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AGRO aktuell

Informationen für den aktiven Landwirt

November 2016

www.landiaarauwest.ch LANDI LADEN

GETREIDE

Chom und lueg

Rückblick Getreideernte 16

In drei Wochen ist Weihnachten!   Und da gibt es wieder genügend Gründe, um in Ihrer LANDI einen Besuch abzustatten. Was wäre Weihnachten ohne Licht? Ob Kerzen oder Weihnachtsbeleuchtung – wir bieten Ihnen ein breites Sortiment an. Und den Festtagswein schon im Keller? Wenn nicht, können wir Ihnen unser Sortiment wärmstens empfehlen. Und richtig schöne Weihnachten, wären weisse Weihnachten – Petrus liefert den Schnee und wir alles rund ums Thema Schneeräumung. Von der Schaufel zum Streusalz bis hin zum passenden Handschuh.   Sie sehen – um einen Besuch bei uns kommen Sie nicht drum herum. Wir freuen uns auf Sie! 

Das Getreidejahr ist mit der zu Ende gegangenen Körnermaisernte abgeschlossen. Wie sich schon früh abzeichnete, waren die Erträge wie auch die HL Qualität sehr ernüchternd. Je nach Region kam noch die Mykotoxin Belastung dazu. In unserem Einzugsgebiet hatten wir leicht höhere Werte, jedoch in der Toleranz und es mussten keine Posten aufgrund zu hohen Mykotoxin-Werten abgewiesen werden. Zu Beginn der Weizenernte passten unsere Abnehmer die HL-Untergrenze an, was sich als richtig erwies. Ohne diese Anpassung wäre der grössere Anteil an Brotweizen zu Futterweizen deklassiert worden. In Anbetracht der weltweiten Grossernte war das ein wichtiger Entscheid zugunsten der CH-Landwirtschaft. Die Erntemengen über alle Sorten liegen 25% unter Vorjahr (gleich wie der CH Durchschnitt). Der Anteil Brotweizen in unserem Einzugsgebiet -48%. Ca. 1’000to wurde zu Futterweizen deklassiert aufgrund zu tiefer HL Gewichte. 

LANDI Aarau-West AG Hardfeld 1 5742 Kölliken + 062 737 20 50 Fax 062 737 20 59 agrar@landiaarauwest.ch www.landiaarauwest.ch

www.landiaarauwest.ch LANDI Agro Kölliken + 062 737 20 50 LANDI Agro Däniken + 062 291 21 21 LANDI Agro Oberkulm + 062 776 15 30

Diesel-Heizöl Kölliken + 062 737 10 04

AARAU-WEST AG Editorial Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht nicht in unsrer Hand. Matthias Claudius Liebe Bäuerinnen und Bauern  Das Jahr 2016 neigt sich mit Riesenschritten dem Ende entgegen. An dieser Stelle danke ich  Ihnen ganz herzlich für Ihre Kundentreue und die angenehme und gute Zusammenarbeit. Das Zitat oben ist altbekannt, aber hat immer noch seine Gültigkeit. Wir werden überflutet von New’s und jedes kleinste Ereignis wird kommentiert. Es ist unmöglich, alles was uns präsentiert wird, aufzunehmen und zu verarbeiten. Somit möchte ich in diesem Editorial auch nicht die Politik oder sonst was Revue passieren lassen. Schauen wir dennoch etwas zurück. Der milde Winter und der schöne Frühlingsanfang liess die Kulturen von ihrer schönsten Seite präsentieren. Wenn nicht alles in die Hosen geht, wirds ein gutes Jahr war so der allgemeine Tenor. Der Spätfrost Ende April, dann das anschliessend kalte und nasse Wetter zeigte spätestens bei der Ernte seine Auswirkung. Die Erträge beim Getreide  waren mager und die Hektoliter Qualität miserabel. Auch die anderen Kulturen litten und die Erträge waren entsprechend. Das nächste Jahr wir sicher anders sein. Jeder tut sein Möglichstes  um gute Erträge zu erzielen. Es liegt jedoch nicht alles in unserer Hand. Wir können pflanzen, säen, pflegen aber auf das Gedeihen haben wir keinen Einfluss. Freude, Genugtuung und Enttäuschung liegen oft nah beieinander und mit diesen Gegensätzen müssen wir umgehen und akzeptieren. Ich wünsche Ihnen frohe und besinnliche Festtage. Für das neue Jahr alles Gute, Erfolg und Gottes Segen. Peter Stalder 

Agrarhandel Peter Stalder + 062 737 10 01 Martin Niederberger + 062 737 10 02 UFA-Berater Thomas Thalmann Gaby Stamm

+ 079 332 62 35 + 079 416 45 32


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Gesund durchstarten Bis 14. Januar profitieren Sie von einer grossen Aufzuchtaktion: Aufzuchtfutter, -milch und die Aufzuchtspezialitäten UFA top-pa-

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Salz für gesunde Nutztiere.

