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Uruguay Wirtschaft Uruguay Economía September 2012 Newsticker

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Hochspannungsleitung mit Brasilien senkt Energiekosten um 88 Millionen US$

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ANCAP plant Investitionen von 330 Millionen US$ in Paysandú

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Politischer Rahmen

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Preise

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Finanzsektor

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Arbeitsmarkt

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Außenwirtschaft

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Statistische Anlage

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Liebe Leser, “Uruguay Wirtschaft“ ist ein monatlicher Wirtschaftsbericht, der in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinstitut und der Unternehmensberatung OIKOS von der Deutsch-Uruguayischen Industrieund Handelskammer herausgegeben wird. Die zweisprachige Publikation enthält aktuelle Informationen über die generelle wirtschaftliche Entwicklung des Landes und zu einzelnen Sektoren. „Uruguay Wirtschaft“ erscheint monatlich und wird per E-mail an ca. 2000 Mitglieder und Abonnenten in Uruguay, Argentinien, Paraguay, Brasilien und Deutschland geschickt. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in dieser Publikation zu werben. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen aus Montevideo, Ihr Team Außenwirtschaft

Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 UY-11100 Montevideo, Uruguay Tel.: (+598) 2 901 0575-114 - Fax: (+598) 2 908 5666 E-mail: comex@ahkurug.com.uy Internet: www.ahkuruguay.com

Herausgeber Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 - oficina 201 UY-11100 Montevideo Tel.: (+598) 2 901 1803 - Fax: (+598) 2 908 5666 comex@ahkurug.com.uy www.ahkuruguay.com Wirtschaftsteil Oikos C.E.F. Juan Paullier 1084 - oficina 03 UY-12100 Montevideo Tel: (+598 2) 400 6278 – Fax: (+598 2) 400 6284 publicaciones@oikos.com.uy www.oikos.com.uy


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Newsticker

Moody‘s lobt uruguayisches Schuldenmanagement Die Ratingagentur Moody‘s lobte Uruguay für sein Schuldenmanagement. Verglichen wurden südamerikanische Länder mit einem ähnlichen Investment Grade im Hinblick auf ihre Verschuldung. Im Bericht „Kreditanalyse für Uruguay“ vermeldete Moody‘s, ein Wachstum der lokalen Wirtschaft um 4,2 % im laufenden und um 4,4 % (Quelle: El País,13/09/2012) im kommenden Jahr. Damit liegt Moody‘s mit seinen Schätzungen sogar über denen der Re— gierung, die sich auf 4 % für die beiden Jahre belaufen. [...] (Quelle: El País, 09/09/2012) — UPM erhält Zertifikat für Umweltschutz UPM Fray Bentos ist die erste Organisation außerhalb der Europäischen Union, die das Zertifikat für Management und Umweltbetriebsprüfung EMAS erhält. Es handelt sich um eine Auszeichnung, die Organisationen verliehen wird, die ein Umweltmanagementsystem implementiert haben und sich verpflichten, dieses kontinuierlich zu verbessern. [...] (Quelle: El País, 17/09/2012) — 14 Firmen interessiert an Regasifizierungsanlage Das brasilianische Unternehmen Camargo Correa führte in Uruguay Gespräche mit Ancap und UTE, bei denen es sein Interesse an der öffentlichen Ausschreibung für die Regasifizierungsanlage, die in Punta de Sayago gebaut werden soll, bestätigte. Mittlerweile haben bereits 14 Unternehmen die Ausschreibungsunterlagen offiziell erworben. [...]

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30 Firmen zeigen Interesse an Tiefwasserhafen 30 nationale und internationale Unternehmen haben bereits offiziell ihr Interesse an der Ausschreibung zum Bau eines neuen Tiefseehafens bekundet. Somit nimmt das Projekt Form an und „bildet die Basis für eine neue Hauptstadt“, so Mujica.

(Quelle: El País, 08/09/2012)

Das Unternehmen, das die Ausschreibung letzt— lich gewinnt, wird für den Bau eines neuen Hafenterminals verantwortlich sein, aus dessen ANCAP beantragt Kredit für Zementwerke Betrieb das Unternehmen mindestens 30 Jahre lang Gewinn erwirtschaften kann. Das Finanzministerium genehmigte einen Antrag von Ancap, bei der Banco Santander ein Am 17. September startete der Data-Room bei Darlehen von 120 Millionen US$ für die Fertigdem sowohl die Unternehmen, die bereits Inter- stellung seiner zwei Zementwerke in Minas und esse zeigen als auch neue Interessierte, teil- Paysandu zu beantragen. [...] nehmen können. Sie haben nun bis zum 31. Oktober Zeit, um sich zu registrieren. [...] (Quelle: El País, 13/09/2012) — Uruguay-Brasilien: Erweiterter Markt

(Quelle: El País, 10/09/2012) — UTE fährt Präventivstrategie und least bereits jetzt Turbinen für 2013 UTE hat beschlossen, ab Anfang 2013 Turbinen mit 100 zusätzlichen Megawatt Leistung zu leasen. Damit soll einem möglichen Wasserdefizit in den Stauseen vorgebeugt werden, wie es bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres aufgetreten ist. Aufgrund der hohen Energiekosten, dem Wassermangel in den Stauseen und der Einfuhr von Energie aus Argentinien über mehrere Monate hinweg, beschloss UTE letzte Woche die zweite Energiekostenerhöhung für 2012. Im Durchschnitt stieg der Preis dieses Jahr damit um 4,6 %. [...]

Laut Senator Sergio Abreu (Partido Nacional) streben beide Länder eine Freihandelszone an. Uruguay und Brasilien verhandeln über ein bilaterales Abkommen für einen erweiterten Markt für Güter und Dienstleistungen. Nach einem Dokument, das El País vorliegt, soll noch vor dem 31. Dezember 2013 eine Einigung erzielt werden. [...] (Quelle: El País, 21/09/2012) —


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Hochspannungsleitung mit Brasilien senkt Energiekosten um 88 Millionen US$ Die Inbetriebnahme des neuen Umspannungswerks mit Einspeisung aus Brasilien (500 Megawatt) wird laut einem Bericht der CAFEntwicklungsbank die Energiekosten zwischen 2013 und 2017 um 88 Millionen US$ pro Jahr verringern.

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Die Pläne umfassen die Änderung der Energiematrix für den Ausbau der Produktionskapazitäten des vorhandenen Zementwerks und den Bau einer Ethanolfabrik sowie die Verlegung von 35 Kilometer Eisenbahnschienen und den Bau eines neuen Hafenterminals. [. . . ] Eines der wichtigsten Projekte ist die Erweiterung der Kapazität des Zementwerks in die 120 Millionen US$ investiert werden sollen. [. . . ]

Gemeinsam mit der AFE ist der Bau von neuen Gleisen geplant, der 30 Millionen US$ kosten Nach Angaben der Agentur können die CO2- wird. Emissionen um 442 000 Tonnen pro Jahr im Fünfjahresschnitt gesenkt werden. Bei einem Eine weitere große Investition ist ein Projekt mit Preis von 20 US$ pro Tonne läge der Wert die- dem spanischen Unternehmen Teyma, das für ser Leistung bei 8,8 Millionen US$ pro Jahr in den Bau einer Ethanolfabrik verantwortlich sein wird. Hier werden dann 70.000 Kubikmeter BioEmissionsgutschriften. kraftstoff und 60.000 Tonnen Viehfutter pro Jahr Die Hochspannungsleitung sei also sowohl in produziert. Außerdem sollen 200.000 Tonnen wirtschaftlicher und als auch in ökologischer Getreide verarbeitet werden, die somit die Ernte einer Fläche von 50.000 bis 60.000 Hektar Hinsicht attraktiv. abdecken werden. Die Gesamtinvestitionen für Die Tatsache, dass Uruguay mit einer Flüs- diese neue Anlage wird 145 Millionen US$ besiggasaufbereitungsanlage rechnen kann, die- tragen. [. . . ] ne der Schaffung einer virtuellen Pipeline zwischen Venezuela, Brasilien, Uruguay und Ar- (Quelle: El País, 22/09/2012) gentinien, so die CAF. [...] — In den letzten Jahren hat Flüssiggas als Alternative zur Förderung der regionalen Gasversorgung enorm an Bedeutung gewonnen, heißt es im Bericht der CAF. Uruguay hat nun mit der Vorauswahl der Unternehmen begonnen, die eine Regasifizierungsanlage bauen und betreiben wollen. (Quelle: El País, 05/09/2012)

ANCAP plant Investitionen von 330 Millionen US$ in Paysandú Insgesamt 33 Milliarden US$ will Ancap in vier Projekte in Paysandú investieren, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.


