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03 | September 2013

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Herbstzeit ist Planungszeit

Titel_FZ_Klugwaehlen(210x72)_Titel_FZ_Klugwaehlen(210x72) 12.09.13 13:56 Seite 1

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STEIERMARK

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29.9.2013, Liste 1, SPÖ

ist ÖVP Kopf an Kopf. Ein Wahlsieg der SPÖ Viele aktuelle Umfragen sehen SPÖ und für SPÖ r meh nft Zuku in sich der r, jede n möglich. Aber keineswegs sicher. Nur wen Stimme abgibt, können wir Platz eins Österreich wünscht, auch wirklich seine ! behaupten. Danke für Ihre Unterstützung

Gerald Klug


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Inhalt

Wir in Liebe Leserin, lieber Leser!

Dieser Herbst hat aber nicht nur bunte Wälder oder Sturm & Maroni zu bieten, sondern auch einen Termin, der wichtig für uns alle ist: Am Sonntag, dem 29. September, entscheidet sich, in welche Richtung wir uns politisch weiterentwickeln. Leider gibt es auch in Graz-Umgebung viele Unentschlossene bzw. Nichtwähler. Bestimmt gibt es mehr oder weniger plausible Erklärungen für dieses Verhalten. Das Wahlrecht ist für viele von uns zur Selbstverständlichkeit und zur Gewohnheit geworden. Manchmal hört man, dass Menschen meinen, auf ihre Stimme komme es ja ohnehin nicht an und man könne ja doch nichts bewegen. Ich halte das für einen Irrglauben, denn so wie jeder einzelne Mensch 02

4-17 Thema in WIR Herbstzeit ist Planungszeit 18-19 Im Fokus: Raaba 18 Ein Ort in Bewegung 20-22 Im Fokus: Grambach 20 Eine Gemeinde mit vielen Facetten 21 Hochwasserschutz 22 Top Wirtschaftsstandort 22 SV SW Grambach

Der Sommer macht nun langsam, aber sicher Platz für den Herbst. Viele Menschen vermissen - trotz schweißtreibender Rekordtemperaturen - jene Sommertage, an denen es zahlreiche Möglichkeiten gab, die Zeit aktiv im Freien und vor allem abwechslungsreich zu nutzen. Unzählige Veranstaltungen, sei es sportlicher, kultureller oder kulinarischer Art, wurden in unserem Bezirk geboten. Für jede Altersstufe war etwas Passendes dabei in der aktuellen Ausgabe berichten wir über einige dieser Highlights.

2 Wir in WIR 2 Impressum

23-25 Mode in WIR 23 Modische Herbst-Trends 26-28 Autoherbst in WIR 26 Was der Autoherbst zu bieten hat

wertvoll ist und zählt, zählt auch dessen Meinung. Und seine Stimme. Eine Quizfrage an Sie, liebe Leserin, lieber Leser: Kennen Sie einen Bundesminister aus unserem Wahlkreis? Ja, genau - Minister Gerald Klug. Vielleicht sind Sie ihm sogar schon in unserem Bezirk begegnet. Es ist ein sicheres und gutes Gefühl, zu wissen, dass jemand aus unserem Wahlkreis in der Bundesregierung vertreten ist. Nutzen Sie Ihr demokratisches Wahlrecht am 29. September - Ihre starke Stimme für unseren starken Bezirk. Im Namen des Redaktionsteams Bgm. Gerald Murlasits

Wir sind unter leserservice@wir-gu.at für Sie da.

29-36 WIR in Gesellschaft 28 Mobilität im neuen Takt 29 Gratkorns Wirtschaft wächst kräftig weiter 30 Mach mit – stimm mit! 31 Stimmung, Spaß & gute Laune 31 Kirtag in St. Bartholomä 31 80 Jahre Waller-Hütte 32 Mehr Babys für GU 32 Lebenswertes Semriach 33 Dank & Anerkennung 33 Hart herbst‘lt 34 A Fest’l zum Wohlfühlen 34 Saubere Wärme für den Norden 35 Politik von Frau zu Frau 36 Wo Gutes gut getan wird 37-38 Gesundheit in WIR 37 sebastian RELOADED® 38 Verjus 39 Tier in WIR

40-41 Bildung in WIR 40 Bildungs- & Berufsberatung 40 Profihilfe bei Problemen 42-43 Kinder in WIR 42 Spielerisch Lernen 44 Jugend in WIR 44 „­Prima La Musica“ 45 Frohnleiten total digital 45 Recht in WIR 46 WIR präsentiert M. Gogg & T. Gazzetta 47-48 Senioren in WIR 47 Ein Frühschoppen der Superlative 48 Ein Jahr der Geselligkeit 49-54 WIR in Politik 49 Wirtschaftskrise gut gemeistert 50 Die starken Stimmen der Steiermark 52 Wirtschaftliche Erfolgsmeldungen 52 Modernste Rehabilitation 53 Besuch beim Juxturnier 53 „Lehre mit Matura“ 54 Politik wird weiblich 55 Personen in WIR 56-57 WIR in Sport 56 Feste feiern, wie sie fallen! 56 15. Beachvolleyball-Cup 57 Sportl. Höchst­leistungen 57 Neues vom TuS Rein 58-62 WIR in Kultur 58 Herbst im Stift Rein 59 10 Jahre Skulpturenpark 60 Es tut sich viel in GU 60 „Neuland“ nach Pause 61 Buchtipps 62 Veranstaltungskalender 63 Tipps in WIR 63 Gewinnspiel in WIR

Impressum Erscheinungsweise: 4 x jährlich Medieninhaber: Verein zur Förderung von Gesellschaft, Politik, Sport, Kultur in Graz Umgebung, Glacisstr. 43, 8010 Graz; Tel.|Fax 0316/293985; office@wir-gu.at Für den Inhalt verantwortlich: Bgm. Gerald Murlasits Organisation, Produktion, Layout, Buchhaltung: werbelechner werbeagentur Chefredaktion: Dr. Ursula Stock; ursula.stock@wir-gu.at Kundenbetreuung: TopMedia-Agentur Bunderla; Meitz; Hödl; Bauer Infos oder Buchungsanfragen unter 0664 88 31 66 22 oder ­verkauf1@wir-gu.at Anzeigenpreise: lt. aktuellem Tarif 2013 Bildmaterial: Falls nicht anders angegeben Archiv, Redaktion, sxc.hu, ­shutterstock.com Verwaltungsadresse: Glacisstr. 43, 8010 Graz; Tel.|Fax 0316/293985; ­office@wir-gu.at Auflage: 53.826 Stück · Druck: Carinthian Druck Allgemeines: Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 des Mediengesetzes können unter www.wir-gu.at abgerufen werden. 03


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Thema in Herbstzeit ist Planungszeit Gut geplant ist schon halb gebaut. Bereits beim Kauf eines Grundstücks gilt es vieles zu bedenken, damit aus dem Wohntraum kein Albtraum wird. Den Traum von den eigenen vier Wänden träumen viele – bevor er konkrete Gestalt annimmt, tut man gut daran, sich für die Planung Zeit zu lassen und nichts zu überstürzen. Wie wichtig ein regelmäßiger Dach-Check ist, merken Sie nicht nur an den Heizkosten. Und:

Schließen Ihre Fenster noch richtig? Jetzt könnte man in Sachen Sanierung und Dämmung noch etwas unternehmen. Besonders in der kalten Jahreszeit macht man es sich gern wieder daheim gemütlich. Sind Sie mit Ihrer Einrichtung noch zufrieden? Wenn Sie das Bedürfnis nach Veränderung haben, könnten Sie sich ja von einem der aktuellen Wohntrends inspirieren lassen – Hauptsache, Sie fühlen sich wohl in Ihren vier Wänden.

Auch die Anlage eines Gartens will durchdacht sein.

Seit 67 Jahren Liebe zu Stein ….

Wohn- und Einrichtungstrends Beim Einrichten hat das Thema Nachhaltigkeit stark an Bedeutung gewonnen. Möbelhersteller setzen auf Materialien, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren oder recycelt wurden. Viele Menschen sind beruflich und gesellschaftlich sehr engagiert, wenn sie dann nach Hause kommen, möchten sie sich auch wohl fühlen. Nicht alle sind allerdings mit der Wohnatmosphäre in ihren vier Wänden wirklich zufrieden. Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, gibt es genug – an aktuellen Wohntrends besteht kein Mangel. Warum nicht den einen oder anderen ausprobieren? 04

Nachhaltigkeit ist zurzeit ein großes Thema. So setzen Hersteller auf nachhaltig gefertigte Möbelstücke und verzichten auf umweltschädliche Stoffe und Materialien, manche gehen noch weiter und verarbeiten beispielsweise nur Materialien, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren oder recycelt wurden. Für immer mehr Kunden spielt beim Kauf auch eine Rolle, unter welchen Arbeitsbedingungen die Produkte hergestellt wurden. Ein ganz anderer Zugang zum Thema wäre, gebrauchte Möbel zu verwenden - das eine oder andere Fundobjekt vom letzten Flohmarktbesuch kann da durchaus bereichernd wirken. Fortsetzung auf Seite 06

Nachhaltig & modern FOTO: cookina.at

Das Steinmetzunternehmen Pirstner, mit Sitz in Frohnleiten, wurde im Jahr 1946 gegründet. Seitdem fertigt der Familienbetrieb in 4. Generation unter der Leitung von Jürgen Pirstner sämtliche Natur- und Kunststeinarbeiten, sachkundig und präzise nach Maß. Das Angebot reicht von Stufen, Böden- und Wandverkleidungen bis hin zu Terrassenbelägen, Außenstufen und Eingangsportalen. Stark im Trend liegen zur Zeit Küchenarbeitsplatten aus Naturstein. Auch eine nachträgliche Verkleidung von bestehenden Küchenarbeitsplatten ist ohne große Umbauarbeiten problemlos möglich. Natürlich fertigt das Unternehmen auch Grabsteine und

Jürgen Pirstner

Grabanlagen und weist ein vielfältiges Angebot an Grabzubehör auf. Weiters gehören Steinfiguren, Gartengestaltungselemente und Steinpflegeprodukte zum Warenangebot. In Bezug auf die individuellen Wünsche der Kunden stehen Ihnen der Firmenchef Jürgen Pirstner sowie seine Mitarbeiter persönlich und auch online mit vielen Ideen kompetent zur Seite. www.pirstner.at. 05


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Zurück zur Natur - der Naturtrend schließt an den Trend zur Nachhaltigkeit an, dabei geht es auch um Optik und Design. Im Vordergrund stehen natürliche Farben, insbesondere Braun- und Grüntöne erfreuen sich derzeit steigender Beliebtheit. Aber

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auch unbehandelte Holz­ oberflächen sowie der Verzicht auf Kunststoffe zeichnen diesen Trend aus. Nicht nur Küchen im Landhausstil sind jetzt in. Holz ist in der gesamten Wohnung en vogue - bei Möbeln, aber auch als Dekomaterial. Mit erdge-

bundenen, aus der Natur entlehnten Farben an den Wänden oder mit geschickt in Szene gesetzten Tuch-Arrangements kann man noch ideale Kontrapunkte setzen. Allgemein wird wieder mehr auf Echtheit und hochwertige Verarbeitung gesetzt.

Ein weiterer Wohntrend ist der Minimalismus. Viele empfinden diesen Trend als zu kalt, allerdings geht es nicht darum, Räume kühl einzurichten. Im Vordergrund steht vielmehr das Schaffen von Raum. Getreu dem Motto „Weniger ist

Holz, erdige Töne und indirekte Beleuchtung - mit dieser Kombination kann man nichts falsch machen. FOTO: cookina.at

mehr“ werden bewusst weniger Möbelstücke und Wohnaccessoires ausgesucht und platziert, damit die wenigen vorhandenen Dinge umso stärker zur Geltung kommen können. Überhaupt werden extravagante Elemente immer beliebter, da sie jedem Raum eine ganz eigene Note verleihen und diesen einzigartig erscheinen lassen. Wände werden vollflächig in Szene gesetzt: Kunstwerke auf Leinwänden oder großflächige Mosaike bestimmen die Raumatmosphäre. Auch mit Beleuchtung darf gespielt werden. Und so erhält auch die Lampenauswahl eine immer größere Bedeutung. Wurde mit LED Leuchten bisher noch sparsam umgegangen und lediglich auf Lichtakzente gesetzt, so werden sie jetzt gesamtsalonfähig und

Küchen im Landhausstil liegen wieder im Trend. FOTO: cookina.at

„Wir gestalten Holz für Menschen“ ... ... lautet das nachhaltige Credo der Tischlerei Ferschli. Sie achtet von Beginn an auf eine harmonische Zusammenarbeit, sowie individuelle Beratung und Planung. Es werden Küchen, Wohn- und Schlafzimmer sowie Badmöbel angefertigt. Weiters ist die Firma Exper-

te in Sachen Deckengestaltung. Die Produktion aller Einrichtungsobjekte erfolgt durch modernste Tischlereimaschinen. Im umfangreichen Angebot der Tischlerei Ferschli ist auch eine 3DPlanung sowie eine fotorealistische Darstellung der Kundenwünsche inkludiert.

Professionell und individuell Ganz nach den individuellen Ansprüchen unserer Kunden bietet Fliesen Plattner kompetente und fachliche Beratung bei der Gestaltung Ihrer Sanierung bzw. Neuverfliesung. Durch umfassende Betreuung von der Planung und Auswahl bis zur Durchführung aller Arbeiten können wir unseren Kunden eine prompte Termintreue bieten. Unser Motto lautet: „ Höchste Qualität zum Bestpreis, pünktlich, fachgerecht und kreativ.“ Wir versprechen nichts, unsere leistung spricht für uns.

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großflächig eingesetzt. Obwohl die Anschaffung immer noch kostspielig ist, hat man langfristig wirtschaftlich gewonnen. LED ist nicht nur langlebiger, sondern spart auch Strom. Erinnerungen an die Swinging Sixties und Roaring Seventies werden wach: In die Vergangenheit entführt uns das Design. Gestaltungselemente der 60er und 70er Jahre werden mit der neuesten Technik versehen, modernisiert und funktional an 2013 herangeführt. Runde Formen dominieren und werden farblich noch untermalt. Breite Rahmen geben Spiegeln Profil und dominieren Wände. Damit die individuellen Gestaltungselemente ihre gewünschte Wirkung erzielen, ist das Drumherum dezent in klassischen Weiß-Beigetönen gehal-

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Thema in

ten. Auch helle Brauntöne und warme Grautöne bestimmen das kommende Farbbild im Wohnzimmer.

Perfektes Grundstück gesucht

Nicht alle Menschen können sich für die gegenwärtigen Wohntrends begeistern. Niemand muss einem Trend folgen. Erlaubt ist, was gefällt und worin bzw. womit man sich wohl fühlt. Vieles muss man einfach ausprobieren, um zu erfahren, ob es einem zusagt. Zumal es auch nicht zwingend erforderlich ist, viel Geld in die Hand zu nehmen. Wohnräume lassen sich auch mit vergleichsweise einfachen und zugleich preiswerten Maßnahmen verändern. So kann man etwa mit großen Bildern tolle Akzente setzen – wenn es vielleicht auch noch selbst gemachte Fotos sind, verleiht das dem Raum eine noch persönlichere Note.

Erst schauen, dann prüfen und dann erst kaufen! Die Qualität eines Baugrundes ist von einer Reihe von Faktoren abhängig, die man beim Kauf beachten sollte, damit es später kein böses Erwachen gibt.

Minimalismus trifft Farbe. FOTO: cookina.at

Ein ebenfalls sehr interessanter Trend ist der Möbeltausch. Er erfreut sich besonders in den großen Städten steigender Beliebtheit und knüpft an das Nachhaltigkeitsthema an. Freunde tauschen Möbelstücke untereinander, um für Abwechslung im Zuhause zu sorgen - manchmal nur vorübergehend, teilweise aber auch auf Dauer.

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Der Traum vom eigenen Häuschen im Grünen ...

Normalerweise liegt ein Bebauungsplan vor, aus welchem die Bedingungen für die Bebauung hervorgehen. Beabsichtigt man den Erwerb eines Grundstücks, für welches kein Bebauungsplan existiert, sollte im notariellen Kaufvertrag ein Rücktrittsrecht vereinbart werden, sofern sich die mit der Baube-

hörde abgesprochene Planung nicht vollziehen lässt. Der Bebauungsplan gibt auch Aufschluss über die Art der baulichen Nutzung, wie etwa Wohnbaufläche, gemischte Baufläche, gewerbliche Baufläche etc. Eine rechtskräftige Baugenehmigung garantiert die Bebaubarkeit eines Grundstücks. Das Baugenehmigungsverfahren ist in den Landesbauordnungen geregelt. Der jeweilige schriftliche Antrag ist bei der Gemeinde einzureichen. Damit Sie die Baugenehmigung so schnell wie möglich erhalten, muss

TIPP: Wasserspiele Die beruhigende Wirkung von Wasser ist längst ­bekannt. Jetzt gibt es auch tolle Alternativen zum klassisch vor sich hinplätschernden Brunnen: Wasser wird hinter Glas gebannt und künstlerisch stilisiert. Es läuft an Scheiben herab oder wird sanft von unten nach oben geblasen. Bunt beleuchtet entfalten die Wasserspiele ihre Wirkung als Raumteiler oder an jeder nackten Wand.

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ein vollständiger Bauantrag eingereicht werden, inklusive aller nötigen Bauvorlagen. Die Nutzbarkeit ist nicht nur von der Baugröße, sondern vor allem von den Proportionen des Hauses abhängig. Auch auf die Himmelsrichtung sollte geachtet werden – es ist nicht unerheblich, ob die Längsachse eines Grundstücks eher Nord-Südoder Ost-West-orientiert ist, da dies sowohl für die Grundrissplanung als auch für die spätere Anlage des Gartens von großer Bedeutung ist. Auch die Lage der Aufschließungsstraße ist ein Beurteilungskriterium. Diese sollte an der nördlichen Seite des Grundstücks verlaufen. Ebene Grundstücke sind leichter aufzuschließen und zu bebauen. Schräge Grundstücke in Hanglagen können von der landschaftlichen Situation her oft reizvoller sein, bringen aber mehr Probleme mit der Bebauungsmöglichkeit und sicherlich zusätzliche Kosten für Stiegenanlagen, Rampen oder Stützmauern mit sich. Die Nutzbarkeit von Baugründen ist mitunter vom obersten Pegel des Grundwasserspiegels abhängig. Da dieser in

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trockenen Jahren mitunter stark schwanken kann, sollten vor einem Kauf verbindliche Angaben von der zuständigen Bau- bzw. Wasserrechtsbehörde eingeholt werden. Mitunter können auch Auskünfte von schon länger ansässigen Nachbarn ein wertvoller Hinweis sein. Bei geneigten Baugründen ist der Druck des Hangwassers von Bedeutung. Dieser muss unbedingt durch Drainagemaßnahmen auf der Bergseite bis unter die Kellerbodenoberkante abgewendet werden. Beim Bau von Einfamilienhäusern wird die Tragfähigkeit des Bodens fast immer ausreichen. Sonderfälle wären allenfalls sumpfige Böden oder Grundstücke über Aufschüttungsgebieten. Sehr kostenintensiv können Kellerbauten bei felsigem Untergrund werden. In beiden Fällen wäre es zweckmäßiger, auf den Keller zu verzichten. Wichtig ist auch, abzuklären, ob Bäche oder Flüsse in unmittelbarer Nähe sind, die bei starkem Regen Hochwasser führen könnten. Auch Hochspannungsleitungen, Handymasten oder Störzonen, die das persönliche Wohlbefinden beeinflussen können, sind

Thema in Amors Liebestipp „Sie hab’n a Haus baut“, textete seinerzeit schon Arik Brauer – und ja: Egal, ob häusliche Sanierungsund Renovierungsarbeiten oder ein kompletter Neubau: Das HäuslbauerDasein kann durchaus zur Belastungsprobe für eine Beziehung werden, wie auch Amor weiß. Freilich muss es nicht immer in einer Katastrophe wie im legendären Roland Düringer-Film „Hinterholz 8“ enden: Amor rät,

Gut Ding braucht Weile.

für viele ein Thema. Und natürlich spielt auch die Infrastruktur eine große Rolle. Je weiter Baugrundstücke von Ballungsräumen entfernt liegen, desto niedriger ist meist der Preis, aber umso weiter ist in der Folge auch die Entfernung zum Arbeitsplatz, zur Schule, zum nächsten Geschäft sowie zu den nächstgelegenen öffentlichen Verkehrsmitteln.

auch wenn die Nerven blank und der Stresslevel hoch liegen, sich trotzdem Zeit für Zweisamkeit zu nehmen. Kurze Ausflüge, essen gehen oder einfach auch nur Gespräche fern der Baustelle führen dazu, dass am Schluss das Haus steht und der Partner oder die Partnerin noch immer da ist.

