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Nr. 10, April 2012 Schlüsselerlebnis «iheimisch» Bauboom in Nidwalden Neue Fahrzeugflotte Country-Hochburg Klewenalp

w.i.n. Wirtschaft in Nidwalden / Engelberg

Das Magazin der Nidwaldner und Engelberger Wirtschaft


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«iheimisch» vernetzt Editorial

Nebst diesen Online-Gemeinschaften sind aber auch die regionalen und persönlichen Netzwerke für einen Unternehmer wichtig. So bietet der Wirtschaftsverein Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg seit Jahren seinen Mitgliedern ein breites, regional verankertes Kontaktnetz an. Der Verein versteht sich als Netzwerk unterschiedlichster Berufsgruppen und Branchen aus Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen und Politik. Gemeinsam mit der Stiftung zur Erhaltung und Förderung der Wirtschaft in der Region Nidwalden und Engelberg setzt sich der Verein für ein florierendes «iheimisches» Wirtschaftsleben ein. Dass dieses Netzwerk einem echten Bedürfnis entspricht, zeigt die Tatsache, dass Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg heute über 520 Mitglieder zählt, Tendenz steigend.

Inhaltsverzeichnis

3

«iheimisch»

5-7

Baugewerbe

9-11

Editoral

Öffentlicher Verkehr

13 -16

17

19

21

Ausbildung

23

Who is who

24-25

Handel

Tourismus Wibaro

Herausgeber Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg Dorfplatz 7a, 6371 Stans www.prowirtschaft-nw.ch Wirtschaftsförderung Nidwalden Dorfplatz 7a, 6371 Stans www.wirtschaftsfoerderung.nw.ch Verlag/Redaktion akomag Kommunikation & Medienmanagement AG Spichermatt 17 Postfach 41, 6371 Stans Telefon: 041 618 07 07 contact@akomag.ch www.akomag.ch Verlagsleitung Ronald Joho, rjoho@akomag.ch Inserate-Koordination Nina Joho, njoho@akomag.ch Chefredaktion Beat Christen, bchristen@akomag.ch

W

er heute mit dem rasanten gesellschaftlichen und technologischen Wandel mithalten will, muss gut informiert und vernetzt sein – sei es im privaten wie auch im wirtschaftlichen Umfeld. Facebook, Twitter und Co. machen schon aus unseren Jungen sogenannte Netzwerker. Diese Online-Plattformen werden als persönliche Showbühne, zum Informationsoder sozialen Austausch genutzt. Auch für Unternehmer und Geschäftsleute haben sich Networking-Tools wie Xing oder Netlog etabliert. Kurz und gut: Egal, ob als EinMann-Betrieb, als KMU mittlerer Grösse oder als Grossbetrieb, um die Pflege eines Netzwerks kommt man heute nicht mehr herum.

Ein gut funktionierendes Netzwerk kann in guten, aber gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine echte Hilfe sein. Wie Nidwaldner und Engelberger Unternehmen die wirtschaftlichen Herausforderungen mittels Netzwerken und innovativer Ideen meistern, wird die vom 17. bis 20. Mai 2012 auf dem Flugplatz Buochs stattfindende Gewerbeausstellung «iheimisch» zeigen. Als Organisatoren konnten wir bereits bei den Vorbereitungen auf das in unserem Kanton gut funktionierende Netzwerk zählen. Die Ausstellung ist für jedermann eine gute Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, Neues zu er­ fahren und sein persönliches Netzwerk auszubauen. Herbert Würsch Vorstand Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg OK-Präsident «iheimisch 2012»

Fotos Christian Perret, Emmetten ch.perret@bluewin.ch Gestaltung/Druckvorstufe Ristretto Kommunikation ASW St. Klara-Rain 1, 6371 Stans www.ristretto.ch Druck Rohner Druck AG 6374 Buochs

Titelbild Rund ein Drittel weniger Baumeister als noch vor zehn Jahren. Doch der Bauboom hält in Nidwalden unvermindert an. Bild Christian Perret

© akomag – Kommunikation & Medienmanagement AG, Stans/Luzern

Editorial | 3


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Leistungsschau der Nidwaldner Wirtschaft «Nidwalden im Fokus» lautet das Motto der Gewerbeausstellung «iheimisch», welche vom 17. bis 20. Mai auf dem Flugplatz Buochs ihre Tore öffnet. Eine Leistungsschau der Nidwaldner Wirtschaft mit 240 Ausstellern.

Tolle Events

Die Nidwaldner Wirtschaft wird an der «iheimisch» die Funken sprühen lassen.

F

reitagabend, 16 Uhr, im Café Süd in Stans. Auf dem Tisch im grossen Konferenzsaal türmen sich die Akten. Herbert Würsch begrüsst als OK-Präsident die Mitstreiterin und die Mitstreiter im Organisationskomitee der Gewerbeausstellung «iheimisch». Elf Personen umfasst das OK, das bereits zum dritten Mal die Leistungsschau der Nidwaldner Wirtschaft organisiert. «Der spätere Freitagnachmittag als Sitzungstermin ist heilig», sagt Marcus Risi, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Gross diskutiert wird an diesen Sitzungen nicht mehr. «Die Konzepte stehen. Jedes Ressort rapportiert über den Stand der Arbeiten, stellt allenfalls Anträge.» Marcus Risi verschweigt nicht, dass mit jeder Woche, mit der man näher zum Ausstellungswochenende kommt, die Anspannung zunimmt. Die Organisatoren haben bereits vor 7 und 14 Jahren die Nidwaldner Gewerbeausstellung auf die Beine gestellt und haben somit Erfahrung. Doch spätestens seit der Ausstellung im Jahre 2005 stiess das OK mit dem Ausstellungsgelände auf dem Flugplatz in Buochs in neue Dimensionen vor. Trotzdem will Marcus Risi nichts von Routine wissen. «Die OK-Sitzungen jede Woche sind wichtig. Auch wenn es bis am Ende an die 40 Besprechungstermine sein

werden.» Oder andersherum gerechnet : Jedes OK-Mitglied investiert an die 350 Stunden. 240 Aussteller

Marcus Risi ist überzeugt, «dass dies gut investierte Zeit ist». Auch wenn die Ausstellung «iheimisch» ihre Tore erst am Donnerstag, 17. Mai 2012, für vier Tage bis am Sonntag, 20. Mai 2012, öffnen wird, können die Organisatoren einen ersten Erfolg für sich verbuchen. 240 Aussteller werden an diesen Tagen auf dem Ausstellungs­ gelände präsent sein und so einen bun­­­­ten Querschnitt durch die Nidwaldner ­­ Wirtschaft geben. «Und das», verrät der «iheimisch»-Kommunikationsverantwortliche Marcus Risi, «was die Besucherinnen und Besucher zu sehen bekommen, ist einiges.» Die Ausstellungsfläche konnte gegenüber der «iheimisch» vor sieben Jahren ausgedehnt werden. Das wiederum wird sich auf die Qualität auswirken, ist Marcus Risi überzeugt. Die Organisatoren arbeiten mit einem Budget von 1,5 Millionen Franken. Eine gewaltige Summe. Ganz zu schweigen, was jeder einzelne Aussteller selber noch investiert. Marcus Risi: «Wir haben die Absicht, eine Wertschöpfungsstudie in Auftrag zu geben.»

Die «iheimisch» wird vom 17. bis 19. Mai 2012 zum Treffpunkt von 25 000 Besucherinnen und Besuchern. «Dies ist exakt jene Besucherzahl von 2005. Werden es mehr sein, sind wir nicht unglücklich», verrät Marcus Risi. Den Besuchern wird denn auch einiges geboten. Die Ausstellung ist das eine, dazu kommen verschiedene Attraktionen und Events. Und auch hier setzen die Macher der «iheimisch» auf bewährte Kost, sprich einheimisches Schaffen. «Wir haben im Kanton Nidwalden so viele tolle Künstler», sagt Marcus Risi mit Blick auf das Eventprogramm. Hauptact wird dabei zweifelsohne die «Rock & Blues Night» vom Samstag, 19. Mai 2012, mit den Nidwaldner Rockgrössen Ivo, Coal und Band sowie dem Schweizer Blueser von Weltformat Philipp Fankhauser sein. Auch wenn sie sich im Endspurt der Vorbereitungen befinden und die Aktenberge an den Freitagssitzungen nicht kleiner werden wollen, so freut sich das OK auf die «iheimisch». Marcus Risi: «Wir wollen mit dieser Ausstellung ein Zeichen setzen und hoffen, dass die Ausstellung eine Ausstrahlung über die Zentralschweiz hinaus haben wird. Und wenn am Ende die Aussteller sagen, dass die «iheimisch» ihnen persönlich etwas gebracht hat, dann haben wir unser Ziel erreicht.» www.iheimisch.ch Bundesrat zu Gast Als einer der Ersten überhaupt wird der Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider - Ammann bereits am Mittwoch, 16. Mai 2012, die Ausstellung der Nidwaldner Wirtschaft auf dem Flugplatz in Buochs besuchen. Der Schweizer Wirtschaftsminister wird am Abend auch an der Generalversammlung von Pro Wirtschaft Nidwalden/ Engelberg teilnehmen und dabei die «iheimisch» offi­ ziell eröffnen.

