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w.i.n. Nr. 1

Oktober 2007

Wirtschaft in Nidwalden / E ngelberg

Die Kraft des Wassers

Mode aus Nidwalden

Nachfolgeregelung und ihre T端cken

Mit seinen Ideen der Zeit voraus

Das Magazin der Nidwaldner und Engelberger Wirtschaft


LA BRASSERIE O LA TERRASSE LE COFFEE SHOP Kulinarische Köstlichkeiten in unseren stilvollen Raucher und Nichtraucher Restaurants

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Inhaltsverzeichnis Industrie

Seite 4 und 5

Landwirtschaft

Beratung

Seite 7 und 9

Wirtschaft

Seite 19

Seite 11

Menschen

Seite 20 und 21

Wibaro Lifestyle

Herausgeber Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg, Nidwalden Contact, akomag Verlag/Redaktion akomag Kommunikation & Medienmanagement AG

Seite 12 und 13

Seite 15 und 17

Who is who?

Seite 22

Eigenes Magazin für die Nidwaldner Wirtschaft Editorial

Spichermatt 17 Postfach 41 6371 Stans «Tue Gutes und sprich darüber», diese wohl älteste Grundregel der Öffentlichkeitsarbeit lässt sich mit «w.i.n.» auf unterhaltsame, anregende und spannende Weise verwirklichen. Wissenswerte Informationen wechseln sich ab mit aktuellen Themen und interessanten Blicken hinter die Kulissen. Denn hinter mancher Fassade, an der man jahrelang vorbeigeht, oder hinter Schriftzügen, die einem immer wieder begegnen, eröffnen sich erstaunliche Welten. Ob klein, mittel oder gross – unsere Unternehmen dürfen sich sehen lassen, denn sie erbringen beeindruckende Leistungen und prägen unser attraktives Umfeld zum Leben und Arbeiten entscheidend mit.

Telefon: 041 618 07 07 contact@akomag.ch www.akomag.ch Verlagsleitung Ronald Joho (rjoho@akomag.ch) Chefredaktion Beat Christen (bchristen@akomag.ch) Mitarbeit: Barbara Groder Redaktionskommission: Peter Murer, Herbert Würsch, Hanna Baumann, Hans-Peter Lüthi, Mathias Küchler, Brigitte Speck Fotos Arnold Odermatt, Stans Gestaltung/Druckvorstufe Ristretto Kommunikation ASW pronto@ristretto.ch www.ristretto.ch Druck Druckerei Odermatt AG, Dallenwil

© akomag – Kommunikation & Medienmanagement AG, Stans/Luzern

N

idwalden hat eine dynamische Wirtschaft, die sich erfreulich, ja prächtig entwickelt. Dies lässt sich regelmässig an verschiedenen Erhebungen und Zahlen ablesen. Auf diese Erfolgsmeldungen sind wir natürlich stolz und möchten möglichst viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger daran teilhaben lassen. Geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude. Dass uns nun sogar ein eigenes Magazin für solche Nachrichten zur Verfügung steht, begrüsse ich sehr. Das neue «w.i.n.» betrachte ich als willkommenes Medium, um über Nidwaldens florierende Wirtschaft zu berichten und zu zeigen, wie viel Unternehmergeist und Innovationspotenzial in unserem Kanton vorhanden sind.

Editorial

Es ist mir ein zentrales Anliegen, zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin für ein wirtschaftsfreundliches Klima in unserem Kanton mit entsprechenden Rahmenbedingungen zu sorgen. Mit dieser Haltung wollen wir auch dazu beitragen, dass die Verantwortlichen von «w.i.n.» möglichst viel Stoff für gute Nachrichten bekommen. Gutes Gelingen wünscht

Gerhard Odermatt, Volkswirtschaftsdirektor Nidwalden

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«w.i.n.» Fotograf Arnold Odermatt Mit der fotografischen Umsetzung der Themen von «w.i.n.», dem Magazin der Nidwaldner und Engelberger Wirtschaft, wird jeweils ein Nidwaldner Fotograf beauftragt. Der bekannte Stanser Fotograf Arnold Odermatt hat sich spontan bereit erklärt, das erste Wirtschaftsmagazin für die Region Nidwalden und Engelberg mit seinen Fotografien zu bereichern. Seine Fotografien finden seit einigen Jahren in der Kunstszene grosse Beachtung. So wählte Harald Szeemann im Jahre 2001 Oder-

matts Fotografien für die 49. Biennale in Venedig aus. 2002 zeigte sie James Rondeau in einer Einzelausstellung im Art Institute of Chicago und Urs Stahel 2004 im Fotomuseum Winterthur. An der Weltausstellung von 2006 in Japan waren Werke von Arnold Odermatt im Schweizer Pavillon zu sehen. Arnold Odermatts grosses Vorbild war der berühmte MagnumFotograf Werner Bischof, den er zufällig bei einem Sicherheitseinsatz auf dem Bürgenstock traf.

Mit kaltem Schnitt in die Wirtschaftlichkeit Eisen durchtrennen mit einem Wasserstrahl ist nicht möglich. «Doch», sagt Beat Meyer, Geschäftsführer der Allfi AG in Stans. Er kennt die entscheidenden Regeln im Höchstdruckbereich.

Der unter Druck erzeugte dünne Wasserstrahl garantiert präzise Schnitte.

S

echs Zentimeter dicken Stahl mit Wasser schneiden – das klingt für Laien nach Zauberei. Beat Meyer, Geschäftsführer der Allfi AG, weiss, es handelt sich dabei um Technik vom Feinsten. Seit über zehn Jahren ist das 1991 gegründete Unternehmen auf Produkte im Höchstdruckbereich spezialisiert. Meyer kennt die Vorzüge der Wasserstrahl-

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Schneidtechnik: «Der kalte Schnitt des Wassers hat den einzigartigen Vorteil, dass die Fuge nicht verbrennt und es praktisch kein Ausfransen mehr gibt.» Vor allem beim Schneiden von «Sandwich-Materialien», das heisst Werkstoffen aus verschiedenen Schichten, stellt der Wasserstrahl das Lasern oder Fräsen in den Schatten. Der Wasserstrahl schneidet präzise:

Industrie

Engste Radien und aussergewöhnliche Formen sind Spezialgebiete dieser Höchstdrucktechnik. Präzise Schnitte Das Wasserstrahlschneiden wird heute in der Luftfahrtindustrie, in der Metallbearbeitung, beim Schneiden von Stein oder Glas und für Zuschnitte von Kunststoffen genützt. Klassische Anwendungsgebiete sind die Dichtungs- und Automobil-Zulieferindustrie sowie die Dämmstoffproduktion. Im alltäglichen Leben begegnet man oft Produkten, die mit Hilfe des Wasserstrahlschneidens bearbeitet wurden. So werden zum Beispiel Automatten mit Wasser geschnitten. Ein Beispiel aus einem ganz anderen Gebiet, dem Lebensmittelbereich: Gross-Konditoreien nutzen die Wasserstrahltechnik, um Pralinen oder Cremeschnitten zu schneiden. Durch das kalte Verfahren können die Creme- und Teigschichten perfekt geschnitten werden, ohne ineinander zu verlaufen. Enormer Druck Die Produktpalette der Allfi AG ist einzigartig in Europa. «Wir entwickeln und vertreiben alles, von der Pumpe bis zum Schneidestrahl», so der Geschäftsführer. Im Höchstdruckbereich gelten spezielle Regeln. Die Beanspruchung der Geräte ist enorm. Ein Druck von 4000 Bar gilt heute als Massstab. Dieser hydrostatische Druck entspricht einem Stand von 40 Kilometern in der Wassersäule. «Im Höchstdruckbereich gibt es nichts, was für die Ewigkeit hält», sagt Beat Meyer. Die ingenieurtechnische Herausforderung liege vor allem darin, die Haltbarkeit des Systems zu optimieren. Scheinbare Preisvorteile billiger Produkte werden durch hohe Reparaturkosten wieder aufgefressen. Der Vorteil der Allfi-Artikel liegt laut Meyer ganz klar in der Qualität.


www.win-magazin.ch

w.i.n. – das neue Magazin der Nidwaldner und Engelberger Wirtschaft ist auch online. Unter www.win-magazin.ch kann ab sofort die aktuelle Ausgabe des Nidwaldner Wirtschaftsmagazins eingesehen werden. Ab sofort werden auf diesem Internetportal regelmässig die neusten Informationen der Nidwaldner und Engelberger Wirtschaft sowie von Nidwalden Contact publiziert.

