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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

Foto: © Josephinum, Ethik, Sammlungen und Geschichte der Medizin, Medizinische Universität Wien

Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 74. Jahrgang | Gentner Verlag

10 | 2019


Geschichte(n) der Medizin, BAND 3 O. Erens – A. Otte (Hrsg.) Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Bände liegt jetzt der Abschluss der Trilogie vor. Renommierte Autorinnen und Autoren erzählen einmal mehr lebendige und mitreißende Geschichte(n) der Medizin über Krankheiten, Ärzte und Forscher. Wie kam es beispielsweise zur Entdeckung der „Perkussion“? Wer war Avicenna? Warum wurde der Name Goldberg so berühmt? Welchen Einfluss nahm deutsche Medizin auf den Fernen Osten? Die populärwissenschaftlich aufbereitete Welt der Medizingeschichte(n) fasziniert nicht nur, sie sorgt auch immer wieder für überraschende Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse. Das Buch richtet sich daher gleichermaßen an medizinische Laien wie Fachleute. Pressestimmen „Eine bunte Sammlung von unterhaltsamen und populärwissenschaftlichen Aufsätzen. Beim Lesen hat man das Gefühl, als google man sich durch die Medizingeschichte.“ Stuttgarter Nachrichten

„Im Kopf des Lesers entsteht ein ‚Big Picture‘.“

1. Auflage 2017, ISBN 978-3-87247-773-6 Gebunden, 208 Seiten, Preis € 38,–

Deutsches Ärzteblatt

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Ja, bitte senden Sie mir ............. Exemplar(e) von O. Erens • A. Otte (Hrsg.), GdM_Band_3_Umschlag.indd „Geschichte(n) der Medizin“, Bd. 31(Best.-Nr. 77300)

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1. Auflg. 2017, zum Preis von 38,– € gegen Rechnung (versandkostenfrei) zu.

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Ä r zteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften10 | 2019 Ohr-Operations-Instrumente von Prof. Adam Politzer (1835 – 1920) zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Hersteller: Heinrich Reiner; Material: Holz, Metall, Stoff; Größe: 18,5 x 10 x 2,5 cm; auf Innenfutter Schriftzug: Prof. Dr. Politzer’s Ohr-Operations-Instrumente. Heinrich Reiner Wien In der Kassette befinden sich unter anderem ein kleiner Kronentrepan, ein Haltegriff nach Politzer für gerade und schräge Montierung, drei verschiedene Abszessmesser, Schablöffel, ein Tenotom nach Gruber, ein Tenotom nach Weber-Liel, ein spitzes Häkchen, eine kleine Ohrschere und drei verschiedene Ringmesser. Adam Politzer studierte in Wien Medizin, insbesondere bei Josef von Škoda, Karl von Rokitansky, Johann von Oppolzer und Carl Ludwig. Er habilitierte sich 1861 für Ohrenheilkunde, wurde Dozent für Otologie an der Universität Wien und 1871 außerordentlicher Professor. 1863 wurde er zum Armen-Ohrenarzt der Stadt Wien für die Versorgungshäuser ernannt. 1873 übernahm Politzer die Leitung der neu gegründeten Wiener Universitäts Ohrenklinik, der ersten derartigen Einrichtung der Welt. 1913 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Nach Adam Politzer ist eine Methode der aktiven Belüftung der Ohrtrompete durch den Arzt benannt (Politzern oder Politzer-Luftdusche, Einblasen von Luft in ein Nasenloch mittels Gummiballon bei verschlossenem zweiten Nasenloch und gleichzeitigem Schlucken). Das „Josephinum“ in Wien wurde von Kaiser Joseph II als medizinisch-chirurgische Militär­ akademie ge­ gründet und 1785 fertiggestellt. Heute beherbergt das Josephinum die welt­berühmte, aus zirka 1.200 Präparaten bestehende Wachsmodellsammlung, die josephinische Bibliothek mit medizinischen Schriften und Publikationen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, sowie zahlreiche weitere Sammlungen der Medi­ zinischen Universität Wien, die die Geschichte der Medizin dokumentieren. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg zeigt in diesem Jahr einige der schönsten Exponate auf der Titelseite, ermöglicht durch die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 26 Heilberufe-Standorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/ heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.

Editorial

520  Sucht in der Adoleszenz

Kammern und KV

Vermischtes

533  Modellprojekte

zur Primärversorgung

534  Interview: „Die Versorgungslandschaft wird sich verändern.“

521  Ärztekammer lehnt

„blutige Entlassungen“ ab

522  Nächste Ärzte-Generation sehr aktiv

523  Jobmessen für junge Mediziner 524  Weiterentwicklung der Notfallversorgung

525  Kultursensible Sprachassistenz 525  Psychosomatischer Tag 525  Erratum: Substitutionsgipfel in Stuttgart 526  Adäquate Ernährung in jeder Lebensphase

536  Namen und Nachrichten 537  Nachholbedarf für Masernimpfungen

538  Aktueller Landesqualitätsbericht Onkologie

538  Honorarverhandlungen

für 2020 abgeschlossen

538  Leserbrief zum Beitrag

527  Nachruf auf

„Rückgabe der Kassenzulassung“ (ÄBW 9/2019) 539  Elfen werben für 116 117

Prof. Dr. Siegfried Weller

528  VV-Mitglieder stellen sich vor (Folge 6)

Wirtschaft 529  Neues aus der Finanzwelt

539  Glosse:

Medizynische Allheulmittel 540  Neue Bücher

Ethik 530  Angst und Misstrauen

im Verlauf von Epidemien

Veranstaltungsübersicht 541

Bekanntmachungen 544

Impressum 566 Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Kreissparkasse Heilbronn bei.

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Editorial Suchtsymposium 2019 widmet sich Übergang vom Jugendlichen- zum Erwachsenenalter

Sucht in der Adoleszenz

D Dr. Paula Hezler-Rusch

ie Sicht auf die Sucht als Erkrankung und nicht als moralisches Fehlverhalten ist mittlerweile etablierter Standard. Die Komplexität von Suchterkrankungen, dahinterstehende biologische Ursachen, Bindungsstörungen, psychosoziale Vernachlässigung und Deprivation sowie Traumata verschwinden oft hinter der offensichtlichen Symptomatik der Sucht. Entsprechend reduziert sind die standardisierten Behandlungs­ ansätze oft konzipiert. In der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen, psychosomatischen und Abhängigkeitserkrankungen spielt das Konzept

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Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Mediziner ein.. Veranstaltungstitel: Gemeinsam statt einsam – Kooperationen im Überblick Ziele: Der Trend zur gemeinsamen Berufsausübung hat sich längst durchgesetzt. Starke Partnerschaften und eine effektive Zusammenarbeit prägen die ambulante Versorgung. Auch gewinnt die persönliche Work-Life-Balance zunehmend an Bedeutung. Dank des liberalisierten Vertragsarztrechts gibt es zwischenzeitlich so viele Varianten der selbstständigen Tätigkeit wie noch nie. Um die damit verbundenen Chancen nutzen zu können ist es wichtig, seine individuellen Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen. In diesem Seminar lernen Sie verschiedene Koopera­ tionsformen und deren Vorteile kennen – von der Berufs­ ausübungsgemeinschaft über die Praxisgemeinschaft bis hin zum Medizinischen Versorgungszentrum. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: • Karin Ekert, Diplom-Volkswirtin, KVBW • Jan-Ulrich Schuster, Rechtsassessor, KVBW Termin und Veranstaltungsort: • 8. November 2019 (15.00 bis ca. 18.00 Uhr), Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke) Fortbildungspunkte: 4

der Bindungsstörung eine erhebliche Rolle und hat auch Eingang in die therapeutischen Ansätze gefunden. In unseren Diagnoseglossaren finden wir allerdings lediglich die schweren Traumatisierungen mit Folgen, die Bindungsstörungen nicht. Der Suchtbericht 2018 der Fachstelle Sucht e.  V. weist folgende (geschätzte) Zahlen zu Abhängigkeits­ erkrankungen in Deutschland aus: Alkohol 1,77 Millionen, Tabak 5,58 Millionen, Medikamente 2,3 Millionen, illegale Drogen 319.000, pathologisches Glücksspiel 436.000 Menschen. Im Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten 2018 werden hohe Anteile für die einzelnen Substanzen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgeführt: 8,3 Prozent der 12 bis 17- und 29,8 Prozent der 18 bis 25-Jährigen rauchen. Juuling – als die risikoärmere Variante angepriesen – erfreut sich rasant steigender Beliebtheit. Regelmäßiger Alkohol­ konsum liegt vor bei 10,6 Prozent der 12 bis 17- und bei 30,8 Prozent der 18 bis 25-Jährigen. Was sind die Bedingungen dafür, dass Jugendliche und junge Erwachsene Opfer von Suchtstoffen und dadurch in ihrer Entwicklung stecken bleiben oder sogar scheitern? Gesellschaftliche und biologische Faktoren, gewiss, doch bitte genauer und insbesondere wo können wir hilfreich ansetzen? – Diesen und ähnlichen Fragen wird das diesjährige Suchtsymposium der Landesärztekammer Baden-Württemberg nach­ gehen; es findet in der Verantwortung unseres Ausschusses „Sucht­ medizin“ traditionell am Buß- und Bettag statt und steht diesmal unter dem Titel „Offene Fragen bei der Diagnose Sucht in der Adoleszenz“ (siehe Seite 545). Nicht allein die Vorschädigung durch Suchtstoffe, die zu den Erkrankungen in den weiteren Lebensjahren führt, findet im Jugendlichen- und frühen Erwachsenenalter statt, sondern Schädigungen werden insbesondere in der psychosozialen Entwicklung wirksam. Die innere Autonomieentwicklung ist die zentrale

Entwicklungsaufgabe in der Adoleszenz und wiederum von inneren und äußeren Faktoren geprägt. Die jungen Menschen in Kroatien verlassen im Schnitt erst mit rund 32 Jahren das Elternhaus, die jungen Schweden am anderen Ende der Skala im Durchschnitt mit 18 bis 19 Jahren; für Deutschland liegt das Alter des Auszugs von zu Hause bei rund 24 Jahren. Hierbei spielen bei Weitem nicht allein ökonomische Faktoren eine Rolle. So hat in Nordeuropa Eigenständigkeit einen hohen kulturellen Stellenwert, in Südeuropa spielt die familiäre Bindung eine große Rolle. Aus dem Spannungsfeld von Autonomie und Abhängigkeit sind wir wohl zeitlebens kaum vollständig entlassen, doch geht es auch hier um das gute Maß. Im Kontext der Legalisierungs­ debatte interessieren die epidemiologischen Daten im Haus Europa zu Cannabiskonsum und Folgewirkungen. Von der Fernsehsucht spricht kaum mehr jemand. Doch pathologisches Spielen, Abhängigkeit von digitalen Medien und Spielsucht ist Thema und Anlass hilfloser oder nahezu verzweifelter Eltern, Kontakt zu Ärzten oder Beratungsstellen zu suchen. Sind die Kriterien der Abhängigkeit, wie wir sie von stoffgebundenen Süchten kennen, adäquat? Wie begegnen wir dem Phänomen? Ist Hintergrund einer Suchtentwicklung im Jugendalter eine Bindungsstörung, eine biologische Störung, beides, eine gesellschaftliche Pathologie? Sind unsere Versorgungsund Behandlungsansätze adäquat und ausgereift? Wie lösen wir die Schnittstellenprobleme zwischen Kinder- und Jugendmedizin und der Versorgung Erwachsener, zwischen ambulanten und stationären Einrichtungen? – Unser interdisziplinäres Suchtsymposium wird dazu beitragen, Antworten auf die vielen offenen Fragen zu finden. Dr. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden


Kammern und KV Kammerchef Dr. Miller lobt Krankenhausversorgung im Südwesten

Ärztekammer lehnt „blutige Entlassungen“ ab

D

ie Landesärztekammer BadenWürttemberg hat sich mit der kürzlich vorgelegten Studie „Neuordnung der Krankenhaus-Landschaft“ der Bertelsmann-Stiftung befasst, die zu dem Schluss kam „Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich“. Das sieht die Berufsvertretung der über 68.000 Ärztinnen und Ärzte im Südwesten anders. Die mögliche geringere Zahl an Krankenhäusern wird in der Studie rechnerisch auch durch eine Reduktion der stationären Krankenhausfälle um fast 30 Prozent erreicht (durch „Ausschöpfung des Ambulantisierungs-Potenzials“). Für den Präsidenten der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Wolfgang Miller, ist klar: „Diese idealisierte Rechnung verkennt, dass dieser Prozess bereits seit Jahren läuft. Aufgrund der zunehmenden Zahl älterer, morbiderer und auch multimorbider Patientinnen und Patienten stoßen wir hier aber schon lange an juristische, medizinische und auch ethische Grenzen. – ‚Blutige Entlassungen‘ von vulnerablen Patienten aus rein ökonomischen Gesichtspunkten dürfen nach unserer Überzeugung weder angestrebt noch billigend in Kauf genommen werden!“

Mit Professor Dr. Marko Wilke, dem Vorsitzenden des Krankenhausausschusses der Landesärztekammer ist er sich einig: „Die Ärzteschaft im Südwesten will sich konstruktiv einbringen in die Diskussionen um eine wirtschaftliche medizinische Versorgung der Bevölkerung, sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor. Dabei ist uns das Streben nach hoher medizinischer Qualität in unserer täglichen Arbeit der größte Antrieb. Hierbei ist auch uns klar, dass ein Kompromiss zwischen optimaler und finanzierbarer Versorgung gefunden werden muss.“ Eine mögliche Schließung einzelner Krankenhausstandorte sei für die Ärzteschaft kein Tabu. Mindestens genauso wichtig sei aber die Erarbeitung neuer und vor allem auch sektorenverbindender Konzepte der Notfallversorgung, so der Kammerchef. Nach Erfahrung der Landesärztekammer definiere für viele Menschen besonders das kleine Krankenhaus vor Ort die „Heimat“, denn die wohnortnahe medizinische Grundversorgung sei für die Bürgerinnen und Bürger ein sehr hohes Gut. Professor Dr. Wilke, der gleichzeitig Präsident der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg ist, betont: „Es gehört zur Sicherstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse,

keinen prinzipiellen Unterschied zwischen Stadt und Land vorzunehmen. Zudem sollten bei einer so tief greifenden Umstrukturierung eines so zentralen Aspekts der Daseinsfürsorge nicht ausschließlich finanzielle Aspekte führend sein.“ Zur Beurteilung der aktuellen Lage lohne der Blick in die Vergangenheit, denn über viele Jahre sind nach Einschätzung der Landesärztekammer einzelne Bundesländer ihren Verpflichtungen bezüglich der Krankenhausfinanzierung nur unzureichend nachgekommen: „Als Konsequenz konnten in vielen Kliniken erforderliche Investitionen in die Bausubstanz wie auch in die apparative Ausstattung nicht mehr vollumfänglich erfolgen“, weiß Dr. Miller. Manche Bundesländer hätten sich einer aktiv steuernden Krankenhausplanung bisher sogar weitgehend entzogen (auch wenn Baden-Württemberg hier weit besser dastehe als andere Regionen). „Viele der in der Bertelsmann-Studie erhobenen Vorwürfe erscheinen uns daher in der geäußerten Härte unangemessen. Aus unserer Sicht ist das Papier damit zu undifferenziert und geht zu wenig auf regionale Besonderheiten ein, gerade mit Blick auf die gute Versorgungssituation in BadenWürttemberg“, so Dr. Miller.

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Kammern und KV Arbeitskreise und Ausschüsse in allen vier Bezirksärztekammern etabliert

„Junge Kammern“ sehr aktiv

Die „Junge Kammer“ in der Bezirksärztekammer Nordbaden M.-L. Elstermann von Elster, C. Mohrhardt (Vorstands­ mitglied), Dr. J. Naoum (Vorstandsmitglied; Vorsitzende), Dr. M. Pohlmeier, F. Ringwald, B. Breckwoldt, C. Strass, A. Marhöfer, Dr. D. Reith (es fehlen: S. Krickeberg (stellvertretetende Vorsitzende), M. Braun, B. Gehrlein, P. Nohl-Deryk, L. S. Weil)

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer: Social icon

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V

or einem Jahr titelte die ÄrzteZeitung mit Blick auf die seinerzeit anstehende ÄrztekammerWahl: „Die nächste Generation tritt an.“ – Hintergrund der Meldung war, dass erstmals bei der Kammerwahl in Baden-Württemberg eigene Listen junger Ärztinnen und Ärzte vertreten waren. Die Initiatoren hätten es sich zum Ziel gesetzt, die junge Generation von der Kammerpolitik zu begeistern, schrieb das Blatt und zitierte beispielhaft: „Es wird gute Arbeit in der ärztlichen Selbstverwaltung geleistet, doch die junge Generation ist dort kaum vertreten. Außerdem ist die Wahlbeteiligung chronisch niedrig. Wir wollen durch unsere Aktionen verhindern, dass die ärztliche Selbstverwaltung ausstirbt!“ Inzwischen liegen die Kammerwahlen einige Monate zurück: 34,21 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg haben gewählt. Damit ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zur Wahl 2014 nochmals um mehrere Prozentpunkte gesunken. Doch die jüngere Generation ist stärker als bisher in den Gremien vertreten und engagiert sich sichtbar. Dies spiegelt sich vor allem auch darin wider, dass inzwischen in allen vier Bezirksärztekammern regionale Arbeitskreise und Ausschüsse „Junge Kammer“ eingerichtet wurden. Diese Initiativen untereinander und auch mit der Landesärzte­ kammer gut zu vernetzen hat sich Dr. Martina Hoeft, die Beauftragte für berufspolitische Nachwuchsarbeit der Landesärztekammer zum

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Ziel gesetzt. Sie will die „Jungen Kammern“ nach Kräften unterstützen und – wo sinnvoll – auch koordinierend wirken, damit die gemeinsamen Anliegen der jüngeren ärztlichen Kolleginnen und Kollegen die entsprechende Aufmerksamkeit und ein größeres politisches Gewicht erhalten. Ein erstes Netzwerktreffen der Vertreter der „Jungen Kammern“ wird bereits im November statt­ finden. Ideen und Ziele haben die Mitglieder der „Jungen Kammern“ zuhauf. So soll beispielsweise in Nordwürttemberg die Verbesserung und Förderung der Interaktion junger Ärztinnen und Ärzte mit der Bezirksärztekammer im Mittelpunkt stehen. Innerhalb des Projektes sollen auch der webbasierte und mobile Abruf von Informationen sowie die ersten Kontaktpunkte von jungen Ärztinnen und Ärzten mit den Organen der Selbstverwaltung in den Blick genommen werden. Als weitere Themenfelder wird der Ausschuss sich mit der Attraktivität des Arztberufes in Niederlassung und Anstellung, modernen Formen

der ärztlichen Berufsausübung, sowie der Rolle junger Ärztinnen und Ärzte in dem medizinischen Versorgungssystem beschäftigen. Der Ausschuss hat sich zum Ziel gesetzt, mit hoher Transparenz und offener Kommunikation die gesamte Gremienarbeit zu gestalten. (Junge.Kammer@baek-nw.de) In Nordbaden gibt es bereits seit 2015 einen Arbeitskreis „Junge Kammer“; bei der letzten Kammerwahl zeichneten sich daher bereits erste Erfolge der Nachwuchsrekru­ tierung ab, denn mehr junge Ärztinnen und Ärzte kandidierten auf Listen und wurden gewählt. Als erster Arbeitskreis „dieser Art“ in Baden-Württemberg hatte diese Initiative in der ärztlichen Selbstverwaltung auch Vorbildcharakter für das Engagement zur Gewinnung von mehr ärztlichem Nachwuchs in den anderen drei Bezirksärztekammern. So wurden NeuapprobiertenAbende und mehrere Fortbildungen (unter anderem „Novellierung des Mutterschutzgesetzes“) initiiert. Außerdem erfolgten Kooperationen mit Studierenden der Universitäten

Die „Junge Kammer“ in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg T. Kaiser, Dr. A. Kaiser, Dr. S. von Wachtendonk, V. Miller, Dr. T. Basali, K. Weiß, J. Schulze, A. Siebenborn (Vorstandsmitglied; stellvertretende Vorsitzende), M. Meinhardt und Dr. M. Zuchowski (Vorsitzender)


Kammern und KV Heidelberg und Mannheim, wie beispielsweise mit Vertretern der Projektgruppen „Aufklärung Organspende“ der Fachschaften. Aktuell werden bereits bestehende Projekte wie die Fortbildungsreihe „Fit für den ersten Dienst“ und Neuapprobierten-Abende an den drei Standorten Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim fortgeführt. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen fort­ gesetzt; hier sind Delegierte des Arbeitskreises bei der Reform des Medizinstudiums regelmäßig beratend tätig. Für die Zukunft sind unter anderem Veranstaltungen zur Verwendung des E-Logbuchs im Rahmen der neuen Weiterbildungsordnung geplant. Außerdem wird eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit den European Junior Doctors und Planung eines gemeinsamen Forums junger Ärzte sowie die Verbesserung der Kooperationen mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) angestrebt. Den ärztlichen Nachwuchs stärker in die Kammerarbeit einzubeziehen, den Kontakt zwischen der Ärzteschaft und ihren Selbstverwaltungsorganen zu stärken und nicht zuletzt auch die Wahlbeteiligung zu fördern sind unter anderem auch die erklärten Ziele in Südbaden. Als eine Maßnahme hat der dortige Vorstand die Einrichtung eines Arbeitskreises „Junge Kammer“ beschlossen. Darin nehmen neben den jungen Delegierten auch Vorstandsmitglieder, die als

angestellte Ärzte arbeiten, wie auch niedergelassene Kollegen teil. Diskutiert wird eine verstärkte Präsenz in die nachrückende Ärzteschaft hinein, so beispielsweise bei der Zuteilung der Stellen für das Praktische Jahr. Eine weitere Möglichkeit wird im Angebot eines offenen Stammtisches für junge Ärzte gesehen sowie in der Erarbeitung weiterer gezielter Aktionen. In Südwürttemberg möchte der Ausschuss „Junge Kammer“ die junge Ärztegeneration vertreten, ihre Themen und Forderungen aufgreifen und dadurch auch die Identifikation mit der Ärztekammer stärken. Die Ausschussmitglieder wollen den Zugang zu wichtigen Informa­ tionen rund um den Berufsstart und die Weiterbildung verbessern und mit Seminaren ganz konkrete Hilfe­ stellungen beispielsweise bei der Planung der Weiterbildung anbieten. Darüber hinaus wurden Checklisten erstellt, einerseits mit dem Titel „Studium fertig! Was jetzt?“ und andererseits für die Facharztanmeldung, die auch im Internetauftritt verfügbar sind. Bereits 2018 fanden Seminare für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie für Berufs­ einsteiger statt. (E-Mail: Junge.Kammer@baek-sw.de) Allen „Jungen Kammern“ gemeinsam ist das Ziel eines hohen Grades an Transparenz und die Möglichkeit einer niederschwelligen Kontaktaufnahme zu den Gremienmitgliedern über die angegebenen Kontaktadressen (oder über die Be-

Die „Junge Kammer“ in der Bezirksärzte­kammer Südwürttemberg Dr. S. Wagner, Dr. S. Blankenhorn (stv. Vorsitzende und Vorstands­mitglied), Dr. L. Campanelli, B. Eissler, K. Binder (Vorsitzende und Vorstandsmitglied), Dr. J. Grauer (es fehlen: Dr. K. Deutschmann-Barth, PD Dr. T. Gräter, Dr. A. Harth, Dr. B. Prieshof, Dr. I. Uhlig, K. Weis)

zirksärztekammern Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg). Die Ausschüsse und Arbeitskreise treffen sich regelmäßig und freuen sich sehr, wenn jemand mitarbeiten möchte und seine Ideen einbringt. OE

Die „Junge Kammer“ in der Bezirksärztekammer Südbaden Dr. S. Wendel, Dr. R. Storz, Dr. N. Bartholomae (Vorstandsmitglied), Dr. K. Unteregger, Dr. J. Woll (Vorstandsmitglied), T. Henle, (es fehlen: Dr. M. Sandrock, Dr. G. Weißgerber; Vorsitz und Stellvertretung werden bei der Konstituierung im Oktober gewählt)

ZEIT-Verlag und Deutscher Ärzteverlag zu Gast in Tübingen und Heidelberg

Jobmessen für junge Mediziner

B

ereits zum zweiten Mal in diesem Jahr beteiligen sich Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg mit einem Gemeinschaftsstand an der Jobmesse „ZEIT für neue Ärzte“; diesmal in Tübingen. Die Veranstaltung des ZEIT-Verlages richtet sich vorrangig an Studierende, Absolventen und Assistenz­ ärzte. Die Teilnehmer können an Info-Ständen und im Einzelgespräch Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen – ob zu regionalen Kliniken, Pharmakonzernen oder Unternehmensberatungen. Neben der Präsenz am Gemeinschaftsstand der Landesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg teilen die Fachleute der Ärztlichen Körperschaften ihr Wissen in zwei Workshops mit einer größeren Gruppe von Interessenten und beantworten allgemeine und spezifische Fragen zu Weiterbildung und Niederlassung. Im Rahmen von Vier-Augen-Gesprächen können sich die Interessenten zudem bei potenziellen Arbeitgebern über individuelle Karrieremöglichkeiten informieren. Bei der Podiumsdiskussion „Medizinstudium und dann? – Wie gelingt der Berufseinstieg?“ geben unter anderem namhafte Vertreter des baden-württembergischen Gesundheitswesens Tipps zur Karriereplanung. Die Veranstaltung findet statt am 14. November 2019 von 10.00 bis 16.30 Uhr im Universitätsklinikum Tübingen, Crona Kliniken, Hoppe-Seyler-Straße 3, 72076 Tübingen. Die Teil­ nahme ist kostenlos. Eine ähnliche und ebenfalls kostenlose Veranstaltung bietet der Deutsche Ärzteverlag am 7. Dezember 2019 in der SRH Hochschule in Heidelberg: „Operation Karriere“ will Medizinstudentinnen und -studenten sowie Assistenz- und Klinik­ ärztinnen und -ärzte über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten informieren. Auch dieses Event bietet Vorträge, Workshops und eine Ausstellermesse.


