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AGRO aktuell

Informationsbulletin der LANDI Reba AG

Mai 2013

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Steinobst VISION 15-15 Dass der Steinobstanbau in der Nordwestschweiz ideale Voraussetzungen bietet, zeigt die Geschichte. Bis zum Jahr 2000 lag der Marktanteil am Tafelkirschenanbau Schweiz bei gut 70 %. Mittlerweile liegen wir unter 50 %. Vorwiegend die ehemalig starke Tafelkirschensorte «Basler Adler» konnte nicht ersetzt werden. In den letzten 10 Jahren wurden in den Kirschenwochen 2 bis 4, jedes Jahr mehr als 600 to Tafelkirschen importiert. Das entspricht einer Produktionsfläche von rund 50 ha bzw. einer Produktionswertschöpfung von jährlich mehr als CHF 3 Millionen. Trotz diverser Anstrengungen ist es uns nicht gelungen, diese verlorene Menge wieder zu kompensieren. Dieser Umstand hat die LANDI Reba dazu bewogen, sich an einem Strategietag intensiv damit zu befassen. Es wurde diskutiert, wo die Hemmschwellen für den Anbau von Tafelkirschen

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Nordring 2 Güterstrasse 33 LANDI-Laden Sissacherstrasse 40 LANDI-Markt Grüngenstrasse 3

im frühen Bereich liegen und wie wir diesem Umstand entgegen treten können. Resultat: Die LANDI Reba hat sich zum Ziel gesetzt, bis im Jahr 2015 total 15 Hektaren neue Tafelkirschenanlagen im frühen bis mittelfrühen Bereich platziert zu haben. Damit wir dieses Ziel erreichen, wollen wir die Neupflanzungen mit diversen Massnahmen fördern bzw. unterstützen: • Wir definieren die Frühsorten, von denen wir überzeugt sind, entsprechende Erfahrungen haben und für deren Vermarktung wir uns stark engagieren werden. • Wir organisieren im Juni einen Anlass, bei welchem wir diese Sorten kurz vor der Ernte besichtigen können. • Wir helfen bzw. engagieren uns in der Beschaffung des Pflanzmaterials. • Wir begleiten die Produzenten mit Hilfeleistungen, wo dies gewünscht wird. • Wir beziehen die Fachstellen und weitere Personen in das Projekt ein (Netzwerk) • Für Kirschen dieser neuen Anbauflächen müssen in den ersten 5 Jahren keine Kalibrierkosten bezahlt werden. • Weitere Unterstützungen nach Bedarf durch die LANDI Reba. Möchten Sie weitere Informationen? Dann setzen Sie sich unverbindlich mit unserem Herrn Michael Oser in Verbindung (Tel. 079 619 43 56 oder Mail: michael.oser@ landireba.ch). Michael Oser wird das Projekt von unserer Seite begleiten. Herzliche Grüsse, Beat Gisin

4147 Aesch 4242 Laufen 4242 Laufen 4460 Gelterkinden 4460 Gelterkinden 4416 Bubendorf

 058 434 32 00  061 765 40 60  061 765 40 40  061 985 66 66  061 985 66 00  061 935 40 40

