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Uruguay Wirtschaft Uruguay Economía März 2011

News Ticker

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Uruguay hat das beste Wirtschaftsklima in Lateinamerika

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Uruguay und Argentinien vereinbaren Bau einer Regasifizierungsanlage

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ANCAP schließt Vertrag über 50.000 km offshore-Magnetfeldmessung

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UTE vergibt Zuschlag für drei Windparks von je 50 MW

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Neu unter der Sonne

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Suntech will sich massiv für die Nutzung von Solarzellen in Uruguay einsetzen

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Preise und Wechselkurse

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Finanzsektor

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Wirtschaftskonjunktur und Arbeitsmarkt

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Außenwirtschaft

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Statistische Anlage

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Liebe Leser, “Uruguay Wirtschaft“ ist ein monatlicher Wirtschaftsbericht der in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinstitut und der Unternehmensberatung OIKOS von der Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana herausgegeben wird. Die zweisprachige Publikation enthält aktuelle Informationen über die generelle wirtschaftliche Entwicklung des Landes und zu einzelnen Sektoren. „Uruguay Wirtschaft“ erscheint monatlich und wird per E-mail an ca. 2000 Mitglieder und Abonnenten in Uruguay, Argentinien, Paraguay, Brasilien und Deutschland geschickt. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in dieser Publikation zu werben. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen aus Montevideo, Christian Vera Außenwirtschaft und Nachhaltigkeit Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 UY-11100 Montevideo, Uruguay Tel.: (+598 2) 901 0575-114 - Fax: (+598 2) 908 5666 E-mail: comex@ahkurug.com.uy Internet: www.ahkuruguay.com

Herausgeber Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 - oficina 201 UY-11100 Montevideo Tel.: (+598 2) 901 1803 - Fax: (+598 2) 908 5666 camural@ahkurug.com.uy www.ahkuruguay.com Verleger Wirtschaftsteil Oikos C.E.F. Juan Paullier 1084 - oficina 03 UY-12100 Montevideo Tel: (+598 2) 400 6278 – Fax: (+598 2) 400 6284 publicaciones@oikos.com.uy www.oikos.com.uy


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News Ticker

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Gemeinschaftsarbeit für die Weltmeisterschaft 2030

Die Regierungen von Uruguay und Argentinien Uruguay hat das beste Wirtschaftsklima in werben für eine gemeinsame Austragung der Lateinamerika Weltmeisterschaft 2030. Man gedenkt dieses Jahr der ersten Weltmeisterschaft vor 100 JahDer Index für das Wirtschaftsklima von Uruguay ren in Montevideo, dessen Finale zwischen Uruist höher als der der EU, Deutschland, Brasilien, guay und Argentinien ausgetragen wurde. China, USA, Frankreich, Japan, Indien, Groß- (El País, 17-03-2011) britannien und Russland. (siehe Seite 4) — — Alles anders: Argentinien gibt grünes Licht Abkommen über die Vertiefung der wichti- für die Finanzierung der Stromverbindung gen Wasserstraße Martin García - In 90 Ta- zwischen Brasilien und Uruguay an Focem gen beginnt die Ausschreibung und in einem Jahr fangen die Bauarbeiten an Argentinien stimmte der teilweisen Finanzierung der Stromleitungen zwischen Brasilien und Nach 10 Jahren Stillstand vereinbarten die Re- Uruguay durch den Fond für strukturelle Kongierungen Uruguays und Argentiniens am 16. vergenz im Mercosur (Focem) zu. Das bestätigMärz ein Ausschreibungsverfahren für die Ver- te der Direktor für internationale Angelegenheitiefung des Kanals auf 34 Fuß, mit der Option ten und Mercosur des Außenministeriums, Walden Kanal auf die Tiefe des Mitre-Kanals aus- ter Cancela, der voraussagte, dass die Initiative zuweiten, wenn beim letzteren 36 Fuß erreicht im ungünstigsten Fall Ende Juli und im besten sind. Fall im April definitiv bestätigt wird. Diese Nach(El País, 17-03-2011) richt markiert einen klaren Wandel der Beziehungen zwischen den beiden Rio de la Plata— Staaten. Der Präsident des staatlichen Stromunternehmens UTE, Gonzalo Casaravilla, geht bis 2015 von folgenden von der UTE ausgeschriebenen Privatinvestitionen in der elektrischen Energieerzeugung aus: In Biomasse: 150-200 MW mit Investitionsvolumen von US$ 500 Mio; in Windenergie: 300 MW für US$ 600 Mio, von denen 150 MW bereits vergeben sind; in eine Regasifizierungsanlage: US$ 350-400 Mio., an die ein Blockheizkraftwerk der UTE angeschlossen wird. UTE selbst wird bis 2015 folgende Investitionen in Energie tätigen: Investition in Windenergie: 200-300 MW für US$ 400 Mio (AG der UTE mit Electrobras) und in ein Blockheizkraftwerk: US$ 250 Mio, sowie der Ausbau des Netzes, was Investitionen in Leitungen (US$ 350 Mio. für den Transport) und Lokale Netze (US$ 400 Mio. für die Distribution) umfasst. (März 2011) —

Nach der Sitzung des Kabinetts am vergangenen Montag, bestätigte der Industrieminister Roberto Kreimerman das Abkommen zwischen UTE und dessen brasilianischen Partner über den Bau eines Stromnetzes, welches die Verbindung zwischen beiden Ländern ermöglichen wird. Um die Finanzierung durch Focem zu gewährleisten, muss das Projekt, was schon durch die letzte Regierung angekündigt wurde, durch die vier Mercosur-Staaten bestätigt werden. (Ministerio de Desarrollo Social, 17-03-2011) — Bau von Schlachtanlage in Soriano - Investorengruppe präsentiert das Projekt der Gemeinde Der Bau eines neuen Schlachthauses auf dem Grundstück des ehemaligen Gemeindeschlachthofes, 2 km vor der Hauptstadt, wird nun Wirklichkeit. Die Investorengruppe präsen-


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tierte die mit US$ 16 Millionen veranschlagte Investition. Die neue Anlage wird 580 Angestellte zur täglichen Verarbeitung von 250 Rindern und 1.100 Schafen beschäftigen. (El País, 10-03-2011)

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Handelaustausch mit Argentinien Argentinien ist der drittgrößte Importeur von uruguayischen Produkten mit einem Gesamtbetrag von US$ 502 Millionen im Jahr 2010, kurz vor China und hinter Brasilien und der Freizone Nueva Palmira. 2010 machten die Exporte Uruguays nach Argentinien 7,6% der gesamten Exporte aus. Diese Zahl ist ähnlich dem Durchschnittswert der letzten 5 Jahre, was als stabile Tendenz des Nachbarn zu werten ist. Mitte der Neunziger gingen circa 25% der Exporte Uruguays nach Argentinien und der MERCOSUR erhielt 50%. Die erwähnten Zahlen sind signifikant zurückgegangen (MERCOSUR erhielt 2010 33% der gesamten Exporte), ein Resultat der großen Diversifizierung der Märkte, welche sich vor über 10 Jahren anfing sich zu verwirklichen. Dadurch soll das Risiko der Wirtschaft der Exporte vermindert werden.

Der Index für das Wirtschaftsklima von Uruguay ist höher als der der EU, Deutschland, Brasilien, China, USA, Frankreich, Japan, Indien, Großbritannien und Russland. Der Index von Uruguay wurde vom Brasilianischen Wirtschaftsinstitut zusammen mit der Stiftung Getulio Vargas sowie dem Institut für Wirtschaftsforschung der Universität München ermittelt. Im Januar 2011 erreichte Uruguay 7,9 Punkte, mehr noch als der Wert vom Oktober (7,3 Punkte) und noch höher als der Durchschnitt der letzten 10 Jahre (5,9 Punkte). Der zuletzt ermittelte Index war höher als der von Lateinamerika, der EU, Deutschland, Brasilien, China, USA, Frankreich, Japan, Indien, Großbritannien und Russland. Zusammen mit Chile, Paraguay und Peru war Uruguay eines der wenigen lateinamerikanischen Länder, deren Aufstieg im Index durch eine Besserung des Index der aktuellen Situation und des Index der zu erwartenden Entwicklungen begründet ist, aus denen sich der Index des Wirtschaftsklimas zusammensetzt. Der Index der aktuellen Situation Uruguays stieg von 8,1 Punkten im Oktober 2010 auf 9 Punkte (Skalenmaximum) im Januar 2011. Der Index der zu erwartenden Entwicklungen von Uruguay stieg von 5,9 Punkten im Oktober 2010 auf 6,7 Punkte im Januar 2011.

