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obeler fenneng :beetebuerg: hunchereng näerzeng eis eisegemeng buet. 03/2013

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Mit Feuer und Flamme Seit 112 Jahren gibt es in Bettemburg eine Feuerwehr und zudem seit 50 Jahren das Einsatzzentrum (CIBETT), das auch den Zivilschutz umfasst. Ein Blick auf die Gesichter und Geschichten hinter der 112.

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Réckbléck Entdecken Sie Impressionen der Nuit des Merveilles 2013 und erfahren Sie, wer den Fotowettbewerb gewonnen hat.

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Aus de Veräiner Blicken Sie hinter die Kulissen des Bettemburger „Cinéma Le Paris“. Von Filmliebhabern und einem Kino mit Mehrwert.

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De klenge Buet Tatü tata, Maus Betty berichtet diesmal von der Jugendfeuerwehr in Bettemburg.

obeler fenneng :beetebuerg:


Conseils techniques en cas de problèmes Gaz, électricité, eau potable, canalisations Tous les numéros utiles

Gaz Service de dépannage et d’urgence du gestionnaire du réseau à gaz 24h/24 et 7j/7 SUDGAZ S.A.: 55 66 55 66 Pour plus d’informations, veuillez appeler le 55 66 55-1 ou consulter le site www.sudgaz.lu

Électricité Si une panne de courant persiste ou si les immeubles voisins sont également touchés, appelez le service de dépannage et d’urgence du gestionnaire du réseau de distribution électrique 24h/24 et 7j/7: CREOS LUXEMBOURG S.A.: 80 02 99 00 Pour plus d’informations, veuillez appeler le 2624-1 ou consulter le site www.creos.lu

Eau potable Normalement, vous êtes informés à l’avance par la commune de toute coupure d’eau due aux travaux sur le réseau d’eau potable communal. • SERVICE DES EAUX/CANALISATIONS DE LA COMMUNE Durant les heures de bureau de 8h à 17h: 51 80 80 259 ou en cas d’absence: 51 80 80 275 Pour plus d’informations, veuillez consulter le site www.bettembourg.lu • Situations d’urgence en dehors des heures de bureau: Manque d’eau inexpliqué Chute subite de la pression d’eau Fuite d’eau sur le réseau communal (non liée à votre installation) Fuite sur le branchement individuel d’eau, y compris le compteur Changement subit de la qualité de l’eau potable Canalisation bouchée en dehors de votre habitation Service de dépannage d’urgence: 51 80 80 802 (réservé aux urgences)

 NUMÉROS UTILES EN CAS D’URGENCE: Gaz: 55 66 55 66

Service de secours: 112

Électricité: 80 02 99 00

Police: 113

Urgences Eau/Canal: 51 80 80 802

Garde forestier: 45 80 83 31


éditorial | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

Léif Matbiergerinnen a Matbierger, Chères concitoyennes, chers concitoyens,

»

Nos services de secours sont au cœur de ce numéro du Gemengebuet. Depuis 112 ans, des bénévoles au service de notre commune se tiennent prêts jour et nuit pour porter assistance à autrui en cas d’urgence. Un engagement éprouvant qui demande une grande implication personnelle. Nous devons reconnaissance et soutien à ces services de secours. Plus de 2 000 interventions par an: c’est inimaginable tout ce qu’accomplissent les bénévoles de notre centre d’intervention. Cela leur exige bien souvent des sacrifices au détriment de leur temps libre et de leur vie de famille. Pour cette raison, nous sommes également redevables aux proches des secouristes et les remercions pour leur compréhension et leur soutien. Je serais heureux si d’autres concitoyens se décident à venir renforcer notre équipe de secouristes. Être là pour les autres donne du sens à la vie. Nous avons besoin de personnes qui s’engagent pour la communauté.

Unsere Rettungsdienste stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe des Gemengebuet. Seit 112 Jahren finden sich in unserer Gemeinde freiwillige Helfer, die bei Tag und Nacht bereit sind, ihren Mitmenschen in Not zu helfen. Das ist kein selbstverständliches Engagement. Die Rettungsdienste verdienen unsere Anerkennung und Unterstützung. Über 2.000 Einsätze im Jahr: Es ist kaum vorstellbar, was die Freiwilligen unseres Einsatzzentrums leisten. Sie opfern oft Freizeit und Familienleben. Daher gebührt auch den Angehörigen der Rettungshelfer unser Dank für ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Ich würde mich freuen, wenn sich weitere Mitbürger finden würden, um die Mannschaft unserer Rettungskräfte zu verstärken. Für andere Menschen da zu sein, gibt dem Leben Sinn. Wir sind auf Menschen angewiesen, die sich für die Gemeinschaft engagieren. Jährlich müssen wir mehr als 49.000 Euro aufbringen, um Graffitis und andere Beschädigungen an den kommunalen Infrastrukturen zu beseitigen. Muss das sein? Die Polizei informiert in diesem Buet, wie Sie helfen können, den Vandalismus zu stoppen. Wir haben die Mannschaft verstärkt, die im Ortskern von Bettemburg für Sauberkeit sorgt. Das hält manche Zeitgenossen nicht davon ab, ihren Abfall achtlos wegzuwerfen. Muss das sein? Mit der Sensibilisierungskampagne „keen Dreck op de Buedem“ wollen wir dieser lästigen Gleichgültigkeit entgegenwirken! Liebe Mitbürger, wir gedenken am 13. Oktober den Menschen, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben für die Freiheit und Unabhängigkeit des Landes geopfert haben. Eine Woche später können wir unsere Freiheit als Bürger leben und über die Zusammensetzung der Abgeordnetenkammer entscheiden. Freiheit und Engagement sind eng miteinander verbunden. Stärken wir unsere Freiheit durch Engagement.

Chaque année, le nettoyage des graffitis et la réparation d’autres dégâts aux infrastructures communales représentent un budget de plus de 49 000 euros. Dans ce Buet, la Police vous informe comment aider à arrêter le vandalisme. Nous avons renforcé l’équipe qui assure la propreté des localités de Bettembourg. Cela n’empêche pas pour autant certains de nos contemporains de jeter leurs déchets négligemment. Par la campagne de sensibilisation «keen Dreck op de Buedem», nous voulons combattre cette indifférence gênante. Chers concitoyens et concitoyennes, le 13 octobre, nous célébrerons la commémoration des hommes et femmes qui ont sacrifié leur vie pendant la Seconde Guerre mondiale pour la liberté et l’indépendance du pays. Une semaine plus tard, nous pourrons vivre notre liberté de citoyen et choisir la composition de la chambre des députés. La liberté et l’engagement sont intimement liés. Notre liberté, nous la renforçons en nous engageant.

Äre Buergermeeschter/Votre bourgmestre Laurent Zeimet 3


reportage 11 2 J a h r e F e u e r w e h r B e t t e m b u r g , 5 0 J a h r e E i n s a t z z e n t r u m B e t t e m b u r g , 40 Jahre Jugendfeuerwehr

Mit Feuer und Flamme Seit 112 Jahren können die Einwohner in Bettemburg sicher sein: Im Ernstfall erhalten sie schnelle Hilfe. So lange gibt es eine Feuerwehr vor Ort und zudem seit 50 Jahren das Einsatzzentrum (CIBETT), das auch den Zivilschutz umfasst. Ein Jubiläum mit besonderer Note: 112 ist schließlich die Notfallnummer. Doch wer sind die Menschen, die innerhalb weniger Minuten zur Stelle sind? Ein Blick auf die Gesichter und Geschichten hinter der 112

Es sind nur vier Worte, doch sie lösen etwa aus. Ein Familienvater springt vom gedeckten Esstisch auf, ein Student klappt sein Notebook zu und eilt hinaus in den Regen, ein Schlosser lässt in der Werkstatt alles stehen und liegen ... Drei ganz normale Bettemburger Bürger, die durch ein Satzfragment auf dem Display ihres Meldeempfängers aus dem Alltag gerissen werden: „Person in Fahrzeug eingeklemmt“. In Sekundenbruchteilen müssen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des CIBETT umdenken. Die Prioritäten verschieben sich, aus der Privatperson wird ein Feuerwehrmann

oder Ambulanzhelfer, der schnell und sicher reagieren muss, vielleicht sogar um Leben kämpft. Der immer wieder Lösungen finden muss für all die Situationen, die sich jeden Tag neu vor ihm entfalten. Superman wohnt quasi nebenan. Die Ursprünge der Rettungsdienste in Bettemburg wurzeln in der Solidargemeinschaft des Dorfes, erklärt Zenterchef Jean-Jacques Schroeder. „Wenn es bei einem Bauern gebrannt hat, war es selbstverständlich, dass die anderen zur Hilfe eilten und bei einem ähnlichen Notfall dieselbe Hilfe erwarten konn-

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ten.“ Heute bleiben die vier Festangestellten und rund 100 ehrenamtlichen Einsatzkräfte des CIBETT meistens unsichtbare Helden. Vom nächtlichen Einsatz auf der Autobahn, oder der Hilfeleistung bei der gestürzten älteren Dame bekommen die meisten nur etwas mit, wenn ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht an ihnen vorbeifährt. Retten, Löschen, Bergen, Schützen – So lässt sich der Aufgabenbereich des Einsatzzentrums in direkter Nähe des Schlosses zusammenfassen. Die Feuerwehr ist dabei ein Dienst der Gemeinde Bettemburg, während der Zivilschutz (Protection civile) im Auftrag des Staates agiert und zudem die Gemeinden Roeser, Frisingen, Leudelingen, Weiler-la-Tour und Hesperingen umfasst. Von einer allzu strikten Trennung der beiden Bereiche, will in Bettemburg aber niemand mehr etwas


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Bettemburger Feuerwehr 1935

wissen. Längst schon können viele Einsatzkräfte beide Ausbildungen vorweisen. Feuerwehr und Ambulanz arbeiten Hand in Hand. Die Altersstruktur der Einsatzkräfte reicht heute von 16 bis 65 Jahren und ist damit so gemischt wie die Persönlichkeiten und Berufe. „Die Vielfalt in den Teams, ist unsere große Stärke“, verdeutlicht Zenterchef Jean-Jacques Schroeder. Im Feuerwehrwagen treffen nicht selten Ingenieur, Gärtner, Hebamme und Lehrer aufeinander. Jeder mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen und Talenten, die die Gruppe bereichern. Eines haben aber alle gemeinsam: Eine fundierte Ausbildung im Bereich Rettungswesen. Die „Eintrittskarte“ ist dabei immer ein Erste-Hilfe-Kurs, der unter anderem auch einmal im Jahr kostenlos im Einsatzzentrum Bettemburg angeboten wird. Darauf folgen zahlreiche Weiterbildungen im Bereich Brandschutz oder Ambulanz. Interessierte können sich im CIBETT über die vielfältigen Kurse und Ausbildungsetappen informieren. Wer möchte kann sich so immer weiter spezialisieren und beispielsweise eine Atemschutzfortbildung, oder einen LKW-Führerschein absolvieren. „Wenn bei der nächsten Fahrt in den Urlaub der Platz für die Koffer nicht reicht, gar nicht dumm“, scherzt Schroeder. Aber

nur halb im Spaß. Es ist ein anspruchvolles „Hobby“, das sich die Bettemburger Freiwilligen ausgesucht haben. Ein Ehrenamt, das vielmehr Berufung ist. Wer Feuer löscht, muss selber brennen.

„Die Abwechslung macht die Arbeit so unglaublich reizvoll, die Konfrontation mit ständig neuen Herausforderungen und die Begegnung mit den verschiedensten Menschen.“ Jean-Jacques Schroeder, Zenterchef Und das tun die Aktiven. Tom Barnig beispielsweise ist Student und kümmert sich unter anderem um die Pressearbeit des CIBETT.

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Er schätzt die Kameradschaft im Team: „Hier findet man echte Freunde, Menschen auf die man sich hundertprozentig verlassen kann.“ Wehrleiter Alain Schmit ergänzt: „An dieser Tätigkeit kann man wachsen und lernen sich selbst und anderen zu vertrauen. Das Gefühl geholfen zu haben, ist unbeschreiblich.“ Auch schwere Momente lassen sich so gemeinsam aushalten, wenn das Team damit konfrontiert ist, dass jede Hilfe zu spät kommt. „Vor Ort denkt man darüber nicht nach. Man ist in der Situation, muss eingespielt funktionieren“, sagt Jean-Jacques Schroeder. Mitglieder der Gruppe können sich jederzeit aufgefangen wissen, von den Kameraden und von geschulten Kräften, die helfen schwierige Situationen zu verarbeiten. Wehrleiter Alain Schmit macht deutlich: „Da darf man auch einmal weinen, ohne das Gesicht zu verlieren.“ Es ist ein Geschäft mit vielen Ungewissheiten. Wann kommt der nächste Einsatz? Was wird uns erwarten? Über 2.000 Einsätze im Jahr sind keine Seltenheit. Für Jean-Jacques Schroeder steht fest: „Diese Abwechslung macht die Arbeit aber auch so unglaublich reizvoll, die Konfrontation mit ständig neuen Herausforderungen und die Begegnung mit den verschiedens-


reportage | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

leicht sogar Grundsteine für eine berufliche Zukunft im medizinisch-technischen Bereich. Oder sie entschließen sich mit 16 Jahren bei den Großen mitzumachen – bei der Feuerwehr oder der Protection civile. Denn wenn der Funke einmal übergesprungen ist, bleiben viele ein Leben lang dabei – Mit Feuer und Flamme. Kontakt

Erster Rettungswagen 1961

ten Menschen.“ Manche Begegnungen bleiben lange im Gedächtnis. Und die Anspannung weicht jenen Episoden, die bei den Rettungskräften ein Schmunzeln hinterlassen. Von höflichen Omas und Kängurus

Centre d’Intervention Bettembourg

kleine Nachwuchskräfte, die ab einem Alter von acht Jahren bei der Jugendfeuerwehr mitmachen können. Spielerisch erlernen sie hier erste Handgriffe rund um den Rettungsdienst und legen viel-

