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arena2015 DAS MAGAZIN DER SPORTREGION RHEIN-NECKAR //

Juli 2008

OLYMPIA-FAHRPLAN TEAM PEKING Sportler der Metropolregion Rhein-Neckar bei den Olympischen Spielen

UNBESTECHLICHER STOPPOMAT Auf drei Traumstrecken gegen die Uhr

Aytac Sulu und Thorsten Kirschbaum sind Teil der Zukunft von 1899 Hoffenheim

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Juli 2008 arena 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

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News

Sie halten heute die zweite Ausgabe der arena2015 in den Händen – 28 Seiten gefüllt mit sportlichen Themen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Die erste Ausgabe der arena2015 hat im vergangenen Dezember gezeigt, wie vielfältig der Sport hier an der Schnittstelle der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und RheinlandPfalz ist. Das positive Feedback bestärkte uns in dem Vorhaben, arena2015 als halbjährliches Magazin der Sportregion Rhein-Neckar zu etablieren.

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Cricket in den Quadraten

In den vergangenen sechs Monaten ist viel passiert, wir haben große sportliche Leistungen gesehen. Allem voran hat natürlich der Aufstieg der Fußballer von 1899 Hoffenheim in die 1. Bundesliga für große Begeisterung gesorgt. Ein Grund für uns, der Zukunft des aufstrebenden Vereins die Titelgeschichte zu widmen.

Exotische Sportarten in der Metropolregion – Folge 1

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Erstklassige Aufbauarbeit Aytac Sulu und Thorsten Kirschbaum sind Teil der Zukunft von 1899 Hoffenheim

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Mit Leichtigkeit durch den Sommer Genießen und fit bleiben in der Metropolregion

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Olympia-Fahrplan Team Peking Sportler der Metropolregion Rhein-Neckar bei den Olympischen Spielen

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Verlieren zählt nicht! Salih Köseoglu will für die Metropolregion Rhein-Neckar nach Peking

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Unbestechlicher Stoppomat Auf drei Traumstrecken gegen die Uhr

Nach der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz freuen wir uns auf das nächste Highlight des Jahres: Vom 8. bis 24. August finden in Peking die Olympischen Spiele statt. Mit dabei im Kampf um Gold, Silber und Bronze sind auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus der Region – unser Team Peking 2008. Damit Sie keine Gelegenheit zum Daumendrücken für unsere Olympioniken verpassen, haben wir auf den Mittelseiten einen Olympia-Fahrplan für das Team Peking zusammengestellt.

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Sicher in schwindelnde Höhen Ausreichend Zeit ist das Wichtigste, sagt der Heidelberger Höhenexperte Peter Bärtsch

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Wirtschaftsmotor Sport Metropolregion profitiert von Investitionen in den Sport

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Warm-up zweites Halbjahr 2008

Drei Bundesländer, eine Region – grenzenlose Sportbegeisterung. Für das Zusammenwachsen innerhalb der Sportregion Rhein-Neckar sind die drei permanenten Bergzeitfahrstrecken im Pfälzer Wald und Odenwald ein gutes Beispiel. Vielleicht fühlen Sie sich animiert, die neuen Stoppomat-Strecken gegen die Uhr zu testen? Alle Informationen mit Streckenskizzen und Höhenprofilen finden Sie neben vielen weiteren spannenden Geschichten und Neuigkeiten in dieser Ausgabe von arena2015. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und ein sportliches zweites Halbjahr 2008! Dr. Peter Kurz Vorsitzender des Vereins Sportregion Rhein-Neckar e. V.

Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob? Wir freuen uns über ihre Meinung an arena2015@publik-kom.de.

Vollen Einsatz ... ... zeigten beim Fotoshooting für unsere Titelgeschichte nicht nur die beiden Hoffenheim-Spieler Thorsten Kirschbaum und Aytac Sulu. Auch Fotograf Alex Grüber wälzte sich für die besten Schüsse im Dreck. Ob dabei dennoch blitzsaubere Fotos herauskamen? Machen Sie sich ab Seite 8 ein Bild davon.


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arena 2015 Juli 2008

Freud und Leid Was für ein Pech. Im April holte Jörg Mazur mit der SV Germania Obrigheim noch die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Die Olympiaqualifikation war schon in Reichweite. Nun muss der 30-jährige Sportsoldat seine Karriere verletzungsbedingt an den Nagel hängen. Ein Teilabriss der rechten Ellenbogensehne ließ seinen Traum von Peking platzen. Doppelte Tragik: Schon 2004 hatte Mazur die Olympischen Spiele in Athen verpasst, weil er sich kurz vor dem Abflug in die griechische Hauptstadt verletzte.

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Mehr als 600 Sportler gingen Anfang Juni bei der Sparkassen Triple German Championship in Lorsch an den Start. Den Deutschen Meistertitel im Radsport der U23 ergatterte Martin Reimer vom LKT Team Brande. Meister bei den Inlineskatern auf der Halbmarathondistanz wurden Pascal Ramali (BlauGelb Groß-Gerau) und Sabine Berg (BG Gera). Bei den Handbikern gewannen Norbert Koch (PS Karlsruhe) und Andrea Eskau (USC Magdeburg).

Aufstieg verpasst – Ziel erreicht

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Knapp verpasst hat der SV Sandhausen den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. Eine 0:4-Niederlage am letzten Spieltag machte die einmalige Chance zunichte. Kein Grund zum Trauern. Das eigentliche Saisonziel des Aufsteigers, sich einen der begehrten Plätze in der neu gegründeten 3. Liga zu sichern, wurde locker erreicht. Nach Neu-Bundesligist 1899 Hoffenheim ist der SVS somit die Nummer Zwei in Sachen Fußball in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Internationales Klasse-Tennis in Nußloch Hochklassiges Tennis boten zahlreiche talentierte Nachwuchsspieler im Januar beim MLP-Cup im Racket Center Nußloch. In einem spannenden Finale konnte sich der Slowake Karol Beck vor 600 begeisterten Zuschauern gegen Sebastien de Chaunac aus Frankreich durchsetzen und das mit 15.000 Dollar dotierte ITF-Future Weltranglistentennisturnier für sich entscheiden.


