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Hochseemeisterschaft

Regatta

Tonangebend.

Vier Teams, die das Geschehen dominierten, hier an der ersten Luvtonne. Von rechts: Christian Bayer (66), Peter Czajka (51), Rene Mangold (56), im Hintergrund Nico Delle-Karth (Hobas)

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Endstation


Biograd. Wie sich brechendes Laminat anhört, warum Räucherstäbchen sinnlos sind und wieso man nur bei der letzten Schweinerei vorne sein muss, weiß jetzt auch Luis Gazzari

Mrtovnjak

FOTO : kristian bissuti

D

ie ersten drei Tage der diesjährigen Hochseestaatsmeisterschaft wird Georg Fleischhacker noch lange in Erinnerung behalten. Er und sein Team hatten sich sehr gut vorbereitet, man brannte voller Tatendrang. Nicht, dass man in der Klasse ohne Spinnaker mit einem Sieg spekulierte, aber eine gute Platzierung, ja, die schien möglich. Es begann viel versprechend, der kräftige Wind schmeckte dem Fleischhacker-Team, nach der ersten Wettfahrt jubelte man über einen dritten Platz. Alles lief nach Plan – bis in der zweiten Wettfahrt das Rumpf­ laminat der Oceanis 411 mit hässlichem Knirschen 100 % seiner Festigkeit einbüßte – kein Wunder auch, wenn sich der Bug einer anderen Yacht hineinbohrt. Ein ähnliches Geräusch hörte an diesem Tag übrigens auch Robert Rauhofer auf seiner schnellen Transpac 52 Sonic, als eine Bavaria 42match an der Luvtonne aus dem Ruder lief. Der Schaden an dem Karbonmonster war so schnell nicht reparabel, die Meisterschaft in der Klasse mit Spi für den favo-

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Hochseemeisterschaft

Regatta

Ineffizient dynamisch.

Die Schnellbergung des Spis ging bei der Truppe von BMW Austria mit Rene Mangold am Rad ein bisserl daneben, aber die paar hundert Meter bis zum Ziel schaffte man trotz des Bremsfallschirms, der erst danach geborgen werden konnte. Man verlor zwar Platz zwei, aber der dritte Rang war unter diesen Umständen super, es hätte auch viel schlimmer ausgehen können

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FOTOs: kristian bissuti

Schnellstart.

Frappierend, dass die ersten Drei der Gesamtwertung manchmal schon kurz nach dem Start klar voran lagen: 51 ist Czajka, 66 Bayer und 59 Nico Delle-Karth, auch zu sehen am mittleren Bild. Ganz links kämpfen Peter Czajka (innen) und Christian Bayer vor dem Ziel um Platz drei, Czajka blieb vorne

risierten Rauhofer nach zwei Kreuzen vorbei. Ein frühes Aus kam auch für Ferdinand Brandstätter, dessen 42er Match beim Start zur zweiten Wettfahrt im Heckbereich durch den Steven einer anderen Match ziemlich sauber und tief ins Deck hinein aufgeschnitten wurde; eine Schnellreparatur war hier undenkbar. Diese drei Crashes sollten übrigens die einzigen in den acht Wettfahrten bleiben, in denen ansonsten bei exzellenten Windbedingungen feinstes Racing und guter Sport geboten wurde. Zurück zu Fleischhacker. Er

war schuldlos gewesen, was insofern hilfreich war, als man für die Wettfahrten 2 und 3, die am gleichen Tag stattfanden und an denen man nicht teilnehmen konnte, Wiedergutmachung erhielt. Bis zum Start der vierten Wettfahrt am nächsten Tag war das verzweifelt reparierte Laminat jedoch noch nicht trocken. Man kämpfte mit allen Mitteln, um wenigstens noch rechtzeitig bis zur Langstrecke fertig zu werden, die Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner gegen Mittag starten wollte. Per Funk fragte Fleischhacker mehrmals nach, ob es sich für ihn noch

ausgehen würde; der Rest der Flotte bangte und hoffte mit ihm. Die Oceanis war rechtzeitig an der Linie, man hatte also wertungsmäßig nur eine Wettfahrt versäumt, die man zu streichen hoffte. 20 Minuten nach der Einheitsklasse Bavaria 42match und zehn Minuten nach der Spiklasse ging Georg Fleischhacker kurz vor 14 Uhr gut gelaunt auf eine 13 Meilen lange, harte Kreuz. Schmidleitner hatte einen etwa 60 Meilen langen Rundkurs zwischen der Insel Pašman und den Kornaten vorgesehen, der das Feld