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Blick nach vorne VISION 15-15 Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der LANDI Reba AG haben sich mit den Entwicklungsmöglichkeiten der Bauern in unserer Wirtschaftsregion auseinandergesetzt. Unter Einbezug der geographischen Möglichkeiten und traditionellen Fähigkeiten unserer Produzenten sind wir gemeinsam zum Schluss gekommen, uns auf die gezielte Ausdehnung der Kirschenproduktion im Frühsortenbereich zu konzentrieren. Schlussabrechnung Ernte 2012 Diese Tage erhalten viele Getreide- und Ölsaatenproduzenten die Schlussabrechnung der Ernte 2012. Im Vergleich zum Vorjahr können alle Brotgetreide-Klassen zu einem höheren Preis abgerechnet werden. Soja ist gesucht und wird durch einen sehr guten Preis gefördert. Für Futtergetreide zahlen wir die vorgesehenen Richtpreise aus. Wir freuen uns über diese Preisentwicklung und hoffen, damit zur weiteren Ausdehnung der Getreideflächen im Baselbiet beizutragen. IP-SuisseProduzenten werden direkt über die Schlusszahlungen informiert. GV der LANDI Reba AG Am 25. April konnten wir ca. 100 Aktionäre unserer LANDI an der GV 2013 in Lausen begrüssen. Die Geschäfte wurden durch unseren Präsidenten Christoph Gerber zügig abgewickelt. Im Anschluss packte Silvano Beltrametti die Zuhörer in einem hochspannenden Vortrag anhand seiner eigenen Geschichte zum Umgang mit Veränderungen. Im Namen des Landi-Teams wünsche ich Ihnen einen guten Start in den lang ersehnten Frühling. Stefan Müller, Geschäftsleitung

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Herbizideinsatz im Mais Was gilt es zu beachten Der Mais ist aufgrund seiner langsamen Jugendentwicklung anfällig für eine starke Verunkrautung. Die Unkräuter und Ungräser sind Wasser- und Nährstoffräuber, sodass sie frühzeitig als Konkurrenten für den Mais beseitigt werden sollten. Dies gilt es in diesem Jahr, unter Berücksichtigung der späten Saat und den schwierigen Witterungsbedingungen, besonders zu beachten. In Abhängigkeit vom Unkrautspektrum und von der Bodenart müssen boden- und/oder blattaktive Produkte zum Einsatz kommen. Ein grosses Problem sind die Hirsen, die in Wellen über mehrere Tage und Wochen auflaufen. In diesen Fällen sollte ein bodenaktives Mittel wie Dual Gold, Frontier X2 oder Adengo vorgelegt werden. Ergänzt werden diese Produkte im Nachauflauf bis spätestens zum 6 Blattstadium des Maises durch eine blattaktive Mischung.

Grundsätzlich sollte der Mais früh im 2 - 4 Blattstadium spätestens bis zum 8 Blattstadium behandelt werden. Der Mais kann die Wirkstoffe im jungen Entwicklungszustand schneller abbauen und somit ist die Herbizidbehandlung verträglicher Ist der Mais witterungsbedingt gestresst (Kälte, Regen) muss gewartet werden bis er sich wieder erholt hat und ein ausreichende Wachsschicht aufgebaut hat. Ansonsten kann es zu Schäden kommen. In Versuchen hat sich das Produkt Adengo

solo, das relativ preiswert ist und Bodenwirkung hat oder in Kombination mit Maister OD gut bewährt. Das Produkt wird nun als Fertigmischung Equip Power angeboten. Desweiteren steht die altbewährte Mischung aus Dasul + Callisto + Banvel 4S zur Verfügung, die ergänzt durch eine Reihe weiterer Herbizide. Disteln, Winden, Blacken, Ehrenpreis und zunehmend der Storchschnabel sind Beispiele von Unkräutern, denen eine besondere Beachtung geschenkt werden sollte. Hier sind oftmals Sonderlösungen gefragt. Ein Hacken der Bestände zur Unkrautvernichtung kann gleichzeitig eine verkrustete Bodenoberfläche aufbrechen sodass sich der Boden schneller erwärmt und die Maiswurzel mit Luft und Sauerstoff versorgt wird.

Auf stark humosen oder anmoorigen Böden sollte auf bodenaktive Produkte verzichtet werden, da die Wirkung stark reduziert ist.