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Juli 2008 arena 2015

Dämmermarathon mit Partystimmung

Foto: Badischer Handball-Verband

Ab dem kommenden Schuljahr 2008/09 soll in 30 Grundschulen der Sportregion verstärkt Handball auf dem Stundenplan stehen. Ungefähr 7.500 Schülerinnen und Schüler der Metropolregion Rhein-Neckar nehmen an dem Projekt „Handball bewegt Schule“ teil. „Die Grundidee ist die Umsetzung eines Kooperationsmodells zwischen Schulen und Vereinen, um sportlich noch nicht aktive Kinder in ein kontinuierliches Engagement zu führen“, so Dr. Markus Gomer, Projektpate der Sportregion. Startschuss zur Kooperation ist jeweils ein Grundschulspielfest, bei dem altersspezifische Koordinationsübungen spielerisch an den Sport heranführen. Langfristig sollen Handball AGs etabliert werden. Die Region eignet sich hervorragend für das bundesweit einmalige Projekt – sind doch gleich fünf Bundesligavereine hier zu Hause. //

Fotos: sportonline-foto.de

Handball bewegt Schule

Tolle Atmosphäre auf und neben der Strecke – zum fünften Mal begeisterte im Mai der MLP Marathon Mannheim Rhein-Neckar hunderttausend Zuschauer mit Partyprogramm und erstklassigem Ausdauersport. Knapp 8.000 Teilnehmer starteten in den verschiedenen Disziplinen des Dämmermarathons. Klarer Sieger des Männerrennens in 2:29:16 Stunden war Daniel Gidumbanda aus Tansania. Bei den Frauen entschied Susanne Brema von der LSG Karlsruhe in 2:51:27 Stunden den Lauf für sich. Den mit 6.000 Euro dotierten MVV Regio-Cup gewannen Susanne Brema und der Gesamtdritte Christian Alles (CAPS-Team/TV Schriesheim, 2:38:14). Susanne Brema siegte zudem im Metropolregion Rhein-Neckar MarathonCup, der Dreierwertung des Dämmermarathons mit dem BienwaldMarathon Kandel und dem Marathon Deutsche Weinstraße. Im Weltklassefeld der Handbiker waren Wim Declair (Belgien, 1:06:20) und Andrea Eskau (USC Magdeburg, 1:16:56) siegreich. //


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arena 2015 Juli 2008

Foto: MTG Mannheim

Hochkarätige DLV-Junioren-Gala

„Unsere Athleten haben gezeigt, welches Potenzial im deutschen Nachwuchs steckt“, resümierte Dietmar Chounard, Cheftrainer im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), die Ergebnisse der diesjährigen Bauhaus DLV-Junioren-Gala in Mannheim. 160 Athleten aus 15 Nationen waren bei der 15. Auflage des

weltweit wichtigsten Junioren-Meetings im MTG-Stadion am Start. Die Ergebnisse der deutschen Athleten waren ausschlaggebend für die Nominierung zur U20-WM im Juli im polnischen Bydgoszcz. Herausragender Norm-Erfüller aus regionaler Sicht war MTG-Weitspringer Julian Howard, der mit 7,68 Metern als Zweiter des Wettkampfs seine persönliche Bestleistung um 30 Zentimeter überbot (unser Bild). Weitere Highlights des Meetings: Auf der 400-MeterStrecke überzeugte Niklas Zender (TSV Friedberg-Fauerbach) in 46,18 Sekunden und blieb damit mehr als eine Sekunde unter der WM-Norm. Bei den Juniorinnen fiel über 400 Meter Hürden die Entscheidung unter bisher sechs Norm-Erfüllerinnen zu Gunsten der Siegerin Christiane Klopsch (TSV Friedberg-Fauerbach/58,29 Sekunden) und der Zweiten Laura Hansen (SV Sonsbeck/58,33). Die größte Leistungsdichte verzeichnete der Stabhochsprung der Juniorinnen, bei dem sieben Sportlerinnen die WM-Norm erfüllten. Im Stabhochsprung der Junioren fiel sogar die Olympia-Norm: Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) sprang als Sieger 5,70 Meter. Anschließend ließ der frischgebackene Peking-Kandidat die Latte auf den Junioren-Weltrekord von 5,81 Meter legen, an dem er aber noch scheiterte. //


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Juli 2008 arena 2015 EXOTISCHE SPORTARTEN IN DER METROPOLREGION FOLGE 1

Cricket in den Quadraten Eine ungewöhnliche Sportart, die vieles in sich vereint: Angriff und Verteidigung, Kraft und Ausdauer, geregelte Mittags- und Teepausen – das ist Cricket. Die Ballsportart ist längst nicht mehr nur in den Ländern des Commonwealth zu Hause. Seit 1981 gibt es auch in Haßloch einen Cricket Club: den Cosmopolitan Cricket Club (CCC); kürzlich ist er nach Mannheim umgezogen und residiert jetzt in unmittelbarer Nähe zum Herzogenriedpark.

A

uf dem eigens aus England eingeflogenen Rasen, der nun die Mitte der Mannheimer Radrennbahn ziert, entstand im Juni eine nagelneue Pitch, wie die Wurfbahn im Cricket-Jargon heißt. Dort spielen derzeit 24 Mitglieder aus aller Herren Länder mit Leidenschaft – und auf Bundesliganiveau, der CCC ist Mitglied der Cricket-Bundesliga West. Die über 40 Regeln des Sports kennen die Spieler längst aus dem Effeff. CricketNeulinge sollten sich von dem umfassenden Regelwerk nicht abschrecken, sondern im Gegenteil einladen lassen, ein Spiel live zu erleben. Denn,

um es mit dem Mannheimer Autor Thomas Baumann zu sagen: „Die Quadrate zu erklären, bereitet den Mannheimern ebensolchen Spaß wie den Engländern, Cricket zu erklären.“ Und wer einmal das Quadratesystem Mannheims durchschaut hat, für den sind die Cricket-Regeln ein Leichtes! Neue Mitspieler sind im Übrigen immer willkommen, betont Vereinsvorsitzender Tariq Taj – genauso wie Sponsoren für die neue Pitch. // www.cricket-mannheim.com www.cricket.de


AYTAC SULU UND THORSTEN KIRSCHBAUM SIND TEIL DER ZU

Erstklas


KUNFT VON 1899 HOFFENHEIM

sige Aufbauarbeit

Am 18. Mai 2008 war die Sensation perfekt. Mit einem glanzvollen 5:0 gegen Greuther Fürth sicherte sich 1899 Hoffenheim den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Das Konzept, auf junge Spieler zu setzen, die sich bei dem Klub im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar weiterentwickeln, ist aufgegangen. Auch in der 1. Liga will Hoffenheim an dieser Linie festhalten. Wir trafen Aytac Sulu und Thorsten Kirschbaum, zwei der jungen Hoffenheimer, die den Sprung nach ganz oben noch schaffen wollen. Sie durften sich schon einmal probeweise in den Sand schmeißen, wo sie spätestens 2009 mit der Bundesligamannschaft auflaufen möchten: Im – inzwischen halbfertigen – Stadion in Sinsheim. FOTOS: ALEXANDER GRÜBER


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arena 2015 Juli 2008

T Name: Position:

Thorsten Kirschbaum

Tor 20.04.1987 g: tsta bur Ge Nationalität: deutsch 194 cm GrĂśĂ&#x;e: Gewicht:

88 kg

Ăźrkiye, TĂźrkiyeâ&#x20AC;&#x153;, hallt es durch das weite Rund aus Beton und Stahl. Einer der Bauarbeiter hat seinen kickenden Landsmann erkannt. Der DeutschtĂźrke Aytac Sulu schmunzelt â&#x20AC;&#x201C; zwei Tage nach dem dramatischen 3:2 der tĂźrkischen Nationalmannschaft bei der EM gegen Tschechien hat er ausgesprochen gute Laune. Aber auch sonst hat der 22Jährige allen Grund sich gut zu fĂźhlen: Seit einem Jahr spielt der gebĂźrtige NuĂ&#x;locher bei 1899 HoďŹ&#x20AC;enheim und ist damit Teil einer der spannendsten Geschichten im deutschen ProďŹ -FuĂ&#x;ball. Durch Leistung nach oben In der abgelaufenen Saison hat der Defensivspezialist bis auf eines alle Spiele der zweiten Mannschaft in der Oberliga Baden-WĂźrttemberg absolviert und auch schon einige Male auf

