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AGRO aktuell

Informationen für den aktiven Landwirt

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März 2014

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Unkrautbekämpfung im Getreide Sobald sich die Bestände vom Winterstress erholt haben und wieder im Wachstum sind sollten die Herbizidbehandlungen durchgeführt werden. Dabei ist insbesondere auch der Resistenzgedanke zu berücksichtigen. Die Herbizide sind entsprechend ihren Wirkstoffen in Resistenzgruppen eingeteilt. Ein regelmässiger Wechsel der Resistenzgruppen im Rahmen der Fruchtfolge ist ein wichtiger Baustein im Resistenzmanagement, um möglichst lange die Wirksamkeit der Pro-

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dukte zu gewährleisten. Selbstverständlich sollten die auf dem Acker vorhandenen Ungräser und Unkräuter bekannt sein, um so die Schwerpunkte der Herbizidbehandlung sinnvoll setzten zu können. Dabei ist noch der Entwicklungstand der Kultur, die Bodenart, eine vorhandene Mulchschicht und das Wetter zum und nach dem Ausbringungszeitpunkt zu beachten. Bewährte Produkte einsetzen Es sind keine wirklichen Neuheiten auf dem Markt, sodass auf die bewährten Produkte gesetzt werden kann. Achten Sie grundsätzlich auf die Mischbarkeit der Produkte und die Anwendungsbestimmungen. Ungräser und Unkräuter sind am besten zu bekämpfen, wenn sie noch klein sind. Je grösser sie werden, desto schwieriger wird es, sie in den Griff zu bekommen, da sie einerseits verholzen und vermehrt durch die Kultur abgedeckt werden. Dann kann durch eine zurückhaltende Zugabe von Öl die Wirksamkeit der Herbizide erhöht werden

Editorial Die Tage werden länger und wärmer, der Frühling kommt in grossen Schritten auf uns zu. Wir sind bereit Sie in dieser aktiven Zeit zu unterstützen. Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel haben wir grösstenteils am Lager oder können innert kürzester Zeit beschafft werden. Der Vorbezug der Pflanzenschutzmittel wird bereits ausgeliefert. Wer noch in der Anbau- und Düngeplanung ist, kann sich bei uns melden. Die Zielsortimente, Feldsamenkataloge und Düngerlisten sind bei uns zum abholen bereit. Wer seine Pflanzenschutzmittelbestellung noch nicht in der Landi abgeben hat, kann dies noch bis am 22.März 2014 tun und von 13% Frühbestellungsrabatt profitieren. Mit dem wärmeren Wetter ist es wieder an der Zeit die Weidezäune instand zu stellen. Ihre Tiere werden es Ihnen danken. 10% Rabatt Vergessen Sie nicht unseren Gallagher Prüftag am Freitag 14. März 2014 im Agrarcenter Worb. An diesem Tag erhalten Sie 10% Rabatt auf dem ganzen Gallagher Sortiment.

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Freundlich grüsst, Peter Studer

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Öffnungszeiten Montag bis Freitag Samstag

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Angriff ist die beste Verteidigung, besagt eine alte Fussballweisheit. Auch in der Kälberhaltung zeigen unzählige Studien, dass eine Offensivstrategie die besten Resultate bringt. Tiere, die in den ersten Lebensmonaten intensiv und ausgewogen ernährt werden, leisten auch in der Ausmast, Aufzucht oder später als Kuh mehr.

Besonders im Bereich essenzieller, immunstärkender Wirkstoffe ist es so, dass Vollmilch den Bedarf der Kälber nicht deckt. So etwa bei Vitamin E und Magnesium nur zu 30 %. Hier kommt UFA top-fit ins Spiel. Mit diesem Wirkstoffkonzentrat werden Versorgungslücken geschlossen. Vorteile von UFA top-fit • enthält wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine • unterstützt die Abwehrkräfte der Kälber

• beeinflusst die Verdauung positiv (Milchsäurebaktieren) • fördert die Sauglust • ist leicht löslich • eignet sich für Kälbermast, Muniund Milchviehaufzucht Einsatz zu Vollmilch 80 g pro 100 kg Lebendgewicht und Tag, ab 100 kg Lebendgewicht.

