Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz

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Ausgabe 02/2021

Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz

Caravan Special

Politik

KLIMABILANZ VIEL BESSER ALS DER RUF

C02-GESETZ KURVE UM HILFT WENIG KURVE IN EINE ABER KOSTET VIEL NEUE WELT

Die Meinungen gehen weit auseinander, ob das immer ­beliebter werdende Caravaning umweltfreundlich ist oder nicht. Eine Studie bringt Licht ins Dunkel

Der ACS setzt sich für eine Ablehnung des CO2-Gesetzes am 13. Juni 2021 ein. Aus guten Gründen

AUTO

Reisen

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EDITORIAL

5G – EIN SCHLÜSSEL FÜR UNSERE ZUKÜNFTIGE MOBILITÄT Unsere zukünftige Mobilität sieht sich grossen Herausforderungen gegenüber. Mit dem Bevölkerungs- und dem Wirtschaftswachstum wird das Verkehrsaufkommen weiter steigen. Aufgrund der Topografie unseres Landes kann unsere Verkehrsinfrastruktur aber nicht beliebig ausgebaut werden. Für die Optimierung der Auslastung unserer Verkehrsinfrastruktur brauchen wir digitale Lösungen. Um die dafür benötigte D ­ atenkapazität zu gewährleisten, kommen wir um 5G nicht herum.

W

ir alle sind immer mehr unterwegs. Gleichzeitig sind wir vermehrt digital unterwegs, wenn wir physisch unterwegs sind. Ob im Beruf oder in der Freizeit, unser Bedürfnis nach individueller Mobilität und nach digitaler Kommunikation wächst rasant. Wir versenden und laden immer mehr Daten. Zurzeit verdoppelt sich das Datenvolumen in unseren Fernmeldenetzen alle 18 Monate. Mit steigender Belastung stossen sowohl unsere Verkehrsinfrastruktur als auch unser Datennetz an ihre Grenzen. Hier kann die 5G-Technologie wertvolle Dienste leisten. Dank ihr können Datenstaus verhindert und ein leistungsfähiges Mobilfunknetz sichergestellt werden. Dies ist eine wichtige Grundlage zur Sicherstellung unserer individuellen Mobilität in der Zukunft. 5G bietet zudem eine der nötigen Voraussetzungen für Innovation, auch im Bereich der Mobilität. Die neue Mobilfunktechnologie eröffnet gerade hier zahlreiche Möglichkeiten, beispielsweise für eine bessere Auslastung der bestehenden Infrastruktur. Durch die Datenübertragung in Echtzeit zwischen Sensoren, Fahrzeugen und Infrastrukturen können Kapazitätsengpässe laufend erkannt und damit Staus vermieden werden. So kann der Verkehrsfluss optimiert werden, was zur Reduktion des CO2-Aussstosses beiträgt. Mit 5G können zudem Innenstädte und Quartiere durch intelligente und vernetzte Parkleitsysteme entlastet werden, da diese den Suchverkehr stark reduzieren. Aber auch im Bereich der Verkehrssicherheit kann mit 5G viel erreicht werden. Vernetzte Fahrassistenten können dank Echtzeitdatenübermittlung direkt vor Gefahren wie Glätte, Gegenstände auf der Fahrbahn, Unfälle, Staus, etc. warnen und somit Leben retten. Der Bund ist bezüglich 5G-Mobilitätsprojekten bereits aktiv geworden. So hat das Bundesamt für Strassen ASTRA eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, die zum Ziel hat, 5G-Mobilitäts-Pilotprojekte in realer Umgebung zu testen. Der ACS begrüsst dies sehr, denn dadurch wird die Basis für eine zukünftige, flächendeckende Nutzung von 5G für unsere individuelle Mobilität gelegt. In Diskussion ist zudem eine Vollzugshilfe für die Kantone

und Gemeinden, durch die der Ausbau des 5G-Netzes mit adaptiven Antennen ermöglicht wird. Leider begegnet ein Teil der Bevölkerung der 5G-Technologie noch immer mit Skepsis. Viele haben Angst, weil sie denken, dass 5G sie einer höheren Strahlenbelastung aussetzt. Das Gegenteil ist aber der Fall. 5G-Anlagen erzeugen weniger Strahlung und verbrauchen gleichzeitig weniger Energie. Daher ist es sinnvoll, auf Anlagen mit der modernen und effizienten 5G-Technologie zu setzen. Gleichzeitig gilt es, die Bevölkerung über den Nutzen aufzuklären und ihr aufzuzeigen, dass die Ängste unbegründet sind. Das Bundesamt für Umwelt hat in einem kürzlich erschienenen, umfassenden Bericht aufgezeigt, dass dank der Fähigkeit der adaptiven Antennentechnik, die Strahlung dorthin zu fokussieren, wo sich das verbundene Mobiltelefon befindet, die Strahlenbelastung in ihrer Umgebung im Durchschnitt tiefer liegt als bei konventionellen Antennen. Dies wurde ebenfalls an der Sitzung der nationalrätlichen Verkehrskommission vom 23. März 2021 durch Frau Bundesrätin Sommaruga bestätigt. Auch die WHO und die überwiegende Mehrheit seriöser und anerkannter Wissenschaftler bestätigen, dass 5G sicher ist. Zudem gelten für 5G die gleichen Grenzwerte wie für 4G und für neue 5G-Antennen sowie für das Aufrüsten bestehender Antennen gilt dieselbe rechtliche Grundlage. Die Online-Petition «Chance 5G» möchte die Bevölkerung sensibilisieren und ihr aufzeigen, wie wichtig die 5G-Technologie für die Mobilfunkversorgung unseres Landes zukünftig ist. Als Verkehrsverband unterstützt der ACS diese Petition und setzt sich für die Förderung von 5G ein. Denn um unsere zukünftige Mobilität zu gewährleisten, ist die 5G-Technologie unentbehrlich.

Ihr Thomas Hurter Zentralpräsident

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AUTO

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INHALT

CARAVAN

S.06

NEUHEITEN S.14/19

OPEL MOKKA

AUDI E-TRON GT

GUTE KLIMABILANZ FÜR DAS CARAVANING Auch wenn Kritiker genau das Gegenteil behaupten, sind sich Camper sicher, dass sie umweltverträglich unterwegs sind. Zwei frühere Studien haben die Campingfreunde bestätigt. Eine neue Studie ist nun auch der Frage nachgegangen, welches Format der CO2-Stempel eines Freizeitfahrzeugs von seiner Produktion bis zur Entsorgung hat. Auch diese Resultate wird die Caravanfamilie freuen! In unserem Special finden Sie aber auch wichtige Ratschläge rund ums Campen auf den Seiten 8, 10 und 26/27.

KOLUMNE S.19

ZOOM S.11

ZUHAUSE IN PROFIRACINGFAMILIE ACS Botschafter Tom Lüthi nimmt in der Moto2-Weltmeisterschaft einen neuen Anlauf in einem neuen Team. Der Berner gewährt der ACS Familie einen exklusiven Einblick, wie es ihm in der Saisonvorbereitung ergangen ist.

NEUE RUBRIK Andrea Auer ist Mobilitäts-Expertin beim Online-Vergleichsportal comparis.ch. In unserer neuen Rubrik «Zoom» analysiert sie Trends im Individualverkehr. In dieser Ausgabe beantwortet sie die Frage, ob Veganer die besseren Autofahrer sind.

POLITIK

AUTO

NR. 02/2021

BENTLEY GT SPEED

CUPRA FORMENTOR VZ5

S.12

NUR EIN NEIN ZUM CO2-GESETZ ERMÖGLICHT BESSERE LÖSUNGEN Gegen das vom Parlament beschlossene neue CO2-Gesetz haben verschiedene Verbände, darunter auch der ACS, das Referendum ergriffen und mehr als 110 000 Unterschriften gesammelt. Das Volk kann somit am 13. Juni 2021 seine Meinung dazu an der Urne kundtun. Die Gegner erachten das neue CO2-Gesetz als teuer, nutzlos und ungerecht. Der ACS erklärt, warum das stimmt. 4

NISSAN QASHQAI

PEUGEOT 308


inhalt

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TECHNIK

i ie ACS M nuss von v ngen e G stig u in den erg ün ern V n e ktiv Partn ­attra seren bei un

S .0 2

S.24

Impressum Verlag ACS AUTO © Automobil Club der Schweiz (ACS) Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13 Tel. +41 31 328 31 11 www.acs.ch, info@acs.ch

HERAUSFORDERUNG WASSERSTOFFANTRIEB Wenn heute von neuen Antriebsformen für Personenwagen und Nutzfahrzeugen die Rede ist, steht immer mehr auch Wasserstoff im Scheinwerferlicht. In der Schweiz erfährt diese Technik gerade eine Investitionsspritze. Durch die Lancierung einer grösseren Zahl von Brennstoffzellen-Lastwagen durch Hyundai und die Wasserstoff-Initiative des Schweizer Unternehmens H2 Energy dürfte das Tankstellennetz rasch wachsen. Bild: Der neue Toyota Mirai kommt mit verbesserter Brennstoffzellentechnik bis zu 650 Kilometer weit.

VERKEHRSSICHERHEIT S.26

CLASSIC S.22

SORGLOS UNTERWEGS Die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Reisebeschränkungen bescheren der Caravanbranche einen Boom. Auch in der Schweiz entdecken viele das neue Freiheitsgefühl, mit dem Camper oder Wohnwagen zu verreisen. Welche Sicherheitsvorkehrungen Sie dabei beachten sollten, sagt Ihnen unsere Expertin.

RACING FEELING Vom 11. bis 13. Juni 2021 steht die Ferienregion Lenzerheide zum neunten Mal im Zeichen des Motorsports. In diesem attraktiven Umfeld ­organisiert der ACS für seine Mitglieder erstmals einen Classic Drive.

MOTORRAD S.34 SCHWARZ WIE DIE NACHT Die Triumph Rocket 3 (Bild) gibt es neu in einer schwarzen Sonderserie. Und die legendäre Vespa feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag.

REISEN S.30 ENTDECKUNGSREISE AUF DEN GRIMSELPASS Der Grimselpass ist für Motorrad- und Autofahrer schon seit vielen Jahren ein ganz besonders lohnendes Ziel. Die Route ab Meiringen durch das Haslital ist nicht nur landschaftlich äusserst reizvoll, sondern führt auch in eine andere, faszinierende Welt.

HOTELTIPP S.32/33 SICH WOHLFÜHLEN In dieser Ausgabe finden Sie gleich zwei HotelEmpfehlungen für einen unvergesslichen Auf­ enthalt in der Sonnenstube der Schweiz zu ACS Vorzugskonditionen.

Chefredaktion/ Anzeigenverkauf Markus Rutishauser Romanshornerstrasse 62B CH-8280 Kreuzlingen Mobile +41 79 406 90 23 markus.rutishauser@acs.ch Produktion Bodan AG Druckerei und Verlag Zelgstrasse 1 CH-8280 Kreuzlingen Tel. +41 71 686 52 52 www.bodan-ag.ch, druck@bodan-ag.ch Berichte Titelbild und Testbericht können einem Advertorial entsprechen, wobei die Redaktion jeglicher Verpflichtung freibleibend und ohne Fremdeinsprache die Beurteilung des Objektes vornimmt. Für unaufgefordert zugesandte Berichte, Manuskripte, Bilder/ Fotos und Dateien übernimmt die Redaktion keine Verantwortung bzw. Haftung. Erscheinungsweise 8 Ausgaben pro Jahr. Für die ACS Mitglieder in den Clubleistungen enthalten. Auflage 67 416 Exemplare (WEMF-beglaubigt 09/2020) Nachdruck nur unter Quellenangabe und mit Bewilligung des Verlages gestattet. Titelbild Werk Verpackung Die Schutz­ umschlagfolie dieser Broschüre wird umweltschonend aus recycelter Alt­ folie in der Schweiz hergestellt.

produziert mit naturstrom

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CARAVAN

UMWELTSTUDIE

GUTE KLIMABILANZ Der VW Caddy kann neu ab CHF 28 550.– auch als Mico-Camper «California» bestellt werden – mit Bett und ausziehbarer Miniküche.

Ist Caravaning ­umweltfreundlich? Da gehen die Meinungen weit a ­ useinander. Eine Studie bringt Licht ins Dunkel.

