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Impressum

Inhalt

Herausgeber: Tennisabteilung des TSV Künzelsau

4 Grußworte

Verantwortlich: Wilhelm Lüdemann (V.i.S.d.P)

9 Geschichte des Tennis

Redaktion: Mitglieder der Tennisabteilung

14 Chronik

Layout/Titel: Christoph Werk Fotos: Kurt Gesper, Christoph Werk, Archiv Druck: Druckzentrum Würth Erscheinungsdatum: 31.05.2014 Auflage: 500 Stück

18 Vorstände und Trainer 19 Leistungssport in Künzelsau 20 Regionalliga 24 Unsere Jugend – Faszination Tennis 26 Ein Turnier macht Karriere Der Hohenloher Jugendcup 30 Heinrich Bauer – Trainer aus Leidenschaft 32 Ostercamp Rovinj 36 Breitensport in Künzelsau 40 Ohne funktionierende Technik geht nichts 42 Das Tennisstüble – Von Daffi zu Olga 46 Unsere Teams im Jubiläumsjahr 52 Impressionen


Wilhelm Lüdemann Erster Vorsitzender

Liebe Mitglieder und Freunde der Tennisabteilung, wir freuen uns, auf 40 interessante und erfolgreiche Jahre zurückblicken zu dürfen. In dieser Zeit haben die Abteilung und Ihre Mitglieder viel erlebt. Sie war und ist ein Platz für Triumphe und Dramen, Hobby und Leistungssport und für ein familiäres und lebendiges Vereinsleben aller Generationen. Mit Ihren 40 Jahren kann sich die Tennisabteilung in jeder Hinsicht nach wie vor sehen lassen. Dies belegen nicht zuletzt herausragende sportliche Erfolge in allen Alters- und Leistungsklassen und eine Anlage, die trotz ihrer Jahre in einem hervorragenden Zustand ist und optimale Trainings- und Turniermöglichkeiten bietet. Die Abteilung steht und stand jederzeit auf einer soliden finanziellen und organisa-

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torischen Basis. In allen Bereichen sind die Weichen für die Zukunft gestellt. Was sich seit Gründung der Abteilung, deren Entwicklung ganz besonders durch die Familie Heinz Ziehl gefördert wurde, für mich nie geändert hat, ist ihr Geist. Mein allerhöchster Respekt gilt allen engagierten Funktionsträgern und den vielen unglaublich selbstlosen Helfern. Im Namen des ganzen Vorstandes bedanke ich mich aufs herzlichste bei allen Unterstützern und Sponsoren, die der Tennisabteilung oft seit vielen Jahren verbunden sind, sowie dem TSV und der Stadt Künzelsau. Ich wünsche der Tennisabteilung und Ihren Mitgliedern weiterhin viele Erfolge und alles Gute für die Zukunft! Wilhelm Lüdemann


Erwin Bergmann Präsident des TSV Künzelsau

Die Tennisabteilung des TSV Künzelsau wird in diesem Jahr 40 Jahre. Dazu gratuliert der Gesamtverein ganz herzlich. Es bedeutet 40 Jahre Engagement für die Abteilung Tennis, für alle Altersklassen von Jung bis Alt. Unzählige Stunden haben die vielen Macher sich für das Tennis eingesetzt und hierbei waren beiderlei Geschlechter aktiv dabei. Es geht, darum dieses Engagement zu hegen, zu pflegen- und auch zu würdigen. Alle haben meinen Dank, Respekt und Anerkennung dafür verdient, dass Sie teilweise über Jahrzehnte hinweg im Einsatz waren, und dies kommt der ganzen Gesellschaft zu Gute. Diese Arbeit ist dann in vielen Fällen ansteckend und wirkt motivierend. Erinnern darf ich an die Gründer, die den Bau der Tennisanlagen in Künzelsau ermöglichten. Der weitere Ausbau und die wiederholte erfolgreiche Renovierung der Karin-Ziehl Tennishalle. Viele Förderer waren und sind auch zukünftig notwendig, damit

der „weiße“ Sport in Künzelsau aktiv bleibt. Dazu sind immer qualifizierte Trainer und Übungsleiter notwendig, ohne die nichts gehen würde. Bei der Kinder- und Jugendarbeit werden neben den sportlichen Aktivitäten auch verstärkt soziale Aufgaben übernommen, die unserer Gesellschaft nur gut tun. Es ist also dringend notwendig viele Kinder und Jugendlichen an den Sport zu bringen, damit sie das Gefühl von Gemeinschaft, Freundschaft, Sieg oder Niederlage erfahren können. Der Tennisabteilung wünsche ich weiterhin ein harmonisches und erfolgreiches Abteilungsleben. Weiter wünsche ich, dass sich immer genügend Freunde für das sportliche Engagement finden und dass das hohe Leistungsniveau gehalten werden kann.

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Joachim Seiz Bezirkssportwart

So ein Jubiläum muss einfach richtig gefeiert werden. Genauso, wie es die Verantwortlichen der Tennisabteilung tun. Schließlich hat man sehr viel erreicht in dieser langen Zeit, worauf man auch stolz sein kann. Es ist eine Meisterleistung der Vereinsführung, dass die Abteilung in der Winterhallenrunde 2013/14 mit sage und schreibe 14 Mannschaften teilgenommen hat. Dies muss erst einmal organisiert werden. Aber es spricht für die Qualität des Vereines, dass dies funktioniert. Die gute Spielstärke zeigt sich daran, dass in der Sommerrunde 2014 die TA TSV Künzelsau mit 4 Teams auch auf Verbandsebene vertreten ist. Das Aushängeschild ist ohne Frage die Herren-50- Mannschaft. Diese spielte 2012 äußerst erfolgreich in der Regionalliga und wurde letztes Jahr sogar Württembergischer Meister. Auffallend ist auch ihre Tennishalle. Sie ist ohne Frage nach der Renovierung eine der

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modernsten und spielfreundlichsten Hallen in unserem Bezirk Franken-Neckar-Enz. Wenn so viel Gutes zusammenkommt freuen wir uns darauf, dass wir dieses Jahr unsere Bezirksmeisterschaften der Senioren bei Ihnen stattfinden lassen können. Der Bezirk und ihr Verein können sich auf dieses Event freuen. Ich wünsche Ihnen bei allen Veranstaltungen ein glückliches Händchen, so dass Sie sich im Herbst locker zurücklehnen können. Zuvor freuen wir uns aber alle auch auf den Hohenloher Jugend-Cup, eines der attraktivsten Turniere für Jugendliche. Um eine tolle Zukunft ist es mir nicht bange, denn die Vereinsführung ist komplett aufgestellt und zeigt sich motiviert. Somit können wir uns alle auf das Jubiläumsturnier freuen.

