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Über die Kunst behutsam vernetzter Kommunikation

Ausgabe 02 | 2013

Lustprinzip

fachhandel 2.0

auf den punkt

Friedrich Schiller, Marbach und ein Wohnge-

Die STAR NEWS von EURONICS: ausgefeilte

Werte und Gefühle: kleine Einführung in die

biet als emotional aufgeladene Marke Seite 4

Konzepte für umkämpfte Märkte Seite 8

Kunst der Kundenpsychologie Seite 14


Kreative Wohntr채ume: Brosch체re zum Wohngebiet Friedrichslust in Marbach.


Editorial

Inhalt

Liebe Freunde der Agentur Baumann,

Kunde 4 lust am wohnen Leben. Wohnen. Ein Gedicht: Das Konzept zum Wohngebiet Friedrichslust sprengt klassische Marketing-Grenzen. 8 Auf allen kanälen EURONICS behauptet sich mit

der Berater gilt häufig als praxisfern. Als jemand, den

einer ausgefeilten Multi-Channel-

konkrete Ergebnisse nicht interessieren. Auch wir ver-

Strategie im Markt der Consumer

stehen uns als Berater. Aber es gibt einen himmelweiten

Electronics.

Gerhard Baumann: Sparringspartner für

Unterschied: Wir denken praktisch und ganzheitlich.

Ihre Marke, Ihre Produkte und Ideen.

Wobei die Betonung auf „denken“ liegt. Denn Analyse und intensives Nachdenken sind genau das, was uns als

10 starke marke Kunden lieben Tragetücher von

Werber zu hilfreichen Partnern unserer Kunden macht.

DIDYMOS – das zeigt sich ins-

Wir überlegen, konzipieren und handeln, bis das ge-

besondere auf der Facebook-Seite

wünschte Ergebnis erreicht ist. Denken und Umsetzen

des Familienunternehmens.

sind für uns eine Einheit. Genau das ist die Stärke der Agentur Baumann. Unser gesamtes Team berät Sie stets in Richtung einer

Wissen 12  S eitenweise qualität

sicht- und lesbaren Kommunikationsstrategie. Sichtbar

Nutzwert und Eleganz: Wir

auch in dieser Ausgabe der NetzWerte. Die Beispiele

erläutern, warum Kundenmaga-

reichen vom Wohnprojekt Friedrichslust bis zum Face-

zine immer beliebter werden.

book-Erfolg des Familienunternehmens DIDYMOS. Wir stellen überzeugende Beratungsleistungen vor, die in

14 Aus dem bauch

erfolgreiche Projekte münden. Erfolgreich im Sinne des

Unterbewusste Einstellungen

Kunden, etwa unter Berücksichtigung von knallharten

potenzieller Kunden lassen sich

Vertriebszielen, die andere Agenturen im Rausch der

ganz einfach sichtbar machen.

Kreation gerne aus den Augen verlieren.

Agentur

Wenn Sie eine Agentur für die Zukunft suchen, sollte es dann nicht eine sein, die sich in Ihr Unternehmen hin-

15 Video statt auto

ein- und dann ständig mitdenkt? Eine, die alle Kommu-

Konferenzen per Bildschirm

nikationskanäle beherrscht und das Erdachte in maßge-

sind effizient, kostengünstig und

schneiderte Maßnahmen überführt? Wenn das Ihrem Bild

trotzdem persönlich.

einer Agentur entspricht, brauchen Sie eine, die wirklich beraten kann. Wir freuen uns auf Ihren Anruf,

16 4 Branchen – 4 Köpfe Wir stellen vor: Axel Burkert, Web-Experte und Top-Berater

Ihr

Gerhard Baumann

in Sachen Content.

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Kunde 4

Lust-Objekte: Lesezeichen, Messestand auf der Immo 2012 in Ludwigsburg, Messebrosch端re, Shootingmotiv und Zeitungsanzeige.


Dichter, Dame, Wohn-gefühl Kunde

Lust am Leben. Lust am Wohnen. Lust am kreativen Gestalten. Im Rahmen des (Bau-) Projekts Friedrichslust gelang dem Team der Agentur Baumann ein Auftritt, der klassische Marketing-Grenzen sprengt: eine kühn konzipierte Hommage an den Namensgeber – und eine betörende Ode an die Leidenschaft.