(EIDELBERGERĂł$RUCKMASCHINENĂłSTEHTĂłF¢RĂł4ECHNOLOGIEF¢HRERSCHAFTĂłUNDĂł+UNDENNĂ&#x2039;HE 7EITEREĂł)NFORMATIONENĂłUNTERĂłWWWHEIDELBERGCOM

der Bank der ersten Mannschaft Zweitliga-Luft geschnuppert. Sulu setzt nun alles daran, sich fĂźr grĂśĂ&#x;ere Aufgaben zu empfehlen, und sieht dabei durchaus seine Chance. â&#x20AC;&#x17E;Ich kann mich beim Training mit der ersten Mannschaft mit guten Leistungen anbieten. Letztendlich entscheidet immer die Leistung darĂźber, ob du die Chance bekommst oder nichtâ&#x20AC;&#x153;, ist sich Sulu sicher. Aufs richtige Pferd gesetzt â&#x20AC;&#x17E;Viele wĂźrden jetzt liebend gern auf den Zug aufspringenâ&#x20AC;&#x153;, meint Thorsten Kirschbaum. Der U21-Nationaltorwart hat schon sehr frĂźh auf das Pferd HoďŹ&#x20AC;enheim gesetzt. Kirsche â&#x20AC;&#x201C; wie der 21-Jährige von Kollegen und Fans genannt wird â&#x20AC;&#x201C; stieĂ&#x; 2003 vom 1. FC NĂźrnberg zum A-Jugend-Kader der HoďŹ&#x20AC;enheimer, deren erste Mannschaft damals in der Regionalliga SĂźd kickte. Die rasante Entwicklung in Richtung 1. Liga


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konnte man damals noch nicht absehen. „Glück gehabt“, findet der Torwart heute. „So etwas ist einmalig, so etwas hat es noch nicht gegeben, so etwas wird es auch so schnell nicht wieder geben.“ Durchsetzen ist die Devise In der Regionalliga konnte sich Kirschbaum im Alter von 19 Jahren bereits vorübergehend einen Stammplatz erkämpfen, bevor ihn eine Verletzung zurückwarf. Jetzt gehört er als Nummer Zwei hinter Stammtorhüter Ramazan Özcan zum Kader der Bundesligamannschaft. Erklärtes Ziel von Kirschbaum für die kommende Saison: „Ich will mich in der Bundesliga durchsetzen.“ Angst vor der großen Herausforderung hat Kirschbaum, der als eines der großen Torwartnachwuchstalente Deutschlands gilt, nicht. „Als U21-Nationaltorwart sollte man sich die erste Liga schon zutrauen“, sagt er selbstbewusst und lacht: „Und falls nicht, redet es einem der Hans-Dieter Hermann schon ein.“ Geballte Kompetenz im Kraichgau Der Sportpsychologe Hermann ist seit zwei Jahren Teil des hochkarätigen Betreuerstabs des Vereins, zu dem auch Trainer Ralf Rangnick und der ehemalige Hockey-Nationaltrainer Bernhard Peters als Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung zählen. Durch die Millionen von Klubförderer Dietmar Hopp haben die Hoffenheimer viele Möglichkeiten, die sich anderen Vereinen so nicht bieten. Auch wenn manch einer witzelt, dass in Hoffenheim auf jeden Spieler mehrere Betreuer kommen, wird die Kompetenzfülle, die sich im Kraichgau angesammelt hat, von der Fußballfachwelt eher ehrfürchtig als spöttisch beobachtet. Gesamtkonzept mit Stadion und Trainingszentrum In Hoffenheim legen die Verantwortlichen Wert darauf, dass es sich um ein Gesamtkonzept handelt, bei dem eins ins andere greift. Der Verein investiert viel in die Jugendarbeit. Und nicht nur am neuen Stadion an der A6 in Sinsheim wird derzeit gebaut. In Zuzenhausen entsteht ein hochmodernes Trainingszentrum, das die Bedingungen für die Spieler ab der Saison 2009/10 noch einmal optimieren

wird. Zu dem Zeitpunkt also, für den nach ursprünglicher Planung eigentlich der Aufstieg in die erste Liga vorgesehen war. Große Ziele Ein Jahr früher als geplant ist der Fußball in der Metropolregion Rhein-Neckar wieder erstklassig. Aytac Sulu und Thorsten Kirschbaum waren natürlich auch bei der Aufstiegsparty dabei, als 12.000 Fans die Sinsheimer Messehalle beben ließen. „Das war schon geil“, beschreibt Sulu die ausgelassene Stimmung. Ein kleiner Vorgeschmack darauf, welche Begeisterung sich in der Region entfachen könnte, wenn Hoffenheim seinen Weg so konsequent weiterverfolgt wie bisher. Woran Thorsten Kirschbaum nicht zweifelt: „Europapokalspiele in der neuen Arena? Warum sollte das nicht möglich sein?“ Bei der augenzwinkernden Frage, wann es denn zum ersten Aufeinandertreffen mit dem FC Barcelona in der Champions League käme, will er sich allerdings nicht festlegen. „Hmm, bei Barcelona läuft’s ja grad nicht so gut ...“ //

Name: Position: Geburtstag: Nationalität: Größe: Gewicht:

Aytac Sulu Abwehr 11.12.1985 türkisch/deutsch 183 cm 81 kg


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GENIESSEN UND FIT BLEIBEN IN DER METROPOLREGION

Mit Leichtigkeit durch den Sommer Ein verführerischer Eisbecher mit Sahne und Schokosoße obendrauf – wer kann da schon widerstehen? Zum Glück gibt es in der Metropolregion Rhein-Neckar ebenso viele Eisdielen wie attraktive Sportmöglichkeiten. Damit die Bikini-Figur auch den heißesten Sommer übersteht!

Beachvolleyball: Fun und Action sind beim Beachvolleyball garantiert. Einfach auf der Neckarwiese in Heidelberg vorbeischauen, die Eisbällchen gegen den Ball tauschen und losbaggern. Einsatz ist angesagt: Nach zweieinhalb Stunden Beachvolleyball haben Sie die süße Köstlichkeit verdaut. (265 kcal pro Stunde*) Mehr als 80 Beachvolleyball-Felder der Metropolregion Rhein-Neckar: www.sportstaettenatlas.com

Rudern: Trotz Eisbecher aussehen wie Madonna? Dann ist Rudern genau das Richtige. Es stählt den Körper, da es fast alle Muskelgruppen gleichzeitig trainiert. Und bei Sonnenschein gibt es neben einem herrlichen Blick auf die Uferlandschaft den heiß ersehnten natürlich gebräunten Teint. Einfach perfekt: Nach nur gut einer Stunde Rudern können Sie gleich die nächste leckere Eiskreation bestellen. (650 kcal pro Stunde)

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* durchschnittliche Werte bei ca. 75 kg Körpergewicht

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Über 50 Wassersportanlagen: www.sportstaettenatlas.com


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Skaten: Pfunde einfach abrollen – Skateparks gibt’s genug in der Region, zum Beispiel auf dem Waldhof oder in Schwetzingen. Gewiefte Skater verlieren auf der Halfpipe locker ein paar Kalorien. Wer’s lieber etwas gemütlicher mag: Inliner schnappen und entspannt eine Runde über die Ludwigshafener Parkinsel rollen. Rasant: Um einen Eisbecher zu verheizen, einfach rund 70 Minuten skaten. (540 kcal pro Stunde) Streckenvorschläge: www.skate-region-rhein-neckar.de www.rhein-neckar-skating.de

Windsurfen Surfen ist cool, erfrischend und – anstrengend! Vor allem für Anfänger, rein ins Wasser und wieder rauf aufs Brett. Herrliche Möglichkeiten zum Üben bietet der St. Leoner See. Direkt neben dem Badesee befindet sich der 16 Hektar große Wassersportsee mit Surf- und Segelschule. Hier können sich Anfänger fachkundig anleiten lassen oder Fortgeschrittene die erforderliche Ausrüstung mieten.