Die Entwicklung der Exporte in den Mitgliedsstaaten des Mercosur Hauptexportgut im Jahr 2010 waren “Autoteile und Zubehör“, mit einem Gesamtanteil von 13% an den Exporten nach Argentinien. Die Verkaufszahlen dieser Produkte stiegen gegenüber dem Jahr 2009 um 40%. Den zweiten Platz belegten Rohölprodukte (ein Posten dessen Verkaufszahlen sich verfünffachten und die 7,2% der Gesamtexporte nach Argentinien ausmachen) und den dritten “Fahrzeuge für den Tourismus und übrige Fahrzeuge“, mit dem höchsten Anstieg von 40%. Damit lässt sich eine klare Differenzierung unserer verkauften Produkte an unsere wichtigsten Partner feststellen. Während an Argentinien hauptsächlich Produkte technischer Natur gehen, verkauft man Brasilien Rohstoffe oder aus Rohstoffen gewonnene


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Industrieprodukte.

denz Olivos, fuhren die beiden Staatsoberhäupter weiter ins Zentrum von Buenos Aires, um der Einweihung des “Patria Grande House” (Das Haus des großen Vaterlandes) beizuwohnen. Es ist der Erinnerung an den verstorbenen Nestor Kirchner gewidmet, der an jenem Freitag 61 (Quelle: www.gruposur.com, compliance report Jahre alt geworden wäre. Paraguays Präsident marzo ) Fernando Lugo nahm ebenfalls teil. Die Rede des uruguayischen Präsidenten erntete den meisten Applaus. Mujica sagte vor überwiegend jungen Anhängern von Kirchners JugendbeweUruguay und Argentinien ver- gung, dass „große Staatsmänner nicht wegen ihrer Taten, sondern eher wegen ihres Teams einbaren Bau einer Regasifi- erinnert werden, das die begonnenen Aufgaben weiterführt“. Das sei die Herausforderung. zierungsanlage Uruguay und Argentinien unterschrieben am Freitag (25.02) einen Vertrag für den Bau eine Regasifizierungsanlage für Flüssiggas um ihren Energiebedarf zu decken. Die schwimmende Anlage wird laut offiziellen Angaben ab 2013 die zwei Länder mit 10 Million m3 pro Tag natürlichem Gas versorgen, erweiterbar auf 15 Millionen m3 . Die Vereinbarung wurde in Buenos Aires vom uruguayischen Präsident Jose Mujica und seiner argentinischen Kollegin Cristina Fernandez de Kirchner getroffen, als Teil eines vereinbarten Programms mit regelmäßigen Treffen um die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern zu stärken. Ein anderes Thema war der bilaterale Handel und die neuesten Maßnahmen der Argentinier um uruguayische Importe zu beschränken, welche laut uruguayischen Exporteuren mehrere Industriezweige betraf. Argentinien erweiterte das nicht-automatische Lizenzierungssystem auf 600 Produkte (zusätzliche 200), welches Importe maximal 60 Tage lang verzögern kann, um in der Zeit deren möglichen Einfluss auf die lokale Industrie und den Anteil dieser Importe am heimischen Markt zu messen. Obwohl keine genauen Maßnahmen zur Überwindung der Beschwerden genannt wurden, wird die gute Chemie zwischen Mujica und Kirchner ebenso wichtig wie eine Übereinkunft auf technischer Ebene eingestuft. Nach dem Treffen der Präsidenten in der Resi-

(Quelle: www.mercopress.com, 26-02-2011)

ANCAP schließt Vertrag über 50.000 km offshoreMagnetfeldmessung Die staatliche Ölgesellschaft ANCAP beauftragt das internationale Unternehmen Fugro, deren geophysische Dienstleistungen benötigt werden für eine komplette MagnetfeldUntersuchung des Gebietes des Rio de la Plata und des Atlantischen Ozeans benötigt, in dem Uruguay eine Erdöl-Untersuchung durchführen will. Die betroffenen Gebiete sind die Küstenbecken vor Pelotas, Punta del Este and Oriental del Plata; die Aufgabe der Ermittlung und Verarbeitung der Magnetfeldmessungen wird circa 6 Monate dauern.


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Der Vertrag kann auf mehrere Klienten ausge- denergie bis 2015. weitet werden, was bedeutet, dass die bei der Untersuchung entstehenden Kosten und Risiken von Furgo getragen werden, welches dann (Fuente: UyPress, 14-03-2011) die Exklusivrechte für die Lizenzierung der Daten für Ölunternehmen hat, die an der zweiten Bieterrunde für E&P (exploration and production) Anfang 2012 interessiert sind. Fugro N.V. ist Neu unter der Sonne ein niederländisches multinationales Unternehmen mit Hauptsitz in Leidschendam. Der aktuelle Präsident ist K.S. Wester. 2009 hatte Fugro ein Einkommen von über 2 Milliarden Euro und wird an der Euronext-Börse gehandelt.

(Quelle: www.mercopress.com, 27-02-2011)

UTE vergibt Zuschlag für drei Windparks von je 50 MW Der Sitz von Bayer Uruguay ist das erste “grüne Gebäude“ des Landes, welches durch ein funktionierendes System von Solarzellen mit erneuerbarer Energie versorgt wird. Besagtes System generiert die Elektrizität für den Eigenverbrauch und speist außerdem Elektrizität in das Netz der UTE ein.

Einstimmig vergaben die fünf Direktoren von UTE die 150 MW Windenergie auf private Investoren. Das Direktorium von UTE, welches aus fünf Mitgliedern besteht (drei offizielle und zwei der Opposition) gaben einstimmig den Firmen Consorcio VENTI, FINGANO und PALMATIR den Zuschlag für den Bau von drei neuen Diese Initiative, die einen intelligenten ElektriziWindparks. tätsverbrauch zum Ziel hat, macht Bayer unter den großen Einrichtungen und Geschäftsbüros Jeder Windpark wird eine Kapazität von 50 MW des Landes zum Pionier in Bezug auf den Einhaben und wird mit 25 Windkraftanlagen mit eisatz neuer Systeme zur Erzeugung erneuerbaner Kapazität von je 2 MW ausgestattet. rer Energien. Die zu investierende Summe, welche die privaMitte des letzten Jahres befähigte die Exekutiten Investoren aufbringen müssen, beläuft sich ve alle Nutzer von UTE zur Selbstversorgung auf über US$ 900 Millionen, sagte der Präsident mit Elektrizität durch die Nutzung von nicht trader UTE. ditionellen, erneuerbaren Energiequellen und Die Investition zählt zu den wichtigsten in der bot ebenso die Möglichkeit zur Einspeisung der überschüssigen Energieproduktion in das staatGeschichte von UTE. liche Netz an. VENTI, FINGANO und PALMATIR werden die Energie für einen Zeitraum von 20 Jahren an UTE verkaufen. Jedes pro Stunde erzeugte Megawatt wird UTE US$ 85 kosten, was laut der Führungsriege den Preis für Wasserkraft übersteigt, aber noch unter dem Preis für thermische Energie liegt.

Der Hauptgeschäftsführer der Bayer AG, Herr Kaupmann, weist darauf hin, dass die Investition in innovative, erneuerbare Energien wie die Solarenergie in Uruguay, langfristig nachhaltig ist.

UTEs Ziel ist die Erzeugung von 500 MW Win-

(Quelle: www.montevideo.com, 9-03-2011 )


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Suntech will sich massiv für die Nutzung von Solarzellen in Uruguay einsetzen Das chinesische Unternehmen wird den Mercosur lokal von Uruguay aus bedienen; es werden das kommerzielle, industrielle sowie das Wohnsegment angestrebt. Mit einem Businessplan, der die Erhöhung der lokalen Nutzung von Solarzellen verspricht, landet die große chinesische Firma Suntech in Uruguay, mittels der Repräsentation in der Entelin-Gruppe, Spezialist für erneuerbare Energien, sowie durch eine strategische Allianz mit der lokalen Ciemsa.

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nutzen. Ciemsa wird das lokale Standbein des Geschäftes sein und hat schon einige Kunden in Sicht. „Wir haben Firmen die wichtige Investitionen anstreben, als auch einzelne Fälle von Personen, die an einer Eigenproduktion interessiert sind“, informierte der Hauptgeschäftsführer des Bereiches Energie Pablo Medeyros. Er erklärte, dass einer der Vorteile, welcher Investitionen in Photovoltaik noch wirtschaftlicher macht, die nicht erforderliche Verbindung zum Netz der UTE ist.

Er strebt an drei Segmente des Marktes zu entwickeln: kommerziell, industriell und den Wohnsektor. Er schließt die Generierung durch Solarfarmen nicht aus, will sich aber zunächst auf die vorab genannten Sektoren konzentrieSuntech ist der weltgrößte Fabrikant von Solar- ren. Ciemsa und Entelin wollen die kulturellen und Photovoltaikpanelen und Entelin ist, in An- Schranken überwinden indem sie die Uruguabetracht der erreichten Fortschritte seitens der yer über die Thematik aufklären. Regierung in Bezug auf erneuerbare Energien in den vergangenen fünf Jahren, überzeugt da(Quelle: El País, 11-03-2011) von, dass in Uruguay Entwicklungspotential besteht. Das gesetzte Ziel für das Jahr 2025 ist, dass 50% der erzeugten Energie auf diesem Wege gewonnen wird.

