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arena2015 DAS MAGAZIN DER SPORTREGION RHEIN-NECKAR //

Januar 2008

DEN NACHWUCHS BEWEGEN Impulse aus der Metropolregion machen weltweit Schule AUF IN DIE FREIE NATUR Tipps, wie Sie fit durch den Winter kommen

Heiße Vorbereitungsphase beim Team Peking läuft

Olympia, wir kommen!


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Liebe Leserinnen und Leser, Sport macht Spaß und ist gesund. Aber Sport kann noch viel mehr: Er bringt Menschen zusammen. Die Begeisterung für eine Sportart oder eine Mannschaft sorgt für wichtige Gemeinschaftserlebnisse, für Gesprächsstoff, für Identifikation und damit für Lebensqualität. Wir in der Metropolregion Rhein-Neckar haben es gut: Hier an der Schnittstelle der drei Bundesländer BadenWürttemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen ist Sportbegeisterten viel geboten. Wir haben großartige Sportveranstaltungen, zahlreiche Mannschaften aus der Region spielen in den Bundesligen der verschiedensten Sportarten eine herausragende Rolle. Viele Spitzensportler sind hier zu Hause, trainieren und bereiten sich beispielsweise auf die Olympischen Spiele in Peking vor. Zudem besitzt die Region mit dem Hockenheimring, der SAP Arena und dem zukünftigen Fußballstadion in Sinsheim attraktive Sportstätten. Ambitionierte Nachwuchsprojekte sorgen vielerorts dafür, dass das Potenzial der Metropolregion auch für die Zukunft gesichert ist.

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Momente 2007

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Olympia, wir kommen! Heiße Vorbereitungsphase beim Team Peking läuft

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Auf in die freie Natur Tipps, wie Sie fit durch den Winter kommen

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Von Erfolgsmodellen und Modellprojekten Teamsport-Mekka Metropolregion

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Den Nachwuchs bewegen Impulse aus der Metropolregion machen weltweit Schule

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Wenn die Firma fit macht Unternehmen der Region setzen auf Gesundheitsmanagement

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Warm-up 2008

Doch nicht nur der Spitzensport ist ein Aushängeschild für die Region. Auch der Breitensport spielt eine wichtige Rolle: In knapp 2.600 Sportvereinen sind mehr als 850.000 Mitglieder sportlich aktiv. Rund 80.000 Ehrenamtliche machen das mit ihrem Engagement möglich. Mit dem Magazin arena2015, dessen Erstausgabe Sie in den Händen halten, möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, die Sportregion Rhein-Neckar kennenzulernen. Es gibt viel Bemerkenswertes zu entdecken. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und ein sportlich aktives Jahr 2008! Dr. Peter Kurz Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar e. V.

Reiseziel Peking Beim Shooting war der CityAirport Mannheim nur Kulisse, doch schon im August könnten unsere drei Titelmodelle wirklich in Richtung Peking abheben. Jörg Mazur, Mandy Haase und Kirsten Bolm stehen für die Ambitionen des Team Peking 2008. Bei den Olympischen Spielen wollen sie erfolgreiche Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar sein.


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Momente

2007 1 Rhein-Neckar Triathlon-Cup, Duell

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Foto: Kunz

der Weltklasse: Beim HeidelbergMan am 5. August standen sich Weltmeister Normann Stadler (rechts) und Europameister Timo Bracht (links) nach dem Radfahren Auge in Auge gegenüber. Dann lief Stadler davon. 2 Besonderer Ehrenpreis für eine Europameisterin. Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum erhält am 19. August ein Holsteiner Fohlen. Dessen Name Emma erinnert an eine großartige Sportveranstaltung: EM steht für Europameisterschaft und MA für Mannheim. 3 Ein Mixed-Team der besonderen Art: Am 27. Oktober schlägt das Tennispaar Steffi Graf und Andre Agassi gemeinsam in der SAP Arena auf. Die Erlöse der Veranstaltung gehen an die Stiftung „Children for Tomorrow“. 4 Sonntag, 4. Februar, 17.54 Uhr – Deutschland ist Handball-Weltmeister! In Eppelheim fliegen die Arme hoch. 6.000 Fans bejubelten beim Public Viewing in der Rhein-Neckar-Halle den Sieg der Brand-Sieben. 5 Startschuss für den MLP Marathon Mannheim RheinNeckar 2007. Knapp 10.000 Laufbegeisterte machen den Dämmermarathon am 19. Mai zur größten Laufveranstaltung der Metropolregion. Der Sturm des Vorjahrs ist wie weggeblasen.


Foto: m3 Sportdatenbank

Foto: brunoweb.org Foto: SportOnline-Foto.de

Foto: Kunz

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HEISSE VORBEREITUNGSPHASE BEIM TEAM PEKING LÄUFT

Olympia, wir kom Das größte Sportspektakel der Welt zieht alle vier Jahre Milliarden von Sportfans in seinen Bann: die Olympischen Spiele. Für die besten Athleten geht es in den kommenden Monaten darum, die Qualifikation für die Wettkämpfe zu schaffen. Dabei sein will auch – der Name ist Programm – das Team Peking 2008 der Metropolregion Rhein-Neckar.

FOTOS: ALEXANDER GRÜBER

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orfreude und Anspannung wachsen mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking. Viele der insgesamt 37 Wettkampfstätten in Chinas Hauptstadt sind schon fertiggestellt und warten auf die Athleten. Vor der Reise in das Reich der Mitte müssen die Olympiakandidaten aus der Metropolregion allerdings noch die Qualifikationshürden in ihren Disziplinen überwinden. Olympiasieger und keiner merkt es Am Anfang stand eine kleine Enttäuschung: Mit großen Erfolgen waren die Sportler der Metropolregion von den Olympischen Spielen 2004 aus Athen zurückgekehrt. Doch die hiesige Öffentlich-


men! keit nahm sogar Olympiasieger nur selten als Bürger der Metropolregion wahr und identifizierte sich folglich kaum mit ihnen. Das sollte kein zweites Mal passieren. Deshalb entwickelte Christoph Steinbach, der heutige Projektleiter des Team Peking, auf Initiative der Sportregion ein Konzept. Dessen wichtigstes Ziel ist es, ein Team von Spitzensportlern optimal auf die Olympischen Spiele 2008 vorzubereiten. Dazu zählen auch Aktivitäten, die die zukünftigen Olympioniken in der Metropolregion bekannt machen. Durch Leistungsbereitschaft, Fair Play und Teamgeist sollen sie zu Identifikationsfiguren werden, deren Abschneiden in Peking die ganze Region gespannt verfolgt. Die Idee kam an – gerade auch bei namhaften Un-

ternehmen, ohne deren Unterstützung das Projekt nicht gelungen wäre: Seit der Gründung 2005 fördern die BASF und Heidelberger Druckmaschinen das Team Peking, seit 2007 sind zudem SAP und MVV als Sponsoren dabei. Das Engagement der Beteiligten hat auch die Jury der Aktion „Deutschland – Land der Ideen“ überzeugt, die das Team Peking kürzlich als eines von 365 Projekten mit dem Titel „Ausgewählter Ort 2007“ ausgezeichnet hat. Anspruchsvolle Kriterien Für die Mitgliedschaft im Team Peking gelten anspruchsvolle Voraussetzungen: „Nur wer in den jeweiligen Sportfachverbänden zum nationalen Top-Team für die

