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Das ADFC - Magazin für Bremen und umzu

Bremen Bremerhaven Oldenburg Nordwest-Niedersachsen

Nr. 1  •  2015 Januar - April 2015

www.adfc-bremen.de

Urlaubsmesse Bremen

Samstag, 28. März 2015 10 - 18 Uhr in der GLOCKE

Über Brücken

Zukunftsmusik fürs Fahrrad mit pedalGesundheitstipps der


INHALT / IMPRESSUM

IM GESPRÄCH

Zwischen Viertel und Überseestadt

Komm, lass uns gehen... Liebe Leserin, lieber Leser,

Auf dem Titel: Die Entertainerin Frauke Wilhelm ist gern mit ihrem Pedersen-Rad unterwegs – da wird sie ständig drauf angesprochen. Das findet sie mal schön, mal weniger schön. Richtig schön passend ins Licht setzte ihren Auftritt als Bremer Brücken-Musikantin die pedal-Fotografin Hannah Grundey (über der Lesum).

Viel Spaß beim Lesen! Noch mehr Spaß beim Radfahren!

Tobias Wolf Vorsitzender ADFC Landesverband Bremen

Inhalt

Im Gespräch: Frauke Wilhelm alias „Ramona Ariola“

ist zwischen Vergangenheit und Zukunft unterwegs

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Meldungen: Kurznachrichten

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Reisen: Vorschau ADFC-Radurlaube 2015

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Buten & Binnen: ADFC Urlaubsmesse RADREISEN grenzenlos in der Glocke 7 Das war das Fahrradjahr 2014 – aus dem digitalen Archiv

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SCHWERPUNKT:

Herausgeber: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Bremen (ADFC Bremen) e.V. Bahnhofsplatz 14 a, 28195 Bremen (0421) 51 77 88 2-0, pedal@adfc-bremen.de www.adfc-bremen.de und der ADFC Kreisverband Oldenburg für Niedersachsen. Heft 1/2015, Auflage: 10 000 Stück Abonnements: 10 Euro / Jahr ADFC Mitglieder in Bremen und NordwestNiedersachsen erhalten das pedal – im Wechsel mit der RadLust – direkt mit der Radwelt ins Haus (im Mitgliedsbeitrag erhalten). Das pedal ist außerdem an mehr als 200 Auslagestellen in der Region erhältlich. Redaktion: Klaus-Peter Land (kpl, verantwortlich i.S.d.P.), Brigitte Breyling (brb), Peter A. Busch (pab), Uwe Eggers (uwe), Hannah Grundey (hag), Antje Hoffmann (aho), Maja Linnemann (mal), Tamara Mitransky (tam), Michael Paul (mpa), Alexander Schumann (als) Layout: Stv, Bremen Nachdruck nur mit Erlaubnis des ADFC Bremen Gedruckt auf Umweltpapier RecySatin Die nächsten pedal-Hefte: Ausgabe 2/15 pedal SPEZIAL rad & touren Anzeigenschluss 9. Januar 2015 Erscheint Mitte Februar 2015 Ausgabe 3/15 Anzeigenschluss 2. März 2015 Erscheint Mitte April 2015

ÜBER BRÜCKEN – Verkehrsentwicklungsplan bestimmt Zukunftsmusik fürs Fahrrad

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Verkehr entwickeln – wohin das führt

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Beteiligung wie noch nie - VEP transparent

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Neue Brücken und Premiumrouten

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Ein Blick auf die Arbeit des Projektbeirats

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Wie geht's weiter in Bremen - ein Kommentar 15 Verkehr: PlusMinus – Lob und Tadel für die Wirklichkeit

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pedal-Gesundheitstipps der AOK: Wenn die Erkältungszeit kommt

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ÜBRIGENS / Bremerhaven: „Stadtradeln“-Siegerteam | Mehr PlusMinus | Coole Prinzen

Regionale Fahrradzeitschrift des ADFC für Bremen, Bremerhaven und Oldenburg sowie Delmenhorst und die Landkreise Ammerland, Cuxhaven, Diepholz, Osterholz, Verden und Wesermarsch – für alle ADFC-Mitglieder in Nordwest-Niedersachsen

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ALPAKA-ACCESSOIRES von Raymisa

KOSTBARES AUS DEN ANDEN

(Bildquelle: dwp eG Fairhandelsgenossenschaft)

Das will der ADFC gerne ändern. Er setzt sich immer wieder ein für alle Belange des nicht-motorisierten Verkehrs (klar, Pedelecfahren gehört auch dazu). Das heißt beispielsweise, dass parkende Fahrräder auf Blindenleitstreifen nichts zu suchen haben.

pedal

IMPRESSUM

ADFC Kompakt: ADFC-Service, -Treffpunkte, -Kontakt

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ADFC-Fördermitglied: besser wie gut

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ADFC-Fördermitglieder | Beitrittserklärung

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Die vorletzte Seite: ADFC für ALLE – 1. Forum Nordwest

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Die Entertainerin Frauke Wilhelm, bekannt als „Ramona Ariola“ aus der Hafenbar „Golden City“, beantwortet Fragen rund um ihre Arbeit und das Radfahren in ihrer Heimatstadt Bremen. pedal: Frau Wilhelm, gefällt Ihnen Ihre Heimatstadt heute oder wünschen Sie sich die „guten alten Zeiten“ zurück?

Frauke Wilhelm: Als die Häfen noch voller Schiffe lagen, war Bremen bekannt bei Seeleuten auf der ganzen Welt. Viele Menschen denken mit Sehnsucht an diese Zeit. Nach dem Krieg verdienten plötzlich die „kleinen Leute“ am Wirtschaftswunder ordentlich mit. Das Tuten der Schiffe, Handschlaggeschäfte in einer überschaubaren Welt – das fühlt sich sehr romantisch an. Im „Golden City“ agieren wir mit Schauspielern und Musikern als „aus der Zeit gefallene“ Kleinunternehmer, die heute in der Überseestadt ein „Stück vom Kuchen“ abbekommen wollen, aber auch ihre Qualitäten (plietsch sein, provisorisch bauen, Feierlaune...) in den neuen Stadtteil einbringen. Das liebe ich an Bremen – dass es möglich ist, so eine Art „historische Zukunftswerkstatt“ auf die Beine zu stellen. Die Hafenbar wurde Ende September abgebaut. Haben Sie jetzt Urlaub? Die Finanzierung zu realisieren, das Team zusammenzustellen, das Programm zu planen, zu proben und auf die Bühne zu bringen, ist ein Full-time-Job rund ums Jahr. Heißt das, es geht im kommenden Jahr weiter im „Golden City“? Wir sind ja ein Freiberufler-Projekt ohne feste Stellen oder Finanzierung. Damit die Bar auch 2015 am Europahafenkopf präsent sein kann, müssen viele, viele Klinken bei Behörden, Sponsoren und Kooperationspartnern geputzt und etwa zwei Drittel der Kosten des Projekts akquiriert werden. Etwa ein Drittel erwirtschaften wir selbst. Im Juli 2014 gab es in Ihrem Programm zum Stadtteilfest Walle den „Etappenbericht – eine vergnügliche Fahrrad-SkypeKonferenz“. Was passierte da? Das war eine spannende Kooperation

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Foto: Marcel Zanjani

Deshalb gehören Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität, für mehr Platz auch für Fußgänger in einen Verkehrsentwicklungsplan, wie ihn Bremen jetzt für 2025 aufgestellt hat. Und das sogar im Konsens der politischen Parteien und Verbände. Da darf auch der ADFC stolz drauf sein. Mehr dazu im Schwerpunkt dieses pedals.

Foto: Hannah Grundey

wenn von „Verkehr“ die Rede ist, wird das meist mit Autoverkehr gleichgesetzt, selbst in Bremen oder Oldenburg, wo mehr als ein Viertel aller Wege mit dem Rad zurückgelegt wird. Die natürlichste Verkehrsart, das Zu-Fuß-gehen, scheint allerdings manchmal völlig aus den Köpfen von Planern, Politikern, Medienmachern verschwunden zu sein. Manchmal auch aus den Köpfen und aus den Blicken von Rad fahrenden Menschen.

Frauke Wilhelm – plietsch gegen den Wind

Nur nicht ins Wasser fallen – Frauke Wilhelm als "Ramona Ariola" beim goldenen Balanceakt an der Europahafen-Kante . mit dem Bauressort. Es haben etwa 30 Orte im Bremer Westen mitgemacht und ihre Türen für Besucher geöffnet. Die Orte waren auf einer großen Fahrradkarte verzeichnet und wurden individuell oder per Führung besucht. Der Clou: Das Golden City war als kleines Fernsehstudio eingerichtet, in dem „Ramona, Ramon, Rammé“ per Videotelefonie live und von den Beteiligten erfuhren, was sich zur Zeit Spannendes in der Überseestadt und umzu entwickelt. Wie erleben Sie die Überseestadt mit dem Rad? Dort gibt es nur lange, gerade Straßen, meist mit Wind von vorne. Mir fehlt noch – nicht nur beim Radfahren – die Kleinteiligkeit! Was stört Sie am meisten beim Radfahren in Bremen? Das Bremische Kopfsteinpflaster hat

sehr viel Atmosphäre – besonders auf meinem Pedersen-Fahrrad wird man aber auch sehr durchgeschüttelt. Die Fragen stellte Brigitte Breyling. Zur Person: Frauke Wilhelm (49) wurde in Bremen geboren und lebt im „Viertel“. Sie ist DiplomKulturpädagogin, Buchautorin und arbeitet als freie Moderatorin und Musikerin. Ihr Schwerpunkt: Hafengeschichte unterhaltsam als Show-Projekte auf die Bühne bringen – zuletzt als „Ramona Ariola“ in der Hafenbar „Golden City“. Von 2005 bis 2010 war sie künstlerische Leiterin des ViertelFestes. www.frauke-wilhelm.de www. goldencity-bremen.de

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MELDUNGEN

MELDUNGEN

Bremen

Winter- und Öffnung

Frühjahrs-

ADFC Radstation Bremen BREMEN. Der Service-Bereich der Radstation am Hauptbahnhof ist im Winterhalbjahr vom 5. Januar bis zum 28. Februar wie folgt geöffnet: Montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr, samstags von 9 bis 14 Uhr. An Sonn- und Feiertagen sowie vom 24. Dezember bis 4. Januar ist geschlossen. Der sichere Parkbetrieb läuft wie gewohnt rund um die Uhr. Ab 1. März ist an den Wochenenden (samstags und sonntags) von 9 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Als besonderes Winterangebot gibt’s übrigens die Bremen-erprobten Qualitäts-Leihräder zum Saison-Abverkaufspreis von 444 Euro. www.radstation-bremen.de

an der frischen Luft – hierzu wartet Ausrüstung aller Art aufs Aus- und Anprobieren. Auf Teststrecken können Räder praktisch er-fahren werden, E-Bikes genauso wie Lasten-, Liege- oder Falträder. Neu: Spezialausstellung RADkultur Kunst, Illustration und Graphik, Liebhaberstücke, Unikate, Accessoires, Handgemachtes und Feinmechanik. Der ADFC informiert gemeinsam mit der AOK über Rad und Gesundheit, jüngere Besucher/innen können auf dem ADFCParcours Räder und Roller testen. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr. Das Ticket kostet 9 € / 7 € für ADFC-Mitglieder. www.rad-outdoor.de