Preise und Wechselkurse

Preise Im Laufe des ersten Monats des Jahres 2011 machte sich, laut Messung des staatlichen Statistikinstitutes (INE), ein deutlicher Anstieg der Preise des Groß- sowie auch des Einzelhandels bemerkbar. Die Großhandelspreise stiegen um Aktuell ist Lateinamerika auf dem Weltmarkt im 3,3%, die des Einzelhandels um 1,3% an, jeSektor Photovoltaik nur mit 0,5% repräsentiert. weils im Vergleich zum Vormonat. „Das gibt uns die Möglichkeit dies voranzutreiben. Man benötigt Fabrikanten mit Kapazität zur Innerhalb des Großhandels stiegen der PreiMassenproduktion dieser Technologie“, berich- se der Sektoren Viehzucht, Jagdwesen sowie tete der Geschäftsführer von Entelin, Carlos de Land- und Forstwirtschaft mit 5,8% (zwei Prozentpunkte) am erheblichsten. In der GewerbeSierra, bei „El empresario“. industrie war ein Preisanstieg von 2,1% zu beDie Idee der Manager ist, die Vorteile Urugua- obachten (1,3 Prozentpunkte), wobei sich hierys als logistisches Zentrum zur Verbreitung der bei die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie Paneele in die übrigen Länder des Mercosur zu mit 1,8% (1,2 Prozentpunkte) abhebt.


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Im Einzelhandel hingegen stiegen, mit 0,6 Prozentpunkten, die Preise für nichtalkoholische Getränke und Lebensmittel mit 2,2% am deutlichsten an. Des Weiteren war ein Preisanstieg in der Gesundheitsbranche zu verzeichnen, ebenfalls um 2,2%. Ursachen hierfür sind laut dem Institut für Statistik in diversen Erhöhungen, wie zum Beispiel der Dienstleistungen in der Privatmedizin (10,1%), gegenseitigen ärztlichen Verordnungen (3%), im mobilen Notfalldienst (2,6%), bei Rezepten für Medikamente (2,5%) und privaten Gebühren und Beiträgen (2,5%) zu sehen. Die tarifliche Anpassung der Treibstoffe der Taxi-Dienstleistungen führte zu einem Anstieg der Preise des Transportwesens um 1%. Methodischer Wechsel des Verbraucherpreisindex (IPC) Das Statistikinstitut nahm einen methodischen Wechsel des Verbraucherpreisindex (IPC) vor; Dezember 2010 stellt nun die Basis 100 dar. Die genutzte Informationsquelle zur Einschätzung der Ausgabenverteilung der Haushalte und zur Auswahl der Gesamtheit der relevanten Güter und Dienstleistungen war die, zwischen November 2005 und Oktober 2006, durch das Statistische Institut kontinuierlich durchgeführte Umfrage zu Ausgaben und Einkommen der Haushalte. Einer der wesentlichen Vorteile dieses Wechsels ist unter anderem die Erweiterung des nationalen Abdeckungsbereiches des Indexes. Er hebt Informationen von verschiedenen Lokalitäten gemäß verschiedener geografischer Zonen hervor: Salto (Küstengebiet), Tacuarembó (Zentrum), Maldonado (Süden), sowie Ciudad de la Costa und Las Piedras (hauptstädtisch). Außerdem wird die Auswahl der für den Index relevanten Produkte auf 374 erhöht (zuvor nur 310). Mitinbegriffen sind neue Güter und Dienstleistungen (wie bspw. Internet). Des Weiteren gibt der Index Aufschluss über das aktuelle Verhalten der Haushalte. Der zuvor bestehende Index wurde 1997 aufgestellt, um die Konsumeigenschaften der Haushalte zu repräsentieren. Nach Meinung von Oikos C.E.F. sind die vorgenommen Änderungen als äußerst positiv zu betrachten, da sie eine Aktualisierung und Erweiterung der Produktbasis erlauben und die-

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se an den aktuellen Verbrauch der Haushalte anpassen. Der Miteinbezug verschiedener Gebiete innerhalb des Landes und die Bekanntgabe dieser Daten losgelöst von der Gesamtheit, ist ebenfalls von Signifikanz, da dadurch Konsum- als auch Preisunterschiede zwischen Hauptstadt und Landesinnerem ersichtlich werden. Wechselkurs Der Dollar sank nach dem Anstieg von 0,7% des Vormonats wieder und schloss im Januar bei UY$ 19,669 (Bankenwechselkurs) ab. Dieser monatliche Rückgang (2,1%) war fast identisch mit dem kompletten prozentualen Anstieg den die US- amerikanische Währung im Jahre 2010 verzeichnete. Somit befindet sich der Dollar nun wieder auf dem selbem Wert wie bereits vor einem Jahr (UY$ 19,6). In der ersten Hälfte des Monats Februar hielt sich der Wechselkurs mit nur geringen Wertschwankungen stabil, sank jedoch am 15. Februar um 3,1%, im Vergleich zu Dezember, auf UY$ 19,468. Perspektiven Auf kurze Sicht sind keine abrupten Schwankungen im Kurswert des Dollars zu erwarten. Laut Hochrechnungen von Oikos C.E.F. wird sich der Dollar zu Ende des Jahres bei einem Wert nahe UY$ 20 befinden. Das wäre als Konsequenz auf Schwankungen in Kursberechnungen sowie internationalen Kapitalbewegungen und dem leichten Eingreifen staatlicher Banken in den eigenen Wechselkurs zu betrachten. Löhne und Gehälter Die Löhne und Gehälter verzeichneten 2010 einen durchschnittlichen Anstieg von 2,8% im öffentlichen Sektor und 3,6% im privaten Sektor, jeweils inflationsbereinigt. Nach vorhergegangenen vier Jahren sinkender Löhne und Gehälter in der Vergangenheit, war 2010 nun bereits das sechste Jahr mit zu verzeichnenden Anstiegen in Folge. Das vergangene Jahr war seit 2005 jedoch das mit den geringsten Lohn- und Gehaltsanstiegen. Ursache hierfür wird darin gesehen, dass die Mehrheit der Beteiligten die Vereinbarungen über Gehaltsanpassungen gegen Ende Dezember abgeschlossen hat und diese rückwirkend ab Juli 2010 gelten. Diese


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Anpassungen stellen den Maßstab ab Januar 1.648 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Den2011 dar. Die Kaufkraft der Löhne und Gehälter noch haben sie sich um 6,3% verschuldet, dawird dadurch nicht beeinträchtigt. von sind 1,5% der Kredite in Pesos und 9,7% in Dollar. Ebenso wie bei den Geldeinlagen, Zwischen 2005 und 2010 sind die Reallöhne erhöhte sich in den letzten Jahren der Anteil global um 31,2% gestiegen (32,3% im privaten der nationalen Währung auch bei Krediten. Von und 29,5% im öffentlichen Sektor). Dieser An- 40,9% im Jahre 2008 stieg dieser Anteil 2009 stieg gleicht die Rückgänge der Jahre zuvor aus auf 42,6% und 2010 weiter auf 42,7%. und der Reallohn befindet sich nun wieder auf gleichem Niveau wie 1995, als er den histori- Staatsausgaben schen Höchstwert der letzten 20 Jahre erreichLaut der zuletzt bekanntgegebenen Information te. des Wirtschafts- und Finanzministeriums belief Schlussfolgerung und Perspektiven sich das Gesamtdefizit auf 1,2% des BIPs. Lag das Defizit im Vorjahr noch bei 1,8%, so spieIn den Jahren 2011 und 2012 wird ein weiterer gelt dieses Ergebnis doch eine bedeutende ReAnstieg des Bruttoinlandproduktes (BIP) erwar- duktion wider. Die staatlichen Einnahmen als tet, höher als der Durchschnittswert der Vergan- auch die der Sozialversicherung (BPS) stiegen genheit. Daher rechnet Oikos C.E.F. mit einem ebenfalls um 8,3% bzw. 8,6%. Dies geht einerneuten Anstieg des Reallohnes um 3,4% und her mit der von Oikos C.E.F. aufgestellten Pro3,3% in den genannten Jahren. Das überdurch- gnose über einen Anstieg des BIPs von 8,5% schnittliche Wachstum der vergangenen Jah- im Jahre 2010. Mit einem Anstieg von 12,6% re beeinflusst die Beschäftigungsnachfrage und hob sich der Außenhandel als einer der Seksomit folglich auch die Löhne. toren mit größtem Wachstum hervor. Zurückzuführen ist dies auf den wiederaufgenommeDie Risiken eines solchen Lohnanstiegsniveaus nen Verkauf von Energie (121,7 Millionen US$), sind, dass man im umgekehrten Fall die Kriteri- was im Jahre 2009 aufgrund von ungünstigen en der abgemachten Vereinbarungen nicht än- Klimabedingungen nicht möglich war. Die Eindern kann. Daher wurde bei den Verhandlungen nahmen des Finanzamtes (DGI) stiegen real empfohlen schützende Klauseln auszuhandeln. um 6,4% - größtenteils durch MehrwertsteuerDiese sind allgemein formuliert und wenn sie in einnahmen (54,7%), gefolgt von Einkommensvielen der Verträge vorhanden wären, entstün- steuer (12,3%), Verbrauchersteuer (11,6%) und den dadurch widersprüchliche Meinungen wel- weiteren Steuereinnahmen. che somit eine Übereinkunft erschweren würden. In den öffentlichen Unternehmen war die Steigerung der vorläufigen Zwischenergebnisse um 83,2%. Dieser Anstieg ist weitestgehend auf die (Quelle: Oikos ) Normalisierung des Klimas zurückzuführen, wodurch die Erzeugung von Energie durch Wasserkraft möglich war und sich somit die Ergebnisse von UTE verbesserten. In den vorigen Jahren wurde auf Energieproduktion auf Basis Finanzsektor von Ölderivaten zurückgegriffen, was die Produktionskosten steigerte. War das Ergebnis des Amtes für Energie im Jahre 2009 mit minus US$ 304 Millionen weniger positiv, wurden 2010 erfreuliche US$ 257 Millionen als Ergebnis verzeichnet. Kredite Die Einnahmen der staatlichen Unternehmen Die Geldanlagen der Banken beliefen sich im wuchsen 2010 gleichmäßig um 12,3%. Wie beJahre 2010 auf insgesamt 9.830 Millionen US$ reits im vorangegangenen Abschnitt erwähnt und verzeichneten damit einen Anstieg von US$ wurde, erlaubte die hohe Energieerzeugung


