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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

Foto: © Thinkstock – iStock

Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 72. Jahrgang | Gentner Verlag

02 | 2017


Erfahren Sie alles über Chancen und Risiken der Digitalisierung im betrieblichen Gesundheitsschutz auf dem interdisziplinären Präventionskongresses „Gesund leben und arbeiten“ am 18. – 19. Mai 2017.

eHealth in der Arbeitswelt • IBM Watson – Bessere Entscheidungen durch künstliche Intelligenz? • VDBW-Leitsätze Telearbeitsmedizin • eHealth & Big Data – Eine Herausforderung für den Datenschutz • Telemedizin bei der Siemens AG • Live-Experiment „Wearable Computing“ Mehr erfahren unter

www.präventionskongress–2017.de Schirmherrschaft: Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann

Wissenschaftliche Tagungsleitung: Prof. Dr. med. Hans Drexler (DGAUM) Dr. med. Hanns Wildgans (VDBW)

In Kooperation mit

DGAUM Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.


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Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften

Editorial

Petrischalen wurden 1887 vom deutschen Bakteriologen Julius Richard Petri erfunden und später nach ihm benannt. Sie werden meist zur Kultivierung von Mikroorganismen und zur Zellkultur genutzt. Zu diesem Zweck wird eine flache Schicht aus einem gel­ förmigen Nährmedium in der Petrischale ­erzeugt: Das Medium wird gewöhnlich auf Agar-Basis hergestellt, im Autoklaven durch Erhitzen sterilisiert und noch warm und ­damit flüssig in die Schalen gegossen, bei Raumtemperatur erstarrt es und bildet die Agarplatte. Das Nährmedium versorgt die wachsenden Mikroorganismen mit Wasser und Nährstoffen. Beinahe wie Kunstwerke muten Petrischalen an, nachdem sich die Mikroorganismen ausgebreitet haben, wie auch auf dem Cover dieser Ausgabe zu bewundern. Die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank) ermöglicht diese farbenfrohe Darstellung auf der Titelseite. Die Bank verdeutlicht damit nicht nur ihre enge Beziehung zur Medizin, sondern auch zur Ärzteschaft in BadenWürttemberg, nicht zuletzt, weil ihre Be­ ratungsspezialisten für Heilberufe seit vielen Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen ­Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 27 Heilberufe Centern und 165 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leis­ tungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der BW Heilberufe Center in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.

64  Weiterbildungsgespräche vor Ort

Kammern und KV 65  Vertreterversammlung der KVBW

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Wirtschaft

69  Neues aus der Finanzwelt

Vermischtes 70  Zahl der Organspenden weiterhin niedrig

70  Psychotherapie-Versorgung 71  Unternehmenswert: Mensch 71  Kritik an Qualitätsindikatoren 72  Tarifeinheitsgesetz vor Bundesverfassungsgericht

66  Versorgungssteuerung im Mittelpunkt

72  Neue Versorgungsform 73  Umstellung von Luer-Verbindungen

73  Überwachungen und

Begehungen von Arztpraxen

67  Fortbildungsakademie zertifiziert

Überwachungen und begehungen von arztpraxen durch behörden InformatIonen zu gesetzlIchen grundlagen und checklIsten ausgabe 11/2016

74  Namen und Nachrichten

Arzt und Recht aktuell 68  Dorf sucht Doc 68  Auf Nummer Sicher

AUF

Juniorpartnerin in einer BAG

Veranstaltungsübersicht NUM MER

SICHER GESETZ ZUR BEKÄMPFUNG VON KORRUPTION IM GESUNDHEITSWESEN

75  Scheinselbständigkeit von

76

Bekanntmachungen 79

Impressum 99

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Editorial Qualitäts-Initiative der Bezirksärztekammer Südbaden

Weiterbildungsgespräche vor Ort

D Dr. Ulrich Voshaar

ie gute Qualität der ärztlichen Weiterbildung ist ein wesentlicher Baustein der Qualität der Patientenversorgung. Zu Recht wird deshalb auch vor der Erteilung einer Weiterbildungsbefugnis eine umfangreiche Prüfung der eingereichten Unterlagen einschließlich der Ein­ holung einer Stellungnahme eines ärztlichen Gutachters der gleichen Fachrichtung vorgenommen. Nach dieser Prüfung reduziert sich der Kontakt mit einem zur Weiterbildung befugten Arzt dann allerdings häufig „auf Sparflamme“. Dies ist umso weniger zu verstehen, als jeder aus seinem eigenen Umfeld weiß, dass Beziehungen gepflegt werden müssen. Daher haben wir vor zwei Jahren begonnen, „Weiterbildungsgespräche vor Ort“ zu führen, insbesondere auch, um den Kontakt sowohl zu den weiterbildungsbefugten Ärzten als auch zu Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung zu pflegen und zu ­ erfahren, wie die Weiterbildung in ­ der konkreten Weiterbildungsstätte durchgeführt wird. Die Auswahl der zu besuchenden Weiterbildungsstätte ergibt sich durch Losentscheid. Aber auch anlässlich einer neu beantragten Weiterbildungsbefugnis oder aufgrund von Berichten über besonders „gute“ oder besonders „schlechte“ Weiter­ bildungsverhältnisse können die Gespräche ihren Anlass finden. Ziel ist es, möglichst Weiterbildungsstätten in unterschiedlicher Trägerschaft, sei es nun ein Krankenhaus in kommunaler, kirchlicher oder privater Trägerschaft und auch unterschiedlicher Versorgungsstufe zu erreichen.

KVBW bietet auf Smartphones Informationen zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst

Notfallpraxen-App

D

ie neue Smartphone-App der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) „Notfallpraxen BW“ zeigt auf Smartphones kostenlos an, welche die nächste Notfallpraxis ist. Über die Eingabe eines Ortes oder einer Postleitzahl in der App können sich Patienten die Notfallpraxen in der Umgebung anzeigen lassen. Auch die Suche über GPS ist möglich. Zu jeder Praxis sind Detail­ informationen wie Öffnungszeiten und Adresse hinterlegt.

Selbstverständlich sprechen wir auch mit Weiterbildungsbefugten in ambulanten Weiterbildungsstätten, sei es nun in Praxis oder MVZ. Zunächst wird der Weiterbildungsbefugte vom Präsidium angeschrieben und über die Absicht informiert, mit ihm und mit seinen Ärzten in Weiterbildung ein Gespräch zu führen. Das Erfahren der konkreten Rahmenbedingungen in der Weiterbildungsstätte und der gemeinsame Austausch mit den Gesprächspartnern liegen uns dabei besonders am Herzen. Dem Anschreiben wird ein kurzer Fragenkatalog beigefügt, der zugleich auch einen Leitfaden für das Gespräch bildet. So kann sich der Weiterbildungsbefugte bei Bedarf vorbereiten und gegebenenfalls auch sachdienliche Unterlagen bereitlegen. Der Weiterbildungsbefugte wird gebeten, seine Klinikleitung über das etwa zweistündige Gespräch zu informieren. Die Bezirksärztekammer prüft vor dem Gespräch, welche Angaben des Weiterbildens Grundlage für die Zuerkennung der Weiterbildungsbefugnis waren. Damit ergibt sich zugleich im Gespräch die Möglichkeit zu erkennen, ob an der Weiterbildungsstätte Veränderungen eingetreten sind, die gegebenenfalls Einfluss auf den Umfang der Weiter­ bildungsbefugnis haben können. Die Weiterbildungsgespräche vor Ort werden von einem dreiköpfigen Team geführt, darunter zwei ärztliche Kollegen, die selber über langjährige Erfahrungen in der Weiterbildung verfügen. Beim Gespräch mit dem Weiterbildungsbefugten und den weiterzubildenden Kolleginnen und Kollegen wird das Besucherteam sich zunächst vorstellen und seinerseits um Vorstellung bitten. Ziel und Zweck des Gespräches werden nochmals kurz erläutert. Dann erfolgt in großer Runde das Gespräch anhand des vorab zugesandten Fragenkatalogs. Eine Runde, bei der die Weiterzubildenden sich mit dem Besuchsteam alleine austauschen, schließt sich an. Damit soll sichergestellt werden, dass ein möglichst realistisches Bild über den

Zustand der Weiterbildung in der besuchten Abteilung entstehen kann. In einer sich anschließenden Reflexionsrunde werden die an der Weiterbildungsstätte vom Besuchsteam identifizierten Stärken wertgeschätzt. Auch zu möglichen Verbesserungspotentialen wird Stellung genommen. Die Ergebnisse werden im Präsi­ dium der Bezirksärztekammer kommuniziert und münden in eine interne Statistik ein. Seit 2014 wurden acht Weiterbildungsgespräche vor Ort geführt. Dabei wurden Weiter­ bildungsstätten unterschiedlicher Art besucht – vom Universitätsklinikum über kommunale und private Krankenhäuser bis hin zu Arztpraxen. Bislang waren die Fachrichtungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie, Neurologie und Radiologie vertreten. Wir planen, jährlich sechs Weiter­ bildungsgespräche vor Ort durch­ zuführen. Die Ergebnisse sind durchweg positiv. Wir haben engagierte Weiterbilder erlebt, die sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen für eine gute Weiterbildung einsetzen. Dies wurde uns so auch von den Weiterzubildenden zurückgemeldet, die sich zufrieden äußerten. Die Ergebnisse der Evaluation der Weiterbildung von 2009, 2011 und 2014, die eine Gesamtbeurteilung mit der Note 2,5 ergeben hatten, werden durch die Weiterbildungsgespräche vor Ort bestätigt beziehungsweise positiv übertroffen. Es wurde aber auch deutlich, dass die Anpassung der Weiterbildung an den individuellen Weiterbildungsbedarf ausbaufähig ist. Weiterbilder und Weiterzubildende haben die Gespräche sehr gut aufgenommen. Es wurde insbesondere begrüßt, dass sich die Kammer vor Ort zeigt und dass man einen persönlichen Kontakt aufbaut. Auch die Klinikleitungen haben die Gespräche interessiert und unterstützend verfolgt. Die Besuchsteams sehen in den Weiterbildungsgesprächen vor Ort ein geeignetes Mittel, um sich mit der Weiterbildungsbasis auszutauschen und sich einen unmittelbaren Eindruck von der Organisation der Weiterbildung, dem Engagement der befugten Ärzte und den Weiterbildungsstätten insgesamt zu verschaffen. Dr. Ulrich Voshaar Präsident der Bezirksärztekammer Südbaden


Kammern und KV Wahl der beratenden Fachausschüsse und berufspolitische Vorstandsreferate

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itte Januar kam die neu gewählte Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zu ihrer ersten Arbeitssitzung zusammen. Im Mittelpunkt standen dabei die Wahlen der beratenden Fachausschüsse, die in konstruktiver Atmosphäre stattfanden. Die Zu­ sammensetzung der Ausschüsse ist auf der KVBW-Website nachzulesen (mit Ausnahme des Fachausschusses Fachärzte, dessen Mitglieder erst Anfang März gewählt werden können). Im berufspolitischen Teil der Vertreterversammlung stellte der Ende Dezember 2016 im Amt bestätigte Vorstand der KVBW seine Strategie für 2017 vor. Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Norbert Metke, rief den Delegierten dabei auch die Leistungsfähigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Erinnerung: Die 21 800 Ärzte und Psychotherapeuten versorgen rund acht Millionen gesetzlich Krankenversicherte in 78,1 Millionen ambulanten Behandlungsfällen pro Jahr. 4,8 Milliarden Euro bildeten 2016 die Gesamtvergütung der KVBW. Nach Dr. Metkes Überzeugung wird die niedergelassene Haus- und Facharztpraxis – auch nach dem Honorarplus der vergangenen Jahre von rund 25 Prozent – künftig alleine aus GKV-Umsätzen und ohne PKV-Quersubvention nicht überleben können. Daher sei ein kompletter konzeptioneller Neuanfang auf Ebene der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nötig. Im Mittelpunkt der Verhandlungen auf Bundesebene müssten Patientensteuerung, Ausbudgetierung sowie feste und angemessene Preise für ärztliche Leistungen unter Berücksichtigung der reellen Kosten stehen. Eine konzeptionelle Vorlage könnte der Südwesten mit seinen Erfahrungen aus der Kombination von Selektiv- und Kollektivverträgen liefern. In Baden-Württemberg will der KVBW-Vorstand die Marktposition der ambulanten Versorgung sichern und die Notfallversorgung außer- und innerhalb der Sprechstunden weiter-

entwickeln. Entscheidend sei hierbei die Einführung einer regionalen Patientensteuerung, vor allem auch vor dem Hintergrund des Ärztemangels. Für Dr. Metke ist dabei auch die Implementierung von Digital Healthcare unverzichtbar. Zudem solle es einen baden-württembergischen Weg von stationär-ambulanter Kooperation geben und die Niederlassungsförderung ZuZ fortgesetzt werden. Ganz wesentlich sei insgesamt, auch das Wartezimmer aufzuklären, was die KVBW mit ihrer Wartezimmerzeitung „G’sund“ weiter intensivieren wird. Insgesamt müsse das Serviceunternehmen KVBW noch schlagkräftiger werden. KVBW-Vize Dr. Johannes Fechner stellte der Vertreterversammlung weitreichende Überlegungen vor, wie sich künftig Sektorengrenzen überwinden und die ambulante Versorgung weiterhin sicherstellen ­ lassen. Ansätze der KVBW sind dabei unter anderem die Steuerung über dezentrale Portalpraxen sowie durch die hauseigene Hotline „MedCall“, die künftig weiter ausgebaut werden könnte: Ab Juli gelten neue EBM-Ziffern für „Videosprechstunden“, und die KVBW möchte ergänzend die telemedizinische Versorgung im ländlichen und im städtischen Raum im Rahmen von Modellprojekten erproben. Ziel dabei ist es unter anderem auch, die Patientenströme noch besser als bisher zu steuern. Über neue Innovationsfonds­ projekte unter Leitung oder Be­ teiligung der KVBW berichtete Geschäftsführerin Susanne Lilie. Hierbei geht es einerseits um „Coordinated Medical Care“ in den Regionen Böblingen, Rottweil, Ludwigsburg und Neckar-Odenwald-Kreis. Ziel ist die Verbesserung der koordinierten ärztlichen Versorgung von Pflegeheimbewohnern zur Reduk­ tion vermeidbarer Krankenhauseinweisungen und Krankentransporte. Ein Team von Hausärzten soll gemeinsam die Bewohner von Pflegeheimen versorgen, unter anderem mit wöchentlichen Patientenvisiten zu festen Zeiten. Unter Einbindung

Foto: OE

Vertreterversammlung der KVBW

des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist eine definierte telefonische Erreichbarkeit vorgesehen. Das Haus­ ärzteteam koordiniert zudem die Einbindung weiterer Arztgruppen. Für das Projekt ist eine gemeinsame elektronische Patientenakte vorgesehen sowie die Einhaltung strukturierter Behandlungspfade. Das Projekt soll ab April 2017 aufgebaut werden und von Oktober 2017 bis September 2019 umgesetzt ­werden. Als zweites Projekt wurde „Resist“ vorgestellt, die „Resistenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfekten“. Teilnehmer sind neben rund 3000 Ärztinnen und Ärzten in elf KV-Regionen (davon über 400 aus Baden-Württemberg), der vdek und alle sechs Ersatzkrankenkassen. Ziele sind unter anderem mehr Zeit für ärztliche Informa­ tionsgespräche und stärkere Ein­ beziehung des Patienten in die Therapieplanung und -durchführung. Dadurch soll – neben der Förderung des Shared Decision Making und der Adhärenz von Patienten – eine Optimierung der indikationsgerechten Antibiotikaverordnung und eine Reduktion der Verordnung von Reserveantibiotika erreicht werden. Die zusätzliche Vergütung wird eine Start- und eine Programmpauschale umfassen. OE

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Kammern und KV Zweiter Landeskongress Gesundheit diskutierte Behandlungsprozesse der Zukunft

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nde Januar fand am Rande der MEDIZIN 2017 der zweite Lan­ deskongress Gesundheit BadenWürttemberg statt, für den abermals Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hatte. Nach seinen Worten stehe das Land in Bezug auf die medizinische Versorgung gut da. Diesen hohen Standard gelte es auch künftig zu sichern und den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg weiter zu fördern. – Kein Wunder also, dass sich beim Kongress ein breites Spektrum der hiesigen Gesundheitsbranche ein Stelldichein gab. Neben den Spitzenorganisationen der Ärzteschaft waren vor allem auch Politik, Krankenhäuser und Krankenkassen hochrangig vertreten. Das deutsche Gesundheitssystem sei zwar „auf höchstem Niveau und für unsere Verhältnisse sogar preisgünstig“, so Nordwürttembergs Ärztekammerpräsident Dr. Klaus Baier, doch könne es durch übertriebenen „Sparwahn und Ausbeutung von Arbeitskräften“ in Gefahr geraten. Um „konkurrenzfähig und leistungsfähig“ zu bleiben, gelte es daher, „Ideen, Manpower und Potenziale zu bündeln“. Dies bekräftigte auch Staatssekretärin Bärbl Mielich vom Landesministerium für Soziales und Integration. Das deutsche Gesundheitswesen befinde sich „mitten in einem Strukturwandel“. Um die Aufgaben der Zukunft bewältigen zu können, müsse man langfristig auf eine „sektorenübergreifende, patientenorientierte Versorgung“ hinarbeiten. Eine entscheidende Rolle spiele dabei die Telemedizin: „Hier müssen wir Bedenken und Ängste nehmen und die Digitalisierung als Chance begreifen.“ Ausdrücklich wurde von zahlreichen Rednern die Landesärztekammer Baden-Württemberg gelobt, die im Sommer vergangenen Jahres in ihrer Berufsordnung die ausschließliche telemedizinische Behandlung gestattet hatte. Erste Modellprojekte sollen noch im laufenden Jahr an den Start gehen. Nach den Worten von Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, werde der Landeskongress Gesundheit dort, „wo noch nicht

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alles vernünftig, bezahlbar und nutzbringend“ sei, Impulse setzen, die schließlich „zu neuen bundesgesetzlichen Regelungen“ führen könnten. Deutschland stehe „vor großen Herausforderungen“, etwa durch eine zunehmende „altersbedingte Multimorbidität. Oft werde allerdings vergessen, dass es „für ältere Menschen etwas ganz Positives ist, älter zu werden, und unser Gesundheitssystem trägt wesentlich dazu bei.“ Nun gehe es darum, „die Behandlungsqualität unter dem Blickwinkel der demografischen Entwicklung und im Einklang mit der ­Finanzierung zu erhalten.“ Mit der Umsetzung dieser knappen Zusammenfassung befassten sich zwei konkrete Beispiele aus der medizinischen Praxis: Irmtraut Gürkan, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Uni-Klinikums Heidelberg, erläuterte das Konzept einer „besseren Versorgung durch vernetzte Strukturen“; Prof. Dr. med. Matthias Schwab, Leiter des Dr. Margarete Fischer-BoschInstituts für Klinische Pharmakologie in Stuttgart, sprach über die „Stärkung der ambulanten Patientenversorgung mittels innovativer telemedizinischer Ansätze“. Beide stellten faszinierende und beeindruckende Lösungen vor, die bereits heute Teil der täglichen Patientenversorgung sind. In den Foren des „World Café“ am Nachmittag wurden zahlreiche Fragen zu den „Megatrends künftiger Versorgung“ weiter vertieft – etwa die „Digitalisierung und Telemedizin“, „Ambulante Versorgungspfade“ oder die „Aktive Versorgungssteuerung aus Sicht der Patienten“. In einer Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Plenums tauschten sich Vertreter der Spitzenorganisationen des baden-württembergischen Gesundheitswesens unter anderem über die Frage aus, ob es die freie Arztwahl auch in zehn Jahren noch geben könne. LandesärztekammerPräsident Dr. Ulrich Clever bejahte uneingeschränkt und betonte dabei auch, dass das Vertrauen in den eigenen Arzt mit zunehmendem Alter immer wichtiger werde. Der Chef der TechnikerKrankenkasse in Baden-Württemberg, Andreas Vogt, hielt – aus Gründen der

Fotos: Messe Stuttgart

Versorgungssteuerung im Mittelpunkt

Angeregte Debatten im World Café

Podiumsdiskussion im Plenum Veranstaltungs-Dramaturgie – dagegen, indem er darauf hinwies, dass sich das Versorgungssystem in den nächsten Jahren unter anderem durch technische Möglichkeiten verändere und der vertraute Arzt vor allem zum Lotsen werde. So wurde die Debatte mit weiteren prominenten Diskutanten zu einem lebendigen Austausch über wichtige aktuelle Themen. Dass die Versorgung in Deutschland – und vor allem in BadenWürttemberg – einen internationalen Vergleich nicht scheuen muss, wurde im Schlussvortrag von Günter Danner deutlich. Der stellvertretende Direktor der Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung räumte endgültig mit der Mär von angeblich leistungsfähigeren Gesundheitswesen im Ausland auf. In „erschütterten Sozialwelten“ sei die gezielte Steuerung von Behandlungsprozessen „oft nur die wissenschaftliche Verbrämung längst unkontrollierter Zustände“. Er warnte davor, die Versorgungssteuerung zu überschätzen, denn sie stelle doch „nur ein Tool in einem grundsätzlich funktionierenden System dar“, jedoch „niemals dessen Ersatz“. Das deutsche Gesundheitswesen sei – trotz aller Schwächen – ein Wunschzustand für andere Europäer. OE


management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Bezirksärztekammer Nordbaden setzt Bildungszeitgesetz um

Fortbildungsakademie zertifiziert Scheffler-Niehoff, bei der Übergabe des Zertifikats an Kammerpräsident Dr. Herbert Zeuner. Lernen beginne nach ihren Worten nicht erst in dem Moment, wo die Teilnehmenden im Seminarraum sitzen, sondern fange schon viel früher an, beispielsweise bei der Information und Entscheidung für ein Bildungsangebot. Die Abstimmung der Angebote auf Bildungsbedürfnisse, die Übersichtlichkeit des Programmheftes, die Weiterbildung der Dozenten – all das seien Faktoren, die Einfluss darauf hätten, ob die Interessenten eine Veranstaltung fänden, in der sie optimal lernen könnten. Kammerpräsident Dr. Zeuner war nicht nur stolz, dass das Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnte; er gab sich auch zuversichtlich, dass die Akademie ihre „Haus­a­ufgaben“ zur vollsten Zufriedenheit der Gutachter erfüllen werde: „In den nächsten vier Jahren werden wir die fünf gemeinsam vereinbarten Weiterentwicklungsziele mit Herzblut verfolgen, um die Qualität unserer Fortbildungsangebote noch weiter zu steigern – zum Wohle ­unserer Mitglieder.“ Weitere Informationen:

www.bildungszeitgesetz.de

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Mediziner ein. Veranstaltungstitel: Arbeits-Lebens-Zeit-Gleichgewicht: Was macht erfolgreiches Lebensmanagement aus? Ziele: Die Umsetzung einer vernünftigen Arbeits-Lebens-Zeit-Balance stellt eine der größten Herausforderungen im Praxisalltag dar. Nur allzu schnell gerät das Zeitmanagement in ein ungesundes Ungleichgewicht. In diesem Seminar zeigen wir mögliche ­Ursachen auf und helfen Ihnen dabei, aus unbewussten Mustern auszubrechen. Durch den angemessenen Umgang mit dem ­Faktor Zeit lernen Sie, Ihre persönliche Balance wieder ­herzustellen und Ihre Arbeits-Lebens-Zeit selbst zu managen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referentin: •  Michaela Lückenotto, Fachwirtin im Gesundheitswesen (IHK), Business- und Management-Coachr Termin und Veranstaltungsort: •  15. März 2017 (15.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr) •  KVBW Freiburg, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Fortbildungspunkte: 5 Anzeige