Sonnenbaden: Wem das alles zu stressig ist, der kann es mit Sonnenbaden an Rhein und Neckar probieren. Das entspannt, die Sonne hebt die Stimmung und aktiviert den Stoffwechsel. Ausdauer ist gefragt: Nach 12 Stunden haben Sie den Eisbecher weggebrutzelt. (55 kcal pro Stunde). Aber: Sonnencreme nicht vergessen und rechtzeitig ein schattiges Plätzchen suchen.

Schnittig: Nach 100 Minuten hart am Wind ist Ihre Energiebilanz schon wieder ausgeglichen. (390 kcal pro Stunde) Mehr Informationen: www.st.leoner-see.de www.surfschule-st-leon.de

Foto: Pfitzenmeier

Fotos: iStockphoto

Wie fit sind Sie wirklich?

Fit ins zweite Halbjahr: Gesundheitsbewusste Bürger der Metropolregion können ab dem ersten Juli das Angebot der Initiative „Wie fit sind sie wirklich?“ nutzen und sich mal so richtig auf die persönliche Fitness durchchecken lassen. Die Initiative agiert bundesweit und bietet in ihrem Programm einen Eingangstest und einen Fünf-Wochen-Trainingsplan für mehr Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit an. Das alles mit ausführlicher Einweisung durch Fachpersonal. Am Ende steht ein Abschlusstest mit Auswertung – und hoffentlich ersten Trainingserfolgen. Anmeldeschluss ist der 31. August 2008 . Die Aktion wird in der Metropolregion in den Pfitzenmeier Wellness & Fitness Parks und im MediFit Gesundheitszentrum in Schwetzingen durchgeführt. www.wie-fit-sind-sie.com


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SPORTLER DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN

Olympia-Fahrplan Team Peki Noch sind nicht alle Qualifikationen gelaufen, doch so langsam kristallisiert sich heraus, wer bei den Olympischen Spielen im August die Farben Deutschlands und der Metropolregion Rhein-Neckar vertreten darf. Doch wann müssen wir den Athleten des Team Peking die Daumen drücken? Mit dem Olympia-Fahrplan behalten Sie den Überblick.

S A M S TA G

09.08.

S O N N TA G

10.08.

Petra Dallmann Freistil-Schwimmen über 200 m, 4x100 m und 4x200 m Persönlicher OlympiaStart am 9.8. mit dem ersten Vorlauf der 4x100-m-Staffel, am 13.8. könnte im Finale über 200 m Freistil eine Medaille drin sein.

Mandy Haase Hockey Erster Auftritt mit der Damen-Nationalmannschaft auf dem Olympic Green Hockey Field am 10.8. Wenn’s sehr gut läuft, können wir sie am 22.8. auch im Finale bewundern.

M O N TA G

11.08.

D I E N S TA G

12.08.

M ITTWOCH

13.08.

Niklas Meinert Hockey Auch das Herren-Hokkey-Team zählt zu den Favoriten bei Olympia. Erstes Vorrundenmatch ist am 11.8. Dann hoffentlich alle zwei Tage zu sehen bis zum Finale am 23.8.

D O N N E R S TA G

14.08. F R E I TA G

15.08.

S A M S TA G

16.08.

Christian Reif, Anastasija Reiberger Weitsprung, Stabhochsprung Endgültige Qualifikation vorausgesetzt, treten die beiden am 16.8. im Vorkampf an. Das Finale fände für beide am 18.8. statt.

Kirsten Bolm 100 m Hürden Wenn sie die Quali für Olympia am 5. Juli schafft, muss die Hürdensprinterin am 15.8. zum ersten Mal im National Stadium ran. Weitere Vorläufe am 17.8. und am 18.8. Vielleicht reicht es gar für den Finallauf am 19.8.?

Blau, Schwarz, Rot, Gelb, Grün – die Maskottchen der Olympischen Spiele in Peking tragen die Farben der olympischen Ringe.


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ng Jürgen Spieß Gewichtheben, Klasse bis 105 kg Nach dem verletzungsbedingten Rückzug von Jörg Mazur wird Spieß am 18.8. versuchen, etwas zu reißen. Und zu stoßen.

Stefan Kehrer Freistil-Ringen, Klasse bis 96 kg Bei den Ringern finden Qualifikation und Finalkämpfe an einem Tag statt – am 21.8. gilt es also für Kehrer.

Björn Goldschmidt , Nicole Reinhardt, Carolin Leonhardt Kajak-Vierer, Kajak-Zweier Wenn alles glatt läuft, sehen wir die drei Kanuten am 22.8. in den Finalläufen der KajakVierer über 1.000 m (Männer) und 500 m (Frauen). Nicole Reinhardt tritt mit Partnerin Fanny Fischer auch im KajakZweier an, da findet das Finale am 23.8. statt.

Verena Jooß Radsport, 3.000 m Einzelverfolgung Wenn sie die Qualifikation am 15.8. übersteht, können wir am 17.8. bei den Finalläufen mit ihr mitfiebern.

S O N N TA G

17.08.

M O N TA G

18.08. Steffen Gebhardt Moderner Fünfkampf Um 1 Uhr nachts MESZ am 21.8. geht es für den Pentathleten mit dem Pistolenschießen los, es folgen am gleichen Tag Degenfechten, Schwimmen, Reiten und ein Querfeldeinlauf.

D I E N S TA G

19.08.

M ITTWOCH

20.08.

D O N N E R S TA G

21.08. Johanna Kedzierski 4x100-m-Staffel Wenn sich die deutsche Staffel am 21.8. qualifizieren kann, sehen wir unsere Sprinterin möglicherweise am 22.8. im Finallauf.

F R E I TA G

22.08.

S A M S TA G

23.08.

S O N N TA G

Henning Fritz, Uwe Gensheimer, Andrej Klimovets, Oliver Roggisch, Christian Schwarzer Handball Den Handball-Weltmeister wollen wir natürlich am 24.8. im Finale sehen. Die fünf Jungs der Rhein-Neckar Löwen könnten so für einen goldenen Abschluss sorgen.

24.08.

Fotos/Bilder: The Beijing Organizing Committee, Team Peking (11), Rhein-Neckar Löwen


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SALIH KÖSEOGLU WILL FÜR DIE METROPOLREGION RHEIN-NECKAR NACH PEKING

Verlieren zählt nicht!