Nutzen Sie die Aktion und sichern Sie damit die volle Ausschöpfung des genetischen Potenzials Ihrer Aufzuchtkälber. Hohe Zunahmen in den ersten Lebenswochen und gesunde Kälber zahlen sich später aus: Versuche zeigen, dass ein Vorsprung im Kälberalter auch in den späteren Laktationen deutlich spürbar ist. Intensiv aufgezogene Kälber erreichen tiefe Erstkalbealter, produzieren später mehr Milch und verbleiben länger in den Herden. Kurz gesagt: Es lohnt sich definitiv, in den ersten Lebenswochen Gas zu geben!

Biestmilch von hoher Qualität ist entscheidend für die Gesundheit und Entwicklung des frischgeborenen Kalbes. Doch wie kann die Biestmilch aufgewertet werden? Ein Faktor ist die ß-Carotin-Versorgung der Galtkuh. Grünfutter enthält hohe Gehalte an ß-Carotin. Durch die Konservierung und die Lagerung nimmt der Gehalt deutlich ab. Eine passende Lösung für das Problem ist das Mineralsalz UFA 996-W CYCLO EXTRA. Es enthält einen hohen Gehalt an ß-Carotin und sollte während der Winterfütterung eingesetzt werden, da ab diesem Zeitpunkt die Gehalte im eingelagerten Raufutter auf ein Niveau fallen, welches die Versorgung nicht mehr sicherstellt. Bei ganzjähriger

Stallfütterung ohne Weide liegt der ß-Carotin-Gehalt der Ration unter dem Bedarf der Kühe, deshalb ist eine Ergänzung das ganze Jahr angezeigt. Nebst der Aufwertung der Biestmilch wird auch die Fruchtbarkeit der Kühe verbessert und die Immunabwehr unterstützt – bei Kuh und Kalb.

Bis 14.01.2017 sind UFA 996W CYCLO EXTRA mit einem Rabatt von Fr. 30.–/100 kg erhältlich, das Vitamin- und Spurenelement-Konzentrat für Bio-Betriebe UFA 989 NATUR EXTRA mit einem Rabatt von Fr. 20.–/100 kg.

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November 2016

AARAU-WEST AG


F A C H TA G U N G Die Themenwahl des diesjährigen Rindviehfachabends stiess auf reges Interesse. Über 70 Rindviehhalter versammelten sich in der LANDI Kölliken zur traditionellen Fachtagung.

Mortellaro – Eine Krankheit im Vormarsch Mortellaro (Erdbeerenkrankheit) ist die meistverbreitete infektiöse Klauenkrankheit in der Schweiz und stellt immer mehr Betriebe vor grosse Herausforderungen. Referent Thomas Thalmann vom UFA Beratungsdienst erläuterte in seinem Vortrag die Entstehung von Mortellaro und die verschiedenen Stadien der Krankheit. Oftmals wird die Krankheit über Tierzukäufe in den Bestand eingeschleppt. Auch Aufzuchttiere können schon von der Krankheit betroffen sein. 15 bis 20 Prozent der Abgänge beim Milchvieh sind direkt im Zusammenhang mit der Klauengesundheit. Folgende Massnahmen sind hilfreich bei der Bekämpfung von Mortellaro: Hygiene: • Verschmutzungsgrad im Stall tief halten • Mist ist ein grosses Reservoir der Mortellaro-Erreger • Je schlechter die Hygiene, desto grösser ist der Befallsdruck Klauenpflege: • Regelmässige korrekte Klauenpflege ist von zentraler Bedeutung • Bei Hochleistungskühen 3 bis 4 Mal jährlich kontrollieren und schneiden • Jüngere Kühe sind besonders anfällig Klauenbad: • Dient zur wirksamen Vorbeugung und nicht zur Heilung • Alle Tiere müssen das Klauenbad passieren • Nach dem Klauenbad müssen die Tiere an einem sauberen Ort stehen. Je früher man eine aktive Läsion behandelt, desto besser sind die Heilungschancen. Es gibt verschiedene Bekämpfungsmethoden.

Gezielt vorgehen Zur Verhinderung von Mortellaro hat die ausreichende Versorgung der Tiere mit den Spurenelementen Zink, Mangan und Kupfer eine hohe Wichtigkeit. Mit einer gezielten Spurenelementversorgung wird das Immunsystem gestärkt. Je stärker das Immunsystem, desto besser ist die Hautbildung und der Schutz gegen Mortellaro. Das UFA-Gesamtkonzept zur Reduktion von Mortellaro hat mit der Lancierung der neuen Mineralstoffe UFA 291 Immunity und Minex 977 Immunity zwei Produkte entwickelt, welche dank erhöhten Anteilen an hochstehenden organischen Spurenelementen (Zn, Mn und Cu) die Immunität und Klauengesundheit gezielt unterstützen. Impfprophilaxe auf dem Rindviehbetrieb Der zweite Teil der Veranstaltung war der Kälbergesundheit gewidmet. Dr. med. vet. Martin Blaser von der Firma Zoetis Schweiz informierte über aktuelle Impfstrategien beim Rindvieh. Bei der Impfung wird das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern gegen Viren, Bakterien, Parasiten und Pilze angeregt. Eine Impfung ist vergleichbar mit einer Versicherung. Es ist eine zukunftsgerichtete Investition ohne direkten, momentan ersichtlichen Effekt. Beim Rindvieh werden aktuell die Impfungen gegen Rindergrippe und Kälberdurchfall am meisten verwendet. Für gesunde Kälber ist eine Top-Hygiene (Abkalbebox / Kälberbox) ein Muss. Sofort und ausreichend qualitativ hochwertige Biestmilch, ist entscheidend für einen guten Lebensstart der Kälber. Die Mutterschutzimpfung hilft zur Aufwertung der Biestmilch mit Antikörpern gegen Rota-, Coronaviren und E. coli. Die Impfung stimuliert die