2-4, Rue J.H. Polk

L-3275 Bettemburg

Tel.: 51 50 08 -1, im Notfall 112 info@cibett.lu

www.cibett.lu

auf der Flucht

Tout feu tout flamme

Wehrleiter Alain Schmit erinnert sich mit einem Schmunzeln an eine ältere Dame. Morgens gegen fünf Uhr hatte es angefangen in ihrer Wohnung zu brennen. Statt die Feuerwehr zu rufen, nahm sie die Sache selbst in die Hand – Wassereimer für Wassereimer. Ein Nachbar benachrichtigte schließlich die 112. Auf die vorsichtige Nachfrage, warum sie nicht die Feuerwehr alarmiert hatte, antwortete die Dame leise: „So früh am Morgen kann man doch noch nicht anrufen. Da weckt man ja alle!“ Aber auch Einsätze mit Tieren sind häufig. Seit 2012 ist die Tierrettung in Bettemburg ein eigener Bereich, der bei Bedarf auch landesweit Hilfe leistet: Vom Esel auf der Eisfläche bis hin zu ausgebüxten Kängurus. „Es gibt wenig, was es nicht gibt“, sagt Schroeder. 112 Jahre Feuerwehr, 50 Jahre Einsatzzentrum, 40 Jahre Jugendfeuerwehr in Bettemburg – Wenn man Zenterchef Jean-Jacques Schroeder nach seinen Wünschen für die Zukunft fragt, fällt vor allem ein Begriff: Ehrenamtliche. Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren, damit alle Schichten mit genügend Mitarbeitern besetzt werden können. Und

Voilà maintenant 112 ans que les habitants de Bettembourg peuvent dormir sur leurs deux oreilles et recevoir des secours rapides en cas d’urgence. Une mission menée à bien par les sapeurs-pompiers, aux côtés du centre d’intervention CIBETT qui assure également la Protection civile depuis 50 ans. Une date anniversaire pas comme les autres, puisque le nombre des années correspond au numéro d’appel d’urgence, le 112. Sauver, éteindre, tenir et protéger, tel est le devoir qui revient au centre d’intervention situé à quelques pas du château. Alors que le service des sapeurs-pompiers dépend de la commune de Bettembourg, la Protection civile agit sous l’autorité de l’État et protège également les communes de Roeser, Frisange, Leudelange, Weiler-la-Tour et Hesperange. Quatre employés permanents ainsi qu’une centaine de bénévoles veillent aux services d’urgence. Sachant que l’on devient pompier bénévole en suivant une formation aux premiers secours, entre autres offerte gratuitement une fois par an par le centre d’intervention de Bettembourg. Les personnes intéressées peuvent s’adresser au CIBETT pour connaître les différentes étapes de la formation. 112 ans de service pour les sapeurs-pompiers, 50 ans de service pour le centre d’intervention, 40 ans de service pour les jeunes pompiers... Quand le chef du centre Jean-Jacques Schroeder réfléchit à ses souhaits pour l’avenir, le mot qui lui vient surtout à la bouche: bénévoles. Ces humains prêts à s’engager pour prêter main-forte aux combattants du feu. Sans oublier la relève, qui peut rentrer chez les jeunes sapeurs-pompiers dès l’âge de huit ans. Une manière ludique d’apprendre les premiers gestes de secours avant de peut-être poursuivre une carrière professionnelle dans le domaine médico-technique ou de se décider à rejoindre à l’âge de 16 ans l’équipe adulte des sapeurs-pompiers ou de la Protection civile. Or, quand la passion se propage, beaucoup s’engagent pour la vie.

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är gemeng aktuell

Journée de la commémoration nationale De Schäfferot huet d’Éier, Iech op d’Feierlechkeete vun der “Journée de la Commémoration nationale” ze invitéieren.

Programm vun de Feierlechkeeten Sonndes, den 13. Oktober 2013 Beetebuerg 9.30 Auer: Rendez-vous fir all Veräiner an d‘Gemengenautoritéite beim „Monument aux Morts“ Ufänke vun der Flam 9.45 Auer: Chorale Municipale Sängerfreed • Ried vum Buergermeeschter • Nidderleeë vun enger Gerbe • D’Sonnerie an d‘Heemecht gespillt vun der Harmonie Municipale Beetebuerg 10.00 Auer: Cortège bis an d‘Kierch

10.15 Auer: Mass zu Éiere vun all eise Krichsaffer • No der Mass Nidderleeë vun enger Gerbe an der Gedenkkapell vun der Kierch • D‘Sonnerie gespillt vun der Harmonie Municipale Beetebuerg • D‘Heemecht gesonge vun der Chorale Ste Cécile Beetebuerg

• D’Sonnerie an d‘Heemecht gespillt vun der Fanfare Ste Cécile HFN • Cortège zeréck an de Centre Culturel • Aperitif am Centre Culturel

Hunchereng 11.20 Auer: Cortège bei d‘Monument um Kierfecht

De Schäfferot: Laurent Zeimet, Buergermeeschter Josée Lorsché, 1. Schäffin Gusty Graas, 2. Schäffen

11.30 Auer: Gedenkzeremonie um Kierfecht • Gesang vun der Chorale Ste Cécile HFN • Usprooch vum Buergermeeschter • Nidderleeë vun enger Gerbe

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Mir wiere frou, wann der sech esou vill wéi méiglech un dësem Erënnerungsdag bedeelege géifen.


reportage är gemeng| aktuell eise bue| eise | Nr.buet 79 | Nr. | Nr.82 82| juni-september 84 | mäerz oktober-dezember / mäi 2013 20132013

Élections nationales du 20 octobre 2013 nécessaires. Si celui-ci admet le fondement de ces excuses, il n’y a pas lieu à poursuite.»

Navette pour personnes à mobilité réduite La commune de Bettembourg propose un nouveau service aux

Avis au public

Sont excusés de droit: • Les électeurs qui au moment de l’élection habitent une autre commune que celle où ils sont appelés à voter; • Les électeurs âgés de plus de 75 ans.

de la loi électorale du 18 février 2003:

«Le vote est obligatoire pour tous les électeurs inscrits sur les listes électorales.» «Les électeurs empêchés de prendre part au scrutin doivent faire connaître au procureur d’État territorialement compétent leurs motifs, avec les justifications

le jour des élections nationales, le 20 octobre 2013. Les personnes concernées peuvent être conduites jusqu’au bureau de

Nous portons à la connaissance du public que conformément à l’article 89

citoyens à mobilité réduite pour

Par conséquent, tous les électeurs qui sont dans l’impossibilité de voter le 20 octobre 2013 sont priés de faire parvenir une excuse écrite au secrétariat de l’administration communale avant le jour du scrutin.

vote et être raccompagnées à leur domicile aux frais de la commune de Bettembourg. En cas de besoin, veuillez contacter le service des relations publiques jusqu’au 16 octobre au plus tard,

Avec la navette gratuite, vous aurez l’accès facile à votre bureau de vote.

par tél.: 51 80 80 302.

L’administration communale met en place des

Arrêts de bus:

navettes de bus gratuites le dimanche 20 octobre

Centre sportif, Al Gemeng, 12 Gargullen, Fankenacker, 12

2013. Les bus circuleront environ toutes les

Gargullen, Al Gemeng, Rousegärtchen, Route d’Abweiler,

20 min. entre 7h45 et 14h30 sur les trajets suivants:

Rousegärtchen, Centre sportif

Centre sportif, Parking Gare, route de Peppange,

Abweiler, Huncherange (env. 20 min)

route de Mondorf (env. 20 min)

Arrêts de bus:

Arrêts de bus:

Parking rue du Village (Abweiler), Grimmelbach

Centre sportif, Parking Gare, Am Dräieck, Peppinger

(Fennange), Am Duerf (Fennange), 1 route d’Esch

Schleid, Rue du Parc (provisoire), Café du Stadion,

(Huncherange), Centre culturel Huncherange

Centre sportif Vous pouvez consulter les plans des différents trajets sur www.bettembourg.lu, rubrique élections.

Centre sportif, route de Luxembourg, route d’Abweiler (env. 20 min)

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är gemeng aktuell reportage | eise | eise buetbuet | Nr.| 84 Nr. |82 oktober-dezember | juni-september 2013

Programme biodiversité

Notre pays est de plus en plus confronté à un appauvrissement en habitats naturels, surtout dans les milieux urbains. Pour éviter une plus grosse perte en biodiversité, des programmes d’action s’avèrent indispensables.

riser le développement de la richesse naturelle et sauvage sur la totalité du territoire communal, zones industrielles comprises. Il ne s’agit donc pas de laisser les divers sites se «dégrader», mais bien au contraire de les valoriser

«Si l’abeille disparaissait du globe, l’homme n’aurait plus que quatre années à vivre.» Albert Einstein

Lors de la séance publique du 12 juillet 2013, le conseil communal de Bettembourg s’est engagé à l’unanimité des voix à une meilleure protection des espèces menacées de disparition. Pour compléter le programme déjà en place depuis des années et avec l’appui de la commission du développement durable, un nouveau concept de gestion différenciée a été présenté par le collège échevinal.

en faveur de la protection des espèces végétales et animales (invertébrés, reptiles, amphibiens, oiseaux et mammifères), ainsi que de la création de sites de «refuge».

Il s’agit d’appliquer une méthode de gestion extensive dans tous les milieux couverts de végétation afin de favo-

De beaux exemples sont l’ortie et le chardon qui possèdent des vertus importantes. Elles nourrissent d’innombrables espèces

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d’invertébrés indispensables au bon fonctionnement de notre environnement. Les analyses réalisées depuis 2011 ont démontré que 200 plantes sauvages ont pu se développer sur cinq sites différents, avec une moyenne de 65 à 101 espèces par site. Un certain nombre d’entre elles se trouvent déjà fortement en voie de disparition et sont donc enregistrées dans la liste rouge. Avec le vote unanime d’une résolution, le conseil communal a fourni la preuve que la commune de Bettembourg prend ses responsabilités dans un domaine extrêmement important pour la survie de notre planète.


är gemeng aktuell | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

Anti-Littering-Kampagne: Das gute Beispiel vorleben Programm aufgestellt. Ihm sei jetzt schon unser Dank gewiss. Im Namen des Schöffenrates soll an dieser Stelle ein Aufruf an uns alle ergehen, in Zukunft mehr Respekt für die innerstädtische Sauberkeit zu zeigen. Sauberkeit spiegelt auch die Haltung eines Menschen wieder. Vor allem Erwachsene müssen ihrer Rolle als Vorbild gerecht werden. Wie sollen Kinder im Einklang mit den Gesetzen der Natur

„Littering – das Liegenlassen und Wegwerfen von Unterwegsabfall im öffentlichen Raum – ist zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden“. Handbuch Littering leben können, wenn ihre Eltern sorglos die Zigarettenkippe auf den Bürgersteig werfen, die Bierdose ins Gebüsch schmeißen oder die Blumenanlage mit Plastikverpackung verzieren?

Leider müssen wir tagtäglich fest-

stellen, wie hemmungslos manche Menschen Abfall auf Bürgersteigen, Straßenrändern oder Parkanlagen „entsorgen“. Zigarettenkippen, Getränkedosen, Plastiktüten oder Papierfetzen verunstalten das urbane Bild. Bettemburg geht dagegen an. Mit der Anti-Littering-Kampagne startet am 30. September eine Aktion gegen den Müll auf den Straßen.

Auch unsere Gemeinde wird leider nicht vom „Littering“ verschont. Obwohl viele

Abfallbehälter in allen Ortschaften aufgestellt wurden, müssen unsere Arbeiter regelmäßig bewusst weggeworfenen Dreck auflesen. Unnütze Kosten entstehen, weil einzelne Personen nicht einmal elementare Regeln beachten. In dem Sinne startet der Schöffenrat eine AntiLittering-Kampagne, um das Bewusstsein der Bürger für ein sauberes städtisches Umfeld zu steigern. In Zusammenarbeit mit vielen Akteuren aus dem gesellschaftlichen Leben hat unser Umweltamt ein interessantes und abwechslungsreiches

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Alle Bürger sind herzlich eingeladen, an den verschiedenen Aktionen teilzunehmen.

Programm

der Anti-Littering-Woche Ausstellungen, Konferenzen, Aktionen: Das detaillierte Programm der Anti-Littering-Woche vom 30. September bis zum 5. Oktober finden Sie im angefügten „Beete­ buerg life“.


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Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen

Vandalismus zerstört, was uns allen gehört. Gleichgültigkeit gegenüber unserem Umfeld ist fatal. Die Unkosten für die Beseitigung von Schäden, welche

zum Nachteil von uns allen entstehen. Für das Erscheinungsbild unserer Gemeinde sind wir alle ganz entscheidend mitverantwortlich.

auf Vandalismus zurückzuführen sind belaufen sich für unsere Gemeinde auf 49.000 € pro Jahr.

Sachbeschädigung ist eine Straftat, für die jeder ermittelte Täter strafrechtlich verfolgt wird, sowie bei Zivilklage zum Schadensersatz verpflichtet werden kann, da die Einzelschäden, die durch Vandalismus entstehen, schnell mehrere tausend Euro erreichen können. Es ist deshalb besonders wichtig im Alltag schnell und konsequent zu reagieren, damit unser öffentliches Eigentum, wie zum Beispiel Schulgebäude, Bushaltestellen, Spielplätze, Beleuchtungen, Beschilderung, usw. nicht absichtlich in Mitleidenschaft gezogen wird und somit erneut jede Menge Unkosten

Bei der Aufklärung solcher Straftaten sollten wir alle konsequent und behilflich sein, da öffentliches Eigentum auch jedem Einwohner gehört und von Nutzen sein sollte. Tipps Ihrer Polizei:

• Wenn Sie sehen, dass jemand öffentliche Einrichtungen oder Privateigentum mutwillig beschädigt, dann melden Sie dies sofort über den kostenlosen Notruf 113 der Polizei und stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung. • Geben Sie möglichst genaue Hinweise zur Tatzeit, zum Tatort, zu den Tätern und zu eventuell benutzten Tatfahrzeugen. • Melden Sie ebenfalls umgehend Vandalismusschäden von denen eine

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Gefahr für Mitbürger ausgehen kann der Gemeinde. • Eine sofortige Beseitigung von Graffitis und den Folgen von Vandalismus, nimmt Tätern oft den Reiz an ihren Machenschaften. (Schmierereien werden zum Beispiel oft angefertigt um „Bewunderer“ zu finden …) • Wenn Sie selbst eingreifen, dann tun Sie dies umsichtig und besonnen. Lassen Sie sich nicht von den Tätern provozieren und schreiten Sie nur ein wenn dies keine offensichtliche Gefahr für Sie selbst darstellt. Ihre Mithilfe ist gefragt Wenn Sie Vandalismus beobachten, informieren Sie bitte umgehend die Polizei unter dem kostenlosen Notruf 113. Bitte melden Sie Schäden der Gemeinde Bettemburg, damit Gefahrenquellen rasch beseitigt werden können.


