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Krankenversicherungen

Längere Zeit arbeitsunfähig – Wer bezahlt die laufenden Rechnungen? Nach dem 43. Tag endet die Lohnfortzahlung

Frau S. liebte ihren Job als Cutterin für Dokumentarfilme - spannende Aufträge und interessante Themen bestimmten ihre Arbeitstage. Doch vor drei Monaten ist ein Tumor in ihrer Lunge entdeckt worden: Lungenkrebs im ersten Stadium; gut heilbar dank einer mehrmonatigen Chemotherapie. Aber: Sie ist für längere Zeit arbeitsunfähig. Ihr Job fehlt ihr, keine Frage. Und wie sieht es finanziell aus? Denn das Gehalt ihres Mannes reicht nicht aus, um die kleine, vierköpfige Familie zu ernähren. [partner:]

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3 | 2015

[ Frau S.‘ Arbeitgeber zahlte innerhalb der ersten sechs Wochen ihr bisheriges Gehalt weiter. Da ihr krankheitsbedingter Ausfall jedoch länger dauert, musste ab dem 43. Tag die gesetzliche Kasse einspringen. Grundsätzlich gilt: Sie zahlt ein Krankengeld in Höhe von 70 Prozent des Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze, höchstens jedoch 90 Prozent des Nettoeinkommens. „Davon muss der Arbeitnehmer noch die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Das bedeutet einen Verdienstausfall von 21,1 Prozent“, erläutert Lars Feddersen von der CONSAL MaklerService GmbH. Das Geld im Haushalt von Familie S. wird nicht knapp. Frau S. hat selbstverständlich vorgesorgt und kurz nach ihrem Berufsstart eine Krankentagegeld-Versicherung bei den Versicherern der Sparkassen-Finanzgruppe, Bayerische Beamtenkrankenkasse (BK) und UKV – Union Krankenversicherung,

[pma:] Partnermagazin Nr. 32  

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