TIPP: Nehmen Sie zur Erstbesichtigung des Grundstückes Vertrauenspersonen mit und besuchen Sie es in der Folge zu unterschiedlichen Tageszeiten, Wetterlagen und eventuell zu jeder Jahreszeit.

Professionelle Lichtschachtabdeckungen schaffen Lebensqualität

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Moser

Thema in

DIPL.-ING. MOSER Spezialbau GmbH

Natürliche Wärmedämmung Mauertrockenlegung Putzsanierung

Sockelsanierung

Schließen Ihre Fenster noch richtig?

Ist die Entscheidung für neue Fenster einmal gefallen, steht man vor der Frage: Welche eignen sich am besten?

Sanieren oder Austauschen – das ist oft die Frage. Vor allem, weil Fenster und Fensterstöcke als spezielle Außenteile stark der Witterung und dem Verschleiß ausgesetzt sind, gehören sie zu den besonderen Sanierungsfällen.

Kunststofffenster stellen mittlerweile beinahe einen Standard im Wohnbau dar. Was Wärmedämmung und Schallschutz betrifft, erfüllen sie die Anforderungen problemlos. Man sollte aber darauf achten, die Fenster nicht zu groß ausführen zu lassen, da das Material dann an seine Grenzen stößt, das Fenster verzieht sich und lässt sich nicht mehr gut öffnen und schließen. Von der Wartungsfreundlichkeit her gesehen sind Kunststofffenster eine gute Lösung.

Für eine kleinteilige Fenstersanierung und gegen das Auswechseln von Fenstern spricht so manches – etwa, dass man den Charakter des Altbestandes und die Proportionen kleiner Holzkreuzgliederungen beibehalten will oder

muss, dass die Substanz noch so gut erhalten ist, dass es sich auszahlt, sie zu retten oder dass man sich zusätzliche Bauarbeiten ersparen will. Gegen kleinteilige Fenstersanierungen und für einen Fenstertausch spricht, dass man sich nach einer größeren Investition 20 Jahre keine Sorgen mehr zu machen braucht, dass man möglicherweise Förderungen lukrieren kann, dass sich das investierte Geld in wenigen Jahren über Einsparungen bei den Energiekosten amortisiert oder dass es für

In bewährter Qualität

fast jedes alte Fenster im Gegenzug ein passendes neues Modell gibt.

Fortsetzung auf Seite 14

Auch Dachflächenfenster sollten regelmäßig gewartet werden.

DI Horst Rinner zieht sich nach 40 Jahren erfolgreicher Berufstätigkeit aus dem operativen Geschäft zurück. Aus diesem Anlass wird die Vermessungskanzlei Rinner mit der ARGE Digitalplan ZT GmbH, kurz ADP zur Vermessung ADP Rinner ZT GmbH vereint. Das Unternehmen wird von DI Gerald Fuxjäger geleitet. Aufgrund des Vertrauens hunderter langjähriger Kunden in die Qualität der geodätischen Leistungen, die natürlich auch zukünftig in den Schwerpunkten Kataster, Gemeinden, Schiene, Straße, Hochbau, GIS und Luftbild liegen, können alle ca. 20 Arbeitsplätze gesichert werden. Alle vertrauten Ansprechpartner und Kontakte bleiben für Sie erhalten.

DI Horst Rinner

DI Gerald Fuxjäger

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VERMESSUNG ADP RINNER Ist die Substanz noch in Ordnung, zahlt sich eine kleinteilige Sanierung aus.

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ADP Rinner ZT GmbH Münzgrabenstr. 4/1, A-8010 Graz T 0316/82 60 18 & 82 35 70 E office@adp-rinner.at

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Holzfenster haben sicher zu Recht den Ruf, pflegeintensiv zu sein, da die Lackierung regelmäßig erneuert werden muss. Die Atmosphäre, die ein Holzfenster ausstrahlt, veranlasst

bauphysikalischer Hinsicht immer noch erste Wahl. Holz–Alufenster bestehen aus einer Holzkonstruktion, die an der Außenseite mit ein-

bieten an der Innenseite den Anblick eines Holzfensters. Das Streichen an der Innenseite ist nur in langen Abständen notwendig. Dieser Fenstertyp stellt momentan das Optimum dar, wel-

praktisch wartungsfrei einzustufen sind. Sie können in jeder gewünschten Farbe einbrennlackiert werden und sind die teuersten Fenster, die man am Markt findet. Im All-

Thema in Rechtzeitiges Sanieren lohnt sich

energetischen Schwachstellen zu erkennen. Oft zeigt schon ein Blick auf ein verschneites Haus, wo wertvolle Wärmeenergie durch ein schlecht gedämmtes Dach entweichen kann. Achten Sie auf ungleichmäßig

abgetaute Flächen - Wärmebrücken sind dort erkennbar, wo der Schnee sichtbar ungleichmäßig abtaut. Wärme steigt nach oben und entweicht durchs Dach, wenn sie auf keine effiziente Dämmung trifft. Die aber lässt

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und mit ihr Schnee und Eis. Machen Sie Ihr Hausdach daher jetzt noch fit für den Winter - damit es in Ihren vier Wänden auch bei eisigen Temperaturen gemütlich, warm und trocken ist.

Sollte doch ein Austausch nötig sein, lässt sich fast jedes alte Fenster durch ein passendes neues Modell ersetzen.

so manchen Bauherren aber trotz des erhöhten Wa r t u n g s a u f wa n d e s , sich dafür zu entscheiden. Der Baustoff Holz ist aus ökologischer und

brennlackierten Aluminiumprofilen gegen die Witterung geschützt ist. Diese Fenster sind an der Außenseite praktisch wartungsfrei und

ches im Wohnbau nur selten verwendet wird. Aluminiumfenster sind äußerst robuste Konstruktionen, die als

gemeinen werden sie nicht im Wohnbau verwendet, es spricht jedoch nichts dagegen, sie zu verwenden, wenn sie einem ­gefallen.

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Das Dach war in unseren Breitengraden schon immer hohen Belastungen durch Regen, Schnee und Wind ausgesetzt. Aufgrund des Klimawandels immer extremer werdende Wetterphänomene wie Starkregen, extremer Hagelschlag und Stürme setzen den Dächern aber immer stärker zu. Ein saniertes Dach hat viele Vorteile: Zum einen schützt es vor Feuchtschäden und Schimmelbildung, zum anderen lassen sich die Energiekosten um bis zu 10% senken. Das freut nicht nur Ihr Haus, sondern auch Ihre Geldtasche. Bei vielen älteren Häusern benötigt man übrigens nicht erst eine aufwändige Thermografie-Aufnahme, um die schlimmsten

Ein gut gedämmtes Dach hat viele Vorteile.

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in vielen ­Altbauten erheblich zu wünschen übrig. Wo weder die oberste Geschossdecke noch das Dach selbst über eine den heutigen Anforderungen entsprechende Dämmschicht verfügen, sind die Wärmeverluste am größten. Thermische Sanierung sorgt nicht nur im Winter für Wohlfühltemperaturen, sie hält auch im Sommer die Hitze draußen. Renovierte Häuser sehen besser aus und bieten einen höheren Wohnkomfort, darüber hinaus sind die Heizkosten bei thermisch sanierten Gebäuden viel geringer. Noch ist der

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Winter nicht da. Lassen Sie Ihr Hausdach daher jetzt von einem Fachmann auf seine Wintertauglichkeit prüfen. So können Sie Schäden an Ihrem Zuhause schon im Vorfeld vermeiden. Nicht immer ist es allerdings das Dach, das Probleme macht. Bei schlechter Dämmung bekommt man trotz ausreichender Raumtemperatur oft kalte Füße. Bereits 3° C Unterschied zwischen Raumund Bodentemperatur können ein unangenehmes Gefühl verursachen. Ursache dafür ist in den meisten Fällen eine unzureichende Dämmung des Fußbodens zum ungeheizten Keller. Jetzt ist noch Zeit für Ausbesserungsarbeiten.

Tipps Regelmäßiger Dach-Check Locker gewordene Dachziegel müssen fixiert und eventuell Sturmklammern angebracht werden. In schneereichen Gebieten empfehlen sich Schneefanggitter, die abrutschenden Schnee aufhalten. Dachrinnen sollten generell mit Laubfanggittern ausgestattet werden. Keine Bauvorbereitung ohne Finanzplan Egal, ob nur ein Raum renoviert werden soll oder es an die Realisierung der eigenen vier Wände geht - ohne entsprechendes Kapital geht es nicht. Eine gute Finanzierung, die auf mehrere Jahre sicher geplant und kalkuliert werden kann, ist dabei das A und O.

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Im Fokus: Raaba Ein Ort in Bewegung Die Marktgemeinde Raaba ist vor allem als Wirtschaftsstandort bekannt. Schließlich ist Raaba österreichweit jene Gemeinde mit dem höchsten Kommunalsteueraufkommen pro Kopf. Ermöglicht hat dies eine aktive Betriebsansiedelungspolitik. Dieser ist jedoch eine langfristige Planung vorausgegangen und es wurde viel Wert darauf gelegt, dass sich umweltfreundliche und lohnintensive Firmen ansiedeln. Neben diesem Konzept hat der schon mehr als 20 Jahre im Amt befindliche Bürgermeister Josef Gangl aber auch darauf geachtet, dass die Steuereinnahmen

sinnvoll investiert wurden. So ist es gelungen, Raaba zu einer aufstrebenden Gemeinde zu machen, welche im Jahr 2000 auch das Marktrecht erhielt und sich heute durch Zusammenhalt, Kinder- und Familienfreundlichkeit auszeichnet. Vorausgegangen sind dem zahlreiche Ideen zur Verbesserung der Lebenssituation, die als Projekte Zug um Zug verwirklicht wurden und werden. Neben einem ausgeprägten kulturellen Leben, für das die zahlreichen Vereine verantwortlich zeichnen, verfügt die Gemeinde über eine kommunale Infrastruktur, die ihresgleichen sucht. Mehrere Nah-

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Wohnungen gebaut.

versorger und Fachmärkte, zahlreiche Allgemein-und Fachärzte, eine Apotheke, ein Postamt sowie mehrere Gaststätten sind Einrichtungen, die es längst nicht mehr in allen Gemeinden gibt. In Sachen Familienfreundlichkeit zeichnet sich die Marktgemeinde Raaba aber besonders aus. So verfügt man über einen Kindergarten und eine Kinderkrippe mit neuester Ausstattung. Auch auf den gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder im Schulalter hat die Marktgemeinde reagiert. Da es nicht mehr möglich gewesen wäre, den Bedarf mit dem bestehenden Hort abzudecken, ist der Besuch der Volksschule Raaba ab diesem Schuljahr auch in ganztägiger Form möglich. In absoluter örtlicher Nähe zu diesen Einrichtungen befindet sich das Jugendzentrum „kumm eina“, welches von „Fratz Gratz“ betreut wird und sich größter Beliebtheit erfreut. Dass es sich bei Raaba um eine kinderfreundliche Gemeinde handelt, zeigt sich aber auch im geschaffenen Freizeitangebot. Für die jüngsten Mitglieder der Gemeinde wurde vor wenigen Jahren ein nagelneuer Spielplatz errichtet und mit den modernsten Spielgeräten ausgestattet. Daher ist es wenig verwunderlich, dass dieser stark frequentiert ist und

Bürgermeister Josef Gangl

auch Familien aus den umliegenden Gemeinden hier mit ihren Kindern die Nachmittage verbringen. Damit die Menschen aber nicht nur ihre Freizeit in Raaba verbringen können, ist man in der Gemeinde auch bemüht, modernen und leistbaren Wohnraum zu schaffen. So wurden in den letzten Jahren von unterschiedlichen Bauträgern zahlreiche Eigentumswohnungen, Reihen- und Doppelhäuser errichtet. Allerdings gibt es auch noch ein besonders erwähnenswertes Wohnprojekt: Vor drei Jahren wurde mitten im Zentrum ein zweigeschossiger Bau mit insgesamt 16 Wohnungen mit einer Größe von jeweils 50 - 61m² errichtet. Die Besonderheit liegt darin, dass sich in diesem Gebäude sowohl betreute Seniorenwohnungen als auch Startwohnungen für unter 30-Jährige befinden. Somit nimmt dieses Projekt eine doppelte Vorreiterrolle ein: Einerseits handelt es sich

um ein gelungenes Beispiel für ein Miteinander der Generationen. Eine großzügige Allgemeinterrasse sowie der große Gemeinschaftsraum laden dazu ein, Geburtstage gemeinsam zu feiern oder zahlreiche Brauchtumsfeste zu begehen. Andererseits ermöglichen eine Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung und eine teilsolare Heizung sowie die Regenwassernutzung für die WC-Spülanlagen den Bewohnerinnen und Bewohnern ein ökologisches und ökonomisches Wohnen. Trotz all dieser Investitionen erwirtschaftet die Marktgemeinde regelmäßig Überschüsse, wodurch auch gewährleistet ist, dass die Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden können und Raaba in seiner jetzigen Form ein „Ort der Bewegung“ bleibt. Eine Bewegung übrigens, vor der nicht einmal his-

torische Gebäude sicher sind. So wurde die 1831 errichtete Kapelle „Zum gegeißelten Heiland“ in einem Aufsehen erregenden Akt am 16. Juli 2008 um 13,5 Meter nach Westen verschoben und dort auf ein neues Fundament gestellt. Damit es in Raaba künftig noch mehr Möglichkeiten zur Bewegung gibt, steht ein neues Projekt in den Startlöchern: Nachdem der Pachtvertrag für den Grund, auf dem sich das aktuelle Sportzentrum befindet, im Jahr 2020 ausläuft, soll auf gemeindeeigenem Grund ein neues und modernes Sport- und Bewegungszentrum entstehen. In einer ersten Phase wurde von den Vereinen der Bedarf für die gewünschten und benötigten sportlichen Einrichtungen erhoben. Im nächsten Schritt soll mit den Planungsarbeiten begonnen werden.

Kindergarten Raaba – ein guter Platz für Spiel & Spaß.

Einer anderen Form der Bewegung, nämlich dem Individualverkehr, will man zukünftig Herr werden. Nach der abgeschlossenen Ausbaustufe der Westumfahrung Raaba soll mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen im Zentrum begonnen werden. Unter anderem mit einem Rückbau der Josef-Krainer-Straße (Hauptstraße), einer Neugestaltung der Geh- und Radwege sowie der Errichtung der langersehnten Bahnunterführung

und eines Kreisverkehrs im Bereich der Kreuzung Josef-Krainer-Straße/ Dr. Auner-Straße soll der Durchzugsverkehr auf ein Minimum reduziert werden. Damit werden auch die Verkehrssicherheit und die Wohn- und Lebensqualität weiter gesteigert. Die Marktgemeinde Raaba ist also durchaus als aufstrebende Gemeinde zu bezeichnen – sowohl, was die Entwicklung in der Vergangenheit als auch jene in Zukunft betrifft.

Hier bewegen sich zuweilen selbst historische Gebäude...

Daten & Fakten Marktgemeinde Raaba: 2204 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 1. Jänner 2013) 7,7 km2 Gemeindefläche Bürgermeister Josef Gangl (SPÖ) 15 Gemeinderatsmitglieder (9 SPÖ, 6 ÖVP) www.raaba.at 18

Weinhof Auer Ges.m.b.h. A-8074 Raaba, Josef-Krainer-Strasse 11 T. 0316 / 40 11 00, F. 0316 / 40 23 71 E-Mail: office@weinhof-auer.at, www.weinhof-auer.at

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Im Fokus: Grambach Eine Gemeinde mit vielen Facetten Grambach hat sich in den letzten 15 Jahren von einer rein landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer vielschichtigen Lebensgemeinde entwickelt: Sie ist Wohngemeinde mit höchster Lebensqualität und einem breiten Angebot (nicht nur) für Kinder und Jugendliche, Standort für Hightech-Betriebe im Technologie- und Marketingcenter (TMC), aber auch Naherholungsgebiet mit weit ausgedehnten Grün- und Waldflächen. Service wird hier groß geschrieben – vom One Stop Shop im Gemeindeamt bis zu kostenloser Rechtsberatung, Bauberatung und Mediation. Dazu kommt eine breite Palette an Förderungen. Ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche und vor allem das hohe Maß an Jugendbeteiligungsprojekten hat Grambach 2007 und 2011 die Auszeich-

nung als kinder- und jugendfreundlichste Gemeinde der Steiermark beschert. Ein besonderer Höhepunkt für die Grambacher Kinder war sicher die Errichtung des öffentlichen Kinderspielplatzes direkt im Gemeindezentrum. Sie

haben hier ihre eigene Spiel- und Erlebniswelt mit Wasserlauf, Nestschaukel, Hügelrutsche, Klettergarten und Baumhaus verwirklicht und waren auch bei der Umsetzung tatkräftig dabei. „Die vielen positiven Rückmeldungen bestätigen, dass es richtig und wichtig war, die Kinder schon von Beginn an einzubinden“, meint Bürgermeister Peter Gspaltl. Als Klimabündnisgemeinde setzt Grambach auf eine lebenswerte Umwelt und ist seit Jahren intensiv bemüht,

Sie möchten wohnen wie im Urlaub deSIGNhouses geht mit dem Projekt „Seepark Feldkirchen“ in die 2. Runde und somit mit dem „Schiff“ & „Doc‘s House“ vor Anker. Bürgermeister Peter Gspaltl

2011 ein Meilenstein im Rahmen des Klima- und Energiepaketes gesetzt. Die nachhaltige Entwicklung im privaten Bereich unterstützt die Gemeinde mit Förderungen von

Zum Bus sind es 5 Gehminuten und zur S-Bahn 10. Am Flughafen befindet sich ein Supermarkt, der 7 Tage / Woche geöffnet hat. In der Nachbarschaft befinden sich zudem auch ein Kindergarten und ein Spielplatz. Hier bleiben also keine Wünsche offen! Besuchen Sie uns im

Musterhaus in der Wagnitzstraße 14b und überzeugen Sie sich selbst von unseren Projekten! Nähere Informationen unter 0664 38 50 318 oder laura.blaschek@­ designhouses.at www.designhouses.at

Maßnahmen zum Hochwasserschutz Mit der Kraft der Sonne: Seit der Inbetriebnahme wurden bereits rund 24.000 kWh an Sonnenstrom produziert!

ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen. Mit der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindezentrums wurde

Solaranlagen und Biomasseheizungen, Anreizen zur Benützung des Öffentlichen Verkehrs und kostenloser Energieberatung.

Daten & Fakten Von Kindern für Kinder – die Grambacher Spiel- und Erlebniswelt.

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Genau hier geht es um das Feeling „Wohnen wie im Urlaub“, die zukünftigen Wohnungseigentümer sollen sich wohl fühlen und ein Urlaubsflair genießen! Dieser Bauabschnitt zeichnet sich wieder durch

seine außergewöhnliche Architektur und den eigenen Badeteich aus, aber auch Tiefgarage, Lift, Photovoltaik- und Solaranlage sorgen für ein optimales Lebensgefühl. Als Zugabe gibt es wie immer ein gratis E-Bike für jeden Kunden zur Wohnung dazu! In 100 Meter Entfernung befindet sich der Murradweg, der sich auch optimal zum Spazieren eignet.