Ihr Hans Joachim Seiz


Stefan Neumann Bürgermeister

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Tennisfreunde, „15–30–40“ - im Tennis liegen zwischen diesen Zahlen nur zwei Ballwechsel und oft wenige Minuten. Nicht so, wenn man auf das 40-jährige Bestehen der Tennisabteilung des TSV Künzelsau blickt. Zu diesem Jubiläum möchte ich dem Verein, der Abteilung und all ihren Mitgliedern herzlich gratulieren. Der Tennissport hat sich in diesem Zeitraum maßgeblich verändert. War Tennis zunächst ein exklusiver Sport, hat es sich auch dank der großen Erfolge von Boris Becker und Steffi Graf zu einem wichtigen Breitensport entwickelt. Heute zählt Tennis zu den beliebtesten Sportarten. Eine Abteilung über so viele Jahre erfolgreich zu führen, ist nicht selbstverständlich. Es ist auch ein besonderer Verdienst zahlreicher ehrenamtlicher Unterstützer – früher wie heute. War die Familie Ziehl in den Anfängen maßgeblich am Aufbau des Vereins beteiligt, so gibt es noch heute viele, die in ihrer Freizeit und am Wochenende ihre Zeit investieren und sich engagieren. Seit dem

ersten offiziellen Tennisturnier 1974 auf einem der damals vier Plätze hat sich einiges getan. Heute ist die Tennisabteilung eine der größten in der Region. Acht Freiplätze - zentrumsnah und idyllisch gelegen direkt am Kocherufer, drei weitere Felder in der modernen Tennishalle, ein Kinderspielplatz und das „Tennisstüble“; die Tennisabteilung bietet damit hervorragende Freizeit- und Sportmöglichkeiten. Für die Region und die Bürgerinnen und Bürger ist dies ein großer Gewinn. Die Stadt Künzelsau hat die Aktivitäten der Tennisabteilung immer gerne unterstützt und es freut mich, wenn sie auch weiterhin ein wichtiger Teil des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in Künzelsau bleiben wird. Für die Zukunft wünsche ich der Abteilung und ihren Mitgliedern alles Gute, sportliche Erfolge und schöne Stunden auf dem Tennisplatz. Ihr Stefan Neumann Bürgermeister

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Geschichte des Tennis

Anfänge im Klosterhof – Das „Jeu de paume“ Die Ursprünge des Tennissports gehen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Das Spiel wurde sehr wahrscheinlich von Mönchen erfunden und zunächst in nordfranzösischen Klosterhöfen gespielt. Von dort aus verbreitete es sich über ganz Frankreich und Flandern bis nach England und Schottland. Genaue Regeln gab es zunächst nicht. Bis gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Ball – eine mit Wolle, Sand oder anderem Material gefüllte Lederkugel – mit der flachen Hand geschlagen, wobei zum Teil ein Handschuh benutzt wurde.

Anfänge im Klosterhof - Das „Jeu de paume“

Diese Urform des heutigen Tennis wurde „cache“ genannt - ein picardischer Dialektausdruck, der aus dem Lateinischen „captiare“ (= jagen, fangen) abgeleitet war. Weil das Spiel zunächst mit der Handinnenfläche gespielt wurde, erhielt es bald die verbreitete Bezeichnung „jeu de paume“.

Ursprünglich musste das Service auf das schräge Dach einer Längsseite des Kreuzganges des Klosters gespielt werden, in dessen Innenhof dann weitergespielt wurde. Bürger, Klerus, Adel Als das Spiel dann auch Verbreitung unter Bürgern und Adeligen fand, wurde ein Schrägdach als Anspielfläche an der Mauer des Spielplatzes (Kirchhöfe, trockene Schlossgräben oder Schlosshöfe) angebracht. Im Jahr 1495 werden erstmals Schläger erwähnt, seit dem 16.  Jahrhundert wurden dann „Racketts“ benutzt, die den alten Abbildungen zu Folge hölzerne Schlagflächen hatten. Der Geistlichkeit war die Begeisterung für das neue Spiel eher ein Ärgernis. In den Kirchhöfen gingen nicht selten Scheiben entzwei und die Geräusche des Spiels störten den Gottesdienst. Auch die Aristokraten hatten Bedenken wegen der Moral ihrer Untertanen, nicht zuletzt, weil es bald üblich wurde, größere Geldsummen auf den Sieger des Spiels zu wetten. Das hinderte spielbegeisterte Adelige freilich nicht, auf eigenen Spielplätzen dem gleichen Laster zu fröhnen. Diese Bevormundung durch Klerus und Adel ließen sich die wohlhabenden Bürger Flanderns jedoch nicht gefallen. Im Jahr 1405 gründeten sie in verschiedenen Städten ihrer Heimat die ersten „Tennisclubs“, deren Mitglieder ihr Spiel sowohl im Freien wie in Hallen spielen konnten. 1464 veranstalteten Bürger aus Brügge das erste Tennisturnier 9


der Geschichte, an dem zwei Teams teilnahmen. In Frankreich und England wurden hingegen die verdächtigen „Umtriebe“ der Bürgerlichen streng bestraft. Das goldene Tenniszeitalter Der erste namentlich genannte königliche Tennisspieler war der im Jahr 1289 geborene Ludwig X. von Frankreich. Dass Tennis ein nicht ganz ungefährliches Spiel war, kann

Königlicher Tennisspieler auf dem Court von Whitehall: Der spätere König Jakob II als Achtjähriger

man aus den Biographien vieler berühmter Männer ersehen: Der genannte Ludwig X. starb nach einem Match an Lungenentzündung, auch Philipp der Schöne, König von Kastilien, zählt zu den Opfern des Tennissportes wie auch Karl VIII., der auf dem Weg zum Tennisplatz mit dem Kopf gegen einen Türpfosten stieß und starb. Viele Fürsten und gekrönte Häupter spielten Tennis bis zur völligen Verschuldung. Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelt sich Tennis zum Volkssport. Trotz des weiter bestehenden Verbotes wird es zunehmend auch von Bürgen, wohlhabenden Bauern und Studenten gespielt. In den Städten und Schlössern entstehen immer mehr offene oder überdachte Spielplätze. So hatte etwa das berühmte Loire-Schloss Fontainebleau einen Freiluftplatz und einen überdachten Spielplatz. Der 1494 geborene französische König Franz I. war so tennisbegeistert, dass 10

er sich sogar auf dem Sonnendeck seines Schiffes „La Grande Francoise“ einen von einem Sonnensegel überdachten Tennisplatz anlegen ließ. Auch Heinrich VIII. von England (geb. 1491) war ein fanatischer Tennisspieler und besaß mindestens acht Tennisschläger und zahlreiche Tennisplätze. Er spielte oft um hohe Einsätze und gab z.B. in drei Jahren über 3000 Pfund aus seiner Privatschatulle für Spielschulden aus. Von seinen Untertanen durften nur diejenigen Adeligen und Bürger einen Tennisplatz besitzen, deren Jahreseinkommen 100 Pfund überstieg, die anderen benötigten eine Lizenz. Tennis – Schläger und Ball Gegen Ende des 15. Jahrhunderts kam langsam der Gebrauch von Tennisschlägern auf. Sie waren entweder ganz aus Holz gefertigt oder hatten einen Rahmen, der mit Pergament bespannt war. Bis zum Ausgang des 16. Jahrhunderts standen einander oft Spieler mit und ohne „Rackett“ gegenüber, wobei denjenigen, die mit der Hand spielten, ein

Abbildung zur Herstellung von Tennisbällen und Schlägern im 18. Jahrhundert (aus Garsaults Abhandlung über das Tennis aus dem Jahre 1767)

