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arena2015 DAS MAGAZIN DER SPORTREGION RHEIN-NECKAR //

Januar 2010

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ZU FUSS

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spezial DREI-STERNE-LÄUFE A LA CARTE Marathons und kleinere Portionen in reicher Auswahl

VEREIN BAUT ZUKUNFT Hector-Sport-Centrum in Weinheim eingeweiht

Nachwuchsprofis Yannic Seidenberg und Frank Mauer

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Adler sollen fliegen


„Schon als Kleiner hab ich zu den Großen aufgeschaut. Genau das wollte ich sein: ein Adler voller Kraft und Energie. Teil einer tollen Mannschaft. Jetzt bin ich selbst das Vorbild. Und blicke immer noch auf: zur Nachwuchsförderung der MVV !“ Frank Mauer, Stürmer der Adler Mannheim 2 //

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EDITORIAL

INHALT

Liebe Leserinnen und Leser,

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Momente 2009

das Sportjahr 2009 war ereignisreich – mit vielen herausragenden Momenten für Sportler und Sportbegeisterte in der Metropolregion Rhein-Neckar. Fünf davon sehen Sie beim Umblättern in dieser Ausgabe der arena2015. Während viele Freiluftdisziplinen in die Winterpause gehen, läuft die Eishockeysaison auf vollen Touren. Lesen Sie in unserer Titelgeschichte, wie zwei der Mannheimer Adler den Weg aus der Nachwuchs- in die Profimannschaft geschafft haben – und sich jetzt Hoffnungen machen dürfen, bei der Weltmeisterschaft im Mai in und für Deutschland zu spielen.

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News

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Aus aller Welt Schach auf dem Eis

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Adler sollen fliegen Nachwuchsprofis Yannic Seidenberg und Frank Mauer

Keine Winterpause gibt es auch für alle, die zu Fuß sportlich aktiv sind. Denn das geht – gut verpackt und beschuht – selbst bei Minusgraden und verschneiten Wegen. Allen ambitionierten Läufern, die das Training für die kommende Saison schon begonnen haben, zeigen wir die besten beleuchteten Laufstrecken und servieren als Motivationshilfe fünf attraktive Läufe à la Carte. Die Freunde sportlichen Gehens erfahren Neues zum Wandern, Walking und Geocaching. Aktive Vereine spielen nach meiner Überzeugung eine unverzichtbare Rolle in unserer Gesellschaft. Über ein gelungenes Beispiel einer zukunftsweisenden Ausrichtung berichten wir aus Weinheim, wo die TSG jüngst ihr Hector-Sport-Centrum einweihen konnte. Und weil für neue Angebote fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter benötigt werden, erläutert Professor Klaus Roth im Interview, welche Anforderungen ein Sportstudium mit sich bringt und welche Berufschancen ein erfolgreicher Abschluss heute bietet.

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Drei-Sterne-Läufe à la Carte Marathons und kleinere Portionen in reicher Auswahl

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Fit durch Gehen Gut zu Fuß in der Metropolregion Rhein-Neckar

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Jogging-Strecken im Licht Tourentipp

ZU FUSS

spezial

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Winterspeck vermeiden Fitness und Gesundheit

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Pioniergeist in Heidelberg Fernziel: Rugby-Nation Deutschland

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Mit Studium zum Traumberuf Sport als Profession

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Verein baut Zukunft Hector-Sport-Centrum in Weinheim eingeweiht

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Warm-up 2010

Dr. Eckart Würzner Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar e. V.

Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob? Wir freuen uns über Ihre Meinung an redaktion@arena2015.de. Das Magazin jetzt auch im Internet: www.arena2015.de

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Foto: Alexander Grüber

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der arena2015 und ein gesundes Sportjahr 2010!

Auf den Hund gekommen ... ... ist Yannic Seidenberg. Deshalb durfte seine französische Bulldogge Joey beim Shooting mit Frank Mauer nicht fehlen. Fotograf Alex Grüber hat den zweijährigen Joey dort erwischt, wo auch sonst etwas kleines Schwarzes im Mittelpunkt steht – im Bullykreis.

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MOMENTE 2009 1

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1 Wiederholungstäter: Der Eberbacher

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Foto: CAPS

Ironman Timo Bracht sichert sich am 11. Juli in Frankfurt zum zweiten Mal den Europameister-Titel. Und war dort schneller als je ein Eisenmann zuvor: 7 Stunden 59 Minuten und 15 Sekunden bedeuteten Streckenrekord. 2 Vier schnelle Frauen und ein Berlino: Nach der Entscheidung über 4x 100 Meter freut sich die deutsche Frauenstaffel am 22. August über Bronze bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin. Zwei der vier Sprinterinnen kommen aus der Metropolregion – Verena Sailer und Anne Möllinger starten für die MTG Mannheim. 3 Trotz Fabelweltrekord nicht restlos zufrieden. Vico Merklein aus Langstadt schaffte die Marathondistanz beim 10. Internationalen Rollstuhlmarathon in Heidelberg am 5. Juli in 1:00:03,35 Stunden und unterbot damit den bisherigen Weltrekord um mehr als fünfeinhalb Minuten. Das Ziel, über die 42,195 Kilometer unter einer Stunde zu bleiben, verfehlte der 31-Jährige allerdings denkbar knapp. Dennoch ein denkwürdiges Rennen. 4 Mit einem Feuerwerk und großem Show-Programm hat der Bundesliga-Fußball in der Region am 24. Januar seine neue Heimstatt gefeiert. Die Ränge der nagelneuen RheinNeckar-Arena in Sinsheim waren dabei zum ersten Mal voll besetzt. Zum Auftakt gab's ein 6:2 der Bundesliga-Kicker von 1899 Hoffenheim gegen eine Auswahl der Metropolregion Rhein-Neckar. 5 Sie wird wohl neben ein paar männlichen Eishockey-Cracks die einzige Sportlerin sein, die bei den olympischen Winterspielen in Vancouver im kommenden Februar die Farben der Metropolregion vertritt: Die 16-jährige Mannheimerin Sarah Hecken erfüllte am 15. November beim Grand Prix in Lake Placid zum zweiten Mal die vom DOSB geforderte Olympia-Norm. Der Lohn neben der geschafften Qualifikation für Vancouver: stehende Ovationen der Zuschauer in der ausverkauften Eisarena von Lake Placid. //ono, ms

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Foto: David W. Carmichael

Foto: Reinhold Walter

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Foto: Norbert Wilhelmi

Foto: Kunz


NEWS Foto: Paul Kranzler

Stoppomat ausgezeichnet

Hambüchen an der SRH Mit dem Start des Wintersemesters 2009/10 meldet die SRH Hochschule Heidelberg einen prominenten Neuzugang: Turnstar Fabian Hambüchen ist für Betriebswirtschaft im Fernstudium eingeschrieben. Später will sich der 22-Jährige auf Sport-Management spezialisieren. Von der Universitätsstadt ist Hambüchen bereits begeistert: „Heidelberg ist eine wunderschöne Stadt mit vielen jungen Leuten und viel Turnbegeisterung.“ Auch das Deutsche Turnfest 2013 hat der turnfesterfahrene Athlet bereits im Blick und empfiehlt: „Die Wettkämpfe können schon auf drei Städte verteilt werden. Die Feierlichkeiten und Shows sollten aber zentral gelegen sein, damit auch das Turnfestfeeling rüberkommt.“