Verlag und Redaktion von w.i.n., akomag Kommunikation und Medienmanagement AG, arbeitet dabei mit dem ebenfalls in Stans angesiedelten Unternehmen mexan GmbH zusammen. Die mexan GmbH wird von Thomas Niederberger und André Hess geführt. Die Tätigkeitsschwerpunkte der neuen w.i.n.-Partner befinden sich im Bereich Internet und der Programmierung von Mobile-Lösungen wie SMS-Dienste.

Alle Kompetenzen aus einem Haus Die Allfi AG vereint die gesamte Wertschöpfungskette unter einem Dach. Dadurch kann mit einem unvergleichbaren Know-how aufgewartet werden. Den Sparten Konstruktion, Engineering, Produktion und Vertrieb ist ein perfekter Know-how-Austausch möglich. Einen weiteren Pluspunkt im Leistungsspektrum der Allfi AG sieht Meyer im 24-Stunden-Bestell- und -Lieferservice. Neben dem Hauptfirmensitz in Stans gibt es zwei weitere Standorte. Die Sitze in Deutschland (seit 2002) und Österreich (seit 2003) dienen ausschliesslich als Vertriebs GmbH und verfügen über eigene Lager. «So ist eine schnelle Belieferung des gesamten deutschsprachigen Raums möglich», so Meyer. Die Hauptkundschaft der Allfi AG findet sich in der Branche der Maschinenbauer. Dabei handelt es sich einerseits um industrielle Kunden und andererseits um Lohnschneider. 50 Prozent der Klientel stammen aus Deutschland und Österreich, 20 Prozent aus dem übrigen Europa, 10 Prozent aus der Schweiz. «Europa ist unser Hauptmarkt und wird es auch in Zukunft bleiben», sagt Meyer. Die übrigen 20 Prozent der Kunden kommen aus Staaten der restlichen Welt. Verdopplung der Mitarbeiterzahl im neuen Gebäude «Allfi hat sich gut im Markt etabliert. Die Nische hat sich bezahlt gemacht. Der nächste Schritt ist nun eine räumliche Veränderung», erzählt der Geschäftsführer über die Zukunft des Unternehmens. Geplant ist ein vierstöckiger Gewerbebau in Stans-Oberdorf, die Fertigstellung erfolgt bis Ende 2008. «Mit dem neuen Gebäude bietet sich für uns die Möglichkeit, die Mitarbeiterzahl zu verdoppeln», erklärt Meyer, «wir wollen in Nidwalden interessante Arbeitsplätze schaffen

Geschäftsführer Beat Meyer und sein Team haben sich für Produkte im Höchstdruckbereich spezialisiert. – Arbeitsplätze mit Potenzial!» Bisher war es aus räumlichen Gründen nicht möglich, Ausbildungsplätze anzubieten. Das soll sich 2008 ändern. Auf ca. 2900 Quadratmetern will man im neuen Geschäftsbau drei bis vier Lehrlinge ausbilden. Visionäres Unternehmen Mit dem Umbau alleine will sich die Geschäftsführung der Allfi AG nicht begnügen. «Inklusive der Tochtergesellschaften erzielen wir einen Umsatz von 7,5 Millionen Franken jährlich. Dabei fallen gut vier Millionen in Stans an», erklärt Meyer. «Ich bin jetzt 46 Jahre alt und habe mir für meinen 50. Geburtstag zum Ziel gesteckt: Die Allfi AG soll dann 10 Millionen Umsatz erwirtschaften. Mit dem neuen Gebäude und den geplanten 30 Mitarbeitern ist das für mich ein realistisches Ziel.»

Industrie

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Pro Wirtschaft besuchte Engelberg Einer der Events von Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg führt die Mitglieder jeweils ins Klosterdorf am Fusse des Titlis. Engelbergs Frau Talammann Martha Bächler begrüsste die Gäste beim Schanzentisch der grössten Skisprunganlage der Schweiz. Noch vor dem Apero wurden die Mitglieder von Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg vom ehemaligen Nordischkombinierer und Schanzenchef Walter Hurschler in die Geheimnisse des Skisprungsports eingeweiht. Zu Fuss ging es später zum Restaurant Ritz, wo bei Speis und Trank weiter eifrig diskutiert wurde.

Martha Bächler erklärt Peter Murer die ideale Anfahrtsposition auf den Schanzentisch.

«Kein Patentrezept für die Nachfolgeregelung» Die Hälfte aller Nachfolgeregelungen scheitert. Die Gründe sind meistens emotionale Barrieren. Christian Waser und René Marti von der Vereinigung IG-Treuhänder Nidwalden nennen mögliche Lösungsansätze.

Viele Unternehmer haben Probleme, die Nachfolge ihres Unternehmens zu regeln. Woran liegt das? René Marti: Interessanterweise sind es nicht die fehlenden finanziellen Mittel,

die eine Unternehmensnachfolge oft scheitern lassen. Entscheidender sind die mit der Unternehmensnachfolge verbundenen Emotionen und der Faktor Zeit. Die Nachfolge zu regeln ist ein Prozess, der einige Jahre dauern kann.

Mit dieser Herausforderung muss sich der Unternehmer rechtzeitig auseinander setzen. Oft versäumen es Unternehmer, früh genug an eine Lösung zu denken. Wie könnte eine geregelte und erfolgreiche Nachfolgelösung aussehen? Marti: Eine Nachfolge ist immer eine Massanfertigung und kann nicht aus der Schublade hervorgezaubert werden. Grundsätzlich ist es wichtig, eine einfache und klare Lösung anzustreben. Christian Waser: Es ist gefährlich, mit einer fixen Vorstellung an die Nachfolgeregelung heranzugehen. Ich empfehle deshalb, sich von Beginn weg verschiedene Optionen offen zu halten. Ist man nur auf eine Lösung fixiert, kann es gut möglich sein, dass der favorisierte Plan an einem unüberwindbaren Hindernis scheitert. Darum sollte man mehrere «befahrbare Geleise» zur Verfügung haben.

Christian Waser (links) und René Marti von der Vereinigung IG-Treuhänder.