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Politischer Rahmen

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fentliche Verwaltungen (Zoll, Gesundheitsamt), die Befestigung und Entladung von Fracht, Hilfeleistungen für Schiffe (Versorgung, Reparaturen, Hilfeleistungen, Besatzungsdienst) sowie Mehrwertdienstleistungen und Verwaltung von Informationen, die zwischen den verschiedenen beteiligten Agenturen ausgetauscht werden.

Tiefwasserhafen und ein langfristiges UruDie Hafenaktivitäten tragen zur wirtschaftlichen guay Unabhängigkeit der Länder bei und stellen Hintergrund. Auf der politischen Agenda wur- einen wichtigen strategischen Faktor im internade kürzlich die Diskussion zur Entwicklung des tionalen Handel dar. Tiefwasserhafens erneut entfacht. Die Häfen tragen zur Entwicklung der Länder Ein erstes Beispiel in der Geschichte strategi- bei, nicht nur aufgrund der Tatsache, dass sie scher Visionen für ein langfristiges Uruguay fin- eine essentielle Rolle im Außenhandel spielen, det man in den Anleitungen des 13. Jahrhun- sondern auch weil sie das Wachstum in den derts, in denen Artigas die Häfen des östlichen entsprechenden Bereichen fördern, bestimmStreifens in den Dienst stellt, um die wirtschaftli- te Verkehrswege begünstigen, Einkommen für chen Interessen der Provinzen im Landesinne- die Staatskasse erzielen, Arbeitsplätze schafren und in den Provinzen des Rio de la Plata fen, etc. zu vertreten und somit eine erste Definition der Der Trend legt jedoch nahe, dass die FunktioHäfen Uruguays zu formen. nen der Häfen im Bereich SchiffsdienstleistunDie Bedeutung der Häfen. Traditionell sind Hä- gen und Fracht weiter ausgebaut werden solfen Orte, an denen Schiffe empfangen werden len. Auch wenn die Häfen in ihrer Rolle weiterund in denen Beladung, Entladung, Verschif- hin vorrangig als Schnittschnelle zwischen Seefung und Ausschiffung einfach abgewickelt wer- und Landtransport agieren sollen, werden sie den können. Dies zeigt, dass historisch betrach- zunehmend in die logistischen Ketten der Protet das Wachstum und die Entwicklung von ei- duktion, Transport und Distribution eingebunnigen Städten in erster Linie von der Existenz den. Dadurch entwickeln sich die Häfen zu Zeneines Hafens abhängen. Dies ist z.B. in Monte- tren von Mehrwehrdienstleistungen und zwar in der Form, als dass sie ein weiteres Glied in video und Buenos Aires der Fall. der Transportkette werden und eine produktiDie Aufgabe eines Hafens ist es, als Kommu- ve Umgebung bilden und logistisch betrachtet nikationsschnittstelle zwischen den See- und von großer Bedeutung sind, da u.a. industrielLandtransporten zu agieren. Jedoch haben die le, touristische, verhandlungsspezifische AktiviHäfen heutzutage diese Funktion weit über- täten abgewickelt werden und somit weit über troffen und sich in Logistikzentren verwandelt, den normalen Warenaustausch hinausgehen. die in erster Linie verschiedene Transportwege kombinieren, aber durch die auch viele ande- Das bedeutet, dass die Häfen neben der bereits re Aktivitäten realisiert werden und dadurch ein bestehenden Funktion als Zentrum des Warenaustausches nun auch strategische Punkte im Mehrwert geschaffen wird. System von Produktion, Transport und WelthanHeutzutage gehören neben den typischen del sind. In diesem Sinne muss berücksichtigt Funktionen, die in einem Hafen abgewickelt werden, dass die Häfen sowohl Eingangs- als werden, auch Be- und Entladung von Schiffs- auch Ausgangspforte für Seefracht sind, wobei frachten sowie Ein- und Auschecken von Pas- diese Art von Transport am meisten Gütervolusagieren (Aktivitäten, die einen Transfer zwi- men umsetzt. schen den Transporten auf See- und Landwegen bilden) zum täglichen Geschäft. Hinzu kom- Die aktuelle Rolle, die Häfen in der Weltwirtmen Frachtumschlag, Einlagerung von Waren, schaft einnehmen, ist das Ergebnis eines lanInspektion und Kontrolle der Güter durch öf- gen Prozesses, der gemeinsam mit dem Welt-


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handel entwickelt wurde. In den letzten Jahrzehnten wurde der Welthandel aber auch durch Faktoren wie der wirtschaftlichen Globalisierung, der Entwicklung von Technologien im Bereich Transport, der Integration von Lieferketten und u.a. der Suche nach Skaleneffekten und Kostensenkung unterstützt.

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Tiefgang für Frachtschiffe der neuen Generationen ermöglicht, die andere Arten von Containern verladen können, solche mit mehr Kapazität und Gewicht. Zudem haben derartige Frachtschiffe die Möglichkeit in den Gewässern des Rio de la Plata zu fahren. - Die MERCOSUR-Region am Atlantik braucht einen Hub-Port. Dieser Hafentyp kann zwischen Santos nach Bahia Blanca oder Puerto White nur an der Küste von Rocha gebaut werden, da das Meer dort zwei Kilometer von der Küste entfernt bereits eine Tiefe von 20 Meter erreicht.

