Das Angebot wurde in allen Regionen massiv ausgebaut
Bahn und Busverkehr im Taktfahrplan
Leichte Orientierung im Öffentlichen Verkehr
Koralmbahn bringt neue Perspektiven JahrhundertVerkehrsprojekt erfolgreich in Betrieb
Infobroschüre des Landes Kärnten und der Kärntner Linien zum Kärntner Nahverkehr
Mehrwert für Wirtschaft, Industrie und Tourismus
Leichte Erreichbarkeit bringt neue Märkte und Zielgruppen
ACHTUNG:
Ab 14.12.2025
ändern sich die Fahrpläne für Bus und Bahn.
Mehr Angebot Neue Mobilität
Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn, dem Meilenstein im öffentlichen Verkehr, folgen kärntenweite Änderungen und Erweiterungen, die den Bus- und Bahnverkehr für Sie neu gestalten.
Alle Informationen unter: wir-verbinden.at/fahrplanwechsel
Vorwort Inhalt
Richtungsweisend in die Zukunft
Mit Inbetriebnahme der Koralmbahn beginnt für Kärnten eine neue Mobilitätsära. Nach Jahrzehnten der Planung und des Baus ist es seit Dezember 2025 Realität. Die Koralmbahn verbindet Kärnten direkt mit Graz und Wien. Internationale Verbindungen in Zentralräume Europas inklusive. Gleichzeitig wurde die regionale Infrastruktur in den letzten fünf Jahren massiv ausgebaut und bedürfnisorientiert angepasst. S-Bahn, Schnellbus, regionale Buslinien sowie individuelle Mobilitätskonzepte verbinden die Regionen Kärntens untereinander. Für Kärnten wurde somit eine neue Verkehrszeit im Öffentlichen Verkehr eingeläutet. Nicht nur für die Mobilität ist damit ein Meilenstein gesetzt. Auch für die gesamte Infrastruktur in Kärnten ergeben sich daraus neue Chancen, neue Wege, neue Perspektiven. Die Wirtschaft, der Tourismus, die Industrie werden von diesem neuen Mobilitätsangebot profitieren. Kärnten kann mit der Koralmbahn zukunftsfit nach vorne blicken und ist gut vorbereitet für die Zukunft.
Diese Informationsbroschüre, die gemeinsam von der Abteilung 7 des Landes Kärnten und den Kärntner Linien erarbeitet wurde, soll der Kärntner Bevölkerung einen Überblick über die neue Mobilität und das umfassende Angebot des ausgebauten Öffentlichen Verkehrs in Kärnten geben.
4 Ein Jahrhundertprojekt Koralmbahn nach 30 Jahren Planung und Bau in Betrieb
6 Neuer Taktfahrplan Größte Fahrplanumstellung aller Zeiten
8 Vernetzt im ganzen Land Alle Regionen mit S-Bahn, Bus und Mikro-ÖV gut erreichbar
10 Kärntner Linien
Neun Unternehmen tragen den regionalen Linienverkehr in Kärnten
12 Drehscheibe Unterkärnten Neue Verkehrszentren
St. Paul i. L. und Kühnsdorf Klopeiner See
16 Taktverkehr im Zentralraum ÖV-Angebot in Klagenfurt und Villach massiv verstärkt
18 Mehr ÖV in Oberkärnten Regionen mit Bus, Bahn und Mikro-ÖV gut angebunden
20 Berufspendler
Unternehmen schaffen für Arbeitnehmer neue Mobilitäts-Angebote
PEFC/06-42-28
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26 Neue Zielgruppen im Tourismus
Anbindung an direkten Fernverkehr schafft neue Märkte
Die Koralmbahn ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Europas, das seine Wirkung auf drei Ebenen entfaltet: der europäischen, der nationalen und der regionalen.
Von der ersten Idee bis zur Eröffnung vergingen mehr als 30 Jahre. Aber nun ist das Jahrhundertprojekt Koralmbahn eröffnet und wird Auswirkungen auf alle Lebens bereiche – Wirtschaft, Arbeiten, Wohnen, Bildung, Tourismus – weit über Kärnten und die Steiermark hinaus haben.
Für Kärnten beginnt somit eine neue Phase der Mobilität Auf europäischer Ebene ist die Koralmbahn Bestandteil der transeuropäischen Netze, das sind die hochrangigsten Verkehrsadern Europas. Sie liegt auf dem baltisch-adriatischen Korridor, der die Häfen an der Nord- und Ostsee mit den Adriahäfen verbindet. Mit der Verlängerung der Strecke durch den Semmering-Basistunnel, der 2030 fertig gestellt sein wird, entsteht eine der großen europäischen Verkehrsachsen sowohl für den Güter- als auch den Personenverkehr.
Sie revolutioniert den ÖV in Kärnten Kärnten wird damit zum Schnittpunkt des Korridor X und der Baltisch-Adria-
tischen Achse mit Anbindung an alle wichtigen europäischen Wirtschaftsräume.
Der Süden Österreichs rückt von einer Randlage in eine Knotenfunktion überregionaler Wirtschaftsachsen, was für die Sicherung der Unternehmensstandorte und als Entscheidungskriterium bei der Standortwahl von Firmen und Konzernen von besonderer Bedeutung ist. Der historisch gewachsene Logistikstandort Fürnitz mit dem Logistik Center Austria (LCA) kann seine Knotenpunktfunktion verstärken und sich zu einem wichtigen Partner im transeuropäischen Güterverkehr entwickeln.
Bauwerk der Superlative
Der 33 km lange Koralmtunnel ist das Herzstück der Koralmbahn und durchquert das Gebirgsmassiv mit bis zu 1.200 Metern unter Tage. Er ist damit der sechstlängste Eisenbahntunnel der Welt. Die beiden parallel verlaufenden Tunnelröhren entsprechen den neuesten technischen und aerodynamischen Anforderungen und haben einen Außendurchmesser von rund zehn Metern. Bei Planung und Bau wurde auf Sicher-
„Der Koralmtunnel ist natürlich auch DAS herausragende, technische Bauwerk, doch er ist auch nur Mittel zum Zweck. Er bewirkt, dass man den Süden und die Regionen besser mit dem Rest Europas verbindet.“
Klaus Schneider, ÖBBKoordinator der Koralmbahn
heit großer Wert gelegt. Die beiden Tunnelröhren sind alle 500 Meter durch Querschläge, die als Fluchtwege dienen können, verbunden. In der Mitte des Tunnels wurde eine 900 Meter lange Nothaltestelle errichtet, die an sich schon ein eigenes kleines Tunnelprojekt darstellt. | →
Die Koralmbahn bindet Kärnten an die europäischen Zentren an. Grafik: ÖBB
Eine neue Ära der Mobilität
In nur 42 Minuten von Klagenfurt nach Graz. Die Koralmbahn revolutioniert den öffentlichen Verkehr im Süden Österreichs.
Größte Fahrplanumstellung durch Taktfahrplan.
Die zweite Ebene, auf der die Koralmbahn ihre Wirkung entfaltet, ist die nationale. „Südösterreich“ ist weder politisch noch wirtschaftlich eine Kategorie mit historischen Wurzeln. Geografisch haben sich die alten Herzogtümer Steiermark und Kärnten kaum zueinander geöffnet, es mussten meist mühsam Pässe überwunden werden. Damit ist die Eröffnung der Koralmbahn als rasche Verbindung der beiden Landeshauptstädte Klagenfurt und Graz mit dem Koralmtunnel ein historisches Ereignis, das genau diese Barriere überwindet und damit auf beiden Seiten völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Laut Studien von Joanneum Research bringt die Koralmbahn Vorteile diesseits und jenseits der Koralpe.
KLAGENFURT
Die schnellste Fahrtzeit zwischen Klagenfurt und Graz wird 42 Minuten betragen. Bisher war man mit dem Zug zwischen den Landeshauptstädten fast drei Stunden unterwegs. Wenn der Semmering-Basistunnel fertig gestellt ist, wird man von der Kärntner Landeshauptstadt in unter drei Stunden in Wien sein.
Hochleistung statt
Hochgeschwindigkeit
In Österreich machen reine Hochgeschwindigkeitsstrecken wie beispielsweise in Frankreich mit dem TGV oder Japan mit den Shinkansen aufgrund der Topographie und der vergleichsweise geringen Besiedelungsdichte wenig Sinn. Hier setzt man stattdessen auf Hochleistungsstrecken. Die Gleise sind für eine Höchstgeschwindigkeit von
250 Stundenkilometern ausgerichtet und für den Mischverkehr geeignet. Das heißt, sie werden von der S-Bahn, dem Regional- und dem Personenfernverkehr ebenso genutzt wie vom Güterverkehr. Die schnellsten Verbindungen sind mit entsprechenden Zuggarnituren mit bis zu 230 Stundenkilometern unterwegs und werden in den Taktfahrplan eingebunden.
Österreichs größte
Fahrplanänderung
Die dritte Ebene ist die regionale. Die Eröffnung der Koralmbahn war gleichzeitig der Startschuss für eine neue Ära der Mobilität im Süden Österreichs und bringt die größte Fahrplanänderung des Landes mit sich. Der integgrierte Taktfahrplan trat in Kraft, mit dem der gesamte Nah- und Regionalverkehr an die neuen Rahmenbedingungen angepasst wurde. „Mobilität funktioniert nur in der Kette“, sagt Reinhard Wallner, Regionalmanager Kärnten des Nah-/Regionalverkehrs der ÖBB-Personenverkehr AG.
365 Tage im Jahr werden die Regionen mit den Zentralräumen und untereinander im Taktverkehr verbunden, der
„Vor sieben Jahren hatten wir die Vision für einen Fahrplan und dieses visionäre Bild wird nun Realität. Das letzte Mosaiksteinchen dazu wird im Dezember 2027 gesetzt.“
Reinhard Wallner, Regionalmanager Kärnten des Nah/ Regionalverkehrs, ÖBBPersonenverkehr AG
sich sowohl an den Bedürfnissen der Pendler und Schüler als auch an Freizeitreisenden und Touristen orientiert.
