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invest Ihre Anlageperspektiven

Erfindergeist

Was Innovation fĂźr Anleger bedeutet

01 2019


ÂŤInnovation ist keine Garantie gegen das Scheitern, aber ohne Innovation ist das Scheitern garantiert.Âť Stefan R. Munz Produkt- und Organisationsentwickler


Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Das Wort «Innovation» ist ein grosser Begriff. Doch was macht eine Innovation aus? Echte Innovationen basieren meist auf Zufällen. Sie entstehen vielfach aus der Not heraus und erfordern Mut. In der Vergangenheit wie heute haben Innovationen viel zum Wachstum und Wohlstand beigetragen. Der Zusammenhang zwischen Innovation und Wirtschaftswachstum beschäftigt auch die Wissenschaft. So wurde der Nobelpreis 2018 für Wirtschaftswissenschaften an die beiden US-Wissenschafter William D. Nordhaus und Paul M. Romer verliehen. Die Ökonomen haben Modelle entwickelt, die diese Relation erklären. Wir von acrevis beschäftigen uns in der aktuellen Ausgabe von «acrevis invest» mit dem Thema Innovation und der Bedeutung für Sie als Anleger. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Und ich möchte bereits vorwegnehmen, dass wir in dieser Publikation auch im 2019 fundiert und informativ Themen aufgreifen, welche die Finanzmärkte und Ihr Portfolio betreffen. Planen Sie langfristig und streben Sie eine breite Diversifikation über verschiedene Anlageklassen hinweg an. Ihre Beraterin oder Ihr Berater unterstützt Sie gerne in der Ausgestaltung eines robusten Portfolios und zeigt Ihnen für Ihre Situation passende Lösungen auf.

Freundlich grüsst Sie

Sandro Schibli Leiter Private Banking


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Erfindergeist

Lange Wellen Erfindungen wie das Telefon, die Elektrizität oder das Internet haben die Kommunikation, den Konsum sowie das gesellschaftliche Zusammenleben entscheidend verändert, ja gar revolutioniert. Innovationen spielen in Wirtschaft und Gesellschaft eine tragende Rolle und sind ein entscheidender Faktor für den Wohlstand. Eine ökonomische Analyse über deren Stellenwert, die Erörterung der Frage, wohin die Reise noch gehen kann, sowie die Bedeutung für die Anleger.

von Alessandro Sgro

Als Alexander Graham Bell 1876 die Erfindung des Telefons zu einem ersten einsatzfähigen Prototyp vervollständigte, konnte der britische Erfinder nur schwer erahnen, welche Revolution er damit angestossen hat. Ursprünglich gedacht, die Kommunikation zu verbessern, schafften Bell und seine Vorgänger, die an der Entwicklung des Telefons getüftelt haben, eine der Grundlagen unserer heutigen modernen Zeit. Sie ist geprägt von Produkten wie Spotify, Netflix, WhatsApp, Facebook oder Twint. Über das Smartphone sind diese Errungenschaften rund um die Uhr erreichbar und widerspiegeln unseren heutigen Wohlstand. Dazu beigetragen haben, wie in der letzten Ausgabe von «acrevis invest» bereits dargestellt, eine effizientere Arbeitsteilung à la Adam Smith sowie die Fokussierung auf den komparativen Vorteil nach David Ricardo. Doch ein weiterer wesentlicher Faktor auf diesem Weg waren Innovationen. Dabei sind es vor allem sogenannte Basisinnovationen wie die Dampfmaschine, die Eisenbahn, die Elektrizität oder später die chemische Industrie und zuletzt der Computer sowie das Internet, die allesamt jeweils zu einem regelrechten wirtschaftlichen Aufschwung beitrugen. Ein Blick auf die Entwicklung des weltweiten Wirtschaftswachstums pro Kopf zeigt das eindrücklich. Während über einige hundert Jahre das Wachstum geringfügig war, steigt es mit dem Beginn der Industrialisierung − also der Zeit der Erfindung der Dampfmaschine Ende des 18. Jahrhunderts − rasant an. Doch worin liegt die Ursache dieses plötzlich stark steigenden Wachstums? Und wie ist der genaue Zusammenhang zwischen Innovation und Wirtschaftswachstum?