In den letzten Jahrzehnten hat sich außerdem der Wettbewerb zwischen den Häfen untereinander intensiviert und Vorgänge wurden spezialisiert, so dass die grundlegende Betriebseinheit nicht mehr der Hafen als Ganzes ist, sondern die einzelnen Frachtterminals, die sind inmitten des Servicebereichs im Hafen befinden - Es gibt einen fortschreitenden Anstieg beim und auf jeweils eine Art von Transport speziali- Export-Import ins weite "Hinterland" des Cono Sur. siert sind. Entwicklung des Handels in der Region und - Da permanent Schäden an den Kanälen des Rio de la Plata entstehen und die WartungskosEigenschaften der Häfen. ten sehr hoch sind. In der Region hat jeder an der Paraguay-Paraná Wasserstraße liegende Hafen, wie auch die an - Uruguay muss ein Hauptakteur im Ergänden Ufern des Flusses Uruguay und an der Küs- zungsprozess des MERCOSUR werden. Es te von Rocha gelegenen Häfen, unterschiedli- liegt fernab des Transportkreislaufs und der che Funktionen. Allerdings bekommt keiner von Straßen der so genannten "bi-ozeanischen Korihnen die Genehmigung einen Hub-Hafen nie- ridore", sowie des Schienen- und Hafenverderzulassen - die Merkmale dieser Art von Hä- kehrs. fen sind, dass sie sich im tiefen Wasser befinden und sich aufs Festland ausweiten. Sie lie- - Weil die Aufrechterhaltung des Hafens von fern die Fracht aus und es besteht die Möglich- Montevideo auf 32 Fuß sehr schwierig ist keit Lagerplätze für Container zu bauen und ein und den Hafen auf 40 oder 42 Meter Tiefe Freihafen zu sein, wie im Fall von Amsterdam zu bringen aus Kostengründen und ständigen Wartungs- und Baggerarbeiten noch schwieriund Hamburg mit Europa oder Singapur. ger ist. Im Gegenzug hat der regionale Handel begonnen verschiedene Transportsysteme zu ver- - Weil es zur sozioökonomischen Entwickwenden: Transport über Wasserwege, Schiene, lung des Departamentos Rocha beiträgt, indem Straße und Luftwege, wobei es noch Lücken Räume und Aktivitäten geschaffen werden, um im Bereich Hafentransport gibt. Das Wachstum sich von der Saisonbedingtheit des Tourismus des Welthandels hat zur Entwicklung der Süd- zu lösen, was heute noch zu den wichtigsten Süd-Handelsströme beigetragen, wobei der Pa- Wirtschaftsfaktoren zählt. zifik eine sehr wichtige Rolle spielt, vor allem die chilenischen und peruanischen Häfen in unse- - Da 63% der Ware, die die Häfen von Uruguay rem Bereich, und der Atlantik, mit Südbrasilien passieren, aus Teilen des Landesinneren, Paraguay, Bolivien, Teil von Argentinien und Brasiliund Uruguay. en kommen. Warum ein Tiefwasserhafen an der RochaKüste? Im Folgenden werden einige der Grün- - Uruguays Möglichkeiten sich zu einem regiode dargelegt, warum es notwendig ist, einen nalen Logistik-Zentrum zu entwickeln hängen von der Fähigkeit ab, mehr Vorgänge durchfühTiefwasserhafen zu bauen. ren zu können und gleichzeitig die Gesamtkos- Es ist notwendig, da die Erweiterung mehr ten im Logistikbereich zu senken.


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Letztlich ist die Attraktivität Uruguays als Logistik-Zentrum auf mehrere Faktoren zurückzuführen: die zentrale Lage im Südwesten des südamerikanischen Marktes, der Status als Freihandelszone, die bessere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Buenos Aires im Hinblick auf Transfer zu den wichtigsten Zielen, die niedrigen Hafengebühren und die Verbindung mit Produktionsbereichen des Inlandes der Region durch die Paraguay-Paraná Wasserstraße.

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des Tiefwasserhafens, hat die Exekutive ein Dekret mit der Enteignung der Normen an das Parlament geschickt, was Teil des Projekts sein wird, in dem es um rund 2000 Hektar Land und eine maritime Fläche von 200 Hektar geht. Aus institutioneller Sicht wird erwartet, dass der Staat für die Regulierung, Investition und Durchführung eintritt. Schätzungsweise wird das Projekt durch die Modalität der Verträge von öffentlich-privaten realisiert, wobei die Fristen für den Vertrag mit dem Betreiber bei etwa 20 Monaten liegen und von dort an bis zum Beginn des Hafenbaus ungefähr 36 Monate benötigt werden.

Aktueller Stand und Perspektiven. Vor kurzem erst betonte Präsident José Mujica die Notwendigkeit und die Gelegenheit des Zeitpunktes der Projektentwicklung als langfristige Strategie für das Land bei der internationalen EinDie Entwicklung dieser langfristigen strategigliederung. schen Politik kann nicht zur Entwicklung der Der Interministerielle Tiefwasserhafenkommis- jeweiligen Gebiete und Sektoren führen, ohsion Port (CIPAP) hat einen Bericht veröffent- ne dass es einen Kompromiss zwischen dem licht, der Schlussfolgerungen über die Zweck- sozialen Bereich, dem Wirtschaftssektor, den mäßigkeit und Realisierbarkeit des Tiefwasser- Arbeitnehmer und dem Staat gibt. Denn sie hafens (PAP) enthält und in dem Empfehlungen müssen bei der Durchführung und Verwaltung für das Projekt genannt sind, dazu die folgen- durch die Unternehmen beteiligt werden, damit die Ziele erreicht werden. Dies impliziert den Annahmen: eine notwendige Diskussion mit der Gesell1. Ein Tiefwasserhafen (PAP) wird an der Küste schaft zu diesen oder anderen langfristigen Zievon Rocha gebaut werden le für die Entwicklung einer Produktionsstrategie und die Strategie in einem Bündnis funk2. Es wird ein Mehrzweckhafen werden tioniert, ausdrücklich oder impliziert, zwischen dem Staat und relevanten Komponenten der 3. Der Bereich für den Bau des Tiefwasserha- uruguayischen Gesellschaft. fens ist der Streifen zwischen den Resorts “El Palenque” und “Puerta del Sol” im Departamen- Die Fälle der Entwicklung im Bereich Transport to von Rocha. und Logistik scheinen hierbei die deutlichsten CIPAP hat verschiedene technische Berichte über die Auswirkungen auf die Umwelt aus ökologischer Sicht analysiert, die als Input fungieren, um den Standort zu definieren. Bei erster Betrachtung kann man den Berichten entnehmen, dass jede Hafenkonstruktion die Meeres- und Landökosysteme erheblich beeinträchtigt und deshalb Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ergriffen werden müssen. Die Berichte stimmen schließlich darin überein, dass es aufgrund der sich anhäufenden Auswirkungen nicht nachhaltig ist, mehr als einen Hafen in der Region Rocha zu bauen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den Tiefseehafen mit dem Hafen-Projekt von Aratirí zu verknüpfen.

Beispiele, da sie die Bedingungen für öffentlichprivate Partnerschaften für die Umsetzung konkreter Projekte schaffen oder verbessern müssen (Häfen, Eisenbahnen, etc ...). In diesem Sinne hält Oikos C.E.F. die Realisierbarkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Projekts und die mittel-und langfristen wirtschaftlichen Auswirkungen für wichtig, und genauso wichtig seien förderliche Strukturen des Landes. Aus diesem Grund sollten Informationen, Dialog und Transparenz entscheidende Faktoren bei der Konsolidierung der mittelfristigen Strategie sein.

Nicht weniger wichtig im Hinblick auf den Einfluss sind tendenzielle Eingriffe um eine angeBasierend auf dem Fortschritt der Machbarkeit messene territoriale und städtische Planungen


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und strategische Intervention zu erreichen und um ein friedliches Miteinander zwischen dieser neuen Aktivität und dem momentan dort entstehenden Naturtourismus zu ermöglichen. In diesem Sinne ist eine Priorität der Regierung alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um die Auswirkungen auf die Umwelt in diesem Gebiet zu minimieren.

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Daraus folgt, dass die Einzelhandelspreise den von der BCU vorausgesagten Bereich zwischen 4% und 6% nicht in der projizierten Zeit erreichen werden.

Wechselkurs. Der Devisenmarkt blieb im August 2012 ruhig, nachdem der Wechselkurs zu Monatsbeginn einen Rückgang von 5,3% verbuchen musste. Schuld daran war der Aufstieg Es besteht kein Zweifel, dass diese neuen stra- Uruguays zum Investment Grade, der von der tegischen Leitlinien einen Bruch in der produkti- Agentur Moody‘s vergeben wurde. ven Struktur des Landes markieren, genau wie Ende des Monats belief sich der US-Dollar auf im Bereich Wachstum und Entwicklung. 21.405$(Interdealer), der Durchschnittswert lag damit im August bei 21.295$, was bereits den zweiten Rückgang des Jahres bedeutet.