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IV-Stelle Nidwalden: Hauptpunkte der 6. IV-Revision

Am 1. Januar 2012 ist die 6. IV-Revision, erster Teil, in Kraft getreten. Sie richtet das Augenmerk auf die Wiedereingliederung von Rentnerinnen und Rentnern. Ein kurzer Überblick über die Hauptpunkte der Revision. Unter dem Schlagwort «eingliederungsorientierte Rentenrevision» (EOR) wurde ein neuer Artikel im Gesetz geschaffen, der sich an Personen mit einer Rente richtet. Erfolgt hier eine Revision, ist das Verfahren neu individueller ausgestaltet, um die Wiedereingliederung zu fördern. Der Fokus liegt also noch mehr auf der Verbesserung des Eingliederungspotenzials. Alle Personen werden im Revisionsverfahren zu einem Gespräch eingeladen. Dabei wird die persönliche, medizinische und finanzielle Situation abgeklärt. Kommt die IV-Stelle zum Schluss, dass die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich verbessert werden kann, wird ein Eingliederungsplan erarbeitet. Es besteht Anspruch auf diverse berufliche Massnahmen (u.a. Integrationsmassnahmen, Arbeitsvermittlung, Umschulung etc.) und die Personen werden während und nach der Ein­ gliederung begleitet und beraten. Ihre Rente wird weiterhin ausgerichtet. Die IV-Stelle prüft nach Abschluss der Massnahmen, ob die Rente angepasst wird. Schutzfrist und Übergangsleistung Ein wichtiger Aspekt der EOR ist die Frage, was bei einem (nachträglichen) Scheitern der Eingliederung passiert. Mit der Übergangsleistung wurde auch hier vorgesorgt: Wird jemand nach einer Eingliederung wieder zu mindestens 50 Prozent arbeitsunfähig und dauert diese Arbeitsunfähigkeit 30 Tage und länger an, kann bei der IV-Stelle die Ausrichtung der Übergangsleistung beantragt werden. Die Anmeldung ist unkompliziert ausgestaltet, es genügt faktisch ein ärztliches Attest. Damit soll verhindert werden, dass es durch lange Abklärungen zu finanziellen Problemen kommt. Gleichzeitig überprüft die IV-Stelle erneut das Dossier betreffend Rente. Bis zu diesem Entscheid erhält die betroffene Person die Übergangsleistung ausbezahlt. Unter diese Schutzfrist fallen Personen während drei Jahren, nachdem ihre Rente herabgesetzt oder aufgehoben wurde.

6 | Technik

Spezialfall: Rentenüberprüfung nach den Schlussbestimmungen Mit der 6. IV-Revision wurde die gesetzliche Grundlage geschaffen, bestimmte Beschwerdebilder (z.B. somatoforme Schmerzstörungen, Fibromyalgien) hinsichtlich der Rente zu überprüfen. Die Bestimmungen über die EOR kommen hier nicht zur Anwendung. Die IV-Stelle hat dagegen zu prüfen, ob den Betroffenen eine Arbeit objektiv zumutbar ist. Kommt die IV-Stelle zu diesem Schluss, wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben. Die Betroffenen haben erst im Anschluss daran Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen. Werden solche Massnahmen durchgeführt, kann die Rente längstens während zwei Jahren weiter gewährt werden. Die Ausrichtung einer Übergangsleistung ist ausgeschlossen. Von dieser Schlussbestimmung ausgenommen sind Personen, welche am 1.1. 2012 das 55. Altersjahr zurückgelegt haben oder zum Zeitpunkt der Überprüfung seit mehr als 15 Jahren eine Rente der IV beziehen. Massnahmen für Arbeitgeber Das oberste Ziel jeder IV-Stelle ist es, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies geht nicht ohne Arbeitgeber, die sich dafür engagieren und die notwendigen Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Um dies noch mehr zu fördern, wurden bestehende Anreize verbessert und neue Angebote geschaffen, so z.B. der Arbeitsversuch: Die IVStelle kann betroffenen Personen versuchsweise einen Arbeitsplatz für längstens 180 Tage zuweisen, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit im Arbeitsmarkt abzuklären. Es entsteht kein Arbeitsverhältnis nach dem Obligationenrecht. Es wird entweder die Rente oder das Taggeld der IV weiter ausgerichtet. Daneben wurde die Betreuung der Arbeitgeber intensiviert. Diese haben nach einer erfolgten Eingliederung während drei Jahren Anspruch auf Beratung und Begleitung durch die IV-Stelle. Damit wird insbesondere kleineren Unternehmen zusätzliche Hilfe geboten, welche naturgemäss nicht über ausgebaute Personalabteilungen verfügen. Assistenzbeitrag Neben diesen Massnahmen wurde mit der 6. IV-Revision auch eine neue Leistung eingeführt: der Assistenzbeitrag. Dieser hat zum Ziel, Bezügerinnen und Bezügern einer Hilflosenentschädigung vermehrt ein selbstbestimmtes Leben zuhause zu ermöglichen. Der Assistenzbeitrag ergänzt die Hilflosenentschädigung und die Hilfe von Angehörigen. Wer den Beitrag beanspruchen will, muss als Voraussetzung mit der Assistenzperson einen Arbeitsvertrag abschliessen. Es ist allerdings nicht möglich, einen solchen Vertrag mit direkten Familienangehörigen abzuschliessen (Kindern, Eltern, Grosskindern etc.). Der Hilfebedarf wird durch Fachpersonen der IV-Stelle abgeklärt. Da sich mit dem Assistenzbeitrag umfangreiche Fragen arbeitsvertraglicher und organisatorischer Natur stellen können, besteht zudem Anspruch auf Beratung und Begleitung durch Fachstellen.

Mehr Informationen unter www.aknw.ch Beratung in Eingliederungsfragen: eingliederung@aknw.ch


Das «iheimisch» Schlüsselerlebnis Sagenhafte 13 Meter hoch, gebaut mit Holz aus den Wäldern der Nidwaldner Korporationen. Die Nidwaldner Korporationen und vier Holzbaufirmen präsentieren an der «iheimisch» den grössten Schlüssel der Welt.

N

idwalden trägt den Schlüssel in seinem Kantonswappen. Die Korporationen sind ihrer Heimat verpflichtet und setzen sich für sie und die einmalige Naturlandschaft, im Speziellen für den Wald, ein. Josef Bucher, Präsident der Vereinigung der Nidwaldner Korporationen: «Was liegt denn näher, als unser Kantonswappen mit dem bei uns reichlich vorhandenen und immer wieder aufs Neue nachwachsenden Naturprodukt Holz an der Gewerbeausstellung «iheimisch» zu präsentieren?» Die Nidwaldner Korporationen waren vom ersten Augenblick an begeistert von der Idee des Stansstader Unternehmers und Querdenkers Oliver Fuchs, für die Gewerbeausstellung «iheimisch» einen überdimensionalen Schlüssel aus Holz zu bauen, den man sogar besteigen kann.

Holzbaufirmen als Partner

Von der Idee bis zur Realisierung ist es oft ein langer Weg. Nicht in diesem Fall. «Die Nidwaldner Holzbauunternehmen waren vom ersten Augenblick an von dieser Idee begeistert», erinnert sich Josef Bucher an jenen Moment, als er die ersten Skizzen den

Holzbauern zeigte. Bauplaner Jost Niederberger aus Büren hat die Entwürfe von Oliver Fuchs in Baupläne umgesetzt. Die Nidwaldner Holzbaufirmen – Amstutz Holzbau AG, Stans, – Kayser Holzbau AG, Stans, – Niederberger Josef, Holzbau, Büren, – und Waser Holzbau AG, Oberrickenbach, hatten in den letzten Wochen die Reali­ sierung dieser 13 Meter grossen Schlüsselskulptur in Angriff genommen. Dabei haben auch die Lernenden der jeweiligen Betriebe tatkräftig Hand angelegt. Damit der weltgrösste Schlüssel überhaupt gebaut werden kann, mussten zuerst in den Waldungen der Nidwaldner Korporationen Bäume geschlagen werden. «Gegen zehn Bäume braucht es für die Realisierung dieses Projekts, was rund 25 Kubikmetern Holz entspricht», rechnet Josef Bucher vor und ergänzt: «Holz, das in den Wäldern der Nidwaldner Korporationen in der Zeitspanne von einem Vormittag nachwächst.» Die wichtigsten Waldeigentümer

Der Wald ist für den Kanton Nidwalden von zentraler Bedeutung. Als Bannwald

nimmt er zum Schutz von Siedlungsge­ bieten und Infrastrukturen eine wichtige Funktion ein. Der Wald sorgt aber auch dafür, dass der Wasserhaushalt aufrechterhalten wird und die Tier- und Pflanzenwelt in einem natürlichen Gleichgewicht bleibt. Die Ürten und Korporationen sind mit einem Anteil von rund 60 Prozent die wichtigsten Waldeigentümer des Kantons Nidwalden. Ein Mann der ersten Stunde im ganzen Schlüsselprojekt ist auch Felix Odermatt, Präsident des Waldwirtschaftsverbandes Nidwalden. Seine Organisation ist zusammen mit der Vereinigung Pro Holz für die Überwachung und Steuerung der Verwertung und Vermarktung des natürlich nachwachsenden Rohstoffs Holz zuständig. Gemeinsam mit dem Amt für Wald und Energie werden die jährlichen Holzschläge festgelegt, damit sich auch künftige Generationen an einer in­ takten Waldlandschaft erfreuen können. Unterstützt wird die Realisierung des Schlüssels nebst den bereits erwähnten Organisa­ tionen auch vom Kanton Nidwalden, der Landwirtschaft und Anbietern aus dem ­Bereich Tourismus.

