Abendsonne Afrika Magalog - Ab nach Afrika 2021/2022

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Das Magazin für alle

Namibia Botswana Südafrika Tansania Uganda Nachhaltiges Reisen Exotische Safariländer Afrikas Traumstrände Außergewöhnliche Unterkünfte

Afrika ist bereit und wartet auf Sie ...

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Wir freuen uns a

uf Sie!

Ihr Abendsonne-A

frika-Team

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NAMIBIA

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BOTSWANA

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Sehnsuchtsort Afrika Nachhaltiges Reisen

SÜDLICHES AFRIKA

NAMIBIA Im Land der tausend Wunder Ein Bericht von Helge Bendl Küstensafari in Namibia Auf den Spuren der Wüstenelefanten Reise-Ideen Namibia

BOTSWANA Botswana – So viele Abenteuer und so wenig Zeit … Ein Bericht von Liane Merbeck Die große „Zebra“-Wanderung in Botswana Reise-Ideen Botswana Interview mit Michael Merbeck Reisen mit Liane Merbeck

SÜDAFRIKA Zwischen Kap und Karoo Ein Bericht von Oliver Gerhard Reise-Ideen Südafrika

Nachhaltiges Reisen

SÜDAFRIKA

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Afrikas Traumstrände

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ÖSTLICHES AFRIKA

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TANSANIA

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TANSANIA

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Im wilden Westen Tansanias Ein Bericht von Win Schumacher Reise-Ideen Tansania

UGANDA Afrika vom Allerfeinsten Ein Bericht von Andreas Klotz Gewinnspiel mit Uganda Tourism

UGANDA

Reise-Ideen Uganda

Außergewöhnliche Unterkünfte

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Reisen mit Liane Merbeck

EXOTISCHE SAFARI­ LÄNDER UND AFRIKAS TRAUMSTRÄNDE Reise-Ideen abseits touristischer Pfade (Kenia, Simbabwe, Sambia, Sansibar, Seychellen)

Impressum

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SEHNSUCHTS Faszinierende Tierwelt Tolle Landschaften Warmherzige Menschen

Auf dem afrikanischen Kontinent leben in 55 Ländern heute etwa 1,3 Milliarden Menschen. Es gibt mehr als 2.000 afrikanische Sprachen. Der gesamte Kontinent beheimatet eine unglaubliche Vielfalt völlig unterschiedlicher Lebensräume – von menschenleeren Wüsten über malerische Savannen, traumhafte Küsten und riesige Seen bis hin zu den schönsten Regenwäldern und Hochgebirgen mit Schnee. In den vielen Nationalparks oder auch privaten Schutzgebieten können Sie den größten und bekanntesten Wildtieren in nahezu unberührter Natur begegnen. Jedes Land, jede Region, jeder Nationalpark hat seine eigenen Reize. SAFARI ist das Zauberwort, heutzutage sollte es dabei natürlich um Beobachtungs- und Foto-Reisen und nicht mehr um die Jagd dieser ausnahmslos fazinierenden und oft leider in ihrer Existenz bedrohten Lebewesen gehen. Lassen Sie sich begeistern von unwirklich intensiven Farben in der Natur und der Begegnung mit Giraffen, Löwen, Zebras, Elefanten oder einer großen Herde Antilopen. Für Safaris gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten: Pirschfahrten im bequemen Allrad-Fahrzeug, Wanderungen zu Fuß mit einem Ranger mitten im Busch, Reitausflüge hoch auf dem Rücken eines Pferdes, Boots- oder Kanufahrten für völlig neue Perspektiven, Beobachtungen aus Heißluftballons oder Flugzeugen u. v. m. Sie können individuell, einfach und kostengünstig unterwegs sein – müssen aber auch nicht auf Komfort ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen verzichten – zum Beispiel bei einer

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AFRIKA

ORT

Übernachtung in einem geräumigen „Tented Camp“. Dabei sind Sie den Geräuschen der Tiere ganz nah und hören mit etwas Glück sogar nachts Löwen brüllen. Ein Erlebnis, das so intensiv nur in Afrika zu finden ist. Oder der unfassbar viel stärker als in Mitteleuropa funkelnde Sternenhimmel mit der Milchstraße, die Sie nachts am Lagerfeuer über sich hinwegziehen sehen können. Probieren Sie unbedingt auch die kulinarischen Besonderheiten Afrikas oder einen guten südafrikanischen Wein. Selbst Wellness-Angebote finden Sie in manchen Lodges – sogar mitten im Nirgendwo. Genießen Sie eine warmherzige Gastfreundschaft, die überall in Afrika zu Hause ist. Der Servicegedanke in Afrika ist ausgeprägt und überall präsent. Sie fühlen sich direkt willkommen, fast wie daheim oder wenigstens wie unter Freunden. Erfahren Sie mehr über Naturvölker wie Himbas, San oder Massai bei einem Besuch in einem traditionellen Dorf. Gegenüber Europa gibt es nur wenig Zeitverschiebung, schon vom ersten Tag an können Sie Ihren Aufenthalt dort genießen. In Afrika lassen Sie Ihre Seele mal richtig baumeln. Dort laufen die Uhren definitiv anders. Ein Gefühl von unbegrenzter Freiheit stellt sich bald ein. Südafrika und Namibia eignen sich aufgrund einer guten Infrastruktur perfekt für Selbstfahrer-Reisen. In Uganda oder Tansania sind auf Sie zugeschnittene, geführte Privat- oder Gruppenreisen empfehlenswert. In Botswana ermöglichen Flugsafaris ein entspanntes und ganz individuelles Erleben mit allen Sinnen.

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Wie jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann!

N

achhaltigkeit ist und bleibt fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Abendsonne Afrika unterstützt tatkräftig und finanziell wichtige Natur- und Tierschutzprojekte im südlichen und östlichen Afrika. Die Projekte brauchen Planbarkeit und kontinuierliche Unterstützung um erfolgreich zu sein und so haben wir selbst in den letzten 18 Monaten einen finanziellen Betrag an unsere verschiedenen Projekte geleistet.

„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Unser Projekt zur Klimaneutralität (Kompensation von Langstreckenflügen) haben wir weiter vorangetrieben und über 15.000 Bäume bei „Root2Fruit“ gekauft.

Naturschutz in der Pandemie Unberührte Wildnis, vielfältige Natur, vom Aussterben bedrohte Tierarten – und keine Touristen! Eine schwierige Situation, nicht nur für die Tourismusbranche. In Abwesenheit der Touristen, und mit den damit verbundenen Einkommensverlusten, sind die Bewohner und auch die Wilderer aktiver geworden. Zahlreiche Nashörner und Elefanten fielen der Wilderei zum Opfer, sowie viele Antilopen, die notwendigerweise (Hunger und Not in der eigenen Bevölkerung) sogar zum Teil mit der Erlaubnis offizieller Behörden im heimischen Kochtopf landeten. Glücklicherweise gab es in vielen Natur- und Wildschutzgebieten Unternehmen und Ranger, die auf eigene Kosten weiter patrouillierten und versuchten, die Situation einzudämmen. Viele unserer langjährigen Partner sowie Organisa-

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tionen vor Ort setzten die Mittel ein, die ihnen noch zur Verfügung standen, um die Zukunft dieser Rückzugsgebiete zu sichern. Nachhaltigkeit beginnt vor unserer eigenen Haustür. Egal ob Bienen, Wölfe oder der Erhalt unserer eigenen gesunden Nahrungskette – dies alles sind Bestandteile eines globalen Ökosystems und verdienen es, mit Respekt und Aufmerksamkeit behandelt zu werden. Reisen Sie daher bewusst und unterstützen Sie Länder, Regionen sowie auch touristische Partner oder Unterkünfte, die sich aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und dem Erhalt dieser faszinierenden Ökosysteme auseinandersetzen und diese unterstützen. Dabei ist es egal, ob es sich um die Erweiterung oder Aufbau von Habitaten handelt, der Förderung von Schulen zur Ausbildung junger Menschen und deren Verständnis zum Natur- und Umweltschutz, der Finanzierung von Rangern gegen den Schutz von Umweltplünderei oder der Einbindung der lokalen Bevölkerung bei Mensch-/Tierkonflikten. Jeder Schritt und jede Aktion zählt, um die fortschreitende Zerstörung der Habitate und Artenvielfalt aufzuhalten bzw. zu verlangsamen. Seien Sie aktiv mit Ihren Reisen dabei und leisten Sie Ihren Beitrag. Wir freuen uns auf Sie!


Unsere Herzensprojekte Lernen Sie hier einige unserer Projekte kennen:

Conservation South Luangwa Seit langer Zeit unterstützen wir die Organisation „Conservation South Luangwa“. Die Spürhunde der „K9 Unit“ arbeiten seit 2014 bei der Organisation und unterstützen die Ranger vor Ort. Nach einer intensiven, viermonatigen Ausbildung können die Hunde Elfenbein, Schuppentiere, verschiedene Felle und Buschfleisch, Schusswaffen und Munition problemlos aufspüren. Dank dieses Projekts werden jeden Monat mehrere Wilderer verhaftet und Waffen, Elfenbein und Buschfleisch beschlagnahmt. Letztes Jahr haben wir auf unserer Kleingruppenreise das Projekt besucht, um die Ranger und ihre Spürhunde kennenzulernen. Die Patenschaft für die Spürhunde Rudi, Tygee, Ear und Chai haben wir natürlich auch für dieses Jahr wieder verlängert. Um mehr über diese erfolgreiche Organisation zu erfahren, besuchen Sie die Webseite: www.cslzambia.org

Projekte, die Sie in Ihre Reise einbauen können Möchten Sie auch einen Beitrag leisten und die Projekte aus nächster Nähe kennenlernen? Besuchen Sie die Schimpansen im MahaleMountains-Nationalpark in Tansania oder die Gorillas in Uganda/Ruanda! Oder wie wäre es mit Geparden in Namibia? Gerne stellen wir Ihnen eine Reise zusammen bei denen Sie einen Einblick in die einzelnen Projekte erhalten. Fragen Sie uns! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Facebook-Seite oder auf der Webseite www.abendsonneafrika.de

David Sheldrick Wildlife Trust in Kenia Mit mehr als 250 geretteten Elefanten ist der David Sheldrick Wildlife Trust nicht nur das bekannteste Elefantenwaisenhaus in Afrika, sondern auch eine der wichtigsten Naturschutzorganisationen in Kenia. Wie das in der Praxis aussieht? 50.977 km Patrouille zu Fuß, 9.067 eingesammelte Schlingen, 189 Verhaftungen, 131 beschlagnahmte Waffen … Abendsonne Afrika unterstützt seit Jahren die Arbeit der Stiftung. Neben unseren Elefanten Jotto und Rombo und Nashorn Maxwell gehört seit dem 1. April 2021 auch der junge Elefant Rama zu unserer Familie. Informationen für Spender, spannende Berichte über die Rettungsaktionen und goldige Videos mit den Elefanten finden Sie auf der offiziellen Webseite: www.sheldrickwildlifetrust.org

Unser Waisenhaus am Malawisee Um verwaisten Kindern in Malawi ein Zuhause zu bieten, hat Loyce Sikakula ein Waisenhaus am Malawisee-Nationalpark ins Leben gerufen. Hauptberuflich Kellnerin in der Pumulani Lodge am Malawisee, kümmert sie sich nach der Arbeit liebevoll um Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Die meisten Kinder konnten nicht lesen oder schreiben, bis Loyce sie zur Schule schickte. Abendsonne Afrika steht seit fast 10 Jahren hinter dem Projekt. Dabei zählen medizinische Versorgung, Verpflegung, Schulgebühren und Schuluniformen, sowie der Bau eines neuen Gebäudes zu den Unterstützungsleistungen. Das Waisenhaus wird auch von einigen unserer Gäste finanziell unterstützt. Vielen Dank hierfür! Wenn Sie Loyce auch helfen möchten, kontaktieren Sie uns gerne: info@abendsonneafrika.de

Bäume pflanzen & Flüge kompensieren Sie möchten klimabewusst reisen und den „CO2-Fußabdruck“ für Ihren Flug kompensieren? Abendsonne Afrika bietet Ihnen eine exklusive Möglichkeit, Ihre Flüge einfach und bequem, von zu Hause aus zu kompensieren. Geben Sie uns einfach Bescheid, wir kümmern uns um die Details und Sie bekommen Ihr persönliches Zertifikat mit den GPS-Daten der Bäume. Unser Partner, Root2Fruit, pflanzt die Bäume ausschließlich in Malawi. Dadurch entstehen für die lokale Bevölkerung Arbeitsplätze, das Umweltbewusstsein wird gelehrt, und eine gesunde Ernährung bzw. der Zugang zu Nahrungsmitteln ist gesichert. Zusätzlich werden durch die Bäume das Klima und die Bodenfruchtbarkeit verbessert, die örtlichen Niederschläge erhöht, die Grundwassersysteme erhalten und Erosionen verringert. Machen Sie mit! Seit 2019 haben wir bereits über 15.000 Bäume gepflanzt.

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NAMIBIA Im Land der tausend Wunder 12 Ein Bericht von Helge Bendl

Küstensafari in Namibia 18

Auf den Spuren der Wüstenelefanten 20

Reise-Ideen Namibia 22 s Selbstfahrerreise in Namibia 22 s Spektakuläres Namibia 23 s Namibias Höhepunkte 23 s Traumreise Namibia 24 s Namibia Exklusiv 25

SÜDLICHES AFRIKA Kommen Sie mit uns in den Süden des afrikanischen Kontinents, vom deutsch geprägten Namibia durch das ultimative Safariland Botswana bis ins moderne Südafrika. Jedes dieser Länder bietet ganz besondere Highlights. Unglaubliche Weite und absolute Einsamkeit machen die Faszina­tion Namibias aus. In der namensgebenden Namibwüste verliert sich der Horizont in der Unendlichkeit. Menschen und Tiere leben zwischen Skelettküste und der grünen Kavango-Caprivi-Oase mit zahlreichen Extremen. Im unverfälschten Botswana dreht sich alles ums Wasser. Wie durch Zauberhand verschwindet der Okavango mit seinen unendlich erscheinenden Wassermassen im Nirgendwo – und ist die Grundlage für eine verschwende­rische Tier- und Pflanzenwelt, in der sich Elefanten, Antilopen, Löwen, Vögel und Reptilien tummeln. Südafrika vereint Exotik mit Vertrautem. Das artenreichste Florenreich der Erde macht die Kap­halbinsel zum UNESCO-Welterbe. Von meerumtosten Küsten geht es hinauf zu grandiosen Landschaften auf den Hochplateaus. 8


BOTSWANA Botswana – So viele Abenteuer und so wenig Zeit … 28 Ein Bericht von Liane Merbeck

Die große „Zebra“-Wanderung in Botswana 34

Reise-Ideen Botswana 36 s Botswana Intensiv 36 s Safariromantik Botswana 38 s Botswana Privat 39 s Botswana Explorer 39

Interview mit Michael Merbeck 40

Reisen mit Liane Merbeck 41

SÜDAFRIKA Zwischen Kap und Karoo 44 Ein Bericht von Oliver Gerhard

Reise-Ideen Südafrika 50 s Selbstfahrerreise in Südafrika 50 s Safari für die Sinne 52 s Flugsafari in die südliche Kalahari 53 s Krüger Intensiv 53

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ANGOLA SAMBIA Ku n

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Baynesberge

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Oshakati

Kaokoveld

Von Lindequist Gate

Etosha Pan

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Nehale Iya Mpingana Gate

Galton Gate

EtoshaNationalpark

Anderson Gate

Skeleton Coast Park Damaraland

Otjiwarongo

MangettiNationalpark

KhaudumNationalpark

BwabwataNationalpark

i Caprivi Parque Nacional Game Park Mudumu

Nkasa-RuparaNationalpark

Waterberg-PlateauNationalpark

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Mt. Etjo Kalahari

Brandbergmassiv Spitzkoppe Dorob Nationalpark

WINDHOEK BOTSWANA

Swakopmund Walvis Bay Rehoboth b sso No

Namib-NaukluftNationalpark

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Sossusvlei

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Tsau-||Khaeb(Sperrgebiet)Nationalpark

Keetmanshoop /Ai /Ais-Richtersveld Transfrontier Park Fish River Canyon

Oranje

SÜDAFRIKA

NAMIBIA „Du kommst und du gehst, doch wenn du wiederkommst, wirst du bleiben.“ Mit dieser Volksweisheit der San ist eigentlich alles über die Faszination Namibias gesagt. Der Blick verliert sich in der Ferne, der Horizont scheint endlos zu sein, das Licht malt die Landschaft in immer neuen Farben, der klare Himmel präsentiert tagsüber strahlenden Sonnenschein und nachts den atemberaubendsten Sternenhimmel.

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NAMIBIA

Helge Bendl

Im Land der tausend Wunder Afrika zum Einstieg

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ehr als doppelt so groß wie Deutschland, aber nicht einmal drei Millionen Einwohner: Kein anderes Land in Afrika steht für Weite und Einsamkeit wie Namibia. Im legendären Etosha-Nationalpark bestaunt man die großen Tierherden und erlebt im Caprivi-Zipfel Afrikas Garten Eden, trifft in der Felswüste des Damaralands auf das Erbe der Ureinwohner, wandelt in Swakopmund auf den Spuren der deutschen Kolonialzeit und in der Namib über Dünen wie Sand am Meer. Ob als Selbstfahrer oder mit Guide: Namibia, das ist Afrika zum Einsteigen. Doch Vorsicht: einmal probiert, für immer verführt!

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NAMIBIA

Schon um fünf Uhr in der Früh gackert der Wecker, tierisch laut. In den Bäumen rufen die Helmperlhühner, bis jedes Lebewesen im Busch mitbekommt, dass ein neuer Tag anbricht. Dann rätschen die Gelbschnabeltokos. Rächen sich die Vögel, weil sie das Team im Safari-Camp gestern Abend als „verrückte Broiler“ und „fliegende Bananen“ verspottet hat? Doch Mutter Natur weiß schon, warum sie menschliche Besucher in Namibia so früh aus dem Bett scheucht. Um Afrikas Tierwelt im warmen Licht der aufgehenden Sonne genießen zu können, muss man mit den Vögeln aufwachen. Und nicht erst später, wenn es schon gleißend hell ist, Geier am Himmel kreisen und Fata Morganas über eine scheinbar endlose Salzpfanne flimmern.

Etosha-Nationalpark Tag eins der Safari im Etosha-Nationalpark: Direkt hinterm Eingangstor quert ein Nashorn die Straße. Giraffen, Elands und Kudus treffen sich am Wasserloch Chudop, bis sie den Elefantenfamilien Platz machen. Herden von Kuhantilopen und Zebras ziehen über die Ebene. An der Morgensonne wärmt sich ein Rudel fauler Löwen. Versteckt hinter einer Makalanipalme lauern derweil zwei Geparden. Wird der Schabrackenschakal auf Patrouillengang zur Beute? Er entkommt – aber erst nach einer ziemlich wilden Verfolgungsjagd. Der Etosha-Nationalpark ist ein Schutzgebiet von gigantischer Dimension: Mit über 22.000 Quadratkilometern ist das Reservat größer als Hessen. Etwa 300 Kilometer sind es maximal von Ost nach West, über 100 Kilometer an der größten Ausdehnung von Süd nach Nord. Die meisten Besucher erkunden vor allem den wildreichen Abschnitt rund um die Resorts Okaukuejo, Halali und Namutoni, wo noch ein geweißeltes Fort aus der deutschen Kolonialzeit steht. Doch inzwischen gibt es neben den etablierten

Haben hier irgendwann Riesen mit Felsmurmeln gespielt?

Toren im Osten und Süden auch neue Zugänge. Der Westteil des Nationalparks am Galton Gate, lange reserviert für registrierte Veranstalter, ist nun auch für Individualreisende offen. Das KingNehale-Gate im Nord­­osten ist das Tor zum Ovamboland. Selbstfahrer können das Schutzgebiet von allen Himmelsrichtungen aus entdecken und auch die an den Nationalpark angrenzenden privaten und kommunalen Reservate erkunden. Etosha mit seiner riesigen Salzpfanne ist Namibias bekanntester Nationalpark. Wer im Mietwagen oder bei einer geführten Rundreise das Land erkundet, als Camper mit Sinn für Lagerfeuerromantik oder als Gast von authentischen Gästefarmen und schicken Zelt-Lodges, entdeckt dabei aber auch versteckte Orte von karger Schönheit. Vor allem Namibias Nordwesten ist nämlich noch wild geblieben: Andernorts wurde die endlose Weite schon längst in Farmland portioniert. Das Damaraland und das Kaokoveld sind dagegen noch eine Wildnis ohne Grenzen, wo Riesen mit Felsmurmeln gespielt haben müssen (was sonst geht durch als Erklärung für die verstreuten kugelrunden Felsen?) und Namibias Ureinwohner ihre Felszeichnungen hinterlassen haben, die heute Welterbe sind. Während man im Geländewagen auf Pad unterwegs ist, wie die Namibier die Schotterpisten nennen, reist man gleichzeitig in die Erdgeschichte. 250 Millionen Jahre alt sind die Baumstämme im „Versteinerten Wald“ – noch immer erkennt man Farben und Wachstumsringe. Um die Ecke stehen die „Orgelpfeifen“, riesige Basaltpfeiler. Auch am schwarzvioletten „Verbrannten Berg“ muss es gewaltig gekracht haben, als der Urkontinent Gondwana auseinanderdriftete. Bislang nicht an Geologie interessiert? In Namibia kommt man auf den Geschmack. Der Stein fungiert hier auch als Leinwand. Tausende Figuren zählte die UNESCO, als sie das Gelände um die Quelle Twyfelfontein zu Namibias erstem Welterbe ernannte. Neben Menschen tanzen Kudus über den Fels, Giraffen und ein Strauß streifen durch die Savanne. Auch die größten Tiere ritzten die Jäger in den Fels: Wüstenelefanten, die angepasst sind an das Leben in der kargen Felslandschaft und wissen, wo sie in den Trockenflüssen Nahrung und Wasser finden. Den Dickhäutern kommt man heute bei geführten Ausflügen erstaunlich nahe.

Mehr Nashörner gibt es nirgends ... Wer Glück hat, lernt dort auch Rob kennen. Rob ist ohne Furcht, neugierig, und kennt keine Vorschriften. Mindestabstand? Ist ihm doch egal! Als wir uns, von Rangern geführt, dem Spitzmaulnashorn nähern, döst es noch im Schatten eines Baums. Als wir aber zurück am Geländewagen sind, schreckt Rob auf und kommt zum

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Auto. Seelenruhig stapft er den Hang hinauf, posiert fürs Abschiedsfoto und verschwindet außer Sicht. In der Palmwag Concession leben so viele der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner, wie nirgendwo sonst in Afrika.

Die vielen großen Os Es gibt aber nicht nur das Namibia der Dünen und Savannen, der Trockenflüsse und Berglandschaften, sondern auch das dicht besiedelte Ovamboland: kein Freilichtmuseum, sondern eine Gelegenheit zum Eintauchen in die afrikanische Kultur. Kühe, Ziegen und Hühner rennen über die Straße, die Hütejungen mit Stöcken und Steinschleudern hinterher. Rauch qualmt aus Rundhütten, davor weben Frauen Schalen aus den Blättern der Makalanipalme. Auf dem Markt gibt es wilden Spinat und getrocknete Mopanewürmer – eine lokale Delikatesse! Man isst sie mit Omahangu: Die Perlhirse gibt es als Brei mit Odjove, also Marula-Öl. Nördlich des Etosha-Nationalparks schlägt das schwarze Herz Namibias. In der „Four-ORegion“ (Oshikoto, Ohangwena, Omusati und Oshana) leben mehr als eine Million Menschen. Der flache Landstrich war früher touristisch gesehen terra incognita. Nun gibt es für an der Ovambo-Kultur interessierte Besucher die Möglichkeit, in den namibischen Alltag einzutauchen. Der Markt von Oshakati gilt als der größte des Landes. In Nakambale bei Ondangwa gibt es Nahrung für die Seele: Dort steht eine 1893 gebaute Kirche, das älteste Gotteshaus im Norden Namibias. Missionare erforschten hier die Traditionen der Ovambos. Die tragen gerne Pink – beim Tanzen, aber auch im Alltag. So sieht es hier oft aus, als betrachte man alles durch eine rosarote Brille. Dann heißt es: Auto abstellen!

Die Begegnung zweier „Riesen“.

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Die Frauen der Ovambos tragen traditionell gerne Pink.


NAMIBIA

Tägliches Stelldichein am Wasserloch ...

Caprivi-Zipfel oder Region Sambesi Sehen, hören, riechen, tasten, ja sogar schmecken – es ist eine Safari für alle Sinne. Zu Fuß geht es los, weil es so am schönsten ist, mit Staub auf den Lippen und der aufgehenden Sonne im Nacken, auf der Spur eines Leoparden. Später, bei einer Tour auf dem KwandoFluss, teilt der Einbaum ein Meer aus Seerosen und rauschendem Papyrus. Ein Traum in Grün, ohne Zäune: Im Caprivi erlebt man Namibias spektakuläre Tierwelt auch vom Wasser aus per Kanu und Boot. Diese einst nach Reichskanzler Leo von Caprivi benannte Region ist ein schmaler Landstreifen, als seltsamer geografischer Fingerzeig zum Sambesi eingeklemmt zwischen Angola und Sambia im Norden und Botswana im Süden. Offiziell heißt der Caprivi-Zipfel nun „Region Sambesi“, doch im Tourismus gilt weiterhin der ursprüngliche Name. Im Caprivi ist Namibia ein überraschend wasserreiches Eden. Der Okavango lässt sein Wasser über die Steine der Stromschnellen an den Popa Falls sprudeln, bevor er sein großes Delta in der Kalahari ausbreitet. Aus Angola kommt auch der Cuando angerauscht, den man in Namibia unter gleich drei Namen kennt: Erst fließt er als Kwando nach Süden, dann als Linyanti und Chobe nach Osten zum Sambesi. Wo Sümpfe, Marschlandschaften und Flussläufe die Grenzen bilden, zieht das Wild dorthin, wo es zu fressen hat und sich sicher fühlt. 36 Parks in Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe bilden zusammen genommen das größte grenzüberschreitende Schutzgebiet Afrikas: Die Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (Kaza) umfasst 444.000 Quadratkilometer, was der Fläche Deutschlands und Österreichs entspricht. Mittendrin liegt der Caprivistreifen, und so erwacht die Region im Nordosten Nami-

bias nun so langsam aus ihrem langen touristischen Dornröschenschlaf. Auf Landkarten ist der Caprivi fast komplett grün eingefärbt: Zwischen den Flüssen liegen mit dem Bwabwata-, Mudumu- und NkasaRupara-Nationalpark drei staatliche Schutzgebiete. Dazu kommen kommunale Reservate, die von den Gemeinden verwaltet werden, sogenannte Conservancies. Über die Köpfe der Bevölkerung hinweg wird also nicht mehr entschieden, wenn es um Naturschutz und Tourismus geht – weshalb manches dank vieler Palaver etwas länger dauert, dann aber auch mehr Rückhalt hat bei den Einheimischen. Vor allem in der Trockenzeit ist der Caprivi eine spannende Safari-Destination. Das Marschland ist die Heimat von Letschwes, Großriedböcken und Sitatungas. Rappenantilopen kommen zum Trinken aus dem Busch an Lagunen, gesäumt von Ahnenbäumen und Stränden aus weißem Flusssand. Am Himmel kreisen liebestoll schreiende Fischadler. Weißstirnspinte sitzen auf Papyrusstängeln und klopfen ihre Beute mit kräftigen Schnabelhieben weich. Die fliegenden Regenbogen machen sich dann auf die Jagd nach dem nächsten Wildbienenschwarm. Im feuchten Überschwemmungsgebiet der Flüsse laben sich Büffel und Herden von vielen Hundert Elefanten an Gras und Schilf. Tollpatschige Babys stolpern heran, umsorgt von ihren Müttern und Tanten, dazu verspielte Kindergartenkinder und etwas ältere Teenager, die mit den Ohren wedeln und wohl nur darauf warten, etwas anzustellen, wenn die Verwandten gerade mal nicht hinschauen. Ein alter Herr schlurft heran, so nah, dass man die Wimpern über seinen matten Augen erkennen kann. Und die Matriarchin, eine imposante Dame von 15


NAMIBIA

vielleicht 50 Jahren, behält den Überblick über ihre Herde. Elefanten, Elefanten, Elefanten: Eine halbe Stunde lang bieten sie eine Komödie in vielen Akten – ein tierisch spannendes Spektakel.

Afrikanische Palmenstrände mit deutschen Kulissen Spuren der Kolonialzeit findet man im Caprivi keine mehr. Dafür an der Küste des kalten Atlantiks, in dem sich Pinguine, Robben und Wale tummeln. Hier stößt man auf prächtige Repräsentationsbauten aus der Zeit des Kaiserreichs, dazu Bier nach Reinheitsgebot und Schwarzwälder Kirsch. Swakopmund ist bis heute die wohl deutscheste aller Städte in Namibia. Aber kein Ort für Ewiggestrige: 125 Jahre nach der Gründung weht ein frischer Wind durch die Straßen des Ortes, den man einst als „Deutschlands südlichstes Seebad“ anpries. Swakopmund ist heute eine afrikanische Stadt in deutschen Kulissen. Hinter rauschenden Palmen stehen die steinernen Zeitzeugen des Kaiserreichs. Das Hauptzollamt, nun Heimatkundemuseum. Das Bezirksamt, jetzt die Residenz des Staatspräsidenten. Der 35 Meter hohe Leuchtturm, rot-weiß geringelt, seit mehr als hundert Jahren ein Wegweiser für die Schifffahrt. Doch viele der prächtigen Repräsentationsbauten aus der Kolonialzeit werden neu genutzt: Die alte Kaserne hat sich in eine Jugendherberge für Schülergruppen verwandelt, das alte Lazarett in ein Pflegeheim. Man feiert noch Karneval und

Springböcke im NamibRand Nature Reserve

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Oktoberfest, doch die 2.500 deutschen Muttersprachler sind längst in der Minderheit. Nur wenige verharren in ihrer Südwester-Spießigkeit und halten die Flagge des Kaiserreichs hoch. Auf der Fahne des Swakopmunder Männergesangsvereins 1902 steht zwar „Stets behalt’ den reinsten Klang / Deutsche Treu, Deutscher Sang“. Doch die Mitglieder singen auch Lieder auf Afrikaans, Englisch, Herero und Oshivambo. Von allen Ländern der Welt ist nur die Mongolei dünner besiedelt als Namibia, wo Luxus auch bedeuten kann, allein zu sein mit scheinbar endloser Weite. Im äußersten Süden – noch rauer und wilder, noch wüster und leerer als der Norden – gibt es Natur nur im Großformat. Stundenlang kann man hier unterwegs sein, ohne auf zum flimmernden Horizont führenden Pisten anderen Fahrzeugen zu begegnen. Wer die Weite des afrikanischen Südwestens begreifen und die Szenerien als realen Panoramafilm erfahren will, muss sich Zeit lassen und in die Wüste gehen – dort ist Namibia noch leerer als anderswo. Besucher erwarten hier Traumlandschaften, die es sonst nirgendwo gibt auf der Welt. Die ersten europäischen Siedler, die hier Farmen aufbauen wollten, schimpften die Region dagegen „das von Gott im Zorn erschaffene Land“. Sie waren erst erschrocken von der Wildheit der Landschaft und dann wütend angesichts des allgegenwärtigen Mangels an Wasser. Selbst in guten Regenjahren sind Namibia und der Nachbar Botswana die trockensten Länder südlich der Sahara.


NAMIBIA

Die nahezu unendliche Weite begreift man erst, wenn man zu Fuß in der Wüste unterwegs ist.

