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Schulbesuch im Ausland

Die Welt will dich kennenlernen Sch端leraustausch

Gastfamilienprogramm

AFS inspiriert -- ein Leben lang.

Freiwilligendienste

www.afs.de


Herzlich willkommen! Du interessierst dich für einen Schüleraustausch? Wir gratulieren: Ein halbes oder ganzes Jahr im Ausland zu verbringen ist eine riesige Chance! Du wirst eine neue Sprache, eine neue Kultur, neue Leute, kurzum, ein neues Lebensgefühl entdecken. Am Ende deines Aufenthalts hast du eine wichtige Fähigkeit erworben: interkulturelle Kompetenz – so nennt man den erfolgreichen Umgang mit einer anderen Kultur. Ein Schüleraustausch fördert aber auch deine Selbstständigkeit, dein Verantwortungsbewusstsein und deine Flexibilität: alles Eigenschaften, die dich im Privat- und Berufsleben weiterbringen werden. AFS betreut und schult dich vor, während und nach deinem Auslandsaufenthalt. Damit stellen wir sicher, dass du deine Erfahrungen umfassend verarbeitest und von deinen Erlebnissen maximal profitierst – im Idealfall ein Leben lang. Übrigens: Interkulturelle Erfahrungen kannst du in jedem Land erwerben. Je offener du bist, desto größer ist der Erfolg deines Austauschs. Du hast Lust auf die „große, weite Welt“, auf persönliche Weiterentwicklung und neue Perspektiven? Wir freuen uns auf dich!

Anne Dewitz Teamleiterin Entsendeprogramm

„In einer globalisierten Gesellschaft bra uchen junge Menschen Möglichkeiten, um interkulturelle Kompetenzen auszubilden. Der beste Weg hierfür ist der Schüleraustau sch. Die Austauscherfahrung stellt wichtige Weichen für das weitere Leben und dient nicht nur dem einzelnen Schüler, sondern auch gesells chaftlichen Zielen wie interkultureller Bildung , Völkerverständigung und Frieden.“ Angela Spizig, Bürgermeisterin von Köln (ehemalige AFS-Programmteilnehmerin, USA) afs ist mitglied im arbeitskreis gemeinnütziger jugendaustauschorganisationen (aja) afs ist offizielle austauschorganisation des parlamentarischen patenschafts-programms (ppp) des deutschen bundestages


inhalt

Schüleraustausch mit AFS

Kurzüberblick Austauschländer

Schüleraustausch: Ist das was für mich?

Europa --

Leistungen

Kontinent im Wandel . . . . . . . . . . . Seite 12

. . . . . . . . . . . Seite 22

Der Schüleraustauschtest . . . . . . . . . . . Seite 4

Infos, kompakt

Stipendien Asien --

. . . . . . . . . . . Seite 23

6 gute Gründe für einen Schüleraustausch

größter Kontinent der Welt . . . . . . . . . . . Seite 14

Mir gehts gut, Mama!

Chancen und Nutzen eines Austauschs . . . . . . . . . . . Seite 5

Amerika --

Die Elternseite . . . . . . . . . . . Seite 24

Die weite Welt von AFS

Doppelkontinent mit Zugkraft . . . . . . . . . . . Seite 16

Preise und Länder

Mit AFS triffst du eine gute Wahl . . . . . . . . . . . Seite 6

Afrika --

Gut zu wissen

Kontinent der Gegensätze . . . . . . . . . . . Seite 18

Voraussetzungen, Bewerbung und Programmverlauf . . . . . . . . . . . Seite 8

. . . . . . . . . . . Seite 26

Jetzt bewerben . . . . . . . . . . . Seite 27

Australien und Neuseeland -ans andere Ende der Welt . . . . . . . . . . . Seite 20

Fühl dich wie zuhause Gastfamilie und Gastschule . . . . . . . . . . . Seite 10

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SCHÜLERAUSTAUSCHTEST

Schüleraustausch: Ist das was für mich? Du bist offen und interessiert an neuen, ungewöhnlichen Erfahrungen. Du willst deinen Horizont erweitern und mehr über dich erfahren.

Du bist abenteuerlustig und bereit, den Alltag in Deutschland eine Weile hinter dir zu lassen.

Du bist ehrgeizig und willst eine andere Sprache fließend sprechen.

Du bist neugierig auf andere Menschen und Kulturen.

Erkennst du dich wieder? Dann bist du der geeignete Kandidat für einen Schüleraustausch! 4


gründe FÜR EINEN SCHÜLERAUSTAUSCH

6 gute Gründe für einen Schüleraustausch: 1 2 3

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Ein Schüleraustausch hilft dir, ganz neue Seiten an dir zu entdecken. Du wirst dich wundern, was alles in dir steckt, und durch die Erfahrung reifer und selbstbewusster werden. Ein Schüleraustausch bringt dich mit Menschen zusammen, die du sonst nie treffen würdest. Oft wird aus einem Gastbruder ein Freund fürs Leben. Ein Schüleraustausch fördert nicht nur Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch deine Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und dein Organisationstalent. Eigenschaften, die du im Leben gut gebrauchen kannst. Ein Schüleraustausch hilft dir, die kulturellen Eigenheiten eines Landes richtig kennenzulernen. Ist meine Geste unhöflich? Darf ich an dieser Stelle lachen? Der Auslandsaufenthalt macht dich zum Experten für die jeweilige Kultur. Ein Schüleraustausch kann dir bei der Studienund Berufswahl helfen. Interkulturelle Fähigkeiten sind heute in fast jedem Beruf gefragt. Viele ehemalige Austauschschüler entscheiden sich sogar für eine Laufbahn im interkulturellen Umfeld. Ein Schüleraustausch bringt dich raus in die Welt und eröffnet dir ganz neue Möglichkeiten: Skifahren in Norwegen, Barbecue in Australien und Tempelbesuche in Thailand. In welches Land du auch gehst: Ein Austausch bedeutet immer Pause vom Alltag.

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DIE WEITE WELT VON AFS

Die weite Welt von AFS Du kannst dir vorstellen, an einem Schüleraustausch teilzunehmen? Dann ist der nächste Schritt die Wahl der richtigen Austauschorganisation. Von ihr hängt viel ab: Sie regelt den Schulbesuch im Ausland und die Unterbringung in einer Gastfamilie, bereitet dich auf den Austausch vor und betreut dich vor Ort. Je professioneller die Austauschorganisation ihren Aufgaben nachkommt, desto größer sind die Chancen, dass dein Schritt in die „Welt“ ein voller Erfolg wird.

Mit AFS triffst du eine gute Wahl: Interkulturelle Erfahrung Mit AFS nimmst du nicht an einer Sprachreise teil, sondern an einem interkulturellen Austausch. Durch die Begegnung und bewusste Auseinandersetzung mit Menschen anderer Kulturen lernst du, verständnisvoll, offen und vorurteilsfrei zu agieren. Gemeinnützigkeit AFS ist in erster Linie seinem gemeinnützigen Grundauftrag verpflichtet. Unser Hauptaugenmerk liegt daher nicht auf Profit, sondern auf einem möglichst großen Nutzen für dich und alle Beteiligten.

Tipp -- wie du eine gute Austauschorganisation erkennst: austauschorDer Arbeitskreis gemeinnütziger Jugend die Qualität im ganisationen (AJA) hat Kriterien für gehören der Jugendaustausch definiert. Zu diesen dern, GemeinAustausch mit möglichst vielen Län Auswahl und nützigkeit, besondere Sorgfalt bei der sowie TransBetreuung der Schüler und Gastfamilien r dazu unter parenz bei Kosten und Leistungen. Meh glied im AJA! www.aja-org.de. Natürlich ist AFS Mit

Qualität Als eine der größten und ältesten Organisationen für Jugendaustausch weltweit achten wir sorgfältig auf die Einhaltung zentraler Standards und Qualitätskriterien. Dafür haben wir zusammen mit Partnerorganisationen einen Katalog von Qualitätskriterien entwickelt, deren Einhaltung wir regelmäßig überprüfen. Weltweiter Austausch Von allen Austauschorganisationen bieten wir die größte Ländervielfalt an. Derzeit sind es rund 50 Nationen auf allen Kontinenten. Rund ein Drittel der Teilnehmer fährt in die USA. Aber auch Asien, Europa, Afrika und Südamerika sind begehrte Destinationen. Egal wo, am Ende freut sich jeder, in „seinem“ Gastland gewesen zu sein.

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Persönliche Betreuung Unser weit verzweigtes Netzwerk stellt sicher, dass es in jedem unserer rund 50 Partnerländer Anlaufstellen und Ansprechpartner gibt, die dir bei Bedarf helfen und dir vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen. AFS veranstaltet für all seine Betreuer regelmäßige Schulungen, damit sie dich bestmöglich unterstützen. Begleitend zu deinem Auslandsaufenthalt bietet dir AFS mehrere Seminare an. Dort triffst du andere Austauschschüler, lernst viel Neues und bekommst Hilfestellung. Intensive Vor- und Nachbereitung Vor deiner Abreise absolvierst du zwei bis drei Vorbereitungsseminare.­ Hier wirst du auf deinen Austausch sowie dein Gastland vorbereitet. Die Seminare werden in der Regel von Betreuern geleitet, die als Austauschschüler im Ausland waren und daher gut wissen, was dich in deinem Gastland erwarten wird. Du lernst viel über die neue Kultur und den Alltag im Gastland, aber auch über die Regeln, die zu beachten sind. Am Ende deines Aufenthalts und nach deiner Rückkehr bieten wir dir Nachbereitungen an. Sie sollen­ dir den Wiedereinstieg erleichtern und dir ermöglichen, über deine Austausch­erfahrungen zu reflektieren. Stipendien und Auslands-BAföG Du denkst, du hast finanziell keine Chance? Gib nicht so schnell auf! Dank renommierter Unterstützer können wir viele Stipendien vergeben. Wir möchten damit interessierte Jugendliche motivieren, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern, an einem Schüleraustausch teilzunehmen. Je offener du bist und du dich beispielsweise für einen Aufenthalt in Asien oder Osteuropa entscheidest, desto größer sind deine Aussichten auf ein Stipendium. Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit ist das Auslands-BAföG. Anders als beim BAföG im Inland, musst du es nicht zurückzahlen. Ob du Chancen auf Auslands-BAföG hast, findest du unter www.das-neue-bafoeg.de heraus. AFS-Spirit Herzstück von AFS sind die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Wenn du möchtest, kannst du nach deinem Auslandsaufenthalt selbst als Ehrenamtlicher arbeiten, deine AFS-Erfahrung verlängern sowie inspirierende Kontakte und lebenslange Freundschaften knüpfen.