Kammern und KV KBV lehnt Übertragung des Sicherstellungsauftrags an die Bundesländer ab

Weiterentwicklung der Notfallversorgung

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ie Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat die im Diskussionsentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung des Bundesministeriums für Gesundheit vorgeschlagene Übertragung des Sicherstellungsauftrags für die sprechstundenfreie Zeit von den Kassenärzt­ lichen Vereinigungen auf die Bundesländer nachdrücklich abgelehnt. Die Delegierten verabschiedeten eine entsprechende Resolution, die wir im Wortlaut dokumentieren: „Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Kassenärztlichen Vereinigungen bekennen sich ausdrücklich zum umfassenden Sicherstellungsauftrag für die ambulante medizinische Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland. Damit tragen sie die Verantwortung dafür, dass jeder Versicherte die von ihm benötigten ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen erhält – an 365 Tagen rund um die Uhr, sei es in der Sprechstunde, im ärztlichen Bereitschaftsdienst oder beim Hausbesuch. Insbesondere durch die Organisation und Aufrechterhaltung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes leisten die Kassenärztlichen Vereinigungen einen enormen Beitrag zur Erfüllung des Sicherstellungsauftrags. Ob nachts, an den Wochenenden oder Feiertagen – gemeinsam mit den Vertragsärztinnen und -ärzten sorgen sie bundesweit dafür, dass Patienten mit akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden auch dann ambulant behandelt werden können, wenn die Praxen geschlossen haben. Dieser Einsatz wird zu wenig wertgeschätzt. Hinzu kommt, dass viele Versicherte bei akuten Beschwerden selbst tagsüber zunehmend die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen, anstatt sich an eine Arztpraxis oder zu den sprech-

stundenfreien Zeiten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden. Um dem entgegenzuwirken, sind KBV und Kassenärztlichen Vereinigungen intensiv dabei, die Versorgungsstrukturen anzupassen und weiterzuentwickeln. Allein mit dem Ausbau der bundesweiten Telefonnummer 116 117 schaffen sie ein Angebot, das akut erkrankten Patienten rund um die Uhr hilft, schnell die richtige medizinische Hilfe zu bekommen. Zudem läuft aktuell eine Werbekampagne, um den ärztlichen Bereitschaftsdienst noch bekannter zu machen. Die im Diskussionsentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung des Bundesministeriums für Gesundheit vorgeschlagene Übertragung des Sicherstellungsauftrags für die sprechstundenfreie Zeit, also von 18 Uhr bis 8 Uhr, von den Kassenärztlichen Vereinigungen auf die Bundesländer wird vor diesem Hintergrund nachdrücklich abgelehnt. Diese gefährdet den ärztlichen Bereitschaftsdienst mit seinen gewachsenen und teils neu aufgebauten regionalen Strukturen, wie Portalpraxen an Krankenhäusern, Partnerpraxen und Fahrdiensten und vieles mehr. Denn ohne Sicherstellungsauftrag für die sprechstundenfreie Zeit können die Kassenärztlichen Vereinigungen diese regional gut funktionierenden Strukturen nicht aufrechterhalten und weiterentwickeln. Auch das KV-System sieht die Notwendigkeit der Thematisierung der ambulanten Notfallversorgung. Es müssen allerdings meist keine völlig neuen Versorgungsstrukturen geschaffen werden. Vielmehr kommt es darauf an, die bestehenden regionalen Angebote zu nutzen und erforderlichenfalls sinnvoll weiterzuentwickeln. Entscheidend für den Erfolg der Struktur ist, dass sie ambulant geführt wird – nach den Regeln der vertragsärztlichen Versorgung.

Nur so können die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlastet werden und sich auf ‚echte‘ Notfälle konzentrieren. Es wird von keiner Seite infrage gestellt, dass Anlaufstellen für Patienten, die ‚zu Fuß‘ und nicht mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus kommen, benötigt werden. Diese Menschen brauchen in der Regel eine ambulante Behandlung. Sie müssen in der Verantwortung der Kassenärztlichen Vereinigungen ambulant behandelt, beziehungsweise an einen niedergelassenen Arzt oder Psychotherapeuten vermittelt werden. Sollte die medizinische Ersteinschätzung ergeben, dass eine intensivmedizinische Behandlung nötig ist, wird der Patient unmittelbar in die klinische Notfallversorgung vermittelt, für die sodann ausschließlich das Krankenhaus zuständig ist. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus sinnvoll und notwendig. Die Schaffung einer systematisch neuen Versorgungsstruktur, etwa in Form eines sogenannten „Dritten Sektors“, ist hierfür nicht nur nicht erforderlich, sondern aus Sicht der KBV für die Funktionsfähigkeit hinderlich. Das KV-System sollte stattdessen aufgefordert werden, im Sinne von Best Practice die ambulante Notfallversorgung zu optimieren. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat damit umfassend einen Rahmen beschrieben, in dem die jeweiligen Verantwortlichkeiten für die ambulante sowie für die klinische Notfallversorgung abschließend und für alle handhabbar geklärt sind. Vor allem ist damit gewährleistet, dass alle akut behandlungsbedürftigen Patienten ihrem konkreten Behandlungsbedarf entsprechend vermittelt werden: Sowohl in die richtige Versorgungsebene, also ambulant oder stationär, als auch zum fachlich zuständigen Arzt oder Psychotherapeuten in die Praxen der Niedergelassenen.“

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Kammern und KV Patienten mit eingeschränkten Deutschkenntnissen

Kultursensible Sprachassistenz

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ie Bezirksärztekammer Nordbaden hat im September 2019 in Mannheim eine Fortbildungsveranstaltung für Medizinische Fachangestellte mit Migrationshintergrund gestartet. Dieses Bildungsangebot soll zur Verbesserung der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten mit eingeschränkten Deutschkenntnissen beitragen und dient damit auch der Patienten­ sicherheit. Die Fortbildung „Kultursensible Sprachassistenz“ bietet erstmalig in Deutschland die Möglichkeit für Medizinische Fachangestellte mit Migrationshintergrund, eine genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Schulung im Umfang von 60 Stunden zu besuchen, in der sie vor­ handene Sprach- und Kulturkenntnisse vertiefen und lernen, diese

professionell einzusetzen. Ziel dieser Fortbildung ist es, die Medi­ zinischen Fachangestellten in der Arztpraxis dazu zu befähigen, sich selbstkritisch mit ihrer Sprachassistenztätigkeit auseinanderzusetzen und sich Strategien anzueignen, um die Motivation und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund besser einschätzen zu können. Das Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammer Nordbaden wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Ausschuss für Ausländische Patienten der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden und der Translationswissenschaftlerin Dr. Şebnem Bahadır, verantwortlich für die Fachdolmetscherausbildung am Arbeitsbereich Interkulturelle Germanistik der Universität Mainz

in Germersheim, entwickelt. Die Schulung wird nach einem inno­ vativen didaktischen Konzept von einem Ausbilderteam durchgeführt, das aus einer Expertin für Sprach­ mittlung und einer medizinischen Fachkraft besteht. Die Pilotveranstaltung, die sich speziell an Medizinische Fachangestellte mit Herkunftssprache Türkisch richtete, wurde vom Ministerium für Soziales und Integration BadenWürttemberg finanziell unterstützt. Die Begleitforschung des Modellprojekts hat das Institut für Public Health an der Universitätsmedizin Mannheim übernommen. Die Schulung fand im September und Oktober in sechs Tagesblöcken statt. Es folgte ein individuelles Coaching sowie ein abschließendes Assessment. Die Übergabe der Zertifikate wird im Rahmen einer öffent­ lichen Abschlussveranstaltung im November stattfinden.

Korrekter Termin ist der 18. November 2019 im SpOrt Stuttgart

Psychosomatischer Tag

ERRATUM: Substitutionsgipfel in Stuttgart

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D

Seit 29 Jahren feste Größe ärztlicher Fortbildung

itte September fand der Psychosomatische Tag der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg statt. Das Programm bietet bereits seit 29 Jahren ein spannendes Spektrum aktueller Themen des interdisziplinären Fachgebiets Psychosomatische Medizin. Innovative Behandlungsansätze im Fachgebiet sind hierbei ebenso Bestandteil wie die Vorstellung multimodaler psychosomatischer Behandlungsmöglichkeiten. In diesem Jahr standen die psychosomatische Schmerztherapie mit Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR), die Musik­therapie und die Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter im Mittelpunkt des Psychosomatischen Tages. Die interaktive Gestaltung des Veranstaltungstages durch ausreichend Raum für Diskussion mit den hochkarätigen Referenten sowie die eingebettete Kleingruppenarbeit mit Mitgliedern des Psychosoma-

tischen Ausschusses rundeten die Veranstaltung ab und wurden von den Teilnehmern durchweg positiv bewertet. Die Kombination aus Inhalten, Atmosphäre und der Organisation haben die Teilnehmer als sehr angenehm empfunden. Die Teilnehmer besuchen die Veranstaltung oft jährlich – zur Erweiterung des Horizonts und um Anregungen für den ärztlichen Alltag zu bekommen. Einige Teilnehmer berichteten, dass sie durch den Besuch der Veranstaltung für viele aktuelle Themen sensibilisiert werden. Dies helfe ihnen bei der Diagnose möglicher psychosomatischer Beschwerden und komme letzten Endes jedem Einzelnen zugute, da so eine optimale Erkennung und Behandlung psychosomatischer Erkrankungen gewährleistet werden könne. Das 30. Jubiläum der Veran­ staltung findet statt am 10. Oktober 2020.

ie Sicherstellung der Substitutionsversorgung im Land wird immer schwieriger, immer mehr Substitutionsärztinnen und -ärzte gehen in Ruhestand und Nachwuchsärztinnen und -ärzte sind schwer zu gewinnen. Vor Ort, in den Stadt- und Landkreisen, gerade auch für die stabil substituierten Patienten, muss die Versorgung weiterhin sichergestellt werden. Hierbei wird künftig die Substitutionsbehandlung zunehmend in interdisziplinären Substitutionsambulanzen, die an Kliniken oder in Zentren für Psychiatrie angegliedert sind, organisiert werden müssen, wobei insbesondere auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte eingebunden sein sollen. Die für die Versorgung Verantwortlichen kooperieren bei der Organisation der Substitutionsversorgung vor Ort und streben eine zeitnahe Lösung an. Vor diesem Hintergrund findet am 18. November im „SpOrt Stuttgart“ (Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart) ein Substitutionsgipfel statt, zu dem Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha MdL einlädt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Beteiligten, die im Rahmen der Substitution tätig sind. Träger sind das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg. Anmeldung bitte per E-Mail an: Substitutionsgipfel@sm.bwl.de Wir bitten, die fehlerhafte Terminnennung in unserer ­letzten Ausgabe zu entschuldigen.

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Kammern und KV Ernährungsstörungen können Wegbereiter von Erkrankungen sein

Adäquate Ernährung in jeder Lebensphase

E

rnährung in den Lebensaltern war ein wesentliches Thema beim 51. Internationalen Seminarkongress, der Ende August in Grado stattfand und unter anderem von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mitveranstaltet wurde. Die Erkenntnisse der Tagung wurden am Ende des Kongresses in einem „Manifest von Grado“ zum Thema „Adäquate Ernährung in jeder Lebensphase“ zusammengefasst. Im Folgenden dokumentieren wir das Manifest:

Manifest von Grado Foto: iStock / Getty Images – gerenme

Einer adäquaten Ernährung kommt in jeder Lebensphase eine außerordentlich große Bedeutung zu. Dies gilt vom Kindesalter an bis hin zum hohen Lebensalter. Störungen der Ernährung können langfristig Wegbereiter vieler einschränkender und belastender Erkrankungen sein. Prävention, Diagnostik und Behandlung von Ernährungsstörungen zählen zu den zentralen ärztlichen Aufgaben. Allerdings stoßen Ärztinnen und Ärzte hier bald an ihre Grenze. Ärztliches Handeln allein reicht nicht, um langfristig ernährungsassoziierte medizinische Probleme zu verhindern und zu bekämpfen. Gesellschaftliche und politische Unterstützung sind erforderlich.

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Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) veranstaltet an verschiedenen Standorten im Land ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner. Titel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Inhalte: • Neugründung oder Übernahme • Kooperationsformen • Praxiswertermittlung • Investitions- und Kostenplanung •  Finanzierung/Öffentliche Fördermittel Veranstaltungsorte und -termine: 6. November 2019 (18.00 Uhr) in Tübingen 6. November 2019 (18.30 Uhr) in Esslingen Information und Anmeldung: BW Bank Tübingen/Reutlingen, Melanie Spörl, Telefon (0 70 71) 1 58-166, E-Mail: melanie.spoerl@bw-bank.de BW-Bank Esslingen/Göppingen, Jürgen Haas, Telefon (07 11) 1 24-46 582, E-Mail: juergen.haas@bw-bank.de Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Chancen und Grenzen ärztlichen Handelns Die Ursachen der Adipositas sind komplex; die Varianz des Body Mass Index (BMI; kg/m²) wird auch durch genetische Faktoren bestimmt. Somit spielen genetische Faktoren auch eine Rolle bei der Entstehung einer Adipositas. Die epidemische Zunahme der Adipositasprävalenz ist auf eine Veränderung der Umweltbedingungen zurückzuführen, die einerseits den Zugang zu energiedichten und preiswerten Nahrungsmitteln erleichtern, andererseits körperliche Aktivität erschweren (z. B. durch Zeit am Bildschirm und geringe Bewegungserfordernis im städtischen Alltag). Kinder und Jugendliche sind besonders von diesen Umweltveränderungen betroffen. Die Studienlage ist eindeutig: Konventionelle Gewichtsreduktionsprogramme sind kurz- und mittelfristig wirksam, die erzielten Gewichtsabnahmen fallen jedoch insgesamt moderat aus. Ob sie dauerhaft die Gewichtsentwicklung bei einem Kind oder Jugendlichen zu beeinflussen mögen, ist fraglich. Bei extremer Adipositas zeitigt die operative Behandlung der Adipositas sehr gute Erfolge; allerdings gehen die entsprechenden Operationen auch in Einzelfällen mit Komplikationen und mit einer Letalität von ca. 0,5 Prozent einher. Für Kinder und Jugendliche muss die operative Behandlung einer extremen Adipositas als Ultima Ratio angesehen werden; entsprechende Kinder und Jugendliche müssen hierzu an ein geeignetes Adipositas-Zentrum angebunden sein. Wichtig ist, Patienten mit Adipositas mit Empathie, Verständnis und Wertschätzung zu begegnen. Der Einzelne darf nicht stigmatisiert werden, wenn das Abnehmen nicht gelingt. Genetische Prädisposition in Verbindung mit vorgenannten Umweltbedingungen können nur schwer individuell beeinflusst werden. Daher kommt es ärztlicherseits darauf an, zu Patienten und gegebenenfalls deren Eltern ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, damit ohne Scham und Schuld­gefühle über die Adipositas ge­sprochen wer-

den kann. So können Ärzte dafür sorgen, dass der Patient sich akzeptiert fühlt und sich auch in Zukunft als „Risiko­ patient“ dem medizinischen Versorgungssystem anvertraut. Die Bundesärztekammer und die Landesärztekammern sind aufgerufen, Ärzte entsprechend fortzubilden. Gesamtgesellschaftlich muss auf die Bedeutung der Verhältnisprävention zur erfolgreichen Eindämmung der Adipositasepidemie hingewiesen werden. Gerade bei der Adipositas gilt es, die Grenzen ärztlichen Handelns der Politik gegenüber aufzuzeigen. Die Adipositasepidemie kann nicht von Ärzten „wegtherapiert“ werden. Vielmehr gilt es, die Umweltbedingungen gesamtgesellschaftlich so zu verändern, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene seltener eine Adipositas mit entsprechenden Folgestörungen entwickeln.

Ernährung im hohen Lebensalter Malnutrition im hohen Lebensalter begünstigt einen funktionellen Abbau und geht mit erhöhter Morbidität und Mortalität einher. Deshalb sind vermehrte Aufklärung und Bewusstmachung erforderlich, um auf die Gefahren von Malnutrition im hohen Lebensalter hinzuweisen. Menschen in Alteneinrichtungen und alleinstehende Senioren sind besonders gefährdet. Hier ist zu prüfen, ob sich durch verbesserte Rahmenbedingungen die Nahrungszufuhr älterer Menschen steigern lässt. In Ernährungsfragen gut ausgebildetes Personal in ausreichender Zahl, ein Angebot kalorien- und eiweißreicher Nahrung sowie eine großzügige zeitliche Zurverfügungstellung von Nahrung können Abhilfe schaffen. Hochkalorische und proteinreiche Ernährungsprodukte müssen bei Notwendigkeit zur Verfügung stehen und von Krankenkassen erstattet werden. Zur Verhältnisprävention gehören aber auch gezielte strukturpolitische Maßnahmen, insbesondere in strukturschwachen Regionen. Einkaufsmöglichkeiten für gesunde Lebensmittel müssen dort auch für ältere Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen vorhanden sein.


Kammern und KV

Zum Tod von Prof. Weller Am 27. August 2019 verstarb im Alter von 91 Jahren Professor Dr. med. Siegfried Weller, ehemaliger ärztlicher Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen und emeritierter Ordinarius für Unfallchirurgie der Eberhard Karls Universität Tübingen. Prof. Weller war von 1969 bis 1996 Ärztlicher Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen. Er hat in dieser Zeit nicht nur die Geschicke seiner Klinik geleitet und diese zu einem international anerkannten Traumazentrum aufgebaut, sondern er hat auch ganz wesentlich zur Weiterentwicklung der Unfallchirurgie zu einer modern ausgerichteten Fachdisziplin beigetragen. Zu den vielen Auszeichnungen, die er für sein langjähriges Wirken an der Klinik, für die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. S. Weller den Berufsgenossenschaften und den Unfallkassen und schließlich für seine Tätigkeit in vielen medizinischen Fachgesellschaften erhalten hat, gehört seine Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1988. Die Weiterbildung von Unfallchirurgen für seine Klinik war Prof. Weller stets ein Herzensanliegen, um das er sich auch nach seinem Ausscheiden aus seiner aktiven Berufstätigkeit kümmerte. So war er seit 1983 bis zum Jahre 2003 im Weiterbildungsausschuss der Bezirksärztekammer Südwürttemberg tätig, zunächst als Fachgutachter und Prüfer, später als Vorsitzender des Fachgesprächsausschusses. Prof. Weller kümmerte sich außerdem seit der Übernahme der Klinikleitung im Jahre 1969 intensiv um die ärztliche Fortbildung. So führte er ein monatliches unfallchirurgisches Kolloquium zur Aussprache und Fortbildung an seiner Klinik durch, an dem sich Mediziner aus ganz Süddeutschland beteiligten. Mit diesem Kolloquium gelang es ihm, die Zusammenarbeit zwischen der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik als Spezialklinik und den Praxen der niedergelassenen Ärzte zu fördern. Prof. Weller sah es immer als seine Aufgabe an, die Erfahrungen der Klinik und ihrer Einrichtungen sowie ihrer Mitarbeiter in den Dienst der ärztlichen Fortbildung zu stellen. Für sein außerordentliches Engagement im Bereich der ärztlichen Fortbildung wurde ihm 1979 von der Bundesärztekammer die Ernst-von-Bergmann-Plakette verliehen. Auch in weiteren Gremien der Bezirksärztekammer Südwürttemberg war Prof. Weller ehrenamtlich tätig, unter anderem in der Gutachterkommission für Fragen ärztlicher Haftpflicht sowie als Fachgutachter für Fragen der Gebührenordnung für Ärzte. Wir sind ihm für seinen Einsatz für unsere Kammer bis heute dankbar. Mit Prof. Dr. Weller verliert die Bezirksärztekammer Südwürttemberg einen streitbaren, aber gerecht denkenden und engagierten Arzt, der sich intensiv für die Ärzteschaft in Südwürttemberg, aber auch weit darüber hinaus einzusetzen wusste. Wir werden ihm ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren. Prof. Dr. Marko Wilke Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg

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Kammern und KV

VV-Mitglieder stellen sich vor – Folge 6

Dr. Kristina Unteregger

Dr. Bernd Salzer

Dr. Milena Meinhardt

Sophia Blankenhorn

Dr. Johannes Flechtenmacher

Ärztin in Weiterbildung im Bereich Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie am Ortenauklinikum Offenburg. Als Delegierte in der Bezirksärztekammer Südbaden sowie in der Landesärztekammer Baden-Württemberg möchte sie die Interessen der jungen Ärztinnen und Ärzte in die Kammer tragen und die Zukunft der auch zunehmend weiblichen Ärzteschaft mitgestalten – für eine Politik am Puls der Zeit.

Dermatologe in Heilbronn. Er ist Mitglied der Vertreterversammlung der Bezirks­ ärztekammer NW, der Landesärztekammer und der KV BW. Zudem ist er Vorsitzender im Fachausschuss Fachärzte der KV BW, Delegierter im Deutschen Ärztetag und stellv. Vorsitzender des IT-Ausschusses der LÄK. Wichtig ist ihm die gemeinsame Vertretung ärztlicher Interessen gegenüber der Politik sowie eine vernünftige Umsetzung der Digitalisierung in der Medizin.

Assistenzärztin für Kinderund Jugendmedizin am Klinikum Esslingen. Seit dieser Wahlperiode ist sie Delegierte der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg sowie der Landesärztekammer. Innerhalb dieser Gremien engagiert sie sich in den Ausschüssen „Junge Kammer“ und „Prävention und Umwelt“. Sie freut sich auf die Möglichkeit, berufspolitisch eigene Akzente zu setzen.

Leidenschaftliche Hausärztin auf dem Land. Engagiert sich seit Jahren berufspolitisch, um Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung zu sichern und mitzugestalten. Seit 2015 im Vorstand, seit 2019 Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg. Engagiert sich im Ausschuss „Junge Kammer“ und ist Kreisärzteschaftsvorsitzende Alb-Donau. Zudem im Hausarztverband und als Lehrbeauftragte an der Uni Ulm aktiv.

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in einer Gemeinschaftspraxis in Karlsruhe. Seit 2003 berufspolitisch tätig, seit 2014 Präsident des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie, den er seitdem sukzessive modernisiert hat. Setzt sich für eine Honorar- und Strukturreform ein, befürwortet Selektivverträge und engagiert sich für eine strukturierte, interdisziplinäre und -sektorale Zusammenarbeit.

Dr. Dierk-Christian Vogt

Dr. Michael E. Deeg

Martin Holzapfel

Dr. Julia Ernemann

Niedergelassener Kardiologe in Ludwigsburg. Als Fortbildungsbeauftragter der dortigen Ärzteschaft sind ihm qualitativ hochwertige, selbst organisierte unabhängige Fortbildungen ein Anliegen. Als stellvertretender Vorsitzender des Umwelt- und Präventionsausschusses liegen ihm die Themen „Klimawandel und Gesundheit“ sowie die stärkere Verankerung der „Sportmedizin als Präventionsleistung“ am Herzen.

Der Freiburger Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Allergologie ist Landesvorsitzender des HNO-Berufsverbands und seit mehr als zwanzig Jahren Mitglied im Bundesvorstand. Neben seinem ebenfalls langjährigen Engagement für die Kammer ist er Delegierter der KVBW, Mitbegründer von MEDI in Südbaden und Mitglied im geschäftsführenden Vorstand von MEDI-BW, wo er sich für Haus- und Facharztverträge einsetzt.

Niedergelassener Allgemeinmediziner. Seit zwanzig Jahren berufspolitisch engagiert, unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der Ärzteschaft Rastatt, Vorstandsmitglied der Bezirksärztekammer, Mitglied des Zulassungsausschusses Nordbaden, Regionalvorsitzender von MEDI-Nordbaden. Fach­ übergreifende Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten sowie die Kooperation mit den Klinik­ ärzten sind ihm wichtig.

Angestellte Allgemeinchirurgin in proktologischer G e m e i n s c h a f t s p r a x i s. Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses „Fortbildung“, Ausschussmitglied „Arztberuf und Familie“. Beisitzerin der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirks­ ärztekammer. Kennt auch die Arbeitssituation in den Kliniken und setzt sich für deren Verbesserung ein, insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn

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Ärztliche Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Stuttgart/ Krankenhaus Bad Cannstatt. Mitglied des Psychosomatischen Ausschusses der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. Ihre Interessensschwerpunkte sind Traumafolgestörungen, Neurologische und Neurootologische Psychosomatik, Dissoziative Störungen, somatopsychische Folgen körperlicher Erkrankungen.


Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank

Neues aus der Finanzwelt

„Dom zu Speyer“ vollendet 100-Euro-Goldmünzenserie Seit Oktober 2019 rundet der „Dom zu Speyer“ als letzte 100-EuroMünze aus Feingold (15,55 Gramm, ½ Unze) die Reihe „UNESCO-Welt­ erbestätten“ in Deutschland ab. Die Serie wurde 2003 begonnen und umfasst insgesamt 16 Goldmünzen auf denen der Reihe nach Quedlinburg, Bamberg, Weimar, Lübeck, Goslar, Trier, Würzburg, Wartburg, Dom zu Aachen, Dessau-Wörlitz, Kloster Lorsch, Oberes Mittelrheintal, Altstadt Regensburg, Eisleben und Wittenberg, Augustusburg und nun Dom zu Speyer abgebildet sind. Einziger Ausreißer innerhalb der UNESCO-Welterbeserie war eine 100-Euro-Goldmünze aus dem Jahr 2005 zur Fussball-WM 2006. 1981 wurde der Dom zu Speyer in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Er ist ein Meisterwerk romanischer Baukunst und gilt als größte romanische Kirche der Welt. Die Entstehung des Bauwerks datiert ungefähr auf 1030: Der Salier Konrad II., deutscher König und römischer Kaiser, beabsichtigte beim Bau, eine der größten Kirchen aller Zeiten zu errichten. Erst weit nach seinem Tod wurde der Dom 1061 von seinem Enkel, Kaiser Heinrich IV, geweiht. Dieser beauftragte zwei Jahrzehnte später einen weitreichenden Umbau und stattete die Domkirche mit seinen noch heute charakteristischen Merkmalen aus. Damals war die Kirche die längste der Welt.