Karge Natur bietet eine ganz besondere Schönheit Ganz im Süden wartet Namibias spektakulärstes Naturdenkmal. 550 Meter tief hat sich der Fischfluss ins Gestein gegraben – die Schlucht ist der größte Canyon Afrikas und nach dem Grand Canyon die zweitgrößte der Welt. Wer will, kann hier durch eineinhalb Milliarden Jahre Erdgeschichte wandern – sonst tut es auch ein Blick in den Abgrund. Dann heißt es Kilometer fressen: Es geht an die Küste nach Lüderitz, wo Gründerzeitvillen dem Zahn der Zeit trotzen und dem Wind, der hier bläst und bläst und bläst. Kolmanskuppe, vor den Toren der Stadt, ist eine Siedlung aus der Zeit des Diamantenrauschs. Nach dem Fund der Glitzersteine vor bald 125 Jahren wurde eine moderne Stadt in den Sand gesetzt, mit Eisfabrik und Straßenbahn, dem Kegelclub „Gut Holz“ und einer Bäckerei für frische Brötchen. Inzwischen holt sich die Wüste ihr Land wieder zurück.

Offiziell ist Helge Bendl nach Stationen in München, Stuttgart und Berlin nun im beschaulichen Tübingen zu Hause. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit: Der bereits mit dem CNN Journalist Award ausgezeichnete Reporter tourt die meiste Zeit im Auftrag von Magazinund Zeitungsredaktionen um die Welt. Jedes Jahr verbringt er viele Monate auf Recherche im südlichen Afrika.

Weiter im Landesinneren, rund um die Tirasberge, explodieren dann Abend für Abend ein paar Wimpernschläge lang die Farben. Die Wolken legen Rouge auf. Die Gräser auf den Dünenkämmen schimmern, als seien sie in flüssiges Gold getaucht. Der Sand leuchtet, als bestehe er aus glühenden Kohlen. Am Horizont schimmert das zerklüftete Gestein der Felsen rostbraun und violett. Die Panorama-Show ist spektakulär, aber fast lautlos: Es säuselt nur der Wind. Die D 707 ist eine der schönsten Straßen Namibias: Auf der einen Seite erheben sich rote Dünen, auf der anderen wilde Berge. Köcherbäume wachsen neben mächtigen Granitbro-

cken. Am Rand der Namib gibt es von einem Horizont zum anderen oft kaum ein Zeichen menschlicher Besiedlung. Was aber ist der Flickenteppich von tausend kahlen roten Stellen im goldgelben Gras? Ob es an der besonderen Beschaffenheit des Bodens liegt, an Termiten, oder (was dann doch eher unwahrscheinlich ist) an bei Vollmond tanzenden Fabelwesen: Wie die sogenannten Feenkreise entstehen, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Eine Teerstraße – die erste seit vielen hundert Kilometern – führt vom Eingang des NamibNaukluft-Nationalparks bis vor den Sossusvlei. Kameldornbäume und die Büschel zäher Gräser säumen die Lehmpfanne. Herangetragen hat den Sossusvlei der Trockenfluss Tsauchab. Nur alle Jubeljahre führt er Wasser. Doch selbst dann schafft er es nicht zum hier gerade einmal 50 Kilometer entfernten Atlantik. Er versickert im Sandmeer, weil die Dünen der Namib träge sind und eigensinnig, und deswegen auch dann nicht wegwandern, wenn es ein Fluss einmal eilig hat. Am Sossusvlei und nebenan am Deadvlei, wo vertrocknete Bäume gebleichte Äste ausstrecken wie Spinnenfinger, wachsen die gewaltigsten Dünen der Namib in den Himmel. Fast 400 Meter hoch soll „Big Daddy“ sein, auch seine nächsten Verwandten können da locker mithalten. Doch den Zauber der Namib erlebt man besser dort, wo kaum Menschen sind. Das grellste Licht, die kräftigsten Farben, vor allem aber die größte Leere und nachts den funkelndsten Sternenhimmel kann man nicht en passant mit dem Auto erfahren. Um all das zu erleben muss man die Stiefel schnüren, Wasser einpacken und auf eine einsame Düne klettern. 17


NAMIBIA

Küstensafari in Namibia Kultur & Natur in und um Swakopmund

N

amibia, das Land der Kontraste: koloniale Vorgeschichte und vielfältiges Völkergemisch ... endloser Horizont und faszinierende Berglandschaften ... wildreiche Schutzgebiete und einsame Landschaften ... wasserreiche Gegenden und trockene Wüsten. In der Region Namibias, um die es heute geht, treffen die Wellen des Atlantischen Ozeans auf die Sanddünen der Namib ... kalter Wind auf hohe Temperaturen der Wüste ... Jugendstilgebäude und Reinheitsgebot auf die afrikanische Wildnis. Herzlich Willkommen auf Ihrer Küstensafari in Namibia!

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Das Zentrum dieser wilden und rauen Gegend ist Swakopmund. Die 1892 gegründete Küstenstadt liegt im Westen Namibias am Atlantischen Ozean. Sie hat einen einzigartigen Charme und erinnert an ein deutsches Städtchen, das allerdings zwischen Wüste und Meer gelegen ist. Der Hafen der Stadt war während der deutschen Kolonialzeit von großer Bedeutung für Deutsch-Südwestafrika, und noch heute ist das Stadtbild Swakopmunds von zahlreichen historischen Kolonialbauten geprägt. Besonders sehenswert ist das Woermann-Haus, ein ehemaliges Handelshaus aus dem Jahr 1905, das heute ein Museum ist, oder auch der alte

Leuchtturm der Stadt. Genießen Sie einen Spaziergang mit Meerblick entlang der Strandpromenade oder entdecken Sie die Attraktionen der Stadt: das Aquarium, die alte Brauerei, das Ortszentrum mit seinen Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

Die Überlebenskünstler in der Wüste Die einzigartige Tierwelt in dieser Region bietet eine vielfältige Safari für alle Tierliebhaber – sowohl im Wasser als auch in der Wüste. Wie wäre es mit einem Bootsausflug an der rauen Atlantikküste? Die ca. 3-stündige Bootsfahrt entlang der Lagune von Walvis Bay führt bis nach Pelican Point. Unterwegs haben Sie die


NAMIBIA

Möglichkeit, Delfine und Robben hautnah zu erleben. Ein weiterer lohnender Ausflug führt nach Henties Bay am Kreuzkap. Dort befindet sich eine geschützte Zwergpelzrobben-Kolonie mit ca. 100.000 Tieren. Entdecken Sie die vielfältige und faszinierende Wüstenwelt auf der „Living Desert Tour“! Gemeinsam mit einem Wüstenexperten machen Sie sich auf die Suche nach den Sandbewohnern Namibias. Unzählige Tiere leben dort im Verborgenen: das Wüstenchamäleon, das seine Farbe den Lichtverhältnissen anpasst, der fast durchsichtige Palmatogecko, die unauffällige, aber nicht ungefährliche Sandviper sowie farbenprächtige Eidechsen sind nur einige davon. Aber auch größere Tiere haben sich an das Leben in der Wüste angepasst. Mit etwas Glück können Sie die seltenen Schabrackenhyänen beobachten, aber auch Schakale, Wüstenlöwen und Elefanten sind hier beheimatet. Wollen Sie mehr über die Wüstenelefanten erfahren? Unseren Artikel finden Sie auf Seite 20.

Die Skelett-Küste entdecken Eine 500 km lange Küste mit dichtem Nebel: Die Skelettküste ist trotz widriger Bedingungen eine der spannendsten Gegenden in Namibia. Neben einem Schiffsfriedhof trifft man hier auf eine vielfältige Tierwelt. Von Schabrackenhyänen bis zu Spitzmaulnashörnern: Willkommen im Skeleton Coast Nationalpark! Küstensafari pur!

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch in der abgelegenen Shipwreck Lodge: am Ende der Welt, tief in der Wildnis! Diese außergewöhnliche Lodge liegt an der berühmten Skelettküste, direkt am Trockenfluss Hoarusib, im Skeleton Coast Park. Sie ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um die faszinierende und atemberaubende Landschaft der rauen Skelettküste zu erkunden.

Erfüllen Sie Ihren Traum von Namibia und entdecken Sie diese einzigartige Region...

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NAMIBIA

Auf den Spuren der Wüstenelefanten

D

ie beeindruckende Wüstenwelt Namibias erscheint auf den ersten Blick unbewohnt, aber es gibt zahlreiche Tiere, die sich perfekt an die Wüstenverhältnisse angepasst haben. Diese Überlebenshelden haben besondere Tricks entwickelt, wie sie in den regenärmsten Gebieten der Erde leben können. Regen ist in Namibia das höchste Gut, und das wissen auch die Wüstenelefanten.

Die Geschichte der Wüstenelefanten Die Elefantenpopulation in der Namib-Region wurde im 18. Jahrhundert auf ca. 2.500 bis 3.500 geschätzt. Leider starb ein großer Teil von ihnen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und in den 1970er und 1980er Jahren wurden Wüstenelefanten aufgrund des anhaltenden namibischen Unabhängigkeitskrieges überjagt und verschwanden komplett aus der Region. In den späten 1990er Jahren wagte sich ein mutiger Elefantenbulle namens Voortrekker („erster Wanderer“) in diese Region. Später führte er eine Gruppe von Elefanten, die heute als „Mama Afrikas Herde“ bekannt ist, zurück zum Ugab-Fluss. Von diesem Zeitpunkt an folgten weitere Elefantenherden. Die Organisation EHRA schätzt heutzutage die Populationen innerhalb der Hauptflussbetten Ugab, Huab, Hoarusib, Hoanib und Uniab auf ungefähr 150 Wüstenelefanten.

Wieso sind Wüstenelefanten so besonders? Die Wüstenelefanten leben in den trockenen bis halbtrockenen nordwestlichen Regionen Nami20

bias, in den südlichen Kunene- und nördlichen Erongo-Regionen (früher bekannt als Damaraland). Das Gebiet der Wüstenelefanten umfasst über 115.000 km2, überwiegend sandige Wüste, felsige Berge und trockene Kiesebenen. Diese Region ist trocken, und es fällt jährlich nur etwa 50 bis 150 mm Regen.

Laut der neuesten Forschung, die während der großen Elefantenzählung im Jahr 2016 durchgeführt wurde, leben nur noch 352.271 Savannenelefanten – ein Rückgang von 30 % in sieben Jahren. Elefanten gehören zu den intelligentesten und empfindungsfähigsten Säugetieren der Erde, doch in Afrika wird alle 15 Minuten ein Elefant getötet. Da die Elefantenjagd in den meisten afrikanischen Ländern noch weitgehend akzeptiert ist, bleibt die tatsächliche Zahl der noch verbliebenen Elefanten schwer zu schätzen, denn Jagdquoten sind nicht immer öffentlich zugänglich. Quelle: www.ehranamibia.org

Wüstenelefanten unterscheiden sich genetisch nicht von anderen Elefanten. Es sind afrikanische Buschelefanten mit eben außergewöhnlichen Eigenschaften. Die Elefanten haben sich durch ihren Körperbau an das Leben in der Wüste angepasst. Im Vergleich zu anderen Spezies haben sie proportional längere Beine und breitere Füße, damit sie nicht im tiefen Sand versinken. Sie können bis zu 70 km pro Tag zurücklegen, um nach Wasserstellen zu suchen. Außerdem können sie mehrere Tage ohne Wasser durchhalten, indem sie die feuchtigkeitsbeladene Vegetation in den Flussbetten fressen. Sie haben unterschiedliche saisonale Fütterungspräferenzen, um die Nahrungsverfügbarkeit optimal zu nutzen. Während der Regenzeit neigen die Elefanten dazu, mehr Gras zu fressen, wobei sie sich in der Trockenzeit auf Blätter, Triebe und Früchte konzentrieren. Das Leben in der Wüste hat auch das Verhalten und die Sozialstruktur der Elefanten geändert. Wenn eine Herde ein wasser- und ernährungsreiches Gebiet findet, bleibt sie normalerweise eine Weile dort, bevor sie ihre Reise durch die Namib-Wüste fortsetzt. Wüstenelefanten leben nur in kleinen Gruppen, denn so erhöhen sie ihre Überlebenschancen in dieser trockenen Region Namibias.

Elephant Human Relations Aid (EHRA) Die Arbeit von EHRA umfasst drei wichtige Projekte: 1) Schutz der Elefanten durch das Monitoring ihrer Wanderrouten mittels GPS. Durch die Lokalisierung der Tiere können Gemeinden gewarnt und deren Felder besser geschützt werden und somit auch die Elefanten vor Konflikten mit der Bevölkerung. 2) Aufbau und Erhalt von Wasserstellen auf den Farmen. Auf der Suche nach Wasser können Elefanten oft immensen Schaden anrichten. Wasserstellen werden entsprechend abgesichert, damit Elefanten nicht an Windmühlen, Pumpen und Wassertanks gelangen. 3) Zu guter Letzt betreibt EHRA Aufklärung und Bildung bei der einheimischen Bevölkerung, besonders bei Kindern, und sensibilisiert diese für den Tier-, Natur- und Umweltschutz.


NAMIBIA

Abendsonne Afrika unterstützt den Erhalt dieser besonderen Spezies. Leisten auch Sie einen Beitrag und übernachten Sie in ausgewählten Camps und Lodges, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Entdecken Sie die faszinierenden Landschaften und gehen Sie auf den Spuren der Wüstenelefanten! Ausblick auf das Trockenflussbett des Ugab River und die dahinterliegenden Granitfelsen. Mit etwas Glück können Sie die berühmten und faszinierenden Wüstenelefanten und andere Tiere bei ihren täglichen Streifzügen nach Futter und Wasser beobachten – und bei gutem Wetter genießen Sie von hier sogar einen tollen freien Blick bis zum Brandberg.

Ozondjou Trails Camp In der Nähe des Brandbergs, auf einem Plateau mit beeindruckender Aussicht über den Fluss Ugab, liegt das perfekt in die Landschaft integrierte, liebevolle Ozondjou Trails Camp. Ozondjou ist das Herero-Wort für Elefanten, was ideal zu dem in der Nähe des Basislagers von Elephant Human Relations Aid (EHRA) gelegenen Camp passt. Mit den Einnahmen des Camps werden nicht nur diese Organisation zum Schutz der Elefanten unterstützt, sondern auch die einheimischen Farmer in der Umgebung.

Hoanib Valley Camp Das komfortable Hoanib Valley Camp befindet sich im gleichnamigen Tal in der Kunene-Region im Nordwesten Namibias. Es liegt am Ufer des Obias-Flusses und ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um die faszinierende und atemberaubende Landschaft zu erkunden. Die Unterkunft kann bequem mit dem Kleinflugzeug von Windhoek aus erreicht werden.

Den Kern des authentisch afrikanischen Camps bildet das gemütlich eingerichtete Gemeinschaftszelt mit Bar. Hier trifft man sich zu den Mahlzeiten. Die in Afrika typische und wichtige Feuerstelle befindet sich im Außenbereich vor dem Hauptzelt, und nach einem spannenden Der auf einem Holzpodest errichtete Haupt­ Tag kann man in entspannter Runde bei einem Glas Wein den Geschichten der Guides und Mitbereich des Camps besteht aus Zeltstoff und ist nach vorne hin komplett offen gehalten, reisenden lauschen und Kontakte knüpfen. Vor sodass man einen fantastischen Blick in die oder nach den Mahlzeiten ist die Feuerstelle ein weite Umgebung genießen kann. beliebter Treffpunkt und ermöglicht Bei kühleren Temperaturen auch tagsüber durch seine einziglässt sich die Front mit groartige Lage einen atemberauBesuchen ßen Fenstern schließen, benden und romantischen Sie eines dieser ebenso ein Teil der beiCamps zum Schutz den Seitenwände. Die der Wüstenelefanten! Inneneinrichtung ist Wir empfehlen Ihnen hier eine modern-afrikanisch handverlesene Auswahl von Camps, in hellen und erdigen welche unserer Meinung nach die Tönen gehalten. schönsten Übernachtungs­möglichkeiten in dieser faszinierenden Region bieten.

Der Fokus der vom Camp angebotenen Aktivitäten liegt auf der Tier- und Pflanzenwelt, die sich an diese Wüstenregion angepasst hat. Neben den für die trockene Region bekannten und hier lebenden Wüstenelefanten kann man auf spannenden Wildbeobachtungsfahrten mit etwas Glück auch Giraffen, Springböcke, Oryxe und sogar Löwen sichten. Die Gäste können zusammen mit den Guides zudem einen Besuch bei den hiesigen Volksstämmen der Herero unternehmen. Landschaftlich bietet das Hoanib Valley eine wunderschöne Kulisse und lädt zu ausgiebigen Naturwanderungen ein. Zusätzlich führt das Hoanib Valley Camp ein spannendes Forschungsprojekt zu Giraffen durch. Sie werden daher die Möglichkeit haben, dieses Projekt zu besuchen und sogar in die Nähe von habitu­ ierten Giraffen zu gelangen.

Hoanib Skeleton Coast Camp Hoanib ist voller Geschichten, Abenteuer und Erfahrungen! Das Hoanib Skeleton Coast Camp liegt südlich des Hoanib-Trockenflusses im hohen Norden des Damaralands in einer wildreichen Landschaft, die unmittelbar an den Skeleton Coast Nationalpark angrenzt. Die Gegend um das Hoanib Skeleton Coast Camp ist der ideale Platz, um die vielfältigen, an die Wüste angepassten Tiere zu beobachten. Allen voran ist es für eine der höchsten Konzentrationen von Wüstenelefanten und Löwen in Namibia bekannt. Doch auch die seltenen Schabrackenhyänen sowie Giraffen, Oryxe, Springböcke, Steinböckchen, Schabrackenschakale, Hasen und Erdhörnchen sind hier zu finden. Direkt am Hoanib-Flussbett und inmitten einer völlig unberührten Natur gelegen, ist das Camp ein idealer Ausgangspunkt für Wildbeobachtungsfahrten oder Rundflüge entlang der mystischen Skelettküste. Das sogenannte „Research Center“ befindet sich gleich nebenan. Hier können Sie mehr über die Arbeit der Forscher, die insbesondere die Verhaltensweisen der Wüstenlöwen untersuchen, erfahren. In Präsentationen und Gesprächen mit den verantwortlichen Biologen bekommen Sie einen Einblick in deren Arbeit.

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REISETIPPS

Selbstfahrerreise in Namibia 13 Tage Beispiel-Mietwagenrundreise mit vielen Verlängerungsmöglichkeiten

HÖHEPUNKTE • Spannende Tierbeobachtungen, Traumlandschaften und kulturelle Highlights • Individuell zusammengestellte Reiseroute und Reisetempo • Schöne Unterkünfte/Lodges nach eigener Auswahl • Vielfältige Verlängerungs­ möglichkeiten bis an den Fish River Canyon, die Viktoria Fälle und den Chobe-Nationalpark in Botswana • Auswahl eines geeigneten Mietfahrzeugs • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

ab

1.095 €

Reiseverlauf: Windhoek – Sesriem/Sossusvlei – Swakopmund – Erongo-Gebirge – Damaraland – Etosha-Nationalpark – Waterberg – Windhoek Verbringen Sie nicht mehr Zeit auf den Straßen und Pisten als an den interessanten Plätzen! Nicht das Abhaken von Reisezielen steht im Mittelpunkt, sondern sich Zeit zu nehmen, die Reize dieses Landes zu erkunden. Geben Sie uns einfach Ihre gewünschte Kategorie der Unterkünfte oder geplantes Budget und gewünschten Reisezeitraum vor, und wir stellen Ihnen Ihren persönlichen Reiseverlauf zusammen. Gerne individuell verlängert oder kombiniert mit weiteren spannenden Gebieten, wie dem abenteuerlichen Kaokoveld, dem wilden Kgalagadi Transfrontier Park oder dem Fish River Canyon im Süden Namibias. Beispielreiseverlauf: 1. Tag: Noch am Flughafen übernehmen Sie Ihr Mietfahrzeug und fahren nach Windhoek. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, z. B. um Windhoek zu erkunden und erste Eindrücke von Namibia zu gewinnen. 2. – 3. Tag: Fahrt aus dem namibischen Hochland in die weiten Ebenen, die sich zur Namib-Wüste ziehen. Weltberühmt ist die Region für die atemberaubend schöne Wüstenlandschaft, deren Höhepunkt sicherlich ein Besuch des Sossusvleis und des Dead Vleis darstellt. 4. – 5. Tag: In Swakopmund haben Sie Zeit, um die Altstadt zu erkunden und Museen sowie das Aquarium zu besuchen. In Walvis Bay können Sie an einem Bootsausflug oder einer Katamaranfahrt teilnehmen, um Delfine, Robben und Meeresvögel zu beobachten.

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3cByx3X 22

7. – 8. Tag: Twyfelfontein ist bekannt für seine über 2.000 Felsgravuren, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Eine einzigartige Attraktion des Damaralands sind die Wüstenelefanten, welche auf der Suche nach Wasser und Nahrung entlang der Trockenflüsse ziehen und die man mit etwas Glück und einem guten Guide auf Wildbeobachtungsfahrten im offenen Geländewagen (fakultativ buchbar) erleben kann. 9. – 11. Tag: Die Etosha-Pfanne ist eine Salzpfanne von riesigem Ausmaß in dem 22.000 km² großen und sehr tierreichen Nationalpark. Auf Ihren eigenen Wildbeobachtungsfahrten haben Sie gute Gelegenheiten, Zebras, Impala, Gnus, Giraffen, Elefanten, Schakale und mit etwas Glück auch Löwen, Leoparden und Geparde zu sehen. 12. Tag: Fahrt zu dem Waterbergmassiv, um die Landschaft und Natur zu genießen. Dieses unter Naturschutz stehende Gebiet ist ideal zum Wandern. Alternativ empfehlen wir einen Aufenthalt in dem Wildschutzgebiet Okonjima westlich des Waterbergs. 13. Tag: Fahrt zurück nach Windhoek, von wo Sie die Rückreise antreten. Auf dieser Reise können wir Ihnen verschiedene fakultative Aktivitäten anbieten, z. B. Bootsfahrten, Wüsten-Ausflüge, eine Ballonfahrt, Quadbiking, Ausritte, Naturwanderungen oder Wildbeobachtungsfahrten u. a. zu den seltenen Wüstenelefanten. Fragen Sie uns!

Reisepreis pro Person im Doppel ab Windhoek bis Windhoek (13 Tage): Classic Variante

6. Tag: Eine kurze Fahretappe führt Sie in das landschaftlich wunderschöne Erongo-Gebirge, in dem eine malerische Berglandschaft auf die Besucher wartet. Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

01.11.2021 – 31.10.2022 Comfort Variante

1.095,-€

01.11.2021 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022

2.625,-€ 2.790,-€


REISETIPPS

Spektakuläres Namibia 17 Tage geführte Kleingruppenreise mit erfahrener, deutschsprachiger Reiseleitung Reiseverlauf: Windhoek – Okonjima – Etosha – Damaraland – Kaokoveld – Swakopmund – Sossusvlei – Windhoek Diese erlebnisreiche Reise mit einheimischem, erfahrenem Führer durch Namibia kombiniert die Höhepunkte des Landes in komfortablen Lodges mit vier Nächten Camping, weitab jeglicher Zivilisation im Damaraland und Kaokoveld – Regionen, die einsam, unberührt und unvergleichlich sind. Nur wenige Besucher haben die Möglichkeit, diese faszinierende, wilde Gegend kennenzulernen und den Wüstenelefanten oder den letzten frei lebenden Spitzmaulnashörnern der Welt zu begegnen! Sie übernachten in schönen Lodges sowie vier Nächte in geräumigen Safarizelten in Stehhöhe, die man für Sie mitten in der Wildnis errichtet. Schmackhafte Gerichte werden auf offenem Feuer zubereitet. Lernen Sie die spektakuläre Khowarib-Schlucht, das wildreiche Flusstal des Hoanib und das private Konzessionsgebiet Palmwag kennen – Gebiete, in denen sich eine unglaubliche Anzahl von Wildtieren an das harsche Leben in der namibischen Wüste angepasst hat. Ein unvergessliches Erlebnis! Außerdem besuchen Sie die für ihre Leoparden und Geparden bekannte Africat Stiftung in Okonjima,

und natürlich darf auch der weltberühmte EtoshaNationalpark mit seiner Vielfalt an Wildtieren nicht fehlen. Entlang der rauen Skelettküste und den Robben­kolonien geht es zum kolonialgeprägten Küstenstädtchen Swakopmund. Und schließlich führt Sie diese Namibia-Reise in die älteste Wüste der Welt, die Namib. Die atemberaubenden Dünen des Sossusvlei sind ein weiterer Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Reise durch Namibia.

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HÖHEPUNKTE

Teilnehmerzahl: mind. 2, max. 8 Teilnehmer

• Die wohl faszinierendste und erlebnisreichste Namibia-Reise mit viel Zeit für spannende Tierbeobachtungen Reisepreis pro Person ab Windhoek bis Windhoek (17 Tage): 31.10.2021 – 09.10.2022

ab

im Doppel

im Einzel

4.448,-€

4.846,-€

4.448 €

pro Person Alle Informationen, Abfahrtstermine und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3xgrW70

• Safari in dem privaten Wildschutzgebiet Okonjima • Ausflug zum berühmten Sossusvlei, Deadvlei und Sesriem Canyon • Ausgiebige Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark • Spitzmaulnashörner im PalmwagSchutzgebiet • Spektakuläres, hochwertiges Campingerlebnis im Damaraland

Namibias Höhepunkte 12 Tage deutschsprachig geführte Reise mit schönen Unterkünften und erfahrener Reiseleitung in kleiner Gruppe Reiseverlauf: Windhoek – Kalahari – Sossusvlei – Swakopmund – Damaraland – Etosha-Nationalpark – Windhoek

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HÖHEPUNKTE • Erlebnisse in der Kalahari und im Sossusvlei • Tierbeobachtung im EtoshaNationalpark und Damaraland • Bootsfahrt auf der Lagune von Walvis Bay bei Swakopmund

Diese kompakte Safarireise bringt Sie zu den Höhepunkten Namibias: Die Route führt Sie zunächst in die reizvolle Kalahari und anschließend in die älteste Wüste der Welt, die Namib. Die spektakulären Dünen des Sossusvlei sind zweifellos ein unvergessliches Highlight dieser Namibia-Reise. Besondere Atmosphäre bringt das Farbenspiel bei Sonnenaufgang und zieht viele Besucher in seinen Bann. Besteigen Sie eine der zahlreichen Dünen und vergessen Sie den Rest der Welt! Die Reise geht weiter in Richtung des Atlantikstädtchens Swakopmund. Unterwegs machen Sie einen Abstecher zu den uralten Wüstenpflanzen „Welwitschia Mirabilis“ und zur Mondlandschaft. Unternehmen Sie einen Bummel durch die Innenstadt Swakopmunds mit den vielen historischen Gebäuden, Museen, Galerien und dem Aquarium. Am nächsten Tag geht es entlang der südlichen Skelettküste bis hinauf ins raue Damaraland. Hier gehen Sie auf Wildbeobachtungsfahrt zu den seltenen Wüstenelefanten und den berühmten Spitzmaulnashörnern, bevor Sie zum großartigen Etosha-NatioRufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

nalpark mit seiner Vielfalt an Wildtieren aufbrechen. Sie haben gute Gelegenheiten, Zebras, Impala, Gnus, Giraffen, Elefanten, Schakale und mit etwas Glück auch Löwen, Leoparden und Geparde zu sehen. Als Vogelliebhaber kommen Sie hier ganz bestimmt auch auf Ihre Kosten. Diese schöne Kleingruppenreise durch Namibia vermittelt Ihnen auf besondere Weise Kultur, Landschaft und Sehenswürdigkeiten des Landes mit der nötigen Zeit, alle Erlebnisse zu genießen. Teilnehmerzahl: mind. 2, max. 8 Teilnehmer

Reisepreis pro Person ab Windhoek bis Windhoek (12 Tage): 01.11.2021 – 31.10.2022

ab

im Doppel

im Einzel

2.998,-€

3.353,-€

2.998 €

pro Person Alle Informationen, Abfahrtstermine und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3zjrJBO 23


REISETIPPS

Traumreise Namibia 9 Tage faszinierende, individuell gestaltbare Flugsafari zu den berühmtesten Highlights des Landes. Zahlreiche Verlängerungen möglich!

Reiseverlauf: Windhoek – Sesriem/Sossusvlei – Swakopmund – Damaraland – Etosha-Nationalpark

HÖHEPUNKTE • Komfortable Rundreise im Kleinflugzeug mit einer atemberaubenden Vogelperspektive auf Namibia • Ausgezeichnete Wildschutzgebiete, hochwertige Camps und Lodges • Tierbeobachtungen im EtoshaNationalpark • Besuch der Namib-Wüste mit dem Sossusvlei und Dead Vlei • Stadtleben in Windhoek und Swakopmund am Atlantik • Wüstenelefanten im Damaraland • Besondere Naturschutz-Projekte • Hervorragende Aktivitäten mit erfahrenen Guides

ab

4.295 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3y1eHY4 24

Keine langen Fahrten, keine Schotterpisten und dafür viel Zeit, spektakuläre Perspektiven und unvergessliche Erlebnisse auf den Aktivitäten mit den Guides der Unterkünfte. Eine ausgezeichnete Namibia-Reise auf hohem Niveau und mit hochwertigen Unterkünften! Beispielreiseverlauf: 1. – 2. Tag: Flug im Kleinflugzeug von Windhoek in die Ebenen um Sesriem und die Sandwüste Namib. Ziel ist das 27.000 ha große, private Kulala-Schutzgebiet, in dem Sie zwei Nächte verbringen. Nachmittags haben Sie Zeit, die weite Wüstenlandschaft zu genießen und an einer entspannten SundownerFahrt teilzunehmen. Am nächsten Morgen Fahrt zu den weltberühmten Sanddünen rund um das Sossusvlei und das Dead Vlei. Die Licht- und Schattenspiele in den frühen Morgenstunden ziehen Fotografen aus aller Welt in ihren Bann. 3. – 4. Tag: Sie setzen Ihre Namibia-Reise fort mit einem Flug über die Namib zu dem Küstenort Swakopmund am Atlantik. Die 1892 gegründete Stadt hat einen einzigartigen Charme und erinnert an ein deutsches Städtchen, das allerdings zwischen Wüste und Meer gelegen ist. Die gut erhaltenen Jugendstilbauten aus der deutschen Kolonialzeit geben dem Ort eine reizvolle Atmosphäre und prägen das Stadtbild. 5. – 6. Tag: Weiterflug im Kleinflugzeug Richtung Norden in das landschaftlich faszinierende Damaraland. Mit einem Guide gehen Sie auf Wanderungen und Wildbeobachtungsfahrten und lernen dabei die großen und auch die kleinen tierischen Bewohner des Damaralands kennen. Sie entdecken Säugetiere, Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

Vögel, Insekten, faszinierende Pflanzen und vieles mehr und haben Gelegenheit, sich mit dieser faszinierenden Region Namibias vertraut zu machen. 7. – 8. Tag: Der heutige Tag führt Sie an den weltberühmten Etosha-Nationalpark. Der Etosha ist etwa halb so groß wie die Schweiz und beherbergt Elefanten, Löwen, seltene Spitzmaulnashörner, Leoparden, Geparden und viele andere Tiere. Am Südrand des Parks liegt das 30.000 ha große, private OngavaWildschutzgebiet, das zusätzlich zu den Wildbeobachtungsfahrten im Etosha auch die Möglichkeiten zu Wildbeobachtungen in dem privaten Schutzgebiet bietet. 9. Tag: Flug zurück nach Windhoek, wo Ihre Traumreise durch Namibia endet.

