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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

Foto: Khuloud T. Al-Jamal, Serene Tay & Michael Cicirko, © Wellcome Images

Diese Abbildung gehörte 2015 zu den Siegern der Wellcome Image Awards.

Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 73. Jahrgang | Gentner Verlag

04 | 2018


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20.–22. Juni 2018 in der FILharmonie in Filderstadt bei Stuttgart.

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4. Präventionskongress 2018


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Weitere Informationen: Die Schönheit der Wissenschaft. – Seit über zwanzig Jahren zeichnet der britische Wellcome Trust die besten wissenschaftlichen Bilder aus Gesundheitswesen und Biomedizin aus. Zu den Preisträgern gehören neben Fotos auch 3D-Modelle und digitale Illustrationen – von „leuchtender DNA“ bis hin zu „Schweine­ augen“. Die prämierten Bilder muten vielfach wie Kunstwerke an, wie auch auf dem Cover dieser Ausgabe zu bewundern. Der Wellcome Trust ist eine britische Stiftung für biomedizinische Forschung mit Sitz in London. Er wurde im Jahr 1936 mit Mitteln des amerikanischen Pharmazie-Magnaten Sir Henry Wellcome gegründet, um ForSir Henry Wellcome schungsvorhaben zur im Jahr 1930 Verbesserung der Gesundheit von Mensch und Tier zu unterstützen. Die finanzielle Ausstattung der Stiftung beträgt knapp 21 Milliarden Britische Pfund. Eines der Stiftungsziele ist die Förderung von wissenschaftlichem Verständnis in der allgemeinen Bevölkerung. Hierfür betreibt betreibt die Stiftung unter anderem die „Wellcome Collection“: Das Londoner Museum ermöglicht seinen Besuchern faszinierende Einblicke in Wissenschaft, Medizin, Leben und Kunst. Ein großer Teil der Sammlung kann auch online unter wellcomeimages.org eingesehen werden. Die Baden-Württembergische Bank (BWBank) ermöglicht 2018 die Darstellung ausgewählter Sieger-Aufnahmen der letzten Jahre auf der Titelseite des Ärzteblattes Baden-Württemberg. Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit vielen Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 27 Heilberufe Centern und knapp 165 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der BW Heilberufe Center in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder tele­ fonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.

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Editorial

168  Peer Review: Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch

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Vermischtes

181  68. Lindauer Nobel-Tagung

Kammern und KV 168  Präsidenten-Hotline 169  Zwei weitere Modellprojekte 170  Wahlvorbereitungen und geänderte Wahlordnung 171  Forschungsprojekt zur Kammerhistorie

181  Bildqualität in

der Mammographie 182  Junge Hausärzte fürs Land

182  Qualitätsentwicklung 172  Landeskongress und MEDIZIN erfolgreich 173  Mangel an Ärzten und Pflegekräften alarmierend

in der Telemedizin

183  Gemeinsam aktiv gegen den Hausärztemangel

183  Namen und Nachrichten 184  Neue Bücher

Schwerpunkt

Studieren, um zu assistieren? 174  Physician Assistant: Neuer Beruf im deutschen Gesundheitswesen 175  Studiengang zum Physician Assistant an der DHBW 176  Mitwirkung im ärztlichen Team 178  Position der Ärzteschaft zum Physician Assistant 179  Zukunft des Physician Assistant

Die informiert 186

Veranstaltungsübersicht 190

Bekanntmachungen 192

Impressum Wirtschaft 180  Neues aus der Finanzwelt

212 Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Kreissparkasse Heilbronn bei.

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Editorial Neue und erfolgreiche Qualitätskultur auf deutschen Intensivstationen

Peer Review: Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch

D Prof. Dr. Alexander Brinkmann

Arnold Kaltwasser

as Intensivmedizinische Peer Review Verfahren hat sich in Deutschland als eine überaus effektive und effiziente Methode etabliert, um intensivmedizinischen Experten fach- und professionsübergreifend die Gelegenheit zu geben, wissenschaftliche Erkenntnisse und klinische Erfahrungen auszutauschen. So können Verbesserungspotenziale identifiziert und die Patientensicherheit in der Intensivmedizin erhöht werden. Dieses freiwillige Peer Review Verfahren, das vor allem die Weiterentwicklung des intensivmedizinischen Versorgungsprozesses im Fokus hat, findet inzwischen in allen Bundesländern großes Interesse und Anerkennung. Ein Peer Review hat das Ziel, medizinische Einrichtungen dabei zu unterstützen, die Patientenversorgung differenziert zu analysieren, systematisch zu bewerten sowie kontinuierlich und nachhaltig weiterzuentwickeln. Mit der Entwicklung und Verabschiedung des Curriculums „Ärztliches Peer Review“ sowie des Leitfadens „Ärztliches Peer Review“ hat die Bundesärztekammer eine wesentliche Voraussetzung für die breitflächige Anwendung im Bereich der ärztlichen und der pflegerischen Qualitätssicherung geschaffen.

Präsidenten-Hotline

W

o drückt Sie der Schuh und wie kann sich die Ärztekammer noch mehr für Sie stark machen? Haben Sie Anregungen, Ideen oder vielleicht auch Kritik? – Die „Telefonsprechstunde“ von Kammerpräsident Dr. Ulrich Clever ermöglicht den Mitgliedern die d ­ irekte Kontakt­aufnahme. Am 24. April 2018 wird der Prä­sident der Landesärztekammer Baden-Württemberg wieder von 17.00 bis 19.00 Uhr direkt an der PräsidentenHotline (07 11) 7 69 89-4 23 erreichbar sein. Rufen Sie an! Foto: Photos.com (Jupiterimages)

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Im Gegensatz zu Zertifizierungsverfahren beziehungsweise Audits, die in den letzten Jahren in den Deutschen Krankenhäusern exponentiell zugenommen haben, liegt beim Peer Review der primäre Impetus und die Perspektive weniger in einer externen Kontrollfunktion, sondern vielmehr in der multiprofessionellen Weiterentwicklung von Qualität. Der professionelle Eigenantrieb sowie der pflegerische und ärztliche Erfahrungsaustausch mit Fokus auf den gesamten klinischen Versorgungsprozess sind hier entscheidende Elemente. Mithilfe des vertrauensvollen, kollegialen Dialogs ist der Blick des Peer Reviews eindeutig nach vorn gerichtet: Was lernen wir aus dem kollegialen Erfahrungsaustausch, und was können wir zukünftig gemeinsam im Stationsalltag verbessern? Die komplexe Versorgung von Intensivbehandlungs-Patienten birgt aufgrund der hohen Anzahl an Schnittstellen und der komplexen und häufig auch zeitkritischen Prozesse ein hohes Fehlerrisiko. Insofern überrascht es auch nicht, dass die Intensivstation der Bereich im Krankenhaus ist, der das höchste Morbidität- und Sterblichkeitsrisiko aufweist. Um eine qualitativ hochwertige und sichere Intensivmedizin an den uns anvertrauten Patienten leisten zu können, ist die Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung der intensivmedizinischen Versorgungsqualität eine Conditio sine qua non. Um in der Intensivmedizin medizinisch-pflegerische Prozesse immer wieder kritisch zu hinterfragen sowie effektiver und effizienter gestalten zu können, aber auch die ökonomische Nachhaltigkeit einer Intensivstation zu fördern, hat sich in Intensivmedizinischen Netzwerken mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, des Berufsverbandes der Deutschen Anästhesisten und der Landesärztekammern das Intensivmedizinische Peer Review Verfahren etabliert, das bezüglich seiner Potenziale außergewöhnlich erscheint.

Das Verfahren ist für alle Inten­ sivmedizinischen Bereiche anwendbar, deshalb hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensivund Notfallmedizin (DIVI) die Schirmherrschaft übernommen. Die DIVI und die sie fördernden Fachgesellschaften sind somit dafür verantwortlich, dass die medizinisch-pflegerischen Inhalte dieses Verfahrens stets aktuell sind und dass die Kriterien regelmäßig überarbeitet werden. Hierfür wurde eigens eine nationale Steuerungsgruppe eingesetzt. Die organisatorische Verantwortung des Intensivmedizinischen Peer Review Verfahrens liegt bei den jeweils zuständigen Landesärztekammern. Diese duale Zuständigkeit erscheint ideal, um dem Verfahren die Möglichkeit zu geben, sich inhaltsbezogen weiterzuentwickeln und den komplexen Erfordernissen auch zukünftig gerecht werden zu können. Das Peer Review Verfahren in der Intensivmedizin fand seinen Ursprung in Baden-Württemberg. Seit Mitte 2010 haben sich knapp 200 Intensivstationen diesem freiwilligen Peer Review unterzogen; allein in unserem Bundesland wurden seither schon 25 Peer Reviews durchgeführt. Die Bewertung durch die Kliniken war in mehr als 90 Prozent überaus positiv. Professioneller Eigenantrieb, Transparenz, Vertraulichkeit sowie ein kollegialer und multiprofessioneller Dialog auf Augenhöhe sind neben der Bereitschaft, einen kritischen Blick von außen zuzulassen, die essenziellen und gestaltenden Komponenten. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass durch das Peer Review Verfahren sowohl Reorganisationsprozesse angeregt und unterstützt wurden, als auch medizinischpflegerische Ergebnisqualität sowie in einzelnen Kliniken betriebswirtschaftliche Ergebnisse verbessert werden konnten. Prof. Dr. Alexander Brinkmann Arnold Kaltwasser


Kammern und KV Ausschließliche ärztliche Fernbehandlung

Zwei weitere Modellprojekte

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ie Landesärztekammer BadenWürttemberg hat zwei weitere Modellprojekte zur ausschließlichen ärztlichen Fernbehandlung genehmigt. Sie basieren auf der bundesweit einmaligen Regelung der ärztlichen Berufsordnung in BadenWürttemberg. Fernbehandlung im Justizvollzug: In dem zunächst auf sechs Monate angelegten Modellprojekt des Justizministeriums Baden-Württemberg sollen Gefangene in Justizvollzugsanstalten telemedizinisch betreut und behandelt werden. Um die medizinische Versorgung auch künftig rund um die Uhr sicherstellen zu können, wird das Justizministerium Videosprechstunden mit einem dezentralen Ärztepool verschiedener Fachrichtungen erproben; unter anderem sollen damit logistisch aufwendige Verlegungen von Gefängnisinsassen vermieden werden.

Fernbehandlung durch das Unternehmen KRY: Der deutsche Ableger des schwedischen Ge­ sundheitsversorgers KRY wird im Rahmen eines Modellprojektes baden-württembergischen Bürgern die Fernbehandlung anbieten. Dafür arbeitet KRY mit Ärztinnen und Ärzten aus Baden-Württemberg zusammen, die insbesondere eine hausärztliche/allgemeinmedi­ zinische Qualifikation haben. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient erfolgt live über Video in einer Smartphone- beziehungsweise Tablet-App. Der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Ulrich Clever, betonte vor der Presse: „Wir freuen uns sehr, dass zu den bisher schon genehmigten zwei Modellprojekten nun zwei weitere hinzukommen. Arzt und Patient können sich auf Distanz begegnen, und

der Mediziner darf eine individuelle Diagnose stellen und die Therapie einleiten.“ Die ärztliche Berufsordnung hatte bislang die ausschließliche Behandlung über Kommunikationsnetze untersagt; (Video-) Telefonie durfte immer nur mit Bestandspatienten erfolgen, also mit Patienten, die der Arzt oder die Ärztin bereits kannte. Begleitende wissenschaftliche Evaluationen prüfen in jedem einzelnen Modellprojekt kontinuierlich, ob Patienten auch bei der ausschließlichen Fernbehandlung die gleiche Qualität und Expertise wie in Praxis oder Krankenhaus geboten wird. Im Oktober 2017 hatte die Lan­ desärztekammer Baden-Württemberg das bundesweit erste Modellprojekt zur ausschließlichen Fernbehandlung von Privatversicherten genehmigt, das von der Teleclinic GmbH aus München getragen wird. Im Dezember 2017 erhielt die Kassenärztliche Vereinigung BadenWürttemberg die Genehmigung, die ausschließliche Fernbehandlung von Kassenpatienten zunächst in den Modellregionen Tuttlingen und Stuttgart zu erproben. Anzeige

Wahlberechtigt

Kammerwahl im November 2018 www.ärztekammer-bw.de/wahl


Kammern und KV Die Kammerwahlen 2018 werfen ihre Schatten voraus

Wahlvorbereitungen und geänderte Wahlordnung

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ie der Landesärztekammer Baden-Württemberg zugehörigen Ärztinnen und Ärzte in den Bezirken Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg wählen im November 2018 nach vier Jahren die Mitglieder der Vertreterversammlungen der jeweiligen Bezirksärztekammern neu, die ihrerseits die Mitglieder der Vertreterversammlung der Landesärztekammer sowie die Delegierten zum Deutschen Ärztetag wählen. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg setzt seine Leserschaft fortlaufend über Einzelheiten des Wahlrechts und des Ablaufs der Kammerwahlen 2018 in Kenntnis. Hier werden aber auch wichtige Aufgaben und Tätigkeiten der Ärztekammern beschrieben und erläutert, um zu unterstreichen, weshalb Ihre Mitwirkung und insbesondere Ihre Stimmabgabe bei der Kammerwahl 2018 dazu beiträgt, die Tätigkeit der jeweiligen Ärztekammer nicht nur nachhaltig zu stützen, sondern auch in Zukunft das Wirken der Ärztekammern aktiv mitzugestalten.

Wahlvorbereitungen Die Vorbereitungen für die Durchführung der Kammerwahl 2018 sind bereits im vollen Gange. Die Landes­ ärztekammer und jede der vier Be­ zirksärztekammern haben die gemäß Anzeige

Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Tübingen veranstaltet ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner.. Titel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Inhalte: • Neugründung oder Übernahme • Kooperationsformen • Praxiswertermittlung • Investitions- und Kostenplanung •  Finanzierung/Öffentliche Fördermittel • Betriebliche Risikovorsorge Veranstaltungsort und -termin: Mittwoch, 20. Juni 2018 (18.00 Uhr) in Tübingen Information und Anmeldung: BW Heilberufe Center Tübingen, Melanie Spörl, Tel. (07071) 158-166, melanie.spoerl@bw-bank.d Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei.

§ 4 Wahlordnung Baden-Württemberg (WO; in der Fassung vom 21. 02. 2018) vorgeschriebenen Wahlausschüsse gebildet, die alle bereits getagt haben. Beschlossen wurde gemäß § 2 Absatz 4 WO, dass – wie vor vier Jahren sehr bewährt – für die Wahlen die automatische Datenverarbeitung einschließlich maschinenlesbarer Stimmzettel eingesetzt wird. Einvernehmen bestand auch, dass die Auftragsvergabe an einen externen Dienstleister (ISO-zertifiziert) erfolgt, der das bei der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angesiedelte „Projekt-Team der gemeinsamen EDV“ sowie die Wahlausschüsse „aus einer Hand“ professionell berät und auch logistisch unterstützt. Hierdurch werden bei den kommenden Wahlen nicht nur die Wahlausschüsse, sondern auch das Ärztekammer-Personal spürbar entlastet.

Geänderte Wahlordnung Die Herbst-Vertreterversammlung der Landesärztekammer BadenWürttemberg hat am 25. November 2017 die Wahlordnung wie folgt geändert: § 15 Abs. 5 WO: „Inhalt und Form der Wahlvorschläge“ (betrifft die Wahlvorschläge für die in den Wahlkreisen und Wahlbezirken zu wählenden BezirksvertreterInnen) Bisher: „Der Wahlvorschlag muss mehr Bewerber enthalten, als Bezirks­ vertreter im jeweiligen Wahlkreis bzw. Wahlbezirk zu wählen sind. Die Zahl der Bewerber darf das Doppelte der zu Wählenden nicht überschreiten.“ Neu: „Der Wahlvorschlag kann mehr Bewerber enthalten, als Bezirks­ vertreter im jeweiligen Wahlkreis bzw. Wahlbezirk zu wählen sind. Die Zahl der Bewerber darf das Doppelte der zu Wählenden nicht überschreiten.“

§ 28 Abs. 3 WO: „Wahlvorschläge“ (betrifft die Zahl der zu wählenden Landesvertreter) Bisher: „Der Wahlvorschlag muss mindestens fünf Namen mehr ent­ halten, als Landesvertreter zu wählen sind. Die Zahl der zusätzlichen Namen ist jedoch auf zehn begrenzt.“ Neu: „Der Wahlvorschlag kann mehr Namen enthalten, als Landes­ vertreter zu wählen sind. Die Zahl der zusätzlichen Namen ist jedoch auf zehn begrenzt.“ Die vorstehenden Satzungs­ änderungen traten am 1. April 2018 in Kraft. Die Wahlausschüsse kommen übereinstimmend zu der Feststellung, dass die jeweilige Ersetzung des kleinen Wörtchens „muss“ in „kann“ – vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg mit Erlass vom 1. Februar 2018 genehmigt und im März 2018 im Ärzteblatt BadenWürttemberg veröffentlicht – keine Untergrenze der Bewerber mehr vorschreibt. Somit kann jeder unter den übrigen Wahlvoraussetzungen mit einem eigenen Wahlvorschlag kandidieren. In der vorliegenden Ausgabe ist auf Seite 190 die Bekannt­ machung des Landeswahlleiters über den Zeitplan der Ärztekammerwahlen zu finden. Hiermit werden die Kammerwahlen für alle Mitglieder transparent und wichtige Stichtage aus der Wahlordnung übersichtlich dargestellt. Entscheidend ist, dass die Wahlvorschläge bis zum 5. Oktober 2018 bei den Wahlausschüssen der Bezirksärztekammern eingereicht werden müssen. Der eigentliche Zeitpunkt für die Ausübung des Wahlrechts – wie in den vergangenen Jahren ausschließlich per Briefwahl – ist ebenfalls dargestellt: Die Ärztekammerwahlen finden im November 2018 statt. Die Ärztekammern bitten Sie: Nehmen Sie unbedingt an den Kammerwahlen 2018 teil. Unter­ stützen Sie mit der Abgabe Ihrer Stimmen Ihre für Sie tätige Standesvertretung, die Ärztekammern in Baden-Württemberg.


Kammern und KV Ärztekammer beauftragt Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung

Forschungsprojekt zur Kammerhistorie Foto: OE

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ie Landesärztekammer lässt auf Beschluss ihrer Vertreterversammlung in den nächsten drei Jahren die Geschichte der verfassten Ärzteschaft auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes BadenWürttemberg in der Zeit von 1920 bis 1960 umfangreich wissenschaftlich aufarbeiten. Auftragnehmer ist das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Jütte. Mit dem Forschungsvorhaben möchte die Landesärztekammer Baden-Württemberg unter anderem in Erfahrung bringen, inwieweit sich die damalige verfasste Ärzteschaft am Programm der Nationalsozialisten zur Zwangssterilisation und „Euthanasie“ beteiligte und welche Rolle dabei einerseits die Körperschaft selbst und andererseits einzelne Ärztinnen und Ärzte spielten. Kammerpräsident Dr. Ulrich Clever sagte bei der Unterzeichnung des Forschungsauftrages: „Als moderne Ärzteschaft müssen wir uns – wie jede Generation – mit dem zuvor Geschehenen auseinandersetzen. Bei dem in unserem Forschungsvorhaben geplanten Zeitraum von 1920 bis 1960 geht es uns nicht nur um die verbrecherischen Taten von Ärzten etwa in Grafeneck oder in Konzentrationslagern, sondern um die sozialdarwinistische Vorgeschichte und die eugenischen Voraussetzungen, auf die die Nazi-Ideologie draufsatteln konnte. Auch nach 1945 war das nicht plötzlich alles verschwunden, wenn auch nach außen kein Thema mehr.“ Prof.

schen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet wurden. Die Täter waren Ärzte; sie öffneten auf Befehl Adolf Hitlers den Gashahn. Die Gedenktafel wurde im Januar 2018 enthüllt; mit ihr verneigt sich die Landesärztekammer Baden-Württemberg vor den Opfern und bekennt sich zur Schuld der damaligen Ärzte an den dortigen Verbrechen. Anzeige

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Prof. Dr. R. Jütte und Dr. U. Clever bei der Unterzeichnung des Forschungsauftrages Dr. Robert Jütte fügte hinzu: „Dass das ärztliche Ethos nicht immer alle Ärztinnen und Ärzte gegen die Verblendungen des Nationalsozialismus schützen konnte, macht noch heute betroffen. Wir wollen jetzt unter anderem eruieren, was hierbei ausschlaggebend war und welche Schlüsse daraus für die Zukunft zu ziehen sind.“ Angestoßen wurde die Studie durch den Arbeitskreis „Ethik und Geschichte der Medizin“, der in der laufenden Wahlperiode erstmals vom Kammervorstand eingesetzt wurde. Der Arbeitskreis hat unter anderem eine Gedenktafel in der Tötungsanstalt Grafeneck angeregt, wo 1940 innerhalb eines Jahres 10 654 Men-

Um den Erfahrungen, Wahrnehmungen, Deutungen von württem­ bergischen und badischen Ärzten und Ärztinnen im sogenannten „Dritten Reich“ auf die Spur zu kommen, aber auch, um den Alltag ihrer ­Arbeit plastisch werden zu lassen, bittet das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung um zeitweilige Überlassung von Tagebüchern, Erinnerungen, Berichten, Briefen, Fotos, etc. aus jener Zeit beziehungsweise um Angabe von möglichen Aufbewahrungs­ orten solcher schriftlicher Quellen. Gesucht sind auch Hinweise auf schriftlich überlieferte, auch subtile Formen des Widerstandes von Ärztinnen und Ärzten gegen das NS-Regime. Ansprechpartner ist Aaron Pfaff, Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straußweg 17, 70184 Stuttgart, Telefon (07 11) 46 08 41 85, E-Mail: aaron.pfaff@igm-bosch.de

Veranstaltungshinweis Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Mediziner ein.. Veranstaltungstitel: Gemeinsam statt einsam – Kooperationen im Überblick Ziele: Der Trend zur gemeinsamen Berufsausübung hat sich längst durchgesetzt. Infolge des liberalisierten Vertragsarztrechtes ist der Gestaltungsspielraum deutlich gewachsen. So ist die ärztliche Tätigkeit sowohl in partnerschaftlicher Zusammenarbeit als auch in Anstellung oder Weiterbildung denkbar. Unser Seminar nimmt beide Kooperationsaspekte unter die Lupe. In Modul 1 stellen wir die vertragsarztrechtlichen Rahmenbedingungen für verschiedene Anstellungsoptionen vor. Modul 2 befasst sich hingegen schwerpunktmäßig mit den zahlreichen Kooperationsmöglichkeiten – von der Berufsausübungsgemeinschaft über die Praxisgemeinschaft bis hin zum Medizinischen Versorgungszentrum. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: • Martin Döhmel, Rechtsassessor • Karin Ekert, Diplom-Volkswirtin • Ilka Latuske, Rechtsassessorin • Dieter Schenk, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Sozialrechtr Termine und Veranstaltungsort: • Modul 1: 2. Mai 2018 (15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr), • Modul 2: 16. Mai 2018 (15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr), • KVBW Freiburg, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 65,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke). Fortbildungspunkte: 4 Anzeige

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Kammern und KV Besucherrekord bei der Messe Stuttgart

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as interdisziplinäre Konzept, mehrere Fachmessen und Kongresse für das Gesundheitswesen zu kombinieren, ist Ende Januar einmal mehr aufgegangen: MEDIZIN und TheraPro haben sich erfolgreich als Plattform für Gesundheitsberufe im Süden etabliert. Mehr als 11.600 Besucher sorgten für volle Messehallen in Stuttgart. An drei Tagen insgesamt sieben Kongresse und ein breit gefächertes Programm kamen den Interessen von Ärzten, Therapeuten und medizinischem Fachpersonal entgegen. Von gesellschaftspolitischen über betriebswirtschaftliche Themen bis hin zu fachspezifischen Fragestellungen reichte die breite Angebotspalette. Einer der Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung war der dritte Landeskongress Gesundheit BadenWürttemberg, der inzwischen zu einer festen Größe in der gesundheitspolitischen Landschaft geworden ist. Er wird von den maßgeblichen Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens des Landes veranstaltet, allen voran die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg; die Schirmherrschaft hatte einmal mehr Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen. Das Thema des diesjährigen Kongresses lautete „Innovationen für Menschen – Zukunftsbranche Gesundheit“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Medizin im Kontext von Digitalisierung und moderner Medizintechnik wandelt und wie die Infrastruktur medizinischer Versorgung künftig aussehen muss, damit ihre Qualität weiterhin gesichert werden kann. Einen solchen „Blick von oben“ wagte Prof. Dr. Reinhold Ewald, der als ESA-Astronaut und Professor für Astronautik und Raumstationen am Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart mehr als prä­destiniert war, die Entwicklung medizinischer Diagnose und Therapie sowie ihre Auswirkungen auf die Versorgung differenziert zu betrachten. Gemeinsam mit Experten diskutierten die Teilnehmer in World-CaféForen interdisziplinär und eingehend

