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kunst:stück

Susanne Kutter, »Lost in the Middle of the Street«, 2018 © VG Bild-Kunst Bonn 2019, Foto: Antonio Maniscalco

Magazin für Kunst und Kultur in der Region Osnabrück und dem Münsterland issue 82 | Oktober / November 2019


Kunsthaus Kloster Gravenhorst

vvAUS

SCHREI

BUNG 21

DA ist Mitmachen und Mitdenken

Projektstipendium KunstKommunikation Bewerbungsschluss für 2021: 17.01.20

Kunst erleben 12.10.19 - Jan. 20 AUSBLICK!

12.10.19 - 26.01.20 RÜCKBLICK!

Ausstellung der Entwürfe aus der Ideenwerkstatt

PRESERVED//Grünkohl/ Gravenhorst | Swaantje Güntzel

Kunstprojekte 20

Kunstprojekte 19 & Jan Philip Scheibe

12.10. - 24.11.19 Kunst in der Region* Eröffnung: 12.10. um 17 Uhr 01.12.19 - 23.02.20 Winterlicht – Raumzeichnungen* Susanne Rottenbacher Eröffnung: 01.12. um 16 Uhr Besuchen Sie das Café Clara im DA | T 05459 9069310 www.wertarbeit-steinfurt.de/cafe

Bewerbungsunterlagen:

Einst war jetzt

Claudia Antonius & Jörg Jozwiak

Sonne.Mond.Wasser. Andy Brauneis

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst Klosterstraße 10 D-48477 Hörstel T +49 (0) 2551 6942-00

* Gefördert durch: Kreissparkasse Steinfurt

Tipp:

www.da-kunsthaus.de


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André Derain, Big Ben, 1906, Öl auf Leinwand, Musée d'Art moderne de Troyes © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Im Rausch der Farbe Von Gauguin bis Matisse

Prof. Dr. Markus Müller, Museumsleiter Kunstmuseum Pablo Picasso Münster www.kunstmuseum-picasso-muenster.de Die französische Champagne wird im öffentlichen Bewusstsein untrennbar mit dem gleichnamigen, perlenden Nobel-Getränk assoziiert. Weit weniger bekannt sind im Ausland ihre üppigen Kunstschätze und Museen, die man in Flaschenform leider nicht exportieren kann. So ist es ein ausgesprochener Glücksfall, dass das Musée d’Art Moderne in Troyes wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist und Münster als einzige europäische Ausstellungsstation den Zuschlag erhalten hat, die Bestände dieses Museums zu präsentieren. Die Impressionisten mit ihrer heiteren Freilichtmalerei sind in den Beständen des Museums in Troyes ebenso vertreten wie die expressive, farbintensive Malerei der „Fauves“. Als „wilde Tiere“ taufte die Kunstkritik eine Gruppe von Künstlern, die sich als Altersgenossen freundschaftlich um Henri Matisse gescharrt hatten. André Derain, Maurice de Vlaminck und Georges Braque sind in Troyes mit Spitzenwerke aus ihrer fauvistischen Hochphase vertreten. Die dort versammelten Gemälde können es mit jedem großen Museum der Welt aufnehmen.

Der Sammelleidenschaft des Textilindustriellen Pierre Lévy und seiner Ehefrau Denise ist es zu verdanken, dass diese prominenten Kunstschätze in Troyes eine Heimat gefunden haben. So folgt denn die Kollektion ihren Geschmacksvorlieben und erhebt nicht den Anspruch, einen historischen Abriss der französischen Moderne zu liefern. So trugen die Lévys das Schönste und Vornehmste zusammen, was die französische Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Von Rodin bis Degas, von Matisse bis Gauguin sind all die großen künstlerischen Schöpfer Frankreichs in dieser Kollektion vertreten. Der Gang durch diese opulent mit 70 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Wandteppichen bestückte Ausstellung hat das Potenzial, dass nicht nur moussierende alkoholische Getränke, sondern auch die vereinten Kunstwerke bei moderatem Genuss einen Rausch bewirken – den Rausch der Farbe. Prof. Dr. Markus Müller Museumsleiter Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

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Armand Guillaumin, Lesende, o. J., Privatbesitz

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Das Lesen in der Kunst Lektürebilder – Bildlektüre 28. September bis 15. Dezember 2019

Stiftung Ahlers Pro Arte Am Kindergarten 2 · 32052 Herford · www.ahlers-proarte.com Samstag und Sonntag 12 bis 17 Uhr · Führungen jeden Samstag 15 Uhr

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Das Team des Münsterland Festival Foto: Münsterland e.V.

Münsterland Festival part 10 Das Festival-Team des Münsterland e.V. www.muensterlandfestival.com

Liebe Freundinnen und Freunde der Kultur, neunmal Münsterland Festival mit über 100.000 Gästen und über 1000 Künstlerinnen und Künstlern. Seit 2005 hat das Festival fast 40 europäische Länder in den Fokus gerückt und sich dabei zum festen Bestandteil der Kulturszene in unserer Region entwickelt. Es steht für DAS GUTE LEBEN und regt dazu an, unsere Region zu entdecken und in das Lebensgefühl des Münsterlandes einzutauchen. Zur zehnten Ausgabe werden 2019 gleich zehn Partnerländer präsentiert: Georgien, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal und die Schweiz stehen stellvertretend für je eine Festivalausgabe. Die Jubiläumsausgabe lädt dazu ein, die Vielfältigkeit Europas ganz neu zu erfahren. Das breite musikalische Spektrum reicht von den polyphonen Gesängen Georgiens des Jazzfolk-Septetts Iriao bis hin zur Musik von Theon Cross und Binker Golding aus der angesagten ‚wilden‘ Szene Londons, vom Soundkosmos des norwe-

gischen Trompeters Nils Petter Molvær bis hin zum poetischen Fado der portugiesischen Ausnahmesänger Cristina Branco und Ricardo Ribeiro. Ein besonderes Augenmerk liegt auf authentischen Gruppen, die die traditionelle Musik ihrer Heimatländer in ihre modernen Kompositionen und Interpretationen einfließen lassen. Durch die Verschmelzung unterschiedlicher Musik- und Stilrichtungen entstehen höchst interessante Klangwelten. Genau einen Monat lang wird ein geballtes Programm geboten, mit Musik, Bildender Kunst und Exkursionen. Wir möchten Sie einladen, die Unterschiedlichkeiten, Besonderheiten und vor allen Dingen die Gemeinsamkeiten von Kunst und Kultur aus den zehn Ländern aufzuspüren und zu erleben. Wir wünschen Ihnen eine spannende und inspirierende Reise durch das Münsterland und freuen uns auf intensive Begegnungen mit Ihnen. Ihr Festival-Team des Münsterland e.V.

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17. OKTOBER 2019 „TECHNOLIMITS“ Tanzkompanie DIN A 13 Emsdetten, Ems-Halle

19. OKTOBER 2019 „TANZ SPLITTER“ goldmarie design | Foto: Quinn Wharton

KAMA Dance Company Dülmen, Clemens-BrentanoGymnasium/Turnhalle

WWW.TANZLAND-FESTIVAL.DE

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26. OKTOBER 2019 „HOME SWEET HOME“ DE LooPERS Tanztheater Emsdetten, Ems-Halle

27. OKTOBER 2019 „ALWAYS MOVING“ DanceWorks Chicago Emsdetten, Ems-Halle

FÖRDERER

MEDIENPARTNER

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VERANSTALTER


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Julia Scheck, Leiterin des Unabhängigen FilmFest Osnabrück | Foto: Kerstin Hehmann

34. Unabhängiges FilmFest Osnabrück Julia Scheck, Leiterin des Unabhängigen FilmFest Osnabrück www.filmfest-osnabrueck.de Liebe Leserinnen, lieber Leser, jeden Tag sehen wir Bilder. Bilder von Waldbränden, Kreuzfahrtschiffen, Demonstrationen, von Mittagessen und den Feierabendbieren unserer Freunde, Bilder aus Kriegsgebieten, dem letzten Urlaub, von händeschüttelnden Politikerinnen und Politikern. Wir sehen sie auf Bildschirmen, in Zeitungen, Zeitschriften. Sie sind überall. Unsere tägliche Bilderflut übersteigt bei weitem die Anzahl aller künstlichen Bilder, die ein Mensch der Frühen Neuzeit in seinem gesamten Leben zu sehen bekam. Und es wird fortwährend mehr, schneller und unübersichtlicher. Wir als Veranstalter_innen eines Filmfestivals bilden hier keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil: In den Tagen zwischen dem 16. und 20. Oktober werden wir Ihnen in der Lagerhalle, im Filmtheater Hasetor, im Haus der Jugend und in der Filmpassage Osnabrück alles zeigen. Alles – was uns im vergangenen Jahr bewegt hat, uns beunruhigte, uns immer noch grübeln oder staunen lässt und über das wir und unsere Filmgäste mit Ihnen, dem Publikum, reden möchten. Wir wollen Sie mit dieser Bilderflut nicht allein lassen. Wir machen Ihnen ein Angebot.

Laden Sie ein, andere Sichtweisen, neue Perspektiven kennenzulernen, nicht alltägliche Einblicke zu gewinnen. Lassen Sie die Kurzatmigkeit der Nachrichtenbilder hinter sich. Halten Sie inne, und schauen Sie sich die Sache einmal genauer an. Im Detail, auf der großen Leinwand. Klinken Sie sich aus, vergessen sie für ein paar Stunden die Selbstdarstellung. 42 Programmpunkte aus Dokumentar-, Spiel-, Animationsfilmen und Musikvideos bilden das Festivalprogramm des 34. Unabhängigen FilmFest Osnabrück. Es würde mich freuen, wenn auch etwas für Sie dabei ist. Für welche Kunstform Sie sich in diesem Herbst auch entscheiden werden, nutzen Sie jede Auseinandersetzung mit Kunst – ob im Kinosaal, im Theater, in der Galerie, im Konzert oder bei der Lesung – für die Reflektion über die Welt, in der wir leben. Denn Kunst erzählt viel über das Hier und Jetzt. Halten Sie die Augen offen! Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen klaren Blick. Julia Scheck

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. inhalt

03 GRUSSWORTE

03 Prof. Dr. Markus Müller, Museumsleiter Kunstmuseum Pablo Picasso Münster 05 Das Team des Münsterland Festival 07 Julia Scheck, Leiterin des Unabhängigen FilmFest Osnabrück

08 INHALT 08 Impressum

10 OSNABRÜCK 10 Osnabrück

26 UMLAND & WEITER WEG 24 Mettingen 26 Tecklenburg 28 Rheine 32 Hörstel 50 Herford

38 Gernheim 40 Nordhorn 44 Neuenhaus 46 Sögel 48 Werther 50 Herford 62 Enschede 64 Hamburg

54 MÜNSTER 54 Münster

FESTIvALS / KONZERTE

10 Unabhängiges Filmfest Osnabrück 74 Kornmühlen Konzerte 76 Internationaler Malgartener Klavierherbst 78 Münsterland Festival part 10 82 Tanz!Land! Festival

66 AUSSTELLUNGSvERZEICHNIS

DAS TITELBILD UMORDNUNGEN Ein Ausstellungslabor in der Städtischen Galerie Nordhorn, 08.09. bis 27.10.2019 Städtische Galerie Nordhorn www.staedtische-galerie.nordhorn.de Die Städtische Galerie Nordhorn zeigt eine Gruppenausstellung mit drei umfangreichen künstlerischen Installationen. Seite 40 Susanne Kutter, »Lost in the Middle of the Street«, 2018, Holzmodell eines verlassenen Parkhauses, mumifizierte Insekten, Miniaturlampen, Papier, Plastik, Metall, © VG Bild-Kunst Bonn 2019

kunst:stück Magazin

online | 24h / 7day www.kunststueck-magazine.de

IMPRESSUM h2 werbeagentur + kunst Eva Hortenbach (V.i.S.d.P.) Zum Knapp 2 · 49565 Bramsche Tel: 05461 705477 mail@kunststueck-magazine.de

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Redaktionsschluss für die Ausgabe Dez / Jan: 15. November Anzeigenberatung: Klaus Hortenbach Tel: 05461 705477 Mobil: 0152 389 510 24


. osnabrück

↑ „Lovemobil“, eine niedersächsische Dokumentarfilmproduktion Autorin Elke Margarete Lehrenkrauss

34. Unabhängiges FilmFest Osnabrück Mit anderen Augen sehen 16.—20. Oktober 2019

Ausblick auf das Programm des 34. Unabhängigen FilmFest Osnabrück www.filmfest-osnabrueck.de | #ffos19 Mit dem Namen der belgischen Stadt Molenbeek verbinden sich eindeutige, unerfreuliche Assoziationen: anonyme Wohnblocks, Schlupfwinkel extremistischer Islamisten, Brutstätte des Terrors. Das Interesse der finnischen Regisseurin Reetta Huhtanen reicht weiter: In „Götter von Molenbeek“ begleitet sie ihren sechsjährigen Neffen Aatos und dessen muslimischen Freund Amine in ihrem ganz ↓ Filmstil "Lovemobil", eine niedersächsische Dokumentarfilmproduktion der Autorin Elke Margarete Lehrenkrauss

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normalen kindlichen Alltag und erkundet Molenbeek mit deren Augen. Aatos ist ausgesprochen wissbegierig und fantasievoll. Er denkt sich Spiele aus und schlüpft in die Kostüme klassischer Göttergestalten wie Thor und Poseidon. Den Freund Amine befragt er zu dessen Glauben. Und mit der unerschrockenen Flo streift er durch die Natur. Eine unbeschwerte Kindheit, gäbe es nicht die Verunsicherung nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel, die sich auch auf die Kinder auswirken. Plötzlich gibt es eine aus Kinderaugen erschreckende Polizeipräsenz, Mahnwachen, Demonstrationen. Mit „Götter von Molenbeek“ gelang Reetta Huhtanen ein vielschichtiger Dokumentarfilm. Er verdeutlicht, wie sich auch indirekte Gewalterfahrungen auf Kinderseelen auswirken. Und er schenkt uns einen anderen, vorurteilsfreien Blick auf Molenbeek. „Götter von Molenbeek“ ist einer der acht Bewerber um den Friedensfilmpreis Osnabrück, der am 20. Oktober zum Abschluss


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↗ In „Götter von Molenbeek“ begleitet die finnische Regisseurin Reetta Huhtanen ihren sechsjährigen Neffen Aatos und dessen muslimischen Freund Amine

↓ Abb. v.o.n.u.: Filmstils aus "Götter von Molenbeek", "Lovemobil" und "Lovemobil"

des diesjährigen Unabhängigen FilmFests Osnabrück im Kulturzentrum Lagerhalle vergeben wird. Im Rahmen der Veranstaltung werden des weiteren die Gewinner des Filmpreises für Kinderrechte, des Publikumspreises für den besten Kurzfilm und des Kurzfilmpreises des Unabhängigen FilmFests Osnabrück verkündet. Die 34. Ausgabe des Festivals beginnt am Mittwoch, 16. Oktober, in Anwesenheit der Regisseurin mit dem Auftaktfilm „Lovemobil“, einer niedersächsischen Dokumentarfilmproduktion, deren Autorin Elke Margarete Lehrenkrauss einen unerwartet intimen Blick in das Leben von Sexarbeiterinnen gewinnen konnte. Die Frauen arbeiten in Campmobilen am Rande einer einsamen Landstraße bei Wolfsburg. Arbeiter des nahen VW-Werks zählen zu ihren Kunden, LKW-Fahrer, Handelsvertreter. Ein etwas anderer Blick auf ein Gewerbe, das ansonsten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Zeitkritisches, sozial engagiertes Kino ist traditionell einer der Schwerpunkte der Osnabrücker Veranstaltung. In diesem Jahr sind Dokumentarfilme besonders stark vertreten. Das Osnabrücker Programm repräsentiert damit einen internationalen

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. osnabrück

↑ Konzertfilm: "Aretha Franklin: Amazing Grace"

Trend, so Festivalleiterin Julia Scheck. Filmschaffende, aber auch das Kinopublikum entwickelten in jüngster Zeit ein zunehmendes Interesse an scharf beobachtenden, geduldig fragenden, hintergründigen Dokumentarfilmen, die über kurzatmige Nachrichten und plakative Schlagzeilen hinausweisen. Einen traditionellen Schwerpunkt bildet das lateinamerikanische Kino, das unter der Überschrift „Vistas Latinas“ in diesem Jahr aufregende Filme unter anderem aus Mexiko und Argentinien vorstellt. Auch in der Musikfilm-Sektion „FilmFest Laut“ lässt sich kritisches Kino entdecken. Die britische Multiinstrumentalistin, Dich-

terin und Künstlerin PJ Harvey bereiste Afghanistan, den Kosovo und Washington, D.C. und ließ sich von ihren Eindrücken und Erlebnissen textlich und musikalisch inspirieren. Ergebnis war das Nummer-EinsAlbum „The Hope Six Demolition Project“, bei dessen Einspielung sie und ihre Musiker sich filmen ließen. Die Dokumentation „A Dog Called Money“ von Seamus Murphy kombiniert Reiseeindrücke mit Bildern vom Entstehungsprozess der LP. Neben Langfilmen wie „Aretha Franklin: Amazing Grace“ bietet diese Sektion auch Kurzfilme, darunter deutsche Musikvideos aus dem Wettbewerb Oberhausener „MuVi Award 2018“. Genrekino gibt es wie gewohnt unter der Überschrift „FilmFest Extrem“. Hervorzuheben ist das Filmporträt des im März 2019 verstorbenen Serienerfinders und B-Movie-Regisseurs Larry Cohen. In Steve Mitchells sorgfältig kompilierter Hommage „King Cohen“ ist er noch einmal zu sehen und zu hören. –––