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Nei Mataarbechter Abteilung:

Dans le cadre d’une conven-

Service Technique

Dafür bin ich in der Gemeindeverwaltung zuständig:

tion de prêt de main-d’œuvre

Sekretariat des technischen Dienstes

conclue entre ArcelorMittal et la

Mein Lieblingsort in der Gemeinde Bettemburg:

commune de Bettembourg, René

Parc Merveilleux

Heuertz (concierge) et Giuseppe

Bettemburg, das ist für mich ...

Giuseppe René Leoni Heuertz

Véronique mein Zuhause Schüssler

Leoni (Service des Parcs) ont pu être engagés par la commune pour une durée de 2 ans.

Réception de bienvenue pour les nouveaux citoyens

Visite de l’Ambassadeur de France à Bettembourg

Comme le veut la tradition, la commune de Bettembourg

Dans la matinée du 17 juillet 2013, Monsieur l’Ambassa-

a souhaité la bienvenue à ses nouveaux citoyens lors de la

deur Guy Yelda et Mme Valérie Luebken, deuxième conseil-

réception du 22 mai dernier à la salle des fêtes du château.

lère, ont rendu une visite de courtoisie.

Au cours de l’année écoulée, la population de la commune de Bettembourg s’est accrue de 228 habitants, de sorte que la commune atteignait presque les 10 135 habitants en mai 2013. Une centaine d’entre eux ont honoré l’invitation et ont eu non seulement l’opportunité de connaître le fonctionnement de la commune, ainsi qu’une partie de ses collaborateurs, mais également de faire la connaissance de leurs nouveaux voisins de palier. Avant de repartir avec un cadeau de bienvenue, les nouveaux habitants ont été invités au vin d’honneur offert par l’administration communale de Bettembourg.

À cette occasion, Monsieur l’Ambassadeur s’est fait le plaisir de signer le livre d’or de la commune de Bettembourg. Lors d’une réunion de travail, des thèmes communs comme la mobilité transfrontalière ou encore les échanges interculturelles ont été abordés. Pour clôturer la matinée, il y a eu également une visite au site de CFL Multimodal.

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är gemeng aktuell | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

État Civil / Standesamt Mariages 18.05.2013 Arend Romain & Beckené Myriam 31.05.2013 Branco Henriques Jorge & Ferreira Borges Monica 21.06.2013 Jovanov Radoslav & Kesseler Christiane 05.07.2013 François Victor & Repellin Jacqueline 19.07.2013 Bäumler Martin & Arensdorf Tania 19.07.2013 De Kroon Guy & Eiden Martine 26.07.2013 Lemmer Nicolas & Tomasini Renée Lydia 27.07.2013 Waldbillig Christian & Goeres Désirée 27.07.2013 De Castro Steve & Fautsch Tamara 02.08.2013 Welliong Ronny & Vittore Debora 03.08.2013 Muhović Sadat & Guerra Pinto Jennifer 09.08.2013 Mathey Fabien & Schaltz Paule

Naissances

Sapcanin Emina

02.05.2013 Luxembourg

Rosa Fonseca Gonçalo Dinis 01.07.2013 Luxembourg

Moskal Antonia Marie

10.05.2013 Merzig

Sartori Inaya

04.07.2013

da Cunha Pereira Leonardo 10.05.2013 Luxembourg

Goosse Zimer Lisa

11.07.2013 Luxembourg

Luxembourg

Engel Jules

17.05.2013 Luxembourg

Rodesch Lucie

11.07.2013 Luxembourg

Ferreira Silva Lukas

18.05.2013 Esch-sur-Alzette

Marziou Yoen Ming Jean 12.07.2013 Luxembourg

Alves Rodrigues Mathys 26.05.2013 Luxembourg

Brito Cardoso Santiago

16.07.2013 Esch-sur-Alzette

Bastos De Sousa Tomás

26.05.2013 Luxembourg

Muratovic Aida

18.07.2013 Esch-sur-Alzette

Mendes Carvalho Gabriel 09.06.2013 Esch-sur-Alzette

Collignon Côme

22.07.2013 Bettembourg

Neves Murteira Pedro

11.06.2013 Luxembourg

Salgueiro de Matos Iris

22.07.2013 Luxembourg

Hallé Kaspar

13.06.2013 Merzig

Ye Joyce

23.07.2013 Luxembourg

Eudier Inga Frieda Françoise 16.06.2013 Merzig

Lionard Alexis François Léon 26.07.2013 Luxembourg

Marti Jade Alexia

18.06.2013 Luxembourg

Turi Christian

30.07.2013 Luxembourg

Teixeira Azevedo Alicia

18.06.2013 Luxembourg

Martins Pereira Axel

31.07.2013 Luxembourg

Toba Ecko Ricky

26.06.2013 Esch-sur-Alzette

Guillaume Loly

01.08.2013 Luxembourg

Jost Sam

01.08.2013 Luxembourg

Azevedo Barbosa Ana Beatriz 01.07.2013 Morais Cabreiro Kylian

Esch-sur-Alzette

01.07.2013 Luxembourg

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fir iech, mat iech

Projet humanitaire au Maroc Depuis novembre 2012, les actions se sont multipliées à la Maison des Jeunes de Bettembourg (MJC) pour mener à bien le projet d’aide au développement d’un petit hôpital situé à Loudaya, dans la campagne environnante de Mar-

on est jeune. L’obligation était de prester 40 heures de travail intensif au service du projet. Les jeunes se sont improvisés tour à tour secrétaires, serveurs, cuisiniers, déménageurs, réceptionnistes, agent de sécurité, brocanteurs...

riences sur place et vous informer sur la poursuite de notre projet humanitaire à Loudaya…

L’action continue

rakech. Le matériel de soins récupéré aidera à mieux équiper l’hôpital et à

Une opportunité d’engagement

Nous nous ferons un plaisir de

soutenir les personnes handicapées de

formidable pour les jeunes

vous accueillir à notre prochaine

la région.

Les objectifs de récupération du matériel et d’autofinancement du transport sont déjà atteints: deux containers partiront fin septembre en train pour le Maroc. Les jeunes de la MJC et leurs encadrants, arriveront le 25 octobre sur place et participeront à la répartition et la distribution du matériel. Il n’est pas facile de tenir plusieurs mois sur un projet qui demande beaucoup d’investissement personnel, surtout quand

brocante le 29 septembre à la

Toutes ces expériences leur ont permis d’acquérir de nombreuses compétences techniques mais surtout le sens de l’engagement personnel et de l’effort inscrit dans la durée. L’investissement leur a permis de prendre davantage confiance en eux et de mieux s’investir dans la construction de leur parcours personnel de vie. Un grand Merci à tous les jeunes qui se sont engagés, chacun selon ses possibilités. Chaque contribution a été précieuse. Rendez-vous au prochain «Eise Buet» pour vous raconter nos expé-

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Kierchplaz au profit du projet. Vous pouvez consulter le programme détaillé dans le «Beetebuerg life» du «Eise Buet» ou sur www.mjcbettembourg.lu Tous les dons seront également les bienvenus: Maison des Jeunes et de la Culture de Bettembourg a.s.b.l./ BCEE IBAN LU37 0019 5712 2809 1000/«Don projet humanitaire Loudaya/Maroc»


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Informations pour les parents Tout au long de la formation, les futurs babysitters ont pu acquérir des notions de soins, d’hygiène et de développement de l’enfant, et ont appris les bons gestes pour une première assistance en cas d’urgence ainsi que les besoins spécifiques des enfants en cas d’accident. Ils ont eu l’occasion de rendre visite et de passer quelques heures dans les crèches et structures d’accueil de la commune de Bettembourg. Les jeunes participants ont apprécié de se servir de tout ce qu’ils avaient appris les derniers jours. Ensuite, tout le monde s’est donné rendez-vous à la remise des diplômes par Madame Josée Lorsché, première échevine de notre commune. De nouveaux babysitters. La commune de Bettembourg

Sur la photo: Déborah Semedo, Dean da Cruz, Liliana

a décerné les diplômes à dix jeunes femmes et un jeune

Gomes, Stephanie Nascimento, Corine Hennico, Anne

homme qui ont assisté à une formation pour babysitters.

Weiler, Sheila Beidler, Nora Helfenstein, Anouk Ernzer, Laila Franco, Maly Arens, Stéphanie Lippert, Josée Lorsché, première échevine

Comme tous les ans, le Service à l’égalité des chances de la commune de Bettembourg a organisé une formation pour babysitters. En effet, une douzaine de participants s’étaient inscrits pour approfondir leurs connaissances en matière de garde d’enfants. La formation, qui englobait une trentaine d’heures de cours, s’est déroulée du 15 au 19 juillet au Centre Louis Ganser à Bettembourg.

Les babysitters à votre service Tous ces jeunes sont maintenant inscrits sur une liste de babysitters disponible au Service à l’égalité des chances sur simple demande. Tél.: 51 80 80 237

Unterstützung für junge Eltern: Projekt Baby +

Supports pour jeunes parents: Projet Baby +

Baby + ist ein Projekt der Gemeinde Bettemburg in Zusammenarbeit mit der Initiativ Liewensufank a.s.b.l.

Baby + est un projet de la commune de Bettembourg en collaboration avec l’Initiativ Liewensufank a.s.b.l.

• Für alle Familien in der Gemeinde Bettemburg, die ein Baby erwarten oder bekommen haben. • Kostenlose Information, Beratung und Begleitung rund ums Baby im 1. Lebensjahr. • Bei Ihnen zu Hause oder im Beratungsraum Bettemburg. • Kompetent, einfühlsam und mehrsprachig.

• S’adresse à toutes les familles de la Commune de Bettembourg, qui attendent ou viennent d’avoir un bébé • Donne des informations, des consultations et un suivi gratuits concernant le bébé dans sa première année de vie • Proposé à votre domicile ou dans le bureau à Bettembourg • Équipe compétente, sensible, multilingue

Für Informationen und Terminvereinbarungen können

Pour de plus amples renseignements ou pour fixer

Sie eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter

un rendez-vous, veuillez nous laisser un message.

hinterlassen. Wir melden uns gerne bei Ihnen.

Nous vous rappellerons dans les meilleurs délais.

Tel.: 51 80 80 404

Tél.: 51 80 80 404

E-Mail: babyplus@bettembourg

E-mail: babyplus@bettembourg.lu

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fir iech, mat iech | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

Late Night Bus Beetebuerg Trajets et horaires

Le Late Night Bus est un service gratuit qui est offert tous les vendredis et samedis.

Destination

Horaires 1h10

3h10

Luxembourg Glacis Arrêt navette Rives de Clausen Luxembourg Hamilius quai 1

1h18

3h18

1h20

3h20

Luxembourg Hollerich assur. sociales Bettembourg Fankenacker

1h24

3h24

1h39

3h39

Bettembourg 12 Gargullen

1h41

3h41

Bettembourg Gare

1h45

3h45

Bettembourg Am Dreieck

1h47

3h47

Bettembourg coin Mertens / Marie-Thérèse Bettembourg Café du Stadion

1h48

3h48

1h50

3h50

Bettembourg Kiercheplaz

1h53

3h53

Abweiler (sur demande)

1h55

3h55

Fennange Duerf

1h57

3h57

Huncherange Kierch

2h00

4h00

Noertzange Am Duerf

2h03

4h03

Noertzange Gare

2h04

4h04

Kirchberg Utopolis

Les noctambules peuvent aussi profiter de ce service les jours suivants: • Le réveillon de la Saint-Sylvestre • Le lundi de Carnaval • Le 22 juin • Lors des nuits blanches à la Schueberfouer • Le 31 octobre

Nouvelles primes pour élèves et étudiants Les élèves et étudiants peuvent soumettre leurs demandes en obtention d’une prime pour l’année académique écoulée. De nouvelles primes d’encouragement sont prévues pour les détenteurs d’un grade Master, Bachelor ou l’accomplissement d’un doctorat. Aussi les détenteurs d’un brevet de maîtrise seront dorénavant récompensé.

Neue Prämien für Schüler und Studenten

Les formulaires sont disponibles auprès du service des

Schüler und Studenten können ab jetzt ihre Prämien für das vergangene Studienjahr beantragen. Für einen abgeschlossenen Studiengang (Master, Bachelor oder Doktorat) wurden neue Sonderprämien eingeführt. Auch erhalten Handwerker eine Prämie für eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung.

Des informations supplémentaires sont fournies par le

finances et sur le site www.bettembourg.lu service des finances tél.: 51 80 80 295

Anträge und Informationen

Die Antragsformulare sind beim Service des Finances erhältlich oder unter www.bettembourg.lu abrufbar.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 51 80 80 295 (Service des Finances).

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Recrutement de coaches et d’élèves pour Wir suchen Coaches und Schüler für la langue luxembourgeoise die luxemburgische Sprache Envie de pratiquer et d’améliorer votre connaissance de la

Wollen sie Ihr Wissen und Ihre Praxis in der luxemburgischen

langue luxembourgeoise?

Sprache verbessern?

Prenez un coach

Nehmen Sie sich einen Coach

Si vous êtes élève ou si vous avez déjà des connaissances de base en luxembourgeois, avoir un coach vous permettra de pratiquer régulièrement et ainsi d’accélérer l’apprentissage du luxembourgeois. Avoir un coach c’est aussi une façon de surmonter la crainte de s’exprimer au quotidien en luxembourgeois et cela permet des rencontres entre Luxembourgeois et étrangers résidant au Luxembourg. Inscrivez-vous! Nous disposons d’une petite équipe de coaches qui peuvent vous accompagner et vous aider à améliorer vos compétences en langue luxembourgeoise.

Wenn Sie Student sind oder bereits über Grundkenntnisse in der luxemburgischen Sprache verfügen, wird Ihnen ein Coach dabei helfen, regelmäßig zu üben und damit das Lernen der neuen Sprache zu beschleunigen. Ein Coach ist auch ein Weg, um die Angst vor dem Sprechen zu überwinden und ermöglicht Treffen zwischen Luxemburgern und ausländischen Einwohnern in Luxemburg. Melden Sie sich an! Wir haben ein kleines Team von Coaches, die Sie unterstützen und Ihnen helfen, Ihre Fähigkeiten in der luxemburgischen Sprache zu verbessern.

