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pedal

2 DM Heft 1/2 / 1999 Februar, M채rz, April 1999

Die Fahrradzeitschrift f체r Bremen und umzu

Keine Angst vor R채ubern!

Spessart-Spezial auf den Seiten 2 bis 5

StVO-Umsetzung ADFC-Radreisen und Fahrradtouren Neues beim pedal: S. 27

Landesverband Bremen Kreisverb채nde Cuxhaven, Rotenburg, Osterholz, Verden, Diepholz, Delmenhorst


Radeln, wandern und genießen ... im

Radeln auf dem romantischen Maintalwanderweg (ca. 350 km von Bamberg bis Kahl am Main bei Aschaffenburg), entlang zauberhafter Wiesentäler und blühender Sonnenblumenfelder, ein Freizeitspaß für die ganze Familie. Für sportliche Radler gibt es den Kahltal-Spessart-Radweg (ca. 70 km) vom flachen Kahlgrund über die Höhen des Spessarts bis Lohr am Main. Radwanderkarten: Maintal-Radkarte: 7 DM, Kahltal-Spessart-Radkarte: 5 DM, gewünschte Karte bitte bei Bestellung angeben! Urlaubsbilderbuch, Kartenmaterial und Infos:

Landkreis Miltenberg

ca. 500 Kilometer markierte Radwege: Maintalradweg, Radwanderwege und Mountainbike-Touren durch Spessart und Odenwald, Fränkischer Rotweinwanderweg, Eselsweg, ... Vielfältiges Kulturangebot: - Clingenburger Festspiele (24.06. - 01.08.99) - Mönchberger Kultursommer - Kulturwochen im Herbst - Unterfränkische Kulturtage (8. - 17.10.99) - Museen und Ausstellungen ... Wein, Dorf- und Altstadtfeste ... MAIN

LAND

Tourist-Information, Landkreis Aschaffenburg Bayernstraße 18., 63739 Aschaffenburg Tel. 06021/394-271, Fax 06021/394-258

Tourist-Information Postfach 15 60 63885 Miltenberg Tel.: (09371) 501 - 502 Fax: (09371) 501 - 539

MILTENBERG

Aschaffenburg

 Urlaubsjournal mit Unterkunftsverzeichnis, Aktivitäten, Weinfesten und Veranstaltungen  Radkarten (Wern oder Kahltal je 5 DM, Main-, Saale- oder Sinntal je 7 DM)  Rad- und Wandertouren (für je 2 DM)

Informationszentrale für Touristik Marktplatz 8 c, 97753 Karlstadt Telefon (09353) 793 - 234, Fax: 79385 - 234 e-mail: tourismus@main-spessart.btl.de http://main-spessart.tzr.de

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Tausendjährige Spessartmetropole mit romantischem Flair - Schloß Johannisburg mit Museen und Galerien Stiftsbasilika St. Peter und Alexander Stiftsmuseum - Pompejanum mit Bayerischen Antiken-Sammlungen Sportwagenmuseum Rosso-BiancoCollection - großzügige Parklandschaften mit Park Schönbusch, einer der größten englischen Landschaftsgärten in Bayern - Einkaufsstadt mit Niveau idyllische Altstadt Aschaffenburg, von König Ludwig I als "Bayerisches Nizza" geliebt und gelobt, mit dem Drahtesel - oder auf Schusters Rappen, Aschaffenburg hat's in sich und an sich ... ... wir zeigen Ihnen gerne mehr von Aschaffenburg! Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns, wir freuen uns immer auf liebe Gäste ...

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Schloßplatz 1 63739 Aschaffenburg Telefon (06021) 395 - 800 und - 801 Telefax (06021) 395 - 802

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S p e s s a r t

S p e z i a l

Keine Angst vor Räubern! Radeln in der Region Spessart - Main - Odenwald

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Hübsche Fachwerkstädtchen, die Barockstadt Amorbach, die Residenzstadt Aschaffenburg, Burgen, Schlösser und Klöster, die Reste des römischen Limes, historische, Kulturund Weinfeste, eine Vielzahl von einzigartigen, teils bedeutenden, teils kuriosen Museen und Sammlungen, dazu eine gewachsene Kulturlandschaft mit Weinbergen, Streuobstwiesen und den ausgedehnten Wäldern des Spessart und des Odenwaldes - all das gehört zum Burgsinn Gesicht der Region Spessart - Main Odenwald. LE < na

Wer denkt bei "Spessart" nicht als erstes an das berüchtigte Wirtshaus, vielleicht auch an das Spukschloß? Daß die Region rund um das Main-Viereck im äußersten Nordwesten des Bundeslandes Bayern mehr zu bieten hat, merkt man beim Studieren von Landkarten und beim Blättern in Prospekten. Hier stößt man immer wieder auf Bilder, die man schon gesehen und auf Fakten, die man schon gewußt, aber nicht mit dieser Gegend in Verbindung gebracht hat. Dieter König gibt auf dieser und den folgenden Seiten einen Überblick.--

Main-WerraRadwanderweg nach Schweinfurt >

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Fern-Radwanderwege

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SAp e s s a r t

Fernradwege ... "Rückgrat" der Region ist der Maintal-Radwanderweg. Von der Quelle im Fichtelgebirge bis hinter Frankfurt ist er rund 500 Kilometer lang. In vielen Abschnitten bietet er beidseitig des Flusses alternative Routen, die immer wieder mit Brücken und Fähren miteinander verbunden sind. Mit seinen romantischen Burgen und Schlössern, hübschen Dörfern und ehrwürdigen Städten ist der Maintal-

Foto: W. Roth

Radwanderweg die "Visitenkarte Frankens". Zwischen Lohr und Kahl kann das "Mainviereck" über den 70 Kilometer langen Kahltal-Spessart-Radweg durch die nördlichen Ausläufer des Spessarts abgekürzt werden. Dann sind allerdings einige Höhenmeter zu überwinden, und viele "Highlights" im Maintal bleiben ungesehen. Wer es noch etwas sportlicher mag, kann auf dem "Eselsweg" die Höhen des Spessart überqueren. Auf dieser Route wurde früher auf dem Eselsrücken das Salz von Bad Orb im Norden an den Main bei Miltenberg im Süden transportiert. Dieser 111 Kilometer lange Weg ist zwar heute für Wanderer (auch mit Gepäckbeförderung) konzipiert, die TouristInformation empfliehlt ihn aber auch für Mountain-Biker.

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Gleiches gilt für den 55 Kilometer langen Fränkischen Rotwein-Wanderweg von Bürgstadt bei Miltenberg bis Großwallstadt. Zwei Lehrpfade und ein Weinmuseum laden zur theoretischen, Weinstuben und Häckerwirtschaften zur praktischen Fortbildung. Deshalb, und wegen des gewundenen Weges an den Hängen des Maintales, sollte man sein Fahrrad doch besser stehen lassen.

S p e z i a l

... und andere Verkehrswege Bis auf das Maintal von Wertheim bis Lohr ist die gesamte Region gut mit Eisenbahnstrekken erschlossen. So kann man immer wieder mal die Beine schonen und größere Strecken in kurzer Zeit überwinden. Besonders reizvoll sind die monatlichen Dampfzugsonderfahrten auf der Kahlgrundbahn zwischen Kahl und Schöllkrippen, auf denen Fahrräder kostenlos mitgenommen werden.

Foto: Landratsamt Main-Spessart

In den Tälern dagegen, wo sich die fränkische Besiedlung vollzog, wo sich die Kultur entwickelte und eindrucksvolle Zeugnisse der Baukunst hinterließ, ist man mit dem Fahrrad gut aufgehoben. Hier verlaufen auch die meisten Fernradwege. Neben dem Maintal-Weg ist das zum Beispiel der RhönSinntal-Streutal-Radwanderweg, der ab Gemünden über das Sinntal den Anschluß an das hessische und thüringische Radwegenetz herstellt und der dann vor der Rhön bis an den Saaletal-Radweg bei Bad Neustadt an der Saale führt. Bei Gemünden beginnen auch der Saaletal-Radweg, der im großen Bogen über Bad Neustadt nach Haßfurt am Main führt und der Werntal-Radwanderweg, der in Schweinfurt wieder auf den Main trifft.

Der Main wird von verschiedenen Fahrgastschiffslinien befahren, so auf den Strecken Aschaffenburg - Obernburg Miltenberg, Miltenberg - Klingenberg - Obernburg, Miltenberg - Stadtprozelten - Wertheim, Wertheim - Kreuzwertheim - Stadtprozelten - Mondfeld - Miltenberg und Wertheim - Kreuzwertheim - Marktheidenfeld - Rothenfels - Neustadt Lohr.

Foto: Stadt Aschaffenburg

Die Anreise aus unserer Region Wenn man früher aus dem Fenster sah, nachdem sich der Zug aus Norddeutschland in Richtung Süden durch das Mittelgebirge geschlängelt hatte, dann fiel der Blick auf ein Bahnhofsschild: "Gemünden". Der Main war erreicht. Durch die Eisenbahn-Neubaustrecken hat dieser Ort für die Anreise an Bedeutung verloren. Die Strecken von Kassel

und Fulda und die von Frankfurt und Aschaffenburg treffen hier zwar aufeinander, die Züge halten aber nicht und rauschen gleich nach Würzburg weiter. Von Bremen aus sind Aschaffenburg und Würzburg stündlich mit einem Umweg über Ruhr und Rhein direkt zu erreichen. Ein weiterer Weg führt nach Umsteigen in Hannover direkt nach Würzburg.

Auswahl täglicher Zugverbindungen mit Fahrradbeförderung 6.49 ab Delmenhorst, 7.18 ab Bremen, 7.29 ab Achim, 7.41 ab Verden, umsteigen in Hannover, Gemünden an 12.24 6.47 ab Bremen, Aschaffenburg an 12.46, Würzburg an 13.30 7.47 ab Bremen, Aschaffenburg an 13.46, Würzburg an 14.30 10.34 ab Rotenburg, 11.01 ab Bremen, 11.31 ab Diepholz, umsteigen in Duisburg, Aschaffenburg an 17.46 11.18 ab Bremen, 11.29 ab Achim, 11.41 ab Verden, umsteigen in Hannover, Aschaffenburg an 18,46 6.48 ab Delmenhorst, 8.18 ab Bremen, 8.29 ab Achim, 8.41 ab Verden, umsteigen in Hannover, Würzburg an 12.05 bis Ende Mai '99, die Angaben ersetzen keine definitive Fahrplanauskunft

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S p e s s a r t

S p e z i a l

Immer wieder kommt man durch idyllische Dörfer und Städtchen, hier Arnstein am Werntal-Radwanderweg (Foto linke Seite ganz links), dann wieder schweift der Blick auf die umliegenden Höhen, wie hier am Maintal-Radwanderweg (Foto Mitte). Der alte Floßhafen in Aschaffenburg wird heute von Fahrgast- und Hotelschiffen aller europäischer Flaggen angesteuert (Foto linke Seite rechts)

Informationsmaterial (Auswahl, Bezug siehe "Regionale Tourist-Informationen" unten) Für Radwanderer und Wanderer: Panoramakarte "Radtouren in der Ferienlandschaft Spessart-MainOdenwald", mit Hinweisen auf Wander- und Radwanderkarten, Fahrradverleiher, Unterkünfte und Pauschalangebote sowie mit Tourenvorschlägen, 1 DM (SMO) Serie "Unterfränkische Fernradwanderwege", darunter unter anderem - Maintal-Radwanderweg (1 : 100 000), 7 DM, (SMO, MSP) dazu der Reiseführer "Orte, Kunstdenkmäler, Interessantes" - Kahltal-Spessart-Radwanderweg, (1 : 50 000), 5 DM, (SMO, MSP) - Rhön-Sinntal-Streutal-Radwanderweg (1 : 50 000), 7 DM, (MSP) - Werntal-Radwanderweg, (1 : 50 000), 5 DM, (MSP) - Fernradweg Rhön-Grabfeld-Haßberge-Maintal (mit Saaletal-Radwanderweg), (1 : 50 000) 7 DM, (MSP) Radwanderbroschüre "Main-Spessart" mit 7 Touren, darunter einer Mühlentour, 2 DM (MSP) Broschüre "Fränkischer Rotwein-Wanderweg" mit vielen Informationen zum Thema (MIL) "Wandern ohne Gepäck auf dem Eselsweg" mit Zimmernachweis und Pauschalnageboten (MIL) "Radwandern im Landkreis Miltenberg", Broschüre mit 12 Tourenbeschreibungen und Übersichtskarten (MIL)

Spessart-Main-OdenwaldInformationen im Infoladen Die für diesen Beitrag verwendeten Informationsmaterialien sind bis Ende Mai während der Öffnungszeiten im Bremer ADFC-Infoladen in einer Spessart-Spezial-Mappe einzusehen.

Angebote für Radler in der Region Spessart-Main-Odenwald: • ein vielfältiges Radelrevier mit dem Spessart, auf dessen Wirtschaftswegen durch die ausgedehnten Laubwälder Mountain-Biker ausdrücklich willkommen sind, und dem ebenen Maintal, • ein für mehrere Millionen Mark ausgebaute und ausgeschilderte Radwegenetz, • Fahrrad-Pauschalangebote, darunter auch ein Mountainbike-Schnupperwochenende, • geführte Radtouren (darunter auch von örtlichen ADFC-Gliederungen), • Tourentips (siehe Kasten links, auch diese oft mit Unterstützung des ADFC zusammengestellt),

Allgemeine Urlaubsinformationen: "Spessart-Main-Odenwald", ein "Urlaubs-Bilderbuch" mit Unterkunftsnachweis, Informationen zu den Orten und Freizeitangeboten der Region, unter anderem über Fahrradverleiher und Tourenvorschläge, mit einem Würfelspiel (SMO) "Journal '99/2000" des Landkreises Main-Sessart mit Unterkunftsnachweis, Museumskarte, Adressen der örtlichen Tourist-Informationen und vielen Veranstaltungstips (MSP)

Regionale Tourist-Informationen: SMO: Touristinformation Spessart-Main-Odenwald Bayernstraße 18, 63739 Aschaffenburg, (06021) 394 - 271, Fax - 258 Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg Schloßplatz 1, 63739 Aschaffenburg, (06021) 395 - 800, Fax - 802 MSP: Informationszentrale für Touristik (Landkreis Main-Spessart) Marktplatz 8 c, 97753 Karlstadt, (09353) 793 - 234, Fax - 79385 - 234 MIL: Touristinformation Landkreis Miltenberg Postfach 1560, 63885 Miltenberg, (09371) 501 - 502, Fax - 539 Foto auf dieser Seite: Schloß Johannisburg in Aschaffenburg Titelfoto: Spessarträuber und Radfahrer vor der Bayerischen Schanz

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V e r a n s t a l t u n g e n

bis 7. März

10. April

29. und 30. Mai

ab 10. Juni

Spiel(t)räume

Großes Pizzaessen

Cuxhaven bewegt sich

Besuch aus Lettland

Bremen - In der unteren Rathaushalle wird noch bis zum 7. März die Internationale Wanderausstellung „Freiräume und Kinderträume“ gezeigt. Von 10 bis 18 Uhr präsentieren sich Projekte, Initiativen, Firmen und Ämter, die sich für Spielmöglichkeiten von Kindern einsetzen. Die Ausstellung ist neben einem Kongress am 22. Februar, einer Spiellandschaft auf dem Grasmarkt bis zum 1. März und Exkursionen zu ungewöhnlichen Spielräumen Teil einer Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Spiel(t)räume in der Stadtplanung“. dk

Bremen - Für alle, die Lust an einer gemeinsamen Frühjahrsputzaktion mit anschließendem Putzer-Pitza-(oder Puzzer-Pizza? oder Puzza-Pizza?)-Essen bei Rainer Rehbein haben, veranstaltet der ADFC Bremen ab 13 Uhr im ADFC-Infoladen eine solche Putzaktion. Putzmaterialien werden gestellt.

Cuxhaven - Am Wochenende, dem 29. und 30. Mai, findet im Cuxhavener Veranstaltungszentrum im Kurteil Döse die Ausstellung „Freizeit ’99" statt. Der Eintritt ist frei. Der ADFC Cuxhaven, Fun Sport Verein Cuxhaven und der VfL Wingst bieten im Rahmen der „Freizeit ’99" ein großes Programm an: Am Samstag werden vier sportliche Touren (RTF) über 45, 75, 115 und 240 Kilometer nach Kriterien des Bundes deutscher Radfahrer (BDR) angeboten. Der ADFC Cuxhaven bietet zwei geführte Radtouren an: vormittags eine 30-Kilometerund nachmittags eine 25-Kilometer-Tour. Start ist um 10 Uhr und um 13.30 Uhr am ADFCInfostand vor der Kurparkhalle. Gleichzeitig werden vormittags drei Wander-Strecken über 12, 16 und 21 Kilometer angeboten. Zusätzlich bietet der ATS Cuxhaven um 10 Uhr eine geführte Wanderung von etwa zehn Kilometern Länge an. Am 29. Mai ist auch die ehemalige Marinefestung Fort Kugelbake für Besucher geöffnet. Ab 11 Uhr stehen in den Innenhöfen Verpflegungsstände bereit. Es wird gleichzeitig ein musikalisches Rahmenprogramm bis 18 Uhr angeboten. Von 19 bis 22.30 Uhr findet im Fort ein großes Abendprogramm statt. Jeder Teilnehmer an einer der Touren erhält einen Strekkenplan, ein Los für die Tombola und eine Eintrittskarte für die Abendveranstaltung im Werte von fünf Mark. Weiter geht es am Sonntag mit dem Stevens Cup, eine jährlich wiederkehrende Attraktion für alle Freunde des Mountainbiking im Nordseeheilbad. Austragungsort ist 1999 ausnahmsweise das Rodelberggelände neben dem Kurpark. Weitere Einzelheiten zu diesen Aktionen stehen im nächsten pedal. Bernd Ehlers

Weyhe - Im Juni 1998 hatten die Weyher Manfred Böcker und Rolf Kasper im Rahmen der Aktion „bike-for-help“ eine Radtour nach Madona, Weyhes Partnerstadt in Lettland, unternommen (pedal 2/98). Jetzt rüstet sich eine vermutlich 15köpfige Delegation aus Madona für einen Gegenbesuch Ende Mai. In etwa 15 Tagen wollen sie die rund 1900 Kilometer zurücklegen. „Eine stramme Leistung, wenn man das ‘Material’ berücksichtigt, mit dem die Letten auf die Reise gehen“, so Kasper. Am 10. Juni werden sie voraussichtlich - hoffentlich wohlbehalten - in Weyhe eintreffen. Eine radelnde Eskorte wird die Reiseradler an der Gemeindegrenze in Empfang nehmen und zum Rathaus begleiten. Wer dabeisein möchte, sollte kurz vorher in die Tageszeitung sehen. Doch noch gibt es eine Hürde: Die Kosten für Ausstattung und für Unterkunft und Verpflegung auf der Reise müssen aufgebracht werden. Der Weyher ADFC möchte dazu beitragen und bittet die pedal-Leserinnen und Leser deshalb um Hilfe: Überweisungen unter dem Stichwort „Radreise Madona/Weyhe“ werden erbeten auf das Konto 10898 des ADFC bei der Kreissparkasse Brinkum, BLZ 291 517 13. Wer gar Unterkunft für die lettischen Gäste anbieten möchte, möge sich unter der Nummer (04203) 1750 bei Manfred Böcker melden.