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Die Akademie und die Gutachterin: Prof. Dr. A. Weizel, M. Wittum, M. Scheffler-Niehoff, Kammerpräsident Dr. H. Zeuner, D. Beck, Dr. E. Hohner

Foto: OE

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ie Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden wurde Ende Dezember 2016 nach dem Bildungszeitgesetz zertifiziert. Demnach können angestellte Ärztinnen und Ärzte ab sofort – unter Fortzahlung ihres Entgelts – an diversen Fortbildungsveranstaltungen der Akademie teilnehmen. Geplant sind mehrere ganz- und mehrtägige Veranstaltungen, so unter anderem die Fortbildungen zum Hygienebeauftragten Arzt, zur Geriatrischen Grundversorgung, zur Reisemedizinischen Gesundheitsberatung und zur Entwicklungs- und Sozialpädiatrie. – Hintergrund ist das baden-württembergische Bildungszeitgesetz, das eine Freistellung für Bildungsmaßnahmen unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes ermöglicht. Die Zertifizierung basiert unter anderem auf einem rund 100-seitigen Selbstreport, in dem die Akademie die eigenen Verfahren und Vorgehensweisen genauestens beschreibt. Der Report wurde extern begutachtet und dabei überprüft, ob er die Anforderungen der „Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ erfüllt. Es schlossen sich eine Visitation und ein Abschlussworkshop in der Aka­ demie an. „Die Akademie der Bezirksärztekammer Nordbaden stellt den Lernenden in vorbildlicher Weise in den Mittelpunkt“, lobte die externe Gutachterin, Dipl.-Psych. Marina

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Kammern und KV Fernsehdokumentation beschreibt Aktivitäten gegen Ärztemangel

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ie dreiteilige SWR-Dokumentation „Dorf sucht Doc“ begleitet angehende Allgemeinmediziner, die eine Hausarztpraxis im ländlichen Raum Südwestdeutschlands übernehmen beziehungsweise eröffnen möchten. Gleichzeitig werden Dörfer vorgestellt, die dringend auf der Suche nach einem neuen Hausarzt sind. Experten ärztlicher Körperschaften und Verbände kommen ebenso zu Wort wie Dorfbewohner und Bürgermeister. Über allem steht die Problematik des Landarztmangels. Gelingt es am Ende tatsächlich, eine passende Praxis für den ärztlichen Nachwuchs im ländlichen Raum zu finden? Welche Anstrengungen müssen wiederum Gemeinden unternehmen, um einen jungen Landarzt für sich zu gewinnen? – Um Antworten auf diese Fragen geben zu können, begleitet das Fern­

sehteam seit über einem Jahr eine angehende Allgemeinmedizinerin und ihre Familie auf der Suche nach einer passenden Praxis. Einer der jüngsten Drehorte der Dokumentation war Anfang Januar die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg: Hier fand nach Abschluss der Weiterbildung die lang ersehnte Facharztprüfung der Hauptperson statt. Die Kamera begleitete die angespannte Aspirantin bis vor die Tür des Prüfungsraumes. Völlig verwandelt verließ die frischgebackene Fachärztin für All­ gemeinmedizin später das Zimmer und hatte damit einen weiteren Mosaikstein auf dem Weg zur Niederlassung gelegt. Die sympathische Protagonistin schilderte im Spontaninterview nicht nur den Ablauf der Facharztprüfung, sondern gab sich vor allem sehr erleichtert und überglücklich.

Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen

Auf Nummer Sicher

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it dem „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im ­Gesundheitswesen“ wurden im vergangenen Jahr neue Straftat­ bestände eingeführt, die Fehlver­ halten von Ärzten sanktionieren. In der neuen Broschüre „Auf Nummer Sicher“ stellen Landesärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung und Landespsychotherapeutenkammer die neuen Regelungen vor und geben einen Überblick, was künftig strafbar ist beziehungsweise welche Sank­ tionen dafür vorgesehen sind. Jeder Angehörige eines Heilberufes soll bestraft werden, der sich einen Vorteil dafür versprechen lässt, annimmt oder fordert, dass er bei der Verordnung von Arznei-, Heil- oder Hilfsmittel oder von Medizinprodukten, dem Bezug von Arznei- oder Hilfsmitteln oder Medizinprodukten, die jeweils zur unmittelbaren Anwen-

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SICHER GESETZ ZUR BEKÄMPFUNG VON KORRUPTION IM GESUNDHEITSWESEN

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dung bestimmt sind oder bei der Zuführung von Patienten oder Untersuchungsmaterial einen anderen in unlauterer Weise bevorzugt. Bestraft werden kann nicht nur derjenige, der bestochen wurde, sondern auch diejenigen, die bestochen haben, also zum Beispiel Pharmaindustrie oder Medizinproduktehersteller. Wie relevant die Bestimmungen für die Ärzte sind, zeigt schon, dass bei Verstößen gegen das Gesetz bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe drohen, schreiben die Vorstände der Herausgeber-Körperschaften im Vorwort. Gleichwohl bestehe kein Anlass in Panik zu verfallen. Denn alles, was nun strafrechtlich bewehrt sei, war auch bislang schon verboten – aber eben noch nicht als Straftatbestand. Die Broschüre macht auch deutlich, was weiterhin erlaubt bleibt. Schließlich bewegen sich Ärzte in

Foto: OE

Dorf sucht Doc

Geschafft! Die frischgebackene Allgemein­medizinerin berichtet dem Kamerateam ­freudestrahlend von ihrer Prüfung Die Sendung wird 2018 zu sehen sein, doch noch längst ist sie nicht abgedreht. Der Weg der Ärztin zur Niederlassung wird bis dahin weiterverfolgt werden. Darüber hinaus sind weitere Mediziner gesucht, die eine Landarztpraxis übernehmen oder neu gründen wollen, und bereit sind, sich dabei vom Fernsehen begleiten zu lassen. Kontaktaufnahme erbeten über die Ärztliche Pressestelle der Landesärztekammer, Telefon (07 11) 7 69 89 99.

einem Spannungsfeld, da Koopera­ tionen zwischen Beteiligten im Gesundheitswesen auch ausdrücklich vom Gesetzgeber erwünscht sind. Allerdings gibt es noch keine Rechtsprechung dazu, und es wird den Gerichten überlassen bleiben, die Grenze zwischen erlaubtem und ­unerlaubtem Verhalten zu setzen. Im Mittelpunkt der 44-seitigen Broschüre steht natürlich das neue Gesetz mit seinen Korruptionsstraftatbeständen. Doch auch Kooperationen, Fortbildung und Sponsoring sowie Anwendungsbeobachtungen werden differenziert dargestellt. Hinzu kommen Maßnahmen der Strafverfolgung, Berufsgerichtbarkeit, Disziplinarverfahren und Zulassungsentziehung. Ergänzend werden steuerliche Aspekte diskutiert. Ein Auszug aus dem Strafgesetzbuch komplettiert die informative Broschüre, die im Internetauftritt der genannten Körperschaften zum kostenlosen Download bereitsteht. Weitere Informationen:

www.ärztekammer-bw.de www.kvbawue.de www.lpk-bw.de

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Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank

Neues aus der Finanzwelt Auch nach dem aktiven ­Berufsleben den gewohnten ­Lebensstandard halten Mehr Zeit für die Familie haben, das geliebte Hobby pflegen, sich ­ehrenamtlich engagieren, reisen – es gibt viele gute Argumente für den „Unruhestand“. Vor allem wer vorzeitig aus dem Berufsleben aussteigen will, sollte sich früh darum kümmern, dass die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Das Einkommen im Ruhestand speist sich bei Medizinern in der Regel aus folgenden Quellen: den Bezügen aus dem Versorgungswerk in Form

einer lebenslangen Rente, den Einkünften aus Kapitalanlagen, darunter häufig auch eine private Rente und bei Niedergelassenen dem Erlös aus dem Verkauf der Praxis. Wichtig ist, dass dabei „unterm Strich“ eine Summe steht, die ausreicht, den gewohnten Lebensstandard auf Jahre hinaus zu halten. Der Arztberuf ist fordernd. Ge­ rade für Mediziner ist die sogenannte Regelarbeitszeit oft ein ­frommer Wunsch. Kein Wunder also, dass mancher nach vielen anstrengenden Berufsjahren damit lieb­ äugelt, die nachberufliche Phase so früh wie möglich einzuläuten. Doch

Kurz-Check zur Altersvorsorge.

hat sich zwischenzeitlich wirklich ein ausreichend dickes Polster angesammelt, um sich auf Dauer entspannt zurücklehnen zu können? Der KurzCheck anbei gibt Hinweise darauf, welche Punkte dabei eine Rolle spielen. Ein klares Bild, wie die persönliche Zukunft eines Arztes in Zahlen aussieht, liefert eine professionelle Analyse, wie sie beispielsweise die BW-Bank bietet. Auf Basis der wirtschaftlichen Daten des Arztes wird die bestehende Altersvorsorge in der Nettobetrachtung ana­ lysiert, das heißt unter Berücksich­ tigung von Steuern, Abgaben und Inflation. Anschließend errechnet der Berater, welche Vorsorgewege für den Mediziner möglich sind, womit er die höchste Rendite er­ halten und ob er Steuervorteile nutzen kann. So können Ärzte eventuelle Lücken in ihrer Vorsorge rechtzeitig identifizieren und gezielt schließen.

Filippo Scaglione Diplom-Kaufmann/ Prokurist Baden-Württem­bergische Bank Zielgruppenmanagement Heilberufe E-Mail: filippo.scaglione@ bw-bank.de www.bw-bank.de/ heilberufe

Stimmen für Sie die finanziellen Rahmenbedingungen, um den Ruhestand so richtig genießen zu können? Der Kurz-Check gibt Ihnen einen ersten Überblick.

4. Nutzen Sie die staatlichen Fördermöglichkeiten? Besonders clever ist, wer den Staat an der eigenen Altersvorsorge beteiligt. Dies geht für Niedergelassene mit der Basisrente („Rürup-Rente“), für Angestellte auch mit der betrieblichen Altersversorgung. Profitieren Sie von „Vater Staat“?

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2. Schätzen Sie Ihren ­Finanzbedarf richtig ein? Wussten Sie, dass die meisten von uns die eigene Lebenserwartung viel zu kurz einschätzen? Männer werden heute im Durchschnitt über 84 Jahre und Frauen über 88 Jahre alt. Das heißt: Der Finanzbedarf für den Ruhestand ist oft höher als gedacht – haben Sie schon mal nachgerechnet?

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3. Wann wollen Sie in den Ruhestand gehen? Rente mit 60, 62, 65, 67 oder vielleicht erst mit 70? Lieber sofort ganz aufhören oder mit Teilzeit-Lösungen Schritt für Schritt Abschied nehmen vom Beruf? Dies sollten Sie rechtzeitig planen, denn gerade der frühzeitige Rentenbeginn braucht ein entsprechendes Kapitalpolster. Haben Sie bereits freie Liquidität? Steht vielleicht noch eine Erbschaft in Aussicht? Und: Wie gut ist Ihre Absicherung gegen eine eventuelle Berufs­ unfähigkeit?

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1. Kennen Sie Ihr ­Rentenniveau? Die Versorgungswerke bescheren Medizinern gegenüber „Normalrentnern“ in der Regel vergleichsweise hohe Altersruhegelder. Niedergelassene, die in den wohlverdienten Ruhestand gehen, können zudem über den Praxiserlös verfügen. Doch nur konkrete Berechnungen zeigen: Bleibt Ihnen – nach Abzug von Steuern, Sozialabgaben und sonstigen Verpflichtungen – genug, um Ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können?

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Filderhalle Leinfelden-Echterdingen

Stuttgart Tagungspräsident:

Prof. Dr. med. Andreas Veihelmann, Stuttgart

Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Christopher Topar, Berlin PD Dr. med. Hans-Heinrich Trouillier, Liestal (CH)

Anmeldung / Information Congress Organisation Claudia Winkhardt

Tel: 030 - 36 28 40 40 Fax: 030 - 36 28 40 42

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Vermischtes Organspende verdient mehr gesellschaftliche Anerkennung

Zahl der Organspenden weiterhin niedrig DSO-Region Nord Nord-Ost Ost Bayern Baden-Württemberg Mitte Nordrhein-Westfalen Deutschland

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2011 193 129 166 189 115 165 243 1200

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2013 135 102 106 118 98 123 194 876

nsgesamt 857 Menschen haben im Jahr 2016 nach ihrem Tod Organe für schwer kranke Patienten gespendet. Damit liegt die Zahl der Organspender in etwa auf dem Niveau von 2014 (864 Spender) bzw. 2015 (877 Spender). Demgegenüber stehen nach wie vor über 10 000 Patienten auf den Wartelisten, die in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan warten. Die Anzahl der postmortal gespendeten Organe lag 2016 bei insgesamt 2867 gegenüber 2901 Organen im Vorjahr. Insgesamt konnten bundesweit 3049 Organe transplantiert werden, im Jahr zuvor waren es 3084 Transplantationen. Die Differenz zur Zahl der jeweils gespendeten Organe ergibt sich aus dem internationalen

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Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) veranstaltet in Stuttgart und Ulm ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner. Seminartitel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Seminarinhalte: •  Neugründung oder Übernahme •  Kooperationsformen •  Praxiswertermittlung •  Investitions- und Kostenplanung •  Finanzierung/Öffentliche Fördermittel •  Investitions- und Kostenplanung Veranstaltungsorte und -termin: Stuttgart, 15. März 2017 (18.00 Uhr) Ulm, 29. März 2017 (19.00 Uhr) Information und Anmeldung: BW Heilberufe Center Stuttgart, Karolina Günther, Telefon (07 11) 1 24-31 318, E-Mail: karolina.guenther@bw-bank.de BW Heilberufe Center Ulm, Kathrin Russ, Telefon (07 31) 14 24-121, E-Mail: kathrin.russ@bw-bank.de Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei.

2014 153 108 111 120 96 106 170 864

2015 113 89 137 139 106 107 186 877

2016 142 108 121 121 97 106 162 857

Organaustausch über die Vermittlungsstelle Eurotransplant. Einen wichtigen Partner in den Bemühungen um steigende Spenderzahlen sieht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), deren Hauptaufgabe die bundesweite Koordinierung der postmortalen Organspende ist, nach wie vor in den Krankenhäusern. Der bundesweite Einsatz von Transplantationsbeauftragten in jedem Entnahmekrankenhaus sei ein grundlegender Schritt des Gesetzgebers, die Rahmenbedingung für die Organspende zu verbessern. Entschei-

dend sei jedoch, dass die strukturellen Voraussetzungen in den Krankenhäusern auch flächendeckend umgesetzt würden. Dies betreffe vor allem die Ausgestaltung der Aufgaben der Transplantationsbeauftragten, ihre kontinuierliche Weiterbildung, aber auch die Entlastung von anderen Aufgaben und die Wertschätzung ihrer Tätigkeit – nicht zuletzt durch die Klinikleitung. Acht von zehn Bundesbürgern stehen der Organspende positiv gegenüber, das belegt die jüngste ­ Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Damit seien in Deutschland gute Voraus­ setzungen gegeben, um Transplan­ tationen zu ermöglichen, so die DSO. Man wünsche sich jedoch, dass noch mehr Menschen ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis und möglichst auch in ihrer Patientenverfügung festhalten und dokumentieren. Dies sei ein wichtiger Schritt, damit der eigene Wille umgesetzt werde und gleich­zeitig die Angehörigen entlastet würden.

Neuer Weg von TK und MEDI in Baden-Württemberg

Psychotherapie-Versorgung

F

ür die rund 1,1 Millionen Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) in Baden-Württemberg wird die psychotherapeutische Versorgung ab April 2017 auf eine neue Grundlage gestellt. Eine Vereinbarung mit dem Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg bringt nach Einschätzung der beiden Vertragspartner sowohl für die Patienten als auch für die rund 2500 Therapeuten im Süd­ westen deutliche Verbesserungen. Mit der Vereinbarung zur „be­ sonderen psychotherapeutischen Versorgung“ wird ein zusätzliches Angebot außerhalb der Regelversorgung geschaffen, bei dem Patienten nicht länger als zwei Wochen auf einen Termin warten müssen. Ermöglicht wird die Verbesserung in erster Linie durch neue Modelle bei der

Vergütung psychotherapeutischer Leistungen. Während bisher eher Langzeittherapien in dieser Hinsicht attraktiv waren, werden nun kürzere Therapien mit häufigen Arzt-Patienten-Kontakten zu Beginn der Behandlung für die Therapeuten deutlich interessanter. Auch Gruppentherapien wurden finanziell aufgewertet, um möglichst vielen Patienten zeitnah eine Behandlung zu ermöglichen. In der Folge sollen eine raschere Rückkehr ins Berufsleben und kürzere Klinikaufenthalte erreicht werden. Zudem haben sich die beiden Partner darauf verständigt, bei den meisten Therapien auf langwierige Genehmigungsverfahren zu verzichten. Denn weniger Bürokratie bedeute mehr Zeit für die Patienten.


Vermischtes Arztpraxen für künftige Herausforderungen sensibilisieren

Unternehmenswert: Mensch

D

as Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäische Sozialfonds wollen mit der Initiative „Unternehmenswert: Mensch“ Arztpraxen und Unternehmen für künftige Heraus­ forderungen sensibilisieren und bei der Entwicklung und Umsetzung einer mitarbeiterorientierten Per­ ­ sonalpolitik unterstützen. Praxen, die mindestens schon zwei Jahre bestehen, werden befähigt, auf die vielfältigen betrieblichen Heraus­ forderungen, die die Veränderungen der Arbeitswelt sowie der demo­ grafische Wandel mit sich bringen, eigenständig angemessen zu rea­ gieren. Konkret bietet das Förderprogramm professionelle Beratung zu Themen wie Kommunikation, Arbeitsorganisation, Gesundheitsförderung und Wissenstransfer. Diese Prozessberatung kann maximal zehn Beratungstage umfassen. Beratungsleistungen sind pro Beratungstag bis

zu einem Höchstbetrag von 1.000 Euro netto förderfähig. Die Förderquote beträgt 80 %. In drei Schritten werden Veränderungsprozesse angestoßen: An erster Stelle steht das Gespräch mit einer Erstberatungsstelle. Sie klärt im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung die Förderfähigkeit und ermittelt den konkreten betrieblichen Veränderungsbedarf. Erfüllt die Praxis die Förderkonditionen, wird der Beratungsscheck übergeben. – Der zweite Schritt ist die Prozessberatung, die direkt in der Praxis statt­ findet. Dabei erarbeitet der Prozessberater gemeinsam mit den Inhabern und Beschäftigten passgenaue Lösungsstrategien. – Am Ende besteht sechs Monate nach Abschluss der Prozessberatung die Möglichkeit, gemeinsam mit der Beratungsstelle das Erreichte zu erörtern. Damit die angestoßenen Veränderungen langfristig ihre Wirkung entfalten können, werden mögliche weiter­

führende Unterstützungsangebote besprochen. Andreas Rost, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Ehingen, hat das Förderprogramm in Anspruch genommen und ist begeistert: „Als Einzelpraxis die Gelegenheit zu bekommen, Qualifizierung für sich als Unternehmer und für die Mitarbeiter zu generieren, ist nicht alltäglich. Dieses Förderprogramm ist ein Geschenk“. Positive Erfahrungen mit dem Programm hat auch das Gesundheitsnetz Süd (GNS) gesammelt und gibt diese gerne an interessierte Ärztinnen und Ärzte weiter, so Wolfgang Bachmann, geschäftsführender GNS-Vorstand. Er weist auch darauf hin, dass das Programm zeitlich begrenzt ist und ein Planungsvorlauf von drei Monaten einkalkuliert werden sollte. Weitere Informationen:

www.unternehmens-wert-mensch.de www.gnsued.de

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Bundesärztekammer warnt vor Rückschritten bei der Sicherheitskultur

Kritik an Qualitätsindikatoren

E

rheblichen Änderungsbedarf sieht die Bundesärztekammer bei dem Konzept der planungsrelevanten Qualitätsindikatoren für die Krankenhausversorgung. Das geht aus der Stellungnahme der Bundesärztekammer zu dem Vorbericht hervor, den das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses vorgelegt hat. Zwar sei es dem IQTIG innerhalb kurzer Frist gelungen, mit Hilfe von Literaturrecherchen, explorativen Berechnungen und bereits vorliegenden Qualitätssicherungsdaten potenziell geeignete Qualitätsindikatoren zu identifizieren. Wie daraus aussagefähige Qualitätsprofile von Krankenhausfachabteilungen generiert werden sollen, bleibt aus Sicht der Bundesärztekammer jedoch weitgehend unklar. Besonders kritisch sieht die Bundes­ ärztekammer die unzulässige Verkürzung

des bisher erreichten Verständnisses von Patientensicherheit auf das Konstrukt einer „Patientengefährdung“. Dies sei nicht nur methodisch fragwürdig, sondern würde auch einen Rückschritt für den Aufbau einer Sicherheitskultur bedeuten, die auf Prävention setze und nicht auf Schuld und Sanktion. Darüber hinaus treibe das Konzept in seiner jetzigen Form den Trend zur Zentralisierung der Qualitätssicherung auf Bundesebene noch weiter voran. Mit dem Konzept soll der Auftrag des Gesetzgebers (§ 136c SGB V) um­ gesetzt werden, den Landesbehörden Indikatoren für eine qualitätsorientierte Krankenhausplanung zur Verfügung zu stellen. Die ausführliche Stellungnahme der Bundesärztekammer zum Konzept der planungsrelevanten Qualitätsindi­ katoren für die Krankenhausversorgung kann im Internet nachgelesen ­werden.