8. - 13. Januar 2015

Radtouren zur BUGA 2015 BUGA Rundtour mit Gepäcktransfer Geführte BUGA-Touren in der Gruppe - Sterntouren Katalog kostenfrei anfordern www.aktiv-reisen-bb.de info@aktiv-reisen-bb.de Tel. 03322-25616, Fax-25614

Bremer Sixdays – ADFC beim Sporttreff und KIDSDAY BREMEN. Wenn in Bremen bei den 51. SIXDAYS vom 8. bis 13. Januar die schnellsten Radler aus aller Welt ihre Bahnen ziehen können auch Sie mithilfe des ADFC und ein bisschen Glück dabei sein. Der ADFC verlost je 3 x 2 Eintrittskarten für den Eröffnungs- und den Schlusstag der SIXDAYs Bremen 2015. In diesem Jahr können die Profifahrer zum ersten Mal Weltmeisterpunkte sammeln. Wenn Sie wissen, mit welchen erstmals 5 (!) Wettkämpfen die 51. Bremer SIXDAYS starten, schicken Sie die richtige Antwort und Ihre Kontaktdaten bis zum 31.12.2014 an sixdays@adfc-bremen.de. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Rechtsweg ausgeschlossen.

RadReiseZiele 2015 werden lebendig:

Dienstag, 3. Februar

Skandinavien im Liegen – mit neuem Lebensgefühl radelnd unterwegs! Mit Sven Dillenburger

Mittwoch, 4. März

Französische Impressionen – Frankreichs schönste Ecken aus Radlersicht. Mit Peter Harenberg Ort: Handwerkskammer Bremen (Großer Saal) Beginn: 19:30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt: 6 Euro, ADFC-/AOK-Mitglieder 3,50 Euro www.adfc-bremen.de

Weserseite, laden zu Radtouren jenseits des Weserradwegs ein. Die BikeCityGuide. App sorgt für eine durchgängige Führung und spielt nun all ihre Vorteile aus: Selbst an kniffligen Stellen ist dank GPSFunktion ein Verfahren fast unmöglich. Kostenlos downloadbar für Smartphones über www.bremen.de/bike-it/app

ZWEI Städte – ein Land

Zwei neue Touren – bike it! Das Bremer Projekt zur Förderung des Radtourismus, schlägt zwei neue RadRund-Strecken vor, so dass nun alle Landesteile verbunden sind. „Bremen – Bremen Nord – Bremen“ und „Bremen – Bremerhaven“, beide auf der rechten

Januar), und auf www.radtourenbremen.de. Kontakt: jufafe@adfc-bremen.de oder Markus Hübner 0152 - 53 72 20 54.

7. - 9. August 2015

ADFC jugend-fahrrad-festival 2015 in Göttingen BREMEN. Junge Bremer Radlerinnen und Radler sind wieder dabei. Spiel, Spaß und Spannung beim dritten ADFC jugendfahrrad-festival vom 7. bis 9. August 2015 in der Jugendherberge in Göttingen. Ein ganzes Wochenende dreht sich hier für Kinder und Jugendliche alles ums Rad. Zum bundesweiten Jugendtreffen des ADFC werden rund 100 Kinder und Jugendliche erwartet, die Lust haben in Kreativ-Workshops und Aktionen gemeinsam mit Altersgenossen etwas zu erleben. Die Bremer Gruppe wird mit Fahrrad und Zelt anreisen. Erstmalig wird die Tour gemeinsam mit einigen der „alten Hasen", also Teilnehmer/innen aus vergangenen Ferienfreizeiten, geplant. „Ich bin gespannt, was wir auf die Beine stellen", freut sich Markus Hübner, der gemeinsam mit Wolfgang Bevern die Gruppe begleitet. Die Tour zum Festival startet voraussichtlich am 2. August. Näheres im Flyer „Tours 4U“ (ab Anfang

Foto: H.Grundey

KIDSDAY Ein Plus für ADFC-Familien: Sie erhalten sechs (bei Bedarf auch mehr) kostenlose Eintrittskarten für den KIDSDAY am Samstag, dem 10. Januar. Hier können sie die Fahrer in der ÖVB-Arena von 12 bis 16 Uhr lautstark unterstützen. Die knatternden Dernys als Schrittmacher, die Nachwuchs-Teams und die Frauenrennen erfreuen nicht nur die Jugend der Stadt. Im Vorraum der ÖVB-Arena bietet der ADFC einen Rundkurs fürs Testen von Balance und Geschick und zum Vergnügen auf großen und kleinen Rollern an. Am ADFC-Stand gibt’s Infos über das neue Radtourenprogramm 2015 für Familien, Kinder und Jugendliche. Anfragen sind ab sofort möglich. sixdays@adfc-bremen.de

Foto/Ausschnitt der BikeCity-Guide Bremen-Werbepostkarte

Samstag 10. Januar 2015

Sicher durch Vegesack

Kinder erarbeiten Plan BREMEN-VEGESACK. Der Schulwegeplan Vegesack ist fertig! Nach den Herbstferien erhielten alle Schüler/innen dort den neuen Kinder-Stadtteilplan. Wichtige Orientierungspunkte – Spielplätze, Sportplätze – sowie sichere Wege und Gefahrenpunkte sind dargestellt. Kinder aus neun Schulen waren für den neunten Schulwegeplan des ADFC unterwegs – tatkräftig unterstützt von Lehrerinnen, Schulleitungen, Eltern, Polizei, Beirat sowie Ehrenamtlichen des ADFC. Ein großer Dank geht an: Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Bingo - Die Umweltlotterie, Beirat Vegesack, AOK, Unfallkasse, Gewoba, WESER-KURIER sowie Anzeigenkunden! Schulwegepläne sind beim ADFC Bremen in der Radstation erhältlich.

Foto: H.Grundey

7. + 8. März 2015

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Rad + Outdoor Bremen – für ADFC-Mitglieder günstiger BREMEN. Zum 18. Mal lädt die Messe Bremen zur Rad + Outdoor in die Messehallen 4 und 5 ein. Radfahren, Wandern, Paddeln, Zelten: Aktivitäten

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Buten & Binnen

Buten & Binnen

Zu Land und Leuten

Urlaubsmesse

Radreisen 2015

Bremen

Für folgende drei Touren ab Bremen gilt als Kontakt: Carmen Vogel, Tel. (0421) 232566, carmen.vogel@adfc-bremen.de 14. - 17. Mai 2015 Rund um Papenburg Streckenlänge ca. 240 km 16-18 km/h, 4 Tage Das Leben der Torfbauern und der dörflichen Bevölkerung früherer Jahrhunderte erkunden und die Meyer Werft besichtigen. Übernachtung in der historischökologischen Bildungsstätte in Papenburg. Ein Abstecher zur Festung Bourtange. Kosten: 270 € / 256 € für ADFCMitglieder. Anmeldung: bis zum 1.4.2015 22. - 25. Mai 2015 Essen und der „Pott“ Streckenlänge ca. 250 km, 16-18 km/h, 4 Tage Auf dem Emsradweg und auf stillgelegten Bahntrassen durch ehemalige Kohle- und Stahlreviere. Mühlheim und Oberhausen, den Gasometer, die Villa Hügel die Zeche Zollverein (UNESCO-Weltkulturerbe) besichtigen. Kosten: 360 € / 344 € für ADFCMitglieder. Anmeldung: bis zum 23.3.2015

1.- 5. Juli 2015 Naturerlebnis Odertal Streckenlänge ca. 300 km 16-18 km/h, 5 Tage Ab Frankfurt/Oder (Führung) das deutsch-polnische Grenzland erfahren. Besuch von Slubice, Kostrzyn („Küstriner Pompeji“), Nationalpark-Besucherzentrum Criewen, über Schwedt nach Mescherin, Nationalpark Unteres Odertal, geführte Kanutour. Kosten: 395 € / 375 € für ADFCMitglieder. Anmeldung: bis zum 2.5.2015 Für folgende Tour ab Achim gilt als Kontakt Fred Laackmann, Tel. (04235) 943777, fred.laackmann@adfc-verden.de 10. - 16. Juli Von der Weser an die Elbe Tagesetappe: 40-80 km 15-18 km/h, 8 Tage Auf Allerradweg nach Celle. Über die „Mühlenstadt“ Gifhorn und Wolfsburg nach Helmstedt, Über Haldersleben, Letzlingen und Hohenwarthe nach Magdeburg. Per Zug zurück. Start: Achim, Bahnhof 09:00 Uhr Kosten: 546 € / 532 € ADFCMitglieder

Für folgende vier Touren ab Bremen gilt: Kontakt: Jürgen Wiese, Tel. (0421) 53 36 28, juergen.wiese@adfc-bremen.de Teilnehmerzahl: max. 9-11 Pers. Termine im Dezember. Reisekosten im Januar. An- / Abreise mit DB 23. Juni - 2.Juli (voraussichtlich) Rund ums Ijsselmeer Streckenlänge ca. 400 km 14-16 km/h, 8 Tage Eine Meerrunde in den Niederlanden mit einem Mix aus Natur und Kultur. Eine Paraderoute durch die Polderlandschaft auf vorbildlich ausgebauten Radwegen. Ab/bis Amsterdam. 14.- 23. Juli (voraussichtlich) Mozart-Radweg Streckenlänge ca. 350 km 14-16 km/h, 8 Tage Ein Rundkurs zwischen Salzburger Land, Berchtesgadener Land und Chiemgau, entlang der Salzach, Wolfgang- und Chiemsee. Ab/bis Rosenheim/Salzburg 30. Aug. - 6. Sept (voraussichtlich) Sternradtour Streckenlänge ca. 200 km 14-16 km/h, 5 Tage Von einem festen Standort (Hotel) in Bad Bentheim interessante Tagestouren und Besichtigungen. 15. - 24. Sept. (voraussichtlich) Oberschwaben-Allgäu-Weg Streckenlänge ca. 360 km 14-16 km/h, 8 Tage Zwischen Donau und Bodensee. Seen, Kurorte, Thermen und Sehenswürdigkeiten der Oberschwäbischen Barockstraße. Ab/ bis Ulm