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über aktuelle Fragestellungen: „Wie kann die Gesundheitsbranche mit der Digitalisierung Schritt halten?“, „Wie verändern moderne Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft die Versorgungswege von morgen?“, „Welche innovative Infrastruktur braucht die Versorgung der Patienten?“, „Wie wird die Qualität der Versorgung in Zukunft sichergestellt?“, „Wer sind die Innovationstreiber der Gesundheitsbranche?“ und „Wie gestaltet die Politik die Entwicklungen in der Zukunftsbranche Gesundheit?“. Dabei wurden vielfältige Möglichkeiten und Lösungen aufgezeigt; weitere Referate und eine Podiumsdiskussion rundeten den Kongress ab. Die Ergebnisse des Tages sind in übersichtlicher Darstellung online abrufbar unter www.lk-gesundheit. de. Vor dem Hintergrund des großen Erfolges der ersten drei Kongresse haben die Partner inzwischen einstimmig beschlossen, dass der Landes­ kongress Gesundheit im kommenden Jahr am 25. Januar 2019 zum vierten Mal stattfinden wird, natürlich wieder in der Messe Stuttgart. Gerade vor dem Hintergrund digitaler Strukturen spielen persönlicher Austausch und Vernetzung nach wie vor eine tragende Rolle. Positiv bewertet Dr. med. Klaus Baier, Präsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg (gleichzeitig ideeller Träger der Veranstaltung), das gesamte Kongressprogramm: „Der Landeskongress Gesundheit BadenWürttemberg hat sein Ziel voll und ganz erreicht, ist etabliert und wird von der Zielgruppe angenommen und geschätzt.“ Daneben habe der Ärztekongress, mit einer Steigerung der Teilnehmerzahl um 16 Prozent deutlich zugelegt. „Das spornt uns an und gibt uns Recht, dass der Kongress ein ganz wichtiges Ereignis ist. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der Kongress wie ein Perpetuum mobile nach oben geht.“ Auch das Fortbildungsangebot der zeitgleich stattfindenden TheraPro wurde mit wachsendem Interesse wahrgenommen, und der zwölfte Physiokongress ging mit einem neuen Besucherrekord von fast 1.000

Fotos: Messe Stuttgart

Landeskongress und MEDIZIN erfolgreich

Dr. K. Baier, Präsident der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg, bei der Eröffnung des Landes­ kongresses Gesundheit

ESA-Astronaut R. Ewald wagte einen „Blick von oben“ auf gesundheitliche Themen

Teilnehmer informieren sich beim Ärztekongress im Rahmen der MEDIZIN zum Thema Sonographie Teilnehmern über die Bühne. Besonders wichtig aber sind Veranstaltern und Besuchern die Synergien zwischen den einzelnen Themenbereichen und Veranstaltungen. Die nächste MEDIZIN und TheraPro findet vom 25. bis 27. Januar 2019 auf der Messe Stuttgart statt. Weitere Informationen: www.medizin-stuttgart.de


Kammern und KV BWKG und KVBW fordern Bund und Land dringend zum Handeln auf

Mangel an Ärzten und Pflegekräften alarmierend

D

er Mangel an Ärzten und Pflegekräften ist nach Überzeugung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) alarmierend. Das werde nicht ohne Folgen für die medizinische Versorgung im Land bleiben, wenn nicht schnell gehandelt wird. Der Vorstandsvorsitzende der BWKG, der Landrat des Kreises Heilbronn, Detlef Piepenburg, erklärte vor der Presse: „Eine gute Behandlung und Pflege in den Krankenhäusern ist nur mit einer ausreichenden Zahl an qualifiziertem und motiviertem Personal möglich. Nach einer aktuellen Umfrage der BWKG bei den Krankenhäusern sind aktuell bereits rund 400 Stellen bei den Ärzten und 1.200 Stellen bei den Pflegefachkräften unbesetzt. Diese Lücke hat direkte Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wird zunehmend auch die Versorgung der Patienten beeinträchtigen.“ Dr. Norbert Metke, Vorstandsvorsitzender der KVBW, zeichnete ein ähnliches Bild für die ambulante Versorgung. „In den nächsten Jahren erwarten wir, dass etwa 500 Hausarztpraxen nicht nachbesetzt werden können. Das sind rund sieben Prozent der Hausarztpraxen im Land. Niemand sollte glauben, dass das nur ein Problem des ländlichen Raumes ist. Längst schon ist der Ärztemangel auch in den Städten und Ballungs­ räumen angekommen.“ Sein Vorstandskollege Dr. Johannes Fechner erläuterte: „Aktuell sind mehr als 1.360 Hausärzte älter als 65 Jahre. Das ist etwa jeder Sechste. Zwar steigt das Interesse an dem Beruf als Hausarzt, aber das reicht bei Weitem nicht aus, um die ausscheidenden Hausärzte zu ersetzen. Im Übrigen trifft das keineswegs nur die Hausärzte. Auch in einer Reihe von Facharztgruppen haben wir erhebliche Nachwuchsprobleme.“ Die Vertreter von KVBW und BWKG waren sich einig, dass die Rahmenbedingungen für die ärztlichen und die pflegerischen Berufe von der

Politik auf Bundes- und Landesebene schnell verbessert werden müssen. Ziel müsse dabei sein, die Attraktivität der Berufe zu steigern. Dies sei die zentrale Voraussetzung dafür, dass sich genügend junge Menschen für diese Berufe entscheiden können und wollen. Für die Attraktivität der ärztlichen und pflegerischen Berufe ist nach der Überzeugung von KVBW und BWKG entscheidend, beispielsweise den dringend notwendigen Bürokratieabbau endlich anzugehen. Denn die Ärzte in den Praxen und Krankenhäusern verbringen genauso wie die Pflegekräfte einen stetig wachsenden Teil ihrer Arbeitszeit mit der Dokumentation. Diese Zeit fehlt ihnen für die Behandlung und Pflege der Patienten und führt zu einer sinkenden Arbeitszufriedenheit. Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und zusätzliches Personal zu gewinnen ist auch die angemessene Finanzierung der Leistungen in der ambulanten und stationären Versorgung von zentraler Bedeutung. „Vor 25 Jahren hatte die Politik einen umfassenden Maßnahmenkatalog erarbeitet, um die Zahl der niedergelassenen Ärzte aus Kostengründen zu beschränken. Das betrifft die Niederlassungsmöglichkeiten, die Abrechnung, Verordnungen und vieles mehr. In dieser Denkweise agieren die verantwortlichen Politiker heute noch, obwohl wir von der damals gefühlten Überversorgung nun in der Unterversorgung angekommen sind“, sagte Dr. Metke. „Die Gesundheitsreform­ gesetze der vergangenen Jahre waren vor diesem Hintergrund Kostenbegrenzungsgesetze und damit Nullnummern. Sie haben uns nicht geholfen, eher noch mehr Steine in den Weg gelegt.“ Baden-Württemberg ist wegen seiner wirtschaftlichen Stärke und seinem engen Arbeitsmarkt ein Hochlohnland. Überdurchschnittliche Löhne führen zu hohen Einnahmen bei den Krankenkassen, aber auch zu hohen Personalkosten: Eine Pflegekraft führt in Baden-Württemberg zu durchschnittlichen Kosten von 59.000 Euro, der Bundesdurchschnitt liegt

bei 55.000 Euro. Im Vergleich mit manchen Bundesländern müssen die Kliniken in Baden-Württemberg sogar fast 10.000 Euro pro Pflegekraft mehr bezahlen. Die Mehrkosten belaufen sich im Land in Summe pro Jahr auf rund 220 Millionen Euro. Die Erlöse für die Klinik-Leistungen liegen aber unter dem Bundesdurchschnitt, weil das Lohnniveau bei der Krankenhausvergütung bislang gar nicht berücksichtigt werden kann. Das Gesetz hat hier eine Lücke. „Überdurchschnittliche Kosten und unterdurchschnittliche Erlöse – das muss beendet werden!“ fordert Piepenburg. Nur wenn marktgerechte Löhne auch finanziert werden, können Fachkräfte davon abgehalten werden, ins Ausland etwa in die Schweiz oder in andere Branchen abzuwandern. Und nur dann können die Krankenhäuser im Land auch dafür sorgen, dass sich die Arbeitsbedingungen so verbessern, dass beispielsweise mehr Teilzeit-Mitarbeiter ihre Arbeitszeit wieder aufstocken möchten. „Die Zahl der Studienplätze in der Humanmedizin muss bundesweit aufgestockt werden“, forderten Dr. Metke und Landrat Piepenburg. Hier sei Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern zwar schon in Vorleistung gegangen, müsse aber noch nachlegen. „Bis heute gibt es noch nicht einmal an allen Hochschulen in Baden-Württemberg einen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin“, unterstrich Dr. Fechner. Anzeige

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Schwerpunkt

Neue Assistenzberufe im Gesundheitswesen

Foto: Daniel Schoenen/picture alliance für Deutsches Ärzteblatt

Studieren, um zu assistieren?

W

elches ist wohl die größte Personengruppe im Krankenhaus? Sind es die Patienten? Die Pflegekräfte? Oder doch eher die Assistenten? Immerhin zählen zu dieser Gruppe nicht nur Assistenzärzte, sondern beispielsweise auch medizinisch-technische Assistenten, medizinisch-technische Radiologieassistenten, operationstechnische Assistenten, anästhesietechnische Assistenten, Gefäßassistenten oder Pflegefachpersonen mit speziellen Zusatzqualifikationen für Funktionsdienste, die Ärzten im OP oder bei Endoskopien assistieren. Nicht

zu vergessen die Medizinischen Fachangestellten, die schon längst nicht mehr nur in Arztpraxen tätig sind. Hinzu kommen neuerdings die Arztassistenten: Denn seit wenigen Jahren kann man in Deutschland auch studieren, um den neuartigen Beruf des Physician Assistants auszuüben. In den Vereinigen Staaten von Amerika gibt es diese (Klinik-) Assistenten schon etwa seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, aber hierzulande sind sie noch recht unbekannt. Höchste Zeit also, den Physician Assistant in den Mittelpunkt zu stellen. OE

Physician Assistant: Neuer Beruf im deutschen Gesundheitswesen Was ist der Physician Assistant?

Dr. Jürgen Kußmann

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Ein Physician Assistant ist ein in den USA und in benachbarten europäischen Staaten seit vielen Jahren etablierter, akademisch qualifizierter Gesundheitsberuf, den es seit Anfang des 21. Jahrhunderts auch in Deutschland gibt. 2010 wurde in BadenWürttemberg ein Modellstudiengang zugelassen und ist seither staatlich anerkannt. 2017 hat der Deutsche Ärztetag in Freiburg dem gemeinsamen Konzept von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung zugestimmt, das den Physician Assistant als neuen Beruf im deutschen Gesundheitswesen identifiziert. Darin heißt es: „Der Physician Assistant ist (…) ein hochschulisch qualifizierter

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Gesundheitsberuf (Bachelorniveau), der vom Arzt delegierbare Aufgaben übernimmt. Er soll Ärzte in enger Zusammenarbeit mit diesen unterstützen und entlasten (…).“ Die „Unterstützung des Arztes“ wird darin aufgeschlüsselt in • allgemeines Prozessmanagement (dafür nötige Kenntnisse in Recht, Ökonomie, Informatik, QM, Medizintechnik etc.) • ärztliches Prozess- und Dokumentationsmanagement (Patientenbegleiter, Fallbegleiter, Compliance Manager, Umsetzung ärztlicher Behandlungspläne etc.) •  Übernahme delegierbarer patientenbezogener Tätigkeiten (in operativen Fachbereichen, ZNA, Anästhesie, Innere Medizin, Funktionsdiagnostik, Intensivstation etc.)

Stationärer Sektor Die zwischenzeitlich gelebte Praxis in Baden-Württemberg ist in der hiesigen Ärzteschaft häufig unbekannt: Seit 2010 schließen Krankenhäuser mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe Kooperationsverträge ab. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden bereits seit Jahren in den Kliniken berufstätige examinierte PflegeFachkräfte zum dreijährigen dualen Studium an der DHBW freigestellt. Duales Studium bedeutet, dass sich „Theorie“ an der DHBW und „Praxis“ am entsendenden Krankenhaus quartalsweise abwechseln. An den Kliniken ist jeweils ein mit der DHBW kooperierender Facharzt damit betraut, Studierende praktisch auszubil-


Schwerpunkt gedienst unabhängig. Ihre Fachexpertise entspricht in etwa dem Niveau von approbierten Ärzten zu Beginn der Weiterbildungsphase.

Foto: Thinkstock – iStock

den und anzuleiten, zu supervidieren und zu kontrollieren sowie deren Leistung zu beurteilen. Nach staatlich anerkanntem Examen als Physician Assistant sind die Absolventen nicht mehr der Krankenpflege zugeordnet, sondern an die Ärzte angekoppelt. Mittels Delegation übernehmen sie klar geregelte Leistungen im Sinne der Unterstützung und Entlastung sowie der „Mitwirkung bei ...“ im praktischen Klinikalltag. An verschiedenen Kliniken gibt es individuell unterschiedliche Verwendungsund Einsatzbereiche für Physician Assistants – je nach medizinischem Fachgebiet. Da Physician Assistants nur nach ärztlicher Delegation tätig werden und Ärzten zugeordnete Aufgaben unter Anleitung, Supervision und Kontrolle übernehmen, dürfen sie keine selbstständigen Bereitschaftsdienste ableisten. Eine einheitliche tarifliche Einstufung von Physician Assistants gibt es bisher nicht. Hierarchisch sind sie den Ärzten untergeordnet und vom Pfle-

Ambulanter Sektor Grundsätzlich können Physician Assistants im Gesundheitswesen überall dort eingesetzt werden, wo gleichzeitig Fachärzte zur Anleitung, Supervision und Kontrolle der delegierten Leistungen präsent sind, also beispielsweise in Praxen, Medizinischen Versorgungszentren, Berufsausübungsgemeinschaften, im werksärztlichem Dienst, an Rehabilitationseinrichtungen, beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, in der Sozialmedizin, im Sanitätsdienst von Bundeswehr und Polizei etc. Derzeit schließen in BadenWürttemberg jährlich rund 2.700 Ab­ solventen das Medizinstudium ab. Hingegen gibt es an der DHBW in Karlsruhe bis zu 30 Studienplätze für Physician Assistants. Diese Zahlen

gilt es bei Überlegungen zum konkreten Einsatz im ambulanten Sektor zu berücksichtigen. In Zeiten des Ärztemangels könnten Physician Assistants auch im Bereich der kassenärztlichen Versorgung und in anderweitig finanzierten ärztlichen Tätigkeitsfeldern außerhalb der Kliniken eingesetzt werden, um zur flächendeckenden medizinischen Versorgung beizutragen. Dr. Jürgen Kußmann

An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat der Autor nach internationalem Vorbild den deutschlandweit ersten Studiengang „Physician Assistant (PA)“ an einer staatlichen Hochschule etabliert. Heute gibt es bundesweit sieben vergleichbare Bachelor-Studiengänge, die sich an examinierte Fachkräfte wie beispielsweise Pflegefachkräfte, Physiotherapeuten, Medizinischtechnische Assistenten oder Notfallsanitäter richten. Inzwischen haben fünf Jahrgänge ihr Studium beendet und sind in ihrem neuen Beruf tätig. Mittels unabhängiger Evaluation und durch eigene bereits einschlägig publizierte Untersuchungen konnten Antworten auf folgende wichtige Fragen gefunden werden: Finden die Studierenden nach ihrem Abschluss eine adäquate Anstellung? Welche Tätigkeitsfelder beziehungsweise Aufgabenbereiche nehmen Physician Assistants wahr? Wie stellen sich die Berufszufriedenheit und die interprofessionelle Zusammenarbeit dar? Ist das Studium zum Physician Assistant eine attraktive Weiterbildungsmöglichkeit für Angehörige von Gesundheitsfachberufen?

Das Durchschnittsalter der Absolventen liegt zwischen Mitte 20 und Mitte 50. Zwei Drittel der Studierenden können ein Abitur vorweisen, gut 20 Prozent eine fachgebundene Hochschulreife durch Fachweiterbildung und knapp 20 Prozent haben über die berufliche Qualifizierung die Hochschulzugangsberechtigung erworben.

„Der Arzt überträgt dem Physician Assistant delegierbare Aufgaben und wird so für seine Kernaufgaben entlastet und unterstützt.“ Konzeptpapier von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

Alle in unseren Untersuchungen befragten Absolventen sind in einer medizinischen Einrichtung als Physician Assistant angestellt, die überwiegende Mehrheit in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis. Zwei Drittel von ihnen nach wie vor in den Klinika, in denen sie auch zum Physician Assistant ausgebildet wurden, ein Drittel wechselte – unter anderem auch in solche Klinika, die

bisher noch keine Physician Assistants ausgebildet hatten. Sämtliche befragte Absolventen sind als Physician Assistants eingestellt. Schicht- und Wochenenddienste spielen zurzeit keine nennenswerte, aber eine zunehmende Rolle. Der Einsatzbereich der Physician Assistants verteilt sich recht gleichmäßig auf Abteilungen der Inneren Medizin oder chirurgische Fächer, zum Teil auch mit einem Tätigkeitsschwerpunkt in der Zentralen Notaufnahme. Das Konzeptpapier von Bundes­ ärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung, welches unter Mitarbeit des Autors entwickelt wurde und 2017 auf dem Deutschen Ärztetag beschlossen wurde, beinhaltet als Kernsatz: „Der Arzt überträgt dem Physician Assistant delegierbare Aufgaben und wird so für seine Kern­ aufgaben entlastet und unterstützt.“ Die im Studium zum Physician Assistant erworbenen Kenntnisse können nach Angaben der meisten Absolventen in hohem beziehungsweise sehr hohem Maße genutzt werden. Die aktuelle berufliche Position wird ebenfalls von einer deut-

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Foto: DHBW

Studiengang zum Physician Assistant an der DHBW

Prof. Dr. M. Hoffmann

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lichen Mehrheit der Befragten als dem Studium angemessen beziehungsweise sehr angemessen empfunden. Hinsichtlich der Erwartungen, die die heutigen Physician Assistants bei Studienbeginn für ihre spätere berufliche Situation hatten, zeigte sich, dass bei mehr als vier von fünf die Erwartungen erfüllt oder übertroffen wurden. Die in der „Weiterbildungsverordnung Arztassistenz“ des Landes Ba-

den-Württemberg und im Konzeptpapier von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung explizit genannten Tätigkeiten spiegeln die Arbeitsrealität sehr gut wider. Administrative Tätigkeiten beziehungsweise klassische Stationsarbeit, wie die Organisation von Patientenverlegungen, Protokoll- und Berichterstellung und das Vorbereiten von Entlassdokumentation sind wichtige Aufgaben von Physician Assistants. Hinsichtlich der patientennahen Tätigkeiten werden Physician Assistants besonders häufig mit der Mitwirkung bei der Anamnese sowie der Durchführung der körperlichen Untersuchung betraut. Orientierende Sonographien in der Inneren Medizin gehören ebenso dazu wie Operationsassistenz in der Chirurgie. Außerdem übernehmen die Physician Assistants häufig eine Koordinationsfunktion im therapeutischen Team und sind fester Bestandteil bei den ärztlichen Visiten. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass vier von fünf der befragten Absolventen angeben, insgesamt zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der aktuellen beruflichen Situation zu sein. Sehr unzufrieden äußerte sich niemand. Aktuell sind die Absol-

Foto: Thinkstock – iStock

Tätigkeiten von Physician Assistants im Rahmen der ärztlichen Delegation • Mitwirkung an der Anamnese und Statuserhebung, inklusive eigenständiger Durchführung von Assessmentinstrumenten, • Mitwirkung an der Erstellung der Diagnose, • Mitwirkung an der Erläuterung von Diagnostik und Diagnose, • Mitwirkung an der Erstellung eines Behandlungsplans, • Ausführung und Erläuterung eines Behandlungsplans, • adressatengerechte Weitergabe von Informationen und Übernahme der Koordinationsfunktion in einem therapeutischen Team, • Durchführung von medizinisch-technischen Tätigkeiten, soweit diese nicht speziellen Berufsgruppen vorbehalten sind, • Operationsassistenz und Durchführung von kleineren Eingriffen wie Wundversorgungen und -verschlüsse, • orientierende Sonographie, • Organisation von Patientenverlegungen und -überweisungen, • Protokoll- und Berichtserstellung. (Quelle: „Weiterbildungsverordnung Arztassistenz“ des Landes Baden-Württemberg)

venten fast ausnahmslos in Kliniken angestellt. Großes Potenzial ist zukünftig im Einsatz von Physician Assistants im ambulanten Sektor zu sehen. Vorstellbar ist hier beispielsweise der Einsatz in größeren Praxen oder in Praxen in Regionen mit geringerer Versorgungsdichte. Aufgrund des prognostizierten Fachkräftemangels im Gesundheitsbereich wird sich die Nachfrage an qualifizierten Fachkräften zukünftig vermutlich noch deutlich erhöhen. Somit wird sich auch das Stellenangebot explizit für Physician Assistants bundesweit weiter erhöhen. Prof. Dr. Marcus Hoffmann Studiendekan des Fachbereichs Gesundheit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

Dr. Oliver Erens

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Nach 26 Jahren als Pflegekraft beschloss Claudia Thalheimer-Kunz, noch einmal „die Schulbank zu drücken“: An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg belegte sie als eine der ersten Studierenden überhaupt an der DHBW Karlsruhe das dreijährige duale Studium zum Physician Assistant, das sie 2014 erfolgreich als Bachelor of Science und mit der staatlichen Anerkennung abschloss. ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens befragte sie nach ihrer Motivation und ihrem Berufsbild.

zum Teil auch eigens getragenen hohen finanziellen Aufwendungen. Während meiner Laufbahn als Krankenschwester hatte ich mich zudem immer schon auch für die medizinische und nicht nur für die pflegerische Seite interessiert. Zu diesem Zeitpunkt ergab sich die Chance zum Physician Assistant-Studium. Endlich gab es ein Berufsbild, in dem ich medizinisches Wissen anwenden und die als Krankenschwester erworbenen Fähigkeiten im Umgang mit Patienten weiterführen konnte.

Warum haben Sie entschieden, sich zum Physician Assistant weiter zu qualifizieren?

Was haben Sie in diesem Studium gelernt, was Sie vorher nicht wussten?

Zum einen wurde für mich die Situation in der Pflege mit den Arbeitsbedingungen immer unerträglicher. Zum anderen fehlte die Anerkennung für viele Fortbildungen mit

Das Studium baut auf einer dreijährigen hoch qualifizierten Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf auf, in der bereits viele Grundlagen der Medizin vermittelt werden. Ich habe

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Foto: Daniel Schoenen/picture alliance für Deutsches Ärzteblatt

Mitwirkung im ärztlichen Team

C. Thalheimer-Kunz im Studium meine Kenntnisse auf breiter Ebene vertieft und durch die umfangreiche Vernetzung der einzelnen medizinischen Fächer gelernt, die Zusammenhänge besser zu verstehen. In den strukturierten Praxisanteilen des Vollzeitstudiums konnte ich das in den Vorlesungen und Übungen erworbene Wissen anwenden. Es wur-


Schwerpunkt de viel Wert auf eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis gelegt. So lernten wir beispielsweise in speziellen Kursen Wundversorgungen durchzuführen oder bekamen während eines Kurses an der BG Unfall­ klinik Ludwigshafen unter anderem einen Einblick in Osteosyntheseverfahren mit praktischen Übungen.

hingegen ist froh, einen festen Ansprechpartner auf Station zu haben. Während die Ärzte ihrer Weiterbildung nachgehen, halten wir ihnen auf Station den „Rücken frei“.

Sehen Sie sich selbst als „Arzt light“? Welche Befugnisse haben Sie, die eine Pflegekraft nicht hat?

Wie hat sich Ihre berufliche Tätigkeit seither verändert und wo liegen neue Herausforderungen?

Auch wenn ich nun nicht mehr der Pflege sondern dem ärztlichen Team angehöre, arbeite ich mit der Pflege und auch mit den Ärzten Hand in Hand. Ich zähle als fester Bestandteil des Teams auf Station. Durch den Physician Assistant, der nicht wie beispielsweise Ärzte in Weiterbildung in andere Abteilungen rotiert, wird eine Kontinuität auf Station geschaffen. Das Verhältnis zu den Kollegen in der Pflege hat sich nicht verändert, und ich bleibe auch nach wie vor Kollegin – nur eben in einer anderen Funktion. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Berufsgruppen und begegne der Pflege nach wie vor mit großem Respekt vor den Leistungen, die sie tagtäglich erbringt. Die Pflege

C. Thalheimer-Kunz (M.) im Gespräch mit Kollegin V. Schlenker und Stationsarzt B. Arda

fachberuf plus Berufserfahrung zurückblicken. Es geht nicht darum, Ärzte zu ersetzen, sondern Tätigkeiten auf Delegationsbasis auszuüben, die es dem Arzt ermöglichen, sich um kernärztliche Aufgaben und seine Weiterbildung zu kümmern. Bei steigenden Patientenzahlen, kürzerer Verweildauer und aufwändigen, multimorbiden Patienten mit komplexen Krankheitsbildern ermöglicht der Physician Assistant eine wesentliche Entlastung und hilft, die zunehmend anfallende Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Da wir nicht mehr in der Pflege tätig sind, haben wir auch andere Befugnisse, wie beispielsweise die Anamnese und körperliche Untersuchung bei elektiven und unkomplizierten Patienten, die Ausarbeitung der Visite, das Verfassen von Arztbriefen, Sonographie, Aszitespunktionen, das Legen von Venenverweilkanülen, die Weitergabe von Informationen an Angehörige und vieles mehr.

den auf beiden Seiten zu überwinden. Verbesserungsbedarf sehen wir in der fachlichen Anerkennung als eigenständiger Beruf sowie auch in einer konkreten tariflichen Eingruppierung. Wie in jedem Beruf lebt das Berufsbild des Physician Assistant mit der Person, die es ausfüllt. Arbeit gibt es im medizinischen Bereich genug für alle

Foto: Thinkstock – iStock

Welche Rolle haben Sie jetzt im Krankenhaus, und wie hat sich Ihr Verhältnis zur Pflege und zur Ärzteschaft verändert?