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Vermischtes Gegner der gesetzlichen Regelungen geben sich siegessicher

Tarifeinheitsgesetz vor Bundesverfassungsgericht Foto: Wikipedia

E

nde Februar hat sich das Bundesverfassungsgericht an zwei Verhandlungstagen eingehend mit dem Tarifeinheitsgesetz befasst. Es regelt, dass in einem Betrieb, in dem mehrere Gewerkschaften aktiv sind und miteinander kollidierende Tarifverträge abschließen, nur noch der Tarifvertrag derjenigen Gewerkschaft gilt, die dort die meisten Mitglieder hat. Bereits am Tag des Inkrafttretens des Gesetzes hatte der Marburger Bund (MB) dagegen geklagt, später auch weitere sogenannte Sparten­ gewerkschaften. Vor dem hohen Senat in Karlsruhe befand sich der MB-Vor­ sitzende Rudolf Henke zwar mit Ufo, Cockpit, Beamtenbund und Verdi im gleichen Boot, aber er erklärt den acht Richtern im lichtdurchfluteten Verhandlungssaal sachkundig, dass das Gesetz bei Verhandlungen über Tarifabschlüsse die Rivalitäten zwischen den einzelnen Gewerkschaften massiv befeuere. Und er sorgte sich, dass sein Verband künftig nur noch am „Katzentisch“ Platz nehmen dürfe, denn im

Krankenhaus stellten die Ärzte selten mehr als 15 Prozent der Beschäftigten. Als Vertreterin der Bundesregierung verteidigte Arbeitsministerin Andrea Nahles hingegen das Gesetz. Es gehe nicht darum, das Streikrecht zu beschränken oder kleine Gewerkschaften zu bekämpfen, beteuert sie. Sie wolle vielmehr Solidarität in Zeiten einer fragmentierten Arbeiterschaft herstellen. Das Gesetz setze Anreize für Kooperation und Abstimmung. Das Bundesverfassungsgericht hatte gleich zu Beginn betont, dass es mit dieser Verhandlung verfassungsrechtliches Neuland betrete. Immer

wieder fragen die Richter bei den Prozessbeteiligten und weiteren sachkundigen Personen kritisch nach, stellen provokante Fragen und verkniffen sich auch manche augenzwinkernde Bemerkung nicht. Der Ausgang wurde von Prozessbeobachtern als offen eingeschätzt: Durchaus denkbar, dass das Gesetz zwar durchkommt, aber gegebenenfalls an bestimmte Bedingungen geknüpft wird. Andererseits könnte die Regelung auch als mit der Verfassung nicht vereinbar gesehen und komplett gekippt werden. Von letzterer Variante geht der Marburger Bund aus, wie Rudolf Henke beim Prozessauftakt sagte: „In diesen Tagen fragen besorgte Mitglieder mich immer wieder, wie ich unsere Erfolgschancen in diesem Verfahren einschätze. Ich antworte dann immer nur mit dem einen Satz: ‚Wir sind voller Vertrauen und Zuversicht.‘“ Das Urteil wird in einigen Monaten erwartet. OE

Dermatologen beurteilen Hauterkrankungen mit Telemedizin aus der Hausarztpraxis

Neue Versorgungsform

Z

u den neuen Versorgungsformen, die mit Mitteln aus dem Innovationsfonds der Bundesregierung gefördert werden, gehört ein Projekt des Instituts für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung am Universitäts­ klinikum Tübingen und der AOK Baden-Württemberg. In dem Projekt, das für drei Jahre mit insgesamt rund zwei Millionen Euro gefördert wird, soll wissenschaftlich untersucht werden, ob durch Telemedizin die medizinische Versorgung bei Hauterkrankungen auf dem Land verbessert werden kann. Bilder von Hautveränderungen werden vom Hausarzt unter Beachtung des Datenschutzes an einen Dermatologen übermittelt und aus der Ferne analysiert und bewertet. Nach einer einjährigen Testphase

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werten die Versorgungsexperten des Universitätsklinikums Tübingen aus, ob die Versorgung von Patienten mit Hauterkrankungen im neuen Versorgungsmodell schneller als bisher, effizienter und ohne Qualitätsverlust erfolgen kann. In 50 Hausarztpraxen, die an der hausarztzentrierten Versorgung der AOK Baden-Württemberg und ihrer Vertragspartner teilnehmen, wird ein teledermatologisches Konsilsystem implementiert. Die übermittelten Informationen werden von Dermatologen gesichtet und bewertet. Die Diagnose wird zusammen mit Empfehlungen über das Telekonsilsystem wieder an den Hausarzt zurückgemeldet. Ärzte und Medizinische Fachangestellte aller teilnehmenden Hausarztpraxen sowie teilnehmende Dermatologen erhalten zur Bedienbarkeit

des Telekonsilsystems eine IT-technische Anwenderschulung. Im Erfolgsfall kann das Modell bundesweit übertragen werden. Denkbar ist auch eine Ausweitung auf weitere medizinische Berufsgruppen und Krankheitsgebiete, bei denen Bildaufnahmen bei der Diagnosestellung besonders wichtig sind, beispielsweise in der Augenheilkunde. Ziel des Innovationsfonds ist es, die Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung qualitativ weiter zu entwickeln. Die Bundesregierung fördert damit neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, und Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind.


Vermischtes Universell gängige Verbindungen sollen ersetzt werden

Umstellung von Luer-Verbindungen

D

as Luer-System, ein genormtes Verbindungssystem für Schlauchsysteme im medizinischen Bereich, wird flächendeckend umgestellt. Die Umstellung der konischen Kegelverbindungen geht auf Empfehlungen zurück, die gemeinsam vom Bun­des­amt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und der Arbeitsgruppe Medizin­pro­dukte (AGMP) der Bundesländer ausgearbeitet wurden. Betroffen sind universell gängige Verbindungen wie beispielsweise zwischen Spritzen, Kanülen, Kathetern, Infusionsschläuchen, Mehrwegehähnen oder Spinalnadeln. Die bisherigen Luer-Verbindungen sollen künftig nur noch transdermalen und intravaskulären Anwendungen vorbehalten sein. Die Medizinproduktehersteller werden in den kommenden Monaten neue Verbindungstypen auf den internationalen wie auch auf den deutschen Markt bringen. Vorgesehen

sind spezifische Anschlüsse jeweils für respiratorische Systeme, enterale Ernährung, plethysmografische Blutdruckmessung und neuroaxiale Anwendungen. Ziel der Umstellung ist die Minimierung von Verwechslungsrisiken durch mechanisch zwar passende, aber medizinisch nicht vorgesehene und somit für den Patienten möglicherweise lebensbedrohliche Verbindungen. Hersteller müssen seit Ende 2016 aus Risikogründen bei sehr vielen Medizinprodukten die Luer-Ver­ binder auf vertauschungssichere Anschlüsse umstellen. So sehr die verwechslungssichere Trennung von Anwendungsbereichen letztendlich die Patientensicherheit erhöht, so sehr birgt die Phase der Umstellung eigene und neue Risiken. So können beispielsweise ein zeitweises Nebeneinander von neuen und alten Verbindungen oder eine innerhalb oder zwischen klinischen Einrich-

tungen nicht abgesprochene Umstellung zu Gefahren im Versorgungs­ ablauf führen. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.  V. hat daher eine kostenlose Hilfestellung zur Begleitung des Umstellungsprozesses veröffentlicht. Verantwortung für die Umstellung tragen nicht nur die Hersteller, sondern auch Ärztinnen und Ärzte als Betreiber der Medizinprodukte. Es gehört zu den Aufgaben des Qualitäts- beziehungsweise Risikomanagements einer Praxis, Klinik oder son­ stiger medizinischer Versorgungs­ einrichtungen, die Risiken der Umstellung zu minimieren. Weitere Informationen:

www.aps-ev.de

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Das Bessere ist der Feind des

Guten !

Überblick über gesetzliche Verpflichtungen und behördlichen Zuständigkeiten

Überwachungen und Begehungen von Arztpraxen

D

ie Publikation der Kassenärztlichen Bundesvereinigung „Überwachungen und Begehungen von Arztpraxen durch Behörden“ ist jetzt vollständig überarbeitet und aktualisiert worden. Die ausschließlich online verfügbare Broschüre gibt Vertragsärzten einen Überblick über gesetzliche Verpflichtungen. Die Publikation fasst in übersichtlicher Form Gesetze und Verordnungen zusammen, auf deren Grundlage Behörden wie Gesundheitsämter, Gewerbeaufsichtsämter, Eichämter oder Regierungspräsidien Arztpraxen begehen oder Informationen anfordern können. Neben den Hinweisen auf gesetzliche Pflichten sollen niedergelassene Ärzte bei der Erfüllung der Anforderungen unterstützt werden. Im Fokus stehen dabei die Themen Hygiene und Medizinprodukte. Zudem werden zwei Sonderthemen behandelt: „Der Arzt als Arbeitgeber“ und „Gesetzliche Unfallversicherung“. Ferner infor-

... auch im

Ultraschall.

miert die Broschüre über Überwachungen und begehungen von arztpraxen die Möglichkeiten der durch behörden Begehung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen nach den Vorgaben der Gemeinsamen Selbstverwaltung. Im umfangreichen Anhang werden unter anderem Checklisten aufgeführt, die Behörden bei der Begehung verwenden. Einen weiteren Service für Ärzte bietet die Übersicht der Ansprechpartner zum Thema Hygiene und Medizinprodukte in den Kassenärztlichen Vereinigungen, sowie eine detaillierte Liste der behördlichen Zuständigkeiten in den einzelnen Bundesländern für die verschiedenen Gesetze und Verordnungen. Die 100-seitige Broschüre liegt ausschließlich in elektronischer Fassung vor und kann kostenlos heruntergeladen werden. InformatIonen zu gesetzlIchen grundlagen und checklIsten ausgabe 11/2016

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Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Namen und Nachrichten Mannheimer Klinikdirektor bildet Kollegen in Äthiopien aus

Prof. Dr. W. Hacke

Prof. Dr. B. Kräme

Foto: Universitätsklinikum Freiburg

Dr. I. Staudacher

PD Dr. D. Kiritsi

Rund 36 Millionen Kinder unter 15 Jahren leben in Äthiopien. Doch im ganzen Land praktizieren gerade einmal sechs Kinderchirurgen – alle in der Hauptstadt Addis Abeba. Um die chirurgische Versorgung von Kindern in dem ostafrikanischen Land nachhaltig zu verbessern, hat Professor Dr. Lucas M. Wessel, Direktor der Kinderchirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim, dort einen Monat lang angehende Kinderchirurgen ausgebildet. Sein Einsatz war Teil einer vom Deutschen Akademischen Austauschdienst unterstützten Kooperation zwischen der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Jimma University in Äthiopien, um äthiopische Chirurgen in einer dreijährigen Ausbildung vor Ort zu Kinderchirurgen zu qualifizieren. Die neuen Fachärzte sollen ihre Kenntnisse dann zur Ausbildung weiterer Kinderchirurgen nutzen.

Blick in den Operationssaal in Jimma (Äthiopien)

Hohes Amt für Prof. Hacke

Deutsche Hochdruckliga mit neuem Vorstand

Der ehemalige Ärztliche Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg, Professor Dr. Werner Hacke (68), ist zum Präsidenten der World Stroke Organisation (WSO) gewählt worden. Während seiner Präsidentschaft will er vor allem das Engagement jüngerer, klinisch aktiver Schlaganfall-Experten in Arbeitsgruppen und Projekten der WSO fördern sowie eine stärkere interdisziplinäre Vernetzung mit anderen weltweit agierenden Fachgesellschaften und der WHO fördern. Darüber hinaus soll es zukünftig mehr regionale Projekte besonders in Ländern geben, in denen bisher die Thematik Schlaganfallbehandlung und -prävention aus finanziellen und organisa­ torischen Gründen noch sehr rudimentär ist.

Neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga ist Professor Dr. Bernhard Krämer aus Mannheim. Er leitet seit 2010 als Direktor die V. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim und hat einen Lehrstuhl für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephro­ logie der Medizinischen Fakultät Mannheim an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg inne. Der 59-Jährige begleitet den 41. Wissenschaftlichen Jahreskongress der DHL, der vom 10. bis 11. November 2017 unter dem Motto „Volkskrankheiten Diabetes und Bluthochdruck: vorbeugen, früh erkennen, optimal behandeln“ gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Mannheim stattfindet.

Forschungsförderung für Dr. Staudacher

Mathilde-Wagner-Preis für Dr. Kiritsi

Für sein Projekt zur Erforschung der Mechanismen, die zur Atherosklerose führen, hat sich Dr. Ingo Staudacher, Assistenzarzt der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, im Wettbewerb um die Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung e. V. durchgesetzt. Ziel der mit 49 000 Euro dotierten Förderung ist es, Nachwuchswissenschaftlern einen Einstieg in kompetitive Forschungsbereiche und die Vorarbeiten für die Einwerbung weiterer Fördermittel zu ermöglichen. Jetzt untersucht Dr. Staudacher, welche molekularen Prozesse in Gefäßwand und herbeigelockten Immunzellen die Bildung der gefährlichen Ablagerungen in den Arterien verursachen. Er hofft, dass ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkung einen Ansatzpunkt für neue Therapien liefert.

Privatdozentin Dr. Dimitra Kiritsi von der Klinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Freiburg hat den mit 10 000 Euro dotierten Mathilde-WagnerPreis erhalten. Das Preisgeld kann für Sach-, Personalmittel oder Investitionen eingesetzt werden. Das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität vergibt die Auszeichnung seit 2014 jährlich für herausragende Habilitationsschriften von Wissenschaftlerinnen der Fakultät. Dr. Kiritsi ist Teilnehmerin des EIRA-MentoringProgramms der Medizinischen Fakultät, das die Anzahl der weiblichen Habilitationen in der Medizin und der berufbaren Frauen in allen Fachrichtungen erhöhen will. Die Wissenschaftlerin hat den postzygotischen Mosaizismus bei erblichen Hauterkrankungen erforscht und gezeigt, dass der Mosaizismus nicht nur zur Erkrankung, sondern auch zu einer spontanen Heilung von erkrankten Hautzellen führen kann.

Prof. Grüters-Kieslich neue Leitende Ärztliche Direktorin

Prof. A. Grüters-Kieslich

74

Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Heidelberg hat Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich für die Dauer von fünf Jahren zur Leitenden Ärztlichen Direktorin bestellt. Sie wird ihr Amt zum 1. Juni 2017 aufnehmen und tritt damit die Nachfolge von Professor Dr. Guido Adler an. Derzeit leitet Prof. Grüters-Kieslich die Pädiatrie mit Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie der Charité Berlin. Seit 2010 gehört sie dem Aufsichtsrat des Universitätsklini-

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kums Heidelberg als wissenschaftliche Sachverständige an und ist demnach mit den klinischen und wissenschaftlichen Belangen des Hauses gut vertraut. Als internationale Spitzenforscherin und Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften und Gremien sieht sie großes Entwicklungspotential in der Kooperation mit den Instituten der Universität und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen DKFZ, EMBL und MPI.


Arzt und Recht aktuell

Scheinselbständigkeit von Juniorpartnerin in einer BAG

V

on erheblicher Bedeutung für die Gestaltung ärztlicher Berufsausübungsgemeinschaften ist eine Entscheidung des Landes­ sozialgerichts Baden-Württemberg (LSG) vom 23. November 2016, Az. L 5 R 1176/15. Es ging um eine (zahn-) ärztliche Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) mit zwei Gesellschaftern. Nachdem der Rentenversicherungsträger ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis der Juniorpartnerin festgestellt hatte, klagte der Seniorpartner (bzw. aus Sicht des Rentenversicherungsträgers der Arbeitgeber seiner Partnerin) gegen die Nachforderung von Sozialabgaben während der Zeit von 2008 bis 2011. Der sowohl für Fragen der Rentenversicherung als auch des Vertragsarztrechtes zuständige 5. Senat des LSG folgte mit der vorgenannten Entscheidung der Sichtweise der Rentenversicherung und sah ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis. Das Gericht stellte zudem fest, dass auch vertragsarztrechtlich eine Scheinselbstständigkeit vorlag – trotz der Zulassung als Vertrags(zahn-)ärztin und der erfolgten Genehmigung der gemeinsamen Berufsausübung. Es droht deshalb neben der Nachforderung von Sozialversicherungsabgaben die Aufhebung der bisherigen an die BAG gerichteten Honorarbescheide und in der Folge die Rückforderung bezahlter Honorare sowie – auf Basis der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zur Gewerbesteuerpflicht in Konstellationen ärztlicher Angestellter ohne hinreichende Beaufsichtigung (Urteil vom 16. 07. 2014, Az.: VIII R 41/12) – Steuernachzahlungen. In der Summe kann dies schnell zu existenzgefährdenden Rückforderungen führen. Der Gesellschaftsvertrag der betroffenen BAG sah vor, dass die Juniorpartnerin als Gewinnanteil 30 Prozent der von ihr durch persönliche Tätigkeit erwirtschafteten Honorare erhielt. Aus den verbleibenden Einnahmen wurden die Praxiskosten gezahlt, den Rest sollte der Seniorpartner erhalten.

Der Seniorpartner stellte auch das gesamte materielle Vermögen zur Verfügung. Die hinzutretende Gesellschafterin musste keine Einlage leisten und sich auch am vorhandenen materiellen Vermögen oder den Kosten der Beschaffung zukünftigen materiellen Vermögens nicht beteiligen. Eine Regelung zur Verlustverteilung war im Gesellschaftsvertrag nicht vorhanden. Zwar waren beide Gesellschafter im Außenverhältnis geschäftsführungsbefugt, im Innenverhältnis hatte der Senior aber bei wirtschaftlich bedeutsameren Maßnahmen oder etwa im Falle der Kündigung von Anstellungsverhältnissen nach den vertraglichen Regelungen die Stichentscheidung. Die Abfindung der Juniorpartnerin im Fall ihres Ausscheidens war pauschaliert geregelt. Nach dem LSG sei für die Selbständigkeit insbesondere das Vorhandensein eines „Unternehmerrisikos“ relevant. Dies bestehe meist in der Gefahr, bei wirtschaftlichem Misserfolg des Unternehmens das eingesetzte Kapital zu verlieren oder nicht ausreichend nutzen zu können; ihm entspreche die Aussicht auf Gewinn, wenn das Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg hat. Abhängig Beschäftigte trügen demgegenüber das Arbeitsplatzrisiko, das in der Gefahr bestehe, bei wirtschaftlichem Misserfolg des Unternehmens die Arbeitsstelle einzubüßen. Ob jemand abhängig beschäftigt oder selbstständig tätig ist, hänge letztlich im Rahmen einer Gesamtschau davon ab, welche Merkmale überwiegen. Maßgebend sei stets das Gesamtbild der Arbeitsleistung. Das LSG weist in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich auf die einschlägige BSG-Entscheidung und die dort genannten Kriterien hin (Urteil vom 23. Juni 2010, Az.: B 6 KA 7/09 R). Dass das BSG in der genannten Entscheidung eine „Null-Beteiligung“ eines Gesellschafters für einen gewissen Zeitraum jedenfalls als möglich erachtete, hält das LSG nicht für relevant. Hierzu führt es aus:

Foto: Wikipedia

Landessozialgericht sieht abhängiges Beschäftigungsverhältnis

„Da die festgestellten Umstände, unter denen die Beigeladene zu 1) ihre zahnärztliche Tätigkeit (während der streitigen Zeit) verrichtet hat, in ihrer Gesamtheit – auch ohne den Gesichtspunkt fehlenden Kapitaleinsatzes – ein ausreichendes wirtschaftliches (Verlust-) Risiko nicht begründen können und die für eine abhängige Beschäftigung (als angestellte Ärztin) sprechenden Gesichtspunkte auch im Übrigen deutlich überwiegen, kommt es ausschlaggebend nicht darauf an, ob aus vertragszahnärztlicher Sicht für das Merkmal der Tätigkeit „in freier Praxis“ (i. S. d. § 32 Abs. 1 Satz 1 Zahnärzte-ZV) der Einsatz von (Wagnis-)Kapital verzichtbar ist und eine so genannte „Nullbeteiligungsgesellschaft“ genügen kann; der Senat muss hierüber nicht entscheiden.“ Das Urteil zeigt sehr deutlich die Gefahren von nicht paritätischen Verträgen auf und gibt Vorgaben zu den Grenzen des Zulässigen: – Jeder Gesellschafter muss demnach zwingend an einem etwaigen Verlust der Gesellschaft beteiligt sein. Das zu erzielende Einkommen muss vom Erfolg der Gesellschaft abhängen, für jeden Gesellschafter muss hierbei das Risiko bestehen, dass er nicht nur seine Arbeitskraft ohne Gewinn einsetzt, sondern Verluste mit eigenem Kapital ausgleicht. –  Der „Gewinnanteil“ eines Gesellschafters darf nicht unabhängig von den Kosten errechnet werden. –  Jeder Gesellschafter sollte mit einem – wenn auch gegebenenfalls unterschiedlich hohen – Kapitaleinsatz an der Gesellschaft beteiligt sein. – Geschäftsführung, Vertretungsbefugnisse und sonstiger Außenauftritt sollten möglichst paritätisch ausgestaltet sein. Hierbei geht es also immer um eine Wertung der Gesamtumstände. Das Urteil sollte dringender Anlass sein, bestehende gesellschaftsvertragliche Regelungen einer gewissenhaften Kontrolle zu unterziehen. Oliver Butzmann

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Oliver Butzmann

Der Autor ist als Fachanwalt für Medizinrecht in der Kanzlei Heberer Rechtsanwälte Konstanz/München tätig.

Die Rubrik „Arzt und Recht aktuell“ befasst sich in un­ regelmäßigen Abständen mit aktuellen Rechtsfragen, wichtigen Urteilen, Gesetzesänderungen und Nachrichten, die für die Ärzteschaft von Bedeutung sind.

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TERMIN 29. 03. 2017 15.00 – 18.00 Uhr Fortbildungspunkte: 3

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03. – 08. 04. 2017

29. 05. – 03. 06. 2017

17. – 22. 07. 2017

23. – 27. 10. 2017

11. – 16. 12. 2017

24. 06. 2017 28. 10. 2017 25. 11. 2017

05. – 07.10.2017 START 8 Blöcke

28. – 29. 04. 2017 13. – 14. 10. 2017

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. inkl. 10 Std. Balint (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. inkl. 10 Std. Balint (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. inkl. 10 Std. Balint (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. inkl. 10 Std. Balint (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. inkl. 10 Std. Balint (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) Führen und Mitgehen im Arzt-Patient-Gespräch Dr. phil. Dipl.Psych. C. Burbaum Diagnostik und Therapieplanung in der Tiefenpsychologie Dr. Dr. M. Dornberg Narrative Team-Arbeit und Therapieplanung Prof. Dr. Sauer Zusatzweiterbildung Psychotherapie fachgebunden 2017 – 2018, Block 1 von 8 Blöcken Neuer Kurs Medizinische Hypnotherapie, Teil 2 – Aufbaukurs Dr. Charlotte Wirl aus Wien Medizinische Hypnotherapie, Teil 1 – Grundkurs Dr. Charlotte Wirl aus Wien

ORT Deutsches Krebsforschungszentrum Epidemiologisches Krebsregister Baden-Württemberg Im Neuenheimer Feld 581 (TP4) 69120 Heidelberg Seminarraum S4.209, 4. OG

VERANSTALTER Krebsregister Baden-Württemberg Klinische Landesregisterstelle bei der BWKG e. V. Birkenwaldstr. 145, 70191 Stuttgart Info, Anmeldung: www.krebsregister-bw.de Tel. (07 11) 2 57 77-70 Fax (07 11) 2 57 77-79 info@klr-krbw.de

DIE TEILNAHME IST KOSTENFREI Freiburg i. Brsg. AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, 885,– € inkl. Fachliteratur http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ (zzgl. TP) Tel. (07 61) 27 06 51 50 Freiburg i. Brsg. AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, 885,– € inkl. Fachliteratur http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ (zzgl. TP) Tel. (07 61) 27 06 51 50 Freiburg i. Brsg. AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, 885,– € inkl. Fachliteratur http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ (zzgl. TP) Tel. (07 61) 27 06 51 50 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, Freiburg i. Brsg. 885,– € inkl. Fachliteratur http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ (zzgl. TP) Tel. (07 61) 27 06 51 50 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, Freiburg i. Brsg. 885,– € inkl. Fachliteratur http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50 (zzgl. TP) Freiburg i. Brsg. 120,– €

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Freiburg i. Brsg. 240,– €

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Freiburg i. Brsg. 240,– €


Fortbildung, Seminare & Kongresse

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TERMIN 05. 04. 2017 15.00 – 18.00 Uhr Fortbildungspunkte: 3

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24. 04. – 28. 04. 2017

Weiterbildung für die Zusatz­ bezeichnung Palliativmedizin – Basiskurs

Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen

ORT Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg Wintererstr. 1 79104 Freiburg (Forum 3)

VERANSTALTER Krebsregister Baden-Württemberg Klinische Landesregisterstelle bei der BWKG e. V. Birkenwaldstr. 145, 70191 Stuttgart Info, Anmeldung: www.krebsregister-bw.de Tel. (07 11) 2 57 77-70 Fax (07 11) 2 57 77-79 info@klr-krbw.de

DIE TEILNAHME IST KOSTENFREI Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie® Elisabeth-Kübler-Rossfür Bildung und Forschung des Hospiz Stuttgart Akademie® für Bildung und Forschung Kursleitungsteam: des Hospiz Stuttgart Dr. med. Elisabeth Bürger, Dr. med. Marion Daun, Relenbergstr. 90 Susanne Haller, Dr. med. Torsten Kamp 70174 Stuttgart Information und Anmeldung: Susanne Haller E-Mail: s.haller@hospiz-stuttgart.de www.elisabeth-kuebler-ross-akademie.eu Kosten: 670,– Euro pro Kurswoche (inkl. Tagesverpflegung)

Die Weiterbildung Palliativmedizin basiert auf den Curriculum „Zusatz-Weiterbildung Palliativmedizin“ der Bundesärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP). Die Weiterbildung besteht aus 4 Kurswochen mit insgesamt 160 Stunden. Alle Module sind einzeln buchbar.