Beratung

Worauf muss man bei der Regelung der Nachfolge besonders achten? Waser: Das Allerwichtigste bei der Unternehmensnachfolge ist, genügend Vorbereitungszeit zu haben. Deshalb

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René Marti, dipl. Treuhandexperte rene.marti@balmer-etienne.ch

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Der grösste Wintersportanlass Engelberg steht am 22. und 23. Dezember 2007 ganz im Zeichen der beiden Weltcup-Skispringen auf der grössten Skisprunganlage der Schweiz. Ein Anlass, der längst zum Wirtschaftsfaktor für Engelberg geworden ist. In den vergangenen Jahren wurden während dem Weltcup-Wochenende rund 4500 Übernachtungen generiert. Davon profitiert direkt oder indirekt das einheimische Gewerbe. Der direkt induzierte Umsatz beläuft sich auf rund 850000 Franken. Die Organisatoren operieren mit einem Budget von rund 1 Million Franken.

ist unbedingt zu empfehlen, sich einige Jahre vor dem geplanten Rücktritt damit zu beschäftigen. Es empfiehlt sich ebenfalls, frühzeitig eine Vertrauensperson, die auch die Funktion des Beraters einnehmen kann, hinzuzuziehen. Marti: Vielfach ist dies der Treuhänder, der die persönlichen und betrieblichen Verhältnisse bestens kennt, und dennoch in der Lage ist, die nötige Objektivität, verbunden mit der Erfahrung aus ähnlich gelagerten Nachfolgeregelungen, miteinzubringen. Bei Familiennachfolgeregelungen ist es wichtig, dass diese Vertrauensperson integrativen Charakter beweist. Es wird oft unterschätzt, dass es sich bei der Nachfolgeregelung nicht nur um einen technischen Prozess handelt. Welchen Rat können Sie dem abtretenden Unternehmer geben? Waser: Der abtretende Unternehmer muss sich fragen: «Kann ich loslassen?» Das ist wichtig, denn hier lauert ein grosses Konfliktpotenzial. Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Loslassens. Ein sofortiger Rückzug hat aber zum Nachteil, dass von einem Tag auf den anderen ein enormer Druck auf dem Nachfolger lastet. Oftmals ist es besser, wenn der abtretende Unternehmer noch in einer Beraterfunktion im Hintergrund zur Verfügung steht. Marti: Die abtretende Seite muss früh planen, wie der neue Lebensabschnitt gestaltet werden soll. Viele haben Angst vor der Leere. Sie verbinden mit dem Ruhestand Macht- und Prestigeverlust, ein nahendes Lebensende oder halten sich schlicht für unersetzlich. Und dem Nachfolger? Waser: Eine zentrale Frage lautet: «Bin ich wirklich bereit, Unternehmer zu werden?» Das muss er aus voller Überzeugung und ohne Zweifel bejahen. Marti: Besonders bei Familienunter-

Thesen zur Nachfolgeregelung:

IG-Treuhänder Nidwalden

Planung und Umsetzung einer Unternehmensnachfolge stellen eine grosse Herausforderung dar (Regelungsdichte, Einmaligkeit etc.) und müssen Teil der Unternehmensstrategie sein.

Die IG-Treuhänder Nidwalden ist eine Vereinigung von fünf Treuhandunternehmen (Alpina Treuhand AG, BalmerEtienne AG, BDO Visura, Christen und Zobrist Treuhand AG, Würsch Treuhand) und existiert seit über zehn Jahren.

Zeitfaktor beachten – frühzeitig planen und organisieren. Emotionale und psychologische Aspekte dringend beachten. Einfache und klare Lösungen anstreben. Vertrauensperson/Berater miteinbeziehen.

nehmen steckt mancher Nachfolger in einem emotionalen Korsett, aus dem er nur schwer entkommt. Die Meinungen sind in den Köpfen oftmals gemacht, ohne dass sie jemals ausgesprochen wurden. Waser: Als abtretender Unternehmer sollte man die Fähigkeiten des Nachfolgers genau prüfen: Ist er in der Lage, ein Unternehmen zu führen? Wie sind seine Persönlichkeitsmerkmale? Hat er die entsprechende Ausbildung, und wie ist sein Entwicklungspotenzial einzuschätzen? Wo findet man Beratung zum Thema «Nachfolgeregelung»? Waser: Ganz klar, diese Aufgabe sollte in erster Linie der Treuhänder übernehmen. Er kennt die Unternehmensverhältnisse meist schon seit vielen Jahren und kann so den Unternehmer bei der Suche nach einer geeigneten Nachfolgelösung bestens unterstützen. Marti: Eine Person, die Objektivität schafft und zwischen den Parteien vermittelt, kann auch jemand aus dem

Beratung

Die Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, den Berufsstand der Treuhänder zu pflegen und zu präsentieren, einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Nidwalden zu leisten, gemeinsame Interessen zu koordinieren und durchzusetzen und sich für allgemeine wirtschaftliche Themen zu engagieren.

Verwandten- oder Bekanntenkreis sein. Eine Beraterfunktion in «technischen» Fragen kann allerdings nur der Treuhänder leisten. Woran erkennt man eine gelungene Nachfolgeregelung? Waser: Eine gelungene Nachfolgeregelung erkennt man an allseitig zufriedenen Gesichtern. Sie muss eine Win-win-Situation sowohl für den Unternehmer, wie auch den Nachfolger und den Mitarbeitern darstellen. Eine gute und ausgewogene Kommunikation nach innen und aussen kann dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor sein. Marti: Gerade in den nächsten Jahren stehen sehr viele Nachfolgeregelungen an. So überrascht es nicht, dass zurzeit ein erheblicher Informationsbedarf besteht. Eine Gelegenheit, sich über das Thema zu informieren, bietet der Vortrag zur Unternehmensnachfolge, welcher am 8. November in der Aula der Berufsschule Stans stattfinden wird.

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Gastro Nidwalden Präsident Urs Emmenegger

«Gute Wirtschaft braucht gute Wirtschaften» Im Verband für Restauration und Hotellerie «Gastro Nidwalden» sind über 160 Gastbetriebe und Hotels organisiert. Ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor im Kanton Nidwalden, wie «Gastro Nidwalden»-Präsident Urs Emmenegger im Gespräch festhält. «Gastro Nidwalden» umfasst 160 Betriebe. Wieviele Arbeitsplätze bieten Sie? Urs Emmenegger: Es sind etwas mehr als 3‘000 Arbeitsplätze. Das ist eine stattliche Zahl und sie zeigt, dass das Gastgewerbe ein wichtiger Berufszweig ist. Ich denke dabei vor allem an die Lehrlinge, die unsere Mitglieder ausbilden. Das sind tolle Nachwuchskräfte, die Freude am Beruf haben und beste Repräsentanten für das Gastgewerbe sind.

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Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor also? Urs Emmenegger: Wir sind uns unserer Rolle durchaus bewusst. Ich möchte es so sagen: Eine gute Wirtschaft braucht gute Wirtschaften, Gaststätten und Hotels. Je besser die Qualität, umso mehr Geld fliesst über die Gastronomie in die Wirtschaft. Ganz abgesehen vom Steuersubstrat, welches unsere Mitarbeitenden generieren. Wie hält es das Gastgewerbe mit Innovationen? Urs Emmenegger: Es ist erfreulich zu sehen, dass ‚Innovation’ im Gastgewerbe keine leere Worthülse ist: Es werden laufend neue Ideen entwickelt, um die Gäste bei Laune zu halten. Erlebnisgastronomie ist da ein Stichwort. Dann haben wir uns schnell auf die Bedürfnisse unserer einheimischen Gäste, wie auch der Touristen und Geschäftsleute angepasst. Jedes Bedürfnis wird abgedeckt. Dann brauchen Sie sich um die Zukunft keine Sorgen zu machen? Urs Emmenegger: Nein. Ich habe es erwähnt. Ein initiativer, ja ‚hungriger’ Nachwuchs drängt nach vorn. Die Qualität verbessert sich laufend und Gästewünsche werden erfüllt, bevor sie gestellt werden. Kommt hinzu, dass eine florierende Wirtschaft beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Gastgewerbe ist. Nidwalden ist ein offener, gastfreundlicher Kanton. Touristen und Geschäftsleuten ist es schnell wohl bei uns. Wenn wir – zusammen mit der Nidwaldner Bevölkerung – etwas dazu beitragen können, geht es allen gut. Und wenn uns die Politik hilft, und nicht dauernd neue Gesetze kreiert, geht es allen noch besser.

