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BURUNDI

Ein Sozialprojekt von jungen Schweizer Christen


Situation in Burundi. Burundi gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. Auf dem Welthungerindex 2011 befindet sich das dichtbevölkerte Land in Zentralafrika an zweitletzter Stelle. Ein Hauptgrund der grossen Armut ist der blutige Bürgerkrieg 1993-2003, unter dessen Folgen die Bevölkerung noch immer leidet. Rund die Hälfte der Barundi sind Analphabeten, die Wirtschaft ist kaum entwickelt und die Arbeitslosenquote ist sehr hoch. Arbeitsplätze sind kaum vorhanden. Die Lebenserwartung beträgt 43 bzw. 44 Jahre.

Vor Ort. Seit dem Jahre 1993 wirkt die internationale Schönstatt–Bewegung in der Hauptstadt Bujumbura. Aus der pastoralen Tätigkeit der Patres sind mit der Zeit verschiedenste soziale Werke entstanden. Unter anderem konnte ein Haus für Waisenkinder gebaut werden, in dem junge Menschen von der Strasse aufgenommen werden. Falls die Kinder und Jugendlichen wollen, wird ihnen der Schulbesuch und damit die Aussicht auf ein besseres Leben ermöglicht. Alle Projekte werden durch die Patres der Schönstatt Bewegung betreut.

Eindrücke. Einige Schweizer Jugendliche waren im Verlauf des vergangenen Jahres in Burundi. Diese Erfahrung hat sie tief bewegt und sie haben sich nun entschlossen, konkret etwas gegen die Armut in Burundi zu unternehmen.

Projekt “Koriciza”. Neben der Aufnahme und Integrierung von Waisenkindern, die finanziell bereits gut abgesichert ist, soll den Jugendlichen nach dem Schulbabschluss eine praktische Ausbildung ermöglicht werden, damit sie sich und ihre Familie später selbstständig ernähren können. Dazu haben die Patres in Bujumbura akutell eine Nähausbildung ins Leben gerufen. Die Ausbildung dauert drei Monate und ermöglicht den jungen Menschen, die früher oftmals auf der Strasse und im Elend gelebt haben, neue Lebensperspektiven.

Warum Nähmaschinen? Ohne Nähmaschine ist es den ausgebildeten Mädchen und Jungen nicht möglich zu arbeiten. Eine Nähmaschine kostet in Burundi momentan umgerechnet 140CHF. Deshalb wollen wir dieses Jahr zusammen mit vielen Schweizer Jugendlichen den ausgebildeten Mädchen und Jungen mit einer Nähmaschine eine Chance zur Selbstständigkeit, eine Lebensperspektive geben. Mit den Erfahrungen vor Ort und der vertrauenswerten Stiftung Fondation Mariya Arafasha der Schönstatt-Bewegung sind wir überzeugt, dass diese Investition im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe ein aktiver und nachhaltiger Beitrag gegen die Armut ist.

UNITY. Wir sind junge Christen, die sich alljährlich für ein soziales Projekt einsetzen und junge Menschen motivieren wollen, sich für benachteiligte Jugendliche in der ganzen Welt einzusetzen. Alle Projekte und Arbeiten sind ehrenamtlich. Schönstatt. Ist eine katholische Bewegung mit über 2600 Schwestern und Priestern, die sich weltweit sozial und pädagogisch engagieren. Die “Fondation Mariya Arafasha” ist aus der Bewegung hervorgegangen.

Verein “UNITY” - Churerstrasse 62a - 8852 Altendorf - IBAN: CH72 08731002 5434 6200 7 - www.aktion-unity.ch Projektpartner

Schönstatt Jugend Schweiz

 

Fundation Mariya Arafasha


UNITY Infoflyer Burundi 2011  

UNITY Infoflyer Burundi 2011

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