Einer der großen Vorteile der Beständigkeit auf Station ist ein besseres Entlassmanagement und ein strukturierter Ablauf. Oftmals können auch Angehörigengespräche zeitnah durchgeführt werden. Zudem kann man sich für den Patienten mehr Zeit nehmen für Gespräche, die leider oft zu kurz kommen aufgrund der hohen Arbeitsbelastung seitens der Pflege und auch der Ärzte. Offen gestanden sieht die Realität nun einmal so aus, dass durch die Einstellung von Ärzten aus dem Ausland zunehmend sprachliche und zum Teil auch kulturelle Barrieren entstehen. Gerade hier helfen wir den Patienten, verstanden zu werden und die Hür-

Foto: Daniel Schoenen/picture alliance für Deutsches Ärzteblatt

Physician Assistants übernehmen auf Basis des Delegationsprinzips Aufgaben aus dem ärztlichen Tätigkeitsspektrum. Das hat mit den Aufgaben der Pflege – außer der persönlichen Hinwendung – nichts mehr zu tun. Somit hat sich meine berufliche Tätigkeit seither völlig verändert. Eine der neuen Herausforderungen war es, mich beispielsweise in den technischen Diagnoseverfahren (Sonographie, Belastungs-EKGs, LZ-EKGs) weiterzubilden und diese dann auch nach umfangreicher Anleitung im Rahmen der Delegation selbständig anzuwenden. Die tägliche Herausforderung besteht darin, mich fachlich und persönlich stetig weiterzuentwickeln, bei der Diagnosefindung und Therapieentscheidung im ärztlichen Team mitzuwirken und durch die praktische Erfahrung für den Patienten gemeinsam eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Nein, absolut nicht. Der Physician Assistant ist eine eigenständige Berufsgruppe im Bereich der Medizin und als solche sollte er auch verstanden werden. Man darf nicht außer Acht lassen, dass wir Physician Assistants nicht nur ein dreijähriges Studium mit viel Praxis hinter uns haben, sondern auch auf eine dreijährige Ausbildung in einem Gesundheits-

Was bringt Ihre Tätigkeit den Patienten, und wo sehen Sie noch Verbesserungsbedarf?

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Schwerpunkt

Dr. Jürgen Kußmann

Der Arztassistent (englisch Physician Assistant) ist ein akademischer medizinischer Beruf. In einem Bachelorstudiengang erwirbt der Arztassistent die formalen Voraussetzungen, um delegierbare Tätigkeiten selbständig auszuüben, die zuvor dem Arzt vorbehalten waren. Aufgabe des Arztassistenten ist es, einfache Behandlungen selbstständig durchzuführen und Ärzten unter anderem bei Operationen zu assistieren. Damit soll das ärztliche Personal entlastet werden. In den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ist das Berufsbild des Physician Assistant, der als nicht-ärztlicher Mitarbeiter operative Aufgaben übernimmt, schon länger etabliert. Es diente dem deutschen Modell als Vorbild. Vor diesem Hintergrund haben Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung das Konzeptpapier zum Physician Assistant entwickelt, das im Frühjahr 2017 vom Deutschen Ärztetag verabschiedet wurde (siehe Kasten).

Unterschiedliche Entwicklungen Seit 2010 gibt es in BadenWürttemberg den staatlich anerkannten dualen Weiterbildungsstudiengang zum Physician Assistant. Hierfür können sich nur Personen bewerben, die eine dreijährige Ausbil-

Konzeptpapier der ärztlichen Körperschaften zum Physician Assistant Beim Physician Assistant handelt es sich um einen medizinischen Assistenzberuf, der seit vielen Jahrzehnten vor allem in den USA und weiteren angloamerikanischen Das Konzeptpapier Ländern, seit etwa 15 Jahren auch zum Nachlesen in den Niederlanden etabliert ist. in voller Länge Der Arzt überträgt dem Physician Assistant delegierbare Aufgaben und wird so für seine Kernaufgaben entlastet und unterstützt. Der Physician Assistant ist dem ärztlichen Dienst unterstellt. Deutsche Bezeichnungen sind Medizin­ assistent oder Arztassistent, sie werden jedoch uneinheitlich verwendet. Physician Assistants übernehmen aufgrund ihrer hochschulischen Ausbildung die Begleitung komplexer Dokumentations- und Managementprozesse und organisatorischer Verfahren, können solche aber auch im Auftrag der ärztlichen Leitung mit entwickeln. Sie sind in der Lage, Ärzte in verschiedenen Tätigkeitsbereichen flexibel immer dann zu entlasten, wenn es sich nicht um höchstpersönlich vom Arzt zu erbringende Leistungen handelt.

Foto: Daniel Schoenen/picture alliance für Deutsches Ärzteblatt

Position der Ärzteschaft zum Physician Assistant

dung als Gesundheits- und Krankenpfleger mit Staatsexamen abgeschlossen haben und Berufserfahrung sowie eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen können. Ohne Studiengebühr folgt dann ein sechs Semester dauerndes duales Studium, das nach Prüfungen mit dem staatlich anerkannten Abschluss als Bachelor abschließt. Demnach haben diese so qualifizierten Gesundheitsfachberufe zunächst drei Jahre Berufsausbildung genossen, dann einschlägige Berufserfahrung gewonnen und daran anschließend drei Jahre duales Studium mit staatlich anerkanntem Examensabschluss absolviert. Parallel dazu haben sich an privaten (Fach-) Hochschulen in anderen Bundesländern sogenannte „grundständige“ beziehungsweise „Ausbildungs-integrierende“ Studiengänge mit sieben bis acht Semestern entwickelt. Dort werden gegen monatliche Studiengebühren Menschen mit (Fach-) Hochschulreife angenommen, die während ihres Studiums zeitgleich einen dreijährigen Gesundheitsberuf (Krankenpfleger; Hebamme, Physio-/ Ergotherapeut, Logopäde) sowie daneben weitere Inhalte erlernen und am Ende eine Bachelor-Arbeit verfassen. Nach maximal vier Jahren (akademischer) Qualifizierung schließen diese Studiengänge mit einem nicht staatlich anerkanntem Physician Assistant ab, wenn auch dieser europaweit akzeptiertet wird, und stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Demnach gibt es in BadenWürttemberg (und Sachsen) staatlich anerkannte Physician Assistants, die drei Jahre Ausbildung, Berufserfahrung und drei Jahre duales Studium

mit Examen absolviert haben. Und es gibt daneben auch Physician Assistants ohne staatlich anerkannten Abschluss aus anderen Bundesländern mit vier Jahren kombinierter Ausbildung in einem Gesundheitsberuf plus weiteren Studieninhalten.

Position der Ärzteschaft im Südwesten Vor diesem Hintergrund hat die Vertreterversammlung der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg im Sommer 2017 die Entschließung „Voraussetzungen für bundesweit einheitliche duale akademische Weiterbildung der Physician Assistans“ angenommen. Damit erkennt die baden-württembergische Ärzteschaft den Physician Assistant unter bestimmten Voraussetzungen als neuen Beruf im Gesundheitswesen an (siehe Kasten). Auch die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) positioniert sich eindeutig, denn die Versorgungsstruktur ändert sich. So nimmt die Zahl der großen Praxen mit mehreren Ärzten deutlich zu. Solche Praxisstrukturen stellen nach Überzeugung der KVBW andere Anforderungen an das Praxismanagement, mit allen Vor- und Nachteilen. Die Organisation werde anspruchsvoller, bietet aber die Möglichkeit, stärker arbeitsteilig vorzugehen und damit Tätigkeitsschwerpunkte zu schaffen. Und diese schaffen den Raum für neue Berufsbilder in den Praxen. Das betrifft nach Ansicht der KVBW etwa Assistenzberufe wie den Physician Assistant, die den Arzt in seiner Tätigkeit entlasten. Bei


Voraussetzungen für bundesweit einheitliche duale akademische Weiterbildung der Physician Assistans größeren Praxen fällt ein entsprechendes Tätigkeitsvolumen an, das Assistenzberufe auch betriebswirtschaftlich interessant macht. Sicherlich kann dabei ein Physician Assistant auch die Attraktivität einer Praxis für einen Neueinsteiger erhöhen. Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg sieht daher durchaus ein Potenzial für Verbesserungen in der Praxis durch den Physician Assistant und bewertet diese Entwicklung daher positiv. Er hat selbst Gespräche mit den Studienleitern für die Physician Assistant-Ausbildung in Baden-Württemberg geführt. Dabei herrschte Einigkeit, dass dieses Berufsbild den Arzt unterstützen und nicht ersetzen soll. Der Physician Assistant muss im Auftrag des Arztes

handeln; nur dann ergibt sich eine Entlastungswirkung und keine neuen Schnittstellen. Der Ärztemangel lässt zusätzlich die Notwendigkeit in den Vordergrund treten, über die ärztliche Tätigkeit nachzudenken. Je mehr sich die Ärzte darauf konzentrieren, die Tätigkeiten auszuüben, die vom Arzt persönlich vorgenommen werden müssen, desto größer ist sein Versorgungsspektrum. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg wird aufgrund dieser Situation gar nicht darum herumkommen, sich über diese Fragen Gedanken zu machen und entsprechende Entwicklungen positiv zu begleiten.

Der Physician Assistant ist ein von uns Ärzten anerkannter neuer Beruf im Gesundheitswesen, wenn – dem Studiengang an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg entsprechend – Folgendes gewährleistet ist: • bundeseinheitlich akademische (duale) Weiterbildung für Personen mit einem abgeschlossenen Ausbildungsberuf im Gesundheits­ wesen und idealerweise bereits nachweisbarer Berufserfahrung (z. B. in Kranken-/Kinderkranken-/Altenpflege, MTA, MFA bzw. NäPA, Hebamme, Physio-/Ergotherapeut, Logopäde, Notfallsanitäter…) • die Physician Assistants Delegationstätigkeit zur Arzt-Entlastung ausüben • die Studieninhalte bundeseinheitlich verbindlich sind • Kompetenzen angelehnt an den nationalen kompetenz­basierten Lernzielkatalog Medizin 2015 formuliert sind die Implementierung und Begleitung der Studiengänge in Zusam•  menarbeit mit Medizinischen Hochschulen und Ärztekammern erfolgt Ein grundständiges beziehungsweise Ausbildungs-integrierendes ­Studium zum Physician Assistant lehnen wir ab. Entschließung der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg im Sommer 2017

Dr. Jürgen Kußmann

Künftige Einsatzfelder für Physician Assistants

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Mit dem neuen akademischen Gesundheitsberuf Physician Assistant haben wir einen sicher gut in die medizinische Versorgung integrierbaren Beruf. Ob die in Baden-Württemberg jährlich maximal 30 examinierten Physician Assistants die im gleichen Zeitraum rund 2.700 approbierten Ärztinnen und Ärzte spürbar entlasten können, ist jedoch sehr fraglich. Auch, ob sich der Aufwand zur Qualifikation von maximal 30 examinierten Physician Assistants an einer staatlichen Dualen Hochschule rechtfertigt, muss sich erst noch beweisen. Längst haben sich die Physician Assistants im Arbeitsalltag bewährt. Ihre „hierarchische Verortung“ nahe am (Fach-) Arzt – und nicht mehr der Pflege zugehörig – scheint sich im Klinik-Alltag reibungslos einzuspielen. Bis heute gibt es für sie allerdings keine geregelte tarifliche Einstufung. Vermutlich werden hie und da auch haftungsrechtliche Aspekte als Probleme erkennbar werden, die aber lösbar erscheinen.

Keine Zukunft für „light“ Die Ärzteschaft lehnt das in anderen Bundesländern noch vorhandene Modell eines Physician Assistant „light“ ab: ein Ausbildungs-integrierendes sieben- bis achtsemestriges Studium für Schulabgänger. Inzwischen zeichnet sich jedoch glücklicher Weise eine bundesweit einheitliche Regelung ab: Die Qualifikation nach dem Vorbild von Baden-Württemberg und Sachsen, wo an staatlichen Dualen Hochschulen beziehungsweise an der Berufsakademie nur jene sechs Semester dual studieren, die zuvor eine dreijährige Ausbildung in einem Gesundheitsberuf mit Examen abgeschlossen und im Idealfall in diesem Beruf auch gearbeitet haben. Ungeklärt scheint, wie viele Physician Assistants mit Bachelor-Abschluss mit welchem Aufwand und an welcher Hochschule zum Master weiterqualifiziert werden. Welche konkreten beruflichen Aufgabenfelder (außer Wissenschaft und Lehre) diese Master dann abdecken können, muss sich ebenfalls noch weisen.

Ausblick Neben dem Physician Assistant gibt es zwischenzeitlich zahlreiche weitere neue akademische Gesundheitsberufe. Sie werden in der Regel an ganz unterschiedlichen privaten und staatlichen Fach-, Dualen- oder

Hochschulen „grundständig“, „primär qualifizierend“ oder „Ausbildungs-integrierend“ in sieben bis acht Semestern zum Bachelor qualifiziert. Die Ärzteschaft beobachtet gerade diese Entwicklung kritisch. Hier einen Überblick zu bekommen ist bei der entstandenen Vielfalt schier unmöglich. Allein diese Vielfalt verunmöglicht einen vollständigen Überblick darüber, hinter welcher (oft englischen) Berufsbezeichnung sich welche konkrete Qualifikation verbirgt. Seit 2016 ist der Studiengang Physician Assistant offen für Bewerberinnen und Bewerber aller anerkannten dreijährig ausgebildeten Gesundheitsberufe, also nicht nur für Pflegekräfte. Spannend wird es, wenn auf dieser Basis beispielsweise medizinisch-technische Assistenten, nichtärztliche Praxisassistenten, Physiound Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen und Notfallsanitäter jeweils akademisch zu Physician Assistants weitergebildet und im Alltag unseres Gesundheitswesens integriert werden. Anzunehmen ist, dass sie auch außerhalb von Krankenhäusern Einsatzfelder finden werden, aber immer nur in Delegation von Ärztinnen und Ärzten und ausschließlich zu deren Entlastung. Diese Entwicklung gilt es seitens der Ärzteschaft konstruktiv-kritisch zu begleiten. Dr. Jürgen Kußmann

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Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank

Neues aus der Finanzwelt Silberstreif am Horizont bei Silber

Quelle: Thomson Reuters

Quelle: Thomson Reuters

Dr. Frank Schallenberger Landesbank Baden-Württemberg Leiter Rohstoffanalyse www.bw-bank.de/heilberufe

Nachdem der Silberpreis in den Jahren 2010 und 2011 noch Kapriolen geschlagen hatte und bis an die Marke von 50 US-Dollar pro Feinunze geklettert war, hat das Edelmetall zuletzt kaum noch für Schlagzeilen gesorgt. Aber immerhin hat sich die Notierung in den letzten Jahren wieder stabilisiert. Der einst so volatile

Silberpreis bewegt sich seit über einem Jahr tatsächlich in einem recht engen Band zwischen 15,50 und 18,50 US-Dollar. Die Angebotsseite bei Silber entwickelte sich zuletzt wenig dynamisch. Das Recycling von Altsilber bewegte sich in den Jahren 2015 bis 2017 im Bereich des tiefsten Niveaus seit 25 Jahren. Daran dürfte sich auch nicht viel ändern solange der Silberpreis nicht wieder deutlich höher notiert. Der Minen-Output an Silber ist im Jahr 2016 zum ersten Mal seit 2002 im Jahresvergleich gefallen. Auch 2017 dürfte sich die Produktion nochmals um rund 2 Prozent auf circa 870 Millionen Unzen ermäßigt haben. Dies ist die Folge geringerer Investitionen in die Erschließung neuer Minen angesichts des starken Preisverfalls seit dem Jahr 2011. Die Schmucknachfrage nach Silber fiel mit rund 207 Millionen Unzen im Jahr 2017 fast unverändert zum Vorjahr aus. Dasselbe gilt für die industrielle Nachfrage mit 562 Millionen Unzen. Relativ schwach entwickelte sich die Nachfrage nach Münzen und Barren. Mit 130 Millionen Unzen dürfte die Menge im letzten Jahr den niedrigsten Wert seit 2009 erreicht haben. Von Seiten der physisch hinterlegten Fonds kamen zuletzt nur geringe Impulse. Die Bestände solcher Fonds legten 2017 um 1 Prozent beziehungsweise rund 6 Millionen Unzen zu. Das Gold/Silber-Ratio gibt an, wie viele Unzen Silber man mit einer Unze Gold kaufen kann. Für den Anleger ist es damit ein Indikator,

welches der beiden Edelmetalle im Verhältnis zum anderen relativ günstig oder eben relativ teuer ist. Das Gold/Silber-Ratio bewegt sich momentan bei Werten von 80 und damit in der Nähe der Höchststände der letzten 20 Jahre. Zuletzt wurde dieses Niveau im ersten Quartal 2016 erreicht, als der Goldpreis sehr schnell anzog und der Silberpreis deutlich zurückblieb. Davor notierte das Gold/ Silber-Ratio im Oktober 2008 auf einem ähnlich hohen Niveau – damals lag der Silberpreis zum letzten Mal unter der Marke von 10 US-Dollar pro Unze. In beiden Fällen signalisierte das hohe Gold/Silber-Ratio die relative Attraktivität von Silber im Verhältnis zu Gold. Fazit: Das weltweite Angebot an Silber dürfte im laufenden Jahr leicht rückläufig ausfallen. Auf der Nachfrageseite sollte insbesondere der Bedarf der Industrie aufgrund des starken Weltwirtschaftswachstums höher ausfallen. Auch die Käufe durch physisch hinterlegte Fonds dürften mit den verbesserten Fundamentaldaten für das Edelmetall wieder zulegen. Und schließlich spricht das relativ hohe Verhältnis vom Goldpreis zu den Silbernotierungen dafür, dass Silber 2018 besser abschneiden wird als der „große Bruder“ Gold. Das Gold/ Silber-Ratio bewegt sich momentan in der Nähe der Höchststände der letzten 20 Jahre. Wenn die Relation in der Vergangenheit bei Werten um die 80 lag (wie aktuell), waren Silberinvestments im Verhältnis zu Anlagen in Gold meist die bessere Wahl. Vieles spricht damit dafür, dass der Silberpreis in den nächsten Monaten wieder zulegen könnte. Wir erwarten bis Ende 2018 einen deutlichen Anstieg der Silbernotierung auf 19 US-Dollar je Feinunze. Anzeige

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Vermischtes Foto: Christian Flemming / Lindau Nobel Laureate Meetings

600 Nachwuchswissenschaftler treffen auf Nobelpreisträger

68. Lindauer Nobel-Tagung

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as Auswahlverfahren für die Teilnahme an der diesjährigen Lindauer Nobelpreisträgertagung ist abgeschlossen. Insgesamt 600 hervorragende Studierende, Doktoranden und Post-Docs unter 35 Jahren kommen vom 24. bis 29. Juni an den Bodensee. Die diesjährige Tagung ist der Physiologie und Medizin gewidmet und kann gleich zwei Rekorde verbuchen: 43 Nobelpreisträger – so viele wie noch nie zuvor an einer Medizintagung – nehmen teil, und noch nie war das Teilnehmerfeld mit 84 Herkunftsländern so vielfältig. Mehr als 130 akademische Partner weltweit – Akademien, Universitäten und Stiftungen – hatten die

Kandidatinnen und Kandidaten nach einem internen Bewerbungsverfahren zur Teilnahme nominiert. Drei frischgebackene Nobelpreisträger kommen 2018 nach Lindau: Die beiden Biologen Michael Rosbash und Michael Young, die für ihre Forschung zur inneren Uhr ausgezeichnet wurden, haben ihre Teilnahme ebenso zugesagt wie der deutsch-amerikanische Chemiker Joachim Frank. Neben der inneren Uhr gehören zu den Kernthemen der Tagung auch die Rolle der Wissenschaft in einem „postfaktischen“ Zeitalter, die Gentherapie und die wissenschaftliche Publikationspraxis. Im sechstägigen Programm wird es erstmals sogenannte Agora Talks ge-

ben, in denen Laureaten den Zuhörern Frage und Antwort stehen. In Poster Flashes und Master Classes präsentieren die Nachwuchswissenschaftler ihre Forschung vor den Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern. – Bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1951 dienen die Nobelpreisträgertagungen dem Austausch, der Vernetzung und der Inspiration. Weitere Informationen:

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Broschüre für Ärzte

Nachwuchswissen­ schaftler auf der 67. Lindauer Nobel­ preisträgertagung.

Bildqualität in der Mammographie

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m Vertragsärzte und ihre radiologischen Fachkräfte beim Erstellen von Mammographien zu unterstützen, bietet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine neue Broschüre an. Das Serviceheft „Bildqualität in der Mammographie“ enthält auf 32 Seiten Abbildungen und Erläuterungen zu den Röntgenaufnahmen, um Bildmängel zu vermeiden. Es kann kostenfrei bestellt werden. Die Broschüre richtet sich an die bundesweit rund 2.500 Vertragsärzte, die eine Genehmigung zur Durchführung von Mammographien haben. Das Heft enthält zahlreiche Beispiel-

Abbildungen auch mängelbehafteter Mammographie-Aufnahmen. Ärzte erfahren, welche Mängel in den Überprüfungen der Bildqualität von Mammographie-Aufnahmen festgestellt wurden. Zudem erhalten sie jeweils Empfehlungen und Hinweise, wie sich solche Mängel vermeiden lassen, etwa durch eine bessere Positionierung der Brust bei der Röntgen-Aufnahme. Auswertungen der KBV von kurativen Mammographien haben ergeben, dass die weit überwiegende Zahl der Aufnahmen regelgerecht erstellt wird. Zugleich hat sich gezeigt, dass unter den Beanstandungen eine fehlende oder unklare Darstellung der

inframammären Falte bei MLO-Aufnahmen mit Abstand am häufigsten vorkommt. Probleme bei der Präzision der Darstellung tauchen seltener und unabhängig von der Projektionsebene auf. Das Serviceheft soll Maßnahmen zur Fehlervermeidung – zum Beispiel Fortbildungen und Schulungen – sinnvoll ergänzen. Gedruckte Exemplare der Broschüre „Bildqualität in der Mammographie“ können Vertragsärzte und Praxisteams kostenfrei bei der KBV bestellen. Die Webversion steht zum Download bereit. Weitere Informationen:

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Vermischtes Mit dem Auto in die Landarztpraxis

Junge Hausärzte fürs Land

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Foto: Klaus Polkowski

Prof. Dr. W. Niebling, Leiter des Lehrbereiches Allgemein­ medizin der Universität Frei­ burg, Dr. M. B. Kreusel, Part­ ner in der hausärztlichen Lehrpraxis in Titisee-Neu­ stadt, R. Koch, Student im Praktischen Jahr an der Uni­ versität Freiburg, M. King, Geschäftsführer der Stiftung Perspektive Hausarzt

ie Stiftung Perspektive Hausarzt fördert angehende Ärzte bei ihrer hausärztlichen Tätigkeit auf dem Land jetzt auch mit PJmobilen. Dank dieser Unterstützung fährt der Medizinstudent Richard Koch (27) in seinem Praktischen Jahr jetzt vier Monate lang von Freiburg in seine hausärztliche Lehrpraxis nach TitiseeNeustadt. Weitere acht Autos werden in Kürze an den baden-württembergischen Lehrstühlen für Allgemeinmedizin zur Verfügung gestellt. Finanziell unterstützt wird das Projekt unter anderem von Haus­ ärzteverband und MEDI Baden-Württemberg. Die ambulante ärztliche Versorgung leidet auch in Baden-Württem-

berg zunehmend an Nachwuchsproblemen, besonders stark betroffen sind die Hausärzte. 35 Prozent der niedergelassenen Hausärzte sind bereits älter als 60 Jahre, das entspricht 2.500 Ärzten. Davon scheiden, wie der Versorgungsbericht der KV Baden-Württemberg ausweist, rund 1.600 in den nächsten fünf Jahren aus dem Berufsleben aus. Diese Abgänge können derzeit nicht ausreichend kompensiert werden, denn der Anteil der Facharztprüfungen im Bereich Allgemeinmedizin liegt auch in Baden-Württemberg mit jährlich rund 190 zwar über dem Bundesdurchschnitt, aber immer noch deutlich zu niedrig. Und je ländlicher die Region, desto schwieriger wird die Suche nach der Praxisnachfolge. Genau hier setzt das Projekt „Junge Hausärzte fürs Land“ an. Gemeinsam entwickelt wurde es von der Stiftung Perspektive Hausarzt, einer Initiative zur Nachwuchsförderung des Hausärzteverbandes BadenWürttemberg, und der Universität Freiburg. Die Kleinwagen werden der oder dem Studierenden im Praktischen Jahr vier Monate für den freiwilligen

Abschnitt im Bereich Allgemeinmedizin zur Verfügung gestellt, sofern dieses in einer Lehrpraxis in ländlichen Regionen mit weniger als 10.000 Einwohnern stattfindet. Der Studierende trägt lediglich die Benzinkosten und kann das Fahrzeug im Umkreis von 200 Kilometern vom Universitätsstandort auch privat nutzen. Die erste Resonanz ist sehr positiv, denn viele Studierende besitzen kein eigenes Auto, und die meisten Landarztpraxen sind von den Universitätsstandorten aus nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer in der Stadt wohnt und sein Praktisches Jahr Allgemeinmedizin auf dem Land absolvieren möchte, muss also bereit sein, einiges an Zeit und Geld zu investieren. Richard Koch ist entsprechend begeistert: „Das ist eine tolle Unterstützung für meine Arbeit“, freut sich der Medizinstudent, der nun das Hausarztleben in einer ländlichen Region hautnah miterleben wird. Wichtig ist den Projektträgern auch, dass der ärztliche Nachwuchs im Praktischen Jahr bewusst erfährt, dass sich der Hausarztberuf deutlich gewandelt hat – weg vom Einzelkämpfer mit einer 70-Stunden-Woche hin zu modernen, arbeitsteiligen Organisationsformen mit qualifiziertem Praxispersonal, angestellten Ärztinnen und Ärzten sowie Teilzeitarbeitsplätzen.

