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Die Fahrradzeitschrift des ADFC für Bremen und umzu

Landesverband Bremen Kreisverband Bremerhaven Kreisverband Oldenburg Kreisverband Osterholz

Nr. 1  •  2009

Januar – April 2009

FAHRRAD - JA! 2009 Erster werden

Radfahren in Fußgängerzonen


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INHALT/IMPRESSUM

Inhalt

Impressum Editorial

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Magazin

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Rad & Touren

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JA! 2009: Jetzt geht’s looooos... Kurznachrichten, Termine, Kurse Radreisen 2009 - zum Träumen und Planen!

Buten & Binnen

ADFC Urlaubsmesse: Radreisen - grenzenlos! Mit dem Rad zur Arbeit - „...das Fahrrad wiederentdeckt“ Das war das ADFC-Jahr 2008

Schwerpunkt Fahrrad - JA! 2009

Erster werden

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Ihr Einsatz – bitte! Wir machen Bremen fahrradfreundlich JA! Das macht der ADFC 2009 ADFC-Fahrradschule Bremen

JA! Fahrradmobil beim Bremer Kirchentag

Verkehr

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ADFC Kreisverband Osterholz

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ADFC Kreisverband Oldenburg

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ADFC Bremen/Bremen-Nord/Bremerhaven

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ADFC Kompakt

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Trauerspiel mit alten Klinkern | Schildbürgerstreiche … Das heiße Eisen: Radfahren in Fußgängerzonen ADFC-Kontakt | ADFC-Landesversammlungen Fördermitglieder

Herausgeber: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) - Landesverband Bremen e. V. Bahnhofsplatz 14 a, 28195 Bremen (0421) 70 11 79, pedal@adfc-bremen.de www.adfc-bremen.de und die niedersächsischen ADFC-Kreisverbände Oldenburg und Osterholz. ISSN 0934-1161 Heft 1/2009

Auflage: 10.000 Stück

Verlag: Dieter König Buntentorsteinweg 262 28201 Bremen (0421) 5 57 70 10 koenig.dieter@nord-com.net

Es gilt die Anzeigenpreisliste 2009.

JA! Da dreht sich was 2009 am Weserstadion

ADFC 2008 sehr aktiv | „Onkel Hermann“ grüßt die Radfahrer

pedal Regionale Fahrradzeitschrift des ADFC für Bremen, Bremerhaven und Oldenburg sowie die Landkreise Oldenburg, Osterholz und Wesermarsch.

Abonnements: 10 Euro / Jahr Für Mitglieder der herausgebenden ADFC-Gliederungen ist der Bezug im Jahresbeitrag enthalten.

JA! Das sagt der Verkehrssenator

Plus Minus - kommentierte Fotos

IMPRESSUM

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Redaktion: Ludger Koopmann (verantw.), Brigitte Breyling, Hannah Grundey, Antje Hoffmann, Klaus-Peter Land, Hans-Joachim Reimann, Rainer Knopf, Jan Brüning, Tobias Wolf. Layout: Manfred Koopmann , Hamburg

Titelbild: Hannah Grundey Familie Boekholt nach dem Spiel Werder Bremen : Hoffenheim Nachdruck nur mit Erlaubnis des ADFC. Die nächsten pedal-Hefte: Ausgabe 2/09 SPEZIAL „rad & touren“ Redaktionsschluss 15. Dezember 2008 Erscheint Mitte Februar 2009 Ausgabe 3/09 „Kirchentagspedal“ Redaktionsschluss 15. Februar 2009 Erscheint Mitte April 2009

pedal Nr. 1 • 2009


EDITORIAL

JA! 2009: Jetzt geht’s looooos... Liebe Leserin, lieber Leser!

Ludger Koopmann Vorsitzender ADFC Bremen

1979 wurde der ADFC in Bremen gegründet. 30 Jahre sind ein guter Grund, auf Erfolge zu schauen, aber auch hungrig zu bleiben, mehr zu wollen. 2009 könnte in Bremen ein gutes Jahr dafür werden. Ein paar Ideen hat der ADFC schon auf den Weg gebracht: Zum Beispiel, den Deutschen Evangelischen Kirchentag fahrradfreundlich zu machen.

JA! ... und da ist noch mehr drin.

JA! Feine Ideen gefragt!

Das geht nicht über den Kopf, sondern vielmehr über den Bauch, die Bequemlichkeit, das Wohlbefinden, den Spaß. Aber dass gerade das das Radfahren ausmacht, können Sie viel besser den Kurzstrecken-Autofahrern vermitteln als alle Papiere der Welt.

Haben Sie auch fahrradfreundliche Ideen?! Dann, setzen Sie sie um und reden Sie darüber! Zeigen Sie Ihre fahrradfreundliche Idee für Bremen dem ADFC und allen anderen auch! Mehr dazu im pedal -Schwerpunkt ab Seite 12. Sagen Sie 2009 JA! zum Fahrrad!

JA! Es werden mehr und mehr ...

Der ADFC ist einer der wenigen Verbände, die wachsen. Bundesweit hat er fast 120.000 Mitglieder, über 2.800 wohnen in Bremen und Bremerhaven. 2008 ging es auch hier stetig aufwärts. Wann sind Sie dabei und machen die 3.000 voll?

Bislang wird etwa jeder fünfte Weg in Bremen mit dem Rad zurückgelegt. Das sind etwa 300.000 Fahrradfahrten pro Tag.Doch leicht und locker wären noch ein paar Autofahrten mehr durch Fahrradfahrten zu ersetzen, denn jede zweite Autofahrt ist schon nach weniger als sechs Kilometern zu Ende.

1.979 gute Ideen wären schön. 3.000 Mitglieder wären toll. 500.000 Fahrradfahrten jeden Tag wären Spitze. Jetzt lesen Sie dieses pedal mit Vergnügen, aber vergessen Sie JA nicht, bei Ihrer nächsten Radfahrt jemanden mitzunehmen! In diesem Sinne Ihr Ludger Koopmann

Handgefertigte Qualität und lange Lebensdauer Koga steht für qualitativ hochwertige Ausstattung. Details, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind, die aber den feinen Unterschied ausmachen. Überzeugen Sie sich selbst davon!

K O G A . C O M

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MAGAZIN Kurznachrichten+++Termine+++Kurse+++Kurznachrichten+++Termine+++Kurse Parken und mehr ADFC-Radstation Vegesack BREMEN-VEGESACK. Die neue Radstation am Bahnhof Vegesack weihte Senator Dr. Reinhard Loske, anlässlich einer Einweihungsfeier am 21. August ein. Seitdem gibt es auch in Bremen-Nord sicheres Fahrradparken, Wartung und Verleih von Fahrrä-

dem Fahrradverleih einen Reparaturservice an und verkauft auch Neuräder. Der Mittelpunkt der Radstation ist das Fahrradparkhaus mit 200 überdachten und bewachten Fahrradparkplätzen. Für Fahrradparker mit einer Jahres- oder Monatskarte ist das Parkhaus rund um die Uhr nutzbar. Der Laden ist bis Ende Februar montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Mitglieder der ADFC-Stadtteilgruppe Bremen-Nord sind jeden Dienstag von 17 bis 18 Uhr vor Ort vertreten. Sprecher Klaus Wilske: „Wir würden uns freuen, wenn mehr RadfahrerInnen auch im Winter diesen Termin zur Beratung nutzen würden. Denn jetzt ist auch für längere Gespräche noch ausreichend Zeit. Geht die Saison erst wieder los, ist das oft nicht mehr möglich.“

Informationen von einem Experten für diese Regionen bekommen. Der langjährige Reiseradler Helmut Schumacher ist viel im Norden unterwegs, erst 2008 „erfuhr“ er das letzte Teilstück der "North Sea Cycle Route". Kontakt: Klaus Wilske Telefon (0421) 658 63 55.

Lebensversicherung „Beleuchtung“ BREMEN. Die Fahrradbeleuchtung ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.

Fahrradkarten- und Informationsmaterial sind auch außerhalb dieser Beratungszeit während der Ladenöffnungszeiten von 1-2-3Rad erhältlich. Telefon (0421) 258 39 36.