Damit das vernetzte Modell umgesetzt werden konnte, wurden die Bahnstrecken in weiten Bereichen Kärntens ausgebaut.
WETTMANNSTÄTTEN
❽ HENGSBERG WUNDSCHUH/WERNDORF
WESTSTEIERMARK
„Taktverkehr
Taktfahrplan
Im Takt bedeutet, „dass der Zug immer zur gleichen Minute zur Haltestelle kommt und die Linien in regelmäßigen, sich periodisch wiederholenden Abständen verkehren. Dieses System liegt allen Linien zugrunde, die in großen Knotenbahnhöfen wie Villach oder Klagenfurt miteinander verknüpft sind, um Umsteigezeiten möglichst kurz zu halten“, erklärt ÖBB-Verkehrsplaner Stephan Höfler, der für die S-Bahn zuständig ist, das System.
Auch die Fernverkehrsverbindungen sind in den Taktfahrplan eingebunden. Darüber hinaus werden Anschlüsse aus den Regionen zu den Fernverkehrszügen in den Morgen- und Abendstunden sichergestellt.
Kärnten wird mit neuen Fernverkehrsverbindungen an Europa angebunden. „Wir verdoppeln den Fernverkehr und erhöhen die Anzahl der Sitzplätze“, führt Wallner aus. So wird der ICE Frankfurt mit der Tourismusregion Kärnten verbinden. Im Stundentakt geht es über die Tauern mit 20 täglichen Verbindungen zwischen Villach und Salzburg. Tägliche Expressverbindungen gibt es nach Laibach und Triest, nach Venedig fahren zwei schnelle Züge täglich.
bedeutet, dass der Zug immer zur gleichen Minute zur Haltestelle kommt und die Linien in regelmäßigen, sich periodisch wiederholenden Abständen verkehren.“
ÖBBVerkehrsplaner
Stephan Höfler
Teile des neuen Fahrplans traten schon mit Schulbeginn im September 2025 in Kraft. Die Fahrtzeiten sind so gesetzt, dass auch Schichtarbeiter mit dem Zug ihren Arbeitsplatz rechtzeitig vor Schichtbeginn um sechs Uhr erreichen und nach Schichtende um 22:00 Uhr wieder nach Hause kommen. Auch an Freizeitaktivitäten wurde bei der Fahrplanerstellung gedacht. An- und Abreisen zu Abendveranstaltungen in Klagenfurt und Villach sind nun mit der Bahn möglich.
In Summe gibt es ab 2026 in Kärnten ein Plus an 740.000 Angebotskilometern. Der letzte Schwung ist für Dezember 2027 geplant. „Dann werden es 800.000 Angebotskilometer sein und die Bezirksstädte werden im Halbstundentakt erreichbar sein. Damit sind die größte Fahrplan änderung Österreichs und die Umsetzung des integrierten Taktfahrplans abgeschlossen“, erklärt Wallner. |
�� AKTEN
DAS IST DIE KORALMBAHN
• 27 Jahre Gesamtbauzeit
• 130 Kilometer Gesamtlänge
• 50 Tunnelkilometer
• 290 Kilometer Gleise
• 23 moderne Bahnhöfe
• Mehr als 100 Brücken
• Bis zu 250 km/h Höchstgeschwindigkeit
• Mit 33 Kilometern weltweit sechstlängster Eisenbahntunnel
DAS BRINGT DIE KORALMBAHN
• Deutliche Verkürzung der Reisezeiten
• Optimierte Verbindung der Steiermark und Kärntens mit den Nachbarländern
• Bessere Erreichbarkeit der Regionen im Süden Österreichs
• Mehr Fernverkehrsverbindungen
• Flächendeckender integrierter Taktfahrplan
• Bessere Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes
• Besseres Angebot für Schüler
• Bessere Verteilung des Verkehrs auf verschiedene Transportmittel
• Positive Beschäftigungseffekte
• Zusätzliche regionale Wertschöpfung
• 740.000 Angebotskilometer mehr
Vernetzt bis in die Täler
In alle Täler Kärntens fahren Bahn und Bus, ergänzt vom Mikro-Verkehr, den flexiblen, lokalen Angeboten – so präsentiert sich die neue, flächendeckende Mobilität Kärntens.
Prozent der Menschen, die sich in Kärnten aufhalten, stehen verkehrsmittelübergreifende öffentliche Mobilitätsangebote von Bahn/Regionalbus/Stadtbus zur Verfügung. Die restlichen 20 Prozent können auf flexible Verkehrslösungen zurückgreifen. Auf bestimmte Zielgruppen wie Schüler oder Pendler wurde mit der Verdichtung des Verkehrs zu bestimmten Zeiten zusätzlich Bedacht genommen.
Das System des öffentlichen Verkehrs in Kärnten teilt sich in drei Ebenen:
1. Internationaler Fernverkehr und überregionale Bahn- und Busangebote (S-Busse)
2. Regional- und Nahverkehr mit Bahn und Bus
3. Kleinräumiger Nahverkehr, der sogenannte Mikro-ÖV
Zentraler Angelpunkt ist die Koralmbahn zwischen Klagenfurt und Graz
fahrplan.oebb.at
mit der Anbindung an den nationalen und internationalen Fernverkehr. Die Verbindungen zu und von der neuen Verkehrsader wurden bei der Planung des regionalen Bahnverkehrs wie der S-Bahnlinienstruktur und der Busverbindungen angepasst, ausgeweitet und in alle Richtungen verstärkt.
S-Bahn
Sieben S-Bahnlinien zum Teil im Stunden-, zum Teil im Halbstundentakt ver-
netzen die Regionen. Das Netz zieht sich in Oberkärnten über Spittal/Drau hinaus bis Pusarnitz (S1). Weitere Linien führen nach Lienz (S6) sowie nach Hermagor (S4). Die S-Bahn-Verbindungen im Osten beziehungsweise Süden reichen bis Wolfsberg (S1) mit zeitweiser Einbindung der Bleiburger Schleife, Rosenbach von Villach aus (S5) und Weizelsdorf von Klagenfurt aus (S3) sind ebenfalls im Stundentakt erreichbar. Ein dichtes S-Bahnnetz bietet sich im Raum Klagenfurt – Villach – St. Veit – Friesach (S7), wobei das Nahverkehrsangebot der S-Bahn St. Veit – Feldkirchen – Villach (S2) auf einen Stundentakt ausgeweitet wurde.
Schnellbuslinien
Wo die Bahn nicht hinfährt, übernehmen die Linienbusse weiterführende Verbindungen. Unter anderem sorgen vier Schnellbuslinien für rasche Verbindungen auch abseits der Bahn. Klagenfurt ist mit einem solchen Angebot mit Feldkirchen und Griffen verbunden. Von Hermagor kommt man rasch nach Nötsch im Gailtal und zurück, während zwischen Ferlach und Villach sechsmal täglich ein Schnellbus fährt.
Mikro-ÖV – drei Systeme
Der öffentliche Verkehr wird vom MikroÖV ergänzt. Er ist wesentlicher Teil der neuen Kärntner Mobilität und sorgt für die Überbrückung der letzten Meile. Die On-Demand-Angebote werden in peripheren Gebieten mit wenig Fahrgastaufkommen sowie in Randzeiten eingesetzt und schließen die Lücken im ÖV-Angebot. Sie sind unabhängig von fixen Fahrplänen und werden von den Fahrgästen nach Bedarf bestellt, haben aber festgelegte Haltepunkte, zu denen in der Regel auch sämtliche Bushaltestellen zählen. Daher dienen sie auch als
„Der Mikro-ÖV wird durch Landesförderungen unterstützt.“
Gottfried Seebacher, Geschäftsführer der MLG Mikromobilitäts und Logistikmanagement GmbH
bedarfsorientierte Zu- und Abbringer zu regionalen Linien, aber als Unterstützung für den touristischen Verkehr. Zum Teil garantieren barrierefreie Fahrzeuge mit Rampen und Rollstuhlplätzen im Mikro-ÖV auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen uneingeschränkten Zugang zum alltäglichen Leben.
Neben diesem System wird der sogenannte „Rufbus“ auch als Mikro-ÖV im weiteren Sinne verstanden, obwohl es sich dabei um eine Abwandlung des klassischen Linienverkehrs handelt. Hier gibt es zwar fixe Fahrpläne und Zeiten, doch die liniengebundenen Kleinbusse fahren nur, wenn Bedarf besteht, das heißt, wenn sie von Fahrgästen gebucht werden.
Das GO-MOBIL zählt nicht zum klassischen ÖV, sondern ist in Form von Vereinen mit jeweils lokalen Betrieben als Mitgliedern organisiert. Das Angebot ist aber in den Landesverkehrsplan integriert und wie Bus und Bahn ein fester Bestandteil des öffentlichen Nahund Regionalverkehrs Kärntens. Hier gibt es weder Fahrplan noch fixe Haltepunkte. Der Fahrgast bestimmt innerhalb des Wirkungsbereichs, wann es wohin geht. |
�� AKTEN
• Schnellbus Linie 1 (Sb1) Griffen – Klagenfurt
7-mal täglich hin und retour
• Schnellbus Linie 2 (Sb2) Feldkirchen – Klagenfurt
29-mal täglich hin und retour
• Schnellbus Linie 3 (Sb3) Ferlach – Villach
6-mal täglich hin und retour
• Schnellbus Linie 4 (Sb4) Hermagor/ Nötsch – Villach über die A2
12-mal täglich hin und retour
�� IKRO-ÖV
INFORMATIONEN UND KONTAKTMÖGLICHKEITEN: www.mikroverkehr.at www.rufbus.at
Tarife www.rufbus.at/tarife
Buchen
Call Centers: www.rufbus.at/ mobilitaetsbueros online und via App übers Handy
POSTBUS SHUTTLE www.postbus-shuttle.at
Download Postbus Shuttle App
GO-MOBIL www.gomobil.at Zu erreichen unter 0664 603 603 + die Postleitzahl der Gemeinde
Postbus
Marek
Knopp
Im Landganzen unterwegs
Der öffentliche Verkehr in Kärnten wird von den Kärntner Linien getragen. Unter dieser Dachmarke sind alle Unternehmen, die den Linienverkehr bedienen, zusammengefasst.