27. und 28. März

Dorumer Frühling Dorum - Treffpunkt für Jung und Alt ist alljährlich der „Dorumer Frühling“. Die Gewerbetreibenden veranstalten rund um die ehemalige Molkerei am 27. und 28. März eine Ausstellung. Auch der ADFC KV Cuxhaven, der schon zwei Jahre dort vertreten war, wurde wieder eingeladen. Da es seit Ende letzten Jahres in Dorum keine Möglichkeit zur Fahrradcodierung mehr gibt, wird der ADFC im Rahmen des „Dorumer Frühlings“ eine Codieraktion durchführen. Bernd Ehlers

Berichtigung Verden - Zum Kinderfest in Verden haben einzelne Firmen aus Verden den Einsatz des Fahrradparcours durch eine Geldspende unterstützt. Dies waren nicht fünf, wie in pedal 2/98 auf Seite 10 berichtet und auch am Veranstaltungstag veröffentlicht, sondern nur drei Unternehmen. Den Verdener Kindertag unterstützt haben die Volksbank Verden und die beiden Fahrradfachgeschäfte Finke, Predigerstraße, und das Waller Radstudio.

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8. Mai

Tag der offenen Tür bei Polizei Cuxhaven Cuxhaven - Am Samstag, 8. Mai 1999, von 9 bis 16 Uhr, haben die Cuxhavener Bürger und Kurgäste die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Polizei zu schauen. Nach vielen Jahren wird wieder ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Auf dem Programm stehen Hubschrauberbesichtigung, Polizeimusikkorps Hannover, Fahrzeugausstellung, Jugendverkehrsschule und eine groß propagierte Fahrradcodieraktion. Der ADFC-Kreisverband Cuxhaven erhält zur Mithilfe mehrere Beamte abgestellt. Da der ADFC in der Stadt Cuxhaven und im näheren Umland der einzige „Fahrradcodierer“ ist, möchte die Polizei mit dem ADFC diese gemeinsame Aktion durchführen. Die Fahrradregistrierung in Cuxhaven wurde im Mai letzten Jahres eingestellt, da sie zu personalaufwendig und zu wenig effizient war. Dem in Sachen Fahrradcodierung großen Vorbild Bremerhaven kann die Cuxhavener Polizei nicht nacheifern, da die Bezirksregierung Lüneburg dafür keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Fazit: Zur Zeit muß der ADFC immer noch Vorreiter in Sachen Fahrradcodierung sein. Er hofft auf regen Besuch der Cuxhavener Bevölkerung, damit die Fahrradcodierung noch bekannter wird. Bernd Ehlers

4. Juli

Umweltund Kulturtag Weyhe - Beim „Umwelt- und Kulturtag Weyhe“ am 4. Juli von 11 bis 17 Uhr ist auch der Weyher ADFC mit einem Aktionsstand dabei.

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F o r u m

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M a g a z i n

Kleinanzeigen

Kleinanzeigen

Die pedal-Redaktion sucht: ausgemustertes D-Info oder anderes bundesweites Telefonverzeichnis, ausgemustertes Telefon, auch mit Wählscheibe, ausgemustertes Telefonbuch 18 (Verden, Bassum, Nienburg) und Branchenverzeichnis 10 (Cuxhaven, Bremerhaven, Rotenburg), auch im Tausch gegen Telefonbuch und Branchenverzeichnis Bremen. pedal, (0421) 5577010

Private Kleinanzeigen sind für ADFC-Mitglieder und für pedal-Abonnenten kostenlos. Ein auf ein Jahr befristetes pedal-Abonnement kostet achtzehn Mark. Jugend-MTB, Laufrad 26", Rahmen 16", Giant Granite, 21-Gang-Kettenschaltung (Shimano), hochwertige Straßenausstattung (Halogenlicht). Stöver, Telefon (0421) 38 41 72. Fahrradanhänger Winther „Donkey“, mit zwie Kupplungen (für zweites Fahrrad). Stöver, (0421) 38 41 72. Fahrrad zu verkaufen: Bremer Fahrrad-Manufaktur, AModell, Diamantrahmen („Herren“-), 55 cm, Rahmen blau, Schutzbleche schwarz, 14-Gang-Kettenschaltung, knapp 2 Jahre alt, gekauft bei der „Speiche“, sehr guter Pflegezustand (fast neuwertig), für 650 DM VB umständehalber in gute Hände abzugeben. (0421) 2 23 92 25 (abends bis 20 Uhr). Riesentandem für 14 Personen zu verleihen. Trailer für Transport wird gestellt. Lüers, Westerstede-Torsholt, (04409) 1810 Original indonesische Rikschas, exotisch, farbenfroh und handgemacht, Verleih, Rolf Kasper, Hördener Sandhöhe 42, 28844 Weyhe, (0421) 892566. Suche alte Fahrradfotos, Festschriften, Firmenkataloge, Anstecknadeln o. Ä. aus dem Fahrradbereich. Theo Giesen, Marienstr. 1, 47647 Kerken-Nieukerk. Tandem zu verleihen, 50er Jahre, Zweigang-Nabenschaltung, für Spende von mindestens 10 DM zugunsten des ADFC (+ Kaution). Kontakt: Klaus-Peter Land, (0421) 50 32 68 oder beim ADFC, (0421) 70 11 79. Zimmer in Bremer WG gesucht. Nichtraucher, günstig. Patrick (0421) 2 44 97 94. Reisepartner für Südamerikareise Ende des Jahres. Patrick (0421) 2 44 97 94.

Der ADFC Bremen sucht stapelbare Stühle, einen kleinen abschließbaren Stahlschrank, ein Telefon mit R-Taste, Regale von rs, eine stabile Werkbank (ca. 120 x 60), sowie jemanden, der einen Hochdruckreiniger hat und entweder damit den Betonboden im Hof von der Algen- und Moosschicht befreit oder ihn zu diesem Zweck verleiht. Außerdem werden Aktive für kontinuierliche Aufgaben gesucht, zum Beispiel für: Zeitungsarchiv, Pressearbeit, Ladendienst, Diensträder warten und reparieren, Datenbank für Fotos und Dias anlegen, Fahrräder codieren, Vorbereitung der Bundeshauptversammlung 1999 (mit dem Rahmenprogramm, insbesondere auch Kinderbetreuung) und des Fahrradfestivals, gelegentliche Holzarbeiten in Laden und Büro. ADFC, (0421) 70 11 79. Praktikantenstelle im Referat „Fahrradtourismus“ der ADFC-Bundesgeschäftsstelle ab März zu vergeben. Gesucht wird eine pfiffige Person mit Interesse am Fahrradtourismus, Kenntnissen in statistischen Auswertungen und in Word 97, mit Lust am Organisieren und eigenständigem Denken und Tun. Kontakt: Gabi Bangel, (0421) 3 46 29 - 20.

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Räder für Sozialhilfeempfänger Bremen - Um die Bewilligung von Fahrrädern und Zubehör für Sozialhilfeempfänger einheitlich festzulegen, hat das Amt für Soziale Dienste in Bremen einen Leitfaden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt. Ein Fahrrad ist demnach für Kleinkinder eine Spielsache und deshalb bereits über den Regelsatz abgedeckt. Selbstfahrende Kinder kriegen also nichts, wohl aber mitfahrende Kinder: Für die gibt’s einen Kindersitz und einen Helm. Sofern sie mindestens zwölf Monate alt sind. Sonst müssen sie zu Hause bleiben. Für Kinder ab sechs Jahre und für Kinder im schulpflichtigen Alter gehört ein Fahrrad, ebenso wie ein Fahrradhelm, dagegen zum „lebensnotwendigen Bedarf“. Eine Beihilfe ist deshalb auf Antrag zu gewähren. Ein Erwachsener muß dagegen schon darlegen, daß er wegen mangelnder Erschließung des Wohngebietes mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wegen fehlender Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe oder für den Weg zur Arbeit ein Fahrrad braucht. Einen Helm braucht er

Fachkongress „Fahradtourismus für Städte und Regionen“

Bremen – Am 12. Mai 1999 veranstaltet der ADFC in Bremen einen Fachkongress „Fahrradtourismus für Städte und Regionen“. Etwa zehn Referenten und Referentinnen aus ganz Deutschland werden zu diesem Thema sprechen. Das Rahmenprogramm bilden die diversen Veranstaltungen anläßlich des 20. Geburtstages des ADFC. Nähere Informationen erteilt Anke Riechmann unter der Nummer (0421) 70 11 79. AR

dagegen gar nicht erst zu beantragen. Helme mögen zwar lebensrettend sein, „lebensnotwendig“ im Sinne des Sozialamtes sind sie offenbar nicht. Oder sie gehören zum „Zubehör“, das ebenso wie „Einzelund Ersatzteile für Fahrräder“ ein „Gegenstand von geringem Anschaffungswert“ und deshalb aus dem Regelsatz zu bestreiten ist. All das gilt freilich nur für „normale“ Leistungsempfänger. Asylbewerber und deren Kinder müssen zu Fuß gehen. Wieviel Geld gibt’s denn nun für ein Fahrrad? Da ist das Amt durchaus „großzügig“. Um zu gewährleisten, daß die Fahrräder „den Ansprüchen an Verkehrssicherheit entsprechen, ist eine ggf. zu gewährende Beihilfe auf DM 50,00 festzusetzen.“ Auch wo es für diesen Betrag verkehrssichere Fahrräder gibt, weiß das Merkblatt: „... auf dem Gebrauchtmarkt oder auf Versteigerungen (z. B. Fundamt) in ausreichender Anzahl ..., teilweise zu Preisen ab DM 20,00.“ dk

Kurznachrichten Liegeradgruppe

Treffen an jedem zweiten Donnerstag eines Monats um 20 Uhr in der Gaststätte “Sender” in der Humboldtstraße 136. Kontakt: Frithjof Weber, (0421) 34 34 53.

Liegeradtouren

Die Lilienthaler Liegeradgruppe startet am Donnerstag, dem 15. April zu ihrer ersten Ausfahrt. Start ist um 18.30 Uhr vor dem Rathaus. Wahrscheinlich soll es in monatlichem Rhythmus weitere Touren geben. Kontakt: Martin Enderle, Butendiek 31, 28865 Lilienthal, Telefon (04298) 56 78.

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F a h r r a d

Fahrradtechnikkurse für Einsteigerinnen Bremen - Seit etwa zwei Jahren bietet der ADFC in Bremen regelmäßig Technikkurse für Einsteigerinnen an, frei nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe von Frauen für Frauen“. Dabei

geht es in erster Linie darum, das eigene Fahrrad und dessen Macken näher kennenzulernen und einfache alltägliche Reparaturen wie das Flicken eines Platten zu erlernen.

Selber machen statt den "Gelben Engel" rufen - ein Motto der ADFC-Technikkurse. Aber auch die Kursleiterinnen Anke Schoeße (oben) und Claudia Schwehm (unten) fassen schon mal an.

Technikkurs für Anfänger und Anfängerinnen Bremen - Am 24. und 25. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr, leitet Wolfgang Reiche vom ADFC Bremen wieder einen Technikkurs für Anfänger in der Fahrradwerkstatt der Volkshochschule (VHS) in der TheodorBillroth-Straße 5 - 7 (Kattenturm). Die Teilnehmenden bringen bitte ihr eigenes Fahrrad,

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das zu Hause üblicherweise benutzte Werkzeug, Putzlappen und die Bereitschaft mit, sich beim Arbeiten an den eigenen Rädern die Hände schmutzig zu machen. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Bremen unter (0421) 361 - 5 95 25 entgegen. dk

Ausprobiert und repariert wird am eigenen Fahrrad. Dabei können die Teilnehmerinnen verschiedene Fahrradtypen im Vergleich betrachten und deren Vor- und Nachteile erkennen lernen, so zum Beispiel, welcher technische Schnick-Schnack alltagstauglich ist und welcher eben nicht. Eine alltägliche, aber unangenehme Panne ist ein „Platten“, meistens unterwegs, wenn

baus der Laufräder einen wichtigen Teil im Kurs ein. Des weiteren kümmern sich die Teilnehmerinnen um die Bremsen, die Beleuchtung und bekommen einen Einblick in die unterschiedlichen Schaltungstypen, immer praxisorientiert an den eigenen mitgebrachten Fahrrädern und verbunden mit Pflegetips, damit es lange Spaß macht, auf dem Fahrrad unterwegs zu sein.

Termine ...

Kurznachrichten

... der Technikkurse für Einsteigerinnen

Fahrradmärkte

Schnuppertag (für Teilnehmerinnen ohne Vorkenntnisse) am Samstag, 29. Mai Auffrischungstag (für Teilnehmerinnen mit Vorkenntnissen) am Samstag, 5. Juni Für beide Veranstaltungen gilt: Zeit: 10 - 17 Uhr Ort: Jugendfreizeitheim Stackkamp, Osterhop 90, Bremen-Hemelingen Kosten: 15 DM für Mitglieder, 15 DM plus 2 Tiden für Tauschwatt-Mitglieder, 25 DM für Nichtmitglieder Leitung: Claudia Schwehm und Anke Schoeße Anmeldung: ADFC-Infoladen, Mathildenstraße 89, Eingang Feldstraße, 28203 Bremen, zu folgenden Zeiten: mo 10 - 13 Uhr, di, do und fr 16 - 18.30 Uhr.

der Weg zum Nachhauseschieben zu weit ist und keine Fahrradwerkstatt in Sicht. Wenn frau Glück hat, kommt ein netter Mensch vorbei, der einem (muß es da nicht „einer“ heißen? D. Red.) hilft. Besser, da unabhängiger, ist es jedoch, wenn sie selbst Flickzeug dabei hat und auch damit umgehen kann. Aus diesem Grund nimmt das Flicken einschließlich des Aus-

In Bremen wird der nächste Fahrradmarkt wahrscheinlich am Tag des Fahrradfestivals, am 15. Mai, abgehalten. Näheres dazu im nächsten pedal. In Ottersberg gibt's am 6. März von 11 bis 13 Uhr auf dem Wiesenparkplatz beim Hallenbad, Am Fährwisch (Wümmebrücke), eine Fahrrad-Börse im Rahmen des Tausch- und Trödelmarktes. Wer sein Fahrrad verkaufen möchte, sollte den Personalausweis mitbringen. Weitere Infos beim Torfkurier, Götz Paschen, Telefon (04205) 77 99 66.

Fahrradcodierung

im Bremer ADFC-Infoladen an jedem dritten Freitag im Monat von 16 bis 18 Uhr, ferner am 6. März von 10 bis 13 Uhr. Wahrscheinlich wird am 15. Mai im Rahmen des Fahrradmarktes eine Fahrradcodierung angeboten sowie ab Juni an jedem ersten Sonnabend im Monat im Rahmen der ADFC-Fahrradmärkte. Bitte ein gültiges Personalpapier, einen Eigentumsnachweis und 25 DM (ADFCMitglieder 10 DM) mitbringen.

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Neustädter Radwege vor der Aufgabe?

Eine Analyse des Radwegenetzes gemäß der StVO-Kriterien

Radverkehrsführung in der neuen StVO Die StVO-Novelle trägt der Erkenntnis Rechnung, daß mit der baulichen Trennung von Fahrrad- und Autoverkehr keineswegs automatisch der erhoffte Sicherheitsgewinn verbunden ist (vgl. pedal 3/98, S. 19). Da schlechte Radwege sogar ein Sicherheitsrisiko für Radfahrer sind, sollen Radwege nur noch dann angelegt werden, wenn sie verkehrlich notwendig und qualitativ ausreichend sind. Generell kann davon ausgegangen werden, daß Radwege in Tempo-30-Zonen aus verkehrlicher Sicht nicht notwendig sind, während Kfz-Geschwindigkeiten von 50 km/h in Verbindung von Kfz-Mengen über 5.000 Kfz in 24 Stunden eine getrennte Führung von Rad- und motorisiertem Verkehr notwendig machen. Eine

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getrennte Führung des Radverkehrs wird jedoch von den Verwaltungsvorschriften nur dann empfohlen, wenn die Rad-

wege entsprechend der Mindeststandards für Radverkehrsanlagen ausgebaut sind (siehe Kasten).

Neue Qualitätsanforderungen für Radwege  Die Mindestbreite des Radwegs von 1,50 m muß eingehalten sein (mindestens 2,00 m bei Zweirichtungsverkehr).  Der Radweg muß befestigt sein; die Oberflächenqualität sollte den allgemeinen Regeln der Baukunst und Technik entsprechen. Dies ist nicht der Fall, wenn - unbehauenes Natursteinpflaster den Belag bildet; - Kanten und Fahrbahnabsätze sowie Schlaglöcher vereinzelt mehr als 3 cm oder häufig mehr als 2 cm betragen; - vereinzelte Aufwölbungen oder Aufbrüche zum Aufsetzen der Pedale führen können (6 cm oder mehr); - Längsrillen mehr als 2 cm tief sind sowie mehr als eine Reifenbreite betragen; - mangelnde Wasserabführung zur Bildung von Pfützen führt.  Der Linienverlauf des Radweges muß auch für Ortsfremde eindeutig erkennbar sein. Besonders ist hier auf Grundstückseinfahrten zu achten (die Radwegmarkierung muß auch hier durchgängig sein), auf das Ende von Radwegen (Radwege sollten nicht abrupt und ungesichert auf die Fahrbahn führen), sowie auf eine möglichst geradlinige Führung.  Der Radweg darf nicht ständig blockiert oder in seiner Breite eingeschränkt werden, zum Beispiel durch parkende Autos oder durch Fußgänger, die aufgrund hoher Nutzungsintensität im Gehwegbereich ständig auf den Radweg ausweichen.  Bordsteinabsenkung: Eine niveaugleiche Führung des Radweges an Straßeneinmündungen ist mit Abstand am sichersten und komfortabelsten. Wird der Bordstein dagegen abgesenkt, sollte dies eine dem Stand der Technik entsprechende Absenkung auf Null sein (nahtreine Absenkung). Nicht akzeptabel sind Bordsteinkanten von mehr als 2 cm Höhenunterschied.  Furtmarkierung: Der Verlauf bevorrechtigter Radwege vor einmündenden Straßen ist durch eine entsprechende Markierung deutlich hervorzuheben. Fehlende Markierungen sind ein Sicherheitsrisiko für den Radverkehr.  Sichtbeziehungen und Linienführung im Einmündungs-/Knotenpunktbereich: Abbiege- und Einbiegevorgänge sind mit bestimmten Gefahren verbunden. Aus diesem Grund ist auf eine ausreichende Sicht zwischen dem Kfz- und Radverkehr besonders zu achten. So ist es notwendig, den Radverkehr bereits rechtzeitig vor der Kreuzung oder Einmündung im Sichtfeld des Kfz-Verkehrs zu führen aus: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen – Arbeitsgruppe Straßenentwurf (FGSV): Hinweise zur Beschilderung von Radverkehrsanlagen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung. Köln 1998

Beurteilung der Radverkehrsführung Zur Beurteilung der Radverkehrsführung in der Neustadt sind alle Radwege anhand der oben genannten Kriterien erfaßt und klassifiziert worden: Von 25 Straßen der Neustadt, die einen Radweg aufweisen, werden die Kriterien gemäß der StVO in nur fünf Straßen erfüllt. Erfüllt der Radweg die baulichen Anforderungen? nein (20) ja(5)

Seit dem 1. Oktober 1998 dürfen nur noch jene Radwege als benutzungspflichtig ausgeschildert sein, die gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Die „anderen Radwege“, so die Straßenverkehrsordnung (StVO) dürfen, müssen aber nicht benutzt werden (pedal 4/98, Seite 12/13). Wieviele Radwege entsprechen denn nun den Mindestanforderungen? Der Bremer Jens Rühe hat im Zuge seiner Diplomarbeit (Die Bremer Neustadt auf dem Weg zu einem fahrradfreundlichen Stadtteil?) alle Radwege in der Bremer Neustadt auf ihre StVO-Konformität hin untersucht. Hier einige seiner Ergebnisse.

nein (10) ja (15) Ist der Radweg verkehrlich notwendig?

