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Nr. 7, Oktober 2010 High-Tech aus Ennetb체rgen Nidwalden stellt sich dem Steuerwettbewerb Arbeitspl채tze nur f체r Schwindelfreie Qualit채t in Vollendung

w.i.n. Wirtschaft in Nidwalden / E ngelberg

Das Magazin der Nidwaldner und Engelberger Wirtschaft


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Editorial

Es ist unser erklärtes Ziel, auch in Zukunft unsere Position unter den besten drei Kantonen in Steuerfragen zu behaupten. Mit der neuen, per 1. Januar 2011 in Kraft tretenden Steuergesetzrevision haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen. Von dieser Gesetzesrevision profitieren nicht nur die Unternehmer, sondern auch Private und Haushalte gleichermassen.

Inhaltsverzeichnis Industrie

5 -7

Steuern

9

Treuhand

11

Handwerk

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17

Tourismus

19

Gewerbe

21-23

24-25

26

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Herausgeber Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg Dorfplatz 7a, 6371 Stans www.prowirtschaft-nw.ch

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ahr für Jahr werden die Kantone von Ökonomen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Attraktivität bewertet. Der Kanton Nidwalden belegt dabei in schöner Regelmässigkeit eine Spitzenposition. Dass dem so ist, dazu tragen verschiedene Faktoren bei. Nidwalden verfügt über ein grosses und gut ausgebildetes Arbeitskräftepotenzial. Hinzu kommt ein guter KostenNutzen-Faktor, gepaart mit einer intakten Infrastruktur. Und auch das Büro- und Gewerbeflächenangebot darf sich in unserem Kanton sehen lassen.

Die Steuerbelastung für natürliche und juristische Personen ist einer von mehreren Standortqualitätsindikatoren. Nidwalden kann aber noch weit mehr als dieses gewichtige Argument in die Waagschale werfen: die gute Erreichbarkeit zum Beispiel oder die kurzen Wege. In Nidwalden kennt man sich noch. Durch unsere Ämter führen dank der schlanken Verwaltungsstrukturen keine Irrwege. Ein Unternehmen, das sich in Nidwalden ansiedeln will, kann auf tatkräftige Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung zählen. Was unseren Kanton jedoch besonders attraktiv macht, ist die Lebensqualität und die intakte Natur. Diese sogenannten «weichen Standortfaktoren» gehören zusammen mit dem hervorragenden schulischen Angebot zu den wichtigen Trümpfen des Wirtschaftsstandortes Nidwalden. Vieles wird heute als selbstverständlich betrachtet. Doch dem ist bei weitem nicht so. Wir müssen täglich daran arbeiten, dass unser Kanton auch in Zukunft für die Wirtschaft attraktiv bleibt.

Der Kanton Nidwalden ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Um weiterhin für Unternehmen attraktiv zu sein, hat Nidwalden sein Steuergesetz angepasst.

Gerhard Odermatt, Landammann und Volkswirtschaftsdirektor Kanton Nidwalden

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Chefredaktion Beat Christen, bchristen@akomag.ch

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Fotos Christian Perret, Emmetten ch.perret@bluewin.ch

Titelbild Die Rega setzt bei der Ausrüstung ihrer Rettungshelis auf das Know-how der Aerolite-Spezialisten aus Ennetbürgen. Bild Christian Perret

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Ein tiefes Einbaugewicht wie bei den Rega-Jets bedeutet weniger Gewicht und dadurch eine grössere Reichweite bei den Einsätzen.

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ax Bucher kommt ins Schwärmen, wenn er den rot-weiss lackierten Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht am Himmel sieht. «Die Agusta Westland Da Vinci ist wirklich ein schöner Helikopter und für die Einsätze im Gebirge prädestiniert.» Max Bucher muss es wissen. Es gibt wohl nur ganz wenige Personen in der Schweiz, die den neuen Rettungsheli der Rega so gut kennen wie der Inhaber der Firma Aerolite Max Bucher AG in Ennetbürgen. Denn die Innenausrüstungen für die medizinischen Geräte wurden in seiner Firma in Ennetbürgen entwickelt, gebaut und schliesslich im Aerolite-eigenen «Completion Center» in Dübendorf eingebaut. «Die Rega war einer unserer ersten Kun-

den», erzählt Max Bucher. Dass die Rega für die Ausrüstung ihres neuen Da Vinci-Helis wieder auf das Know-how der AeroliteSpezialisten aus Ennetbürgen setzte, macht den Firmeninhaber mächtig stolz. Rega als erster Kunde

Der Firma Aerolite kommt im Flugrettungswesen eine Pionierrolle zu. 1995 von Max Bucher gegründet, ist das Unternehmen mit Sitz in Ennetbürgen heute mit rund 65 Prozent Marktanteil der führende Kabinenausrüster für Rettungshelis und Ambulanzflugzeuge in Europa. Mehr als 350 Luftfahrzeuge von «Operators» in Europa, Nordamerika, Australien, dem Nahen Osten, Afrika und Japan haben bis

heute für ihre Rettungs- und Ambulanzmissionen ein medizinisches Interieur von Aerolite erhalten. «Wir waren uns anfänglich gar nicht bewusst, was wir da geschaffen haben.» Und dann erzählt Max Bucher vom ersten Auftrag für die Rega, welche in den 1970er-Jahren bei der Heli-Ausrüstung ein technisches Problem hatte. Die Lösung der damals noch unter dem Namen Bucher Leichtbau AG hergestellten Ausrüstung überzeugte. Was für die Schweizer Rettungsflugwacht gut ist, konnte der deutschen Rettungsflugwacht nur recht sein. Längst sind es nicht mehr nur Helikopter, die die ausgerüstet werden. Flächenflugzeuge gehören ebenso dazu wie der Einbau einer Intensivstation in eine Boeing 747. Industrie | 5


dass wir unseren Kunden vor allem weniger Gewicht und eine funktionale Lösung, gepaart mit einer überdurchschnittlichen Qualität, anbieten.» Dem Zufall wird rein gar nichts überlassen. Dies fängt bereits beim Bau der Testkabine, dem sogenannten «Mock-up», an. Sie entspricht auf den Millimeter genau der Originalkabine. Am «Mock-up» werden sämtliche Einsatzszenarien eins zu eins durchgespielt. Dabei werden originale Uniformen, Helme und Handschuhe benutzt, um ein möglichst realitätsnahes Umfeld zu simulieren. So sind auch die neuen Elemente für die Aufnahme des medizinischen Equipments für den Da Vinci-Rega -Helikopter im Hause Aerolite entwickelt worden. Sie lassen sich dank funktionaler Schnellverschlüsse modular kombinieren und halten gleichzeitig Vorwärtsbeschleunigungen bis zum 16fachen Körpergewicht stand. «Dass die ganze Ausrüstung dann auch noch zwei Kilogramm leichter war als das Zielgewicht, hat unseren Ruf als weltweit gefragter Ausrüster von Ambulanzflugzeugen und Rettungshelikoptern weiter gestärkt.

in den letzten Jahren geleistet hat. Der Firmeninhaber schwärmt von den hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für ihn ist die Zentralschweiz die Hochburg der Schweizer Luftfahrt. Dafür, dass dies weiterhin so bleibt, will auch er mit seinem Unternehmen einen Teil beisteuern. Und an Ideen mangelt es dem innovativen Mann nicht. Seit längerem

beschäftigt sich die Aerolite ebenfalls mit Inneneinrichtungen im Corporate- und VIP-Bereich von Helikoptern. In der Zwischenzeit macht dieser Bereich rund 15 Prozent der Geschäftstätigkeit aus, Tendenz steigend. Will das Unternehmen weiterwachsen, ist die direkte Anbindung an den Flugplatz ein Muss. «Und dann könnten wir, um die Standzeiten beim

Einbau effizienter zu nutzen, den Kunden weitere Dienstleistungen wie Aussenlackierungen, Avionik-Umrüstungen oder Upgrades anbieten.» An Ideen scheint es Max Bucher wahrlich nicht zu mangeln. www.aerolite.ch

Leichtgewichte aus Ennetbürgen

Die Techniker der Aerolite Max Bucher AG sind auf der ständigen Suche nach Mindergewicht.