DIE WEITE WELT VON AFS

Mehr als 60 Jahre Erfahrung im Schüleraustausch AFS („American Field Service“) wurde 1914 in den USA als freiwilliger Sanitätsdienst gegründet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlossen die AFS-Veteranen, Jugendaustauschprogramme ins Leben zu rufen, um das Verständnis zwischen den Kulturen zu fördern und dadurch einen Beitrag zum Weltfrieden zu leisten. 1948 reisten erstmals zwei deutsche Schüler mit der Organisation in die USA. Heute ist AFS eine der weltweit größten Organisationen für interkulturelle Dienstleistungen. Mit einem differenzierten Angebot an Austauschprogrammen und Workshops fördert AFS die Entwicklung interkultureller Kompetenzen und die Völkerverständigung. AFS hat mehr als 60 Partner in rund 50 Ländern. Die deutsche Organisation AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. ist ein gemeinnütziger Verein und betreut jährlich über 2000 Jugendliche und junge Erwachsene bei ihren Auslandsaufenthalten. Zeitgleich kümmert sich AFS um 850 Jugendliche und junge Erwachsene, die aus aller Welt nach Deutschland kommen. 3800 ehrenamtliche und rund 80 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich für die AFS-Programmarbeit.

ist mir ein kleiner „In Erinnerung geblieben AFS-Seminars in Moment während eines Grüppchen stand Heidelberg. In zwei, drei ete einfach über man zusammen und red unabhängig vom dies und das. Und alle, , waren vollkomAlter und vom Hintergrund llenlänge. Dieses men auf der gleichen We von Zusammenunausgesprochene Gefühl t das Beste, was gehörigkeit ist für mich mi AFS zu bieten hat.“ rammteilnehmer Christian, ehemaliger Prog

In den mehr als sechs Jahrzehnten seiner Existenz hat AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. spezifisches Know-how in interkultureller Schulung und Betreuung erworben. Dazu gehören unter anderem umfassende interkulturelle Kompetenzen, das Wissen zu allen Fragen der Programmentwicklung, -betreuung und -umsetzung, die Arbeit mit Jugendlichen und deren Familien sowie mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und anderen Organisationen im AFS-Netzwerk. Im aktuellen Jahrtausend hat sich AFS nicht nur inhaltlich breiter aufgestellt, sondern auch interne und externe Veränderungen erfahren, die einen großen Einfluss auf die Organisation und ihre Arbeit haben. Insbesondere haben die fortschreitende Globalisierung, die zunehmende Bedeutung der neuen Medien und die Werteänderungen in der deutschen Gesellschaft zum Wandel der Organisation beigetragen. Kern der Arbeit von AFS waren und sind interkulturelle Austauschprogramme mit dem Ziel, das Verständnis zwischen den Kulturen zu fördern und so einen Beitrag zur Entstehung einer weltweiten Solidargemeinschaft zu leisten. Aber die Möglichkeiten und Wege zur Erreichung dieses Ziels sind mittlerweile vielseitiger geworden. Heute ist AFS eine Organisation, die Menschen weltweit miteinander in Kontakt bringt, interkulturell bildet sowie persönliche und berufliche Kompetenzen stärkt.

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gUT ZU WISSEN

Gut zu wissen AFS bietet dir eine große Auswahl an Austauschprogrammen, Abreiseterminen und Ländern. Damit du die richtige Wahl triffst, beantworten wir hier alle wichtigen Fragen.

In welchem Alter gehe ich am besten ins Ausland? In der Regel sind unsere Austauschschüler zwischen 15 und 17 Jahre alt. Das Mindestalter bei Abreise beträgt 15 Jahre, die obere Altersbegrenzung 18 Jahre. In einigen AFS-Gastländern ist ein Austausch bereits ab 14 Jahren möglich. Für Realschüler bietet sich die Zeit zwischen Schulende und Berufsanfang bzw. Ausbildungsbeginn an.

Wann muss ich mich bewerben? Bei AFS stehen dir zwei verschiedene Abreisetermine zur Auswahl: die Sommerabreise (Zeitraum Juli bis September) und die Winterabreise (Zeitraum Januar bis März). Die Hauptbewerbungsphase für die Sommerabreise ist vom 1. September bis 31. Oktober des Vorjahres. In dieser Zeit sind alle Länder und Stipendien verfügbar. Auf Plätze, die nicht vergeben wurden, kannst du dich noch bis zum 1. Februar bewerben. Die Hauptbewerbungsphase für die Winterabreise läuft vom 1. März bis 31. Mai des Vorjahres. Hier ist die Bewerbung auf noch freie Plätze bis 31. August möglich. Je früher du dich also bewirbst, desto größer ist deine Chance auf ein Wunschland und ein Stipendium. Aktuelle Infos findest du auf www.afs.de.

Muss ich bestimmte Anforderungen beachten? Die meisten Austauschschüler besuchen ein Gymnasium, doch der Anteil von Schülern anderer Schulformen wie Real- oder Gesamtschule nimmt stetig zu. So nutzen beispielsweise immer mehr Realschüler den Schüleraustausch als wichtigen Baustein für ihre Zukunftsplanung. Zeugnisnoten spielen bei uns in der Regel keine Rolle, solange die Versetzung nicht gefährdet ist. Sprachliche Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich – wichtig ist vor allem die Motivation des Bewerbers.

Wie lange soll ich ins Ausland gehen? AFS bietet Austauschprogramme für ein halbes oder ganzes Schuljahr an, in manchen Bundesländern auch kürzere Aufenthalte von drei Wochen bis zu drei Monaten. Das klassische Jahresprogramm ist noch immer das beliebteste Angebot – zu Recht: Unsere Erfahrung zeigt, dass es Zeit braucht, bis das Gastland zur zweiten Heimat geworden ist und die andere Kultur wirklich verstanden wird. Wer jedoch Bedenken hat, ein ganzes Jahr fern von zuhause zu sein oder den Anschluss in der Schule in Deutschland zu verlieren, liegt mit einem kürzeren Aufenthalt richtig.

Wohin soll es gehen? Mit AFS ist ein Schulbesuch in rund 50 Ländern auf allen Kontinenten möglich. Wohin es dich zieht, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Auch wenn viele Jugendliche nach wie vor ins englischsprachige Ausland gehen wollen, empfiehlt AFS seinen Bewerbern, auch andere Länder in Betracht zu ziehen. Die Chancen auf einen Platz und ein Stipendium sind hier größer, die erworbenen interkulturellen Kompetenzen und Sprachkenntnisse geben zusätzliche Pluspunkte im Bewerbungsprofil. 8

Wie läuft eine Auswahlveranstaltung ab? Die AFS-Auswahlen dauern in der Regel ein ganzes Wochenende. In Gesprächen, Diskussionsrunden oder Rollenspielen können wir dich besser kennenlernen. Aber auch du hast die Möglichkeit, einen Eindruck von AFS und seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern zu bekommen. Lass dich einfach überraschen! Viele der „Auswähler“ waren übrigens selbst mit AFS im Ausland und wissen daher gut, wie du dich fühlst und was du wissen möchtest.

Wie bewerbe ich mich für ein Stipendium? Nachdem du einen Platz im AFS-Programm bekommen hast, schicken wir dir Informationen zu allen Stipendienprogrammen sowie die notwendigen Unterlagen zur Beantragung eines Stipendiums. Ein Stipendienausschuss entscheidet schließlich über die Vergabe des Stipendiums. Vorab gibt dir unser Stipendienfinder einen Überblick über unsere Stipendienprogramme: www.afs.de/stipendienfinder.

Kann ich das Schuljahr in Deutschland überspringen? Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Generell lässt sich sagen, dass bei einem Auslandsaufenthalt nach der 10. Klasse ein Überspringen meistens möglich ist, wenn es in dem Bundesland 13 Schuljahre gibt. Wer nur noch 12 Jahre bis zum Abitur hat, kann das Schuljahr überspringen, wenn er schon nach der 9. Klasse ins Ausland geht. Der Grund hierfür ist, dass die letzten beiden Schuljahre ja bereits für das Abitur zählen. Letztendlich liegt die Anerkennung der Zeit im Ausland im Ermessen der Schule. Informationen zur Regelung in den einzelnen Bundesländern findest du auf der Website des AJA (Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen): www.aja-org.de.


gUT ZU WISSEN

Programmverlauf 1. Vorbereitung Auswahl Bewerbung

2. Vorbereitung

Im Ausland:

3. Vorbereitung

Einführungsseminar

Länderspezifisch

Direkt nach Ankunft und/oder einige Wochen nach Ankunft.

ggf. Zwischenseminar Ehrenamtliches Engagement Bildungsveranstaltung Wenn du willst, wirst du hier für die Betreuung von Infoveranstaltungen, Auswahlen und Vorbereitungen fit gemacht.

Abschlussseminar Kleine Nachbereitung Große Nachbereitung

Tipp für Kurzzeit-Entdecker: Du willst in eine andere Kultur hineinschn uppern? Ein ganzes oder halbes Schulja hr im Ausland ist dir jedoch zu lang? AFS bietet Schülern aus unterschiedlichen Bundes ländern die Möglichkeit, für einen Zeit raum von drei Wochen bis zu drei Monaten in eine neue, spannende Kultur einzutauchen. Mehr dazu unter: www.afs.de/schueleraustausch/kurzze it.

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Weitere Informationen

Du möchtest mehr über unsere Austauschprogramme erfahren? Ruf uns an unter 040 399222-0, schreibe eine Mail an germany@afs.org oder informiere dich online: www.afs.de.

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FÜHL DICH WIE ZUHAUSE

Fühl dich wie zuhause Fröhliches Gelächter an der Familientafel. Mathetipps vom Sitznachbarn. Eisessen mit der Softballclique. Es sind die Menschen, die einen Schüleraustausch nicht nur wertvoll, sondern auch schön machen. Deine wichtigsten Wegbegleiter während der Zeit im Ausland werden deine Gastfamilie, deine Mitschüler und andere AFSer aus der ganzen Welt sein. Vielleicht sind sie nach dem Austausch viel mehr als das: Freunde fürs Leben.

Wo lebe ich während des Austauschs? Während deines Aufenthalts lebst du in einer Gastfamilie. Sie erhält dafür kein Geld – ihr Hauptmotiv ist das Interesse am Zusammenleben mit einem jungen Menschen wie dir. Jedoch erwartet sie, dass du dich ihren Gewohnheiten und Regeln anpasst. Du wirst schnell feststellen, dass die Lebensverhältnisse anders sind als du es von Deutschland kennst. So kann es beispielsweise sein, dass du in ärmeren Wohnvierteln lebst oder in einer reichen, bewachten Gegend. In einigen Ländern genießt du als Jugendlicher weniger Freiheiten im Vergleich zu Deutschland, der Umgang mit Eltern und Lehrern ist autoritärer. Die Gastfamilien sind genauso vielfältig wie die gesellschaftlichen Strukturen eines Landes: Es gibt nicht nur Familien mit zwei Elternteilen und heranwachsenden Kindern, sondern auch allein erziehende oder alleinstehende Frauen und Männer und homosexuelle Paare. Damit sich die Austauschschüler bei ihren Gastfamilien wohl fühlen und beide Seiten vom Austausch profitieren, leistet AFS genaue Vorarbeit.