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durch Wasserkraft eine Minderung der Verluste von UTE, von US$ 383,9 Millionen im Jahr 2009 auf US$ 36,8 Millionen im Jahr 2010. Genauer betrachtet werden die US$ 150 Millionen für die Bildung des Fonds zur Energiestabilisierung (FEE) als Ausgabe gehandelt. Der Anstieg des Ölpreises in der zweiten Hälfte 2010 war dafür verantwortlich, dass ANCAP das Jahr mit einem Verlust von US$ 425,5 Millionen abschloss (US$ 140,6 Millionen 2009). ANTEL andererseits beendete das Jahr mit einem Gewinn von US$ 400,9 Millionen, US$ 60,2 Millionen mehr als 2009. Die Ausgaben der Regierung orientierten sich auch an dem Anstieg des wirtschaftlichen Aufschwungs und stiegen 8,6% inflationsbereinigt. Trotzdem änderte sich deren Kurs wesentlich, da die Löhne und Gehälter um 3,4% anstiegen (2009 auf 13,4% und 2008 auf 6,8%) gegenüber 7,9% der Renten und 11,8% der Investitionen. Schlussfolgerungen und Perspektiven Obwohl das Gesamtdefizit im Vergleich zum Vorjahr einen bedeutenden Rückgang aufwies (-0,6 Prozentpunkte), ist es noch entfernt von einem fiskalen Gleichwicht das die aktuell günstige Konjunkturlage erfordern würde. Die vermehrten Einnahmen, als Konsequenz der internen Aktivität, der höheren Steuereffizienz und des Wachstums des externen Sektors wurden durch die höheren Ausgaben absorbiert (hauptsächlich auf Investitionen gerichtet). Die Schuldzinsen verzeichneten einen beträchtlichen Anstieg (inflationsbereinigt), obwohl dessen Relation zum BIP stabil blieb. Man erwartet keinen signifikanten Rückgang dieser Größenordnung, hauptsächlich begründet durch die Aktionen gegen den Inflationsdruck und die Abwertung des Peso, welche von der Regierung erwartet werden.

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Wirtschaftskonjunktur und Arbeitsmarkt

Wirtschaftskonjunktur 2010 erholte sich die Industrieproduktion vom letztjährig beobachteten Rückgang (3,8%) und wuchs 4,5%, die Aktivitäten der Ölraffinerien ausgenommen. Innerhalb des fabrizierenden Gewerbes konnte man große Abweichungen feststellen. Während Bereiche wie Fahrzeuge und Motoren, Holz und Holzprodukte sowie Kautschuk und Plastikprodukte wuchsen (41,4%, 38,2% und 12,6%), schrumpften Bereiche wie die Kleidungsproduktion, Metallproduktion, Maschinen und Maschinenteile und Transportbedarf um jeweils 12,8%, 5,9% und 1,9%. Perspektiven In Erwartung einer Erholung der Viehbestände von dem niedrigem Niveau auf dem es sich 2010 befand und einer Aufrechterhaltung der hohen Fleischpreise auf internationalem Niveau, wird sich die Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Allgemeinen und insbesondere die Aktivitäten der Kühlhäuser, im Laufe des Jahres 2011 dynamischer zeigen. Arbeitsmarkt Die Erwerbsquote der arbeitsfähigen Bevölkerung (PET) bewegte sich bei durchschnittlich 62,9% für das ganze Land im Jahr 2010, was eine leichte Verschlechterung (0,3 Prozentpunkte, Pp) gegenüber 2009 darstellt. Trotzdem sollte man nicht vergessen, das letztere einen historischen Anstieg in den letzten 20 Jahren erfuhr. Während der Indikator in Montevideo über das Jahr bei 65% unverändert blieb, beobachtete man in den Städten des Inlands einen Anstieg von 0,4 Pp gegenüber dem Jahr 2009 und der bei 62,4% lag.

Die Beschäftigtenrate wies 2010 keine Ände(Quelle: Oikos) rungen auf (durchschnittlich betrachtet) und


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blieb bei 58,6% vom PET, was bedeutet, dass die Beschäftigung auf dem historischen Spitzenwert blieb. Während der zweiten Hälfte des Jahres wurden 59% und 59,1% im dritten bzw. vierten Quartal erreicht. Ungeachtet dessen erreichte man nach Regionen betrachtet 2010 den historischen Maximalwert. In Montevideo befand er sich bei 60,6% und im Inland bei 57,7%. Schließlich bewegte sich die Arbeitslosenquote durchschnittlich bei 6,9%, womit sich gegenüber dem Vorjahr (7,3%) ein neues historisches Tief ergab. Die niedrigen Werte galten auch für die Hauptstadt (6,8%) und den Rest des Landes (7,5%). (Quelle: Oikos )

Außenwirtschaft

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Warenaustausch Die Güterexporte im November 2010 (nach den neuesten Daten der Uruguayischen Zentralbank BCU) beliefen sich auf US$ 544,7 Millionen, ein Anstieg von 27,7% gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres. Die Handelsgruppe die die größte Dynamik zeigten, waren die Viehwirtschaft (415,2%), Agrarwirtschaft (162,2%) und Maschinen und elektrische Geräte (124,6%). Die Werte der Gerb- und Lederwaren (28,1%), nichtmineralische Metalle (6,5%) und Schlachthäuser gingen auf der anderen Seite zurück. 2010 beliefen sich die Verkäufe ins Ausland auf US$ 6.581 Mio., ein Anstieg von 24,6% verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2009. Der Handelssaldo betrug US$ 1.200 Mio., unter Einbeziehung der Importe vom November 2010 (US$ 847,8 Mio.) und der Gesamtexporte der 12 Monate davor (US$ 7.781 Mio.).

(Quelle: Oikos)


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Statistische Anlage Uruguay: makroökonomische Indikatoren Posten Bevölkerung BIP BIP pro Kopf BIP1 Arbeitslose2 Beschäftigte2 Erwerbsbevölkerung2 Güterexporte (FOB) Güterimporte (FOB) Handelsbilanz3 Leistungsbilanz Kapitalbilanz4 Devisenreserven Ergebnis öffentlicher Sektor5 Ergebnis Nationalregierung6 Einnahmen Nationalregierung Ausgaben Nationalregierung Nettoauslandsschulden insg. (öffentl. Sektor) Bruttoauslandsschulden insg. (öffentl. Sektor) Bruttoschulden öffentl. Sektor insg. Einzelhandelspreise Großhandelspreise (der Landwirtschaft) (der Verarbeitenden Industrie) Wechselkurs Durchschnittslohn Telefongebühren Antel Stromtarife UTE (private Haushalte) Kredite Einlagen Rentenfonds Zinssätze Einlagen7 Zinssätze Kredite8 Rentabilität AFAP Zinssätze Call Money 1 Letzter

Einheit Mio. Mio. US$ US$ reale Var. % % PEA % PET % PET Mio. US$ Mio. US$ % BIP % BIP % BIP Mio. US$ % BIP % BIP reale Var. % reale Var. % % BIP % BIP % BIP % BIP % BIP Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende $ /US$ Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Var. % Monatsende Mio. US$ Mio. US$ Mio. US$ %$ %$ % UR %

2008 3,3 31.208,0 9.360,0 8,5 7,6 57,7 62,5 7.095,0 8.807,0 -5,5 -4,8 11,9 6.329,0 -1,4 -0,9 5,2 2,6 14,5 10,4 38,5 34,4 53,0 9,2 6,4 6,3 6,3 24,36 13,05 13,9 0,1 16,1 7.886,0 13.985,0 2.875,0 5,4 27,5 -23,3 4,99