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in Auto verbraucht deutlich mehr Treibstoff, wenn es einen Wohnwagen ziehen muss. Und Reisemobile sind gross, schwer und haben eine riesige Stirnfläche, die brauchen mindestens zehn Liter Diesel auf 100 Kilometer. Das sagen die einen. Camper dagegen sind sich sicher, dass sie überaus umweltverträglich unterwegs sind. In der Vergangenheit haben zwei Studien aus den Jahren 2007 und 2013 diese Vermutung weitgehend bestätigt.

Die Kastenwagen schneiden beim Verbrauch am besten ab.

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Wie aber sieht die Öko-Bilanz aus, wenn das grosse Ganze betrachtet wird? Welches Format hat der CO2-Stempel eines Freizeitfahrzeugs von seiner Produktion bis zur Entsorgung? Eine Studie des renommierten Instituts für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg (ifeu) bringt Licht ins Dunkel. Die Forscher haben dabei verglichen: Urlaub im Reisemobil auf Stellplätzen oder Campingplätzen, Ferien mit dem Caravan auf einem Campingplatz, Flug-, Bahn- oder Personenwagenreisen zum Urlaubsziel und Hotelunterkunft sowie Kreuzfahrten auf Passagierschiffen. Neben den Schadstoffemissionen wurde dabei auch der Bedarf an elektrischer Energie berücksichtigt, denn deren Erzeugung verursacht in unterschiedlichen Urlaubsländern unterschiedlich hohe Schadstoff-Emissionen. Drei Reiseziele in verschiedenen Regionen haben die Forscher daher gewählt, die Ostseeinsel Rügen, die französische Mittelmeer-Metropole Marseille und eine Skandinavien-Rundfahrt wurden dem Vergleich zugrunde gelegt. Strom ist dabei nicht gleich Strom. In der Schweiz sind die CO2-Emissionen mit nur 154 Gramm pro Kilowattstunde (kWh) dank des hohen Anteils an Wasserkraft niedrig, gegenüber einem europäischen Mittelmass von 630 g/kWh. Deutschland liegt bei 571 g/kWh, Frankreich dank des hohen Kernkraft-Anteils bei nur 56 g/kWh und Skandinavien unterbietet dank der nachhaltigen Stromerzeugung den Schweizer Wert mit 102 g/kWh ebenfalls.

VERSCHIEDENE KLASSEN Um möglichst exakte Ergebnisse zu erhalten, wurden in der Studie die Freizeitfahrzeuge in verschiedene Klassen aufgeteilt. Eine stellt der Wohnwagen mit 1,8 Tonnen zulässiger Gesamtmasse hinter einem durchschnittlichen Diesel-Personenwagen mit 150 PS Leistung dar, es folgt der Kastenwagen bis 3,5 Tonnen, ein gleichschwerer Teilintegrierter und ein vollintegriertes Reisemobil mit 4,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse. Der Wärme- und Strombedarf bei der Herstellung wurde ebenfalls berücksichtigt, er liegt bei 739,5 und 491 kWh. Da die Wärme bei vielen Herstellern aus Holzhackschnitzeln als Produktionsabfall erzeugt wird, spielte dieser Posten bei den Berechnungen nur eine geringe Rolle. Interessant ist auch die Betrachtung der Herstellungs- und Entsorgungskosten der Fahrzeuge. 10,0 Tonnen CO2-Äquivalent verursacht dabei ein mittelgrosser Personenwagen mit Dieselmotor. Bei Rei-

Der Wohnwagen – Gemütliches Hotel auf vier Rädern.


caravan

semobilen liegen diese Emissionen bei 15,2 bis 18,6 Tonnen, auch hier markieren die Kastenwagen das untere und die Integrierten den oberen Wert. Der Wohnwagen schlägt mit 5,6 Tonnen zu Buche, benötigt allerdings für die Reise ein Zugfahrzeug. VERBRAUCHSGÜNSTIGE ­K ASTENWAGEN Grosse Bedeutung kommt dem Verbrauch der Freizeitfahrzeuge zu. Kasten- Viele Pensionierte geniessen das spontane Reisen im vollintegrierten Wohnmobil. wagen konsumieren bei 120 km/h auf der Autobahn durchschnittlich 11,2 l/100 km. 12,3 Liter sind es innerorts und 9,3 Liter der Unterschied nochmals grösser. Reisen FAZIT ausserorts. Bei teilintegrierten Mobilen zwei Urlauber mit dem Personenwagen Je kürzer die An- und Abreise ausliegen diese Werte bei 12, 13,5 und 10,2 Li- zum Urlaubsziel, verursachen sie 125 g CO2 fällt und je länger die Aufenthaltsdauer ter. Vollintegrierte verbrauchen aufgrund je Personenkilometer, Fernbus und Bahn ist, umso umweltverträglicher steht also des für sie geltenden Tempolimits von 100 sind mit 31 g CO2 im Durchschnitt wesent- das Caravaning da. Klar aufgezeigt hat die km/h nur 9,7 l/100 km auf der Autobahn, lich umweltgünstiger. Studie, dass bei einer Hotelübernachtung 14,4 Liter im städtischen Verkehr und 10,1 je Person bis zu zehnmal mehr CO2-EmisLiter ausserorts. Für ein Caravan-Gespann HOTELS MIT SCHLECHTERER sionen entstehen, und dass Flugreisen ergeben sich bei einer maximalen Reisege- ENERGIEBILANZ oder gar Kreuzfahrten mit Abstand die schwindigkeit von 100 km/h 11,2, 14 und Durch die ungünstige Energiebilanz schlechtesten Energiebilanzen aufwei10,9 Liter Verbrauch. des Hotelurlaubs verschiebt sich das Bild sen. Bei einer rund 3350 Kilometer lanam Ende aber klar zugunsten des Rei- gen Skandinavien-Rundreise verursachen semobils und des Caravans. Selbst wer zwei Camper mit ihrem Wohnmobil etwa mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum 1300 Kilogramm CO2. Würde das Paar die Urlaubs­ort reist, verursacht bei der als nahezu identischen Orte auf einem KreuzBeispiel ausgewerteten Rügen-Reise 742 fahrtschiff der oberen Kategorie anlaufen, Kilo­g ramm CO2-Emissionen. Wer mit käme es auf 2769 Kilogramm. Die Studie einem teilintegrierten Mobil auf einem zeigt: Caravaning ist weitaus umweltStellplatz übernachtet, sorgt für um elf freundlicher als sein Ruf! Kilogramm geringere Emissionen. Kastenwagen schneiden hier nochmals günstiger Text Markus Rutishauser und ab. Nur jene Urlauber, die mit der Bahn zu Michael Kirchberger / Bild zVg einem Campingplatz fahren, können diese Bei Familien liegt das Campen voll im Trend. Marke mit 251 Kilogramm unterbieten. KLIMATISCHE EINFLÜSSE Weitere Parameter zur Beurteilung der Umweltverträglichkeit der Freizeitfahrzeuge ergeben sich aus der Klimatisierung der Wohnräume beim Übernachten sowie der Bedarf an elektrischer Energie. Diese Verbrauchswerte variieren abhängig vom Reiseziel. Während in Marseille im Sommer nicht geheizt werden muss, fliesst eine erhebliche Menge an Strom in die Klimatisierung. Anders fällt die Bilanz auf Rügen oder in Oslo aus, wo das Gros der Energie für die Heizung aufgewendet wird. Reisemobile liegen bei einer Besetzung mit zwei Personen nach den Ergebnissen der Studie mit einer Emission von 181 bis 198 g CO2 je Personenkilometer deutlich unter dem Wert eines durchschnittlichen innereuropäischen Flugs (213 g CO2). Ist eine vierköpfige Familie an Bord, wird

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RATGEBER

SO BEREITEN SIE SICH VOR Der Camping-Urlaub steht bei vielen in Pandemie-Zeiten besonders hoch im Kurs. Sobald es die Reisemöglichkeiten erlauben, gehen die Experten deshalb von einer sprunghaft steigenden Nachfrage nach Miet-Wohn­ mobilen aus. Der ACS gibt wichtige Tipps.

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ie Auswahl an Wohnmobilen ist gross und bietet für jeden Bedarf und Anspruch das Richtige. Für Anfänger mit einem Fahrausweis der Kategorie B eignen sich kompakte Wohnmobile, in der Nebensaison erhältlich für rund CHF 1000.– pro Woche, inklusive allen Versicherungen. ACS Mitglieder erhalten beim Partner Europcar unter www.europcar.ch/de/acs attraktive Rabatte von bis zu 15 Prozent. Allerdings nur noch für Buchungen, die bis zum 30. April 2021 erfolgen. Ebenfalls wichtig: Vor Vertragsabschluss sollte zwingend die Anzahl Inklusive-Kilometer abgeklärt werden, damit bei der Schlussabrechnung nicht eine böse Überraschung wartet. Ideal ist eine unbegrenzte Kilometerleistung, wie sie bei Europcar angeboten wird. ANSPRÜCHE BEDENKEN Ist man zu zweit unterwegs und hat unkonventionelles Reisen im Blick, eignet sich der Camping-Bus, wie zum Beispiel der VW T6 California. Etwas länger und höher, aber immer noch kompakt, lässt sich ein Kastenwagen bequem steuern und rangieren, ist dabei aber mit Küchenzeile und grossem Bett komfortabler ausgestattet. Teilintegrierte Fahrzeuge haben bis-

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weilen Schlafmöglichkeiten für bis zu vier Personen, sind zwischen sechs und sieben Meter lang und geben ein grosszügiges Raumgefühl auch dank mehrerer Dach­ luken und Fenster.

IHR EXKLUSIVER ­ ARTNER FÜR CAMPING P

Der ACS unterstützt Camping-Liebhaberinnen und -Liebhaber bei ihrer Reise und der Suche nach Abenteuer, Freiheit und Sicherheit. Dank unseren Dienstleistungen und unserer Mitgliedschaft in der F.I.C.C. (Fédération Internationale de Camping, Caravanning et Autocaravaning, F.I.C.C.) ermöglichen wir den Mitgliedern, ihrer Leidenschaft in der Schweiz und im Ausland uneingeschränkt nachzugehen. Ihr Wohnmobil von bis zu neun Tonnen Gewicht ist sogar europaweit für die Pannenhilfe versichert. Werden auch Sie ACS Mitglied und nutzen Sie unsere Beratung, unsere Dienstleistungen und die Vorteile der internationalen ACS Camping Card. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website acs.ch unter der Rubrik «Reisen».

Vollintegrierte sind sozusagen die «Wohnzimmer auf Reisen» und sprechen mit oft getrenntem Wohn- und Schlafbereich eher raum- und wohlfühl-orientierte Camper an. Familien mit (mehreren) Kindern stehen auf Alkoven-Modelle mit Betten für die Kleinen im Überbau des Führerhauses und dazu grosser Küche sowie Bad/ WC mit Dusche. FRÜHZEITIG BUCHEN Anbieter von Campern und Wohnmobilen betonen, dass die Anzahl der sogenannten Erstcamper im letzten Jahr stark angestiegen ist. Wohnmobilurlaub liegt also voll im Trend. Deshalb empfiehlt es sich, sein Wohnmobil frühzeitig zu buchen, da die Verfügbarkeiten speziell zur Hauptsaison eingeschränkt sein werden. Auch für die Planung der Camping-Reise gilt, sich möglichst frühzeitig einen Standplatz auf dem Campingplatz der Wahl zu sichern. Daher empfiehlt sich die direkte Online-Buchung oder VorabReservierung. Gerade in der Hochsaison ist von voll belegten Campingplätzen auszugehen, und dann kann es durchaus eng werden mit der Suche nach Ausweichmöglichkeiten. Text mru/mid / Bild Werk


Tauchen Sie ein ins Abenteuer Freiheit Die Welt entdecken – unabhängig, ob im Kleinen oder im ganz Grossen. Offen sein für neue Eindrücke und Erlebnisse, ohne auf einen gewissen Komfort zu verzichten. Unsere Reisemobile begleiten Sie dabei und bieten Ihnen ein gemütliches Zuhause für unterwegs. Egal, ob nur für einen Tag oder für Wochen: Ein VW Camper lässt Sie ungeahnte Freiheit entdecken und macht noch mehr aus den schönsten Momenten im Leben. Jetzt mit dem neuen Caddy California, dem California 6.1 oder dem Grand California.