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SÄMEREIEN UFA

Die 6 Schritte zur besseren Naturwiese! 1. Analyse: Ende Winter müssen die Grünlandparzellen analysiert werden, um die Bewirtschaftungs- und Pflegestrategie festzulegen. Folgende zentrale Fragen sollten gestellt werden: - Sind tierische Schäden an der Grasnarbe entstanden? - Sind Auswinterungsschäden feststellbar? - Wie dicht ist die Grasnarbe, hat diese bereits viele Lücken? Offene Lücken werden immer mit Lückenfüllern besiedelt! Das sind meist schlechte Futterpflanzen oder Weissklee. Ein ausgewogener Bestand besteht aus: 60-70% Futtergräser, 20-40% Klee und bis maximal 10% Kräuter. 2. Zeitpunkt bestimmen: Bodenschluss, Wärme, Wasser, und Licht braucht ein Sämling zum keimen. Der optimale Zeitpunkt einer Übersaat ist vegetationsabhängig. Der grösste Übersaaterfolg kann erwartet werden wenn sehr früh im Frühjahr, unmittelbar beim Vegetationsstart, oder Ende August bis September, wenn die

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Temperaturen nicht mehr so hoch sind, gesät wird. In niederschlagsreichen Regionen kann es nach dem 1. Schnitt auch gute Resultate geben.

am meisten Ertrag. Darum gilt: der Standort bestimmt die Mischungswahl! Vor allem die Raigrasfähigkeit des Standortes spielt die entscheidende Rolle.

3. Maschinenwahl: Das einzusetzende Gerät muss Mäusehaufen aus ebnen. Dies ist mit einer gängigen Wiesenegge möglich. Wenn bereits eine Verfilzung/ Vermoosung besteht, muss ein Gerät eingesetzt werden, welches mit starken Striegelzinken ausgerüstet ist. Mit einer aggressiven Einstellung lässt sich der Filz heraus striegeln. Bei hohem Filzdruck muss oft ein zweiter Striegeldurchgang vorgenommen werden. Die durch das scharfe Striegeln entstandenen Lücken sind die Basis für die nachfolgend ausgesäten Samen. Wichtig ist, dass nach dem Striegeleinsatz nicht gleich mit einer Walze das ausgestriegelte Filz-Pflanzenmaterial wieder angedrückt und dadurch zum Weiterwachsen geführt wird.

5. Nutzung: Früh und schonend durchführen! Der noch vorhandene Altbestand wächst schneller als die neuen Sämlinge. Deshalb gilt: schneiden sobald der Altbestand zu dominant wird. Damit erhalten die neu auflaufenden Pflanzen Licht, Wärme und den notwendigen Platz zum wachsen. Am schonendsten ist Eingrasen, Weiden oder Silieren und dies möglichst immer bei trockenen Bedingungen.

4. Mischungswahl: Dem Standort und der Bewirtschaftung angepasste Uebersaat-Mischungen bringen Ihnen

6. Bewirtschaftungsstrategie überdenken: Jeder «schlechte» Grünlandbestand hat seine Geschichte! Es setzen sich immer diejenigen Arten durch, welchen die besten Wachstumsbedingungen geboten werden. Das 1x1 im Futterbau ist das Kennen der wichtigsten Futterpflanzen, derer Bewirtschaftung und Düngung.

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Feldtage 2014

Hochstämmer pflegen

Auch dieses Jahr besuchen wir wieder die AGROline Feldtage in Kölliken (AG) und wir möchten Sie dazu herzlich einladen.

Hochstammobstbäume haben in der Schweizer Landwirtschaft eine lange Tradition. Sie prägen unser Landschaftsbild. Diese wie auch die ökologische Leistung werden durch Beiträge teilweise abgegolten. Daneben soll auch dem Wert der Früchte, welchen diese Bäume bringen Rechnung getragen werden. Was gibt es besseres als eine Frucht von den eigenen Bäumen? Damit die Früchte jedoch auch geniessbar bleiben, müssen die Bäume gepflegt werden. Nebst einem regelmässigen Winterschnitt lohnt sich auch ein minimaler Pflanzenschutzmitteleinsatz. Folgende Spritzungen sind im Kernobst empfehlenswert:

Folgende Termine sind für Sie verfügbar: Mittwoch, 04. Juni 2014 Abfahrt ab Landi Worb: 08.15 Uhr Retour 16.15 Uhr. Donnerstag, 05. Juni 2014 Abfahrt ab Landi Worb: 12.00 Uhr Retour 21.00 Uhr. Anmeldungen bitte bis am 30. Mai 2014 an Peter Studer Tel. 031 838 10 22 oder via E-Mail peter.studer@landiworb.ch. Weitere Informationen finden Sie unter www.agroline.ch.