28. 04. 2017 19.30 Uhr – 07. 05. 2017 10.00 Uhr

05. 05. 2017 9.00 – 19.00 Uhr Kosten: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 6

13. 09. – 01. 12. 2017 Modul I 13. 09. – 06. 10. 2017 (Kosten 2.400,– €) Modul II 11. 10. – 03. 11. 2017 (Kosten 2.400,– €) Modul III 08. 11. – 01. 12. 2017 (Kosten 2.400,– €)

„Prävention am Beispiel des Beckmann’schen Reha-Konzeptes“ „Therapeutisches Wandern“ – Ärztl. Fortbildung und Auszeit – Kurzvorträge, Praxisseminare, Workshops Fortbildungspunkte sind beantragt, Kategorie C Somatik trifft auf Psychosomatik – Abgrenzung und Behandlungsoptionen „1. Bad Grönenbacher Psychosomatik-Tag“ Referenten: u. a. Prof. Dr. med. V. Köllner, Dr. med. T. Sapper, Prof. Dr. med. K. Weidner, Prof. Dr. med. C. Waller Zertifiziert mit 6 Fortbildungspunkten. Organisation: Dr. med. M. Schoof, Dr. phil. M. Jelitte, B. Hildebrandt-Möller Dreimonatskurs 2017 Intensivkurs Homöopathie

Infos unter www.dreimonatskurs.de

Kurhotel Filser Säulingstr. 3 87629 Füssen (Allgäu) Infos unter www.hotel-filser.de Fortbildungskosten: 930,– €

Ärztl. Leiterin: Dr. Elke Fritsch-Metzger Internistin, Pneumologin Infos und Anmeldung: frimetz@freenet.de Mobil: (01 60) 3 51 51 51 M. f. G., E. Fritsch

HELIOS Privatklinik Allgäu & HELIOS Kliniken Bad Grönenbach Sebastian-Kneipp-Allee 3 – 5 87730 Bad Grönenbach Anmeldung bis 26. 04. 2017

Tagungssekretariat: sabine.unger@helios-kliniken.de Tel. (0 83 34) 9 81-1 38 Fax (0 83 34) 9 81-1 66 www.helios-privatklinik-allgaeu.de www.helio-kliniken.de/bad-groenenbach

Stuttgart Kosten 6.600,– €

Hahnemann-Gesellschaft www.hahnemann-gesellschaft.de

Anmeldung über Tel. (06 11) 8 42 03 03 sekretariat@hahnemann-gesellschaft.de


Zum Gedenken Dr. med. Hildegard Montz, Ottenbach, Schweiz Dr. med. Eva Helfferich, Sinsheim Dr. med. Fouad Awais, Magstadt Dr. med. Anneliese Imhof, Ulm Dr. med. Hannelore Leicht, Esslingen Dr. med. Reinhard Böhmer, Stuttgart Ralf Butzheinen, Nufringen Prof. Dr. med. Reinhard Teichmann, Tutzing Dr. med. Bernhard Beck, Wurmberg Dr. med. Berthold Krassel, Ludwigsburg Dr. med. Jörg Thoma, Plüderhausen Dr. med. Robert Heinemann, Simmozheim Dr. med. Hartwig Ross, Brühl Dr. med. Marianne Bothner, Stuttgart Dr. med. Ruth Dornes-Bayh, Stuttgart Dr. med. Brigitte Müller, Bad Mergentheim Dr. med. Wolfgang Schumacher, Überlingen Dr. med. Liselotte Riekert, Nürtingen Lai-Ming Lee, Heilbronn Dr. med. Renate Karstedt-Paul, Tübingen Ingeborg Reidick, Rheinfelden Dr. med. Manfred Gritsch, Hilzingen Dr. med. Dietrich Dörr, Ostfildern Sibylle Neidlinger-Meermann, Herbolzheim Dr. med. Johannes Dittert, Stuttgart Dr. med. Jörg Seybold, Göppingen Dr. med. Maria Ott, Allensbach Dr. med. Helga Petri, Baden-Baden Dr. med. Ilse Weibel-Löffler, Todtmoos Dr. med. Hans-Georg Neuber, Rastatt Dr. med. Fritz Dänzer-Vanotti, Freiburg Dr. med. Helena Braun, Heilbronn Dr. med. Hans-Georg Heinze, Kirchheim/Teck Dr. med. Karl-Ludwig Petersohn, Aalen Dr. med. Richard Thren, Herbolzheim Dr. med. Wolfgang Federau, Immenstaad Dr. med. Herbert Leuz, Schramberg Dr. med. Günter Nothwang, Reutlingen Dr. med. Joachim Zittel, Freiburg Dr. med. Klaus Waltermann, Eisingen

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

* * * * * * *

12. 11. 1952 13. 10. 1922 11. 03. 1934 05. 06. 1921 16. 07. 1939 17. 09. 1919 19. 02. 1960

† † † † † † †

28. 08. 2015 10. 11. 2015 07. 03. 2016 19. 06. 2016 30. 06. 2016 24. 07. 2016 30. 08. 2016

* * * *

07. 08. 1949 27. 02. 1945 10. 11. 1920 05. 10. 1942

† † † †

01. 09. 2016 07. 09. 2016 14. 09. 2016 10. 10. 2016

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29. 12. 1944 22. 01. 1949 01. 09. 1920 16. 08. 1922

† † † †

19. 10. 2016 22. 10. 2016 23. 10. 2016 24. 10. 2016

* 21. 04. 1924 † 29. 10. 2016 * * * * * * *

09. 12. 1919 03. 04. 1922 02. 10. 1930 15. 03. 1928 04. 11. 1957 28. 09. 1941 19. 07. 1929

† † † † † † †

29. 10. 2016 30. 10. 2016 01. 11. 2016 04. 11. 2016 05. 11. 2016 05. 11. 2016 09. 11. 2016

* * * * * * * * *

31. 10. 1936 13. 08. 1931 21. 08. 1919 24. 04. 1923 04. 03. 1926 28. 10. 1932 11. 08. 1935 23. 12. 1921 10. 03. 1949

† † † † † † † † †

10. 11. 2016 12. 11. 2016 12. 11. 2016 14. 11. 2016 16. 11. 2016 16. 11. 2016 17. 11. 2016 18. 11. 2016 19. 11. 2016

* * * * * * * *

02. 10. 1935 24. 06. 1927 03. 03. 1921 09. 08. 1943 16. 01. 1940 29. 06. 1926 30. 11. 1955 13. 12. 1933

† † † † † † † †

19. 11. 2016 19. 11. 2016 20. 11. 2016 21. 11. 2016 21. 11. 2016 21. 11. 2016 21. 11. 2016 22. 11. 2016

Wir bitten unsere Leser um Verständnis, dass die Rubrik „Zum Gedenken“ in Ausgabe 1/2017 leider nicht erscheinen konnte. Wir holen die Veröffentlichung an dieser Stelle nach.

Dr. med. Norbert Edelhoff, Erlenbach Dr. med. Dion Offensperger, Bad Dürrheim Dr. med. Hans-Dieter Hinkelmann, Kuppenheim Andreas Ganter, Munderkingen Dr. med. Werner Haußmann, Reutlingen Dr. med. Stefan Sambauer, Lonsee Dr. med. Albrecht Erhardt, Heidelberg Dr. med. Susanne Goergen, Baden-Baden Dr. med. Hermann-Josef Göbel, Bad Schönborn Dr. med. Wolfgang Müller, Mannheim Dr. med. Lothar Ohlenschläger, Eggenstein-Leopoldshafen Dr. med. Ingrid Toumi, Stuttgart Dr. med. Manfred Göhring, Rottenburg Dr. med. Lutz Hoppe, Schriesheim Dr. med. Norbert Szczeponik, Freiburg Dr. med. Ernst Baymann, Merzhausen Dr. med. Josef Scheuerecker, Ulm Dr. med. Hans-Günther Scholz, Murrhardt Dr. med. Monika Scholtze, Mannheim Dr. med. Dirck Sobe, Heidelberg Dr. med. Hedwig Landenberger, Oberndorf Prof. Dr. med. Wolfgang Oehlert, Kirchzarten Dr. med. Dietrich Dolling, Bruchsal Prof. Dr. med. Eduard Farthmann, Freiburg Dr. med. Eberhard Storch, Geisingen Dr. med. Heidi Schulz, Crailsheim Dr. med. Hans Wolter, Stuttgart Prof. Dr. med. Uwe Bleyl, Schwetzingen Dr. med. Werner Wurster, Kißlegg Dr. med. Kurt Haack, Stuttgart PD Dr. med. Dieter Deppermann, Dossenheim Dr. med. Karl Roesch, Fellbach Dr. med. Ruth Erhard, Enzklösterle Dr. med. Hans Friedmann, Schallstadt Prof. Dr. med. Klaus Dost, Kirchzarten Dr. med. Peter Früh, Müllheim Dr. med. Jürgen Wolf, Rheinfelden

* 14. 10. 1927 † 23. 11. 2016 * 06. 10. 1920 † 23. 11. 2016 * * * * *

09. 02. 1940 02. 02. 1949 15. 11. 1941 05. 03. 1964 24. 10. 1946

† † † † †

24. 11. 2016 25. 11. 2016 25. 11. 2016 27. 11. 2016 28. 11. 2016

* 10. 07. 1927 † 28. 11. 2016 * 05. 05. 1959 † 29. 11. 2016 * 18. 05. 1949 † 29. 11. 2016 * * * * * * *

09. 08. 1929 14. 08. 1941 26. 08. 1937 08. 11. 1941 12. 09. 1934 24. 12. 1935 12. 05. 1918

† † † † † † †

03. 12. 2016 04. 12. 2016 05. 12. 2016 05. 12. 2016 06. 12. 2016 09. 12. 2016 09. 12. 2016

* 17. 08. 1943 † 09. 12. 2016 * 21. 04. 1946 † 10. 12. 2016 * 27. 05. 1941 † 10. 12. 2016 * 21. 05. 1943 † 11. 12. 2016 * 09. 04. 1922 † 12. 12. 2016 * 31. 12. 1936 † 13. 12. 2016 * * * * * * *

27. 02. 1933 31. 07. 1943 18. 09. 1941 23. 02. 1922 28. 10. 1936 11. 09. 1947 03. 02. 1920

† † † † † † †

13. 12. 2016 13. 12. 2016 17. 12. 2016 17. 12. 2016 21. 12. 2016 22. 12. 2016 23. 12. 2016

* * * * * * *

07. 05. 1941 18. 06. 1915 29. 07. 1922 26. 01. 1929 26. 02. 1932 16. 04. 1943 20. 08. 1943

† † † † † † †

25. 12. 2016 26. 12. 2016 29. 12. 2016 31. 12. 2016 01. 01. 2017 01. 01. 2017 14. 01. 2017

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Bekanntmachungen Im Rahmen einer Bericht­ erstattung werden Sie diese zudem voraussichtlich im Märzheft des Ärzteblatts Baden-Württemberg finden.

Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74

Beschlüsse des Landesausschusses Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat nach Maßgabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Bedarfsplanungs-Richtlinie im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen den Bedarfsplan über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung aufgestellt. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg nach § 90 SGB V (Landesausschuss) beschließt auf der Grundlage des Bedarfsplans über den Stand der vertrags­ ärztlichen Versorgung. Er ordnet unter anderem Zulassungs­ beschränkungen an oder hebt diese auf. Die Beschlüsse der Sitzung des Landesausschusses vom 15. Februar 2017 werden nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums umgehend auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg amtlich bekanntgegeben unter

Wir weisen allerdings darauf hin, dass es sich bei der Ver­ öffentlichung im Ärzteblatt Baden-Württemberg aus­ schließlich um eine Bericht­ erstattung handelt, weshalb es vorkommen kann, dass die Bewerbungsfristen kurze Zeit nach Erscheinen des Ärzte­ blatts ablaufen. Wir verweisen daher auf unsere oben ge­ nannte Homepage, wo die amtliche Bekanntmachung der Beschlüsse des Landes­ ausschusses umgehend nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums erfolgt. Bitte beachten Sie, dass aus­ schließlich die Fristen aus der Bekanntmachung auf unserer Homepage maßgeblich sind.

www.kvbawue.de/praxis/ vertraege-recht/ bekanntmachungen/ landesausschuss/.

Ankündigung

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Landeseinheitliche Abschlussprüfung 2017 für Medizinische Fachangestellte Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung für Medizinische Fachangestellte beginnt am 29. Mai und wird am 30. Mai und 31. Mai 2017 fortgesetzt. Die Termine der praktischen Prüfung werden den Prüflingen von den Bezirksärztekammern bzw. den Berufsschulen jeweils mitgeteilt. Die Anmeldefrist zur Zulassung zur Prüfung endet am 15. März 2017 (vgl. §§ 7 und 10 der Prüfungsordnung für die Abschlussprüfung der Medizinischen Fachangestellten der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Ärzteblatt 02/2007).

Landeseinheitliche Zwischenprüfung 2017 für Medizinische Fachangestellte

ÄBW 02 • 2017

Die Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (der den bisherigen Begriff Hirntod ersetzt) stellt für die Intensivmedizin ein unverzichtbares Instrument der Prognoseeinschätzung für weitere Therapieentscheidungen dar, unabhängig von der Frage einer Organ- oder Gewebespende. In der jetzt vorliegenden vierten Fortschreibung der Richtlinie vom 30. März 2015 wird der Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft festgestellt. Neue apparative Untersuchungsverfahren, erhöhte Anforderungen an die Qualifika­ tion der durchführenden Ärzte, die Etablierung von Verfahren zur Qualitätssicherung gehören zu den wichtigen Neuerungen der Richtlinie. Die Landesärztekammer bietet eine mit den thematisch zuständigen Fachgesellschaften ausgearbeitete Fortbildung an. Termin: Mittwoch, 31. Mai 2017 14.00–18.30 Uhr

Die landeseinheitliche Zwischenprüfung für Medizinische Fach­ angestellte findet am Samstag, dem 22. Juli 2017 statt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Hilfsmitteln wie Textausgabe der Gebührenordnung und dergleichen nicht gestattet sein wird. Handys dürfen zur Prüfung nicht mitgebracht werden.

80

Refresherkurs zur Feststellung des irreversiblen und endgültigen Gesamtfunktionsverlustes des Großhirns, Hirnstamms und Kleinhirns gemäß vierter, fortgeschriebener Richtlinie der Bundesärztekammer 2015

Veranstaltungsort: In den Räumen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg in Stuttgart-Degerloch. Programm: www.aerztekammer-bw.de (WebCode 1300) Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Helene Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de


Bekanntmachungen Fortbildung: „Vom Helfer zum Opfer“

11.45–12.15 Uhr Mittagspause

Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs I

Eine Veranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württemberg

12.15–13.00 Uhr Gewalt aus Sicht der Patienten Diskussion Dr. rer. cur. Johannes Nau Schulleiter des EBZ Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Stuttgart

Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psycho­ therapeutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür wird 2017 der Kurs I von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen­ bereiche erwarten Sie unter ­anderem: – Entwicklungspsychologie – Abwehrmechanismen – Grundlagen der Verhaltenstherapie – Grundzüge der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik – Wirkfaktoren in der Psychotherapie – Unbewusstes und Traumdeutung – Übertragung/ Gegenübertragung Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter.

Termin: Samstag, 18. März 2017 10.00–14.00 Uhr Laut Umfragen haben schon rund ein Viertel aller Hausärzte Situationen mit schwerwiegenden Aggressionen und Gewalt erlebt, ähnliches wird von Rettungskräften, aus Ambulanzen und Kliniken berichtet. Aggression und Gewalt gegen Ärzte, Hintergründe, Zusammenhänge, Möglichkeiten des Umgangs damit und der Prävention ist Thema unserer Veranstaltung mit namhaften Experten.

13.00–13.45 Uhr Prävention und Deeskalation Diskussion Dr. Georg Laub Psychosoziale Beratung/ Krisenintervention, Institut für Ausbildung und Training der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg, Biberach

Programm:

Veranstaltungsort: In den Räumen der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Albert-Schweitzer-Saal, Jahnstraße 38a, 70597 Stuttgart-Degerloch Teilnehmerbeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei – freiwilliger Unkostenbeitrag für Verpflegung von 5,– Euro erwünscht. Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung ist mit 4 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de WebCode: 1300

10.00–10.15 Uhr Moderation Begrüßung und Einführung Dr. med. Ingrid Rothe-Kirchberger Vorsitzende des AK „Umgang mit Gewalt“ Matthias Felsenstein Leiter der Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung Grußwort Dr. med. Norbert Fischer Mitglied des Vorstandes der Landesärztekammer 10.15–11.00 Uhr Gewalt als gesellschaftliches Phänomen Diskussion Prof. Dr. med. Michael Günter Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Krankenhaus Bad Cannstatt 11.00–11.45 Uhr Gewalt gegen Ärzte – ein zunehmendes Problem? Diskussion Sophie Hirsch Abteilung Versorgungsforschung, Bereich Weissenau, zfp Südwürttemberg, Ravensburg

13.45–14.00 Uhr Resümee Dr. med. Ingrid Rothe-Kirchberger

Termin: 8.–13. Oktober 2017 Sonntag bis Freitag, ganztags Veranstaltungsort: Waldhotel Zollernblick, Am Zollernblick 1, 72250 Freudenstadt- Lauterbad Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Teilnehmerbeitrag: 600,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Weitere Informationen: www.weiterbildung-psycho­ dynamischePsychotherapie.de

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Bekanntmachungen Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ der Bundesärztekammer, Curriculum 2. Auflage vom 4. 11. 2016 Verkehrs­ medizinische Qualifikation gemäß Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) Termin: eLearning-Modul: 9.–30. März 2017 Präsenzphase: 31. März–2. April 2017 Anmeldeschluss: 9. März 2017 Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und inhaltlich erweiterte europäische Regelungen, die sich auf die deutsche Fahrerlaubnisverordnung (FeV) auswirken, sowie die als notwendig erachtete Verbesserung der Gutachtenqualität, erforderten eine inhaltliche und didaktische Überarbeitung, des aus dem Jahr 1998 stammenden Curriculums „Verkehrsmedizinische Begutachtung“. Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gut­ achten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahrsicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medizinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV hat sich von 16 auf 24 Stunden (Modul I bis IV) erhöht. Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut:

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− Ärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. − Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. − Ärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-ToxikologischenUntersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Regelwerke für die verkehrsmedizinische Beratung“ wird als eLearningModul angeboten.) Curriculum Verkehrsmedizinische Begutachtung (28 h) h = UE = 45 Min. Modul I (4 h) Basiswissen Verkehrsmedizin – Patientenaufklärung und Beratung Modul II (2 h) Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizinische Begutachtung (eLearning mit Lernerfolgs­ kontrolle) Modul III (6 h) Verkehrsmedizinische Begutachtung Modul IV (12 h) Spezielle Erkrankungen und Funktionsstörungen sowie Kompensationsmöglichkeiten Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV (24 h) Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemisch-toxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgast­ beförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahr­ erlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden.

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Veranstalter: Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Ort: In den Räumen der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 7, 70597 Stuttgart-Degerloch Kosten: Das Kursentgelt ist abhängig vom gebuchten Modul-Paket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung. Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fort­ bildungszertifikat der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg anerkannt, Anzahl je nach gewähltem Modul-Paket. Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: finden Sie auf der Homepage der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de (WebCode 1511) Haben Sie Fragen? – Wir sind für Sie da: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de

Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Notfälle passieren! Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und natürlich wird zusammen mit Ihrem Team vor Ort praktisch geübt. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Über­ gabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt. Sprechen Sie uns an, wir erstellen gerne ein individuelles Angebot für Sie. Termin: nach Vereinbarung/ Zeitrahmen ca. 4 Stunden


Bekanntmachungen Veranstaltungsort: in Ihrer Praxis Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Praxisteam Teilnehmerbeitrag: Für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern (größere Gruppen auf Anfrage) berechnen wir 150,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 76981-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie man ein Kind im Notfall richtig behandelt? Notfälle mit Kindern stellen immer eine besondere Herausforderung dar und führen zu Unsicherheiten. Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? All diese Fragen beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Unser Referent ist ein erfahrener Kinderarzt und gibt Ihnen gerne auch praktische Tipps rund um das Thema Kindernotfälle. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25 Teilnehmer. Termine: 29. März 2017 19. Juli 2017 18. Oktober 2017 jeweils Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 45,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de

Einführung in das klinische Risikomanagement Für Praxen und Kliniken Patientensicherheit ist in aller Munde. Ein effizientes und praxisorientiertes klinisches Risikomanagement verschafft Ihnen und ihren Mitarbeitern mehr Sicherheit in den besonders risikobehafteten Abläufen. Es bietet Ihnen eine systematische und strukturierte Heran­ gehensweise für die immer ­komplexer werdende Patientenversorgung an, sowohl für die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen und Professionen als auch über die Sektorengrenzen hinweg. Themenschwerpunkte: – Sicherheitskultur und Patientensicherheit – Interaktionsraum des klinischen Risikomanagements – Human Factors – Hygienemanagement – Arzneimitteltherapiesicherheit – Informationstechnologie und Risikomanagement – Medizintechnik und Risikomanagement Sie erhalten einen Überblick über den aktuellen Stand des klinischen Risikomanagements und zugleich wichtige Handlungsempfehlungen für ihre tägliche Praxis. Termin: Mittwoch 22. Februar 2017 17.00–20.00 Uhr

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Reagieren Sie in Notfallsitua­ tionen kompetent und sicher – wir zeigen Ihnen, wie. Im Seminar Grundlagen der Notfallversorgung frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie auch andere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Stärken Sie Ihre Sicherheit durch eine einfache und strukturierte Vorgehensweise. Mit den im Seminar erlernten neuesten Kenntnissen und Empfehlungen versorgen Sie vitalbedrohte Patienten. Sie lernen neue Geräte kennen und testen den Umgang damit. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen aus. Unsere Trainer beantworten gerne Ihre Fragen zur Notfallmedizin und zur Notfallausstattung. Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“.