Handicap von einem Punkt eingeräumt wurde. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts wurden


dann erstmals Schlägerrahmen mit Darmsaiten und zwar diagonal zum Griff bespannt, der heute länger ist als dazumal. Auch die ovale Form der Schlagfläche ist eine spätere Entwicklung. Der Tennisball des 16. und 17. Jahrhunderts lässt sich mit dem modernen Hohlgummiball nicht vergleichen. Hochwertige Bälle waren aus Leder mit einem Kern aus Wolle, Haupt- oder Barthaaren, minderwertige wurden mit Sand, Erde oder Metallspänen gefüllt. Verletzungen mit Todesfolge blieben nicht aus. Die besten Tennisbälle wurden zu dieser Zeit in Frankreich gefertigt, wobei seit etwa 1700 die Lederhülle durch eine Hülle aus weißem Tuch ersetzt wurde. Tennis - Spieler und Berufe Bereits um 1300 sind in Paris mehr als ein Dutzend so genannter „Paumiers“ tätig, die der Zunft der Bürstenmacher angehören. Es sind die ersten „Tennisprofis“, die als Spieler und Trainer auch Bälle herstellen und Spielplätze betreuen. Mitte des 16. Jahrhunderts, als sie auch Schläger und Tennisschuhe ohne Absätze und mit Filzsohlen herstellten, gründeten sie in Frankreich die neue Zunft der „paumiers-raquetiers“. Der zukünftige Zunftmeister musste sowohl Tennisbälle und -schläger herstellen können wie zwei anerkannte Tennisspieler in einem Match besiegen. Das erste Tennislehrbuch wurde von Antonio Scaino, einem Doktor der Theologie, verfasst, der in seinem „Trattato des gioco della palla“ aus dem Jahr 1555 die Regeln des Spiels beschreibt und taktische Fragen erörtert. Dabei setzt er sich auch mit der Beschaffenheit des Platzes, der Bälle und des Schlägers auseinander. Die erste „Profi-Tennisspielerin“ der Geschichte war die 1402

geborene Bürgerin Margot aus Hennegau. Im Alter von 20 Jahren war sie bereits so bekannt, dass sie von Philipp dem Guten gegen eine Apanage für seinen Hof verpflichtet wurde. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat unterrichtete sie als Nonne eines Klosters bei Naumur die Bewohner der Umgegend im „jeu de paume“. Tennis – die Zählweise Zur Geschichte der Zählweise gibt es zwei Erklärungen. Meist wird vermutet, dass die Zählweise auf Geldeinsätze und Spielwetten im 14. Jahrhundert in Frankreich zurückgeht. So setzte man zum Beispiel einen gros denier, der wiederum einen Wert von 15 denier hatte. In einem Satz, der damals oft aus vier Spielen bestand, wurden also 4 mal 15 „deniers“ gesetzt: 15 – 30 – 45 – 60. Eine andere Erklärung bezieht sich auf die Linien auf dem Spielfeld. Jedes Mal, wenn ein Spieler beim jeu de paume einen Punkt machte, bewegte er sich einen Streifen weiter und kam so allmählich der Mitte des Feldes näher. Das Spiel begann an der 0-Zoll-Linie. Gewann ein Spieler einen Punkt, rückte er zur 15-Zoll-Linie vor, dann zur 30-Zoll-Linie und schließlich zur 45-Zoll-Linie. Dann erst hatte er das Spiel gewonnen. Da man fand, dass diese Linie dem Netz zu nahe war, wurde die letzte Angabe auf eine 40-Zoll-Linie zurückversetzt. In beiden Fällen wurde im 16. Jahrhundert der kürzeren Aussprache wegen „45“ durch „40“ ersetzt. „0“ wird beim Tennis mit dem englischen Wort „Love“ bezeichnet. Der Ursprung dieses Ausdrucks stammt wahrscheinlich phonetisch vom französischen „l’œuf“ (=das Ei) und beschreibt damit das Aussehen der Null auf der Anzeigetafel. Gerade die Tatsache, dass auch andere Bezeichnungen oder Zählwei11


sen (siehe oben) höchstwahrscheinlich dem Französischen entstammen, unterstreichen diese Theorie. Andere Quellen legen nahe, „Love” komme von der Redewendung „to do something for love“, was soviel heißt wie „etwas umsonst tun“. Ein Spiel, bei dem der Gegner null Punkte erzielt hat, heißt daher auch Love Game. Tennisverbot und „royal tennis“ Mit der Zunahme der Tennisplätze und der Begeisterung am Tennisspiel wurde auch die Kritik am Tennis lauter. Die Ballhäuser der Bürger und Adeligen wurden auch dazu benutzt, zu Flirten und um hohe Einsätze zu spielen. Es wurden nebenbei alle möglichen Glückspiele betrieben, Betrügereien nahmen überhand. Auch waren die Regeln und die Platzgrößen nach wie vor sehr uneinheitlich. So ging die Zahl der Ballhäuser im späten 17. und im 18. Jahrhundert drastisch zurück, sie wurden zu Theatern und Ballsälen (!) umgebaut. Während der Zeit der französischen Revolution war das Tennisspiel, wie schon in der Zeit der englischen Revolution unter Cromwell, verboten.

Das Ballhaus in Coburg, erbaut für Herzog Johann Casimir von Sachsen, nach einem Stich von Johann Dürr, 1632) 12

In England konnte die Tradition des Tennisspiels besser bewahrt werden, wenn auch hier die Zahl der Plätze deutlich zurückging. Im 19. Jahrhundert wurde das Spiel zunehmend zum Sport für den exklusiven Landadel. 1878 gab es noch etwa zwanzig Tennisplätze, auf denen das traditionelle „jeu de paume“ mit dem Service auf das Dach gespielt wurde. Tennis wurde ab nun als „real tennis“, „royal tennis“ oder kurz „Tennis“ bezeichnet. Die Entwicklung des Tennissports im England des 19. Jahrhunderts ging Hand in Hand mit der Erfindung der Rasenmähmaschine und der Benutzung von Gummibällen. Der englische Major Walter C. Wingfield ließ sich 1874 seine Art von Rasentennis, das er „Sphairistike“ oder „lawn-tennis“ nannte, patentieren und stellte klare Regeln auf. Dabei vereinte er Elemente des „field-tennis“, das im Freien ohne feste Regeln und eigenen Platz gespielt wurde, des „rackets“ (= Vorgänger des Squash), „real tennis“ und Badminton. Gespielt wurde auf einer trapezförmigen Spielfläche. An die Stelle einer Mauer, eines Daches oder einer Galerie trat nun ein Netz, das Wingfield vom Badminton übernommen und für sein neues „lawn-tennis“ dreiteilig entworfen hatte. Die Seitenflügel erinnern dabei noch an die Hofwände des alten „jeu de paume“. Als Bälle wurden in Deutschland entwickelte Hohlgummikugeln verwendet, das Service erfolgte abwechselnd aus einem Viereck einer der beiden Seiten, wobei nur der Aufschlagende punkten konnte (wie im heutigen Volleyball). Die Geburt des modernen Tennis Das bis heute übliche Tennis entstand, mit neuen Regeln, bei den ersten Meisterschaften in Wimbledon (London) im Juli 1877, wo


der All England Lawn Tennis and Croquet Club das erste große Rasentennisturnier veranstaltete. Die Spielregeln entsprachen dabei großteils den noch heute gültigen. Der Aufschlag erfolgte von der Grundlinie, die Zählweise entsprach dem alten „jeu de paume“: 15 - 30 - 40 (oder 45). Das Spielfeld war rechteckig, das Netz niedriger und der Tennisball mit weißem Flanell überzogen. In England wird die „Lawn Tennis Association“ als offizieller Dachverband gegründet. Ab 1884 durften auch Frauen Lawn Tennis spielen, wobei die Damen lange weiße Kleider, Hüte und nicht selten hohe Schuhe trugen. Rasentennis verbreitete sich auch rasch in Deutschland und auf dem ganzen Kontinent, hauptsächlich durch Kurgäste. Die ersten deutschen Meisterschaften fanden für Männer 1892 und für Frauen 1896 statt, in ganz Europa wurden zahlreiche Vereine gegründet. Erster und Zweiter Weltkrieg Während des Ersten Weltkriegs kam der Tennissport in Deutschland völlig zum Erliegen, da es an Ausrüstung für das Spiel und Materialien für die Erhaltung der Plätze mangelte. Viele Tennissportler und Funktionäre kamen aus dem Krieg nicht mehr zurück. In der Zwischenkriegszeit wurde immer weniger auf Rasen gespielt, dessen Pflege sich als sehr aufwändig erwies, statt dessen wurden Sandplätze modern. Der Ausdruck „Lawn Tennis“ wurde daher schrittweise durch „Tennis“ ersetzt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde auch der Tennissport der allgemeinen Gleichschaltung des öffentlichen Lebens unterworfen, die Vereine und Verbände wurden nach „Gauen“ gegliedert, die an die Stelle der Bezirke traten, wobei die Struktu-