Direkte Anbindung an den Flugplatz

Das Unternehmen ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. «Fast zu schnell», meint der Firmeninhaber und stellt klar, dass eigentlich schon längst eine Konsolidierungsphase angebracht wäre. Doch diese Phase in der Unternehmensentwicklung der Aerolite Max Bucher AG muss wohl noch etwas warten. Es geht im rasanten Tempo weiter. Auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Dübendorf hat sich das Nidwaldner Unternehmen in einem Hangar eingemietet. Hier werden Ambulanz- und Rettungsausrüstungen direkt in die eigens nach Dübendorf beorderten Flugzeuge und Helikopter eingebaut. «Wir ersparen uns dadurch einige Autokilometer», rechnet der Patron vor. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sein Unternehmen schon 6 | Industrie

bald Flugzeuge und Helis nach Nidwalden für den Einbau von medizinischen Gerätschaften aufbieten kann. Doch dazu benötigt das Unternehmen eine direkte Anbindung an den Flugplatz Buochs. Und die fehlt bis jetzt. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt: «Jede Landung hat bei uns durchschnittliche 2000 bis 3000 Arbeitsstunden zur Folge.» Einsatzszenarien üben

Was macht letztlich den Erfolg der Aerolite Max Bucher AG aus? Max Bucher und seine Crew hören den Anwendern sehr genau zu und entwickeln schliesslich das, was die Kunden zum Arbeiten brauchen. «Wir sind meistens nicht die Günstigsten im Markt», weiss Max Bucher. «Was uns von den Mitbewerbern unterscheidet, ist die Tatsache,

Aerolite wurde auch schon als «Europameister im Federgewicht» bezeichnet. Tatsächlich liegt eine der Stärken von Aerolite bei der robusten Leichtbauweise ihrer Einbauten. Die Techniker und Ingenieure tüfteln immer wieder an neuen, noch leichteren und vor allem auch noch stabileren Materialien herum. «Die Kombination der Materialien macht es aus», ist Max Bucher überzeugt. Ob es sich um Aluminium, Wabenplatten oder «Composite»-Werkstoffe handelt, bei jeder Neuentwicklung haben die Ingenieure stets das Mindergewicht als Richtziel vor Augen. Die Rechnung ist für Max Bucher schnell gemacht: «Ein tiefes Einbaugewicht bei einem RegaHeli ergibt eine höhere Leistungsreserve, und bei der norwegischen Lufttransport AS bedeutet weniger Gewicht mehr Reichweite.» Hinzu kommt, dass heute jeder Rettungsheli und jeder Ambulanzjet ein kleines Spital mit entsprechender Ausrüstung ist. «Unsere Aufgabe ist es, die zwei Welten Luftfahrt und Medizintechnik zu vereinen.» Weitere Dienstleistungen anbieten

Rund ein Drittel der Belegschaft der Aerolite Max Bucher AG ist im Engineering tätig. Die restlichen der total 92 Arbeitsplätze teilen sich Flugzeugspengler, Systemtechniker, Polymechaniker sowie Administrations- und Verkaufsmitarbeitende. Neu wird die Aerolite Max Bucher AG im nächsten Jahr auch Lehrlinge zum AnlageApparatebauer ausbilden. Max Bucher ist stolz auf seine Mannschaft und das, was sie

Bei der Herstellung der Inneneinrichtungen für Rettungshelikopters ist die Aerolite Max Bucher AG aus Ennetbürgen heute weltweit das Mass aller Dinge.

Industrie | 7


Nidwalden bleibt steuerlich attraktiv Nidwalden hat das Steuergesetz erneut angepasst. Davon profitieren laut Markus Huwiler, Leiter des kantonalen Steueramtes, nicht nur die Unternehmen. Mit der «Lizenzbox» hat sich Nidwalden ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen.

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In welchem Umfang erfolgt diese Entlastung für Lizenzerträge? Die Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften wird per 1. Januar 2011 generell von heute 9 Prozent auf 6 Prozent reduziert. Dadurch begibt sich Nidwalden erneut an die absolute Spitze der steuergünstigsten Kantone bei der Unternehmensbesteuerung. Die sogenannte «Lizenzbox» entlastet die Gewinnsteuer um 80 Prozent (analog Belgien, Luxemburg, Liechtenstein), sodass sich die totale Steuerbelastung für die Kantons- und Gemeindesteuern nur noch auf 1,2 Prozent beläuft.

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Markus Huwiler: «Mit der Lizenzbox erhält Nidwalden ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.»

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Markus Huwiler, der Steuerwettbewerb auf nationaler und internationaler Ebene hat sich in den vergangenen Jahren intensiviert. Spürt das der Kanton Nidwalden auch? Ja – selbstverständlich sind wir als einer der drei steuergünstigsten Kantone immer wieder herausgefordert, aktuelle Veränderungen zu studieren und in unsere Steuerplanung/Steuerstrategie einzubeziehen. So haben wir in den Jahren 2007, 2008, 2009 und jetzt aktuell auch auf den 1. Januar 2011 unser Steuergesetz angepasst und gezielte wie auch umfassende Steuersenkungen vorgenommen. Wie kommen die Ideen für eine Steuergesetzrevision zustande? In Nidwalden starten wir eine Steuergesetzrevision immer mit einer Konferenz, bei welcher interessierte Personen/Gruppen wie Steuerberater, Treuhänder, Rechtsanwälte, Gemeindevertreter, Parteienvertreter, Politiker und Nidwaldner Unternehmen/ Unternehmer teilnehmen. Unsere Aufgabe ist es dann, die eingebrachten Vorschläge zu analysieren, damit verbundene Ausfälle zu berechnen und mit unserer Steuerstrategie

abzugleichen. Das Resultat daraus wird dann durch den Regierungsrat als sogenannte «Vernehmlassungsvorlage» den interessierten Kreisen zur Stellungnahme eröffnet. Mit der Revision 2011 hat ja der Landrat eine schweizerisch total neue und zugleich erstmalige Idee aufgenommen – die «Lizenzbox». Was müssen wir uns darunter vorstellen? Damit verschafft sich Nidwalden ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Das heisst, der Kanton Nidwalden führt wie damals mit der Dividendenentlastung eine gesamtschweizerisch erstmalige Steuerentlastung für Lizenzerträge ein. Dieses Modell wird bereits in zahlreichen europäischen Ländern praktiziert, sodass wir uns damit in bester internationaler Gesellschaft bewegen. Der Ursprung dieser Lizenzentlastung liegt bei der Förderung von Forschungsund Entwicklungsprojekten. Diese steuerliche Entlastung von Lizenzerträgen soll der Standortförderung für Kapitalgesellschaften dienen, welche immaterielle Rechte entwickeln und verwerten. In einem weiteren Sinne soll Nidwalden als Standort für

Kommen ab dem 1. Januar 2011 auch private Personen und Haushalte in den Genuss von Steuersenkungen? Selbstverständlich – betragsmässig entfallen auf sie die weitaus grössten Steuerentlastungen. Alle steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger werden vom Ausgleich der kalten Progression um 8,7 Prozent profitieren können. Daneben führt der Kanton Nidwalden erstmalig einen Kinderbetreuungsabzug im Umfang von 3000 Franken pro Kind ein. Dies führt zu einer spürbaren Steuerentlastung von durchschnittlich rund 400 Franken pro Kind. Mit der Senkung des Maximalsteuersatzes von 3 Prozent auf 2,75 Prozent werden auch die oberen Einkommen spürbar und nachhaltig entlastet. Wird sich aus Ihrer Sicht die Schraube des Steuerwettbewerbes weiterhin so schnell drehen? Auf nationaler Ebene denke ich nicht. Denn die Kantone und Gemeinden haben in den vergangenen Jahren teilweise enorme Steuerentlastungen vorgenommen. Die finanziellen Mittel sind beschränkt und es gilt nun diese «Investitionen» zu konsolidieren. Gleichzeitig müssen wir uns aber vermehrt auch auf den internationalen Steuerwettbewerb ausrichten. Hier müsste vor allem auf Bundesebene rechtzeitig reagiert werden. Steuern | 9


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Der Unternehmer im Fokus – Optimierungsaspekte Der erfolgreiche Unternehmer zeichnet sich als Macher aus. Sein Handeln zielt primär

zb Zentralbahn AG

Auf dem Weg zu einem neuen Ganzen

auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung, dies zum Wohle des Betriebs. Doch wie steht es um den Unternehmer selbst? Eine Gesamtbetrachtung liefert die Antworten.