Heute ist der Dom zu Speyer 134 Meter lang und hat einen 71 Meter hohen Turm. Seit fast einem Jahrtausend ist die Kirche bischöfliche Kathedrale, Pfarrkirche, Wallfahrtsort und eine der bedeutendsten Grabstätten römisch-deutscher Herrscher. So wurden sieben Kaiserinnen und Kaiser sowie vier Könige in der Gruft begraben. Die Bildseite der UNESCO-Welterbe-Goldmünze „Dom zu Speyer“ wurde von dem Berliner Künstler und Medailleur Bodo Broschat entworfen. Sie zeigt die dreischiffige Basilika in ihrer Gesamtheit aus einem Blickwinkel im Nord-Osten. Aus dieser Perspektive steht der Altarraum mit Chor im Mittelpunkt – der Domplatz ist nicht zu sehen. Im unteren Viertel des Münzbilds ist das Kreuzgratgewölbe der Hallenkrypta zu sehen. Insgesamt ist die Bildseite auffallend plastisch umgesetzt. Auf der Wertseite ist wie üblich der Bundesadler zu sehen – umgeben von 12 Europasternen, der Staatsbezeichung, der Wertangabe sowie der Jahreszahl. Die Goldmünze „UNESCO-Welt­ erbe – Dom zu Speyer“ besteht, wie die bisherigen 100-Euro-Goldmünzen, aus Feingold (999,9) und wiegt 15,55 Gramm (1/2 Unze). Mit dieser letzten Prägung ist die Serie jetzt abgeschlossen und es bleibt spannend, was für eine Goldmünzenserie als Nächstes angedacht wird. Ungeachtet dessen sind in Deutschland mehrere Münzen und Serien bereits in Umlauf: Von 2010 bis 2015 wurde eine sechsteilige 20 Euro-Reihe „Deut-

scher Wald“ geprägt (1/8 Unze Feingold). Thematisch knüpft seit 2016 eine neue 20 Euro-Serie zu „Heimischen Vögeln“ (1/8 Unze Feingold) daran an. Bei den 50-Euro-Goldmünzen wurde 2017 die Lutherrose als einmalige Ausgabe geprägt (1/4 Unze Feingold). Im Jahr darauf begann die mehrteilige 50-Euro-Goldmünzenserie „Musikinstrumente“ (1/4 Unze Feingold). Die 100-Euro-Goldmünze „Dom zu Speyer“ sowie andere Sammlungsstücke, Münzen und Medaillen aus aller Welt können im Edelmetall- und Münzkabinett der Baden-Württembergischen Bank (BW-Bank) betrachtet und erworben werden. Interessierte finden das Münzkabinett in der BW-Bank, Königstraße 3, in Stuttgart. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr.

Andreas Anklam Edelmetall- und Münzkabinett Baden-Württembergische Bank www.bw-bank.de/ muenzkabinett

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Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) veranstaltet gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungs-/Steuerberatungsgesellschaft BANSBACH GmbH eine Informationsveranstaltung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Titel: Steuerliche Optimierung und Mitarbeiterbindung – Instrumente zur Verbesserung Ihres Praxiserfolges! Referenten: Jan T. Bredereck, Steuerberater, Fachberater für das Gesundheitswesen (DStV e. V.) Christoph Scholz, Vorsorgespezialist der Sparkassenversicherung (SV bAV Consulting GmbH) Veranstaltungsinhalte: Informieren Sie sich, wie Sie durch steuerliche Optimierung und Mitarbeiterbindung das Potenzial Ihrer Arztpraxis besser nutzen können. Termin und Veranstaltungsort: 22. Oktober 2019 um 19.00 Uhr – Einlass 18.30 Uhr BW-Bank, Kleiner Schlossplatz 11, 70173 Stuttgart Information und Anmeldung: BW-Bank, Manuel Groß, Tel. (07 11) 1 24-4 75 88, E-Mail: manuel.gross@bw-bank.de Anmeldung unter: www.bw-bank.de/infoveranstaltungheilberufe Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

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Ethik

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Ein zeithistorischer Annäherungsversuch

Angst und Misstrauen im Verlauf von Epidemien

Dr. Daniel Becker

Redaktion: Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni und Dr. phil. Robert Ranisch Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstraße 47 72074 Tübingen www.iegm.uni-tuebingen.de

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Foto: iStock / Getty Images – Rawpixel

E

s ist überall zu lesen: Es steht nicht gut um uns und um die Welt, in der wir leben. Seit Jahrzehnten erklärt uns die Soziologie, wie flüchtig unsere sozialen Beziehungen, wie fragil das gesellschaftliche Miteinander und wie kontingent unsere Gegenwart (geworden) ist. Auch vor der Medizin haben derart trübe Diagnosen k­einen Halt gemacht. Immer wieder – und über die Jahre immer häufiger – beschwören Publizisten, wie die Pulitzer-Preisträgerin Laurie Garrett, aber auch Ärzte und Wissenschaftler eine „Rückkehr der Seuchen“. Das ist dann auch genau der Eindruck, den man gewinnen kann, verfolgte man lediglich die jüngsten Diskussionen um internationale Gesundheitsbedrohungen, die eine breitere Öffentlichkeit erreicht haben. In schneller Folge wurden zuletzt immer wieder globale Notfälle ausgerufen, so etwa als sich ab November 2002 das SARS-Virus in Südchina ausbreitete, im Jahr 2003 die Vogelgrippe H5N1, die Schweinegrippe H1N1 im Jahr 2009/2010, die Ebola-Epidemie in Westafrika 2013/16, und zuletzt wurde der Ebola-Ausbruch im Kongo im Juli dieses Jahres von der WHO zum internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. Mit besonderem Augenmerk auf die sogenannten emerging infectious diseases spricht die WHO von einer der größten Gesundheitsbedrohungen für das 21. Jahrhundert. Wohin der Blick auch wandert: „Bedrohung“, „Unsicherheit“ und „Wandel“ sind als die zentralen Schlagwörter dieser Zustandsbeschreibungen aufgerückt. Als Historiker fragt man sich, ob die momentane Bedrohungswahrnehmung ein spezifisches Charakteristikum unserer Gegenwart ist. Ist die gegenwärtige Kommunikation von Angst exzeptionell? Haben wir vielleicht eine neue identifizierbare Epoche betreten, und wenn ja: Was macht den Demarkationspunkt aus? Aber besonders: Was macht diese Angst mit den betroffenen Gesellschaften und Wissenschaften wie der Medizin, die es unternehmen, Bedrohungen zu bekämpfen? Lassen sich Umbruchserscheinungen ausmachen? Doch, wer nach gesellschaftlichem Wandel und wissenschaftlichen Umbruchsprozessen fragt, der muss zunächst die Auslöser solcher Prozesse suchen. Diese Art von Fragen möchte ich anhand zweier Beispiele aus dem Komplex der emerging infectious diseases hier kurz anreißen, die in den letzten Jahrzehnten die öffentliche Aufmerksamkeit stark an sich gezogen haben und dies auch noch immer tun. In ihrer Geschichte haben sich die Vereinten Nationen mit zwei gravierenden Infektionskrankheiten direkt über die Etablierung eigener UN-Missionen beschäftigt: Aids (UNAIDS) und Ebola (UNMEER). Diesen beiden Krankheiten gehen die medizinhistorischen Teilprojekte des Sonderforschungs­ bereichs 923 Bedrohte Ordnungen an der Universität ­Tübingen seit 2011 nach.

Über den Großteil des 20. Jahrhunderts hinweg war die Medizin in der öffentlichen Wahrnehmung mit der erfolgreichen Bekämpfung von Epidemien verbunden. Es war das goldene Zeitalter der Antibiotika sowie enormer medizinischer Fortschritte und bis zu Beginn der 1980er Jahre waren sich die Politik und die Medizin sicher, man könne, mit vereinten Kräften, den Infektionskrankheiten ein für alle Mal den Garaus machen. Doch das Aufkommen und die Verbreitung von Aids ab den frühen 1980er Jahren schien alles zu ändern. Es ist sicherlich nicht übertrieben, Aids als Wendepunkt hin zu einer neuen Bedrohungswahrnehmung im 20. Jahrhundert zu beschreiben. Auf diese Weise betrachtet hätte Susan Sontag recht, wenn sie in Aids und seine Metaphern konstatierte, man werde fortan die Geschichte einteilen in eine Zeit vor Aids und nach Aids. Tatsächlich wurde Aids Anfang der 80er Jahre als eine gewaltige Gefahr wahrgenommen – nicht zuletzt auch deswegen, weil die ersten Nachrichten über Todesfälle inmitten einer Zeit medizinischer Erfolge platzten, hatte die WHO doch erst 1979 den Sieg über die Pocken erklärt. Die Konfrontation mit Aids trug sicherlich zu vielfältigen Entwicklungen bei, darunter auch eine veränderte Wahrnehmung von Infektionskrankheiten. Diese zeigte sich besonders während des Ebola-Ausbruchs 2013/16 in Westafrika, denn dreißig Jahre, nachdem die US-Gesundheitsministerin Margrete Heckler stolz die Identifizierung des HI-Virus publik gemacht hatte, blickte die Welt plötzlich auf einen neuen Bedrohungsherd. Auch in der Bedrohungskommunikation dieser beiden Fallbeispiele finden sich Schnittmengen. So taucht der altertümlich anmutende Begriff der „Seuchen“ sowohl in der Auseinandersetzung mit Aids als auch bezüglich Ebola immer wieder auf. Der Pschyrembel definiert den Begriff „Seuche“ als eine sowohl altertümlich als auch umgangssprachliche Bezeichnung für die plötzliche Erkrankung einer großen Anzahl von Individuen an einer Infektionskrankheit. In die wissenschaftliche medizinische Literatur findet der Begriff jedoch kaum mehr Eingang, denn dort wurde er durch die komplexeren, auf räumliche Gegebenheiten rücksichtnehmenden Bezeichnungen Endemie, Epidemie und Pandemie verdrängt. Doch hat der Seuchenbegriff auch eine analytische Dimension, denn mit ihm lassen sich potenzielle Rhetoriken aufdecken, die seiner Verwendung zugrunde liegen.


Ethik Zum einen verhilft die Verwendung des Begriffs „Seuche“ einer Krankheit zu einer Mystifizierung als etwas Präzedenzlosem und bettet sie damit in einen katastrophenhaften Ereigniskontext. Im Falle von Aids handelte es sich um eine neue Krankheit, im Falle von Ebola um ein neues, plötzliches und nie da gewesenes Verbreitungsausmaß, das nun auch den Westen zu bedrohen schien. Ein hohes Maß an Bedrohungswahrnehmung ist somit offenbar eine wesentliche Bedingung für die Möglichkeit des Auftretens dieser Art Rhetorik. Beginnen wir mit Aids, denn die neue Krankheit Aids stellte scheinbar alles auf die Probe. 1987 erklärte Rita Süssmuth, damals Gesundheitsministerin der Bundes­ republik Deutschland, Aids zur größten moralischen, medizinischen und gesellschaftspolitischen Herausforderung der Gegenwart. Journalisten sprachen von der „Volksangst Nr. 1“ und die Meinungsforschung deutete auf eine Spaltung der Gesellschaft: 1987 sprachen sich rund 50 Prozent der Bundesbürger für Zwangsmaßnahmen gegen HIV-Infizierte aus, zwei Jahre zuvor waren es sogar 70 Prozent. Die Hardliner wie Peter Gauweiler hatten demnach große Teile der Bevölkerung von ihrer Meinung überzeugen können, die lautete: „Safer Sex is not Safe!“ Anstatt wie Süssmuth auf Individualverantwortung zu setzen, verlangten diese zum Schutz der Gesellschaft die Einschränkung der Grundrechte von Betroffenen. Selten hatte eine Krankheit moderne Gesellschaften so tief emotionalisiert und verängstigt. Aber nicht allein die Ausbreitung der Erkrankung spielte Anfang der 1980er Jahre eine Rolle für die immense Bedrohungswahrnehmung. Ursächlich war vielmehr eine Beobachtung, die sich 1981/82 in den USA etabliert hatte und über Fachzeitschriften und Massenmedien Westdeutschland erreichte. Im Publikationsorgan der US-Seuchenschutzbehörde erschien 1981 ein alarmierender Artikel. In mehreren Großstädten hatten Ärzte über mysteriöse Fälle einer Lungenentzündung berichtet, die bei geschwächtem Immunsystem – etwa infolge einer Chemotherapie – auftreten konnte. Nun waren jedoch junge homosexuelle Männer betroffen, die zuvor völlig gesund schienen, bald jedoch verstarben. Über Wochen folgten mehr ­Fallberichte. Spätestens 1982 jedoch, als auch die ersten kranken Heterosexuellen die Arztpraxen aufsuchten, schlugen Mediziner in Fachzeitschriften flächendeckend Alarm. Diese frühen Artikel zeichneten sich durch besondere Narrative aus: Sie bedienten sich aufsehenerregender Signalwörter wie „Seuche“ und „Apokalypse“, betonten somit das Außergewöhnliche, noch nie Dagewesene der neuen Krankheit. In kondensierter Form findet sich diese Zuschreibung des Neuen, die einen harten Bruch mit allem Bekannten markiert, in dem Akronym „Aids“ selbst, das sich 1982 als Neologismus breit etablierte. Die Kommunikation über Aids verortete sich damit in einem Katastrophendiskurs, denn die Eigenschaften der Krankheit glichen Charakteristika eines Zusammenbruchs. Zugleich aktivierten die Verfasser im ausgehenden 20. Jahrhundert längst vergessene Urängste vor einer unbeherrschbaren Natur. Ebenjenes Katastrophennarrativ fand Anfang der 1980er Jahre schnell den Weg nach Westdeutschland. Bemerkenswert ist: Obwohl in der Bundesrepublik erst eine Erkrankung bestätigt war, setzte unmittelbar ein

schriller Alarmismus ein. Im Ärzteblatt sprach man martialisch von einem „Kriegsgegner“. Diese Art der Rhetorik sollten eines unmissverständlich aufzeigen: Aids stellt eine reale Bedrohung für die Gesellschaft dar. Jene Berichterstattung, die Mitte der 1980er Jahren ihren Höhepunkt erreichte, löste – in Kombination mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Techniken – regelrechte Bedrohungskaskaden aus. Beispielsweise sahen sich Homosexuelle und HIV-Infizierte nach Einführung des sogenannten Aids-Tests 1985 durch restriktive Maßnahmepläne einzelner Politiker bedroht, die identifizierende Tätowierung oder eigens etablierte Infiziertenlager forderten. Teile der Politik empfanden diese Entwicklung wiederum als Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. All dies spiegelte sich in der Angst vor Aids, die stets eine potenzierte Angst war: Natürlich beinhaltete diese die Urangst des Menschen vor dem Zusammenbruch von Gesundheit und Körper, vor Ansteckung und Vernichtung der eigenen Existenz. Gleichzeitig zeichneten sich diese Ängste durch eine spezifische zeitliche Wahrnehmung aus, denn während Zukunftsängste sich aus der Unkenntnis der weiteren Ausbreitung von HIV speisten, stellten sich die Inhalte der Regressionsängste (also die Angst vor dem Rückfall in als ausgestanden ange­ nommene Zustände) unterschiedlich dar: Innerhalb der Medizin evozierte Aids die Angst, Handlungsmacht zu verlieren, denn Ärzte mussten anfangs hilflos am Krankenbett den Verfall ihrer Patienten miterleben. Homo­ sexuelle ängstigte der mögliche Rückfall in frühere Perioden von Diskriminierung und Verfolgung, ebenso fürchteten Politiker einen Rückfall in Zeiten, als das Grundgesetz noch nicht existierte. Insgesamt hatte die Auseinandersetzung mit Aids vielfältige Entwicklungen und Wandlungsprozesse evoziert, darunter auch eine veränderte Wahrnehmung von Infektionskrankheiten, die sich auch während des EbolaAusbruchs 2013/16 markant offenbarte. Der Tod eines Kleinkindes im Süden Guineas im Grenzgebiet zu Sierra Leone und Liberia im Dezember 2013 markierte den Beginn dieser verheerenden, zweijährigen Epidemie, die als potentielle Pandemie zeitweise auch die Welt­gemeinschaft zu treffen drohte. Lokal verbreitete sich die Krankheit zunächst unentdeckt, als dann Mitte März 2014 die Organisation Ärzte ohne Grenzen die Diagnose Ebola (Typ zaire) bestätigte. Bis zu diesem Moment galt Ebola als ein zumeist lokal eng begrenztes Phänomen. Doch 2014 stellte sich die Situation anders da: Im Frühjahr 2014 wurde der Katastrophenfall in den betroffenen westafrikanischen Staaten ausgerufen. Im Juni erklärten die Ärzte ohne Grenzen, die Epidemie gerate außer Kontrolle. Die WHO zog im August nach und deklarierte die Situation zu einem internationalen Gesundheitsnotfall. Ärzte und Seuchenschutzbeauftragte sprachen von einer „Apokalypse“, die Westafrika nun bevorstehe. Sehr bald wurden auch international Fälle von Ebola registriert. So verstarb am 8. Oktober 2014 ein liberianischer Staatsbürger, der sich in seiner Heimat infiziert hatte und danach in die USA eingereist war, in einem Krankenhaus in Dallas, Texas. Zuvor übertrug er das Virus an zwei Krankenschwestern, die allerdings ebenso überlebten wie eine Krankenschwester in Madrid, die sich am 6. Oktober im Zuge der Behandlung eines aus dem Krisengebiet evakuierten Patienten mit dem Virus infizierte.

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MedizinethikBibliothek Die Landesärzte­ kammer besitzt eine umfangreiche Medi­ zinethik-Bibliothek, die allen Kammermitgliedern offen steht. Untergebracht ist die Bibliothek im Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der ­Universität Tübingen, Gartenstraße 47, 72074 Tübingen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr.

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Ethik

Foto: iStock / Getty Images – D-Keine

Über den Autor Dr. Daniel Becker ist Postdoktorand im Sonder­ forschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen, wo er seit Juli 2019 an einem Projekt zur Ebola-Epidemie 2013/16 in Westafrika arbeitet. Zwischen April 2015 und Juni 2016 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen sowie von 2013 bis 2014 Lecturer am Department of Philosophy an der University of Durham. Er promovierte 2013 mit einer Arbeit zur ­Geschichte der Organ­ ersatztherapie und des Hormonkonzeptes.

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Und am 24. Oktober wurde in New York City ein Mann eingeliefert, der durch seine Arbeit für Ärzte ohne Grenzen in Guinea erkrankt war. Schnell ließ die Aufmerksamkeit für Ebola in den westlichen Öffentlichkeiten allerdings nach, als deutlich wurde, dass das Horrorszenario einer globalen Pandemie nicht Realität werden würde. Als sich am 29. Dezember 2014 eine Krankenschwester im schottischen Glasgow ebenfalls durch die Betreuung eines evakuierten Patienten infizierte, löste dies lediglich Erschütterung über ihr individuelles Schicksal aus. Abzüglich der Fälle, die aus Westafrika unter medizinischer Aufsicht abtransportiert wurden, sind also bis Anfang 2015 außerhalb Westafrikas sechs Erkrankungen und ein Todesfall dokumentiert worden. In Deutschland gab es zwar keine Infektionen, doch wurden drei Patienten in Hamburg, Frankfurt und Leipzig behandelt, von denen der Patient in Leipzig verstarb. Bei ihnen handelte es sich ebenfalls um evakuierte Mitarbeiter der Hilfsorganisationen. Daraufhin reagierten die Massenmedien. So fasste beispielsweise ein Artikel in der Zeit vom Oktober 2014 die öffentliche Wahrnehmung folgendermaßen überspitzt zusammen: „Diese ferne Seuche der Afrikaner, der Armen, der Abergläubigen, die Affen und Fledermäuse essen, die ohnehin kaum etwas haben, keine Hygiene, keine Ärzte, keine Ahnung – so die verbreitete Vorstellung – diese Seuche, mit der wir so wenig zu tun haben wie mit Hungersnöten, Bürgerkriegen oder Malaria, ist plötzlich hier.“[1] Die Welt titelte beschwichtigend: „Ebola darf in Deutschland nicht zur Panik führen“, kommentierte jedoch: „Die Krise ist auch hierzulande angekommen.“[2] Der Historiker Malte Thiessen hat diesbezüglich die öffentliche Kommunikation über Seuchen als „Seismographen des Sozialen“ bezeichnet, an denen sich aktuelle Ängste und Spannungsfelder vermessen und öffentliche Wahrnehmungsmuster aufzeigen lassen. Aber Externalisierungsstrategien waren im Falle des Ebola-Ausbruchs in Westafrika kein Exklusivproblem der westlichen Perspektive. In den Bevölkerungen der betroffenen Staaten kursierten Verschwörungstheorien. Zirkulierte bei Aids das Gerücht, das Virus stamme aus einem US-Geheimlabor und sei ein biologisches Kampfmittel, wurde in Westafrika Ärzten und dem Staat die Schuld an der tödlichen Krankheit gegeben. Sie hätten das Virus gezielt eingeschleppt, um bestimmte Bevölkerungsgruppen zu dezimieren. Andere witterten einen Militärputsch oder befürchteten ehemalige Kolonialmächte hinter dem Ausbruch. Und wieder kam es zu Gewaltausbrüchen. Während vor dreißig Jahren die Scheiben in von Homosexuellen frequentierten Lokalen klirrten und vermeintlich Infizierte tätlich angegriffen wurden, lynchten Gruppen der lokalen Bevölkerung einzelne Ersthelfer, internationale Beobachter und Regierungsangestellte. Ebola wurde zumeist aber nicht als ein spezifischer Einzelfall kommentiert, sondern als Teil einer Welle von Seuchen – der emerging infectious diseases – dargestellt, die sich unter den Bedingungen einer globalisierten Welt immer schneller ausbreiteten und zusammengenommen eine wachsende Bedrohung auch für die Menschen in den Industriestaaten darstellten. Diese Sichtweise wurde auch aus der Medizin bedient. So gaben Jeremy Farar, der Direktor des Wellcome Trust, und Peter Piot, Leiter der London School of Hygiene and Tropical Medicine, Ende September 2014 zu bedenken, der Westen sei bislang

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glimpflich davongekommen. Die Ebolaepidemie in Westafrika müsse als schmerzliche Erinnerung daran dienen, was geschehen könne, wenn das Glück die westlichen Gesellschaften bei der nächsten potentiellen Pandemie verlasse. Der Ausbruch von Ebola in Westafrika hat auch zu einem multidimensionalen Vertrauensverlust in die Fähigkeiten medizinischer Präventions- und Managementmaßnahmen im Falle von Ausbrüchen geführt, was sich in einer latenten Degenerationsangst (also der Angst vor dem Zerfall medizinischer Handlungsmacht) manifestierte. So spiegelt sich in der Kommunikation im Verlaufe der Ebola-Epidemie eine Wahrnehmung, wonach der Ausbruch in Westafrika als neue Eskalationsstufe von Bedrohung für die Wissensbestände und Praktiken des modernen westlichen Infektionsschutzes firmierte. Etablierte Routinen – so kommentierten die Ärzte ohne Grenzen – hätten im Moment verdichteter Zeitverknappung versagt. Es folgte ein fundamentaler Vertrauensverlust in die Leistungsfähigkeit tradierter Methoden infektionsmedizinischer Ausbruchsbekämpfung und der Begriff „Misstrauen“ durchzog die Kommunikation wie ein roter Faden. Hinsichtlich der Behandelbarkeit und Eindämmung der Bedrohung sowie tragfähiger Prognosen über ihren Verlauf begannen die Akteure, die Wissensbestände und Praktiken massiv anzuzweifeln. Nicht nur die Ärzte ohne Grenzen attestierten die Ineffizienz und Impraktikabilität des internationalen Seuchenschutzes. Auch die WHO erklärte, der Ebola-Ausbruch 2013 –16 werde einen langen Schatten werfen, denn in einer sich rasant verändernden Welt stellen die aus vorangegangen Ausbrüchen geschöpften Erfahrungen lediglich einen mangelhaften Wegweiser für zukünftiges Handeln dar. Welche ersten Schlussfolgerungen lassen sich aus der Beobachtung dieser zwei exemplarischen emerging infectious diseases ziehen? Es hat sich gezeigt, dass gleichsam eine Grammatik des Bewältigungshandelns im Fall gefährlicher Infektionskrankheiten existiert, denn die Suche nach Sündenböcken ist ein wiederkehrendes Phänomen. Aber auch die Bedrohungskommunikation nach bestimmten Mustern. Ohne den Begriff der „Seuche“, der unmittelbar Aufmerksamkeit erregt, scheint sie nicht auszukommen. Der Seuchenbegriff ist dabei ein rhetorischer: Er wird gezielt eingesetzt, um Urängste vor „Katastrophalem“ zu generieren oder Machtpositionen zu festigen. Wer ihn benutzt, will mehr als lediglich auf eine Gefahr hinweisen. Dies führt vor Augen, dass die Angst vor Infektionskrankheiten nicht eindimensional ist. Die Furcht vor Krankheit und Tod wird begleitet von anderen Ängsten. Bei Ebola waren es Degenerationsängste, gespeist aus einem Versagen der modernen Medizin, bei Aids waren es diverse Regressionsängste. Mit Blick auf die Geschichte der Seuchen darf man vor dem Hintergrund wiederkehrender Handlungs- und Verhaltensweisen jedenfalls behaupten, dass ein völliger Umbruch (im Sinne eines revolutionären Paradigmenwechsels) eher unwahrscheinlich ist. Dr. Daniel Becker

[1] https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-10/ebola-usaflugzeug-virus-epidemie-westafrika [2] https://www.welt.de/politik/deutschland/article133170074/ Ebola-darf-in-Deutschland-nicht-zu-Panik-fuehren.html


Vermischtes Entlastung von Krankenhäusern und Sicherung der Gesundheitsversorgung

Modellprojekte zur Primärversorgung

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b Ende November dieses Jahres erprobt das Land BadenWürttemberg in vier Projekten Primärversorgungszentren und -netzwerke, die für Menschen mit gesundheitlichen Anliegen den Erstkontakt zu einer umfassenden Versorgung und Beratung vor Ort sicherstellen. Das Ministerium für Soziales und Integration hatte dazu im Juni 2019 einen Förderaufruf veröffentlicht und hat jetzt für die vier ausgewählten Vorhaben Fördermittel in Höhe von jeweils 150.000 Euro bereitgestellt. In sogenannten Primärversorgungszentren arbeiten Angehörige unterschiedlichster Gesundheitsberufe Hand in Hand unter einem Dach. In enger Zusammenarbeit bieten die Verantwortlichen Bürgerinnen und Bürgern hier eine umfassende Betreuung in gesundheitlichen Fragen. Sie entlasten dadurch die Krankenhäuser und dienen der Sicherung der Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Regionen. Sozialminister Manne Lucha sagte bei der Vorstellung der Projekte: „Um eine möglichst optimale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auch für die Zukunft zu gewährleisten, spielen Vernetzung und sektorenübergreifendes Denken eine entscheidende Rolle. Primärversorgungszentren sind deshalb ein wichtiger Baustein, um die vielfältigen Herausforderungen im Gesundheitssystem zu bewältigen. Darüber hinaus entsprechen die Arbeitsbedingungen in ländlichen Einzel- und Kleinpraxen längst nicht mehr den Wünschen des medizinischen Nachwuchses. Angehende Ärztinnen und Ärzte bevorzugen heute oftmals ein Angestelltenverhältnis sowie Teilzeitarbeit und haben großes Interesse an der Zusammenarbeit in Teams. Primärversorgungszentren können daher auch zur Attraktivität einer Niederlassung im ländlichen Raum beitragen.“ Welche Voraussetzungen und Gegebenheiten erfolgreiche Primärversorgungszentren und Netzwerke benötigen, wird ab Ende November in vier ausgewählten Projekten mit je-

weils unterschiedlichen Schwerpunkten untersucht: Landkreis Calw: Hausärztliches Primärversorgungszentrum Calw. Mit dem Projekt werden neue Versorgungswege der hausärztlichen Versorgung in Calw und Umgebung geschaffen. So wird ein Team – bestehend aus Pflegekräften, medizinischen Fachangestellten und Versorgungsassistenten – aufgebaut, das sich um die kontinuierliche Versorgung und Präventionsbegleitung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen kümmert. Auch einheitliche Versorgungspfade für häufige Erkrankungen sollen eingeführt und die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger insgesamt gesteigert werden. Stadt Filderstadt: Gesundheit vor Ort gemeinsam Gestalten – praxisorientierte Versorgung. Mit dem Projekt wird die strukturierte und multiprofessionelle Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe erprobt. Umgesetzt wird dies in enger Zusammenarbeit mit der Filderklinik. Mittels einer lokalen Gesundheitskonferenz soll ein kommunales, sektoren­ übergreifendes Entlass- und Nach­ sorgenetzwerk errichtet werden. Darüber hinaus werden konkrete Struktur- und Beratungskonzepte (Handlungsempfehlungen) entwickelt. Auch das Thema Nachsorge soll im Fokus stehen. Landkreis Konstanz: Delegation von Leistungen der haus- und fachärztlichen Versorgung an Pflegefachkräfte unter Einbezug der ambulanten Pflegedienste. Das Projekt untersucht, wie niedergelassene Hausund Fachärzte Aufgaben in der Versorgung an Pflegefachkräfte und Pflegedienste delegieren können. Die Zusammenarbeit soll in einem Primärversorgungsnetzwerk getestet und etabliert werden. Darüber hinaus geht es um den sinnvollen Einsatz der unterschiedlichen Formen digitaler Kommunikation. Gemeinde Nußloch: Gemeindebasiertes Case-Management mit Primärversorgungsnetz mit sektorenübergreifender multiprofessioneller Prävention und Frühintervention zum

Erhalt von Teilhabe und Lebensqualität. Es wird untersucht, wie ärztliche und nichtärztliche Fachpersonen in den Bereichen Prävention, Frühintervention und Primärversorgung zusammenarbeiten können. Die drei ermittelten Zielgruppen Kinder im Vorschulalter, Erwerbstätige und ältere Bürger stehen dabei im Fokus und werden in eine umfassende Gesundheitsstrategie eingebunden. Ein Zentrum für Bürgergesundheit soll eingerichtet und Bürgerinnen und Bürger von einem sogenannten CaseManagement-Team fortwährend betreut werden.