Auswahl der Gastfamilie

Wechsel der Gastfamilie

Die Grundvoraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben während des Austauschs ist die Auswahl der Gastfamilie. Dafür hat AFS verbindliche Kriterien festgelegt. Entscheidend ist die Bereitschaft, dich wie die eigene Tochter bzw. den eigenen Sohn zu behandeln und dich angemessen in den Familienalltag zu integrieren. Die Gastfamilien bewerben sich bei den AFS-Partnern im Gastland für die Teilnahme am Austauschprogramm. Die Qualifizierung der Gastfamilie erfolgt auf Basis einer schriftlichen Einladung des potenziellen Gastkindes sowie eines persönlichen Gesprächs bei der Familie zuhause. So können sich unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter auch gleich davon überzeugen, dass du adäquat untergebracht wirst. Die sorgfältige Auswahl einer Gastfamilie nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch. Erfahrungsgemäß bewirbt sich der Großteil der Gastfamilien etwa drei bis sechs Wochen vor Anreise der Schüler. Deshalb kann es passieren, dass AFS dir erst sehr kurzfristig deine Gastfamilie mitteilt.

Trotz intensiver Vorbereitung und sorgfältiger Auswahl der Gastfamilie kann es zu Missverständnissen und Problemen zwischen dir und deiner Familie kommen. Ob unterschiedliche Erwartungen, ungewohnte Umgangsformen, Sprachbarrieren oder Heimweh: Wende dich bei Bedarf an deinen Betreuer vor Ort. Dieser steht mit dir und deiner Gastfamilie in regelmäßigem Kontakt und wird bei Schwierigkeiten mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen helfen. Sollte es gar nicht klappen, kümmert sich AFS um eine neue Gastfamilie für dich.

Zuhause bei Fremden: Katharina (China 2010) erzählt Was hat dir am Leben mit deiner Gastfamilie besonders gut gefallen? Am besten hat mir gefallen, dass wir alles zusammen machen konnten und fast nie Berührungsängste hatten. Vor allem mit meiner Mama und meiner Schwester war ich voll auf einer Wellenlänge.

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Gab es auch Probleme? Klar! Ein Austauschjahr ist wie eine Achterbahnfahrt mit Hochund Tiefpunkten und einigen Loopings. Macht nichts, Probleme lassen einen wachsen. Was vermisst du am meisten? Die gemeinsamen Momente mit

meiner Mama und meiner Schwester. Und das Essen! Hast du noch Kontakt zu deiner Gastfamilie? Ja. Ich rufe ab und zu über Skype auf ihrem chinesischen Handy an, auch der gute altmodische Brief hat wieder an Bedeutung gewon-

nen. Ich bin einfach unendlich dankbar, dass mir diese Familie dieses tolle Jahr ermöglicht hat. Diesen Sommer fliege ich wieder rüber, um sie zu besuchen – das Heimweh nach meiner zweiten Heimat ist einfach riesengroß.


FÜHL DICH WIE ZUHAUSE

Wo gehe ich zur Schule? Logisch, dass im Gastland der regelmäßige Besuch einer weiterführenden Schule Pflichtteil unserer Programme ist. Neben Schulstoff und Sprache sind vor allem die Mitschüler wichtig – neue Freundschaften sind nun mal das A und O deiner Austauscherfahrung.

In der Regel besuchen unsere Austauschschüler eine öffentliche Schule. Diese entspricht einem deutschen Gymnasium oder einer Gesamtschule. An welcher Schule du platzierst wirst, entscheidet AFS. Ob Highschool in den USA, englischsprachige Schule in Thailand oder Ganztagsschule in China: Das Unterrichtsniveau kann sehr unterschiedlich sein; der Lehrplan in deinem Gastland kann sich deutlich von einem deutschen Lehrplan unterscheiden. Es gibt also keine Garantie, dass du an deiner Gastschule bestimmte Fächer belegen kannst. AFS empfiehlt dir deshalb, mit der eigenen Schule nach Lösungen zu suchen oder die Chance zu nutzen, neue Fächer, Aktivitäten und Sportarten kennenzulernen!

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„Ein Jahr im Ausland ist eine wahnsinnig tolle Erfahrung, wenn auch nicht immer leicht. Aber ma n lernt so viel über sich, über das ne ue Land, die Menschen und die Tradition en dort.“ Iris, Brasilien 2009/10

In jedem Land gibt es eigene Regeln für den Schulbesuch. Generell gilt für ...

… die Schule und den Unterricht:

… den Umgang mit deinen Mitschülern:

Nicht zu spät kommen: In einigen Ländern wird die Schule nach Unterrichtsbeginn abgeschlossen.

Zeige Eigeninitiative und gehe auf die anderen Schüler zu. Auch gut: Melde dich gleich zu Beginn für einige Aktivitäten außerhalb des Unterrichts („extracurricular activities“) an, so lernst du über den Unterricht hinaus neue Freunde kennen.

Schule ist fester Bestandteil des Austauschprogramms: Es kommt nicht gut an, als Austauschschüler „Sonderregeln“ zu beantragen oder schulfrei haben zu wollen. Korrigiere die Lehrer nicht (auch wenn sie z. B. in Englisch Fehler machen). Schummeln ist bei uns fast schon ein Sport, gilt jedoch z. B. in den USA als handfester Betrug, der massiv geahndet wird. Kritisches Denken, Hinterfragen und selbstständiges Arbeiten werden im deutschen Schulsystem bewusst gefördert, in anderen Ländern nicht unbedingt. Das Ausführen von Anweisungen, Nachschreiben oder Auswendiglernen spielen mitunter eine größere Rolle als bei uns.

Bring Fotos von dir und deiner Schule und deiner Familie mit. Auch Süßigkeiten aus Deutschland sind gute „Eisbrecher“. Falls andere Austauschschüler aus Deutschland an deiner Schule sind, vermeide es, mit ihnen deutsch zu reden und eine Clique zu bilden. In manchen Ländern treffen sich Jugendliche oft mit ihrer „peer group“, woanders steht die Familie an erster Stelle. Taste dich am besten langsam heran und verschaffe dir einen Überblick! Bevor du das erste Mal mit Schulfreunden weggehst, stelle sie erst deiner Familie vor. Nimm auf keinen Fall Schulfreunde des anderen Geschlechts mit auf dein Zimmer und schließe die Tür!

In vielen Ländern gehört das Tragen einer Schuluniform zum Schulalltag: Das bedeutet tadelloses Benehmen in der Öffentlichkeit. Händchenhalten oder Rauchen sind in diesem Moment tabu. Erkundige dich nach etwa vier Monaten, ob du eine Abschlussprüfung mitmachen kannst. Zu diesem Zeitpunkt hast du bereits Sprachkenntnisse erworben und die Lehrer trauen dir mehr zu.

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Europa

Größter Kontinent der Welt --

Europa -- Kontinent im Wandel Auf nach Osteuropa:

Über Länder wie Polen oder Russland wiss en wir nicht allzu viel – und das ist eigentlich schade. Für einen Auslandsaufenthalt in Tschechien, Ungarn, Pol en oder Russland gibt es gute Gründe: Osteuropa ist eine r der wichtigsten Wachstumsmärkte für deutsche Untern ehmen. Wer osteuropäische Sprachen beherrscht, hat spä ter gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das Familienlebe n genießt in osteuropäischen Ländern einen hohen Stel lenwert. Deutsche Austauschschüler können deshalb dav on ausgehen, gut in ihre Gastfamilie integriert zu werden.

Werde Kulturbotschafter für ein Land in Europa! Kein Kontinent ist vielseitiger als Europa. Das Zusammenwachsen unterschiedlichster Nationen zu einer Gemeinschaft ist ein spannender Prozess, den du als Austauschschüler positiv beeinflussen kannst: Als Kenner einer anderen Kultur hilfst du, Vorbehalte und Klischees aus dem Weg zu räumen, und trägst deinen Teil zu einem festeren Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft bei.

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Austausch mit Europa

Programmdauer: halbes oder ganzes Schuljahr; in einigen Bundesländern auch Kurzzeitprogramme Programmpreise: zwischen 4.490 und 6.890 Euro Stipendien: u. a. Deutsch-Türkisches Mercator Schülerstipendium, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Baden-Württemberg Stipendium für Schüler, Mittelosteuropa-Sprachstipendium der Dieter Schwarz Stiftung

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AFS bietet Schüleraustausche in 23 europäische Länder an. Du hast also die Qual der Wahl: Wie wäre es mit einem Austausch nach Russland, das größte Land der Welt, mit seiner wunderschönen Sprache? Oder ist dir eher nach Dolce Vita mit Familienanschluss? Rückkehrer aus Italien schwärmen vom Zusammenhalt der Familien, von ihrer „mamma“, von fröhlichen Mahlzeiten mit unzähligen Onkeln, Tanten, Cousins und Cousinen. Du kannst aber auch in die faszinierende Kultur der Türkei eintauchen, dem wirtschaftlichen Erfolg der Finnen nachspüren oder dich von der berühmten Freundlichkeit der Slowenen überzeugen. Wohin es dich auch zieht: Bei aller Verschiedenheit der einzelnen Länder haben viele Staaten Mittel- und Westeuropas gemeinsame kulturelle und historische Wurzeln. Die Grundwerte der deutschen Gesellschaft gelten daher auch in weiten Teilen Europas. Es wird dir deshalb leichter fallen, dich bei unseren Nachbarn einzugewöhnen als beispielsweise in einem asiatischen Land oder in den USA. Durch die leichtere Integration entwickelst du schneller einen Blick für die kleinen kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und deiner neuen Heimat und wirst so zum echten Europaexperten.


europa

Wusstest du schon, dass … ... die Letten so abergläubisch sind, dass sie Blumen oft nur in geraden Zahlen verschenken? ... das Unternehmen LEGO 1916 von Ole Kirk Christiansen in Dänemark gegründet wurde? ... Frankreich mehr als 1000 Käsesorten produziert (Weltrekord)? ... die Russin Valentina Tereshkova als erste Frau 1963 im All war? ... es in Belgien mehr Comiczeichner als in Japan gibt? ... der bosnisch-herzegowinische Film „Niemandsland“ aus dem Jahr 2001 einen Oscar gewann? ... Portugal der weltgrößte Korkproduzent ist? ... Rom die „ewige Stadt“ genannt wird?

