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Freizeitservice

GrenzTouren Radwandern in Hessen und Rheinland-Pfalz

Auch ideal in Verbindung mit Ihrer Camping-Reise!


Inhalt Übersichtskarte

Seite 2

Wie sind die GrenzTouren aufgebaut?

Seite 4

Tipps & Links für Ihre Tourenplanung

Seite 5

GrenzTour 1 Vom Wein zum Rhein Von Neustadt an der Weinstraße nach Wiesbaden

Seite 6

GrenzTour 2 Von Löwen und Riesen Von Darmstadt nach Mainz

Seite 14

GrenzTour 3 Auf den Spuren der Hildegard von Bingen Rund um Bingen am Rhein

Seite 20

GrenzTour 4 Unterwegs zwischen zwei Weltkulturerbestätten Von Speyer nach Bensheim

Seite 28

GrenzTour 5 Von der Lahn zum Rhein Von Limburg nach Koblenz

Seite 34

GrenzTour 6 Auf den Spuren der Nibelungen Rund um Nierstein

Seite 42

GrenzTour 7 Den Westerwald entdecken Von Altenkirchen nach Dillenburg

Seite 50

GrenzTour 8 Bahntrassen-Radeln Rund um Mainz-Kastel

Seite 56

Tipps zum sicheren Radfahren

Seite 62

Stichwortregister

Seite 64

Impressum/Bildnachweis

Seite 65


Vorwort Sehr geehrte Radfreunde, einst war der Rhein eine stark befestigte Grenze zwischen Königreichen, Bistümern und Grafschaften. Viele Bauwerke wie der Limes bei Bad Ems oder die „Reduit“ in Mainz zeugen noch heute davon. Doch wo Grenzen sind, haben die Menschen die glückliche Tendenz, diese zu überwinden. Heute fällt den Bewohnern von Wiesbaden, Koblenz, Mainz und Worms wohl kaum noch auf, dass sie im Alltag fließend von Bundesland zu Bundesland wechseln. Genauso fließend wechseln die Radtouren in dieser Broschüre die Seiten zwischen RheinlandPfalz und Hessen. Acht Themenrouten laden Sie ein, die Regionen entlang des Rheins auf zwei Rädern zu erkunden und sich bei Wein, gutem Essen und Gesprächen daran zu erinnern, wie weit wir es in der Partnerschaft gebracht haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude und allzeit gute Fahrt mit den „GrenzTouren Hessen/RheinlandPfalz“.

Klaus-Peter Sehnert Vorsitzender ADAC Pfalz e.V.

Matthias Feltz Vorsitzender ADAC Hessen-Thüringen e.V.

Dr. Klaus Manns Vorsitzender ADAC Mittelrhein e.V.

Folke Mühlhölzer Vorsitzender HA Hessen Agentur GmbH

Stefan Zindler Geschäftsführer Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH


Ăœbersichtskarte


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Wie sind die GrenzTouren aufgebaut? Die hier beschriebenen Fahrradtouren folgen größtenteils dem gut ausgebauten und beschilderten Radwege-Netz in Hessen und Rheinland-Pfalz. Die meisten Touren sind in Anbetracht ihrer Länge als Wochenend-Touren ausgelegt. Übernachten Sie etwa auf der Mitte der Strecke – zum Beispiel in einer der fahrradfreundlichen Unterkünfte von Bett + Bike. So können Sie sicher sein, dass für Sie und Ihr Rad bestmöglich gesorgt wird und beispielsweise Lade- und Abstellmöglichkeiten für Pedelecs vorhanden sind. Außerdem bleibt durch einen Zwischenstopp genug Zeit für erholsames Rasten und Schlemmen sowie für Besuche der zahlreichen Bauwerke, Museen, Weinstuben und Gassen. Einzelne Abstecher ermöglichen Ihnen, die Touren zu variieren oder zu verlängern. Kleinere Touren können außerdem zu einem längeren Radreise-Urlaub zusammengeschlossen werden. Ausführliche Streckenbeschreibungen, Karten und Höhenprofile erleichtern Ihnen die Tourenplanung. Damit Sie sich keine großen Sorgen um die An- und Abreise machen müssen, befinden sich die Start- und Zielpunkte unserer Touren immer an Bahnhöfen. Sollten Sie es dennoch vorziehen, mit dem Auto anzureisen, bieten die Bahnhöfe zudem meist gute Parkmöglichkeiten.

Freizeitservice

adac.de/hth

ReformaTouren Radwandern auf Luthers Spuren

Via Brentano – Route der Romantik Romantische Orte an Rhein, Main und Kinzig

Auch ideal in Verbindung mit ihrer Camping-Reise!

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Mehr Informationen zu dieser und weiteren Freizeitbroschüren des ADAC Hessen-Thüringen erhalten Sie über nebenstehenden QR-Code.


Tipps & Links für Ihre Tourenplanung Planungshilfen für Zuhause www.radroutenplaner.hessen.de www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de www.radwanderland.de

Apps für unterwegs

Alle hier vorliegenden Touren finden Sie auch in der Fahrrad Touren Navigator App des ADAC, in der Rheinland-Pfalz App oder dem Radroutenplaner Hessen. Die Handy-Programme helfen Ihnen, Ihre individuelle Tour zu planen – mit Roadbook, Unterkünften, FahrradverleihStationen und vielem mehr. Außerdem bieten Sie eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Navigation. Sie finden die Programme in Ihrem AppStore.

Bett + Bike www.bettundbike.de Hier finden Sie geeignete Unterkünfte für Radwanderer, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) betreut und zertifiziert werden. Auch als App verfügbar.

Öffentliche Verkehrsmittel www.bahn.de www.rmv.de (Rhein-Main-Region) www.rnn.info (Rhein-Nahe-Region) www.vrminfo.de (Rhein-Mosel-Region) In den meisten Nahverkehrszügen in Rheinland-Pfalz und Hessen ist die Fahrradmitnahme im Rahmen vorhandener Kapazitäten (und nach 9 Uhr morgens) kostenfrei. Allerdings können sich beim Wechsel des Verkehrsverbundes die Modalitäten ändern. Deshalb empfiehlt die Deutsche Bahn, für längere Strecken sicherheitshalber eine Fahrrad-Tageskarte für etwa 5 Euro zu lösen, damit erst gar keine Verwirrung entstehen kann. Fahrradgruppen sind ab sechs Fahrrädern anmeldepflichtig. Weitere Informationen zu Transportbedingungen und Preisen bei der Fahrradmitnahme gibt es bei der Radfahrer-Hotline der DB unter Tel. (0180) 6 99 66 33. (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

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GrenzTour 1

Vom Wein zum Rhein 6


Tour 1

Von Neustadt an der Weinstraße nach Wiesbaden Diese GrenzTour führt Sie von der Pfalz über die Deutsche Weinstraße und durch Rheinhessen bis ins schöne Wiesbaden. Neben den vielen geselligen Weinstuben entlang der Strecke lockt auch Hessens größtes Naturschutzgebiet, das Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue.

Strecke

137 km

Schwierigkeitsgrad

mittelschwer 7


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Tour 1 Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße 

9 km

77 m

Folgen Sie vom Bahnhofsplatz den Wegweisern des Radweges Deutsche Weinstraße. Über die Karl-Helfferich-Straße gelangen Sie zur Wallgasse, in die Sie links einbiegen. Die Stadt verlassen Sie über die Villenstraße, die Sauterstraße und den Burgweg. Bald säumen Weinberge Ihren Weg über den Weinort Mußbach nach Deidesheim 

8,7 km

48 m

Sie bleiben auf dem Radweg Deutsche Weinstraße. Über Forst und Wachenheim gelangen Sie nach Bad Dürkheim 

68,6 km

93 m

Dort radeln Sie vom Zentrum zum Kurpark, wo es sich gut entspannen lässt. Direkt hinter dem Gelände des Dürkheimer Wurstmarktes können Sie Ihre Tour auf dem gut ausgeschilderten Radweg Deutsche Weinstraße fortsetzen, der über Ungstein, Freinsheim, Kirchheim, Grünstadt und Asselheim nach Bockenheim führt. Nutzen Sie anschließend den Barbarossa-Radweg über Hohen-Sülzen und Offstein bis in die Wormser Altstadt. Von Worms folgen Sie über Rheindürkheim, Ibersheim und Hamm dem Rheinradweg (EV15) bis zur Rheinfähre in Eich. Auf der hessischen Seite erreichen Sie nun Gernsheim. Folgen Sie über Biebesheim und Stockstadt weiterhin dem Rheinradweg (EV15, streckenweise auch mit R6 beschildert). Anschließend erreichen Sie das zu Stockstadt gehörende Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue

45,5 km

33 m

Nach einem Aufenthalt im Umweltbildungszentrum „Schatzinsel Kühkopf“ im Hofgut Guntershausen überqueren Sie die Brücke in Erfelden und folgen weiterhin dem R6. An der Bushaltestelle Geinsheim, ca. 1 km vor Kornsand, treffen R6 und EV15 wieder zusammen. Über den Rheinradweg (EV 15) radeln Sie bis zur Autobahnbrücke von GinsheimGustavburg, um diese zu überqueren. Für den Autobahnlärm auf diesem kurzen Stück entschädigt das Stadtzentrum der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten (siehe GrenzTour 8). Nach der Stadtbesichtigung radeln Sie weiter über die Theodor-HeussBrücke in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Immer auf Tuchfühlung zum Rhein führt Ihr Weg über die Wiesbadener Stadtteile Mainz-Kastel und Mainz-Amöneburg zum Schloss Biebrich. Wiesbaden, Schloss Biebrich 

5,2 km

67 m

Nachdem Sie dieses Kleinod besichtigt haben, folgen Sie der Straße „Am Schlosspark“. Nach Querung der Äppelallee gelangen Sie über die langgezogene Biebricher Allee und die Fischerstraße zum Hauptbahnhof und haben damit zugleich einen guten Ausgangspunkt für die Besichtigung der Altstadt. Hauptbahnhof Wiesbaden

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Wichtigste Stationen der GrenzTour 1 Neustadt an der Weinstraße Neustadt liegt im Herzen der Deutschen Weinstraße, die sich von Schweigen-Rechtenbach an der französischen Grenze bis nach Bockenheim bei Worms erstreckt. Das inmitten der Pfalz gelegene Weinanbaugebiet ist zugleich das zweitgrößte Deutschlands. Außerdem ist der Ort ein Tor zum UNESCO Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald-Nordvogesen, einem der beliebtesten Wandergebiete der Bundesrepublik. Bei einem Bummel durch die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und viel Fachwerk begegnen sich Kultur, Geschichte und Moderne. Ein besonders beachtliches Bauwerk ist die gotische Stiftskirche St. Ägidius. Durch eine nachträgliche Trennung des Kirchenschiffs verfügt sie über einen katholischen und einen protestantischen Teil. Ein beliebtes Wahrzeichen ist außerdem das Hambacher Schloss. Von hier aus bietet sich Besuchern ein unvergleichlicher Blick auf die umliegenden Weinberge.

