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Krankenversicherungen

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[  Interview mit Barmenia-Vetriebsvorstand Frank Lamsfuß zum Thema Berufsunfähigkeit und Pflege

[partner:] Welche Dynamik sieht die Barmenia hinsichtlich Beiträgen und Leistungen vor?

Die Arbeitskraftabsicherung ganzheitlich angehen

F. Lamsfuß: Bei Vertragsabschluss lässt sich eine Beitragsdynamik vereinbaren, mit der sich die BU-Rente erhöhen lässt. Gleichzeitig wächst im gleichen Verhältnis die Pflege-BU-Rente. Die Dynamik kann aber auch ganz oder teilweise zum Aufbau einer aufgeschobenen Pflegerentenversicherung verwendet werden. Sie beginnt, wenn der Versicherungsschutz aus der BU-Versicherung endet. Die Beitragsdynamik ermöglicht bezahlbare Beiträge im Alter für die Pflegeabsicherung und erfolgt ohne erneute Gesundheitsprüfung. Nach Ablauf der BU-Versicherung zahlen Versicherte einen geringeren Beitrag für die Pflegeabsicherung. Würden sie erst im Alter eine neue Pflegerentenversicherung abschließen, würde dies deutlich teurer oder aber wegen des Gesundheitszustandes nicht mehr möglich. Ausschließlich eine Option hinsichtlich des Gesundheitszustandes wäre hier deutlich zu kurz gesprungen.

[partner:] Zwei Drittel der berufstätigen Deutschen besitzen nach wie vor keine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Wie erklären Sie sich diese Enthaltsamkeit? F. Lamsfuß: Beinahe drei Viertel der Deutschen wiegen sich in Sicherheit: Mir wird schon nichts passieren. Zudem scheuen viele den Abschluss, weil eine BU nicht zu den günstigsten Policen zählt, eindeutig aber zu den wichtigsten Absicherungen gehört. Da sind sich Verbraucherschützer und Versicherer einig. Ich bin aber sicher, dass Potenzial vorhanden ist. Wichtig ist zudem, nicht nur auf das Thema BU zu fokussieren. Stattdessen müssen wir die Arbeitskraftabsicherung ganzheitlich ins Auge fassen. Und da reicht die BU allein als Problemlöser nicht aus. [partner:] Und warum legen Sie den Fokus auf die Pflege? F. Lamsfuß: Wir leben immer länger. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden, immens. Und jedem muss klar sein, dass die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung bei weitem nicht ausreichen, die tatsächlichen Kosten für Unterbringung und Betreuung bei einer Pflegebedürftigkeit zu decken. Insofern ist der Bedarf nach einer privaten Pflegeabsicherung vorhanden. Diese wird immer teurer, je später der Kunde mit dem Versicherungsschutz beginnt. Hinzu kommt, dass das Thema Pflege nicht nur alte Menschen trifft. Angesichts dieser Entwicklung ist es notwendig, sich frühzeitig mit der Absicherung dieses immensen Risikos auseinanderzusetzen. [partner:] Sind junge Versicherte für das Thema überhaupt empfänglich? F. Lamsfuß: Ja. Nur muss das aktiv vermittelt werden. Das Thema Pflege ist für viele junge Menschen noch relativ weit weg: Sie erliegen dem Irrtum, dass sie durch die gesetzliche Pflegeversicherung ausreichend abgesichert sind. Die Zahlen sprechen hier eine deutlich andere Sprache. Wer die finanziellen Belastungen für sich und seine Angehörigen infolge einer Pflegebedürftigkeit minimieren will, sollte deshalb vorsorgen. Insofern wollen wir die Personen ansprechen, die bereits in jungen Jahren einen lebenslangen Pflegeschutz aufbauen, aber gleichzeitig während des Erwerbslebens gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit und einer Pflegebedürftigkeit abgesichert sein möchten.

[partner:] Wäre es nicht sinnvoller, getrennte BU- und Pflegepolicen abzuschließen? F. Lamsfuß: Unsere eigentliche Motivation für die Kombination war, bereits in jungen Jahren einen Einstieg in die Pflegeabsicherung zu ermöglichen. Das Produkt bietet eine lebenslange finanzielle Absicherung, im Pflegefall und für den Fall einer Berufsunfähigkeit – mit einem einzigen Vertrag: Der Kunde erhält im BU-Fall die vereinbarte BU-Rente, eine finanzielle Soforthilfe etwa für notwendige Anschaffungen, falls dies vereinbart wurde und eine Wiedereingliederungshilfe bei Wegfall der Berufsunfähigkeit jeweils in Höhe von sechs Monatsrenten. Wird er wegen Pflegebedürftigkeit berufsunfähig, bekommt er eine zusätzliche Pflege-BU-Rente. Wird die versicherte Person erst nach Ablauf der BU-Versicherung pflegebedürftig, erhält sie ebenfalls lebenslang beziehungsweise solange sie pflegebedürftig ist, eine Pflegerente. Sie sehen, so weit auseinander liegen die beiden Bedarfe nicht. ]

Kontakt Barmenia Julian Reiß (Key-Account-Management) Barmenia-Allee 1 | 42119 Wuppertal Tel: 0202 438 - 2278 info@barmenia.de www.barmenia.de www.maklerservice.de Mehr unter: www.perfekte-mischung.barmenia [partner:]

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[pma:] Partnermagazin Nr. 32  

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