Nur drei von 25 Radwegen in der Bremer Neustadt dürfen als benutzungspflichtig ausgeschildert sein Hiervon sind zwei Radwege aus verkehrlicher Sicht überflüssig und können aufgegeben werden. Von 15 verkehrlich notwendigen Radwegen müssen zwölf Radwege punktuell nachgebessert oder völlig neu angelegt werden, damit keine Verkehrssicherheitsdefizite mehr vorliegen. Weitere zehn Radwege sind verkehrlich nicht erforderlich und können aufgegeben werden. Hauptstraßen Die Probleme der Radwege entlang von Hauptstraßen liegen vor allem im Bereich von Knotenpunkten und Grundstückszufahrten. An Grundstückseinfahrten wird zumeist der Belag auf dem Radweg gewechselt, ohne daß eine Markierung den weiteren Verlauf des Radweges anzeigt. Während der Belagwechsel für den Radfahrer zu Einbußen im

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Fahrkomfort führt, haben die fehlenden Radwegmarkierungen direkte Auswirkungen auf die Sicherheit des Radfahrers: Der bevorrechtigte Verlauf des Radweges ist vor allem für ortsfremde Autofahrer an diesen Punkten nur schwer zu erkennen, so daß dem Radfahrer häufig die Vorfahrt genommen wird. Besonders problematisch sind fehlende Markierungen somit

(beidseitig), sowie in der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Oster- und Große Johannisstraße (Foto Mitte). Hier ist ein 1,10 Meter breiter Streifen bei leicht abschüssigem Straßenverlauf als benutzungspflichtiger Radweg ausgeschildert. Dies widerspricht der StVO und ist aufgrund des hohen Fußgängeraufkommens in diesem Bereich besonders gefährlich. Ein weiteres Problem sind schadhafte Oberflächenbeläge. Sie konnten jedoch nur vereinzelt - vor allem im Bereich von Straßengrün - kartiert werden, zum Beispiel beidseitig in der Friedrich-Ebert-Straße zwischen den Einmündungen der Pappel- und Erlenstraße. Sammelstraßen

Schlechte Radwegführungen: Der Radweg ist optisch unterbrochen (Am Neustadtsbahnhof, ganz oben), er wird zugunsten von Parkplätzen auf den Fußweg gelegt (Friedrich-Ebert-Straße, Mitte) oder er verläuft so, daß abbiegende Verkehrsteilnehmer die Radfahrer nicht sehen können (Lahnstraße, unten)

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a) im Bereich von Grundstückszufahrten mit hohem Verkehrsaufkommen, zum Beispiel an Einfahrten zu Verbrauchermärkten (Comet-Parkplatz in der Westerstraße), b) bei Straßen mit hohem Geschwindigkeitsniveau und hoher Verkehrsbelastung (Zufahrt zum Metro-Parkplatz, Neuenlander Straße) oder c) bei Grundstückseinfahrten mit hohem Lkw-Anteil (Zufahrt zur Brauerei Beck & Co., Große Sortillienstraße oder in der Straße Am Neustadtsbahnhof, Foto oben). Ein weiteres Sicherheitsproblem für den Radverkehr ist die Verengung des Radweges zugunsten der Einrichtung von Autoparkplätzen: in der Langemarckstraße zwischen Westerund Grünenstraße (stadteinwärts) und zwischen Neustadtscontrescarpe und Mainstraße

Im untergeordneten Straßennetz werden oftmals nicht einmal die Mindestbreiten für Radwege eingehalten. Die Oberflächenqualität ist in vielen Abschnitten unzureichend; unzulänglich ist vor allem die Gestaltung der Knotenpunktbereiche und Grundstückszufahrten. Einige Radwege in Straßen mit geringer Kfz-Belastung sind zudem aus verkehrlicher Sicht nicht notwendig (z.B. die Radwege auf der Werderinsel) und sollten demnach stillgelegt werden. Häufig, wie in der Lahnstraße (Foto unten), verhindert der ruhende Verkehr eine ausreichende Sichtbeziehung zwischen dem Längs- und dem einmündenden Verkehr. Zudem parken die Autos noch weit in den Einmündungsbereich hinein, so daß die Fahrer abbiegender Pkws keine Chance haben, einen herannahenden Radfahrer rechtzeitig zu erkennen. Zudem vermindert die große Anzahl der Straßeneinmündungen den Fahrkomfort des Radfahrers.

gering und eine separierte Führung des Radverkehrs nicht sinnvoll ist. Die wenigen in den Wohnstraßen vorhandenen Radwege können getrost aufgegeben werden, wofür auch ihr schlechter baulicher Zustand spricht (z. B. in der Delme-, Erlen- und Thedinghauser Straße). Allerdings macht schadhaftes Kopfsteinpflaster in vielen Wohnstraßen begleitende Maßnahmen für eine Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn erforderlich. Entweder wird der komplette Straßenbelag saniert, oder es kann ein Pflasterstreifen für den Radverkehr angelegt werden. Letztere Lösung wird bereits in anderen Städten (z. B. in Emden, Foto unten) erfolgreich angewandt. Resumee Die in der Bremer Neustadt vorhandenen Radwege sind vielfach in einem desolaten Zustand und bedürfen einer dringenden Sanierung. Von den 25 untersuchten Radwegen erfüllen nur fünf die Anforderungen der Verwaltungsvorschriften zur StVO. Einige Radwege weisen nicht nur eine schlechte Qualität auf, sondern sind zudem aus verkehrlicher Sicht nicht notwendig. Eine derartige Konstellation verringert die Verkehrssicherheit von Radfahrern in den betroffenen Straßen und führt jede Statistik zur Länge des Radwegenetzes ad absurdum. Jens Rühe

Wohnstraßen In nur wenigen Wohnstraßen gibt es Radwege, weil die Verkehrsbelastung in der Regel so

Fotos (4): Jens Rühe

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StVO-Umsetzung vor Ort im ... ... LK Diepholz Aus den Antworten der Kommunen (LK DH): Landkreis Diepholz, Straßenverkehrsamt, 7. Dezember: (Der Landkreis ist allerdings in den Gemeinden Stuhr und Weyhe gar nicht und in den Städten Diepholz, Sulingen, Twistringen, Bassum und Syke sowie der Samtgemeinde Barnstorf nicht für das Gemeindestraßennetz zuständig.) Prüfungen des übrigen Bereiches im Rahmen von Verkehrsschauen abgeschlossen. Erforderliche Änderungen in Ausübung des eingeräumten Ermessens getroffen. Die Beschilderung entspricht den Bestimmungen der StVO. Dieses gilt auch für die im Aufgabenbereich des Landkreises befindlichen Gemeinden Schwaförden, Siedenburg, Kirchdorf, Rehden, Lemförde, Wagenfeld und Bruchhausen-Vilsen. Gemeinde Stuhr, 27. November: Überprüfung und Bewertung erfolgt. Umsetzung in Abwägung sicherheitsrelevanter Bedingungen erfolgt (siehe auch Auszug unten). Gemeinde Weyhe, 12. November: Überprüfung und Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs unter anderem mit dem ADFC. Umsetzung an Gemeindestraßen weitgehend erfolgt, an klassifizierten Straßen noch nicht, teilweise sind Maßnahmen geplant. (Maßnahmenkatalog an ADFC) Stadt Diepholz, 25. November: Überprüfung und Beratung hat stattgefunden. Bemühung um Umsetzung, bauliche Maßnahmen geplant. Stadt Sulingen, 15. Oktober: In Abstimmung mit Behörden und Interessenvertretungen, unter anderem VCD, wurde die „Fahrradnovelle“ umgesetzt. Stadt Twistringen, 22. Oktober: Überprüfung anläßlich Verkehrsschau, über das Ergebnis wird der Landkreis informieren. (Siehe oben !?) Stadt Bassum, 23. Oktober: Im Rahmen einer Verkehrsschau mit verschiedenen Behörden überprüft, die Umsetzung soll demnächst erfolgen. Stadt Syke, 4. Dezember: Überprüfung von Verwaltung durchgeführt, Umsetzung teilweise. Weitere Beratungen hierzu noch in Ausschüssen. Samtgemeinde Barnstorf: Überprüfung erfolgt, keine besonderen Mängel im Bereich der Gemeindestraßen. Für Weiteres Landkreis zuständig. Wer an den vollständigen Antwortschreiben interessiert ist, kann sich an Rolf Kasper wenden.

Landkreis Diepholz - „Haben Sie Ihr Straßennetz überpüft, und welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?“ Das war Mitte Oktober 1998 der Kern einer Anfrage des ADFC-Kreisverbandes an die Verwaltung des Landkreises Diepholz und an die dazugehörigen Kommunen. Der Sprecher des Kreisverbandes, Rolf Kasper, hat die Antwortschreiben ausgewertet und zusammengefaßt (siehe Kasten links). Kasper: „Wer’s mag, mag aus den Stellungnahmen und den Beobachtungen in der Praxis seine eigenen Schlüsse ziehen.“

... LK Verden Uphusen - An der Uphuser Heerstraße in Achim entspricht der gemeinsame Geh- und Radweg (rechtsseitig in Richtung Achim) in einigen Bereichen nicht den Vorschriften: In Längsrichtung befinden sich mitten im gemeinsamen Rad- und Gehweg in mehreren Bereichen Kanten von dreieinhalb Zentimetern Höhe (Foto links). Beim Anfahren im spitzen Winkel besteht Sturzgefahr. Dann wird der in beiden Richtungen befahrbare Weg in Höhe einer Bushaltestelle auch noch mit einem Gitter getrennt (Foto Mitte). Zwischen Gitter

Fotos (3): H.-W. Wacker

Die Uphuser Heerstraße in Achim: Kanten (links), Gitter (Mitte) und musterhaft gestaltete Einmündung Wie sich einzelne Gemeinden um die Festlegungen der bundesweit geltenden verpflichtenden Verwaltungsvorschriften herumzumogeln versuchen, wird auch aus dem Antwortschreiben der Gemeinde Stuhr (Auszug unten) deutlich (siehe auch pedal 4/98, Seite 15: „Stuhr: StVO-freie Gemeinde“).

und Straße verbleibt eine Breite von 153 Zentimetern. Zwischen Wartehäuschen und Gitter kann nicht gefahren werden, da die Gitterenden in Richtung Wartehäuschen gebogen sind. Ein gemeinsamer Gehund Radweg soll eine Mindestbreite von 2,50 m haben und frei von Hindernissen sein. Es ist offenbar auch nicht beabsichtigt, diesen Zustand zu ändern. Vielleicht könnte hier die Bushaltestelle weiter vom Gehund Radweg abgesetzt werden. Im Verlauf dieses Rad- und Gehweges gibt es aber auch einen musterhaften Abschnitt: Die Querung der Uphuser Dorfstraße ist in einer Höhe durchgezogen und ermöglicht ein komfortables Fahren (Foto rechts). Außerdem wird hier für abbiegende Verkehrsteilnehmer unmißverständlich deutlich, daß es noch andere vorfahrtberechtigte Verkehrsteilnehmer gibt, die beim Abbiegen schnell übersehen werden. Fortsetzung nächste Seite

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StVO-Umsetzung (Fortsetzung):

Verden - Nach der Radwegebestandsaufnahme durch ein Planungsbüro wurden mehrere Gespräche zur Umsetzung der StVO-Novelle geführt. An Strecken, an denen Radwege erforderlich sind, wurden dabei etliche Schwachpunkte festgestellt. An diesen Punkten werden Ortstermine durchgeführt, um gemeinsam sichere und für alle Verkehrsteilnehmer annehmbare Lösungen zu schaffen. Einige Streckenabschnitte werden mit anderen Umbauten verbessert. Ein ausführlicher Bericht erfolgt nach dem Abschlußprotokoll. Auf eine wichtige Maßnahme haben schon viele gewartet: Endlich wird an der B 215 im Bereich der Ortsdurchfahrt Höhnisch ein Geh- und Radweg geschaffen. Nach jahrelangem Warten dürfte der Baubeginn (Umbau der Kreuzung und Bundesstraße mit Rad- und Gehweg) in diesem Frühjahr liegen. Damit wird es endlich eine durchgehende Verbindung - ohne Querung der Bundesstraße - zwischen Verden und Wahnebergen geben. Oyten - Nach der Mitteilung im letzten pedal, daß es in einigen Bereichen, unter anderem in Oyten, mit der Umsetzung der StVO-Novelle Schwierigkeiten gebe, teilte Herr Junge vom Bauamt Oyten mit, daß die Umsetzung in wesentlichen Bereichen wie während der Radwegeschau geplant, erfolgt sei. Zusätzlich ist die Benutzungspflicht einer Strecke in der Oytener Ortsmitte aufgehoben worden. So kann jetzt in der Hauptstraße auf der Fahrbahn gefahren werden. Die Fahrradfahrer müssen nicht mehr die gefährlichen Zufahrten, an denen für die Autofahrer schlechte Sichtbedingungen herrschen, passieren und sind somit auf der Fahrbahn besser sichtbar. H.-W. Wacker

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Fahrrad-Parken am Hauptbahnhof Bremen - Wer sein Fahrrad am Hauptbahnhof abstellen will, hat seine liebe Not. Während der Umbauarbeiten am Bahnhofsvorplatz mußten die ehemals vor dem Haupteingang plazierten Anlehnbügel demontiert werden. Ein Teil von Ihnen wurde hinter die provisorische Fahrrad-Station versetzt. Doch bis dahin scheint es vielen Radfahrerinnen und Radfahrern wohl zu weit oder zu umständlich zu sein, denn oftmals blieben Bügel leer. Viele Radfahrerinnen und Radfahrer zogen und ziehen es vor, trotz der Verbotsschilder ihre Räder an Bauzäune anzuschließen oder mitten auf der Baustelle zu parken. Auch dann noch, als eine Abräumaktion durch Schilder an den Bauzäunen angekündigt war. So wurden unter Aufsicht der Polizei die Schlösser mit einer Flex durchgesägt und die Fahrräder „verschleppt“. So weit so gut. Kein Mitleid mit den Falschparkern. Während jedoch ein Autohalter weiß, wo er sein abge-

schlepptes Mobil gegen eine saftige Gebühr wieder abholen kann, durften sich die betroffenen Fahrradhalterinnen und -halter auf die Suche nach Ihrem Gefährt machen oder nach jemandem, der wußte, wo es sich befand. Es bedurfte schon einigen detektivischen Geschicks, um das herauszufinden. Wer sich beim ServicePoint der Bahn meldete, bekam sein Fahrrad zurück. Diejenigen, die den Standort der Fahrräder selbst ausfindig gemacht hatten, konnten sich bedienen. Ganz einfach. Erst, nachdem der ADFC auf die unbewacht untergebrachten Fahrräder hingewiesen und die Presse sich auf diesen Fall gestürzt hatte, kamen die Räder unter Verschluß. Einige Wochen später kam es noch dicker. Ein Teil der hinter der Fahrradstation aufgestellten Fahrradständer wurde samt der daran befindlichen und legal dort abgestellten Räder entfernt, weil der Platz gebraucht wurde. Am 26. Novem-

ber wurde diese Abräumaktion für den 30. November durch einen Aushang der ARGE Hauptbahnhof angekündigt, am 1. Dezember wurden die Bügel demontiert. Dann das gleiche Verfahren wie oben beschrieben. Ein Hannoveraner Ingenieur hatte drei Wochen vorher sein Fahrrad ganz legal dort abgestellt und war mit dem Zug nach Hause gefahren. Er bekam sein Fahrrad bei seinem nächsten Bremen-Besuch zwar unbeschädigt ausgehändigt, sein Schloß war jedoch nicht mehr zu gebrauchen. Er quittierte den Empfang seines Fahrrades, nicht ohne vorher den Passus „keinerlei Ansprüche mehr an die Deutsche Bahn AG zu haben“ zu streichen und forderte in einem Brief Schadenersatz für das „geknackte“ Schloß. Erst Ende Januar 99 und nach zwei an die Deutsche Bahn AG gerichteten Erinnerungenhatte er den geforderten Betrag von 109 DM auf seinem Konto. Brigitte Breyling

Radfahrerkontrollen der Polizei Bremen-Neustadt - In den ersten elf Monaten des Jahres 1998 haben sich in der Bremer Neustadt 1881 der Polizei gemeldete Verkehrsunfälle ereignet. An 146 davon, also knapp acht Prozent, waren Radfahrer beteiligt. Nach Einschätzung des Leiters des Polizeireviers Bremen-Neustadt, Fred Hufendiek, dürfte der größte Anteil auf die Benutzung linksliegender Radwege zurückzuführen sein. Weitere Haupt-Unfallursachen sind das Fahren ohne Licht, Trunkenheit und die Mißachtung der Vorfahrt. Das war der Anlaß, Radfahrer und Fahrräder mit verstärkten Kontrollen wieder einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls zu verwarnen.

In der Zeit vom 9. November bis zum 4. Dezember wurden bei zehn Aktionen insgesamt 315 Radfahrer kontrolliert, bei denen ein Verdacht auf Fehlverhalten oder Fahrzeugmängel bestand. Gut die Hälfte kam mit Belehrungen oder mündlichen Verwarnungen davon, bei 150 wurden Sanktionen erteilt. 73 meist jüngeren Radfahrern wurde ein Mängelzettel ausgehändigt, mit der Auflage, sich nach Reparatur des Fahrrades wieder bei der Polizei vorzustellen. In 65 Fällen wurde eine gebührenpflichtige Verwarnung erteilt. In der Regel sind dabei zehn oder 20 Mark zu zahlen, bei Vorliegen mehrerer Mängel aber auch schon mal 30 Mark. Teurer wurde es bei Mißach-

tung des Rotlichtes an Ampeln. Wer hier andere gefährdet oder eine gebührenpflichtige Verwarnung nicht akzeptiert hat, bekam eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit. Insgesamt sind im Rahmen der Aktion zwölf solcher Anzeigen erstattet worden. In den 150 sanktionierten Fällen hielten sich Fehlverhalten (77) und Fahrzeugmängel (73), hier meistens Fehler bei der Beleuchtung, gefolgt von mangelhaften Bremsen, ungefähr die Waage. Beim Fehlverhalten führt Fahren ohne Licht die „Hitliste“ an, gefolgt von Fahren auf der falschen Fahrbahnseite, Fahren in falscher Einbahnrichtung und Mißachtung des Rotlichts. dk

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B e i t r i t t s e r k l ä r u n g

Radfahren ist einfach besser, weil es ...