LLTourist-Information

Hetzelplatz 1, 67433 Neustadt an der Weinstraße, Tel. (06321) 926892 www.neustadt.eu

Deidesheim Deidesheim ist einer der ältesten Weinbauorte in der Pfalz, nachweislich bereits seit dem Jahre 770. Bei einem Bummel durch die charmante Kleinstadt ist auf Schritt und Tritt zu bemerken, welch große Rolle der Wein hier spielt. Das historische Rathaus am Marktplatz beherbergt das hiesige Museum für Weinkultur, das die vielfältigen Beziehungen der Menschen zu diesem Getränk beleuchtet.

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Tour 1 Hambacher Schloss, Neustadt a.d. Weinstr. Historisches Rathaus, Deidesheim Dürkheimer Riesenfass, Bad Dürkheim

Einblicke in die Entwicklung der Film- und Fototechnik über mehr als 100 Jahre erhält der Besucher im Deutschen Museum für Filmund Fototechnik.

LLTourist Service GmbH Deidesheim

Bahnhofstraße 5, 67146 Deidesheim, Tel. (06326) 96770 www.deidesheim.de

Bad Dürkheim Viele Orte an der Weinstraße huldigen dem Rebensaft mit Denk­ mälern, aber keines ist so spektakulär wie das Dürkheimer Riesenfass. 1934 baute der Winzer und Küfermeister Fritz Keller dieses begehbare Holzfass, das heute ein Restaurant beherbergt. Er soll bei seiner Küfermeisterprüfung, bei der ein Weinfass normaler Größe gebaut werden muss, auf diese außergewöhnliche Idee gekommen sein. Weithin bekannt ist die Stadt außerdem für den „Dürkheimer Wurstmarkt“ – das größte Weinfest der Welt. Dieses findet alljährlich im September statt. Durch seine sieben Heilquellen kann Dürkheim auf eine lange Tradition als Kurstadt blicken, und so erfolgte 1904 die Umbenennung der Stadt in Bad Dürkheim. Das ca. 1850 errichtete Gradierwerk ist mit einer Länge von 333 Metern eines der größten in Deutschland. Die imposanten, bis zu 18 Meter hohen Anlagen sind mit Reisig gefüllt, über das salz­ haltiges Wasser fließt. So gewannen die Gradierwerke in früheren Zeiten in großem Maßstab sehr reines, hochwertiges Salz. Zudem reichern die Anlagen die Luft mit feinsten Salzkristallen und holzigem Duft an – eine Wohltat für die Atemwege.

LLTourist Information und Thermalbad Bad Dürkheim

Kurbrunnenstraße 14, 67098 Bad Dürkheim, Tel. (06322) 935140 www.bad-duerkheim.com

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Oberschloss Kranichfeld

Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue Das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue befindet sich im Hessischen Ried zwischen dem Rhein und der Bergstraße. Aufgrund seiner Bedeutung wurde dem knapp 2.400 Hektar großen Auenschutzgebiet der Titel „Europareservat“ verliehen. Als größtes Naturschutzgebiet im Bundesland Hessen ist es Bestandteil des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der im Jahre 2015 den Titel „UNESCO Global Geopark“ erhielt. Der Geopark erstreckt sich zwischen den viel besungenen Flüssen Rhein, Main und Neckar und hat vier Eingangstore. Den westlichen Zugang bildet das Umweltbildungszentrum „Schatzinsel Kühkopf“ im Hofgut Guntershausen. Trotz aller Auflagen, die der Naturschutz so mit sich bringt, ist das Rad- und Wanderwegenetz mit 60 Kilometern relativ dicht geknüpft. Beim Umweltbildungszentrum im Nordflügel des Hof­ gutes können Karten und vielfältige Informationen zum Schutz­ gebiet erworben werden. Der Auenlehrpfad, ein 17 Kilometer langer Rundweg, führt über die Kühkopf-Insel größtenteils über die alten Sommerdeiche. Im Bereich der Knoblochsaue verläuft ein 12 Kilometer langer Wander­weg auf den Spuren der Schriftstellerin Elisabeth Langgässer (1899-1950), die gern in diesem Gebiet wanderte und sich dabei für ihre Werke inspirieren ließ. Der Förderverein Hofgut Guntershausen bietet übers Jahr zudem eine Vielzahl interessanter Veranstaltungen.

LLUmweltbildungszentrum „Schatzinsel Kühkopf“, Hofgut Guntershausen. Außerhalb 27, 64589 Stockstadt am Rhein, Tel. (06158) 1886451 www.schatzinsel-kuehkopf.hessen.de

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Tour 1 Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue Schloss Biebrich, Wiesbaden

Wiesbaden Ein Wahrzeichen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ist das Schloss Biebrich im gleichnamigen Stadtteil am Rheinufer. Es gilt als eines der bedeutendsten Barock-Schlösser entlang des Rheins. Geplant war 1701 zunächst nur ein Gartenhaus. Bereits zwei Jahre später wurde es zu einem Wohnschlösschen ausgebaut und war bis 1841 Hauptresidenz der Fürsten und Herzöge von Hessen-Nassau. Heute nutzen einige Behörden der hessischen Landesregierung das Biebricher Schloss als repräsentativen Tagungsort. Ein beliebtes Ausflugsziel der Stadt ist der Neroberg. Hinauf geht es am besten mit der Nerobergbahn. Diese mit Wasserkraft betriebene Drahtseilbahn wurde bereits im Jahre 1888 errichtet und überwindet auf einer Entfernung von 440 Metern einen Höhenunterschied von 80 Metern. In Wiesbaden gibt es verschiedene interessante Museen. Das „sam – Stadtmuseum am Markt“ wurde erst am 11. September 2016, am „Tag des Offenen Denkmals“, mit einem zünftigen Museumsfest eröffnet. Auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern werden verschiedene Ausstellungen angeboten mit der Geschichte der Landeshauptstadt als Schwerpunkt und einer Schatzkammer, in der die Sammlung Nassauischer Altertümer untergebracht ist.

LLTourist-Information Wiesbaden

Marktplatz 1, 65183 Wiesbaden, Tel. (0611) 1729-930 www.wiesbaden.de

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GrenzTour 2

Von Lรถwen und Riesen 14


Tour 2

Von Darmstadt nach Mainz Keller und Kerker, Blüten und Buchdruck – diese GrenzTour vereint Gegensätze. Die Strecke führt Sie erst von Darmstadts schönsten Parkanlagen über das stillgelegte Kernkraftwerk Biblis nach Worms und im weiteren Verlauf nach Norden den Rhein entlang bis in die Domstadt Mainz.

Strecke

87 km (ohne Abstecher)

Schwierigkeitsgrad

leicht 15


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Tour 2 Bahnhof Darmstadt Nord

24,8 km

37 m

Sie starten am Bahnhof Darmstadt Nord. Fahren Sie in Richtung Innenstadt und folgen Sie dann linker Hand der Beschilderung „Bürgerpark“. Kurz nach der Eissporthalle biegen Sie links ab und durchqueren den Park. An seinem Ende führt Sie die Kranichsteiner Straße auf den Spessartring, auf den Sie links einbiegen. Weiter geht es links durch die Dieburger Str. und dann sofort rechts durch die Wolfskehlstraße. Nach wenigen Metern fahren Sie durch das Löwentor in den Park Rosen­ höhe. Die Stadt verlassen Sie nun, indem Sie am „Großen Woog“ vorbei durch die Innenstadt fahren. Hinter dem Hauptbahnhof fahren Sie ein kurzes Stück auf dem parallel zur B26 verlaufenden Radweg Richtung Oppenheim. Entlang der L3303, der L3097 und der B426 gelangen Sie auf hervorragend ausgebauten Radwegen nach Gernsheim

9,6 km

0m

Nach dem Stadtbesuch in Gernsheim fahren Sie Richtung Rheinfähre. Kurz vor der Fähre beginnt auf der linken Seite der Rheinradweg (EV15) Richtung Oppenheim/Worms. Die Fahrt durch die schöne Landschaft voller Deiche, Wälder und Wiesen führt auch direkt zum AKW Biblis

14 km

0m

Etwa 14 km hinter diesem Industriedenkmal erreichen Sie Worms

11 km

8m

Sie überqueren die Nibelungenbrücke mit dem Nibelungenturm und gelangen so nach Rheinland-Pfalz. Nach Ihrer Stadtbesichtigung radeln Sie vom Westausgang des Bahnhofes auf der Rheinterrassenroute über Worms-Herrnsheim nach Osthofen. Wenn Sie den Radweg am nörd­ lichen Rand des Ortes verlassen und auf dem Ziegelhüttenweg weiter fahren, dann erreichen Sie nach wenigen Minuten die Gedenkstätte KZ Osthofen

18,6 km

44 m

Nach dem Besuch des Dokumentationszentrums mit Museum geht es zurück zur Rheinterrassenroute, die Sie über die Orte Bechtheim, Mettenheim, Alsheim und Guntersblum wieder zurück an den Rhein leitet. In einer charmanten Flussbiegung liegt die Stadt Oppenheim

23 km

140 m

Nach Ihrem Aufenthalt hier führt Sie die Rheinterrassenroute über Nierstein nach Nackenheim. Ab hier folgen Sie dem Rheinradweg (EV15) über Bodenheim bis zur Mainzer Altstadt. Westlich des Staatstheaters führen Sie die Große Langgasse und die Binger Straße direkt zum Hauptbahnhof Mainz

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Wichtigste Stationen der GrenzTour 2 Darmstadt Das südhessische Darmstadt steht für Wissenschaft und Forschung, für Kultur und Jugendstil. Im Osten der Stadt liegt der Park Rosenhöhe. Diesen 1810 als Landschaftsgarten angelegten Park betritt man durch das eindrucksvolle Löwentor. Wahrzeichen und Kernstück des Parks ist das Rosarium mit seinem Rosendom. Von Mai bis November blühen hier mehr als 10.000 Rosen.

LLDarmstadt Marketing GmbH

Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt, Tel. (06151) 134513 www.darmstadt-tourismus.de

Gernsheim In der Schöfferstadt Gernsheim wurde 1425 Peter Schöffer geboren, Deutschlands erster Buchverleger. Im aufkommenden Buchdruck war er ein enger Mitarbeiter Gutenbergs, von dem gemunkelt wird, dass er seinen Meister mit seinen Fähigkeiten als Typograf und Drucker sogar übertraf.

LLMuseum der Schöfferstadt Gernsheim

Schöfferstraße 1, 64579 Gernsheim, Tel. (06258) 3208 www.gernsheim.de/museum.html

AKW Biblis Das Atomkraftwerk Biblis liegt 14 Kilometer nördlich von Worms auf der hessischen Seite des Rheinradwegs (EV15). Das imposante Bauwerk des Energieriesen RWE umfasst zwei Reaktorblöcke und wurde nach der Katastrophe von Fukushima aufgrund des verstärkten politischen Drucks 2011 vom Netz genommen. Nach vorheriger Anmeldung können (Rad-)Reisegruppen die stillgelegte Anlage jetzt unter der Woche besichtigen.