Foto: Hannah Grundey

Saxophonist Bernd Schlott spielt zur Eröffnung der Radstation in Vegesack dern sowie radtouristische Infos. Der ADFC, Landesverband Bremen, betreibt neben der Radstation am Hauptbahnhof nun auch die in Vegesack. Bewährter Partner für den Service ist die Firma 1-2-3Rad. Sie bietet neben

Dienstag, 17. Februar 2009

„North Sea Cycle Route” BREMEN-VEGESACK. RadfahrerInnen, die sich für Radurlaub in Schleswig-Holstein und Dänemark sowie die "North Sea Cycle Route" interessieren, können am 17. Februar zwischen 15 und 18 Uhr im Servicebereich der Vegesacker Radstation spezielle

Foto: Landesinnung

Landesinnungsmeister Olaf Otto beim Lichtcheck Die Zeit der trüben Funzel und eines winzigen Rücklichtes sind vorbei. Moderne Beleuchtungsanlagen für das Fahrrad haben heute Halogenscheinwerfer und ein leuchtstarkes Rücklicht mit Stand-

Service rund ums Rad 28199 BREMEN Lahnstr.33 Ecke Delmestr. 0421 - 30 21 14

www.gaestetraeume.de E-Mail: info@gaestetraeume.de Tara M. Kaiser · Sielwall 80 · 28203 Bremen Tel.: 0179 - 32 04 777 · Fax: 0421 - 790 11 8 44

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MAGAZIN Kurznachrichten+++Termine+++Kurse+++Kurznachrichten+++Termine+++Kurse licht. Durch den vermehrten Einsatz von Leuchtdioden ist die Funktionssicherheit deutlich erhĂśht. Bei den Betrieben der Landesinnung der Zweiradmechaniker findet man ausgebildete Fachleute, die die Beleuchtungsanlagen an den Fahrrädern kostenlos kontrollieren und Ăźber die verschiedenen Beleuchtungsanlagen fachmännisch beraten. Landesinnungsmeister Olaf Otto: „Besonders wichtig sind Dynamos, welche auch bei Regen und Schnee einwandfrei funktionieren. Eine gute Fahrradbeleuchtung ist die beste Lebensversicherung." Der ADFC weist in diesem Zusammenhang darauf hin, vor allem die Beleuchtung an Kinder-Fahrrädern regelmäĂ&#x;ig zu kontrollieren. Freitag, 23. Januar und 27. März 2009

und Kaufbeleg mitbringen. ADFC radort bremen, Bahnhofsplatz 14a. Infos unter Telefon (0421) 794 795 11. Oldenburg. Der ADFC Oldenburg codiert an jedem 3. Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Fahrräder. Preis: 12 Euro/ 19 Euro. Fßr ADFC-Mitglieder kostenlos. Bitte Termin vereinbaren, Telefon (0441) 1 37 81, Kontakt: siehe Seite 21.

Auf dem Rad unterwegs mit OutdoorHandbĂźchern aus dem Conrad Stein 5 Verlag

Mit dem Rad ins grßne Paradies Osnabrßck. Wundervolle Gartenparadiese entdecken Radler auf der GartenTraumTour. Die 146 Kilometer lange Radtour fßhrt zu 27 prächtigen Privatgärten mit besonderem Flair. Entspannt geht es mit dem Rad von Garten zu Garten, wo die Besitzer

ADFC-Neuentreff

Bremen. Neu im oder interessiert am ADFC? Dann kommen Sie doch zum Neuentreff! In gemßtlicher Runde kÜnnen Sie sich ßber die Aktivitäten und den Service des ADFC informieren lassen und mit erfahrenen ADFClern ßber Ihre brennenden Fragen zum Radfahren klÜnen. Jeweils um 18 Uhr in der ADFC-Geschäftsstelle in der Radstation am Bahnhofsplatz 14a. Weitere Informationen gibt es unter Telefon (0421) 794 795 11.

ADFC-Fahrradcodierung Bremen. Jeden 1. und 3. Samstag im Monat codiert der ADFC Bremen von 10 bis 12 Uhr Fahrräder. Dabei werden Name und Adresse des Eigentßmers verschlßsselt in den Rahmen graviert. Preis pro Fahrrad: 15 Euro, ADFC-Mitglieder 6 Euro. Mehrere Räder mit derselben Adresse: 25 Euro, ADFC-Mitglieder 11 Euro. Bitte Ausweis

gerne Wissenswertes Ăźber ihre Pflanzenwelt berichten. Hobbygärtner kĂśnnen sich Anregungen fĂźr das heimische grĂźne Reich holen. Mehr Informationen enthält die kostenlose Radwanderkarte „Die GartenTraumTour“. Tourismusverband OsnabrĂźcker Land KrahnstraĂ&#x;e 52/53 49074 OsnabrĂźck Telefon (0541) 9 51 11-95 www.gartentraum-tour.de

2ADELNINUM(AGEN

ANDER5NTERWESERENTLANGDURCHVIELFiLTIGE,ANDSCHAFTEN

5NSERE 2ADWANDERWEGE F~HREN 3IE DURCHDIESCHyNSTEN'EBIETEDER3AMT GEMEINDE (IERKyNNEN3IEDIEFRISCHE3EELUFTGENIE †EN DIEAM7EGELIEGENDENHISTORISCHEN 3TiTTENUND3EHENSW~RDIGKEITENAUFSU

pedal Nr. 1 • 2009

CHEN EINE2ASTINEINEM'ASTHAUS -ELK HUS ODER (OFCAFm(OFLADEN EINLEGEN ODEREINFACHNURDIEĂ‚3EELEBAUMELNÂą LASSEN !UFDEN2ADWEGENGIBTESKAUM3TEI GUNGENUNDDIE4OURENSINDF~RWENI GER 'E~BTE EBENSO GEEIGNET WIE F~R 0ROFIS)NDIVIDUELLEUNDGEF~HRTE2AD TOUREN VON   KM VERSCHIEDENES

+ARTEN UND4OURENMATERIAL&AHRRAD VERMIETUNGMyGLICH2EPARATURSERVICE #AMPINGPLiTZE  FAHRRADFREUNDLICHE 5NTERK~NFTE

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MAGAZIN Kurznachrichten+++Termine+++Kurse+++Kurznachrichten+++Termine+++Kurse Wochenende, 24. bis 26. April 2009

Samstag, 7. / Sonntag, 8. März 2009

fahrrad.markt.zukunft

Wie leite ich eine Radtour?

Bremen. Technik-Neuheiten speziell rund um „Elektro-Fahrräder“, der große IndoorTestparcours, Trial-Wettbewerbe sowie Präsentationen zum Thema„Trans-Alp“ das sind die Höhepunkte aus dem Programm der Messe für ein fachkundiges und hochinteressiertes Publikum. ADFC und AOK sind ebenfalls mit ihrem Angebot vertreten. Ermäßigter Eintritt für ADFC-Mitglieder wird angestrebt! Infos Spektakuläre Fahrrad-Akrobatik bei den „Norddeutschen Trial-Meisterschaften“. auf www.fahrrad-markt-zukunft.de. Nach dem Aus der IFMA in Köln hat Bremen übrigens jetzt die zweitgrößte deutsche Fahrradmesse!

Bremen/Niedersachsen. Wer Gruppentouren systematisch planen und sicher durchführen will, braucht gutes Know-how. Das bieten die beiden zeitgleich stattfindenden ADFC-Tourenleiterseminare in Bremen und Niedersachsen. Streckenauswahl, Zeitplanung, der souveräne Umgang mit Pannen, das Verhalten bei Unfällen sowie Rechtsund Haftungsfragen werden behandelt.

Foto: Messe Bremen

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Das Seminar ist Pflicht-Programm für jene, die beim ADFC Touren leiten möchten. Aber auch Interessierte aus anderen Organisationen und Vereinen können gern daran teilnehmen, sofern noch Platz ist. Eine frühe Anmeldung ist ratsam. Das ausführliche Programm für das Bremer Seminar gibt es auf der ADFC-Homepage (ADFC Bremen > Reisen > Tourenleiter-Seminare) oder per E-Mail. Kontakt: Wolfgang Reiche, Telefon (0421) 790 17 57, wolfgang. reiche@adfc-bremen.de. Das zweite Seminar findet in Kramelheide

in Beverstedt-Wellen (Landkreis Cuxhaven) statt. Kontakt: ADFC Niedersachsen, Telefon (0511) 28 25 57, www.adfc-niedersachsen.de.

ADFC-Kurse mit der VHS Bremen Radfahren lernen für ausländische Frauen aus Kattenturm 30. März bis 9. April montags bis freitags Kurs A: 09:00 bis 11:15 Uhr Kurs B: 11:15 bis 13:30 Uhr Kattenturm

Radfahren lernen für ausländische Frauen aus Hemelingen 4. Mai bis 15. Mai montags bis freitags 10:00 bis 12:15 Uhr Hemelingen

Anmeldung unter Telefon (0421) 361-595 25 oder unter www.vhs-bremen.de Fragen beantwortet Sigrun Bösemann, ADFC Tel. (0421) 70 11 79 oder sigrun.boesemann@adfc-bremen.de

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RAD & TOUREN

Zum Träumen und Planen Radreisen 2009 mit dem ADFC

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ine kleine Auswahl von ADFC-Radreisen im kommenden Jahr ist auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. Das gesamte Tourenangebot mit Startpunkten in Bremen und dem Umland finden Sie im pedal SPEZIAL „Rad & Touren 2009“, das Mitte Februar erscheint. ADFC-Mitglieder bekommen es zusammen mit der Radwelt ins Haus geschickt. Im Internet finden Sie alle Touren und Reisen des ADFC für den Nordwesten unter www.radtouren-bremen.de. oder www.radtouren-oldenburg.de

02.06.2009 bis 10.06.2009

Radwanderfahrt entlang der Loire - für historisch interessierte Radwanderer

430 km 16-18 km/h 9 Tage Die Anreise erfolgt per Bus ab Bremen über Nacht nach Angers. Nach der ersten Stadtbesichtigung vor Ort geht es am zweiten Tag mit dem Fahrrad los. Die Strecke führt über Saumur, Chinon, Villandry, Amboise zu dem absoluten Höhepunkt Château de Chambord. Unterwegs gibt es einige historische Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, z.B. den größten erhaltenen Klosterkomplex, eine Schaumweinkellerei und natürlich Schlösser, Klöster und eindrucksvolle Festungen. Wunderschöne Kathedralen und Fachwerkhäuser lassen die Herzen der fotografieinteressierten Radler höher schlagen. Start: Bremen Teilnehmerzahl: auf 12 Personen begrenzt Kontakt: peter.harenberg@adfc-bremen.de