Reisepreis pro Person im Doppel ab Windhoek bis Windhoek (9 Tage): 01.11.2021 – 30.11.2021 01.12.2021 – 19.12.2021 20.12.2021 – 09.01.2022 10.01.2022 – 31.03.2022 01.04.2022 – 31.05.2022 01.06.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.07.2022 01.08.2022 – 31.08.2022 01.09.2022 – 30.09.2022 01.10.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 30.11.2022

Ab 2 Pers.

Ab 4 Pers.

6.198,-€ 5.997,-€ 6.398,-€ 5.920,-€ 6.145,-€ 5.997,-€ 6.598,-€ 6.859,-€ 6.733,-€ 6.859,-€ 6.350,-€

4.598,-€ 4.420,-€ 4.798,-€ 4.295,-€ 4.520,-€ 4.420,-€ 4.998,-€ 5.220,-€ 5.130,-€ 5.220,-€ 4.744,-€


REISETIPPS

Namibia Exklusiv 13 Tage deutschsprachig geführte „Privatreise“ (individuell gestaltbar) mit vielen Verlängerungsmöglichkeiten

HÖHEPUNKTE • Unvergessliche Erlebnisse in der Namib-Wüste, Besuch des Sossusvlei und des Dead Vleis, Safari im Etosha-­ Nationalpark, Wüstenelefanten im wilden Damaraland • Erfahrene, einheimische Reiseleitung und schöne Camps und Lodges nach eigener Auswahl • Deutschsprachig geführte Privatreise • Individuell zusammengestellte Reiseroute nach Ihren Wünschen • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

ab

2.549 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3pIHAoP

Reiseverlauf: Windhoek – Sesriem/Sossusvlei – Swakopmund – Erongo-Gebirge – Damaraland – Etosha-Nationalpark – Waterberg – Windhoek Der angegebene Reiseverlauf stellt unsere Empfehlung dar, um Namibia kennenzulernen. Ihr erfahrener Guide besucht mit Ihnen einige der spannendsten und schönsten Plätze des Landes und vermittelt Ihnen die Faszination der namibischen Landschaften, Menschen und Tiere. Geben Sie uns einfach Ihre gewünschte Kategorie der Unterkünfte oder Ihr geplantes Budget und den gewünschten Reisezeitraum vor, und wir stellen Ihnen einen individuellen Reiseverlauf zusammen. Beispielreiseverlauf: 1 . Tag: Nach Ankunft am Flughafen treffen Sie Ihren Guide und fahren gemeinsam nach Windhoek. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt und lernen dabei die Hauptstadt Namibias kennen. 2. – 3. Tag: Sie fahren über den Spreetshoogte-Pass in die gigantische Wüstenlandschaft der Namib. Mit Ihrem Guide erkunden Sie am Folgetag die eindrucksvolle Dünenlandschaft der ältesten Wüste der Welt und besuchen das berühmte Sossusvlei und Dead Vlei. Sie besuchen den Sesriem Canyon und haben Gelegenheit, eine kurze Wanderung zu unternehmen.

9. – 11. Tag: Über Outjo erreichen Sie heute den Etosha-Nationalpark. Die Etosha-Pfanne ist eine Salzpfanne von riesigem Ausmaß in dem 22.000 km² großen und wildreichen Nationalpark. Sehr zu empfehlen ist auch ein Aufenthalt in einem privaten Wildschutzgebiet, welches direkt an den Etosha grenzt. Hier können Sie je nach gewählter Unterkunftskategorie mit den lokalen Guides Wildbeobachtungsfahrten bei Tag und abends in dem privaten Schutzgebiet sowie Buschwanderungen unternehmen. Ein eindrucksvoller Höhepunkt Ihrer Reise! 12. Tag: Ihre Namibia-Reise führt Sie heute zum Waterbergmassiv, wo Sie die Landschaft und die Natur genießen können. Dieses unter Naturschutz stehende Gebiet ist ideal für Wanderungen, die Sie im Waterberg-Nationalpark unternehmen. 13. Tag: Über den Holzschnitzermarkt von Okahandja fahren Sie zurück nach Windhoek, von wo Sie Ihre Rückreise antreten.

4. – 5. Tag: Heute führt Sie Ihre Reise in den Küstenort Swakopmund. Sie erkunden das kleine Städtchen am Atlantik. In Swakopmund wird eine große Zahl sehr empfehlenswerter Aktivitäten angeboten, wie Bootsausflüge, um Delfine, Reisepreis pro Person im Doppel ab Windhoek bis Windhoek (13 Tage): Robben und Meeresvögel zu beobachten, 2 – 3 Pers. 4 – 5 Pers. Ab 6 Pers. oder interessante Wüstentouren (gegen Classic Variante Gebühr buchbar). 6. – 8. Tag: Weiter geht Ihre Fahrt vorbei an der Spitzkoppe in die malerische Landschaft des Erongo-Gebirges, in der Sie mit Rufen Sie uns an unter:

Ihrem Guide eine tolle Wanderung unternehmen können. Ein Höhepunkt des Damaraland-Erlebnisses ist eine Wildbeobachtungsfahrt durch die Trockenflussbetten der Region auf der Suche nach den seltenen Wüstenelefanten, die Sie mit Ihrem erfahrenen Guide aufzuspüren versuchen.

+ 49 (0)7343 92998-0

01.01.2022 – 31.10.2022 Comfort Variante

4.998,-€

2.998,-€

2.549,-€

01.01.2022 – 31.10.2022 Premier Variante

5.998,-€

3.998,-€

3.659,-€

01.01.2022 – 31.10.2022

7.598,-€

5.935,-€

4.998,-€

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Livingstone an Kw

Kasane

ti

do

Ok

n ya in

Victoria Fälle

go an av

L Savuti

Okavango-Delta

ChobeNationalpark

Moremi Game Reserve

SIMBABWE

Nxai-PanNationalpark

Maun

Nata Makgadikgadi-PansNationalpark

NAMIBIA

Francistown Ghanzi

Khama Rhino Sanctuary

Central Kalahari Game Reserve

Mamuno

Seruli

Serowe

Selebi-Phikwe

Palapye Mahalapye Kang Tsahne

GABORONE Monalanong Hill

KgalagadiTransfrontierNationalpark

Tshabong SÜDAFRIKA

BOTSWANA Die Batswana sagen: „Reisen ist zu sehen“ – und zu sehen gibt es in der ultimativen Safari-Destination Botswana eine ganze Menge. Die Kalahari beherrscht den größten Teil des Landes. Der Okavango verschwindet darin in einem riesigen Binnendelta. Wildtiere durchstreifen frei eine facettenreiche Landschaft von extrem karger Wüste über Savanne bis hin zu fruchtbaren Wasserlandschaften. Hier schlägt das wilde Herz Afrikas noch unverfälscht. Diese afrikanische Oase hält viele Überraschungen bereit.

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BOTSWANA

Liane Merbeck

Botswana – So viele Abenteuer und so wenig Zeit … Wie war das noch gleich? Botswana – Motswana – Setswana? Na, ist doch ganz einfach:

B

otswana – das Land, mit einer überwälti­ genden Vielfalt, unendlichen Weiten der Landschaften, verbunden mit grandioser Wildnis und einer extrem hohen Tierdichte. Motswana – die Einwohner Botswanas, stolz, gemächlich und einfach liebenswürdig. Setswana – die Sprache der Einheimischen. Dumela mma und Dumela rra (Guten Tag, Frau oder Guten Tag, Herr) ist ja noch einfach. Aber bongwe, bobedi, boraro, bone, botlhano, botaro, bosupa, boferabobedi, boferabongwe ... Zählen von 1 bis 9 hört sich für uns schon sehr merkwürdig an und beginnt alles mit „B, wie Botswana“. Und die Aussprache mit vielen Buchstaben, die es bei uns nicht gibt. Seufz. Aber ich gebe so leicht nicht auf und lerne noch ...

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BOTSWANA

Schwarzmähniger Löwe in der Kalahari

Central-Kalahari-Wildschutzgebiet Ich mache mich auf zum vielleicht spannendsten und herausforderndsten Ort Botswanas, dem Central-Kalahari-Wildschutzgebiet. Dieses riesige Gebiet – es ist etwa eineinviertel Mal so groß wie die Schweiz – ist nichts als nahezu unberührte Wildnis. Dabei hat die Kalahari mit einer Wüste im eigentlichen Sinne nicht viel gemein. Den Reisenden erwartet eine unendlich scheinende Savannenlandschaft aus Gras und vereinzelten Bäumen. Der Blick schweift über den Horizont und sucht angestrengt nach Anzeichen für Zivilisation, doch soweit das Auge reicht sieht man nur Wildnis. Und das war nur der Weg von der Asphaltstraße bis zum Parkeingang ... „Dumela Rra“, grüße ich den Herrn des Einfahrttores in das Central Kalahari Wildschutzgebiet und ernte ein Lächeln. „Le Kae?“ (Wie geht es?) frage ich weiter. Jetzt habe ich ihn auf meiner Seite. Ich mag die Motswana und habe das Gefühl, sie mögen mich auch. Was soll ich sagen: Das Central-Kalahari-Wildschutzgebiet ist mein Lieblingsgebiet in ganz Afrika und so kehre ich immer und immer wieder hierher zurück. Hier bin ich schon gereist, lange bevor es die erste Lodge gab (heute gibt es sogar zwei davon, auf ca. 52.000 km²). Warum mir dieses Gebiet so gut gefällt? Nun, das müssen

Sie schon selbst herausfinden. Denn die wahren Geheimnisse der Wildnis und dieser einzigartigen Ursprünglichkeit erschließen sich nur demjenigen, der das Herz und die Begabung hat, diese auch wahrzunehmen und nicht auf der Suche ist nach schnellem Konsum. Es ist März (besonders schön ist die Kalahari in der Zeit zwischen Dezember und Mai, doch für uns Naturliebhaber auch zu jeder anderen Jahreszeit zu empfehlen). Das Gras und die Büsche in dieser faszinierenden Halbwüste sind noch kräftig und grün, die zahlreichen noch unbenannten Blumen und Blüten sind ein farbiger Flickenteppich. Eine faszinierende Kulisse zwischen Deception Valley und Passarge Valley. Große Herden von Springböcken, Oryxe und Giraffen sind hier jetzt anzutreffen – das zieht natürlich auch die Raubkatzen an. Bereits bei der Einfahrt ins Deception Valley habe ich Glück und sehe einen prächtigen Kerl bei seiner „Das ist mein Reich“-Demonstration. Nichts schlägt den Eindruck eines brüllenden, schwarzmähnigen Kalaharilöwen. Das geht durch Mark und Bein und bleibt für immer und ewig im Gedächtnis. Dieses Jahr zeigt sich das Wildlife von seiner schönsten Seite. Vier weitere männliche Kalaharilöwen finde ich in der Sunday Pan. Und sechs Löwinnen mit Jungen unterschiedlichen Alters (schätzungsweise zwischen 6 Monaten und 1,5 Jahren) 29


BOTSWANA

halten sich nahe der Deception Pan auf. Am späten Nachmittag finde ich das stattliche Löwenmännchen im Valley wieder. Brüllend ist er auf der Suche nach seinem Löwinnenrudel mit den Jungen. Der arme Kerl brüllt sehr laut, wartet auf Antwort, die nicht kommt, brüllt wieder, wartet und spaziert dann gemächlich unter einen schattenspendenden Busch. Sie werden schon wieder auftauchen. Da er sie nicht riecht und sie nicht antworten, bleibt ihm nichts anderes übrig, als zu brüllen und zu warten. Vermutlich haben sie gestern noch gejagt und wollen die erlegte Beute nicht mit dem Herrn der Schöpfung teilen. Ja, so berechnend können selbst Löwinnen sein. Eines Abends begegne ich einer Löffelhund­ familie, die sich mit ihren Jungen auf die Ebene gewagt hat. Wie kleine Gremlins sehen die jungen Löffelhunde mit ihren übergroßen Ohren, die so gar nicht zu dem noch kleinen Körper passen, aus. Es scheint so, als ob die ganze Kalahari nur so von Jungtieren wimmelt. Und so entdecke ich auch eine Gepardin, die mit ihrem Nachwuchs durch die Gegend streift. Ich versuche ihr zu folgen, doch bald verschwindet sie im nahen Gestrüpp. Die riesigen Springbockherden haben bereits Einzug in die von frischem Grün erblühten Pfannen gehalten, und mit ihnen sind auch die Löwen aus anderen Gebieten zurückgekehrt. Große Oryxherden mit über 60 Tieren weiden in den gelben Blumenfeldern. Und die Erdhörnchen-Clans zerstören mal wieder die Pisten und Wege mit ihren unterirdischen Bauten und Gängen. Man muss schon höllisch aufpassen, nicht reinzufahren oder reinzufallen. Ich bin alleine hier. Alleine in der Wildnis? Man ist eigentlich nie alleine in der Wildnis. So viele

Riesige Springbockherden haben bereits Einzug in die von frischem Grün erblühten Pfannen gehalten.

Tiere … und dabei sehe ich vermutlich nur 10 Prozent der Tiere, die mich sehen. Kennen Sie das Buch von Mark und Delia Owens: The Cry of the Kalahari? Auch mich ruft die Kalahari immer und immer wieder. Ich denke, ich habe hier schon in Summe zwei Jahres meines Lebens verbracht. Mal alleine (einmal sogar zwei Monate ganz alleine, in denen ich anfing, mit Tieren zu reden – jetzt urteilen Sie nicht vorschnell, bevor sie nicht auch einmal zwei Monate ohne jemanden zum Reden dabei zu haben, verbracht haben – und in denen ich anfing, ein Buch über meine Erlebnisse zu schreiben), mal mit meinem Mann und

Eine Gepardin streift mit ihrem Nachwuchs durch die Gegend.

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BOTSWANA

oftmals auch mit meinen Reisegruppen, denen ich „meine Welt“ näherbringen will. Mit den Reisegruppen habe ich auch schon so einiges erlebt. Es gibt sogar welche, die haben mich bisher bis zu sechs Mal (!) auf einer Reise in die Kalahari begleitet. Langweilig sagen Sie? Jedes Mal sind die Bedingungen anders, obwohl es immer die gleiche Jahreszeit ist. Mal ist es zu trocken und es regnet gar nicht, mal ist es zu nass und wir sehen das Küchenzelt davonschwimmen. Ernsthaft. Von Socken, die ich am hellen Morgen am Zeltboden vorbeischwimmen sah, bis zu Ochsenfröschen, die durch das Camp hüpften ... von keinem einzigen Tropfen Regen und Vögeln, die einen nicht duschen lassen wollen, weil sie das begehrte Nass lieber trinken und dabei die Scheu vor den Menschen vergessen und einem auf dem Schoß sitzen ... bis hin zum Honigdachs, der neben meinem Stuhl steht und vom Spülwasser trinkt ... ich kann Ihnen Stories erzählen ... ach was, was sage ich: Erleben ist besser als erzählt zu bekommen! Szenenwechsel zum genauen Gegenteil.

Mombo Camp – der Garten Eden im Herzen des Okavango-Deltas Wir – mein Mann und ich – sitzen am frühen Morgen (es dämmert gerade erst) auf der gemütlichen Terrasse unseres luxuriösen Chalets, da kommt erst ein Impala vorbeigerannt und dann ein ganzes Rudel Wildhunde. Leinwand live. Leider können wir sie nicht weiter beobachten, denn genauso schnell, wie sie kamen, verschwinden sie auf der anderen Seite. Wir machen uns auf zum kleinen Frühstück (schnell etwas zwischen die Zähne schieben und dann den Guide drängeln, dass es endlich losgeht) und sitzen keine zehn Minuten später

Eine seltene Beobachtung: Nashorn im Okavango Delta

im Wildbeobachtungsfahrzeug. Eigentlich wollten wir die Wildhunde noch erwischen, aber wir fahren erst fünf Minuten, da springt vor uns eine Leopardin von einem Baum und landet direkt auf dem friedlich grasenden Impala-Bock. Ich traue meinen Augen kaum – und natürlich habe ich so schnell nicht die Kamera einsatzbereit. Nur drei Minuten dauert diese Szene, bevor der Körper des Impalas erschlafft und es von der meiner Ansicht nach kleineren Leopardin weggezogen wird. Sie hechelt, als sie einen großen Baum mit einem ausladenden Ast erreicht und lässt die Beute los. Ein Blick nach oben. Es wird taxiert, wie man die Beute wohl dort hinauf bringt und schon schnappt sie das Impala am Genick, macht einen Satz und auf dem Ast liegt das Impala. Sie frisst etwas und ruht sich dann aus. Wir fahren weiter und finden einige Zeit später die Wildhunde mit dem erlegten Impala am Rande eines kleinen Waldstückes. Wir beobachten das geschäftige Treiben, als ich von links eine Löwin kommen sehe. Oh mein Gott, die Wildhunde haben sie noch nicht bemerkt. Die Löwin geht in den Kriechgang. Die Wildhunde sind unterdessen beschäftigt, wer die besten Stücke bekommt und reißen und zerren. Ein Wildhund liegt mit einem – ich tippe auf Schenkel – etwas abseits mit dem Rücken zur Löwin. Ich schreie kurz auf, als die Löwin einen Satz macht. Keine zwei Meter entfernt hat der Wildhund in buchstäblich letzter Sekunde mitbekommen, dass eine Löwin hinter ihm ist, und rennt – Warnrufe von sich gebend – um sein Leben. Die Löwin folgt ihm ins Dickicht, die anderen Wildhunde sind bereits aufgesprungen und davongerannt. Daraufhin kommt ein ganzes Löwenrudel aus dem Dickicht, aus dem die Löwin zuvor auch erschienen war und macht sich lautstark und mit neidischen Warnungen gegenüber Rudelmitgliedern über das restliche Impala her. Das Weibchen, das den Wildhund gejagt hat, kehrt zurück und will auch etwas haben, doch ein großes Männchen versetzt ihr eine schlagkräftige Lektion. Überhaupt hat er den Kadaver übernommen und warnt jeden, der zu nahe kommt. Etwas abseits streiten sich zwei weitere Löwenmännchen – keine Ahnung, ob es um die Beute geht oder um ein Weibchen, aber auf jeden Fall ist es sehr laut und beide richten sich auf, um sich nahezu im Stehen weiterzuschlagen. Raue Sitten und Adrenalin pur. So eine schnelle Abfolge von Ereignissen habe selbst ich noch nie erlebt. Als nichts mehr vom Impala übrig ist (das Männchen hat es tatsächlich alleine gefressen) kehrt einigermaßen Ruhe ein. Nashörner im Okavango-Delta anzutreffen, ist eher die Ausnahme, doch wir finden am Nachmittag tatsächlich ein Spitzmaulnashorn, das wir aus einiger Entfernung beobachten. Es ist scheu – und das ist auch gut so. Als wir weiterfahren, kommt ein Funkspruch von einem der 31


BOTSWANA

Elefanten am Boteti Fluss

Guides, der mit dem Filmteam des BBC unterwegs ist. Unser Guide fragt uns, ob wir Interesse an einer jungen Leopardin hätten, deren Mutter gestorben ist, als sie erst neun Monate alt war und die gerade umherzieht. Natürlich haben wir. Also fahren wir hin und sehen die zierliche Leopardin, die inzwischen 2,5 Jahre alt ist, aber viel zu klein für ihr Alter. „Sie wird so klein bleiben“, sagt unser Guide. „Keiner hat damit gerechnet, dass sie überhaupt überlebt, denn mit neun Monaten können sie eigentlich noch nicht alleine jagen. Aber sie hat es geschafft und ist inzwischen eine ausgezeichnete Jägerin.“ Wir beobachten sie, wie sie ein junges Warzenschwein jagt und tatsächlich Erfolg hat. Das Schwein schreit kurz und durchdringend – und das war es dann. Nahezu garantiert sieht man hier ständig Raubtiere. Daher wird das Gebiet auch oft von Fotografen und Filmteams wie BBC und National Geographic genutzt, denn die Möglichkeiten sind hier ganzjährig außerordentlich hoch. Was für ein Tag im Garten Eden – The Land of Plenty wird das Gebiet um das legendäre Mombo ebenfalls genannt, und auch die Folgetage machen dem Spitznamen alle Ehre. Sollten Sie gedacht haben, dass es im Okavango-­ Delta nur Vögel und Frösche gibt (und davon gibt es reichlich), dann muss ich sagen: weit gefehlt! Das Okavango-Delta ist das tierreichste Binnendelta der Welt, und hier geben sich viele Säugetiere ein Stelldichein. Wir kennen eigentlich alle Camps und Lodges im Okavango-Delta und davon gibt es schon einige, die tierreich sind. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie liegen alle inmitten unberührter Natur! Wollen Sie noch eine Story lesen? 32

Savuti-Region und die unheimliche Begegnung der anderen Art Wir sitzen in unserem eigenen Fahrzeug an einem Wasserloch und beobachten das Treiben der Elefantenherden. Es wird nie langweilig, das Kommen und Gehen zu sehen, vor allem, wenn die Kleinsten einer Herde, sobald sie das Wasser riechen, sofort losstürmen, den kleinen Rüssel schnell hin und her baumelnd und die Beinchen durch die Luft fliegend – so schnell die Füße tragen. Dann erreichen sie das Wasser, knien sich hin, weil sie noch nicht wissen, was sie mit dem langen Ding im Gesicht anfangen sollen (mit so einem Rüssel muss man auch genauso umzugehen lernen wie unsere Kinder das Essen mit Messer und Gabel) und trinken das Wasser direkt mit dem Mund. Wir stehen bereits ca. fünf Stunden hier (keine Menschenseele weit und breit), als es langsam dämmert. Wer in Afrika die Dämmerung kennt, weiß, dass es innerhalb kürzester Zeit dann auch schon dunkel wird. Wir machen uns auf den Rückweg in Richtung Campingplatz. Durch den dichten Wald schlängelt sich die tiefsandige Piste in Kurven. Als wir gerade um eine Kurve kommen, kreuzt vor uns eine Elefantenherde mit vielen Jungen den Weg. Wir machen den Motor aus, um sie nicht zu erschrecken. Die Leitkuh bleibt sofort stehen, schaut in unsere Richtung und kommt dann ohne Zeit zu verlieren mit aufgestellten Ohren und lauthals trompetend auf uns zu gerannt. Kurz vor unserem Auto macht sie halt, läuft ein paar Meter rückwärts, dreht dann um und rennt zu ihrer Herde zurück, schaut uns dabei aber immer noch an. Plötzlich sagt mein Mann: „Schau mal in den Rückspiegel! Da steht ein riesiger Elefantenbulle, der den ganzen Spiegel ausfüllt.“ Ich sehe

Highlight im Makgadikgadi-Nationalpark: die Erdmännchen


BOTSWANA

Tierische Erlebnisse in Botswana! Der westliche Rand der MakgadikgadiNationalparks wird durch den BotetiFluss markiert. Hierhin kommen die Zebras, sobald es in den Pfannen kein Wasser mehr gibt. Lesen Sie auch den Bericht auf Seite 34.

es im Seitenspiegel. Der Bulle ist in der Tat riesig und wiegt bestimmt knapp sechs Tonnen. Jetzt wissen wir, warum die Elefantenkuh so schaut. Der Elefantenbulle – bis dahin gemächlich in Richtung Auto die Piste entlang trottend – ist auf uns aufmerksam geworden. Auf einmal entschließt er sich, uns anzugreifen und spurtet auf uns zu. Kurz vor unserem Heck macht er halt, geht ebenfalls ein paar Schritte rückwärts und kommt dann wieder angerannt. Wir verhalten uns ruhig. Was sollen wir auch sonst tun? Vor uns eine aufgebrachte Elefantenkuh und hinter uns der Bulle – neben uns Bäume. Kein Fluchtweg! Also ruhig bleiben! Leichter gesagt, als getan. Gott sei Dank stoppt der Bulle! Doch dann entscheidet er, an der Seite des Autos vorbei zu gehen, um das „UNDING“ näher zu betrachten. Die Fenster sind heruntergekurbelt, und wir trauen uns nicht, uns zu bewegen und sie zuzumachen. Als er in der Höhe der Fahrertür ist (ich sehe dabei meinen Mann, der nur stur geradeaus schaut, aber dessen Atem hörbar schneller geht) springt auf einmal unser Kühlschrank an und gibt ein lautes „brrrr…“ von sich. Sofort kommt der Elefantenrüssel durch das offene Fenster, und ich denke, mein Mann bekommt gleich einen Herzinfarkt. Ich muss zugeben, ich weiß auch nicht, was tun. So ratlos war ich noch nie. Dann zieht er seinen Rüssel zurück und geht weiter in Richtung der Herde, die inzwischen auf der anderen Seite im Wald verschwunden ist. Wir beide – starr vor Schreck – sagen eine ganze Weile kein Wort und bleiben bewegungslos sitzen. Dann sagt mein Mann: „Ich mag keine Elefanten mehr sehen. Wir fahren morgen zurück!“

Die lustigen Erdmännchen tanzen mir auf der Nase herum Makgadikgadi-Salzpfannen. Was? Wie war das? Mak…ähm…Makgadi…ähm…MakgadikgadiNationalpark! Ich frage mich, wer kommt auf die Idee, einem Nationalpark einen dermaßen schwer auszusprechenden Namen zu geben! Der Park selbst misst ca. 4.900 km² und hat seinen Namen von den angrenzenden ca. 12.000 km² großen Makgadikgadi-Salzpfannen, die die größten zusammenhängenden Salzpfannen der Welt sind. Vor 30.000 Jahren war diese Gegend ein riesiger Inlandsee, der nach und nach ausgetrocknet ist. Zurück blieben eine riesige Salzpfanne und eine schier endlos erscheinende Gegend, gespickt mit Baobabs und wilden Sträuchern am Rande der Pfannen. Die perfekte Heimat für unzählige Zebras, Gnus, Strauße, Oryxantilopen und Springböcke. Im botswanischen Sommer (zwischen ca. Dezember und Mai) füllen sich große und kleine Pfannen mit Wasser und ziehen riesige Flamingoschwärme sowie die größte Zebramigration im südlichen Afrika an. Zigtausende Zebras kommen vom Boteti-Fluss am MakgadikgadiNationalpark, vom Chobe-Nationalpark und

zum Teil vom Okavango-Delta in die fruchtbaren Salzpfannen, sobald saftiges, nahrhaftes Grün entsteht. Gefolgt natürlich von den jagenden Raubkatzen. Aber noch etwas Besonderes hat der Park zu bieten: die geselligen Erdmännchen. Im Februar und März war ich erst mit einer kleinen Gruppe, dann mit einem Journalisten im Jacks Camp und habe nicht nur inmitten der gewaltigen Zebraherden gestanden. Wir haben uns auch auf die Suche nach den habituierten (an Menschen gewöhnten) Erdmännchen gemacht. Ein Späher geht voraus und sucht die lustigen Gesellen. Wir kommen zu einer Gruppe von Erdmännchen, die vier Junge hat. Die ganze Erdmännchenfamilie ist sehr beschäftigt. Es wird nach Käfern, Raupen, Spinnen und Skorpionen gesucht und gebuddelt, gefressen und geschmatzt, was das Zeug hält. Keiner lässt sich bei der Futtersuche von unseren Kameras stören. Als es wärmer wird, wollen die Erdmännchen ausruhen und stellen sich in unsere Schatten. Die sogenannten Späher passen dabei immer auf die ganze Gruppe auf, suchen sich einen erhöhten Aussichtspunkt und warnen die restlichen Gruppenmitglieder vor Raubvögeln oder Gefahr durch Katzen. Ich sitze und mache Fotos von den lustigen Gesellen, als ich erschrecke, als eines der Erdmännchen erst auf mein Bein klettert und mit einem Satz weiter auf meine Schulter. Ich nehme die Kamera runter und schaue ihn an, doch da klettert er schon weiter auf meinen Kopf. Nicht einmal, als ich mich bewege, lässt er sich stören. Im Gegenteil. Jedes Mal, wenn ich meinen Kopf drehe, hängt auf einmal sein Schwanz in meinem Gesicht. Das muss ein lustiges Bild sein, denn die Guides lachen. Dennoch bin ich glücklich, die Auserwählte zu sein, die „ihren Kopf hinhält“, damit das Tier besser sehen kann.

Liane Merbeck liebt den afrikanischen Kontinent schon von Kindesbeinen an. Nach unzähligen Reisen und Abenteuern im südlichen und östlichen Afrika kennt sie sich bestens aus, wenn es um die Tier- und Pflanzenwelt Afrikas geht. Als Gründerin und Geschäftsführerin der Abendsonne Afrika ist sie immer auf der Suche nach den schönsten und nachhaltigsten Camps und Lodges, engagiert sich für verschiedene Naturschutz­ projekte (in Afrika und in Deutschland) und führt regelmäßig kleine Gruppen auf ungewöhnlichen Reisen durch die spannendsten Gebiete Afrikas.

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BOTSWANA

Die große „ZEBRA“Wanderung in Botswana

E

s ist ein Geräusch, das man nie wieder vergisst, wenn es einmal wahrgenommen wurde. Ein Eselähnliches Gewieher – nur kräftiger und mit leichten Unterbrechungen. Noch wenige Minuten vorher lauschte man den Stimmen der Nacht: Uhus, Barking Geckos oder dem Geplätscher der Elefanten beim Baden, doch plötzlich sind sie da, Tausende von Zebras.

Alljährlich kommen die Herden an die Flussufer des Boteti (westliche Seite des MakgadikgadiNationalparks), um hier in der Trockenzeit von Mai bis Oktober zu überwintern. Die Jungtiere sind nun schon mindestens 3 bis 4 Monate alt und können mit den Alttieren mithalten. Unzählige Herden, von Hengsten angeführt, kommen tagein, tagaus zum Trinken an den Fluss. Die Grasebenen des Makgadikgadi-Nationalparks sind nicht weit entfernt und dienen den Tieren als Nahrungsquelle. Die Wanderung war einst zu vergleichen mit der Gnu- und Zebrawande-

ChobeNationalpark

Dez. – Feb./Mrz.

Moremi Game Reserve OkavangoDelta

Nxai-PanNationalpark

Maun

Mai – Nov.

Makgadikgadi-PansNationalpark

Central Kalahari Game Reserve GABORONE

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Mrz. – Mai


BOTSWANA

rung in der Serengeti Tansanias. Durch Ansiedlung, Viehzucht und künstliche Barrieren verkleinerte sich diese Migration in den letzten 40 Jahren zusehends. Heute, so schätzen Experten, wandern „nur“ noch ca. 40.000 Zebras immer nach dem gleichen Zyklus. Die Zebras und auch ein paar kleinere Gnuherden ziehen über den Nxai-Pan-Nationalpark, die östlichen Außenseiten der Makgadikgadi-Salzpfannen, bis hin zum Boteti im jährlichen Zeitlauf. Im Februar/ März stoßen sogar Herden vom OkavangoDelta und der Linyanti-Region bei den Makgadikgadi-Grasebenen dazu. Zu einer besonders starken Konzentration von Zebras kommt es an der östlichen Seite des Makgadikgadi-NP im März/April. Allerdings ist der zeitliche Ablauf sehr stark abhängig vom gefallenen Niederschlag zwischen Dezember und April. Die Landschaft, erzeugt von Salzpfannen, Grasebenen und der Ihlala-Palme, ist unverwechselbar. Besonders wenn noch Wasser in den Salzpfannen des einst größten afrikanischen Inlandsees steht und Flamingos, Braune Hyänen, aber auch Erdmännchen sich zwischen den grasenden Herden aufhalten.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Wasserlöcher an der östlichen Seite des Makgadikgadi-Nationalparks errichtet, um die Konzentration der Tiere und die Wanderung zu entzerren. In langen Trockenzeiten werden die Weidegründe um die natürlichen Wasserstellen wie z. B. den Boteti zu stark beansprucht, und die Wege vom Wasser zur Nahrung und zurück können nicht mehr oder nur mit großen Verlusten bewältigt werden.

