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Parkleuchten 2014, Metelen © Kreis Steinfurth

Magazin für Kunst und Kultur in der Region Osnabrück und dem Münsterland issue 81 | August / September 2019


Bagno Konzertgalerie Steinfurt

© Breuel-Bild

© Guido Werner

© Christine Schneider

© Marco Borggreve

Europas ältester freistehender Konzertsaal präsentiert in der Spielzeit 2019/2020:

ELISABETH

LEONSKAJA

VALER

SABADUS

PHAETON PIANO TRIO

UDO

WACHTVEITL

KARTENTELEFON 02551-1383 Bagno Konzertgalerie Steinfurt

www.bagno-konzertgalerie.de


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Prof. Dr. Matthias Schröder Foto: Bernd Schäfer

Frischer Wind für die Klassik!

Prof. Dr. Matthias Schröder, Bagno-Konzertgalerie Steinfurt Künstlerischer Leiter // www.bagno-konzertgalerie.de Musik sei eine brotlose Kunst, hieß es schon immer. Seit Jahren bestätigen Studien, etwa des Deutschen Kulturrates oder der Bertelsmann-Stiftung, die wirtschaftlich prekäre Situation vieler Künstlerinnen und Musiker in Deutschland. Allen Unkenrufen zum Trotz arbeiten nach wie vor knapp 50.000 Menschen in Musikberufen, darunter fast zehntausend in den 130 deutschen Orchestern. Dies ist nicht nur europaweit einzigartig, der deutsche Musikmarkt ist einer der bedeutendsten der gesamten Welt: Der Branchenumsatz der deutschen Musikindustrie betrug 2018 (laut Geschäftsbericht des Bundesverbandes Musikindustrie BVMI) 1,582 Milliarden Euro. Die Klassikbranche erzielte dabei immerhin einen Erlös von 42 Millionen Euro. Den größten Teil dieses „Millionenkuchens“ verzehren Stars wie Anna Netrebko oder Jonas Kaufmann, Yo-Yo Ma oder Hélène Grimaud und Musikgiganten wie Sony, Universal, Amazon und Co.

So gleicht die Programmgestaltung vieler Konzertveranstalter und Festivals zunehmend einem Potpourri bekannter Klassikstars und allgemein verträglicher Mainstream-Programme.

Die Kommerzialisierung im Klassikmarkt hat Auswirkungen auf den Konzertbetrieb.

Herzlich Matthias Schröder

Natürlich verzichtet auch der Spielplan des ältesten freistehenden Konzertsaales in Europa, der Bagno-Konzertgalerie (Baujahr 1774), nicht auf große Namen wie Pianistin Elisabeth Leonskaja oder Tatort-Schauspieler Udo Wachtveitl. Doch vielleicht sollten Veranstalter mehr Mut zur Vielfalt und ungewöhnlichen Programmen haben? So gastieren im Bagno demnächst mit dem Orchester L’arte del mondo als Solistin mal keine Sopranistin, sondern Countertenor Valer Sabadus. Und anstatt eines Geigers spielt Kontrabassist Ödön Rácz von den Wiener Philharmonikern Giovanni Bottesinis virtuoses Konzert für Kontrabass und Orchester. Feine Delikatessen für Klassikfans!

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Paul PaulPlamper Plamper| |DER DERABSPRUNG ABSPRUNG Foto: Foto:Johannes JohannesScherzer Scherzer

Kunsthaus Kunsthaus Kloster Kloster Gravenhorst Gravenhorst

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SOUNDSEEING –– das das münsterlandweite münsterlandweite Klangkunstfestival Klangkunstfestival macht macht Station Station im im DA: DA:

bis bis Ende Ende Sept. Sept. Kunstinterventionen Kunstinterventionen der der Gravenhorster Gravenhorster SAISONALE SAISONALE** auch auch bei: bei:

bis bis 01.09. 01.09. Sommerausstellung Sommerausstellung

21.08. 21.08. »Der »Der wunderbare wunderbare Garten Garten der der Bella Bella Brown« Brown« Open-Air-Kino Open-Air-Kino im im Innenhof Innenhof

Klanginstallationen Klanginstallationen und und Objekte Objekte von von Denise Denise Ritter, Ritter, Erwin Stache Stache und und Erwin Franziska Franziska Windisch Windisch

24.08. 24.08. »DER »DER ABSPRUNG« ABSPRUNG« Audioinstallation Audioinstallation Paul Paul Plamper Plamper 18 18 Uhr Uhr || Eintritt Eintritt frei frei

Tipp: Tipp: Café Café im im DA DA Tel. Tel. 05459 05459 9069310 9069310 wertarbeit-steinfurt.de/cafe wertarbeit-steinfurt.de/cafe

DA, DA, Kunsthaus Kunsthaus Kloster Kloster Gravenhorst Gravenhorst

Gefördert Gefördert durch: durch:

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08.09. 08.09. Tag Tag des des offenen offenen Denkmals Denkmals im im DA DA

mit mit Vortrag Vortrag Dr. Dr. Uta Uta C. C. Schmidt, Schmidt, Finissage Finissage »Sommerfrische »Sommerfrische Gravenhorst« Gravenhorst« || Historische Historische Präsentation Präsentation || 15 15 Uhr Uhr

22.09. 22.09. September:))klänge September:))klänge

Klosterstr. Klosterstr. 10 10 || D-48477 D-48477 Hörstel Hörstel Tel. Tel. +49 +49 (0) (0) 2551 2551 6942-00 6942-00 da-kunsthaus@kreis-steinfurt.de da-kunsthaus@kreis-steinfurt.de

Alle Alle Termine: Termine:

»FilmSchauPlatz« »FilmSchauPlatz« der der FilmFilmund und Medienstiftung Medienstiftung NRW NRW ab ab 19 19 Uhr Uhr || Eintritt Eintritt frei frei

»Nussknacker »Nussknacker und und Mausekönig« Mausekönig« Familienkonzert Familienkonzert || 17 17 Uhr Uhr Eintritt: Eintritt: 10 10 € € erm. erm. 6 6€ €

www.da-kunsthaus.de


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Oliver Fok mit Glasarbeiten von Wolfgang Pohl © Emslandmuseum Schloss Clemenswerth – Ramona Krons

Barock trifft zeitgenössische Kunst Oliver Fok, Schloss Clemenswerth in Sögel www.clemenswerth.de Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Monate August und September stehen auf Schloss Clemenswerth im Zeichen der zeitgenössischen Kunst. Bis zum 1. September werden Gemälde von Werner Heinze unter dem Titel „Der Blick des Malers“ gezeigt. Im Anschluss daran folgt vom 07. September bis 31. Oktober die Ausstellung „Die feine Form – Terrakotta trifft Zeichnung“ mit einfühlsamen Figuren von Johanna Beil und spannenden Zeichnungen von Ingeborg Dammann-Arndt. Am 10./11. August findet die 11. ParkArt statt. Verwandelt in eine bunte Kunstmeile wird Besuchern auf der barocken Anlage zwei Tage Kunstgenuss pur geboten. Mit rund 70 Künstlern und 4.000 Besuchern gehört die Veranstaltung zu den festen etablierten Events im Jahresprogramm des Museums. Gezeigt werden Malerei, Bildhauerei, Grafik, Keramik und Glas sowie Fotografie, Mixed Media, Videokunst und Installationen. Das Zusammentreffen der verschiedenen Künste vor barocker Kulisse macht das Besondere an ParkArt aus. Im Rahmen des Förderprogramms Grenzen, Traditionen, Identitäten – Immaterielles

Kulturerbe in der Grafschaft Bentheim, im Emsland und in der Provinz Drenthe zeigt das Museum im August anlässlich der seit 1741 bestehenden Mariä-Himmelfahrtsmesse auf Schloss Clemenswerth Arbeiten der Hamburger Fotokünstlerinnen Carmen Oberst und Monika Lutz, die sich der Thematik auf ihre Weise angenommen haben. Und im September wird eine Arbeit der niederländischen Künstlerin Loes Heebink gezeigt. Sie nimmt mit ihrem Werk Bezug auf die Falknerei, den Falknertag am 01. September und der traditionellen Schleppjagd am 22. September. Bereits seit Ende Juni ist die monumentale Figur „Platzhirsch“ des Berliner Künstlers Thomas Otto auf der Hauptinsel der Teichanlage zu sehen. Die knapp sechs Meter hohe Figur nimmt Bezug auf die Funktion des Schlosses als Jagdschloss und der hier betriebenen Parforce-Jagd, d.h. der Jagd mit Pferd und Hundemeute auf den Hirschen. Es gibt viel zu entdecken auf Schloss Clemenswerth. Ich freue mich auf Ihren Besuch! Oliver Fok Direktor, Emslandmuseum Schloss Clemenswerth

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. inhalt

03 GrUSSWOrT

03 Prof. Dr. Matthias Schröder, Bagno-Konzertgalerie Steinfurt 05 Oliver Fok, Emslandmuseum Schloss Clemenswerth

06 INHALT 04 Impressum

08 KULTUrGEFLüSTEr 10 OSNABrüCK 10 Osnabrück 26 Bramsche

26 WEITEr WEG

32 Lengerich 34 Tecklenburg 36 Rheine 44 Hörstel 50 Herford 64 Bad Gandersheim 66 Alkersum / Insel Föhr

52 MüNSTEr 52 Münster

XX FESTIvALS / KONZErTE 78 Bagno-Konzertgalerie 80 Poetische Quellen 82 Musica Viva

70 AUSSTELLUNGSvErZEICHNIS

DAS TITELBILD PARKLEUCHTEN 2019 Lengerich im Innenhof der LWL Klinik und im Hortensia Garden Freitag und Samstag, 23. und 24. August, jeweils mit Einbruch der Dunkelheit www.kreis-steinfurt.de/parkleuchten www.lag-tecklenburgerland.de Jedes Jahr im August veranstaltet der Kreis Steinfurt ein parkleuchten – eine Illumination mit Musik und Textpassagen, die den Veranstaltungsort inszeniert und diese Spielorte in einem anderen Licht erscheinen lässt. >> Seite 32 Parkleuchten, Metelen, © Kreis Steinfurt

kunst:stück Magazin

online | 24h / 7day www.kunststueck-magazine.de

IMPrESSUM h2 werbeagentur + kunst Eva Hortenbach (V.i.S.d.P.) Zum Knapp 2 · 49565 Bramsche Tel: 05461 705477 mail@kunststueck-magazine.de

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redaktionsschluss für die Ausgabe Okt / Nov: 15. September Anzeigenberatung: Klaus Hortenbach Tel: 05461 705477 Mobil: 0178 1352443


KULTUR

NACHT

TITELENTWURF: JOANA SÄLKER

Samstag 31.08.2019 Kunst / Theater / Musik / Familien- und Kinderangebote Highlight am Markt: Sassmannshausen/Rauer – Ring my Bell 18– 24 Uhr www.osnabrueck.de/kulturnacht


. kulturgeflüster

kulturgeflüster von Niklas Brosig

Marketing und Tourismus GmbH

Wer wollte nicht schon immer einmal das Popcorn in mitten der Gesellschaft von Affen verspeisen oder den neusten Film im Anblick von Giraffen und Löwen erleben? Erstmalig können Sie im ZOO OSNABRÜCK nicht nur Dramen, Action und Romantik zwischen den Bewohnern der Gehege erleben, sondern auch auf der Leinwand. In Kooperation mit der Filmpassage Osnabrück verwandelt sich der Zoo den ganzen August über in ein Open Air Kino. Blockbuster in tierischer Atmosphäre verspricht der Kinosaal unter freien Himmel am „Affentempel“ im Herzen des Zoos. Und noch mehr Kino: Bis zum Ende der Sommerferien haben Sie die Möglichkeit, Open Air Kino auch im einmaligen Ambiente des Schloss-Innenhofs zu genießen und einen sommerlichen Abend n Osnabrück vollkommen zu machen. Eine ungewöhnliche Kunstaktion mit Spaßfaktor wartet am 31. August auf alle potentiellen Besucher der 19. Osnabrücker KULTURNACHT. Im Zuge des Projektes „ Ring my Bell“ wird der Marktplatz zur Bühne für eine Aufführung des Autoballetts. Wenn Sie nicht jetzt schon die Neugierde gepackt hat, werden Sie sicherlich anderweitig fündig, denn die Kulturnacht fährt groß auf. 100 Programmpunkte verteilt auf 50 Veranstaltungsorte

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lassen die Altstadt Osnabrücks erklingen. Passend dazu steht das Thema „Klang“ im Mittelpunkt und bietet eine Vielzahl interessanter, kultureller Leckerbissen für Jung und Alt. Ab 18 Uhr erleben Sie auf kostenfrei Klanginstallationen, Musikdarbietungen, Lesungen, Führungen und vieles mehr, wenn die Innenstadt vom „Klang“ der Kulturnacht erfüllt wird. Immer wieder ein Hingucker und Besuchermagnet ist die alljährige Messe „Nadel und Faden“ in der OSNABRÜCKHALLE. Hier rücken die textile Kunst und Handarbeit in den Fokus. Mehr als 100 hochkarätige Austeller präsentieren auf der Messe neuste Trends und Entwicklungen des internationalen Textilmarktes und schaffen gekonnt die Verbindung zwischen Verkaufsschau und Kunstaustellung. Gefeiert wird dazu noch der 25. Geburtstag der Messe. Seien Sie gespannt! In einem ganz besonderen Licht strahlt am 17. August das hügelige Bad Iburg. Traumhafte Lichter und phantasievolle Gestalten werden den beeindruckenden Baumwipfelpfad verzaubern. Grund dafür ist das Theater „ANU“, welches im Zuge des LICHTERFESTES 2019 mit der aufwendigen Lichtinszenierung „Sophie´s Träume“ eine außergewöhnliche Atmosphäre erschaffen wird. Schon 2018 war das Lichterfest ein


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#PREVIEW 25.08. / 11h BREAKFAST INSIDE PALETOT absoluterÖffnungszeiten: Erfolg und konnte die Landesmontags und in dienstags geschlossen gartenschau einem einzigartigen Licht erscheinen lassen. mittwochs, donnerstags, freitags 10.00–13.00 + 15.00–19.00 „Früher warsamstags alles besser“ – wer kennt diesen Satz nicht. Veränderungen 10.00–16.00

erzeugen Unbehagen, gleichermaßen entsteht aus ihr aber auch Neugierde. Ein wohliges Gefühl überkommt wohl nicht jedermann, wenn ein Wandel ansteht. Die Suche nach dem neuen Menschen und den daraus resultierenden Veränderungen ist Thema der spannenden Mission des Festivals „SPIELTRIEBE 8“. Das THEATER lädt das Publikum dazu ein, vom 6. bis 8. September Osnabrück als große Bühne zu entdecken. Verschiedene Routen führen Sie zu ungewöhnlichen Spielorten und offenbaren unbekannte Seiten der Friedensstadt. Im Theater am Domhof startet das Festival mit der Uraufführung „Die Menschenfabrik“. Je Route sehen Sie dann zwei weitere Produktionen, bevor das Theater in seinen Innenhof zur Abschlussparty einlädt. Bleibt die spannende Frage: Blau, Grün, Rot, Orange, Lila? Keine leichte Wahl…

Sekt, Saft, Schnittchen, Stille serviert an der Paletot-Frühstückstafel mit live Kollektions-Inszenierung Herbst- / Winter w1920 “stillness – opposite of sound“ → Platzreservierung erforderlich unter 0541-260988! Um Kostenbeitrag für breakfast wird gebeten.

#KULTURNACHT 31.08. / 18–24h MARTINIHÖFE SPECIAL WITH GUESTS: SEE THE SOUND PALETOT MODE IM LOFT zeigt mit “stillness – opposite of sound“ eine Inszenierung der Herbst- / Winterkollektion w1920 als live bespielte, mehrräumige Installation, die den Besuchern den Kern allen Gestaltens sicht-, hör- und erfahrbar macht. Inklusiv HÖR-BAR für Erfrischungen. → Eintritt frei.

Genießen Sie den Kultursommer! Niklas Brosig Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH

Mode im Loft Martinihöfe, Martinistraße 84–86 www.paletot.de kunst:stück 9


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Fest der Kulturen, Fotos: Next Choice

Fest der Kulturen XXL 13.–15. September 2019

Büro für Friedenskultur, Osnabrück | www.osnabrueck.de/fest-der-kulturen Vom 13. bis zum 15. September sorgen drei Tage voller Musik und Begegnung für ein internationales Feeling und gute Stimmung in der Friedensstadt. Am Freitag, 13. September, bringen sich in der „Weltenbummler Nacht“ internationale Musikerinnen und Musiker mit Konzerten verschiedener Stilrichtungen ein. An unterschiedlichen Orten in der Stadt kann ein tanz- und musikbegeistertes Publikum portugiesischen Fado, deutschen Swing oder auch Latin Jazz erleben. Am Samstag, 14. September, wird ein SintiMusik-Festival mit Gypsy-Klängen, Rumba und Flamenco für die richtige Stimmung auf dem Marktplatz sorgen. Eingeladen sind die Musikerlegenden Stachelo Rosenberg und Jermaine Landsberger sowie das Romeo Franz Ensemble, der Nachwuchskünstler David Riter und die Lokalmatadore des Osnabrücker Gespanns. Anschließend kann man ab 23 Uhr in der Lagerhalle mit der „Cosmo Club Night“ die Nacht mit globalen Sounds ausklingen lassen.

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Den glanzvollen Abschluss für junge und ältere Besucherinnen und Besucher bildet schließlich das jährliche Fest der Kulturen am Sonntag, den 15. September. Ab 13.00 Uhr kommen auf dem Marktplatz tausende von Menschen zusammen, um gemeinsam die internationale Bühnenshow der vielen Osnabrücker Kulturvereine zu feiern, sich auszutauschen und bei internationalen Spezialitäten den Tag zu genießen. Vor Beginn des Festes lädt des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) um 12.00 Uhr zu einer geführten interkulturellen Fahrradtour ein. Treffpunkt ist vor dem Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9. Die Tour führt ca. 15 Kilometern über verkehrsarme Wege und endet auf dem Fest der Kulturen. Weitere Informationen sind im städtischen Büro für Friedenskultur unter der Telefonnummer 0541-323-3210 oder per E-Mail unter friedenskultur@osnabrueck.de erhältlich.