Abwehrkörperproduktion gegen Stallkeime. In Versuchen konnte die Reduktion der Durchfallerkrankungsraten um bis zu 60 Prozent belegt werden. Das Projekt Colorispotop wurde von Martin Blaser an der Fachtagung ebenfalls vorgestellt. Ziel ist die Senkung des Antibiotikaeinsatzes in der Kälberhaltung. UFA und Zoetis waren zusammen mit diversen Marktpartnern und etwa vierzig Milchviehbetrieben am Projekt beteiligt. Ziel sind widerstandsfähigere Tränker, welche auf dem Mastbetrieb weniger krankheitsanfällig sind. Verschiedene Massnahmen, wie richtig praktizierte Kolostrumversorgung (3 bis 4 Liter in den ersten 4 bis 6 Stunden), Eisenpaste, UFA Top-paleo, richtiges Tränkemanagement und Impfung tragen zur positiven Kälbergesundheit bei. Erste Rückmeldungen der Pilotbetriebe sind durchwegs positiv und der Mehraufwand lohnt sich (weniger Antibiotikaeinsatz). Wir danken den Referenten recht herzlich für den fachlich interessanten Vortrag und allen Teilnehmenden für das Interesse an unserer Fachveranstaltung.

November 2016

AARAU-WEST AG


HALAG CHEMIE AG

DÜNGER

ALDEKOL DES® 04 – effizientes Klauen-Pflegemittel

Stufe 1 NPK-Dünger

Klauenkrankheiten vermindern den Ertrag! Deshalb ist speziell auf die Klauengesundheit der Tiere zu achten und in die richtige Klauenbehandlung zu investieren. Die Behandlung von Klauenhorn darf nicht dazu führen, dass das Horn verhärtet oder aufweicht oder seine Zugfestigkeit verliert.

Sie erhalten in der Beilage die Bestellliste für Dünger der Stufe 1. Der Schwerpunkt liegt bei dieser Kampagne auf den Mehrnährstoffdüngern, speziell Mais-, Kartoffel- und Rübendünger. Volldünger jetzt einkaufen lohnt sich! Die Preise der Ammonsalpeter-Palette sind leicht gestiegen. P-, K- sowie NPKDünger bleiben mit wenigen Ausnahmen unverändert. Preise NPK-Dünger pro 100kg inkl. MwSt (1 bis 8 Pal.) Landor Polyvalent Fr. 56.70 Landor Kartoffeldünger Fr. 78.20 Landor Rübendünger Fr. 67.10 Agroline Polydor Fr. 69.00 Agroline Patador Fr. 79.00 Agroline Carodor Fr. 71.00 Preise gültig für Auslieferungen bis Ende Januar 2017.

ALDEKOL DES® 04 ist ein hochkonzentriertes, formaldehydfreies und leicht schäumendes Pflege und Desinfektionsmittelkonzentrat mit gleichzeitiger hoher bakterizider, fungizider und viruzider Wirkung. Die professionelle Klauenpflege mit ALDEKOL DES® 04 bekämpft die Ausbreitung von Infektionen und sorgt für gesunde und zug-

feste Klauen. Klauenbäder mit einer stark desinfizierenden Wirkung in Kombination mit anderen Klauenschutzmassnahmen tragen dazu bei Ihre Herde zu schützen. Richtige Vorsorge ist besser als teure und oft unnötige Nachbehandlungen. Hinweis: Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen. Einsatz von ALDEKOL DES® 04 • Zur präventiven Pflege von Klauen der Kühe, Schafe und Ziege und anderen Huftieren • Pflegt und regeneriert zuverlässig • Kann als Klauenbad oder in Direktanwendung eingesetzt werden • Haftet lange an den Klauen • Wirksamen Schutz gegen Klauenkrankheiten • DVG-gelistet • Zulassungsnummer CHZN1773 Gebinde ALDEKOL DES® 04 ist erhältlich als • 1-Liter-Flasche • 10-Liter-Kanister • 200-Liter-Fass • 1.5-Liter-Drucksprayer

Erhältlich in Ihrer LANDI

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AARAU-WEST AG

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