Olympischen Spiele oder Paralympics zählt, kann Mitglied im Team Peking sein“, erläutert Christoph Steinbach die sportlichen Voraussetzungen. „Zudem müssen die Kandidaten sich in einer Athletenvereinbarung zu einem fairen und dopingfreien Sport bekennen.“ Weitere Kriterien betreffen die regionale Bindung: Nur wer für einen Verein aus der Metropolregion Rhein-Neckar startet, hier wohnt und trainiert, kann zum Team Peking gehören. Derzeit erfüllen 30 Sportler diese Bedingungen und im Rahmen des Team Peking auf dem Weg zu den Olympischen Spielen unterstützt. Dabei geht es nicht allein um finanzielle Unterstützung und Erfolgsprämien, sondern auch um gemeinsames Engagement: Die Athleten ❯


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❯ motivieren Nachwuchssportler und beteiligen sich an sozialen Projekten. So hat das Team Peking zum Beispiel zwei Sportnachmittage für krebskranke Kinder bei den Waldpiraten Heidelberg gestaltet. Dabei sein ist alles ... Das klassische Coubertin-Motto „Dabei sein ist alles“ gilt sicher nicht für alle Olympiakandidaten aus unserer Region. Gestandene Goldmedaillengewinnerinnen wie Kanutin Carolin Leonhardt oder Hockey-Nationalspielerin Mandy Haase streben nach Höherem. Dennoch müssen auch sie sich zunächst das Dabeisein sichern: Bisher hat nur der Paralympics-Judoka Matthias Krieger die Qualifikation für Peking geschafft. Für alle anderen Athleten beginnt jetzt die heiße Phase der nationalen und internationalen Meisterschaften und damit die Chance, die je-

weiligen Nominierungskriterien der Fachverbände zu erfüllen. Eine relativ sichere Sache sollte die Qualifikation für die hiesigen Kanuten werden. Carolin Leonhardt, Nicole Reinhardt, Stefan Holtz und Björn Goldschmidt sind in ihren Klassen bundesweit anerkannte Elite. In der Leichtathletik muss sich zeigen, ob Hürdensprinterin Kirsten Bolm nach einer schwierigen Saison 2007 die Nominierungsleistung für Peking möglichst früh abrufen kann. Spannend bleibt es auch für die Feldhockey-Männer: Das Team von Niklas Meinert muss nach verpatzter EM 2007 das Qualifikationsturnier im April gewinnen. Dagegen sind die HockeyFrauen als amtierende Europameisterinnen bereits qualifiziert, für Mandy Haase geht es um die persönliche Nominierung. Im Schwimmen hat Freistilspezialistin Petra Dallmann mit kürzlich erzielten

Bestzeiten auf Distanzen von 50 bis 400 Metern derzeit eine bestechende Form und kann sich berechtigte Hoffnungen auf die Olympischen Spiele machen. ... oder 20/08? Wenn dann möglichst viele Athleten des Team Peking die anstehende Qualifikation schaffen und tatsächlich nach China reisen, geht es an noch größere Aufgaben – das Traumziel ist ein Zahlenspiel: Bei den Olympischen Spielen 2008 will das Team Peking 20 Finalisten stellen und 08 Medaillen gewinnen. // www.team-peking-2008.de www.beijing2008.cn

Mit Begeisterung bei der Sache. Typisch unsere Region.

Mit uns gewinnt die Region! Die BASF engagiert sich in der Metropolregion und fördert Projekte aus den Bereichen Jugend und Bildung, Innovation und Wissenschaft, Kultur, Sport sowie Lebensqualität. So tragen wir dazu bei, dass das Umfeld unseres Standorts immer attraktiver wird. Und damit gewinnen auch wir. www.basf.de/ mit-uns-gewinnt-die-region Ein Unternehmen in der


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Drei für Peking 30 Weltklasse-Athleten bilden das Team Peking 2008. Eine Vorstellung hätten sie alle verdient. Die Porträts von Mandy Haase, Kirsten Bolm und Jörg Mazur zeigen die Vielfalt, die das Team Peking auszeichnet – von der perfekten Mannschaftstaktik für die Strafecke über den leichtfüßigen Hürdensprint bis zum 200-Kilogramm-Stoß.

Mandy Haase, 25 Jahre, Hockey Verein: Mannheimer Hockeyclub Erfolge: Gold mit dem deutschen HockeyNationalteam bei den Olympischen Spielen in Athen 2004.

Kirsten Bolm, 32 Jahre, 100 Meter Hürden Verein: MTG Mannheim Erfolge: Dritte der Hallen-EM 2007, Zweite der EM 2006, Vierte der WM 2005, 6-mal Deutsche Meisterin seit 2000.

Jörg Mazur, 30 Jahre, Gewichtheben Verein: SV Germania Obrigheim Erfolge: Deutscher Meister 2007 und 2006, 12. der WM 2007 (Zweikampf ) in Chiang Mai, Thailand.

Als amtierende Europameisterinnen haben die deutschen Hockey-Frauen das Mannschaftsticket für Peking sicher. „Die Entscheidung, wer dabei ist, fällt aber erst wenige Wochen vor den Olympischen Spielen“, sagt Mandy Haase. „Wenn ich gesund bleibe, habe ich hoffentlich gute Chancen.“ Die Sportstudentin aus Wilhelmsfeld zählt als eine von sechs Teamkolleginnen mit Golderfahrung zu den festen Größen. Gerade auch, weil sie ein vielseitiger Spielerinnentyp ist: „Ich spiele flexibel in der Verteidigung und im Mittelfeld. Das ist mein Vorteil, wenn die Elf umgestellt werden muss.“ Im Verlauf des olympischen Turniers könnte die Personaldecke eng werden, denn erlaubt sind nur 16 Spielerinnen pro Team. //