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Foto: Friso Gentsch

19. Osnabrücker Kulturnacht

Kulturelles Schwerpunktthema 2019: Klang 31. August 2019, 18–24 Uhr, Marktplatz / Altstadt, Osnabrück www.klang-2019.de | www.osnabrueck.de/kulturnacht Zur 19. Osnabrücker Kulturnacht präsentiert die Kulturszene in der Altstadt das Kulturextra „Klang“ und zeigt vielfältige Facetten zu diesem Thema. Die Kulturnacht bietet eine Vielzahl interessanter kultureller Blickfänge für Jung und Alt. Künstlerinnen und Künstler, Museen, Kulturzentren, Kirchen, Theater, Initiativen und Vereine bieten den Besucherinnen und Besuchern der Kulturnacht kostenfrei ein buntes Programm. Ab 18 Uhr gewähren auch die bereits am Tage geöffneten städtischen Museen freien Eintritt. Neben Ausstellungen begegnen dem Kulturbummler in der Altstadt Klanginstallationen, Musikdarbietungen, Lesungen, Führungen und vieles mehr. Das Highlight „Ring my Bell“ auf dem Markt, eine Installation der lokalen Künstler David Rauer und Joshua Sassmannshausen, verspricht ein Erlebnis für Augen und Ohren. Eine Glocke aus Autoblech gibt den Ton für ein Autoballett an. Zu diesem Projekt wird vom Musiker „Cass.“ eine eigens produzierte Komposition präsentiert. Komplettiert wird die multimediale Inszenierung durch eine Koppelung von Filmprojektionen und Live-Performances und lädt zum Staunen und Mitmachen ein. Eine absurde Kunstaktion mit Spaßfaktor.

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Die Stadtbibliothek Osnabrück bittet dieses Jahr zum Tanz: Die Silent Disco macht es möglich, zwischen tausenden von Büchern das Tanzbein zu schwingen. Mit Kopfhörern kann zwischen verschiedenen Musikstilen gewählt werden. Die Musik- und Kunstschule Osnabrück macht sich alle 15 bis 30 Minuten von der Rathaustreppe aus mit geführten Gruppen auf den Weg, um in die Kulturnacht zu lauschen. Dabei kann man neben den KLANG-Bühnen auch ungewöhnliche Hörerfahrungen finden, die in einer Karte festgehalten werden. Am Platz des Westfälischen Friedens nimmt DJ At in seinem Soundlabor Klangspenden entgegen und kreiert daraus den Sound der Stadt. Die AudioGiveBox wird mehrmals am Abend geleert. Im Felix-Nussbaum-Haus des Museumsquartiers Osnabrück verweben Studierende des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück mit Prof. Wienhausen Klangstrukturen, angelehnt an die Idee des Bauhauses. Die Kunsthalle Osnabrück lädt ein, eigenen Experimenten zu Tönen und Klängen nach-


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oben: Kulturnacht 2013, © Joachim Viertel // rechts: Kulturnacht 2015, © Joachim Viertel // Kulturnacht 2016, Foto: Maik Reishaus –––

zugehen. Bei „Playing Up“ dreht sich alles um das Erstellen von Geräuschen. Im Foyer der Kunsthalle können Besucherinnen und Besucher durch Bewegung und Aktion an der Klang-Station einen persönlichen Sound erstellen und mit nach Hause nehmen. In Zusammenarbeit mit dem Stones Fan Museum Lüchow zeigt das BBK Kunstquartier spannende Werke des Rolling Stones-Gitarristen Ron Wood und des Osnabrücker Künstlers Jürgen Wendt. Im Haus der Jugend präsentiert das Musical Amateur Projekt Ausschnitte aus dem aktuellen Shreck-Musical-Programm und das Musikbüro bringt Live-Musik mit der Rocklounge Chillout Zone im Innenhof. Zum musikalischen Auftakt im Dom St. Peter gibt es festliche Trompetenklänge. Ein Klangspektakel, das in den kathedralen Gewölben des Domes besonders zur Geltung kommt. Der Friseursalon „Hair Flair“ präsentiert die Ausstellung „Farbklänge“ von Monika Schwertmann mit Live-Musik. Der Steinwerkshof zeigt Arbeiten von Anette Rega, Karin MacKay sowie Dieter van Slooten.

Die Künstler Sybille Hermanns, Stephan Krug, Alois Thomas und Aline Soldan zeigen dem Publikum in ihrem Kunstraum in der Lohstraße ihre Arbeiten zum Thema „Klang“. Die Morgenland Young Stars präsentieren ihr Repertoire im Foyer der Lagerhalle. Im Saal beeindruckt die Wiener Sängerin Mary Broadcast. Der Info-Stand am Markt hilft mit Information über die Programmpunkte und auch über die städtischen Institutionen weiter. Ein bunt gemischtes Straßenkulturprogramm und die kulturellen und kulinarischen Angebote vieler Einzelhändler runden das Programm ab. Die Kulturnachtsgäste können zwischen mehr als 100 Programmpunkten an über 50 Veranstaltungsorten wählen und genießen. Damit gibt die Kulturnacht auch in diesem Jahr wieder einen Überblick über die vielschichtige Kulturszene der Stadt. Veranstalter des Programms ist das Projektbüro des städtischen Fachbereichs Kultur in Kooperation mit den kulturellen Institutionen und Mitveranstaltenden in Osnabrücks Innenstadt.

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See The Sound

Kulturnacht – Martinihöfe Special With Guests Samstag, 31.08.2019 im Rahmen der Kulturnacht, 18–24 Uhr Martinihöfe Osnabrück | www.martinihoefe.de PALETOT MODE IM LOFT zeigt mit “stillness – opposite of sound“ eine Inszenierung der Herbst-/Winterkollektion w1920 als live bespielte, mehrräumige Installation, die den Besuchern den Kern allen Gestaltens sicht-, hör- und erfahrbar macht. Inklusiv HÖR-BAR für Erfrischungen. HARTMUT GIRKE zeigt Malerei zum Aspekt “Kehre der Stille“ als Atelierschau: Das Bild als Ereignis der Nähe zum Geheimnis des Ursprungs. In der Kunst geht es um mehr als Information. 'Ein Rätsel ist Reinentsprungenes. Auch der Gesang kaum darf es enthüllen.' (Hölderlin). ANNETTE PIWOWARSKI ist zu Gast mit “silent sound of colours“, Malerei im Kabinett. Sie nutzt Musik, Natur, Träume, alte Mauern und Fassaden als Inspirationsquelle und Lehrmeister. Mit verschiedenen Materialien schichtet und verdichtet, überklebt und übermalt sie, womit sie Vision, Farbklänge, Tiefe und Raum auf die Leinwand bringt.

Ebenfalls zu Gast UNI IN DER WERKHALLE: “Students in Paletot: sound-signs. Sichtbare Selbstgespräche, hörbare Handschriften, symbolhafte Zeichnungen“. Neun Studierende des Fachgebietes Textiles Gestalten, Universität Osnabrück, zeigen aus Handschriften entwickelte Bleistiftzeichnungen, die sie zu einer visuell und akustisch wahrnehmbaren Installation mit Werkhallen-Charakter zusammengefügt haben. Die Semesterarbeiten entstanden im Seminar 2018/19 unter Leitung von Annette E. Schneider. Die OPENAIR-INSTALLATION “soundcrash“ empfängt die Besucher mit Gegenständen, Geräuschen und Rhythmen. Junge Percussionisten lassen sound crashen! Zum Verweilen, Begegnen und für Erfrischungen steht die HÖR-BAR im Paletot zur Verfügung. Martinihöfe Martinistraße 82–88, 49078 Osnabrück

Preview

Breakfast Inside Paletot

Sonntag, 25.08.2019 um 11 Uhr Paletot Mode im Loft | www.paletot.de Sekt, Saft, Schnittchen, Stille serviert an der Paletot-Frühstückstafel mit live Kollektions-Inszenierung Herbst-/Winter w1920 “stillness opposite of sound“. Platzreservierung erforderlich unter 0541-260988 ! Um Kostenbeitrag für breakfast wird gebeten. Paletot Mode im Loft Martinihöfe, Martinistr.84-88, 49078 Osnabrück

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Armand Guillaumin, Lesende, o. J., Privatbesitz

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Das Lesen in der Kunst Lektürebilder – Bildlektüre 28. September bis 15. Dezember 2019

Stiftung Ahlers Pro Arte Am Kindergarten 2 · 32052 Herford · www.ahlers-proarte.com Samstag und Sonntag 12 bis 17 Uhr · Führungen jeden Samstag 15 Uhr kunst:stück

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Nadel und Faden 2019

25. Messe für textile Kunst und Handarbeit

in der OsnabrückHalle vom 13.—15. September 2019 OsnabrückHalle Osnabrück | www.nadelundfaden-osnabrück.de Handgearbeitetes, Selbstkreiertes, mit Liebe Gestaltetes wird – im Vergleich zu maschinell hergestellter Massenware – von den meisten Menschen als besonders wertvoll empfunden und geschätzt. Darüber hinaus ist „Selbstgemachtes“ individuell, ja einmalig! Es ist Ausdruck des eigenen Geschmacks und der eigenen Originalität. So wundert es nicht, dass DIY (Do it yourself) voll im Trend liegt, denn in Zeiten, in denen wir immer mehr Zeit vor dem Computer verbringen, kann echte Handarbeit uns zu Entspannung im Alltag verhelfen. Handarbeiten ist schlichtweg in der Mitte der Gesellschaft angekommen und hat sich vom Hype zum Mainstream entwickelt.

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Diesen erfreulichen Trend bedient auch im Jubiläumsjahr 2019 die Messe für textile Kunst und Handarbeit NADEL UND FADEN in der OsnabrückHalle unter der Leitung ihrer Gründerin und Projektleiterin Ellen Moschitz-Finger. ‚Altes Handwerk neu belebt‘ heißt es in der Knopfmacherei; hier gestalten Sie kunstvolle Knöpfe aus Holzrohlingen und farbigem Garn, oder Sie erlernen das Sticken mit Seidenbändchen, Woll- und Seidengarn und anderen Materialien. Im Kreativ-Atelier ‚Coole Masche‘ treffen sich Nadel & Faden Freundinnen zum kreativen Erfahrungsaustausch und plaudern aus dem Nähkästchen beim Erlernen der Makramee-Technik. Seien Sie gespannt auf den Walkact vom Jelicious Theatre „Cotton on“ aus den Niederlanden.


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oben: Messeimpression // rechts, v.o.n.u.: „Nachgedacht“ ist eine Arbeit aus der Sonderschau der Alküns zum Thema Frau. // Die Tasche ist ein Modell der Schweizer Designerin Maja Lörtscher, sie bedruckt die Produkteflächen mit der Oberfläche von Schweizer Schieferplatten. Dadurch entsteht ein einmaliges individuellen Design. // Zu Gast bei Nadel und Faden 2019: Walkact Theater Jelicious Cotton on aus den Niederlanden. –––

Spontane kostenlose Vorführungen an den Messeständen bieten Designerinnen und Fachgeschäfte zu vielen Themen, und Sonderschauen international renommierter Künstlerinnen zum Thema „Frau“ bereichern die Textilmesse NADEL UND FADEN 2019. Mit Sorgfalt ausgewählte Aussteller aus ganz Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz überzeugen vom 13.-15. September mit einem immensen Materialangebot und kreieren die geglückte Verbindung zwischen großer Verkaufsschau und textiler Kunstausstellung auf hohem Niveau. Lassen Sie sich also ruhig umgarnen und erleben Sie einen rundum inspirierenden Messebesuch in der OsnabrückHalle bei Nadel & Faden 2019.

Aktuelle Neuigkeiten zu Nadel & Faden erfahren Sie hier: www.facebook.com/nadelfaden.os www.nadelundfaden-osnabrück.de Öffnungszeiten: Freitag /Samstag 10–18 Uhr, Sonntag 10–17 Uhr. Eintritt 9 € Menschen mit Behinderung 5 € / DreiTages-Karte 19 € / Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Gruppen ab 10 Personen erhalten auf Anfrage Rabatt. Tickets erhalten Sie im Ticket-Service der OsnabrückHalle, online oder an der Tageskasse vor Ort! OsnabrückHalle Schlosswall 1 . 49074 Osnabrück

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Bauhaustapete – neu aufgerollt

17. August bis 08. Dezember 2019 Museumsquartier Osnabrück | www.museumsquartier-osnabrueck.de Tapeten und Bauhaus? Was nicht passt, wird passend gemacht! So oder so ähnlich hat Emil Rasch von der Hannoverschen Tapetenfabrik Gebr. Rasch & Co vielleicht gedacht, als er 1929 nach Dessau reiste, um den Bauhaus-Direktor Hannes Meyer von seiner Idee zu überzeugen – mit Erfolg! Im Jahr 1929 gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses in Dessau entwickelt, wurde die in Bramsche bei Osnabrück produzierte bauhaustapete ein die Bauhaus-Ära überdauernder Erfolg. Die Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück spannt den Bogen von der Geschichte des Projektes, ihren Akteur*innen und der Werbekampagne über die aktuelle Neuauflage der bauhaustapete bis hin zu der Frage nach Spuren des Bauhauses in unserem heutigen Alltag. Ziel ist ein zeitgemäßer Blick auf ein besonderes Bauhaus-Produkt, anhand dessen die Widersprüchlichkeiten der Wirkungsgeschichte des Bauhauses genauso aufgezeigt werden sollen wie dessen Utopien und Ideen für gemeinschaftliches, interdisziplinäres Gestalten. Die Konzeption der Ausstellung versteht die bauhaustapete explizit als Projekt, bei dem unterschiedliche Akteur*innen aus

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Kunst, Kultur, Wissenschaft, Handwerk, Industrie und Wirtschaft trotz anfänglich konträr erscheinender Grundsätze erfolgreich kooperiert haben. Diesen Kooperationsgedanken spiegelt auch die Ausstellung wider: Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück, mit der Tapetenfabrik Rasch in Bramsche, zeitgenössischen Künstlern und unter Beteiligung von Osnabrücker Bürger*innen. Die Besucher*innen erwartet ein Gang entlang der 90jährigen Geschichte der bauhaustapete. Sie erfahren etwas über ihren ursprünglichen Bestimmungsort, die sogenannte „Volkswohnung“, und lernen die Macher der Tapete kennen. Zudem erfahren sie etwas über die umfassende, zeitweise vom Bauhaus übernommene Werbekampagne sowie über die Geschichte der bauhaustapete nach Ende des Bauhauses bis hin zur aktuellen Kollektion 2019. Aus eben dieser gestaltet der zeitgenössische, international bekannte Künstler Tobias Rehberger eigens für die Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück eine großformatige Wandarbeit.


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Zum Ende des Rundgangs der Ausstellung trifft man auf einen Bereich, in dem die Frage nach dem Einfluss des Bauhauses und der dort (weiter)entwickelten, vielfältigen Formensprache auf unseren heutigen Alltag gestellt wird. Diesen Raum füllen zum einen Studierende des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück mit Leben. Sie erarbeiten designhistorische Antworten auf die Frage, inwiefern in unserem unmittelbaren Lebensraum und Alltag Bezüge zum Bauhaus (re)konstruierbar sind. Zum anderen sind Osnabrücker Bürger*innen unter dem Motto „Was schläft denn da in Omas Keller” dazu aufgerufen, Objekte mit tatsächlichem oder vermeintlichem Bauhaus-Bezug beizusteuern. Gemeinsam werden die Objekte und ihre individuellen Geschichten für die Präsentation aufbereitet.

––– Abb. oben v.l.n.r.: bauhaus 1930, Musterkarte, 1930/31, Rasch-Archiv, Bramsche // Das Frankfurter Register 15 I Die billigen Bauhaus-Tapeten, Zeitschriftenbeilage, das Neue Frankfurt, Nr. 9/1930, Sammlung Freese // Entwurf Kurt Stolp, Bauhaus-Anzeige Nr. 1, 1929, Rasch-Archiv Bramsche unten: Entwurf Friedrich Vordemberge-Gildewart, BauhausAnzeige Nr. 40, 1934, Rasch-Archiv Bramsche

Begleitet wird die Ausstellung durch einen Katalog und ein umfassendes Vortrags-, Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot. Großzügig unterstützt wird sie vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der Niedersächsischen Sparkasse und der Stiftung der Sparkasse Osnabrück, von der Tapetenfabrik Rasch und dem Museums- und Kunstverein Osnabrück. Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück

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László Moholy-Nagy, Right Hand in Green, May 20th 1926, Courtesy of Hattula Moholy-Nagy

Crossing Lines

Mit den Handabdrücken des Bauhaus Künstlers László Moholy-Nagy 24. August bis 03. November 2019 Kunsthalle Osnabrück | kunsthalle.osnabrueck.de Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums präsentiert die Kunsthalle Osnabrück die Ausstellung Crossing Lines, deren Konzept auf einem Fund in László Moholy-Nagys künstlerischem Nachlass basiert: einem analogen Abdruck seiner Hand von 1926. Der ungarische Künstler, eine führende Figur des Bauhauses, interessierte sich für Handlinien- und Zukunftsdeutungen und für die Theosophie. Letztere verbindet, aus der historischen Distanz betrachtet, nur vordergründig rationale und spirituelle Elemente der Menschheit, instrumentalisiert tatsächlich aber die Rationalität, um eine nur scheinbar auf ein gerechtes Gesellschaftsmodell abzielende Weltordnung zu legitimieren. Es lässt sich also in gewisser Weise aus Moholy-Nagys Handlinien jene Zukunft

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ablesen, die als „Moderne“ in den 1920ern bereits die fundamentalen Fehlentwicklungen zu Tage treten ließ. Crossing Lines öffnet einen kuratorischen Reflexionsraum, der die Institution Bauhaus als ein Beispiel betrachtet, an dem sich die Idee der Moderne manifestierte. Dazu sind sechs zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die Rolle des Rationalismus gegenüber einer unbestreitbaren Präsenz spiritueller Elemente in der menschlichen Natur zu untersuchen und dabei unserem Bedürfnis, lebensweltlichen Zeichen weiterführende Bedeutungen beizumessen, nachgehen. Die ausgestellten Werke umfassen sowohl bereits ausgestellte Arbeiten als auch eigens für die Ausstellung geschaffene Neuproduktionen.