Vous parlez parfaitement le luxembourgeois, disposez d’un

Sie sprechen fließend Luxemburgisch, Sie haben etwas

peu de temps libre et vous voulez vous engager?

Freizeit übrig und Sie wollen sich engagieren?

Devenez coach

Werden Sie Coach

Vous voulez soutenir un adulte inscrit à un cours de luxembourgeois dans l’apprentissage de la langue? Alors, venez rejoindre notre équipe de coaches bénévoles et donnez à une personne l’opportunité de pratiquer son luxembourgeois. Si cela vous a donné envie d’en savoir plus sur ce projet ou de vous inscrire comme coach, contactez le Service à l’égalité des chances de la commune de Bettembourg.

Wollen Sie einen Erwachsenen unserer LuxemburgischKurse beim Sprachenlernen unterstützen? So kommen Sie in unser Team von freiwilligen Coaches und geben Sie einer Person die Gelegenheit, ihr Luxemburgisch zu praktizieren. Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren wollen oder sich als Coach anmelden wollen, kontaktieren Sie die Dienststelle für Chancengleichheit der Gemeinde Bettemburg.

Informations et inscriptions:

Information und Anmeldung:

Service à l’égalité des chances Tél.: 51 80 80 237 egalite@bettembourg.lu

Service à l’égalité des chances Tel.: 51 80 80 237

egalite@bettembourg.lu

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Photo: Diogo Inacio

réckbléck


Photo: Pierre-Louis Pecqueux

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Nuit des Merveilles Le 13 juillet, le parc du Château de Bettembourg accueillait quelque milliers de visiteurs pour la quatrième édition de la Nuit des Merveilles. Attractions, spectacles de cirques, numéros de clowns, jeux de lumière, le programme abondant a émerveillé petits et grands.

Photo: Chris Reiter

Cette année a eu lieu le 1er concours de photo de la Nuit des Merveilles et plus de 60 candidats ont envoyé leur chef-d’æuvre de la soirée. Nous avons l’honneur de vous présenter les photos ayant remporté les premiers prix, ainsi que les photographes gagnants: • 1er prix: Diogo Inacio de Differdange • 2e prix: Pierre-Louis Pecqueux • 3e prix: Chris Reiter de Niederkorn

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Fête de l’amitié avec Flaibano Le 22 juin, la commune de Bettembourg ouvrait les portes de la cour du parc du château pour accueillir les quelque 3 000 personnes venant fêter

Monsieur Stefano Fabbro, bourgmestre, et Maria Mattara, 2e conseillère de la commune de Flaibano, participaient à la cérémonie officielle des festivités.

l’anniversaire du Grand-Duc Henri.

Les animations culturelles variées et des stands gastronomiques accueillants organisés dans le cadre de la fête de l’amitié ont contribué au grand succès de la soirée. Dans le cadre d’une visite d’une délégation officielle de la commune de Flaibano,

Pendant leur séjour, la délégation a rencontré les responsables politiques de la commune pour des réunions de travail, la présentation d’un livre intitulé «La vuere dai fruts», ou bien pour découvrir le projet de construction d’une «rue Flaibano» à Fennange.

Présentation du livre “La vuere dai fruts”

Cour du château

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Danses folkloriques


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Distinctions honorifiques à l’occasion de la Fête

des Corps de Sapeurs-Pompiers par le bourgmestre

Nationale

Laurent Zeimet:

Comme le veut la tradition lors de la veille de la fête

Dan Meyer, Patrick Georges et Alain Jadin pour 25 ans

nationale, le conseil communal se fait toujours le plaisir

de service, Claude Weber pour 30 ans de service, Claude

d’honorer les membres bénévoles du service d’incendie

Bertmes pour 35 ans de service, Jim Reuter pour 40 ans

communal pour leur engagement et leur dévouement au

de service et Emile Steichen pour 45 ans de service.

profit de la société.

Du côté du personnel communal, Mme Josiane Thill a

Cette année, c’était au tour des personnes suivantes de

reçu une médaille de bronze dans l’ordre de la Couronne

se faire décerner une médaille de la Fédération Nationale

de Chêne pour 25 ans de service.

BBS - Hip-hop

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De Groussherzog Henri zu Beetebuerg Hëllef fir d’Natur sech dofir agesat, de Bongert ze ënnerhalen. Ronn 80 Uebstzorte gëtt et haut do. De Raymond Aendekerke an de Claude Parini, Chef adjoint vum Arrondissement Süden bei der Natur- a Forstverwaltung, goufen dem Statschef während der Visite déi néideg Erklärunge. Vu Beetebuerg ass de GrandDuc dunn op Schëffleng gefuer, fir sech d’Renaturéierung vun der Uelzecht beim Dumontshaff unzekucken. Datt de Groussherzog Henri Freed mat der Natur huet ass jo bekannt. Regelméisseg mécht hie sech ee Bild iwwer d’Situatioun vun eiser Ëmwelt. An deem Sënn war hien och kierzlech op Aluedung vun der Stëftung Hëllef fir d’Natur op Besuch am gréisste Bongert vum Land, dem Altenhoven zu Beetebuerg. Begréisst gouf de Statschef vum Minister Marco Schank an dem

Schäfferot vun der Gemeng Beetebuerg. Op enger Fläch vun 12 Hektar stinn do ëmmerhin 1.200 Beem. Déi éischt goufen Enn vum 18. Joerhonnert geplanzt, de Gros tëschen 1890 a 1940. Am Kader vum Bau vun der Autobunn, dee leider haut mat vill Kaméidi déi fréier eemoleg Atmosphär zerstéiert huet, hat de Stat de ganzen Areal kaf. 1990 haten dunn d’Sektioun Beetebuerg-Monnerech vun der Vulleschutzliga an d’Stëftung

Le conseil communal de Bettembourg à Paris Grâce à l’initiative de Willy Seiwert, maire de Roussy-leVillage, une délégation du conseil communal de Bettembourg a pu visiter récemment l’Assemblée nationale et le Sénat français. La délégation luxembourgeoise a profité de cette occasion pour rencontrer Anne Grommerch, députée de la Moselle, et Jean-Marc Todeschini, sénateur de la Moselle, afin d’avoir un échange de vues fructueux sur les problèmes relatifs aux régions limitrophes. À noter que les deux interlocuteurs français entretiennent des relations excellentes avec le Luxembourg.

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Hutt Dir Loscht méi iwwert de

Bongert Altenhoven ze léieren? Maacht mat beim Erliefnis- a Schaffdag fir Grouss a Kleng: Samschdes, den 12.10.2013 vun 10.00 bis 16.00 Auer am Bongert, Beetebuerg. Méi Informatioune fannt Dir am Beetebuerg life, Säit 8.


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Formation des adultes: remise des diplômes Avec la remise de 159 certificats aux lauréats, la soirée du 11 juillet était placée sous le signe de la formation des adultes.

Il s’agissait en l’occurrence de Mme Germaine Drui pour les cours de luxembourgeois avec 37 participants, de Mme Patricia Aquilante pour les cours d’italien avec 38 participants, Mme Marilou Reding, Mme Martine Eiden et M. Camille Thelen pour les cours d’anglais avec 18 participants, ainsi que Mme Monique Rommes, Mme Tania Schmit, M. Joseph Bausch, M. Vasco Goncalves et M. Marc Küntzinger pour les cours d’informatique avec 56 participants dont 18 personnes touchées par un handicap mental. La soirée se clôtura autour d’un verre d’amitié permettant aux lauréats d’échanger leurs idées et de se donner déjà rendez-vous pour l’année prochaine.

En présence de Mme Chantal Fandel, représentante du Ministère de l’Éducation nationale et de M. Domenico Picco, président de l’Association Italo-Luxembourgeoise Bettembourg/ Dudelange, il revint à l’échevine Josée Lorsché de féliciter tous les participants de leurs efforts fournis au cours de l’année 2012-2013 et de remercier les dix enseignants pour leur dévouement précieux.

Nopeschfest - Fête des voisins L’édition 2013 de la fête des voisins a connu un grand succès dans la commune.

le lien social. C’est l’occasion de rencontrer ses voisins pour développer la convivialité afin de rompre l’anonymat et l’isolement.

Face à l’isolement et à l’individualisme, la fête européenne des voisins est un rendez-vous qui favorise les contacts et développe

Notez déjà le prochain rendez-vous, le 30 mai 2014.

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Planifier, stationner, informer et les activités économiques, il arrête les prescriptions urbanistiques et permet de conserver notre patrimoine architectural. L’élaboration d’un nouveau PAG nous permet d’améliorer la mobilité dans notre commune et d’évaluer les incidences d’une croissance démographique sur les besoins en infrastructures. Stationnement public

Dans l’esprit du dialogue et de la trans-

Plan d’aménagement général

parence, la commune avait invité la

Le 25 juin 2013, le concept et l’avancement des travaux d’élaboration du nouveau plan d’aménagement général de la commune ont été présentés. La loi sur l’aménagement communal prescrit une refonte du plan d’aménagement général de la commune (PAG). Le PAG de notre commune date de 1998, une mise à jour est donc indispensable. Le PAG définit les zones pour les logements

population à assister à deux séances d’information. Les deux séances ayant reçu un bon accueil auprès d’un public nombreux ont porté sur les réflexions relatives au nouveau plan d’aménagement général, ainsi que sur l’organisation efficiente des places de stationnement public.

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Le 15 juillet dernier a été exposée l’étude sur l’organisation rationnelle et efficiente des places de stationnement public à la suite de la commande d’un concept de stationnement par le collège échevinal. Dans un premier temps, le nombre de places de stationnement existantes a été recensé la nuit, le matin et l’après-midi. Les résultats du recensement ont révélé l’occupation des places de stationnement ainsi que le taux d’occupation (rapport entre le nombre de véhicules stationnés et le nombre de places de stationnement) des différents tronçons de rues et sous-zones, permettant ainsi de déterminer les groupes d’usagers (habitants, clients et visiteurs, etc.) et d’améliorer le stationnement public.


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Projet de fresque à la MJC Bettembourg Du 15 au 19 juillet 2013, 6 jeunes encadrés par la Maison des Jeunes de Bettembourg ont réalisé une fresque sur la façade arrière du bâtiment. Le thème choisi cette année fut tout simplement la Maison des Jeunes, car le groupe souhaitait représenter notre structure et tenter de la symboliser, ce qui n’est pas chose facile… Bryan, Riki, Dany, Meris, Paulo et Jérémy ont travaillé sous la direction artistique d’Olivier Potozec, artiste

grapheur, pour qui le graffiti représente à la fois un mode d’expression, un art et un mode de vie. Olivier part uniquement des idées et des dessins des jeunes, qu’il essaie de combiner pour créer un ensemble cohérent et esthétique. Nous espérons que ce projet donnera de la vie et de la couleur à notre structure et du plaisir aux promeneurs du parc.

In Bettemburg läuft es rund: Braderie und Nuetslaf Am 1. Juli prägten gleich zwei Veranstaltungen das Bild in Bettemburg: Die Braderie mit verlockenden Angeboten und liebevollem Rahmenpogramm sowie am Abend der Beetebuerger Nuetslaf. Der Traditionslauf vom Spiridon 08 durch die Straßen von Bettembourg war auch dieses Jahr ein großer Erfolg. Der Rennverlauf bot den Zuschauern ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Christophe Kass, dem Leader des Spiridon Cups, und Pierre Weimerskirch (CAS). Beim Schlusssprint konnte sich Pierre Weimerskirch behaupten. Ähnlich spannend verlief das Rennen der Damen. Isabelle Hoffmann zeigte beim Sprint Kämpfergeist und entschied den Beetebuerger Nuetslaf für sich.

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Les activités de vacances fêtent leur 30e anniversaire Jeux, magie et souvenirs

Le 23 août se termina la session 2013 des activités de vacances qui, pour la première fois depuis leur création en 1983, se répartissaient sur trois semaines. Avec la participation d’exactement 200 élèves des cycles 1 à 4, elles ont connu le plus grand succès en 30 années d’existence. Différents ateliers, excursions, jeux, activités sportives et une colonie de vacances faisaient partie du programme. Avec la collaboration de David Goldrake, magicien de renommée, les enfants du cycle 4 ont même pu découvrir l’art de la magie.

Le programme avait été établi par Mme Sandy Bertholet en étroite collaboration avec le collège échevinal. Grâce à l’engagement inlassable et exemplaire de 26 monitrices et moniteurs, spécialement formés par Mme Bertholet, notre jeune génération a pu vivre des journées heureuses, conviviales et instructives. La grande fête de clôture transformant le hall sportif en espace de jeux et d’amusement a aussi été le moment de voir les jeunes et moins jeunes magiciens en action. Beaucoup d’applaudissements et quelques larmes d’adieu ont arrosé le gâteau d’anniversaire illuminé par trente bougies. Dans le cadre de l’anniversaire des activités de vacances, le scuplteur local Assy Jans a créé avec les enfants, un souvenir durable en forme de poisson géant dont les écailles ont été colorées par les enfants. Merci à tout le monde et rendez-vous l’année prochaine!

Jede Menge Spielplatz in Bettemburg Mit der Einweihung eines naturnah gestalteten Spielplatzes nahe der Schwimmhalle stehen jungen Gemeindebewohnern nun 22 speziell für Kinder gestaltete Flächen in Bettemburg zur Vefügung. Schaukel, Rutschbahn, Sandkasten, Klettergerüst, Spielhäuschen – Die neue Anlage bietet kleinen Entdeckern viele verschiedene Angebote zum Toben. Dabei wurde Sicherheit groß geschrieben. So ist beispielsweise die Schaukel ein ganz neues Produkt mit Rasengitter-Fallschutzplatten. Das Logo „Sëcher Spillplazen“ tragen alle Spielflächen in Bettemburg, sodass dem ungetrübten Spielvergnügen nichts im Wege steht.

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zäitrees V on P a u l O é , L e s A m i s d e l’ H i s t o i r e d e B e t t e m bo u r g

Rundes Rätsel aus dem Erdreich Manchmal gibt der Boden Relikte aus ferner Zeit preis, die Fragen aufwerfen. Bei Arbeiten auf dem Grundstück seines neu erbauten Hauses in der Bettemburger Rue de la Ferme, hat Marc W. im Mai eine eiserne Kugel in der Erde gefunden. Doch was für ein Gegenstand war ihm

Es handelt sich demnach um eine klassische Kanonenkugel, eine französische „Vierpfünder“, wie sie in unseren Gegenden im Ersten Napoleonischen Krieg 1798/1802, und auch im DeutschFranzösischen Krieg 1870/1871 von der Feldartillerie eingesetzt wurden.

da in die Hände gefallen?