2009 3,3 31.541,0 9.429,0 2,9 7,3 58,6 63,2 6.389,0 6.660,0 -0,9 0,7 4,4 7.987,0 -2,3 -1,3 3,4 5,6 14,6 10,4 44,2 40,0 68,9 5,9 10,5 36,1 0,2 19,63 -19,44 11,9 0,0 19,2 8.181,0 16.548,0 5.086,0 4,9 26,6 20,2 6,20

Monat Juni 10 Sep 10 Sep 10 Sep 10 Dez 10 Dez 10 Dez 10 Dez 10 Dez 10 Dez 10 Sep 10 Sep 10 Jan 11 Dez 10 Dez 10 Dez 10 Dez 10 Sep 10 Sep 10 Sep 10 Sep 10 Sep 10 Feb 11 Feb 11 Feb 11 Feb 11 Feb 11 Feb 11 Jan 10 Feb 11 Feb 11 Dez 10 Dez 10 Jan 10 Dez 10 Dez 10 Jan 10 Feb 11

verfügbarer Wert für die Variation der letzten 12 Monate ggü. dem entsprechenden Vorjahreszeitraum

2 Jahresdurchschnittswerte 3 Letzter

berechneter Wert auf Basis des Warenaustauschs und der BIP-Schätzung Fehler und Auslassungen 5 Monatswerte: partielle und geschätzte Ergebnisse (ohne Departementregierungen) 6 Monatswerte auf Basis der BIP-Schätzung 7 Effektiver Jahresdurchschnittszinssatz für Festgelder aller Laufzeiten, einschl. mehr als 1 Jahr. Jahresdurchschnitte 8 Effektiver Jahresdurchschnittszinssatz für Darlehen an Unternehmen mit Lfz. bis 1 Jahr. Jahresdurchschnittswerte Anmerkung: Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die Werte auf einen 12-Monats-Zeitraum Quelle: Berechnung von Oikos C.E.F. auf der Grundlage von Daten der Zentralbank, des Statistischen Amts und des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen Uruguays Abkürzungen: PEA: Erwerbsbevölkerung, PET: Bev. Im erwerbsfähigen Alter, AE: Anpassbare Einheiten 4 Beinhaltet

Wert 3,4 38.953 11.605 7,8 5,4 60,1 63,5 6.733 8.135 -3,6 0,8 -1,5 7.507 -1,2 -1,1 8,3 6,6 13,0 9,9 36,5 33,3 58,5 7,7 16,9 30,8 10,2 19.50 -1,6 9,8 -3,9 2,5 9.830 19.162 6.882 4,8 22,7 19,0 6,5


Uruguay Economía Marzo 2011

News Ticker

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Uruguay está primero en el ranking de clima económico en América Latina

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Uruguay y Argentina acuerdan construir una planta regasificadora flotante

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ANCAP contrata medición aéreo-magnética de 50.000 Km de la costa uruguaya

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UTE adjudicó 75 molinos repartidos en tres granjas eólicas de 50 MW cada una

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Nuevo bajo el sol

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Suntech promoverá masificar uso de paneles en Uruguay

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Precios e Ingresos

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Sector Financiero

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Actividad y Empleo

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Sector externo

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Anexo estadístico

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Estimado lector: “Uruguay Wirtschaft” es un informe económico mensual que se edita en colaboración con la institución económica y consultora OIKOS y es publicado por la Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana. La publicación bilingüe incluye información actual sobre el desarrollo económico en general del país y sobre sectores especiales. “Uruguay Wirtschaft” se publica mensualmente y se envía por mail a 2.000 socios, suscriptores y entidades Gubernamentales en Uruguay, Argentina, Paraguay, Brasil y Alemania. Como patrocinador tendrá la oportunidad de colocar el logo de su empresa con link directo a su página web en la tapa del informe por el período de uno, tres, seis meses o un año. Saludos cordiales, Christian Vera Supervisor Comercio Exterior y Sustentabilidad Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana Pza. Independencia 831 UY-11100 Montevideo, Uruguay Tel.: (+598 2) 901 0575-114 - Fax: (+598 2) 908 5666 E-mail: comex@ahkurug.com.uy Internet: www.ahkuruguay.com

Editor Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer Pza. Independencia 831 - oficina 201 UY-11100 Montevideo Tel.: (+598 2) 901 1803 - Fax: (+598 2) 908 5666 camural@ahkurug.com.uy www.ahkuruguay.com Editor Perfil Económico Oikos C.E.F. Juan Paullier 1084 - oficina 03 UY-12100 Montevideo Tel: (+598 2) 400 6278 – Fax: (+598 2) 400 6284 publicaciones@oikos.com.uy www.oikos.com.uy


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News Ticker

Los gobiernos de Argentina y Uruguay promocionarán de manera conjunta la candidatura para que los dos países sean la sede del Mundial 2030. Ese año se conmemorarán los 100 Uruguay está primero en el ranking de clima años del primer mundial de fútbol en Monteveconómico en América Latina ideo, cuya final fue disputada entre Uruguay y Argentina. El Índice de Clima Económico de Uruguay es (El País, 17-03-2011) mayor incluso al de la Unión Europea, Alemania, Brasil, China, Estados Unidos, Francia, — Japón, India, el Reino Unido y Rusia. (ve hace página 4) Todo cambia. Argentina dio luz verde para que el Focem financie la interconexión eléc— trica entre Brasil y Uruguay Acuerdo para dragar el canal Martín García Argentina aprobó que el proyecto de inter- En 90 días hacen llamado y en un año conexión eléctrica entre Uruguay y Brasil sea comienzan las obras parcialmente financiado por el Fondo de Convergencia Estructural del Mercosur (Focem), Tras diez años de estancamiento, los gobiernos según confirmó a la diaria el director de Asuntos de Argentina y Uruguay acordaron el 16 de mar- Internacionales y Mercosur de la Cancillería, zo un procedimiento licitatorio para el dragado Walter Cancela, quien adelantó que la iniciativa del canal Martín García a 34 pies, con la posibil- puede ser aprobada definitivamente a fines de idad de llevarlo a la profundidad del canal Mitre julio “en el peor de los casos“ o en abril “en el cuando termine su dragado a 36 pies. mejor“. El hecho marca un claro cambio de tono (El País, 17-03-2011) en el relacionamiento entre los gobiernos del Plata, ambientado en el relevo de mando del 1o — de marzo. El presidente de la empresa estatal UTE, El pasado lunes, tras la sesión del Gabinete Gonzalo Casaravilla, espera que tengan luProductivo, el ministro de Industria, Roberto gar las siguientes inversiones privadas en la Kreimerman, anunció la firma de un convenio generación eléctrica licitados por UTE: entre UTE y su par brasileña, Electrobras, para en Biomasa: 150-200 MW con un volumen de la construcción de la red que facilite la interinversión de US$ 500 millones; en Energía eóli- conexión eléctrica entre ambos países. Para ca: 300 MW por US$ 600 millones, de los ser financiado mediante el Focem, el proyeccuales ya se adjudicaron 150 MW; en una plan- to, anunciado desde la pasada administración, ta de regasificación: US$ 350-400 millones que precisaba la aprobación de los cuatro estados se conectarán con la planta de cogeneración de del Mercosur. (Ministerio de Desarrollo Social, 17-03-2011) UTE. UTE mismo hará las siguientes inversiones en energía en 2015: inversiones en energía eólica: 200-300 MW por US$ 400 Mio (S.A. de UTE con Electrobras); un Ciclo Combinado de gas y vapor: US$ 250 Mio, y la ampliación de la red, lo que comprende inverciones en cables (US$ 350 millones para el transporte) y redes locales (US$ 400 millones para la distribución). (marzo 2011) — Un trabajo conjunto para Mundial 2030

— Construirán planta cárnica en Soriano Grupo inversor presentó el proyecto a la comuna local La construcción de un nuevo frigorífico en el predio de la ex tablada municipal -a 2 kilómetros de la capital- ya es una realidad. El grupo inversor presentó el proyecto que demandará una inversión de US$ 16.000.000 y la nueva planta piensa ocupar a 580 operarios en la faena de


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250 bovinos y 1.100 lanares/día. (El País, 10-03-2011)

Uruguay está primero en el ranking de clima económico en América Latina

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Argentina constituye el tercer destino de exportaciones uruguayas, muy seguido por China y detrás de Brasil y Zona Franca Nueva Palmira, alcanzando un total de 502 millones de dólares en 2010. La participación de las exportaciones uruguayas a Argentina en el total exportado fue de 7,6 % durante el año 2010. Esta cifra es similar al promedio de los últimos cinco años, lo que marca la tendencia estable en las compras de nuestro vecino del plata. A mediados de los noventa, Argentina representaba cerca del 25 % del total exportado por Uruguay y el MERCOSUR sumaba el 50 %. En la actualidad estas cifras como se han comentado se han reducido de forma significativa (MERCOSUR representó el 33 % del total exportado en 2010), como consecuencia de la gran diversificación de mercados que comenzó a llevarse a cabo desde hace más de diez años, que procuran mitigar el riesgo de nuestra economía con base exportadora.