Marktgemeinde Grambach: 1703 EinwohnerInnen 6,95 km2 Gemeindefläche Bürgermeister Peter Gspaltl (SPÖ) 15 Gemeinderatsmitglieder (8 SPÖ, 7 ÖVP) www.grambach.at

Seit dem großen Hochwasser im Jahr 2009 laufen gemeinsam mit dem Land Steiermark im Rahmen des EU-Programms URBAN plus die Planungsarbeiten für einen umfassenden Hochwasserschutz des Grambacher Gemeindegebietes. Mit der Hochwasserkatastrophe im Mai 2013 hat sich die Situation noch verschärft. Herzstück des Projektes ist die Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens, für das es noch

im heurigen Jahr eine behördliche Genehmigung geben soll, die Realisierung wird für 2014 angestrebt. Die Gemeinde hat noch vor dem Sommer ein Sofortmaßnahmenpaket geschnürt: Rund 2000 gefüllte Sandsäcke wurden an die Haushalte verteilt, eine kostenlose Vor-Ort-Beratung über Schutzmaßnahmen durch Experten angeboten und eine Hochwasser-Frühwarnstation mit gratis SMSUnwetterwarnung an die Bevölkerung eingerichtet.

Die Gemeinde rüstet sich für den Kampf gegen die Wassermassen.

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Im Fokus: Grambach Ein idealer Wirtschaftsstandort Grambach ist mit rund 1.700 Einwohnerinnen und Einwohnern eine „kleine“ Gemeinde im Bezirk Graz Umgebung, wirtschaftlich steht sie aber groß da und wurde vom Magazin „public“ unter die attraktivsten Wirtschaftsstandorte Österreichs gewählt. Das Gemeindemagazin „public“ analysierte gemeinsam mit dem Kommunalen Dokumentationszentrum (KDZ) die Entwicklung der österreichischen Gemeinden in den letzten Jahren hinsichtlich ihrer Attraktivität als Wirtschaftsstandort -

als Messlatte wurde dabei die Kommunalsteuer herangezogen. Und da konnte Grambach seit 2006 einen enormen Zuwachs verzeichnen, nämlich 243,9 Prozent. Deshalb wurde die Gemeinde von „public“ unter 200 österreichischen Top-Wirtschafts-Gemeinden als Nummer 8 gereiht. Gemeinsam mit Raaba sind damit gleich zwei Gemeinden aus der Region GU-Süd im absoluten Spitzenfeld zu finden! Grambach bietet sich als Wirtschaftsstandort geradezu ideal an. Die Nähe zum Flughafen, zur Stadt Graz, zu Universitäten und Bil-

dungseinrichtungen, eine optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und die gute Kooperation mit der Gemeinde sind wesentliche Faktoren dafür. Mit der Entwicklung des Technologie- und Marketingcenters Grambach (TMC) wurden international führende HightechBetriebe angesiedelt, die in der Gemeinde rund 900 Arbeitskräfte in den unterschiedlichsten Segmenten geschaffen haben. Die direkte Anbindung an die A2 Südautobahn ab No-

vember 2013 ist da natürlich ebenfalls von großer Bedeutung: „Damit wird Grambach zu einem der besten und attraktivsten Standorte für HightechBetriebe in ganz Österreich“, so Bürgermeister Peter Gspaltl, dessen Interventionen bei der Asfinag übrigens erfolgreich waren: Hatte es zunächst so ausgesehen, als würde nur Hausmannstätten auf den Autobahn-Ausfahrtsschildern aufscheinen, bekommt Grambach nun doch eigene Hinweistafeln.

Unter den Top-Gemeinden Österreichs: Grambach mit seinem Technologie- und Marketingcenter.

SV SW Grambach startet wieder durch! Nach einer einjährigen Zwangspause startete der SV SW Grambach im Jahr 2010 mit neuem Vorstand und neuem Team sehr erfolgreich in die Saison und hat sich mittlerweile nach zwei Meistertiteln in der 1. Klasse und der Gebietsliga wieder in der Unterliga Mitte etabliert. Dieser Neustart war nur möglich, weil sich wieder wahre Freunde des Sportvereins gefunden und gemeinsam mit Bgm. Peter Gspaltl als Obmann ihre volle Unterstützung ange-

boten haben. Eine Mannschaft besteht eben nicht nur aus Spielern, Trainern und Vorstandsmitgliedern. Zu einem funktionierenden Betrieb gehören viele Hände, die für IHREN Verein oft im Hintergrund und unbedankt zupacken. Der Start in die neue Saison verlief für die Kampfmannschaft wieder sehr erfolgreich. Besonders im Vordergrund steht aber die Kinder- und Jugendarbeit: Der SV Grambach kann auf seine sieben Nachwuchsmannschaften in unterschiedlichen Altersklassen sehr stolz sein.

Mode in Modische Herbst-Trends Auch dieses Jahr ist wieder echte Tracht angesagt. Und die Trachtenmode erlebt ebenfalls einen richtigen Aufschwung – etwa, wenn es um die Hochzeit geht. Der Trend im Bereich Männer-Trachten tendiert zu den Klassikern - eine schöne bestickte Lederhose, die dazupassenden Haferlschuhe und für Mutige darf’s dazu vielleicht auch einmal ein modernes Hemd in Modefarben wie z.B. lila, apfelgrün oder türkis sein. Eine zünftige Strickjacke schützt vor herbstlichen Temperaturen und wenn es etwas edler sein soll, empfiehlt sich ein schönes Gilet, farblich zum Hemd passend. Für besondere Anlässe - etwa Hochzeiten - sind Dirndl und Co. gefragter denn je, egal ob klassisch oder trendig. Und wenn frau schon ein paar Dirndln im Kasten

hängen hat, ist vielleicht eine Damenlederhose eine gute Alternative. Im Winter sehen ein klassischer Rolli und eine Lederjacke oder eine schöne Strickjacke zur knielangen Lederhose besonders edel aus. Abseits von Tracht & Trachtenmode bietet die Herbstmode 2013 viele Stilrichtungen und Kombinationsmöglichkeiten. Ob betont weiblich mit schwingenden Tellerröcken und hoch sitzender Taille oder im Grunge-Stil mit KaroHemden, Nieten, zerschlissenen Hosen und derben Boots – für jede ist modisch etwas dabei. Die Kombi der Saison besteht übrigens aus Rock und Pulli. Das Gute an diesem Ensemble: Ob kurzer oder Midi-Rock, langer oder cropped Pulli – alles ist erlaubt. Unsere Füße dürfen sich auf den Herbst freuen, denn flachere Absätze und bunte Sneakers sind

im Kommen. Beim Herbstspaziergang sorgen Stiefel oder Stiefeletten zum Schnüren, mit Zierschließe oder in Glanzprägung für warme Füße. Am Abend werden Pumps in starken Kontrast-Verarbeitungen zum Eyecatcher. Für die Accessoires gilt: Weniger ist mehr. Taschen sind in dieser Jahreszeit vor allem s ch l i ch te, edle

­ egleiter. B Ob groß oder klein, mit wenig Dekoration ergänzen sie die Wi n t e r- L o o ks . Und wie sieht es mit den Modefarben aus? Rosa, Purpur, Nachtblau und Tangerine, eine Mischung aus Rot und Orange, sind die neuen Herbstund Winterfarben.

Jubel über den Meistertitel in der Gebietsliga Mitte.

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Trachtenhaus Silberschneider Grazer Straße 30 8530 Deutschlandsberg Tel.: 03462/5638 Unser Standort: Nähe LKH Deutschlandsberg www.silberschneider.at

Brautmode zum Träumen

Trachtenmode Hiebaum 8322 Studenzen 118, im steirischen Vulkanland Tel: 03115 2560, office@hiebaum.at www.hiebaum.at

Brillenmode Herbst 2013 In der neuen Saison zeigt sich die Brillenmode von ihrer vielfältigen Seite. Nach wie vor im Trend liegen Retrofassungen, neu sind durchsichtige Kunststofffassungen in bunten Nuancen mit farbigen Innenseiten oder weibliche Modelle mit Accessoires wie Perlen, die dem Gesicht schmeicheln. Seit 25 Jahren findet man bei Optik Reiss eine große Auswahl sowohl an Marken- und Modellbrillen als auch Fassungen im leistbaren Preisbereich.

Gregor Hernach, Ulrike Tropper-Hernach, Josef Tropper, Isabel Tropper-Hölzl, Jakob, Uwe, Heidi und Anna Hölzl, Ingrid Tropper und Irmtraud Hufnagl in festlicher Stimmung.

Das Modehaus Hufnagl in Bad Gleichenberg feierte mit rund 150 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik die Neueröffnung des Stammhauses.

Der Herbstanfang ist vielleicht eine gute Gelegenheit, sich Gedanken über eine neue Brille zu machen.

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Josef & Renate

Als überzeugte Steirer und bekennende Fans des berühmten steirischen Dichters, dessen 170. Geburtstag heuer gefeiert wird, haben Ingrid und Josef Schiffer von Trachtenmode Hiebaum eine Linie ihrer Mode dem vielzitierten Autor gewidmet. Traditionelle Farben, gepaart mit modernen Schnitten und Formen sowie neu interpretierte Muster zeichnen die Kollektion aus. Dazu gehören neben einem eleganten Anzug mit Hut und Gilet auch Dirndlkleider, Jacken und Korsagen. Die in den Farben Grün/ Schwarz und Rot/Schwarz gehaltenen Modelle sind authentische Trachten. Das

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Authentisch und nachhaltig gefertigte Tracht ist en vogue. Die Trachten-Manufaktur Hiebaum überzeugt nicht nur durch die Liebe zum Handwerk, sondern vor allem auch mit einer Vielfalt an figurfreundlichen, farbenfrohen und einzigartigen Traditionskleidungsstücken. Hiebaums neuster Coup: die exklusive, echte Rosegger-Kollektion.

Optik Reiss Optikermeister u.konz. Contactlinsenanpasser Hauptplatz 1 8112 Gratwein Tel.: +43 3124 510 37 www.optik-reiss.at

Mit dem Umbau des mittlerweile 90 Jahre alten Unternehmens wurde im 1000 m2 großen Haus ein vollkommen neues Einkaufsambiente geschaffen. Die moderne Damenbusiness- und Herrenabteilung sowie der große „Ballsaal“, der für festliche Mode noch mehr Raum bietet, laden ein, sich zum Feiern und Ausgehen einzukleiden. Der Brautsalon Nähere Informationen finden Sie unter www.brautmoden.at.

Hufnagl wurde ebenfalls erweitert und in den exklusiven Anprobesalons eine Erlebniswelt geschaffen, die zum Träumen verleitet und schon die Vorbereitungen auf den schönsten Tag im Leben zu etwas ganz Besonderem macht. Das Modehaus Hufnagl hat mit diesem Umbau seine Stellung als eines der größten Anlass-

häuser Österreichs noch weiter ausgebaut. Mit Angeboten für Damen und Herren und der Herbstmodenschau am 27. September wird die Neueröffnung gefeiert.

Termine in unserem Atelier sind gegen Terminvereinbarung täglich von 7 bis 22 Uhr möglich – auch am Samstag und Sonntag! Ob Gold, Silber, Platin, Palladium oder Titan, wir fertigen eure Traum-Eheringe speziell nach euren Vorstellungen. Kostenvoranschläge werden dabei nie überschritten (auch nicht bei Goldpreissteigerungen).

Am Herzen der Natur

Das Trachtenhaus Silberschneider in Deutschlandsberg bietet trendige Trachtenmode für Sie und Ihn, sowie elegante Trachten­bekleidung für Hochzeiten und ­andere feierliche Anlässe!

Josef Krisper – Goldschmied Gamlitz | Telefon: 0664 31 30 788 www.schmuckatelier.net

Mode in

Silberschneider Deutschlandsberg

faire Preis-Leistungs-Verhältnis bestätigt einmal mehr den richtigen Weg der Manufaktur in der Oststeiermark, leistbare Tracht „made in Styria“ zu produzieren. Und weil Peter Rosegger soziales Engagement sehr wichtig war, wird ganz in seinem Sinne ein Anteil aus dem Verkauf der Rosegger-Kollektion einem karitativen, bergbäuerlichen Projekt im Raum Krieglach zufließen.

Gefeiert wurde mit viel Musik.

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Autoherbst in

KFZ-RundumService von „Car-Men“

Was der Autoherbst zu bieten hat Innovativer Newcomer: Chevrolet Trax Chevrolet stellt sein erstes Modell im Kleinwagen-SUV-Segment vor: den Trax.

Der innovative Newcomer kombiniert Vorteile eines Vollblut-Geländewagens mit der Fahrdynamik und dem Kraftstoffverbrauch eines kleineren Fahrzeugs. Dazu kommt ein

Fließende Linien, moderne Designelemente und durchdachte, praktische Strukturen.

So manche Schäden, die sich über den Sommer ergeben haben, sollten noch vor dem Herbstund Wintereinbruch ­repariert werden. Modern, außerordentlich vielseitig und sehr sparsam.

Maximum an Flexibilität, vom variabel gestaltbaren Innenraum über ein leistungsfähiges Allradsystem bis hin zur Chevrolet MyLink-Technologie, die den neuesten Stand in Sachen Konnektivität repräsentiert. Bis zu acht mögliche Sitzkonfigurationen sorgen für größtmögliche Variabilität. Der Laderaum des Trax fasst bis zu 1.370 Liter Gepäckvolumen, ein

Stauraum unterhalb des Laderaumbodens schafft weitere Transportreserven. Zusätzlich zur geteilt umklappbaren Rückbank (60/40) verfügen die höheren Ausstattungsversionen über einen ebenfalls umlegbaren Beifahrersitz und bieten dadurch bis zu 2,3 Meter Ladelänge. Sechs Airbags, Dreipunkt-Sicherheitsgurte an ­allen fünf Sitzpositionen,

­ indersitzverankerungen K nach ISOFIX-Standard sowie eine verformbare Pedaleinheit zum Schutz des Fahrers vor Fuß- und Beinverletzungen gehören zum Sicherheitsstandard des Chevrolet Trax. Souveräner Allrounder: BMW X5 Der neue BMW X5 präsentiert sich als souveräner Allrounder für höchste und zugleich vielfältigste Ansprüche. Der BMW X5, Begründer des Segments der Sports Activity Vehicle und mit mehr als 1,3 Millionen Einheiten seit dem Start der ersten Modellgeneration das weltweit meistverkaufte Fahrzeug seiner Klasse,

Elegant und großzügig - hochwertige Materialien, luxuriöses Ambiente, moderne Funktionalität.

startet in ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte. Mit der dritten Generation dieses Modells setzt BMW erneut Maßstäbe für kraftvolles Design, Raumkomfort und Luxus im Interieur, Vielseitigkeit, Fahrfreude und Effizienz sowie innovative Ausstattungsmerkmale. Dank BMW EfficientDynamics kombinieren alle Varianten des Sports Activity Vehicle gesteigerte Fahrleistungen mit reduzierten Verbrauchs- und CO2-Werten. Größer denn

je fällt auch das Angebot von BMW ConnectedDrive mit innovativen und im Wettbewerbsumfeld teilweise einzigartigen Fahrerassistenzsystemen aus. Ebenso überzeugt die hohe Funktionalität, für welche die serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilte, umklappbare Fondsitzlehne, ein Gepäckraumvolumen von 650 bis 1870 Litern und optional auch eine dritte Sitzreihe mit zwei zusätzlichen Plätzen sorgen.

Kleine Schönheitsfehler, Park-, Lack und Hagelschäden, Kratzer am Auto oder abgekratzte Alufelgen sind keine Tragödie – lassen Sie einfach die Fachleute der Firma „Car-Men“ mit ihrer neuen Technologie ans Werk. Reparieren statt tauschen Helmut Kohlendorfer von „Car-Men“ empfiehlt: „Für die Instandhaltung und Wiederaufwertung des Fahrzeuges ist Reparieren die schonendste Variante.“ Alternative Reparaturmet hoden sorgen für den Erhalt des Wertes und für die Erhaltung der Originalteile. „Das bedeutet vor allem für den Kunden natürlich auch eine Kosten- und Zeitersparnis“, so Kohlendorfer. Last but not least – auch die Versiegelung inklusive Polieren als Schutzschicht gegen das Salz sowie die Lederoberflächenrestaurierung für Ihren geliebten fahrbaren Untersatz oder Ihren „Oldie“ zählen zum Service von „Car-Men“.

Infobox Der BMW X5 setzt neue Maßstäbe für Fahrfreude, Luxus und Innovationen.

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Nähere Infos auch unter www.car-men.at

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in Gesellschaft Mobilität im neuen Takt Erfreuliche Verbesserungen im RegioBus-Verkehr der Linien 111 und 120 zwischen Graz, Judendorf-Straßengel und Gratwein: Seit Schulbeginn kann man nun jede Stunde den Bus von und nach Graz nutzen!

Stallhofstraße gewählt worden. Die Zusatzleistungen und die Vertaktung sind erste Maßnahmen für eine grundsätzliche Attraktivierung des RegioBusVerkehrs in der Region und werden vom Land

Bahnhofstraße. Die Attraktivierung der RegioBuslinien 111 und 120 fügt sich hervorragend in das derzeit in Ausarbeitung befindliche gemeindeübergreifende Mobilitätskonzept ein. Weitere Maßnahmen unter dem Motto Mobilität.Neu. Lenken sind geplant. Dies soll für die Gemeinden Judendorf-Straßenengel und Gratwein der Start in ein neues Mobilitätszeitalter als Mobilitätspioniere sein.

in Gesellschaft

Im vergangenen August hat die Kärntner Firma Steiner Bau auf dem ehemaligen Prangl-Gelände im Süden von Gratkorn ihren Betrieb aufgenom-

plätze kann sich die Gemeinde Gratkorn jedoch im Rahmen der Betriebserweiterung der NXP Semiconductors Austria GmbH freuen. Bereits jetzt arbeiten 400 hochqualifizierte MitarbeiterInnen am Standort Gratkorn an Entwicklung, Marketing und technischem Support von sicheren RFID-Lösungen. Der große Erfolg der hier entwickelten Produkte am Weltmarkt hat

von Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung feierlich ein neues Firmengebäude eröffnet, das ein modernes Elektroniklabor und damit 70 zusätzliche Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich beherbergt. „Wir sind stolz, in unserer Gemeinde derart innovative Betriebe mit hervorragenden MitarbeiterInnen zu haben. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwick-

men. Das renommierte Unternehmen, das u.a. beim Bau des LKH West oder des Kunsthauses beteiligt war, beschäftigt hier 15 MitarbeiterInnen. Über noch mehr neue Arbeits-

für den Standort sehr erfreuliche Konsequenzen: Schon zum dritten Mal musste der Betrieb vergrößert werden. Am 20. September 2013 hat das NXP-Team nun im Beisein

lung unserer Gemeinde und zur Steigerung der Lebensqualität aller BürgerInnen“, erklärt dazu Gratkorns Bürgermeister Ernest Kupfer.

Gratkorns Wirtschaft wächst kräftig weiter Während andere Gemeinden mit Betriebsabwanderungen und -auflösungen und somit mit steigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben, floriert der

Bald auch sicheres Vorankommen in der

Bitte einsteigen: Der RegioBus-Verkehr in der Region wird immer attraktiver.