Russland

Finnland Schweden Norwegen

Island

Dänemark Niederlande Belgien Schweiz Frankreich Spanien Portugal

Lettland Polen Tschechien Slowakei Ungarn Slowenien Kroatien Bosnien und Herzegowina Serbien Italien

Stell dir einfach vor ... … du hättest eine Million Verwandte, die du zudem auch noch täglich besuchen gehst. Stell dir vor, dich würde alle paar Minuten jemand fragen, ob du „hangri“ bist, und dich mit diversen Köstlichkeiten vollstopfen. Stell dir vor, dass jede beliebige „Teyze“ (ältere türkische Frau, eigentlich Tante) dich umarmt, abknutscht und dich „çok tatlı“ (sehr süß) nennt. Wenn ich heute an die ersten Wochen meines Türkeiaufenthalts zurückdenke, muss ich angesichts meines anfänglichen

Türkei Jennifer, Türkei 2008/09 Kulturschocks lachen. Die ersten Eindrücke, die ersten Wochen sind zunächst einfach überwältigend und die entsprechenden Schilderungen klingen für Außenstehende sicher total abschreckend. Aber all die ursprünglich neuen und ungewohnten Umstände des türkischen Alltags sind nach inzwischen vier Monaten hier vollkommen normal und meiner Meinung nach sehr reizvoll. Ich liebe mein verrücktes türkisches Leben!

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asien

Größter Kontinent der Welt -Asien -- größter Kontinent der Welt Werde Experte für eine aufregend andere Kultur Asien ist ein Kontinent der Superlative: Allein in China leben 1,3 Milliarden Menschen, das entspricht etwa 19,5 Prozent der Weltbevölkerung – und übertrifft die Bevölkerungszahl des gesamten amerikanischen Doppelkontinentes. Indien ist mit 1,2 Milliarden Einwohnern die größte Demokratie der Welt. Tokio und Yokohama stellen mit 37,5 Millionen Menschen und einer Bevölkerungsdichte von 2744 Menschen pro Quadratkilometer die größte Metropolregion der Welt dar. Zwischen der europäischen und asiatischen Kultur gibt es große Unterschiede, etwa im Zeigen oder in der Deutung von Gefühlen. Während asiatische Gesichter oft starr und emotionslos auf uns wirken, haben Asiaten Schwierigkeiten, die bewegte Mimik von Europäern oder Amerikanern richtig einzuordnen. Die Menschen in Asien gehen zurückhaltender miteinander um, vermeiden es z. B. direkt „Nein“ zu sagen. Die Familie gilt als Fundament der Gesellschaft, der Zusammenhalt in den Familien ist meist sehr groß. Bildung spielt eine bedeutende Rolle: Gute Noten sind wichtig! k: Tipp für ein Gastgeschen Die Schulkultur ist auf Leistung und Disziplin auf Basket„Viele Asiaten stehen total ausgerichtet. Das besignierten deutet vielerorts klassiball und Fußball. Mit einem scher Frontalunterricht oder einem Trikot von Dirk Nowitzki und unabdingbarer Retest du deispekt vor dem Lehrer. Bundesliga-Spieler berei e Freude.“ Ihre Freizeit verbringen ner Gastfamilie eine groß asiatische Jugendliche albüroleigerne mit Tanz, KalliSara Tsudome, AFS-Region grafie, Karaoke oder terin und Chinaexpertin Thaiboxen. Ganz klar: Ein Schüleraustausch nach China ist ein größeres Abenteuer als z. B. nach England. Da die kulturellen Unterschiede deutlich größer sind, musst du erst einmal behutsam ausloten, wie man sich „richtig“ benimmt und die Sprache lernen. Doch auch wenn sich Asiaten zurückhaltender verhalten mögen, berichten fast alle Austauschschüler von einer großen Herzlichkeit und Wärme, die ihnen an der Gastschule und in der Gastfamilie entgegengebracht wurde. China, Indien oder Japan sind boomende Ökonomien und äußerst attraktive Märkte für viele deutsche Unternehmen. Junge Menschen, die nicht nur die entsprechenden Sprachen sprechen, sondern auch die Kultur verstehen, haben glänzende Zukunftsaussichten. Ganz einfach: Englisch sprechen viele, Chinesisch nicht.

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Austausch mit Asien

Programmdauer: halbes oder ganzes Schuljahr; in einigen Bundesländern auch Kurzzeitprogramme (China) Programmpreise: zwischen 5.490 und 8.190 Euro Stipendien: u. a. Deutsch-Chinesisches Mercator Schülerstipendium, Robert-Bosch-Stiftung-Stipendium für Indien, AFS-Stipendienfonds


ASIEN

China Japan

Indien Thailand Malaysia Indonesien

Hongkong Philippinen

Wusstest du schon, dass … … vor vielen Lehranstalten im Fernen Osten Standbilder aufgebaut sind, die einen Schüler zeigen, der auf Knien seinem Lehrmeister huldigt? … in Indien mehr Filme produziert werden als in Hollywood? … die Chinesen über 40000 Schriftzeichen haben? … viele Markenprodukte in Malaysia hergestellt werden? … Indonesien mit über 17000 Inseln der größte Archipel der Welt ist? … die erste Universität der Welt 700 v. Chr. in Indien errichtet wurde?

Fast wie daheim Meine ersten Monate in China sind nun vorbei und mir kommt es vor, als lebte ich schon mein ganzes Leben lang hier. Die Stadt, in der ich wohne, heißt Jiamusi. Sie liegt im Nordosten am Fluss Sunghuajiang, dem größten Fluss der Heilongjiang-Provinz. Ich lebe hier in der nach meiner Meinung normalsten chinesischen Familie überhaupt. Mein Gastvater Sun Hong-Bin ist sehr offen und lustig und ein echter Genussmensch. Meine Gastmama Chang Qing war am Anfang recht still. Das änderte sich aber nach drei, vier Wochen. Sie ist sehr warmherzig und hilfsbereit. Und dann ist da noch mein kleiner Gastbruder

Eric, China 2010/11 Sun Yi-Ce, der – wie ich auf Chinesisch gerne sage – mit mir auf einer Wellenlänge ist. Gemeinsam machen wir viel Quatsch und lachen oft miteinander. Insgesamt passen wir alle wunderbar zusammen und haben uns auf Anhieb verstanden. Ich denke, ich kann behaupten, dass ich mich hier eingelebt habe. Ich fühle mich wohl und fast wie daheim. Der Alltag ist eingekehrt: Frühstück, Schule, Freizeit, Bett. Meine Chinesischkenntnisse reichen auch schon aus, um Smalltalk zu führen und ab und zu mal einen Witz zu erzählen.

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Amerika

Amerika -- Doppelkontinent mit Zugkraft Amerika ist nicht gleich Amerika Dass zwischen São Paulo und San Diego Welten liegen, weißt du vermutlich schon. In den beiden Amerikas werden nicht nur unterschiedliche Sprachen gesprochen, auch kulturell und ökonomisch gibt es gewaltige Unterschiede.

Einflussreiches Nordamerika Oft wird Amerika mit den Vereinigten Staaten, den „United States of America“ gleichgesetzt. Die USA sind der drittgrößte Staat der Erde. Die vorherrschende Sprache ist Englisch. Nordamerika mit den USA und Kanada ist nach wie vor die beliebteste Destination von Austauschschülern. Warum? Neben der Sprache ist es vielleicht die Idee des amerikanischen Traums, die noch immer existiert, vielleicht aber auch der Eindruck, dass alles eine Dimension größer ist als bei uns. Oder vielleicht sind es die Menschen, die aus unterschiedlichsten Einflüssen eine eigene Kultur entwickelt haben, dabei aber ihre Wurzeln nicht vergessen. Wie sehr sich die amerikanische Kultur von unserer unterscheidet, zeigt unter anderem ein Vergleich der Schulsysteme: In Nordamerika gibt es nach der Grundschule nur eine Schulform – die Highschool. Neben traditionellen Pflichtfächern wie Mathematik, Geschichte und Sprachen bieten amerikanische Highschools ein breites Angebot an Wahlfächern wie Informatik, Fotografie und natürlich Sport an. chulische Aktivitäten  ...

Außers

Ungewohnt: In jedem Klassenzimmer hängt die amerikanische Flagge, und jeden Morgen wird gemeinsam die amerikanische Nationalhymne gesungen. Eine Schuluniform gibt es selten, aber immer mehr Highschools legen eine Kleiderordnung fest.

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terspielen oder ... wie Cheerleading, Thea zeitung spielen die Redaktion einer Schüler eine große Rolan amerikanischen Schulen en so nicht nur le. Austauschschüler könn tdecken, sondern neue Talente an sich en r kennenlernen auch andere Schüler besse en! und neue Freunde gewinn

Austausch mit Amerika

Programmdauer: halbes oder ganzes Schuljahr; in einigen Bundesländern auch Kurzzeitprogramme Programmpreise: zwischen 6.390 und 8.790 Euro Stipendien: u. a. Parlamentarisches PatenschaftsProgramm, Lateinamerika-Stipendium

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Temperamentvolles Lateinamerika

Herzliche Menschen und ein entspannter Lebensstil sind typisch für lateinamerikanische Länder. Außerdem – Natur in allen Extremen: Die Atacamawüste im Nordwesten Chiles ist die trockenste Wüste der Welt, ein Fünftel der bekannten Vogelarten kommt aus den Regenwäldern Amazoniens und der höchste frei fallende Wasserfall der Welt ist der Salto Ángel in Venezuela. Die meisten Lateinamerikaner sind lebensfrohe und unkomplizierte Menschen mit einer großen Vorliebe für Musik und Tanz. Der Zusammenhalt und die Fürsorge in den Familien kommen auch den Austauschschülern zugute. Werte wie Respekt und Tradition werden großgeschrieben, Eltern als Autoritäten gesehen. Der Unterricht findet oft in einer sehr entspannten und lockeren Atmosphäre statt – häufig kann man die Lehrer duzen. In einigen Schulen werden die Klassen in Vormittags- und Nachmittagsunterricht aufgeteilt. Übrigens: Schuluniformen sind in den meisten lateinamerikanischen Ländern Pflicht. Das ist gut für das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Identifikation mit der Schule und für dich sicher eine ganz neue Erfahrung!


amerika

Kanada

USA

Mexiko Costa Rica Panama Kolumbien Ecuador Peru Bolivien Chile

Dominikanische Republik Venezuela Brasilien Paraguay Argentinien

Wusstest du schon, dass … ... Erdnüsse fast allen Amerikanern gut schmecken? Entweder in einer Soße zu Nudeln oder in Form der berühmten Peanutbutter auf Toast. ... Spanisch die viertmeist gesprochene Sprache der Welt ist? Mehr als 400 Millionen Menschen weltweit sprechen Spanisch. ... Brasília die erste Stadt der Welt ist, die komplett auf dem Reißbrett entstand? Aus der Luft hat sie die Form eines Flugzeugs. ... die U-Bahn in Santiago, Chile, die zweitälteste Südamerikas ist und aufgrund ihrer mit Gemälden verzierten Stationen als Sehenswürdigkeit gilt? ... Paraguay eines der flachsten Länder des amerikanischen Kontinentes ist? Der höchste Berg ist der Tres Kandú mit 842 Metern. ... sich eine der höchsten Eisenbahnstationen der Welt in Condor, Bolivien, auf 4787 Metern Höhe befindet?