Ein gemeinsames Schlüsselerlebnis mit von links Oliver Fuchs, von ihm stammt die Idee zum weltgrössten Schlüssel, Mathias Käslin (Lehrling im ersten Lehrjahr bei Holzbau Niederberger) und Josef Bucher, Präsident der Vereinigten Nidwaldner Korporationen.

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Weniger Baumeister – mehr Umsatz In den vergangenen zehn Jahren sind im Kanton Nidwalden rund ein Drittel der Bauunternehmungen verschwunden. Doch der Umsatz ist in der gleichen Zeitspanne massiv gestiegen.

Der Bauboom hält im Kanton Nidwalden nicht zuletzt dank der attraktiven Lage unvermittelt an.

B

ei den regelmässigen Umfragen der Volkswirtschaftsdirektion Nidwalden zum Wirtschaftsklima schneidet das Baugewerbe mit schöner Regelmässigkeit gut ab. «Der Produktionsapparat läuft auch im Jahre 2012 gut», bestätigt Joseph Lustenberger, Vorsitzender der Präsidentenkonferenz der Zentralschweizer Baumeisterverbände und Inhaber der Poli Bau AG in Hergiswil. Die gute Auslastung des Produktionsapparates widerspiegelt sich in den Auftragsbeständen. Für Joseph Lustenberger, der gleichzeitig Präsident der Baumeister der Sektion Unterwalden ist, ist ein wichtiger Indikator dafür, wie es seiner Branche geht, die jährlich vom Baumeisterverband erhobene Submissionsstatistik. Und die

zeigt auch im letzten Jahr steil nach oben. Betrug die Eingabesumme im Jahre 2009 noch 90,5 Millionen Franken, knackte sie ein Jahr später die 100-Millionen-Grenze und lag bei 106,7 Millionen Franken. Noch markanter dann der Anstieg im Jahre 2011, wo alleine im Kanton Nidwalden die Baumeister für 131,3 Millionen Franken submittiert haben. «Ein Ende des Baubooms ist nicht zuletzt auch dank der nach wie vor attraktiven Zinsen nicht absehbar», ist Joseph Lustenberger überzeugt. Weniger Anbieter, mehr Volumen

Joseph Lustenberger glaubt den Grund für den Bauboom auch im Kanton Nidwalden zu kennen. «Wir profitieren ganz eindeutig

von der Nähe zu den Wirtschaftszentren Zug und Zürich. Auf der anderen Seite sticht unsere Trumpfkarte mit der attraktiven Wohnlage. Davon profitiert nun das Baugewerbe in einem hohen Masse.» Doch die Medaille hat bekanntlich immer zwei Seiten. Was dem Vorsitzenden der Präsidentenkonferenz der Zentralschweizer Baumeisterverbände Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass auch im Kanton Nidwalden trotz zunehmendem Auftragsvolumen immer mehr Anbieter von der Bildfläche verschwinden. «Rund ein Drittel der Bauunternehmen haben alleine im Kanton Nidwalden in den letzten zehn Jahren ihre Tätigkeit eingestellt», gibt der Hergiswiler Bauunternehmer zu verstehen. Und er Baugewerbe | 9


kennt auch die Gründe dafür. Zum einen zwingen die fehlende Nachfolgeregelung oder dann auch wirtschaftliche Gründe wie Konkurs zur Geschäftsaufgabe. Andere wiederum haben laut Joseph Lustenberger «schlicht und einfach genug. Denn unsere Branche steht unter einem gewaltigen Preis- und auch Leistungsdruck», gesteht der Baumeister ein und spricht dabei aus eigener Erfahrung. Bauherren und Architekten würden sich heute ein Spiel daraus machen, die Preise zu drücken. «Ich komme mir oft wie auf einem orientalischen Bazar vor.» Jammern ist allerdings nicht

das Ding von Joseph Lustenberger, obwohl er sich bewusst ist, dass die Flurbereinigung in der Baubranche auch im Kanton Nidwalden noch nicht abgeschlossen ist. «Die Verlagerung hin zu grossen Anbietern wird weiter stattfinden.» Auf der anderen Seite ist der Hergiswiler jedoch überzeugt, dass gerade Nischenplayer in den Bereichen Unterhalt und Sanierungen auch in Zukunft ihre Chance haben werden. Attraktive Berufe

Der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der Zentralschweizer Baumeisterverbände

Strassenbauer ist eine von vielen Ausbildungsmöglichkeiten, welche das Baugewerbe heute anbietet.

10 | Baugewerbe

ist glücklich darüber, dass sich das einstmals angeknackste Image der Baubranche stark verbessert hat. Die Ausbildung auf dem Bau ist gerade bei den jungen Leuten wieder gefragt wie schon lange nicht mehr. Die erstklassige Ausbildung, die grosse Palette an Karrieremöglichkeiten, fortschrittliche Sozialleistungen, unter anderem mit Pensionsalter 60, dazu fünf Wochen Ferien für alle und nicht zuletzt auch die Tatsache, dass Berufe im Baugewerbe krisensichere Jobs sind, haben gemäss Joseph Lustenberger wesentlich dazu beigetragen, «dass unsere Branche heute weitgehend von Nach-


Weiterbildung Wer die Grundausbildung von drei Jahren mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abschliesst, dem stehen anschliessend Tür und Tor offen. Die Palette der Weiterbildungsangebote beginnt mit der Ausbildung zum Vorarbeiter oder zur Vorarbeiterin. Wer sich Baupolier nennen kann, hat die dazu notwendige Ausbildung mit dem eidgenössischen Fachausweis abgeschlossen. An der höheren Fachschule besteht die Möglichkeit, als diplomierter Techniker HF in Bauführung abzuschliessen. Der nächste Weiterbildungsschritt betrifft die Ausbildung zum diplomierten Baumeister. Wer diese höhere Fachprüfung besteht, erhält das eidgenössische Diplom. Der «Bachelor of Science» an der Fachhochschule setzt die Berufsmatura voraus. Berufe im Bausektor sind Berufe mit Zukunft und spannenden Karrierechancen. www.baumeister.ch www.polibau.ch

Die Ausbildung auf dem Bau ist gerade bei jungen Leuten wieder gefragt.

wuchssorgen verschont bleibt». Dass dabei der Mindestlohn von 5500 Franken für Mitarbeiter mit einem Lehrabschluss ebenfalls zur Attraktivitätssteigerung beiträgt, ist für Joseph Lustenberger ein weiterer Pluspunkt. Breit ist denn auch die Angebotspalette, die den angehenden Berufsleuten zur Auswahl steht. Diese reicht vom Maurer Hochbau über Maurer Tiefbau bis hin zum Strassenbauer, Gleisbauer, Unterlags- und Industriebodenbauer, Grundbauer, Pflästerer, Steinmetz / Steinhauer, Steinwerker, Betonwerker, Baupraktiker und Baumaschinenführer. «Wer gerne in der freien Natur und mit den Händen arbeitet, dem können wir sehr viel bieten», macht Joseph Lustenberger gleich Werbung in eigener Sache.

Vielseitige Arbeiten

Dass der Schweizerische Baumeisterverband in den letzten Jahren viel Energie, aber auch Zeit und Geld in Imagekampagnen gesteckt hat, zahlt sich heute aus. Eine Berufslehre auf dem Bau ist cool. Fragt man Lernende, was für sie zum Beispiel den Maurerberuf so interessant mache, kommt laut Joseph Lustenberger meistens die Antwort: «Da sehe ich am Abend, was ich geleistet habe.» Viele schätzen es zudem, dass sie stets in einem Team mit ausgelernten Kollegen arbeiten können. Der Lerneffekt sei so enorm gross, versichert Joseph Lustenberger. Die Aufgaben seien anspruchsvoll und abwechslungsreich in einem. Je nach Baustelle werden Betonierarbeiten mit Schalungen und Bewehrungen ausge-

führt oder man erstellt Mauerwerke mit Spezialelementen und Dämmungen. Dank technischer Hilfsmittel ist die Zeit vorbei, wo man auf dem Bau schwerste körperliche Arbeit ausführt. «Die Arbeitssicherheit geht in jedem Fall vor», bestätigt Joseph Lustenberger. Auch diesbezüglich hat der Schweizerische Baumeisterverband mit den erlassenen Richtlinien Fortschritte erzielt. Der Kosten- und Termindruck gerade für die Kader sei heute zwar nicht zu unterschätzen. «Es sind gerade die täglichen Herausforderungen, welche die Tätigkeit auf dem Bau so spannend machen», ist Joseph Lustenberger, Präsident des Zentralschweizer Baumeisterverbandesm überzeugt. www.baumeister.ch Baugewerbe | 11


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Schritt für Schritt zur neuen ZB-Flotte Noch in diesem Jahr ergänzt die Zentralbahn ihre Fahrzeugflotte mit neuen Zugskompositionen und löst damit vierzigjähriges Rollmaterial auf der Strecke Luzern– Interlaken Ost ab. Das Investitionsvolumen beträgt 141 Millionen Franken.