Weitere Informationen bietet die Koordinierungsstelle zur sektorenüber­ greifenden Versorgung.

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Vermischtes Interview • MEDI-Chef Dr. Baumgärtner kämpft für mehr Freiberuflichkeit

„Die Versorgungslandschaft wird sich verändern.“

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ine Besonderheit der ambulanten ärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg ist seit einer Dekade das Nebeneinander von Kollektiv- und Selektivverträgen. Untrennbar mit der Entstehung der Haus- und Facharztverträge verbunden ist die zwanzigjährige Geschichte des MEDI Verbundes, der auf die Initiative von Dr. Werner Baumgärtner zurückgeht. Mit dem Stuttgarter Allgemeinmediziner sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.

Rufen wir uns die Anfänge von MEDI in Erinnerung: Während Ihrer Zeit als Vorstandsvorsitzender der damaligen Kassenärztlichen Vereinigung Nord-Württemberg hatten Sie die Idee, eine Parallelorganisation zur KV aufzubauen. Was war der Auslöser und welche Ziele verfolgten Sie? Dr. Baumgärtner: Damals begann, was heute fast vollendet ist: Die KVen wurden zur Umsetzungsbehörde staatlicher Vorgaben im SGB V. Der Sicherstellungsauftrag wurde systematisch und beliebig ausgehöhlt. Wir haben eine fachübergreifende Organisation gebraucht, die die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Niedergelassenen bündelt und ohne körperschaftlichen Status frei handeln kann.

Die Körbe wurden damals nicht voll. War das ein Rückschlag für MEDI und auch für Sie persönlich? Dr. Baumgärtner: Das war eine andere Geschichte, die schon Anfang der neunziger Jahre als Auseinander-

setzung zwischen Minister Seehofer und den Zahnärzten begann, damals scheiterte und dann zehn Jahre später von Wolfgang Hoppenthaller und mir auf ärztlicher Seite gegen die Gesundheitspolitik von Ulla Schmidt und Karl Lauterbach erneut angegangen wurde: Der Ausstieg aus dem Kollektivvertrag. Leider verließ die Ärztinnen und Ärzte der Mut im wichtigsten Augenblick: In Nürnberg, als man Wolfgang Hoppenthaller im Regen stehen ließ und er so getroffen war, dass er nicht bereit war, die Körbe länger offenzulassen, sondern sich zurückzog. Ich bin mir auch heute noch sicher, dass dies der richtige Schritt gewesen wäre und dass wir das, was wir gerade mit Herrn Spahn erleben, uns nicht gefallen lassen müssten.

Aber die Idee der Parallelorganisation ließ Sie nicht mehr los. Was waren Ihre nächsten Aktivitäten? Dr. Baumgärtner: Das waren die Facharztverträge und die Hausarztverträge in Baden-Württemberg. Für

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mich war von Anfang an klar, dass Hausarztverträge allein keinen Sinn machen, weil sie eine sinnvolle ambulante Versorgung alleine nicht sichern können. Deshalb hatte ich 2006 in den Vorgesprächen zu den Hausarztverträgen auf die Anbindung von Facharztverträgen bestanden und das in Baden-Württemberg auch durchgesetzt. Die Kombination von Hausarzt- und Facharztverträgen, unsere alternative Regelversorgung also, ist heute ein Erfolgsmodell – sowohl für Versicherte als auch für die Praxen.

In diesem Jahr feiert MEDI seinen zwanzigsten Geburtstag. Welche Erfolgte konnten Sie verbuchen? Dr. Baumgärtner: Wir sind, wie beispielsweise der Marburger Bund, erstens eine Interessenvertretung, die unabhängig von KVen oder Kammern funktioniert. Wir machen Standespolitik auch außerhalb der Körperschaften. Natürlich gilt unser Interesse auch den Körperschaften und ich bin froh, dass wir in Partnerschaft mit


Vermischtes dem Hausärzteverband und den wichtigsten Facharztverbänden sichtbar in deren Vorständen vertreten sind. Weiter sind wir stolz darauf, dass wir gegen viele Widerstände unsere Hausarzt- und Facharztverträge durchsetzen konnten. Sie sind heute ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Mehrheit der Praxen im Land. Drittens sind wir in der Lage, uns einerseits gegen die veraltete und unsichere Konnektortechnik juristisch zur Wehr zu setzen und führen Musterklagen. Es geht uns dabei nicht um die Verhinderung von Digitalisierung in den Praxen, aber wir haben eine bessere Alternative: Wir vernetzen gerade Praxen in Baden-Württemberg ohne Zwang, ohne Konnektor und mit dezentraler Datenspeicherung, wo immer möglich. Und viertens sollte nicht vergessen werden, dass wir wegen unseres Streikrechts seit drei Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht sind. Wir wollen das Recht dazu haben, unsere Praxen zu schließen, ohne Angst davor haben zu müssen, die Zulassung zu verlieren. Uns fehlt jedes Instrument, um uns zu wehren, wie jede andere Berufsgruppe auch. Das hat mit Freiberuflichkeit nichts mehr zu tun. Bezüglich der neuen Versorgungsformen, der MVZ, ist unser Ziel in Baden-Württemberg, in jedem regionalen MEDI-Netz ein solches in Zusammenarbeit mit unseren dortigen Sprechern zu gründen. Ziel sind erst einmal rund 30 hausärztliche MVZ – dort, wo die Nachfolge nicht geregelt werden kann. Wir haben aber auch etwas für den ärztlichen Nachwuchs, der in den MVZ arbeitet, getan: Wir haben eine Gesetzesänderung erreicht, wonach die angestellten Ärztinnen und Ärzte in ihrem MVZ auch in die Trägerorganisation aufgenommen werden können. Sie sind dann Mitbesitzer des MVZ, in dem sie arbeiten. Das ist ein Stück mehr Freiberuflichkeit und fördert auch die Selbstständigkeit, weil man das unternehmerische Risiko schrittweise übernehmen kann, wenn es gewünscht ist.

Und wie hat sich die Ärzteschaft nach Ihrer Beobachtung in diesen zwei Jahrzehnten verändert? Dr. Baumgärtner: Positiv ist erst einmal, dass wir keine Ärzteschwemme mehr haben, die Ursache der

Budgetierungspolitik unter Horst Seehofer war und dann durch Andrea Fischer und Ulla Schmidt verschärft wurde. Unsere Wertschätzung in der Versorgung wird wieder steigen, weil die Nachfrage steigt und das Angebot sinkt. Dem stehen allerdings auch politische Fantasien gegenüber nach einer medizinischen Versorgung ohne Ärztinnen und Ärzte: Primary Nurse oder Physician Assistant ersetzen den Hausarzt, die Fachärzte verschwinden in die Kliniken, den Rest erledigt die Digitalisierung. Substitution ärztlicher Leistung ist aktuell der politische Königsweg – aus meiner Sicht ein Irrweg.

Was steht aktuell auf Ihrer Agenda? Dr. Baumgärtner: Auf Bundesebene die Kooperation mit dem Haus­ ärzteverband und dem SpiFa bezüglich der Hausarzt- und Facharztverträge, Verschrotten der Konnektoren und Umsetzung einer besseren Digitalisierung und Vernetzung für die Praxen. Auf Landesebene sind es neue Facharztverträge und der Ausbau der Kooperation mit dem Hausärzteverband bei den Hausarztverträgen.

Seit einiger Zeit macht MEDI vor allem durch seine Haltung zur Telematikinfrastruktur von sich reden. Warum diese Ablehnung, wo Sie doch über Jahre hinweg in den Selektivverträgen ähnliche Technologien nutzten? Dr. Baumgärtner: Ich wiederhole hier, was ich seit Monaten öffentlich sage, ohne von irgendeiner Seite auf Unterlassung verklagt worden zu sein: Der Konnektor ist technisch überholt und unsicher. Insbesondere schützt er die Praxis-AIS nicht vor Angriffen aus der TI. Kommt es zu Angriffen, sind die Praxen in der Haftung. Fakt ist, die Praxen werden in die unsichere und technisch anfällige TI gezwungen, sie können die Technik nicht überprüfen lassen und sind dennoch voll in der Haftung. Es fehlt immer noch eine Datenschutzfolgenabschätzung, die der Bundesdatenschützer seit mehr als einem Jahr einfordert. Der Konnektor ist nur teilweise BSI-zertifiziert und die Techniker, die in den Praxen installieren, sind nicht zertifiziert – es gibt häufig haarsträubende

Installationen, wir haben die ent­ sprechenden Dokumentationen. Die Praxen wurden durch die KBV und die KVen bei den Schwierigkeiten nicht unterstützt, das haben wir übernommen.

Lassen Sie uns zum Abschluss in die Zukunft blicken: Wo stehen Ärzteschaft und MEDI in zehn Jahren? Und: Wohin führt Sie die persönliche Lebensplanung? Dr. Baumgärtner: Wir haben im Gesundheitswesen Entwicklungen wie im Einzelhandel und in vielen anderen Bereichen der Märkte, zu denen auch der Gesundheitsmarkt gehört. Wir werden alles tun, um die freiberuflichen Praxen zu unterstützen, denn die Versorgungslandschaft wird sich verändern. Die Gesundheitskonzerne werden ambulant und stationär mitmischen, Bertelsmann, die Klinikkonzerne, Kapitalgesellschaften und viele andere. Ein stabiler Markt in dem 300 Milliarden Euro umgesetzt werden, weckt immer Interesse. Es wird trotzdem weiter freiberufliche Praxen geben, es werden aber weniger sein und die Konkurrenzsituation wird aber eine andere. MEDI als Managementgesellschaft für freiberufliche Praxen muss seinen Mitgliedern und Praxen jeden Service und jede Unterstützung bieten, politisch, juristisch und wirtschaftlich. Die Weichen dafür haben wir gestellt. Was mich persönlich angeht, ist das deutlich einfacher: Ich wurde im Juni für vier weitere Jahre gewählt, danach sehen wir weiter.

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Vermischtes

Namen und Nachrichten 700.000 Euro für Raman Mikroskop

Foto: Universitäts-Herzzentrum Freiburg – Bad Krozingen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert mit rund 700.000 Euro die Anschaffung eines Raman Mikroskops am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen. Das NMI betreibt angewandte Forschung an der Schnittstelle zwischen Bio- und Materialwissenschaften und konzentriert sich auf die Entwicklung marktfähiger Produkte und Verfahren in den Bereichen Pharma und Biotechnologie, Biomedizintechnik sowie Oberflächen- und Grenzflächentechnologie. Es unterstützt mit seinen Innovationen aber nicht nur Unternehmen bei Innovationen, es fungiert auch als Keimzelle für neue High-Tech-Arbeitsplätze: Zwölf neue Unternehmen sind bereits aus und mit dem NMI gegründet worden, die sich im benachbarten Technologiepark Reutlingen niedergelassen haben. Daraus sind über 200 neue Arbeitsplätze entstanden. Dr. D. Wolf

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Foto: ESC

Goldmedaille für Heidelberger Kardiologen

Prof. B. Casadei und Prof. Dr. H. A. Katus

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Der Ärztliche Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg, Prof. Dr. Hugo A. Katus, ist für besondere Verdienste in der Herzmedizin mit der Goldmedaille der European Society of Cardiology (ESC) ausgezeichnet worden. Sie wird für bahnbrechende Arbeiten in der Herzkreislaufmedizin an herausragende Ärzte und Wissenschaftler verliehen. Prof. Katus und sein Team haben in jahrzehntelanger Arbeit einen Bluttest für Troponin T entwickelt. Dieser Test wurde 1989 zuerst in Deutschland und dann weltweit patentiert. Seit dieser Zeit wurde der Test weiter in Empfindlichkeit und Präzision optimiert, sodass heute minimalste Herzmuskelschäden mit höchster Zuverlässigkeit entdeckt werden können. „Der Troponin T-Test kann als Paradebeispiel für den Einsatz von Bio­ markern in der Kardiodiagnostik angesehen werden“, sagt ESC-Präsidentin Prof. Barbara Casadei.

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Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Innenminister T. Strobl, E. Büdenbender, Königin Sylvia von Schweden, Prof. A. Grüters-Kieslich, Prof. Dr. E. Würzner

Childhood-Haus Heidelberg eingeweiht Mangelnde kindgerechte Umgebung, wenig geschultes Personal vor Ort, lange Wartezeiten, ein Marathon aus Befragungen und schlussendlich eine Aussage vor Gericht: Kinder, die sexuellen Missbrauch oder schwere Gewalt erlebt haben, müssen in dem darauffolgenden Verfahren oft einen langen zweiten Leidensweg über sich ergehen lassen. Das muss aber nicht so sein: In einem sogenannten Childhood-Haus können betroffene Kinder durch geschulte Ärzte, Polizisten und Richter untersucht und befragt werden. In freundlich eingerichteten Räumen werden alle wichtigen Schritte an einem Ort durchgeführt, um so das Kind vor dem Risiko einer Retraumatisierung zu schützen. – In Anwesenheit Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden wurde jetzt das Childhood-Haus Heidelberg auf dem Gelände des Universitätsklinikums Heidelberg feierlich eingeweiht. Ein Team aus Ärzten, Polizisten, Richtern, Psychologen und der Jugendhilfe wird zukünftig gemeinsam im Childhood-Haus Heidelberg zusammenarbeiten.

1,5 Millionen Euro für Atherosklerose-Forschung Bislang galten Herzinfarkt und Schlaganfall hauptsächlich als Folge passiver Fettablagerungen in arteriellen Blutgefäßen. Neuere Forschungen deuten aber darauf hin, dass chronische Entzündungsvorgänge und das Immunsystem dabei eine wichtige Rolle spielen. Um diese genauer zu beleuchten, erhält Dr. Dennis Wolf, Oberarzt in der Klinik für Kardiologie und Angiologie I des Universitäts-Herzzentrums Freiburg – Bad Krozingen, eine mit 1,5 Millionen Euro dotierte Förderung des Europäischen Forschungsrats der Europäischen Union. Dabei handelt es sich um die höchstdotierte Förderung für Nachwuchswissenschaft­ lerinnen und -wissenschaftler in der Europäischen Union.

Landingpage für junge Suchtkranke Über die Landingpage www.freundeskreis-finden.de wenden sich die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e. V. besonders an junge Suchtkranke. „Du kannst“ lautet das Motto einer Aktion, die sich über Postkarten, Plakate und übers Internet an junge Menschen richtet. Auf der Landingpage sprechen junge Betroffene aus den Freundeskreisen, die gerade noch einmal die Kurve gekriegt haben, über ihre Sucht. Das Internetangebot ist ein Mutmacher zu einem Weg zurück zu sich selbst und zu neuer Entfaltung, denn „trocken“ und „clean“ können noch immer große Ziele erreicht und ein Leben mit Perspektive geführt werden.


Vermischtes Infektionsschutz: STIKO-Empfehlungen sollten bereits jetzt umgesetzt werden

Nachholbedarf für Masernimpfungen

D

ie Masernimpfung soll nach dem aktuellen Entwurf eines Masernschutzgesetzes der Bundesregierung für bestimmte Personengruppen zur Pflicht werden: Alle Kinder sollen beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten beide, von der Ständigen Impfkommission empfohlenen, Masernimpfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Tagesmutter muss ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen. Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft nachweisen. Für den Nachweis genügt das Impfbuch. Sogenannte „Zwangsimpfungen“ wird es jedoch nicht geben. Nichtgeimpfte Kinder können vom Besuch des Kindergartens ausgeschlossen werden. Nichtgeimpftes Personal darf in Gemeinschafts- oder Gesundheitseinrichtungen keine Tätigkeiten aufnehmen. Die Zielgruppen für die Masernimpfung entsprechen den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Zum Gesetzentwurf wurde ebenso Kritik am Detail geäußert wie auch eine verfassungsrechtliche Überprüfung auf dem Klageweg angekündigt. Insgesamt wird aber wahrscheinlich, dass ein größerer Personenkreis in den kommenden Monaten bislang versäumte Impfungen gegen Masern nachholen oder (bei Kleinkindern) zeitgerecht vor Eintritt in einen Kindergarten erhalten muss. Auch in bereits eingeschulten Jahrgängen besteht Nachholbedarf. Durch nicht nachgeholte Impfungen wächst jedes Jahr die Gesamtzahl der Kinder und jungen Menschen, die für impfpräventable Krankheiten anfällig bleiben. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) schätzt die aus den Geburtsjahrgän-

Tabelle 1. Masern-Impfstatus bei 5-6jährigen Kindern zum Zeitpunkt ihrer Schuleingangsuntersuchung 2017/18 (Schulanfänger im Schuljahr 2019/2020) in ausgewählten Kreisen, Baden-Württemberg. KREIS

NORDWÜRTTEMBERG Stuttgart Landkreis Böblingen Hohenlohekreis Landkreis Schwäbisch Hall Landkreis Heidenheim Ostalbkreis NORDBADEN Pforzheim, Stadt Kreis Calw Enzkreis SÜDBADEN Freiburg, Stadt Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald Ortenaukreis Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Konstanz SÜDWÜRTTEMBERG Landkreis Tübingen Zollernalbkreis Ulm, Stadt Bodenseekreis Landkreis Ravensburg Landkreis Sigmaringen

Masern-Impfstatus Niemals geimpft ≥2 Gaben MMR(V) * % % 5,1 5,4

86 90

6,6 6,5 7,1 5,4

88 88 86 88

7,5 7,7 8,2

86 86 82

6,3 5,9 6,9 5,1 5,4

87 89 88 88 87

5,3 6,2 5,0 6,0 8,4 5,9

89 89 87 85 86 87

Informationen des Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)

Anmerkungen Datenquelle: Öffentlicher Gesundheitsdienst, nach Schuleingangsunter­suchungen der Gesundheitsämter im Untersuchungsjahr 2017/2018 und ­Berechnungen des Regierungspräsidiums Stuttgart, Landesgesundheitsamt. Nur Kreise mit ≥5 Prozent gegen Masern ungeimpfter Kinder. *  Kombinationsimpfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln(-Varizellen).

gen seit 1999 angewachsene Gesamtzahl der nicht gegen Masern Immunen für Deutschland auf über 400.000 Kinder und Heranwachsende. In Baden-Württemberg bestehen erhebliche örtliche Unterschiede im Anteil der gegen Masern geimpften Kinder. Nicht selten betreffen sie benachbarte Gemeinden. Im Landkreis Waldshut haben über 95 Prozent der Schulanfänger vom September 2019 bereits beide Masernimpfungen erhalten. In anderen Kreisen hatten weniger als 95 Prozent auch nur die erste Masernimpfung erhalten (siehe Tabelle). Besonders alle an der ambu-

lanten Versorgung teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte können sich so orientieren, wo ihr Kreis bezüglich der Masern-Impfung steht, und in welchen Gemeinden der Nachholbedarf für bislang versäumte Masern-Impfungen besonders hoch ist. Die Empfehlungen der STIKO sollten bereits aus Gründen des Infektionsschutzes umgesetzt werden, bevor eine gesetzliche Nachweispflicht zu Termindruck führt. Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

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Vermischtes Rundes Jubiläum für Krebsregister Baden-Württemberg

Aktueller Landesqualitätsbericht Onkologie

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Download der Landes­ qualitätsberichte

eit über zehn Jahren hat das Krebsregister Baden-Württemberg über 8,8 Millionen Meldungen zu Diagnose, Therapie und Verlauf der 800.000 Krebsneuerkrankungen, die in diesem Zeitraum in Baden-Württemberg aufgetreten oder behandelt und nachversorgt wurden, gesammelt. Über 4.500 Ärztinnen und Ärzte sind als „Melder“ beim Krebsregister Baden-Württemberg registriert und kommen ihrer gesetzlichen Meldepflicht nach. Unter die Meldepflicht fallen nicht nur Pathologen und Onkologen, sondern alle in Diagnostik, Behandlung und Nachversorgung involvierten Ärztinnen und Ärzte. Neben der Vollzähligkeit sind die Vollständigkeit und die Validität der Meldungen von enormer Wichtigkeit. Für eine vollständige Datenerfassung ist es wichtig, dass die Meldungen

Leserbrief zum Beitrag „Rückgabe der Kassenzulassung“ (ÄBW 9/2019) Es ist furchtbar traurig, dass sich die Ärzte „ihren“ freien Beruf vom Staat einerseits und auch von dessen Schergen im kassenärztlichen Versicherungswesen andererseits stören und zerstören lassen. Hut ab vor den Kollegen, die dagegen aufbegehren und im Rahmen des Möglichen versuchen, den Gängelungen des Systems zu ent­gehen oder diese zumindest erträglich zu halten. Was den Kollegen Bothe jetzt im privatärztlichen Bereich erwartet ist nicht minder brisant. (…) Seit 1996 rechnen wir auf dem gleichen Lohnniveau ab. In diesem Zeitraum ist die Inflation (offiziell) um über 33 % gestiegen. Wir werden nicht nur um diesen Inflationsausgleich sondern auch um jegliche Lohnerhöhung betrogen, die sich die Regierenden, die dafür verantwortlich sind, automatisch jedes Jahr eigennützig erlauben. (…) Die Versicherungsbranche ist Meister darin, abgerechnete aber vermeintlich unerlaubte Ziffern zu streichen (…). Die Versicherungsbranche erspart sich dank unserer und der GOÄ Schwächen und der freundlichen Unterstützung unseres Staates wohlgemerkt über 1/3 des uns zustehenden Geldes – und wir lassen uns alles ohne Schadensersatzklage gefallen! (…) Dr. Martin Gaber, Vörstetten

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von verschiedenen Einrichtungen (Krankenhäuser, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Pathologen) eingehen: Diese ergänzen einander und sorgen für einen hochqualitativen Datensatz. Nur so können in der Zukunft neben der Berechnung der Inzidenz, der Stadienverteilung und der Mortalität auch wichtige detaillierte Auswertungen zu Therapie und Verlauf der Krebserkrankungen durchgeführt werden. Von der vollständigen und vollzähligen Erfassung profitieren auch alle an der Versorgung eines Patienten beteiligten Ärztinnen und Ärzte: Über die Behandlungsdatenrückmeldung können zu allen selbst gemeldeten Patientinnen und Patienten weitere im Register vorliegende Behandlungs- und Follow-up Daten abgerufen werden. Zuvor werden die im Register eingehenden

Meldungen auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft und gegebenenfalls zur Überprüfung an den Melder zurückgespiegelt. Das Krebsregister BadenWürttemberg hat in mehreren epidemiologischen Jahresberichten und Landesqualitätsberichten ausführlich das Krebsgeschehen in Baden-Württemberg und die onkologische Behandlung beschrieben. Aktuell wurde der dritte Landesqualitätsbericht Onkologie veröffentlicht, der auf 84 Seiten über regionale Qualitätskonferenzen berichtet. Themen sind unter anderem gynäkologische Onkologie, medikamentöse Tumortherapie, Neoplasien der blutbildenden und lymphatischen Gewebe, dermatologische Onkologie, Lungenkarzinom, Uroonkologie, Mundhöhlenkarzinome sowie Viszeralonkologie.