Preise

Preise. Die Gesamtinflation - gemessen am Preisindex der nationalen Hersteller (IPPN) lag bei 6,2% für das laufende Jahr, das im August geschlossen wurde. Grund dafür sind der Wachstum der Landwirtschaft um 3,2% und der Industrie um 7,8%.

Der Wechselkurs ist daher im Vergleich zum August 2011 um 14,9% und im Vergleich zum Jahresanfang um 7,6% höher.

(Quelle: Oikos )

Finanzsektor

Die Einzelhandelsinflation, gemessen am Index für Verbraucherpreise (IPC), erreichte in den letzten zwölf Monaten bis August 2012 7,9%. Dies bedeutet ein Wachstum von einem halben Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat und von 0,3% im Vergleich zum gleichen Monat des Staatsverschuldung Relativ gesehen nahm Vorjahres. die Staatsverschuldung, obwohl nur minimal, Wie schon im Vormonat sind die Änderungen zu. Von 54,3% des BIP Ende 2011 stieg sie beim CPI auf die um 0,6% gefallenen Immobili- auf 55,3% bis zum März 2012. Allerdings wurde enpreise, die aus dem Rückgang der Stromprei- gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres, der Verschuldungsgrad von 2,7 Prozentpunkte se resultieren, zurückzuführen. (Pp) reduziert. Besonders hervorzuheben sind die Preissteigerungen im Gesundheitswesen um 4%, was zu- Ungeachtet des Wachstums der Waren und rückzuführen ist auf einen Anstieg der Cuota der externen Vermögenswerte (1,255 Millionen Mutual um 10,2%, der emergencia movil um US$) schrumpften die Schulden des öffentlichen Sektors auf 12,944 Millionen US$, was 2,3% und der Medikamentenpreise um 1,2%. 26,4% des BIP entspricht. Perspektiven. Die Einzelhandels- und Großhandelspreise bleiben weiterhin stabil. Lokale Schlußfolgerung. Die Verwaltung der öffentliund internationale Bedingungen erlauben mo- chen Schulden stellt somit eine der größten Ermentan keinen Rückgang des Inflationsdrucks. rungenschaften der aktuellen Regierung dar.


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Arbeitsmarkt

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Außenwirtschaft Verkäufe in den MERCOSUR stellen 29 % des Gesamtbetrags dar (davon nach Argentinien 6,8 % und nach Brasilien 20,1 %), in die EU 8 %, in die USA 3,5% und in andere Länder 61,6 %. 11 % der Gesamtexporte gehen nach Asien, davon 6,9% nach China. OIKOS C.E.F. ist der Auffassung, dass die kurzfristigen Perspektiven der Exporte innerhalb des MERCOSUR grundsätzlich mit zwei Faktoren verknüpft sind:

Die bescheidene Leistung der Industrie ist zu1.) mit der Entwicklung des Protektionismus Arrückzuführen auf die geringere Nachfrage aus gentiniens – es wird erwartet, dass für Warendem Ausland und die von Argentinien auferlegverkäufe an dieses Land keine Änderung des ten Einschränkungen für einige Bereiche. Trend in Sicht ist und Das Arbeitsangebot, gemessen an der Erwerbsquote, ermittelt vom Nationalen Institut für Statistik (INE), belief sich im Juli 2012 auf 63,3% der erwerbsfähigen Bevölkerung, was einen Rückgang von 0,8% im Vergleich zum Vormonat und zum selben Monat im Jahr 2011 bedeutet. Die Nachfrage nach Arbeitskräften, gemessen durch die Beschäftigungsquote, schrumpfte im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Pp und zum Juli 2011 um 1 Pp und lag bei 59,2% der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Trotz der Moderation des Arbeitsmarktes, zeigt die Arbeitslosenquote einen leichten Rückgang um 0,1 Pp gegenüber dem Vormonat und liegt bei 6,6 % der erwerbstätigen Bevölkerung (PEA). Im Hinblick auf Juli 2011 ist die Arbeitslosenquote jedoch um 0,4 Pp gestiegen.

2.) die Einbindung Venezuelas in den Verbund als Vollmitglied, was dem Handel ein wichtiges Spektrum von Möglichkeiten für den Export eröffnet, da Venezuela bereits jetzt den sechsten Platz im uruguayischen Exportmarkt einnimmt. Die Eingliederung Venezuelas in den Mercosur wurde am 12. August beschlossen, wodurch der Wirtschaftsverbund nun mit einem BIP von rund 3300 Milliarden US$ und einer Bevölkerung von 276 Millionen zur fünft stärksten Wirtschaft der Welt aufsteigt. Andererseits können die Beziehungen zum europäischen Markt nicht verbessert werden, solange innerhalb des Mercosur keine Stabilität besteht. Aus diesem Grund arbeitet Uruguay weiterhin an einer Diversifikation der Märkte, mit dem Ziel die Auswirkungen der regionalen und internationalen Wirtschaftszyklen abzufangen. (Quelle: Oikos )


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Statistische Anlage Uruguay: makroökonomische Indikatoren Posten Bevölkerung PIB PIB pro Kopf PBI1 Arbeitslose2 Beschäftige2 Erwerbsbevölkerung2 Güterexporte (FOB) Güterimporte (FOB) Handelsbilanz3 Leistungsbilanz Kapitalbilanz4 Devisenreserven Ergebnis öffentlicher Sektor5 Ergebnis Nationalregierung6 Einnahmen Nationalregierung Ausgaben Nationalregierung Nettoauslandsschulden insg. (öffentl. Sektor) Bruttoauslandsschulden insg. (öffentl. Sektor) Bruttoschulden öffentl. Sektor insg. Einzelhandelspreise Großhandelspreise (der Landwirtschaft) (der Verarbeitenden Industrie) Wechselkurs Durchschnittslohn Telefongebühren Antel Stromtarife UTE (private Haushalte) Kredite Einlagen Rentenfonds Zinssätze Einlagen7 Zinssätze Kredite8 Rentabilität AFAP Zinssätze Call Money 1 Letzter

Einheit Mio. Mio. US$ US$ reale Var. % % PEA % PET % PET Mio. US$ Mio. US$ % BIP % BIP % BIP Mio. US$ % BIP % BIP reale Var. % reale Var. % % BIP % BIP % BIP % BIP % BIP Var. %Moinatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende $ /US$ Var. % Montasende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Mio. US$ Mio. US$ Mio. US$ %$ %$ % UR %

2010 3.4 39.443 11.751 8.9 6.9 58,6 62.9 8.030 8.312 -0,7 -1,1 0.2 7.744 -1,1 -1,1 8,3 6,6 12,9 9,8 31.0 32.5 58.1 6,9 8,4 17,6 3,7 20.09 2,4 10,6 5,8 0,0 9.840 19.155 6.734 4,8 22,7 14,4 6,50

2011 3,3 46752 14.379 5.7 6,0 60,1 63,9 9.341 10.411 -2,3 -1.9 7,4 10.302 -0,9 -1,3 9,1 3,0 8,9 5,0 25.7 30.1 55.9 8,6 11,1 10,9 11,2 19,90 -1,0 12,9 5,5 0,0 11.787 21.179 7.739 5,5 21,9 3,7 8,75