Die beste deutsche Hürdensprinterin geht mit ambitionierten Zielen in die olympische Saison. „Ich möchte möglichst früh die Qualifikationsnorm unterbieten, die bei ungefähr 12,90 Sekunden liegen wird. Danach richte ich die weitere Vorbereitung ganz auf die Olympischen Spiele aus“, sagt Kirsten Bolm. Das Halbfinale der Olympischen Spiele 2004 blieb der Mannheimerin leider in schmerzhafter Erinnerung. Damals hat sie sich einen Muskelfaserriss zugezogen und ist ausgeschieden. Die unangenehme Erfahrung will Kirsten Bolm in Peking möglichst vergessen machen: „Für das Halbfinale wird eine Zeit im Niveau von 12,60 bis 12,70 Sekunden gefordert sein. Dann sehen wir weiter.“ Die persönliche Bestzeit der Mannheimerin steht bei 12,59 Sekunden. //

Der Olympiastart 2004 blieb für Jörg Mazur ein unerfüllter Traum: „Ich hatte schon meine Koffer in Athen, da verletzte ich mich und musste an beiden Knien operiert werden.“ Mittlerweile ist der Mann von der Bundeswehr-Sportfördergruppe Bruchsal beinahe wieder auf seinem früheren Leistungsniveau. Bei den Europameisterschaften Mitte April 2008 in Italien geht es für ihn um eines der vier deutschen Peking-Tickets. Da sieben bis acht Gewichtheber die Norm packen könnten, kommt es darauf an, die jeweilige Leistungsvorgabe möglichst weit zu überbieten. Jörg Mazur setzt auf den taktischen Vorteil seiner 105-KilogrammKlasse: „Die leichteren Jungs müssen vor mir ran, daher weiß ich dann, was ich auflegen muss.“ //


TIPPS, WIE SIE FIT DURCH DEN WINTER KOMMEN

Auf in die freie Natur Sobald die ersten Schneeflocken vom Himmel rieseln, schlagen die Herzen von Ski- und Rodelfans höher. Andere Freizeitsportler verzichten lieber aufs Training im Freien, wenn es kalt wird, und machen es sich auf der Couch gemütlich. Ein sportlicher Streifzug durch die Metropolregion Rhein-Neckar zeigt: sich aus den warmen Decken zu schälen lohnt.

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or allem Laufbegeisterte können sich jetzt keine Schonzeit leisten. Für sie gilt die bekannte Losung: „Die Sieger des Sommers werden im Winter gemacht.“ Doch viele Läufer sorgen sich bei tiefen Temperaturen um ihre Gesundheit. Keine Sorge: Lauftraining ist auch im Winter gesund, wenn man ein paar Regeln beachtet. Wichtig beim winterlichen Lauftraining ist die richtige Verpackung. Jogger sollten sich warm, aber nicht zu dick anziehen. Wer zu sehr schwitzt, belastet den Organismus. Ideal ist eine moderne Version des klassischen Zwiebelprinzips: Mehrere Schichten aus Funktionsbeklei-

dung wärmen und leiten den Schweiß von innen nach außen. Unverzichtbar: die Mütze, denn mehr als 30 Prozent der Wärme gibt der Mensch über den Kopf ab. Um die Lungen zu schützen, empfiehlt es sich, immer durch die Nase ein- und durch den Mund auszuatmen. Erst bei Temperaturen unter minus zehn Grad sollten Laufsportler mit empfindlichen Bronchien über ein alternatives Fitnessprogramm nachdenken. Laufen im Schnee ist eine wirksame Methode, um gleichzeitig Ausdauer und Kraft zu trainieren. Ein Laufschuh mit stärker profilierter Sohle unterstützt das Training auf unbefestigten Wegen. „Wer

über den Winter seine Grundausdauer ausbauen will, sollte zwei- bis viermal pro Woche eine Stunde laufen“, sagt Martin Müller, Konditionstrainer der Mannheimer Adler. „Schöne Laufstrecken gibt es beispielsweise im Käfertaler Wald.“ Ein Tipp für alle, die im Mai 2008 beim MLP Marathon Mannheim RheinNeckar starten wollen: Viele Laufgruppen und Vereine in der Region bieten speziell für diese Laufveranstaltung eine Vorbereitung unter professioneller Leitung an. Nordic Winterwalking Eine Alternative zum winterlichen Jogging bietet Nordic Walking. Es ist ideal für


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Skispaß vor der Haustür Es müssen nicht immer die Alpen sein. Auch der Odenwald bietet Wintervergnügen pur. Ironman-Europameister Timo Bracht empfiehlt Alpinskifans den Skihang im hessischen Beerfelden. Er selbst lernte am Katzenbuckel, dem höchsten Berg im Odenwald, im Alter von neun Jahren das Skispringen und macht heute am liebsten Skilanglauf. „Das ist für mich die ideale Verbindung von Natur, Skifahren und Ausdauertraining“, so Timo Bracht. Abwechslungsreiche Loipen, zum Beispiel bei Wilhelmsfeld, Mudau-Reisenbach und Waldbrunn, durchziehen die Odenwälder Naturlandschaft. „Mein Favorit ist die Loipe rund um den Hirschberg, dann hoch zum Nordhang am Katzenbuckel und zurück“, erzählt Timo Bracht.

Skilanglauf ersetzt übrigens jeden Bauch-Beine-Po-Kurs, denn es kommen so ziemlich alle Muskeln zum Einsatz. Aber aufgepasst: „Eine gute Vorbereitung ist alles, sonst riskiert man Verletzungen. Nur wer rechtzeitig mit dem Training beginnt, wird einen tollen Sporttag mit Schnee und Sonne so richtig genießen können“, betont Jürgen Wolf, Trainer des Deutschen Skiverbands für nordische Disziplinen. Wer Ausdauersport in der freien Natur betreibt, tut nicht nur der Figur etwas Gutes: Bewegung im Freien baut Stress ab, macht gute Laune und bringt den wintermüden Kreislauf wieder in Schwung. Und wenn es draußen wirklich einmal bitterkalt und ungemütlich ist, dann kann man immer noch eine Runde schwimmen gehen oder vor dem Fernseher mit Bauch- und Rückengymnastik seine Rumpfmuskulatur stärken. //

Eiszauber vor romantischer Schlosskulisse Winterzeit ist Schlittschuhzeit. Die Eisbahnen begeistern mit ihrem einzigartigen Ambiente. Am Fuße des Heidelberger Schlosses ist die Eisbahn eine der Hauptattraktionen des Weihnachtsmarktes. Auch beim Schwetzinger Eiszauber kann man vor romantischer Schlosskulisse über die Eisfläche gleiten. In Weinheim können die Besucher unter den Burgen aufs Eis gehen. Speyer setzt mit der Eislaufbahn am Altpörtel besondere Akzente. Mit fetziger Musik, Events und Aktionen laden die Eissporthallen der Region die Eislauffans ein, die Wintersaison in vollen Zügen zu genießen.

Weitere Infos: Die 50 schönsten Laufstrecken beschreibt das Buch „Laufen in der Metropolregion Rhein-Neckar“, herausgegeben vom Verein Sportregion Rhein-Neckar e. V.

