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1992

1998

2000

Das Jugendinformationszentrum aha – Tipps & Infos für junge Leute eröffnet in der Poststraße 1 in Dornbirn.

Die aha-BesucherInnen können freien Internet-Zugang nutzen und das aha geht mit der Website www.aha.or.at online.

Am 14. Januar öffnet das aha in Bregenz seine Pforten und am 18. November startet das aha Ravensburg.

1997

1999

2000

Das aha wird lokale eurodeskStelle und Regionalstelle für das EU-Programm JUGEND IN AKTION.

Im Liechtensteinischen Schaan eröffnet ein aha nach dem Modell des Vorarlberger Jugendinformationszentrums.

Am 11. Mai startet die 360 – Vorarlberger Jugendkarte mit exklusiven Angeboten für 14bis 20-Jährige.

Beweg dich! 20 Jahre ist es her, dass das aha als Vorarlberger Jugendinformationszentrum (JIZ) in Dornbirn gestartet ist. „Wie, was, wo, warum: aha gibt Antwort“ so hieß es in einem Pressebericht vom 26. April 1992 anlässlich der Eröffnung. War das aha damals ein Drei-Mann-/Frau-Betrieb, so hat es sich in den letzten 20 Jahren zu einer innovativen Info-Drehscheibe für Jugendliche mit drei Geschäftsstellen in Dornbirn, Bregenz und Bludenz, mit der 360 – Vorarlberger Jugendkarte, der Regionalstelle für das EU-Programm Jugend in Aktion und invo – service für kinder- und jugendbeteiligung entwickelt. In den letzten 20 Jahren war das aha ständig in Bewegung und hat gemeinsam mit Vorarlbergs Jugendlichen einiges in Bewegung gebracht. Die Ziele, Jugendliche im Umgang mit Information und Wissen zu fördern und zu unterstützen, ihnen eine Plattform zu bieten und ihren Interessen und Ideen Raum zu geben, haben sich nicht wesentlich geändert. Der Begriff „aha gibt Antwort“ wurde allerdings stark ausgeweitet: aha weckt Neugier, zeigt Möglichkeiten auf, gibt Orientierung, unterstützt bei der Entscheidungsfindung und stärkt die Fähigkeit Jugendlicher, sich eine eigene Meinung zu bilden und selbständig Entscheidungen zu treffen. Das aha wird auch weiterhin offen sein für Neues, wird Impulse aus der Umwelt als Anregungen wahrnehmen, kreativ sein, Chancen entdecken und neue Wege gehen. Bleiben Sie mit uns in Bewegung! Monika Paterno, Geschäftsleitung

2004

2006

2010

invo – service für kinder- und jugendbeteiligung beginnt als Projekt und wird 2006 ins JIZ eingegliedert.

Das Info-Team startet als erstes von mehreren Jugend-Teams, die das aha-Angebot aktiv mitgestalten.

Anfang November geht die neue aha-Website www.aha.or.at online und das aha tritt Facebook bei.

2005

2007

2012

Im September eröffnet das aha Bludenz und bietet Jugendlichen im Süden Vorarlbergs eine eigene Anlaufstelle.

Das aha Dornbirn wird umgebaut und bietet in modernisiertem Rahmen eine neue Art der Informationsweitergabe.

Das aha wird 20! Im April feiert das aha den runden Geburtstag mit besonderen Aktionen für Jugendliche.


aha Dornbirn, Bregenz, Bludenz „Wir sind offen für Neues und nehmen Impulse unserer Umwelt als Anregungen wahr. Die Unterstützung von Jugendlichen bei der Arbeitssuche oder bei der Planung von Auslandsaufenthalten wurde letztes Jahr durch gezielte Aktionen und Info-Events ausgeweitet. Bewegt ging es auch wieder auf unseren drei Online-Börsen für Nachhilfe, Lehrstellen sowie Ferien- und Nebenjobs zu.“ Andrea Thaler Eyce Dilek, 17 Jahre, Bürs