Für folgende drei Touren ab Achim gilt als Kontakt: Herbert Kablitz, Tel. (04207) 802097, herbert.kablitz@adfc-verden.de 14. - 17. Mai Chocoversum nach Hamburg Tagesetappe: 40-75 km 14-16 km/h, 4 Tage Von Achim durch Wümmeniederung und Altes Land an die Elbe, mit Fähre nach Blankenese, zum CHOCOVERSUM; in Hamburg umschauen. Weiter nach Trelde in der Nordheide. Am Sonntag über Schneverdingen zurück. Kosten: 225 € / 217 € für ADFCMitglieder 4. – 6. September Oldenburg und Hunteradweg Tagesetappe: 40-80 km 14-16 km/h, 3 Tage Über Weserwehr, Ochtumpark nach Delmenhorst. Besichtigung Klosterruine Hude, nach Oldenburg – Stadtführung, Schlossbesichtigung. Auf Hunteradweg bis Wildeshausen. Durch Wildeshauser Geest zurück. Kosten: 131 €/ 125 € für ADFCMitglieder 26. September – 3. Oktober Zum Altweibersommer ins Elsass Tagesetappe: 40-70 km 14-16 km/h, 8 Tage Mit dem Zug nach Offenburg. Straßburg, Canal Du Rhone au Rhin, Neuf-Brisach, Colmar, Saverne, Canal de la Marne au Rhin. Von Offenburg oder Karlsruhe zurück. Kosten: 581 €/ 565 € ADFCMitglieder

Samstag, 28. März 2015 10 - 18 Uhr in der GLOCKE Als Aussteller sind u.a. dabei: • • • • • • • • •

Mittelweser Touristik Leguano Outdoor Schuhe Ammerland Touristik Schleswig-Holstein Binnenland Touristik Touristikgemeinschaft Wesermarsch Vier auf dem Rad - Kleeblattroute Naturpark Wildeshauser Geest Havelberger Inseltouristik Bernd Rennies Sportreisen In Kooperation mit/ mit freundlicher Unterstützung:

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Besser als der Blick in die Karte: Tipps von ADFC-Expert/innen und Praktikern

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er gut vorbereitet in den Radurlaub starten möchte, sollte sie nicht verpassen: die 22. ADFC-Urlaubsmesse RADREISEN grenzenlos. Kein Reiseführer vermittelt, was diese bewährte Schau rund um den Radurlaub bietet. Vom Einsteiger bis zum Radprofi treffen hier alle auf die relevanten Reise- veranstalter und Vertreter der Radregionen. ADFC-Aktive teilen ihr Wissen zur Planung und Durchführung einer Radreise, geben Rat zur Ausrüstung und viele wertvolle Tipps. Technikfragen zum Reiserad beantwortet das Team der ADFC Radstation. Fakten und Fotos entflammen Fantasie

Bremen

ADFC Radstation Bremen GmbH

d! s e -St a n s e M m sa Bre me n n S ie u n Be s uch e z i n de r G lo c k e r 28. Mä

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ADFC-Messe lockt Ende März in die Glocke

Foto: Jens Lehmkühler/ ADFC

Was, Sie waren noch nie …? Sie haben auch noch nie…? Nein, Sie doch nicht! Sicher, wollten Sie immer schon mal…oder auf jeden Fall wieder – MIT DEM ADFC AUF RADREISE GEHEN. Hier gibt’s einen Ausblick auf einige der mehrtägigen Fahrten 2015. Vollständige Reiseleistungen und alle Touren und Reisen des ADFC für Bremen und das Umland finden Sie im Internet unter www.radtouren-bremen.de

Lust auf Radurlaub

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Lust auf den Radurlaub machen unterhaltsame Fotovorträge über Reiseerlebnisse rund um den Globus. Sie vermitteln Eindrücke von Land und Leuten, zeigen beliebte Radwege oder individuelle Routen und informieren über Wegbeschaffenheit und Streckenführung. Die Reisegeschichten von erfahrenen Radurlaubern des ADFC bieten Gelegenheit zum Träumen und haben schon bei vielen Einsteigern das Feuer für den Radurlaub entfacht. Für Gespräche bei Kaffee und Kuchen steht der angrenzende Bibelgarten zur Verfügung. Der Eintritt zur Messe ist frei. Aktuelle Infos: www.adfc-bremen.de > Aktionen > Radreisen grenzenlos. uwe

Die Kleeblattroute

www.vier-auf-dem-Rad.de In vier Tagestouren führt Sie das „Glückskleeblatt“ durch die Gemeinden Lemwerder, Ganderkesee, Hude und Berne. Infos und Karten erhalten Sie bei uns und in der ADFC Radstation Bremen.

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Das ADFC-Bremen-Fahrradjahr 2014 Aus dem digitalen Archiv des pedal

TECH-NICKER: Die neue BikeCity-Guide.app fasziniert mit über 20.000 Downloads Besucher/innen und Bremer/ innen – v.l. Klaus-Peter Land (ADFC), Jan Bembennek (Verkehrsabteilung Umweltsenator), Jens Joost-Krüger (Fahrradtourismus-Koordinator Wirtschaftsförderung), Peter Siemering (Bremer Touristik Zentrale) starteten damit auch die neue Dachmarke Bremen – bike it!.

VOR-SITZENDER: Ein ganz neues Vor-Sitz-Gefühl erlebte Tobias Wolf im rollenden Interview mit Moderator Tom Bola (im lila Hemd) beim Bremer Fahrradfestival auf dem Osterdeich im Juli.

TOUR-ISTEN: Die ADFCHochstraßenTour ermöglichte Begegnungen mit massenhaft Platz, richtig glatten Strecken und lauter netten Menschen und belebte am Ende den autofreien StadTraum rund um den Verteilerkreis Utbremen im September.

GEWINNER-TEAMS: Im Juni strahlten Familien um die Wette bei der ADFC-FahrradRallye über den Stadtwerder; die (erneute) Siegerfamilie stiftete den Gutschein für den Kletterpark Verden generös den letztplatzierten Neulingen, die sich natürlich tierisch freuten.

LADIES’ DAY: Erstmals kümmerte sich der ADFC um den Kinderparcours auf der Rad+Outdoor-Messe im März: Betreuerin Bianca Hamann, Freiwilligenkoordinatorin Antje Hoffmann und FÖJ-lerin Melina Heinzel hatten Spaß in orange.

FRISCHE STARTER: Die bundesweite ADFC-AOK-Gemeinschaftsaktion startete im Juni am Klimahaus in Bremerhaven – das Land Bremen glänzte erneut mit über 5.500 Teilnehmer/innen und somit mit der höchsten Mitmachrate in der Bevölkerung. 8

BIKE-TOUR-GUIDES: Gut geführt durch die Lande – geht gar nicht anders, wenn die Lieblingsgegend „Draußen“ heißt; mehr als 12.000 Exemplare wurden vom Weser-Kurier-Magazin mit den Rad&Tour-Tipps der ADFC-Regions-Kenner/innen abgesetzt.

Texte: kpl / Fotos: Hannah Grundey, Antje Hoffmann, Markus Hübner, Alexander Schumann, Bernd Schumann, Michael Völzmann

BLUMEN-RENTNER: Marlene (links) und Knut Müller helfen in Bremerhaven immer noch unkompliziert, wo sie können – zum Beispiel beim schnellen Ausschildern der neuen Fisch-und-Schipp-Radrunde, so dass „Bremerhaven – bike it!“ im Juli pünktlich erfahr-bar wurde – (nicht nur) Blumen-Dank gab’s dafür von Umweltdezernentin Dr. Jeanne-Marie Ehbauer.

EX-GESCHÄFTSFÜHRERIN: Die ersten anderthalb Jahre der ADFC Radstation Bremen GmbH waren ungemein anstrengend – als letzte Berufsjahre noch mal eine extreme Herausforderung – das ADFC-BSAG-Faltrad war dann für Renate Suck genau das richtige Abschiedsgeschenk. Nachfolger Tayfun Caliskan (mit blauer Weste) durfte seit Mai durchstarten und freut sich auf den Urlaub im Winter!


Sc hwerpunk t: ÜBER BRÜCKEN

Sc hwerpunk t: ÜBER BRÜCKEN

Verkehr entwickeln

Alle Fotos S. 10 bis 15, soweit nicht anders angegeben: Hannah Grundey

– wohin das führt

Beiderseits der Lesum und der Weser soll das Fahrrad zukünftig eine noch größere Rolle spielen – findet auch Frauke Wilhelm alias Ramona Ariola.

ÜBER BRÜCKEN

Verkehrsentwicklungsplan bestimmt Zukunftsmusik fürs Fahrrad

Wie sollen unsere Verkehrswege in zehn Jahren aussehen? Welche Schwerpunkte will Bremen setzen, wenn es darum geht knappe Gelder und den oft auch knapp bemessenen städtischen Raum zu verteilen? Damit die bremischen Verkehrswege nicht einfach nach Lust und Laune oder auf Zuruf (des Lautesten) geplant werden, hat die Bremische Bürgerschaft im Oktober einen neuen Verkehrsentwicklungsplan (VEP) als Grundlage für die strategische Verkehrsplanung bis zum Jahr 2025 beschlossen.

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Dem ging ein mehr als zwei Jahre andauernder Planungs- und Beteiligungsprozess voraus, an dem viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch der ADFC intensiv beteiligt waren. Am Ende stand eine einstimmige Verabschiedung im Projektbeirat. In der Baudeputation und in der Bürgerschaft wurde er mit großer Mehrheit von Regierungs- und Oppositionsfraktionen beschlossen.

arten gewichten: Fußgänger, Radverkehr, Busse und Bahnen, Wirtschafts- und motorisierter Individualverkehr (MIV). Die pedal-Redaktion stellt vor, wie es zum VEP gekommen ist, hat untersucht, welche Zukunftsmusik sich hier für den Radverkehr konkret auftut, hat Menschen nach ihrem Blick auf die neuen und alten Brücken in die Zukunft befragt. kpl

Auf zu neuen Ufern Der Verkehrsentwicklungsplan soll ab sofort fair und ressourcen-bewusst zwischen den verschiedenen Verkehrs-

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Verkehrsentwicklungsplan – der Begriff sagt vielen Menschen erst einmal nichts. Doch die Auswirkungen der bei der Erarbeitung eines Verkehrsentwicklungsplans (kurz VEP) getroffenen Entscheidungen für und gegen Maßnahmen bestimmen auf lange Sicht das Stadtbild und wie mit welchen Verkehrsmitteln (Fuß- und Radverkehr, Straßenbahn, Bus, Auto, Lkw) in der Stadt umgegangen wird. Der VEP kann als Strategiepapier beschrieben werden, in dem über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum, meist so zirka 10 bis 15 Jahre, Aussagen darüber getroffen werden, in welche Richtung sich der Verkehr einer Stadt entwickeln soll und welche Schwerpunkte bei Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Rad- und Fußwege, Schienenverkehr) vorgeschlagen werden.

pedal-Redakteurin Tamara Mitransky, Stadtplanerin, genießt den Blick von der Melchersbrücke im Bürgerpark: „Der VEP Bremen 2015 ist das Ergebnis eines intensiven demokratischen Aushandlungsprozesses – die Umsetzung dürfte deshalb auch stark akzeptiert werden." Bürgerinnen und Bürger in vielfältiger Form mitwirken. So gab es verteilt über Bremen in jeder Erarbeitungsphase Bürgerforen, die nicht nur über den Stand der Planung informierten, sondern auch zur Mitarbeit einluden. Weiter gab es die Möglichkeit, online seine Meinung und seine Ideen mitzuteilen. Auch Ausstellungen mit Möglichkeiten zur spielerischen Szenarienentwicklung gehörten dazu. tam

Großer Verkehrskonsens gefunden Da dabei viele, oft auch widerstreitende Interessen aufeinander stoßen, die nicht alle gleichermaßen erfüllt werden können, ist der fertige Plan immer auch eine Kompromisslösung. Der Prozess des Verkehrsentwicklungsplans ist für Bremen inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die Deputation und die Bürgerschaft haben dem parteiübergreifend zugestimmt – damit ist eine Art großer Verkehrskonsens erzielt worden, den am Anfang des Prozesses kaum jemand für denkbar gehalten hatte.