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Lange Wellen Die Wirtschaft unterliegt seit jeher unterschiedlich langen Zyklen. Aufschwungphasen werden von Abschwungphasen abgelöst und umgekehrt. Man spricht dabei von Konjunkturzyklen. Diese näher erforscht hat unter anderen der russische Ökonom Nikolai Kondratieff. In seinem 1926 veröffentlichten bahnbrechenden Aufsatz «Die langen Wellen der Konjunktur» stellte er auf Basis einer empirischen Analyse zwei Arten von Wirtschaftszyklen fest: mittelfristige durch allgemeine Angebots- und Nachfrageschwankungen sowie sehr lange Konjunkturwellen, die zwischen 40 und 60 Jahre andauern können. Als Ursache für diese langen Wellen identifizierte er Paradigmenwechsel in der Wirtschaft durch bedeutende technische Neuerungen, die zu massiven Investitionen in diese neuen Technologien führten. Heute werden fünf Kondratieff-Zyklen unterschieden. Der erste startete ca. 1780 mit der Erfindung der Dampfmaschine sowie technologischen Erneuerungen in der Textilindustrie, also mit dem Beginn der industriellen Revolution. Bemerkenswert und bei allen identifizierten Zyklen identisch ist der Start des Zyklus während einer Krise. Die Ursachen dieser Krisen waren in der Regel stets knapper werdende Produktionsfaktoren. Darunter sind alle materiellen und immateriellen Mittel und Leistungen zu verstehen, die für die Produktion von Gütern notwendig sind. Konkret: Arbeit, Kapital und Boden − respektive natürliche Ressourcen. So war es auch Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Welt stand im Aufbruch und liess die dunklen Jahre zwischen der Geburt Christi und dem Mittelalter langsam, aber sicher hinter sich. Die Menschen begannen ein wenig mehr auf Sauberkeit und Gesundheit zu achten und die Ärzte erzielten Fortschritte in der Bekämpfung von Krankheiten. Das Bevölkerungswachstum stieg stark an. Dank technischen Neuerungen war die Landwirtschaft glücklicherweise in der

Alle identifizierten Zyklen starten während einer Krise.

Grafik 1: Weltwirtschaft wächst mit Beginn der Industrialisierung exponentiell 20’000

Reales BIP pro Kopf in USD (zu Preisen von 2011)

18’000 16’000 14’000 12’000 10’000 8’000 6’000 4’000 2’000 – 1217

1267

1317

1367

1417

1467

1517

1567

1617

Jahr Quelle: Maddison Project Database (Version 2018), acrevis Asset Management und Research

1667

1717

1767

1817

1867

1917

1967

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Lage, die Menschen zu ernähren. Doch die wachsende Bevölkerung löste einen regelrechten Nachfrageschub nach Textilien aus. Bis anhin wurden diese meist in sehr aufwändiger und teurer Heimarbeit gefertigt. Technische Erneuerungen in der Textilherstellung verhalfen nun der Industrie, die Verknappung menschlicher Arbeit zu lösen. Dadurch wurde ein entscheidender Produktivitätsschub ausgelöst, der sich positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirkte. Der lange erste Kondratieff-Zyklus dauerte letztlich rund 50 Jahre und endete in der Panik von 1837, ehe der zweite Zyklus mit der Erfindung der Eisenbahn und des Stahls begann. Den Zusammenhang zwischen Innovation und Wirtschaftswachstum und vor allem die Ideen von Kondratieff entwickelte der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter in den 1930er Jahren weiter. Dabei wies er darauf hin, dass nicht die Entdeckung neuer Erfindungen, sondern deren Verbreitung ausschlaggebend ist. Nachdem sich die Innovation allgemein durchgesetzt hat, verringern sich die damit verbundenen Investitionen drastisch und es kommt zu einem Abschwung. In der Zeit des Abschwungs entstehen allerdings bereits wieder neue Basisinnovationen, die in der Folge den neuen Aufschwung begünstigen. Doch wie entsteht Innovation eigentlich?

Letztlich sind es die Unternehmen, die Innovationen vorantreiben.

Schöpferische Zerstörung Damit Innovationen entstehen können, ist eine Vielzahl an Bedingungen erforderlich. Neben einer tiefen intrinsischen Motivation bei Erfindern, die sich auch ständig verbessern wollen oder sich einen Traum erfüllen möchten, zeigte sich in der Vergangenheit, dass Innovationen vielfach aus der Not entstanden sind − also aus der Knappheit von Ressourcen. In der heutigen modernen Welt wesentlich mitentscheidend sind auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen − das heisst die staatliche Förderung. Dazu gehören zielgerichtete Direktinvestitionen oder Subventionen sowie das Bereitstellen von Bildungsinstituten wie Universitäten, Fachhochschulen oder Forschungsinstituten wie das CERN oder die EMPA. Letztlich sind es die Unternehmen, welche Innovationen entscheidend vorantreiben. Das wohl in der jüngsten Vergangenheit eindrücklichste Beispiel ist der amerikanische Technologiekonzern Apple. Innert kurzer Zeit wandelte sich das amerikanische Unternehmen von einer Garagenfirma zu einem Weltkonzern und veränderte, ja revolutionierte die eigene, aber auch andere Branchen ziemlich radikal. Apple und damit sein genialer Gründer Steve Jobs verstand es wie kein anderes Unternehmen, zukünftige Trends und Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen, und wälzte mit der Entwicklung von iTunes 2001 und spätestens mit Einführung des iPods 2004 die gesamte Musikindustrie um. Joseph Schumpeter verwendete dafür den Begriff der «schöpferischen Zerstörung». Damit ist gemeint, dass jede ökonomische Entwicklung auf dem Prozess der schöpferischen Zerstörung aufbaut. Die Zerstörung ist also notwendig und nicht etwa ein Systemfehler, damit sich etwas Neues durchsetzen kann, und Auslöser dafür sind Innovationen. Doch wie erkennt man innovative Unternehmen und kommen diese vorwiegend aus dem Technologiesektor?