Verliebt in Brasilien Meine neue Familie hat es mir sehr leicht gemacht, mich hier einzugewöhnen. Wie alle Brasilianer ist sie offen, herzlich und von einer Wärme und Fröhlichkeit, die mich auch jetzt noch, nach Monaten, überrascht. Egal wo du hinkommst: Du wirst immer herzlich empfangen – mit der Floskel „Tudo bem?“ („Alles klar?“) und einem Kuss auf die rechte und linke Wange. Habt ihr jemals euren Mathelehrer umarmt oder hat er euch schon mal einen Kuss auf den Kopf gegeben?

Iris, Brasilien 2009/10 Hier ist das ganz normal! Dein Lehrer ist auch dein Freund, den man umarmt, mit dem man scherzt und den man mit Vornamen anspricht. Mir gefällt dieser freundschaftliche Umgang sehr, aber manchmal vergehen schon mal 20 Minuten, bis der Unterricht endlich anfängt. Am Wochenende steigen dann die Partys – und die sind meiner Meinung nach viel besser als die in Deutschland. Und die Brasilianer tanzen – das ist der Wahnsinn!

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afrika

Größter Kontinent der Welt -Afrika -- Kontinent der Gegensätze Erforsche das orientalische Ägypten oder die Regenbogennation Südafrika Faszinierendes Afrika: Viele Stämme mit eigenen Sprachen und Bräuchen sowie vielfältige Einflüsse europäischer Kolonialisierung kennzeichnen den Schwarzen Kontinent. AFS bietet Schüleraustausche in zwei afrikanischen Regionen an, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: ins muslimisch geprägte Ägypten, mit seiner faszinierenden Geschichte einer Hochkultur, und nach Südafrika, mit modernen Großstädten und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Gastschüler in einem afrikanischen Land sollten sich darauf einstellen, etwas weniger Freiraum zu haben. Der Umgang von Jugendlichen mit Älteren ist respektvoll. So sind es Eltern bzw. Erwachsene gewohnt, als Autoritätspersonen wahrgenommen zu werden; Jugendliche werden als Kinder angesehen, bis sie heiraten oder das Elternhaus verlassen. Da die Gasteltern die Betreuung der Austauschschüler sehr ernst nehmen, gibt es in Südafrika schon aus Sicherheitsgründen mehr Regeln und Verbote. Austauschschüler dürfen beispielsweise oft nicht allein unterwegs sein. Im muslimischen Ägypten sind die Geschlechterrollen stärker festgelegt als bei uns: Mädchen werden dort mehr behütet als Jungen. Ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl sind also gefragt, dafür wird man als Austauschschüler in Afrika reich belohnt: In Ägypten gibt es weit mehr zu entdecken als den Nil, die Pyramiden oder den Sinai. Als bevölkerungsreichstes Land in Nordafrika, aber vor allem durch seine politische Vorreiterrolle und seine jahrtausendealte Hochkultur nimmt Ägypten einen zentralen Platz in der Region ein. Wer kann schon in die ägyptische Kultur eintauchen und mehr sehen und verstehen als jeder Tourist?

„Goeie dag“

zielle Sprachen. In Südafrika gibt es elf offi Afrikaans, isiZulu, Neben Englisch wird z. B. a oder Tshivenda Siswati, Sesotho, Xitsong glichkeit, als Ausgesprochen. Eine tolle Mö ewöhnliche Spratauschschüler eine außerg und Mitschüler che zu lernen. Gastfamilie n. werden es zu schätzen wisse

Die „Regenbogennation“ Südafrika ist so bunt, wie ihr Spitzname erahnen lässt. Mit seiner komplexen Geschichte und seinem Mix aus vielen verschiedenen Völkern, Sprachen und Traditionen ist Südafrika eine einzigartige Lektion im multikulturellen Zusammenleben.

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Austausch mit Afrika

Programmdauer: halbes oder ganzes Schuljahr Programmpreise: zwischen 5.390 und 7.890 Euro Stipendien: AFS-Stipendienfonds

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afrika

Wusstest du schon, dass … … die ägyptische Gesellschaft sehr jung ist? Über die Hälfte der Bevölkerung ist unter 20 Jahre alt. … Ägypten doppelt so groß wie Deutschland ist, aber nur sechs Prozent der Fläche bewohnt sind? … unser Jahreskalender mit 365 Tagen von den alten Ägyptern stammt? Sie waren die Ersten, die den Tag und die Nacht in 24 Stunden einteilten und Uhren benutzten. … der größte Diamant der Welt 1905 in Südafrika gefunden wurde? … die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika die erste Fußballweltmeisterschaft auf afrikanischem Boden war?

Ägypten

Südafrika

Tausendundeine Nacht Ich habe sehr viel über die ägyptische Kultur gelernt und wundervolle Bilder und Erinnerungen in meinem Kopf: Ich denke an den faszinierenden Fastenmonat Ramadan, bei dem abends zum Fastenbrechen die ganze Verwandtschaft vorbeikommt – und an manchen Tagen 20 Personen im Esszimmer sitzen. Oder an die Herzlichkeit in der Großfamilie, in die man übergangslos aufgenommen wird! Überall der Flair von Tausendundeiner Nacht, orientalische Dekorationen und Wasserpfeifen. Ich sehe die pharaonischen Städte im Süden Ägyptens und

Friederike, Ägypten 2008/09 schmecke das arabische Essen, die frisch gebackenen Brote, Hummus und Tahina und die zuckersüßen Nachspeisen. Und ständig wird getanzt! Ägypten ist eines der Mutterländer des Bauchtanzes. Bei manchen Festen kann man sogar kleine Kinder auf Tischen tanzen sehen, worüber sich dann die ganze Familie freut. Selbst in der Schule kam es vor, dass irgendwer anfing, auf den Tisch zu klopfen, und innerhalb kürzester Zeit haben alle gesungen und getanzt – es ist, als könnte man sich nicht zurückhalten!

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Australien und neuseeland

Größter Kontinent der Welt -Australien und Neuseeland -ans andere Ende der Welt Australien und Neuseeland locken mit paradiesischer Natur und einem erstklassigen Schulsystem Australien – der kleinste, trockenste und flachste Kontinent der Welt. In 40 Prozent des Landes herrscht tropisches Klima. Und doch: In den „Australischen Alpen“ fällt häufig mehr Schnee als in der Schweiz. Die faszinierende Landschaft Neuseelands kennen die meisten aus der Verfilmung von Tolkiens „Herr der Ringe“. Auch wenn es mehr Schafe als Menschen gibt, beeindruckt Neuseeland mit einer vielseitigen Kultur – mit europäischen und asiatischen Einflüssen sowie der Geschichte der Māori. Australiens Bildungssystem genießt international einen sehr guten Ruf und zieht jährlich tausende internationaler Schüler und Studierender an, vor allem aus dem asiatischen Raum. Bei internationalen Rankings wie z. B. der Pisa-Studie schneiden die Australier regelmäßig glänzend ab. In Australien gibt es sowohl öffentliche als auch private Schulen. Beide Schulformen orientieren sich am australischen Schulsystem, haben die gleichen Lehrpläne und setzen meist das Tragen einer Schuluniform voraus. Der Schulalltag beginnt in der Regel um 9 Uhr und endet gegen 15:30 Uhr. Je nach Region liegt die Klassengröße zwischen 19 und 24 Schülern. Nach dem 10. Schuljahr endet die Schulpflicht, die meisten Australier besuchen die Secondary School jedoch bis zur 12. Klasse weiter und verlassen sie mit dem Senior Secondary Certificate of Education, dem australischen Abitur. Auch das neuseeländische Schulsystem gilt als hervorragend. Neben guten Leistungen in den klassischen Fächern wird viel Wert auf Kreativität, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein gelegt. Das Angebot an Fächern und Wahlkursen an Neuseelands Highschools ist beeindruckend: Von Maori als Kultur und Sprache, Theater, Kunst und Musik über Informatik und Technologie bis hin zu vielfältigen Sportaktivitäten wie Kricket, Fußball oder Rugby – neuseeländische Schüler haben die Qual der Wahl.

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Austausch mit Australien und Neuseeland

Programmdauer: halbes oder ganzes Schuljahr; in einigen Bundesländern auch Kurzzeitprogramme Programmpreise: zwischen 9.490 und 9.990 Euro

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Ab in den Sommer! Am besten legst du deinen Termin für die Abreise auf den Schuljahresbegin n in Australien. So bist du von Anfang an dabei und tust dich leichter mit den Abläufen deiner Gastschule. Ist es nich t verlockend, den deutschen Winter geg en Sommertemperaturen auf der Südhal bkugel einzutauschen? Nicht zuletzt gib t es für die Winterabreise nach Austral ien und Neuseeland deutlich mehr Plätze.


Australien und neuseeland

Australien Neuseeland

Wusstest du schon, dass … … die größte Rinderfarm der Welt in Australien liegt und etwa die Größe Belgiens hat? … der „Aussie salute“ („Aussie Gruß“) die Bezeichnung für das Verscheuchen von Fliegen mit der Hand vom Kopf ist? … es in Neuseeland ca. 35 Millionen Schafe gibt? … Kiwi ein Synonym für neuseeländisch ist und einen flugunfähigen, nachtaktiven Vogel, der in den Wäldern Neuseelands lebt, bezeichnet? … Neuseeland das erste Land war, in dem Frauen wählen durften?

The easy way of life

Ein Jahr in Neuseeland zur Schule gehen – diesen Traum habe ich mir erfüllt: In einem kleinen Vorort von Hastings wohne ich zusammen mit meinem Gastpapa, Reg Hermon, seiner 18-jährigen Tochter, Anita, und einer weiteren Austauschschülerin aus Costa Rica, mit der ich dieselbe Schule besuche. Nicht zu vergessen ist unser Hund, Buddha. Ich muss sagen, meine Ankunft habe ich mir viel schwieriger vorgestellt, als sie dann eigentlich war. Natürlich war alles neu und komplett anders als in Deutschland! Das Wetter (ich bin in Auckland bei 30 Grad Sonnenschein angekommen), die Sprache, die Leute, die Fahrtrichtung und das Essen. Sprachlich hatte ich glücklicherweise kaum Probleme. Ich konnte mich gut mit meinem Gastpapa unterhalten, habe die Leute im Restaurant oder in der Schule auch zum größten Teil verstanden.

