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Gültig: Frühling 2010 Im VK: 99 Cent

HAMBURGS SCHUL- UND JUGENDMAGAZIN

Welche Ausbildungsberufe wie bezahlt ARME werden... AZUBIS?

nICHt nUr FÜr Streber Wie auch Normalos ein Stipendium bekommen neUer trenD: FernUnIS Von zu Hause aus studieren! Geht das? HAmbUrGS neUeS meGA-tAlent Schülerin Anna-Maria Nemetz im Interview trAUmberUF: eventmAnAGer Vor Ort: Azubine Neele Risch am Arbeitsplatz wenn HOllYwOOD rUFt... Tag der offenen Tür bei der Schule für Schauspiel AbIPArtYS In Der CHInA lOUnGe Ab sofort auch für Unter-18-Jährige

Studienfinanzierung

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InHAlt Ist ein Studium heute noch finanzierbar? Aktuelle Umfragen beweisen, dass viele intelligente junge Menschen aus finanziellen Gründen vor einem Studium zurückschrecken. Das darf nicht sein, nicht bei uns in Deutschland. Oft schöpfen Studienbewerber und Eltern aber auch nicht alle Fördermöglichkeiten aus – aus Unwissenheit. Diese Ausgabe zeigt euch, welche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung es für Studieninteressierte gibt. Viel Spaß beim Lesen! Kai Hoffmann Chefredakteur hoffmann@abiscene.de

Studium Ohne moos nix los? Kann ich mir ein Studium überhaupt leisten? nicht nur für Streber Wie auch Normalos ein Stipendium bekommen können neuer trend: Fernunis Von zu Hause aus studieren! Geht das? wenn Hollywood ruft... Tag der offenen Tür bei der Schule für Schauspiel

S. 10

S. 14

S. 16

S. 22

04 ANNA-MARIA NEMETZ: HAMBURGS NEUES MEGA-TALENT

Ausbildung/Beruf Arme Azubis? S. 08 Welche Ausbildungsberufe am besten bezahlt werden Echter Überflieger S. 26 Azubi Martin über sein Duales Studium bei der Lufthansa Traumjob: Eventmanager S. 28 Wie Neele Risch einen der wenigen Plätze ergattern konnte

und sonst... Neues Mega-Talent S. 04 Anna-Maria Nemetz im Interview Krawall und remidemmi Feiern in Hamburgs Top-Clubs

S. 30

FOTOS: Schiffler (1), Radio Hamburg (1), virtualnights.com (1)

30 ABIpARTYS: AB JETZT AUcH U-18 IN DIE cHINA LOUNGE?

28 AUSBILDUNG: TRAUMBERUF EvENTMANAGERIN?

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Interview

SINGEN, MODELN, ABITUR:

HAMBURGS NEUES MEGA-TALENT 4 SCHOOL‘S OUT | Februar Frühling2010 2010

FOTOS: Radio Hamburg (2)


Interview

Sie ist 16 Jahre jung, bildhübsch und mit einem großartigen Talent gesegnet. AnnaMaria Nemetz wurde bei der Aktion „Mega-Talent 2009“ von Radio Hamburg entdeckt. Obwohl sie nur den dritten Platz belegte, wird nun ihre Debüt-Single im Internet veröffentlicht. SCHOOL’S OUT hat die Schülerin nach ihren Zukunftsplänen befragt. Interview: Manuela Chrestels

Wie hast du dich gefühlt, als du ins „Megatalent“-Finale gekommen bist? Schließlich hatten sich mehrere hundert Teilnehmer beworben… Das war auf jeden Fall sehr überraschend, und ich habe mich wahnsinnig gefreut. Eigentlich habe ich nur aus Spaß beim Casting mitgemacht und hatte überhaupt keine Erwartungen. Nie hätte ich damit gerechnet, überhaupt ins Finale zu kommen. Warst du sehr enttäuscht, dass es mit dem Sieg nicht geklappt hat? Ein wenig enttäuscht war ich schon, vor allem weil der Sieger 20.000 Euro gewonnen hat. Aber Maximilian Brand habe ich den Sieg auf jeden Fall gegönnt. Und über den dritten Platz freue ich mich auch riesig. Du bist mit dem Song „Dance With Somebody“ von Mando Diao angetreten. Schreibst du auch eigene Songs? Nein, bisher singe ich nur Cover-Songs, wie zum Beispiel „Almost Lover“ von A Fine Frenzy, das ich auch vor der Jury gesungen habe. In naher Zukunft möchte ich mal probieren, einen eigenen Song zu schreiben. Hast du schon mal überlegt, auch bei anderen Castingshows wie Popstars oder DSDS mitzumachen? Das kommt für mich nicht in Frage. Mich würde nur interessieren, ob ich es in die nächste Runde schaffe. (lacht) Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor? Momentan gehe ich ja noch in Eppendorf aufs Gymnasium, und nach dem Abi möchte ich gerne studieren. Allerdings dauert das ja noch eine Weile und ich habe noch kein konkretes Studienfach im Auge. Auf jeden Fall will ich weiterhin Musik machen.

Die talentierte Schülerin Anna-Maria Nemetz war zusammen mit Soul-Sänger und Raab-Entdeckung Max Mutzke bei Radio Hamburg zu Gast. Der Sänger zeigte sich von der hübschen Newcomerin sehr begeistert.

Was sind deine Lieblingsfächer? Überraschenderweise gefällt mir Mathe neuerdings sehr gut, aber meine Lieblingsfächer sind Kunst und Deutsch. Du singst nicht nur, sondern modelst auch und hast schon einige professionelle Modeaufnahmen gemacht. Was macht dir mehr Spaß? Definitiv das Singen. Modeln macht mir auch Spaß, steht aber nicht an vorderster Stelle. Ich versuche, mich in erster Linie auf die Schule zu konzentrieren, damit die Schule nicht unter Singen und Modeln leidet. Bis jetzt konnte ich das alles gut miteinander vereinbaren. Welche Vorsätze hast du für 2010? Ich möchte gerne Gitarrenunterricht nehmen und Kickboxen ausprobieren. Ein wenig Struktur in meinem schulischen Leben könnte auch nicht schaden. (lacht)

Vita: Junges Allround-Talent Anna-Maria Nemetz wurde am 10. Mai 1993 in Hamburg geboren und besucht derzeit die elfte Klasse des Gymnasiums Eppendorf. Seit etwa drei Jahren nimmt sie Gesangsunterricht. Vergangenes Jahr bewarb sie sich beim „Mega-Talent 2009“ von Radio Hamburg und kam unter die ersten Drei. Im Finale performte Anna-Maria „Dance With Somebody“ von Mando Diao, womit sie sowohl Jury als auch die Hörer überzeugte. Obwohl sie den Wettbewerb nicht für sich entscheiden konnte, wird nun ihre DebütSingle im Internet veröffentlicht. Nach der starken Resonanz der Radio HamburgHörer ist die Unplugged-Version für 99 Cent ab sofort in über 100 Online-Shops als Download erhältlich.

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News

Advertorial

Bewerbt euch direkt auf der Messe beim Unternehmen eurer Wahl

EINSTIEG Hamburg

Ausstellerrekord! 327 Aussteller beraten auf EINSTIEG 2010

A

am 26. und 27. Februar 2010 findet die achten EINSTIEG Messe für Berufsausbildung und Studium statt. So viele Aussteller wie noch nie informieren die Jugendlichen aller Schulformen über ihre beruflichen Zukunftsmöglichkeiten. Von 9 bis 17 Uhr können sich Besucher der Jahrgangsstufen 8 bis 13 sowie Lehrer und Eltern in der Hamburg Messe kostenlos bei 327 Unternehmen, Hochschulen, privaten Bildungsanbietern, Kammern und Verbänden aus 13 Ländern über Ausbildungsgänge, Studienmöglichkeiten und Sprachreisen informieren. Erstmals unterstützt der Rapper Samy Deluxe die EINSTIEG Messe als prominenter Pate. Im Bühnen-Talk „Karriere in Reimen – Samy Deluxe im Interview“ am Samstag, den 27. Februar, steht der Musiker von 10.30 bis 11 Uhr auf Bühne 4 Rede und Antwort zu seiner Karriere und seinem sozialem Engagement für Crossover e.V.. In Anschluss wird es von 11

bis 11.30 Uhr auch eine Autogrammstunde mit Samy Deluxe geben. Zum ersten Mal als Aussteller dabei sind DESY, Bigpoint und die Universität Siegen. Das Deutsche ElektronenSynchrotron DESY bietet unter anderem die Ausbildung zum Mechatroniker, Technischen Produktde-signer oder Elektroniker für Geräte und Systeme an. Auch Siemens, die Deutsche Bundesbank, die Zahnärztekammer Hamburg und Unilever Deutschland stellen ihre Angebote vor. Im Ausbildungsmarkt am EINSTIEG Messestand A1 präsentieren die Aussteller freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze. Auf verschiedenen Bühnen finden zusätzlich zum Ausstellerangebot Orientierungsveranstaltungen und Info-Vorträge zu Arbeitsmarkttrends, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten statt. Auf einer eigenen Handwerksbühne informieren Experten in Vorträgen wie „Farbe im Leben“ Wie Maler und Lackierer die Welt verschönern“ und „Hart – Härter – Metall“ – Die Berufe des

Metall-Handwerks“. Über ihre Studienangebote informieren Vertreter von staatlichen und privaten Hochschulen aus ganz Deutschland, wie die BauhausUniversität Weimar, die Technische Universität Ilmenau, die HTWK Leipzig und die Universität Halle. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ist mit ihrem eigenen Wissenschaftstruck vor Ort. An Bord können die Jugendlichen unterschiedlichste Aspekte des ingenieurwissenschaftlichen Studiums praktisch kennen lernen. Die Fakultät Elektrotechnik zeigt eine Metallkugel, die berührungslos in der Schwebe gehalten wird. Zwei Videos geben Einblick in die Ausbildung bei der Fakultät Bau-Wasser-Boden. Die Fakultät Fahrzeugtechnik zeigt ein Fahrzeug-Exponat im Maßstab 1:5 mit Brennstoffzellenantrieb. Schüler, die ein Jahr im Ausland planen, können vor Ort die Stände von Sprachreiseanbietern besuchen. Auch ausländische Hochschulen, etwa aus Großbritannien, stellen sich euch vor. Facts

26.-27. Februar, jeweils 9-17 Uhr, Halle B6, Hamburg Messe, www.einstieg-hamburg.de

Kreative Abschlussarbeit

Schüler des Hamburg Studio of Young Artists (SoYA) für Web Award nominiert

Schaut euch den Film auf www.abiscene.de an

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Jedes Jahr ereilen Abschlussarbeiten das gleiche Schicksal. Sie verschwinden in Schubladen oder Bücherregalen und werden nie wieder angesehen. Dies gilt nicht für die Abschlussarbeit der Absolventen der SoYA Filmacting in Hamburg. Die Story ist so einfach wie genial: Drei Mädels überfallen eine Tankstelle. Um nicht „aufzufallen“ verkleiden sie sich als Ganzkörpermuppets. Nach-

dem der Film „25 Cent“ mit Christin Lemm, Angelika Brüning und Eva Klemmt unter der Regie von Sascha Zimmermann bereits auf vielen Filmfestivals zu sehen war, gehört er jetzt zu den Nominierungen des König Pilsener Web Awards. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird im Vorfeld der Goldenen Kamera von Til Schweiger persönlich überreicht. Wir drücken die Daumen. FOTOS: Schiffler (1), istockphoto (2)


News Jobmessen der Agentur für Arbeit

WAS STUDIEREN, WO STUDIEREN, WIE STUDIEREN? Zahlreiche Bachelor- und MasterStudiengänge werden gleichzeitig an verschiedenen Hochschulen in Hamburg angeboten. Da wird es manchmal schwer, sich zurechtzufinden und die Frage zu beantworten: Wo finde ich das für mich passende Studienangebot? Die Agentur für Arbeit veranstaltet im Frühjahr 2010 verschiedene Messen und Vortragsreihen und hilft euch bei der richtigen Studienwahl.