Die Stoppomat-Strecken der Sportregion Rhein-Neckar werden 2010 als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Seit 2006 prämiert die Initiative Projekte, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Gefeiert wird am 27. Juni in Maikammer. Auf den von Vereinen ehrenamtlich mit Unterstützung der BASF betreuten Strecken an der Kalmit, am Königstuhl und in Hirschhorn können Radsportler ihre Bergfahrzeit messen – und später im Internet vergleichen. www.stoppomat.de

München will Winterspiele 2018 ausrichten Wer als jugendliches Wintersporttalent heute in der Sportregion Rhein-Neckar für das große Ziel Olympia trainiert, kann im Erfolgsfall vielleicht in zweieinhalb Stunden mit dem ICE ins olympische Dorf fahren: München ist vom Internationalen Olympischen Komitee als offizielle Bewerberstadt für die Winterspiele 2018 anerkannt. Teile der Wettbewerbe sollen in Garmisch-Partenkirchen und im Berchtesgadener Land ausgetragen werden. Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft ist der frühere Skirennläufer und Modeunternehmer Willy Bogner.

Eine Region nach vorne zu bringen ist harte Teamarbeit.

Mit uns gewinnt die Region! Die BASF engagiert sich in der Metropolregion und fördert Projekte aus den Bereichen Jugend und Bildung, Innovation und Wissenschaft, Kultur, Sport sowie Lebensqualität. So tragen wir dazu bei, dass das Umfeld unseres Standorts immer attraktiver wird. Und damit gewinnen auch wir. www.basf.de/ mit-uns-gewinnt-die-region

Ein Unternehmen in der

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AUS ALLER WELT

EXOTISCHE IN DER SPORTARTEN ION EG METROPOLR FOLGE 4

Schach auf dem Eis Seit 1998 ist Curling fester Bestandteil der olympischen Winterspiele. Anfangs noch häufig mit Spott und Skepsis kommentiert, hat sich Curling inzwischen zum Garant für gute Einschaltquoten entwickelt und wird auch als Freizeitsport immer beliebter. Der Curling Club Mannheim geht jeden Montag mit dem Besen aufs Eis.

Mannheim ist Bundesligist Nach Mannheim kam die Sportart zunächst als Unisport. Einige Studenten begannen, regelmäßig Curling in der Eissporthalle Herzogenried zu spielen. So hat auch Jürgen Beck den Sport für sich entdeckt. Heute zählt der Curling Club Mannheim 40 Mitglieder, ist in der deutschen Curling-Bundesliga vertreten. Dort treten sechs Mannschaften regelmäßig in Turnieren gegeneinander an. „Wir sind sicherlich nicht die nationale Spitze“, sagt Beck. Das kann sich aber noch ändern. „Verstärkung ist uns jederzeit willkommen. Wer sich für Curling interessiert, darf gerne einfach mal beim Training mit uns aufs Eis.“ //joe

Mit dem Besen wird das Eis gewischt – dabei beeinflussen die Spieler die Geschwindigkeit, mit der ein Stein über das Eis gleitet und dirigieren ihn in Richtung Haus.

BACK LINE

TEE LINE

Trainingszeit: Montag, 18.30 bis 22 Uhr Wo: Eissportzentrum Herzogenried, Mannheim

Das Curling-Spielfeld ist 44,5 Meter lang und 4,75 Meter breit. Zwei Kreise begrenzen die Fläche. Vom Hack aus wird gestartet. Ziel ist es, möglichst nahe an den Button im Haus zu kommen und gegnerische Steine aus dessen Nähe zu entfernen. Acht Steine spielt jedes Team. Die Spielgeräte sind aus Granit und maximal 19,958 Kilogramm schwer. Die Steine der beiden Teams sind an farbigen Griffen zu erkennen.

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HACK

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FREE GUARD ZONE

TEE

BUTTON

Foto: iStockphoto

Taktik und Technik machen es aus Curling ist eine Präzisionssportart und wird oft als „Schach auf dem Eis“ bezeichnet. Ähnlich wie beim Boule oder Boccia versuchen die Spieler, ihre Curlingsteine möglichst nahe an den Mittelpunkt eines Zielkreises auf dem Eis zu platzieren. Dabei treten zwei Mannschaften mit jeweils vier Spielern gegeneinander an. „Um zu gewinnen, braucht man die richtige Taktik. Aber auch die Technik des Wischens entscheidet über Sieg oder Niederlage“, erklärt Beck. Das Wischen mit dem Besen ist der athletische Teil des Sports und der wesentliche Unterschied zum Eisstockschießen,

mit dem Curling gelegentlich verwechselt wird. „Durch das Wischen wird der Stein schneller und man dirigiert ihn. Gute Spieler platzieren Steine so auf den Zentimeter genau.“

CENTRAL LINE

Jürgen Beck ist der Präsident des Curling Clubs Mannheim und hat 2003 an den Curling-Weltmeisterschaften im kanadischen Winnipeg teilgenommen. Ein Curling-Fan durch und durch. Trotzdem sagt er: „Zum Anschauen ist das Spiel zunächst einmal langweilig. Curling ist kein Sport, der sich beim Fernsehen erschließt. Der Funke springt beim Spielen über.“

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NACHWUCHSPROFIS YANNIC SEIDENBERG UND FRANK MAUER

Adler sollen fliegen FOTOS: ALEXANDER GRÜBER

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Yannic Seidenberg und Frank Mauer sind derzeit die erfolgreichsten Eigengewächse bei den Mannheimer Adlern. Beim vielfachen deutschen Eishockey-Meister haben sie den anspruchsvollen Übergang vom Nachwuchsteam der Jungadler in die Profitruppe geschafft. Im bisherigen Saisonverlauf erlebten sie Höhen und Tiefen. Dennoch wollen sie den Meistertitel wieder in die Quadratestadt holen. Jenseits der Deutschen Eishockey Liga (DEL) locken die Nationalmannschaft und die olympischen Spiele in Vancouver – und im Mai 2010 die WM im eigenen Land.