„Ich hab nur in die Genua g’schaut“ Nico Delle-Karth. Der Weltcupsieger im 49er ist jetzt auch Hochsee-Staatsmeister Die herausragende Leistung des Teams von Nico DelleKarth honorierte das Publikum bei der Preisverteilung mit minutenlangem Applaus und Standing Ovations; eine Würdigung, die der Autor in dieser Intensität bei AdriaRegatten noch nie erlebt hat. Nico Delle-Karth, der letztes Jahr etwas unglücklich Platz vier belegt hatte, glaubt die Gründe für den Erfolg zu kennen. Warum segelte man also soviel besser als 2009, hat man den Sieg gar erwartet? „Ich hab zwar mit einer Medaille gerechnet“, meint Delle-Karth, „aber dass es so gut läuft, hätt’ ich nie geglaubt. Wir waren als Team allerdings deutlich besser aufgestellt, hatten nur noch zwei statt drei Journalisten an Bord, die mittlerweile viel dazugelernt haben. Heuer segelte mein 49er-Vorschoter Niko Resch als Taktiker mit, und unser 49er-Trainer, der kroatische 470erOlympionike Ivan Bulaja, stellte natürlich ebenfalls eine kräftige Verstärkung dar. In unserer Afterguard hat die Kommunikation perfekt funktioniert. Ich selbst hab gar nicht viel getan, nur in die Fäden geschaut. Außerdem ist diesmal praktisch alles aufgegangen, und das Glück, das uns letztes Jahr bei der Langstrecke gefehlt hat, ist heuer zurückgekommen.

Kongenial. Nico & Niko harmonierten auf der Bavaria 42match ähnlich gut wie auf dem 49er

Und was hält man von der Hochseemeisterschaft? „Es ist die am besten besetzte österreichische Adriaregatta, die Bavaria 42match sind sehr okay, es fahren praktisch alle guten Segler mit, und dass hier Spitzensportler auf Breitensportler aufeinander treffen, find ich auch gut. Nur die Langstrecke sehe ich als ein bisserl proble­ matisch. Wir sind da bei knapp 30 Knoten Wind unter Spinnaker durch die Nacht gebraust, das war zeitweise kein Honiglecken.“

nicht allzu weit weg von Biograd führen sollte. Schmidleitner hatte die Lehren aus dem Debakel des Vorjahres gezogen, bei dem das Feld weit im Süden in der Flaute hängen geblieben und nur wenige innerhalb von 24 Stunden überhaupt ins Ziel gekommen waren. Alles schien perfekt: kürzerer Kurs, mehr Wind, früherer Start, dazu eine zusätzliche Wertung auf halber Strecke. Angesichts der Windvorhersage spekulierte der Autor, der sich als Taktiker und Navigator auf einer Match wichtig machte, heimlich gar mit einem späten Abendessen in Biograd. Die Unmengen von vorbereiteten Suppen in Thermoskannen würde man halt dann wegwerfen. Und die diesmal mitgenommenen Räucherstäbchen (Duftnote Sandelholz) statt Zigaretten für Windsuche in der Flaute könnte man ja wieder nach Hause bringen. Der Jugo zeigte Zähne. Von anfangs 15 Knoten wurden bald 20, dann 25 und mehr. An der Spitze des Feldes der stark besetzten Einheitsklasse, in der es um einen Staatsmeistertitel ging, lagen jene vier Bavaria 42match, die auch bis dahin ganz klar den Ton angegeben hatten, nämlich Titelverteidiger Christian Bayer, der sich heuer Christian Binder als Taktiker an Bord geholt hatte, Nico DelleKarth mit Niko Resch, Peter Czajka mit dem YachtrevueTeam und dem Autor sowie RC44-Mann Rene Mangold, der das Schiff des Hauptsponsors BMW Austria unter Gerhard Pils pilotierte. Nach Rundung

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Hochseemeisterschaft

Regatta

Vermeidbar. Sie sehen richtig, der Bug von 57 steckt tief im Rumpf von 61. Ein Megacrash beim Start, der so nie hätte passieren dürfen

FOTOS: kristian bissuti, peter barnert (1)

Flotte Flotte

Adriatic Challenge. Die beste Regatta-Einheitsklasse in der Adria ist zwar in die Jahre gekommen, die 19 Stück Bavaria 42match, die die ungarische Firma im Charter seit 2006 in Biograd anbietet, wird aber konsequent in gutem Zustand gehalten. Im Herbst bekamen alle Yachten eine neue Pentex-Genua von North sowie eine zusätzliche Karbonfock (ab 20 kn), im Frühjahr werden alle Großsegel getauscht. Man kann also davon ausgehen, dass 2011 wieder alle Schiffe gleich- und segeltechnisch neuwertig sind. Preise 2011: € 1.500 bis 2.400/Woche. www.adriatic-challenge.com