LLInformationszentrum Kernkraftwerk Biblis 18

68643 Biblis, Tel. (0800) 8833830


Tour 2 Kellerlabyrinth, Oppenheim Blick auf das AKW Biblis Ehemaliges KZ, Osthofen

Worms (siehe GrenzTour 6) Gedenkstätte KZ Osthofen Bereits kurz nach Hitlers Machtergreifung 1933 entstand ein Konzentrationslager in Osthofen. Vom Frühjahr 1933 bis Sommer 1934 wurden hier Minderheiten und Gegner gefangen gehalten, die dem Regime ein Dorn im Auge waren. Zwar wurde im KZ Osthofen kein Häftling ermordet, aber die Anlage mahnt doch eindrücklich, dass die Nationalsozialisten von Anfang an die Ausgrenzung und Vernichtung von Juden, Homosexuellen und Andersdenkenden anstrebten. Viele der Häftlinge wurden zudem nach der Schließung der Anlage in andere Lager gebracht und fielen der NS-Diktatur dort später zum Opfer. Die Gedenkstätte erinnert heute mit ihrer Dauerausstellung „Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz“ an diese dunkle Zeit.

LLGedenkstätte KZ Osthofen

Ziegelhüttenweg 38, 67566 Osthofen, Tel. (06242) 91080 www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de

Oppenheim Mit dem Oppenheimer Kellerlabyrinth liegt ein historischer Schatz von nationaler Bedeutung unter den Füßen der Altstadtbewohner. Dieses einzigartige Labyrinth ist insgesamt etwa 40 Kilometer lang, erstreckt sich auf bis zu fünf Ebenen und diente über viele Jahrhunderte als Warenlager für dortige Händler. Aufgrund des großen Andrangs von bis zu 600 Besuchern pro Tag wurde mittlerweile ein zweiter Labyrinth-Stollen restauriert.

LLOppenheim Tourismus GmbH

Merianstraße 2a, 55276 Oppenheim, Tel. (06133) 4909-19 www.stadt-oppenheim.de

Mainz (siehe GrenzTour 8) 19


GrenzTour 3

Auf den Spuren der Hildegard von Bingen 20


Tour 3

Rund um Bingen am Rhein Diese GrenzTour führt Sie vom „Vater Rhein“ zur Nahe, einem seiner schönsten Nebenflüsse. Unterwegs erleben Sie unter anderem die Städte Bingen, Bad Kreuznach, Ingelheim und Rüdesheim. Hier wirkte vor etwa 900 Jahren die berühmte Äbtissin und Gelehrte Hildegard von Bingen.

Strecke

99 km (109 km mit Abstecher)

Schwierigkeitsgrad

mittelschwer 21


Hauptbahnhof Bingen (Rhein)

19,7 km

39 m

Fahren Sie stadteinwärts. Am Netto-Markt folgen Sie dem gut ausgeschilderten Nahe-Radweg bis zur Alten Nahebrücke in der Innenstadt von Bad Kreuznach

58,9 km

498 m

Der Nahe-Radweg führt Sie bis in den Süden der Stadt zum Salinental (Abstecher)

3 km

0m

Möchten Sie die Stadt schließlich verlassen, dann folgen Sie der Mannheimer Straße und der Alzeyer Straße nach Südosten. Sie fahren nun für etwa sechs Kilometer auf einem Radweg parallel der L412. Über Hackenheim und Volxheim gelangen Sie nach Wöllstein. Dort beginnt für Sie die Hiwwel-Route, der Sie bis nach Wörrstadt folgen. „Hiwwel“ bedeutet in der rheinhessischen Mundart „Hügel“, und das Stück zwischen Bad Kreuznach und Wörrstadt erfordert tatsächlich Kondition. Um etliche Kilometer auf unserem Weg nach Ingelheim einzusparen, verlassen Sie die Hiwwel-Route im Norden von Wörrstadt und fahren über Sulzheim, Saulheim, Partenheim und Stadecken-Elsheim. Sobald Sie in Elsheim das Bächlein Selz überquert haben, treffen Sie an der Kreuzung Schulstraße/Spielbergstraße auf den SelztalRadweg. Dieser führt Sie auf direktem Weg bis nach Ingelheim am Rhein

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17 km

72 m


Tour 3

Wer die Kaiserpfalz im Osten des Ortes besuchen möchte, kann den Wegweisern der Hiwwel-Route Richtung Mainz folgen. Zurück durch das Stadtzentrum geht es dann über die Rheinstraße nach Norden zum Flussufer. Im hiesigen Stadtteil Frei-Weinheim führt eine Rheinfähre nach Oestrich-Winkel. Hier beginnt der hessische Abschnitt der Tour. Über den gut ausgeschilderten Radweg R3a gelangen Sie nun durch die Weinberge und das Städtchen Geisenheim nach Rüdesheim am Rhein

0,9 km

4m

Dort nutzen Sie die Personenfähre nach Bingen. Während der Überfahrt können Sie den sagenumwobenen Mäuseturm sehen, der sich auf einer kleinen Flussinsel befindet. Fähranleger Bingen am Rhein

2,5 km

0m

Europareservat Rheinauen (Abstecher)

6,8 km

8m

Lassen Sie sich vom Rheinradweg (EV15) zurück in Richtung Ingelheim leiten für einen Abstecher zum Europareservat Rheinauen. Auf dem Rückweg zum Binger Hauptbahnhof bietet sich als letzte Station der Reise ein Besuch im Park und „Hildegarten“ am Mäuseturm an. Hauptbahnhof Bingen (Rhein)

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Wichtigste Stationen der GrenzTour 3 Bingen am Rhein Hildegard von Bingen prägte die Geschichte der Stadt. Die Ordensfrau wurde um 1098 wahrscheinlich nahe Alzey geboren. Um 1147 gründete sie auf dem Rupertsberg im heutigen Stadtteil Bingerbrück ein Kloster und wurde dessen Äbtissin. Von der ehemaligen Klosterkirche sind heute leider nur noch fünf Arkadenbögen in einem Komplex von Gewölbekellern erhalten. Die Ruine wird heute von der Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft als Veranstaltungsort genutzt und kann besichtigt werden. Informationen über ihr schaffensreiches Leben erhalten die Besucher im Historischen Museum am Strom. Direkt daneben liegt der Park am Mäuseturm. Dieser ist mit Heilpflanzen aus einem ihrer Lehrbücher bepflanzt und wird deshalb auch „Hildegarten“ genannt. Er wurde auf dem ehemaligen Gelände eines großen Rangierbahnhofes angelegt und bietet mittlerweile Platz für diverse Veranstaltungen, einen Skatepark, Ballspielfelder und vieles mehr. Dennoch bleibt genug Raum für naturbelassene Ufer, die wichtige Rückzugsräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten bilden. Der Mäuseturm selbst liegt auf einer kleinen Rheininsel und wurde im 14. Jahrhundert als Zollturm errichtet. Einer mittelalterlichen Sage nach fraß ein Heer von Mäusen in diesem Turm einen grausamen Erzbischof bei lebendigem Leib auf. Einige behaupten, dass der Turm durch diese grausame Strafe für die Missetaten des Bischofs seinen Beinamen erhielt. Wesentlich wahrschein­licher leitet sich der Name allerdings von dem Wort „musen“ ab, was spähen oder lauern bedeutet.

LLTourist-Information

Rheinkai 21, 55411 Bingen am Rhein, Tel. (06721) 184 205/206 www.bingen.de

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Tour 3 Mäuseturm, Bingen Brückenhäuser, Bad Kreuznach Hildegard-Skulptur, Abtei St. Hildegard, Eibingen

Bad Kreuznach Im Jahre 1122 trat Hildegard von Bingen dem Kloster Disibodenberg bei, das etwa 20 km entfernt von Bad Kreuznach liegt. Hier blieb sie bis zur Gründung des Klosters Rupertsberg. Heute ist leider nur noch eine Ruine zu sehen, die das mittelalterliche Leben der Klosterbewohner erahnen lassen. Ganz und gar in den Glanz des Mittelalters versetzt fühlen sich dagegen die Besucher der Alten Nahebrücke von Bad Kreuznach, einer mit Häusern bebauten Steinbrücke. Diese Besonderheit gibt es sonst nur noch in Erfurt und Esslingen am Neckar. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten soll die Alte Nahebrücke Anfang 2017 wieder in alter Pracht erscheinen. Viel Zeit sollte man bei einem Besuch des ehemaligen Rittergutes Bangert mitbringen, denn dieses Anwesen beherbergt heute gleich drei Museen. Wem der Sinn mehr nach Spaß und Spiel steht, den entführt die aufwändig gestaltete Dauerausstellung in dem 2005 eröffneten Museum für PuppentheaterKultur in die fabelhafte Welt des Figurentheaters. Weltruf hat Bad Kreuznach als Kurort erlangt. Neun Meter hohe Gradierwerke befinden sich hier, die wie riesige Siebe bei der Salzgewinnung halfen. Viele der zahlreichen Kurgäste schwören bis heute auf die salzige Luft in der Umgebung der Gradierwerke.

LLTourist-Information

Kurhausstraße 22-24, 55543 Bad Kreuznach, Tel. (0671) 8360050 www.bad-kreuznach-tourist.de

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Ingelheim am Rhein Mehrere bauhistorisch wertvolle Kirchen und Tore sowie eine gut erhaltene Befestigungsanlage aus dem 15. Jahrhundert prägen diese Kreisstadt. Als Ingelheims Wahrzeichen gilt jedoch die zum Ende des 8. Jahrhunderts von Karl dem Großen errichtete Kaiser­ pfalz (Pfalz = repräsentativer Wohn- und Regierungssitz von König oder Kaiser). Als Palastanlage erbaut, diente sie ihm und 21 weiteren mittelalterlichen Herrschern als Regierungsort. Ihren Höhepunkt erlebte die Pfalz während der Herrschaft der Ottonen im 10. und frühen 11. Jahrhundert. Während der Stauferzeit im 12. Jahrhundert wurde die Anlage auf Betreiben von Friedrich I. Barbarossa immer mehr zu Vertei­ digungszwecken umgebaut. Wahrscheinlich traf er sich hier im Jahre 1154 auch mit Hildegard von Bingen, die bereits nach seiner Krönung zwei Jahre zuvor Kontakt zu ihm aufgenommen haben soll. Während ihr Briefverkehr über die Jahre gut belegt ist, liegt bis heute leider im Dunkeln, worüber sie von Angesicht zu Angesicht gesprochen haben könnten. Die Reste der einstigen Kaiserpfalz, über deren Geschichte das Besucherzentrum des Museums informiert, können besichtigt werden. 2010 wurde Ingelheim als fahrradfreundlichste Kommune des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