HÖCHSTEZEIT

Was uns direkt angeht.


Kurzarbeit ist kein Thema Das Personal in den befragten Betrieben kann sich über mangelnde Auslastung nicht beklagen. Der Anteil der Betriebe mit einer hohen Auslastung ist gegenüber der Vorperiode nochmals leicht angestiegen, von 19 auf 24 Prozent. Demgegenüber nahm die Zahl der mit Arbeit gut ausgelasteten Betriebe von 72 auf neu 67 Prozent ab. Auf Grund der

gemachten Feststellungen ist Kurzarbeit bei den befragten Betrieben zurzeit kein Thema. Laut Hanspeter Schüpfer besteht diese Situation nun schon seit fast zwei Jahren «und deutet auf eine sehr gut ausgelastete Wirtschaft hin». Auch was die Ertragslage betrifft, sind die Nidwaldner Unternehmer zufrieden: 43 Prozent der befragten Betriebe geben an, über eine gute Ertragslage zu verfügen.

«Nidwaldner Wirtschaft auf erfreulichem Niveau gefestigt» Der Nidwaldner Wirtschaft geht es gesamthaft betrachtet gut. Dies ergab eine von der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Nidwalden bei über 200 Betrieben durchgeführte Umfrage. Letztmals wurde im Jahre 2000 eine ähnlich gute Wirtschaftslage beobachtet.

D

ie Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Nidwalden führt regelmässig bei über 200 Nidwaldner Betrieben eine Umfrage zu verschiedenen Kennzahlen des Wirtschaftsklimas durch. «Diese Kennzahlen widerspiegeln sehr genau das aktuelle Wirtschaftsklima in unserem Kanton», sagt Hanspeter Schüpfer von der Volkswirtschaftsdirektion, der die gesammelten Daten auswertet. Gemäss Hanspeter Schüpfer haben sich die positiven Entwicklungstendenzen des letzten Jahres in der ersten Hälfe 2007 deutlich bestätigt. Auf Grund der Umfrage-Ergebnisse kommen die Wirtschaftsfachleute zum Schluss, dass bei den Nidwaldner Unternehmen eine solide Situation vorherrscht. «Letztmals war im Jahre 2000 eine ähnlich gute Wirtschaftslage zu beobachten», so der Direktionssekretär der Volkswirtschaftsdirektion. Gute Auftragsbestände Die Unternehmen wurden unter anderem auch zu ihren Auftragsbeständen befragt. Dabei ergaben die Umfrage-Ergebnisse ein erfreuliches Bild. Seit der ersten Hälfte 2006 halten sich die Auftragsbestände auf einem stabilen Niveau. 60 Prozent der befragten Betriebe geben an, einen guten Auftragsbestand

zu haben. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2006 ist dies eine Steigerung von 3 Prozent. Im Jahre 2005 lag dieser Messbereich noch unter 50 Prozent. Das erste Halbjahr 2007 weist den seit Ende 1999 besten Auftragsbestand in der Nidwaldner Wirtschaft auf. Im Vergleich zur Vorperiode nochmals leicht verbessert hat sich der Auftragseingang. Betriebe mit elf Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern und mehr geben häufiger an, einen besseren Auftragseingang gegenüber der zweiten Hälfte 2006 zu haben als Kleinbetriebe. Dienstleister wie Banken und Versicherungen haben sich besser entwickelt als der Durchschnitt der übrigen Unternehmen. Mehr Personal Die gute Wirtschaftslage wirkt sich auch im Kanton Nidwalden auf die einzelnen Personalbestände aus. Hier ist gesamthaft gegenüber der Vorperiode nochmals eine leichte Zunahme zu verzeichnen, die sich auch auf die Entwicklung der Zahl der Arbeitslosen auswirkt. Der Jahresdurchschnitt der 2006 im Kanton Nidwalden arbeitslos gemeldeten Personen betrug 345. Dies entspricht einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 1,6 Prozent. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote der Schweiz liegt

Wibaro

bei 3,3 Prozent. Im Januar 2007 waren noch 311 Personen als arbeitslos registriert. Im Juli 2007 waren es noch 205 Personen. Die detaillierten Ergebnisse können unter www.nwcontact.ch eingesehen werden.

Die Auftragsbestände sind im ersten Halbjahr um 3 Prozent gestiegen.

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Atelier «Schnittpunkt» Ein akuter Lehrstellenmangel und die Tendenz, dass der Beruf «Bekleidungsgestalterin/Bekleidungsgestalter» ins Abseits gerät, boten den Anlass zur Gründung des Lehrateliers «Schnittpunkt». 1998 gründeten engagierte Frauen aus Obwalden und Nidwalden den Trägerverein Nidwalden/Obwalden. Bereits 1999 konnte das Lehrate-

lier in Stans eröffnet werden. Im Zentrum stand der Anspruch, dringend benötigte Lehrstellen zu schaffen, die eine umfassende, zeitgemässe und kreative Berufsausbildung gewährleisteten. Das Atelier «Schnittpunkt» funktionier t wie ein privates Couture-Atelier und ist Garant für kreative und fachkompetente Beratung und Ausführung.

Mode aus Nidwalden «Layering, wie man den neuen Schichtenlook nennt, und Ballonformen liegen absolut im Trend», sagt Beatrice Bürgy vom Atelier «Schnittpunkt» in Stans. Sie und Anita Hofer haben mit den zehn Lernenden eine eigenständige Modekollektion für die Wintersaison 2007/08 entworfen.

K

reativität, ein gutes Auge und logisches Denken sind schon mal gute Voraussetzungen, um den Beruf einer Bekleidungsgestalterin oder eines Bekleidungsgestalters zu erlernen. «Und wer sich exaktes Arbeiten gewohnt ist und viel Geduld hat, bringt für diesen Beruf beste Voraussetzungen mit.» Beatrice Bürgy weiss, wovon sie spricht, hat sie doch selber einmal den Beruf der Bekleidungsgestalterin ausgewählt. Ein Beruf, für den es in Nidwalden trotz grosser Nachfrage von Seiten der Schulabgängerinnen beinahe keine Ausbildungsplätze mehr gab. «Zum Glück haben initiative Frauen etwas unternommen, um neue Lehrstellen zu schaffen. Sie gründeten 1999 den Verein ‹Damenschneiderinnen Lehratelier› und haben damit verhindert, dass dieser vielseitige und anspruchsvolle Beruf ins Abseits gerät.» Eigene Kreationen Individuell ist nicht nur die Beratung, individuell ist auch die Herstellung. Wer das Atelier «Schnittpunkt» an der Ennetmooserstrasse 2 in Stans mit einem Bekleidungsstück verlässt, hat die Gewissheit, in seinen Händen ein Unikat zu tragen. «Es kommt sehr selten vor», verrät Beatrice Bürgy, «dass ein Bekleidungsstück zweimal produziert wird. Und das bei konkurrenzfähigen Preisen», hält die Co-Leiterin

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des Ateliers stolz fest. Dass sie und ihr Team die Kleider zu moderaten Preisen produzieren können, ist dank der Unterstützungsbeiträge von Bund,

Jedes Kleidungsstück ist ein Unikat.