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Ayumi Paul, Foto: Anna Rosa Krau

Ayumi Paul

the singing project

Kuratiert von Dr. Julia Draganović und Christel Schulte Abb oben v.l.n.r.: Reuven Israel, Out Of The Blue, 2016, Verkupferter Stahlstab und MDF, koloriert, 37 x 246 x 37 cm, Courtesy of the artist und Shulamit Nazarian Gallery, LA, Foto: Michael Underwood // Reuven Israel, Another Sunset #1, 2017, MDF, koloriert, 15.5 x 60 x 15.5 cm, Courtesy of the artist und Shulamit Nazarian Gallery, LA, Foto: Tal Barel // darunter v.l.n.r.: Heba Y. Amin, A Rectilinear Propagation of Thought, 2018, Eisen, pulverbeschichtet, 197 x 142 x 8 cm, Foto-Dokumentation Courtesy of Kayhan Kaygusuz // Heba Y. Amin, A Refraction of Histories, 2018, Eisen, pulverbeschichtet, 200 x 65 x 6 cm, Foto-Dokumentation Courtesy of Kayhan Kaygusuz –––

Künstlerliste: Heba Y. Amin (*1980, Kairo, Ägypten), Jakob Gautel (*1965, Karlsruhe), Olaf Holzapfel (*1967, Dresden), Reuven Israel (*1978, Jerusalem, Israel), Kostis Velonis (*1968, lebt und arbeitet in Athen), Jan Tichy (*1974 in Prag, lebt und arbeitet in Chicago). Die Ausstellung wird kuratiert von Christian Oxenius und Jan Tichy. Das Projekt wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und den Freunden der Kunsthalle Osnabrück e.V. ––– Öffnungszeiten: Di 13 – 18 Uhr, Mi bis Fr 11 – 18 Uhr, am zweiten Donnerstag im Monat: 11 – 20 Uhr Sa / So: 10 – 18 Uhr Kunsthalle Osnabrück Hasemauer 1, 49074 Osnabrück

Ayumi Paul ist in Osnabrück keine Unbekannte: Im Sommer 2015 spielte sie mit ihrer Geige im Rahmen der Ausstellung Konkret mehr Raum auf dem Schwimmenden Raster von Susanne Tunn. 2016/ 2017 entwickelte sie für Jan Tichys Installation No 29 (Neues Rathaus) die Performance I Hear Light und 2018 war sie mit We Are We zu Gast in der Kunsthalle. Vom 09. Februar bis 04. April 2020 zeigt die Kunsthalle Osnabrück Ayumi Pauls erste institutionelle Einzelausstellung. Dazu lädt die Künstlerin Osnabrückerinnen ein, gemeinsam zu singen, zuzuhören und die eigene Stimme zu entdecken. Nach der Sommerpause lädt die Kunsthalle zu folgenden MontagsMitsing-Terminen ein: 26.08.2019, 09.09.2019, 23.09.2019, 07.10.2019, 21.10.2019, 11.11.2019, 18.11.2019, 02.12.2019. Geplant ist eine fluide Klangskulptur aus Frauenstimmen. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit den Freunden der Kunsthalle Osnabrück e. V. und dem Projektbüro Kultur der Stadt Osnabrück im Rahmen des Kulturextras Klang. Die Freunde der Kunsthalle Osnabrück e. V. werden gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Osnabrück.

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. osnabrück

Joachim Jurgelucks, Skulptur

Joachim Jurgelucks Form und Linie

09. August (Eröffnung: 19 Uhr) bis 14. September 2019 www.skulptur-galerie.de

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„Joachim Jurgelucks kreiert minimalistische Skulpturen von kühler Eleganz. Ihre ausgewählten Formen sind das Resultat permanenten Ringens um Einfachheit und Schönheit.“ (Kunsthistorikerin Aloisia Föllmer)

Förderpreisträger der Stiftung Sparkasse Rietberg 2011 für figürliche Plastik. Seit 2008 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Joachim Jurgelucks lebt und arbeitet in Melle bei Osnabrück.

Joachim Jurgelucks, 1979 in Paderborn geboren. Arbeiten in Holz seit 2005. Bildhauer Autodidakt seit Mitte 2005 (ohne jegliche Kurse, künstl. Ausbildung, etc.). Seit 2008 freischaffender Künstler und Mitglied im Bund Bildender Künstler.

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kunst:stück

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr, 11–19 Uhr / Sa, So, 11–16 Uhr und auf Anfrage skulptur-galerie.de Bierstraße 2, 49074 Osnabrück


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T S E F turen l u K XXL der

13. – 15. SEPTEMBER 2019 OSNABRÜCK Freitag, 13.09. | WELTENBUMMLER NACHT verschiedene Orte Samstag, 14.09. | SINTI MUSIK FESTIVAL Markt, 16 bis 23 Uhr Samstag, 14.09. | COSMO CLUB NIGHT Lagerhalle, ab 23 Uhr Sonntag, 15.09. | FEST DER KULTUREN Markt, 13 bis 19 Uhr Programm und Infos unter www.osnabrueck.de/fest-der-kulturen

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Tim Cierpiszweski, Fotomontage zu "Like A House"

Ein Bild wird gebaut wie ein Haus Tim Cierpiszewski. Like A House

16. August (Eröffnung: 19.30 Uhr) bis 12. Oktober 2019 hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst | www.hase29.de Mit größtmöglicher Präzision speist der Künstler Tim Cierpiszewski lineare Raster, Formen und Muster in das Raumgefüge der Gesellschaft für zeitgenössische Kunst, hase29, ein. Die wandfüllenden farbigen Arbeiten entwickeln eine visuelle Sogwirkung. Inspiriert von den minimalistischen Kompositionen von Friedrich VordembergeGildewart entwirft der Künstler eine Vielzahl von dynamisch-klangvollen Mustern. Auch der Ausstellungstitel lehnt sich an ein Zitat von Vordemberge-Gildewart an: „Ein Bild wird gebaut wie ein Haus“. Drei Wände gestaltet der 41Jährige mit wandfüllenden Farbdrucken, die den Raum aufzusprengen scheinen. Seine Arbeiten bieten vielfältige Anreize zum Entdecken und Suchen von Bezugspunkten. Tim Cierpiszewski: „Das ist ein Bild-Remix. Beson-

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kunst:stück

ders Differenzen und Analogien spielen eine wichtige Rolle.“ Wie in aktuellen Medien und Pop Kultur werden auch in seiner Installation eine Vielzahl von Bildern verwertet und zu etwas Neuem und Einzigartigen transformiert. Tim Cierpiszewski platziert drei Wände im Raum und nimmt dabei Bezug auf eine einzelne schräge Seitenwand der 60er Jahre Architektur. Dadurch wird die klare Gliederung des Kunstraumes hase29, ein ehemaliger Supermarkt, quasi im Uhrzeigersinn verschoben. Während sieben rechteckige Säulen eine zentrale Tiefenwirkung hervorrufen, entsteht durch die Anordnung der mobilen Wände und ihre dynamische Gestaltung mit wandfüllenden Farbdrucken ein neuartiges, bisweilen irritierendes Raumgefüge aus Schrägen und Diagonalen.


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Rechts oben: Tim Cierpiszewski in der Gesellschaft für zeitgenössische Kunst. Darunter: Farbentwürfe zu "Like A House"

Die Installation mobiler Wände im Ausstellungsraum geht zurück auf die architektonische Vision Mies van der Rohes, die dieser z.B. 1929 zur Weltausstellung im BarcelonaPavillon realisiert hat. Tim Cierpiszewski wurde 1978 in Bottrop geboren. Er studierte zunächst Philosophie an der Universität Essen. Ab 2003 begann er ein Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Münster. 2009 wurde er Meisterschüler. Das Projekt wird gefördert durch die Stadt Osnabrück, den Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. sowie den Bund Deutscher Architekten (BDA), Bezirksgruppe Osnabrück Emsland. Eröffnung: Fr 16.08., 19.30 Uhr. In der Kulturnacht geöffnet bis 24 Uhr mit DJ An:Ja hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Hasestraße 29 / 30, 49074 Osnabrück

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Wolldecken aus der Kollektion „Auf den zweiten Blick“, Foto: Ralf Orlowski

Auf den zweiten Blick

Bauhaus-Stoffe als Inspiration 05. Juli bis 08. September 2019 Tuchmacher Museum Bramsche | www.tuchmachermuseum.de Das Bauhaus, dessen 100-jähriges Gründungsjubiläum 2019 gefeiert wird, hat einen herausragenden Platz in der Designgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die Weberei, die am längsten existierende und erfolgreichste Bauhaus-Werkstatt, setzte entscheidende Impulse für die Entwicklung und Professionalisierung des Textildesigns. Gunta Stölzl (1897–1983), die am Bauhaus in Weimar studierte und von 1927 bis 1931 als erste Meisterin die Webereiwerkstatt in Dessau leitete, hat eine umfangreiche Sammlung von Entwürfen, Zeichnungen und Arbeitsproben hinterlassen. Davon inspiriert haben Studierende der Universität Osnabrück, begleitet von der Textildesignerin Lucia Schwalenberg, eine exklusive Kollektion von Wolldecken geschaffen, die auf dem 100 Jahre alten Jacquardwebstuhl im Museum gewebt werden. Der gesamte Prozess – vom Entwurf, über die Patronenzeichnung und das Schlagen der Lochkarten bis zum Weben – kann in der Ausstellung und im authentischen Maschinensaal des Museums mit verfolgt werden. Wolldecken gehörten neben Teppichen, Möbelbezugsstoffen und anderen Textilien für die Innenarchitektur zu den typischen

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Produkten der Bauhaus-Weberei. Stoffe für modische Kleidung hingegen schienen am Bauhaus kaum eine Rolle zu spielen. Doch auch hier lohnte sich ein zweiter Blick. Die Positionen etwa der Bauhäuslerinnen LillyReich oder Ré Soupault zum Thema Schnitte und Stoffqualität, Massenproduktion und Modeindustrie sind erstaunlich aktuell. Ein Transformationskleid, wie es Ré Soupault 1930 entwarf, könnte heute noch manches Problem im überfüllten Kleiderschrank lösen. Die Textil- und Bekleidungswissenschaftlerin Annette Hülsenbeck, die Künstlerin Hiltrud Schäfer und ihre Studierenden haben sich mit dem Thema Bauhaus-Mode experimentell auseinandergesetzt. „Auf den zweiten Blick“ wurden Modeentwürfe und Statements von Bauhäuslerinnen entdeckt und Neuinterpretationen erprobt. Der Ausstellung voraus gingen viele Monate der Vorbereitung. Schließlich sollten erstmals in der Geschichte des Museums Lochkartenläufe geschlagen werden, mit denen die neuen Muster für den Jaquardwebstuhl programmiert werden. Seit einigen Wochen entstehen nun Plaids und Schals aus Merinowolle


13.–15.09. 2019

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25. Messe für textile Kunst und Handarbeit OsnabrückHalle www.nadelundfaden-osnabrück.de

Ticket-Service OsnabrückHalle Schlosswall 1–9 · 49074 Osnabrück Telefon 05 41. 34 90 -24 ticketservice@osnabrueckhalle.de www.osnabrueckhalle.de Veranstalter: Osnabrücker Veranstaltungsund Kongress GmbH kunst:stück 27


. bramsche

in verschiedenen Mustern und Farbstellungen auf dem Jacquard- und dem Schaftwebstuhl. Die Kollektion ist exklusiv im Museumsshop erhältlich. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Fach Textiles Gestalten der Universität Osnabrück und wird von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

und der Kreissparkasse Bersenbrück, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. sowie dem Förderverein Tuchmacher Museum Bramsche e.V. gefördert. Tuchmacher Museum Bramsche Mühlenort 6, 49565 Bramsche

© Tuchmacher Museum Bramsche

Tuchmarkt

Sonntag 15. September, 10–17 Uhr Tuchmacher Museum Bramsche | www.tuchmachermuseum.de

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Bunt wird es im Tuchmacher Museum beim Tuchmarkt am Sonntag, 15. September. In den historischen Produktionsräumen bauen Textilhandwerker*innen und – künstler*innen dicht an dicht ihre Stände auf. Individuelle Kleidung, Accessoires, aber auch Materialien für eigene kreative Projekte gehören zum Angebot. Alle Produkte werden mit großem Können und viel Liebe von den Ausstellern in Handarbeit hergestellt. Einige Aussteller kommen schon seit vielen Jahren nach Bramsche, andere sind zum ersten Mal dabei.

anheizen, um die Wolle des Museums mit dem Naturfarbstoff Krapp im „Bramscher Rot“ zu färben. Handarbeitstechniken wie das Nadelbinden oder das Spinnen mit der Handspindel können hier von allen ausprobiert werden und Kinder dürfen beim Nassfilzen selbst kreativ werden.

Passend zum 100jährigen Bauhaus-Jubiläum können die neuen, von der BauhausMeisterin Gunta Stölzl inspirierten Wolldecken aus der Museumsproduktion erworben werden. In der Färberei wird die „Kunterbunte Wollspinnerey“ den großen Zinnkessel

An diesem Tag gilt für das Museum und den Tuchmarkt der ermäßigte Eintritt von 3,00 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.

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Ein Café-Bereich im Innenhof des Museums rundet das Angebot ab. Hier stehen auch wieder die friedlichen Coburger Fuchsschafe vom Kleinen Wollwerk aus Dissen und freuen sich auf Streicheleinheiten.

Tuchmacher Museum Bramsche Mühlenort 6, 49565 Bramsche


. bramsche

Hof- & Garten-Fest, 21./22. September Der Start in die beste Pflanzzeit des Jahres mit Blick hinter die Kulissen, Gartenvorträgen, großem Landfrauen-Café und Imbiss Adventsmarkt, 16. Nov. – 23. Dezember Vorweihnachtliche Träume in der Orangerie

IGEL

KIRCHEN LAND OSNABRÜCK

600 1416-2016

Park der Igel Gartenkultur

Ein Ein Hof Hofschreibt schreibt Geschichte!

Eine Ausstellung im Grünen zur bäuerlichen und ländlichen Geschichte des Osnabrücker Landes

Geschichte!

MAI BIS OKTOBER 2019 www.osnabruecker-landesgeschichte.info

Ein Hof schreibt Geschichte!

Unsere Gartenbaumschule empfängt Sie mit einem ausgewählten und umfangreichen Angebot an Pflanzen und Gartenzubehör. Rosen finden Sie bei uns in über 300 Sorten, Stauden sogar in mehr als 500 Arten und Sorten. Sie können sich aber auch einen Großbaum für Ihren Garten in unserer Baumschule aussuchen oder Gartenmöbel Probe sitzen. Wichtig ist uns eine kompetente Beratung - daher werden Sie bei uns nur von ausgebildeten Fachkräften mit langjähriger Erfahrung empfangen. Denn das Gartenglück beginnt schon mit der Auswahl der richtigen, gesunden und vor allem fachgerecht aufgezogenen Pflanzen!

Stadtführer Osnabrück

von Karsten Igel erhältlich im Buchhandel & in unserer Buchabteilung 9,95 €

Igel Gartertenkultur GbR Im Eikrode 10 | 49565 Bramsche-Engter Telefon: 05468-1584 | www.baumschule-igel.de Unsere Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr Samstag: 8.00 - 16.00 Uhr Jeder Sonntag ist Schautag: 10.00 - 18.00 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag: 22. September, von 14 – 17 Uhr (nur Pflanzenverkauf) kunst:stück

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Impressionen aus dem Park der Igel Gartenkultur

Kirchen Land Osnabrück

Eine Ausstellung im Grünen zur bäuerlichen & ländlichen Geschichte des Osnabrücker Landes | bis Oktober 20120 Park der Igel Gartenkultur | www.osnabruecker-landesgeschichte.info Es ist an der Zeit, Geschichte zu schreiben. Im Jahr 1416 wurde der Hof Igel das erste Mal in einer Urkunde genannt. Zur Feier der 600 Jahre widmet der Hof Igel auch von Mai–Oktober 2019 eine große Ausstellung der bäuerlichen und ländlichen Geschichte des Osnabrücker Landes. Über drei Jahre ist sie im Park der Igel Gartenkultur rund um den alten Hof mit dem 1684 erbauten Bauernhaus zu sehen. Vier Ausstellungen – eine Geschichte: Osnabrücker Landesgeschichte. Die im zweiten Jahr gezeigte Ausstellung „KirchenLandOsnabrück“ ist der zweite Teil zu einem größeren Projekt, in dem mit jeweils einer dreijährigen Ausstellung, die Osnabrücker Landesgeschichte im Park der Igel Gartenkultur vorgestellt wird. Mit der Einrichtung des Bistums Osnabrück um das Jahr 800 wurden auch die

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ersten Grundlagen für die Entstehung des späteren Hochstifts als geistlicher Herrschaft gelegt. Zugleich entwickelte sich das Domkapitel im Laufe des Mittelalters zum ersten Stand des Landes. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der vorreformatorischen Zeit und betrachtet das gesamte Bistum, nicht nur das kleinere Hochstift. ––– Infos zur Ausstellung und zum weiteren Projekt im Internet unter: www.osnabruecker-landesgeschichte.info Geöffnet ist die Ausstellung täglich bis zum Sonnenuntergang, der Eintritt ist frei. Führungen auf Anfrage an: karsten.igel@uni-muenster.de Igel Gartenkultur Im Eikrode 10, 49565 Bramsche-Engter


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. lengerich

Parkleuchten, Foto-Impressionen aus den letzten Jahren

Parkleuchten 2019

Lengerich im Innenhof der LWL Klinik und im Hortensia Garden Freitag und Samstag, 23. und 24. August, jeweils mit Einbruch der Dunkelheit www.kreis-steinfurt.de/parkleuchten | www.lag-tecklenburgerland.de Jedes Jahr im August veranstaltet der Kreis Steinfurt ein parkleuchten – eine Illumination mit Musik und Textpassagen, die den Ort, in diesem Fall den Innenhof der LWL Klinik Lengerich und den Hortensia Garden im ALVA Skulpturenpark, inszeniert und diese Spielorte in einem anderen Licht erscheinen lässt. Wenn es dunkel wird zeichnet die Lichtinszenierung eine eigene Architektur, die eine ungewohnte Raumerfahrung ermöglicht. Das wird in Lengerich am Ende der NRWSommerferien passieren, am Freitag und Samstag, 23. und 24. August, jeweils mit Einbruch der Dunkelheit. Ein besonderes Augenmerk wird die Regie dabei auf den Ursprung der Hortensie legen. Die Hortensie, die den Halbschatten liebt, lange als altmodisch galt, ist wieder in

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kunst:stück

Mode gekommen und ist in vielen Gärten Deutschlands wegen ihrer Farbenvielfalt sehr beliebt. In Deutschland wird sie seit dem 18. Jahrhundert gezüchtet, so auch in Lengerich. Allerdings kommt die Hortensie ursprünglich aus Japan, was von der Inszenierung kreativ aufgegriffen wird... Der Hortensia Garden ist ein rund 10.000qm großes Gelände am Fuße des des Teutoburger Waldes und ist mit seinem alten Baumbestand ein idealer Standort für die Halbschattenpflanze Hortensie. Es liegt auf dem Areal des Lengericher Skulpturenparks und in unmittelbarer Nähe der Wanderroute Teutoschleife mitten in einem herrlichen Naturschutzgebiet. parkleuchten 2019 in Lengerich wird diese Geschichte inszenatorisch beleuchten.