Terminauswahl: Freitag, 10. März 2017 18.00 bis 22.00 Uhr Samstag, 6. Mai 2017 9.00 bis 13.00 Uhr Mittwoch, 21. Juni 2017 18.00 bis 22.00 Uhr Freitag, 22. September 2017 18.00 bis 22.00 Uhr Samstag, 28. Oktober 2017 9.00 bis 13.00 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 45,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Nutzen Sie die Gelegenheit und vertiefen Sie Ihre Kennt­ nisse, die Sie im Seminar „Grundlagen der Notfall­ versorgung“ erworben haben. Im Seminar Praktisches Notfall­ training mit simulierten Notfall­ situationen behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zur Reanimation sein. Sie stellen die richtige Diagnose und treffen die notwendigen Maßnahmen. Sie erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nach den Übungen haben Sie die Möglichkeit zu einem gegenseitigen Austausch von Eindrücken und Erfahrungen. Hierdurch erhalten Sie Anregungen für Ihr eigenes Vorgehen in Notfallsituationen und können von Ihren eigenen Erlebnissen berichten.

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Bekanntmachungen Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem angeregten Erfahrungsaustausch mit Kollegen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zum Umgang mit Notfallpatienten. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grund­ lagen der Notfallversorgung“.

In vier relevanten Themenbereichen präsentieren namhafte Referenten der Weiterbildungs­ initiative Anästhesiologie inter­ aktive Fallberichte, wie sie auch in Facharztprüfungen abgefragt werden. Parallel dazu finden simulierte Facharztgespräche zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung statt.

Terminauswahl: Freitag, 17. März 2017 18.00 bis 22.00 Uhr Samstag, 6. Mai 2017 14.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch, 5. Juli 2017 18.00 bis 22.00 Uhr Freitag, 13. Oktober 2017 18.00 bis 22.00 Uhr Samstag, 28. Oktober 2017 14.00 bis 18.00 Uhr

Termin: Samstag, 11. März 2017 9.00–12.30 Uhr

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 45,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de

Weiterbildungsinitiative für Facharztanwärter in der Anästhesiologie Das Seminar richtet sich im Besonderen an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Anästhesiologie befinden, sowie an Fachärzte, die die Veranstaltung zur Wiederholung relevanter klinischer Themen aus Anästhesie und Intensivmedizin nutzen wollen.

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Programm: 9.00–9.45 Uhr Airway-Management algorithmisch W. Panzer, KVSW-Kliniken Sindelfingen 9.45–10.30 Uhr Periphere Regionalanästhesie für obere und untere Extremität T. Steinfeldt, Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall gGmbH 10.30–11.00 Uhr Pause 11.00–11.45 Uhr Kardiale Probleme bei nicht kardiochirurgischen Eingriffen C. Wunder, Robert-Bosch-KH Stuttgart 11.45–12.30 Uhr Diagnose und Akuttherapie der Lungenembolie A. Walther, Katharinenhospital Stuttgart Parallel finden simulierte Facharztgespräche zur Prüfungsvorbereitung statt. Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Facharztanwärter/-innen in der Anästhesiologie Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

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10. DEGERLOCHER ETHIKGESPRÄCH Ethische Aspekte in der Versorgungssteuerung Im Gespräch mit Prof. Franz Porzsolt Nahezu alle Akteure des Systems beklagen die Kommerzialisierung der Medizin, das heißt die Benutzung von Krankheit als „Handelsware“ um damit Gewinne zu erzielen. Das Klagen beinhaltet aber den „natürlichen“ Interessenkonflikt, eigene Leistungen vergütet zu bekommen. Zwar werden wir ständig aufgefordert, nach ethischen Aspekten zu handeln. Jedoch ist dieser Aufruf in den meisten Fällen nicht realisierbar, weil er inhaltlich nicht mit den betriebswirtschaftlichen Vorgaben vereinbar ist. Zur Einleitung einer längst überfälligen Diskussion werden Probleme der Gesundheitsversorgung vorgestellt, die nur durch ärztliches Wissen, Fähigkeiten und ethisches Verhalten identifiziert und gelöst werden können. Diese Leistungen sind den Ärzten zu vergüten, weil sie vom System für eine ethisch begründete Steuerung der Versorgung benötigt werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, Erfahrungswerte und Meinungen auszutauschen und zu über­ denken. Wir freuen uns auf den intensiven Austausch mit Ihnen. Termin: Mittwoch, 15. März 2017 18.00–21.45 Uhr Programm: 18.00–18.15 Uhr Begrüßung/Einführung Dr. med. Wolfgang Miller 18.15–19.30 Uhr Ethische Aspekte in der Versorgungssteuerung Prof. Dr. med. Franz Porzsolt 19.30–19.45 Uhr Pause 19.45–21.15 Uhr Fallvorstellung/Diskussion in Gruppen 21.15–21.45 Uhr Diskussion im Plenum

Referenten/Moderatoren: Prof. Dr. med. Franz Porzsolt Kurzbiografie Professor Porzsolt ist mehrjähriger Leiter und Mitbegründer der Arbeitsgruppe Versorgungsforschung an der Ulmer Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Vorstandsmitglied des Vereins „Institue of Clinical Economics“. Mit über 300 veröffentlichten Artikeln und 100 Buchbeiträgen gilt Porzsolt als erfahrener Publizist im Fachbereich der klinischen Ökonomik. Der Ulmer möchte Zielsetzungen im Gesundheitswesen definieren und gegen falsche Schlussfolgerungen im Mainstream-Denken Zeichen setzen. Er hat für seine Ansichten bereits den Deutschen IQ-Preis des Vereins Mensa erhalten. Dr. med. Ernst Bühler AG Medizinethik, Vorstandsvorsitzender der ESSLINGER INITIATIVE e. V., Esslingen Martin Heubach AG Medizinethik, Diakon, Missionarische Dienste der Evangelischen Landeskirche in Württemberg – Kirchliche Dienste auf der Messe, Stuttgart Dr. med. Wolfgang Miller AG Medizinethik, Vorstands­ mitglied der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Stuttgart Dr. med. Udo Schuss AG Medizinethik, Vorstands­ mitglied der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Stuttgart Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Seelsorger Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Weitere Termine 2017: Mittwoch, 21. Juni 2017 und Mittwoch, 11. Oktober 2017


Bekanntmachungen Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung sieht vor, dass vollstationäre Pflegeeinrichtungen individuell und ganzheitlich über Hilfen und Angebote zur Betreuung in der letzten Lebensphase beraten sollen. Dabei soll der Hausarzt, der den Pflegeheimbewohner als Patienten lange Jahre betreut hat und seine Vorgeschichte und sein Umfeld kennt, im Rahmen einer Fallbesprechung einbezogen werden. Lernen Sie qualifiziert, rechtskonform und objektiv zur Patientenverfügung und weiteren gesundheitlichen Vorausverfügungen zu beraten. Gemeinsam betrachten wir das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und erarbeiten das richtige Vorgehen zur gesundheitlichen Vorausplanung. Bei der Veranstaltung wird der Inhalt des Gesetzes besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Rechtliche Grundlagen von Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen Prof. jur. Konrad Stolz, Stuttgart Ethische Fragen zur Selbst­ bestimmung und Umsetzung des Patientenwillens im Rah­ men einer Palliativversorgung Dr. med. Nicole Pakaki, Kornwestheim Die Patientenverfügung im Kontext der gesundheitlichen Vorausplanung Dr. med. Ernst Bühler, Kirchheim/Teck Termine: 24. März 2017 oder 13. Oktober 2017 jeweils Freitag, 13.30–17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte Reisemedizin umfasst weit mehr als Beratung und die eventuell sich anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen, Typhus etc. – und eben gegen Gelbfieber: Reisemedizin ist eine umfassende medizinische Disziplin, die den Reisenden, nicht zuletzt den chronisch Kranken, umfassend für die Reise vorbereiten soll. In diesem Seminar geht es um die Durchführung von Gelbfieberimpfungen, die Zulassung als Gelbfieberimpfstelle und den epidemiologischen Kontext in den Endemiegebieten. Die Teilnehmer erhalten deshalb auch umfassende Informationen zur aktuellen Weltseuchenlage, zu Reiseimpfungen, neuen Impfstoffen und Impfrisiken; ein Malaria-Update rundet die Fortbildungsveranstaltung ab. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an alle Kolleginnen und Kollegen, die in BadenWürttemberg bereits als Gelbfieberimpfstelle registriert sind oder sich registrieren lassen wollen, darüber hinaus an alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen müssen.

Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt BadenWürttemberg für die Fortgel­ tung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 25. März 2017 9.00–16.30 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind viele Jahre ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interes­ sieren sich für Neuerungen auch auf anderen Fachgebieten? Viele Ärzte sind bei ihrer regulären Tätigkeit mit Fällen ihres Fachgebiets konfrontiert. Bei der Teilnahme am Notfalldienst treten aber Patienten mit Beschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin an Sie heran. Damit Sie hierauf besser vorbereitet sind, bieten wir Ihnen mit dieser Fortbildung einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Die aktuellen Diagnostik- und Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern bringen Ihnen unsere Referenten anhand von Fallbeispielen, Vorträgen und praktischen Übungen nahe.

Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimation eingegangen. Sie haben schon lange keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie vor Ort bei uns am Phantom üben. Wir vermitteln Ihnen fallbasiert die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/ Notfallbildern aus folgenden Bereichen: – Kardiologie (akutes Koronarsyndrom, Hypertonie, …) – Pädiatrie (Infekte, Durchfall, Erbrechen, …) – Neurologie (Schlaganfall, Schwindel, Migräne, …) – HNO (Nasenbluten, Entzündungen, …) – Abdomen (Gastroenteritis, Bauchschmerzen, …) – Chirurgische Notfälle (Traumata, Wunden, …) – Gynäkologie (Blutungen, …) Diese Fortbildung soll allen Ärztinnen und Ärzten einen Überblick über den aktuellen Stand zu den häufigsten Krankheitsbildern im Notfalldienst bieten und auf die praktische Umsetzung vorbereiten. Auch organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg werden dabei angesprochen. Termin: 31. März 2017–2. April 2017 28.–30. Juli 2017 20.–22. Oktober 2017 jeweils Freitag bis Sonntag Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Weiterbildungsassistenten Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 28 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“ Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

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Bekanntmachungen Geriatrische Grundversorgung 2017 Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Wie viele ältere Patienten behandeln Sie im Jahr? Sie beantworten diese Frage sicherlich mit: „Eine Vielzahl.“ Durch den demografischen Wandel wird die Zahl der geriatrischen Patienten im Praxisalltag immer größer. Geriatrische Krankheitsbilder gewinnen stärker an Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Besonderheiten des alten Patienten kennen, sich in den Patienten hineinversetzen und geeignete Behandlungs­ methoden anwenden können. In unserem 60-stündigen Kurs, beruhend auf dem gleichna­ migen Fortbildungscurriculum der Bundesärztekammer, kön­ nen Sie Ihr Wissen auffrischen, aktualisieren und vertiefen. Neben Fachkenntnissen erwartet Sie viel Praxis in Form von Fallbesprechungen, Demonstrationen und Übungen, zu der auch die Selbsterfahrung im Altwerden (instant aging) gehört. Der Kurs endet mit einer Lernerfolgskontrolle. Themenschwerpunkte: – Syndrome und Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen – Geriatrisches Basis-Assessment – Rechtliche und ethische Grundlagen – Pharmakologie – Andere Einrichtungen geriatrischer Versorgung – Anschauungsunterricht Katheter und Sonden – Depressionen, Schlafstörungen und Sucht Sie erhalten einen fächerüber­ greifenden Überblick über den aktuellen Stand der Geriatrie. Kurs kann nur als Gesamt­ veranstaltung gebucht werden! Termine: 28.–30. April 2017 21.–23. Juli 2017 und 22.–24. September 2017 jeweils freitags, 15.00–20.00 Uhr, samstags, 9.00–16.15 Uhr und sonntags, 9.00–14.30 Uhr

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Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 540,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Update Innere Medizin Diese Fortbildung gibt ihnen einen erweiterten Einblick in die verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin. Praxisnahe Informationen werden Ihnen im Hinblick auf aktuelle Leitlinien vermittelt. Erfahren Sie breitgefächertes Wissen aus dem Gesamtgebiet der Inneren Medizin, vermittelt von hochkarätigen Referenten. Konzipiert ist dieser Kurs für Ärzte aller Fachrichtungen und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für junge Ärzte. Folgende Inhalte erwarten Sie: – Kardiologie – Hypertonie – Rheumatologie – Gastroenterologie – Neues aus der Intensiv- und Notfallmedizin – Endokrinologie – Hämatologie – Onkologie – Pneumologie – Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg statt. Termin: Montag, 17. Juli 2017 und Dienstag, 18. Juli 2017 jeweils von 9.00–18.15 Uhr

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Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung, 160,– Euro (Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V.) Fortbildungspunkte: 19 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Termin: Samstag, 15. Juli 2017 9.00–12.15 Uhr

10. Nordwürttemberger Impftag

Fächerübergreifender Sonographie-Grundkurs inkl. Notfallsonographie

Es ist ein immer wiederkehrendes Thema: Die Impfmüdigkeit der Deutschen. Sie selbst werden in Ihrer täglichen Arbeit mit dieser Problematik konfrontiert. Jeder Einzelne von Ihnen kann das Impfverhalten seiner Patienten beeinflussen. Sie fragen sich: Wie? Besuchen Sie unseren 10. Nordwürttemberger Impftag! Lernen Sie mehr über das breite Gebiet des Impfens, konsensieren Sie Argumentationswege, Patienten von der Notwendigkeit einer Impfung zu überzeugen und diskutieren Sie mit Gleichgesinnten ihre Vorbehalte. Aktuelle Empfehlungen der STIKO sind ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie auch Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin. Sie können einen großen Beitrag leisten, den Kollektiv­ schutz der Bevölkerung weiter zu sichern! In Zusammenarbeit mit: Landeshauptstadt Stuttgart Gesundheitsamt/Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenfrei. Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Sie möchten Ultraschall­ diagnostik unter Anleitung von der Pieke auf lernen? Sie wollen Basisultraschall­ diagnostik in der Notfall­ medizin betreiben? In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Sonographie des Abdomens, der Thorax-organe, der Schilddrüse und der Beinvenen kennen. Dabei besteht rund die Hälfte des Kurses aus praktischen Übungen, bei denen Sie sich in Kleingruppen (sechs Teilnehmer) gegenseitig schal­ len. Begleitet wird der Kurs von erfahrenen DEGUM-Kursleitern und -Ausbildern. Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richtlinien. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt.


Bekanntmachungen Termin: 13.–15. Juli 2017 Donnerstagmittag bis Samstagabend Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen ohne Ultraschall-Erfahrung Teilnehmerbeitrag: 480,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Weiterbildungsassistenten im Weiterbildungsverbund der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg erhalten einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent auf den Teilnehmerbeitrag. Fortbildungspunkte: 31 Punkte Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt. Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

EKG-Basiskurs Sie möchten sich mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung verschaffen? In diesem Seminar weisen wir Sie in die erweiterten Grund­ lagen der EKG-Diagnostik ein. Sie lernen Grundzüge der EKG-Auswertung, die richtige Erkennung des Lagetypes und ferner die Beurteilung der EKG-Morphologie. Inhalte: – typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung – Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung – Definition des ST-Hebungs­ infarktes – Stadieneinteilung des Myokardinfarkt-EKGs – Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen

Sie erlernen diese wichtigen praktischen EKG-Bilder anhand von Beispiel-EKGs, die Sie selbstständig unter Anleitung auswerten dürfen. Dieser Kurs zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten der Beurteilung von Anfänger EKG’s zu festigen und Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren HerzrhythmusStörungen vorzubereiten. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin­ studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert. Termin: Montag, 10. Juli 2017 und Dienstag, 11. Juli 2017 Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Weiterbildungsassistenten im Weiterbildungsverbund der Bezirksärztekammer Nord­ württemberg erhalten einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent auf den Teilnehmerbeitrag Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online-Anmeldung über SVmed. Den Link finden Sie auf der Website www.baek-nw.de unter „Fortbildungen und Kongresse“. Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Bezirksberufsgericht für Ärzte in Karlsruhe Durch Verfügung des Ministe­ riums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 30. November 2016 Az. 34-5415.2-002/1 – wurden im Einvernehmen mit dem Justizministerium Baden-Württemberg gemäß § 21 Abs. 4 i. V. m. § 8 Abs. 2 des Heilberufe-Kammergesetzes i. d. F. vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Änderungsgesetz vom 17. Dezember 2015 (GBL S. 1234) für die Dauer von fünf Jahren mit Wirkung vom 18. März 2017 Herr Leonhardt Schmidt Vorsitzender Richter am LG Karlsruhe Hans-Thoma-Str. 7 76133 Karlsruhe zum Vorsitzenden und Herr Ralf Kraus Richter am LG Karlsruhe Hans-Thoma-Str. 7 76133 Karlsruhe zum stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksberufsgerichts für Ärzte in Karlsruhe bestellt.

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Reisemedizinische Gesundheits­ beratung: DTG-zertifizierter ­Grundkurs und Refresher-Kurs Mobilität kennzeichnet unsere Zeit. Das Spektrum reicht von der Reiselust bis zum Flüchtlingsschicksal. Jeder weiß, dass Reisen mit Risiken verbunden sind. Wir sehen immer deutlicher, dass diese Risiken nicht alle Reisenden an allen Orten zu allen Zeiten in gleichem Maß betreffen. Dem Beratungsgespräch kommt daher nicht nur im Hinblick auf das zunehmende Angebot an Impfstoffen und der komplexen Frage der Malariaprophylaxe eine große Bedeutung zu. Vielmehr lassen sich zahlreiche Gesundheitsrisiken, gegen die weder Impfungen noch medikamentöse Prophylaxe möglich sind, nur durch Aufklärung vermindern. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internatio­ nale Gesundheit e. V. (DTG) hat angeregt, Kompaktkurse auf dem Gebiet der „Reisemedizin“ einzurichten. Damit soll dem zunehmenden Bedarf der präventiven Versorgung von Reisenden durch den niedergelassenen Arzt Rechnung getragen werden. Der seit vielen Jahren bewährte Kurs „Reisemedizin“ der Sektion Klinische Tropenmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg wird in Zukunft in Kooperation mit der Bezirksärztekammer Nordbaden durchgeführt. Dieser besteht aus einem Grundund einem Refresher-Kurs. Mit der Teilnahme an diesem Fortbildungsprogramm wird das DTG-Zertifikat „Reisemedizin“ erworben, das mit einer Auf­ listung auf der DTG-Homepage (www.dtg.org) verbunden ist. Nach Absolvierung des Grundkurses ist alle drei Jahre ein Refresher-Kurs zu absolvieren, um das DTG-Zertifikat „Reise­ medizin“ aufrecht zu erhalten. Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Marija Stojković und Prof. Dr. med. Thomas Junghanss, Sektion Klinische Tropenmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg

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Bekanntmachungen Termine: Grundkurs: 18.–19. Februar und 11.–12. März 2017 Refresher-Kurs: 11. März 2017 jeweils 9.00–17.00 Uhr Veranstaltungsort: Campus Neuenheimer Feld Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 480,– Euro (Grundkurs) bzw. 120,– Euro (Refresher-Kurs) inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung in den Kaffeepausen Fortbildungspunkte: 32 Punkte (Grundkurs) bzw. 8 Punkte (Refresher-Kurs) Anmeldung: Bitte nur schriftlich an Sektion Klinische Tropenmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 324, 69120 Heidelberg, Telefon (0 62 21) 56-36 838, Fax (0 62 21) 56-52 04 oder per E-Mail: sandritter@uni-heidelberg.de Dort erhalten Sie auch die Bankverbindung, da die Teilnahme nur bei überwiesener Gebühr gewährleistet ist. Weitere Informationen unter: www.tropenmedizin-heidelberg.de

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – in Klinik und Niederlassung Noch immer ist in Deutschland die Frage nach Kind oder Karriere gerade für junge Ärztinnen und Ärzte ein Entweder-Oder. Die hohe Arbeitsbelastung, lange Arbeitszeiten samt Überstunden, Schicht- und Bereitschaftsdienste sind nur schlecht mit einem angemessenen Privat- und Familienleben zu vereinbaren, und Teilzeitarbeit ist an vielen Krankenhäusern nach wie vor nicht möglich. So verschieben junge Paare den Kinderwunsch immer weiter nach hinten, sie entscheiden sich gegen den Arztberuf oder sie gehen ins Ausland, wo vermeintlich bessere Bedingungen herrschen. Für eine gute ärztliche Versorgung ist es aber wünschenswert, dass möglichst viele Ärztinnen und Ärzte auch tatsächlich ihren Beruf ausüben. Familienfreundliche Rahmenbedingungen sind dafür unabdingliche Grundvoraussetzung.

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Der Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden möchte mit der Fortbildungs­ veranstaltung darstellen, wie hierzulande die Familienfreundlichkeit mit medizinischer Berufsausübung in Krankenhaus und kurativer Versorgung in Einklang gebracht werden können. Referenten: Priv.-Doz. Dr. med. Eva Neumaier-Probst, Gleich­ stellungsbeauftragte an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg; Dr. med. Stephan Roder, Fach­ ausschuss für Hausärztliche Versorgung der KV Baden-Württemberg, BD Stuttgart, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Dorothee Müller-Müll, Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen, Erste Vorsitzende der Ärzteschaft Freudenstadt Termin: Mittwoch, 8. März 2017 20.00–ca. 22.00 Uhr Veranstaltungsort: Max-Planck-Haus Heidelberg, Gerhard-Hauptmann-Str. 36, 69120 Heidelberg Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten! Fortbildungspunkte: 2 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Bitte nur schriftlich, über die Homepage, per Mail an fortbildungsakademie@baek-nb.de oder per Fax (07 21) 1 60 24-333 Weitere Informationen: www.baek-nb.de oder www.aerztekammer-bw.de

„Einführung in die Traumatherapie“ Trauma und Traumafolge­ störungen treten nicht nur bei Flüchtlingen auf, sondern begleiten unsere Gesellschaft seit vielen Jahrzehnten. In dieser Fortbildung wird ein circa einstündiger Vortrag angeboten, dem ein zweistündiger Workshop zur Vertiefung des Themas folgt.

