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AGRO aktuell

wila-turbenthal G e n o s s e n s c h a f t

Information Ihrer LANDI Wila-Turbenthal www.landiwila.ch

Edirorial

Getreidesaatgut Was hat sich geändert? Bei der Gerste gibt es die Hybridsorte Zzoom, da es von den anderen Sorten kein Saatgut dieser Ernte geben wird. Beim Winterweizen sind die Sorten Molinera und Lorenzo neu auf der Sortenliste. Galaxie ist zwar nicht mehr auf der Sortenliste aber wurde weiterhin vermehrt. Gewünscht wird ein hoher Proteingehalt beim Klasse Top und Klasse 1 Weizen. Auch wird der Anbau von mehr Klasse 2 Weizen gewünscht. Generell kann mehr Futtergetreide abgesetzt werden. Die verschiedenen Anbauweisungen und Labels geben separate Empfehlungen ab, welche in Betracht gezogen werden müssen. Wir wünschen Ihnen weiterhin eine gute Ernte und freuen uns Sie mit hochwertigem Saatgut für die kommende Ernte beliefern zu dürfen.

Landi Wila

Die Wärme ist gekommen und mit ihr die heftigen Gewitter, zum Teil mit Hagel. So schwankt das Wetter von einem extremen zum anderen. Die Kulturen konnten sich etwas erholen nach dem nassen Start. Die Regenmengen taten den Kulturen gut, da doch schon wieder Risse im Boden ersichtlich waren. Was wiederum den Vorteil hat, dass die Grobporen, welche zum Teil von der Verschlämmung gefüllt wurden, wieder entstehen. Die Mais- aber auch die Zuckerrübenernte wird sicher geringer ausfallen als in den Vorjahren. Um die gewünschte Menge an Maiskolbenschrot oder Zuckerrübenschnitzel zu sichern, sind wir auf Eure Bestellungen angewiesen. Später könnten sie vielleicht ausverkauft sein. Nach dem ich im Juni im Landi Laden Turbenthal mitgeholfen habe, bekam ich einen tieferen Einblick in die Abläufe des Ladens. Auch die Ferienablösung in Wila ging gut über die Bühne. In den nächsten Tagen werde ich mich wieder vermehrt der Landwirtschaft widmen. So werde ich in nächster Zeit bei Ihnen aufkreuzen. Mein Ziel ist es, zu erfahren wo wir uns verbessern können, und welche Wünsch Sie an uns stellen. Viele Wege führen auf den Gipfel. Zusammen sind wir aber sicherer Unterwegs. Stv. Geschäftsführer Martin Bieri

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Die getreideernte ist im gange und somit auch die Aufbereitung des

LANDI Wila-Turbenthal Saatgutes29für die Nächste Ernte. Damit man das Saatgut aufbereiten Tösstalstrasse 8492 Wilawelches auch benötigt Geschäftsleitung Brunoauf Thalmann  052 385 13 bis 36 kann wurde sind wir eine Bestellung  052 385 13 36 Bereichsleiter Agrar Martin Bieri  079 846 31 70 Ende August Fax 052 385 39 37 2013. LANDI Laden Turbenthal  052 396 70 10 info@landiwila.ch Brenn- & Treibstoffe  052 385 13 36

Die wichtigsten Neuigkeiten in kürze. Die Hybriegerste SY Leoo und Hobbit wir dieses Jahr nicht verfügbar

Öffnungszeiten Agrar Wila Montag bis Freitag 08.00 – 12.00 Uhr 14.00 – 18.30 Uhr Samstag 08.00 – 12.00 Uhr 12.30 – 16.00 Uhr Öffnungszeiten LANDI Turbenthal Montag bis Freitag 08.00 – 18.30 Uhr Samstag 08.00 – 17.00 Uhr


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Die hohen Niederschlagsmengen im Frühjahr haben zu grossen Kalkverlusten geführt. Eine optimale Kalkversorgung des Bodens ist eine der Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Pflanzenproduktion. Kalkmangel verschlechtert die Bodenstruktur und verzögert die Pflanzenentwicklung Die Zeit nach der Ernte ist der optimale Kalkungszeitpunkt. Die LANDOR bietet ein Vollsortiment an Kalkdüngern mit garantierten Gehalten, optimaler Mahlfeinheit und hohem Neutralisationswert:

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Glyphosateinsatz Nach der Ernte bzw. vor den Wiederansaaten werden viele Parzellen mit Glyphosat behandelt. Die Glyphosatprodukte und deren grossflächige Anwendung sind zunehmend in Frage gestellt. Für den Anwender gilt es diese Bedenken ernst zu nehmen und das Glyphosat nur wenn nötig einzusetzen. Beim Einsatz von Glyphosat sollten folgende Punkte beachtet werden:

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• Wenig Wasser (100-150l/ha) • Nicht bei grosser Hitze (>22°C), möglichst morgens • pH-Wert des Wassers allenfalls durch Zusatz senken • Abdrift vermeiden • Abstände zu Gewässern und Strassen einhalten • Spülung mit Spülwasser auf Parzelle • Überdossierungen vermeiden

