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Uruguay Wirtschaft Uruguay EconomĂ­a Dezember 2010

Energie aus dem Eigenheim

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Aktueller Exportaufschwung ungebremst

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Politischer Rahmen

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Preise und Wechselkurse

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Wirtschaftskonjunktur und Arbeitsmarkt

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AuĂ&#x;enwirtschaft

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Statistische Anlage

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Liebe Leser, “Uruguay Wirtschaft“ ist ein monatlicher Wirtschaftsbericht der in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinstitut und der Unternehmensberatung OIKOS von der Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana herausgegeben wird. Die zweisprachige Publikation enthält aktuelle Informationen über die generelle wirtschaftliche Entwicklung des Landes und zu einzelnen Sektoren. „Uruguay Wirtschaft“ erscheint monatlich und wird per E-mail an ca. 2000 Mitglieder und Abonnenten in Uruguay, Argentinien, Paraguay, Brasilien und Deutschland geschickt. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in dieser Publikation zu werben. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen aus Montevideo, Christian Vera Außenwirtschaft und Nachhaltigkeit Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 UY-11100 Montevideo, Uruguay Tel.: (+598 2) 901 0575-114 - Fax: (+598 2) 908 5666 E-mail: comex@ahkurug.com.uy Internet: www.ahkuruguay.com

Herausgeber Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 - oficina 201 UY-11100 Montevideo Tel.: (+598 2) 901 1803 - Fax: (+598 2) 908 5666 camural@ahkurug.com.uy www.ahkuruguay.com Verleger Wirtschaftsteil Oikos C.E.F. Juan Paullier 1084 - oficina 03 UY-12100 Montevideo Tel: (+598 2) 400 6278 – Fax: (+598 2) 400 6284 publicaciones@oikos.com.uy www.oikos.com.uy


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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr Die AHK Uruguay wünscht all ihren Mitgliedern, Partnern und Lesern der „Uruguay Wirtschaft“ ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir möchten uns für die erfolgreiche Zusammenarbeit und für eines der umsatzstärksten Jahre in der Geschichte der AHK Uruguay bedanken. Ein Höhepunkt stellte der Besuch unseres Außenministers Dr. Guido Westerwelle in Begleitung einer hochrangigen Unternehmerdelegation im März dar, der die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen beider Staaten bereits intensiviert hat. Auch der Besuch der DeutschSüdamerikanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages im Oktober machte den Wunsch einer engeren Zusammenarbeit deutlich. Im Gegenzug konnte eine hochrangige uruguayische Delegation in Deutschland begrüßt werden, die mit Ihrem Besuch der Messe „Husum WindEnergy 2010“ im September neue Einblicke rund um das Thema Erneuerbare Energien erhielt und wichtige Kontakte zu deutschen Geschäftspartnern knüpfen konnte. Wichtigstes Anliegen in 2010 war die Förderung von Energieeffizienz und der allgemeine schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen. „Casa Alemana“, der mobile Ausstellungspavillon der Exportinitiative „Energieeffizienz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft, hat das allgemeine Bewusstsein einer effizienten Energienutzung in Uruguay stärken können und die Anwendung Erneuerbarer Energien weiter vorangetrieben. Wir laden Sie herzlich dazu ein, die Videovorschau des Rückblicks „Casa Alemana“ zu genießen und wünschen erholsame Feiertage.

Spezialausgabe Panorama Mercosur Die neue Spezialausgabe HÄFEN UND LOGISTIK - Regionales Wachstum durch Investition und Integration behandelt die aktuelle Situation Uruguays mit Blick auf neuste Entwicklungen & Projekte. Die Beiträge behandeln das Hafensystem, die Logistik- und Infrastruktursituation und das Transportwesen. PANORAMA MERCOSUR ist ein zweisprachiges Magazin der AHK Uruguay, welches mehrmals im Jahr veröffentlicht wird. Es informiert über bilaterale Wirtschaftsbeziehungen Uruguays im Mercosur, Aktuelles zur Wirtschaft, fasst internationale Handelsnachrichten zusammen und veröffentlicht Artikel über die Aktivitäten der AHK Uruguay und ihrer Mitglieder. Lesen Sie die neuste Ausgabe hier online.


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Energie aus dem Eigenheim

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Aktueller Exportaufschwung ungebremst

Stromeinspeisung aus Kleinanlagen: Privatperson unterzeichnet ersten Vertrag mit UTE.

Nach den letzten veröffentlichten Zahlen des Instituto Uruguay XXI stiegen die Exporte im Oktober verglichen zum Vorjahresmonat um 14,9% an und erreichten insgesamt rund US$ 555 Mio. Damit akkumulieren sich die Exporte im laufenden Jahr auf nun US$ 5,6 Mrd. Im Vergleich zu den Vorjahresdaten ergibt sich für 2010 damit ein Wachstum von über 22%. Das wichtige Wachstum, das die Exporte im laufenden Jahr aufzeigt haben, führte bereits jetzt zur Überschreitung der letztjährigen ExDas kürzlich von der Regierung erlassene Ge- portgesamtsumme. Diese lag bei knapp US$ setz ermöglicht es, Verträge mit den Stromkun- 5,5 Mrd. den abzuschließen. Kunden installieren dabei Anlagen zur Stromgewinnung für den Eigenbedarf und verkaufen überschüssige Energie an die UTE. Anfang Dezember kam es nun in diesem Zusammenhang zur ersten Vertragsunterzeichnung zwischen dem staatlichen Stromunternehmen UTE und einer Privatperson. Der erste Kunde aus Punta del Este installierte in seinem Haus neun Photovoltaikmodule, die jeweils eine Leistung von 175 Watt erreichen. Die Gesamtleistung beläuft sich dadurch auf insgesamt 1,575 Kilowatt. Ein spezielles Messgerät registriert den Verbrauch in beide Richtungen. Der Kunde zahlt an die UTE die Differenz aus Stromverbrauch und der mit Hilfe der Anlagen generierten NetzeinIn der Exportdynamik stellt dabei Soja das speisung. Dies bedeutet, dass die UTE an den Überraschungsprodukt dar. Mit einer ExportKunden den gleichen Preis zahlt wie sie fordert. summe von US$ 706 Mio. wurde das gefrorene Rindfleisch, das lediglich eine Summe von (Quelle: uypress.net, 1.12.2010) US$ 675 Mio. Dollar ausmachte, bereits überholt. Rechnet man allerdings dazu noch das Frischfleisch hinzu, pendelt sich die ExportgeNähere Informationen zum Thema finden Sie in samtsumme an Rindfleisch bei US$ 764 Mio. unserem Oktober-Newsletter, den sie hier run- ein. Damit bleibt Rindfleisch auch weiterhin das Hauptexportprodukt. Im Moment stehen Soja terladen können.