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ünf DEL-Meistertitel seit Gründung der Liga im Jahr 1994 ist die Bilanz der Adler Mannheim. Das macht sie zum deutschen Eishockey-Rekordmeister. Die Profimannschaft der Adler Mannheim ist im Jahr der DELGründung aus dem Mannheimer ERC hervorgegangen. Mit der SAP Arena verfügt die Mannschaft über eine der modernsten Spielstätten in Europa. Teil des Erfolgsrezeptes der Adler ist seit vielen Jahren ihre Jugendarbeit. Aus ihr schaffen es immer wieder Eigengewächse wie der Heidelberger Frank Mauer und Yannic Seidenberg aus VillingenSchwenningen ins Profi-Team. Achterbahn zur Meisterschaft Die Saison der Adler begann holprig. In den ersten fünf Spieltagen gelang dem Team von Head-Coach Doug Mason nur ein Sieg. Unzufriedenheit machte

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sich breit. „Wir haben einfach nicht immer gezeigt, was wir können“, resümiert Frank Mauer. Auch im November schöpfte das mit Stars gespickte Team sein Potenzial nicht immer aus. Dazwischen lag auf der Achterbahn ein goldener Oktober, in dem die Mannschaft groß aufspielte. Mauer erlebte seinen bisherigen Saisonhöhepunkt beim Spiel gegen die Hamburg Freezers: Ihm gelang sein erster DEL-Hattrick. „Das war schon ein geiles Gefühl“, erzählt der 21-jährige Nachwuchsstürmer. „Den Puck habe ich behalten.“ Auch Yannic Seidenberg trug im Oktober einen großen Teil zum Erfolg der Mannschaft bei: Sechs Tore und sechs Vorlagen stehen für ihn in der Statistik. Die Anerkennung der Fans folgte prompt: Sie wählten Mauer vor Seidenberg zum Adler-Spieler des Monats Oktober. Mit der Mannschaft haben die jungen Deutschen in dieser Saison noch viel vor. „Ich will mit den Adlern den Titel holen“, erklärt Mauer entschlossen. Doch Seidenberg weiß, wie > // 9


Jungstars an (fast) historischer Stätte: Spezialtraining in der Fankneipe Friedrichspark.

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Yannic Seidenberg (oben) und Frank Mauer – läuft es weiter gut, steht ihnen die Eishockeywelt offen. 10 //

schwer der sechste DEL-Meistertitel werden könnte: „Am Ende muss alles passen, damit wir die Trophäe in der Hand halten.“ Aus Jungadlern werden Profis Dass die beiden Profis in der Gunst der Fans ganz oben stehen, hat nicht nur mit ihren guten Leistungen in dieser Saison zu tun, sondern mit ihrer sportlichen Vita. Seidenberg und Mauer haben den Sprung von den Jungadlern in den Profikader geschafft und sich dort festgesetzt. Solche Sympathieträger sind auch bei den Sponsoren gefragt: Der Hauptsponsor MVV Energie, der die Adler seit Juli 2007 maßgeblich unterstützt, wirbt in diesem Jahr prominent mit Frank Mauer. Der Energieversorger hat sich deshalb für das Motiv mit Mauer entschieden, weil er aus der Metropolregion und dem Nachwuchs der Adler Mannheim stammt. Bei den Jungadlern haben Seidenberg und Mauer die Basis für eine erfolgreiche Profikarriere erhalten. „Ich habe in dieser Zeit meine Athletik wesentlich verbessert. Das anspruchsvolle Krafttraining war neu für mich“, erzählt Seidenberg. „Selbstständigkeit, Disziplin und professionelles Arbeiten“, das hat Mauer aus seinen drei Jahren bei den Jungadlern mitgenommen, bevor er sich Anfang 2008 erstmals das Trikot der Profiadler überstreifte. Seidenberg spielte bereits mit 17 Jahren in der Saison 2001/02 im Profi-Team. 2003 wechselte er für eine Spielzeit in die kanadische Juniorenliga. Von 2004 arena 2015 Januar 2010


Eishockey-Klasse an der IGMH Junge Eishockey-Talente zu fördern und optimal an eine Profi-Karriere heranzuführen, das ist das Ziel einer Kooperation des Mannheimer ERC und der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH). An der Schule startete im September 2009 der Unterricht für eine reine Eishockey-Klasse. Am Ende der zweigleisigen Ausbildung sollen die zukünftigen EishockeyProfis das Abitur oder die Mittlere Reife erwerben. Für den Fall, dass es mit der angestrebten Eishockey-Karriere nicht klappen sollte, können sie ein Studium oder eine Ausbildung aufnehmen. Fast alle Spieler der Knabenmannschaft des MERC besuchen die neue Eishockey-Klasse. Für die Aufnahme in das einzigartige Projekt mussten die elf und zwölf Jahre alten Nachwuchs-Cracks ein Probetraining absolvieren, zudem wurden ihre Schulnoten geprüft. Das Training der Kinder findet während der Schulzeit im Leistungszentrum Herzogenried direkt neben der IGMH statt. Viermal pro Woche gehen die Kids für 90 Minuten gemeinsam aufs Eis, hinzu kommen zwei Athletik-Einheiten. Trotz des umfangreichen Trainingsprogramms ist der Tag der Kinder nicht völlig verplant: Meistens sind um 16 Uhr die Hausaufgaben bereits erledigt und die Nachwuchstalente können sich ganz aufs Kindsein konzentrieren.

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bis 2009 ging er für die Kölner Haie und den ERC Ingolstadt aufs Eis. Zu Beginn dieser Saison kehrte er nach Mannheim zurück. Für Deutschland auf Puckjagd Vom Platz vor der SAP Arena blickt Seidenberg auf die beleuchtete Heimspielstätte: „Es wäre ein Traum, bei der Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai mit der Nationalmannschaft hier in Mannheim zu spielen.“ Die Möglichkeit besteht: Zwar trägt das deutsche Team seine Gruppenspiele bei der WM im eigenen Land in Köln aus, jedoch könnte es bei einem dritten oder vierten Platz in der Qualifikationsrunde sein Viertelfinale in der SAP Arena in Mannheim spielen. Während der etablierte Nationalspieler Seidenberg für die Heim-WM als gesetzt gilt, kämpft Mauer um seinen ersten Einsatz in der deutschen A-Nationalmannschaft. Seine Chancen schätzt er realistisch ein: „Ich muss mich erst noch beweisen. Trotzdem hoffe ich bei der Weltmeisterschaft in Deutschland dabei zu sein.“ Wenn er es im Trikot der Adler schafft, konstant gute Leistungen zu bringen, kann er mit einem Anruf des Bundestrainers rechnen und sich vielleicht in einem der nächsten Spiele der Nationalmannschaft für die olympischen Winterspiele im Februar in Vancouver empfehlen. Dann wäre es nur noch ein kleiner Schritt für Frank Mauer, gemeinsam mit seinem Adler-Kollegen Yannic Seidenberg bei der Heim-WM für Deutschland auf Puckjagd zu gehen. //pol arena 2015 Januar 2010

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MARATHONS UND KLEINERE PO

Riesenauswahl und Riesenparty Wäre der MLP Marathon Mannheim Rhein-Neckar ein Restaurant, er wäre das erste Haus am Platz. Seine Strecke verläuft durch das geografische Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar und überquert zweimal den Rhein. Die vom Team der m³ Marathon Mannheim Marketing GmbH kredenzte Veranstaltung zählt zu den 15 größten deutschen Marathon-Events. Einmalig ist der Start am frühen Abend, danach laufen die Teilnehmer durch die Lichter von Mannheim und Ludwigshafen – vorbei an über 20 Actionpoints mit Musik und Party. 2009 haben 11.000 Sportler am Dämmermarathon teilgenommen. Die Auswahl an Disziplinen gleicht einem überwältigenden kalt-warmen Buffet: Neben dem Marathon zu Fuß können die Teilnehmer die Strecke auch auf Inlineskates oder im Handbike angehen. Die Handbiker sind zuletzt nur knapp am Weltrekord gescheitert. Neben der vollen Distanz gibt es seit 2009 den engelhorn sports Halbmarathon für den etwas kleineren Appetit. Und beim BASF Team-Marathon teilen sich vier Sportler die Gesamtdistanz. Zudem ist ein Duo-Marathon mit variablen Streckenkombinationen im Programm. Und der Kinderteller? Auch dafür ist beim MLP Marathon gesorgt – vor den Starts der Großen flitzen die Bambinis ins Ziel am Rosengarten.