Die ÖBB ist ein wesentlicher Träger des öffentlichen Verkehrs und hat diese Position mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn weiter ausgebaut. Sieben S-Bahn-Linien, 29 Verbindungen im Halbstundentakt zwischen Klagenfurt und Graz und 26 Züge anstelle von bisher zehn zwischen Klagenfurt und Wien, ein Stundentakt zwischen Klagenfurt und Salzburg gehören unter anderem zur
„Dichtere Takte, mehr Früh- und Abendverbindungen und ein Angebot, das mit den Bedürfnissen unserer Fahrgäste mitwächst – damit investieren wir nicht nur in Züge und Takte, wir investieren in Lebensqualität.“
neuen Mobilität im Süden Österreichs. Für Nachtvögel ist die Nightline auf fünf S-Bahnstrecken bis in die frühen Morgenstunden unterwegs.
Weiters sorgen mehrere heimische Busunternehmen für einen funktionierenden täglichen Linienverkehr abseits der Schiene. Die Kriterien, wie beispielsweise maximale Fahrzeit, Stationen oder die Tagesrandzeiten, sind vom Verkehrsverbund vorgegeben. In den Linienführungen und Haltepunkten
„In der Kombination von Linienverkehr und Mikro-ÖV können Linien in Schwachlastzeiten mittels Rufbus angeboten und andererseits können auch Randgebiete in das Netz des öffentlichen Verkehrs, besser und effizienter integriert werden.“
Daniel Besic, Standortleiter, Dr. Richard Kärnten GmbH & Co KG
der Buslinien sind die individuellen Bedürfnisse der Erfordernisse in den einzelnen Gebieten, wie Wohnen, größere Unternehmen, Schulen und Tourismus, ab gebildet. Nach Probebefahrungen, bei denen Busgrößen, unter anderem auf dem Bedarf im Tagesverlauf und auf Straßen eignung getestet werden, treten die Fahrpläne in Kraft.
ÖBB Postbus
Die ÖBB Postbus AG ist der größte Busunternehmer Österreichs und bedient auch in Kärnten die meisten Linien. Die Postbusse fahren in Südkärnten, im Mittelkärntner Raum, in Oberkärnten bis hinauf nach Heiligenblut. Das Versorgungsgebiet ist in sechs große Cluster eingeteilt: die Wörthersee-Gemeinden, im Süden Weizelsdorf bis Rosenbach, KlagenfurtSt. Veit, Klagenfurt-Bleiburg, das Lavanttal, Villach-Radenthein und
„Neue Mobilität heißt: Menschen nicht nur von A nach B, sondern bis ganz ans Ziel zu bringen: mit auf die Züge und anderen Linienbussen abgestimmten Fahrplänen und Mikro-ÖVLösungen, mit welchen auch die letzte Meile abgedeckt wird.“
Mirko Gavric, Standortleiter Kärnten Bus GmbH
„Die Koralmbahn revolutioniert die Mobilität. Alle VKGPartner haben gemeinsam die bestmöglichen Fahrpläne erstellt, um so viele Anschlüsse an den Fernverkehr herzustellen wie irgendwie machbar. Der Wirtschaftsraum Süd bietet spannende Herausforderungen und Chancen.“
Andreas Osinger, Ebner Reisen Ges.m.b.H
„Der neue Fahrplan ist die größte Bewegung im öffentlichen Verkehr der vergangenen Jahrzehnte. Für uns als Unternehmen bedeutet die Einführung des Taktverkehrs die größte Änderung in unserem mehr als 100-jährigen Betrieb als Linienbetreiber.“
Johannes Wiegele, Johann Wiegele und Söhne GesmbH
Spittal- Radenthein, Klagenfurt Feldkirchen, Möllbrücke und Heiligenblut.
Kärnten Bus
Die Kärnten Bus GmbH ist ein Konsortium aus fünf privaten Kärntner Busunternehmen und übernimmt für diese die Fahrplan- und Tarifgestaltungen sowie die Vertragsabwicklung im Verkehrsverbund Kärnten. Die Busunternehmen Bacher Reisen, Ebner, Juwan und HPV im Mölltal sowie Hofstätter Reisen sind unter der Dachmarke zusammengefasst und in fast allen Regionen Kärntens im Linienverkehr und im Mikro-ÖV unterwegs.
„Die neue Mobilität besticht durch eine effizient, bedarfsgerecht und synergetisch geplante Wegekette, die durch unterschiedliche Verkehrsträger –wie On Demand Kleinfahrzeuge, Busse und Bahn – ineinandergreifen und miteinander verknüpft sind.“
Beate Sommer, Österreichische Postbus AG –Regionalmanagement Süd
KMG Klagenfurt Mobil GmbH
Die KMG Klagenfurt Mobil GmbH, eine Tochter der Stadtwerke Klagenfurt AG und der Stadt Klagenfurt, ist für alle Angelegenheiten rund um den öffentlichen Personennahverkehr in Klagenfurt zuständig. Sie verknüpft den Busbetrieb mit ergänzenden Mobilitätsdiensten wie Bikesharing, e-Carsharing, Paketboxen und Radboxen.
Dr. Richard
Das Busunternehmen Dr. Richard betreibt in Villach den Stadtverkehr inklusive Mikro-ÖV mittels rollstuhlgerechter Kleinbusse, im Stadt- und Umlandgebiet von Villach und den Stadtbus Hermagor. Regionallinien im Gailtal, im Gurktal sowie im nördlichen Vorortegebiet von Klagenfurt gehören ebenso zum Einsatzgebiet des Busunternehmens.
„Die Integration verschiedener Mobilitätsformen ist die neue Mobilität: Zu Bus und Bahn auch Bike-/Scooter-Sharing, e-Mobility, Mobilitätsknoten als Schnittstellen. Wesentlich sind auch Digitalität & Information: Digitale Abfahrtsmonitore, Echtzeit-Infos, Apps, einfachere Ticketsysteme und Ähnliches.“
Hansjörg Schusser, KMG Klagenfurt Mobil GmbH
Mobilbüro Hermagor und OGV
Mobilbüro Hermagor Verkehrsmanagement GmbH betreibt den Linienverkehr im Gail-, Gitsch- und Lesachtal und ist auch für die Organisation des Linienverkehrs der OGV Obergailtaler Verkehrsbetriebs GmbH zuständig. Die Busse der OGV haben die Linienkonzessionen für das Drautal. Planungen von Mobilbüro und OGV sowie Kundenanfragen werden vom Mobilbüro gemacht.
Wiegele und Ebner
Johann Wiegele und Söhne GesmbH ist von allen privaten Busunternehmen am längsten im Linienverkehr unterwegs und bedient seit 117 Jahren die Strecke Nötsch im Gailtal – Kreuth – Bad Bleiberg – Villach. Seit nunmehr 60 Jahren betreibt das Busunternehmen diese Strecke im Verband mit der Ebner Reisen Ges.m.b.H. |
„Die Mobilität von heute ist flexibel, klimafreundlich und vernetzt. Mit neuen Bahn- und Busangeboten, digitalen Lösungen und klugen Tarifen schaffen wir Chancen für Regionen und Menschen. Das Mobilbüro Hermagor steht für eine Mobilität, die Zukunft und Lebensqualität verbindet.“
Leopold Durchner, Mobilitätsbüro Hermagor
„In Kärnten spielt Mobilität eine wichtige Rolle, um die Verbindung zwischen ländlichen Regionen und den städtischen Zentren zu stärken.“
Direkt vor dem Koralmtunnel bieten die neuen Mobilitätszentren St. Paul im Lavanttal und Kühnsdorf Klopeiner See ein Mobilitätsangebot, das fit für die Zukunft ist – mit direkter Anbindung an München, Frankfurt und Zürich.
Zentrale Verkehrsknoten beziehungsweise erste Mobilitätsanlaufstellen für die Koralmbahn auf Kärntner Seite sind die Bahnhöfe St. Paul im Lavanttal sowie Kühnsdorf Klopeiner See. Mit insgesamt 18 Fernverkehrshalten pro Tag (ab März 2026) in Kühnsdorf Klopeiner See werden die ÖBB und die Westbahn die Region Unterkärnten beziehungsweise Südkärnten an internationale Verkehrswege anschließen.
Davon profitieren nicht nur der Tourismus, die Wirtschaft oder die Industrie, sondern auch die Bevölkerung als Pendler wie auch als Freizeitnutzer. Insgesamt stehen 14 moderne und barrierefreie Bahnhöfe und Haltestellen entlang der neuen Bahnstrecke auf Kärntner Seite der Koralmbahn zur Verfügung.
Kühnsdorf Klopeiner See Massiv ausgebaut wurde auch der Bahnhof Kühnsdorf Klopeiner See. Auf dem neu geschaffenen modernen Bahnhof halten die Fernverkehrszüge der ÖBB bis zu acht Mal täglich sowie der deutsche ICE und die Westbahn. Der ICE 4 wird täglich aus dem Großraum München und Frankfurt den Bahnhof Kühnsdorf Klopeiner See anfahren und somit die Region Südkärnten/Klopeiner See an internationale Städte anbinden, wodurch zukünftig neue touristische Akzente gesetzt werden. Zudem wird der Bahnhof Kühnsdorf Klopeiner See auch als Halt für den ÖBB Nightjet Zürich dienen.