Foto: Hannah Grundey

Bremens beste Touren-Guides bieten gute Führung bis zum Schluss Sommer 2009

Ruhrtal-Radweg (mit Römerroute)

340 km 16-18 km/h 7 Tage Der neue Ruhrtal-Radweg liegt an einem der vielfältigsten Flüsse Deutschlands. Wälder, Moor-und Heidelandschaften wechseln sich ab mit Burgenidylle und Hinterlassenschaften der Industrie-Ära. Ein Spannungsbogen vom Sauerland bis ins Ruhrgebiet. Start: Radstation, Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen Kontakt: Jürgen Wiese, (0421) 53 36 28, juergen.wiese@adfc-bremen.de Sommer 2009

Lahntour mit Ahrtal

16-18 km/h 7 Tage 350 km Radtour an Lahn, Ahr und Rhein mit malerischen Fachwerksorten und weitläufigen Naturschutzgebieten entlang der Lahn. Mit Besuch eines stillgelegten Sommer 2009 Eisenerzbergwerks und einem Abstecher über den Romantische Straße: Rheinweg in das Ahrtal. Endpunkt ist die Domstadt von Füssen nach Würzburg Köln. 430 km 16-18 km/h 8 Tage Start: Radstation, Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen Start in Füssen mit den Märchenschlössern, über Kontakt: Jürgen Wiese, (0421) 53 36 28, Augsburg, wo die Fugger ein beeindruckendes Erbe juergen.wiese@adfc-bremen.de hinterlassen haben. Weiter durch das liebliche Taubertal, durch historische Stadtkerne und prachtvolle Sommer 2009 Dörfer nach Würzburg. Auf die Räder durch die Bäder Start: Radstation, Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen 130 km 16-18 km/h 3 Tage Kontakt: Jürgen Wiese, (0421) 53 36 28, Wir fahren am Freitag mit dem Zug nach Osnabrück juergen.wiese@adfc-bremen.de und radeln durch die reizvolle Landschaft des Naturparks Teuteburger Wald/ Wiehengebirge mit den Sommer 2009 Orten Bad Iburg, Bad Rothenfelde und Bad Essen. 3 Flüsse: eine Radtour an In Bramsche besuchen wir das Tuchmuseum. Am Sonntag ist die Rückfahrt mit dem Zug. Rhein, Ahr und Erft Start: Radstation, Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen 350 km 16-18 km/h 7 Tage Die Radreise führt durch eine der schönsten Mittel- Kontakt: Jürgen Wiese, (0421) 53 36 28, gebirgsregionen. Vorbei an Wasserschlössern und juergen.wiese@adfc-bremen.de Burgen und den Rhein von seiner romantischen Seite kennenlernen. Beginn in Düsseldorf über Köln, Sommer 2009 Remagen Ahrtal nach Ihrefeld. Fulda-Werra-Rundkurs Start: Radstation, Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen 140 km 16-18 km/h 3 Tage Kontakt: Jürgen Wiese, (0421) 53 36 28, Wir fahren am Freitag mit dem Zug nach Kassel mit juergen.wiese@adfc-bremen.de

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dem Bergpark Wilhelmshöhe und entdecken Werraund Fuldatal mit den zahlreichen Burgen und Fachwerkstädten, wie Melsingen, Rotenburg an der Fulda und Bad Sooden-Allendorf. Am Sonntag ist die Rückkehr mit dem Zug. Start: Radstation, Bahnhofsplatz 14a, 28195 Bremen Kontakt: Jürgen Wiese, (0421) 53 36 28, juergen.wiese@adfc-bremen.de


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BUTEN & BINNEN Bremen Untere Rathaushalle

4. und 5. April 2009 von 10 bis 18 Uhr

ADFC Urlaubsmesse Der ADFC Bremen lädt zur Urlaubsmesse in die Untere Rathaushalle ein. An diesem April-Wochenende entdecken Sie grenzenlos viel Neues rund ums Radreisen. Anzeige

Erfahrung pur

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eiseradlerInnen stellen sich und ihre Reisen vor. Erfahren Sie, was in keinem Reiseführer steht: Über Länder in nah und fern, Routen, Menschen und Ausrüstung.

ADFC-Radtouren und -Reisen

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Radelregionen präsentieren sich

as darf mit und was muss zu Hause bleiben. Wertvolle Mitnehmtipps von ADFC-Praktikern. Davon profitieren Sie auch schon bei Ihrer nächsten Tagestour!

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Träumen Sie mit

Neue Fahrräder zum Anfassen

… – wagen un winnen

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Naturerlebnisse der besonderen Art, wie Tister Bauernmoor, Huvenhoopsmoor oder der Natur- und Erlebnispark am Vörder See laden zum Entdecken ein. Ein lückenloses Radwandernetz mit über 30 regionalen und überregionalen Themenrouten, wie der Radfernweg Hamburg-Bremen, der Wümme-Radweg oder die Mühlenroute, wartet auf Jung und Alt. Entlang bedeutender Radrouten laden Milchraststätten zur Rast ein und bieten Einblicke in die Landwirtschaft. Wasserwandern auf Wümme und Oste runden das URLAUBserlebnis ab.

W

olen Sie sich einen bunten Ideen-Strauß für Ihren Urlaub: Professionelle touristische Angebote für jede Art von Radreise.

ie Saison mit einem neuen Fahrrad beginnen? Der Bremer Fachhandel zeigt aktuelle Angebote und beantwortet Ihre Fragen.

Willkommen im Natur- und Radparadies Landkreis Rotenburg (Wümme)

Darf’s ein bisschen weniger sein?

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n Bild und Ton lassen ADFC-Reiseradler Sie an ihren traumhaften Touren teilhaben.

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adreisen mit Kindern, das letzte Abenteuer dieser Welt. Der Arbeitskreis Kinder zeigt, wie es geht, und hat ein extra Familienprogramm für Sie bereit.

Hannah Grundey, Antje Hoffmann

Das ADFC-Messeteam freut sich auf Ihren Besuch!

Mit freundlicher Unterstützung durch die AOK Bremen/Bremerhaven

Foto: Deutschland per Rad entdecken 2007 / ADFC / Marcus Gloger

ie ADFC-RadtourenleiterInnen stellen sich und ihre über 400 Touren für die Saison vor. Für Sie die Möglichkeit, Bremen und umzu auf Kurz- und Tagestouren neu zu entdecken. Auch 2009: Das Ferienprogramm „Urlaub vor der Haustür“. Außerdem: ADFCMehrtagestouren

Weitere Informationen und spannende Prospekte halten wir für Sie bereit:

Touristikverband Landkreis Rotenburg zwischen Heide und Nordsee e.V. Am Pferdemarkt 1 • D-27356 Rotenburg Tel. 0 42 61 / 81 96 0 • Fax 0 42 61 / 81 96 20 info@TouROW.de • www.TouROW.de


BUTEN & BINNEN

„…das Fahrrad wieder entdeckt.“ Neuer Teilnahme-Rekord bei der ADFC- & AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ – an dieser Aktion beteiligten sich in diesem Jahr 5.011 Bremerinnen und Bremer. Das heißt, sie fuhren über den Zeitraum von drei Monaten an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zu ihrer Firma. Stellvertretend für die 410 beteiligten Betriebe steht die „Allianz“. Das Versicherungsunternehmen nahm zum ersten Mal an der Aktion teil. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, sich ein sportliches Gegengewicht zum Büroalltag zu schaffen, indem sie das Auto stehen ließen und stattdessen radelten. Welche Erfahrungen sie dabei machten, fassen drei TeilnehmerInnen zusammen. Die Sachbearbeiterin Christiane Schenke: „Also, ich fühle mich nach der Radtour wohler und fitter. Ich fahre jetzt wieder mehr mit dem Rad, zumal man sich dadurch mehr mit der Natur verMit dem Rad zur Arbeit 2008 in Zahlen Teilnehmerzahl 2008

Steigerung gegenüber 2007

Anteil Teilnehmer/Bevölkerung Betriebe 2008

bunden fühlt.“ Fachausbilderin Karin Kruse stellte fest, dass für sie der Arbeitsweg mit dem Rad am schnellsten ist. Sie fügt hinzu: „Ich habe durch die Aktion das Fahrradfahren für Foto: Hannah Grundey mich wieder entKatrin Meyer koordinierte bei der Allianz Privaten Krandeckt, auch für kenversicherung AG die Teams für die Aktion „Mit dem Rad viele private Wezur Arbeit“. Sie sagt: „Im nächsten Jahr sind wir auf jeden ge.“ Fall wieder dabei“ Wieder mehr Lust auf Bewegung hat Sachbearbeiter Horst Die schöne Landschaft am Werdersee Dünsing: „Körperlich fühle ich mich be- habe ich jeden Tag genossen.“ deutend wohler. Am Anfang hatte ich „Es gab nur positive Rückmeldungen“, nach jeder Tour eine Runterkomm-Pha- zieht Katrin Meyer Bilanz. Und sie versise von einer halben Stunde. Jetzt brau- chert:„Für die Aktion 2009 sind che ich nur zehn Minuten. Im Winter wir alle hoch motiviert.“ gehe ich auf jeden Fall ans Ergometer. Rainer Knopf Bremen 5.011

24,4% 0,76% 410

Niedersachsen 40.482

45,9% 0,51%

3.338

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Ausgezeichnet: „Fahrradaktiver Betrieb“ 2008 Henry Lamotte Gruppe Bremen, beim GVZ Bremen - Waller Ring 141 (neben Walle-Center) Tel. (0421) 61 15 56, Fax 61 40 27, www.zweirad-dutschke.de, fun@zweirad-dutschke.de

Foto: Hannah Grundey

Von links nach rechts: Ludger Koopmann (ADFC), Wolfgang Golasowski (Staatsrat für Verkehr), Jörn Hons (AOK) übergeben Harald Schiff (Henry Lamotte Gruppe) einen repräsentatiMit freundlicher Unterstützung / in Zusammenarbeit:

pedal Nr. 1 • 2009

ven Fahrradbügel. Des Weiteren erhielten die swb AG und die Zahnarztpraxis Dr. Buchwaldt & Partner (Bremerhaven) den begehrten Preis.