Center Court im All England Lawn Tennis and Croquet Club

ren bis 1941 mehrfach geändert wurden. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb der Spielbetrieb recht rege, danach wurde es, wie schon während des Ersten Weltkrieges, immer schwieriger, Ausrüstung und Material zu bekommen. 1943 kam der Tennissport im „Dritten Reich“ völlig zum Erliegen, auf Weisung des Reichssportführers wird seine Ausübung generell verboten. Olympische Geschichte Sein olympisches Debüt gab das Tennis bereits bei den ersten neuzeitlichen Olympischen Spielen 1896 in Athen mit Einzel- und Doppelwettbewerben für Männer. Die Frauen folgten mit Einzelspielen 1900 in Paris und mit dem Doppel 1920 in Antwerpen. Mixed-Bewerbe wurde ab 1900 gespielt. Nach den Spielen von Paris 1924 wurde Tennis wieder aus dem olympischen Programm gestrichen. In Mexiko 1968 und in Los Angeles 1984 war Tennis Demonstrationssportart und kehrte in Seoul 1988 mit Einzel- und Doppelspielen für Frauen und Männer, aber ohne Mixed-Wettbewerbe, wieder unter die olympischen Sportarten zurück. (Quellen: Bayrischer Tennis-Verband, Olympia-Lexikon.de, NDR)

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Chronik der Abteilung 1973 Am 07.06. wird im TSV die Gründung einer Tennisabteilung beschlossen

1975 Mannschaften nehmen erstmals an Verbandspielen teil Bau von Platz 5 sowie der Bocciabahn Am 13.12. wird die Tennishalle eingeweiht

1981 Einweihung der Plätze 6-8 Erweiterungsbau der Tennishalle mit Shop, Stüble, Duschen und Toiletten Don Mullins wird Pächter des Tennisstüble

1987 Heinz Ziehl wird Ehrenbürger von Künzelsau 1995 Die Umkleidekabinen werden ausgebaut Familie Dourtmes übernimmt das Tennis-Stüble 2003 Erster Hohenloher Jugendcup

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1974 Am 06.04. werden die Plätze 1–4 durch Bürgermeister Frenz für den Spielbetrieb freigegeben

1977 Einweihung der Tenne Die Tennishalle erhält den Namen „Karin-Ziehl-Halle“

1984 Marlies Schroth übernimmt das Tennisstüble als Pächterin 1991 Sanierung der Tennishalle mit neuem Boden

1999 Die Tennisabteilung feiert 25 Jahre Jubliäum 2004 Herren 40 spielen in der Regionalliga


2011 Umfassende Sanierung der Tennishalle mit neuer Verglasung, neuer Heizung und neuem Tennisboden Der ehemalige Weltranglisten-13. Andrei Cherkasov schlägt für das Künzelsauer Regionalliga-Team der Herren 40 auf.

2013 Olga Lekkou wird neue Pächterin des Tennis-Stübles Bezirksreform des WTB

2012 Die Tennisabteilung erhält ihre eigene Homepage und Facebook-Fanpage

2014 Seniorenbezirksmeisterschaften in Künzelsau Fest zur Feier des 40-jährigen Jubliäums am 31.05.2014

Der große Förderer: Heinz Ziehl Heinz Ziehl wurde am 10. April 1917 in Berlin geboren und kam nach Kriegsende nach Künzelsau, wo er nicht nur als Unternehmer die Wirtschaft prägte, sondern sich als begeisterter Sportler (erfolgreicher Zehnkämpfer und Mitglied des Olympiakaders für 1940) auch der Förderung des Sports verschrieben hat. Als TSV Vorsitzender, Gemeinderatsmitglied sowie als zweiter Vorsitzender des Sportkreises Hohenlohe ist Heinz Ziehl nicht nur ideell, sondern besonders durch finanzielle Hilfen für den Verein eingetreten. Ausdruck dieser Unterstützung ist unter anderem die Tennishalle, benannt nach seiner tödlich verunglückten Tochter Karin. In Würdigung seiner herausragenden Verdienste wurde Heinz Ziehl 1977 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 1987 das Ehrenbürgerrecht verliehen. Wir können sagen, dass der TSV, insbesondere unsere Tennisabteilung, ohne Heinz Ziehl nicht das wären, was sie heute sind. Dafür hat Heinz Ziehl unser aller Dank verdient. Heinz Ziehl ist am 02. Oktober 2002 im Alter von 85 Jahren gestorben. 15


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Wir gratulieren – 40 Jahre Tennisabteilung TSV Künzelsau!

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Vorst辰nde

Trainer

1973

Willi Hamann

1974

Carlo Musazzi

1985

Hermann K端nast

1975

Bogumir Curic

1990

Dr. Andreas Eckle

1976

G端nter Pfeiffer

1995

Werner Keitel

1977

Boris Lazarow

2006

Axel Becker

1981

Sigwart Wenzel

2012

Alexander Schmidt Peter Landwehr Wilhelm L端demann

1985

Josip Kokot

1992

Klaus Blech

1993

Miroslaw Pechr

2004

Heinrich Bauer

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Tennis als Leistungssport in der Tennisabteilung des TSV Künzelsau Tennis ist eine echte „Lifetime“-Sportart. Dies gilt nicht nur für den Breitensportbereich, sondern vor allem dann, wenn man als leistungsorientierter Turnierspieler lange auf Wettkampfniveau aktiv sein möchte. Durch zahlreiche Altersklassen, beginnend ab Damen- bzw. Herren 30, kann man auch außerhalb des aktiven Bereichs auf höchstem Niveau in der Verbandsrunde oder bei Turnieren antreten. Der Leistungssportbereich hat in der Tennisabteilung von jeher seinen festen Platz. Über die zahlreichen herausragenden Erfolge unsere Mannschaften der Jugend, Aktiven

und Altersklassen berichten wir regelmäßig. Der Weg zum Turnierspieler beginnt als Jugendlicher in einer unserer Fördergruppen. Neben der Technik werden hier auch Fitness, Motorik und Taktik trainiert. Ab dem aktiven Bereich findet das Training überwiegend in gemischten Gruppen statt. Spieler/innen der Damen- und Herrenmannschaften, leistungsstarke Jugendliche und ambitionierte, erfahrene Spieler erarbeiten sich in gemeinsamen Trainingseinheiten die nötige Matchhärte. Gerade unsere Nachwuchsspieler profitieren sehr stark von dieser Trainingsform, bei der auch Teamgeist und Disziplin eine große Rolle spielen. Bei den Verbandsspielen an den Wochenenden ist stets hervorragender spannender Wettkampfsport in allen Kategorien zu sehen. Wir freuen uns, dass immer wieder interessierte Zuschauer, die nicht Mitglied der Tennisabteilung sind, den Weg auf unsere Anlage finden und unsere Mannschaften unterstützen. An der Stelle möchten wir auch unserem Top-Spieler Marino Höhnke ganz herzlich zum Erreichen der Leistungsklasse 1 (höher geht’s nicht) gratulieren! Marino hat seit 2013 in der Deutschen Rangliste einen Platz unter den Top 700.