Zwei frisch bemalte Rohwagenkasten in der Endmontagehalle: noch sind keine Geräte und keine Kabel eingebaut.

B

ei der Zentralbahn hält eine neue Ära Einzug. Unmittelbar nach dem Rollout wird seit Ende Februar 2012 die erste Komposition vom Typ «Fink» – der Name steht für eine flinke, innovative NiederflurKomposition – auf dem Streckennetz der Zentralbahn auf Herz und Nieren getestet, um sie dann ab Juli im fahrplanmässigen Betrieb einzusetzen. In der Zwischenzeit ist auch der zweite «Fink» sicher im Einzugsgebiet angekommen. Bei den sich nun in der Testphase befindenden Zugskompositionen handelt es sich um die ersten Züge der Auslieferung von insgesamt zehn neuen Fahrzeugen. Sechs Züge kommen in Zu-

kunft als 3er-Komposition mit dem Namen «Fink» zur Verstärkung auf der Strecke von Luzern nach Interlaken Ost, aber auch im S-Bahn-Betrieb zum Einsatz. Die eigentlichen neuen Flaggschiffe der Zentralbahn sind vier neue siebenteilige Züge, genannt «Adler» (alpiner, dynamischer, leiser und eleganter Reisezug), die als InterRegio-Züge die Fahrgäste von Luzern nach Interlaken Ost befördern und so bis Ende 2013 die gesamte bisherige Brünig-Flotte ersetzen. 1000 verschiedene Punkte

Bis allerdings die erste neue Zugskomposition auf dem Streckennetz der Zentralbahn

fahren konnte, sind vier intensive Jahre ins Land gezogen. «Einen neuen Zug baut man nicht von heute auf morgen», sagt Peter Bäurle, Projektleiter des Beschaffungsprojekts. Der Start erfolgte im Januar 2008. Damals unterzeichneten die Kantone Luzern, Obwalden, Nidwalden und Bern eine Absichtserklärung, welche die Ampel für die mit 141 Mio. Franken grösste bisher in Europa erteilte Investition für Zahnradfahrzeuge auf Grün setzte. Dies war gleichzeitig der Startschuss für die umfassende Planungsphase. Es galt Antworten zu finden auf Fragen wie «Welche Fahrzeuge entsprechen unseren Bedürfnissen?», «Ist die Öffentlicher Verkehr | 13


Plan einer 3-teiligen FINK-Kombination. Die Wagenkasten sind mit flexiblen Gelenken verbunden.

betriebliche Flexibilität gewährleistet ?» , «Wie sieht der Fahrkomfort aus?» usw. In dieser Zeit ist der projektspezifische Anforderungskatalog, das so genannte Pflichtenheft, entstanden. Über 1000 verschiedene Themen sind darin aufgelistet. Themen, die wiederum bei den Ausschreibungsunter­ lagen zum Zuge kamen. Rückblickend ist Peter Bäurle froh, dass in dieser frühen Phase des Projekts genügend Zeit vorhanden war, um wertvolle Grundlagenarbeit zu leisten. «Denn das Innenleben eines Zuges ist sehr komplex», so der Projektleiter. Kommt hinzu, dass die neuen Fahrzeuge sowohl für den Pendler- wie auch im touristischen Verkehr eingesetzt werden und somit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden müssen. Neue Massstäbe setzen

Dass die neuen Züge der Zentralbahn in der Schweiz bei der Stadler Rail im thurgauischen Bussnang gebaut werden, liegt daran, dass das Schweizer Unternehmen im Bereich «Meterspur und Zahnradbahn» weltweit führend ist. Sie sind somit faktisch die Einzigen, die solche Züge auch tatsächlich bauen können. Im September 2009 fand die Auftragserteilung an Stadler Rail statt. Gefordert waren ab sofort die Inge­ nieurteams. Gemeinsam entwickelten die Verantwortlichen der Zentralbahn mit den 1

14 | Öffentlicher Verkehr

Die erste der neuen Zugskompositionen bei den Testfahren auf den Geleisen der Zentralbahn.

Spezialisten von Stadler Rail an die 40 Detailkonzepte mit Bauplänen, Schemas usw. Und so entstand ein Zug, der weltweit neue Massstäbe setzt. Der Auftrag ist nicht nur 2

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für die Zentralbahn, sondern auch für die Stadler Rail ein Meilenstein. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group: «Ich bin stolz auf diesen modernen Zug, 4


ten Fahrzeuge («tailormade»), das zu den Kernkompetenzen von Stadler Rail zählt. Höhenverstellbares Zahnrad

Die Entstehung der neuen Zugskompositionen (Filmstreifen unten) im Werk der Stadler Rail in Bussnang.

mit dem wir erneut unsere Kompetenz als weltweit führender Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen unter Beweis stellen. Das neue Konzept für die Zentralbahn trägt 5

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dazu bei, dass wir auch in Zukunft Weltmarktführer bei den Zahnradbahnen bleiben.» Das Zahnradbahngeschäft gehört zum Segment der sogenannt massgeschneider7

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Die Pläne der neuen Zentralbahnzüge sehen verheissungsvoll aus. Was im Frühjahr 2011 vorerst noch auf Papier oder in digitaler Form bestand, galt es nun in den Werkstätten von Stadler Rail in Bussnang Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen. «Rund 70 Prozent aller Schweissnähte sind reine Handarbeit», weiss Projektleiter Peter Bäurle und ergänzt, dass ein Mitarbeiter der Zentralbahn die verschiedenen Produktionsschritte vom ersten Tag an vor Ort mit­ verfolgt und überwacht. Noch sind die kilometerlangen Kabelstränge nicht verstaut, wenn die Rohwagenkasten in der Malerei mit den Farben und Schriftzügen der Zentralbahn versehen werden. Mit jedem Tag nehmen die Fahrzeuge mehr Form an. Die verschiedenen Komponenten werden eingebaut. Breite Einstiege in den Niederflurabteilen erlauben später beim Betrieb einen raschen Fahrgastwechsel und decken ideal die Pendler- und Freizeitbedürfnisse der Fahrgäste ab. Das Infotainment- und Reservationssystem, das Bistro in den siebenteiligen Zügen, die Panoramafenster, die Gepäckverstauräume sind äus­ sere Alleinstellungsmerkmale der neuen Zugs-Ära bei der Zentralbahn. Eine weitere 9

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Öffentlicher Verkehr | 15


durch seine Leichtigkeit, seine Dynamik und seinen Komfort. Und: Er ist leise. Nachdem die erste dreiteilige Komposition Ende Juli 2012 in den fahrplanmässigen Betrieb integriert wird, sollen dann im Rhythmus von ein bis zwei Monaten die restlichen fünf drei- und vier siebenteiligen Zugskompositionen auf dem Streckennetz der Zentralbahn zum Einsatz kommen. «Der nächste Höhepunkt ist die Auslieferung eines langen, siebenteiligen Zuges im Spätsommer 2012. Dieser wird am 22. September 2012 mit einem Volksfest gebührend empfangen», freut sich Projektleiter Peter Bäurle. www.zentralbahn.ch Auf einen Blick: die Vorzüge für der Kundinnen und Kunden der Zentralbahn Die höhenverstellbaren Zahnräder sind eine weitere Innovation bei der neuen Zugskompositionen.