Drei-Sterne-Lä

Marathonläufer sind keine Kostverächter, aber die Laufveranstaltungen der Metropolregion Sterne-Kategorie zählen.* Neben schmackhafte besticht das laufsportliche Schlaraffenland mi kleinen Appetithappen über fünf Kilometer bis gemanagten Volkslauf fü

Menu MLP Marathon Mannh eim Rhein-Neckar Das komplette kalt-warme Buffet

Bienwaldmarathon Kandel Äußerst gehaltvolle Hausmannskost

Foto: Roland Schmidt

Der Bienwaldmarathon des TSV Kandel hat die älteste Erfolgsgeschichte hiesiger Rennen. Seit 1975 bolzen die Ausdauersportler auf der topfebenen Strecke Tempo. Der Kurs mit mehreren Wendepunkten erlaubt die ständige Kontrolle der Konkurrenz. Hier wurden 1984 und 1989 die deutschen Marathonmeisterschaften ausgetragen. Aus dem Jahr 1984 stammen auch die heute etwas außer Reichweite geratenen Streckenrekorde: Susanne Riermeier siegte in 2:38 Stunden und der unverwüstliche Ralf Salzmann holte sich in 2:14 Stunden seinen fünften deutschen Meistertitel und die Olympiaqualifikation. Fazit: In Kandel servieren die Verantwortlichen seit Jahrzehnten höchst solide Hausmannskost – beste Zutaten, frische Zubereitung und sehr gehaltvoller Sport.

Foto: www.rhein-neckar-picture.de

35 Jahre Tempo bolzen

*Termine und Startzeiten im Warm-up, Seite 23 12 //

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RTIONEN IN REICHER AUSWAHL

äufe à la Carte

r sie sind ein wählerisches Völkchen. Gut, dass Rhein-Neckar zu den Leckerbissen der Dreien Läufen über die berühmten 42,195 Kilometer t einem fast unübersehbaren Rennmenü – vom s zur vollwertigen Mahlzeit, dem professionell ür tausende Teilnehmer.

ZU FUSS

spezial

Rieslingschwamm für Eilige Allein schon wegen seiner Szenerie ist der Marathon Deutsche Weinstraße eine kulinarische Angelegenheit. Auf dem welligen Kurs zwischen Bockenheim und Bad Dürkheim passiert das Feld beste Weinlagen und herausragende Gasthäuser. Der Lauf wird alle zwei Jahre vom TSV Bockenheim und der TSG Grünstadt mit Unterstützung der Kreisverwaltung Bad Dürkheim veranstaltet. Selbstverständlich spielt Wein beim Marathon entlang der deutschen Weinstraße nicht nur als Streckenkulisse, sondern auch als Getränk eine wichtige Rolle. Zu jeder Austragung werden eigens ein Marathonwein und ein Siegerwein abgefüllt. Und für die hektischen Momente an den Verpflegungsstationen haben die Weinsträßler eine Spezialerfrischung kreiert: den Rieslingschwamm.

Halbe Strecke – ganzer Genuss In Heidelberg ist der SAS Halbmarathon der TSG 1978 der längste Laufwettbewerb. Die Strecke bietet weltberühmte Ausblicke auf Schloss und Altstadt, verdient aber auch das Prädikat „knackige Vollwertkost“. Spätestens am Philosophenweg ist Schluss mit locker: Es geht zackig bergauf. Und auf den zweiten zehn Kilometern gehen die Prüfungen weiter: zunächst die 500-Meter-Rampe am Stift Neuburg, dann das oberschenkelmordende Gefälle nach Ziegelhausen und schließlich der wellige Schloss-Wolfsbrunnen-Weg. Die Macher wissen, welch hartes Brot sie anbieten: Mustergültig warnen sie vor den Schwierigkeiten der eigenen Strecke – und können sich dennoch vor Anmeldungen kaum retten.

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Foto: Veranstalter

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Foto: LaufReport.de

SAS Halbmarathon Heidelberg Knackig-zackige Vollwertkost

Einfach losrennen

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Foto: iStockphoto

Foto: Veranstalter

BASF FIRMENCUP Ein Gruß aus der Küche

Nach Kilometern nur ein gutes Zehntel der Marathondistanz, aber nach Teilnehmern größer als alle anderen Läufe der Metropolregion Rhein-Neckar ist der BASF FIRMENCUP. Bis zu 15.000 Mitarbeiter aus Unternehmen der Region gehen an den Start. Die Strecke ist ungewöhnlich und auf spezielle Art landschaftlich reizvoll – sie geht auf dem Grand-Prix-Kurs des Hockenheimrings über 4,8 Kilometer. Der BASF FIRMENCUP ist wie gemacht für Einsteiger und Unternehmensteams, die einfach mal zusammen losrennen und vom Laufen kosten wollen – um sich dann vielleicht später die Marathonhauptgänge zu gönnen. //ms // 13


GUT ZU FUSS IN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR

Fit durch Gehen

ZU FUSS

spezial

Fotos: iStockphoto, Ideeah Studio – Fotolia.com, www.magic-maps.de

Wer Laufen zu anstrengend findet, sich aber trotzdem fit halten möchte, für den ist Gehen eine Alternative. Ob Wandern, Walking oder Geocaching: Bewegung in der Natur macht Spaß und ist gesund für Jung und Alt. Pfälzerwald, Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und Rheinebene bieten sportlich Ambitionierten ein großes und abwechslungsreiches Terrain.

Wandern: der neue alte Trend

Walking – mit oder ohne Stock

Per Geocaching zu kostbaren Zielen

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ngefähr 40 Millionen Deutsche wandern – alleine, mit der Familie, in der Gruppe oder mit dem Verein. Die Mischung aus Training, Entspannung, Naturerleben und Geselligkeit ist ein erholsamer Ausgleich zum Alltag – und gut für die Gesundheit: Wandern steigert die körperliche Fitness, stärkt das Herz-Kreislauf-System und die Abwehrkräfte. Die Metropolregion RheinNeckar ist ein wahres Wanderparadies: Der Pfälzerwald und der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald bieten ein ausgedehntes Netz mit landschaftlich reizvollen Wanderwegen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Für alle, die Wandern sportlich interpretieren möchten: Im Naturpark Pfälzerwald findet im Oktober 2010 bereits zum fünften Mal ein Wandermarathon statt: Die Strecke von Heiligkreuz bis Fischbach ist abwechslungsreich und ziemlich anspruchsvoll. Im Gegensatz zum Marathonlauf ist allerdings nicht die beste Zeit, sondern der Weg das Ziel. Wer ankommt, gewinnt.