5

Friedrich Schiller beherrschte diese Kunst: beim Blick

Ebenfalls im Workshop definiert: die Zielperson. Britta

auf scheinbar Alltägliches den Kern des Großen, gar des

ist 42, verheiratete Akademikerin mit Hang zu Büchern

Lebensglücks zu enthüllen. Diesen Blick zu nutzen, um

und dazu, das Besondere zu entdecken. Merken Sie was?

Emotionen zu schüren, gelingt auch guten Kreativen. Wie,

Die Dame und der Dichter haben einiges gemeinsam.

das zeigen wir hier am Beispiel eines Bauprojekts. Der

Fehlt nur noch ein Claim, der den Namen erläutert und

Auftrag kam von der Betz und Schlichenmaier BauPartner

zugleich noch mehr Lust macht. Bitte schön: Leben.

GmbH: Namensfindung und Marketing-Konzept für

Wohnen. Ein Gedicht.

ein Wohngebiet in der Schillerstadt Marbach am Neckar. Zugegeben, nicht jedes Mal zeitigt ein Workshop so Wohnen, wo Schiller dichtete. In klassischen Einfamilien-

konkrete Ergebnisse. Es scheint fast, als habe der kreative

häusern und Wohnungen mit moderner Energieversor-

Geist des Klassikers über den Teilnehmern geschwebt.

gung und sonnigen Dachterrassen. Kinderfreundlich,

Aber zur Inspiration muss, wie Sie wissen, immer auch die

lebens- und liebenswert. So stellte sich die Ausgangslage

Transpiration kommen. So wurde im nächsten Schritt

dar, als sich das Agentur-Team mit dem Kunden zum

ein Moodboard entwickelt, aus dem die Tonalität der Kom-

initialen Workshop traf. Darin wurde das Tor weit auf-

munikationsmaßnahmen abgelesen werden kann.

gestoßen zu Kreativität und Leidenschaft. Der Name des Wohngebiets von dieser Stunde an: Friedrichslust.

Auf Basis des Profils von Britta und immer unterm Metaphern-Dach der Lust wurden tagelang Motive gesammelt.

Mit Betonung auf Lust.

Was Britta gefällt: Boutiquen, schön eingerichtete Zimmer, festliches Ambiente, liebevoll gestaltete Details. Sinn-

Der Name assoziiert Tradition ebenso wie ein positives

liches, Klassisch-Kulturelles, aber auch digital aufbereite-

Lebensgefühl, Entspannung ebenso wie vielfältige

te Informationen. Und immer wieder Literatur: Gedichte,

Möglichkeiten. Im Kern nimmt er Stress und Unruhe

Romane, auch Leidenschaftliches. Auf dem Moodboard

aus dem Thema Wohnen und signalisiert: Alles ist

entsteht eine ganze Welt, in diesem Fall kombiniert mit

erreichbar, aber der Bewohner steckt nicht mittendrin

dem Claim aus Britta (Leben), dem Baugebiet Friedrichs-

im städtischen Chaos.

lust (Wohnen) und Friedrich Schiller (Ein Gedicht).


6

Kunde

Handarbeit, hochwertig: Präsentations-Notizbuch mit Moodboard-Ausschnitten.

Vom Moodboard zum Notizbuch

Detail und in Handarbeit. Das so entstandene Buch reizt

Aus dieser ambitionierten Dreier-Kreation galt es nun,

zum Blättern und Entdecken.

Gestaltung und Optik der Kommunikationsmaßnahmen zu entwickeln. „Sie wurden auch unter dem Bezug auf

„Wir haben uns überlegt, wie es aussehen würde, wenn

die Lust auf Lesen hergeleitet“, erläutert Creative Director

Schiller per Zeitreise im Jahr 2012 landet und alles, wo-

Dennis Hughes. Ausgangspunkt der Überlegungen:

rüber er staunt und sich freut, in seinem Notizbuch fest-

Eine herkömmliche Broschüre passt nicht zu Britta und

hält“, sagt Dennis Hughes.