Karriere:dual

Start 1. Oktober

für karriere typen Uhr 0 | 17 – 19 04.03.201 0 | 10 – 15 Uhr 1 me c 17.04 .20 0 | 17 – 19 Uhr * Anlagen Info-Talk ffenen Tür 08.04.201 0 | 17 – 19 Uhr 1 Tag der o Augenoptiker/ in in 27. 0 5 .2 0 * Info-Talk Geb äudereiniger/ rstag * en Donne Info-Talk dem dritt rg eldung je n nm a A ): it m fe u * nur (alle Beru CAM PUS in Harb fo-Runde Kleine In | 17.00 Uhr im E LB t im Mona haniker/ in

Studieren im Norden Hochschulmesse

„Dual studieren“ lautet das Stichwort für Abiturienten, die den Mittelweg zwischen Theorie und Praxis suchen. Durch einen Wechsel von Studienzeiten an Hochschulen oder Akademien und Ausbildungsphasen in Unternehmen verknüpfen duale Studiengänge Studium und Berufsausbildung. Nach drei erfolgreichen Messen mit jeweils 40 Ausstellern und über 1.700 Besuchern bietet die karriere:dual am 24. April erneut einen Überblick zu dualen Studiengängen und ermöglicht Kontakte für konkrete Bewerbungen bei Ausbildungsunternehmen.

Mehr als 40 Hochschulen aus den fünf norddeutschen Bundesländern präsentieren sich an den zahlreichen Messeständen. Weitere Organisationen wie die ZVS, das Studierendenwerk, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Berufsberatung stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung. Ein attraktives Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen zu Studienorientierung, Studienfinanzierung und Akademikerarbeitsmarkt sowie einem Special zum Auslandsstudium runden die Messe ab.

Facts

Facts

24. April, 10-16 Uhr, Agentur für Arbeit Hamburg, Kurt-Schumacher-Allee 16 (St. Georg), www. karriere-dual.de

Dualer Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft plus Handwerk

Der duale Studiengang verbindet praktisches Know-how einer handwerklichen bzw. gewerblich-technischen Ausbildung mit einem BWLStudium. Das Ergebnis: Gesellenbrief und Bachelor – und damit beste Karrierechancen als Fü�hrungsnachwuchs im Mittelstand.

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29. Mai, 10-17 Uhr, Agentur für Arbeit Hamburg, Kurt-Schumacher-Allee 16 (St. Georg), www. studieren-im-norden.de

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Studieren in Hamburg - Studiengänge im Vergleich In persönlichen Gesprächen stellen Professoren und Studierende der Hamburger Hochschulen Studiengänge aus zehn Studienbereichen vor: 02. April Technik 16. April Wirtschaft 23. April Soziales 30. April Gestaltung 07. Mai Bauwesen / Informatik 14. Mai Medien / Gesundheit 28. Mai Medizin / Psychologie Agentur für Arbeit Hamburg, Kurt-Schumacher-Allee 16 Organisator Vielhauer von (St. Georg), der Agentur für Arbeit www.arbeitsagentur.de/Hamburg

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ausbildung

ARME AZUBIS? Wer verdient wie viel? Text: Manuela Chrestels

Ebbe in der Haushaltskasse? Das kennen viele Azubis. Zwar sind die Löhne so starl gestiegen, wie seit 14 Jahren nicht mehr. Doch die Lohnunterschiede zwischen den Ausbildungsberufen bleiben groß. Während ein Binnenschiffer in Hamburg für fast 1.000 Euro im Monat über die Elbe schippert, verdient eine Friseurin knapp 450 Euro.

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mit knapp 600 Euro den Durchschnitt bilden. er als Azubi bereits in seiner Ganz abgeschlagen und ständig knapp bei eigenen Wohnung lebt und Kasse sind laut BIBB vor allem Friseure, Maler finanziell nicht von seinen Elund Lackierer. Mit bis zu 460 Euro bilden sie tern unterstützt wird, hat es im Westen das Schlusslicht, im Osten haben sie in Deutschland schwer. Zwar verzeichnete das sogar nur etwa 300 Euro zur Verfügung. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bei Auffällig: Im Westen verdienen männliche den Azubi-Tarifgehältern 2009 den stärksten Azubis durchschnittlich 692 Euro, während Anstieg seit 14 Jahren – gut über die Runden die Frauen nur auf kommen damit aber Lehrjahre sind bekanntlich 658 Euro kommen. nur die Wenigsten. keine Herrenjahre Der Unterschied in Ein Auszubildender Ostdeutschland beträgt in Westdeutschland 610 zu 569 Euro. Häufig entscheiden sich junge verdient durchschnittlich 679 Euro im Monat, Frauen für Berufe mit niedrigeren Gehältern, sein Kollege im Osten bekommt mit 595 Euro wie Schneiderin, Floristen oder Friseurin, wähwesentlich weniger Gehalt. Das sind aber immerhin 3,3 Prozent beziehungsweise 4,9 Prozent Info: mehr als im Vorjahr. Recht zufrieden mit ihrem Gehalt können Die AusbildungsAzubis in der Binnenschifffahrt sein. Sie stehen vergütungen sind mit 949 Euro monatlicher Vergütung in der 2009 so stark Liste auf Platz 1. Dafür haben sie nicht selten gestiegen wie seit einen 14-Stunden-Tag und kaum Freizeit, da 14 Jahren nicht ihre Einsätze auf See oft mehrere Wochen daumehr. Doch für ern können. Auch Mechatroniker, Maurer oder viele Azubis reicht Verwaltungsfachangestellte liegen mit bis zu das Geld nicht 900 Euro im oberen Bereich, dicht gefolgt von zum Leben. Gärtnern und medizinischen Angestellten, die

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rend die Binnenschifffahrt oder Mechatronik eine Männerdomäne ist. Auch wenn die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausbildungsberufen gravierend sind, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Azubi-Gehalt aufzustocken. Jeder Lehrling hat Anspruch auf mindestens 184 Euro Kindergeld, egal ob er noch bei den Eltern wohnt oder nicht. Auch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) hilft gegen ein leeres Portemonnaie. Die Arbeitsagentur macht hier bis zu 518 Euro monatlich locker für alle, deren Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder finanziell zu unterstützen. Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre. Selbst wenn das große Geld erst in ein paar Jahren winkt, solltet ihr eure Ausbildung nicht nur nach der Höhe des Azubi-Gehaltes auswählen. Ergreift einen Beruf, der euch Spaß macht. Nur so habt ihr Freude daran, euch später weiterzubilden oder sogar selbstständig zu machen.

FOTOS: istockphoto (2); GRAFIKEN: BIBB (2)


Beruf

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StUDIUm

kANN IcH MIR EIN STUDIUM ÜBERHAUpT LEISTEN? Text: Sandra Clemens

Wer über ein Studium nach dem Abitur nachdenkt, fragt sich automatisch: Reicht das Geld? Lohnt sich ein Uni-Abschluss überhaupt noch, oder soll ich lieber gleich eine Lehre machen? SCHOOL’S OUT hat mit Experten über Ausbildung und Studium gesprochen und nach Fördermöglichkeiten im Studium gesucht.

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ibt es ein Leben nach der Schule, was mache ich, wenn ich fertig bin? Diese Fragen gehen beim Abi-Endspurt bestimmt vielen von euch durch den Kopf. Doch in Zeiten von Studiengebühren und Bologna-Reform sind junge Menschen verunsichert und fragen sich, ob sie den finanziellen Aufwand für ein Studium bewältigen können oder ob eine Lehre vielleicht solider ist. Um gerade in schwierigen Zeiten die richtige Entscheidung zu treffen, gilt mehr denn je, persönlichen Interessen und Neigungen gründlich abzuwägen. Bin ich eher praktisch veranlagt oder fuchse ich mich gerne in Theorien ein? Ist es mir wichtig, schnell eigenes Geld zu verdienen? Brauche ich eine klare Struktur oder mehr Selbstständigkeit? Komme ich an einer anonymen Uni zurecht, oder fühle ich mich in einer kleinen Berufsschulklasse wohler? Oftmals braucht es mehrere Anläufe, bis das Passende gefunden ist. Der Traum vom eigenen Café

So erging es auch Cecilia Klipp (28). Nach der Schule machte sie erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Behindertenarbeit. Danach folgten einige Jobs, bis sie den Entschluss fasste, „eine vernünftige Ausbildung zu machen“, wie

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Buch- und Eventtipps Clever studieren – mit der richtigen Finanzierung Sina Groß, erschienen bei der Verbraucherzentrale, 2009, 9,90 Euro Handbuch Berufswahl, die wichtigsten Ausbildungsberufe und ihre Zukunft Peter Zimmer, erschienen bei Eichborn, 2006, 19,90 Euro Studieren im Norden – Die Hochschulmesse am 29. Mai Das Hochschulteam der Agentur für Arbeit Hamburg veranstaltet am Samstag, den 29. Mai 2010, erstmals die Messe „Studieren im Norden“. Studieninteressierte können hier zwischen 10 und 17 Uhr alles zu den Themen Hochschulstudium, Finanzierung und Auslandsstudium erfahren. Bundesagentur für Arbeit, KurtSchumacher-Allee 16, 20097 Hamburg, www.studieren-im-norden.de Individuelle Beratung des Studierendenwerks an der Uni Hamburg Hier gibt es Beratung rund um die Studienfinanzierung: BeSt- Beratungszentrum Studienfinanzierung, Grindelallee 9, 20146 Hamburg Öffnungszeiten: Mo und Mi: 9 bis 15 Uhr Di und Do: 9 bis 17 Uhr Fr 9 bis 13 Uhr

sie sagt. Es folgte eine Ausbildung zur Erzieherin, die ihr an sich gut gefiel. Als besonders positiv erlebte Cecilia die klare Struktur der Lehrinhalte und den engen Zusammenhalt in der Klasse. Doch während der Ausbildung merkte sie, dass der Erzieher-Beruf gar nicht zu ihr passt. Als sie ihr Abschlusszeugnis in den Händen hielt, dachte sie kurz darüber nach, ein Germanistikstudium aufzunehmen. „Aber die Studiengebühren schreckten mich ab“, erzählt sie. Außerdem fürchtete sie, dass der Bachelor-Studiengang „zu vollgepackt“ sein könnte. „Wenn ich dann auch noch nebenbei jobben müsste, weiß ich nicht, ob ich ein Studium durchhalten könnte.“ Alternativ überlegt Cecilia nun, eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Sie kümmert sich derzeit um einen Ausbildungplatz in einer Konditorei. „Da weiß ich genau, wofür ich mich anstrenge, so ganz konkret und praktisch. Mein Traum ist es, irgendwann einmal ein eigenes Café zu eröff nen.“ Immer mehr junge Menschen entscheiden sich wie Cecilia gegen ein Studium. Obwohl der Bedarf an Fachkräften wächst, hat Deutschland im internationalen Vergleich we-