El Índice de Clima Económico de Uruguay es mayor incluso al de la Unión Europea, Alemania, Brasil, China, Estados Unidos, Francia, Japón, India, el Reino Unido y Rusia. En enero de 2011, el Índice de Clima Económico de Uruguay -que elaboran en conjunto el Instituto Brasileño de Economía de la Fundación Getulio Vargas y el Instituto de Investigación Económica de la Universidad de Múnich- se situó en 7,9 puntos, por encima de su valor en octubre de 2010 de 7,3 puntos y muy por encima de su promedio en los últimos 10 años de 5,9 puntos. Este último Índice de Clima Económico de Uruguay fue incluso superior al de América Latina, la Unión Europea, Alemania, Brasil, China, Estados Unidos, Francia, Japón, India, el Reino Unido y Rusia. Junto con Chile, Paraguay y Perú, Uruguay fue de los pocos países en América Latina cuya mejora en el índice fue consecuencia de una mejora tanto del Índice de Situación Actual como del Índice de Expectativas que componen el Índice de Clima Económico. El Índice de Situación Actual de Uruguay subió de 8,1 puntos en octubre de 2010 a 9 puntos (máximo de la escala) en enero de 2011. Por otro lado, el Índice de Expectativas de Uruguay subió de 5,9 puntos en octubre de 2010 a 6,7 puntos en enero de 2011. Intercambio comercial con Argentina

Evolución de las exportaciones hacia los países miembros del Mercosur El principal producto de exportación durante el año 2010 fue "Partes y accesorios para vehículos", con una participación de casi el 13 % en el total exportado a Argentina. Las ventas de este producto aumentaron casi 40 % respecto a 2009. El segundo rubro de exportación hacia el vecino país fue .Aceites de petróleo crudos"(rubro que quintuplicó las ventas en valor y representa el 7,2 % del total exportado a dicho país) y en tercer lugar se ubicó .Automóviles para turismo y demás vehículos automóviles", con un crecimiento superior al 40 %. Esto permite evidenciar la clara diferenciación en los productos vendidos a nuestros principales so-


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cios, mientras a la Argentina se le venden bienes con alto contenido tecnológico, a Brasil se destacan aquellos que son primario o industriales de origen primario.

Después de la cumbre presidencial en la residencia de Olivos, los dos líderes acudieron al centro de Buenos aires para presenciar a la inauguración del “Patria Grande House”, que está dedicado a la memoria de Nestor Kirchner el cual hubiera cumplido 61 años ese último viernes. El presidente paraguayo Fernando Lugo también se hizo presente. El discurso del presidente uruguayo fue el más ovacionado. Mujica dijo ante una multitud de (Fuente: www.gruposur.com, compliance jóvenes seguidores de Kirchner,”no se recuerreport marzo) da a grandes líderes por sus obras, sino por su equipo que debe continuar y eso en nuestro desafío. Esto era el desafío.

Uruguay y Argentina acuerdan construir una planta regasificadora flotante

(Quelle: www.mercopress.com, 26-02-20111)

ANCAP contrata medición aéreo-magnética de 50.000 Km de la costa uruguaya

Uruguay y Argentina firmaron el viernes (25.02) una cuerdo para la construcción de una planta regasificadora de gas líquido natural para atender la demanda energética. Según una declaración oficial, la planta suministrará a las La empresa petrolera estatal ANCAP encargó a dos países a partir de 2013 10 millones de metla empresa FUGRO, dado sus servicios geofísiros cúbicos de gas al día, lo cual se puede excos, realizar una mediación aéreo-magnética tender hasta 15 millones. de la región del Río de la Plata y del AtlántiEl acuerdo se hizo en Buenos Aires done el co, donde Uruguay pretende realizar una explopresidente uruguayo Jose Mujica se encontró ración de petróleo. Las áreas identificadas son con su colega Cristina Fernandez de Kirchner a las cuencas de Pelotas, Punta del Este y Oripropósito de una agenda acordada para privile- ental del Plata. La tarea de adquisición y procesamiento de los datos aéreo-magnéticos durará giar las relaciones entre los dos países. aproximadamente 6 meses. Otro asunto que se trató fue el comercio bilateral y las últimas medidas de Argentina de restringir las importaciones, lo que tiene un impacto negativo sobre varias industrias, según exportadores uruguayos. Argentina expandió a 600 productos su sistema de licenciatura noautomática (200 más que antes), que básicamente aplaza las importaciones hasta un máximo de 60 días. Durante este período Argentina evalúa el impacto potencial para la industria local que tendrían las importaciones y la aportación que ocupan el mercado doméstico. A pesar de que no se hizo mención de como superar dichos obstáculos, La buena relación Se trata de un contrato para múltiples clientes: entre Mujica y Señora Kirchner es tan impor- Fugro se hace cargo de los costes y riesgos que resultarán de la medición y, al mismo tiempo, tante como cualquier otro a nivel técnico.


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tendrá los derechos exclusivos para licenciar los datos a las empresas que están interesados en la segunda ronda de la oferta de exploración y producción a comienzos de 2012. Fugro N.V. es una empresa holandesa multinacional, con sede en Leidschendam. El presidente actual es K.S. Wester. EN 2009, Fugro ganó más que 2 mil millones euros. de ingresos y está comerciado en la bolsa Euronext.

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Nuevo bajo el sol

(Quelle: mercopress.com, 27-02-2011)

Cada parque eólico tendrá una capacidad de generación de 50 megavatios y contará con 25 aerogeneradores con capacidad de 2 megavatios. Según el Presidente de UTE la inversión que deberán realizar los privados es del orden de los US$ 900 millones.

La sede de Bayer Uruguay es el primer edificio verde del país con energía renovable tras la puesta en funcionamiento de un sistema de paneles solares. Dicho sistema genera energía eléctrica para consumo de sus instalaciones y también alimenta la red de UTE. Esta iniciativa, que hace foco en el consumo inteligente de electricidad, convierte a Bayer Uruguay en pionera en el país en la implementación de nuevos sistemas de microgeneración de energía renovable en grandes instalaciones y oficinas comerciales a partir de paneles solares. A mediados del año pasado el Poder Ejecutivo habilitó a todos los usuarios de UTE a autoabastecerse de energía eléctrica mediante la utilización de fuentes renovables no tradicionales y autóctonas, y también a vender sus excedentes de producción a la red de la empresa estatal. Kaupmann señaló que a largo plazo "la inversión en tecnología innovadora como la energía solar es muy sustentable".

Esta inversión es la más importante que ha hecho UTE en toda su historia.

(Fuente: www.montevideo.com, 9-03-2011)

UTE adjudicó 75 molinos repartidos en tres granjas eólicas de 50 MW cada una Por unanimidad los cinco directores de UTE, adjudicaron 150 MW de energía eólica a empresas privadas. El Directorio de UTE, integrado por 5 miembros (3 oficialistas y 2 de la oposición), adjudicaron por unanimidad a las empresas Consorcio VENTI, FINGANO y PALMATIR la construcción de tres nuevos parques eólicos.

VENTI, FINGANO y PALMATIR venderán a UTE la energía generada por un plazo de 20 años. El costo que pagará UTE por la generación de cada megavatio hora es del orden de los U$S 85 dólares, lo cual implica, según detalló el jerarca, un precio superior a la hidráulica pero más barato que la térmica.

Suntech promoverá masificar uso de paneles en Uruguay

La empresa china atenderá al Mercosur desde el mercado local; apuntará al segmento resiUTE tiene como objetivo tener en producción dencial, comercial e industrial 500 MW eólicos antes de 2015 Con un plan de negocios que promete masificar el uso de paneles solares a nivel local, la gi(Fuente: UyPress, 14-03-2011) gante china Suntech desembarcará en Uruguay


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mediante la representación del grupo Entelin masificar los anteriores. Ciemsa y Entelin bus-especializado en energías renovables- y una carán superar las barreras culturales apostando alianza estratégica con la local Ciemsa. a informar a los uruguayos en la temática. Suntech es el mayor fabricante mundial de celdas y paneles fotovoltaicos cristalinos y Entelin confía en que existe potencial en Uruguay para desarrollar el mercado, teniendo en cuenta los avances que se han realizado en energías renovables por parte del gobierno en el último quinquenio y la meta que se ha fijado de que estas energías alcancen el 50 % de la matriz de generación en 2025.

(Fuente: El País, 11-03-2011)

Precios e Ingresos

Precios Durante el primer mes de 2011 los precios mayoristas y minoristas, evidenciaron un repunte según la medición que realiza el Instituto Nacional de Estadística (INE). Los primeros crecieron 3,3 % mientras que los segundos 1,3 %, en ambos casos respecto al mes anterior.