Mit der Eröffnung des Steilrampentunnels nach Engelberg ist eine weitere Etappe zum Ausbau der Zentralbahn geschafft. Noch bleibt aber viel

Privates Umfeld

zu tun: Bis zum Fahrplanwechsel 2013/14 soll die neue Zentralbahn fertig sein.

• Bestehen ehe- und erbrechtliche Regelungen, wonach die Fortführung des Unternehmens und die finanzielle Sicherstellung meiner Familie im Falle meines Ablebens gewährleistet sind (z.B. mittels Ehe-/Erbvertrag)?

Eines der ganz grossen Bauprojekte kann dieses Jahr abgeschlossen werden: Am kommenden 12. Dezember wird der neue Tunnel von Grafenort nach Engelberg eröffnet. Mit der Verlegung der Schiene in den Berg ist die Steigung der Strecke nun weniger steil als bisher und entspricht derselben Steigung wie derjenigen am Brünig. Das bringt eine ganze Reihe von Vortei-

Familie Ehe-/Erbrecht

Lohn-/ Dividendenpolitik

Privat

Steuern/ Abgaben

Steuern/ Abgaben

Unternehmer Vermögensaufbau

Vorsorge

Aktionärs-/ Gesellschafterstellung

• Verfüge ich über eine ganzheitliche Steuerplanung (privat/Unternehmen)?

r nehmung

Steilrampentunnel: Fertig!

len: Die Transportkapazität in den Touristenort Engelberg wird mit 1000 Personen pro Stunde mehr als verdoppelt. Das Rollmaterial wird moderner und zum Teil niederflurig und erlaubt somit ein ebenerdiges Einsteigen. Die Reisezeit von Luzern nach Engelberg wird von 61 auf 48 Minuten verkürzt, was nun etwa der Zeit entspricht, die man für diese Strecke mit dem Auto benötigt. Das bedeutet: Die Bahn ist gegenüber der Strasse noch konkurrenzfähiger. Das erfreut vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner des verkehrsgeplagten Engelbergertals und auch die Berufspendler, zumal mit der kürzeren Fahrzeit auf der einspurigen Strecke in naher Zukunft auch ein regelmässiger Zugsverkehr im Viertelstundentakt zwischen Luzern und Hergiswil möglich wird.

Unte

Vor fünf Jahren vereinten sich die Luzern–Stans–Engelberg-Bahn und die Brünigbahn der SBB zur Zentralbahn, kurz zb. Man wollte mit dieser Fusion nicht nur Synergien nutzen, sondern eine einheitliche Eisenbahn zum leistungsfähigen Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Obwalden und Nidwalden sowie im Haslital ausbauen. Deshalb wurden zum Teil bereits vor der Gründung der zb Zentralbahn AG mehrere Ausbau-Grossprojekte in Angriff genommen, die zum Teil noch in der Umsetzungsphase, zum Teil bereits abgeschlossen sind.

Nachfolge

Die Zentralbahn ist gut unterwegs: Bis 2013 sollen die wichtigsten Grossprojekte abgeschlossen sein.

• Habe ich für die Zeit nach meiner aktiven Unternehmertätigkeit finanziell vorgesorgt (beruflich und privat)? Unternehmerisches Umfeld

• Verfolge ich eine angemessene Bezugsstrategie (Lohn-/Dividendenbezug) unter Berücksichtigung der Steuer- und Vorsorgeaspekte? • Verfüge ich über eine langfristige Steuerplanung (Entwicklung Steuersatz, stille Reserven)? • Ist das Verhältnis unter den Gesellschaftern/Aktionären vertraglich geregelt (Stichwort «Aktionärbindungsvertrag»)?

Grosses Ziel: 2014 Bis der neue Fahrplan aber eingesetzt werden kann, müssen erst weitere Bau-Grossprojekte abge-

• Verfolge ich einen systematischen Aufbau des Privatvermögens (nicht alles im Geschäftsvermögen investiert)?

Mit der Eröffnung des Steilrampentunnels im Dezember dieses Jahres nach Engelberg kann die Zentralbahn moderneres und bequemeres Rollmaterial einsetzen.

schlossen werden. Zum Beispiel die Tieflegung des Trassees von der Luzerner Allmend bis zum Luzerner Bahnhof und die Anschaffung von neuem Rollmaterial. Bis zum Fahrplanwechsel 2013/ 2014 sollen die Grossprojekte Tieflegung und Rollmaterial abgeschlossen sein und der Viertelstunden-Taktfahrplan zwischen Luzern und Hergiswil eingeführt werden. Somit bleibt die Zentralbahn auch in Zukunft ein leistungsfähiger Träger des öffentlichen Verkehrs und eine gesunde, attraktive Alternative zum Autoverkehr – und mit 320 Mitarbeitenden ein gewichtiger Arbeitgeber. Christian Hug

zb Zentralbahn AG Stanserstrasse 2 6362 Stansstad Tel.: 051 228 85 85 info@zentralbahn.ch www.zentralbahn.ch Gegründet: 1. Januar 2005 Mitarbeitende: 320 Davon Lehrlinge: 15 Gesamtstrecke: 98,3 km Kosten Steilrampentunnel: Budgetiert 176,5 Mio. Franken Kosten Tieflegung: Budgetiert 250 Mio. Franken Kosten neues Rollmaterial: Budgetiert 150 Mio. Franken

• Gehe ich die Unternehmensnachfolge rechtzeitig und systematisch an (prozessorientiert)?

D

er Unternehmer durchläuft von der Gründung über den Aufbau des Betriebs bis hin zur Regelung seiner Nachfolge verschiedene Unternehmensphasen. Dabei setzt er in der Regel seine persönliche Arbeitskraft und sein Kapital in hohem Masse zum Wohle des Unternehmens ein. Geschieht dies unkontrolliert und unausgewogen, so kann dies zu einer Verwässerung von privaten und Geschäftsbereichen und insbesondere zu einer einseitigen Ausrichtung führen. Deshalb ist es wichtig, dass der Unternehmer sein privates und unternehmerisches Umfeld einer sorgfältigen Gesamtschau (siehe Schema) unterzieht. Denn wie man sich bettet, so liegt man. Folgende Aspekte sind prüfenswert.

Ganzheitlicher Lösungsansatz

Eine gezielte Auseinandersetzung mit diesen Fragen (keine abschliessende Aufzählung), sinnvollerweise unter Einbezug eines ausgewiesenen Fachmanns, empfiehlt sich in jedem Falle. Denn mit einem ganzheitlichen Lösungsansatz spart der Unternehmer nicht nur Zeit und Geld, sondern reduziert auch die Risiken – dies zu seinem eigenen Wohl wie auch zu jenem seines Unternehmens und seiner Familie. René Marti, dipl. Treuhandexperte, leitet das Büro Stans der Balmer-Etienne.

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nidwaldnerZeit Nahe am Geschehen von Nidwalden.

Arbeiten nur für Schwindelfreie Felssicherungsarbeiten, wie sie derzeit am Lopper-Nordhang ausgeführt werden, haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Für solch exponierte Arbeitsplätze sind Spezialisten wie Simon Caprez und seine Alpinwork gefragt.