● Mitglied der Z E G ● Fahrradwaschanlage ● Gebrauchträder ● Fahrrad-Codierung ● Online-Shop ● Motorroller von 50 - 500 cm³ ● Piaggio-Vespa-Center ● Mofa, Elektroräder ● Gebrauchtfahrzeuge ● Zubehör ● Lieferservice

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BUTEN & BINNEN

Das war das ADFC Bremen - Jahr 2008 Anti-Klau-Show beim Fahrradfestival

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ahrraddiebstahl live auf dem Bremer Fahrradfestival – die ADFC-Tipps gegen den „Klau“ kamen gut an. Die richtige Antwort auf die Preisfrage: Etwa 5 bis 10 Prozent des Fahrradwertes in ein gutes Schloss investieren!

Foto: Rolf Mülle

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Furchtlose Familien unterwegs: Dem Krokodil ins Maul geschaut

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abei sein ist nicht alles, kinder-leicht gewinnen wollen sie am liebsten, die bewegten Teams bei den ADFC-Familienrallyes. Dafür müssen sie ganz schön knifflige Aufgaben lösen zu den Themen gesunde Ernährung und Fahrradmobilität.

ndey Foto: Hannah Gru Foto: Gerhard Hövermann

Brennpunkt: Warte.stelle Am Brill

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eiße Diskussion um lange Wartezeiten an vielen Ampeln zettelte der Arbeitskreis Brennpunkt an der Brillkreuzung an.

Anstoßen auf die Radstation Vegesack

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ndey Foto: Hannah Gru

ndlich eröffnet: Der ADFC-Infopunkt in der neuen Radstation Vegesack! Die „ADFC-Ecke“ wird betreut von Klaus Wilske, Hartmut Bormann und Jürgen Bösche vom Vorstand der ADFC-Stadtteilgruppe Bremen Nord. (von links).

Foto: Hann

ah Grunde y

Staatsrat Golasowski bei der ADFC Landesversammlung

D Foto: Hannah Grundey

2 Senatoren-Teams am Start „Mit dem Rad zur Arbeit“

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ekord-Teilnehmerzahl bei der gemeinsamen Aktion von ADFC und AOK in Bremen: Neben den senatorischen Teams mit Ingelore Rosenkötter (Gesundheit) und Dr. Reinhard Loske (Umwelt) machten 2008 über 5 000 Bremer und Bremerhavener ArbeitnehmerInnen mit.

as frisch gebackene ADFC-Mitglied Wolfgang Golasowski stellte sich als grüner Staatsrat im Bauressort den kritischen Fragen. Foto: Hannah Grundey

Hochstraßentour im Tunnel

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uf Bremer Hochstraßen kann es am hellen Tag ganz schön finster sein, wenn man vergisst im Tunnel die Sonnenbrille abzunehmen. Mehr als 400 RadlerInnen, unter ihnen Bausenator Loske, genossen allerfeinstes Spätsommerwetter im September. Wenn der Senator sich seinen Wunsch erfüllt und die Hochstraße Breitenweg abreißen lässt, muss über eine Alternativroute nachgedacht werden.

Foto: Hannah Grundey

Bei Wind und Wetter den Hansekoggen auf der Spur

650 Jahre Bremen in der Hanse – die historische Koggenparade im August versank fast im Regen, doch 150 begeisterte RadlerInnen folgten ihr unverzagt.


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BUTEN & BINNEN

Das war das ADFC Bremen - Jahr 2008 Anti-Klau-Show beim Fahrradfestival

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ahrraddiebstahl live auf dem Bremer Fahrradfestival – die ADFC-Tipps gegen den „Klau“ kamen gut an. Die richtige Antwort auf die Preisfrage: Etwa 5 bis 10 Prozent des Fahrradwertes in ein gutes Schloss investieren!

Foto: Rolf Mülle

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Furchtlose Familien unterwegs: Dem Krokodil ins Maul geschaut

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abei sein ist nicht alles, kinder-leicht gewinnen wollen sie am liebsten, die bewegten Teams bei den ADFC-Familienrallyes. Dafür müssen sie ganz schön knifflige Aufgaben lösen zu den Themen gesunde Ernährung und Fahrradmobilität.

ndey Foto: Hannah Gru Foto: Gerhard Hövermann

Brennpunkt: Warte.stelle Am Brill

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eiße Diskussion um lange Wartezeiten an vielen Ampeln zettelte der Arbeitskreis Brennpunkt an der Brillkreuzung an.

Anstoßen auf die Radstation Vegesack

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ndey Foto: Hannah Gru

ndlich eröffnet: Der ADFC-Infopunkt in der neuen Radstation Vegesack! Die „ADFC-Ecke“ wird betreut von Klaus Wilske, Hartmut Bormann und Jürgen Bösche vom Vorstand der ADFC-Stadtteilgruppe Bremen Nord. (von links).

Foto: Hann

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Staatsrat Golasowski bei der ADFC Landesversammlung

D Foto: Hannah Grundey

2 Senatoren-Teams am Start „Mit dem Rad zur Arbeit“

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ekord-Teilnehmerzahl bei der gemeinsamen Aktion von ADFC und AOK in Bremen: Neben den senatorischen Teams mit Ingelore Rosenkötter (Gesundheit) und Dr. Reinhard Loske (Umwelt) machten 2008 über 5 000 Bremer und Bremerhavener ArbeitnehmerInnen mit.

as frisch gebackene ADFC-Mitglied Wolfgang Golasowski stellte sich als grüner Staatsrat im Bauressort den kritischen Fragen. Foto: Hannah Grundey

Hochstraßentour im Tunnel

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uf Bremer Hochstraßen kann es am hellen Tag ganz schön finster sein, wenn man vergisst im Tunnel die Sonnenbrille abzunehmen. Mehr als 400 RadlerInnen, unter ihnen Bausenator Loske, genossen allerfeinstes Spätsommerwetter im September. Wenn der Senator sich seinen Wunsch erfüllt und die Hochstraße Breitenweg abreißen lässt, muss über eine Alternativroute nachgedacht werden.

Foto: Hannah Grundey

Bei Wind und Wetter den Hansekoggen auf der Spur

650 Jahre Bremen in der Hanse – die historische Koggenparade im August versank fast im Regen, doch 150 begeisterte RadlerInnen folgten ihr unverzagt.


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SCHWERPUNKT FAHRRAD – JA! 2009

Erster werden Foto: Hannah Grundey

Noch ist das Fahrrad nicht sicher am Weserstadion angekommen

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er ADFC feiert 2009 einen runden Geburtstag: 30 Jahre Arbeit für das Fahrrad. Konnten die Ziele des Gründers Jan Tebbe und seiner inzwischen Tausende von MitstreiterInnen erreicht werden? War der ADFC erfolgreich? Was sind die nächsten großen Schritte? Was kann jeder Einzelne, was können Unternehmen und Politik dafür tun, damit 2009 DAS Fahrrad-Jahr wird? Der ADFC ruft zum Mitmachen auf!

B

eispiele für Erfolge des ADFC gibt es Hunderte. Jede Bordsteinabsenkung, jeder Wegweiser oder Aktionstag zählen dazu. Bremen begann als erste deutsche Kommune damit, Einbahnstraßen für Radverkehr in Gegenrichtung zu öffnen, lange bevor es die Straßenverkehrsordnung erlaubte. Bestens aufgestellt Die verkehrspolitische Arbeit des ADFC ist bundesweit beispielhaft, genauso wie die große Radstation am Hauptbahnhof in ADFC-Regie. Mehr als 440 geführte ADFC-Radtouren begeistern die Bremerinnen und Bremer Jahr für Jahr für den sanften Tourismus. Die jährlichen Festivals, Messen, Riesenradtouren und Kampagnen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“ machen immer wieder neue Menschen mit den Vorteilen des gemeinsamen Fahrradfahrens vertraut und bestärken sie in

ihrer klimafreundlichen und stadtverträglichen Verkehrsmittelwahl. Parlamentarische Kontakte und die kontinuierliche Arbeit der ADFC-VerkehrsexpertInnen tragen das Thema Fahrradverkehr in Politik und Verwaltung, der Arbeitskreis Brennpunkt macht die Probleme und Lösungsvorschläge vor Ort öffentlich. Und die Landesgeschäftstelle unterstützt das Engagement der vielen Ehrenamtlichen professionell. Nach 30 Jahren könnte der ADFC Bremen sagen: „Alles in bester Ordnung.“ Mehr erreichen Alles in Ordnung? Wer mit dem Fahrrad in Bremen unterwegs ist, wird auch eine andere Wirklichkeit feststellen. Fahrradwege in miserablem Zustand. Rotphasen an den Ampeln, die für Radfahrer auf Grund ihrer Dauer zum Picknicken einladen. Veranstal-

tungszentren wie das Weserstadion oder die Messehallen, an denen man weitgehend erfolglos nach Fahrradparkplätzen sucht. Eine Innenstadt und (nicht nur ein) Viertel, in denen es reihenweise Autoparkhäuser, aber viel zu wenig Fahrradparkplätze gibt. Gefährliche Radverkehrsführungen wie an der Tiefer und, und, und… Es ist in den letzten 30 Jahren viel für den Radverkehr in Bremen erreicht worden, aber noch mehr bleibt zu tun. Deshalb wird der ADFC seinen runden Geburtstag nicht einfach feiern und sich selber auf die Schulter klopfen. Der ADFC will in die Zukunft schauen und mehr für den Radverkehr in Bremen erreichen.