Por ahora, América Latina representa menos del 0,5 % del mercado mundial del sector fotovoltaico. “Eso nos deja una oportunidad para impulsarlo. Se necesitan fabricantes con un volumen de producción que masifiquen esa tecnología“, dijo a El empresario el gerente de negocios de Entelin, Carlos de Sierra.

Dentro de los precios mayoristas, los de Agricultura, Ganadería, Caza y Silvicultura fueron los de mayor incidencia (2 puntos porcentuales; pp) creciendo 5,8 %. Los precios en la Industria Manufacturera observaron un alza de 2,1 % (incidencia de 1,3 pp) destacando los de Elaboración de prod. Alimenticios y bebidas (1,8 %) por su incidencia (1,2 pp) en el nivel general.

Por su parte, entre los precios minoristas, los La idea del ejecutivo es aprovechar las ventajas de mayor incidencia (0,6 pp) fueron Alimentos de Uruguay como centro logístico para distribuir y bebidas no alcohólicas que crecieron 2,2 %. los paneles al resto del Mercosur. El segundo rubro con mayor incidencia (0,1 pp) Ciemsa, que será la pata local del negocio, ya fue Salud (alza de 2,2 %) y se explicó por las tiene varios clientes a la vista. "Tenemos des- subas en servicios integrales de medicina privade empresas que pretenden hacer inversiones da (10,1 %), órdenes médicas mutuales (3 %), importantes hasta casos aislados de gente que emergencia médica móvil (2,6 %), tickets de les interesa la autoproducción", informó el ger- medicamentos (2,5 %) y cuota mutual particuente general de energía, Pablo Medeyros. Ex- lar (2,5 %) según consigna el comunicado de plicó que una de las ventajas que hace más prensa del INE. El ajuste tarifario de los comeconómica la inversión fotovoltaica es que no bustibles y del servicio de taxi determinó una suba de los valores en Transporte de 1 %. necesita conexión a la red de UTE. Se apuntará a desarrollar tres segmentos del Cambio metodológico del Índice de Precios mercado: el residencial, el comercial y el indus- al Consumo (IPC) trial. No se descarta apostar al de generación El INE realizó un cambio de metodología en la (granjas solares), pero primero se procurará conformación del IPC con base 100 diciembre


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2010. La fuente de información utilizada para la estimación de la estructura del gasto de los hogares y la selección del conjunto de bienes y servicios fue la Encuesta Continua de Gastos e Ingresos de los Hogares relevada entre noviembre 2005 y octubre 2006 por el INE.

Perspectivas

Además se amplía la selección de productos relevados a 374 (antes 310), se incorporan nuevos bienes o servicios (internet en cyber, por ejemplo) y se repondera la participación en el índice en función del actual comportamiento de los hogares.

Salarios

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En el corto plazo no se debería esperar cambios abruptos en la cotización del dólar, el cual observaría oscilaciones en su valor de cierre mensual, y se situaría en valores cercanos a $ 20 al cierre del año según proyecciones de Uno de los principales logros del cambio Oikos C.E.F. metodológicos son ampliar la cobertura del índice al ámbito nacional ya que se releva la in- Ello sería consecuencia de las variaciones en formación de cinco localidades según distintas los arbitrajes y movimientos de capitales interzonas geográficas: Salto (Litoral); Tacuarembó nacionales, y de las leves intervenciones de los (Centro); Maldonado (Sur); y Ciudad de la Cos- bancos estatales en el mercado de cambios doméstico. ta y Las Piedras (Metropolitana).

Los salarios cerraron 2010 nuevamente con un crecimiento en términos reales; 3,6 % para los trabajadores privados y 2,8 % para los públicos (promedio anual en ambos casos).

Cabe recordar que el IPC anterior fue confec- El 2010 representó el sexto año consecutivo de cionado para que representara las característi- crecimiento luego de cuatro años de continuas caídas. Si bien fue el año de menor crecimiento cas de consumo de los hogares en 1997. salarial desde 2005, ello se explica porque la En opinión de Oikos C.E.F. los cambios intro- mayoría de los grupos cerraron sus acuerdos ducidos son muy positivos ya que permiten ac- de ajustes salariales sobre fines de diciembre, tualizar y ampliar la base de relevamiento de los retroactivo a julio de 2010. Esto hace que el productos, ajustándolo al consumo de los hog- ajuste se vea reflejado fundamentalmente en el ares en la actualidad. El incorporar localidades indicador a partir de enero de 2011, lo cual exdel interior del país, y difundir estos datos de- plica que el dato puntual no signifique un freno sagregados del total, también representa un en el poder adquisitivo de los salarios. aporte significativo, ya que reconoce la diversidad de patrones de consumo y precios entre Entre 2005 y 2010 el salario real (global) creció 31,2 % (32,3 % el privado y 29,5 % el público) la capital y el resto del país. lo que permitió absorber las bajas de los años previos y situarlo en igual nivel que 1999 cuanTipo de cambio do se alcanzó el máximo histórico de los últimos El dólar terminó enero cotizando en el mercado veinte años. interbancario $ 19,669 lo que significó retomar la tendencia bajista luego del alza (0,7 %) del Perspectivas mes anterior. La baja mensual (2,1 %) representó casi toda la suba (2,4 %) que experimen- Estimando nuevamente el crecimiento del Protó la moneda estadounidense durante 2010; en ducto Bruto Interno (PBI) para 2011 y 2012, en otras palabras, el dólar se sitúa casi al mismo cifras superiores al promedio histórico, Oikos C.E.F. proyecta una nueva suba del salario real valor que un año atrás ($ 19,6). en 3,4 % y 3,3 % en promedio para los respecDurante la primera quincena de febrero el mer- tivos años. cado de cambios se mantuvo estable con mínimas caídas del valor dólar situándose al día 15 Los aumentos salariales registrados no solo en $ 19,468 (-3,1 % respecto a diciembre 2010). son resultado de los ajustes de los Consejos de Salarios sino también incide el desempeño


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de la economía. El crecimiento de los últimos años por encima del promedio histórico está impactando en la demanda de trabajo y por ende en los salarios.

y 8,6 % respectivamente en valores reales, en línea con la estimación de alza del Producto Bruto Interno (PBI) de 8,5 % para 2010 según Oikos C.E.F.

Los riesgos que puede tener este nivel de crecimiento salarial ante un eventual escenario adverso es que no se puedan revertir los criterios de ajustes pactados. Por ello, en las negociaciones se había recomendado estipular cláusulas de salvaguarda, que si bien fueron incluidas en muchos de los convenios, son de carácter muy general que hacen que al momento de su aplicación probablemente generen opiniones contrapuestas y dificultará el acuerdo.

Dentro de los primeros destaca la suba de 12,7 % de los percibidos por Comercio exterior y el haber retomado la venta de energía (US$ 121,7 millones) que durante 2009 no fue posible por las condiciones climáticas desfavorables.

Sector Financiero

La recaudación de DGI creció 6,4 % en términos reales y se integró mayoritariamente (54,7 %) por IVA, seguido de IRAE (12,3 %) e IMESI (11,6 %) y por el resto de los impuestos. En las Empresas Públicas, lo más relevante fue el alza de 83,2 % de los Resultados Primarios (Fuente: Oikos) Corrientes debido principalmente a la normalización de la situación climática que posibilitó la generación hidroeléctrica y la mejora en los resultados de UTE. Debe recordarse que durante los años previos se recurrió a la generación de energía en base a derivados del petróleo, lo que elevó los costos de producción. El resultado del ente energético fue de US$ 257 millones contra un “rojo” de US$ 304 millones en 2009.

Créditos Las colocaciones de los bancos totalizaron US$ 9.830 millones en 2010 lo que representó un incremento de US$ 1.648 millones respecto al año anterior. Sin embargo, en valores constantes los mismos se contrajeron 6,3 %; Los créditos en pesos lo hicieron 1,5 % y los en dólares 9,7 %. De igual manera que los depósitos, la participación de la moneda nacional en los créditos ha sido creciente en los últimos años. En 2008 representaban el 40,9 %, en 2009 el 42,6 % y en 2010 alcanzaron el 42,7 %. Cuentas públicas

Los ingresos de las Empresas Publicas crecieron 12,3 % en valores constantes en 2010. Como se comentara en el párrafo anterior, la mayor generación de energía hidráulica permitió reducir la pérdida de UTE de US$ 383,9 millones en 2009 a US$ 36,8 millones en 2010. Cabe considerar que en el mismo, se consideró como gasto US$ 150 millones que corresponden a la conformación del Fondo de Estabilización Energética (FEE). La suba del precio del petróleo en la segunda mitad de 2010 determinó que ANCAP cerrara el año con una pérdida de US$ 425,5 millones (US$ 140,6 millones en 2009). Por su parte, ANTEL cerró el año con una saldo positivo de US$ 400,9 millones, US$ 60,2 millones más que 2009.