Lifestyle

Kanton und Verein möglich. Als klein, aber fein bezeichnet Beatrice Bürgy die neue Winterkollektion des Ateliers «Schnittpunkt». Die Farben Grau, Schwarz und Weiss in verschiedenen Tönen und so genannte «Noncolors» sind die dominierenden Farben der kommenden Monate. Frau gibt sich gemäss Beatrice Bürgy eher zurückhaltend. Die Tendenz der Schnitte geht in Richtung weite Formen, jedoch kombiniert mit engen Details. «Die Weiblichkeit wird dezent gezeigt», verrät die Bekleidungsgestalterin die neue Moderichtung. Komplette Beratung Egal, ob Bekleidungsstücke für den Alltag oder exklusive Hochzeitskleider: «Den Begriff ‹unmöglich› gibt es bei uns nicht.» Noch bevor die erste Stoffbahn für ein neues Kleid ausgerollt wird, erörtern die Bekleidungsgestalterinnen in einem Beratungsgespräch die Wünsche und Vorstellungen der Kundin. Skizzen entstehen, ehe die fachgerechte Anfertigung des neuen Bekleidungsstückes nach den Wünschen der Kundschaft an die Hand genommen wird. Exaktes Arbeiten sei dann von den Bekleidungsgestalterinnen gefragt. «Denn schliesslich wird nicht einfach ein Kleidungsstück ab Stange, sondern ein Unikat produziert», gibt Beatrice Bürgy zu verstehen.


Bekleidungsgestalter/in Der/die Bekleidungsgestalter/in mit Fachrichtung Damenbekleidung stellt individuelle Kleider nach Mass her. Das umfasst die Beratung der Kundinnen bei der Wahl des Modells und des Stoffes, das Massnehmen, das Herstellen von Schnittmustern, Zuschneiden, Nähen von Hand und mit der Maschine und Bügeln des Kleidungsstückes. Die Lernenden informieren sich über neue Trends und Tendenzen an Modeschauen, in Fachzeitschriften

sowie an Stoff- und Fachmessen. Sie verarbeiten sehr vielfältige Stoffe und stellen sich je nach Modetrend immer wieder neuen Herausforderungen. Das Atelier «Schnittpunkt» bietet neun Lehrstellen für Bekleidungsgestalter und Bekleidungsgestalterinnen an.

Exaktes Arbeiten ist für die Bekleidungsgestalterinnen eine der Grundvoraussetzungen.

Fashion-Weekend Was Frau im kommenden Winter trägt, zeigt das Atelier «Schnittpunkt» am Freitag, 19. und Samstag, 20. Oktober 2007, jeweils um 15 und 20 Uhr in einer Flugzeughalle der Pilatus Flugzeugwerke in Stans. Vorgeführt werden bis zu fünfzig verschiedene Outfits. Die Auswahl reicht von ausgefallenen Abendgarderoben über Prêt-à-Porter bis zu Alltagsbekleidungen. Das Fashion-Week-

Ausbildung end ist ein Gemeinschaftswerk. Im Rahmen eines Lehrlingsprojektes des Ateliers «Schnittpunkt» und der Lernenden der Pilatus Flugzeugwerke konnte eine Brücke zwischen textilen und industriellen Berufen geschlagen werden. Entstanden sind dabei sechs aussergewöhnliche Kleider aus RecyclingMaterial, welche auch bei der Modeschau gezeigt werden.

Lifestyle

Die Ausbildung zur Bekleidungsgestalterin, zum Bekleidungsgestalter dauert drei Jahre im Lehrbetrieb. Je nach Lehrjahr besuchen die Lernenden ein bis eineinhalb Tage pro Woche die Berufsschule in Luzern. Der Abschluss erfolgt als Bekleidungsgestalter/in mit eidgenössischem Fachausweis. Weiter bestehen Zusatz- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

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Unter dem Schweizer Durchschnitt Die Nidwaldner Landwirtschaft besteht fast ausschliesslich aus Graslandbetrieben. Im Jahr 2005 betrug die durchschnittliche Betriebsgrösse in der Schweizer Landwirtschaft 17 Hektaren. Die durchschnittliche Betriebsgrösse im Kanton Nidwalden liegt unter diesem Mittel, weshalb viele Landwirte aus wirtschaftlichen Gründen einem Nebenerwerb nachgehen.

Rund 90 Prozent der Nidwaldner Landwirtschaftsbetriebe befinden sich in der so genannten «Hügel- oder Bergzone» und nur gerade bei 10 Prozent handelt es sich um Betriebe in der Talregion. Typisch für einen Bergkanton wie Nidwalden ist der überdurchschnittliche Anteil an Bio-Betrieben.

Den Kopf nicht in den Sand stecken In der Landwirtschaft eine Nischenproduktion zu finden ist das eine, diese erfolgreich umzusetzen das andere. Andy Barmettler aus Ennetmoos hat beides erreicht. Seine Straussenzucht ist eine einzige Erfolgsgeschichte.

Die Straussenfarm Aegerten ist gewachsen. 60 Tiere unterschiedlichen Alters be völkern heute die eingezäunten Weideflächen

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auernbetriebe, die heute noch von der reinen Milchwirtschaft leben können, sind rar geworden. «Ein Bauer kann dann vom Ertrag seines Betriebes leben, wenn er Selbstvermarkter der eigenen Produkte oder dann in einer Marktnische tätig ist.» Andy Barmettler aus Ennetmoos weiss, wovon er spricht. Während Jahren lieferte er wie schon zuvor sein Vater die Eier seiner

Geflügelfarm an einen Grossverteiler nach Luzern. Mit Marktanpassungen und strategischen Neuausrichtungen habe der Grosskunde damals die Auflösung des Vertrages begründet. «Mit der Tatsache», erinnert sich Andy Barmettler, «dass die Wertvermehrung des Produktes Ei zum grössten Teil nicht mehr auf unserem Betrieb stattfinden soll, konnte ich mich nicht abfinden.»