Deshalb ruft der ADFC 2009 zum „Bremer Fahrrad-Jahr“ aus. ■

Tobias Wolf

pedal Nr. 1 • 2009


SCHWERPUNKT FAHRRAD – JA! 2009

Ihr Einsatz – bitte!

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agen Sie 2009 „Ja!“ zum Fahrrad, liebe Leserinnen und Leser! Denn je mehr Menschen das Rad benutzen, desto sicherer und unterhaltsamer wird der Verkehr in der Stadt und dem Klima nützt es sowieso. Wie Sie sich ganz persönlich für das Fahrrad engagieren können? Dazu geben wir Ihnen hier einige Anregungen: Stichwort Fahrradparkplätze – Die lassen sich prima auf den ehemaligen Radwegen in Tempo-30-Straßen einrichten, wenn Sie sich dafür einsetzen! Sie sind Supermarktleiter und vor ihrem Geschäft stehen noch die ollen „Felgenkiller? Dann „schenken“ Sie Ihren Kunden einige von diesen praktischen Bügeln, an denen sich Fahrräder so schön

S

ie beteiligen sich daran, Bremen fahrradfreundlicher zu machen? Dann zeigen Sie es: Mit Texten, Fotos oder mit einem witzigen Video. Auch Kinderbilder und -geschichten sind willkommen.

anlehnen und festhalten können. Sie sind Betriebsleiter? Dann sind Sie bestimmt im nächsten Jahr gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ dabei. Wie Sie Ihre Belegschaft dazu motivieren können, wissen Sie selbst sicher am besten. Gute Voraussetzungen: Umkleideräume und überdachte Abstellmöglichkeiten und viel Enthusiasmus! Wie wäre es mit (neuen) Diensträdern? Sagen Sie doch einmal Ihrem Bürgerschaftsabgeordneten oder Beiratsvertreter wie sehr Ihnen die Förderung des Radverkehrs am Herzen liegt – in Ihrer Straße, in ihrem Viertel oder in der Innenstadt. Und wenn Sie das mit Freunden oder Nachbarn gemeinsam tun – umso besser! Aus Ihren Einsendungen wird der ADFC im Herbst eine Ausstellung gestalten und natürlich alle TeilnehmerInnen dazu einladen. Bitte schicken Sie Ihren Beitrag bis 31.Juli 2009 an

Sie haben noch nie eine Fahrradreise gemacht? Dann verzichten Sie doch einfach mal auf die Nerverei am Flughafen und setzen sich gleich vor Ihrer Haustür aufs Fahrrad! Ihr Urlaub beginnt sofort. Sie haben es satt „Mama-Papa-Taxi“ zu sein? Begeistern Sie Ihre Kinder fürs Fahrradfahren - vielleicht indem Sie sich in der Schule fürs Fahrradpooling einsetzen? Wie wäre es im kommenden Frühjahr mit einer Fahrradtour – einschließlich Picknick im Grünen –  gemeinsam mit Ihren Nachbarn? Und vielleicht treten Sie sogar in den ADFC ein.

Wir Bremerinnen und Bremer machen Bremen fahrradfreundlich. ■ Ludger Koopmann ADFC Bremen „Fahrrad – JA! 2009“ Bahnhofsplatz 14a 28195 Bremen fahrrad-ja@adfc-bremen.de

JA! Das macht der ADFC 2009 ADFC-Fahrradschule Bremen

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on wem haben Sie eigentlich das Radfahren gelernt? Erinnern Sie sich daran, wie Sie das erste Mal einen längere Strecke geradelt sind? Wissen Sie noch, wie Autos aus der Perspektive eines Kindes aussehen?

Foto: Karsten Klama

pedal Nr. 1 • 2009

Mehr neuartige Radfahrkurse Der ADFC Bremen hat 2008 Radfahrkurse für Kinder und deren Eltern angeboten. Das Konzept, das in Deutschland noch unbekannt und in der Schweiz weit verbreitet ist, bindet Eltern nachhaltig in den Lernprozess ihrer Kinder mit ein. In dem Kurs „Sicher auf dem Rad“ wird mit Fünf- bis Sechsjährigen auf einem ruhigen Schulhof der sichere Umgang mit dem Fahrrad trainiert: Auf- und Absteigen, Bremsen, Kurven-

fahren und der Einsatz von Handzeichen. Kinder ab sieben Jahren können im Kurs „Sicher im Straßenverkehr“ in konkreten Verkehrssituationen üben. Die Eltern oder Großeltern beobachten ihre Kinder, machen Aufgaben mit ihnen zusammen und bekommen vielfältige Informationen zum gemeinsamen Radfahren. Für Kinder und ihre Eltern Die angebotenen Kurse in Schwachhausen wurden mit großem Interesse aufgenommen. Im Jahr 2009 wird die Anzahl der Kurse von drei auf fünf ausgeweitet. Die genauen Termine bitte nachfragen bei: Kimi Klemm Telefon (0421) 790 17 58 kimi.klemm@adfc-bremen.de

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SCHWERPUNKT FAHRRAD – JA! 2009

„Fahrrad – JA!“ Das sagt der Verkehrssenator: Im Fahrradjahr 2009 gemeinsam Bremen zur Fahrradstadt Nummer Eins machen

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Foto: Hannah Grundey

m kommenden Jahr wird Bremen ganz im Zeichen des Fahrrads stehen: Das Fahrradjahr 2009 wird nicht zuletzt den vielen Besuchern des Kirchentages zeigen, dass Bremen auf dem Weg zur Fahrradstadt Nummer Eins ins Deutschland ist. Schon fast jede vierte Bremerin und jeder vierte Bremer benutzen das

Fahrrad für den Stadtverkehr. Es sollen noch mehr werden: Wir wollen die fahrradfreundliche Infrastruktur unserer Stadt pflegen und ausbauen und somit auch die Zahl motorisierter Fahrten, gerade des Individualverkehrs, weiter deutlich verringern. Das kann die Politik nicht alleine: Mit dem ADFC hat das Fahrrad in Bremen eine starke und tatkräftige Lobby, die mit viel Engagement auch das Fahrradjahr 2009 gestaltet. So kann es gemeinsam gelingen, dass Kirchentag und andere Aktionen weitere wichtige Schritte sind, um Bremen als fahrradfreundliche Stadt weiterzuentwickeln und das Fahrrad auf längere Sicht zum Fortbewegungsmittel Nummer Eins in unserer Stadt zu machen.

Mit Beharrlichkeit und Kreativität den Radverkehr weiter stärken

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remen ist bereits heute eine Fahrradstadt. Wir können auf einer guten Infrastruktur und vor allem auf viele begeisterte Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer aufbauen. Natürlich gibt es gerade in Zeiten knapper Kassen immer wieder Grund für Kreativität und Geduld, weil nicht immer alle Mängel sofort mit finanziellen Maßnahmen zu beheben sind. Wichtig sind auch konzeptionelle Fragen. Für mich

ist es entscheidend, diesen Prozess der Förderung des Fahrradverkehrs aktiv zu begleiten und nachhaltig in der Verwaltung zu implementieren. Viele Aspekte zur Förderung eines umweltfreundlichen Verkehrs müssen ineinander greifen. Hierzu zählt neben den Infrastrukturmaßnahmen die Öffentlichkeitsarbeit. Diese erhält durch die Kirchentagsaktivitäten einen wirkungsvollen Schub und erfährt durch den Radroutenplaner und das im Aufbau befindliche Wegweisungssystem im Radhauptroutennetz Stabilisierung und Konsolidierung. Wir werden Sanierungsmaßnahmen nutzen, um die Infrastruktur auch technisch zu verbessern. Außerdem werden wir Knotenpunkte nach und nach fahrradfreundlicher gestalten und die Stellplatzangebote erhöhen. In der Planung befindet sich eine Querungshilfe in der Osterholzer Heerstraße im Zuge der Wegverbindung Tenever-Weserpark und die Einrichtung der Wilhelm-Kaisen-Brücke für den Beidrichtungsverkehr. Dr. Reinhard Loske, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa

JA! Da dreht sich was 2009 am Weserstadion

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Foto: Hannah Grundey

Alles dicht geparkt mit über 1.400 Rädern

as Weserstadion wird 2009 umgebaut. Fahrradparkplätze sind bislang Mangelware, obwohl dort regelmäßig über 1.400 Räder parken. Im Herbst hat der ADFC der Stadiongesellschaft und Werder Bremen ein konkretisiertes Radverkehrskonzept vorgeschlagen. Das Konzept sieht als ersten zusätzlichen Schritt einen bewachten Fahrradparkplatz auf dem Parkplatz P3 direkt neben dem Bürgerplatz am Weserstadion vor. An Stelle von 33 Autoparkplätzen können dort 240 Fahrradparkplätze entstehen. Diese wären für Dauerkartenin-

haber reserviert und würden für jeweils eine Saison gebucht. Mit dieser zunächst geringen Anzahl von neuen Fahrradparkplätzen soll 2009 verbindlich ein umfassendes Radverkehrskonzept für das Weserstadion starten. Werder hatte sich im Rahmen des Verkehrskonzeptes zum Umbau des Weserstadions verpflichtet, mindestens 700 neue Fahrradparkplätze zu schaffen. Bis zum Redaktionsschluss war bei Werder Bremen noch keine Entscheidung gefallen. ■

pedal Nr. 1 • 2009


SCHWERPUNKT FAHRRAD – JA! 2009

JA! Fahrradmobil beim Bremer Kirchentag Anreisen per Rad, Leihräder en masse und mobile Fahrradparkmöglichkeiten – der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag 2009 in Bremen soll eine möglichst vorbildlich fahrradfreundliche fünftägige Großveranstaltung werden. Initiatoren des Projektes ‚Fahrradfreundlicher Kirchentag’ sind der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Bremen und der ADFC sowie das Kirchentagsbüro. für den Kauf vormerken lassen. Außerdem ist es möglich, diese Räder für fünf Tage gegen Gebühr auszuleihen. Weiterhin steht eine große Anzahl von kostenlosen Leihrädern für die kurzzeitige Nutzung Foto: Hannah Grundey an den Veranstaltungsorten Schon beim Freimarktsumzug fahrradfreundlich: bereit. Wer für Der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag. diesen Zweck ein Anreisen per Rad Gebraucht-rad spenden möchte, gerne Mehrere Reiseveranstalter und ADFC- auch zur „Aufarbeitung“ – ein Anruf in Tourenleiter entwickeln Radreisen der Bremer ADFC-Geschäftstelle genach Bremen als Pauschalangebot. In nügt. Gesucht werden außerdem noch Kombination mit Bus und Bahn kann BremerInnen, die Kirchentagsteilnehso auch eine Teilstrecke per Fahrrad zu- mern eine radlerfreundliche Unterrückgelegt werden. Auch möglichst vie- kunft und möglichst auch ein Fahrrad le Tagesgäste aus dem Umland sollen zur Verfügung stellen können. zur Kirchentags-Eröffnung am 20. Mai in einer Sternfahrt mit dem Rad nach Bremen als fahrradfreundlicher Bremen kommen. Sie werden bei ihrer Gastgeber Ankunft auf dem Marktplatz offiziell Damit die drei zentralen Veranstalbegrüßt. tungsorte des Kirchentags ebenfalls fahrradfreundlich werden, plant das Umweltfreundlich radmobil während Projekt-Team mobile Fahrradparkandes Kirchentags lagen sowie eine gute Ausschilderung Eigens zum 32. Deutschen Kirchentag zur Bürgerweide, in die Innenstadt entwickelt der Oldenburger Hersteller und die Überseestadt. Der Stadtplan Rabeneick ein Kirchentagsfahrrad. Das in den Tagungsunterlagen weist aus7-Gang-Rad ist ab Januar 2009 zu einem wärtigen Kirchentagsbesuchern den günstigen Preis zu erwerben und wird fahrradfreundlichsten Weg. Ein Repünktlich zum Kirchentag bereit stehen. paraturservice repariert „Plattfüsse“, Wer sich auf einem der eintausend Fahr- gerissene Handbremsen oder defekte räder im Kirchentagsdesign fortbewe- Beleuchtung. ■ gen möchte, kann sich ab Januar auf der Internetseite www.kirchentagsrad.de Mareke Janssen

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Foto: Hannah Grundey

Stadtmusikanten und Radfahrerin kommen sich näher

Dabei sein... Wer sich am „Fahrradfreundlichen Kirchentag“ beteiligen möchte, hat unter anderem folgende Möglichkeiten: ■ ■ ■

Gebrauchtes Fahrrad spenden Radtourenbegleitung bei Fahrradanreisen und Sternfahrt ( Fahrrad- und Bremen-Kundige gesucht) Fahrrad- und Bremen-Kundige, die Kirchentagsbesucher an den drei Veranstaltungsorten kompetent und freundlich informieren möchten, z. B. beim ADFCMessestand auf dem „Markt der Möglichkeiten“.

Kontakt: ADFC Bremen kirchentag@adfc-bremen.de Telefon (0421) 70 11 79 Mareke Janssen ■ Fahrradfreundliches Quartier an bieten - ab 30. Januar 2009 Kontakt: Kirchentagsbüro Thomas Kieckbusch Telefon (0421) 43 48 30 info@kirchentag.de

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VERKEHR

PLUS MINUS Schwarz kann ja so glatt sein Bremen-Findoff. Den Radfahrern einen schwarzen Teppich ausgerollt hat das Amt für Straßen und Verkehr mit ausdrücklicher Zustimmung der Baumhüter von „Stadtgrün“ in der Hollerallee (ab Findorffstraße Richtung Stern). Widerstandsarm dahin rollen können nun die Radfahrer, die

hinter dem Congress Centrum - einer der besten Bremer Adressen - bislang bei Regenwetter mit Matschlöchern und abgängigem Mineralbelag zu kämpfen hatten.

PLUS

Foto: Hannah Grundey

PLUS

Zügig durchs Grüne

Grünzug West, wo aus Gründen der Rücksicht auf die Fußgänger verhaltener gefahren werden muss. Wer sich immer an der Bahn entlang orientiert, kann nicht viel falsch machen und kommt problemlos von Findorff oder Walle bis zum Oslebshauser Bahnhof (oder zurück). Nur die Umfahrung der aufgestellten Schranken ist mit Anhänger leider etwas schwierig.

Bremen-Gröpelingen/Oslebshausen. Wer eine autofreie Verbindung in den Bremer Westen und Norden sucht, findet zwischen verlängerter Waller Straße mit dem Pappelweg und dem nunmehr dauerhaft befestigten Weg „An der Pferdeweide“ eine attraktive Strecke. Die darf auch gerne zügig beradelt werden. Im Gegensatz zum Foto: Albrecht Genzel

PLUS

Wer Radfahrern lange Umwege baut...

sperrt und man wurde auf die andere Seite geschickt. Dort war aber das Radfahren in Gegenrichtung gar nicht erlaubt und der Weg viel zu schmal dafür. Nach hartnäckigem Drängen des ADFC wurde von der Fahrbahn ein Streifen abgetrennt – zunächst nur durch einen gelben Strich, später mit Piktogrammen und Schwellen gesichert. Die Befestigung der Schwellen sowie Baken kamen wieder erst nach ADFC-Nachfrage.

MINUS

Bremen-Borgfeld/Lilienthal. Bis Ende 2009 wird an der neuen Wümmebrücke gebaut, damit die Linie 4 nach Lilienthal fahren kann. So lange ist der Jan-Reiners-Weg unterbrochen und alle Radfahrer zwischen Lilienthal und Bremen müssen über die Borgfelder Allee, an der auch gebaut wird. Anfangs war dort einfach der Radweg Richtung Bremen ge-

Foto: Albrecht Genzel

Mit Geschepper um die Kurve Bremen-Am Flughafen. Eine ungewöhnliche Bauweise kennzeichnet die neuen Radwege in der Airbus-Allee über die einmündende ClaudiusDornier-Straße, die unter der neuen Autobahn A281 verläuft. Vermutlich, um abbiegenden LKW festen Untergrund für ihre Lasten zu bieten, wurden im Einmündungsbereich die

Radwege durch Grobsteinpflaster ersetzt. Mit fatalen Folgen für RadfahrerInnen: Wer hier von der Fahrbahn kommend nach rechts abbiegen will, muss in extra-spitzem Winkel über die Bordkante und die rutschig-holprigen Pflastersteine fahren. Einfach gedankenlos oder war hier die Sicherheit der Radfahrer nachrangig?

MINUS

Foto: Albrecht Genzel

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VERKEHR

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PLUS MINUS MINUS

Zickzackkurs

ker sind extrem schmal oder führen über hohe Bordstein"absenkungen". 3. Wer vom Deichschart kommend in Richtung Huckelriede will, kann nicht einfach nach links abbiegen. Die amtlichen Verkehrslenker haben die Radweg-Auffahrt falsch platziert. Jetzt muss erst ein Stück stadteinwärts geschlenkert werden, bevor es richtig weitergehen kann (siehe Skizze).