Marino Höhnke 19


Tennis Regionalliga Süd-West (Herren 40)

Nachdem die Herren 40 der Tennisabteilung des TSV Künzelsau im Jahr 2004 in die höchste Klasse Deutschlands aufgestiegen konnten, war dies für den Verein ein sehr großer sportlicher Erfolg. In dieser Zeit fuhren die Mannschaftsspieler des TSV Künzelsau bereits nach Kassel, Koblenz, Frankfurt und Mannheim. Das erste Heimspiel in der Regionalliga bestritten die Künzelsauer gegen den Traditionsclub Grün-Weiss Mannheim. Die zahlreichen Zuschauer konnten auf der Tennisanlage in Künzelsau sehr gutes und kampfbetontes Tennis sehen und die Herren 40 des TSV konnten dieses Spiel mit 5:4 gewinnen.

Seit dieser Zeit entwickelte sich in Künzelsau eine „Hochburg“ im Seniorenbereich. Der Verein sowie die Stadt Künzelsau wurden in der „Tenniswelt“ wahrgenommen. Bis ins Jahr 2011 konnten sich die Herren 40 des TSV Künzelsau in der höchsten Klasse Deutschlands behaupten. Das größte sportliche Ereignis in der Vereinsgeschichte war im Jahr 2011, als wir mit dem Weltklassespieler Andrei Cherkasov, dem Mazedonischen Daviscupspieler Zoran Sevcenko und dem lettischen Daviscupchef Girts Dzelde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft mitspielten. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den ASV Landau mussten sich die Künzelsauer vor zahlreichen Zuschauern geschlagen geben. Diese acht Jahre Regionalliga-Tennis waren immer sehr spannend und auch aufregend. Jörg Thollembeek: „Als Mannschaftsführer der Regionalliga-Mannschaft möchte ich mich für die Unterstützung durch den Vorstand und die Mitglieder des TSV Künzelsau recht herzlich bedanken. Ich möchte diese 8 Jahre in keinster Weise missen. Diese Zeit war nicht nur für den Verein richtungsweisend, sondern auch für die Region.“

Andrei Cherkasov 20


Tennis 1. Regionalliga Süd-West Herren 40 "Höchste Klasse Deutschlands“

Zoran Sevcenko

Girts Dzelde

Radek Zahraj

Jörg Bader

Mazedonischer Daviscup-Spieler

Andrei Cherkasov Ehemalige Nr. 13 der Welt

Lettischer Daviscup-Kapitän

Jörg Thollembeek

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SPIELPLAN 2011 1. Spieltag: 30.04.2011

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2. Spieltag: 07.05.2011

TSG Backnang

– TA TSV Künzelsau

3. Spieltag: 14.05.2011

TA TSV Künzelsau

– TC Sontheim TSG HN

4. Spieltag: 21.05.2011

TA TSV Künzelsau

– TK GW Mannheim

5. Spieltag: 28.05.2011

TC Bad Vilbel

– TA TSV Künzelsau

6. Spieltag: 04.06.2011

TA TSV Künzelsau

– ASV SW Landau

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Unsere Jugend – Faszination Tennis

Stand heute haben wir knapp 70 aktive Kinder und Jugendliche. An der Verbandsspielrunde 2014 nehmen wir mit fünf Jugendmannschaften teil und können auch dank unseres neuen Trainingskonzepts bereits zahlreiche Erfolge vorweisen. Die rückläufigen Zahlen bei jugendlichen Mitgliedern – übrigens ein deutschlandweiter Trend – stellen uns vor neue Herausforderungen, denen wir uns in enger Zusammenarbeit mit dem Trainerteam um Heinrich Bauer stellen. Schnuppertage, der Filzkugeltag, die Ferienwoche oder die in den Startlöchern stehende Verein-Schule-Kooperation sind nur wenige Maßnahmen, die wir bereits umsetzen. Es gibt verschiedene Ansätze, Kinder für den Vereinssport zu begeistern. Viele Vereine versuchen sich als leidenschaftliche Animateure und bespaßen ihre Kids nach allen Regeln der Kunst. Wir sind der Meinung, dass dies der falsche Ansatz und zudem nicht nachhaltig ist. Kinder haben einen natürlichen Drang, sich im Wettkampf zu messen. Wir stellen daher das Leistungsprinzip in den Mittelpunkt. Die Kinder lernen so schnell wie möglich das Wettkampfspiel und nehmen an der Verbandsrunde teil. Herzstück unserer Konzeption ist das altersübergreifende Zusatztraining für ambitionierte Mannschaftsspieler, das in hohem Maß vom Verein bezuschusst wird. Stets verbinden wir Leistung mit Spaß. Das gilt insbesondere für unser jährliches Ostercamp in Kroatien oder die Tennis-Ferienwoche. 24

Beweisen können die Jugendlichen ihr Können beim Hohenloher Jugendcup, unserem eigenen Jugendturnier, das inzwischen weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt ist und jährlich bis zu 100 Anmeldungen erhält. Zu den erweiterten Aufgaben der Jugendarbeit gehört inzwischen auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Mit unserer neuen Homepage und unserer Facebook-Fanpage sind wir sehr gut aufgestellt. Auch in den regionalen Zeitungen sind wir regelmäßig vertreten. Wir haben den Eindruck, dass wir wieder stärker wahrgenommen werden und auf einem sehr guten Weg sind, denen „da draußen“ zu zeigen, was Tennis wirklich ist: nämlich pure Leidenschaft! Kraft gegen Technik, Ausdauer gegen Motivation, am Ende vielleicht das pure Glück, und stets der Druck, dass jeder einzelne Punkt zählt und spielentscheidend sein kann. Und dann ist da dieses großartige Gefühl, den letzten Punkt gewonnen zu haben, ganz alleine und doch für das Team. Welche andere Sportart kann das bieten?