El déficit global se situó en 1,2 % del PBI según Las erogaciones del gobierno también se alinla última información divulgada por el Ministerio earon con el alza de la actividad económica y crecieron 8,6 % en términos reales. Sin emde Economía y Finanzas (MEF). bargo, se cambió sustancialmente el destino El resultado representa una importante reduc- de los mismos ya que las Remuneraciones se incrementaron 3,4 % (13,4 % en 2009 y 6,8 % ción frente al 1,8 % de déficit del año anterior. en 2008) frente al 7,9 % de las Pasividades y Los ingresos del Gobierno Central y del Ban- 11,8 % de las Inversiones. co de Previsión Social (BPS) crecieron 8,3 %


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En el transcurso de 2010 el gobierno inició un plan de fuerte inversiones que alcanzó US$ 1.424 millones frente a US$ 1.089 del año anterior.

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Al interior de los sectores fabriles se observó una gran dispersión en su comportamiento; mientras ramas como Vehículos y automotores, Madera y productos de madera, y Productos de caucho y plástico crecieron 41,4 %, 38,2 %, y 12,6 % respectivamente, Prendas de Vestir, Prod. metálicos, maquinaria y equipos y Otros equipos de transporte se contrajeron 12,8 %, 5,9 % y 1,9 % en cada caso.

Por su parte, los intereses financieros totalizaron US$ 1.193 millones y representarían el 2,9 % del PBI según estimaciones de Oikos C.E.F. Si bien en términos relativos presenta una parcial estabilidad (2,8 % en 2008 y 2009) en el último año se incrementaron US$ 313 mil- Perspectivas lones en valores corrientes. Estimando una recuperación de la existencias de ganado de los niveles mínimos en que se Conclusiones y perspectivas situó en 2010 y el mantenimiento de una coyunSi bien el déficit fiscal global observó una sig- tura internacional de precios altos de la carne, nificativa reducción -0,6 puntos porcentuales- la actividad de los frigoríficos en particular, y la respecto al año anterior, se mantiene aparta- del sector de Alimentos y bebidas en general do del equilibrio fiscal que sería deseable en la se presentarían más dinámicos en el correr de actual favorable coyuntura económica. 2011. La mayor recaudación, consecuencia del crecimiento de la actividad doméstica, mayor eficiencia en la recaudación y del crecimiento del sector externo, fue absorbida por los mayores egresos (principalmente destinadas a inversiones). Los intereses de deuda evidenciaron un sustantivo crecimiento en términos reales aunque se mantuvieron en relación al PBI. No se estima una baja significativa de este ratio, principalmente por las acciones que deba realizar en gobierno para enfrentar las presiones inflacionarias y la apreciación del peso.

Actividad y Empleo

Mercado de trabajo La tasa de actividad en todo el país se ubicó en promedio durante 2010 en 62,9 % de la Población en Edad de Trabajar (PET), lo que representó una leve desmejora (0,3 puntos porcentuales; pp) respecto a 2009. Sin embargo cabe recordar que este último evidenció el mayor registro histórico de los últimos veinte años. Mientras que en Montevideo el indicador se mantuvo incambiado en 65 % durante el año, en el interior urbano se observó una suba de 0,4 pp. respecto a 2009 y se posicionó en 62,4 %.

La tasa de empleo no evidenció cambios (en promedio) durante 2010 y se mantuvo en (Fuente: Oikos) 58,6 % de la PET lo que significó mantener el empleo en sus máximos históricos. Incluso durante la segunda parte del año se alcanzaron registros del 59 % y 59,1 % en el tercer y cuarto trimestre respectivamente. Sin embargo, por regiones, en 2010 se alcanzó el máximo histórico; en Montevideo se situó en 60,6 % y en el interior en 57,7 %.

Por últimos, en promedio en 2010 la tasa de desempleo se ubicó en 6,9 % lo que significó el Nivel de Actividad nuevo mínimo histórico frente al 7,3 % del año Durante 2010 la producción industrial se re- anterior. Los registros mínimos también fueron cuperó de la caída observada el año anterior para la capital (6,8 %) como para el resto del (3,8 %) y creció 4,5 % excluyendo la actividad país (7,5 %). de refinería de petróleo.


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Sector externo

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(Fuente: Oikos) fueron Pecuaria (415,2 %), Agrícola (162,2 %) y Máquinas y aparatos eléctricos (124,6 %). En oposición, las que evidenciaron caídas fueron Curtiembres y marroquinería (28,1 %), Minerales no metálicos (6,5 %) y Frigoríficos (5,3 %).

Intercambio comercial de bienes

En el último año móvil las ventas al exterior totalizaron US$ 6.581 millones, lo que significa una suba de 24,6 % respecto a igual período a noviembre 2009.

Las exportaciones de bienes de noviembre 2010 (última información divulgada por el Banco Central del Uruguay; BCU) ascendieron a US$ 544,7 millones, representando un incremento de 27,7 % respecto a igual mes de 2009.

Considerando que las importaciones de noviembre 2010 fueron US$ 847,8 millones, y que las acumuladas en doce meses a esa fecha US$ 7.781 millones, el saldo comercial se situó en US$ 1.200 millones.

Las categorías que observaron el mayor dinamismo respecto a noviembre 2009

(Fuente: Oikos)


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Anexo estadístico Uruguay: indicadores macroeconomicos posición Población PBI PBI per capita PBI1 Desempleados2 Empleados2 Activos2 Exportaciones bienes (FOB) Importaciones bienes (FOB) Balance Mercancías3 Saldo Cuenta Corriente Saldo Cuenta Capital4 Activos de reserva Resultado Sector Público5 Resultado Gobierno Central6 Ingresos Gobierno Central Egresos Gobierno Central Deuda Externa Neta Total (Sector Público) Deuda Externa Bruta Total (Sector Público) Deuda Pública Total Bruta Precios Minoristas Precios Mayoristas (Agropecuarios) (Manufactureros) Tipo de Cambio Salario Medio Tarifa Antel Tarifa UTE-Residencial Créditos Depósitos Fondos previsionales Tasa de Interés Pasiva7 Tasa de Interés Activa8 Tasa de retorno - AFAP Tasa Call Interbancaria 1 Último

unidad Mill. Mill. US$ US$ Var. real % % PEA % PET % PET Mill. US$ Mill. US$ % PBI % PBI % PBI Mill. US$ % PBI % PBI Var. real % Var. real % % PBI % PBI % PBI % PBI % PBI Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre $ /US$ Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Var. % cierre Mill. US$ Mill. US$ Mill. US$ %$ %$ % UR %

2008 3,3 31.208,0 9.360,0 8,5 7,6 57,7 62,5 7.095,0 8.807,0 -5,5 -4,8 11,9 6.329,0 -1,4 -0,9 5,2 2,6 14,5 10,4 38,5 34,4 53,0 9,2 6,4 6,3 6,3 24,36 13,05 13,9 0,1 16,1 7.886,0 13.985,0 2.875,0 5,4 27,5 -23,3 4,99

2009 3,3 31.541,0 9.429,0 2,9 7,3 58,6 63,2 6.389,0 6.660,0 -0,9 0,7 4,4 7.987,0 -2,3 -1,3 3,4 5,6 14,6 10,4 44,2 40,0 68,9 5,9 10,5 36,1 0,2 19,63 -19,44 11,9 0,0 19,2 8.181,0 16.548,0 5.086,0 4,9 26,6 20,2 6,20

mes jun 10 sep-10 sep-10 sep-10 dic-10 dic-10 dic-10 dic-10 dic-10 dic-10 sep-10 sep-10 ene-10 dic-10 dic-10 dic-10 dic-10 sep-10 sep-10 sep-10 sep-10 sep-10 feb-10 feb-10 feb-10 feb-10 feb-10 feb-10 ene-10 feb-10 feb-10 dic-10 dic-10 ene-10 dic-10 dic-10 ene-10 feb-10

dato 3,4 38.953 11.605 7,8 5,4 60,1 63,5 6.733 8.135 -3,6 0,8 -1,5 7.507 -1,2 -1,1 8,3 6,6 13,0 9,9 36,5 33,3 58.5 7,7 16,9 30,8 10,2 19.50 -1,6 9,8 -3,9 2,5 9.830 19.162 6.882 4,8 22,7 19,0 6,50

dato corresponde a la variación de los últimos doce meses respecto a igual período del año anterior. anuales en promedio. 3 Último dato calculado a partir del intercambio comercial de bienes y estimación del PBI. 4 Incluye errores y omisiones. 5 Para datos mensuales los resultados son parciales y estimados (excluyen Gobiernos Departamentales). 6 Datos mensuales en base a estimación del PBI. 7 Tasa efectiva anual promedio de operaciones a plazo fijo para la totalidad de los plazos incluyendo los mayores a 1 año. Promedios anuales. 8 Tasa efectiva anual promedio de hasta un año de plazo para créditos a empresas. Promedios anuales. Nota: Todos los datos corresponden a períodos de doce meses salvo mención en contrario. Fuente: Elaborado por Oikos C.E.F. en base a datos del Baco Central del Uruguay, Instituto Nacional de Estadística y Ministerio de Economía y Finanzas. 2 Datos

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