Orientierungswert steigt zum 1. Januar 2020 um 1,52 Prozent

Honorarverhandlungen für 2020 abgeschlossen

D

ie Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKVSpitzenverband haben ihre Honorarverhandlungen für 2020 abgeschlossen: Der sogenannte Orientierungswert, auf dessen Grundlage die Preise für alle vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Leistungen berechnet werden, steigt zum 1. Januar 2020 um 1,52 Prozent. Das entspricht einem Volumen von 565 Millionen Euro. Daneben wurden Verbesserungen für die Vergütung der Humangenetik und von Video­ sprechstunden vereinbart. Im Bereich Humangenetik werden „ärztliche Beurteilungs- und Beratungsleistungen“ ab dem kommenden Jahr extrabudgetär vergütet. Bislang waren diese Leistungen mit

der sogenannten morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, welche die Kassen mit befreiender Wirkung zahlen, abgedeckt. Die Regelung gilt für drei Jahre. GKV-Spitzenverband und KBV verständigten sich außerdem darauf, die bereits bestehende extrabudgetäre Vergütung von Leistungen der Tumorgenetik um drei Jahre zu verlängern. GKV-Spitzenverband und KBV haben außerdem vereinbart, Video­ sprechstunden finanziell zu fördern. Seit 1. Oktober 2019 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen Ärztinnen und Ärzten, die Videosprechstunden durchführen, eine Anschubfinan­ zierung. Diese kann bis zu 500 Euro pro Arztpraxis und Quartal betragen. Die Fördermöglichkeit gilt für zwei Jahre.


Vermischtes Bundesweite Kampagne informiert über ärztlichen Bereitschaftsdienst

Elfen werben für 116 117

Z

wei Elfen in türkis- und pinkfarbenen Kostümen, „Elf6“ und „Elf7“, sind die Markenbotschafter der gleichnamigen Rufnummer, die seit September mit der neuen Kampagne „Die Elfen, die helfen“ bekannt gemacht wird. „Zugegeben, unsere Elfen sind von ihrem Erscheinungsbild her eher unkonventionell – doch genau dadurch bleiben sie im Gedächtnis. Sie verkörpern im wahrsten Sinne des Wortes die Rufnummer 116 117. Ein bisschen kurios, ein bisschen skurril und dadurch buchstäblich ‚merk’würdig“, erklärte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), zum Start der Kampagne. Mit TV- und Online-Spots, Plakaten und Anzeigen wollen die KBV und die Kassenärztlichen Vereinigungen die Bereitschaftsdienstnummer noch bekannter machen. Viele Menschen

gehen auch mit vergleichsweise harmlosen Beschwerden direkt ins Krankenhaus oder wählen den Notruf 112. Laut der aktuellen Versichertenbefragung der KBV verständigen nur 26 Prozent von über 5.600 Befragten den ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenn sie nachts oder am Wochenende krank werden. Ab dem kommenden Jahr wird der Service hinter der Nummer stark ausgebaut. Ab Januar 2020 werden unter der 116 117 auch die Terminservicestellen der KVen erreichbar sein, die Patienten schon jetzt Termine bei Ärzten und Psychotherapeuten vermitteln. Außerdem wird eine Schnittstelle zum Rettungsdienst unter der Nummer 112 eingerichtet, sodass Anrufer mit lebensbedrohlichen Beschwerden sofort an diesen weitergeleitet werden können. Um die Dringlichkeit des Anrufs einzuschätzen, werden die Callcenter mit einer Soft-

ware zur medizinischen Ersteinschätzung ausgestattet. Bis Ende des Jahres 2020 sollen weitere Funktionen hinzukommen. Dann können Nutzer auch per Spracheingabe ihre gesundheitlichen Beschwerden vortragen und bekommen anschließend einen Hinweis, wohin sie sich am besten wenden sollen, ob demnächst an einen niedergelassenen Arzt, sofort an den Rettungsdienst oder ob eine Selbstbehandlung aus­ reichend ist.

Glosse

Medizynische Allheulmittel

I

m Wiesental kündigt sich ein übles Szenario an: Überalterung der Ärzte! Praxis geschlossen! Kein Nachfolger in Sicht! 5.000 Patienten ohne Hausarzt? Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung (KV). Antwort der KV und des Sozialministers: Kein dringender Bedarf im Wiesental! Notfallpraxis? Bislang Fehlanzeige! Warten, bis der Arzt kommt, war gestern. Müssen wir jetzt warten, bis der Arzt nicht mehr kommt? Bald können Sie nur noch den Anrufbeantworter der Arzt-Praxis abhören: „Sie befinden sich momentan in einer Warteschleife. Wenn Sie ein Problem haben, wählen Sie die Taste 1! Wenn Sie kein Problem haben, wählen Sie die Taste 2! Wenn wir Ihnen weiterhelfen sollen oder sogar ein Arzt zu Ihnen kommen soll, dann legen Sie am besten einfach wieder auf.” Kein Problem: Es gibt doch auch „Medizynische Allheulmittel”, die wir schon kennen. Die zunehmende Digitalisierung führt zur Tele-Medizin: Video-

Konferenz, Selfie-Diagnose, Urinprobe per Internet, das ist dann ein sogenanntes Pipi-Fax. „Ich habe morgen eine Magenspiegelung: Hoffentlich kriege ich mein Smartphone runter.” Handy-Therapie, ferngesteuerte Eigenbehandlung mit Glasfaserkabel bis hin zur Selbsteinpflanzung von Herzschrittmachern, auch wenn der Behandlungserfolg ausbleibt: „Immer, wenn der Patient hustet, geht bei ihm zu Hause das Garagentor auf.” Immer weniger Ärzte werden auf dem Land niedergelassen, Patienten werden allein gelassen. Will man da dem Landleben zu Leid leben? Das Motto sollte lauten: „In Dubio pro Regio.” Doch der grüne Sozialminister Lucha hat zur Zeit noch andere Baustellen. Selbst ein Kabarettist und sein „persönlicher Minischder” sind sich jetzt nicht mehr ganz grün. „Ich fange nie mehr was mit einem Sonntag an, weil der Sonntag mir meinen Glauben nahm.” 211.000 Euro Steuergelder zum Wohle der Demokratie sind zwar gut,

211.000 Euro Steuergelder gegen den Ärztemangel wären aber noch besser. Es gilt in diesen Tagen insbesondere für den Raum Schopfheim: Es ist nicht gesund, krank zu sein!

Reinhold Fetscher Der Autor hat sich als K­ abarettist einen Namen gemacht, ins­ besondere als Bühnen-Akteur im ­Familien-Ensemble „Zähnefletschereien”. Seine satirischen Gedanken gibt’s als G ­ losse 14-tägig in der Badischen Zeitung. (Nachdruck, mit freundlicher Genehmigung, aus Badische Zeitung vom 12. September 2019)

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Vermischtes

Neue ­Bücher

Ärztliches Handeln – Erwartungen und Selbstverständnis

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Moderne Tauchmedizin C. Klingmann, K. Tetzlaff, C.-M. Muth, 928 Seiten, Gentner, ISBN 978-3872477712, 74,00 Euro

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Moderne Tauchmedizin

Das ärztliche Handeln wird in Gesellschaft und Politik unter Berücksichtigung vielfältiger Hintergründe diskutiert. Der Band analysiert Überlegungen zu Fortschrittsfragen in der Medizin, untersucht verschiedene Erwartungen an ärztliches Handeln in kultureller Differenz und diskutiert Identitätsprobleme der westlichen Medizin und deren historische Wurzeln. Aus verschiedenen ethisch-moralischen Perspektiven werden aktuelle Entwicklungen der Medizin hinterfragt.

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Mit der Entwicklung zum Breitensport ist für viele Taucher der Bedarf an fundierten tauchmedizinischen Kenntnissen entstanden. Dieses Standardwerk bietet leserorientierte Inhalte, praktische Fall­ beispiele, übersichtliche Tabellen, besondere Hinweise und lehrreiche Abbildungen. Die dritte Auflage wurde vollständig überarbeitet und sollte in keiner Bibliothek von engagierten Tauchern, Tauchausbildern und Taucherärzten fehlen.

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Stress und Traumafolgen bei Kindern und Jugendlichen

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Grundlegende Kenntnisse des Managements und der Betriebswirtschaft fehlen Medizinstudierenden bei Eintritt ins Praktische Jahr. Das Buch bereitet daher auf diese Tätigkeit vor und gibt Informationen zum komplexen Unternehmen Krankenhaus mit den Schwerpunkten Krankenhausorganisation und Managementfunktionen. Es ist als Lernprogramm strukturiert und bietet zudem den Erwerb eines hochschulischen Zertifikats.

Rahel Liebeschütz-Plaut (1894–1993) war in Hamburg die erste habilitierte Ärztin im Fachgebiet Physiologie. Nach 1933 wurde ihr wie anderen jüdischen Wissenschaftlern die Lehrbefugnis, 1938 wie allen jüdischen Ärzten die Approbation entzogen. Sie emigrierte im selben Jahr mit ihren Kindern nach England. Im Alter von 95 Jahren erfuhr sie an der Hamburger Universitätsklinik ihre Rehabilitation und die Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Sie starb 1993, fast hundertjährig, in England.

R

ahel Liebeschütz-Plaut – 1923 die erste habilitierte Ärztin an der Medizinischen Fakultät in Hamburg und dritte habilitierte Ärztin überhaupt in Deutschland – musste als Jüdin nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ihren Beruf aufgeben. Bis sie 1938 mit ihrer Familie nach England emigrierte, hatte sie auf vielen Ebenen die zunehmende Entrechtung und Isolation der Juden erlebt. Um ihren Enkelkindern die Gründe für die Auswanderung zu erklären, hat sie berührende Erinnerungen über die Zeit in Hamburg von 1932 bis 1938 verfasst, die hier erstmals veröffentlicht werden. Den Erinnerungen ist eine Biographie vorangestellt, die Aspekte der Juden- und Frauenemanzipation aufgreift und eine ungewöhnliche Familiengeschichte erzählt. Im dritten Teil des Buchs wird die Bedeutung von Rahel Liebeschütz-Plauts wissenschaftlicher Forschung im historischen Kontext beschrieben.

D. Fischer-Radizi, 368 Seiten, Wallstein, ISBN 978-3835333833, 29,90 Euro Die Autorin

Doris Fischer-Radizi Vertrieben aus Hamburg

Die Ärztin Rahel Liebeschütz-Plaut

Die Ärztin Rahel Liebeschütz-Plaut

Belastende Lebensereignisse oder -be­ dingungen können emotionale Instabilität erzeugen. Insbesondere die Situation junger Flüchtlinge erforderte Konzepte zur emotionalen Stabilisierung. Das Buch fasst die aktuelle Stress- und Traumaforschung zusammen und berichtet über die Lebensumstände geflüchteter Minderjähriger. Neben anderen Therapiekonzepten stellt es das START-Verfahren vor, das international zur Erststabilisierung im Einsatz ist.

Vertrieben aus Hamburg Die Ärztin

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Healing Art – Wie Kunst im Krankenhaus Heilung fördert I. Grüner, 256 Seiten, AV Edition, ISBN 978-3899862973, 49,00 Euro Wie Kunst einen Beitrag zum „Healing Environment“ leisten kann, zeigt das RobertBosch-Krankenhaus in Stuttgart seit 1998 mit einem deutschlandweit einzigartigen und zukunftsweisenden Kunstkonzept. Ob schwer kranke Patienten der Intensivstation, Besucher in öffentlichen Durchgangsfluren oder Mitarbeiter in sterilen Funktionsbereichen; jeder wird auf seine Weise von den insgesamt 48 künstlerischen Interventionen stimuliert.

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C. Weißer, 501 Seiten, Springer, ISBN 978-3662592373, 99,99 Euro S

Doris Fischer-Radizi

Rahel Rahel Liebeschütz-Plaut – 1923 deutschLiebeschütz-Plaut landweit die dritte habilitierte Ärztin – musste als Jüdin nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ihren Beruf aufgeben, bevor sie 1938 nach England emigrierte. Berührende Erinnerungen an die Zeit zunehmender Entrechtung und Isolation der Juden. Eine ungewöhnliche Familiengeschichte, die auch die Bedeutung der wissenschaftlichen Forschung der Protagonistin im historischen Kontext beschreibt. Doris Fischer-Radizi, geb. 1956, ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, bis 2013 niedergelassen in Hamburg. In ihrer Promotion befasste sie sich mit Ehe und Sexualberatungsstellen in der Weimarer Republik. Sie forscht am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin über Genderaspekte in der Medizin und die Sichtweise des weiblichen Körpers durch die medizinische Wissenschaft.

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eit 1907 engagiert sich die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung für die Wissenschaften in der Hansestadt. Mit der Schriftenreihe Wissenschaftler in Hamburg würdigt sie jene Persönlichkeiten, die sie in ihrer über 100-jährigen Geschichte gefördert hat und die den Ruf der Universität Hamburg ausmachen.

In knappen, präzisen Kurzbiographien sind Lebensdaten, Werdegang, Wirken und Bedeutung von 2.000 Persönlichkeiten dar­ gestellt, die für die Entwicklung der Chirurgie und der benachbarten Fachgebiete von der Antike bis zur Gegenwart eine Rolle gespielt haben. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen Raum. Entdeckungen, Erfindungen und Ersteingriffe, wichtige Publikationen sowie weiterführende Literaturangaben ergänzen die Biographien. 15.04.19 16:42

Neuropsychiatrische Aspekte der Multimorbidität T. Wetterling, 237 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170328198, 36,00 Euro Das Thema Multimorbidität gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit und betrifft im Bereich der Neuropsychiatrie viele Menschen im erwerbsfähigen Alter. Bislang sind neuropsychiatrische Aspekte hierbei wenig betrachtet worden. Das Buch schlägt ein neu entwickeltes Modell vor, das neuropsychiatrische und Suchterkrankungen berücksichtigt. Die häufig erforderliche Polypharmazie und andere therapeutische Möglichkeiten werden eingehend betrachtet.


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AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50

Die Arbeit mit inneren Anteilen – Ein aktuelles Methoden-Spektrum Lösungs- und Ressourcen-aktivierende Interventionen aus moderner Hypnose- und systemischer Therapie und Beratung zur Klärung von Lebensbalancen und –pfaden, Rollen- und Ziel-Konflikten, Ambivalenzen und EntscheidungsDilemmata zur Stärkung von Kohärenz und Stimmigkeit. Medizinische Hypnose (I – III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptom-Reduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.

79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22

Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de

79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22

Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de

69115 Heidelberg

Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de

22. / 23. 11. 2019 (II. Aufbau) 07. / 08. 02. 2020 (III. Vertiefung) 14. / 15. 02. 2020 (I. Basis) 24. / 25. 04. 2020 (II. Aufbau) 26. / 27. 06. 2020 (III. Vertiefung) (je 16 Std.; Kosten: 290,– Euro, Fortbildungspunkte: 21) Kurs 3: 15. – 17. 11. 2019 Psychosomatische Kurs 4: 13. – 15. 12. 2019 Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelent­spannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung

Freiburg i. Brsg. 1200,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

16. 11. 2019 9.00 – 13.00 Uhr

23. Ulmer Neurologie-Symposium RKU Oberer Eselsberg 45 89081 Ulm

22. – 23. 11. 2019

9. Jahrestagung der Vereinigung Kongresshaus der interdisziplinären Baden-Baden Gefäßmediziner Süddeutschlands Augustaplatz 10 Themen: 76530 Baden-Baden Personalisierte Gefäßmedizin; Beinahe-Fehler und -Komplikationen im klinischen Alltag; Sport bei Herzinsuffizienz; Gefäßmedizinische Notfälle in Klinik und Praxis; Neue Entwicklungen in der Gefäßmedizin; Effiziente Gefäßmedizin Leitung: Prof. Dr. med. Peter Huppert Zertifizierung: 3 Punkte pro Tag (insges. 6 Punkte)

Universitätsklinikum Ulm und Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm, Neurologische Klinik Prof. Dr. A. C. Ludolph, RKU, Klinik für Neurologie, Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm. Anmeldungen mit Fax oder E-Mail werden erbeten unter: Fax (07 31) 1 77 12 02 oder E-Mail: monika.weber@rku.de Kongressorganisation & Veranstalter: Kongress- und MesseBüro Lentzsch GmbH Gartenstr. 29, 61352 Bad Homburg Tel. (0 61 72) 67 96-0, E-Mail: info@kmb-lentzsch.de http://vigs-jahrestagung.de/ Kosten (Kongresskarte): 90,– €


Fortbildung, Seminare & Kongresse

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TERMIN 23. 11. 2019 9.30 – 13.30 Uhr

THEMA Symposium 5. Update Innere Medizin 2019: Neues von den großen Jahreskongressen (State of the Art: Urologie für Internisten)

ORT Universitätsmedizin Mannheim Haus 6, Ebene 4, Hörsaal 01

VERANSTALTER II. Medizinische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Matthias Ebert), Universitätsmedizin Mannheim Kontakt: Tel. (06 21) 3 83-32 84 Fax (06 21) 3 83-38 05 E-Mail: sekretariat.med2@umm.de Internet: http://www.gastric.de/

23. 11. 2019

13. Tübinger Fachtag Palliative Care „Palliative Care – ein Thema für alle Lebensalter“

Großer Hörsaal Cronagebäude, Unikliniken Berg, Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen

Comprehensive Cancer Center Tübingen-Stuttgart und Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker

Curriculum Psychosomatische Grundversorgung im SINOVA-Weiterbildungsverbund Psychosomatik und Psychotherapie Die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung ist bei der Ärztekammer beantragt, Gebühr: insgesamt 990,– € Frühbucherrabatt bis 01. 12. 2019 bei Buchung des Gesamtpaketes: 950,– €

17. / 18. 01. 2020 31. 01. / 01. 02. 2020 06. / 07. 03. 2020 jeweils 9.00 – 17.15 Uhr

Auskunft / Anmeldung Tel. (0 70 71) 29- 8 52 36, -8 52 35 tumorzentrum@med.uni-tuebingen.de www.ccc-tuebingen.de Schussental-Klinik gGmbH Frau Dudik Safranmoostr. 5, 88326 Aulendorf Tel. (0 75 25) 93-27 31 karin.dudik@schussental-klinik.de www.schussental-klinik.de

Kursleitung: Dr. S. Bachthaler, Dr. B. Müller, Dr. R. Rahm, Prof. Dr. J. Valdes-Stauber Theorieseminare (20 Stunden) und Schussental-Klinik gGmbH Safranmoosstr. 5 die Vermittlung und Einübung 88326 Aulendorf Verbaler Interventionstechniken (30 Stunden) werden in Blockform durchgeführt Balintgruppen (30 Stunden)

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11. 03. 2020 01. 04. 2020 06. 05. 2020 17. 06. 2020 jeweils 17.00 – 20.00 Uhr Jeden Mittwoch 17.00 – 20.00 Uhr alternativ nach Absprache samstags 14.00 – 17.00 Uhr

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TurboAkupunktur™-Akademie Dr. Tan Pain Elimination And Global Doctor Training Center of the Year 2019 Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt Instant Pain Elimination Expert of the Year 2019 Acupuncture Specialist of the Year 2018 Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM)


Zum Gedenken Dr. med. Irmgard Tolle, Gerlingen Dr. med. Regina Kienel, Esslingen Dr./Inst. f. Med. u. Pharm. Bukarest Rodica-Elia Norz-Jur, Gottmadingen Dr. med. Gudrun Kölmel, Stuttgart Dr. med. Friederike Höllriegl, Göppingen Dr. med. Tadeusz-Marian Musial, Wentorf Dr. med. Thomas Lebisch, Ludwigsburg Dr. med. Christine Müller, Sindelfingen PD Dr. med. Ulrich Baum, Würzburg Michael Dankwarth, Hornberg Dr. med. Heinz-Dieter Werlich, Eberbach Dr. med. Klaus-Georg Mey, Rickenbach Dr. med. Gert Jenssen, Weinheim Dr. med. Ernst Stiefbold, Pforzheim Prof. Dr. med. Rainer Schrage, Tübingen Dr. med. Ottmar Geyer, Isny Dr. med. Gisela Bücher, Mannheim Dr. med. Edeltraud Rathmann, Lenzkirch Dr. med. Mechthild Thielmann-Grieger, Mannheim Dr. med. Clemens Beck, Freiburg Dr. med. Ekkehart Jahn, Kieselbronn Dr. med. Beatrix van Eck, Waghäusel Dr. med. Jürgen Welter, Nürtingen Dr. med. Dr. rer. soc. Gismar Ziegler, Stuttgart Dr. med. Rainer Bräutigam, Freudenstadt Dr. med. Stefan Kemmler, Bad Mergentheim Dr. med. Dieter Oesterhelt, Kohlberg Dr. med. Dieter May, Eppingen Dr. med. Gisbert Goldmann, Müllheim Dr. med. Werner Hofmann, Friedrichshafen Dr. med. Markus Lanzenstiel, Lahr Dr. med. Konstantin Knauf, Neckargemünd MUDr./Palacky-Universität Olmütz Josef Krätschmer, Herrenberg Prof. Dr. med. Siegfried Weller, Tübingen Prof. Dr. med. Helmut Hauke, Stuttgart Dr. med. Siegfried Schilling, Gomaringen

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Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen * 15. 03. 1924 † 29. 10. 2018 * 30. 09. 1953 † 02. 07. 2019 * 01. 04. 1940 † 06. 07. 2019 * 21. 10. 1944 † 14. 07. 2019 * 26. 12. 1927 † 23. 07. 2019

Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74

* 03. 09. 1944 † 23. 07. 2019

Beschlüsse des Landesausschusses

* 23. 07. 1963 † 25. 07. 2019

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat nach Maßgabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Bedarfsplanungs-Richtlinie im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen den Bedarfsplan über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung aufgestellt. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg nach § 90 SGB V (Landesausschuss) beschließt auf der Grundlage des Bedarfsplans über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung. Er ordnet unter anderem Zulassungsbeschränkungen an oder hebt diese auf. Die Beschlüsse der Sitzung des Landesausschusses vom 23. Oktober 2019 werden nach der Nichtbean­ standung des Sozialministeriums umgehend auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung BadenWürttemberg amtlich bekanntgegeben unter www.kvbawue.de/ praxis/vertraege-recht/bekanntmachungen/landesausschuss/. Im Rahmen einer Berichterstattung werden Sie diese zudem voraussichtlich im Dezemberheft des Ärzteblatts Baden-Württemberg finden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass es sich bei der Veröffentlichung im Ärzteblatt Baden-Württemberg ausschließlich um eine Berichterstattung handelt, weshalb es vorkommen kann, dass die Bewerbungsfristen kurze Zeit nach Erscheinen des Ärzteblatts ablaufen. Wir verweisen daher auf unsere oben genannte Homepage, wo die amtliche Bekanntmachung der Beschlüsse des Landesausschusses umgehend nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums erfolgt. Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die Fristen aus der Bekanntmachung auf unserer Homepage maßgeblich sind.

* 08. 06. 1927 † 01. 08. 2019 * 27. 05. 1966 † 06. 08. 2019 * 02. 03. 1958 † 06. 08. 2019 * 02. 08. 1928 † 06. 08. 2019 * 12. 07. 1942 † 07. 08. 2019 * 21. 07. 1937 † 08. 08. 2019 * 16. 11. 1934 † 08. 08. 2019 * 24. 04. 1941 † 09. 08. 2019 * 06. 12. 1918 † 10. 08. 2019 * 12. 06. 1937 † 12. 08. 2019 * 02. 09. 1916 † 13. 08. 2019 * * * * *

14. 05. 1932 04. 03. 1955 07. 03. 1926 13. 08. 1944 06. 11. 1946

† † † † †

14. 08. 2019 16. 08. 2019 16. 08. 2019 18. 08. 2019 18. 08. 2019

* 17. 09. 1951 † 18. 08. 2019 * 31. 08. 1929 † 19. 08. 2019 * 01. 08. 1951 † 19. 08. 2019 * 18. 07. 1938 † 19. 08. 2019 * 22. 06. 1950 † 20. 08. 2019 * 14. 11. 1949 † 21. 08. 2019 * 07. 08. 1944 † 21. 08. 2019 * 06. 08. 1960 † 23. 08. 2019 * 15. 03. 1966 † 24. 08. 2019 * 20. 05. 1936 † 25. 08. 2019 * 28. 07. 1928 † 27. 08. 2019 * 16. 11. 1928 † 29. 08. 2019 * 30. 03. 1930 † 03. 09. 2019

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Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Aktualisierungskurs nach § 48 der StrlSchV und Inhalten nach § 18 RöV und/oder § 30 StrlSchV (alt) Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisch-technische Angestellte, deren berufliches Betätigungsfeld im Umgang mit Röntgenstrahlen liegt. Termin: Dienstag, 3. Dezember 2019 11.00 Uhr s. t. bis ca. 19.00 Uhr Kursort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, großer Sitzungssaal. Seminarziel: Bescheinigung zum Erhalt der Fachkunde Der Kurs ist von der Zentralen Stelle für die Vollzugsunterstützung beim Regierungspräsidium Tübingen als zuständiger Stelle anerkannt. Kursinhalte: – Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Normen – Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Anforderungen, Gonadenschutz, Einstelltechniken – Konstanzprüfungen: Filmverarbeitung, Prüfkörper, Mammographie – Anwendung ionisierender Strahlung, Röntgenverordnung, Diagnostische Referenzwerte – Physikalische Grundlagen (Dosisbegriffe, Dosisgrenzwerte, Dosis-CT): Äquivalentdosis, CTDI, DLP, Rechtfertigung – Leitlinien der Bundesärzte­ kammer: Film-Foliensysteme, Einblendung, Bildqualität – Was ist neu in der digitalen Welt – Aktuelle Rechtsvorschriften: Die neue Röntgenverordnung – Repetitorium – Abschlusstestat für RöV Kursleitung: PD Dr. Hans Hawighorst


Bekanntmachungen Veranstaltungsort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstraße 38a, 70597 Stuttgart-Degerloch, großer Sitzungssaal Teilnahmegebühr: 100 Euro; Gebühreneinzug erfolgt vor Ort in bar. Kursrücktritt: Bei einer Stornierung bis drei Wochen vor Kurs­ beginn in schriftlicher Form wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro berechnet. Bei Abmeldungen danach und bei Nichterscheinen wird die volle Seminargebühr erhoben. Der Veranstalter hat das Recht, bei nicht ausreichender Beteiligung die Veranstaltung abzu­ sagen. Weitergehende Ansprüche hat der Teilnehmer nicht. Anmeldung: Eine schriftliche Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Wohnort, Tel./Fax oder E-Mail bei Frau Gabriele Fehrs, Ärztliche Stelle, Telefon (07 11) 7 69 89 67, Fax (07 11) 7 69 89 75, E-Mail: gabriele.fehrs@laek-bw.de ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart nach vorheriger Terminverein­ barung während der Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

Einsichtnahme in den Jahresabschluss 2018

zum stellvertretenden 2. ärztlichen Besitzer

Nach § 25 Abs. 3 des HeilberufeKammergesetzes in der Fassung vom 16. März 1995 (GBl. BW S. 314) zuletzt geändert durch das Gesetz vom 17. Dezember 2015 (GBl. BW v. 29. Dezember 2015, S. 1234) und § 11 Abs. 3 der Satzung der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg vom 23. Januar 1980 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, S. 89), zuletzt geändert durch Satzung vom 21. Januar 2004 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, 2004, S. 63) hat jeder Beitragspflichtige Gelegenheit, Einsicht in den Jahresabschluss der Lande­s­ ärztekammer zu nehmen. Die Möglichkeit zur Einsichtnahme in den Jahresabschluss des Rechnungsjahres 2018 besteht in der Zeit vom 4. bis 15. November 2019 in der Geschäftsstelle der Landesärztekammer Baden-Württemberg,

des Landesberufsgerichts für Ärzte in Stuttgart

Landesberufsgericht für Ärzte in Stuttgart Durch Verfügung des Ministe­ riums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 14. 08. 2019 – Az. 31-5415.2-002/1 – wurden im Einvernehmen mit dem Justizministerium BadenWürttemberg gemäß § 21 Abs. 4 i. V. m. § 8 Abs. 2 des HeilberufeKammergesetzes i. d. F. vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Änderungsgesetz vom 17.Dezember 2015 (GBl. S. 1234) mit Wirkung vom 16. August 2019 für die Dauer von fünf Jahren Herr Dr. med. Bernhard Weber Backnang zum 2. ärztlichen Beisitzer und Herr Dr. med. Thomas Wagner Reutlingen

bestellt.