LLTourist-Information

Neuer Markt 1, 55218 Ingelheim am Rhein, Tel. (06132) 782216 www.ingelheim.de

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Tour 3 Computer-Rekonstruktion der Kaiserpfalz, Ingelheim Weinprobe in der Drosselgasse, Rüdesheim

Rüdesheim am Rhein Eine der meistbesungenen Straßen Deutschlands ist die Drosselgasse in Rüdesheim, in der jährlich etwa eine Million Besucher gezählt werden. Hier reihen sich Weinlokale im Fachwerk-Stil an Souvenirläden und andere beschauliche Geschäfte. Die nahe­ gelegene `Seilbahn zum Niederwald´ bietet schwindelfreien Besuchern einen unvergleichlichen Blick auf den Rhein, die Weinberge und die gegenüberliegende Stadt Bingen. Von Rüdesheim aus fahren zudem mehrmals täglich Schiffe zu nahegelegenen Burgen und zum Loreleyfelsen. Auf diesem Felsen soll einer Sage zufolge die schöne Nixe Loreley Männer mit ihrem Gesang in den Tod gelockt haben. Die Schauergeschichte entstand höchstwahrscheinlich, weil der Rhein an dieser Stelle tückische Strömungen und Untiefen besitzt und zwischen den Felsen unheimliche Echos zu hören sind. Weithin sichtbar thront oberhalb von Rüdesheim die im Jahre 1904 errichtete Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard Eibingen. Sie bildet den Nachfolgebau des Klosters Eibingen, das im Jahre 1165 von Hildegard selbst gegründet worden war, und gehört seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Von hier aus lädt ein fast sieben Kilometer langer Rundweg durch die Weinberge von Rüdesheim dazu ein, auf den Spuren von Hildegard von Bingen zu wandeln. Hinweistafeln an den schönsten Aussichtspunkten geben Einblicke in das Leben der berühmten Äbtissin, Heilerin und Kräuterkundigen.

LLRüdesheim Tourist AG

Rheinstraße 29a, 65385 Rüdesheim am Rhein, Tel. (06722) 906150 www.ruedesheim.de

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GrenzTour 4

Unterwegs zwischen zwei Weltkulturerbestätten 28


Tour 4

Von Speyer nach Bensheim Mit dem Dom zu Speyer, dem Kloster Lorsch und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald führt diese Radtour zu drei UNESCO-Welterbestätten. In der Mitte der Tour liegen die Schwesterstädte Ludwigs­ hafen und Mannheim, wo sich Hessen und BadenWürttemberg partnerschaftlich die Hand reichen.

Strecke

68 km (ohne Abstecher)

Schwierigkeitsgrad

leicht 29


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Tour 4

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Hauptbahnhof Speyer

25 m

Vom Hauptbahnhof führt der Odenwald-Madonnen-Radweg in die Altstadt. Wenn Sie das „Altpörtel“– eines der ältesten Stadttore Deutschlands – durchquert haben, sehen Sie bereits den Dom. Passieren Sie den Edith-Stein-Platz und biegen Sie am dortigen Parkplatz links ein. Auch vor dem Hafenbecken halten Sie sich links und befinden sich wenig später auf dem gut ausgeschilderten Rheinradweg (EV15). Er führt über Otterstadt und das Naherholungsgebiet „Blaue Adria“ und Altrip nach Ludwigshafen. Am Ortseingang von Ludwigshafen-Rheingönheim verlassen Sie die Hauptstrecke des Rheinradwegs und gelangen über den Stadtteil Mundenheim ins Zentrum von

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Ludwigshafen am Rhein E E E E E E

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29,7 km

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52 m

Ihr Weg führt Sie nun parallel zur B37 über den Rhein und in die benachbarte badische Großstadt Mannheim. Sie befinden sich nun wieder auf dem Rheinradweg. Über eine Brücke erreichen Sie das Gelände des Mannheimer Schlosses. Einige Gebäude werden heute von der Universität genutzt. Schieben Sie das Rad durch den Torbogen, um ins Zen­ trum der „Quadratestadt“ zu gelangen. Den Namen erhielt sie, weil die Einteilung der Innenstadt nach Häuserblöcken statt nach Straßenzügen erfolgt. Sie radeln also durch das Quadrat A2 am Marktplatz vorüber zur Kurpfalzbrücke. Über die Dammstraße, die Inselstraße und die Straße „An der Kammerschleuse“ geht es weiter an die Stelle, wo Neckar und Rhein sich treffen. Dort endet auch der Neckartal-Radweg, der den Rheinradweg (EV15) für einen Abschnitt begleitet. Die Fahrt wird am rechten Rheinufer fortgesetzt. Wenn Sie dem Neckar hinauf folgen möchten, belohnt Sie der Fern­ meldeturm mit einem einmaligen Blick aus seinem Restaurant. Ansonsten führt Sie der Radweg nach einem guten Kilometer rechter Hand vom Rheinufer weg. Sie verlassen das Stadtgebiet von Mannheim über die Max-PlanckStraße. Beim Tierheim halten Sie sich rechts und erreichen die Fähre, die in der Radwandersaison über den Altrhein führt. Außerhalb der Saison muss der Bereich umfahren werden (ca. 5 km). Diese Streckenvariante ist aber ebenfalls gut ausgeschildert. Jenseits der Fähre führt der Rheinradweg (EV15) am rechten Rheinufer durch das Naturschutzgebiet Biedensand nach Lampertheim. Hinter dem dortigen Lessing-Gymnasium gelangen Sie über die Biedensandstraße ins Zentrum der Stadt. Fahren Sie über die Neuschlossstraße in den gleichnamigen Stadtteil. Nehmen Sie dann den geschotterten Lorscher Weg durch den Lampertheimer und Lorscher Stadtwald nach Lorsch

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30,6 km

7,7 km

10 m

Nach der Besichtigung des UNESCO-Welterbes Kloster Lorsch nutzen Sie den Radweg „Die Bergstraße“ bis zum E E E

Bahnhof Bensheim

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Von hier aus haben Sie eine gute Ausgangsposition für die Besichtigung der sehenswerten Altstadt.

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Wichtigste Stationen der GrenzTour 4 Speyer Seit mehr als 1.000 Jahren bestimmt der Kaiserdom St. Maria und St. Stephan das Bild der Stadt. Wahrscheinlich wurde er von Kaiser Konrad II. um 1030 erbaut, genau weiß man es nicht. Bereits 1981 wurde die Domkirche in den UNESCO-Katalog der Weltkultur­ erbestätten aufgenommen. Großen Einfluss auf die Stadt übten zwischen 1084 und 1349 Speyers jüdische Mitbürger aus. Steinerne Zeugen aus dieser Epoche sind zum Beispiel die Ruine der Synagoge und das Ritualbad. Weitere Informationen über diese Zeit vermittelt das Museum SchPIRA. Für Technikbegeisterte ist das Technik-Museum Speyer ein Eldorado. Dort können Besucher unter anderem in einem Jumbo-Jet herumklettern und ein echtes U-Boot erkunden. Außerdem bietet es die größte Raumfahrtausstellung Europas.

LLTourist-Information Speyer

Maximilianstraße 13, 67346 Speyer, Tel. (06232) 142392 www.speyer.de

Ludwigshafen am Rhein Die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz ist relativ jung und wird hauptsächlich durch die chemische Industrie bestimmt. Folgerichtig vermittelt das Stadtmuseum Ludwigshafen einen umfassenden Einblick in 150 Jahre der regionalen Industriegeschichte. Im starken Kontrast zu den Firmenanlagen steht der 1992 geschaffene Friedenspark, der sich inzwischen zur „Grünen Lunge“ der Stadt gemausert hat.

LLTourist-Information Ludwigshafen

Berliner Platz 1, 67059 Ludwigshafen am Rhein, Tel. (0621) 512036 www.ludwigshafen.de

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Tour 4 Kaiserdom, Speyer Erhaltener Teil der Klosteranlage Lorsch Rathaus, Lorsch

Lorsch Die hessische Kleinstadt zwischen Bergstraße, Ried und Rhein kann auf mehr als 1.250 Jahre Geschichte zurückblicken. Die Entwicklung des Ortes prägte das gleichnamige Kloster, gegründet um 764. Zwischenzeitlich herrschte Karl der Große über dessen Ländereien und Anlagen und baute es zu einem der wichtigsten kulturellen und bildungspolitischen Zentren zwischen Nordsee und Alpen aus. Besonders berühmt wurde die Abtei auch durch ihr Skriptorium – eine der größten und bedeutendsten Bibliotheken des Mittelalters. Das hier etwa am Ende des 8. Jahrhunderts verfasste Lorscher Arzneibuch gilt als älteste erhaltene medizinischpharmazeutische Handschrift deutscher Herkunft. Die Nibelungensage nennt das Kloster Lorsch als Siegfrieds Grablege. Geschichtlich belegt ist, dass sich hier die Ruhestätte der letzten ostfränkischen Könige aus dem karolingischen Geschlecht befand. Erhalten sind aus karolingischer Zeit nur noch Reste der Klostermauer, der einstigen Klosterkirche sowie die Torhalle, auch als Königshalle bezeichnet. 1991 wurde das Kloster Lorsch in die Liste der UNESCO-Weltkultur­erbestätten aufgenommen.

LLTourist-Information NibelungenLand

Altes Rathaus, Marktplatz 1, 64653 Lorsch, Tel. (06251) 175260 www.lorsch.de

Bensheim (siehe GrenzTour 6)

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GrenzTour 5

Von der Lahn zum Rhein 34


Tour 5

Von Limburg nach Koblenz Der Lahntalradweg führt an einem der schönsten Nebenflüsse des Rheins entlang. Leider ist er noch nicht an allen Stellen in Flussnähe ausgebaut, sodass stellenweise hohe Steigungen zu bewältigen sind. Dafür warten viele Wirkstätten der Oranier darauf, entdeckt zu werden.