Bisher waren die Busverbindungen von Graz Richtung Judendorf-Straßengel und Gratwein nicht vertaktet und haben auch Angebotslücken aufgewiesen. Aus diesem Grund sind diese Linien nicht in dem Ausmaß angenommen worden, wie es wünschenswert wäre. Als erster Schritt eines Gesamtkonzeptes zur Attraktivierung des suburbanen Verkehrs von Graz Richtung Norden verkehren die Linien von Graz über Judendorf-Straßengel nach Gratwein seit Schulbeginn im regelmäßigen Stundentakt und schließen die Angebotslücken. Und um keinen Parallelverkehr zur S-Bahn zu produzieren, ist mit den Zusatzkursen eine neue Linienführung über die Rötzer Straße bzw. 28

Steiermark sowie von den Gemeinden JudendorfStraßengel und Gratwein finanziert. Im Umfeld soll es schrittweise zu weiteren Verbesserungen durch einheitliche Fahrzeitprofile bzw. weitere Vertaktungen, einheitlichere Linienführungen (z.B. am Grazer Hauptbahnhof) oder durch eine Vereinfachung der Liniennummern kommen. Auch die Infrastruktur soll entsprechend ausgebaut werden. Hier gibt es beispielsweise Ideen für eine neue Haltestelle beim Bad Weihermühle oder beim Kreisverkehr Gratwein

­ lankenwartherstraße?! P Dies wünschen sich die Anrainer und Autofahrer, die täglich über die Plankenwartherstraße in Judendorf-Straßengel fahren müssen. Seit Jahren wartet man darauf, dass die Landesstraße L 332 saniert und ein Gehsteig errichtet wird. Jetzt geht’s los: Anfang Oktober wird den betroffenen Anrainern das Projekt vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung präsentiert. „Wir freuen uns sehr, dass nun endlich Bewegung in die Sache kommt“, so ein betroffener Anrainer.

Das NXP-Team wächst weiter.

­ irtschaftsstandort GratW korn unverändert: Neben der Neuansiedlung der Firma Steiner Bau freut sich die Gemeinde nun auch über die Erweiterung des Halbleiterherstellers NXP.

Wann & Wo Alle Fahrpläne bei der busbahnbim-Auskunft unter www. verbundlinie.at - die busbahnbim-Auskunft gibt es auch als praktische App! Telefonische Auskünfte: 050 / 6 7 8 9 10 29


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in Gesellschaft Mach mit – stimm mit! Die Gemeinde-App „Mach mit – stimm mit!“ soll in Lieboch die Bürgerbeteiligung fördern.

Eine App für viele (Anwendungs)Fälle.

Die e-Partizipations-App ist als moderne Schnittstelle zwischen BürgerInnen und ihrer Gemeinde

gedacht, um eine Beteiligung am kommunalen Alltag und sogar am politischen Entscheidungsprozess zu erleichtern oder gar erst zu ermöglichen. So können bei „Mach mit!“ unter den Menüpunkten „Negative Meldungen“ und „Positive Meldungen“ Mängel oder Missstände wie zum Beispiel Schlaglöcher, Schäden an öffentlichen Einrichtungen oder eine defekte Straß e n l a te rne, aber auch Schönes, Sehens- und Bemerkenswertes unmittelbar und einfach gemeldet und mit genauer Ortsangabe und Foto dokumentiert werden. „Vielleicht haben Sie auch ein Anliegen, das sie der Gemeinde gern mitteilen möchten – ‚Mach mit!’ stellt auch diese Funktion zur Verfügung“, erläutert Bürgermeister Rudolf Aichbauer. Diese App ermöglicht es engagierten Bürgerinnen und Bürgern, direkt Verbindung mit der Gemeindeverwaltung aufzunehmen. Und sie bietet auch die Möglichkeit, die versendeten

in Gesellschaft Stimmung, Spaß & gute Laune Bgm. Rudolf Aichbauer: Nahe an den Bürgerinnen und Bürgern.

Mitteilungen einzusehen, ihren Status zu überprüfen und Rückmeldungen zu erhalten. „Wurde zum Beispiel der Fahrbahnschaden behoben, den Sie gemeldet haben, erfahren Sie es vor allen anderen“, verspricht Aichbauer. Mittels der „Stimm mit!“Funktion kann die Bevölkerung rasch und unkompliziert zu wichtigen Gemeindethemen befragt werden. Blitzumfragen sind Stimmungsbarometer und dienen der Meinungsbildung bzw. als Entscheidungshilfe im Gemeinde- oder Stadtrat. Die App für mehr Bürgernähe und Mitbestimmung lässt sich übrigens ganz einfach in wenigen Sekunden kostenlos auf das Smartphone herunterladen und ist nach einer kurzen Registrierung einsatzbereit – dem Mitmachen steht dann nichts mehr im Weg.

Was den Ausseern ihr Kiritag, ist den Eisbachern ihr Frühschoppen in ­Schirning. Über 500 begeisterte Besucherinnen und Besucher genossen die ausgezeichnete Küche des Gasthauses Absenger und applaudierten den „Models“ der Modenschau der Trachtenstube Hiden

aus Übelbach. Denn hier werden keine Profis auf den Laufsteg geholt, sondern Leute aus dem Ort – da ist der Spaß für alle Beteiligten und vor allem für das Publikum in den Bierzelten vorprogrammiert. Gutes Bier, schöne Trachten und gemütliches Z’sammsitzen werden eben keineswegs nicht nur im Salzkammergut

Ob Dirndl, Steireranzug oder Lederhose so kleidsam kann (Ausseer) Tracht sein.

geschätzt, sondern auch in ländlichen Gemeinden wie Eisbach, die Wert auf Brauchtum, Tradition und Geselligkeit legen. Was wie ein normaler Früh-

schoppen anfing, endete erst viele, viele Stunden später – sogar an den Stehtischen bewiesen die Gäste Durchhaltevermögen bis zum Abend.

Kirtag in St. Bartholomä

80 Jahre Waller-Hütte

Trotz regnerischen Wetters mischte sich LT-Präsidentin Ursula Lackner am traditionellen Festsonntag unter die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Bartholomäer Kirtages.

Aus Anlass des heuer stattfindenden 80-JahrJubiläums der JohannWaller-Hütte auf dem Schöckl haben sich die Naturfreunde Graz selbst ein Geschenk gemacht:

Verschiedenste Angebote der Standler, ein großer Vergnügungspark und die kulinarischen Schmankerln der

Buschenschänken, des GH Kirchenwirt und der Pfarre sorgten für gute Unterhaltung und entsprechende Stärkung. Begleitet von den GR Josef Steinkellner, Bernhard Senger und Markus Dirnberger führte die 2. Landtagspräsidentin viele interessante Gespräche und wurde so ihrem Ruf, eine Politikerin zum Anfassen zu sein, gerecht.

nissen angepasst. Jubiläum und Umbau wurden mit einem großen Fest gebührend gefeiert. Hüttenwirt Wolfgang Roi, der seit 35 Jahren ehrenamtlich diese Funktion

Wie & Was Was ist eine App? App ist die Kurzform des englischen Wortes „application” und bedeutet Anwendung. Gemeint ist damit ein Anwendungsprogramm bzw. Anwendungssoftware, die man auf einem Smartphone oder einem iPad installieren kann. Was bedeutet e-Partizipation? e-Partizipation steht für alle internetgestützten Verfahren, die eine Beteiligung von BürgerInnen am politischen Entscheidungsprozess ermöglichen 30

Idyllisch und abseits des Trubels auf der Südseite des Schöckls gelegen: die Johann-Waller-Hütte. FOTO: H. Kahr

Das Wetter tat der guten Laune keinen Abbruch.

Mit einem Innenumbau wurde die Schutzhütte den ökologischen und ökonomischen Bedürf-

ausübt, erhielt zu diesem Anlass das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz. 31


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in Gesellschaft Hart herbst‘lt

in Gesellschaft Mehr Babys für GU Alle Jahre wieder veröffentlicht das Team der steirischen Landesstatistik rund um Abteilungschef Martin Mayer allerlei interessantes Zahlenmaterial über die Steiermark – und natürlich auch über unseren Bezirk. Wussten Sie etwa, dass es in Graz-Umgebung im Vorjahr einen Geburtenanstieg gab? Und zwar gleich um 2,5 Prozent – konkret dürfen wir uns über 1.209 neue „GUler“ freuen. Damit ist unser Bezirk übrigens Nummer zwei steiermarkweit, nur Neu-Grazer gab es 2012 noch mehr. Am häufigsten hören diese Babys auf die

Namen Luca und Anna, gefolgt von Lukas und Tobias, beziehungsweise Lena und Hannah. Berechnet man die durchschnittliche Anzahl der Geburten pro 1000 Bezirkseinwohner, dann liegt Graz-Umgebung hier mit 8,4 hauchdünn hinter dem Steiermarkdurchschnitt von 8,6 – an der Spitze ist der Bezirk Weiz mit 9,8 zu finden. Die Landesstatistiker haben sich aber auch angesehen, wie hoch die durchschnittliche Lebenserwartung ist - sie beträgt in GU 78,7 Jahre. Zum Vergleich: Länger lebt man etwa in GrazStadt (79,1), in Deutschlandsberg (79), im Bezirk

Für ein lebenswertes Semriach

Dank & Anerkennung Martin Mayer und Josef Holzer präsentierten spannende neue Statistik-Details über unseren Bezirk. FOTO: steiermark.at/Leiss

Südoststeiermark (80) und in Hartberg-Fürstenfeld (80,1). Eine kürzere Durchschnittslebenserwartung hat man in Voitsberg (76,7), in Leibnitz und in Bruck-Mürzzuschlag (jeweils 77,7) sowie im Bezirk Murtal (78,5). In einer unerfreulichen Tabelle liegt GU jedoch ganz an der Spitze: In keinem anderen Bezirk gab es 2012 eine solch hohe Scheidungsra-

te, sie betrug im Vorjahr 46,8 Prozent. Platz zwei belegt Graz-Stadt mit 44,5 Prozent, „Bronze“ ging an Bruck-Mürzzuschlag mit 42 Prozent. Die niedrigste Scheidungsrate 2012 hatte Murau mit 26 Prozent. Übrigens: Die meisten Ehen werden in der Steiermark im vierten Ehejahr geschieden – also nix ist es mit dem „verflixten siebenten Jahr“…

teilnehmenden Kommunen erhalten die Hilfsmittel und die Unterstützung, die sie benötigen, um ihre

setzungserfolg verliehen werden. Semriach ist seit 2006 dabei und bekam im Jahr 2011 für einen Umsetzungsgrad von 54% das 3. „e“ zuerkannt. Und dabei soll es nicht bleiben, wenn es nach dem e5-Team Semriach geht, das immer wieder neue Impulse setzt - von einer Fahrgemeinschaftsbörse über eine Stromtankstelle, die der Bevölkerung zum Aufladen von Elektrofahrzeugen frei zur Verfügung steht, bis zur Gründung einer Einkaufsgemeinschaft zum Ankauf von Solarpaneelen. Ziel dieser Aktion ist es, die Kosten für die private Errichtung einer Photovoltaikanlage möglichst gering zu halten. Apropos Photovoltaik: In Semriach produziert die größte Photovoltaik-Freiflächenanlage der Mittelsteiermark Sonnenstrom, zwei weitere Freiflächenanlagen sind in Planung.

Das e5-Team Semriach – links im Bild Bgm. Jakob Taibinger - hat noch viel vor.

Als e5-Gemeinde nimmt Semriach an einem seit 1998 europaweit laufenden, erfolgreichen Programm teil, das Gemeinden ermuntert und dabei unterstützt, ihre Energiepolitik zu modernisieren, Energie effizienter zu nutzen, Kli32

maschutzziele festzulegen und verstärkt erneuerbare Energieträger einzusetzen. Damit diese Ziele erreicht werden können, wurde das „e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden“ ins Leben gerufen: Die

bisherige Energiepolitik überprüfen zu können. Daraus lassen sich Zukunftsstrategien ableiten und konkrete Aktivitäten planen. Sichtbares Markenzeichen sind maximal 5 erreichbare „e“, die den Gemeinden je nach Um-

Im Bezirk Graz-Umgebung gibt es 69 Feuerwehren. Es ist ein gutes Gefühl, dass 4.782 ­Feuerwehrmänner und 317 Feuerwehrfrauen rund um die Uhr bereit sind, im Ernstfall Leben und Sachgüter zu retten und in Katastrophenfällen Schlimmeres zu ­verhindern. Die Weiterbildung, die zumeist in der Freizeit erfolgt, nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. Wie hoch diese Leistungen geschätzt

40 Jahre im Dienst der Allgemeinheit mit dem Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes erster Stufe ausgezeichnet. Kommandantenstellvertreter OBI Herbert Posch wurde das Verdienstkreuz zweiter Stufe verliehen. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr wurden Wilhelm Suschek und Bernhard Florian gewürdigt. Die Österreichische Lebens- und Rettungsgesellschaft ehrte Peter

Bei strahlendem Sonnenschein zog „Hart herbst‘lt“, das gemütliche Herbstfest für die ganze Familie, im Harter Ortszentrum viele Besucherinnen und Besucher an. Bei Spanferkelschmaus und Weinverkostung, Rundflü-

gen mit dem Hubschrauber, einem Gewinnspiel oder dem bunten Kinderprogramm war für alle etwas dabei. Musikalisch sorgten Lounge Breakers, Rolling Dice und LadyRock für Stimmung und gute Laune.

Auch Bürgermeister Gerhard Payer und LT-Präsidentin Ursula Lackner feierten mit.

Mitreißender LadyRock.

NAbg. Elisabeth Grossmann überreicht Tobelbads HBI Peter Zeiller eine hohe Feuerwehrauszeichnung. FOTO: KK

werden, zeigt auch die Anwesenheit von Politikern des Landes und der Gemeinden, wenn Feuerwehrleute für ihre Verdienste um das Feuerwehrwesen geehrt werden. Das 90-jährige Bestehen der Feuerwehr Tobelbad-Haselsdorf war ein würdiger Rahmen, verdienstvollen Mitgliedern Dank und Anerkennung auszusprechen. HBI Peter Zeiller wurde für

Zeiller, Herbert Posch, Wilhelm Suschek, Norbert Reisinger und Otto Leitgeb. Als Gratulanten stellten sich Tobelbad-Haselsdorfs Bürgermeister Helmut Holzapfel, NAbg. Elisabeth Grossmann, Brandrat Günther Dworschak und Davy Koller, der Präsident der Österreichischen Lebens- und Rettungsgesellschaft ein. 33


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in Gesellschaft Saubere Wärme für den Norden A Fest’l zum Wohlfühlen Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Musikkapelle Krumegg das „Zaumkuman“ und die Stimmung beim „Fest´l zum Wohlfühlen“ war großartig, urig und echt.

und LAbg. Waltraud Schiffer war gekommen. Vertreter des Musikvereines nutzten die Gunst der Stunde und zeigten ihnen das sehr desolate und nicht mehr zeitge-

Die Wärme GRAZNORD (WGN GmbH) baut ihr Nahwärmenetz kräftig aus: Nahezu alle Gemeindeobjekte und Siedlungsgenossenschaften in Gratwein und Gratkorn werden 2013 an das Netz der WGN angeschlossen, die damit die bereits bewährte Zusammenarbeit mit Sappi Gratkorn als Wärmelieferant weiter fortführt.

wir durch das neue Leitungsnetz den jährlichen CO2-Ausstoß massiv reduzieren und dadurch auch einen Rückgang der Feinstaubbelastung auch in Graz bewirken.“ Ein „sauberer“ Plan - bis Ende 2013 wird der erste Bauabschnitt mit sieben Kilometern Leitungsnetz fertig sein. Die Wärme GRAZNORD ist eine pri-

in Gesellschaft Politik von Frau zu Frau Bei den Frauensommergesprächen in Gratkorn und Feldkirchen ging es um brisante Themen, die nicht nur, aber vor allem Frauen betreffen. In Gratkorn lud Katharina Wess, Obfrau des Gratkorner Frauenkomitees, die Politikerinnen Karin Greiner und Elisabeth Grossmann zur Diskussion. Die beiden Nationalrätinnen stellten sich den Fragen nach Gerechtigkeit beim Arbeitseinkommen und Pensionen, der Pflegeproblematik und der Situation von Frauen am

Arbeitsmarkt. „Wir lassen auch die Dayli-Mitarbeiterinnen nicht im Stich“, betonte Grossmann, angesprochen auf die Schließung der im Bezirk stark vertretenen Handelskette. Man werde sich derzeit bei den Zentren für Ausbildungsmanagement (ZAM), deren Vorsitzende Grossmann ist, gemeinsam mit dem Land Steiermark und dem AMS bemühen, die gekündigten Dayli-Mitarbeiterinnen über Weiterqualifizierung vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren. Mit den Politikerinnen diskutier-

Angeregte Diskussionen in Gratkorn... Bgm. G. Murlasits, Bgm. E. Kupfer, NAbg. K. Greiner, M. Oberhumer (Sappi), B. Lippbacher (GF WGN) und O. Frühwald (WGN) beim Spatenstich. San zaumkuman für a poor gmiatliche Stunden: Dietmar Kohlfürst, Michaela Höfler, LAbg. Waltraud Schiffer und 2. LT-Präs. Ursula Lackner.

Es wurde gesungen, getanzt und gelacht und den Musikanten hat das Arbeiten sichtlich Spaß gemacht. Sogar die hohe Politik in Gestalt von LT-Präsidentin Ursula Lackner

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mäße alte Musikheim. Beide versprachen unisono, sich für das eingereichte Projekt Rüsthaus NEU/Musikheim NEU beim zuständigen LHStellvertreter Hermann Schützenhöfer einzusetzen.

Das Projekt hat einen Umfang von vier Millionen Euro und wird als Teil der Klimastrategie auch vom Land Steiermark unterstützt. „Derzeit wird die Abwärme noch ungenutzt in die Luft geblasen“, erklärt Bernd Lippacher, Geschäftsführer der WGN: „Gemeinsam mit Sappi werden

vate Gesellschaft, die sich der Wärmeversorgung im nördlichen Grazer Becken annimmt. Das bestehende Netz der WGN in Judendorf-Straßengel sorgt seit 2010 für große Kundenzufriedenheit. Durch die Zusammenarbeit der beiden Topunternehmen wird auch die regionale Wertschöpfung gefördert.

...und Feldkirchen.

ten u. a. Monika Rieder (Gemeindevorstand Gratwein) und Doris Dirnberger (Gemeindekassierin Eisbach). Gastgeberin der angeregten Diskussionsrunde mit NAbg. Elisabeth Grossmann, NAbg. Karin Greiner und LAbg. Renate Bauer in Feldkirchen war Gemeindevorstandsmitglied Angela Wilfling,

im Vordergrund standen vor allem die Themen Ganztagsschule und Kinderbetreuung. Tatsache ist, dass Kindererziehung nach wie vor zu 95% Frauensache ist. Übernehmen dann doch einmal Väter die Kinderbetreuung, wird das von unserer Gesellschaft auch noch sehr skeptisch betrachtet. „Ich glaube, dass noch sehr viel Bewusstseinsbildung notwendig ist, damit die Kinderbetreuung auch durch die Väter als etwas Alltägliches und Normales angesehen wird. Aber auch die Wirtschaft ist gefordert, weil es auf beruflicher Ebene nicht nur den Frauen, sondern auch den Vätern oft noch sehr schwer gemacht wird, in Karenz zu gehen“, so Renate Bauer. Ein weiteres großes Problem ist nach wie vor das geringe Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen für die unter Dreijährigen.

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in Gesellschaft Wo Gutes gut getan wird Grandioses Wetter, perfekte Organisation sowie ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt sorgten für Rekord-Besucherzahlen beim 28. integrativen Familien-Zeltfest der Barmherzigen Brüder in Kainbach bei Graz. Weit über 7.000 Menschen mit und ohne Behinderung besuchten die zweitägige Großveranstaltung und feierten gemeinsam bei Musik und Tanz. Ermöglicht wurde dieses Fest vor allem durch die ehrenamtliche Mithilfe von insgesamt 422 aktiven und auch pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Johannes von GottPflegezentrums, der Therapiestation für Drogenkranke „Walkabout“, der beiden Krankenhäuser in Graz sowie deren Freunden und Angehörigen.