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Pflanzenbauberatung LANDI Reba AG Stephan Herzog + 079 343 40 45

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PFLANZENSCHUTZ

FUTTERMITTEL UFA

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Wenn auch mit einiger Verspätung so wird doch auch dieses Jahr die Dürrfutterernte intensiv losgehen. Viel Heu oder später auch Emd wird in Grossballen gepresst, da oftmals nicht genügend Platz auf den Belüftungsstöcken vorhanden ist. Damit auch das gepresste Futter im Winter Freude bereiten kann, sollte auf die Möglichkeit des Konservierungsmitteleinsatzes zurückgegriffen werden. Diese basieren grösstenteils auf Proprionsäure und verhindern eine Verschimmelung des Futters am Lagerplatz. Wichtig ist, dass man Grossballen nicht unmittelbar nach dem pressen dicht gestappelt werden, sondern diese 2-4 Wochen in lockerem Stapel ausdunsten lässt. Auch bei guten Trocknungsbedinungen bringt der Einsatz von Luprograin Vorteile in der Qualitätserhaltung und der Schmackhaftigkeit. Trotz der Möglichkeiten des Luprograin-Einsatzes bleibt ein hochwertiger Bestand und sorgfältiges arbeiten der Schlüssel zum Erfolg.

Durch die steigende Nachfrage nach MINEX-Produkten sind auch die Bio-Betriebe auf diese erfolgreiche Mineralsalz-Linie der UFA aufmerksam geworden. Daher wurde MINEX 980 Bio für Bio-Betriebe entwickelt. Vorteile von MINEX 980 • 100 bis 150 g pro Tier und Tag garantieren eine sichere Versorgung mit allen wichtigen Mineral- und Wirkstoffen. Gehalte pro Kilogramm: 100 g Kalzium, 100 g Phosphor, 20 g Natrium, 60 g Magnesium. • Ca : P Verhältnis 1:1: • Das expandierte Mineralsalz hebt sich durch den guten Geschmack von anderen Mineralfuttermittelnstoffen ab. • Fenchel und Hagebutten sind für ihre positive Wirkung auf Verdauung, Wohlbe-

finden und Gesundheit bekannt. • Der organische Anteil bei Selen (Se) liegt bei 50% und der Anteil Zink (Zn) bei 25%. • Die automatische, tierindividuelle Verabreichung über die Abrufstation spart Arbeit und ermöglicht es, den Verzehr zu kontrollieren. • Herstellung in der Schweiz: Im UFA-Werk Sursee mit der bewährten Qualität.

Harald Reiner

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AKTUELL

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Wechsel in der Geschäftsleitung der LANDI Reba AG Liebe Aktionäre und Kunden Unser Vorsitzender der Geschäftsleitung, Herr Stefan Müller, hat sich aus persönlichen und familiären Gründen entschieden, die LANDI Reba AG per Ende Oktober dieses Jahres zu verlassen. Beat Gisin, langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung, zuvor Geschäftsführer der LANDI Oberbaselbiet AG und Geschäftsführer der Frunoba AG, übernimmt definitiv den Vorsitz der Geschäftsleitung ab 1. Mai. Er

wird die Führung der Geschäftsfelder Detailhandel sowie AGROLA beibehalten. Stefan Müller bleibt bis zu seinem Austritt Mitglied der Geschäftsleitung, führt den Bereich Agrar über die kommende Saison und bleibt während dieser Zeit Ansprechpartner für Sie. Die Stelle als Agrarleiter und Mitglied der Geschäftsleitung wird ausgeschrieben. Bestehendes Mitglied der GL bleibt Herr Gilbert Bavaud, Leiter Rechnungswesen und Dienste. Frau Käthi Stutz, Leiterin Personal, bleibt als Stabsstelle ebenfalls in der Geschäftsleitung integriert.

Termine 3. Juni 2013 Grünlandversuch bei Walter Liechti Lägerz, Zunzgen

swissfarm

19. Juni 2013 Weizenversuch Ziegelhof, Oberwil

Pflanzenbauberatung LANDI Reba AG

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Michael Oser + 079 619 43 56

Für die Geschäftsleitung Beat Gisin, Stefan Müller

Mai 2013

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