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Im Vortrag werden verschiedene Formen der Traumatisierung vorgestellt, wie sie sich vom „schlimmen Erleben“ unterscheiden, wie man sie erkennen und differenzieren kann sowie welche stützenden ärztlichen Interven­ tionen anwendbar sind. Im Anschluss an das Referat wird Frau Professorin Reddemann in einem Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl über Erfahrungen zu diesem Thema berichten und mit den Teilnehmern Beispiele aus deren Praxisalltag besprechen und vertiefen. Zielgruppe sind primär alle Kolleginnen und Kollegen, die nicht täglich mit TraumaPatienten arbeiten, aber auch alle anderen sind herzlich eingeladen. Referentin: Frau Prof. Dr. med. Luise Reddemann ist Ärztin für Psychotherapeutische Medizin, Ärztin für Psychiatrie und Neurologie sowie Psychoanalytikerin. Sie leitete viele Jahre die Klinik am Johanneskrankenhaus in Bielefeld und entwickelte die psychodynamische imaginative Traumatherapie (PITT), welche schulenübergreifend integrativ ausgerichtet ist. Seit vielen Jahren ist sie in der Fort- und Weiterbildung durch Vorträge, Workshops und zahlreiche Publikationen aktiv. Begrüßung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, niedergelassene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Karlsruhe Dr. med. Thomas Lohmann, Chefarzt der Klinik für Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum ­Nordschwarzwald Termin: Mittwoch, 22. März 2017 Vortrag: 15.00–ca. 16.00 Uhr und Workshop: 16.00–18.15 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 60,– Euro für den Workshop inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung

Fortbildungspunkte: 1 Punkt für den Vortrag, 4 Punkte für den Workshop Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Bitte nur schriftlich, über die Homepage, per Mail an fortbildungsakademie@baek-nb.de oder Fax (07 21) 1 60 24-333. Es sind nur noch Plätze für den Vortrag verfügbar. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen: www.baek-nb.de oder www.aerztekammer-bw.de

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sach­ kompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching


Bekanntmachungen Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Dorothee Müller-Müll, Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen, Erste Vorsitzende der Ärzteschaft Freudenstadt Termin: Freitag, 31. März 2017 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 1. April 2017 9.00-13.30 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Bitte nur schriftlich, über die Homepage, per Mail an fortbildungsakademie@baek-nb.de oder per Fax (07 21) 1 60 24-333. Die Teilnehmerzahl ist auf 7 begrenzt! Weitere Informationen: www.baek-nb.de oder www.aerztekammer-bw.de

Fortbildungsreihe „Notfall“ Im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen steht die Vermittlung von Handlungsgrundsätzen und Orientierungshilfen für die mitunter herausfordernden Gegebenheiten medizinischer Notfälle. Das Ziel der Einzelveranstaltungen ist es, anhand des ver­ mittelten Fachwissens auch in außergewöhnlichen Belastungs­ situationen souverän zu agieren, adäquate Entscheidungen zu treffen und angemessene Behandlungsformen anzuwenden. Es soll dabei sowohl auf Notfälle in der eigenen Praxis wie auch im Bereitschaftsdienst oder in alltäglichen Situationen vorbereitet werden. Aus diesem Grund wird auch bei der Referentenauswahl Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen nieder­ gelassenen und nicht nieder­ gelassenen Ärztinnen und Ärzten gelegt.

Inhaltlich orientiert sich das Konzept an häufig auftretenden Krankheitssymptomen, welche zu Themenkomplexen und Leitsymptomen summiert wurden. Alle Veranstaltungen können einzeln gebucht werden. Termine: jeweils dienstags, 19.30–ca. 22.00 Uhr 25. April 2017 Pädiatrische Notfälle Referenten: Dr. med. Paul Vöhringer, FA für Kinder- und Jugendmedizin; Dr. med. Manfred Reichert, FA für Kinder- und Jugendmedizin 23. Mai 2017 Psychiatrische Notfälle Referenten: Dr. med. Christian Harter, FA für Psychiatrie und Psychotherapie; Dr. med. Andrea Groß, FA für Psychiatrie Wissenschaftliche Leitung: Marianne Difflipp-Eppele, 1. Vorsitzende der Ärzteschaft Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 20,– Euro je Veranstaltung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Bitte nur schriftlich, über die Homepage, per Mail an fortbildungsakademie@baek-nb.de oder per Fax: (07 21) 1 60 24-333. Weitere Informationen: www.baek-nb.de oder www.aerztekammer-bw.de

„Geriatrische Grundversorgung“ – 60-stündiges Basiscurriculum der Bundesärztekammer Die Gesellschaft wird immer älter – darauf müssen sich auch Ärztinnen und Ärzte vieler Fachrichtungen einstellen, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Versorgung.

In den Weiterbildungsgängen vieler Fachgebiete sind geriatrische Themen und die besonderen Probleme des älteren und multimorbiden Patienten nicht sehr ausführlich berücksichtigt. An der Geriatrie interessierte Ärztinnen und Ärzte können seit geraumer Zeit die Zusatzweiterbildung „Geriatrie“ nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg erwerben. Sie sieht aber eine Weiterbildungszeit von 18 Monaten bei einem zur Weiterbildung befugten Facharzt vor und ist inhaltlich so umfangreich, dass sie fast nur von den Fachärztinnen und Fachärzten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin gewählt wird. Die Bundesärztekammer hat daher ein 60-stündiges Basis­ curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ entwickelt. Dieses richtet sich an die Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, die die Zusatzbezeichnung Geriatrie nicht erwerben wollen, Ihre Kenntnisse über wesentliche Aspekte bei der Behandlung älterer Menschen aber vertiefen möchten. Das Curriculum ist in neun Module gegliedert, die in drei Abschnitte (jeweils ein Wochenende) eingeteilt wurden. Das Curriculum ist anrechen­ bar auf den Fortbildungs­ umfang von 160 Stunden, den die KV für die Abrechnung der Spezialisierten geriatrischen Diagnostik vorgibt. Programm: – Besonderheiten des alten Patienten – Geriatrische Syndrome und Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen (in mehreren Teilen) – Geriatrisches Basis-Assessment – Arzneimitteltherapie und nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen – Rechtliche und ethische Grundlagen – Einrichtungen geriatrischer Versorgung – Fallbeispiele Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Brigitte R. Metz, Chefärztin Geriatrisches Zentrum Karlsruhe und Klinik für Rehabilitative Geriatrie

Termine: 28.–30. April 2017 19.–21. Mai 2017 und 23.–25. Juni 2017 Voraussichtlich jeweils Freitag ca. 15.00–18.30 Uhr, Samstag ca. 9.00–18.00 Uhr und Sonntag ca. 9.00–14.30 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe (Mai und Juni) und Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe (April) Zielgruppe: Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Gebühr: 635,– Euro, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Bitte nur schriftlich über die Homepage, per Mail an fortbildungsakademie@baek-nb.de oder per Fax: (0721) 160 24-333 Weitere Informationen: www.baek-nb.de oder www.aerztekammer-bw.de

Fortbildung des Ausschusses und der Kommission Ärztegesundheit: „Ärztegesundheit und Resilienz“ Ärztinnen und Ärzte setzen sich nach Kräften für die Gesundheit ihrer Patienten ein, leiden jedoch unter der enormen Belastung im Beruf, auch durch zunehmende Bürokratie und Dokumentationspflichten. Unter diesen Bedingungen das Engagement für die Patienten beizubehalten und gleichzeitig selbst psychisch und körperlich gesund und leistungsfähig zu bleiben, ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Um den Kolleginnen und Kollegen bei dieser Aufgabe Unterstützung anzubieten, findet eine Veranstaltung zu diesem Thema statt. Zunächst wird Dr. Gunther Schmidt vom Milton-EricksonInstitut Heidelberg über Möglichkeiten zur Stärkung der Resilienz referieren. Im Anschluss wird Dr. Lorenzen über den bisherigen

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Bekanntmachungen Stand der Beratungstätigkeit der Kommission Ärztegesundheit berichten. Frau Kupke informiert dann über unser Modell der anonymen elektronischen Beratung und deren technische Grundlagen. In einer offenen Diskussionsrunde werden die Konsequenzen für die Ärztinnen und Ärzte erarbeitet und anschließend im Plenum vorgestellt. Diese Veranstaltung dient als Einstieg ins Thema Ärztegesundheit, das uns noch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen soll. Referenten: Dr. med. Dipl.-rer. pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Leiter des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg; Dr. med. Detlef Lorenzen, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Psychotherapie, Vorsitzender der Kommission Ärztegesundheit; Heidi Kupke, Diplom Volkswirtin, Informatikerin und Betriebliche Gesundheitsmanagerin, CAI GmbH Begrüßung: Dr. med. Herbert Zeuner, Präsident der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Nordbaden Termin: Samstag, 13. Mai 2017 9.30–ca. 13.00 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten! Fortbildungspunkte: 5 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Bitte nur schriftlich, über die Homepage, per Mail an fortbildungsakademie@baek-nb.de oder per Fax: (07 21) 1 60 24-333. Weitere Informationen: www.baek-nb.de oder www.aerztekammer-bw.de

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Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Außerordentliche Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden in der 16. Legislaturperiode Am Samstag, den 1. April 2017, 9.30 Uhr findet die außerordentliche Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden im Haus der Ärzte, Freiburg, Sundgauallee 27 statt zu dem Thema „Das Gehirn – ein Beziehungsorgan“ Finden wir das, was eine Person ausmacht, in ihrem Gehirn? Zeigen sich ihre Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle in den farbigen Abbildungen von Hirnprozessen? – Viele werden diese Fragen heute schon bejahen. Unter dem Eindruck der Fortschritte der Neurowissenschaften schreitet die Identifi­ zierung von Person und Gehirn voran. Das Gehirn erscheint als neues Subjekt, als Denker unseres Denkens, Täter unseres Tuns, als Schöpfer der erlebten Welt. Solchen Auffassungen stellt der Vortrag eine ökologische Sicht des Gehirns gegenüber. Es erscheint darin in erster Linie als ein Vermittlungsorgan für die Beziehungen des lebendigen Organismus zur Umwelt und für unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Als solches ist es nur die notwendige, aber keineswegs die hinreichende Bedingung für unser Erleben und Verhalten. Es ist nicht das Gehirn, sondern die lebendige Person, die fühlt, denkt und handelt. Konsequenzen dieser Konzeption für die Frage von personaler Identität und der Willensfreiheit werden aufgezeigt.

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Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Ausführliche Informationen/ Anmeldeformulare finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt und auf das Fortbildungs­ zertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Onlinekurs Leitung: Dipl.-Volkswirt Dr. med. Wolfgang Gärtner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Resistenzstrategie (DART) der Bundes­ regierung ist neben der Präven­ tion nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva” gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik, und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger Antibiotika-Therapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva

(u. a. Durchführung von Schulungen) Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABSbeauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Termine: Online-Phase ab 1. April 2017 Präsenztage 20. und 21. Juli 2017 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.00 Uhr und Freitag, 8.00 s.t.–ca.18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Hygienebeauftragter Arzt – Onlinekurs Leitung: Dipl.-Volkswirt Dr. med. Wolfgang Gärtner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt” als Blended-Learning-Kurs mit einer verkürzen Anzahl von Präsenz­ tagen in Kombination mit E-Learning an. Die internet­ basierten 20 Kurseinheiten stehen ab 1. April 2017 zur Verfügung. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages Kurs vorgestellt.


Bekanntmachungen Die Teilnahme an der Präsenz­ veranstaltung ist nur möglich, wenn zuvor die E-Learning Einheiten absolviert wurden. Die Präsenzveranstaltung findet am 13./14. Juli 2017 im Haus der Ärzte in Freiburg statt. Termine: Online-Phase ab 1. April 2017 Präsenztage 13. und 14. Juli 2017 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.00 Uhr und Freitag, 8.00 s.t.–ca.18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürliche – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe­ zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­ zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.

Termin: Samstag, 30. September 2017 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro

Termin: Samstag, 22. Juli 2017 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro

Fortbildung „Impfen”

Notfallmedizin

Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen

Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin” gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in Kleingruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Termin: 27. November– 5. Dezember 2017 (ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 950,– Euro

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update” benötigen.

Kursinhalte: – Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanima­ tion, Atemwegssicherung) – Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie – Kindernotfälle – besondere Notfälle – Traumaversorgung – Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Termine: Teil 1: 5.–6. Mai 2017 Teil 2: 23.–24. Juni 2017 Zeit: Freitag und Samstag, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro (pro Teil 300,– Euro)

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkzeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden.

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Bekanntmachungen Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typisch Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termin: Samstag, 20. Mai 2017 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – strukturierte Unter­ suchung des Traumapatienten – Traumamechanismen – typische Verletzungsmuster – Erstversorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 11. März 2017 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

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Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Herz­ rhythmusstörungen – Herzinfarkt – akute Herzinsuffizienz – hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 7. Oktober 2017 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte

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der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind – Besonderheiten des kindlichen Organismus – typische Krankheitsbilder und Notfälle – typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern – Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 1. Juli 2017 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 150,– Euro

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typisch Notfallsituationen – Teamführung und Notfall­ management Termin: Mittwoch, 21. Juni 2017 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. Tobias Reiber, Freiburg Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort - und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenen Verhältnissen. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits gekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Voraussetzung für die Durch­ führung des Seminars ist eine Mindestteilnehmerzahl von 22 Personen. Termine: 6.–7. Oktober 10.–11. November und 15.–16. Dezember 2017 Zeit: jeweils freitags 14.00 s.t.–18.30 Uhr, samstags 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 550,– Euro

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. MSc Palliative Care (King’s College London) Gerhild Becker, Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg


Bekanntmachungen Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: geplant für 2018 Zeit: Montag – Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Ergänzt werden die E-Learning Module durch 3 interaktive Online-Meetings, in denen Sie die Möglichkeit haben, live Fragen und eigene Fälle ein­ zubringen und mit einer Fach­ expertin zu diskutieren. Der Kurs schließt mit einem kurzen E-Test zur Selbstkontrolle ab – so können Sie ihren Lernerfolg selbstständig überprüfen. Alle OnlineInhalte sind zu jeder Zeit und von überall per Internet abrufbar. Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Computer mit Internet­ anschluss und ein Headset sowie die Bereitschaft zur selbstständigen Erarbeitung der OnlineModule. Die Teilnahme an allen Online-Meetings ist verpflichtend. Termin: Präsenztermin: geplant für 2018 Online-Phase: geplant für 2018 Zeit: Montag bis Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Palliativmedizin – Basisseminar Blended Learning-Kurs

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker Msc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Programm in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. MSc Palliative Care (King’s College London) Gerhild Becker, Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Seit Mitte 2013 wird in der Weiterbildung ein neues Kursformat „Blended Learning“ angeboten, das es ermöglicht, die Dauer der Präsenzveranstaltung zu verkürzen und trotzdem die 40-stündige Weiterbildung sicherzustellen. Blended Learning ist eine Kombination aus Präsenztagen und E-Learning-Modulen. Der Kurs beginnt mit zwei Präsenztagen. Dazu ergänzend werden weitere 20 Lerneinheiten als E-Learning Module online bereitgestellt, die Sie flexibel und bei freier Zeiteinteilung abrufen können.

Palliativmedizin Fallseminar

Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus drei Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 15.–19. Mai 2017 Warteliste Modul 2: 26.–30. Juni 2017 Modul 3: 20.–24. November 2017 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– pro Modul

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Stunden Theorie, 30 Stunden verbale Intervention sowie 30 Stunden Balint-Gruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nach­ gewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet dreimal pro Jahr in der RehaKlinik Glotterbad bei Freiburg statt.

Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums, bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Stunden) 25. März 2017 Grundprinzipien des Erkennens und der Behandlung psychischer und psychosomatischer Störungsbilder 13. Mai 2017 Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosestellung 22. Juli 2017 Somatoforme Störungen Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Wochenkurs (40 Std.) Termin: 26.–30. Juni 2017 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gemäß Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg

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Bekanntmachungen Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vor­ sorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahme­ bescheinigung, die als BasisZertifikat „Reise-GesundheitsBeratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Termine: geplant für 2018 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 400,– Euro

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Die Reisemedizin hat in den letzten Jahren an Facettenreichtum erheblich gewonnen und versteht sich heute als fachgebiets­ übergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische GesundheitsBeratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen auch anderer, internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusam-

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mengestellt, der den Anspruch erheben kann, „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis zu repräsentieren. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen, das als „Fachzertifikat Reisemedizin“ erstmals 2003 vorgestellt wurde. Dabei sind nach Erwerb des Basiszertifikates im Umfang von 32 Stunden weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lern­ erfolgskontrolle erforderlich. Im Rahmen dieses Curriculums bieten wir nun folgende Aufbaumodule an: „Risikogruppen und Reisen / Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A“ (Module 7 und 8), „Trekking u. Höhenmedizin/ Unfälle und Reisemedizinische Assistance“ (Module 4 und 11) und „Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B + C“ (Module 9 und 10). Ärztinnen und Ärzte, die neben dem Basisseminar alle 13 Aufbaumodule absolviert haben, können bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reise­ medizin beantragen. Termine: Module 7 und 8: 23./24. Juni 2017 Module 4 und 11: geplant für Herbst 2017 Module 9 und 10: geplant für Herbst 2017 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro

Aufbaumodule „Internationale Arbeitseinsätze und Rückkehrermedizin“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Nicht nur im privaten Sektor zeigen Reisen in tropische und subtropische Länder eine stetig steigende Tendenz. Auch auf beruflicher Ebene haben Aktivitäten der Firmen im Ausland und damit erforderliche berufliche Reisen in Länder mit – nach

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ArbMedVV – besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen eine zunehmende Bedeutung. Mit Inkrafttreten der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV 2008) ist die bis dahin vorgeschriebene Ermächtigung durch die Landesverbände der Berufsgenossenschaften entfallen. Der Arbeitgeber muss zur Durchführung arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen einen Arzt oder eine Ärztin mit der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“, mit der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ oder mit der Zusatzbezeichnung „Tropenmedizin“ beauftragen. Nun kann ein wesentlich größerer Kreis an Arbeits- und Betriebsmedizinern diese Vorsorgeuntersuchung durchführen. Dies erfordert eine hohe Eigenverantwortlichkeit zur ausreichenden und qualitätsgesicherten reisemedizinischen Fortbildung. Nach der ArbMedVV §7 (1) gilt der Grundsatz, dass ein Arzt oder Ärztin, der oder die nicht über die erforderlichen Fachkenntnisse oder die speziellen Anerkennungen oder Aus­ rüstungen verfügt, Ärzte oder Ärztinnen hinzuziehen soll, die diese Anforderungen erfüllen. Für diejenigen Arbeits- und Betriebsmediziner, die sich in dieser Richtung weiter qualifizieren und reisemedizinische Fachkenntnisse erwerben wollen, bietet die Ärztekammer zusätzlich zum Basisseminar Reisemedizin das 2-tägige Aufbauseminar „Internationale Arbeitseinsätze und Rückkehrermedizin“ an. Die beiden Themenblöcke entsprechen den Aufbaumodulen 6 und 12 des Fachzertifikats Reisemedizin des DFR und sind somit auch für alle anderen Ärztinnen und Ärzte interessant, die sich verstärkt der Reisemedizin in ihrer Praxis widmen und das Fachzertifikat Reisemedizin des DFR (Deutschen Fachverbands Reisemedizin) erwerben möchten. Termine: Freitag/Samstag, 5./6. Mai 2017 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro

Reisemedizin Refresherseminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein Refresher-Seminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird über die aktuelle Weltseuchenlage berichtet und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Abschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre reisemedizinischen Kenntnisse anhand einiger durch die Dozenten vorgestellten Kasuistiken zu testen sowie eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin (DFR) und das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internatio­ nale Gesundheit sind drei Jahre gültig und können durch den Besuch eines Refresher-Seminars für weitere drei Jahre erneuert werden. Dieses Refresher-Seminar wird für die Verlängerung des Basiszertifikats anerkannt. Termin: Samstag, 1. April 2017 Zeit: 9.00 s.t.–17.10 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatzbezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum für Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Suchttherapie geht alle an!


Bekanntmachungen Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Termin: 8.–12. Mai 2017 Zeit: Montag bis Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Konstanz Sieben Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Circa 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600 000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150 000 bis 180 000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt.

Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und Sucht­ beratungsstellen. Termine: geplant für Herbst/Winter 2017 Zeit: 9.00 s. t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Schmerztherapie – Kompaktseminar Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistun­ gen i. R. der Qualitätssiche­ rungsvereinbarung Akupunk­ tur der KV Baden-Württem­ berg dienen.

Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Termin: Block A und B: 3.–7. Juli 2017 Block C und D: 25.–29. September 2017 Zeit: Montag bis Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro

Bitte Programme und Anmeldeformulare anfordern! Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 36/ 47 37/47 38/47 39/47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de; www.baek-sb.de/akademie

Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirksärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurde ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent

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Bekanntmachungen der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Seit vielen Jahren ist das Thema Organspende in den Medien präsent und l��st reichlich kontroverse Diskussionen aus, insbesondere seitdem bekannt geworden ist, dass die Bundesrepublik Deutschland beim innereuro­ päischen Vergleich der Organspendezahlen einen Platz in der unteren Hälfte der Rangliste einnimmt. Die Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg hat das 17. Gesundheitsforum Südwürttemberg diesem Thema gewidmet und zusammen mit der Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie Tübingen am 10. 05. 2014 eine Fortbildungsveranstaltung durchgeführt, die den Teilnehmern das Wissen zum aktuellen Verfahren von Organspende und Organtransplantation in Baden-Württemberg vermittelt. Es wurden die Organisationen DSO und Eurotransplant vorgestellt, Vergabekriterien im Notfall und nach Warteliste erläutert, die Handlungsgrenzen durch zeitliche Fristen, Dauer der notwendigen Kontrollen und räumliche Ent­ fernung dargestellt sowie die Aufgabe des Transplantations­ beauftragten beschrieben. Ein Beitrag befasst sich mit den rechtlichen Voraussetzungen der Lebendspende und am Ende werden auch die finanziellen Aspekte vonseiten der GKV aufgezeigt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

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Das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen

Seminar zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Seit einigen Jahren ist die Entwicklung der hausärztlichen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten bekanntermaßen besorgniserregend. Um wieder mehr Ärztinnen und Ärzte zu motivieren, sich in der Weiter­ bildung für das Fach Allgemeinmedizin zu entscheiden, wurde bereits im Dezember 2009 zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen, im Einvernehmen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung und im Benehmen mit der Bundesärztekammer eine Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in der ambulanten und stationären Versorgung geschlossen. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat in diesem Zusammenhang beschlossen, Ärztinnen und Ärzten in der Weiterbildung Allgemeinmedizin ein begleitendes Seminarprogramm anzubieten, welches in 13 Themenblöcke gegliedert ist und an vier bis fünf Fortbildungstagen pro Jahr durchgeführt wird (ca. eine Fortbildung pro Quartal). Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch Wiedereinsteigern, Refreshern und Kammermitgliedern in Vorbereitung auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich. Termine: jeweils Samstag, 9.00–17.00 Uhr 18. Februar 2017 Spezielle Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit (Anmeldungs-Nr. 25/2017) 24. Juni 2017 Therapie chronisch kranker Patienten und DMP’s (Anmeldungs-Nr. 26/2017) Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: jeweils 25,– Euro Punkte: jeweils 9 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von

Am 4. Juni 2016 ist das „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“, kurz Antikorruptionsgesetz, in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz werden für nahezu alle Heil­ berufe, nicht nur für Ärztinnen und Ärzte, Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen strafbar. Durch die neuen Paragrafen 299a, 299b und 300 werden erstmals explizite strafrechtliche Regelungen für die Korruption im Gesundheitswesen eingeführt. Das neue Gesetz nimmt vor allem Ärzte und die Pharmaindustrie bzw. Medizinproduktehersteller ins Visier. Korrupten Ärztinnen und Ärzten drohen bis zu drei Jahre Haft, besonders schwere Fälle von Bestechung oder Bestechlichkeit können von den Justizbehörden sogar mit fünf Jahren Freiheitsentzug geahndet werden. Ärztinnen und Ärzte aus Kliniken und Praxen sind durch dieses neue Gesetz verunsichert und stehen vor der Frage nach den Auswirkungen in ihrem Berufs­ alltag. Bisher praktizierte Kooperationen sollten vor dem Hintergrund dieses neuen Gesetzes überprüft werden. Deshalb hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg beschlossen, eine Fortbildungsveranstaltung anzubieten, die über die Neuregelungen informiert und die Gelegenheit bietet, offene Fragen zu diskutieren. Termin: Mittwoch, 15. Februar 2017 19.00–22.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 12/2017) Ort: Klinikum Friedrichshafen, Röntgenstraße 2, 88048 Friedrichshafen Termin: Mittwoch, 22. März 2017 19.00–22.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 13/2017) Ort: Seniorenresidenz Friedrichsau, Eberhardtstraße 85, 89073 Ulm Leitung: Dr. med. Michael Schulze, Präsident der Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg Gebühr: kostenfrei Punkte: jeweils 4

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50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Termine: Freitag, 3. März 2017 14.00–18.00 Uhr Samstag, 4. März 2017 9.00–17.15 Uhr Sonntag, 5. März 2017 9.00–15.15 Uhr Freitag, 31. März 2017 14.00–18.00 Uhr Samstag, 1. April 2017 9.00–16.15/17.15 Uhr Sonntag, 2. April 2017 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 2/2017) Leitung: Dr. med. Michael Haen, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, Hämatologe und Onkologe, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin, Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Gebühr: 440,– Euro Punkte: 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.