Er stellte sich die Frage, ob es sich um ein Sportgerät zum Kugelstoßen oder Boule-Spiel, oder womöglich um eine historische Kanonenkugel handelt. Aufschluss geben Maß und Gewicht. Beim Kugelstoßen werden geeichte, 7 und 4 kg schwere Kugeln verwendet. Eine BouleHohlkugel wiegt in etwa 920 Gramm. Das von Marc W. aufgefundene Objekt hat ein Gewicht von 2,080 kg und einen Durchmesser von 7,8 cm.

Als man im 14. Jahrhundert begann, mit Geschützen zu schießen, benutzte man zunächst Steinkugeln, da die Herstellung von Eisenkugeln sehr aufwendig war. Wegen des relativ niedrigen spezifischen Gewichts der Steine, kamen sehr große Kugeln, die nicht selten ein Kaliber bis zu 90 cm hatten, zum Einsatz. Die Situation änderte sich, als Anfang des 16. Jahrhunderts die eisenverar-

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beitende Industrie in der Lage war, eiserne Kugeln zu gießen, die dasselbe Gewicht, wie die viel größeren Steinkugeln hatten. Bei der Feldartillerie waren Kanonenkugeln die Hauptgeschosse, da sie nach dem Abfeuern in flachem Winkel in Mannshöhe flogen und nach 800 Metern das erste Mal den Boden berührten, um gleich darauf weiter zu springen, um nach weiteren 400 Metern nochmals aufzusetzen und weitere 200 Meter zurückzulegen. Dadurch töteten und verletzten solche Geschosse in dichten Infanterieformationen oftmals mehrere Menschen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden in der Artillerie Langgranaten als Geschoss verwendet. Seitdem kommt die klassische Kanonenkugel nicht mehr zum Einsatz.


Photo: Sacha Weibel

aus de veräiner

Mit Film, Charme und nicht ohne Das Bettemburger Cinéma „Le Paris” wartet neben modernster Technik mit etwas auf, was im Kinobetrieb selten geworden ist: Echter Leidenschaft eines ehrenamtlichen Teams – und einem Programm, das auch einmal Filmschätze abseits des Mainstreams auf die große Leinwand bringt.

„Christie” hat 2011 „Victoria” abgelöst. Was sich für Uneingeweihte anhört wie eine Information aus der gemeinen Klatschpresse, war für die elf Kino­ freunde der „Ciné-Club Le Paris a.s.b.l.” der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Mit „Christie” wurde alles anders. Verschwunden waren mit einemal die großen Zelluloidrollen, die Angst vor einem Filmriss bezog sich höchstens noch auf Parties und Kino bekam eine

neue Dimension – 3D. Mit dem digitalen Projektor „Christie” rüstete sich das Traditionskino, das seit 1956 in der Rue de la Gare besteht, für die Zukunft. Ein Blick in den Kinosaal verrät: Hier lässt es sich komfortabel überall hinreisen. Ins Weltall, in die Tiefen des Ozeans, oder ins Mittelalter. 170 Sitze

„Das Bettemburger Kino ist eine Herzensangelegenheit” Romain Reinard, Sekretär Ciné-Club Le Paris mit Getränkehaltern für den Reiseproviant sowie viel Beinfreiheit, laden zum gemütlichen Filmgenuss ein. „Bei Streifen mit Überlänge doch sehr praktisch”, schmunzelt Romain Reinard aus Erfahrung. Romain Reinard und

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seine Frau Ginette Reinard-Bouschet sind seit über zehn Jahren beim CinéClub Le Paris aktiv. Der Club wurde 1978 von den drei Filmenthusiasten Christian Spielmann, Marc Biwer und Théo Weber ins Leben gerufen. „Das Bettemburger Kino ist eine Herzensangelegenheit”, beschreibt es Romain. Auch wenn die Zeiten nicht immer leicht waren und das Kino in den 80er Jahren zwischenzeitlich geschlossen war. Durch Unterstützung der Gemeinde, lässt sich das „Ciné Le Paris” tragen. Dabei bemüht sich das Team des Filmtheaters immer wieder mehr zu bieten als das Kino-Standardmenü: Karte kaufen, Knabberzeug futtern, nach Filmende fluchtartig den Saal verlassen. So denkt sich die Gruppe immer wie-


aus de veräiner | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

hätten selbst Erinnerungen an ihr Kennenlernen, bei dem ein Kino und ein gewisser Horrorfilm keine unwesentliche Rolle spielten. Es gilt die alte Cineastenregel: Je gruseliger der Film, desto gelungener das Date. Happy End auf der Leinwand und im Leben. Das Bettemburger „Ciné Le Paris” – Ginette betont: „Wir kennen viele Besucher persönlich, und bieten einen familiären Rahmen. Nach den Filmen tauschen sich die Zuschauer oft gerne noch aus, unser Kino kann ein echter Ort der Begegnung sein.”

Gewinnen Sie Kinokarten

Das Kino Ende der 50er Jahre

der Aktionen aus, wie bei der Vorführung von „Chocolat”, bei der ein lokaler Pâtissier den Filmgenuss noch ein wenig versüßt hat. In Kooperation mit der Kommission für sozialen Zusammenhalt werden zudem regelmäßig Filme gezeigt, die zum Nachdenken und Diskutieren einladen. Neben dem eigentlichen Film zu gesellschaftlich relevanten Themen wie beispielsweise Umweltschutz, Alter, oder Integration, stehen oftmals Experten zur Verfügung, die die Vorführung einrahmen und Informationen geben. Auch ein regnerischer Sonntag muss Eltern in Bettemburg nicht allzu großes Kopfzerbrechen bereiten, denn dann wird eine eigene Vorstellung für kleine Kino­ freunde auf die Leinwand gebracht. Das Kino mieten und mitmachen

Wer schon immer mal der Herr im Kinosaal sein wollte, von einer Privatvorstellung und handerlesener Filmauswahl nach persönlichem Gusto träumt: Mieten des Kinos ist möglich. Für Vorträge, Projektionen und Co steht der Raum Interessierten ebenfalls zur Verfügung.

Aber auch Filmfans, denen es in den Fingern juckt, selbst mal oben im Vorführraum zu stehen und dafür zu sorgen, dass tatsächlich alles läuft, haben im „Ciné Le Paris“ die Gelegenheit dazu. Besondere Technikkentnisse sind nicht erforderlich. Der Ciné-Club freut sich über neue Mitglieder, die Lust haben ab und zu „Christie” in Gang zu bringen, nebenbei

„Unser Kino kann ein echter Ort der Begegnung sein.” Ginette Reinard-Bouschet, Ciné-Club Le Paris

Beantworten Sie folgende Frage: Spielt das Bettemburger Kino auch in 3D? Die ersten fünf, die sich melden, erhalten zwei Eintrittskarten für einen Film ihrer Wahl. Melden Sie sich unter rrleparis@ tango.lu oder Tel. 621 149 009. Viel Glück!

Kontakt und Informationen Ciné Le Paris 12, Rue de la Gare Bettemburg

aktuelle Filme zu sehen und im Kinobetrieb mittendrin statt nur dabei zu sein. Kino 2013? Reicht nicht der DVDAbend zuhause? Romain und Ginette sind sich einig: Die Atmosphäre eines Filmtheaters kann kein Wohnzimmer ersetzen. Die Dimensionen der Leinwand, der satte Sound und nicht zuletzt das Erspüren, wie ein Film die anderen Zuschauer anspricht, machen den Kinobesuch zu etwas Besonderem. Und die beiden verraten noch schmunzelnd: Sie

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Programm: www.leparis.lu Wenn Sie den Kinosaal gerne mieten möchten, oder an einer Mitarbeit beim Ciné-Club Le Paris interessiert sind, melden Sie sich bitte unter: Tel.: 51 59 05 Mobil: 621 149 009 rrleparis@tango.lu


de klenge buet: mam betty

Tatü Tata, Tatü tata ...

Tatü Tata, Tatü tata ... Gestern streifte ich gerade durch Bettemburg, um etwas Leckeres zu futtern zu suchen, als gaaanz schnell ein großes, rotes Auto mit blauem Licht an mir vorbeifuhr. Oh là là, das war laut sage ich euch: Tatü Tata, Tatü tata schallte es durch die ganze Straße. Da musste ich mir doch kurz meine kleinen Mäuseohren zuhalten. Wisst ihr, wer das war? Die Bettemburger Feuerwehr. Die Jungs und Mädels in dem Auto müssen so viel Krach machen, damit andere Autofahrer sie hören und Platz machen. Denn wenn sie unterwegs sind, ist jemand in Gefahr. Es brennt, oder es gab einen schlimmen Unfall.

Dann zählt jede Minute.

Ich kenne mich damit ein bisschen aus – bin quasi eine waschechte Feuerwehrmaus. Denn ich wohne unter einem alten Baum im Schlosspark und der liegt gleich neben dem CIBETT.

CIBETT? Hört sich an wie ein Geheimcode, oder? CIBETT steht für Centre d’Intervention Bettembourg, die Einsatzzentrale. Da gibt es große Feuerwehrautos mit richtig hohen Leitern und schnelle Rettungswagen. Aber am Wichtigsten sind die vielen netten Leute, die anderen helfen, wenn sie in Gefahr sind. Einfach so, ohne Geld dafür zu kriegen. Ehrenamt nennt man das. Das ist ganz schön cool da mitzumachen, oder? Und das können

sogar Kinder. Es gibt eine eigene Gruppe – die Jugendfeuerwehr – bei der ihr ab acht Jahren einsteigen könnt.

Wie löscht man ein kleines Feuer? Ihr

könnt lernen mit Feuerlöschern und Schläuchen umzugehen. Oder ihr interessiert euch für

Erste Hilfe? Beim Spielen habt ihr vielleicht auch schon mal erlebt, dass

ein Freund hingefallen ist und sich verletzt hat? Wie kann man ihm da richtig helfen? Werdet zu richtigen Experten – ich bin auch schon quasi Dr. Maus! Wenn ihr auch so neugierige Mäuse seid wie ich, schaut doch einfach mal im Einsatzzentrum Bettemburg vorbei. Die Jugendfeuerwehr trifft sich dort immer samstags um 14 Uhr. (2-4, Rue J.H. Polk in Bettemburg). Ich halte mal die Augen auf, ob ich euch dort demnächst entdecke. Bis bald!

PS: Na gut, ins Kinderzimmer passt so ein richtiges Feuerwehrauto zwar nicht, da könnten Mama und Papa etwas böse gucken. Aber wie wäre es denn, wenn ihr euch eines bastelt? Hier geht es zur Vorlage auf der Internetseite des CIBETT: www.cibett.lu/index. php?page=336 (Scanne den QR-Code mit deinem Smartphone!)

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politescht liewen

reportage | eise buet | Nr. 82 | juni-september 2013

Séances du conseil communal • 4 octobre à 9 heures • 15 novembre à 9 heures • 6 décembre à 9 heures • 20 décembre à 9 heures

Gemeinderatssitzung vom 14. Juni 2013 Korrespondenz und Informationen

Zum Beginn der Sitzung informierte Bürgermeister Laurent Zeimet den Gemeinderat, dass ab Juli an den Wochenenden ein „Late Night“-Buspendeldienst eingesetzt wird, der die Einwohner in den frühen Morgenstunden sicher aus der Hauptstadt zurück in die Ortschaften der Gemeinde transportiert. Die Benutzung ist kostenlos. Grundschulorganisation

Einstimmig angenommen wurde die Organisation des Grundschulunterrichts für das Jahr 2013/2014. Wie Schöffin Josée Lorsché erklärte, werden insgesamt 934 Schüler den Unterricht besuchen. Das sind acht mehr als im Schuljahr 2012/2013. 81 Kinder

sind für die Früherziehung eingeschrieben während 218 Kinder die Vorschule besuchen. In den Zyklen 2 bis 4 werden 636 Schüler unterrichtet. Für den Unterricht zuständig sind 89 Lehrpersonen. Es bleiben noch 13 Posten zu besetzen. Die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse beläuft sich auf 15 bis 16. Unter den Schülern sind 447 Mädchen und 494 Jungen. 54 Prozent von ihnen haben die luxemburgische Nationalität. Es gibt auch weiterhin drei Schulvorstände mit jeweils einem Präsidenten. Als neues Projekt im kommenden Schuljahr kündigte Josée Lorsché die Pferdepädagogik an. Diese richtet sich an Kinder mit spezifischen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten. Ausgesucht werden sie vom Lehrpersonal in enger Zusammen-

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arbeit mit der nationalen Kommission der schulischen Inklusion (CIS) und einem Arzt. Pascale Kolb (déi gréng) unterstrich die wachsenden Herausforderungen, die sich an das Lehrpersonal richten. In diesem Zusammenhang verwies sie darauf, dass aktuell nur noch 38 Prozent der Schüler Luxemburgisch als Muttersprache haben. Sie unterstrich die Wichtigkeit pädagogischer Programme wie dem „Buddy-Projekt“, das es den Schülern ermöglicht soziale Kompetenzen zu erwerben und Verantwortung zu übernehmen. Bürgermeister Laurent Zeimet informierte den Gemeinderat über den


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Stand der Arbeiten in der Reebouschoul. Seinen Aussagen zufolge ist es das derzeit größte Infrastrukturprojekt in der Gemeinde. Der Neubau steht vor der Fertigstellung, während das bestehende Gebäude renoviert wird. Es stellte sich auch heraus, dass zusätzliche Arbeiten nötig waren, die ursprünglich nicht geplant waren. In dem Gebäude können bis zu 550 Kinder unterrichtet werden. Das Projekt wird wahrscheinlich drei bis vier Prozent teurer, als im ersten Kostenvoranschlag vorgesehen. Es wird damit gerechnet, dass die Arbeiten im Oktober oder November abgeschlossen sein werden. Neuer Bebauungsplan

Der Gemeinderat verlängerte die Frist zur Ausarbeitung eines neuen allgemeinen Bebauungsplans (PAG) um zwei Jahre, so wie dies vom Innenministerium angeregt wurde. Laut Bürgermeister Laurent Zeimet treibt die Koalition die Arbeiten am neuen PAG zielstrebig voran. Eine erste Informationsversammlung für alle Bürger ist am 25. Juni vorgesehen. Gemeindereglemente