www.wandermarathon-pfalz.de 14 //

alker sind schneller zu Fuß unterwegs als Wanderer und setzen die Arme aktiv ein, was den Körper ganzheitlich trainiert. Als Trendsport aus den USA zu uns gekommen, hat sich Walking zum Volkssport entwickelt. Immer häufiger wird es in der modernen Variante Nordic Walking betrieben: Spezielle Stöcke werden wie beim Skilanglauf kraftvoll im Takt eingesetzt, der Armschwung wird dadurch noch effektiver genutzt. Schulter- und Brustmuskulatur werden zusätzlich trainiert. Ein gewünschter Nebeneffekt ist die Tatsache, dass so mehr Kalorien verbrannt werden. Im Vergleich zum Joggen schont das Walken außerdem die Gelenke und eignet sich auch für Anfänger oder Menschen mit höherem Gewicht. Mit über 200 Kilometern ausgewiesener Nordic-Walking-Strecken ist die Pfalz bundesweit an der Spitze. Auch der Odenwald ist für Walker attraktiv: In Grasellenbach findet im Mai 2010 zum dritten Mal der Deutsche Walking-Tag in der Metropolregion Rhein-Neckar statt.

www.ueberwald.eu

n der Metropolregion Rhein-Neckar sind es 12.000, in Deutschland über 100.000: Geocaches. Das sind versteckte wasserdichte Behälter mit Logbuch und „kostbaren“ Tauschgegenständen – vom Schlüsselanhänger über CDs bis zur Überraschungsei-Figur. Sie warten in Wäldern, Feldern und sogar Städten darauf, gefunden zu werden. Auf Schatzsuche gehen vor allem junge Menschen und Familien. Die Geocacher sind mit einem GPS-Gerät ausgerüstet, das per Satellit seine genaue Position erhält. Denn die Schatzkarte besteht aus nichts als genauen Koordinaten im Internet. Ist der Geocache aufgespürt, wird der hinterlegte Schatz gegen einen neuen ausgetauscht, der Fund im Logbuch und im Internet dokumentiert. Der Geocache wandert neu bestückt für die nächsten Schatzsucher in sein altes Versteck zurück. Manchmal müssen erst knifflige Rätsel gelöst werden oder der Geocache ist nur mit einer speziellen Ausrüstung zu erreichen: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. //csc www.geocaching.com arena 2015 Januar 2010


TO O UR R EN N TII PP P

ZU FUSS

spezial

Jogging-Strecken im Licht Jetzt hat sie uns wieder voll im Griff – die dunkle Jahreszeit. Ein Grauen auen für alle Feierabend-Jogger. Damit niemand auf das Laufvergnügen verzichten ichten muss, stellen wir hier eine Auswahl von beleuchteten Jogging-Strecken en in der Metropolregion Rhein-Neckar vor.

Heidelberg am Neckar Ziegelhausen

Heidelberg Altstadt

Im Winter ist das Neckarufer eine gute Ausweichstrecke. Aus der Altstadt geht es auf dem gut beleuchteten Rad- und Fußweg am Südufer nach Schlierbach. Auf Höhe der Orthopädischen Klinik ist die letzte Gelegenheit, auf das Nordufer zu wechseln und Richtung Heidelberg zurück zu laufen. Von der Alten Brücke in der Stadtmitte bis nach Schlierbach sind es etwa 5 Kilometer, so kommen die winterlichen Laufsportler hin und zurück auf 10 Kilometer. Wem der Sinn nach ein paar Bergbelastungen steht, der kann Ziegelhausen oder den hügeligen Schloss-Wolfsbrunnen-Weg mit einbauen.

Parkinsel Ludwigshafen Der vor über 100 Jahren angelegte Park ist ideal – viel Natur und zentral gelegen. Die Hannelore-Kohl-Promenade direkt am Rhein ist beleuchtet und bietet auch im Dunkeln Gelgenheit, Kondition aufzubauen. Auf dem asphaltierten Weg startet man im Süden am Besten vom Parkplatz an der Pegeluhr. Dann geht es direkt am Rhein entlang bis zum Restaurant „Insel Bastei“. Hin und zurück legt der Sportler eine Strecke von 3,5 Kilometern zurück. Die nächtliche Aussicht auf die Rheinauen und die Binnenschiffe entschädigt dafür, dass man im Winter auf einen Rundkurs verzichten muss.

Parkplatz k l Pegeluhr

Von Eberbach nach Rockenau Hallenbad Eberbach

Dieser Streckentipp kommt von Deutschlands Top-Triathlet Timo Bracht. Der Profisportler lebt und trainiert in Eberbach im Odenwald. Seine Strecke startet am westlichen Neckarufer bei den Parkmöglichkeiten am Hallenbad. Von dort führt der Kurs nach Rockenau. Der breite Gehweg läuft parallel entlang der wenig befahrenen Straße und ist komplett beleuchtet. Hin und zurück beträgt die Streckelänge ziemlich genau fünf Kilometer. Natürlich gibt sich Timo Bracht selten mit einer Runde zufrieden. Für alle anderen sind fünf Kilometer bereits ein schöner Feierabend- oder Morgenlauf.

Rockenau

Sportzentrum VfB Haßloch

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Die Gemeinde Haßloch stellt allen Laufbegeisterten auch im Winter einen Rundkurs im Haßlocher Wald zur Verfügung. Ab Beginn der Dämmerung und bis 21.30 Uhr ist die 1.450 Meter lange Laufroute beleuchtet. Am Besten beginnt man vom VfB-Platz in westlicher Richtung um dann immer „links herum“ zu laufen. So kann jeder entspannt auf der beliebten Runde joggen. Obwohl die Strecke im Wald liegt, ist die Wegbeschaffenheit gut und der Kurs bei Beleuchtung gut zu laufen. Parkmöglichkeiten gibt es im August-Schön-Weg, der unmittelbar am VfB-Platz liegt.

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Fotos: Google, Map Data

Haßlocher Wald


FITNESS & GESUNDHEIT

Winterspeck vermeiden

Bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad seine Runden zu drehen, fällt selbst leidenschaftlichen Radlern schwer. Wer auch in der dunklen und kalten Jahreszeit in die Pedale treten will, dem hilft ein Sprung ins wohltemperierte Nass: Mehrere Hallenbäder in der Metropolregion Rhein-Neckar bieten inzwischen Aquabiking-Kurse an.

Aquabiking für erfahrene Sportler ... Jeder, der sich gerne im Wasser bewegt, ist beim Aquabiking genau richtig. Die Sportart bietet die Möglichkeit, in den Wintermonaten eine andere Bewegungsform kennenzulernen und sich neuen sportlichen Herausforderungen zu stellen. Gerade Spinning-Fans kommen auf ihre Kosten: Aquabiking erzielt noch bessere Ergebnisse, da die Trainingswirkung im Wasser deutlich stärker ist. Denn Wasser leitet Kälte oder Wärme besser als Luft. Das Wasser kühlt den Körper während der Übung, die Körperwärme wird besser abgeführt.