„schillert“ auch nicht. Apropos, was tat eigentlich der Dichter, wenn ihn die Muse küsste? Er trug doch sicher

Damit die Gratwanderung zwischen Kunst und Verkaufs-

immer ein kleines Büchlein für Gedankenschweres

förderung nicht misslingt, werden im Büchlein alle rele-

mit sich. Und Architekten? Skizzieren Gedanken und

vanten Infos für künftige Friedrichslust-Bewohner aufbe-

Entwürfe gerne im schicken Moleskine.

reitet, von der Hausskizze über Zahlen und Fakten bis zum QR-Code, der direkt auf die Webseite zum Wohnge-

Damit war die Idee geboren: Die Broschüre für den Fried-

biet führt. Klassik und digitale Moderne, vereint zwischen

richslust-Makler soll in Form eine Notizbuches gestaltet

zwei Buchdeckeln.

werden. Damit der Kunde das nicht nur versteht, sondern emotional erfahren kann, wird diese Idee ebenfalls

Bilder und Worte

in Form eines Büchleins präsentiert. Mit viel Liebe zum

„Denn wo das Strenge mit dem Zarten, wo Starkes sich und Mildes paarten, da gibt es einen guten Klang.“ Das Kreativ-Team greift auf der Suche nach Bildern und Worten zurück auf Schillers „Glocke“. Aus der Lust aufs

» Wo Starkes sich und Mildes paarten,

Gegensätzliche entwickeln die Gestalter einen redu-

Da gibt es einen guten Klang. «

Kommunikationsmittel. Unter anderem wird ein Repor-

Friedrich von Schiller, Das Lied von der Glocke, 1797

zierten, aber direkt auf Emotionen zielenden Stil für die tage-Fotograf mit dem Kreativ-Team und passend ausgewählten Models nach Marbach geschickt, um Motive


Kunde 7

einzufangen, die Lust auf Stadt und Wohngebiet machen. Natürlich fehlen dabei Schillers Geburtshaus und der Neckar nicht. Als ebenso wichtig erweisen sich aber die Details: Obst vom Markt, Architektur, kleine Beobachtungen am Neckarstrand. Beim Text gibt der Claim die Richtung vor: lustvoll, aber nicht platt und vordergründig. Schiller wird nicht zitiert, aber spürbar. Die Sprache bleibt modern ohne Anbiedern. Und sie kommt ohne Anglizismen aus. Am Ende schaffen die Kreativen der Agentur Baumann eine Verbindung zwischen Historie und einem starken Gefühl: Da wäre ich gerne zu Hause. Das Gute wird bewahrt, das Neue begrüßt. In Broschüren, auf Anzeigen und Plakaten. Und mit einem Schmankerl: einem Buchmarker, der nochmals den Bogen schlägt. Wie heißt es in Schillers „Wallenstein“: „Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.“ Wie man sieht, kann gute Kommunikation beides lustvoll und aufs Schönste verbinden. Uwe Baltner Jörg Rentrop Freier Werbetexter und -konzeptioner Burgstraße 9 | 60316 Frankfurt am Main mail@rentrop-frankfurt.de | www.die-marke-ist-alles.de

Schöne Hülle, vielseitiger Inhalt: Das Notizbuch verbindet emotionale Eindrücke mit klaren Vorgaben für die Gestaltung der Kommunikationsmaßnahmen.


Kunde 8

EURONICS Kongress auf der Messe Stuttgart: Die Verbundgruppe zeigt Flagge on- und offline.

EURONICS auf allen Kanälen

Der stationäre Fachhandel ist kein Auslaufmodell. Dafür tritt die EURONICS Deutschland eG gerne selbstbewusst den Beweis an. Die Genossenschaft zählt zu den führenden Verbundgruppen im Markt für Consumer Electronics. Neue Technologien wie Smart TV, HD- und 3D-TV oder exklusive Audio- und Hi-Fi-Lösungen gehören ebenso zum Sortiment wie Neuheiten der Hausgeräte. Aktuell vereint die EURONICS in Deutschland rund 1.700 Mitglieder an 1.900 Standorten mit mehr als 12.000 Mitarbeitern. Was die mittelständischen Fachgeschäfte und Fachmärkte verbindet, ist ein breites Dienstleistungsangebot, individu-