barung durch die am Beschaffungsprojekt beteiligten Kantone erfolgte im Werk der Stadler Rail der eigentliche Roll-out im Beisein von Vertretern der Zentralbahn und der Kantone. Dynamisch, elegant und gleichzeitig sportlich kommt die erste Komposition daher. In den nächsten Wochen und Monaten werden weitere Züge Bussnang Richtung Innerschweiz verlassen. «Es ist vorgesehen», rechnet Peter Bäurle vor, «dass die erste Komposition im Sommer 2012 und der letzte Zug im Sommer 2013 die Fahrgäste transportieren werden.» Bis es allerdings so weit ist, haben die Züge Alle zwei Monate ein neuer Zug Erst nach dem Aufsetzen der Wagenkästen ein ausgedehntes Testprogramm zu absolauf die luftgefederten Drehgestelle kann vieren. Dazu gehören selbstverständlich mit der so genannt statischen Inbetrieb- eine Reihe von Bremsprüfungen auf den nahme begonnen werden. Das heisst  : Zahnstangenstrecken am Brünig und im Sämtliche Kabelstränge, Geräte und Syste- Tunnel Engelberg, aber auch auf den Talme werden einzeln getestet. Noch vor dem strecken. Das Bremsverhalten der Züge eigentlichen Roll-out absolvieren die neu- muss auch nach mehrmaligen Vollbremen Kompositionen ihre ersten Meter auf sungen hintereinander bei GeschwindigSchienen. Mitte Februar 2012 oder gut vier keiten von 120 km/h einwandfrei und jeJahre nach der Unterzeichnung der Verein- derzeit sicher sein. Der neue Zug überzeugt Innovation der Bahnbauer bekommt der Fahrgast nicht zu Gesicht: die höhen verstellbaren Zahnräder, welche auf den Bergstrecken zum Einsatz kommen. Der Verschleiss­vorrat der Räder lässt sich damit voll aus­nützen, was sich wiederum positiv auf die zukünftigen Unterhaltskosten auswirken wird. Mit der konsequenten Trennung von Zahnrad- und Nichtzahnrad­ betrieb für den Einsatz im Talbereich ist den Fahrzeugbauern eine weitere Neuheit gelungen.

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– Niederflureinstieg für Behinderte und Gäste mit schweren Koffern, Kinderwagen – Bistro-Wagen im «Adler» für eine kulinarische Bereicherung der Reise – Panorama-Fenster für den nötigen Weitblick – Klimaanlagen für ein angenehmes Reisen im Sommer, aber auch im Winter – Fahrgastinformationssystem mit Informationen zu Halte­s tellen und Anschlusszügen – Infotainment für Zusatzinfos aller Art wie Reisetipps, News, Wetter etc. – Elektronische Sitzplatzreservation im «Adler» für un­b eschwertes Reisen – Steckdosen in der 1. und 2. Klasse, jederzeit Strom für die Nutzung des zb-Apps – Weniger Lärm, Schlaf und Ruhe für unsere Anwohner

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So tönt Volksmusik aus Dallenwil Sie waren Quereinsteiger. Heute gehören Roland und Rita Achermann aus Dallenwil mit ihrer Phono-Vertriebs GmbH zur festen Grösse im Schweizer Musikhandel. Pro Tag verlassen eine beachtliche Anzahl Tonträger Dallenwil in alle Himmelsrichtungen.

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as alte Bauernhaus oberhalb der Kirche in Dallenwil übt bei der Familie Achermann drei Funktionen aus. Es ist sowohl Wohnhaus für die Familie wie auch Bürogebäude und Lagerhaus in einem. «Von zuhause aus arbeiten», sagt Roland Achermann, «ist beinahe schon ein Pri­ vileg.» Dass sich hier, in diesem fast unscheinbaren alten Bauernhaus, die Drehscheibe der schweizerischen Volksmusikund Schlagerszene befindet, wissen nur die wenigsten. «Über 3000 Produktionen, von Ländlermusik über Jodelgruppen, volkstümliche Schlager bis hin zu Kuriositäten, haben wir heute an Lager. Wer bei uns bis 16 Uhr bestellt, hat die CD am anderen Tag bei sich zuhause oder im Fachgeschäft», erzählt Rita Achermann, welche die PhonoVertriebs GmbH 1998 zusammen mit ihrem Mann Roland gegründet hat. Es sei damals ein Schritt auf das berühmte Glatteis gewesen, erinnern sich Rita und Roland Achermann an die Anfänge ihrer gemeinsamen beruflichen Tätigkeit. «Wir haben zwar vor der definitiven Übernahme der Vertriebsgesellschaft von volksmusikali­ schen Tonträgern vom legendären Beckenrieder Musiker Joe Käslin Versuchsballons gestartet, doch das Risiko, als Querein­ steiger scheitern zu können, war da.» Rückblickend als Vorteil bezeichnet Roland Achermann die Tatsache, dass er sich als Volksmusiker in der Szene auskannte. «Eine Garantie war dies aber noch lange nicht.» Mit Herzblut dabei

Erzählt das Ehepaar Achermann von seiner Tätigkeit, dann ist die Begeisterung bei jedem Wort spürbar und man merkt, dass sie mit Herzblut ihr Geschäft führen. Kein Wunder, klopfen heute namhafte Produzenten in Dallenwil an und lassen ihre Tonträger durch die Phono-Vertriebs GmbH in die Verkaufsregale in der ganzen Schweiz ausliefern. Die Frage nach dem Erfolgs­ geheimnis ist schnell beantwortet. «Wir haben jeden Schritt gemeinsam gemacht und sind trotz der steigenden Zahl von Produktionen unserer Philosophie, als Familienunternehmen zu wirken, treu geblieben.» Da könne es schon mal vorkommen, verrät

Eine wahre Fundgrube ist das Archiv mit dem Bandmaterial bekannter Schweizer Interpreten.

Rita Achermann, «dass auch die Kinder mit anpacken müssen, verlassen doch pro Tag verschiedenste Tonträger Dallenwil in alle Landesteile der Schweiz». Rund 80 Prozent der ausgelieferten CDs gelangen in den Fachhandel. Die restlichen 20 Prozent betreffen den Privathandel. Nachschlagewerk für den Fachhandel

Und wie finden die Achermanns all die verschiedenen Musiktitel auf die Schnelle? «Ganz einfach dank unserer Datenbank», sagt Roland Achermann mit einer Selbstverständlichkeit und schmunzelt dabei. So ganz nebenbei hat er zusammen mit seiner Frau eine Datenbank aufgebaut, die in der Schweiz ihresgleichen sucht. Fein säuberlich sind da sowohl Interpreten wie auch die verschiedenen Musiktitel aufgelistet. «Ein eigentliches Nachschlagewerk für den Fachhandel, das aber auch im Internet­shop für Private zur Verfügung steht», hält Roland Achermann fest. Dass sie als Klein­ unternehmen schon früh auf das Internet gesetzt haben, erweist sich heute als Glückstreffer. Über 130 Wiederveröffentlichungen

Apropos Glückstreffer: Einen solchen landeten Rita und Roland Achermann vor zwei Jahren, als sie den Poker um das Archiv von «Tell-Music» gegenüber renom-

mierten grossen Vertriebsgesellschaften (auch aus dem Ausland) gewannen. Seither sind sie stolze Besitzer des grössten Schweizer Volksmusikarchivs mit den Originaltonträgern unter anderem von Ruedy Rymann oder dem Trio Eugster, um nur zwei zu nennen. Eine ganze Lastwagenladung voller Originalbänder trat die Reise nach Nidwalden an, wo sie seither in einem klimatisierten Raum in Wolfenschiessen aufbewahrt werden. «Dass wir den Zuschlag erhielten, hat in der Szene schon für einiges Aufsehen gesorgt.» Denn mit dem ganzen Bandmaterial sind sie auch die Rechteinhaber dieser Musiktitel. In der Zwischenzeit sind die Achermanns Besitzer weiterer Musikarchive geworden. Denn es hat sich herumgesprochen, dass sie den musikalischen Schatz nicht für sich alleine behalten wollen. Unter dem neuen Label «Phono-Tell» haben sie bereits im ersten Jahr seit der Übernahme des Archivs von «Tell­Music» 130 Wiederveröffentlichungen getätigt. Dass die Nachfrage nach vermeintlich längst vergessenen Interpreten einem Bedürfnis entspricht, belegen die Verkaufszahlen. Diese zeigen mehr denn je nach oben, was Roland Achermann damit begründet, «dass die Sparte Volksmusik vor allem bei den Jungen mehr denn je lebt». www.phono-schop.ch Handel | 17


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Klewenalp steht auch für Country-Musik Wenn auf Klewenalp Cowboys die Szene beherrschen, dann verdient die ganze Region mit. Das Country Alpen Open-Air ist schon längst ein unverzichtbarer Werbeträger und Wirtschaftsfaktor.

Zusammenhalt im Dorf

Das Country Alpen Open-Air, welches in diesem Jahr zum 18. Mal ausgetragen wird, hat auch in den Gemeinden Beckenried und Emmetten seine feste Fan- und Helfergemeinde. Aus diesen beiden Ortschaften kommt denn auch ein Grossteil des Helferstabes. «Unser Open-Air», hat Hanspeter Rohner in Erfahrung gebracht, «sorgt auch für einen grossen Zusammenhalt innerhalb der Gemeinden.» Viele Beckenrieder und Emmetter seien seit Jahren und zum Teil in der immer wieder gleichen Charge als Helfer dabei. «Das ist für uns keine Selbstverständlichkeit. Ohne die Helfer könnten wir das Open-Air gar nicht stemmen.» Bis zu 7000 Besucherinnen und Besucher

Die Klewenalp ist ein einmaliger Festivalplatz.