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usgerechnet zu Beginn der Sommersaison passierte es: Unmittelbar in der Nähe des beliebten Klettersteiges von Engelberg zur Fürenalp löste sich ein Stein. Eine sofort von den Betreibern der Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp in Auftrag gegebene Untersuchung ergab, dass eine grosse Felsplatte ebenfalls ins Tal donnern könnte. Ab sofort waren Spezialisten wie der in Büren wohnhafte Simon Caprez gefragt. «In der Folge arbeiteten wir von der Alpinwork zusammen mit Geologen und Sprengspezialisten in einem Team», erzählt Simon Caprez und ergänzt: «In solchen Fällen muss sich jeder auf den anderen verlassen können.» Die Baustelle, rund 400 Meter über dem Talboden in der fast senkrechten Felswand, ist nicht jedermanns Sache. «Arbeiten am hängenden Seil» heisst diese Tätigkeit im Fachjargon; sie darf laut Simon Caprez nur von Personen ausgeführt werden, «die auch über entsprechende Ausbildungen verfügen». Diese Ausbildungen sind in der Zwischenzeit von der Suva, der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, normiert (siehe Box). Im Fall der Fürenalp bereiteten die Mitarbeiter der Alpinwork GmbH mit Sitz im nidwaldnerischen Büren die Bohrlöcher für die bevorstehende Sprengung gemäss den Anweisungen des Sprengspezialisten vor. «Nach der erfolgreichen Sprengung hatten wir den Fels noch zu säubern, sodass der Klettersteig pünktlich zur Hauptsaison wieder geöffnet werden konnte», gibt Simon Caprez zu verstehen. Zusatzverdienst für Bergführer

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Der 30-jährige Simon Caprez hat nach seiner Ausbildung zum Maurer das Bergführerdiplom erworben. Die Anfragen von Unternehmen, welche für die Erledigung gewisser Arbeiten Spezialisten brauchten, die den Umgang mit Seilen beherrschen, mehrten sich in jüngster Zeit. «Die Frage stellte sich zwangsläufig, diese Dienstleistung professionell anzubieten.» Simon Caprez wagte vor eineinhalb Jahren den Sprung ins kalte Wasser und wurde mit der Gründung der Alpinwork GmbH Jungunternehmer. In der Zwischenzeit beschäftigt

Simon Caprez (rechts) fordert von seinem Team höchste Konzentration bei der Arbeit.

Handwerk | 13


oder vermittelt die Alpinwork GmbH bis zu sechs Bergführer gleichzeitig an Unternehmen, Tendenz stark steigend. Zum Team der Alpinwork gehören in erster Linie Bergführer aus dem Engelbergertal. Vor allem im Frühjahr und Herbst kann Simon Caprez seinen Bergführerkollegen mit Arbeiten am hängenden Seil einen willkommenen Zusatzverdienst vermitteln. «Erfahrungsgemäss ist dann die reine Führertätigkeit nicht so gross.»

Arbeiten am hängenden Seil Felsreinigungsarbeiten in der bis zu 70 Grad steilen Felswand Reigeldossen am Lopper sind nur unter Einhaltung höchster Sicherheitsmassnahmen möglich. «Arbeiten am hängenden Seil» nennt sich diese Arbeitsmethode im Fachjargon; sie ist in der Bauarbeitenverordnung des Bundes klar geregelt. So hält die Verordnung unter anderem fest, dass «für Arbeiten am hängenden Seil nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt werden dürfen, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen». Am hängenden Seil darf nur gearbeitet werden, wenn die Arbeiten wie jetzt am Reigeldossen nicht auf eine andere Weise und mit weniger Risiko ausgeführt werden können. Die Suva (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt)

hat nicht nur strenge Richtlinien für die Ausübung dieser Art von Arbeiten erlassen, sie organisiert und koordiniert auch entsprechende Ausbildungen in enger Zusammenarbeit mit Berufsverbänden, Unternehmungen und Ausbildungsstätten (z.B. dem Schweizerischen Bergführerverband). Nebst international üblichem technischem Know-how wird in der vom Bergführerverband angebotenen Ausbildung der Fokus auf den Bereich der Naturgefahren gelegt. In Sachen Ausbildung «Arbeiten am hängenden Seil» nimmt die Schweiz weltweit eine Spitzenposition ein. Seile stabilisieren den Körper Unter Arbeiten am hängenden Seil fallen Tätigkeiten, bei welchen ein Seil den Körper primär stabilisiert und ein Systemversagen

ohne Sicherungsseil unweigerlich einen Absturz zur Folge hätte. Arbeiten am hängenden Seil dürfen nur dann ausgeführt werden, wenn mindestens zwei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich gegenseitig überwachen und nötigenfalls retten können. Das Seilsystem jeder Person verfügt über mindestens zwei getrennt voneinander befestigte Seile. Nebst dem Arbeitsseil – es trägt das Körpergewicht und die normale Arbeitsausrüstung – kommt zusätzlich ein Sicherungsseil zum Einsatz. Dieses dient als «Backup» für den Notfall. Je nach Einsatzort und Schwierigkeit kommen weitere Hilfsseile oder Halteseile zum Einsatz.

Vielseitigkeit ist gefragt

Wer bei Jungunternehmer Caprez arbeiten will, muss nebst der Zusatzausbildung für Arbeiten am hängenden Seil flexibel sein und handwerkliches Geschick aufweisen. «Denn oftmals verrichten wir für unsere Auftraggeber Arbeiten, die nicht direkt mit unseren erlernten Berufen zu tun haben.» Wie zum Beispiel die Montage der Blitzschutzanlage auf dem Dach der Klosterkirche in Engelberg. Hier musste Auftraggeber Peter Schleiss von der Amstutz Spenglerei AG in Engelberg nach einer Instruktion vollstes Vertrauen in das Team von Simon Caprez haben, dass die Kabel richtig verlegt und befestigt werden. «Das sind Vollprofis, die wissen, auf was es ankommt», lobt der Engelberger Spenglermeister die Arbeit der Alpinworker. Er würde auf jeden Fall sofort wieder mit ihnen zusammenarbeiten. Solche Aussagen freuen Simon Caprez.

Informationen unter www.suva.ch/seil

Breites Einsatzspektrum

Die Alpinwork GmbH ist vorwiegend auf den Spezialgebieten Felssicherung und Industrie tätig. «Mich nur auf eines der Fachgebiete zu spezialisieren wäre eine zu grosse Hypothek für mein noch junges Unternehmen.» Dass der Bereich Felstechnik derzeit aktuell ist, liegt unter anderem an der Grossbaustelle am Lopper-Nordhang. Hier sind die Spezialisten der Alpinwork GmbH im Auftrag der Gasser Felstechnik AG aus Lungern im Einsatz. Das Obwaldner Unternehmen wurde vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) mit den Felssicherungsarbeiten beauftragt. «Und da sind wir auf Fachkräfte wie jene von Simon Caprez angewiesen», hält Ruedi Degelo von der Gasser Felstechnik AG fest. Dass die Arbeiten nicht immer einfach sind, stört Simon Caprez in keiner Art und Weise. «Oft können wir den Einsatz erst vor Ort bis ins letzte Detail planen, was für uns immer eine zusätzliche Herausforderung bedeutet.» Vielleicht mache gerade dies den Reiz ihrer Arbeit aus. Bereut hat es der Bürer auf jeden Fall nicht, dass er den Schritt ins Unternehmertum gewagt hat.

Iwan Scherer (rechts) überlässt auch bei der Montage der zweitgrössten Solaranlage der Schweiz auf

Arbeiten wie die Montage der Blitzschutzanlage bei der Klosterkirche Engelberg wären ohne die Spezialisten nicht möglich gewesen. Die Arbeiten der Alpinworker sind keine 08-15-Aufträge.

14 | Handwerk

www.alpinwork.ch Handwerk | 15


Nidwaldner Wirtschaft wieder im Aufwind Gewinner im volkswirtschaftlichen Ranking des Kantons Nidwalden im ersten Halbjahr 2010 ist das Baugewerbe. Nur noch gerade fünf Prozent der von der Volkswirtschaftsdirektion befragten Betriebe klagten über eine zu tiefe Auslastung.

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weimal pro Jahr misst die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Nidwalden bei rund 250 Nidwaldner Betrieben mittels Umfrage die aktuelle «Betriebstemperatur». Die verschiedenen Kennzahlen ergeben in der Folge ein Spiegelbild des Nidwaldner Wirtschaftsklimas. Und dieses ist gemäss der Umfrage zu den Befindlichkeiten im ersten Halbjahr 2010 gut, wenn nicht gar sehr gut. «Die neusten Ergebnisse deuten klar darauf hin, dass die Nidwaldner Wirtschaft die Talsohle durchschritten hat», ist Hanspeter Schüpfer, Direktionssekretär bei der Volkswirtschaftsdirektion, überzeugt. Praktisch alle untersuchten Kennzahlen der wirtschaftlichen Entwicklung zeigen mehr oder weniger stark nach oben.

