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l l e u t k a DJ

des e d n u e r F n und e n n i d n u re 2018 Für alle F CHEN JAHRES DIAKONIS

INHALT ANDACHT S. 2 AKTUELLES S. 3 ENTWICKLUNG: GENERATION Y S. 4 ERLEBT: MEIN DIAKONISCHES JAHR S. 6 EINBLICK JAHRGANG 2016/17 S. 8 EINBLICK: WORKSHOPS 2018 S. 9-11 9-1 VORGESTELLT: WERKHOF HAGEN & TAGESPFLEGE ESPELKAMP S. 12/13 EINLADUNG: 60 JAHRE DIAKONISCHES JAHR S. 15 www.diakonisches-jahr-westfalen.de


Wie viele Wasserkästen benötigt eine Seminargruppe?

ANDACHT

Wasser macht lebendig

Im Sommer wird mehr getrunken als im Winter. Beinhaltet das Programm viel Bewegung, dann wird mehr verbraucht. Außerdem trinken alle unterschiedlich viel. Wasser ist für die Seminararbeit wichtig. Schließlich sollen unsere Freiwilligen ja nicht „verdursten“. Darum stellen wir ihnen das Wasser auch umsonst zur Verfügung.

Durst zu haben ist ein lebensnotwendiges Signal, das uns sagt: Jetzt geht es an die Substanz, wenn der Durst nicht bald gelöscht wird. Das körperliche Durstempfinden ist schnell gestillt, sobald wir etwas trinken. Doch wie sieht es mit dem anderen Durst aus? Wer löscht diesen? Was kann da helfen?

Gegen Frust, Mutlosigkeit und Niedergeschlagenheit helfen Zuspruch, Ermutigung, Anteilnahme und Verständnis. So geht es auch unseren Diakonischen Helfern und In Deutschland ist gutes Trinkwasser eine SelbstverständHelferinnen, die frisch von der Schule kommen. lichkeit. Wir gehören zu den wasserreichen Ländern auf Sie müssen sich neu in die Arbeitswelt hineinfinden. dieser Welt. Auch wenn die Kosten für das Leitungswasser Sie benötigen eine verständnisvolle Anleitung und ein bei uns hoch sind, können wir damit großzügig umgehen. Kollegenteam, das sie auf gute Art und Weise begleitet. Wasser ist nicht nur in Deutschland ein GrundnahrungsDas bedeutet einerseits, Verständnis zu zeigen und mittel. Es ist für alle Menschen dieser Erde lebensnotwendig. andererseits aber auch klare Grenzen zu setzen. Darum wurde das Recht auf Wasser 2010 von der UN Unsere Freiwilligen haben Durst. Sie möchten eine als Menschenrecht anerkannt. Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft bekommen, Jeder Mensch sollte demnach ausreichend und gutes sich weiterentwickeln und sich ausprobieren. Wasser bekommen – idealerweise umsonst. Diesen Durst können wir stillen – durch Menschen Laut Unicef sieht die Praxis für circa ein Fünftel der an ihrer Seite, die sie unterstützen. Weltbevölkerung jedoch leider ganz anders aus. Glaube als lebendiges Wasser Der Klimawandel verschärft das Problem der Wasserknappheit noch. Wie ist das ganz persönlich? Gottes Antwort lautet: Ich gebe Dir Wasser Und dann lesen wir die Jahreslosung 2018: aus der Quelle des Lebens – umsonst. „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offb. 21,6) Der Glaube ist für mich ein guter Begleiter auf den Durststrecken meines Lebens – Ist das nicht weltfremd? So mag man beim Lesen neben den Menschen, die mich begleiten dieses Verses denken. Gott wird mit Sicherheit und unterstützen. nicht das weltweite Wasserproblem lösen. Der Glaube gibt mir Halt und Sicherheit. Das müssen wir schon selber tun, indem wir verEr kann neue Energien frei setzen und mich antwortungsvoll mit dieser Ressource umgehen. motivieren. Der Glaube ist lebendig und Durststrecken im Leben spritzig. Er schenkt mir eine positive Grundhaltung, mit der ich mein Leben Bei diesem Vers geht es um etwas gestalten kann und will. anderes: Gott spricht hier von der Quelle Das ist ein großes Geschenk Gottes: des lebendigen Wassers. lebendiges Wasser! Diese Worte wurden damals an verschiedene Gemeinden gerichtet, in denen es Beim Feedback im AbschlussKonflikte in Glaubensfragen gab. Seminar schrieb eine Diakonische Die jeweiligen Gemeinden wurden auf ihre Helferin Folgendes: Schwierigkeiten angesprochen. „Mein Diakonisches Jahr hat mich in Mit diesen Briefen schenkte der Autor vielerlei Hinsicht weiter gebracht. Johannes ihnen Trost und Hoffnung. Zum einen hatte ich Zeit, mir über meine berufliche Zukunft Gedanken Wenn es bei uns im Leben für eine zu machen und meine Vorstellungen gewisse Zeit nicht gut läuft, sprechen diesbezüglich zu festigen (absolute wir gerne von einer „Durststrecke“. Sicherheit), zum anderen hat mir das Jeder Mensch macht das einmal durch. Jahr aber auch Zeit gegeben für meine So etwas ist anstrengend. persönliche Entwicklung (Hobbies etc.), Es fehlt an Energie und Motivation, dass ich neue Kraft schöpfen und mehr sich aufzuraffen und weiterzumachen. Selbstvertrauen gewinnen konnte.“ Man ist nicht voll einsatzfähig, unkonzentriert und macht Fehler. Aus diesen Worten sprechen doch Hoffnung und Zuversicht! Das macht doch Lebendigkeit aus, oder?

Recht auf Wasser

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Kirsten Kampmann


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AKTUELLES

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BUNDESFREIWILLIGENDIENST MIT FLÜCHTLINGSBEZUG

DIAKONISCHES JAHR INTERNATIONAL

Im letzten Magazin haben wir vom Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) als ein neues Sonderkontingent vom Bund für drei Jahre berichtet. Deutschlandweit sind die realisierten Plätze weit hinter den Erwartungen von ursprünglich 10.000 zurück geblieben. Wir in Westfalen konnten einem Geflüchteten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen einen Platz anbieten und drei weitere Freiwillige haben mit Geflüchteten zusammen gearbeitet. Die bürokratischen Hürden und Voraussetzungen für dieses Programm sind sehr hoch, damit Menschen mit Fluchterfahrungen daran teilnehmen können. Der ungeklärte Aufenthaltsstatus, die mangelnden Sprachkenntnisse und die kulturellen Unterschiede tauchen da zum Beispiel als Hindernisse auf. Im Jahr 2018 läuft das Programm aus. Noch ist nicht geklärt, ob es weiter geführt wird beziehungsweise was mit den dann frei werdenden Geldern geschieht. Die Freiwilligendienstträger möchten dieses zum weiteren Ausbau der Programme und für die Umsetzung von Inklusion nutzen. Sie wollen damit die Qualität der Programme weiter stärken.

die Hälfte davon leben in Italien. Die Waldenser setzen sich insbesondere für eine demokratische Erziehung ein und zeigen ein starkes Engagement für soziale Gerechtigkeit. Sie sind auf Sizilien in der Anti-Mafia-Arbeit und der Arbeit mit Geflüchteten aktiv. Hier werden wir 10 Freiwilligen die Möglichkeit für einen Auslandsdienst bieten können. Wir freuen uns schon darauf.