Unsere Kids U12 nach ihrem gewonnenen Herzschlagfinale um den Aufstieg in die höchste Liga des Bezirks

REGULÄRES TRAINING

Der Spaß kommt nicht zu kurz

begleitend

begleitend

FÖRDERTRAINING

90 Minuten Gruppentraining bezuschusst vom Verein

FREIES SPIEL

KONDITIONSTRAINING

Felix Specht in Aktion

Leistungskonzept des Jugendtrainings

Abschluss der Kinderferienwoche 2013 25


Ein Turnier macht Karriere – Der Hohenloher Jugendcup Tennis macht Spaß, gute Jugendförderung braucht aber auch den Wettbewerb. Unter diesem Motto findet in diesem Jahr zum 10. Mal der Hohenloher Jugendcup statt und feiert damit selbst sein eigenes kleines Jubiläum. Das Turnier genießt seit vielen Jahren regional und überregional einen hervorragenden Ruf und ist beim Tennisnachwuchs inzwischen zum festen Eintrag im Turnierplan geworden. Vor fünf Jahren erhielt der Hohenloher Jugendcup den Status eines LK-Turniers. Die Möglichkeit, die persönliche Leistungsklassen-Bilanz aufzubessern, führte schlagartig zum Anstieg der Meldezahlen. Nicht selten kämpften 100 Jugendliche auf der Künzels­ auer Anlage um wertvolle LK-Punkte. Nicht minder ehrgeizig ist das langjährige Engagement des Hauptsponsors, der Volksbank Hohenlohe. Ohne diese Unterstützung wäre das Turnier nicht zu dem geworden, was es heute ist. Für dieses Engagement sagen wir ganz herzlich „Danke!“ Beim Hohenloher Jugendcup geht es aber noch um viel mehr: nicht nur Tennis auf hohem Niveau begeistert Spieler und Zuschauer, sondern auch die familiäre und tolle Atmosphäre rund um die Tennisanlage am Kocher. Mit unermüdlichem Einsatz sorgt sich das Organisationsteam von Heinrich Bauer und Irina Zipfl um die jungen Spielerinnen und Spieler. Dazu gehört neben der Organisation vor allem die Sorge um das leibliche Wohl. Aber selbst, wenn es einmal eine kleine Verletzung gibt oder nach einer 26

unglücklichen Niederlage die Tränen fließen, steht das Team mit schneller Hilfe und tröstenden Worten bereit. Nach getaner Arbeit ist der Ehrgeiz und Wettkampfgedanke meist schnell vergessen. Gemeinsam lassen die Jugendlichen den Tag am großen Grill ausklingen. Und nicht selten geht es zur Abkühlung in den Kocher oder nochmals zurück auf den Tennisplatz, dann aber zählt alleine der Spaß.


Sieger des 9. Hohenloher Jugendcups

Lisa Becker hat gewonnen…

… Felix Lüdemann kurz vor seinem Sieg

Organisatorin Irina Zipfl mit den Finalisten der Altersklasse U10 (Kleinfeld)

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Heinrich Bauer – Trainer aus Leidenschaft

Heinrich Bauer hat am 07. Januar 1957 in Schwäbisch Hall das Licht der (Tennis-)Welt erblickt. Nach dem Realschulabschluss absolvierte er zuerst eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker, ehe er 1980 sein ­Hobby zum Beruf machte und die Lizenz zum B-Trainer erwarb. In dieser Zeit begann seine 24-jährige Trainertätigkeit auf der Tennisanlage Teurershof. 1988 erweiterte Heinrich Bauer seine Trainerlizenz und machte an der Technischen Unversität München den Abschluss zum staatlich geprüften Tennislehrer. Als Haupttrainer des Tennisclubs Teurershof konnte Heinrich Bauer zahlreiche Erfolge verbuchen, darunter mehrere Bezirksmeistertitel im Einzel und Doppel. Nicht nur die Damenmannschaft erreichte unter seiner Leitung die Oberliga, sondern auch die Herrenmannschaft, wobei Heinrich Bauer hier 30

als Spielertrainer selbst auf Punktejagd ging. Seine Arbeit umfasste auch die Betreuung von Spielern, unter anderem Anja Bayer, damalige Nummer 1 der deutschen Juniorinnen-Rangliste, die er als Coach zu Turnieren nach Frankreich und England begleitete. 2004 erfolgte dann der Wechsel zur Tennisabteilung des TSV Künzelsau, die damals mit nur noch 7 Mannschaften an der Verbandsrunde teilnahm – eine Herausforderung für Heinrich Bauer: „Mein vorrangiges Ziel war es, aus der Tennisabteilung wieder einen leistungsstarken Verein zu machen. Dazu galt es ehemalige Spielerinnen und Spieler zu reaktivieren sowie neue Spielerinnen und Spieler nach Künzelsau zu holen. Zudem brauchte die Jugendarbeit ein neues Konzept. Heute, nach zehn Jahren Trainertätigkeit in Künzelsau kann ich mit Stolz sagen, dass ich viele dieser Vorsätze in die Tat umsetzen konnte.“ Mit 17 Mannschaften im laufenden Spielbetrieb hat sich die TA TSV Künzelsau wieder auf ein hervorragendes Niveau gesteigert und sich zu einem der sportlich erfolgreichsten Vereine im Kochertal entwickelt. Mit den Damen konnte – wenn auch nur für eine Saison – die Oberliga erreicht werden. Die Herren spielen im vierten Jahr in der Verbandsliga. In den Altersklassen Herren 40 und Herren 50 war Künzelsau mit Regional­ ligateams in den jeweils höchsten Spielklassen vertreten. Auch als aktiver Spieler kann Heinrich Bauer auf jüngere Erfolge verweisen: So spielte er in der Regionalliga der Herren 40


und Herren 50 und wurde zweimal Württembergischer Meister im Doppel. Aktuell spielt er mit seinem Herren 50-Team in der Württem­bergliga. Auch zukünftig will Heinrich Bauer seinem Konzept treu bleiben: „Ich finde hier perfekte Voraussetzungen und möchte auch

die nächsten Jahre Anlaufstelle für sportlich orientierte Spielerinnen und Spieler sein, sowie Jugendlichen eine sportliche Heimat bieten.“

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Ostercamp in Rovinj

Morgens 7 Uhr. Während Julia sich nochmal genüsslich im Bett umdreht, schalte ich den Wecker aus. Schon 7:20 Uhr!!! Jetzt aber zack zack ins Bad. Um Acht ist schon Abfahrt zur ersten Trainingseinheit und wir müssen noch zum Frühstück. Wie jeden Morgen die erste Überlegung: Welches Tennisoutfit ziehen wir heute an? Wie ist das Wetter? Sonne, blauer Himmel! Das schreit nach Rock und passendem Top! Nach dem gemeinsamen Frühstück geht’s los zur Tennisanlage. Voller Motivation laufen wir uns erstmal warm. Nach lockerem Einspielen erklärt uns Heiner seine erste Volley-Übung. Nach weiteren Technik-Übungen spielen wir zum Abschluss eine Runde Doppel. Was wohl die anderen Trainingsgruppen bei Marino oder Christoph machen? Um zehn kommen jetzt auch die Jungs zum Training. Schweißgebadet, mit hoch-

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rotem Kopf aber zufrieden geht’s für uns zurück ins Hotel, bei den Jungs geht’s erst richtig los. Während manche am Meer spazieren gehen, im Pool ein paar Bahnen schwimmen oder im Fitnessraum noch etwas trainieren, genehmigen wir uns erstmal eine Runde Schlaf. Konditionstraining direkt am Meer


Nach dem Mittagessen geht’s bei angenehmen Temperaturen von 20 Grad wieder auf den Tennisplatz. Egal, ob Einzel oder Doppel, bei Heiners Musik aus seiner Anlage spielt es sich noch leichter. Die Pausierenden genießen die Sonne und erfinden am Spielfeldrand spektakuläre Tänze! Eigentlich hätten wir jetzt genug Sport gemacht, aber weit gefehlt. Um 17 Uhr rufen Heiner und Christoph zum Konditraining. Jetzt gilt es stark sein, sich nochmal motivieren. Alle sind dabei, das macht es einfacher. Nach einer halben Stunde HIIT (High Intensive Intervall Training) mit Medizinbällen, Koordinationsleitern, Hürden, Liegestützen uvm. geht nichts mehr. Wir freuen uns auf die „Happy Hour“ an der Hotelbar, wo wir gemeinsam mit den Tennisspielern aus anderen Vereinen den Trainingstag ausklingen lassen.