Monat Aug-11 Jun-12 Jun-12 Jun-12 Jul-12 Jul-12 Juli-12 Jun-12 Jul-12 Jun-12 Mär-12 Mär-12 Aug-12 Jun-12 Jun-12 Jun-12 Jun-12 Mär-12 Mär-12 Mär-12 Mär-12 Mär-12 Aug-12 Sep-12 Sep-12 Sep-12 Aug-12 Aug-12 Jul-12 Aug-12 Aug-12 Jun-12 Jun-12 Aug-12 Jul-12 Jul-12 Aug-12 Aug-12

Wert 3,3 47.900 14.576 4,8 6,6 59,2 63,3 8.300 10.428 -4,4 -3,2 10,4 12.546 -1,8 -1,2 1,5 8,1 6,4 4,5 32.4 30.5 56.5 7,9 9,1 7,4 10,1 21,41 14,9 11,3 0,0 -7,3 11.971 22.183 8.823 5,5 18,3 3,9 8,75

verfügbarer Wert für die Variation der letzten 12 Monate ggü. dem entsprechenden Vorjahreszeitraum

2 Jahresdurchschnittswerte 3 Letzter

berechneter Wert auf Basis des Warenaustauschs und der BIP-Schätzung Fehler und Auslassungen 5 Monatswerte: partielle und geschätzte Ergebnisse (ohne Departementregierungen) 6 Monatswerte auf Basis der BIP-Schätzung 7 Effektiver Jahresdurchschnittszinssatz für Festgelder aller Laufzeiten, einschl. mehr als 1 Jahr. Jahresdurchschnitte 8 Effektiver Jahresdurchschnittszinssatz für Darlehen an Unternehmen mit Lfz. bis 1 Jahr. Jahresdurchschnittswerte Anmerkung: Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die Werte auf einen 12-Monats-Zeitraum Quelle: Berechnung von Oikos C.E.F. auf der Grundlage von Daten der Zentralbank, des Statistischen Amts und des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen Uruguays Abkürzungen: PEA: Erwerbsbevölkerung, PET: Bev. Im erwerbsfähigen Alter, AE: Anpassbare Einheiten 4 Beinhaltet


Uruguay Wirtschaft Uruguay Economía Septiembre 2012 Newsticker

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Interconexión con Brasil reducirá costos en 88 milliones US$

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ANCAP prevé invertir US$ 330 millones en Paysandú

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Marco Político

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Precios e ingresos

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Sector finanziero

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Actividad y empleo

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Sector Externo

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Anexo estadístico

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Estimado lector: «Uruguay Wirtschaft» es un informe económico mensual que se edita en colaboración con la institución económica y consultora OIKOS y es publicado por la Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana. La publicación bilingüe incluye información actual sobre el desarrollo económico en general del país y sobre sectores especiales. «Uruguay Wirtschaft» se publica mensualmente y se envía por mail a 2.000 socios, suscriptores y entidades Gubernamentales en Uruguay, Argentina, Paraguay, Brasil y Alemania. Como patrocinador tendrá la oportunidad de colocar el logo de su empresa con link directo a su página web en la tapa del informe por el período de uno, tres, seis meses o un año. Saludos cordiales, su equipo de Comercio Exterior de la Camara Uruguayo-Alemana

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Newsticker

decimocuarta empresa que ya adquirió los pliegos del llamado público. [...]

Moody‘s elogia el manejo de la deuda uruguaya La calificadora de riesgo Moody‘s elogió el manejo de la economía uruguaya al compararla con la situación de otros países con grado inversor y similar nota en su deuda. En el informe Análisis de Crédito de Uruguay, los técnicos de Moody‘s liderados por el vicepresidente para la región, Mauro Leos evaluaron que la economía local crecerá 4,2 % este año y 4,4 % el próximo. Eso está por encima de la previsión del gobierno que es de 4 % para cada año. Uruguay se destaca de la mayoría de sus pares regionales: la madurez promedio de la deuda del gobierno en Chile (11,4 años) y Costa Rica (10,1 años), ambos (Fuente: El País 13/09/2012) con grado de inversión, es comparable a la de Uruguay. [...] — (Fuente: El Pais 09/09/2012) — UPM tiene certificado por medio ambiente UPM Fray Bentos se convirtió en la primera organización fuera de la Unión Europea en obtener el certificado de gestión y auditoría medioambientales EMAS. Se trata de una norma que reconoce a aquellas organizaciones que han implantado un Sistema de Gestión Ambiental y han adquirido un compromiso de mejora continua, verificado mediante auditorías independientes. [...] (Fuente: El País 17/09/2012 ) — Hay 14 firmas regasificadora

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interesadas

en

la

La empresa brasileña Camargo Correa mantuvo dos reuniones en Uruguay (una con Ancap y otra con UTE) en las que confirmó el interés de la firma en poder participar de la licitación pública por el proyecto de la planta regasificadora que se instalará en Puntas de Sayago. De esta forma se transformó en la


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Hay 30 firmas con interés en puerto de aguas profundas Unas 30 empresas nacionales e internacionales se inscribieron al llamado de interés -que expiró ayer- para participar de la construcción del puerto de aguas profundas. Mujica dijo que de concretarse la obra "fundaríamos una nueva capital". La opción que se está evaluando es que aquella firma encargada de la construcción de la terminal portuaria, "tenga un período de al menos 30 años para la explotación del bien". A partir del 17 de septiembre comenzará el data room, donde podrán participar tanto las empresas que ya mostraron interés, como las que aún no se acercaron. Tendrán un tiempo de inscripción que durará hasta el 31 de octubre. [...]

(Fuente: El País 08/09/2012) — ANCAP pidió crédito para las cementeras El Ministerio de Economía y Finanzas aprobó el pedido de Ancap, que solicitó un préstamo por US$ 120 millones al Banco Santander para culminar sus dos proyectos cementeros en Minas y Paysandú. [...] (Fuente: El País 13/09/2012) — Uruguay-Brasil: “Mercado ampliado” Según Senador Sergio Abreu (Partido Nacional), se va hacia una zona de libre comercio entre los dos países Uruguay y Brasil negocian un acuerdo bilateral de "mercado ampliado"de bienes y servicios que se propone quede pronto antes del 31 de diciembre de 2013, según un documento al que tuvo acceso El País. [...]

(Fuente: El País 10.09.2012) — UTE toma estrategia preventiva contrata motores para el 2013

y

ya (Fuente: El País 21/09/2012)

UTE tomó la decisión de contratar 100 megavatios adicionales de energía para comienzos de 2013. Serán turbinas arrendadas y el objetivo es prevenir un posible déficit hídrico, tal como el que se dio en el primer semestre de este año. La idea original del ente es realizar un arrendamiento de cuatro nuevas turbinas, que en total producirán 100 megavatios (MW) de energía 2012. Producto de los altos costos energéticos, la falta de agua en las represas y de la importación de energía desde Argentina durante varios meses del año, UTE decidió la semana pasada el segundo aumento de tarifas de 2012. En promedio, la tarifa subió 4,6 %. [...]


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Interconexión con Brasil reducirá costos en 88 milliones US$ La puesta en marcha de la nueva interconexión eléctrica con Brasil (de 500 megavatios) reduciría los costos operativos de importar energía de ese país en US$ 88 millones anuales entre 2013 y 2017 según un informe del banco de desarrollo CAF. Según el organismo habría otro beneficio que es "la reducción en las emisiones de CO que en promedio para los cinco años simulados "sería 442.000 toneladas por año". "Suponiendo un precio de US$ 20 por tonelada, el valor de este beneficio sería US$ 8,8 millones por año en bonos de carbono, se agregó. Según la CAF, la interconexión propuesta parece ser atractiva en términos económicos y ambientales.