Dokumentation "A Dog Called Money" von Seamus Murphy

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Das komplette Programm des 34. Unabhängigen FilmFest Osnabrück ist als Flyer und ausführlicher Katalog verfügbar sowie online unter www.filmfest-osnabrueck.de


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DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG KONSTRUKTION DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG KONSTRUKTION RAUM, RAUM, 2017 2017 (DETAIL) (DETAIL) BENJAMIN KUMMER KONSTRUKTION RAUM, 2017 (DETAIL) DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG BENJAMIN KUMMER KONSTRUKTION RAUM, 2017 (DETAIL) DIE DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG JUBILÄUMSAUSSTELLUNG KONSTRUKTION RAUM, 2017 (DETAIL) DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG DIE DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG JUBILÄUMSAUSSTELLUNG DIE DIEJUBILÄUMSAUSSTELLUNG JUBILÄUMSAUSSTELLUNG DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG DIEDIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG JUNGEN JAHRE DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG

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AUS HAMBURG AUS AUS HAMBURG HAMBURG 3. NOV. 2019 VIDEOKUNST 13. 13. APRIL APRIL 2019 2019– – 3. NOV. 2019 AUS HAMBURG SAMMLUNG AUS HAMBURG 3. NOV. 2019 13. APRIL 2019 13. 13. APRIL APRIL 2019 2019 –––– SAMMLUNG AUS HAMBURG 3. 3. NOV. NOV. 2019 2019 SAMMLUNG 13. APRIL 2019 FALCKENBERG, 13. APRIL 2019 SAMMLUNG 3. NOV. 2019 3. 3. NOV. NOV. 2019 2019 FALCKENBERG, 13. APRIL2019 – – SAMMLUNG SAMMLUNG FALCKENBERG, 3.3. NOV. HAMBURG-HARBURG NOV.2019 2019 FALCKENBERG, SAMMLUNG SAMMLUNG SAMMLUNG HAMBURG-HARBURG 3. NOV. FALCKENBERG, FALCKENBERG, HAMBURG-HARBURG SAMMLUNG SAMMLUNG PAOLO PELLEGRINFALCKENBERG, UN’ANTOLOGIA HAMBURG-HARBURG FALCKENBERG, FALCKENBERG, SAMMLUNG HAMBURG-HARBURG HAMBURG-HARBURG PAOLO PELLEGRIN UN’ANTOLOGIA FALCKENBERG, FALCKENBERG, WERKSCHAU DES MAGNUM-FOTOGRAFEN HAMBURG-HARBURG HAMBURG-HARBURG HAMBURG-HARBURG FALCKENBERG, WERKSCHAU DES MAGNUM-FOTOGRAFEN HAMBURG-HARBURG PAOLO PAOLO PELLEGRIN PELLEGRIN UN’ANTOLOGIA UN’ANTOLOGIA HAMBURG-HARBURG 31. OKTOBERPELLEGRIN 2019 – 1. MÄRZ 2020 HAMBURG-HARBURG PAOLO UN’ANTOLOGIA

PAOLO PELLEGRIN, LEBANON. BEIRUT. AUGUST 2006. MOMENTS AFTER AN ISRAELI AIRBEIRUT. STRIKE DESTROYED PAOLO PELLEGRIN, LEBANON. AUGUST 2006. BUILDINGS IN STRIKE DAHIA (DETAIL). MOMENTSSEVERAL AFTER AN ISRAELI AIR DESTROYED © PAOLO PELLEGRIN/MAGNUM PHOTOS (DETAIL). SEVERAL BUILDINGS INAUGUST DAHIA PAOLO PAOLO PELLEGRIN, PELLEGRIN, LEBANON. LEBANON. BEIRUT. BEIRUT. AUGUST 2006. 2006. © PAOLO PELLEGRIN/MAGNUM PHOTOS MOMENTS MOMENTS AFTER AFTER AN AN ISRAELI ISRAELI AIRAIR STRIKE STRIKE DESTROYED DESTROYED PAOLO PELLEGRIN, LEBANON. BEIRUT. AUGUST 2006. (DETAIL). (DETAIL). SEVERAL SEVERAL BUILDINGS BUILDINGS IN DAHIA IN DAHIA NORD_schels_GA_BRPK_fuzzy_107x280_Deichtorhallen.indd 1AFTERLEBANON. PAOLO PELLEGRIN, BEIRUT. AUGUST 2006. 02.07.19 MOMENTS AN ISRAELI AIR STRIKE DESTROYED © PAOLO © PAOLO PELLEGRIN/MAGNUM PELLEGRIN/MAGNUM PHOTOS PHOTOS MOMENTS AFTER AN ISRAELI AIR STRIKE DESTROYED (DETAIL). neNORD_schels_GA_BRPK_fuzzy_107x280_Deichtorhallen.indd 1 02.07 SEVERAL BUILDINGS IN DAHIA STEFAN PANHANS SEVERAL BUILDINGS IN DAHIA (DETAIL). © PAOLO PELLEGRIN/MAGNUM PHOTOS © PAOLO PELLEGRIN/MAGNUM PHOTOS 02.07.19 FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, STEFAN NORD_schels_GA_BRPK_fuzzy_107x280_Deichtorhallen.indd neNORD_schels_GA_BRPK_fuzzy_107x280_Deichtorhallen.indd 1PANHANS 1 PANHANS 02.07 STEFAN 2016 (DETAIL) FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, STEFAN neNORD_schels_GA_BRPK_fuzzy_107x280_Deichtorhallen.indd 1PANHANS 02.07 2016 (DETAIL) STEFAN STEFAN PANHANS PANHANS NORD_schels_GA_BRPK_fuzzy_107x280_Deichtorhallen.indd 1 02.07.19 2016 (DETAIL) FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, FREEROAM FREEROAM À REBOURS, À REBOURS, MOD#I.1, MOD#I.1, PARTNER DER DEICHTORHALLEN STEFAN PANHANS 2016 (DETAIL) STEFAN STEFAN PANHANS PANHANS KULTURPARTNER 2016 2016 (DETAIL) (DETAIL) STEFAN PANHANS PARTNER DEICHTORHALLEN FREEROAM REBOURS, MOD#I.1, FREEROAM FREEROAM À REBOURS, ÀÀREBOURS, MOD#I.1, MOD#I.1, PARTNER DERDER DEICHTORHALLEN STEFAN PANHANS KULTURPARTNER KULTURPARTNER FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, 2016 (DETAIL) 2016 2016 (DETAIL) (DETAIL) STEFAN PANHANS PARTNER DER DEICHTORHALLEN FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, KULTURPARTNER 2016 (DETAIL) PARTNER PARTNER DERDER DEICHTORHALLEN DEICHTORHALLEN FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, 2016 (DETAIL) KULTURPARTNER KULTURPARTNER KULTURPARTNER PARTNER DERDER DEICHTORHALLEN 2016 (DETAIL) PARTNER DEICHTORHALLEN PARTNER PARTNER DERDER DEICHTORHALLEN DEICHTORHALLEN KULTURPARTNER

31. OKTOBER 2019 –MAGNUM-FOTOGRAFEN 1. MÄRZ 2020 WERKSCHAU WERKSCHAU DES DES MAGNUM-FOTOGRAFEN PAOLO UN’ANTOLOGIA HAUS DER PELLEGRIN PHOTOGRAPHIE WERKSCHAU DES MAGNUM-FOTOGRAFEN HAUS DER PHOTOGRAPHIE 31. 31. OKTOBER OKTOBER 2019 2019 – – 1. 1. MÄRZ MÄRZ 2020 2020 WERKSCHAU DES MAGNUM-FOTOGRAFEN 31. OKTOBER 2019 – 1. MÄRZ 2020 HAUS HAUS DER DER PHOTOGRAPHIE PHOTOGRAPHIE 31. OKTOBER 2019 – 1. MÄRZ 2020 HAUS DER PHOTOGRAPHIE PARTNER DER DEICHTORHALLEN PARTNER DER DEICHTORHALLEN HAUS DER PHOTOGRAPHIE PARTNER DER DEICHTORHALLEN

PARTNER DER DEICHTORHALLEN PARTNER PARTNER DERDER DEICHTORHALLEN DEICHTORHALLEN

KULTURPARTNER KULTURPARTNER KULTURPARTNER KULTURPARTNER

KULTURPARTNER 2016 (DETAIL) kunst:stück KULTURPARTNER KULTURPARTNER KULTURPARTNER FREEROAM À REBOURS, MOD#I.1, 2016 (DETAIL) KULTURPARTNER

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. osnabrück

Deutscher Friedenspreis für Fotografie – Felix Schoeller Photo Award 20. Oktober 2019 (Eröffnung: 11.30 Uhr) bis 08. März 2020 Museumsquartier Osnabrück | www.museumsquartier-osnabrueck.de Erstmals loben die Friedensstadt Osnabrück und die ortsansässige Felix Schoeller Group den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ im Rahmen des 4. „Felix Schoeller Foto Award“ aus. Die beiden hochdotierten Wettbewerbe richten sich an professionelle Fotografinnen und Fotografen und den Berufsnachwuchs weltweit. Aus 113 Ländern gingen in diesem Jahr insgesamt über 10.000 Arbeiten ein. Das Preisgeld beider Wettbewerbe liegt bei 10.000 Euro. Die hochkarätig besetzte und unabhängige Jury traf die Auswahl der in der Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück präsentierten Werke. Frieden fotografieren Für Frieden gibt es keine einfachen Formeln. Das gilt für den Frieden zwischen Ländern ebenso wie für das Zusammenleben von Gesellschaften oder gar einzelnen Menschen. Der Begriff „Frieden“ wirft zudem Fragen auf. Was bedeutet Frieden eigentlich? Und für wen? Und ist Frieden nicht geradezu nur als Gegenbegriff von Krieg und Gewalt denkbar? Welche Voraussetzungen – gesellschaftlicher, politischer und individueller Art – braucht Frieden? Wann herrscht überhaupt Frieden?

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kunst:stück

Kunst im friedenspolitischen Kontext Der Deutsche Friedenspreis für Fotografie greift ein existenzielles Thema auf. 363 gewaltsamen Konflikten und Kriegsgeschehen zählt das Heidelberger Institut für Konfliktforschung für 2018. Ob Naher und Mittlerer Osten, Afrika, Süd- und Mittelamerika, Asien oder Europa: Religion, Ideologie, ethnische Gegensätze, Kämpfe um Ressourcen und um nationale Macht verhindern Frieden – weltweit. Neuer Kulturpreis als Bekenntnis zur Friedensstadt Dass ein neuer Friedens-Kulturpreis aus Osnabrück kommt, ist kein Zufall. Die Initiatoren haben den Deutschen Friedenspreis für Fotografie aus Kontext der besonderen Geschichte der Stadt ins Leben gerufen. Die Stadt Osnabrück begreift ihre besondere Geschichte als Auftrag für friedenspolitisches Engagement. Das gilt auch für die kulturellen Angebote, die die Stadt entwickelt – über regionale Grenzen hinaus. Die Jury Zur Jury des „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ zählen neben dem Vorsitzenden Michael Dannenmann (Porträtfotograf, DGPh*), Clara Maria Sels (Gale-


. osnabrück

ristin und Leiterin des Düsseldorf Photo Weekend), Gérard A. Goodrow (freier Kurator und Autor, Dozent am CIAM Zentrum für Internationales Kunstmanagement in Köln und Düsseldorf), die beiden Friedensforscher Dr. Dana Landau (Schweizerische Friedensstiftung, Universität Basel) und Prof. Dr. Ulrich Schneckener (Professor für Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung, Universität Osnabrück) und NilsArne Kässens (Museumsdirektor des Museumsquartier Osnabrück) an.

––– Abb. v.l.n.r.: Sameer Al-Doumy, France, Peace is ... - War Notes - Felix Schoeller Photoaward // Julia Bezhanova, Russia - On the other side - Felix Schoeller Photoaward // Johanna Maria Fritz, Germany - Like a bird - Felix Schoeller Photoaward ––– Abb. unten: Toby Binder, Germany - Wee Muckers – Youth of Belfast - Felix Schoeller Photoaward

Der Felix Schoeller Photo Award Der internationale Felix Schoeller Photo Award richtet sich seit 2013 alle zwei Jahre ausschließlich an Profifotografen und den fotografischen Berufsnachwuchs in aller Welt. Der Wettbewerb wurde 2019 in fünf thematischen Kategorien und der neuen Sonderkategorie ausgeschrieben: Porträt, Landschaft/Natur, Mode, Fotojournalismus/Editorial und freie/konzeptionelle Fotografie. Zudem konnten in der Sonderkategorie „Beste Nachwuchsarbeit“ Fotografen in Ausbildung ihre Arbeiten einreichen. Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück

kunst:stück

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. osnabrück

bauhaus 1930, Musterkarte, 1930/31, Rasch-Archiv, Bramsche

Bauhaustapete – neu aufgerollt

17. August bis 08. Dezember 2019 Museumsquartier Osnabrück | www.museumsquartier-osnabrueck.de Tapeten und Bauhaus? Was nicht passt, wird passend gemacht! So oder so ähnlich hat Emil Rasch von der Hannoverschen Tapetenfabrik Gebr. Rasch & Co vielleicht gedacht, als er 1929 nach Dessau reiste, um den Bauhaus-Direktor Hannes Meyer von seiner Idee zu überzeugen – mit Erfolg! Im Jahr 1929 gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses in Dessau entwickelt, wurde die in Bramsche bei Osnabrück produzierte bauhaustapete ein die Bauhaus-Ära überdauernder Erfolg. Die Konzeption der Ausstellung versteht die bauhaustapete explizit als Projekt, bei dem unterschiedliche Akteur*innen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Handwerk, Industrie und Wirtschaft trotz anfänglich konträr erscheinender Grundsätze erfolgreich kooperiert haben. Diesen Kooperationsgedanken spiegelt auch die Ausstellung wider: Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück, mit der Tapetenfabrik Rasch in Bramsche, zeitgenössischen Künstlern und unter Beteiligung von Osnabrücker Bürger*innen. Die Besucher*innen erwartet ein Gang entlang der 90jährigen Geschichte der

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kunst:stück

bauhaustapete. Sie erfahren etwas über ihren ursprünglichen Bestimmungsort, die sogenannte „Volkswohnung“, und lernen die Macher der Tapete kennen. Zudem erfahren sie etwas über die umfassende, zeitweise vom Bauhaus übernommene Werbekampagne sowie über die Geschichte der bauhaustapete nach Ende des Bauhauses bis hin zur aktuellen Kollektion 2019. Aus eben dieser gestaltet der zeitgenössische, international bekannte Künstler Tobias Rehberger eigens für die Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück eine großformatige Wandarbeit. Zum Ende des Rundgangs der Ausstellung trifft man auf einen Bereich, in dem die Frage nach dem Einfluss des Bauhauses und der dort (weiter)entwickelten, vielfältigen Formensprache auf unseren heutigen Alltag gestellt wird. Diesen Raum füllen zum einen Studierende des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück mit Leben. Sie erarbeiten designhistorische Antworten auf die Frage, inwiefern in unserem unmittelbaren Lebensraum und Alltag Bezüge zum Bauhaus (re)konstruierbar sind. Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück


. osnabrück

29.9.19 – 12.1.20

KIRCHNER, MACKE MORGNER…

August Macke, Spaziergänger im Park, 1913/1914, Foto: LWL / Sabine Ahlbrand-Dornseif

GRAFISCHE MEISTERBLÄTTER AUS DER SAMMLUNG DES LWL-MUSEUMS FÜR KUNST UND KULTUR IN MÜNSTER

Für die Menschen. Für Westfalen-Lippe.

www.museumpab.de kunst:stück

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. osnabrück

Eva Preckwinkel, "die Neubefüllten" 2019 12-teilig, Holzplatten je 27 x 21 cm, Kuscheltiere, Plastikmüll, Kabelbinder, Acryl auf Holz ––– "Eine Reihe ausgeweideter Spieluhrtiere lagen mit geöffneten Bäuchen vor mir im Atelier und erinnerten mich an die Bilder geöffneter Tierkörper, deren Mägen mit Plastikmüll angefüllt sind, der zum Tode der Tiere geführt hat." Foto: Eva Preckwinkel