Am 7. August 2017 konnten wir unsere ersten fünf Freiwilligen am Flughafen Düsseldorf nach Argentinien verabschieden. Nun sind sie schon ein paar Monate dort. Da wir im ständigen Kontakt mit ihnen stehen, wissen wir, dass sie sich gut in ihre Projekte und das Land eingefunden haben. Von der Freiwilligenagentur der Ev. Kirche am La Plata in Buenos Aires werden sie dabei hervorragend begleitet. Susanne Müller-Gerlach wird in diesem Magazin von ihren ersten Erfahrungen in Mar del Plata, an der argentinischen Atlantikküste berichten.

HAPPY BIRTHDAY, DIAKONISCHES JAHR!

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Das Diakonische Jahr in Westfalen wird 60 Jahre jung. Das wollen wir im Jahr 2018 kräftig feiern mit einer Geburtstagsparty (05.05.2018) und einer Jubiläumsfeier (17.09.2018) (siehe dazu auch weitere Informationen in diesem Heft auf Seite 15).

Kaum sind die Ersten auf dem Weg, trudeln schon die Bewerbungen für den neuen Jahrgang ein. Und wir freuen uns, dass wir mit Italien ein weiteres Land ins Programm aufnehmen können. Zusammen mit dem Amt für MÖWe (Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung) der Ev. Kirche von Westfalen entsenden wir zu den Waldensern nach Sizilien (Italien).

Wir können mit Stolz auf eine tolle, wechselhafte, spannungs- und erlebnisreiche Zeit zurück blicken und haben dabei mehr als 10.427 Diakonische Helferinnen und Helfer ein Stück ihres Lebens begleiten dürfen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Die Waldenser sind eine protestantische Kirche, die ursprünglich als eine Gemeinschaft religiöser Laien von dem Lyoner Kaufmann Petrus Valdes Ende des 12. Jahrhunderts gegründet worden ist. Weltweit zählt sie etwa 98.000 Mitglieder,

Ute Gerdom

Anleitendenfachtag 2017 Am 14. November 2017 fand mit rund 50 Teilnehmenden der letzjährige Fachtag für Anleitende statt. Das Thema lautete: „Typisch – Persönlichkeiten verstehen und damit Anleitung effektiv gestalten“ Ein ausführlicher Bericht findet sich auf unserer Website: www.diakonisches-jahr-westfalen.de. Hier gewähren ein paar Bilder und Zitate schon einen kleinen Einblick: hen ch mit Mensc mir selbst „Es ist gut, si ei b ts ei as w rb A t, n ichen as erstau aus dem gle mmen ist.“ o en“ „Ich war etw n ek n sg kö au zu ‘r hkeitstyp stauschen lic au n sö ch ei er P er s b al von außen, guter Anstoß n ei ar w s „E flektieren.“ e“ och mal zu re n st lb se ch si e Atmosphär „Angenehm st auf den tzt richtig Lu „Ich habe je eiwilligen.“ it meinem Fr m er b ü ar d Austausch

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ENTWICKLUNG

Seminare für die Generation Y >> Stationen eines Experiments << Klausur in Münster In der Bibliothek des Franz Hitze Hauses in Münster stehen zwei mannsgroße, mit grauem Stoff bespannte Pinnwände. Davor steht das Team des Diakonischen Jahrs und pinnt grüne und rote Karteikaten an. Auf den Karteikarten haben wir aus unserer Sicht positive und negative Eigenschaften der Generation Y geschrieben. Im März 2015 haben wir uns als Team des Diakonischen Jahres zur Klausur zurückgezogen, um fern vom Alltagstrubel die eigene Arbeit zu reflektieren. Wir wollen den Fokus neu scharf stellen. Im Blick ist dabei die Generation der jungen Menschen, die aktuell ein Diakonisches Jahr absolvieren. Was macht sie aus? Was können sie gut? Wo fordern sie uns heraus? Mehr und mehr grüne und rote Karten landen an der Pinnwand. Dazu gesellen sich nach und nach blaue Karten. Auf ihnen notieren wir Ideen, wie wir die Freiwilligen dieser Generation begleiten können. Wir diskutieren, wägen ab und sortieren neu. Am Ende steht die Frage: Was bedeutet das für unsere pädagogische Arbeit? Wie begleiten wir nun konkret die Freiwilligen dieser Generation?

Generation Y „Die Generation Y wird die deutsche Gesellschaft verändern“, behaupten Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht im Klappentext zu ihrem Buch „Die heimlichen Revolutionäre“. Hier beschreiben sie, wie diese Generation „auf leisen Sohlen, scheinbar angepasst und still sondierend“ unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche wie Bildung, Beruf, Familienleben, Politik, Medien, Freizeit und Konsum aufmischt – und das ohne „ständig vom Burnout bedroht zu sein“.

A ls Generation Y werden je nach Lesart die Geburtsjahrgänge 1985 bis 2000 bezeichnet. Die prägende Zeit der Jugendphase erlebte diese Generation in der Zeit von 2000 bis 2015. In dieser Zeit haben sie unzählige Krisen und Umbrüche mitbekommen. Angefangen bei den Terroranschlägen des 11. September 2001, über die weltweite Finanzkrise 2007 bis 2009 und den GAU im Atomkraftwerk Fukushima 2011, bis zur sogenannten Flüchtlingskrise ab 2015. Zugleich ist sie die erste Generation, für die die neuen digitalen Medien keine neuen Medien sind. Sie gehören natürlich zum Leben dazu. Diese jungen Menschen sind die ersten Eingeborenen einer digitalen Welt. Digitalisierung ist für sie kein neuer Trend, sondern Lebenswirklichkeit. Dadurch sind sie es gewohnt, mit Ungewissheiten umzugehen. Sie zeigen sich flexibel in der Lebensplanung und schaffen es, sich viele Optionen offen zu halten.

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Weil sie es müssen – Stichwort: Krisen. Und weil sie es können – Stichwort: digitale Welt. Dabei sind sie pragmatisch, sozial vernetzt und selbstbewusst. „Y(Why) not? Warum auch nicht?“, würden sie fragen.

Ein Jahr nach Münster Im Februar 2016, knapp ein Jahr nach der Teamklausur in Münster, sitzen die Freiwilligen der Seminargruppe 8 im Haus Friede in Hattingen vor großen, gelben Papierbögen. Auf diesen Bögen sehen sie einen Filmstreifen. Mit bunten Stiften malen sie in die kleinen Rahmen des Filmstreifens einzelne Bilder ihres gewünschten Lebenswegs. Es herrscht eine arbeitsame Atmosphäre. Die Freiwilligen entwerfen ein Drehbuch ihres Lebensfilms. Dazu haben sie vorher über Werte und Wünsche nachgedacht. Jetzt beschäftigen sie sich mit ihrer Lebensvision.