So geht Fachhandel 2.0: Im umkämpften Markt der Consumer Electronics setzt die EURONICS Deutschland eG auf ein ausgefeiltes Multi-Channel-Konzept – mancher Händler wird dabei zum „Local Hero“.

elle Beratung und qualifiziertes Fachpersonal. Dem Boom im Online-Handel setzt die Verbundgruppe seit einigen Jahren eine erfolgreiche Multi-Channel-Strategie entgegen. Grundsatz: Ein erfolgreiches Verkaufsgespräch beginnt im Netz und endet im Fachhandel. Die „digital-lokale Vermarktung“ ist für den stationären Fachhandel auf diese Weise zu einer wichtigen Disziplin geworden. Es gilt den EURONICS Service-Gedanken in der Online-Welt neu zu interpretieren – kreativ, authentisch, nachhaltig und ganz ohne platte Preisversprechen.


„Local Hero“ gesucht

Ganz nah dran an Topthemen und Trends der CE Branche. Neueste Gadgets aus den Bereichen TV und Mobilfunk sind in den STAR NEWS ein Dauerbrenner.

Immer mehr EURONICS Mitglieder präsentieren sich mit attraktiven Angeboten im Netz und wagen unterschiedliche Formen des Dialogs mit Verbrauchern. Der enge Draht zum Konsumenten vor Ort ist da, die Kundenbindung hoch. Wo die Besucher eines Fachgeschäfts eine gute Kauferfahrung machen, kommen sie in aller Regel wieder. Auch der „überzeugte Online-Shopper“ will nicht gänzlich auf eine persönliche, kompetente Beratung inklusive Technik-Vorführung verzichten. Das zumindest lehrt bei EURONICS die Erfahrung. Mit einem durchdachten Cross-Channel-Marketing bläst die Genossenschaft daher auch 2013 selbstbewusst zum Angriff. Die Verbraucherkommunikation der Zentrale zielt auf den mündigen Verbraucher, der sich wenig durch taktische, aggressive Preispromotions lenken lässt, stattdessen aber Wert legt auf besten Service und ein nachhaltiges Qualitätsversprechen. Mit dem Einstieg in die DTM als Hauptsponsor des Mercedes AMG-Teams und dem Jubiläum „44 Jahre EURONICS“ stehen dem Fach-

Kunde

handel jetzt zwei Highlights ins Haus, die sich digital & lokal bestens vermarkten lassen.

9

Die Engel & Zimmermann AG unterstützt die Genossenschaft seit 2006 in allen Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das mediale Profil der Verbundgruppe als „Retail Brand“ weiter zu schärfen. In der Corporate PR setzt E&Z dabei auf einen dezentralen Ansatz, der den Fachhändler und sein Leistungsversprechen in den Fokus rückt. Auch 2013 gilt es, die Aktionen der Zentrale und die Vermarktung medienseitig bestmöglich zu f lankieren. In enger Zusammenarbeit mit der Agentur Baumann ist dabei auch das Konzept für das Mitgliedermagazin STAR NEWS entstanden. Die Print-Publikation ist in den vergangenen sechs Jahren zu einer geschätzten Lektüre geworden, die der EURONICS Zentrale als Forum dient und den Händlern wertvolle Tipps und Impulse fürs Tagesgeschäft vermittelt. Als routinierter Partner für Editorial-Design – die Kunst der Magazingestaltung in Zeiten der totalen Digitalisierung – beweist Baumann Kreativität und ein sicheres Gespür für ein ansprechendes, treffsicheres Layout. Björn Seeger Konzept und Text:

Herausgeber:

Engel & Zimmermann AG

Euronics Deutschland eG

Unternehmensberatung für Kommunikation

Cornelia Bonow (Konzeption)

Schloss Fußberg, Am Schlosspark 15 | 82131 Gauting

Berblingerstr. 1 | 71254 Ditzingen

info@engel-zimmermann.de | www.engel-zimmermann.de

cornelia.bonow@euronics.de | www.euronics.de


14.000 Facebook-Fans Reichweite 2,8 Millionen Nutzer Bis zu 40 % Bestellungen über Facebook

10

Kunde

50 % mobile Nutzung

DIDYMOS-Sondermodell Pia: hohe Qualität der Produkte und intensive Kundenkommunikation als Basis des Erfolgs.