„Rollstuhl-Rugby ist eine Mischung aus Schach und Autoscooter“, sagt Salih Köseoglu. „Aggressiv, aber ohne den Kopf geht gar nichts.“ Der Offensivspieler wird für die deutsche Nationalmannschaft bei den Paralympics vom 6. bis 17. September in Peking antreten – noch plagen ihn allerdings Verletzungssorgen.

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ollstuhl-Rugby ist kein leiser Sport. Es kracht und quietscht in der Campus-Sporthalle in HeidelbergWieblingen. Die 2.-Bundesliga-Mannschaft der Heidelberg Lions trainiert. Am Rand sitzt Salih Köseoglu, Spieler der ersten Mannschaft und nominiert für die Paralympics in Peking. Zurzeit ist er zum Zuschauen gezwungen – er wartet auf einen OP-Termin, hat Probleme am rechten Ellenbogen. Die Teilnahme an den Spielen sieht er aber nicht als gefährdet. Sein erstes Rollstuhl-Rugby-Training absolvierte Salih Köseoglu im Jahr 2000. Der Sport stand aber auch schon davor im Mittelpunkt seines Lebens. Elf Jahre lang spielte er Rollstuhl-Basketball, sechs Jahre lang sammelte er im Schwimmen Erfolge. Auch hier stand er zweimal kurz

vor einer Paralympics-Teilnahme. Trotzdem war ihm nach dem ersten RollstuhlRugby-Training schnell klar: „Das ist mein Sport.“ Der Grund: „Ich bin kein Einzelsportler, ich bin ein Mannschaftsmensch.“ Rasant ging es voran, nach nur drei Jahren holte er mit der Nationalmannschaft eine Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft. Damit schaffte er auf Anhieb die Qualifikation für die Paralympics in Athen, war dann bei den Spielen aber nicht im Mannschaftskader. Salih Köseoglu sieht im Nachhinein auch darin etwas Gutes. „2003 kam meine Tochter auf die Welt. So konnte ich mich ganz auf sie konzentrieren.“ Seit Juli 2007 ist der Heidelberger Mitglied im Team Peking 2008, einem Projekt der Sportregion Rhein-Neckar, das die Spitzensportler der

Region auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen und den Paralympics unterstützt. „Verlieren zählt nicht!“ ist sein Lebensmotto. Deswegen steckt sich Salih Köseoglu auch für die Paralympics hohe Ziele. „Wir hatten für die Vorrunde Losglück: Auf Australien freuen wir uns, sie sind spielerisch auf einem Top-Niveau, eine spannende Herausforderung – England und Neuseeland sollten zu bezwingen sein“, meint er. Den Gesamtsieg werden seiner Einschätzung nach Kanada und die USA unter sich ausmachen. „Die haben andere Voraussetzungen. Deren Sportler können im Gegensatz zu uns vom Sport leben.“ Aber: „Der Team-Spirit kann Berge versetzen. Vielleicht sind wir für eine Überraschung gut.“ //


Juli 2008 arena 2015

Rollstuhl-Rugby Regeln: Rollstuhl-Rugby wird mit einem Volleyball auf einem Basketballfeld vier gegen vier gespielt. Ziel ist es, mit dem Ball die Endzonenlinie der gegnerischen Mannschaft zu passieren. Körperkontakt ist verboten, alle Aktionen geschehen über den Rollstuhl. Ein Spieler darf den Ball maximal zehn Sekunden halten, dann muss er ihn prellen oder passen. Rollstuhl: Jeder Spieler sitzt in einer Maßanfertigung. Die Rollstühle der Offensiv-Spieler und Defensiv-Spieler sind an der Form der Fußleiste unterscheidbar, die schrägen Räder sorgen für Stabilität. Rollstuhl-Rugby ist eine Sportart für Athleten, die an mindestens drei Gliedmaßen eingeschränkt sind. Region: Anfang der 1990er-Jahre etablierte sich rund um Heidelberg die erste deutsche Rollstuhl-Rugby-Mannschaft. Inzwischen gibt es drei deutsche Ligen und eine europäische Champions League. Die Heidelberg Lions wurden bereits sechsmal Deutscher Meister. www.heidelberg-lions.de www.team-peking-2008.de

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AUF DREI TRAUMSTRECKEN GEGEN DIE UHR

Unbestechlicher Stoppomat

Fotos: Martin Staiger

Ab Juli fordern drei permanente Zeitfahrstrecken in der Sportregion Rhein-Neckar die Sportler am Berg. Die pfälzische Kalmit, der badische Königstuhl und das hessische Rothenberg sind die Zielpunkte der neu eingerichteten Stoppomat-Strecken. Landschaftlich und sportlich lassen die Kurse keine Wünsche offen. Zudem ist das „contre-le-montre“ auf den ehrenamtlich betreuten Strecken gratis.

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igentlich ist das ein Traum vom Radfahren: Start zwischen Reben, das Asphaltband schlängelt sich durch lichten Wald, am Ziel locken regionale Spezialitäten. Es könnte so beschaulich sein. Aber: Bis dorthin geht es hunderte von Höhenmetern bergauf. Und: In der Trikottasche steckt ein Stück Karton, das stärker antreibt als der schärfste Motivationstrainer. Diese Fahrt wird in jedem Fall ein sportlicher Offenbarungseid, denn: Der Stoppomat ist unbestechlich! Zeitnahme permanent – Ergebnisse transparent Das Prinzip ist einfach: Der Stoppomat besteht aus zwei funksynchronisierten Stempeluhren. Im Tal ziehen die Teilnehmer gratis eine postkartengroße Karte und tragen ihre Daten ein, dann wird zum Start das erste Mal sekundengenau gestempelt. Die Bergaufhatz – auch für Läufer, Inliner und Handbiker – endet mit dem zweiten Stempeln am Ziel. Dort kommt der kartonierte Leistungsnachweis in einen Sammelbehälter. Die Betreiber der Strecken werten die Karten

regelmäßig aus und stellen die Ergebnisse aller Teilnehmer unter www.stoppomat.de ins Internet. Wer schafft die große Runde? So einfach das Funktionsprinzip, so vielfältig ist der Reiz. Ob ewiges Duell mit dem Lieblingsgegner oder Vereinsmeisterschaft – der Stoppomat bringt die Entscheidung. Eine besonders anspruchsvolle Konditionsaufgabe stellt sich durch die Lage der drei Strecken Maikammer–Kalmit, Waldhilsbach–Königstuhl und Hirschhorn–Rothenberg in der Sportregion Rhein-Neckar: Alle Strecken an einem Tag! Neben mehr als 1.000 Höhenmetern müssen die Radler auf dieser großen Runde ungefähr 185 Kilometer bewältigen. Für etwas weniger Hartgesottene verbindet eine S-Bahn-Linie die drei Kurse ideal – von den nächstgelegenen Bahnhöfen reicht es gerade noch zum Warmfahren. Aber auch für diese Variante gilt: Wer nur beschaulich durch Pfälzer Wald und Odenwald radeln möchte, sollte unbedingt Abstand zu den Stoppomat-Strecken halten. //


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Maikammer >>> Kalmit

Waldhilsbach >>> Königstuhl

Ob beim Kalmitlauf oder bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt – der mit 673 Metern höchste Punkt des Pfälzer Waldes ist eine klassische Herausforderung. Der Kurs geht durch fast mediterranen Kiefern- und Kastanienwald.