● unabhängige, individuelle und schnelle Mobilität ermöglicht, ● die umweltfreundlichste Art der Fortbewegung (außer dem Zufußgehen) ist, da abgasfrei, leise, platzsparend, ● gesunde Bewegung bietet, ● ein viel geringeres Gefahrenpotential als Autofahren birgt, ● die billigste Art der Mobilität (außer dem Zufußgehen) ist, ● Spaß macht: Radler sehen und erleben mehr!

Radfahren könnte noch schöner sein, wenn ... ● die Straßen nicht dermaßen von den Autos beherrscht würden, ● die Fahrräder samt Zubehör zweckmäßiger und zuverlässiger wären, ● und wenn ... was stört Sie sonst noch? Deshalb brauchen Radler eine starke Vertretung!

Der ADFC ...

● engagiert sich für eine menschen- und umweltgerechte Verkehrspolitik und -planung, also für den Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und öffentlichen Verkehr vor den Autos, ● fördert und verbreitet neue Erkenntnisse zur Verbreitung des Fahrradverkehrs, ● vertritt die Verbraucherinteressen rund ums Rad, ● informiert Radler über Fahrradtechnik, sinnvolles Zubehör, Fahrradtouren, Fahrradliteratur, ● organisiert Fahrradtouren, Technikkurse, Vorträge, ● ist die Lobby der Radfahrer!

Der ADFC braucht Sie!

Der ADFC ist so stark wie seine Mitglieder und Aktiven. Sie können ihn stärken ... als Mitglied: Jedes Mitglied mehr erhöht das Gewicht des ADFC in der öffentlichen Diskussion und die finanzielle Basis für die Aktivitäten. als Aktive/r: Der größte Teil der ADFC-Aktivitäten wird ehrenamtlich geleistet. Viele Ideen liegen brach. Sie können mitmachen, wo immer Sie etwas fürs Radeln tun wollen. als Spender: Die Aktivitäten des ADFC kosten Geld. Dafür reichen die Mitgliedsbeiträge (noch) nicht aus. Jede zusätzliche Mark stärkt die Radler-Lobby!

Sie brauchen den ADFC!

ADFC-Mitglieder ● erhalten kostenlos und frei Haus das ADFC-Magazin “RadWelt”, in Bremen und Umgebung mit der Beilage pedal, ● sind als Radfahrer, Fußgänger und Benutzer von Bus und Bahn automatisch haftpflicht- und rechtschutzversichert, ● erhalten kostenlose Technik- und Tourenberatung im ADFC-Infoladen*, ● können ihr Fahrrad beim ADFC* zu einem ermäßigten Entgelt codieren lassen, ● können preisgünstig an Radtouren*, Reparaturkursen*, Vorträgen*, Busfahrten teilnehmen, ● erhalten einige Bücher und Karten fürs Radeln im ADFCInfoladen* zu ermäßigten Preisen, ● können genauso wiederen Mitglieder die Leistungen der Partnerorganisationen im Ausland nutzen, ● haben eine starke Vertretung! * Mitgliedsausweis nicht vergessen

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ausfüllen, abschneiden und abschicken an:

Ihre Beitrittserklärung gilt für die an Ihrem Wohnort zuständige ADFC-Gliederung, sofern Sie es nicht anders bestimmt haben.

Landesverband Bremen e. V. Mathildenstraße 89 (Eingang Feldstr.), 28203 Bremen Telefon: Q (0421) 70 11 79, Fax: (0421) 70 11 59 geöffnet: mo.: 10 - 13 Uhr, di., do., fr.: 16 - 18.30 Uhr

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Neu: Deutsche Sielroute Wesermarsch – Eine neue touristische Radwanderroute gibt es seit Oktober des vorigen Jahres vor den Toren des pedal-Verbreitungsgebietes: die Deutsche Sielroute. Um es vorweg zu nehmen: Deutschlands berühmteste Sielorte, die Ausgangspunkte der Inselfähren Bensersiel, Neuharlingersiel oder Neßmersiel, das international bekannte Greetsiel oder Carolinensiel mit seinem Sielhafenmuseum, gehören nicht dazu. Dafür fällt die Übereinstimmung des Verlaufes der Deutschen (!) Sielroute mit dem Verlauf der Grenze des Landkreises Wesermarsch auf. Soweit zum Namen. Die Route an sich ist durchaus reizvoll. Von Altenesch im Süden bis Blexen im Norden führt sie zunächst – wie auch der Weser-Radweg – hinter dem Weserdeich entlang. Das

Ochtumsperrwerk, Schöpfwerke, Weserfähren, Brücken, darunter die Klappbrücken der Sperrwerke, Schifferkirchen, die Seefahrtschule und der Großsegler „Großherzogin Elisabeth“ in Elsfleth, das Schiffahrtsmuseum und der Seehafen in Brake, das friesische Marschen- und Stadtmuseum und der Ochsenpier in Nordenham zeugen von der bedeutenden Rolle, die Wasser und Schifffahrt für diese Marschlandschaft gespielt haben und noch spielen. Weiter führt die Route gegen den hier vorherrschenden Westwind am Nordrand der Halbinsel Butjadingen entlang. Hinter Burhave und dem Hafen- und Badeort Fedderwardersiel geht es durch die Wurtendörfer Langwarden und Ruhwarden und weiter durch den Ferienort Tossens bis nach Eckwarderhörne. Von hier bie-

tet sich in der wärmeren Jahreszeit ein Abstecher mit der Fahrrad- und Personenfähre nach Wilhelmshaven an. Von nun an geht es fast nur noch geradeaus an den Deichen des Jadebusens über neu gewonnenes Land erst nach Osten, dann nach Süden, nur unterbrochen durch den „kulturellen Höhepunkt“ Seefeld. Erst an der Südspitze des Jadebusens, am Schöpfwerk JadeWapelersiel, verläßt die Deutsche Sielroute die Küste. Im Binnenland gibt es zwar keine Siele mehr zu sehen, aber für Abwechslung ist gesorgt. Ja-

Mit der Moorbahn unterwegs Erstmals seit seiner Einstellung ist in diesem Jahr wieder Personenverkehr auf der „Moorbahn“ möglich. An vier Sonntagen werden Personenzüge von Bremervörde über Gnarrenburg, Worpswede und Osterholz-Scharmbeck nach Bremen Bahnhof 2) Bremervörde Gnarrenburg Worpswede Osterholz-Scharmb. Bremen Hbf

1) . 8.40 9.10 9.40 9.55 10.25

Bewohner aus dem Elbe-Weser-Dreieck kommen leichter nach Bremen. Die Züge fahren am 2. Mai, am 27. Juni, dann mit einem Sonderprogramm am Moorhof in Gnarrenburg, am 12. September und am 10. Oktober.

12.20 11.50 11.20 11.05 10.35

15.40 16.10 16.40 16.55 17.25

1) . 19.20 18.50 18.20 18.05 17.35

1) mit Anschluß von/nach Hamburg-Neugraben 2) Unterwegs-Halte nach Bedarf und zurück fahren. So können Bremer und Osterholz-Scharmbecker das Teufelsmoor, die Osteniederung und die reizvolle Gegend zwischen Bremervörder Geest und Unterelbe besser kennenlernen, und die

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Fahrkarten gibt es im Zug, beim EVB-Reisebüro in Bremervörde, im Fremdenverkehrsamt in Worpswede und im Gnarrenburger Rathaus. Gruppen sollten sich anmelden, Fahrräder können wegen

des geringen Platzangebotes bis auf weiteres nur von Einzelpersonen und Kleinstgruppen mitgenommen werden. Die Fahrpreise werden für einen Erwachsenen voraussichtlich bei 40 DM für Hin- und Rückfahrt über die Gesamtstrecke liegen, für eine einfache Fahrt bei 25 DM, für Kinder bis 11 Jahre halb so hoch. Karten der VBN- und der Deutschen Bahn AG gelten auf dieser Strecke nicht. Die Beteiligten, die Verkehrsvereine an Hamme und Oste, der VCD und die Eisenbahn- und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB), hoffen auf eine rege Nutzung. Dann kann der Verkehr im nächsten Jahr ausgeweitet werden. Noch bleibt es bei den insgesamt acht Fahrtenpaaren mit je 140 Plätzen und Platz für 15 Fahrräder in diesem Jahr. dk

derberg, das einzige Stück Geest im Landkreis und (auf der Tour) mit seinem Tierpark, die imposante Modelleisenbahnanlage in Großenmeer, die Kirche in Neuenbrok und die langgestreckte Moorhufensiedlung Moorriem erregen die Aufmerksamkeit des Radlers in einer von weitläufigen Mooren geprägtem Landschaft. Kurz vor der Hubbrücke von Huntebrück erreicht die Deutsche Sielroute wieder die eigentliche Wesermarsch. In Dreisielen macht sie ihrem Namen noch einmal alle Ehre, bevor sie durch Berne mit seinem „Bauerndom“, der St.-Aegidius-Kirche, und an der Ollen, einem alten Weserarm, entlang wieder zur Ochtummündung bei Altenesch führt. Natürlich kann die Tour an jeder Stelle begonnen und beendet werden. Mit Hilfe der Eisenbahnstrecke Bremen – Hude – Nordenham, der Fahrgastschiffslinie Bremen – Brake – Nordenham – Bremerhaven, der Fahrradbuslinie Nordenham – Butjadingen und der Fähren von Bremen-Nord, Bremerhaven und Wilhelmshaven lassen sich auch Teilstrecken der insgesamt 200 Kilometer langen Strecke bewältigen. Der Tourenverlauf, die Sehenswürdigkeiten am Wege und ausführliche Ortsbeschreibungen sind auf einer Karte zusammengefaßt, die für 12,80 DM zu beziehen ist beim Informationsbüro „Deutsche Sielroute“, Strandallee 61, Nordseebad Burhave, 26969 Butjadingen, Telefon (04733) 92 93 – 0, Fax – 99. dk

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F r e i z e i t

Radeln und reisen mit dem ADFC

Rückblick und Vorschau auf das ADFC-Radtourenprogramm Das Programm an ADFCRadtouren und -Radreisen verspricht auch für 1999, wenn man den Berg auf dem Radktionsschreibtisch als Maßstab nimmt, ein breites und vielfältiges Angebot. Schon im vergangenen Jahr hat es im Verbreitungsgebiet des pedal so viele und so vielerlei Touren gegeben, wie wohl noch nie. Allein beim ADFC Bremen hatten 123 Veranstaltungen von der Feierabendtour bis zur mehrtägigen Fahrradreise auf dem Programm gestanden, an denen neun Tourenleiterinnen und -leiter geführt und rund 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilgenommen haben. Rund neun Millionen Kilometer wurden dabei zurückgelegt – nahezu abgasfrei, versteht sich. Erlebnisse Dabei bot sich manches Mal Gelegenheit zu ungewöhnlichen Erlebnissen und Begeg-

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nungen. So staunten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Rad- und Schiffstour nach Worpswede am 16. August nicht schlecht, als sich Bürgermeister Henning Scherf unter ihnen fand. Das gibt es eben nur in einem Stadtstaat, daß sich der Ministerpräsident ohne ein Gefolge von unauffälligen Männern, ohne Presseaufgebot und ohne vorherige Anmeldung zwanglos zu einer ADFC-Radtour gesellt. Wie gut, daß Tourenleiter Günter Binsau zufällig seinen Fotoapparat dabei hatte. Highlights Beliebtes und Bewährtes aus den vergangenen Jahren wurde in das 1999er Tourenprogramm wieder aufgenommen. So fand der vom Bremer Tourenleiter Rainer Thiele im September 1998 organisierte Fahrradurlaub auf dem Darß, mit Highlights wie Rostock, Fischland, Zingst, Hiddensee und Stralsund, so große Resonanz,

daß im September dieses Jahres wieder eine entsprechende Reise angeboten wird. Einzelheiten sind im Radtourenkalender zu ersehen. Bei Redaktionsschluß waren immerhin noch einige Plätze frei. Fahrradreisen A propos Radtourenkalender: Einige ADFC-Gliederungen haben ihr Tourenangebot in einem gesonderten Kalender zusammengestellt, den sie in ihrer Region verbreiten. Im Tourenkalender dieses pedal stehen deshalb, anders als in den letzten Jahren, nur die Touren der Monate März und April. Die für Mai und Juni angebotenen Touren stehen dann im nächsten Heft. Ausnahme: die mehrtägigen Fahrradreisen. Hier möchte man planen, und es ist auch ratsam, sich schnell verbindlich anzumelden, wenn man sichergehen möchte, einen Platz zu bekommen. Wer sich für ADFC-Radreisen interessiert, sollte nicht nur bei der

Auf der Darß- und-ZingstRadtour des letzten Jahres - auch dieses Jahr wieder im Programm Foto: Rainer Thiele

Bitte dran denken: Wer Ausrüstungsgegenstände bei "Quo Vadis - Alles für Rucksackreisen" in Bremen kauft, möchte bitte vor dem Schreiben der Quittung auf seine ADFC-Mitgliedschaft hinweisen. Für jede Mark bekommt der ADFC von Quo Vadis am Jahresende einen Bonus, der seiner gemeinnützigen Arbeit zufließt.

Radfernweg kommt Der Rafernweg Bremen - Bad Oeynhausen sollbis Ende April fertig ausgeschildert sein. die offizielle Einweihung auch im Landkreis Minden Lübbecke steht bevor.

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F r e i z e i t

Gliederung des eigenen Wohnortes nachsehen. Auch benachbarte ADFC-Gliederungen haben manche Leckerbissen im Angebot. Der ADFC Bremen radelt unter anderem die Mittelund Oberelbe hinauf, der ADFC Weyhe nach Fünen, ins Wendland und die Lüneburger Heide, der ADFC Achim hat anscheinend fast nur noch mehrtägige Reisen im Programm. Wer den Blick etwas weiter schweifen läßt, findet noch viel mehr ADFC-Fahrradreisen. Die Tourenprogramme der unterschiedlichen Gliederungen werden im Bremer Infoladen zur Einsicht bereitgehalten. So hat der ADFC Schaumburg und Umgebung im letzten Jahr aus Anlaß des 1200jährigen Mindener Stadtjubiläums ein umfangreiches Verzeichnis mit Exkursionen zu den gemeinsamen Wurzeln zwischen Westfalen und Niedersachsen her-

Feierabendtouren – der Renner Bremerhaven – Im Juni 1996 wurden sie erstmalig im ADFCProgramm in Bremerhaven angeboten: Feierabendtouren. Wie würde dieses zusätzliche Angebot ankommen? Es herrschte Skepsis, so daß man es für ratsamer hielt, die Touren erst mal nur bis Ende September anzubieten. Doch viele Radler hatten Gefallen an den Donnerstagabendtouren unter der Leitung von Jürgen Geiß. So ging es bis in den Dezember weiter. Mit Rücksicht auf die in dieser Jahreszeit schon früh einsetzende Dunkelheit und auf die Berufstätigen wurde die Abfahrt jetzt auf sonnabends um 14 Uhr verlegt. Die Bilanz: durchschnittlich 15,3 Teilnehmer pro Tour. So ging es nach drei Wochen Pause im Januar gleich

Foto: Günter Binsau

Auch das gibt's bei ADFC-Radtouren: Bürgermeister Henning Scherf (2. v. r.) als Mitradler ausgegeben. Auch für dieses Jahr ist wieder so ein Werk geplant. Der ADFC Bergheim/ Erft bietet unter anderem Fahrradreisen unter Leitung des kroatischstämmigen Ortsgruppensprechers, an die kroatische Adriaküste an. Doch das sind nur zwei Beispiele von vielen. Wie gesagt, im Infoladen gibt’s mehr. dk

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pedal

wieder an den Start. Bis heute bieten die Bremerhavener Feierabendtouren eine beeindrukkende Bilanz (siehe Kasten). Es ist wohl der lockere unbeschwerte Ablauf, der die Touren so beliebt macht. Man kann sich während der Fahrt ungezwungen unterhalten, die Natur genießen oder sich an der guten Stimmung erfreuen, die sich schnell breit macht. Der Höhepunkt ist jeweils die verdiente Pause, verbun-

den mit einer Einkehr in eine Gaststätte. Das gemütliche Beisammensein bei kleinem Umtrunk oder auch Imbiß kaum jemand läßt sich das entgehen. Wenn dann das ADFCSparschweinchen seine Runde macht, ist eine kleine Spende für den Verein eine Selbstverständlichkeit.

Tourenleiter Jürgen Geiß gelingt es immer aufs Neue, den Tourenverlauf zu variieren, so daß die Fahrten nie langweilig werden. Er ist stolz darauf, daß noch nie eine Feierabendtour wegen Wind und Wetter oder zu geringer Teilnehmerzahl ausgefallen ist. „Ich fahre immer, egal wie das Wetter ist.

Jahr Feierabendtouren Teilnehmer/Jahr Teilnehmer/Tour 1996 1997 1998

23 43 45

Auf diesen Fahrten wurden schon viele Freundschaften geschlossen. Aber auch der ADFC hat über diese Fahrten schon viele Freunde gewonnen. Schon mehrere sind in den Verein eingetreten.

352 718 787

15,3 16,7 17,5

Und Mitfahrer gibt es bei jeder Tour“, betont er. Und so ging es auch 1999 wieder los: 21 Teilnehmer am 9. Januar, immerhin sieben bei strömendem Regen eine Woche später. Werner Polansky

Die Pilze leben noch!

Bitte beachten:

Bremen – Im letzten pedal (S. 10) waren zwei Zuschriften abgedruckt, in der die Absender ihrer Sorge um die Erhaltung der Natur bei zwei Radtouren des ADFC Bremen in die Pilze Ausdruck verliehen hatten. Dazu hat Tourenleiter Peter Boldt Stellung genommen: „Als umweltbewußtem Menschen ist mir schon klar, daß ich nicht mit einem Haufen Menschen wild in den Wald eindringen und alle Pilze rausreißen darf. Es ist auch keine „Horde“ in den Wald „eingebrochen“, sondern bei beiden Radtouren waren je vier Teilnehmer dabei, die sich mit Pilzen auskannten und auch zum Suchen ernstes Interesse zeigten. Wir haben mehrere Maronen und Birkenpilze gefunden, nur für ein paar weniger bekannte benutzten wir ein Bestimmungsbuch. Wir wagten uns auch nur hundert Meter in den Wald hinein, weil dort gleichzeitig von zwei Dutzend Jägern eine Wildschweinjagd stattfand.“

Für ADFC-Radtouren gilt: Sofern nicht anders angegeben, ist keine Anmeldung erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen. In der Regel wird ein Teilnehmerbeitrag erhoben, der für ADFC-Mitglieder ermäßigt ist. Alle Teilnehmer/innen tragen selbst das allgemeine Risiko, das die Teilnahme am Straßenverkehr mit sich bringt. Sie sind deshalb auch bei einer geführten Tour für die Einhaltung der Verkehrsvorschriften selbst verantwortlich. Für die Verkehrssicherheit des Fahrrades ist jede/r Teilnehmer/in selbst verantwortlich. Für Minderjährige wird keine Aufsichtspflicht übernommen. Über weitere Bedingungen informieren Sie sich bitte beim Tourenleiter.