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und Rindfleisch für 25% des Exportwertes des ports erst nach Nueva Palmira geht, um anLandes. schließend nach Brasilien reexportiert zu werden. Unter den weiteren Produkten ist außerdem Reis als herausstechendes Produkt zu erwäh- An vierter und fünfter Stelle und weit abgeschlanen, obwohl ein Exportrückgang zu verzeich- gen liegen Argentinien und China. Argentinien nen war. Der Exportrückgang zum Vergleichs- importierte dieses Jahr Waren im Wert von US$ zeitraum 2009 liegt dabei bei 17,5%. Dies lässt 413 Mio., was ein Wachstum von 45,5% im Versich vor allem darauf zurückführen, dass Ex- gleich zu 2009 bedeutet. China importierte US$ portzielländer wie der Irak 78% weniger Reis 323 Mio. an Waren aus Uruguay. Dies bedeutet importieren, die Türkei und England 83% und einen schwindelerregenden Anstieg von 70% 68% weniger. gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Tendenz lässt den Schluss zu, dass China in kurzer An vierter Stelle des Rankings steht Weizen, Zeit Argentinien überholen wird. Analysiert man dessen Exporte ein Wachstum von 20% im Ver- die exportierenden Unternehmen, so wird deutgleich zu 2009 aufzeigen. Danach folgt mit ei- lich, dass rund 10 Unternehmen für 25% des nem Exportwert von US$ 200 Mio. Holz, dies Exports verantwortlich zeichnen. Die wichtigsentspricht einem Wachstum von fast 15%. ten Unternehmen sind CONAPROLE mit US$ 235 Mio. im bisherigen Jahresverlauf, Barraca Jorge W Errocon mit US$ 185 Mio. und UPM (ehem. Botnia) mit US$ 158 Mio. Die Konkurrenzfähigkeit der nationalen Produkte verbesserte sich auf dem globalen Markt um 0,67% im Vergleich zu September 2010. Dies bedeutet eine leichte Verbesserung der globalen Kaufkraft, die lokalen Produkte sind verglichen mit dem Weltmarktniveau also relativ preiswerter zu erwerben. Dies geht mit den Berechnungen des realen Wechselkurses durch die Zentralbank einher. Am interessantesten zu beobachten bleibt die Entwicklung der Konkurrenzfähigkeit gegenüber den wichtigsten Handelspartnern. Brasilien stellt nach wie vor mit großem Abstand und einem Importvolumen von über US$ 1,1 Mrd. - was 20% der uruguayischen Gesamtexporte bedeutet - den Hauptabnehmer dar. Das fortwährende Wirtschaftswachstum sowie die starke Aufwertung des Reals in den letzten zwei Jahren führten maßgeblich dazu, dass Brasilien der wichtigste Handelspartner Uruguays ist und wohl auch bleiben wird. Danach folgt die Freihandelszone Nueva Palmira, die mit einem Anteil von 11% weiterhin den zweiten Platz für sich beansprucht und ein Wachstum von 15% verglichen mit dem Vorjahreszeitraum aufweist. Damit ist die große Bedeutung dieses Zielgebiets hervorzuheben, welche hauptsächlich Produkte wie Soja, Zellstoff und Weizen einführt. Bezüglich des Weizens ist zu sagen, dass 54% des Gesamtex-

Um die Konkurrenzfähigkeit eines Landes zu bestimmen, müssen seine Preise in der Währung der internationalen Transaktionen – also in US-Dollar – gemessen werden. Der Indikator, der reale Wechselkurs, zeigt auf regionalem Niveau (nur Brasilien und Argentinien) eine Verbesserung von 3,81%. Den stärksten Anstieg gab es auf der Seite des Reals, der um 4% zulegte, während der Argentinische Peso um 2,8% zunahm. Die verbesserte Konkurrenzfähigkeit mit dem wichtigsten Handelspartner Brasilien erklärt sich durch die in Dollar gemessene, stärkere Inflation des Reals (6,8%) gegenüber dem Peso (2,8%). Die brasilianischen Güter haben sich – umgerechnet in Dollar – also stärker verteuert als die uruguayischen. Diese Verteuerung entspricht etwa 4%, was Uruguay


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somit konkurrenzfähiger macht.

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werden konnte. Hier laufen aber noch immer die Tarifgespräche.