20 Jahre aha Im April 2012 feierte das aha seinen 20. Geburtstag und verwöhnte die aha-BesucherInnen einen Monat lang. Es wurden 20 EYCA (Europäische Jugendkarte), 20 ISIC (Internationaler Studentenausweis) und 20 Jugendherbergsausweise verschenkt. Am 25. April wurde eine große Geburtstagstorte angeschnitten, außerdem gab es ein Gewinnspiel, bei dem Jugendliche ein iPad und Reisegutscheine gewinnen konnten. Anlässlich der Wiedereröffnung des VISMUT am 19. Oktober, feierte das aha noch einmal gemeinsam mit der OJAD (Offene Jugendarbeit Dornbirn) und der Dornbirner Jugendrahmenplanung seinen runden Geburtstag. welt weit weg „welt weit weg“ ist seit Jahren das Event für WeltenbummlerInnen im aha. Heuer gab es erstmals zwei Veranstaltungen. Am 10. Februar 2012 erzählten Jugendliche im aha Bregenz von ihren Auslandserfahrungen. Rund 80 junge Reisewillige versorgten sich dabei mit praktischen Insidertipps. Am 22. November 2012 stellten verschiedene Organisationen ihre Auslandsprogramme im aha Dornbirn vor. 140 angehende WeltenbummlerInnen holten sich dort Tipps und Infos. Das Thema „Ausland“ war 2012 eines der am stärksten nachgefragten Themen. Eindrücke vom Event „welt weit weg“ 2012 und Einladung zur Veranstaltung 2013 unter YouTube

Elias Staudinger, 16 Jahre, Koblach

„Ich bin vom aha-Info-Peer an unserer Schule auf die ‚welt weit weg‘-Veranstaltung aufmerksam gemacht worden. Das Event gefällt mir sehr gut, da man hier Informationen aus erster Hand bekommt. Über die Themen Zivildienst im Ausland und Workcamps, welche mich speziell interessieren, habe ich viel Neues erfahren.“

„Auf der Suche nach einer Lehrstelle wurde ich vom aha tatkräftig unterstützt. Ich bekam wichtige Tipps und Infos, konnte meine Bewerbungen im aha schreiben, habe an der Bewerbungsfoto-Aktion teilgenommen und einen BIFO-Termin in Anspruch genommen. Jetzt habe ich eine Lehrstelle bei einem Zahnarzt gefunden und bin sehr glücklich.“

Infos online und offline Insgesamt wurden 2012 auf die aha Website (www.aha.or.at) knapp 450.000 Zugriffe registriert. Am häufigsten angeklickt wurde der Themenbereich Arbeit, gefolgt vom Bereich Freizeit. Großes Interesse zeigten die BesucherInnen auch an den Themen Europa und Bildung sowie an praktischen Infos aus dem Bereich Leben A – Z. „Manche Jugendliche haben sich schon im Vorfeld im Internet informiert, schätzen aber die Möglichkeit, sich im direkten Kontakt mit den aha-MitarbeiterInnen detaillierte Zusatzinfos zu holen“, so Andrea Thaler. Die Wichtigkeit des individuellen „OfflineKontaktes“ spiegelt sich auch in den Zahlen: über 20.000 persönliche Anfragen wurden 2012 an das aha gestellt.

Bewerbung und Arbeitssuche IIm aha bekommen Jugendliche Tipps und Infos rund um das Thema „Arbeitssuche“ - von der Erstinformation bis zur Unterstützung beim Bewerbungsschreiben. In den beiden Online-Börsen (http:// lehrstelle.aha.or.at und http://ferienjob.aha.or.at) kann selbstständig nach freien Lehrstellen sowie Ferien- und Nebenjobs gesucht werden. Im Frühjahr und im Herbst 2012 fand im aha Bregenz, Bludenz und Dornbirn erstmals eine gratis BewerbungsfotoAktion statt. 155 Jugendliche nutzten die Möglichkeit sich von einem Fotografen professionell in Szene setzen zu lassen. Mehr zum Thema Lehrstelle unter YouTube

20.043 Anfragen

Online-Börsen

Geschlechterverteilung 2012

im Jahr 2012

Ferienjobbörse: 266 Firmen haben 1.311 Stellen gemeldet Lehrstellenbörse: 153 Firmen haben 293 Lehrstellen gemeldet Nachhilfebörse: 272 gemeldete Nachhilfe-LehrerInnen