StUDIUm nig Studierende. Zwar sollten die neuen Bachelor-Studiengänge die Studienneigung erhöhen, doch Forschungsergebnissen zufolge haben die kürzeren und praxisorientierteren Studiengänge die Studierbereitschaft eher verringert. „Die Quote ist sogar unter den Akademikerkindern zwischen 2002 und 2006 von 82 auf 75 Prozent zurückgegangen“, berichtet Christoph Heine vom Hochschul-Informationssystem (HIS). Von den Studienberechtigten aus Nicht-Akademiker-Haushalten schrieben sich sogar nur noch 59 statt 67 Prozent an Hochschulen ein. „Dabei erwarten wir in Deutschland generell einen starken Fachkräftemangel, besonders bei den Ingenieuren“, so Thomas Vielhauer von der Agentur für Arbeit in Hamburg. „Das ist auf die Altersstruktur in den Betrieben zurückzuführen. Wir können daher jeden, der sich für ein Studium interessiert, nur ermuntern.“ Verena Wilken (24) hat sich direkt nach der Schule für ein Studium entschieden und es bisher noch nicht bereut. Zunächst belegte sie Volkswirtschaftslehre (VWL) in Kiel, stellte dann aber fest, dass dieses Fach nicht zu ihr passt. „VWL hat zu wenig Lebensbezug“, finWelche Kosten kommen bei einem Studium auf mich zu?

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Studium det sie. Verena hat sich daraufhin in Kiel für ein Gymnasial-Lehramtsstudium mit den Fächern Englisch und Wirtschaftspolitik eingeschrieben. Verena genießt nun die freiere Studiengestaltung. „Ich habe zwar gewisse Vorgaben, kann aber selbst entscheiden, wie ich diese umsetze.“ Das eigene Einkommen kann da noch warten. „Da verdiene ich lieber kein Geld und mache das, was mir wirklich Spaß macht und auch in Zukunft das Passende für mich ist.“ Ihre Eltern finanzieren ihr das Studium. Da sie in Kiel keine Studiengebühren zahlt und in einer kleinen Ein-Zimmer-Wohnung lebt, kommt sie mit ihrem Geld gut aus. Verena weiß: „Damit habe ich echt Glück. Viele meiner Kommilitonen müssen neben dem Studium jobben.“ Was kostet ein Studium?

Bevor man sich für ein Studium entscheidet, musst man sich Klarheit über den persönlichen finanziellen Bedarf verschaffen. Die durchschnittlichen monatlichen Lebenshaltungs- und Ausbildungskosten liegen laut der aktuellen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) bei 725 Euro. Wie viel tatsächlich benötigt wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Eine eigene Wohnung ist in vielen Fällen teurer als ein WG-Zimmer oder ein Platz im Studentenwohnheim. Zudem spielt das Alter beim Krankenversicherungsschutz eine wichtige Rolle. Studierende unter 25 Jahre sind über ihre Eltern versichert. Wer älter ist, muss eine studentische gesetzliche Krankenversicherung abschließen, die etwa 60 Euro pro Monat kostet. Das ein oder andere Hobby kann auch ins Portemonnaie gehen. Günstige Sportangebote gibt es aber immer auch beim Hochschulsport. Eine weitere wichtige Frage ist die der Mobilität:

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Reicht es, mit dem Semesterticket per Bus und Bahn unterwegs zu sein oder muss ein Auto her? Tipp: Als Kompromiss nutzen viele das Carsharing. Ab zehn Euro Monatsbeitrag plus Benzingeld ist man damit auch ohne Eigenwagen mobil. Eine zentrale Rolle fürs Portemonnaie spielt natürlich die Höhe der Studiengebühren. Diese sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt und variieren in ihrer Höhe. So kostet ein Studium in Bayern oder BadenWürtemberg 500 Euro pro Semester, in Schleswig-Holstein oder Berlin fallen derzeit keine offiziellen Studiengebühren an. Verwaltungskosten von einigen hundert Euro gibt es aber auch hier. Studierende in Hamburg können den aktuellen Beitrag von 375 Euro pro Semester zinsfrei stunden lassen. Das heißt, die Gebühren fallen erst nach dem Studium an. Der Haken: Langzeitstudierende profitieren nicht von dieser Regelung. Nach einem sechssemestrigen Studium stehen immerhin 2.250 Euro aus. Allerdings muss keiner zahlen, der nach dem Examen arbeitslos ist oder nur sehr wenig verdient. Erst ab einem Einkommen von 30.000 Euro brutto jährlich beginnt die Rückzahlungspflicht.
 Was viele nicht wissen: Eltern sind für ihre Kinder unterhaltspflichtig. Studierende bis 25 Jahre haben darüber hinaus Anspruch auf Kindergeld. Sind die Eltern nicht in der Lage, ihr Kind ausreichend zu unterstützen, kommt eine Förderung beim BAföG-Amt in Frage. Wie hoch diese Beihilfe ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab: Einkommen der Eltern, eigenes Einkommen, Wohnsituation und Alter. Der Höchstbetrag liegt zurzeit bei 648 Euro. BAföG wird normalerweise zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Staatsdarlehen geleistet. Das Bundeskabinett hat kürzlich eine Erhöhung der Bedarfssätze um zwei Prozent beschlossen. Wer kein BAföG (mehr) bekommt, kann Wohngeld beantragen. Hier hängt die Höhe der Leistung natürlich von den Wohn- und Einkommensverhältnissen ab. Studierende, die sich in einer vorübergehenden finanziellen Notlage befinden, können Beihilfen aus dem Notfonds des Studierendenwerks beantragen.
Wer sich gesellschaftlich engagiert, sei es bei einer Partei, einer Kirche oder einem Verein, für den kann es sich lohnen, auf Ausschreibungen von Stipendien zu achten (s. Seite 12). In der Regel gewähren diese Organisationen ihre Förderung als nicht zurückzuzahlenden Zuschuss. Oftmals sind auch Büchergeld und eine ideelle Unterstützung in Form von Seminaren und Netzwerken drin. Als „Gegenleistung“ wird meistens erwartet, dass man seinen Studienverlauf dokumentiert und an den Veranstaltungen

für die Stipendiaten teilnimmt. Auch private Organisationen oder Firmen bieten Stipendien an, die aber oft nur bestimmte Studiengänge oder Hochschulen fördern. Die Förderungskriterien fallen ganz unterschiedlich aus, ebenso die Höhe der Finanzmittel. Hier hilft nur intensives Durchforsten der Stipendiendatenbänke.
 Wer eine kurzfristige Finanzspritze braucht, der kann einen Bildungskredit beantragen. Dieser ist nicht zu verwechseln mit einem Kredit bei der Hausbank. Der Bildungskredit wird von der Bundesregierung gemeinsam mit der Kf W-Förderbank angeboten. Unabhängig vom Einkommen werden für maximal 24 Monate 100, 200 oder 300 Euro gewährt, bei geringen Zinssatz. Daneben bieten viele Banken und Sparkassen auch eigene Studienkredite an. Hier ist unbedingt auf den Zinssatz und die Rückzahlungsmodalitäten zu achten. Für das nötige Kleingeld sollte sich jeder Student natürlich einen Nebenjob suchen. Derzeit jobben deutlich


Studium Campus, Kompetenz, Karriere

FOTO: istochphoto.com

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Medien verdienen deine Persönlichkeit. über 50 Prozent aller Studis. Aber Vorsicht: Wer BAföG bezieht, hat nur einen Freibetrag bis zu 400 Euro im Monat. Optimal ist natürlich ein Job, der zum Studiengang oder Berufswunsch passt. So werden häufig schon früh wichtige Kontakte geknüpft und Berufserfahrung gesammelt. „Die durch einen Nebenjob gewonnene Berufserfahrung zahlt sich oft aus“, bestätigt Thomas Vielhauer von der Agentur für Arbeit. „Der Absolvent hat dann spätere eine bessere Verhandlungsbasis, wenn es um sein Einstiegsgehalt geht.“ Erst eine Ausbildung oder doch gleich ein Studium? Ein Patentrezept und eine Sicherheitsgarantie gibt es sicherlich nicht. „Grundsätzlich lohnt sich ein Studium fast immer“, meint aber zumindest Vielhauer. „Die Arbeitslosenquoten der letzten Jahre zeigen, dass Hochschulabsolventen im Allgemeinen weniger von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Je höher die Bildung, desto besser der Schutz vor Arbeitslosigkeit.“

Hochschulabsolventen sind weniger von Arbeitslosigkeit bedroht. Allgemein gilt: Je höher die Bildung, desto besser der Schutz vor Arbeitslosigkeit

Informiere dich über die BachelorStudiengänge Medienmanagement, Digitale Medienproduktion und Journalistik am Campus Hamburg Studienstart: 15. März 2010

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Studium

„Wie bekomme ich ein Stipendium?“ Text: Sina Förster, Manuela Chrestels

Bildung ist teuer. Doch neben BAföG und Studienkredit gibt es noch andere Finanzierungsmöglichkeiten. Um ein Stipendium zu ergattern, muss man heutzutage kein Überflieger mehr sein. Die großen Begabtenförderungswerke geben auch „normalen“ Studenten Stipendien. Die Gegenleistung: Großes Engagement und Einsatz.

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eider wird Studieren immer teurer, die Kosten klettern unaufhaltsam. Denn nicht nur Miete und Versicherungen, sondern auch Studiengebühren und Semesterbeiträge müssen gezahlt werden. Viele Eltern sind daher nicht in der Lage, ihr Kind ausreichend zu unterstützen. Aber verhungern oder gänzlich aufs gesellschaftliche Leben verzichten, will man schließlich auch nicht. Wer Vollgas gibt und seinen Master in zehn Semestern macht, braucht etwa 40.000 Euro. Die Folge: Immer häufiger verzichten begabte Abiturienten auf ein Studium. Doch niemand muss seinen Traum vom Studium frühzeitig aufgeben und den Kopf in den Sand stecken.