Zu beschreiben, wo sie in drei oder fünf Jahren sein wollen, fällt den meisten leicht. Schon jetzt Aussagen darüber zu treffen, was sie in 20, 30 oder 40 Jahren machen, gelingt nur wenigen. Warum auch? Die Welt ist im Wandel. Und die Stärke ihrer Generation ist es, flexibel zu bleiben. Die nahe Zukunft in den Blick zu nehmen, ist darum für sie entscheidender. Für sich zu klären, was der nächste Schritt ist, ist hilfreich.

Ein neues Konzept Aus der Frage in Münster, wie wir im Diakonischen Jahr die Freiwilligen der Generation Y begleiten, ist ein neues Seminarkonzept geworden. Dieses Seminarkonzept legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Persönlichkeitsentwicklung der Freiwilligen. In einer Pilotphase haben wir es exemplarisch im Jahrgang 2015/ 2016 in zwei Seminargruppen durchgeführt.


ENTWICKLUNG

Ziel des Konzeptes, das von einer Projektgruppe aus dem Team des Diakonischen Jahres entwickelt wurde, ist es, dass die Freiwilligen am Ende ihres Jahres motiviert und befähigt sind „ihr Leben in die Hand zu nehmen.“ Sie haben eine Idee für die nächsten Schritte nach ihrem Diakonischen Jahr. Zugleich können sie klarer sagen, wer sie sind, was sie ausmacht, was sie wollen und was sie bereit sind, dafür zu tun. Die ihrer Generation eigene Flexibilität hat sich mit Klarheit und Orientierung gepaart.

Wie ein roter Faden ziehen sich die persönlichkeitsbildenden Inhalte durch die Seminare der beiden Pilotgruppen. Die Grundfragen dabei lauten: Wer bin ich? Und wer will ich sein? In den einzelnen Seminaren werden diese beiden Fragen weiter vertieft. • Im Einführungsseminar geht es um eine Standort bestimmung: Woher komme ich? Wo stehe ich gerade? Und wie gehe ich jetzt in dieses Jahr? • Im 1. Zwischenseminar stehen Persönlichkeit, Fähigkeiten und berufliche Orientierung im Mittelpunkt: Wie bin ich? Was kann ich? Und was will ich arbeiten? • Im 2. Zwischenseminar dreht sich alles um Werte, Wünsche und Visionen: Was ist mir wichtig? Wovon träume ich? Und was bin ich bereit, dafür zu tun? • Im Abschlussseminar blicken die Freiwilligen zurück und nach vorn: Wer bin ich geworden? Wie gehe ich jetzt weiter?

Power Check Und es geht weiter – nicht nur für die Freiwilligen, sondern auch für uns. Zwei Jahre nach Münster und ein Jahr nach Hattingen sitzen die Freiwilligen der Gruppe 5 im Januar 2017 verteilt im Seminarraum der Jugendbildungsstätte Tecklenburg. Einige haben einen Laptop auf dem Schoß. Sie recherchieren mögliche Berufe im Internet oder bereiten eine Präsentation ihres Traumberufs vor. Andere hocken vor langen Listen mit Joboptionen. Sie forschen nach, streichen durch und wählen aus, was zu ihrem Potenzial passt. Einige sind miteinander ins Gespräch vertieft. Sie schmunzeln über manche absurde Berufsidee der Jobdatenbank, diskutieren über mögliche Berufsfelder und tauschen sich über ihre Fähigkeiten und Interessen aus. Immer wieder verlässt ein Freiwilliger oder eine Freiwillige den Raum zur Einzelberatung. Mirjam Kirsch, die im Jahrgang 2016/17 die Gruppe 5 begleitet, wird dabei von Daniel Rempe unterstützt, der das gleiche Seminarkonzept mit seiner Seminargruppe 4 durchführt. Fünfzehn knappe Minuten dauern die Einzelgespräche mit

einem oder einer der beiden Referenten des Diakonisches Jahres. Dabei geht es darum, dass die Teilnehmenden den kleinen, nächsten Schritt auf ihrem Weg der Berufsorientierung finden. Dieser kann ganz unterschiedlich aussehen, denn manche sind schon recht klar in ihren beruflichen Plänen, bei anderen stehen zwei Optionen im Widerstreit, einige haben noch keine Ideen, in welche Richtung es gehen kann und noch andere überlegen, ob ihre Berufsidee zu ihren Wünschen in ihren anderen Lebensbereichen passt. In den allermeisten Fällen gelingt es – trotz der Kürze der Zeit – einen nächsten Schritt zu formulieren.

Diese Gespräche sind eine der beiden Herzkammern des Berufsorientierungsprogramms „PowerCheck“, das die beiden Seminargruppen in ihrem ersten und zweiten Zwischenseminar erleben. Die andere Herzkammer, die Blut in den Orientierungsprozess pumpt, ist eine Potenzialanalyse, mit der die Freiwilligen im ersten Zwischenseminar ihren Fähigkeiten, Interessen und Persönlichkeitsstärken auf die Spur gekommen sind.

Neues Konzept 1.1 Nach dem ersten Durchgang im Jahrgang 2015/16 war klar, dass wir noch einen stärkeren Fokus auf die berufliche Orientierung und die nächsten Schritte legen wollen. Denn wir haben gemerkt, wie schwer es der Generation Y – aus nachvollziehbaren, zuvor beschriebenen Gründen – fällt, über einen Dreijahreshorizont hinaus zu denken. Zugleich wurde uns deutlich, wie hilfreich es für sie ist, die konkreten nächsten Schritte in eine (berufliche) Zukunft nach dem Diakonischen Jahr zu finden.

Mit Teilen des sogenannten PowerChecks hatten wir im ersten Durchgang bereits Erfahrungen gemacht. Dementsprechend ergab es sich fast wie von selbst, das Programm in vollem Umfang in unser Konzept für die Generation Y zu integrieren. Mirjam Kirsch und Daniel Rempe bildeten sich darum zu lizenzierten PowerCheck-Trainern weiter. Dies führte dazu, dass dieses Programm mittlerweile nicht nur in den Pilotseminargruppen durchgeführt wird, sondern auch in anderen Seminaren in kompakter Form eingesetzt wird und bereits auch als fünftägiges Wahlseminar stattgefunden hat. So dankbar wir für diesen Weg sind, so sehr wissen wir, dass wir noch nicht am Ende sind. Und sehr sicher wird sich unser Konzept im dritten Durchgang, der gerade im Jahrgang 2017/18 läuft, weiter entwickeln. Denn, wenn wir eins von der Generation Y gelernt haben – dass es möglich und in diesen Zeiten auch nötig ist, sich immer wieder neu zu erfinden. Y not? Warum auch nicht? Daniel Rempe

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ERLEBT MEIN DIAKONISCHES JAHR

IN DER JUGENDHILFE MENDEN Rahul Guram hat im Jahrgang 2016 / 17 sein Diakonisches Jahr in der Evangelischen Jugendhilfe Menden absolviert.Dabei war er in der Diagnosewohngruppe Löwenzahn eingesetzt. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen: Am Anfang bestand meine Arbeit darin, im Alltag zu helfen. Ich habe eingekauft, Kindergartenfahrten gemacht und die Kinder zu Ärzten begleitet. Mit der Zeit wurde ich darin immer routinierter, so dass ich begann, mich immer mehr auf die Kinder selbst zu konzentrieren. Ich wurde zu einem festen Bestandteil des Teams und leistete Erziehungsarbeit. Somit wuchs ich zu einem Vorbild der Kinder heran. Das war etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Doch das veränderte mich. Ich spürte das erste mal in meinem Leben, was es bedeutet, wirklich Verantwortung für etwas zu übernehmen.