ANCAP prevé invertir US$ 330 millones en Paysandú Un total de US$ 330 millones serán invertidos por Ancap en Paysandú, en cuatro proyectos, cuya ejecución y puesta en marcha se prevé para los próximos dos años. Los planes incluyen el cambio de la matriz energética para la ampliación de la capacidad productiva de la planta cementera existente y la construcción de una planta de etanol, así como de 35 kilómetros de vía férrea y una nueva terminal portuaria. (. . . ) Uno de los proyectos más importantes es la ampliación de la capacidad de la planta de cemento, con un total de US$ 120 millones. (. . . ) Con AFE, la construcción de un nuevo tendido ferroviario, que insumirá US$ 30 millones. La otra gran inversión es la proyectada con la española Teyma, que tendrá a su cargo la construcción de una planta de etanol, cuya producción alcanzará los 70.000 metros cúbicos de biocombustible y 60.000 toneladas de alimento de ganado al año, a partir de 200.000 toneladas de cereales, que abarcarán entre 50.000 y 60.000 hectáreas de plantaciones, explicó Sendic. La inversión total para la nueva industria será de US$ 145 millones. Por último y con US$ 34 millones, Ancap prevé la construcción de una terminal portuaria en la zona de Santa María, cercana a las instalaciones sanduceras del ente.

Regasificadora.El hecho de que el país pase a contar con una regasificadora puede servir para generar un “gasoducto virtual” entre Venezuela, Brasil, Uruguay y Argentina, dice CAF. "Por ejemplo, Venezuela podría enviar gas natural a Argentina utilizando el siguiente esquema de swap con Brasil y Uruguay", afirma el organismo. Ejemplifica que "Venezuela envía gas natural licuado (GNL) a la región noroeste de Brasil, que está más cercana y ya dispone de unidades de regasificación. Esto permite a Brasil evitar los altos costos de llevar gas a dicha región desde la lejana Sao Paulo, donde se ubican (Fuente: El País 22/09/2012) los principales campos de gas del país. Brasil, a su vez, envía GNL a Uruguay directamente — desde sus campos de Sao Paulo. Finalmente, Uruguay, que ha construido una estación de regasificación, envía para Argentina -a través del gasoducto Montevideo-Buenos Aires- el gas que Venezuela originalmente puso en esta “cadena”. En los últimos años, el GNL ha emergido como una alternativa para promover la integración regional del suministro de gas", señala el informe. Uruguay lanzó el llamado a precalificación para construir y operar la regasificadora. [...] (Fuente: El País 05/09/2012)

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Marco Político

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transporte), la manipulación de mercancías, su depósito y almacenaje, la inspección y el control de la mercancía por parte de las administraciones públicas (aduana, sanidad), la consolidación y desconsolidación de cargas, los servicios de apoyo a los buques (aprovisionamiento, reparación, servicios auxiliares, atención de tripulaciones) así como El Puerto de Aguas Profundas y el Uruguay servicios con valor agregado y de gestión de de largo plazo. la información que se intercambia entre los Antecedentes. Recientemente en la agenda diferentes agentes que intervienen en todas política se ha reinstalado la discusión del estas actividades. desarrollo de un Puerto de Aguas Profundas La actividad portuaria contribuye a la (PAP). independencia económica de los países y Esta discusión no es reciente. Como un representa un factor estratégico en su comercio primer antecedente de la visión estratégica del internacional. Uruguay de largo plazo la encontramos en las Instrucciones del Año XIII, donde Artigas pone Los puertos contribuyen al desarrollo de los a los puertos de la Banda Oriental al servicio países, no sólo por el hecho de jugar un de los intereses comerciales de las provincias papel esencial en el tráfico exterior, sino interiores, de las provincias del Río de la Plata, porque también actúan como promotores del plasmando así la primer definición del Uruguay crecimiento de las áreas en las que están emplazados, promueven determinados tráficos, marítimo con sus puertos. generan ingresos para las arcas del estado La relevancia de los puertos. Tradicionalmente (tasas portuarias), crean empleo, etc. los puertos han sido lugares de resguardo de las embarcaciones en los que se podían La tendencia, sin embargo, apunta a que desarrollar con facilidad las operaciones de la función de los puertos deberá exceder carga, descarga, embarque y desembarque. En el proporcionar servicios al buque y a la este sentido históricamente se puede observar carga. Aunque actuar como interfase entre el que el crecimiento y desarrollo de algunas medio marítimo y el terrestre siga siendo su ciudades se ha debido en gran medida a la rol primordial, los puertos tienden cada vez existencia de un puerto junto a ellas en los que más a integrarse en las cadenas logísticas estas actividades se han podido llevar a cabo de producción, transporte y distribución y en en condiciones apropiadas como es el caso de convertirse en verdaderos centros de valor agregado de forma que actúan no como un Montevideo y Buenos Aires. eslabón más de la cadena del transporte La función de los puertos es la de actuar sino que conforman un entorno productivo y como intercambiadores entre los modos de logístico de gran importancia, donde se realizan transporte marítimo y terrestres. Sin embargo, actividades industriales, turísticas, de negocios, en la actualidad, los puertos han sobrepasado etc. que van mucho más allá del simple esta función y se han convertido en centros intercambio modal. logísticos de transporte intermodal de primer nivel, en los que se realizan muchas otras Esto hace que, además de los mayores centros de intercambio modal que existen, los puertos actividades que generan valor agregado. sean puntos estratégicos en el actual sistema Hoy en día, las funciones típicas que desarrolla de producción, transporte y comercio mundial. un puerto incluyen además de la carga y En este sentido hay que considerar que los descarga de la mercancía de los buques y puertos son puertas de entrada y salida del el embarque y desembarque de pasajeros transporte marítimo y este tipo de transporte es (actividades que constituyen la transferencia el que maneja un mayor volumen de mercancía; entre los modos marítimo y terrestre de


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El actual papel que juegan los puertos en la economía mundial ha sido consecuencia de un proceso lento que se ha desarrollado conjuntamente con el comercio mundial, pero que en las últimas décadas se ha catalizado por factores como la globalización económica, el desarrollo en las tecnologías del transporte, la integración de las cadenas logísticas, la búsqueda de economías de escala y reducción de costes, entre otros.

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los fundamentos de por qué es necesario desarrollar un puerto de aguas profundas. - Porque es necesario un aumento de los calados para los buques de transporte de carga de nuevas generaciones que trasladan otros diseños de contenedores con más capacidad y peso, y tienen facilidades para navegar en aguas del Río de la Plata. - Porque la región del MERCOSUR atlántico, necesita de un puerto hub, puesto que desde Santos hasta Bahía Blanca o Puerto White este tipo de puerto solo puede construirse en las costas de Rocha, donde la isóbata del océano se encuentra a 20 metros de profundidad tan solo a dos kilómetros de la costa.