. lengerich

Canyon Blick©Tecklenburger Land Tourismus e.V.

Als Begleitprogramm wird bereits um 17 Uhr eine geführte Wanderung angeboten:

In Lengerich bietet der Innenhof der LWL Klinik einen idealen Ort für Inszenierungen, ist aber auch gleichzeitig ein wunderbarer Ort um sich zusammenzufinden und sich zu informieren. Die LEADER-Region Tecklenburger Land, ein langjähriges EU-Projekt, das zusammen mit örtlichen und regionalen Akteuren und Gruppen Projekte ins Leben gerufen hat, die sich mit der Zukunft des ländlichen Raums beschäftigen, tritt im Innenhof auf, um sich mit vielen interessanten Projekten zu präsentieren. LEADER lädt außerdem das Publikum am frühen Abend ab 19 Uhr ein, sich zu informieren, zu diskutieren und die eine oder andere Idee zu unterstützen mit Engagement und Beiträgen. Dazu gibt es natürlich ein Kinderprogramm und Essen und Trinken. Ein ansprechendes Programm für die ganze Familie und einer neuen Mitmachaktion, nämlich der „Blackout-Poetry“: Aus einem vorhandenen Text lassen Sie durch Streichung von einzelnen Wörtern und Textpassagen einen neuen Text entstehen. Ein kreativer Denksport mit Liebe zur Sprache für kleine und große Menschen.

Festival der Blicke: Geführte Wanderung auf dem Teutoschleifchen Canyon Tour –– Auf der geführten Wanderung rund um den Lengericher Canyon gibt es nicht nur fabelhafte Aus- und Einblicke auf die sogenannte Blaue Lagune, sondern auch viel Wissenswertes zum Naturraum des PremiumSpazierwanderweges. Datum: Samstag, 24.08.2019 um 17 Uhr Treffpunkt: Wanderparkplatz am Kleeberg (unterhalb der Friedhofskapelle) Dauer: ca. 2 Stunden Kosten: 5 € pro Person Leitung: Birgit Teepe Anmeldung: Tel. 05482-929182 oder info@tecklenburger-land-tourismus.de Wenn es gegen 21.30 Uhr dunkel wird, gehen die Lichter an und Sie befinden sich im Spielort von parkleuchten. Zusätzliche Lichter sorgen für eine Verbindung zum Hortensia Garden im ALVA Sklulpturenpark. Erleben Sie an zwei Abenden eine aufregende Inszenierung und lernen Sie bekannte Orte auf neue Weise kennen. Der Eintritt ist frei. INFO-Hotline: 02551 692165 parkleuchten wird ermöglicht durch die LEADER-Region Tecklenburger Land, die Offensive Lengerich, den Kreis Steinfurt, die Stadtwerke Lengerich, die Sparkasse Lengerich und den Verein "Das Münsterland - Die Gärten und Parks"

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. tecklenburg

Constant Troyon, Paysage; étude de bruyères et de genêts, um 1860, Öl/Leinwand, 40,6 x 32,4 cm

Barbizon und Otto Modersohn

Meisterwerke von Corot bis Rousseau aus einer Privatsammlung 30. März bis 03. November 2019 Otto Modersohn Museum Tecklenburg | www.ommt.de Seit etwa 1830 versammelten sich einige französische Maler im Dorf Barbizon beim Wald von Fontainebleau (etwa 60 km von Paris entfernt), um von dort aus in der unberührten Natur und unter freiem Himmel meist kleine und unspektakuläre Landschaftsmotive zu malen. Ihre Bilder lassen gewissermaßen den Betrachter am Moment des Malens unmittelbar teilnehmen. Die Bewegungen des Farbauftrags liegen offen zutage. Die fast skizzenhaften Andeutungen entführen in die jeweilige Atmosphäre und Stimmung eines

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kunst:stück

kleinen Stückchens Natur. Der „Naturalismus“ dieser Maler kam ganz ohne idealisierende Überhöhung aus und wurde zum Vorbild für Künstler in ganz Europa. Camille Corot, Gustave Courbet, Charles-François Daubigny, Díaz de la Peña, Jules Dupré, Paul Huet, Théodore Rousseau und Constant Troyon waren maßgebliche Vertreter dieser sogenannten Schule von Barbizon. Auch der junge Otto Modersohn war von diesen Malern begeistert. Mit 24 Jahren schrieb er: „Meine ganze Neigung


. tecklenburg

Abb. links: Jean-Baptiste Camille Corot, L’Etang, Gardeuse des Vaches (Teich mit Kuhhirtin), um 1860-1865, Öl/Holz Abb. unten: Otto Modersohn (18651943), Wolkenberge, um 1892, Öl auf Malkarton, Galerie Cohrs-Zirus, Worpswede

gilt den Franzosen, ihr Geist umwebt mich beständig. Corots Werke sind mir die zarteste, seligste Musik. Alle Meister von Fontainebleau haben für mich darin das Gemeinsame, dass sie der Natur ganz allgemein ihre Bilder entnommen.“ Und: „Diese einfache große Naturempfindung, Freiheit der Linie, der Konzentrierung.“ (Otto Modersohn beim Besuch der III. Internationalen Kunstausstellung 1888 in München)

Öffnungszeiten, Di. bis So. 11–18 Uhr. Feiertags geöffnet Führungen: Am 1. Sonntag im Monat öffentliche Führung; und auf Anfrage. Otto Modersohn Museum Markt 9, 49545 Tecklenburg

Die meist kleinen Gemälde richten sich an den aufmerksamen Betrachter, der sich mit wachem Auge in das Motiv und in die Akzente der Malerei hineinversetzt. Nicht umsonst spricht man von der „paysage intime“, dem intimen Landschaftsbild. Das Otto Modersohn Museum Tecklenburg hat das Glück, eine exquisite Auswahl solcher Bilder aus einer hochkarätigen Privatsammlung zeigen zu können. In der Ausstellung korrespondieren etwa 20 Werke der französischen Meister mit einigen Gemälden und Zeichnungen Modersohns, der seinen Vorbildern huldigt und gleichermaßen seinen eigenen künstlerischen Weg verfolgt.

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. rheine

Marita Weiden, Erlat, 2013, Foto: © Peter Frese

Marita G. Weiden Farbkosmen

17. Juli bis 06. September 2019 Kloster Bentlage | www.kloster-bentlage.de Marita G. Weidens Malerei ist pure Farbe, pures Licht. Großflächig, monochrom strahlen ihre abstrakten Bilder den Betrachter an. Sie scheinen von innen zu leuchten. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein eruptiver Schaffensrausch, ist das Ergebnis eines langen Arbeitsprozesses. Schicht für Schicht baut Weiden ihre Farbräume auf, stellt sie skeptisch beiseite, um sie nach längerer „Reifezeit“ frisch betrachten zu können, etwas zu ergänzen oder wegzunehmen. Freie Formen und Strukturen entwickeln sich und lösen sich wieder auf, Farbverläufe konzentrieren sich zu einem dominierenden Rot, Gelb oder Blau. So entstehen energiegeladene

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kunst:stück

Farbflächen, die den Ausstellungsraum und die Besucher unter Spannung setzen. Marita G. Weiden hat an der Kunstakademie Düsseldorf zunächst bei Gerhard Richter, später bei Gotthard Graubner und Gerhard Merz studiert. Ihre Werke hängen in renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen. Die Ausstellung mit Arbeiten aus den letzten Jahren zeigt eine künstlerische Forscherin, die sich stetig weiterentwickelt und im Kosmos der Farben noch immer unentdeckte Regionen ans Licht bringt. Kloster Bentlage Bentlager Weg 130, 48432 Rheine


Like a House

. osnabrück

Tim Cierpiszewski

17. August-12. Oktober 2019

hase29 | Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück www.hase29.de gefördert durch die Stadt Osnabrück, den Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., den Bund Deutscher Architekten (BDA), Bezirksgruppe Osnabrück Emsland

Sonntag, 15. September 2019, 10.00 – 17.00 Uhr Neues, Individuelles und Schönes von Textilkünstler*innen und Textilhandwerker*innen Färben mit Krapp und andere Mit-Mach-Aktionen Eintritt Museum und Tuchmarkt 3,00 EUR Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Mühlenort 6, 49565 Bramsche www.tuchmachermuseum.de

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. rheine

Neuyes Bauhaus

Workshop, Ausstellung und Party 13. September (Eröffnung: 20 Uhr) bis 06. Oktober 2019 Kloster Bentlage | www.kloster-bentlage.de Das Bauhaus-100-Jubiläumsjahr hat im Projekt „Neuyes Bauhaus – Kunst um Heinrich Neuy“ Kulturpartner im Kreis Steinfurt zusammengeführt, um das Thema Bauhaus aus unterschiedlichsten künstlerischen Perspektiven zu beleuchten. Unter Federführung des Heinrich Neuy Bauhausmuseums in Borghorst beteiligen sich neben dem Kloster Bentlage auch die Konzertgalerie Bagno in Burgsteinfurt und die Kulturwerkstatt Altenberge an diesem Kooperationsprojekt. Am Kloster Bentlage war im Juni 2019 die Klasse Kooperative Strategien der Kunstakademie Münster zu Gast, um sich mit ihrer Professorin Irene Hohenbüchler künstlerisch mit dem Bauhaus auseinanderzusetzen. Vor Ort entwickelten sie gemeinsam eine Vorstellung einer Arbeit, sie sie im künstlerischen Prozess kontinuierlich ausgebauten. Kooperation ist das Leitmotiv der Klasse und war auch im Bauhaus von zentraler Bedeutung. Diese zeichnete sich in Form eines gemeinsamen Bauprozesses ab, in dem individuelle Fähigkeiten und Ideen eingebracht wurden. In der Zusammenführung verschiedener Ansätze, Perspektiven, Arbeitsweisen,

Materialien und Stofflichkeiten verweist die entstandene Installation auf die Vielfältigkeit der Bauhauslehre. Die Installation auf der Ökonomie wird mit der Ausstellung in der Scheune, die u.a. den Entstehungsprozess der Arbeit dokumentiert, im Rahmen einer legendären Bauhausparty eröffnet. Bauhausparty Obwohl das Bauhaus für seinen minimalistischen Stil bekannt ist, investierten Studierende und Professoren überraschend viel Zeit in den Entwurf von surrealen Party-Kostümen, wie Farkas Molnar in seinem Essay "Life at the Bauhaus" (1925) beschrieb. Aus den improvisierten Feiern entwickelten sich später Großproduktionen, wie das "Triadische Ballett" von Oscar Schlemmer. Zur Ausstellungseröffnung der Münsteraner Kunstakademieklasse Kooperative Strategien wird die Scheune auf der Ökonomie zur Partylocation, in der die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts auf aktuelle Licht- und Videoinstallationen der Studierenden treffen. Die Neue Baushauskapelle und das Pindakaas Saxophonquartett bringen die 20er auch musikalisch zurück und spielen zum Tanz auf.

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Matthias Weischer Reisen

29. September (Eröffnung: 11 Uhr) bis 03. November 2019 Kloster Bentlage | www.kloster-bentlage.de Matthias Weischer hat für den neuesten Gedichtband "Moninkoog – Mönchsauge" des niederländischen Autors Cees Noteboom eine Reihe von Zeichnungen und Aquarellen geschaffen, die in einer Sonderauflage des Bandes gedruckt wurden. Für die Arbeit an diesen Zeichnungen ist Weischer u.a. auf die Inseln Schiermonnikoog und Menorca gereist, wo Noteboom seine Gedichte verortet. Das Erscheinen dieses Gedichtbandes im letzten Herbst war der Anlass, im Kloster Bentlage eine Ausstellung mit Zeichnungen, Aquarellen, Grafiken und Malereien zu präsentieren, die auf Weischers Reisen, die ihn beispielsweise auch nach

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kunst:stück

Japan und Marokko führten, entstanden sind. Weischer, der mit dem Kloster Bentlage und nicht zuletzt mit seinem Geburtsort Elte noch immer eng verbunden ist, hat im Juni und Juli dieses Jahres einmal mehr einige Zeit in Bentlage verbracht, um hier zu zeichnen und auch eine neue Zeichentechnik auszuprobieren. Ergänzt um Skizzenbücher zu Notebooms Gedichtband und anderen Reisen werden die künstlerischen Ergebnisse dieses Aufenthalts Teil der Ausstellung. Kloster Bentlage Bentlager Weg 130, 48432 Rheine


. osnabrĂźck

DER A E L

p arkleuchten 2019 Freitag, 23. August Samstag, 24. August

Innenhof der LWL-Klinik und Hortensia Garden im Skulpturenpark Lengerich

Infos finden Sie unter www.kreis-steinfurt.de/parkleuchten www.lag-tecklenburgerland.de Susanne Treutlein | Kreis Steinfurt | Fon: 02551 69 2165 Email: susanne.treutlein@kreis-steinfurt.de

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. soundseeing

Paul Plamper, Der Absprung, Foto: Johannes Scherzer

SOUNDSEEING – Klänge zum Angucken

März bis Oktober 2019 | Die Kunst des Hörens im Münsterland www.soundseeing.net

Außergewöhnliche Klänge an münsterländischen Kulturorten, das zeichnet die bundesweit einmalige Klangkunstreihe »SOUNDSEEING« schon seit mehr als 10 Jahren aus. International bekannte Künstler wie Claus van Bebber, Pierre Berthet, Wolfgang Heisig, Jan Klare, Denise Ritter, Erwin Stache, Franziska Windisch und Paul Plamper lassen sich mit den Mitteln der Klangkunst auf die besonderen Kulturorte ein und verzaubern sie mit poetischen Klangobjekten, raumfüllenden Klanginstallationen, öffentlichen Hörspielvorführungen und neuartigen Instrumenten. Die Ohren und Augen für Neues zu öffnen, das ist das Ziel! Im August und September stehen Klangerlebnisse mit Ausstellungen und Konzerten im, im DA Kunsthaus Gravenhorst, auf dem Platz des Westfälischen Friedens in Münster, im kubaai Kulturquartier Bocholt, der Landesmusikakademie NRW in Heek, im rock’n’popmuseum Gronau, auf der Burg Vischering und im Künstlerdorf Schöppingen auf dem Programm. Auszug aus dem Programm: # Klanginstallation Der Absprung von Paul Plamper // 23.08., 18 Uhr und 19.30 Uhr, Münster, Rathausinnenhof // 24.08., 18

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Uhr, Hörstel, DA Kunsthaus Gravenhorst // 25.08., 19.30 Uhr und 21 Uhr, Bocholt, Podiumsbrücke im kubaai – Kulturquartier # Harmonielehre Klanginstallation von Simon Rummel // Ausstellungseröffnung am 06.09., 18 Uhr, Münster, BLACK BOX im cuba Ausstellung läuft vom 06.09. – 15.09. # Konzert SPLASH – Percussion NRW // 06.09., 19.30 Uhr, Münster, Musikhochschule // 07.09., 19.30 Uhr, Bocholt, TextilWerk, Maschinenhaus der Weberei # Konzert Windstück – Uraufführung // 07.09., 16.00 Uhr, Heek-Nienborg, openair Burg Nienborg # Klanginstallationen Innenhof – Außenraum von Pierre Berthet, Claus van Bebber und Stephan Froleyks // Ausstellungseröffnung mit Konzert am 22.09., 15.30 Uhr, Lüdinghausen, Burg Vischering, Ausstellung läuft vom 22.09. – 20.10. # Konzert Phonola und Saxophon mit Wolfgang Heisig und Jan Klare // 28.09., 17 Uhr, Gronau, Café Backstage rock’n’popmuseum, 29.09., 18 Uhr, Münster, BLACK BOX im cuba Weitere Infos: www.soundseeing.net SOUNDSEEING wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW, und die Kunststiftung NRW und NRW.BANK, Kulturpartner ist WDR 3


von Bazaine bis Singier

AbstrAktion in FrAnkreich

J. Bazaine, Chant de l’aube II, 1985, Öl auf Leinwand, 146 x 97 cm (Detail), Privatsammlung, Schweiz. © VG Bild-Kunst, Bonn 2019.

KUNSTMUSEUM PABLO PICASSO münster Picassoplatz 1 48143 Münster t. 0251/4 14 47-10 www.kunstmuseum-picasso-muenster.de Dienstag – Sonntag: 10–18 Uhr Montagkunst:stück geschlossen 41


. osnabrück

Blickfang Mit USM gestalten Sie mehr als ein Regal: ein Objekt fürs Leben, das all Ihren Lieblingsstücken gerecht wird und sie mit integraler Beleuchtung ins rechte Licht rückt.