Foto: Schwetzinger Eiszauber

Einsteiger, Ältere und Übergewichtige. Der Einsatz der Stöcke macht aus dem Walking ein Ganzkörpertraining, das die Gelenke schont. Bänder und Sehnen werden aufgrund der erhöhten Durchblutung elastischer und belastbarer. Verspannungen werden gelöst. Viele Krankenkassen bieten übrigens Nordic-Walking-Kurse für ihre Mitglieder an.

www.sportstaettenatlas.de www.odenwald.de

Wasserspaß pur! Spaß und Erholung das ganze Jahr!

Genießen Sie das erfrischend attraktive Bade- und Saunavergnügen!

Schwimm- und Feizeitbäder im Rhein-Pfalz-Kreis

Aquabella Waldstraße 61 67112 Mutterstadt Tel: 0 62 34-9 45 30

Kreisbad Schifferstadt Am Sportzentrum 2 67105 Schifferstadt Tel: 0 62 35-49 75 9-0

Kreisbad Maxdorf-Lambsheim Heideweg 67133 Maxdorf Tel: 0 62 37-73 72

Kreisbad Römerberg Viehtriftstraße 67354 Römerberg (Ortsteil Heiligenstein) Tel: 0 62 32-8 32 43

Nähere Informationen zu Preisen und Öffnungszeiten erhalten Sie unter www.rhein-pfalz-kreis.de


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TEAMSPORT-MEKKA METROPOLREGION

Von Erfolgsmodellen und Mo

Fuß|ball, der; kugelförmiges Spielgerät aus Leder oder Kunststoff mit einem Umfang von rund 70 cm. Wird in der Metropolregion von 1899 Hoffenheim bundesligatauglich mit Füßen getreten.

Puck, der; Hartgummischeibe mit einem Durchmesser von 7,62 cm. Die Mannheimer Adler beherrschen ihn so gut, dass sie zum erfolgreichsten deutschen EishockeyTeam avancierten.

Rug|by-Ei, das; umgangssprachliche Bezeichnung für den Rugbyball. In Australien und Frankreich ist Rugby Volkssport. In Heidelberg auch: Die Stadt am Neckar stellt gleich vier Bundesligisten.

Die deutsche Ballsportwelt schaut auf die Metropolregion Rhein-Neckar. Nicht nur die Fußballer von 1899 Hoffenheim werden interessiert bis misstrauisch beäugt, auch das Handball-Bundesligateam der Rhein-Neckar Löwen zieht als Modellprojekt für den systematischen Aufbau einer Spitzenmannschaft die Blicke auf sich. Zudem wird in der Region erfolgreich Eishockey und Rugby gespielt, beim Basketball steht Nachwuchsarbeit hoch im Kurs.

Peters, der in Hoffenheim für die Nachwuchsförderung zuständig ist. So könnte die Metropolregion wieder zu einer der Top-Adressen des Fußballs werden, wie sie es in den Achtzigerjahren schon einmal ansatzweise war, als die „Waldhof-Buben“ die Bundesliga aufmischten.

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Handball: Löwen auf Teufels Spuren Auch beim Handball-Bundesligisten der Region wird kräftig investiert. Die RheinNeckar Löwen verpflichteten Anfang der laufenden Saison mit Henning Fritz, Christian Schwarzer und Oliver Roggisch gleich drei große Namen aus dem deutschen Weltmeisterteam. Mit Thorsten Storm lenkt jetzt einer der profiliertesten deutschen Handballmanager die Geschicke des Teams. Die Ambitionen sind groß, Storm will die Löwen in die europäische Spitze führen. Der derzeitige Handballboom spielt ihm dabei in die (Eintritts-)Karten: Die Zahl der verkauften Dauertickets hat sich verdoppelt. Durch-

n der 3.200-Seelen-Gemeinde Hoffenheim einen „Big Player“ des deutschen Profifußballs zu vermuten, dazu gehörte früher viel Fantasie. Doch 1899 Hoffenheim hat sich gleich im Jahr eins nach dem Aufstieg in die Zweite Liga ganz vorne angestellt. 20 Millionen Euro gab „Hoffe“ für neue Spieler aus und ist nach dieser Rechnung hierzulande die Nummer zwei, gleich hinter Bayern München. Möglich sind diese Megatransfers durch die Unterstützung des Milliardärs Dietmar Hopp, der für seinen Heimatverein weitere große Pläne hat: Mittelfristig ist der Aufstieg in die Bundesliga angepeilt.

Fußball: Nachhaltigkeit in Hoffenheim Die Millionensummen sollten allerdings nicht überdecken, dass das Modell Hoffenheim für mehr steht als für den Zusammenkauf teurer Ballvirtuosen. Dietmar Hopp legt großen Wert darauf festzustellen, dass er sein Geld in ein nachhaltiges Gesamtkonzept investiert. Dazu gehört das neue Stadion, eine bundesligataugliche Arena für bis zu 30.000 Zuschauer, die derzeit in Sinsheim entsteht. Dazu gehört aber auch der konsequente Aufbau einer Jugendarbeit in Hoffenheim und die Verpflichtung von angesehenen Fachleuten wie zum Beispiel dem ehemaligen Hockey-Nationalcoach Bernhard


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odellprojekten warum das R im Namen des Heidelberger RK für „Ruder“ und nicht für „Rugby“ steht, der Klub aber dennoch der älteste deutsche Rugbyverein ist. Außerhalb von Heidelberg fristet Rugby eher ein Schattendasein – die deutsche Nationalmannschaft ist zweitklassig und durfte daher nicht an der diesjährigen Weltmeisterschaft in Frankreich teilnehmen. Um daran etwas zu ändern, wurde jüngst die Wild Rugby Academy aus der Taufe gehoben, deren Ziel es ist, den Rugbynachwuchs in der Metropolregion Rhein-Neckar professionell zu fördern. Standort der Academy ist natürlich Heidelberg. Hand|ball, der; Spielgerät für die gleichnamige Sportart mit großer Tradition in der Metropolregion. Diese wieder aufleben zu lassen ist das Ziel der Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen.

Bas|ket|ball, der; dritte Kugel in

schnittlich kommen rund 10.000 Zuschauer zu den Heimspielen der Löwen in die SAP Arena – Ligaspitze! Damit sind die Rhein-Neckar Löwen im Begriff, die Handballtradition der Region wieder aufleben zu lassen, die sich vor allem auf die Erfolge der SG Leutershausen gründet. Die roten Teufel von der Bergstraße brachten es auf zwei deutsche Meisterschaften und fünf Vizemeistertitel, bevor sie 1995 in die Zweite Liga abstiegen und nach der Insolvenz 2006 jetzt einen Neustart in der Oberliga Baden-Württemberg versuchen.

sieg über die Nürnberg Ice Tigers jubeln. Das Interesse an den Adlern in der Region ist ungebremst. Im Schnitt feuern mehr als 10.000 Fans ihr Team bei den Heimspielen in der SAP Arena an.