weibliche Infosuchende: 59 % männliche Infosuchende: 41 %


aha Dornbirn, Bregenz, Bludenz Zahlen, Daten, Fakten Außenauftritte Im Jahr 2012 bewegte sich das aha verstärkt auf die Jugendlichen zu und informierte direkt vor Ort. Exemplarisch sind im Folgenden ein paar der zahlreichen Außenauftritte des aha aufgelistet. Dornbirner Frühjahrsmesse Unter dem Motto „sicher vernetzt“ war das aha gemeinsam mit der 360 auf der Dornbirner Frühjahrsmesse vom 29. März bis 1. April 2012 vertreten. Die jungen MessebesucherInnen informierten sich zum Thema Sicherheit im Netz, ließen ihre Facebook-Einstellungen von jugendlichen net-Coaches überprüfen und verewigten sich mit originellen Fotos zum Motto „sicher vernetzt“. Beim aha/360-Online-Quiz gab es ein iPad und Reisegutscheine zu gewinnen. Rund 1.700 Jugendliche besuchten den Messestand in der Jungen Halle. Einladung zur Frühjahrsmesse 2012 unter YouTube con.act Die Bregenzer Jugendmesse „con:act“ fand vom 12. bis 13. Juni 2012 statt. Mehr als 460 Jugendliche besuchten den Infostand des aha. Bludenz Inside Am 28. Juni 2012 fand zum 5. Mal der Aktionstag „Bludenz Inside“ statt. Im Rahmen einer „Schnitzeljagd“ wurde Jugendlichen das Angebot diverser Bludenzer Jugend- und Sozialeinrichtungen näher gebracht. Das aha war mit Tipps und Infos zu Ferien, Ferienjob & Co dabei. 136 TeilnehmerInnen besuchten im Zuge der Veranstaltung das aha Bludenz. Lehrlingsbörse Bürs Am 13. Oktober 2012 informierte das aha bei der 11. Lehrlingsbörse bei „Schmidt’s“ in Bürs rund 110 Jugendliche zu den Themen Lehre, Beruf und 360. check it out Beim Vorarlberger Bildungstag am 15. November 2012 an der FH Vorarlberg erkundigten sich rund 700 MaturantInnen am Stand des aha über verschiedene Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten wie Au-Pair, Freiwillige Einsätze, Jobben im Ausland usw.

Finanzführerschein 41 Vorarlberger Schulklassen mit 719 SchülerInnen wurden im Rahmen des „Finanzführerscheins“ vom aha-Team informiert. Ziel ist es, Jugendliche darin zu bestärken, sich mit Themen rund um die eigene Finanz- und Lebensplanung auseinanderzusetzen. Team Plus Das „Team Plus“ sind Jugendliche, die im JIZ mitwirken und das aha/360-Team ergänzen. Die verschiedenen Teams werden auf der aha-Website vorgestellt unter www.aha.or.at/teamplus Info-Peers 17 Jugendliche waren im Berichtsjahr als Info-Peers an 10 Schulen in ganz Vorarlberg im Einsatz. Ein- bis zweimal im Monat informierten sie ihre MitschülerInnen in der großen Pause zu Themen des aha wie Ferienjobs, Nachhilfe, Angebote der 360, Termine zu Events, Maturabällen u.v.m. Redaktions- und Filmteam 3 Jungs und 15 Mädchen zwischen 15 und 21 Jahren aus ganz Vorarlberg machten 2012 das Redaktions- und Filmteam aus. Dabei schauten sie hinter die Kulissen der Jugendinfo, besuchten Events, interviewten andere Jugendliche und ExpertInnen, gestalteten Videobeiträge und verfassten Texte für Printprodukte und die Websites von aha und 360. Globehopper Auslandserfahrene Jugendliche teilen ihre persönlichen Eindrücke mit interessierten jungen Menschen. Unter dem Motto „Globehopper“ wurden im Berichtsjahr 24 neue Berichte auf der aha Website unter www.aha.or.at/erfahrungsberichte-jugendliche veröffentlicht. Jugendliche berichten dabei über ihre Erfahrungen als AuPair (2 Berichte), über Freiwillige Einsätze (12 Berichte), Praktika im Ausland (5 Berichte), Reisen (Interrail, 1 Bericht), Kurzzeiteinsätze (2 Berichte) und EFD-Einsätze (2 Berichte).


ich kann was Das aha bietet jungen Leuten zwischen 14 und 26 Jahren die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten, Hobbies und Leidenschaften im aha Dornbirn, Bregenz und Bludenz zu präsentieren. 10 Jugendliche bzw. Jugendorganisationen stellten im Berichtsjahr im Rahmen von „ich kann was“ ihre Kunstwerke im aha aus. Alles zu den Ausstellungen 2012 unter www.aha.or.at/ichkannwas Ausweise Das aha ist Ausgabestelle für diverse Jugendausweise. 2012 wurden im aha 71 Jugendherbergsausweise, 66 Internationale Schüler- und Studentenausweise (ISIC) und 482 neue 360 cards ausgestellt. Facebook 690 Fans versorgten sich auf der aha-Facebook-Seite www.facebook.com/aha.Jugendinfo mit aktuellen Infos und Veranstaltungstipps, tauschten sich untereinander aus und bewerteten das JIZ-Angebot mit ihren Kommentaren und „Likes“. Panini Tauschbörse Anlässlich der EM 2012 gab es wieder die Möglichkeit im aha „Pickerle“ zu tauschen. 270 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten diese Möglichkeit.