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... aber auch für Neueinsteiger Ungeübten kommt der natürliche Auftrieb im Wasser beim Aquabiking besonders entgegen. Die Bewegung kräftigt die Muskeln und verbessert die Leistungsfähigkeit des Herzkreislaufsystems. Zudem ist die Verletzungsgefahr äußerst gering. Daher wird der Sport immer häufiger zur Rehabilitation nach dem Einsatz künstlicher Gelenke oder bei Venenleiden eingesetzt, aber auch zur vorbeugenden Gewichtsreduzierung angeboten. Einige Krankenkassen erstatten bis zu 80 Prozent der Kosten, sofern der Kurs als Präventionskurs angeboten und genutzt wird. Wie oft sollte man trainieren? Fachleute empfehlen, zweimal pro Woche für jeweils 45 Minuten in die Pedale zu treten. Ein idealer Einstieg in die Sportart sind Kurse, die aus zehn Einheiten bestehen. So kann man innerhalb von nur fünf Wochen das Ansetzen von Winterspeck verhindern. Schwimmbäder in Mannheim, Haßloch, Leimen, Mutterstadt, Neustadt, Sinsheim und Speyer bieten Aquabiking-Kurse an. Also, auf ins warme Nass und ran an die Pedale! //joe

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Foto: Harald Karkoska

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chon lange beschränkt sich sportliche Aktivität im Freizeitbad nicht mehr auf das Schwimmen: Aquajogging und Wassergymnastik sind bereits bei vielen Menschen sehr beliebt. Dagegen ist Aquabiking ein neuer Trend, der sich immer weiter in der Metropolregion Rhein-Neckar ausbreitet. Die Disziplin verbindet die Effektivität des klassischen Radfahrens mit den positiven Eigenschaften des Wassers und ist damit gleichermaßen wirksam und gelenkschonend.


Foto: Friedrich Bender

FERNZIEL: RUGBY-NATION DEUTSCHLAND

Pioniergeist in Heidelberg Der TSV Handschuhsheim kämpft in blau-weißen Trikots auf Bundesliganiveau gegen den RK 03 Berlin um das Ei.

Heidelberg ist Rugby-Hochburg: Vier von zehn Mannschaften der ersten Bundesliga kommen aus der Stadt am Neckar, der Sport genießt hier einen hohen Stellenwert. Dies im ganzen Land zu erreichen, ist Ziel des Deutschen Rugby-Verbandes. Langfristig sollen deutsche Mannschaften im internationalen Vergleich besser abschneiden – und Deutschland zur Rugby-Nation machen.

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it den Bundesligavereinen Heidelberger RK, SC Neuenheim, RG Heidelberg und TSV Handschuhsheim ist Rugby aus der Region eine echte Größe. Das hat auch historische Gründe: Schließlich wurde in Heidelberg im Jahr 1850 zum ersten Mal auf deutschem Boden Rugby gespielt. Davon zeugen die damals geprägten Bezeichnungen für die Sportart: „Durchtragerles“ und „Eierschugger“ – sie sind unverkennbar kurpfälzisch. Auch im 21. Jahrhundert entwickelt Heidelberg Pioniergeist: Die Stadt ist heute bundesweit Vorreiter bei der Förderung junger Rugbyspieler. Jeder Heidelberger Verein hat Partnerschulen, in denen Rugby Teil des Sportunterrichts ist. „Ein sehr gelungenes Konzept“, findet Claus-Peter Bach, Präsident des Deutschen Rugby-Verbandes. „Den Schülern macht’s Spaß, Rugby wird populärer und die Vereine gewinnen Mitglieder.“ Professionalisierung vorantreiben Was die Schulkooperationen in der Breite leisten, will die WILD Rugby Academy in der Spitze bringen.

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Die Rugby-Institution mit Sitz in Heidelberg sichtet klubübergreifend die Spitzentalente eines Jahrgangs und fördert sie mit einjährigen Stipendien. „Wir möchten Rugby in Deutschland als Profisport etablieren“, erklärt Stiftungsvorstand Jan-Michael Clauss. Mit dem Deutschen Rugby-Verband zieht die Akademie an einem Strang: Langfristiges Ziel ist eine höhere Spielstärke des deutschen Rugby. Denn für mehr als den 25. Platz in der offiziellen Weltrangliste reichte es bislang noch nicht. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, stehen die Heidelberger Aktivitäten Modell. Dazu zählen neben der Zusammenarbeit mit Schulen vorrangig professionelle Betreuung und Infrastruktur, Finanzierungshilfen für die Sportler und Sponsorenakquise. „Was hier bereits funktioniert, wollen wir in andere Bundesländer exportieren“, fasst Bach zusammen. „Durchtragerles“ wird Volkssport Die Umstände sind derzeit günstig dafür, dass Rugby vom kaum bekannten „Durchtragerles“ zum populären Sport auf Amateur- und Profi-Ebene wird. Die Siebener-Variante des Rugby – benannt nach der Spielerzahl – wird 2016 in Rio de Janeiro wieder im olympische Programm sein. Und vielleicht klappt’s mit der Ausrichtung der Siebener-RugbyWM 2013, um die sich Deutschland beworben hat. Die Entscheidung, ob die Weltspiele der olympischen Disziplin nach Deutschland kommen, fällt im Mai 2010. //cka // 17


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Foto: Nicole Messmer

Die Abiturprüfungen rücken immer näher und für Schüler, die gerne Sport treiben, stellt sich die Frage, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen sollen. Viele möchten ihr Hobby zum Beruf machen und interessieren sich für ein Sportstudium. Wie dieser Weg aussehen kann und wie die beruflichen Aussichten sind, dazu sprach Nicole Messmer mit Prof. Dr. Klaus Roth, Direktor des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg (ISSW).

Sieht den Sport als zukünftigen Wachstumsmarkt und lohnendes Berufsfeld: Prof. Klaus Roth von der Uni Heidelberg.

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Sportlehrer 18 //

Herr Professor Roth, was raten Sie einem Abiturienten, der Sport studieren möchte? Es ist wichtig, dass sich die Kandidaten möglichst früh orientieren und ihr Studium konsequent ausrichten. Bei uns am ISSW beginnen etwa die Hälfte der Studierenden mit dem schönen Ziel, Sportlehrkraft an einem Gymnasium oder an einer Berufsschule zu werden. Wer diese Laufbahn einschlägt, ist allerdings ausschließlich für den Schuldienst ausgebildet und muss ein zusätzliches Hauptfach studieren. Die Chancen für Sportlehrer sind zurzeit ausgesprochen gut. Jeder erfolgreiche Studienabgänger kann nach dem zweiten Staatsexamen mit einer Anstellung rechnen. Neben der Sportlehrerausbildung bietet das ISSW einen Bachelor- und zukünftig einen Master-Studiengang an. Kann sich jeder bei Ihnen einschreiben, der Sport studieren möchte? Nein, dazu hätten wir gar nicht die Kapazitäten. Es gibt ein zweistufiges hochschuleigenes Auswahlverfahren. Zunächst müssen alle Bewerberinnen und Bewerber einen sportpraktischen Test bestehen. Das gelingt leider nur etwa der Hälfte der Interessierten für einen Studienplatz.