Neben den ehrenamtlich Mitarbeitenden sind es aber auch die Musikerinnen und Musiker, die durch ihren kostenlosen Auftritt bzw. einen Auftritt zu Benefizpreisen den Gästen wieder zwei stimmungsvolle Festtage bereitet haben: Die Junker, Natalie Holzner, das Schneiderwirt Trio, Jess Robin & Band, Armin Stöckl, Markus Wohlfahrt, Night Fever, Salzburgsound, Diana West und Die Krieglacher. Ein besonderer Anziehungspunkt für Familien mit Kindern war auch dieses Jahr der kostenlose Spielepark, der kaum Wünsche offen ließ. So konnten die Kleinen aus vielen Attraktionen wählen und zum Beispiel große Hupfburgen erobern, mit Go-Karts und Elektroautos Rennen fahren oder sich beim KinderSchminken in Prinzes-

sinnen und kleine Löwen verwandeln lassen. Der Auftritt des Zirkus Kunterbunt, die Dampfeisenbahn sowie ein großer Schnauferlzug, der zum Streichelzoo führte, beeindruckte Groß und Klein gleichermaßen. Es ist schön, wenn „Gutes gut getan wird“ und so viele Menschen sich für ein Fest engagieren, dessen Reinerlös zur Gänze den Bewohnerinnen und Bewohnern des Johannes von Gott-Pflegezentrums zu Gute kommt. Noch

schöner ist es, zu sehen, wie selbstverständlich Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam feiern. „Ich komme immer wieder gerne hierher auf Besuch, vor allem zum stimmungsvollen und lebendigen Familienzeltfest. Die Freude über das vielfältige Angebot und über die Gastfreundschaft des Pflegezentrums stehen sowohl den Gästen als auch den BewohnerInnen ins Gesicht geschrieben“, so LT-Präsidentin Ursula Lackner.

Gesundheit in Mit sebastian RELOADED® …

… den „Inneren Schweinehund“ überwinden

Flüchtig & zauberhaft …

Pater Prior D. Trummer, LT-Präs. U. Lackner, Prim. W. Friedl, Kaufm. Dir. E. Hütter und Gesamtleiter Ivan Jukić genossen die besondere Atmosphäre beim Familienzeltfest.

Im heilklimatischen Kurort Laßnitzhöhe wird der einzigartige Terrainkur-Erlebnisweg, sebastian RELOADED®, angeboten. Auf einer 7,3 km langen, familientauglichen Wander-, Walk-, Geh- und Laufstrecke wird hier ein völlig neues und innovatives Outdoor-Konzept mit hohem Spaßfaktor zur kostenlosen Nutzung angeboten. Bewegungsabenteuer für alle Am Terrainkur-Erlebnisweg sebastian RELOADED® erwarten die Besucher an 25 Erlebnisstationen unterschiedlichste Herausforderungen. Dabei stehen Erholung,

Bewegung sowie Spiel und Spaß in freier Natur im Vordergrund. Neben dem Haupteinstieg am Regionalen Marktplatz verfügt der TerrainkurErlebnisweg über 6 zusätzliche Einstiegsstationen und bietet sich auch im Herbst für einen abwechslungsreichen Ausflug an! Multifunktionalität ist eines der Zauberworte des neuen TerrainkurErlebnisweges. So kann die gesamte Strecke von Familien und Kindergarten-/Schulgruppen genauso genutzt werden, wie von Spaziergängern, Erholungssuchenden, Kurund Gesundheitstouristen, Firmen und Vereinen. Bei der Konzeption und der Errichtung des Erlebnisweges war der individuelle

Zugang der Besucher zur Bewegung, angepasst an das jeweilige Leistungsniveau mit dem Ziel, die Freude an der Bewegung zu entdecken oder zu stärken, besonders wichtig. Daher wurden alle Erlebnisstationen sinnvoll aufeinander abgestimmt. sebastian RELOADED® ist einzigartig Bei den 25 liebevoll errichteten Erlebnisstationen erfahren die Besucher Wissenswertes über Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Stressabbau und Erholung. So gilt es etwa „Bäume auszureißen“, sich sportlich mit dem „Inneren Schweinehund“ zu messen, am „Hügelland15-Lebensrad“ Überraschendes zu erfahren oder sich in der „grünen Lunge“ aus dem (Fein)Staub zu machen. Wer es lieber ruhiger hat, kann beim „Leben in geordneten Bahnen“ neue Inspiration finden oder sich am „interaktiven Rastplatz“ in Gold aufwiegen lassen. Der junge und moderne Sebastian Kneipp Sebastian Kneipp führt als sportlicher junger Mann entlang des Erlebnisweges humorvoll von Station zu Station. Bei der Namenswahl handelt es sich um keinen Zufall, zumal dem Erlebnisweg die 5 Säulen der Kneippschen Gesund-

heitslehre zugrunde liegen. Die Erlebnisstationen des Terrainkur-Erlebnisweges sind jedoch bewusst nicht auf die hinlänglich bekannten KneippWasserkuren reduziert, sondern hier werden die Grundprinzipien von Sebastian Kneipp ganzheitlich, wissenschaf tlich belegt, modern und neu präsentiert - eben sebastian RELOADED®. Sebastian versus „Innerer Schweinehund“ Einen ironischen, aber ehrlichen Blick lenkt der Innere Schweinehund auf kleinere menschliche Schwächen. Im Dialog mit Sebastian versucht er, aus seiner Perspektive scheinbar schwierige Übungen zu umgehen.Etwas, was der Innere Schweinehund mit fast allen Menschen gemeinsam hat, nämlich mangelnde Selbstdisziplin, wird somit thematisiert und motiviert überwunden. Wer also offen für innovative, humorvolle, entspannende und moderne Outdoor-Aktivitäten der ganz anderen Art ist, ist auf diesem TerrainkurErlebnisweg in Laßnitzhöhe genau richtig.

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der Star des Abends. Verjus, Saft aus grünen Trauben, entpuppt sich

nämlich als echtes Multitalent – gemischt mit Wasser ist er nicht nur an heißen Sommertagen ein kühler Erfrischungsdrink, gibt Cocktails das Tüpfelchen auf dem i und verleiht Speisen den kulinarischen Feinschliff. Der „neue alte“ Promi in der heimischen sowie internationalen Küche ist außerdem alkoholfrei, sehr bekömmlich, histaminfrei, kalorienarm und wurde bereits im Mittelal-

ter von unseren Vorfahren sehr geschätzt. Verjus ist milder als Essig und feiner als Zitrone und damit die optimale Alternative bei Speisen und Getränken. Die zahlreich erschienenen Gäste ließen bei feinen Verjus-Mixgetränken, mediterranem Flair und Meeresfrüchten vom Grill verfeinert mit Verjus gemütlich den Feierabend ausklingen und bewiesen einmal mehr „Sauer macht lustig!“

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Lebens- und Sozialberatung ist psychosoziale Beratung von Menschen in Entscheidungs- und Problemsituationen. Die Trennung vom Lebenspartner, Schwierigkeiten mit den Kindern, der Verlust des Arbeitsplatzes oder der Tod eines geliebten Menschen – so etwas stellt jeden vor eine herausfordernde Lebenssituation. Diese kann manchmal so belastend sein, dass es sinnvoll ist, sich fachliche Hilfe zu holen. Hier setzt die Lebens- und Sozialberatung an, und 40

zwar mit dem Ziel, belastende oder schwer zu bewältigende Situationen zu erleichtern, zu verändern und einer Lösung zuzuführen. Lebensund Sozialberatung ist ein reglementiertes Gewerbe, die Ausbildung ist gesetzlich geregelt. Lebens- und SozialberaterInnen üben ihre Tätigkeit selbstständig in eigener Praxis (mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen) aus oder als MitarbeiterInnen in psychosozialen Einrichtungen. Die Akademie der Steirischen Gesellschaft für

Pflege geht alle an! In 20 Jahren wird jeder neunte Österreicher/jede neunte Österreicherin über 75 Jahre alt sein.

Hier setzt das Bildungsnetzwerk Steiermark – die Koordinationsstelle der Steirischen E r wa ch s e n e n b i l d u n g – auf unterstützendes Service für alle erwachsenen Steirerinnen und

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Gerade noch rechtzeitig kommt 2014 die Pflegekarenz, um pflegende Angehörige zu entlasten. Fachkräftestipendium und Pflegefonds sind weitere Maßnahmen, die eine gute Grundlage darstellen, welche aber dringend ausbaufähig ist. Immer wichtiger wird auch die Gesundheitsprävention, die betriebliche wie die individuelle. Was trägt die EMG Akademie für Gesundheit bei? Seminare und Schulungen

Dr. Günther Bitzer-Gavornik, Mitbegründer des Berufsstandes und Herausgeber.

möglichkeiten etwa zu Demenz, ­Hygiene oder Kinästhetik. ­Übrigens:

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Auf zum HofFest in die LFS Grottenhof-Hardt

für den Gewerbeschein für Lebens- und Sozialberatung anrechenbar sind. Näheres erfahren Sie unter 0316/38 68 73 oder www.steigls.org.

in der Betrieblichen Gesundheitsprävention für Firmen und die Professionalisierung in der Gesundheits- und Krankenpflege in verschiedenen Lehrgängen. Durch innovatives Denken werden Probleme im Bereich der Pflege erkannt – so wurde etwa der neue Lehrgang „Dipl. Senioren-Guide“ kreiert. AbsolventInnen können auf selbstständiger Basis arbeiten oder sich im Bereich der Altenarbeit anstellen lassen. Alle weiteren Lehrgänge werden berufsbegleitend angeboten. Zudem gibt es ein breites Angebot an Fort- und Weiterbildungs-

Für Groß und Klein ein Erlebnis: Das HofFest in Grottenhof-Hardt.

Am Sonntag, dem 29. 9. 2013, findet in der Fachschule Grottenhof-Hardt das traditionelle Hardter HofFest statt. Um 10 Uhr wird die Musikkapelle Thal einen Segensgang durch Feld und Stall begleiten. Unter dem Motto „Zeitreise“ wird danach viel Staunenswertes zum Thema Landwirtschaft und landwirtschaftliche Bildung präsentiert, unter anderem eine Edel-

kastanien-Ausstellung und die Vorstellung des „Hardter Bildungsweges“. Zusätzlich bieten Kunsthandwerksbetriebe ihre Produkte an und Direktvermarkter aus der Region sorgen mit bäuerlichen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. 41


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Ein Kinderspiel – der sichere Schulweg.

Der Partner für Kinder in stürmischen Zeiten Die Scheidung oder Trennung der Eltern, der Tod eines nahestehenden Menschen – all dies sind einschneidende Ereignisse im Leben von Kindern und Jugendlichen. Wut, Angst, Trauer und Schuldgefühle sind ständige Begleiter von

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terial des Spiels besteht aus einer Kautschukmatte, die zusammengerollt werden kann, Spielfiguren und Spielkarten. Ziel ist es, Unterhaltung, Bewegung, Wissen und Spaß miteinander zu verbinden. Nähere Infos finden Sie auf www.winturygames.com.

tober, Begleitungen nach Tod sind jederzeit möglich!

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Kindern, die einen Verlust erleben. In der RAINBOWSGruppe nach Trennung/ Scheidung finden die Betroffenen in 14 wöchentlichen Treffen Gleichaltrige, die ähnlich fühlen wie sie. Das RAINBOWS-Angebot nach einem Todesfall gibt

den Kindern und Jugendlichen einen Platz für ihre Trauer, aber auch für schöne Erinnerungen und neue Lebensperspektiven. Neben Gesprächen werden Kindern auch kreative und spielerische Möglichkeiten gegeben, den Tod zu bearbeiten und die veränderte Familiensituation anzunehmen. Die nächsten RAINBOWSGruppen starten im Ok-

Bernhard Sandner mitten in seinem Erste Hilfe-Riesenspiel.

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Sicherungstechnik von Grund auf zu erlernen. Die Kletterschule im City Adventure Center bietet über das ganze Jahr Kletterkurse aller Alters- und Könnensstufen an. Dreimal pro Jahr gibt es die Möglichkeit, in ein wöchentliches Kursprogramm einzusteigen – die nächste Möglichkeit bietet sich ab dem 7. Oktober. Eine Begehung des 40m langen Skywalks an der Hallendecke ist zu den Fixzeiten ab 6 Jahren möglich.

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zu entwickeln und – auch in Kleinauflagen - zu produzieren. So ist etwa der sichere Schulweg buchstäblich ein Kinderspiel geworden.

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Jugend in Große Erfolge bei „Prima La Musica“ Der erst 12-jährige Trompeter Alexander Zmug, ein Schüler der Musik- und Kunstschule Gratkorn, hat beim österreichischen Instrumentalwettbewerb „Prima La Musica“ den 1. Preis erreicht. Nachdem sich Alexander im vergangenen März beim Landesbewerb als einziger steirischer Trompeter in seiner Altersklasse für den Bundesbewerb qualifiziert hatte, konnte er dort nun sein großes musikalisches Talent vor der hochkarätigen Jury unter Beweis stellen. Ein Erfolg, der auch

die Musik- und Kunstschule Gratkorn stolz macht. Großes Talent, außerordentlicher Ehrgeiz und die Liebe zur Musik sind wohl die Basis für den Erfolg des 12-Jährigen. Nicht zu vergessen ist aber auch die hervorragende musikalische Ausbildung, die er in der Musik- und Kunstschule Gratkorn genießt. Letztere ist schon seit Jahren als musikalische Kaderschmiede in der Region bekannt. So konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche SchülerInnen bei den verschiedensten Musikbewerben auf sich

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aufmerksam machen. Neben Alexander Zmug schaffte beim heurigen Landesbewerb „Prima La Musica“ auch der Schlagzeuger Andreas Rathausky den 1. Platz. Ein anderes Beispiel ist etwa der 24-jährige Manuel Gangl, der seine musikalische Ausbildung in der Gratkorner Schule gestartet hatte und mittlerweile Mitglied der weltberühmten Wiener

bis hin zum Hackbrett - sowie auch die Stimmbildung. Gefördert wird das musikalische Talent der SchülerInnen dabei nicht nur im klassischen Musikunterricht, sondern auch in den zahlreichen Orchestern, Chören, BigBands und Ensembles, die im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte gegründet wurden und sich immer wieder mit großartigen

Die Musiklehrer Peter Wirth und Helfried Zmug mit den jungen Preisträgern Andreas Rathausky und Alexander Zmug.

Symphoniker ist. „Unsere SchülerInnen sind in hohem Maße musikalisch begabt und motiviert“, freut sich Karlheinz Pöschl, der Direktor der Gratkorner Musik- und Kunstschule: „Dementsprechend bieten wir unserem Nachwuchs auch musikalischen Unterricht auf hohem Niveau. Stolz sind wir dabei vor allem auf das umfangreiche musikalische Angebot, von dem alle Musikbegeisterten profitieren.“ Der Fächerkanon umfasst rund 20 instrumentale Angebote - von der Blockflöte über Fagott, E-Gitarre

Konzerten ins Rampenlicht rücken können. Ein weiterer Schwerpunkt der Musik- und Kunstschule Gratkorn ist auch die Zusammenarbeit mit den Kindergärten im Rahmen der musikalischen Früherziehung. Gefühl, Phantasie und Kreativität der Kinder gilt es möglichst frühzeitig zu fördern. „Dabei geht es nicht nur darum, die Kinder auf einen späteren Instrumentalunterricht vorzubereiten, sondern vor allem auch darum, Spielfreude in der Gruppe zu erleben und auszudrücken“, so Direktor Karlheinz Pöschl.

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Anmeldungen für die Musik- und Kunstschule Gratkorn sind jederzeit noch möglich: Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Musik- und Kunstschule 8101 Gratkorn, Schulgasse 6a oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 03124 / 22 382, Mobil: 0664 / 96 28 619 oder im Gemeindeamt bei Frau Michaela Kerbler, Tel. 03124 / 22 201 520.

Telefon: 03136/55 6 53 Telefax: 03136/55 6 53-55 Mobil: 0664/149 13 48

Jugend in Frohnleiten total digital Noch vor der geplanten Übernahme des Bürgermeisteramtes im November ist SP-Vizebürgermeister Jörg Kurasch mit neuen Vorhaben aktiv. Jüngstes Beispiel: Gratis-InternetAnbindung für alle rund um den Hauptplatz.

der Gastgärten bequem machen und nach Belieben surfen. Der Service richtet sich an Gäste, aber auch an heimische User, speziell an jugendliche. Wer näm-

Möglich wird das durch die Installation von WLANHotspots, die einen Einstieg ins Internet per Smartphone, Tablet oder Notebook für jedermann auf dem gesamten Hauptplatz möglich machen. Da kann man es sich auf einem Bankerl oder in einem

sche User jederzeit die Informationen holen, die sie brauchen. Für Vizebürgermeister Jörg Kurasch ein sinnvoller Schritt in die neue digitale Welt und ein Beispiel für neue Impulse, die er als künftiger Bürgermeister für ­zusätzliche Lebensqualität in der Stadt setzen will: „Damit wird der Bevölkerung ein Dienst geboten, wie es ihn in manchen Hotels, aber auch in manchen Zügen der Bahn bereits gibt.“

Vzbgm. Jörg Kurasch freut sich mit jungen Damen über den WLAN-Service rund um den Hauptplatz. FOTO: KK

Recht in Baumängel

Mag. Armin Posawetz

lich etwa per Smartphone mobil im Internet unterwegs sein will, muss sich an Limits halten – sonst wird es entweder langsam oder teuer. Ausländische Gäste können heimische Tarifangebote überhaupt nicht nützen. Ihnen allen wird damit die rasche Nutzung der Internet-Dienste ohne Zusatzkosten ermöglicht. So können sich Radfahrer, die in Frohnleiten Pause machen, Gäste von überallher sowie heimi-

Bei jedem Hausbau ist mit dem Auftreten von Mängeln zu rechnen. Die wichtigste Schutzmaßnahme vor Streitigkeiten über die ordnungsgemäße Bauausführung kann man bereits vor Baubeginn setzen, indem man eine möglichst klare und detaillierte Vereinbarung über die zu erbringenden Leistungen trifft. Vor der Abnahme jeder Teilleistung (und vor jeder Teilzahlung) sollte dann genau geprüft werden, ob die Arbeiten entsprechend der Vereinbarung ausgeführt wurden und frei von (sichtbaren) Mängeln sind. Solange

wesentliche Mängel bestehen, muss das Haus nicht übernommen werden. Bei der endgültigen Übernahme ist es ratsam, gemeinsam mit dem Bauunternehmen ein genaues Protokoll aufzunehmen, in dem alle erkennbaren Mängel dokumentiert und auch gleich Vereinbarungen über die Maßnahmen zur Mängelbehebung getroffen werden. Erst mit der Übernahme beginnt die Frist für die Gewährleistung zu laufen. Bei unbeweglichen Sachen (wie z. B. bei Bauwerken) beträgt diese Frist grundsätzlich 3 Jahre. Schon aus Beweisgründen sollten Mängel so rasch wie möglich gerügt werden. Dabei sollte man für die Verbesserung auch eine angemessene (Nach)Frist setzen. Reagiert das Unternehmen innerhalb der Nachfrist

nicht, so kann man die Mängelbehebung durch ein anderes befugtes Unternehmen vornehmen lassen und die Kosten vom noch offenen Betrag abziehen. Es ist daher ratsam, sich (schon vor Baubeginn) von einem spezialisierten Rechtsanwalt beraten zu lassen, um in weiterer Folge Schwierigkeiten zu vermeiden.