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Radtouren des ADFC Bremen Regelmäßige Touren:

April

Ab Vegesack bis 21. März (nicht bei Schnee oder Hagel): sonntags 14.00 ab 30. März: dienstags 18.00 jeweils ab Bahnhof Vegesack (G 75)

Ostermontag, 5. April Frohe Ostern und ein buntes Ei Peter Schloms, (0421) 503704 Werdersee/Deichschart (T 87): 14.00 ca. 15 bis 20 km mittleres Tempo (ca. 16 km/h) Rückkehr ca. 18 Uhr überwiegend auf ruhigen Nebenstraßen Pausen und Einkehr Es wird eine Fahrt ins Blaue mit Kaffee und Kuchen bis zum Abwinken. Nachdem wir dann die „vergessenen“ Eier aufgestöbert haben, geht es wieder in gemütlichem Tempo zurück. 25 DM, ADFC-Mitglieder 20 DM Anmeldung bis zum 30. März an den Osterhasen. Der heißt in diesem Fall Peter Schloms (Nummer siehe oben).

Ab Findorff von April bis August: jeden 2. Und 4. Dienstag im Monat ab Torfkanal/Utbremer Ring (Q 88): 18.15 Auskunft: Günter Binsau, (0421) 21 92 32 Ab Neustadt ab 31. März: mittwochs am Deichschart, Buntentorsteinweg 270: 18.30 Tempo: über 20 km/h Auskunft: Holger Bensmann, (0421) 7 94 09 98 ab Mai zusätzlich: freitags am Deichschart, Buntentorsteinweg 270: 17.00 gemütliches Tempo Auskunft: Regina Herkenhoff, (0421) 87 08 16

März Sonntag, 21. März Start in den Frühling Günter Binsau, (0421) 21 92 32 Torfkanal/Utbremer Ring (Q 88): 10.00 56 km mittleres Tempo Rückkehr ca. 16.30 Uhr Picknickpause und Einkehr Durch die Bremer Schweiz zum Schönebecker Schloß, Leuchtenburg, Löhnhorst, weiter durch den Staatsforst Osterholz-Scharmbeck 10 DM, ADFC-Mitglieder 4 DM, Kinder in Begleitung Erwachsener frei

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Sonntag, 18. April Quer durch die Leester Marsch Günter Binsau, (0421) 21 92 32 Torfkanal/Utbremer Ring (Q 88): 10.00 50 km mittleres Tempo Rückkehr ca. 16 Uhr Picknickpause und Einkehr Die Tour führt kreuz und quer auf interessanten Wegen zum Gasthof „Stuhrer Mühle“. 10 DM, ADFC-Mitglieder 4 DM, Kinder in Begleitung Erwachsener frei Sonntag, 25. April Sonntagabendtour Günter Binsau, (0421) 21 92 32 Torfkanal/Utbremer Ring (Q 88): 17.00 ca. 30 km, mittleres Tempo, ca. 3 Stunden kurze Picknick-Pause, im Anschluß Einkehrmöglichkeit

Vorschau (Auswahl) Sonnabend, 1. und Sonntag, 2. Mai Von Osnabrück nach Bremen ADFC Bremen und DJH Unterweser-Ems Horst Klostermann, (0421) 25 49 67 (mögl. ab 18.00) ca. 60 - 70 km pro Tag zügiges Tempo Mit dem Zug von Bremen bis Osnabrück, Stadtführung in Osnabrück, Rückfahrt mit dem Fahrrad bis Damme, dort Übernachtung in der Jugendherberge, weiter nach Bremen ca. 65 DM, ADFC-Mitglieder 12 DM weniger Mindestalter 16 Jahre Anmeldung bis zum 7. April beim Tourenleiter

bis uns unsere Fahrräder wieder erwarten. Durch den Bremer Osten geht es dann wieder nach Hause. 55 DM, ADFC-Mitgl. 50 DM, Kinder von 10 bis 13 Jahre in Begleitung Erwachsener 35 DM inkl. Canadier, Paddel, wasserdichte Säcke, Schwimmwesten, Fahrradtransport zur Ausstiegsstelle, Einweisung im Paddeln und Tourenleitung Bitte mitbringen: Fahrrad, Ersatzkleidung (für alle Fälle), Verpflegung und gute Laune Anmeldung bis zum 10. Mai beim Tourenleiter. Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

Donnerstag, 13. Mai Himmelfahrtstour Mit Paddel und Pedale auf der Wümme YETI Reisen u. ADFC Bremen Peter Schloms, (0421) 503704 Hauptbahnhof, neue Fahrradstation (R 87): 10.00 Kuhgrabenweg/Am Stadtwald (O 89): 10.30 ca. 35 bis 40 km per Rad, 12 km per Kanu (mit der Strömung) gemütliches bis mittleres Tempo Rückkehr ca. 19 Uhr überwiegend auf ruhigen Nebenstraßen längere Picknickpause, Verpflegung bitte mitnehmen Wir fahren mit dem Rad nach Ottersberg, von wo aus wir nach einer Einführung in die Kunst des Canadierfahrens auf der Wümme (gerade auf diesem Teilstück wildromantisch und ziemlich naturbelassen) in Richtung Fischerhude aufbrechen. Dort haben wir am frühen Nachmittag Gelegenheit zu einer Kaffeepause oder einer Ortsbesichtigung. So gestärkt schaffen wir auch den Rest der Tour,

Weitere Paddel-und-PedaleTouren auf der Wümme werden angeboten am 30. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August und 1. September. Am 17. Juli und 15. August gibt es je eine Paddel-undPedale-Tour auf der Hamme, am 28. und 29. August eine Wochenendtour mit Paddel und Pedale auf der Hunte. Näheres darüber im nächsten und übernächsten pedal. Sonntag, 16. Mai Rund um den Oyter See Günter Binsau, (0421) 21 92 32 Torfkanal/Utbremer Ring (Q 88): 9.30 65 km mittleres Tempo Rückkehr ca. 17 Uhr Picknickpause und Einkehr Die Tour führt auf zum Teil wenig bekannten Wirtschaftswegen und durch einen kleinen Wald nach Bassen und Sagehorn. 10 DM, ADFC-Mitglieder 4 DM, Kinder in Begleitung Erwachsener frei

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Sonnabend, 12. Juni bis Sonnabend, 19. Juni Fahrradurlaub: Mecklenburgische Seenplatte Rainer Thiele, Roonstraße 60, 28203 Bremen, (0421) 7 15 25, (mögl. zw. 16 und 18 Uhr), ca. 40 bis 70 km je Tag Die Tour war bei Redaktionsschluß voll belegt. Plätze gibt es nur noch, falls angemeldete Teilnehmer zurücktreten. Sonnabend, 26. und Sonntag, 27. Juni Fahrradtrekking entlang der Fehnroute ADFC Bremen und DJH-Landesverband Unterweser-Ems Jörn Bellersen, (0421) 6 16 15 01 und Jörg Lückemeyer Nach der Bahnfahrt von Bremen nach Augustfehn geht es per Fahrrad durch große Moorgebiete bis zur Jugendherberge Papenburg. Nach der mittäglichen Stärkung führt die Tour entlang der Ems bis zur Jugendherberge Leer. Abendessen, gemütlicher Bummel durch die Altstadt und Übernachtung in der Jugendherberge. Am folgenden Tag weiter entlang der Ems über Jemgum und Ditzum bis zum Mittagessen in der Jugendherberge Emden. Rückfahrt mit der Bahn nach Bremen. Erwachsene: 105 DM, ADFCund DJH-Mitglieder 95 DM, Kinder bis 6 Jahre in Begleitung Erwachsener: 91 DM, ADFC- und DJH-Mitgl. 81 DM einschließlich Bahnfahrt und Fahrradbeförderung von Bremen nach Augustfehn und von Emden nach Bremen, Tourenleitung, 2 Mittagessen, 1 Abendessen, 1 Frühstück, eine Übernachtung im Mehrbettzimmer in der JH Leer, Sicherungsschein. Information und Anmeldung beim ADFC Bremen, (0421) 70 11 79, Konto 10148859 bei der Sparkasse in Bremen, BLZ 290 501 01.

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Montag, 12. bis Sonntag, 18. Juli Elbe-Radtour Wolfgang Reiche, (0421) 7 58 90 ca. 20 bis 70 km pro Tag Die vom Weltumradler Wolfgang Reiche ausgewählte, vorbereitete und durchgeführte Radtour führt in sechs Tagesetappen von Dessau an der Elbe bis in die Sächsische Schweiz und durch das Elbsandsteingebirge. Auf dieser einmaligen Tour radelt die Gruppe zum Wörlitzer Park, durch die Dübener Heide, nach Bad Schmiedeberg und Strehla, über Riesa und Meissen nach Radebeul und Dresden. Sie folgt in weiten Teilen dem Elberadweg, besucht die Festung Königstein und landet schließlich in Bad Schandau. Hier gibt’s auf Wunsch und als „Zugabe“ noch eine sehr schöne Schleife durch das Kirnitzschtal. ca. 900 DM, ADFC-Mitglieder ca. 850 DM einschließlich Fahrtkosten für die An- und Abreise mit der Bahn einschließlich Fahrradmitnahme, Reservierung und Zuschlägen), aller Übernachtungskosten in Zweibettzimmern in Radler-Hotels sowie der gesamten Verpflegung (ohne Getränke). Anmeldungen werden unter (0421) 7 58 90 oder 70 11 79 entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 begrenzt. Ein Vorbereitungstreffen findet am 30. Juni um 19 Uhr im ADFC-Infoladen statt.

Aktuelle Radtourentermine 24 Stunden täglich Die Radtouren des ADFC Bremen können rund um die Uhr per Faxabruf unter der Nummer (0421) 70 11 59 angefordert werden.

Sonnabend, 28. und Sonntag, 29. August Mit Paddel und Pedale auf der Hunte YETI Reisen und ADFC Bremen Peter Schloms, (0421) 503704 Hauptbahnhof, neue Fahrradstation (R 87): 9.00 ca. 80 bis 100 km per Rad, dazu etliche per Kanu (mit der Strömung) gemütliches bis mittleres Tempo überwiegend auf ruhigen Nebenstraßen kurze Picknickpause, Verpflegung bitte mitnehmen Am Sonnabend fahren wir mit den Fahrrädern nach Wildeshausen, steigen dort in die bereitstehenden Canadier und gleiten dann auf der Hunte durch die Wildeshauser Geest vorbei an Kiefernwäldern, Sanddünen und Heidelandschaften. Zu Pausen und Picknick laden die kleinen Sandstrände ein. Nachmittags werden wir in Ostrittum sein, wo unser erster Tag, nachdem wir uns für die Nacht eingerichtet haben, mit einem großen Grillabend endet. Am Sonntagmorgen geht es nach einem guten Früstück noch einmal ein Stück weiter auf dem Fluß. Mittags treffen wir wieder auf unsere Fahrräder und fahren damit nach Hause. So endet ein Wochenende voller Entspannung und Aktivität. 165 DM, ADFC-Mitglieder 150 DM, Kinder von 10 - 13 Jahre in Begleitung Erwachsener 100 DM inkl. Canadier, Paddel, wasserdichte Säcke, Schwimmwesten, Fahrradtransport zur Ausstiegsstelle, Einweisung im Paddeln und Tourenleitung Bitte mitbringen: Fahrrad, Ersatzkleidung (für alle Fälle), Schlafsack oder Wolldecken, Verpflegung und gute Laune Anmeldung bis zum 25. August beim Tourenleiter. Mindestteilnehmer: 15 Pers.

Sonnabend, 4. September bis Sonnabend, 11. September Fahrradurlaub auf dem Darß Fischland - Darß - Zingst Hiddensee - Stralsund Rainer Thiele, Roonstraße 60, 28203 Bremen (0421) 7 15 25, (mögl. zw. 16 und 18 Uhr), ca. 40 bis 60 km je Tag mittleres Tempo (ca. 15 km/h) überwiegend ruhige Nebenstraßen und Wirtschaftswege Mit dem IC geht es zunächst bis nach Ribnitz-Damgarten, von dort mit den eigenen Rädern zum Ostseebad Graal-Müritz. Am nächsten Morgen führt die Tour weiter bis zum eigentlichen Urlaubsort Prerow (5 Übernachtungen im Gästehaus) auf dem Darß. Auf Tagestouren wird der Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“ (Fischland, Darß und Zingst) erkundet und auf einer Tagesschiffstour Hiddensee besucht. Nach der letzten Übernachtung in Stralsund folgt die Rückfahrt per Bahn nach Bremen. 930 DM pro Person im DZ, ADFC-Mitglieder 882 DM; Einzelzimmer ca. 110 DM Mehrpreis, einschließlich Bahnfahrt (IC) und Fahrradmitnahme nach RibnitzDamgarten/Stralsund, 7 mal Übernachtung mit Frühstück im Hotel oder Gästehaus, Fähre, Schiff nach Hiddensee, Kurtaxe, Reisesicherungsschein, Tourenleitung. Mittags und abends Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Verbindliche schriftliche Anmeldung beim Tourenleiter. Bei Redaktionsschluß waren nur noch wenige Plätze frei.

Weitere Touren des ADFC Bremen werden im nächsten pedal veröffentlicht.

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Radtouren des ADFC Bremerhaven

Cuxhaven

Regelmäßige Touren:

Regelmäßige Touren:

bis 20. März jeden Sonnabend Wintertouren am Samstag Stadthalle: 14.00 ca. 25 bis 35 km gemütliches Tempo, Einkehrmöglichkeit

vom 8. April bis 23. September Jeden Donnerstag, 18.30 Uhr, (außer an Feiertagen) Feierabendtouren: 1 ½ bis 2 Stunden in gemütlichem Tempo in die nähere Umgebung.

1. April bis 23. September jeden Donnerstag Feierabendtouren am Donnerstag Stadthalle: 18.00 ca. 25 bis 35 km gemütliches Tempo, Einkehrmöglichkeit

Tagestouren Sonntag, 28. März 10.00 ab Schaufenster Fischereihafen Südlicher Landkreis ca. 40 km, 14 km/h Leitung: Knut Müller Sonntag, 11. April 10.00 ab Stadthalle Ziel: Kührstedt ca. 45 km, 14 km/h Leitung: Knut Müller und Beate Dellbrück Sonntag, 1. Mai 10.00 Parktor Speckenbüttel Überraschungsziel ca. 60 km, 14 km/h Leitung: Heike und Thomas Richter Für alle Touren gilt, sofern nicht anders angegeben: mit Einkehrmöglichkeit Strecken: Hauptsächlich Wirtschaftswege, nicht immer befestigt Teilnahmebeitrag: 3 DM, ADFC-Mitglieder frei, Kinder in Begleitung Erwachsener frei

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Tagestouren Ostermontag, 5. April, 13.00 Mit 'Hasi' auf Ostereiersuche Familientour mit Einkehr (Kaffeetafel) und Eiersuche Anmeldung: bis 1. April bei den Tourenleitern Helga und Bernd Ehlers, Tel. (04721) 711591 Kostenbeitrag (ohne Kaffeetafel) DM 7,50 Sonntag, 11. April, 10.00 Uhr Start in die Fahrradsaison ca. 55 km Fahrt durchs Wurster Land nach Dorum (mit Einkehr) Tourenleiter: Peter Doorentz, Tel. (04721) 49255 Samstag, 17. April, 14.00 Uhr Frühjahrsaktion für Einsteiger ca. 25 - 30 km Tourenleiter: Winfried Netzlaff, Tel. (04721) 33619 Samstag, 24. April, 14.00 Uhr Frühjahrsaktion für Einsteiger ca. 30 - 35 km Tourenleiter: Winfried Netzlaff, Tel. (04721) 33619

Sonntag, 2. Mai, 7.30 Uhr Zur Baumblüte durch das „Alte Land“ ca. 65 km Bahnfahrt bis Stade, Fahrt durch das „Alte Land“ (mit Einkehrmöglichkeit) bis Buxtehude. Rückfahrt ab Buxtehude per Bahn. Anmeldung: bis 28. April bei Tourenleiter Bernd Ehlers, Tel. (04721) 711591 Es entstehen Kosten für Bahnfahrt / Fahrradtransport Samstag, 8. Mai, 14.00 Uhr Frühjahrsaktion für Einsteiger ca. 30 km Tourenleiterin: Petra Smolny, Tel. (04721) 31504 Sonntag, 16. Mai, 8.00 Uhr Sternfahrt nach Bad Bederkesa ca. 80 km Sternfahrt der „ARGE VierSeen-Platte“ nach Bad Bederkesa zum Holzurburger Wald. Es ist ein Startgeld von 5 DM für das Programm (incl. Erbsensuppe) an die Veranstalter der Sternfahrt zu zahlen. Anmeldung: bis 12. Mai bei Tourenleiter Peter Doorentz, Tel. (04721) 49255

Lilienthal Die Lilienthaler Liegeradgruppe startet am Donnerstag, dem 15. April zu ihrer ersten Ausfahrt. Start ist um 18.30 Uhr vor dem Rathaus. Wahrscheinlich soll es in monatlichem Rhythmus weitere Touren geben. Auch wer aufrecht radelt, wer nicht aus Lilienthal kommt oder nicht im ADFC ist, ist willkommen, sofern er ein etwas flotteres Tempo fährt.

Diepholz Sonntag, 25. April Bahnhof Diepholz (Hotel Steuding): 14.00 Auf in den Frühling Horst und Ursula Herrmann, (05441) 72 21 ca. 30 km Tempo so, daß jeder mitkommt Donnerstag, 13. Mai Bahnhof Diepholz (Hotel Steuding): 10.00 Vatertagstour zur Wilhelmshöhe (auch für Mütter und Kinder) Horst und Ursula Herrmann, (05441) 72 21 ca. 50 km Tempo so, daß jeder mitkommt mit Einkehr

Treffpunkt für alle Touren ist, sofern nicht anders angegeben, das NABU-Umweltzentrum in der Bahnhofstraße 20 a in Cuxhaven. Startgeld für Nichtmitglieder zugunsten der Vereinsarbeit (außer bei Feierabendtouren): 3 DM pro Person, Kinder frei. Nähere Auskünfte zu den einzelnen Touren erteilen die jeweiligen Tourenleiter. Streckenänderungen vorbehalten.

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Radtouren des ADFC Achim Regelmäßige Touren bis zum 27. März 1999 Jeden Samstag um 1430 Uhr ist vor der Bibliothek am Rathausmarkt der Start für die 1 ½ stündige Feierabendstour auf verkehrsarmen Wegen rund um Achim. Bei diesen Touren meiden wir die Hauptverkehrsstraßen und radeln mit gemütlichem Tempo (Ø 15 km/h) auf ruhigen Wegen. ab 30. März 1999 bis 21. September 1999 Jeden Dienstag um 1830 Uhr ist vor der Bibliothek am Rathausmarkt der Start für die 1 ½ stündige Feierabendstour auf verkehrsarmen Wegen rund um Achim. Bei Bedarf werden zwei Touren angeboten. Die erste Tour findet bei eher gemütli chem Tempo statt (Ø 15 km/h). Bei der zweiten Tour wird etwas schneller gefahren, hier liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich über 20 km/h.