Was müssen die Bewerber bei diesem Praxistest genau leisten? Die Bewerber müssen Tests in allen acht Grundsportarten absolvieren. Dabei liegt die Schwierigkeit in der Breite der sportlichen Anforderungen. Denn jede einzelne Teilprüfung muss bestanden werden – das geht von klassischen Ballsportarten wie Fußball oder Handball bis hin zum Gerätturnen und Schwimmen. Den Praxistest bestehen jährlich ungefähr 300 bis 400 Bewerberinnen und Bewerber, aber nur 80 Studierende können aufgenommen werden. Welche weiteren Kriterien fließen in das Auswahlverfahren ein? Auf einer zweiten Stufe spielt neben dem Numerus Clausus das außerschulische Sport-Engagement eine wichtige Rolle. Darunter fallen Trainer- oder Übungsleiterlizenzen genauso wie ein leistungssportliches Engagement. Sportlich sein allein genügt also nicht? Unsere Studenten müssen nicht nur motorisch vielseitig, sondern im Prinzip auch geistige Zehnkämpfer sein. In der Theorie befasst sich das Studium mit Themen wie Sport und Erziehung, Bewegung und Training, Sport, Individuum arena 2015 Januar 2010


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Leiter (m/w) eeines ines Clubs neuen Health-Clubs

s ung Fitnes und Gesellschaft sowie Körper, Leistung und Gesundheit. Damit sind die sportpädagogischen, die naturwissenschaftlichen, die sozialwissenschaftlichen und die medizinischen Aspekte der verschiedenen Felder des Sporttreibens angesprochen. Wie unterscheidet sich ein BachelorStudium von der Lehrerausbildung? Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Sport in Prävention und Rehabilitation, wie bereits bei unserem bisherigen Magisterstudiengang. Ob die Bachelor-Absolventen auf dem Arbeitsmarkt genauso erfolgreich wie die Magister der Sportwissenschaft sein werden, muss die Zukunft zeigen. Was erwartet die Studenten, die sich nach dem Bachelor entscheiden, einen Master zu machen?

Der neue Master-Studiengang wird ab dem Wintersemester 2010/11 angeboten. Dabei werden die beiden Elite-Universitäten Heidelberg und Karlsruhe kooperieren. Möglich wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Manfred Lautenschläger-Stiftung. Im Mittelpunkt steht der Kinder- und Jugendsport. In dieser Ausrichtung sehen wir große zukünftige Potenziale, weil wir mit diesem derzeit einzigartigen Schwerpunkt eine Marktlücke entdeckt und für uns besetzt haben! Kann man also sagen, dass Berufskarrieren im Sport eine sichere Zukunft haben? Der Sport in Deutschland ist einer der wenigen Wachstumsmärkte und der Anteil am Bruttosozialprodukt lag laut der letzten Erhebung bei 1,4 Prozent. Ganz sicher wird es auch in Zukunft vielfältige Ein-

satzmöglichkeiten für unsere Studienabgänger geben – sei es in der Industrie, im Rehabilitations- und Präventionssport, in der Forschung oder in den Medien. Wie bewerten Sie die Konkurrenzfähigkeit des ISSW im nationalen Vergleich? Beim letzten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung lagen wir bei Forschungs- und Lehrreputation jeweils im Spitzencluster der fünf besten Sportinstitute in Deutschland. Wir erleben in Heidelberg außerdem einen „positiven Schwund“: Auf Grund vieler Quereinstiege machen mehr Studierende bei uns ihren Abschluss als ursprünglich angefangen haben. Ich denke, dies spricht eindeutig für unsere Attraktivität und natürlich auch für das positive Sportumfeld in der Metropolregion Rhein-Neckar.

TALENT ALLEIN REICHT NICHT AUS, UM ZU GEWINNEN! FRANK MAUER

READY TO WIN arena 2015 Januar 2010

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HECTOR-SPORT-CENTRUM IN WEINHEIM EINGEWEIHT

Weinheim ist eine sportliche Stadt. Die fast 43.000 Einwohner können ihre Freizeit in 52 Sportvereinen verbringen. Mit mehr als 6.000 Mitgliedern ist die TSG Weinheim einer der größten Vereine Baden-Württembergs. Das Besondere: Die TSG bietet nicht nur den klassischen Vereinssport, sondern zeigt im neuen HectorSport-Centrum, wie die Zukunft des Breitensports aussehen kann. iereinhalb Millionen Euro hat die H. W. & J. Hector-Stiftung in den Neubau der Kindersportschule (KiSS) für die TSG Weinheim investiert. Die TSG selbst hat weitere zwei Millionen aufgebracht. Entstanden ist eine der modernsten Sportanlagen Deutschlands. 18 festangestellte Mitarbeiter verwirklichen eine Strategie, für die sich noch nicht viele Vereine geöffnet haben: „Der Breitensportverein muss sich dem Dienstleistungssektor annähern, um sein Fortbestehen zu sichern“, sagt TSG-Geschäftsführer Alexander Erg. „Denn die Tagesabläufe und damit die Bedürfnisse der Menschen ändern sich. Wir haben unser Konzept die-

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ser Entwicklung angepasst.“ Das heißt: Längere Öffnungszeiten, Kinderbetreuung und ein breites Kursangebot. Kindersportschule als Fundament Immer mehr Menschen treiben Sport außerhalb des klassischen Vereinslebens, wollen ihre sportlichen Aktivitäten nicht an bestimmte Zeiten binden. Anders sieht das bei der Sporterziehung für Kinder aus – hier vertrauen Eltern nach wie vor auf die Vereine. Seit mehr als zehn Jahren ist die KiSS ein Teil der TSG Weinheim. „Die Anmeldezahlen zur KiSS sind mit den Jahren in Hunderter-Schritten gestiegen. Momentan betreuen wir fast 800 Kinder im Alter zwischen eins und

zwölf“, erklärt Volker Jacob, der erste Vorsitzende des Vereins. „Obwohl wir bereits 2001 mit Hilfe der Hector-Stiftung unsere Räumlichkeiten erweitert haben, war klar: Wir müssen weiter wachsen.“ Modernste Anlagen für jede Altersgruppe Die Anforderungen der KiSS bildeten daher den Ausgangspunkt bei der Konzeption des neuen Sportzentrums. „Alle Hallen im Erdgeschoss sind genau nach den Bedürfnissen unserer jüngsten Vereinsmitglieder ausgerichtet. Nicht nur, was die Geräte angeht: Wir haben beispielsweise verschiedene Böden in jeder Halle, die den typischen Körpergewichten der arena 2015 Januar 2010

Fotos: Ulli Schilling

VEREIN BAUT ZUKUNFT


Futuristische Gestaltung, visionäre Zielsetzung: In Weinheim gehen Architektur und Philosophie Hand in Hand.

verschiedenen Altersgruppen gerecht werden“, so Erg. Die Schwimmhalle verfügt über einen tiefenverstellbaren Boden, der sowohl Babyschwimmen als auch Training für Erwachsene möglich macht. Selbst aktiv sein statt zu warten Ein weiteres Thema, das die Konzeption stark beeinflusste: Was machen die Eltern oder Großeltern, die ein Kind zum Sport bringen? „Oftmals nichts“, sagt Jacob, „sie warten, da es sich für viele nicht lohnt, wegen einer Stunde nach Hause zu gehen.“ Damit sie diese Zeit sinnvoll nutzen können, ist im Hector-Sport-Centrum eingeplant, dass mehrere Familienmitglieder gleichzeitig Sport treiben können. Denn die zweite Etage des Gebäudes richtet sich mit einem großen und modernen Fitnessstudio, Kursräumen für Sportarten wie Indoor Cycling oder Gymnastik und einem Saunabereich speziell

an die Erwachsenen. Treiben Eltern oder Großeltern länger Sport als die Kinder, gibt es die Möglichkeit der Kinderbetreuung. Keine Abkehr vom klassischen Verein Mit dem Hector-Sport-Centrum bringt die TSG Weinheim ihr Angebot auf ein neues Niveau. Als eine Abkehr vom klassischen Vereinsleben ist dies keinesfalls zu verstehen: „Wir bieten weiterhin Breitensport in 45 Abteilungen an. Wir öffnen uns lediglich für die Zielgruppe, die ansonsten eher ein kommerzielles Fitnessstudio vorziehen würde“, so Jacob. Damit wird bei der TSG ab sofort noch mehr Sport getrieben als im Vorjahr: „Vergangenes Jahr konnten wir unseren Mitgliedern 30.500 Stunden organisierten Sport bieten – das Jahr hatte insgesamt 8.784 Stunden, bei uns liefen also statistisch gesehen jede Stunde 3,5 Übungsangebote – Tendenz steigend!“ //joe

Aktiv werden. Dabei sein. Zusammenhalten.