St. Paul
Nur 20 Minuten ist der Fernverkehr zwischen Klagenfurt und St. Paul im Lavanttal unterwegs, die S-Bahn fährt 47 Minuten. Die Koralmtrasse war der zentrale Angelpunkt für die Verkehrsplanung im Lavanttal und darüber hinaus. Der Bahnhof St. Paul wurde
als Schnittpunkt der Züge und als Anknüpfungspunkt für weitere Verbindungen mit Busterminals, Park& Ride-Anlagen, E-Ladestationen und überdachten Fahrradabstellplätzen zu einer Mobilitätsdrehscheibe ausgebaut. Sieben unterschiedliche Bahn- und Buslinien, aus allen Richtungen kommend, laufen in St. Paul zusammen und binden die Regionen an den hochrangigen Fernverkehr an.
Wolfsberg – Bleiburg
Die S1 sorgt für den Stundentakt zwischen Klagenfurt und Wolfsberg und nimmt in einer Schleife auch Bleiburg mit. Mit der Einführung der stündlichen REX-Verbindung wochentags direkt nach Klagenfurt wurde das Bahnangebot für Wolfsberg in die Landeshauptstadt ausgeweitet. Alle Ankunftund Abfahrtzeiten wurden so gesetzt, dass sie an den Fernverkehr anschließen und die Abendverbindungen sowie Nightlines berücksichtigen. | →
Ein Netz von Busverbindungen in Unterkärnten
Zusätzlich zum Bahnverkehr ziehen sich Busverbindungen wie ein Spinnennetz über Unter- und Mittelkärnten und verdichten mit vielfältigen Umsteigemöglichkeiten den Zu- und Abbringerverkehr zur Bahn.
Die Buslinien wurden zum Teil völlig neu geplant. „Hauptangelpunkt ist der Anschluss an die Schiene. Das Konzept wurde aus Sicht des Fahrgastes mit Fokus auf Erreichbarkeit und Umsteigemöglichkeiten gedacht. Auf fünf Achsen als Koralmverbinder bringen wir die Fahrgäste beispielsweise aus den Gemeinden des südlichen Lavanttals (Griffen, Lavamünd, St. Georgen i. L., St.Paul i. L. und St. Andrä) stündlich und im Taktverkehr zur Koralmbahn zum Bahnhof St. Paul“, präzisiert Beate Sommer von der Österreichischen Postbus AG das neue Konzept. Zwischen St. Paul und Klagenfurt werden mit dem Bus auch jene Orte angefahren, die nicht an der Bahn liegen.
Durchs Rosental
Aus dem Rosental pendeln viele Arbeitnehmer in den Zentralraum und können dafür Bahn- und Busverbindungen nutzen, die bereits in den vergangenen Jahren sukzessive ausgebaut wurden. Rosenbach ist über eine S-Bahn (S5) im täglichen Stundentakt an Villach angebunden und zwischen Weizelsdorf und Klagenfurt werden Fahrgäste ebenfalls mit einem Stundentakt und erweiterten Betriebszeiten von 19 Stunden werktags versorgt.
Kärnten Bus hat die Betriebszeiten der Strecke Ferlach – Weizelsdorf erweitert, um an die neuen Zugverbindungen optimal anzuschließen und so einen durchgehenden und verlässlichen Verkehrsfluss zu gewährleisten.
Zwischen den Bahnhöfen Weizelsdorf und Lind ob Velden fährt der Postbus die Rosentalgemeinden an. In St. Jakob kommt eine Linie aus Villach nahezu zeitgleich an, um die Umsteigemöglichkeit zwischen den Bussen zu ermöglichen. Hier wurde auch eine neue Haltestelle mit Platz für drei Busse errichtet, damit wäre der Umstieg zwischen drei Fahrtrelationen möglich.
„In vielen Regionen wurden die bestehenden Busverbindungen an die neuen, erweiterten Zugfahrpläne angepasst und es wurde versucht den Verkehr so gut wie möglich zu vertakten. Dadurch konnten viele Anschlüsse optimiert werden.“
Martin Bacher, Geschäftsführer Kärnten Bus GmbH
Friesach bis Bruck an der Mur
Das Nahverkehrsangebot auf dem Streckenabschnitt Friesach – Klagenfurt wurde mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn ebenfalls neu geordnet. Klagenfurt – St. Veit ist die am dichtesten befahrene Bahnstrecke Kärntens mit einem 20-Minuten-Takt. Dafür sorgen drei S-Bahnlinien und der Interregio, der stündlich bis Friesach und weiter nach Bruck an der Mur fährt. Darüber hinaus gibt es zischen St. Veit und Feldkirchen einen Stundentakt und neue Abendverbindungen.
Neu auf der Busstrecke von Klagenfurt nach St. Veit übers Zollfeld und den Schulstandort Tanzenberg ist die Mobilitätsdrehscheibe Maria Saal. Hier bietet sich eine Fülle von Umsteigmöglichkeiten an: von Zug auf Bus und umgekehrt sowie von Bus auf Bus.
Neu eingerichtet wurde im St. Veiter Stadtverkehr eine Verbindung zwischen dem Industriegebiet Blintendorf und dem Bahnhof mit Bahnanschluss im
Stundentakt. Ebenfalls zum Bahnhof fährt nun auch ein Bus in fußläufiger Distanz zum Krankenhaus St. Veit.
Feldkirchen
Sehr beliebt mit jährlich steigenden Fahrgastzahlen ist die Schnellbusverbindung (Sb2) zwischen Klagenfurt und Feldkirchen. Über Moosburg geht es im Halbstundentakt in die Bezirksstadt, wobei man zwischen der schnellen Verbindung einmal in der Stunde oder der langsameren, die auf der Strecke jede Haltestelle anfährt, wählen kann. Weiters stellt Kärnten Bus die Anbindung vieler ländlicher Gebiete an die regionalen Zentren und Bahnhöfe des Feldkirchner Hügellands, des Glantals, des Krappfelds, des Zollfelds und Südkärntens sicher. |
„Eine gute Verkehrsplanung beginnt bei den Bedürfnissen der Nutzer. So sind wir schon in der Planungsphase im engen Austausch mit Fahrgästen, Gemeinden, Tourismusverbänden und dem Verkehrsverbund als Auftraggeber, um die Lebenswege der Fahrgäste bestmöglich in den Fahrplänen abzubilden.“ Beate Sommer, Österreichische Postbus AG –Regionalmanagement Süd, Großkundenbetreuung und Ausschreibungsmanagement
�� AKTEN
• 29 Verbindungen täglich zwischen Klagenfurt und Graz
• S1 fährt durch ganz Kärnten –zwischen Wolfsberg und Pusarnitz
• 20 Minuten Fahrzeit zwischen Klagenfurt und St. Paul im Lavanttal
• Verstärkter Verkehr ins Rosental mit Bahn und Bus
• Stundentakt nach Friesach und Bruck an der Mur
• Montag bis Freitag 20- Minuten-Takt zwischen Klagenfurt und St. Veit
• Mobilitätsdrehscheibe Maria Saal
• Schnellbus zwischen Klagenfurt und Feldkirchen (Sb2)
Massiver Ausbau der ÖV-Verbindungen zwischen Klagenfurt und Villach. Tägliche Verbindung auf 70-mal aufgestockt.
Die Verkehrsräume Klagenfurt und Villach sind auf die neuen Mobilitätsherausforderungen sehr gut vorbereitet. In jahrelanger Planungsarbeit wurden die Verkehrskonzepte angepasst und verfeinert, sodass für die Verkehrsteilnehmer umfassende Angebote bereitstehen. So sind Klagenfurt und Villach mit der S-Bahn durchgängig im Halbstundentakt miteinander verbunden. Dafür wurden sechs zusätzliche S-Bahn-Verbindungen installiert. Die beiden Städte im Kärntner Zentralraum fungieren darüber hinaus als Drehscheiben und Verbindungsknoten für den weiterführenden Bahn- und Busverkehr innerhalb des Bundeslandes, aber auch zu Expresszügen nach Triest, Venedig, München, Zürich und Laibach.
Klagenfurt: Zehn-Minuten-Takt
In Klagenfurt verkehren drei Hauptlinien (A, B, C) der KMG Klagenfurt Mobil GmbH werktags (Mo–Fr) in der Hauptverkehrszeit von 06:00 bis 19:30 Uhr im Zehn- Minuten-Takt, in der
INFO
Auf der KlagenfurtMobil 2.0-App stehen den Usern Fahrplaninfos in Echtzeit, Störungsinformationen, Routenplanung, Ticketkaufs etc. zur Verfügung.
Der Klagenfurter Hauptbahnhof ist eine zentrale Mobilitätsdrehscheibe Kärntens.
Nebenverkehrszeit alle 20 Minuten sowie im Zuge der Abendtaktung (ab ca. 20:15 Uhr) alle 30 Minuten. Weitere acht Nebenlinien wurden werkstags auf den 20-Minuten-Takt umgestellt, an Sonn- und Feiertagen verkehren sie alle 40 Minuten, in den Abendstunden alle 60 Minuten.
Alle zwei bis fünf Minuten fahren Busse vom Hauptbahnhof in die Innenstadt sowie zur Universität und zum Wörthersee. Der Ost-Bahnhof wurde durch eine 20-Minuten-Taktung aufgewertet. In der Marktgemeinde Ebenthal betreibt die KMG mit dem Mobil-E einen Mikro-ÖV, der bei Bedarf Fahrgäste von Infopoints zu verschiedenen Mobilitätsknoten bringt, wo sie in Linienbusse umsteigen können.