Landwirtschaft

Begegnung mit Folgen Andy Barmettler, der den elterlichen Betrieb Aegerten in Ennetmoos in der dritten Generation führt, mochte den Kopf nicht in den Sand stecken. Gerade diese Tiere, welche den Kopf gerne und oft in den Sand stecken, hatten es ihm schon seit längerer Zeit angetan. «Während meiner Ausbildung zum Betriebsleiter wurde ich erstmals mit dieser Vogelart konfrontiert.» Eine Begegnung mit Folgen. Die drei ihm von seinen Eltern zur bestandenen Meisterprüfung geschenkten Strausse bildeten den Grundstock für die Straussenfarm, deren Aufbau Thema von Andy Barmettlers Diplomarbeit war. Steigende Nachfrage Die Straussenfarm Aegerten ist gewachsen. 60 Tiere unterschiedlichen Alters bevölkern heute die eingezäunten Weideflächen und den eigens dafür errichteten Stall. «Nach 12 bis 16 Monaten», erzählt Andy Barmettler, «ist ein Strauss schlachtreif.» Ein Vogel bringt dann an die 100 Kilogramm auf die Waage. Andy Barmettler ist heute froh, dass er und seine Familie damals den Kopf nicht in den Sand gesteckt haben. «Mit der Straussenzucht haben wir ein gutes landwirtschaftliches Nischenprodukt gefunden.» Dass dem so ist, zeigt die Tatsache, dass die Nachfrage nach Straussenfleisch weit grösser ist als das vorhandene Angebot. Beliefert wird in erster Linie die private Kundschaft. «Denn nur so bleibt der grösste Teil der Wertvermehrung des Produktes auch tatsächlich in unserem Betrieb.» Mut zum Risiko Alleine von der Aufzucht und Verwertung von Straussen könnte der Familienbetrieb Barmettler trotz allem nicht leben. Nebst der Aufzucht von Kälbern kümmern sich die Barmettlers weiterhin um ihre Hühner und Eier. «Die Be-

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Nidwaldner Landwirtschaft in Zahlen Wiesen und Weiden Extensiv genutzte Wiesen Wenig intensiv Wiesen Streueflächen/Hecken Dauerkulturen/Gemüse/Ackerbau Milchkühe Mutterkühe Jungvieh

529‘442 Aren 57‘822 Aren 13‘875 Aren 9‘504 Aren 1‘596 Aren 5‘727 Stück 525 Stück 4‘732 Stück

Mastrinder Schweine Pferde, Esel, Maultiere Schafe Ziegen Geflügel Bienenvölker Hirsche, Lamas, Alpakas Kaninchen (Zibben)

1‘400 13‘883 189 3‘977 1‘095 34‘302 258 222 308

Stück Stück Stück Stück Stück Stück Stück Stück Stück

deutung der Straussenzucht ist nicht zu unterschätzen», meint Andy Barmettler und verweist auf den cholesterinarmen Gehalt von Straussenfleisch. «Wegen seiner diätetischen Eigenschaften mit wenig Fett erlebt das Straussenfleisch einen richtigen Boom. Der Mut zum Risiko», ist der 30-jährige Familienvater und Straussenzüchter überzeugt, «hat sich auf jeden Fall gelohnt.» Weitere Informationen unter www.drachenried.ch

Straussenzucht Historische Quellen besagen, dass vor rund 55 Millionen Jahren in den Steppen Asiens die ersten Straussenvögel gelebt haben. Sie breiteten sich nach Osten und Westen aus. Vor etwas mehr als einer Million Jahren wurde der Strauss auch in Afrika heimisch. In Nordafrika und im Nahen Osten wurde der Strauss bereits in vorchristlicher Zeit wegen seiner Federn, seines Fleisches und seiner Eier geschätzt. In verschiedenen Ländern ist der Vogel eine eigentliche Symbolfigur. Die Schmuckfedern des Strausses waren im 19. Jahrhundert vor allem bei den Damen der europäischen Länder ein begehrtes Objekt. Dies führte beinahe zu einer Ausrottung von Straussenbeständen in Asien. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges brach der StraussenfedernBoom in sich zusammen. Während Jahrhunderten lebte der Strauss vorwiegend in den Steppen Zentralasiens. Seit 1860 wird der Strauss als Nutztier in der Landwirtschaft gehalten. Von nun an begann unter den Züchtern ein Wettkampf um gezielte züchterische Selektion, um den steigenden Anforderungen an die Federqualität gerecht zu werden. Bei der heutigen Nutzung stehen das Leder sowie das fett- und cholesterinarme Fleisch im Vordergrund.

Wegen seiner diätetischen Eigenschaften mit wenig Fett erlebt das Straussenfleisch einen richtigen Boom.

Landwirtschaft

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Landschaft als Pluspunkt Welche Rolle spielen weiche Faktoren wie gute Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten? Hans-Peter Lüthi: Die weichen Faktoren sind ausschlaggebend, ob es zu einer Ansiedlung kommt. Man darf nicht vergessen, nicht alleine der Unternehmer trifft die Entscheidung für einen Standortwechsel. Das familiäre Umfeld hat hier auch ein Mitbestimmungsrecht. Weiche Faktoren wie Sicherheit oder ein gutes Schulangebot sind dabei wichtige Entscheidungsgrössen.

Welche Rolle spielt die Landschaft? Lüthi: Es tut gut, wenn wir von Gästen hören, wie schön es bei uns ist. Die Landschaft tagtäglich vor Augen, nimmt man sie selbst kaum mehr wahr. Das Leben am Vierwaldstättersee und inmitten der Alpen ermöglicht zahlreiche Freizeitaktivitäten. Die Nord-Süd-Verkehrsverbindung ist sehr vorteilhaft: In zwei Stunden ist man in Mailand, in vier Stunden in Genua oder in München. Die zunehmende Globalisierung bringt es mit sich, dass kurze Wege im Trend liegen. Nidwalden hat diesbezüglich einen riesigen Standortvorteil.

«Wirtschaftsförderung hat viel mit Kommunikation zu tun» Die Aufgabe von Wirtschaftsförderer Hans-Peter Lüthi ist es, möglichst vielen Unternehmen den Kanton Nidwalden als Wirtschaftsstandort schmackhaft zu machen. Eine Aufgabe, die schwer messbar ist.

Wird es mit der neuen Personenfreizügigkeit für ausländische Unternehmen einfacher, in der Schweiz Fuss zu fassen? Hans-Peter Lüthi: Die neue Freizügigkeit ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten. Damit werden die Kontingente für EUBürger aus den alten EU-Staaten aufgehoben, das heisst, sobald ein EU-Bürger in der Schweiz über einen Arbeitsvertrag verfügt, wird ihm die Aufenthaltsbewilligung automatisch gewährt und damit auch das Recht, in der Schweiz zu arbeiten. Ein Unternehmer, der in der Schweiz unternehmerisch aktiv werden will, kann als Angestellter seiner Unternehmung von der Personenfreizügigkeit profitieren. Im Ausland ist diese neue gesetzliche Regelung noch nicht sehr bekannt. Wie machen Sie die neue Personenfreizügigkeit bekannt? Lüthi: Das seco – Staatssekretariat für Wirtschaft – führt im Ausland entsprechende Veranstaltungen durch. An ausgewählten Standorten nimmt NWContact ebenfalls teil. Gleichzeitig organisieren wir eigene Wirtschaftsanlässe. Geplant sind am 12. und 19. Oktober 2007 Veranstaltungen in Heidelberg und München. Dort werden wir mit Referenten aus dem wirtschaftlichen Umfeld der Schweiz auftreten.

Lüthi: Wirtschaftsförderung hat viel mit Kommunikation zu tun. Man führt Gespräche, gibt Informationen weiter und versucht Netzwerke aufzubauen. Meine Arbeit besteht rund zur Hälfte aus dieser Kontaktpflege und Vermittlung von Persönlichkeiten oder Institutionen. Im Ausland bin ich vor allem für den Bereich «Ansiedlungen» aktiv. Zur anderen Hälfte gestalte ich Projekte. Die Wirtschaftsförderung heisst nicht umsonst «Nidwalden Contact»: Sie ist eine Kontaktstelle für Wirtschaftsfragen.

Hans-Peter Lüthi: „Deutschland ist ganz klar die Nummer eins.“ Heisst das, der deutsche Markt ist der Arbeitsschwerpunkt von Nidwalden Contact? Lüthi: Deutschland ist ganz klar Nummer eins der zu bearbeitenden Märkte. Nächste Prioritäten kommen den Benelux-Staaten und Italien zu. Deutschland wird sehr stark auch von Österreich beworben. Da Nidwalden unter den Top drei der Steuermarke ist, verschafft uns das eine gute Ausgangsposition. Wie muss sich ein Laie die Arbeit eines Wirtschaftsförderers vorstellen?