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kunst:stück


. osnabr端ck

pro office Osnabr端ck Sutthauser Str. 287, 49080 Osnabr端ck Tel. 0541 / 33 50 63 0, Fax 0541 / 33 50 63 3 info.osnabrueck@prooffice.de, www.prooffice.de

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. hörstel

Erwin Stache, Klanginstallation © Erwin Stache

# Sommerausstellung im DA 12.07.–01.09.2019

Klangkunstfestival SOUNDSEEING »Die Kunst des Hörens« Das münsterlandweite Klangkunstfestival Soundobjekte, Installationen, Konzerte und Performances bieten im DA ein sinnliches Erleben von Klängen im Raum. Hochkarätige, nationale und internationale Künstler*innen präsentieren diese besondere Kunstform münsterlandweit in Ausstellungen, Konzerten, Performaces und Workshops. Im DA widmet sich die Sommerausstellung des Kunsthauses dem Thema SOUNDSEEING mit Klanginstallationen und Objekten von Denise Ritter, Erwin Stache und Franziska Windisch. Wie unterschiedlich Klangkunst sein kann, das ist im großen Saal sowie im Außenraum

zu erleben, wo spielerische Klangobjekte von Erwin Stache zur Interaktion einladen. In den Gewölben präsentieren Denise Ritter und Franziska Windisch zwei neue Arbeiten, die auf die Besonderheiten des Orts eingehen und zu intensivem Hören anregen. Mehr auf www.soundseeing.net SOUNDSEEING — das münsterlandweite Klangkunstfestival wird gefördert durch: Land NRW, Kunststiftung NRW | Kulturpartner: WDR3 | Medienpartner: kultur. west | Kooperationspartner: Stiftung Hören

Von April bis September wird das Klostergrün zur Bühne für Kunst & Interaktion * gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

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kunst:stück


. hörstel

Paul Plamper, Der Absprung, Foto: Johannes Scherzer

# Das münsterlandweite Klangkunstfestival

Klangkunstfestival SOUNDSEEING »Der Absprung«

Audioinstallation von Paul Plamper, 24.08., 18 Uhr | Eintritt frei Paul Plamper inszeniert eine 20-kanalige Hörspielwelt zur Furcht vor dem Fremden. Konflikte um Zuwanderung, eskalierende Wut und Ängste – die Audioinstallation „Der Absprung“ versetzt die Besucher mitten hinein in eine Atmosphäre von Zerrissenheit und Lagerbildung. In einem, mit hochkarätigen Sprechern (Fabian Hinrichs, Peter Kurth u.a.) besetzten Klangbild aus 20 Lautsprechern, erlebt das Publikum ca. 50 Minuten lang ein vielstimmiges Panorama der aktuellen gesellschaftlichen Fliehkräfte. Gibt es daraus einen Absprung?

DER ABSPRUNG ist eine Produktion von WDR/Schloss- und Kulturbetrieb Altenburg mit BR und Dlf Kultur 2018. Unterstützt durch den Deutschen Literaturfonds. Die Präsentation im Rahmen von SOUNDSEEING 2019 ist ein Projekt von prospekt – Büro zur Förderung freier Kunst und Kultur. Mehr auf www.soundseeing.net

rECHErCHEN – GrüNDüNGUNG: Uta C. Schmidt, »Geschichte des Klostergartens von Gravenhorst« | Reinhard Krehl, Bodenbeschaffenheit/Landschaftsanalyse – Zeigerwerte für Kunst und Gartenkultur | Prof. Dirk Manzke und Studierende der Landschaftsarchitektur, Garten am Pastorat – Entwurfsplanung PrOJEKTE: Peter Möller, Expandierender Garten//colonizing the place | Swaantje Güntzel & Jan Philip Scheibe, PRESERVED//Grünkohl/Gravenhorst – Begegnungen und Performances | Alexander Edisherov & Katerina Kuznetcowa, »Liegewiese für einen Himmelstisch« LICHTKUNST: Knut Eckstein, wild strawberries//номенклатура vErANSTALTUNGEN: Tom Koesel, My private Gravenhorst – Erzählparcours (Oral History) An Seebach, O.T. (Gravenhorster Blatt), Hörstel 2015 – Picknick auf dem Klostergrün u.v.m.

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. hörstel

30.03. – 08.09.19

Sommerfrische Gravenhorst

Historische Präsentation im DA, Geschichte hinterm Giebel Finissage mit Vortrag von Dr. Uta C. Schmidt: 08.09. um 15.00 Uhr Die historische Ausstellung »Geschichte hinterm Giebel« 2019 dreht sich um Gravenhorst als Ausflugsziel gestern und heute. Auf der Sonnenterrasse des »Café Meyer« mit bunten Sonnenschirmen

gab es Maibowle, Limonade und Florentiner mit Kakao. Der Ort profitierte von der Eisenbahn, die 1856 Hörstel an die Schienenverbindung Osnabrück-Rheine anschloss.

Christine Westenberger, 2019, Mischtechnik, 200 x 150 cm, Cetail

15.09. - 03.10.19

Christine Westenberger Durchbrüche

Ausstellungseröffnung: 15.09. um 12.00 Uhr »... Im neusten Bilder Zyklus von Christine Westenberger erscheinen auf strahlend farbintensiven Fonds knochenartig spröde Formationen, die sich zu kryptischen Zeichen fügen. Monochrome Farbflächen und sphärische Passagen eröffnen Lichträume, in die sich monströs aufbäumende tektonische Konstruktionen hineinschieben. Dabei

wird das lustvoll spielerisch durchwirkte Farbbett fast apokalyptisch konterkariert. Christine Westenberger verzichtet komplett auf figuratives Bildpersonal, so dass wir selbst als persönlicher Bezugspunkt gemeint sind und in eine dynamische Bildwirklichkeit hineingezogen werden. ...« Zitat Robert Reschkowski

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22.09.19

Apfelfest

Apfelfest – ein Aktionstag „rund um den Apfel“ | Info- und Verkaufsstände mit Kunstaktionen | 22.09. ab 11.00 Uhr, Eintritt frei | Veranstalter: Kreis Steinfurt

Köstlichkeiten rund um den Apfel und Angebote für Kunstfreunde stehen im Mittelpunkt des vierten Apfelfestes.

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kunst:stück

Güntzel & Scheibe laden zur Kochaktion in der Outdoorküche am Grünkohlacker ein.


24. AUGUST — 3. NOVEMBER 2019 Hasemauer 1 49074 Osnabrück Di 13  — 18 Uhr Mi, Do, Fr 11 — 18 Uhr

am 2. Do im Monat 11 —  20 Uhr Sa + So 10  — 18 Uhr

Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V.

KURATIERT VON JAN TICHY UND CHRISTIAN OXENIUS kunsthalle.osnabrueck.de

László Moholy-Nagy: Right Hand in Green, May 20th 1926. Courtesy of Hattula Moholy-Nagy and the Moholy-Nagy Foundation.

LWL-Industriemuseum LWL-Industriemuseum

TextilWerk Bocholt | Spinnerei TextilWerk Bocholt | Spinnerei

Fashion Fashion Material Material

Modewelten StephanHann Hann Modewelten von Stephan 26.Mai 2019 26.Mai bis bis 6.Oktober 6.Oktober 2019 www.lwl-industriemuseum.de www.lwl-industriemuseum.de


. hörstel

Projektstipendium KunstKommunikation 19 Kunst zum Mitmachen und Mitdenken DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | www.da-kunsthaus.de

PRESERVED//Grünkohl/Gravenhorst

Swaantje Güntzel & Jan Philip Scheibe

In ihrem Projekt PRESERVED//Grünkohl/Gravenhorst beschäftigt sich das Hamburger Künstlerpaar Scheibe & Güntzel künstlerisch mit der Frage, welche identitätsstiftende Bedeutung der Grünkohl für die Menschen in Westfalen hat. Anfang Mai haben die Künstler auf dem Gelände des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst hierzu einen Grünkohlacker angelegt, in dessen Mitte sich eine Sitzgelegenheit befindet, die als Treffpunkt dient. Scheibe & Güntzel werden während der gesamten Wachstumsperiode des Ackers im Austausch mit den Menschen der Region Performances und Aktionen

entwickeln, die im Zusammenhang mit dem Grünkohl stehen und freuen sich auf die Geschichten der Besucher*innen rund um den Grünkohl. Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Regionale Kulturpolitik, Kulturbüro Münsterland, Gemüsehof Dietmar Weßling, Bauernhof Junge-Bornholt Aktionen bei: Apfelfest 22.09.19 RÜCKBLICK! 12.10.19 Finissage Jan 2020

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Einst war jetzt

Claudia Antonius und Jörg Jozwiak Menschen aus Hörstel beschreiben dem Künstlerteam ihre Erinnerungen an halböffentliche Innenräume, die es dereinst in Hörstel gegeben hat. Basierend auf solchen persönlichen Erzählungen sind bereits erste Zeichnungen und Modelle entstanden, die im Projektraum 1 zu sehen sind. So u. a. vom Klassenraum der "i-Männchen“, die in den 1940er Jahren die alte Schule besuchten, eine Upkammer, Neuhaus` Mühle oder das Zimmer im Schwesternwohnheim des St. ElisabethHospitals, dass in einem aufwendigen

Modell gemäß der Schilderungen rekonstruiert wurde. Erinnerungen sind immer subjektiv, manche Tatsachen verschieben sich und die Umsetzung durch Claudia Antonius und Jörg Jozwiak ist eine Interpretation dieser Erinnerungen und somit ein weiterer Filter. Werden die Räume dadurch überhaupt noch dokumentiert oder gar neu erschaffen? Aktionen bei: RÜCKBLICK! 12.10.19 Finissage Januar 2020

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Sonne. Mond. Wasser. Andy Brauneis

Andy Brauneis entwickelt eine kinetische Installation, die aufgrund ihrer klaren Geometrie und Einfachheit Bezug auf die religiöse Erhabenheit des Ortes und die Wasserbaukunst des Zisterzienserordens nimmt. Von »unsichtbarer Hand gehalten« dreht sich eine goldglänzende kreisrunde Doppelscheibe auf der Wasseroberfläche des Klostergräfte. Die unendlich scheinende Energie des

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kunst:stück

Wassers wird auf nahezu magische Weise visualisiert und das bisher vertraute Bild des historischen Wasserrades der Klostermühle mit einer deutlich sichtbaren Drehachse wird durch die verdeckt liegende Konstruktion verfremdet. Ein Bild, das Neugier weckt und zum Nachdenken anregt. Sinnlich. Labil. Verführerisch. Energiegeladen.


. ausstellungen weiter weg

LFW-Studienreisen Oeseder Straße 66 49124 Georgsmarienhütte Tel. 05401- 44168 www.lfw.de info@lfw.de

Studienreisen — Städtereisen — Konzertreisen

Oberbayern - Kulturwandern

07.09. - 15.09.19

1.240,- €

Bulgarien - Weltkulturerbe

08.09. - 15.09.19

1.390,- €

Rom… einmal anders

25.09. - 30.09.19

1.190,- €

Südafrika

04.10. - 18.10.19

3.790,- €

Breslau - Krakau

05.10. - 11.10.19

1.190,- €

Jersey - Guernsey

05.10. - 12.10.19

1.790,- €

Sardinien

09.10. - 16.10.19

1.490,- €

Wien - Kunst und Musik

10.10. - 14.10.19

940,- €

Barcelona - Gaudi, Miro,...

15.10. - 20.10.19

1.350,- €

Toskana

15.10. - 21.10.19

1.690,- €

Portugal, Porto - Lissabon

22.10. - 30.10.19

1.890,- €

Myanmar

19.11. - 05.12.19

3.190,- €

Händelfestspiele Halle

29.11. - 02.12.19

660,- €

Quedlinburg im Advent

05.12. - 08.12.19

680,- €

Weihnachten in Berlin

23.12. - 26.12.19

990,- €

Costa Rica

16.02. - 03.03.20

3.490,- €

Nepal und Bhutan

29.03. - 12.04.20

3.890,- €

Silvester in Hamburg, Moskau, Salzburg, Venedig und Oslo

Unser aktuelles Studienreiseprogramm finden Sie im Internet unter www.lfw.de. Gerne geben wir Ihnen auch telefonisch Auskunft. kunst:stück 49


. herford

Das Lesen in der Kunst Lektürebilder – Bildlektüre

28. September bis 15. Dezember 2019 Stiftung Ahlers Pro Arte | www.ahlers-proarte.com Schon in den 1920er Jahren formulierte Walter Benjamin die auch heute oft ausgesprochene Befürchtung, das Buch sei tot und damit gehe eine Kulturepoche zu Ende, der die Gegenwart nur Zerstreuung und Oberflächlichkeit entgegensetzen könne. Tatsächlich scheinen die Konzentration und Sammlung, die das Lesen erfordert, in der digitalen Ära kaum noch möglich, und das Buch wird durch neue Medien ersetzt. Die von Cathrin Klingsöhr-Leroy kuratierte Ausstellung „Das Lesen in der Kunst. Lektürebilder - Bildlektüre“ wirft einen Blick zurück in die goldene Epoche des Lesens, in der das Buch noch ständiger Begleiter und in jeder Situation parat war. Sie versucht darzustellen, was Lesen bedeutet und was die Maler an dem Motiv lesender Frauen und Männer fasziniert hat. Dazu geht sie nicht nur von Bildern, sondern auch von literarischen Texten aus, die das Phänomen „Lesen“ analysieren. Schriftsteller und Philosophen beschreiben

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kunst:stück

die Lektüre als einen kreativen Akt, der die im Text entworfene Welt jeweils individuell nachschafft und Gestalt annehmen lässt. In diesem Sinne sind die Darstellungen der Leserinnen und Leser bestimmt von deren Versunkenheit in den Text, von einer Faszination durch das Buch, die der Fixierung des Malers auf sein Motiv entspricht. Adolph Menzel, Max Liebermann, Auguste Renoir, Lovis Corinth, Pablo Picasso, Erich Heckel, August Macke, Max Beckmann, Albert Marquet und viele andere haben Lesende gemalt. Ihre Bilder üben eine besondere Anziehungskraft auf den Betrachter aus. Denn die Maler erfassen den Zustand der „kontrollierten Entrücktheit“ der Lesenden mit immer neuen bildnerischen Mitteln und zeigen einerseits das Individuum seit der Epoche der Aufklärung in zunehmender geistiger Unabhängigkeit, andererseits die Intimität und Privatheit, die sich im Akt des Lesens konstituieren, als einen privilegierten, geschützten Raum.


. herford

Bildnachweise, v.l.n.r.: Auguste Renoir, Lesendes Mädchen, 1884, Öl auf Leinwand, Privatsammlung Ivan Chuikov, Leere. Fragment einer russischen Zeitung (Studie), 2002, Tusche und Bleistift auf Papier, ahlers collection, © Ivan Chuikov Karl Hofer, Lesendes Mädchen mit gelbem Hemd, 1930/31, Aquarell, Privatbesitz © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

In der Ausstellung geht es jedoch nicht nur um Bilder vom Lesen, sondern es geht auch um das Lesen von Bildern, die Buchstaben als Formelemente abstrakter oder auch gegenständlicher Darstellungen nutzen oder die die Geste des Schreibens mit der des Zeichnens, Malens oder Kritzelns in eins fallen lassen. Mit Werken von Alberto Giacometti, Paul Klee, Jacques Villeglé, Grisha Bruskin, Ivan Chuikov, Svetlana Kopystiansky, Beate Passow oder William Kentridge wird der Frage nachgegangen, wie das Lesen funktioniert: Wie verbinden sich Wort und Bedeutung, Zeichen und Bezeichnetes zu der die Leserinnen und Leser in ihren Bann ziehenden Vision? Bei der Betrachtung dieser Werke verdichtet sich die Gewissheit, dass das Entziffern der Buchstaben und das Verstehen der Wörter nicht reichen und dass das Wesentliche zwischen den Zeilen steht.

Begleitend zu der Ausstellung finden zwei Abendveranstaltungen statt (Anmeldung erforderlich):

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Die rund 50 Exponate stammen zur Hälfte aus der ahlers collection. Die andere Hälfte sind Leihgaben aus Museen und privaten Sammlungen. Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Stiftung Ahlers Pro Arte erhältlich ist.