Miriam, Neuseeland 2008/09 Allerdings war es für mich anfangs sehr schwierig, mich mit mehreren Menschen gleichzeitig zu unterhalten, oder Filme hundertprozentig zu verstehen. Nach ein paar Wochen ist man allerdings in dem Englischen so drin, dass das alles kein Problem mehr ist! Nach zwei Monaten habe ich sogar das erste Mal in Englisch geträumt, was wirklich komisch war, jetzt aber total normal ist. Uhrzeiten spielen in Neuseeland so gut wie keine Rolle. „The easy way of life“ ist angesagt. Man sieht Leute im Supermarkt barfuß oder im Pyjama einkaufen. Sport, Barbecues – alles, was sich draußen in der Natur abspielt, ist viel wichtiger für die Menschen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich es gewagt habe, ein Jahr meine Heimat zu verlassen und etwas komplett Neues zu entdecken.

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leistungen

Leistungen Ein Schulbesuch im Ausland macht sich immer bezahlt – egal ob du dich für ein Schuljahr oder Schulhalbjahr von AFS entscheidest.

Unsere Austauschprogramme für ein ganzes oder ein halbes Schuljahr beinhalten folgende Leistungen: • Unterstützung bei der Anreise / teilweise Flugbetreuung • Visaunterstützung und -beratung • Reisekosten (Hinreise ins Gastland von dem von AFS festgelegten Abreiseort in Deutschland und Rückreise) • Reisekosten innerhalb des Gastlandes zu AFS-Veranstaltungen • Aufenthalt als Gastkind in einer Familie • Besuch einer weiterführenden Schule im Gastland • Betreuung von Schüler und Gastfamilie durch einen AFS-Mitarbeiter vor Ort • mindestens zwei Vorbereitungsseminare (evtl. geringe Zusatzkosten) • Orientierungs- und Auswertungsseminar im Gastland • mindestens ein Nachbereitungsseminar (evtl. geringe Zusatzkosten) • Reisearrangements in Notfällen, 24-Stunden-Notfalltelefon • Kranken- und Unfallversicherung

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• Insolvenzversicherung nach §651 k BGB • USA: SLEP-Test • Informationsmaterialien • Betreuung der Eltern im Heimatland

Nicht im Preis enthalten: • Visakosten (Ausnahme: PPP-Stipendiaten) • Taschengeld • Impfungen (wenn nötig) • Haftpflichtversicherung • Reisegepäckversicherung • Schuluniform (wenn nötig) • Fahrtkosten zu den AFS-Seminaren in Deutschland (Ausnahme: PPP-Stipendiaten) • touristische Zusatzaktivitäten (falls angeboten)

Wo bleibt das Geld?

4,4%

8,9%

Auswahlen, Vor- und Nachbereitung

Internationale Koordination

6,7%

Reisekosten, Versicherungen Die notwendigen Flugtickets, die ein Jahr gültig sein müssen, sind teurer als Last-Minute-Flüge. Bestimmte Versicherungen sind unerlässlich und teilweise gesetzlich vorgeschrieben.

Versicherungen

17,4%

43,9%

Reisekosten

Kosten im Gastland

6,3% 12,4%

Ehrenamtl. Arbeit weiterbildung etc.

Service der Geschäftsstelle

Ehrenamtliche Arbeit AFS bietet seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern regelmäßig Schulungen und Weiterbildungen an. Das ist extrem wichtig, denn sie werden vor Ort für dich da sein. Du profitierst von ihrer Erfahrung, ihren Kenntnissen, ihren Kontakten und ihrer Motivation. Auswahlen, Vor- und Nachbereitung Bei Auswahl-, Vor- oder Nachbereitungstreffen entstehen Kosten für Räume, Einladungen, Material und die Organisation.

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Internationale Koordination Die AFS-Zentrale in New York kümmert sich um die Abstimmung aller AFS-Länder, Krisenmanagement in Notfällen, Versicherungen sowie Weiterbildung von Mitarbeitern. Kosten im Gastland Genau wie in Deutschland gibt es auch in jedem Gastland eine hauptamtliche Geschäftsstelle, die Teilnehmer, Eltern, Interessenten, Bewerber und ehrenamtliche Mitarbeiter betreut und z. B. vor Ort Seminare und Anreisen organisiert. Hier wird außerdem viel Zeit darauf verwendet, eine passende Gastfamilie und eine Schule für dich zu finden. Service der Geschäftsstelle Die hauptamtlichen Mitarbeiter der AFS-Geschäftsstelle in Deutschland betreuen Teilnehmer und deren Eltern, Interessenten und Bewerber, koordinieren die Arbeit der über 3800 Ehrenamtlichen in Deutschland und halten Kontakt zum Ausland. Ein 24-Stunden-Notdienst sorgt für schnelle Hilfe in Notfällen. Für Werbematerial wie Broschüren oder Poster verwendet AFS nur einen Bruchteil der Einnahmen aus seinen Programmen.


STIPENDIEN

Stipendien Ein Schulbesuch im Ausland ist nicht nur eine wertvolle Erfahrung für viele Jugendliche, er ist auch mit Kosten verbunden. Zum grundlegenden Verständnis von AFS gehört es, so vielen Schülern wie möglich die Chance zu geben, einen Schüleraustausch zu machen. Deshalb arbeiten wir konsequent am Ausbau unserer Stipendienprogramme. AFS vergibt in jedem Jahr an über 30 Prozent seiner Teilnehmer Stipendien – das bietet kaum eine andere Organisation. Bei diesen Stipendien handelt es sich in der Regel um Teilstipendien. Die Gelder hierfür stammen von Stiftungen und Unternehmen, aus öffentlichen und AFS-eigenen Mitteln sowie von ehemaligen AFS-Programmteilnehmern und sonstigen privaten Förderern. Jedes Stipendium hat andere Voraussetzungen und Anforderungen: So fördern wir gezielt finanziell bedürftige, ehrenamtlich engagierte Jugendliche sowie Kinder von Zuwanderern, Realschüler oder Schüler aus ausgewählten Regionen in Deutschland. Ein weiterer Schwerpunkt der Stipendienprogramme liegt auf dem Austausch in bestimmte Regionen. Aktuell betrifft das vor allem Länder in Asien und Osteuropa. Ein Stipendium kann jeder beantragen, der für das AFS-Programm ausgewählt wurde und die Voraussetzungen des jeweiligen Stipendienprogramms erfüllt. Die Höhe des Stipendiums ist dabei abhängig von dem Einkommen deiner Familie und deiner individuellen Lebenssituation. Jeder von AFS angenommene Bewerber erhält nach der Auswahl umfassende Informationen über die aktuellen Stipendienprogramme und ein Antragsformular.

„Auf der Homepage der indonesischen Botschaft habe ich eine Liste mit deutschen Firmen gefunden, die in Indonesien eine Außenstelle oder ein Partnerunternehm en haben. Diese habe ich angeschrieben und ihnen mein Anliegen geschildert – und tats ächlich erhielt ich von einer kleinen Firma ein Stipendium in Höhe von 750 Euro.“ Julia, Indonesien 2008/09

Tipp: lle UnterstütDeine Chancen auf finanzie Anfang eines zung steigen, wenn du am e sogenannte Jahres ins Ausland gehst (di h für ein Land Winterabreise) oder du dic tscheidest. in Asien oder Osteuropa en

AFS ist offizielle Trägerorganisation des Parlamentarischen PatenschaftsProgramms (PPP) des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Im Rahmen des PPP werden Vollstipendien für die USA vergeben. Teilnahmeschluss ist Anfang September, Informationen und Teilnahmekarten sind ab Juni beim Deutschen Bundestag oder unter www.bundestag.de erhältlich. Übrigens: Möglicherweise qualifizierst du dich für ein Auslands-BAföG – eine tolle finanzielle Förderung vom Staat für einen Schüleraustausch im Ausland. Anders als das BAföG im Inland muss der Zuschuss für den Aufenthalt im Ausland nicht zurückgezahlt werden. Ob du Chancen auf Auslands-BAföG hast, erfährst du unter www.das-neue-bafoeg.de. Manche Austauschschüler starten auf eigene Faust ein Fundraising, sprechen z. B. lokale Firmen an oder veranstalten ein Benefizkonzert in eigener Sache. Nicht wenige haben auf diese Weise genügend Geld gespart, um auf große Reise gehen zu können.

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Weitere Informationen

Du möchtest mehr über die AFS-Stipendienprogramme erfahren? Ruf uns an unter 040 399222-0 oder informiere dich online: www.afs.de/stipendien.

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elternseite

Mir gehts gut, Mama! Ist ein Schüleraustausch das Richtige für mein Kind? Ihr Kind zeigt Interesse an einem Schüleraustausch? Gut möglich, dass Sie bei dieser Vorstellung gemischte Gefühle haben. Ihr Liebstes – womöglich für ein ganzes Schuljahr – in die Obhut einer unbekannten Familie zu geben, nicht sofort zur Stelle sein zu können, wenn es einmal brennt – das fällt schwer. Manche Eltern befürchten, gerade auch im Hinblick auf die Schulzeitverkürzung, dass ihr Kind durch einen Schüleraustausch wertvolle Zeit verlieren könnte. Doch trotz aller Bedenken sollten Sie das Vorhaben Ihres Kindes unterstützen: Ein Schüleraustausch ist eine riesige Chance!

Eltern sind Programmteilnehmer „Ich möchte mich hier an dieser Stelle ganz besonders bei AFS bedank en. Denn Sie haben unseren Kindern nicht nur die Möglichkeit geboten, ein Jahr lang ein e wohl ihr ganzes Leben prägende, interkult urelle Erfahrung zu machen. Sie haben sie vo r allem auf eine Art und Weise begleitet, die ge prägt ist von einem hohen Anspruch und viel Idealismus. Ich denke, auch das ist, neben allem anderen, eine sehr wertvolle Erfahrung. In diesem Sinne ein großes DANKE an Sie alle. Mit vielen Grüßen aus Bayern!“ Ulrike Carl, Mutter von Clara, Peru 2010/11

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Uns ist es wichtig, dass Sie als Eltern Vertrauen zu AFS haben und Ihr Kind mit einem guten Gefühl der neuen Gastfamilie überlassen. Das Austauschjahr verläuft für die meisten Schüler nicht nur harmonisch, es gibt fast immer auch schwierige Phasen. Deshalb weisen wir Eltern auf eventuelle Herausforderungen und Schwierigkeiten hin und stehen ihnen bei Fragen und Problemen beratend zur Seite. Es gibt darüber hinaus viele Möglichkeiten, sich über unsere Arbeitsweise ein Bild zu machen und am Ball zu bleiben, wenn das Kind zu seinem großen Abenteuer aufgebrochen ist oder bevor es überhaupt losgeht: So können Sie sich im Rahmen von regionalen Treffen mit ehemaligen AFS-Programmteilnehmern und anderen Eltern austauschen, Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler im Internet lesen und im AFS-Blog Erlebnisse aktueller Teilnehmer mitverfolgen. Unser Elternhandbuch und unsere spezifischen, interkulturellen Länderinformationen sollen Sie dabei unterstützen, sich und Ihr Kind auf den Austausch und die Zeit im Gastland optimal vorzubereiten; der Elternnewsletter hält Sie während der Zeit im Gastland auf dem Laufenden und informiert Sie über Themen wie Betreuung, Schule und Alltag. Während der gesamten Programmdauer sind die AFS-Ansprechpartner auch telefonisch oder per Mail für Sie da. In Notfällen erreichen Sie uns auch rund um die Uhr über eine Sondertelefonnummer.


elternseite

Die häufigsten Fragen und Zweifel von Eltern: Was passiert, wenn mein Kind in der fremden Familie nicht glücklich ist? Während des Aufenthalts steht Ihr Kind in regelmäßigem Kontakt mit einem AFS-Schülerbetreuer, der auch die Gastfamilie kennt. Wenn es Unstimmigkeiten mit der Familie gibt, wird der Betreuer zunächst zum Gespräch raten. In den meisten Fällen klärt sich die Situation dadurch. Wenn nicht, greift der Betreuer vermittelnd ein. Bei Missverständnissen und unterschiedlichen Erwartungen sucht er eine Klärung und gegebenenfalls eine neue Gastfamilie.