»Wirklich Verantwortung für etwas übernehmen« Bevor ich das Diakonische Jahr angefangen habe, war ich nur in der Schule. Dort versuchten die Lehrer, mir ständig zu erklären, dass es wichtig sei, Verantwortung zu tragen. Doch das verstand ich nie. Erst in der Wohngruppe habe ich gelernt, was das bedeutet.

An manchen Tagen war das schwierig und konnte auch sehr anstrengend sein. Doch im Endeffekt muss ich sagen, dass es nichts Schöneres gibt, als für Menschen da zu sein. Schön war auch, die Dankbarkeit von denen zu sehen, denen ich geholfen habe. Es war nicht immer eindeutig, aber es geschahen immer wieder Kleinigkeiten, die mir selbst gezeigt haben, dass ich für diese Menschen wichtig bin. Ich habe in der Schulzeit immer nach einer Arbeit gesucht, die wirklich etwas bei jemandem bewirkt. In meinem Diakonischen Jahr habe ich sie gefunden. »Ich kann es selber kaum glauben« Für die Seminare während des Diakonischen Jahres kann ich eigentlich nur Danke sagen. Danke an die guten Seminarleitungen, die sich so viel Mühe bei der Organisation gemacht haben. Noch dazu hatten sie immer ein offenes Ohr. Danke an die ganzen Jugendherbergen, die uns ausgehalten haben. Aber das größte Dankeschön geht an die anderen Freiwilligen aus meinem Seminar. Ich danke euch vom ganzen Herzen, dass ich euch kennenlernen durfte. Beim ersten Treffen hatte ich Angst davor, dass ich mit niemanden richtig klar kommen würde. Aber schon am ersten Abend hat es mich erstaunt, wie gut ich mit jedem klar kam. Die Bekanntschaften wurden immer stärker. Schon nach der ersten Seminarwoche waren wir gute Freunde. Ich habe mich immer auf die Seminare gefreut – einfach nur, um die Anderen wieder zu sehen. Ich kann es selber kaum glauben, wie sehr ich euch in mein Herz geschlossen habe. Somit kann ich am Ende zu meinem Diakonischen Jahr nur sagen: Danke für diese unvergessliche Zeit!

DIAKONISCHES JAHR INTERNATIONAL

IN ARGENTINIEN

Susanne Müller-Gerlach macht im Jahrgang 2017 / 18 ein Diakonisches Jahr International in Argentinien. Sie ist eine von fünf Freiwilligen, die ein Jahr lang die diakonische Arbeit der Iglesia Evangélica del Río de la Plata (IERP), unserer Partnerkirche, unterstützt. Hier erzählt sie von allerersten Erfahrungen in ihrer Einsatzstelle, der Arca de Noé, einer Gemeinde in Mar del Plata. Ankunft in Mar del Plata

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Nach dem zweiwöchigen Einführungsseminar in Buenos Aires sind wir alle in unsere jeweiligen Projekte weiter gefahren. Einige Personen mussten mehr als 20 Stunden in ihre Einsatzorte fahren, während ich nur fünf Stunden in einem komfortablen Reisebus unterwegs war. In Mar del Plata angekommen, wurden meine Mitbewohnerinnen Marie und Lisa und ich von Pfarrer Leonardo empfangen, der hier unser Ansprechpartner ist. Obwohl es bereits sehr spät war, haben wir noch einmal einen kurzen Abstecher zur Küste gemacht, um das Meer und den Strand zu bewundern, der jetzt für ein Jahr unser Zuhause sein würde. Wir haben gemeinsam Pizza gegessen und sind nach der langen Fahrt dann sehr schnell ins Bett gegangen.


ERLEBT UNSER DIAKONISCHES JAHR

IN DER »SCHULE IN DER WIDUM«

Luisa Voß, Klara Musiol und Lilli Teckenbrock haben im Jahrgang 2016 / 17 ihr Diakonisches Jahr in der »Schule in der Widum«, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, in Lengerich absolviert. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen: Der Aufgabenbereich dort ist sehr vielseitig. Er variiert mit dem Alter der zu betreuenden Kinder. Den jüngeren Kindern werden alltägliche Dinge, unter anderem auch Lesen, Schreiben und Rechnen, spielerisch nahegebracht. Den älteren Schülerinnen und Schülern versuchten wir durch praxisorientiertes Arbeiten, zum Beispiel mit Holz, Metall, Kochen, Textil- und Hofarbeit den richtigen Weg in die Berufswelt und in ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Egal in welcher Altersstufe ein Kind ist, wird es individuell gefördert. So nehmen die stärkeren Schülerinnen und Schüler gemeinsam am Unterricht teil und die schwächeren werden einzeln gefördert. Die Förderung der schwächeren Schülerinnen und Schüler war oft unsere Aufgabe.

Ruhe kommen können, wie zum Beispiel den Trampolinraum, den Psychomotorikraum, den Snoezelraum oder das Schwimmbad. Zur Weiterentwicklung beitragen Wir konnten bei allen Schülerinnen und Schülern eine Weiterentwicklung feststellen, zu der wir persönlich beitragen durften. Lilli hat mit einer autistischen Schülerin aus der Unterstufe gearbeitet, die sich anfangs nicht ausdrücken konnte. Sie durfte erfahren, wie diese Schülerin im Laufe des Jahres einzelne Gebärden und Wörter gelernt hat, mit denen sie sich verständigen konnte. Luisa, die zwei Schüler aus der Mittelstufe begleitete, hat das komplette Vertrauen der beiden gewonnen. Dies war schwer zu erlangen, doch die Arbeit mit ihnen wurde so um ein vielfaches erleichtert und zeigte größere Fortschritte. Klara begleitete eine Schülerin aus der Berufspraxisstufe, die im Rollstuhl sitzt. Sie lernte sie mit der Zeit so gut kennen, dass sie aus eigenen Erfahrungen schließen konnte, dass die Schülerin viel fi tter war als gedacht.

Nur zu empfehlen Viele Möglichkeiten, die Kinder zu fördern Weitere Aufgaben lagen auch im pflegerischen Bereich, wie zum Beispiel Essen anreichen und Wickeln. Außerdem begleiteten wir die Kinder zu verschiedenen Therapien wie Logopädie, Ergotherapie oder Krankengymnastik. Zudem bietet die Schule viele Räume, in denen die Schülerinnen und Schüler sich bewegen oder auch zur

Besonders solche Ereignisse brachten uns die meiste Freude an der Arbeit mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen. Rückblickend war das Jahr auf jeden Fall sehr prägend und abwechslungsreich. Wir sind froh, diese Erfahrungen gemacht zu haben und können ein Diakonisches Jahr in einer Förderschule nur weiterempfehlen.