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Wer ist am innovativsten? Themen wie Robotik, selbstfahrende Autos oder das Internet der Dinge prägen heute die mediale Landschaft. Basis für diese Entwicklungen sind neue Technologien. Sind folglich nur noch Technologieunternehmen innovativ? Grundsätzlich stellt sich vor allem die Frage, wie Innovation gemessen wird. In erster Linie könnte die Anzahl neuer Erfindungen respektive Patentanmeldungen oder die Anzahl Start-ups pro Branche herangezogen werden. In zweiter Linie geben Kennzahlen aus der Betriebsrechnung der Unternehmen wie die Höhe der Forschungs- und Entwicklungsausgaben Auskunft. Doch eine allgemein akzeptierte Definition, wie die Innovationsfähigkeit genau gemessen werden könnte, existiert leider nicht. Mit dem Global Innovation Index steht aber eine Studie zur Verfügung, die eine Indikation über die Innovationskraft verschiedener Volkswirtschaften gibt. Sie wird jährlich von der Weltorganisation für geistiges Eigentum der Vereinten Nationen (WIPO), der französischen Business School INSEAD sowie der amerikanischen Cornell University herausgegeben. Die Schweiz belegt dabei seit sieben Jahren den Spitzenplatz − gefolgt von Schweden, den Niederlanden und den USA.

Die Schweiz belegt im Global Innovation Index seit sieben Jahren den Spitzenplatz.

Grafik 2: Global Innovation Index im Verhältnis zur Wirtschaftskraft 80 Trend Niederlande

70

Schweiz

Schweden Grossbritannien

USA

Südkorea

Singapur

60 Deutschland

Japan

Global Innovation Index Score

China

Österreich

50

Spanien

Frankreich

Philippinen Vereinigte Arabische Emirate

Italien

Mexiko

40 Indien

Russland

Äthiopien

30

Katar SaudiArabien

Brasilien Indonesien

20 Burundi

Pakistan Bangladesch

Nigeria

Jemen

10

0 500

2’000

8’000 Reales BIP pro Kopf in USD (logarithmierte Skala)

Quelle: Global Innovation Index, Weltbank, acrevis Asset Management und Research

32’000

128’000 Kreisgrösse = Bevölkerung


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Gemessen werden einerseits Kriterien, die zu Innovation führen können, und andererseits Innovationen − also der Output − selbst. Dabei werden in der Studie unterschiedliche Bereiche eines Landes betrachtet wie Institutionen, Humankapital, Infrastruktur und marktspezifische Gegebenheiten. Die Studie geht weit über die Messung der Anzahl Research-Artikel oder Forschungs- und Entwicklungsausgaben hinaus. Als Resultat ergibt sich pro Land eine Bewertung in Form des Global Innovation Scores. Spannend dabei ist allerdings nicht nur der Score selbst, sondern die Frage, ob das Potenzial ausgeschöpft wird. Setzt man den GI-Score zusätzlich ins Verhältnis zur Wirtschaftskraft eines Landes (gemessen als Bruttoinlandsprodukt pro Kopf), sollte daraus geschlossen werden, dass innovative Länder auch über eine höhere Wirtschaftskraft verfügen. Das ist nicht überall der Fall. Doch erfreulicherweise ist auch hier klar ersichtlich: die Schweiz ist nicht nur sehr innovativ, sondern auch ein sehr effizienter Innovator.

Die Schweiz ist darauf angewiesen, innovationsfreudig zu sein.