Reisetipps Beste Standorte zur Beobachtung: Dez. – Feb/März: Nxai Pan Camp, Migration Expeditions Camp März – Mai: Jacks/ San Camp, Camp Kalahari Mai/Juni – Okt: Meno a Kwena

Bereits vor fast 20 Jahren, als der Boteti noch oder wieder ausgetrocknet war, wurden entlang des Flusses von David Dougmore und einigen Anwohnern des Botetis Wasserlöcher am Fluss errichtet, um die damals letzten Teile der Mi­gration zu retten. Zum Glück führt der Boteti seit 2009 wieder Oberflächenwasser, und es hat sich ein kleines Paradies daraus entwickelt. Manchmal können sogar bis zu 300 Elefanten am Fluss beim Baden und Trinken beobachtet werden. Es ist viel geschehen, um eines dieser letzten Naturwunder zu erhalten – und es ist eine in sich gehende Ruhe, die großen Teile der Zebraherden bei untergehender Sonne in dieser fast brettebenen Savanne beim Grasen oder Spielen zu beobachten. Selbstverständlich mit dem einzigartigen Wiehern der Zebras.

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REISETIPPS

Botswana Intensiv 10 Tage faszinierende Flugsafari zu den berühmtesten Highlights des Landes. Zahlreiche Verlängerungen möglich!

Reiseverlauf: Maun – Khwai-Region (OkavangoDelta) – Linyanti-Region – Makgadikgadi-Nationalpark – Maun

HÖHEPUNKTE • Tierbeobachtungen in der KhwaiRegion (Okavango-Delta), LinyantiRegion und im MakgadikgadiNationalpark

Botswana ist ein einzigartiges Tierparadies, welches seinesgleichen sucht. Bei dieser Safari dringen Sie tief in einige der spannendsten Gebiete Botswanas vor: die Khwai-Region im bezaubernden OkavangoDelta, das wildreiche Linyanti-Gebiet an der Grenze zu Namibia und zum Boteti-Fluss am MakgadikgadiNationalpark.

• Private Gebiete Khwai und Linyanti mit Möglichkeit zu Fahrten abseits der Wege, Nachtpirschfahrten und Buschwanderungen

Sie übernachten in komfortablen, authentischen Safaricamps mit gutem Service und erstklassigen Guides. Neben den klassischen Pirschfahrten können Sie Nachtfahrten, Buschwanderungen und saisonal auch Boots- und Mokorofahrten unternehmen. Gerade am Boteti-Fluss bietet sich zudem oftmals eine hervorragende Tierbeobachtung direkt vom Camp aus. Diese spannende Reise wird Ihnen immer in Erinnerung bleiben!

• Offene Safarifahrzeuge

Beispielreiseverlauf:

• Sehr authentische, naturnahe Safariunterkünfte

• Begegnung mit den San-Busch­ männern

ab

3.998 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3krykoe 36

1. – 3. Tag: Von Maun aus fliegen Sie per Sportflugzeug in die Khwai-Region, ein Teil des OkavangoDeltas. Im Gegensatz zu staatlichen Nationalparks und Reservaten haben Sie in diesem privaten Gebiet auch die Gelegenheit, Wildbeobachtungsfahrten bis in die Dunkelheit hinein zu unternehmen. Auf einer Mokorofahrt (Einbaumkanu) werden Sie geruhsam durch die verschlungenen Wasserwege des Okavango-Deltas gestakt (wasserstandsabhängig). Vor allem die seltenen Pferde- und Rappenantilopen halten sich gerne in diesem Gebiet auf, und während der Trockenzeit sind große Elefanten- und Büffelherden keine Seltenheit. Auch Leoparden, Geparde und Löwen werden regelmäßig gesichtet. 4. – 6. Tag: Ein aussichtsreicher Flug bringt Sie weiter nach Nordosten in das Linyanti-Gebiet. Diese Region ist ein Paradies für diejenigen, die TierbeobRufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

achtung ganz exklusiv in einer noch nahezu unberührten Wildnis erleben möchten. Mit erfahrenen Guides unternehmen Sie ausgiebige Wildbeobachtungsfahrten und treffen dabei oftmals auf Elefanten, Löwen, Geparde, Giraffen, Zebras, Gnus, Kudus, Impala, Flusspferde, Hyänen und Moorantilopen. Es gibt auch zahlreiche Vogelarten, viele nachtaktive Tiere und eine beeindruckende Vegetation. 7. – 9. Tag: Per Sportflugzeug geht es zurück nach Maun und von dort mit einem Fahrzeugtransfer zum ursprünglichen Meno-a-Kwena-Camp, das direkt am Boteti-Fluss am Makgadikgadi-Nationalpark liegt. Sie unternehmen Wildbeobachtungsfahrten und Buschwanderungen. Auch kurze Bootsfahrten auf dem Boteti-Fluss (wasserstandsabhängig) stehen auf dem Programm. Ein kulturelles Highlight ist ein Spaziergang mit den San-Buschmännern, bei dem Sie viel Wissenswertes über diese Jahrtausendalte Kultur und deren Traditionen erfahren. Vom Camp aus haben Sie eine traumhafte Aussicht über den Fluss, an dem vor allem zur Trockenzeit reges Treiben herrscht. 10. Tag: Heute endet Ihre spannende Reise mit einem Transfer nach Maun. Vielfältige Verlängerungen sind möglich! Unsere Bausteine finden Sie auf Seite 37.

Reisepreis pro Person im Doppel ab Maun/bis Maun (10 Tage): 01. Nov. 2021 – 30. Nov. 2021 01. Dez. 2021 – 19. Dez. 2021 20. Dez. 2021 – 09. Jan. 2022 10. Jan. 2022 – 31. März 2022 01. Apr. 2022 – 30. Apr. 2022 01. Mai 2022 – 31. Mai 2022 01. Juni 2022 – 30. Juni 2022 01. Juli 2022 – 31. Aug. 2022 01. Sep. 2022 – 31. Okt. 2022 01. Nov. 2022 – 30. Nov. 2022 01. Dez. 2022 – 19. Dez. 2022 20. Dez. 2022 – 31. Dez. 2022

3.998,-€ (statt 6.412,-€) 3.998,-€ (statt 5.818,-€) 4.945,-€ (statt 6.307,-€) 3.998,-€ (statt 6.341,-€) 5.779,-€ 5.479,-€ 6.589,-€ 7.298,-€ 6.779,-€ 5.779,-€ 5.279,-€ 5.498,-€


REISETIPPS

Verlängerungsbausteine 4 Tage Central-KalahariWildschutzgebiet

3 Tage Viktoria Fälle (Simbabwe)

Sie fliegen von Maun zu Ihrem Camp, das tief innerhalb des Central-KalahariWildschutzgebiets liegt. Erleben Sie eines der größten Reservate Afrikas, in dem es bis 2008 noch keine Unterkunft gab und das daher noch sehr unberührt und besonders wild- und tierreich ist. Neben den prächtigen, schwarzmähnigen Kalaharilöwen gibt es hier viele Geparde, die die Ebenen für ihre dynamischen Jagden auf die großen Springbockherden nutzen. Außerdem sind hier die seltenen braunen, langhaarigen Schabrackenhyänen, Leoparden, Löffelhunde, Honigdachse und Erdhörnchen beheimatet – Tiere, die man sonst nicht so leicht zu sehen bekommt. Erleben Sie bei täglichen Pirschfahrten und geführten Wanderungen die beeindruckende Wildnis und den Tierreichtum der Kalahari!

Die berühmten Viktoria Fälle liegen auf der Grenze von Sambia und Simbabwe und gehören seit 1989 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Bei diesem imponierenden Naturschauspiel stürzt der mächtige Fluss Sambesi auf einer Breite von ca. 1,7 km in eine etwa 110 m tiefe Erdspalte. Viele Aktivitäten, wie z. B. ein Besuch der Fälle, eine Bootsfahrt zum Sonnen­ untergang auf dem Sambesi, Helikopterrundflüge, Wildbeobachtungsfahrten im Zambezi-Nationalpark etc. sind hier möglich.

4 Tage Nxai-Pan-Nationalpark

3 Tage Chobe-Nationalpark

Von Maun aus fliegen Sie Richtung Osten, in den Nxai-Pan-Nationalpark. Erkunden Sie die scheinbar unendlichen Weiten der Steppe und sehen Sie Tiere, die Sie im Norden Botswanas nicht so leicht zu Gesicht bekommen. Von Januar bis März hält sich zudem die größte Herdenmigration Afrikas (außerhalb der Serengeti) im Nxai-Pan-Nationalpark auf. Beobachten Sie die Zebras und Gnus und deren Jäger wie Geparde und die bekannten schwarzmähnigen Kalaharilöwen. Im Nxai-PanNationalpark gibt es nur 2 Wasserlöcher, an die die Tiere zum Trinken und Baden gehen können. Eines davon liegt unmittelbar vor dem Camp, das andere nur wenige Kilometer entfernt.

Mit dem Buschflieger gelangen Sie vom Okavango-Delta nach Kasane, zum Chobe-­ ­­Nationalpark. Mit mehr als 100.000 Elefanten gibt es hier wohl mehr Dickhäuter als in ganz Südafrika! Aber auch viele andere Tiere wie Flusspferde, Kudus, Krokodile, Büffel und Löwen sind in großer Zahl im Park vertreten. Sie unternehmen spannende Wildbeobachtungsfahrten im offenen Safarifahrzeug und können auf Bootsfahrten oftmals Elefanten beim Baden und Trinken beobachten.

Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

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REISETIPPS

Safariromantik Botswana 10 Tage deutschsprachig geführte Kleingruppenreise mit mobiler, hochwertiger Zeltsafari (ohne Mithilfe der Gäste)

Reiseverlauf: Maun – Moremi-Wildschutzgebiet/ Khwai-Region – Savuti-Region – Chobe-Nationalpark – Viktoria Fälle

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HÖHEPUNKTE • Deutschsprachiger Guide und eine erfahrene Crew während der Safari • Tierbeobachtungen in verschiedenen Regionen (Okavango Delta/Moremi Wildschutzgebiet/Khwai Region und Chobe Nationalpark) • Spannende Bootsfahrt auf dem Chobe Fluss • Besuch der Viktoria Fälle in Simbabwe • Naturnahe Reise mit max. 6 Teilnehmern • Große Meruzelte mit eigenem Buschbadezimmer und Rundum-­ Service

Auf dieser Reise erleben Sie eine wunderbare Safari à la Hemingway! Sie möchten spannende Regionen hautnah erleben, Afrika wirklich fühlen, sehen, riechen und die Geräusche des Busches auch bei Nacht wahrnehmen? Dann sind Sie mit dieser Reise mittendrin: Sie besuchen einige der spannendsten Regionen Botswanas. Erkunden Sie dieses faszinierende Land, das für seinen unglaublichen Wildreichtum und seine Tierdichte bekannt ist. Mit Ihrem Guide entdecken Sie die spannende Wildnis von Ihrem eigenen Fensterplatz im Fahrzeug aus, während sich die Safaricrew um Ihr leibliches Wohl und das Camp kümmert. Sie übernachten in großen Safarizelten, die von einer erfahrenen Safari-Crew errichtet werden. Die Meruzelte sind alle mit Einzelbetten, komfortabler Matratze, Decken, Kissen, Bettwäsche und Handtüchern ausgestattet. Jedes Zelt hat ein eigenes, direkt angrenzendes „Buschbadezimmer“. Der Koch zaubert schmackhafte Gerichte auf dem offenen Feuer. Sie lauschen den Stimmen der Wildnis und erleben die Natur hautnah! Reiseverlauf:

ab

3.298 €

pro Person Alle Informationen, Abfahrtstermine und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/2Tr6iOz

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Empfehlenswertes Vorprogramm: 3 Tage Makgadikgadi-Nationalpark, zum Beispiel zur Zebramigration (Siehe Seite 34 – 35.)

mit Ihnen in das Moremi-Wildschutzgebiet. Ein Mosaik aus Grasland, Wäldern und Lagunen beherbergt eine der reichsten Tier- und Pflanzenwelten in Afrika. Abends fahren Sie in die Khwai-Region, in der Sie die kommenden beiden Nächte verbringen. 4. – 5. Tag: Weiter geht es in Richtung Norden zum Chobe-Nationalpark, in dem Sie zwei Nächte mitten in der Wildnis der Savuti-Region verbringen. Die wüstenähnliche Landschaft mit hohen Sandgraten und Hügeln vulkanischen Ursprungs ist einzigartig für die Region. Die legendäre Gegend ist eine ex­­treme Wildnis: Sie zieht eine große Anzahl von Tieren an, insbesondere Elefanten, Hyänen und Löwen. 6. – 7. Tag: Die Fahrt führt Sie zum Chobe-Fluss, der einen großen Kontrast zu der Savuti-Region bildet. Im Norden Botswanas finden Sie die größte Elefantenkonzentration weltweit mit über 100.000 Elefanten vor. Dort unternehmen Sie neben Wildbeobachtungsfahrten im Allradfahrzeug auch eine Bootsfahrt, um Elefanten und andere Tiere beim Trinken und Baden zu beobachten. 8. – 9. Tag: Nach dem Frühstück verabschiedet sich Ihr Guide, doch Ihr Abenteuer ist noch nicht zu Ende. Ein Transfer bringt Sie über die Grenze nach Simbabwe. Bei dem beeindruckenden Naturschauspiel der Viktoria Fälle stürzt der Sambesi in eine über 100 m tiefe Erdspalte. 10. Tag: Transfer zum Flughafen Victoria Falls. Ihre spannende Reise endet heute. Teilnehmerzahl: mind. 2, max. 6 Teilnehmer

1. Tag: In Maun werden Sie bereits am Flughafen erwartet, um in Ihre Unterkunft gebracht zu werden. Hier können Sie sich erst einmal akklimatisieren. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Optionale Aktivität, die wir Ihnen auf Wunsch gerne buchen: Rundflug über das Okavango-Delta. 2. – 3. Tag: Ihre Safari beginnt bereits früh morgens. Ihr Guide holt Sie in Ihrer Unterkunft ab und fährt Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

Reisepreis pro Person ab Maun bis Victoria Falls (10 Tage): 15.11.2021 – 24.11.2021 11.03.2022 – 21.03.2022 04.04.2022 – 15.06.2022 11.07.2022 – 30.10.2022 07.11.2022 – 12.12.2022

im Doppel

im Einzel

3.475,-€ 3.298,-€ 3.575,-€ 4.498,-€ 3.575,-€

3.750,-€ 3.573,-€ 3.850,-€ 4.773,-€ 3.850,-€


REISETIPPS

Botswana Privat 8 Tage privat geführte Zeltsafari (ohne Mithilfe der Gäste) durch die Wildnis Botswanas Reiseverlauf: Maun – Moremi-Wildschutzgebiet (Okavango-Delta) – Khwai-Region – Savuti-Region (Chobe-Nationalpark) – Kasane Botswana steht für unberührte, abgeschiedene Wildnis und fantastische Tierbeobachtungen. Genießen Sie das Safariparadies auf dieser Reise mit Ihrem privaten Guide und eigener Safaricrew ganz exklusiv – ob nur zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie. Eine solche private Safari kann ganz nach Ihren Wünschen gestaltet werden! Erfahrene Ranger begleiten Sie auf der Reise und enthüllen die großen und kleinen Geheimnisse des Busches. Sie leben mit dem natürlichen Rhythmus des Tages und genießen jeden einzelnen Augenblick. Auf ausgiebigen Wildbeobachtungsfahrten erkunden Sie mit Ihrem professionellen Guide die schönsten Gebiete Botswanas. Das Camp wird dabei von der erfahrenen Crew größtenteils auf privaten Zeltplätzen mitten in der Wildnis errichtet. Sie übernachten in großen Meruzelten, die mit Einzelbetten, komfortabler Matratze, Decken, Kissen, Bettwäsche und Handtüchern ausgestattet

sind. Jedes Zelt hat sein eigenes angeschlossenes Buschbadezimmer mit Toilette und Dusche. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Verlängerung im Chobe-Nationalpark am Chobe-Fluss mit seinen unzähligen Elefanten? Oder ein Abstecher in die wunderbare, einsame Wildnis der Central Kalahari mit ihren mächtigen, schwarzmähnigen Löwen? Gerne stellen wir Ihnen eine persönliche Tour zusammen! Reisepreis pro Person im Doppel ab Maun bis Kasane (8 Tage): 01.11.2021 – 31.12.2021 01.01.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 31.12.2022

ab

3.895 €

3.895,-€ 3.998,-€ 4.398,-€ 3.998,-€

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3wo9zgg

HÖHEPUNKTE • Tierbeobachtungen im MoremiWildschutzgebiet (Okavango-Delta), Khwai-Region und Savuti-Region/ Chobe-Nationalpark • Privater Guide für die gesamte Safari • Äußerst komfortable Hauszelte mit eigenem Buschbadezimmer • Ohne Mithilfe – eine Safaricrew kümmert sich um alle Belange

Botswana Explorer 17 Tage Zeltsafari (Mithilfe der Gäste beim Zeltauf-/abbau) zu den Höhepunkten Botswanas und den Viktoria Fällen. Auch mit geändertem Reiseverlauf (8 bzw. 14 Tage) möglich, fragen Sie uns! Reiseverlauf: Maun – Khumaga – Central Kalahari – Maun – Okavango-Delta – Moremi-Wildschutzgebiet – Chobe-Nationalpark – Viktoria Fälle

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HÖHEPUNKTE • Tierbeobachtungen in den schönsten Gebieten Botswanas: Central Kalahari, Okavango-Delta / Moremi-Wildschutzgebiet und Chobe-Nationalpark • Mokorofahrt im Okavango-Delta • Begegnung mit San-Buschmännern • Viktoria Fälle in Simbabwe • Naturnahe Reise mit max. 12 Teilnehmern • Deutschsprachige Reisebegleitung • Super Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei dieser Tour haben Sie einen sehr ausführlichen Einblick in die wilde und tierreiche Naturschönheit Botswanas. Sie lernen eine der ältesten Kulturen der Welt, die San-Buschmänner, kennen und erleben das Okavango-Delta, den elefantenreichen ChobeNationalpark und die mächtigen Viktoria Fälle.

13. – 15. Tag: Weiter geht es nach Nordosten in Richtung Chobe-Nationalpark. Auf dem Weg dorthin durchqueren Sie die Sumpfebene des Savuti, wo Sie eine Nacht verbringen.

Reiseverlauf:

16. Tag: Sie überqueren die Grenze nach Simbabwe und fahren zu den Viktoria Fällen. Die letzte Nacht verbringen Sie in einer komfortablen Lodge.

1. Tag: Nach dem Campaufbau und einem traditionellen Mittagessen werden Sie von einem lokalen Guide des Wayeyi-Stammes durch das Dorf Khumaga geführt. Es gibt viel über das einzigartige und faszinierende Leben der Menschen vor Ort zu erfahren.

17. Tag: Heute endet Ihre Reise. Möglichkeit zur Verlängerung oder Transfer zum Flughafen. Fragen Sie uns nach den vielen Alternativen!

2. – 5. Tag: Sie erreichen die unberührte Wildnis des größten Wildreservates Botswanas, das CentralKalahari-Wildschutzgebiet. Unbeschreibliche Weiten, klare Sternennächte und die atemberaubende Schönheit der Kalahari werden auf Pirschfahrten und im Camp erlebt. Das ist pures Abenteuer. 6. Tag: Nach einer letzten Wildbeobachtungsfahrt am Morgen geht es in Richtung Norden. Sie übernachten in einer komfortablen Lodge. Sie haben die Möglichkeit, einen Rundflug über das OkavangoDelta zu buchen. 7. – 9. Tag: Sie gelangen tiefer in das Delta, entlang der von Gräsern gesäumten Wasserwege und Überflutungsebenen. Sie werden zwei Tage damit verbringen, diese wunderschöne Gegend per Mokorofahrten und geführten Wanderungen auf den Inseln des Okavango-Deltas zu erkunden. Rufen Sie uns an unter:

10. – 12. Tag: Mit der Ankunft im Moremi-Wildschutzgebiet, einem der besten Tierreservate des südlichen Afrika, beginnt der eigentliche GroßwildSafari-Aspekt der Reise.

+ 49 (0)7343 92998-0

Teilnehmerzahl: mind. 4, max. 12 Teilnehmer Auch mit geändertem Reiseverlauf (8 bzw. 14 Tage) möglich, fragen Sie uns! Reisepreis pro Person ab Maun bis Victoria Falls (17 Tage): 24.10.2021 – 25.12.2021 06.01.2022 – 28.06.2022 03.07.2022 – 08.10.2022 23.10.2022 – 24.12.2022

ab

2.677 €

im Doppel

im Einzel

2.677,-€ 2.683,-€ 2.882,-€ 2.683,-€

2.810,-€ 2.816,-€ 3.015,-€ 2.816,-€

pro Person Alle Informationen, Abfahrtstermine und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3giJrxM 39


INTERVIEW

Interview mit unserem Gründer und Geschäftsführer

MICHAEL MERBECK Wann warst du das erste Mal in Afrika, und wo war das genau? Es war 1998, Namibia, die südliche Route: Sossusvlei, Fish River Canyon und Lüderitz. Es war mein erster Kontakt mit dieser faszinierenden Landschaft und dem afrikanischen Wildlife, obwohl es nicht die typischen Wildregionen sind. Was ist heute dein Lieblingsort in Afrika? Am wohlsten fühle ich mich in Botswana mit seiner über­ wältigenden Tierdichte, unberührter rauer Landschaft und dem Gefühl, dass Raum und Zeit stehen geblieben sind. Gibt es ein Land oder eine Region, wo du noch nicht warst und unbedingt einmal hin möchtest? Nicht wirklich. Im südlichen und östlichen Afrika habe ich so ziemlich alle Regionen bereist, und es gibt wirklich nur noch wenige Flecken, die ich nicht besucht habe bzw. wo meine Frau und ich noch nicht gewesen sind. Die meisten Stellen haben wir mit unserem eigenen Allradfahrzeug besucht, das perma­ nent in Afrika geparkt ist. Welches ist dein afrikanisches Lieblings-Wildtier? Das ist schwer zu sagen, denn alle Tiere haben ihre Besonderheiten und sollten für ihre Fähig­ keiten und Überlebensstrategien bewundert werden. Der Honigdachs steht an oberster Stelle. Seine lässige Art, Mut und Intellekt zeichnen ihn nach meiner Meinung aus. Er stellt sich Löwen und Leoparden und dringt in die gesichertsten Küchen vieler Lodges ein, um sich gute Nahrung zu besorgen. Nenne uns doch mal ein Beispiel für etwas, das „Typisch Afrika“ ist … „Hakuna Matata“ (dt. „Kein Problem“) – neben einer fast schon verbohrten Bürokratie (ähnlich wie bei uns) gibt es viel Lässig­ keit und Zeit! Es ist häufig die Unbeschwertheit, trotz widriger Umstände, der Menschen vor Ort. Gab es eine ganz besondere Begegnung, ein ganz besonderes Erlebnis, an das du dich immer wieder gerne erinnerst? Es gibt zahllose Erlebnisse in über 20 Jahren, doch eine Begeg­ nung ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Es war in der Savuti-Region (Chobe-Nationalpark, Botswana), wo wir in eine Elefantenherde (Breeding Herd) gefahren sind. Wir steckten plötzlich fest und wurden von vorne von einer etwas säuer­ lichen Elefantenkuh angegriffen. An Flucht nach hinten war nicht zu denken, da wir im Tiefsand steckten und sich von dort noch ein männlicher Elefantenbulle anschlich. Im Spiegel war er lange und deutlich zu sehen, es dauerte ca. 5 Minuten, bis er sich langsam zwischen Gestrüpp und Fahrzeug vorbei zwängte. 40

Knallhart nachgefragt: Können Reisen nach Afrika überhaupt nachhaltig sein? Das ist meiner Meinung nach nicht mit einem Ja oder Nein zu beantworten. Sind Reisen, egal in welcher Form, schädlich für Klima und Umwelt? Ja! Alles „Nicht Notwendige“ bringt eine Belastung für Natur und Umwelt mit sich. Egal, ob Lebensmit­ telproduktion, Herstellung von Gütern jeglicher Art oder die Fortbewegung mit Verbrennungs- und auch Elektromotoren. Es ist der übermäßige und häufig auch nicht notwendige Konsum, der einen beträchtlichen Schaden an unseren existierenden Lebensbedingungen anrichtet. Wir werden die Welt, in der wir leben, nicht zurückdrehen können – aber wir können, eigent­ lich müssen wir – nach meiner Meinung – versuchen, Dinge bewusster zu machen. Mit der Reise eine Kompensation anstre­ ben (von Artenschutz bis Klima und Community), besonders wenn es sich um Naturschutzgebiete handelt, die dem Arten­ schutz dienen, ist sinnvoll und notwendig! Wie viele Gäste von Abendsonne Afrika kompensieren ihre Flüge denn heute schon? Leider noch sehr wenige. Unter 3 %. Wir als Unternehmen kompensieren die meisten Langstreckenflüge unserer Gäste, um hier ein Gleichgewicht zu schaffen. Pandemiebedingt waren die Menschen auch weniger empfäng­ lich für Klimaschutz und Kompensation. Welche Maßnahmen zum Thema Nachhaltigkeit sind denn heute schon ganz normal vor Ort? Das ist unterschiedlich von Land zu Land. Das südliche Afrika ist etwas fortschrittlicher, wenn es um den Einsatz von nachhaltigen Energien im Bereich der Unterkünfte geht, z. B. Solaranlagen. Es sind meistens die kleineren Unterkünfte und Partner vor Ort, die im Artenschutz und bzgl. Klimabilanz gut unterwegs sind. Wo liegt deiner Meinung nach das meiste Potenzial oder dringender Nachholbedarf? Es ist wichtig, dass wir, als besuchende Nationen (da schließe ich alle reichen Nationen ein), nicht die Zielländer ausnutzen in Form von Billig- und Massen-Tourismus und wir dabei nur an unseren Spaß und Konsum denken, sondern einen Austausch der Wertschätzung auf Augenhöhe anstreben. Zukünftige Gene­ rationen sollen auch die Schönheit und Vielfalt dieser Länder erleben können. Bitte noch ein Schlusssatz: „Warum ausgerechnet Afrika?“ Afrika ist und bleibt ein spannender und mystischer Kontinent mit seinen unzähligen Facetten an Landschaft, Menschen und Tieren und ist mit nichts in der Welt vergleichbar. Einmal Afrika – immer Afrika!


REISEN mit unserer

Gründerin Liane Merbeck

Jedes Jahr begleite ich Gleichgesinnte, Natur- und Afrikaliebhaber zu bevorzugten Plätzen im südlichen Afrika. Als überzeugte und engagierte Naturschützerin liebe ich Afrika, und nach unzähligen Afrikareisen fasziniert mich dieser Kontinent noch immer. Gerne teile ich meine Leidenschaft mit gleichgesinnten, interessierten Leuten, die die Natur zu schätzen und zu respektieren wissen. Ich freue mich sehr, wenn Sie mich auf einer meiner Reisen „abseits der üblichen Pfade“ begleiten!

t auf Wir setzen Sie gerne bereits jetz eren rmi info und die Interessenten-Liste gen nun Pla Sie über Details, sobald die endgültig abgeschlossen sind. Melden Sie sich an! info@abendsonneafrika.de ê + 49 (0) 73 43 / 929 98-0

Die Geheimnisse der Kalahari Begleiten Sie mich auf meine Lieblingstour und lernen Sie die kleinen und großen Geheimnisse der Gebiete kennen, die nicht auf der „touristischen Landkarte“ präsent sind und die so speziell eigentlich gar nirgendswo angeboten werden. Hier stehen nicht so sehr der Großwildaspekt und möglichst viele Tiere abzuhaken im Vordergrund, sondern einzutauchen in eine Welt, die ihre Geheimnisse nur denjenigen preisgibt, die sie zu lesen und zu verstehen wissen. Wir erkunden den Nxai-Pan- und Makgadikgadi-Nationalpark, die Heimat der unglaublichen Zebramigration (der größten Migration im südlichen Afrika) sind. Das Central-Kalahari-Wildschutzgebiet ist mit ca. 52.000 km² eines der größten Wildschutzgebiete weltweit und „meine zweite Heimat“! Nirgends sonst eröffnet sich ein ganz anderes Afrika, mit vielen Tieren und Pflanzen, die man sonst nicht so leicht findet und mit einer einmaligen Einsamkeit, die auch Sie überwältigen wird. Reisezeit: März 2022, Reisedauer: 12 – 15 Tage, Teilnehmerzahl: mind. 6, max. 12 Personen

Wildes Tierparadies Simbabwe Wie wäre es mit einer spannenden und abwechslungsreichen Reise nach Simbabwe? Simbabwe ist ein Land mit fruchtbarer Erde, fabelhaften Landschaften und einem großen Tierreichtum. Insbesondere der Mana-Pools-Nationalpark ist einen längeren Aufenthalt wert. Hier sind viele verschiedene Aktivitäten möglich, und wir erkunden den einzigartigen Park nicht nur per Wildbeobachtungsfahrten, sondern auch auf sehr spannenden Buschwanderungen und per Kanu. Der Nationalpark ist einer der landschaftlich reizvollsten und zugleich tierreichsten Parks des südlichen Afrika. Vor allem Löwen, Wildhunde sowie Büffel und Elefanten sind zahlreich vertreten. Der Lake Kariba gehört zu einem der größten Stauseen der Welt. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, die mystische Wasserwelt per Boot zu erkunden und von dort aus die Tiere am fjordähnlichen Ufer zu beobachten. Der Matusadona-Nationalpark am Lake Kariba weist kaum Besucher auf und ist wohl einer der wildesten und unberührtesten Parks in Afrika. Eines der Highlights dieser Reise ist der Hwange-Nationalpark, der auf einem Hochplateau liegt und hervorragende Wildbeobachtungsmöglichkeiten bietet. Er ist für seinen enormen Elefantenreichtum und seine großen Büffelherden sowie zahlreiche Löwenrudel bekannt. Diese Reise wird Ihnen noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

Wildnis in Sambia Sambia – eine Perle der Wildnis und ein einzigartiges Land im südlichen Afrika, das bisher nur von wenigen Reisenden besucht wird. Wer bereits in Botswana war und wessen Herz für die vollkommen abgeschiedenen Gebiete schlägt, wird von Sambia begeistert sein: noch ursprünglicher, noch wilder, noch aufregender ... und extrem tierreich! Begleiten Sie mich zu den spannendsten Gegenden, die die Wildnis zu bieten hat. Das Besondere: Komfortable Safaricamps und Lodges in absolut bester Lage und ein Wildniserlebnis im kleinsten Kreis erwarten Sie. Sie werden unzähligen Tieren und nur wenigen anderen Touristen begegnen und sind während der Safari in komplett offenen Allradfahrzeugen sowie zu Fuß unterwegs. Im South Luangwa leben über 230 verschiedene Säugetiere und mehr als 400 Vogelarten. Der Park ist aber vor allem für seine hohe Leoparden- und Löwenpopulation bekannt. Ein authentisches Afrika-Erlebnis erwartet Sie! Sie werden Afrika wirklich sehen, fühlen, riechen und erleben – und Sie sind mittendrin im Wildnisabenteuer! Reisezeit: September 2022, Reisedauer: 10 – 14 Tage, Teilnehmerzahl: mind. 6, max. 12 Personen

Reisezeit: Oktober 2022, Reisedauer: 10 – 12 Tage, Teilnehmerzahl: mind. 6, max. 12 Personen

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SIMBABWE

Mogalakwena

MarakeleNationalpark

BOTSWANA

MapungubweNationalpark KrugerNationalpark

MadikweNationalpark Pilanesberg Nationalpark

PRETORIA

NAMIBIA

Blyde River Canyon

ESWATINI

Johannesburg

Kgalagadi Transfrontier Park

l Vaa

Tswalu Game Reserve

iSimangaliso Wetland Park

Upington Tugela

Bloemfontein

Augrabiesfälle

/Ai /Ais-Richtersveld Transfrontier Park

MOSAMBIK

Polokwane

Drakensberge

je an

Or

LESOTHO

NamaquaNationalpark

HluhluweiMfolozi Park

Richards Bay

Durban

Witteberge

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Olifa

Tankwa-KarooNationalpark

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KarooNationalpark

Groo

West-CoastNationalpark

Kapstadt TafelbergNationalpark

Agulhas National Park

Mountain Zebra National Park

Camdeboo National Park

Addo-ElefantenNationalpark

trivie

Garden-RouteNationalpark

East London

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Port Elizabeth

SÜDAFRIKA „Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“ Dieses afrikanische Sprichwort passt zu Südafrika wie kein zweites. Eine Nation, die nach dunkler Zeit hoffnungsfroh in eine neue Zukunft gestartet ist. Ein Land, das jedem noch so schwierigen Klima das Beste abgewinnt. Ein Reiseziel, das verlockt, irritiert und gleichzeitig begeistert. Die ganze Welt in einem Land!