Umgeändert wurde das Reglement über die finanziellen Beihilfen der Gemeinde für die rationelle Nutzung der Energie und den Einsatz von erneuerbaren Energien. Schöffin Josée Lorsché wies darauf hin, dass einheitliche Subventionen in den fünf Gemeinden, die dem Syndikat STEP angehören, eingeführt werden. Josée Lorsché hob hervor, dass die neuen Regelungen auf der Gesetzgebung vom 1. Januar 2013 fußen. Vor allem sollen sie zu mehr Transparenz führen. Sie machte außerdem darauf aufmerksam, dass vom Umweltamt der Gemeinde eine kostenlose Beratung

angeboten wird. Nach Vereinbarung eines Termins können die Einwohner gezielt darüber informiert werden, inwiefern sich ihr Hausdach für die Installation einer Photovoltaikanlage oder für thermische Solarenergie eigne. Auch könne jeder Einwohner gratis über den Isolierungszustand seines Hausdaches ins Bild gesetzt werden. Die diesbezügliche Analyse sei mittlerweile abgeschlossen. Guy Frantzen (LSAP) erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr nur elf Anträge von Bürgern gestellt wurden, die eine finanzielle Unterstützung wünschten. Die Ausgaben in diesem Bereich hätten bei nur 1,12 Euro pro Einwohner gelegen Auch die Energieberatung werde nur wenig beansprucht. Schöffin Josée Lorsché bestätigte, dass nur 11.369 Euro ausbezahlt wurden, obschon 20.000 Euro im Haushalt vorgesehen waren. Das mangelnde Interesse führte sie darauf zurück, dass möglicherweise viele Einwohner andere Sorgen haben als ihre Häuser zu sanieren. Als Gemeindeverantwortliche könne man die Einwohner informieren und sie unterstützen, allerdings könne niemand zu Investitionen gezwungen werden. Auch Roby Biwer (LSAP) bezeichnete die bisherigen Erfahrungen in diesem Bereich als eher enttäuschend. Insgesamt fünf Verkehrsreglements fanden die Zustimmung des Gemeinderats. Zwei zeitweilige betrafen die Lentz-Straße wegen Bauarbeiten und die Bahnhofstraße in Nörtzingen, wo von der Post Glasfiberkabel verlegt werden. In drei definitiven Reglements ging es um die Schulstraße, die Ausweisung eines Behindertenparkplatzes

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in der Bahnhofstraße in Nörtzingen und die Industriezone Schéleck 1. Gemeindefinanzen

Diskussionslos angenommen wurde die Jahresabschlussrechnung von 2011. Das Jahr wurde mit einem Überschuss von 8.714.577,32 Euro abgeschlossen. Zustimmung gab es auch für die Anpassung der Tarife für die Betreuungsgutscheine, Haushaltsänderungen und Einnahmen aus den Haushaltsjahren 2012 und 2013. Außerordentliche Subventionen bewilligte der Gemeinderat Parkinson Luxemburg (125 Euro), dem Service „Krank Kanner doheem“ (125 Euro), der APEMH (125 Euro), PADEM (125 Euro), Amnesty International Luxemburg (125 Euro), Ninos de la Tierra anlässlich des 70. Geburtstags von Schwester Karoline Mayer (10.150 Euro) und ALUSEAU (500 Euro). Personalfragen

Zustimmung fanden zwei Verträge mit ArcelorMittal über das Ausleihen von Arbeitskräften. Daneben wurden mehrere Zeitverträge mit Ersatzpersonal in den Kinderbetreuungseinrichtungen angenommen. Verträge und Konventionen

Ein Partnerschaftsabkommen zwischen den Gemeinden im oberen Alzette­ becken wurde gutgeheißen. Beratende Kommissionen

Auf Wunsch der Grünen wurde Anouk Peters, die aus beruflichen Gründen von ihrem Posten zurücktrat, in der Kommission des sozialen Zusammenhalts durch Malou Reiffer-Steinbach ersetzt. Als Expertin in der Kommission für nachhaltige Entwicklung wurde Caroline Calmes ernannt.


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Résumé de la séance du conseil communal du 14 juin 2013 Correspondance et informations

En début de séance, le bourgmestre Laurent Zeimet a informé le conseil communal qu’à partir de début juillet, un service de navettes serait lancé, qui permettra aux adolescents de faire gratuitement l’aller-retour entre Bettembourg et Luxembourg-Ville. Organisation de l’école fondamentale

L’organisation de l’enseignement fondamental pour l’année scolaire 2013-14 a été adoptée à l’unanimité. L’échevine Josée Lorsché a déclaré qu’il y aurait 934 écoliers au total, soit huit de plus qu’en 201213. L’enseignement précoce accueillera 81 enfants, tandis que l’école maternelle en accueillera 218. 636 écoliers sont inscrits dans les cycles 2 à 4. Les cours seront dispensés par 89 enseignants, sachant qu’il reste treize postes à pourvoir. En moyenne, les classes compteront quinze ou seize écoliers. Parmi les écoliers, il y a 447 filles et 494 garçons. 54% des écoliers sont de nationalité luxembourgeoise. Il y aura à nouveau trois comités d’école, qui auront chacun leur président. Le bourgmestre Laurent Zeimet a informé le conseil communal à propos de l’état des travaux à l’école Reebou-Schoul. Le nouveau bâtiment est sur le point d’être finalisé, alors que les travaux de rénovation du bâtiment existant sont en cours. Il s’est avéré que des travaux complémentaires, qui n’étaient pas prévus initialement, seraient nécessaires. Le bâtiment peut accueillir 550 enfants. Les coûts du projet dépasseront probablement le montant annoncé dans le devis de trois ou quatre

pour cent. La fin des travaux est prévue d’ici octobre ou novembre 2013. Nouveau plan d’aménagement

Le bourgmestre Laurent Zeimet a rappelé qu’il était prévu que le remaniement du plan d’aménagement de la commune soit achevé en août 2013. Entre-temps, le ministère de l’Intérieur a cependant demandé aux communes de prolonger ce délai de deux ans.

que les recettes des exercices budgétaires 2012 et 2013 ont également été approuvées. Le conseil communal a accordé des subventions exceptionnelles à Parkinson Luxembourg (125 euros), au service Krank Kanner Doheem (125 euros), à l’APEMH (125 euros), au PADEM (125 euros), à Amnesty International Luxembourg (125 euros), à Niños de la Tierra pour le 70e anniversaire de Sœur Karoline Mayer (10 150 euros) et à l’ALUSEAU (500 euros).

Règlements communaux

Le règlement communal concernant le soutien financier accordé par la commune pour l’utilisation rationnelle de l’énergie et pour le recours aux énergies renouvelables a été modifié.

Office social

Le bilan ainsi que le compte de pertes et profits de l’office social de 2012 ont été approuvés. Questions de personnel

Le conseil communal a approuvé cinq règlements de circulation, présentés par l’échevin Gusty Graas. Deux règlements temporaires concernent la rue Lentz, à cause d’un chantier, et la rue de la Gare à Noertzange, où l’entreprise des postes et télécommunications est en train de poser des câbles à fibre optique. Trois règlements définitifs concernent la rue de l’École, la désignation d’un emplacement pour personnes à mobilité réduite, rue de la Gare à Noertzange, ainsi que la zone industrielle Schéleck 1. Finances communales

Le bilan annuel de 2011 a été adopté sans discussion. Cette année s’est conclue avec un bénéfice de 8 714  577,32 euros. L’adaptation des tarifs des chèques services, les modifications budgétaires ainsi

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Deux contrats conclus avec ArcelorMittal et portant sur des prêts de main-d’œuvre ont été approuvés, de même qu’une série de contrats à durée déterminée avec du personnel de remplacement dans les structures d’accueil pour enfants. Contrats et conventions

Un accord de partenariat entre les communes de la Haute Vallée de l’Alzette a été approuvé. Commissions consultatives

À la demande des Verts, Anouk Peters, qui a démissionné de son poste pour des raisons professionnelles, est remplacée par Malou Reiffer-Steinbach à la commission de la cohésion sociale. Caroline Calmes a été nommée à titre d’experte au sein de la commission du développement durable.


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Gemeinderatssitzung vom 12. Juli 2013 Korrespondenz und Informationen

Zum Beginn der Sitzung informierten Bürgermeister Laurent Zeimet und Schöffin Josée Lorsché den Gemeinderat darüber, dass die Gemeinde Bettemburg das Fair-Trade-Label behält. Schulorganisation 2013/2014

Schulschöffin Josée Lorsché stellte den „Plan d’encadrement périscolaire“ (PEP) vor, der als Zusatz zur Schulorganisation für 2013/2014 zu verstehen ist und einstimmig angenommen wurde. Laut den Erklärungen von Josée Lorsché ist jede Gemeinde durch das neue Schulgesetz gehalten, einen außerschulischen Betreuungsplan auszuarbeiten. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Betreuungseinrichtungen zu verbessern. Josée Lorsché bezeich-

nete die Maßnahme als einen ersten Schritt in Richtung Ganztagsschule, die sowohl vom Bildungsministerium als auch vom Familienministerium angestrebt würde. In der Praxis sei ein solches Modell jedoch schwer umsetzbar, da die Bedingungen beider Ministerien zum Teil widersprüchlich seien und das Personal unterschiedliche Arbeitsverträge habe. Den Eltern bliebe es jedenfalls überlassen, ob ihre Kinder in eine Betreuungsstruktur eingeschrieben werden. Als erster Schritt wird vom Unterrichtsministerium eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation empfohlen. Der außerschulische Betreuungsplan wird in Zukunft Bestandteil der Schulorganisation. Josée Lorsché gab weitere Erklärungen zur Pferdepädagik, die ab Januar 2014 anlaufen soll.

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Gutachten zum Gewässerschutz

Der Gemeinde gab einstimmig ein Gutachten zum Gewässerschutz ab. Schöffe Gusty Graas erinnerte daran, dass eine europäische Richtlinie vorsieht, dass sich die Gewässer bis 2015 in einem annehmbaren Zustand befinden sollen. Die Mitgliedsstaaten der EU sind gehalten, eine Reihe von Programmen zur Sanierung der Gewässer auszuarbeiten. Die Gemeinden ihrerseits müssen ein Gutachten dazu abgeben. Laut den Erklärungen von Gusty Graas ist das Gutachten zum großen Teil das Ergebnis der neuen AlzetteFlusspatenschaft. Daneben wird auf zwei weitere Punkte hingewiesen, und zwar die Renaturierung der Gewässer, die zu einer Verbesserung der biologischen Qualität des Wassers führen soll sowie die Renaturierung der Alzette


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zwischen der Luxemburger Straße und der Escher Straße. Zweitens wird auf das Ausbringen von Tausalz im Winter aufmerksam gemacht. Es wird empfohlen, das enorme Volumen zu reduzieren und auf Produkte zurückzugreifen, die weniger umweltschädlich sind. Roby Biwer (LSAP) unterstrich, dass im Bereich des Gewässerschutzes noch viel unternommen werden muss. Er bedauerte, dass in dem Gutachten verpasst wurde, auf den Düdelinger Bach und den Kaylbach hinzuweisen. Deshalb wurde eine Ergänzung vorgeschlagen. Roby Biwer betonte, dass auch die Gemeinden ihren Beitrag zum Gewässerschutz leisten müssen. Pascale Kolb (déi gréng) betrachtete es als positiv, dass auch das Tausalz in dem Gutachten erwähnt wird, da es in das Grundwasser gelangen kann. Sie sprach sich dafür aus, auf nationaler Ebene eine Strategie zur differenzierten Schneebekämpfung auszuarbeiten und verwies auf Beispiele aus dem Ausland. Schöffe Gusty Graas erklärte, dass die Gemeinde Bettemburg gebeten wurde, prioritär ein Gutachten zur Alzette abzugeben. Er sah aber kein Problem darin, auch auf den Düdelinger Bach und den Kaylbach hinzuweisen. Programm für Artenvielfalt

Der Gemeinderat beschäftigte sich außerdem mit einer Resolution über die Artenvielfalt. Schöffin Josée Lorsché hob hervor, dass die Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt stark rückläufig ist. Auf Grund seiner hohen Flächenversieglung sei Luxemburg innerhalb Europas das Land mit dem größten Artenverlust. Mit der vorgelegten Resolution soll der gemeinsame politische Wille bekundet werden, die Schutzprogramme zu verstärken

und Maßnahmen zu ergreifen, um die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu steigern. Die Erschließung umfasst vier Hauptpunkte. So wird vorgeschlagen, Grünflächen extensiv statt intensiv zu pflegen. Auch sollen Industriebetriebe in das Programm einbezogen werden. Laut den Informationen von Josée Lorsché haben sich die Firmen Lamesch, ArcelorMittal und CFL-Multimodal bereits zu einer Mitarbeit bereit erklärt. Ein Programm zur Neugestaltung des Areals der Firma Lamesch sei bereits in Ausarbeitung. Beispielsweise sollen exotische invasive Pflanzen entfernt werden, da diese sich schädlich auf die umliegenden Flächen auswirken. Sie sollen durch einheimische Arten ersetzt werden. Auf den Einsatz von Pestiziden werde ganz verzichtet. Roby Biwer (LSAP) machte darauf aufmerksam, dass die Artenvielfalt stellenweise dramatisch rückläufig ist. Die Sensibilisierung der Bevölkerung bezeichnete er als enorm wichtig. Weiter wies der Vertreter der LSAP darauf hin, dass eine Untersuchung ergeben hat, dass es noch viele Tier- und Pflanzenarten in der Gemeinde Bettemburg gibt. Monique Merk-Lauterbour (CSV) sprach sich dafür aus, sich für eine Gemeinde ohne Pestizide einzusetzen und biologische Produkte anzubieten. Für Pascale Kolb (déi gréng) besteht dringender Handlungsbedarf. Laut ihren Erklärungen ist ein Drittel der Pflanzenarten in Luxemburg vom Aussterben bedroht. Pascale Kolb wies darauf hin, dass sich im Ausland große Städte Aktionspläne gegeben haben, um die Artenvielfalt zu fördern. Auch für die Vertreterin der Grünen ist die Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig. Jean-Jacques Schroeder (CSV) bezeichnete die Bürgerberatung und Maßnahmen in den

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Gewerbegebieten als besonders wichtig. Weiter wies er darauf hin, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um dem Bienensterben entgegenzuwirken. Urbanismus

Der Gemeinderat zeigte sich auch in zweiter Lesung einstimmig mit drei Änderungen am allgemeinen Bebauungsplan einverstanden. Ein Gelände in der Gewerbezone „Krakelshaff“ wird umklassiert, um u.a. den Ausbau der Firma Luxconnect zu ermöglichen. Eine zweite Umklassierung betraf ein Gelände in der Industriezone Schéleck 3 an der Düdelinger Straße. Dort will sich eine Supermarktkette niederlassen. Schliesslich wurde kommunales Gelände hinter der Sporthalle so eingestuft, dass ein provisorischer Bau zur Unterbringung von Flüchtlingen errichtet werden kann. Fernüberwachung der Wasser­ versorgung

Zur Verbesserung der Fernüberwachung der drei Wasserspeicher in der Gemeinde wurde ein Kostenvoranschlag von 210.000 Euro gestimmt. Laut den Erklärungen des Schöffen Gusty Graas konnte mit dem alten System eine Reihe von Wasserverlusten nicht entdeckt werden. Das neue Material ist wesentlich moderner und erlaubt eine zentrale Überwachung des gesamten Netzes. Für Gusty Graas handelt es sich um ein absolut notwendiges Projekt, auch wenn es mit hohen Kosten verbunden ist. Er versprach sich davon eine substanzielle Verbesserung der Fernüberwachung. Guy Frantzen (LSAP) betonte, dass es eine wichtige Investition sei. Als positiv bezeichnete er es, dass ein einheitliches System für die drei Wasserspeicher eingeführt wird. Auch Jean-Jacques


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Fragen der Gemeinderatsmitglieder

In einer ersten Frage beschäftigte sich die LSAP mit dem neuen Verteilerkreis zwischen Bettemburg und Düdelingen. Ihren Informationen nach soll der Radweg zwischen den beiden Ortschaften in dem neuen Projekt nicht mehr vorgesehen sein. Schöffe Gusty Graas erklärte dazu, dass die Pläne vor einer Woche vom Bautenministerium vorgesellt wurden. Darin sei der Radweg weiterhin enthalten.