Schweiz und Innovation Die Schweiz belegt bezüglich Innovation nicht nur einen Spitzenplatz, sie ist als kleine, offene Volkswirtschaft stärker denn je auch darauf angewiesen, innovationsfreudig zu sein. Innovationen sind eine wichtige Ressource. Und die Eidgenossenschaft hat auch viel zu bieten. Eine Vielzahl weltweit anerkannter und verwendeter Innovationen sind in der Schweiz entstanden. Einige sind das Ergebnis langjähriger Forschung, während andere als Nebenprodukt oder rein zufällig entstanden sind. So wurde zum Beispiel die Grundlage des Internets am CERN in Genf geschaffen oder der Klettverschluss entstand beiläufig nach einem Spaziergang des Erfinders Georges de Mastral, als dieser Klettfrüchte an seiner Hose unter der Lupe näher betrachtete. Eine gemeinsame Studie des Center for Innovation der Universität St.Gallen (CFI-HSG), der htp St.Gallen, Scholz & Friends Schweiz sowie der dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) analysierte Innovation bei Schweizer Firmen aus Managementperspektive. Aufs Podest schafften es in diesem Ranking Roche, Logitech und Swisscom. Das erstaunt insofern nicht, weil sich damit auch zwei der grössten Megatrends zeigen: Gesundheit und Digitalisierung. Roche als grösstes Biotechnologie- und Pharmaunternehmen wird mit Abstand als innovativstes Schweizer Unternehmen angesehen. Dabei zeichnen sich die Basler insbesondere durch ihre innovativen Produkte aus und wurden dafür auch schon mehrmals ausgezeichnet. Doch Roche tut auch etwas dafür: 10,3 Mrd. CHF investierte das Unternehmen 2017 in Forschung und Entwicklung und gilt als anmeldestärkstes Unternehmen bei Patenten. Während in dieser Studie vorwiegend grössere bis mittlere Unternehmen die vorderen Plätze einnahmen, zeichnet sich die Schweiz vor allem auch durch ihre kleineren oder auch nicht kotierten Unternehmen aus. Eine der aktuellsten und besten Schweizer Erfolgsstories ist die junge Laufschuhmarke On. Vor acht Jahren sind die drei Gründer mit einer Idee gestartet, ein neues Laufgefühl zu entwickeln. Diesen Traum verfolgten sie durch fleissige Tüftelei und klebten Gartenschläuche unter die Sohle. Damit erreichten sie einerseits eine weichere Landung sowie einen impulsiveren Absprung. Doch On hat es nicht nur geschafft, ein neues Laufgefühl zu entwickeln. Sie haben einen gesättigten Markt aufgewirbelt und hängen Giganten wie Adidas und Nike regelrecht ab. On ist die am schnells-


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ten wachsende Laufschuhmarke weltweit. Wobei das junge Unternehmen auch vom Basiseffekt profitiert. Geforscht und weiterentwickelt wird übrigens unter anderem im appenzellischen Heiden.

Unternehmen müssen sich und ihre Tätigkeiten ständig hinterfragen.

Anforderungen an Geschäftsmodelle Innovationen sind zentral für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens − insbesondere in sehr wettbewerbsintensiven Branchen. Damit sie allerdings auch entstehen können, sind gewisse Voraussetzungen erforderlich. So sollte das Bekenntnis zu Innovation in der Strategie verankert sein und die Unternehmenskultur prägen. Das bedingt prozessuale und organisatorische Strukturen sowie auch entsprechend unterstützende Arbeitsinstrumente. Des Weiteren ist es unabdingbar, sich verändernde Umweltbedingungen und zukünftige strukturelle Trends frühzeitig zu erkennen und in der Folge zu kommerzialisieren. Für den langfristigen Erfolg ist das essentiell. Während das Unternehmen wie Apple, Microsoft oder On sehr erfolgreich geschafft haben, zeigen Beispiele wie Kodak oder Nokia, was passiert, wenn Unternehmen strategische Fehlentscheidungen fällen oder Entwicklungen falsch einschätzen. Ersteres Unternehmen verlor mit dem Vormarsch der digitalen Bilder den Anschluss und sah sich 2012 gezwungen, Insolvenz zu beantragen. Nokia seinerseits verpasste die Entwicklung der Smartphones und bekundet noch heute ziemlich Mühe, den Anschluss wieder zu schaffen − und das als ehemalige Nummer 1 im Markt für Mobiltelefone. Die beiden Beispiele zeigen eines deutlich auf: Unternehmen müssen auch den Mut aufbringen, sich und ihre Tätigkeiten ständig zu hinterfragen. Das ist eine zentrale Voraussetzung für den langfristigen Erfolg. Grotesk an der Geschichte mit Nokia: Das 1865 gegründete finnische Unternehmen hat in seiner langjährigen Tradition mindestens einmal erfolgreich bewiesen, dass es wandlungsfähig ist. So stellte Nokia in der Anfangszeit noch Papiererzeugnisse wie Toilettenpapier her. Bis 1967 der Grundstein für das heutige Technologieunternehmen gelegt wurde, produzierten die Finnen unterschiedlichste Produkte wie Mäntel, Rollstühle, Gummistiefel oder Reifen. Auch in der Ostschweiz gibt es zahlreiche gewandelte Unternehmen. Ein gutes Beispiel ist etwa das weltweit tätige Unternehmen SFS, welches sich vom Eisenwarenhändler zu einem führenden Festigungsspezialisten entwickelt hat, dessen Produkte heute einen festen Bestandteil in Smartphones sind. Doch wie erkennt man gute Unternehmen? Während die Innovationsfähigkeit per se vor allem quantitativ sehr schwierig zu eruieren ist, kommt der qualitativen Beurteilung eine grosse Bedeutung zu. Hier stellt sich vor allem die Frage, wie gut der Produktemix des Unternehmens ist und dessen Stellung in der Wertschöpfungskette. Dabei sollte sich der Produktemix derart ausgestalten, dass sich darunter nicht nur Cash Cows, also etablierte Produkte, sondern auch sogenannte Stars befinden. Letztere verfügen zwar auch schon über einen relativ hohen Marktanteil, doch der Unterschied liegt im wachsenden Markt. Verfügt ein Unternehmen nur über etablierte Produkte und schliesst daraus, dass diese ständig bestehen würden, wird das Unternehmen genügsam und schwächt die Innovation und damit seine Wettbewerbsstärke. Dieses Verhalten ist wohl auch Nokia zum Verhängnis geworden.