Mehrtagestouren Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Mai Hollandtour (Kaes–Tour) mit Andy nach Holland. Start am 7.5.99 um 15.10 Uhr am Achimer Bahnhof Rückkehr: 9.5. um 20.30 Uhr am Achimer Bahnhof Mit der Bahn geht die Fahrt nach Bad Bentheim (an ca. 18.40 Uhr). Dann noch ungefähr eine Stunde Fahrt bis zum Nachtquartier. Am Samstag radeln wir durch Hengelo, Enschede und andere niederländische Orte. Anmeldung bis zum 10. April beim Tourenleiter Andreas Bartsch, (042 02) 7 52 48 Kosten: 232 DM, ADFC-Mitglieder 205 DM, Einzelzimmerzuschlag 32 DM

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Sonnabend, 29. bis 30. Mai Radlertreffen in Nienburg mit dem ADFC Schaumburg Start: Achim Rathaus 9.00 Uhr Rückkehr: ca. 19.00 Uhr Wir fahren mit dem Rad von Achim nach Nienburg, um uns dort mit Radlern aus Schaumburg zu treffen. Nach einem gemütlichen Abend mit den Schaumburger Radfreunden werden wir dort im Jugendgästehaus übernachten. Am Sonntag machen wir eine gemeinsame Fahrradtour in die Umgebung von Nienburg. Horst Kiekhäfer vom ADFC Schaumburg wird auf dieser Tour der Tourenleiter für uns sein. Gefahren wird im gemütlichen Tempo (ca. 15 km/h ), auf größtenteils autofreien Strecken. Diese Tour wird um ca. 17.00 Uhr beendet sein. Zurück fahren wir dann von Nienburg mit dem Zug. Gesamtlänge der Strecke nach Nienburg: ca. 80 km. Anmeldung bis zum 25. April beim Tourenleiter Herbert Kablitz (042 07) 80 20 97 bei gleichzeitiger Überweisung des Teilnehmerbeitrages auf Konto 37 37 72 300, Bank 24, BLZ 380 707 24 Kosten: 65 DM, ADFC-Mitglieder 60 DM, Sonnabend, 5. und Sonntag, 6. Juni 1999 Mit Andy in die Lüneburger Heide Start um 9.01 Uhr vom Comet in Uesen Rückkehr gegen 21.00 Uhr Wir fahren bis ca. 14.00 Uhr in Richtung Lüneburger Heide. Dann ist eine längere Badepause eingeplant. Gegen 17.20 Uhr geht es weiter nach Schneverdingen zum Übernachten. Sonntags radeln wir durch die Heide und zurück nach Uesen. Anmeldung bis zum 6. Mai beim Tourenleiter Andreas

Bartsch (042 02) 7 52 48 Kosten: 100 DM, ADFCMitglieder 90 DM, Einzelzimmerzuschlag 9 DM Vom 24. Juli bis 30. Juli 1999 Mehrtagestour zur Dorfrepublik Rüterberg Start: 9.00 Uhr Achim Bahnhof Ende 30.7 99 15.00 Uhr Achim Bahnhof Die Dorfrepublik Rüterberg ist ein Dorf in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik an der Elbe. Orte an der innerdeutschen Grenze gab es viele, die ihr mehr oder weniger tristes Dasein führten. Was Rüterberg von anderen Orten unterschied, war weniger die Lage im Sperrgebiet, sondern seine Lage im Schutzstreifen. Das Betreten des Schutzstreifen war selbst Bewohnern des Sperrgebietes nur mit besonderer Genehmigung erlaubt. Sich ohne Passierschein in dieses Gebiet zu wagen, bedeutete, mit einem Bein schon im Gefängnis zu stehen. Rüterberg war rundum eingezäunt eine Gemeinde inmitten von Sperranlagen. Am 8. November 1989 erklärte sich Rüterberg zur Dorfrepublik. Nach diesem Ort geht unsere Reise mit dem Fahrrad. Wir fahren über Schneverdingen, Lüneburg, Lauenburg nach Hitzacker. Von dort unternehmen wir eine Tagestour ohne Gepäck nach Rüterberg. Die Rückreise geht dann von Hitzacker nach Uelzen. Dort steigen wir in den Zug nach Achim. Übernachtet wird in guten Mittelklassehotels, in der Regel in Doppelzimmern. Der Preis der Reise beträgt für Tourenleitung, Reisesicherungsschein, Fähre, 6 Übernachtungen mit Frühstück plus Zugfahrt für Mitglieder des ADFC 640 DM,

für Nichtmitglieder 690 DM. Wer sich bis zum 1. März 99 anmeldet, kann 50 DM sparen. Der endgültige Anmeldeschluß ist der 2. Mai 1999. Gefahren wird zwischen ca. 30 bis 70 km pro Tag bei mittlerem Tempo (15 km/h) auf überwiegend ruhigen, autofreien Wegen. Anmelden kann man sich beim Tourenleiter Herbert Kablitz unter (04207) 80 20 97 bei gleichzeitiger Anzahlung von 200 DM auf Konto Nr. 37 37 72 300, Bank 24, BLZ 380 707 24. Sonnabend, 21. bis Mittwoch, 25. August 1999 Hunsrück-Rhein-Mosel-Tour Start: Achim Bahnhof, 9.10 Uhr Rückkehr: Achim Bahnhof am 25.8.99 um 20 Uhr Mit dem Zug fahren wir bis nach Mainz, dann radeln wir noch drei Stunden zu unserem Nachtquartier. Sonntag bis Dienstag legen wir an Rhein und Mosel täglich 65 bis 80 Kilometer in gemütlichem Tempo zurück. Am letzten Tag radeln wir nur noch zwei Stunden, danach begeben wir uns mit der Bahn auf den Heimweg. Anmeldung bis zum 30. Juni 99 beim Tourenleiter Andreas Bartsch, (042 02) 7 52 48 Kosten: 425 DM, ADFC-Mitglieder 390 DM, Einzelzimmerzuschlag 68 DM weiter auf der nächsten Seite

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R a d t o u r e n

ADFC Achim (Fortsetzung) Sonnabend, 4. und Sonntag, 5. September 200 km + X in 36 Stunden Die etwas andere Tour Wir starten am Samstag um 9.00 Uhr, fahren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22 km/h so um die 100 km, essen gut und schlafen lange und sind am Sonntagabend nach weiteren 100 km gegen 19.00 Uhr wieder da, wo wir losgefahren sind - hoffentlich! Wo es hingeht? Das und weitere Infos gibt es bei einem gemeinsamen Frühstück – im Preis enthalten! mit und bei dem Tourenleiter am 10. Juli um 9.00 Uhr. Anmeldung bis zum 30.06.99 beim Tourenleiter Klaus Tonn, (042 02) 7 09 10 bei gleichzeitiger Einzahlung der Teilnehmergebühr auf das Konto 1763393 bei der Sparda-Bank Hannover, BLZ 25090500 Kosten: 90 DM, für ADFC-Mitglieder 80 DM

Sonnabend, 9. und Sonntag, 10. Oktober Mit Andy zu den Hünengräbern in der Wildeshauser Geest Start am 09.10. um 10.20 Uhr vor dem Baumarkt Kappel in Uesen. Rückkehr: 18.30 Uhr Achim Von Uesen aus fahren wir über Syke, Harpstedt nach Wildeshausen. Bei guter Witterung ist eine Nachtwanderung geplant. Für flüssige Nahrung sorgt der Tourenleiter. Am Sonntag geht es weiter nach Cloppenburg, von dort mit der Bahn nach Delmenhorst und dann per Rad nach Achim. Anmeldung bis zum 14. September beim Tourenleiter Andreas Bartsch, (042 02) 7 52 48 Kosten: 81 DM, ADFC-Mitglieder 72 DM, Einzelzimmerzuschlag 8 DM

Radtouren anderer Veranstalter ab Bremen von April bis September jeden Mittwoch um 18.00 Feierabendouren ab Huchtinger Bahnhof Auskunft: Günter Binsau (0421) 21 92 32 oder Herbert Borgmann (0421) 39 39 58 Sonntag, 21. März Wintergäste – Wiesenvögel Vogelkundliche Radtour BUND Bremen, Monika Siems Haus am Walde, Wetterungsw. Ecke Kuhgrabenweg: 14.00 Blockland, Hollerland, Wümmewiesen ca. 3 Stunden Bitte Fernglas, Handschuhe und wetterfeste Kleidung mitbringen

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Sonnabend, 27. März Vogelwelt und Wassermanagement im NSG Borgfelder Wümmewiesen Vogelkundliche Radtour BUND Bremen und WWF, Werner Eikhorst und Irene Mauruschat Borgfelder Kirche (Borgfelder Landstraße): 15.00 ca. 2 - 3 Stunden Tourenleiter Peter Boldt hat für 1999 Mehrtagestouren mit Rad und Segelschiff und „nach Afrika“ geplant. Auskunft erteilt er unter (0171) 4 85 53 35.

Radtouren des ADFC Weyhe März

Vorschau (Auswahl)

So. 28. März, 11.00 Uhr Fröhliches Anradeln zum Start der Tourensaison Ob mit Glühpunsch oder Sekt, der Auftakt erfolgt bei jedem Wetter. Kasper, (0421) 89 25 66. gemäßigte Tour

Sa. 1. Mai, 10.00 Uhr Jubiläumstour oder auch auf Biergartenkurs gemäßigte Tour, 30 bis 60 km Länge, auch für weniger Geübte geeignet

April So. 11. April, 11.00 Uhr Erst pedalieren, dann Gebackenes probieren Durch’s Hachetal nach Henstedt: Café et ... Anmeldung bis 4. April J. Feierabend, (04242) 79 16 gemäßigte Tour, 30 bis 60 km Länge, auch für weniger Geübte geeignet Sa. 17. April, 10.00 Uhr Zügig durch die Geest Für fixe Tourentreter! Rund um Wildeshausen geht es ca. 90 km mit V=20+X Kilometer / Std. (mehr als 20 km/h, d. Red.) Fritz/Opitz, (04203) 81 02 38 Flotte längere Tour, für die sportlichen TourenradlerInnen. Sa. 24. April, 10.00 Uhr Nach „Brenndorf“, dem Ort heißer Geschichten Gedroschenes und Handwerk, Kaffee und Kuchen Anmeldung bis 17. April K. Feierabend, (04242) 79 16 längere Tour bis 80 km Länge für Leute mit mehr Kondition Für die Touren des ADFC Weyhe gilt: Tagestouren sind für Mitglieder und Kinder kostenlos Nichtmitglieder unterstützen den ADFC mit einem Beitrag von 3 DM pro Person. Treffpunkt: Weyhe, neues Rathaus Bitte bei gutem Wetter Picknick nicht vergessen.

Mi. 12. - Sa. 15. Mai Ins schöne Wendland zu Rundlingen und Baumkuchen Anmeldung bis zum 15. April bei Margret Peters, (0421) 89 45 31 Fr. 18. - Sa. 26. Juni Dänemark - Jütland/Fünen Anmeldung bis zum 25. März bei Klaus Feierabend, (04242) 79 16 Sa. 10. Juli - So. 11. Juli Nach Celle, der reizenden Stadt in der Heide Hier wird Radeln und Sehen zu einem schönen Wochenenderlebnis. Anmeldung bis zum 10.Juni bei J. Haftmann, (04203) 4682. Sa.14. bis So.15. August Den „Kreuzfahrern“ auf der Spur, mit Ziel Hude Zwischen Geest und Heide, Hügelgräbern und alten Klostermauern. Anmeldung bis 17.Juli Leitg: Schulz, (0421) 89 39 23 26. August - 1. September 4-Städte-Ostseetour Anmeldung bis zum 15. Mai bei Ute Merle, (0421) 89 25 66 Sa.11. - So.12. September Ein wirklich einfach zu erratendes Tourenziel !? Zu denen, die ins Wasser fielen und die von der Luft lebten .... Anmeldung bis zum 25. Juli Leitg: Verhey, (0421) 89 21 00

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R e i s e n

Reise-Kurzmeldungen Diavorträge Bremen - So langsam geht die Saison der Diavorträge zu Ende. Einen gibt es noch am Dienstag, dem 16. März, um 19.30 Uhr im Jugendgästehaus in der Kalkstraße 6. Wolfgang Reiche berichtet hier von seinen Reisen ins Biosphärenreservat Spreewald. Der Eintritt beträgt 6 DM, für ADFC- und DJH-Mitglieder 4 DM. Ein weiterer Diavortrag wird am Sonntag, dem 21. März im Rahmen der Informationsver-

anstaltung Radreisen ’99 - grenzenlos, ebenfalls im Bremer Jugendgästehaus angeboten. Von 17 bis 18 Uhr berichten Wofgang Reiche und Anke Schoeße von ihrer Radtour durch Ostafrika (pedal 3/98, S. 39 - 41). Außerdem werden bei dieser Veranstaltung um 11.00 und um 14.30 Uhr drei 20-minütige Kurz-Diavorträge zu den Themen Spreewald, Lüneburger Heide und Polen angeboten.

Dachgeber

Landurlaub

Der neue 1999er ADFC-Dachgeber, das handliche Büchlein mit 2600 Adressen von 12800 Schlafplätzen in Deutschland, ist frisch erschienen. Wer kostenlos in Deutschland übernachten möchte und durchreisenden Radlern eine Übernachtungsmöglichkeit - mindestens ein Stückchen Rasen, um ein Zelt aufzustellen - anbieten

Appetit auf 350 Urlaubsbauernhöfe in Niedersachsen macht ab sofort der neue Reiseführer der Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande e.V. in Bothel. Die kleine Fibel für den Landurlaub informiert ausführlich über die Besonderheiten auf jedem Hof, auch über die bei nicht wenigen Radlern so beliebten Schlafplätze im Heu. Der diesjährige Reiseführer enthält erstmals Übersichtskarten, aus denen sich die Lage der Höfe und die benötigten Radwanderkarten ablesen lassen. Den Reiseführer ’99 gibt’s gegen 7,50 DM bei der „AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande e. V.“, Bürgerhaus Horstweg, 27384 Bothel, Telefon (04266) 93 06 - 0, Fax - 33, ab April Lindhooper Straße 63, 27283 Verden/Aller, Telefon (04231) 96 65 - 0, Fax - 66.

Schleswig-Holstein Ob die Küsten ‘rauf und ‘runter, ob durch die seenreichen und sanft hügeligen Moränenlandschaften der Holsteinischen Schweiz, Mittelholsteins oder im Lauenburgischen, ob Alte Salzstraße, Ochsenweg oder Nord-Ostsee-Kanal - Schleswig-Holstein ist zweifellos ein interessantes und erlebnisreiches Ziel für Fahrradurlauber.

acht Touren beschrieben und Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke aufgeführt. Der zweite Teil enthält verschiedene direkt buchbare Radwanderpakete mit und ohne Tourenleitung und Gepäckbeförderung. In einem dritten Teil werden 55 fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe mit ihren Angeboten aufgelistet.

Foto: rsh, Zeller

Radeln auf dem ostseeküsten-Radweg, hier kurz vor Travemünde Um die Auswahl der Urlaubsregion zu erleichtern, hat der Schleswig-Holsteinische Tourismusverband den Prospekt „RadTour99“ herausgegeben. Im ersten Teil werden

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Der Prospekt „RadTour99“ ist beim Tourismusverband Schleswig-Holstein e. V., Niemannsweg 31, 24105 Kiel, Tel. (0431) 56 00 - 100, Fax - 140 zu bekommen.

kann, kann es bekommen. Den grünen Info- und Anmeldebogen gibt es gegen einen selbstadressierten Freiumschlag. Die Aufnahme kostet einmalig 3 DM, das Verzeichnis für 1999 und 2000 2 x 22 DM (ADFC-Mitglieder 2 x 14 DM).

Nordkap-Erfahrungen Bremen - Die Serie von Diavorträgen „Rad-Reise-Ziele“ des Bremer ADFC zeigt Nachwirkungen: Der Referent vom 8. Dezember, Horst Rexin aus Bremervörde, ist nicht nur wegen seines gleichermaßen lustigen und besinnlichen Vortrages in guter Erinnerung. Er hat auch ein unterhaltsames Reisetagebuch mit dem Titel „Mit dem Fahrrad zum Nordkap“ zurückgelassen, das für 9,80 DM im Bremer ADFC-Infoladen zu kaufen ist. Aus dem Reisetagebuch von Horst Rexin:

Der Mückenlehrer Ein Mückenlehrer sprach: „Oh Weh, bei Oyten, nah am Grundbergsee, seht, Mückenkinder, Euch das an, was uns das Auto angetan. An diesem kräftigen Boliden sind zwanzig schon dahingeschieden von Mücken beiderlei Geschlechts nur an der Lampe unten rechts. Der Kühlergrill, wir seh’n es alle, ward für fünfhundert Todesfalle, undungezählte noch verdarben, die an der Windschutzscheibe starben. Wenn man als Mücke nun bedenkt, wer alles so ein Auto lenkt, ich schätze fünf mal zehn Millionen, die hinter einem Lenkrad thronen, dann wird wohl jedem von Euch klar, das Auto ist die Hauptgefahr! Es sterben viel Milliarden Mücken auf Autobahnen, Straßen, Brücken. Drum, Mückenkinder, handelt schlau, fliegt Autobahn nur noch bei Stau!“

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Wie komme ich in mein Radelgebiet? Es gibt viele Mitnahmemöglichkeiten für das Fahrrad mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um unabhängig und ohne Streß auch an ein weiter entferntes Ziel zu gelangen. Radreisen ’99 - grenzenlos informiert über die Mitnahme in der Bahn, in Bussen und auf Fähren. Auch die Möglichkeit, mit dem Fahrrad ab der eigenen Haustür loszufahren, wird dargestellt. Was nehm’ ich mit, was laß’ ich weg? Das Fahrrad soll für mehrere Tage oder mehrere Wochen als Reisegefährt dienen. Doch was sollte mitgenommen werden und was sollte weggelassen werden? Eine Antwort ist schwierig, doch die Aussteller auf Radreisen ’99 - grenzenlos stellen ihre individuellen Lösungen vor. Wo übernachte ich? Für die Übernachtung auf der Radtour gibt es viele Möglichkeiten, zum Beispiel in einer Jugendherberge, bei einem ADFC-DACHGEBER, in einer Pension, im Hotel oder mit dem Zelt. Hier geben die Aussteller Informationen über die von Ihnen bevorzugte Übernachtungsform. Wie organisiere ich eine Jugendherbergstour? Jugendherbergen sind nicht nur für Jugendliche geeignet. In vielen Jugendherbergen gibt es Familienzimmer, und auch für jung gebliebene Erwachsene stehen Jugendherbergen zur Übernachtung zur Verfügung. Außerdem gibt es Reiseangebote für Pauschaltouren. Was nehme ich mit auf einer Zelttour? Es wird die erforderliche Zeltausrüstung vorgestellt. Hier fängt es mit Heringen an und endet bei einem Geschirrhandtuch und Gewürzen. Bei den Ausstellern kann nachgefragt und in die Packtaschen geschaut werden, was in früheren Jahren mitgenommen wurde und inzwischen weggelassen wird. Wo mache ich meinen Fahrradurlaub? Es werden Anregungen für Radtouren in Frankreich, Italien, Dänemark, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Donauradwanderweg und viele weitere Regionen in Deutschland und Europa gegeben. Welche Räder sind für die Radtour brauchbar? Die Aussteller stellen ihre eigenen Reiseräder vor. Diese sind auf Radtouren erprobt worden. Generell läßt sich mit jedem intakten und nicht reparaturanfälligen Fahrrad eine Radtour unternehmen. Nach einer gewissen Zeit wird jedoch meist festgestellt, daß mit einem hochwertigen Fahrrad die Radtour mehr Spaß macht. Noch im Anhänger oder schon allein? Häufig wird die Meinung geäußert, daß es mit Kindern nicht möglich sei, Radtouren durchzuführen. Auf Radreisen ’99 - grenzenlos stellen junge Familien Möglichkeiten vor, wie eine Radtour mit Kindern gemacht werden kann. Wie komme ich an Reisebücher und Karten? Der ADFC-Infoladen stellt sein Bücher- und Kartenangebot vor. Hier gibt es unter anderem die amtlichen Karten des Landes Niedersachsen und der Bielefelder Verlagsanstalt. Außerdem wird an einem Sonderstand darüber informiert, welche Karte für die Radtour ausgewählt werden sollte.