„Der öffentliche Verkehr in Klagenfurt ist heute schneller, verlässlicher und komfortabler als je zuvor. Durch die enge Abstimmung von Bus und Bahn, dichtere Taktungen und den Ausbau multimodaler Angebote wie nextbike und E-Carsharing ist die Mobilität einfacher geworden.“
Hansjörg Schusser, Geschäftsführer KMG Klagenfurt Mobil GmbH
Villach: StadtBahn, Bus und BUS:SI Mit der Eröffnung der Koralmbahn wurde der Busverkehr in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund und der Stadt Villach auf den neuen und dichteren Zugfahrplan angepasst. Dafür wurden die Verkehre zum Teil gänzlich neu organisiert, um die entscheidenden Anschlüsse an den Bahnverkehr sowie an andere Buslinien an allen relevanten Umsteigepunkten weiterhin sicherzustellen. Die Neuerungen betreffen den BUS:SI, dem Villacher Stadtbusverkehr, den Vororteverkehr und die MikroBUS:SI-Linien, die den öffentlichen Linienverkehr in Villach ergänzen.
Bereits im Jahr 2022 wurde in Villach ein Bustaktverkehr eingeführt. Dieser garantiert den Villachern zu Stoßzeiten einen Halbstundentakt. Zudem wurden die BUS:SI Betriebszeiten um drei Stunden ausgeweitet. Die Villacher Linien verkehren nun von Montag bis Freitag von 05:00 bis 22:00 Uhr.
Neu ist auch das Mikro-BUS:SIAngebot. Dieser klassische Mikro-ÖV
ÖV IM ZENTRALRAUM KÄRNTEN
„Wir haben den Stadtverkehr an den dichteren Zugverkehr angepasst, um die entscheidenden Anschlüsse an den Bahnverkehr sowie an andere Buslinien an allen relevanten Umsteigepunkten weiterhin sicherzustellen und bieten eine Mischung aus Linien- und Bedarfsverkehr.“
Daniel Besic, Standortleiter, Dr. Richard Kärnten GmbH & Co KG
bindet Stadtteile, die vorher nicht optimal oder gar nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar waren, in das öffentliche Verkehrsnetz ein. So sind die Mikro-BUS:SI bei Bedarf in Serai/Kratschach oder Vassach/Gritschach unterwegs und verbinden den Hauptbahnhof mit Vassach, Maria Gail, Tschinowitsch und Heiligengeist. Auch die bestehenden Buslinien nach Wollanig und in die Schütt werden durch den Mikro-Verkehr verstärkt. Die Kleinfahrzeuge bieten Platz für bis zu acht Fahrgäste und fahren zu festgelegten Haltepunkten. Vom Hauptbahnhof aus sind fünf Ziele – Westbahnhof, Warmbad, Seebach, Landskron, St. Ruprecht – in Villach mit der StadtBahn im Halbstunden- bzw. im Stundentakt angebunden. Fahrräder sind an Bord herzlich willkommen. Der Hauptbahnhof mit dem Busbahnhof ist auch zentrale Umstiegsstelle. Hier fahren alle Villacher BUS:SI Linien von Dr. Richard sowie die Regional- und Fernverkehrslinien ab. |
�� AKTEN
TAKT KLAGENFURT
3 Hauptachsen (A,B,C) –10-Minuten-Takt, 20-MinutenTakt Samstag, Sonn- & Feier tag und Nebenverkehrszeiten, 30-Minuten-Takt in den Abendstunden
8 Nebenlinien – 20-MinutenTakt (Mo–Sa), Sonn- & Feiertag 40-Minuten-Takt, 60 Minuten in den Abendstunden
Betriebszeiten: je nach Linie, von ca. 05:00 bis 0:15 Uhr.
TAKT VILLACH
StadtBahn: Halbstunden-Takt bzw. Stundentakt
Stadtbusverkehr: HalbstundenTakt zu Stoßzeiten, sonst Stunden-Takt
Betriebszeiten: Täglich 05:00 bis 22:00 Uhr Infos unter villach.at/bussi
Oberkärnten: Mehr Takt, mehr Bus, mehr Mobilität
Obwohl nicht an der Koralmbahn gelegen, ist die Region Oberkärnten großer Profiteur: mehr Verbindungen, durchgetaktet und mit Mikro-ÖV verstärkt.
Durch die Inbetriebnahme der Koralmbahn erlebt auch die Tauernstrecke eine massive Aufwertung. Da der hochrangige Fernverkehr von Graz nach Salzburg über Klagenfurt geführt wird, ergibt sich zwischen Villach und Salzburg nun ein Stundentakt mit 20 täglichen Verbindungen. Direktverbindungen nach München bringen für den Fernverkehr neue Perspektiven.
Zwischen Spittal und Villach sind die S-Bahnen im Halbstundentakt unterwegs und auch alle Haltepunkte dazwischen werden im Halbstundentakt angefahren. Weiter Richtung Klagenfurt gibt es zu hochfrequentierten Zeiten alle 30 Minuten eine Zugverbindung. Darüber hinaus wurde das Regionalbusangebot im gesamten Bezirk Spittal massiv ausgebaut.
Regionaler Busverkehr
„Ausgehend vom neuen Taktverkehr haben wir das Busangebot so gestaltet, dass es zur S-Bahn passende Anschlussverbindungen gibt. In einigen Regionen, wie etwa im Lieser-/Maltatal, führen die Anpassungen zu deutlich veränderten Abfahrtszeiten“, erklärt Kärnten Bus Standortleiter Mirko Gavric.
Knoten- und Umsteigepunkte abseits der Schiene sind im Mölltal die Orte Obervellach und Winklern. In der Künstlerstadt Gmünd wurde ein neuer Busbahnhof errichtet, der Busverkehr im Lieser-/Maltatal verstärkt und im Stundentakt an den Bahnhof Spittal angebunden.
Bis nach Heiligenblut fährt von Spittal aus täglich und im Stundentakt ein
„Die Eröffnung der Koralmbahn, verbunden mit dem größten Fahrplanwechsel der Landesgeschichte, eröffnet auch für Randregionen enorme Chancen.“
Leopold Durchner, Geschäftsführer des Mobilbüros Hermagor
Postbus, der für Pendler wie auch Urlaubsgäste ein attraktives Angebot ist.
Eine massive Aufwertung erfährt die Busachse Spittal – Millstatt – Radenthein. Hier kommt es bei der Verdichtung des Stundentaktes auf einen Halbstundentakt zu einer Verdoppelung der Angebotskilometer. Der Schnittpunkt Radenthein, mit der passgenauen Ankunft und Abfahrt der Buslinien aus/ nach Villach übers Gegendtal als auch aus/nach Spittal über das Millstätter See Nordufer, ermöglicht den Fahrgästen einen idealen Umsteigepunkt.
Bedarfsverkehr
Aufgrund der Topografie und der weniger dichten Besiedelung ist das öffentliche Liniennetz in den Regionen Oberkärntens weniger engmaschig. Dafür spielt das Mikro-ÖV Angebot im
westlichen Teil des Bundeslandes seine volle Stärke aus.
Im Unteren Drautal fährt der MikroÖV-Pionier RUDi in den Gemeinden Paternion, Weißenstein, Stockenboi, Ferndorf und Fresach 230 Haltepunkte an und bringt seine Fahrgäste damit auch zu jeder Bus- und Bahnverbindung im Unteren Drautal. MaLiBus im Lieser-/Maltatal verkehrt zu festen Zeiten auf festgelegten Strecken gemäß dem öffentlichen Fahrplan. Der Rufbus kann bereits ab einer Person gebucht werden.
Auch die Bewohner und Gäste der Nockregion sowie des Gebiets um den Ossiacher See haben eine gute Auswahl an Haltepunkten der letzten Meile. An beiden Ufern des Ossiacher Sees – zwischen Ostriach und dem Bleistätter Moor auf der einen sowie dem Bahnhof St. Urban und Steindorf auf der anderen Seite – kann zwischen rund 70 Haltepunkten des Postbus Shuttles gewählt werden.
Das Nockmobil fährt in den acht Gemeinden Reichenau, Gnesau, Bad Kleinkirchheim, Feld am See, Radenthein, Millstatt am See, Seeboden am Millstätter See und Spittal an der Drau rund 660 Haltepunkte an.
ÖV ins Gailtal
Der öffentliche Verkehr in den Tälern Gailtal, Gitschtal und Lesachtal hat sich bereits in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Ein besonderer Meilenstein ist die Schnellbuslinie Sb4, die gemeinsam mit der S4 eine halbstündige Verbindung zwischen Hermagor und Villach sicherstellt, wobei die S4 bis
ÖV IN OBERKÄRNTEN
„Wir wollen auch nach dieser großen Umstellung ein attraktives, verlässliches und gut vernetztes Mobilitätsangebot für die von uns bedienten Regionen bieten.“
Mirko Gavric, Standortleiter Kärnten Bus
St. Veit durchgezogen wird. Für Pendler besonders attraktiv: Die ersten beiden Schnellbusse am Morgen und die letzten beiden Schnellbusse am Abend fahren bis nach Kötschach-Mauthen.
Der Sb4 hat auch eine Zubringerfunktion zur S-Bahn am Bahnhof in Nötsch. Darüber hinaus wurden die Buszeiten so gelegt, dass ein Umstieg von Bus auf Bus möglich ist.
Verbesserter Busverkehr
Auch in anderen Teilen der Region wurde das Angebot im Busverkehr verbessert: In Arnoldstein wurde für eine bessere innerörtliche Mobilität ein Ortsverkehr installiert.
Ein Stundentakt zwischen Nötsch und Arnoldstein an Werktagen über Feistritz, Draschitz und Maglern sorgt für eine optimale Anbindung dieser Region.
Ein Stundentakt zwischen Villach und Arnoldstein, ergänzt die S4 und bietet zusätzliche Flexibilität.
Die Strecke Nötsch – Kreuth – Bad Bleiberg – Villach wurde ebenfalls mit neuem Stundentakt ausgebaut.