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caravan

RATGEBER

EINSTEIGER SOLLTEN ÜBEN Camping-Urlaub liegt im Trend. Viele Einsteiger gehen zum ersten Mal mit einem Reisemobil auf Tour. Grund genug, sich vorher mit den neuen ­Dimensionen und den Besonderheiten des Fahrzeugs vertraut zu machen.

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amilie Schweizer lechzt nach Urlaub. Auf den Strassen machen sich mit Beginn der wärmeren Jahreszeit viele Reisemobile auf den Weg. Und viele ihrer Chauffeure sind aufgrund des Caravan-Booms zum ersten Mal mit einem Fahrzeug unterwegs, das meist deutlich breiter und höher als zwei Meter ist. Auch die Länge stellt mit sechs und mehr Metern neue Herausforderungen, das Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen und mehr ebenso. Grund genug, vor Fahrtantritt ein paar Proberunden zu drehen.

ÜBEN AUF DEM PARKPLATZ Ein Grossparkplatz bietet hierfür an einem Wochenende die besten Voraussetzungen, sich mit Grösse und Gewicht vertraut zu machen, meinen die Experten des ACS. Dass ein Wohnmobil deutlich gemütlicher beschleunigt als eine Limousine, merkt jeder auf Anhieb. Dass dessen Bremsweg jedoch deutlich länger ist, wird hoffentlich nicht erst bei einem Notstopp klar. Deshalb heisst es, immer auf den ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten. Auch in Kurven oder bei Ausweichmanövern bewegt sich das Mobil behäbiger als ein Personen-

wagen. Sein Schwerpunkt liegt wesentlich höher, die grossen Seitenflächen machen empfindlich gegen Seitenwind. Stauraum gibt es in den meisten Reisemobilen im Überfluss. Die Grenze zieht da eher die erlaubte Zuladung, die schneller erreicht ist, als mancher ahnt. Denn die Hersteller geben meist nur die Basisgewichte an, alles, was als Extra bestellt wird, schmälert das Gewicht, das an Ausrüstung und Vorräten eingepackt werden darf. Ein Beispiel? Ein teilintegriertes M ­ obil wiegt 2950 kg, es scheint also satte 550 kg Zuladung zu erlauben. Aber der Besitzer hat eine Markise bestellt (30 kg), eine Sat-TV-Anlage (20 kg), die Klimaanlage bringt es auf 15 kg und die Solaranlage mit grösserer Batterie schmälert die Zuladung nochmals um 30 kg. Die Zuladung sinkt so um fast zwei Zentner. Wenn jetzt vier Camper an Bord gehen, ihre Fahrräder in die Heckgarage schieben, eine Kabeltrommel, Adapterkabel und Auffahrkeile einpacken, Vorräte sowie Garderobe verstauen und am Ende gar den 100 Liter grossen Frischwassertank voll machen, haben sie die 3,5-Tonnen-Grenze schon weit hinter sich gelassen. Überladen

sinken Fahr-Tauglichkeit und -Sicherheit des Mobils. Der Bremsweg verlängert sich noch einmal, die Reifen werden überstrapaziert. Zudem drohen bei Überladung kräftige Bussen, in extremen Fällen darf das Fahrzeug nicht weiterfahren. AUF DIE WAAGE Die beste Kontrolle ermöglicht eine Fahrt zur Waage. Sie ist zum Beispiel bei vielen städtischen Entsorgungsstellen bzw. Werkhöfen zu finden. Wer alleine mit dem unbeladenen Fahrzeug das Gewicht ermittelt, muss jedes Ausrüstungsstück daheim vor dem Umladen auf die Waage legen. Das Gewicht der Mitfahrer sollte bekannt sein und muss ebenfalls addiert werden. Bei modernen Mobilen gibt es Frischwassertanks, die sich kontrolliert mit einem Reisevorrat von 10 oder 20 Litern befüllen lassen, erst am Urlaubsziel wird dann die volle Kapazität genutzt. Gute Vorbereitung ist für erholsame Ferien überaus wichtig. Eine vorherige Reservierung des Übernachtungsplatzes ist unabdingbar. Text mk/mru

ALLE WOLLEN CAMPEN! Seit vielen Jahren arbeitet der SCCV (Schweizerischer Camping Caravaning Verband) als Landesverband und neutrale Anlaufstelle für alle Camper und beobachtet deren Entwicklung sehr genau. In den letzten fünf bis sechs Jahren gab es einen enormen Aufschwung. Immer mehr Leute wollten beim Campen die Freiheit und Ungezwungenheit in der Natur erleben. Sämtliche Bereiche der Freizeit-Fahrzeugindustrie liefen deshalb auf Hochtouren und die Anbieter von Camping-Fahrzeuge und Zubehörteile schrieben Rekordzahlen.

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Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie sieht es 2021 wiederum nach einem Boom-Jahr aus. Deshalb rät der SCCV den Neueinsteigern, egal, ob mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil: Zuerst ausprobieren, seine Vorstellungen vorgängig möglichst genau abklären und dann je nach persönlichen Präferenzen zuerst einmal ein Zelt, Wohnwagen oder Camper mieten. Man sollte sich zudem möglichst frühzeitig informieren, wohin die erste Campingreise gehen soll. Danach ist es ratsam, in der entsprechenden Zielregion einen Campingplatz zu reservieren.

Während des ersten Campingerlebnisses kann man dann schauen und fühlen, ob es die Art von Urlaub ist, welche man sich auch für die Zukunft vorstellt. Erst, wenn alles passt, sollte man sich weiter mit der Anschaffung eines Campers und der entsprechenden Ausrüstung befassen. Im Internet unter www.sccv.ch findet man alle wichtigen Informationen zum Campen. Wer Fragen hat, kann diese auch per E-Mail den Experten des ACS Partners stellen. Text sccv


ZOOM

SIND VEGANER DIE ­BESSEREN AUTOFAHRER? Autoversicherungen bitten Ausländer teils kräftig zur Kasse. So bezahlen etwa Staatsangehörige aus Albanien, Kosovo, Serbien und der Türkei durchschnittlich bis zu 61 Prozent mehr als Schweizer Autofahrer. Je nach V ­ ersicherer werden die Prämienzuschläge gar noch extremer. Das zeigte eine Analyse des Schweizer Vergleichportals comparis.ch

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ersicherer rechtfertigen die Prämiendifferenzen mit dem Bedarf nach einer adäquaten Risikokalkulation. Heisst konkret: Gewisse Ausländer-Gruppen verursachen statistisch mehr Unfälle und müssen deshalb höhere Prämien bezahlen. Das klingt fürs Erste plausibel. Doch eine genauere Betrachtung wirft Fragen auf. Sagt die Staatsangehörigkeit wirklich etwas über die Fahrfähigkeiten aus? Hätte der Pass wirklich einen Einfluss, müsste ein aus Albanien stammender Autofahrer nach der Einbürgerung in die Schweiz ja plötzlich viel besser Autofahren als zuvor.

Denn wie bei einer veganen Ernährung fehlt auch beim Pass die Kausalität zum Fahrverhalten. Dass es auch anders geht, zeigen unsere nördlichen Nachbarn. In Deutschland ist eine Tarifierung aufgrund der Nationalität schon seit längerem verboten. Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Benachteiligungen aus Gründen wie etwa der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft.

die Digitalisierung für mehr gerechtere Prämien sorgen. Versicherer bringen vermehrt sogenannte Usage-Based-Insurances (UBI) Lösungen auf den Markt. Bei solchen Modellen beeinflusst die individuelle Fahrzeugnutzung und/oder das Fahrverhalten die Prämienhöhe. Je nach Anbieter resultiert am Ende eine tiefere Prämie, ein Cashback oder ein Rabatt auf die nächste Prämienrechnung. Mit solchen und anderen Mitteln liesse sich die Risikokalkulation genauer und somit fairer abbilden als NEUE LÖSUNGEN GEFRAGT über die Staatsangehörigkeit. Allerdings Ist es also nicht auch für hiesige Unter- sind solche Modelle nicht jedermanns Sanehmen an der Zeit, auf eine Gruppierung, che. Denn mit der Datenlieferung an den um nicht zu sagen Diskriminierung, auf- Versicherer steigt auch die Überwachung. FEHLENDE KAUSALITÄT grund der Nationionalität zu verzichten? Die Nationalität als einer von ver- Anstelle möglicher Verbote könnte auch Text Andrea Auer / Bild zVg schiedenen Gradmessern für die Prämien­ berechung zu verwenden, haftet somit eine Portion Willkür an. Zugespitzt formuDie Expertin liert, könnte man dann genauso gut auch Andrea Auer ist Mobilitäts-Expertin beim Ondie kulinarischen Vorlieben eines Autofahline-Vergleichsportal comparis.ch. Ihre Sperers, wie etwa eine vegane Ernährung, in zialgebiete sind Trends im Individualverkehr die Risikokalkulation einbeziehen. und die Entwicklung von MotorfahrzeugverDass für die Risikoberechnung gewissicherungen. Nebst ihrer Analysetätigkeit bese Kriterien herangezogen werden müssen, ist klar. Ob die Staatsangehörigkeit noch treut sie eigene Radio- und Fernsehformate. zeitgemäss ist, darüber lässt sich streiten.

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POLITIK

NEIN ZUM CO2-GESETZ UND DAMIT JA ZUR FÖRDERUNG VON INNOVATION Die Ablehnung des CO2-Gesetzes ermöglicht es, ein neues Gesetz zu ­erarbeiten, das in erster Linie die Forschung und Innovation fördert und nicht hauptsächlich auf die Umverteilung von Geldern, bürokratische ­Hürden sowie zusätzliche Steuern und Abgaben baut. Damit könnte ein ­wesentlich spürbarer Beitrag für ein gesundes Klima geleistet werden.

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er ACS ist sich bewusst, dass wir grundsätzlich alle einen Beitrag zur Reduktion der CO2 -Emissionen leisten müssen, und er befürwortet dies auch. Deshalb unterstützt er auch die Entwicklung neuer Technologien und das Beschreiten neuer Wege. Aus der Sicht des ACS helfen zusätzliche Abgaben und neue Steuern in Form von massiven Zuschlägen auf den Treibstoffpreisen, wie sie das neue CO2 -Gesetz vorsieht, dem Klima nicht und schaffen nur Ungerechtigkeiten. Gerade in der Corona-Krise hat sich die grosse Bedeutung des motorisierten

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Individualverkehrs für jeden Einzelnen von uns gezeigt. Deshalb darf dieser auf keinen Fall durch das neue Gesetz geschwächt werden. Der ACS engagiert sich als Mitglied des Wirtschaftskomitees «Nein zum CO2 -Gesetz» im Abstimmungskampf aktiv dafür, dass das Schweizer Stimmvolk am 13. Juni 2021 das CO2 -Gesetz ablehnt. Durch die Ablehnung wird ermöglicht, ein neues Gesetz zu erarbeiten, das in erster Linie die Forschung und Innovation fördert und nicht hauptsächlich auf die Umverteilung von Geldern, bürokratische Hürden sowie zusätzliche Steuern und Abgaben baut.