Auch für „Normal-Sterbliche“

Das Stipendium ist neben BAföG und Studienkrediten eine sehr gute Möglichkeit, mit der das Studium finanziert werden kann. Bei einem Vollstipendium müsst ihr nichts zurück zahlen. Ihr könnt euch gleich für den Beginn eines Studiums oder auch erst später für ein

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Stipendium bewerben. Doch so ein Stipendium liegt leider nicht auf der Straße. Es ist eigentlich als eine Art Begabtenförderung gedacht. Dementsprechend müssen bestimmte Förderkriterien erfüllt werden. So abschreckend wie „Begabtenförderung“ auch klingen mag, ist es dann doch nicht. Ihr müsst keinen Abi-Durchschnitt von 1,0 haben und nebenbei die Welt mit euren genialen Ideen revolutionieren. Auch „NormalSterbliche“ können durch viel Engagement das erwünschte Stipendium bekommen.

Migrationshintergrund habt, eure Eltern ein sehr geringes Einkommen beziehen und keinen höheren Schulabschluss haben. In Deutschland gibt es insgesamt elf große Stiftungen, die bestimmte Grundwerte und Ideale haben: es gibt konfessionelle und parteinahe, aber auch andere Stiftungen, die ein eher neutrales Leitbild vermitteln. Um zum Beispiel ein Stipendium beim Cusanuswerk, der bischöflichen Studienförderung, zu erhalten, ist es hilfreich katholisch zu sein. Eine Bewerbung ist hier erst mit Vorlage von Studiennachweisen, also ab dem zweiten Semester, möglich. Das Evangelische Studienwerk Villigist wirbt sogar damit, Nicht-Protestanten genau so zu berücksichtigen wie eigene Kirchenmitglieder. Wenn ihr euch als Student bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft bewerben möchtet, müsst ihr euch an einen Vertrauensdozenten der Stiftung wenden. Alle anderen müssen direkt mit der Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen. Neuerdings ist auch hier die Bewerbung schon vor Studienbeginn mit dem Abiturzeugnis möglich. Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das größte und älteste deutsche Begabtenförderungswerk. Unter dem Motto „Deine Chance: Mach den Auswahltest der Studienstiftung“ könnt ihr euch ab Februar 2010 auch selbst um ein Stipendium bewerben. Bisher waren Hochschullehrer und Universitäten aufgerufen, ihre besten Studierenden zu nominieren. „Wir möchten allen Schülern und Studenten die Chance geben, bei vorhandener Begabung eines unserer Stipendien zu erhalten. Über die Selbstbewerbung ist das nun möglich. Außerdem erhoffen wir uns künftig auch, mehr Bewerber aus nicht-akademischen Elternhäusern“, so Cordula Avenarius von der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die Förderungskriterien der Hans-Böckler-Stiftung unterscheiden sich etwas von denen der anderen Stiftungen. Neben gesellschaftlichem Engagement muss die wirtschaftliche Lage eurer Eltern so aussehen, dass mit dem BAföG Höchstsatz zu rechnen wäre.

Förderkriterien

Begabung ist natürlich immer gut. Hervorragende Noten sind auch nicht schlecht, aber wenn eure Noten im Zweier-Bereich liegen, ist das meistens auch okay. Wichtiger noch sind eure Persönlichkeit und euer gesellschaftliches und soziales Engagement. Diese Anforderung könnt ihr durch ehrenamtliche Tätigkeiten, wie zum Beispiel als Stufensprecher oder als Trainer in eurem Sportverein, erfüllen. Bei einigen Stiftungen werdet ihr bevorzugt, wenn ihr einen

Wer sich schon während der Schulzeit engagiert, hat gute Chancen auf ein Stipendium

FOTOS: istockphoto (4)


StUDIUm Die Leistungen der Stiftung

Im Allgemeinen werdet ihr bei einer Stiftung nicht nur finanziell, sondern auch ideell – das heißt mit Workshops und anderen zusätzlichen Bildungsmöglichkeiten – unterstützt. Bei diesen Workshops bietet sich die gute Gelegenheit, ein Netzwerk für die spätere Karriere aufzubauen. Die finanzielle Unterstützung ist, wie das BaföG, vom Einkommen der Eltern abhängig und beträgt derzeit maximal 585 Euro monatlich plus 80 Euro Büchergeld. Wie hoch der Förderungsbetrag ist, hängt von den einzelnen Stiftungen ab. Im Gegensatz zum BaföG muss das Stipendium nicht zurückgezahlt werden. Als Stipendiat seid ihr lediglich dazu verpflichtet, regelmäßig über eure Studienfortschritte Bericht zu erstatten.

mit einem Stipendium, profitiert ihr nicht nur finanziell

Die Bewerbung

Möchtet ihr ein Stipendium bekommen, müsst ihr euch frühzeitig darum kümmern, mindestens ein halbes Jahr vorher. Nach einer schriftlichen Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben folgt in der Regel ein Auswahlgespräch oder ein Test. Auf diese Weise möchte die Stiftung euch besser kennen lernen.

info: Ausgewählte bundesweite Begabtenförderungswerke und Stiftungen HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG Gezielte Förderung von Frauen und von deutschen und ausländischen Studierenden aller Fachrichtungen Web: www.boell.de STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES Förderung von deutschen Studierenden an wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulen, auch Auslandsaufenthalte und Promotion, erstmals Selbstbewerbung der Studierenden möglich Web: www.studienstiftung.de

Advertorial

FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG Förderung von deutschen Studenten und Studierenden aus Entwicklungsländern Web: www.fes.de BUNDESSTIFTUNG ROSA LUXEMBURG Stipendien für Studierende und Promovierende, die sich für soziale Gerechtigkeit und lebendige Demokratie einsetzen Web: www.rosalux.dee

KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG Stipendien für deutsche und auslän-

dische Studenten inkl. studienbegleitendes Seminarprogramm Web: www.kas.de DAIMLER-BENZ-STIFTUNG Förderung bei Forschungstätigkeit im Ausland, Voraussetzung ist ein eigenes Forschungsvorhaben Web: www.daimler-benz-stiftung.de OTTO BENECKE STIFTUNG Förderung von Spätaussiedlern, Asylbewerbern und Flüchtlingen aller Fachrichtungen Web: www.obs-ev.de

Tag der offenen Tür

Studiengang Sicherheitsmanagement

A

m 21. April 2010 öff net die Hochschule der Polizei Hamburg ihre Türen für Abiturienten, die sich für den dualen Studiengang Sicherheitsmanagement interessieren. Neben einem qualifi zierten, interdisziplinären Bachelorstudium mit hohen Praxisanteilen haben künftige Sicherheitsmanager im Grundstudium die einmalige Chance, mit

angehenden Kommissaren der Hamburger Polizei zu studieren. Zum Reinschnuppern stehen an diesem Tag u.a. folgende Themen auf dem Stundenplan: Computerkriminalität, Polizei und demokratischer Rechtsstaat, psychosoziale Grundlagen sowie die Zusammenarbeit von Polizei und privaten Sicherheitsdiensten. Außerdem veranschaulicht ein Sicherheits-

experte vor Ort die berufl ichen Perspektiven im mittleren Sicherheitsmanagement. Tag der offenen Tür

21. April 2010 von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr Hochschule der Polizei Hamburg (Braamkamp 3 / U3 Lattenkamp), Erdgeschoss (Raum 32). Die Teilnahme ist kostenlos. Infos unter www.hdp.hamburg.de


StUDIUm

vON ZU HAUSE AUS kARRIERE MAcHEN? Text: Oliver Jensen

Fernhochschulen und Fernunterrichtsanbieter erleben einen regen Zulauf. Immer mehr Deutsche möchten sich von zu Hause aus weiterbilden und damit die beruflichen Perspektiven verbessern. Alles nur ein vorübergehender Trend oder die Zukunft des Studierens?

D

as „Lernen von zu Hause aus“ steht hoch im Kurs! Laut offizieller Fernunterrichtsstatistik waren im Wintersemester 2008/2009 knapp 70.000 Menschen an Fernhochschulen eingeschrieben. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent. Hinzu kommen mehr als 220.000 Menschen, die an einem privaten Institut Fernunterricht nehmen. Jeder Einzelne erhoff t sich dadurch eine höhere Qualifikation, mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt auch ein besseres Gehalt. “Das lebenslange Lernen ist heute unverzichtbar”, sagt Thomas Vogel, stellvertretender Beratungsleiter des Instituts für Lernsysteme (kurz: ILS). “Die „Lebenslanges Zeiten, in denen nach der lernen ist heute unverBerufsausbildung oder zichtbar“ dem Erststudium keine Weiterbildung mehr nötig war, sind vorbei.”

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Wer bei einer Internet-Suchmaschine den Begriff Fernstudium eingibt, wird mit unzähligen Lernangeboten konfrontiert. Doch nicht bei jedem Angebot handelt es sich tatsächlich um ein Hochschulstudium. Beim Fernunterricht geht es allgemein lediglich um Berufsabschlüsse, Bildungsabschlüsse oder auch einfach nur um zusätzliche Qualifikationen. Nur an den Fernhochschulen wird ein anerkannter akademischer Grad erworben. Natürlich könnte ein Schüler direkt nach dem Abitur mit einem Fernstudium beginnen, doch die meisten besuchen erst eine Universität und entscheiden sich später für das

Fernstudium. Markus Jung, Geschäftsführer des Informationsportals Fernstudium-Infos.de, erklärt: “Nach dem Bachelor-Abschluss an der Universität möchten die jungen Leute endlich in den Beruf einsteigen und Geld verdienen. Gleichzeitig aber wissen sie, dass ein MasterAbschluss die berufliche Perspektive verbessern würde. Ein Fernstudium neben dem Beruf stellt dann oft die beste Lösung dar.” Leider aber wird das Lernpensum oft unterschätzt. Wenn man Beruf und Studium unter einen Hut bringen möchte, haben Freunde und Freizeit-Aktivitäten das Nachsehen. “Für ein Fernstudium müssen wöchentlich zwischen 15 und 20 Stunden eingeplant werden”, erklärt Markus Jung. Bei einer Arbeitswoche mit 40 Stunden steigt die wöchentliche Gesamtbelastung also schnell auf 60 Stunden. Und als wäre das nicht schon genug, kommt noch die finanzielle Belastung hinzu. An der staatlichen Fernhochschule in Hagen liegen die Gebühren zwar auf dem Niveau der gewöhnlichen Studiengebühren, doch bei privaten Hochschulen wird es oft richtig teuer. So verlangt das Institut für Lernsysteme für ein BWL-Studium 335 Euro monatlich. “Materialkosten, Prüfungsgebühren und Beratungskosten sind bereits inklusive”, rechtfertigt Thomas Vogel den Preis. Dennoch aber sind viele Studenten FOTOS: ILS (1), Euro-FH (1), istockphoto (1)


Info:

Die Anbieter im Detail: Wegen der steigenden Nachfragen bieten immer mehr Fernschulen immer neue Studiengänge an. Anbei eine Auswahl von anerkannten Anbietern. Auf www.fernstudiumvergleich.de könnt Ihr euch über alle weiteren Studien- und Lehrgänge im deutschen Raum informieren. ILS (Institut für Lernsysteme): Das ILS ist ein Unternehmen der Klett-Gruppe und die größte private Fernschule in Deutschland. Das Studienangebot umfasst Schulabschlüsse, Hochschulstudiengänge, Fremdsprachen, berufliche Weiterbildungen und kreative Lehrgänge. Mehr als 200 Fernlehrgänge werden angeboten, die jeweils zwischen sechs und 42 Monaten dauern. Pro Jahr werden rund 70.000 Fernschüler betreut. www.ils.de Fernakademie für Erwachsenenbildung: Die Fernakademie hat ihren Sitz in Hamburg und gehört der KlettGruppe an. Das Lernangebot umfasst mehr als 170 staatliche, öffentlichrechtliche und Akademie-Abschlüsse. Dabei werden die Bereiche Wirtschaft, Management, Allgemeinbildung, Medien, Gesundheit, Technik und IT abgedeckt. Rund 600 Tutoren, Autoren und Studienleiter sind für den Inhalt verantwortlich. www.fernakademie-klett.de Freie Journalistenschule Berlin: Die Journalistenschule ist eine Initiative des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (DFJV) und bildet per Fernlehrgang werdende Journalisten aus. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine Berufsausbildung mit mehrjähriger Berufsausbildung. Pro Jahr werden 75 Schüler ausgebildet. Die Studiendauer beträgt je nach Lernfortschritt zwischen 12 und 24 Monaten. Weitere Informationen unter www.freie-journalistenschule.de

Fernuniversität in Hagen: Die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland wurde bereits im Jahre 1974 gegründet und unterrichtet über 67.000 Studenten. Die Studierenden kommen aus allen Bundesländern und werden an vier verschiedenen Fakultäten unterrichtet: An der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, der Fakultät für Mathematik und Informatik, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und an der rechtswissenschaftlichen Fakultät. Die Studenten belegen Bachelor- und Masterstudiengänge mit international anerkannten Abschlüssen. www.fernuni-hagen.de Euro FH (Europäische Fernhochschule Hamburg): Die staatlich anerkannte private Fachhochschule nahm im Jahre 2003 ihren Betrieb auf und bietet Studiengänge wie auch Zertifikatskurse an. Die Studiengänge sind Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie, Europäische Betriebswirtschaftslehre, Logistikmanagement, Wirtschaftsrecht und International Management. Rund 4.000 Studierende sind derzeit eingeschrieben. www.euro-fh.de Open University Business School: Die britische Universität war weltweit die erste Fernschule und ist daher in ganz Europa bekannt. Rund 150.000 Studenten sind derzeit angemeldet und werden von den 11.000 Mitarbeitern betreut. Zu den möglichen Abschlüssen zählt sehr hoch angesehene Master of Business Administration (kurz: MBA). www.open.ac.uk/germany/german/

karriere:dual

Die Messe für Duale Studiengänge Wo? Agentur für Arbeit, Kurt-Schumacher-Allee 16, 20097 Hamburg Wann? Samstag, 24. April 2010, 10 - 16 Uhr

Praktisch lernen im Betrieb und gleichzeitig studieren – für Sie ein idealer Weg zum Wunschberuf? „Dual studieren“ lautet das Stichwort für den Mittelweg zwischen Theorie und Praxis. Durch einen Wechsel von Studienzeiten an Hochschulen oder Akademien und Ausbildungsphasen in Unternehmen verknüpfen duale Studiengänge Studium und Berufsausbildung. Mit der Messe KARRIERE DUAL bietet die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hamburg inzwischen zum vierten Mal einen Überblick zu dualen Studiengängen in der Region Norddeutschland. Hier bieten sich Chancen für persönliche Kontakte und konkrete Bewerbungen. 40 Aussteller – Unternehmen, Hochschulen, Akademien – präsentieren sich am 24. April 2010 in den Räumen der Agentur. Interessante Podiumsveranstaltungen, Beratung vor Ort und ein Bewerbungscheck runden das Programm ab. Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter

www.karriere-dual.de

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Studium den finanziellen sowie den zeitlichen Anforderungen nicht gewachsen. Bester Beweis sind die hohen Studienabbrecherquoten, die je nach Fernhochschule zwischen 15 und 50 Prozent liegen. “Jeder Interessent sollte sich gut überlegen, ob er genug Zeit und im Falle einer privaten Fernhochschule auch genug Geld hat”, lautet die Empfehlung von Markus Jung. Die Alternative zum Fernstudium stellt der Fernunterricht dar. Für eine monatliche Gebühr von durchschnittlich 100 Euro

können die Teilnehmer einen Meistertitel machen, Fremdsprachen erlernen oder einen Schulabschluss nachholen. “Der Fernunterricht bietet eine angenehme Möglichkeit, den Hauptschulabschluss, die mittlere Reife oder das Abitur nachzuholen ”, sagt Thomas Vogel. “Neben der Berufsausbildung können sich die Schüler auf die staatliche Prüfung vorbereiten, bei der dann schließlich der Abschluss erworben wird.” Der Zeitaufwand für den AbiturLehrgang liegt bei dreieinhalb Jahren und

Jobben und Studieren gleichzeitig? Für viele ist das nur mit einem Fernstudium möglich

rund zwölf Stunden wöchentlich. Laut Thomas Vogel ist dieses Abi in der Wirtschaft sehr anerkannt, weil die Prüfung mit acht Fächern sehr umfangreich ausfällt. Zu den weiteren Angeboten der Fernschulen zählen die Berufsabschlüsse. Und dabei ist die Auswahl nahezu grenzenlos. Ob Heizungstechniker oder IT-Betriebswirt, Speditionssachbearbeiter oder Psychologischer Berater, Drehbuchautor oder Journalist; per Fernunterricht kann nahezu jeder Beruf erlernt werden. Doch wie steht es um die Anerkennung? Hendrik Zörner, Sprecher des Deutschen-Journalisten-Verbandes, warnt vor allzu hohen Erwartungen hinsichtlich des Journalismus-Fernunterrichts. “Grundsätzlich stehe ich den Bildungsangeboten zwar positiv gegenüber”, erklärt er. “Doch eine Ausbildung per Fernunterricht reicht nicht aus, um später eine Anstellung als Redakteur zu bekommen. Dafür braucht es eben auch praktische Erfahrungen in Form einer freiberuflichen Tätigkeit oder Praktika. Ein Fernunterricht kann also lediglich eine zusätzliche Qualifikation sein.” Knut Diekmann, Weiterbildungsexperte der Industrie und Handelskammer, sieht es ähnlich. Als Beispiel verweist er auf den Lehrgang zum Speditionssachbearbeiter. “Laut der Teilnahmevoraussetzung kann praktisch jeder diesen Fernlehrgang belegen. Aber wer lediglich einen solchen Abschluss hat, wird gegen die Mitbewerber mit Berufsausbildung nicht konkurrieren können. Die Berufserfahrung, die hier völlig fehlt, spielt bei Personalentscheidungen eine wichtige Rolle.” Das Fazit der Experten lautet, dass berufsbezogener Fernunterricht möglichst auf Berufserfahrung aufbauen sollte. So wie bei Christine Hinrichsen. Die

„Nach dem BachelorAbschluss an der Universität möchten die jungen Leute endlich in den Beruf einsteigen und Geld verdienen. Leider wird das Lernpensum oft unterschätzt“ Markus Jung, Geschäftsführer des Informationsportals Fernstudium-Infos.de

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FOTOS: ILS (1), Euro-FH (1), istockphoto (1)


StUDIUm „Mein Arbeitgeber interessierte sich kaum für meinen Fernunterricht, denn er hat meine neu erworbene Qualifikation überhaupt nicht nutzen wollen. Darum machte ich mich selbstständig – mit Erfolg!“ Christina Hinrichsen, Personal Coach heute 46-Jährige war in einem internationalen Konzern als Controllerin tätig und unter anderem für die Mitarbeitermotivation zuständig. Diese Tätigkeit gefiel ihr so sehr, dass sie sich weiterqualifizieren wollte. “Aufgrund meiner beruflichen und privaten Situation war Fernunterricht die einzige Lösung”, erzählt sie. Sie belegte den Fernlehrgang zum Psychologischen Berater/Personal Coach und hatte von diesem Zeitpunkt an ein extra volles Tagesprogramm. Tagsüber ging sie ihrem Beruf nach, und am Abend widmete sie sich den Studienheften. Rund zehn Stunden musste sie wöchentlich aufbringen, um nach 15 Monaten ein Zertifikat zu erhalten. Allerdings musste sie festellen, dass die Reaktionen auf ein Fernstudium unterschiedlich ausfallen können. “Eine Kollegin hat dank des Lehrgangs neue Aufgaben zugewiesen bekommen. Mein damaliger Arbeitgeber interessierte sich wiederum weniger für meinen Fernunterricht, denn er hat meine

neu erworbene Qualifikation überhaupt nicht nutzen wollen.” Christine Hinrichsen zog daraus ihre Konsequenz und machte sich als Personal Coach selbstständig – mit Erfolg. Zukünftig dürfte der Stellenwert der Fernunterrichtslehrgänge ansteigen. Von der Bundesagentur für Arbeit werden kaum noch Weiterbildungen angeboten oder gar finanziert. Möchte sich ein Erwachsener weiterbilden, stellt der Fernunterricht meist die einzige Möglichkeit dar. Die steigenden Teilnehmerzahlen sind der Beweis.

wie läuft ein Fernstudium ab? Ein Fernstudium findet außerhalb der Universität statt. Der Student oder Schüler erhält Lernhefte, Bücher oder Software, mit denen er sich das erforderliche Wissen aneignen kann. Zwischendurch müssen Aufgaben gelöst werden. Diese werden an die Tutoren geschickt, die die Arbeiten korrigieren und wieder zurücksenden. Je nach Fernlehrinstitut stehen die Tutoren telefonisch oder per Mail bei inhaltlichen Fragen zur Verfügung. Zudem können sich die Studis oftmals im Internet, per Foren oder Chats, miteinander austauschen. Einige Studiengänge werden durch Präsenz-Seminare ergänzt. Am Ende gibt es eine Abschlussprüfung. Dabei kann es sich um eine externe Prüfung, wie zum Beispiel bei Schulabschlüssen, oder um eine interne Prüfung handeln. Wichtig: Fernunterrichtsanbieter sollten von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (kurz: ZFU) zugelassen sein.