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Wenig bis gar nichts zu jammern hat momentan das Baugewerbe im Kanton Nidwalden. Die rege Bautätigkeit sorgt nicht nur für volle Auftragsbücher, sondern auch für eine starke Auslastung des Personals. So stieg der Anteil der befragten Betriebe dieser Branche mit einer zu hohen Personalauslastung von 7 auf neu 20 Prozent. Entsprechend hoch ist denn auch die Auslastung des Produktionsapparates in der Baubranche. Gerade 5 Prozent der befragten Betriebe dieser Branche klagen über eine zu tiefe Auslastung. Nicht beklagen kann sich das Baugewerbe in Sachen Auftragsbestand. Gegenüber dem zweiten Halbjahr 2009 stieg der Anteil von Betrieben mit einem guten Auftragsbestand von 31 auf 64 Prozent. Diese Verdoppelung dürfte sich denn auch auf die Kennzahlen des zweiten Halbjahres 2010 auswirken, denn ein Ende des Aufschwungs ist gemäss Umfrage noch nicht in Sicht.

Gute Zukunftsaussichten Die Umfrage der Volkswirtschaftsdirektion ist jeweils eine Momentaufnahme. Trotzdem lässt sie auch wichtige Schlüsse für die kommenden Wochen und Monate zu. Insgesamt 59 Prozent der befragten Betriebe (Vorjahr: 45 Prozent) beurteilten ihre Aussichten für die zweite Hälfte 2010 als gut. Besonders positiv schätzte die verarbeitende Produktion ihre Zukunftsaussichten ein. Dieser Wert stieg deutlich von 26 auf neu 48 Prozent . Auch das Baugewerbe und die Dienstleister entwickeln sich gemäss Umfrage überdurchschnittlich. Im Baugewerbe stieg der Anteil der Betriebe mit guten Aussichten von 42 auf 58 Prozent, bei den Dienstleistungsunternehmen von 55 auf 68 Prozent. Da herrschen doch wahrlich gute Aussichten für die Nidwaldner Wirtschaft.

geschaffen. Hanspeter Schüpfer warnt jedoch vor einer zu grossen Euphorie. «Es bleibt abzuwarten», so der mit der Auswertung der Umfrage betraute Volkswirt-

schaftssekretär, «ob sich dieser positive Trend fortsetzt und direkt arbeitswirksam wird.» Gute Auslastung

Die Auslastung des Produktionsapparates der Bereiche «verarbeitende Produktion» sowie «Handel und Gewerbe» ergab eine deutliche Verbesserung. Lag diese Kennzahl noch vor einem Jahr bei 62 Prozent, so vermeldeten 77 Prozent der befragten Unternehmen eine gute Auslastung. 9 Prozent (Vorperiode: 3 Prozent) vermeldeten eine eher zu hohe Auslastung. Demzufolge sank die Zahl der Betriebe mit einer nicht so guten Auslastung von 35 auf neu 14 Prozent. Neben dem Baugewerbe sorgten bei dieser Kennzahl vor allem die verarbeitende Produktion sowie der Handel und das Gewerbe für eine Hochstimmung. 44 Prozent der befragten Handelsbetriebe beziehungsweise Gewerbetreibenden vermeldeten einen guten Auftragsbestand. Bei den Dienstleistern sprachen gar 66 Prozent (Vorperiode 50 Prozent) von einem guten Auftragsbestand. www.nw.ch

Neue Stellen geschaffen

Wenn sich die Wirtschaft im Aufwind befindet, schlägt dies auch auf den Personalbestand der einzelnen Unternehmen durch. «Der Anteil der befragten Betriebe mit zunehmendem Personalbestand stieg von 4 auf 24 Prozent gegenüber der Vorperiode an.» Das heisst: Im Kanton Nidwalden wurden im ersten Halbjahr 2010 neue Stellen

Das Baugewerbe kann sich nicht über mangelnde Auftragsbestände beklagen.

Wibaro | 17


Energiezentrale für den Alltag

Nidwaldner Wirtschaftsagenda Dienstag, 26. Oktober 2010 Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg 17.45 Uhr, Besichtigung Villa Honegg, Ennetbürgen

Donnerstag, 18. November 2010 Novum, Jungunternehmer Nidwalden 18.00 Uhr, November-Hock

Donnerstag, 20. Januar 2011 Novum, Jungunternehmer Nidwalden 18.00 Uhr, Generalversammlung

Donnerstag, 11. November 2010 Industrie- und Wirtschaftsvereinigung Unterwalden 15.00 Uhr, Herbstversammlung, Sika-Sarnafil, Sarnen

Donnerstag, 16. November 2010 Novum, Jungunternehmer Nidwalden 18.00 Uhr, Dezember-Hock

Dienstag, 12. April 2011 Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg Vorabend, EW Nidwalden in Oberdorf

Montag, 15. November 2010 Nidwaldner Gewerbeverband 18.30 Uhr, Generalversammlung

Dienstag, 4. Januar 2011 Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg 18.00 Uhr, Neujahrs-Apéro in Stans

Donnerstag, 26. Mai 2011 Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg 18.00 Uhr, GV, Kursaal Engelberg

Titlis-Rotair, die Hotellerie – sie alle sind touristische Schwergewichte in Engelberg. Neben den grossen Playern gibt es auch kleinere, die das volkswirtschaftliche Räderwerk in Schwung halten. Zum Beispiel die Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp.

von Engelberg zu den eher kleinen Playern. «Doch gerade diese sind für unsere Destination so wichtig», sagt Frédéric Füssenich, seit diesem Frühjahr Direktor von Engelberg-Titlis Tourismus. «Sie machen das Salz in der Suppe aus. Touristische Mitstreiter wie die Fürenalp sorgen dafür, dass für die Gäste der Aufenthalt in unserem schönen Hochtal zu einem einmaligen Erlebnis wird.» Engelberg lebt heute zu über 90 Prozent vom Tourismus. Auch wenn die Werbung von Frédéric Füssenich und seinem Team heute primär auf Engelberg als grössten Wintersportort der Zentralschweiz ausgerichtet ist, so wirkt doch etwas von der ursprünglichen Vermarktung Engelbergs als Luftkurort weiter. Wer oben auf der Fürenalp der Luftseilbahnkabine entsteigt, riecht die würzige und frische Alpenluft förmlich. Das ist aktive Erholung. «Und ganz ohne ärztliche Verordnung oder Therapieschein.»

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chon die Fahrt mit der Luftseilbahn von Engelberg auf die Fürenalp ist atemberaubend. Endstation ist nach 800 Höhenmetern und einer Fahrzeit von gut sechs Minuten. Man ist den Bergen nirgends näher als auf der Fürenalp, sagen Touristen und geniessen den Anblick der mächtigen Ostwand des Titlis ebenso wie die bizarren Pfeiler des Grossen und des Kleinen Spannort. Es scheint, als ob man

auf der Fürenalp in einer anderen Welt angekommen sei. Der Alltag mit seinen grossen und kleinen Sorgen ist plötzlich weit weg. Willkommen in der einzigartigen Energiezentrale, wo man Energie für den harten Businessalltag tanken kann. Das Salz in der Suppe

Die Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp gehört im Konzert der touristischen Angebote

Die Aktien der Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp sind im Besitz von wenigen Familien. Nebst der Bahnanlage ist auch das 2003 umgebaute Bergrestaurant im Besitz der Gesellschaft. Die Bahn wurde 1979 in Betrieb genommen und seither immer wieder den neusten technischen Anforderungen angepasst worden. Die Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp AG ist ein typisches KMUUnternehmen. «Gewinne werden wieder in das Unternehmen investiert», hält Anton Matter, Verwaltungsratspräsident der Aktiengesellschaft, fest. Dabei scheut das Unternehmen auch nicht vor grossen Investitionen zurück wie der Erschliessung des Bergrestaurants mit elektrischem Strom im Jahre 2006. Je nach Bedarf arbeiten mehrere Teilzeitangestellte im Betrieb, nicht eingeschlossen das Bergrestaurant, da dieser Betriebszweig seit Jahren an Vreni Hurschler verpachtet ist. Das Unternehmen agiert geschickt in einer Nische. Ein Geheimtipp ist die Fürenalp aber längst nicht mehr. Vielmehr ist die Terrasse ganz hinten im Engelbergertal zu einem wichtigen touristischen Angebot von Engelberg geworden. www.fuerenalp.ch Tourismus | 19


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Wenn Spitzenköche nach Ennetbürgen pilgern Wenn Schweizer Spitzenköche beim Fleisch auf Qualität setzen, dann führt für sie an der Holzen Fleisch GmbH in Ennetbürgen kein Weg vorbei. Das Unternehmen von Stefan Mathis ist längst zum Inbegriff für Spitzenqualität geworden.