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SÜDAFRIKA

Oliver Gerhard

Zwischen Kap und Karoo Eindrücke der „Regenbogennation“

D

ie Garden Route zwischen Kapstadt und Port Elizabeth vereint alle Highlights, die Südafrika zu bieten hat. Je nach Geschmack kann man hier baden oder in den Urwald eintauchen, Kulinarik genießen oder auf Safari gehen. Beim Rückweg über die Route 62 taucht man in die faszinierende Kleine Karoo ein. Sie haben Löcher, Narben und Runzeln. Flechten hängen von ihren ausladenden, ineinander verschlungenen Ästen. Die knorrigen, moosbedeckten Stämme stehen trutzig im schattigen Dickicht, als könne der Lauf der Zeiten ihnen nichts anhaben. Manche der Milkwood-Bäume in dem verwunschenen Urwald an der Walker Bay sind bis zu 400 Jahre alt. Früher baute man Boote aus ihrem Holz, heute stehen sie unter Naturschutz. Eine Antilope steht auf der Lichtung, dann sprintet sie mit zwei Sätzen ins Unterholz. Bienen summen um einen ausgehöhlten Baum. „Dann sind auch die Honigdachse nicht weit. Kleine Räuber, die nichts und niemanden fürchten“, sagt die Wanderführerin. Vorsichtig entfernt sie eine Spinne, die über dem Weg baumelt und setzt sie auf einen Ast – das Tier ist so klein, dass die Rettungsaktion wie Pantomime aussieht.

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SÜDAFRIKA

und Felder blühender Proteen. Die Silberbaumgewächse, die Floristen in Europa sich in Gold aufwiegen lassen, wuchern hier wie Unkraut. Exotische Kaphonigfresser flattern von Blüte zu Blüte. Die Luft ist erfüllt vom Trillern, Schnalzen und Pfeifen. Urwälder und die blühende Fynbos-Vegetation sind charakteristisch für Südafrikas Garden Route. Streng genommen verläuft die berühmteste Panoramastraße des Landes zwischen Mossel Bay und Humansdorp, oft wird der Name aber auch für die komplette Distanz zwischen Kapstadt und Port Elizabeth verwendet. Sie gilt als ideale Route für Afrika-Einsteiger, dank bester Straßenverhältnisse sowie hervorragender Restaurants und Unterkünfte.

Ob „Zwerge an Land“, wie die süßen Klippschliefer ...

Die Garden Route Schließlich öffnet sich ein Fenster im Grün: Der Blick reicht über üppige Vegetation bis zur weit ausgeschnittenen Bucht, in der sich die Wellen des Atlantiks vor der Kulisse der Kleinrivier Mountains brechen. Die Hänge im Grootbos Private Nature Reserve oberhalb der Walker Bay beherbergen die typische Fynbos-Vegetation des „Cape Floral Kingdom“, des kleinsten, aber auch artenreichsten der sechs Pflanzenkönigreiche der Erde. Rund 9.600 Spezies gedeihen in der Region, darunter Erica-Gewächse, deren Blüten bei jedem Windhauch wie kleine Rasseln klingen,

Würde man auf der Nationalstraße N2 durchrasen, könnte man die Garden Route in einem Tag abfahren – hätte jedoch nicht viel gesehen. Spannend wird die Fahrt erst durch Abstecher in das oft einsame Hinterland. Dann entdeckt man jene faszinierende Mischung aus Wäldern und Farmland, Sandstränden, Lagunen und Felsküsten, die der Garden Route ihren Namen verlieh.

Whale Watching im Fischerdorf Rund 120 Kilometer von Kapstadt entfernt liegt Hermanus, inoffizielle Hauptstadt der Walküste. Jedes Jahr zwischen Juni und Oktober herrscht hier Hochsaison für die Walbeobachtung. Vor allem Glatt- und Buckelwale kommen dann so nahe an die Küste, dass man sie sogar von Land aus bequem sehen kann. Berühmt ist der „Whale Crier“, der bei Sichtungen in sein Seetanghorn bläst und auf einer Tafel die besten Spots notiert. Das einstige Fischerdorf brodelt vor Leben, nur die Angler auf den Klippen lassen sich nicht in ihrer Ruhe stören. Und die Klippschliefer, die gelangweilt in die Kameras der Spaziergänger blinzeln. Die historischen Häuser im „Fisherman’s Village“ nahe des Hafens erinnern noch an historische Beschaulichkeit – doch insgesamt dominiert touristischer Rummel: mit Handwerksständen und Souvenirläden, Kunstgalerien, Factory Outlets, Fish & Chips-Läden und Surfshops.

Am südlichsten Punkt Afrikas

... oder „Riesen im Meer“ – Südafrika hat eine gigantische Vielfalt zu bieten.

Östlich der Walker Bay geht es durchs Hinterland mit Rinderfarmen und grünen Hügeln. In Elim, das auf eine deutsche Missionsstation zurückgeht, säumen reetgedeckte Häuschen die Dorfstraße, die auf das mächtige Gotteshaus zuführt. „Alle Häuser befinden sich bis heute im Besitz der Kirche“, erklärt die Aufsicht im Heimatmuseum, das eine schrullige Sammlung aus Möbeln, Trachten und alten Familienfotos zeigt. 45


Cape Agulhas kündigt sich schon von Weitem mit seinem Leuchtturm an. Der portugiesische Entdecker Bartolomeu Diaz segelte hier als erster Europäer im Jahr 1488 vorbei. Heute lässt sich kaum ein Reisender ein „Selfie“ an dem Stein entgehen, der den südlichsten Punkt Afrikas markiert. Der nächste Naturpark, das De Hoop Nature Reserve, ist aufgrund seiner Abgeschiedenheit nur über Schotterpisten erreichbar. Die Gezeiten bestimmen den Rhythmus in dem Schutzgebiet mit seinen charakteristischen weißen Sanddünen, daher beginnt der geführte „Marine Walk“ am nächsten Morgen pünktlich zur Ebbe um 8.08 Uhr. Naturführerin Pinky steht die Entschlossenheit ins Gesicht geschrieben: Quirlig und selbstbewusst stapft sie am Strand voran. Immer wieder pickt sie Seegurken, Seesterne und Seeigel aus Felsenpools – und versteckt sie später wieder, damit kein Vogel sie erbeuten kann. Sie erzählt, wie Krabben sich mit einer Anemone auf dem Kopf tarnen, führt durch Wiesen aus Seegras und über Teppiche aus Miesmuscheln. Einmal gräbt Pinky geschickt eines der seltenen Gürteltiere aus, die unter Steinen auf die Nacht warten, um auf die Jagd zu gehen. Smaragdgrün schimmert der Panzer des Tieres, das sich zu einer Kugel zusammengerollt hat. Zwischendurch zeigt die Natur­ expertin in die Ferne, wenn dort ein Wal seine Flosse aus dem Wasser hebt. Jenseits des Parks erstreckt sich baumloses Farmland, Rapsfelder bis zum Horizont. Hügelauf, hügelab geht es über Pisten, nur unterbrochen durch den Ort Malgas. Traditionell zogen hier früher zwei Männer die uralte Fähre mit ihrer Muskelkraft über den Fluss und gaben

Markierungsstein am Cape Agulhas

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Der knallige Leuchtturm von Cape Agulhas

dabei ein archaisches Bild ab. Doch seit rund einem Jahr ist eine modernere Fähre in Betrieb, die auch schweres Equipment der angrenzenden Farmen transportieren kann – ein Tribut an die Moderne. In Mossel Bay ziehen Armenviertel vorbei, dann geht es an der Küste weiter bis zur Lagune von Knysna. Im Herzen des beliebten Ferienortes liegt die Waterfront, ein touristisches Areal im Einheitslook. Den besten Blick auf die Lagune genießen in Knysna nicht die Wohlhabenden, sondern die Bewohner der Township: Ihre Häuser erstrecken sich auf den Hängen hoch über der Stadt.


einem Radius von 30 Kilometern mehrere Tierparks besuchen kann. Zum Beispiel Monkeyland: „Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen, wenn die Affen an euch zupfen“, instruiert der Guide die Besucher. „Sie sind sehr neugierig – und immer hungrig.“ Sie klingen auch sehr hungrig: Gleich am Eingang ertönt ein markerschütterndes Brüllen, als wären 20 Affen eine Woche lang auf Wasser und Brot gesetzt worden. Dabei tollen nur zwei kleine Lemuren in den Baumwipfeln. „Man sieht es ihnen nicht an, aber sie sind die lautesten“, sagt der Führer. Rechts und links des Pfades knackt und knistert es in den Büschen. Ein Brüllaffe schwingt sich durch die Äste. Schwarzweiße Kattas sonnen sich auf einer Lichtung. Meerkatzen streichen neugierig um die Beine der Menschen – es gibt keine Käfige in Monkeyland, in dem rund 500 Affen aus elf verschiedenen Arten leben. Fynbos-Vegetation im Grootbos Private Nature Reserve

Die Aussicht gehört mit zum Programm, wenn man auf einer geführten Tour in die Township Khayalethu eintaucht. Es gibt das klassische Tourprogramm mit Heiler, Kneipe, Supermarkt und Schule, aber auch Besuche bei einer Rastafari-Gemeinde. Rund 30 Familien der Religionsgemeinschaft mit Wurzeln in der Karibik leben hier seit Mitte der 90er Jahre – angeblich ihre größte Community in Afrika.

Monkeyland: „Die Affen sind sehr neugierig“ Plettenberg Bay bildet das Tor zur Region „The Crags“, einem Urwaldabschnitt, in dem man in

Der Park wurde mehrfach für sein Konzept ausgezeichnet: Er nimmt nur Tiere auf, die aus Zoos stammen, aus Versuchslabors oder von privaten Besitzern. „Manche kommen schwer verletzt, andere mit Windeln an, weil sie wie Babys behandelt wurden“, sagt der Guide. Besonders schwere Fälle verbringen ihr restliches Leben abseits im „Special Monkey Home“. Weniger artenreich, dafür aber in freier Wildbahn erlebt man Primaten bei einer ZipliningTour durch die Baumwipfel. Rund 600 BaumSpezies wurden in der Region gezählt, erklärt Guide Nigel, während er den Teilnehmern – dreifach gesichert – Stahlseile anlegt. Johlend sausen alle von Plattform zu Plattform. Zwischendurch zeigt Nigel auf mächtige Würgerfeigen oder die Blätter des Stinkwood-Baumes, die mit ihren hässlichen Blasen Insekten vorgaukeln, dass es hier nichts zu holen gäbe. Papageien krächzen markerschütternd, und einmal lassen Affen einen Regen aus Beeren niedergehen, begleitet von einem schadenfrohen Kreischen. Die letzte Plattform ist mit über 30 Metern die höchste – mit der längsten Abfahrt. „Manche schreien und singen, wenn sie hier runtersausen“, sagt Nigel. „Andere weinen vor Angst.“ Der Guide ist einer von mehr als 1.000 jungen Leuten, die von dem Veranstalter Storms River Adventures schon ausgebildet wurden. Das Unternehmen hat Vorbildcharakter: Es gehört inzwischen fast zur Hälfte den Mitarbeitern, trägt das Fair-Trade-Siegel, erhält regelmäßig Preise für Nachhaltigkeit und Servicequalität und engagiert sich in Projekten zur Armutsbekämpfung.

Dramatische Wildnis Lemuren im Monkeyland

Kurz vor ihrem Ausklang übertrifft sich die Garden Route noch einmal mit dramatischer Wild47


SÜDAFRIKA

nis: Nature’s Valley wirkt wie aus der Zeit gefallen mit seinen dichten Wäldern und von Treibholz gesäumten Stränden. Und im Küsten­urwald von Tsitsikamma führen Wanderwege in den Dschungel oder über leuchtend rote Felsen an der rauen Küste entlang. In Humansdorp endet die Panoramastraße schließlich offiziell. Wer nicht vom nahe gelegenen Elizabeth Bay aus die Heimreise antritt, kann bei der Rückfahrt nach Kapstadt über die rund 700 Kilometer lange Route 62 ein spannendes Kontrastprogramm zur Garden Route erleben: mit verschlafenen Dörfern statt quirligen Küstenstädten, der Halbwüste der Kleinen Karoo statt endlosen Stränden, Obstplantagen und Straußenfarmen statt Urwäldern.

bemalt. Ein Spiegelei vom Strauß entspricht ungefähr zwei Dutzend Hühnereiern. Und die Federn zieren zwar nur noch wenige Hüte, dafür aber bunte Kostüme beim Karneval in Rio.

Abwechslungsreiche Straßen Nördlich von Oudtshoorn erstrecken sich die Swartberge, ein schroffes Faltengebirge, das die Kleine von der Großen Karoo trennt. Gleich zwei Meisterwerke des Straßenbaus ziehen sich durch die bis zu 2.300 m hohen „Schwarzen Berge“ und lassen sich zu einem Tagesausflug verbinden – im Mietwagen oder geführt. Paviane lungern auf der Straße durch die Schlucht von Meiringspoort. Sie fressen das

Sehr vielseitig, der Vogel Strauß ...

Apfelbäume ziehen sich in Reih und Glied über die Hänge. Und wo keine Obstbäume wachsen, schreiten Strauße durchs Gelände. „Die Vögel haben einige Familien hier sehr reich gemacht“, sagt die Farmführerin auf der Safari Ostrich Farm in Oudtshoorn. Die Europäerinnen des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit ihrer Vorliebe für Federboas und Hüte waren verantwortlich für den historischen Straußenboom. Über 750.000 der Vögel zählte man damals in der Kleinen Karoo. „Strauße sind extrem neugierig“, sagt die junge Gastgeberin und zeigt den Besuchern, was schon alles in den Vogelmägen gefunden wurde: Patronenhülsen und ein Puppenarm, ein Babyschuh, Injektionsspritzen und sogar eine ganze Coca-Cola-Flasche. Kein Körperteil der Laufvögel bleibt ungenutzt: Das Fleisch ist besonders kalorienarm, das Leder robust und widerstandsfähig. Das Fett wird in Kosmetik verwendet, die Eierschalen verkauft man kunstvoll 48

In Südafrika lässt es sich gut auf eigene Faust unterwegs sein.


Strecke per Hand und Spitzhacke durch die Berge, bewacht von 80 Polizisten. 1888 wurde die Strecke eröffnet. Mit ihren engen Serpentinen, die von Trockensteinmauern getragen werden, gilt sie bis heute als meisterhafte Ingenieurleistung. Wer es auf 1.583 Meter Höhe geschafft hat, wird beinahe vom Wind umgeblasen – und genießt einen atemberaubenden Blick ins Tal von Oudtshoorn.

Strand im De Hoop Nature Reserve

Getreide, das von den durchfahrenden Lkws fällt. Rechts ... links ... rechts ... links ... immer wieder wechselt die Straße auf die andere Seite des Groot Rivier. Flechten haben die senkrechten Felswände rot gefärbt. Auf halber Strecke tost ein Wasserfall von der Kante – Gelegenheit für einen Badestopp!

Oliver Gerhard lebt und arbeitet als Reisejournalist und Fotograf in Berlin. Als langjähriger Redakteur des SÜD-AFRIKA-Magazins ist er regelmäßig im südlichen Afrika unterwegs. An der Reise auf der Garden Route und Route 62 faszinierten ihn besonders die Kontraste der Landschaften zwischen der wilden Küste und der Bergwelt. Mehr über seine Arbeit unter www.foto-reportage.de

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts entstand innerhalb von 223 Tagen Arbeit die erste Piste durch die Schlucht. Sie öffnete den Weg für Ochsenkarren, die Wolle von der Karoo an die Küste transportierten. Doch weil die Strecke oft überflutet war, musste eine neue Verbindung her: der Swartberg Pass. Dessen Einfahrt ist zunächst kaum erkennbar: Felsschichten wie Blätterteig blockieren den Weg, darüber türmen sich zerklüftete Wände und chaotische Kleckerburgen. Nur ein schmaler Spalt im Fels lässt einen Durchschlupf erkennen. Mehrere Hundert Sträflinge trieben die

Früher Aufbruch am nächsten Tag, zart schimmert die Morgenröte hinter den Bergen. Nebel liegt wie ein flauschiger Teppich über dem Land. In Calitzdorp, das sich idyllisch in ein Flusstal bettet, strömen die Kinder zur Schule, dicke Pullis über den Uniformen. Arbeiter mit Schals und Winterjacken ziehen zu Fuß in die Stadt, in der sich Restaurants und Galerien um die kleine Sandsteinkirche drängen. Am Straßenrand leuchten rote Aloen und Lampionblumen, von den Buren Klapperbos genannt. Wie an einer Perlenkette reihen sich idyllische kleine Landstädte aneinander: Ladi­ smith mit einer kleinen Kirche und Villen im viktorianischen Stil, dann das verschlafene Barrydale, umgeben von Wasserreservoirs für die umliegenden Farmen. Und Montagu mit seinen bunten Häusern von Hellblau bis Rosa. Kurz vor Kapstadt brechen die Naturgewalten los: Dichter Regen prasselt, der Fluss entlang der Straße schwillt an, verlässt teilweise sein Bett. Am Horizont flackern Sonnenstrahlen schräg durch die Wolken, die düster über den Bergen stehen. Und schließlich das Finale: ein schillernder Regenbogen vor dem schwarzen Inferno … … Abschied aus der Kleinen Karoo.

Bunte Häuser in Bo Kaap, Kapstadt

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REISETIPPS

Selbstfahrerreise in Südafrika Erleben Sie die spannendsten Highlights als Selbstfahrer

HÖHEPUNKTE • Die schönsten Highlights Südafrikas • Südafrika maßgeschneidert in Programm und Reisetempo • Übernachtungen in liebevollen, kleinen Gästehäusern • Individuelle Ausflüge, Aktivitäten und geführte Safaris möglich • Vielfältige Verlängerungsmöglich­ keiten in jeder Region • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Reiseverlauf: Kapstadt – Weinregion – De Kelders – Wilderness – Plettenberg Bay – Port Elizabeth Südafrika – ein herrliches Land, um es als Selbstfahrer zu erkunden. Als Selbstfahrer sind Sie flexibel und können mit Ihrem eigenen Mietwagen die schönsten Spots anfahren: Mit seiner einzigartigen Natur, kilometerlangen Stränden, wilden Tieren und türkisblauem Meer bietet Südafrika eine Vielzahl an Orten zum Verweilen. Wir buchen Ihre Unterkünfte vorab, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen. Sie erhalten Ihr persönliches Reisehandbuch mit den Reiseunterlagen: genaue Wegbeschreibungen, Sehens­ würdigkeiten, Ausflugstipps, Restaurantempfehlungen, 24 Std. deutschsprachige Notfallrufnummer vor Ort. Bequemer geht es nicht. Reisebeispiele: Kapstadt & Gartenroute Kapstadt ist eine der schönsten Städte der Welt. Besuchen Sie die berühmte Victoria & Alfred Waterfront, unternehmen Sie einen Bootsausflug zur ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island und erkunden Sie das Kap-Malaienviertel mit den kleinen, bunten Häuschen oder den Tafelberg. Nicht weit von Kapstadt entfernt liegt die Weinregion mit den Weinanbaugebieten von Stellenbosch, Franschhoek, Paarl und Constantia. Umgeben von einer herrlichen Natur und hohen Bergen laden zahlreiche Weingüter im kapholländischen Stil zu Weinproben und Picknicks in ihren weitläufigen Gärten ein.

ab

679 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/35CP6bT 50

Gehen Sie auf Entdeckungstour entlang der Gartenroute! Die Küstenorte Knysna und Plettenberg Bay sind ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen. „Monkeyland“ und „Birds of Eden“ zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten an der Gartenroute.

Im Addo-Elephant-Nationalpark können Sie neben den Big Five auch noch zwei andere faszinierende Kreaturen beobachten, nämlich Südliche Glattwale und Weiße Haie. Eine Safari im Addo-ElephantNationalpark oder in einem der privaten Wildschutzgebiete entlang der Gartenroute eignet sich besonders für Safari-Einsteiger. Panoramaroute und Safari im privaten Wildschutzgebiet am Krüger-Nationalpark Entdecken Sie die Panoramaroute mit den landschaftlichen Höhepunkten des Blyde River Canyons, vielen Wasserfällen und spektakulären Aussichtspunkten sowie des alten Goldgräberstädtchen Pilgrim’s Rest. Den Höhepunkt Ihrer Südafrikareise erleben Sie in einer Lodge im privaten Naturschutzgebiet. Bei den Wildbeobachtungsaktivitäten mit erfahrenem Ranger erleben Sie die Wildnis hautnah. Die Geräusche des Busches werden Sie in den Schlaf begleiten. Ein Erlebnis wie in den Filmklassikern von Afrika. „Africa live in concert“. Western und Northern Cape Von Kapstadt fahren Sie entlang der Westküste in Richtung Norden durch das Namaqualand, das für seine Wildblumenfelder im August und September berühmt ist. Im Augrabies-Falls-Nationalpark besuchen Sie die Wasserfälle, wo der Oranje River 191 m in die Tiefe stürzt, was insbesondere bei den Wassermassen im Spätsommer nahezu ohrenbetäubend ist. Im Anschluss fahren Sie weiter zum Kgalagadi Transfrontier Park, im äußersten Norden Südafrikas gelegen. Zu beobachten gibt es eine Vielzahl von Wildtieren, wie Geparde, Leoparden, den schwarzmähnigen Kalaharilöwen, Wildhunde und die lustigen Erdmännchen. Selbstfahrerreise in Südafrika Classic

Der Tsitsikamma-Nationalpark ist einer der beliebtesten Naturschutzgebiete entlang der Gartenroute und bietet neben fabelhafter Natur auch eine facettenreiche und vielfältige Tierwelt. Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

12 Tage Kapstadt & Gartenroute 5 Tage Panoramaroute & KrügerRegion 8 Tage Western & Northern Cape

Comfort

ab 869,-€ ab 1.759,-€ ab 679,-€ ab 1.369,-€ ab 749,-€ ab 1.069,-€


REISETIPPS

Verlängerungsbausteine im Kwazulu Natal Möchten Sie mehr erleben? Besuchen Sie die schönsten Camps und Lodges im KwaZulu Natal! Erreichbar mit dem Auto.

Die Natur erleben – im Wasser und an Land Erleben Sie Kanutouren auf dem Lake Sibaya, Schnorcheln und Baden im Indischen Ozean, Safaris in einem privaten Wildschutzgebiet und vieles mehr. THONGA BEACH LODGE iSimangaliso Wetland Park Entspannen Sie die nächsten Tage in der schönen Thonga Beach Lodge am warmen Indischen Ozean. Hier finden Sie herrliche Tauch- und Schnorchelreviere mit einsamen kilometerlangen Sandstränden. Sie können an interessanten Ausflügen ins Hinterland mit seinen Seen, Mangroven und Sümpfen teilnehmen, wo Flusspferde und Krokodile beheimatet sind. Der iSimangaliso Wetland Park, in dem sich Ihre Unterkunft befindet, wurde 1999 zum Weltnaturerbe erklärt. Die Lodge liegt direkt am langen Sandstrand von Mabibi und ist eine gelungene Mischung aus modernem und ethnischem Stil. Zu den zahlreichen Aktivitäten gehören Kanutouren auf dem Lake Sibaya (dem größten natürlichen Süßwassersee Südafrikas), Sunset Cruises, Schnorcheln und geführte Wanderungen. Sie können aber auch lange Strandspaziergänge unternehmen, am Swimmingpool relaxen oder im warmen Indischen Ozean baden. Zwischen November und März können außerdem große Meeresschildkröten bei der Eiablage oder das Schlüpfen der Jungtiere beobachtet werden. KOSI FOREST LODGE Kosi-Bay-Naturreservat Die Kosi Forest Lodge liegt inmitten der Wildnis des Kosi Bay Nature Reserve und ist die einzige private

Lodge in diesem Gebiet. Hier finden Sie unberührte Natur und Wildnis Südafrikas. Das 10.000 ha große Naturschutzgebiet umfasst ein Seen-System mit vier Seen, die über eine Reihe von natürlichen Kanälen miteinander verbunden sind und über ein sandiges Mündungsbecken einen schmalen Zugang zum Indischen Ozean haben. Durch den unterschiedlichen Salzgehalt der Gewässer und das tropische Klima konnte sich hier eine außerordentliche Vegetation bilden. Dank seines großen Artenreichtums an Meerestieren, wird Kosi Bay auch als „das Aquarium“ bezeichnet. Die Kosi Forest Lodge ist ein idealer Ausgangspunkt, um das seltene Ökosystem der Umgebung zu erforschen. Die Kosi Forest Lodge bietet als Aktivitäten Kanutouren, Schnorchel- und Badeausflüge sowie Ganztages-Exkursionen zu den Kosi Lakes an. Optional können Sie von hier aus auch Tauchausflüge, Bootsausflüge auf dem offenen Meer und Fahrten in den nahe gelegenen Tembe Elephant Park unternehmen. RHINO RIDGE SAFARI LODGE Hluhluwe-Imfolozi-Nationalpark Die Rhino Ridge Safari Lodge stellt die einzige Unterkunft im ersten privaten Konzessionsgebiet im Westen des Hluhluwe-Imfolozi-Nationalparks dar. Der älteste Nationalpark Südafrikas liegt im zentralen Zululand und beherbergt neben den „Big 5“ unter anderem auch Geparden, Wildhunde und Giraffen.

Jeden Tag werden Wildbeobachtungsfahrten und Walking-Safaris angeboten. Die Region eignet sich zudem sehr gut zur Vogelbeobachtung. Während Ihres Aufenthaltes in der Lodge können Sie zusätzlich Ausflüge in den nahe gelegenen iSimangaliso Wetland Park und nach St. Lucia unternehmen oder auch einen Nachmittag am Strand oder beim Scuba Diving in der Sodwana Bay verbringen. Sollten Sie kulturelles Interesse an KwaZulu Natal haben, empfiehlt sich der Besuch eines traditionellen Zuludorfes und der historischen Schauplätze in der Umgebung. Lassen Sie sich von der luxuriösen Unterkunft in dieser traumhaften Landschaft und den exklusiven Safarierlebnissen, die im Herzen eines „Big 5“Gebietes auf Sie warten, verzaubern!

Exklusive Safari im Phinda Private Game Reserve Das private Wildschutzgebiet Phinda liegt in KwaZulu Natal zwischen dem azurblauen Wasser des Indischen Ozeans und dem berühmten iSimangaliso Wetland Park (ehemals Greater St Lucia Wetland Park) in Südafrika. Die 23.000 Hektar des Phinda-Wildschutzgebietes umfassen sieben charakteristische Ökosysteme. Bergregionen und Buschland wechseln sich mit Savannen und Strand sowie Sumpf- und Marschlandschaften ab. Diese faszinierende Vielfalt an Naturraum und Vegetation beherbergt eine reiche Tierwelt – neben den „Big 5“ finden sich hier etwa auch einige seltene Arten wie Geparden, Spitzmauloder Breitmaulnashörner, die Sie auf Wildbeobachtungsfahrten entdecken können.

Der Park ist vor allem für seine reiche Tierwelt, die vielfältigen Lebensräume sowie die breite Palette an Safari-Aktivitäten bekannt. Eines dieser Ökosysteme, der einzigartige „Sand Forest“, ist endemisch und nur hier in Maputaland sowie im südlichen Mosambik zu finden. Dank der Regenmenge präsentiert sich das Wildschutzgebiet in einer üppig grünen Umgebung mit vielfältigen Landschaftsformen. Beeindruckende

Das Wort „Phinda“ stammt aus der Sprache der Zulu und bedeutet so viel wie „die Rückkehr“. Denn das Phinda-Wildschutzgebiet zählt zu den Gebieten mit einer der größten Wiederansiedlungen von Wild in Afrika. So wurde mit dem Projekt „Phinda Izilwane“, was „Rückkehr der wilden Tiere“ bedeutet, das Gebiet wieder mit Löwen, Nashörnern, Büffeln, Elefanten, Leoparden, Giraffen und anderem Großwild besetzt. Da sich nur eine Handvoll Lodges über das Wildschutzgebiet verteilt, sind den Gästen exklusive und unvergessliche Wildbeobachtungen garantiert. Besucher können – geführt von erfahrenen Rangern und Zulu-Fährtenlesern – Pirschfahrten im offenen SafariRufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

Jeep unternehmen und dabei nicht nur die „Big 5“, sondern auch zahlreiche Antilopenarten, Geparden, Zebras, Giraffen und unzählige Vogelarten bestaunen. Wer die Natur Südafrikas mit ihrer eindrucksvoll vielfältigen Flora und Fauna hautnah erleben möchte, kann sich außerdem zu Fuß bei einem Buschwalk im Phinda Private Game Reserve auf Erkundungstour begeben. Wem es an Land hingegen zu heiß wird, der kann die atemberaubende Unterwasserwelt in der Nähe von Sodwana bei einer Tauchsafari erleben. Das preisgekrönte Phinda-Wildschutzgebiet gilt als eines der exklusivsten Luxus-Reiseziele Südafrikas. Die Lodges spiegeln alle den natürlich afrikanischen Flair wider und schmiegen sich in die Schönheit der Natur perfekt ein. Das ganze Jahr über bieten sich tolle Wildbeobachtungsmöglichkeiten. Das subtropische Klima bildet einen heißen, schwülen und feuchten Sommer von September bis April und einen warmen bis kühlen und trockenen Winter von Mai bis August.

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REISETIPPS

Safari für die Sinne 6- bis 21-tägige privat geführte Tour mit zertifiziertem, deutschsprachigem Guide

HÖHEPUNKTE • Begleitung durch privaten, bestens ausgebildeten und deutschsprachigen Guide • Authentische Buscherlebnisse in den schönsten Gebieten Südafrikas • Individuelle Planung des Reise­ verlaufes und flexible Auswahl der Unterkünfte

ab

1.579 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/2VHWjWC 52

Reiseverlauf: Hoedspruit – Panoramaroute – Krüger-­Nationalpark – Hoedspruit Erleben Sie einige der spannendsten Regionen Südafrikas mit Ihrem privaten Guide. Wir beraten Sie gerne zu Routen und Unterkünften. Sie bestimmen zusammen mit Ihrem Guide den Tagesablauf, ganz gleich, ob Sie die Reise einfach nur entspannt genießen wollen oder lieber aktiv sind. Ihr professioneller Guide wird Ihnen gerne zeigen, wie man Spuren deutet, Tiere und Vögel bestimmt und vieles mehr. Sie werden den Busch wirklich riechen, fühlen und spüren … Afrika mit allen Sinnen erleben! Beispielreiseverlauf Krüger Nationalpark und Panoramaroute:

4. – 5. Tag: Im südlichen Teil des Krüger-Nationalparks verbringen Sie einen weiteren Tag auf Pirschfahrt. Nashörner halten sich gerne in dieser Region auf und sind immer ein ganz besonderes Erlebnis auf einer Safari. Ein absolutes Highlight ist die Buschwanderung, die Sie unternehmen werden. Ihr Guide zeigt Ihnen hierbei vor allem die kleinen Dinge, aber auch die „Geschehnisse am Ort“. Ebenso lernen Sie, die „Tageszeitung“ (Spuren im Sand) zu lesen. 6. Tag: Nach einer frühmorgendlichen Wildbeobachtungsfahrt bringt Sie Ihr Guide zum Flughafen Hoedspruit. Verlängerungsbausteine:

1. – 2. Tag: Nach der Ankunft werden Sie direkt von Ihrem freundlichen Guide erwartet. Auf dem Programm steht ein Besuch des Rehabilitationszentrums „Moholoholo“, in dem verletzte Wildtiere umsorgt und aufgepäppelt werden, um sie nach der Genesung wieder auszuwildern. Des Weiteren erkunden Sie die landschaftlich extrem reizvolle Panoramaroute mit ihren schönen Wasserfällen, dem drittgrößten Canyon der Welt, dem berühmten Blyde River Canyon u. v. m.