Strecke

102 km (104 km mit Abstecher)

Schwierigkeitsgrad

schwer 35


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Limburg 

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41,8 km

346 m

Durch die Bahnhofstraße gelangen Sie in nordöstlicher Richtung direkt in die Limburger Fußgängerzone. Wenig später erreichen Sie die Altstadt mit dem Hohen Dom. Auf dem Weg zur Alten Lahnbrücke passieren Sie das Haus der sieben Laster. Überqueren Sie die Brücke nicht, sondern biegen Sie auf der linken Seite des Flusses auf den Lahntalradweg. Schon bald verlassen Sie Limburg und erreichen die benachbarte Kleinstadt Diez. Der Weg verläuft direkt vorbei an Schloss Oranienstein, das leider nur nach vorheriger Gruppenanmeldung besichtigt werden kann. In Diez wechseln Sie die Flussseite. Durch Balduinstein und Geilnau führt nun der schwierigste Abschnitt dieser Tour. Bis ins benachbarte Holzappel ist auf 3,5 km ein Höhenunterschied von mehr als 200 m zu bewältigen. Über Scheidt führt der Weg wieder ins Lahntal nach Laurenburg hinab. Im Weinort Oberndorf wird erneut die Flussseite gewechselt und es erwartet Sie die nächste sportliche Herausforderung: Beim Aufstieg zum Kloster Arnstein muss auf kurzer Strecke eine Steigung von 16 Prozent bewältigt werden. Nach einigem Auf und Ab erreichen Sie die Stadt Nassau 

8,9 km

0m

Von hier ist ein Abstecher zur 100 m höher gelegenen Burg Nassau lohnenswert, was erneut Kondition erfordert. Burg Nassau (Abstecher) 

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insges. 2,2 km

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TourÈ5

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Nachdem Sie wieder nach Nassau hinabgerollt sind, wird es auf der gesamten Strecke keine nennenswerten Steigungen mehr geben. So „purzeln“ nun endlich die Kilometer. Über Dausenau gelangen Sie nach Bad Ems 

27,5 km

54 m

Hier wird wieder einmal die Seite des Flusses gewechselt. Bis nach Lahnstein bleiben Sie rechts der Lahn, um sie dort ein letztes Mal zu überqueren. Anschließend fahren Sie über den Rheinradweg (EV15) links des Flusses. Über Braubach mit seiner imposanten Marksburg und Osterspai gelangen Sie nach Filsen. Die Josef-Hewel-Fähre südlich des Ortes bringt Sie auf die andere Seite des Rheins nach Boppard 

23,6 km

22 m

Nach der Stadtbesichtigung geht es linksrheinisch zumeist auf Tuch­ fühlung zum Fluss weiter. Nach einigen Kilometern sehen Sie die Marksburg oberhalb von Braubach aus einer anderen Perspektive. Der Rheinradweg (EV15) führt Sie dann über Rhens und unterhalb von Schloss Stolzenfels zum Deutschen Eck in Koblenz. Folgen Sie anschließend den Wegweisern in die Altstadt und schließlich zum Hauptbahnhof Koblenz

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Wichtigste Stationen der GrenzTour 5 Limburg an der Lahn Die schmucke Stadt entwickelte sich durch ihre günstige Lage an einer alten Handelsstraße zwischen Antwerpen und Byzanz. Geschichtsinteressierte werden besonders von ihrem FachwerkKern angezogen, der beinahe unbeschadet beide Weltkriege überstand und Limburg seinen Platz an der deutschen Fachwerkstraße sicherte. Über die Jahrhunderte blühte hier der Handel, was die vielen Hallenhäuser der Altstadt zeigen. Sie waren so angelegt, dass ein Pferdewagen darin Platz fand und von der Galerie aus be- oder entladen werden konnte. Einige dieser Häuser wurden sorgfältig restauriert und dienen heute als Werkstätten, Laden­­­lokal oder Wohnraum. Bekanntheit erlangte Limburg natürlich auch durch seinen Dom, der aufgrund seines Schutzpatrons auch Georgsdom genannt wird und 1235 eingeweiht wurde. Neben dem spätromanischen Bau selbst lohnt auch ein Besuch des danebenliegenden Domschatzund Diözesenmuseums mit Schätzen aus mehr als 1.000 Jahren Kirchengeschichte.

LLVerkehrsverein Limburg e. V., Tourist-Information

Barfüsserstraße 6, 65549 Limburg a. d. Lahn, Tel. (06431) 6166 www.limburg.de

Nassau Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Nassau-Oranien, deren Ruine sich etwa 120 Meter über das Lahntal erhebt. Wahrscheinlich wurde sie um 1120 von den Grafen Ruprecht und Arnold von Laurenburg erbaut. Wer die Mühen des Aufstiegs auf sich nimmt, wird mit einem herrlichen Ausblick über den Fluss und die Hügel belohnt. Einmal oben angekommen, sollten Sie es in den Monaten April bis Oktober nicht versäumen, auch den Bergfried zu erklimmen. 38


Tour 5 Burg Nassau Radfahrer vor dem Badeschloss, Bad Ems Quellenturm, Bad Ems

Die Stadt Nassau ist außerdem mit Wiesbaden und Mainz einer der südlichsten Punkte der Oranier-Route, die die Geschichte dieses Herrscherhauses erlebbar macht.

LLTourist-Information Nassauer Land e.V.

Obertal 9a, 56377 Nassau, Tel. (02604) 9525 0 www.nassau-touristik.de

Bad Ems Die Kurstadt schrieb vor fast 150 Jahren Weltgeschichte, denn 1871 löste die sogenannte „Emser Depesche“ den Deutsch-Französischen Krieg aus, der schlussendlich zur Gründung des Deutschen Reiches führte. Zu Zeiten der Römer überwand hier der Limes die Lahn. 2005 beschloss die UNESCO, diesen Abschnitt der 550 Kilometer langen Außengrenze des Römischen Reichs zwischen Rhein und Donau als Teil des neuen Welterbes „Grenzen des römischen Reiches“ in die Liste der Welterbestätten aufzunehmen. Ein Erlebnis besonderer Art ist auch die Fahrt mit der Standseilbahn. Sie verbindet im Pendelverkehr die Stadtmitte mit dem Kurgebiet auf der Bismarckhöhe und bewältigt dabei auf einer Streckenlänge von 220 Metern einen Höhenunterschied von 132 Metern. Von oben bietet sich ein eindrucksvoller Rundblick auf die Kurstadt und das Lahntal. Mit seinen 15 Heilquellen kann Bad Ems zudem auf eine lange Tradition als Kurstadt zurückblicken.

LLTourist-Information Bad Ems

Bahnhofplatz 1, 56130 Bad Ems, Tel. (02603) 94150 www.bad-ems.info

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Boppard Boppard liegt im Oberen Mittelrheintal und ist somit wie Bingen und Koblenz Bestandteil des gleichnamigen UNESCO-Welterbes. Weithin bekannt ist die vom Weinbau geprägte Stadt auch als staatlich anerkannter Luftkurort und für ihre Uferpromenade direkt am Rhein. Alljährlich wird hier am letzten September- und ersten Oktober-Wochenende ein großes Weinfest mit einem großen Feuer­werk gefeiert. Zwar blicken die meisten europäischen Gemeinden auf viele hundert Jahre Geschichte zurück, aber Boppard ist selbst nach diesen Maßstäben eine sehr alte Stadt. Nach den Kelten bauten die Römer im 4. Jahrhundert nach Christus am sogenannten „nassen Limes“ in Boppard ein Kastell zur Verteidigung der Außengrenzen. Davon sind heute noch Reste mit bis zu acht Meter hohen Mauern zu sehen. An klaren Tagen sollte man sich außerdem auf keinen Fall die Aussichtspunkte Gedeonseck und Vierseenblick entgehen lassen, die man per Sesselbahn erreicht. Für Regentage hingegen bietet sich eine Fahrt mit der Hunsrückbahn an. Die Zugstrecke gilt als eine der steilsten und zugleich schönsten des Bundeslandes.

LLTourist Information Boppard

Marktplatz (Altes Rathaus), 56154 Boppard, Tel. (06742) 3888 www.boppard-tourismus.de

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Tour 5 Rheinufer, Boppard K aiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck, Koblenz Festung Ehrenbreitstein, Koblenz

Koblenz Dem Zusammenfluss von „Vater Rhein“ und „Mutter Mosel“ verdankt diese Stadt ihren Namen. Aus dem römischen „Castellum apud Confluentes“ („das Kastell bei den Zusammenfließenden“) wurde schließlich „Koblenz“. Kurz nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. entstand 1888 die Idee, ihm in der Stadt ein Denkmal zu setzen. Sein Enkel Kaiser Wilhelm II. wählte 1891 das Deutsche Eck, also das letzte Stück Land zwischen den beiden Flüssen, als geeigneten Standort. Feierlich eingeweiht wurde das Kupfer-Denkmal am 31. August 1897 in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite erhebt sich 118 Meter über dem Fluss die Festung Ehrenbreitstein. Von dort bietet sich der beste Ausblick auf die Stadt und den Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Die zweitgrößte erhaltene Festung Europas wurde zwischen 1817 und 1828 in ihrer heutigen Gestalt errichtet. Die Grundmauern der Festung stehen auf Überresten einer noch wesentlich älteren Burg, die bereits um das Jahr 1000 an dieser strategisch günstigen Stelle erbaut worden war. Auf der Festung Ehrenbreitstein befindet sich heute neben dem Landesmuseum Koblenz eine Jugendherberge. Ein Erlebnis ist auch die Fahrt mit der Seilbahn hinauf zur Festung. Aus einer der 18 Panoramakabinen heraus blicken Sie auf das UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ und auf die Stadt mit ihrer über 2.000-jährigen Tradition.

LLTourist-Information im Forum Confluentes

Zentralplatz 1, 56068 Koblenz, Tel. (0261) 19433 oder 1291610 www.koblenz-touristik.de

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GrenzTour 6

Auf den Spuren der Nibelungen 42


Tour 6

Rund um Nierstein Bei dieser GrenzTour können Sie den Spuren der sagenumwobenen Nibelungen folgen und sechs Nibelungenstädte besuchen: Zwingenberg, Bensheim, Heppenheim, Lorsch, Worms und Alzey. Die Bergstraße bildet das bekannteste Tor zum Odenwald, in dem die Nibelungen gern jagten.

Strecke

139 km

Schwierigkeitsgrad

mittelschwer 43


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Bahnhof Nierstein 

15,5 km

5m

Folgen Sie vom Niersteiner Bahnhof aus dem Rheinradweg (EV15) bis zur Rheinfähre. Auf der anderen Flussseite erreichen Sie Kornsand. Auf der nun hessischen Seite ist der Rheinradweg (EV15) auch mit R6 beschildert. An dieser Stelle können Sie entweder einen Pfad über den Hochwasserschutzdeich oder einen parallel verlaufenden, befestigten Weg nutzen. Die Route führt am Rande des Naturschutzgebietes Kühkopf-Knoblochsaue entlang bis nach Erfelden. Folgen Sie dem Radweg aber nicht über den Fluss und hinein ins Naturschutzgebiet, sondern biegen Sie einige Meter hinter der Brücke nach links in die Berliner Straße. Folgen Sie dann der Bahnstraße über die B44 und Sie gelangen nach Riedstadt-Goddelau 

26,3 km

46 m

Nach dem Besuch des Büchnerhauses bleiben Sie bis Crumstadt auf dem Radweg „Rhein-Main-Vergnügen“, der dort vom Radweg 24 abgelöst wird. Diesem können Sie bis Pfungstadt folgen. Nachdem Sie Pfungstadt über die Seeheimer Straße verlassen haben, fahren Sie auf dem naturbelassenen Radweg 17 durch den Wald über Seeheim-Jugenheim, wo Sie im Ortskern auf den Radweg „Die Bergstraße“ treffen. Dieser führt Sie im ersten Schritt nach Zwingenberg an der Bergstraße 