Abgewogenheit des Planungsprozesses gewährleisten. Schließlich lautete die Zielsetzung, ergebnisoffen einen Plan zu erarbeiten, der alle Verkehrsbeteiligten berücksichtigt und eine größtmögliche Zustimmung innerhalb der Bevölkerung erreicht.

Planung neu gedacht! Neu und besonders an der Erarbeitung des VEP Bremen 2025 war insbesondere die Form, in der die Bürgerinnen und Bürger in der Gesamtstadt beteiligt wurden. Zwar werden bei Planungsprozessen Bürgerinnen und Bürger immer beteiligt, doch wird dieses selten so umfassend gemacht wie hier. Durch die Regionalausschüsse waren die Ortsbeiräte in die Erarbeitung mit eingebunden. Ebenfalls waren die Verbände in der Stadt Bremen beteiligt. Ein Projektbeirat traf sich 27 mal und sollte die Qualität und die

• Ein Mehr an Teilhabe und Gleichberechtigung

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Schon bei der Festlegung der Ziele, später in der Bestandsanalyse ebenso wie bei der Maßnahmenentwicklung, konnten

Diese Ziele sollen mit dem VEP 2025 erreicht werden: • Höhere Verkehrssicherheit • Optimierung der Wirtschaftsverkehre und der Erreichbarkeit des Oberzentrums • Mehr und bessere Angebote alternativer Verkehrsmittel • Verknüpfung der Verkehrssysteme • Stärkung des Umweltverbundes zwischen Stadt und Region • Weniger negative Auswirkungen auf Mensch, Gesundheit & Umwelt

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Sc hwerpunk t: ÜBER BRÜCKEN

Sc hwerpunk t: ÜBER BRÜCKEN

Gertrud Schleising, Künstlerin, auf Sol Le Witts „Three Triangles“ auf der Bürgermeister-SmidtBrücke hoch über der Weser, bleibt skeptisch: „Ich finde schade, dass das Ergebnis trotz des hohen Einsatzes nur mittelmäßig ausfällt. Für mehr Lebensqualität in Bremen sollte deutlich mehr Geld in Radverkehrsförderung gesteckt werden.“

Auf der Schleusenbrücke am Weserwehr pedalRedakteur Michael Paul, im Ruhestand: „Der VEP sieht vor, dass die neuen Weserbrücken bis 2025 entstehen sollen. Das dürfte eine riesige Verbesserung für die Radfahrer in Stadt und Land ergeben – ich freue mich darauf."

Premiumrouten Premiumrouten im Zielszenario Premiumrouten nicht im Zielszenario Radverkehrsnetz (vorhanden) Hauptroute Ergänzungsroute Freizeitroute neue Fuß- und Radverkehrsbrücke Grenzen der VEP-Bezirke Grenzen der Stadtteile

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Mit Rad-Premiumrouten und neuen Weser-Brücken wird das Rad (und erst recht das Pedelec) auch auf längeren Strecken durch die Stadt und ins Umland deutlich attraktiver. Ein ganzes Netz davon soll in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entstehen. Aus: Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025 - Schlussbericht

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Neue Brücken und Premiumrouten

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Große Schritte für Fuß- und Radverkehr

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as Bremer Stadtgebiet ist sehr lang gezogen und von der Weser getrennt. Um Radfahren auch auf längeren Entfernungen zum Beispiel nach BremenNord oder nach Mahndorf oder zwischen der Innenstadt und dem Umland attraktiv zu machen, werden Rad-Premiumrouten als ein neues Netz entwickelt. Diese erlauben zügiges Radfahren auf komfortablen Wegen, Nebeneinanderfahren und Überholen. Möglichst geringe Zeitverluste an Kreuzungen machen das Rad auf diesen Strecken noch schneller.

D.19b D.23

Anhang 4.D.1: Maßnahmen des Radverkehrs

Beteiligung wie noch nie VEP offen und transparent erarbeitet

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der Bürgerinnen und Bürger sind in den Plan mit eingeflossen. Auch mit den Ortsbeiräten, den Verbänden und den Parteien wurden Vorschläge erarbeitet und diskutiert. Konsens gefunden und transparent geblieben Sicher, leicht ist der abstimmungsprozess bei so vielen Beteiligten und unterschiedlichen Interessen nicht gewesen. Das erforderte von allen eine hohe Kompromissfähigkeit. tam

Mehr zum VEP Bremen 2015: Zum Nachlesen gibt’s eine Broschüre, die den VEP-Prozess anschaulich auf etwa 200 Seiten zusammenfasst, erhältlich beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr. Mehr im Netz auf www.bremen-bewegen.de oder www.bauumwelt.bremen.de > Verkehr > Verkehrsentwicklungsplan

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Foto: Claus Dick-Franke

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in Ergebnis des Verfahrens ist auf alle Fälle: Die Beteiligung war ein Erfolg! Allein über das OnlineForum haben über 4.000 Bürgerinnen und Bürger die Bestandsanalyse durch Meldungen unterstützt. Rund 106.000 Stimmen für oder gegen eine Meldung sind abgegeben worden. Auch bei der Szenarien-Erarbeitung beteiligten sich online über 2.000 Menschen. Dazu kamen noch die Bürgerinnen und Bürger, die bei den Vor-Ort-Terminen dabei waren. Die Vorschläge und Meldungen

Die abgebildete Glacisbrücke verbindet seit 1995 die Mindener Altstadt mit dem rechten Weserufer ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer.

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Um die Stadtteile beiderseits der Weser besser miteinander zu verbinden, sind auch neue Weserbrücken speziell für Fußgänger und Radfahrer geplant. Zwischen Innenstadt/Viertel und Buntentor/Neustadt sowie zwischen Hemelingen und Arsten. Auch der regelmäßige Fährverkehr über die Weser zwischen Woltmershausen und Gröpelingen soll gestärkt werden. Keine Staus mehr für Radfahrer auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke, direkte Verbindung von der Neustadt zur

Universität ohne Hindernisse. So sieht es der VEP vor mit den Maßnahmen D.16: Premiumroute Huchting – Innenstadt – Uni – Lilienthal und D.22: Neue Radfahrer- und Fußgängerbrücken Piepe – Stadtwerder – Altenwall. Die neue Route führt dann von der Meyerstraße in der Neustadt an der Piepe entlang über eine neue Brücke über die kleine Weser, an der Hochschule für Nautik vorbei über den Stadtwerder und dann auf der neuen Brücke über die Weser zum Altenwall. Wie eine Brücke über die Weser im Innenstadtbereich nur für Fußgänger und Radfahrer aussehen kann, macht uns Minden vor (siehe Foto). Der VEP sieht vor, dass die RadPremiumroute von Huchting bis Lilienthal und darin die neue Weserbrücke innerhalb der ersten beiden Planperioden, also bis 2025 fertig sein sollen. Einen kleinen Eindruck davon, wie Teile solcher Premiumrouten aussehen könnten, vermitteln jüngst fertig gestellte Abschnitte auf der Route zwischen Innenstadt und Uni, zum Beispiel die neuen Radstreifen auf der H.-H.-MeierAllee (siehe auch PLUS/Minus in diesem pedal auf Seite 17). mpa

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Sc hwerpunk t: ÜBER BRÜCKEN

Sc hwerpunk t: ÜBER BRÜCKEN

Was lange wirkt, wird (teilweise) endlich gut

Ein Blick auf die Arbeit des Projektbeirats

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s war ein langer, manchmal ziemlich anstrengender Weg zum Ziel, eine zustimmungsfähige Vorlage des VEP für die Bremische Bürgerschaft zu erarbeiten. Das Parlament hatte den Senator für Umwelt , Bau und Verkehr damit beauftragt. Staatsrat Wolfgang Golasowski und Senator Joachim Lohse war es genau wie Verkehrsabteilungsleiter Gunnar Polzin erkennbar wichtig, die nötigen Abstimmungen, Priorisierungen und Entscheidungen auf einem möglichst breiten Konsens zu bauen, und dabei doch immer die als nötig erkannte Verkehrswende im Blick zu behalten. Der begleitende VEP-Projektbeirat setzte sich zusammen aus Vertretern von: Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Senator für Inneres BSAG Handelskammer ADAC ADFC B.U.N.D. SPD-Bürgerschaftsfraktion Grünen-Bürgerschaftsfraktion CDU-Bürgerschaftsfraktion Die Linke-Bürgerschaftsfraktion Klein, klein, aber oho Teilweise höchst aufwändig wurden viele wesentliche Details schon in der Analyse und später bei den Testszenarien und der Maßnahmenauswahl betrachtet. Dabei steckten die Vertreter des ADFC gemeinsam mit denen des B.U.N.D. immense Energie zur Interessenwahrung der umweltfreundlichen Verkehrsarten in diesen Prozess. Das Ziel: Bei künftigen Neuplanungen und Umbauten sollen von vornherein die Interessen von Fußgängern und Radfahrern verbunden mit einem leistungsfähigen Bus- und Bahnangebot stärker wahrgenommen und berücksichtigt werden. Ampelschaltungen, Platzverteilungen, Fragen der Verkehrsregelungen, die allgemeinen Geschwindigkeitsvorgaben sind dabei ebenso beispielhaft zu nennen wie offensiv den Radverkehr fördernde Bausteine: Fahrradstraßen und das Reservieren von Exklusivflächen zum sicheren und schnellen Fahrradfahren – sprich Rad-Premiumrouten.