7 Tage nördlicher Krüger-Nationalpark und LimpopoRegion: Nördlicher Krüger-NP – Mapungubwe-NP – Pilanesberg-NP

3. Tag: Heute geht es in den weltberühmten Krüger Nationalpark. Auf einer Fläche so groß wie Belgien gibt es verschiedenste Tier- und Pflanzenarten. Ihr Guide kennt die Verhaltensweisen und bevorzugten Lebensräume der Tierwelt. Die besuchte Region ist speziell für die hohe Raubtierpopulation bekannt und bietet beste Chancen, Löwen, Leoparden oder Geparde zu beobachten.

Teilnehmerzahl: mind. 2, max. 10 Teilnehmer

Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

8 Tage Busch, Berge & Beach: Piet Retief – Drakensberge – Hluhluwe-iMfolozi-NP – St. Lucia 11 Tage Kapstadt, Weinregion und die Gartenroute: Kapstadt – De Kelders – Wilderness – Plettenberg Bay – Oudtshoorn – Weinregion

Reisepreis pro Person im Doppel ab Hoedspruit bis Hoedspruit (6 Tage): 01.11.2021 – 31.10.2022

2 Pers.

4 Pers.

6 Pers.

2.539,-€

2.199,-€

1.579,-€


REISETIPPS

Flugsafari in die südliche Kalahari 6 Tage Safari im größten privaten Schutzgebiet Südafrikas: das Tswalu Private Game Reserve Reiseverlauf: Johannesburg – Tswalu Private Game Reserve – Johannesburg In Tswalu scheint die Zeit still zu stehen. Wo einst die Buschmänner der Kalahari lebten, ist heute mit ca. 100.000 Hektar eines der größten privaten Wildschutzgebiete Südafrikas entstanden, das eine atemberaubend schöne und unglaublich raue Natur zugleich mit Exklusivität und Luxus verbindet. Tswalu bedeutet in der Tswana-Sprache „Neuanfang“ und bringt die Mission des Schutzgebietes klar zum Ausdruck: den Schutz und den Erhalt der Kalahari. Die unvergleichliche Schönheit der Natur sowie ein großer Tierreichtum machen den Besuch in Tswalu unvergesslich und nehmen Sie vom ersten Augenblick an gefangen. Dabei können Sie insbesondere auch Tierarten beobachten, die man sonst nicht so häufig sieht: Erdferkel, Löffelhunde, Erdwölfe, die sehr seltenen Schuppentiere und natürlich die lustigen Erdmännchen werden häufig in dieser Region gesichtet. Tswalu gehört zu Relais & Chateaux und wurde vom National-Geographic-Adventure-Magazin unter die Top 50 Eco Lodges weltweit gewählt. 1. – 5. Tag: Von Johannesburg oder Kapstadt fliegen Sie per Charterflug nach Tswalu. Das luxuriöse Camp „The Motse“ liegt eingebettet in die Natur am Fuß des Korannaberges mit Blick in westliche Richtung über die Grasebenen der Kalahari.

Gehen Sie mit erfahrenen Rangern und Spurenlesern auf Wildbeobachtungsfahrten im offenen Safarifahrzeug und erkunden Sie die Natur auf Buschwanderungen. Sie werden erstaunt sein, wie die Tiere es geschafft haben, sich dieser Gegend anzupassen. Ebenfalls werden Sie viel über die Lebensweise der Buschmänner erfahren. Am Ende des Tages genießen Sie den Sonnenuntergang und ein prasselndes Feuer mitten in der Wildnis, von einem scheinbar endlosen Horizont umgeben, und Sie lassen den Tag mit einem köstlichen Abendessen unter freiem Himmel ausklingen. 6. Tag: Heute endet Ihre traumhafte Reise. Nachmittags fliegen Sie nach Johannesburg oder Kapstadt.

Reisepreis pro Person im Doppel ab Johannesburg bis Johannesburg (6 Tage): 01.11.2021 – 31.12.2021 01.01.2022 – 31.12.2022

ab

7.990 €

7.990,-€ 8.790,-€

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

HÖHEPUNKTE • Hervorragende Tierbeobachtungen im privaten Wildschutzgebiet mit besonderen Tierarten: Erdferkel, Löffelhunde, Erdwölfe, Schuppen­ tiere und Erdmännchen • Außergewöhnlich schöne Landschaften in der südlichen Kalahari • Ausgezeichnetes, hochwertiges Safaricamp • Unsere Top-Empfehlung

bit.ly/38KcZQo

Krüger Intensiv 9 Tage spannende Safari in den wildreichsten Gebieten Südafrikas Reiseverlauf: Johannesburg – Sabi Sand Game Reserve – Timbavati Private Game Reserve – Johannesburg

HÖHEPUNKTE • Exklusive Tierbeobachtungen in privaten Wildschutzgebieten in der Krüger-Region • Safaris morgens und nachmittags bis in die Dunkelheit • Hochwertige Lodges mit exzellentem Service • Individuell verlängerbar

Besuchen Sie einige der schönsten Safari-Destinationen Südafrikas. Mit unseren Flugbausteinen entführen wir Sie in die sehr bekannten, wildreichen Gebiete angrenzend an die südliche Krügerregion. Hier finden Sie außergewöhnlich schöne Landschaften sowie hervorragende Tierbeobachtungsmöglichkeiten auf hohem Niveau abseits der Haupttouristenrouten. Dies ist nur ein Beispiel-Reiseverlauf, damit Sie einen ersten Eindruck bekommen können. Lassen Sie sich ein individuelles Programm von unseren Spezialisten zusammenstellen!

9. Tag: Ende der Reise oder optionale Verlängerung

Reiseverlauf: 1. – 5. Tag: Von Johannesburg fliegen Sie per Charterflug zu Ihrer Lodge im Süden des privaten Wildschutzgebietes Sabi Sands. Die Inyati Game Lodge liegt direkt am Sand River im westlichen Teil des 65.000 Hektar großen Sabi-Sand-Wildschutzgebietes in Südafrika. Sie unternehmen nachmittags bis in die Dunkelheit und am frühen Morgen Wildbeobachtungsfahrten im offenen Safarifahrzeug, bei denen Sie neben den Big 5 – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel – auch zahlreiche andere afrikanische Wildtiere beobachten können. Auf Wunsch können Sie mit Ihrem Ranger auch Buschwanderungen unternehmen. Rufen Sie uns an unter:

5. – 8. Tag: Von der Inyati Game Lodge fliegen Sie per Charterflug zu Ihrer Lodge im Timbavati-Naturschutzgebiet. Es ist für hervorragende Wildbeobachtungen und eine sehr hohe Wilddichte bekannt. Zwischen dem Timbavati-Schutzgebiet und dem Krüger-Nationalpark gibt es keine Zäune, sodass die Tiere frei hin und her wandern können. In Begleitung erfahrener Ranger gehen Sie zweimal täglich auf Wildbeobachtungsfahrt. Hier genießen Sie eine sehr herzliche, typisch südafrikanische Gastfreundschaft in einer entspannten und sehr privaten Atmosphäre.

+ 49 (0)7343 92998-0

Reisepreis pro Person im Doppel ab Johannesburg bis Johannesburg (9 Tage): 01.11.2021 – 14.11.2021 15.11.2021 – 19.12.2021 20.12.2021 – 03.01.2022 04.01.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022

ab

5.489 €

5.999,-€ 5.489,-€ 5.999,-€ 5.489,-€ 6.149,-€

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3DThlmw 53


ÖSTLICHES AFRIKA Für die meisten, oft gerade viel gereisten Menschen, ist Ostafrika das „einzig wahre“ Afrika. Der Kilimandscharo in Tansania zum Beispiel – mit fast 6.000 Metern höchster Berg Afrikas – bildet eine weltweit einmalige Kulisse. Wer hat nicht sofort die Bilder im Kopf von Elefanten oder Giraffen, die vor diesem majestä­tischen Vulkan mit seiner weißen Eishaube in der Savanne stehen? Klangvolle Namen wie Serengeti, Tarangire oder den Ngorongoro-Krater kennen wir alle aus vielen Natur-Dokumentationen. Ostafrika ist pures Safari-Land! Die Big Five warten darauf, von Ihnen gesichtet oder, noch besser, fotografiert zu werden. Büffel, Löwen, Elefanten, Nashörner und Leoparden leben in Tansania genauso wie in Uganda. Die beiden Länder teilen sich mit Kenia den Viktoriasee, immerhin drittgrößter See der Welt. In Uganda leben aber auch noch unsere engsten Verwandten im Tierreich: Schimpansen und Berggorillas, die hier in ihrem angestammten Lebensraum, nahezu unberührten Regenwäldern, von Ihnen besucht werden können.

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TANSANIA Im wilden Westen Tansanias 58 Ein Bericht von Win Schumacher

Reise-Ideen Tansania 62 s Wildlife Paradise 62 s Tansania Exklusiv 63 s Die Höhepunkte Tansanias 64 s Tansanias unentdeckter Süden 65

UGANDA Afrika vom Allerfeinsten 68 Ein Bericht von Andreas Klotz

Gewinnspiel mit Uganda Tourism

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Reise-Ideen Uganda 74 s Uganda Exklusiv 74 s Die Höhepunkte Ugandas 75

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UGANDA

RUANDA

KENIA

Viktoriasee

Bukoba

SerengetiNationalpark Mt.-KilimanjaroNationalpark ArushaNationalpark

NgorongoroKrater

BURUNDI

Mt. Kilimanjaro

Eyasi-See ManyaraSee

Mt. Meru

Arusha

TarangireNationalpark

be

Gom

Kigoma

MkomaziNationalpark Pa n

Singida

Tobora

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Dodoma

ni

SaadaniNationalpark

Mahale-MountainNationalpark

Sansibar

Morogoro Tanganjikasee

DEM. REP. KONGO

KataviNationalpark

RuahaNationalpark

wa

Rung

Dar es Salaam

MikumiNationalpark UdzungwaMountainsNationalpark

Rukwa-See

Sumbawanga

Selous Game Reserve

Mbeya NyerereNationalpark

SAMBIA

ru

ku

em ew Mb

Lindi

Mtwara Malawi-See

Songea

MALAWI MOSAMBIK

TANSANIA „Die Serengeti darf nicht sterben“ ... dieses Zitat bzw. diesen Filmtitel von Bernhard Grzimek kennt wirklich fast jeder ... und verbindet ihn mit weiter Savanne, malerischen Sonnenuntergängen oder riesigen wandernden Tierherden – seit über einem halben Jahrhundert ein Synonym für Tansanias bekannteste Naitonalparks im Norden. Dieses Land hat aber noch viel mehr zu bieten, zum Beispiel eine Besteigung des Kilimandscharo, den „wilden“ Westen oder die Traumstrände Sansibars im Indischen Ozean.

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TANSANIA

Win Schumacher

Im wilden Westen Tansanias Mal nicht im Schatten des Kilimandscharos ...

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uf einer Reise in den entlegenen MahaleMountains- und Katavi-Nationalpark haben Safari-Touristen die atemberaubende Wildnis Ostafrikas noch immer ganz für sich allein.

Darwin hat das Äffchen fest im Auge. Mit angestrengtem Blick starrt er hinauf in die Baumkronen. Dort oben auf einem der höchsten Zweige sitzt eine augenscheinlich nervöse Affenmutter, die einen Säugling auf dem Arm hält. Darwin ist kein Wissenschaftler, sondern der Name eines Schimpansen im Mahale-Mountains-Nationalpark im Westen Tansanias. Der kleine Stummelaffe dort oben im Blätterdach ist nicht sein Forschungsobjekt, sondern sein erhofftes Frühstück. „Die Jagd kann jeden Moment beginnen“, flüstert Butati Nyundo. Der Guide beobachtet die Menschenaffen gemeinsam mit einer kleinen Touristengruppe. Der 33-jährige Tansanier arbeitet seit Jahren im Nationalpark und kennt die Tiere allesamt mit Namen. Noch liegt eine trügerische Stille über dem Unterholz des Urwalds von Mahale. Doch in wenigen Augenblicken werden sich die Jäger in Bewegung setzen.

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Nur selten werden Schimpansen dabei beobachtet, wie sie Jagd auf andere Affenarten machen. Sie ernähren sich nicht wie Gorillas vorwiegend vegetarisch, sondern fressen regelmäßig auch Insekten und Kleintiere. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, erbeuten Sie auch Säugetiere bis zur Größe von Duckern und kleinere Primatenarten. „Rote Stummelaffen sind ihre Lieblingsbeute“, sagt Butati. Blitzschnell haben sich Darwin und ein paar andere Männchen seiner Gruppe in Stellung gebracht. Ihr Ziel: die Stummelaffen in die Enge zu treiben. Im Nu erklimmen sie die Baumstämme. Während sich einige aufmachen, die Affen mit Gebrüll in eine ausgemachte Richtung

Safari im Katavi-Nationalpark

zu treiben, warten Darwin und ein ranghoher Freund in einem Hinterhalt. Die Jagd dauert nur wenige Minuten. Mit aufgeregtem Kreischen stürzen sich die Schimpansen auf ihre Opfer. Unter den Stummelaffen bricht Panik aus. Während einige fliehen können, tappt die Mutter mit dem Säugling in die geplante Falle. Darwin tötet das Affenkind mit einem Biss in den Schädel. Der Mahale-Mountains-Nationalpark am Ostufer des Tanganjikasees ist neben dem GombeStream-Schutzgebiet weiter nördlich und dem Kibale-Nationalpark in Uganda einer der wenigen Orte in Afrika, wo Hetzjagden wie diese bei habituierten Schimpansengruppen beobachtet wurden. Die Schimpansen Tansanias gehören zu den am besten dokumentierten Menschenaffen der Erde. Berühmt wurde vor allem die KasakelaGruppe in Gombe, die Jane Goodall vor ca. 60 Jahren erforschte. Über Jahrzehnte wurde auch in Mahale eine Gruppe an Menschen gewöhnt und von Forschern begleitet. Dennoch überraschen die Tiere Wissenschaftler noch immer mit ihren komplexen Sozialstrukturen. Anders als bei den weitgehend friedliebenden Gorillas scheint die Welt der Schimpansen der des Menschen nicht unähnlich. „Schimpansen wurden schon dabei beobachtet, wie sie Leopardenjungen folterten“, sagt Butati, „sie sind auch gegenüber ihren Artgenossen nicht zimperlich.“ Gewalt und eine dynamische Hierarchie spielen eine wichtige Rolle: Vergewaltigungen und Bestrafungen, Intrigen und wahrhaft politische Machtspiele bis hin zum Tyrannenmord wurden bereits beobachtet. „Sie trauern aber auch um ihre Toten wie wir“, erzählt der Guide. In den Jahren vor der Pandemie lockten die Menschenaffen immer mehr Touristen in den Mahale-Mountains-Nationalpark. Dabei lohnt allein schon die Kulisse für das beeindruckende Affentheater unbedingt eine Reise. Das üppige Grün des Urwalds, das hinter dem Türkisblau des Tanganjikasees aufragt, erinnert eher an eine Karibik-Insel als an ein Panorama Ostafrikas. Anders als auf Sansibar gibt es hier keine Strandverkäufer und keine überfüllten Tauchboote. Statt unter Korallenfischen schnorchelt man unter grellfarbigen Buntbarschen, von denen es die meisten Arten nirgendwo sonst auf der Welt gibt.

Entspannte Löwen in Katavi

Die meisten Tansania-Touristen kombinieren eine Safari in der Serengeti oder einem anderen Schutzgebiet im Norden des Landes mit einem Strandurlaub auf Sansibar. Nur wenige erkunden den Ruaha-Nationalpark oder das SelousWildreservat im Süden, obwohl sich dort die Tierwelt ganz ohne Safari-Staus erleben lässt. Die allerwenigsten bereisen den Mahale-Mountains- und den Katavi-Nationalpark. 59


TANSANIA

Schimpanse im Mahale-Mountains-Nationalpark

„Noch immer kommen nur sehr wenige Touristen hierher in den Westen Tansanias“, sagt Barbara Coccia. Die 35-jährige Schwäbin arbeitet seit 2017 für den Safari-Veranstalter Nomad. Gemeinsam mit ihrem 36-jährigen Mann Fabio leitet sie die Greystoke Mahale Lodge, die bei den World Travel Awards schon zu Afrikas bester Safari-Lodge gewählt wurde. Sie liegt direkt am Tanganjikasee und ist nur mit dem Boot zu erreichen. Die reetgedeckten Gäste-Unterkünfte sind entlang einer einsamen Strandbucht am Fuß der Urwaldberge versteckt. Für ihr neues Leben als Lodge-Manager gaben die Coccias ihre Karriere als Handelsvertreterin in der Modebranche und als Teamleiter in einem großen Automatisierungsunternehmen auf. „Alles begann mit unserer Hochzeitsreise“, erzählt Barbara. „Wir waren in Botswana und Mosambik und vom ersten Tag an völlig überwältigt.“ „Eigentlich sollte es eine Reise werden, wie man sie eben nur einmal im Leben macht“, sagt Fabio, „aber schon im nächsten Jahr mussten wir einfach zurück nach Afrika. Diesmal nach Tansania.“ „Die damalige Managerin der Greystoke Lodge hatte uns gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, hier zu arbeiten“, sagt Barbara, „der Gedanke ließ uns nicht mehr los.“ Nun sind die Safari-Touristen von einst im entlegensten Teil des Landes zu Hause. Derzeit vertreten die Coccias einen einheimischen Kollegen im Urlaub in der SchwesterLodge von Greystoke, dem Chada Camp im etwa 200 Kilometer südöstlich gelegenen KataviNationalpark. In der Regenzeit ist das Schutzgebiet ein schier unüberschaubares Sumpfland. Jetzt, am Ende der Trockenzeit, ist Wasser nur noch in einigen wenigen Tümpeln und Flussbetten zu finden. Dann drängt sich das Leben um die letzten verbliebenen Wasserstellen. 60

Barbara und Fabio machen heute nach dem Frühstück ihrer Gäste ausnahmsweise eine kurzen Abstecher zum Katuma-Fluss. „Wir genießen jeden Augenblick, den wir für uns haben“, sagt das Paar. „Im Alltag bleibt sonst oft nur wenig Zeit für Pirschfahrten.“

Wirklich einsame Savanne In den Regenmonaten ist der Katuma ein weiter Strom mit unzähligen Seitenarmen. Nun aber ist er zu einem trüben Wassergraben geschrumpft. Im verbliebenen Rinnsal drängen sich Hunderte Flusspferde und Krokodile. Beim Streit um die letzten Wasserlöcher kommt es bisweilen zu brutalen Revierkämpfen. Furchteinflößend reißt ein Bulle sein riesiges Maul auf und zeigt seine gefährlichen Eckzähne. Auf den dicht aneinander gedrängten Rücken der Ungetüme stolzieren Marabustörche. Sie hoffen wohl, dass die

Vielfältige Tierwelt am Tanganjikasee

Ankunft an der Greystoke Mahale Lodge


TANSANIA

Flusspferde einen Wels vor ihre Schnäbel scheuchen. Nur wenige Meter davon ist ein gewaltiges Nilkrokodil auf der Suche nach seinem Platz im eng besetzten Pool. Nebenan fischen Pelikane, Nimmersattstörche und Goliathreiher. Auf die letzten Fische hat es auch ein Schreiseeadler abgesehen, der von einer Akazie aus Ausschau nach Beute hält. „Hier hat man die Savanne meist für sich allein“, sagt Barbara, während ihr Geländewagen im Schritttempo entlang des Katuma tuckert. Tatsächlich scheint an diesem Morgen kein Mensch im Nationalpark unterwegs. Kein Wunder. Nur zweimal in der Woche landet ein Buschflieger aus der Safari-Metropole Arusha hier. Für eine Anreise mit dem Auto müsste man mehrere Tage einplanen. Vor Barbaras und Fabios Augen ziehen Gruppen von Antilopen und Elefanten zum Fluss. Für sie ist der Katuma die letzte Lebensader in der Savanne. Auch eine Gruppe Giraffen ist zum Trinken gekommen. Aufmerksam halten sie Ausschau nach Fressfeinden und recken die langen Hälse. Tatsächlich ist an diesem Morgen auch eine Löwenfamilie unterwegs. Statt auf Beutezug sind aber auch sie nur wegen des kostbaren Wassers gekommen. Begeistert schießt Barbara ein paar Fotos mit ihrer Kamera. „Das Gefühl, am Ende der Welt zu sein, und diese totale Abgelegenheit stört uns nicht“, sagt sie auf dem Weg zurück zur Lodge, „Wir sind begeistert von der Ruhe und dem Frieden, den wir hier gefunden haben.“

Von Deutschland nach Tansania Bei ihrer ersten Tansania-Reise besuchten die Coccias auch das Dorf Katumbi am Rand des Mahale-Mountains-Nationalparks am Tanganjikasee etwas weiter im Westen. „Wir hatten aus Deutschland ein Paket mit Hilfsgütern gepackt“,

erzählt Barbara, „vor Ort stellten wir aber fest, dass das nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein sein konnte“. In der Grundschule des Fischerdorfs gab es noch nicht einmal Bänke. Das Gebäude, das man ihnen als Krankenhaus vorstellte, hatte weder Strom noch fließend Wasser. Für die Schulkinder knipsten die Coccias Polaroid-Bilder und sorgten mit Seifenblasen für Begeisterungsstürme. Die Begegnung mit den Kindern Katumbis sollte ihr Leben verändern. Zurück in Deutschland, gründeten sie die NGO „Pencils for Hope“, um Spenden für das Dorf am Tanganjikasee zu sammeln. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Greystoke Lodge im MahaleMountains-Nationalpark setzten sie sich für einen Schreiner ein, der die ersten Schulbänke zimmerte, und warben für Spenden, um das Krankenhaus auszurüsten. Bis die Coccias ein Visum für Tansania und einen Arbeitsvertrag erhielten, vergingen Monate. Die lange Zeit der Ungewissheit und des Wartens war nicht leicht. Aber sie verließen Deutschland dennoch ohne Absicherung. Die verlorene Freiheit, einfach einmal ins Kino gehen oder auch nur in die nächste Stadt zum Einkaufen fahren zu können, vermissen die Coccias nicht. „Ich hatte so viele Klamotten und konnte nur das mitnehmen, was in einen Koffer passt,“ sagt Barbara, „aber am Ende war ich ganz froh, sie alle los zu sein.“ Ihre Familie und Freunde haben sie bei ihrer Entscheidung unterstützt. „Klar machen sich unsere Eltern Gedanken über die wilden Tiere und die Tropenkrankheiten“, sagt Barbara, „aber in Europa kann einen auch ein Anschlag oder ein Autounfall treffen.“ Ihre Mutter war froh, dass sie ihren nervenaufreibenden Job aufgab, der sie nicht glücklich machte. „Sie hat mir gesagt: Deine Augen strahlen so, wenn du von Tansania erzählst.“ „Wir kriegen hier mehr, als was wir aufgegeben haben“, sagt Fabio, „wir haben es keinen Augenblick bereut!“

Das Chada Katavi Camp liegt im Herzen des KataviNationalparks.

Win Schumacher schreibt als freier Journalist u. a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online und Die Zeit. In vielen seiner Reportagen aus aller Welt berichtete er über Nationalparks, Naturschutz-Projekte und bedrohte Tierarten wie die Panzernashörner in Nepal, Berggorillas in Ruanda und Narwale in der Arktis. Er lebt in Tel Aviv und arbeitet als Lektor u. a. für deutschsprachige Medien an der Universität Haifa.

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REISETIPPS

Wildlife Paradise 8 Tage unberührte Wildnis in den herrlichsten Nationalparks West-Tansanias

Reiseverlauf: Arusha – Katavi-Nationalpark – Mahale-Mountains-Nationalpark – Arusha

HÖHEPUNKTE • Unvergessliche Begegnung mit Schimpansen im Tropenparadies Mahale • Safari pur im abgeschiedenen Katavi-Nationalpark • Intensives Naturerleben fernab der üblichen Routen • Authentische kleine Safari-Camps mit exzellenten Guides und hervorragendem Service

Das Paradies entdecken! Wer will das nicht? Wir entführen Sie mit dieser Reise für eine kurze Zeit in ein unverdorbenes Tierparadies. Im Katavi-Nationalpark begegnen Sie wohl kaum einem Menschen und erleben das wahre Afrika, wie es noch zur Zeit der großen Entdecker gewesen ist. Dafür gibt es hier riesige Herden von bis zu 1.600 Büffeln und Hunderten von Elefanten – einfach unvorstellbar. Der Mahale-Mountains-Nationalpark liegt malerisch am mächtigen Tanganjikasee und beheimatet in seinen bewaldeten Bergen rund 1.000 unserer nächsten Verwandten: Schimpansen. Diese einzigartige Flugsafari entführt Sie in zwei der schönsten und vielfältigsten Reiseziele Ostafrikas: ins Paradies der wilden Tiere! Reiseverlauf: 1. – 4. Tag: Am frühen Donnerstagmorgen fliegen Sie von Arusha zum entlegenen, rauen und wilden Katavi-Nationalpark im Südwesten Tansanias. Der mit 4.500 km² drittgrößte Nationalpark im fernen Westen Tansanias wurde 1974 gegründet und gehört vor allem den wilden Tieren! Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, dass Sie diese unberührte Wildnis mit anderen Menschen teilen müssen, außer mit den Mitarbeitern und Gästen der wenigen Lodges.

ab

6.459 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

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Die Landschaft des Katavi-Nationalparks besteht aus großen Miombo-Wäldern und den für die Wildbeobachtung spannenden Überschwemmungsebenen um den Katavi-See, dem palmenumsäumten Chadasee und dem teilweise von Wäldern umgebenen Katuma-Fluss. Hufe von riesigen, bis zu 1.500 Tieren umfassenden Büffelherden wirbeln hier den Staub auf. Die Raubkatzenaktivität ist dementsprechend hoch. Die Hauptbeute der Löwen sind die Büffel, während die Leoparden eher die kleineren Beutetiere wie Impalas oder Topis jagen und die Rufen Sie uns an unter:

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Hyänen hier die Zebras bevorzugen. Wenn die Elefanten abends zum Wasser kommen und Sie die Raubtiere beim Jagen beobachten, werden Sie sich wie einer der großen Pioniere in Afrika fühlen. Ein echtes Naturparadies in Tansania! 5. – 7. Tag: Per Charterflug und mit dem Boot geht es nordwestwärts zum azurblauen, klaren Tanganyikasee. Bis zu 2.460 m hohe Berge und üppige, dschungelartige Wälder in Tansanias Mahale-MountainsNationalpark sind eines der letzten Refugien für die wild lebenden Schimpansen in Afrika. Ein Schimpansentrekking unter Anleitung erfahrener Guides in kleiner Gruppe in diesem ca. 1.600 km² großen Schutzgebiet ist für jeden Besucher ein absoluter Safari-Höhepunkt. In den Bergen der entlegenen Wildnis von Mahale, tief im Westen Tansanias am Tanganyikasee, leben außerdem Löwen und Leoparden, Busch- und Wasserböcke, Elefanten, Giraffen und verschiedene Antilopenarten. Das klare, azurblaue Wasser des Tanganyikasees mit seinen einsamen, verführerischen Stränden lädt zum Spazierengehen und zu Bootsausflügen ein. Für das Schimpansentrekking in Tansania ist besonders die Trockenzeit von Juni bis Oktober lohnenswert. 8. Tag: Eine einmalige Safari geht zu Ende! Diese Reise lässt sich gut mit einer Reise in Nordtansania verbinden.