Natürlich zählt neben dem Training auch der Spaß und dann wird schon mal die Nacht zum Tag gemacht. Aber eines ist uns immer klar: morgen klingelt wieder der Wecker. Um 7 Uhr!

Nach der Arbeit wartet die Bar!

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Breitensport in Künzelsau

Wenn wir über unsere Abteilung in der Zeitung lesen, findet man normalerweise Berichte über herausragende Leistungen unserer Mannschaftsspieler, die unseren Ruf als führender Tennisverein der Region Hohenlohe begründen. Spricht man von Sport, denkt man daher unwillkürlich an junge, durchtrainierte Menschen, die einer anstrengenden, leistungsbetonten Aktivität nachgehen. In unserem Verein spielen 127 von 324 Mitglieder aktiv in den Verbands- und Bezirksspielen, knapp 200 Mitglieder fallen in den Bereich Breitensport und auch dort können wir über Herausragendes berichten. Generell kann man sagen, dass der „typische“ Breitensportler dem Jugendalter entwachsen und in der Generation 40+ zu finden ist. Meist handelt es sich um lose Gruppierungen, die sich zum Tennis treffen und den Abend gemütlich bei einem Getränk und Essen in unserem Tennis-Stüble oder an der Tenne ausklingen lassen. Josef Steinmacher, der im März diesen Jahres das Amt des Breitensportwarts von Dr. Hariolf Schuster übernommen hat, wird sicherlich mit Elan an die Aufgaben herangehen und neue Aktivitäten anbieten. Darauf freuen wir uns!

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Dass in unserem Breitensportbereich herausragendes geschieht, zeigt die DienstagAbend-Runde im Winter. Dort stehen sich bei den Männern im Doppel Spieler gegenüber, die es in der Maximalbesetzung auf insgesamt knapp 320 Jahre bringen. Unter anderem spielt hier Helmut Müller mit, Mitglied seit Beginn der Tennis-Abteilung, der mit 85 Jahren älteste aktive Spieler unserer Abteilung. Über das Alter der parallel spielenden Damen dieser Gruppe schweigt der Erzähler. Wer zuschaut, wie es dort abgeht, sieht, dass man auch im hohen Alter noch viel Spaß am Tennis und am After-Tennis haben kann! Im Sommer haben wir für unsere Breitensportler Donnerstag abend von 17:30-21 Uhr die Plätze 3 und 4 reserviert. Neue Spieler, die gerne mal schnuppern und den Sport oder den Verein kennenlernen möchten, sind hier herzlich willkommen.


Regelmäßiger Treff der Breitensportgruppe

Helmut Müller

Der wöchentliche „Tennis-Treff“ für alle Nicht-Mannschaftsspieler/innen

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Ohne funktionierende Technik geht nichts!

Das gilt nicht nur beim Match, sondern für den ganzen Betrieb der Tennisanlage mit den 8 Außenplätzen, der Tenne und der 3-Feld-Halle mit den Umkleideräumen. Rolf Spreng ist als technischer Wart hierfür seit 2006 verantwortlich. Es vergeht fast kein Tag an dem er nicht auf der Anlage ist und nach dem Rechten schaut. Er organisiert die bei allen Mitgliedern sehr beliebte ;-)) Frühjahrsinstandsetzung der Außenanlagen mit umfangreichen Arbeitsdiensten vor Saisonbeginn im Frühjahr. Erforderliche Wartungsarbeiten von klein bis groß werden von ihm gemanagt. Rolf Spreng ist seit 1979 Mitglied der Tennisabteilung. Seit 1981!! ist er durchgehend ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen (Jugendwart, Ranglistenwart, Sportwart, Seniorenwart, Technischer Wart) im Ausschuss aktiv. An dieser Stelle darf man auch Günther Keppner und Hans Renner nicht vergessen. Günter Keppner engagiert sich das ganze Jahr über aufopferungsvoll für Reparaturen jeder Art und ist eine echte „Bank“! „Wasser Marsch!“ – damit unsere aufwän-

Rolf Spreng 40

Hans Renner

digen Platzberegnungsanlagen zuverlässig funktionieren ist viel Handarbeit und Tüftelei erforderlich, da es für die älteren Plätze schon keine Ersatzteile mehr gibt. Diese akribische Arbeit wird dankenswerterweise von Hans Renner mit viel Liebe zum Detail übernommen. Unsere Anlage ist natürlich in die Jahre gekommen aber insgesamt in einem sehr guten Zustand. Nicht zuletzt durch die Sorgfalt und Zuverlässigkeit unseres technischen Warts blieben die Instandsetzungskosten immer in einem für uns machbaren Rahmen. Dennoch stehen an unseren zahlreichen technischen Anlagen Instandsetzungs- und Erneuerungsmaßnahm an. Z.B. im Bereich der Beregnungsanlage, der Außenanlagen, dem Dach des Tennishallenanbaus für die Sanitärbereiche usw. Dies wird für unsere Abteilung in jeder Hinsicht eine weitere Herausforderung werden. Ich würde mich darüber hinaus sehr freuen, wenn wir für unseren technischen Wart eine dauerhafte Verstärkung finden würden! Freiwillige vor!

Günther Keppner


40 JAHRE TENNISABTEILUNG DES TSV KÜNZELSAU. DAS MUSS GEFEIERT WERDEN! Wir gratulieren der Tennisabteilung herzlich zum 40-jährigen Jubiläum und wünschen für die Zukunft alles Gute. Spiel – Satz – Sieg! BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG Tel. 07940/141-0 · Fax 07940/141-64 www.bti.de · www.bti-group.com


Das Tennisstüble – Von Daffi zu Olga Interview mit Daffi Du warst in den Jahren seit unserem 25-jährigen Jubiläum der Pächter unseres Tennis-­Stübles. Wie war das ? Daffi: Auf Wunsch von Dr. Eckle haben wir damals neben der Pacht vom Sportheim auch ein Jahr das Tennis-Stüble mitgemacht. Beide Sachen waren eine zu große Belastung und wir haben uns dann darauf verständigt, nur noch das Tennis-Stüble zu machen. Wir haben damals treue Gäste gehabt, die uns von der Allee ins Sportheim und dann ins Tennis-Stüble gefolgt sind. Damit hatten wir im Tennis-Stüble von Anfang an eine gute Basis. Seit fast einem Jahr bist du nun im „Ruhestand“. Was ist jetzt das schönste für dich und deine Frau ? Uns fehlt das Tennis-Stüble schon noch, aber irgendwann muss alles mal vorbei sein. Gastronomie ist fast ein 24-Stunden-Job, der wenig Freizeit lässt. Jetzt haben wir auch Zeit für unsere Enkelkinder, Familie in Griechenland und hier und uns selbst. Welche besonderen Ereignisse sind dir aus deiner Tennis-Stüble-Zeit heute noch in Erinnerung ? Die Feste, die wir gefeiert haben. Fasching und Kappenabend, die Spieltage, an denen die Herren 1 gewonnen haben, Grillfeste zu besonderen Anlässen (z.B. der 50. Geburtstag meiner Frau)... das waren immer tolle Erlebnisse. Auch ein Geburtstag von Karl Specht, an dem sogar die Polizei bis in den frühen Morgen mitgefeiert hat, war ein unglaubliches Erlebnis. Auch die Bundes42