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enn der Geschäftsführer der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG, Sepp Odermatt, vom Country Alpen OpenAir erzählt, kommt er so richtig in Fahrt. Dass dabei Jahr für Jahr die ganze Infrastruktur von null auf erstellt und dann auch wieder bis auf den letzten eingeschlagenen Nagel abgebaut werden muss, «gehört irgendwie zu unserem Country Alpen Open-Air wie die vielen Cowboys und Indianer, die zum Teil schon seit Jahren immer wieder zu uns auf die Klewenalp pilgern.» Der Aufwand sei enorm. Der auch für das Sponsoring, Marketing und die Logistik zuständige Sepp Odermatt zieht Bilanz: «Wir können uns keinen besseren Werbeträger für unsere Tourismusdesti­na­ tion vorstellen. Die Klewenalp im Sommer wird national in erster Linie über das Country Alpen Open-Air und den Länd­ lerabend wahrgenommen.» Ganze Region profitiert

Live-Sendungen auf verschiedenen Radiound TV-Stationen direkt von der Klewen­ alp während des Festivalwochenendes, unzählige Beiträge in den elektronischen wie

auch Printmedien sowohl im Vorfeld wie auch im Nachgang. «Müssten wir die Radiominuten in Werbeminuten abgelten, unser Budget würde um ein Vielfaches gesprengt. Deshalb sind die Radiosendungen für uns unbezahlbare Werbung», sagt Sepp Odermatt und fügt gleich noch an: «Von dieser Werbung profitieren nicht nur wir als Bergbahnunternehmung, sondern die ganze Region. Und dies nicht zu knapp.» Eine Wertschöpfungsstudie hat das von Hanspeter Rohner präsidierte Organisationskomitee noch nie erstellen lassen. Doch auch so wissen die Open-Air-Macher auf der Klewenalp, was an direkter Wertschöpfung in der Region hängen bleibt. Denn wenn immer möglich bezieht das OK alles von lokalen Lieferanten. «Dies zahlt sich aus», versichert Hanspeter Rohner, und er ist froh dass die Bergbahnen BeckenriedEmmetten AG nicht nur den Haupt­harst am OK stellt, sondern auch als grösster Sponsor das Festival am Leben hält. Rund 0,6 Millionen Franken setzt das Open-Air auf Klewenalp Jahr für Jahr um. «Das ist für ein privates OK eine grosse Stange Geld», hält Hanspeter Rohner fest.

4000 bis 5000 Festivalbesucher an den Country-Konzerten und rund 2000 Besucher am Naturjodel-Abend. Das OK wird auch in naher Zukunft an dieser Mischung festhalten. Eine Ausdehnung des Programms zum Beispiel in Richtung volkstümlichen Schlager oder Comedy habe man zwar auch schon diskutiert, gesteht Hanspeter Rohner ein, «doch am Ende sind wir übereingekommen, weiterhin zur Haupt­sache die Sparte Country zu spielen». Und so werden auch am diesjährigen Open-Air vom 12. bis 15. Juli 2012 die Jodler am Donnerstag den Auftakt machen und dann ab Freitag den Künstlern aus der Sparte Country die Bühne überlassen. Ausschliesslich Schweizer Country-Formationen sind am Freitag zu hören, während am Samstag mit Marco Gottardi und Deborah Allen gleich zwei international bekannte Acts verpflichtet werden konnten. Mit dem schon legendären «American Brunch» und Country-Gottesdienst bei freiem Eintritt am Sonntag lässt das OK dann den diesjährigen Anlass ausklingen. «Und sollte dann auch noch Petrus mitmachen, dann wäre dies der berühmte Punkt auf dem i und beste Werbung für unsere Region. Denn es gibt wohl kein Open-Air, das mit einer solch atemberaubenden Kulisse aufwarten kann», ist Sepp Odermatt überzeugt. www.klewenalp.ch Tourismus | 19


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Bis 2014 entsteht das neue Bürgenstock Resort. Die Bau­ arbeiten sind im vollen Gange. Verschiedene Betriebe sind auch während der Bauphase geöffnet. Ab Mai gewährt zudem ein Informationspavillon interessante Einblicke. Bis ins Jahr 2014 wird ein einzigartiges und zukunftsorientier­­tes Resort-Konzept realisiert. Insgesamt entstehen drei Hotels mit


Kampf mit dem starken Franken Die Nidwaldner Unternehmen bekommen die Währungskrise ebenfalls zu spüren. Die jüngsten Umfrageergebnisse zeigen, dass sich die Nidwaldner Wirtschaft leicht abgekühlt hat.

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er seit einigen Jahren anhaltende Höhenflug der Nidwaldner Wirtschaft scheint vorerst gebremst. Zu diesem Ergebnis kommt die halbjährlich von der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Nidwalden in Auftrag gegebene Umfrage. Befragt wurden rund 250 Nidwaldner Betriebe. Mit 213 rapportierenden Betrieben ist der Rücklauf der Umfragebögen als gut zu bezeichnen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 85 Prozent. «Die mit Stichtag vom 30. Dezember 2011 erhobenen Werte bestätigen, dass die Nidwaldner Wirtschaft mit dem starken Franken zu kämpfen hat», analysiert Astrid Häcki Mathis von der Volkswirtschaftsdirektion Nidwalden das Umfrageergebnis. Auf tieferem Niveau

Gemäss Direktionssekretärin a.i. Astrid Häcki Mathis ziehen sich die tieferen Kennzahlen «wie ein roter Faden durch die Umfrageresultate». So nahm zum Beispiel die gute Personalauslastung gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 von 75 auf neu 66 Prozent ab. 23 Prozent der befragten Betriebe gaben zudem an, eine nicht so gute Auslastung des Personals zu haben. Am stärksten betroffen sind dabei Betriebe in der verarbeitenden Produktion sowie im Handel und Gewerbe. Letztere Berufsgattung verzeichnet gar eine Zunahme der zu geringen Auslastung von rund 20 Prozent. Dies wiederum schlägt sich auf den Personalbestand nieder, der gesamthaft betrachtet leicht abnehmend ist. «Es bleibt abzuwarten», so Astrid Häcki Mathis, «ob sich dieser Trend weiter fortsetzen wird.» Die Zahl der Betriebe mit eher zunehmendem Personalbestand sank um 4 Prozent auf 17 Prozent, auf der anderen Seite stieg die Zahl der Betriebe mit abnehmendem Personalbestand von 10 auf neu 12 Prozent. Dies hat zur Folge, dass der Produktionsapparat gegenüber der Vorperiode weniger stark ausgelastet ist. Die Sparten Handel und Gewerbe zählen hier zu jenen Branchen mit tieferer Auslastung. Ebenfalls eine zu tiefe Auslastung ver­zeichnete das Baugewerbe. «Dieser Anstieg kann auch an der saisonalen Schwankung liegen.»

Die Personalauslastung bei den Nidwaldner Unternehmen nahm im letzten Halbjahr ab.

Rückläufige Auftragsbestände

Der Trend sinkender Kennzahlen setzt sich auch bei den Auftragsbeständen fort. So sank der Anteil der Betriebe mit einem genügenden Auftragsbestand von 54 auf neu 43 Prozent. Erfreulich sind die Auftragsbestände bei den verarbeitenden Betrieben. Gegenüber dem letzten Halbjahr konnte diese Branche den Auftragsbestand von 37 auf 49 Prozent steigern. Erstmals seit 2009 musste ein leichter Rückgang des Auftragseingangs verzeichnet werden. 31 Prozent der befragten Betriebe gaben zu Protokoll, dass sie weniger Aufträge als im ersten Halbjahr 2011 (23 Prozent) erhielten. Resistente Baubranche

Abgesehen von der Auslastung zeigt sich die Baubranche auch in der neusten Statistik zum Nidwaldner Wirtschaftsklima als resistente Branche. So weisen die Bereiche Personalbestand, aktuelle Auslastung und Ertragslage in etwa die gleichen Kennzahlen auf wie im ersten Halbjahr 2011. Am meisten zu kämpfen hat momentan die Sparte Handel und Gewerbe (Handel, Gastgewerbe und Reparaturgewerbe), während sich die Dienstleistungsbetriebe (Banken, Versicherungen, Immobilien, Bera-

tung) wie auch Betriebe der verarbeitenden Produktion in etwa auf dem Niveau der Vorperioden halten konnten. www.nw.ch Tiefe Arbeitslosenquote Auch wenn die Nidwaldner Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2011 die Währungskrise und den damit verbundenen starken Franken direkt zu spüren bekam, reagiert der Arbeitsmarkt nicht im gleichen Masse auf die Probleme. Waren 2010 durchschnittlich 355 Personen im Kanton Nidwalden arbeitslos gemeldet, waren es ein Jahr später noch 208 Personen. Dies entspricht einer durchschnittlichen Ar­ b eitslosenquote von einem Prozent. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Arbeitslosenquote der Schweiz liegt bei 3,1 Prozent. Zwei Prozent der befragten Betriebe erwarten, dass sie im ersten Halbjahr 2012 allenfalls Kurzarbeit einführen müssen.