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D e r

A D F C

i m

p e d a l - L a n d

ADFC-Infoladen Cuxhaven

Cuxhaven

Michael Günther Tel./Fax (04721) 44 51 25

c/o NABU-Umweltzentrum Bahnhofstraße 20 A, 27472 Cuxhaven Do 16.45-18.30, 1. Mo ab 19.30 während dieser Öffnungszeiten: (04721) 3 63 64

Lamstedt/Hemmoor KV CUXHAVEN

Hilde und Gerd Vollmers (04773) 79 39

c/o Bernd Ehlers Matthias-Claudius-Weg 13 27474 Cuxhaven (04721) 71 15 91, Fax 71 16 38 1. Mo, 19.30 NABU, Bahnhofstraße 20 A

KV BREMERHAVEN

c/o Knut Müller Alte Deichstraße 59 27612 Loxstedt-Ueterlande Tel. u. Fax (04740) 1363 1. Mi, 19.30, Eine-WeltLaden, Lange Straße 131

ADFC-Infoladen Stade Beim St.-Johanniskloster 11 21682 Stade kein Telefon und Fax Do 16.00 - 18.00

Bremervörde Dirk Seyppel (04761) 6712

KV OSTERHOLZ

c/o Jörg Kappmeyer Heckenweg 27 27711 Osterholz-Scharmbeck (04791) 54 29 letzter Di, 19.30, "Rumpelstilzchen"/Bahnhofshotel zusätlich Radlerstammtisch: 2. Di, 19.30, "Rumpelstilzchen"/Bahnhofshotel

Osterholz-Scharmbeck Jörg Kappmeyer (04791) 54 29

Worpswede

Ritterhude

ADFC-Infoladen Oldenburg

Postfach 11 26, 26001 Oldenburg c/o Umwelthaus im Kulturzentrum PFL Peterstraße 3, 26121 Oldenburg Telefon (0441) 1 37 81, Fax 2 48 93 30 E-Mail ADFC-OL@WriteMe.com Do 18.00-20.00, Sa 10.00-12.00

Christa Grimm (04792) 12 71

Horst Saur (04791) 47 57

Lilienthal

Stadt Bremen: siehe Vereinsnachrichten

ADFC-Infoladen Bremen

Mathildenstraße 89 (Eingang Feldstr.) 28203 Bremen Telefon (0421) 70 11 79, Fax 70 11 59 Mo 10.00-13.00, Di, Do, Fr. 16.00-18.30

KV DELMENHORST

Weyhe

Rolf Kasper (0421) 89 25 66 2. Do, 19.30, MeyerLankenau, Hauptstr. 75

Ortsgruppe

Ort bzw. Stadtteil

mit ADFC-Ansprechpartner/in und Telefon

ADFC-Infoladen

mit Adresse,Telefon, Fax und Öffnungszeiten

Es bedeuten z. B.:

1. Mi: erster Mittwoch eines Monats

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Langwedel/Dörverden Thedinghausen Hans-Walter Wacker Tel. u. Fax (04231) 6 45 87

Hartmut Schomburg (04241) 73 88

Erläuterungen:

mit Sprecher/in, Telefon und Treffen für Mitglieder

KV VERDEN

Hans-Walter Wacker Pulverschuppen 20 Achim/Oyten Am Alten 27283 Verden Peter Tonnemacher (04231) 6 45 87, Fax 93 35 43 (0421) 40 25 46 1. Mo, 18.30, Verden/Kirchlinteln Schützenhof

Bassum

mit Postanschrift (meist Sprecher/in), Telefon und ggf. Treffen für Mitglieder

ROTENBURG

wenden sich bitte an die Landesgeschäftsstelle in Hannover

Martin Enderle, (04298) 56 78 Jacques Leclerc, (04298) 15 77

c/o Burkh. Kühnel-Delventhal Brendelweg 227 27755 Delmenhorst Stuhr (04221) 2 12 97 Christian Girschner 2. Mo, 19.00, Jugendhaus, (0421) 89 25 05 Wittekindstraße 3

KREISVERBAND (KV)

Intressenten aus dem Kreis

Twistringen

Karl Wüstefeld (04243) 17 42 Termine erfragen

Bruchhausen-Vilsen Ingeburg Sandvoß (04252) 26 74

KV DIEPHOLZ

c/o Rolf Kasper Hördener Sandhöhe 42 28844 Weyhe (0421) 89 25 66

Diepholz

Alfred Feldermann (05441) 24 09 1. Di, 20.00, Münte, Lange Str. 33

Sulingen

Klaus Bendig (04271) 63 62

Weitere ADFC-Gliederungen: ADFC-Landesverband Bremen

c/o ADFC-Infoladen Mathildenstraße 89 (Eingang Feldstraße), 28203 Bremen Telefon (0421) 70 11 79, Fax 70 11 59 Öffnungszeiten: Mo 10.00 - 13.00, Di, Do, Fr 16.00 - 18.30 Uhr außerdem telefonisch: Di + Do 9.00 - 13.00

ADFC-Landesverband Niedersachsen Postfach 352, 30001 Hannover Rautenstraße 28, 30171 Hannover Telefon (0511) 28 25 57, Fax 81 07 61

ADFC-Bundesverband

Postfach 10 77 47, 28077 Bremen Grünenstraße 8 - 9, 28199 Bremen Telefon (0421) 3 46 29 - 0, Fax 3 46 29 - 50 http://www.adfc.de

Informationen über weitere ADFC-Gliederungen im Bundesgebiet sind in den ADFC-Infoläden zu erfragen.

1,2 / 1999


V e r e i n s n a c h r i c h t e n

Neue Struktur des Bremer ADFC-Landesvorstandes Der ADFC Landesverband Bremen hat sich in den letzten Jahren stark vergrößert. Die Mitgliederzahl steigt kontinuierlich an (inzwischen sind bereits fast 3000 Mitglieder bei uns). Von einem Verein, der “nur” aus ehrenamtlichen Aktiven besteht, ist inzwischen eine Organisation mit mehreren hauptamtlichen Stellen geworden, vergleichbar mit einem Unternehmen. Dieses ist das Ergebnis jahrelanger erfolgreicher Arbeit und äußerst erfreulich. Mit zunehmender Größe stellen sich aber auch andere Anforderun-

Lobbyarbeit (Verkehrspolitik, Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit, Pädagogik) Marketing (Externe und eigene Medien, Infostände, ADFCVeranstaltungen, Veranstaltungen Dritter) Dienstleistungen (ADFC-Radtouren, Touristik-Beratung, Technikberatung, Bildungsangebote, Infoladen, Fahrradmärkte) Mitgliederpflege (Betreuung von Aktiven, (Förder-)Mitgliedern und regionalen Gliederungen) Finanzen und Verwaltung

Vorsitzender

1. Stellvertretender Vorsitzender

2. Stellvertretender Vorsitzender

Schatzmeister

Lobbyarbeit Marketing Dienstleistungen Mitgliederpflege Verantwortlicher Verantwortlicher Verantwortlicher Verantwortlicher

Lobbyarbeit 2. Verantwortl.

Marketing 2. Verantwortl.

Dienstleistungen Mitgliederpflege 2. Verantwortl. 2. Verantwortl.

Einladung zur Mitgliederversammlung

des ADFC-Landesverbandes Bremen am Sonnabend, 27. März im Haus des CVJM (Konsul-Hackfeld-Haus), Bremen, Birkenstraße

Programm: 15 – 17 Uhr: Vortrag und Diskussion über ein verkehrspolitisches Thema in Bremen kurze Pause 17 – 18 Uhr: Jahreshauptversammlung Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes 2. Bericht des Schatzmeisters 3. Bericht der Rechnungsprüfer 4. Entlastung des Vorstandes 5. Wahlen - der Mitglieder des Landesvorstandes - der Rechnungsprüfer - der Delegierten zur Bundeshauptversammlung am 15./16. Mai in Bremen 18 – 19 Uhr: gemeinsames Essen (Buffett)

Das ADFC-Landesvorstandsorganigramm gen an den Vorstand des ADFC Bremen. Dieses hat der jetzige Vorstand erkannt und in einer im November und Dezember letzten Jahres stattgefundenen Klausurtagung eine neue Vorstandsstruktur entwickelt. Es wurde eine Form gefunden, mit der der ADFC den gestiegenen Anforderungen, denen ein Verein in unserer Gesellschaft genügen muß, erfüllen kann. Der Vorstand teilt seine Arbeit nun in fünf einzelne Tätigkeitsbereiche auf:

1,2 / 1999

Für jeden einzelnen Bereich gibt es verantwortliche Personen. Dadurch haben Mitglieder des ADFC einen direkten Ansprechpartner, der Anfragen kurzfristig und kompetent beantworten kann. Außerdem erhoffen wir uns dadurch eine bessere Mitarbeiterführung. In dem Organigramm stehen noch keine Namen. Diese werden im nächsten pedal veröffentlicht, wenn auf der Landeshauptversammlung Personen für die oben angegebenen Aufgaben gewählt wurden (siehe auch die “Stellenanzeige” auf dieser Seite). Andreas Kollmorgen

Der ADFC Bremen sucht

engagierte Fahrradfahrer/innen für den Vorstand. Wir bieten Ihnen neben der Arbeit in einem motivierten Team Gleichgesinnter  viel Spaß bei der Arbeit  die Möglichkeit, eigene Ideen zu verwirklichen  viel Anerkennung und Lob  vereinsinterne Fortbildung  viele neue Erfahrungen und Eindrücke  Kontakt zu netten Menschen Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet, eine Verlängerung ist möglich. Wenn Sie Interesse haben, sich in Ihrer Freizeit für den ADFC zu engagieren, so steht Ihnen Andreas Kollmorgen (Fon 0421/3965627, email: andreas.kollmorgen@bigfoot.de) gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

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V e r e i n s n a c h r i c h t e n

Personalien

Neu beim ADFC: Anke Riechmann

Bremen - Seit dem 1. Januar 1999 ist Anke Riechmann (Foto unten) für ein Jahr befristet beim Landesverband Bremen des ADFC beschäftigt. Als Geografin wird sie sich in erster Linie mit Fragen der Radverkehrsplanung auseinandersetzen. Anke Riechmann freut sich auf eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit und eine äußerst sinnvolle Beschäftigung.

BSHG §19-Stelle zu besetzen

Bremen - Der ADFC sucht noch eine Person, die Sozialhilfe bezieht und ein Jahr gegen Bezahlung nach § 19 BSHG in der Landesgeschäftsstelle arbeiten möchte. Der Aufgabenbereich umfaßt schwerpunktmäßig die Vorbereitung des Fahrrad-Festivals ‘99 und anderer Veranstaltungen. Wer Interesse daran hat oder eine interessierte Person kennt, wende sich bitte an Klaus-Peter Land.

Korrektur der Berichtigung

Foto: Brigitte Breyling

Infoladen-Besetzung

Bremen - Wer zwei- oder dreimal im Monat Zeit und Lust hat, auf die Wünsche der radfahrenden Kundschaft einzugehen, möge sich bitte an Brigitte Breyling in der Geschäftsstelle wenden. Die Zeit zum Einstieg ist noch günstig, denn vor der Radsaison bleibt genügend Zeit, sich in aller Ruhe das umfangreiche Angebot des Infoladens zeigen zu lassen. Man muß nicht alle Fragen beantworten können, sondern wissen, wo man nachgucken kann. Und dafür gibt es verschiedene Hilfen. Zur Erinnerung hier noch einmal die Öffnungszeiten: montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 16 bis 18:30 Uhr, außerdem soll möglichst auch sonnabends von 10 bis 13 Uhr geöffnet werden.

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Mehr Verwirrung als Aufklärung stiftete die "Berichtigung" auf Seite 33 im letzten pedal. In Heft 3/98 war der damals noch neue Landesgeschäftsführer Klaus-Peter Land irrtümlich als Landesvorsitzender bezeichnet worden. Bei der "Berichtigung" wurde er allerdings erneut als Landesvorsitzender bezeichnet. Hier nun ein dritter Versuch: Landesvorsitzender (gewählt, ehrenamtlich tätig) ist – mindestens bis zur Jahreshauptversammlung am 27.3. – Andreas Kollmorgen. Landesgeschäftsführer (Angestellter, gegen Bezahlung tätig) ist unbefristet Klaus-Peter Land. D. Red.

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Bremen - André Giesemann (pedal 4/98, S. 33) hat sich eine andere Einsatzstelle für sein Freiwilliges Ökologisches Jahr gesucht. Die Stelle ist wieder frei und kann für das laufende (FÖJ-)Jahr noch besetzt werden. Wer Jugendliche kennt, die bis Ende August 99 noch nichts vorhaben, schicke sie bitte zum ADFC. Informationen über das FÖJ gibt eine Broschüre, die in der Geschäftsstelle erhältlich ist.

ADFC-Landesverband Bremen Infoladen und Landesgeschäftsstelle

Mathildenstraße 89 (Eingang Feldstraße), 28203 Bremen (Nähe Am Dobben) Telefon: Q (0421) 70 11 79, Fax: (0421) 70 11 59, Radtouren auf Faxabruf: (0421) 70 11 79 Internet: http://www.adfc.de/bremen. Email: bremen@adfc.de Öffnungszeiten: montags 10.00 - 13.00 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags: 16.00 - 18.30 Uhr sowie nach Vereinbarung und immer dann, wenn das Schild "Geöffnet" in der Tür steht. Mitgliederverwaltung (telefonisch): dienstags und donnerstags 9.00 - 13.00 Uhr Straßenbahn- und Busverbindungen: mit den Linien 1, 4 und 10 bis zur Haltestellle Am Dobben Spendenkonto: Nr. 104 8859, ADFC-Landesverband Bremen, Sparkasse in Bremen, BLZ 290 501 01. Spenden sind nach § 34g EStG als Sonderausgabe steuerlich absetzbar. Spendenbescheinigung ab 100 DM (darunter genügt der Beleg). Bei schriftlichen Anfragen und Anforderungen legen Sie bitte ausreichend Rückporto bei.

ADFC-Kreisverband Bremerhaven

Voristzender: Knut Müller, Alte Deichstraße 59, 27612 Loxstedt-Ueterlande, Telefon und Fax (04740) 13 63 Treffen an jedem ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Lehe, Friedhofstraße 15

ADFC-Stadtteilgruppen und ADFC-Ansprechpartner in den Stadtteilen Bremen-Nord: Lars Grundmann, Telefon und Fax (0421) 6 00 90 76, Treffen an jedem ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im "Zum Vegesacker Jungen", Am Vegesacker Hafen 17 Horn-Lehe: Hans-Werner Ellerbrock, (0421) 23 67 31 Schwachhausen: Jan Scotland, (0421) 34 33 96 Findorff: Dietrich Reusche, (0421) 37 29 31 Neustadt: Regina Herkenhoff, (0421) 87 08 16

regelmäßige Arbeitskreise

ADFC-Neuentreff: in der Regel einmal im Vierteljahr freitags ab 18 Uhr mit Kaffee oder Tee und Kuchen im ADFC-Infoladen. Für alle, die mehr über den ADFC wissen möchten. Nächster Termin: 21. Mai ADFC-Radlerstammtisch: jeden zweiten Freitag im Monat ab 18 Uhr, "Leierkasten", Pagentorner Heimweg 33 (nähe Bismarckstraße). ADFC-Arbeitskreis Verkehr: jeden ersten und dritten Montag eines Monats, 19 Uhr, ADFC-Infoladen. ADFC-Arbeitskreis Radtouren: jeden letzten Donnerstag eines Monats, 19 Uhr, ADFC-Infoladen ADFC-Stadtteilgruppe Bremen-Nord: an jedem ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im "Zum Vegesacker Jungen", Am Vegesacker Hafen 17, Gäste sind bei allen Veranstaltungen willkommen.

1,2 / 1999


V e r e i n s n a c h r i c h t e n + p e d a l

Neuer Arbeitskreis Marketing

Bremen - Neu gegründet wurde ein Arbeitskreis Marketing. Viele Mitglieder haben gute und interessante Ideen, wie der ADFC noch besser werden könnte. Das Interesse an einer Mitarbeit an diesem Arbeitskreis ist entsprechend groß. Unter anderem werden neue Aktionen geplant, die Präsentation des ADFC bei Veranstaltungen verändert, überlegt, wie er für neue Zielgruppen interessant sein kann, und, und, und ...

Wer Lust hat, hier mitzuarbeiten, oder wer sich das ganze erst einmal anschauen möchte, kann gerne zum Treffen vorbeikommen. Der Arbeitskreis trifft sich an jedem dritten Mittwoch im Monat im Infoladen. Auch über Anregungen von Leuten, die nicht mitarbeiten, aber ihre Ideen loswerden möchten, freut sich das AKMTeam. Ansprechpartnerin ist Anke Schoeße unter der Nummer (0421) 376 10 67. Anke Schoeße

Das ist neu beim pedal:

Im Jahre 1999 wird beim pedal einiges anders sein: - ADFC-Mitglieder bekommen das pedal zusammen mit dem bundesweiten ADFC-Magazin RadWelt per Post ins Haus. - Da die RadWelt zweimonatlich erscheint, wird es zukünftig auch alle zwei Monate ein pedal geben. (Dieses Heft mußte allerdings mit einer einmonatigen Verspätung - als Doppelheft 1/2 / 1999 - erscheinen.) - Die einzelnen Hefte werden dafür etwas dünner sein.

ADFC-Fördermitglieder ...