40 Jahre DIDYMOS – Das Buch zum Tuch Wenn Tina Hoffmann bei Präsen­

selbst ein Tuch. Damit wurde sie

und oft in wenigen Minu­ten ver-

wurden bei der Gestaltung daher

tationen Bilder aus der Weberei und

vom „Stern“ abgelichtet und auf­

kauft – unter anderem auch über

auch die Beiträge der Kundin-

von glücklichen Babys am Bauch

grund der plötzlichen Nachfrage

Facebook (s. oben). Die Erfolgs-

nen und Kunden hervor­gehoben,

der Mutter zeigt, vergisst der Be-

selbst zur Produzentin. Heute kom-

geschichte von DIDYMOS haben

in Form von Trage-Bildern, aus

trachter schnell, dass es auch ums

men jede Woche mehrere neue

wir zum Jubiläum 2012 in einem

Tüchern gebastelten Accessoires

Geschäft geht. Und zwar schon seit

Modelle auf den Markt. Gewoben

Buch nachgezeichnet. Erika Hoff-

und Spielzeugen und Dankes-

über 40 Jahren. Firmengründerin

aus ökologisch ein­w andfreier

mann hat es den Fans gewidmet,

briefen. Das Buch zum Tuch – ein

Erika Hoffmann hatte damals Zwil-

Baumwolle, manchmal verfeinert

um sich für deren Markentreue zu

hochwertiges Geschenk an die

linge und brauchte Bewegungs­

mit Hanf, Seide oder Alpaka.

bedanken. Neben den wichtigs-

DIDYMOS-Fangemeinde und ein

freiheit. Zunächst besorgte sie sich

Die Neuheiten sind heiß begehrt

ten Stationen der Firmenhistorie

Spiegel ihrer Begeisterung.


Markenerfolg auf Facebook DIDYMOS und Facebook, das ist eine ganz eigene Erfolgsgeschichte. Beim Start der Unternehmensseite facebook.com/Didymos.Baby im Mai 2011 war Geschäftsführerin Tina Hoffmann noch skeptisch. Doch sie wusste: Die Zielgruppe ist schon da. Und dann wurden alle Bedenken hinweggefegt von einem Sturm der Fan-Begeisterung.

Empfehlungen kommen täglich neue dazu – aus Deutsch-

besondere bei fachlichen Fragen ins Geschehen eingreift.

land, den USA, Großbritannien, Osteuropa und dem

Die Agentur ist für das „Engagement“ zuständig: Durch

Rest der Welt. Theoretisch können die Fans über ihre eige-

Abstimmungen, Gewinnspiele, Fragen, attraktive Bilder

nen Facebook-Auftritte jederzeit weitere 2,7 Millionen

und Beiträge wird der Dialog mit den Nutzern intensi-

Nutzer erreichen und über DIDYMOS informieren. Genau

viert. Dazu kommt die klassische Vertriebsförderung.

dieses enorme Reichweitenpotenzial sorgt dafür, dass

Auch sie funktioniert auf Facebook hervorragend: Wer-

Facebook auch bei Unternehmen immer beliebter wird.

den neue Sondermodelle vorgestellt, erfolgen bereits bis zu 40 Prozent der Bestellungen über Facebook. Kein

Damit die Fans aber tatsächlich mit dem Unternehmen in-

Wunder, denn die Fans können häufig über Gestaltung

teragieren und als Markenbotschafter auftreten, müssen

und Farbwahl mitentscheiden. DIDYMOS und Facebook

Inhalte und Kommunikation auf der Facebook-Seite stim-

– das ist am Ende eine klare Win-Win-Situation für

men. Dafür sorgt bei DIDYMOS unsere Partneragentur

Unternehmen und Fans. Helga Schnürle

Jubiläumsbuch: Rückblick auf eine einmalige Erfolgsgeschichte.