„Für das Gail-, Gitsch- und Lesachtal bedeutet der Fahrplanwechsel weniger großflächige Ausbauten, sondern zielgerichtete Verbesserungen und sinnvolle Ergänzungen, die das bestehende Netz noch leistungsfähiger und nutzerfreundlicher machen,“ sagt Leopold Durchner, Geschäftsführer des Mobilbüros Hermagor. |
�� AKTEN
• 20 Züge täglich und Stundentakt zwischen Villach und Salzburg
• S-Bahn (S6) nach Lienz
• Halbstundentakt zwischen Villach und Spittal
• Bus im Stundentakt von Spittal nach Heiligenblut
• Halbstundentakt auf der Busachse Spittal – Millstatt –Radenthein
• S-Bahn (S4) von Hermagor bis St. Veit
• Stundentakt im Gailtal: Busse zwischen Nötsch und Villach, zwischen Nötsch und Arnoldstein sowie zwischen Villach und Arnoldstein
• Engmaschige Vernetzung mit Mikro-ÖV im Drautal, im Lieser-/Maltatal, um den Ossiacher See und in der Nockregion
Spezielle Angebote für Berufspendler
Der neue Fahrplan bringt mehr und bessere Verbindungen auf Straße und Schiene mit speziellen Angeboten für den Weg zur Arbeit oder zur Schule.
�� AKTEN
• Alle Bezirksstädte vor 06:00 Uhr erreichbar
• Abendverbindungen bis mindestens 22:00 Uhr verlängert
• REX-Züge zwischen 13:00 und 15:00 Uhr über die Bleiburger Schleife
• Zusätzliche S-Bahn-Verbindung Klagenfurt – Wolfsberg am Nachmittag
• Schnellbus Linie 1 von Griffen über Völkermarkt nach Klagenfurt – Halt direkt beim Klinikum Klagenfurt – 7-mal täglich hin und retour
• Ebenthal und Radsberg an Schultagen verstärkt an Klagenfurt angebunden
Berufspendler sind mit der Eröffnung der Koralmbahn klar im Vorteil. Mit neuen und getakteten Verbindungen ist der öffentliche Verkehr die attraktivere Alternative zum Individualverkehr.
S-Bahn
Die S-Bahn bringt Berufspendler frühmorgens zu ihrem Arbeitsplatz, denn alle Bezirksstädte Kärntens sind bereits vor 06:00 Uhr morgens erreichbar. Auch nach der Spätschicht ist der Zug für die Heimfahrt leicht erreichbar. Die Abendverbindungen wurden auf allen Strecken ausgeweitet und auf die Zeit nach 22:00 Uhr verlängert. Bei der Planung wurde auch auf Industriestandorte Bedacht genommen. So werden die REX-Züge, die direkt die Strecke zwischen Klagenfurt und Wolsberg bedienen, zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
„Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn erreicht der Schienenverkehr in Kärnten ein Ausmaß, das es in dieser Größe bisher nicht gab. Für Öffi-Benutzer ist dieser Fahrplanwechsel ein Jahrhundertereignis. Der alte Ausspruch ‚Es gibt in Österreich die Westbahn und die Restbahn‘ verliert im Süden Österreichs seine bisherige Berechtigung.“
Markus Lampersberger, Obmann des Vereins fahrgast kärnten
über die Bleiburger Schleife geführt und nehmen so Rücksicht auf den Schichtdienst im Filterwerk Mahle in St. Michael ob Bleiburg.
Auf der S-Bahnlinie nach Wolfsberg wurde ein Nachmittagszug für Schüler und halbtagsbeschäftigte Pendler eingeschoben.
Die Postbuslinie (Schnellbus Linie 1) von Griffen über Völkermarkt nach Klagenfurt verbindet die Destinationen auf schnellstem Wege über die Autobahn, um eine möglichst kurze Fahrzeit für die Berufspendler zu garantieren. Die Strecke wird über die St.Veiter Straße in Klagenfurt geführt, um den Mitarbeitern des Klinikums Klagenfurts zu relevanten Arbeitszeiten umstiegsfreie Verbindungen zu bieten. Von Montag bis Freitag werden sechs Verbindungen hin und ebenso sechs Kurse retour geführt.
Schul- und Pendelverkehr
In der Früh und in den Mittagsstunden verkehren an Schultagen im Umland Klagenfurts aus den Gebieten Radsberg, Kohldorf, Mieger und Zetterei in Ebenthal zwei Linienbusse der KMG Klagenfurt Mobil GmbH. Sie bringen speziell Schüler und Pendler von diesen Orten entweder zu den Mobilitätsknoten, die vom Mobil-E angefahren werden, oder zum Klagenfurter Hauptbahnhof und wieder zurück. |
NACHGEFRAGT:
„Das ÖV-Angebot aus Oberkärnten nach Klagenfurt ist sehr gut ausgebaut. Ich kann bereits um 07:00 Uhr mit meinem Dienst in Klagenfurt beginnen.“ Angelique Fischer, Rothenthur n
„Seit Inbetriebnahme der Koralmbahn ist die Zugsverbindung von Kühnsdorf nach Klagenfurt viel schneller. Das ist für mich eine massive Aufwertung.“
Alina Riegel, Eberndorf
„Wenn ich nach der Schule länger in Klagenfurt bleibe, habe ich eine große Auswahl an Zug-Verbindungen, mit denen ich wieder zurück nach Villach komme.“
Leon Ivantschitsch, Villach
Jahreskarte zum Nulltarif
Arbeitnehmer mit niedrigen und mittleren Einkommen werden aus öffentlichen Mitteln unterstützt, wenn sie mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit kommen.
„Anträge für die Kärnten Tickets können jederzeit eingereicht werden. Sie werden zeitnahe abgerechnet.“
Irene HochstetterLackner, DirektorinStellvertreterin der Kärntner Arbeiterkammer.
Eine Studie der Arbeiterkammer Kärnten mit wissenschaftlicher Begleitung des Joanneum Research, durchgeführt im Jahr 2023, ergab, dass zwei Drittel der Befragten mindestens einmal in der Woche pendeln. Vor allem in den Regionen außerhalb des Zentralraumes Klagenfurt und Villach sind es mehr als drei Viertel der 2.317 Befragten. Öffentliche Verkehrsmittel werden bei längeren Distanzen bevorzugt –hier spielen neben deren Vorhandensein auch eine aufeinander abgestimmte Taktung und vorhandene Umsteigmöglichkeiten eine wesentliche Rolle.
Arbeitnehmerförderung des Landes
Berufspendler mit Jahreseinkommen von bis zu 35.000 Euro (Lohnziffer 245 = Bruttobezug abzüglich der Sozialversicherung, etwaiger Zuschläge/Zulagen sowie des Urlaubs- und Weihnachtsgelds) können den Fahrtkostenzuschuss aus der Arbeitnehmerförderung des Landes beantragen, der von
der Arbeiterkammer abgewickelt wird. Die Zuschüsse sind gestaffelt und reichen beim öffentlichen Verkehr je nach Entfernung und Einkommen von 50 bis 100 Prozent.
Ist die Nutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels nachweislich nicht möglich oder zumutbar, kann bis zu einer Einkommensgrenze von 31.680 Euro (Lohnziffer 245) ein Zuschuss für den Individualverkehr beantragt werden.
Jobticket für alle
Mit dem „Jobticket“ können Unternehmen die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel ihrer Mitarbeiter fördern. Dieses Ticket kann steuerfrei als Wochen-, Monats- oder Jahreskarte, die zumindest am Wohnoder Arbeitsort gültig ist, zur Verfügung gestellt oder die privat gezahlten Kosten dafür ersetzt werden. |
Spezielle Verbindungen für Arbeitnehmer und finanzielle Anreize, auf den ÖV umzusteigen, entsprechen dem Trend der Zeit für umweltfreundliche Mobilität.
Mehrere Kärntner Unternehmen unterstützen ihre Beschäftigten, wenn sie sich für den Weg zur Arbeit für ein öffentliches Verkehrsmittel entscheiden. Große Arbeitgeber kooperieren mit den Kärntner Linien, damit Verbindungen direkt zum Betriebsgelände führen und die Betriebszeiten zu den Arbeitszeiten passen.
Die Verkehrsverbund Kärnten GmbH ist Servicestelle und direkter Ansprechpartner bei bedarfsorientierter Anpassung des ÖV-Angebotes für große Arbeitgeber.
Infineon
Mit dem betrieblichen Mobilitätsprojekt „Green Way“ fördert Infineon Austria umweltfreundliche Wege seiner Mitarbeiter zur Arbeit. Unterstützt wird die Nutzung des öffentlichen Verkehrs, aber auch die E-Mobilität am Standort und der Weg zur Arbeit mit dem Rad.
700 Kärnten Tickets
Infineon ermöglicht den Mitarbeitern an allen Infineon Austria Standorten die kostenlose Fahrt zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zahlt ihnen entweder das jeweilige Bundeslandticket oder einen Zuschuss zum Klimaticket Österreich.
Dieses Angebot wird mittlerweile von rund 1.200 Mitarbeitern in Österreich angenommen. Allein am Standort Villach sind es 700 Tickets, was auch auf den Ausbau der Angebote im öffentlichen Verkehr in Kärnten zurückzuführen ist.
Der Infineon Standort Villach wird aktuell von neun regionalen und städtischen Buslinien direkt angefahren. Im Durchschnitt ist Infineon alle 10 bis 15 Minuten vom Hauptbahnhof Villach aus erreichbar. Im städtischen Busverkehr konnten durch gute Taktung, bessere Umstiege und verbesserte Linien führung noch mehr Menschen erreicht werden.
Koralmbahn
Infineon profitiert auch direkt von der Koralmstrecke. „Die Koralmbahn verbindet rund 1,1 Millionen Menschen, das ist eine Jahrhundertchance für den Lebens-, Wirtschafts- und High-TechRaum Südösterreich“, erklärt Jörg
„Unsere Infineon Austria Standorte in Villach, Klagenfurt und Graz sind noch schneller und besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Davon profitiert auch unser enges Netzwerk mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen und Start-ups.“
Jörg Eisenschmied, Infineon Austria Finanzvorstand
Eisenschmied, Infineon Austria Finanzvorstand.