También en las últimas décadas se ha producido una intensificación de la competencia entre puertos y una especialización de las operaciones, de tal manera que la unidad operativa básica no es ya el puerto en su conjunto sino las terminales de carga, ubicadas dentro de la zona de servicios portuaria y especializada en un determinado - Porque se ha registrado un progresivo aumento del comercio exportador-importador tipo de tráfico en el vasto “hinterland” del Cono Sur. Evolución de comercio en la región y - Porque existe un permanente deterioro de características de los puertos. los canales del Río de la Plata y su costo de En la región cada puerto de la hidrovía mantenimiento es muy elevado. Paraguay-Paraná, como los situados en las costas del Río Uruguay y hasta las costas de - Porque Uruguay tiene que ser un verdadero Rocha, tienen distintas funciones pero ninguno actor en el proceso de complementación del de ellos llega a conformarse como un puerto MERCOSUR, dado que está quedando fuera hub – las características de éstas tipología de de los circuitos de transporte, tanto vial en los puertos es que se ubican en aguas profundas denominados “corredores bi-oceánicos”, como y cuentan con expansión territorial; tienen en el tema ferroviario y portuario. la misión de ser distribuidores de carga, la posibilidad de construir playas de contenedores - Porque mantener el puerto de Montevideo y zonas francas, como el caso de Ámsterdam y a 32 pies es muy difícil y llevarlo a 40 o 42 Hamburgo con respecto a Europa, o Singapur. pies es más difícil aún, por razones de costo y mantenimiento de un permanente dragado. A su vez el comercio regional ha comenzado a usar distintos sistemas de transporte: fluvial, ferroviario, carretero, aéreo-transporte multimodal- aunque persisten carencias en materia portuaria. El crecimiento del comercio mundial ha contribuido al desarrollo de un flujo comercial sur-sur, donde el Pacífico desempeña un escenario muy importante, destacándose los puertos chilenos y peruanos en nuestra aérea, y por el Atlántico, los del sur de Brasil y Uruguay.

- Porque contribuye con el desarrollo socioeconómico del departamento de Rocha, generando espacios y actividades para eliminar la estacionalidad que hoy tiene su actividad económica principal que es el turismo. - Porque el 63 % de las mercaderías que pasan por los puertos de Uruguay provienen de zonas interiores de la región: Paraguay, Bolivia, parte de Argentina y Brasil.

- Porque las posibilidades de Uruguay de ¿Por qué un puerto en aguas profundas en convertirse en un centro logístico regional costa de Rocha? dependen de la capacidad de aumentar el A continuación se enuncian algunos de tamaño de sus operaciones a la vez que reduce


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los costos generales de logística. En definitiva el atractivo de Uruguay como centro logístico se debe a varios factores. Su ubicación central en el suroeste del mercado suramericano, su condición de zona de libre comercio, la mayor competitividad de sus tiempos de tránsito a destinos importantes en comparación con Buenos Aires, los bajos costos portuarios y la conexión con áreas de producción del interior de la región a través de la vía fluvial Paraguay-Paraná.

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Basado en el avance de viabilidad del PAP el Poder Ejecutivo ha enviado al Parlamente el Decreto conteniendo la expropiación de los padrones que formarán parte del proyecto, que comprende unas 2 mil hectáreas terrestres y un espacio marítimo de 200 hectáreas

Desde el punto de vista Institucional se prevé que el Estado regule y que el sector privado invierta y opere. Se estima que el proyecto se concrete mediante la modalidad de contratos de participación público-privada, estimándose los plazos para la firma del contrato con el Situación actual y perspectivas. operador en unos 20 meses y de ahí en más comenzar con la construcción del puerto que El Presidente de la República José Mujica demandará unos 36 meses. recientemente ha puesto énfasis en la necesidad y oportunidad del desarrollo del El desarrollo de estas políticas estratégicas de proyecto como estrategia de largo plazo para largo plazo no podrá conducir al desarrollo la inserción internacional del país. de los respectivos territorios y sectores, sin el compromiso de los agentes sociales, La Comisión Interministerial del Puerto de empresariales, trabajadores y del Estado, que Aguas Profundas (CIPAP) ha emitido un estarán involucrados en la realización y gestión informe conteniendo conclusiones respecto de de las empresas y actividades necesarias para la conveniencia y viabilidad del PAP, donde lograr los objetivos. Ello implica una necesaria se expresa la recomendación de realizar el discusión con la sociedad acerca de estos u proyecto, bajo las siguientes premisas: otros objetivos de largo plazo para la estrategia de desarrollo productivo, pues la estrategia 1. Se construirá un solo PAP en la costa de funcionará en la medida en que logre crear Rocha una alianza, explícita o tácita, entre el Estado y núcleos relevantes de la sociedad uruguaya. 2. Será un puerto multipropósito Los casos de desarrollo de transporte y 3. La zona definida para la instalación del logística parecen de los ejemplos más claros PAP es la franja existente entre los balnearios en los que se deberán crear o mejorar las “El Palenque” y “Puerta del Sol” en el condiciones para establecer alianzas público departamento de Rocha. privadas para la ejecución de proyectos Desde le punto de vista medioambiental la concretos (puertos, ferrocarriles, etc...) CIPAP analizó varios informes técnicos de impacto ambiental, que oficiaron de insumos para definir la zona de ubicación. En primera aproximación a los informes se desprende que cualquier obra portuaria significativa afectará los ecosistemas marítimos y terrestres y que, por consiguiente, habrá que evaluar la adopción de medidas de mitigación. Los informes coinciden, finalmente, en que no resulta sustentable la construcción de más de un puerto en la zona de Rocha, a raíz de sus efectos acumulativos. De ello deriva la necesidad de asociar el puerto de aguas profundas al proyecto portuario de Aratirí.

En este sentido Oikos C.E.F. considera que la viabilidad y sustentabilidad económica del proyecto es relevante por los efectos económicos de mediano y largo plazo que el mismo tendrá en la estructura productiva del país. Por tal motivo la información, diálogo y transparencia serán factores determinantes en la consolidación de la estrategia de mediano plazo. No menor en orden de importancia en la zona de influencia resultaran las intervenciones tendientes a lograr una adecuada planificación estratégica territorial y urbana y las


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intervenciones tendientes a permitir la convivencia de ésta nueva actividad con el turismo natural que se desarrolla en la zona. En éste sentido una tarea prioritaria del gobierno será el proveer todos los recursos necesarios para minimizar el impacto ambiental en la zona.

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no permitirían un descenso de las presiones inflacionarias. En consecuencia, no se pronostica que los precios minoristas se ubiquen dentro del rango objetivo del BCU de 4 % y 6 % en el horizonte temporal proyectado.

No hay duda que éstos nuevos lineamientos estratégicos marcarán un quiebre en la Tipo de cambio. El mercado de cambios local estructura productiva del país, así como en su se mantuvo “tranquilo” durante agosto 2012 luego de que en los primeros días del pasado crecimiento y desarrollo. mes el tipo de cambio observó un descenso de 5,3 % en 10 días – producto de la suba en la calificación de la deuda uruguaya a investment Precios e ingresos grade otorgado por la agencia Moody’s -. Al finalizar el mes la moneda estadounidense se situaba en $ 21,405 (interbancario), siendo su valor promedio durante el mes $ 21,295, lo que representa el segundo descenso mensual en lo que va del año (el primero se evidenció en enero y febrero).

Precios. La inflación mayorista – medida a través del Índice de Precios al Productor En consecuencia el tipo de cambio se sitúa de Productos Nacionales (IPPN) – se situó 14,9 % superior al valor de agosto 2011 y 7,6 % en 6,2 % en el último año móvil cerrado a frente al comienzo de año. agosto 2012, producto de la suba de 3,2 % de los valores agropecuarios y de 7,8 % en la industria. Por su parte, la inflación minorista – medida a través del Índice de Precios al Consumo (IPC) – se posicionó en 7,9 % en los últimos doce meses a agosto 2012 lo que significa un crecimiento de 0,5 punto porcentual (pp) respecto al mes anterior y de 0,3 pp frente a igual mes del año anterior. Al igual que el mes anterior, la variación del IPC estuvo incidida por la baja (0,6 %) en los precios de Vivienda resultado del descenso en Electricidad (4,2 %), debido a la continuidad las bonificaciones otorgadas por UTE en el marco del Plan de Ahorro de Energía. Entre las subas a destacar, detallamos la de Salud (4 %) producto del alza de 10,2 % de la cuota mutual, 2,3 % de la emergencia móvil y 1,2 % de los medicamentos.