Weitere Informationen unter:

www.stiftung-perspektive-hausarzt.de

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Neues Handbuch zur Entwicklung und Beurteilung von Telemedizin-Projekten

Qualitätsentwicklung in der Telemedizin

D Praktisches Handbuch zur Qualitätsentwicklung in der Telemedizin

Wie kann ein Telemedizinprojekt nachhaltig gelingen? Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

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ie Digitalisierung führt in vielen Bereichen der Medizin zu großen Veränderungen. Dies betrifft auch die Entwicklung und den Ausbau der Telemedizin. Damit vor allem die Patienten von neuen Informations- und Telekommunikationstechnologien profitieren können, wurde in Baden-Württemberg auf diesem Gebiet in den letzten Jahren intensiv geforscht. Ein wegweisendes Ergebnis ist das kostenlose „Praktische Handbuch zur Qualitätsentwicklung in der Telemedizin“. Damit der Transfer der Telemedizin von der Forschung in die Praxis gelingt, bietet das Handbuch eine Hilfestellung mit Best-Practice-Bei-

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spielen und Checklisten. Es dient auch dazu, Projekte auf ihre Anwendungstauglichkeit hin zu überprüfen. Die digitale Publikation wurde von der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg und in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg erstellt. Sie ist eine Handreichung für Personen, die mit einer Idee für eine telemedi­ zinische Lösung einen sinnvollen Beitrag leisten möchten. Telemedizinische Methoden finden einen zunehmend breiteren

Einsatz in der Patientenversorgung in Deutschland. Davon profitieren besonders ländliche, medizinisch unterversorgte Regionen. Damit sich die Behandlung via Bildschirm, Laptop oder Smartphone durchsetzen kann, muss gewährleistet sein, dass die telemedizinischen Behandlungskonzepte alltagstauglich sind und in der Praxis gut funktionieren. Die Beurteilung, ob ein telemedizinisches Projekt diesen Sprung schafft, ist Aufgabe der Koordinierungsstelle Telemedizin in Mannheim, mit der die Heidelberger Autoren eng zu­ sammenarbeiten. Weitere Informationen:

www.telemedbw.de

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Vermischtes Neuer Weiterbildungsverbund für angehende Hausärzte in der Region Weinheim

Gemeinsam aktiv gegen den Hausärztemangel

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er Hausärztemangel macht auch vor der Region Weinheim nicht halt: Um diesem Notstand entgegen zu treten, haben der Ärzteverein regiomed und die GRN-Klinik Weinheim nun den Weinheimer Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin ins Leben gerufen. Junge Ärztinnen und Ärzte, die später als Hausärztinnen und -ärzte tätig sein möchten, finden hier Unterstützung bei der Suche und Kombination geeigneter Weiterbildungsstellen in den Praxen der Region sowie in der Klinik. Für die nahtlose Rotation zwischen den einzelnen Weiterbildungsstellen stehen neben dem Klinikum derzeit zwischen Laudenbach und Hirschberg 13 Hausarztpraxen und neun Praxen mit 14 Fachärzten verschiedener Fachrichtungen zur Verfügung. Mit eingeschlossen sind die

hessischen Gemeinden Birkenau und Gorxheimertal sowie eine orthopädische Praxis in Schriesheim. Der neue Weinheimer Weiterbildungsverbund ist in das Kompetenzzentrum Weiterbildung BadenWürttemberg Verbundweiterbildungplus eingebunden, das aus dem Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin Baden-Württemberg am Universitätsklinikum Heidelberg hervorgegangen ist und von den verschiedenen Partnern in der Weiterbildung zum Hausarzt – der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit den Bezirksärztekammern Nord-/ Südbaden und Nord-/Südwürttemberg sowie den universitären allgemeinmedizinischen Einrichtungen in

Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm – getragen wird. Die fünfjährige Verbundweiterbildung bietet jungen Ärztinnen und Ärzten ein strukturiertes Curriculum, organisierte Rotation, regelmäßige Begleitseminare und ein MentoringProgramm, das sie nicht nur medizinisch, sondern auch unternehmerisch auf die selbstständige hausärztliche Tätigkeit vorbereitet. Dazu werden jährlich 30 Schulungstage angeboten, in denen beispielsweise Kernkompetenzen aus Fachbereichen wie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Dermatologie und Kinder- und Jugendmedizin ebenso wie die Grundsätze des Praxismanagements und der interprofessionellen Zusammenarbeit vermittelt werden. Anzeige

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Namen und Nachrichten Deutscher Krebspreis für Prof. Goldschmidt Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, international anerkannter Experte für das Multiples Myelom, ist mit dem Deutschen Krebspreis in der Sparte „Klinische Forschung“ ausgezeichnet worden. Damit haben die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebsstiftung sein Prof. Dr. H. Goldschmidt über 25-jähriges Engagement für die Erforschung und Therapieoptimierung des Multiplen Myeloms gewürdigt. Der Preis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Krebsforscher in Deutschland. Goldschmidt ist Arzt und Forscher am Universitäts­ klinikum Heidelberg und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg.

Schmerzpreis für Dr. Müller-Schwefe

K. Längler, Dr. I. Spohr, Dr. O. Emrich, Dr. G. Müller-Schwefe, S. Wüste, Dr. S. Maurer, Dr. J. Horlemann, U. Obst, G. Rambach, Dr. M. Überall

Für sein herausragendes Engagement für die Sache der Schmerzmedizin ist Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe aus Göppingen mit dem Deutschen Schmerzpreis ausgezeichnet worden. Von 1997 bis 2018 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin. Er trug und trägt durch sein herausragendes Engagement entscheidend dazu bei, dass sich die Schmerzmedizin als Fachdisziplin in Deutschland zunehmend als Versorgungsstruktur etablieren konnte. Sein persönlicher ehrenamtlicher Einsatz hat die Schmerzmedizin in Deutschland entscheidend geprägt und vorangebracht. Wissenschaftlicher Träger des Preises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin; der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e. V. verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

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Vermischtes

Neue ­Bücher ADHS von A bis Z R. Kemmerich, 288 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170334472, 28,00 Euro Der Kinder- und Jugendarzt aus Weinstadt bespricht verschiedenste Gesichtspunkte von ADHS von„Abendstunde“ bis„Zink“ im übersichtlichen Lexikonformat praxisnah. Dabei greift er auf seinen langjährigen Erfahrungsschatz zurück und gibt Hinweise zu Therapieansätzen und deren Wirksamkeit. Schwerpunkte sind unter anderem die (nicht-) medikamentöse Behandlung, die Erziehung und der Umgang mit ADHS-Kindern, die Ernährung bei ADHS sowie Pseudo-ADHS.

Kommunikation für ausländische Ärzte N. Farhan, M. Wirsching, 160 Seiten, Urban & Fischer/Elsevier, ISBN 978-3437452024, 39,99 Euro Die Freiburger Ärzte bereiten die Leser auf die Fachsprachenprüfung vor und informieren dabei auch über ärztliche Fachkompetenzen (Anamneseerhebung, Untersuchung, Patientenvorstellung, Patientenaufklärung, Schreiben von Arztbriefen), das deutsche Gesundheitssystem, seine Krankenhauskultur etc. Ein ausführliches Kapitel widmet sich Vokabeln und Leitsätzen. Online-Audios machen zudem häufige Gesprächssituationen hörbar.

Pschyrembel Klinisches Wörterbuch 1998 Seiten, De Gruyter, ISBN 978-3110494976, 49,95 Euro Die 267. Auflage (!) des Nachschlagewerks hat ein vollkommen neues Format, was bessere Übersicht und Lesbarkeit durch neues Layout und weniger Abkürzungen gewährleistet. Alle Artikel sind von Fachärzten ihres Fach­ gebiets verfasst, redaktionell geprüft und entsprechen dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens. Ferner wurden die aktuellen Leitlinien berücksichtigt, und es finden sich umfassende Erweiterungen und Aktualisierungen von 13 Fachgebieten.

Neue Wege für die Patientensicherheit A. Hannawa, G. Jonitz, 324 Seiten, De Gruyter, ISBN 978-3110535570, 89,95 Euro Das Werk erläutert grundlegende Axiome der zwischenmenschlichen Kommunikation und bezieht diese auf alltägliche klinische Prozesse, um damit eine evidenzbasierte Grundlage für eine bessere Patientensicherheit und Versorgungsqualität zu schaffen. Die Fallbeispiele basieren auf wahren Begebenheiten und beschreiben sowohl unerwünschte Ereignisse als auch Beinahe-Schadensfälle aus nahezu allen Bereichen der medizinischen Versorgung.

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Arzthaftungsrecht R. Martis, M. Winkhart, 1616 Seiten, Otto ­Schmidt, ISBN 978-3504180553, 119,00 Euro Arzthaftungsrecht ist – auch nach der Kodifikation durch das Patientenrechtegesetz – maßgeblich durch Richterrecht geprägt. Über Stichworte und detaillierte Inhaltsverzeichnisse lassen sich die Leitlinien der Rechtsprechung schnell und sicher erschließen. Die Interessen der Patientenanwälte und der Vertreter der Behandlungsseite sind dabei in gleichem Maße berücksichtigt. Zudem wurden in die aktuelle Auflage des Standardwerkes über 600 neue Entscheidungen eingearbeitet.

Erfahrungsorientierte Therapie K. Mehl, 181 Seiten, Springer, ISBN 978-3662545430, 35,99 Euro Durch das ganzheitliche und integrative Konzept der erfahrungsorientierten Therapie können bei psychisch oder psychosomatisch Erkrankten dysfunktionale Störungen durch korrigierende Erfahrungen in funktionale Muster umgewandelt werden. Der Heraus­ geber ist Klinikleiter bei Ravensburg; er zeigt anhand neuester neurobiologischer Erkenntnisse, internationaler Forschungsergebnisse und Praxisbeispielen, wie nachhaltige Therapieerfolge zu erzielen sind.

Klänge des Leidens J. Kruse-Jarres, 398 Seiten, novum, ISBN 978-3958404618, 20,90 Euro Der Stuttgarter Arzt und Musikliebhaber widmet sich den medizinischen Aspekten der Biografien von mehr als 50 großen Komponisten. Er belegt, welchen Einfluss Krankheiten und psychologische Besonderheiten auf die Schaffenskraft und Gestaltung vieler Kompositionen haben kann. Anhand von autobiografischen Aufzeichnungen und Briefen sowie Beobachtungen zeitgenössischer Personen werden die Hintergründe beleuchtet und anhand der Werke Rückschlüsse auf den Gemütszustand ihrer Schöpfer geschlossen.

Indikation U. Wiesing, 164 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170330108, 35,00 Euro Der Tübinger Medizin-Ethiker analysiert die „Indikation“ und plädiert für eine Erweiterung des Indikationsbegriffs bei Interventionen jenseits von Krankheit. Zudem werden die Konsequenzen der Indikation für Alternative Medizin, Evidence Based Medicine, Personalisierte Medizin und die gegenwärtige Ökonomisierung der Medizin aufgezeigt. Die Indikation bleibt unverzichtbar für die ärztliche Profession. Die Zukunft der Medizin liegt auch in der Indikation.


Foto: Massimo Crivellari

50. Internationaler Seminarkongress 26.08. – 31.08.2018 in Grado/Italien

Foto: Katja Möhrle

Foto: Fabio Parenzan

Foto: Katja Möhrle

www.laekh.de/seminarkongress-in-grado Veranstalter: Landesärztekammer Hessen Körperschaft des öffentlichen Rechts

CMIG e.V.

Landesärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts


Die informiert

Information der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg Beschluss: Feststellung von Überversorgung Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg stellt mit Beschluss vom 28. Februar 2018 gemäß § 103 Abs. 1 Satz 1 SGB V i. V. mit § 16 b Abs. 1 Ärzte-ZV arztgruppenbezogen für nachstehende Planungsbereiche nach Maßgabe der Planungsblätter Überversorgung fest: Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Achern, Bad Krozingen/Staufen, Breisach, Freiburg, Haslach/Hausach/ Wolfach, Lahr, Müllheim, Waldkirch Schramberg Radolfzell, Stockach Baden-Baden Mannheim, Sinsheim, Weinheim Bad Wildbad Münsingen, Tübingen Ehingen, Ulm Bad Waldsee, Ravensburg/Weingarten, Überlingen Ostalb 5 Härtsfeld Künzelsau, Schwäbisch Hall, Wertheim Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis.

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Chirurgen: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Frauenärzte: Baden-Baden/Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, MainTauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Zollernalbkreis. HNO-Ärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm.

Hautärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, MainTauber-Kreis, Mannheim, NeckarOdenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Zollernalbkreis. Kinderärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Nervenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-BaarKreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis.


Die informiert Orthopäden: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Zollernalbkreis. Psychotherapeuten: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Schwarzwald-BaarKreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Urologen: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, SchwarzwaldBaar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis.

Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Anästhesisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Fachärztlich tätige Internisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Kinder- und Jugendpsychiater: Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein. Radiologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Gesonderte fachärztliche Versorgung: Humangenetiker: Land Baden-Württemberg. Laborärzte: Land Baden-Württemberg. Neurochirurgen: Land Baden-Württemberg. Strahlentherapeuten: Land Baden-Württemberg. Transfusionsmediziner: Land Baden-Württemberg.

Feststellung, dass der allgemeine bedarfsgerechte Versorgungsgrad um 40 Prozent überschritten ist Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg stellt mit Beschluss vom 28. Februar 2018 gemäß § 103 Abs. 1 Satz 3 SGB V arztgruppenbezogen nach Maßgabe der Planungsblätter fest, dass in folgenden Planungs­ bereichen ein Versorgungsgrad von 140 Prozent erreicht oder überschritten ist: Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Freiburg, Stadt Heilbronn, Konstanz, Ulm Chirurgen: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Böblingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Ludwigsburg, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Ulm Frauenärzte: Bodenseekreis, Emmendingen, Heidelberg, Ulm HNO-Ärzte: Böblingen, Ulm Hautärzte: Baden-Baden/Rastatt, Bodenseekreis, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Stadt Heilbronn, Konstanz, Main-Tauber-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Tübingen, Ulm Kinderärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Ulm, Waldshut Nervenärzte: Alb-Donau-Kreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Konstanz, Lörrach, Ortenaukreis, Ravensburg, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Ulm

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Die informiert Orthopäden: Baden-Baden/Rastatt, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Freiburg, Heidelberg, Konstanz, Main-Tauber-Kreis, Pforzheim, Ravensburg, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen Psychotherapeuten: Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Freiburg, Ravensburg, Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Tübingen, Zollernalbkreis Urologen: Alb-Donau-Kreis, Bodenseekreis, Emmendingen, Stadt Heilbronn, Ulm, Waldshut Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Anästhesisten: Region Donau-Iller, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein Fachärztlich tätige Internisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein Kinder- und Jugendpsychiater: Region Südlicher Oberrhein Radiologen: Region Mittlerer Oberrhein, Region Rhein-Neckar Gesonderte fachärztliche Versorgung: Humangenetiker: Land Baden-Württemberg.

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Aufhebung von Zulassungs­ beschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg stellt mit Beschluss vom 28. Februar 2018 gemäß § 103 Abs. 3 SGB V i. V. mit § 16b Abs. 3 Ärzte-ZV fest, dass für die nach­ stehenden Arztgruppen in den ­genannten Planungsbereichen in Baden-Württemberg die Voraussetzungen für eine Überversorgung entfallen sind. Er hebt daher insoweit die mit früheren Beschlüssen angeordneten Zulassungsbeschränkungen auf. Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Leutkirch Kirchheim Ostalb 2 Schwäbisch Gmünd Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Ludwigsburg Neckar-Odenwald-Kreis Schwäbisch Hall Chirurgen: Emmendingen Frauenärzte: Alb-Donau-Kreis Landkreis Heilbronn Lörrach Neckar-Odenwald-Kreis HNO-Ärzte: Esslingen Hautärzte: Enzkreis Esslingen Pforzheim Tuttlingen Nervenärzte: Esslingen Orthopäden: Neckar-Odenwald-Kreis Psychotherapeuten: Rems-Murr-Kreis Neckar-Odenwald-Kreis Rottweil

Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Kinder- und Jugendpsychiater: Region Schwarzwald-Baar-Heuberg Der Landesausschuss versieht mit verbindlicher Wirkung für die Zulassungsausschüsse seine Aufhebungsbeschlüsse mit der Auflage, dass Zulassungen – soweit sie bei der Ermittlung des Versorgungsgrades zu berücksichtigen sind – nur in einem solchen Umfang erfolgen dürfen, bis für die Arztgruppe Überversorgung eingetreten ist. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs.1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind vorrangig umzuwandeln und bei der Arztzahl der jeweiligen Arztgruppe mitzurechnen, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach noch keine Überversorgung eingetreten, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 27. April 2018 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen Tätigkeit, des Approba­ tionsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes im Hinblick auf die bestmögliche Patienten­ versorgung berücksichtigt werden.


Die informiert Anordnung von Zulassungs­ beschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg stellt mit Beschluss vom 28. Februar 2018 fest, dass für bestimmte Arztgruppen eine Überversorgung vorliegt. Er ordnet daher gemäß § 103 Abs. 1 Satz 2 SGB V i. V. mit § 16b Abs. 2 Ärzte-ZV mit verbindlicher Wirkung Zulassungsbeschränkungen an, und zwar für die nachstehenden Planungsbereiche: Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Bad Krozingen/Staufen Müllheim Weinheim Ravensburg/Weingarten Schwäbisch Hall Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Sigmaringen Chirurgie: Hohenlohekreis Sigmaringen Tuttlingen Hautärzte: Ortenaukreis Psychotherapeuten: Freudenstadt Hohenlohekreis Ludwigsburg Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Anästhesisten: Region Hochrhein-Bodensee Kinder- und Jugendpsychiater: Region Donau-Iller

Feststellung der Mindest­ versorgungsanteile für die Gruppe der Psychotherapeuten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg stellt mit Beschluss vom 28. Februar 2018 gemäß § 101 Abs. 4 Satz 5 SGB V i. V. mit § 25 Abs. 1 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für ärztliche Psychotherapeuten ein Mindest­ versorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent und für Ärzte sowie Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psychotherapeutisch behandeln, ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 20 Prozent noch nicht ausgeschöpft ist: Ärztliche Psychotherapeuten Heidenheim, Hohenlohekreis, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Lörrach, Ludwigsburg, Sigmaringen, Zollernalbkreis Leistungserbringer, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psycho­ therapeutisch behandeln Freudenstadt, Hohenlohekreis, Landkreis Heilbronn, Pforzheim, Sigmaringen, Waldshut Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Z ulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils

vorrangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-) Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 27. April 2018 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung berücksichtigt werden. Stuttgart, 28. Februar 2018 Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg Dr. Raible Vorsitzender

Die zur Nachbesetzung ausgeschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in Baden-Württemberg mit Zulassungs­beschränkungen finden Sie auf der ­Website der Kassenärztlichen ­Ver­einigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.

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Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

* * * * *

26. 12. 1922 25. 09. 1937 20. 06. 1946 22. 10. 1934 29. 03. 1931

† † † † †

02. 08. 2014 08. 05. 2016 14. 10. 2017 05. 12. 2017 01. 01. 2018

* 24. 05. 1972 † 08. 01. 2018 * 12. 02. 1943 † 16. 01. 2018 * 17. 01. 1928 † 17. 01. 2018 * 01. 02. 1925 † 17. 01. 2018 * 12. 01. 1939 † 20. 01. 2018 * 07. 04. 1923 † 24. 01. 2018 * 17. 11. 1926 † 28. 01. 2018 * 08. 04. 1956 † 30. 01. 2018 * 03. 06. 1937 † 01. 02. 2018 * * * *

13. 02. 1925 29. 05. 1935 25. 07. 1932 10. 01. 1925

† † † †

04. 02. 2018 06. 02. 2018 07. 02. 2018 08. 02. 2018

* 24. 10. 1949 † 09. 02. 2018 * 29. 11. 1944 † 09. 02. 2018 * 11. 01. 1939 † 11. 02. 2018 * 01. 04. 1947 † 12. 02. 2018 * 19. 08. 1946 † 13. 02. 2018 * 18. 09. 1929 † 13. 02. 2018 * 08. 01. 1944 † 14. 02. 2018 * 12. 06. 1922 † 15. 02. 2018 * * * *

07. 01. 1942 29. 04. 1926 22. 07. 1940 08. 03. 1931

† † † †

16. 02. 2018 16. 02. 2018 17. 02. 2018 19. 02. 2018

* 28. 07. 1934 † 21. 02. 2018 * 01. 11. 1931 † 21. 02. 2018 * 05. 04. 1923 † 22. 02. 2018 * 16. 02. 1941 † 22. 02. 2018 * 13. 12. 1934 † 23. 02. 2018 * 03. 05. 1937 † 26. 02. 2018 * 07. 03. 1960 † 02. 03. 2018

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Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Kammerwahlen 2018 Gemäß § 3 Abs. 4 der Wahlordnung gebe ich den vom Landeswahlausschuss der Landesärztekammer in seiner Sitzung am 24. Januar 2018 beschlossenen Zeitplan für die Ärztekammer­ wahl 2018 (§ 3 Abs. 1 bis 3 der Wahlordnung) wie folgt bekannt: – Stichtag für die Aufnahme der Wahlberechtigten in die Wählerlisten (§ 12 (1) WO) 31. Mai 2018 – Auflegung der Wählerlisten (§ 12 (2) WO) 1. Juni bis 12. Juni 2018 – Einreichung der Wahl­ vorschläge bei den Bezirks­ wahlleitern 5. Oktober 2018, 24.00 Uhr (§ 3 (1) WO) 1. Werktag 40. KW § 15 (1) WO, § 16 (1) WO – Versand der Wahlunterlagen spätestens am 15. November 2018 (§ 18 (1) WO) – Endzeitpunkt für die Ausübung des Wahlrechts 30. November 2018, 24.00 Uhr Die Bezirkswahlausschüsse werden gebeten, nach diesem Terminplan zu verfahren. Weitere Informationen finden Sie im Bekanntmachungsteil der Bezirksärztekammern. OStA a. D. Gernot Blessing Landeswahlleiter

Symposium „Zeitgemäße Arbeitsmodelle – individualisiertes ärztliches ­Arbeiten“ eine Veranstaltung des ­Ausschusses Arztberuf und ­Familie der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 23. Juni 2018 10.00–15.00 Uhr in Heidelberg Veränderungen in der Arbeitswelt sind in der sich immer schneller entwickelnden Gesellschaft an der Tagesordnung und lassen auch die Berufe im Gesundheitswesen, insbesondere den Arztberuf nicht aus. Neben ständig neuen und sich verändernden Anforderungen auf der wirtschaftlichen und betrieblichorganisatorischen Ebene, sowohl im Krankenhaus als auch im Praxisalltag, ändern sich auch die Erwartungen und Zielsetzung im ärztlichen Selbstverständnis und in der individuellen Karriereplanung. Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen für Spielräume und Autonomie bei der Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes in der Klinik oder im Praxisalltag? Zu diesem Aspekt veranstaltet die LÄK BW am 23. Juni 2018 ein Symposium, mit Themen, die sowohl jüngere Ärztinnen und Ärzte am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn wie auch schon berufserfahrene Kollegen und Kolleginnen ansprechen wollen und wertvolle Tipps und Anregungen für die berufliche Karriereplanung enthalten. Das ausführliche Programm folgt in Kürze. Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Anmeldung erforderlich! Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitäts­ sicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: sonja.hagdorn@laek-bw.de