Wirtschaft

Dann ist die Vorstellung falsch, Ihr Erfolg lasse sich daran messen, wie viele neue Firmen oder Arbeitsplätze sich Ende Jahr ergeben? Lüthi: Diese Vorstellung ist falsch. Die Wirkung der Wirtschaftsförderung lässt sich nur über einen längeren Zeitraum beurteilen. Zudem ist sie von der Wirtschaftspolitik und den gesetzten Rahmenbedingungen abhängig. Wirtschaftsförderung ist Teamwork. Manchmal wirken wir von Nidwalden Contact nur als kleiner Baustein im Prozess einer ganzen Ansiedlung mit. Die weiteren Aktivitäten werden vom Treuhänder, Steueramt oder Steuerberater ausgeführt. Wir sehen uns als Glied einer starken Kette der Nidwaldner Wirtschaft.

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Mit seinen Ideen der Zeit voraus Immer dann, wenn die Ozonwerte im Sommer in die Höhe schnellen, wird der Ruf nach Partikelfiltern laut. Welche Wirkung Partikelfilter bei Dieselfahrzeugen wirklich haben, weiss der Nidwaldner Alois Amstutz seit über 20 Jahren.

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it Dieselkraftstoff betriebene Personenwagen sind in. Hatten Dieselfahrzeuge noch vor wenigen Jahren den Ruf, träge zu sein, so hat sich dies in jüngster Zeit geändert. «Dieselfahrzeuge stehen in Sachen Kraft und Spritzigkeit benzinbetriebenen Personenwagen in nichts mehr nach», weiss Urs Heller von der gleichnamigen Garage in Buochs und gleichzeitig Präsident des Gewerbeverbandes Nidwalden aus Erfahrung. Gerade Unternehmen würden bei der Erneuerung ihres Fuhrparks immer mehr auch Autos mit einem Dieselmotor in Erwägung ziehen. «Dabei ist der Partikelfilter immer wieder ein grosser Diskussionspunkt», erzählt Urs Heller. Wissenschaft war begeistert Der in Wiesenberg und Stans aufgewachsene Alois Amstutz kennt die Diskussionen. Er, der Student aus dem Kanton Nidwalden, war es, der schon vor über 20 Jahren an der ETH in Zürich verschiedene Arbeiten zum Thema «Wirksamkeit des Partikelfilters» abgeliefert hatte. Seine 1991 eingereichte und 222 Seiten umfassende Doktorarbeit trägt den Titel «Geregelte Abgasrückführung zur Senkung der Stickoxid- und Partikelemissionen beim Dieselmotor mit Comprex-Aufladung». In wissenschaftlichen Kreisen war die Doktorarbeit von Alois Am-

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Auf dem Ächerli tankt Alois Amstutz auf und dabei entstehen immer w ieder neue Ideen. stutz das Gesprächsthema. Die Autoindustrie reagierte eher zögerlich auf die Möglichkeit, Dieselfahrzeuge mit einem Partikelfilter umweltgerechter auszustatten. «Es ist die Frage nach dem Huhn und dem Ei», sagt der an der ETH Zürich als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätige Ingenieur Alois Amstutz.

Menschen

Einerseits könne die Politik kein Gesetz erlassen, weil es die Technik noch nicht gebe, anderseits entwickeln die Unternehmer die Produkte nicht, bevor ein Gesetz da sei: «Umwelttechniken kosten in der Regel viel Geld, da der wirtschaftliche Nutzen eher klein ausfällt.»


Partikelfilter Ein Partikelfilter ist eine Einrichtung zur Reduzierung der im Abgas von Dieselmotoren vorhandenen Partikel. Der Partikelfilter wird nach der Partikelherkunft entweder Dieselpartikelfilter oder nach der Partikelzusammensetzung Russpartikelfilter genannt. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Funktionsweisen: Beim Wandstromfilter dringt das Abgas im Filter durch eine poröse Wand.

Beim Durchlassfilter durchfliesst das Abgas den Filter an seiner inneren Oberfläche. Dieselruss entsteht auf Grund der Kraftstoffeigenschaften und des Verbrennungsverfahrens. Partikel im Dieselabgas bestehen hauptsächlich aus Russ und unverbrannten Kohlenwasserstoffen. Prinzipiell kann jedes Abgassystem von Dieselmotoren mit Filter ausgestattet werden. In der Schweiz ist für Baumaschinen schon seit Jahren der Wandstromfilter vorgeschrieben.

selfahrzeuge umweltfreundlicher fahren kann. Gemeinsam mit Yves Hohl vom Institut für Mess- und Regeltechnik hat Alois Amstutz ein System zur Abgasnachbehandlung entwickelt, das nachträglich und kurzfristig in alte Dieselfahrzeuge eingebaut werden kann.

Alois Amstutz, ist ständig auf der Suche nach noch perfekteren Lösungen. Vom Heimweh getrieben Alois Amstutz zog in den 1990er-Jahren nach Amerika aus, um dort beim grossen Baumaschinenhersteller Caterpillar einerseits seine Idee vom Partikelfilter weiterzuentwickeln und anderseits im Land der unbegrenzten Möglichkeiten weiteres Know-how auf diesem Gebiet zu erwerben. Dass er bei Caterpillar landete, war kein Zufall. «Das Unternehmen ist ständig auf der Suche nach Lösungen, bei den Lastwagen und Baumaschinen den Schadstoffausstoss so gering wie möglich zu halten.» Alois Amstutz schwärmt noch heute von den Möglichkeiten und dem Experimentierfeld mit all den vielen Spezialisten, das sich dem jungen Ingenieur damals in Amerika eröffnete. Dass es ihn dann doch wieder in die Schweiz zog, hat einen ganz einfachen Grund: «Das Heimweh war stärker. Ich vermisste die Bergwelt rund um Wiesenberg.»

Kehrichtwagen im Visier Alois Amstutz ist ein Mensch, der ständig auf der Suche ist. Freunde bezeichnen ihn schon mal als absoluten Perfektionisten. In Sarnen hat er die einzige Medizinaltechnikerschule der Schweiz aufgebaut. Zusammen mit Marco Trüssel baute er das «Lightwing»-Flugzeug, und mit dem gleichen Partner zeichnet er für die Technik der zurzeit bei Stans entstehenden grössten Holzverstromungsanlage der Schweiz verantwortlich. Er sei viel im Gebiet Ächerli unterwegs. «Hier tanke ich auf und dabei entstehen immer wieder neue Ideen.» Der Vordenker ist ständig auf der Suche nach noch perfekteren Lösungen, die in der Praxis umgesetzt werden. Seine nebenamtliche Tätigkeit an der ETH in Zürich hilft ihm dabei, Projekte in die Tat umzusetzen. Projekte beispielsweise, wie man alte Die-