Stiftung Ahlers Pro Arte gGmbH Am Kindergarten 2, 32052 Herford

# Am 15. November 2019 spricht Joachim Sartorius, Diplomat, Lyriker und Herausgeber von viel beachteten internationalen Anthologien, wie „Atlas der neuen Poesie“, über das Lesen. Sein erstes Schulheft, das er mit Schriftzeichen gefüllt hat, gehört zu den Exponaten der Ausstellung. # Am 06. Dezember findet eine Lesung mit ergänzendem Musikprogramm statt. Der Schauspieler Raphael Dwinger liest Texte von Kurt Tucholsky, Marcel Proust, Vladimir Nabokov, Ingeborg Bachmann und anderen. Die Hannoveraner Geigerin und Bratschistin Elisabeth Kufferath spielt Musikstücke des 20. Jahrhunderts. Eröffnung: Freitag, 27.09.2019, 19.30 Uhr (Anmeldung nicht erforderlich) Öffnungszeiten: Sa / So 12–17 Uhr Führungen: jeden Sa 15 Uhr

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. münster

Französische Nachkriegskunst im Picasso-Museum in Münster

Durch das Licht

Abstraktion in Frankreich 11. Mai bis 29. September 2019 Kunstmuseum Pablo Picasso Münster | www.kunstmuseum-picasso-muenster.de Die Schau „Durch das Licht – Abstraktion in Frankreich“ setzt sich zum Ziel, die Malerei der französischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zu entdecken, die vom Abstrakten Expressionismus amerikanischer Prägung mehrheitlich aus den Museen verdrängt wurde. Die Ausstellung mit rund 100 Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen ist eine Kooperation zwischen dem Musée Granet, Aixen-Provence, dem Museum Roubaix, La Piscine – Musée d’art et d’industrie AndréDiligent und dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster. „Wir untermauern mit der einzigen deutschen Ausstellungsetappe, dass diese

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kunst:stück

Spielart der französischen Kunst der Nachkriegsjahre internationale Strahlkraft besaß und noch immer besitzt. Picasso war kein ausgesprochener Freund der Abstraktion, aber für drei Monate wird er wohl diese künstlerische Nachbarschaft ertragen“, führt Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller aus. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg rangen einige französische Künstler um eine völlig neue Bildsprache, die die gegenständliche Welt hinter sich ließ. Sie schufen Strukturen und Farbsymphonien, die das Bild als gänzlich selbständige und eigengesetzliche Welt präsentierten. Jean Bazaine, Roger Bissière und Alfred Manes-


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sier gehörten ebenso zu dieser Gruppierung wie Elvire Jan, Gustave Singier und Jean le Moal. Gemeinsam beschritten sie den Weg in die Gegenstandslosigkeit. Die ihnen verliehenen Etiketten wie „Zweite École de Paris“ oder „abstrakte Landschaftsmalerei“ werden ihrer Vielgestaltigkeit jedoch kaum gerecht. Die Ausstellung zeigt Werke einer Schweizer Privatsammlung und Exponate aus französischen und Schweizer Museen. Sie überspannen einen Zeitraum von vier Jahrzehnten ab den 1950er Jahren. Kubismus und Surrealismus prägten maßgeblich die Künstlerin Elvire Jan und ihre männlichen Kollegen, die sich erstmals im Jahr 1941 zu einer Ausstellung zusammenfanden. Alle in der Präsentation vertretenen Künstler haben Glasmalereien geschaffen. Die Arbeit in diesem Medium übte großen Einfluss auf ihr malerisches Schaffen aus. Insbesondere Alfred Manes-

sier feierte mit seinen Fenster-Arbeiten für deutsche Kirchen (Essener Münster, Sankt Gereon, Köln, Liebfrauenkirche, Bremen) in den frühen 60er und 70er Jahre große Erfolge. Ausstellungskurator Florian Rodari (Fondation Jean et Suzanne Planque) betont: „Die amerikanische Avantgarde in Gestalt des abstrakten Expressionismus und der Pop Art hat diese französischen Malerinnen und Maler ab den 70er Jahren von der Kunstbühne verdrängt. Dem klarsichtigen Blick eines Sammlers ist zu verdanken, dass wir die Zusammengehörigkeit dieser Gruppe von Künstlern in der Präsentation erfahren können. Sie arbeiteten zeitgleich nebeneinander, ohne jedoch eine Kunstbewegung im eigentliche Sinne zu bilden.“ Kunstmuseum Pablo Picasso Münster Picassoplatz 1, 48143 Münster

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Pablo Picasso, Hockende Frau mit erhobenem Arm, 1956 Lithografie © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Picasso und die Nachkriegsmoderne

11. Mai bis 29. September 2019 Kunstmuseum Pablo Picasso Münster | www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

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Parallel zu Schau „Durch das Licht Abstraktion in Frankreich“, zeigt das Picasso-Museum mit Werken aus seinem eigenen Bestand Picassos künstlerisches Schaffen der 1950er- und 1960er-Jahre, das im Spannungsfeld der weltweiten Entwicklungen der Kunst der Gegenwart steht. Zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen politischem Engagement und dem Rückzug ins Private, zwischen massenmedialer Berühmtheit und der intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst der Alten Meister kreiert Picasso ein einzigartiges, vielgestaltiges Werk, das sich gegenüber den künstlerischen Avantgardebewegungen der Nachkriegszeit immer wieder neu positioniert und erfindet. Anhand von Porträts, Stillleben und Akten vermittelt die Ausstellung einen intimen Einblick in Picassos künstlerische Strategien dieser Zeit.

ligen Gegenwartskunst der 1950er-Jahre vor Augen führen sollten.

Die Ausstellung thematisiert dabei Picassos künstlerische Beiträge zur documenta 1 und 2, bei der auch Werke von Jean Bazaine, Roger Bissière, Alfred Manessier, Jean Le Moal und Gustave Singier sowohl einem breiten deutschen als auch internationalen Publikum die Tendenzen der dama-

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kunst:stück

Darüber hinaus beschäftigt sich die Schau mit unbekannten Seiten des künstlerischen Schaffens Picassos, wie die in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Bildhauer Carl Nesjar entstandenen Betonskulpturen, die – prominent im öffentlichen Raum in Weltstädten wie Amsterdam, Barcelona und New York platziert – ein spannendes Pendant zur brutalistischen Architektur der Nachkriegsmoderne repräsentieren. Abgerundet wird der Ausstellungsparcours durch die cinematografische Auseinandersetzung der Regisseure der Nouvelle Vague mit dem spanischen Ausnahmekünstler, die durch ihre unkonventionelle Filmästhetik das Kino der 1950er- und 1960er-Jahre revolutionierten. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen: 10.00 – 18.00 Uhr Kunstmuseum Pablo Picasso Münster Picassoplatz 1, 48143 Münster


SKULPTUREN

SOMMER

Douglas Goshomi "Different Ideas"

JULI – SEPTEMBER

2019

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KUNST

HALLE SCHNAKE

Max-Winkelmann-Str. 84 48165 Münster-Hiltrup Tel. 0172 5338328 www.kunsthalle-schnake.de

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2x2 Forum Outsider Art 2019

03.–06. Oktober | Kunstmesse / Vorträge / Diskussion / Theater

Kunsthaus Kannen | Museum für Outsider Art und Art Brut | www.kunsthaus-kannen.de Im Oktober 2019 findet das 2x2 Forum für Outsider Art, eine internationale Kunstmesse, bereits zum sechsten Mal statt. 2019 bot bereits einige große Veranstaltungen zum Thema Outsider Art im deutschsprachigen Raum. Zu nennen sind da etwa die Gemeinschaftsausstellung Gewächse der Seele in Ludwigshafen, Flying High – Künstlerinnen der Art Brut im Kunstforum Wien und Collection de l’Art Brut – Kunst im Verborgenen im Aargauer Kunsthaus. Dass sogenannte Outsider Art und Art Brut mittlerweile auch im Kontext von „etablierter“ moderner und zeitgenössischer Kunst gezeigt wird, also den Weg „inside“ gefunden hat, darüber werden auch die beiden diesjährigen Referenten, Carine Fol und Markus Landert sprechen. Das stellt aber nur eine Entwicklung für Kunst dar, die unter diesen äußerst diversen Überbegriff fällt. Die Ausstellungsformen für Outsider Art sind so vielfältig wie ihre Urheber.

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Das 2x2 Forum 2019 findet wie gewohnt im Kunsthaus Kannen auf dem Alexianer Campus im Süden von Münster statt. Wie auch in den vorigen Ausgaben bildet das im Zweijahresrhythmus veranstaltete Forum eine Plattform für Ideenaustausch rund um Outsider Art/Art Brut und zeitgenössische Kunst. Beim Aufeinandertreffen von Künstlern, Ateliers, Galerien und Projekten aus dem Umfeld Kunst, Soziales und Psychiatrie können in produktiver Atmosphäre neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke vertieft werden. Regelmäßige Gäste des Forums treffen auf solche, die sich zum ersten Mal dort präsentieren. Wieder auf dem Forum vertreten sind zum Beispiel das Kreativwerk Höfingen aus Baden-Württemberg und der Kunstverein Zinnober aus Magdeburg, sowie der bekannte Outsider Art-Künstler Markus Meurer. Zum ersten Mal zu Gast auf der Messe sind das Living Museum aus Bennebroek und RAWART, die den weiten Weg aus Korea auf sich nehmen.


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2x2 Forum 2017, Saal

Die Eröffnung der Messe am Donnerstag wird begleitet von den Klängen der Marimba, dargeboten durch die Musikerin Silke Büscherhoff. Am Freitag und am Samstag finden vormittags im Tagungshotel am Wasserturm Vorträge statt. Carine Fol, künstlerische Leitern der Centrale For Contemporary Art in Brüssel und Markus Landert, Direktor des Kunstmuseum Thurgau verbinden in ihren Ausstellungskonzepten Outsider Art mit „etablierter“ zeitgenössischer Kunst und werden über den Umgang ihrer Häuser mit dieser sogenannten Außenseiterkunst referieren. Im Anschluss an die Vorträge findet eine offene Diskussion statt. Über das Standing von Outsider Art außerhalb Europas werden Samuel Riera und Derbis Campos aus Kuba und Jihye Lee aus Südkorea informieren. Historisch und soziopolitisch betrachtet ergaben sich in diesen Ländern ganz andere Bedingungen für die Outsider Art als in Deutschland und

Europa. Sie werden davon berichten, wie sich die Arbeit mit ihren Projekten Art Brut Project Cuba und RAWART in ihren Heimatländern gestaltet. Am Sonntag präsentiert der Theaterpädagoge Ingo Rohrbacher seine szenische Lesung „die nerven“. Im Dezember 2018 führte Rohrbacher mehr oder minder alltägliche Gespräche mit den Besuchern des Roncalli-Hauses. Als Spielszenen kehren die Gespräche zurück an den Ort ihrer Entstehung, begleitet von Musik von kaumjemand. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Veranstaltung wird mit finanziellen Mitteln der Alexianer Münster GmbH, dem Kulturamt der Stadt Münster und der Aktion Mensch e.V. realisiert. Kunsthaus Kannen Alexianerweg 9 . 48163 Münster

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Große Kunst kann auch klein Objekt, Malerei, Foto und Grafik

27. Juli bis 07. September Finissage: 07. September, 17–24 Uhr, zur Nacht der Galerien und Museen (SchauRaum) ARTLETstudio Münster | www.artlet-studio.com In den letzten Jahren hat sich bei Kunstschaffenden offensichtlich der Gedanke durchgesetzt, dass großartige Kunst auch das Attribut groß in der Form benötigt. Aber ist das wirklich ein Naturgesetz? Gehen wir in die Museen und schauen uns die Kunst vom Beginn der Kunstgeschichte einmal genau an, werden wir feststellen, dass das keineswegs so sein muss. Oftmals sind es gerade die kleinen, fein gesponnenen Bilder und Objekte, die wahre Größe in der Gestaltung und Fertigkeiten in der Herstellung vereinen. Es sind bei Weitem nicht immer die Werke am beeindruckendsten, die mit brachialen Ausmaßen die Wände und Räume füllen. Messen und Presse suggerieren das Gegenteil, hier steht oft groß und laut für Qualität, und

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kunst:stück

viele Künstler tun ihren Teil dazu, sich an Größe gegenseitig übertreffen zu wollen. Das ARTLETstudio hat sich entschlossen, diesem Trend ein wenig entgegenzuwirken – auch im Sinne vieler Kunstfreunde und -sammler, deren Wände und Räume einfach keine weiteren Großformate verkraften. Das ARTLETstudio ist nun erklärtermaßen keine Galerie, die Kunst für das Keller- oder Zolllager anbietet, wir sehen Kunst immer noch als das, was sie einmal war: Als Objekt der Begierde und Freude, geschaffen, gesehen und nicht vergraben zu werden und das Wesen einer Aktie anzunehmen. Deshalb hat die Galerie ihre Künstler gebeten, auch einmal den Versuch zu machen, ihre Fertigkeiten auf


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Kunstpreis Miniaturen

Ausschreibung Bewerbungen bis 15. November2019 ARTLETstudio Münster www.artlet-studio.com

Verena Gründel, Was vom Tage übrigblieb, Aquatinta, 50 x 60 cm

kleinerer Fläche oder in kleinerem Raum umzusetzen. Dass dies durchaus reizvolle Ergebnisse zeitigt, lässt sich schon an kleinformatiger Malerei von Dominik Schmitt, Benjamin Burkard und Pavel Guliaev erkennen. Bei den Skulpturen und Objekten wurde bereits seit den ersten Tagen der Galerie Wert daraufgelegt, neben großen Arbeiten auch kleinere Objekte zu präsentieren. Ergänzend dazu startete im Frühjahr 2019 mit MADE4ARTLET eine eigene Edition für kleinformatige Objekte und Bilder. ARTLETstudio Harsewinkelgasse 21, 48143 Münster

# Ab August: Kunstpreis Miniaturen – Skulptur und Objekte # Bewerbungen werden bis einschließlich 15. November 2019 angenommen. # Die Unterlagen für die Ausschreibung gibt’s dann unter https://artlet-studio. com/artletter/kunstpreis.html ––– Die Galerie ARTLETstudio schreibt einen Kunstpreis für Miniaturen im Bereich Skulptur und Objekt aus. Der Wettbewerb wird international ausgeschrieben. Aufgerufen sind Künstlerinnen und Künstler ab dem 18. Lebensjahr. Sie können sich mit bis zu drei Arbeiten bewerben. Die Werke dürfen noch nicht prämiert worden sein. Eingereicht werden können Miniaturen aus den Bereichen Skulptur und Objekt, die nicht älter als drei Jahre alt sind. Die jeweils eingereichten Arbeiten der nominierten Künstlerinnen und Künstler stellt das ARTLETstudio auf der ART & ANTIK Messe in Münster im Februar/ März 2020 aus. Danach folgen weitere Ausstellungen. Die Bewerbung erfolgt im ersten Schritt digital durch Fotos und schriftliche Bewerbung. Die Bedingungen und Formulare sind in Kürze online abrufbar.

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Einblick in die virtuelle Galerie des ARTLETstudio

Die virtuelle Galerie

Eine neue Art der Kunstpräsentation ARTLETstudio Münster | www.artlet.online Im Juli eröffnete das ARTLETstudio unter der Adresse www.artlet.online seine neue Online-Präsentation; die virtuelle Galerie. "Wir legen großen Wert darauf, dass dem Besucher auch im virtuellen Raum so viel Look and Feel vermittelt wird, dass, anders als bei herkömmlichen Online-Galerien, der Eindruck eines realen Galeriebesuchs entsteht. Es werden hier nicht unendlich lange und beliebige Bilderlisten angeboten, bei denen der potenzielle Kunde von einem Bild und einem Künstler unterschiedlichster Qualität zum nächsten geleitet wird, bis er sich in den Untiefen

der Objektlisten „verlaufen“ hat. Bei ARTLET.ONLINE möchten wir vielmehr – ganz wie in unseren physisch existenten Ausstellungsräumen oder -projekten und auf Messen – zum Verweilen einladen, dazu, das Objekt der Wahl aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, seine Wirkung im Raum zu erkennen, ausführliche Informationen zu erhalten und die virtuelle Darstellung bereits in Originalgröße mittels Augmented Reality an der eigenen Wand oder – bei Skulpturen – im eigenen Raum zu testen.Weitere Dienstleistungen und Funktionalitäten werden im Laufe der nächsten Zeit dazu kommen."

Surreal Positions

26. Juni bis 07. September 2019 Live-Finnissage am 07. September ARTLETstudio | www.artlet.online Die OnlineGalerie des ARTLETstudio zeigt die erste Ausstellung. Sie besuchen hier virtuelle Galerieräume und erhalten dadurch einen sehr realitätsnahen Eindruck der Kunstwerke. 24 Stunden am Tag und an jedem Ort können Sie die Ausstellung besuchen. Mit Werken von Jesús Curiá, Pavel Guliaev, Andrea Kraft auf Floor 1 und Sonja Tines, Benjamin Burkard, Dominik Schmitt und Fernando Suárez in Floor 2. Eine LIVEFinissage in der (realen) Galerie in Münster beendet die Ausstellung am 07. September während des Schauraums –Der Nacht der Galerien und Museen in Münster. © Jesús Curiá

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ARTLETstudio c/o artlet.online Harsewinkelgasse 21, 48143 Münster


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Barbizon und Otto Modersohn Meisterwerke von Corot bis Rousseau aus einer Privatsammlung

30. März - 3. November 2019 Di. – So. 11 – 18 Uhr Feiertags geöffnet, außer am 24., 25. und 31. Dezember

Markt 9 · 49545 Tecklenburg kunst:stück 61 Telefon 05482 92 62 160 · info@ommt.de · www.ommt.de


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Douglas Goshomi, Different Ideas, Springstone

Skulpturensommer

Neues von den Bildhauern aus Simbabwe 01. Juli bis 30. August 2019 Kunsthalle Schnake, Münster | www.kunsthalle-schnake.de In ihrer „Skulpturensommer“ betitelten Ausstellung gibt die Kunsthalle Schnake einen einmaligen Einblick in die Geschichte der Bildhauerbewegung des südafrikanischen Landes Simbabwe. Bisher noch nicht gezeigte Arbeiten von Bildhauern der ersten Stunde wie Bernard Matemera oder Nicholas Mukomberanwa, deren Arbeiten bereits im Museum of Modern Art in New York und im Musée Rodin in Paris gezeigt wurden, dokumentieren die Anfänge dieser Bewegung in den 1960er Jahren. Im zweiten Teil der Schau zeugen die Arbeiten der jungen Generation wie z.B. Douglas Goshomi oder Prosper Katanda vom Ideenreichtum der Künstler beim Behauen der harten Steine.

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kunst:stück

Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag 14–18 Uhr und jeden 1. Sonntag im Monat 14–18 Uhr --Nacht der Museen · 07. September Die Kunsthalle Schnake zu Gast im „Kettelerscher Hof“. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Ausstellungsprogramm der Kunsthalle Schnake. Die Ausstellung läuft dort bis zum 05. Oktober 2019. Kunsthalle Schnake Max-Winkelmann-Straße 84 48165 Münster-Hiltrup


. münster

WWW.MUSEUM-FUER-LACKKUNST.DE

BONBONNIERE Die Bonbonniere gehört zu einer Gruppe von Objekten aus den Werkstätten der Brüder Martin: die so genannten Vernis Martin, die mit flächendeckendem, in Ölfarben aufgebrachtem farbdeckenden Dekor die französische Malerei des Rokoko im Miniaturformat wiedergeben. Sie zeigt eine mythologische Szene nach einer unbekannten Gemäldevolage. Papiermaché mit Schwarzlackbeschichtung und Dekor in Ölfarben, abschließend mit Klarlack überfangen; Montierung aus zweifarbigem Gold; Futter aus Schildpatt; Frankreich (Paris), Mitte 18. Jahrhundert

MUSEUM FÜR LACKKUNST

ÖFFNUNGSZEITEN

Windthorststraße 26 48143 Münster | Deutschland Telefon: + 49.251.41851-0

Dienstags (freier Eintritt) 12–20 Uhr, mittwochs bis sonntags und an gesetzlichen Feiertagen 12–18 Uhr

www.facebook.com/Museum.fuer.Lackkunst

kunst:stück

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. bad gandersheim

––– Feine Stiche – Kloster Brunshausen, Fotos: © Portal zur Geschichte – Sammlung Frauenstift Gandersheim

Feine Stiche – Textil Kunst Handwerk Markt Kloster Brunshausen – Bad Gandersheim Samstag und Sonntag 17. / 18. August, 11–18 Uhr

Brunshausen 6, 37581 Bad Gandersheim | www.portal-zur-geschichte.de

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Das Kloster Brunshausen gehört zu den ältesten Klosteranlagen Niedersachsens. In der Klosterkirche präsentiert die Ausstellung „Starke Frauen – Feine Stiche“ eine einzigartige Sammlung historischer Textilien sowie die Biographien der vielen eindrucksvollen Frauen aus dem Umfeld des Stifts von der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim bis zur Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie. Ihr Sommerschloss auf dem Klostergelände entführt Sie mit seinen Wandmalereien noch heute in ferne Länder und gibt einen Einblick in die „Barocke Sammelleidenschaft“.