Schroeder (CSV) erwartet sich von dem neuen System mehr Sicherheit. Er wies darauf hin, dass in Zukunft Wasserverluste schneller entdeckt werden können. Der Vertreter der CSV sprach von einer sinnvollen Investition. Personalfragen

Genehmigt wurden sechs unbefristete Arbeitsverträge und drei Zeitverträge mit Mitarbeitern in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Gemeindefinanzen

Im März hatte der Gemeinderat neue Tarife für Ambulanz-Transporte beschlos­ sen. Bürgermeister Laurent Zeimet begrüsste, dass das Innenministerium daraufhin eine nationale Anpassung der Tarife vorschlug. Das Ministerium empfiehlt 40 Euro für eine Fahrt und 1,12 Euro pro Kilometer zu verrechnen. Der Gemeinderat erklärte sich einstimmig mit dieser Anpassung der AmbulanzTarife einverstanden. Genehmigt wurden auch mehrere Haushaltsänderungen, zu denen es aufgrund der neuen Buchführung gekommen ist. Der Kredit zum Kauf von Gelände im Rahmen des Life-Projekts wurde leicht aufgestockt. Der Betrag zum Kauf von Schulmobiliar wurde angepasst. Außerdem beschloss der Gemeinderat, ein Projekt des Jugendhauses in Marokko mit 5.000 Euro zu unterstützen.

Einstimmig angenommen wurden die Vereinssubventionen. Insgesamt werden die kommunalen Vereinigungen mit 130.959 Euro finanziell unterstützt. Verträge und Konventionen

Nachdem das Abkommen mit dem OPE gekündigt wurde, wurde mit der Beschäftigungsinitiative CIGL eine neue Konvention über die zukünftige Zusammenarbeit unterschrieben. Damit wurde die völlige Autonomie des CIGL Bettemburg eingeleitet, wie Guy Frantzen (LSAP) unterstrich. Weiter wies er darauf hin, dass durch ein Abkommen mit dem Arbeitsministerium die Gehälter der Mitarbeiter gesichert sind. Er betonte, dass die Beschäftigungsinitiative ihrer sozialen Rolle weiterhin gerecht werden muss. Als Präsident des CIGL wurde Laurent Zeimet bestimmt, während Laurent Bauler für die Vizepräsidentschaft vorgeschlagen wurde. Einig war sich der Gemeinderat darüber, dass es hier nicht darum gehen dürfe, parteipolitische Auseinandersetzungen zu führen sondern im Sinne der Solidarität gegenüber Arbeitslosen an einem Strang zu ziehen. Angenommen wurde auch ein Abkommen über die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Aufnahme- und Integrationsamt.

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Eine zweite Frage der LSAP betraf die Städtepartnerschaften. Sie war der Meinung, dass in diesem Bereich nicht mehr viel geschehe. Bürgermeister Laurent Zeimet erinnerte daran, dass sich eine Delegation der Gemeinde im März zu einem Freundschafts- und Arbeitsbesuch in der portugiesischen Partnerstadt Valpaços aufhielt. Hier wurde vereinbart, die Kontakte nach den portugiesischen Kommunalwahlen im Oktober wieder zu intensivieren. Auch erinnerte Laurent Zeimet daran, dass der Bürgermeister der italienischen Partnergemeinde Flaibano an den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag in Bettemburg teilgenommen hat. Bei dieser Gelegenheit habe es auch eine Arbeitssitzung gegeben. Hier wurde verabredet, dass im August 2014 eine Delegation aus Bettemburg nach Flaibano reisen wird. Laurent Zeimet versicherte, dass die Partnerschaften weiterhin gepflegt werden. In einer dritten Frage der LSAP-Fraktion ging es um die Treppe, die den Spielplatz in der Nic.-Biever-Straße mit der Sonnepromenade verbindet. Sie wollte wissen, weshalb diese Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Laut den Erklärungen von Bürgermeister Laurent Zeimet ist ein behindertengerechtes Projekt in Ausarbeitung. Dadurch soll der Zugang zur Sonnenpromenade erleichtert werden.


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Résumé de la séance du conseil communal du 12 juillet 2013 Correspondance et informations

En début de séance, le bourgmestre Laurent Zeimet et l’échevine Josée Lorsché ont informé le conseil communal que la commune de Bettembourg conserve le label Fair Trade. Organisation scolaire 2013-14

L’échevine Josée Lorsché a présenté le Plan d’encadrement périscolaire (PEP), qui représente un complément de l’organisation scolaire 2013-14 et qui a été approuvé à l’unanimité. Comme l’a expliqué Josée Lorsché, la nouvelle loi scolaire impose à chaque commune d’élaborer un plan d’accompagnement extrascolaire. L’objectif est d’améliorer la collaboration entre l’école et les structures d’accueil. Josée Lorsché a en outre donné des explications supplémentaires

concernant la thérapie équestre, dont le lancement est prévu en janvier. Rapport d’expertise concernant la protection des eaux

La commune a remis un rapport d’expertise concernant la protection des eaux. L’échevin Gusty Graas a rappelé qu’en vertu d’une directive européenne, il est prévu que les eaux se trouvent dans un état acceptable d’ici 2015. Programme en faveur de la biodiversité

Le conseil communal a par ailleurs discuté d’une résolution concernant la biodiversité. Cette résolution doit marquer une volonté politique commune de renforcer les programmes de protection et d’adopter des mesures afin de favoriser

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l’acceptation parmi la population. Urbanisme

Le conseil communal a donné son accord pour le reclassement d’un terrain au lieu-dit Krakelshaff. Cette mesure doit permettre à la société Luxconnect de réaliser des expansions. Un autre reclassement concerne des terrains de la zone industrielle Schéleck 3, rue de Dudelange, où une chaîne de supermarchés a prévu de s’établir. Pour accueillir des réfugiés, il est prévu de créer des disponibilités derrière le centre sportif. Une étude environnementale stratégique a déjà été réalisée. Devis

Un devis de 210 000 euros a été voté pour l’amélioration de la surveillance à


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n’aurait plus été prévue dans le nouveau projet. L’échevin Gusty Graas a déclaré dans ce contexte que les plans avaient été présentés par le ministère des Travaux publics la semaine précédente. La piste cyclable serait conservée dans ces plans.

distance des trois réservoirs d’eau de la commune.

bénéficient les associations s’élèvent à 130 959 euros.

Questions de personnel

Contrats et conventions

Six contrats de travail à durée indéterminée ainsi que trois contrats à durée déterminée avec des collaborateurs dans les structures d’accueil pour enfants ont été approuvés.

Après la résiliation de l’accord avec le réseau OPE, une nouvelle convention a été signée avec l’initiative pour l’emploi CIGL concernant la future collaboration.

Finances communales

naux

Après l’introduction de nouveaux tarifs ambulanciers lors de la séance du 22 mars, ces tarifs ont à nouveau été modifiés à la demande du ministère de l’Intérieur. Le ministère recommande d’appliquer des tarifs de 40 euros la course et de 1,12 euro au kilomètre. Plusieurs modifications budgétaires, générées par la nouvelle comptabilité, ont également été autorisées. Le crédit pour l’acquisition de terrains dans le cadre du projet Life a été légèrement augmenté. Le montant pour l’achat de mobilier scolaire a été adapté. En outre, le conseil communal a décidé de soutenir un projet de la Maison des Jeunes au Maroc avec une contribution de 5 000 euros. Les subventions accordées aux associations ont été adoptées à l’unanimité. Au total, les aides financières dont

Questions des conseillers commu-

La première question du LSAP concernait le rond-point entre Bettembourg et Dudelange. D’après les informations dont disposaient les membres du parti, la piste cyclable entre les deux localités

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Le LSAP a également posé une question à propos des jumelages. Il a estimé qu’il ne se passait plus grand-chose dans ce domaine. Le bourgmestre Laurent Zeimet a déclaré qu’avec la ville jumelée de Valpaços, aucun contact n’était prévu d’ici les élections municipales en octobre. Il a rappelé que le maire de la commune jumelée de Flaibano en Italie avait séjourné à Bettembourg à l’occasion de la Fête nationale et qu’une réunion de travail avait eu lieu dans ce contexte. Enfin, le groupe LSAP a posé une question concernant les escaliers qui relient l’aire de jeux rue Nic. Biever avec la promenade du Soleil. Les membres du groupe se sont demandé pourquoi ces travaux n’étaient pas encore achevés. D’après les explications du bourgmestre Laurent Zeimet, un aménagement adapté aux personnes à mobilité réduite serait en phase d’élaboration afin de faciliter l’accès à la promenade du Soleil.


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Avis Ramassage collectif des déchets organiques

Primes aux élèves et étudiants: nouveaux formulaires disponibles

À partir du 1er janvier et jusqu’au 31 mars 2014, la collecte des déchets organiques sera organisée toutes les deux semaines.

Pour plus d’informations, veuillez contacter le service écologique au 51 80 80 247/248.

Il est porté à la connaissance du public que le conseil communal, lors de sa séance du 26.04.2013, a nouvellement arrêté le règlement concernant les primes aux élèves et étudiants. À partir du 23 septembre 2013, les formulaires correspondants peuvent être retirés soit au bureau du Service des Finances, bureau D009 ou via le site internet de la commune de Bettembourg. Les demandes doivent être accompagnées d’une copie de tous les bulletins d’études de l’année scolaire en question.

Locaux communaux - Tarification

Avis aux propriétaires des chiens

Il est porté à la connaissance du public que le conseil communal, lors de sa séance du 26.04.2013, a décidé de nouvellement fixer les tarifs pour l’utilisation des locaux communaux. Cette décision a été approuvée par Monsieur le Ministre de l’Intérieur et à la Grande Région en date du 07.05.2013 sous le numéro 4.0042 HN (8964). Les intéressés peuvent en prendre connaissance au Service des Finances, bureau D009.

L’administration communale tient à rappeler aux propriétaires de chiens que suivant le règlement communal sur les chiens du 12 novembre 2010:

Le collège échevinal

• Les détenteurs ou gardiens de chiens sont tenus de prendre les dispositions nécessaires pour éviter que leur(s) chiens(s) ne troublent la tranquillité publique ou le repos des habitants par des aboiements ou des hurlements répétés (Article 4).

Pendant la période du 1er avril au 31 octobre 2014, la collecte des déchets sera organisée comme d’habitude, toutes les semaines.

• Les propriétaires ou gardiens de chiens doivent empêcher ceux-ci, par tout moyen approprié, de salir par leurs excréments les trottoirs, places de jeux et de verdures publiques ainsi que les constructions se trouvant aux abords (Article 3).

Locaux communaux - Texte coordonné Il est porté à la connaissance du public que le conseil communal, lors de sa séance du 26.04.2013, a nouvellement arrêté le règlement concernant l’utilisation des locaux communaux. Les intéressés peuvent en prendre connaissance au Service des Finances, bureau D009. Fait à Bettembourg, le 24 mai 2013. Le collège échevinal

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Nei Chancen Wir brauchen noch Schulraum

Der Neubau und die Sanierung der Reebou-Schule sowie die Neugestaltung des Schulhofes und der Rue Marie-Thérèse gehen in die Endphase. Das Projekt wird teuerer als von der ehemaligen LSAP-Mehrheit angekündigt. Die Mehrkosten bewegen sich aber in einem vertretbaren Rahmen. Die CSV hatte sich in der Opposition stets gegen dieses Projekt ausgesprochen. Unser Hauptargument: Es wird auch nach diesem Bau weiter an Schulraum fehlen. Heute ist klar, dass wir mit dieser Einschätzung richtig lagen. Die Entwicklung der Einwohnerzahl sowie die pädagogischen Anforderungen stellen die Gemeinde vor eine Herausforderung: Wir müssen weiteren Schulraum planen. Wir werden uns dieser Aufgabe stellen. Jean-Jacques Schroeder

Am Wochenende sicher nach Hause

Seit Juli bringt der Late-Night-Bus am Wochenende die Nachtschwärmer aus unseren Ortschaften sicher nach Hause. Um 1 Uhr und 3 Uhr in der Nacht vom Freitag und Samstag startet der Late-Night-Bus auf dem Kirchberg und fährt die angesagten Treffpunkte der Hauptstadt ab. Auch an bestimmten Feiertagen kommt der Late-Night-Bus zum Einsatz. Die CSV sieht in diesem Angebot eine sinnvolle Alternative zum Nightrider. Nicht zuletzt für die Jugendlichen ist der Late-NightBus ein flexibles und praktisches Transportmittel. Und manche Eltern dürften sich freuen, dass sie beruhigt zu Hause auf die Heimkehrer warten können, statt selbst als Nightrider unterwegs sein zu müssen. Monique Merk-Lauterbour

Mir invitéieren Iech op eng

INFORMATIOUNSVERSAMMLUNG

FIR D’CHAMBERWAHLEN VUM 20. OKTOBER En Dënschdeg, 15. Oktober 2013 ëm 19.30 Auer Am Schlass zu Beetebuerg

Christine Doerner

Eis Kandidaten stinn Iech Ried an Äntwert

Kontakt

zesumbmueerng

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.bettembourg.csv.lu oder auf

fir Lëtze

www.facebook.com/CSV/Beetebuerg

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En Neiufank fir Lëtzebuerg Verkehrsaufkommens und die Suche nach Lösungen wird und muss weiterhin eine der wichtigsten Herausforderung bleiben. Weshalb ist es wichtig eine starke LSAP im Parlament zu haben?