Eva Preckwinkel Härteres

28. September bis 09. November 2019 www.skulptur-galerie.de Schlitzt man zwei Holzplatten und steckt sie an den Schlitzen ineinander, werden die Platten zum dreidimensionalen Objekt, zur Skulptur. Näht man zwei Stück Stoff aufeinander und befüllt sie, hat man ebenfalls ein dreidimensionales Objekt. Auf diesen beiden Grundprinzipien, die aus der Vorliebe für die Arbeit mit der Nähmaschine und der Stichsäge entstanden sind, baut die Objektkunst von Eva Preckwinkel. Ergänzt werden die Objekte einerseits durch Malerei, andererseits durch Vorgefundenes. Oder Vorgefundenes wird durch diese Techniken ergänzt. Und auch die Stoffe, die Holzplatten und die Füllmate-

rialien sind in vielen Fällen vorgefundene oder recycelte Materialien: Erbstücke, Restbestände, Wertstoffe. Der Ausstellungstitel „Härteres“ ist eine spielerische Antwort auf den ebenso ironisch zu lesenden Titel „Weiches“ für Eva Preckwinkels installative Ausstellung im Bartnik-Project-Room im vergangenen Mai. Während in der Ausstellung „Weiches“ in erster Linie genähte Objekte zu sehen waren, gibt es in der skulpturgalerie nun Härteres zu sehen – sowohl bezogen auf die Materialien, als auch auf die Inhalte. Thematisch kreist die Ausstellung vorrangig um umwelt- und gesellschaftspolitische Themen aus dem aktuellen Diskurs – um den Umgang mit Altlasten, mit Körperkult und mit unserer Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen. ––– Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr, 11–19 Uhr / Sa, So, 11–16 Uhr und auf Anfrage skulptur-galerie.de Bierstraße 2, 49074 Osnabrück

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. osnabrück ausschreibung für miniatur-skulpturen

• anmeldung bis 15. november 2019 • präsentation der gewinner auf der messe art&antik in der halle münsterland vom 26.02.-01.03.2020 und in der galerie ARTLETstudio, Münster vom 14.03.-25.04.2020 • sponsored by KUNSTHALLE SCHNAKE, münster-hiltrup

MINIATUREN ARTAWARD 2020 - SKULPTUREN UND OBJEKTE

besuchen sie auch 24 stunden täglich

artlet.online

auschreibungsbedingungen und anmeldeunterlagen in deutscher und englischer sprache finden sich unter https://artlet-studio.com/artletter/kunstpreis.html

48143 Münster, Harsewinkelgasse 21 artlet.online | artlet-studio.com [0251] 93 25 97 kunst:stück 1900


. osnabrück

Moving but minimal

Musik- und Tanzperformance der besonderen Art 26. Oktober 2019, 11 – 17 Uhr hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst | www.hase29.de

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Der Kunstraum hase29 wird zur Bühne für Musik und Tanz. Am Samstag, 26.Oktober, spielen zwischen 11 und 17 Uhr, jeweils zwei professionelle Klavier- und jeweils ein Laienmusiker unter der Leitung von Daria Bergen.

spielen Alina Josephine Blas, Tena Baric und Samuel Gestrich sowie Laienmusiker an wechselnden Intrumenten. Sie waren einem Aufruf gefolgt und haben zusammen mit Daria Bergen die fließenden Übergänge geprobt.

Die sechsstündige Dauerperformance „Moving but Minimal“ basiert auf der minimalistischen Komposition Canto Ostinato von Simeon Ten Holt, die den Musikern viel Spielraum für Variationen bietet. Daria Bergen, die am Institut für Musik Osnabrück studierte, leitet das moderne zeitgenössische Werk. Mit ihr zusammen

Zum Stück entwickelt Erneste Junge mit dem Tanztheater Stakkato ein minimalistisch tänzerisches Geflecht, das die melodisch repetitiven musikalischen Strukturen von "Canto Ostinato" visuell und räumlich erlebbar macht. In der 6-stündigen Musik- und Tanz Performance ist auch das Publikum zum Mitwirken in der Choreo-

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. osnabrück

grafie eingeladen, um experimentell aus dem Moment heraus in diese Art zeitgenössischer Musik einzutauchen und diese tänzerisch mit einfachen, fließenden Bewegungsmustern umzusetzen. Das Tanztheater Stakkato ist in Osnabrück und darüber hinaus bekannt mit multimedialen Performances und Bühnenstücken von zeitgenössischem Tanz, Livemusik, Videoclips. Seit Ende der 80iger Jahre arbeitet die Choreographin und Tänzerin Erneste Junge interdisziplinär zusammen mit Bildenden Künstlerinnen und Musikern. Es wird kein Eintritt erhoben, sondern stattdessen um eine Spende gebeten. Weitere Infos unter: www.hase29.de ––– hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Hasestraße 29 / 30, 49074 Osnabrück

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. osnabrück

Die geheime Welt der Pilze

Die geheime Welt der Pilze Gift, Genuss und Mythos

Neue Ausstellung im Museum am Schölerberg 19. Mai 2019 bis 26. Januar 2020 Museum am Schölerberg | www.museum-am-schoelerberg.de Pfifferlinge, Champignons & Co sind jedem wohl bekannt. Doch, was im Wald gesammelt und gern als Delikatesse auf den Tisch kommt, ist nur ein Bruchteil einer Welt, die weitestgehend im Verborgenen existiert. Das Osnabrücker Museum am Schölerberg, Natur und Umwelt, lüftet ihre Geheimnisse nun in einer eigenen Ausstellung. Ein drei Meter Fliegenpilz vor dem Eingang des Museums lässt vermuten – diese Welt steckt voller Überraschungen und Superlative! Von der Delikatesse zur Droge – Was sind Pilze überhaupt? Pilze gehören weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen. Sie bilden ein eigenes Reich voller skurriler Lebewesen mit außergewöhnlichen Talenten. Blauschimmelkäse, Antibiotika, Waschmittel oder ein kühles Pils – nichts geht ohne Pilz! Die Schau im Museum am Schölerberg klärt vermeintlich einfache Fragen: Was sind Pilze überhaupt? Wo leben sie? Wovon ernähren sie

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sich? Wie nutzen und schaden sie dem Menschen? Riesenpilzmodelle versetzen Besuchende in die Ameisenperspektive, während unter der Lupe der Mikrokosmos der Pilzwelt entdeckt werden kann. Riechstationen überraschen mit intensiven Gerüchen – vom leckeren Trüffel-Aroma bis zum beißenden Aas-Geruch der Stinkmorchel. In der Abteilung Pilze als Parasiten wird es noch skurriler. Hier befallen sie Insekten und machen diese zu echten Zombies. Daneben zeigt die Ausstellung eine große Sammlung detailgetreuer Pilzmodelle zu heimischen Arten. Eine Keramikpilzsammlung verblüfft mit der Gegenüberstellung von Speisepilzen und ihren giftigen Doppelgängern. Erschreckend – die Ähnlichkeit von Champignon und Grünem Knollenblätterpilz! Museum am Schölerberg Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück


. bramsche 09|11|2019 URBAN POP ART

© Bildung-Kultur.org

Gedanken zu Verantwortung & Zukunft

Kunst mit Botschaft im Dialog Ein Dialog unserer Zeit mit der Sprache der Kunst und den zeitgenössischen Künstlern Baumgärtel | Bitter | Bouchet | Britto | Kiddy Citny Fetting | Götze | Grimm | Hunto | Müller-Stahl | Noir Ren Rong | Reuber | Schnabel | Vetere u.a. Infos: herforder-kunstverein.de und www.Bildung-Kultur.org

09. November 2019 bis 26. Januar 2020 32052 Herford | Deichtorwall 2

kunst:stück 23 Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Stiftung für Bildung & Kultur


. mettingen

Stephan Balkenhol, Kugelmenschen (Mann und Frau), 2012, Courtesy Stephan Balkenhol und SENDA gallery © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Liebe

Zweiter Teil der Ausstellungstrilogie Glaube, Liebe, Hoffnung 13. Oktober 2019 bis 26. Januar 2020 Draiflessen Collection | www.draiflessen.com Die Liebe ist allgegenwärtig: Nicht nur in Romanen, Filmen oder Liedern steht sie als starkes Gefühl, emotionale Kraft oder unerreichbares Ideal im Mittelpunkt, sondern sie ist immer auch Teil gesellschaftlicher Diskurse. Wie lieben wir? Wen lieben wir? Und warum? Und was passiert, wenn die Liebe einmal aufhört? Der zweite Teil der im Mai 2019 gestarteten Ausstellungstrilogie Glaube, Liebe, Hoffnung setzt sich unter anderem mit diesen Fragen auseinander. Dabei wird Liebe vor allem als eine Form besonderer sozialer Beziehungen verstanden, die sich in zwischenmenschlicher Interaktion äußern. Mit einer pointierten Auswahl von Kunstwerken aus dem 19. bis 21. Jahrhundert, darunter Arbeiten von Stephan Balkenhol, Marc Chagall und Maria Lassnig reflektiert die Ausstellung über Möglichkeiten, Grenzen und Widersprüche der Liebe. Gleichzeitig rückt sie diese aus der Verklärung in die Realität und stellt

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kunst:stück

so gesellschaftliche Normen und Vorstellungen in Frage. Widersprüche und Gegensätze Die Liebe ist geprägt von extremen Gegensätzen: Vertrauen und Eifersucht, Geborgenheit und Verlustangst, Autonomie und Hingabe. Solche emotionalen Erfahrungen sind sowohl innerhalb einer Partnerschaft oder Freundschaft als auch zwischen Eltern und ihren Kindern oder zwischen Gläubigen und Gott erlebbar. Die Ausstellung widmet sich demnach nicht der Liebe als rein romantische Zuneigung oder leidenschaftlicher Affekt, sondern der Fragestellung, wie ein so komplexes und widersprüchliches Gefühl entstehen und bestehen kann. Wie lässt sich Liebe darstellen? Mit Gemälden, Fotografien, Skulpturen, einer Installation und einer Videoarbeit präsentiert die Ausstellung künst-


. mettingen

Maria Lassnig, Be-Ziehungen II, 1993, Maria Lassnig Stiftung, © Maria Lassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Roland Krauss

lerische Positionen, die das Thema Liebe aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Wie lässt sich dieses menschliche Phänomen darstellen? Und welchen Stellenwert nimmt es in unseren Leben ein? So zeigt sich die Liebe als beschützende Geste der Mutter gegenüber ihrem Kind, als eine zwanghafte, gar kosmische Verbindung zwischen Mann und Frau, als deren kulturelle Absurdität oder auch als abstrakte Kraft. Manchmal realitätsnah und plakativ, manchmal gegenstandlos zeigt die Schau so die Facetten menschlicher Beziehungen auf.

Milonga-Kurs, eine Lesung und den Studierendentag. # Publikation // Ergänzend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter, dreisprachiger Katalog Draiflessen Collection Georgstraße 18, 49497 Mettingen ––– Marc Chagall, Hommage à Apollinaire, 1913, Sammlung Van Abbemuseum, Eindhoven, Niederlande, © Collection Van Abbemuseum, Eindhoven, Niederlande / VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Peter Cox, Eindhoven, Niederlande

# Künstlerinnen und Künstler Stephan Balkenhol, Carl Buchheister, Michael Buthe, Marc Chagall, Maria Lassnig, Wolfgang Mattheuer, Gabriel Cornelius Ritter von Max, Duane Michals, Tracey Moffatt, Anna Oppermann, Philippe Vandenberg # Begleitprogramm // Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Themenführungen, einer Exkursion und museumspädagogischen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen erweitert, u.a. durch einen Tango-

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. tecklenburg

Dunkle Romantik

Otto Modersohn (Werke 1890-92) & Arnulf Rainer 09. November 2019 bis 29. März 2020 Otto Modersohn Museum Tecklenburg | www.ommt.de In der Ausstellung „Dunkle Romantik“ werden Otto Modersohns Landschaften von 1890–92 als eigene Werkgruppe gezeigt. Es sind wohl die stürmischsten Stimmungsbilder, die er je gemalt hat. Bewegte Pinselstriche, dunkle Farben und plötzliche Aufhellungen treiben den Blick über Erde, Pflanzen und Himmel hinweg. Vieles bleibt im Ungefähren. Unwillkürlich ergänzt die Fantasie des Betrachters, was nur angedeutet erscheint. Modersohns Absicht war, die Landschaft nicht nur naturalistisch widerzugeben, sondern sie durch „Romantik oder Phantasie“ zu steigern. Mit seinen eher dunklen Bildern jener Zeit knüpfte er an die dunklen Seiten der Romantik an – ihren Darstellungen von Friedhöfen, nächtlichen Begebenheiten, Schauer- und Ruinenszenen – überführt sie jedoch in „bildmäßige, poetisch-schöne Stimmungen“. Wichtigstes Mittel war für ihn nicht in erster Linie das gegenständliche Thema, sondern die Farbe. Modersohn hatte sich etwas Schweres vorgenommen: Mit der Malweise und der Anordnung der Farben wollte er nicht nur die Natur darstellen, sondern im Betrachter Gefühle und Stimmungen erzeugen! In der Ausstellung sind zwischen Modersohns eher dunkle Landschaftsbilder drei Gemälde von Arnulf Rainer (geb. 1929 bei Wien) gehängt. Auch sie wirken äußerst emotional – und dies allein durch ihre deutlichen malerischen Gesten. Die Verläufe steigern einander und führen zu einem extremen Erlebnis der Farbe. Die fast geschlossene farbige Fläche ist aus Linien entstanden, aus Spuren expressiver Bewegungen. Diese Verläufe verdichten und überlagern sich bis hin zu einer undurchschaubaren und tiefen Ruhe. Rainer schreibt immer wieder vom Zustand seiner Bilder, der nicht abgeschlossen ist und auch nicht abgeschlossen werden kann. Sichtbar wird ein physisches und psychisches Drängen, dessen Unerfüllbarkeit auch eine Nähe zu romantischen Bestrebungen hat. Der Vergleich zwischen diesen Bildern von Otto Modersohn und denen von Arnulf Rainer beruht nicht auf kunsthistorischen Bezügen, sondern stellt eine „Malverwandtschaft“ in den Blick. Im Nebeneinander wird die erstaunliche Fähigkeit beider Künstler deutlich, mit unmittelbar malerischen Mitteln, mit Farbe und Farbauftrag, den Betrachter in aufrührender Weise innerlich zu bewegen. Öffnungszeiten, Ab 09. November: Fr. 14.30 – 18 Uhr, Sa. und So. 11 – 18 Uhr, Feiertags geöffnet außer 24., 25. und 31.12. Bis 03. November: Di. bis So. 11 – 18 Uhr Führungen: Am 1. Sonntag im Monat öffentliche Führung; und auf Anfrage. Otto Modersohn Museum Markt 9, 49545 Tecklenburg ––– Abb. oben: Otto Modersohn, Haus unter Föhren (die alte Schmiede), 1890, Privatbesitz Abb. unten: Otto Modersohn, Die Wolke, um 1890, Otto-Modersohn-Stiftung

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. rheine

Matthias Weischer, Reisen

Matthias Weischer Reisen

29. September bis 03. November 2019 Kloster Bentlage | www.kloster-bentlage.de Matthias Weischer hat für den neuesten Gedichtband "Moninkoog – Mönchsauge" des niederländischen Autors Cees Noteboom eine Reihe von Zeichnungen und Aquarellen geschaffen, die in einer Sonderauflage des Bandes gedruckt wurden. Für die Arbeit an diesen Zeichnungen ist Weischer u.a. auf die Inseln Schiermonnikoog und Menorca gereist, wo Noteboom seine Gedichte verortet. Das Erscheinen dieses Gedichtbandes im letzten Herbst war der Anlass, im Kloster Bentlage eine Ausstellung mit Zeichnungen, Aquarellen, Grafiken und Malereien zu präsentieren, die auf Weischers Reisen, die ihn beispielsweise auch nach

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kunst:stück

Japan und Marokko führten, entstanden sind. Weischer, der mit dem Kloster Bentlage und nicht zuletzt mit seinem Geburtsort Elte noch immer eng verbunden ist, hat im Juni und Juli dieses Jahres einmal mehr einige Zeit in Bentlage verbracht, um hier zu zeichnen und auch eine neue Zeichentechnik auszuprobieren. Ergänzt um Skizzenbücher zu Notebooms Gedichtband und anderen Reisen werden die künstlerischen Ergebnisse dieses Aufenthalts Teil der Ausstellung. Kloster Bentlage Bentlager Weg 130, 48432 Rheine


. osnabrück

moving but minimal Samstag, 26.10.2019, 11-17 Uhr

hase29 | Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück www.hase29.de gefördert durch die Stadt Osnabrück & den Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.