Die Sportregion Rhein-Neckar vernetzt die Akteure des regionalen Sports und ergreift die Initiative für neuartige Angebote – arena 2015 Januar 2010 machen Sie mit, für Sportbegeisterung und Lebensqualität!

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WARM-UP 2010 Junges Tennis der Spitzenklasse

Foto: Veranstalter

Ludwigshafen: Sport und Spaß für Familien

Turniersieger 2008: Julian Reister

Auf Spitzentennis können sich zum Jahresbeginn Tennisfans der Region freuen. Denn ab 31. Januar werden im Racket Center Nußloch zum siebten Mal die „Internationalen Herrenmeisterschaften der Metropolregion Rhein-Neckar um den MLP-Cup“ ausgetragen. Das mit 15.000 Euro dotierte ITF-Future-Weltranglistenturnier bietet Nachwuchsspielern aus der Region die Chance, sich auf internationaler Ebene zu messen und erste Weltranglistenpunkte zu sammeln. 2009 verfolgten in der Turnierwoche über 5.000 Zuschauer viele hochklassige Matches mit zukünftigen Tennisstars. Wo: Racket Center, Nußloch Wann: 31. Januar bis 7. Februar 2010

Spaß, Bewegung und Abenteuer für die ganze Familie bietet die Stadt Ludwigshafen: An drei Sonntagen im Februar und März sind Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden zum „Sporteln in der Familie 2010“ eingeladen. Bewegungslandschaften und witzige Spiele aus der ganz speziellen Welt von Pippi Langstrumpf animieren zum Mitmachen. So heißen die drei spannenden Tage: Es geht rund in der Villa Kunterbunt, Pippi auf hoher See und Pippis Reise nach Taka-TukaLand. Spaß und gute Laune sind garantiert. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos. Wo: Ludwigshafen, Fang-Zang-Halle Wann: 7. Februar und 7. März 2010, 10 bis 13 Uhr Wo: Ludwigshafen, Hallenbad Süd Wann: 21. Februar 2010, 10 bis 13 Uhr

Handball: EM-Test gegen Brasilien Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Herren bereitet sich auf die Europameisterschaft in Österreich vor. Bei ihrem letzten Testspiel vor dem Turnier trifft die Brand-Sieben am 13. Januar in der Mannheimer SAP Arena auf die brasilianische Auswahl. Anwurf ist um 20 Uhr. Wo: SAP Arena, Mannheim Wann: 13. Januar 2010, 20 Uhr

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IMPRESSUM MITMACHEN UND GEWINNEN

arena2015 ist das Magazin des Vereins Sportregion Rhein-Neckar e. V.

Zwei Highlights und Gewinnchancen für die Leser der arena2015: Der Chinesische Nationalzirkus präsentiert sich am 30. Dezem2009 ber 2009 mit der Show TAO im Rosengarten Mannheim. Arti30. Dezember 2 x 2 Karten stische Meisterleistungen zu fernöstlichen Klängen und eine Rosengarten beeindruckende Choreografie ziehen die Zuschauer in den m ei Mannh Bann der Kultur Chinas. – Die DEL-Saison 2009/2010 geht in die heiße Phase. Die Adler Mannheim wollen bis zum Saisonabschluss am 21. März an der Spitze mitspielen und ihren sechsten Meisterschaftstitel holen. Am 22. Januar 2010 spielt der deutsche Rekordmeister in der SAP Arena gegen die Iserlohn Roosters. ar 2010

22. Janu 3 x 2 Karten SAP Arena Mannheim

Wer gewinnen möchte, sendet Name und Adresse mit dem Stichwort „Zirkus“ oder „Adler“ bis 28. Dezember 2009 per E-Mail an verlosung@arena2015.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eishockey-WM 2010

Druck und Verarbeitung: ColorDruck Leimen Druckauflage: 20.000 Exemplare Copyright: Alle Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Jede Art von Verwertung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers möglich.

Foto: Mathias Ernert

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 wird vom 7. bis 23. Mai in Deutschland ausgespielt – und in der Mannheimer SAP Arena! Die Eishockeyfans werden hochkarätige Mannschaften erleben: Der 24-malige Weltmeister Kanada, Olympiasieger Schweden sowie die Teams aus den Nachbarländern Tschechien und der Schweiz spielen in Mannheim. Vier WMTürme in den vier größten Städten der Metropolregion kündigen das Ereignis an. Wo: SAP Arena, Mannheim Wann: 7. bis 23. Mai 2010

Herausgeber, Konzept und Realisation: Publik. Agentur für Kommunikation GmbH Rheinuferstraße 9 67061 Ludwigshafen am Rhein Tel.: 0621/963600-0 redaktion@arena2015.de www.arena2015.de V. i. S. d. P.: Dr. Antje Louis Redaktion: Eva Jörg/joe, Carola Kappe/cka, Nicole Messmer/nm, Oliver Nord/ono, Patrick Olscha/pol, Daniel Sautter (Sportregion), Claudia Schneider/csc, Dr. Martin Staiger/ms Layout: Laura Ricke Produktion: Lutz Hildebrandt

Der Verein Sportregion Rhein-Neckar e. V. möchte die Metropolregion als leistungsfähigen Sportstandort weiter stärken und ausbauen. Unter dem Leitmotiv „Sport bewegt die Region – die Region bewegt den Sport“ vernetzt die Sportregion das vorhandene Potenzial bei Vereinen, Sportlern, Veranstaltern und Unternehmen. Die erfolgreichen Partnerschaften zeigen, wie aus guten Ideen Einzelner gemeinsame, innovative Projekte entstehen.

Marcus Kuhl (links) und Dr. Eckart Würzner mit Maskottchen Urmel in Heidelberg

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Wo: Kandel Wann: 14. März 2010, 10 Uhr

Wo: Mannheim/Ludwigshafen Wann: 15. Mai 2010, 18.15 Uhr

MARATHON DEUTSCHE WEINSTRASSE

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Wo: Bockenheim/Bad Dürkheim Wann: 18. April 2010, 10 Uhr

Wo: Hockenheimring Wann: 30. Juni 2010

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Wo: Heidelberg Wann: 25. April 2010, 9.15 Uhr

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