Darüber hinaus bringe die Koralmbahn die Infineon-Standorte – Villach mit rund 5.000 Mitarbeitenden und Graz mit rund 600 Mitarbeitenden in F&E sowie den Standort Klagenfurt mit rund 300 IT-Mitarbeitenden – regional und operativ näher, nennt er weitere Vorteile.
Mahle Filterwerk
Im Filterwerk Mahle in St. Michael ob Bleiburg wird im Schichtbetrieb produziert. Um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur und von der Arbeit zu kommen, wurde in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Kärnten, dem Land Kärnten, diversen Gemeinden und der Firma Mahle ein eigener Betriebsverkehr eingerichtet. Er fungiert gleichzeitig als öffentlicher Linienver-
Lakeside Park
Um den Mitarbeitern des Science & Technology Parks eine attraktive öffentliche Anbindung bieten zu können, wurde bereits im Jahr 2021 ein Dienstbarkeitsvertrag zwischen der KMG Klagenfurt Mobil und der Lakeside Science & Technology Park GmbH unterzeichnet. Das war der Startschuss für einen umfangreichen Ausbau des Mobilitätsangebotes.
Mittlerweile hat sich das Projekt weiterentwickelt und bietet den Mitarbeitern der ansässigen Unternehmen, aber auch den Studierenden der Alpen-Adria-Universität komfortable Lösungen zur Nutzung der Öffis. Busverbindungen im 10-Minuten-Takt der Linien C, 6 und 8 erreichen an Werktagen das Forschungszentrum. Direktanbindungen gibt es sowohl von der Innenstadt als auch vom Hauptbahnhof und dem Bahnhof West aus.
kehr, was für alle Fahrgäste der Region ausgeweitete Bedienzeiten bedeutet. Den Mitarbeitern der Firma Mahle bietet der Verkehrsverbund Kärnten vergünstigte Monats- und Jahreskarten an.
Die Anbindung erfolgt über vier Postbus-Linien:
· Eitweg – Maria Rojach – Lavamünd
· Völkermarkt – Griffen –Ruden – Bleiburg
„Mobilität spielt eine zentrale Rolle für die Effizienz und Attraktivität des Standorts Lakeside Park als Arbeits- und Lebensraum. Mit einem umfassenden Mobilitätskonzept, das auf innovative Lösungen setzt, wird eine reibungslose und nachhaltige Erreichbarkeit des Parks gewährleistet.“
Bernhard Lamprecht, Geschäftsführer Lakeside Park
· Eberndorf – St. Michael
· Bad Eisenkappel Die Busse bleiben bei beiden Eingängen des Werks stehen und die Fahrpläne sind auf den Dreischichtbetrieb von Sonntag 22:00 Uhr bis Freitag 22:00 Uhr abgestimmt. Darüber hinaus gibt es eine direkte Anbindung an den Zugverkehr in St. Michael ob Bleiburg aus Richtung Klagenfurt und Wolfsberg.
Seit Herbst 2024 verbindet eine Stadtlinie das Krankenhaus Waiern der Diakonie de La Tour mit Bahnhof und Busbahnhof in Feldkirchen.
Den Stein ins Rollen hat eine Mitarbeiterbefragung gebracht, in der die Beschäftigten des Krankenhauses Waiern eine mangelnde Anbindung des Krankenhauses an den öffentlichen Verkehr beklagten. Seit Herbst 2024 gibt es nun
„Mit der Busanbindung ans öffentliche Verkehrsnetz ist ein Meilenstein hinsichtlich Erreichbarkeit und Qualität der Arbeitsplätze gesetzt worden. Wir danken dem Land Kärnten, der Stadt Feldkirchen und den Kärntner Linien für die schnelle und partnerschaftliche Umsetzung.“
Astrid Körner, Rektorin der Diakonie de La Tour
ein Bus-Angebot mit einer eigenen Haltestelle direkt beim Krankenhaus Waiern. Somit ist das Krankenhaus auch an die S-Bahn (S1) und den Schnellbus (Sb2) von und nach Klagenfurt sieben Mal täglich von Montag bis Freitag direkt angebunden. Sowohl der Bus- als auch der Zugbahnhof sind die Umsteigepunkte, wobei die Buszeiten an die wichtigsten Anschlussbusse und -züge angepasst wurden.
Ausbau der Klinik
Das Krankenhaus Waiern wird bis zum Jahr 2026 zur „Diakonie Klinik Waiern“ mit 130 Betten ausgebaut, das bedeutet eine Verdoppelung von Patienten und Personal.
Von der neuen Verbindung profitieren aber nicht nur Mitarbeitende und Kursteilnehmende der Akademie de La Tour, sondern auch die Bewohner und Besucher der Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen sowie die Beschäftigten der Großküche Waiern, von der verschiedene Einrichtungen in der Region täglich mit Essen versorgt werden.
Der erste Bus kommt um 06:43 Uhr und somit pünktlich vor den ersten Dienstwechseln im Krankenhaus und den Pflegeeinrichtungen an. Auch am Nachmittag gibt es vier Verbindungen über die neue Zufahrtsstraße direkt nach Oberwaiern und zurück in die Stadt.
Bushaltestation
LKH Villach
Das Landeskrankenhaus ist bereits sehr gut an den öffentlichen Verkehr in Villach über die Buslinien 1 und 3 angebunden, die direkt beim Haus stehen bleiben. Auch der Hauptbahnhof ist nicht weit entfernt. In der zentralen Eingangshalle befindet sich auch ein Info-Screen, auf dem die Buszeiten inklusive Änderungen oder Verspätungen live übertragen werden. Eine Kombination Roller – Öffi ist vor allem bei jüngeren Beschäftigten sehr beliebt. Sie nutzen ihren Scooter, um von zu Hause zum Bahnhof oder Bus zu gelangen, nehmen ihn mit und fahren in Villach von der Haltestelle zum Krankenhaus. Dort können sie ihren Scooter im Fahrradkäfig einschließen.
Direkt ins Rosental
Das LKH Villach ist mit dem ÖBB Postbus auch direkt an das Rosental angebunden. Mit der Eröffnung der Koralmbahn und dem damit verbundenen Fahrplanwechsel wurden die Bedienzeiten ausgeweitet. Ein neuer Kurs ab Villach nach 19:00 Uhr gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit einer direkten schnellen Heimreise mit dem Schnellbus (Sb3) Richtung Rosental. An Werktagen gibt es vier Verbindungen zum Spital und fünf Busse zurück. Die Ein- und Ausstiegshaltestelle befindet sich direkt beim Haupteingang des LKH Villach.
Mit dem kostengünstigen Kärnten Ticket können die Kärntner Linien ein Jahr lang unbegrenzt genutzt werden.
Das Kärnten Ticket wurde 2022 vom Verkehrsverbund Kärnten aus der Taufe gehoben und kann für alle Bus- und Bahnverbindungen der Verkehrsunternehmen der Kärntner Linien unbegrenzt jeweils ein Jahr lang genutzt werden können.
• Nah- und Fernverkehrszüge in ganz Kärnten bis Lienz
• ausgenommen Sonderverkehr Erhältlich ist es zum attraktiven Preis als Scheckkarte oder via App. Geboten werden flexible Zahlungsmöglichkeiten mit der Möglichkeit der monatlichen Abbuchung. Mit der Pendlerförderung bekommt man bis zu 100 Prozent der Kosten retour.
Classic € 430,- | Jugend € 320,-
Senior € 320,- | Spezial € 210,-
Routenplaner der Kärntner Linien
Mit dem Routenplaner der Kärntner Linien ist es möglich, mit nur wenigen Klicks die gewünschte Route zu planen und das passende Ticket für sämtliche Linien des öffentlichen Verkehrs in Kärnten zu erwerben.
Alle Unternehmen der Kärntner Linien speisen ihre Fahrplandaten auch in Google Maps ein, damit können die Fahrgäste in dieser Datenbank ebenfalls die aktuellen Abfahrts- und Ankunftszeiten abrufen und ihre Route planen.
Die GoHappy Ticketing App wurde speziell für flexible Gelegenheitsnutzer entwickelt. Sie können damit ein Einzelticket für den gesamten regulären Linienverkehr mit Bahn und Bus mit dem Handy lösen. Je mehr Fahrten mit der App getätigt werden, desto billiger wird es aufgrund des dreistufigen Rabattierungsmodells. |
�� AKTEN
KÄRNTNER LINIEN
Route planen und Ticket kaufen routenplaner.kaerntnerlinien.at
TICKETINFORMATIONEN UND BUCHUNG:
shop.oebbtickets.at/de/ticket oder www.kaerntner-linien.at/ tickets-tarife/ticketangebot
Kärnten Ticket Information und Bestellung: www.kaerntner-linien.at/ tickets-tarife/kaerntenticket
Die Koralmbahn bringt neue Impulse für den Tourismus. Mehr Fernverkehrsverbindungen und Shuttle-Services bis zum Urlaubsquartier.
Die Koralmbahn rückt Kärnten und die Steiermark noch enger zusammen und lässt so einen spannenden, erweiterten Erlebnisraum für Gäste und Einheimische entstehen.
„Um das Freizeitangebot im Süden Österreichs gebündelt zu bewerben, werden wir gemeinsame Werbemaßnahmen mit der Steiermark umsetzen“, kündigt Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung an.
Erste Maßnahmen sind auf der Internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin bereits erfolgt. Neue Urlaubs -
produkte zu den jeweiligen saisonalen Schwerpunkten, abgestimmt auf die Infrastruktur, werden entwickelt. Das sollen unter anderem die Themen Wandern, Rad, See Ausflüge sowie Kurztrips zu Destinationen entlang der Bahnstrecke sein. Ehrenbrandtner sieht vor allem für die Belebung der Nebensaisonen großes Potenzial, so könnte für diese Zeit eine Grundfrequenz an Gästen geschaffen werden.