Reisepreis pro Person ab Arusha bis Arusha (8 Tage): 01.11.2021 – 15.11.2021 01.06.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 13.11.2022

im Doppel

im Einzel

6.459,-€ 8.279,-€ 8.679,-€ 6.459,-€

7.787,-€ 10.239,-€ 11.052,-€ 7.379,-€


REISETIPPS

Tansania Exklusiv 7 bis 18 Tage klassische Privatsafari bis in die Serengeti mit deutschsprachigem Guide und Verlängerung auf der traumhaften Gewürzinsel Sansibar

HÖHEPUNKTE • Besuch der tierreichsten Parks im Norden Tansanias • Die große Migration in der Serengeti • Flexible Zusammenstellung der Gebiete, Unterkünfte und größtenteils des Tagesablaufs möglich • Deutschsprachig geführte Individualreise mit eigenem Guide und Allradfahrzeug • Individuell verlängerbar • Vielfältige Verlängerungsmöglich­ keiten am Indischen Ozean auf Sansibar, im Tarangire-Nationalpark oder am Lake Eyasi

ab

2.579 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

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Reiseverlauf: Arusha – Lake-Manyara-Nationalpark – Serengeti-Nationalpark – Ngorongoro-Naturschutzgebiet – Arusha Jenseits von Afrika. Besuchen Sie mit uns die bekanntesten Nationalparks Tansanias. Entdecken Sie die unglaublichen Weiten, die man aus den Filmklassikern über Afrika kennt: Auf dieser privat geführten Reise erleben Sie die Magie des legendären Ngorongoro-Kraters und mit etwas Glück die größte Tierwanderung des Kontinents in der Serengeti. Durch die persönliche Betreuung Ihres eigenen Guides und das Fahrzeug zur Exklusivnutzung können Sie viel Einfluss auf die Tagesgestaltung nehmen und die Beobachtungen ganz nach Ihren Vorlieben ausrichten. Afrika – die Natur erspüren! Beispielreiseverlauf: 1. Tag: Nach der Landung in Arusha werden Sie bereits vom freundlichen Fahrer/Guide erwartet und zu Ihrer Unterkunft gebracht. 2. Tag: Am Morgen Fahrt zum landschaftlich einmaligen Lake-Manyara-Nationalpark. Pirschfahrt hinunter zum Rift Valley. Große Büffelherden und die berühmten baumkletternden Löwen sind hier beheimatet. Weiterfahrt zu einer Kaffeefarm an den Hängen des Ngorongoro-Hochlandes. 3. – 4. Tag: SAuf dem Weg zur Serengeti haben Sie Gelegenheit zum Besuch der Olduvai-Schlucht (fakultativ). In der Wiege der Menschheit wurde bei Ausgrabungen ein 1,7 Mio. Jahre alter Menschenschädel gefunden. Die Serengeti: Wer träumt nicht davon, einmal im Leben die große Wanderung der Tiere (ca. 2 Mio. Gnus, Zebras und Gazellen) zu erleben. Allerdings richtet sich der Weg und Rhythmus der Herden nach Menge und Häufigkeit der Regenfälle in den verschiedenen Gebieten. Wenn Sie bei den Wildbeobachtungsfahrten mitten in Tausenden von muhenden Gnus, schnaubenden Zebras und Antilopen stehen und abends das Brüllen der Löwen und Kichern der Hyänen hören, ist dies ein so intenRufen Sie uns an unter:

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sives Erlebnis, wie es nur das ursprüngliche Afrika bieten kann. Afrika pur! 5. – 6. Tag: Sie unternehmen eine Fahrt durch den berühmten Ngorongoro-Krater, ein großartiges Amphitheater mit unglaublichem Tierreichtum. Er wirkt wie ein überdimensionierter Zoo. Bei einem optionalen Verlängerungstag besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung mit einem Ranger durch den Empakai-Krater. Der wenig besuchte Krater mit seinem sodahaltigen See beheimatet Flamingos, aber auch Büffel, Wasserböcke, Buschböcke, Diademmeerkatzen und zahlreiche bunte Vögel in schöner Landschaft. 7. Tag: Arusha und Rückreise oder Verlängerung. Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von einer spannenden Safari. Rückfahrt nach Arusha für Ihren Rückflug oder Verlängerung Sansibar. Verlängerungsbausteine: s 3 Tage Tarangire-Nationalpark s 3 Tage Eyasi-See, Kulturerlebnis mit den Buschmännern s 8 Tage Badeurlaub auf Sansibar

Reisepreis pro Person ab Arusha bis Arusha (7 Tage): im Doppel

im Einzel

01.07.2021 – 31.12.2021 01.01.2022 – 31.03.2022 01.04.2022 – 31.05.2022 01.06.2022 – 31.12.2022 Comfort Variante

2.889,-€ 2.949,-€ 2.579,-€ 2.949,-€

3.149,-€ 3.209,-€ 2.669,-€ 3.209,-€

15.09.2021 – 09.12.2021 10.12.2021 – 31.12.2021 01.01.2022 – 14.03.2022 15.03.2022 – 31.05.2022 01.06.2022 – 31.12.2022

3.229,-€ 3.320,-€ 3.398,-€ 3.270,-€ 3.398,-€

3.727,-€ 4.018,-€ 4.096,-€ 3.769,-€ 4.096,-€

Classic Variante

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REISETIPPS

Die Höhepunkte Tansanias 14 Tage klassische Tansania-Kleingruppenreise im Norden Tansanias zum Ngorongoro-Krater und zum wildreichen SerengetiNationalpark sowie anschließend auf die exotische Trauminsel Sansibar

Reiseverlauf: Arusha – Lake-Manyara-Nationalpark – Serengeti-Nationalpark – Ngorongoro-Krater und Schutzgebiet – Tarangire-Nationalpark – Sansibar

7

HÖHEPUNKTE • Tierbeobachtungen im SerengetiNationalpark, Ngorongoro-Krater, Tarangire-Nationalpark und LakeManyara-Nationalpark • Entspannter 4*-Sansibar-Urlaub an herrlichen Stränden • Auch als Familienreise buchbar • Kleingruppe (deutschsprachig geführt) mit maximal 7 Personen im Allradfahrzeug und garantiertem Fensterplatz • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis und hochwertige Unterkünfte mit Pool

ab

2.598 €

pro Person Alle Informationen, Abfahrtstermine und Buchung finden Sie hier:

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Jenseits von Afrika. Besuchen Sie mit unserer deutschsprachigen Kleingruppenreise die bekanntesten Nationalparks Tansanias und die exotische Gewürzinsel Sansibar. Entdecken Sie die unglaublichen Weiten, die man aus den Filmklassikern Afrikas kennt. Erleben Sie ein traumhaftes Stück Afrika – eine Reise, von der Sie noch lange träumen werden! Reiseverlauf: 1. Tag: Sie werden am Flughafen bereits von einem freundlichen Fahrer erwartet und zu Ihrer Unterkunft in Arusha gebracht. 2. Tag: Am Morgen Fahrt zum landschaftlich einmaligen Lake-Manyara-Nationalpark und Pirschfahrt hinunter zum Great Rift Valley. Große Büffelherden und die berühmten baumkletternden Löwen sind hier beheimatet. 3. – 4. Tag: Ihre Tansania Reise geht weiter bis in die zentrale Serengeti, die im Jahresverlauf der Großen Migration häufig ein strategisch guter Ausgangspunkt für die Pirschfahrten ist. Doch auch ohne das spezielle Phänomen der Gnuwanderung, die zu sehen man nie garantieren kann, ist der SerengetiNationalpark eines der Gebiete mit der höchsten Dichte an Großwild in Afrika. Zahlreiche kleine Flussläufe locken hier stets Elefanten, Büffel, Zebras, Löwen und viele weitere Tiere an. Afrika pur! 5. Tag: Durch den Serengeti-Nationalpark geht es zurück zum Ngorongoro-Schutzgebiet. Sie unternehmen eine Fahrt durch den berühmten NgorongoroKrater, ein großartiges Amphitheater der Natur mit

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unglaublichem Tierreichtum. Er wirkt wie ein überdimensionierter Zoo. 6. Tag: Die letzte Station Ihrer Safari in Tansania ist der Tarangire-Nationalpark. Durch das abwechslungsreiche Gelände schlängelt sich der gleichnamige Fluss und zieht vor allem während der Trockenzeit zahlreiche Tiere an. Große Elefantenherden, Büffel, Kudus und Oryxantilopen kommen zum Trinken. Leoparden und Pythons sind in den dichten Wäldern beheimatet. Wildbeobachtungsfahrten. 7. – 13. Tag: Heute endet Ihre Safari in Tansania – und Ihr Urlaub auf Sansibar beginnt. Flug von Arusha nach Sansibar. Nach Ankunft auf Sansibar erhalten Sie einen Transfer zum Hotel. Lassen Sie sich vom Inselzauber und den weißen Sandstränden der traumhaften Gewürzinsel verführen! 14. Tag: Transfer zum Flughafen Sansibar. Eine traum­ hafte Tansaniareise geht zu Ende. Teilnehmerzahl: mind. 4, max. 7 Teilnehmer

Reisepreis pro Person ab Kilimanjaro Flughafen bis Sansibar Flughafen (14 Tage): 04.11.2021 – 28.11.2021 23.12.2021 – 05.01.2022 01.01.2022 – 31.03.2022 01.04.2022 – 26.05.2022 27.05.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 15.12.2022 16.12.2022 – 31.12.2022

im Doppel

im Einzel

2.998,-€ 3.779,-€ 3.098,-€ 2.598,-€ 3.349,-€ 2.998,-€ 3.879,-€

3.353,-€ 4.257,-€ 3.496,-€ 2.873,-€ 3.834,-€ 3.396,-€ 4.378,-€


REISETIPPS

Tansanias unentdeckter Süden 8 Tage exklusive Flugsafari zum Ruaha-Nationalpark und zum Nyerere-Nationalpark

HÖHEPUNKTE • Exklusive Tierbeobachtungen abseits touristischer Pfade • Spannende Buschwanderungen und Bootssafaris im NyerereNationalpark • Komfortable Transfers im Kleinflugzeug • Verlängerung auf Sansibar möglich

ab

3.879 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

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Reiseverlauf: Dar es Salaam – Ruaha-Nationalpark – Nyerere-Nationalpark – Dar es Salaam Mit dieser Flugsafari im Süden Tansanias entführen wir Sie für eine kurze Zeit in zwei weitgehend unbekannte und vielfältige Tierparadiese. Nicht nur klassische Pirschfahrten locken hier, sondern auch Buschwanderungen sowie Bootssafaris auf den verzweigten Wasserarmen des Rufiji-Flusses. Diese einzigartige Flugsafari nimmt Sie mit auf die Reise in zwei der ursprünglichsten Wildnis-Regionen Tansanias. Sie haben die Wahl zwischen 2 Unterkunftsvarianten: Classic und Comfort. Reiseverlauf: 1 – 3. Tag: Das Sportflugzeug bringt Sie in den noch recht unbekannten Ruaha-Nationalpark, der nur wenige Besucher aufweist. Dennoch wird er von Afrikakennern oft als Lieblingspark bezeichnet, denn hier sind sowohl die Pflanzen und Tiere des südlichen als auch des östlichen Afrikas zu finden. In diesem Vogelparadies gibt es über 400 afrikanische Vogelarten und saisonal viele europäische Zugvögel. Die Landschaften variieren zwischen dichten Wäldern, Baobab-Ebenen, Hügeln, offenen Savannen und Flusslandschaften und sind so abwechslungsreich wie die Tierwelt. Rappen- und Pferdeantilopen, Gazellen und Impalas, Wasserböcke und Kudus, Zebras, große Elefanten- und riesige Büffelherden, Flusspferde in großer Zahl und Krokodile sind hier beheimatet. Besonders hervorzuheben ist allerdings die hohe Raubkatzenpopulation. Große Löwenrudel, Leoparden, Wildhunde, ja sogar die scheuen Streifenhyänen begeben sich auf die Jagd nach ihren Beutetieren. Safarifeeling pur! 4. – 7. Tag: Per Flug geht es in den Nyerere-Nationalpark (ehemals Selous-Wildschutzgebiet). Es vermit-

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telt wie kaum ein anderes einen Eindruck von der Weite der ostafrikanischen Savanne. Der Rufiji-Fluss formt, fast wie das Okavango-Delta in Botswana, ein Labyrinth aus Wasserwegen, dicht bewachsenen Kanälen und offenen Seen. Riesige Krokodile, zahlreiche Flusspferde und Wasservögel sind hier anzutreffen. Wasserböcke grasen friedlich an den Ufern und große Elefantenherden kommen gerne zum Baden. Es ist keine Seltenheit, Löwen bei der Jagd zu beobachten. Selbst die gefährdeten Wildhunde sind an diesem Ort häufiger anzutreffen als in anderen afrikanischen Ländern, denn der Bestand wird auf ca. 20 % aller frei lebenden Wildhunde geschätzt. Die ganze Faszination der afrikanischen Wildnis begegnet Ihnen hier hautnah …

+ 49 (0)7343 92998-0

8. Tag: Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von einer spannenden Safari. Rückflug nach Dar es Salaam. Auf Wunsch Verlängerung, z. B. Badeaufenthalt auf den exotischen Inseln Sansibar, Pemba oder Mafia; alternativ mit Safaris im Westen oder Norden kombinierbar. Fragen Sie nach Verlängerungsmöglichkeiten!

Reisepreis pro Person im Doppel ab Dar es Salaam bis Dar es Salaam (8 Tage): Classic Variante 01.11.2021 – 23.12.2021 24.12.2021 – 04.01.2022 01.06.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 23.12.2022 24.12.2022 – 04.01.2023 Comfort Variante

3.879,-€ 4.259,-€ 3.998,-€ 4.479,-€ 3.998,-€ 4.479,-€

01.11.2021 – 19.12.2021 20.12.2021 – 31.12.2021 01.06.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 20.12.2022 21.12.2022 – 05.01.2023

4.955,-€ 7.479,-€ 5.794,-€ 6.998,-€ 5.794,-€ 6.998,-€

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SÜDSUDAN

KidepoValleyNationalpark Mt. Morungole

Alb ert -N

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Kitgum Kotido Gulu MurchisonFallsNationalpark

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Lira

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DEM. REP. KONGO

Mt. Moroto Ac

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Soroti

Albert-See

Bisina-See

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Masindi

Mount-ElgonNationalpark

Bukungu

Kazingakanal

il

RuwenzoriBerge

Kiboga

Fort Portal

Tororo

KAMPALA KibaleNationalpark

Jinja

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ton

Kasese GeorgeSee

Entebbe Viktoriasee

See

Bwindi-ImpenetrableForest-Nationalpark

KENIA

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Masaka

Queen-ElizabethEdward- Nationalpark

Mt. Elgon

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RuwenzoriMountainsNationalpark

Mbale

Vikto

SemlikiNationalpark

Mbarara

Kisoro Virunga-Vulkane MgahingaGorillaNationalpark

Lake-MburoNationalpark

TANSANIA

RUANDA

UGANDA Winston Churchill beschrieb das Gebiet des heutigen Uganda als „eine Landschaft, die durch Schönheit, gute Böden, üppige Vegetation, eine reiche Tierwelt und ein angenehmes Klima geprägt ist“. Er formte den Begriff „Perle Afrikas“ – der auch heute noch uneingeschränkt zutrifft. Uganda ist Safariland – nur hier ist es möglich, die „Big Seven“ zu sehen. Auf der ganzen Welt gibt es nur noch rund 1.000 Berggorillas! Etwa 480 dieser sympathischen Individuen leben in Uganda. Dieses abwechslungsreiche Land bietet neben endlos erscheinenden Savannen mit klischeehaften Akazienbäumen auch bergige Trekking-Regionen.

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UGANDA

Andreas Klotz

Afrika vom Allerfeinsten Unterwegs im Land der Berggorillas

B

erggorillas gehören zu den seltensten Primaten überhaupt. Seit vor ein paar Jahren erstmalig Zählungen mithilfe gentechnischer Untersuchungen durchgeführt wurden, weiß man ziemlich genau: Nur noch rund 1.060 Individuen leben auf unserem Planeten. Fast jedes afrikanische Dorf zählt mehr Einwohner. Das Vorkommen aller Berggorillas beschränkt sich auf zwei kleine Gebiete in Zentralafrika: Etwa die Hälfte ist im Drei­ländereck rund um die Virunga-Vulkane beheimatet, das der Nord­osten Ruandas, der Südosten der Demokratischen Republik Kongo und der Südwesten Ugandas bilden. Die knappe andere Hälfte lebt in den Bergregenwäldern des Bwindi-Waldes im südwest­lichen Uganda. Beide Gebiete sind durch Kulturland komplett voneinander getrennt. Ein gene­tischer Austausch ist nicht möglich, und so gelten sie als besonders stark vom Aussterben bedroht. Ihretwegen kommen die meisten. Ich bereiste auch Kenia und Tansania, war in der Serengeti, dem Tsavo-Nationalpark und vielen anderen Regionen und Nationalparks Ostafrikas unterwegs. Doch nirgends, davon bin ich überzeugt, ist es schöner, abwechslungsreicher, spannender oder sind die Menschen freundlicher als in Uganda.

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UGANDA

Abgesehen von der Hauptstadt Kampala ist Uganda von vielen kleineren Städten und Siedlungen geprägt. Es ist ein Binnenland, in etwa so groß wie das ehemalige Westdeutschland. Davon sind ca. 17 % Wasserfläche, darunter der größte See Afrikas, der Viktoriasee, aus dem in Jinja offiziell der Nil entspringt. Neben Englisch werden über 30 verschiedene Stammesspra-

Ein Traum geht in Erfüllung: die Begegnung mit einem frei lebenden Berggorilla im Regenwald Ugandas.

chen gesprochen. Heute leben in Uganda etwa 40 Millionen Menschen, die Hälfte davon sind jünger als 15 Jahre.

direkt am Viktoriasee gelegen, ist eine längere Autofahrt durchs Land nicht nur unumgänglich, sondern voll von Eindrücken. Das Leben in Uganda spielt sich größtenteils draußen ab. Meine ersten Gedanken waren und sind immer wieder: „Wo kommen all diese Menschen her?“ Neben den Straßen tobt das Leben. In den Orten sowieso, aber auch in vermeintlich ländlichen Gegenden. Obst- und Gemüsestände bieten ihre Waren an. In Uganda gibt es neun verschiedene Sorten Bananen! Der Geschmack von Tomaten, Ananas, Mangos oder Melonen ist ein Erlebnis. Es werden gegrillte Maiskolben durchs Autofenster verkauft. Wer sich traut, wird belohnt. Alles einfach nur lecker! Den Magen habe ich mir dabei noch nie verdorben, aber natürlich sollte man aufpassen und die alte Regel anwenden: Cook it, peel it or forget it. Neben wenigen allradgetriebenen Land Cruisern oder Range Rovern anderer Touristen sieht man hauptsächlich Lastwagen und die überall in Afrika verbreiteten Sammeltaxis. Das sind Minibusse, die erst losfahren, wenn mindestens doppelt so viele Menschen eingestiegen sind wie zulässig. In den Städten rasen von allen Seiten noch Boda Bodas, blank gewienerte Motorräder, auf uns zu. Trans­portiert wird mit allem alles – auf hochvoll mit Bananensäcken beladenen Lkws fahren gleichzeitig auch noch Rinder und Menschen mit – auf einem Boda Boda können problemlos neben der halben Familie noch eine Ziege oder ein Bettgestell transportiert werden.

Auf Safari Unterwegs in Uganda Egal, wo es hingehen soll – nach der Landung auf dem internationalen Flughafen in Entebbe,

Fünf bis sechs Autostunden entfernt von En­­ tebbe liegt der kleine, aber feine, Lake-MburoNationalpark: idealer Zwischenstopp auf dem

In Uganda tobt das Leben auf und neben den Straßen.

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UGANDA

direkten Weg zu den Berggorillas. Der Park besteht aus offenem Grasland, Akazienwäldern und einigen kleinen Seen. Da es hier keine Löwen gibt, sind die anderen Wildtiere, wie zum Beispiel Zebras und Giraffen, recht entspannt. Ich freue mich immer wieder auf eine frühe Fuß-Safari. Beim letzten Mal haben wir in einem luxuriösen Tented Camp übernachtet, wurden um 6 Uhr geweckt, bekamen eine Tasse ugandischen Tee mit ein paar Keksen auf die private Terrasse gebracht und gingen anschließend drei Stunden mit einem Ranger im Park spazieren. Die Giraffen beobachteten uns genauso intensiv wie wir sie.

Wo der Nil in die Tiefe stürzt Im größten Nationalpark Ugandas, der seinen Namen den Murchison-Nil-Wasserfällen verdankt, leben auch die meisten Wildtiere des Landes. Der Nil teilt ihn in zwei Teile. Nördlich des Flusses leben riesige Büffelherden und die äußerst seltenen Rothschild-Giraffen. Wer Löwen und Leoparden sehen möchte, ist hier richtig. Im Nildelta des Albert-Sees leben unzählige Flusspferde, riesige Nil-Krokodile und vor allem viele Vogelarten, darunter der seltsame Schuhschnabel – optisch ein Mix aus Storch und Flugsaurier, für den Vogelbeobachter aus der ganzen Welt hierher kommen. Mit einem kleinen Boot überquerten wir den Nil und fuhren bis kurz vor die Murchison Falls. Das Rauschen der Wasserfälle übertönte alle anderen Geräusche, das Wasser brodelte und schäumte. In Sichtweite der nur sieben Meter breiten Schlucht, durch die sich der Nil zwängt und 47 Meter in die Tiefe stürzt, stiegen wir aus und wanderten zu Fuß hoch zum Beginn der Wasserfälle. Unterwegs bieten sich fantastische Ausblicke. Oben wurden wir von den Fahrzeugen wieder abgeholt und machten uns auf eine zwei­tägige Fahrt nach Süden ...

Uganda ist Safariland – im LakeMburo-Nationalpark kann man sich Giraffen zu Fuß nähern.

dahinfließenden und flachen Wasserstraße zwischen Lake George und Lake Edward. Flusspferde, Krokodile und Vögel, wohin man blickt. Einmal tuckerten wir gemütlich mit unserem flachen Boot am Ufer entlang, da fiel uns ein Elefant auf, der sich aufzuregen schien. Ein Büffel stand ihm gegenüber im Wasser, der Elefant bedrohte und jagte ihn mehrere hundert Meter weit, ließ ihn nicht aus dem Wasser. Natürlich blieben wir dort, beobachteten und fotografierten die Aktion aus sicherer Entfernung. Irgendwann hatte der Elefant scheinbar genug davon, stieg ebenfalls ins kühle Nass, badete ausführlich, tauchte unter und blies sich mit seinem Rüssel genüsslich Schlamm und Wasser auf den Rücken.

Königlicher Nationalpark Der Queen-Elizabeth-Nationalpark ist eines der bekanntesten Schutzgebiete Ostafrikas. Seinen Namen erhielt er 1954 zu Ehren des Besuchs der britischen Königin. Während der Schreckensära von Idi Amin, der auch leidenschaftlicher Großwildjäger war, verlor der Park den Großteil seiner Wildtiere, doch seit mehr als 30 Jahren ist eine kontinuierliche Erholung zu verzeichnen. Er erstreckt sich über den Äquator, im Westen Ugandas entlang der kongolesischen Grenze, nördlich erhebt sich das RuwenzoriGebirge, südlich liegt der Bwindi-Wald. Für mich immer wieder ein warmer und erholsamer Platz für entspannte Wildtierbeobachtungen zwischen anstrengenden Trekking-Touren und Gorilla-Trackings. Regelmäßig unternehme ich Bootspirschfahrten auf dem Kazinga-Kanal, einer natürlichen, ruhig 70

Auch Elefanten baden gerne im Kazinga-Kanal.


UGANDA

Rande des Nationalparks und aktuell insgesamt 13 habituierte (an die Anwesenheit von Menschen gewöhnte) Berggorilla-Familien, die von Touristen besucht werden können.

gefunden. Eine bescheidene touristische Infrastruktur erwirtschaftet Umsätze, die es ohne die Gorillas in dieser abgelegenen Gegend sonst nicht gäbe.

Der Bwindi-Wald ist Lebensraum für rund 400 Berggorillas. Er erstreckt sich am westlichen Rand des Zentralafrikanischen Grabens in einer Höhe zwischen 1.100 und 2.600 Metern über dem Meeresspiegel. Der dichte Bergregenwald weist einen so ungewöhnlich starken Unterwuchs auf, dass er deshalb Impenetrable Forest genannt wird: undurchdringlicher Wald. Die Berghänge sind schroff und steil.

Zum Gorilla-Tracking sollte man – neben regendichter Kleidung, festem Schuhwerk und einer guten Fotoausrüstung – noch zweierlei mitbringen: Leidensfähigkeit und Liquidität. Leidensfähigkeit, weil ein häufig beschwerlicher Marsch durch den unwegsamen Regenwald zu absolvieren ist. Die Suche der Gorillagruppen führt oft über steile und nach Regenfällen schlammige und rutschige Berghänge, die mit nesselnden und dornigen Pflanzen bewachsen sind, und kann sich über Stunden hinziehen. Pro Gorillagruppe sind täglich nur acht Besucher für eine Stunde zugelassen.

Sanftmütige Riesen Berggorillas waren die ersten Gorillas, deren Lebensweise durch langjährige Feldstudien erforscht wurde. 1967 begann die Forschung von Dian Fossey. Sie beschrieb hoch entwickelte, friedfertige, soziale Geschöpfe, die in Familienverbänden leben, sich rein vegetarisch

Eine unvergessliche Stunde Das Erlebnis ist unvergleichlich. Es ist schwer in Worte zu fassen, welche Emotionen es aus-

Der südliche Teil des Parks, der Ishasha-Sektor, ist berühmt für eine seltene Besonderheit. Hier klettern Löwen regelmäßig auf Bäume. Niemand weiß wirklich ganz genau, warum sie das tun, aber es ist ein toller Anblick, wenn die Tiere um die Mittagszeit herum müde oder sogar fest schlafend in den Ästen hängen und ihre Beine baumeln lassen. Doch es ist keineswegs sicher, ob man das auch zu Gesicht bekommt. Das Wetter muss stimmen, ein geeigneter Baum muss gefunden werden ... ich hatte mehr vergebliche Versuche, als dass es geklappt hat. Aber einmal hatten wir Glück, es lagen gleich sieben Löwen auf einem Baum. Wir blieben, so lange wie wir konnten, doch irgendwann drängte uns unser Fahrer zum Aufbruch. Denn wir wollten noch in den Bwindi-Nationalpark. Zu den Berggorillas!

Im undurchdringlichen Wald Während einer nur recht kurzen Fahrt ändert sich nun die Landschaft total. Alles ist jetzt grün! Auf immer höher und größer werdenden Hügeln sind es zuerst Bananen und andere Kulturpflanzen – später ist es der dunkle und dichte Bergregenwald des Bwindi Impenetrable Forest. Es gibt mehrere kleine Ortschaften am

Baumlöwen sind „ganz normale Löwen“, die aber gerne auf Bäume klettern ...

ernähren und gegenseitige Fürsorge und Zuneigung zeigen. Fosseys Buch „Gorillas im Nebel“ und der gleichnamige spätere Film begründeten das bis heute anhaltende, weltweit starke Interesse an diesen zutiefst beeindruckenden Tieren.

Gorilla-Tracking Ein Gorilla-Tracking bietet die großartige Gelegenheit, diese faszinierenden Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten. Die Orte und die Menschen rund um den Nationalpark profitieren vom Gorillatourismus. Viele der ansonsten ausschließlich in der Landwirtschaft tätigen Einwohner haben durch die wegen der Gorillas angereisten Gäste ein Auskommen

löst, wenn eine Gorillamutter selbstvergessen und zärtlich mit ihrem Baby schmust oder wenn ein ausgewachsenes Männchen lässig von einem Baum zu uns heruntersteigt. Ihre Gesichter können, so will es zumindest scheinen, Stimmungen ausdrücken: Freude, Unbehagen oder auch Trauer. Wenn ein Gorilla versonnen auf ein Jungtier schaut und sich ein Lächeln andeutet, dann spürt man förmlich die genetische Nähe zwischen Mensch und Menschenaffe. Für eine zweite (oder dritte) Reise – oder zur Verlängerung nach einer Rundreise bietet Uganda noch einiges sehr Spezielles, auf den nächsten Seiten folgen ausgewählte Beispiele. 71


Berggorillas Die legendären Mondberge ... ... erheben sich ganz im Westen. Diese über 5.000 Meter hohe, nahezu ständig unter Wolken verborgene Bergkette ist anders als jede andere Region auf der Welt. Hier verbirgt sich die größte Gletscherfläche Afrikas. Aber vor allem die Vegetation ist einzigartig: Blumen werden so groß wie Bäume, Moosteppiche leuchten in den unwirklichsten Farben, und zentnerschwere Flechten hängen von riesenhaften Bäumen herunter. Wasser ist das prägende Element, überall im Ruwenzori-Gebirge findet man märchenhafte Wasserfälle und idyllische Seen. „Ruwenzori“ heißt in der Sprache der Bakonjo so viel wie „Regenmacher“. Es schneit und regnet dort an mindestens 300 Tagen im Jahr. Afrikas größte Wasserreserve!

Der Kidepo-Valley-Nationalpark ... ... gilt als der von Touristen unberührteste Nationalpark Ugandas. Ein echter Geheimtipp! Der Park wird eingefasst von zwei beeindruckenden Bergmassiven, variiert in Höhen zwischen 900 und 2.700 Metern. Hier ist die Heimat von fast 500 Vogelarten und knapp 80 Arten an Säugetieren, darunter Elefanten, Büffel, Löwen, Antilopen, Zebras und Giraffen ... und auch Geparde, die sonst nirgends in Uganda vorkommen. Die Unterkünfte im Park sind niemals ausgebucht, bieten aber guten Service. Insgesamt fühlt man sich hier viel näher an der Natur als sonstwo! Neben Tierbeobachtungen sind auch interessante Einblicke in das Leben der ursprünglichen Bewohner möglich. Auf dem Weg dorthin ist ein Abstecher zu den Karamojong zu empfehlen, im Park lebt das kleine Bergvolk der Ik.

Heiße Thermalquellen ... ... findet man im Semliki-Nationalpark. Der einzige echte Tiefland-Regenwald Ugandas! Die Sempaya-Thermalquellen können auf einem geführten, ca. 2-stündigen Spaziergang durch Wald und sattgrüne Natur erreicht werden.

Lebensweise Berggorillas sind tagaktive Tiere. Sie leben in Gruppen, die über 30 Individuen betragen können. Meist bestehen Gruppen aus einem erwachsenen männlichen Tier (dem Silberrücken), mehreren Weibchen und deren Jungtieren. Es gibt eine „patriarchalische“ Rangordnung, an deren Spitze der dominante Silberrücken steht. Unter den weiblichen Tieren richtet sich die Rangfolge hauptsächlich danach, wie lange sie bereits mit dem leitenden männlichen Tier zusammenleben. Bei den Jungtieren ist das Alter der bestimmende Faktor. Heranwachsende verlassen mit Erreichen der Geschlechtsreife meist ihre Geburtsgruppe, wobei männliche Tiere häufig vorübergehend zu Einzelgängern werden, während Weibchen sich zu einem einzelnen Mann gesellen oder einer anderen Gruppe anschließen. Ein ausgeprägtes Territorialverhalten von Berggorillas ist nicht bekannt, aber sie meiden meist den Kontakt mit anderen Gruppen. Zur Nachtruhe bauen sie sich jeden Abend auf dem Boden ein Schlafnest aus Ästen und Blättern, das sie nur einmal benutzen. Werkzeuggebrauch ist – anders als bei Schimpansen – nur selten beobachtet worden. Berggorillas kommunizieren unter anderem durch Grunzlaute und Schreie miteinander.

Ernährung Berggorillas sind – wie alle Gorillas – fast reine Vegetarier. Sie ernähren sich von Blättern und Wurzeln, im Bwindi-Wald auch ergänzt durch Früchte. Da die pflanzliche Nahrung vergleichsweise nährstoffarm ist, müssen die mit kräftiger Kaumuskulatur ausgestatteten Tiere sie in großen Mengen verzehren. Sie verbringen daher den überwiegenden Teil des Tages auf Nahrungssuche, wobei die hierbei zurückgelegten täglichen Streifzüge meist weniger als zwei Kilometer betragen.

Fortpflanzung Berggorillas haben keine feste Paarungszeit, sodass die Fortpflanzung das ganze Jahr über erfolgen kann. Weibchen bringen – ab einem Alter von zehn Jahren – etwa alle vier Jahre ein einzelnes Jungtier zur Welt; Die Tragezeit beträgt ca. 8,5 Monate. Jungtiere werden drei bis vier Jahre gesäugt.

Größe und Gewicht

Andreas Klotz ist seit 2008 elfmal in Uganda gewesen. Die Berg­gorillas und vor allem das Ruwen­zori-Gebirge (die „Mondberge“) lassen ihn nicht mehr los. Daraus entstanden das MondbergeCharity-Projekt (www.mondberge.de) und die Fotobildbände „Perle Afrikas“ und „Afrikas Süden“. Klotz ist Mit-­ Herausgeber des MONDBERGE-Magazins und ausgewiesener Uganda-Kenner.

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Männliche Tiere erreichen aufgerichtet eine Höhe von bis zu 1,75 Metern und ein Gewicht von bis zu 250 Kilogramm, während Weibchen lediglich halb so schwer werden und deutlich kleiner bleiben.

Weitere Merkmale Markant ist ihr schwarzes, dichtes Fell, das sich bei männlichen ausgewachsenen Tieren teilweise weiß-grau verfärbt – der sogenannte Silberrücken – sowie ein lang gestrecktes Gesicht und ihr breiter Brustkorb. Gorillas verbringen viel mehr Zeit am Boden als andere Menschenaffen. Ihre Füße sind daher besser zum Laufen als zum Klettern geeignet. .


Gewinnen Sie

2 GORILLA-PERMITS und entdecken Sie die Perle Afrikas! Sie wollten schon immer einmal die Berggorillas aus nächster Nähe beobachten? Versuchen Sie Ihr Glück und nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil! Wir verlosen 2 Gorilla-Permits (im Wert von insgesamt über 1.000 €). Schreiben Sie einfach eine E-Mail an

gewinnspiel@abendsonneafrika.de und erfinden Sie uns einen guten Slogan (Werbespruch), warum unsere Kunden nach Uganda reisen sollten! Erleben Sie unvergessliche Begegnungen mit Berggorillas, Schimpansen, Löwen und vielen weiteren Tieren!