Bekanntmachungen Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Änderung der Weiterbildungsordnung vom 12. März 2018 Aufgrund von § 4 Abs. 1, §§ 9 und 38 des Heilberufe-Kammergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Dezember 2015 (GBl. S. 1234) hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 25. November 2017 folgende Satzung beschlossen: §1 Die Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 15. März 2006, zuletzt geändert durch Satzung vom 16. Dezember 2015 (ÄBW, 2016, S. 30) wird wie folgt geändert: 1.  In § 4 a)  werden in Absatz 1 Satz 1 die Worte „oder der Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes gemäß Bundesärzteordnung“ gestrichen. b)  wird in Absatz 4 Satz 3 wie folgt gefasst: „Weiterbildungs- oder Tätigkeitsabschnitte ab drei Monaten können als Weiterbildungszeit anerkannt werden.“ 2.  Nach § 19 a wird folgender § 19 b eingefügt: „§ 19 b Anrechnung von Weiterbildungszeiten im Ausland Weiterbildungszeiten oder Zeiten einer ärztlichen Tätigkeit unter Anleitung im Ausland, die zum Erwerb von Weiterbildungsnachweisen im Sinne der §§ 18 bis 19 a abgeleistet worden sind, aber noch nicht zu einer entsprechenden Anerkennung im Herkunftsland geführt haben, können ganz oder teilweise auf die nach dieser Weiterbildungsordnung für den Erwerb von Weiterbildungsbezeichnungen vorgeschriebenen Anforderungen angerechnet werden, wenn sie gleichwertig sind. Die Gleichwertigkeit ist gegeben, wenn die Grundsätze dieser Weiter­ bildungsordnung für den Erwerb der vorgeschriebenen ärztlichen ­Kompetenz im Hinblick auf Inhalte und Zeiten gewahrt sind.“ 3.  Im Abschnitt B werden im Gebiet 1. Allgemeinmedizin im Abschnitt „Weiterbildungszeit“ die Klammerzusätze „(auch 3 Monats-Abschnitte)“ gestrichen. 4. Im Gebiet 4. Arbeitsmedizin werden im Abschnitt „Weiterbildungszeit“ im ersten Aufzählungspunkt die Worte „im Gebiet Innere Medizin oder in Allgemeinmedizin“ durch die Worte „in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung“ ersetzt. 5. Im Gebiet 33. Urologie wird im Abschnitt „Weiterbildungszeit“ im dritten Spiegelstrich die Zahl „12“ durch die Zahl „24“ ersetzt. 6.  Im Abschnitt C wird in der Zusatzweiterbildung „Betriebsmedizin“ der Abschnitt „Weiterbildungszeit“ wie folgt gefasst: „•  12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten für Betriebsmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Arbeitsmedizin gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 •  360 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8, die während der 12 Monate in betriebsmedizinischer/arbeitsmedizinischer Weiterbildung erfolgen soll“ 7. In der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ wird im Abschnitt „Weiterbildungszeit“ im zweiten Aufzählungspunkt folgender Halbsatz angefügt: „,davon können bis zu 25 Notfalleinsätze in Form eines anerkannten Simulatortrainings in der Notfallmedizin gemäß § 4 Abs. 8 absolviert werden“

§2 Erlaubnis zur Neufassung Präsident/-in und Schriftführer/-in können den Wortlaut dieser Satzung in der im Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden Fassung mit neuer Paragraphenfolge bekannt machen und Unstimmigkeiten des Wortlauts beseitigen. §3 Inkrafttreten Die Satzung tritt am ersten Tag des auf die Bekanntmachung im Ärzteblatt Baden-Württemberg folgenden Monats in Kraft. Die vorstehende Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Änderung der Weiterbildungsordnung wird nach Genehmigung mit Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 01. Februar 2018 Az.: 34-5415.2006/1, hiermit ausgefertigt und bekannt gemacht. Stuttgart, den 12. März 2018 gez. Dr. med. Ulrich Clever gez. Dr. med. Michael E. Deeg Präsident Schriftführer

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5. Freiburger Symposium zu Grundfragen des Menschseins in der Medizin Von Angesicht zu Angesicht: Zur Bedeutung des direkten Kontaktes in der Medizin 08. – 09. Juni 2018 Bürgerhaus am Seepark, Freiburg Beschreibungstext Die moderne Medizin wird fast ausschließlich nach Aktionen bewertet und nicht nach Interaktionen. Und doch kann die Aktion nur glücken, wenn sie eingebettet ist in eine gelingende Interaktion. Was aber geschieht, wenn Menschen interagieren? Sie tauschen nicht nur Worte aus, sondern kommunizieren zwischenleiblich, in vielfältigster Form. Im Zeitalter zunehmender technisierter Kommunikation- und virtueller Begegnungsformen erscheint es umso notwendiger, auf den Reichtum dessen zu reflektieren, was sich zwischen Menschen ereignet, wenn sie sich direkt begegnen. Nur so kann Chance und auch Grenze der technisch vermittelten Kommunikation und Begegnung ergründet werden. Durch das Zusammenspiel von Medizin, Pflege, Philosophie, Theologie, Soziologie und Psychologie soll auf dem Kongress dem Phänomen direkter Begegnung nachgegangen werden, um dafür zu sensibilisieren, dass auch im Zeitalter der Durchtechnisierung der Medizin der direkte Kontakt unersetzbar bleibt. Veranstalter: Prof. Dr. Giovanni Maio M.A., Lehrstuhl für Medizinethik, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Email: maio@ethik.uni-freiburg.de Anmeldung: Sekretariat, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Stefan-Meier-Str. 26, 79104 Freiburg Telefon: +49 (0)761 / 2035033 Email: sekretariat@egm.uni-freiburg.de Weitere Informationen unter: www.menschsein-medizin.de

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Bekanntmachung des Bezirkswahlleiters für den Bereich der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg Im November 2018 findet die Neuwahl der Mitglieder der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer (Bezirksvertreter) statt. Zum 31. Mai 2018 werden Listen der im Mitgliederverzeichnis des Bezirks erfassten Wahlberechtigten für jeden Wahlkreis (Wählerlisten) aufgestellt (§ 12 der Wahlordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg i. d. F. vom 23. 08. 2017 (ÄBW 2017, S. 482)). Wahlkreise sind die Bereiche der Ärzteschaften nach Maßgabe der Satzung der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg zur Ausführung der (Rahmen-) Satzung zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Ärzteschaften i. d. F. vom 19. 01. 2017 (ÄBW 2017, S. 148). Ein Wahlberechtigter kann von seinem Wahlrecht nur Gebrauch machen, wenn er in der Wähler­ liste eingetragen ist, § 11 Abs. 3 Wahlordnung. Wahlberechtigt und wählbar sind gemäß § 11 Wahlordnung alle der Bezirksärztekammer zugehörigen Kammermitglieder (§ 22 Abs. 1 i. V. m. § 2 Abs. 1 Nr. 1 HeilberufeKammergesetz), deren Wahlrecht und Wählbarkeit nicht nach § 14 Abs. 1 Heilberufe-Kammergesetz verloren gegangen ist und die nicht auf ihr Wahlrecht und ihre Wählbarkeit nach § 14 Abs. 4 Heilberufe-Kammergesetz (in der bis 29. 12. 2015 geltenden Fassung) verzichtet haben. Im Wahlkreis wahlberechtigt und wählbar ist, wer im Wahlkreis den ärztlichen Beruf ausübt oder ohne ärztlich tätig zu sein seinen Wohnsitz hat. Die Ausübung des Bestimmungsrechts nach § 1 Abs. 1 Satz 5 der Meldeordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg für die laufende Wahlperiode berührt

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das Wahlrecht und die Wählbarkeit nach den Sätzen 1 und 2 für die folgende Wahlperiode nicht. Freiwillige Kammermitglieder (§ 2 Abs. 3 Heilberufe-Kammergesetz) sind weder wahlberechtigt noch wählbar. Ein Wahlberechtigter kann von seinem Wahlrecht nur Gebrauch machen, wenn er in der Wählerliste eingetragen ist. Wer erst nach Abschluss der Wähler­ liste (§ 14) die Voraussetzungen des Absatzes 1 erfüllt, ist a) wahlberechtigt und wählbar, wenn er bei Einreichung des Wahlvorschlages (§ 16 Abs. 2 Satz 2) durch Vorlage eines Beschäftigungs- bzw. Meldenachweises sein Wahlrecht und seine Wählbarkeit nachweist, b) wahlberechtigt, wenn er nicht bereits in einem anderen Wahl­ bezirk und/oder einem anderen Wahlkreis von seinem Wahlrecht Gebrauch gemacht hat; er kann sich vom zuständigen Bezirkswahlleiter die Wahlunterlagen aushändigen lassen, wenn er spätestens bis zum letzten Tag vor Ablauf der Wahlfrist durch Vorlage eines Beschäftigungs- bzw. Meldenachweises sein Wahlrecht nachweist. Die Wahlunterlagen werden auf Antrag übersandt, wenn deren Zugang noch vor Ablauf der Wahlfrist zu erwarten ist. In den Fällen a) und b) veranlasst der Bezirkswahlleiter unverzüglich die Ergänzung der Wählerliste. Die Wählerlisten für alle Wahl­ kreise liegen während der Auf­ legungsfrist in der Zeit vom 1. Juni 2018 bis zum 12. Juni 2018 in den Räumlichkeiten der Bezirksärztekammer Nord­ württemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart aus. Jeder Wahlberechtigte, der die Wählerlisten für unrichtig oder unvollständig hält, kann ihre Berichtigung während der Auflegung beantragen (§ 13 Wahlordnung). Wird der Verlust des Wahlrechts einer Person erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses bekannt, so ist dies in einem Anhang zur Wählerliste festzustellen. Die Betroffenen sind zu benachrichtigen. Der zuständige Bezirkswahlausschuss entscheidet über den Berichtigungsantrag und benachrichtigt den Antragsteller und den Betroffenen.

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Reinhard Viertel Bezirkswahlleiter

Geriatrische Grundversorgung Unsere Gesellschaft wird immer älter – und somit verändert sich auch die Patientenstruktur. Wie viele ältere Patienten behandeln Sie pro Jahr? Die meisten Ärzte werden diese Frage bereits heute mit „eine Vielzahl“ beantworten. Denn durch den demographischen Wandel wird die Zahl der geriatrischen Patienten im Praxisalltag immer größer und geriatrische Krankheitsbilder gewinnen stärker an Bedeutung. Diese Veranstaltung basiert auf dem gleichnamigen 60-stündigen Fortbildungs­ curriculum der Bundesärzte­ kammer und hat das Ziel, Ihnen die Besonderheiten älterer Patienten nahezubringen. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen erwartet Sie viel Praxis in Form von Fallbesprechungen, Demonstrationen und Übungen, zu der auch die Selbsterfahrung im Altwerden (instant aging) gehört. Der Kurs endet mit einer Lernerfolgskontrolle. Themenschwerpunkte: – Syndrome und Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen – Geriatrisches Basis-Assessment – Rechtliche und ethische Grundlagen – Pharmakologie im Alter – Ein Überblick über verschiedene Einrichtungen der geriatrischen Versorgung – Praxisteil Katheter und Sonden – Depressionen, Schlafstörungen und Sucht – Neurologie – Hautkrankheiten – Rehabilitation – Ernährung im Alter – Mundgesundheit Sie erhalten einen fächerüber­ greifenden Überblick über den aktuellen Stand der Geriatrie. Dieser Kurs kann nur als Gesamtveranstaltung gebucht werden! Termine: 27.–29. April 2018 und 22.–24. Juni 2018 und 21.–23. September 2018 jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagmittag

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 600,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie man ein Kind im Notfall richtig behandelt? Notfälle mit Kindern stellen immer eine besondere Herausforderung dar: – Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? – Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? – Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? – Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? All diese Fragen beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termine: Mittwoch, 25. April 2018 18.00–22.00 Uhr Mittwoch, 18. Juli 2018 18.00–22.00 Uhr Mittwoch, 17. Oktober 2018 18.00–22.00 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 6 Punkte


Bekanntmachungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen

Führungskräfteforum BOS

Frischen Sie Ihre Notfallkennt­ nisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie auch andere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Stärken Sie Ihre Sicherheit durch eine einfache und strukturierte Vorgehens­ weise. Mit den im Seminar erlernten neuesten Kenntnissen und Empfehlungen versorgen Sie vitalbedrohte Patienten. Sie lernen zudem neue Geräte kennen und testen den Umgang damit. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen aus. Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnah­ me am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Samstag, 5. Mai 2018 9.00–13.00 Uhr Mittwoch, 13. Juni 2018 18.00–22.00 Uhr Freitag, 14. September 2018 18.00–22.00 Uhr Samstag, 6. Oktober 2018 9.00–13.00 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 6 Punkte

Überprüfen Sie Ihre Notfall­ kenntnisse und üben Sie anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem angeregten Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und erhalten Sie Anregungen für Ihr eigenes Verhalten in Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfall­ versorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Samstag, 5. Mai 2018 14.00–18.00 Uhr Mittwoch, 4. Juli 2018 18.00–22.00 Uhr Freitag, 28. September 2018 18.00–22.00 Uhr Samstag, 6. Oktober 2018 14.00–18.00 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 6 Punkte

Eine gute Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsfunktion ist vor allem in Großschadensfällen außerordentlich wichtig. Im Rahmen des Führungskräfteforums BOS werden Großschadensfälle wie der Terroranschlag in Berlin und das Zugunglück in Bad Aibling aus mehreren Perspektiven der unterschiedlichen BOS betrachtet. Auch werden verschiedene Konzepte zum Umgang mit Großschadensfällen vorgestellt und anschließend im Plenum diskutiert. Das Führungskräfteforum bietet eine Plattform für den offenen Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren der BOS, die in Großschadensfällen zum Einsatz kommen. Termin: Samstag, 16. Juni 2018 9.00–17.00 Uhr Programm: 9.00–9.15 Uhr Begrüßung/Einführung 9.15–12.30 Uhr (inkl. Pause) Terror & Taktik Der Terroranschlag von Berlin – Eindrücke des Einsatzleiters OrgL Berufsfeuerwehr Berlin Taktische Medizin Vorsitzender TREMA e. V. 12.30–13.30 Uhr Mittagspause 13.30–15.00 Uhr Raumordnung Der Bus – MANV von Stuttgart – Raumordnung gut gemeint, aber auch gut gemacht? LNA Stuttgart Das Zugunglück von Bad Aibling – Ordnung ohne Platz und Raum OrgL BRK Rosenheim

15.00–15.15 Uhr Pause 15.15–16.45 Uhr Unfälle in der Luftfahrt Besonderheiten bei Unglücken mit Luftfahrzeugen Leitungsdienst Flughafen­ feuerwehr Stuttgart Der MANV-Plan des Landes­ flughafens LNA Stuttgart 16.45–17.00 Uhr Abschlussdiskussion Zu einem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion und intensivem Austausch laden wir Sie herzlich ein! Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Interessensgemeinschaft Leitender Notärzte in Deutschland e. V. statt. Zielgruppe: Leitende Notärzte, Führungskräfte der BOS Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung, 45,– Euro inkl. Verpflegung für Mitglieder der Interessens­ gemeinschaft Leitender Notärzte in Deutschland e. V. Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, Mail: notfallmedizin@baek-nw.de

Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind viele Jahre ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfall­ dienst oder auch in der Klinik? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interes­ sieren sich für Neuerungen auch fachgebietsübergreifend? Bei der Teilnahme am Notfalldienst werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfron-

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Bekanntmachungen tiert. Damit Sie hierauf besser vorbereitet sind, bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Die aktuellen Diagnostik- und Therapie­ empfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern werden Ihnen anhand von Fallbeispielen, Vorträgen und praktischen Übungen nahegebracht. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon lange keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie am Phantom üben. Wir vermitteln Ihnen fallbasiert die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/ Notfallbildern aus folgenden Bereichen: – Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom) – Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) – Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) – HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) – Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) – Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) – Gynäkologie (u. a. Blutungen) Sie erhalten einen aktuellen Überblick zu den häufigsten Krankheitsbildern im Notfalldienst und werden auf die praktische Umsetzung vorbe­ reitet. Zudem wird auf organi­ satorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg eingegangen. Termine: 29. Juni–1. Juli 2018 oder 12.–14. Oktober 2018 jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 28 Punkte

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Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

EKG-Basiskurs In diesem Seminar werden Sie selbst aktiv und gewinnen Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung. Termin: Montag, 9. Juli 2018 und Dienstag, 10. Juli 2018 Inhalte: Programm: Montag, 9. Juli 2018 9.30–11.00 Uhr Standard-EKG Dr. Gruber 11.00–11.30 Uhr Kaffeepause 11.30–13.00 Uhr SVT und VT Dr. Saup 13.00–14.00 Uhr Mittagspause 14.00–16.00 Uhr Blockbilder, KHK, Infarkt Dr. Schmidt 16.00–16.15 Uhr Kaffeepause 16.15–17.30 Uhr Workshop und EKG-Quiz Dr. Gruber Dienstag, 10. Juli 2018 9.30–11.00 Uhr Schrittmacher-EKG Dr. Gruber 11.00–11.30 Uhr Kaffeepause 11.30–13.00 Uhr Belastungs-EKG Dr. Schmidt 13.00–14.00 Uhr Mittagspause 14.00–15.00 Uhr Langzeit-EKG Dr. Gruber 15.00–16.00 Uhr Workshop und EKG-Quiz Dr. Gruber

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Sie erlernen diese wichtigen praktischen EKG-Bilder anhand von Beispiel-EKGs, die Sie selbstständig unter Anleitung auswerten. Dieser Kurs zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren HerzrhythmusStörungen vorzubereiten. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin­ studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert. Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 16 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richtlinien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sonographie-Refresherkurs

Sonographie-Grundkurs inkl. Notfallsonographie (fächerübergreifend)

Ultraschall von der Locke bis zur Socke – Tipps und Tricks für Profis! So lautet das Motto unseres Sonographie-Refresherkurses. In kompakten Vorträgen von erfahrenen DEGUM-Kursleitern und -Ausbildern wird Ihr Ultraschallwissen für verschiedene Körperregionen aufgefrischt und erweitert. Anschließend üben Sie das Erlernte ausführlich in Kleingruppen, indem Sie an einem Modell mit hochwertigen SonographieGeräten schallen. Inhalte: – Schilddrüse und Hals – Gallenblase und Leberhilus – Leber – Thorax – Niere und Nebenniere – Magen-Darmtrakt – Aorta und tiefe Beinvenen – Pankreas

Termin: Mittwoch, 11. Juli 2018 15.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen mit mehrjähriger B-BildSonographie Vorerfahrung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 150,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Sie möchten Ultraschall­ diagnostik unter Anleitung von der Pike auf lernen? Sie wollen Basisultraschall­ diagnostik in der Notfall­ medizin betreiben? In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Sonographie des Abdomens, der Thoraxorgane, der Schilddrüse und der Beinvenen kennen. Dabei besteht rund die Hälfte des Kurses aus praktischen Übungen, bei denen Sie sich in Kleingruppen gegen­ seitig schallen. Begleitet wird der Kurs von erfahrenen DEGUMKursleitern und -Ausbildern. Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richtlinien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Bekanntmachungen Termin: 12.–14. Juli 2018 Donnerstagmittag bis Samstagabend Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen ohne Ultraschall-Erfahrung, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 480,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 29 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Sonographie-Farbdopplerkurs Sie möchten die FarbdopplerSonographie kompakt und praktisch orientiert erlernen? Aufbauend auf Ihren mehrjährigen Sonographie-Kenntnissen geben Ihnen erfahrene DEGUMKursleiter und -Ausbilder eine Einführung in die FarbdopplerSonographie verschiedener Körperregionen. Nach der Theorie üben Sie das Erlernte direkt in Kleingruppen an Probanden. Für den Praxisteil stehen Ihnen hochwertige Sonographie-Geräte zur Verfügung. Inhalte: – Grundlagen, Geräteeinstellung – A. carotis – Beinvenen – Beinarterien – Abdomen – Schilddrüse – Reinfaller und Befunddokumentation Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richtlinien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Termin: Sonntag, 15. Juli 2018 9.00–17.00 Uhr

Termin: Samstag, 14. Juli 2018 9.00–12.15 Uhr

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen mit mehrjähriger B-Bild-Sonographie Vorerfahrung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 200,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

11. Nordwürttemberger Impftag Es ist ein immer wiederkehrendes Thema: Die Impfmüdigkeit der Deutschen. Sie selbst sind in Ihrer täglichen Arbeit mit dieser Problematik konfrontiert. Jeder Einzelne von Ihnen kann das Impfverhalten seiner Patienten beeinflussen. Sie fragen sich wie? Der 11. Nordwürttemberger Impftag liefert Antworten und Hilfestellungen! Hier lernen Sie mehr über das breite Spektrum an Impfungen und wie Sie Ihre Patienten von der Notwendigkeit des Impfens überzeugen können. Aktuelle Empfehlungen der STIKO sind ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin. Sie können einen großen Beitrag leisten, den Kollektiv­ schutz der Bevölkerung weiter zu sichern! In Zusammenarbeit mit: Landeshauptstadt Stuttgart Gesundheitsamt/Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden Württemberg

Termine: Montag, 16. Juli 2018 und Dienstag, 17. Juli 2018 jeweils 9.00–18.15 Uhr

Update Innere Medizin Diese Fortbildung gibt Ihnen einen erweiterten Einblick in die verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin. Im Hinblick auf die aktuellen Leitlinien erhalten Sie praxisnahe Informationen. Erfahren Sie breit­ gefächertes Wissen aus dem ­Gesamtgebiet der Inneren Medizin, vermittelt von hochkarätigen Referenten. Der Kurs ist konzipiert für Ärzte aller Fachrichtungen und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für junge Ärzte. Folgende Inhalte erwarten Sie: – Kardiologie – Hypertonie – Rheumatologie – Gastroenterologie – Neues aus der Intensivund Notfallmedizin – Endokrinologie – Hämatologie – Onkologie – Pneumologie – Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg statt.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen, 160,– Euro (Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V.) Fortbildungspunkte: 19 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Grundlagen der Privatabrechnung – Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – Wissen für Berufseinsteiger – Ärzte – Privatabrechnung – wie funktioniert das? – Worauf muss ich achten? – Wie arbeite ich mit der GOÄ? – Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen einen Einstieg und eine Auf­ frischung in die Grundlagen der Gebührenordnung für Ärzte. Gemeinsam werden wir Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht­ lichen Rahmen, die Anforderungen an die Dokumentation sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet.

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Bekanntmachungen Inhalte: – Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen der privatärztlichen Abrechnung – Aufbau der Gebührenordnung – Unterschiede zwischen EBM und GOÄ – Klären und Anwenden wichtiger Begriffe – Arbeit mit der Gebühren­ ordnung – Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: – Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – Seminarskript Termine: Mittwoch, 18. Juli 2018 oder Mittwoch, 26. September 2018 jeweils 15.00–19.00 Uhr Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fach­ richtungen, insbesondere Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de, www.pvs-akademie.de Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Leitender Notarzt/ Leitende Notärztin Qualifikationsseminar zur Erlangung der Fachkunde Reagieren Sie sicher und struk­ turiert bei Großschadensfällen. Als Leitender Notarzt (LNA) übernehmen Sie Leitungsaufgaben beim Massenanfall Verletzter sowie bei außergewöhnlichen

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Notfällen und Gefahrenlagen. Sie leiten, koordinieren und überwachen alle medizinischen Maßnahmen am Schadensort. Natürlich darf hier auch die Kommunikation mit den anderen Organisationen nicht zu kurz kommen. In unserem Seminar, das in enger Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Polizei durchgeführt wird, lernen Sie einerseits die Theorie über Kommunikation und Vor­ gehensweisen kennen. Durch verschiedene (Plan-)Übungen gewinnen Sie andererseits einen Einblick in die praktische Arbeit eines LNA. Namhafte Referenten berichten zudem in ihren Vorträgen und Übungen über ihre eigenen Erfahrungen bei Großschadensfällen. Die angebotene Fortbildung um­ fasst 40 Stunden und wird nach den Empfehlungen der Bundes­ ärztekammer und der DIVI an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal durchgeführt. Für weitere Infor­ mationen zur Erlangung der Fach­ kunde Leitender Notarzt wenden Sie sich gerne an uns.