Eishockey: Adler mit Erfolgsgarantie Wo Hoffenheim und die Löwen noch hinwollen, sind die Mannheimer Adler längst angekommen. Der schwache Beginn der laufenden Saison kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die Adler sind mit fünf Meistertiteln das erfolgreichste Team seit Einführung der Deutschen EishockeyLiga im Jahre 1994. Zuletzt durften sie im vergangenen Frühjahr nach dem Final-

dieser Aufstellung und mit einem Umfang von 78 cm die größte. Für künftige Erfolge mit ihr will das Basket College Rhein-Neckar mit seiner Nachwuchsarbeit sorgen.

Rugby: Bundesliga voller Stadtderbys In keiner Sportart ist eine einzelne Stadt so dominant wie beim Rugby. Mit dem TSV Handschuhsheim, dem SC Neuenheim, der RG Heidelberg und dem Heidelberger RK spielen in der 1. Rugby-Bundesliga gleich vier Heidelberger Teams – bei einer Gesamtzahl von acht Mannschaften. Heidelberg kann sich also mit Fug und Recht als Rugbymetropole betrachten und ist im Übrigen auch der deutsche Ursprungsort des Rugbysports. Bereits 1850 stellte das Neuenheim College das erste deutsche Rugbyteam auf. Trainiert wurde – wie in der Historie des Deutschen Rugby-Verbands zu lesen steht – auf den Neckarwiesen. Dort waren auch die Heidelberger Ruderer zu Hause, und so erklärt es sich,

Basketball: Gemeinsam sind wir stärker Den Nachwuchs fördern will auch das 2004 gegründete Basket College RheinNeckar. „Wir wollen die besten Basketballspieler der Metropolregion zusammenbringen und ihnen eine Perspektive in Richtung Spitzensport geben“, erklärt der hauptamtliche Trainer des Basket College Peter Eberhardt das Konzept. Eine U19Auswahl des College gehörte im vergangenen Jahr zu den Gründungsmitgliedern der neuen Nachwuchs-Bundesliga (NBBL). Als Kooperation der Vereine SG Mannheim und USC Heidelberg gestartet, arbeitet das Basket College jetzt verstärkt auch mit anderen Vereinen der Region zusammen. So spielen im NBBL-Team derzeit Basketballer der KuSG Leimen, der SG Kirchheim und der TSG Dossenheim. Dabei können die Spieler dank großzügigem Reglement gleichzeitig für eine Herrenmannschaft ihres Heimatvereins auf Körbejagd gehen. Dennoch gibt es Widerstände zu überwinden. „Die Vereine müssen erkennen, dass wir keine Bedrohung für sie sind“, erklärt Eberhardt. „Im Mittelpunkt sollte die Entwicklung der Spieler stehen!“ Nachwuchsarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg – wenn sie Früchte trägt, könnte es vielleicht mal wieder erstklassigen Bundesligabasketball in der Metropolregion Rhein-Neckar geben. //


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IMPULSE AUS DER METROPOLREGION MACHEN WELTWEIT SCHULE

Den Nachwuchs bewegen Die Metropolregion Rhein-Neckar ist privilegiert, wenn es um die sportliche Förderung der jüngsten Bewohner geht. Hier sehen sich Unternehmen, Wissenschaft und Vereine in der Verantwortung und leisten vorbildliche Arbeit. Drei erfolgreiche Beispiele hierfür sind die Ballschule Heidelberg, die Kinderturnclubs des Deutschen Turner-Bundes und die Initiative Schwimmfix.

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150 Meter sind

auf der Strecke

geblieben

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Foto: Ballschule Heidelberg

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rü her warf jedes Kind nach der Schule seinen Ranzen in die Ecke und rannte auf die Straße, um seine Nachmittage mit sportlichen Aktivitäten zu verbringen. Auf den Straßen und in den Hinterhöfen der Städte und Dörfer wurde gekickt, Seil gesprungen und auf Bäume geklettert. Heute hingegen warnen Sportwissenschaftler: Kinder bewegen sich zu wenig. Fernsehen und Computerspiele hemmen die Spielkultur, die den Einstieg zum Sport und damit zu mehr Bewegung bietet. Spiel, Spaß, Sport Diesem Problem nahm sich vor zehn Jahren Professor Klaus Roth von der Universität Heidelberg an und entwickelte einen Lehrplan zur Förderung des Spielens mit Bällen. In der Ballschule Heidelberg können Kinder bis zehn Jahre seitdem das Spielen lernen. Alle zehn Minuten gibt es ein neues Spiel mit einem anderen Ball. Der Spaß steht im Vordergrund. „Wir bieten einen Ersatz für das Spiel auf der Straße“, so Sportwissenschaftlerin Dr. Christina Roth. Ziel ist nicht, die Teilnehmer früh an den Leistungssport oder eine bestimmte Sportart heranzuführen – im Gegenteil: „Viele Kinder spezialisieren sich heute zu früh auf einen Sport. Der Leistungsdruck, der durch die Teilnahme an Wettkämpfen entsteht, nimmt vielen Kindern schnell die Motivation“, erläutert Roth. Und Motivation ist der Knackpunkt, um am Ball zu bleiben. Die Teilnahme an der Ballschule ist nicht an


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Drei Fragen an Dr. Daniel Memmert, Sportwissenschaftler an der Universität Heidelberg (Projekt Ballschule)

die Mitgliedschaft in einem Verein gebunden, auch wenn es Kooperationen mit rund 100 Klubs in Deutschland gibt. Außerdem bieten 45 Schulen und bislang neun Kindergärten in der Region eine Stunde Ballschule pro Woche an. Auch Babys sind schon sportlich am Ball Das Projekt Ballschule ist so erfolgreich, dass nicht nur deutschlandweit weitere Stützpunkte eingerichtet wurden – auch in China, Japan, Brasilien und Chile spielen Kinder nach dem Heidelberger Konzept. Ursprünglich war das Ballschule-Konzept für Kinder im Grundschulalter gedacht. Seit rund einem Jahr gibt es Angebote für Kindergartenkinder und jetzt ganz neu auch für Babys. „Den Babys bringen wir natürlich nichts bei. Wir schauen vielmehr, was sie von selbst mit den Bällen machen. Interessant ist, dass Babys, die sich beim Krabbeln eher schwertun, schnellere Fortschritte machen, wenn sie hinter einem Ball her sind“, erklärt Roth.

