87

12. Sachanlagen

23.355.145,78

22.974

13. Sonstige Vermögensgegenstände

11.617.186,71

18.051

14. Rechnungsabgrenzungsposten

5.120.758,22

2.812

2.010.865.740,68

1.927.557

Summe der Aktiva

Bitte beachten Sie: 1. Der vollständige Jahresabschluss 2009 sowie der Lagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und sind beim zuständigen Amtsgericht Montabaur (Genossenschaftsregister) hinterlegt. 2. Entsprechend der Satzung liegt der Jahresabschluss 2009 in den Geschäftsstellen Altenkirchen, Hachenburg und Ransbach-Baumbach aus und kann von interessierten Mitgliedern eingesehen werden. 3. Der Jahresabschluss 2009 wurde vom Genossenschaftsverband e. V. m it dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

36


Passivseite

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Mon. b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

3. Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

EUR

EUR

Vorjahr TEUR

298.474,22 268.300.676,06 268.599.150,28

155 232.808

651.416.627,98 2.341.939,40

522.710 8.197

655.090.270,39 195.978.764,38 1.504.827.602,15

513.425 360.291

82.889.875,93 0,00 82.889.875,93

138.331 0

4. Treuhandverbindlichkeiten

767.289,37

842

5. Sonstige Verbindlichkeiten

4.714.114,58

5.784

6. Rechnungsabgrenzungsposten

765.727,76

803

3.111.964,00 1.777.995,60 8.922.122,22 13.812.081,82

3.195 811 9.687

7. Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen b) Steuerrückstellungen c) andere Rückstellungen

8. Sonderposten mit Rücklageanteil

0,00

0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten

0,00

0

10. Genussrechtskapital

21.176.699,97

22.181

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken

1.500.000,00

0

24.653.425,00 0,00

24.862 0

36.000.000,00 46.100.000,00 5.059.773,82 111.813.198,82

34.500 44.000 4.975

12. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital b) Kapitalrücklage c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage cb) andere Ergebnisrücklagen d) Bilanzgewinn

Summe der Passiva

1. Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

2.010.865.740,68

1.927.557

0,00

0

83.251.841,58

96.649

0,00

83.251.841,58

0

0,00 0,00 97.752.347,63 97.752.347,63

0 0 91.342

37


Gewinn- und Verlustrechnung Für die Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2. Zinsaufwendungen 3. Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

EUR

EUR

Vorjahr TEUR

78.655.661,86 4.368.252,93

88.467 955

46.196.929,31

36.826.985,48

56.277

7.275.951,14 771.298,95 100.000,00 8.147.250,09

9.212 923 100

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs oder Teilgewinnabführungsverträgen 5. Provisionserträge 6. Provisionsaufwendungen

0,00

0

16.371.952,23

16.223

1.495.232,65

14.876.719,58

7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften

107.497,84

120

8. Sonstige betriebliche Erträge

1.807.224,53

4.299

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil

0,00

0

19.778.551,18

20.733

4.187.755,34 13.590.008,05 37.556.314,57

4.256 13.363

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung b) andere Verwaltungsaufwendungen

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

2.297.233,17

2.691

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

450.399,93

951

9.947.554,66

11.807

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft

0,00

-9.947.554,66

0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

0,00

0

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren

0,00

0,00

2

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme

0,00

0

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil

0,00

0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

11.514.175,19

8.977

20. Außerordentliche Erträge

0,00

0

21. Außerordentliche Aufwendungen

0,00

0

22. Außerordentliches Ergebnis 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

0,00

0

4.940.721,10

3.911

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 30.587,80 a) Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken

4.971.308,90 1.500.000,00

100 0

25. Jahresüberschuss

5.042.866,29

4.966

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

16.907,53 5.059.773,82

9 4.975

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 5.059.773,82 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00

38

1.245

29. Bilanzgewinn

5.059.773,82

0 0 4.975 0 0 4.975


Jahresbericht 2009 Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank Neumarkt 1-5, 57627 Hachenburg Telefon: 02662 961-0, Fax: 02662 961-149 Internet: www.westerwaldbank.de E-mail: info@westerwaldbank.de

Inhalt & Redaktion: Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank Konzeption & Design: Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank Fotos: Bildarchiv der Westerwald Bank eG; Andreas Schultheis; Fotostudio Ketz; Carsten Lerp; Thomas Rumrich; Genossenschaftsverband e.V.,

Druck & Verarbeitung: Druckerei Hachenburg GmbH 39


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Jahresbericht Westerwald Bank eG 2009