Damit könnte ein wesentlich spürbarer Beitrag für ein gesundes Klima geleistet werden. Gleichzeitig würde die Möglichkeit geboten, die Ungerechtigkeiten auszuräumen, welche das jetzt vorliegende CO2 -Gesetz mit sich bringt. Denn durch die massive Erhöhung der Treibstoffpreise werden vor allem die Bevölkerung ausserhalb der grossen Zentren und in den Berggebieten sowie Pendler und das Gewerbe massiv belastet. Das darf aus unserer Sicht nicht sein. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Punkten, stört sich der ACS ganz besonders an der Umverteilung der Gelder, wel-


Politik

che den motorisierten Individualverkehr besonders schwächen wird. Neu soll nur noch die Hälfte der Strafzahlungen der Autoimporteure, welche die erlaubten Höchstwerte der CO2 -Emissionen bei ihren Neuwagen nicht einhalten können, dem Nationalstrassen- und Agglomerations-Fonds NAF zufliessen. Die restlichen 50 Prozent sollen anderweitig verwendet werden. Somit fehlen diese Gelder für den Unterhalt unserer Strasseninfrastruktur und den dringend notwenigen Ausbau des Strassennetzes. Um diese Lücke zu schliessen, wird eine weitere Treibstoffpreiserhöhung unumgänglich, was eine noch grössere Belastung des Individualverkehrs mit sich bringt. Zudem führt eine künstliche Verteuerung der Mobilität zu einer Verteuerung der ganzen Wertschöpfungskette, wodurch Waren und Dienstleistungen für den Endkonsumenten teurer werden. Last but not least setzt das CO2 -Gesetz auf eine einseitige Förderung der Elektromobilität. Tatsache aber ist, dass nur mit Technologievielfalt alle Mobilitätsbedürfnisse effizient abgedeckt werden können, da sich nicht jede Technologie für jeden Einsatz eignet. Aus all diesen Gründen ist ein NEIN zum CO2 -Gesetz am 13. Juni 2021 für unsere zukünftige Mobilität von zentraler Bedeutung. ABSTIMMUNGSKAMPAGNE MIT BREITER UNTERSTÜTZUNG Das breit abgestützte Komitee, welches bereits das Referendum ergriffen hat und dem der ACS auch weiterhin angehört, hat unter dem Namen Wirtschaftskomitee «Nein zum CO2 -Gesetz» Mitte März sei-

ne Abstimmungskampagne lanciert. Mit dem Slogan «teuer, nutzlos und ungerecht – missratenes CO2 -Gesetz NEIN» zeigt die Kampagne die drei Hauptargumente, die das Komitee gegen das Gesetz ins Feld führt, prägnant auf. Den Anfang hat die Webseite www.teuer-nutzlos-ungerecht.ch gemacht. Kurz danach wurde mit der Social-­ Media-Kampagne auf Facebook und Twitter gestartet. In eindrücklichen Testimonial-Videos erzählen Betroffene aus diversen Branchen plakativ, wie sehr sie das neue CO2-Gesetz finanziell treffen würde. Plakate und Inserate werden ab Mitte A ­ pril die Kampagne ergänzen. Die Kampagne wird mit zusätzlichen Werbemitteln wie Flyer, Aufkleber und mehr ergänzt und somit grosse Präsenz bis zum Abstimmungssonntag haben. WERDEN SIE AKTIV! Unter teuer-nutzlos-ungerecht.ch können auch Sie Teil des Komitees werden.

Überzeugen Sie Ihre Familienmitglieder, Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen davon, dass ein NEIN zum CO2-Gesetz das einzig Richtige ist und motivieren Sie sie am 13. Juni dieses NEIN in die Urne zu legen. Denn das Gesetz hemmt die Innovation, bringt erhebliche Mehrkosten für unsere Bevölkerung sowie das Gewerbe mit sich und schwächt den motorisierten Individualverkehr. Es ist zudem ungerecht, weil es die Pendler sowie die Bevölkerung abseits der grossen Agglomerationen und in den Bergregionen benachteiligt. Unterstützen Sie die Abstimmungskampagne aktiv, damit das neue CO2 -Gesetz am 13. Juni 2021 an der Urne keine Chance hat! Wir danken Ihnen vielmals für Ihr Engagement und Ihren Einsatz. Jede NEIN-Stimme zählt, vor allem die Ihre! Text Thomas Hurter / Bilder zVg / mru

Die Einführung des neuen CO 2 -Gesetzes würde die Automobilisten teuer zu stehen kommen.

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NEUHEITEN

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1 Das neue volldigitale Cockpit namens «Pure Panel». 2 Am Heck trägt der Kompakt-SUV prominent platziert den Modellnamen «Mokka». 3 Der neue Opel Mokka bietet zwar keinen Allradantrieb, dafür zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten.

OPEL MOKKA

SO SCHMECKT MOKKA! Design, Plattform, Antriebe: Opel hat den Mokka neu erfunden. Der kleine SUV steht in diesen Tagen zur Probefahrt bereit. Der ACS war schon auf Tour – mit Verbrenner und rein elektrisch.

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as sofort auffällt: Die Rüsselsheimer haben es nicht bei reiner Kosmetik belassen, sondern die neue technische Basis (auf derselben PSA-Plattform stehen auch der Peugeot 208 und der Opel Corsa) genutzt, um die Optik des um gut 13 cm auf kompakte 4,15 Meter geschrumpften Mokka (jetzt wieder ohne X) komplett neu zu entwickeln. Dabei ist der Neue satte 12 cm flacher und 1 cm breiter als sein Vorgänger geworden. Insgesamt wirken seine Proportionen deshalb viel dynamischer. Hierzu trägt ebenfalls das beim Mokka erstmals verbaute neue Markengesicht «Vizor» bei. VOLLDIGITALES COCKPIT Beim Interieur setzen sich die Verjüngungs-Bestrebungen nahtlos fort. Das volldigitale Cockpit «Pure Panel» ist übersichtlich gegliedert und lässt sich intuitiv bedienen. Mit dem Spurhalte-Assistenten, der Verkehrsschilderkennung, der Müdigkeitserkennung oder dem Frontkollisionswarner mit automatischer City-Gefahren-

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bremsung und Fussgängererkennung hat der knuffige Rüsselsheimer die wichtigsten elektronischen Helfer serienmässig an Bord. Für Nachtfahrten ist optional das adaptive IntelliLux LED-Matrix-Licht zu haben. Der Kofferraum (mit höhenverstellbarem Ladeboden) schluckt sehr ordentliche 350 bis 1105 Liter und der Fahrersitz ist sogar mit Massagefunktion erhältlich. VIER MOTORISIERUNGEN Der neue Mokka rollt gleich von Beginn weg mit allen drei Verbrennungsmotoren und der E-Maschine an den Start. Die beiden 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner leisten 74 kW/100 PS oder 96 kW/130 PS. Der mit Achtgang-Automatik erhältliche Topbenziner zeigt sich dabei in der Praxis fast so flott wie der 136 PS starke Stromer, der aber wegen seines vom Start weg anliegenden maximalen Drehmoments von 230 Nm kräftiger anzieht. Alternativ bietet Opel auch einen 1,5-Liter-Turbodiesel mit 110 PS und manuellem 6-Gang-Getriebe an, der sich mit 4,3 bis 4,9 l/100 km begnü-

gen soll und deshalb primär für Flottenkunden interessant sein dürfte. SCHNELLLADEN MÖGLICH Die im Unterboden verbaute 50 kWh-Batterie ist aus dem Corsa-e bekannt. Laut Opel-Techniker sind im rund 1.6 Tonnen schweren Mokka-e damit bis zu 324 km ohne Nachladen möglich. Bei tiefen Temperaturen liegt die Reichweit allerdings eher bei 250 km. Wie gehabt kann der Fahrer zwischen den Fahrstufen Normal, Eco und Sport wählen. An einer Schnellladestation kann der Akku mit bis zu 100 kW in nur 30 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen werden. Das Mokka-Abenteuer beginnt bei CHF 24 490.– für den Basis-Dreizylinder mit 100 PS. Beim Stromer geht es bei CHF 36 200.– los, abzüglich der kantonal ­unterschiedlichen Prämie für Elektroautos von bis zu CHF 5000.–. Text Markus Rutishauser und Matthias Knödler Bilder Werk


Neuheiten

AUDI E-TRON GT

NEUE MARKENIKONE Der e-tron GT ist ein Audi, wie es noch keinen gab. Und derzeit eines der wichtigsten Autos der Ingolstädter überhaupt. Der vierplätzige Elektro-Sportwagen rollt in zwei Versionen auf die Strasse: als e-tron GT (350 kW/476 PS) und als RS e-tron GT (440 kW/598 PS). Beide mit quattro-Allradantrieb.

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ls Audi-Chefdesigner Marc Lichte den Porsche Taycan sah, war er so begeistert, dass er sich darum bemühte, eine eigene Version auf der J1-Architektur entwickeln zu dürfen. Das Resultat seiner erfolgreichen Bemühungen ist ein eigenständiges Elektro-Gran Turismo, ebenso faszinierend wie der Taycan, jedoch mit individueller Formensprache. Das viertürige Coupé wirkt mit seinen Proportionen (L/B/H 4,99/1,96/1,41 m) wie eine tief geduckte Raubkatze vor dem finalen Sprung. Zwei Elektromotoren sorgen für die brachialen Fahrleistungen und den elektrischen Allradantrieb «quattro». Mit ihren 84 kWh Energieinhalt netto ermöglicht eine Hochvolt-Batterie Reichweiten bis zu 488 Kilometer, mit ihrer 800-Volt-Technik lässt sie sich schnell wieder aufladen. Der Audi e-tron GT quattro (Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 19,6 bis 18,8 NEFZ, CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) und

Audi e-tron GT quattro.

Nach 100 Metern hat die RS-Version bereits auf 133 km/h beschleunigt.

der RS e-tron GT (Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 20,2 bis 19,3 NEFZ, CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km). Beide Sportwagen wollen geballte Technikkompetenz demonstrieren. Das tun sie! BASISVERSION GENUG SPORTLICH Zuerst haben wir den Audi e-tron GT auf öffentlichen Strassen getestet. 350 kW/476 PS und 630 Nm Gesamtdrehmoment. Es gibt verschiedene Fahrmodi: Efficient, Comfort, Dynamic – der Sportwagen fährt und verhält sich entsprechend. Eine extreme Beschleunigung erwartet den Piloten bei einem immerhin 2285 kg schweren Auto inklusive Fahrer. Der Bolide liegt gut auf der Strasse und die Lenkung ist sehr präzise. Sämtliche wichtigen Assistenzsysteme sind vorhanden, unter anderem ein Totwinkelwarner, eine Surround Parkkamera und eine richtig gute HD-Rückfahrkamera sowie ein Spurhalteassistent. Ein sehr schönes und grosses Head Up Display gefällt, eine klangstarke Bang & Olufsen Anlage verwöhnt die Ohren und ein riesengrosses Panorama-Glasdach sorgt für ein luftig-helles Feeling im Innenraum. BRACHIALES TOPMODELL Im Anschluss wurde das Topmodell, der Audi RS e-tron GT, auf der Piste des Flughafens Buochs in den Grenzbereich getrieben. 598 PS, 830 Nm, maximal 250 km/h schnell, in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h (also 0,8 Sekunden schneller als die Basisversion), mit 2340 kg etwas

Ganz nach Kundenwunsch kann der e-tron GT in der Ausstattung, den Sitzen und den Farben individuell gestaltet werden.

schwerer, 472 bis 433 Kilometer (WLTP), also auch etwas weniger Reichweite. Eine dicke Keramikbremse verzögert hier merklich besser als die Stahlbremse mit Wolframcarbid-Beschichtung – auch diese war schon gut. Ja – und dann wurde das erste Mal auf Vollgas gefahren. Beeindruckend: Aus dem Stand erreicht der RS e-tron nach 100 Metern bereits 133 km/h und die Pylonen des Slaloms umkurvt er dank tiefem Schwerpunkt und Allradradlenkung ungemein direkt und präzise. Absolut beeindruckend. Die angepeilte Zielgruppe ist laut Audi der (oder die) performance-orientierte Auto-Enthusiast(in), wo Wert auf Nachhaltigkeit, Design und Hightech gelegt wird. Der Audi e-tron GT ist ab CHF 109 900.– erhältlich, die Topversion RS kostet mindestens CHF 149 400.–. Zum Vergleich: Der Porsche Taycan 4S (530 PS) kostet CHF 129 100.und der Taycan Turbo (680 PS) mindestens CHF 185 000.–. Text Markus Rutishauser/mid / Bilder Werk

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Geniessen mit der ACS Reisen AG

Paavo Järvi live S p e z i a l r e i s e n z u d e n G a s t s p i e l e n d e s To n h a l l e - O r c h e s t e r s Z ü r i c h m i t P a a v o J ä r v i . Ha m b u r g 1 8 . – 2 1 . 0 8 . / G r a fe n e g g 2 1 . – 2 3 . 0 8 . / Bu k a r e s t 1 7 . – 2 0 . 0 9 . 2 0 2 1

© Gaetan Bally

Auss chre ibu ng mit d et ai l l ier tem R eis eprog r amm unter w w w.ac s-t r avel.ch/ ku ltur re is e n

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Neuheiten

NISSAN QASHQAI

HYBRID UND E-POWER Einer der meistverkauften Kompakt-Crossover in Europa feiert im Sommer seine Neugeburt. Die 3. Generation des Nissan Qashqai folgt ebenfalls dem Elektrifizierungstrend. Dafür wurde der Diesel verabschiedet.