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Mehr Fahrradfahren nutzt auch dem Autoverkehr Mehrheitlich wurden und werden die Anliegen eines umwelt- und stadtverträglichen Verkehrs politisch eher wohlwollend betrachtet. Dennoch kam es immer wieder mal zu einem Tauziehen zwischen den Kräften der Wirtschaft und den Vertretern nachhaltiger Fortbewegungsarten. Zum Teil entstand und entsteht öffentlich der Eindruck, dass Autoverkehr und speziell „Wirtschaftsverkehr“ für manche fast schon eine Art Religion bedeuten könnte – wer sich nicht dazu bekenne, schwäche den Standort Bremen. Zum Glück konnten die Diskussionen im Projektbeirat meistens doch auf einer Sachebene und lösungsorientiert geführt werden. Der eine oder andere – für beide Seiten – nicht leichte Kompromiss ist dabei am Ende heraus gekommen. So sind eine ganze Reihe weitere kostenintensive Straßen-Neu- und Umbaumaßnahmen in den VEP aufgenommen worden, teils weil

bereits längst politisch beschlossen, teils wegen Verpflichtungen gegenüber dem Umland, teils aufgrund der geltenden Finanzierungsstrukturen, teils zur weiteren Optimierung des Wirtschaftsverkehrs . Im Gegenzug sind aber auch deutliche Steigerungen bei den Investitionen in die Rad-Infrastruktur geplant, etliche fußgängerfreundliche Maßnahmen, die Stärkung des Umweltverbundes und der Nahmobilität – so wird durch Umsteigen das Straßennetz entlastet. Albrecht Genzel ADFC-Verkehrsreferent Albrecht Genzel auf der Brücke über den Werdersee: „Kleine Brückenschläge sind genauso wichtig wie große. Leider konnte der ADFC nicht durchgängig davon überzeugen, dass dass eine Förderung des Radfahrens und des Umweltverbundes letztlich auch dem Autoverkehr dient. Das Fahrrad ist nun einmal unschlagbar anpassungsfähig und sparsam, was den Energie- aber auch den Platzbedarf (rollend und parkend) betrifft. Das trifft genauso für die Investitionen zu. Jeder für den Fußund Radverkehr investierte Euro ist hocheffektiv, jeder vom Auto Umsteigende hilft, den verbleibenden notwendigen Autoverkehr leichter im bestehenden Straßennetz abzuwickeln. Schade, dass da nicht mehr Umsteuern möglich war."

Stefan Hertzberg, Student, schaut von oben auf die Kurfürstenallee und ist mit den Gedanken ganz woanders: „Die neuen Radfahrstreifen in der H.-H.-Meier-Allee auf dem Weg zur Uni finde ich klasse, da fährt sich’s jetzt lockerer und leichter, mit viel weniger Hubbeln und Kanten. Von diesen schnellen Routen wünsche ich mir mehr in Bremen! Und wenn der ein oder andere Zick-Zack-Bahnübergang wegkäme, wär’s noch schöner!"

Wie geht’s weiter in Bremen? Ein Kommentar

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ine weitere Steigerung der Radverkehrsanteile, sowohl innerstädtisch über kurze Strecken als auch über Distanzen von mehr als fünf Kilometern hinaus – was in der Bremischen Tradition bereits heute gängige Praxis ist und mit dem Trend zum Pedelec noch ohne weiteres verstärkt werden kann – wird mit dem VEP möglich. Gleichzeitig bedeutet ein weiter gesteigerter Radverkehrsanteil eine Entlastung des Straßennetzes von Kfz-Belastungen, so dass notwendige Kfzund Wirtschaftsverkehre ohne weiteren Ausbau der Straßeninfrastruktur durchaus attraktiv Ziele in Bremen erreichen können. Keine große Verkehrswende, aber Schritte in die richtige Richtung Mit dem VEP ist vieles erreicht, aber auch vieles wurde geschluckt. Damit ist noch keine große Verkehrswende eingeleitet, aber einige Schritte mehr sind in die richtige Richtung unternommen. Erstmals überhaupt wird Fußgängerverkehr als Nahmobilität ernsthaft in einem stadtweiten Ver-

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Senator Dr. Joachim Lohse (links) auf der Schrägseilbrücke der A281 über der Neustadt bei der HochstraßenTour im September 2014 stellt fest: „Der VEP stellt einen Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität dar. Die in den vergangenen zwei Jahren mit großer öffentlicher Beteiligung erarbeitete Planung stärkt die umweltfreundlichen Verkehrsträger. Für die intensive Erarbeitung danke ich den Beteiligten sehr." Daneben rollt ADFC-Geschäftsführer Klaus-Peter Land: "Der Radverkehr macht in keiner anderen deutschen Stadt über 500.000 Einwohner einen so hohen Anteil an täglich zurückgelegten Wegen aus wie in Bremen (über 25 Prozent). Die erstrebte weitere Steigerung findet auch im Zielszenario des VEP 2025 ihren Ausdruck – wenn die favorisierten Maßnahmen tatsächlich zügig umgesetzt werden."

kehrskonzept berücksichtigt. Die Budgets für Investitionen in Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs sind zu verdoppeln. Für die Umsetzung soll und muss als eine Kern-Maßnahme ein Team Nahmobilität und Radverkehrsförderung gebildet werden, das die vielen notwendigen kleinen und konzeptionellen Schritte auch tatsächlich tut. Es bleiben Finanzierbarkeitsvorbehalte – was passiert, wenn sich die öffentlichen Finanzen Bremens noch weiter verschlechtern? Teilweise sind wohl auch experimentelle Lösungen erforderlich, um so manchen gefundenen Formelkompromiss zu erfüllen, oder auch um unkonventionell die Veränderbarkeit eingefahrener bremischer Wege zu demonstrieren (beispielsweise für die Fußgänger-Radfahrer-Engstelle Herdentor/Wall). Die politischen Diskussionen und das Engagement gehen sicher weiter – aber auf einem hoffentlich dauerhaft fachlich höheren Niveau, das Entscheidungen stärker von den Fakten her und zu den Zielen hin ermöglicht.

Und auf dem Weg zu einer wirklich lebenswerten Stadt hat Bremen mit seinen vielen, vielen Radfahrenden und den zahlreichen grünen Wegen schon einen guten Vorsprung, um den es von manchen anderen Städten stark beneidet wird. Klaus-Peter Land

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VERKEHR

VERKEHR

PLUS

PLUS PLUS

Enge mit Luft – neue Fahrradstraße

Bremen-Östliche Vorstadt. Die Manteuffelstraße wurde als Fahrradstraße eingerichtet. Damit wurde eine der ersten Fahrradstraßen in Bremen, die Graf-Haeseler-Straße über die St.-JürgenStraße hinaus „verlängert“. Erleichtert wurde der Radverkehr in beiden Richtungen in der schmalen Manteuffelstraße durch die eingeführten Ausweichbuchten, in denen gleichzeitig Fahrradpark-

Baustellen-Rodeo – bedrängter Schutzstreifen Bremen-Findorff. In der Findorffstraße stadteinwärts hat sich der Schutzstreifen eigentlich gut eingespielt. Jetzt ist zur Sicherung des maroden Kanals unter der Straße mindestens bis Herbst 2015 ein Teilbereich in der Mitte der Fahrbahn gesperrt. Leider so, dass rechts eine kritische Breite verbleibt, in der etliche Autofahrer meinen, sie könnten Radfahrende noch sicher überholen, die scheinen ja ihren

plätze bereitgestellt wurden. Dies ist ein sehr gutes Beispiel für enge Einbahnstraßen mit vielen parkenden Autos. Die Route ist eine wichtige Alternative zur mit Verkehr stark belasteten Bismarckstraße. Schön wäre eine Verlängerung in die Roonstraße, aber dort macht das Radfahren (auf dem von Anwohnern mitfinanzierten groben Pflaster) wenig Spaß.

Stumpfe Strichelei – gegen das Blech geführt Bremen-Neustadt. Auf dem Radweg fährt man vom Leibnizplatz am Park entlang Richtung Buntentor. Die markierte Furt an der Wulfhoopstraße führt aber nicht in den Bereich der Fahrbahn des Buntentorsteinwegs, wo’s für alle Radfahrenden weiter geht, sondern an den für Pkw vorgesehenen Parkstreifen. Im Haltestellenbereich hinter der Meyerstraße folgen dann wieder ein paar

PLUS

Slalom-Parcours – nichts gelöst am Ehlersdamm Bremen-Osterholz. Am Ehlersdamm ist auf der Nordseite ein Fuß-und Radweg. Seine Benutzung ist in beiden Richtungen vorgeschrieben. Er ist unter 1,50 Meter breit. Da, wo er von Kraut überwuchert ist und zum Graben abfällt, kann noch nicht einmal diese Breite genutzt werden. Daher weichen Radfahrende bei entgegenkommendem Verkehr durch die Begrenzungspfähle auf die Fahrbahn

Meter Radweg, an der Ecke Geschworenenweg passiert dann das Gleiche: Man wird wieder gegen die parkenden Autos geführt. Gefährlich wirkt die Wegeführung zudem, weil im Verkehrsraum zum Ausweichen für die Autos die Straßenbahngleise liegen. Lieber fährt man dann doch entlang der Kleinen Weser...

Neue Fahrradständer schaffen freie Sicht

Bremen-Schwachhausen. Die H.-H.Meier Allee wird immer mehr zu der Fahrradtrasse zur Universität. Nach langen Diskussionen wurde jetzt eine sinnvolle und kostengünstige Lösung realisiert: In beiden Fahrtrichtungen wurden hinreichend breite Fahrrad-Schutzstreifen aufgebracht. Auch am Abzweig zum Baumschulenweg gibt es neben Linksabbieger- und Geradeaus-Spur für

Fehlende Fahrradständer führen zu verstellten Wegen

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aus. Auf dem Ehlersdamm gibt es recht viel Rad- und Autoverkehr. Die Baken auf der Fahrbahn sollen den Verkehr am Abzweig Am Großen Kuhkamp bremsen. Eine vernünftige Lösung wären durchgehende Schutzstreifen auf beiden Seiten und Tempo 30 auf dem ganzen Ehlersdamm.

PLUS PLUS Route zur Uni – Schutzstreifen in der H.-H.-Meier Allee

Bremen-Findorff. An der Ecke Herbststraße / Lililienthaler Straße in Findorff wurden Fahrradständer auf der Fahrbahn aufgestellt. Autos parken nur auf einer Seite und nicht aufgesetzt. So entsteht ein aufgeräumtes Bild, genügend Platz für alle Verkehrsteilnehmer und freie Sicht an der Kreuzung. Auch die Fußgänger können die Fußwege uneingeschränkt nutzen.

Parken. Etliche Fahrräder stehen deshalb wild in der Gegend herum und versperren die Wege.

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Autos noch genug Platz für den Weg zum (groß-)zügigen Radfahren auf der Fahrbahn. Die Autos parken jetzt auf dem früheren kaputten Radweg. Damit es alle begreifen, werden einige der roten Steine gegen graue ausgetauscht. Bei Redaktionsschluss war der Umbau der Kreuzung Schwachhauser Ring/Wachmannstraße noch im Gange, sah aber vielversprechend aus.