12,4 km

20 m

Weiter auf dem Radweg „Die Bergstraße“ gelangen Sie über BensheimAuerbach nach Bensheim. Ein kurzes Stück nutzen Sie nun den R9 und gelangen nach 44


Tour 6

Heppenheim an der Bergstraße 

28,2 km

19 m

In der Nähe des Bahnhofs treffen Sie wieder auf den Radweg „Die Bergstraße“, dem Sie nach Lorsch folgen. Nach einem eventuellen Besuch des dortigen Klosters verlassen Sie Lorsch über den R9. Dieser führt Sie bis nach Worms. Nach der Nibelungenbrücke halten Sie sich für etwa 900 m an die B47, wenn Sie zum Nibelungenmuseum möchten. Ansonsten führt Sie die Hiwwel-Route, die kurz hinter der Nibelungenbrücke beginnt, in den Stadtteil Neuhausen. Wenn Sie hier auf der Von-Steuben-Straße weiterfahren, erreichen Sie bald Worms-Herrnsheim 

27,2 km

316 m

Nach der Besichtigung von Schloss Herrnsheim mit seinem eindrucksvollen Bibliotheksturm kehren Sie zur Hiwwel-Route zurück und folgen dieser bis Alzey 

29,4 km

65 m

Nutzen Sie bis Friesenheim den Selztal-Radweg. Über die ehemaligen Bahntrassen des Amiche-Radwegs erreichen Sie das Ziel der Rundtour, den Bahnhof Nierstein

45


Wichtigste Stationen der GrenzTour 6 Nierstein (siehe GrenzTour 8) Riedstadt-Goddelau Am 17. Oktober 1813 kam in Goddelau der Dramatiker und Naturforscher Georg Büchner zur Welt. Er nahm aktiv an der revolutionären Bewegung teil und gilt als einer der bedeutendsten Dichter des Vormärz. Obwohl sein Leben bereits mit 23 Jahren endete, wurde er in seiner kurzen Schaffensperiode zu einem der wichtigsten deutschen Autoren. Sein Geburtshaus wird seit 1999 als Museum genutzt und zeigt donnerstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr seinen Lebensweg und seine Werke.

LLStadtverwaltung Riedstadt

Rathausplatz 1, 64560 Riedstadt, Tel. (06158) 181-0 www.riedstadt.de

Zwingenberg an der Bergstraße Zwingenberg erhielt 1274 das Stadtrecht und ist somit die älteste Stadt im hessischen Teil der Bergstraße. Eines ihrer Wahrzeichen ist der Melibokus, der mit 517 Metern Höhe die höchste Erhebung der Bergstraße und ein markantes Tor zum Odenwald bildet. Viele Fachwerkhäuser und alte Gemäuer prägen das Bild der Altstadt – die meisten davon in der Scheuergasse. Gut erhalten ist zudem die den Ortskern umgebende Stadtmauer. In exponierter Höhenlage ragt die Bergkirche aus diesem Ensemble heraus, die im Jahre 1258 von den Grafen von Katzenelnbogen errichtet wurde.

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Tour 6 Radfahrer vor dem Büchnerhaus, Riedstadt-Goddelau Weinfest in Zwingenberg Reste der ehemaligen Stadtmauer, Zwingenberg

Zwingenberg ist ebenfalls ein Nibelungenort, denn oberhalb der Stadt beginnt der westliche Einstieg zum Nibelungensteig. Dieser 124 km lange Qualitätswanderweg durchquert den sagenhaften Odenwald von Westen nach Osten.

LLTourist-information Zwingenberg

Unesco-Geopark-Informationszentrum Blüten, Stein & Wein Löwenplatz 6, 64673 Zwingenberg, Tel. (06251) 984950 www.zwingenberg.de

Bensheim Mit rund 40.000 Einwohnern ist Bensheim die größte Stadt im Landkreis Bergstraße. Eines ihrer Wahrzeichen ist das über der Stadt thronende Schloss Auerbach. Diese beeindruckende Burg wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert errichtet. Im Hof der heutigen gut erhaltenen Ruine sind noch Reste eines Bergfrieds zu sehen. Von Weitem sichtbar sind die beiden hohen Türme, die aus der Ferne zu einem Besuch einladen. Besonders kurios: Auf einer der Burgmauern wächst eine etwa 300 Jahre alte, etwa sieben Meter hohe (und ziemlich halsstarrige) Waldkiefer direkt auf den Mauersteinen. Ein Besuchermagnet ist auch das Fürstenlager im Bensheimer Stadtteil Auerbach. Die dorfähnliche Anlage mit den historischen Gebäuden ist fast unverändert erhalten geblieben. Die landschaftliche Schönheit und der geschichtliche Reichtum in und um Bensheim sicherten der Stadt ihren Platz an der Nibelungenstraße und im „UNESCO Global Geopark“ Odenwald-Bergstraße.

LLStadt Bensheim – Team Wirtschaftsförderung und Tourismus Hauptstraße 39, 64625 Bensheim, Tel. (06251) 5826314 www.bensheim.de

47


Oberschloss Kranichfeld

Heppenheim an der Bergstraße Die Kreisstadt liegt direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg und wartet mit einer sehenswerten Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern auf. Die urigen Häuschen schmiegen sich dabei an eine mittelalterliche Burganlage auf dem hiesigen Schlossberg. Genauso prägend für das Stadtbild ist die katholische Kirche St. Peter, im Volksmund gern als „Dom der Bergstraße“ bezeichnet. Heppenheim besitzt wie einige seiner Nachbarstädte einen Siegfriedbrunnen. Allerdings ist bis heute fraglich, welche der kleinen Quellen in der Gegend Inspirationsvorlage für die Stelle des Nibelungenliedes war, an der Drachentöter Siegfried von seinem Widersacher Hagen heimtückisch ermordet wurde.

LLTourismus-Information

Großer Markt 9, 64646 Heppenheim, Tel. (06252) 131171 www.heppenheim.de

Worms Etwa drei Kilometer vom Wormser Stadtzentrum entfernt befindet sich auf einer Anhöhe das Schloss Herrnsheim. Zum Schloss­ komplex gehört ein riesiger Park im Stil eines Englischen Gartens mit Wiesenflächen, Waldstücken und Teichen. Gut erhalten ist die Innenausstattung des Schlosses im Erd­ geschoss, einschließlich seiner Wand- und Deckenmalereien. Zum Ensemble gehört der Bibliotheksturm. Im Schloss Herrnsheim kann freitags und sonntags im roman­tischen Ambiente des „Grünen Salons“ geheiratet werden. Bei unserer Nibelungen-Tour darf natürlich nicht das NibelungenMuseum in Worms unerwähnt bleiben. Ein Audio-Guide, gesprochen von Mario Adorf, führt die Besucher durch die sagenum­ wobene Geschichte des Herrschergeschlechts.

LLTourist Information Worms

Neumarkt 14, 67547 Worms, Tel. (06241) 85373 06 www.worms.de

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Tour 6 Bibliotheksturm im Schloss Herrnsheim, Worms Rossmarktbrunnen, Alzey Hagen-Statue an der Nibelungenbrücke, Worms

Alzey Das Autokennzeichen der Kreisstadt lautet AZ. Dabei könnte AZ auch stehen für eine tolle Stadt von A bis Z – mit zahlreichen Fachwerkbauten in der gut erhaltenen Altstadt und einer umfassend restaurierten Stadtmauer. Der Rossmarkt mit dem Marktbrunnen bildet dabei das Zentrum der vielen Sehenswürdigkeiten. Das lebensgroße Bronzepferd „Max“ steht hier in Erinnerung an das liebste Fortbewegungsmittel von Volker von Alzey. Dieser Spielmann nimmt in der Nibelungensage einen bedeutenden Platz ein. Er war es anscheinend, der mit seiner Fidel und seinen Liedern für Stimmung zwischen den zahlreichen Schlachten der Burgunder sorgte. Deshalb wird das zu den Nibelungenstädten zählende Alzey auch „Volkerstadt“ genannt. Das Alzeyer Schloss war früher wahrscheinlich eine Stauferburg, die im 16. Jahrhundert zum Schloss ausgebaut wurde. Nach seiner Zerstörung 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg erfolgte sein Wieder­ aufbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Gemäuer beherbergen heute neben dem Amtsgericht von Alzey ein Mädcheninternat. Im Stadtmuseum, errichtet im 16. Jahrhundert als Hospital­ gebäude, befindet sich der Sitz der Tourist-Information.

LLTourist Information Alzeyer Land

Antoniterstraße 41, 55232 Alzey, Tel. (06731) 499364 www.alzey.de

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GrenzTour 7

Den Westerwald entdecken 50


Tour 7

Von Altenkirchen nach Dillenburg Waldfreunde kommen bei dieser anspruchsvollen GrenzTour voll auf ihre Kosten. Die Stille und die saubere Luft des Westerwalds wechseln sich ab mit den zauberhaften Städten Hachenburg, Herborn und Dillenburg. Dabei radeln Sie auch auf den Spuren der Oranier, die die Geschichte in der Region lange mit­bestimmten.

Strecke

78 km

Schwierigkeitsgrad

schwer 51


Bahnhof Altenkirchen

15,8 km

331 m

Vom Bahnhof Altenkirchen verläuft der Wied-Radweg zum Teil auf wenig befahrenen Straßen über Michelbach und Widderstein nach Ingelbach. Über die Orte Kroppach, Heuzert und Astert gelangen Sie im weiteren Verlauf zum Kloster Marienstatt bei Hachenburg

4,9 km

136 m

Frisch gestärkt führen Sie der Radrundweg Hachenburg und der NisterRadweg parallel hinauf nach Hachenburg

49,4 km

675 m

Nach einer Stadtbesichtigung fahren Sie auf dem Nister-Radweg mit teilweise kräftigen Steigungen über Alpenrod, Nistertal und Erbach in die Kleinstadt Bad Marienberg. Gut strampeln lässt es sich dabei auf der alten Bahntrasse zwischen den letzten beiden Städten. Anschließend geht es auf dem gleichen Radweg weiter über die Orte Großseifen, Fehl-Ritzhausen, Neustadt (Westerwald), Zehnhausen und Waigandshain. Für diese Etappe durch die Hügel ist einiges an Kondition erforderlich. In Waigandshain wechseln Sie auf die Geopark-Basalt-Radroute. Nun folgt der letzte größere Anstieg dieser Tour nach Homberg. Über das Örtchen Rehe erreichen Sie die Krombachtalsperre, die direkt auf der Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz liegt.