Kontakt KANZLEI § POPP Mag. Hans Georg Popp Mag. Armin Posawetz Rechtsanwalt A-8112 Gratwein, ­Bahnhofstrasse 22/1 TEL.: +43-(0)3124-55077 FAX: DW 4 kanzlei@rechtsanwalt-popp.at www.rechtsanwalt-popp.at 45


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Senioren in

Die GU-Taxler Markus Gogg & Thomas Gazzetta Sie haben selbst (zu) viele Erfahrungen nach dem Motto „I woart auf a Taxi und es kummt net, kummt net“ gemacht und kurzerhand beschlossen, einfach ein eigenes Taxiunternehmen zu gründen. Von der Idee bis zum ersten Fahrgast hat es ungefähr ein Jahr gedauert – seit rund zwei Monaten ist das „GU-Taxi“ mit Hauptstandort in Gratkorn täglich in den Abend- und Nachtstunden im Raum GU-Nord unterwegs. Zurzeit noch mit einem Fahrzeug – einem dunkelgrauen VW Passat – und zwei Fahrern: Markus Gogg (27) und Thomas Gazzetta (28) selbst. Das große Einzugsgebiet und ein sehr geringes Angebot vor allem in der Nacht und am Wochenende verbunden mit langen Wartezeiten haben die beiden zu diesem Schritt bewogen. Und die Nachfrage gibt ihnen absolut recht: „Wir haben

Ein Frühschoppen der Superlative

schon relativ viele Stammkunden, das Angebot wird sehr gut angenommen – vor allem an den Wochenenden“, erzählt Markus Gogg. Den Fuhrpark zu erweitern, ist bereits ein Thema, ein zusätzlicher Fahrer auch: „Das ist aber ein sehr sensibler Bereich, da suchen wir schon sehr genau aus.“ Unternehmer zu sein, ist für Gogg und Gazzetta allerdings keine neue Erfahrung: Vor fünf Jahren haben sie die Firma Cleansolution gegründet, die Reinigungs-, Winter- und Sommerdienste anbietet, stetig gewachsen ist und heute rund 20 MitarbeiterInnen hat. Kommt neben der Doppelbelastung, praktisch zwei Unternehmen zu führen, nicht das Privatleben zu kurz? „Nein, denn der Beruf ist zugleich auch Hobby und unsere Partnerinnen und unser Freundeskreis stehen hinter uns. Wir haben ein tolles Netzwerk und

Junggebliebene aus nah und fern folgten der Einladung des Pensionistenverbandes LiebochHaselsdorf-Lannach zum Frühschoppen ins Eisenbahnmuseum Lieboch. Thomas Gazzetta und Markus Gogg: „Die Entscheidung, ein Taxiunternehmen zu gründen, war absolut richtig!“

werden mit Tipps und guten Ratschlägen versorgt“, so Gazzetta. Beide haben die Gebäudereinigerausbildung abgeschlossen und sich rasch selbständig gemacht. „Es macht einfach großen Spaß, Unternehmer zu sein und der Wunsch nach Selbständigkeit war immer da“, sagt Gazzetta, „wir kennen die andere Seite auch, aber das ist nichts für uns.“ Begonnen haben sie mit kleinen Aufträgen, heute zählen zu den Kunden von Cleansolution IKEA, das Center West, Raiffeisen oder die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). „Wir haben uns oft beweisen und mit unserer Arbeit

überzeugen müssen“, meint Gogg. Mittlerweile ist das Unternehmen etabliert: „Wir haben eine gute Basis, auf der bauen wir auf.“ Das werden sie wohl auch als Taxiunternehmer schaffen. Wenn es mit dem GU-Taxi ebenso stetig aufwärts geht, wird man im Norden unseres Bezirks nicht mehr mangels an Angebot so oft ewig auf ein Taxi warten müssen …

Infobox

Rund 500 Besucherinnen und Besucher wurden bis in den Nachmittag hinein bestens bewirtet und genossen das gesellige Beisammensein

in angenehmer Atmosphäre. Das AlpenklangDuo sorgte für die stimmungsvolle musikalische Begleitung. Als Ehren gäste konnten unter vielen anderen NAbg. Elisabeth Grossmann, PV-Landesvorsitzende Sophie Bauer, PV-Bezirksvorsitzender Kurt Wagner, die Bürgermeister Rudolf Aichbauer und Helmut

Wer rastet, der rostet.

Holzapfel sowie Altbürgermeister Siegi Fassolter begrüßt werden. Und alle waren sich einig: Dem Organisa-

tionsteam rund um Alois Pignitter gebührt großes Lob für diese gelungene Veranstaltung.

Aufg’spielt wurde zünftig.

In geselliger Runde.

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Senioren in Ein Jahr der Geselligkeit

den Senioren nämlich nicht nur einen strukturierten, sondern einen äußerst abwechslungsreichen und vor allem geselligen Tagesablauf.“

Beim gemeinsamen Basteln vergeht die Zeit im Nu.

„Man spürt die Freude der Menschen schon in der Früh, wenn sie in das Tageszentrum Gratkorn kommen“, erzählt Leiterin Ingrid Stollberger stolz: „Unsere Einrichtung bietet

Das Tageszentrum Gratkorn feiert Geburtstag: Vor fast genau einem Jahr wurde diese Betreuungseinrichtung für Seniorinnen und Senioren eröffnet und erfreut sich seitdem wachsender Beliebtheit.

ESCHENHOF Semriach

Das Angebot reicht dabei von Bewegungs- und Gedächtnistraining über kleinere Ausflüge bis hin zu Diskussionsrunden und musikalischen Darbietungen. Natürlich bleibt auch genug Zeit, um sich auszuruhen oder seinen persönlichen Hobbys wie etwa dem Stricken oder Basteln nachzugehen. Welch kreative Ader hier zum Vorschein kommen kann, zeigt sich etwa bei Charles Bauer. Er ist ein Tagesgast der

ersten Stunde, der mit Begeisterung an seinen Collagebildern arbeitet. Aus Münzen, Schlüsseln, Uhren- und Schmuckteilen gestaltet er wahre Kunstwerke, die allseits Begeisterung hervorrufen. Beim nächsten Weihnachtsbasar des Senioren- und Pflegezentrums Gratkorn, in dessen Rahmen auch die Kunstwerke der Tagesgäste zum Verkauf angeboten werden, ist auch eine große Ausstellung mit den Werken von Herrn Bauer geplant. Gratkorns Bürgermeister Ernest Kupfer ist mit dem gelungen Start des Tageszentrums sehr zufrieden: „Wir freuen uns, unseren Senioren ein umfassendes Betreuungssystem bieten zu können. Tageszentren dieser Art werden in Zukunft sicherlich noch mehr an Bedeutung ­gewinnen“. Tipp: Zum Vormerken: Der Weihnachtsbasar des Senioren- und Pflegezentrums Gratkorn findet am 29. November 2013 ab 14 Uhr statt.

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Interessierte haben übrigens die Möglichkeit, diese Einrichtung im Rahmen eines kostenlosen Schnuppertages kennen zu lernen. Anmeldungen (mindestens eine Woche vorher) bzw. weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Ingrid Preitler per E-Mail: ingrid.preitler@gratkorn.com oder per Tel.: 03124 22 201 442.

in Politik Regierung hat Wirtschaftskrise sehr gut gemeistert Lobende Worte hat der steirische SPÖ-Chef LH Franz Voves für die Performance der rot-schwarzen Bundesregierung. „Die von Bundeskanzler Werner Faymann geführte Regierung hat unser Land sehr gut durch die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise geführt, vor allem beschäftigungspolitisch war die sozialdemokratische Handschrift deutlich zu erkennen. Österreich ist seit über zwei Jahren das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der EU, auch bei der Jugend sind wir ganz vorne dabei, unsere Beschäftigungsmodelle gelten europaweit als vorbildhaft“, so LH Voves. Werner Faymann und sein Team hätten zahlreiche wichtige Projekte für Österreich realisiert, leider seien diese Erfolge aber immer wieder von parteipolitisch motivierten Streitereien überlagert worden. Voves ist jedoch davon überzeugt, dass auch Faymann und Spindelegger eine 2. Chance verdienen: „Auch Hermann Schützenhöfer und ich haben den Fehler gemacht, fünf Jahre lang öffentlich zu streiten. Die Wählerinnen und Wähler haben uns darauf die entsprechende Antwort gegeben. Wir haben diese Botschaft verstanden, einen Schlussstrich gezogen und noch einmal neu angefangen. Wir diskutieren auch heute noch sehr

heftig und viel, allerdings hinter den Kulissen. So konfrontieren wir die Menschen nicht mehr mit endlosen Diskussionen, sondern wenden uns erst an die Öffentlichkeit, wenn wir ein klares Ergebnis präsentieren können.“ Entscheidend sei, sich im Vorfeld auf ein exaktes Regierungsprogramm „mit klaren Projekten ohne Spielraum für verschiedene Interpretationsmöglichkeiten“ zu einigen. Voves, der im Jahr 2006 selbst im Verhandlungsteam der Regierung GusenbauerMolterer saß, erinnert sich nur allzu gut an das 267-Seiten starke Koalitionsübereinkommen von damals: „Ich sehe es noch heute genau vor mir. Jedes einzelne Wort wurde

so gewählt, dass es großen Interpretationsspielraum offen gelassen hat. Das ist falsch. Wenn sich zwei Parteien zu einer Regierung zusammenschließen, wollen die Menschen auch sehen, dass sie arbeiten und nicht abwechselnd Opposition aus der Regierung heraus betreiben.“ Die Fortführung einer Koalition von SPÖ und ÖVP wäre für Voves derzeit die bevorzugte Variante. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie wir sie heute in Europa haben, brauchen wir die Zusammenarbeit dieser zwei staatstragenden, verantwortungsvollen Parteien.“ Leider sei es bei einigen Medien und Kommentatoren derzeit sehr „in“, die verschiedensten Farbenspielereien zu betreiben. „ÖVP-FPÖ-Stronach oder vielleicht doch ein bisserl Grün? Wenn man bei diesen Spielchen nicht mitmacht, wird man schnell als nicht zeitgemäß bezeichnet. Aber ich halte von diesem `Insein´ ohnehin nichts“, so Voves. Mit Schrecken erinnert sich der steirische

Landeshauptmann an das Jahr 2000, als es total „schick“ war, die schwarzblaue „Buberlpartie“ faszinierend zu finden: „Der Porsche, der Jörg Haider, das Zocken an den Börsen mit allen Risiken - das war damals supertoll und hat zu viele begeistert. Was dabei herausgekommen ist (Hypo Alpe Adria, Telekom-Skandal, BuwogSkandal, etc. – Anm. d. Redaktion), wissen wir alle heute nur allzu gut.“ Für die bevorstehende Nationalratswahl hat Voves ein gutes Gefühl. „Die SPÖ-geführte Bundesregierung unter Bundeskanzler Werner Faymann hat unser Land mit einem vernünftigen Mix aus Investitionen, sozial verträglichen Einsparungen und gerechten Einnahmen gut durch die Krisenjahre geführt. Die Sozialdemokratie kämpft um jeden Arbeitsplatz, für sichere Pensionen, für leistbares Wohnen und beste Bildung. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Menschen dies bei der Wahl am 29. September entsprechend honorieren werden.“

LH Franz Voves: „Kanzler Werner Faymann und sein Team haben unser Land sehr gut durch die Krise geführt.“ FOTO: SPÖ

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in Politik Die starken Stimmen der Steiermark Mit Bundesminister Gerald Klug hat die Steiermark nunmehr eine starke Stimme in Wien, um weiterhin auch auf Bundesebene die Anliegen und Interessen der Steirerinnen und Steirer zu vertreten.

te schon mehr als sechs Millionen Euro in den Ausbau steirischer Sportstätten investiert. Nicht nur als Sportverantwortliche sind Voves und Klug

Semmering-Basistunnel, Koralmbahn, Bahnhofsausbau Bruck/Mur und Leibnitz oder die Ski-WM 2013 - ohne das gute Zusammenwirken zwischen LH Franz Voves und der Bundesregierung wären viele dieser Großprojekte nicht möglich gewesen. Und auch Minister Gerald Klug, steirischer SPÖ-Spitzenkandidat für die Nationalratswahl, hat schon nach kurzer Zeit bewiesen, dass seine Arbeit einen sehr positiven Effekt auch auf die Steiermark hat. So wurden seit März von Bundessei-

Elisabeth Grossmann mit ihren beiden Söhnen.

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soziale Fairness - gilt es jetzt in Wien noch mehr Gehör zu verschaffen und die Achse SteiermarkWien weiter auszubauen und zu stärken.

Nachdem Franz Voves und ich sehr gut und intensiv zusammenarbeiten, rückt die Steiermark näher an Wien. ZITIERT

sprecherin, später die der Sprecherin für Europa- und Außenpolitik. Die Beratung für Familien setzte ich ehrenamtlich fort, um aus erster Hand zu erfahren, wo

LH Franz Voves und Bundesminister Gerald Klug, die starken Stimmen der Steiermark. FOTO: SPÖ

„Ich bin in eher bescheidenen Verhältnissen in Graz-Straßgang aufgewachsen. Unmittelbar nach der Matura habe ich meinen ersten Sohn bekommen, wollte aber mein begonnenes Jus-Studium unbedingt fortsetzen und habe verschiedenste Jobs angenommen, um über die Runden zu kommen. Der zweite Sohn kam sieben Jahre später zur Welt. Nach meinem Studienabschluss wollte ich Richterin werden, hätte aber zu lange auf eine freie Stelle warten müssen, sodass ich

mich als Rechtsberaterin bei einer Familien- und Frauenberatungsstelle in Voitsberg bewarb. Als Geschäftsführerin machte ich daraus ein Zentrum für Beratung, Qualifizierung und Kinderbetreuung mit 30 Mitarbeiterinnen. 2002 wurde ich in einem erstmals abgehaltenen Hearing unter mehreren KandidatInnen als Nationalratsabgeordnete nominiert und übernahm dann im Parlament als damals jüngste Abgeordnete meiner Fraktion die Funktion der Kinder- und Jugend-

den Menschen der Schuh drückt und die Politik ansetzen muss. 2009 berief mich LH Franz Voves in die Landesregierung, wo ich die Aufgabe erfüllte, die Strukturen

in meinem Ressort Bildung, Frauen, Jugend, Familie so zu gestalten, dass sie leistungsfähig und nachhaltig finanzierbar sind. Mit der „Abschluss-

arbeit“, dem Regionalen Bildungsplan Steiermark, kehrte ich im Jänner 2013 als Nationalratsabgeordnete wieder zurück in die Bundespolitik.“

SPÖ GU-Kandidatin Karin Greiner: Zuhören, helfen, umsetzen „In meiner politischen Tätigkeit baue ich auf meine langjährige Erfahrung als Gemeinderätin in der Marktgemeinde Judendorf-Straßengel und auf das persönliche Gespräch - das ist für mich das Um und Auf. Die Freude am Mitgestalten hat mich dazu bewogen, Kommunalpolitikerin zu werden – als solche bin ich Ansprechperson vor Ort, kann aber in meiner Funktion als Nationalratsabgeordnete wenn nötig Anliegen auch gut auf Bundesebene vermitteln.

SPÖ GU-Kandidatin Elisabeth Grossmann: „Ich weiß, wo der Schuh drückt“

ein eingespieltes Team: „Nachdem Franz Voves und ich sehr gut und intensiv zusammenarbeiten, rückt die Steiermark näher an Wien. Sie hat auf Bundesebene mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert“, so der steirische Bundesminister. Der besonderen Handschrift der steirischen Sozialdemokratie und den zentralen Themen von LH Voves - Verteilungsgerechtigkeit, Chancengleichheit,

Mein Motto lautet „Zuhören, helfen, umsetzen“. Was ich besonders schätze, sind Handschlagqualität, Verlässlichkeit und Geradlinigkeit. Ich setze mich ein für soziale Gerechtigkeit – darum habe ich auch die Funktion als Vorsitzende der Volkshilfe Graz-Umgebung übernommen – und für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen. Beruflich bin ich im Magistrat Graz tätig.

Karin Greiner mit Tochter Ricarda. FOTO: Foto Donner

Ausgleich finde ich in der Familie bei meinem Mann Armin und unserer dreijährigen Tochter Ri-

carda. Wenn Zeit bleibt, bin ich am liebsten sportlich in der Natur unterwegs.“

Gerald Murlasits mit Partnerin Silvia.

Papas Stolz: Tochter Sarah und Sohn Marco.

gann ich 1980 die Lehre als Drucker, in der Druckerei Styria in Graz war ich als Abteilungsleiter, Disponent und auch als Betriebsrat tätig. Privat lebe ich mit meiner Partnerin Silvia zusammen. Meine beiden Kinder

Sarah (19) und Marco (17) sind natürlich mein ganzer Stolz. Wenn ich neben der Arbeit noch Zeit für Freizeitaktivitäten finde, gehe ich gerne wandern oder „plage“ mich die Schöckl-Seilbahntrasse hinauf.“

SPÖ GU-Kandidat Gerald Murlasits:

Wenn das Hobby zum Beruf wird „Schon als 15-Jähriger interessierte ich mich für die Politik, die Mitarbeit bei Wahlveranstaltungen oder bei internen Aktionen und Festen stand für mich auf der Tagesordnung. Dieses Interesse geweckt hat mein Vater, der in der Kommunalpolitik tätig war. Mit 16 Jahren trat ich der SPÖ bei, in die politische Arbeit bin ich als Obmann-Stellvertreter der Jungen SPÖ Gratwein hineingewachsen. 1995 wurde ich in den Gemeinderat gewählt, übernahm 2004 das Amt

des 1. Vizebürgermeisters und als Adolf Egger 2009 als Bürgermeister seinen Rücktritt bekannt gab, wurde ich zum Bürgermeister gewählt. Auch auf bezirkspolitischer Ebene bin ich von jeher aktiv. In der SPÖ Steiermark übernahm ich im Juli 2001 die Funktion des Bezirksgeschäftsführers der SPÖ Graz-Umgebung. In meinen Funktionen als Bürgermeister und Bez i r ks g e s ch ä f t s f ü h r e r fühle ich mich sehr wohl und es macht mir Freude, zu arbeiten. Beruflich be-

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in Politik Wirtschaftliche Erfolgsmeldungen Der Bezirk Graz-Umgebung avanciert immer mehr zu einem wirtschaftlichen Motor Österreichs – davon konnte sich auch eine Delegation mit Minister Rudolf Hundstorfer und NAbg. Elisabeth Grossmann bei einem Besuch in Seiersberg und Werndorf überzeugen. An die 260 Mitarbeiter des insolventen Baukonzerns Alpine wurden bereits von der GRANIT GmbH übernommen, lautete die erste und wichtigste Botschaft an den Bundesminister für Arbeit, Sozi-

ales und Konsumentenschutz Rudolf Hundstorfer, NAbg. Elisabeth Grossmann und Josef Muchitsch beim Besuch der Zentrale in Graz. Auch bei der FMT Industrieholding GmbH konnte im Gespräch mit Geschäftsführer Herbert Säumel darauf hingewiesen werden, dass FMT rund 50 Mitarbeiter des insolventen oberösterreichischen Anlagenbauers Doubrava übernehmen konnte. In Summe wurden durch das Engagement von GRANIT und FMT über 300 Arbeitsplätze

Rehabilitation auf modernstem Niveau Im Rahmen ihres Besuches im Bezirk Graz-Umgebung besuchte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit den Nationalrätinnen Elisabeth Grossmann und Karin Greiner sowie LAbg. Renate Bauer

die REHA-Klinik in Judendorf-Straßengel. Begrüßt wurde die Gruppe, der auch die Bürgermeister Harald Mulle und Gerald Murlasits angehörten, von den Eigentümern Primarius Dr.

gesichert. In Werndorf besuchte die Delegation, der auch der Werndorfer Bürgermeister Willibald Rohrer angehörte, noch das Cargo Center und die Firma Leykam Alpina, die für die Produktion des sogenannten „Mandlkalenders“ bekannt ist und mit ihrer familiären Atmosphäre überzeugte. Bereits am Vormittag wurden Bundesminister Hundstorfer und NAbg. Grossmann in der Shoppingcity Seiersberg vom Center Management und Seiersbergs Vizebürgermeister Manfred

Ruderes empfangen Unter dem Eindruck der Erfolgsgeschichte des Einkaufszentrums konnten bei einem Rundgang kurze Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt werden. Äußerst kritisch sprachen sich Hundstorfer und Grossmann gegen schwarze Schafe in der Wirtschaft aus, die auch in unteren Hierarchieebenen umstrittene „All-In Verträge“ anbieten. Größtes Lob galt allen Betrieben, die diesbezüglich korrekt arbeiten - wie jenen, die an diesem Tag besucht wurden.

GK Scheiber (Kalsdorf), Nemecz (FMT), Bgm. Rohrer (Werndorf), NAbg. Grossmann, BM Hundstorfer, Säumel (FMT), Jaritz (FMT-Betriebsrat).