Symposium Offene Fragen bei der Diagnose Sucht in der Adoleszenz Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 20 November 2019 10.00–16.00 Uhr Ein großer Teil unseres Sympo­ siums ist in diesem Jahr den Vertretern nichtmedizinischer Fachrichtungen – Politik, Epidemiologie, Psychologie – vorbehalten. Wir versuchen damit dem

Umstand Rechnung zu tragen, dass die Suchtmedizin, die ihr gestellten Aufgaben, nur im Verbund mit den anderen Disziplinen verstehen und bewältigen kann. Dies gilt in besonderem Maß für die entwicklungsassoziierten Störungsbilder wie zum Beispiel Substanzmissbrauch und Suchtverhalten im Jugendund frühen Erwachsenenalter (Adoleszenz). Wir hoffen damit einen Beitrag zur Neupositionierung der Suchtmedizin zu leisten und den in diesem Bereich tätigen Kolleginnen und Kollegen mehr Sicherheit und Überzeugungskraft für ihre Praxis zu vermitteln. Wie stellt sich das Problem dar und welche Antworten haben wir? Programm: 10.00–10.20 Uhr Einführung und Moderation Dr. med. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Anette Henninger Ärztliche Leitung Abteilung Fortbildung ∙ Qualitätssicherung ∙ Telemedizin der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg 10.20–11.00 Uhr Perspektiven der Landesregierung Diskussion Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg 11.00–11.40 Uhr Cannabis in Psychiatrie und Politik Diskussion Apl. Prof. Dr. med. Derik Hermann Therapieverbund Ludwigsmühle, Landau 11.40–12.20 Uhr Cannabis und andere Suchtstoffe – die Entwicklung im europäischen Raum Diskussion Dr. Dipl.-Psych. Tim Pfeiffer-Gerschel DBDD – Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht IFT – Institut für Therapie­ forschung München

12.20–13.00 Uhr Adoleszenzmedizin – eine Trenderscheinung oder Antwort auf ein strukturelles Defizit Diskussion Prof. Dr. med. Rainer Thomasius Deutsches Zentrum für Sucht­ fragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ), Universitäts­ klinikum Hamburg-Eppendorf 13.00–13.40 Uhr Mittagspause 13.40–14.20 Uhr Digitale Medien: Gibt es eine Trennungslinie zwischen Gewohnheit und Sucht? Diskussion Dr. med. Gottfried Maria Barth Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Tübingen Bereich Psychiatrie, Psycho­ somatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter 14.20–15.00 Uhr Renate Schepker, Max Rothmoser: „Sucht­ konzepte in der Selbstwahrnehmung der Jugendlichen“ Diskussion Prof. Dr. med. Renate Schepker ZfP Südwürttemberg, Regional­ direktion Ravensburg-Bodensee, GFL Kinder-/Jugendpsychiatrie 15.00–15.40 Uhr Sind Bindungsdefizite kausal für die Suchtdiagnose? Diskussion Univ.-Prof. PMU Salzburg Dr. med. Karl Heinz Brisch Forschungsinstitut für Early Life Care an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg 15.40–16.00 Uhr Abschlussdiskussion Veranstaltungsort: in den Räumen des Evangelischen Bildungszentrums Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart (Mitte) Teilnehmerbeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldung erforderlich. Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

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Bekanntmachungen Fortbildungspunkte: Die Ver­ anstaltung ist mit 5 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer BadenWürttemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung ∙ Qualitätssicherung ∙ Telemedizin, Frau Mangold, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de (WebCode: 1502)

end of life – Sicherer Umgang mit dem Patientenwillen am Lebensende eine gemeinsame Veranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württemberg und des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg Ärztliches Handeln im Spannungsfeld von Patienten­ verfügung, Vollmacht und Organspendeausweis. Erfahrene Praktiker aus Medizin, Pflege und Recht stellen mit Fallbeispielen dar, welche Fallstricke bei der Umsetzung des erklärten oder mutmaßlichen Patientenwillens verborgen sein können und welche Lösungen auch rechtlich tragfähig sind. Termin: Mittwoch, 30. Oktober 2019 11.00–15.30 Uhr Programm: 11.00–11.15 Uhr Einführung und Moderation Ministerialrat Walter Fessel, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg Begrüßung Frau Agnes Trasselli, Vizepräsidentin der Landesärztekammer Baden-Württemberg 11.15–11.45 Uhr Sicht des Notars N. N., Notarkammer Baden-Württemberg

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11.45–12.05 Uhr Sicht des Notfall- und Intensivmediziners Dr. med. Richard Spörri, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin 12.05–12.25 Uhr Sicht des Palliativmediziners Prof. Dr. med. Walter Aulitzky, Leiter der Abteilung für Häma­ tologie, Onkologie und Palliativmedizin am Robert-BoschKrankenhaus Stuttgart 12.25–12.45 Uhr Sicht der Hospizleitung Frau Susanne Kränzle, Leiterin Hospiz Esslingen, Vorsitzende des Hospiz und Palliativverbands Baden-Württemberg 12.45–13.30 Uhr Mittagspause 13.30–13.50 Uhr Organspende PD Dr. Christina Schleicher, Geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) 13.50–14.20 Uhr Sterbehilfe aus berufsrechtlicher und berufsethischer Sicht Dr. Robin Maitra, hausärztlich tätiger Internist, Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg 14.20–15.00 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen Petra Vetter, Rechtsanwältin für Medizinrecht 15.00–15.30 Uhr Abschlussdiskussion Veranstaltungsort: in den Räumen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Fortbildungspunkte: Die Ver­ anstaltung ist mit 4 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Weitere Infos: www.aerztekammer-bw.de (WebCode: 1503)

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Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Save the date MEDIZIN 2020 und 55. Ärztekongress Termin: Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Februar 2020 Alle Vorträge sind CME zertifiziert. Sichern Sie sich bis zu 22 Fortbildungspunkte! Freuen Sie sich unter anderem auf folgende Inhalte: • Notfallmedizin • Innere Medizin • Infektiologie • Psychosomatik • Sonographie mit praktischen Übungen • Homöopathie • Pädiatrie • Orthopädie • Chirurgie Auch im Jahr 2020 wird Ihnen eine Plattform geboten, um sich interdisziplinär auszutauschen und Ihre Kenntnisse zu erweitern. Profitieren Sie von unserem breitgefächerten Angebot von rund 80 Seminaren mit mehr als 200 Referenten. Besuchen Sie uns auch auf unserem Messestand. Das Team der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg und ihrer Bezirksärztekammern steht Ihnen bei Anliegen wie zum Beispiel der Beantragung eines neuen Arztausweises, der Aus- und Fortbildung Medizinischer Fachangestellter oder weiterbildungsrelevanter Themen gerne zur Verfügung. Kongressorganisator ist die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. Begleitend findet die MEDIZIN-Messe unter Organisation der Landesmesse Stuttgart statt.

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.aerztekongress-stuttgart.de Veranstaltungsort: Landesmesse Stuttgart, Internationales Congress Center Stuttgart, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie man ein Kind im Notfall richtig behandelt? Notfälle mit Kindern stellen immer eine besondere Herausforderung dar: – Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? – Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? – Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? – Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? All diese Fragen beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Mittwoch, 23. Oktober 2019 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.


Bekanntmachungen Offene Rechnungen in der Arztpraxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht, wie Sie damit am besten umgehen sollen? Erarbeiten Sie mit uns gemeinsam Lösungsansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen! Mit unserer Unterstützung optimieren Sie die Handhabung für Ihre Praxis. Inhalte des Workshops sind: – professioneller Umgang mit Nichtzahlern – sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis – Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides – Ratenzahlung – Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? – Verjährung Termin: Samstag, 19. Oktober 2019 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

5. Interdisziplinärer Stuttgarter Tag der Notfallmedizin Jeder Patient ist interdisziplinär, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit einer Diagnosestellung wird er einer Fachdisziplin zugeordnet. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist dabei entscheidend. Wer begleitet den Patienten auf diesem Weg? Das sind im ambulanten Bereich die Hausärzte. Im stationären Bereich nehmen diese Rolle die Notfallmediziner in einer interdisziplinären Notfallambulanz wahr. Dank moderner TED-Abstimmung ist diese Fortbildung nicht nur fallbasiert, sondern auch interaktiv gestaltet. Anhand praktischer Beispiele, die von den Teilnehmern eingereicht werden, wird sowohl die Interdisziplinarität zwischen den Fachrichtungen als auch die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Medizin beleuchtet und vorangebracht. Termin: Samstag, 9. November 2019 9.00–13.00 Uhr Programm: Samstag, 9. November 2019 9.00–9.15 Uhr Begrüßung und Einführung Prof. Dr. T. Schilling 9.15–9.25 Uhr TED-Fallbeispiel: Thoraxschmerzen Dr. S. Rauscher 9.25–9.45 Uhr Zum Fallbeispiel: Präklinisches Verhalten Dr. T. Conrad 9.45–9.55 Uhr TED-Fallbeispiel: Transplantation N. Happ 9.55–10.15 Uhr Zum Fallbeispiel: Was ist bei Transplantierten zu beachten? Prof. Dr. M. Müller-Schilling, B. Herzog 10.15–10.25 Uhr TED-Fallbeispiel: Schlechter AZ Dr. D. Winzer 10.25–10.45 Uhr Zum Fallbeispiel: AZV bei onkologischen Patienten Dr. A. Krohn

10.45–11.00 Uhr Pause 11.00–11.10 Uhr TED-Fallbeispiel: Hustenattacken beim Kind Dr. S. Fuchs 11.10–11.30 Uhr Zum Fallbeispiel: Wann muss der Pädiater ins Boot? Dr. S. Fuchs 11.30–11.40 Uhr TED-Fallbeispiel: Lebensbedrohlicher Notfall Dr. J. Heymer 11.40–12.00 Uhr Zum Fallbeispiel: Präklinische und klinische Therapie Dr. J. Heymer, Dr. G. Maier 12.00–12.10 Uhr TED-Fallbeispiel: Bewusstlosigkeit R. Schwager 12.10–12.30 Uhr Zum Fallbeispiel: Hyponatriämie bei Hormonstörungen Prof. Dr. T. Schilling 12.30–13.00 Uhr Fälle aus dem Auditorium Dr. T. Neuwirth Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 40,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

8. Stuttgarter Tag für Infektiologie In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg den 8. Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu den Herausforderungen im Gebiet der Infektiologie und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Der Stuttgarter Tag für Infektiologie steht dieses Jahr unter dem Schwerpunktthema Große und kleine klinische Herausforderungen. Zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion laden wir Sie herzlich ein! In Zusammenarbeit mit: Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS) Termin: Samstag, 16. November 2019 9.00–14.45 Uhr Programm: 9.00–9.15 Uhr Begrüßung Dr. Clemens Roll Große und kleine klinische Herausforderungen I: 9.15–9.55 Uhr Arthritis: infektiologischer Sand im Getriebe? Dr. Wolfgang Heinz 9.55–10.35 Uhr „Ich krieg die Krätze“, erkenne und behandle sie… Prof. Dr. Jörg Faulhaber 10.35–10.50 Uhr Pause Zielgerichtete Basisdiagnostik: 10.50–11.35 Uhr Infektiologische Labordiagnostik – BSG, WBC, CRP und PCT: Die fantastischen Vier? Dr. Peter Schäfer Große und kleine klinische Herausforderungen II: 11.35–12.20 Uhr Infektionserkrankungen bei Jugendlichen Dr. Friedrich Reichert

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Bekanntmachungen 12.20–13.05 Uhr Pause 13.05–13.50 Uhr Infektiologische Fälle interaktiv Prof. Dr. Jochen Greiner Infektiologie – global: 13.50–14.35 Uhr Infektionskrankheiten – die Vorreiter der Globalisierung Prof. Dr. August Stich 14.35–14.45 Uhr Zusammenfassung Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 6 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Rechtliche Fragen in der Arztpraxis – Fragen des Arbeitsund Ausbildungsrechts Sie haben rechtliche Fragen zur Ausbildung Ihrer Medizinischen Fachangestellten? Sie möchten mehr über die vertraglichen Gestaltungs­ möglichkeiten des Arbeitsverhältnisses der Medizinischen Fachangestellten erfahren? Zum Auftakt der Fortbildungs­ reihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ erhalten Sie hilfreiche Erläuterungen und Antworten auf Ihre Fragen rund um das Arbeits- und Ausbildungsrecht.

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Ein Anwalt für Arbeitsrecht wird Ihnen die Inhalte und Ausgestaltungsmöglichkeiten des Arbeitsverhältnisses mit einer Medi­ zinischen Fachangestellten in der Arztpraxis nahebringen. Weiter wird er auf vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten sowie den Tarifvertrag für Medizinische Fachangestellte eingehen. Im Anschluss an den Fachvortrag können Sie in einer Diskussionsund Fragerunde Einzelfälle und offene Fragen besprechen. Haben Sie bereits eine konkrete Frage oder einen Fall zum Thema Arbeits- und Ausbildungsrecht? Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit unseren Experten. Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Ver­ anstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema. Termin: Mittwoch, 27. November 2019 18.00–20.30 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, J ahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

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Antibiotic-Stewardship (ABS) – Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infektionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch einen rationalen Einsatz von Antiinfektiva, dem Antibiotic Stewardship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotikaeinsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter anderem: • Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite • Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva • Infektions- und Resistenzepidemiologie • Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus • Perioperative Antibiotika­ prophylaxe und Infektions­ management Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Präsenztagen.

Das E-Learning muss vor den Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiter­ bildungszeit erworben werden. BDA-Mitglieder erhalten während der Präsenzveranstaltung ein Exemplar des Buches „Antibiotika bei Infektionen mit multi­ resistenten Erregern“ bei Vorlage Ihrer Mitgliedskarte. Termine: E-Learning: ab 10. Dezember 2019 Präsenztermine: 2.–3. März 2020 (Mo–Di) E-Learning: ab 27. Juli 2020 Präsenztermine: 16.–17. November 2020 (Mo–Di) Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, J ahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 600,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen.


Bekanntmachungen Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Mit denen im Seminar erlernten neuesten Kenntnissen und Empfehlungen versorgen Sie vitalbedrohte Patienten, lernen neue Geräte kennen und testen den Umgang damit, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen aus über Ihre Erfahrungen. Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Mittwoch, 22. Januar 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 25. April 2020 9.00–13.00 Uhr Freitag, 26. Juni 2020 18.00–22.00 Uhr Mittwoch, 16. September 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 28. November 2020 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 6 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Psychosomatische Grundversorgung Erweitern Sie Ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen bei der Gestaltung der ArztPatienten-Beziehung, in der frühzeitigen und zutreffenden Diagnose psychischer und psychosomatischer Störungen und bei der Weitervermittlung der Patienten in eine fach­ spezifische Behandlung. Im Laufe dieses Kurses erlernen Sie grundlegende theoretische Konzepte der Psychosomatik, wichtige Aspekte der ärztlichen Gesprächsführung mit psycho­ somatischen Patienten und Sie erhalten eine Einführung in die Balintgruppenarbeit. Diese Kompetenzen ermöglichen Ihnen, psychische, funktionelle, psychosomatische und somatopsychische Erkrankungen besser zu erkennen, im Rahmen Ihres Fachgebietes durch verbale Interventionen zu behandeln und wichtige Weichenstellungen zum Wohle Ihrer Patienten vorzunehmen. Der 80-stündige Kurs richtet sich nach dem Curriculum „Psycho­ somatische Grundversorgung“ der Bundesärztekammer aus dem Jahr 2001 und erfüllt die inhaltlichen Anforderungen der KBV (nach den Ziffern 35100 und 35110 des EBM) und der aktuellen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Themenschwerpunkte: – Definition und Perspektiven der Psychosomatik – Die Entstehung von psycho­ somatischen und psychischen Erkrankungen – Psychotherapeutische Verfahren und Institutionen – Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und Psychosomatosen – Suchtbehandlung – Somatopsychische Störungen, chronische Erkrankungen und Palliativmedizin – Angst-, Ess- sowie Sexualstörungen – Dissoziative Störungen – Suizidalität

Termine: 1. Kurstag: Samstag, 25. Januar 2020 2. Kurstag: Samstag, 22. Februar 2020 3. Kurstag: Samstag, 21. März 2020 4. Kurstag: Samstag, 9. Mai 2020 5. Kurstag: Samstag, 27. Juni 2020 6. Kurstag: Samstag, 25. Juli 2020 7. Kurstag: Samstag, 26. September 2020 8. Kurstag: Samstag, 17. Oktober 2020 9. Kurstag: Samstag, 21. November 2020 10. Kurstag: Samstag, 5. Dezember 2020 jeweils 9.00–16.15 Uhr, tageweise buchbar Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro pro Veranstaltungstag inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 80 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Die zur Nachbesetzung aus­ geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs­ beschränkungen finden Sie auf der ­Website der Kassen­ ärztlichen ­Ver­einigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.

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Veranstaltungshinweis

Stuttgarter Ärzteorchester Freitag, 20. Dezember 2019, 20.00 Uhr Ort: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Albstadtweg 11, Stuttgart-Möhringen Samstag, 21. Dezember 2019, 20.00 Uhr Ort: Liederhalle Stuttgart, Mozartsaal Frederike Wagner, Harfe  ∙  Thomas von Lüdinghausen, Flöte Arnold Waßner, Dirigent Programm: W. A. Mozart, Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299 F. Mendelssohn Bartholdy, Sinfonie Nr. 3 a-Moll „Schottische“ Eintritt: 15,– Euro/5,– Euro (Schüler/Studenten) Karten für beide Konzerte ab Oktober unter www.reservix.de (Tickethotline 01 80 6 700 733), an den Reservix-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse


Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Fortbildung für Weiterbildungsassistenten „Not in der Notfallambulanz? – Berufseinsteigerseminar für Kliniker“ Wie handle ich richtig bei meinem ersten Dienst in der Notfallambulanz, beim ersten Nachtdienst? Schon im zweiten Jahr bieten wir Ihnen nun auch in Heidelberg eine Fortbildung an, bei denen erfahrene Fachärzte ihren KollegInnen Rüstzeug für die ersten Dienste an die Hand geben. In abwechslungsreichen Kurz­ vorträgen werden klassische Probleme der Patientenversorgung in der Notfallambulanz präsentiert. Welche Diagnostik ist indiziert? Wo und wie wird der Patient weiterversorgt?

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Das Spektrum reicht von der Interpretation von EKG-und Laborbefunden über häufige Fälle der Gastroenterologie bis hin zu neurologischen Patienten in der Notfallambulanz. An den theoretischen Teil schließt sich ein kleines Praktikum an. TeilnehmerInnen an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Termin: Samstag, 9. November 2019 9.00–ca. 16.15 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitäts­ klinikum Heidelberg PD Dr. med. Michael Preusch, Oberarzt, Gesamtleitung Intensivmedizin, Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitäts­ klinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Heidelberg, Medizinische Klinik, Hörsaal, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg Zielgruppe: WeiterbildungsassistentInnen Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Schwindel: Ursachen, Diagnose und Therapie „Herr Doktor, warum ist mir so schwindelig?“ Welcher Arzt ist noch nicht mit dieser Patientenfrage konfrontiert worden? Die Betroffenen erbitten schnelle Abhilfe, eine schnelle Diagnose, da der Leidensdruck mitunter sehr groß ist. Häufig ist dies sogar möglich, da die Ursache mit gezielter Anamnese und einfachen Untersuchungstechniken festgestellt

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werden kann. Meist beginnt man aber auch als Arzt, im „Meer der Differentialdiagnosen“ Schwindel zu schwimmen. Die Ursachen für das Symptom Schwindel sind so komplex wie der menschliche Körper selbst. Häufig liegen diesem Problem Störungen des Innenohrs zugrunde, meist sind es aber andere Ursachen, die nur interdisziplinär gefunden werden können, neurologisch, internistisch, orthopädisch, pharmakologisch, HNO-medizinisch. Unbedingt sind auch psychische Störungen zu bedenken, oder Ursachen, die in einem Suchtverhalten liegen. Schwindel ist mitunter „Schwindel“, zum Beispiel dann, wenn ein Begehrensverhalten die Ursache ist. Die Verantwortung der diagnostizierenden Ärztinnen und Ärzte ist daher hoch. Den vielfältigen Ursachen des Schwindels soll in dieser Fort­ bildung durch fachliche, inter­ disziplinäre Expertise Rechnung getragen werden, um dem interessierten Publikum einen Leitfaden zur Differentialdia­ gnose dieses komplexen Leidens an die Hand zu geben. Termin: Mittwoch, 20. November 2019 19.00–21.30 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. Michael Fetter, Chefarzt Neurologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, Prof. Dr. med. Dr. h. c. Peter K. Plinkert, Geschäftsführender Direktor, Dr. med. Sara Euteneuer, Oberärztin der HNO-Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Herbert Zeuner, FA für Hals-Nasen-Ohrenheil­ kunde, Ehrenpräsident der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

Fortbildung für Weiterbildungsassistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stations­ alltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vor­ gehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. TeilnehmerInnen an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fort­ bildung. Termin: Samstag, 23. November 2019 8.15–15.45 Uhr Programm: 8.15–8.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. J. Aspacher 8.30–9.15 Uhr Leitsymptom Atemnot und Thoraxschmerzen – spannende Fallbeispiele aus dem Alltag. Dott. A. Marano 9.15–10.00 Uhr Bauchschmerz, Durchfall, Erbrechen und gastro­ intestinaler Blutverlust. Wie gehe ich strukturiert vor? Dr. med. J. Aspacher 10.00–10.30 Uhr Kaffeepause


Bekanntmachungen 10.30–11.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil I Dr. med. W. Esser 11.15–12.15 Uhr Der Patient mit Fieber – wann harmlos, wann gefährlich? Dr. med. J. Aspacher 12.15–13.00 Uhr Mittagspause 13.00–14.00 Uhr Die aufregende Herzrhythmusstörung – ein kleines Seminar für den Notfall G. Nayebagha 14.00–15.00 Uhr Die gezielte Ultraschalluntersuchung in der Notfallambulanz (point of care) – mit praktischen Demonstrationen Dr. med. P. Matheiowetz, Dott. A. Marano 15.00–15.45 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil II Dr. med. Molitor Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum KarlsbadLangensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: WeiterbildungsassistentInnen Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Selbstfürsorge im alltäglichen Wahnsinn Welch eine Belastung, sich in dem eng getakteten Ablauf des Praxisalltags auch noch um sich selbst zu kümmern oder gar fürsorglich zu sein! Unsere Referentinnen geben Ihnen Impulse, die Frage „Wie kann ich in meiner Arbeit gut für mich sorgen?“ für sich zu beantworten. Mit Achtsamkeit und psychologischem Wissen, mit kurzen praktischen Übungen

wie Meditation, Qi Gong und „Kopf hoch!“ und im Austausch mit KollegInnen. In unserem kleinen Abendseminar kann und soll dabei kein theoretisches Wissen angehäuft, sondern das Vertrauen in die Selbstwirksamkeit gestärkt und die Veränderbarkeit von Situationen erlebbar gemacht werden. Termin: Mittwoch, 27. November 2019 18.30–ca. 20.45 Uhr Referentinnen: Dr. rer. nat. Claudia Haarbeck, Mineralogin, MBSR- und Meditationslehrerin Dipl. Biologin Andrea Klaas, Mediatorin (BAfM), Ehe-, Familienund Lebensberaterin (DAJEB) Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, niedergelassene FÄ für Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie, Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

Ärzte-Seminare Karlsruhe „Hausarzt Spezial“ Am 29. und 30. November 2019 finden die Ärzte-Seminare Karlsruhe als zweitägige Intensivkurse für Hausärzte, Neurologen und Gynäkologen im Konferenz Center der Messe Karlsruhe statt. Der Fokus des Seminars „Hausarzt Spezial“ liegt in diesem Jahr auf dem Gebiet der Rheuma­ tologie und Nephrologie. Das Programm umfasst alle für Hausärztinnen und Hausärzte wichtigen Aspekte der beiden Fachgebiete: vom Muskel- und Gelenkschmerz über verschiedene Arthritiden bis hin zu rheumatischen Systemerkrankungen, von der Entstehung der Nieren­ insuffizienz und einer möglichen Prävention bis hin zum Umgang mit fortgeschrittenen Nieren­

erkrankungen. Es erwarten Sie praxisnahe Vorträge von hochkarätigen Referenten und ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion der Vorträge. Für die Fortbildung werden 15 Fortbildungspunkte bei der Landesärztekammer beantragt. Das Programm wird vom Haus­ ärzteverband empfohlen. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.aerzte-seminare-karlsruhe.de Termin: Freitag, 29. November 2019 13.45–19.00 Uhr Samstag, 30. November 2019 9.00–17.00 Uhr Veranstaltungsort: Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten

EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKGKurven? In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKGBefundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und hausärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKGAbleitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKGDiagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt.