10 Euro* für zwei!

Girlfriends only! Vorpremiere am Montag, 15. Februar, 17 Uhr: „Rock It!“ Coole Filme 4 Young Ladies. Schnapp Dir Deine Freundinnen und dann nichts wie los! Denn in „Rock It!“, der mitreißenden Musical-Komödie, schlüpft Julia in die Rolle von Rockgöre Toni um ihrem Schwarm Nick näher zu kommen. Als sie dann auch noch in seine Band einsteigt, droht der Schwindel aufzufliegen… Mit diesem Coupon zahlt ihr zu zweit nur 10 Euro* (regulärer Eintritt 6 Euro* pro Person).*** Außerdem gibt’s die aktuelle MÄDCHEN und ein cooles Songbooklet kostenlos!** Powered by

Alle Infos findest Du auf www.cinemaxx.de/youngstars * Ggf. Logen-, Reservierungs- und Filmzuschlag. ** Solange der Vorrat reicht. *** Nicht kombinierbar mit anderen Rabatten. Das Angebot gilt nur in teilnehmenden CinemaxX Filmtheatern und nur solange Plätze verfügbar sind.


StUDIUm

Advertorial

DIE HOCHSCHULE FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN HAMBURG Lehre, Forschung und Entwicklung – das ist das Markenzeichen der HAW Hamburg. An der größten praxisorientierten Hochschule im Norden studieren derzeit 12.769 Studenten. Auf ihre Ingenieure von Morgen ist die HAW besonders stolz.

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eit ihrer Gründung 1970 steht die HAW für eine moderne Hochschulausbildung mit hoher Qualität in international ausgerichteter und anwendungsorientierter Lehre. In insgesamt vier Fakultäten – Design, Medien und Information, Life Sciences, Technik und Informatik sowie Wirtschaft und Soziales – vermittelt sie solides Grundlagenwissen und aktuelles Knowhow. Zusätzlich fördert sie die Kreativität und interdisziplinäres Arbeiten. Die Studierenden erwerben Methodenwissen und überfachliche Schlüsselkompetenzen. Für ihre Lehre wurde FOTOS: Scholz (1), Stagat (1), Sinner (2)


StUDIUm

Die HAW legt besonders viel wert auf praxisnahes Studieren

ab. Ausnahme ist hier der Studiengang Public Management. Wer im Sommersemester mit dem Studium beginnen möchte, muss seinen Zulassungsantrag bis zum 15. Januar des Jahres eingereicht haben. Wer sich im Wintersemester einschreiben möchte, hat bis zum 15. Juli Zeit. Für Masterstudiengänge und Studiengänge mit Eignungsprüfung gelten abweichende Fristen. HAW-Navigator Für Studieninteressierte hilfreich ist der HAW-Navigator (www.haw-navigator.de), ein Online-Selbsttest mit virtueller Studienberatung, der die Wahl eines Faches erleichtern soll. Er ermöglicht den Studienbewerbern schon vor der Bewerbung eine intensive Auseinandersetzung mit den Anforderungen der einzelnen Studiengänge und anschließenden beruflichen Tätigkeiten. Der jeweilige Selbsttest unterstützt die Bewerber also dabei, eine möglichst sichere Entscheidung für oder gegen einen Studiengang zu treffen. Die Gefahr einer Fehlentscheidung und eines möglichen späteren Studienabbruchs wird so verringert. Partnerschaft die HAW bereits von der Kultusministerkonferenz und dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. Zugangsvoraussetzungen/Bewerbung Voraussetzung für ein Studium an der HAW ist die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Eine fachgebundene Bewerbung ist auch mit der fachgebundenen Hochschulreife oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einer sich daran anschließenden dreijährigen beruflichen Tätigkeit möglich. Einzelne Studiengänge, etwa Illustration oder Kommunikationsdesign, sehen zudem eine Eignungsprüfung vor. Für Bachelor-Studiengänge ist teilweise auch ein Vorpraktikum nötig. Das Bewerbungsverfahren läuft überwiegend online

Die HAW ist ein engagierter Partner von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – nicht nur in der Metropolregion Hamburg. Drei Stiftungsprofessuren renommierter Unternehmen in den letzten anderthalb Jahren – DaimlerChrysler, Airbus und Otto Group – dokumentieren diese Partnerschaft. Die Bachelor-/MasterStudiengänge nach internationalem Standard, bieten eine hoch qualifizierte Ausbildung. Die Professorinnen und Professoren haben langjährige Praxiserfahrung in Industrie und Wirtschaft. Das ermöglicht den Absolventen, Probleme wissenschaftlich fundiert und praxisgerecht zu lösen. Dazu bringen interdisziplinäre Projekte und Abschlussarbeiten in Kooperationen mit Unternehmen die Studierenden in direkten Kontakt mit der Praxis. Das sechsmonatige Praxissemester, das die Studierenden in der

Regel in Wirtschaft, Industrie und Öffentlichen oder Sozialen Institutionen absolvieren, ist ein wesentliches Profilmerkmal. Die HAW Hamburg gehört zu den wenigen Fachhochschulen in Deutschland, deren Projekte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Die HAW arbeitet seit über 20 Jahren mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) zusammen. In Deutschland zählen die FH Flensburg, die FH Westküste und die Akademie für Erneuerbare Energien LüchowDannenberg zu den Partnern der HAW.

Kontakt Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Berliner Tor 5 (St. Georg), Tel. 80 90 71 740. www.haw-hamburg.de, www.haw-navigator.de.

info: Fakultäten: 4 Departments: 18 Interdisziplinäre Einrichtungen: 9 Studiengänge: 90 (davon 25 auslaufende Diplomstudiengänge) Professoren/innen: 349 (inklusive 9 Vertretungsprofessoren) Stiftungsprofessuren: 3 Mitarbeiter/innen: 545 (ohne Professoren/innen) Studierende: 12.769

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StUDIUm

Advertorial

WENN HOLLYWOOD RUFT – SCHULE FÜR SCHAUSPIEL HAMBURG Zur Kunst des Schauspiels gehört es, in Tränen auszubrechen, sich im nächsten Moment den Bauch vor Lachen zu halten und am Ende den Liebestod zu sterben. Auf der Bühne und vor der Kamera. Wer sich als Schauspieler gekonnt in Szene setzen will, braucht Talent. Und eine fundierte Ausbildung. An der staatlich anerkannten Schule für Schauspiel Hamburg kommt man seinem Traum ein großes Stück näher. Die Schüler an der SSH haben die wahl zwischen der bühnenreife und einem Abschluss in Filmschauspiel

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heline Rogan (28) strahlt über das ganze Gesicht. Die hübsche Blondine hat keine Scheu, sich den Fotografen zu präsentieren. Auf dem roten Teppich in Venedig steht sie neben ihrem Kollegen Moritz Bleibtreu und Adam Bousdoukos und lächelt in die Kameras. Soeben hat der neue Film „Soulkitchen“ von Fatih Akin den Spezialpreis der Filmfestspiele in Venedig gewonnen. Pheline spielt in der Kiez-Komödie die Freundin eines Kneipiers, die nach Shanghai auswandert. Es ist nicht die erste große Rolle für die Hamburgerin, die vor sechs Jahren ihre Ausbildung an der staatlich anerkannten Schule für Schauspiel Hamburg (SSH) beendet hat. Ihr Talent konnte sie bereits in mehreren Kinofilmen wie „Chiko“ und „Valerie“ unter Beweis stellen. Auch in zahlreichen deutschen Serien ist die Schauspielerin ein gern gesehener Gast, genauso wie ihre Kollegen Christine Döring („Der Bulle von Tölz“, „Küstenwache“) und Henny Reents („Doppelter Einsatz“, „Großstadtrevier“). Sie alle haben eines gemeinsam: Nach

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ihrem Abschluss an der SSH ist ihnen der große Sprung ins Film- und TV-Business gelungen. Die drei sind aber keine Ausnahme. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Schauspielausbildung hat sich die SSH als Talentschmiede und feste Institution in der Theater- und Filmszene etabliert. Einzigartig in Norddeutschland ist das duale Ausbildungskonzept: Die Schüler haben im letzten der insgesamt sechs Semester die Wahl zwischen der Bühnenreife und einem Abschluss in Filmschauspiel für die Berufsfelder Kino, TV und Medien. Zugangsvoraussetzungen/Bewerbung Vorausetzung sind eine abgeschlossene Schulausbildung und ein Alter zwischen 18 und 26 Jahren, wobei neben Talent auch Eigenschaften wie Ausdauer, Disziplin und Begeisterungsfähigkeit bedeutend sind. Da es sich bei der SSH um eine private Schule handelt, fallen Studiengebühren in Höhe von monatlich 450 Euro an. Die Ausbildung ist BAföG-anerkannt.

schnuppern“ bietet die Schule regelmäßig einzelne Seminare, den begehrten „Talenttag“ und das dreimonatige Schauspieltraining „Ich geh zur Bühne!“ für Erwachsene. Tag der offenen Tür Die Schule für Schauspiel Hamburg (SSH) lädt am 6. Februar zum „Tag der offenen Tür“ ein. Von 14-18 Uhr gibt es Antworten auf die Fragen: Wie mache ich meine Leidenschaft zum Beruf? Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es? Wie teste ich mein Talent auf der Bühne und vor der Kamera? Was raten mir Profis? Die Dozenten der SSH sind renommierte Schauspieler aus der Theater- und Filmszene. Am „Tag der offenen Tür“ lassen sich einige von ihnen beim Schauspiel- und Sprechunterricht mit ihren Schülern zuschauen. In Einzelberatungen geben sie wertvolle Hinweise zur BAföG-anerkannten Ausbildung, erläutern wichtige Aufnahmekriterien wie Mut, Talent und Ausdauer und informieren über die vielseitigen Berufsperspektiven eines Profi-Schauspielers. Aber nicht nur das: Erläutert werden ebenfalls die unterschiedlichen Wege, die in das Vollzeit-Studium führen wie zum Beispiel der sechswöchige Orientierungskurs und das fünfmonatige Vorsemester. Der Tag bietet zudem Gelegenheit für den persönlichen Austausch mit Schauspieldozenten und -schülern rund um den „Berufswunsch Schauspieler“. In Ausschnitten aus ihren Produktionen zeigen die Schauspielschüler auf unterhaltsame Weise, was sie bislang gelernt haben.