Brasiliens Inflation überstieg gemessen in USDollar die Uruguays, da der Dollar gegenüber Im öffentlichen Sektor riefen vor allem die foldem Real an Wert verlor, gegenüber dem uru- genden Themen einen großen Disput hervor: guayischen Peso aber aufwertete. Rein von den Inflationsniveaus betrachtet weist Uruguay ei• Die Meinungsverschiedenheit bezüglich ne höhere Inflation als Brasilien auf, in Dollar den von der Regierung geforderten Argemessen ist diese allerdings in Uruguay niedbeitsstunden pro Tag (8 Stunden gegenriger. Vergleicht man die Wechselkursschwanüber den von der Gewerkschaft der Arkungen mit den entsprechenden aus 2009, beiter und Beamten gediegerenen 6 Stunbleibt festzuhalten, dass die Konkurrenzfähigden) keit gegenüber Argentinien abnahm und ge• Kriterien zur Regelung der zukünftigen genüber Brasilien zunahm. Dies nimmt direkten Lohnausgleiche (die zur Zeit geltende ReEinfluss auf aktuelle Ereignisse im Außenhangelung sieht bei einer Inflation von 10del, wo Brasilien sich immer stärker als Einkäu23% eine viermonatliche Anpassung vor, fer uruguayischer Produkte etabliert, wohingewährend der Haushaltsplan eine individugen Argentinien langsam abgedrängt wird. elle Verhandlung vorschlägt) Die überregionale Wettbewerbsfähigkeit nahm • Veränderungen in der Arbeitsregulierung um 3,37% ab, bedingt durch die Abwertung des und Personaleinstellung (Probezeit und realen Wechselkurses mit diesen HandelspartArbeitsbewertung). nern. Abgesehen von China und Mexiko, wo die Schwankungen nur minimal ausfielen, nahm die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den übri- Nach dreimonatigen Verhandlungen konnten im gen Ländern ab. Aktuell belegt China den vier- privaten Sektor noch keine relevanten Fortten Platz auf der Liste der Handelspartner, ist schritte verzeichnet werden. Die offensichtlijedoch Spitzenreiter unter den überregionalen chen Schwierigkeiten hierbei sind durch die unPartner. Besonders mit dem „asiatischen Gi- terschiedliche Messung und Definition von Proganten“ kann im Moment also ein hohes Niveau duktivitätsindikatoren bedingt. Dabei kommen an Konkurrenzfähigkeit gehalten werden. Am die Akteure auf andere als die vom Staat vorstärksten ließ die Wettbewerbsfähigkeit gegen- geschlagenen Zahlen. Obwohl es ein wichtiges Element darstellt und zu einer gerechteren Entüber Deutschland, Italien und Spanien nach. lohnung der Arbeiter gemäß der Leistung beiträgt, bleibt das neue Gehaltsangleichungskon(Quelle: Sebastian Kaisar, für Grupo del Sur) zept auf Basis der Produktionsindikatoren wegen seiner Komplexität schwer umzusetzen. (Quelle: Oikos)

Politischer Rahmen

Preise und Wechselkurse

Die Konjunkturpolitik wurde in den Monaten Oktober und November vor allem von der Diskussion um das Haushaltsgesetz bestimmt. Der Beschluss führt zu einem großen Konfliktpotential zwischen den Beamten und der Regierung, während die Konfliktsituation im privaten Sektor verglichen zu den Vormonaten etwas gelockert

Wechselkurs Der Dollar schloss im Oktober bei UY$ 20,00. Dies bedeutet eine Abwertung des Dollars von 1,5% gegenüber dem Vormonat. Im laufenden


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Jahr summiert sich die Abwertung somit auf Wirtschaftskonjunktur 17,9%, verglichen zum Oktober 2009 auf 3,8%. Nach Angaben des staatlichen Statistikinstituts Ab der zweiten Monatshälfte wies der Dol- INE wies die Geschäftsaktivität im dritten Jahlar einen stetigen Werteverfall auf. Das resquartal ein leichtes Wachstum (1% in phyWirtschafts- und Finanzministerium gab 6 Mrd. sischer Menge ausschließlich der Aktivität in UIs (inflationsindexierte Währungseinheit) in der Ölraffinerie) gegenüber dem entsprechenForm von Schatzbriefen aus – was Ende No- den Zeitraum 2009 auf. Die Holzproduktion, die vember einer Summe von US$ 638 Mil. ent- Automobil- und die Basismetallindustrie stellten sprach. Dadurch wurde die Abwertung des Dol- mit Zunahmen von 57,7%, 22,8% und 17,1% lars gestoppt und teilweise umgekehrt. Somit die Branchen mit dem größten Wachstum dar. kann die Regierung ab 2011 auf ein zusätz- Dahingegen mussten der Bekleidungssektor liches Instrument zurückgreifen, das mit dem mit 23,7%, der Maschinenbau- und Zubehördoppelten Ziel des Wirtschafts- und Finanzmi- sektor mit 16,9%, die nichtmetallhaltige Rohnisteriums einhergeht. Dieses will die „Entdol- stoffindustrie mit 7,7% und die Lebensmittellarisierung“ der Staatsschulden und die Dollar- und Getränkeindustrie mit 4% die größten Einentnahme aus dem Markt erreichen. bußen hinnehmen. Zu erstgenanntem Ziel sollte die Ankündigung der uruguayischen Staatsbank (BROU) im vergangenen Monat erwähnt werden. Die BROU will 400 Mio. in US$ kaufen, um so ihre Dollarposition nach Auflösung der Eventualforderung gegenüber dem MEF aufrecht zu erhalten. Die Forderung ist auf die Einlagenübertragung Uruguays Hypothekenbank (BHU) an die Staatsbank nach der Krise im Jahr 2002 zurückzuführen.

Der Energieminister Roberto Kreimerman kündigte des Weiteren an, dass ab 2011 die Arbeitgeberbeiträge derjenigen Branchen gesenkt werden, die Investitionsprojekte in Planung haben und darüber hinaus hochspezialisierte oder hochausgebildete Arbeitskräfte fordern. Die aktuellen Beiträge liegen bei 7,5%. Auch wenn bis jetzt weder Fristen noch die neuen Beiträge festgelegt wurden, handelt es sich dabei wohl um eine Übergangsmaßnahme.

Dabei betonten Funktionäre der BROU, dass Arbeitsmarkt die Käufe noch in diesem Jahr getätigt werden. Die Beschäftigungsquote Uruguays betrug im 3. Perspektiven Quartal durchschnittlich 59,1% der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter. Dies bedeutet einen AnDie im Text zuvor genannten Ankündigungen stieg um 1,3% im Vergleich zum vorigen Quarführten zu einem leichten Umdenken der Wirt- tal und um 0,1% gegenüber dem gleichen Zeitschaftsakteure. Daher stieg der Dollarkurs En- raum 2009. Diese Zunahme schließt gleichwohl de November auf UY$ 20,073 an, was einer Männer und Frauen ein. Zunahme von 0,4% gegenüber dem Vormonat entspricht. Ebenso wies die Beschäftigungsquote ein Wachstum von 1,8% verglichen zum zweiten Jahresquartal auf und pendelte sich im Durch(Quelle: Oikos) schnitt bei 63,2% der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter ein. Auch hier gilt die Zunahme für beide Geschlechter.