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er von Stefan Mathis Fleisch will, der muss ihn zuerst einmal in seinem Betrieb besuchen. Das Schlachthaus von Metzger Mathis liegt nicht irgendwo in Dorfnähe, sondern hoch über Ennetbürgen. Dass diesen Weg auch Spitzenköche aus der ganzen Schweiz unter die Räder nehmen müssen, ist für Stefan Mathis eine Bedingung. «Denn nur wer unsere Philosophie eins zu eins erlebt hat, versteht diese auch», ist der Jungunternehmer überzeugt. Schon so mancher Spitzenkoch lernte bei Stefan Mathis, dass «gut» eben nicht «gut genug» ist. Beim jungen Nidwaldner gibt es da immer noch eine Steigerung, und die heisst «Perfektion».

«Natürlich nur das Beste»

Hinter diesem Leitsatz der Holzen Fleisch GmbH verbergen sich die bedeutendsten Schwerpunkte des Unternehmens. «Wir fordern ausschliesslich nachhaltige und natürliche Fleischproduktion für unsere Produkte. Mit viel Liebe zum Detail und dem dafür nötigen Know-how veredeln wir den Rohstoff zu Spitzenqualität.» Damit Stefan Mathis auch wirklich Spitzenqualität liefern kann, beginnt die Qualitätskontrolle bereits beim noch lebenden Tier. Der Nidwaldner ist überzeugt, dass ein Tier, das nicht anständig behandelt wird, auch kein gutes Fleisch liefert. «Dass Tiere, insbesondere Nutztiere, mit Respekt und Anstand

gehalten werden sollen, versteht sich daher für uns von selbst.» Ja, er geht gar noch einen Schritt weiter. «Alle Tiere mit dem Label ‹Holzen Fleisch› sollen sich so richtig wohl fühlen können.» Deshalb begnügt sich Stefan Mathis nicht mit der eigentlichen Fleischproduktion, sondern verlangt von den Züchtern eine naturnahe Tierhaltung. Konstante und garantierte Qualität

Wenn es um Holzen Fleisch geht, kennt Stefan Mathis keine Halbheiten. Er bleibt in jeder Beziehung konsequent. Was bei der Haltung der Tiere beginnt, führt er in der weiteren Verarbeitung zu Ende. «Nur dank

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� Punkt- und Bolzenschweissen � Schweisstechnik (TIG/MAG) Stefan Mathis verlangt von den Züchtern eine naturnahe Tierhaltung. Nur so kann er seinen Kunden auch Spitzenqualität garantieren.

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Gewerbe | 21


dieser konsequenten Haltung erreichen wir mit unseren Produkten die konstante und garantierte Qualität. Die hohe Nachfrage in der Schweizer Spitzengastronomie bestätigt unter anderem unsere Philosophie», erzählt der gelernte Metzger stolz. Dies muss auch so sein. Denn wer Fleisch an die höchstdekorierten Köche der Schweiz liefern kann, darf keine Kompromisse eingehen. Dies erklärt auch, warum er die gesamte Produktionskette im Griff hält, von der Zucht der Tiere über die naturgerechte Haltung und Fütterung bis hin zur Schlachtung und anschliessenden Lagerung. «Dem Zufall», versichert Stefan Mathis, «überlassen wir schon gar nichts.» Und so weiss der Jungunternehmer ganz genau, auf welcher Alp welches Tier zur Sömmerung weilte. In der Zwischenzeit führt er gar eine eigene Datenbank mit allen wichtigen Daten der Tiere. Was sie wann und wie viel zu futtern kriegen inklusive. Dank dieser aufwändigen «Buchführung» weiss Stefan Mathis haargenau, wie lange beispielsweise ein Fleischstück lagern muss, damit es die von ihm gewünschte Qualität erreicht. Ohne Hilfe der Banken

Eigentlich wollte Stefan Mathis in die Fussstapfen seines Vaters treten und Bauer werden. Doch weil die Zukunftsaussichten für diesen Berufsstand nicht die besten sind, wurde er Metzger. Anfänglich hatte er, der Bauernsohn, Mühe, damit umzugehen, Tiere zu schlachten. Schnell machte er die Feststellung, dass Tiere, die nicht mit einem Quäntchen Respekt behandelt werden, auch kein gutes Fleisch liefern. Die Mathis’sche Philosophie war geboren. Was als Einmannbetrieb vor rund zehn Jahren in der Freizeit begann, hat sich heute zu einem stattlichen KMU-Betrieb mit elf Angestellten entwickelt. Die Mund-zuMund-Werbung verfehlte ihre Wirkung nicht. Auch wenn er heute die Nachfrage nach den exklusiven Fleischstücken aus Ennetbürgen kaum bewältigen kann, bleibt er mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität. Der Aufbau erfolgte Schritt für Schritt. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Und worauf der Unternehmer besonders stolz ist: «Das Unternehmen Holzen Fleisch GmbH konnte ich ohne finanzielle Hilfe von Banken realisieren.» Chance für die Berglandwirtschaft

Stefan Mathis kann schon längst nicht mehr den Bedarf an Fleisch selber abdecken. Deshalb hat er weitere Landwirte aus der Region als Zulieferbetriebe eingebunden. Die Tiere werden wie auf dem eigenen Hof natürlich gehalten. Wer Stefan Mathis Tiere liefern will, muss die genau gleichen Kriterien erfüllen wie er selber. Bei den AngusRindern heisst dies beispielsweise Mutter22 | Gewerbe

Der ruhige und stressfreie Umgang mit den Tieren ist der Grundstein für die Holzen-Qualität.

kuhhaltung. Im Winter sind die Tiere im Laufstall, im Frühling und Herbst auf den Weiden im Tal, und während der Sommermonate verbringen sie die Zeit auf einer Alpweide. Die Zeiten sind längst vorbei, wo man ihn und seinen Vater wegen der Aufzucht von Angus-Rindern belächelt hat. «All unsere Zulieferer haben erkannt», so der umtriebige junge Geschäftsmann, «dass unsere zwar nicht immer auf Anhieb zu verstehende Geschäftsphilosophie eine Chance gerade für die Berglandwirtschaft in unserer Region ist.» Dass heute etliche Landwirtschaftsbetriebe dank der Holzen-

Fleisch-Philosophie einen guten Verdienst haben, erachtet Stefan Mathis als richtig. «Nur wer innovativ ist, wird in der Landwirtschaft überleben», ist der Bauernsohn überzeugt. Öfter mal was Neues

In den Kühl- und Lagerräumen des Schlachthauses hängen edle Fleischstücke wie Hohrücken, Keulen, Vorder- und Hinterteile der geschlachteten Tiere. In den Regalen stapeln sich die bereits fertig zubereiteten Fleischstücke und Spezialitäten wie Edelschinken und Salami. Nebst den edlen

Stücken fallen bei einer Schlachtung auch Produkte an, die sich zur Weiterverarbeitung, etwa zu Wurstwaren, eignen. Und auch hier setzt Stefan Mathis mit seinem Team eigene Massstäbe. Ein Renner sind die hausgemachten Salami mit wildem, selbstgepflücktem Thymian. Vier Jahre lang hat der Ennetbürger immer und immer wieder Versuche gemacht, bis der Salami seinen Vorstellungen entsprochen hat. Rückschläge bei der Produktion beurteilte er nicht als Niederlage, sondern als Chance, immer wieder nach neuen Lösungen zu suchen. Dass dabei auch mal ein ganz neues