Bremen-Neustadt/Buntentor. Auch Autos und Radfahrer dürfen jetzt in beiden Richtungen durch den Buntentorsteinweg fahren. Doch die schmalen Radwege sind zwar neu gebaut, aber in den Details nicht zu Ende geplant: 1. Es fehlen an drei Einmündungen die Absenkungen: Rosenpfad, Dunkakshof, Stenumer Straße. 2. Die „Nachbesserungen“ Am DammacDie Pflasterfraktion hat gewonnen Bremen-Ostertor. Der in Kleinpflaster ausgeführte feine Streifen zwischen Schiene und parkenden Autos oder Bordsteinkante droht immer wieder zur Radfahrerfalle zu werden: Sich öffnende Autotüren, querende Fußgänger, klingelnde Straßenbahnen, grobes, bei Nässe rutschiges Pfla-

ster zwischen den Gleisen: Das Chaos im Viertel lebt weiter. Der Ärger über auf Gehwege ausweichende Radfahrer lässt nicht nach. Und in der Straße „Vor dem Steintor“ kommt man um die Asphaltierung voraussichtlich doch nicht herum: Lärmschutz, bevorzugte Führung des Radverkehrs zwischen den Gleisen sind dort letzten Endes alternativlos.

MINUS

Foto: Hannah Grundey

Machen Sie den ADFC stark! So unterstützen Sie uns: ■ ■ ■

mit einer Geldspende mit einer Zeitspende, indem Sie sich im ADFC engagieren indem Sie ADFC-Mitglied werden – damit stärken Sie die Lobby fürs Radfahren

Ihre Geldspende können Sie bei der Steuer absetzen. Bei Beträgen über 100 Euro stellen wir Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus. Sonst genügt der Einzahlungsbeleg.

Spendenkonto: ADFC Landesverband Bremen Konto-Nr. 104 8859 Sparkasse Bremen, BLZ 290 501 01

Rufen Sie an oder besuchen Sie uns im radort bremen in der Radstation, Bahnhofsplatz 14 a, Telefon (0421) 70 11 79. Mehr Informationen über den ADFC und zur Mitgliedschaft finden Sie unter www.adfc-bremen.de.

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alle Texte: Albrecht Genzel, Klaus-Peter Land

Foto: Dieter König


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ADFC KREISVERBAND OSTERHOLZ

ADFC Osterholz auch 2008 sehr aktiv

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uch 2008 war der ADFC Osterholz wieder recht aktiv im Landkreis und konnte sich und seine Arbeit gut präsentieren. Mit dem neuen 1. Vorsitzenden Stephan Koch, wurden verschiedene Aktionen durchgeführt: Ein Erste-Hilfe– Kurs für Tourenleiter zusammen mit dem Roten Kreuz Osterholz, Infostände mit und ohne Gebrauchtradmarkt, Codieraktion in Hambergen in Kooperation mit der Verkehrswacht und der örtlichen Polizei. Bei der Osterholzer Messe für Haus und Freizeit, der "Pu-

blica", im Juni war der ADFC auch präsent. Viele Besucher informierten sich über Radurlaub und die besten ADFCRadtourenkarten dafür. Bei einem Seminar in Bredbeck konnten die ADFC-Aktiven Teamgeist, Interaktionen und Kommunikation trainieren. Zum Beispiel musste in gut neun Metern Höhe über dem Bredbecker Boden eine Vertrauensbasis zum Sicherungsteam entwickelt werden.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Aktiven, die durch ihre tolle und engagierte Mitarbeit dies alles erst möglich gemacht und die sich auch mal im strömenden Regen an einen Infostand gestellt haben. Lars Grundmann

„Onkel Hermann“ grüßt die Radfahrer in Osterholz-Scharmbeck

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Der Fährmann als Lotse

Foto: Klaus Plump

eit kurzem grüßt der letzte Fährmann von Tietjens Hütte die ankommenden Radfahrer in OsterholzScharmbeck und lotst sie am südlichen Stadtrand von der verkehrsreichen Kreisstraße 9 in die verkehrsberuhigte Hafenstraße, die in historischem Stil ausgebaut wurde. Dabei wurde nicht der Fehler anderer Straßenausbauten wiederholt und die Radfahrer über Rumpelpflaster geschickt. Die Radfahrer bekamen eine gesonderte Spur mit wassergebundener Decke oder Betonsteinpflaster. Die Fahrbahn für den motorisierten Verkehr hingegen erhielt

einen verkehrsberuhigenden Belag mit Natursteinpflaster. Damit wurde in Osterholz-Scharmbeck eine neue attraktive Eingangssituation geschaffen, die die Radfahrer über ruhige Strecken entweder in die Stadt oder zum Butenpad leitet, der die Stadt umrundet. Stephan Koch

ADFC-Fördermitglieder OHZ Teil 3: „fahr zu Rolf“

Für Ihr Fahrrad eine gute Adresse

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ie Geschäftsaufgabe von „FahrradStoll“ in Lilienthal hinterließ eine schmerzliche Lücke. Seit jedoch im Dezember 2006 Rolf Schusdziarra sein

Fahrradfachgeschäft „fahr zu Rolf“ eröffnete, finden Fahrradfahrer mit ihren technischen Problemen wieder eine Werkstatt im Zentrum von Lilienthal. Ein besonderer Service der Werkstatt: Reparaturbedürftige Fahrräder werden abgeholt und bei Bedarf Foto: Stephan Koch auch wieder zurück gebracht. Den Werkstattservice von „fahr zu Rolf“ konnten Teilnehmer der „Tour der Partner“ von Lilienthal zum holländischen Stadskanaal bereits kennen lernen, denn ein

Monteur der Firma leistete unterwegs schnelle Pannenhilfe. „fahr zu Rolf“ führt die Marken Böttcher, Contoura, Orbea und Raleigh/Univega sowie diverses Fahrradzubehör. „fahr zu Rolf“ Hauptstraße 42 28865 Lilienthal Telefon: (04298) 27 97 20 Stephan Koch

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ADFC KREISVERBAND OLDENBURG

Trauerspiel mit alten Klinkern Radweg Alexanderstraße

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Foto: ADFC OL

Neu und holprig: Rad- und Fußweg Alexanderstraße

nter dem Titel „Vorgesternstadt Oldenburg – Stadt der Autos 2008“ berichtete pedal in Heft 04/2008 über die geplante Pflasterung des Rad- und Fußweges Alexanderstraße. Der Titel war abgeleitet aus dem Motto „Übermorgenstadt Oldenburg“ für die „Stadt der Wissenschaft 2009“ – weil sich die Stadt in der Verkehrsplanung auf den Weg zurück in die 1970er- und 1870erJahre bewegt. Bei dem Umbau der Alexanderstraße wurde trotz ADFC-Protestes wieder Klinkerpflaster für Radwege verwendet. Dieses gilt schon lange nicht mehr als Standard und wird von Verkehrsplanern als gefährlich eingestuft, weil es bei Nässe rutschig wird.

Aber „den Baudezernenten in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“. Und so feierten vor kurzem die Anlieger die Fertigstellung des Rad- und Gehweges. Der ADFC jedoch meint: Dieser Radweg ist kein Anlass zum Feiern, sondern ein Grund zum Trauern. Die ADFC-Tester fanden ihn weder schön noch gut befahrbar. Im Gegenteil: Wegen der Wiederverwendung der alten Pflastersteine ist er überaus holprig. Und wer nicht weiß, dass er nagelneu ist, würde ihn als dringend sanierungsbedürftig einstufen.

Noch mehr Schildbürgerstreiche … … liefert die Oldenburger Politik auch an anderen Stellen: So wird seit einiger Zeit über den Neubau eines (einseitigen) Radweges am Pophankenweg diskutiert – prognostizierte Baukosten: über eine halbe Million Euro. Dieser soll dann zwar nur als Gehweg und in beiden Richtungen mit den Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ beschildert werden, so dass weiterhin die Fahrbahn

benutzt werden darf. Da aber Radwege an Straßen mit Tempo 50 in der Regel die Verkehrssicherheit nicht erhöhen, ist der ADFC Oldenburg der Auffassung: „Dieser Radweg ist überflüssig.“ Es gibt viele Radwege, die von mehr Radfahrern benutzt werden, und dringend saniert werden müssten (z. B. Ofener Straße stadteinwärts, Bremer Heerstraße insbesondere stadtauswärts, Westfa-

lendamm). Gründe sind z. B. ihre Oberfläche oder weil sie zu schmal und zu häufig verschwenkt sind. Der Pophankenweg wird derzeit lediglich von einhundert Radfahrern am Tag genutzt. Und was noch viel wichtiger ist: Selbst die Polizei bestätigt, dass es dort seit Jahren keine Unfälle mit Radfahrerbeteiligung gibt.

Radtouren mit dem ADFC Oldenburg … sind seit kurzem auch unter www.Radtouren-Oldenburg.de abrufbar. ADFCMitglieder erhalten weiterhin zweimal im Jahr den gedruckten Terminkalender

zugesandt, andere können ihn sich kostenfrei im ADFC-Infoladen im Umwelthaus Oldenburg im Kulturzentrum PFL abholen (geöffnet: siehe Seite 21).

Stammtisch

I Foto: Andreas Wegmann-Klose

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m Winterhalbjahr, bis zum Beginn der Radtouren im Frühjahr, findet jeweils am letzten Donnerstag eines Monats (außer im Dezember) um 19 Uhr im

Phönix in der Ehnernstraße 15 der ADFCStammtisch statt. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen. Texte: Gernot Lucks

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ADFC BREMEN/BREMEN-NORD/BREMERHAVEN

Das heiße Eisen: Radfahren in Fußgängerzonen Bei einer Demonstration des Aktionsbündnisses „Radfahren in der Bürgermeister-Smidt-Straße“ am 21. August 2008 in Bremerhaven: Vom Konferenzrad aus vertraten ihre Position zum Radfahren in der „Bürger“: Walter Müller, Stadtverordneter der Linken, Mark Ella, Vorsitzender der FDP-Fraktion, Ludger Koopmann, ADFC-Landesvorsitzender, Gisela Wiegel, Vorsitzende des NordSüd-Forums.