11

SMO14 in Zusammenarbeit mit Tina Hoffmann, die ins-

Kunde

Heute zählt die Facebook-Seite fast 14.000 Fans. Über


Stars und Standpunkte: Magazine der Agentur Baumann.


Seitenweise Qualität Print wirkt, heißt eine Kampagne der deutschen Zeitschriftenverleger. Während auch große Magazin-Marken gegen die Konkurrenz im Internet kämpfen, boomt ein anderer Bereich: Kundenmagazine werden immer beliebter. Denn sie wirken wirklich – durch Nutzwert und Eleganz.

Wissen

4,7 Milliarden Euro wurden in Deutschland, Öster-

unterstützt: Kundenbindung und Imagepflege, aber auch Verkaufsförderung oder Neukundengewinnung. Dass

shing investiert. Eine gewaltige Summe und nochmals

die Magazine zudem einen kontinuierlichen Dialog zwi-

300 Millionen Euro mehr als zwei Jahre zuvor. Woran

schen Unternehmen und Kunden eröffnen, zeigt eine

liegt’s? „Ein gutes Kundenmagazin schafft eine positive

Zahl ganz deutlich: Sie werden von etwa 50 Prozent der

Atmosphäre und fördert auf diese Weise das Image des

Empfänger intensiv gelesen.

Unternehmens“, begründet Agentur-Inhaber Gerhard Baumann den dauerhaften Erfolg.

Diese Quote steigt noch, wenn die Magazine gut gemacht sind. „Wichtig ist in erster Linie, dass die optische und

Sicherlich hilft auch die aktuelle Schwäche der Fachma-

inhaltliche Qualität stimmt“, sagt Gerhard Baumann. Die

gazine den Unternehmen, ihre Publikationen gut am

von der Agentur betreuten Fachzeitschriften werden da-

Markt zu positionieren. Insbesondere, wenn sie sich die

her in Zusammenarbeit mit erfahrenen Journalisten und

Vorteile des Internets zunutze machen. Nach Ansicht

von ausgebildeten Zeitschriften-Gestaltern erstellt – zum

von Gerhard Baumann können sich die Kundenmagazine

Teil zweimonatlich und in mehreren Sprachen.

gerade im Online-Zeitalter gut behaupten, da die hochwertigen Inhalte sich für eine Zweitverwertung geradezu

Attraktives Markenbild

anbieten. Ein gutes Magazin bringe dem Leser zudem

Immer mehr Unternehmen gehen neue Wege im Publi-

echten Mehrwert und schaffe Vertrauen. Die Marke bleibe

shing, etwa mit Corporate Blogs. „Kundenmagazine sind

dabei im Hintergrund und biete sich doch als Partner

dabei eine perfekte Ergänzung“, sagt Gerhard Baumann,

für Problemlösungen an.

der für die Stuttgarter Motorpresse bis Mitte der 90er Jahre Fachzeitschriften entwickelt hat. Ein Grund dafür:

Nutzwert und Eleganz

Entscheider lassen sich mit gut gemachten, hochwerti-

Beispiele dafür liefert die Agentur Baumann selbst: Sie

gen Magazinen besser erreichen. Und wer Fachkompetenz

produziert unter anderem Magazine für die Messe

ausstrahlen will, kommt an einer eigenen Publikation

Stuttgart, den Göppinger Modellbahnhersteller Märklin

nicht vorbei. Kein Wunder, dass das Corporate Publishing

und den Elektronik-Riesen Euronics. Ambitionierte

laut einer Untersuchung der Universität Dortmund an

Projekte, deren Mix aus Reportagen, nutzwertigen Inhal-

zweiter Stelle im Marketing-Mix der Unternehmen steht

ten und optischer Eleganz die unterschiedlichsten Ziele

– gleich nach dem Besuch beim Kunden. Uwe Baltner

13

reich und der Schweiz im Jahr 2012 in Corporate Publi-


Genial auf den Punkt gebracht

So kompliziert wir Menschen auch manchmal erscheinen, so einfach gestrickt sind wir doch, wenn es um Beurteilungen „aus dem Bauch heraus“ geht. Im Gefühl lassen wir uns ganz simpel von zwei alles entscheidenden Kriterien leiten: Entscheidend ist, wie stark wir etwas empfinden und wie sympathisch es uns scheint. Basta!