Kann sich mein G8-Kind das Schuljahr im Ausland anrechnen lassen? Die Kultusministerkonferenz hat 2006 festgelegt, dass auch im achtjährigen gymnasialen Bildungsgang ein Auslandsaufenthalt bis zur Dauer eines Jahres auf die Schulzeit in der Oberstufe angerechnet werden kann. Allerdings ist die konkrete Ausgestaltung dieses Beschlusses den einzelnen Bundesländern überlassen und variiert entsprechend. Die letzte Entscheidung über die Anerkennung der im Ausland erbrachten schulischen Leistungen liegt ohnehin bei der Schule: Es lohnt sich also, frühzeitig mit der Schulleitung über die Möglichkeit einer Anerkennung zu sprechen. Weitere Informationen finden Sie auch online unter www.afs.de/kmk oder www.aja-org.de.

Ist ein Schüleraustausch im Fall einer Nichtanrechnung nicht ein zeitlicher Luxus? Das kann man so sehen. Aber: Er lohnt sich! Neben der Möglichkeit, eine Fremdsprache perfekt zu beherrschen und eine andere Kultur hautnah zu erleben, schließt Ihr Kind während des Auslandsaufenthalts neue Freundschaften und lernt sich selbst von einer neuen Seite kennen. Ein Austausch verlangt den Schülern Flexibilität, Offenheit, Kommunikationsvermögen und Disziplin ab. Diese Eigenschaften werden Ihrem Kind privat und beruflich sehr nützlich sein. Im Ausland erwirbt Ihr Kind „interkulturelle Kompetenz“, eine Qualifikation, die internationalen Unternehmen heute viel wert ist. Durch die Austauscherfahrung macht Ihr Sohn oder Ihre Tochter einen großen Entwicklungssprung, wird reifer und selbstständiger.

Mein Kind hat nicht die besten Noten. Wird es sich nach dem Aufenthalt nicht noch mehr verschlechtern? Im Gegenteil: Aktuelle Studien und unsere langjährige Erfahrung zeigen, dass Ihr Kind nach dem Austauschjahr einen enormen Vorsprung hat (sofern es wieder da ansetzt, wo es aufgehört hat, also in den meisten Fällen in Klasse 11). Auch wenn sich der deutsche Stundenplan nicht vollständig mit dem Schulplan der Gastschule deckt, können die Schüler viel von dem Erlernten einbringen. Die meisten erhalten durch die Erfahrung einen riesigen Motivationsschub und kommen mit einem ganz neuen Selbstbewusstsein zurück – auch das wirkt sich positiv auf den Notendurchschnitt aus.

Was ist, wenn wir das Geld für den Schüleraustausch nicht aufbringen können? AFS bietet viele Stipendien für seine Programmteilnehmer an. Mehr dazu auf der Seite 23.

Ist mein Kind überhaupt für einen Schüleraustausch geeignet? Ein Minimum an Selbstständigkeit, Begeisterungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Anpassungsfähigkeit sollte schon vorhanden sein, aber da wir davon ausgehen, dass Sie keine verzogene Göre oder ausgewachsene Schlafmütze großgezogen haben: Ja! Der Rest klärt sich in unserem Bewerbungsverfahren (mehr dazu auf den Seiten 8/9). Vertrauen Sie dabei auf die jahrzehntelange Erfahrung von AFS. Mehr über unsere Qualifikation als Austauschorganisation lesen Sie auf den Seiten 6/7.

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Weitere Informationen

Sie möchten mehr über unsere Elternangebote und die Erlebnisse aktueller Programmteilnehmer wissen? Rufen Sie uns an oder informieren Sie sich online: www.afs.de/eltern und http://blog.afs.de.

Claudia, Mutter von Julia, Neuseeland 2009/10 Anfangs hatte ich Zweifel, ob Julia nicht ein bisschen zu schüchtern für einen Schüleraustausch ist. Und dann wollte sie ausgerechnet nach Neuseeland – so weit weg! Aber schon bald zerstreuten sich meine Bedenken. Julias Gastfamilie war wirklich so nett und herzlich, wie sie sich in unserer vorangegangenen Korrespondenz dargestellt hatte. Julia lernte schnell neue Leute an der Schule kennen und wirkte in ihren E-Mails und beim Telefonieren immer aufgeräumt. Zwischendurch gab es eine kleine Krise, als sie sich in einen Freund ihres Gastbruders

verknallte, der jedoch nicht an ihr interessiert war: Herzschmerz – und ich konnte sie nicht an mich drücken. Aber Julias Gastmutter Eileen hat die Situation erfasst und Julia mit vielen schönen Unternehmungen abgelenkt. Als Julia wieder zurückkam, war ich überrascht, wie selbstbewusst und offen sie geworden ist. Das Jahr in der Fremde hat ihr sehr gutgetan. Ich bin wahnsinnig stolz auf sie, dass sie sich so gut zurechtgefunden hat.

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preise und länder

Unsere Preise und Länder Länder

Schuljahr

Ägypten . . . . . . . . . . . . . Argentinien . . . . . . . . . . . Australien . . . . . . . . . . . . Belgien (flämisch) . . . . . . . . Belgien (französisch) . . . . . . . Bolivien . . . . . . . . . . . . . Bosnien und Herzegowina . . . . Brasilien . . . . . . . . . . . . . Chile . . . . . . . . . . . . . . . China . . . . . . . . . . . . . . Costa Rica . . . . . . . . . . . . Dänemark . . . . . . . . . . . . Dominikanische Republik . . . . . Ecuador . . . . . . . . . . . . . Finnland . . . . . . . . . . . . . Frankreich. . . . . . . . . . . . Hongkong . . . . . . . . . . . . Indien . . . . . . . . . . . . . . Indonesien . . . . . . . . . . . . Island . . . . . . . . . . . . . . Italien . . . . . . . . . . . . . . Japan . . . . . . . . . . . . . . Kanada (französisch) . . . . . . . Kanada (englisch) . . . . . . . . Kolumbien . . . . . . . . . . . . Kroatien . . . . . . . . . . . . . Lettland . . . . . . . . . . . . . Malaysia . . . . . . . . . . . . . Mexiko . . . . . . . . . . . . . . Neuseeland . . . . . . . . . . . Niederlande . . . . . . . . . . . Norwegen . . . . . . . . . . . . Panama . . . . . . . . . . . . . Paraguay . . . . . . . . . . . . . Peru . . . . . . . . . . . . . . . Philippinen . . . . . . . . . . . Polen . . . . . . . . . . . . . . Portugal . . . . . . . . . . . . . Russland . . . . . . . . . . . . . Schweden . . . . . . . . . . . . Schweiz . . . . . . . . . . . . . Serbien* . . . . . . . . . . . . . Slowakei . . . . . . . . . . . . . Slowenien . . . . . . . . . . . . Spanien . . . . . . . . . . . . . Südafrika . . . . . . . . . . . . Thailand (englisch) . . . . . . . . Thailand (Thai) . . . . . . . . . . Tschechien* . . . . . . . . . . . Türkei (englisch). . . . . . . . . Türkei (türkisch) . . . . . . . . . Ungarn* . . . . . . . . . . . . . USA . . . . . . . . . . . . . . . Venezuela . . . . . . . . . . . .

Schulhalbjahr

Sommerabreise

5.890 € . . . . . . . 5.390 € . . . . . . . . . . . 7.490 € . . . . . . . 6.990 € . . . . . . . . . . . 9.990 € . . . . . . . 9.490 € . . . . . . . . . . . 6.490 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 6.490 € . . . . . . . 5.990 € . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . 6.390 € . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 7.290 € . . . . . . . 6.790 € . . . . . . . . . . . 7.390 € . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . . . . . 8.090 € . . . . . . . 7.590 € . . . . . . . . . . . 7.590 € . . . . . . . 7.090 € . . . . . . . . . . . 6.790 € . . . . . . . 6.290 € . . . . . . . . . . . 7.090 € . . . . . . . 6.590 € . . . . . . . . . . . 7.290 € . . . . . . . 6.790 € . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . 6.390 € . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . 6.390 € . . . . . . . . . . . 8.190 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 7.590 € . . . . . . . 7.090 € . . . . . . . . . . . 5.890 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . 6.390 € . . . . . . . . . . . 7.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 9.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . –––––– . . . . . . . 9.490 € . . . . . . . . . . . 7.090 € . . . . . . . 6.590 € . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 5.990 € . . . . . . . 5.490 € . . . . . . . . . . . 7.290 € . . . . . . . 6.790 € . . . . . . . . . . . 9.990 € . . . . . . . 9.490 € . . . . . . . . . . . 6.490 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 7.090 € . . . . . . . 6.590 € . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . 6.390 € . . . . . . . . . . . 7.090 € . . . . . . . 6.590 € . . . . . . . . . . . 5.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . 4.490 € . . . . . . . . . . . 6.690 € . . . . . . . 6.190 € . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . 4.490 € . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 6.490 € . . . . . . . 5.990 € . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . . ––––––. . . . . . . . . . . . 6.890 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 7.890 € . . . . . . . 7.390 € . . . . . . . . . . . 5.990 € . . . . . . . 5.490 € . . . . . . . . . . . 5.990 € . . . . . . . 5.490 € . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . 4.490 € . . . . . . . . . . . 6.690 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 5.690 € . . . . . . . 5.190 € . . . . . . . . . . . 4.990 € . . . . . . . –––––– . . . . . . . . . . . 8.790 € . . . . . . . 8.290 € . . . . . . . . . . . 7.090 € . . . . . . . 6.590 € . . . . . . . . . . .