LNA-Refresher-Kurs

Termin: 24.–28. September 2018 (Mo–Fr)

Zielgruppe: Leitende Notärzte Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 80,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de

Zielgruppe: Ärzte, die die Qualifikation zum Leitenden Notarzt erlangen möchten Veranstaltungsort: Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg, Steinackerstraße 47, 76646 Bruchsal Teilnehmerbeitrag: 790,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 52 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

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Einsätze als Leitender Notarzt stellen immer eine große Herausforderung dar, die weit über das rettungsdienstliche Routinegeschäft hinausgehen. Verschiedene LNA-Kollegen berichten in Vorträgen über ihre Einsätze und Erfahrungen. Neben Fallbeispielen hören Sie auch Fachvorträge zu Neuerungen und zu den Schnittstellen des Leitenden Notarztes zur Feuerwehr und Polizei. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei diesem Seminar mit Ihren LNA-Kollegen auszutauschen, mit den Referenten verschiedene Themen zu diskutieren und ihnen Fragen zu stellen. Das detaillierte Programm wird kurzfristig im Ärzteblatt Baden-Württemberg und auf der Homepage der Landesärztekammer Baden-Württemberg (www.aerztekammer-bw.de) bekannt gegeben. Termin: Samstag, 29. September 2018 9.00–17.00 Uhr

Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Bekanntmachung des Bezirkswahlleiters für den Bereich der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Die Neuwahl der Mitglieder der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Nordbaden findet im November 2018 statt. Zur Vorbereitung der Kammerwahl 2018 werden nach § 12 der Wahlordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg in der Fassung der Bekannt­ machung vom 22. November 2013 (Ärzteblatt Baden-Württemberg 2013, S. 554), zuletzt geändert durch Satzung der Landesärztekammer BW vom 21. Februar 2018 (Ärzteblatt BW 2018, S. 136) (WO), Listen der im Mitgliederverzeichnis der Bezirksärztekammer Nordbaden erfassten Wahlberechtigten für jeden Wahlkreis (Wählerlisten) aufgestellt. Wahlkreise sind die Bereiche der Ärzteschaften nach Maßgabe der Satzung zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Ärzteschaften vom 12. 12. 2001 (Ärzteblatt BW 2002, S. 35): Baden-Baden, Calw, Freudenstadt, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Neckar-OdenwaldKreis, Pforzheim/Enzkreis, Rastatt. Gemäß § 11 Abs. 1 WO sind wahlberechtigt und wählbar alle der Bezirksärztekammer Nordbaden zugehörigen Kammermitglieder (§§ 2 Abs. 1 Nummer 1, 22 Abs. 1 HeilberufeKammergesetz – HBKG-), deren Wahlrecht und Wählbarkeit nicht nach § 14 Abs. 1 S.1 HBKG verloren gegangen ist (Wegfall der Mitgliedschaft in der Kammer, Anordnung einer Betreuung, Aberkennung des Rechtes, in


Bekanntmachungen öffentlichen Angelegenheiten zu wählen oder zu stimmen, durch strafgerichtliches Urteil, Aberkennung durch berufsgerichtliche Entscheidung oder Ruhen der Bestallung oder Approbation). Die Wählbarkeit verliert auch, wer infolge strafgerichtlicher Verurteilung die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter oder die Fähigkeit, Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen, nicht besitzt (§ 14 Abs. 1 Satz 2 HBKG BW). Im jeweiligen Wahlkreis wahl­ berechtigt und wählbar ist, wer im Wahlkreis den ärztlichen Beruf ausübt oder, ohne ärztlich tätig zu sein, seinen Wohnsitz hat. Bei Ärztinnen und Ärzten, die an mehreren Orten innerhalb des Landes Baden-Württemberg ihren Beruf ausüben, bestimmt sich die Zugehörigkeit zu einer Bezirksärztekammer nach dem Ort der überwiegenden Tätigkeit. Die Ausübung des Bestimmungsrechts nach § 1 Abs. 1 Satz 4 der Meldeordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg für die laufende Wahlperiode berührt das Wahlrecht und die Wählbarkeit nach den Sätzen 1 und 2 für die folgende Wahl­ periode nicht. Freiwillige Kammermitglieder (§ 2 Abs. 3 HBKG) sind weder wahlberechtigt noch wählbar. Wahlberechtigte können von ihrem Wahlrecht nur Gebrauch machen, wenn sie in der Wählerliste eingetragen sind (§ 11 Abs. 3 WO). Wer erst nach Abschluss der Wählerliste (§ 14 WO) die Voraussetzungen nach § 11 Abs. 1 WO erfüllt, ist a)  wahlberechtigt und wählbar, wenn er bei Einreichung des Wahlvorschlages (§ 16 Abs. 2 Satz 2 WO) durch Vorlage eines Beschäftigungs- bzw. Meldenachweises sein Wahlrecht und seine Wählbarkeit nachweist,

b)  wahlberechtigt, wenn er nicht bereits in einem anderen Wahlbezirk und/oder einem anderen Wahlkreis von seinem Wahlrecht Gebrauch gemacht hat; er kann sich vom zuständigen Bezirkswahlleiter die Wahlunterlagen aushändigen lassen, wenn er spätestens bis zum letzten Tag vor Ablauf der Wahlfrist durch Vorlage eines Beschäftigungsbzw. Meldenachweises sein Wahlrecht nachweist. Die Wahlunterlagen werden auf Antrag übersandt, wenn deren Zugang noch vor Ablauf der Wahlfrist zu erwarten ist. Die Wählerlisten für alle Wahl­ kreise liegen in der Zeit vom 1. Juni 2018 bis 12. Juni 2018 (je einschließlich) in der Ge­ schäftsstelle der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden, Zimmer­ str. 4, 76137 Karlsruhe (1. OG, Zimmer 01.31) zur Einsicht­ nahme aus. Wahlberechtigte, die Wählerlisten für unrichtig oder unvollständig halten, können ihre Berichtigung während der Auflegung beantragen. Der Bezirkswahlausschuss der Bezirksärztekammer Nordbaden entscheidet über den Berichtigungsantrag. Buhr Bezirkswahlleiter

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw. de/10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Fortbildungsreihe „Notfall“ Im Mittelpunkt dieser Veran­ staltungen steht die Vermittlung von Handlungsgrundsätzen und Orientierungshilfen für die mitunter herausfordernden Gegebenheiten medizinischer Notfälle. Das Ziel der Einzelveranstaltungen ist es, anhand des vermittelten Fachwissens auch in außergewöhnlichen Belastungs­ situationen souverän zu agieren, adäquate Entscheidungen zu treffen und angemessene Behandlungsformen anzuwenden. Es soll dabei sowohl auf Notfälle in der eigenen Praxis wie auch im Bereitschaftsdienst oder in alltäglichen Situationen vorbereitet werden. Aus diesem Grund wird auch bei der Referentenauswahl Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen nieder­ gelassenen und nicht nieder­ gelassenen Ärztinnen und Ärzten gelegt. Inhaltlich orientiert sich das Konzept an häufig auftretenden Krankheitssymptomen, welche zu Themenkomplexen und Leitsymptomen summiert wurden. Alle Veranstaltungen können einzeln gebucht werden.

Termine: 24. April 2018 Pädiatrische Notfälle Referenten: Dr. med. Paul Vöhringer, FA für Kinder- und Jugendmedizin; Dr. med. Manfred Reichert, FA für Kinder- und Jugendmedizin 12. Juni 2018 Psychiatrische Notfälle Referenten: Dr. med. Christian Harter, FA für Psychiatrie und Psychotherapie; Dr. med. Andrea Groß, FA für Psychiatrie 18. September 2018 Leitsymptom Brustschmerz und Atemnot jeweils dienstags, 19.30–ca. 22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Alexander Würt, FA für Innere Medizin; Dr. med. Konrad Pumpe, FA für Innere Medizin Wissenschaftliche Leitung: Marianne Difflipp-Eppele, 1. Vorsitzende der Ärzteschaft Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 20,– Euro je Veranstaltung, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über SVmed auf der Website: www.baek-nb.de unter „Fortbildungen“ Ansprechpartner: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

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Bekanntmachungen „Geriatrische Grundversorgung“ – 60-stündiges Basiscurriculum der Bundesärztekammer Die Gesellschaft wird immer älter – darauf müssen sich auch Ärztinnen und Ärzte vieler Fachrichtungen einstellen, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Betreuung. In den Weiterbildungsgängen vieler Fachgebiete sind geriatrische Themen und die besonderen Probleme des älteren und multimorbiden Patienten nicht sehr ausführlich berücksichtigt. An der Geriatrie interessierte Ärztinnen und Ärzte können seit geraumer Zeit die Zusatzweiterbildung „Geriatrie“ nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg erwerben. Sie sieht aber eine Weiterbildungszeit von 18 Monaten bei einem zur Weiterbildung befugten Facharzt vor und ist inhaltlich so umfangreich, dass sie fast nur von den Fach­ ärztinnen und Fachärzten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin gewählt wird. Die Bundesärztekammer hat daher ein 60-stündiges Basis­ curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ entwickelt. Dieses richtet sich an die Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, die die Zusatzbezeichnung Geriatrie nicht erwerben wollen, Ihre Kenntnisse über wesentliche Aspekte bei der Behandlung älterer Menschen aber vertiefen möchten. Das Curriculum ist in neun Module gegliedert, die in drei Abschnitte (jeweils ein Wochenende) eingeteilt wurden. Das Curriculum ist anrechen­ bar auf den Fortbildungs­ umfang von 160 Stunden, den die KV für die Abrechnung der Spezialisierten geriat­ rischen Diagnostik vorgibt. Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Brigitte R. Metz, Direktorin der Klinik für Geriatrie und des Geriatrischen Zentrums Karlsruhe, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus

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Termine: 4.–6. Mai 2018 15.–17. Juni 2018 und 13.–15. Juli 2018 Voraussichtlich jeweils Freitag ca. 15.00–18.30 Uhr, Samstag ca. 9.00–18.00 Uhr und Sonntag ca. 9.00–14.30 Uhr Veranstaltungsort: 1. Wochenende: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe 2. und 3. Wochenende: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Gebühr: 635,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 60 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über SVmed auf der Website: www.baek-nb.de unter „Fortbildungen“ Ansprechpartner: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Fortbildungsreihe „Psychosomatik“ Hausärzte und Fachärzte erleben in ihrem Alltag, wie eng Körper und Seele verflochten sind. Einerseits haben Patienten mit körperlichen Erkrankungen auch psychische Symptome, andererseits gibt es psychische und psychosomatische Erkrankungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen. Dieses Zusammenspiel möchten wir ins Blickfeld unserer Reihe rücken. Es zeigt sich im Übrigen auch in den Weiterbildungsordnungen nahezu aller Fächer, dass deren Vermittlung gefordert ist.

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In unserer neuen Fortbildungs­ reihe „Psychosomatik“ haben wir uns zum Ziel gesetzt, diese Zusammenhänge in den einzelnen Fachgebieten aufzuzeigen und spezielle psycho-physische Besonderheiten des Faches darzustellen. Zunächst erfolgt in einem Fachvortrag eine Vorstellung des Faches aus psychosomatischer Sicht, danach eine Vertiefung an Hand von Fallbeispielen. Die Teilnehmer der Fortbildung sind herzlich eingeladen, eigene Fälle aus der Praxis mitzubringen. Alle Veranstaltungen können einzeln gebucht werden. Termine: jeweils 19.30–ca. 21.30 Uhr Donnerstag, 17. Mai 2018 Der schwierige Patient – Bindungsorientierte Beziehungsgestaltung Referenten: Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf, Leiter der konservativen Orthopädie und Schmerztherapie an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg M. Sc. Psych. Ann-Christin Pfeifer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Orthopädie Heidelberg Das Thema Bindung ist für alle Ärzte und Therapeuten gleichermaßen von Bedeutung. Viele Patienten können die ärztlichen Beziehungsangebote nicht gut annehmen, manche Patienten sind sehr ängstlich, andere beziehungsabweisend. In der Arzt-Patient-Beziehung kommen früh gelernte Bindungsmuster zu den Eltern und zu Geschwistern zum Tragen. Dies erfordert vom Arzt Gespür für die Beziehungsgestaltung. In diesem Workshop wollen wir beispielhafte therapeutische Gespräche führen, die verschiedene Bindungsmuster des Patienten widerspiegeln. Ziel ist, künftig unsere Patienten besser und schneller erreichen zu können, indem wir auf ihren jeweils eigenen Bindungsstil eingehen.

Termine: jeweils Mittwoch, 19.30 Uhr – ca. 21.30 Uhr 20. Juni 2018 Trauma und Resilienz Referentin: Dr. med. Andrea Fetzner, Chefärztin der MEDIAN Klinik St. Georg – Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Bad Dürrheim 11. Juli 2018 Psychosomatik und Sexual­ medizin – Was Ärztinnen und Ärzte heute über die Sexuali­ tät der Frau wissen müssen Referent: Prof. Dr. med. Dietmar Richter, niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Psychotherapie, Sexualtherapie, Paar- und Familientherapie, Bad Säckingen 25. Juli 2018 Psychosomatik und Sexual­ medizin – Was Ärztinnen und Ärzte heute über die Sexuali­ tät des Mannes wissen müssen Referentin: Dr. med. Daniela Wetzel-Richter, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Allgemeinmedizin und Sexualmedizin, Bad Säckingen 21. November 2018 Psychosomatik und Schwindel Referent: Univ.-Prof. Dr. med. Claas Lahmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, niedergelassene FÄ für Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, Chefarzt der Klinik für Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 20,– Euro je Veranstaltung, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung


Bekanntmachungen Fortbildungspunkte: 3 Punkte je Veranstaltung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über SVmed auf der Website: www.baek-nb.de unter „Fortbildungen“. Ansprechpartner: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Gemeinsame Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden und der Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Werdende Eltern in Belastungs­ situationen – Erkennen und Ansprechen Vernetzung Frühe Hilfen für MFA in Frauenarztpraxen Medizinische Fachangestellte in gynäkologischen Arztpraxen sind im Praxisalltag in vielen Routinesituationen im Kontakt mit Schwangeren, ihren Angehörigen und Kindern. Ihre aufmerksamen Beobachtungen sind sehr bedeutsam für das Erkennen von Unterstützungsbedarf sowie das mögliche Ansprechen durch den Frauenarzt. Schon in der Schwangerschaft und in den ersten Lebens­ monaten ist es wichtig, Eltern frühzeitig und niederschwellig in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu stärken. Eine gute Eltern-Kind-Bindung ist die Voraussetzung für alle weiteren Entwicklungsschritte eines Kindes. Die Veranstaltung richtet sich explizit an MFA in Frauenarztpraxen.

Folgende Fragestellungen werden angesprochen: – Einstieg mit Fallbeispielen – Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, frühes Wochenbett – Interaktion und Feinfühligkeit in der Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit dem Baby – Frühe Hilfen-Bedarf erkennen – Ansprechen und Kommunizieren – Wie kann ich als MFA zusammen mit meinem Frauenarzt die Familien unterstützen? Ergänzend wird eine Frauenärztin über das Vernetzungsmodell Frühe Hilfen der KVBW berichten und die Erhebungsbögen für psychosoziale Belastungen vorstellen. Referenten: Dr. med. Kathrin Kadura, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Illingen (Enzkreis) Nicole Laemers-Müller, Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Heidelberg Begrüßung: Herr Markus Haist, Landes­ vorsitzender des Berufsverbands der Frauenärzte e. V. Baden-Württemberg, Mitglied im Vorstand der Bezirksärztekammer Nordbaden Termin: Mittwoch, 13. Juni 2018 15.00–19.00 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: MFA in Frauenarztpraxen Gebühr: kostenfrei Anmeldung: Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48 38 88, E-Mail: info@mak-bw.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Weitere Informationen: www.mak-bw.de

Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“ Die Akademie für Ärztliche Fortbildung, der Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nord­ baden und die Ärzteschaft Heidelberg veranstalten gemeinsam dieses fachübergreifende Refresher-Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teil­ nehmer sollen durch ein breit ­gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissenslücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Über das fachliche Update hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Ergänzend zu den Theorie­ einheiten wird eine Hospitation empfohlen, um eine enge ­Verknüpfung zu den täglichen Aufgaben und praxisbezogenen Herausforderungen des Berufes herzustellen. Als Referentinnen und Referenten stehen ausgewählte Experten zur Verfügung. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Blöcke. Block 1 hat bereits im Februar stattgefunden, Block 2 kann aber unabhängig davon gebucht werden. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist seit 7. Februar 2017 eine nach dem Bildungszeit­ gesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss.

Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Dorothee Müller-Müll, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freudenstadt Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Termin: Block 2: 25. Juni–6. Juli 2018 Mo-Fr, i. d. R. 9.00–15.00 Uhr Veranstaltungsort: Max-Planck-Haus, Gerhard-Hauptmann-Straße 36, 69120 Heidelberg Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die in den vergangenen Jahren keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt haben. Gebühr: 550,– Euro pro Block, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte pro Block Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über SVmed auf der Website: www.baek-nb.de unter „Fortbildungen“. Ansprechpartner: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sach­ kompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab.

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Bekanntmachungen Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Dorothee Müller-Müll, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freudenstadt Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Termin: Freitag, 9. November 2018 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 10. November 2018 9.00–13.30 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über SVmed auf der Website: www.baek-nb.de unter „Fortbildungen“. Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen beschränkt! Ansprechpartner: Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

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Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Bekanntmachung des Bezirkswahlleiters für den Bereich der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Die Neuwahl der Mitglieder der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden findet im November 2018 statt. Zur Vorbereitung der Kammerwahl 2018 werden nach § 12 der Wahlordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg in der Fassung der Bekannt­ machung vom 22. November 2013 (Ärzteblatt Baden-Württemberg 2013, S. 554), zuletzt geändert durch Satzung der Landesärztekammer BadenWürttemberg vom 21. Februar 2018 (Ärzteblatt Baden-Württemberg 2018, S. 136), Listen der im Mitgliederverzeichnis der Bezirksärztekammer Südbaden erfassten Wahlberechtigten für jeden Wahlkreis (Wählerlisten) aufgestellt. Wahlkreise sind die Bereiche der Ärzteschaften, das sind der Stadtkreis Freiburg und die neun Landkreise im Regierungsbezirk Freiburg. Wahlberechtigt und wählbar sind alle der Bezirksärztekammer Südbaden zugehörigen Kammermitglieder (§§ 2 Abs. 1 Nummer 1, 22 Abs. 1 Heilberufe-Kammergesetz), deren Wahlrecht und Wählbarkeit nicht nach § 14 Abs. 1 Heilberufe-Kammergesetz verloren gegangen ist (Wegfall der Mitgliedschaft in der Kammer, Anordnung einer Betreuung, Aberkennung des Rechtes, in öffentlichen Angelegenheiten zu wählen oder zu stimmen, durch strafgerichtliches Urteil, Aberkennung durch berufsgerichtliche Entscheidung oder Ruhen der Bestallung oder Approbation).

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Wählbarkeit verliert auch, wer infolge strafgerichtlicher Verurteilung die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter oder die Fähigkeit, Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen, nicht besitzt (§ 14 Abs. 1 Satz 2 HeilberufeKammergesetz). Im jeweiligen Wahlkreis wahl­ berechtigt und wählbar ist, wer im Wahlkreis den ärztlichen Beruf ausübt oder, ohne ärztlich tätig zu sein, seinen Wohnsitz hat. Bei Ärztinnen und Ärzten, die an mehreren Orten innerhalb des Landes ihren Beruf ausüben, bestimmt sich die Zugehörigkeit zu einer Bezirksärztekammer nach dem Ort der überwiegenden Tätigkeit. Die Ausübung des Bestimmungsrechts nach § 1 Abs. 1 Satz 4 der Meldeordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg für die laufende Wahlperiode berührt das Wahlrecht und die Wählbarkeit nach den Sätzen 1 und 2 für die folgende Wahlperiode nicht. Freiwillige Kammermitglieder (§ 2 Abs. 3 Heilberufe-Kammergesetz) sind weder wahlberechtigt noch wählbar. Ein Wahlberechtigter kann von seinem Wahlrecht nur Gebrauch machen, wenn er in der Wähler­ liste eingetragen ist. Wer erst nach Abschluss der Wählerliste (§ 14 Wahlordnung) die Voraussetzungen nach § 11 Abs. 1 Wahlordnung erfüllt, ist a)  wahlberechtigt und wählbar, wenn er bei Einreichung des Wahlvorschlages (§ 16 Abs. 2 Satz 2) durch Vorlage eines Beschäftigungs- bzw. Melde­ nachweises sein Wahlrecht und seine Wählbarkeit nachweist, b)  wahlberechtigt, wenn er nicht bereits in einem anderen Wahlbezirk und/oder einem anderen Wahlkreis von seinem Wahlrecht Gebrauch gemacht hat; er kann sich vom zuständigen Bezirkswahlleiter die Wahlunterlagen aushändigen lassen, wenn er spätestens bis zum letzten Tag vor Ablauf der Wahlfrist durch Vorlage eines Beschäftigungsbzw. Meldenachweises sein Wahlrecht nachweist. Die Wahlunterlagen werden auf Antrag übersandt, wenn deren Zugang noch vor Ablauf der Wahlfrist zu erwarten ist.

Die Wählerlisten für alle Wahl­ kreise liegen in der Zeit vom 1. Juni 2018 bis 12. Juni 2018 (je einschließlich) in der Ge­ schäftsstelle der Bezirksärzte­ kammer Südbaden, Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg (Zimmer 510) zur Einsichtnahme aus. Jeder Wahlberechtigte, der Wählerlisten für unrichtig oder unvollständig hält, kann ihre Berichtigung während der Auflegung beantragen. Der Bezirkswahlausschuss der Bezirksärztekammer Südbaden entscheidet über den Berichtigungsantrag. Dr. jur. Ungewitter Bezirkswahlleiter


Bekanntmachungen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Ausführliche Informationen/ Anmeldeformulare finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt und auf das Fortbildungs­ zertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Onlinekurs Leitung: PD. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Resistenzstrategie (DART) der Bundes­ regierung ist neben der Präven­ tion nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva” gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik, und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien

– Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended-Learning Kurs mit 20 E-Learning-Einheiten und 20 Lerneinheiten an 2 Präsenz­ tagen durchgeführt. Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termin: Online-Phase ab 1. Juni 2018 Präsenztage 20./21. September 2018 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr, Freitag, 8.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Hygienebeauftragter Arzt – Onlinekurs Leitung: Dipl.-Volkswirt Dr. med. Wolfgang Gärtner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer.

Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt” als Blended-Learning-Kurs mit einer verkürzen Anzahl von Präsenz­ tagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene”. Die inter­ netbasierten 20 Kurseinheiten stehen ab 1. April 2018 zur Verfügung. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages Kurs vorgestellt. Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Die Präsenzveranstaltung findet am 12./13. Juli 2018 im Haus der Ärzte in Freiburg statt. Termine: Online-Phase ab 1. September 2018 Präsenztage: 6. und 7. Dezember 2018 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr, Freitag, 8.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer

Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürliche – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe­ zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­ zuständen, zum Beispiel vor ­medizinischen Eingriffen. Termin: Samstag, 22. September 2018 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro

Fortbildung „Impfen” Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft.

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Bekanntmachungen Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termin: 16. Juni 2018 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler, B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin” gem. Curriculum der Bundesärztekammer Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in Kleingruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei.

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Termin: 26. November– 4. Dezember 2018 (ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 950,– Euro

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde­ nachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der ­Notfallmedizin ein praxisnahes „Update” benötigen. Kursinhalte: – Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanima­ tion, Atemwegssicherung) – Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie – Kindernotfälle – besondere Notfälle – Traumaversorgung – Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Termine: Teil 1: 15./16. Juni 2018 Teil 2: 20./21. Juli 2018 Zeit: Freitag und Samstag, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro (pro Teil 300,– Euro)

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Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: In der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkzeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz”, „Unfall” oder „Kind” anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typisch Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termin: Samstag, 5. Mai 2018 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall­ versorgung – strukturierte Untersuchung des Traumapatienten – Traumamechanismen – typische Verletzungsmuster – Erst­ versorgung und Immobilisation Termine: Samstag, 8. Dezember 2018 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

Themengebiet „Herz” – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: In der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie” stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei


Bekanntmachungen kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Herz­ rhythmusstörungen – Herzinfarkt – akute Herzinsuffizienz – hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 28. April 2018 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

Themengebiet „Kind” – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie” stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind – Besonderheiten des kindlichen Organismus – typische Krankheitsbilder und Notfälle – typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern – Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 7. Juli 2018 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typisch Notfallsituationen – Teamführung und Notfall­ management Termin: Mittwoch, 20. Juni 2018 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. Tobias Reiber, Freiburg Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort - und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd­ baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge­ wogenen Verhältnissen. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapi-

tulation bereits gekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Voraussetzung für die Durch­ führung des Seminars ist eine Mindestteilnehmerzahl von 22 Personen. Termine: 5./6. Oktober 2018 9./10. November 2018 und 7./8. Dezember 2018 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags: 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. MSc Palliative Care (King’s College London) Gerhild Becker, Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 21.–25. Januar 2019 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Palliativmedizin – Basisseminar Blended Learning-Kurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. MSc Palliative Care (King’s College London) Gerhild Becker, Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Seit Mitte 2013 wird in der Weiterbildung ein neues Kursformat „Blended Learning” angeboten, das es ermöglicht, die Dauer der Präsenzveranstaltung zu verkürzen und trotzdem die 40-stündige Weiterbildung sicherzustellen. Blended Learning ist eine Kombination aus Präsenztagen und E-Learning-Modulen. Der Kurs beginnt mit zwei Präsenztagen. Dazu ergänzend werden weitere 20 Lerneinheiten als E-Learning Module online bereitgestellt, die Sie flexibel und bei freier Zeiteinteilung abrufen können. Ergänzt werden die E-Learning Module durch 3 interaktive Online-Meetings, in denen Sie die Möglichkeit haben, live Fragen und eigene Fälle ein­ zubringen und mit einer Fach­ expertin zu diskutieren. Der Kurs schließt mit einem kurzen E-Test zur Selbstkontrolle ab – so können Sie ihren Lernerfolg selbstständig überprüfen. Alle OnlineInhalte sind zu jeder Zeit und von überall per Internet abrufbar. Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Computer mit Internet­ anschluss und ein Headset sowie die Bereitschaft zur selbstständigen Erarbeitung der OnlineModule. Die Teilnahme an allen Online-Meetings ist verpflichtend. Termin: Präsenztermin: 15./16. Februar 2019 anschließend Online-Phase bis 30. April 2019 Zeit: Freitag/Samstag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

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Bekanntmachungen Palliativmedizin Fallseminar

Psychosomatische Grundversorgung

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker Msc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Programm in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 23.–27. April 2018 Warteliste Modul 2: 4.–8. Juni 2018 Warteliste Modul 3: 12.–16. November 2018 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– pro Modul

Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet dreimal pro Jahr in der RehaKlinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, d ie eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums, bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Stunden) 21. April 2018 Chronische Schmerzen WARTELISTE 9. Juni 2018 Psychoonkologie am Beispiel des Mamma-Carcinoms WARTELISTE 7. Juli 2018 Gesundheitliches Risikoverhalten am Beispiel Herzinfarkt und Diabetes

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29. September 2018 Spezifische Aspekte psychischer und psychosomatischer Störungen bei Jugendlichen 20. Oktober 2018 Motivierende Gesprächsführung 17. November 2018 Angststörungen Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, außer 18. 11. 2017 Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Wochenkurs (40 Std.) Termin: 18.–22. Juni 2018 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro pro Kurs

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gemäß Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung” Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle” mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahme­ bescheinigung, die als Basis-

Zertifikat „Reise-GesundheitsBeratung” vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Diese Bescheinigung wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberimpfstelle benötigt. Termine: Teil 1: 25./26. Januar 2019 Teil 2: 15./16. März 2019 2019 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 400,– Euro

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin hat in den letzten Jahren an Facettenreichtum erheblich gewonnen und versteht sich heute als fachgebiets­ übergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische GesundheitsBeratung” allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen auch anderer, internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der den Anspruch erheben kann, „Reisemedizin” nach heutigem Verständnis zu repräsentieren. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen, das als „Fachzertifikat Reisemedizin” erstmals 2003 vorgestellt wurde. Dabei sind nach Erwerb des Basiszertifikates im Umfang von 32 Stunden weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lern­ erfolgskontrolle erforderlich.