Jugend & Politik „Anlässlich der Wahlaltersenkung in Österreich startete das aha das Projekt ‚Jugend & Politik‘. Ziel dabei ist es, mit verschiedenen Methoden und Inhalten möglichst viele Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zur aktiven Meinungsbildung zu motivieren. Begeisterte Feedbacks von Seiten der Jugendlichen sowie die positiven Erfahrungen aller Beteiligten sind Ansporn, neue Formate im Bereich Politik und Informationskompetenz zu entwickeln.“ Magdalena Holzer FrageRaum Politik Beim „FrageRaum Politik“ haben Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren die Gelegenheit, Vorarlberger PolitikerInnen ganz persönlich kennen zu lernen. Dabei können sie Fragen zu Themen stellen, die ihnen wichtig sind. 2012 fanden vier „FrageRaum Politik“- Veranstaltungen in Hohenems, Dornbirn und Feldkirch statt. Insgesamt nutzten 410 Jugendliche die Gelegenheit, den politischen VertreterInnen auf den Zahn zu fühlen und über Themen wie Jugendrechte, Bildungspolitik, Zukunft der EU, Integration und Religion zu sprechen. Jugendliche haben sich umgehört, was andere junge Leute in Vorarlberg über PolitikerInnen denken YouTube „Die Politiker waren sehr offen und haben alle Fragen ehrlich beantwortet. Ich kenne mich jetzt in der Politik viel besser aus und werde wegen dem heutigen Tag auch wählen gehen.“

Sahbaz Helin, 16 Jahre, Feldkirch

EU-Projekt „get connected“ Im März 2012 ist das vom aha koordinierte und über JUGEND IN AKTION geförderte Jugenddemokratieprojekt „get connected“ gestartet. Das Ziel dieses auf eineinhalb Jahre ausgelegten EUProjektes ist die interregionale Vernetzung von Demokratie- und Beteiligungsprojekten in Vorarlberg, Baden-Württemberg und der Schweiz. Jugendliche und JugendarbeiterInnen der drei beteiligten Nationen lernen Modelle in den anderen Ländern kennen, probieren Methoden aus und überprüfen die Umsetzbarkeit im eigenen Kontext. Im Juni 2012 lernten Jugendliche aus Baden-Württemberg und der Schweiz Vorarlberger Projekte kennen und besuchten unter anderem den Vorarlberger Land-

tag und einen „FrageRaum Politik“. Im Oktober 2012 fand ein Gegenbesuch in Stuttgart statt. Eindrücke vom Juni 2012 unter YouTube Workshops und Trainings Im Rahmen von „Jugend & Politik“ wurden 2012 im aha mehrere Workshops und Trainings für Jugendliche durchgeführt. Die Themen waren „Neue Medien“ und „Kommunikation und Präsentation“, außerdem fanden ein Moderations- und mehrere Sprechtrainings sowie ein Fotoworkshop statt. Insgesamt nutzten im Berichtsjahr 123 Jugendliche diese Angebote. „Jugend & Politik“ – Informationskompetenz im Bereich Politische Bildung Das Projekt „Jugend & Politik“ beinhaltet auch eine Förderschiene für Initiativen im außerschulischen Jugendbereich. invo informiert, berät und begleitet AntragstellerInnen und koordiniert das Auswahlgremium. 2012 wurden drei neue Projekte beurteilt und bei der Umsetzung begleitet. invo informierte auch gemeinsam mit dem aha bei einem Informationsabend im Oktober 2012 über weitere Förderungen im Jugendbereich.

„Was mir beim Projektbesuch in Vorarlberg am meisten gefallen hat, war der ‚FrageRaum‘ Politik, bei dem die einzelnen Politiker mit den Jugendlichen ins Gespräch kamen. Es hat mir sehr viel gebracht. Ich habe vieles erfahren über die Politik in Österreich. Jetzt habe ich einen sehr guten Vergleich zu uns in Deutschland.“

Amon Holmes, 19 Jahre, Projektteilnehmer „get connected“ aus Baden-Württemberg

Das Projekt „Jugend & Politik“ basiert auf einem Konzept von aha – Tipps & Infos für junge Leute in Kooperation mit invo – service für kinder- und jugendbeteiligung, koje – Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung, dem Landesjugendbeirat, dem Kinder- und Jugendanwalt und dem Jugendreferat beim Amt der Vorarlberger Landesregierung. Von 2009 bis 2012 haben mehr als 2.500 Jugendliche an Angeboten im Rahmen von „Jugend & Politik“ teilgenommen.