Impressum

... in der Stadt Bremen

pedal, Regionale Fahrradzeitschrift für die Städte Bremen, Bremerhaven und Delmenhorst sowie für die Landkreise Cuxhaven, Rotenburg, Osterholz, Verden und Diepholz. Herausgeber: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Landesverband Bremen e. V., Mathildenstraße 89 (Eingang Feldstraße), 28203 Bremen, die niedersächsischen ADFCKreisverbände Cuxhaven, Osterholz, Verden, Diepholz und Delmenhorst sowie der Landesverband Niedersachsen für den Landkreis Rotenburg ISSN 0934-1161 Doppelheft 1/2 / 1999 (Februar, März, April 99) 12. Jahrgang als pedal (20. Jahrgang als Mitgliederrundbrief des ADFC Bremen) pedal erscheint zweimonatlich Auflage: 7500 Stück Verlag, Vertrieb und Anzeigenverwaltung: Dieter König, Buntentorsteinweg 262, 28201 Bremen, Telefon/Fax Q (0421) 5 57 70 10 Redaktion: Dieter König (verantwortlich) Satz, Layout: die AutorInnen, die RedakteurInnen Titelfoto: Landratsamt Main-Spessart Druck: Geffken . Köllner, Bremen Preise: Abonnement für ein Jahr: 18 DM Einzelheft: 2 DM Für Mitglieder der herausgebenden ADFC-Gliederungen ist der Bezug im Jahresbeitrag enthalten.

Blaukopp - U. Kasten Gevekohtstraße 14, 28213 Bremen, (0421) 21 62 66 Fahrrad-Studio Büsselmann Karl-Marx-Straße 168 C, 28279 Bremen, (0421) 83 25 84 Dalladas - Räder u. Service Friedrich-Ebert-Straße 142, 28201 Bremen, (0421) 5 57 86 99 Zweirad-Fachmarkt Dutschke Lindenhofstraße 7 - 11, 28237 Bremen, (0421) 61 15 56 Der Fahrraddoktor - Patrick Kundmüller (0177) 5 69 97 94 Fahrrad-Expreß - Diegritz & Peukert Bohnenstraße 7, 28203 Bremen, (0421) 707027 Fahrradstation Bremen Bahnhofsplatz Westseite, 28195 Bremen, (0421) 30 21 14 Findorffer Radhaus - Gesellschaft für Fahrradhandel und -technik Hemmstraße 164, 28215 Bremen, (0421) 3 76 10 49, Fax 37 22 48 Findorffer Weinladen - Inh. Ingrid Wiener Hemmstraße 120, 28215 Bremen, (0421) 35 85 38, Fax 3 76 07 91 Zweirad-Center H.-P. Jakst Davoser Straße 67 - 69, 28325 Bremen, (0421) 40 45 55 A. + O. Meyer Mühlenstraße 78, 28779 Bremen, (0421) 60 15 06 Quo Vadis - Alles für Rucksackreisen Bürgerm.-Smidt-Straße 43, 28195 Bremen, (0421) 1 47 78 rabbit BMX bremen - W. Fritscher Auf dem hohen Ufer 86, 28759 Bremen, (0421) 62 75 70 RAD AS Handels GmbH Wartburgstraße 64, 28217 Bremen, (0421) 39 32 57 Fahrradladen Radschlag GmbH Humboldtstraße 16, 28203 Bremen, (0421) 70 41 05 Dr. Andreas Reich - Rechtsanwalt Hollerallee 67, 28209 Bremen, (0421) 34 50 91, Fax 34 50 63 ESB 2-Rad Schröder - M. Schröder GmbH Langemarckstraße 195-207, 28199 Bremen, (0421) 50 28 24 Speiche - Der Fahrradladen im Ostertor Fehrfeld 62 / Vor dem Steintor, (0421) 70 03 31 H. Sprenger - Schlosserei Buntentorsteinweg 524, 28201 Bremen, (0421) 87 32 36 Vegesacker Fahrradladen Gerhard-Rohlfs-Straße 45, 28757 Bremen, (0421) 66 46 36 Velo Sport - Ihr Radsporthaus Martinistraße 30 - 32, 28195 Bremen, (0421) 1 82 60

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Fahrradhaus Frick 1,2 / 1999 Fehrmoorweg 68, 27578 Bremerhaven-Leherheide, (0471) 6 33 58

- Auf einem Umhefter um die RadWelt werden manchmal Exklusiv-Informationen für ADFC-Mitglieder verbreitet. - Auch weiterhin wird das pedal, dann aber ohne die RadWelt, an vielen Auslagestellen zu bekommen sein. (Zur Verteilung braucht der ADFC weiterhin viele Helfer.) Wichtig für Abonnenten: - Für den Versand an NichtMitglieder fallen deutlich höhere Kosten an. Der Abo-Preis mußte deshalb auf 18 DM im Jahr deutlich angehoben werden. Bis zum 1. Februar bezahlte Abonnements und Verlängerungen werden wie folgt umgerechnet (1. Ziffer: letztes bezahltes Heft nach der alten Numerierung, 2. Ziffer: letztes bezahltes Heft nach der neuen Numerierung): 991>991, 992>993, 993>994, 994>995, 001>996, 002>001, 003>002, 004>003, 011>004, 012>005, 013>006, 014>011. - Angesichts der höheren Abonnementspreise ist zu erwägen, nun vielleicht doch Mitglied in einer der das pedal herausgebenden Gliederungen zu werden. Allein die für das pedal (18 DM) und die RadWelt (49,50 DM) geltenden Abonnementspreise erreichen fast den Jahresbeitrag (72 DM). Die zahlreichen sonstigen Vergünstigungen (im Beitrag enthaltene Versicherungen, preisgünstige Fahrradversicherung, Preisermäßigungen bei Veranstaltungen und Einkäufen) und das gute Gefühl, eine gute Sache zu unterstützen, gibt’s dann fast gratis dazu ... Wichtig für Unternehmen: - Es gibt neue Anzeigenpreislisten mit gesenkten Preisen. Die neuen Redaktionsschlüsse liegen jetzt am zweitletzten Dienstag im ungeraden Monat: 19. Januar, 23. März, 18. Mai, 20. Juli, 21. September und (wegen Weihnachten vorgezogen) 9. November.

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V e r e i n s n a c h r i c h t e n

Gäste aus ganz Niedersachsen ADFC-Herbsttreffen fand in Bredbeck statt

Osterholz-Scharmbeck - 54 Teilnehmer trafen sich vom 20. bis zum 22. November in der Tagungsstätte Bredbeck zu einem Informationsaustausch des Landesverbandes Niedersachsen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Teilnehmer kamen aus allen Teilen Niedersachsens. Zudem konnten drei Gäste aus dem Landesverband Bremen begrüßt werden. Für das vierte Landestreffen war für die Gäste war ein umfangreiches Programm vorbereitet worden. Nach der Begrüßung am Freitag durch Hans-Walter Wacker vom Landesvorstand begann am Samstag das Programm. Edzard Hildebrandt von der Planungsgemeinschaft Verkehr aus Hannover, einem Planungsbüro, bot mit einer Vielzahl an Beispielen einen Einblick in die Möglichkeiten, den Radverkehr durch Schutzstreifen und Öffnung von Einbahnstraßen zu fördern. Außerdem wurde die Führung des Radverkehrs in Kreisverkehrsplätzen dargestellt. Hierbei zeigte sich, daß die Führung im Mischverkehr oder aber die klare Führung auf einem Radweg, eng am Kreis, die sichersten Möglichkeiten für den Radverkehr sind. Etliche Städte, wie Leer oder Mainz gelten hier als beispielhaft. Auch die Umsetzung der StVO-Novelle war ein heiß diskutiertes Thema. Die Umsetzung sollte am 1. Oktober 1998 abgeschlossen sein. Hierbei zeigte sich jedoch ein stark unterschiedliches Bild. In vielen Gemeinden und Städten ist mit der Umsetzung rechtzeitig begonnen worden, teilweise ist sie sogar abgeschlossen. Im weitaus größeren Teil der Städte und Gemeinden ist jedoch erst mit der Überprüfung be-

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gonnen worden. Auch beklagten sich viele Teilnehmer darüber, daß die Überprüfung vom Pkw aus erfolge und der ADFC nicht beteiligt werde, obwohl die Verwaltungsvorschriften dieses empfehlen. Das größte Interesse fand der Rechtsanwalt Dr. Dietmar Kettler aus Kiel. In erregter Diskussion wurden Themen wie das Verhalten im Straßenverkehr und die rechtlichen Folgen, Verantwortung von Gruppenleitern, Verkehrssicherungspflicht, Schadensersatzrecht und andere behandelt. Trotz der Kälte nahmen 15 Tagungsteilnehmer an einer „Open-Air“-Veranstaltung teil. Hier wurden neben den Fahrrädern des Jahres 1997 (Faltrad) und 1999 (Komfortrad) auch der Fahrradparcours mit seinen beiden Bestandteilen „Lehrparcours“ und Spaßparcours“ vorgestellt. Nach einiger Skepsis durchfuhren die raderfahrenen Teilnehmer den Parcours mehrfach und stellten allerdings fest, daß die Übungen doch nicht so einfach sind. Der Fahrradparcours wurde schon jetzt von einzelnen Kreisverbänden für Veranstaltungen geordert. Aber auch für Unterhaltung und Spaß war gesorgt. Am Samstagnachmittag fand eine Wanderung durch das Hamberger Moor statt. Im Anschluß wurde die Moorkate in Ströhe besucht. Eine weitere Gruppe radelte durchs Moor und besuchte hierbei Verlüßmoor und Bornreihe. Die Ausführungen beider Tourenführer wurden mit großem Interesse verfolgt und waren von vielen Fragen begleitet. Am Abend bot Peter Rabenstein aus Worpswede seine Erfahrungen zum Radfahren dar. Diese unterhaltsamen Fahrradgeschichten waren

zwar nicht selbst erlebt, aber doch recht lebendig aus alten Artikeln des Osterholzer Kreisblattes vorgetragen. Wieder einmal zeigte sich, daß sich die Probleme der Fahrradfahrer gegenüber der Obrigkeit, den anderen Verkehrsteilnehmern und auch untereinander im wesentlichen nicht geändert haben. Ein Beitrag, der noch lange für Diskussionen sorgte. Weitere Themen waren Gesundheit und Fahrrad (richtige Haltung auf dem Fahrrad), die Fahrradcodierung und Neuigkeiten auf dem Fahrradmarkt. Nicht alle Themen konnten ausgiebig behandelt werden. Das Ziel, Ideen und Ratschläge auszutauschen, die Breite der Ar-

beit des ADFC darzustellen und Anregungen zu geben, ist aber auch auf diesem vierten Landestreffen gelungen. Hierzu bot Bredbeck die entsprechende Ruhe. Zu der guten Stimmung auf diesem Landestreffen trugen nicht zuletzt die Unterbringung und die überaus gute Versorgung, die die Küche der Tagungsstätte lieferte, bei. Da das Landestreffen auch in anderen Kreisen eine begehrte Veranstaltung ist, dürfte es schwer sein, Bredbeck in den nächsten Jahren nochmals als Tagungsort besuchen zu können, obwohl viele Teilnehmer gern wiederkommen würden. Hans-Walter Wacker

"Tour des Guides"

Weyhe - Nach Rotenburg war dieses Mal die Jugendherberge Worpswede Ziel und Ideenschmiede für das Weyher Radtourenprogramm '99. Bewährt hat sich somit die Wochenendtour für Tourenleiterinnen und Tourenleiter nach dem Aus-

Radtouren & Veranstaltungen März-Oktober

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klang der programmgemäßen Radtourensaison. Die Weyher Aktivisten verstehen es ganz augenscheinlich, Geselliges und Kreatives erfolgreich miteinander zu verbinden. Herausgekommen ist dabei wieder ein vielseitiges Tourenangebot. 16 Tagestouren, drei Wochenendtouren und drei mehrtägige Radreisen enthält die bunte Palette von Veranstaltungen. Darüberhinaus enthält das Programm Termine für special events rund ums Rad. Übrigens, fröhliches Anradeln ist am 28. März um elf Uhr ab Rathaus Weyhe. Offiziell vorgestellt wird das Tourenprogramm ’99 beim turnusgemäßen Treffen am 11. März. Anschließend wird das ansprechende Faltblatt wieder bei Zweiradhändlern, im Rathaus und an anderen Stellen für alle Fahrradfreunde verfügbar sein. Darüberhinaus sind aber auch die aktuellen Termine und Veranstaltungen im pedal nachzulesen. Rolf Kasper

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Advent beim ADFC Cuxhaven

Cuxhaven - Montag, 7. Dezember 98, der Infoladen des ADFC Cuxhaven ist in ein gemütliches, warmes Licht getaucht. Im Laden riecht es nach Punsch, Spekulatius und Tannengrün. Zum Abschluß des Jahres hat der ADFC zum gemütlichen Abend eingeladen. 15 Liter Punsch sind gekocht, und auf den Tischen steht vor jedem Platz ein Kerzen-Engel. Gebäck, Nüsse und Mandarinen sind reichlich vorhanden. Nach und nach füllt sich der Raum, und alle nehmen an der langen, festlich geschmückten Tafel Platz, auch unsere Jüngsten sind dabei. Rolf holt seine Mundharmonika hervor und läßt Weihnachtslieder erklingen. Die Musikcassetten bleiben stumm, denn es geht nichts über „mundgemachte“ Musik. Viele Touren des Jahres 1998 werden nochmals gedanklich und mit Fotos nachvollzogen. Diese gemütliche, harmonische Runde löst sich gegen 23 Uhr mit den herzlichsten Weihnachtswünschen auf. Das Aufräumkommando wirkt noch bis weit nach Mitternacht, denn der Laden soll am nächsten Morgen wieder „fit“ sein für die Alltagsaktivitäten. Müde aber zufrieden ziehen Helga und Bernd nach Haus und freuen sich schon auf die nächste Feier, die genau eine Woche später stattfinden sollte. Für den 14. Dezember hatten Helga und Bernd Ehlers ein Lokal ausgewählt, um allen Aktiven ein „Dankeschön-Essen“ zu bereiten. Da die Partner oft allein zu Hause bleiben mußten, durfte nun jeder seinen „Anhang“ mitbringen. Kurz vor 20 Uhr blieb vielen Gästen regelrecht der Mund offenstehen, als der Weihnachtsmann sein Fahrrad direkt vor den großen Fenstern zur Straße parkte und das Lokal betrat. Damit hatte wohl keiner gerechnet! Im Lokal wurde es mucksmäuschenstill, als

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der bärtige Geselle seine Rede hielt. Nach dem Verlesen einer Weihnachtsgeschichte wurden alle ADFCler und Angehörige mit einem Radlerpin auf Schleife ausgezeichnet. Nachdem der Weihnachtsmann sein „Säcklein“ geleert hatte und in himmlische Gefilde entschwunden war, wurde noch lange gegessen und geklönt. Auch hier im weihnachtlich herausgeputzten Lokal stand vor jedem Platz ein Kerzen-Engel, den dieses Mal jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen durfte. Die Initiatoren dieser Veranstaltung, Helga und Bernd Ehlers: „Wir hoffen, daß auch dieses stimmungsvolle Beisammensein wieder einen großen Motivationsschub für die kommende Saison auslöste.“ Helga und Bernd Ehlers

Stabiles Wachstum Weyhe - Seit seiner Gründung verzeichnet die ADFC Ortsgruppe Weyhe ein überdurchschnittliches Wachstum. Und das trotz der allerorten dünner werdenden Zuwachsraten auch bei vergleichbaren Vereinen.

ADFC-Fördermitglieder ... ... im Landkreis Cuxhaven

Ernst Kranich - Fahrräder Am Markt 5, 27624 Bederkesa, (04745) 16 35 Zweirad Uwe Treudler Feldstr. 19/Kleine Str. 8, 21769 Lamstedt, (04773) 7035, Fax 892090 Der Fahrradladen - Bernd Rosenbusch Sieverner Straße 5, 27607 Langen, (04743) 54 47, Fax 23 77 Gasthof "Zur Linde" - Mona Angenendt Müggendorfer Str. 88, 21762 Otterndorf, (04751) 37 10, Fax 37 01

... im Landkreis Osterholz

Velo-Treff Hillers Baustraße 4, 27711 Osterholz-Scharmbeck, (04791) 5 78 98 Fahrradladen Worpswede - Eckhard Eyl Findorffstraße 28, 27726 Worpswede, (04792) 23 23 Zweirad Kliem Beekstraße 2 / Ecke Riesstraße, 27721 Ritterhude, (04292) 12 47 Zweiradhaus Lübke - Fr. Vanester An der Untermühle 21, 27721 Ritterhude, (04292) 12 49 Das RADHAUS am Markt Am Markt 4, 28790 Schwanewede, (04209) 91 94 64, Fax 91 94 65 Fahrrad Stoll - Horant Wohlleben Hauptstraße 19, 28865 Lilienthal, (04298) 22 58 Fr. Windhorst GmbH Bahnhofstraße 111, 27711 Osterholz-Scharmbeck, (04791) 5 76 68

... im Landkreis Verden

H. Behrmann GmbH Herrenkamp 20, 27299 Langwedel, (04232) 79 18 Fahrradies Zum Achimer Bahnhof 17, 28832 Achim, (04202) 8 48 50 Fahrradhaus Finke Verden Predigerstraße, 27283 Verden, (04231) 8 27 86 Helmke Fahrrad-Center Bürgerstraße 48, 27321 Thedinghausen, (04204) 6 97 64 Fahrradstudio Walle Waller Heerstraße 54, 27283 Verden-Walle, (04230) 14 39

... im Landkreis Diepholz

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Woran mag das liegen? Keinesfalls ist das attraktive Radtourenangebot der alleinige Grund, denn etwa zwei Drittel der Weyher Mitglieder haben davon bisher noch nie Gebrauch gemacht. Es gibt offenbar noch einige andere gute Gründe in Weyhe und überhaupt, im ADFC Mitglied zu sein. Welche das sind, wüßte der Weyher Ortsgruppensprecher, Rolf Kasper, gerne genauer. Über einen Anruf oder eine Karte würde er sich freuen. Rolf Kasper

Zweirad Bösche, Inh. Olaf Bösche Kirchweyher Straße 4, 28844 Weyhe, (04203) 8 16 95, Fax 81 69 60 Heinrich Buldmann - Heinrich Willenbrock Lange Straße 4, 27232 Sulingen(04271) 23 05 Wolfgang Burmester GmbH Hauptstraße 36, 49419 Wagenfeld, (05444) 99 80 20, Fax 99 80 22 Zweiradshop Drahtesel Junkernhof 2, 27211 Weyhe, (0421) 80 10 84 Mundt's Radland - Fahrräder, Motorroller Am Marktplatz 17 A, 28844 Weyhe, (04203) 8 17 84 Per Pedal - Hartmut Schomburg Hindenburgstraße 12, 28844 Bassum, (04241) 73 88 Zweirad Schweers Bremer Straße 11, 28844 Weyhe-Erichshof, (0421) 89 19 53 Zweiradfachgeschäft Wiegmann Schützenstraße 7, 27232 Sulingen, (04271) 10 82

... in der Stadt Delmenhorst

Fahrradhandlung Heinz Stöver Schönemoorer Straße 64, 27753 Delmenhorst, (04221) 5 14 63

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ADFC Fahrradzeitung des Landesverband Bremen und der Kreisverbände Cuxhaven, Rotenburg, Osterholz, verden, Diepholz und Delmenhorst

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