Termin: Samstag, 30. November 2019 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaftliche Leitung: Herr Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 95,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Update Palliativmedizin Wenn sich die letzte Lebens­ phase abzeichnet, hegen viele Patienten den Wunsch, diese in ihrer häuslichen Umgebung verbringen zu können. Dabei steht der behandelnde Arzt im Zentrum der Versorgung und kann entsprechend seiner Qualifikation die palliative Betreuung alleine, mit Unter­ stützung durch ambulante Pflegedienste und die Brückenpflege oder gemeinsam mit einem Palliative-Care-Team übernehmen. Unser Auffrischungskurs richtet sich besonders an diejenigen, die die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (40 Std.) bereits ab­ geschlossen haben und in der palliativmedizinischen Versorgung tätig sind. Themen der Kursweiterbildung aus Schmerztherapie und Symptomkontrolle werden fallbasiert wiederholt und vertieft. Eingegangen wird außerdem auf die Zusammenarbeit mit den SAPV-/AAPV-Teams. Da wesentliche Aspekte der

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Bekanntmachungen Palliativmedizin psychosozialer Natur sind, haben wir auch einen Vortrag zum Thema Trauer eingeplant. Den aktuellen recht­ lichen Stand zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen erläutert uns Dr. Peter Günter, Richter am BGH. Wenn Sie als Vertragsarzt an der Vereinbarung zur Palliativversorgung nach § 87 Abs. 1b SGB V teilnehmen, werden die geforderten 8 Fortbildungspunkte pro Jahr mit der Teilnahmebescheinigung dieser Veranstaltung von der KVBW anerkannt. Termin: Samstag, 14. Dezember 2019 9.00–ca. 16.15 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Marianne Difflipp-Eppele, Niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Karlsruhe, Bezirksvorsitzende Nordbaden des Hausärzteverbands Baden-Württemberg Dr. med. Peter Engeser, Niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, ZB Palliativmedizin, Pforzheim Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 65,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

Deeskalationstraining für Arztpraxis und Notfallambulanz Aggressives Verhalten bis hin zur Gewalt gehört in Arztpraxen und Notfallambulanzen inzwischen leider zum Alltag. Die Ursachen hierfür mögen vielfältig sein, entscheidend ist für Ärztinnen und Ärzte sowie für sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Praxen und Ambulanzen, auch aggressiveren Patienten oder deren Familienangehörigen ruhig und souverän gegenüber treten zu können – und natürlich auch sich selbst zu schützen. Theoretisches Lernziel des Seminars ist es, die Entstehung von

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Gefahrensituationen erfassen zu können und die gesetzlichen Hintergründe zu kennen. Darauf aufbauend erlernen Sie ganz praktisch die verbale Deeskala­ tion in Form von Rollenspielen sowie wirksame Verteidigungstechniken für den Notfall. Es wird Ihnen vermittelt, wie Sie Konfrontationssituationen möglichst adäquat und deeskalierend meistern können. Um bequeme Kleidung wird gebeten. Termin: Samstag, 25. Januar 2020 9.00–ca. 13.30 Uhr Referenten: Denise Dauer und Thomas Ganter vom Führungs- und Einsatzstab, Zentrale Dienste/Einsatztraining, Polizeipräsidium Karlsruhe Direktor des Amtsgerichts a. D. Reinhold Buhr, Kammeranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Braun, Vorsitzender der Ärzteschaft Mannheim, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapeutische Medizin Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte Gebühr: 35,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Erstmalig bietet die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden in Kooperation mit der DRKMedizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem Curriculum der Bundesärztekammer.

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Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundes­ ärzteordnung (BÄO) offen, die sich im zweiten Jahr der Weiterbildung befinden. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz BadenWürttemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in Baden-Württemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 20. Januar 2020 zwingend notwendig ist, wenn Sie an der Besichtigung der Luftrettungsstation Karlsruhe teilnehmen möchten. Termin: 8.–15. Februar 2020 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv­ medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin

und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: wird konstituiert Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten und sich im zweiten Jahr der Weiterbildung befinden Gebühr: 990,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal

Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“ Die Akademie für Ärztliche Fortbildung und der Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden veranstalten gemeinsam dieses fachüber­ greifende Refresher-Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzten bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissens­ lücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Über das fachliche Update hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Ergänzend zu den Theorieeinheiten wird eine Hospitation empfohlen, um eine enge Verknüpfung zu den täglichen Aufgaben und praxisbezogenen Herausforderungen des Berufes herzustellen.


Bekanntmachungen Als Referentinnen und Referenten stehen ausgewählte Experten zur Verfügung. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Blöcke, die auf Wunsch auch unabhängig voneinander gebucht werden können. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist seit 7. Februar 2017 eine nach dem Bildungszeit­ gesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Ver­ anstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Termine: Block 1: 9.–20. März 2020 Block 2: 22. Juni–3. Juli 2020 Mo–Fr, i. d. R. 9.00–14.30 Uhr

Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die in den vergangenen Jahren keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt haben. Gebühr: 520,– Euro pro Block, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte pro Block Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

Die Ärztliche Leichenschau – praktische Ausgestaltung und Zusammenarbeit mit der Polizei

Termin: Mittwoch, 25. März 2020 19.00–ca. 22.00 Uhr

Die Ärztliche Leichenschau ist der letzte Dienst am Patienten. Neben der Feststellung des Todes, die durch einen Arzt erfolgen muss, dient die Leichenschau der Klärung der Todes­ ursache und der genaueren Umstände. Die Feststellung der Todesart steht für Mediziner und Polizei im Vordergrund. Ziele der Fortbildung sind Sicherheit bei der korrekten Durch­ führung einer Leichenschau und die einwandfreie Ausstellung der Todesbescheinigung, außerdem die zielgerichtete und positiv ausgestaltete Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Polizei. Die Grundlage hierfür bilden ein gegenseitiges Verständnis berufsbedingter Fragestellungen, Aufgaben und Zwänge sowie die praxisgerechte Handhabung und Umsetzung rechtlicher Vorgaben.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

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– 30. November 2019 Gynäkologen Zweitägige29. Fortbildung für Neurologen, Messesowie Karlsruhe und Hebammen Hausärzte in der Messe Karlsruhe Vom 29. bis 30. November 2019 bietet die Messe Karlsruhe in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Karlsruhe, der Bezirksärztekammer Nordbaden sowie dem Hebammenverband Baden-Württemberg e. V. Neurologen, Gynäkologen und Hebammen sowie Hausärzten ein umfangreiches und praxisnahes Fortbildungsprogramm. Die Ärzte-Seminare Karlsruhe ermöglichen es Medizinern und Hebammen, sich in den drei parallel stattfindenden, zweitägigen Intensivkursen „Neurologie“, „Gynäkologie und Geburtshilfe“ sowie „Hausarzt-Spezial“ kompakt und spezifisch fortzubilden. Intensive Diskussionsrunden geben Raum für den Erfahrungsaustausch und das Netzwerken mit Kollegen. Im vergangenen Vierteljahrhundert haben sich die Ärzte-Seminare Karlsruhe im

Südwesten Deutschlands als eine der wichtigsten medizinischen Fortbildungsveranstaltungen etabliert und führen jährlich rund 400 Teilnehmer in die Messe Karlsruhe.

Ausblick: Hausarzt-Spezial | Fokus Rheumatologie und Nephrologie Der Intensivkurs Hausarzt-Spezial ist genau auf den Bedarf von Hausärztinnen und Hausärzten ausgerichtet und fokussiert in diesem Jahr die Themen Rheumatologie und Nephrologie. Dabei greift das Fortbildungsprogramm alle für Allgemeinmediziner wichtigen Aspekte der beiden Fachgebiete auf: Neben Muskel- und Gelenkschmerz, verschiedenen Arthritiden und rheumatischen Systemerkrankungen wird auf die Entstehung und mögliche Prävention der Niereninsuffizienz sowie den Umgang mit

fortgeschrittenen Nierenerkrankungen eingegangen. Die Programmgestaltung der hausärztlichen Fortbildung obliegt Professor Dr. med. Martin Hausberg, Direktor der Medizinischen Klinik I des Städtischen Klinikums Karlsruhe, Martin Glombitza, Sektionsleiter Rheumatologie der Medizinischen Klinik I des Städtischen Klinikums Karlsruhe, und Marianne Difflipp-Eppele, Bezirksvorsitzende Nordbaden des Deutschen Hausärzteverbandes Landesverband Baden-Württemberg e. V. und Bezirksbeirätin der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurden 15 Fortbildungspunkte für die Vortragsreihe beantragt.

Termin:

Veranstaltungsort:

Teilnehmerzahl:

Ärzte-Seminare Karlsruhe

Messe Karlsruhe

Die Teilnehmerzahl der einzelnen

Freitag, 29. Nov. 2019

Messe Konferenz Center

Kurse ist begrenzt. Platzvergabe nach

Programm, Teilnahmegebühren und Anmeldung finden Sie hier:

Samstag, 30. Nov. 2019

Messeallee 1, 76287 Rheinstetten

der Reihenfolge der Anmeldungen.

www.aerzte-seminare-karlsruhe.de

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

2. Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden in der 17. Legislaturperiode Die nächste Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden findet statt am Samstag, den 16. November 2019, 9.30 Uhr im Haus der Ärzte, Freiburg, Sundgauallee 27.

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning

Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar

Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio­ tika – Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im

Eröffnungsveranstaltung Leitung: Frau Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden Im März 2020 werden wir wie immer an einem Mittwochabend unser Veranstaltungsjahr mit einem besonders interessanten und aktuellen Thema eröffnen. Die Veranstaltung ist auch für Nichtärzte offen. Ausführliche Informationen finden Sie Anfang 2020 auf unserer Homepage. Termin: Mittwoch, 21. März 2020 Zeit: 18.30 Uhr s.t.–ca. 21.00 Uhr Ort: Hörsaal der Frauenklinik des Universitätsklinikums, Hugstetter Str. 55, 79106 Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich! Fortbildungspunkte: 3

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Rosset, Merz & Partner Rechtsanwälte Dr. Christoph Rosset

– seit über 30 Jahren überwiegend im Arztrecht tätig –

Beratung und Vertretung von Ärzten in allen arztrechtlichen Fragen: •  Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ u. a. •  Zulassungsverfahren, Genehmigung, Angestellte Ärzte   •  Praxiskauf und -verkauf •  Plausibilitätsprüfung, sachl.-rechner. Berichtigung, Notfalldienst, Genehmigungen usw. •  Kassen- und Privatabrechnung einschl. Inkasso •  Berufshaftpflicht   •  Wirtschaftlichkeitsprüfung: Honorar, Verordnung von Arznei-, Heil- und Hilfsmittel Miet-, Arbeits-, Kauf- u. a. -Verträge •  Praxisführung:   Dr. Christoph Rosset

Nicole Wille

Joachim Merz

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Schwarzwaldstraße 1 • 79117 Freiburg i. Br. • Telefon (07 61) 70 52 50 Telefax (07 61) 7 91 00 29 • info@kanzlei-rosset.de • www.kanzlei-rosset.de

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Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended-Learning Kurs mit 20 E-Learning-Einheiten und 20 Lerneinheiten an 2 Präsenz­ tagen durchgeführt. Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning: ab 1. Januar 2020 Präsenztermine: 23./24. April 2020 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended-Learning-Kurs mit einer verkürzen Anzahl von Präsenz­ tagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internetbasierten 20 Kurseinheiten stehen ab 1. November 2019 zur Verfügung. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages Kurs vorgestellt.


Bekanntmachungen Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Die Präsenzveranstaltung findet am 6./7. Februar 2020 im Haus der Ärzte in Freiburg statt. Termine: Online-Phase ab 1. November 2019 Präsenztage: 6./7. Februar 2020 Online-Phase ab 2. März 2020 Präsenztage: 18./19. Juni 2020 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürliche – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur

Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­ zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen. Termin: Samstag, 14. März 2020 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Fortbildung „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.

Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termine: jeweils Samstag 19. Oktober 2019 22. Februar 2020 9. Mai 2020 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler, B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Termin: 25. November– 3. Dezember 2019 (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 1.100,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gemäß Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Dr. Sabine Merz, Zentrale Notaufnahme, Schwarzwald-Baar Klinikum VillingenSchwenningen, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Bildungseinrichtung Villingen-Schwenningen Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 9.–16. Mai 2020 (ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde­ nachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den

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Bekanntmachungen Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: – Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanima­ tion, Atemwegssicherung) – Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie – Kindernotfälle – besondere Notfälle – Traumaversorgung – Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Die Tage sind einzeln buchbar. Wir empfehlen Ihnen jedoch alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Termine: Freitag, 26. Juni 2020 Samstag, 27. Juni 2020 Freitag, 17. Juli 2020 Samstag, 18. Juli 2020 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr

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Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termine: jeweils Samstag 11. Januar 2020 9. Mai 2020 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall­ versorgung – strukturierte Untersuchung des Traumapatienten – Traumamechanismen – typische Verletzungsmuster – Erst­ versorgung und Immobilisation

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Termin: jeweils Samstag 7. Dezember 2019 7. März 2020 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro, ab 2020 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Herz­ rhythmusstörungen – Herzinfarkt – akute Herzinsuffizienz – hypertensiver Notfall Termine: jeweils Samstag 9. November 2019 28. März 2020 – ggf. anderer Veranstaltungsort Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro, ab 2020 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind – Besonderheiten des kindlichen Organismus – typische Krankheitsbilder und Notfälle – typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern – Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 11. Juli 2020 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen.


Bekanntmachungen In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall­ management Bitte beachten Sie: Jeder Teil­ nehmer (Arzt & MFA) muss sich separat anmelden und dabei persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: jeweils Mittwoch 4. Dezember 2019 19. Februar 2020 Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: jeweils 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: jeweils 7

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Tobias Reiber, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung • Facharztanerkennung • 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin • Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd­ baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen

und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge­ wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Voraussetzung für die Durchführung des Seminars ist eine Mindestteilnehmerzahl von 22 Personen. Termine: jeweils Freitag/Samstag 18./19. Oktober und 15./16. November und 13./14. Dezember 2019 – Warteliste Termine 2020 in Planung Zeit: freitags: 14.00 s.t.–18.30 Uhr, samstags: 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung • Facharztanerkennung • 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin

• Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 20.–24. Januar 2020 – Warteliste Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach­ gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in

Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 4.–8. Mai 2020 Modul 2: 15.–19. Juni 2020 Modul 3: 16.–20. November 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken, als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungsgremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen.

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Bekanntmachungen Kursinhalte: In diesem Workshop bekommen Sie praktische Werkzeuge an die Hand, damit Sie valide Prüfungsfragen entwickeln können. Zusätzlich erlernen Sie wie Sie die Prüfungsfragen im Rahmen einer Prüfungssimulation einsetzen können. Termin: Freitag, 6. Dezember 2019 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 17.40 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Punkte sind beantragt

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet dreimal pro Jahr in der RehaKlinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums, bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten).

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Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 26. Oktober 2019 Depressionen, Burnout 23. November 2019 Schlafstörungen 25. Januar 2020 Psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter 15. Februar 2020 Vor der Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosenstellung Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termin: 4.–8. November 2019 3.–7. Februar 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gemäß Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den

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Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 10./11. Januar 2020 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Teil 2: 6./7. März 2020 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Glashaus, K.I.O.S.K. auf dem Rieselfeld e. V. Maria-von-Rudloff-Platz 2, 79111 Freiburg Entgelt: 400,– Euro Fortbildungspunkte: 32

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institu­ tionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise­ medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert.

Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates, 32 Stunden sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: Aufbaumodul 1: Geomedizinische Länderkunde/ Schlangen und Gifttiere Aufbaumodul 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung Aufbaumodul 3: Flugreisemedizin/ Klima und Klimabelastungen Aufbaumodul 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz Aufbaumodul 5: Tauchsportmedizin Aufbaumodul 6: Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte Aufbaumodul 7: Risikogruppen und Reisen Aufbaumodul 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A Aufbaumodul 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B Aufbaumodul 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C Aufbaumodul 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance Aufbaumodul 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern Aufbaumodul 13: Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen.


Bekanntmachungen Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: Module 4 und 11: 15./16. November 2019 – Warteliste Ort: aczepta-Akademie gGmbH, Sundgaualle 92, 79110 Freiburg Modul 13: 28. März 2020 Module 3 und 5: 26./27. Juni 2020 Module 1 und 2: 23./24. Oktober 2020 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende, 100,– Euro Modul 13 Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 6 und 12)

Reisemedizin Refresherseminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein RefresherSeminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird über die aktuelle Weltseuchenlage berichtet und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Abschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre reisemedizinischen Kenntnisse anhand einiger durch die Dozenten vorgestellten Kasuistiken zu testen sowie eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren.

Das Basiszertifikat Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin (DFR) und das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Inter­ nationale Gesundheit sind 3 Jahre gültig und können durch den Besuch eines Refresher-Seminars für weitere 3 Jahre erneuert werden. Dieses Refresher-Seminar wird für die Verlängerung des Basiszertifikats anerkannt. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten Fortbildungspunkte mit diesem Seminar erwerben. Seminarinhalt: • Aktuelle Weltseuchenlage • Aktuelle Malariasituation und -Empfehlungen, • Aktuelle Impfempfehlungen – Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden zirka 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 8. Februar 2020 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich.

Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgiek, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Termine: Block C und D: 21.–25. Oktober 2019 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gemäß WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 9.–13. März 2020 12.–16. Oktober 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 2019: 550,– Euro/ ab 2020: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

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Bekanntmachungen Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen

„Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin“ Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dar­ gestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, so dass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 13. November 2019 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkohol­ abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten­ abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig.

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2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag/Samstag Teil 1: 6./7. Dezember 2019 Teil 2: 31. Januar/1. Februar 2020 Teil 3: 28./29. Februar 2020 Teil 4: 13./14. März 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge Medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter­ stützung, zum Beispiel Weiter­ bildungsgespräche, Feedback, Fallbesprechungen. Auch

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administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Kursinhalte: – WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung, Dr. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden, Konstanz – Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen, Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg – WB in der BÄK: WBmed, Logbuch etc., Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden – Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten, Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg – Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision u. Feedback, Weiterbildungsgespräche, Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 7. Dezember 2019 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6 Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Änderungen vorbehalten. Ansprechpartner: Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39/ 47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Bezirksberufsgericht für Ärzte in Reutlingen Durch Verfügung des Sozial­ ministeriums Baden-Württemberg vom 21. 08. 2019 – Az. 31-5415.2-002/1 – wurde im Einvernehmen mit dem Justizministerium Baden-Württemberg gemäß § 21 Abs. 4 i. V. m. § 8 Abs. 2 des Heilberufe-Kammer­ gesetzes in der Fassung vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2015 (GBl. S. 1234) mit Wirkung vom 1. September 2019 für die Dauer von 5 Jahren Herr Dr. iur. Rainer Ziegler Tübingen zum Vorsitzenden des Bezirksberufsgerichts für Ärzte in Reutlingen bestellt.


Bekanntmachungen Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Zu der kontrovers diskutierten Problematik der seit Jahren zurückgehenden Organspenden in Deutschland und BadenWürttemberg bietet die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg eine Fortbildungs-Doppel-DVD an. Sie enthält die Aufzeichnung einer Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Allgemeine, Viszeralund Transplantationschirurgie Tübingen durchgeführt wurde. Die Beiträge befassen sich mit dem komplexen Prozess der Organspende, den Allokations­ kriterien von Notfall- und Warteliste, den sehr unterschiedlichen Zeitfenstern für die Transplanta­ tion der Organe, dem Ablauf bzw. der Logistik der notwendigen Kontrollen, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den finanziellen Aspekten der GKV. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fallseminare „Palliativmedizin“ Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ ist unter anderem der Nachweis einer zwölfmonatigen Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten erforderlich oder 120 Stunden Fallseminare einschließlich Supervision. Für diejenigen Ärztinnen und Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entscheiden, werden die hierfür notwendigen Module I bis III angeboten. Termine: Modul I: 15.–18. Februar 2020 Modul II: 19.–22. Februar 2020 (Anmeldungsnummer 3/2020) Gebühr Module I und II zusammen: 890,– Euro Modul III: 15.–18. Januar 2020 (Anmeldungsnummer 1/2020)

Modul III: 18.–21. März 2020 (Anmeldungsnummer 4/2020) Gebühr Modul III: je 440,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin – Akupunktur Teilnehmerzahl: je 19 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt in den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient ausreichend behandelt und der Notfall unter Kontrolle ist. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht wird, welches die personellen und technischen Voraussetzungen für alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bietet. Die Referenten sind überwiegend Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der

Zusatzbezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst, die das Leitsymptom ihres Themas in einem 30-minütigen Referat mit den Erstmaßnahmen an Diagnostik und Therapie darstellen und anschließend ca. 15 Minuten mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen diskutieren. Einige fachspezifische Notfallsituationen werden von den jeweiligen Fachärzten vorgetragen. Termin: Mittwoch, 6. November 2019 16.30–18.50 Uhr Leitsymptome: Akute Herz­ beschwerden – HNO-Notfälle – Notfälle im ZNS (Anmeldungs-Nr. 24/2019) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 20,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 3 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Der medizinischen Begutachtung kommt in allen Fachgebieten eine zunehmende Relevanz zu. Dies gilt vor allem in BadenWürttemberg, da sich hier durch das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz – ÖGDG) vom 17. Dezember 2015 Aufgaben im Bereich der Begutachtung von den Gesundheitsämtern auf Ärzte und Einrichtungen außerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verschoben haben. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen derzeit spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Akademie für ärztliche Fortbildung bei

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Bekanntmachungen der Bezirksärztekammer Südwürttemberg seit September 2016 die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculäre Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an. Dieses Fortbildungscurriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinisch fachlichen Qualifikationen ihre Kenntnisse in der Gutachtenerstellung zu erhalten und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fach­ übergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse vermittelt. Das Curriculum umfasst insgesamt 64 Stunden und besteht aus drei Modulen, die je nach Interesse und Fortbildungsbedarf in beliebiger Reihenfolge und einzeln absolviert werden können. Voraussetzungen für die Erlangung der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: – abgeschlossene Facharztweiterbildung – Absolvieren aller Module einschl. Nachweis jeweils eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens – Bestehen der Lernerfolgs­ kontrolle Termin: Teil I: 20.–22. Oktober 2019 (So–Di) (Anmeldungs-Nr. 12/2019) Leitung: Dr. med. Jörg Rether, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Konsiliararzt Begutachtung, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 380,– Euro Punkte: 29 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

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Vorankündigung: Termin: Teil II: jeweils Samstag und Sonntag 15.–16. Februar 2020 9.–10. Mai 2020 (Anmeldungs-Nr. 11/2020) Leitung: Dr. med. Jörg Rether, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Konsiliararzt Begutachtung, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 440,– Euro Punkte: beantragt

Seminar Allgemeinmedizin Seit einigen Jahren ist die Entwicklung der hausärztlichen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten bekanntermaßen besorgniserregend. Um Ärztinnen und Ärzte zu motivieren, sich für die Allgemeinmedizin zu interessieren, wurde auf verschiedenen Ebenen und durch verschiedene Institutionen eine Reihe von Projekten durchgeführt. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat in diesem Zusammenhang beschlossen, allen interessierten Ärztinnen und Ärzten ein Seminarprogramm Allgemeinmedizin anzubieten, welches in 15 Themenblöcke gegliedert ist und an vier bis fünf Fortbildungstagen pro Jahr durchgeführt wird (ca. eine Fortbildung pro Quartal). Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch Wiedereinsteigern, Refreshern und Kammermitgliedern in Vorbereitung auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich. Termine: jeweils Samstag 26. Oktober 2019 Das kranke Kind 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2019) 7. Dezember 2019 Häufige psychische Störungen in der Allgemeinarztpraxis 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 16/2019) 18. Januar 2020 Palliativmedizin/Rehabilitation 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 13/2020)

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21. März 2020 Spezielle Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 14/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 25,– Euro Punkte: 8/9 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

40-Stunden-Grundkurs zum Erwerb der Qualifikation „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ – Modul I Das Sozialministerium BadenWürttemberg hat am 20. Juli 2012 eine Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) erlassen, die am 31. 07. 2012 in Kraft getreten ist und die unter anderem vorsieht, dass zur Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen, die Leiter von Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken verpflichtet sind, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Bis spätestens zum 31. 12. 2019 müssen alle Ärztinnen und Ärzte, die die Funktion des Hygienebeauftragten Arztes ausüben, diese Qualifikation nachweisen können.

Für die Qualifikation ist eine mindestens zweijährige Berufs­ erfahrung sowie der erfolgreiche Besuch eines 40-stündigen Grundkurses erforderlich, den die Bezirksärztekammer Südwürttemberg im Ärztehaus Reutlingen anbietet. Termine: jeweils Freitag bis Sonntag 15.–17. November und 13.–15. Dezember 2019 (Anmeldungs-Nr. 10/2019) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Dr. med. Jan Liese, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 30 Gebühr: 600,– Euro Punkte: 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Allgemeinarztpraxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chron. Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 30. November 2019 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 29/2019) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: 11


Bekanntmachungen Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschiedlichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Samstag, 30. November 2019 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 34/2019) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Demenz aktuell 2019: Umgang mit Extremsituationen bei Demenzpatienten Termin: Mittwoch, 4. Dezember 2019 19.00–21.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2019) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Programm: 19.00–19.15 Uhr Begrüßung Prof. Dr. med. Marko Wilke 19.15–19.45 Uhr Wahnhafte Störungen bei Demenz Referent: Prof. Dr. med. Gerhard Eschweiler, Facharzt für Neuro­ logie und Psychiatrie, Leiter Geriatrisches Zentrum, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen 19.45–20.15 Uhr Verwahrlosung Referent: Andreas Knöll, Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin, ZfP Südwürttemberg, Psychiatrische Institutsambulanz Münsingen 20.15–20.45 Uhr Aggressionen und Übergriffe Referent: Dr. med. Matthias Herrmann, Facharzt für Neurologie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen 20.45–21.15 Uhr Praktische Hilfen und Ansprechpartner Referentin: Silvia Phlebs, DRK-Alzheimer-Beratungsstelle, Reutlingen 21.15–21.45 Uhr Diskussion mit den Referenten Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 3

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Vorbereitung Fachgespräch Allgemeinmedizin

Die zunehmende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind unbestritten. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat entschieden, seinen Mitgliedern eine Fortbildungsveranstaltung über eine Therapiemethode zur Stressbewältigung anzubieten, welche wissenschaftlich erforscht und durch Studien untersucht wird. Damit haben die Teilnehmer nicht nur für sich selbst einen Benefit, sondern sie lernen ein Behandlungskonzept kennen, welches auch für Patienten in Frage kommen kann. Das Programm dieser Fortbildung besteht aus Vorträgen und praktischen Übungen. Termin: Samstag, 7. Dezember 2019 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 20/2019) Leitung: Markus Zeh, Diplom-Pädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

In diesem Seminar wird der formale Ablauf eines Fachgespräches vorgestellt und an einem Fallbeispiel ausführlich demonstriert. Anschließend werden in kleinen Gruppen mit weiteren Kasuistiken und unter Mit­ wirkung der Teilnehmer Fach­ gespräche simuliert und danach im Plenum besprochen. Dieses Seminar richtet sich damit vorwiegend an die Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung Allgemeinmedizin, die sich auf das Fachgespräch vorbereiten. Termin: Freitag, 13. Dezember 2019 17.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 26/2019) Leitung: N. N. Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: 7 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Tabakentwöhnung mit strukturiertem Therapie­ programm nach dem Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundesärztekammer In diesem Aufbaumodul werden Kenntnisse über verhaltens­ therapeutische Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch Absolvieren dieses Kurses erfüllen teilnehmende Ärzte die Anforderungen zum Anbieten von Tabakentwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaumodul ist die erfolgreiche Teilnahme am 20-stündigen Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundesärztekammer.