Wer das Heidelberger Schloss sieht, hat auch den Königstuhl im Blick. Beim HeidelbergMan erklimmen die Triathleten den 567 Meter hohen Hausberg der Uni-Stadt von Norden, die Stoppomat-Strecke nimmt die Ostflanke. Neckar Königstuhl

5,75 Kilometer 414 Höhenmeter

Kalmit

Neckargemünd Heidelberg Maikammer

5,21 Kilometer 325 Höhenmeter St.Martin Waldhilsbach betreut vom RSC Neustadt

betreut vom Verein Radsport Rhein-Neckar

Hirschhorn >>> Rothenberg

Profile m 600

Kalmit Königstuhl

500 Rothenberg 400 300 200 100 0

Vom Neckarstrand nach Rothenberg auf die Höhen des Odenwalds geht der dritte Anstieg. Am Ende belohnt er die Teilnehmer mit einer freien Aussicht, die den Vergleich mit hochalpinen Tour-Etappen nicht scheuen muss. Rothenberg Brombach Hainbrunn Heddesbach

Kortelshütte

8,36 Kilometer 279 Höhenmeter Hirschhorn Neckar

betreut von der Stadt Hirschhorn

1

2

3

4

5

6

7

8 km

d in Deutschlan OberschwaSechs Strecken n Höchsten in de f au es e bt gi en des RSV Seeros Weitere Streck n Mitgliedern vo at n m ge po lin op ul ie von Pf ben, wo der St lt wurde, sow ke ic n tw de f en au n l fe ta m Werra Friedrichsha Alb und aus de r e zu ch en is hl äb zä hw en auf die Sc hen Streck sc ut de s ch tse er . Alle arter w Hohen Meißner der Mehrfachst Challenge, bei at m po op St Tour . winnen können volle Preise ge ter im Internet un und Ergebnisse n ne io at rm fo Alle In

at.de www.stoppom


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AUSREICHEND ZEIT IST DAS WICHTIGSTE, SAGT DER HEIDELBERGER HÖHENEXPERTE PETER BÄRTSCH

Sicher in schwindelnde Höhen Immer mehr Menschen zieht es in die Berge – Wandern und Bergsteigen in der freien Natur als Ausgleich zum Alltagsstress sind im Trend. Und so manch einer träumt von einer aufregenden Expedition in den Himalaja als sportliche Herausforderung. Doch Fakt ist: Nicht jeder verträgt die Höhe gleich gut, egal wie fit er körperlich ist. Warum dies so ist, damit beschäftigt sich Professor Peter Bärtsch, Ärztlicher Direktor der Abteilung Sport- und Leistungsmedizin am Heidelberger Universitätsklinikum, schon seit vielen Jahren. Wer erfolgreich einen Gipfel erklimmen will, sollte seiner Meinung nach neben einer guten Kondition vor allem eines mitbringen: ausreichend Zeit.

Was ist in der Höhe anders? In der Höhe sind der Luftdruck und damit auch der Sauerstoffdruck viel niedriger. Man sagt, die Luft ist „dünner“. Dadurch nimmt die Lunge weniger Sauerstoff auf. Aber für jede körperliche Leistung braucht man dort oben genau so viel Sauerstoff wie hier unten. Daran ändert sich nichts. Deshalb atmen wir schneller, auch das Blut zirkuliert schneller. Mit der Zeit beginnt der Körper, mehr rote Blutkörperchen zu bilden und so seine Kapazität, Sauerstoff zu transportieren, zu erhöhen. Aber diese Anpassung dauert ungefähr zwei bis drei Wochen. Ab welcher Höhe kann man krank werden? Unter dem Begriff der Höhenkrankheit werden drei Krankheitsbilder zusammengefasst: Die akute Bergkrankheit, das Höhenhirnödem und das Höhenlungenödem. Sie können bei unzureichender Akklimatisation in Höhen von über 2.500 Meter auftreten. An welchen Symptomen erkenne ich, dass ich höhenkrank bin? Typische Symptome für die Bergkrankheit sind Kopfschmerzen in Kombination mit Appetitlosigkeit oder Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Schlafstörungen. Wer trotz solcher Symptome weiter in Höhen über 4.000 Meter aufsteigt, riskiert ein lebensbedrohliches Höhenhirnödem: Die Kopf-

schmerzen werden stärker. Bewusstseinstrübungen und Gleichgewichtsstörungen kommen hinzu. Der Übergang von der Bergkrankheit zum Höhenhirnödem ist fließend. Innerhalb von 24 Stunden kann das Gehirn so stark anschwellen, dass man daran stirbt. Beim Höhenlungenödem tritt Flüssigkeit aus den Lungengefäßen ins Lungengewebe und in die Lungenbläschen. Es macht sich zunächst durch trockenen Husten und einen plötzlichen, für den Betroffenen selbst nicht erklärbaren Leistungsabfall bemerkbar. Atemnot und blutiger Auswurf begleitet von rasselnden Atemgeräuschen kommen hinzu. Das Höhenlungenödem tritt in der Regel zwischen dem zweiten und vierten Tag nach Erreichen einer bestimmten Höhe auf. Häufig entwickeln sich die Symptome über Nacht und schreiten rasch fort. Unbehandelt führt das Höhenlungenödem zum Tode. Was kann ich tun, wenn ich höhenkrank werde? Die beste Therapie ist der Abstieg. Die Krankheiten treten nur bei mangelnder Akklimatisation auf und heilen vollständig ab, wenn man sich rechtzeitig wieder in niedrigere Höhenlagen begibt. Bei Personen mit leichter akuter Bergkrankheit kann bereits ein Ruhetag einen deutlichen Rückgang der Symptome bewirken.


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Wie kann ich der Höhenkrankheit vorbeugen? Indem Sie langsam aufsteigen. Wenn Sie extrem anfällig sind, sollten Sie ab einer Höhe von 2.000 Meter mit einer Geschwindigkeit von 300 bis 350 Höhenmeter pro Tag aufsteigen – immer bezogen auf die Schlafhöhe. Wer weniger anfällig ist, kann durchschnittlich 500 Meter pro Tag aufsteigen. Es gibt auch Menschen, die 1.000 Meter pro Tag bis zu einer Höhe von 4.000 bis 5.000 Meter gut tolerieren. Das ist individuell ganz unterschiedlich. Was noch wichtig ist zu wissen: Auch eine gute Kondition schützt nicht vor der Bergkrankheit. Das ist keine Schande, denn die Höhenverträglichkeit ist eine genetisch bestimmte Veranlagung, die ich einkalkulieren und mit der ich leben muss.