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Wann beginnt die nächste lange Welle? Als Anleger ist man in zweierlei Hinsicht Nutzniesser neuer Errungenschaften: als Konsument sowie als Kapitalgeber. Der Kapitalgeber ist grundsätzlich daran interessiert, das Vermögen gewinnbringend anzulegen, das heisst in Firmen zu investieren, die real − also nach Abzug von Inflation − eine positive Rendite abwerfen. Das kann in Form von Dividenden oder Kursgewinnen sein. Dabei stellt sich neben der Selektion der attraktiven Unternehmen immer wieder die Frage des Einstiegszeitpunkts. Doch die Frage des Timings relativiert sich. Entscheidend ist der Anlagehorizont. Und hier kommt zusätzlich der Kondratieff-Zyklus wieder ins Spiel. Während damit der Zusammenhang zwischen Innovation und Wachstum beschrieben wird, kann daraus auch ein Zusammenhang zwischen diesen Zyklen und der Börsenentwicklung aufgezeigt werden. So lösten Basisinnovationen nicht nur höheres Wirtschaftswachstum aus, sondern auch eine positive Börsenentwicklung. So stellt sich heute die Frage: Wo stehen wir im Zyklus dieser langen Wellen? Sind wir am Beginn des sechsten Kondratieff-Zyklus? Ganz genau wissen wir es nicht. Der fünfte Kondratieff-Zyklus der Informationstechnologie startete mit der Entwicklung des Computers und fand zusätzliche Unterstützung mit der Einführung des Internets. Die Welt wurde digital und die Digitalisierung schreitet weiter voran. Sie verändert sowohl das Konsumverhalten als auch die Wirtschaft generell. Während zu Beginn dieses Zyklus der Einsatz von Computertechnologie geholfen hat, Ressourcen einzusparen und die Kosten zu senken, vermag heute ein zusätzlich eingesetzter Computer die Kosten nicht mehr so stark zu senken wie früher. Es scheint eine Sättigung einzutreten. Das Nutzungspotenzial der «alten» Basisinnovation scheint erschöpft zu sein − ein wesentliches Kennzeichen, dass ein neuer Zyklus eingeleitet scheint. Es zeigen sich zudem weitere Charakteristika, die für den Beginn einer neuen langen Welle sprechen. Ausgangspunkt oder der Beginn eines neuen Zyklus lagen in der Vergangenheit

Es zeigen sich Charakteristika, die für den Beginn einer neuen langen Welle sprechen.

Grafik 3: Aktienrenditen und Kondratieff-Zyklen

S&P 500 rollierende 10-Jahres-Rendite

18%

1. Kondratieff 1780 – 1830 Dampfmaschine, Textilindustrie

2. Kondratieff 1830 – 1880 Eisenbahn, Stahl

3. Kondratieff 1880 – 1930 Elektrotechnik, Chemie

4. Kondratieff 1930 – 1970 Automobil, Petrochemie

5. Kondratieff 1970 – 2010 Informationstechnik

6. Kondratieff 2010 – Digitalisierung, Energie

16% 14% 12% 10% 8% 6% 4% 2% 0% – 2%

1. & 2. Ölkrise 1973 – 1980

Gründerkrach 1873 – 1879

– 4% – 6%

Panik von 1837 1837 – 1843

– 8% 1819

1829

1839

1849

Finanz-/ Schuldenkrise 2007 – 2012

Grosse Depression 1929 – 1939

1859

1869

1879

1889

1899

1909

1919

1929

1939

Lange Wellen der Konjunktur

Quelle: Vontobel Asset Management, acrevis Asset Management

1949

1959

1969

1979

1989

1999

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Die Verknappung von Ressourcen liegt heute in den Bereichen Gesundheit und Energie.