Abonnement 2020

KornmühlenKonzerte Von Kammermusik bis Jazz Di, 28. 01. 2020, 20.00 Uhr Lili Vanryne (Harfe)* Mi, 26. 02. 2020, 20.00 Uhr Trio Orelon* Mi, 25. 03. 2020, 20.00 Uhr Renewing the Promise – Joachim Raffel Trio Di, 28. 04. 2020, 20.00 Uhr Trio Sérénade* Di, 27. 10. 2020, 20.00 Uhr Trio Würzburg Di, 24. 11. 2020, 20.00 Uhr Linda Guo (Violine) & Yuhao Guo (Klavier)* Regulärer Eintritt pro Konzert: 19,00 Euro/16,00 Euro (VVK)/10,00 Euro (Kinder & Jugendliche bis 18 Jahre) Alle Angaben ohne Gewähr

o Ab m i e ert Euro z on ,00 8 6 K 7kunst:stück 29

* Gefördert durch die Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung Tuchmacher Museum Bramsche Mühlenort 6, 49565 Bramsche Tel. 0 54 61/94 51-0 www.tuchmachermuseum.de


. rheine

Cathrine Orjan, TheShadow

prINT – Das Druckgrafikprojekt im Münsterland Festival part 10 Workshop, Symposium und Ausstellung 18. Oktober (Eröffnung: 18 Uhr) bis 29. Dezember 2019 Kloster Bentlage | www.kloster-bentlage.de Europa, das erschöpft sich nicht in der geographischen Definition, sondern bezieht sich immer auf historische, kulturelle, politische, wirtschaftliche, rechtliche und ideelle Aspekte, die oft unterschiedlicher nicht sein können. So war die Begegnung der 10 Künstler aus 10 europäischen Ländern, die im Mai in den Druckwerkstätten in Bentlage und Lette gearbeitet haben, auf den ersten Blick eine mit vielen Gegensätzen. Allein die räumliche Entfernung zwischen ihnen betrug bis zu 5.500 Kilometer, und auch die Altersspanne war beachtlich, da trifft z.B. die junge Akademieabsolventin auf die erfahrene und gestandene Künstlerin über 70. Auch auf der druckgrafischen Schiene war jeder anders unterwegs, zum Teil seit vielen Jahren, zum Teil als Neuling. Die einen auf traditionelle Weise, die anderen experimentell. Die kulturellen Einflüsse und die individuelle künstlerische Ausbildung spiegeln sich oft in den Arbeiten wider. Aber dann war da das Verbindende: zunächst über die englische Sprache, die Liebe zur Druckgrafik, die Freude am guten Handwerk, aber auch über die gegenseitige Unterstützung bei technischen Fragen, dem geplanten GemeinschaftsDruckwerk, nicht zuletzt dem Projekt selbst.

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Kooperationsprojekt Die Kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage und die Druckvereinigung Bentlage e.V. sind schon seit vielen Jahren Partner des Festivals, dazu kommen aber noch das Museum FARB in Borken, die Galerie Münsterland in Emsdetten, und auch die Kunstakademie AKI in Enschede beteiligt sich als Veranstalter eines Druckgrafik-Symposiums mit Vorträgen zu aktuellen Themen in der Druckkunst. Ausstellungen An allen genannten Orten werden die Künstler*innen des Festivals ausstellen, ihre im Mai entstandenen Druckwerke sowie weitere bereits fertige Arbeiten zeigen und einen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten der Druckgrafik geben. weitere Daten – Zentrale Eröffnung des Münsterland Festivals im FARB Borken: 10. Okt 2019, 20 Uhr – Eröffnung Galerie Münsterland: So 13. Okt 2019, 11 Uhr – Symposium AKI Enschede/Kloster Bentlage: Do 17. / Fr 18. Okt 2019, ganztägig Kloster Bentlage Bentlager Weg 130, 48432 Rheine


. osnabrück

André Derain, Big Ben, 1906, Öl auf Leinwand, Foto: Musée d’Art moderne de Troyes © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

VON GAUGUIN BIS MATISSE

Picassoplatz 1 | 48143 Münster | t.: 0251/414 47-10 | info@picassomuseum.de www.kunstmuseum-picasso-muenster.de | MO – SO: 10 – 18 Uhr, Fr: 10 –20 Uhr kunst:stück 31


. hörstel

# 12.10. – 24.11.2019

Kunst in der Region

Gemeinschaftsausstellung zeitgenössischer Kunst

Eröffnung: 12.10. um 17.00 Uhr | gefördert durch die Kreissparkasse Steinfurt DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | www.da-kunsthaus.de Die Ausstellungsreihe »Kunst in der Region« gibt Künstler*innen aus dem Münsterland, dem Euregio-Gebiet mit den angrenzenden Niederlanden sowie dem Osnabrücker Land ein professionelles Forum und zeigt alljährlich Trends, Themen und Perspektiven der zeitgenössischen Kunst. Besucherinnen und Besucher sind

eingeladen miteinander über Kunst und Kultur ins Gespräch zu kommen und in einen Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern zu treten. Im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst werden – durch eine Fachjury ausgewählt – u.a. Skulpturen, Installationen, mediale Kunst, Fotografie, Malerei und Grafik präsentiert.

–––

# 03.10.2019

Chorfestival 2019

15 Chöre und Gäste aus Litauen Veranstalter Kreis Steinfurt und Sängerkreis Nordwestfalen e.V.

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kunst:stück

Alle Freundinnen und Freunde des Chorgesangs sowie, alle die diesen gerne einmal kennenlernen möchten, sind hierzu herzlich eingeladen! Lassen Sie sich von der Freude am Singen anstecken! | www.kreis-steinfurt.de


. hörstel

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Foto: Sabine Herke

# 12.10. – Jan 2020

AUSBLICK!

Projektstipendium KunstKommunikation 20 Kunst zum Mitmachen und Mitdenken

Ausstellung der Entwürfe aus der Ideenwerkstatt Eröffnung: 12.10. um 17.00 Uhr DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | www.da-kunsthaus.de Mit dem deutschlandweit einmaligen Stipendiumsprogramm fördert der Kreis Steinfurt jedes Jahr bis zu vier Projekte, die lebensnahe, alltägliche aber auch polarisierende Themen aufgreifen und bei denen das

Begreifen von Kunst als Kommunikation und Teilhabe im Vordergrund steht. Die Ausstellung zeigt die von der Jury ausgewählten Entwürfe. Darunter auch die Projekte, die 2020 im DA zur Umsetzung kommen.

kunst:stück

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. hörstel

# 12.10. – Jan 2020

RÜCKBLICK!

Projektstipendium KunstKommunikation 19 Kunst zum Mitmachen und Mitdenken

Präsentation der Kunstprojekte: 12.10. ab 17.00 Uhr mit Illumination des Grünkohlfeldes am DA, Kunsthaus | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | www.da-kunsthaus.de In den Ateliers des DA präsentieren die Stipendiaten des Projektstipendiums KunstKommunikation 19 ihre Kunstprojekte: »Einst war jetzt«, Claudia Antonius und Jörg Jozwiak | »Sonne.Mond.Wasser.«, Andy Brauneis | »PRESERVED//Grünkohl/Gravenhorst«, Swaantje Güntzel & Jan Philip Scheibe

Einst war jetzt | Claudia Antonius und Jörg Jozwiak Ein Projekt zwischen heimatkundlicher Untersuchung und Erinnerungskultur: Ausgehend von der Feststellung, dass sich jüngere Ortsgeschichte bildlich – überwiegend in Fotoaufnahmen der Außenansichten von Gebäuden – dokumentiert, macht sich das Künstlerduo auf die Suche nach Erinnerungen an die innere Gestaltung der Gebäude, an die Räume und ihre Einrichtung, die sie an Hand persönlicher Erinnerungen der Menschen vor Ort ähnlich einer Phantomzeichnung rekonstruieren.

Sonne.Mond.Wasser. | Andy Brauneis Die geplante Skulptur »Sonne.Mond.Wasser.« nimmt Bezug auf die religiöse Erhabenheit des Ortes und zur Wasserbaukunst des Zisterzienserordens. Die Dimension der gegeneinander rotierenden Scheiben verhält sich im richtigen Maß zum Gebäudekomplex und schafft eine sinnliche Verbindung zur Wirkung des Wassers in den Gräften – eine raumgreifende ästhetische Setzung im DA, Klosterpark, die im Kontrast zur geometrisch nüchternen Raumgliederung der historischen Architektur den Außenraum prägen wird.

PRESERVED // Grünkohl / Gravenhorst Swaantje Güntzel und Jan Philip Scheibe Künstlerische Aktionen und ergänzende Kleinprojekte bieten den Rahmen für Interventionen und Performances, Koch-Events und verschiedene mediale Darstellungsformen zum Thema Grünkohl. Bemerkenswert daran sind spartenübergreifende Strategien und künstlerische Methoden, etwa in der Form, dass sich malerisch-kompositorische Aspekte in der installativ-räumlichen Anordnung finden lassen oder interaktive Performance-Elemente die Betrachter in das künstlerische Geschehen einbeziehen. –––

15.09. - 03.10.19

Christine Westenberger Durchbrüche

Malerei von Christine Westenberger im großen Saal des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst

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Kabinettausstellung

Jan van der Kooi

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VOM WESEN DER

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. hörstel

Das Trio Escape Argot ist bekannt für musikalische Experimente – und wird damit auch die Gäste im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst überraschen. Foto: Roland Juker Fotografie

# 25.10.2019

Escape Argot

Münsterland Festival part 10 | "10 aus Europa" | Konzert

Veranstalter: Münsterland e.V. | Gefördert durch das Land NRW und die Kreissparkasse Steinfurt | Einlass 18.30 Uhr | Beginn: 19.00 Uhr | www.muensterlandfestival.com (freie Platzwahl) VVK € 18,– / erm. € 15,– | AK € 22,– / erm. € 18,– ––– DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | www.da-kunsthaus.de CHRISTOPH STEINER WAGT ETWAS: EINE NEUE MUSIKALISCHE ESKAPADE, WOFÜR ER DEN STIFT SELBST IN DIE HAND GENOMMEN UND SICH KLANGKRÄFTIGE MITSTREITER GESUCHT HAT. DAS ERGEBNIS GIBT ES IM DA, KUNSTHAUS KLOSTER GRAVENHORST ZU HÖREN. 2013 war Christoph Steiner bereits mit der Formation Hildegard lernt fliegen beim Münsterland Festival zu Gast. Nun kehrt er mit dem Trio Escape Argot zurück. Gemeinsam mit Christoph Grab und Florian Favre setzt Steiner seine Kompositionen in eine eigene musikalische Sprache mit unkonventioneller Spielhaltung um. In dem Trio versammeln sich drei enorm umtriebige Exponenten der Schweizer Jazzszene, die den Freiraum in dieser Musik zu nutzen wissen.

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kunst:stück

Im Zentrum steht das Prinzip, eine Komposition oder Improvisation als eine Klangreise zu sehen, die nicht zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren muss. Manche Passagen locken mit lyrischen Melodien und subtiler Schönheit, andere durch anschwellende Dynamik, überraschende Wendungen und herausfordernde Energieschübe. Die gewitzte Musik fängt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer sofort ein und pendelt zwischen zugänglichen und komplexeren Passagen. ––– Christoph Grab Saxofon Florian Favre Piano, Moog-Synthesizer Christoph Steiner Schlagzeug ––– Das Konzert ist Teil des Münsterland Festivals part 10. www.muensterlandfestival.com


. ausstellungen weiter weg

LFW-Studienreisen Oeseder Straße 66 49124 Georgsmarienhütte Tel. 05401- 44168 www.lfw.de info@lfw.de

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30.12.19 - 03.01.20

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Silvester in Oslo

29.12.19 - 02.01.20

1.820,- €

Silvester in Venedig

30.12.19 - 02.01.20

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Winterwandern in Kärnten

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Costa Rica

16.02. - 03.03.20

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Jordanien, Israel, Palästina

28.03. - 08.04.20

2.590,- €

Zypern

29.03. - 05.04.20

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Nepal und Bhutan

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Griechenland

01.04. - 09.04.20

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Madrid

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. gernheim

Christbaumschmuck aus Lauscha - weißer Hirsch, Foto: LWL M. Holtappels

Gernheimer Glasmarkt

Markt mit Kunst und Handwerk, altem und neuem Glas, Christbaumschmuck und Glasinsekten aus Lauscha, Glasknöpfen und einer Galerie mit hochwertigen Glasobjekten aus Finnland, Italien und Deutschland/Zwiesel. Samstag und Sonntag,  09. / 10. November 2019 LWL-Industriemuseum, Glashütte Gernheim | www.lwl-industriemuseum.de Glas in allen Formen und Farben, historisch oder modern, hergestellt mit verschiedenen Techniken, gibt es am zweiten Novemberwochenende im LWLIndustriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen zu bestaunen und auch zu

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kunst:stück

kaufen. Das Angebot des diesjährigen Glasmarktes, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag und Sonntag (9./10.11.) von 10 bis 18 Uhr in die Glashütte Gernheim nach Petershagen lädt, zeigt sich in diesem Jahr farben-


. gernheim

oben: Glasmarkt - buntes Glas der Glasmacher, LWL J. Marx // links unten: Glasmarkt altes Glas, LWL A. Göhler // Abb. rechts unten: Glasmarkt Knopfmacher, LWL J. Marx

prächtig und international. Am ganzen Wochenende gibt es ein kleines Gastronomieangebot. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellerinnen und Aussteller des Glasmarktes bieten ein breites Spektrum an Glaskunst, Schmuck und Dekorativem für Heim und Garten. Zusätzlich bietet eine kleine Galerie Kunstvolles der finnischen Kooperative Lasismi und der Glasfachschule Zwiesel sowie Millefiori aus Murano. Das Besondere am Gernheimer Glasmarkt ist vor allem der Blick, den die Besucher auf die verschiedenen Herstellungsweisen der Glasobjekte werfen können: In der Schleiferei ist an diesem Wochenende in der alten Knopfwerkstatt wieder der Knopfmacher Peter Seibt aktiv. Er führt die Technik der Knopfherstellung am historischen Ofen anschaulich vor: Für die Herstellung eines Glasknopfes wird eine Pressform, ein sogenanntes “Kappl”

benötigt. Höhepunkt des Glasmarktes sind die Demonstrationen des Glasbläsers Falk Bauer: Am Samstag und Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr führt er vor der Lampe die Herstellung von naturgetreuen, grazilen und farbenprächtigen gläsernen Insekten vor. Im Gernheimer Glasturm von 1826 arbeiten die Glasmacher am Ofen und blasen Weihnachtskugeln. Für vorweihnachtliche Stimmung sorgt vor allem ein Besuch des Herrenhauses. Dort werden handgefertigte Kostbarkeiten aus Lauscha und Umgebung angeboten. Eine kleine Ausstellung mit Christbaumschmuck bietet sich an zum Umschauen, Genießen und Ideensammeln für die Gestaltung der eigenen Weihnachtsdekoration. LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim Gernheim 12, 32469 Petershagen

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. nordhorn

Christine und Irene Hohenbüchler, Räume im Raum, Kunstmuseum Bonn 2018 © VG Bild-Kunst Bonn 2019, Foto: David Ertl

Umordnungen

Ein Ausstellungslabor in der Städtischen Galerie Nordhorn 08. September bis 27. Oktober 2019 Städtische Galerie Nordhorn | www.staedtische-galerie.nordhorn.de Die Städtische Galerie Nordhorn zeigt eine Gruppenausstellung mit drei umfangreichen künstlerischen Installationen, die insbesondere für Kinder und Jugendliche (aber natürlich auch für alle anderen Altersgruppen) die Möglichkeit einer aktiven Beteiligung mit allen Sinnen und den eigenen kreativen Fähigkeiten bieten. Die Galerie nimmt damit Bezug auf eine Entwicklung in der zeitgenössischen Kunst und im internationalen Ausstellungwesen, wo die Teilhabe des Publikums und kooperatives Arbeiten einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Die Städtische Galerie Nordhorn ist nicht nur ein Ausstellungshaus, sondern folgt seit zwei Jahrzehnten mit Ihrer Kunst-

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kunst:stück

schule einem breiten Ansatz der Kunstvermittlung. Dabei spielt die eigene kreative Praxis mitten im Ausstellungsgeschehen bis heute eine zentrale Rolle im pädagogischen Konzept. Mit ihren Laboren, die Themen und Ausdrucksformen der Galerieausstellungen aufgreifen, gehörte die Kunstschule der Städtischen Galerie schon von Beginn an zu den innovativen Kunstschulen in Niedersachsen. Mit UMORDNUNGEN wird dieses Konzept als Ausstellung erfahrbar. Eine begehbare Raumskulptur von Susanne Kutter ermöglicht bildhauerisches Arbeiten mit Holz. Christine & Irene Hohenbüchler zeigen mit Studierenden der »Klasse Kooperative Strategien« der Kunstakademie Münster


. nordhorn

Abb. oben: Susanne Kutter, »Lost in the Middle of the Street«, 2018, Holzmodell eines verlassenen Parkhauses, mumifizierte Insekten, Miniaturlampen, Papier, Plastik, Metall, © VG Bild-Kunst Bonn 2019, Foto: Antonio Maniscalco Abb. unten: Martin Walde, »NoTool – Hand in Glove«, 1996, Latexhandschuh

(Inhee Cho, Helena Stegemann, Erick David Morasosa und Eugen Grabowski) ein Gemeinschaftsprojekt, welches sich sowohl praktisch als auch mit dokumentarischen Bildern und Soundcollagen der Nordhorner Textilgeschichte angenommen hat. Martin Waldes Installation schließlich lädt zu einer Auseinandersetzung mit rätselhaften, möglichen und unmöglichen Alltagsdingen ein.

mehr denn je als Ort, an dem Kunst nicht nur bestaunt wird, sondern wo die eigene Haltung und die eigenen Möglichkeiten aktiv erforscht werden können: ein Experimentierfeld, ein Forum, eine Werkstatt, ein Kollektiv und vor allem eine Spielwiese. Städtische Galerie Nordhorn Vechteaue 2, 48529 Nordhorn

Rund um das Ausstellungslabor wird außerdem ein temporäres Programm mit Workshops, Performance, Vorträgen und Fortbildungen aufgelegt. Bei einem Vortrags- und Gesprächsabend wird die aktuelle Kunstentwicklung hin zu kooperativem Arbeiten mit der Kunstwissenschaftlerin Stefanie Bringezu und weiteren Gästen diskutiert. Das Berliner Kollektiv »Hä*Wie!?« wird außerdem einen Tanzund Performanceworkshop anbieten. Die Galerie zeigt sich bei diesem Projekt

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Kraftort USM steht f체r zeitloses Design, zur체ckhaltend aber ausdrucksstark. Die Einfachheit l채sst gestalterische Freiheit, die Reduktion schafft Raum f체r echte Klasse.