Kennenlernen im »Club de niños« Bereits am nächsten Tag konnte ich mein Projekt besuchen. Ich bin dort die einzige Freiwillige, aber an diesem Tag kamen auch Marie und Lisa mit, die jetzt in einem anderen Projekt in der Stadt arbeiten. Mein Projekt nennt sich »Club de niños« und wird von einer evangelisch-reformierten Kirchengemeinde im Armenviertel Barrio Centenario betrieben. Insgesamt sind 36 Kinder angemeldet. Es kommen jedoch, je nach Tag, manchmal nur 10 bis 20 Kinder.

Man trinkt ihn in einer Runde und alle trinken zusammen aus einem Strohhalm, dem Bombilla. Ob bei einem gemütlichen Plausch mit dem Nachbarn oder einem Geburtstagsessen. Es gibt immer einen Mate. Sich ein gemütliches Zuhause schaffen

Dort wurden wir sehr herzlich von Luciana und Lucia, den beiden Mitarbeiterinnen, und den bereits sehr gespannten Kindern empfangen. Uns wurde erstmal alles gezeigt und anschließend gab es gemeinsames Mittagessen. Die Kinder waren sehr neugierig und haben uns alle möglichen Fragen gestellt. Wir haben dort auch jede einen Präsentkorb mit leckeren typisch argentinischen Süßigkeiten geschenkt bekommen. Ich habe sogar einen Mate-Becher geschenkt bekommen. Es gibt immer Mate Der Mate-Tee ist das argentinische Nationalgetränk. Immer wenn man sich mit Argentiniern trifft, trinkt man gemeinsam Mate. Lucia hat mir einmal nach der Arbeit, als wir noch etwas Zeit hatten, gezeigt, wie genau man einen Mate macht.

Den Rest des Wochenendes haben wir dann mit Putzen verbracht. Unser Haus war leider ziemlich dreckig und auch heruntergekommen als wir angekommen sind. Nachdem wir aber sehr gründlich geputzt und unser Haus eingerichtet haben, ist es richtig gemütlich geworden. Auch wenn das Haus ziemlich klein ist und obwohl wir auch nicht so viel Privatsphäre haben, haben wir uns mittlerweile schon recht gut eingelebt. Dabei hilft auch, dass die Stadt Mar del Plata einfach wunderschön ist und der Weg von unserem Haus zum Meer nicht sehr weit ist. Noch ist es teilweise schwierig, sich auf alles einzulassen. Manchmal vermisse ich auch das ein oder andere von zu Hause, wie zum Beispiel Brot. Ich bin insgesamt jedoch sehr glücklich hier in meinem Projekt und auch in der Stadt.

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EINBLICK

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Das Diakonische Jahr in Zahlen 2016/2017

EINSATZFELDER

SEMINARTHEMEN THEMEN

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FRAUEN

MÃ&#x201E;NNER

FREIWILLIGE GESAMT

291

182

109

FREIWILLIGE IM FSJ

188

123

65

FREIWILLIGE IM BFD

103

59

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SEMINARE

WORKSHOP

»Woher der Wind weht« Natur und Klima im Wandel auf Borkum Nachhaltigkeit, Natur und das Ökosystem erleben und erfahren – das konnten 24 Diakonische Helferinnen und Helfer Anfang Mai 2017 auf Borkum. Im Rahmen des Workshops »Woher der Wind weht« wurden die Vielfalt von Flora und Fauna und die Auswirkung von menschlichem Eingreifen im wahrsten Sinne des Wortes begreiflich gemacht. Kirsten Kampmann, Leiterin des Workshops, berichtet hier von einer interessanten und bewegten Woche. Unterwegs mit dem Rad Nach der Anreise am Montag stand der Nachmittag ganz im Zeichen des Kennenlernens und der Gruppenfindung. Dank der Fahrräder, die die Seminargruppe die komplette Zeit zur Verfügung hatte, wurden die täglichen Exkursionen bei frischer Luft, sonnigem Wetter und zum Teil viel Wind durchgeführt.

Ökosysteme Zunächst wurden Dienstagvormittag die Begrifflichkeiten „Wetter, Klima, Klimawandel, Ökosystem, Natur und Umwelt“ sowie die Zusammenhänge der verschiedenen Systeme geklärt. Nach dem Mittagessen ging es dann zur Wanderung durchs Wattenmeer, das Weltkulturerbe Niedersachsens. Der Wattführer berichtete sehr anschaulich von den Zusammenhängen innerhalb dieses Ökosystems und welchen Nutzen das Wattenmeer für die Menschen bringt. Im Abendprogramm wurde der Film „10 Milliarden“ gezeigt, der das Thema „Ernährung und Ausbeutung“ sowie Anregungen zu alternativen Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf Lebensmittelanbau und Tierhaltung bietet.

Mensch und Umwelt Am Mittwochvormittag haben wir uns in Kleingruppen ausführlich mit den konkreten Einflüssen des Menschen und seiner Auswirkungen auf die Umwelt beschäftigt. Thematisch ging es dabei um das Anthropozän-Zeitalter, die Wirtschaft, den Wohlstand und die verschiedenen Ernährungstypen. Aufgabe war es, die Konsequenzen des menschlichen Handelns für unsere Umwelt zu verdeutlichen. In Form eines Diskussionsforums wurde das Erarbeitete vorgestellt und diskutiert. Nachmittags besuchte der Umweltbeauftragte der Stadt Borkum, Jens Albrecht, die Gruppe. Er berichtete von den aktuellen Umweltthemen auf Borkum, insbesondere von den Konsequenzen, die die Ausbaggerung der Elbe vor Eemshaven für das Wattenmeer zur Folge hat. Er berichtete auch vom Einfluss der Offshore-Anlage auf Tiere, die auf und um Borkum herum leben.

Nationalpark Wattenmeer Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Nationalparks Borkum. Mit den Fahrrädern ging es zum Feuerschiff Borkumriff, dem Sitz des Borkumer Nationalparks. Hier erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch das Feuerschiff sowie interessante Einblicke in das Weltkulturerbe Wattenmeer. Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Einfluss des Menschen auf dieses Ökosystem gelegt. In der Mittagspause wurde vor dem Feuerschiff gerastet, das obligatorische Gruppenfoto gemacht und dann ging es mit den Fahrrädern bei teilweise heftigem Fahrtwind und sonnigem Wetter durch das Vogelschutzgebiet und durch die Dünen wieder zurück zur Unterkunft. Begleitet wurde die Gruppe von André Thorenmeister, Leiter des Nationalparks, der uns auf viele kleine und große Schönheiten und die Vielfalt der Insel aufmerksam machte. Der Abschluss mit Grillen fand auf der Terrasse des Gruppenraumes bei herrlichem Sonnenschein und atemberaubender Aussicht auf die Dünen statt. Viel frische Luft und viel Bewegung Insgesamt war es eine abwechslungsreiche und interessante Woche mit viel frischer Luft und Bewegung, wie die Diakonischen Helferinnen und Helfer zurück gemeldet haben. Das Resümee: Dieser Workshop sollte auf alle Fälle wieder ins Programm für die Wahlseminare aufgenommen werden. Kirsten Kampmann

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SEMINARE

Unsere Workshopauswahl für 2018 Zusätzlich zu den Seminaren in der festen Seminargruppe wählen alle Freiwilligen ein Workshopseminar. Auch für diesen Jahrgang haben wir wieder eine vielfältige Auswahl zusammengestellt. Darunter finden sich einige Klassiker als auch einige Angebote, die wir neu ins Programm genommen haben.