der kleinen Insel Čavlin ging es auf einen anspruchsvollen, aufregenden und fast 30 Meilen langen Spinnakerritt Richtung Nordwesten. Halsen bei 27 Knoten wahrem Wind? Lieber noch ein bisserl warten, bei 23 Knoten geht’s leichter. Die 42er Match-Flotte sowie die schnellen Yachten aus der offenen Klasse mit Spinnaker wie Helmut Böhm mit seiner Ono (J&V 42) oder Georg Plazotta (Archambault 40) genossen einen wunderbaren Segelnachmittag und kosteten den später schwächer werdenden Südostwind unter Spi voll aus. Stichwort schwächer werdend, man ahnt etwas. Schon kurz nach 19 Uhr rundete Nico Delle-Karth als Erster das Zwischenziel Mrtovnjak und kassierte einen ersten Platz dafür. Peter Czajka und Florian Raudaschl folgten, während Christian Bayer/Binder sowie Rene Mangold etwas zurückgefallen waren. Kaum auf dem Rückweg, war der Wind

buchstäblich wie weggeblasen. Während die Match-Spitze durcheinander gewürfelt wurde und in dunkler Nacht (kein Mond, bewölkt) langsam nach Südosten zurück kroch, quälte sich der Rest des Feldes Richtung Mrtovnjak. Georg Fleischhacker und seine Freunde auf der reparierten Oceanis 411 rundeten gegen 22 Uhr Mrtovnjak. Noch war man sehr gut gelaunt. Noch. Drei Meilen bis Biograd. Zu dieser Zeit bog die Match-Spitze bei leichtem, aber vernünftigem Wind ums Südende von Pašman in den gleichnamigen Kanal. Drei Meilen bis Biograd. Das Yachtrevue-Team lag 100 Meter vor Florian Raudaschl in Führung, die Verfolger weit abgeschlagen. Der erfahrene Peter Czajka hatte zwar gewarnt, man solle sich nicht zu früh freuen, aber was sollte denn noch passieren? Der Liebe Gott sah dies anders und drehte zwei Meilen

vor dem Ziel einfach den Wind total ab. Die Stunde der Räucherstäbchen! Mit der Stirnlampe und im Heck kauernd versuchte der Autor den aufsteigenden Rauch Winden zuzuordnen, die es nicht gab. Der Stander zeigte ohnehin etwas anderes, und während sich unter Pašman drei, nein vier, nein fünf Schiffe unaufhaltsam an den Führenden vorbei schoben, zerbrach der Traum vom Abendessen, vom Sieg, na von allem halt. Als die Glocke des Kirchturms von Biograd Mitternacht schlug, hatte sich das Blatt total gewendet. Wer kroch 5 Minuten später als Erster über die Linie? Natürlich, das Team von Nico Delle-Karth, denn die Tüchtigen haben auch das Glück. Damit war die Staatsmeisterschaft praktisch entschieden. Mit traumwandlerisch taktischer Sicherheit ließen die 49er-Cracks gar nichts mehr anbrennen, holten zwei Tage später noch zwei Wettfahrten, zum letzten Ren-

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Multimedia-Inhalt in e-Yachtrevue


Kampflos.

Robert Rauhofer (Mitte) durfte nur kurz zeigen, wie schnell seine TP 52 ist, dann klaffte ein Riesenloch in der Bordwand. Helmut Böhm (Ono) blieb deshalb im Kampf um den nationalen Meister­ titel ohne echte Konkurrenz. – Ganz links Georg Fleischhacker, der alles tat, um nach einem Crash wieder dabei sein zu können

nen mussten sie nicht mehr antreten. Nur erste und zweite Plätze, so eine Vorstellung bei so starker Konkurrenz – praktisch der gesamte ÖSV-Kader segelte auf diversen Yachten mit – rang allen Bewunderung ab, Hochachtung! Die Langstreckenstory ist aber noch nicht aus. Bayer wurde Zweiter, Czajka gerade noch Dritter. Man trug’s mit Fassung, denn solche Situationen sind das Salz in der Regattasuppe, und wie Christian Bayer richtig meinte: „Man muss nur bei der letzten Schweinerei vorne dabei sein, nicht vorher.“ Raudaschl erreichte ziemlich entnervt zwei Stunden (!) später als Neunter das Ziel. Drei Meilen, die es also in sich hatten, aber nichts gegen das, was die Klasse ohne Spi durchmachte. Die Flaute hielt nämlich gut zwölf Stunden lang an. Bei Mrtovnjak spielten sich kuriose Szenen ab, eine Yacht wurde zwischen ein und vier Uhr früh von der Strömung an der Insel vorbei getrieben und zwei Meilen nach Norden versetzt. Angeblich war man gut verproviantiert, ans Aufgeben dachte jedenfalls niemand. Ein Großteil des Feldes war ohne Chance, Biograd innerhalb des Zeitlimits, das um 13 Uhr ablief, zu erreichen. Als die Glücklicheren in der Vormittagssonne in der Marina frühstückten, standen zahlreiche Yachten noch jenseits von Pašman. Lohn der Mühe. Ja, Georg Fleischhacker war auch dabei. Kein Happy End? Sollten wirklich alle Mühen umsonst, die