August 2013

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UFA 990 bei Hitze und in der Galtphase Bei über 24 °C kann der Bedarf einer Milchkuh um rund 30 g Viehsalz und zirka 20 % Mineralfutter (je nach Produkt) höher sein. Um den zusätzlichen Bedarf zu decken, setzen viele Bio-Betriebe erfolgreich auf UFA 990. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Wirkstoffen unterstützt die Abwehrkräfte, Fruchtbarkeit und Leistungsfähigkeit der Kuh. Erfolge zeigt das Vitamin-SpurenelementKonzentrat UFA 990 auch als GaltphasenMineralsalz. Vor allem ab der dritten Laktation tritt Milchfieber bei Kühen auf. Zur Vorbereitung auf die Ca-Mobilisation aus den Körperreserven sollte zwei Wochen vor dem Abkalben das Ca-arme UFA 990 verfüttert werden. So ist das sogenannte «Ca-Trai-

ning» gewährleistet, ohne Versorgungslücken bei anderen Mineral- und Wirkstoffen zu riskieren. Nach dem Abkalben soll die Kalziumzufuhr rasch erhöht werden. Es empfiehlt der Einsatz des Startphasen-Mineralsalzes UFA 995.

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Die Verteiler freuen sich über eine Schweizer Exklusivität in ihren Regalen und die Wirte haben die Gewissheit eines immer zarten Rindfleisches, das bei allen Blindtests bestens abschnitt. Für die Munimäster eröffnet sich eine Produktionsmöglichkeit mit

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G E T R E I D E | Ö L S A AT E N

Futtergetreide / Stärkeprodukte Getreide Mit 2-3 Wochen Verspätung begann in der Schweiz die Gerstenernte. Diese kam, Dank stabilem Wetter, gut und regelmässig voran. Die Ernteergebnisse waren regional sehr unterschiedlich (Hektolitergewicht 60-67 kg/hl, Erträge 40-80 kg/Are), jedoch sind die Hektolitergewichter besser als im Vorjahr. Die grossen Ertragsschwankungen sind meist auf Unwetter zurück zu führen. Die grossen Qualitätsschwankungen stehen im engen Zusammenhang mit den sortenspezifischen Eigenschaften. Bei gleichbleibender Wetterbedingungen, wie ende Juli, werden die Erntearbeiten uneingeschränkt auch mit Futterweizen, Triticale und Erbsen weiter gehen können.

Europaweit haben sich die Getreidekulturen trotz der nassen und kühlen Witterung gut entwickelt. In Russland und der Ukraine wird gegenüber dem trockenen Vorjahr eine deutlich grössere Getreideernte erwartet. Auf den internationalen Getreidemärkten haben sich die Getreidepreise seit dem Höchststand um mehr als Fr. 13.--/100kg reduziert.

einem höheren Hektolitergewicht unbedingt Rechnung zu tragen. Entsprechende Sorten finden bei den «fenaco Anbaurichtlinien für die Ernte 2014». Stärkeprodukte / Futteroelsaaten Neue Rekordernte für ukrainische Sonnenblumenkerne!

Anbauempfehlung Ernte 2014 Die inländische Futtermittelproduktion reicht bei weitem nicht zur Deckung des Bedarfs. Um die Auslandabhängigkeit zu reduzieren, wird empfohlen die Anbaufläche von Futterweizen, Gerste und Körnermais auszudehnen sowie Triticale beizubehalten. Beim Anbau von Gerste ist dem Bedürfnis der Futtermühlen nach

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Neuansaaten: Schneckengefahr! Die lange Phase der feuchten Witterung ist zwar vorbei, dennoch bleiben einige Spuren dieser Wetterlage immer noch sichtbar. Nebst den Verdichtungen durch zu nasses Befahren und den Stellen mit Kulturausfällen aufgrund von stehendem Waser, gibt es auch die weniger auffälligen Folgen. So konnten sich in vielen Parzellen riesige Schneckenpopulationen aufbauen. Dieser Umstand muss nun insbesondere in Kartoffeln aber auch bei Neuansaaten berücksichtigt werden.

Kartoffeln Es ist wichtig frühzeitig vor der Krautvernichtung ein weiteres mal Schneckenkörner zu streuen. Am besten geschieht dies nach Niederschlägen, wenn die Dämme feucht sind und so die Schnecken an die Oberfläche kommen damit die die Schneckenkörner erreichen. Falls die Witterung trocken bleibt sollte nicht auf das streuen verzichtet werden. Auch wenn die Wirkung wahrscheinlich weniger effizient ist, können sicherliche einige Schnecken erfasst werden. Neuansaaten Bei den Neuansaaten gilt es insbesondere bei Klee-Gras-Mischungen und beim Raps die Schnecken genau zu beobachten um den richtigen Zeitpunkt für das Streuen der Körner nicht zu verpassen. Insbesondere in auflaufenden Futterbaumischungen können die Schnecken fast unbemerkt grossen Schaden anrichten, da Ausfallgetreide und Unkräuter die Parzelle trotz Schneckenfrass begrünen. Das Fehlen der wertvollen Futtergräser und des Klees fällt erst im nächsten Frühjahr so richtig auf.

Vorbezug

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