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er beliebte Japaner, der in Sunderland (GB) gebaut wird, verkörpert schon seit seiner Lancierung vor 15 Jahren vieles, was das Crossover-Herz begehrt: ein solides Schuhwerk, maximale Funktionalität und ein modernes Äusseres mit Offroad-Attri­ buten. Die dritte Generation des meistverkauften Crossovers in Europa basiert auf einer völlig neuen Plattform, wächst gegenüber seinem Vorgänger in der Länge um 3,5 cm, wird 3,2 cm breiter und 1 cm höher. Vor allem aber bietet er dank des längeren Radstands sowohl seinen Insassen als auch fürs Gepäck spürbar mehr Platz. So wächst der Kofferraum um 74 auf 504 Liter. Die Fondpassagiere steigen dank sich bis zu einem Winkel von 90 Grad öffnende Türen noch bequemer ein und aus. Dazu sind die Sprachassistenten von Google (Assistant) und Amazon (Alexa) mit an Bord und gegen Aufpreis gibt es Nappa-Teillederpolsterung, ein Head-up-Display und sogar Massagesitze. Die kräftigen Proportionen des Exterieurs werden von der markenten LED-Lichtsignatur, bis zu 20 Zoll grossen Leichtmetallrädern sowie der optional erhältlichen Zwei-Farben-Lackierung akzentuiert. MILD-HYBRID MIT ALLRAD Angetrieben wird das Einstiegsmodell von einem 1,3-Liter-Turbo-Benziner (DIG-T) mit 12-Volt-Hybridisierung und einer Leistung von 140 PS (103 kW) sowie 240 Nm. Den gleichen Motor gibt es in einer um 18 PS (13 kW) und 30 Nm stärkeren Version, auf Wunsch auch mit einem CVT-Automatikgetriebe mit variabler Übersetzung namens Xtronic sowie Allradantrieb. Das in der zweiten Qashqai-Generation verbaute Doppelkupplungs-Getriebe wurde hingegen gestrichen. WIE EIN RANGE-EXTENDER Als besondere Neuheit gibt es einen E-Power-Antrieb, bei dem ein 1,5-Liter-Ot-

Auf Wunsch ist der neue Nissan Qashqai auch mit einer Zweifarben-Lackierung erhältlich. Trotz grösseren Abmessungen hat er gegenüber seinem Vorgänger um 60 kg abgespeckt.

tomotor ausschliesslich als Generator für den 190 PS (140 kW) und 330 Nm starken Elektromotor dient – quasi im Range-­ Extender-Prinzip. Die Maximalleistung dürfte jedoch nur so lange zur Verfügung stehen, bis die Batterie keinen Saft mehr hat, danach nur noch die 158 PS des ­Verbrenners. Das e-Power-System bietet drei Fahrmodi: Standard (gute Beschleunigung, Rekuperation ähnlich wie bei der Motorbremse eines konventionellen Benziners), Sport (bessere Beschleunigung und Elastizität durch verkürzte Motor-Abschaltzeiten) und Eco (maximale Teibstoffreduktion; bei gleichbleibenden Geschwindigkeiten können die Coasting-Phasen ideal genutzt werden). In allen drei Modi kann zusätzlich der B-Modus aktiviert werden, mit dem die Rekuperation verstärkt wird. Damit soll der Qash­ qai auch ohne Einsatz des Bremspedals kräftig verzögern. Das nennt man normalerweise One-Pedal-Feeling oder One-Pedal-Driving, der Nissan-Begriff dafür heisst «e-Pedal»; das System ist vom Nissan Leaf bekannt. Für Parkmanöver wurde der e-Pedal-Modus leicht modifiziert, indem ein Kriechgang hinzugefügt wurde.

So muss in diesem Fall zum Anhalten das Bremspedal betätigt werden. Wohl zum Leidwesen vieler Qashqai-Interessenten in der Schweiz gibt es die E-Power-Version ab 2022 ausschliesslich mit Frontantrieb. Schnellentschlossene können bereits die «Premier Edition» für CHF 40 800.– vorbestellen. Text Markus Rutishauser / Bilder zVg

Erstmals im Qashqai erhältlich: Das Head-up-Display.

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RÜCKSPIEGEL

VON FUCHSJAGDEN UND BALLONVERFOLGUNGEN Vor bald einmal 100 Jahren gab es aus heutiger Sicht ziemlich eigenartig anmutende automobilsportliche Anlässe.

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as war wohl das Ziel einer Ballonverfolgung oder einer Ballonfuchsjagd, von denen die beiden Trophäen zeugen? Wer 1932 einen silbernen Jetzler-Becher als Preis für den 8. Rang oder 1935 einen Zinnteller mit dem vielsagenden Bild erhielt, muss sicher eine Glanzleistung abgeliefert haben. 1934 gab es im gesamten Kanton Aargau gerade einmal 4836 Autos und sicher weniger als ein Dutzend Gasballone. Aber die kühnen Ballonfahrer und die sportlichen Automobilisten haben sich sicher gekannt und diese Sportart gemeinsam erfunden. Die Ballonfahrer brauchten bei der Landung Hilfe vom Boden. Anders als die heutigen Heissluftballone konnten die kugelrunden, lautlos fahrenden aber trägen Gasballone nur durch das Abwerfen des mitgeführten Ballasts (Sand oder Wasser) an Höhe gewinnen oder durch das gezielte Ziehen von Fahrventilen solche vernichten. Schon bei ganz leichtem Wind war dadurch die Landung ohne Bodenpersonal kaum möglich. Havarien

Der Autor Bernhard Taeschler ist ACS Ehren­mitglied und passionierter Sammler von ACS ­A rtikeln. Für den Erhalt von mobilem Kulturgut setzt er sich als Präsident des Dachverbandes der «Swiss Historic Vehicle Federation» ein. www.shvf.ch

waren häufig. Aus dem Ballonkorb wurde aus geringer Höhe ein Seil abgeworfen, mit welchem der Ballon schliesslich ganz zu Boden gezogen und festgemacht wurde. Also waren die Ballonfahrer darauf angewiesen, dass bei der vorgesehenen und wohlgeplanten Landung auch starke Männer vor Ort waren. PICKNICK ZUM ABSCHLUSS In der Jubiläumsschrift «25 Jahre Automobil Club Aargau» steht: «Seit langem das interessanteste Ereignis brachte die Ballonfuchsjagd vom 16. September 1931. Der Ballon flog in Zofingen ab und führte die verfolgenden Autos richtig an der Nase herum, um dann endlich über den Buchegg­berg zu fliegen und in abgelegener Gegend oberhalb Lyss zu landen. Dort, wo er zur Strecke gebracht wurde, fand ein Picknick statt, an dem sich Jäger und Gejagte erholten». Während der Ballon vom Wind und der Thermik über Hügel, Flüsse und Seen getrieben wurde, mussten die Automobilisten den schnellstmöglichen Strassenweg suchen. Dies führte sicher zu grossen Umwegen und manchmal auch in Sackgassen. Gute Kenntnisse der Geografie und ein Haufen von Landkarten halfen, den idealen und schnellsten Weg zu finden. Starke und wendige Fahrzeuge waren bevorteilt und führten unzweifelhaft dazu, dass diese «halsbrecherische» Sportart bald einmal verboten wurde.

BESONDERER REIZ Die geltende Verkehrsregelverordnung nennt in Artikel 94 die verbotenen Veranstaltungen, darunter das bekannte Verbot von Rundstreckenrennen mit Motorfahrzeugen. Im Abschnitt 2 heisst es dann: «Untersagt sind ferner Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer einander gemäss Reglement durch gegenseitige Beschädigung zum Ausscheiden zwingen dürfen (sog. Stock-Car-Veranstaltungen) sowie Ballonverfolgungsfahrten auf Zeit.» Geländesportliche Veranstaltungen mit Motorfahrzeugen hatten aber weiterhin einen besonderen Reiz. Orientierungsfahrten, Fuchsjagden, Fotopirschen oder Hubertusfahrten wurden ausgeschrieben und durchgeführt. Es galt, eine vorge-

schriebene Strecke mit einer festgelegten Durchschnittsgeschwindigkeit abzufahren und möglichst wenige Strafpunkte zu sammeln. Meistens fanden diese Veranstaltungen in unbewohnten Gegenden und in Wäldern statt. Mit den zunehmenden Fahrverboten auf Waldstrassen und der auferlegten Bewilligungspflicht von allen tangierten Gemeinden gerieten auch diese Sportarten leider in Vergessenheit. Aber sie gehören zur Historie des Automobilsports. Text und Bilder Bernhard Taeschler

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IN KÜRZE TOM’S KOLUMNE

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ZUHAUSE IN DER PROFI-­R ACINGFAMILIE

ie letzten Wochen haben meine Geduld wirklich sehr auf die Probe gestellt. Während Dezember und Januar ist es normal, dass man in der Moto2-WM ein Testverbot hat – das heisst, man darf mit dem offiziellen Rennmotorrad nicht testen. Während den letzten zwei Jahren war ich jedoch im Januar jeweils mit meiner BMW in Almeria, um privat zu testen. Wegen der aktuellen Umstände konnte ich dieses Jahr jedoch erst im Februar nach Spanien reisen. Dies hat zwar keinen grossen Einfluss auf das Trainingsniveau, im Gegenteil: Ich konnte den Januar gut zu Hause fürs Fitnesstraining nutzen. Aber das Hin und Her mit den Reisebestimmungen, Stornierungen von Flügen, Hotels, ständige Verschiebungen der Testdaten – das hat schon Nerven gebraucht. Schlussendlich haben wir es Ende Februar geschafft, nach Spanien zu reisen und die ersten privaten Tests zu absolvieren. Sowohl mit der BMW als auch ein paar Tage später mit meinem neuen Rennteam, dem «Stop and Go Racing Team». Diese ersten Tage mit dem Team waren für mich sehr aufschlussreich. Wir haben auch vor und nach den Tests viel Zeit zusammen verbracht, haben gemeinsam die Online-Teampräsentation vorbereitet und die Saison geplant. Auch wenn ich nichts anderes erwartet hatte – die Professionalität des Teams hat mich beeindruckt. Das SAG-Team wirkt nach aussen eher klein und unscheinbar, doch die internen Strukturen sind extrem gut aufgebaut. Jeder einzelne Mitarbeiter kennt seinen Aufgabenbereich und ich habe in diesen ersten Tagen bereits sehr gutes Teamwork erleben dürfen. Auch das engere Team um mich herum mit dem Chefmechaniker und den Technikern ist sehr erfahren und das Vertrauen im gegenseitigen Austausch sowie auch während den Testsessions ist schnell gewachsen. So waren auch die ersten Tests für uns sehr positiv, wenn auch die Rundenzeiten noch nicht da waren, wo wir sie haben möchten. Dies ist aktuell jedoch sowieso eher zweitrangig – viel wichtiger sind die technischen Erkenntnisse und das Gefühl für die Zusammenarbeit. Für mich verkörpert dieses Team auf jeden Fall eine sehr gute Ausgangslage, um in der kommenden Saison die bestmögliche Performance zeigen zu können.

Ihr Tom Lüthi, ACS Botschafter

STÄRKSTER SERIEN-BENTLEY Mit dem Continental GT Speed bringt Bentley im Laufe des 3. Quartals sein bislang stärkstes Serienfahrzeug auf den Markt. Der überarbeitete 6,0-Liter-W12-Motor liefert 659 PS (485 kW) und somit 24 PS mehr als im Continental GT. Damit erreicht das Coupé in 3,6 Sekunden Tempo 100 und ist bis zu 335 km/h schnell. Das maximale Drehmoment beträgt nach wie vor 900 Nm. Der Preis dürfte mindestens CHF 260 000.– betragen.

POTENTER FÜNFZYLINDER Vor drei Jahren öffnete Cupra seine «Garage» in Barcelona und rollte die ersten Modelle – damals noch sportlich aufbereitete Varianten der Muttermarke Seat – auf den Markt. Mit dem Formentor stellte Cupra im vergangenen Jahr sein erstes eigenständiges Design vor. Im 4. Quartal 2021 legen die Spanier nun nach: Bei der neuen Topversion Formentor VZ5 arbeitet ein 390 PS und 480 Nm starker Fünfzylinder-Benzinmotor aus dem Audi-Regal unter der Haube. Von 0 auf 100 km/h sprintet er in 4,2 Sekunden.