Wirtschaftskonjunktur und Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenrate des Landes fand sich im dritten Quartal bei 6,6% der Erwerbspersonen ein. Dies stellt einen Rückgang um 0,8% gegenüber dem vorhergehenden Quartal dar. Diese Quote bedeutet zusammen mit den Zahlen aus den letzten Quartalen 2008 und 2009 gleichzeitig den niedrigsten Stand der letzten fünf Jahre.


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Sodann ist es wahrscheinlich, dass die Arbeitslosigkeit im nächsten Quartal auf Grund der höheren Geschäftsaktivität des letzten Jahresabschnitts einen leichten Rückgang erfährt. Dies würde einen neuen Rekordtiefstand in der Geschichte Uruguays bedeuten.

Außenwirtschaft

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genüber den USA und 7,5% gegenüber China betrug. Perspektiven

In naher Zukunft werden keine wesentlichen Änderungen in der Wettbewerbsfähigkeit erwartet. Aktuell wird von einer weiteren Abwertung (Quelle: Oikos) des Dollars auf internationalem Niveau ausgegangen, doch ist die Abwertung gegenüber dem Peso ungleich stärker. Die Inflation übersteigt den Durchschnitt der meisten Länder (mit Ausnahme Argentiniens) und wird keine starken Schwankungen in den nächsten Monaten aufweisen. Außenhandel Perspektiven

Realer Wechselkurs Laut Messungen der uruguayischen Zentralbank schloss der effektive Wechselkurs des Pesos im September 2010 mit einer Abwertung von 0,2% gegenüber dem Vormonat. Dies lässt sich zurückführen auf den Fall des effektiven Wechselkurses außerhalb der Region um 1,2% gegenüber einer regionalen Erhöhung um 0,5%. Der effektive Wechselkurs des Pesos erfuhr im laufenden Jahr eine leichte Erholung von 0,7%, während er bei der Betrachtung von Oktober 2009 bis Oktober 2010 um 7,2% fiel. Dies ist durch den starken Verfall zum Ende des Jahres 2009 bedingt. Es ist wichtig zu betonen, dass der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit im letzten Jahr gegenüber den Ländern außerhalb des MERCOSUR 12,6%, 19,4% gegenüber der EU, 10,8% ge-

Es wird erwartet, dass die Dynamik des Exportsektors dank des Aufschwungs Brasiliens und der anderen aufstrebenden Märkte andauern wird. Dies ist vor allem in der damit verbundenen wachsenden Nachfrage begründet. Der Hauptunsicherheitsfaktor ist die wirtschaftliche Situation, in der sich Europa zurzeit befindet. Verbessert sich diese nicht, kann sie auch die Exporte Uruguays beeinflussen. Diese Folgen sind zurückzuführen sowohl auf eine nachlassende Nachfrage, als auch indirekt auf eine mögliche Abwertung des Euros, welche sich auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirkt. Die Importe werden vor allem auf Grund des wachsenden Einkommens und des vorteilhaften Wechselkurses dem derzeitigen Trend folgen.

(Quelle: Oikos)


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Statistische Anlage Uruguay: makroökonomische Indikatoren Posten Bevölkerung BIP BIP pro Kopf BIP1 Arbeitslose2 Beschäftigte2 Erwerbsbevölkerung2 Güterexporte (FOB) Güterimporte (FOB) Handelsbilanz3 Leistungsbilanz Kapitalbilanz4 Devisenreserven Ergebnis öffentlicher Sektor5 Ergebnis Nationalregierung6 Einnahmen Nationalregierung Ausgaben Nationalregierung Nettoauslandsschulden insg. (öffentl. Sektor) Bruttoauslandsschulden insg. (öffentl. Sektor) Bruttoschulden öffentl. Sektor insg. Einzelhandelspreise Großhandelspreise (der Landwirtschaft) (der Verarbeitenden Industrie) Wechselkurs Durchschnittslohn Telefongebühren Antel Stromtarife UTE (private Haushalte) Kredite Einlagen Rentenfonds Zinssätze Einlagen7 Zinssätze Kredite8 Rentabilität AFAP Zinssätze Call Money 1 Letzter

Einheit Mio. Mio. US$ US$ reale Var. % % PEA % PET % PET Mio. US$ Mio. US$ % BIP % BIP % BIP Mio. US$ % BIP % BIP reale Var. % reale Var. % % BIP % BIP % BIP % BIP % BIP Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende $ /US$ Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Mio. US$ Mio. US$ Mio. US$ %$ %$ % UR %

2008 3,3 31.208,0 9.360,0 8,5 7,6 57,7 62,5 7.095,0 8.807,0 -5,5 -4,8 11,9 6.329,0 -1,4 -0,9 5,2 2,6 14,5 10,4 38,5 34,4 53,0 9,2 6,4 6,3 6,3 24,36 13,05 13,9 0,1 16,1 7.886,0 13.985,0 2.875,0 5,4 27,5 -23,3 4,99

2009 3,3 31.541,0 9.429,0 2,9 7,3 58,6 63,2 6.389,0 6.660,0 -0,9 0,7 4,4 7.987,0 -2,3 -1,3 3,4 5,6 14,6 10,4 44,2 40,0 68,9 5,9 10,5 36,1 0,2 19,63 -19,44 11,9 0,0 19,2 8.181,0 16.548,0 5.086,0 4,9 26,6 20,2 6,20