Bekanntmachungen Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die zunehmende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind unbestritten. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat entschieden, seinen Mitgliedern eine Fortbildungsveranstaltung über eine Therapiemethode zur Stressbewältigung anzubieten, welche wissenschaftlich erforscht und durch Studien untersucht wird. Damit haben die Teilnehmer nicht nur für sich selbst einen Benefit, sondern sie lernen ein Behandlungskonzept kennen, welches auch für Patienten in Frage kommen kann. Das Programm dieser Fortbildung besteht aus Vorträgen und praktischen Übungen. Termin: Samstag, 18. März 2017 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 31/2017) Leitung: Markus Zeh, Diplom-Pädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Suchtmedizin – Kursweiterbildung zum Zusatztitel In der aktuellen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg von 2006 ist die Zusatzweiterbildung Suchtmedizin in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz als Qualifikationsmaßnahme zur Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheits­

bildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht­ erkrankungen vorgesehen. Ziel ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in der Suchtmedizin nach Ableistung einer Weiterbildungszeit von 50 Stunden Kursweiterbildung. Neben der 50-stündigen Kursweiterbildung wird eine abschließende Prüfung bei der Ärztekammer verlangt. Weiterbildungsinhalt ist der Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Suchtkrankheiten, der Beratung im Zusammenhang mit suchterzeugenden Stoffen und nicht-stoffgebundenen Suchterkrankungen, der Pharmakologie suchterzeugender Stoffe, der Entzugs- und Substitutionsbehandlung, der Kriseninter­ vention und der Organisation der Frührehabilitation. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungs­ assistenten mit Interessensgebieten im Bereich der Suchtmedizin. Neben den genannten Theorie­ inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Bausteine der Weiterbildung sind: Grundlagen in Diagnostik, Epidemiologie, Vertiefungen im Bereich Alkoholabhängigkeit und Tabakabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit, illegalen Drogen, nicht stoffgebundenen Abhängigkeiten und in der motivierenden Gesprächsführung Termin: 3.–7. April 2017 Montag bis Freitag, jeweils 9.00–18.00 Uhr Seminarleitung und Auskunft: Prof. Dr. med. Batra, stellv. Ärzt­ licher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen, E-Mail: anil.batra@ med.uni-tuebingen.de

Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen Mindestteilnehmerzahl: 20 Gebühr: 800,– Euro Punkte: beantragt

Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfallund Bereitschaftsdienst Diese Fortbildungsreihe richtet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die aus verschiedenen Gründen ihr Wissen zur Erkennung und Behandlung von Notfällen – vor allem fachfremden – aktualisieren bzw. ergänzen wollen. Dabei geht es nicht um die Inhalte des 80-Stunden-Kurses zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin bzw. zur Fachkunde Rettungsdienst, sondern um die ersten ärztlichen Maßnahmen, die von jedem Arzt, gleich welcher Fachrichtung, erwartet werden können, wenn er mit einem Notfall konfrontiert wird. Das betrifft natürlich den Dienst in der Klinik oder der Praxis, aber auch den privaten Alltag, wo Ärztinnen und Ärzte immer wieder unvorbereitet in Situationen geraten, in denen bei meist unbekannten Patienten eine sachgerechte ärztliche Hilfe geleistet werden muss, wie zum Beispiel bei Sportereignissen, im Flugzeug, bei kulturellen oder gesellschaftlichen Versammlungen, auf der Straße, aber auch im Familien- oder Freundeskreis etc. Der Ausgangspunkt in den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient ausreichend behandelt und der Notfall unter Kontrolle ist. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht wird,

welches die personellen und technischen Voraussetzungen für alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bietet. Die Referenten sind Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatz­ bezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst, die das Leitsymptom ihres Themas in einem 30-minütigen Referat mit den Erstmaßnahmen an Diagnostik und Therapie darstellen und anschließend ca. 15 Minuten mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen diskutieren. Leitsymptome: Akute Allergien – Lähmungen/Krämpfe – Akute Schmerzen und Bewegungseinschränkungen Termin: Mittwoch, 5. April 2017 16.30–19.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 24/2017) Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 20,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 3 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Der medizinischen Begutachtung kommt in allen Fachgebieten eine zunehmende Relevanz zu. Dies gilt vor allem in BadenWürttemberg, da sich hier durch das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz – ÖGDG) vom 17. Dezember 2015 Aufgaben im Bereich der Begutachtung von den Gesundheitsämtern auf Ärzte und Einrichtungen außerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verschieben.

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Bekanntmachungen Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen derzeit spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bieten die Akademie für ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg und das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung des UKT Tübingen gemeinsam ab September 2016 die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculäre Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an. Dieses Fortbildungscurriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinisch fachlichen Qualifikationen ihre Kenntnisse in der Gutachtenerstellung zu erhalten und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fach­ übergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse vermittelt. Das Curriculum umfasst insgesamt 64 Stunden und besteht aus drei Modulen, die je nach Interesse und Fortbildungsbedarf in beliebiger Reihenfolge und einzeln absolviert werden können. Voraussetzungen für die Erlangung der als Tätigkeitsschwerpunkt anzeigefähigen Bezeichnung „Strukturierte curriculare Fortbildung Medizinische Begutachtung“ sind: – abgeschlossene Facharztweiterbildung – Absolvieren aller Module einschl. Nachweis jeweils eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens – Bestehen der Lernerfolgs­ kontrolle Termine 2017: Teil 2: 8.–9. April 2017 (Sa–So) 6.–7. Mai 2017 (Sa–So) Teil 1: 18.–19. September 2017 (Mo–Di) und Donnerstag, 21. September 2017

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Leitung: Dr. med. Michael Schulze, Präsident der Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg Prof. Dr. med. Susanne Völter-Mahlknecht, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, UKT Tübingen Ort: Teil 2: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Teil 1: Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, Großer Hörsaal, Wilhelmstr. 27, 72074 Tübingen Gebühr: Teil 2: 440,– Euro Teil 1: 380,– Euro Punkte: beantragt Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

20. Gesundheitsforum Südwürttemberg „Unser Darm – Wissensstand heute und die Konsequenzen morgen“ Es gibt eine Reihe neuer Forschungsergebnisse, die mög­ licherweise bei einigen Erkrankungen des Darmes Diagnostik und Therapie verändern können. Sehr kompetente Referenten werden sich in ihren Beiträgen mit den neuesten Entwicklungen beim Darmmikrobiom, den c hronisch-entzündlichen Darmkrankheiten, dem kolorektalen Carcinom, der Stuhltransplanta­ tion, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und den Wechselwirkungen zwischen Gehirn und Gastrointestinaltrakt befassen. Termin: Samstag, 6. Mai 2017 10.00–14.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2017) Leitung: Dr. med. Michael Schulze, Präsident der Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg

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Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: 5

Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs I Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landesärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum angeboten werden. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Weiterbildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungs­ verfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt­ linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 11.–17. Juni 2017 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 8/2017) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 600,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt

Fallseminare „Palliativmedizin“ Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ ist unter anderem der Nachweis einer zwölfmonatigen Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten erforderlich oder 120 Stunden Fallseminare einschließlich Supervision. Für diejenigen Ärztinnen und Ärzte, die diese Möglichkeit in Betracht ziehen, werden Fallseminare, Module I bis III, angeboten. Termine: Modul I: 24.–27. Juni 2017 Modul II: 28. Juni–1. Juli 2017 (Anmeldungsnummer 5/2017) Gebühr Module I und II: 890,– Euro Modul III: 29. März–1. April 2017 (Anmeldungsnummer 4/2017) Modul III: 27.–30. September 2017 (Anmeldungsnummer 6/2017) Gebühr Modul III: jeweils 440,– Euro Teilnehmerzahl: 20 Personen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.


Impressum 40-Stunden-Grundkurs zum Erwerb der Qualifikation „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ – Modul I Das Sozialministerium BadenWürttemberg hat am 20. Juli 2012 eine Verordnung über die Hygiene und Infektionspräven­ tion in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) erlassen, die am 31. 07. 2012 in Kraft getreten ist und die unter anderem vorsieht, dass zur Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen, die Leiter von Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilita­ tionseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken verpflichtet sind, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Für die Qualifikation ist eine mindestens zweijährige Berufs­ erfahrung sowie der erfolgreiche Besuch eines 40-stündigen Grundkurses erforderlich, den die Bezirksärztekammer Südwürttemberg im Ärztehaus Reutlingen anbietet. Termine: 23.–25. Juni 2017 und 20.–22. Oktober 2017 (Anmeldungs-Nr. 14/2017) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Universitätsklinikum Mannheim; Prof. Dr. med. Peter Heeg, Hygiene im Gesundheitswesen, Beratung und Begutachtung, Ammerbuch; Dr. med. Jan Liese, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 30 Gebühr: 600,– Euro Punkte: 40

Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Qualifikation Tabakentwöhnung“ als Blended-Learning-Maßnahme Die Veranstaltung zur „Qualifika­ tion Tabakentwöhnung“ in der neuen Lernform des „Blended Learning“ verbindet elektronisches Lernen mit einem Präsenzteil und vereint damit die Vorteile beider Fortbildungsmethoden. Das Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ wurde von der Bundesärzte­ kammer eigens für diese Lernform entwickelt. Es besteht aus 20 Unterrichtseinheiten. Vier Stunden entfallen auf eine einführende Präsenzveranstaltung, ein 8-Stunden-Block auf ein online gestütztes Selbststudium in einem Zeitraum von circa sechs Wochen und weitere acht Stunden auf eine ganztägige abschließende Präsenzveran­ staltung. Ziel dieser Qualifikationsmaßnahme zur Tabakentwöhnung ist es, Ärzten detaillierte Informationen zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den gesundheitlichen Aspekten des Tabakkonsums zu vermitteln, ihre Kenntnisse für eine erfolgreiche Ansprache, Motivierung und Therapie ihrer rauchenden Patienten zu vertiefen und praktische Hilfestellung bei der Einführung von Raucherberatungen und Entwöhnungsbehandlungen in der ärztlichen Praxis oder Klinik zu bieten. Die Teilnahme an diesem Kurs befähigt zur Einzeltherapie. Die Präsenzteile werden im Ärztehaus Reutlingen durch­ geführt.

Termine: Mittwoch, 5. Juli 2017 14.00–17.30 Uhr Einführung Samstag, 18. November 2017 9.00–16.00 Uhr Abschlussveranstaltung (Anmeldungs-Nr. 33/2017) Leitung: Prof. Dr. med. Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Gebühr: 190,– Euro Punkte: 20 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis – individuell – nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) – individuell – nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Ulrich Clever (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Michael Schulze, Dr. med. Ulrich Voshaar, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Dr. med. Herbert Zeuner Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 Telefax +49 (0) 711 / 7 69 89-8 59 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 27 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Frank Eberle (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 37 eberle@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 60 vom 1. 1. 2017 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,80 € zzgl. Versand­kosten 19,80 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,80 € zzgl. Versandkosten 27,60 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,80 € zzgl. Versandkosten 27,60 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489

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Der Kommunalverband für Jugend und Soziales BadenWürttemberg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er ist Dienstleister und Kompetenzzentrum in den Aufgabenbereichen Jugendhilfe, Behinderung und Pflege, Integration schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben und Fortbildung.

eine Ärztin / einen Arzt als stellvertretende/n Leiter/in für den ärztlichen Bereich Der MPD des KVJS ist ein multidisziplinär zusammengesetzter Fachdienst mit derzeit 22 Mitarbeiter/ innen. In Abstimmung mit der Leitung unterstützen Sie die Sozialhilfeträger und den öffentlichen Gesundheitsdienst bei der Umsetzung ihrer Aufgaben in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. Dazu gehören die fachliche Unterstützung bei der gutachterlichen Klärung der Anspruchsvoraussetzungen nach dem SGB XII, des individuellen Hilfebedarfs, geeigneter Maßnahmen und Bearbeitung pädagogischer, sonderpädagogischer und schulrechtlicher Fragestellungen. Ein Schwerpunkt im ärztlichen Bereich liegt in der sozialmedizinischen Beurteilung verschiedener Fragestellungen. Sie vertreten die Leitung im ärztlichen Bereich. Ihr Profil: • mehrjährige Berufserfahrung, vorzugsweise in den Gebieten Kinder- und Jugendmedizin/ Neuropädiatrie oder Neurologie/Psychiatrie oder Kinder- und Jugendpsychiatrie • Erfahrungen in der Erstellung sozialmedizinischer Gutachten (z. B. Gesundheitsamt, MDK, Rentenversicherung) • wünschenswert, aber nicht Bedingung ist die Zusatzweiterbildung Sozialmedizin • Freude am Arbeiten in einem interdisziplinären Team • Führerschein Klasse B Wir bieten Ihnen: • eine unbefristete, vielschichtige, interessante sowie verantwortungsvolle Tätigkeit • gutes Arbeitsklima mit einem gut ausgebildeten und motivierten Team • familienfreundliche, flexible Arbeitszeit ohne Wochenend- und Nachtdienste • einen modernen Arbeitsplatz in zentraler Lage mit sehr guter ÖPNV-Anbindung • einen zusätzlichen Fahrtkostenzuschuss für den ÖPNV • Die mit Außendienst verbundene Tätigkeit wird bis Entgeltgruppe 15 TVöD zuzüglich einer Zulage bzw., im Fall einer späteren Übernahme in ein Beamtenverhältnis, bis Besoldungsgruppe A 15 vergütet. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die grundsätzlich teilbar ist. Tandembewerbungen sind möglich. Für nähere Auskünfte steht Ihnen die Leiterin des MPD, Frau Dr. Fuchs unter Tel.: 0711/6375-600 gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 18.03.2017 unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und der Kennziffer 02-25 an den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg Referat „Personalwesen, Rechtsangelegenheiten“, Lindenspürstraße 39, 70176 Stuttgart oder zusammengefasst in einem Dokument im PDF-Format per E-Mail an bewerbung@kvjs.de. Weitere Informationen über den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg erhalten Sie unter www.kvjs.de.

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Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg sind bei den genannten Landratsämtern als untere staatliche Verwaltungsbehörden im gesundheits- und versorgungsärztlichen Dienst folgende Stellen für

Ärztinnen/Ärzte zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen: • Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis, Gesundheitsamt: – Eine zunächst befristete Vollzeitstelle im Bereich Amtsärztlichen Dienst, Sozialmedizin und Psychiatrie. Zu den Aufgaben gehört insbesondere die Erstellung von Gutachten für andere Behörden. Die Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Psychiatrie ist wünschenswert jedoch nicht Bedingung. Erfahrungen in diesem Bereich sind erforderlich. – Eine zunächst befristete Vollzeitstelle im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst. Die Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin ist wünschenswert jedoch nicht Bedingung. Erfahrungen in diesem Bereich sind erforderlich. Mitarbeit im Infektionsschutz wird vorausgesetzt. • Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis, Versorgungsärztlicher Dienst: Eine zunächst befristete Vollzeitstelle. Der Aufgabenbereich umfasst die medizinische Beurteilung von Schwerbehinderung sowie Untersuchungsgutachten zu Fragen der Kausalität im sozialen Entschädigungsrecht. • Karlsruhe: Eine zunächst befristete 50 – 75 % Teilzeitstelle im Bereich der Umwelthygiene, Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädigenden Umwelteinflüssen. Berufserfahrung in der Hygiene/Microbiologie und/ oder der Umweltmedizin bzw. Toxikologie sind erwünscht. Mindestens sollte naturwissenschaftliche Methodenkenntnis und Interesse sowie Erfahrung bei der Suche nach und der Bewertung von wissenschaftlicher Literatur vorhanden sein. • Calw: Eine zunächst befristete Vollzeitstelle. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen Umweltmedizin, Kommunal- und Wasserhygiene, Krankenhaushygiene sowie Gesundheitsförderung und Prävention. Darüber hinaus ist die Mitarbeit bei sozialmedizinischen Fragestellungen erwünscht. • Pforzheim, Enzkreis: Eine zunächst befristete 75 % Teilzeitstelle für alle Aufgabenbereiche des Gesundheitsamtes. Die Arbeit erfolgt in einem interdisziplinär aufgestellten Team. • Rastatt: Eine unbefristete 50 % Teilzeitstelle im Bereich Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie. Ein Masterabschluss in Public Health/Epidemiologie(MPH) ist erwünscht. • Emmendingen: Eine unbefristete 50 % Teilzeitstelle. Der Aufgabenbereich umfasst die medizinische Beurteilung von Schwerbehinderung sowie Gutachten bzw. Begutachtungen im Sozialen Entschädigungsrecht. • Offenburg, Ortenaukreis: Eine Vollzeitstelle (50 % befristet, 50 % unbefristet) für Aufgaben des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes. • Tuttlingen: Eine zunächst befristete Vollzeitstelle. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen Umweltmedizin, Kommunal- und Wasserhygiene, Krankenhaushygiene sowie Gesundheitsförderung und Prävention. • Lörrach: Eine zunächst befristete 50 % Teilzeitstelle mit Tätigkeitsschwerpunkt im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der Gesundheitsförderung und Prävention sowie im Infektionsschutz. • Balingen, Zollernalbkreis: Eine zunächst befristete 50 – 100 % Stelle für Aufgaben des Amtsärztlichen sowie Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes. Dies beinhaltet auch Untersuchungen nach dem Asylgesetz in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Meßstetten. • Biberach: Eine zunächst befristete 35 % Teilzeitstelle mit Aufstockungsmöglichkeit Ende 2018. Der Schwerpunkt liegt im kinder- und jugendärztlichen Dienst im Bereich der Einschulungsuntersuchung.

• Reutlingen: – Eine zunächst befristete 70 % Teilzeitstelle im Gesundheitsschutz mit Schwerpunkt im Bereich Hygiene. – Eine weitere zunächst befristete 70 % Teilzeitstelle insbesondere für die Aufgaben Weiterentwicklung der Gesundheitsberichterstattung/ Gesundheitsplanung. Voraussetzung sind u.a. Kenntnisse in den genannten Bereichen sowie fundierte Kenntnisse in statistischen Methoden und Statistiksoftware. Ein Masterabschluss in Public Health ist erwünscht. • Esslingen: Eine zunächst befristete Teilzeitstelle (50 – 90 %) im Sachgebiet Gesundheitsplanung, Prävention, Kinder-, Jugend- und Zahngesundheit für die Aufgaben Gesundheitskonferenz, bevölkerungsmedizinische Fragestellungen, insbesondere Gesundheitsförderung und Prävention sowie Untersuchungen und Begutachtungen von Kindern und Jugendlichen, vorwiegend im Vorschulalter und im Rahmen der Einschulungsuntersuchung. Die Leitungen der Gesundheitsämter besitzen in der Regel die Weiterbildungsberechtigung für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Homepage: http://www.sozialministerium-bw.de Wir suchen ebenso verantwortungsbewusste wie entscheidungsfreudige approbierte Ärztinnen und Ärzte mit einer mindestens 30-monatigen klinisch-praktischen Erfahrung in der patientennahen Versorgung, die Freude am Umgang mit Menschen und ein nachhaltiges Interesse an der beschriebenen Aufgabe mitbringen. Die Teilnahme am infektiologischen Bereitschaftsdienst an Wochenenden und Feiertagen wird erwartet. Das Denken in übergeordneten Zusammenhängen, das Arbeiten in einem Team und das Auftreten vor Gruppen sollten Ihnen liegen. Sie sollten in der Lage sein, Ihre Ziele mit Beharrlichkeit und Flexibilität zu verfolgen, haben eine ausgeprägte Fähigkeit zum Selbstmanagement und können auf Ihre Ausdrucksfähigkeit und Überzeugungskraft vertrauen. Sofern Sie zudem bereit sind, sich den Herausforderungen einer Tätigkeit in einer modernen und leistungsstarken Verwaltung zu stellen und eine Perspektive auf einem sicheren und familienfreundlichen Arbeitsplatz anstreben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Die Einstellung erfolgt wahlweise im Beschäftigtenverhältnis auf der Grundlage des TV-L oder – bei Vorliegen der persönlichen und stellenrechtlichen Voraussetzungen – ggf. im Beamtenverhältnis. Die genannten Vollzeitstellen sind grundsätzlich auch teilbar. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie für die Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe bei Frau Körner (Tel. 0711 123 3578) und für die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen bei Frau Andres (Tel. 0711 123 3588). Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Kopien der Arbeitszeugnisse, Approbations-, ggf. Promotionsurkunde sowie Facharztanerkennungen) werden bis spätestens 8. März 2017 erbeten an das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg – Personalreferat – Schellingstraße 15 70174 Stuttgart

seit 2006

MINISTERIUM FÜR SOZIALES UND INTEGRATION

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STELLENANGEBOTE

Die Klinik Bad Sebastiansweiler ist ein modernes Zentrum für ­Geriatrische Rehabilitation (stationär und mobil) und Orthopädische Rehabilitation (stationär und ambulant) mit insgesamt 140 Betten. Angegliedert ist ein Pflegeheim mit 103 Plätzen für Dauerpflege, Kurzzeitpflege und spezieller Wachkoma-Pflege. Der Kurzzeitpflegebereich umfasst 15 Plätze. Zur Erweiterung unseres Ärzteteams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Ärztin / Arzt zur Patientenversorgung in der Geriatrischen Rehabilitation sowie zur hausärztlichen Betreuung der Kurzzeitpflegegäste. Die hierzu erforderliche persönliche Ermächtigung durch die KV setzt einen Facharztnachweis in der Allgemeinmedizin oder hausärztlichen Inneren Medizin voraus. Wir bieten Ihnen – eine unbefristete Vollzeitstelle (auf Wunsch ist auch eine Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 75 % möglich) – eine abwechslungsreiche Tätigkeit in der stationären und mobilen Rehabilitation – Unterstützung beim Erwerb der persönlichen Ermächtigung zur Betreuung der Kurzzeitpflegegäste – interdisziplinäre Arbeit in einem multiprofessionellen Team mit ganzheitlicher Betreuung der Patienten – Vertragsgestaltung und Vergütung nach den Arbeitsvertragsrichtlinien des Diakonischen Werks Wir wünschen uns – Teamfähigkeit und Mitarbeit an der Weiterentwicklung unserer fachlichen Standards – Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung – Teilnahme am Bereitschaftsdienst Weitere Informationen erhalten Sie bei Chefarzt Dr. Hageloch, Tel. (0 74 73) 37 83-4 50. Bewerbungen richten Sie bitte an die Geschäftsführung: Herrn Volker Gurski, Hechinger Straße 26, 72116 Mössingen, gerne online (info@bad-sebastiansweiler.de)