Bekanntmachungen Im Rahmen dieses Curriculums bieten wir nun folgende Aufbaumodule an Flugreisemedizin, Klima und Klimabelastung (Modul 3), Tauchsportmedizin (Modul 5), Ärztliche Reise­ begleitung (Modul 13), Geo­ medizinische Länderkunde/ Schlangen/Gifttiere (Modul1), Internat. Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt-Schifffahrts­ medizin (Modul 2). Ärztinnen und Ärzte, die neben dem Basisseminar alle 13 Aufbaumodule absolviert haben, können bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reise­ medizin beantragen. Termine: Module 3 und 5: 29./30. Juni 2018 Modul 13: 21. Juli 2018 Module 1 und 2: 23./24. November 2018 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende, Modul 13: 100,– Euro

Reisemedizin Refresherseminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein RefresherSeminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. Die Dozenten besprechen, auch anhand von zahlreichen Kasuistiken, interessante reise- und tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin e. V. (DFR), des CRM und das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Inter­

nationale Gesundheit sowie das Fachzertifikat Reisemedizin sind 3 Jahre gültig (CRM 2 Jahre) und können durch die Teilnahme an diesem Refresher-Seminar für weitere 3 Jahre (CRM 2 Jahre) erneuert werden. Termin: Samstag, 5. Mai 2018 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Termin: 15.–19. Oktober 2018 Zeit: Montag bis Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro

Schmerztherapie – Kompaktseminar Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie” umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistun­ gen i. R. der Qualitätssiche­ rungsvereinbarung Akupunk­ tur der KV Baden-Württem­ berg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen

Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Termin: Block A und B: 22.–26. Juni 2019 Block C und D: 21.–25. Oktober 2019 Zeit: Montag bis Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Bekanntmachung des Bezirkswahlleiters für den Bereich der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Die Neuwahlen der Mitglieder zur Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südwürttemberg werden im November 2018 durchgeführt. Zur Vorbereitung der Kammerwahl 2018 werden gemäß § 12 der Wahlordnung vom 23. 08. 2017 in der Zeit vom 4. Juni bis 12. Juni 2018 (je einschließlich) die amtlichen Wählerlisten für alle Wahl­ kreise bei der Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg, Haldenhaustraße 11, 72770 Reutlingen, zu den üblichen Geschäftszeiten zur Einsichtnahme aufgelegt. Stichtag für die Aufnahme in die Wählerlisten ist der 31. Mai 2018. Jede/r Wahlberechtigte, der eine oder mehrere Wählerlisten für unrichtig oder für unvollständig hält, kann die Berichtigung während der Dauer der Auflegung beantragen. Der Bezirkswahl­ ausschuss entscheidet über die Berichtigungsanträge und benachrichtigt die Antragsteller und die Betroffenen. Nach Ablauf der Auflegungsfrist sind Anträge auf Berichtigung oder Ergänzung der Wählerlisten nicht mehr zulässig. Wählen können die Wahlberechtigten, die in die Wählerlisten ihres Wahlkreises als Wahlberechtigte eingetragen

sind und diejenigen, die erst nach Abschluss der Wählerlisten Kammermitglied werden. Wer erst nach Abschluss der Wähler­ liste Kammermitglied wird, ist a)  wahlberechtigt und wählbar das Mitglied, das bei Einreichung eines Wahlvorschlages durch Vorlage eines Beschäftigungs- bzw. Meldenachweises sein Wahlrecht und seine Wählbarkeit nachweist, b)  wahlberechtigt das Mitglied, das nicht bereits in einem anderen Wahlbezirk und/oder in einem anderen Wahlkreis von seinem Wahlrecht Gebrauch gemacht hat; es kann sich vom zuständigen Bezirkswahlleiter die Wahlunterlagen aushändigen lassen, wenn es spätestens bis zum letzten Tag vor Ablauf der Wahlfrist (29. 11. 2018) durch Vorlage eines Beschäftigungsbzw. Meldenachweises sein Wahlrecht nachweist. Die Wahlunterlagen werden auf Antrag übersandt, wenn deren Zugang noch vor Ablauf der Wahlfrist zu erwarten ist. Maßgebend für die Zugehörigkeit zum Wahlkreis ist der Ort, an dem der Wahlberechtigte seine ärztliche Tätigkeit ausübt, andernfalls der Wohnort. Bei Ärztinnen und Ärzten, die an mehreren Orten innerhalb Baden-Württembergs ihren Beruf ausüben, bestimmt sich die Zugehörigkeit nach dem Ort der überwiegenden Tätigkeit. Wahlberechtigt sind alle der Bezirksärztekammer angehörenden Ärztinnen und Ärzte, deren Wahlrecht nicht infolge Anordnung einer Betreuung, Verlust des Wahlrechts durch Strafurteil, Aberkennung durch berufsgerichtliche Entscheidung oder Ruhen der ärztlichen Berufserlaubnis verloren gegangen ist (§§ 13, 14 HBKG). Freiwillige Kammermitglieder sind weder wahlberechtigt noch wählbar. Dr. iur. M. Klose Bezirkswahlleiter

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirksärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Seit vielen Jahren ist das Thema Organspende in den Medien präsent und löst reichlich kontro­verse Diskussionen aus, insbesondere seitdem bekannt geworden ist, dass die Bundesrepublik Deutschland beim innereuro­päischen Vergleich der Organspendezahlen einen Platz in der unteren Hälfte der Rangliste einnimmt. Die Bezirksärzte­kammer Südwürttemberg hat das 17. Gesundheitsforum Südwürttemberg diesem Thema gewidmet und zusammen mit der Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie Tübingen am 10. 05. 2014 eine Fortbildungs­ veranstaltung durchgeführt, die den Teilnehmern das Wissen zum aktuellen Verfahren von Organ­ spende und Organtransplantation in Baden-Württemberg vermittelt. Es wurden die Organisationen DSO und Eurotransplant vorgestellt, Vergabekriterien im Notfall und nach Warteliste erläutert, die Handlungsgrenzen durch zeitliche Fristen, Dauer der not­ wendigen Kontrollen und räumliche Ent­fernung dargestellt sowie die Aufgabe des Transplantations­beauftragten beschrieben. Ein Beitrag befasst sich mit den rechtlichen Voraus­setzungen der Lebendspende und am Ende werden auch die finanziellen Aspekte vonseiten der GKV aufgezeigt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die v sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

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Bekanntmachungen Seminar Allgemeinmedizin Seit einigen Jahren ist die Entwicklung der hausärztlichen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten bekanntermaßen besorgniserregend. Um Ärztinnen und Ärzte zu motivieren, sich für die Allgemeinmedizin zu interessieren, wurde auf verschiedenen Ebenen und durch verschiedene Institutionen eine Reihe von Projekten durchgeführt. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat in diesem Zusammenhang beschlossen, allen interessierten Ärztinnen und Ärzten ein Seminarprogramm Allgemein­ medizin anzubieten, welches in 15 Themenblöcke gegliedert ist und an vier bis fünf Fortbildungstagen pro Jahr durchgeführt wird (ca. eine Fortbildung pro Quartal). Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch Wiedereinsteigern, Refreshern und Kammermit­ gliedern in Vorbereitung auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich. Termine: Samstag, 5. Mai 2018 Praxisorganisation 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 14/2018) Samstag, 30. Juni 2018 Notfälle in der Allgemein­ medizin 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 13/2018) Samstag, 8. September 2018 Infektionskrankheiten/ Impfungen 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2018) Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 25,– Euro Punkte: 8/9 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Diese Fortbildungsreihe richtet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die aus verschiedenen Gründen ihr Wissen zur Erkennung und Behandlung von Notfällen – vor allem fachfremden – aktualisieren bzw. ergänzen wollen. Dabei geht es nicht um die Inhalte des 80-Stunden-Kurses zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin bzw. zur Fachkunde Rettungsdienst, sondern um die ersten ärztlichen Maßnahmen, die von jedem Arzt, gleich welcher Fachrichtung, erwartet werden können, wenn er mit einem Notfall konfrontiert wird. Das betrifft natürlich den Dienst in der Klinik oder der Praxis, aber auch den privaten Alltag, wo Ärztinnen und Ärzte immer wieder unvorbereitet in Situationen geraten, in denen bei meist unbekannten Patienten eine sachgerechte ärztliche Hilfe geleistet werden muss, wie zum Beispiel bei Sportereignissen, im Flugzeug, bei kultu­ rellen oder gesellschaftlichen Versammlungen, auf der Straße, aber auch im Familien- oder Freundeskreis etc. Der Ausgangspunkt in den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient ausreichend behandelt und der Notfall unter Kontrolle ist. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht wird, welches die personellen und technischen Voraussetzungen für alle diagnostischen und therapeutischen Maß­ nahmen bietet.

Die Referenten sind meistens Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst, die das Leitsymptom ihres Themas in einem 30-minütigen Referat mit den Erstmaßnahmen an Diagnostik und Therapie darstellen und anschließend ca. 15 Minuten mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen diskutieren. Einige fachspezifische Notfallsituationen werden von den entsprechenden Fachärzten vorgetragen. Termine: jeweils Mittwoch, 16.30–19.00 Uhr 25. April 2018 Leitsymptome: Akute Blutungen – Übelkeit/Erbrechen/Durchfall – Fieber unklarer Ursache (Anmeldungs-Nr. 33/2018) 10. Oktober 2018 Leitsymptome: Pädiatrische Notfälle – Akute Bauchschmerzen – Bewusstseinsstörung (Anmeldungs-Nr. 34/2018) 7. November 2018 Leitsymptome: Akute Herzbeschwerden – Akute Atemnot – Notfälle in der Gynäkologie und Geburtshilfe (Anmeldungs-Nr. 35/2018) Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 20,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: je 3 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

Fallseminare „Palliativmedizin“ Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ ist unter anderem der Nachweis einer zwölfmonatigen Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten erforderlich oder 120 Stunden Fallseminare einschließlich Supervision. Für diejenigen Ärztinnen und Ärzte, die diese Möglichkeit in Betracht ziehen, werden Fallseminare, Module I bis III, angeboten. Termine: Modul I: 23.–26. Juni 2018 Modul II: 27.–30. Juni 2018 (Anmeldungs-Nr. 5/2018) Modul I: 20.–23. Oktober 2018 Modul II: 24.–27. Oktober 2018 (Anmeldungs-Nr. 7/2018) Gebühr Module I und II: 890,– Euro Modul III: 19.–22. September 2018 (Anmeldungs-Nr. 6/2018) Modul III: 16.–19. Januar 2019 (Anmeldungs-Nr. 1/2019) Gebühr Modul III: je 440,– Euro Teilnehmerzahl: je 20 Personen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

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Bekanntmachungen Strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Der medizinischen Begutachtung kommt in allen Fachgebieten eine zunehmende Relevanz zu. Dies gilt vor allem in BadenWürttemberg, da sich hier durch das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz – ÖGDG) vom 17. Dezember 2015 Aufgaben im Bereich der Begutachtung von den Gesundheitsämtern auf Ärzte und Einrichtungen außerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verschieben. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen derzeit spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bieten die Akademie für ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg und das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung des UKT Tübingen gemeinsam ab September 2016 die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculäre Fort­ bildung „Medizinische Begutachtung“ an. Dieses Fortbildungscurriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinisch fachlichen Qualifikationen ihre Kenntnisse in der Gutachtenerstellung zu erhalten und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fach­ übergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse vermittelt. Das Curriculum umfasst ins­ gesamt 64 Stunden und besteht aus drei Modulen, die je nach Interesse und Fortbildungsbedarf in beliebiger Reihenfolge und einzeln absolviert werden können.

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Voraussetzungen für die Erlangung der als Tätigkeitsschwerpunkt anzeigefähigen Bezeichnung „Strukturierte curriculare Fortbildung Medizinische Begutachtung“ sind: – abgeschlossene Facharztweiterbildung – Absolvieren aller Module einschl. Nachweis jeweils eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens – Bestehen der Lernerfolgs­ kontrolle Termine: Teil 2 jeweils Sa–So 14.–15. April 2018 7.–8. Juli 2018 (Anmeldungs-Nr. 11/2018) Leitung: Dr. med. Michael Schulze, Präsident der Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg; Prof. Dr. med. Susanne Völter-Mahlknecht, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, UKT Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 440,– Euro Punkte: 35 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Vorankündigung: Teil 1 15–17. September 2018 (Sa–Mo) (Anmeldungs-Nr. 28/2018) Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen

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Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausgeübt hat, gleichgültig ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese allgemeine Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochenenden zu tun. Es kommt auf den Notfall an. Diese Verpflichtung besteht nicht nur durch gesetzliche Regelungen, sondern bereits aus der Berufsordnung und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 9. Juni 2018 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 37/2018) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

EKG-Seminar – Grundlagen In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Allgemeinarztpraxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chronischen Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 9. Juni 2018 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 27/2018) Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: 11 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

40-Stunden-Grundkurs zum Erwerb der Qualifikation „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ – Modul I Das Sozialministerium BadenWürttemberg hat am 20. Juli 2012 eine Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) erlassen, die am 31. 07. 2012 in Kraft getreten ist und die unter anderem vorsieht, dass zur Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen, die Leiter von Kranken-


Bekanntmachungen häusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine, den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken verpflichtet sind, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Für die Qualifikation ist eine mindestens zweijährige Berufs­ erfahrung sowie der erfolgreiche Besuch eines 40-stündigen Grundkurses erforderlich, den die Bezirksärztekammer Südwürttemberg im Ärztehaus Reutlingen anbietet. Termine: jeweils Fr–So 15.–17. Juni 2018 28.–30. September 2018 (Anmeldungs-Nr. 10/2018) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Universitätsklinikum Mannheim; Prof. Dr. med. Peter Heeg, Hygiene im Gesundheitswesen, Beratung und Begutachtung, Ammerbuch; Dr. med. Jan Liese, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 30 Gebühr: 600,– Euro Punkte: 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Qualifikation Tabakentwöhnung als Blended-Learning-Maßnahme Die Veranstaltung zur „Qualifika­ tion Tabakentwöhnung“ in der neuen Lernform des „Blended Learning“ verbindet elektronisches Lernen mit einem Präsenzteil und vereint damit die Vorteile beider Fortbildungsmethoden. Das Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ wurde von der Bundesärzte­

kammer eigens für diese Lernform entwickelt. Es besteht aus 20 Unterrichtseinheiten. Vier Stunden entfallen auf eine einführende Präsenzveranstaltung, ein 8-Stunden-Block auf ein online gestütztes Selbststudium in einem Zeitraum von circa sechs Wochen und weitere acht Stunden auf eine ganztägige abschließende Präsenzveran­ staltung. Ziel dieser Qualifikationsmaßnahme zur Tabakentwöhnung ist es, Ärzten detaillierte Informationen zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den gesundheitlichen Aspekten des Tabakkonsums zu vermitteln, ihre Kenntnisse für eine erfolgreiche Ansprache, Motivierung und Therapie ihrer rauchenden Patienten zu vertiefen und praktische Hilfestellung bei der Einführung von Raucherberatungen und Entwöhnungsbehandlungen in der ärztlichen Praxis oder Klinik zu bieten. Die Teilnahme an diesem Kurs befähigt zur Einzeltherapie. Die Präsenzteile werden im Ärztehaus Reutlingen durchgeführt. Termine: Mittwoch, 4. Juli 2018 14.00–17.30 Uhr Einführung Samstag, 27. Oktober 2018 9.00–16.00 Uhr Abschlussveranstaltung (Anmeldungs-Nr. 21/2018) Leitung: Prof. Dr. med. Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Gebühr: 190,– Euro Punkte: 20 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren Termin: Samstag, 14. Juli 2018 9.00–18.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 40/2018) Leitung: Ursel Bachmann, Managementtraining und Coaching, Ulm Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 8 Gebühr: 120,– Euro Punkte: 11 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

Hygiene-Update für Hygienebeauftragte Ärzte (gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygiene­ verordnung Baden-Württemberg von 2012) Nach der Medizinhygieneverordnung Baden-Württemberg vom 20. 07. 2012 sind verschiedene medizinische Einrichtungen gemäß § 1 Abs. 2 MedHygVO verpflichtet, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Um diese Funktion erfüllen zu können, ist eine Qualifikation erforderlich, die mit der erfolgreichen Absolvierung eines 40-Stunden Kurses „Hygiene­ beauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer „Krankenhaushygiene“ Modul I erworben werden kann. Nach § 9 Abs. 1 dieser Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene- und Infek­ tionsprävention in medizinischen Einrichtungen in BadenWürttemberg ist das gesamte Hygienefachpersonal verpflich­ tet, mindestens im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infektionsprävention teilzunehmen. Die Leitungen der betref-

fenden Einrichtungen haben sicherzustellen, dass das Personal an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infektions­ prävention teilnehmen kann. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat in seiner Sitzung am 6. Mai 2015 beschlossen, die hygienebeauftragten Ärzte bei der Erfüllung ihrer Verpflichtung zu unterstützen und eine Fortbildungsveranstaltung gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg von 2012 anzubieten. Im Mittelpunkt des Programms stehen dabei der Alltag des hygiene­ beauftragten Arztes, die Tätigkeit in der OP-Abteilung, Kasuistiken zur Infekterfassung, das Ausbruchsmanagement unter Berücksichtigung der Medien­ berichterstattung, Kasuistiken zu postoperativen Wundinfektionen und die Medizinprodukte­ aufbereitung mit besonderem Schwerpunkt auf der Endoskopie. Termin: Samstag, 14. Juli 2018 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 39/2018) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

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Bekanntmachungen Impfseminar gemäß dem Curri­ culum der Bundesärztekammer Das Impfen gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten prophylaktischen Errungenschaften der modernen Medizin. Die Aus­ rottung der Pocken und Rückdrängung der Kinderlähmung in Europa sind ausgewiesene Beispiele erfolgreicher Impfprophylaxe. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite. Unzureichende Impfraten können zum Beispiel Masern-Epidemien oder vermeidbare Todesfälle durch Influenza zur Folge haben. Aus diesem Grund hat der Vorstand der Landesärztekammer schon 1999 entschieden, dass Ärzte auch über die jeweiligen Gebietsgrenzen hinaus impfen dürfen. Der Besuch eines anerkannten Kurses über richtiges Impfen wird deshalb empfohlen. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg bietet deshalb seinen Kammermitgliedern einen Kurs an, der sich inhaltlich und zeitlich an dem Impf-Curriculum der Bundes­ ärztekammer ausrichtet. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, ihre Impfkenntnisse aufzufrischen, sich über den neuesten Stand der Grundlagen, Impfempfehlungen und Durchführung von Impfungen sowie über die Abrechnung von Impfleistungen und rechtliche Aspekte zu informieren. Es soll auch genügend Raum zum fachlichen Austausch und zur Beantwortung von Fragen durch die Referenten geben. Termin: Samstag, 8. September 2018 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 36/2018) Leitung: Dr. med. Michael Schulze, Präsident der Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr

erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

Seminar zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin – Train the trainer Bereits 2011 hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg beschlossen, allen Weiterbildungsbefugten ein Seminar anzubieten, um ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten zu erleichtern: Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Es werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel Weiterbildungsgespräche, Feedback, Fallbesprechungen und es werden typische Konstellationen schwieriger Arzt-Patienten-Situationen an Beispielen geübt. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Termin: Samstag, 20. Oktober 2018 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2018) Leitung: Dr. med. Dipl.-Phys. Manfred Eissler, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: beantragt

Tabakentwöhnung mit strukturiertem Therapie­ programm nach dem Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundesärztekammer In diesem Aufbaumodul werden Kenntnisse über verhaltenstherapeutische Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch Absolvieren dieses Kurses erfüllen teilnehmende Ärzte die Anforderun-

Impressum gen zum Anbieten von Tabakentwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaumodul ist die erfolgreiche Teilnahme am 20-stündigen Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundesärztekammer. Termin: Samstag, 8. Dezember 2018 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2018) Leitung: Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Sucht­ forschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 15 Gebühr: 90,– Euro Punkte: 8 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis – individuell – nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) – individuell – nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Ulrich Clever (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Michael Schulze, Dr. med. Ulrich Voshaar, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Dr. med. Herbert Zeuner Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 Telefax +49 (0) 711 / 7 69 89-8 59 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 27 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Frank Eberle (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 37 eberle@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 61 vom 1. 1. 2018 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,80 € zzgl. Versand­kosten 19,80 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,80 € zzgl. Versandkosten 27,60 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,80 € zzgl. Versandkosten 27,60 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489

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Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-4 07 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-4 14 E-Mail: service@gentner.de


STELLENANGEBOTE Das Klinikum Christophsbad ist ein zentral gelegenes, modernes Plankrankenhaus im baden-württembergischen Göppingen mit einer über 165-jährigen Tradition. Es besteht aus sieben sektorübergreifend arbeitenden Kliniken im ambulanten, teil- und vollstationären Bereich und dem Christophsheim mit insgesamt 975 Betten. Ebenfalls zum Klinikum Christophsbad gehört die orthopädische Rehaklinik Bad Boll. Die Klinikgruppe bildet somit das Dach für umfassende, ganzheitliche und interdisziplinäre Versorgungskonzepte und beschäftigt insgesamt rund 1.500 Mitarbeiter. Unser Unternehmen ist nach KTQ zertifiziert. Für unsere Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Volloder Teilzeit einen

ASSISTENZARZT (M/W) Partnerschaftlicher Umgang, Teamarbeit und der Wille an einem Strang zu ziehen, ein hoher Grad an regionaler Vernetzung und differenzierte Leistungsangebote zeichnen unsere Arbeit heute aus und soll dies auch in Zukunft tun. Das können Sie von uns erwarten: • Ein breit gefächertes, vielseitiges und interessantes Aufgabengebiet sowie eine anspruchsvolle Tätigkeit • Die Arbeit in einem aufgeschlossenen, interdisziplinär und multiprofessionell engagierten Team • Die aktive Mitgestaltung von Veränderungsprozessen • Team- und Fallsupervision • Individuelle Weiterentwicklung durch interne und externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten Wenn Sie… • Interesse an der Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie • Ebenso Interesse an der psychotherapeutischen Weiterbildung, gerne auch systemische Weiterbildung • Engagement, Belastbarkeit und Freude an der Entwicklung von Strukturen einer KJPP-Versorgungsklinik mit Akutambulanz, Krisenintervention und therapeutischer Stationen • Beteiligung am Bereitschaftsdienst der Kliniken mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Für Auskünfte steht Ihnen unsere Chefarzt, Herr Dr. med. M. Löble, Tel.: 07161 601-3570 gerne zur Verfügung.