Monat Juni 10 Juni 10 Juni 10 Juni 10 Sep 10 Sep 10 Sep 10 Aug 10 Okt 10 Aug 10 Juni 10 Juni 10 Okt 10 Sep 10 Aug 10 Aug 10 Aug 10 Juni 10 Juni 10 Juni 10 Juni 10 Juni 10 Okt 10 Nov 10 Nov 10 Nov 10 Nov 10 Nov 10 Sep 10 Okt 10 Okt 10 Aug 10 Sep 10 Okt 10 Sep 10 Sep 10 Okt 10 Okt 10

verfügbarer Wert für die Variation der letzten 12 Monate ggü. dem entsprechenden Vorjahreszeitraum

2 Jahresdurchschnittswerte 3 Letzter

berechneter Wert auf Basis des Warenaustauschs und der BIP-Schätzung Fehler und Auslassungen 5 Monatswerte: partielle und geschätzte Ergebnisse (ohne Departementregierungen) 6 Monatswerte auf Basis der BIP-Schätzung 7 Effektiver Jahresdurchschnittszinssatz für Festgelder aller Laufzeiten, einschl. mehr als 1 Jahr. Jahresdurchschnitte 8 Effektiver Jahresdurchschnittszinssatz für Darlehen an Unternehmen mit Lfz. bis 1 Jahr. Jahresdurchschnittswerte Anmerkung: Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die Werte auf einen 12-Monats-Zeitraum Quelle: Berechnung von Oikos C.E.F. auf der Grundlage von Daten der Zentralbank, des Statistischen Amts und des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen Uruguays Abkürzungen: PEA: Erwerbsbevölkerung, PET: Bev. Im erwerbsfähigen Alter, AE: Anpassbare Einheiten 4 Beinhaltet

Wert 3,4 36.177,0 10.778,0 6,7 6,3 59,4 63,4 6.245,0 7.518,0 -3,5 0,9 -0,6 8.023,0 -1,1 -1,7 4,7 6,4 13,9 10,2 37,9 34,2 60,5 7,0 10,1 23,7 3,6 19,95 -0,7 9,4 -3,9 -2,3 8.362,0 18.606,0 6.548,0 4,9 18,8 9,7 6,5


Uruguay Wirtschaft Uruguay Economía Diciembre 2010

Energía casera

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Exportaciones sin freno

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Marco Político

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Precios e Ingresos

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Actividad y Empleo

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Sector Externo

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Anexo estadístico

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Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana

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Estimado lector: “Uruguay Wirtschaft” es un informe económico mensual que se edita en colaboración con la institución económica y consultora OIKOS y es publicado por la Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana. La publicación bilingüe incluye información actual sobre el desarrollo económico en general del país y sobre sectores especiales. “Uruguay Wirtschaft” se publica mensualmente y se envía por mail a 2.000 socios, suscriptores y entidades Gubernamentales en Uruguay, Argentina, Paraguay, Brasil y Alemania. Como patrocinador tendrá la oportunidad de colocar el logo de su empresa con link directo a su página web en la tapa del informe por el período de uno, tres, seis meses o un año. Saludos cordiales, Christian Vera Supervisor Comercio Exterior y Sustentabilidad Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana Pza. Independencia 831 UY-11100 Montevideo, Uruguay Tel.: (+598 2) 901 0575-114 - Fax: (+598 2) 908 5666 E-mail: comex@ahkurug.com.uy Internet: www.ahkuruguay.com

Editor Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 - oficina 201 UY-11100 Montevideo Tel.: (+598 2) 901 1803 - Fax: (+598 2) 908 5666 camural@ahkurug.com.uy www.ahkuruguay.com Editor Perfil Económico Oikos C.E.F. Juan Paullier 1084 - oficina 03 UY-12100 Montevideo Tel: (+598 2) 400 6278 – Fax: (+598 2) 400 6284 publicaciones@oikos.com.uy www.oikos.com.uy


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Feliz Navidad y Feliz Año Nuevo La Cámara Uruguayo-Alemana les desea a todos sus socios, amigos y lectores Feliz Navidad, y un próspero Año Nuevo. Agradecemos profundamente la colaboración y el trabajo en conjunto dando como resultado un año exitoso y productivo. Distintas visitas, proyectos y atracciones han sido parte de este año. Una de ellas fue sin duda la visita en marzo del ministro del Exterior alemán Dr. Guido Westerwelle con una delegación empresarial, quien prometía intensivar las relaciones políticas, culturas y económicas entre Alemania y Uruguay. En Mayo se presentó en nuestro país con gran éxito la exposición itinerante „Casa Alemana“. Una herramienta de concientizacion e incentivo para promover el uso eficiente de energía y de la aplicación de energías renovables. Un Sneak Preview sobre la Casa Alemana está disponible acá. Hemos contado con la visita del grupo parlamentario germano-sudamericano del Bundestag alemán en Octubre. Esta visita demuestra el deseo e interés de una colaboración más intensiva entre Alemania y Uruguay. En septiembre, una delegación uruguaya de alto rango se hizo presente en Alemania en el marco de la exposición alemana „Husum WindEnergy 2010“. Se obtuvieron nuevas perspectivas en el tema Energías Renovables y a su vez, se establecieron nuevos contactos importantes con socios alemanes.

Edición Especial Panorama Mercosur La nueva Edición Especial PUERTOS Y LOGISTICA - Integración e inversiones para potenciar la región trata de la situación actual del Uruguay con referencia al desarrollo, proyectos futuros y perspectivas. Los artículos hablan del sistema de puertos, la logística e infraestructura del país, el transporte y noticias actuales. PANORAMA MERCOSUR es una revista bilingüe, publicada por la Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana. La revista da informaciones sobre las relaciones económicas bilaterales del Uruguay dentro del Mercosur, novedades económicas, resume noticias económicas a nivel internacional y publica artículos sobre la actividad de la Cámara Alemana y sus socios. Lea la nueva edición acá.


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Energía casera

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Exportaciones sin freno

UTE y un particular celebraron el primer contrato de micro generación.