Sind Kinder heute unsportlicher als früher? Leider ja, Kinder waren vor 25 Jahren noch deutlich sportlicher. Das haben Studien belegt. Diese Entwicklung ist beunruhigend. Nicht nur, weil Sport ein wichtiger Faktor für die Gesundheit ist. Sportliche Aktivität beeinflusst auch die schulischen Leistungen der Kinder. Kinder, die Sport betreiben, können sich oft besser konzentrieren und erbringen daher auch in anderen Fächern bessere Leistungen. Man darf auch die Bedeutung des Sports für das Sozialverhalten nicht unterschätzen. Durch Sport finden Kinder Freunde und lernen, wie man sich in einer Gruppe verhält: dass man Regeln einhalten muss und wie man Kompromisse findet.

Mehr Sicherheit durch Sport Neben den Ballsportarten ist bei kleinen Kindern Turnen angesagt. Der Kinderturnclub ist eine bundesweite Initiative des Deutschen Turner-Bundes. In der Metropolregion bieten sieben Vereine Kinderturnclubs an. „Turnen ist sehr vielseitig und daher ein toller Sport für Kinder“, erklärt Petra Stauch von der Deutschen Turnerjugend. Laufen, klettern, rutschen, drehen, schwingen, schaukeln, springen und balancieren – kaum eine andere Sportart bietet eine vergleichbare Vielfalt an Bewegungen. Den Übungsleitern liefert die Deutsche Turnerjugend regelmäßig frische Ideen, die mehr Abwechslung in die Turnstunde bringen. Das kommt an. So sind zum Beispiel ❯

Foto: Kinderturnclub SG Seth v. 1910 e. V.

Was sind aktuelle Projekte der Ballschule Heidelberg? Wir haben uns intensiv mit Kindern beschäftigt, die nur schwer für Sport zu begeistern sind. Übergewichtige Kinder verlieren oft schnell die Lust am Sport, weil sie erschöpft sind. Wir bieten ihnen Spiele an, bei denen sich die Bewegungsintensität erst langsam steigert. Für hyperaktive Kinder ist es schwierig, sich an Regeln zu halten. Mit ihnen spielen wir so, dass sie lernen, sich besser zu konzentrieren. Hochbegabte Kinder hinterfragen viel, bevor sie überhaupt spielen. Sie müssen wir zum Spielen bringen. Nächstes Jahr feiert die Ballschule ihr zehnjähriges Bestehen. Was konnte bislang bewirkt werden? Wir ermöglichen zurzeit rund 2.000 Kindern eine Stunde mehr Sport pro Woche. An fast jeder Heidelberger Grundschule bieten wir die Ballschule inzwischen an. Wir arbeiten nicht nur mit den größten Vereinen der Region zusammen, sondern haben deutschlandweit Stützpunkte etabliert. Seit Kurzem haben auch Werder Bremen und Eintracht Frankfurt unser Konzept übernommen. Wir haben viel erreicht, ruhen uns aber nicht aus. Wir planen Folgestudien mit den ersten Kindern, die vor zehn Jahren mit der Ballschule begonnen haben. Demnächst wird es in der Metropolregion das erste Kinderballsportzentrum in Deutschland geben.


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❯ beim TV 1888 Eich zurzeit 60 Kinder aktiv, fast 200

Foto: Capri-Sonne

Kinder turnen bei der SG Hemsbach im Kinderturnclub. Ein weiterer Vorteil des Turnens ist, dass Kinder lernen, wie sie ihren Körper einzuschätzen haben. „Gerade in Gefahrensituationen kann das wichtig sein – bewegungserfahrene Kinder reagieren angemessen, wissen, wie man sich geschickt abfängt, und haben daher seltener Unfälle“, so Stauch.

54056/WMXDesign GmbH

Das Schwimmfix-Konzept setzt auf der 2004 gestarteten CapriSonne Schwimm-Offensive auf. Die bundesweite Aktion unterstützt Grundschullehrer mit Materialien und Ideen bei der Schwimmunterrichtsgestaltung. Außerdem stellt sie Informationen für Eltern zur Verfügung, wie sie ihre Kinder unterstützen können. Und nicht zuletzt möchte die Schwimm-Offensive auch die Kinder selbst zum Schwimmen motivieren.

Jeder dritte Grundschüler kann nicht schwimmen Gar überlebenswichtig können sportliche Fertigkeiten im Wasser sein. Deswegen setzt sich die Initiative Schwimmfix in der Metropolregion für den Schwimmunterricht in allen Grundschulen ein. Jedes dritte Kind kann nicht schwimmen, wenn es die Grundschule beendet. Kinder spielen aber gerne im und am Wasser. „Wir stehen in der gesellschaftlichen Verantwortung, uns für das Schulschwimmen zu engagieren. Schwimmen lernen ist ein Grundrecht für alle Kinder“, so der MLP-Vorstandsvorsitzende Manfred Lautenschläger, dessen Stiftung Schwimmfix

Ihre Heidelberger Bäder – seien auch Sie dabei!


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„You are the Champions!“ unterstützt. Die Initiative finanziert unter anderem studentische Lehrkräfte, um das Schüler-LehrerVerhältnis auf maximal fünf zu eins zu senken. Dadurch können Nichtschwimmer und Schwimmer getrennt voneinander unterrichtet werden. Den Schulen wird empfohlen, Nichtschwimmern dreimal wöchentlich Ergänzungsunterricht im Anschluss an den regulären Schulunterricht anzubieten. Sogar den Transport zur Schwimmhalle und zurück zur Schule organisiert Schwimmfix. Problem erkannt – engagierte Menschen haben verschiedene Wege gefunden, um die Kinder in Schwung zu bringen. In der Metropolregion RheinNeckar gibt es keinen Grund, die Nachmittage vor dem Fernseher zu verbringen! //

Gerade Nachwuchssportler brauchen erfahrene Vorbilder, die sie begleiten und fördern. Rund 80.000 Menschen sind in der Metropolregion ehrenamtlich für den Sport aktiv. Die Initiative „You are the Champions“ der Sportregion Rhein-Neckar würdigt diejenigen, die mit Begeisterung ihre Freizeit opfern und so ein aktives Vereinsleben ermöglichen. Im Frühjahr 2007 zeichnete die Initiative Projekte in vier verschiedenen Kategorien aus und vergab zwei Sonderpreise. Einen davon ergatterten die beiden 13- und 14-jährigen Turnerinnen Nina Schweigert und Hanna Büssecker vom TSV Pfaffengrund als Ehrenamt-Newcomer. Sie durften den Preis beim großen Dankeschön-Event aus den Händen der TVStars Annette Frier und Oliver Welke entgegennehmen (Bild).

© 2007 SAP AG; SAP und das SAP-Logo sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern. O&M SAP EC 32/07

www.ballschule.de www.kinderturnen.de www.schwimmfix.de www.schwimmoffensive.de

2008 werden im Rahmen von „You are the Champions“ originelle Ehrenamtsprojekte gewürdigt – alle Infos hierzu unter www.youarethechampions.de.