Die Sonderschau Zu jedem Markt wird auf der Empore der Klosterkirche in einer Sonderschau ein spezielles textiles Thema oder eine besondere Textil-Technik vorgestellt. In diesem Jahr zeigen die Designerinnen der hannoverschen Textilgalerie „Frau Zimmer", verschiedene Stoffdrucktechniken.

Der Markt Im historischen Umfeld des Klosters präsentieren 50 Ausstellerinnen und Aussteller aus verschiedensten Handwerken ihre modernen Arbeiten: Neben Textilschaffenden mit Gewebtem, Gefilztem, Genähtem, schicken Hüten und Mützen sind in diesem Jahr auch Goldschmied*innen, Tischler, Keramikerinnen, Feintäschner*innen sowie Metallhandwerker und ein Steinmetz vertreten.

Textiler Kinderworkshop In ganztägigen Workshops für Kinder (und Erwachsene) können eigene Textilkunstwerke geschaffen werden.

kunst:stück

Führungen durch die Sammlung Regelmäßige, kostenlose Führungen nehmen Sie mit auf eine Zeitreise durch die Textilkunst: von byzantinischer Seide aus dem 9. Jahrhundert über mittelalterliche Paramente bis hin zu den bildgewaltigen textilen Kostbarkeiten der Barockzeit.

Speis und Trank Der Klosterhof Brunshausen und das Rosencafé bieten nicht nur ein reichhaltiges gastronomisches Angebot sondern auch idyllische Orte der Entspannung mit romantischen Gärten und stimmungsvollen Innenhöfen.


FORUM OUTSIDER ART

Bild: Helmut Feder

Kunst haus Kannen

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ART FAIR / LECTURES / WORKSHOP KUNSTMESSE / VORTRÄGE / WORKSHOP

3 . – 6 . O k t o b e r 2 019 kunst:stück

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. föhr

Ausstellungsansicht, Foto: Lukas Spörl // rechte Seite, Museumsansicht, Foto: Lukas Spörl

10 Jahre MKdW – Meisterwerke 01. August 2019 bis 12. Januar 2020 Museum Kunst der Westküste / www.mkdw.de Als das Museum Kunst der Westküste am 31. Juli 2009 eröffnete, konnte niemand ahnen, dass es ein so großer Erfolg werden und landesweit sowie international Anerkennung finden würde. Die außergewöhnliche Architektur, das auf die Bildthemen „Meer & Küste“ bezogene, einzigartige Sammlungskonzept und das darauf abgestimmte Ausstellungsprogramm begeistern und berühren Besucher aus dem Inund Ausland. Die Sammlung des Museums Kunst der Westküste (MKdW) umfasst heute über 800 Werke, die zwischen 1830 und 1930 im beeindruckenden Landschaftsraum entlang der Nordseeküste in Norwegen, Dänemark, Deutschland und den Niederlanden entstanden sind. Das Herzstück der Sammlung bilden Meisterwerke berühmter Maler, darunter Peder Balke, Edvard Munch, Peder Severin Krøyer, Piet Mondrian und Jan Toorop, Max Liebermann und Emil Nolde. Durch die Wechselausstellungen, in deren Rahmen die Kunst von der Romantik bis zur Moderne immer wieder

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kunst:stück

mit Positionen der Gegenwartskunst verknüpft wird, sowie das Artist-in-Residence-Programm, das jedes Jahr Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt auf die Insel Föhr führt, wird die Sammlung fortwährend auch um internationale zeitgenössische Werke erweitert. Hierzu zählen etwa Arbeiten von Joakim Eskildsen, Jochen Hein, Nan Hoover, Denis Rouvre, Trine Søndergaard und Mila Teshaieva. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums treffen rund 100 Highlights aus der Sammlung auf über 50 Gemälde und Grafiken, die eigens aus den vier Westküstenländern anreisen und das Sammlungsprofiel unterstreichen. Die hochkarätigen Leihgaben sind vielfach zum ersten Mal in Deutschland zu sehen und kommen unter anderem aus dem Statens Museum for Kunst in Kopenhagen, den Art Museums of Skagen, der Nationalgalerie in Berlin, dem Gemeentemuseum Den Haag, dem Nordnorsk Kunstmuseum in Tromsø und von der Kulturstiftung Kurt und Barbara Alten in Ascona.


. föhr

Abb. rechts v.o.n.u.: Peder Severin Krøyer, Badende Jungen an einem Sommerabend am Strand von Skagen, 1899, Öl auf Leinwand, 100,5 × 153 cm, SMK, The National Gallery of Denmark, Foto: Jacob Skou-Hansen Max Liebermann, Zwei Reiter am Strand nach links, 1910, Öl auf Leinwand, 70 × 100,5 cm, Museum Kunst der Westküste, Alkersum/Föhr Michael Ancher, Fischer am Meer an einem Sommerabend, 1888, Öl auf Leinwand, 141 × 188,5 cm, SMK, The National Gallery of Denmark, Foto: Jacob Skou-Hansen

Die Ausstellung präsentiert ein Jahrhundert Malerei und damit einen Zeitraum, in dem sich bedeutende künstlerische Entwicklungen Bahn brachen – von der norwegischen Romantik über die realistischen Strömungen im Umkreis der Haager Schule bis hin zu den vielfältigen stilistischen Spielarten zwischen Impressionismus und Expressionismus. In den Gemälden entdeckt der Betrachter die sich wandelnde Wahrnehmung der Küstenregionen entlang der Nordsee, die Veränderungen im Leben der Fischer und ihrer Familien an Land und auf See, die Eroberung des Strandes als gesellschaftliche Bühne um 1900 sowie die Bedeutung des Lichts, das zu unverwechselbaren Naturphänomenen führt oder Interieurs stimmungsvoll ausleuchtet. Die Ausstellung 10 Jahre MKdW - Meisterwerke steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Museum Kunst der Westküste Hauptstraße 1, 25938 Alkersum / Föhr

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. föhr

Joakim Eskildsen, Skagen X, 2008, 55 cm x 65 cm, Pigment print

10 Jahre MKdW – Contemporary

Joakim Eskildsen, Anja Jensen, Ellen Kooi, Mette Tronvoll 16. Juli 2019 bis 12. Januar 2020 Museum Kunst der Westküste / www.mkdw.de Auch in seinem Jubiläumsjahr widmet sich das Museum Kunst der Westküste zeitgenössischer Kunst und versammelt unter dem Titel 10 Jahre MKdW – Contemporary vier spannende fotografische Positionen. Mit ihren Werken treten die Künstlerinnen und Künstler dabei in Dialog zur Malerei und Grafik der Sammlung von der Romantik bis zur Moderne. Sie repräsentieren jeweils eines der vier Westküstenländer, deren Kunst seit zehn Jahren im Museum gezeigt wird: Niederlande, Deutschland, Dänemark, Norwegen. Der Däne Joakim Eskildsen, die deutsche Künstlerin Anja Jensen, Ellen Kooi aus den Niederlanden und die Norwegerin Mette Tronvoll knüpfen in ihren Fotoarbeiten an Motive der Meisterwerke an und richten den Blick auf die in den Küstenlandschaften lebenden Menschen. Der Charakter der Werke ist dabei weder eindeutig beobachtend noch inszeniert,

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kunst:stück

die Fotografien entfalten ihre intensive Bildwirkung vielmehr im Dazwischen. Im Hinblick auf Bildthemen und -ausschnitte wiederum tritt in der Überschau untereinander Vergleichbares zutage – sowie unerwartete Ähnlichkeit mit den Gemälden, Ölskizzen und Grafiken der Sammlung des Museums. In der Ausstellung werden Werke aus Joakim Eskildsens Serie Skagen gezeigt, die bereits zur Sammlung gehören und nun um weitere ergänzt werden. Anja Jensen, die wie Eskildsen bereits als Artistin-Residence in Alkersum auf Föhr ausgestellt hat, ist mit Fotoarbeiten vertreten, die im vergangenen Jahr auf der Insel entstanden. Die Kunst von Ellen Kooi und Mette Tronvoll ist hingegen erstmalig im MKdW zu sehen. Museum Kunst der Westküste Hauptstraße 1, 25938 Alkersum / Föhr


Marita G. Weiden

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Farbkosmen Ausstellung: 14.07. - 08.09.2019 www.kloster-bentlage.de

21.08. 25. 08.

Poetische Quellen 2019

Internationales Literaturfest Bad Oeynhausen & Löhne www.poetischequellen.de

 Stiftung der kunst:stück Sparkasse Herford

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. ausstellungsverzeichnis

bauhaus 1930, Musterkarte, 1930/31, Rasch-Archiv, Bramsche Museumsquartier Osnabrück

MuSEuMSQuaRTIER oSnaBRÜck, fElIX-nuSSBauMHAUS, KULTUrGESCHICHTLICHES MUSEUM | Lotter Straße 2 | 49078 osnabrück | T. 0541.3232207 www.museumsquartier-osnabrueck.de – Friedrich Einhoff. Das vertraute Unbekannte. Gemälde und Zeichnungen | bis 15.09. – Brigitte Waldach. Existenz | bis 10.11. – Bauhaustapete – neu aufgerollt | bis 08.12. KUNSTHALLE OSNABrüCK | Hasemauer 1 | 49074 osnabrück | T. 0541.3232190 | kunsthalle.osnabrueck.de – Crossing Lines | 24.08. bis 03.11. // mit den Handabdrücken des Bauhaus Künstlers László Moholy-Nagy und künstlerischen Arbeiten von Heba Y. Amin, Jakob Gautel, Olaf Holzapfel, Reuven Israel, Kostis Velonis und Jan Tichy

László Moholy-Nagy, Right Hand in Green, May 20th 1926, Courtesy of Hattula Moholy-Nagy Kunsthalle Osnabrück

ERIcH MaRIa REMaRQuE-fRIEdEnSZEnTRuM | Markt 6 | 49069 osnabrück | T. 0541.969244 | www.osnabrueck.de – Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ‚seine‘ Reichskanzler in der Karikatur | bis 08.09. HaSE29 – GESEllScHafT fÜR ZEITGEnöSSIScHE kunST Hasestraße 29/30 | 49074 osnabrück | T. 0541. 58051396 www.hase29.de – Be Absolutely Concrete. Drawing Worlds – Welten zeichnen bis 03.08. – Like a House. Rauminstallation und Wandzeichnung von Tim Cierpiszewski | 17.08. bis 05.10. kunST-QuaRTIER | Bierstraße 33 | 49074 osnabrück | www.bbk-osnabrueck.de – Nicole Widner und Stella Metzig. selected: heiß und fertig bis 24.08. – Ron Wood und Jürgen Wendt. It's Only Rock'n'Roll | 30.08. bis 21.09. – Zeitgleich-Zeitzeichen, eine bundesweite Ausstellungsreihe der BBK-Verbände | 27.09. bis 19.10.

Tim Cierpiszewski in der Gesellschaft für zeitgenössische Kunst. hase29

SkulPTuR GalERIE | Bierstraße 2 | 49074 osnabrück | www.skulptur-galerie.de – Joachim Jurgelucks. Form und Linie | 09.08. bis 14.09. GALErIE LETSAH | Süntelstraße 49 | 49088 osnabrück | T. 0541.49911 | www.galerie-letsah.de – Uschi Koch … aus fremden Gärten – Skulpturen / Wilhelm Wiechern – Fotografien zur Arbeit von Uschi Koch | 17.08. (Eröffnung: 18 Uhr) bis 15.09.

Voodoo Ronnie, Ron Wood 1996, Art Gallery Schroeder, Stones Fan Museum Lüchow BBK Kunst-Quartier

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kunst:stück

MuSEuM aM ScHölERBERG – naTuR und uMWElT klaus-Strick-Weg 10 | 49082 osnabrück | T. 0541.560030 www.osnabrueck.de/mas – Die geheime Welt der Pilze – Gift, Genuss und Mythos | bis 16.01.2020


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Fotografie: Originalanzeige 1931, Ullstein-Werbe-Beratung – U

Museumsquartier Osnabrück | Lotter Straße 2 | 49078 Osnabrück www.museumsquartier-osnabrueck.de | museum@osnabrueck.de Telefon: 0541 323-2207 / 323-2237

Foto: Friedrich Einhoff

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. ausstellungsverzeichnis

Tuchmacher Museum Bramsche | Mühlenort 6 | 49565 Bramsche | T. 05461.94510 | www.tuchmachermuseum.de – Auf den zweiten Blick. Bauhaus-Stoffe als Inspiration | bis 08.09. – Tuchmarkt. Neues, Individuelles und Schönes von Textilkünstler- und Textilhandwerker*innen | So 15.08., 10-17 Uhr

Tuchmacher Museum Bramsche, Entwurf Gunta Stölzl, Foto: Fotostudio Kröger

Museum und Park Kalkriese | Venner Straße 69 | 49565 Bramsche | T. 05468.92040 | www.kalkriese-varusschlacht.de – Roms Legionen. Kleine Römer groß in Szene | bis 03.11. – Forum Kalkriese. SOKO Varusschlacht - 30 Jahre archäologische Detektivarbeit | 03.–06.10. Museum im Kloster | Stiftshof 4 | 49593 Bersenbrück T. 0541.5014034 | www.museum-im-kloster.de – Out of many, one people – 25 Jahre Reggae Jam Festival bis 29.09.

Modellszene „Auf dem Marsch“ © Mules-of-Marius.com Foto: W. Hartung Museum und Park Kalkriese

Draiflessen Collection | Georgstraße 18 | 49497 Mettingen | T. 05452.91683000 | www.draiflessen.com – Glaube. Teil 1 der Ausstellungstrilogie „Glaube, Liebe, Hoffnung“ | bis 18.08. – Vom Wesen der Landschaft | 06.09. bis 19.01.20 Kloster Bentlage Rheine | Bentlager Weg 130 | 48432 Rheine | T. 05971.918400 | www.kloster-bentlage.de – Marita G. Weiden. Farbkosmen | bis 06.09. – Neuyes Bauhaus. Workshop, Ausstellung und Party | 13.09. bis 06.10 – Matthias Weischer. Reisen | 29.09. bis 03.11.

Louis Soutter, The Empty Cross, 1939, Aargauer Kunsthaus, Aarau / Schenkung Betty und Hartmut Raguse-Stauffer Draiflessen Collection

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Klosterstraße 10 | 48477 Hörstel | T. 02551 694200 | www.da-kunsthaus.de – Sommerfrische Gravenhorst. Historische Präsentation Geschichte hinterm Giebel | bis 08.09 – SOUNDSEEING. Klangkunstfestival | bis 01.09. Klanginstallationen: Denise Ritter, Erwin Stache, Franziska Windisch – Christine Westenberger. Durchbrüche | 15.09. bis 03.10. – Apfelfest. Info- und Verkaufsstände mit Kunstaktionen | 22.09. Otto Modersohn Museum | Markt 9 | 48545 Tecklenburg | T. 05482 9262160 | www.ommt.de – Barbizon und Otto Modersohn. Meisterwerke von Corot bis Rousseau aus einer Privatsammlung | bis 03.11.

Jean-Baptiste Camille Corot, L’Etang, Gardeuse des Vaches (Teich mit Kuhhirtin), um 18601865, Öl/Holz, 40 x 33 cm, Otto Modersohn Museum Tecklenburg

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kunst:stück

Emslandmuseum Schloss Clemenswerth | 49751 Sögel | T. 05952.932325 | www.clemenswerth.de – Werner Heinze. Der Blick des Malers | bis 01.09. – ParkArt, Kunstmarkt | Sa / So, 10.08. / 11.08., 10–18 Uhr – „Die Rückkehr des Platzhirschs auf die mittlere Clemenswerther Teichinsel“ von Thomas Otto – Die feine Form - Terrakotta trifft Zeichnung. Johanna Beil und Ingeborg Dammann-Arndt | 07.09. bis 31.10.


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www.klartext-grafik.de

JOACHIM JURGELUCKS FORMUNDLINIE

09.08.− 14.09. → ERÖFFNUNG 09.08.,19 UHR

Bierstraße 2 · 49074 Osnabrück · www.skulptur-galerie.de Mo, Mi, Do, Fr 11–19 Uhr, Sa, So 11–16 Uhr


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STÄDTISCHE GALErIE NOrDHOrN | Vechteaue 2 48529 nordhorn | www.staedtische-galerie.nordhorn.de T. 05921.971100 – Ticket To Ride | bis 11.08. – Umordnungen. 20 Jahre Kunstschule | 08.09. bis 10.11.

Meisterschüler*innen der HBK Braunschweig, von links: Alexander Janz, Eileen Lofink, Jonas Habrich, Tuğba Şimşek, Jana Mertens, Reiko Yamaguchi, Timo Hoheisel Städtische Galerie Nordhorn

KUNSTHALLE LINGEN | Kaiserstraße 10a | 49809 Lingen T. 0591 59995 | www.kunsthallelingen.de – Schluss mit reden, spielen wir! | bis 25.08. – Weltanschauungen | bis 25.08. KUNSTvErEIN GrAFSCHAFT BENTHEIM | Hauptstr. 37 49828 Neuenhaus | www.kunstverein-grafschaft-bentheim.de – Carina Schüring. Atelier auf Zeit | 11.08. bis 06.10. HEINrICHNEUYBAUHAUSMUSEUM | kirchplatz 5 | 48565 Steinfurt-Borghorst | T. 02552 9958309 | www.hnbm.de – Bauhaus-Dialoge. Die Avantgarde in Osteuropa | bis 18.09.