Bitte, bitte in Luft auflösen! Oder fliegen lernen? Bremen-Hastedt. Die Eisenbahnbrücke über die Hastedter Heerstraße wird seit Jahr und Tag erneuert. Dafür werden Fuß- und Radwege auf jeweils einer Seite gesperrt. Von der Föhrenstraße Richtung Sebaldsbrück hat sich der Radfahrer auf dem Bild von dem Schilderwald nicht irritieren lassen und fährt regelkonform auf der Fahrbahn (zusammen mit Autos und Straßenbahn). Ein deutlicher, positi-

Fotos, Texte: Michael Paul, Albrecht Genzel

Bremen-Findorff. Nur wenige Meter entfernt ein ganz anderes Bild: In der Winterstraße parken die Autos halb aufgesetzt auf beiden Seiten, so dass für Fußgänger kein Durchkommen ist. Hier sind viele Schüler unterwegs zur Schule in der Admiralstraße. In diesem Kreuzungsbereich Winterstraße, Blocklander Straße, Sommerstraße fehlen die Angebote fürs sichere

Schutzstreifen zu haben. Das Gegenteil ist der Fall: Da beim Schutzstreifen kein Sicherheitsraum rechts abmarkiert ist, werden sie oft zu dicht an die parkenden Autos abgedrängt. Zu wenig rücksichtsvolle Autofahrer bleiben hier mal ein paar Meter hinter den Radfahrenden und überholen nicht. Polizei und Straßenverkehrsbehörde wollen trotz wiederholter Kritik nichts an der Lage ändern.

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ver Hinweis ist weder für den Radverkehr noch für die Autofahrer gegeben. Es gibt keine Markierung, Piktogramme auf der Fahrbahn sind leider wieder verblasst. Die Freigabe des Radweges auf der gegenüberliegenden Seite als Beidrichtungsradweg ist bei einer Radwegbreite von weniger als einem Meter und mehrmaligem Queren der Heerstraße auch keine akzeptable Lösung.

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pedal-Gesundheitstipps

ÜBRIGENS | BREMERHAVEN

AK TIV IM ADFC

der AOK Bremen/Bremerhaven – Kooperationspartner des ADFC Bremen

„Stadtradeln 2014"

Wenn die Erkältungszeit kommt…

ADFC in Bremerhaven Spitze

Kranke Kinder sorgen für Stress bei Eltern – Nachbarn und Freunde können unterstützen Foto und Text: Bernd Schumann

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obald es draußen wieder kalt wird, steigt bei vielen Eltern die Stresskurve. Mit Argusaugen beobachten sie ihre Sprösslinge: ob aus leichtem Schnupfen Fieber wird und wieder eine schlaflose Nacht droht? Das ist (leider) ganz normal, stellt die Stiftung Kindergesundheit fest: Junge Eltern müssen damit rechnen, dass ihr Baby im ersten Lebensjahr acht bis zehn mal mit Erkältungsviren angesteckt wird. Kindergartenkinder laufen sogar zwölf bis 15 mal, manchmal sogar bis zu 18 mal im Jahr über Wochen mit einer „Rotznase" herum.

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BREMERHAVEN. Im Rahmen der „Bremerhavener Energietage"

im Schaufenster Fischereihafen fanden auch die Ehrungen und Preisvergaben für die Teilnehmer des „Stadtradelns 2014" statt. Von 20 Teams belegte das von Klaus Hertling geführte ADFCTeam mit insgesamt 12.077 Kilometern den ersten Platz. Für die beste Einzelleistung wurde ADFC-Mitglied Sabine Welzel ausgezeichnet, die im festgesetzten Zeitraum 1.753 Kilometer erradelte. Vor großer Kulisse nahmen sie ihre Urkunden und Preise entgegen. Der ADFC Bremerhaven freut sich sehr über die Erfolge seiner aktiven Mitglieder.

PLUS

Fieber hilft beim Kampf gegen die Viren – und Einsatz von Freunden und Nachbarn hilft den Eltern Das wiederum ist wichtig, weil die Gesundheit der Kinder maßgeblich von der Gesundheit und den Lebensumständen ihrer Eltern abhängt. Eltern mit flexiblen Arbeitszeiten und verlässlicher Kinderbetreuung sind in der Regel gesünder – und haben Kinder mit weniger gesundheitlichen Beschwerden. Netzwerke für die Auszeiten Die AOK empfiehlt Eltern deshalb, auch auf die eigene Gesundheit zu achten, sich regelmäßig Auszeiten zu nehmen und sich ein Unterstützungs-Netzwerk zu schaffen. Wenn Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde ab und zu bei der Betreuung der Kinder einspringen können, verlieren auch die langen Erkältungsmonate ihren Schrecken. Infos: www.kiggs-studie.de www.familie.bremen.aok.de Jörn Hons

Vorteil für AOK-Mitglieder bei ADFC-Radtouren Der ADFC Landesverband Bremen und die AOK Bremen/Bremerhaven sind Partner. Das bedeutet, dass AOKMitglieder bei vielen Angeboten des ADFC Bremen Vergünstigungen wie ADFC-Mitglieder erhalten. Zum Beispiel: Ermäßigte Teilnehmerbeiträge bei Tages- und Halbtagestouren in Bremen und Bremerhaven Ermäßigte Eintrittsgelder bei Ver anstaltungen (z.B. RadReiseZiele Vorträge) Fahrrad-Codierungen zum ADFC Mitglieder-Tarif. Umgekehrt erhalten ADFC-Mitglieder kostenfreien Zugang zu den Kursen im AOK-Gesundheitszentrum. kpl

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Sie wirken ein klein wenig wie die „Surfertypen" unter den Radfahrern. Um dieses Phänomen einmal näher zu beleuchten, wollte ich eigentlich mal einen von ihnen fragen, wie er zu dieser Art des Fahrens kommt und was der Unterschied zum Aufrechtfahren ist. Dann kam mir in den Sinn: Vielleicht ist es ja reizvoller, nicht hinter jedes Geheimnis zu schauen. Manches ist in der Phantasie doch viel besser aufgehoben. Ähnlich wie im Märchen: Wenn ich alles über den Prinzen wüsste, würde ich ihn dann noch küssen? Also beschränke ich mich weiter aufs Staunen.... Und wer weiß, vielleicht probiere ich selber mal ein Liegerad aus – eines Tages.

Langsam wird’s eng: Tempo 30 auf der Rheinstraße

BREMERHAVEN. Beifahrertüren werden schon mal unachtsam geöffnet – in der Rheinstraße eine konkrete Gefahr, denn gleich rechts vom schmalen Radweg ist eine hohe Hecke. Nun gilt hier endlich Tempo 30 – aus Lärmschutzgründen. Die Wahlfreiheit zwischen Radweg und Straße ist also da - bei Tempo 30 macht Asphaltoberfläche dann auch mehr Spaß als einzelne Steine.

Nur eine Überleitung in die Fahrbahn fehlt. Verkehrssicherheit kommt quasi scheibchenweise, das volle Pfund gibt’s erst mit der Rente…

Baustellen, Baustellen, wohin das Auge blickt BREMERHAVEN. Seit dem Frühjahr haben die Baustellen auf Bremerhavens Straßen stark zugenommen – Radfahren wird dadurch nicht einfacher. An der Stresemannstraße beispielsweise geht’s auf abenteuerlichem Weg „durch die Katakomben“ unterhalb der Geestebrücke. An der Rickmersstraße (Foto) stehen die Radfahrer plötzlich vor einer Absperrung. Im Vorfeld der Baustelle (in Höhe Les-

Text/Fotos: Michael Weber

Mit Teilzeit geht’s besser Abgesehen von den Kinderkrankheiten beurteilen 94 Prozent der Eltern den Gesundheitszustand ihrer Sprösslinge jedoch als „sehr gut“ oder „gut“ – mehr als bei der ersten AOK-Familienstudie 2006.

Umweltdezernent Maurice Müller (links) überreicht ADFCTourenleiter Klaus Hertling die Urkunde, Maren Beckmann von energiekonsens gratuliert

Foto: AOK

Training fürs Immunsystem Innerhalb eines Jahres machen 88,5 Prozent der 0- bis 17-Jährigen mindestens eine Erkältung oder einen grippalen Infekt durch, ermittelte das Robert-KochInstitut Berlin in seiner großen Kinderstudie KiGGS – das ist Platz 1 unter allen akuten Erkrankungen im Kindesalter. Selbst Kinder, die im ersten Lebensjahr von ansteckenden Krankheiten verschont geblieben sind, holen das spätestens beim Eintritt in eine Kindertagesstätte oder in den Kindergarten nach. Diese Infekte sind zwar unangenehm und belastend, oft aber auch wichtig und notwendig, weil sie das Immunsystem trainieren. Die Ärzte sprechen deshalb von „banalen" Infekten. Rechnet man aber aus, dass ein kleines Kind womöglich drei bis vier Monate im Jahr krank ist, ist klar, dass die Eltern das keineswegs banal finden. Die AOK-Familienstudie 2014 hat gezeigt, dass dieser Zeitstress viele Familien und vor allem Alleinerziehende belastet.

steht Ihr auch manchmal staunend an der Ampel und betrachtet den Fahrer eines Liegerads (Fahrerinnen gibt’s anscheinend nur ganz selten...)? Irgendwie wirken sie auf mich cool, oft auch entspannter und nicht mal angeschwitzt, so wie ich manchmal. Im Sommer ist nicht nur die Sonnenbrille Pflicht, nein, an den Füßen sehe ich sogar noch Flip Flops.

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singstraße) wäre Platz genug, um – für alle verständlich und gut sichtbar – den Radverkehr gleichberechtigt auf die Fahrbahn zu führen, statt so abrupt vor dem Zaun zu landen.

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KOMPAK T

Fahrradcodierung

OLDENBURG. 4. Samstag im Monat, 10– 12 Uhr, Personalausweis + Eigentumsnachweis erforderlich, Kosten: 15 Euro, alle Räder einer Familie 25 Euro. Für Inhaber des Oldenburg Passes gibt es einen Rabatt von 75 %, ADFC-Mitglieder und Teilnehmer der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ erhalten sie kostenlos. ADFC-Infoladen im Umwelthaus, PFL/ Hintereingang, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, Tel. (0441) 1 37 81 www.adfc-oldenburg.de

ADFC-Technikkurse mit der   VHS Bremen

Foto: Klaus-Peter Land

BREMEN. 1. und 3. Samstag im Monat, 10–12 Uhr, Personalausweis + Eigentumsnachweis erforderlich, Kosten für Gravur: 15 Euro, Klebecodierung: 8 Euro. Gravur für ADFC-Mitglieder und AOKVersicherte: 6 Euro pro Rad, 11 Euro für Familien und Gruppen mit gleicher Adresse. Klebeetiketten für ADFCMitglieder und AOK-Versicherte: 3 Euro pro Rad, 6 Euro für Familien und Gruppen mit gleicher Adresse.