Professor Peter Bärtsch, der seit 1991 die Abteilung für Sport- und Leistungsmedizin am Heidelberger Universitätsklinikum leitet, ist ein international anerkannter Experte für Höhenkrankheit. Auch sein Labor liegt in schwindelnder Höhe, auf der 4.559 Meter hoch gelegenen Margherita-Hütte im italienischen Monte-Rosa-Massiv östlich des Matterhorns (Bild). Mit seinen Studien über die Mechanismen der verschiedenen Krankheitsbilder, insbesondere des Höhenlungenödems, hat er wichtige Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung gewonnen. Der gebürtige Schweizer hat selbst zahlreiche Himalaja-Expeditionen durchgeführt und als Arzt begleitet und war langjähriger Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Höhenmedizin. Heute arbeitet und forscht er an der Universität Heidelberg in Kooperation mit internationalen Forschungsteams.

Foto: Privat

Welche Tipps würden Sie einem Hobby-Bergsteiger mit auf den Weg geben? Wer in den Bergen gesund bleiben will, muss auf seinen Körper hören und im Zweifelsfall rechtzeitig umkehren. Das ist das Wichtigste. Man muss sich im Klaren sein, dass man Berge nicht kaufen kann – selbst wenn die Tour fünf- oder auch hunderttausend Euro kostet, heißt das nicht, dass ich auch auf dem Gipfel ankommen werde. //


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METROPOLREGION PROFITIERT VON INVESTITIONEN IN DEN SPORT

Wirtschaftsmotor Sport A Der Sport bringt die Menschen nicht nur in Form, sondern auch in Lohn und Brot. Als Wirtschaftszweig, Arbeitgeber und Imagefaktor zugleich gewinnt er immer stärker an Bedeutung. Um die Wirtschaftskraft des Sports richtig einzuschätzen und Gelder gewinnbringend zu kanalisieren, braucht es spezielles Knowhow, welches in Studienangeboten wie dem Sportmanagement-Studiengang an der SRH Hochschule Heidelberg vermittelt wird. Im September gastiert auch einer der wichtigsten Sportmanagement-Kongresse Europas in der Stadt am Neckar.

llein für Sport-Sponsoringmaßnahmen gaben Unternehmen in Deutschland im vergangenen Jahr ungefähr zweieinhalb Milliarden Euro aus, damit hat sich dieser Posten in den vergangenen 15 Jahren etwa vervierfacht. Manche mögen das kritisch sehen, die immer weiter voranschreitende Kommerzialisierung und den damit verbundenen „Ausverkauf“ des Sports beklagen. Die andere Seite der Medaille sind die ungeheuren wirtschaftlichen Chancen, die der Sport mit sich bringt. Das Sponsoring ist ein anschauliches Beispiel, aber beileibe nur ein Teil der gesamten Wertschöpfungskette des Sports. Breite Akzeptanz sichert Wertschöpfung Außerdem werden mit viel Geld Stadien und Hallen, Schwimmbäder und Well-

Eine Region nach vorne zu bringen ist harte Teamarbeit.

Mit uns gewinnt die Region! Die BASF engagiert sich in der Metropolregion und fördert Projekte aus den Bereichen Jugend und Bildung, Innovation und Wissenschaft, Kultur, Sport sowie Lebensqualität. So tragen wir dazu bei, dass das Umfeld unseres Standorts immer attraktiver wird. Und damit gewinnen auch wir. www.basf.de/ mit-uns-gewinnt-die-region Ein Unternehmen in der


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ness-Tempel gebaut. Von Großveranstaltungen wie der Fußball-WM profitieren die Veranstalter und der Tourismus, aber auch die Gastronomie oder der Personenverkehr. Sportvereine werden wie Unternehmen geführt und bieten damit für Zulieferer und Dienstleister neue Verdienstmöglichkeiten. Was den Sport so wertvoll macht, ist seine breite Akzeptanz. Rund 70 Prozent aller Bundesbürger bekundeten in einer aktuellen Studie, dass sie an Sport interessiert sind. Fast 95 Prozent aller Deutschen treiben zumindest hin und wieder Sport – über 40 Prozent sogar häufig bis regelmäßig. Erfolgreiches Sportbusiness in der Metropolregion Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar wird der Sport als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger. Das signalisieren die neuen Sportstätten wie die SAP Arena oder das Stadion in Sinsheim als Leuchttürme. At-

traktive Sport-Marken wie die Adler Mannheim, die Rhein-Neckar Löwen oder jetzt natürlich immer stärker 1899 Hoffenheim bringen die Region auf dem Gebiet weiter voran. Aber auch in Fitnessund Wellness-Anlagen wird weiter investiert. Branchenmekka für drei Tage Erfolg im Sportbusiness fällt nicht vom Himmel. Der Beruf des Sportmanagers hat Konjunktur – bei der Ausbildung tut sich etwas in der Metropolregion. Im noch jungen Studiengang „Sportmanagement“ an der SRH Hochschule Heidelberg werden beispielsweise die Macher des Sports von morgen herangebildet. Im September wird Heidelberg zudem für drei Tage zum Mekka der Branche. Die European Association of Sport Management hält ihre jährliche Tagung am Neckar ab – sie gilt als einer der wichtigsten Branchentreffs in Europa. //

Ausgaben für Sport-Sponsoring in Deutschland in Milliarden Euro 1992

0,75 1996

0,98 2000

1,48 2004

1,9

2008*

2,7


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Warm-up

2008 zweites Halbjahr

Foto: iStockphoto

Klar, die kommenden Monate stehen im Zeichen der olympischen Ringe. Doch nicht nur in Peking, auch in der Metropolregion tut sich viel in Sachen Sport. Hier ein paar Appetitanreger.

Paddeln auf Chinesisch Fernöstliche Bilder auf dem Neckar in Ladenburg: Vom 11. bis 13. Juli messen sich hier Freizeitmannschaften im Drachenbootrennen. Das rituelle Spektakel wird auch hierzulande als Sportart immer beliebter. Um das knapp 13 Meter lange und 250 Kilogramm schwere Boot möglichst schnell zu bewegen, kommt es nicht nur auf die Muskelkraft, sondern vor allem auf den Rhythmus und den Teamgeist der maximal 20 Paddler an. Unterstützt werden sie hierfür von ei-

nem Trommler, der den „Ton angibt“. Action ist jedoch nicht nur auf dem Wasser angesagt: Ein Strandfest mit Begleitprogramm unterhält die Zuschauer am Ufer.

Wo: Festwiese am Neckar, Ladenburg Wann: 11. Juli bis 13. Juli jeweils ab 18.00 Uhr


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Foto: Veranstalter

Am Wasserturm geht’s rund Anfeuern, mitmachen, informieren und Spaß haben: Der abwechslungsreiche und spannende Mix aus Leistungs- und Breitensport, Wettkämpfen und Vorführungen ist das Erfolgsrezept der traditionsreichen Veranstaltung rund um das Mannheimer Wahrzeichen. Ob 10Kilometer-Lauf, Inlineskating oder Radrennen – „Sport und Spiel am Wasserturm“ hat den Teilnehmern und Zuschauern auch bei seiner 21. Auflage am 20. Juli einiges zu bieten. Die Vereine der Quadratestadt präsentieren ihr vielfältiges Angebot und laden zum Mitmachen ein.

Nachwuchs am Start Laufen, Springen, Werfen: In Ludwigshafen messen sich am 2. und 3. August die süddeutschen Nachwuchsleichtathleten. Der Leichtathletikverband Pfalz richtet an diesen beiden Tagen, unterstützt vom ABC Ludwigshafen, die Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Schüler und Junioren aus. Eine prima Möglichkeit, sich schon mal auf die olympischen Leichtathletikwettbewerbe einzustimmen.