Für unser MVZ Waiblingen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n

Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie - Vollzeit -

Sie möchten selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten und sich ganz auf die Behandlung Ihrer Patienten konzentrieren? Dann schicken Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen an: MVZ gGmbH der Patienten-Heimversorgung Waiblingen Herrn Dr. Ulf Rittelmeyer Nehringstraße 17 · 61352 Bad Homburg v. d. H. ( 06172 127-244 · E-Mail: rittelmeyer.ulf@mvz-gmbh.de

Assistenzarzt oder Facharzt(m/w) für Psychiatrie und Psychotherapie Nach der Übernahme der AHG AG durch MEDIAN entsteht im Rahmen des Zusammenschlusses ein Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit zukünftig 18.000 Betten und Behandlungsplätzen und ca. 15.000 Beschäftigten besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe und gestaltet die Entwicklung der medizinischen Rehabilitation in Deutschland aktiv mit. Die MEDIAN Franz-Alexander-Klinik in Nordrach ist ein offen geführtes Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie mit 34 Betten. Eine der vielen schönen Besonderheiten der MEDIAN FranzAlexander-Klinik ist, dass es in unserem überschaubaren Rahmen möglich ist, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten einzugehen und ihm auch Schonräume zur Verfügung zu stellen, die in einer größeren Klinik in diesem Umfang nicht möglich sind. Unsere Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte arbeiten schulenübergreifend mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt eng zusammen. Wir behandeln Patienten aus dem gesamten Spektrum psychischer Störungsbilder. Unsere Behandlungsschwerpunkte erstrecken sich auf affektive Erkrankungen sowie reaktive, konflikt- und traumatisch bedingte Störungen, Angsterkrankungen und Zwangsstörungen. Unsere Klinik verfügt über die Weiterbildungsberechtigung Psychiatrie und Psychotherapie für 12 Monate. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Assistenz– oder Facharzt (m/w) für Psychiatrie und Psychotherapie. Freuen Sie sich auf: sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten mit viel Gestaltungsspielraum Vereinbarkeit von Familie und Beruf finanzielle Förderung von Fort- und Weiterbildung überschaubare Wege und Übersichtlichkeit eines kleinen Hauses kollegiales und persönliches Arbeitsklima in einem kleinen Team interne und externe Supervision geregelten Urlaub und Freizeit, wenige bis keine Überstunden eine attraktive Vergütung

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Wir freuen uns auf einen engagierten fachlich und menschlich qualifizierten Kollegen (m/w), der gerne eigenverantwortlich arbeiten möchte. Bei entsprechender Eignung besteht die Perspektive auf Übernahme einer oberärztlichen Tätigkeit. Die MEDIAN Franz-Alexander-Klinik Nordrach ist im Ortskern des Luftkurortes Nordrach mitten im Schwarzwald gelegen. Die Städte Offenburg, Straßburg und Freiburg sind nur unweit entfernt und sehr gut zu erreichen. Für Fragen oder eine erste Kontaktaufnahme steht Ihnen unser Chefarzt Herr Luz Wolf unter Telefon +49 (0)78 38 929 – 119 gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen bevorzugt per E-Mail an andre.saliger@median-kliniken.de oder an:

Anzeigendisposition Tel.: (07 11) 63 67 28 61 102

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MEDIAN Franz-Alexander-Klinik André Saliger · Im Dorf 44 · 77787 Nordrach www.median-kliniken.de


STELLENANGEBOTE

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 3.700 Experten europaweit 270.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den verschiedenen Bereichen der Gesundheitsvorsorge und der Arbeitssicherheit. Allein in Deutschland betreiben wir 200 Gesundheitszentren. Damit gehören wir mit unseren Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen.

Arbeitsmediziner/Betriebsmediziner (m/w) oder Ärzte für die Weiterbildung (m/w) zum Facharzt für Arbeitsmedizin bundesweit (u. a. Aalen | Albstadt | Böblingen | Eppelheim | Friedrichshafen | Göppingen | Heilbronn | Kirchheim | Offenburg | Ravensburg | Singen | Stuttgart | Tübingen | Villingen-Schwenningen) – Voll- oder Teilzeit

Kennziffer ÄBBW

Ärztinnen und Ärzten mit 24-monatiger Erfahrung in der Inneren Medizin und Allgemeinmedizin, Fachärzten für Arbeitsmedizin und Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin bieten wir den Einstieg in ein expandierendes Unternehmen. Alle bundesweiten Stellen und weitere Informationen zur Arbeitsmedizin finden Sie unter: www.bad-gmbh.de/karriere

»Der Job als Arbeitsmediziner ist unglaublich abwechslungsreich und spannend. Ich erhalte Einblick in Unternehmen jeder Größe und Branche. Eine vielseitige und fachlich anspruchsvolle Arbeit, die ich jedem Mediziner empfehlen kann.« Jens Zorn, Facharzt für Arbeitsmedizin, B·A·D-Zentrale

Unser Angebot für Sie – vielfältig, mitarbeiterorientiert und mehrfach ausgezeichnet: – Sie sind in einem attraktiven Umfeld in der Betreuung vielfältiger Branchen und Unternehmen tätig – Ihre Aufgaben reichen von der Gesundheitsvorsorge über die Reisemedizin bis hin zur arbeitsmedizinischen Begutachtung – Sie sind Teil eines Teams aus Ärzten, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Psychologen und BGM Beratern und profitieren vom engen Erfahrungsaustausch – Sie gehören von Anfang an dazu – mit einer strukturierten Einarbeitung und einem speziellen Weiterbildungsangebot für Ärzte – Sie haben flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten – Sie erhalten eine attraktive betriebliche Altersvorsorge, Unterstützung bei der Betreuung von Kindern und vieles mehr – Sie arbeiten von Beginn an in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis – Ihre Leistung wird durch ein hauseigenes attraktives Tarifsystem honoriert Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital! Gehören Sie bald auch zu uns? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der o. g. Kennziffer per E-Mail an arztbewerbungen@bad-gmbh.de oder an: B·A·D GmbH – Personalentwicklung/-gewinnung Herr Eggemann, Tel. 0228/40072-189 Herbert-Rabius-Straße 1, 53225 Bonn

Dr. med. Regine Seizer-Schmidt FACHÄRZTIN FÜR ALLGEMEINMEDIZIN • NATURHEILVERFAHREN • AKUPUNKTUR • ERNÄHRUNGS-MEDIZIN

Gartenstr. 1 • 72218 Wildberg • arzt@seizerschmidt.de Gut eingeführte Hausarztpraxis in Wildberg sucht:

Fachärztin für Allgemeinmedizin /  Innere Medizin in Teilzeit Wir suchen: Eine flexible, teamfähige, motivierte und engagierte Fachärztin für Allgemeinmedizin / Innere Medizin in Teilzeit (25 – 50 %), gerne auch Wiedereinsteigerin. Wir bieten: Breites Spektrum einer Hausarztpraxis mit den Schwerpunkten in Prävention, Diagnostik und Therapie, geriatrische Versorgung mit Alten- und Pflegeheimbetreuung und palliative Betreuung Neue, moderne Räumlichkeiten Moderne Medizintechnik und EDV Arbeiten in angenehmer Atmosphäre mit aufgeschlossenem und motiviertem Team Offenheit für Innovationen und Mitgestaltung der Praxisabläufe Geregelter Notfalldienst an Wochenenden und Feiertagen Sie sind interessiert? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen, besuchen unsere Homepage: www.seizerschmidt.de oder rufen Sie mich nach 20 Uhr unter 07054-928360 an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Augenzentrum in Ettlingen (KA) sucht FA Augenheilkunde (VZ/TZ) sowie erf. Weiterbildungsassistenten (VZ/TZ). 3 J WBE. Professionelle Infrastruktur, hauseigener OP (Phako/IVOM/Lider etc.), junges Team, Mitarbeit im Studentenunterricht. Eigene Studien und wiss. Publikationen bieten beste Möglichkeiten für Ihre augenärztliche Weiterentwicklung. www.augen-ettlingen.de. E-Mail: hpk@augen-ettlingen.de, T: 07243-93889-115, F: -199

Gastroenterologe/in gesucht Gastroenterologe/in Gastroenterologe/in gesucht gesucht

Gutgehende gastroenterologische gastroenterologische Praxis Praxis im im Großraum Großraum Stuttgart Stuttgart sucht sucht Gutgehende Gutgehende gastroenterologische Praxis immöglich. Großraum Stuttgart sucht Jobsharingpartner /in. Spätere Spätere Übernahme Übernahme Jobsharingpartner /in. möglich. Jobsharingpartner /in. Spätere Übernahme möglich. Zuschriften Zuschriften erbeten erbeten unter unter ÄBW ÄBW 10559 10559 an an den den Gentner Gentner Verlag, Verlag, PF PF 10 10 17 17 42, 42, 70015 70015 Stuttgart. Stuttgart. Zuschriften erbeten unter ÄBW 10559 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

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STELLENANGEBOTE

 

Die Gesundheitszentren der Ärztekasse sind Grundversorger-Praxen mit dem Ziel, zahlreiche Synergien in den Bereichen Notfalldienste, Administration und Medizintechnik zu nutzen. In unserer Praxis arbeiten drei Ärzte im Bereich der Allgemeinen Inneren Medizin. Für unser modern und großzügig eingerichtetes Gesundheitszentrum in Schaffhausen suchen wir per 01. 05. 2017 eine / einen

Facharzt / Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin 50 % als Praxisvertretung für ca. 6 Monate. Ihre Aufgaben •  Eigenverantwortliche medizinische Betreuung von Patienten / -innen aller Altersgruppen •  Zusammenarbeit im Team und einem Netzwerk mit externen Spezialisten und Spitälern •  Beteiligung am regionalen Notfalldienst Ihr Profil •  Leidenschaft für die Hausarztmedizin mit möglichst breiter Ausbildung •  Verantwortungsbewusste und engagierte Persönlichkeit mit Interesse an teamorientierter Zusammenarbeit Wir bieten •  Anspruchsvolle, abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit in einem attraktiven und modernen Arbeitsumfeld in einem voll digitalisierten Gesundheitszentrum •  Wertschätzende Arbeitsatmosphäre in einem interdisziplinären Team •  Umfassende Unterstützung bei Ihren Fort- und Weiterbildungen •  Bei Interesse eine langfristige Zusammenarbeit Wenn Sie diese vielseitige und spannende Aufgabe anspricht, dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen via E-Mail an: personal@ xundheitszentrum.ch oder auf dem Postweg an untenstehende Adresse. Für eine erste Kontaktaufnahme wollen Sie bitte unseren ärztlichen Leiter des Gesundheitszentrums Schaffhausen AG, med. prakt. Jan Amort, Tel. 052 632 43 00, (jan.amort@xundheitszentrum.ch) kontaktieren.

Moderne Rehabilitation in historischem Ambiente Die Rehaklinik Bad Boll ist eine Fachklinik für Orthopädie, Schmerztherapie und Naturheilverfahren und verfügt über 155 Planbetten. Träger der Einrichtung ist das Klinikum Christophsbad in Göppingen.

_________________________________________________________ Unser Team braucht Verstärkung. Wir suchen Sie!

Facharzt (m/w) für Orthopädie und Unfallchirurgie Wie bieten Ihnen: l eine selbstständige Arbeitsweise in einem eingespielten Team mit flachen Hierarchien l eine kollegiale, familiäre Atmosphäre l einen attraktiven Standort mit hoher Lebens- und Freizeitqualität l vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten l eine berufliche Perspektive mit Aufstiegsmöglichkeiten – bis hin zur Chefarztnachfolge! Interessiert? Dann senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu. Gerne sprechen wir mit Ihnen persönlich über die interessanten Angebote unseres Hauses. Rehaklinik Bad Boll Chefarzt Dr. H. Tüchert www.rehaklinik-bad-boll.de

Am Kurpark 1 • D-73087 Bad Boll Telefon 07164 81-339 mb@rehaklinik-bad-boll.de

Anzeigenverkauf Tel.: (07 11) 63 67 28 27 104

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JUSTIZVOLLZUGSANSTALTEN OFFENBURG UND FREIBURG

SIE sind INTERESSIERT an – einem sicheren Arbeitsplatz mit flexibler Arbeitszeitgestaltung? – regelmäßigen Arbeitszeiten ohne Bereitschafts-, Wochenendund Nachtdiensten? – einer abwechslungsreichen Tätigkeit mit großer Selbstständigkeit außerhalb kassenärztlicher Zwänge und DRG? – hohen Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitsplatzes im Rahmen der vorgegebenen Rahmenbedingungen? Das können WIR BIETEN! Die Justizvollzugsanstalten Offenburg und Freiburg suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt jeweils eine/-n

Anstaltsärztin/Anstaltsarzt Die im Jahre 2009 in Betrieb genommene Justizvollzugsanstalt Offenburg ist eine moderne multifunktionale Anstalt mit insgesamt 500 Haftplätzen, davon 440 Haftplätze für Strafhaft und Untersuchungshaft sowie 60 Haftplätze in einer sozialtherapeutischen Abteilung. Für die Beaufsichtigung und Behandlung der Gefangenen sind 275 Bedienstete unterschiedlichster Fachrichtungen vorhanden. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.jva-offenburg.de. Die Justizvollzugsanstalt Freiburg ist mit insgesamt 744 Haftplätzen und rund 300 Bediensteten unterschiedlichster Fachrichtungen eine der großen Anstalten in Baden-Württemberg. Sie ist vorrangig für den Langstrafenvollzug und den Vollzug der Sicherungsverwahrung bei männlichen Gefangenen und Untergebrachten zuständig. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.jva-freiburg.de. Als Anstaltsärztin/Anstaltsarzt nehmen Sie zusammen mit einer/ einem Kollegin/Kollegen und einem Team aus Pflegekräften interessante und vielfältige Aufgaben in der medizinischen Versorgung der Gefangenen wahr und entwickeln die Krankenabteilung inhaltlich und konzeptionell weiter. Eine Facharztweiterbildung in den Bereichen Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Psychiatrie sowie Erfahrungen im suchtmedizinischen Bereich sind für die Tätigkeit wünschenswert, jedoch nicht Voraussetzung. Interesse an den Aufgabenstellungen des Justizvollzuges, selbstständiges Arbeiten, Entschlusskraft, Belastbarkeit und Teamfähigkeit setzen wir voraus. Der Arbeitsplatz bietet ein hohes Maß an ärztlicher Unabhängigkeit und Selbstständigkeit außerhalb klassischer gesundheitspolitischer Zwänge. Die regelmäßigen Arbeitszeiten ohne Wochenend- und Nachtdienst ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bei Einstellung im Tarifverhältnis findet der TV-Ärzte Anwendung. Eine Übernahme in das Beamtenverhältnis ist bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen möglich. Die Stellen bieten die Möglichkeit der Beförderung bis nach Bes.Gr. A 15 LBesGBW. Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, stehen Ihnen für weitere Informationen folgende Ansprechpartner zur Verfügung: Für die JVA Offenburg gerne die Verwaltungsleiterin Frau Herzog, Tel.: 0781/96930-2000 und für fachliche Fragen Herr Dr. Bruder, Tel.: 0781-96930-1007. Bei Interesse an einer Anstellung bei der JVA Freiburg gerne der Verwaltungsleiter Herr Zielinski, Tel.: 0761/21164100 und für fachliche Fragen Herr Teichmann, Tel.: 0761/21164510. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Justizvollzugsanstalt Offenburg Personalabteilung, Postfach 2566, 77615 Offenburg, E-Mail: poststelle@jvaoffenburg.justiz.bwl.de oder Justizvollzugsanstalt Freiburg, Personalabteilung, Hermann-HerderStr. 8, 79104 Freiburg, E-Mail: poststelle@jvafreiburg.justiz.bwl.de


STELLENANGEBOTE Suchen Sie eine optimale WB-Stelle in Allgemeinmedizin ?

Wir können Ihnen weiterhelfen! Wir sind eine Allg.-med.-intern. LandArztpraxis (2 Allg.-Med., 1 Internist) 15 km von dem attrakt. Städtchen Schwäb. Hall entfernt. Unsere Praxis bildet seit Jahren WB-Ass. aus. Aufgrund der ländl. Lage sind wir 1. Anlaufstelle f. alle Pat. jeden Alters. Von dieser Vielfalt an Pat. mit unterschiedl. Erkrankungen werden Sie während Ihrer WB-Zeit bei uns sicher sehr profitieren. Unser Beh.-Spektrum deckt den ges. allg.med.-intern. Bereich, pädiatr. Behandlung, kl. Chirurgie sowie Mitbeh. v. psych. Erkrankten ab. Wir betreuen Pat. zu Hause wie auch in Pflegeheimen. An techn.app. Diagnostik stehen Ihnen bei uns Sono Abd., SD sowie extracr. Gefässe, EKG, LZ-EKG, Ergometrie, LZ-RR sowie Lufu zur Verfügung. Wir bieten Ihnen: geregelte Arb.zeiten bei Wegfall v. Nachtu. WE-Diensten, regelm. Supervision u. Rücksprache, Vergütung deutl. über Tarifvertrag, 10 Tage extra Fortb.-Urlaub / Jahr. Mitarb. in Teiloder Vollzeit möglich. Bei der Whg.-Suche sind wir gerne behilflich. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie doch unverb. Kontakt mit uns auf. E-Mail: lidilic@t-online.de

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mit Facharztanerkennung auf dem Gebiet der Anästhesie. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.schelztor-klinik.de/stellenangebote oder Sie schicken Ihre Unterlagen direkt an Dr. Toprak, MVZ Schelztor-Klinik Esslingen, Schelztorstr. 17-19, 73728 Esslingen; dr.toprak@schelztor-klinik.de

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Bevorzugt: Arthroskopie, Phlebologie, Handchirurgie, Fusschirurgie. Gesucht für Chirurgische Gemeinschaftspraxis (BAG) zur Übernahme eines freien KV-Sitzes, oder zur Anstellung /  Teilanstellung (mit optionaler späterer Übernahme). Bestens etablierte D-Arztpraxis in modernen Räumen mit amb. Op-Zentrum, dig. Röntgen, in großem Facharzt­ zentrum in attraktiver Umgebung im Nordschwarzwald. Flexibler Einstieg ab sofort oder später möglich. Tel.: 0170 8101374

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FA/FÄ für Allgemeinmedizin/Innere in Anstellung gesucht. Wir sind ein Praxisverbund an mehreren Stand­orten in Stuttgart. Modern, papierlos. Internistische Diagnostik steht zur Verfügung. Voll-/Teilzeit. Gute Ver­dienstmöglichkeiten, unkomplizierte Urlaubsregelung. robix40@web.de, (01 72) 7 15 85 29

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STELLENANGEBOTE Nichtinvasive Kardiologin/Kardiologe von gr. überörtlicher BAG in Angestelltentätigkeit Teilzeit/Vollzeit gesucht. Raum Südliches BW.

Beruf und Familie – Interessen vereinbaren Die Alternative zur Klinik

Zuschriften erbeten unter ÄBW 10555 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

Für Allgemeinmed.Praxis im Landkreis Ludwigshafen wird für Mittwochsvormittags von 8 – 12 Uhr eine regelmäßige Vertretung auf Honorarbasis gesucht. Zuschrift unter wolffmaxdorf@goolemail.com

FA/FÄ f. Psychiatrie und Psychotherapie zur Anstellung zunächst für Teilzeit in Gemeinschaftspraxis in Stuttgart gesucht. E-Mail: ernst@dr-zeller.de

Ärztinnen und Ärzte sind uns viel wert! Bewerben Sie sich jetzt beim ArbeitsmedizinischSicherheitstechnischen Dienst der BG BAU (ASD der BG BAU)

Weiterbildungsassistent / in für All­gemeinmedizin ab 1. 6. 17 gesucht, Vollzeit oder Teilzeit, WBE 24 Monate. Dr. Beate Renz / Agnes Spaeth-Karbach, Geislinger Str. 9, 70327 Stuttgart, E-Mail: praxis-renz-spaeth@t-online.de

Wir bieten: • eine fundierte und strukturierte Aus- und Weiterbildung zur Fachärztin/zum Facharzt für Arbeitsmedizin mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin unter kollegialer Anleitung langjährig erfahrener Kolleginnen/Kollegen aus der Praxis • geregelte Arbeitszeiten ohne Nacht-, Bereitschafts- und Wochenenddienste • einen sicheren Arbeitsplatz im Öffentlichen Dienst • gemeinsames Arbeiten im Team, Mitarbeit in Fachgremien • die abwechslungsreiche betriebsärztliche Betreuung von Beschäftigten der gesamten Bauwirtschaft und des Dienstleistungsgewerbes nach dem Arbeitssicherheitsgesetz • eine an die Tarifverträge des Marburger Bundes für kommunale Kliniken angelehnte Vergütung • großzügige Fort- und Weiterbildungsregelungen

Weiterbildungsassistent/in Allgemeinmedizin in Waldbronn (Lkr. Karlsruhe) ab 1.8.17 in Voll-/ Teilzeit gesucht. WBE 24 Mon. Kontakt: if.haug@t-online.de

Ä rzteblatt Baden-Württemberg Das Basismedium für Ärzte-Fachwerbung in Baden-Württemberg.

Wir suchen für unsere Zentren Freiburg, Heidenheim und Mannhein Fachärztinnen/Fachärzte für Arbeitsmedizin oder Ärztinnen/Ärzte zur Weiterbildung (Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin): • Ärztinnen/Ärzte mit klinischer Vorbildung (mindestens 1 Jahr Innere/Allgemeinmedizin und/oder anrechenbare Zeiten in Chirurgie, Dermatologie, Anästhesie etc.), gern auch Wiedereinsteigerinnen/Wiedereinsteiger, auch in Teilzeit • Ärztinnen/Ärzte mit Interesse an der Präventivmedizin • teamfähige Kolleginnen/Kollegen bei der interdisziplinären Zusammenarbeit • engagierte Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter für die Tätigkeit in unseren Zentren, in den Mitgliedsbetrieben und unseren mobilen Untersuchungseinheiten

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Dr. Wahl-Wachendorf unter der Telefonnummer 030 85781-568 gern zur Verfügung. Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Eignung und Qualifikation besonders berücksichtigt. Die BG BAU hat sich die Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt.

ÄBW-markt

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Ärzteblatt Baden-Württemberg 02-2017