Foto: ADFC Bremerhaven

ADFC-Chef Ludger Koopmann: „Der ADFC hat wenig Verständnis dafür, dass in Bremen und Bremerhaven die Uhren anders gehen sollen.“

Rad.fahren.erlauben Bremerhaven/Bremen-Nord/Bremen. Mit seiner Aktion „Rad.fahren.erlauben“ wagte sich der ADFC-Arbeitskreis „Brennpunkt“ im September wieder einmal an das heikle Thema „Radfahren in Fußgängerzonen“. Die Forderung: Freigabe von Bahnhofsplatz, Obernstraße und Gerhard-Rohlfs-Straße. Auch in Vegesack ist der ADFC seit Jahren in der Sache aktiv. 2007 wurde der Antrag der ADFC-Stadtteilgruppe Bremen-Nord, das Radfahren in der Gerhard-RohlfsStraße zu erlauben, abgelehnt, obwohl dort wenig Fußgänger unterwegs sind. Stadtteilsprecher Klaus Wilske versi-

Foto: ADFC Bremerhaven

chert:„Wir versuchen es weiter! Zumindest auf dem Teilstück wo Lieferverkehr von 19 bis 11 Uhr stattfindet, sollte auch das Radfahren erlaubt sein.“ Das haben die Bremerhavener schon erreicht. Sie wollen allerdings die Fahrerlaubnis in der „Bürger“ (Bürgermeister-SmidtStraße) rund um die Uhr. Dafür demon-

strierten im Sommer über 100 Personen - ein Aktionsbündnis von ADFC und anderen Organisationen. (Foto) Aber Politik und Verwaltung in Bremen und Bremerhaven haben sich in diesem Punkt noch nicht bewegt. Hier geht es Was in Städten wie Frankfurt am Main, München, Münster, Hannover und Leipzig vorwiegend mit guten Erfahrungen praktiziert wird, sollte auch in Bremen möglich sein, meint der ADFC. Je nach örtlicher Gegebenheit, werden Fußgängerzonen außerhalb der Geschäftszeiten und während der Warenanlieferung fürs Radfahren geöffnet. Auch in Bereichen, wo wenig Fußgänger unterwegs sind und dort, wo Busse oder Bahnen fahren ist Mischverkehr möglich. …und die City gewinnt RadfahrerInnen in der City sind auch Kunden. Sie haben ein Interesse daran, direkt die Geschäfte anfahren und das Fahrrad in der Nähe der Ladentür abstellen zu können. Vor allem, wenn sie mehrere Einkäufe hintereinander zu erledigen haben. Radfahrer fahren nicht zum Einkaufen auf die „Grüne Wiese“. Sie lassen ihr Geld in der Innenstadt oder in den Stadtteilzentren und sind von daher ein wichtiger Kun-

denkreis für die Innenstadtgeschäfte. Voraussetzung dafür sind jedoch gute Erreichbarkeit und eine attraktive Infrastruktur. Dipl. Ing. Iris Utzmann schreibt in „City-Marketing-Fahrrad“: „Und das Radfahrer besonders wertvolle Kunden sein können, zeigt ein Beispiel aus den Niederlanden: 31 Prozent der Besucher kommen mit dem Fahrrad in die Groninger City, sind aber an 34 Prozent des Umsatzes beteiligt.“ So geht es Radfahren in Fußgängerbereichen braucht klare Regeln: Durch entsprechende Beschilderung („Fußgängerzone - Radfahrer frei!“), begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Kontrollen sollte den Radfahrenden bewusst gemacht werden, dass sie in der Fußgängerzone nur Gast sind. Brigitte Breyling

Zum weiterlesen Broschüre "City-Marketing Fahrrad" wie Sie das Fahrrad erfolgreich für Ihr Innenstadt-Marketing nutzen! (Kostenlos) zu bestellen bei www.fahrradfreundlich.nrw.de

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ADFC KOMPAKT

ADFC-Kontakt: ADFC-Arbeitskreise, Aktiventreffs, Offene Treffen von Kreisverbands-, Stadtteil- und Ortsgruppen, Radfahrerstammtisch, Liegeradklönschnack, Neuentreff: Termine und Orte sind jeweils über die Kontaktadressen oder die Web-Seiten zu erfahren.

ADFC-Landesverband Bremen

ADFC-Kreisverband Osterholz

Geschäftsstelle: Bahnhofsplatz 14 a, 28195 Bremen (0421) 70 11 79, Fax 70 11 59, info@adfc-bremen.de www.adfc-bremen.de

c/o Stephan Koch, Auf dem Kamp 23 E 28865 Lilienthal (04298) 46 70 66, koch@adfc-osterholz.de www.adfc-osterholz.de

radort bremen - der ADFC-Infoservice in der Radstation (0421) 794 795 11, info@radort-bremen.de, www.radort-bremen.de montags bis freitags 10 - 18 Uhr, samstags 10 - 14 Uhr

ADFC-Stadtteilgruppe Bremen-Nord in der Radstation Vegesack, dienstags 17 - 18 Uhr c/o Klaus Wilske, (0421) 6 58 63 55 bremen-nord@adfc-bremen.de

ADFC-Kreisverband Bremerhaven c/o Knut Müller, Alte Deichstraße 59 27612 Loxstedt-Ueterlande, Telefon und Fax: (04740) 13 63

ADFC-Infoladen Bremerhaven

im Eine Welt-Zentrum, Lange Straße 131, 27580 Bremerhaven Telefon während der Öffnungszeiten samstags 10 - 12 Uhr: (0471) 5 01 00 94

ADFC-Kreisverband und Infoladen Oldenburg / Oldenburger Land im Umwelthaus im PFL Peterstraße 3, 26121 Oldenburg (0441) 137 81, Fax (0441) 248 93 30 pedal@ADFC-Oldenburg.de, www.adfc-oldenburg.de donnerstags 18 - 20 Uhr bis 22. Dezember samstags 10 - 12 Uhr bis 30. Oktober

ADFC-Landesverband Niedersachsen

Postfach 352, 30003 Hannover Leonhardtstraße 6, 30175 Hannover (0511) 28 25 57, Fax (0511) 2 83 65 61 niedersachsen@adfc.de, www.adfc-niedersachsen.de

ADFC-Bundesverband

Postfach 10 77 47, 28077 Bremen Grünenstraße 120, 28199 Bremen (0421) 3 46 29 - 0, Fax 3 46 29 - 50 kontakt@ADFC.de, www.ADFC.de

Einladung

Liebe ADFC-Mitglieder im Landesverband Bremen,

Sie sind herzlich eingeladen zur Landesversammlung (Mitgliederversammlung) am Dienstag, dem 28. April 2009 um 19 Uhr, im FundamtTreffen (Altes Fundamt) Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen

Landesverband Bremen

Auf der Tagesordnung stehen: 1. Begrüßung, Versammlungsleitung, Protokollführung 2. Bericht des Vorstandes 3. Bericht der Rechnungsprüfer 4. Aussprache und Entlastung des Vorstandes 5. Haushaltsplan 2009 6. Wahlen: a) Landesvorstand: Vorsitzende/r (1) und stellvertretende Vorsitzende (mindestens 2, bis zu 8, davon 1 für Finanzen zuständig) b) 2 Rechnungsprüfer/innen c) 5 Delegierte (+ Ersatzdelegierte) zur 30. ADFC-Bundeshauptversammlung am 7./8. November 2009 in Hameln d) Vertreter/innen zum Hauptausschuss 7. Satzungsänderung betreffend Mitgliedschaft § 4, 5, 6 (Anpassung an geänderte Bundesverbandssatzung) 8. Bericht aus dem Bundesverband 9. Anträge (kann jedes Mitglied stellen, möglichst eine Woche vorher schriftlich) 10. Verschiedenes Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen! Ludger Koopmann und der gesamte Vorstand

pedal Nr. 1 • 2009

Der ADFC Niedersachsen lädt zu seiner Landesversammlung am 21. und 22. März 2009 nach Wilhelmshaven ein. Bei der Landesversammlung des ADFC Niedersachsen sind nur die auf den Kreisversammlungen gewählten Delegierten stimmberechtigt, aber alle ADFC-Mitglieder sind eigeladen als Gäste daran teilzunehmen. Weitere Informationen: www.adfc-niedersachsen.de niedersachsen@adfc.de

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ADFC KOMPAKT

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Landesinnung d. Zweiradmechanikerhandwerks Verkehrsverein Bremen / BTZ

Ansgaritorstr. 24, 28195 Bremen, (0421) 30500-620 Findorffstraße 105, 28215 Bremen, (0421) 3 08 00 - 0

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Findorffstraße 28, 27726 Worpswede, (04792) 23 23 Hauptstraße 42, 28865 Lilienthal, (04298) 27 97 20 In der Heide 8, 27729 Vollersode, (04793) 95 34 21 Bahnhofstraße 80, 27711 Osterholz-Scharmbeck, (04791) 5 76 68

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2009 pedal Nr. 1  

Regionale Fahrradzeitschrift des ADFC für Bremen, Bremerhaven und Oldenburg sowie die Landkreise Oldenburg, Osterholz und Wesermarsch.

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