Internationale Projekte „Sich bewegen, über den Tellerrand schauen, interkulturelle Erfahrungen machen: Unsere internationalen Angebote unterstützen Jugendliche und Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, dabei, neue ‚grenzüberschreitende‘ Wege zu gehen. Dabei gilt es für die Zukunft Chancen zu entdecken und für die Arbeit neue Impulse zu bekommen.” Veronika Drexel JUGEND IN AKTION „Europa erleben“ – als Freiwillige im Jugendzentrum in Dänemark, mit Jugendlichen aus acht Ländern bei einer Jugendbegegnung in Luxemburg oder als Jugendarbeiter im Austausch mit europäischen KollegInnen bei einem Musik-Training in Finnland: JUGEND IN AKTION fördert lokale und europäische Projekte für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 30 Jahren. 2012 nützten Vorarlberger Jugendliche und Jugendorganisationen die gesamte Bandbreite des Programmes aus und realisierten oder beteiligten sich an Projekten in allen Aktionslinien (Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen, Jugenddemokratieprojekte, Freiwilligenprojekte, Projekte mit PartnerInnen außerhalb Europas, Vernetzungs- und Trainingsprojekte, Projekte „Jugend trifft Politik“). Rund 180.000 Euro an Fördergeldern kamen 2012 Vorarlberger Jugendlichen und Jugendorganisationen zugute. Ländle goes Europe Sechs Vorarlberger Jugendeinrichtungen und -organisationen nützten 2012 die Förderung des Landesjugendreferats für internationale Projekte und ermöglichten so 220 Jugendlichen den Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern. Die Zielländer der Begegnungen waren Frankreich, Deutschland, Türkei, Luxemburg und Großbritannien.

Thomas Visneider, 18 Jahre, Dornbirn, Teilnehmer am Camp in Luxemburg

„Im ‚Culture Point Camp‘ konnte ich viele interessante Eindrücke, wie etwa über die Unterschiede der verschiedenen Kulturen der Teilnehmerländer, sammeln. Ebenso war das Knüpfen neuer Freundschaften ein wichtiger Aspekt für mich. Ich kann die ‚Ländle goes Europe‘- Camps nur wärmstens weiterempfehlen.“

Eine Förderung erhielten auch zwölf JugendbetreuerInnen und JugendarbeiterInnen für internationale Weiterbildungs- und Vernetzungsaktivitäten in Estland, Finnland, Armenien und Österreich. Eindrücke von den „Ländle goes Europe“-Camps unter YouTube eurodesk Das aha ist Mitglied der Informationsplattform eurodesk und damit eine der europaweit 800 Informationsstellen, die Fragen zum Thema Mobilität (Reisen, Arbeiten, Studieren usw.) direkt vor Ort beantworten. 2012 erhielt das aha im Rahmen der „eurodesk Champions“ eine Auszeichnung für die Einbindung von Jugendlichen in die Informationsvermittlung. Sarah Peyha und Madlen Fleisch vom jugendlichen Info-Team nahmen die Auszeichnung in Brüssel entgegen. Video zu den „Eurodesk Awards 2012 – Champions of European Youth Information“ unter YouTube

Renate Mencendorfa, 24 Jahre, aus Lettland, EFD-Freiwillige im aha

„Seit September 2012 mache ich im aha EFD (Europäischer Freiwilligendienst). Dies war die beste Wahl, die ich in meinem Leben getroffen habe. Ich habe sehr viele Leute getroffen und gelernt, wie man mit Menschen kommuniziert, die nicht meine Muttersprache sprechen. Außerdem habe ich mein Deutsch verbessert und Kompetenzen im Bereich Video und Fotografie dazugewonnen. Und selbständiger bin ich auch geworden!“

180.000 Euro Fördermittel flossen 2012 im Rahmen von JUGEND IN AKTION in 37 Projekte mit Vorarlberger Beteiligung.

16 junge ausländische Freiwillige waren 2012 in Vorarlberger Projekten aktiv.

13 junge VorarlbergerInnen begannen 2012 einen Freiwilligeneinsatz in Europa, 28 erhielten eine Förderung für einen Einsatz außerhalb Europas.