KURSE Frühjahr 2015

Das ADFC-Codierteam findet auch am Faltrad ein Plätzchen für ein einzigartiges Nümmerchen Fahrradmärkte von privat an privat Von April bis Oktober: 1. Samstag eines Monats, 9–13 Uhr, Personalausweis für Verkäufer erforderlich. Standgebühr: 2 Euro pro Rad.

Radfahrer-Sprechstunde

1. Dienstag eines Monats, 17–18 Uhr, der Arbeitskreis Verkehr beantwortet Fragen zum Radfahren im Alltag. Obige Bremen-Termine finden statt beim ADFC Bremen in und an der Radstation am Hauptbahnhof, Bahnhofsplatz 14a, Tel. (0421) 51 77 88 2-0, www.adfc-bremen.de

ADFC-Stammtische

Für Mitglieder, Freunde, Interessierte: Bremen-Vegesack 1. Donnerstag im Monat, 19 Uhr, GustavHeinemann-Bürgerhaus, Raum E3. Klaus Wilske, Tel. (0421) 6 58 63 55. Gesellschaftsspiele für Erwachsene, Jugendliche und Kinder in der Bremer Volkshochschule

7. und 8. März 2015 Bereits zum 8. Mal! • Über 1.000 Spiele zum Ausprobieren • Flohmarkt • Turniere • Gewinnspiele • Table-Top • Café • u. v. m. Samstag 10 – 19 Uhr Sonntag 10 – 18 Uhr Ort: Faulenstr. 69, Bremen-Mitte

www.bremerspieletage.de

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Bremerhaven 1. Mittwoch eines Monats, 19 Uhr, EineWeltZentrum, Lange Straße 131. Knut Müller, Tel. (04740) 13 63.

ADFC-AK’s, Treffen & Touren

ADFC-Arbeitskreise, offene Treffen von Kreisverbands-, Stadtteil- und Ortsgruppen,, Termine sind über die Kontaktadressen oder Web-Seiten zu erfahren. (s. S. 21) Regelmäßige (Feierabend-) Radtouren: www.radtouren-bremen.de

Samstag, 11. April, 10 – 16 Uhr Die Kettenschaltung Meist reicht ein kurzer Dreh an der richtigen Schraube und die ratternde Dauerbaustelle Kettenschaltung verwandelt sich in eine wohlklingende Schaltzentrale. Samstag, 25. April 10 – 16 Uhr Radpanne – was nun? Vor dem Plattfuss muss man sich nicht fürchten. In diesem Kurs lernen Sie den Klassiker aller Radpannen sicher zu beheben. Die Kurse dauern von 10 bis 16 Uhr und die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Bitte eigenes Fahrrad mitbringen. Ort: Förderzentrum Obervieland, Theodor-Billroth-Str. 7, 28277 Bremen. Anmeldung bitte direkt bei der VHS, Tel. (0421) 361-12345, www.vhs-bremen.de. Infos bei ADFCKursleiter Uwe Keller, Tel. (0421) 528 81 45, www.vhs-bremen.de IM Mai 2015 Nie mehr auf dem falschen Weg – GPS Zum Wandern und Radfahren – Kennenlernkurs mit ADFC-Expertin Hannah Grundey. Ort und Termin bitte dem VHS-Frühjahrsprogramm entnehmen.

Radfahren lernen für Erwachsene

Sie sind noch nie Rad gefahren und möchten es jetzt endlich lernen? Oder fühlen Sie sich unsicher, weil sie länger nicht mehr gefahren sind? Auf ruhigem Gelände und in angenehmer Atmosphäre lernen Sie das Radfahren – Schritt für Schritt. Kurse für Anfänger/innen und Fortgeschrittene sowie Einzeltraining – in verschiedenen Stadtteilen und in Kooperation mit der VHS und anderen Partnern. Infos: Markus Hübner, markus.huebner@adfc-bremen.de, Tel. (0421) 51 77 88 2-62. www.adfc-bremen.de > Fahrradschule

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ADFC-KONTAKT: ADFC Landesverband Bremen: Bahnhofsplatz 14 a 28195 Bremen Tel. (0421) 51 77 88 2-0 Fax (0421) 51 77 88 25 info@adfc-bremen.de www.adfc-bremen.de

Bremen

ADFC Radstation Bremen am Hauptbahnhof Tel. (0421) 51 77 88 22 Bahnhofsplatz 14a 28195 Bremen Mo – Fr 8 –19 Uhr, Sa 9 – 14 Uhr, 1. März bis 3. Oktober: So/Feiertag 9 - 14 Uhr www.radstation-bremen.de radstation@adfc-bremen.de Fahrradparkhaus: 24 h / 7 Tage/Woche

ADFC Bremen – Spendenkonto: Sparkasse Bremen IBAN: DE13 2905 0101 0001 0488 59 ADFC-Stadtteilgruppe Bremen-Nord c/o Klaus Wilske, Tel. (0421) 6 58 63 55 bremen-nord@adfc-bremen.de ADFC-Kreisverband & Infoladen Bremerhaven im Eine Welt-Zentrum Lange Straße 131 27580 Bremerhaven Geöffnet samstags 10 - 12 Uhr Telefon und Fax (04740) 13 63 info@adfc-bremerhaven.de, www.adfc-bremerhaven.de ADFC-Landesverband Niedersachsen Hinüberstraße 2, 30175 Hannover Tel. (0511) 28 25 57, Fax (0511) 2 83 65 61 niedersachsen@adfc.de, www.adfc-niedersachsen.de

ADFC-Kreisverband und Infoladen Oldenburg / Oldenburger Land im Umwelthaus im PFL Peterstraße 3 26121 Oldenburg Tel. (0441) 137 81 Fax (0441) 248 93 30 pedal@adfc-oldenburg.de www.adfc-oldenburg.de donnerstags, 18 - 20 Uhr, samstags, 10 - 12 Uhr Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. Bundesgeschäftsstelle Friedrichstraße 200 10117 Berlin Tel. (030) 209 14 98-0 Fax (030) 209 14 98-55 kontakt@adfc.de

ADFC-Fördermitglieder im Portrait

besser wie gut GmbH, Prozessbegleitung und Tagungshaus Ralf Besser, Berater und Trainer von Prozessen in Unternehmen, Geschäftsführer der „besser wie gut GmbH“ und Gründer der „ralf besser stiftung für lebenswerte“, beantwortet Fragen von pedal-Redakteur Uwe Eggers. pedal: Ralf Besser, warum fördern Sie den ADFC? Ralf Besser: Förderer des ADFC bin ich gerne geworden, da Fahrradfahren auch seit langem meine Leidenschaft ist. Während meines Studiums organisierte ich in Bremerhaven Fahrradtouren – zu einer Zeit als Hans Hannemann und Jan Tebbe den ADFC ins Leben riefen. Anschließend war ich lange im Vorstand aktiv. Was verbindet Ihre Arbeit mit dem Fahrradfahren? Eigentlich nichts und im Kern doch einiges. Ich führe Workshops hauptsächlich im Unternehmenskontext durch, daraus sind ein Tagungshaus mit Skulpturengarten in Bremen-Borgfeld und ein Verlag mit eigener Produktion entstanden. Dieses Jahr beginnt eine besondere Konzertreihe ‚HörArt‘.

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Foto: Bernd Trusheim

ADFC-SERVICE & ADFC-TREFFPUNKTE

Handelt aus Leidenschaft und tagt gerne mit dem ADFC: Ralf Besser Meine Stiftung gibt es seit etwa sechs Jahren. Die Verbindung zum Fahrradfahren ist die Leidenschaft, mit der ich all dieses gestalte. Was ist die Idee Ihrer Stiftung? Wir führen regelmäßig WerteCafés zu unterschiedlichen Themen durch. Die Gäste können sich darin über ihre eigene Sinn- und Werteorientierung austauschen. Und die Stiftung fördert Bremer Projekte, in denen es um Werteorientierung geht.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Ich hoffe, dass meine Stiftung und meine neue Konzertreihe ‚HörArt’ in Bremen und umzu auf große Resonanz stoßen. Ich möchte Menschen in ihrer eigenen Leidenschaft berühren. Das zu erleben, bereitet einfach Freude. Weitere Informationen unter: www.ralf-besser-stiftung.de www.hör-art.de www.besser-wie-gut.de

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KOMPAK T

1. FORUM Nordwest

Den ADFC fördern... ... in Bremen / Bremerhaven

FAHRRADHANDEL: • 28 Zoll - Der Fahrradladen Lesumer Heerstraße 76d, 28717 Bremen, (0421) 6 20 88 62 • ADFC Radstation Bremen GmbH Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen, (0421) 51 77 88 22 • Bartels GmbH Oberneulander Landstraße 37, 28355 Bremen, (0421) 25 91 36 • Blaukopp – Ingo Bartau Gevekohtstraße 14, 28213 Bremen, (0421) 21 62 66 • Fahrrad-Studio Büsselmann Karl-Marx-Straße 168 C, 28279 Bremen, (0421) 83 25 84 • conRAD, Fahrräder in Findorff Hemmstraße 124, 28215 Bremen, (0421) 6 20 38 08 • Dalladas Fahrradladen Friedrich-Ebert-Straße 142, 28201 Bremen, (0421) 5 57 86 99 • Dutschke Zweirad-Fachmarkt GmbH Waller Ring 141, 28219 Bremen, (0421) 61 15 56 • freyrad sport- & stadträder Am Schwarzen Meer 143, 28205 Bremen, (0421) 4 94 07 71 • Zweiradmarkt Huchting Kirchhuchtinger Landstraße 36, 28259 Bremen, (0421) 5 79 92 93 • Zweirad-Center H.-P. Jakst GmbH Davoser Straße 67-69, 28325 Bremen, (0421) 40 45 55 • Fahrradhaus A.+O. Meyer KG Mühlenstraße 78, 28779 Bremen, (0421) 60 15 06 • radschlag Fahrradhandel GmbH Humboldtstraße 16, 28203 Bremen, (0421) 70 41 05 • Speiche Fahrradhandels GmbH Fehrfeld 62 / Vor dem Steintor, 28203 Bremen, (0421) 70 03 31 • Velo-Sport Ihr Radsporthaus GmbH Martinistraße 30-32, 28195 Bremen, (0421) 1 82 60 • Zweiradfachgeschäft Max Weigl Inh. Olaf Otto Holsteiner Straße 123, 28219 Bremen, (0421) 38 12 15 FAHRRADKURIER: • Fahrrad-Express – Gertzen Bohnenstraße 7, 28203 Bremen, (0421) 70 70 27 FAHRRADVERLEIH & FAHRRADPARKHAUS: • ADFC Radstation Bremen GmbH Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen, (0421) 51 77 88 22 GASTRONOMIE: • Gaststätte Dammsiel Niederblockland 32, 28357 Bremen, (0421) 64 07 33 HANDELS-DIENST­LEISTUNGEN & PROMOTION: • Leasing eBike (Baron Trademarketing Sales GmbH) Hafenstraße 55, 28217 Bremen, (0421) 696 97 60 • Hansekontor International Trading GmbH Anette-Kolb-Straße 23d, 28215 Bremen, (0421) 4 33 84 30 HOSTELS & HOTELS: • Die JugendHerbergen (DJH) gGmbH Woltmershauser Allee 8, 28199 Bremen, (0421) 5 98 30-0 • BEST WESTERN Hotel SchaperSiedenburg Bahnhofsstraße 8, 28195 Bremen, (0421) 30 87-0 • Hotel Westfalia Langemarckstraße 38, 28199 Bremen, (0421) 5 90 20 MESSE: • Messe Bremen / ÖVB Arena Findorffstraße 101, 28215 Bremen, (0421) 35 05-0 ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL: • BSAG – Bremer Straßenbahn AG Flughafendamm 12, 28199 Bremen, (0421) 55 96 -0 OUTDOOR-AUSRÜSTER: • Unterwegs Bremen Domshof 14-15, 28195 Bremen, (0421) 3 36 55 23 PLANUNGSBÜRO: • Achim Abromeit / Plan A - Verkehrsplanungsbüro August-Hagedorn-Allee 61, 28279 Bremen, (0421) 4 94 06 43 PROZESSBEGLEITUNG & TAGUNGSHAUS: • Ralf Besser / besser wie gut GmbH Upper Borg 147, 28357 Bremen, (0421) 27 58 40 RECHTSANWALT: • Dr. Andreas Reich Hollerallee 67, 28209 Bremen, (0421) 34 50 91 REISEN: • KVS tours GmbH Barkhausenstraße 29, 27568 Bremerhaven, (0471) 95 84 98 - 30 KORPORATIVE MITGLIEDER: • Landesinnung des Zweiradmechanikerhandwerks Martinistraße 53-55, 28195 Bremen, (0421) 22 28 06 20 • Verkehrsverein Bremen / BTZ Findorffstraße 105, 28215 Bremen, (0421) 3 08 00 - 0