Wo: Südwest-Stadion, Ludwigshafen Wann: 2. und 3. August

Foto: MTG Mannheim

Wo: Rund um den Wasserturm, Mannheim Wann: 20. Juli, 9.30 bis 18.00 Uhr

Sportmanagement an der SRH Hochschule Heidelberg Master of Arts in Sportmanagement Studiendauer: 2 Jahre Studieninhalte u.a.: ❙ Management im Profisport und Sportfinanzmanagement ❙ Sportsponsoring und Sportmarketing ❙ Internationales Sportmanagement ❙ Personalmanagement im Sport

Wahlfach Sportmanagement im Bachelor of Arts (B.A.) Betriebswirtschaft Studiendauer: 3 Jahre Studieninhalte: ❙ Nonprofitmanagement und Sportmanagement ❙ Betriebswirtschaftliche Besonderheiten im Sportmanagement

Ansprechpartner Prof. Dr. Gerhard Trosien

Petra Laier

Prof. Dr. Michael Dinkel

Telefon 0 62 21 88-10 35

Telefon 0 62 21 88-38 97

Telefax 0 62 21 88-10 10

sportmanagement@fh-heidelberg.de

Berufsfelder Potenzielle Arbeitsfelder für Absolventen sind u.a.: ❙ Sportvereine und Sportverbände ❙ Sportartikelindustrie und Sportfachhandel ❙ Sportmarketing-Agenturen ❙ Sport- und Eventveranstalter ❙ Sport- und Fitness-Studios ❙ Sport- und Bäderämter der Kommunen bzw. Sportverwaltungen im Sport engagierte Wirtschaftsunternehmen


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Eine Arena, zwei Sportarten, drei Länderspiele

Triathlon in Serie

Foto: Deutscher Basketball Bund

Wo: SAP Arena, Mannheim Wann: Basketball – 11. Juli, 20.15 Uhr Handball – 19. Juli, ab 15.30 Uhr

Foto: Veranstalter

Zugegeben, bis zum Olympiasieg ist es noch ein weiter Weg für die Männer der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. In der Vorbereitungsphase bietet sich jedoch für alle Fans in der Metropolregion am 11. Juli die Gelegenheit, die Jungs live und hautnah in der SAP Arena zu erleben und zu unterstützen. Nach dem Spiel gehts übrigens zum Olympia-Qualifikationsturnier nach Athen – und dann hoffentlich weiter nach Peking! Bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert sind die deutschen Handball-Nationalmannschaften der Frauen und Männer. Drei Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele treffen sie am 19. Juli in der SAP Arena auf die Teams aus Schweden. Die Frauen werfen um 15.30 Uhr an, bevor die amtierenden Weltmeister ab 18 Uhr loslegen.

In Mußbach fiel bereits am 1. Juni der Startschuss zum ersten Wettkampf des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar. Die weiteren Rennen finden im Juli und August in Ladenburg, Heidelberg und Viernheim statt. Beim diesjährigen Cup sind die Titelverteidiger Sebastian Kienle und Katja Schumacher wieder Teil des hochkarätigen Starterfelds. Knapp 10.000 Euro Preisgelder sind für die schnellsten Ausdauersportler ausgesetzt. Neuer Bestandteil des Cups ist in diesem Jahr eine Serienwertung für Schüler und Jugendliche.

Wo/Wann: Römerman am 19. Juli in Ladenburg, HeidelbergMan am 27. Juli in Heidelberg, V-Card Triathlon am 31. August in Viernheim

Nach einem Jahr Pause ist die Formel 1 zurück auf dem Hockenheimring. Am Wochenende vom 18. bis 20. Juli 2008 hält mit dem Großen Preis von Deutschland eine der größten und spektakulärsten Sportveranstaltungen Fans auf der ganzen Welt in Atem. Für Freunde des Motorsports ist zudem der 26. Oktober Pflichttermin. Auf dem Hockenheimring findet dann das letzte Rennen der Deutschen Tourenwagen Masters statt. Kann der Audi-Pilot Matthias Ekström den Titel verteidigen? Und kann einer der Fahrer den Rundenrekord von Paul di Resta toppen? Diese und weitere spannende Entscheidungen locken an drei Renntagen im Oktober wieder mehr als 100.000 Zuschauer an die Rennstrecke.

Wo: Hockenheimring Wann: Formel 1 – 8. Juli bis 20. Juli DTM – 24. Oktober bis 26. Oktober

Foto: Hockenheimring

Formel 1 zurück in der Region, DTM im Endspurt


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Aufschlag beim TK Grün-Weiss Mannheim „Spiel, Satz, Sieg – Mannheim.“ So sollen in der kommenden Saison hoffentlich wieder viele Matches der 1. Tennis-Bundesliga ausgehen. Wegen der Olympischen Spiele schlagen die amtierenden deutschen Meister im Mannschaftstennis, die Herren des TK Grün-Weiss Mannheim, in diesem Jahr früher als gewohnt auf: Bereits am 4. Juli muss der Mannheimer Traditionsverein beim Solinger TC 1902 ran. Das erste Heimspiel steht am 13. Juli gegen TC Blau-Weiß Halle an. Das Ziel der Mannheimer: Möglichst die sechste Deutsche Meisterschaft klar machen. In der 32. Saison im Oberhaus – übrigens Liga-Rekord – dürfen sich die Tennisfans der Region auf namhafte Neuzugänge freuen: Der österreichische Daviscupspieler Jürgen Melzer, Adrian Cruciat aus Rumänien und der spanische Sandplatzspezialist Marc Lopez spielen jetzt für den TK Grün-Weiss.

54056/WMXDesign GmbH

Wo: Anlage des TK Grün-Weiss Mannheim Wann: 13. Juli, ab 11 Uhr

IMPRESSUM arena2015 ist das Magazin des Ver-

Druck und Verarbeitung:

eins Sportregion Rhein-Neckar e. V.

ColorDruck Leimen

und erscheint halbjährlich.

Druckauflage: 20.000 Exemplare

Herausgeber:

Copyright:

Sportregion Rhein-Neckar e. V.

Alle Beiträge sind urheberrechtlich

Konzept und Realisation:

geschützt. Jede Art von Verwertung

Publik. Agentur für

ist nur mit ausdrücklicher Genehmi-

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gung des Herausgebers möglich.

Rheinuferstraße 9 67061 Ludwigshafen am Rhein

Der Verein Sportregion Rhein-Neckar

Tel.: 0621/963600-0

e. V. möchte die Metropolregion als

E-Mail: arena2015@publik-kom.de

leistungsfähigen Sportstandort wei-

V. i. S. d. P.:

ter stärken und ausbauen. Unter dem

Dr. Antje Louis

Leitmotiv „Sport bewegt die Region –

Redaktion:

die Region bewegt den Sport“ ver-

Vera Eich, Eva Jörg, Carola Kappe,

netzt die Sportregion das vorhandene

Susanne Kling, Oliver Nord,

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Dr. Martin Staiger, Heidrun Weigert

anstaltern und Unternehmen. Die er-

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