WENN JUNGE TALENTE ÜBER SICH HINAUSWACHSEN, STECKT HÄUFIG SAP DAHINTER.

Was daraus entsteht, wenn eigene Ideen sich frei entfalten können, beweist die Geschichte unseres Unternehmens. Auch deshalb unterstützt SAP in der Metropolregion Rhein-Neckar viele Organisationen und Institutionen bei innovativen Bildungsinitiativen für Kinder und

Jugendliche. Mit über 40 Förderungen im Jahr helfen wir, die Zukunftsfähigkeit unserer nächsten Generation zu sichern. Damit gesellschaftliche Verantwortung und Corporate Citizenship nicht bloß etwas Großes bedeuten, sondern auch erlebbar werden.

SAP. Stark für die Metropolregion Rhein-Neckar. Ein Unternehmen in der

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UNTERNEHMEN DER REGION SETZEN AUF GESUNDHEITSMANAGEMENT

Foto: Heidelberger Druckmaschinen

Wenn die Firma fit macht

Bewegung ist gesund: aktive Beteiligung bei der internationalen Gesundheitswoche der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Bereits Uroma und Uropa turnten nach Feierabend im Betriebssportverein. Seit dem 19. Jahrhundert fördern Arbeitgeber die körperliche Fitness ihrer Mitarbeiter. Inzwischen hat sich vieles geändert – der Trend geht weg vom Ballsport nach Feierabend hin zu betrieblichem Gesundheitsmanagement.

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ie klassische Betriebssportmannschaft, die sich zum Fußball oder Handball trifft, gibt es zwar noch – doch die Tendenz ist rückläufig: Seit Jahren verzeichnet der Deutsche Betriebssportverband einen Rückgang an Vereinen und Mitgliedern. 2006 lag die Zahl der aktiven Betriebssportler mehr als 6 Prozent niedriger als im Vorjahr. „Work-Life-Balance“ Die Firmen der Region setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz, das betriebliche Gesundheitsmanagement. „Work-Life-Ba-

lance“ lautet das Stichwort, die Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben. Der Softwarehersteller SAP beispielsweise verbindet in „Work-Life-Workshops“ Themen wie körperliche Fitness, Ernährung, Entspannung sowie Zeit- und Selbstmanagement miteinander. Außerdem gibt es spezielle Programme und Bewegungsanleitungen für die Mittagspause, die jeder am eigenen PC abrufen kann. Besonderer Anreize bedarf es nicht, um die Mitarbeiter zum Sport zu bewegen: „Auch Führungskräfte und Vorstände sind tagsüber in hauseigenen Fitnessräumen anzutreffen. Das hat Vorbildfunktion


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Die Woche war nicht nur Startschuss für eine dauerhafte Beschäftigung mit Bewegung und Gesundheit, sondern sollte auch Einsichten in das Gesundheitsverständnis anderer Kulturkreise bieten. Keine Frage der Unternehmensgröße Auch kleinere Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar wissen um die Bedeutung gesunder Mitarbeiter. Zum Start seines Gesundheitsprogramms bot ColorDruck in Leimen seinen 150 Beschäftigten einen kostenlosen Gesundheits check an. Anschließend konnten diese, von Fitnesstrainern angeleitet, gemeinsam walken, joggen oder im Fitnessstudio trainieren. Theoriestunden, etwa zu gesunder Ernährung, ergänzten das Training. „Sport und Gesundheitsvorsorge im Betrieb bedeutet für ein kleineres Unternehmen zwar einiges an bürokratischem und finanziellem Aufwand“, sagt Geschäftsführerin Claudia Kleiser, „doch der lohnt sich, da die Mitarbeiter am Arbeits-

Foto: SAP

und zeigt, dass die eigene Fitness eine Investition in die Leistungsfähigkeit ist, die im Unternehmen verankert und gewünscht ist“, sagt Natalie Lotzmann, Head of Health & Diversity SAP AG. Auch der Chemiekonzern BASF setzt neben einem umfangreichen Kursangebot von Skigymnastik über Tai-Chi bis Inlineskating auf Gesundheitsmaßnahmen. Das sind etwa Kochkurse zum Thema „gesunde Ernährung“ und Bewegungsangebote wie Rückentraining oder Venenprophylaxe. „Die BASF braucht leistungsfähige Mitarbeiter, die körperlich und geistig fit sind – gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel“, sagt Dr. Markus Gomer, Leiter Sport und Gesundheitsförderung der BASF AG. Die Heidelberger Druckmaschinen AG betrachtet Fitness sogar international. Dieses Jahr hat der Konzern zeitgleich an allen Standorten weltweit die erste internationale Gesundheitswoche mit zahlreichen Bewegungsangeboten veranstaltet.

SAP-Yoga: Die Unternehmen der Region bieten vielfältige Sportmöglichkeiten. platz zufriedener sind und das Wir-Gefühl gestärkt wird.“ Das zeigt: Auch wenn Sport im Betrieb gerade in den vergangenen Jahren einen erheblichen Wandel durchlaufen hat – gleich geblieben ist der Wunsch der Unternehmen, durch Sportangebote die Gesundheit, das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft zu fördern. //


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Warm-up

Foto: Deutscher Freiballonsportverband e.V.

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Ein tolles Sportjahr steht uns bevor. Drei Marathonläufe kooperieren beim Metropolregion Rhein-Neckar Marathon-Cup. Im Juli ist die Formel 1 wieder auf dem Hockenheimring zu Gast. Und bevor wir ab August den Sportlern des Team Peking für ihre olympische oder paralympische Mission die Daumen drücken müssen, gibt es noch viele weitere sportliche Highlights. Eine kleine Auswahl.

Völlig schwerelos „Glück ab und gut Land“ wird es durch Frankenthal schallen, wenn sich in diesem Frühjahr die Besten unter den deutschen Heißluftballonpiloten in die Lüfte erheben. Vom 29. April bis 4. Mai finden auf dem Frankenthaler Strandbadgelände die 17. Deutschen Meisterschaften der Heißluftballonpiloten statt. Für die Luftsportler geht es dabei nicht nur um den Meistertitel, sondern auch um die Nominierung für die Nationalmannschaft. Insgesamt 35 Piloten mit Team treten in Disziplinen wie „Fly in“, „Fly on“, „Fuchsjagd“ oder „Ellenbogen“ gegeneinander an. Es zählen vor allem Ge-

schicklichkeit und Teamarbeit, aber auch das Wetter trägt entscheidend zum Wettbewerbsverlauf bei. Denn: Wie viele Fahrten die Piloten zur Verfügung haben, um ihr Können zu beweisen, zeigt sich immer erst am Wettkampftag. Wo: Strandbad Frankenthal, Meergartenweg Wann: 29. April bis 4. Mai 2008