Internationale Projekte Zahlen, Daten, Fakten eurodesk Architekturpraktikum in Utrecht, Design-Studium in Stockholm, als FreiwilligeR mit Kindern in Litauen arbeiten, günstige Unterkunft in Pamplona gesucht? – Die Informationsplattform eurodesk liefert all diese Informationen und noch viel mehr direkt von den „ExpertInnen“ vor Ort: 800 lokale eurodesk-Infostellen in 33 Ländern bieten einen Informationsservice für Jugendliche und andere Interessierte im Bereich Europa und Mobilität, egal ob es sich um Freizeit, Schule oder Beruf handelt. Das aha ist Vorarlberger eurodesk-Regionalstelle und nützt die Vernetzung mit den europäischen Partnern zur Beantwortung von Fragen zu Mobilität in Europa. 2012 erhielt das aha die eurodeskAuszeichnung „Information & Dissemination Champion“, mit der insbesondere die Einbindung von Jugendlichen in die Informationsweitergabe honoriert wurde. Jugendliche kommen im aha auf vielfältige Weise zum Einsatz, wenn es darum geht, andere Jugendliche für einen Auslandsaufenthalt zu begeistern. So geben zum Beispiel junge GlobetrotterInnen bei Infoveranstaltungen zu Auslandsaufenthalten ihre eigenen Erfahrungen direkt an die BesucherInnen weiter oder berichten auf der aha-Website darüber. Trailer zu eurodesk unter YouTube

EFD-MentorInnen und aha-Freizeitteam Weiterhin mit anderen Kulturen in Kontakt bleiben und europäische Freiwillige bei der Integration in Vorarlberg unterstützen – Das ist die Hauptmotivation jener 14 jungen VorarlbergerInnen, die 2012 nach ihrem Freiwilligendienst im Ausland als MentorIn europäische Freiwillige in Vorarlberg begleiteten. Gemeinsam unternahmen sie verschiedene Aktivitäten, um ihnen die „Akklimatisierung“ im Ländle zu erleichtern. Unterstützt wurden die MentorInnen vom EFD-Freizeitteam, das in Zusammenarbeit mit dem aha monatlich eine Freizeitaktivität zum Kennenlernen von Land und Leuten anbietet. 2012 organisierte das Team unter anderem ein Schiwochenende, einen Tretboot-Nachmittag und einen Jodelworkshop.

„Ich bin Mentorin geworden, weil ich einerseits aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig es ist, mit einem Einheimischen in Kontakt zu sein, und andererseits wollte ich meinem Freiwilligen natürlich die schönste Seite von Vorarlberg zeigen. Ich habe ein offenes Ohr und helfe, wann und wie immer es mir möglich ist. Der Vorteil für mich als Mentorin ist klar: die neue Freundschaft und die Möglichkeit Englisch zu sprechen.“

Lisa Schmidinger, 21 Jahre Egg, EFD-Mentorin


UNVERFROREN SPAREN IM WINTER 12/13!

360 – Vorarlberger Jugendkarte „Ein bewegtes Jahr für die 360! Die Anerkennung der 360 als Altersnachweis durch die Polizei und die wichtigsten Clubs im Ländle hat der 360 ganz neuen Schwung gebracht. Mit der 360-App haben wir uns 2012 im digitalen Zeitalter weiterbewegt. Bewegt sich der/die Jugendliche von A nach B, so geht die 360- App auf seinem/ihrem Smartphone überall mit. Auch haben wir uns mit den ‚360 likes you‘ direkt auf die Jugendlichen zubewegt. Und mit der Winteraktion sorgen wir für Bewegung auf den Schipisten.“ Dietmar Übelher Ermäßigungen bei PartnerInnen Die 360 ist für über 15.300 Jugendliche in Vorarlberg der Schlüssel zu zahlreichen Ermäßigungen. 2012 boten insgesamt 313 PartnerInnen aus den Bereichen Freizeit, Kultur, Mobilität, Bildung und Beratung Ermäßigungen und Aktionen für KarteninhaberInnen an. Alle Infos zur 360 unter YouTube

STARK VERBILLIGTE SAISONKARTEN UND VIELE WEITERE WINTER SPECIALS: 360-App 360CARD WWW.360CARD.AT 2012 startete die 360 gemeinsam mit vier weiteren Bundesländer-Jugendkarten eine App. Mittels App sind einerseits die 360-Ermäßigungen und Veranstaltungen jederzeit und überall abrufbar, andererseits ist die App eine „360 to go“. Diese virtuelle Jugendkarte wird von der Sicherheitsdirektion sowie von Diskothekenbesitzern und Securities als Altersnachweis anerkannt. 2.737 Jugendliche haben seit Herbst 2012 den QR-Code zum Apple AppStore und Google Playstore gescannt. 1.500 Jugendliche haben die App bis Ende 2012 installiert. Infos zu den Sicherheits-Features unter YouTube