Wege in das Studium Der nächste sechswöchige Orientierungskurs ist im Mai. Das fünfmonatige Vorsemester ab Oktober dient zur intensiven Vorbereitung auf das Schauspielstudium. Zum „Theaterluft

Kontakt Schule für Schauspiel Hamburg, Oelkersallee 29a/33 (St. Pauli), Tel. 430 20 50, www.schauspielschule-hamburg.com FOTOS: SSH (4)


StUDIUm

Eine Ausbildung an der Schule für Schauspiel Hamburg dauert sechs Semester. Jeder, der Talent, Ausdauer, Disziplin und Begeisterungsfähigkeit mitbringt, kann sich an der beliebten Schule bewerben

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Ausbildung

Advertorial

PIXEL FÜR PIXEL ZUM ERFOLG Beherrschung von Kameraund Lichttechnik sind Grundvoraussetzung, um kreativ arbeiten zu können

Was ist EVA? EVA ist ein 30-monatiger Vollzeit-Lehrgang vom 16. August 2010 bis zum Januar 2013 mit dem staatlich anerkannten Abschluss der Gesellenprüfung. Du lernst hier das technische Know-how der Fotografie in Theorie und Praxis, entfaltest aber auch deine Kreativität. Von People und Portrait, über Industrie, Werbung und Stilllife bis hin zu Architektur und Reportage. Insgesamt zehn Monate bist du in Kiel für den Unterricht, und 20 Monate in ausgewählten Praktikumsbetrieben. Das Beste aus Studium und Handwerk! Voraussetzungen Bewerben kann sich jeder Volljährige, der mindestens die mittlere Reife besitzt. Die Bewerbungsmappe sollte folgendes enthalten: • Anmeldeformular (kann beim Forum angefordert werden) • Anschreiben • Motivationsbeschreibung, die deutlich macht, warum du Fotograf werden möchtest • Tabellarischer Lebenslauf • Kopie des Schulabschlusszeugnisses • Fotos: 5 freie Arbeiten sowie eine Bildserie mit 5 Fotos zum Thema „Schatten“ Ausstattung Am PHOTO+MEDIENFORUM KIEL findest du optimale Rahmenbedingungen sowohl bei den Räumlichkeiten als auch bei der Ausstattung – Hightech pur! Dozenten Erfahrene und spezialisierte Trainer und (Gast-)Dozenten begleiten dich im Unterricht. Der Projektleiter und Fotografenmeister Frank Becker ist dein fester Ansprechpartner – auch

Ob Sonnenuntergänge, Portraits oder Momentaufnahmen – kaum eine andere Kunst hat so viele Facetten wie die Fotografie. Das PHOTO+MEDIENFORUM in Kiel bietet spezielle Fotografenlehrgänge an, bei denen aus Anfängern Profis werden.

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Vorbereitung einer Werbeaufnahme


News AMD Modenschau

Raumkonzept, Mode und Design

Moderne Arbeitsplätze stehen für jeden Schüler zur Verfügung

1000 Besucher, 200 Outfits: Am 27. Februar geht die Modenschau PULS 10 der Hamburger Hochschule Akademie Mode & Design (AMD) über den Laufsteg. PULS 10 ist die Präsentation der Abschlussarbeiten der Studiengänge „Raumkonzept und Design“, „Mode- und Designmanagement“ und „Modejournalismus/Medienkommunikation“, und diese können sich erfahrungsgemäß wirklich sehen lassen. Tolle Mode, beeindruckende Bühnen-Designs und spektakuläre Choreographien, die denen der großen Modezaren aus Paris und Mailand in kaum etwas nachstehen. Studis präsentieren ihre Abschlussarbeiten in einer großen Fashion-Show Highlight ist die Verleihung des „Fresenius New Talent Award“. Nach der aufwendigen Modenschau wird im Anschluss in der stylischen REE-Location in Hammerbrook bis in die frühen Morgenstunden mit DJs und vielen gut aussehenden Kreativen gefeiert. Tickets können vorab unter Tel. 23787835 geordert werden. PULS 10 AMD Graduate Fashion Show „Privacy“ + Graduate Exhibition

während der Praktikumsphasen in unterschiedlichen Studios.)

Samstag, 14. Januar, REE-Location im „Heizwerk“, Anton-Ree-Weg 50 (Hasselbrook), 1. Show: 19 Uhr, 2. Show: 21.30 Uhr, Aftershowparty: 23 Uhr, 15-22 Euro, www.amdnet.de

Kosten Der Lehrgang kostet monatlich 500 Euro. Für die Praktika kannst Du mit den jeweiligen Betrieben selbst eine Praktikumsvergütung aushandeln. Neugierig geworden? Du findest uns auf der Messe „Einstieg“ in Hamburg am 26. /27. Februar 2010 (Standnummer H 46) oder komm zum EVA-Aktionstag ins Kieler Forum am 16. April 2010.

Kontakt Mehr Infos zu EVA und zum Auswahlverfahren findest du unter www.eva-macht-fotografen.de, Tel. 0431 – 57 97 00

Karrieretag Hamburg

Persönlichkeit siegt Auf dem EINSTIEG Abi Karrieretag am 17. April in Hamburg treffen rund 500 Jugendliche auf über 30 Unternehmen und Hochschulen aus dem In- und Ausland. Von 10 bis 16 Uhr können sich Oberstufenschüler und Abiturienten in der MagnusHall in der Amsinckstraße kostenlos über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Rede und Antwort stehen unter anderem das Anson‘s Herrenhaus, Siemens, Otto, oder die Deutsche Bank. Wer Am 17. April 2010 findet der EINSTIEG dabei sein möchte, kann sich unter www.einAbi Karrieretag zum vierten Mal statt stieg.com anmelden. Der Eintritt ist frei.

Impressum Verlag: HEY + HOFFMANN Verlag GmbH & Co. KG), Gertrudenkirchhof 10, 20095 Hamburg, Tel. +40 40 3742360-0, Fax: -20, E-Mail: info@hey-hoffmann.de, Web: www.hey-hoffmann.de

Chefredaktion: Kai Hoffmann (V.i.S.d.P.) Manuela Chrestels (CvD)

Herausgeber: Kai Hoffmann, Jan-Hinrich Hey

Coverfoto: istockphoto

Redaktion: Gertrudenkirchhof 10, D-20095 Hamburg, Tel. +40 40 3742360-0, Fax: -20, E-Mail: redaktion@abiscene.de, Web: www.abiscene.de

Grafik: KRAVCOV HEY HOFFMANN Agentur für Werbung und Design GmbH & Co. KG, Web: www.k-h-h.de

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sandra Clemens, Sina Förster, Oliver Jensen, Carolin Janssen, René Meusel, Martin Riecke, Isabel Schiffler, Ann-Cathrin Schütte

Anzeigen: Jan-Hinrich Hey (verantw.), E-Mail: media@hey-hoffmann.de Vertrieb/Disposition: Annika Stockmann Abonnement-/Leser-Service: SCHOOL‘S OUT Leserservice, Gertrudenkirchhof 10, D-20095 Hamburg, E-Mail: schools-out.abos@hey-hoffmann.de Bezugspreis Inland und EU: Einzelheft 99 Cent zzgl. Versandkosten Druck: Westermann, Braunschweig

SCHOOL‘S OUT ist Deutschlands Schul- und Jugendmagazin und mit seinen Regionalausgaben für alle Oberstufenschüler, Lehrer und Eltern der Guide für Studium und Ausbildung. Dabei wird das Magazin quartalsweise ganz oder teilweise sowohl elektronisch als auch in Print verbreitet. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlags vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere auch die Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-Rom/DVD. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung.

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Ausbildung

als Azubi zum Überflieger Text: Martin Riecke

Vorlesungen im Hörsaal oder lieber Praxiserfahrung im Betrieb? Oder beides? Duale Studiengänge werden immer beliebter, sie verknüpfen das Beste aus zwei Welten. SCHOOL’S OUT sprach mit Simon (20), der bei der Lufthansa BWL-Studium und Ausbildung verbindet.

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on 7.30 bis 9 Uhr habe ich Spanisch, von 9.15 bis 12.30 ist Wirtschaftsrecht an der Reihe, nach der Mittagspause geht es weiter mit Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre und am Nachmittag steht noch Finanzbuchhaltung auf dem Stundenplan. So sieht für Simon (20) ein typischer Tag an der Uni aus. Er begann im September sein Duales Studium der Betriebswirtschaftslehre. Das Besondere am Dualen Studium ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Neben dem normalen Unialltag mit Vorlesungen und Seminaren sind die Studenten auch gleich in einem Betrieb eingebunden. Für Simon bedeutet dies, dass er immer abwechselnd drei Monate an der Nordakademie in Elmshorn und drei Monate im Betrieb bei Lufthansa Revenue Services ist. Dort wird dann auch gleich das in der Uni Erlernte angewendet.

„Die ersten drei Monate der Ausbildung war ich im Betrieb und bin sofort in den normalen Arbeitsablauf eingestiegen. Dazu gehört dann auch, Projekte eigenständig zu bearbeiten – man macht vom ersten Tag an voll mit“, berichtet Simon. Kompetenzprofile erstellen, die Zielvereinbarungen der einzelnen Abteilungen formulieren oder die Jahresabschlüsse Duale Studiengänge werden immer beliebter überprüfen – all das gehört von Anfang an zu den Aufgaben der Azubi-Studenten. „Man muss keine Angst haben, wenn man mal nicht weiter weiß. Das Arbeitsklima ist super und man kann bloß ein paar Büros weiter gehen und findet sofort jemanden, der einem gerne weiterhilft. Außerdem hat man trotz

aller Eigenverantwortlichkeit auch immer einen erfahrenen Betreuer als Ansprechpartner.“ Der Vorteil eines Dualen Studiums ist natürlich, dass man von Anfang an im Berufsleben steht und am Ende der Ausbildung nicht nur einen „Bachelor of Science in Business Administration“, sondern auch Praxiserfahrung vorweisen kann. Auf der anderen Seite bedeutet dies aber auch eine Doppelbelastung. „Ich habe natürlich weniger Freizeit als ein normaler Student oder Auszubildender, und manchmal kann der Arbeitsaufwand ganz schön groß werden.“ Einfach mal zu Hause bleiben geht nicht – als Azubi muss man sich auch in den Uni-Monaten beim Betrieb krankmelden. „Auch den Mathe-Anteil sollte man nicht unterschätzen. Spätestens wenn „Individuelle Datenverarbeitung“ auf dem Stundenplan steht oder man umfangreiche Excel-Tabellen erstellen muss, kann es schon ziemlich anstrengend werden.“ Gute Noten in Mathematik, Englisch und Deutsch sind wichtig, um den fünfstündigen Auswahltest zu bestehen. Zu diesem wird man eingeladen, wenn die schriftliche Bewerbung

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26 SCHOOL‘S OUT | Frühling 2010


AUSbIlDUnG Infos zur Ausbildung Das müsst ihr wissen, sollte eine Ausbildung bei der Lufthansa für Bachelor of Science in BWL/ Business Administration für euch in Frage kommen: Studiengangsbezeichnung: Bachelor of Science in BWL/ Business Administration