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Das Tennisjahr 2008 fängt schon am 6. Januar gut an: Der MLP-Cup im Racket Center Nußloch ist ein mit 15.000 US-Dollar dotiertes ITF-Future-Weltranglistenturnier. Das Turnier geht ins fünfte Jahr und hat sich in der Metropolregion Rhein-Neckar etabliert. Die Zuschauer dürfen sich auf hochklassigen Tennissport mit hoffnungsvollen Nachwuchsprofis freuen. Für manchen war der MLP-Cup der Sprung ins internationale Tennisrampenlicht – Benjamin Becker, Viertelfinalist von 2006, und Philipp Petzschner, Halbfinalist 2005, haben es vorgemacht. Wo: Racket Center Nußloch Wann: 6. bis 13. Januar 2008

Nachwuchs kickt um den MetropolCup

Foto: Racket Center Nußloch

Sprungbrett für Tennisstars von morgen

Das Glück der Erde Im Frühjahr wird das MVV Reitstadion in Mannheim wieder unter den Hufen hochklassiger Turnierpferde erbeben. Reitsportfans kommen beim 54. Maimarkt-Turnier mit Wettkämpfen im Kutschenfahren (26. und 27. April), Westernreiten (1. Mai), Springen und der Dressur (2. bis 6. Mai) auf ihre Kosten. Beim Maimarkt-Turnier 2007 konnte der Reiter-Verein Mannheim als Veranstalter zahlreiche internationale Reitsportgrößen begrüßen: „Das war ein Turnier der Superlative. Wir hatten insgesamt 27 Nationen am Start“, resümierte Vereinspräsident Peter Hofmann. Die Faszination Pferd lockt jedes Jahr rund 50.000 Fans ins Stadion. Wo: MVV Reitstadion, Mannheim Wann: 26. April bis 6. Mai 2008

Wo: Messe Sinsheim, Halle 6 Wann: 19. Januar 2008 ab 10 Uhr

Foto: Bildreport Wagner

Anpfiff für ein neues Highlight im Jugendfußball: Erstmals findet am 19. Januar in der Messe Sinsheim der B-Jugend MetropolCup statt. Fußballverbände aus Hessen, Südwest und Baden haben die besten 24 Jungen- und 8 Mädchenteams der Metropolregion ausgewählt. Namhafte Vereine wie der SV Waldhof Mannheim oder 1899 Hoffenheim werden in Fünferteams um den Pokal kicken. Die Vereine „... mit aufsteigen“ und „Anpfiff ins Leben“ sowie die Sportregion Rhein-Neckar wollen als Veranstalter das Turnier in Zukunft zu einer Institution im Jugendfußball machen. Unterstützt werden sie dabei vom Schirmherr des Turniers, dem ehemaligen SV Waldhof-Trainer Klaus Schlappner (Bild).


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Foto: City-Press

Schönen Dunk auch Basketball der Superlative gibt’s am 19. Januar in der Mannheimer SAP Arena. Beim Allstar-Day der Basketball-Bundesliga geben sich die besten Spieler und Trainer der Republik ein Stelldichein. Mutige Amateure treten in den offenen Dunking- und Dreipunkt-Meisterschaften gegen die Profis an, und im Nachwuchsspiel können die Rookies beweisen, dass sie das Zeug zum Basketballstar haben. Außerdem gehören eine Autogrammstunde sowie der Auftritt von Cheerleadern und bunten Maskottchen zum Rahmenprogramm. Höhepunkt des Tages ist das Allstar-Game Nord gegen Süd. Das Prinzip: Aus den 18 Bundesligaklubs wurden die Spieler der Startformation in einer Onlineabstimmung von den Fans nominiert. Die Mannschaft Süd gilt es in Mannheim besonders anzufeuern, ihre Bilanz aus den bisherigen 16 Allstar-Games beläuft sich auf 2 Siege und 14 Niederlagen. Wo: SAP Arena Mannheim Wann: 19. Januar 2008 ab 13 Uhr

Süße Tipps & Tr icks seit über 45 Jahren. &.+& &..%

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„Management at the Heart of Sport“ Unter diesem Motto treffen sich am 10. September führende Wissenschaftler und Praktiker zur 16. Konferenz der European Association of Sport Management (EASM) in Heidelberg. Ziel der EASM ist es, Forschung und Praxis im Bereich des Sportmanagements zu fördern und voranzutreiben. Auf der Konferenz können sich Akademiker und Praktiker über die neusten europäischen Trends austauschen, besonderer Wert wird auf Aspekte der Sportkultur und Sportindustrie vor Ort gelegt. So stehen neben dem wissenschaftlichen Programm auch ein Praktikertag und Exkursionen auf dem Programm. Wo: Neue Universität, Heidelberg Wann: 10. bis 13. September 2008

IMPRESSUM arena2015 ist das Magazin des Ver-

Druck & Verarbeitung:

eins Sportregion Rhein-Neckar e. V.

ColorDruck Leimen

und erscheint halbjährlich als

Druckauflage:

Beilage von scala2015.

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Der Verein Sportregion Rhein-Neckar

67061 Ludwigshafen am Rhein

e. V. möchte die Metropolregion als

Tel.: 0621-963600-0

leistungsfähigen Sportstandort wei-

E-Mail: info@publik-kom.de

ter stärken und ausbauen. Unter

V. i. S. d. P.:

dem Leitmotiv „Sport bewegt die Re-

Dr. Antje Louis

gion – die Region bewegt den Sport“

Redaktion:

vernetzt die Sportregion das vorhan-

Eva Jörg, Susanne Kling,

dene Potenzial bei Vereinen, Sport-

Oliver Nord, Dr. Eva Pinter, Victoria

lern, Veranstaltern und Unterneh-

Pfaff, Dr. Martin Staiger

men. Die erfolgreichen Partnerschaf-

Layout:

ten zeigen, wie aus guten Ideen Ein-

Beatrice Bialdyga, Laura Ricke

zelner gemeinsame, innovative Pro-

Produktion:

jekte entstehen.

Lutz Hildebrandt


USC Heidelberg

Adler Mannheim

Tennisprofi Florian Mayer

Gemeinsam zum Erfolg. Für MLP als unabhängiger Finanzdienstleister ist Kundenorientierung die entscheidende Erfolgsvoraussetzung. Dieser Anspruch erfordert Bestleistungen, die nur durch hohen Einsatz und Teamgeist erzielt werden. Eigenschaften, die auch im Sport wesentlich sind. Deshalb unterstützen wir regional und national das sportliche Engagement und tragen so dazu bei, dass Sportler ihre eigene Erfolgsgeschichte schreiben können.

MLP Finanzdienstleistungen AG Alte Heerstraße 40 69168 Wiesloch Tel 01803 • 554400* www.mlp.de *9 ct/Min. bei Anrufen aus dem Festnetz der DTAG/ Mobilfunkpreise ggf. abweichend.


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