Alessa Ritter, 19 Jahre, Lauterach

„Die 360-App ist als Altersnachweis sehr praktisch, da man sein Smartphone heutzutage immer und überall bei sich hat. Zudem ist es ein großer Vorteil, dass man den Reisepass/Personalausweis nicht zusätzlich mitnehmen muss. Das Foto auf der digitalen Karte sollte aktuell sein, damit es problemlos möglich ist, in Discos reinzukommen.“

Facebook und „360 likes you“ Das Jugendteam der 360 war 2012 unter dem Motto „360 likes you“ auf insgesamt 16 Veranstaltungen unterwegs. Mit Einverständnis der Jugendlichen wurden Fotos gemacht und auf Facebook

(www.facebook.com/360card) gepostet. Die Anzahl der FacebookFans betrug mit Ende des Berichtjahres 2.230 und verdoppelte sich damit innerhalb von acht Monaten. „Unverfroren sparen“ – Winteraktion 2012/13 Die 360-Winteraktion 2012/13 stand unter dem Motto „Unverfroren sparen“. In Kooperation mit den Vorarlberger Winterbergbahnen konnten Jugendliche wieder ermäßigte Saisonkarten für fünf Vorarlberger Schiregionen im Vorverkauf erwerben. Rund 1.950 KarteninhaberInnen nutzten den verbilligten Schispaß. Für Jugendliche, die nicht auf eiskaltes Vergnügen stehen, bot der 360-Day am 10. November 2012 vier kostenlose Indoor-Highlights. Dieses Angebot nutzten rund 120 Jugendliche. Vorarlberger Familienpass Seit über 20 Jahren profitieren Eltern und Kinder in Vorarlberg von den umfangreichen Vorteilen des Familienpasses. Im November 2012 wurde die 100.000ste Person auf einem Vorarlberger Familienpass eingetragen, bis Ende 2012 waren es 100.221. 26.347 Familien hatten per 31.12.2012 einen Familienpass, davon profitieren 49.803 Kinder, die das Angebot gemeinsam mit der Familie nutzen können. Die PartnerInnen-Akquise und –Betreuung erfolgt durch das Team der 360. Reza Hosseini, 19 Jahre, Dornbirn, Jugendteam 360

„Ich mache sehr gerne Videos für die 360, weil es viel Spaß macht und ich bei jedem Video meine Kreativität einbringen kann. Außerdem finde ich die 360 eine gute Sache. Fast forward 360!“

15.327 360-InhaberInnen

2.325 Neuanträge

Dies sind knapp 50 % aller Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren in Vorarlberg, davon sind 3.125 Lehrlinge im Besitz einer 360-Lehrlingskarte.

wurden im Jahr 2012 gestellt.

2.230 Fans auf Facebook www.facebook. com/360card

313 PartnerInnen aus den Bereichen Freizeit, Kultur, Mobilität, Bildung und Beratung


360 – Vorarlberg Jugendkarte Zahlen, Daten, Fakten 360-Kalender 2012/13 Mit der kreativen Beteiligung engagierter Jugendlicher wurden im Berichtsjahr 12.000 „360-Kalender 2012/13“ produziert. Über Facebook wurden „sweet spots“ (Lieblingsplätze in Vorarlberg) gesucht und mit Zustimmung der EinsenderInnen im Kalender veröffentlicht. Die Kalender mit individuell gestaltbarem Cover konnten auf der Herbstmesse oder im aha Dornbirn, Bregenz und Bludenz abgeholt werden. 8.000 Kalender wurden bereits Anfang des Schuljahres 2012/13 auf Anfrage in Vorarlberger Schulen aufgelegt. Herbstmesse 2012 „Willkommen im Club“ hieß es beim 360-Stand auf der Dornbirner Herbstmesse vom 5. bis 9. September 2012. 900 junge MessebesucherInnen informierten sich über die neue 360-App und das Angebot der 360, tauchten in einem bunten Bälle-Pool nach Sofortgewinnen und deckten sich mit dem druckfrischen 360-Kalender ein. 68 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, eine 360 zu beantragen, für 94 MessebesucherInnen wurde eine 360-Ersatzkarte ausgestellt.


invo – service für kinder- und jugendbeteiligung „Der Schritt, Jugendliche einzubinden, birgt viele positive Überraschungsmomente. Denn junge Menschen bringen Bewegung in Abläufe, Prozesse und Strukturen. invo durfte auch im Jahr 2012 Gemeinden und Organisationen dabei zur Seite stehen.“ Martina Eisendle Birgit Werle, Geschäftsführerin Regio im Walgau