Sector finanziero

Deuda pública. En términos relativos la deuda pública se incrementó, aunque de manera mínima; pasó de representar el 54,3 % del PBI al cierre de 2011 al 55,3 % a marzo 2012. Sin embargo, en relación a igual trimestre del año anterior, el nivel de endeudamiento se redujo en 2,7 pp del producto. No obstante ello, dado el crecimiento del producto y de los Activos externos (US$ 1.255 millones) las obligaciones netas del sector público se redujeron a US$ 12.944 millones, lo que representa el 26,4 % del PBI.

Perspectivas. Los precios mayoristas y minoristas se han mantenido estables, Conclusiones. Como se ha consignado en proyectando que así continuarán en el corto ediciones anteriores del Perfil Económico, plazo. Condiciones locales e internacionales la gestión de la deuda pública representa


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uno de los mayores logros de las últimas administraciones de gobierno.

Actividad y empleo

El modesto desempeño industrial se alinea con los efectos negativos de la menor demanda externa - en general - y con las trabas impuestas por Argentina - en particular para algunos sectores -.

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Sector Externo

Según destino, las ventas al MERCOSUR representan el 29 % del total (Argentina 6,8 % y Brasil 20,1 %), la Unión Europea el 8 %, EE.UU el 3,5 % y el Resto del Mundo el 61,6 %. Finalmente al interior del destino Resto del Mundo, los países asiáticos constituyen el 11 % del total de exportaciones, correspondiendo el 6,9 % a China Oikos C.E.F considera que las perspectivas de corto plazo de las exportaciones dirigidas al MERCOSUR están ligadas fundamentalmente a dos factores:

I) el desarrollo del proteccionismo instrumentado por Argentina - en este sentido es dable esperar Empleo. La oferta laboral, medida a través que las ventas de bienes a este país no de la tasa de actividad que releva el Instituto registren un cambio de tendencia – Nacional de Estadística (INE) se situó en 63.3 % de la Población en Edad de Trabajar II) el efecto de la incorporación de Venezuela (PET) en todo el país en julio 2012, lo que al bloque regional como miembro pleno, significa una reducción de 0,8 pp respecto al hecho que abre un importante abanico de mes anterior y a igual mes de 2011. oportunidades para la exportación de productos nacionales dado que ocupa el sexto lugar en el Por su parte la demanda de trabajo, medida destino de las exportaciones uruguayas. a través de la tasa de empleo, también se contrajo frente al mes anterior (0,7 pp) y a julio La incorporación de Venezuela al Mercosur 2011 (1 pp) y se situó en 59,2 % de la PET. quedó ratificada el pasado 12 de agosto determinando que el bloque se constituya en A pesar de la moderación del mercado laboral, la quinta economía del mundo con un PBI de la tasa de desempleo evidenció una leve aproximadamente US$ 3.300 mil millones y con reducción (0,1 pp) respecto al mes anterior y se una población de 276 millones de habitantes. situó en 6,6 % de la Población Económicamente Activa (PEA) aunque respecto a julio 2011 se Por otra parte, la relación con comercial con encuentra 0,4 pp por encima. la Unión Europea no se verá modificada hasta que la estabilidad se consolide. En tal sentido Uruguay continúa trabajando en la diversificación de mercados con el fin de amortiguar los efectos que devienen de las situaciones coyunturales de la economía regional e internacional. (Fuente: Oikos)


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Anexo estadístico Uruguay: indicadores macroeconomicos posición Población PBI PBI per capita PBI1 Desempleados2 Empleados2 Activos2 Exportaciones bienes (FOB) Importaciones bienes (FOB) Balance Mercancías3 Saldo Cuenta Corriente Saldo Cuenta Capital4 Activos de reserva Resultado Sector Público5 Resultado Gobierno Central6 Ingresos Gobierno Central Egresos Gobierno Central Deuda Externa Neta Total (Sector Público) Deuda Externa Bruta Total (Sector Público) Deuda Pública Total Bruta Precios Minoristas Precios Mayoristas (Agropecuarios) (Manufactureros) Tipo de Cambio Salario Medio Tarifa Antel Tarifa UTE-Residencial Créditos Depósitos Fondos previsionales Tasa de Interés Pasiva7 Tasa de Interés Activa8 Tasa de retorno - AFAP Tasa Call Interbancaria 1 Último

unidad Mill. Mill. US$ US$ Var. real % % PEA % PET % PET Mill. US$ Mill. US$ % PBI % PBI % PBI Mill. US$ % PBI % PBI Var. real % Var. real % % PBI % PBI % PBI % PBI % PBI Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre $ /US$ Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Mill. US$ Mill. US$ Mill. US$ %$ %$ % UR %

2010 3.4 39.443 11.751 8.9 6.9 58,6 62.9 8.030 8.312 -0,7 -1,1 0.2 7.744 -1,1 -1,1 8,3 6,6 12.9 9,8 31.0 32,5 58.1 6,9 8,4 17,6 3,7 20.09 2,4 10,6 5,8 0,0 9.840 19.155 6.734 4,8 22,7 14,4 6,50

2011 3,3 46.752 14.379 5.7 6,0 60,1 63,9 9.341 10.411 -2,3 -1.9 7,4 10.302 -0,9 -1,3 9,1 3,0 8,9 5,0 25,7 30,1 55,9 8,6 11,1 10,9 11,2 19,90 -1,0 12,9 5,5 0,0 11.787 21.179 7.739 5,5 21,9 3,7 8,75

mes ago-11 jun-12 jun-12 jun-12 jul-12 jul-12 jul-12 jun-12 jul-12 jun-12 mar-11 mar-11 ago-12 jun-12 jun-12 jun-12 jun-12 mar-12 mar-12 mar-12 mar-12 mar-12 ago-12 sep-12 sep-12 sep-12 ago-12 ago-12 jul-12 ago-12 ago-12 jun-12 jun-12 ago-12 jul-12 jul-12 ago-12 ago-12

dato 3,3 47.900 14.576 4,8 6,6 59,2 63,3 8.300 10.428 -4,4 -3,2 10,4 12.546 -1,8 -1,2 1,5 8,1 6,4 4,5 32,4 30,5 56,5 7,9 9,1 7,4 10,1 21,41 14,9 11,3 0,0 -7,3 11.971 22.183 8.823 5,5 18,3 3,9 8,75

dato corresponde a la variación de los últimos doce meses respecto a igual período del año anterior. anuales en promedio. 3 Último dato calculado a partir del intercambio comercial de bienes y estimación del PBI. 4 Incluye errores y omisiones. 5 Para datos mensuales los resultados son parciales y estimados (excluyen Gobiernos Departamentales). 6 Datos mensuales en base a estimación del PBI. 7 Tasa efectiva anual promedio de operaciones a plazo fijo para la totalidad de los plazos incluyendo los mayores a 1 año. Promedios anuales. 8 Tasa efectiva anual promedio de hasta un año de plazo para créditos a empresas. Promedios anuales. Nota: Todos los datos corresponden a períodos de doce meses salvo mención en contrario. Fuente: Elaborado por Oikos C.E.F. en base a datos del Baco Central del Uruguay, Instituto Nacional de Estadística y Ministerio de Economía y Finanzas. 2 Datos

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Uruguay Wirtschaft 09 2012  

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