Alles, was wir bewerten, ordnen wir im Unterbewusstsein auf zwei Ebenen ein: Stärke und Sympathie. Nicht mehr, nicht weniger. Mitte des vorigen Jahrhunderts hat Peter R. Hofstätter dieses einfache und gleichzeitig geniale Verhalten messbar gemacht. Das von ihm entwickelte psychologische Marktforschungsinstrument, der „Raum der

Wissen

emotionalen Wertigkeit“, basiert auf den beiden Gefühlsebenen Evaluation und Potency. Mit einem ebenso einfachen und erneut genialen Rechen-

14

programm brachte er und bringen heute unsere Computer die unterbewusst vorhandene Einstellung der Befragten zutage. Unbeeinflussbar vom Kopf, undenkbar und damit nicht rationalisierbar – aus dem Bauch eben. Dabei ist völlig egal, ob es sich bei dem zu beurteilenden „Ding“ um Produzent Kampf

Reichtum

Intelligenz Männlichkeit

eine neue Packung handelt. Was es auch sei, im Idealfall

Vater

Persönlichkeit

Lärm Hass Schaden

einen Menschen, einen Markenauftritt, ein Logo oder

Ordnung

sitzt es auf dem Wunschbild. Wunschbild

Der Deutsche

Das Faszinierende dabei: natürlich wieder die Einfachheit.

Gefahr

Ein ausgeklügelter Fragebogen auf der Grundlage eines

Heiterkeit

Zerstörung Tod

Glück

Geiz

semantischen Polaritätenprofils reicht, um die Gefühle darzustellen. Spontan bewertet, dauert die Erhebung nicht

Liebe Mutter

Ekel

länger als zwei Minuten. Die Zeit hat jeder. Ingenieure in der Montagskonferenz, die Vertriebsmannschaft in der

Geborgenheit

Angst

Weiblichkeit

Sklaverei Elend

Einsamkeit

Konsument

Gemüt

Pause der AD-Tagung, Besucher auf dem Messestand oder Kundinnen an der Kasse im Einkaufszentrum. Zauberei? Scharlatanerie? Mitnichten. Das System ist hunderttausendfach bewährt und hat alle Zweifler überzeugt. Auch wir arbeiten mit diesem Instrument der psychologi-

Armut Bequemlichkeit Langeweile Erschöpfung

schen Forschung. Für unsere Kunden und deren Kunden. Für eine bessere strategische Grundlage und einen gezielteren kreativen Output. (Den wir übrigens im Raum der emotionalen Wertigkeit überprüfen. Einfach genial.) 

Höchstmögliche Kraft und höchstmögliche Sympathie. Das Maß aller Dinge.

Klaus Habann


Die ganze Welt zu Gast per Video Video-Meeting: mehr Ein- und Durchblick bei Konferenzen.

eine Kamera, am besten mit direkter Internetverbindung. Als Service lässt sich die kostenlose, weltweit bewährte Software Skype einsetzen. Sie vernetzt übers Web bei Bedarf auch mehr als zwei Standorte problemlos. Die Sprachqualität bei Online-Übetragungen hat sich in den letz-

Agentur

Persönlich, praktisch und nicht zuletzt ressourcenschonend: Videokonferenzen machen für Unternehmen aus vielen Gründen Sinn.

ten Jahren so verbessert, dass kaum noch Unterschiede zum Telefon auffallen.