Según las últimas cifras relevadas por el Instituto Uruguay XXI, las solicitudes de exportación del mes de octubre, alcanzaron los 555 millones de dólares, lo que representa un crecimiento de 14,9 % respecto a mismo mes del año pasado. Con este registro, en los diez primeros meses del año se llevan acumulado la cifra de 5.555 millones de dólares. Comparando este dato con el de un año atrás, se determina un crecimiento superior al 22 % en el 2010. El importante crecimiento que están mostrando las exportaciones en lo que va del año, ha llevado a que ya se haya superado los 5.495 millones de dólares, que fue la suma total exportada durante todo 2009. Ayer se celebró el primer contrato de Microgeneración entre un cliente residencial y UTE. Comienza a concretarse la aplicación de las normativas oportunamente establecidas por el Poder Ejecutivo que habilitan a celebrar contratos donde los clientes, en este caso uno residencial, instalan equipamiento que permite generar energía para su propio consumo y vender el excedente a UTE. Este cliente de la zona de Pinares en Punta del Este, instaló 9 paneles fotovoltaicos, de 175 W c/u, totalizando 1,575 kW. Un medidor especial registra el consumo en ambos sentidos. El cliente debe abonar a UTE la diferencia entre lo que consumió de la red de UTE y lo que inyectó a la red desde su equipo. En otras palabras, UTE vende al cliente la energía al mismo precio que se la compra.

Al analizar la dinámica exportadora por productos, aparece como elemento sorpresa la soja, con una venta externa de 706 millones de dólares, supera y relega al segundo lugar a la carne bovina congelada, de la cual se coloNuestro informe de octubre da más información caron 675 millones de dólares. Ahora bien, si sobre este tema. Lo pueden bajar aquí. suman las exportaciones también de carne bovina fresca, el rubro cárnico propiamente bovino, termina concentrando unos 764 millones de dólares, lo cual permite concluir que el rubro (Fuente: uypress.net, 1.12.2010) cárnico sigue siendo el principal exportador.


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Actualmente, la carne vacuna y la soja concen- Luego le sigue la Zona Franca de Nueva Palmitran más del 25 % del valor exportado por el ra, la cual continúa manteniendo el segundo lugar, con un 11 % de participación, presentando país. un aumento de un 15 % en el período comparaDel resto de los productos se destaca, el ar- do con los diez primeros meses del 2009. Cabe roz con 322 millones de dólares exportados, destacar que la importante incidencia que tiene aunque con valores menores al del año pasa- este destino, se debe básicamente al tipo de do, registrando una disminución en valor del productos que se exportan a dicha zona franca, 17,5 % respecto a igual periodo de 2009. Esta que concretamente son soja, celulosa y trigo. disminución se debe principalmente a las ex- En relación a este último, el 54 % del total exportaciones que tenían como destino Irak, las portado sale por Nueva Palmira y es reexportacuales bajaron un 78 % en relación al 2009, do hacia Brasil. Turquía bajó un 83 % y Reino Unido un 68 %. En cuarto y quinto lugar del ranking de productos En tercer y cuarto lugar y bastante distanciado exportados se encuentra el “Trigo” presentan- se encuentran Argentina, al cual el país le ha do un aumento del 20 % en lo que va del año exportado en este período unos 413 millones 2010 con relación a igual periodo de 2009 y la de dólares, con un crecimiento de 45,5 % remadera con 200 millones de dólares en valor specto a mismo período de 2009 y China con exportado, lo que implicó un crecimiento de casi 323 millones de dólares. Las ventas al líder asiático están aumentando de forma muy verun 15 % tiginosa, a una tasa cercana al 70 % también respecto a los diez primeros meses del pasado año y va camino a superar a nuestro vecino del plata en muy corto plazo. En lo que respecta al análisis de exportaciones por empresas, el informe muestra como diez empresas concentran cerca de un cuarto del total de exportaciones del país. Las principales empresas son CONAPROLE con 235 millones de dólares de ventas al exterior hasta octubre, Barraca Jorge W Erro con 185 millones y UPM (ex Botnia) con 158 millones de dólares.

A nivel de destino, Brasil sigue siendo nuestro principal comprador con 1.149 millones de dólares, lo que determina que más de un 20 % de las exportaciones uruguayas tienen como destino al gigante vecino, guarismo que lo posiciona como el principal socio comercial del país y bastante alejado del resto. El sostenido crecimiento económico y la fuerte revalorización del real que lleva acumulada durante los dos últimos años, han consolidado a Brasil como principal socio comercial y todo hace pensar que esta tendencia se mantenga, por más que recientemente el gobierno brasileño haya definido medidas para frenar la contínua apreciación de su moneda.

La competividad de los productos locales a nivel global habría mejorado un 0,67 % en lo que va del año finalizado a setiembre 2010. Esto significa un leve aumento en el poder de compra a nivel global, es decir un abaratamiento relativo de los productos nacionales en relación a los demás productos del mundo. Esto surge de acuerdo al cálculo del índice de Tipo de Cambio Real que elabora el Banco Central. Lo más interesante de este análisis es diferenciar que ha venido sucediendo con la competitividad con nuestros principales socios comerciales. Para poder determinar si un país es o no competitivo, es necesario medir sus precios en términos de la moneda en la cual se realizan la mayor parte de las transacciones internacionales, o sea el dólar. El indicador a nivel regional (exclusivamente Argentina y Brasil), que


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es el tipo de cambio real, muestra una mejora del orden del 3,81 %. El mayor aumento se da por el lado del real, que en términos reales se apreció más de un 4 %, mientras que el peso argentino lo hizo por un 2,8 %. La mejora en la competitividad con Brasil, principal socio comercial, se explica porque tuvo una mayor inflación en dólares (6,9 %) respecto a la nuestra (2,8 %). Esto significa que los precios de los bienes brasileños en términos de dólares aumentaron más que los locales, en un 4 % aproximado, lo que nos vuelve más competitivos.

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Marco Político

La coyuntura política de octubre y noviembre estuvo centrada entorno a la discusión de la Ley de Presupuesto que será aprobada en la primera semana de diciembre. En éste ámbito los trabajadores públicos y el gobierno están desarrollando una confrontación importante, mientras que el sector privado ha bajado la conflictividad respecto de los meses anteriores (aún se encuentran en etapas de negociaciones colectivas).