>> Europa erfahren Mit Trekking-Rucksack auf dem Rücken und Interrail-Ticket in der Tasche machen wir uns auf den Weg in verschiedene europäische Großstädte. In Brüssel, London, Straßburg oder Frankfurt erkunden wir die europäische Geschichte und Gegenwart, lernen die EU Einrichtungen besser kennen und stellen die Frage nach der Zukunft Europas.

>> Survival – ab in die Wildnis Eine Woche lang werden wir als Gruppe draußen in einem Tipicamp leben. Wir werden gemeinsam Feuer machen, die wilde Küche entdecken, Laubhütten bauen und gemeinsam den Alltag in der Natur managen. Wie gelingt es hier zu (über-) leben? Woher bekommen wir Schutz, Wärme, Wasser und Nahrung?

>> Gesangs-Workshop >> Hoch hinaus Wir verlassen den festen Boden und bewegen uns in der Höhe – an der Kletterwand, in Bäumen, über gespannte Seile, im Seilgarten und an der Felswand. Das Überwinden der eigenen Grenzen ermöglicht ein neues Körpergefühl und wirkt sich positiv auf unser Selbstvertrauen aus. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein Sicherungsschein „Top-Rope-Klettern“ ausgestellt.

>> Unerhört Hast Du Dir eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es wäre, wenn Du nicht hören könntest? In diesem Workshop hast Du die Gelegenheit dazu. Es geht darum, sensibel für die Situation gehörloser Menschen zu werden. Außerdem werden wir die Deutsche Gebärdensprache im Ansatz erlernen.

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Entdeckt eure Stimme, stärkt sie und bringt sie ein! Unter fachkundiger Anleitung einer international tätigen Dozentin für Jazz/Pop-Gesang, werden in kleinen Gruppen und als ganzer Chor verschiede Songs eingeübt und gesungen. Vielleicht hab ihr sogar Lust mit anderen zusammen einen eigenen Song zu schreiben?

>> Gedenkstättenfahrt In diesem Workshop begeben wir uns gemeinsam auf Spurensuche und fahren dazu nach Polen – und zwar nach Oswiecim ´ ˛ (Auschwitz) und Krakau. Wir besuchen die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz und treffen unter anderem einen Überlebenden des Lagers. In Krakau lernen wir die jüdische Kultur und Religion besser kennen.


SEMINARE >> Tierisch Tierisch Tiere helfen, unterstützen, erfreuen und beruhigen Menschen. Sie sind nicht nur Familienmitglieder sondern mittlerweile auch fester Bestandteil in vielen sozialen Einrichtungen. In dieser Woche geht es darum, mit Tieren in Kontakt zu kommen und Tipps und Tricks kennenzulernen, wie Tiere im pädagogischen Arbeitsfeld eingesetzt werden können.

>> Hetz mich nicht Kennst du das Gefühl nicht alle Termine, Aufgaben und Anforderungen unter einen Hut zu bekommen? Im Workshop bekommst Du die Möglichkeit, herauszufinden, welcher „Stress-Typ“ Du bist und wie Du damit umgehen kannst. Außerdem bekommst Du Anregungen für Entspannung im Alltag und Deine persönliche Anti-Stress-Strategie.

>> Für eine nachhaltige Zukunft weltweit Zum Thema Nachhaltigkeit gewinnen wir einen Einblick in aktuelle Verhandlungen und politische Entscheidungsprozesse im internationalen Zusammenhang. Dazu besuchen wir unter anderem die Vereinten Nationen (UN) in Bonn. Dort lernen wird die Organisationen kennen, die zum Thema Nachhaltigkeit arbeiten. Wie sieht eine nachhaltige Zukunft weltweit aus?

>> Inklusives Skifahren – Neue Perspektiven auf und neben der Piste In dieser Woche werden wir gemeinsam Ski fahren und Skifahren lernen. Dabei sind wir Teil einer inklusiven Reisegruppe von Menschen mit und ohne Behinderungen. Neben dem Skilaufen bestimmt hier das gemeinsame Erleben auf und neben der Piste die Woche. Dazu gehört auch, dass wir als inklusives Team den Alltag in einem Selbstversorgerhaus meistern.

>> Eine Woche Gemeinschaft – Taizé Eine Woche eine ganz andere Lebensweise. Und zwar in einem Ort der internationalen Jugendbegegnung, mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Hier hat man Zeit – zum Nachdenken über Gott, Glauben, sich selbst und die Welt. Es wird gemeinsam gesungen, gebetet und die eine oder andere Aufgabe für die Gemeinschaft erledigt.

>> Aus alt mach neu! Wir produzieren Müll – und zwar jede Menge. Dabei könnte man vieles, was weggeworfen wird, noch nutzen, um etwas Neues daraus zu machen. Darum werden wir in diesem Workshop aus Müll etwas Brauchbares machen und abgenutzten Dingen einen neuen Wert und Sinn geben. Diese kreative Aufwertung von alten Dingen liegt als Upcycling voll im Trend.

>> Haste mal nen Euro – Armut in der Großstadt Mittlerweile ist fast jeder Sechste in Deutschland von Armut bedroht und jede/r wurde schon mal nach etwas Kleingeld gefragt. Aber was ist Armut in Deutschland eigentlich? Und was kann ich Sinnvolles tun? Mit Kontakten zu Betroffenen, Politikern und sozialen Einrichtungen werden wir dieser Frage auf den Grund gehen. Dabei werden wir auch selbst ein kleines Projekt auf die Beine stellen.

>> Woher der Wind weht – Natur und Klima im Wandel Welchen Einfluss haben bestimmte Faktoren auf unsere Umwelt? Welche Möglichkeiten und Verantwortung haben wir ganz persönlich? Das sind die Fragen, um die es in diesem Workshop geht. Die Antwort wird auf der Nordseeinsel Borkum gesucht. Die vielseitige Natur im Nationalpark Wattemeer ist dabei ein optimales Erkundungsfeld.