Der Flughafen Wien Schwechat ist über sechs Direktzugverbindungen täglich mit Kärnten verbunden. Auch die
Noch mehr Angebote für Urlaubsreisende bietet der neue Fahrplan.
„Die Koralmbahn wird wichtige Impulse setzen. Sie ist eine Riesenchance, um auch ganz neue Gäste auf Kärnten aufmerksam zu machen und durch attraktive Urlaubspakete Nächtigungen und auch Tagesgäste zu generieren.“
Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung
Das Shuttle Service bringt die Gäste direkt zur Unterkunft.
zwei täglichen Schnellzüge von Wien, über Leoben und St. Veit entlang des Ossiacher Sees bis Villach erschließen die Kärntner Tourismusregionen. Von Prag aus ist Kärnten ebenfalls mit einer Direktverbindung bis Villach bequem mit dem Zug erreichbar.
Deutschland ist mit dem ICE, der erstmals im österreichischen Binnenfernverkehr unterwegs ist, nähergerückt.
Transfer Service
„Am Bahnhof wartet nach einer entspannten Anreise mit der Bahn der Bahnhof-Shuttle Kärnten von ÖBB Transfer für eine kostengünstige Weiterfahrt zur Unterkunft“, erklärte Markus Reisner, Leiter des Zentrums für nachhaltige Destinationsentwicklung Kärntens.
Mehr als 6.000 touristische Unterkünfte und mehr als 250 Ausflugsziele sind von den Bahnhöfen Althofen, Bleiburg, Weizelsdorf, Friesach, Feldkirchen, Greifenburg-Weißensee, Hermagor, Kühnsdorf Klopeiner See, Mallnitz, Oberdrauburg, Spittal an der Drau, St. Paul im Lavanttal, St. Veit an der Glan, Velden, Wolfsberg, Klagenfurt und Villach mit dem ÖBB-Transfer bequem erreichbar. Sollte der Zug einmal verspätet sein, warten die Fahrer ohne Preisaufschlag. Urlauber, die am Flughafen Klagenfurt ankommen, können mit der Linie 4 das Stadtzentrum und den Klagenfurter Hauptbahnhof erreichen oder ein Shuttle Service wählen. Kärnten Transfer von Rufbus holt die Urlauber von den Flughäfen Klagenfurt,
„Rail&Trail bietet über 100 ausgesuchte Wandertouren von verschiedenen Kärntner S-Bahnhöfen an“
Roland Oberdorfer, Projektmanagement Rail&Trail
Graz, Laibach, München, Salzburg, Treviso, Triest, Venedig und sowie vom Bahnhof Spittal-Millstättersee ab und bringt sie in die Regionen Naßfeld, Hermagor, Weißensee, ins Lieser-/ Maltatal, nach Katschberg/Rennweg, an den Millstätter See, in die Regionen Villach, Wörthersee und Mittelkärnten sowie in die Nockregion.
Der Rufbus-Bahnhofshuttle bedient die Bahnhöfe Villach und Spittal/Drau sowie die Regionen Bad Kleinkirchheim, Falkert, Turracher Höhe und Lieser-/ Maltatal.
Autofrei den Urlaub genießen Im Urlaubsort angekommen, kann die Planung beginnen: Mit den Öffis wandern, baden, Ausflüge machen und Veranstaltungen besuchen.
Nicht nur die Kärntner Bevölkerung im Berufs- und Freizeitverkehr profitiert von der Koralmbahn und dem neuen verdichteten öffentlichen Verkehr, auch die Urlaubsgäste können nun autofrei ihre Ferien genießen.
Mit der Gästekarte, die von den unterschiedlichen Tourismusregionen für Übernachtungsgäste ausgegeben werden, stehen ihnen alle ÖBB S-BahnVerbindungen, der REX-
Regionalexpress- und die RadsprinterVerbindungen in Kärnten und bis nach Lienz kostenlos und un limitiert zur Verfügung. Je nach Gästekarte sind auch andere Verbindungen entweder kostenlos oder zu vergünstigten Preisen verfügbar.
Wandern mit der Bahn
Das Projekt „Bahnhofwandern in Kärnten“ verbindet diverse S-Bahnhöfe in Kärnten mit qualitätsgesicherten Wanderrouten. Wo möglich und sinnvoll, werden von den Kärntner S-Bahnhöfen unter dem Titel „Rail & Trail“ Wanderrouten angeboten: Die Touren sind untergliedert in einfache, mittelschwere sowie anspruchsvolle Wanderrouten. Das Obere Drautal startete mit einem Pilotprojekt, die anderen Regionen folgten. Rail & Trail ist ab der Wandersaison 2026 in ganz Kärnten verfügbar.
Alle möglichen Touren sind auf einer Website und in der kostenlosen Rail & Trail App von Outdooractive abrufbar.
Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für die Urlauber. Je nach Region und Saison betreiben die Kärntner Linien Schibusse, Sommer-, Wanderund Radbusse, sowie Eventverkehre in allen Regionen Kärntens.
Wanderführer
Die Kärntner Linien haben auch einen Öffi-Wanderführer mit 40 Tourenvorschlägen aus ganz Kärnten herausgebracht, die sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
Bei jeder Tour ist auch das öffentliche Verkehrsmittel angegeben, mit dem man zu seinem Ziel und wieder zurück kommt. |
KulturAbo Koralmbahn
Mit der Koralmbahn in Graz und Klagenfurt Kultur genießen
Die Koralmbahn verstärkt die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Klagenfurt und Graz. Das Stadttheater Klagenfurt und die Oper Graz bieten ein gemeinsames Kulturabonnement an. Es umfasst vier große Musiktheater produktionen – jeweils zwei in Graz und zwei in Klagenfurt.
In dem Abonnement sind, gesponsert von der BKS Bank, die Bahntickets für die Zugfahrt ins jeweils andere Bundesland inkludiert und damit kostenlos. Die Besucher erhalten die Bahntickets direkt beim Kauf des Abos an den jeweiligen Theaterkassen. |
i NFO
• Sechs Direktzugverbindungen vom Flughafen Wien nach Kärnten
• Bahnverbindung von Wien über den Ossiacher See
• ICE 4 bindet Deutschland an
TRANSFER-SERVICE VON BAHNHÖFEN UND FLUGHÄFEN ZUM URLAUBSDOMIZIL www.rufbus.at/2022/06/08/ kaernten-transfer www.oebb.at/de/regionale-angebote/ kaernten/bahnhof-shuttle
SOMMERBUSSE IN DEN KÄRNTNER REGIONEN www.kaernten.at/autofrei www.kaernten.at/autofrei/ sommerbusse
RAIL & TRAIL APP FÜR IOS UND ANDROID www.outdooractive.com/de/ mobile- app.html www.railandtrail.at
Jugendliche nutzen häufig den öffentlichen Verkehr –für Schul-, Lehrlings-, und Freizeitfahrten. Ihnen werden besondere Tarife und Aktionen geboten.
Schüler sind aus dem öffentlichen Verkehr nicht wegzudenken. Deshalb wird bei der Erstellung der Fahrpläne durch den Verkehrsverbund, so gut es geht, auf die Schulstandorte und Unterrichtszeiten eingegangen, um die Fahrten zu und von den Schulen für die Kinder und Jugendlichen optimal zu gestalten.
JUGEND.mobil-Ticket
Schüler und Lehrlinge mit Hauptwohnsitz oder Schule beziehungsweise Lehrbetrieb in Kärnten können bis zum Erreichen des 24. Lebensjahres das JUGEND. mobil-Ticket erwerben. Damit können sie alle Verkehrsunternehmen der Kärntner Linien inklusive Stadtverkehr Klagenfurt und Villach nutzen. Die Netzkarte gilt auch während der Ferien, kostet 129 Euro und gilt von 1. September bis 15. September des Folgejahrs. Für jene, die nur das Liniennetz innerhalb des Stadtgebietes von Klagenfurt brauchen, hat die KMG Klagenfurt Mobil GmbH das „Klagenfurt NetzTicket“ um 68 Euro für Schüler und Lehrlinge aufgelegt.
Jugendausweis und mehr
Durch die enge Zusammenarbeit des
Cool in die Schul
In der Region Lieser-/Maltatal macht der Verkehrslinienbetreiber
Schüler- und Lehrlingsfreifahrsystems mit dem Jugendreferat Kärnten und die Kooperation mit der Kärntner Exekutive wurde ein Jugendausweis für alle Sechs- bis Neunzehnjährigen aufgelegt.
Die Karte vereint drei Funktionen:
• Schülerfreifahrt
• Behördlich anerkannter Ausweis
• „GoodieClub“ mit zahlreichen Vorteilen und Ermäßigungen. Mit dem rosa EYCA Logo ist sie auch eine vollwertige EYCA – Europäische Jugendkarte. |
Bacher Reisen mit der Aktion „Cool in die Schul“ Schulbusfahren besonders attraktiv. Sie versteht sich auch als Bewusstseinskampagne für ein „aktives und klimabewusstes Schulbusfahren“, die von Schulen und Gemeinde ebenfalls unterstützt wird.
Im Rahmen dieser Aktion sammeln die Schulkinder im Bus mithilfe einer APP oder eines QRCodes Klimapunkte. Pro Fahrt werden zehn Punkte auf das Klimakonto des jeweiligen Schülers gutgeschrieben. Am Schulende ergeben die Gesamtpunkte einen Eurobetrag, der durch die Unterstützung der Sponsoren in nachhaltige Klimaaktionen – wie etwa das Pflanzen neuer Baumsetzlinge – in der Region investiert wird.
Der Linienbetreiber Kärnten Bus hat die Rundkurse und Fahrzeiten der Busse so optimiert, dass die Schüler rechtzeitig und stressfrei zum Unterricht und wieder nach Hause kommen. Das Bildungszentrum Rennweg, die Volksschulen Eisentratten, Trebesing und Malta sowie die Mittelschule und Volksschule Gmünd wurden in den Fahrplan integriert. |