Wibaro | 21


Nidwaldner/Engelberger Wirtschaftsagenda Donnerstag, 3. Mai 2012 Industrie- und Wirtschaftsvereinigung IWV Unterwalden, Generalversammlung, KKL Luzern

Mittwoch, 30. Mai 2012 Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg 18.00 Uhr, Offene Türen beim Kantonsspital Nidwalden Stans

Mittwoch, 16. Mai 2012 Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg 18.00 Uhr, Generalversammlung Flugplatz Buochs, auf dem Gelände der Gewerbeausstellung «iheimisch»

Dienstag, 19. Juni 2012 Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ Wirtschaftslunch «Der Arbeitsplatz der Zukunft», Hotel Radisson Blu Luzern

Donnerstag, 17. Mai 2012 Novum, Jungunternehmer Nidwalden Helfertag «iheimisch 2012» Flugplatz Buochs

Donnerstag, 21. Juni 2012 Industrie- und Wirtschaftsvereinigung IWV Unterwalden 14.00 Uhr, Jubiläumsvereinsversammlung – 10 Jahre IWV Unterwalden Steinag Rozloch AG, Stansstad

Donnerstag, 17. bis Sonntag, 20. Mai 2012 «iheimisch 2012» Flugplatz Buochs

Mittwoch, 5. September 2012 Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ 2. Zentralschweizer Wirtschaftsforum, Pilatus Kulm

Mittwoch, 19. September 2012 Industrie- und Wirtschaftsvereinigung IWV Unterwalden 6. Wirtschaftsforum Unterwalden, Nachmittags, Turmatthalle, Stans

20. bis 22. September 2012 isa Internationale Standortakademie AG, Stans 5. isa-Kongress, Camp de Mar, Mallorca

Dienstag, 23. Oktober 2012 Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ Personalleiterkonferenz, KV Berufsbildungszentrum Luzern

Donnerstag, 8. November 2012 Industrie- und Wirtschaftsvereinigung IWV Unterwalden 15.00 Uhr, Herbstversammlung

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Traditionen und neue schulische Wege Die Gesellschaft, die Berufswelt, die Universitäten und Hochschulen verändern ihre Erwartungen an die heranwachsende Jugend und die Schulen. Die Stiftsschule Engelberg stellt sich diesen Herausforderungen.

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radition verpflichtet. Besonders dann, wenn diese wie bei der Stiftsschule Engelberg seit 1120 besteht. «Traditionen haben jedoch nur dann eine Zukunft, wenn sie sich dem lebendigen Diskurs mit der Gegenwart stellen», weiss Thomas Ruprecht, Rektor der Stiftsschule Engelberg, und ergänzt: «Die Gesellschaft, die Berufswelt, die Universitäten und Hochschulen haben in den letzten Jahren ihre Erwartungen an die heranwachsende Jugend und an die Schulen verändert.» Stillstand bedeutet gerade im Bildungswesen Rückschritt. «Doch welchen Weg wollen wir einschlagen?» Mit dieser Frage hatten sich die Verantwortlichen der Stiftsschule Engelberg zu beschäftigen und entschlossen sich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile zu einem beherzten Schritt nach vorne. Rektor Thomas Ruprecht: «Mit der zweisprachigen Maturität in Deutsch und Englisch und dem integrierten International Baccalaureate (IB) bietet unsere Schule etwas, das sonst keine Schweizer Privatschule kennt.» Der Rektor ist überzeugt, dass mit der Neuausrichtung die Schülerinnen und Schüler der Stiftsschule Engelberg bestens auf die Herausforderungen von morgen im In- und Ausland vorbereitet werden. An Profil gewonnen

Mit dem Schulstart im letzten Sommer hat die erste Klasse am Untergymnasium ihren Schulunterricht nach dem neuen Konzept in Angriff genommen. «Neben einer stärkeren Gewichtung der Fächer Deutsch und Mathematik werden die Schülerinnen und Schüler ab dem dritten Jahr in den Fächern Biologie, Geografie, Mathematik und Philosophie/Ethik in englischer Sprache unterrichtet», erklärt Thomas Ruprecht das nun erstmals angewandte Konzept, und er ist überzeugt, «dass die Stiftsschule mit der Neuausrichtung an Profil gewonnen hat und in der Öffentlichkeit neu wahrgenommen wird.» Nach drei Vierteln des laufenden Schuljahres, in dem die ersten Schülerinnen und Schüler den Unterricht im neuen Lehrprogramm aufgenommen haben, können die Verantwortlichen der Stiftsschule Engelberg eine positive Bilanz

Alleinstellungsmerkmal der Stiftsschule Engelberg ist die zweisprachige Matura Deutsch/ Englisch.

ziehen. Kommt hinzu, dass das laufende Schuljahr erstmals seit Jahren mit einer leicht höheren Zahl interner Schülerinnen und Schüler begann. «Zudem melden mehr Eltern als in den Vorjahren ihr Interesse an der Schule an. Diese erfreuliche Entwicklung hat wohl auch mit unseren Bemühungen um ein zukunftsweisendes Profil zu tun», ist Thomas Ruprecht überzeugt. Schule mit Tradition

Die Stiftsschule Engelberg hat Tradition. Gerade deshalb ist es der Engelberger Klostergemeinschaft als Trägerin der Schule wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen und jeweils die Weichen für die Weiter­ entwicklung der Schule rechtzeitig zu stellen. Die Verantwortlichen von Kloster und

Stiftsschule betonen denn auch, dass Eltern und Schüler von der gymnasialen Ausbildung mehr erwarten dürfen als den Erwerb schulischer Kompetenzen. Der Rektor legt Wert darauf, «dass die Schülerinnen und Schüler, die unser Gymnasium mit der Maturität verlassen, über einen Wertehorizont verfügen, der es ihnen ermöglicht, klare Lebensentscheidungen zu treffen und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.» Mit der Neupositionierung wird d ­ ie benediktinisch- humanistische Bildungs­ tradition des Klosters Engelberg fortgesetzt und sie bietet Gewähr dafür, dass die Schülerinnen und Schüler in den Genuss einer ganzheitlichen Bil­­dung kommen. www.stiftsschule-engelberg.ch Ausbildung | 23


who is who? Urs Baumgartner, Geschäftsführer Schiltrac Fahzeugbau GmbH, Buochs

Nach langjähriger Tätigkeit als Produktionsleiter bei der Schiltrac Fahrzeugbau GmbH in Buochs hat Urs Baumgartner die Geschäftsführung des Unternehmens übernommen. Er trat damit die Nachfolge von Josef Barmettler an, der nach 20 Jahren Firmengeschichte und über 700 produzierten Schiltrac-Transportern in den Ruhestand getreten ist. Er wird dem Unternehmen als Mit­glied des Verwaltungsrates und Inhaber weiterhin beratend zur Verfügung stehen und für einen nahtlosen Wissensaustausch sorgen. Die Fahrzeuge von Schiltrac sind heute der Inbegriff für solide Schweizer Qualität mit einem hohen Leistungsvermögen, verbunden mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die neuste Entwicklung aus dem Hause Schiltrac ist ein Grosstransporter, dessen Markteinführung unmittelbar bevorsteht. Das Buochser Unternehmen hat sich mit der Herstellung von Mehrzweck-Transportern für die Agrarwirtschaft und für den Kommunaldienst einen guten Namen geschaffen. Thomas Küng, Geschäftsführer Luftseilbahn Engelberg-Brunni AG

Einen neuen Geschäftsführer hat auch die Luftseilbahn Engelberg-Brunni AG. Thomas Küng hat die Geschäftsleitung von Hans Bünter übernommen, der diese Tätigkeit in den letzten Monaten interimistisch ausgeführt hatte. Thomas Küng ist in der Bergbahnbranche kein Unbekannter, war er doch in den letzten vier Jahren als Projektleiter und stellvertretender Geschäftsführer der grischconsulta in Chur, eines in der Schweiz führenden Beratungsunternehmens in der Bergbahnbranche, tätig. Mit seiner Erfahrung, seinen ausgezeichneten Branchenkenntnissen und Kontakten sowie einem Masterabschluss in Betriebswirtschaftslehre verfügt er über eine umfassende unternehmerische Erfahrung. Eine lange An­ gewöhnungsphase wird der neue Geschäftsführer jedoch nicht haben, steht doch die Brunni-Bahn vor wichtigen Investitionsprojekten, die das Brunni für die Gäste noch attraktiver gestalten sollen. Ge24 | who is who

plante Projekte sind beispielsweise die Erneuerung der Sesselbahn Ristis-Brunni und innovative Erlebnisangebote auf dem Brunni und der Klostermatte. Martin Ottofrickenstein, Küchenchef Café Süd, Stans