Menschen

Klare Zielvorgabe «Die Zielvorgabe lautete», erklärt Ingenieur Amstutz, «die Feinstaubemissionen um 99 Prozent und die Stickoxide um die Hälfte zu reduzieren, ohne dass dabei sekundäre Emissionen entstehen.» Der Prototyp wurde im März dieses Jahres in einem Abfallwagen der Stadt Winterthur eingesetzt. Dass der von Amstutz und Hohl entwickelte Prototyp in einen Kehrichtwagen eingebaut wurde, ist kein Zufall. «Diese müssen ständig anhalten und wieder anfahren. Die Schwierigkeit bestand darin, dass durch die vielen Stopps die Abgastemperatur immer wieder abgesenkt wird. Unsere Überlegung war dabei: Wenn wir es hier schaffen, dann geht dies überall.» Nach Abschluss der Testphase kann Alois Amstutz zusammen mit seinem Partner zufrieden die Feststellung machen: «Ziel erreicht.» Jetzt beginnt Phase drei: Das System soll auch bei anderen Fahrzeugen wie Bussen angewendet werden. Know-how weitergeben Alois Amstutz und Yves Hohl haben zweieinhalb Jahre an der Entwicklung des Prototyps gearbeitet. Nun wollen die beiden ihr Knowhow weitergeben. Ein Schritt, der für Alois Amstutz nichts Aussergewöhnliches ist. Am meisten Freude habe er, sagt der Nidwaldner, «wenn ich sehe, dass die in der Theorie errechneten Komponenten auch in der Praxis funktionieren». Die Holzverstromungsanlage der Genossenkorporation Stans ist das nächste Objekt von Alois Amstutz, das demnächst seine Feuertaufe erlebt.

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Who ist who? Tag der offenen Tür Das Kantonsspital Nidwalden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem erstklassigen, multifunktionalen und vor allem auch finanziell erfolgreichen Gesundheitszentrum entwickelt. Am Kantonsspital Nidwalden arbeitet ein innovatives Ärzte-Team, das schweizweit zu den Besten zählt. Am 22. September 2007 hat das Kantonsspital Nidwalden zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Das Interesse von Seiten der Bevölkerung war gross. Beim Rundgang durch das Gesundheitszentrum wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Einblick in die Welt der Medizin gegeben. «Mit seinen 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt das Kantonsspital Nidwalden zu den grössten Arbeitgebern des Kantons», informierte Spitaldirektor Paul Flückiger . Anlegen wie der Fürst – mit Nidwaldner Experte Seit Anfang September 2007 ist die LGT, die Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein, auch in der Zentralschweiz präsent: Von Luzern aus betreut ein Team von siebzehn lokal und regional verankerten Mitarbeitenden unter der Leitung von Stefan G. Schulz eine anspruchsvolle Kundschaft mit umfassenden Dienstleistungen im Private Banking und Wealth Management. An vorderster Front dabei ist der Nidwaldner Dino Savignano (41) aufgewachsen in Stans, wohnhaft in Buochs. Dino Savignano, Mitglied der Direktion, gewährleistet eine persönliche und umfassende Betreuung privater Kunden in den Bereichen Anlageberatung und Vermögensverwaltung, Financial Planning, Kredite und Finanzierungen, Errichtung und Verwaltung von Trusts und Stiftungen sowie Kunstberatung. Lokale und regionale Verankerung wird bei der LGT Bank (Schweiz) AG gross

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geschrieben. Oder wie es Dino Savignano gegenüber w.i.n. präzisiert: «Ich bin überzeugt, dass die LGT mit ihrem kulturellen Hintergrund und ihrer Geschichte optimal zur Zentralschweiz und damit auch zu Nidwalden passt.» Credit Suisse – Starkes Engagement in Nidwalden Das Team von Alain B. Fuchs-Krieg , Leiter Private & Business Banking, Region Zentralschweiz, fördert mit seiner Tätigkeit das KMU-starke Wirtschaftsklima in Nidwalden. Kern der Firmenberatung umfasst die Bereiche Finanzierung von Investitionen, einen effizienten Zahlungsverkehr, Liquiditätssteuerung sowie Aussenhandels- und Fremdwähr ung saktivitäten. Zunehmend gefragt ist eine professionelle Unterstützung der KMU bei Fragen der Unternehmensnachfolge. Im Bereich des Private Banking ist Credit Suisse führend in der professionellen Anlageberatung und Vermögensverwaltung. Dabei gelangt der ganzheitliche Beratungsprozess des Private Banking der Credit Suisse zur Anwendung. Zentralbahn – modern und dynamisch Der Zentralbahn steht eine ereignisreiche Zukunft bevor. Ein wegweisendes Projekt wird die Tieferlegung und der Doppelspurausbau bei der Allmend in Luzern sein. Mit diesem innovativen und ambitiösen Neubauprojekt soll in den kommenden Jahren eine Kapazitätssteigerung von bis zu 50 Prozent geschaffen werden. Das Angebot wird sich dadurch nicht nur für die gegen 18‘000 täglichen Passagiere massiv verbessern, sondern für das gesamte Einzugsgebiet der Zentralbahn ein Mehrwert schaffen. Denn eine gute verkehrstechnische Anbindung ist für die Region Nidwalden und Engelberg ein entscheidender Standortfaktor. Das Herzstück der Zentralbahn bilden die 295 Mitarbeitenden. Allein im Kanton Nidwalden und in Engelberg wohnen laut Geschäftsführer Josef Langenegger 76 Mitarbeitende, die

Who is who?

sich mit viel Engagement für das Unternehmen einsetzen. Um dem ehrgeizigen Unternehmen den Nachwuchs zu sichern werden zusätzlich 15 Lehrlinge als Polymechaniker, Verkehrswegbauer und im kaufmännischen Bereich ausgebildet. Die Arbeitsabläufe wurden 2007 mit der ISO 9001 Zertifizierung weiter optimiert. Auch aus der Finanzabteilung gibt es positives zu vermelden: Die Zentralbahn erreichte einen Umsatz von rund 80 Millionen Franken und dies bei steigender Tendenz. Und bei der Positionierung als modernes, dynamisches und frisches Unternehmen ist viel Zug drin. Sportanbieter im Outdoor-Bereich Nach dem die Skifabrik Stöckli AG bereits im Frühjahr den juristischen Namen auf «Stöckli Swiss Sports AG» geändert hat, erfolgt nun auch der optische Wechsel. Das Luzerner Unternehmen aus Wolhusen mit Zweigniederlassung in Engelberg hat im Zeichen einer konsequenten NeuPositionierung ein erfrischendes Logo kreiert. Ebenso wurde der Claim angepasst. Stand bisher der Zusatz «The Swiss Ski», so wird in Zukunft mit «outdoor sports» kommuniziert. «Dies sagt aus», so Sepp Odermatt aus Oberdorf, Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung, «was Stöckli ist; Der Sportanbieter im Outdoor-Bereich!» Was einst mit der Sparte Ski begann, ist bereits seit mehreren Jahren auf diverse Winter- und Sommersportarten ausgeweitet worden. Das Sortiment umfasst nach wie vor die eigene Stöckli-Skiund Bike-Linie. Ebenfalls gross ist die Auswahl in den Bereichen Skimode, Skischuhe, Snowboard, Langlauf, Trekking, Walking, Running und Inline. Zur Palette gehört weiter der Teamsport, welcher das umfassende Angebot abrundet.


Joseph Abel, Detail aus «Bildnis des Malers Martin von Molitor», 1811 © Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein, Vaduz – Wien LIECHTENSTEIN MUSEUM, Wien. www.liechtensteinmuseum.at

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LGT – Die Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein. LGT Bank (Schweiz) AG Pilatusstrasse 41 . 6003 Luzern Tel. 041 249 89 89 . Fax 041 249 89 90 lgt.ch@lgt.com . www.lgt.com

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