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VORGESTELLT TAGESPFLEGE ESPELKAMP:

EIN ORT ZUM WOHLFÜHLEN – NICHT NUR FÜR GÄSTE Schwester Maria ist sichtlich begeistert! Mit einem Funkeln in den Augen spricht sie von den Qualitäten ihrer Freiwilligen. Sie schildert überzeugt, mit welcher Energie die jungen Leute den Arbeitsalltag in der Tagespflege des Ludwig-Steil-Hofes in Espelkamp bereichern und wie sie es immer wieder schaffen, mit den Gästen der Einrichtung gedanklich aus dem Alltagstrott auszubrechen. Freiwillige als vollwertige Teammitglieder Schwester Maria Kopp ist die Leitung der Tagespflege und kennt den Wert ihrer FSJler. „Unsere Freiwilligen sind vollwertige Teammitglieder, wie alle anderen auch. Sie haben die gleichen Pflichten, aber auch die gleichen Rechte.“ Gerne nehmen die Kollegen Anregungen zu den Arbeitsabläufen oder Angeboten für die Gäste von den jungen Menschen auf. Die Tagespflege besuchen Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen aus der Region, die tagsüber auf Betreuung oder Pflege angewiesen sind. Auch ältere Menschen, die sich einsam fühlen und eine Beschäftigung suchen, haben hier ihren Platz. Deren Angehörige haben an den Tagen der Betreuung die Möglichkeit, anderen Dingen nachzugehen und die Zeit wieder Kraft zu schöpfen für die familiäre Pflege. Der Fahrdienst sammelt morgens die Besucher der Einrichtung ein und bringt sie nachmittags auch wieder nach Hause.

»Dann habe ich mich hier so wohl gefühlt…« Die 18-jährige Dajana ist der Meinung, dass sie hier genau richtig ist. Sie macht zur Zeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Tagespflege und sagt „eigentlich hat es bei mir nur eine Woche gedauert, dann habe ich mich hier so wohl gefühlt, als wäre ich schon ewig hier“. Alle Unsicherheiten die sie bewegten, zuvor hatte sie noch nie länger mit älteren Menschen zu tun, konnten ihr die Kollegen schnell nehmen. Sie haben behutsam an alle Aufgaben herangeführt. „Besonders interessant finde ich es, den alten Menschen zuzuhören und von ihrer individuellen Geschichte zu erfahren“ berichtet Dajana. Die Aufgaben für die Freiwilligen in der Tagespflege sind vielschichtig. Gemeinsame Unternehmungen wie der Besuch des Wochenmarktes oder des Kinos gehören genauso dazu wie Bastelarbeiten, Vorlesen und viele Gespräche mit den Gästen. Ebenso die Hilfestellung bei Toilettengängen oder pflegerische Tätigkeiten, die im Laufe des Tages benötigt werden. Auch hauswirtschaftliche Arbeiten fallen im Tagesablauf an, denn in der Einrichtung wird natürlich auch zusammen gegessen oder sogar zusammen gekocht. Herzliche Atmosphäre Es fällt auf: Die Räumlichkeiten sind gemütlich. Ein großes Wohnzimmer mit bequemen Sesseln unterstreicht die herzliche Atmosphäre des Hauses. Besonders ins Auge fällt der große lichtdurchflutete Wintergarten. Die Scheiben sind dekorativ mit bunten kleinen Drachen geschmückt und rötliches Herbstlaub ist auf den Tischen verteilt. „Die Freiwilligen sind so wichtig für uns“, resümiert Schwester Maria. „Man selbst ist vielleicht manchmal auch ein bisschen betriebsblind. Dann kommen diese jungen Menschen und bringen eine ganz andere Energie und eine andere Sichtweise mit. Das ist für uns eine echte Bereicherung!“

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WERKHOF HAGEN:

VORGESTELLT

EINE EINSATZSTELLE MIT VIELEN GESICHTERN Gianna und Leon stehen in der Küche und schnippeln. Sie machen Salat. Die Küche, in der sie werkeln, ist eine ziemlich große Küche. Sie muss auch ziemlich groß sein, denn normalerweise sind die beiden Freiwilligen hier nicht alleine am Werk, sondern arbeiten dort mit ganzen Schulklassen.

Gianna kann berichten: „Das war ganz schön aufregend, als ich hier angefangen habe. Ich hatte mal in einem Kindergarten gearbeitet, aber noch nie mit geflüchteten Menschen.“ Leon findet es besonders interessant, wie die Geflüchteten nach einer Weile auftauen und beginnen, von sich zu erzählen. Manchmal auch über ihre Flucht. „Da muss man schon richtig schlucken, weil manches ganz schön heftig ist“. „Allerdings“, so Leon, „ist es auch cool zu sehen, wie es ist, wenn die Jugendlichen aus sich heraus kommen und von ihrer Heimat und ihrer Religion erzählen.“

Schwerpunkt: Arbeit mit jungen Geflüchteten

Mit guter Anleitung macht es doppelt Spaß

Die Kantine ist nur eine Abteilung des Werkhofes in Hagen in der freiwillige Helfer und Helferinnen zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt der Einrichtung steht ein Sozialkaufhaus mit vielen Facetten. Abschied „Für Geringverdiener und sozial schwache Schichten der Bevölkerung gibt es hier ein sehr preiswertes Angebot an Möbeln und Gebrauchsgegenständen“ erklärt Ralph Osthoff, Geschäftsführer des Werkhofs. Für langzeitarbeitslose Menschen finden Qualifizierungsmaßnahmen statt und junge Menschen in der Phase zwischen Schule und Beruf können ihre ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln. Neben der Kantine gibt es u. a. die Arbeitsbereiche Schreinerei, Schneiderei, Upcycling und Kreativwerkstatt. „Unsere Freiwilligen“, so erläutert Osthoff weiter, „sind in all diesen Bereichen integriert. Der Schwerpunkt jedoch ist die Arbeit mit jungen Geflüchteten aus den internationalen Förderklassen der umliegenden Schulen.“ Die Freiwilligen unterstützen hier die Geflüchteten, ergänzend zum Unterricht bei einer ersten Orientierung und ihren ersten Kontakten in die Arbeitswelt.

Leon findet sein Freiwilliges Soziales Jahr bis jetzt super. Die Arbeit in der Küche macht ihm viel Spaß und auch gerade der Wechsel zwischen den Kreativbereichen und der Küche ist für ihn sehr gelungen. Mit einem Zwinkern in den Augen fügte er noch hinzu: „Mit so einer guten Anleitung macht es natürlich doppelt Spaß“ und lächelt Marion Stahl an. Frau Stahl ist Sozialarbeiterin im Werkhof und Anleiterin der Freiwilligen. Sie hat die vergangene Zeit mit den Freiwilligen als sehr spannend und hilfreich erlebt. Insgesamt haben zuletzt vier Freiwillige die Arbeit unterstützt, sich toll um die Jugendlichen gekümmert und durch ihre Kreativität die Gruppe enorm bereichert, wie Frau Stahl anerkennt. „Durch die gemeinsame Arbeit, Ausflüge, Museumsbesuche und den gemeinsamen Spaß, zwei mal die Woche im FunWerk mit Indoor-Fußball, Kicker und Billard ist es den Freiwilligen gelungen, den jungen Geflüchteten ihre neue Heimat ein ganzes Stück näher zu bringen.“ Und sie ergänzt noch: „Nicht nur für unsere Zielgruppe war die Zeit mit den Freiwilligen eine Bereicherung, sondern auch für mich ganz persönlich“.