... in Oldenburg FAHRRADHANDEL: • de fietsenmakers Ziegelhofstraße 14, 26121 Oldenburg, (0441) 8 50 80 • Fahrradzentrum Oldenburg (Fahrradstationen) WillyBrandt-Platz 1, 26123 Oldenburg, (0441) 2 18 82 - 40 • Munderloh GmbH + Co. KG Lange Straße 73 / Mottenstraße 20, 26122 Oldenburg, (0441) 2 76 11 • Die Speiche GmbH Donnerschweer Straße 53, 26123 Oldenburg, (0441) 8 41 23 OUTDOOR-AUSRÜSTER: • Unterwegs Oldenburg Gaststraße 27, 26122 Oldenburg, (0441) 9 98 76 66 REISEN: • Rückenwind Reisen GmbH Am Patentbusch 14, 26125 Oldenburg, (0441) 48 59 70 • Sausewind GmbH Meeschweg 9, 26127 Oldenburg, (0441) 93 56 50 KORPORATIVE MITGLIEDER: • Touristik-Palette Hude e.V. Parkstrasse 53a, 27798 Hude, (04408) 8 09 09 50 Ab 110 Euro pro Jahr unterstützen ADFC-Fördermitglieder die Interessenvertretung der Radfahrenden und werben gleichzeitig für sich – z.B. günstiger im pedal. Infos erhalten Sie bei Antje Hoffmann, (0421) 51 77 88 2-77 oder antje.hoffmann@adfc-bremen.de Ja, ich trete dem ADFC bei und unterstütze damit die Fahrrad-Lobby in Deutschland und Europa. Im Beitrag ist der Bezug der Zeitschrift "Radwelt" enthalten. Als Mitglied genieße ich vielfältige weitere Vorteile, siehe www.adfc.de/mitgliedschaft.

Name, Vorname

Geburtsjahr

Einzelmitglied

ab 27 Jahre (46 )

18 – 26 Jahre (29 )

Familien- / Haushaltsmitgliedschaft

ab 27 Jahre (58 )

18 – 26 Jahre (29 )

Straße PLZ, Ort

Jugendmitglied

E-Mail (freiwillig) Beruf (freiwillig)

auch auf www.adfc.de

Zusätzliche jährliche Spende

Familien-/Haushaltsmitglieder: Telefon (freiwillig)

Antwort

Beitritt

unter 18 Jahren (16 )

Name, Vorname

G eburtsjahr

Name, Vorname

G eburtsjahr

Ich erteile dem ADFC hiermit ein SEPA-Lastschriftmandat bis auf Widerruf: Gläubiger-Identifikationsnummer: DE36ADF00000266847 Mandats-Referenz: wird separat mitgeteilt Ich ermächtige den ADFC, Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom ADFC auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Für die Vorabinformation über den Zahlungseinzug wird eine verkürzte Frist von mindestens fünf Kalendertagen vor Fälligkeit vereinbart. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Postfach 10 77 47 28077 Bremen

Kontoinhaber

D E IBAN BIC

ADFC für alle

Forum in Bad Zwischenahn für Aktive aus dem Nordwesten

Nach dem Vorbild des ADFCBundesforums fand im Herbst erstmals ein Treffen für aktive ADFC-Mitglieder im Nordwesten statt. Der ADFC Landesverband Bremen und die Kreisverbände im Umland bis zur niederländischen Grenze hatten eingeladen und über 80 Aktive waren dabei. Bärbel Knaack, Tourenleiterin aus Bremen-Vegesack, gehörte zum ehrenamtlichen Organisationsteam und leitete außerdem die Radtour von Bremen nach Bad Zwischenahn. Hier ist ihr ganz persönlicher Bericht. „Wart ihr auch dabei? “ Wenn nicht, glaub’ ich, habt ihr was verpasst – ich spreche von unserem ersten Forum Nordwest. In der Jugendherberge in Bad Zwischenahn trafen wir uns für ein ganzes Wochenende im Oktober. Das „Wir“ sind über 80 Personen aus dem ADFC, aus Bremen, Bremerhaven, dem Umland und vom Bundesverband. Und warum taten wir das? W i r wollten uns besser kennen lernen. W i r wollten besser zusammen arbeiten, w i r wollten uns austauschen, von einander lernen, uns bestärken. Am Freitagmorgen startete ich mit ein paar Teilnehmern zu einer Tour von Bremen nach Bad Zwischenahn. In Badewisch kamen die Fahrer aus Osterholz-Scharmbeck und Bremen-Nord dazu, im Norden von Oldenburg wuchs unsere Gruppe weiter – so konnte man sich schon unterwegs wunderbar kennen lernen und austauschen. „ADFC will Radfahren für alle leichter machen!“ Zum Einstieg gab es einen Vortrag und Diskussion mit

Foto: Antje Hoffmann

Fördermitglieder

Anschrift:

V O R L E T Z T E S E I T E

aktiv im ADFC

Landesvorsitzender Tobias Wolf fragte nach der Vision: Für welches Lebensgefühl steht der ADFC? dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Ludger Koopmann: „ADFC für alle - welche Infrastruktur fordert der ADFC für Deutschlands Radfahrer?“. Das neue verkehrspolitische Programm stellt klar: Der ADFC setzt sich nicht nur für die starken und furchtlosen, sondern auch für die interessierten, aber besorgten Radfahrenden ein. Am Samstag wurde in den Workshops intensiv informiert, diskutiert und nachgefragt – die meist ehrenamtlich tätigen Referent/innen blieben keine Antwort schuldig. Das Publikum interessierte sich für die neuen Mitgliedervorteile des ADFC, für das erfolgreiche Vermitteln verkehrspolitischer Inhalte, für die Planung von mehrtägigen geführten Radtouren. ADFCAngebote für Kinder, Jugendliche und Familien waren genauso gefragt wie Rhetorik für Einsteiger. Am Sonntagmorgen wurden die Ergebnisse zusammengetragen. Die ADFC-Aktiven diskutierten über mehr Vernetzung in der Region insbesondere beim Fahrradtourismus.

rad liegt im Trend und wird eine immer stärkere Rolle spielen, verkehrspolitisch, touristisch, gesellschaftlich. Aber es bleibt immer noch verdammt viel zu tun, auch für den ADFC. Je vernetzter, desto besser!“ „Ich würd’s wieder tun!“ Aufgelockert wurde das Ganze mit einer Wanderung, der Stadtführung und einem wunderbaren abendlichen Reisebericht von Wolfgang Reiche über seine Südame-

rika-Anden-Tour. Und wo kommt man sich schließlich am besten näher? Ja klar, am Lagerfeuer und mit guten Getränken. Ich hoffe, die gute Zusammenarbeit und das große Zusammengehörigkeitsgefühl halten an. Die Lust auf das nächste regionale Forum mit neuen Mitstreiter/innen und spannenden Fragen ist auf jeden Fall bei mir, beim Organisationsteam und bei eigentlich allen Teilnehmenden groß. Bärbel Knaack/brb/kpl Danke: Das ADFC Forum Nordwest wurde unterstützt vom ADFC Bundesverband und dem Bremer Qualifizierungsfonds für Freiwillige (BQF) im Land Bremen der Senatorin für Soziales, vergeben durch die Freiwilligen-Agentur Bremen. www.freiwilligen-agenturbremen.de > Projekte www.adfc-bremen.de > aktive > adfc-forum

Das Fazit von Moderator Klaus-Peter Land: „Das Fahr-

Datum, Ort, Unterschrift (für SEPA-Lastschriftmandat)

Schicken Sie mir bitte eine Rechnung.

Bitte einsenden oder per Fax an: 0421/346 29 50

Bei Minderjährigen setzen wir das Einverständnis der Erziehungsberechtigten mit der ADFC-Mitgliedschaft voraus.

Datum

Unterschrift

pedal 1 • 2015

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ADFC Radstation Bremen GmbH Das Kinder- & Lasten-Transportrad.

Bahnhofsplatz 14 a 28195 Bremen Tel. (0421) 51 77 88 22 www.radstation-bremen.de radstation@adfc-bremen.de Servicezeiten: Montag – Freitag 8 bis 19 Uhr Samstag 9 bis 14 Uhr 1. März bis 3. Oktober: Sonntag/Feiertag 9 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung Mitglied im VSF Verbund Service und Fahrrad

Jederzeit gut geparkt Öffnungszeiten Fahrrad-Parkhaus: Rund um die Uhr, 7 Tage die Woche

Das klassische Folding Bike.

GESCHÜTZT PARKEN 7/7 d | 24/24 h

Das ADFC-Radstations-City-Leihrad.

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Das ADFC-BSAG-Faltrad.

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www.radstation-bremen.de

INFORMATION ADFC-SERVICE

2015 pedal Nr. 1  

Frauke Wilhelm | Verkehrsentwicklungsplan Bremen | Rückblick auf das Fahrradjahr 2014 | ADFC-Urlaubsmesse RADREISEN grenzenlos | Brmerhaven...

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