La inflación en dólares brasileña superó a la nuestra básicamente porque el dólar perdió valor frente al real y ganó respecto al peso uruguayo, porque si se comparan los niveles de inflación, la nacional fue superior a la brasileña, pero al medirla en dólares, la diferencia fa- En el sector público, los temas que específicavorece a Uruguay. Si se compara la variación mente originaron mayor disputa fueron: del Índice de Tipo de Cambio Real en este período respecto a mismo período de 2009, La diferencia en cuanto a la cantidad se puede concluir que la competividad con Arde horas que el Poder Ejecutivo exigirá gentina ha empeorado y con Brasil ha mejocumplir en la jornada laboral (8 horas rado. Estos resultados tienen su efecto direcfrente a las 6 horas propuestas por COFE) to con lo que sucede actualmente con el coDiferencias relativas a los critemercio exterior, donde Brasil se consolida carios de ajustes salariales futuros (la da vez más como el número uno en compras reglamentación vigente considera que si nacionales y Argentina va quedando relegada la inflación se encuentra entre el 10 % y lentamente. 23 % los ajustes serían cuatrimestrales, mientras que en la ley de presupuesto se En cuanto a la competitividad extraregional la propone negociarlo) misma se ha deteriorado un 3,37 %, debido al retroceso del tipo de cambio real con esCambios introducidos en la regulación y tos socios comerciales. Salvo con México y contratación laboral (período de prueba y China, donde la variación fue mínima, con los evaluación de desempeño) demás países se perdió capacidad de competencia. Actualmente el gigante asiático es nuestro cuarto socio comercial y principal mercado Respecto de las negociaciones del sector priextraregional, con el cual por ahora la competi- vado, luego de tres meses de trabajo no se tividad se sigue manteniendo en niveles altos. han logrado avances relevantes. Las dificulAlemania, España e Italia, fueron los países tades manifiestas por los agentes involucrados se enmarcan en la definición y medición de los con los cuales se perdió más competitividad. indicadores de productividad; existen diferencias con los indicadores y las cifras propuestas por el gobierno. El nuevo concepto de ajustar los salarios por indicadores de productividad, si bien es un elemento importante y contribuye a una aproximación más justa a la remuneración según el desempeño de los trabajadores, es de difícil (Fuente: Sebastian Kaisar, por Grupo del Sur) acuerdo por su complejidad intrínseca.


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(Fuente: Oikos)

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Actividad y Empleo

Precios e Ingresos

Nivel de Actividad Tipo de cambio El dólar cerró octubre 2010 cotizando $ 20,00 lo que representó un retroceso de 1,5 % frente al mes anterior. En lo que va del año acumula una depreciación del 17,9 % y del 3,8 % respecto a octubre 2009.

La actividad industrial presentó un leve crecimiento (1 % en volumen físico excluyendo la actividad de refinería de petróleo) en el tercer trimestre del año respecto a igual periodo de 2009, según la última información divulgada por el Instituto Nacional de Estadística (INE). Las actividades de Madera y productos de madera, Vehículos automotores y Metálicas básicas fueron las de mayor crecimiento, con variaciones del 57,7 %, 22,8 % y 17,1 % respectivamente. En oposición, las que se contrajeron fueron Prendas de vestir (23,7 %), Productos metálicos, maquinarias y equipos (16,9 %), Minerales no metálicos (7,7 %) y Alimentos y bebidas (4 %)

A partir de la segunda mitad del mes, la moneda estadounidense evidenció un descenso continuo en su valor el cual fue detenido y revertido parcialmente a partir de la autorización al Ministerio de Economía y Finanzas (MEF) de emitir hasta UI 6.000 millones (equivalente a US$ 638 millones a la fecha de edición del presente informe) en Notas de Tesoros. Ello le permitirá al gobierno, a partir de 2011, contar con un insturmento adicional que permite cumplir con el Por otra parte, el Ministro de Industria, Mindoble objetivo del MEF: desdolarizar la deuda ería y Energía – Ing. Roberto Kreimerman – anunció que a partir de 2011 se disminuirán los pública y quitar dólares del mercado. aportes patronales (actualmente es 7,5 %) a las A lo anterior debe sumarse el anuncio del industria que presenten proyectos de inversión BROU realizado el mes pasado que adquirirá que incorporen mano de obra de alta especialUS$ 400 millones para mantener posición en ización y/o capacitación. La medida sería trandólares ante la cancelación del MEF de obli- sitoria aunque no se han adelantado plazos ni gaciones en UI por el traspaso de los depósi- valores de los nuevos aportes. tos del Banco Hipotecario del Uruguay (BHU) al BROU luego de la crisis de 2002. Concreta- En tal sentido, es probable que el desempleo mente, las autoridades del BROU manifestaron observe una leve baja en el próximo trimestre, que las compras se realizarán en lo que resta consecuencia de la mayor actividad del comercio en la última parte del año, lo que repde 2010. resentaría un nuevo mínimo histórico. Perspectivas Mercado de trabajo Los anuncios antes descritos determinaron un leve cambio de las perspectivas de los agentes En promedio en el tercer trimestre de 2010 la que impulsaron al alza el valor del dólar hasta tasa de empleo en todo el país se ubicó en situarlo en $20,073 al momento de cierre del 59,1 % de la Población en Edad de Trabajar presente informe, lo que representa una suba (PET). Dicho registro representa un alza de 1,3 puntos porcentuales (pp) con respecto al de 0,4 % frente al cierre de octubre. trimestre anterior y de 0,1 pp frente a igual período de 2009. Este incremento se verificó (Fuente: Oikos) tanto entre hombres como mujeres.


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La tasa de actividad también presentó un crecimiento con respecto al segundo trimestre del año (0,8 pp) y se ubicó en promedio en 63,2 % de la PET para el total del país. También el alza se evidenció entre ambos sexos.

Es importante destacar que frente a los países fuera del MERCOSUR, en el último año móvil la pérdida de competitividad alcanzó al 12,6 %; 19,4 % frente a la Unión Europea, 10,8 % frente a EE.UU. y 7,5 % frente a China.