liga-Samstage waren, insbesondere wenn der VfB gewonnen hat, immer schöne Feste. Gab es Menschen, die dir in besonderer Erinnerung geblieben sind ? An alle meine Stammgäste denke ich auch heute sehr gerne zurück. Das war eine tolle Truppe. Es gab einen Stammtisch mit Herr Rudolf Müller, Architekt Rehberg, Herr Winkler (Wolff & Müller) und die SonntagsStammtische um Theo Ott, sowie die Frühschoppen-Theken-Gäste. Das sind Menschen, an die ich gerne zurückdenke. Positiv habe ich auch die Tage gesehen, an denen Rolf Spreng nach dem Rechten geschaut hat. Rolf nimmt seine Aufgabe sehr genau und ich konnte immer sicher sein, dass die Dinge im Tennis-Stüble in Ordnung waren. Er war auch häufig mit seiner Familie zum Essen bei uns. Was wünscht du deiner Nachfolgerin Olga Lekkou und welchen Rat kannst du ihr geben ? Ich wünsche ihr alles Gute, gute Geschäfte und dass ihr Traum in Erfüllung geht.


Interview mit Olga und Lazi Ihr beide seid jetzt ein Jahr die Pächter unseres Tennis-Stübles. Wie habt ihr das erste Jahr erlebt ? Besser als erwartet. Ein sehr guter Empfang von allen bisherigen Gästen. Es freut uns auch, dass zu den bisherigen Gästen viele neue gekommen sind. Unsere Speisekarte wurde von den Gästen sehr gut angenommen. Den Leuten schmeckt es, was man auch in vielen Gesprächen vermittelt bekommt. Hat das erste Jahr eure Erwartungen erfüllt ? Mit dem bisherigen Geschäft sind wir sehr zufrieden. Wir haben einen guten Zusammenhalt in der Familie, die bei der Bewältigung der Arbeit geholfen hat. Mit dem Ehemann gemeinsam zu arbeiten ist nicht immer einfach, aber in unserem Fall geht das hervorragend. Auch unser Sohn hilft tatkräftig mit.

Hattet ihr schon ein Erlebnis, vom dem ihr sagt, „das war richtig toll“ ? Richtig toll fand ich den Applaus, den ich anlässlich des Weihnachtsessens von einigen Gästen bekam. Toll ist auch, dass unsere Gäste immer wieder gerne kommen und freundlich und zufrieden sind. Welche gastronomischen Pläne habt ihr für die nächste Zeit ? Wir wollen im Sommer öfters einen Grillabend mit Fisch oder Fleisch machen. Seid ihr mit unserer Abteilung und der Zusammenarbeit zufrieden ? Mit der Zusammenarbeit sind wir zufrieden. Wir bekommen von allen aus dem Tennisbereich eine gute Unterstützung. Was wünscht ihr unserer Abteilung und euch für die Zukunft ? Weiterhin eine gute Zusammenarbeit, der Abteilung sportlichen Erfolg und viele Tennisspieler.

...und nach dem Sport ins

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Wir wünschen der TA des TSV Künzelsau auch in den nächsten 40 Jahren viel Erfolg !

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Tennis im Jubil채umsjahr - Unsere Teams

Kids Cup U12 (Staffelliga)

Knaben U14 (Kreisstaffel 2)

Simon Schaffer, Felix L체demann, Constantin Werk, Silas Fischer

Jonas Fischer, Theo Vogl, Constantin Werk, Felix L체demann

Es fehlt: Tom Vogl

Es fehlen Bertram v. Reventlow, Tobias Faraone

Junioren 1 (Bezirksliga)

Junioren 2 (Bezirksstaffel 2)

(oben): Eike Drauschke, Torben Stein Stanislav Siebert (unten): Jonathan v. Hebel, Moritz Specht, Marc Rappold

Jonathan Kiesel, Julian Doberstein, Steffen Weing채rtner, Marius Schach

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Herren 1 (Verbandsliga)

(hinten): Jörg Thollembeek, Chris Bauer, Emanuel Beck (vorne): Marino Höhnke, Jan Hebelka, Philipp Aschoff

Herren 2 (Bezirksliga)

(hinten): Benjamin Göttel, Torben Stein, Maximilian Specht (vorne): Tim Spreng, Eike Drauschke, Christian Muth

Es fehlt Michael Heinle Herren 3 (Kreisklasse 2)

Herren 30 (Bezirksoberliga)

(hinten): Jonathan Kiesel, Tim Stadelmayr, Moritz Specht, Stanislav Siebert, (vorne): Jonathan v. Hebel, Theo Vogl

(hinten): Heinrich Bauer (T), Tobias Hügel, Thiemo Pfeiffer, Hartmut Pfeiffer (vorne): Frank Berger, Michael Heinle, Didi Gorff

Es fehlt Waldemar Barabanow

Es fehlen Wilhelm Lüdemann, Christoph Werk

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Tennis im Jubiläumsjahr - Unsere Teams

Herren 40 (Bezirksliga)

Herren 50 (Württembergliga)

(hinten): Achim Kiesel, Steffen Frank, Thomas Burk (hinten): Jörg Thollembeek, Milan Ungr, (vorne): Detlef Banniza, Jürgen Setzer Heinrich Bauer, Jürgen Spreng Es fehlen Michael Baum, Oliver Hellfritz

(vorne): Uwe Bergmann, Stephan Neunhöffer

Herren 55 (Verbandsliga)

Herren 60 (Bezirksliga)

Hermann Deeg, Hans-Peter Rumold, Peter Bättig, Wolfgang Nied, Gerhard Abel, Norbert Gorff

(hinten) : Fritz Schmidt, Josef Steinmacher, Norbert Gorff, Peter Landwehr, Günther Keppner (vorne): Helmut Schwab, Alois Brand, Peter Hilsenbeck

Es fehlen Dr. Winfried Proksch, Alexander Schmidt

Es fehlen Arnold Weber, Armin von Hanffstengel

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Tennis im Jubil채umsjahr - Unsere Teams

Juniorinnen (Bezirksoberliga)

Damen 1 (Bezirksoberliga)

(hinten): Lisa Becker, Louisa Aschoff, Sevin Worschech (vorne): Katharina Messerschmidt, Ann-Kathrin Migl

(hinten): Christina Sapper, Corinna Scherer, Julia Becker (vorne): Gracia Herbich, Irina Zipfl, Katharina Wagner

Es fehlen Alena und Luisa Beyer Damen 2 (Bezirksklasse 1)

Damen 30 (Verbandsliga)

(hinten): Sevin Worschech, Kassandra Messerschmidt , Louisa Aschoff, Lisa Becker, Janice Helbig (vorne): Katharina Messerschmidt, Ann-Kathrin Migl

(hinten): Susanne Weing채rtner, Sonja Hirn, Katja Weissmann, Stephanie Rumm, Susanne Fischer (vorne): Karin M체ller, Petra Ordowski, Cornelia Bauer

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Damen 50 (Bezirksoberliga)

(hinten): Anni Göttel, Anne Giesen, Adelheid Keitel, Christa Marks, Sigrid Leischner, Hannelore Gloger, Cornelia Glenk (vorne): Cornelia Bauer, Annette Striffler, Helga Kuch, Arantxa Rapp,

Herzlichen Glückwunsch! Unser Team gratuliert ganz herzlich zum 40-jährigen Vereinsjubiläum. Wir wünschen weiterhin sportlichen Erfolg!

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