PEUGEOT ERNEUERT DEN 308 Im Laufe dieses Jahres bringt Peugeot die Neuauflage des 308 auf den Markt. Das Kompaktauto baut gegenüber seinem Vorgänger 11 cm länger und 2 cm flacher. Dank 5,5 cm mehr Radstand gibt es im Fond deutlich mehr Platz als bisher. Optisch nähert sich der neue 309 dem kleineren Bruder 208 an. Dazu trägt er im Kühlergrill das neue Markenlogo. Innen schaut der Fahrer auf ein in Augenhöhe angeordnetes 10-Zoll-Digitalpanel namens i-Cockpit. Das Antriebsportfolio umfasst u.a. auch zwei unterschiedlich starke Plug-in-Hybride. Texte mru/jri / Bilder zVg

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UNBESCHWERT ­U NTERWEGS JETZT AUCH AUF ZWEI RÄDERN ACS Mitglieder können im Alltag, in der Freizeit oder während der Ferien jetzt neu auch auf zwei Rädern ganz unbeschwert unterwegs sein. Mit der neuen ACS Bike Assistance sind Sie im Falle einer Panne, eines Unfalls oder einer plötzlichen Fahruntauglichkeit geschützt.

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icht zuletzt durch die Elektrifizierung und durch die Coronakrise erlebt das Velo einen wahren Boom. Noch nie wurden so viele Bikes verkauft wie im vergangenen Jahr. In der Freizeit treten auch Automobilisten immer öfter in die Pedale. Deshalb lanciert der ACS ein neues Produkt, das dieser Entwicklung Rechnung trägt. Mit der ACS Bike Assistance, die unser Club in Zusammenarbeit mit Allianz

Partners anbietet, können sich unsere Clubmitglieder die ideale Pannen- und ­Unfallhilfe für ihr Velo oder E-Bike sichern. Im Falle einer Panne, eines Unfalls oder einer plötzlichen Fahrunfähigkeit übernimmt die ACS Bike Assistance die Kosten für die Rückreise an den Wohnort oder die Weiterreise an den Zielort (bis maximal CHF 300.– pro Person und Ereignis). Sollte die Rück- oder Weiterreise am selben Tag nicht möglich sein, deckt die Versicherung die Übernachtungskosten bis maximal

CHF 120.– pro versicherte Person. Der ACS bietet dieses Zusatzprodukt als Ergänzung zu jeder Clubmitgliedschaft an und dies zu sehr attraktiven Konditionen. Der Versicherungsschutz erstreckt sich über die Schweiz und das Fürstentum Lichtenstein. Für CHF 45.– pro Jahr sind mit der ACS Bike Assistance alle im selben Haushalt lebenden Personen des Mitglieds automatisch mitversichert. Das detaillierte Leistungsangebot finden Sie auf acs.ch/bike-assistance

ACS BIKE ASSISTANCE Gut geschützt in die Pedale treten

Schliessen Sie noch bis zum 15.05.2021 die ACS Bike Assistance ab und profitieren vom Spezialangebot für ACS Mitglieder: CHF 29.90 anstatt CHF 45.– im ersten Jahr! 20

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Detaillierte Informationen auf acs.ch/bike-assistance


News NEWS

ACS CYBERSCHUTZ Immer und überall sicher im Internet unterwegs

Schliessen Sie noch bis zum 15.05.2021 den ACS Cyberschutz ab und profitieren vom Spezialangebot für ACS Mitglieder: CHF 29.90 anstatt CHF 45.– im ersten Jahr! Detaillierte Informationen auf acs.ch/cyberschutz rz_48901421003_ACS_Inserat_Cyber&Bike_210x145mm_DE.indd 1

23.03.21 11:32

JETZT SCHÜTZEN WIR SIE AUCH BEI IHREN AKTIVITÄTEN IM NETZ Ab 1. April 2021 bietet der ACS seinen Mitgliedern exklusiv einen Schutz gegen zahlreiche Risiken im Internet an und dies zu äusserst attraktiven ­Konditionen. Mit dem ACS Cyberschutz können sich unsere Clubmitglieder immer und überall ganz unbesorgt im World Wide Web bewegen.

I

n den letzten Jahren sind wir immer mehr und immer öfters online unterwegs. Sei es per E-Mail, in den verschiedenen Social Media Kanälen oder auf den unzähligen Plattformen, die uns das Einkaufen im Netz ermöglichen. Mit der rasanten Zunahme der Aktivitäten im Internet haben sich aber leider auch dubiose Machenschaften sowie Cybermobbing im virtuellen Raum breit gemacht. Diesen müssen wir uns als User aber nicht tatenlos aussetzen. Dazu bietet der ACS seinen Mitgliedern in Zusammenarbeit mit Allianz Partners neu den ACS

Cyberschutz an. So können sich unsere Clubmitglieder gegen zahlreiche Risiken im Netz schützen. Diesen umfassenden Schutz bietet der ACS als Ergänzung zu jeder Mit-

gliedschaft zu speziell attraktiven Konditionen an. Für nur CHF 45.– pro Jahr ist mit dem ACS Cyberschutz der ganze Haushalt des jeweiligen Mitglieds mitversichert.

DER ACS CYBERSCHUTZ DECKT FOLGENDE ­BEREICHE AB • Cyber-Rechtsschutz • Persönlichkeitsverletzungen im Internet • Online-Kontoschutz • Online-Kaufschutz

Zudem ist ein Schutz für Veranstaltungstickets für das Mitglied und alle im gleichen Haushalt lebenden Personen inbegriffen. Das detaillierte Leistungsangeboten finden Sie auf acs.ch/cyberschutz

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CLASSIC EINLADUNG AN DIE EINZIGARTIGEN LENZERHEIDE MOTOR CLASSICS

RACING FEELING IM ALPEN-MONACO!

Vom 11. bis 13. Juni 2021 steht die Ferienregion Lenzerheide zum 9. Mal ganz im Zeichen des Motorsports. Bei den Demonstrationsfahrten präsentieren sich historische Renn- und Sportwagen sowie Motorräder auf der höchstgelegenen Rundstrecke der Welt. Erstmalig organisiert der ACS in diesem Umfeld einen Classics Drive.

B

ei den Lenzerheide Motor Classics (LMC) handelt es sich nicht um ein Rennen, sondern um rennsportliche Demonstrationsfahrten ohne Zeitnahme und Rangliste. Dabei werden die Fahrzeuge jeweils in leistungsbezogene Felder eingeteilt und von einem Pace Car

angeführt. Anstelle dem Meer entlang wie in Monaco führt die 2,45 km lange Strecke vom Dorfanfang Lenzerheide dem ­malerischen Heidsee entlang bis zur Talstation Rothorn und von dort in einem Bogen über die hügelige Dieschenstrasse zurück zum Dorfeingang, wo jeweils eine kurze Neutralisation erfolgt. Ein Feld

ist über das Wochenende jeweils viermal 25 Minuten unterwegs. So ist Fahrspass pur bei höchster Sicherheit angesagt.

Wieselflinker Lotus Elan S4 vor einem

Gänsehaut-Sound: Maserati 250 F.

Britische Sportwagen-Ikone: Austin Healey

­Porsche 911 S. 22

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PREMIER: ACS CLASSICS DRIVE Seit Jahren ist der ACS Co-Veranstalter der LMC und in dieser Funktion zuständig für den sicheren Ablauf der Demonstra-

MK II/BT 7.


Valbella Resort: Das Zuhause in den Bündner Bergen ...

tionsfahrten. Um mehr Präsenz zu zeigen, wird in diesem Jahr erstmals der ACS Classics Drive durchgeführt. Dieser bietet ACS Mitgliedern die Möglichkeit, mit ihren Young- oder Oldtimern die Rennstrecke während 25 Minuten im entsprechend sportlichen Stil zu umrunden – ein sicher unvergessliches Erlebnis! Aus Sicherheitsgründen besteht eine Helmpflicht und Beifahrer sind nicht zugelassen. EIN WEEKEND VOLLER GENUSS Auch wenn am besagten Wochenende der historische Motorsport im Vordergrund steht, so bietet die Region Lenzerheide doch noch einiges mehr, sei dies Wandern, Biken, Golfen oder einfach die Seele baumeln lassen in der fantastischen Bergwelt. Darum konzentriert sich der ACS Classics Drive auf einen Lauf am Samstagmittag. Ideal also, um den Aufenthalt in der beliebten Bündner Ferienregion ganz nach dem eigenen Gusto zu gestalten und eventuell zu verlängern. Für gepflegtes Essen und Nächtigen haben wir das 4-Sterne-Superior Hotel Valbella Resort ausgesucht. Es begeistert unter anderem durch seine grosszügigen und gemütlichen Zimmer, einem entspannenden Spa- und Wellness-Bereich, Schwimmbad mit Whirl­pool und verwöhnt mit hervorragender Kulinarik. Kurzum, eine Wohlfühloase der Extraklasse. RASCHE ANMELDUNG ­E MPFEHLENSWERT Die Teilnehmerzahl für den ACS Classics Drive beschränkt sich auf maximal 25 Fahrzeuge. Die Anmeldungen werden nach deren Eintreffen berücksichtigt. Anmelde­schluss: 27. April 2021. Die Anmeldung ist mit Namen, Adresse, Telefon, Aufenthaltsdauer, Angaben zum Fahrzeug (Marke, Modell, Jahrgang) und der ACS Mitgliedernummer per E-Mail an c.bleile@bluewin.ch zu senden. Sie erhalten darauf eine Bestätigung mit Programm und Rechnung. Für weitere Fragen steht ACS AUTO Redaktor Christoph Bleile, 079 666 92 69, gerne zur Verfügung.

... verwöhnt rundum als perfekte Wohlfühloase.

Das vorgesehene Programm:

FREITAG, 11. JUNI 2021

SAMSTAG, 12. JUNI 2021

DAS PACKAGE ZUM ACS SPEZIAL PREIS

SPEZIAL PREIS FÜR 1 AUTO + 2 GÄSTE

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

Individuelle Anreise nach Valbella/Lenzerheide Check-in im Valbella Resort 16.30 h Begrüssung im Fahrerlager bei der Talstation der Rothorn-Bahn 17.00 h Fahrerbriefing 18.00 h Geführter Corso durch Lenzerheide Gediegenes 4-Gang Nachtessen im Hotel Reichhaltiges Frühstücksbuffet 13.00 h Besammlung und Aufstellen der Fahrzeuge im Fahrerlager 13.30 h Start zum ACS Classics Drive LMC 14.00 h Ende der Demonstrations-Fahrten Individuelles Programm und Heimreise • Startplatz mit einem Young- oder Oldtimer (2001 und älter) • Startnummer • Teilnahme am Corso durch Lenzerheide • Übernachtung in grosszügigen Doppelzimmern im Valbella Resort • 4-Gang Dinner im Valbella Resort • Parking in der Hotel Garage • Vergünstigungen für Bahnfahrten CHF 660.– • Zusatz-Nacht vom 12. – 13. Juni 2021 im DZ mit HP (für 2 Personen) + CHF 410.– www.lenzerheidemotorclassics.ch www.valbellaresort.ch www.arosalenzerheide.ch

ANMERKUNG Sollte wegen COVID-19 die Lenzerheide Motor Classics untersagt werden, planen wir als Alternative am Samstagnachmittag, 12. Juni 2021, eine attraktive Ausfahrt durch die Bündner Bergwelt. Zu-

sätzliche Informationen zur Veranstaltung und der Ferien-Region Lenzerheide finden Sie in der Tabelle oben. Text Christoph Bleile Bilder Christoph Bleile, zVg

Einzigartig idyllischer Rundkurs dem Heidsee entlang.

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TECHNIK REISEN

HERAUSFORDERUNG WASSERSTOFF Wenn heute von neuen Antriebsformen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge die Rede ist, sind nicht mehr Benziner und Diesel im Fokus, sondern Elektromotoren, Batterien, Brennstoffzellen – und Wasserstoff.

Mit dem Mirai lanciert Toyota eine schicke Wasserstoff-Limousine, die mit einer Tankfüllung bis zu 650 km schafft.

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it Hybrid- und Elektroantrieb steuert die Autoindustrie derzeit zielstrebig in Richtung CO2-arme Mobilität. Der Übergang vom Verbrenner zum Elektromotor scheint gesetzt, doch das Problem des Stromhaushalts im Fahrzeug ist noch nicht befriedigend gelöst. Quasi als Konkurrentin für die Lithium-Ionen-Batterie bietet sich die Brennstoffzelle an. Sie produziert den elektrischen Strom für den Antriebsmotor an Bord mit Wasserstoff und Sauerstoff. Der Wasserstoff (H2) wird in wenigen Minuten getankt, den Sauerstoff (O2) bezieht

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Hyundai Xcient.

das Aggregat aus der Umgebungsluft. Das klingt überzeugend einfach, ist jedoch mit einigen Problemen verbunden.