La tasa de desempleo en todo el país se ubicó en 6,6 % de la Población Económicamente Activa (PEA) en el tercer trimestre de 2010, representando una caída de 0,8 pp con respecto al trimestre anterior. El registro representa el menor valor de los últimos cinco años, conjuntamente con los de los últimos trimestre de 2008 y 2009.

Perspectivas En el corto plazo no se avizoran cambios relevantes en la competitividad. El escenario actual de un dólar depreciado a nivel internacional, pero más a nivel doméstico y un registro inflacionario superior al promedio de la mayoría de los países (con excepción de Argentina) no presentaría variaciones sustantivas en los próximos meses.

(Fuente: Oikos) Intercambio comercial de bienes

Sector Externo

Perspectivas A su vez se estima que el dinamismo exportador continuará por efecto de mayores niveles de ventas asociados al excelente dinamismo que registra Brasil y los demás países emergentes.

Tipo de cambio real El tipo de cambio real (TCR) global cerró setiembre 2010 (último datos disponible) con una caída mensual de 0,2 % según la medición que releva el Banco Central del Uruguay (BCU). Ello obedeció a la caída de 1,2 % del TCR extrarregional frente a la suba de 0,5 % del TCR regional. El TCR global lleva en lo que va del año una leve recuperación de 0,7 % pero en los últimos doce meses cayó 7,2 %. En términos interanuales, el TCR descendió respecto a todos los países que conforman el índice (incluido Brasil; 2,3 %)

Como principal factor de incertidumbre se encuentra la situación económica por la cual está transitando Europa, y que de no mejorar puede afectar las exportaciones de nuestro país a ese continente. Los efectos provendrían por una caída de la demanda y de manera indirecta por una posible depreciación del euro que afecte la competitividad. Las importaciones continuarían con el vigor actual, asociado principalmente al crecimiento de los ingresos y al descenso del tipo de cambio.

(Fuente: Oikos)


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Anexo estadístico Uruguay: indicadores macroeconomicos posición Población PBI PBI per capita PBI1 Desempleados2 Empleados2 Activos2 Exportaciones bienes (FOB) Importaciones bienes (FOB) Balance Mercancías3 Saldo Cuenta Corriente Saldo Cuenta Capital4 Activos de reserva Resultado Sector Público5 Resultado Gobierno Central6 Ingresos Gobierno Central Egresos Gobierno Central Deuda Externa Neta Total (Sector Público) Deuda Externa Bruta Total (Sector Público) Deuda Pública Total Bruta Precios Minoristas Precios Mayoristas (Agropecuarios) (Manufactureros) Tipo de Cambio Salario Medio Tarifa Antel Tarifa UTE-Residencial Créditos Depósitos Fondos previsionales Tasa de Interés Pasiva7 Tasa de Interés Activa8 Tasa de retorno - AFAP Tasa Call Interbancaria 1 Último

unidad Mill. Mill. US$ US$ Var. real % % PEA % PET % PET Mill. US$ Mill. US$ % PBI % PBI % PBI Mill. US$ % PBI % PBI Var. real % Var. real % % PBI % PBI % PBI % PBI % PBI Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre $ /US$ Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Mill. US$ Mill. US$ Mill. US$ %$ %$ % UR %

2008 3,3 31.208,0 9.360,0 8,5 7,6 57,7 62,5 7.095,0 8.807,0 -5,5 -4,8 11,9 6.329,0 -1,4 -0,9 5,2 2,6 14,5 10,4 38,5 34,4 53,0 9,2 6,4 6,3 6,3 24,36 13,05 13,9 0,1 16,1 7.886,0 13.985,0 2.875,0 5,4 27,5 -23,3 4,99

2009 3,3 31.541,0 9.429,0 2,9 7,3 58,6 63,2 6.389,0 6.660,0 -0,9 0,7 4,4 7.987,0 -2,3 -1,3 3,4 5,6 14,6 10,4 44,2 40,0 68,9 5,9 10,5 36,1 0,2 19,63 -19,44 11,9 0,0 19,2 8.181,0 16.548,0 5.086,0 4,9 26,6 20,2 6,20

mes jun-10 jun-10 jun-10 jun-10 sep-10 sep-10 sep-10 ago-10 oct-10 ago-10 jun-10 jun-10 oct-10 sep-10 ago-10 ago-10 ago-10 jun-10 jun-10 jun-10 jun-10 jun-10 oct-10 nov-10 nov-10 nov-10 nov-10 nov-10 sep-10 oct-10 oct-10 ago-10 sep-10 oct-10 sep-10 sep-10 oct-10 oct-10

dato 3,4 36.177,0 10.778,0 6,7 6,3 59,4 63,4 6.245,0 7.518,0 -3,5 0,9 -0,6 8.023,0 -1,1 -1,7 4,7 6,4 13,9 10,2 37,9 34,2 60,5 7,0 10,1 23,7 3,6 19,95 -0,7 9,4 -3,9 -2,3 8.362,0 18.606,0 6.548,0 4,9 18,8 9,7 6,5

dato corresponde a la variación de los últimos doce meses respecto a igual período del año anterior. anuales en promedio. 3 Último dato calculado a partir del intercambio comercial de bienes y estimación del PBI. 4 Incluye errores y omisiones. 5 Para datos mensuales los resultados son parciales y estimados (excluyen Gobiernos Departamentales). 6 Datos mensuales en base a estimación del PBI. 7 Tasa efectiva anual promedio de operaciones a plazo fijo para la totalidad de los plazos incluyendo los mayores a 1 año. Promedios anuales. 8 Tasa efectiva anual promedio de hasta un año de plazo para créditos a empresas. Promedios anuales. Nota: Todos los datos corresponden a períodos de doce meses salvo mención en contrario. Fuente: Elaborado por Oikos C.E.F. en base a datos del Baco Central del Uruguay, Instituto Nacional de Estadística y Ministerio de Economía y Finanzas. 2 Datos

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