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. neuenhaus

Yoana Tuzharova. Dort wo sich Licht und Farbe treffen, Lichtinstallation, 2018

Yoana Tuzharova

"Häng’ das auf und richte es aus". Raum- und Lichtinstallation 03. November (Eröffnung: 11.30 Uhr) bis 08. Dezember 2019 Kunstverein Grafschaft Bentheim | www.kunstverein-grafschaft-bentheim.de Zum Jubiläum 25 Jahre Kunstverein Grafschaft Bentheim entwickelt die Künstlerin Yoana Tuzharova für den Kunstverein eine Raum- und Lichtinstallation, die sich auf formale und thematische Aspekte der Ausstellungsräume des Kunstvereins bezieht. Der Titel "Häng’ das auf und richte es aus“ sagt gleichzeitig auch etwas über ihre Vorgehensweise aus, denn die offene und zugleich geschlossene Gestalt der gestaffelten Ausstellungsräume hat für Yoana Tuzharova das formale Potenzial, selbst Kunstwerk zu sein. Diesen überraschenden Perspektivenwechsel (Architektur und Kunst) verdeutlicht sie durch einfache Eingriffe. Die Räume werden verschlossen, sind unbegehbar und nurmehr durch eine Öffnung einsehbar. Was erscheint, ist Lichtraum und Bild zugleich. Yoana Tuzharova wurde 1986 in Russe (Bulgarien) geboren, studierte von 2013-2018 'Kunst im öffentlichen Raum' bei Professor Maik und Dirk Löbbert an der Kunstakademie Münster.

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Sie lebt und arbeitet in Köln und Münster. Bekannt geworden ist ihr permanentes Environment „warmlight“ im Münsterschen Hafenweg (Abb.). ––– Öffnungszeiten: Mi–Sa: 15–18 Uhr, So: 11–18 Uhr / u.n.V. Kunstverein Grafschaft Bentheim Hauptstraße 37, 49828 Neuenhaus Yoana Tuzharova. Warmlight, Münster


. ausstellungen weiter weg

WWW.MUSEUM-FUER-LACKKUNST.DE

BONBONNIERE Die Bonbonniere gehört zu einer Gruppe von Objekten aus den Werkstätten der Brüder Martin: die so genannten Vernis Martin, die mit flächendeckendem, in Ölfarben aufgebrachtem farbdeckenden Dekor die französische Malerei des Rokoko im Miniaturformat wiedergeben. Sie zeigt eine mythologische Szene nach einer unbekannten Gemäldevolage. Papiermaché mit Schwarzlackbeschichtung und Dekor in Ölfarben, abschließend mit Klarlack überfangen; Montierung aus zweifarbigem Gold; Futter aus Schildpatt; Frankreich (Paris), Mitte 18. Jahrhundert

MUSEUM FÜR LACKKUNST

ÖFFNUNGSZEITEN

Windthorststraße 26 48143 Münster | Deutschland Telefon: + 49.251.41851-0

Dienstags (freier Eintritt) 12–20 Uhr, mittwochs bis sonntags und an gesetzlichen Feiertagen 12–18 Uhr

www.facebook.com/Museum.fuer.Lackkunst

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. sögel

Terrakotta trifft Zeichung

ForumFormClemenswerth zeigt Arbeiten von Johanna Beil und Ingeborg Dammann-Arndt 07. September bis 31. Oktober 2019 Emslandmuseum Schloss Clemenswerth | www.clemenswerth.de Die Ausstellungsreihe ForumFormClemens-werth hat seit den 1970er Jahren einen guten Namen in der norddeutschen Ausstellungslandschaft. Sie präsentiert am Emslandmuseum Schloss Clemenswerth in zwei- bis dreimal jährlich wechselnden Ausstellungen ausgewählte Malerei, Grafik, Bildhauerei und Keramik. 175 Ausstellungen sind in fast 50 Jahren im ForumFormClemenswerh zu sehen gewesen. Vom 07. September bis 31. Oktober treffen in dieser traditionsreichen Reihe ausdrucksstarke monochrome Figuren aus Terrakotta der Keramikerin Johanna Beil auf spannende Zeichnungen der Grafik-Designerin und Bildhauerin Ingeborg Dammann-Arndt.

Strich und Linie Räumlichkeit auf Papier zu bringen. Ihre Inspirationsquelle sind die Natur, organische Formen und Dinge des Alltags. Dabei bildet sie nicht ab, sondern transloziert die Dinge mit ihrer eigenwilligen und ausdrucksstarken Technik in eine lineare Welt.

Beils Figuren, die zum Teil nur zwanzig Zentimeter messen, zeigen stille und alltägliche Momente, die zum Teil überhöht werden. „Die Poesie der kleinen, unspektakulären Augenblicke sichtbar zu machen, seine Lebendigkeit einzufangen, das ist es, was mich antreibt“, so Beil selbst. Dammann-Arndt vermag es nur mit

Programm: Eine Führung mit den beiden Künstlern findet zur Finissage am Donnerstag, den 31. Oktober um 15 Uhr, statt.

Gefördert wird die Ausstellung mit Mitteln der EWE Stiftung, der Wisniewsky Stiftung und der Sparkasse Emsland. Ihr Besuch ist im regulären Museumseintritt inklusive, d.h. neben der Sonderausstellung laden auch das Schloss, die einzig erhaltene Alleesternanlage weltweit, mit seinen Ausstellungen zum Rundgang ein. –––

Emslandmuseum Schloss Clemenswerth 49751 Sögel

––– Abb. linke Seite: Terrakotta-Figur von Johanna Beil Abb. oben: Zeichnung von Ingeborg Dammann-Arndt

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Peter August Böckstiegel, Eltern auf dem Roggenfeld, um 1922, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, Foto: Sabine Ahlbrand-Dornseif

Kirchner, Macke und Morgner ...

Grafische Meisterblätter aus der Sammlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster 29. September 2019 bis 12. Januar 2020 Museum Peter August Böckstiegel | www.museumpab.de Die Ausstellung „Kirchner, Macke und Morgner… Grafische Meisterblätter aus der Sammlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster“ im Museum Peter August Böckstiegel zeigt vom 29. September 2019 bis zum 12. Januar 2020 einen Blick auf die deutsche Kunstgeschichte von 1900 bis 1950. 66 Aquarelle, Zeichnungen, Lithografien, Holzschnitte und Radierungen von insgesamt 25 Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung des LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum,

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Münster, kommen als Leihgabe nach Werther. Vertreten sind etwa mehrere Arbeiten von August Macke, darunter eine virtuose Zeichnung, die auf kleinem Format und in leuchtenden Farben Spaziergänger in einem sonnendurchfluteten Park zeigt, Böckstiegels Aquarell der Eltern auf dem Roggenfeld, eine typische Darstellung des „Bauernlebens“ aus den frühen 1920er-Jahren, aber auch eines seiner wichtigsten Vorbildern – Edvard Munch, mit einem farbigen Holzschnitt, in dem ein männlicher und ein weiblicher Kopf zu einer eleganten Silhouette verschmelzen.


. werther

Edvard Munch, Kopf bei Kopf (Mann und Weib sich küssend), 1905, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster Foto: Sabine Ahlbrand-Dornseif

Die Werke dieser bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern der Klassischen Moderne stehen zeitgleich auch für das zukünftige Ausstellungsprogramm des Museums in Werther, in dem die Kunst der „Brücke“, der Rheinische Expressionismus und der „Blauen Reiter“, aber auch die Protagonisten der westfälischen Moderne eine wichtige Rolle spielen werden. Ohne ihr Wirken und ihre Wirkung ist das künstlerische Schaffen von Peter August Böckstiegel nicht vorstellbar.

chen Texten und Abbildungen aller in der Ausstellung gezeigten Werke. Museum Peter August Böckstiegel Schloßstraße 111, 33824 Werther (Westf.)

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster. Sie zeigt einen kleinen, aber selten präsentierten Teil der umfangreichen Sammlung und den Wunsch des LWL-Museums für Kunst und Kultur, diese auch außerhalb von Münster sichtbar zu machen. Weitere Ausstellungsorte sind das „Forum Altes Rathaus Borken – FARB“ und das Museum Kloster Bentlage in Rheine. Dank einer Unterstützung der LWL-Kulturabteilung erscheint ein 96 Seiten starker Katalog mit wissenschaftliAugust Macke, Spaziergänger im Park, 1913/1914, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster Foto: Sabine Ahlbrand-Dornseif

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. herford

Thomas Baumgärtel & Bildung-Kultur.org | Deutsche Freiheitsstatue 2009, Spraylack und Acryl auf Holz, 250 × 99 cm

Thomas Baumgärtel & Bildung-Kultur.org | Bananen, 2010, Spraylack und Acryl auf Leinwand, 25-teilig // Hunto (London) & Bildung-Kultur.org | Dialogue, 2019, Spraylack auf Wand

Urban Pop Art Berlin | Wall | Art

Gedanken zu Verantwortung & Zukunft 09. November 2019 (Eröffnung: 16.30 Uhr) bis 26. Januar 2020 Informationen: www.herforder-kunstverein.de und www.Bildung-Kultur.org Ein ungewöhnliches Kunstprojekt setzt Zeichen! Konkret zeigt der Herforder Kunstverein in Kooperation mit der Stiftung für Bildung & Kultur in Witten Kunstwerke des international anerkannten „Bananensprayers“ Thomas Baumgärtel im künstlerischen Dialog mit Arbeiten renommierter Künstler der zeitgenössischen Kunst wie Kiddy Citny, Hunto, T. Noir und auch E. Bitter, C. Bouchet, R. Fetting, M. Götze, M. Grimm, A. MüllerStahl, Ren Rong, W. Reuber, J. Schnabel, G. Vetere u.a. – ein einmaliger Dialoggedanke mit der Sprache der Kunst! Die in dieser Ausstellung gezeigten Werke verbinden in ihrer jeweiligen Originalität einerseits die Charakteristika verschiedener Künstlergenerationen und andererseits die Einflüsse der gesellschaftlichen Realitäten und aktuellen zeitgenössischen Stilrichtungen. Sie präsentiert in beson-

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derer Weise die Themen „Leben“, „Freiheit“ und „Verantwortung für die Zukunft“ im Dialog mit den Künstlern und deren Kunstwerken – Künstler unterschiedlichster Prägung und kultureller Ausdrucksvielfalt spiegeln verschiedene Facetten des gesellschaftlichen Verlangens nach positiver Veränderung, Freiheit und Verantwortung sichtbar wider. Mit dem Fokus auf die zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts werden – in Verbindung mit der 30-jährigen Freiheitsbotschaft nach dem Berliner Mauerfall – einmalige Schlüsselwerke präsentiert, die eine zentrale Botschaft darstellen und gleichzeitig auch einen Zukunftsdialog, einen Experimentierund Gedankenraum für neue Perspektiven der gesellschaftlichen Verantwortung klar ausdrücken. Herforder Kunstverein Deichtorwall 2, 32052 Herford


Julia Bezhanova, On the other side (Ausschnitt), nominiert für den Felix Schoeller Photo Award 2019

20.10.19 – 8.3.20 Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2 | 49078 Osnabrück www.museumsquartier-osnabrueck.de www.felix-schoeller-photoaward.com


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Das Lesen in der Kunst Lektürebilder – Bildlektüre

28. September bis 15. Dezember 2019 Stiftung Ahlers Pro Arte | www.ahlers-proarte.com Schon in den 1920er Jahren formulierte Walter Benjamin die auch heute oft ausgesprochene Befürchtung, das Buch sei tot und damit gehe eine Kulturepoche zu Ende, der die Gegenwart nur Zerstreuung und Oberflächlichkeit entgegensetzen könne. Tatsächlich scheinen die Konzentration und Sammlung, die das Lesen erfordert, in der digitalen Ära kaum noch möglich, und das Buch wird durch neue Medien ersetzt. Die von Cathrin Klingsöhr-Leroy kuratierte Ausstellung „Das Lesen in der Kunst. Lektürebilder - Bildlektüre“ wirft einen Blick zurück in die goldene Epoche des Lesens, in der das Buch noch ständiger Begleiter und in jeder Situation parat war. Sie versucht darzustellen, was Lesen bedeutet und was die Maler an dem Motiv lesender Frauen und Männer fasziniert hat. Dazu geht sie nicht nur von Bildern, sondern auch von literarischen Texten aus, die das Phänomen „Lesen“ analysieren. Schriftsteller und Philosophen beschreiben

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die Lektüre als einen kreativen Akt, der die im Text entworfene Welt jeweils individuell nachschafft und Gestalt annehmen lässt. In diesem Sinne sind die Darstellungen der Leserinnen und Leser bestimmt von deren Versunkenheit in den Text, von einer Faszination durch das Buch, die der Fixierung des Malers auf sein Motiv entspricht. Adolph Menzel, Max Liebermann, Auguste Renoir, Lovis Corinth, Pablo Picasso, Erich Heckel, August Macke, Max Beckmann, Albert Marquet und viele andere haben Lesende gemalt. Ihre Bilder üben eine besondere Anziehungskraft auf den Betrachter aus. Denn die Maler erfassen den Zustand der „kontrollierten Entrücktheit“ der Lesenden mit immer neuen bildnerischen Mitteln und zeigen einerseits das Individuum seit der Epoche der Aufklärung in zunehmender geistiger Unabhängigkeit, andererseits die Intimität und Privatheit, die sich im Akt des Lesens konstituieren, als einen privilegierten, geschützten Raum.


. herford

Bildnachweise, v.l.n.r.: Auguste Renoir, Lesendes Mädchen, 1884, Öl auf Leinwand, Privatsammlung Ivan Chuikov, Leere. Fragment einer russischen Zeitung (Studie), 2002, Tusche und Bleistift auf Papier, ahlers collection, © Ivan Chuikov Karl Hofer, Lesendes Mädchen mit gelbem Hemd, 1930/31, Aquarell, Privatbesitz © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

In der Ausstellung geht es jedoch nicht nur um Bilder vom Lesen, sondern es geht auch um das Lesen von Bildern, die Buchstaben als Formelemente abstrakter oder auch gegenständlicher Darstellungen nutzen oder die die Geste des Schreibens mit der des Zeichnens, Malens oder Kritzelns in eins fallen lassen. Mit Werken von Alberto Giacometti, Paul Klee, Jacques Villeglé, Grisha Bruskin, Ivan Chuikov, Svetlana Kopystiansky, Beate Passow oder William Kentridge wird der Frage nachgegangen, wie das Lesen funktioniert: Wie verbinden sich Wort und Bedeutung, Zeichen und Bezeichnetes zu der die Leserinnen und Leser in ihren Bann ziehenden Vision? Bei der Betrachtung dieser Werke verdichtet sich die Gewissheit, dass das Entziffern der Buchstaben und das Verstehen der Wörter nicht reichen und dass das Wesentliche zwischen den Zeilen steht. Die rund 50 Exponate stammen zur Hälfte aus der ahlers collection. Die andere Hälfte sind Leihgaben aus Museen und privaten Sammlungen. Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Stiftung Ahlers Pro Arte erhältlich ist.