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in der Verknappung von Ressourcen. Wenn man schaut, welche Produktionsfaktoren knapper werden und wo die Herausforderungen am grössten sind, lassen sich zwei Hauptthemen eruieren: Gesundheit und Energie. Die Menschheit hat das Glück, immer älter zu werden, doch damit steigen auch die Anforderungen ans Gesundheitswesen − insbesondere an die Pflege. Eine immer älter werdende Gesellschaft muss durch eine in der Menge kleinere Jungmannschaft betreut werden. Weil die menschliche Arbeit beschränkt ist, gibt es heute bereits erste Versuche durch einen Einsatz von Robotern. Doch die neuen technischen Errungenschaften haben etwas Entscheidendes gemeinsam: sie brauchen Energie. Die Energiewende ist eingeleitet, doch es stehen noch entscheidende Herausforderungen im Raum. Vor allem die Energiespeicherung und -effizienz ist ein relevantes Thema. Und auch hier mischen innovative Ostschweizer Unternehmen mit. So ist Bühler an der Entwicklung einer effizienteren Batterientechnologie und auch kleinere Unternehmen wie Wyon aus Appenzell leisten einen relevanten Beitrag. Die Appenzeller entwickeln nämlich die kleinste wieder aufladbare Lithium-Ionen-Batterie. Doch so spannend diese technologischen Entwicklungen sind, über das disruptive Potenzial verfügen sie nicht. Aus heutiger Sicht spricht vieles für Blockchain als nächste bahnbrechende und alle Geschäftsfelder durchdringende Technologie. Sie ist zwar bereits anfangs der 90er Jahre entwickelt worden, doch Verbreitung und Aufmerksamkeit erlangte Blockchain erst mit der Erfindung des Bitcoins − just inmitten der grössten Krise vor genau zehn Jahren. So könnte die Finanz- und Schuldenkrise wie in der Vergangenheit den Beginn eines neuen Zyklus markiert haben. Das Jahr 2008 ist zwar immer noch sehr stark in den Köpfen der Anleger und prägt bis heute das Anlageverhalten. Doch 2008 und damit mitten in der Finanzkrise war es auch, als Unternehmen wie Zalando, Uber, Airbnb oder eben Bitcoin entstanden. Die Finanzkrise ist nun über 10 Jahre zurück und gemessen an der Wertentwicklung des S&P 500 liegen 308 % Performance seit dem Tiefststand im März 2009 dazwischen. Was für den Mutigen Gewinne bedeutet, sind für den Risikoaversen wohl eher Opportunitätskosten. Doch es zeigt eines eindeutig: In der Krise existieren auch Chancen.

Mut zur Investition Noch nie in der Wirtschaftsgeschichte gab es ein derart umfangreiches und vielfältiges Spektrum an potenziellen Basistechnologien: Blockchain, Robotik, künstliche Intelligenz, Big Data und viele andere. Dabei ist es schwer bis unmöglich abzuschätzen, welche sich durchsetzen und Treiber für die nächste lange Welle sein werden. Meist waren es ohnehin Kombinationen, die sich gegenseitig unterstützten. Klar ist, welche Unternehmen davon profitieren werden. Das sind Unternehmen, die die zukünftigen Trends frühzeitig erkennen und diese mit ihren Produkten und Dienstleistungen prägen. Klar ist auch die Eruierung der potenziellen Verlierer: die Repräsentanten der alten Technologien. Als Anleger sollte man sich regelmässig zwei zentrale Fragen stellen: Entspricht mein Portfolio meiner Risikofähigkeit und setze ich auf die richtigen Titel? Wann ein neuer Zyklus − ob kurz oder langfristiger − genau beginnt oder beendet ist, kann nicht vorhergesagt werden. Man kann aber das Portfolio derart gestalten, dass es robust ist und diese Phasen gut übersteht, und den Fokus auf Unternehmen mit einem einzigartigen Geschäftsmodell legen, die von einem starken und stabilen strukturellen Trend profitieren. Das erfordert aus Anlegersicht nur eines: Mut und Disziplin.


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Umsetzung

Anlageempfehlungen Nachfolgend stellen wir Ihnen Titel vor, die nach der bewährten «acrevis spektrum»-Methodik sowie unter dem Fokus Innovation ausgewählt wurden. Aktien

Roche

Lonza

Valor 1’203’204

Einschätzung

Valor 1’384’101

Einschätzung

Währung CHF

acrevis spektrum

Währung CHF

acrevis spektrum

Branche Grundstoffe

Branche Gesundheit Kurs 259.10 KGV 14.03 Dividendenrendite

3.46 %

Rating

Kurs 322.90

Rating

Fundamental 3 ➚

KGV 20.28

Fundamental 3 ➚

Verhaltensbezogen 1 ➙

Dividendenrendite

Verhaltensbezogen 0 ➘

Altman Z-Score

5.24

Altman Z-Score Technisch 3 ➚

ROIC / KK

1.71

Gesamteinschätzung 7 ➚

Das weltweit grösste Biotechnologie- und Pharmaunternehmen zählt in den Bereichen Krebsbekämpfung sowie in der personalisierten Medizin zu den Marktführern. Zu den derzeitigen Forschungsschwerpunkten gehören Autoimmun- und Entzündungskrankheiten sowie die Behandlung von Krankheiten des zentralen Nervensystems. Roche ist seit 2015 das anmeldestärkste Unternehmen bei Patenten. Viele Neulancierungen verfügen über ein Blockbuster-Potenzial. Dass die Basler nicht nur viel in die Forschung und Entwicklung investieren, sondern im Bereich Diagnostik auch sehr innovativ sind, zeigt sich an Innovationspreisen wie dem Zuger Innovationspreis, den das Unternehmen 2016 erhalten hat. Im Bereich Diagnostik bietet sich Roche zudem die Chance, die weltweit führende Position über Erweiterungen durch das digitale Zeitalter (Online-Monitoring von Patienten) weiter auszubauen.