52


Tour 7

Anschließend radeln Sie nach Mademühlen. Dort wechseln Sie auf den Radweg R8. Über Driedorf, Guntersdorf und Hörbach erreichen Sie das Stadtzentrum von Herborn

7,9 km

50 m

Nehmen Sie sich am besten viel Zeit für Ihre Entdeckungsreise in dieser Fachwerkstatt. Folgen Sie dann dem Dilltal-Radweg über Burg nach Dillenburg Auch hier lohnt sich ein längerer Aufenthalt. Sportlich ambitionierte Radfahrer können über die Geopark-Basalt-Radroute den Aufstieg an der Villa Grün vorüber zum Wilhelmsturm wählen. Die etwa 65 Höhenmeter verteilen sich dabei auf 1,5 km. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, kann sein Fahrrad bei der Tourist-Information am Alten Rathaus abschließen und den Aufstieg zu Fuß über den historischen Schlossberg vornehmen. Radeln Sie nach der Stadtbesichtigung zum Ziel der Tour, dem Bahnhof Dillenburg

53


Wichtigste Stationen der GrenzTour 7 Kloster Marienstatt bei Hachenburg Das im Jahre 1212 erbaute Kloster Marienstatt liegt etwa vier Kilometer von Hachenburg entfernt im Nistertal. Zum Klosterkomplex gehören heute unter anderem eine Bibliothek, ein Gymnasium sowie die größte Orgel des Westerwaldes. Nach wie vor wird das Kloster Marienstatt als Wallfahrtsort gut besucht und bietet eine hervorragende Einkehrmöglichkeit mit Restaurant und eigener Brauerei.

LLZisterzienserabtei Marienstatt

57629 Marienstatt, Tel. (026 62) 95350 www.abtei-marienstatt.de

Hachenburg Als „Perle des Westerwaldes“ wird die einstige Residenzstadt bezeichnet. Schon von Weitem grüßt die Besucher das Wahr­ zeichen der Stadt – Schloss Hachenburg. Es wurde 1180 durch Graf Heinrich II. von Sayn errichtet. Nach einem Konkurs im Jahre 1974 übernahm die Deutsche Bank die Immobilie. Seitdem beherbergt das Schloss die Fachhochschule der Deutschen Bundesbank. Weitere Sehenswürdigkeiten sind neben der evangelischen Stadtkirche und der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt die vielen sanierten Fachwerkhäuser der historischen Altstadt und das Landschaftsmuseum Westerwald.

LLTourist Information Hachenburger Westerwald

Perlengasse 2, 57627 Hachenburg, Tel. (02662) 958339 www.hachenburger-westerwald.de

54


Tour 7 Kloster Marienstatt bei Hachenburg A lter Markt, Hachenburg Wilhelmsturm, Dillenburg

Herborn Wann die Stadt am Fuße des Westerwaldes genau entstanden ist, liegt noch immer im geschichtlichen Dunkel. Die Spuren menschlicher Besiedlung reichen hier jedenfalls zurück bis in die Steinzeit. Außerdem schmücken die Altstadt Baudenkmäler aus acht Jahrhunderten. Noch heute lohnt sich besonders ein Rundgang um die Stadtmauer mit einigen noch gut erhaltenen Türmen, z. B. dem Dillturm. Die vielen zum Teil mehrstöckigen Fachwerkhäuser und die Stadtgeschichte machten Herborn zu einem Teil der Deutschen Fachwerkstraße und der Oranier-Route. 2016 erhielt Herborn darüber hinaus den Ehrentitel „Reformations­ stadt Europas“, da die Stadt eine bedeutende Rolle in der Verbreitung des neuen religiösen Gedankenguts spielte.

LLStadtmarketing Herborn GmbH

Hauptstraße 39, 35745 Herborn, Tel. (02772) 7081900 www.herborn.de

Dillenburg Um 1130 wurde auf dem Schlossberg über dem Ort die Dillenburg erbaut, Namensgeberin für die im Jahre 1254 erstmals urkundlich erwähnte Stadt an der Oranier-Route. Vor ihrer Zerstörung 1760 durch französische Truppen war die Dillenburg eine der größten mittelalterlichen Burgen Europas. Der fast 40 Meter hohe Wilhelmsturm südwestlich der Altstadt bietet einen herrlichen Ausblick über den Ort, das Dilltal und bis ins Rothaargebirge. Er beherbergt heute zudem ein Museum mit einer reichen und bedeutenden Sammlung von Gemälden, Urkunden, Waffen und Gebrauchsgegenständen der Nassauer und Oranier.

LLRessort für Kultur, Sport und Tourismus

Hauptstraße 19, 35683 Dillenburg, Tel. (02771) 896151 www.dillenburg.de

55


GrenzTour 8

BahntrassenRadeln 56


Tour 8

Rund um Mainz-Kastel Diese GrenzTour durch Rheinhessen bewegt sich zu groĂ&#x;en Teilen auf stillgelegten Bahntrassen, die in den letzten Jahren mehr und mehr zu bequemen, breiten und ungestĂśrten Radfernwegen ausgebaut wurden.

Strecke

64 km

Schwierigkeitsgrad

leicht 57


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Tour 8 Hauptbahnhof Mainz

2,5 km

0m

Vom Vorplatz des Mainzer Hauptbahnhofs fahren Sie in die Bahnhofstraße, dann links in die „Große Bleiche“, wo Sie auf den Main-Radweg treffen. Dieser bringt Sie über die Brücke und direkt dahinter rechter Hand zur „Reduit“. Da Sie den Rhein überquert haben, befinden Sie sich nun auf Wiesbadener Stadtgebiet, auch wenn es anders wirken mag. Lassen Sie sich aber nicht verwirren von den Schildern mit der Aufschrift Mainz-Kastel

8,5 km

10 m

Nach der Reduit, die offiziell den Namen „Festung Mainz“ trägt, trifft der Main-Radweg auf den Rheinradweg (EV15). Dieser führt Sie weiter durch die Maaraue und nach etwa 3 km rechts über den Main. Vorbei an der Bleiaue geht es nun flussaufwärts über Gustavsburg bis nach Ginsheim

16,6 km

11 m

Der Radweg ist sehr gut ausgeschildert und bringt Sie zum Bahnhof von Ginsheim-Gustavsburg. Biegen Sie links ab und folgen Sie der Straße Richtung Kornsand. Nun führt Sie der bestens ausgebaute Rheinradweg (EV15) über Rheindeiche, die die tiefer liegende Landschaft dahinter vor Überflutungen schützen. Er prägt das Landschaftsbild und bietet für den Radfahrer den Vorteil bequemer, aber teilweise auch recht windiger Streckenführung in schöner Lage. An der Bushalte­ stelle „Am Rheindamm“ biegen Sie rechts ab Richtung Kornsand. Der Kornsand bei Rheinkilometer 481 gehört zum Ortsteil TreburGeinsheim. Dort befindet sich die Fähre, mit der sie übersetzen nach Nierstein

36,4 km

268 m

Nach der kurzen Fährfahrt biegen Sie am Rheinufer sofort scharf rechts ab und folgen dem Rheinradweg (EV15) durch die Innenstadt von Nierstein. Das schöne Städtchen, liebevoll auch „Riesling City“ genannt, lädt zu einer längeren Rast ein. Sie fahren nun über den Marktplatz in die Wörrstädter Straße und überqueren die B420. Am Ortsausgang beginnt der Amiche-Radweg – benannt nach der Eisenbahn, die auf dieser Strecke einst von Alzey nach Bodenheim fuhr. Vorbei an Wein­ reben und Winzerhöfen führt Sie dieser Radweg über Dexheim, Köngernheim und Selzen nach Mommenheim. Hinter Friesenheim macht der Fernradweg einen scharfen Rechtsknick. Kurz vor Undenheim stoßen Sie auf die Hiwwel-Route. Der Name des Radweges leitet sich aus der rheinhessischen Mundart ab – „Hiwwel“ bedeutet „Hügel“. Der größte Teil der Strecke ist eben bis leicht hügelig. Folgen Sie dieser Route über Mainz-Hechtsheim bis zurück zum Hauptbahnhof Mainz

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Wichtigste Stationen der GrenzTour 8 Mainz-Kastel Mainz-Kastel gehört trotz seines Namens zur hessischen Landes­ hauptstadt Wiesbaden und sorgt damit häufig für Verwirrung. Durch seine Lage zwischen den Stadtkernen von Mainz und Wiesbaden gehörte es durch die Jahrhunderte manchmal hessischen, dann wieder pfälzischen Herrscherhäusern oder Administratoren. Die Begehrlichkeiten entstanden hauptsächlich durch die Tatsache, dass sich in Kastel früh ein Verkehrsknotenpunkt bildete. Verstärkt wurde das Geflecht aus Häfen und Rheinbrücke 1839 durch einen Bahnhof einer der ersten deutschen Eisenbahnlinien. Die sogenannte „Reduit“ – eine massive, zweistöckige Kaserne – beherrscht noch heute das Bild der rechten Rheinseite. Die ehe­ malige Verteidigungsfestung wurde 1834 fertiggestellt und diente dem Schutz der schwimmenden Brücke über den Rhein. Im „Museum Castellum“ finden Geschichtsfreunde einen Überblick über die (Militär-)Geschichte des Stadtteils. Das Museum hat jeden Sonntag von 10:30-12:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

LLwww.museum-castellum.de Ginsheimer Rheinschiffsmühle Nur 400 Meter abseits des Hessischen Radfernwegs R6, zwischen Ginsheim und Gustavsburg, liegt die originalgetreue Rekon­ struktion einer sogenannten Rheinschiffsmühle. Über mehrere Jahrhunderte hinweg arbeiteten schwimmende Mühlen am Rande des Rheins. Mahlwerke und Siebe wurden direkt von dem Wasserstrom des Flusses angetrieben, das Bauen von Kanälen und Um­leiten von Wasser entfielen somit. Bis zu 22 dieser schwimmenden Mühlen lagen im 19. Jahrhundert gleichzeitig bei Ginsheim vor Anker. 1928 stellte die letzte Rheinschiffsmühle ihren Betrieb ein.

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Tour 8 Mainzer Dom Innenleben der Rheinschiffsmühle Ginsheim Wartturm in den Niersteiner Weinbergen

Die aufkommende Industrialisierung bot nun andere Antriebsmöglichkeiten unabhängig vom Wasserlauf und der wachsende Schiffsverkehr beanspruchte mehr und mehr Platz. Die letzte Mühle ihrer Art wurde 1928 unter Denkmalschutz gestellt und nach Mainz geschleppt. Dort fiel sie 1945 einem Luftangriff zum Opfer. Die Rekonstruktion dieser letzten produktiven Rheinschiffsmühle ist einmalig in Europa. Die voll funktionsfähigen Geräte zeigen Besuchern heute den technischen Stand des Mühlenwesens um 1900.

LLRheinschiffsmühle Ginsheim

65462 Ginsheim-Gustavsburg, Tel. (0157) 37052722 www.schiffsmuehle-ginsheim.de

Nierstein Mit fast 1.000 Hektar Anbaufläche ist die „Riesling City“ eine der größten weinbaubetreibenden Gemeinden am Rhein. Damit Radler und andere Ausflügler den Wein dieser herrlichen Region direkt vor Ort genießen können, laden viele Straußwirtschaften und Winzer­ stuben von Frühjahr bis Herbst zu ausgedehnten Verschnauf­pausen ein. Sehens- und hörenswert ist auch das Glockenspiel im Weingut St. Urbanshof – die größte deutsche Glockenanlage im Privatbesitz. Aus einer Weinlaune heraus entstanden, ziert dieses nun seit 1986 die Gutsschänke in der Glockengasse. Zu festgelegten Zeiten (12, 15, 17 und 19 Uhr) stimmen die 16 Glocken täglich Volks- und Weinlieder an. Wer die Namen der Lieder erfahren möchte, findet sie angeschlagen an den Fensterläden der Schänke.