15

Auch die Agentur Baumann hat sich entschlossen, in ein System zur Video-Kommunikation zu investieren. Und damit in eine direkte Verbindung zum Kunden, die auch

Nach Ansicht von Mittelstands-Experten kann sich die

optisch genutzt werden kann. Sei es für eine persönliche

Investition in ein System für Videokonferenzen bereits

Atmosphäre für Briefings oder zur Diskussion von Ent-

innerhalb weniger Monate amortisieren, etwa wenn der

würfen. „Der direkte Draht zum Kunden ist für uns essenti-

Vertriebsmitarbeiter häufiger per Video zugeschaltet

ell“, sagt Agenturchef Gerhard Baumann, „dazu gehört

wird, statt ins Auto zu steigen. Die Mitarbeiter bleiben am

auch, in ein System für Video Conferencing zu investieren.“

Arbeitsplatz, das sorgt für mehr Produktivität und Effizienz. Außerdem beschleunigt das Video-System auch den

Wie kommt die Bildverbindung zustande? Benötigt wird

Informationsf luss, vor allem wenn ein Unternehmen

zunächst ein Fernseher. Unserer steht meist im großen

an mehreren Standorten vertreten ist. Probieren Sie’s aus,

Konferenzraum, ist aber mobil einsetzbar. ­Dazu kommt

wir sehen uns – persönlich oder per Video. 

Robert Vetter

Impressum Herausgeber

Verantwortlich

Grafik

Gerhard Baumann GmbH & Co. KG

Gerhard Baumann

Pia Beck, Heike Eisenbarth

Telefon: +49 (0) 7141-688 96-3 | Telefax: +49 (0) 7141-688 96-59

Redaktion

Fotografie

info@gerhard-baumann.net

U. Baltner, K. Habann, R. Vetter,

Agentur Gerhard Baumann,

www.gerhard-baumann.net | facebook.com/agentur.baumann

H. Schnürle, B. Seeger

Seite 8 : Beate Jeske, Seite 10: DIDYMOS

Schorndorfer Straße 42, 71638 Ludwigsburg


Vier Köpfe – ein Ziel: die konsequente Ausrichtung auf Ihre Bedürfnisse. Das Führungs- und Kompetenzteam der Agentur Baumann garantiert Ihnen individuelle, persönliche Beratung, klare Fokussierung auf Ihre Zielgruppen und die Synchronisation der besten Kommunikationskanäle, ob analog oder digital. Testen Sie uns!

Klaus Habann

Axel Burkert

Ansprechpartner Markenarbeit

Ansprechpartner Internet

k.habann@gerhard-baumann.net

a.burkert@gerhard-baumann.net

Axel Burkert ist unser Digital-Experte. Seit mehr als einem Jahrzehnt konzipiert er Webauftritte, Kampagnen und Synchronisations-Strategien für klassische und neue Medien. Uwe Baltner Ansprechpartner Social Media & PR u.baltner@gerhard-baumann.net

Keine leichte Aufgabe in Zeiten, in denen sich die Mediennutzung in einer zuvor nie gekannten Geschwindigkeit verändert. Männer mit Hang zum Technikspielzeug haben es da etwas leichter. Burkert hat stets einen kleinen Gerätepark mit modernster Elektronik bei sich. Professionelle Notwendigkeit, um den Anschluss an Trends von heute und morgen nicht zu verlieren. Für die Agenturkunden sind Medien, analoge wie digitale, immer nur Mittel zum Zweck. Deshalb wird auch – versprochen – niemand mit dem

Gerhard Baumann

neuesten Technik-Schnickschnack belästigt. Wenn es aber darum geht,

Ansprechpartner Publishing

die richtigen Werkzeuge für digitale oder crossmediale Kommunikation

g.baumann@gerhard-baumann.net

auszuwählen, dann können Sie den vollen Erfahrungsschatz des langjährigen Experten für Content Marketing nutzen. Bevor Axel Burkert zur Agentur Baumann stieß, hatte er in mehr als 20 Berufsjahren in der Medienbranche alle wesentlichen beruflichen Stationen des Journalismus inne. Er war Chefredakteur, Redakteur und Autor, zählte zum Gründungs- und Konzeptteam von drei Zeitschriften, gründete mit Partnern ein Online-Unternehmen und baute es zu einem der reichweitenstärksten Webangebote in Deutschland aus. Heute vertrauen große Verlagshäuser wie Axel Springer, IDG oder Weka Media Publishing ebenso auf seinen Rat wie Mittelständler aus Baden-Württemberg. Axel Burkert hat als Autor für Magazine wie „Stern“ oder „Wirtschaftswoche“ gearbeitet. Er doziert an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, und hält Vorträge und Seminare.

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