aufwändige und teure Reparatur des Schiffes vergebens gewesen sein? Nein! Diesmal wurde per Onlinetracking die Position um 13 Uhr festgestellt und die theoretische Zielzeit nach dem Schnitt der bis dahin gesegelten Strecke hochgerechnet. Das wussten die meisten, weshalb auch niemand aufgab. Trotzdem: Große Hochachtung! Fleisch­hacker wurde berechnet Fünfter, segelte später noch einen Ersten und beendete die Klassenmeisterschaft als Vierter. An der Spitze hatte Hermann Schultheiss auf seiner Bavaria 39 mit dem Duo Paul Stadler/Georg Ondrej auf Salona 44 zwar einen beinahe ebenbürtigen Gegner, doch Schultheiss schwächelte nur in der Langstrecke und lag am Ende

schließlich klar voran. Ebenso klar ging das Duell zwischen dem Neusiedler Helmut Böhm und dem Südtiroler Georg Plazotta zugunsten des Italieners in der relativ schwach besetzten Klasse mit Spi aus. Böhm startete einmal zu früh und segelte auch sonst taktisch nicht so sicher wie gewohnt, für den nationalen Titel eines Österreichischen Meisters reichte es aber allemal. Nach der brillanten Vorstellung der Delle-Karth-Truppe (siehe auch „Ich hab nur in die Genua g’schaut“ auf Seite 19) ging es in der Einheitsklasse am letzten Tag bei drehender Bora quasi nur um die Plätze. Christian Bayer fing Peter Czajka im letzten Race gerade noch ab, Rene Mangold und die BMW-

Mannen mussten sich mit Platz vier begnügen. Am Ende waren – mit ein paar Ausnahmen – fast alle zufrieden: Veranstalter Klaus Pitter und der ÖSV, dass organisatorisch alles wie am Schnürchen geklappt hat; der souveräne Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner, weil er in vier Tagen bei überwiegend groß­ artigen Windverhältnissen acht wirklich sehenswerte Wettfahrten mit sauberen Startlinien abgewickelt hat; die Teilnehmer in der Einheitsklasse, weil das Niveau so hoch und das Racing so anspruchsvoll wie noch nie war; last but not least BMW als Sponsor, weil die Veranstaltung exzellente Werbung für den Segelsport war und sogar die Tageszeitungen berichteten.  n

BMW Hochseestaatsmeisterschaft

Biograd, Veranstalter Österreichischer Segel-Verband, Yachtcharter Pitter, Sport Consult, YC Biograd, Wfl. Gert Schmidleitner; 44 Mannschaften, 8 Wettfahrten (getrennte Starts), darunter eine Langstrecke (ca. 60 sm, 2 Wertungen, fett) Staatsmeisterschaft One Design. Bavaria 42match (18 Teams) 1. Nico Delle-Karth/Niko Resch* 2. Christian Bayer/Christian Binder 3. Peter Czajka/Luis Gazzari 4. R. Mangold/G. Pils/P. Steinkogler 5. Sylvia Vogl/Stephan Schurich

Hobas, BMW Aquila Sailing T. Yachtrevue BMW Austria BAWAG PSK

1 4 2 3 9

2 1 3 4 5

2 4 3 1 5

2 1 3 OCS 4

1 4 2 5 9

1 2 3 4 6

1 3 9 2 8

1 17 2 7 5

DNC 2 6 1 3

11 21 24 27 45

2 1 3

1 2 3

1 2 4

1 4 2

9 16 26

3 2 4 5

1 3 2 4

2 3 4 1

2 3 1 4

12 16 28

Österreichische Meisterschaft. Klasse mit Spinnaker (9) 1. Georg Plazotta, ITA 2. Helmut Böhm 3. Franz Flasch

Archambault 40 J&V 42 First 40.7

1 2 3

1 2 5

2 1 3

1 1 OCS 2 DNF 3

Klassenmeisterschaft. Klasse ohne Spinnaker (15) 1. Hermann Schultheiss 2. Paul Stadler/Georg Ondrej 3. Peter Maikis 4. Georg Fleischhacker *

Steuerleute/Taktiker bzw. Skipper

Bavaria 39cr Salona 44 R Salona 34 Oceanis 411

1 2 5 3

1 2 5 RDG

1 2 4 RDG

2 1 4 DNC

2 1 4 5

32,8

www.bmw-hochseemeisterschaft.at

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YACHTREVUE 2010