Peter Grieshofer und Kommerzialrätin Renate Remta-Grieshofer. In einer großzügigen, von einem weitläufigen Park umgebenen Anlage bieten 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik J u d e n d o rf - St ra ß e n ge l Rehabilitation auf modernstem Niveau in den Bereichen Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie und Onkologie an.

Die Klinik ist Teil der MARE-Gruppe, zu der drei Kliniken und drei Kurhotels gehören. Gesprächsthemen waren unter anderem die Erfolge im Bereich der Kinderund Jugendrehabilitation, die Erweiterungsmöglichkeiten der Einrichtung sowie die Arbeitsbedingungen von Mitarbeiterinnen im Gesundheitswesen.

Primarius Peter Grieshofer und KRin Renate Remta-Grieshofer im Gespräch mit BMin Gabriele Heinisch-Hosek, NAbg. Elisabeth Grossmann, NAbg. Karin Greiner und LAbg. Renate Bauer (v.l.).

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Spontan-Besuch beim Juxturnier

Gute Trefferquote für Gerald Klug. FOTO: FF Nestelbach

Einen überraschenden, dafür umso prominenteren Besucher durfte Günther Wilfling, Obmann des Hobbyvereins OG Edelsgrub, beim 15. Siebenmeter-Turnier begrüßen: Sportminister Gerald Klug schaute beim beliebten Juxturnier, bei

dem in Herren-, Damenund Kinderbewerben Siebenmeter geschossen werden, vorbei. Der Minister ließ es sich auch nicht nehmen, selber zum „Siebener“ anzutreten: Tormann Martin Waltl, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nestelbach, stellte sich gegen den Minister zwi-

Startschuss für ein tolles Rennen. FOTO: Gunter Pusch / HBF

schen die Pfosten. Das Duell endete nach drei geschossenen Siebenmetern mit 2:1 für den Minister...! In Sachen Sport besuchte Minister Gerald Klug auch die Mountainbike-Jugend-Europameisterschaften in Stattegg. Mehr als 300 TeilnehmerInnen aus 19

Nationen waren dabei. Klug: „Österreich ist ein toller Gastgeber für internationale Sportveranstaltungen. Stattegg hat das einmal mehr unter Beweis gestellt. Events im Juniorenbereich sind mir ein besonderes Anliegen - schließlich geht es um die Olympiastarter von morgen.“

Erfolgsmodell „Lehre mit Matura“ Die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Bundesministerin Claudia Schmied nützten kürzlich Lehrlinge der Firma M&R Automation GmbH und Holding AG in Grambach, die sich für eine „Lehre mit Matura“ entschieden haben. „Junge Menschen sind bereit zu Arbeit und Leistung. Die Möglichkeit, Lehre mit Matura kostenfrei zu absolvieren, wird diesem Leistungsanspruch gerecht. Neben der Berufsausbildung auch die Matura zu machen, erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und zeigt ein besonderes Maß an Reife und Konsequenz“, lobte die Bundesministerin für Bildung, Kunst und Kultur Claudia

Schmied die Arbeit der jungen Menschen beim Besuch der Firma M&R Automation GmbH und Holding AG, wo von den 20 Lehrlingen zwei Jugendliche „Lehre mit Matura“ absolvieren. Begleitet wurde sie von NAbg. Elisabeth Grossmann, LT-Präsidentin Ursula Lackner, NAbg. Karin Greiner, GR Udo Hebesberger, Vizebürgermeister August Krivec sowie Firmengründer und Vorstand der M&R Holding Ing. Herbert Ritter, der auch durch das Unternehmen führte. Seit 2008 kann parallel zur Lehre auch die Matura absolviert werden, damit ist nach Abschluss der beruflichen Ausbildung auch ein Hochschulzu-

Intensive Gespräche: Michailowitsch, LT-Präs. Lackner, NR Greiner, Vzbgm. Krivec, GF Ritter, BM Schmied, NR Grossmann, GR Hebesberger.

gang möglich. „Ich freue mich, dass das steirische Modell, welches ich in meiner früheren Funktion als Bildungslandesrätin mit den Kooperationspartnern BFI sowie WIFI mitgestalten durfte, besonders gut angenommen wird“, unterstrich Grossmann die positive Entwicklung dieser neuen Ausbildungsform. Die M&R Automation GmbH ist ein weltweit tätiges

Unternehmen im Bereich Montage-, Mess- und Prüftechnik. „Besonders stolz sind wir auf die zahlreichen ‚Stars of Styria’Auszeichnungen unserer Lehrlinge und den diesjährigen ‚TRIGOS Steiermark CSR – Newcomer Award’“, sieht Geschäftsführer Herbert Ritter die hervorragende Arbeit seiner MitarbeiterInnen insgesamt und insbesondere die der Lehrlinge bestätigt. 53


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Personen in

in Politik

Ehre, wem Ehre gebührt

Politik wird weiblich Führungswechsel an der Spitze der SPÖ Graz-Umgebung: Mit Ursula Lackner folgt eine starke Frau dem neuen Volksanwalt Günther Kräuter als geschäftsführende Vorsitzende. Lackner, die in Hart bei Graz daheim ist, hat bereits einen langen und vielseitigen politischen Weg hinter sich. Von den Kinderfreunden zur Vorsitzenden der SPÖ GU, von der Referentin für Jugendagenden in der Landesregierung zur Abgeordneten im Landtag, wo sie sich hohe Kompetenzen in der Gesundheitspolitik erworben hat. Heute ist sie 2. Präsidentin des Steiermärkischen Landtages und zudem bereits seit 21 (!) Jahren in verschiedenen Funktionen in und für GU tätig. Sie kennt die Herausforderungen, Chancen und Probleme des gewich-

tigen Bezirkes von A wie Attendorf bis Z wie Zwaring und setzt sich mit Freude und Engagement ohne Berührungsängste für die Menschen und deren Anliegen ein. Insofern ist die neue Aufgabe wie auf sie zugeschnitten. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich als geschäftsführende Vorsitzende eine starke Bezirksorganisation führen darf, unser Bezirk nimmt mit fünf Abgeordneten ja auch einen besonderen Stellenwert in der Steirischen SPÖ ein“, meint Lackner. Nur wenige Tage vor der Nationalratswahl am 29. September ist es ihr auch ganz wichtig, darauf hinzuweisen, dass vieles, was wir heute bereits als selbstverständlich wahrnehmen, Errungenschaften der Regierung Faymann sind. So war es vor fünf Jahren nicht vorstellbar, dass es in ganz Österreich ein verpflich-

Mehr Weiß-Grün in die rot-weiß-rote Politik: Lackner mit dem steirischen Spitzenkandidaten Gerald Klug.

tendes und kostenloses Kindergartenjahr für alle geben wird. Ein einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld, welches den Vätern den Gang in die Karenz erleichtert, war ebenso Utopie wie eine Bankenabgabe, um diese an den Folgen der Finanzkrise zu beteiligen. Österreich hat sich in vielen Bereichen hervorragend entwickelt: Wir sind das Land mit der ge-

Ursula Lackners Vielseitigkeit spiegelt sich auch in ihren Funktionen und Aufgaben wider.

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ringsten Arbeitslosigkeit und das drittreichste in der EU, unsere Jugendbeschäftigungsmodelle gelten als vorbildhaft, bei der Wirtschaftskraft sind wir auf den zweiten Platz aufgestiegen - und das in den Jahren der schwersten Wirtschaftskrise. Der Einsatz für Arbeitsplätze, von denen man leben kann, für beste Bildung, leistbares Wohnen für alle, ein sicheres, gerechteres Pensions- und Pflegesystem, für Verteilungsgerechtigkeit oder für Investitionen in Wachstum und Infrastruktur haben gezeigt, dass sich die Menschen auf Werner Faymann und die SPÖ verlassen können. „Wenn ich alle diese Maßnahmen auf den Bezirk GrazUmgebung umlege, wird erkennbar, welche Entwicklung dadurch im Zentralraum der Steiermark möglich wurde, sowohl was die Wohnungssituation und die Lebensqualität der Bevölkerung als auch die Infrastruktur, die Stärkung der Wirtschaft und die Attraktivität des Arbeitsmarktes angeht“, so Lackner.

Hitzendorf. Vizebürgermeister a.D. ÖKR August Roth und GK a.D. Willibald Peinhaupt haben mit der Victor Adler-Plakette die höchste Auszeichnung der SPÖ erhalten, die nur besonders verdienten Funktionärinnen und Funktionären verliehen wird. Geehrt wurde die beiden im Rahmen einer Sondersitzung des Hitzendorfer Parteivorstandes von der 2. Landtagspräsidentin und geschäftsführenden SPÖ-Bezirksvorsitzenden Ursula Lackner. Beide Herren haben in ihrer politischen Laufbahn wesentliche Akzente in der Hitzendorfer Kommunalpolitik gesetzt, ob es nun um die Schaffung von leistbaren Wohnungen, den Kindergartenbau oder den Ausbau der Infrastruktur mit Wasser-

versorgung, Straßen- und Gehwegbau ging. Auch die Initiative zur Gründung des Hitzendorfer Bauernmarktes stammt von August Roth und Willi Peinhaupt. Vor allem schafften sie es, in der Aufbauphase der Marktgemeinde Hitzendorf als verantwortungsvolle Gemeindekassiere die Finanzen im Plus zu halten und Rücklagen aufzubauen. Sie waren Vorbild für junge Mandatare und bildeten das soziale Gewissen in der Gemeindestube. Mit der Victor Adler-Plakette wurden nun auch ihre Verdienste um die SPÖ gebührend gewürdigt. ÖKR August Roth ist übrigens noch immer als Landeskammerat und Vorsitzender der SPÖ Bauern Graz-Umgebung politisch sehr aktiv.

Laßnitzhöhe – Zuhause im Hügelland ÖWG Wohnbau errichtet in der Marktgemeinde Laßnitzhöhe eine Wohnanlage mit 18 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Die Planung des ­L-förmigen Gebäudes stammt von Herrn DI ­Alfred Graffer aus Graz, der mit dem Bauträger bereits mehrere Projekte in Umlandgemeinden von Graz realisiert hat. Die hochwertigen Geschossbauwohnungen in ökonomischer Bauweise entstehen nach neuesten technischen Standards, mit umweltfreundlicher Fernwärmeheizung, optimaler Schall- und Wärmedämmung und einer Liftanlage und werden

voraussichtlich im November 2014 bezugsfertig sein. Die Wohn(-an-)lage besticht nicht nur durch ihre harmonische Eingliederung in das gefällige Erscheinungsbild des „Hügellandes östlich von Graz“ sondern punktet auch durch ein ausgewogenes Angebot an Kulturund Freizeitveranstaltungen in der Marktgemeinde Laßnitzhöhe.

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ÖWG Wohnbau informiert Sie gerne unter Tel.: 0316/80 55-530 oder www.oewg.at. Laßnitzhöhe

ÖKR August Roth mit LT-Präs. Ursula Lackner und Vzbgm. Harald Hacker. FOTO: Manfred Stadler

Willibald Peinhaupt mit LT-Präs. Ursula Lackner und Vzbgm. Harald Hacker. FOTO: Manfred Stadler

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in Sport Die Feste feiern, wie sie fallen

Beeindruckendes Rahmenprogramm: das Rollstuhltennisturnier.

Das traditionelle Sportfest in der Rehabilitationsklinik Tobelbad bietet allen Patientinnen und Patienten Ansporn und die Möglichkeit, das vielfältige Angebot an Sportstätten und Sportarten aktiv zu nützen und oft ist es Anstoß für viele, sich regelmäßiger sportlich zu betätigen. Auch heuer waren wieder Höchstleistungen zu bestaunen.

186 stationäre und ehemalige Patientinnen und Patienten traten im Mehrkampf, Bogenschießen, Racketlon, Tischtennis, Rollstuhltennis, Minigolf, Tischfußball, bei einem Handbikerennen und einer Orientierungsrallye zum Wettbewerb an und begeisterten mit vollem Einsatz, Fairness und sportlichem Ehrgeiz. „Ich bin tief beeindruckt davon, wie motiviert die

15. Schöcklland-­ Beachvolleyball-Cup Der „Schöcklland-Beachvolleyball-Cup“ - vom Sportverein St. Radegund (SVR) vor 15 Jahren gegründet – wurde auch 2013 von Franz Bauer (SVR) mit und in den fünf Gemeinden Eggersdorf, Kumberg, St. Radegund, Seiersberg und Weiz ­organisiert. Auf der BeachvolleyballAnlage im Freizeitpark St. Radegund wurde das Finale ausgetragen. Bei der Siegerehrung konnte Franz Bauer den Vize56

präsidenten des ASVÖ Steiermark, Hans Hörzer, Bürgermeister Hannes Kogler und den stellvertretenden Obmann des GSV Radegund, Sepp Maier, begrüßen. Gewonnen haben Katrin Glänzer die Damen- und Matthias Gersin die Herren-Einzelwertung. Gesamtsieger der Herren wurden Falk Mitterhammer und Patrick Sattler (SVR) vor Mario Kainz und Jürgen Thier (Graz), gefolgt von Gregor Seitlinger und Andreas

Patientinnen und Patienten diesen Sporttag bewältigt haben und an ihren gesundheitlichen Fortschritten bzw. an ihrer Genesung arbeiten. Man spürt, wie gut hier das Klima zwischen PatientInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen und dem gesamten Pflegeteam ist“, so LAbg. Renate Bauer. Die Tradition des Sportfestes für die stationären und ehemaligen Patienten und Patientinnen der Rehabilitationsklinik Tobelbad reicht bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Im Rahmen der Entwicklung und des

Aufbaues der Rehabilitation für Querschnittgelähmte und Amputierte wollte man für diese Patientengruppen eine Möglichkeit schaffen, sich sportlich zu betätigen und im Wettkampf zu messen. Von Beginn an im Mittelpunkt stand aber ganz besonders auch der ­gesellschaftliche und soziale Aspekt. Die erbrachten Leistungen sollen den Patienten und Patientinnen Mut und Selbstvertrauen geben und in der lockeren Atmosphäre des abschließenden Grillfestes fallen so manche gegenseitigen Berührungsängste.

in Sport Sportliche Höchstleistungen Mit den Mountainbike Europa- und Weltmeisterschaften stand im Bezirk Graz-Umgebung die umfangreichste Radsportveranstaltung Österreichs im Mittelpunkt.

Beim Kontrollpunkt auf dem Schöckl.

UEC MB Jugend EM und UCI World Series sowie UEC Masters EM wurden vom Bikeclub GIANT Stattegg rund um Jürgen Pail organisiert. An die 100 Teams mit über 400 TeilnehmerInnen aus 17 Nationen waren gemeldet. Zur Eröffnung war auch Sportminister Gerald Klug gekommen. Am Schlusstag fanden als Höhepunkt die Marathonbewerbe statt. Bei großer Hitze waren im UCI - (World Series) und

Neues vom TuS Rein Gratulierten: Prim. Dr. R. Wildburger, Dir. M. Lebersorger, Dr. G. Seiwald, S. Neugebauer, M. Sommersacher und LAbg. R. Bauer.

Schneeberger (Graz). Das oberste Treppchen bei den Damen bestiegen Judith Tropper und Lydia Angerer, Rang zwei ging an

Helene Rathofer und Katrin Glänzer (Kumberg/ Graz). Claudia Weiss und Brigitte Weinmann (SVR) wurden Dritte.

Das vergangene Meisterschaftsjahr verlief für den TuS Rein turbulent, er ist nur ganz knapp am Aufstieg in die Oberliga gescheitert und Zweiter in der Unterliga Mitte geworden. Das Ziel für diese Saison ist klar - zur 50-Jahr-Feier den Aufstieg in die Oberliga zu schaffen! Auch in der Vereinsstruktur hat sich einiges

getan. Der neu gewählte Vorstand, bestehend aus Bernhard Roth als Kassier, Christoph Uitz als Schriftführer und Hannes Jörgl als Obmann, wird sich bemühen, den TuS Rein in bewährter Weise weiterzuführen. Es gibt immer Menschen mit verschiedenen Charakteren und unterschiedlichen Funktionen

Die zehn Klassensieger des Masters-Bewerbes mit NAbg. Karin Greiner, Bgm. Karl Zimmermann und Jürgen Pail (r.).

Masters Bewerb (über 30 Jahre) von den Männern 104 km und 3818 Höhenmeter, von den Damen 84 km und 3061 hm zu bewältigen. In den verschiedenen Altersklassen gab es mehrere ÖsterreichSiege. Unter 68 Herren im Masters Bewerb fuhr der Sieger des Jahres 2005, der Österreicher Gerhard Koch, die 104 km über

die Rannach, den Plesch und den Schöckl in einer Zeit von 4:54:09. Und wurde damit wieder Europameister. Insgesamt Schnellster über diese Strecke war der 14-fache österreichische Staatsmeister und Olympiateilnehmer Christoph Soukup: Im Rahmen des WM UCI Bewerbes fuhr er die Rekordzeit von 4:28:55.

im Gefüge eines aktiven Vereins. Da sind die „Macher“- Leute mit Ideen und der dafür erforderlichen Tatkraft, die für die Umsetzung große persönliche Opfer bringen. Dann gibt es die „Mit-Macher“. Ohne ihre Unterstützung geht gar nichts. Sie packen an, wenn es an der Zeit ist. Sie lassen sich für Aktionen und Events begeistern und sind am Ende zu Recht stolz darauf, als Teil des Ganzen

mit dabei gewesen zu sein. Unerlässlich für den Vorstand eines Vereins ist es, „Macher“ und „MitMacher“ gebührend zu schätzen. Denn sie sind die Pumpe im gesunden Vereinsorganismus. Das Herz, das für eine stetige Zirkulation und Auffrischung sorgt. Das Sprichwort „Ohne Geld ka Musi“ gilt natürlich auch für den TuS Rein, so stehen einige Investitionen wie die Sanierung des Trainingsplatzes an, die nicht aufgeschoben werden können. Der Start in die neue Saison verlief eher durchwachsen, immerhin konnte der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer Stattegg mit 6:2 besiegt werden. Die 2. Kampfmannschaft hat mit zwei Siegen begonnen und freut sich schon auf das Spiel des Jahres: Am 29. September erfolgt um 16.00 Uhr der Anpfiff gegen den GAC, den Nachfolgeverein des GAK.

Freude bei den Damen über die ersten beiden Stockerlplätze. Bernhard Roth und Hannes Jörgl mit Hauptsponsor Leo Fallend und dem sportlichen Leiter Josef Rückschloss (v.l.).

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in Kultur Herbst im Stift Rein Es ist Herbst geworden Stift Rein zeigt sich jetzt von seiner schönsten Seite. Der Stiftswald lädt zu Wanderungen ein, ein geführter Rundgang im Stift lässt hinter Klostermauern blicken und kulturell erwartet die Besucher ein Programm, das wohl so bunt wie der Herbstwald ist. Wenn die Blätter fallen. Der Gratweiner Filmemacher Erwin Weingrill hat die Pracht der Bäume in einem romantischinformativen Film festgehalten. Anders rascheln die Blätter bei Doris Dirnberger - die SPÖKommunalpolitikerin aus Eisbach schreibt, seit sie denken kann. Was mit Tagebüchern begann, entwickelte sich formvollendet zu feiner Lyrik. Mit ihren Lebensweisheiten und tiefgründigen Gedanken trifft sie den Puls der Zeit und berührt mit feinfühlendem Gespür den Zuhörer. Das blätterbunte Musikprogramm kommt von der Musikschule Gratkorn unter der Leitung von

Karl Pelzmann. Lesen und lesen lassen. Der Bücherflohmarkt ist eine gute Gelegenheit, sich günstig mit Literatur aus allen Sparten einzudecken. Wer kommt und schmökert, tut das auch noch für den guten Zweck. Die Einnahmen aus dem Bücherverkauf kommen der Restaurierung der Basilika zugute. Musikalische Gustostückerln. Unter dem

Titel „L’Abundantia invidiosa – der neidische Wohlstand“ bringt das Kalsdorfer Musikensemble um Mario Lesiak im Huldigungssaal ein barockes Opernpasticcio mit Werken u.a. von G. F. Händel und J. S. Bach zu Gehör. Einen passenderen Rahmen als diesen barocken Festsaal mit der Göttin Abundantia im Deckengemälde kann es gar nicht geben. Auf den Flügeln des Gesanges. KlangGut kommt wieder nach Rein. Die brillanten Musiker und die exquisite Auswahl ihrer Instrumente versprühen ein Feuerwerk an Ausdruckskraft.