Produkt entstehen kann, ist für ihn eine schöne Nebenerscheinung. Arbeiten mit viel Gespür

Die Kundschaft von Stefan Mathis ist anspruchsvoll. Spitzenköche verlangen Schnitte aufs Gramm genau. Deshalb gehört bei den Berufskollegen des Chefs ein Massstab ebenso zur Metzgerausrüstung wie gut geschliffene Messer. Die Frage, was ihn zu diesem Perfektionismus antreibt, entlockt Stefan Mathis ein Lächeln: «Man muss ein Freak sein.» Und dann erzählt er, dass ein Metzger beim zerlegen von Fleisch-

stücken schnell spürt, wie das Messer durchs Fleisch gleitet. Seiner Meinung nach hat der Beruf des Metzgers sehr viel mit Gespür zu tun. «Man muss den Sinn und die Empfindlichkeiten spüren und erleben.» Und noch etwas macht den Erfolg von Holzen Fleisch aus: «Der ruhige und stressfreie Umgang mit den Tieren auch im Schlachthaus ist einer der Grundsteine für die Holzen-Qualität. Und später erhält jedes Fleischstück genügend Zeit bis zu seiner vollen Reifung», verrät Stefan Mathis. www. holzenfleisch.ch Gewerbe | 23


who is who?

who is who? Maria Spindelböck, Vinarium Stans Die Nidwaldner Gastronomieszene ist um eine Attraktion reicher: Im neuen Länderpark hat die Vinarium-Gruppe mit der Vinothek inkl. Restaurant eine Genussoase der besonderen Art geschaffen. Als Gastgeberin konnte mit Maria Spindelböck ein absoluter Gastroprofi verpflichtet werden. In den vergangenen 19 Jahren drückte sie mit ihrer Gastfreundschaft dem Gasthaus zum Landenberg in Sarnen eindrücklich ihren Stempel auf. Dieser Einsatz wurde nicht nur durch eine treue Stammkundschaft, sondern auch von renommierten Restaurantführern belohnt, so unter anderem mit 14 Gault-MillauPunkten. Es sei an der Zeit gewesen, etwas Neues zu wagen, meint die umtriebige Gastronomin. Fündig wurde sie im neuen Einkaufszentrum Länderpark in Stans. Hier hat die Vinarium Gruppe im Erdgeschoss ein neues Restaurant eröffnet. Die neue Vinothek mit Restaurant im Länderpark weist hundert Sitzplätze. Am Mittag werden zwei Menüs serviert. Oder wie wäre es nach einem anstrengenden Shopping-Tag mit einem Gläschen Wein, dazu Antipasti oder ein Teller mit den besten Schinken und Salami Italiens? Maria Spindelböck und ihr Team freuen sich darauf, die Gäste im neuen Vinarium im schönsten Shoppingcenter der Schweiz zu verwöhnen.

Thomas Bolliger, Leiter der Credit Suisse in Stans und Hergiswil Thomas Bolliger ist seit dem 1. Juni 2010 neuer Leiter Privatkundengeschäft der Credit Suisse in Stans und Hergiswil. In dieser Funktion führt er die beiden Geschäftsstellen und koordiniert die Aktivitäten vor Ort. Thomas Bolliger (40) ist ein ausgewiesener Bankspezialist mit langjähriger Erfahrung vor allem in den Bereichen Privat- und Firmenkunden. Er ist seit über 15 Jahren bei der Credit Suisse tätig und hatte verschiedene Führungs- und Fachfunktionen inne. So war Thomas Bolliger mehrere Jahre Kundenberater und Teamleiter im Privatkundengeschäft der Region Mittelland. Vor seinem Wechsel in die Zentralschweiz zeichnete er als Projektleiter verantwortlich für die Optimierung der Beratungs- und Verkaufsprozesse im Bereich «Corporate and Institutional Clients» bei der Credit Suisse und arbeitete am Hauptsitz

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der Bank in Zürich. Thomas Bolliger verfügt über eine fundierte Ausbildung. Nach der kaufmännischen Lehre in einem Industriebetrieb studierte er an der Höheren Fachschule für Wirtschaft (HFW) in Bern Betriebswirtschaft und schloss mit dem Diplom ab. «Wir sind von unseren Standorten in Stans und Hergiswil überzeugt. Kundinnen und Kunden beraten wir gerne persönlich vor Ort und unterstützen sie bei der Realisierung ihrer finanziellen Ziele in jeder Lebensphase. Wenn sich die Lebensumstände im Laufe der Zeit verändern und neue Ziele alte Pläne ab-lösen, gehen wir auf diese Veränderungen ein und erarbeiten zusammen mit unseren Kunden in fünf Schritten individuelle Lösungen.» Stans und Hergiswil gehören zur wichtigen Region Zentralschweiz der Credit Suisse mit 15 Geschäftsstellen und rund 430 Mitarbeitenden.

Christoph Gut, neuer Bankrat der Nidwaldner Kantonalbank Der Nidwaldner Regierungsrat hat Christoph Gut aus Stans in den Bankrat der Nidwaldner Kantonalbank gewählt. Der diplomierte Wirtschaftsprüfer und Unternehmer wohnt in Stans. Der neue Bankrat der Nidwaldner Kantonalbank ist Mitinhaber der Gut StansSüd Holding AG mit Sitz im Nidwaldner Kantonshauptort. Unter dem Dach der Gut Stans-Süd Holding AG sind die Unternehmen Josef Gut AG, Gut Mineralöltransport AG und Bachmann s.r.o. vereint. Christoph Gut wirkt im Verwaltungsrat der Bachmann Holding AG in Stans mit und ist Geschäftsführer der Bachmann s.r.o. in Bratislava. Die Wahl eines neuen Mitglieds des Bankrats wurde notwendig, weil die bisherigen Bankräte Viktor Furrer, Stans, und Alois Gasser, Ennetbürgen, zurückgetreten sind. Christoph Gut hat sein Amt am 1. Juli 2010 angetreten.

Bruno Hollenweger, Geschäftsleiter Tele 1 Er sorgt dafür, dass die Region Zentralschweiz ebenso fernsieht, wie sie im Bild ist. Selber tritt er aber nicht vor die Kamera. Bruno Hollenweger, Geschäftsführer von Tele 1, dem neuen Zentralschweizer Fernsehen. Mit Erfolg hat er die Vorgängerstation Tele Tell als eine der führenden TV-Privatanstalten positioniert. Mit Tele 1 gibt er noch einen drauf, managt er doch ein Unternehmen, das zu den modernsten seines Genres zählt. Bruno Hollenweger ist seit sieben Jahren im TV-Geschäft und weiss, wie der Hase läuft. Tele Tell war das Gesellenstück des in Bu-

ochs wohnhaften Verlagsmanagers. Es ist ihm gelungen, das Zentralschweizer Fernsehen massiv zu professionalisieren und entsprechend in einem äusserst heterogenen Markt zu positionieren. Die Zentralschweizerinnen und Zentralschweizer haben es ihm verdankt – mit steigenden Zuschauerquoten. Mit Tele 1, dem Zentralschweizer Fernsehen, haben Bruno Hollenweger und seine 52 Mitarbeitenden die Herausforderung angenommen, das beste Privatfernsehen der Schweiz zu werden. Die LZ Medien AG lässt sich das etwas kosten: Rund 9 Millionen Franken wurden investiert – 5 Millionen in die technische Infrastruktur und 4 Millionen in den Bau. Das neue Studio ist das modernste seiner Art in der Schweiz. Seit dem 1. Februar 2010 liefert Tele 1 täglich spannende Themen aus der Zentralschweiz, für die Zentralschweiz. Bruno Hollenwegers Team hat es dabei geschafft, an die früheren Erfolge des Vorgängersenders anzuknüpfen.