Parastou Forouhar, Das Gras ist grün, der Himmel ist blau und sie ist schwarz, 2017, Fotografie, Ausschnitt, Courtesy Parastou Forouhar, Kunsthalle Lingen

KUNSTMUSEUM PABLO PICASSO MüNSTEr | Picassoplatz 1 48143 Münster | www.kunstmuseum-picasso-muenster.de T. 0251.4144710 – Durch das Licht – Abstraktion in Frankreich. Von Bazaine bis Singier | bis 29.09. – Picasso und die Nachkriegsmoderne | bis 29.09. MUSEUM Für LACKKUNST | Windthorststraße 26 | 48143 Münster | T. 0251.418510 | www.museum-fuer-lackkunst.de – Lackkunst, Sammlung von etwa 2000 Lackexponaten aus Ostasien, Europa und der islamischen Welt

Carina Schüring, Detail Kunstverein Grafschaft Bentheim

STADTMUSEUM MüNSTEr | Salzstraße 28 | 48143 Münster T. 0251.4924503 | www.stadtmuseum-muenster.de – Alles auf Leeze! – Fahrradstadt Münster | bis 8.09. – Deutsche Bundeskanzler in Münster | bis 08.09. – Vor 50 Jahren - Münster 1969 | bis 24.11. – Aufbruch! Die Anfänge der Homosexuellen-Bewegung in Münster | bis 08.09. – Thomas Kellner. Black & White | 07.09. bis 10.11. lWl-MuSEuM fÜR kunST und kulTuR | domplatz 10 48143 Münster | www.lwl-museum-kunst-kultur.de – Sean Scully. Vita Duplex | bis 08.09. – Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys | bis 29.09. – Das Werk als Ort – Vom Entstehen kommunikativer Räume / Skulptur Projekte Archiv | bis 29.9. – Salonfähig! 106 Werke aus dem Museumsdepot | bis 26.01.20

Jean Bazaine, Chant de l'aube II, 1985, Öl auf Leinwand, © ADAGP, Paris 2019, Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

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kunst:stück

ArTLETstudio | Harsewinkelgasse 21 | 48143 Münster T. 0251.93259700 | www.artlet-studio.com – Große Kunst kann auch klein. Objekt, Malerei, Foto und Grafik bis 07.09. (Finisage: 17–24 Uhr, zum SchauRaum)


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. ausstellungsverzeichnis

Szlachetka, guck in die Luft Kunsthaus Kannen

Kunsthaus Kannen | Alexianerweg 9 | 48163 Münster T. 02501.96620000 | www.kunsthaus-kannen.de – Alles aus Erde, Lehm und Ton | bis 27.09. // Paul Berger ( 400 Figuren), Helmut Licznierski ( farbige Türme), Hubertus Roerkohl (Fußball Pokale), Nicole Szlachetka (Köpfe +Symbole), Roger Röggener (türkise Gefäße), Katharina Bendel (kleine Fundstücke), Helmut Schrameyer (Tonstäbchen) – 2x2 Forum for Outsider Art 2019 | 03.-06.10. Kunsthalle Münster | Hafenweg 28 | 48155 Münster T. 0251.6744675 | www.kunsthalle.muenster.de – Katia Kameli. She Rekindled the Vividness of the Past | 07.09. bis 24.11. TextilWerk Bocholt | LWL-Industriemuseum, Spinnerei Industriestraße 5 | 46395 Bocholt | T. 02871.216110 | www. lwl-industriemuseum.de – Fabrik. Denkmal. Forum. 40 Jahre Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha | bis 08.09. – Sounds of Changes. Make history heard | bis 08.09.

Peter August Böckstiegel, Selbstbildnis, 1919, Aquarell und Deckfarben auf Papier | Museum Peter August Böckstiegel

Museum Peter August Böckstiegel | Schloßstraße 33824 Werther | T. 05203.3297 | www.museumpab.de – Jugend und Alter – Der Mensch im Werk von Peter August Böckstiegel | bis 15.09. – Expressionismus! Arbeiten auf Papier aus dem LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster | 29.09.19 bis 12.01.20 Herforder Kunstverein im Daniel-PöppelmannHaus | Deichtorwall 2 | 32052 Herford | T. 05221.189689 www.poeppelmannhaus.de | www.herforder-kunstverein.de – Aatifi – Bielefeld / Kabul. Alphabet der Malerei – Die abstraktskripturale Magie der Formen | bis 27.10.

Vivienne Westwood Textilwerk Bocholt

STIFTUNG AHLERS PRO ARTE | Am Kindergarten 2 | 32052 Herford | T. 05221.9797842 | www.ahlers-proarte.com – Das Lesen in der Kunst. Lektürebilder – Bildlektüre | 28.09. bis 15.12. Marta Herford | Goebenstraße 2-10 | 32052 Herford T. 05221.9944300 | www.marta-herford.de – Rebellische Pracht. Design-Punk statt Bauhaus | bis 01.09. – Haltung & Fall. Die Welt im Taumel | bis 06.10. – 9. Recycling­Designpreis | 22.09.bis 05.01.20

Werbung für die Roban-Leuchte aus JENAer Glas, Entwurf Laszlo Moholy-Nagy, um 1935, LWL Glashütte Gernheim

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kunst:stück

Glashütte Gernheim | LWL-Industriemuseum | Gernheim 12 | 32469 Petershagen | T. 05707.93110 | www.lwlindustriemuseum.de – Leuchten der Moderne. Glasproduktion im Licht des Bauhauses | bis 25.08. – 20 x Glas aus Gernheim und mehr | bis 22.12. // Erweiterte Fortführung der Jubiläumsausstellung zum 20jährigen Bestehen der Glashütte Gernheim.


kunst:stĂźck

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Konzertsaal Bagno, © Bagno-Kulturkreis Steinfurt, Fotos: Ralf Emmerich

Weltstars der Klassik in der Bagno-Konzertgalerie

Europas ältester freistehender Konzertsaal Bagno-Kulturkreis-Steinfurt | www.bagno-konzertgalerie.de Es ist ein einzigartiges, kulturelles Kleinod, die Bagno-Konzertgalerie in Steinfurt. Der älteste freistehende Konzertsaal Europas, 1774 erbaut, ist seit seiner aufwendigen Restaurierung vor über zwanzig Jahren Schauplatz großer klassischer Meisterkonzerte. Veranstalter ist der gemeinnützige Bagno-Kulturkreis Steinfurt e.V., finanziell unterstützt durch die Stadt Steinfurt. Bei nur 200 Sitzplätzen ist man wohl nirgendwo sonst so nah an den berühmten Musikern: „Die Atmosphäre und Akustik im Bagno sind wirklich einzigartig“, schwärmt der künstlerische Leiter, Prof. Dr. Matthias Schröder. Pianistin Elisabeth Leonskaja, Frieder Bernius und der Kammerchor Stuttgart, Countertenor Valer Sabadus und Sopranistin Nuria Rial, Schauspieler Udo Wachtveitl

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kunst:stück

(„Tatort“) oder das Händelfestspielorchester Halle sind nur einige der ganz großen Namen, die in der kommenden Spielzeit der Bagno Konzertgalerie Steinfurt auftreten werden. Gleich viermal spielen renommierte Kammerorchester im Bagno, darunter erstmals das Bayerische Kammerorchester sowie „l´arte del mondo“ unter Werner Ehrhardt. Beide Orchester spielen mit international bekannten Solisten: Querflötist Pirmin Grehl, langjähriger Soloflötist des Konzerthausorchesters Berlin, und Sänger Valer Sabadus, über den der „Spiegel“ schrieb: „Was der Countertenor bis in schwindelnde Höhen an Natürlichkeit und Koloratur leistet, ist einfach überwältigend“. Die Meisterserie B eröffnet der niederländische Blockflötist Erik Bosgraaf mit


oben: Rusquartet, Foto: © Emil Matveev links: Udo Wachtveitl, Foto: © Breuel // Mitte: Mirijam Contzen, Foto: © Josep Molina // rechts: Elisabeth Leonskaja, Foto: © Marco Borggreve

seinem Ensemble Cordevento und festlicher Barockmusik von Vivaldi, Händel und Bach. Geiger Ingolf Turban und Pianist Michael Endres spielen nach ihren Solorecitals erstmals im Kammermusikduo, das Phaeton Klaviertrio vereint drei große Namen der Klassikzunft: Pianist Florian Uhlig, Geiger Friedemann Eichhorn und Cellist Peter Hörr. Das Orchester „l’arte del Mondo“ spielt seit langem auch wieder in der zweiten Meisterserie, mit einem überaus außergewöhnlichen Solisten: Ödön Rácz, Solo-Kontrabassist der Wiener Philharmoniker! Der italienische Pianist Pietro de Maria stellt als Chopin-Spezialist schließlich ein hoch virtuoses Programm „rund um Frédéric“ vor.

kalischen Lesung präsentiert Wachtveitl gemeinsam mit dem Gitarrenduo GruberMaklar den Roman „Eine Geschichte der Welt in 9 Gitarren“. Zum Saisonfinale lädt der Bagno Kulturkreis Steinfurt ein zu „Summertime im Bagno“, diesmal mit dem Stefan Grasse Quartett und Jazz, Bossa Nova, Tango und Weltmusik. Bei diesem Familienkonzert kostet die günstigste Karte nur 12 € zzgl. Gebühren. Man wolle schließlich auch neues Publikum für die klassische Musik gewinnen und ins Bagno locken, so Matthias Schröder: „Die Kartenpreise sind seit 20 Jahren stabil und dabei sind nahezu alle Konzerte ausverkauft. Ich kann nur empfehlen, den Vorverkauf zu nutzen“.

Mehrere Sonderkonzerte präsentieren u.a. Programme zum Bauhaus-Jubiläum (Geigerin Mirijam Contzen und Pianist Tobias Bredohl) mit den großen Klassikern der Moderne. Als Münchner Tatort-Kommissar „Franz Leitmayr“ ist Schauspieler Udo Wachtveitl allen TV-Zuschauern ein Begriff. In einer musi-

––– Konzertkarten sind erhältlich bei Steinfurt Marketing und Touristik in Burgsteinfurt unter Telefon 02551 1383 oder per Mail unter tickets-bagno@steinfurt.de Programminfos: www.bagno-konzertgalerie.de

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. poetische quellen

Poetische Quellen 2019

18. Internationales Literaturfest »Die Lesbarkeit der Welt« 21.—25. August 2019 in Bad Oeynhausen und Löhne (OWL) www.poetischequellen.de Zum 18. Mal findet das Internationale Literaturfest „Poetische Quellen“ in den ostwestfälischen Nachbarstädten Bad Oeynhausen und Löhne statt. Unter dem Motto „Die Lesbarkeit der Welt“ kommt es an fünf aufeinanderfolgenden Tagen vom 21.–25. August 2019 zu einer vielfältigen Begegnung mit literarischen Neuentdeckungen, bei denen das Publikum die Möglichkeit hat, mit nationalen und internationalen Autorinnen und Autoren ins Gespräch zu kommen. Zum Auftakt (Mi, 21.08.) präsentiert das 16köpfige, international besetzte Weltmusik-Orchester Ensemble Vinorosso und der bekannte Schauspieler Rolf Becker das Programm „Weltsichten“: Eine abwechslungsreiche Konzertlesung, die großartige Musik Texte aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen miteinander verbindet. Zur Eröffnung (Do, 22.08.) reisen der Schriftsteller Raoul Schrott und der aus dem Fernsehen bekannte Literaturkritiker Thomas Strässle an. Hierbei dreht sich alles um die heutige Lesbarkeit der Welt zwischen „Fake“ und Fiktion.

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Am Freitagnachmittag (23.08.) geht die Literatur mitten in die Stadt von Bad Oeynhausen. Zunächst stellt Raoul Schrott in einer deutschlandweiten Buchpremiere seinen neuen Roman „Eine Geschichte des Windes“ vor, bevor der Italiener Edoardo Albinati seinen Bestseller-Roman „Die katholische Schule“ mit der Übersetzerin Verena von Koskull und dem Sprecher Thomas Streipert präsentiert. Beim vierten „Lyrik-Abend“ (Fr, 23.08.) der „Poetischen Quellen“ nimmt Federico Italiano das Publikum mit auf eine Reise durch die junge europäische Lyrik der Gegenwart. Dabei wird er von Margarida Vale de Gato aus Portugal und Marko Pogačar aus Kroatien begleitet. Am Samstagabend (24.08.) steht unter dem Titel „Auf den Schultern von Riesen“. Es geht um die Rolle von Meistern aus Vergangenheit und Gegenwart und ihre inspirierenden Gedanken für unsere Sicht auf die Welt. Auf der Bühne sitzen dafür die Literaturkritikerin Maike Albath, der Schriftsteller Roberto Cotroneo, die Verlegerin des Droschl-Verlags, Annette Knoch, und der Leiter der „Poetischen Quellen“ Michael Scholz.


. münsterland

Beim traditionellen „Sonntagsgespräch – Forum für Demokratie“ (So, 25.08.) diskutiert die dänische Bestseller-Autorin Janne Teller mit der deutsch-französischen Journalistin Géraldine Schwarz und dem ehemaligen Herausgeber der WELT-Gruppe Thomas Schmid über „Die Zukunft unserer offenen Gesellschaft zwischen solidarischem Miteinander und ethnischem Nationalismus“. Bei den beiden „Tischgesprächen“ begegnen sich in diesem Jahr zuerst Ilma Rakusa und Jan Koneffke (Sa, 24.08.) und anderntags SAID und Yamen Hussein (So, 25.08.). Zum Abschluss trifft am Sonntag (25.08.) der ungarische Schriftsteller, Dramatiker und Filmmacher András Forgách auf den britischen Publizisten und BBC-Korrespondenten aus Budapest, Nick Thorpe.. Weitere Gäste sind der international bekannte Schauspieler Christian Berkel, Jaroslav Rudiš aus Tschechien, Marko Dinić aus Serbien, Rui Zink aus Portugal, Marica Bodrožić und Ulrike Draesner aus Deutschland und viele mehr. Weitere Informationen unter: www.poetischequellen.de

Bildnachweis, v.o.l.n.u.r.: Christian Berkel - © Gerald von Foris / Edoardo Albinati - © Marco Delogu / Andras Forgach - © Nullahategy / Janne Teller - © Annette Pohnert, Carl Hanser Verlag / Marica Bodrozic - © Peter von Felbert / Margarida Vale de Gato - © Casa De Mateus / Federico Italiano - © Daniel K. Zegnalek / Marko Pogacar - © Nikola Kupresanin ––– Abb. linke Seite: ensemble vinorosso - Foto: Markus Krüger

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. musica viva

Musica viva 2019

Internationales Musikfestival im Osnabrücker Land 14. September –01. Oktober 2019 www.forum-artium.de

Vorhang auf zum Festival MUSICA VIVA 2019. Zum 31. Mal wird die Georgsmarienhütter Musikakademie Forum Artium vom 14. September bis zum 01. Oktober das erfolgreiche Musikfestival im Osnabrücker Land veranstalten. Seit mehr als 30 Jahren vermitteln hier international herausragende Musiker, Ensembles wie Dozenten leidenschaftlich Musik und haben Festival und Akademie nachhaltig geprägt, zum hohen internationalen Ansehen beigetragen und dem beliebten wie erfolgreichen Festival ein unverwechselbares Profil und Zuspruch weit über die Grenzen des Osnabrücker Landes beschert. Zehn hochkarätige Konzerte mit Künstlern und Ensembles von Weltruf stehen auf dem diesjährigen Festivalprogramm. INFOS & KOSTENLOSEr FLYEr: AKADEMIE FOrUM ArTIUM Am Kasinopark 1–3 49124 Georgsmarienhütte

Samstag, 14. September, 18.00 Uhr Ehemalige Kirche, Hagen a.T.W. HESPErION XXI JOrDI SAvALL Tanzmusik aus Spanien

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www.forum-artium.de info@forum-artium.de Tickethotline: (05401) 35108 Tickets: Tourist-Information Osnabrück Bierstraße 22/23, 49074 Osnabrück

Sonntag, 15. September, 18.00 Uhr Klosterkirche, Georgsmarinehütte / Kloster-Oesede HOPKINSON SMITH - Laute Lautenmusik der Renaissance von Dowland u.a.


. musica viva

linke Seite: Musica Viva, Konzertfoto | © Forum Artium // oben: Concerto Köln darunter links: Hopkinson Smith // rechts: Jordi Savall

Dienstag, 17. September, 20.00 Uhr Bergkirche, Osnabrück KLAUS MErTENS - Bariton TON KOOPMAN - Orgel u. Cembalo Lieder u. Kantaten von Händel, Bach u.a.

dienstag, 24. September, 20.00 uhr Schlosskirche, Gut Sutthausen, Osnabrück flauTando köln Virtuose Musik auf 40 Blockflöten

Donnerstag, 19. September, 20.00 Uhr Klosterkirche Malgarten, Bramsche BArTHOLD KUIJKEN - Traversflöte EWALD DEMEYErE - Cembalo Sonaten u. Suiten von Händel u.a.

Mittwoch, 25. September, 20.00 uhr Alte Alexanderkirche, Wallenhorst HAN TOL - Blockflöten NIGEL NOrTH - Laute Musik aus dem Frühbarock

Freitag, 20. September, 20.00 Uhr Klosterkirche, Georgsmarinehütte / Kloster-Oesede ArIANNA SAvALL ENSEMBLE HIrUNDO MArIS BArCELONA Lieder und Songs der Renaissance

Sonntag, 29. September, 18.00 uhr Bergkirche, Osnabrück AMArCOrD Madrigale, Chansons, Songs und mehr

Sonntag, 22. September, 18.00 Uhr Ehemalige Kirche, Hagen a.T.W. JESUS MErINO - Solovioline concERTo köln Leitung: Markus Hoffmann Konzerte von Bach, Zelenka u.a.

dienstag, 01. oktober, 20.00 uhr Ehemalige Kirche, Hagen a.T.W. LAUTTEN COMPAGNEY BErLIN Mit Pauken und Trompeten

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kunst:stück Magazin | issue 81 - Osnabrück & Münsterland  

Ausgabe für August + September 2019 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

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