Zur Aufführung kommen Werke u.a. von Franz Lachner, Otto Nicolai, Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Franz Schubert. Wissenswertes über Wein. Was wäre der Herbst ohne Wein? In einem WeinKULTUR-Workshop vermittelt Helfried Ogrisek kompaktes Wissen rund um das edle Getränk und gibt spannende Einblicke in die fast 1.000-jährige Geschichte der Weinbaukultur der Zisterzienser. Abgerundet wird der Workshop mit einer Verkostung ausgewählter Weine aus dem Freigut Thallern des Stiftes Heiligenkreuz.

Skulpturenpark feiert 10. Geburtstag Seit zehn Jahren lädt der Österreichische Skulpturenpark in Unterpremstätten zum Schauen, Staunen, Entdecken und Genießen ein. Auf insgesamt sieben Hektar Freigelände sind über 60 Arbeiten von prominenten Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt, von Fritz Wotruba, Bruno Gironcoli und Franz West über Erwin Wurm, Heimo Zobernig und Michael Kienzer bis hin zu Yoko Ono, Jeppe Hein, Nancy Rubins oder Susana Solano. Jüngster bekannter „Zu-

wachs“ im Park war „Das goldene Kalb“ von Hans Hollein, das 2011 im Rahmen von dessen Personale in der Neuen Galerie Graz im Joanneumsviertel aufgestellt war, anschließend nach GU „wanderte“ und dort im Rahmen des Frühlingsfestes präsentiert wurde. Die Idee, zeitgenössische Skulpturen auch außerhalb eines Museums zu zeigen, stammt übrigens von Emil Breisach, dem ehemaligen Intendanten des Landesstudios Steiermark. Verwirklicht wurde sie zunächst ab 1981 im ORF-Park. 2003

Neu im Skulpturenpark: Hans Holleins „Goldenes Kalb“. FOTO: Nikolaus Lackner/Universalmuseum Joanneum

wurde dann auf dem vom Schweizer Gartenarchitekten Dieter Kienast ursprünglich für die Internationale Gartenschau im Jahr 2000 gestalteten Areal ein Skulpturenpark eröffnet. Er hat sich mittlerweile als Zentrum für zeitgenössische Skulptur etabliert und wird seit 2007 vom Universalmuseum Joanneum betrieben. Der Schwerpunkt

liegt auf dem Ausbau der Sammlung und einem begleitenden wissenschaftlichen Diskurs, angeboten werden unter anderem aber auch Spezialführungen, die besondere Blickwinkel auf die ausgestellten Arbeiten eröffnen. Zudem macht das einzigartige Ambiente den Skulpturenpark auch zu einem beliebten Veranstaltungsort.

Buchen im September, Kanaren im Oktober! Buntes Kulturprogramm im Stift Rein.

FOTO: Martin Höflerr

Wann & Wo Wenn die Blätter fallen. Film, Lesung und Musik im Steinernen Saal am 11. Oktober um 19.00 Uhr. Eintritt: Freiwillige Spende. Bücherflohmarkt im Kulturbüro am 12. und 13. Oktober jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr. L’Abundantia invidiosa – der neidische Wohlstand. Gesang, Musik und Rezitation am 5. Oktober um 19.30 Uhr im Huldigungssaal. Auf den Flügeln des Gesanges. 16. November um 19.30 Uhr im Steinernen Saal. Die Zisterzienser – Bauherren internationaler Weinkultur. 9. November um 15.00 Uhr in den Historischen Sälen. Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich unter 03124-51621 oder info@stift-rein.at.

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in Kultur

Kanarische Inseln, Teneriffa: 4* Hotel Casablanca/ Puerto de la Cruz

1 Woche, Studio mit Frühstück z.B. 05. 10. 2013 p.P ab € 607,ab Graz

4* Hotel Dream Noelia Sur/ Playa de las Americas

1 Woche, DZ, HP z.B. 12. 10. 2013 p.P ab € 691,ab Graz

Citypark, Lazarettgürtel 55, 8020 Graz  0316/724 900, graz.citypark@restplatzboerse.at Shoppingcity Seiersberg, Haus 5, Top 2/2/14a, 8055 Graz  0316/29 35 85, seiersberg@restplatzboerse.at Flughafen Graz, 8073 Feldkirchen  0316/29 19 93-0, graz.airport@restplatzboerse.at

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03 | September 2013

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in Kultur Es tut sich viel in GU Graz-Umgebung ist ein gutes Pflaster für Musik- und Kulturschaffende der unterschiedlichsten Bereiche. So hat sich nun etwa das Semriacher SchlagerSternchen Marlena Martinelli einen ganz prominenten Duett-Partner geangelt – auch wenn die-

ser nicht aus der Musikbranche, sondern aus dem Sport kommt. Gemeinsam mit Ex-Kicker, Ex-Trainer und Ex-Dancing Star Frenkie Schinkels hat sie das Lied „Never give up (Das Leben ist schön)“ aufgenommen – samt einem augenzwinkernden Video, das bereits auf You-

Traten beim größten Festival Österreichs auf: „We Used To Be Emperors“.

FOTO: Alessio Eberl

Tube für Furore sorgt. Und das liegt nicht nur an der äußerst sportlichen Badehose von Schinkels… Eine ebenfalls bemerkenswerte musikalische Erfahrung machte diesen Sommer auch der junge Liebocher Christopher Göstel mit seinen Bandkollegen von der Gruppe „We Used To Be Emperors“: Die Indierocker setzten sich nämlich bei einem Voting durch und durften zur Belohnung beim FM4-Frequency Festival in St. Pölten auftreten – definitiv ein Karrierehöhepunkt für die Jungs, die unter diesem Namen erst seit rund einem Jahr eine Band bilden. Traurige Nachrichten gab es hingegen aus ­Stübing Denn der Gründer und langjährige Direktor des Österreichischen Freilichtmuseums, Viktor Herbert Pöttler, ist Mitte August im 89. Lebensjahr verstor-

in Kultur Bunte Seiten Herbstzeit ist auch Lesezeit: Buchtipps für länger werdende Abende.

Startet jetzt mit Frenkie Schinkels durch: Marlena Martinelli.

ben. „Er brachte ein Lebenswerk hervor, das mit dem Aufbau eines für Österreich einzigartigen Kulturgutes unvergängliche Spuren hinterlassen hat, die zugleich in Zukunft Verpflichtung und Auftrag für die Arbeit im Österreichischen Freilichtmuseum bleiben werden“, so Stübing-Geschäftsführer Egbert Pöttler.

„Neuland“ nach Pause Der junge Gratweiner Clemens Maria Schreiner ist mittlerweile längst kein Unbekannter mehr in der heimischen Kabarettszene. Der ehemalige „Klein­ kunstvogel“-Gewinner, der auch für Franz Voves‘ seinerzeitigen 3D-Wahlkampffilm „LH – der Film“ mitverantwortlich war, schaffte es spätestens mit seinem letzten Programm „Stufenlos“ in die vorderste Comedy-Reihe im Lande. Doch Ende letzten Jahres war plötzlich Schluss – Schreiner gönnte sich eine Pause fern der Steiermark, um in Ruhe an seinen nächsten Karriereschritten arbeiten zu können. Am 1. Oktober 60

lädt er zur Premiere von „Neuland“ ins legendäre Grazer Theatercafé – und in diesem Programm wird er verraten, was er auf seiner Reise erlebt hat. Diese führte ihn nämlich „auf der Suche nach der Urwuchtel durch die heiligen Stätten des Humors“, wie es geheimnisvoll in der Programmbeschreibung heißt – und zurückgekehrt sei er schließlich mit der ultimativen Pointe im Gepäck. Wir werden uns von Schreiners mittlerweile bereits fünftem Solo-Programm gerne überraschen lassen! Regie bei „Neuland“ führt übrigens einer, dessen Name in der Kabarettszene ebenfalls Gewicht hat: Altstar Leo Lukas.

Ist wieder da und hat „Neuland“ entdeckt: Clemens Maria Schreiner. FOTO: Hechtl

auf die Protagonistin... Schreiben ist für Mirella Kuchling Leidenschaft und Berufung – wenn sie den Stift zur Hand nimmt, dann sausen die Buchstaben nur so übers Papier. Ihr Brotberuf bei einer großen steirischen Tageszeitung kommt ihr da sehr entgegen.

Kommissarin Monika Mühlbacher und ihr Team ermitteln in Ingrid Riegers erstem Krimi „Totgelesen“. Die Idee dazu kam der Autorin bei einem Ausflug ins Schwarzl Freizeitzentrum: Diesen See und das Schigebiet bei Leoben, in dem sie als Kind Schifahren gelernt hatte, „versteckte“ sie dann auch in ihrem Roman. Eine junge Joggerin ist erstochen und in den eisigen See geworfen worden. Kurz darauf wird eine weitere Frau erstochen vom Sessellift geworfen. Wer ist der Täter? Warum wurden gerade diese beiden Frauen ermordet? Und was hat es mit den Büchern des exzentrischen Schriftstellers Beiel auf sich, in denen die Morde detailgetreu beschrieben wurden? Ingrid Rieger hat als Hotel- und Gastgewerbeassistentin Österreich vom Arlberg bis zum Salzkammergut erkundet. In der Steiermark lernte sie ihren Mann kennen und zog mit ihm nach Lieboch. 2002 und 2004 kamen ihre Töchter auf die Welt und mit ihnen ihre Lust zu schreiben. In dieser Zeit entstanden humorvolle Tagebücher und ein Kinderbuch, das wenige Jahre später im Eigenverlag erschien. Vorerst fiel diese Lust zu schreiben aber der Karriere zum Opfer, da sie als Sommelière und Käsesommelière wieder

Infobox

in die Gastronomie einstieg. 2012 fand sie endlich den Mut, den Beruf an den Nagel zu hängen und sich von nun an ganz dem Schreiben zu widmen. Am zweiten Krimi, der dort beginnt, wo der erste endet, arbeitet Ingrid Rieger bereits.

Oder geht es nach wie vor nur darum, Mobiliar für die immer noch halb leere Wohnung zu ergattern? Im letzten Teil der „FrauenzimmerTrilogie“ ist die Wohnung nicht mehr ganz so leer wie das Herz des Frauenzimmers. Doch halt, hat sich da nicht schon längst jemand eingenistet? Nicht nur Casanova wirft ein Auge

Am 26. September um 20.00 Uhr stellt Mirella Kuchling „Frauenzimmer vollmöbliert“ in der edition keiper (Puchstraße 17, 8020 Graz) vor. Mit den „Kings of Inks“ und einer ganz speziellen Frauenzimmer-Fotoausstellung von Zorah Kuchling.

Mit „Frauenzimmer vollmöbliert“ ist Mirella Kuchlings Frauenzimmer-Trilogie nun komplett. Es geht um eine junge Journalistin, die - vom cholerischen Exfreund vor die Tür gesetzt – versucht, nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern auch die spärlich eingerichtete neue Wohnung aufzumöbeln. Nur: Woher soll sie das Geld für schicke Möbel nehmen? Sie weiß sich zu helfen und macht sich ihren Job zunutze, um gesetzte Männer kennenzulernen. Bald schon gehen ihr – mit tatkräftiger Unterstützung von Freundin Mona – die ersten potenziellen und finanzstarken Opfer ins Netz. In „Frauenzimmer teilmöbliert“ geht die Suche nach der großen Liebe weiter. 61


03 | September 2013

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in Kultur Veranstaltungskalender September

Tipps in Benefizkonzert mit Wolfgang Niegelhell

17. Oktober, 19.30 Uhr Pro Brass Konzert im Veranstaltungszentrum in Fernitz.

18. Oktober, 19.30 Uhr

26. bis 29. September Liebocher Oktoberfest. Mit dabei Mickie Krause, Alexandra Stan, Oliver Haidt, Die Atzen, Die runden Oberkrainer und viele mehr.

Clemens Maria Schreiner in der Mehrzweckhalle in Gratwein. Das Kabarett-Talent aus GU kehrt mit „Neuland“ zurück auf die Bühne. Mit dabei: die ultimative Pointe.

18./19. Oktober und 25./26. Oktober

28. September, 20.00 Uhr Russisches Philharmonisches Kammerorchester im Veranstaltungszentrum in Fernitz.

Schwarzl-Oktoberfest in der Schwarzlhalle und im Freigelände des Schwarzl-Freizeitzentrums in Unterpremstätten. Vier Tage und 40 Stars aus der Volksmusik.

19. Oktober, 19.30 Uhr

28. September, 10.00 bis 16.00 Uhr „Altweibersommer“-Markt beim Sensenwerk Deutschfeistritz. Schauschmieden, Sensenservice, Köstlichkeiten aus Großmutters Küche, Geheimnisvolles aus dem Klostergarten, Strohhupfburg u.v.m. Musikalischer Feinschliff: Citoller Tanzgeiger.

Das „Ensemble Arcantus“ in der KulturPension Prenning in Deutschfeistritz. „Von schönsten Augen & hellsten Wangen…“ - Konzertabend mit Kompositionen zu Texten von Francesco Petrarca.

26. Oktober, 19.30 Uhr

Oktober

Dietlinde & Hans-Wernerle in der Kulturhalle in Seiersberg. „Sei gscheid, bleib bled“ – Kabarettspaß in voller Länge.

3. Oktober, ab 09.00 Uhr Pink Ribbon-Day im Shoppingcenter Murpark, Graz.

November

4. Oktober, 20.00 Uhr Oberkrainer Kristall in der Kirschenhalle in Hitzendorf.

13. Oktober, 18.00 Uhr Orgelkonzert mit Prof. Emanuel Amtmann in der Kirche Hausmannstätten.

15. Oktober, 20.00 Uhr „Heilbutt & Rosen“ im Volksheim in Frohnleiten. „Erntedankfest“ - ein musikalischer Rückblick auf zwanzig erfolgreiche Jahre.

16. Oktober, 19.00 Uhr „Steirerkind“ in der Bücherei „Buch & Co“ in Frohnleiten. Claudia Rossbacher liest aus ihrem neuen Krimi – Sandra Mohr und ­Sascha Bergmann ermitteln diesmal bei der Ski-WM in Schladming.

Country-Fest in der Stocksporthalle in Seiersberg. Mit „Gute Laune-Garantie“.

23. November, 19.30 Uhr „Was bedeutet die Bewegung?“ in der KulturPension Prenning in Deutschfeistritz. Goethes „Der west-östliche Divan“ und der Divan Hafis‘: Zweisprachige Rezitation und Gegenüberstellung, umrahmt von traditioneller persischer Musik (mit Soubadeh Rinner, Elfriede Moschitz, Uwe Reissig und Bassam Halaka).

23. November Solid Voices in Hausmannstätten. Jubiläumskonzert.

30. November, 20.00 Uhr

19. Oktober, 19.00 Uhr Benefizkonzert mit Wolfgang Niegelhell in der Pfarrkirche Straßgang. Der steirische Panflötenvirtuose, Sänger und Komponist wird sein Publikum zugunsten sehbehinderter und blinder Kinder verzaubern.

Unbeschwert

9. November

Die Seer in der Kirschenhalle in Hitzendorf. Erstmals geben Die Seer Konzerte, ohne großen technischen Aufwand. Das Publikum erwartet eine 100-minütige musikalische Reise zu den großen Balladen der acht Musiker.

feiern AL

...von der kleinen Feier bis zur Großveranstaltung

A LES US ND

89 532 89 0664EI NER HA

0664 532 8989 | 0664 430 72 26 | 8046 Graz-Stattegg | Hub, Hofweg 2 | office@laesserhof.at | www.laesserhof.at

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Musik macht das Leben sichtbar. Am 19. Oktober mit Beginn um 19.00 Uhr verzaubert Sie Wolfgang Niegelhell mit seiner Stimme und dem Klang seiner Panflöte in der Pfarrkirche Straßgang. Veranstaltet wird das Benefizkonzert vom gemeinnützigen Verein La Vida, einer Sehfrühförderstelle in Graz, für die Anschaffung von Fördermaterial zugunsten von betreuten sehbehinderten, behinderten und blinden Kindern. VVK: 12 Euro (0664/822 68 54), AK: 15 Euro „Das Gewürzkrämerkleeblatt“ von Johann Nestroy Der Theaterverein „Theater am Hof“ aus Eisbach-Rein bittet zur Premiere: Am 4. Oktober um 19.00 Uhr geht es im Sommerrefektorium des Stiftes Rein um drei dicke Freunde des Gewürzkrämerstandes - heute würde man Greißler sagen – die sich um das moralische und seelische Wohl des jeweils anderen Kollegen Sorgen machen, weil sie glauben, dass deren Frauen auf Abwege geraten könnten. Weitere Termine: 5., 12., 13., 19. und 20. Oktober, jeweils um 19.00 Uhr. Kartenpreis: 12 Euro, Saaleinlass ab 18 Uhr, freie Sitzplatzwahl. Kartenverkauf: RAIBA Rein, Herr Papst: 0680/3308057

25. Erlebnistag im Tal der Geschichte(n) Ein Tag gelebter Volkskultur mit Handwerk, Brauchtum & Volksmusik im Freilichtmuseum Stübing: Am 29. September (9.00 - 17.00 Uhr, Einlass bis 16.00 Uhr) haben die BesucherInnen die Möglichkeit, bei einer (Zeit)Reise durch das Tal der Geschichte(n) Spannendes und Interessantes rund um Brauchtum und Erntedank zu entdecken. Eintritt: Erwachsene 11 Euro, Kinder 7 Euro, Familien 32 Euro.

KWK-Musikantenstammtisch neu Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 3. Oktober mit Beginn um 19.00 Uhr im Restaurant Jaritz / Kulturhaus Gratkorn, 8101 Gratkorn, Bahnhofstraße 2. Mit dabei am 3.10.: Die Juhej Oberkrainer, Die munteren Oberkrainer, Denis Novato (Harmonikaweltmeister), Loui Herinx, Die Zirbitzbuam, Die Paggerbuam, Ansambel Petka. Moderation: Sepp Reich.

Gewinnspiel in Glückliche Fans Der 20. Juli 2013 war für viele David HasselhoffFans ein unvergesslicher Tag. Der Baywatch-Star persönlich gab ein einzigartiges Live-Konzert am Gmundner Rathausplatz. Am nächsten Tag wurde das Event mit einem „Knight Rider-Day“ und einer Miss Baywatch Wahl abgerundet. 5x2 Karten konnten für das „Hasselhoff Open Air“ gewonnen werden. Die Gewinner mit den besten Geschichten, warum sie „The Hoff“

einmal persönlich treffen möchten, sehen Sie auf unserem Gewinnerfoto.

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www.stmk.spoe.at

03 | September 2013

Nationalratswahl 2013: SPÖ, Liste 1

Die starken Stimmen für Graz-Umgebung ! e m im t S e r Ih n e h c u a r b . f an Kopf. Ein Wahlsieg der SPÖ ist möglich Kop ÖVP und SPÖ en seh en frag Um elle Viele aktu ich wünscht, der sich in Zukunft mehr SPÖ für Österre Aber keineswegs sicher. Nur wenn jeder, : z eins behaupten. Dabei geht es um viel Plat wir nen kön ibt, abg me Stim e sein auch wirklich en. leistbares Wohnen und faire Bildungschanc en, sion Pen und ze plät eits Arb ere sich um Danke für Ihre Unterstützung!

Karin Greiner

Elisabeth Grossmann

Gerald Murlasits

Gerald Klug

Starke Stimmen der Steiermark

STEIERMARK

Wir in GU Ausgabe03 Herbst 2013  
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