Begleitend zu der Ausstellung finden zwei Abendveranstaltungen statt (Anmeldung erforderlich): # Am 15. November 2019 spricht Joachim Sartorius, Diplomat, Lyriker und Herausgeber von viel beachteten internationalen Anthologien, wie „Atlas der neuen Poesie“, über das Lesen. Sein erstes Schulheft, das er mit Schriftzeichen gefüllt hat, gehört zu den Exponaten der Ausstellung. # Am 06. Dezember findet eine Lesung mit ergänzendem Musikprogramm statt. Der Schauspieler Raphael Dwinger liest Texte von Kurt Tucholsky, Marcel Proust, Vladimir Nabokov, Ingeborg Bachmann und anderen. Die Hannoveraner Geigerin und Bratschistin Elisabeth Kufferath spielt Musikstücke des 20. Jahrhunderts. ––– Öffnungszeiten: Sa / So 12–17 Uhr Führungen: jeden Sa 15 Uhr Stiftung Ahlers Pro Arte gGmbH Am Kindergarten 2, 32052 Herford

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Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse Meisterwerke aus dem Musée d'Art moderne de Troyes 12. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020 Kunstmuseum Pablo Picasso Münster | www.kunstmuseum-picasso-muenster.de Im Licht der Sonne des Mittelmeeres revolutionierten Henri Matisse und André Derain zu Beginn des 20. Jahrhunderts in dem südfranzösischen Fischerdorf Collioure die Malerei der Moderne. Die leuchtenden, expressiven Farben und die vereinfachenden Formen ihrer Bildkompositionen entwickelten eine derartige visuelle Sprengkraft, dass die Gruppe fortan „Fauves“ – „Die Wilden“ genannt wurde. Das Picasso-Museum präsentiert im Herbst 2019 rund 70 hochkarätige Werke von Malern wie Henri Matisse, André Derain, Georges Braque, Kees van Dongen, Maurice de Vlaminck und Othon Friesz, die mit ihren Gemälden das Pariser Publikum in einen fauvistischen Farbrausch versetzten. Die Ausstellung spiegelt die Bewunderung der Fauvisten für Künstler wie Paul Gauguin und Georges Seurat und erör-

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tert die Entwicklung der Farbmalerei der Moderne. Vom Post-Impressionismus des 19. Jahrhunderts führt sie über den Kubismus zur Klassischen Moderne der 1920er- bis 1930er-Jahre. Abgerundet wird die Schau durch einen kurzen Spaziergang durch die Geschichte der Skulptur der Moderne ausgehend von Auguste Rodin und Edgar Degas über Pierre Bonnard und Aristide Maillol bis hin zu Ossip Zadkine. Alle Exponate entstammen der Sammlung Pierre Lévys, die der französische Mäzen dem Musée d'art moderne de Troyes zur Gründung schenkte. Die Sammlung des in Troyes ansässigen Textilmagnaten Lévy wird im Picasso-Museum erstmalig in Deutschland präsentiert. Kunstmuseum Pablo Picasso Münster Picassoplatz 1, 48143 Münster


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Abb. v.l.n.r.: Felix Vallotton, Frau die in einem Raum naeht, 1905, Oel auf Leinwand, Foto: Laurent Lecat © Domaine public 2019 // Félix Vallotton, Afrikanerin, 1910, Öl auf Leinwand, Foto Ville de Troyes, Carole Bell © Domaine public 2019

// Robert Delaunay, Die Laeufer, 1924, Oel auf Leinwand, Ville de Troyes, Foto: Carole Bell, © Domaine public 2019 // André Derain, Big Ben, 1906, Öl auf Leinwand, Musée d'Art moderne de Troyes © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Wie Gott in Frankreich Picasso kulinarisch!

12. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020 Kunstmuseum Pablo Picasso Münster | www.kunstmuseum-picasso-muenster.de Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis – Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein. Die Ausstellung widmet sich mit Linolschnitten, Lithografien, Keramiken und Gemälden aus dem Eigenbestand des Museums Picassos künstlerischer Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken. Die Schau beleuchtet darüber hinaus seinen kenntnisreichen Dialog mit der Kunstgeschichte und seine Inspira-

tion durch die spanischen und flämischen Küchenstilleben des Barock. Abgerundet wird die Präsentation durch zeitgenössische Schwarz-Weiß-Fotografien von David Douglas Duncan, die Picasso in seiner am Mittelmeer gelegenen Villa „La Californie“ bei dem mittäglichen Genuss von Wein und Fisch zeigen, die Leichtigkeit des Daseins auskostend „wie Gott in Frankreich“. Kunstmuseum Pablo Picasso Münster Picassoplatz 1, 48143 Münster

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Inro mit geschnitztem Guri-Dekor, 18. Jh.

Männer machen Mode.

Inrō aus der Sammlung des Museums für Lackkunst 07. November 2019 bis 02. Februar 2020 Museum für Lackkunst, Münster | www.museum-fuer-lackkunst.de Das inrō – ein Stapelkästchen, das der Mann der gehobenen Gesellschaft am Gürtel seines Kimonos trug – war im Japan des 16. bis 19. Jahrhunderts weit mehr als ein nützliches Accessoire. Ursprünglich als praktisches Behältnis zum Aufbewahren von Siegelzubehör eingeführt, später auch für Medizin und

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anderes verwendet, wurde es bald zu einem Statussymbol und Kennerschaft signalisierenden Kleinod. Das handliche Format reizte die Hersteller, ihre künstlerische Virtuosität unter Beweis zu stellen. Die allseitig gestalteten Oberflächen faszinieren bis heute aufgrund ihrer nahezu unendlichen Variationen an Dekoren, Themen und Stilen.


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oben: Inro mit Dekor der sieben Herbstgräser und Chrysanthemen am Ostzaun. 19. Jh. unten: Inro mit wechselnden Streifen aus Bambusfurnier und Brokatgründen� Zikade. 19. Jh.

oben: Inro mit fliegenden Schmetterlingen auf farbigen Streifen. 19. Jh. unten: Inro mit verschiedenen Brokatmustern und blütenförmig geschweifeten Paneelen. 19. Jh.

Thematisch gruppiert präsentiert das Museum für Lackkunst in der Sonderausstellung „Männer machen Mode“ über 100 Objekte aus eigenem Bestand.

senden. Sonderausstellungen vertiefen Einzelaspekte der traditionellen wie der zeitgenössischen Lackkunst.

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Öffnungszeiten: Das Museum ist mittwochs bis sonntags sowie an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr und dienstags von 12.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Das Museum für Lackkunst Das Museum für Lackkunst, eine Einrichtung der BASF am Standort Münster, beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung von Lackkunst aus Ost- und Südostasien, Europa und der islamischen Welt mit Objekten aus über zwei Jahrtau-

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Museum für Lackkunst Windthorststraße 26, 48143 Münster

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Pavel Guliaev, Winter Meetings, Öl auf Leinwand, 30 x 30 cm

Große Kunst kann auch klein Objekt, Malerei, Foto und Grafik ARTLETstudio Münster | www.artlet-studio.com In den letzten Jahren hat sich bei Kunstschaffenden offensichtlich der Gedanke durchgesetzt, dass großartige Kunst auch das Attribut groß in der Form benötigt. Aber ist das wirklich ein Naturgesetz? Gehen wir in die Museen und schauen uns die Kunst vom Beginn der Kunstgeschichte einmal genau an, werden wir feststellen, dass das keineswegs so sein muss. Oftmals sind es gerade die kleinen, fein gesponnenen Bilder und Objekte, die wahre Größe in der Gestaltung und Fertigkeiten in der Herstellung vereinen. Es sind bei Weitem nicht immer die Werke am beeindruckendsten, die mit brachialen Ausmaßen die Wände und Räume füllen. Messen und Presse suggerieren das Gegenteil, hier steht oft groß und laut für Qualität, und viele Künstler tun ihren Teil dazu, sich an Größe gegenseitig übertreffen zu wollen. Das ARTLETstudio hat sich entschlossen, diesem Trend ein wenig entgegenzuwirken – auch im Sinne vieler Kunstfreunde und -sammler, deren Wände und Räume einfach keine weiteren Großformate verkraften. Das ARTLETstudio ist nun

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erklärtermaßen keine Galerie, die Kunst für das Keller- oder Zolllager anbietet, wir sehen Kunst immer noch als das, was sie einmal war: Als Objekt der Begierde und Freude, geschaffen, gesehen und nicht vergraben zu werden und das Wesen einer Aktie anzunehmen. Deshalb hat die Galerie ihre Künstler gebeten, auch einmal den Versuch zu machen, ihre Fertigkeiten auf kleinerer Fläche oder in kleinerem Raum umzusetzen. Dass dies durchaus reizvolle Ergebnisse zeitigt, lässt sich schon an kleinformatiger Malerei von Dominik Schmitt, Benjamin Burkard und Pavel Guliaev erkennen. Bei den Skulpturen und Objekten wurde bereits seit den ersten Tagen der Galerie Wert daraufgelegt, neben großen Arbeiten auch kleinere Objekte zu präsentieren. ––– Ergänzend dazu startete im Frühjahr 2019 mit MADE4ARTLET eine eigene Edition für kleinformatige Objekte und Bilder. ARTLETstudio Harsewinkelgasse 21, 48143 Münster


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Dunkle Romantik OTTO MODERSOHN & ARNULF RAINER WERKE 1890-92

9. November 2019 – 29. März 2020 Fr. 14.30 – 18 Uhr, Sa. & So. 11 – 18 Uhr Feiertags geöffnet, ausser am 24., 25. und 31. Dezember

www.ommt.de · info@ommt.de

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Die Galerie ARTLETstudio schreibt einen Kunstpreis für Miniaturen im Bereich Skulptur und Objekt aus. Der Wettbewerb wird international ausgeschrieben. Aufgerufen sind Künstlerinnen und Künstler ab dem 18. Lebensjahr.

Kunstpreis Miniaturen Ausschreibung

Bewerbungen bis 15. November2019 ARTLETstudio Münster www.artlet-studio.com # Kunstpreis Miniaturen – Skulptur und Objekte # Bewerbungen werden bis einschließlich 15. November 2019 angenommen. # Die Unterlagen für die Ausschreibung gibt’s dann unter https://artlet-studio. com/artletter/kunstpreis.html –––

Sie können sich mit bis zu drei Arbeiten bewerben. Die Werke dürfen noch nicht prämiert worden sein. Eingereicht werden können Miniaturen aus den Bereichen Skulptur und Objekt, die nicht älter als drei Jahre alt sind. Die jeweils eingereichten Arbeiten der nominierten Künstlerinnen und Künstler stellt das ARTLETstudio auf der ART & ANTIK Messe in Münster im Februar/März 2020 aus. Danach folgen weitere Ausstellungen. Die Bewerbung erfolgt im ersten Schritt digital durch Fotos und schriftliche Bewerbung. Die Bedingungen und Formulare sind in Kürze online abrufbar.

Einblick in die virtuelle Galerie des ARTLETstudio

Die virtuelle Galerie

Eine neue Art der Kunstpräsentation ARTLETstudio Münster | www.artlet.online Das ARTLETstudio präsentiert unter der Adresse www.artlet.online seine neue Online-Präsentation; die virtuelle Galerie. "Wir legen großen Wert darauf, dass dem Besucher auch im virtuellen Raum so viel Look and Feel vermittelt wird, dass, anders als bei herkömmlichen Online-Galerien, der Eindruck eines realen Galeriebesuchs entsteht. Es werden hier nicht unendlich lange und beliebige Bilderlisten angeboten, bei denen der potenzielle Kunde von einem Bild und einem Künstler unterschiedlichster Qualität zum nächsten geleitet wird, bis er sich in den Untiefen

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der Objektlisten „verlaufen“ hat. Bei ARTLET.ONLINE möchten wir vielmehr – ganz wie in unseren physisch existenten Ausstellungsräumen oder -projekten und auf Messen – zum Verweilen einladen, dazu, das Objekt der Wahl aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, seine Wirkung im Raum zu erkennen, ausführliche Informationen zu erhalten und die virtuelle Darstellung bereits in Originalgröße mittels Augmented Reality an der eigenen Wand oder – bei Skulpturen – im eigenen Raum zu testen.Weitere Dienstleistungen und Funktionalitäten werden im Laufe der nächsten Zeit dazu kommen."


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Gerhard Uhlig, Enschede, 1975

Münster – Enschede

Fotografien von Gerhard Uhlig 28. September 2019 bis 03. November 2019 Performance Factory, Enschede, Niederlande | www.performancefactory.nl Gerhard E.G. Uhlig (1924-2015) war Schüler von Josef Hegenbarth, Max Schwimmer, Johannes Itten und vorwiegend von Willi Baumeister. Er studierte Grafik, Malerei, Werklehre, Kunstgeschichte und Fotografie an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden, an der Akademie für Grafik und Buchkunst in Leipzig und an den Staatlichen Akademien der Bildenden Künste in München und Stuttgart. In Münster absolvierte er seine kunstdidaktischen Studien und war über sechszehn Jahre Fachbeauftragter für Kunsterziehung am Schulkollegium beim Regierungspräsidenten in Münster. Schon während seiner akademischen Studien erschienen von ihm Illustrationen in namhaften Zeitschriften, u.a. der ‘Quick‘ und der ‘Welt‘, während er sich zeitgleich intensiv mit abstrakten Arbeiten beschäftigte. Ausstellungen fanden in der Folge statt u.a. in Leipzig, Köln, Düsseldorf, Berlin, Kassel, München, Den Haag und Münster, ebenso Veröffentlichungen in Büchern.

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Die seitdem entstandenen Werke entsprechen kunsthistorisch vielfältigen Stilrichtungen, von frühen kubistischen Arbeiten über den Konstruktivismus oder die Op-Art bis hin zur Street Life Photography und sind sowohl der abstrakten wie auch der abbildhaften Kunst zuzuordnen, wenngleich Gerhard Uhlig jegliche Gestaltungsform als „gegenständlich“ bezeichnete, da „Farben und Formen als reale Mittel auf der Bildfläche vorhanden sind“ und somit als „konkrete Gegenstände“ existieren. Da Gerhard Uhlig seine Arbeiten aus privaten Gründen nicht exponieren mußte, blieben viele seiner Arbeiten bisher unbekannt, befanden sich jedoch stets gestalterisch auf der Höhe ihrer Zeit und zeigen seine komplexe Herangehensweise, die sich auch in seinen kunstdidaktischen Schriften widerspiegelt. Sein Werk ist daher nicht einer uniform repetitiven Gestaltidee zuzuordnen, sondern reflektiert die ständige Suche nach neuen Wahrnehmungen und daraus folgend neu


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oben: Gerhard Uhlig, Münster 1972 ––– Alle Abbildungen unten – Gerhard Uhlig, v.o.n.u.: Enschede 1975 / Enschede 1989 / Münster 1982

ausformulierter Gestaltung. Seine auch wissenschaftlich geprägte Arbeitsweise kam auch in zahlreichen Bemühungen um eine Erneuerung der Kunstdidaktik zum Tragen, was sich z.B. in den weit überregional bekannten ‘Recklinghäuser Kunsterziehertagungen‘ der 60er bis 80er Jahre ausdrückte und die gymnasiale Kunsterziehung prägte, die er im Raum Westfalen über viele Jahre fachlich leitete. Die Fotografie hat Gerhard Uhlig stets als Werkmittel der gestaltenden Kunst verstanden und sie bereits seit den 60er Jahren professionell, didaktisch im Rahmen seiner Kunstlehre wie auch freischaffend gestaltend, eingesetzt. Ein kleiner Teil seiner Fotografien, Straßenportraits aus Münster und Enschede der Jahre 1970–2004, die bereits Anfang des Jahres in Münster im Haus der Niederlande mit großer Resonanz vom Zentrum für Niederlande Studien ausgestellt worden sind, wird nun durch die Stadt Enschede auch der niederländischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Performance Factory Hoge Bothofstraat 39, Gebouw Zuid, Enschede, Niederlande

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Baselitz, Richter, Polke und Kiefer Die jungen Jahre der alten Meister

13. September 2019 bis 05. Januar 2020 Deichtorhallen Halle für aktuelle Kunst | www.deichtorhallen.de Baselitz, Richter, Polke und Kiefer – vier weltbekannte Künstler, deren Renommee in der Geschichte der bildenden Künste Deutschlands einzigartig ist. Den Grundstein dafür legten sie mit ihrem Frühwerk,

das in den 1960er Jahren entstand – jenem Jahrzehnt der Herausforderungen und Umbrüche, der Utopien und Neuorientierungen, der Reaktion und Rebellion. Die damaligen Provokateure sind heute längst kunsthistorisch etabliert.

Gerhard Richter, Kuh II, 1965 Öl auf Leinwand, 157 x 113 cm, Staatsgalerie Stuttgart © Gerhard Richter 2018 (26022018)

Die Ausstellung bietet vom 13. September 2019 bis 05. Januar 2020 in den Deichtorhallen Hamburg einen neuen und umfassenden Blick auf die frühen Werke der heutigen Malerstars. Jeder dieser Künstler hat auf seine Art die damalige ästhetische Vorherrschaft der Abstraktion überwunden und auf individuelle Weise das gesellschaftliche und politische Spannungsfeld der jungen Bundesrepublik in seinen Werken verdichtet. Alle vier Künstler schufen in den spektakulären 1960er Jahren wesentliche Voraussetzungen für das beispiellose Renommee, das ihnen später national wie international zuteil wurde, und das in der Geschichte der bildenden Kunst Deutschland einmalig ist. Während der ungemein kreativen und produktiven 1960er Jahre legten sie den Grundstein dafür, dass Jahrzehnte danach gerade ihre Werke in den Fokus des weltweiten Kunstinteresses gerückt sind.