ZUERST IM LKW Noch ist das H2-Tankstellennetz dünn, in der Schweiz gibt es gerade einmal sechs öffentliche Stationen. Mit der Lancierung einer grösseren Zahl von Brennstoffzellen-LKW durch Hyundai und der Wasserstoff-Initiative des Schweizer Unternehmens H2 Energy dürfte das Netz aber rasch wachsen. In Bussen und Lastwagen wie dem Hyundai Xcient bietet das Brennstoffzellensystem den Vorteil, dass grosse Reichweiten ohne wesentliche Nutzlastund Ladevolumenverluste möglich werden. Die Antriebseinheit des Xcient besteht aus zwei Brennstoffzellen-Stacks mit zusam-


Technik

men 190 kW, einem Batteriepaket von 73 kWh, einem Elektromotor mit 350 kW und einem Allison-Automatikgetriebe. 34,5 kg Wasserstoff in 350-bar-Druckbehältern ermöglichen einen Aktionsradius von rund 400 Kilometern. Auch für Personenwagen ist der Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb serienreif. Hyundai mit dem Nexo und Toyota mit dem Mirai bieten bereits Systeme der zweiten Generation an. Während die Vorteile beim Tanken und beim Fahrzeuggewicht eklatant sind – Brennstoffzelle und Pufferbatterie im Toyota Mirai wiegen nur 70 Kilogramm – ist die Kostenfrage noch offen. Marktpreise für FC-Modelle (Fuel Cell, Brennstoffzelle) müssen sich erst ­einpendeln. Zurzeit sind die Autos mit CHF 59 900.– bis 71 900.– für den Toyota und CHF 89 900.– für den Hyundai noch nicht wirklich wettbewerbsfähig. Vergleichbar dagegen sind die Treibstoffkosten: Für 100 Kilometer benötigt ein FC-Auto rund ein Kilogramm Wasserstoff à CHF 12.50. Benzin für 100 Kilometer kostet für ein vergleichbares Fahrzeug etwa CHF 12.–, und für ein Dieselmodell ist mit CHF 9.– bis 10.– zu rechnen. H2-Tanken geht zwar schnell, doch gibt es einen anderen Pferdefuss: Um den 700-bar-Tank befüllen zu können, muss der Wasserstoff an der Tankstelle mit Kompressoren auf annähernd 1000 bar komprimiert werden – was natürlich sehr energieaufwendig ist. Einfacher lässt sich Wasserstoff tanken, wenn er in einem flüssigen Medium gespeichert ist. Sportwagenhersteller Gumpert beispielsweise betankt den schnellen Zweisitzer Nathalie mit Methanol, aus dem ein Reformer an Bord des Fahrzeugs H2 extrahiert und der Brennstoffzelle zuführt. Auch Karma Automotive – früher Fisker, jetzt zum chinesischen Wanxiang-Konzern gehörend – arbeitet an einem ähnlichen System. Damit

Die im Unterboden verbauten Wasserstoff-Tanks erfüllen hohe Sicherheitsstandards.

diese Autos vollständig CO2-neutral fahren, muss das Methanol aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt worden sein. ALTERNATIVE: ­V ERBRENNUNGSMOTOR Wasserstoff lässt sich auch im Verbrennungsmotor verarbeiten. Verschiedene Hersteller waren mit solchen Modellen nahe an der Serienfertigung. BMW mit einem V12-Wasserstoffmotor im Siebner und Mazda mit einem H2-Wankelmotor im RX-8 Hydrogen RE gaben die Weiterentwicklung aber wieder auf. Seit kurzem ist das Thema nun erneut aktuell. Das süddeutsche Unternehmen Keyou und auch Zulieferer Bosch rechnen damit, dass H2-Verbrenner – modifizierte Dieselaggregate – im LKW eine sinnvolle Alternative zum Brennstoffzellen- oder Batterieantrieb sein können. Ein weites Einsatzgebiet für H2 sehen Ingenieure bei den synthetischen Treibstoffen. E-Fuels lassen sich aus H2 und CO2 in bekannten chemischen Verfahren zu Otto- und Dieseltreibstoffen oder Kerosin massschneidern. Auch wenn sie (noch) teuer und nicht in riesigen Mengen herstellbar sind, könnten sie doch für den Langstrecken-Transportverkehr oder für den Betrieb von Oldtimern attraktiv werden. Eine grosse Hürde stellt jedoch die Herstellung des Wasserstoffs dar. Das Element ist zwar sehr häufig, kommt aber kaum je in freier Form vor, sondern in der Regel als Molekül H2 in Verbindung mit Sauerstoff (O) als Wasser (H2O). Wasser-

stoff muss also hergestellt werden – unter Einsatz von Primärenergie. Aus wirtschaftlichen Gründen werden heute etwa 95 Prozent des Wasserstoffs aus Erdgas erzeugt. Nahezu emissionsfrei kann die Herstellung durch elektrochemische Wasserspaltung per Elektrolyse von Wasser mit Strom aus regenerativen Quellen erfolgen. Man mag einwenden, dass der Wirkungsgrad des Brennstoffzellenantriebs schlechter ist als jener des Batterie-betriebenen Elektroantriebs. Wird der Wasserstoff für die Brennstoffzelle jedoch per Elektrolyse mit überschüssigem Wind- und Solarstrom hergestellt, spielt dies keine relevante Rolle. Im Weiteren wird auch an biologischen Verfahren zur Wasserstoffherstellung gearbeitet, doch befinden sich diese noch im Laborstadium. SICHERHEIT In Bezug auf die Sicherheit bestehen oft noch Bedenken. Sicherheitstechnisch unterscheiden sich Fahrzeuge mit Wasser­ stoffantrieb nicht von konventionellen Verkehrsmitteln. Das haben unabhängige Prüfdienste in Crashtests und Versuchsreihen gezeigt. Beim Tanken kommuniziert die H2-Zapfsäule mit dem Fahrzeug per Infrarotschnittstelle. Diese übermittelt Daten zu Druck und Temperatur im Tank. So kann die Tankstelle dafür sorgen, dass das Auto nicht überfüllt wird. Als zusätzliche Sicherheitsmassnahme sind Überdruckventile im Fahrzeugtank verbaut. Text Stephan Hauri / Bilder zVg

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VERKEHRSSICHERHEIT

SORGLOS MIT DEM ­WOHNMOBIL UNTERWEGS

Die aktuellen Reisebeschränkungen bescheren der Campingszene eine enorme ­Nachfrage. Mit der eigenen Unterkunft das Land zu entdecken, den Einschränkungen quasi davonzufahren – ein neues Freiheitsgefühl für viele, die sich die Auszeit trotz Pandemie nicht nehmen lassen wollen. Wie Sie auch mit dem Camper oder ­Wohnanhänger sicher unterwegs sind, lesen Sie hier.

F

ür Wohnmobile und Wohnanhänger gelten besondere Verkehrsregeln. Das Wichtigste in Kürze: • Der Lenker ist dafür verantwortlich, dass seine Ladung (Kleider, Möbel, Geschirr, elektrische Geräte, Gasflasche etc.) für die Fahrt einerseits korrekt verteilt und andererseits sicher verstaut ist. Ein Reisemobil, welches eine gute Gewichtsverteilung hat, ist auch sicherer unterwegs und weniger anfällig bei Sogbildung durch LKW und bei Windböen. Als goldene Regel für Gespanne gilt: Das Zugfahrzeug soll schwerer sein, als der gezogene Anhänger. Im Zweifelsfall den Fachmann fragen. • Im Wohnmobil darf man während der Fahrt dort sitzen, wo Sicherheitsgur­ ten angebracht sind. An allen anderen Stellen ist das Mitfahren nicht erlaubt.

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Wird ein Haustier mitgeführt, so muss die Transportbox gesichert werden. • Die Geschwindigkeit für Anhänger wurde per 1. Januar 2021 von bisher 80 km/h auf maximal 100 km/h erhöht. Diese Geschwindigkeit gilt für Autobahnen und nur für Anhänger, die dafür zugelassen und mit den entsprechenden Reifen ausgerüstet sind. Ob Ihr Anhänger die Bedingungen erfüllt, sehen Sie in der Typengenehmigung im Fahrzeugausweis. Die Reifen müssen ebenfalls für 100 km/h ausgelegt sein. Den Geschwindigkeitsindex finden Sie auf dem Reifen neben den Angaben der Dimension: z.B. 155/80R13 84N. Reifen mit den Buchstaben F und G sind nicht zulässig, ab J bis N sind 100 km/h möglich. Reifen bei weniger als 4mm Profil ersetzen. • Für Fahrten durch Frankreich ist ab dem 1. Januar 2021 ein Warnkleber «Toter

Winkel» obligatorisch. Dies gilt für Fahrzeuge und Gespanne mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3.5 Tonnen. Das Fehlen des Warnklebers kann mit einer Busse von 135 Euro geahndet werden. Bringen Sie den Kleber vorschriftsgemäss auf dem Fahrzeug resp. Anhänger an: Im ersten Laufmeter von vorne, seitlich am Fahrzeug (nicht auf Fensterscheiben), links und rechts, in einer Höhe von 0.90 m und 1.5 m ab Boden sowie am Heck des Fahrzeugs. Die notwendigen Kleber sind im ACS Shop zum Preis von CHF 7.– für Clubmitglieder (CHF 9.– für NIchtmitglieder) erhältlich. Damit der Ausflug für Reisemobilistinnen und Reisemobilisten ein Genuss wird, bietet der ACS den rundum Reiseschutz für Wohnmobile und Gespanne bis 9 Tonnen in seiner Classic & Travel ­(europaweit) oder Premium (weltweit) Mitgliedschaft.


VERKEHRSSICHERHEIT

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gültig für Autos mit oder ohne Anhänger sowie für Wohnmobile und Gespanne bis 3m Höhe und wird in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien anerkannt. Fragen Sie Ihre Sektion nach dem Prämiencode für die Bestellung des Badge topEurop und erhalten Sie Ihre Mautbox heute noch zum Preis von CHF 25.– unter www.acs.ch/ topeurop. Für ACS Mitglieder werden die Verwaltungsgebühren für Frankreich für ein Jahr lang offeriert. Alle Informationen zu den Strassengebühren finden Sie hier: www.acs.ch/strassengebuehren. Wir wünschen Ihnen eine genussvolle Reise. Für Fahrten durch Frankreich muss dieser Warnkleber auf Reisemobilen mit einem

Text Anita Brechtbühl / Bilder zVg

Gesamtgewicht von mehr als 3.5 Tonnen angebracht werden.

RADFAHRENDE KINDER AUF DEM TROTTOIR Die Einführung der neuen Verkehrsregel für radfahrende Kinder auf dem Trottoir birgt einige Unsicherheiten und schafft neues Gefahrenpotenzial. Wir gehen deshalb den wichtigsten Fragen nach und beleuchten die Situationen, welche sich sowohl für Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker wie auch für Kinder als gefährlich zeigen.

D

ie neue Regel erlaubt es Kindern bis zum erfüllten 12. Lebensjahr mit dem Velo auf dem Trottoir zu fahren, sofern weder ein Radweg noch ein Radstreifen vorhanden ist. Sie müssen jedoch ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den Umständen anpassen. Insbesondere müssen sie auf Fussgänger Rücksicht nehmen und diesen den Vortritt gewähren. Wenn es sich als notwendig erweist, müssen sie anhalten und vom Rad absteigen.

Eltern und andere Betreuungspersonen sind in der Pflicht, ihre Kinder entsprechend zu informieren und auf die Rücksichtnahme aufmerksam zu machen. Es ist nicht geregelt, ob radfahrende Kinder das Trottoir in beiden Richtungen nutzen dürfen oder ob sie zwingend dasjenige Trottoir befahren müssen, welches an die Fahrbahn ihrer Fahrtrichtung grenzt. Sie haben also die Wahlfreiheit und dürfen die Trottoirs in beiden Richtungen befahren. Dies gilt ebenso für Trottoirs in Einbahnstrassen. Die gefährlichste Situation entsteht dann, wenn radfahrende Kinder die Strasse überqueren wollen. Denn sie haben den Fussgängervortritt am Zebrastreifen nur, wenn sie vom Rad absteigen, dieses schieben und zu Fuss die Strasse überqueren. Fahren sie auf dem Velo an den Zebrastreifen heran oder schiessen gar über die Bordkante hinaus, steigt das Risiko für einen Unfall erheblich. Kinder werden deshalb auch im Verkehrsunterricht durch die Polizei darauf hingewiesen, dass sie in jedem

Die Gefahr von Kindern auf dem Velo, die fahrend die Strasse überqueren wollen, steigt mit dem neuen Gesetz.