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Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: Klinikum Christophsbad Bereichsleiter Personal, Herr Gutt Postfach 840, 73008 Göppingen oder per E-Mail: personal@christophsbad.de

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Werden Sie Teil eines starken Teams! Wir sind eine überörtliche Gemeinschaftspraxis in der Mittelalter­ stadt Esslingen a. N. bzw. Ostfildern und suchen einen

Weiterbildungsassistenten (m/w) für Allgemeinmedizin

zum 01. 10. 2018, der Teil unserer vielseitigen und modernen Praxis wird und unser Team vervollständigt. – Große Allgemeinpraxis – 20 min bis Stuttgart – keine Dienste, geregelte Arbeitszeiten – Vollzeitstelle – familiäres Arbeitsumfeld – überdurchschnittliche Bezahlung – Praxisausstattung auf dem modernsten Stand der Technik Web: www.hausarzt-esslingen.de Mail info@hausarzt-esslingen.de

Unsere Anästhesie-Gruppe betreut mehrere ambulante OP Zentren in Freiburg und Südbaden. Videolaryngoskopische Intubation und ultraschallgesteuerte Nervenblockaden sind für uns selbstverständlich. Flexible Arbeitszeitmodelle, keine Nacht- oder WE-Dienste. Kooperation mit Sitzübernahme, Anstellung oder Vertretertätigkeit. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Mail: narkose.freiburg@gmx.de Große moderne und apparativ sehr gut ausgestattete Internistische Gemeinschaftspraxis (TG Gastroenterologie, Pneumologie, Kardiologie) in schöner Lage in Südbaden bietet Mitarbeit für Pneumologin/en oder in Weiterbildung Pneumologie / Allergologie im Anstellungsver­ hältnis; spätere Teilhabe erwünscht. Weiterbildungsermächtigungen Pneumologie (18 Mon) und Allergologie (12 Mon) sind vorhanden. Zuschriften erbeten unter ÄBW 10717 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

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STELLENANGEBOTE „Diakoniewerk Martha-Maria: Als Unternehmen Menschlichkeit wollen wir fachkundige Hilfe mit persönlicher Zuwendung verbinden.“ Das Diakoniewerk Martha-Maria führt Krankenhäuser, Seniorenzentren, Erholungseinrichtungen und andere soziale Einrichtungen mit insgesamt rund 4.000 Mitarbeitenden. Martha-Maria ist ein selbstständiges Diakoniewerk in der Evangelisch-methodistischen Kirche mit Sitz in Nürnberg und Mitglied im Diakonischen Werk. Für unsere Rehabilitations-Klinik Hohenfreudenstadt in 72250 Freudenstadt suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine/einen

Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin oder

Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin in Vollzeit oder Teilzeit. Die Stelle ist in der Weiterentwicklung als Oberarztstelle vorgesehen. Der Fachbereich Innere Medizin bietet eine umfassende Behandlung mit ganzheitlichem Ansatz. Ihr Profil: - Allgemeinmediziner/-in oder Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin. Weiterbildung in oder Interesse an der Psychosomatik oder Psychotherapie - Idealerweise sozialmedizinische Kenntnisse oder Erfahrung in der Rehabilitation - Teamorientierung, Führungseigenschaften Ihre Aufgabenbereiche: - Teamarzt/-ärztin in einem multiprofessionellen Team mit allen erforderlichen Aufgaben - Umsetzung unseres interdisziplinären Behandlungskonzeptes - Engagement im Qualitätsmanagement und der Therapiekonzeptentwicklung - Teilnahme am Hintergrunddienst Wir bieten: - Arbeiten in einer landschaftlich äußerst attraktiven Region des Schwarzwaldes - Freundlich-kollegiales Arbeitsklima - Entscheidungsbeteiligungen im interdisziplinären Team - Freistellung und Kostenbeitrag für externe Fortbildungen - Interne und externe Supervision - Gerne sind Sie zu einer Hospitation willkommen, um vor Ort Ihren neuen Wirkungskreis kennenzulernen. Haben Sie Interesse, in einem modernen und zukunftsorientierten Unternehmen zu arbeiten? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Für Rückfragen steht Ihnen gerne der Ärztliche Direktor der Klinik Hohenfreudenstadt, Dr. Bertil Kluthe, unter Telefon (07441) 534-705 zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte schriftlich oder per E-Mail an: Martha-Maria Gesundheitspark Hohenfreudenstadt gGmbH Geschäftsführung Herrn Walter Beuerle Tripsenweg 17, 72250 Freudenstadt Walter.Beuerle@Martha-Maria.de www.klinik-hohenfreudenstadt.de

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suchthilfe

Die Zieglerschen sind ein traditionsreiches, diakonisches Sozialunternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden, die an rund 60 Standorten in Baden-Württemberg etwa 7.000 Kunden pro Jahr in fünf Hilfearten betreuen. In unserer Suchthilfe werden jährlich rund 1.200 Frauen und Männer in zwei renommierten Suchtkliniken sowie zwei Tagesrehabilitationen in Süd-Württemberg behandelt. Für unsere Fachklinik Ringgenhof in Wilhelmsdorf suchen wir zum 01.06.2018 eine/n

facharzt/fachärztin für allgemeinmedizinische oder innere medizin in voll- oder teilzeit

was wir uns wünschen

Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin oder Allgemeinmedizin Erfahrung im Sucht-/Reha-Bereich erwünscht

welche aufgaben sie erwarten

Bedarfsgerechte, qualitätsgesicherte und wirtschaftliche Erbringung der Leistungen der Einrichtung Patientenorientierte Arbeitsweise sowie ein sicheres Auftreten mit unseren Kooperationspartnern Verwirklichung des diakonischen Auftrags in der Einrichtung

was wir bieten

Interessante, vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe mit hohem Anspruch an die berufliche und persönliche Kompetenz Einbindung in ein aufgeschlossenes Team und ein Arbeitsumfeld, das Wert auf Menschlichkeit, Fachlichkeit und Professionalität legt Vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, insbesondere die Unterstützung zur Erlangung von Zusatzqualifikationen im Bereich der Sozial-/Rehamedizin Vergütung nach AVR-Wü sowie die üblichen Sozialleistungen von diakonischen Einrichtungen Übernahme von Umzugskosten

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen: Herr Dr. med. Stefan Schaffitzel, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt (07503 920-159).

ihre bewerbung

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bevorzugt per E-Mail an: Die Zieglerschen - GB Personal | Pfrunger Straße 12/1 | 88271 Wilhelmsdorf | bewerbung(at)zieglersche.de

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Facharzt/Fachärztin für Arbeitsmedizin

• Sicherstellung und Weiterentwick•

in Teilzeit (30 Stunden/Woche) Kennziffer: PAG-P-2006127-E-2

Aufgaben: • Umfassende Beratung von Mitarbeitern zur Gesundheitsvorsorge • Erstbehandlung von Unfallverletzungen und akuten Gesundheitsstörungen • Begleitung von Wiedereingliederungsmaßnahmen

• •

lung ergonomischer Arbeitsbedingungen Durchführung allgemeiner und spezieller arbeitsmedizinischer Untersuchungen Ausarbeitung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen Reisemedizinische Beratung Mitarbeit in bereichsübergreifenden Projekten

Qualifikationen: • Promotion und abgeschlossene Ausbildung zur/zum Fachärztin/-arzt für Arbeitsmedizin mit Schwerpunkt Allgemein-, Innere Medizin

• Mehrjähirge Berufserfahrung in vergleichbarer Position

• Fachkundenachweis Rettungsdienst • • • •

oder Zusatzbezeichnung Notfallmedizin Kenntnisse in Psychosomatik Sicherer Umgang mit MS Office Gute Englischkenntnisse Hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit

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STELLENANGEBOTE

TAGESKLINIK IM SCHLÖSSLE

Wir suchen zum 01. Oktober 2018 für unsere Tagesklinik im Schlößle in Nürtingen eine/n

Facharzt (m/w) oder Arzt (m/w) in Weiterbildung Psychiatrie und Psychotherapie oder für psychosomatische Medizin mit einem Beschäftigungsumfang von 80-100 % Ihre Aufgaben – Das erwartet Sie bei uns • Sie sind zuständig für eine Patientengruppe in einem multiprofessionellen Team • Sie haben die Möglichkeit PIA Behandlungen und Indikationsgespräche durchzuführen Unser Angebot – 100 % Tagesklinik im Schlößle Soziale Werte: „Wir helfen Menschen“ – das prägt uns als gesamtes Unternehmen und lässt unseren Arbeitsalltag einzigartig werden. Einarbeitung und Fortbildung: Von Beginn an werden Sie umfassend in Ihren Arbeitsbereich eingearbeitet und systematisch fortgebildet. Außerdem bieten wir eine regelmäßige Fallsupervision an. Die Klinikleitung hat für zwei Jahre eine Weiterbildungsermächtigung für den Bereich Psychiatrie und Psychotherapie. Flexibilität: Die Arbeitszeiten sind gestaltbar ohne Schicht oder Bereitschaftsdienste. Vergütung: Leistungsgerechte Vergütung auf Basis der AVR Württemberg BT-K. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie unter www.samariterstiftung.de Haben wir Ihr Interesse geweckt? Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an die Tagesklinik im Schlößle, Herrn Dr. Peter Czisch, Stuttgarterstraße 62, 72622 Nürtingen, Telefon 0 70 22 / 505-300, bewerbung.tagesklinik@samariterstiftung.de

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Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 4.000 Experten europaweit 270.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den verschiedenen Bereichen der Gesundheitsvorsorge und der Arbeitssicherheit. Allein in Deutschland betreiben wir 200 Gesundheitszentren. Damit gehören wir mit unseren Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen.

Arbeitsmediziner/Betriebsmediziner (m/w) oder Ärzte für die Weiterbildung (m/w) zum Facharzt für Arbeitsmedizin bundesweit (u. a. Aalen | Böblingen | Eppelheim-Heidelberg | Freiburg | Friedrichshafen | Göppingen | Heilbronn | Karlsruhe | Kirchheim/Teck | Lörrach | Ludwigsburg | Pforzheim | Ravensburg | Reutlingen | Stuttgart | Tübingen | Ulm | Waiblingen) – Voll- oder Teilzeit

Kennziffer ÄBBW

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Ärztinnen und Ärzten mit 24-monatiger Erfahrung in der Inneren Medizin und Allgemeinmedizin, Fachärzten für Arbeitsmedizin

und Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin bieten wir den Einstieg in ein expandierendes Unternehmen. • Lust auf Telearbeit ? bundesweiten Stellen und weitere Informationen zur Arbeitsmedizin finden Sie unter: www.bad-gmbh.de/karriere Karlsruhe: attraktive Großstadt in attraktiver • Vereinbarkeit Familie undAlle Beruf ! Umgebung Lust auf ? • Arbeit imTelearbeit multiprofessionellen Team für Sie – vielfältig, mitarbeiterorientiert und mehrfach ausgezeichnet: Unser Angebot – Beruf Sie sind in • Wiedereinstieg Vereinbarkeit Familie und ! einem nach Familienpause ? attraktiven Umfeld in der Betreuung vielfältiger Branchen und Unternehmen tätig – Ihre Aufgaben reichen von der Gesundheitsvorsorge über die Reisemedizin bis hin zur arbeitsmedizinischen Begutachtung Arbeit im multiprofessionellen Team • geregelte und flexible Arbeitszeit ! eines Teams aus Ärzten, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Psychologen und BGM Beratern und profitieren – Sie sind Teil »Meine Arbeit macht das breite vom engen Erfahrungsaustausch • Wiedereinstieg Familienpause ? Kundenspektrum und damit nach die – Sie gehören von Anfang an dazu – mit einer strukturierten Einarbeitung und einem speziellen Weiterbildungsangebot für Ärzte Vielseitigkeit so interessant und • geregelte und flexible Arbeitszeit ! – Sie haben flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten abwechslungsreich. Besonders motiviert mich das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebot und die Möglichkeit, Kompetenzen auch in anderen Themen zu erlangen, andere Fachdisziplinen kennenzulernen und Prozesse mitgestalten zu können.«

Dr. med. Kirsten Kliem, Ärztin in Weiterbildung zur Fachärztin für Arbeitsmedizin, B·A·D Zentrum Bonn

– Sie erhalten eine attraktive betriebliche Altersvorsorge, Unterstützung bei der Betreuung von Kindern und vieles mehr – Sie arbeiten von Beginn an in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis – Ihre Leistung wird durch ein hauseigenes attraktives Tarifsystem honoriert Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital! Gehören Sie bald auch zu uns? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der o. g. Kennziffer per E-Mail an arztbewerbungen@bad-gmbh.de oder an: B·A·D GmbH – Personalentwicklung/-gewinnung Herr Düsing, Tel. 0228/40072-184 Herbert-Rabius-Straße 1, 53225 Bonn

                                                                   

Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg ist beim Landratsamt Karlsruhe als staatliche untere Verwaltungsbehörde in der Medizinischen Gutachtenstelle Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration und im Gerichtsärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes zum Baden-Württemberg ist beim Landratsamt Karlsruhe als staatliche nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für eine(n) untere Verwaltungsbehörde in der Medizinischen Gutachtenstelle Fachärztin / Facharzt für Psychiatrie Psychotherapie oder und im Gerichtsärztlichen Dienst desund Gesundheitsamtes zum Psychosomatische oder Arzt mitfür diesbezüglich nächstmöglichenMedizin Zeitpunkt eine Stelle eine(n) fortgeschrittener Weiterbildung Fachärztin / Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder in Voll- oder Teilzeit besetzen. Psychosomatische Medizinunbefristet oder Arztzu mit diesbezüglich fortgeschrittener Weiterbildung Wir bieteninIhnen u.a.: Teilzeit unbefristet zu besetzen. Voll- oder • Vereinbarkeit von Beruf und Familie Vielseitige Wir• bieten Ihnenund u.a.:anspruchsvolle ärztliche Tätigkeit – nicht nur im Büro • Vereinbarkeit von Beruf und Familie • Umfassende Einarbeitung in einem kollegialen Team • Vielseitige und anspruchsvolle ärztliche Tätigkeit – • Selbstständiges Arbeiten und flexible nicht nur im Büro Arbeitszeitgestaltung • Umfassende Einarbeitung in einem kollegialen Team • Selbstständiges Arbeiten und flexible Arbeitszeitgestaltung Die detaillierte Stellenbeschreibung finden Sie unter:

Die Praxis Dr. Roser & Kollegen sucht einen

Weiterbildungsassistenten (m/w) Allgemeinmedizin Beginn: WBE:

ab sofort 24 Monate

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Weiterbildung in bestens ausgestatteter fächerübergreifender Praxis. Sehr gute Infrastruktur vor Ort, beste Anbindung an nächst größere Städte (Pforzheim und Karlsruhe). Keine Dienste.

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Arbeitsfreude und Teamfähigkeit, gerne Weiterbildung Notfallmedizin (keine Bedingung). Interesse? Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

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Ansprechpartner: Ansprechpartner: Ansprechpartner: Dr. med. Praxis Heidenheim Dr. med.Frank FrankHalbgewachs, Halbgewachs,Neurologische Neurologische Praxis Heidenheim med. Frank Halbgewachs, Neurologische Praxis Heidenheim Ansprechpartner: Dr.Dr. Dr. med. med. Frank Frank Halbgewachs, Halbgewachs, Neurologische Neurologische Heidenheim Clichystr. 6, 89518 Heidenheim, Tel. 07321 //Praxis 4 93 Clichystr. 6, 89518 Heidenheim, Tel. 07321 / 30 4Praxis 30 93Heidenheim Clichystr. 6, 89518 Heidenheim, Tel. 07321 4 30 93 Ansprechpartner: Dr. med. Frank Halbgewachs, Neurologische Praxis Heidenheim Clichystr. Clichystr. 6, 89518 6, 89518 Heidenheim, Heidenheim, Tel.Tel. 07321 07321 / 4 30 / 4 93 30 93 Email: Email: neuropraxis-hdh@gmx.de neuropraxis-hdh@gmx.de Email: neuropraxis-hdh@gmx.de Clichystr. 6, 89518 Heidenheim, Tel. 07321 4 30 93 Dr. med. Frank Halbgewachs, Neurologische Praxis/Heidenheim Email: Email: neuropraxis-hdh@gmx.de neuropraxis-hdh@gmx.de Die ALB FILS KLINIKEN sind mit rund 2.500 Mitarbeitern der größte ArbeitWir freuen uns Sie! Wir freuen uns Sie! neuropraxis-hdh@gmx.de Wir freuen uns auf Sie! Clichystr. Email: 6, 89518 Heidenheim, Tel. 07321 / auf 4 auf 30 93 Wir Wir freuen freuen uns uns auf auf Sie! Sie! geber im Landkreis Göppingen. Mit 850 Betten, 20 Fachkliniken, 5 Instituten Email: neuropraxis-hdh@gmx.de Wir freuen uns auf Sie! und 144.000 ambulanten und stationären Patienten jährlich sind wir der größte Gesundheitsanbieter zwischen Stuttgart und Ulm und zudem Akademisches Wir freuen uns auf Sie! Lehrkrankenhaus der Universität Ulm. Im Herzen Baden-Württembergs erwarten Sie erfahrene und innovative Teams. Wir freuen uns auf Sie! Wir suchen zum nächstmöglich Zeitpunkt einen B ÜR HE EIIM M//S SC CH HW WA ZW WA BA AD DD DÜ RR RH AR RZ AL LD D

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Die Frauenklinik der ALB FILS KLINIKEN in Göppingen bietet das gesamte Spektrum des Fachgebietes „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ an. Mit über 1.600 Geburten zählt sie zu den großen Geburtskliniken in der Region und bildet zusammen mit unserer Kinderklinik das Perinatalzentrum (Level II). In unseren Schwangerenambulanz wird Pränataldiagnostik angeboten (DEGUM II). Im Bereich der operativen Gynäkologie werden ca. 2.500 Operationen pro Jahr durchgeführt. Einer der Schwerpunkte liegt in der Behandlung von Myomen, Endometriose, Inkontinenz und Beckenbodenschwäche, primär durch minimalinvasive Verfahren (MIC III zertifiziert). Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Therapie von gynäkologischen Tumoren. Diese wird in enger Kooperation mit dem zertifizierten gynäkologischen Krebszentrum durchgeführt. Knapp 200 primär an Mammakarzinom erkrankte Patientinnen pro Jahr werden in unserem zertifizierten Brustkrebszentrum diagnostiziert und therapiert. Unsere onkologischen Patientinnen werden in der ChemotherapieAmbulanz der Frauenklinik betreut.

Voraussetzungen:

Die med. Leitung der Klinik obliegt Chefarzt Dr. med. Horst Wittstruck, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Sozialmedizin und Schlafmedizin.

Idealerweise haben Sie gute operative Erfahrung insbesondere auch im Bereich der Endoskopie und der Urogynäkologie. Sie wollen Ihr operatives Spektrum weiterentwickeln, die Ausbildung jüngerer Kollegen bereitet Ihnen Freude und Sie haben Interesse an der aktiven Weiterentwicklung unserer Klinik zum Wohle der Patientinnen.

Wir suchen zum 1.6.2018 oder früher einen

Oberarzt (m/w)

Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin/Pneumologie Ihr Profil: • entsprechende Berufserfahrung • einen weiteren medizinischen Schwerpunkt • hohe Motivation zur Entwicklung und Umsetzung innovativer Versorgungskonzepte • fachliches Engagement, Teamgeist, patientenorientierter und kooperativer Arbeitsstil

Wir bieten Ihnen:  ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Vollzeit

 ein motiviertes Team  aktive Mitgestaltung der Frauenklinik   

Es erwartet Sie • moderne Therapie- und Diagnostikmöglichkeiten • ein motiviertes und kollegiales Team • individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten • überdurchschnittliche Vergütung

auch in Bezug unseres geplanten Klinikneubaus Strukturierte Personalentwicklung und Karriereplanung Familienfreundliches Umfeld mit eigener Kindertagesstätte Vergütung nach TV-Ärzte/VKA und die Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes

Bitte bewerben Sie sich über unser Bewerbungsportal. Dieses finden Sie auf unserer Homepage unter www.alb-fils-kliniken.de/karriere

WIR FREUEN UNS AUF IHRE BEWERBUNG. Für weitere Fragen stehen Ihnen PD Dr. Thiel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde, unter Telefon 07161/64-2980 oder das Bewerbermanagement unter Telefon 07161/64-2993 gerne zur Verfügung.

Die Klinik ist seit vielen Jahren Vertragshaus der DRV Bund und wird von anderen Rentenversicherungsträgern und allen Krankenkassen belegt. Des Weiteren suchen wir

Assistenzärzte (m/w) zum nächstmöglichen Eintrittsdatum

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Die Espan-Klinik gehört mit über 200 Betten zu den größten Rehabilitationsfachkliniken für Atemwegserkrankungen. Der Standort der Klinik befindet sich in Bad Dürrheim in landschaftlich reizvoller Umgebung. So liegt z.B. die Bad Dürrheimer Soletherme nur wenige Schritte von der Klinik entfernt.

Wir bieten: • moderne Therapie- und Diagnostikmöglichkeiten • ständige interne und externe Weiter- und Fortbildungen • flexible Arbeitszeiten • überdurchschnittliche Vergütungsregelungen Chefarzt Dr. med. Horst Wittstruck hat die Weiterbildungsermächtigung von 18 Monaten für Innere Medizin/Allgemeinmedizin, von 12 Monaten für Sozialmedizin und 12 Monate für Innere/Pneumologie. Fachliche Auskunft erteilen gerne Chefarzt Dr. med. Horst Wittstruck oder Geschäftsführer Bernd Baumbach unter 07726/650 (Zentrale). Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an: ESPAN-KLINIK: Personalabteilung • Gartenstraße 9 • 78073 Bad Dürrheim Telefon: 0772665-0 • E-Mail: personal@espan-klinik.de

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Wir suchen zur Leitung eines unserer Teams einen

ATTRAKTIVE POSITION für ambitionierte/n Facharzt/ärztin für Innere Medizin / Kardiologie in unserem ganzheitlich orientierten Team mit Schwerpunkten Kardiologie / Psychokardiologie und Stressmedizin > Selbstständiges Arbeiten und Gestaltungsmöglichkeit > Optimale Arbeits- und Arbeitszeitvoraussetzungen / Teilzeit möglich > Gute finanzielle und ausbaufähige Bedingungen

zum Aus- / Aufbau im ambulanten und stationären Bereich (privat / gesetzlich). Bei Interesse informieren Sie sich mit Ihrer Bewerbung per E-Mail oder Post.

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Oberarzt – Facharzt (m/w) für Psychiatrie und Psychotherapie oder für Psychosomatik und Psychotherapie oder Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie

in Vollzeit Wir bieten Ihnen ein interessantes klinisches Arbeitsfeld im Rahmen eines integrativen Behandlungskonzepts mit speziellen Therapieangeboten für Traumafolgestörungen Persönlichkeitsstörungen (insbes. vom Borderline-Typ) Schmerzstörungen Essstörungen Adoleszente/Junge Erwachsene Migranten (insbes. türkischer und kurdischer Herkunft) Unsere Klinik verfügt neben einer 60-Betten-Reha-Abteilung über 42 psychosomatische Akutbetten. An der Klinik besteht die Weiterbildungsbefugnis zum Arzt für Psychosomatische Medizin und Psycho­ therapie (30 Monate). Außerdem besteht eine Weiterbildungsbefugnis für den Bereich Sozialmedizin (12 Monate). Wir sind stolz auf unser kollegiales Arbeitsklima mit flachen Hierarchien, transparenten Leitungsentscheidungen und der Chance zu weitgehender Eigenverantwortung der Mitarbeiter (m/w) im ärztlich-psychotherapeutischen Handeln unter fachgerechter interner und externer Supervision, Weiterbildung und Anleitung. Im Zusammenhang mit der im nächsten Jahr anstehenden Nachfolgeregelung des Leitenden Oberarztes und des Chefarztes ergeben sich aus der hier ausgeschriebenen Stelle ggfls. Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gemeinde Königsfeld/Schwarzwald ist idyllisch und naturnah im Schwarzwald gelegen. Alle Schultypen sind am Ort vorhanden. Es be­ stehen gute Verkehrsanbindungen über die B31 nach Freiburg und die A81 nach Konstanz und Stuttgart. Ihre Bewerbung (gerne auch per Email) richten Sie bitte an: Dr. W. Callenius (w.callenius@michael-balint-klinik.de) Chefarzt Zertifiziert nach den Regeln der Kooperation Michael-Balint-Klinik für Transparenz und Qualität Hermann-Voland-Straße 10 im ­Gesundheitswesen GmbH (KTQ-GmbH) 78126 Königsfeld im Schwarzwald mit der Zertifikats-Nr.: Tel.: (0 77 25) 9 32-4 26 2015-0074 KHVN und RH

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Alteingeführte allgemeinmedizinische Einzelpraxis in Nordbaden (gr. Kreisstadt), mittelgroß, engagiertes Team, Bereit­ schaftsdienst geregelt, alle Schulen am Ort, ev./kath. Kindergarten in der Nähe, ab Oktober 2018 abzugeben. E-Mail: allgpraxis@gmx.de

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FÄ / FA für Psychiatrie und Psychotherapie und/oder FÄ / FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Die Psychosomatische Fachklinik Sonneneck ist eine Privatklinik mit 34 Betten, in der wir Menschen mit psychiatrischen und psycho­ somatischen Erkrankungen behandeln. Wir arbeiten nach einem integrativen, individuell-patientenbezogenen Konzept, in dem wir ­ moderne Psychiatrie und tiefenpsychologisch orientierte Psycho­ ­ therapie mit den Methoden der anthroposophisch erweiterten Medizin verbinden und mit weiteren komplementär-medizinischen Verfahren ergänzen. Badenweiler liegt im sonnig-warmen Markgräfler Land ­zwischen Freiburg und Basel. Das bieten wir Ihnen • Eine anspruchsvolle und interessante Arbeit in einem multiprofessionellen Team • Eine leistungsgerechte Bezahlung • Gestaltungsspielräume und Eigenständigkeit • Eine familiäre, aufgeschlossene Atmosphäre Detaillierte Informationen zum Aufgaben- und Anforderungsprofil finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.sonneneckfachklinik.de/Service/Mitarbeit+im+Sonneneck Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre aussage­ fähige Bewerbung per Post an Fachklinik Sonneneck, Frau Emanuela Stabile, Wilhelmstraße 6, 79410 Badenweiler oder per E-Mail an die Personalabteilung: e.stabile@sonneneck-fachklinik.de. Gerne steht Ihnen auch unser Chefarzt, Herr Michael Conens, unter m.conens@sonneneck-fachklinik.de oder Tel.: 07632 752-432, Sekr. Frau Fahrländer, Tel.: 07632 752-423, für weitere Informationen zur Verfügung.

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Ärzteblatt Baden-Württemberg 04-2018  

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