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. hamburg

Abb. linke Seite oben: Gerhard Richter. Phantom Abfangjäger, 1964 Öl auf Leinwand, 140 x 190 cm Sammlung Froehlich, Stuttgart © Gerhard Richter 2018 (26022018) ––– Abb. diese Seite v.o.n.u.: Anselm Kiefer. Glaube, Hoffnung, Liebe, 1973 Kohle, Collage, Hasenblut auf Rupfen, 298,5 x 281 cm Staatsgalerie Stuttgart, erworben mit Lotto-Mitteln 1982 © Atelier Anselm Kiefer – –– Sigmar Polke. Dürer Hase, 1968 Dispersion, Silberbronze auf Stoff, 80,2 x 64,5 cm Museum Frieder Burda, Baden-Baden © The Estate of Sigmar Polke, Cologne / VG Bild-Kunst, Bonn 2019 ––– Georg Baselitz. Ein Grüner zerrissen, 1967 Öl auf Leinwand, 162 x 131,5 cm Staatsgalerie Stuttgart © Georg Baselitz 2019 –––

Abgesehen von Sigmar Polke, der 2010 verstorben ist, unterstützen alle drei Künstler das Ausstellungsvorhaben nicht nur mit singulären Leihgaben aus ihrem Besitz, sondern auch durch die Bereitschaft, in ausführlichen Gesprächen und Interviews auf ihr jeweiliges Frühwerk und dessen besonderen Stellenwert einzugehen, diese erscheinen im umfangreichen Begleitkatalog. Gastkurator Götz Adriani ist dieses Projekt zu verdanken. Der renommierte Kunsthistoriker ist nicht nur ein Weggefährte dieser Generation, sondern auch mit den Protagonisten der Ausstellung freundschaftlich verbunden. Mit über 100 Werken stellt die Ausstellung das Frühwerk aus den folgenden Schaffensperioden der Künstler vor: Die Jahre 1959-1969 bei Georg Baselitz, 1962-1969 bei Gerhard Richter, 1963-1969 bei Sigmar Polke und schließlich 1969-1977 bei Anselm Kiefer. Die Ausstellung der Deichtorhallen Hamburg »Die jungen Jahre der Alten Meister: Baselitz – Richter – Polke – Kiefer« ist eine Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart. Mit dieser Ausstellung begehen die Deichtorhallen Hamburg am 09. November nicht nur ihr 30-jähriges Jubiläum, sondern feiern auch 30 Jahre deutscher Einheit. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident FrankWalter Steinmeier. Deichtorhallen www.deichtorhallen.de Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg

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Museumsquartier osnabrück, Felix-NussbaumHaus, Kulturgeschichtliches Museum | Lotter Straße 2 | 49078 Osnabrück | T. 0541.3232207 www.museumsquartier-osnabrueck.de – Brigitte Waldach. Existenz | bis 10.11. – Bauhaustapete – neu aufgerollt | bis 08.12. – Deutscher Friedenspreis für Fotografie – Felix Schoeller Photo Award | 20.10.19 (Eröffnung: 11.30 Uhr) bis 08.03.20

Julia Bezhanova, Russia On the other side Felix Schoeller Photoaward Museumsquartier Osnabrück

KUNSTHALLE OSNABRÜCK | Hasemauer 1 | 49074 Osnabrück | T. 0541.3232190 | kunsthalle.osnabrueck.de – Crossing Lines | bis 03.11. – YUP - Young Urban Performances Festival | 08.-10.11. – Filip Markiewicz. Celebration Factory | 29.11.19 bis 02.02.20 Erich Maria Remarque-Friedenszentrum | Markt 6 | 49069 Osnabrück | T. 0541.969244 | www.osnabrueck.de – m3 – Medien – Message – Massage. Konfrontation mit Gedrucktem. Ein Kunst- und Medienprojekt von Uwe Appold und Stephan Richter | bis 17.11.

László Moholy-Nagy, Right Hand in Green, May 20th 1926, Courtesy of Hattula Moholy-Nagy Kunsthalle Osnabrück

hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Hasestraße 29/30 | 49074 Osnabrück | T. 0541. 58051396 www.hase29.de – Like a House. Rauminstallation und Wandzeichnung von Tim Cierpiszewski | bis 05.10. – Moving but Minimal. Musikperformance über 6 Stunden mit drei Flügeln und Tanz | 26.10., 11-17 Uhr Kunst-Quartier | Bierstraße 33 | 49074 Osnabrück | www.bbk-osnabrueck.de – Zeitgleich-Zeitzeichen, eine bundesweite Ausstellungsreihe der BBK-Verbände | bis 19.10. – Hanna von Behr und Katja Staats. Spielen | 25.10. bis 23.11. – Mechthild Wendt. transparent undurchsichtig | 29.11.19 bis 04.01.20

Eva Preckwinkel, "die Neubefüllten" 2019 | Skulptur Galerie

SKULPTUR GALERIE | Bierstraße 2 | 49074 Osnabrück | www.skulptur-galerie.de – Eva Preckwinkel. Härteres | bis 09.11. – Dreidimensional. Gruppenausstellung | 15.11. bis 23.12. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt Klaus-Strick-Weg 10 | 49082 Osnabrück | T. 0541.560030 www.osnabrueck.de/mas – Die geheime Welt der Pilze | bis 16.01.2020

Die geheime Welt der Pilze Museum am Schöllerberg

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Tuchmacher Museum Bramsche | Mühlenort 6 | 49565 Bramsche | T. 05461.94510 | www.tuchmachermuseum.de – Bauhaus-Stoffe als Inspiration. Vom Muster zur Kollektion bis 03.11 – 32. Jahresausstellung. Aktuelle Arbeiten der Mittglieder des Bramscher Vereins für Bildende Kunst e. V. | 09.11. bis 08.12.


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Museum und Park Kalkriese | Venner Straße 69 | 49565 Bramsche | T. 05468.92040 | www.kalkriese-varusschlacht.de – Roms Legionen. Kleine Römer groß in Szene | bis 03.11. – Forum Kalkriese. SOKO Varusschlacht - 30 Jahre archäologische Detektivarbeit | 03.–06.10. – Kunstschau DAMALS NICHT, JETZT NICHT, NIEMALS | 30.11.19 bis 16.02.20

Maria Lassnig, Be-Ziehungen II, 1993, Maria Lassnig Stiftung, © Maria Lassnig Stiftung / VG BildKunst, Bonn 2019, Foto: Roland Krauss | Draiflessen Collection

Draiflessen Collection | Georgstraße 18 | 49497 Mettingen | T. 05452.91683000 | www.draiflessen.com – Liebe. Teil 2 der Ausstellungstrilogie „Glaube, Liebe, Hoffnung“ | 13.10.19 bis 26.01.20 – Vom Wesen der Landschaft | bis 19.01.20 Kloster Bentlage Rheine | Bentlager Weg 130 | 48432 Rheine | T. 05971.918400 | www.kloster-bentlage.de – Neuyes Bauhaus. Workshop, Ausstellung und Party | bis 06.10 – Matthias Weischer. Reisen | bis 03.11. – prINT – Das Druckgrafikprojekt im Münsterland Festival part 10. Workshop, Symposium und Ausstellung | 18.10. bis 29.12. – Bernhard Hülskötter. Namaste | 10.11.2019 bis 05.01.2020

Kunst in der Region, DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Otto Modersohn, Haus unter Föhren (die alte Schmiede), 1890, Privatbesitz (Detail) | Otto Modersohn Museum Tecklenburg

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Klosterstraße 10 | 48477 Hörstel | T. 02551 694200 | www.da-kunsthaus.de –Kunst in der Region. Gemeinschaftsausstellung zeitgenössischer Kunst | 12.10. bis 24.11. – AUSBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 20. Ausstellung der Entwürfe aus der Ideenwerkstatt | 12.10.19 bis Jan. 2020 – RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 19. Präsentation der Kunstprojekte: 12.10. ab 17.00 Uhr | 12.10.19 bis Jan. 2020 – Escape Argot. Konzert im Rahmen des Münsterland Festival part 10 | 25.10. Otto Modersohn Museum | Markt 9 | 48545 Tecklenburg | T. 05482 9262160 | www.ommt.de – Barbizon und Otto Modersohn. Meisterwerke von Corot bis Rousseau aus einer Privatsammlung | bis 03.11. – Dunkle Romantik. Otto Modersohn (Werke 1890–92) & Arnulf Rainer | 09.11.19 bis 29.03.20 Emslandmuseum Schloss Clemenswerth | 49751 Sögel | T. 05952.932325 | www.clemenswerth.de – Die feine Form - Terrakotta trifft Zeichnung. Johanna Beil und Ingeborg Dammann-Arndt | bis 31.10. – „Die Rückkehr des Platzhirschs auf die mittlere Clemenswerther Teichinsel“ von Thomas Otto

Susanne Kutter, »Lost in the Middle of the Street«, 2018 Holzmodell eines verlassenen Parkhauses, mumifizierte Insekten, Miniaturlampen, Papier, Plastik, Metall, © VG Bild-Kunst Bonn 2019, Foto: Antonio Maniscalco Städtische Galerie Nordhorn

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Städtische Galerie Nordhorn | Vechteaue 2 48529 Nordhorn | www.staedtische-galerie.nordhorn.de T. 05921.971100 – Umordnungen. 20 Jahre Kunstschule | bis 27.10. – Dorthee Diebold | 29.11.19 (Eröffnung: 19 Uhr) bis 26.01.20


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28. September − 09. November 2019

Bierstraße 2 · 49074 Osnabrück · www.skulptur-galerie.de Mo, Mi, Do, Fr 11–19 Uhr, Sa, So 11–16 Uhr

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Kunsthalle Lingen | Kaiserstraße 10a | 49809 Lingen T. 0591 59995 | www.kunsthallelingen.de – Ian Kiaer. Endnote, ping | bis 22.12. – Harry Kramer. Atelier Kramer | bis 22.12., Wasserturm Kunstverein Grafschaft Bentheim | Hauptstr. 37 49828 Neuenhaus | www.kunstverein-grafschaft-bentheim.de – Carina Schüring. Atelier auf Zeit | bis 06.10. – Yoana Tuzharova. Lichtinstallation für den Kunstverein | 03.11. bis 08.12. Ian Kiaer, Endnote, ping (pink), 2018, Acryl, Bleistift auf Papier, Plexiglas, 168 x 118 x 1 cm, Courtesy Alison Jacques Galerie, London Photo: Michael Brzezinski Kunsthalle Lingen

Kunstmuseum Pablo Picasso Münster | Picassoplatz 1 48143 Münster | www.kunstmuseum-picasso-muenster.de T. 0251.4144710 – Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse. Meisterwerke aus dem Musée d'Art moderne de Troyes| 12.10.19 bis 19.01.20 – Wie Gott in Frankreich. Picasso kulinarisch! | 12.10.19 bis 19.01.20 MUSEUM FÜR LACKKUNST | Windthorststraße 26 | 48143 Münster
 | T. 0251.418510
| www.museum-fuer-lackkunst.de – Männer machen Mode. Inrō aus der Sammlung des Museums für Lackkunst | 07.11.19 bis 02.02.20

Yoana Tuzharova. Warmlight, Münster | Kunstverein Grafschaft Bentheim

Stadtmuseum Münster | Salzstraße 28 | 48143 Münster T. 0251.4924503
| www.stadtmuseum-muenster.de – Vor 50 Jahren - Münster 1969 | bis 24.11. – Thomas Kellner. Black & White | bis 10.11. – Münster auf alten Postkarten | bis 19.04.20 LWL-Museum für Kunst und Kultur | Domplatz 10 48143 Münster | www.lwl-museum-kunst-kultur.de – Salonfähig! 106 Werke aus dem Museumsdepot | bis 5.01.20 – Turner. Horror and Delight. 08.11.19 bis 26.01.20 – The Public Matters. 29.11.19 bis 15.11.20 – RADAR. Esper Postma | 19.10.19 bis 19.01.20

Inro mit geschnitztem Guri-Dekor, 18. Jh. Museum für Lackkunst

ARTLETstudio | Harsewinkelgasse 21 | 48143 Münster T. 0251.93259700 | www.artlet-studio.com – Große Kunst kann auch klein. Objekt, Malerei, Foto und Grafik – Miniaturen ArtAward 2020. Skulpturen und Objekte Kunsthaus Kannen | Alexianerweg 9 | 48163 Münster T. 02501.96620000 | www.kunsthaus-kannen.de – 2x2 Forum for Outsider Art 2019 | 03.-06.10. – 22. Jahres- und Verkaufsausstellung | 20.10.19 bis 26.10.20

Pavel Guliaev, Winter Meetings, Öl auf Leinwand, 30 x 30 cm ArtletStudio

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Kunsthalle Münster | Hafenweg 28 | 48155 Münster T. 0251.6744675 | www.kunsthalle.muenster.de – Katia Kameli. She Rekindled the Vividness of the Past | bis 24.11.


. ausstellungsverzeichnis

vILLA vAN DELDEN | Bahnhofstraße 91 | 48683 ahaus T. 02561.72321 | www.ahaus.de – Uwe Hand. Stadt - Land - Meer | bis 06.10. – Holger Kurt Jäger. noch ist nichts zu sehen | 20.10. bis 17.11.

Peter August Böckstiegel, Eltern auf dem Roggenfeld, um 1922 Museum Peter August Böckstiegel

MusEuM PETER auGusT BöcKsTIEGEL | Schloßstraße 33824 werther | T. 05203.3297 | www.museumpab.de – Kirchner, Macke, Morgner… Grafische Meisterblätter aus der Sammlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster | bis 12.01.20 HERFoRDER KuNsTVEREIN IM DaNIEL-PöPPELMaNNHAUS | Deichtorwall 2 | 32052 Herford | T. 05221.189689 www.poeppelmannhaus.de | www.herforder-kunstverein.de – Aatifi – Bielefeld / Kabul. Alphabet der Malerei – Die abstraktskripturale Magie der Formen | bis 27.10. – Thomas Baumgärtel, Kiddy City, u. a. / 09.11. November 1989 | 09.11.19 bis 26.01.20 sTIFTuNG aHLERs PRo aRTE | am Kindergarten 2 | 32052 Herford | T. 05221.9797842 | www.ahlers-proarte.com – Das Lesen in der Kunst. Lektürebilder – Bildlektüre | bis 15.12.

Thomas Baumgärtel & BildungKultur.org, Deutsche Freiheitsstatue 2009, Ausschnitt Herforder Kunstverein

Christbaumschmuck aus Lauscha - weißer Hirsch, Foto: LWL M. Holtappels | Glashütte Gernheim

MARTA HERFORD | Goebenstraße 2-10 | 32052 Herford T. 05221.9944300 | www.marta-herford.de – Haltung & Fall. Die Welt im Taumel | bis 06.10. – 9. RecyclingDesignpreis | bis 05.01.20 – Im Licht der Nacht. Vom Leben im Halbdunkel | 26.10. bis 09.02.2020 GLASHÜTTE GERNHEIM | LWL-Industriemuseum | Gernheim 12 | 32469 Petershagen | T. 05707.93110 | www.lwlindustriemuseum.de – Glasmarkt. Kunst, Design, Schmuck, Handwerk | 09. / 10.11., 10–18 Uhr – 20 x Glas aus Gernheim und mehr | bis 22.12. // Erweiterte Fortführung der Jubiläumsausstellung zum 20jährigen Bestehen der Glashütte Gernheim.

20 x Glas aus Gernheim und mehr Glashütte Gernheim – bis zum 22. Dezember www.lwl-industriemuseum.de Erweiterte Fortführung der Jubiläumsausstellung zum 20jährigen Bestehen der Glashütte Gernheim. Die Ausstellung zeigt Glasobjekte aus dem ersten Teil, die in Gernheim entstanden sind oder die die Konzeption des Hauses und seine Geschichte reflektieren. Sie wird ergänzt mit weiteren Objekten aus der eigenen Sammlung. Das Spektrum reicht von inter-

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nationalem Design über die frühe Studioglasbewegung bis hin zu Kunst und Design der Gegenwart. Vertreten sind Glasmacher und Graveure, z.B.: Veronika Beckh, Heikko Schulze Höing, Korbinian Stöckle, Kollektiv Lasismi, Ursula Huth, Karin Hubert, Erwin Eisch oder Therman Statom.


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. kornmühlen konzerte

Trio Orelon, Foto: Klaus Bochem, 26.02.2020

KornmühlenKonzerte Abonnement 2020

Von Kammermusik bis Jazz im Tuchmacher Museum Bramsche Tuchmacher Museum Bramsche, Mühlenort 6, 49565 Bramsche www.tuchmachermuseum.de Sechs ganz besondere Konzerte – von Kammermusik bis Jazz, präsentiert von exzellenten Musikerinnen und Musikern – bietet die Konzertreihe KornmühlenKonzerte im Tuchmacher Museum Bramsche 2020. Die Reihe startet am 28. Januar mit Lili Vanryne, Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung. Die junge Musikerin präsentiert auf ihrem Instrument der Harfe Werke von Jan Ladislav Dussek über Claude Debussy bis zu zeitgenössischen Komponisten. Am 26. Februar ist das international besetzte Trio Orelon mit Judith Stapf (Violine), Arnau Rovira i Bascompte (Violoncello), Marco Sanna (Klavier) zu Gast im Tuchmacher Museum. Das Trio hat seinen Namen Orelon, deutsch ‚Ohr‘, der Weltsprache Esperanto entliehen und möchte mit ihren Konzerten „Ohren öffnen für großartige Kammermusik aller Epochen und dabei unerhört Neues entdecken.“ Das Konzert wird gefördert von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung.