Fall vor der Überquerung der Strasse vom Rad absteigen und anhalten sollen. Für Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker heisst das, gerade an neuralgischen Stellen besonders vorsichtig und aufmerksam zu fahren, um frühzeitig und sicher anhalten zu können. Text Anita Brechtbühl / Bilder zVg

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REISEN GRIMSELPASS

KURVE UM KURVE IN EINE NEUE WELT

Grimsel machts möglich: Passfahrt in höchster Vollendung.

Passfahrten haben es in sich – auf den Grimselpass ganz besonders. Denn die Route ab Meiringen durch das Haslital ist nicht nur landschaftlich äusserst reizvoll. Sie führt in eine andere, in eine faszinierende Welt. Fast senkrecht bergauf oder tief ins Felsen­ innere. Wahrlich eine Entdeckungsreise der besonderen Art.

Die Gelmerbahn, die steilste, offene Standseilbahn Europas. Nervenkitzel pur.

aufwärts, die trutzigen Alpengipfel im Hintergrund und der türkisblaue See zur Rechten stets im Blick. Beim idyllischen Strandbad Brienz kann ein einzigartiger Blick über den See Richtung Interlaken genossen werden. Danach glaubt man sofort, was Einheimische empfehlen: Die Sonnenuntergangsstimmung an diesem Flecken Erde ist sensationell. Wir verlassen ungern den lauschigen Platz,

doch angesichts dessen, was auf unserem Programm steht, fällt der Abschied um einiges leichter. So lässt man denn das sympathische Brienz und die weite Ebene entlang der Aare nach Meiringen gerne im Rückspiegel. URGEWALTIGES TREIBEN Wir befinden uns im Haslital, eines der grossen Quertäler des Alpenmassivs, das sich von der Grimsel bis zum Brienzersee erstreckt. Der flache Talgrund des unteren Tals wird durch einen imposanten Felsriegel vom oberen Tal getrennt. In zig Jahren hat sich die Aare durch den Kalkstein gefressen und dabei eine rund anderthalb Kilometer lange und bis zu 200 Meter tiefe Kluft geschaffen.

S

ightseeing ist bereits während der Anfahrt ins Haslital angesagt. Wir wählen die Strasse auf der rechten Seite des Brienzersees, von Ringgenberg über Niederried und Oberried Richtung Brienz und Meiringen. Am Fusse der Brienzer Rothorn-Kette geht es gemächlich see-

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Eine Wanderung um den idyllischen Gelmersee lohnt sich.


Reisen

Der Weg durch die Aareschlucht – hie und da kaum breiter als ein bis zwei Meter – ist leicht begehbar. Er ist zum Teil als Holzbelag auf Stahlträgern angelegt, die im Fels verankert sind und führt via Tunnel, Galerie und Kiesweg durch ein Naturspektakel der Sonderklasse. 40 Minuten waren veranschlagt, doch Stunden hätten wir’s ausgehalten, dem wilden, urgewaltigen Treiben der noch jungen Aare beiwohnen zu können. Indes führt uns unser nächster Schritt einige Kilometer talaufwärts, quasi von den Tiefen eines Kellers in luftigste Höhen. Nicht zu Fuss, das sei hiermit gestanden; dafür umso abenteuerlicher.

Hotel Grimsel Hospiz. Im Jahre 1142 stand hier das erste urkundlich erwähnte Gasthaus der Schweiz.

Wohl stand uns der Sinn nicht unbedingt nach Nervenkitzel, doch erlebt haben wir ihn – auf der Gelmerbahn (bei Handeck). Eine Steigung von maximal 106 Prozent macht sie zur steilsten, offenen Standseilbahn Europas. Die einstige Werkbahn ist heute für abenteuerlustige Wanderer (und Autoausflügler!) offen und bringt sie im Nu vom Tal auf 1860 Meter über Meer. UM DEN LIEBLICHEN GELMERSEE Die Bahn wird als Wunderwerk der Technik gepriesen. Wohl wahr, doch unvergesslich bleiben wird insbesondere das Erlebnis einer «Fast-Senkrechten»; was einige Passagiere dazu verleitet, ihr Herzklopfen mit dem Spruch «nur Fliegen ist schöner» zu übertönen. Der Angstschweiss versiegt bei einer ungefähr zweistündigen Wanderung um den wunderschönen Gelmersee. Dabei offenbaren sich wundersame Einblicke in die hochalpine Bergwelt. Entlang des Sees laden ursprüngliche Bachläufe und riesige Felsplatten zum Verweilen ein. Bei den teilweise steil abfallenden Felspartien (womit wir wieder beim

Das Grimsel-Massiv: Urgewaltig, ­eindrücklich, faszinierend.

Angstschweiss wären!) helfen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, die Aussicht hinunter auf den Bergsee zu geniessen. Übrigens: Wer Lust verspürt, dieser Ecke des Haslitals länger die Treue zu halten, nächtigt im Hotel und Naturresort Handeck – und wird es bestimmt nicht bereuen. STAUMAUER UND ALPINHOTEL Weiter geht die Fahrt Richtung Grimsel-Passhöhe. Nach und nach machen die dunkelgrünen Tannenwälder einer kargen, jedoch mit jedem Meter eindrücklicher werdenden Fels- und Steinlandschaft Platz. Zu bestaunen ist die imposante Staumauer des Räterichsbodensees. Die Strasse mäandert von deren Sohle bis auf die Höhe des Seespiegels, und ein paar wenige Haarnadelkurven später erreichen wir das Grimsel Hospiz. Bereits 1142 stand hier das erste urkundlich erwähnte Gasthaus der Schweiz. Doch heute stellen wir unseren fahrbaren Untersatz vor einem Beherbergungsbetrieb ab, der als historisches Vier-Sterne-Alpinhotel sozusagen im Herzen des Hoheitsgebiets der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) thront. WUNDER DER TECHNIK Willkommen im Herzen der Grimselwelt. Ein eindrückliches Monument dieser Welt ist die Staumauer Spitallamm, unmit-

CAMPING-TIPPS

In der Nähe des Grimselpasses gibt es mehrere schöne Campingplätze, die einen Besuch wert sind. So der Camping Nufenen in Ulrichen oder die Campingplätze in Innertkirchen (Grimselblick und Grund) und in der Nähe von Meiringen (Balmweid und Alpencamping).

Ein besonderes Abenteuer: Spaziergang durch die verworrenen Stollen der Kraft­ werke Oberhasli AG (KWO).

telbar beim Grimsel Hospiz, die bis 2025 durch eine neue Mauer ersetzt werden soll. Nicht nur für Technik-Freaks lohnt sich eine Besichtigung dieser Hochgebirgs-Grossbaustelle. Der geführte Rundgang startet im Besucherzentrum Unesco/ KWO und führt durch verworrene Stollen und auf imposanten Aussichtsplattformen hautnah an den Ort des Geschehens heran. Noch viele imposante technische Einrichtungen und Naturwunder können in der Grimselwelt besucht werden. Die Kraftwerke Handeck 1 und 2, das Pumpspeicherwerk Grimsel 2 und eine Jahrmillionen alte Kristallkluft, um nur ein paar von vielen Beispielen zu nennen. Während einer Fahrt mit der Sidlerhornbahn – die Talstation befindet sich beim Hospiz – diese doch sehr besondere Region aus der Vogelperspektive zu sehen, kommt dem berühmten Sahnehäubchen auf der Torte gleich. Umso verständlicher ist denn auch unser Entscheid für eine Stippvisite auf der Grimsel Passhöhe. Im Murmeltierpark schliessen wir Freundschaft mit den grossen Nagern und ergötzen uns am Blick über den kleinen, dafür umso klareren Totensee. Und wir sind uns gewiss: Der Entscheid, den Ausflug um einen Tag zu verlängern, ist goldrichtig. www.madeinbern.com www.grimselwelt.ch Text Stefan Senn Bilder David Birri / Grimselwelt

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HOTELTIPP 1

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3 1 Südländisches Flair am Lago Maggiore. 2 Seeblick-Zimmer im Smart-HOTEL MINUSIO Minusio. 3 Parkhotel EMMAUS Casa del Sole.

BENVENUTI HOTELS

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Hoteltipp

VILLA ORSELINA

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M

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Beheizbarer Pool.

Ristorante Terrace.

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MOTORRAD

SCHWARZE SONDERSERIE Triumph bietet die Rocket 3 in einer schwar- Anbauteile ein. Beide Modelle erhalten vorne zen Sonderserie an. Die R Black und die GT Tri- einen Kohlefaser-Kotflügel. Jedes Exemplar ple Black sind weltweit auf jeweils 1000 Stück wird mit einem Echtheitszertifikat ausgelielimitiert. Der Name für die Editionsmodelle ist fert. In den Handel kommen die beiden SonProgramm. Während die Rocket 3 R komplett dermodelle im Mai. Die Rocket 3 R Black kosin Schwarz lackiert ist, hat die Triple Black tet ab CHF 26 100.– und die GT Triple Black ab entsprechende dreistufige Farbnuancierun- 26 900.-. Das Rocket-Einstiegsmodell 3 R gibt gen. Die Farbgebung schliesst auch den 2,5-Li- es ab CHF 24 900.–. ter-Motor – dem grössten in einem Serienmotorrad – sowie nahezu sämtliche anderen Text jri / Bild Werk

VESPA WIRD 75 Die Vespa wird 75 Jahre alt. Die offizielle Patentanmeldung für den legendären Motorroller, der zum Synonym für die ganze Fahrzeuggattung wurde, erfolgte am 23. April 1946. Der Piaggio-Konzern nimmt das Jubiläum zum Anlass für eine Sonderedition. Sowohl die Primavera 50 und 125 als auch die GTS 125 und 300 sind ab sofort als «75th» erhältlich. Lackiert sind die Modelle im Gelbton Giallo Metallic mit der Jubiläumszahl rechts und links am Heck sowie auf dem Vorderschutzblech. Die Preise beginnen bei CHF 5650.– für die Primavera 125 ABS 75th Anniversary und enden bei CHF 6950.– für die Vespa GTS 300 ABS/ASR 75th Anniversary. Text red / Bild Werk

ACS QUIZ 2/2021

LÖSUNGSWORT

1. Woher stammt der Begriff Camping? M Schule

F

Feld

A

Preis: Zwei Übernachtungen inkl. Frühstück im ­Hotel Schenna Resort in der ­Gemeinde Schenna im Etschtal bei Meran. Sie übernachten in einem der modernen Doppelzimmer im Wert von rund 900 CHF.

Zelt

2. Wie nennt sich eine mögliche Schlafgelegenheit in Wohnmobilen? U Baronessebett

S

Princessebett

R

Queensbett

T

Aiping

3. Eine luxuriöse Form des Campings ist das … E Glamping

N Pepping

4. Welche dieser Abkürzung steht für eine Wohnmobilart? L GAV

I

CUV

S

SCB

M

Dilits

5. Wie heisst in Wohnmobilen eine Sitzkombination? Z Dinette

N Duette

6. Wie bezeichnet man das Abwasser aus der Wohnmobildusche? U Yellowwater O Whitewater E Greywater 7. Wann kam es zu einer Verbreitung der Wohnwagen? S 1920er Jahre I 1950er Jahre D 1990er Jahre 8. Wie hiess eine Wohnkabine für Schrägheck-Limousinen? R Hoppala

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Toppola

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Fotrela

Teilnahmebedingungen: Mit der Teilnahme akzeptiert der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen. Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich Mitglieder des Automobil Clubs der Schweiz. Der Gewinner wird persönlich vom Automobil Club der Schweiz benachrichtigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 14. Mai 2021 ­(Poststempel).

Senden Sie uns eine Postkarte mit dem Vermerk «ACS Rätsel» und dem Lösungswort, Ihrer Mitgliedsnummer und Adresse an unten stehende Adresse, oder senden Sie uns das Lösungswort online unter www.acs.ch/auto-raetsel zu. Automobil Club der Schweiz Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13 Lösungswort Ausgabe 01/21 BREMSWEG


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