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Bekanntmachungen Termin: Samstag, 14. Dezember 2019 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2019) Leitung: Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 15 Gebühr: 90,– Euro Punkte: 8 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Psychoonkologie 2020: „Breaking Bad News“ oder „wie überlebt der Patient die Diagnosemitteilung?“ In der medizinischen Patientenversorgung bestimmen technische und ökonomische Aspekte sowohl im ambulanten wie im stationären Sektor immer mehr den Alltagsablauf und geben einen Zeittakt vor. Arzt-PatientenGespräche müssen in diesem Räderwerk irgendwo eingeschoben werden und die Vorbereitung schwieriger Gespräche – wie zum Beispiel Mitteilung einer Krebsdiagnose – bzgl. Zeit, Ort und Rahmenbedingungen bleiben oft auf der Strecke. Die Folge: Die Patienten erleben statt einem einfühlsamen partnerschaftlichen Gespräch in geschützter Umgebung eher das Szenario einer gnadenlosen Urteilsverkündung zwischen „Tür und Angel“. Dieser problematischen Entwicklung ist die Fortbildung „Psychoonkologie 2020“ gewidmet, mit der Frage nach den ethischen Standards in diesem Zusammenhang, mit anschaulichen Kasuistiken von verschiedenen Methoden gelungener oder missglückter Übermittlung einer Erstdiagnose „Krebserkrankung“ und den lehrreichen Erfahrungen eines Supervisors.

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Termin: Samstag, 11. Januar 2020 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 6 Die Anerkennung als Fortbildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs wird bei der KV Baden-Württemberg beantragt. Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

80-Stunden-Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ soll mit dem Fokus auf patientenzentrierte Kommunikation und der Gestaltung einer als positiv empfundenen Patient-Arzt-Beziehung die in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kompetenzen in den Grundlagen der Psychodiagnostik, der Gesprächsführung und der Kooperation im psychotherapeutischen Versorgungssystem vertiefen. Die Vermittlung der definierten Kompetenzen erfolgt mit aus­ gewogenen Anteilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbst­ erfahrung in Balint-Gruppen. Ziel des Kurses „Psychosomatische Grundversorgung“ ist es unter anderem, den teilnehmenden Arzt zu befähigen:

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– eine kooperative und hilfreiche Patienten-Arzt-Beziehung aufzubauen, – eigene Beratungs- und Behandlungsinterventionen durchzuführen, welche die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit von Patienten fördern, – die notwendige Fürsorge für die eigene Stabilität und Zufriedenheit zu betreiben. Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ entspricht der in der Psychotherapie-Vereinbarung § 5 Abs: 6 definierten Qualifikation, die als Voraussetzung für die Erbringung psychosomatischer Leistungen nach­ zuweisen ist. Dazu gehören die differenzialdiagnostische Klärung psychosomatischer Krankheits­ zustände und die verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitätsklinik VI, Abt. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie den Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ durch. Dieses Weiterbildungsangebot umfasst ein 20-Stunden Theorie-Modul, ein 30-Stunden Modul zur ärztlichen Gesprächsführung sowie 30 Stunden Balintgruppenarbeit. Termin: 11. Januar 2020–25. Juli 2020 (Anmeldungs-Nr. 43/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Zipfel, Ärztlicher Direktor, Medizinische Universitätsklinik VI – Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen Ort: Tagungsraum 1 im Gesundheitszentrum der UKT, Hoppe-Seyler-Str. 6, 72076 Tübingen Balintgruppen: in den beiden Gruppenräumen der Tagesklinik im selben Gebäude Gebühr: 1.050,– Euro Punkte: beantragt

Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochenenden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 18. Januar 2020 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 31/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5


Bekanntmachungen Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Seminar „Train the Trainer“

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung

Hygiene-Update für Hygienebeauftragte Ärzte (gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg von 2012)

50 Stunden Kurs-Weiterbildung Suchtmedizin (gemäß § 4 Abs. 8 in Suchtmedizin)

Bereits 2011 hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg beschlossen, allen Weiterbildungsbefugten ein Seminar zur Vermittlung medizindidaktischer Kenntnisse anzubieten, um ihnen die Planung und Durchführung von Weiter­ bildung in allen Fachgebieten zu erleichtern: Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und recht­ lichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Didaktische Themen wie Lernmög­ lichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel Weiterbildungs­ gespräche, Feedback und Fall­ besprechungen, werden für den Praxisalltag modifiziert und typische Konstellationen schwieriger Arzt-Patienten-Situationen für die Lernsituation geübt. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Termin: Samstag, 22. Februar 2020 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2020) Leitung: Dr. med. Hans-Otto Bürger, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Vogt, Mitglied des Vorstands der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: beantragt

Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gemäß § 87 Abs. 1b SGB V palliativ­ medizinisch versorgen möchten. Termine: Freitag, 6. März 2020 14.00–18.00 Uhr Samstag, 7. März 2020 9.00–17.15 Uhr Sonntag, 8. März 2020 9.00–14.30 Uhr Freitag, 27. März 2020 14.00–18.00 Uhr Samstag, 28. März 2020 9.00–16.15/17.15 Uhr Sonntag, 29. März 2020 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 2/2020) Leitung: Frau Dr. Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin – Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Gebühr: 490,– Euro Punkte: 40

Nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 sind verschiedene medizinische Einrichtungen gemäß § 1 Abs. 2 MedHygVO verpflichtet, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Um diese Funktion erfüllen zu können, ist eine Qualifikation erforderlich, die mit der erfolgreichen Absolvierung eines 40-Stunden Kurses „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ Modul I erworben werden kann. Nach § 9 Abs. 1 und 2 dieser Verordnung ist darüber hinaus das gesamte Hygienefach­ personal verpflichtet, mindestens im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infektionspräven­ tion teilzunehmen. Die Leitungen der betreffenden Einrichtungen haben sicherzustellen, dass das Personal an Fortbildungs­ veranstaltungen zu Hygiene- und Infektionsprävention teilnehmen kann. Termin: Samstag, 21. März 2020 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 8/2020) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8

Termin: 30. März–3. April 2020 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr.37/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 800,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Vorankündigung 23. Gesundheitsforum Südwürttemberg 2020: Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung Verschiedene Faktoren aus diversen Bereichen unserer Gesellschaft haben seit einigen Jahren im deutschen Gesundheitswesen eine Entwicklung ausgelöst, die von den meisten Beteiligten als besorgniserregend wahrgenommen wird. Inzwischen gibt es einige Stellen im ersten Gesundheitsmarkt mit dringendem Handlungsbedarf

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Bekanntmachungen für eine Richtungskorrektur, um einer weiteren Fehlentwicklung entgegenzuwirken. Aus den zahlreichen Problemfeldern hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg die Auswirkungen des freien Spiels der Kräfte unserer Marktwirtschaft innerhalb des ersten Gesundheitsmarktes ausgewählt und das 23. Gesundheitsforum 2020 dem Thema „Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung“ gewidmet. Das Programm wird im Ärzteblatt 11/2019 veröffentlicht. Termin: Samstag, 25. April 2020 10.00–15.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Neue Aula, Universität Tübingen Gebühr: kostenfrei Punkte: beantragt

Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs I Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landesärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, so dass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum angeboten werden. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Wei-

terbildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt­ linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 17.–23. Mai 2020 (Anmeldungs-Nr. 35/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 690,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis – individuell – nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) – individuell – nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Impressum Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden.

Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de

weiterbildung-allgemeinmedizin.de

Angebot für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Einstieg jederzeit möglich. Ziel: Das Weiterbildungsprogramm KWBW Verbundweiterbildungplus bietet ein kontinuierliches und strukturiertes Seminar- und Mentoring-Programm in persönlicher Atmosphäre mit Möglichkeit zum regionalen Austausch und Netzwerken. Kursinhalte: Unser industrieunabhängiges Seminarprogramm beinhaltet hausärztliche Themen wie • Das schmerzende Ohr • Hauterkrankungen • Orthopädische Untersuchungstechniken • Pädiatrie • Praxisorganisation und Abrechnung • Wundmanagement • u. v. m. Termine 2019 (Auswahl): • 17./18. 10. Bad Herrenalb • 17./18. 10. Untermarchtal • 21./22. 11. Donaueschingen • 21./22. 11. Bad Herrenalb • 28./29. 11. Bad Wildbad Alle Termine 2019 auf: www.kwbw.de

Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 Telefax +49 (0) 711 / 7 69 89-8 59 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 62 vom 1. 1. 2019 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,80 € zzgl. Versand­kosten 19,80 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,80 € zzgl. Versandkosten 27,60 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,80 € zzgl. Versandkosten 27,60 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489

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Wir (ich) ermächtigen(-e) die Alfons W. Gentner GmbH & Co. KG, Zahlungen von unserem (meinem) Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weisen wir (weise ich) unser (mein) Kreditinstitut an, die von der Alfons W. Gentner GmbH & Co. KG auf unser (mein) Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Folgender Text  soll ____mal  unter oben angekreuzter Rubrik erscheinen (bitte deutlich in Blockschrift/Schreibmaschine ausfüllen):

Kontakt:  Telefon (07 11) 6 36 72-8 27 und -8 61  ·  Telefax (07 11) 6 36 72-7 60 · E-Mail beck@gentner.de

Schnell per Fax (07 11) 6 36 72-7 60

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STELLENANGEBOTE

WINKELWALDKLINIK NORDRACH Das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) ist seit über 25 Jahren das nationale Register für die Suche nach nicht-verwandten Blutstammzellspendern in Deutschland mit Sitz in Ulm.

ONKOLOGIE

GERIATRIE

Die Winkelwaldklinik Nordrach ist eine Rehabilitationsklinik im mittleren Schwarzwald mit den Schwerpunkten Onkologie u. Geriatrie. Zum nächstmöglichen Termin suchen wir eine(n)

Ltd. Oberarzt Hämatologie/Onkologie (m/w/d) oder einen Facharzt für Innere Medizin mit onkologischer Vorerfahrung (m/w/d)

Wir wünschen uns:

► Bewerber (w/m/d) mit Interesse an rehabilitativer, internistisch

onkologischer Tätigkeit ► Stärken in den Bereichen Kommunikation und Teamarbeit ► Interesse an einem ganzheitlichen Therapieansatz Wir bieten Ihnen:

Tolle Teamarbeit in sympathischen Teams Persönliche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit Kostenübernahme ► Kinderbetreuung im hauseigenen Kindergarten möglich (0 bis 12 Jahre) ► einen attraktiven, familienfreundlichen Arbeitsplatz in einer Urlaubsregion ► Planbare Arbeitszeiten ► Unterstützung bei der Wohnungssuche ► ►

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer ein-/mehrtätigen Hospitation, um unsere Klinik und unser kollegiales Miteinander kennenzulernen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, gerne auch online! Weitere Informationen:

Herr Dr. Lars-Hendrik Nipken Frau B. Lehmann-Isenmann Tel.: 07838/83-0 info@winkelwaldklinik.de www.winkelwaldklinik.de

Im ZKRD laufen alle Daten für die Fremdspendersuche aus ganz Deutschland zusammen. Mit über 8,5 Millionen Spenderdatensätzen ist es das größte Register in Europa und das zweitgrößte weltweit. Wird die Zahl der alljährlich tatsächlich für Transplantationen identifizierten und bereitgestellten Stammzellspender zu Grunde gelegt, ist das ZKRD das leistungsfähigste Register weltweit. Weitere Informationen über uns erhalten Sie unter www.ZKRD.de. Im Zuge der Altersnachfolge ist der

medizinische Geschäftsführer (m/w/d) neu zu besetzen. Sie bringen einen Hochschulabschluss in einem einschlägigen (bio-)medizinischen Fach und breite, mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung in vergleichbarer Position mit. Voraussetzung ist die Promotion, erwünscht ist eine wissenschaftliche Qualifikation auf den Gebieten Hämatologie, Immunologie, Immungenetik mit Habilitation oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen Leistung sowie klinische Erfahrung auf einem dieser Gebiete. Eine Facharztanerkennung mit Bezug zur Transplantationsmedizin oder Hämatologie ist neben einschlägigen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen sowie einer hohen Affinität zur Bioinformatik von großem Vorteil bei dieser Führungsposition. Ihre Persönlichkeit zeichnet sich darüber hinaus aus durch • unternehmerisches Denken und Handeln • hohe kommunikative und soziale Kompetenz • verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift • kompetentes Auftreten auf internationalem, wissenschaftlich geprägtem Parkett • Verhandlungsgeschick, Innovationsgeist und Gestaltungsfähigkeit • Organisationstalent, Reisebereitschaft und Begeisterungsfähigkeit Sie werden bei uns die medizinisch-wissenschaftliche Leitung des ZKRD mit allen damit verbundenen Gremien- und Führungsaufgaben übernehmen. Zusammen mit dem kaufmännischen Geschäftsführer obliegt Ihnen die Führung der leistungsfähigen und hochmotivierten Belegschaft sowie die Zukunftsausrichtung des ZKRD. Dabei übernehmen Sie insbesondere alleinverantwortlich bzw. zu wesentlichen Teilen • die fachliche Konzeption und Weiterentwicklung der (überwiegend Cloudbasierten) Dienstleistungen für Patienten bzw. medizinische Anwender • die Interaktion mit den Kostenträgern und Kooperationspartnern im In- und Ausland • die Vertretung des ZKRD nach außen, in Gremien und bei nationalen und internationalen Fachgesellschaften • die fachliche und disziplinarische Führung des Ihnen zugeordneten Personalstabes einschließlich Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätsmanagement Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Peter Mein unter 07221 – 214 200 gerne zur Verfügung. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung und Angabe zum möglichen Eintrittstermin senden Sie bitte per E-Mail an die unten angeführte Mailadresse. DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg | Hessen Personalabteilung Gunzenbachstr. 35 76530 Baden-Baden E-Mail: karriere-bad@blutspende.de www.blutspende.de

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STELLENANGEBOTE

WIR suchen Assistenzärzte, die im LEBEN noch einiges vorhaben und in der GESUNDHEIT den nächsten Karriereschritt machen wollen.

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LEBEN UND ARBEITEN  Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen in allen Fragen rund um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz  Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen  Konzeption und Durchführung von Schulungen

IHR PROFIL ALS GESUNDHEITSEXPERTE  Ärztinnen und Ärzten mit 24-monatiger Erfahrung auf einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung (Innere und Allgemeinmedizin, Anästhesie, Augenheilkunde, HNO, Psychosomatik uvm.), Fachärzten für Arbeitsmedizin und Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin bieten wir einen Einstieg in ein expandierendes Unternehmen  Professionelles Auftreten, Kommunikationsstärke und Freude an der Beratung  Teamfähigkeit

B·A·D GmbH – Personalentwicklung und Recruiting Herr Düsing, Tel.: 0228 - 40072-184 Herbert-Rabius-Straße 1, 53225 Bonn www.bad-gmbh.de/karriere Folgen Sie uns auf:

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HNO Fachärztin/Arzt m/w/d gesucht

Facharzt (m/w/d) Neurologie und/ oder Psychiatrie & Psychotherapie Eine detaillierte Stellenausschreibung sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.mvz-ld.de. MVZ Landau GmbH · personal@pkbg.de Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form stellvertretend für Personen aller Geschlechter.

FÄ/FA für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin

Etablierte Hausarztpraxis im südhess. Heppenheim (Bergstraße) sucht eine(n) FÄ/FA für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin ab April 2020 in Voll- oder Teilzeit. Wir sind ein sympath. Team in großzügigen Räumlichkeiten und moderner Ausstattung. Wir haben ein sehr ausgewähltes Patientenkollektiv, eine reine Terminsprechstunde und dadurch sehr geregelte Arbeitszeiten. Eine attraktive Vergütung, eine angenehme Arbeitsatmosphäre sowie gute Vereinbarkeit von Arbeit mit Familie und Freizeit sind uns sehr wichtig. Bei Interesse bitte melden: arztgesucht@web.de

Für unsere konservativ tätige HNO-Praxis in Mühlacker, suchen wir Sie als Verstärkung. Tolles Team, sehr gute Vergütung, moderne Praxis, gute Weiterbildungsmöglichkeiten, keine OP’s, keine Dienste, schöne Gegend, alle Schulen Vorort, Stuttgart/Karlsruhe in der Nähe. Über Ihre Kontaktaufnahme würde sich das Team der HNO Praxis Dr. Yvonne Fischer sehr freuen. HNO Praxis Dr. Yvonne Fischer, Emrichstraße 2, 75417 Mühlacker www.hno-praxis-fischer.de dr.yvonne.fischer@smze.de 0163 163 7933 Zur Erweiterung unserer Praxisstandorte

in Leonberg und Neuhausen auf den Fildern sowie Korntal-Münchingen und Weil der Stadt suchen wir

Fachärzte (m/w/d) für Innere Medizin / Allgemeinmedizin in Voll-/Teilzeit

Wir sind ein Medizinisches Versorgungszentrum, das sich auf die hausärztliche Betreuung unserer Patienten konzentriert. Als Arzt steht für Sie die medizinische Versorgung im Mittelpunkt. Unser Verwaltungsbereich übernimmt die weiteren Aufgabenbereiche. Es erwarten Sie geregelte Arbeitszeiten mit einem ausgeglichenen Work-Life-Balance, eine attraktive Vergütung, Austausch im Ärzteteam sowie regelmäßige Fortbildungen. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme an bewerbung@med-koop.de oder telefonisch an Frau Branz unter 0157/30392448.

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FA-Psych-19.qxp_FA-92x169-sw-print 05.09.19 16:50 Seite 1

STELLENANGEBOTE

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SRH KLINIKEN

Zeit für den Wechsel? MODERNE PSYCHOSOMATIK Wenn Sie: > Psychosomatik als ganzheitliche, medizinische Sichtweise verstehen > Gerne lösungs- und gegenwartsorientiert arbeiten > Sich für Erfahrungsorientierte Therapien interessieren, selbsständig, mutig und zuverlässig arbeiten Wenn Sie folgendes Profil haben: > FA*FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie > FA*FÄ für Psychiatrie / Psychotherapie > FA*FÄ für Allgemeinmedizin / Psychotherapie > FA*FÄ anderer Facharzt / Psychotherapie > Sie bereichern das multiprofessionelle Team mit Innovationslust und Teamgeist Finden Sie: > Selbstständiges Arbeiten mit Gestaltungsmöglichkeiten > Kompetentes Ärzte-Psychologen-Team / flache Kompetenzhierarchie > OA*OÄ Status > Gute (ausbaufähige) finanzielle Bedingungen > Günstige Arbeits- und Arbeitszeitbedingungen (50 % - 100 %) > Ein fortschrittliches modernes Privatkrankenhaus Bei Interesse informieren Sie sich gerne postalisch, per E-Mail oder spontan im persönlichen Gespräch. Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin / Privatklinik dr.mehl@wollmarshoehe.de | Tel. +49 (0)7520-927-170 Wollmarshofen 14 | 88285 Bodnegg | Deutschland

Weitere Stellenangebote finden Sie auf unserer Website.

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Die CardioPraxis Staufen in Göppingen sucht ab sofort:

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(m/w/d)

invasiv/nicht-invasiv in Teilzeit oder Vollzeit Informationen: www.cardiopraxis-staufen.de Kontakt (confidential): Prof. Dr. med. Thomas Störk

WB-Assistent/-in Allgemeinmed. ab 1. 1. 2020 im Raum Hd gesucht. – Gerne auch Quereinsteiger – Als Facharzt werden Sie nach 2 Jahren Ausbildung auch Arzt f. Allg.med. flexible Arbeitszeiten – Top Gehalt – keine Nachtdienste Lehrpraxis der Uni Heidelberg – Landarztpraxis mit 2 FA für AM., großes Leistungsspektrum. Interesse? Hausarztzentrum Lobbach 06226-970123 oder 0170-4416663 oder franz-hack@web.de

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Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ist spezialisiert auf die Fachgebiete Wirbelsäulenchirurgie, Paraplegiologie, Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin, Gefäßchirurgie und Psychiatrie. Modern ausgestattete Radiologie- und Anästhesieabteilungen sowie fachübergreifende Kompetenzzentren ergänzen das medizinische Angebot. Die Klinik ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg. Wir gehören zur SRH Kliniken GmbH, einem der führenden privaten Klinikträger mit zehn Akut- und sechs Rehakliniken sowie einer Vielzahl an MVZen. Über 9.000 Mitarbeiter betreuen jährlich 1 Mio. Patienten. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen leitenden Oberarzt w/m/d. Ihre Aufgabe: ❙❙ Operative und konservative Versorgung unserer Patienten mit orthopädischen und traumatologischen Krankheitsbildern ❙❙ Übernahme spezieller Sprechstunden, Ausbau bzw. Aufbau von Schwerpunkten ❙❙ Interdisziplinäre Zusammenarbeit, insbesondere mit der WirbelsäulenChirurgie und Paraplegiologie ❙❙ Teilnahme am ärztlichen Rufbereitschaftsdienst (Orthopädie und Traumatologie) ❙❙ Sicherstellung von Prozessabläufen im Rahmen des Qualitätsmanagements Ihr Profil: ❙❙ Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ❙❙ Mehrjährige Erfahrung in der Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenk, Kenntnisse im D-Arzt-Verfahren sichere Durchführung der gängigen unfallchirurgischen Eingriffe sowie Beherrschung arthroskopischer Techniken ❙❙ Zusatzbezeichnung spezielle Orthopädie wünschenswert ❙❙ Fähigkeit, bestehende Schwerpunkte weiter auszubauen und neue Leistungsangebote zu erschließen, hohe Patientenorientierung, eigenverantwortliche Tätigkeit sowie unternehmerisches Denken und Handeln Wir bieten eine interessante Tätigkeit mit einer leistungsgerechten Vergütung, die der Wichtigkeit der Position entspricht. Ein breites Portfolio für Ihre Weiterbildung, die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Tätigkeit und ein interdisziplinäres Führungskräfteprogramm erwartet Sie bei uns. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns sehr willkommen! Ihre fachlichen Fragen beantwortet: Christian Neuhäuser, Chefarzt, Telefon +49 (0) 7202 61-3230 Werden Sie Teil unseres Teams und bewerben Sie sich vorzugsweise online über unser Karriere-Portal mit Angabe der Kennziffer 3078-58.

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bad-gmbh.de/networking-pforzheim Einladung zum Networking-Event B·A·D – SICHER ARBEITEN. GESUND LEBEN.

Zur Erweiterung unseres Teams am Standort Stuttgart suchen wir ab dem 01. 01. 2020 einen Fachkrankenhaus und Rehabilitationsklinik für Internistische Psychosomatik.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Funktionsabteilung Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für zentrale die zentrale FunktionsInnere Medizin einen abteilung Innere Medizin einen

Leitenden Oberarzt(m/w/d) (m/w/d)Innere Innere Medizin Medizin Leitenden Oberarzt in Voll- oder Teilzeit (mind. 60%).

in Voll- oder Teilzeit (mind. 60%). Die ausschließlich elektive Behandlung unserer akutstationären sowie rehabiliDie tativen ausschließlich elektive Behandlung unserer akutstationären sowie Patientinnen und Patienten erfolgt in multiprofessionellen psychosomarehabilitativen PatientinnenSie und Patienten in multiprofessioneltischen Behandlerteams. sind mit Ihrenerfolgt Kolleginnen und Kollegen des len psychosomatischen Behandlerteams. Sie sind mit Ihren KolleginMedizinischen Leistungszentrums für die fachärztlich-somatische Betreuung nen unserer und Kollegen desund Medizinischen Leistungszentrums die fachPatientinnen Patienten mit einem breiten Spektrumfür internistischer ärztlich-somatische Betreuung Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen verantwortlich. Sieunserer beteiligen sich an der konzeptuellen Weitereinem breiten und Spektrum internistischer Erkrankungen verantwortlich. entwicklung der Etablierung neuer Behandlungsschwerpunkte und überSie nehmen beteiligen sich an der konzeptuellen Weiterentwicklung und der Organisations-, Weiterbildungsund Leitungsaufgaben.

Etablierung neuer Behandlungsschwerpunkte und übernehmen OrgaWir bieten eine abwechslungsreiche, anspruchsvolle Tätigkeit in einem enganisations-, Weiterbildungsund Leitungsaufgaben. gierten klinischen Team, individuell gestaltbare Arbeitszeitmodelle (ohne

Schichtdienst, kein fachärztlicher Rufbereitschaftsdienst) in einer Region mit Wir bieten eine abwechslungsreiche, anspruchsvolle Tätigkeit in einem hoher Lebensqualität. Möglichkeitengestaltbare in Bezug auf die weitere berufengagierten klinischenVielfältige Team, individuell ArbeitszeitmoEntwicklung werden von uns fachärztlicher aktiv gefördert. Rufbereitschaftsdienst) delleliche (ohne Schichtdienst, kein Die Bezahlung erfolgt entsprechend dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte in einer Region mit hoher Lebensqualität. Vielfältige Möglichkeiten in an den Universitätskliniken Baden-Württemberg. Bezug auf die weitere berufliche Entwicklung werden von uns aktiv gefördert. Sie erhalten weitere Informationen auf unserer Webseite unter www.schussental-klinik.de.

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STELLENANGEBOTE

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