Winterabreise

√ √ . . . . . . . . . . . . . . √ (nur Schulhalbjahr). . . . . √ √ √ . . . . . . . . . . . . . . √ √ . . . . . . . . . . . . . . √ . . . . . . . . . . . . . . √ √ . . . . . . . . . . . . . . √ √ √ √ √ . . . . . . . . . . . . . . . √ √ √ √ √ . . . . . . . . . . . . . . . √ . . . . . . . . . . . . . . √ √ √ . . . . . . . . . . . . . . √ √ √ . . . . . . . . . . . . . . √ . . . . . . . . . . . . . . .

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*Diese Länder werden auch als spezielles Musikprogramm (Schuljahr) angeboten. Der Aufschlag auf den regulären Programmpreis beträgt 500 Euro. Stand: Juni 2012. Alle Angaben ohne Gewähr. Preise unterliegen mittelfristigen Schwankungen. Aktuelle Preise im Internet unter www.afs.de.

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√ √

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√ (nur Schulhalbjahr)

√ (nur Schulhalbjahr) √

√ √ (nur Schulhalbjahr) √

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√ (nur Schulhalbjahr)

√ √ √

√ (nur Schulhalbjahr)


jetzt bewerben

Jetzt bewerben Fülle den beiliegenden Bewerbungsbogen aus. Lasse von deiner Schule ein Empfehlungsschreiben erstellen und schicke alle Unterlagen und eine Selbstbeschreibung an uns zurück. Das Schulformular mit allen Informationen für deinen Lehrer findest du online unter www.afs.de/downloads. Du kannst dich auch online unter www.afs.de bewerben.

Wir laden dich zu einem Auswahlseminar in deiner Nähe ein und geben dir kurz darauf Bescheid, ob du ins Programm aufgenommen wirst.

Du hast noch konkrete Fragen zu einem bestimmten Land? Gerne stellen wir den Kontakt mit ehemaligen Teilnehmern her. Rufe uns einfach an unter 040 399222-0.

Du gibst verbindlich deine Wunschländer an und erhältst von uns ausführliche Teilnahmeunterlagen.

Du erfährst das Land, in das du fahren wirst, und bekommst den Vertrag zugeschickt.

Du nimmst an zwei Seminaren zur allgemeinen Vorbereitung und an einem Seminar zur speziellen Vorbereitung auf dein Gastland teil.

Sobald dein Gastland dir einen Platz zusichert, wird der Teilnahmebeitrag fällig. AFS informiert dich über die Einreisebestimmungen deines Gastlandes, hilft dir bei der Visabeschaffung und bucht deinen Flug.

Der AFS-Partner im Gastland vermittelt dir eine Schule und eine Gastfamilie. Sobald die Adresse vorliegt, kannst du mit deiner Gastfamilie Kontakt aufnehmen. Bei deiner Ankunft im Gastland empfängt und betreut dich AFS – es kann losgehen!

Impressum AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. Friedensallee 48 · 22765 Hamburg Postfach 50 01 42 · 22701 Hamburg Tel. 040 399222-0 · Fax 040 399222-99 germany@afs.org · www.afs.de

Redaktion: Susan Lange, AFS; Isabella Maria Mair Gestaltung: Gabi Blum; Druck: Reset Grafische Medien GmbH Fotos: AFS/privat; S.21 oben: istockphoto; S.23 oben: Kreuzberger Kinderstiftung Stand: Juni 2012

Vernetze dich mit AFS!

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schüleraustauschprogramm

Bewerbung für den Schüleraustausch Ich bewerbe mich für

ein halbes schuljahr (hj.)

vorname

strasse

ein ganzes schuljahr

nachname

· hausnummer

plz

· ort

Bitte füge hier ein Foto von dir ein!

deine e-mail-adresse oder die deiner eltern (bitte unbedingt angeben, falls vorhanden!) telefon-nr.

· fax-nr.

geburtsdatum und staatsangehörigkeit

name elternteil

beruf elternteil

name elternteil

beruf elternteil

ist ein elternteil verstorben?

bei getrennt lebenden eltern: bei welchem elternteil lebst du?

name und alter deiner geschwister

falls du bei stief- oder pflegeeltern lebst, wie ist ihr name?

welche klasse wirst du am 1.10. dieses jahres besuchen?

name und anschrift deiner schule

deine schulform:

gesamtschule (abitur)

gymnasium

gesamtschule (mittlere reife)

realschule

hauptschule

sonstige

hast du vor, dich um ein stipendium zu bewerben? informationen dazu findest du unter www.afs.de/stipendien. trage gerne den namen des stipendienprogramms ein.

Bitte trage ein, für welches Programm du dich bewirbst, und markiere unverbindlich deine Länderinteressen. Lege dich nicht zu sehr auf ein Land fest, denn: Je mehr Länder du ankreuzt, desto mehr Chancen hast du, einen Platz zu bekommen. Bitte kreuze mindestens 3 und maximal 5 Länder unverbindlich an. (Hj.) = Halbjahresprogramm möglich.

Ich bewerbe mich für das Programm mit Abreise Mitte des Jahres 201 _ Hauptbewerbungsphase: 1. September bis 31. Oktober. Zu dieser Zeit sind alle Länder und Stipendien verfügbar. Bis 1. Februar ist die Bewerbung auf noch freie Plätze möglich. ägypten (hj.)

argentinien (hj.)

australien (NUR hj.)

BELGIEN (FRANZ./hj.)

BELGIEN (FLÄMISCH)

bolivien (hj.)

bosnien und herzegowina brasilien (hj.)

chile (hj.)

china (hj.)

costa rica (hj.)

dänemark (hj.): festland grönland · färöer

dominikanische republik (hj.)

ecuador (hj.)

finnland (hj.)

frankreich (hj.)

hongkong

indien (hj.)

indonesien

island

italien (hj.)

japan

kolumbien (hj.)

kroatien

lettland

malaysia (hj.)

mexiko (hj.)

niederlande

norwegen

panama (hj.)

paraguay (hj.)

peru (hj.)

philippinen

polen (hj.)

portugal (hj.)

russland (hj.)

schweden

schweiz (franz./hj.)

serbien

slowenien

spanien

südafrika

thailand (ENGL./hj.)

thailand (THAIL./hj.)

türkei (ENGL.)

türkei (TÜRK./hj.)

ungarn

usa (hj.)

Ich interessiere mich für das Musikprogramm in

serbien

tschechien

kanada (ENGL./NUR hj.) kanada (FRANZ.)

slowakei tschechien (hj.)

venezuela (hj.)

ungarn

Ich bewerbe mich für das Programm mit Abreise Anfang des Jahres 201_ Hauptbewerbungsphase: 1. März bis 31. Mai. Zu dieser Zeit sind alle Länder und Stipendien verfügbar. Bis 31. August ist die Bewerbung auf noch freie Plätze möglich. argentinien (hj.)

australien (hj.)

bolivien (hj.)

brasilien (hj.)

chile (hj.)

costa rica (hj.)

frankreich (NUR hj.)

italien (NUR hj.)

japan

kolumbien (hj.)

malaysia (hj.)

mexiko (NUR hj.)

neuseeland (hj.)

panama (hj.)

paraguay (hj.)

portugal (NUR hj.)

südafrika (hj.)

thailand (ENGL./hj.)

thailand (THAIL./hj.)

usa (NUR hj.)

Hinweis: Du kannst dich natürlich auch für beide Programme bewerben! Da das AFS-Länderangebot variiert, kann es sein, dass nicht alle Länder hier aufgeführt sind. Die jeweils aktuelle Länderübersicht findest du auf unserer Homepage: www.afs.de/schueler.


schüleraustauschprogramm

Was noch zu deiner Bewerbung gehört: 1. Ergänzend zu deinem Bewerbungsbogen brauchen wir von dir eine ausführliche Selbstbeschreibung. Dabei ist nicht nur dein Lebenslauf wichtig. Gehe bitte auch auf folgende Punkte ein: · Hobbys · Lieblingsschulfächer · Familie und Familienalltag · Beruf deiner EItern · Freundeskreis · Freizeitaktivitäten · alles, was dir wichtig ist 2. Bitte einen Lehrer deines Vertrauens, ein vertrauliches Schulgutachten zu erstellen und an uns zu schicken (erhältlich unter www.afs.de/downloads). 3. Zahle die Bearbeitungsgebühr von 30,– Euro auf das Konto: AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. Bank für Sozialwirtschaft · Konto 944 44 20 · BLZ 251 205 10 Bitte füge deiner Bewerbung eine Kopie des Einzahlungsbeleges bei. Die Bearbeitungsgebühr wird bei einem Rücktritt nicht erstattet.

4. Mache bitte unbedingt eine Kopie deiner Bewerbung und behalte sie in deinen Unterlagen. Du erklärst dich damit einverstanden, dass deine Daten zur Bearbeitung elektronisch gespeichert und verwendet und soweit notwendig vereinsintern weitergegeben werden. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Bei einem Rücktritt von der Bewerbung werden die Unterlagen nicht zurückgeschickt, sondern von AFS vernichtet. Deine Bewerbung kann nur bearbeitet werden, wenn du alle Unterlagen vollständig eingeschickt hast. Rücktritt: Ein Rücktritt ist kostenfrei bis zu dem Zeitpunkt, zu dem du deine internationalen Teilnahmeunterlagen bei AFS eingereicht hast. Ab Eingang der internationalen Teilnahmeunterlagen (oder einzelner Teile davon) bei AFS wird bei einem Rücktritt eine Bearbeitungsgebühr von 160,– Euro fällig. Die internationalen Teilnahmeunterlagen erhältst du dann, wenn du für das AFSProgramm angenommen wurdest. Erfolgt der Rücktritt, nachdem du eine Garantieerklärung erhalten hast, sind 10 Prozent des Teilnahmebeitrages zu zahlen, nach der Vermittlung einer Gastfamilie 20 Prozent. Du und deine Eltern erklären sich mit Unterzeichnung dieser Bewerbungsunterlagen mit diesen Rücktrittsbedingungen einverstanden.

Ich bin/Wir sind damit einverstanden, dass mein/unser Sohn, meine/unsere Tochter sich für das Schulhalbjahr/Schuljahr im Ausland bei AFS bewirbt. Wir erkennen die Rücktrittsbedingungen hiermit an.

ort

· datum

unterschrift des bewerbers/der bewerberin

unterschrift des/der erziehungsberechtigten

Bitte ausfüllen, unterschreiben und zurückschicken an: AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. Postfach 50 01 42 · 22701 Hamburg Tel. 040 399222-0 · Fax 040 399222-99 germany@afs.org · www.afs.de

Wie hast du erstmals von AFS erfahren? mitschüler/Freunde

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Kann sich deine Familie vorstellen, selbst einen Gastschüler aufzunehmen? ja

nein

Ich habe Interesse an weiteren AFS-Angeboten broschüre zum gastfamilienprogramm informationsflyer zu den freiwilligendienstprogrammen afs-inspirationsbroschüre


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Broschüre zu den Schüleraustauschprogrammen