LLStadtverwaltung Nierstein

Bildstockstraße 10, 55283 Nierstein, Tel. (06133) 960500 www.nierstein.de

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Tipps zum sicheren Radfahren Sicherheitscheck vor der Tour

✓ ✓ ✓ ✓

Tretkurbel und Pedale ohne Wackler?

Felgen und Reifen auf Zustand überprüfen. Öl und Bremsstaub entfernen. Lockere Speichen beim Fachhändler ersetzen lassen. Abgefahrene, rissige oder poröse Pneus austauschen. Schleichender Druckverlust kann auch durch einen eingefahrenen Fremdkörper in der Reifen­decke verursacht werden – also besser wechseln.

Schrauben fest, Licht funktionsfähig? Kette reinigen und mit Ölspray pflegen Kabel, Bremsklötze und Zughüllen: Verschmutzte oder abgefahrene Bremsklötze sind ein Sicherheitsrisiko, deshalb mit einer Drahtbürste reinigen oder austauschen.

Bei der Tour an Bord

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Mini-Tool mit Innensechskantschlüsseln von 2,5 bis 8 mm

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Adapter für Luft-Betankung an der Tankstelle, Ersatzbowdenzug, Maulschlüssel (8er, 9er, 10er, 15er), Ersatzfaltreifen

Schraubendreher, Ersatzschlauch, Flickzeug, drei Reifenheber, (Mini-)Luftpumpe, Kabelbinder

Pedelec: evtl. Ersatz-Akku und Ladegerät mitnehmen

Ausrüstung

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Fahrradhelm, Sonnenbrille Fahrradhandschuhe mit Gel-Polster und Frottee-Einsatz Spezielle Fahrradschuhe, auf jeden Fall aber festes, nicht zu schweres Schuhwerk mit profilierter, sehr fester Sohle Atmungsaktive, helle Bekleidung mit Reflektionsstreifen und verschließbarer Rückentasche Wasserflasche für Rahmenhalterung Erste-Hilfe-Tasche, gibt es sehr kompakt für Radler Fahrradschloss (auf Sicherheitsstufe achten)


Infos und Verpflegung

Mobiltelefon und Fahrradkarte mitführen, Fahrrad-App, z. B. ADAC Fahrrad Touren Navigator (siehe www.adac.de/apps)

Bett+Bike-Hotels mit abschließbarem Fahrrad­keller, eventuell Wasch- und Trockenmöglichkeit für Bike und Kleidung vorab checken

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Fahrtstrecke und -zeit auf persönliche Bedürfnisse ausrichten Höhenprofil und Streckenbeschaffenheit kennen Ausreichend Getränke (stilles Wasser, Elektrolyte) und Obst oder Kraftriegel einpacken

Sicherheit im Straßenverkehr

Als Radler vorausschauend fahren und nicht auf sein (Vorfahrts-) Recht bestehen

✓ ✓

Abbiegende Kraftfahrer beobachten, an Kreuzungen und beim Abbiegen: Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern suchen „Tote Winkel“ beachten – besonders bei Bus, Lkw oder Transporter

Tipps zum Pedelec-Fahren Auf die Trittfrequenz achten

Treten Sie zu schnell in die Pedale, unterstützt Sie der Motor nicht mehr optimal. Eine Trittfrequenz von 70 Pedalumdrehungen/Minute ist optimal.

Schonen Sie den Akku Ihres Pedelecs

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Bei Pedelecs können Sie meist zwischen drei oder vier Unterstützungs-Stufen wählen. Um Strom zu sparen und die Reichweite zu erhöhen, auch mal eine Stufe herunterschalten oder bergab ganz darauf verzichten.

Anfahren in einem kleinen Gang

In einem kleinen Gang zu starten fällt leichter und schont den Akku.

Max. Geschwindigkeit erreicht – Stufe zurück?

Pedelecs unterstützen Sie nur bis 25 km/h mit einem Motor beim Pedalieren. Haben Sie die Höchstgeschwindigkeit erreicht, halten Sie diese meist auch in einem kleineren Gang.

Strom speichern – Energierückgewinnung nutzen

Naben-Motoren bieten die Möglichkeit der Energierückgewinnung durch Rekuperation als Bremsunterstützung. So können die Akkus während der Fahrt auch etwas aufladen. 63


Stichwortregister GrenzTour Altenkirchen..........................GT 7 Altrip.....................................GT 4 Alzey.....................................GT 6 Bad Dürkheim.......................GT 1 Bad Ems................................GT 5 Bad Kreuznach......................GT 3 Bad Marienberg.....................GT 7 Bensheim.....................GT 4, GT 6 Biblis mit AKW.......................GT 2 Bingen...................................GT 3 Boppard..........................GT 5 Burg Nassau..........................GT 5 Burg Oranienstein..................GT 5 Darmstadt.............................GT 2 Deidesheim...........................GT 1 Deutsches Eck, Koblenz........GT 5 Diez.......................................GT 5 Dillenburg..............................GT 7 Dürkheimer Riesenfass.........GT 1 Drosselgasse, Rüdesheim.....GT 3 Eich.................................GT 1 Europareservat Kühkopf .....................................GT1, GT 6 Europareservat Rheinauen, Bingen...................................GT 3 Festung Ehrenbreitstein........GT 5 Koblenz.................................GT 5 Filsen..............................GT 5 Gernsheim.......................GT 2 Ginsheim-Gustavsburg..........GT 1 Ginsheimer Rheinschiffsmühle.. GT 8 Goddelau mit Büchnerhaus....GT 6 Guntersblum...........................GT2 Hachenburg...........................GT 7 Hambacher Schloss...............GT 1 Hamm am Rhein....................GT 1 Heppenheim..........................GT 6 Herborn.................................GT 7 Hildegard von Bingen.............GT 3 Ingelheim........................GT 3 Kaiserpfalz Ingelheim............GT 3 Kellerlabyrinth Oppenheim............................GT 2 Kloster Arnstein.....................GT 5 Kloster Disibodenberg...........GT 3

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GrenzTour Kloster Lorsch..............GT 4, GT 6 Kloster Marienstatt................GT 7 Koblenz.................................GT 5 Kornsand.........................GT 6 Krombachtalsperre................GT 7 KühkopfKnoblochsaue...............GT 1, GT 6 KZ Osthofen, Gedenkstätte.........................GT 2 Lahnstein..............................GT 5 Lampertheim.........................GT 4 Laurenburg............................GT 5 Limburg an der Lahn.............GT 5 Loreleyfelsen.........................GT 3 Lorsch..........................GT 4, GT 6 Ludwigshafen........................GT 4 Löwentor, Darmstadt.............GT 2 Mainz...........................GT 1, GT 8 Mannheim.............................GT 4 Mäuseturm, Bingen...............GT 3 Nackenheim..........................GT 2 Nassau .................................GT 5 Neustadt a. d. Weinstraße.....GT 1 Nibelungenstädte..................GT 6 Nierstein.................GT 2, GT 6 Oestrich-Winkel...............GT 3 Oppenheim............................GT 2 Osthofen................................GT 2 Park Rosenhöhe, Darmstadt.............................GT 2 Puppentheater Museum........GT 3 Pfungstadt.............................GT 6 Reduit/Festung Mainz...........GT 8 Riedstadt-Goddelau...............GT 6 Rüdesheim............................GT 3 Salinental, Bad Kreuznach.....GT 3 Schloss Biebrich, Wiesbaden.GT 1 Schloss Herrnsheim, Worms.. GT 6 Speyer...................................GT 4 Stockstadt am Rhein.............GT 1 Weinfass, Dürkheim..............GT 1 Wiesbaden............................GT 1 Wilhelmsturm, Dillenburg......GT 7 Worms................ GT 1, GT 2, GT 6 Zwingenberg.........................GT 6


Impressum Herausgeber: ADAC Hessen-Thüringen e.V. Fachbereich Unternehmenskommunikation Lyoner Straße 22, 60528 Frankfurt am Main, Tel. (069) 6607 8502 www.adac.de/hessen-thueringen In Kooperation mit: HA Hessen Agentur GmbH, Konradinerallee 9, 65189 Wiesbaden www.hessen-agentur.de Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Löhrstraße 103-105, 56068 Koblenz www.gastlandschaften.de ADAC Mittelrhein e.V., Viktoriastraße 15, 56068 Koblenz www.adac.de/adac_vor_ort/rheinland-pfalz ADAC Pfalz e.V., Europastraße 1, 67433 Neustadt an der Weinstraße, www.adac.de/adac_vor_ort/rheinland-pfalz Text: Roland Geißler, Peter Steinfadt, Tanja Ahrens, Cornelius Blanke Kartographie: Outdooractive GmbH & Co. KG, Missener Str. 18, 87509 Immenstadt Lizenzhinweise: Geoinformationen © Outdooractive, © GeoBasis-DE / BKG 2016 Design: www.nicolaygrafik.de Druck und Herstellung: A&M Service GmbH, Elz Redaktionsschluss: Dezember 2016 (1. Auflage) Sämtliche Angaben wurden mit großer Sorgfalt recherchiert und zusammen­ gestellt. Unser Dank gilt allen, die uns mit Beratung sowie der freundlichen Bereitstellung von Bildmaterial und Informationen geholfen haben. Für Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen. Für Hinweise auf Fehler ist die Redaktion dankbar. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des ADAC gestattet. Bildnachweis Titel: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/Dominik Ketz Inhalte: ADAC, Roland Geißler, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/Dominik Ketz, HA Hessen Agentur GmbH, Darmstadt Marketing GmbH, Tourismus Service Bergstraße e.V./Maria Zimmermann, Koblenz Touristik GmbH, Faber & Partner Fotografie, Pfalz.Touristik e.V., RWE AG, Lahntal Tourismus Verband e.V., Wiesbaden Marketing GmbH, Wiki­commons User Reneman (Kellerlabyrinth Oppenheim), Presse- und Foto­agentur „Die Knipser“ (KZ Osthofen), Rolf Schädler (Hambacher Schloss), Umweltbildungszentrum Schatz­insel Kühkopf, Ludwig März, Henrik Hack, Karl Hoffmann, Karlheinz Walter, Riese & Müller GmbH, Tourist Information Bad Dürkheim, Ulrich Pfeuffer/GDKE Rheinland-Pfalz (Festung Ehrenbreitstein), Rudolf Uhrig/Nibelungenstadt Worms, Uwe Feuerbach/Tourist Information Alzeyer Land, Stadtarchiv Worms (Hagendenkmal), Westerwald Touristik Service e.V.


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