„Wir binden im Walgau Jugendliche in den Regionalentwicklungsprozess ein, um gemeinsam mit ihnen eine Zukunftsperspektive in den 14 Gemeinden zu entwickeln.“ Jugendbeteiligung in Gemeinden Im Jahr 2012 wurden Abklärungsgespräche in den Gemeinden Egg und Schoppernau geführt. Für die 21 Gemeinden des Walgaus wurde mit der Regionalentwicklungsstelle die Grundlage für Prozesse im Jahr 2013 gelegt. Auch für die zehn Gemeinden im Montafon wurden gemeinsam mit der neuen Jugendkoordinatorin die ersten Schritte für Jugendbeteiligungsprozesse gelegt. In Hohenweiler wurde ein Ideenfindungsabend mit Jugendlichen durchgeführt. Neue m5-Prozesse starteten in den Gemeinden Feldkirch (Skateplatz Oberau), Silbertal (Jugendrat), Doren (Jugendbeteiligungstag) und Altach (Jugendrat). Beispiele von Beteiligungsprojekten sind auf der invo-Website (www.invo.at) veröffentlicht. Vernetzung und Fachaustausch invo unterstützte das Jugendreferat beim Amt der Vorarlberger Landesregierung bei der Enquete „EU Jugendstrategie 2018 – Wohlfühlen in Vorarlberg“ im Mai 2012. Auf der Enquete wurden neben Inputs verschiedene Initiativen aus der Praxis vorgestellt und in einen Austausch gebracht. Als Teil der „ARGE Partizipation“ trug invo weiters zur erfolgreichen Umsetzung eines „barcamps“ zum Thema „e-partizipation“ im Oktober 2012 bei.

„invo splitter“ Der E-Mail-Newsletter „invo splitter“ erschien im Berichtsjahr sechs Mal und erreichte jeweils 385 MultiplikatorInnen. invo zeigt auch bei aha und 360 Wirkung: Bewegung in allen Bereichen des JIZ Mit seinen Angeboten und Dienstleistungen bringt der Bereich Forschung & Entwicklung viel Bewegung in alle Bereiche des Jugendinformationszentrums – sei es eine Online-Umfrage zur Weiterentwicklung der 360-App, ein Kreativworkshop zu den Medienprodukten des aha, Weiterbildungsangebote für alle Mitarbeitenden oder „Projektecafés“ wie für die Entwicklung einer Musikplattform. Forschung & Entwicklung kooperiert auch mit externen PartnerInnen und unterstützt partizipative Projektentwicklungen.

„Der Bereich Forschung & Entwicklung versteht sich als kommunikative Schnittstelle zwischen der Welt der Erwachsenen und der der Jugendlichen. Bei der Entwicklung von Projekten und neuen Angeboten denken und arbeiten Jugendliche intensiv mit.“ Annette Bernhard

„Es ist uns im Großen Walsertal mit dem Prozess ‚Jugendrat‘ gelungen, auf Augenhöhe mit jungen Menschen im Tal zu kommen. Die Projekte, Impulse und Erfahrungen unterstützen uns, zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen.“ Ruth Moser, Managerin Biosphärenpark Großes Walsertal

m5 – Förderung von Jugendbeteiligung in Gemeinden

HOT 100 – Online-Umfragen

Seit Bestehen von invo wurden 53 Jugendbeteiligungsprozesse in 45 Vorarlberger Gemeinden durchgeführt. 2012 starteten vier Gemeinden mit neuen Prozessen.

Die Meinungen von über 600 Jugendlichen aus Vorarlberg haben 2012 zu einer Weiterentwicklung von aha/360-Angeboten beigetragen.


... haben 2012 zum Erfolg des Jugendinformationszentrums Vorarlberg beigetragen.

aha – Tipps & Infos für junge Leute Poststraße 1 6850 Dornbirn 05572-52212 aha@aha.or.at

ZVR 330514224

www.aha.or.at

Belruptstraße 1 6900 Bregenz 05574-52212 aha.bregenz@aha.or.at

Kooperationspartner aha Liechtenstein und aha Ravensburg

aha.Jugendinfo

360 – Vorarlberger Jugendkarte Poststraße 1 6850 Dornbirn 05572-52212-42 office@360card.at

invo – service für kinderund jugendbeteiligung Poststraße 1 6850 Dornbirn 0699-11465908 office@invo.at

www.360card.at

www.invo.at

360card

Wichnerstraße 2 6700 Bludenz 05552-33033 aha.bludenz@aha.or.at

Mit Unterstützung des Landes Vorarlberg und der Städte Dornbirn, Bregenz, Bludenz. Dornbirn, im März 2013

Jahresbericht 2012  

Jahresrückblick 2012 von aha, 360 und invo.

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