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Am 25. März präsentiert der Osnabrücker Jazzmusiker Joachim Raffel (Piano) sein Projekt „Renewing the Promise“ und bleibt zusammen mit Stephan van Wylick (Bass) und Samuel Gawlowski (Drums) seiner Linie treu, sein Publikum immer wieder aufs Neue zu überraschen. Auf dem Programm stehen eigene Kompositionen und Bearbeitungen bekannter Jazzstandards. Die jungen Musiker des Trios Sérénade – Vitalii Nekhoroshev (Klarinette), Kateryna Kostiuk (Violine), Violina Petrychenko (Klavier) – sind ständig auf der Suche nach neuen Farben und Nuancen, die diese besondere Besetzung bietet. Sie bezaubern ihr Publikum mit Klang, Humor und musikalischer Vielfältigkeit und präsentieren am 28. April ein Programm mit traditionellen Kammermusikwerken und zeitgenössischen Stücken. Seit 2019 sind sie Stipendiaten der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung. Mit dem Trio Würzburg spielt am 27. Oktober eines der arriviertesten seiner Art


. kornmühlen konzerte

Foto oben: Lili Vanryne, Foto: Agentur, 28.01.2020 ––– Spalte rechts v.o.n.u.: Joachim Raffel, Foto: Michael Schroeder, 25.03.2020 // Linda Guo & Yuhao Guo, Foto: Linda Guo, 24.11.2020 // Klaviertrio Würzburg, Foto: Eva Cording, 27.10.2020 // Trios Sérénade, Foto: Agenturfoto, 28.04.2020

in der Kornmühle des Museums. Seit der Gründung im Jahr 2001 haben die Schwestern Katharina Cording (Violine) und Karla-Maria Cording (Klavier) zusammen mit Peer-Christoph Pulc (Violoncello) stetig ihre Fähigkeiten erweitert und verfeinert: in ihrer Klanglichkeit wirken sie aus einem Guss. Zum Abschluss der KornmühlenKonzerte im Jahr 2020 sind am 24. November Linda Guo (Violine) & Yuhao Guo (Klavier), Stipendiaten der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung, zu Gast in Bramsche. Tickets: Die sechs KornmühlenKonzerte werden im Abonnement angeboten. Es kostet 78 Euro, ist übertragbar und ab dem 24. September 2019 an der Museumskasse im Tuchmacher Museum erhältlich. Die Zahl der Abonnements ist auf 40 Plätze limitiert. Der reguläre Eintritt zu einem KornmühlenKonzert beträgt 16 Euro im Vorverkauf und 19 Euro an der Abendkasse. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Studierende bis 26 Jahre mit Ausweis erhalten Karten zu einem ermäßigten Eintrittspreis von 10 Euro.

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Internationaler Malgartener Klavierherbst Tastenzauber auf Weltniveau im klösterlichen Ambiente Kloster Malgarten Bramsche, Am Kloster 1a, 49565 Bramsche-Malgarten www.malgartener-klosterkonzerte.de Pianisten der allerersten Liga finden seit Jahren regelmäßig den Weg ins Kloster Malgarten, um im besonderen Ambiente des Klosters die Konzertfreunde aus der Region zu verzaubern. Am letzten Oktober-Wochenende ist es wieder so weit: Dann nämlich wird die nächste Ausgabe des "Internationalen Malgartener Klavierherbstes" stattfinden. Dem Internationalen Arbeitskreis für Musik e.V. ist es gelungen, gleich vier herausragende Vertreter ihrer Zunft für ein Recital zu verpflichten. Den Auftakt macht am Freitag, 25.10.2019 kein Geringerer als der Japaner Kotaro Fukuma. In jungen Jahren erwarb er sich ein besonderes Renomee durch den Gewinn wichtiger Wettbewerbe. Mittlerweile gereift, kann er zahlreiche hochkarätige CD-Aufnahmen vorweisen. Restlos zu begeistern weiß er aber auf dem Konzert-

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podium: Anfang des Jahres lag ihm das Publikum im Sendesaal Bremen zu Füßen; erst jüngst eroberte er sich die Konzertbesucher des renommierten Pianofestivals Husum im Sturm. Sein Malgartener Recital (Beginn 20 Uhr) stellt das erste von insgesamt sieben Konzerten einer Reihe dar, auf das so prominente Orte wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Augsburg, München und Nürnberg folgen. In Malgarten spielt er ein hochattraktives Programm, das Klassiker (Schumann, Fantasie op. 17, Debussy, Hommage à Rameau, Ravel, La Valse) neben unbekannten Schätzen des Repertoires (Schumann, Widmung, Joh. Seb. Bach, Kantate "Jesus bleibet meine Freude") versammelt. Am Samstag, 26.10.2019 folgt mit Ragna Schirmer die "Grande Dame" unter den deutschen Pianisten. Es sind nur noch wenige Restkarten erhältlich.


← Alexander Lonquich © cecopato photography 27.10.2019, Kloster Malgarten ––– → Kataro Fukuma © Takuji Shimmura 25.10.2019, Kloster Malgarten

Am Sonntag, 27.10.2019 kommt es dann knüppeldick im besten Sinne: Den Konzerttag eröffnet der Portugiese Raúl da Costa mit einer Matinee um 11 Uhr. Diesem Pianisten der jüngeren Generation prophezeien Fachleute in den nächsten Jahren eine große Karriere. Die begann bereits verheißungsvoll mit dem ersten Preis sowie dem Gewinn aller (!) Publikumspreise beim ZF-Musikpreis in Friedrichshafen. Bevor sich die großen Festivals auf ihn stürzen, kommt er mit einem Hammerprogramm nach Malgarten: Beethovens Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur op. 7 (seine erste "Grande Sonate"), Hochvirtuoses von Franz Liszt (u. a. die Étude transcendentale in Es-Dur) sowie Béla Bartóks wegweisendem Zyklus "Im Freien", der gemeinhin als wichtigstes Klavierwerk des Ungarn gilt.

reit, Bernd Glemser, Michael Korstick, Anatol Ugorski oder eben auch Ragna Schirmer, die wir allesamt in den letzten Jahren in Malgarten zu Gast hatten." Ebenso außergewöhnlich wie das künstlerische Renomee ist das Programm des Abends, denn es widmet sich ausschließlich Franz Schubert. So erklingen seine beiden letzten Klaviersonaten sowie die 12 deutschen Ländler op. 171. Was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag, macht bei genauerer Betrachtung Sinn, ermöglicht es den Konzertbesuchern doch, das Programm der jüngsten CD-Veröffentlichung Lonquichs live zu erleben. Angesichts der Lobeshymnen, mit der diese CD von der Kritik bedacht wurde, kann man sich glücklich schätzen, diesen Künstler mit diesem Programm einmal live erleben zu können. Ein würdiger Schlusspunkt für ein hochkarätig besetztes Festival!

"Es freut mich ungemein, dass es uns endlich gelungen ist, Alexander Lonquich nach Malgarten zu holen", so Peter Koch, der künstlerische Leiter des Festivals zum Abschlusskonzert (Sonntag, 27.10.2019) um 18 Uhr an diesem letzten Sonntag im Oktober. "Lonquich würde ich unbedingt einordnen neben so pianistischen Schwergewichten wie Matthias Kirschne-

↗ Karten sind im Voverkauf erhältlich beim Internationalen Arbeitskreis für Musik e. V. (Tel. 05461.99 630) oder in den beiden Vorverkaufsstellen Kreissparkasse Bersenbrück, Filiale Bramsche (Tel. 05461.93 04 12) bzw. Tourist Information Osnabrück in der Bierstraße in Osnabrück (Tel. 0541.32 32 202). Weitere Informationen unter: www.malgartener-klosterkonzerte.de

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. münsterland

part 10

Münsterland Festival part 10

Über 40 Konzerte, Ausstellungen und Exkursionen mit Europa im Fokus– 10. Oktober bis 10. November www. muensterland-festival.de

Dieses Mal dreht sich alles um die 10: Das Münsterland Festival part 10 feiert vom 10. Oktober bis zum 10. November seine zehnte Ausgabe und hat sich zum Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen. Nicht ein oder zwei, sondern gleich zehn Partnerländer stehen stellvertretend für jede vergangene Ausgabe im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe und spiegeln die kulturelle Vielfalt Europas wider.

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. münsterland

Abb. linke Seite: Theon Cross rückt beim Festivalauftakt in Borken die Tuba in den Fokus. Foto: Andy Earl Abb. oben: Der niederländische Jazz-Trompeter Eric Vloeimans interpretiert mit seinem Trio Oliver‘s Cinema in der Draiflessen Collection Filmmusik und cinematische Sounds. Foto: Mark Engelen

37 Konzerte, acht Ausstellungen, fünf Exkursionen, eine Kunsttour, ein Grafikprojekt und ein Themennachmittag laden in über 30 Städten und Gemeinden in der Region zu Musik, Kunst und Dialogen ein. „Das Münsterland Festival ist eine Einladung zur Entdeckung. Die Besucherinnen und Besucher tauchen in die Kunst und Kultur anderer Länder ein, ohne weit reisen zu müssen und haben so die Chance, die Vielfältigkeit Europas zu entdecken und zu genießen“, sagt Christine Sörries, Künstlerische Leiterin des Festivals. Das musikalische Programm bietet eine Mischung

aus Jazz, Pop, Traditional, Klassik und Crossover. „Seit 2005 hat das Münsterland Festival fast 40 europäische Länder in den Fokus gerückt und sich dabei zum festen Bestandteil der Kulturszene in unserer Region entwickelt“, betont Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V. „Es macht DAS GUTE LEBEN im Münsterland greifbar und stärkt damit nicht nur die Identifikation der Menschen vor Ort mit ihrer Region, sondern dient auch als Aushängeschild über Grenzen hinweg.“

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Das Duo Best Youth tritt zweimal beim Münsterland Festival auf: im Kloster Bentlage in Rheine und in der Pension Schmidt in Münster. Foto: Aloisio Brito

part 10

Eröffnet wird das Festival am 10. Oktober mit dem Musiker Theon Cross und seiner Tuba im FARB Forum Altes Rathaus Borken. Ein Jazz-Gipfeltreffen der besonderen Art gibt es am 25. Oktober im Theater in Münster. Dann treffen drei herausragende und zugleich höchst individuelle Piano-Charaktere aufeinander: der Pole Leszek Możdżer, der Finne Iiro Rantala und der aus Aserbaidschan stammende Isfar Sarabski. Veranstaltungen „in der Nähe“ Skandinavischer Jazz mit musikalischen Experimenten – und das an einem Ort, an dem noch bis 1979 Kohle gewaschen wurde – erwartet die Gäste am 22. Oktober in Ibbenbüren: Dann kommt das Eple Trio für ein Konzert an den Firmenstandort der Sideka Unternehmensgruppe. Bei dem Duo Johannes Friedemann und Andreas Winkler trifft am 18. Oktober

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im Haus Marck in Tecklenburg meisterhaftes Klavierspiel auf leidenschaftlichen Gesang. Etwas experimenteller wird es mit der neuen musikalischen Eskapade des Künstlers Christoph Steiner am 25. Oktober im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel. In dem Trio Escape Argot versammeln sich drei enorm umtriebige Exponenten der Schweizer Jazzszene, die den Freiraum in dieser Musik zu nutzen wissen. Nach 2015 erneut in die Region kommt der niederländische Jazz-Trompeter Eric Vloeimans mit seinem Trio Oliver‘s Cinema. Charmant, locker und energiegeladen interpretiert das Trio in der Draiflessen Collection in Mettingen am 07. November Filmmusik und cinematische Sounds. Sanfte Songs zwischen Indie-Rock und Dream-Pop gibt es derweil vom portugiesischen Duo Best Youth im Kloster Bentlage Rheine (31. Oktober). In dieser kultu-


. münsterland

Das Trio Escape Argot ist bekannt für musikalische Experimente – und wird damit auch die Gäste im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst überraschen. Foto: Roland Juker Fotografie

rellen Begegnungskette kamen im Mai auch zehn Künstlerinnen und Künstler zu einem Arbeitsaufenthalt für das Grafikprojekt prINT zusammen. Die dabei entstandenen Druckwerke gibt es dort in einer Ausstellung ab dem 18. Oktober zu sehen.

Abb. v.o.n.u.: Das Eple Trio bringt skandinavischen Jazz an den Firmenstandort der Sideka Unternehmensgruppe in Ibbenbüren. Foto: Andreas Ulvo ––– Zum Jazz-Gipfeltreffen treffen im Theater Münster Leszek Możdżer, Isfar Sarabski und Iiro Rantala aufeinander. Foto: P. Krzakiewicz, X. Zeynalov, G. Hohenberg; Collage: nur | design.text

Und auch in Münster laden zahlreiche Veranstaltungen zu Kunst und Kultur ein – etwa das Trio Deadeye im Hot Jazz Club (29. Oktober) oder Kiki Manders und ihre Band im LWL Museum für Kunst und Kultur (03. November). Dort eröffnet am 08. November auch die große Kunstausstellung „Turner. Horror and Delight“. Und auf eine Kunsttour zu drei Ausstellungen im Münsterland lädt das Festival am 19. Oktober ein. Tickets gibt es online, telefonisch unter 02571 949392 sowie bei Festival-Partnern vor Ort. www.muensterland-festival.de

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. tanz! land!

TANZ!LAND!

Festival geht noch größer in die zweite Runde Tanzworkshops und- Performances im Münsterland www.tanzland-festival.de | 11.—27. Oktober 2019 Die letzten zwei Oktoberwochen sollten sich alle Tanzliebhaber schon jetzt rot im Kalender markieren. Dann geht das Tanz!Land! Festival im Münsterland nach dem grandiosen Auftakt in 2017 in die zweite Runde, – noch größer, noch vielfältiger und noch internationaler.

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30 Workshops für Laien in Ahlen, Dülmen, Emsdetten und ganz neu auch in Rheine stehen vom 11.–13.10. auf dem Programm. In den darauf folgenden Wochen gibt es drei Performance-Projekte zum Mitmachen und insgesamt vier Gastspiele in Emsdetten und Dülmen zu sehen.


. tanz! land!

Das Festival zeichnet sich auch im zweiten Jahr wieder dadurch aus, dass es auf einzigartige Weise Laien und Profis, Stadt und Land, Hochkultur und Kultur für Jedermann verbindet. Als Schirmherr konnte der international agierende Choreograph Royston Maldoom gewonnen werden, der in der ersten Festivalrunde in 2017 noch selbst als Choreograph begeisterte. Durch ihn kam auch der Kontakt zum diesjährigen Festivalhighlight zustande: Das internationale, vielfach ausgezeichnete Tanztheater DE LooPERS kommt nach Emsdetten und lädt vom 21.–26.10. siebzig Laien zwischen 10 und 75 Jahren zur Erarbeitung eines Tanztheaters ein, das nach einer Woche Proben auf der großen Bühne der EMSHalle präsentiert werden wird. Zu diesem Projekt sind ganz besonders alle eingeladen, die schon immer „soooo gerne“ tanzen wollten, aber meinen, sie könnten es nicht. Der Workshop wird das Gegenteil belegen: Jeder Mensch kann tanzen, in jedem Lebensalter. Auch Eltern und Kinder können so in den Herbstferien ein gemeinsames Abenteuer in Emsdetten erleben. Neben den Projekten für Jedermann geht es auch darum, professionelle Tanzkompanien auf der Bühne zu sehen und die Faszination des Tanzes in allen Facetten hautnah zu erleben. Dafür gibt es drei herausragende Performances. Das Festival-Highlight werden ganz besondere Gäste aus den USA sein: DanceWorks

Chicago heißt eine junge Compagnie, die international unterwegs ist und am 27.10. in der EMS-Halle in Emsdetten gastiert. Im Vorprogramm werden die Teilnehmer eines Tanzpädagogenworkshops zu sehen sein, der von den Gästen aus Chicago vom 23.–27.10. in Emsdetten geleitet wird. Ein weiteres Gastspiel und „Geheimtipp“ des Festivals wird die Produktion „Technolimits“ der tanzcompany DIN A 13 am 17.10. in Emsdetten sein. Die Performance ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: Das Publikum folgt den Tänzern zu zahlreichen Spielorten auf dem Gelände von Stroetmanns Fabrik. Inhaltlich wird es um Fragen der „Optimierung“ des menschlichen Körpers durch Technik wie z.B. Mikrochips, Implantate und hochentwickelte Prothesen gehen. Umgesetzt wird dieses Thema durch Tänzer unterschiedlicher Körperlichkeiten. DIN A 13 gehört weltweit zu den führenden mixed-abled Tanzensembles. In Dülmen gastiert am 19.10. das Tanztheater Kama aus Berlin. Auch hier gibt es im Vorprogramm Ergebnisse von Laienworkshops zu sehen. Alle Infos, Anmeldungen und Tickets unter: www.tanzland-festival.de ––– Veranstalter: Stroetmanns Fabrik, Emsdetten, Tel. 02572-97472

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kunst:stück Magazin | issue 82 - Osnabrück & Münsterland  

Ausgabe für Oktober + November 2019 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

kunst:stück Magazin | issue 82 - Osnabrück & Münsterland  

Ausgabe für Oktober + November 2019 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

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