ROIC / KK

1.13 % 2.96

Technisch 3 ➚

1.38

Gesamteinschätzung 6 ➚

Lonza bietet Produkte und Dienstleistungen für die Pharma- und Gesundheitsindustrie sowie die Spezialitätenchemie an. Die breite Produktepalette erstreckt sich von Nahrungsergänzungsmitteln über Desinfektionsmittel bis hin zu Pflanzenschutzmitteln. Der Konzern gehört dabei zu den weltweit führenden Produzenten. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist dessen hoher Innovationsgrad und Technologieführerschaft. Als Anbieter integrierter Lösungen steigert Lonza die Wertschöpfung entlang des gesamten Gesundheitssektors und profitiert vom Trend des gesundheitsbewussteren Lebens. Neben den positiven Wachstumsperspektiven per se bieten sich Lonza attraktive Synergien. Dazu gehört auch die Akquisition von Capsugel, die das Kerngeschäft stärkt und erweitert.

Die Zahlen entsprechen dem Stand vom 30. November 2018.


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Aktien

Huber + Suhner

Merck

Valor 3’038’073

Einschätzung

Valor 412’799

Einschätzung

Währung CHF

acrevis spektrum

Währung EUR

acrevis spektrum

Branche Gesundheit

Branche IT Kurs 70.70

Rating

Kurs 97.28

Rating

KGV 19.41

Fundamental 3 ➚

KGV 15.72

Fundamental 3 ➚

Dividendenrendite

Verhaltensbezogen 0 ➘

Dividendenrendite

Verhaltensbezogen 1 ➙

2.22 %

Altman Z-Score

7.52

Altman Z-Score Technisch 3 ➚

ROIC / KK

1.08

Gesamteinschätzung 6 ➚

Huber + Suhner ist ein international führender Hersteller und Anbieter von Komponenten und Systemen der elektronischen und optischen Verbindungstechnik. Das Unternehmen bearbeitet mit den Divisionen Hochfrequenztechnik, Fiberoptik und Niederfrequenztechnik die Märkte Kommunikation, Transport und Industrie. Trotz immer wieder aufgetretenen negativen exogenen Einflüssen wie der Frankenstärke oder dem Margenrückgang im Fiberoptikgeschäft zeichneten sich die Herisauer durch ihre Innovationsfähigkeit aus und entwickeln profitable Nischenprodukte. Die Ostschweizer sind in verschiedenen Bereichen gut aufgestellt, um von neuen Opportunitäten (E-Mobilität, 5G, New Space) zu profitieren.

ROIC / KK

1.36 % 3.52

Technisch 3 ➚

0.35

Gesamteinschätzung 7 ➚

1668 in Darmstadt mit dem Kauf einer Apotheke gestartet, entwickelte sich Merck zu einem weltweit führenden Pharmaunternehmen. Mit 350 Jahren gilt es nicht nur als ältestes Pharmaunternehmen der Welt, sondern bewies in all dieser Zeit seine Innovationsund Wandlungsfähigkeit. Dabei legte das Unternehmen den Fokus auf Innovationen, die die Lebensqualität der Menschen verbessern sollen. Das führte zu den drei Sparten Healthcare, Life Science und Performance Materials. Die Produktpalette geht weit über Medikamente hinaus bis hin zu Spitzentechnologien. Eigene Forschung gepaart mit Netzwerkplattformen und Akquisitionen wie 2007 die Übernahme des Schweizer Biotechunternehmens Serono sollen den langfristigen Wettbewerbsvorteil stärken.

Kollektivanlage

Alpora Innovation Europa Fonds Valor24’887’788 WährungEUR Kurs1’609.00 TER

1.31 %

FondsdomizilSchweiz Performance 3 J. p.a. Volatilität p.a. in %

8.70 % 13.44 %

Der Alpora Innovation Europa Fonds investiert in europäische Unternehmen (inklusive Schweiz), die sich durch ihre Innovationsfähigkeit auszeichnen. Dabei wird speziell auf die Innovationseffizienz geachtet: das heisst, wie sich die einzelnen Innovationen in der Ertragsbilanz widerspiegeln. Der Fonds eignet sich als Beimischung im Portfolio für langfristig orientierte Anleger, die von der Entwicklung innovativer Unternehmen profitieren möchten.