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre (7 Semester) Bewerbungen in Hamburg an: nur als Online-Bewerbung über www.be-lufthansa.com Bewerbungsfristen für Duales Studium BWL: alle zwei Jahre; für Ausbildungsbeginn 2011: ab Juli 2010 Voraussetzungen: Abitur, gute Noten in Mathematik, Englisch, Deutsch

akzeptiert wurde. Wer auch den Test gut gemeistert hat, führt Einzel- und Gruppengespräche mit den Personalern. Weil die Studenten nicht nur ein Ausbildungsgehalt bekommen, sondern der Betrieb oft auch das Studium an der Uni finanziert, werden Duale Abwechslung sehr. Die Arbeitszeiten Studiengänge immer beliebter. sind flexibel, aber meistens fängt Si„Ich wollte unbedingt zu einem mon schon um 7 Uhr an. „Wenn ich Betrieb, der international ausgerichtet ein Projekt fertig stellen muss, geht es ist. Und hier habe ich viele Möglichkeiten: Ich kann ein Auslandssemester manchmal nicht anders, als schon so früh bei der Arbeit zu sein.“ Nachmitmachen oder ein Praktikum bei einer tags sind oft Meetings oder BespreLufthansa-Abteilung im Ausland“, chungen mit den Betreuern angesetzt, erklärt Simon. und die Mittagspause verbringen alle Daher steht in der Uni neben sieben Studenten gemeinsam. Drei Englisch auch Spanisch auf dem WirtschaftsStundenplan, Vom ersten Tag an ist man voll informatiker aber am meisin die Arbeit eingebunden und vier ten Spaß hat BetriebswirtSimon bisher schaftler lernen derzeit gemeinsam der Einsatz in den verschiedenen mit Simon – und entgegen aller Betriebsabteilungen gemacht. „Für Vorurteile sind zwei der Informatiker wirtschaftliche und betriebliche ZuMädchen. „Besonders am Anfang war sammenhänge habe ich mich schon es gut zu wissen, dass man nicht ganz in der Schule interessiert“, erinnert er alleine der Neue ist“, erinnert er sich sich. In welchem Bereich man später einmal arbeiten möchte, kann man so und berichtet von den Azubi-Feiern, bei denen sich alle kennen lernen ganz einfach ausprobieren und lernt konnten. dabei den ganzen Konzern kennen. Nach sieben Semestern zwischen „Ob es mich allerdings in die BuchUni und Ausbildungsbetrieb, wird haltung zieht, glaube ich eher nicht. Die Datenverarbeitung am Computer er hoffentlich von der Lufthansa übernommen. Aber bis er so weit ist, war nicht unbedingt das Spannendste, was ich bisher machen durfte“, gibt liegen wohl noch einige Buchhaltungstabellen vor ihm. Simon zu. Aber sonst gefällt ihm die FOTOS: Lufthansa/Krüger (1)

Universität: Nordakademie Hochschule der Wirtschaft, Köllner Chaussee 11, 25337 Elmshorn, www.nordakademie.de Ausbildungsbetrieb: Lufthansa Revenue Services GmbH, Schützenwall 1, 22844 Norderstedt, www.be-lufthansa.com

Simon ist 20 Jahre alt und macht seit September 2009 ein Duales Studium. Neben dem BWLStudium ist er als Azubi-Student bei der Lufthansa Revenue Services in Norderstedt angestellt. Für Simon ein Traumjob, bei dem er sehr viel Praxiserfahrung sammeln kann.

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Ausbildung

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TRAUMJOB EVENTMANAGER Text: Manuela Chrestels

Rauschende Partys, rote Teppiche und mit den Stars auf Du und Du. Eine Ausbildung zum Eventmanager ist momentan schwer angesagt. Doch wer auf Messen oder Veranstaltungen tätig ist, braucht mehr als schicke Kleidung und Kommunikationstalent. Azubine Neele Risch verrät SCHOOL’S OUT, worauf es in ihrem Job ankommt und wie sie in Stresssituationen stets einen kühlen Kopf behält.

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eele Risch (21) wusste schon sehr früh, welche berufliche Richtung sie einschlagen möchte und hat deshalb nichts dem Zufall überlassen. „Ich wollte schon sehr lange in der Veranstaltungsbranche arbeiten, da ich schon früher gerne organisatorische Aufgaben übernommen habe und diese mir sehr viel Spaß gemacht haben“, so die hübsche Blondine, die seit 18 Monaten in Hamburg lebt. Durch verschiedene Praktika hat sie schnell festgestellt, dass ein Job in der Veranstaltungsbranche genau das Richtige für sie ist. „Ich bekam die Möglichkeit, ein 3-monatiges Praktikum bei der Kofler & Kompanie AG zu absolvieren und habe meinen Traumjob in einem sehr netten Team machen dürfen. Ich habe mich sehr bemüht, die Erwartungen meiner Kollegen zu erfüllen“, sagt Neele, die in ihrer Freizeit gerne mit guten Freunden tanzen geht. Da ihr das Praktikum so gut gefallen hat, hat sie sich im Anschluss direkt um einen Ausbildungsplatz beworben. An das Vorstellungsgespräch kann sie sich noch gut erinnern: „Ich war sehr aufgeregt und eine Stunde zu früh in der Rothenbaumchaussee. Ich wollte den Job unbedingt, und ich wollte überzeugen.“ Nach einigen Tagen Zittern und Bangen kam dann endlich der erlösende Anruf. „Ich habe einen Ausbildungsplatz bei einem renommierten Event-Caterer bekommen und bin sehr glücklich damit“, strahlt Neele übers ganze Gesicht und kann ihr Glück immer noch nicht richtig fassen. Seit August 2009 geht sie nun dreimal pro Woche ins Curio Haus, wo die Kofler & Kompanie AG ihren Sitz in Hamburg hat. Nicht selten hat Neele einen Zehn-StundenTag und fällt abends erschöpft ins Bett. Keine Frage, der Job erfordert viel Einsatz, und manchmal bleibt das Privatleben auf der Strecke. Dennoch gleicht kein Tag dem anderen und Neele erlebt ständig etwas Neues. Nachdem sie am Anfang ihrer Ausbildung die Personalplanung für die Events im Service- und Logistikbereich übernommen hat, unterstützt sie zurzeit überwiegend die Projektleiter in der Planung und Durchführung der Veranstaltungen. So war Neele unter anderem schon bei zwei Poloturnieren dabei und bei der Meridian Spa Party. „Ich nehme auch telefonische Anfragen an und bearbeite diese, erstelle Kalkulationen und entwerfe Konzepte, Raumpläne und mache mit einem Projektleiter Besichtigungstermine und Absprachen.“ In der Berufsschule hingegen, die Neele montags und donnerstags in Steilshoop besucht, lernt sie den theoretischen Hintergrund ihres Berufes. FOTOS: Schiffler (2)


AUSbIlDUnG Neben Rechnungswesen stehen Vertragsinhalte und Präsentationen auf dem Plan. Auch wenn ihr die Schule großen Spaß macht, freut sie sich vor allem auf die Zeit im Betrieb. „Die Atmosphäre in ihrem Ausbildungsbetrieb ist sehr familiär und freundschaftlich, was eine gute und respektvolle Zusammenarbeit erheblich erleichtert. Außerdem sind wir hier ein sehr junges und kreatives Team, das sich einander gerne hilft.“ Neele weiß, wie wichtig es ist, Spaß am Job zu haben, auch wenn eine Veranstaltung, wie zum Beispiel eine Award-Verleihung, mal länger dauert. „Außerdem sollte man stressresistent, freundlich und teamfähig sein und auch mal improvisieren können.“ Jungen Schulabgängern, die noch keine Ahnung haben, was sie später machen sollen, würde Neele empfehlen, durch verschiedene Praktika in unterschiedliche Bereiche hineinzuschnuppern. „Am besten verbindet man den Beruf mit seinen persönlichen Interessen“, sagt Neele, die früher Lehrerin werden wollte. „Im Moment bietet mir die Ausbildung viele Möglichkeiten: Theoretisches Wissen in der Berufsschule und praktische Erfahrungen auf Events.“ Für Neele ein absoluter Glückstreffer.

„Am besten verbindet man seinen Beruf mit seinen persönlichen Interessen“, rät Neele, die bei Kofler & Kompanie ihren Traumjob gefunden hat. Die angehende Eventmanagerin freut sich jeden Tag auf neue Aufgaben. Infos zur Ausbildung Alles Wissenswerte rund um eine Ausbildung zum Eventmanager Berufsbezeichnung: Eventmanager Ausbildungsdauer: 3 Jahre Vergütung: 1. Lehrjahr: 588, 2. Lehrjahr: 622, 3. Lehrjahr: 732 Euro Voraussetzungen: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur Fortbildungsmöglichkeiten: Fachkaufmann/Fachkauffrau, Betriebswirt IHK Berufsschule: Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Gropiusring (H 20), www.h20-hamburg.de

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Ab sofort feiern auch Unter-18Jährige mit

mit Hamburgs ansagtesten Locations wie der China Lounge und dem HALO auf der Reeperbahn, zusammen. Ganz neu: Bei ABISCENE-Events dürfen in diesen Clubs auch Unter-18Jährige teilnehmen. Natürlich nur unter strengen Voraussetzungen. Informiert euch bitte rechtzeitig. Und wenn ihr fleißig seid und viele Gäste aus eurer Schule kommen, könnt ihr gutes Geld verdienen. Meldet euch bei unserem ABIS-

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CENE-Eventteam (Kontakt s. unten). Die nächste Party findet am 4. April in der China Lounge statt. Kurzentschlossene haben noch die Möglichkeit, ihre Schulen anzumelden. Checkt auch mal unsere Homepage ABISCENE-EVENTS. DE. Hier könnt ihr auch an Gewinnspielen teilnehmen.

Wenn ihr freitags die ultimative Party-Garantie wollt, dann kommt ins HALO in die Große Freiheit! Hier findet jede Woche die „UNISCENE Experience“ des gleichnamigen Stadtmagazins statt. Hier gibt es die besten DJs der Stadt auf 3 Dancefloors über 2 Etagen. Für besonders heiße Stimmung sorgen sexy GoGo-Tänzerinnen und coole Flatscreens, die zu den neuesten Hits die aktuellen Videoclips eurer Stars zeigen.

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The UNISCENE Experience

Sonntag, 4. April, Nobistor 14, 23 Uhr, 6 Euro (Abendkasse), 8 Euro (bei Online-Anmeldung), 10 Euro (Abendkasse)

Jeden Freitag, HALO, Große Freiheit 6 (St. Pauli), 23 Uhr, 6 Euro (Studierende zahlen keinen Eintritt)

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Der After Work für Studenten

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Feiern auf Asiatisch

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Seit acht Jahren feiern jeden Donnerstag rund 1.000 Gäste beim Study Club in der China Lounge

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Kein Club konnte sich in den letzten Jahren so lange auf Top-Niveau halten wie die China Lounge auf der Reeperbahn. Vor allem donnerstags verteidigt die altehrwürdige Location ihre Vormachtstellung unter den Hamburger Diskotheken. Auf drei Dancefloors gibt es ales, was das Partyherz begehrt. Oft schauen auch Promis spontan vorbei. Studierende zahlen bei den UNISCENE-Partys grundsätzlich keinen Eintritt. Aber auch für alle anderen lohnt sich der Spaß! Auf ins neue Partysemester!

UNISCENE Study Club PRÄSENTIERT VON:

DU SPIELST IN EINER BAND ?

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30 SCHOOL‘S OUT | Frühling 2010

Jeden Donnerstag, China Lounge, Nobistor 14 (St. Pauli), 23 Uhr, 6 Euro (Studierende zahlen keinen Eintritt) FOTOS: virtualnights.com


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