Dino Savignano, LGT Bank (Schweiz) AG «Wir sind inzwischen seit drei Jahren in Luzern präsent, und es hat sich gezeigt, dass die LGT und die Zentralschweiz gut zusammenpassen», erklärt der in Buochs wohnhafte Dino Savignano, Vizedirektor der LGT Bank (Schweiz) AG in Luzern. Wie die LGT zeichnet sich auch die Region durch Innovationskraft, Traditionsreichtum und grosses Engagement aus. «Als nicht börsenkotiertes Unternehmen, das von einer in Generationen denkenden Familie geführt wird, handeln wir langfristig und können zugleich flexibel auf Veränderungen reagieren, eine gute Voraussetzung für stetige Weiterentwicklung.» Diese Zukunftsorientierung zeigt sich auch darin, dass die LGT durch vorausschauendes Denken und Handeln Werte schaffen und erhalten will, also nachhaltig agiert. Demnach ist Nachhaltigkeit ein selbstverständlicher Teil der Unternehmensphilosophie der LGT. Für den Kunden wird dies in der individuellen Beratung und im integrierten Angebot an Anlagelösungen sowie in den Bank- und Beratungsleistungen spürbar. «Wir nehmen uns für unsere Kunden Zeit, um ihre Bedürfnisse kennen und verstehen zu lernen», erklärt Dino Savignano, «denn nur so können wir mit ihnen langfristige, ertragreiche Konzepte erarbeiten.»

Andy Abächerli, neuer Kommunikations- und Informationsbeauftragter des Kantons Nidwalden Andy Abächerli trat am 1. Juli 2010 seine Stelle als Kommunikations- und Informationsbeauftragter auf der Staatskanzlei Nidwalden an. Der 27-jährige orientiert die Öffentlichkeit über die Absichten, Entscheidungen und Massnahmen des Regierungsrates und über die Arbeit der Kantonsverwaltung. Andy Abächerli machte die Matura an der Kantonsschule Luzern. Sein Studium der Politikwissenschaft sowie des Völkerund Staatsrechts an den Universitäten Zürich und Genf schloss er mit dem Master of Arts ab. Nach Sprachaufenthalten in der Westschweiz und England sammelte er erste Berufserfahrungen in einer Agentur für Kommunikation und Public Affairs, bei der Staatskanzlei Nidwalden und der Volkswirtschaftsdirektion Zug.

Isabelle Kuster, Filialleiterin Sparkasse Engelberg in Stans Nach den Sommerferien hat die Sparkasse Engelberg an der Stansstaderstrasse 8 in Stans ihre erste Filiale eröffnet. Als einziger Regionalbank in den Kantonen Ob- und Nidwalden sind dem Engelberger Bankinstitut Kundenfreundlichkeit und -nähe besonders wichtig. Mit der Eröffnung der Filiale Stans ist die Sparkasse Engelberg ihren Kunden einen weiteren Schritt entgegengekommen. Geleitet wird die Filiale Stans der Sparkasse Engelberg von Isabelle Kuster-Kälin, diplomierte Betriebsökonomin aus Stans. Das Bankteam besteht weiter aus Heidi Zumbühl, Bankfachfrau mit eidg. Fachausweis aus Wolfenschiessen, und Patrick Gabriel, eidg. dipl. Bankfachexperte und Finanzplaner, aus Buochs. Das Filialteam bringt somit gebündelte Bankfachpower in den Bereichen Kredit-, Finanz- und Vorsorgeberatung nach Stans.

Susy Kaufmann-Mattli, Herrenhaus Grafenort Seit 15 Jahren betreibt die Stiftung «Lebensraum Gebirge» das Herrenhaus in Grafenort als Seminar-, Tagungs- und Begegnungszentrum. Dies nach einer umfassenden Sanierung des dem Benediktinerkloster Engelberg gehörenden Gebäudes aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert.

Ebenfalls seit 15 Jahren sorgt Susy Kaufmann-Mattli zusammen mit ihrem Team im Herrenhaus dafür, dass sich die Gäste sowie Seminarbesucher in der ehemaligen Herberge für vornehme Reisende in Grafenort wohlfühlen. Seit Jahren werden im Herrenhaus Grafenort Seminarien und Veranstaltungen zum Thema «Lebensraum Gebirge» angeboten. Das Spektrum ist weit gefasst und umfasst unter anderem folgende Themen: Land- und Forstwirtschaft, Lawinen- und Wildbachverbau, Jagd, Landschaftsplanung, Naturschutz, Tourismus und Verkehr, Energie und Wirtschaft, Geologie und Klimatologie, Kunst und Kultur sowie menschliches Zusammenleben.

Sepp Odermatt, Bergbahnen BeckenriedEmmetten AG «Die Katze lässt das Mausen nicht», heisst ein altes Sprichwort. Dies trifft haargenau auf Sepp Odermatt, Geschäftsführer der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG, zu. Während Jahren waren der Skiweltcup und die Skirennen im Allgemeinen die Welt des gebürtigen Dallenwilers. So erstaunt es wenig, dass diese alte Liebe nach wie vor keinen Rost angesetzt hat. Denn erstmals werden im kommenden Winter im Kanton Nidwalden Europacup-Rennen durchgeführt. Am 20. Januar 2011 findet am FIS-homologierten Hang am Klewenstock ein Damen-Riesenslalom statt. Auch geschäftlich surft Sepp Odermatt auf der Erfolgswelle. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde mit dem Ertrag von über 7 Millionen Franken das schon gute Vorjahresergebnis noch übertroffen. Die Aktionärinnen und Aktionäre konnten darüber informiert werden, dass die beiden Benchmarks von über 5 Millionen Franken für den Verkehrsertrag sowie über 1,5 Millionen Franken in der Restauration übertroffen wurden. Zusammen mit den Nebenerträgen wurde das angestrebte Jahresziel erreicht. Der Cashflow beträgt 1 367 176 Franken und liegt damit 13,7 Prozent höher als im Vorjahr.

Christian Waser, Präsident Bankrat Nidwaldner Kantonalbank Einen Wechsel an der Spitze meldet die Nidwaldner Kantonalbank: Der Regierungsrat hat

den 53-jährigen Christian Waser zum neuen Präsidenten des Bankrats der Nidwaldner Kantonalbank gewählt. Der in Ennetbürgen lebende Christian Waser tritt die Nachfolge von Dr. Viktor Furrer an, der seit 1990 Bankratspräsident war. Der in Engelberg aufgewachsene Christian Waser hat sein Amt am 1. Juli 2010 angetreten. Er gehört dem Bankrat seit 2002 an. Vor vier Jahren wurde er Vizepräsident dieses Gremiums. Christian Waser ist diplomierter Wirtschaftsprüfer und als Mitglied der Regionaldirektion (Partner, Direktor) des Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsunternehmens BDO AG verantwortlich für die Gesamtleitung der vier BDO-Niederlassungen Altdorf, Stans, Sarnen und Sursee mit rund 60 Mitarbeitenden. Seit Januar 2008 ist dem Nidwaldner zusätzlich die Treuhandabteilung Luzern der BDO mit 15 Mitarbeitenden unterstellt.

Martha Bächler wechselt in die Privatwirtschaft Mit grossem Elan hat Engelbergs Frau Talammann Martha Bächler ihre neue Herausforderung als Geschäftsführerin der Standortpromotion in Obwalden (iOW) angenommen. Wegen ihrer neuen Aufgabe wird die 55-Jährige auf Ende 2010 als Talammann des Klosterdorfes zurücktreten. Martha Bächler gehörte dem Einwohnergemeinderat von Engelberg zwölf Jahre an, davon zehn Jahre als Talammann. In dieser Funktion gehörte sie bis zu ihrer Berufung zur Standortpromotion Obwalden dem Vorstand von Pro WirtschaftNidwalden/Engelberg an. AmAufschwung von Engelberg hat Martha Bächler grosse Verdienste. Mit ihrem grossen Beziehungsnetz und ihrer ausserordentlich kundenorientierten Art hat sie die Neuausrichtung des Kantons Obwalden in Engelberg vorbildlich und erfolgreich umgesetzt. Der Vorstand der Standort Promotion in Obwalden freut sich, dass sich Martha Bächler bereit erklärt hat, die Umsetzung diesen wesentlichen Teils der Strategie nun für den ganzen Kanton Obwalden zu übernehmen. Ihre neue Stelle hat Martha Bächler Mitte Jahr angetreten. Bis zu ihrem Abschied aus dem Engelberger Einwohnergemeinderat betreibt sie die zusätzliche Aufgabe als Geschäftsführerin der iOW bis Ende Jahr in Teilzeit.

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