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AUS DEM AMT

JAHRESPERS OFÜGRRJAUGMENMDARBEIT DER EKVW DES AMT

WIR, DAS AMT FÜR JUGENDARBEIT DER EKVW, SIND DIE ZENTRALSTELLE DER EVANGELISCHEN KIRCHE VON WESTFALEN FÜR ALLE, DIE SICH AN DER ARBEIT MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IN WESTFALEN BETEILIGEN, SICH FÜR KINDER UND JUGENDLICHE ENGAGIEREN UND SIE IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT UNTERSTÜTZEN. Wir sind der Träger des Diakonischen Jahres der EKvW (Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst) und der Gewalt Akademie Villigst, u.a. mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg. Wir bieten: Fort- und Weiterbildung * Aus-, Beratung, Coaching und Moderation * Fachtage * Politische Vertretung und Lobbyarbeit * Vernetzung und Koordination * Organisieren und Verwalten von Mitteln * Forschung (wissenschaftlicher Diskurs) * Erstellung von Arbeitshilfen und Veröffentlichungen * Begleitung der Gremien * Zentrale / landesweite Veranstaltungen der * Evangelischen Jugend von Westfalen und -management * Projektberatung Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen * Jugendbildungsarbeit *

Herzliche Einladung, einfach einen Blick in unser Jahresprogramm zu werfen! Vielleicht ist ja auch was Spannendes für Sie dabei: www.ev-jugend-westfalen.de/ seminare-und-veranstaltungen/ seminare/

>> NEU !!! << Sabine Haupt-Scherer / Cornelia Lippegaus

»ICH Ich sehe Dich und bin für Dich da! Die Fähigkeit, sich in der Gegenwart anderer Menschen sicher zu fühlen, ist wohl der wichtigste Aspekt menschlicher Gesundheit. Wir sprechen dann von Kontakt- und Beziehungsfähigkeit. Die Grundlagen dazu werden in frühester Kindheit gelegt: durch die Beziehung zu den Eltern und Hauptbetreuungspersonen in den ersten 18 Monaten unseres Lebens. Die Fähigkeit, sich in der Gegenwart anderer Menschen sicher zu fühlen, ist nicht, wie der Begriff „Urvertrauen“ nahelegt, angeboren, sondern durch frühe Erfahrungen erworben. Das 78-seitige Handbuch Bindungsorientierte Pädagogik in der Kinder- und Jugendarbeit spricht dieses Thema an. 6 EUR zzgl. Versand, bestellbar über das Amt für Jugendarbeit

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http://bit.ly/2yi6fo5

SEHE DICH UND BIN FÜR DICH DA!«

Bindungsorientierte Pädagogik in der Kinder- und Jugendarbeit


EINLADUNG JUBILÄUM

60 Jahre Diakonisches Jahr In 2018 feiert das Diakonische Jahr in Westfalen seinen 60. Geburtstag. Seit 1958 vermitteln wir junge Menschen zu einem FSJ oder BFD in Einrichtungen der Kirche und Diakonie. Seit 2017 auch ins Ausland, nach Argentinien und Italien. Während ihres Jahres begleiten wir die jungen Menschen mit allen Fragen, Eindrücken und Herausforderungen, die ein solches Jahr mit sich bringt. Tausende junge Menschen sind durch solch ein Jahr in ihrer Persönlichkeit gestärkt worden. Sie haben Orientierung für ihren Lebensweg gewonnen, einen sinnvollen Beitrag geleistet und haben ihren Glauben praktisch werden lassen. Grund genug für uns eine ordentliches Festprogramm auf die Beine zu stellen, um mit allen Freundinnen, Weggefährten, ehemaligen und akutellen Freiwilligen, Einsatzstellen, Partnern, und Verantwortlichen aus Kirche und Gesellschaft zu feiern!

05. Mai 2018:

17. September 2018:

Geburtstagsparty in Haus Villigst

Jubiläumsfeier im Metropolis Kino in Bochum

Im Mai laden wir alle Ehemaligen, alle aktuellen Freiwilligen, alle Anleitende, alle Weggefährten und Freundinnen des Diakonischen Jahres zur großen Geburtstagsparty nach Haus Villigst ein. Wir feiern ein rauschendes Fest mit allem Drum und Dran.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs rollen wir im Metropolis Kino im Bochumer Hauptbahnhof den roten Teppich aus.

Ein kleiner Einblick ins Programm: 14:00 Uhr Anreise & Ankommen 15:00 Uhr Warming-Up & Wiedersehen 16:00 Uhr Thomasmesse 19:00 Uhr Festliches Abendessen 20:30 Uhr Live-Musik & Tanz mit DJ & Band 24:00 Uhr Laternen & Mitternachtssnack

Mit einem besonderen cineastischen Programm gewähren wir Vertretern aus Kirche und Diakonie, Politik und Gesellschaft einen Einblick in die aktuelle Realität des Diakonischen Jahres. Auf filmische Weise erleben sie, was das Diakonische Jahr für junge Menschen heute bedeutet.

Vielleicht nutzen Sie die Chance, sich mit den Leuten aus ihrer alten Seminargruppe wiederzutreffen? Jetzt nach 1, 5, 10, 25 oder 50 Jahren ist das vielleicht genau der richtige Zeitpunkt. Sind sie dabei? Feiern Sie mit? Dann merken Sie sich den Termin schon mal vor. Eine detaillitere Einladung folgt noch – per Post und auf unserer Website. Eine Übernachtung von Samstag auf Sonntag in Haus Villigst wird möglich sein.

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MITMACHEN !!!

DEIN JAHR. DAS DIAKONISCHE JAHR. IM IN- ODER AUSLAND. Du suchst eine sinnvolle Beschäftigung nach der Schule? Du willst herausfinden, wie´s für dich beruflich weitergeht? Du hast Lust, dich, deine Gaben und deine Persönlichkeit besser kennenzulernen?

Wie wäre es mit einem…? FSJ oder BFD in Westfalen zum Beispiel in der Kinder- und Jugendarbeit, in Kirchengemeinden, in der Jugendhilfe, im Krankenhaus, in der Behinderten- oder Altenhilfe

Diakonischen Jahr International in Argentinien oder Italien im Rahmen des weltwärts-Programms oder als Internationaler Jugendfreiwilligendienst

Weitere Infos & Bewerbung unter: www.diakonisches-jahr-westfalen.de Diakonische Jahr hinweisen? Sie wollen junge Menschen auf das Dann bestellen Sie unsere Infofl yer! e Per Mail an walt raud.lipps@afj-ek vw.d 179 755oder telefonsich unter 0230 4 /

IMPRESSUM PÄDAGOGISCHES TEAM

Diakonisches Jahr Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen Iserlohner Straße 25 58239 Schwerte

Ute Gerdom (Leitung) ute.gerdom@afj-ekvw.de Telefon 02304 755-224

REDAKTION DJ AKTUELL Daniel Rempe

VERWALTUNG Telefon 02304 755-179 diakonisches-jahr@afj-ekvw.de

GESCHÄFTSFÜHRUNG Knut Grünheit Telefon 02304 755-181

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