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Makro und Märkte

Am Scheideweg? Während das Anlagejahr 2018 verheissungsvoll startete, war es rückblickend kein einfaches. Praktisch bei allen wichtigen Anlageklassen resultierte eine negative Performance − und das bei solidem Wirtschaftswachstum. Die Aussichten sind zwar intakt, doch die Risiken sollten berücksichtigt werden. Zeit, das Portfolio einem Robustheits-Check zu unterziehen.

von Alessandro Sgro

Keine Volkswirtschaft expandiert ununterbrochen. Das Wachstum durchläuft verschiedene Zyklen − kürzere oder längere. Zurzeit gehen wir für das abgelaufene Jahr von einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,8 % aus. Auch in diesem Jahr sehen wir ein positives Vorzeichen bei der Wachstumsrate. Allerdings deuten die Vorlaufindikatoren bereits schon länger eine Abkühlung an. Eine Rezession ist zwar nicht in Sicht, das weltweite Konjunkturbild zeigt sich aber allmählich uneinheitlich. Wir erwarten dennoch ein globales Wachstum im Bereich von 3,5 %, das von den grössten Wirtschaftsregionen getragen wird. Auch die Schweizer Wirtschaft dürfte davon profitieren. Trotz der fundamental nach wie vor guten Aussichten belasten gewisse Risiken den Ausblick. Neben Sorgen um die zukünftige Wirtschaftsentwicklung sind das Ängste um plötzlich stärker steigende US-Zinsen sowie der anhaltende Handelskonflikt. Sie führten an den Finanzmärkten auch zu stärkerer Verunsicherung. Doch was auf den ersten Blick nach höheren Schwankungen aussieht, entpuppt sich im historischen Kontext als durchaus normal. Nach dem langen Aufschwung scheinen viele Anleger vergessen zu haben, dass Kurse an den Finanzmärkten schwanken. Doch konjunkturelle Übergangsphasen sind immer geprägt von höheren Schwankungen – insbesondere während Zinserhöhungszyklen. Auch stärkere Einbrüche gibt es immer wieder. Sie genau vorherzusagen ist seriös kaum machbar. Portfolios so auszugestalten, dass sie in Zeiten mit höheren Schwankungen robust sind, ist allerdings möglich. Zentral ist dabei eine breite Diversifikation über verschiedene Anlageklassen hinweg sowie die Investition in Unternehmen, die von einem langfristigen, strukturellen Trend profitieren. Aufgrund des bereits länger anhaltenden Aufschwungs und der höheren Schwankungen sind defensivere Sektoren zu favorisieren. Dazu gehören der Gesundheits- sowie der Konsumsektor. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie weniger konjunkturanfällig sind wie zyklische Sektoren.


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invest  01 · 2019

Autoren

Sandro Schibli Leiter Private Banking

Alessandro Sgro Asset Management und Research

Sandro Schibli bringt über dreissig Jahre Erfahrung in der Anlageberatung mit. Als ausgewiesener Fachmann im Asset Management ist er Mitglied des Anlagekomitees. Sandro Schibli ist diplomierter Finanzanalytiker und Vermögensverwalter.

Alessandro Sgro ist bei acrevis zuständig für das Research und Advisory sowie für die Finanzpublikationen. Er verfügt über einen Masterabschluss der Universität Bern in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit Vertiefung Corporate Finance und Finanzmarkttheorie. Alessandro Sgro ist Mitglied des Anlagekomitees.

acrevis auf TVO ab 2019 Die Rubrik «GELD» auf dem Ostschweizer Regionalsender TVO ist sowohl Ratgeber als auch Wissensvermittler. Ab 8. Januar 2019 sind unsere acrevis-Experten 14-täglich mit Martin Spieler, Wirtschaftspublizist und unabhängiger Finanzexperte, im Gespräch. www.tvo-online.ch

Die Inhalte dieser Publikation entsprechen dem Stand vom 30. November 2018.

RECHTLICHE HINWEISE: Die Informationen in dieser Publikation wurden durch die acrevis Bank AG zusammengetragen und stammen aus Quellen, welche wir für zuverlässig erachten. Trotzdem können wir weder für ihre Vollständigkeit noch Richtigkeit garantieren. Dieses Dokument kann nicht die persönlichen Anlageziele und finanziellen Verhältnisse jedes Anlegers berücksichtigen. Sollten Ihnen bei Entscheidungen, die auf Basis dieser Publikation gefällt werden, irgendwelche Zweifel aufkommen, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Anlageberater. Wir weisen Sie darauf hin, dass Aktien und Optionsscheine risikobehaftete Finanzinstrumente darstellen, aus denen im schlimmsten Fall ein Totalverlust resultieren kann. Im Weiteren verweisen wir Sie auf unsere Risikobroschüre, die Sie jederzeit bei uns beziehen können.


St.Galler Private Banking: Persönlicher geht’s kaum – seit 1854.

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acrevis invest, Ausgabe 1/19  

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