• Austriebsspritzung bei Knospenschwellen: z.B. Kupfer 1% + Oleofos 1%. • Obstmade, je nach Flugverlauf und Lageanfangs bis mitte Juni: z.B. Systhane C 0.15% (gegen Schorf, Mehltau) + Insegar/ Hagar 0.04% (Obstmade). • Lagerkrankheiten 4-5 Wochen vor der Ernte: z.B Flint 0.015% + Folpet 0.1% (gegen Lagerkrankheiten).

www.landi.ch Informationen zu Agrartechnik, Tieren, Pflanzen- und Futterbau aus erster Hand.

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ANIPELLI Bester Einstreu für Ihr Tier! ANIPELLI ist der Premium-Einstreuwürfel für Ihr Pferd. Es besteht zu 100% aus hochwertigem und schönem Stroh, wird ohne Bindemittel und ohne Zusatzstoffe in kleine Würfel pelletiert. ANIPELLI ist komplett staubfrei und durch seine natürliche Herstellung vollständig biologisch abbaubar. Dadurch ist es besonders für Pferde geeignet, welche an Stauballergien oder chronischer Bronchitis leiden.

Durch die geringe Ammoniakbelastung verbessert ANIPELLI das Stallklima immens. Die Mistmenge wird durch die kompakte Form im Vergleich zu Stroh auf ca. 30% verringert. Das heisst für den Besitzer, dass der durchschnittliche Arbeitsaufwand um 60–70% gekürzt wird und Sie dadurch mehr Zeit für Ihr Pferd haben. ANIPELLI ist in praktischen 25-kg-Säcken in Ihrer Landi erhältlich. Palettenweise kann es auch auf Ihren Hof geliefert werden. Eine komplette Palette besteht aus 30 Säcken à 25 kg und benötigt daher wenig Lagerraum.

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TERMINE

Clever heizen mit Holz-Pellet Holz-Pellets sind ein echtes Naturprodukt von ausgezeichneter Qualität. Durch den Einsatz von Holz-Pellets wird der nachwachsende und erneuerbare Rohstoff Holz sinnvoll genutzt. Holz-Pellets sind ökologisch und CO2-neutral. Sie leisten somit einen wertvollen Beitrag an unseren Umweltschutz. Holz-Pellets werden aus naturbelassenem Restholz gepresst und ohne chemische Bindemittel hergestellt. Unter hohem Druck werden Holz-Pellets durch eine spezielle Presse zu zylindrischen Stäbchen gepresst. Der Rohstoff Holz stammt aus unseren, per Gesetz nachhaltig genutzten Wäldern und nicht aus fernen Ländern. Holz-Pellets brauchen wenig Platz, sind komfortabel in der Anwendung und schaffen mehr Unabhängigkeit und Sicherheit in der Energieversorgung.

Anwendungsbereich fur Holz-Pellets Pelletsheizungen funktionieren automatisch und zuverlässig. Sie sind vom Einfamilienhaus über Mehrfamilienhäuser bis hin zu Kommunen und Industriebetrieben einsetzbar. Sie eignen sich sowohl in Neu- als auch in Altbauten (Sanierung).

Termine Landi Worb 2014 14. März 2014, Gallagher Prüftag, Worb 13. Mai 2014, Flurbegehung, Landi Worb 04. + 05. Juni 2014, AGROline Feldtage

Verpackungsarten Holz-Pellets können lose oder in Big-Bags über die Gratisnummer 0800 PELLET (0800 735 538) oder bei der LANDI in Ihrer Nähe bestellt werden. Für Stubenofen sind HolzPellets in umweltfreundlichen 15 kg Sacken in jedem LANDI-Laden erhältlich.

Vielen Dank! Wir bedanken uns bei allen Bauern, die bei der AGROLA Dieselaktion mitgemacht haben. Gerne nehmen wir Bestellungen auch über‘s ganze Jahr entgegen.

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