Im Café Süd in Stans weht in der Küche ein neuer Wind. Martin Ottofrickenstein aus Buochs hat das Zepter übernommen und die Gäste mit seiner Kochkunst gleich überzeugt. Der 48-Jährige ist Gastronom mit Leib und Seele. Dies hat er an verschiedenen Wirkungsstätten auch im Kanton Nidwalden schon unter Beweis gestellt. Die italienische Küche ist ebenso sein Steckenpferd wie jene Gerichte, die vor allem Vegetarier erfreuen. Was viele nicht wissen: Das Café Süd, direkt an der Autobahnausfahrt Stans Süd gelegen, bietet seinen Gästen auch Seminarräume mit kompletter Media-Infrastruktur von unterschiedlicher Grösse an. Egal, ob Business-Lunch in kleiner Runde oder ein Bankett – für kleine, aber feine Anlässe mit bis zu 50 Personen ist das Café Süd dafür die ideale Adresse. Martin Ottofrickenstein hat in seiner kurzen Zeit als Alleinkoch im Café Süd seine Gäste gerade auch im Bankettbereich immer wieder aufs Neue überrascht. Er ist ein leidenschaftlicher Koch und hat sich in seinem Reich auch entsprechend gut organisiert. Oliver Fuchs, Verwaltungsrat Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG

Er hat die Kleider der Schweizer Delegationen für vier Olympische Spiele entworfen. Nun hat der Stansstader Unternehmer Oliver Fuchs in der Wirtschaft eine für ihn neue Aufgabe übernommen. Die Generalversammlung der Bergbahnen BeckenriedEmmetten AG wählte den 53-Jährigen neu in den Verwaltungsrat des Tourismus­ unternehmens. Er ersetzt Vizepräsident Hans Meiner, der nach 20 Jahren im Verwaltungsrat seinen Rücktritt eingereicht hat. Oliver Fuchs gilt als Querdenker. Mit Mittelmass gibt er sich nicht zufrieden und fordert damit immer wieder auch sein Umfeld heraus. Die Verantwortlichen des Bergbahn-

unternehmens sind überzeugt, dass Oliver Fuchs mit seinen Ideen neuen Schwung bringt, damit sich das Unternehmen auch in Zukunft im immer härter werdenden Kampf um Gäste behaupten kann. Eine weitere Mutation im Verwaltungsrat betrifft den festen Sitz der Genossenkorporation Beckenried im Verwaltungsrat der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG. Nach zwölf Jahren wurde Erwin Amstad durch Urspeter Käslin ersetzt. Philipp Bühlmann, CEO Bachmann Mobile Kommunikation AG, Stans

Philipp Bühlmann ist sich in Sachen Hektik im Berufsalltag einiges gewohnt. Turbulent fing denn auch das neue Jahr an. Grund war die im vergangenen Herbst von Panasonic beschlossene Massnahme, nach 50 Jahren Zusammenarbeit mit dem Littauer Unternehmen John Lay Electronics AG die Vertriebsrechte für die Schweiz zu entziehen. Als sich dem Stanser Unternehmer die Chance bot, neuer Schweizer Servicepartner von Panasonic zu werden, ergriff er sie sofort. «Die Tatsache, dass wir mit diesem Engagement in der Zentralschweiz Arbeitsplätze retten und damit wertvolles Knowhow in der Region behalten können, hat mich und unseren Verwaltungsrat bestärkt, diesen Schritt zu wagen.» Zusammen mit den zwei Ausbildungsplätzen konnten somit auf einen Schlag zwölf neue Arbeitsplätze in Stans geschaffen werden. Neben dem Teamleader und seinem Stellvertreter sorgen sechs Techniker, ein Fachmann für den Bereich Ersatzteile und ein Logistiker für die Servicequalität von Panasonic. Claudio Ott, Leiter Finanz- und Kundenberatung, Raiffeisen Stans

Seit Oktober 2011 steht die Finanz- und Kundenberatung der Raiffeisen Stans unter der Leitung von Claudio Ott. In seinen über 25 Jahren im Bankgeschäft hat sich Claudio Ott bei verschiedenen Banken – unter anderem auch bei Raiffeisen – das nötige Wissen und die Erfahrung in der Finanz- und Anlageberatung sowie in verschiedenen Führungsfunktionen angeeignet. Zuletzt war er sieben Jahre beim Kooperationspartner von Raiffeisen, der renommierten Bank Vontobel AG, für die Betreuung der Raiffeisenbanken im Anlagegeschäft zuständig. Dadurch sind ihm Kundenstruktur und -bedürfnisse, insbe-


who is who? sondere der Zentralschweizer Raiffeisenbanken, bestens vertraut. Dank seiner hervorragenden Kenntnis der Finanzmärkte und der Raiffeisen-Produktpalette findet der Finanzplaner mit eidgenössischem Fachausweis für jedes Kundenbedürfnis die passende Lösung. Claudio Ott freut sich mit seinem Team von An­ lagespezialisten darauf, die Kunden individuell, persönlich und kompetent im Anlage-, Pensionsberatungs- und Vorsorgebereich zu beraten. In der Freizeit ist der Familienvater begeisterter Aktiv­sportler und häufig beim Wandern, Biken, Joggen, Skifahren oder beim Fussball anzutreffen. Thomas Stähelin, Spezialist für orthopädische Chirurgie, Stans

mehreren Universitätsspitälern und zuletzt einem Fellowship in den USA hat sich der Spezialist auf Verletzungen und Leiden des Knies und der Hüfte subspezialisiert. Thomas Stähelin hat diverse wissenschaftliche Originalarbeiten als Erstautor in den weltbesten Fachzeitschriften publiziert und einige Neu­ hei­ ten in der Zentral­ schweiz eingeführt. Besonders bekannt ist seine Operationstechnik zur gewebeerhaltenden Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes, bei der die Prothese im Gelenkbinnenraum zusammengesetzt wird. Ein Boom besteht auch bei der auf Mass 3-d geplanten Implantation eines künstlichen Kniegelenkes. Der Stanser operiert an drei Privatkliniken der Zentralschweiz.

Thomas Stähelin führt die vor vier Jahren Sandro Ferronato, KGS Diamond AG, Stans gegründete Arztpraxis für orthopädische In diesem Jahr hat die KGS Diamond AG an Chirurgie in Stans. Mit seiner Tätigkeit an 14:43 der Seite Stansstaderstrasse 54 in Stans eine neue Luga-Inserat-194x140-w.i.N_Layout 1 17.04.12 1

Niederlassung eröffnet. Präsident und Generaldirektor des weltweit tätigen Unternehmens ist Sandro Ferronato, der auch Besitzer des Restaurants Wilhelm Tell im Nidwaldner Kantonshauptort ist. In Stans werden ab sofort nicht nur Diamantschleifmittel für den Hausgebrauch entwickelt, sondern gleich auch vertrieben. 1952 in Altstetten/Zürich gegründet, zählt die KGS Diamond AG heute zu den Marktleadern bei flexiblen Diamantschleifmitteln. KGS ist bekannt als der weltweit innovativste Hersteller flexibler Diamantschleifmittel, der kontinuierlich neue Produkte erfindet und patentiert. KGS produziert in vier Werken in der Schweiz, Holland, Portugal und Ungarn und vertreibt ihre Produkte in über 80 Ländern auf der Welt, entweder über eine der elf Niederlassungen auf vier Kon­tinenten oder über Importeure und Händler.

Ein Geschenk, das von Herzen kommt! Ermässigter Luga-Eintritt für eine erwachsene Person zu CHF 10.– statt 14.– Gutschein ist nicht mit anderen Rabatten kumulierbar. Keine Barauszahlung möglich. Gültig für die Luga 2012.

Zentralschweizer Erlebnismesse Freitag, 27. April bis Sonntag, 6. Mai 2012, Messe Luzern Öffnungszeiten: Freitag, 27. April bis Samstag, 5. Mai: 10.00 bis 18.30 Uhr Sonntag, 6. Mai: 10.00 bis 18.00 Uhr Die Luga geht ans Herz. Highlights jetzt auf

www.luga.ch Talon bitte an der Kasse gegen ein Eintrittsticket umtauschen.

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Service Wirtschaftspartner

Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg

Wirtschaftsförderung Nidwalden

Gemeindeverwaltung Oberdorf

Irène Christen Geschäftsstelle Dorfplatz 7a, 6370 Stans Telefon: 041 610 33 23 E-Mail: prowirtschaft@nw.ch www.prowirtschaft-nw.ch

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Gemeindeverwaltung Stansstad

Novum

Jungunternehmer Nidwalden Postfach 830, 6371 Stans E-Mail: praesident@novum-nw.ch www.novum-nw.ch Vierwaldstättersee Tourismus

Bahnhofplatz 4, 6371 Stans Telefon: 041 610 88 33 E-Mail: info@lakeluzern.ch www.lakeluzern.ch Zentralschweizerische Handelskammer (HKZ)

Kapellplatz 2, Postfach 2941 6002 Luzern Telefon: 041 410 68 65 E-Mail: info@hkz.ch www.hkz.ch IWV Industrie- und Wirtschaftsvereinigung Unterwalden

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Kanton Nidwalden

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26 | Service

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