Die LSAP schickt Roby Biwer als Kandidaten in die Parlamentswahlen,

Die LSAP steht für eine sozialgerechte Politik: jede Bürgerin und jeder Bürger, ob Luxemburger, oder Nicht-Luxemburger, muss eine Chance auf Selbstverwirklichung in unserer Gesellschaft erhalten. Das soziale Netz muss so eng geknüpft sein, um jeden aufzufangen.

Gemeinde Bettemburg in einem

Die LSAP steht aber auch für den gesellschaftlichen Fortschritt. Anerkennung aller Lebensgemeinschaften, Trennung von Staat und Religionen, dies sind nur einige Themen denen die LSAP sich annehmen wird.

Kontext?

Welche

Die Gemeinde Bettemburg liegt strategisch wichtig, sowohl ökonomisch als auch verkehrstechnisch, und wird deshalb in den nächsten Jahren eine starke wirtschaftliche Entwicklung erfahren.

Es gibt eine ganze Reihe von Politikbereichen, die mich stark interessieren, so zum Beispiel:

um auch die Interessen der Gemeinde Bettemburg zu vertreten Wie sehen Sie die Situation der

regionalen und einem nationalen

Wir werden somit eine Chance auf neue Arbeitsplätze vor unserer Haustür bekommen. Natürlich bringt eine solche Entwicklung auch negative Aspekte mit sich. Es gilt also das Gleichgewicht zwischen Lebensqualität und wirtschaftlichem und demografischem Wachstum zu wahren. Die Bewältigung des hohen

Themen

liegen

besonders am Herzen?

Ihnen

• Natur- und Umweltschutz: die Artenvielfalt nimmt dramatisch ab und die Natur- und Umweltverschmutzung nimmt ständig zu. Dem muss massiv entgegengewirkt werden. Deshalb ist es für mich eine Ehre, als Präsident der asbl „natur&ëmwelt“ und als Präsident des Naturschutzsyndikats „SICONA“ tatkräftig mit anzupacken;

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• Arbeitswelt: unser Land braucht weitere Arbeitsplätze und diese werden unteranderem in Bettemburg geschaffen (z. B. Eurohub und CFL Multimodal). Arbeitsplätze vor allem für unsere Jugend, um ihnen die nötigen Zukunftsperspektiven zu garantieren; • Verkehr: der Individualverkehr sollte zugunsten des öffentlichen Transportes zurückgehen, wir können unsere Lebensqualität nicht weiter einschränken durch ständig wachsendes Verkehrsaufkommen mit dem Bau immer neuer Straßen. Ein generelles Umdenken muss stattfinden, damit wir auch in Zukunft von einer optimalen Lebensqualität profitieren können; • Die Ausbildung unserer Kinder: Wir benötigen ein optimales schulisches Umfeld mit einer verbesserten Integration ausländischer Kinder, Ganztagesbetreuung, usw., damit unsere Kinder die Aussicht auf eine gute Zukunft in unserer Gesellschaft haben. Das sind wir ihnen schuldig.

Kontakt

Weitere Informationen zu unseren Aktivitäten und Kontaktdaten finden Sie unter www.lsap-bettembourg.eu Sowie auf Facebook unter: www.facebook.com/LsapBeetebuerg


politescht liewen | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

Gusty Graas, DP-Kandidat: „Potenzial im Süden besser nutzen“ Berichterstatter für den staatlichen

bekleiden Sie den Posten eines

sion für den öffentlichen Dienst und

CSV- déi gréng -DP, wo Sie für die

Haushalt, Präsident der Kommis-

hatten sich besonders einen Namen in

der

Umweltpolitik

gemacht.

Haben sich in der Zwischenzeit Ihre Prioritäten geändert?

Der frühere Abgeordnete Gusty Graas, Journalist, Jahrgang 1957, kandidiert im Süden erneut für die DP bei den kommenden Parlamentswahlen. Über die vorgezogenen Wahlen und seine Arbeit als Schöffe in unserer Gemeinde unterhielten wir uns kurz mit dem liberalen Politiker. Herr Graas, welche Schlüsse zie-

hen Sie aus dem politischen Debakel der letzten Wochen?

In erster Linie bin ich zufrieden, dass unser parlamentarisches System funktioniert hat. Die Abgeordnetenkammer wurde ihrer Aufgabe als Kontrollorgan der Regierung gerecht. Die verschiedenen Affären haben aber unmissverständlich ans Licht gebracht, dass auch Spitzenpolitiker Schwächen aufweisen und nur eine begrenzte Zeit in einem Amt optimal handlungsfähig sind. Wir sollten endlich aufhören zu glauben, das Land sei ohne verschiedene Politiker, insbesondere aus dem CSV-Lager, nicht regierbar. Diese Wahlen stellen in der Tat eine Chance für Luxemburg dar, ein besseres Gleichgewicht im Parteienspektrum zu schaffen.

Meine Grundeinstellung hat sich nicht geändert. Ich bin mir allerdings bewusst, dass wir in unserem Land eine gewisse Höchstgrenze erreicht haben. In den kommenden Jahren gilt es eine effiziente Wirtschaftspolitik mit nachhaltigem Charakter aufzubauen, damit die elementaren Sozialleistungen garantiert bleiben. Bildung ist für mich ebenfalls ein äußerst wichtiges Element einer globalen Politik. Als langjähriger Kommunalpolitiker gilt mein Einsatz zudem den Gemeinden. Es versteht sich aber von selbst, dass mir die Entwicklung des Südens unseres Landes besonders am Herzen liegt. Auch hat sich durch ein rezentes Geschichtsstudium und die Mitgliedschaft sowohl im Europarat als auch heute im Ausschuss der Regionen bei der Europäischen Kommission mein Interesse für die Europapolitik erheblich verstärkt. Wie stufen Sie die Chancen der DP bei diesen Wahlen ein?

Meine Partei hat sich durch eine vernünftige Oppositionspolitik ausgezeichnet und ein klares Programm für die Zukunftsgestaltung unseres Landes vorgelegt. Mit Xavier Bettel und Charles Goerens zählt die DP zudem zwei besonders populäre Politiker in ihren Reihen. Ich traue meiner Partei also ein sehr gutes Resultat zu.

Schöffen in der

Bereiche Verkehr, Tourismus, Wirtschaft, Sport, Wasser- und Abfall-

wirtschaft sowie Vereine zuständig sind. Welche Projekte konnten bisher in Ihren Ressorts umgesetzt werden?

Vor allem in der Verkehrspolitik wurde in relativ kurzer Zeit von der Majorität viel erreicht. Ich denke insbesondere an die Einführung der Tempo 30-Zone, die in vielen Wohnvierteln zu einer merklichen Steigerung der Lebensqualität führte. Auch die Rekrutierung eines Aufsichtsbeamten (Pechert) hat für mehr Ordnung im Parkbereich gesorgt. Der Flexibus erfreut sich großer Beliebtheit Die Studie über ein Parkraummanagement ist abgeschlossen und im November wird der Gemeinderat mit konkreten Vorschlägen befasst. Gegenüber den Vereinen hat der Schöffenrat wohlwollende Entscheidungen getroffen, siehe „Spullweenchen“, Grillmobil und Schirme. Im Abfallbereich haben wir mit der Ausstattung von allen Müllbehältern mit Chips eine erste Etappe des Abfallwirtschaftskonzepts umgesetzt.

Kontakt

Gusty Graas, Schöffe 58, Rue Fernand Mertens L-3258 Bettemburg ggraas@pt.lu Mobil: 621 23 78 67

Zwischen 1999 und 2004 waren Sie Mitglied des Parlaments. Sie waren

Sie gehören dem Gemeinderat seit 1988 an, seit fast zwei Jahren

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Dreierkoalition


politescht liewen | eise buet | Nr. 84 | oktober-dezember 2013

Méi Gréng. Méi Verantwortung Mir loosse kee falen

Wësst Dir, datt zu Lëtzebuerg 14% vun de Mënschen ënnert der Aarmutsgrenz liewen? Vill Kanner sinn dowéint benodeelegt a musse gefördert ginn. Vum éischte Schratt bis an den héijen Alter: an eiser Gesellschaft däerf kee fale gelooss ginn! Méi gréng heescht: • eng gutt Förderung fir all Kand, vun Ufank un • eng ugepasst Ënnerstëtzung fir d‘Elteren • eng geziilt Beruffsorientéierung • Rentegerechtegkeet fir all Mënsch • bezuelbart Wunnen - och zu Lëtzebuerg Mir sti fir eng sozial Politik, déi d’Familljen an all hire Formen ënnerstëtzt.

Josée Lorsché

Abgeordnete, erste Schöffin 52 Jahre verheiratet, zwei Töchter

Meng Ëmwelt. Mäi Liewen.

Hobbies: Leichtathletik, Radfahren,

Wësst Dir, datt zu Lëtzebuerg bal d’Hallschent vun den Hunnegbeie verschwonne sinn? Déieren a Planze stierwen aus, Natur a Gesondheet leiden. Schold sinn de massiven Asaz vu Chemikalien an der Natur, zevill Monokulturen, Beton an Trafik. Méi gréng heescht: • méi Biolandbau zu Lëtzebuerg • gesond a bezuelbar Liewensmëttel • aartgerecht Déierenhaltung • schéi Landschaften a méi konkreten Naturschutz • Gesondheet duerch Präventioun Mir wëllen, datt et sech zu Lëtzebuerg gutt a gesond liewe léisst.

Waldspaziergänge, Theater, Literatur, Kino Kontakt: jlorsche@chd.lu Tel: 621 484 376

Gréng Energie. Gesond Economie.

Wësst Dir, datt Lëtzebuerg mat den heichsten Energieverbrauch a ganz Europa huet? A gläichzäiteg vill vun eise Betriber Weltspëtzt am Beräich vun den Ecotechnologië sinn? Eis Economie muss méi op gréng setzen! Méi gréng heescht: • erneierbar Energie amplaz Cattenom • ëmweltfrëndlech Mobilitéit • Innovatioun an nohalteg Aarbechtsplazen • Ënnerstëtzung vu klengen a mëttelgrousse Betriber • eng stabil a reguléiert Finanzplaz Mir sti fir intelligenten an nohaltege Wuesstum.

Pascale Kolb

Gemeinderätin, Psychologin, Kommuniktionsbeauftragte bei der Pflegeversicherung 41 Jahre Hobbies: Reisen, Entdeckung anderer Kulturen, World-Music, Lesen, Schwimmen Kontakt: pkolb@vo.lu Tel: 26 51 05 56

Eise Wahlprogramm fannt Dir op www.greng.lu

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Administration communale Château de Bettembourg 13, rue du Château B.P. 29 L-3201 Bettembourg Tél.: 51 80 80-1 Fax: 51 80 80-601 www.bettembourg.lu commune@bettembourg.lu

ACCUEIL

51 80 80-1

COLLÈGE ÉCHEVINAL

51 80 80-216

SECRÉTARIAT COMMUNAL ACCUEIL CONCIERGES

Heures d’ouverture des bureaux: Lundi 08h30-11h30 et 14h00-16h30 Mardi 08h30-11h30 et 14h00-16h30 Mer. 08h30-11h30 et 14h00-16h30 Jeudi 08h30-11h30 et 14h00-16h30 Ven. 08h30-11h30

51 80 80-216

51 80 80-260/230

RÉSERVATIONS SALLES COMMUNALES

51 80 80-260

BUREAU DE LA POPULATION 51 80 80-235 SERVICE ÉTAT CIVIL

51 80 80-234

BIERGERTELEFON

51 80 80-300

SERVICE SCOLAIRE

51 80 80-223

MAISON RELAIS

52 60 12-307

SERVICE ÉCOLOGIQUE

51 80 80-247

SERVICE À L’ÉGALITÉ DES CHANCES

51 80 80-237

SERVICE DES FINANCES

51 80 80-239

SERVICE FACTURATION

51 80 80-295

RECETTE COMMUNALE

51 80 80-241

RELATIONS PUBLIQUES

51 80 80-201

SERVICE DU PERSONNEL

51 80 80-253

SERVICE TECHNIQUE

51 80 80-250/280

SERVICE DES RÉGIES

51 80 80-214

AUTRES NUMÉROS UTILES SERVICE DE SECOURS

112

POLICE-URGENCE 113 CENTRE D’INTERVENTION BETTEMBOURG

51 50 08-1

POLICE GRAND-DUCALE BETTEMBOURG GARDE FORESTIER

24 461-200 45 80 83-31

IMPRESSUM © Administration communale de Bettembourg / 2013. Tirage: 4 300 exemplaires Coordination: Service des relations publiques / Administration communale de Bettembourg Textes: Laurent Zeimet, Josée Lorsché, Gusty Graas, Cyrille Bähr, Service des Relations publiques, Service à l’égalité des chances, Service écologique, Maison Relais, MJC, Service scolaire, Service écologique, Service technique, déi gréng, LSAP, DP, CSV, ASTI, Spridon 08, Paul Oé, binsfeld Photos: Assy Jans, Archives communales, Service à l’égalité des chances, déi gréng, LSAP, DP, CSV, CIBETT, MJC, Josée Lorsché, Diogo Unacio, Pierre-Louis Pecqueux, Chris Reiter, Cinéclub Le Paris, Sacha Weibel, binsfeld Conception et réalisation: binsfeld Impression: Imprimerie Faber

«Laangen Donneschden» Tous les jeudis, le bureau de la population est ouvert jusqu’à 19h00. Les bureaux restent fermés au public tous les vendredis après-midis.

eise buet 84  

Bulletin communal de la commune de Bettembourg

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