Teilnahmeschluss: 31.01.2022 Gewinnerbekanntgabe: 14.02.2022 Lesen Sie unsere Teilnahmebedingungen hier:

oder auf www.abendsonneafrika.de

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REISETIPPS

Uganda Exklusiv 12 Tage privat geführte Safari und viele optionale Verlängerungsmöglichkeiten zu den letzten Berggorillas, Schimpansen und anderen Tieren nach Uganda

HÖHEPUNKTE • Unvergessliche Beobachtungen der Berggorillas und Schimpansen • Abwechslungsreicher Reiseverlauf mit vielen Aktivitäten (Pirschfahrten, Wanderungen und Bootsfahrten) • Tierbeobachtungen in den Nationalparks (Murchison Falls, Queen Elizabeth und Lake Mburo) • Individuell gestaltbarer Reise- und Tagesablauf mit vielen Verlängerungsmöglichkeiten und Tipps von Ihrem persönlichen Guide

ab

2.298 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3xfbLqw 74

Reiseverlauf: Dar es Salaam – Ruaha-Nationalpark – Selous-Wildschutzgebiet – Dar es Salaam Besuchen Sie die Letzten ihrer Art! Erleben Sie bei einem unvergesslichen Gorillatracking hautnahe Be­­ gegnungen mit den sanften Riesen! Neben Berggorillas, Schimpansen und anderen Primaten bietet Uganda weitaus mehr: beeindruckende Landschaften, tosende Wasserfälle, artenreiche Regenwälder und eine unglaubliche Tierwelt … ein einmaliges Erlebnis! Beispielreiseverlauf: 1. – 3. Tag: Nach einer Nacht in Entebbe Fahrt vorbei an ländlichen Dörfern und Feldern zum MurchisonFalls-Nationalpark, der Heimat von über 450 Vogelund 70 Tierarten, u.  a. farbintensiver Rothschild­ giraffen, Elefanten, Defassa-Wasserböcke, Oribis, Löwen und Hyänen sowie dem seltenen Schuhschnabelstorch. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der Besuch des beeindruckenden Murchison-Wasserfalls. 4. – 5. Tag: Der Kibale-Forest-Nationalpark verfügt über eine der größten Primatendichten weltweit. In den Regenwäldern gehen Sie auf Fußpirsch, um die habituierten Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum aufzuspüren. Außerdem besuchen Sie das weitläufige Bigodi-Feuchtgebiet. 6. – 7. Tag: Über die Äquatorlinie fahren Sie zum Queen-Elizabeth-Nationalpark. In der abwechslungsreichen Landschaft mit offener Savanne, Feuchtgebieten, tropischen Feuchtwäldern, Flüssen und Seen, unternehmen Sie Wildbeobachtungsfahrten, um Elefanten, Kaffernbüffel, Moorantilopen, Topis, Riesenwaldschweine und Löwen aufzuspüren. Mit über 600 Vogelarten kommen auch Vogelliebhaber auf ihre Kosten. 8. – 9. Tag: Frühmorgens geht die Fahrt durch Wälder in die Ishasha-Region, um die „baumkletternden Löwen“ aufzuspüren. Anschließend Weiterfahrt in den Bwindi-Nationalpark. Am nächsten Morgen unternehmen Sie das Gorillatracking. Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

Die Bergregenwälder sind die Heimat der sanften Riesen. Mit einheimischen Führern geht es auf die Suche nach einer der Gorillagruppen. Die Anzahl der Besucher ist streng limitiert und die Besuchszeit auf 1 Std. begrenzt. Die Aufstiegszeit beträgt je nach besuchter Gorillagruppe ca. 2 – 6 Stunden. Wenn Sie die Gorillas aus nächster Nähe sehen, sind die Strapazen schnell vergessen. Ob mächtiger Silberrücken oder Jungtiere, sie alle haben einen Blick, der tief ins Herz dringt. 10. Tag: Heute geht es zum Lake-Mburo-Nationalpark. Offenes Grasland mit vereinzelten Akazienbäumen wechselt mit Feuchtgebieten, Wäldern und grünem Baumdickicht ab. Hier unternehmen Sie eine Buschwanderung und Wildbeobachtungsfahrten mit dem Fahrzeug, um in dem schönen Park Zebras, Laier- und Schwarzfersenantilopen sowie eine Vielzahl von Vögeln zu entdecken. 11. – 12. Tag: Früh am Morgen Wildbeobachtungsfahrt im Lake-Mburo-Nationalpark. Rückfahrt nach Entebbe über den Äquator. Am nächsten Tag Transfer zum Flughafen oder Verlängerung. Optionale Verlängerungsmöglichkeiten: Kidepo-Valley-Nationalpark, Semliki-Wildschutzgebiet, Bulago Island, Ngamba Island, Lake Victoria und die Quelle des Nils

Reisepreis pro Person im Doppel ab Entebbe bis Entebbe (12 Tage): Ab 2 Pers.

Ab 4 Pers.

01.11.2021 – 31.12.2021 01.01.2022 – 31.12.2022 Comfort Variante

3.948,-€ 2.798,-€

3.148,-€ 2.298,-€

01.11.2021 – 31.12.2021 01.01.2022 – 31.12.2022 Premium Variante

4.429,-€ 4.598,-€

3.899,-€ 3.955,-€

01.11.2021 – 31.12.2021 01.01.2022 – 31.12.2022

5.629,-€ 6.359,-€

5.029,-€ 5.749,-€

Classic Variante


REISETIPPS

Die Höhepunkte Ugandas 12 Tage Kleingruppenreise zu den letzten Berggorillas, Schimpansen und weiteren Tieren

Reiseverlauf: Arusha – Lake-Manyara-Nationalpark – Serengeti-Nationalpark – Ngorongoro-Krater und Schutzgebiet – Tarangire-Nationalpark – Sansibar

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HÖHEPUNKTE • Spannende Begegnungen mit Berggorillas und Schimpansen in verschiedenen Nationalparks • Die schönsten Highlights Ugandas mit vielfältigen Aktivitäten (Pirschfahrten, Wanderungen und Bootsfahrten) • Nette, kleine und persönliche Unterkünfte • Erfahrener, deutschsprachiger Fahrer/Guide • Sehr gutes Preis-Leistungs­Verhältnis (inkl. Vollpension und Nationalparkgebühren)

ab

2.945 €

pro Person Alle Informationen, Abfahrtstermine und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3gp4WvI

Uganda – das Land der Primaten und – wie Winston Churchill einst sagte – die Perle Afrikas. Weite Savannen zur Tierbeobachtung, beeindruckende Bergregenwälder und die donnernden Wasserfälle des Nils erwarten Sie hier. Freuen Sie sich auf spannende Begegnungen mit den Berggorillas und Schimpansen. Begleiten Sie uns zu unvergesslichen Treffen mit den sanften Riesen, Schimpansen und anderen Primaten. Reiseverlauf: 1. Tag: Nach Ankunft in Entebbe werden Sie zu Ihrer gemütlichen Unterkunft gebracht. 2. – 4. Tag: Ihre Reise führt Sie zum Murchison-FallsNationalpark, dem einstigen Lieblingspark von Winston Churchill. In diesem landschaftlich sehr abwechslungsreichen Park sehen Sie mit etwas Glück Rothschildgiraffen, Elefanten, Löwen, Hyänen, den seltenen Schuhschnabelstorch und viele weitere Tiere. Auf dem Weg dorthin Besuch des Ziwa Rhino Sanctuary, ein Projekt zum Schutz der seltenen Nashörner. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der Besuch des beeindruckenden MurchisonWasserfalls. Hier unternehmen Sie, neben Wildbeobachtungsfahrten, eine Bootsfahrt und eine Wanderung mit tollen Aussichtspunkten. 5. – 6. Tag: Sie fahren nach Fort Portal. Die abwechslungsreiche Landschaft ist von ca. 25 Vulkankraterseen geprägt. Der Kibale-Forest-Nationalpark weist eine der größten Primatendichten weltweit auf. In den Regenwäldern gehen Sie auf Fußpirsch, um die habituierten Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum aufzuspüren und zu beobachten. Aber auch Rotschwanzmeerkatzen, Bärenstummelaffen und weitere Affenarten sind dort heimisch. Am Nachmittag steht eine Wanderung im Bigodi-Feuchtgebiet auf dem Programm, um dort weitere Primaten, Vögel und bunte Schmetterlinge zu beobachten. Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

7. – 8. Tag: Über die Äquatorlinie fahren Sie zum Queen-Elizabeth-Nationalpark. In der abwechslungsreichen Landschaft mit offener Savanne, Feuchtgebieten, tropischen Wäldern, Flüssen und Seen unternehmen Sie Wildbeobachtungsfahrten sowie eine Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal. 9. – 10. Tag: Frühmorgens geht die Fahrt durch Wälder in die Ishasha-Region, um die „baumkletternden Löwen“ aufzuspüren. Anschließend Weiterfahrt in den Bwindi-Nationalpark. Am nächsten Morgen unternehmen Sie ein Gorillatracking – DAS Highlight jeder Ugandareise. Die Bergregenwälder sind die Heimat der sanften Riesen. Mit einheimischen Führern machen Sie sich auf die Suche nach einer der Gorillagruppen. 11. Tag: Heute geht es zum Lake-Mburo-Nationalpark. Offenes Grasland mit vereinzelten Akazienbäumen wechselt mit Feuchtgebieten, Wäldern und grünem Baumdickicht ab. Hier unternehmen Sie eine Wildbeobachtungspirschfahrt. Unter anderem sind Zebras, Laier- und Schwarzfersenantilopen sowie eine Vielzahl von Vögeln hier heimisch. Mit etwas Glück können bei einer Nachtfahrt (optional) die seltenen Leoparden entdeckt werden. 12. Tag: Früh am Morgen Buschwanderung im LakeMburo-Nationalpark. Rückfahrt mit kurzem Stopp an der Äquatorlinie nach Entebbe. Unterwegs zeitabhängig Besuch eines Händlermarktes in Kampala. Transfer zum Flughafen. Teilnehmerzahl: mind. 4, max. 6 Teilnehmer

Reisepreis pro Person ab Entebbe bis Entebbe (12 Tage): 04.07.2022 – 29.10.2022

im Doppel

im Einzel

2.945,-€

3.344,-€

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AUSSERGEWÖHNLICHE UNTERKÜNFTE

Außergewöhnliche Unterkünfte in Afrika

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öchten Sie etwas ganz Besonderes erleben? Entdecken Sie Afrika in einer der exklusiven Safaricamps oder Lodges! So vielfältig der Kontinent ist, so unterschiedlich sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten in den verschiedenen Ländern.

Shawa Luangwa und Chisa Busanga (Sambia)

Entdecken Sie die schönsten Gebiete Sambias: Ein wenig näher an den Sternen, inmitten der afrikanischen Wildnis … mehr Afrika geht einfach nicht! Verbringen Sie eine unvergessliche Nacht in der Wildnis in den Bäumen oder in einem Vogelnest! In den Camps Shawa Luangwa und Chisa Busanga wurden die Zelte inmitten der Natur auf Holzstelzen gebaut, damit die Gäste eine ungestörte Tierwelt erleben können. Beobachten Sie, wie Elefanten zum LuangwaFluss kommen, um ihren Durst zu stillen! Neben dem besonderen Erlebnis steht Nachhaltigkeit im Fokus: Beide Camps wurden ausschließlich mit natürlichen Materialien gebaut, während der Safari sind Sie mit solarbetriebenen Fahrzeugen unterwegs, und mit einer Buchung unterstützen Sie verschiedene Naturschutz- und Communityprojekte vor Ort.

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Hier finden Sie eine handverlesene Auswahl von 5 außergewöhnlichen Unterkünften, welche unserer Meinung nach die schönsten und spannendsten Übernachtungsmöglichkeiten während einer faszinierenden Entdeckungsreise durch Afrika bieten.


AUSSERGEWÖHNLICHE UNTERKÜNFTE

The Desert Grace (Namibia)

Das berühmte Sossusvlei mit seinen mächtigen Sanddünen ist eines der beliebtesten Highlights in Namibia. Damit Sie sich nach der Besteigung der größten Düne, der „Big Daddy“, ausruhen und den Namib-NaukluftPark mit all seinen Geheimnissen entdecken können, ist die richtige Unterkunft in der Nähe genauso wichtig, wie ein Besuch im Sossusvlei und Deadvlei. Das „The Desert Grace“ bietet Ihnen sowohl spannende Aktivitäten als auch eine perfekte (und nachhaltige) Übernachtungsmöglichkeit. Mit viel Liebe zum Detail, der Verwendung von natürlichen Materialien und einer erdigen Farbgebung, gespickt mit bunten Farbtupfern in Rosé, haben die Macher der Lodge ein modernes und stylisches Ambiente zum Wohlfühlen während einer Namibiareise geschaffen.

Hyena Pan Tented Camp (Botswana) Das Hyena Pan Tented Camp liegt in der privaten Khwai-Konzession, die direkt an das berühmte Moremi-Wildschutzgebiet angrenzt und zu einem der vielfältigsten und tierreichsten Gebiete im nördlichen Botswana zählt. Da die Region für ihre hohe Dichte an Großwild bekannt ist, lassen sich hier gut Elefanten, Löwen, Leoparden, Hyänen, Flusspferde sowie Rappenund Pferdeantilopen beobachten – manche der Tiere sogar schon von Ihrer kleinen Terrasse aus! Lediglich 10 Meter entfernt vom Wasserloch gibt es einen sogenannten „Ground Level Hide“ (Wildbeobachtungsversteck), von dem Sie die Tiere aus nächster Nähe beobachten können. Wer schon immer einmal unter dem afrikanischen Sternenhimmel übernachten wollte, hat auf dem 5 Meter hohen Deck der „Sky Beds“ die Gelegenheit dazu.

The Highlands (Tansania)

Luxuszelte mit Leinwandkuppel und einem riesigen Panoramafenster mit Blick über die endlosen Weiten der Ngorongoro-Hochebenen. Klingt außergewöhnlich – aber nicht unmöglich! Erleben Sie eine perfekte Balance zwischen unberührter Wildnis und einem gemütlichen, modernen Camp! Das ungewöhnliche „The Highlands“-Camp befindet sich an den Hängen des Olmoti-Vulkans, nördlich des berühmten Ngorongoro-Kraters in Tansania. Die Lage des Camps ist exklusiv und etwas sehr Besonderes. Hier genießen Sie einen nahezu endlosen Blick über die Hochebenen bis in die weitläufige Südserengeti …

Auswahl von über 900 Unterkünften im Stöbern Sie auf unserer Webseite! Wir haben eine handverlesene d zu Ihrer Traumreise! östlichen und südlichen Afrika in unserem „Reise-Finder“ – passen

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EXOTISCHE SAFARI­LÄNDER UND AFRIKAS TRAUMSTRÄNDE Angenehm kühler Sand, wie weißes Mehl ... türkisfarbenes badewannenwarmes Wasser ... und sich sanft im Wind wiegende Palmenblätter: Traumstrände gibt es nicht nur in der Karibik, in Thailand oder auf den Malediven – sondern vor allem auch an Afrikas Küsten und auf Sansibar oder den Seychellen im Indischen Ozean! Gönnen Sie sich ein paar Tage Erholung und Entspannung, am besten nach einer individuellen Flugsafari oder einer auch heute noch abenteuerlichen, aber lohnenswerten Tour durch Sambia oder Simbabwe.

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REISETIPPS

Deluxe Flugsafari Kenia 8 bis 11 Tage einzigartige Flugsafari zu den schönsten Wildschutzgebieten Kenias – weitgehend unberührt und vielfältig!

Reiseverlauf: Nairobi – Meru-Nationalpark – LewaWildschutzgebiet – Masai Mara – Nairobi

HÖHEPUNKTE • Tierreiche Wildschutzgebiete abseits der Touristenströme (Meru-Nationalpark, Lewa-Schutzgebiet, MaraNorth-Wildschutzgebiet) • Attraktive kleine Camps/Lodges mit sehr persönlichem Flair • Kurze Transferzeiten und traum­ hafte Perspektiven aus der Luft • Hervorragende Camp-Guides mit intimer Kenntnis der Umgebung • Verlängerungsmöglichkeiten im Amboseli-Nationalpark

ab

3.998 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3pQeGn2 80

Erleben Sie bei dieser wundervollen Reise drei der schönsten Wildschutzgebiete Kenias in exklusiven Unterkünften! Entdecken Sie das faszinierende Afrika wie aus den Filmklassikern „Out of Africa“ und „Nirgendwo in Afrika“. Besonderer Schwerpunkt dieser Safari, neben der berühmten Masai Mara, sind die wenig besuchten Schutzgebiete des Meru-Nationalparks und der Lewa Conservancy. Dort, in der östlichen und nördlichen Umgebung des Mt. Kenya, sind seltene Tiere beheimatet, wie z. B. die schönen Netzgiraffen, die blauhalsigen SomaliStrauße, die langhalsigen Gerenuk-Antilopen, die Grevyzebras, Beisa-Oryxe und viele mehr. Für Fotografen sind vor allem die hier integrierten nördlichen Parks ein wahres Erlebnis! Diese Reise ist ein Safari-Traum in Afrikas wilden Savannen! Beispielreiseverlauf: 1. – 2. Tag: Sie fliegen zum landschaftlich reizvollen, mit vielen Flüssen durchzogenen Meru-Nationalpark. Der 870 km² große Park wurde vor allem durch die BBC-Dokumentation „Das Genesis Projekt“, die den Wiederaufbau des Parks dokumentierte, bekannt. Heute zählt er zu den artenreichsten Wildreservaten Kenias. Unter anderem sind hier Elefanten, Büffel, Geparden, Löwen, Leoparden, Zebras, Nashörner, Gazellen, Oryxe, diverse Antilopenarten wie Dik Diks, Kudus u.v.m. beheimatet. Mehr als 300 Vogelarten wurden im Park registriert. Wildbeobachtungen und Wandern zählen zu den Aktivitäten, aber auch Angeln und Rafting ist möglich. 3. – 4. Tag: Per Fahrzeug geht es westwärts in das private Lewa-Wildschutzgebiet, das ein „Out of Africa“-Feeling par excellence bietet. Sanft geschwungene Hügel mit weiten Ebenen, die malerischen Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

Schirmakazien und im Hintergrund der Blick auf das mächtige Mt.-Kenya-Gebirge bieten den Rahmen für ein fantastisch gestaltetes, natürliches Bild, durch das die schön gezeichneten Netzgiraffen, Elefanten und Nashörner wandern. Ein echter Geheimtipp für Afrikabegeisterte! 5. – 7. Tag: Sie fliegen weiter zum nächsten Höhepunkt: der Masai Mara. Mit 1.700 km² stellt sie weltweit eine der Regionen mit dem größten und vielfältigsten Tierreichtum dar. Fast alle Tiere sind zahlreich vertreten. An Raubkatzen sind vor allem Löwen und Geparden anzutreffen. Hinzu kommt die spektakuläre Migration, die hier in der Regel zwischen Juli und September/Oktober stattfindet. 8. Tag: Ihre erlebnisreiche Safari endet heute. Optionale Verlängerung: 3 Nächte Amboseli-Nationalpark Mit dem Kleinflugzeug geht es von Nairobi in den Amboseli-Nationalpark – Kenias meistbesuchtes Wildtiergebiet mit fantastischem Blick auf den Kilimandscharo. Er bietet die ideale Ausgangsbasis für die Beobachtung des üppigen Tierlebens, besonders der berühmten Elefantenherden des Amboseli. Sowohl Fotografen als auch Filmemacher nutzen diese traumhafte Kulisse als Motiv für einmalige Aufnahmen. Ein perfekter Abschluss einer hervorragenden Kenia-Safari. Reisepreis pro Person im Doppel ab Nairobi bis Nairobi (8 Tage): 01.11.2021 – 19.12.2021 20.12.2021 – 04.01.2022 05.01.2022 – 31.03.2022 01.04.2022 – 31.05.2022 01.06.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 19.12.2022

4.498,-€ 5.897,-€ 4.498,-€ (statt 5.098,-€) 3.998,-€ (statt 4.498,-€) 4.498,-€ (statt 5.098,-€) 5.998,-€ 4.498,-€ (statt 5.098,-€)

Sonderpreise bis zum 31.12.2021 buchbar.


REISETIPPS

Best of Sambia 8 Tage einmalige Safari im South-Luangwa-Nationalpark mit vielfältigen Verlängerungsmöglichkeiten Reiseverlauf: Lusaka – South-Luangwa-Nationalpark – Lusaka Sambia – ein einzigartiges Land im südlichen Afrika, das bisher nur von wenigen Reisenden besucht wird. Wir haben für Sie eine wundervolle Reise in den South Luangwa zusammengestellt. Das Besondere: komfortable, sehr persönliche Safaricamps in absolut bester Lage für ausgezeichnete Wildbeobachtungen! Sie sind in komplett offenen Allradfahrzeugen unterwegs und werden unzähligen Tieren begegnen. Ein authentisches Afrika-Erlebnis erwartet Sie! Im South Luangwa leben über 230 verschiedene Säugetiere und mehr als 400 Vogelarten. Der Park ist aber vor allem für seine hohe Leoparden- und Löwenpopulation bekannt. Sie übernachten in drei wundervollen Safaricamps im zentralen sowie südlichen Bereich des Parks. Sie unternehmen morgens und abends Wildbeobachtungspirschfahrten und entdecken dieses einmalige Paradies. Zudem werden auch Buschwanderungen mit den äußerst erfahrenen Guides und einem bewaffneten Scout des Nationalparks angeboten – ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte!

Im Süden des Nationalparks sieht die Landschaft schon ganz anders aus. Dieser Teil des Parks ist abgelegen und wild. Hier sind kaum Menschen unterwegs, und so genießen Sie viele einmalige Szenen in vollkommener Abgeschiedenheit! Entdecken Sie zum Beispiel einen der eleganten Leoparden, haben Sie Gelegenheit, dieses schöne Tier in aller Ruhe und mit viel Zeit zu bewundern. Auch hier eignet sich die Gegend neben den Pirschfahrten außerdem sehr für ausgedehnte Buschwanderungen.

Reisepreis pro Person im Doppel ab Lusaka bis Lusaka (8 Tage): 01.06.2022 – 30.06.2022 01.07.2022 – 30.09.2022 01.10.2022 – 31.10.2022

ab

5.042 €

4.975,-€ 5.667,-€ 4.975,-€

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3v8fIM8

HÖHEPUNKTE • Tierbeobachtungen in zwei spannenden Regionen des South-Luangwa-Nationalparks • Hervorragend gelegene, kleine und sehr komfortable Safariunterkünfte • Exzellente Guides und eine sehr persönliche Betreuung • Möglichkeit zu tollen Buschwanderungen und Nachtpirschfahrten • Offene Safarifahrzeuge • Vielfältige Verlängerungsoptionen, z. B. in den Lower Zambezi und Kafue-Nationalpark

Best of Simbabwe 9 bis 20 Tage individuelle Flugsafari im unberührten und tierreichen Simbabwe Reiseverlauf: Harare – Mana-Pools-Nationalpark – Hwange-Nationalpark – Viktoria Fälle

HÖHEPUNKTE • Tierbeobachtungen im tierreichen Hwange- und Mana-Pools-Nationalpark • Besuch der Viktoria Fälle (UNESCOWeltnaturerbe) • Authentische und naturnahe, äußerst charmante Safariunterkünfte • Persönlicher Service und hervorragende Guides • Neben Pirschfahrten auch spannende Buschwanderungen und Kanufahrten (Mana Pools)

Simbabwe ist ein Land mit fruchtbarer Erde, fabelhaften Landschaften und einem großen Tierreichtum. Die wildreichen Nationalparks im Norden und Westen sind ein Geheimtipp für Reisende, die Flora und Fauna noch möglichst ungestört erkunden wollen. Ihre Safari startet im Norden des Landes. Der ManaPools-Nationalpark bietet nicht nur abwechslungsreiche Landschaften, sondern auch einen hervorragenden Wildreichtum in der spektakulären Kulisse des Zambezi Escarpments. Neben spannenden Wildbeobachtungsfahrten sind auch Ausflüge per Kanu oder eine Fußpirsch sehr zu empfehlen. Per Sportflugzeug geht es weiter in den tierreichen Hwange-Nationalpark. Diese wilde, raue Gegend eignet sich besonders, um Büffel, Elefanten, Giraffen und Raubkatzen zu beobachten. Die vielen Wasserlöcher locken vor allem in der Trockenzeit zahlreiche Tiere an. Dort liegen verschiedene sogenannte Hides (Verstecke) – sie sorgen für viel Adrenalin und exzellente Film- und Fotogelegenheiten, wenn Sie den

Rufen Sie uns an unter:

+ 49 (0)7343 92998-0

mächtigen Elefanten auf ungefährliche Weise sehr, sehr nahe kommen. Im privaten Konzessionsgebiet sind Wildbeobachtungsfahrten nicht nur tagsüber, sondern auch bis in die Dunkelheit hinein möglich. Ihre letzte Station sind die beeindruckenden Viktoria Fälle. Bei diesem imponierenden Naturschauspiel stürzt der mächtige Sambesi in eine über 100 m tiefe Erdspalte.

Reisepreis pro Person im Doppel ab Harare bis Victoria Falls (9 Tage): 01.04.2022 – 31.05.2022 01.06.2022 – 31.10.2022 01.11.2022 – 30.11.2022

ab

3.929,-€ 5.225,-€ 3.998,-€

3.929 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

bit.ly/3zlH5pa 81


REISETIPPS

Inselzauber Sansibar Die Gewürzinsel Sansibar steht für Exotik, tropische Üppigkeit und Seefahrer-Romantik. Sie verzaubert mit endlosen, weißen Sandstränden und türkisblauen Lagunen, Mangroven-Sümpfen und Steilküsten. Die 1.651 km² große Insel liegt nur ca. 40 km von Tansania entfernt. Sansibar hat sich seinen orientalisch-afrikanischen Charme bewahrt und hat nicht den Massentourismus und die Infrastruktur wie andere Badeorte im Indischen Ozean. Die luxuriösen Unterkünfte Zawadi Resort, Baraza Resort & Spa und Breezes Beach Club befinden sich an der südöstlichen Küste Sansibars, an einem der schönsten Strände der Welt. Ein Korallenriff verläuft parallel zum Strand und bietet Ihnen eine ideale Möglichkeit, die Unterwasserwelt von Sansibar direkt von der eigenen Unterkunft aus zu erkunden. Lassen Sie sich vom Inselzauber und den weißen Sandstränden verführen!

Zawadi Resort

Baraza Resort & Spa

Breezes Beach Club

Auf einer Klippe mit Blick auf den türkisgrünen Ozean liegt das Zawadi Resort im Osten der Insel Sansibar. Malerisch umrahmt von Palmen und blühenden Bougainvilleas, bietet das private und luxuriöse Zawadi Resort mit nur neun großzügigen Villen eine angenehme Atmosphäre – besonders für Paare.

Das luxuriöse Baraza Resort & Spa ruft Erinnerungen an die Epoche der Sultane auf Sansibar hervor: Eine Mischung aus arabischem und indischem Design, kombiniert mit wunderschönen Gewölben, handgeschnitztem Dekor und beeindruckenden Antiquitäten schafft eine authentische, aber dennoch luxuriöse Atmosphäre.

Der Breezes Beach Club befindet sich inmitten einer tropischen Gartenanlage und verfügt über 4 Restaurants, eine Bar, Poolbar, Swimmingpool, Fitnessund Aerobic-Center, Flutlicht-Tennisanlage sowie ein Wassersportzentrum.

Die jeweils ca. 100 m² großen Villen sind im legeren Beach-Style gehalten und bieten einen faszinierenden Ausblick auf den Indischen Ozean – unvergessliche, traumhafte Sonnenaufgänge können Sie somit ganz privat genießen. Eine kleine Treppe führt zum herrlichen Sandstrand. Die klimatisierten Villen verfügen über En-suite-Badezimmer, große Terrasse, Minibar, Satelliten-TV, DVD-Player, Wifi, Telefon, Haartrockner sowie einen Safe. Im eleganten Haupthaus finden die Gäste eine Bar, ebenfalls mit Blick auf den weiten Ozean, sowie die Dining Area und eine kleine Boutique. Auch ein Tauchcenter ist vor Ort. Entspannende Massagen werden in der eigenen Villa (gegen Gebühr) angeboten. Im großen Infinity Swimmingpool mit Poolbar können Sie bei traumhaftem Ausblick eine wohltuende Abkühlung genießen.

Zur Hotelanlage gehört ein Spa mit Jacuzzi, in dem Sie den Alltagsstress schnell vergessen werden. Erfrischen Sie sich im Swimmingpool des Baraza, gönnen Sie sich einen Cocktail an der Poolbar und lassen Sie die Abende anschließend gemütlich mit einem guten Buch in der Bibliothek ausklingen. Alle geräumigen Villen verfügen über ansprechende Innenausstattung mit handgearbeiteten Möbeln in auffälligen Gewölben. Die 14 One-Bedroom-Villen bieten Ihnen neben einem Schlafzimmer ein En-suite-Badezimmer mit frei stehender Badewanne, ein Ankleidezimmer sowie ein Wohnzimmer. Besondere Highlights sind die große Terrasse und der private Pool, der für Abkühlung an heißen Tagen sorgt. Die TwoBedroom-Villen (Meer- oder Gartenblick) bieten die gleiche Ausstattung, verfügen aber zudem über ein zweites Schlafzimmer mit dazugehörigem En-suiteBad – ideal für Familien oder Freunde.

Die Standard-Zimmer des Breezes Beach Club im hinteren Bereich der Anlage verfügen über Klimaanlage und Ventilatoren, Bad oder Dusche, WC, Safe, Minibar, Terrasse und Sitzecke. Die gleiche Ausstattung erwartet die Gäste in den Deluxe-Zimmern, die sich im Erdgeschoss der Bungalows näher am Meer befinden. Die Suiten bieten den Gästen im Obergeschoss der Bungalows einen großen Balkon mit Sonnenliegen. Sie verfügen zudem über ein großzügiges Ankleidezimmer, ein geräumiges Badezimmer sowie einen privaten Bereich zum Sonnen und Entspannen. Alle Zimmer können 2 Erwachsene und 2 Kinder unter 12 Jahren beherbergen.

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REISETIPPS

Traumreise Seychellen 14-tägiger Strandurlaub ab/bis Mahé auf die Hauptinseln der Seychellen

HÖHEPUNKTE • Paradiesische Trauminseln im Indischen Ozean • Individuell zusammengestellter Reiseverlauf • Abwechslungsreiche Natur auf den verschiedenen Inseln • UNESCO-Weltnaturerbe Vallée de Mai auf Praslin • Besuch der bezaubernden Hauptstadt Victoria auf Mahé • Erholsame Stunden an traumhaften Sandstränden • Zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten • Charmante und handverlesene Unterkünfte

Beispielreiseverlauf: Praslin – (La Digue) – Mahé Seychellen … das sind 115 der schönsten Inseln der Welt. Strände mit puderfeinem, weißem Sand, Palmen, glasklarem Wasser und tropischen Landschaften machen die Seychellen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Fast zu schön, um wahr zu sein! Entdecken Sie paradiesische Sandstrände im Zusammenspiel mit wiegenden Palmen, glatt geschliffenen Granitfelsen, tropischen Wäldern, hohen Bergen sowie dem türkisen Farbspiel des warmen Indischen Ozeans. Erfahren Sie mehr über die Kultur der Seychellois sowie die außergewöhnliche Flora und Fauna dieses Archipels. Gehen Sie in den Bergen Mahés wandern oder erkunden Sie optional die artenreiche Unterwasserwelt auf einem Schnorchel- oder Tauchausflug. Sowohl aktive Reisende als auch Erholungssuchende werden auf den Seychellen ihr persönliches Paradies finden. Mit dieser Reise können Sie die Schönheit und Einzigartigkeit der drei Hauptinseln ausgiebig erleben und kennenlernen. Bei den Unterkünften, die wir in drei unterschiedlichen Kategorien (Classic, Comfort und Premium) für Sie ausgewählt haben, handelt es sich hauptsächlich um kleinere, persönliche Anlagen, die wir sehr gut empfehlen können. Wir bieten diese Reise auch als verkürzte 8-tägige Variante an: ab/bis Mahé auf die beiden Hauptinseln der Seychellen – Praslin und Mahé. Fragen Sie uns gerne nach Details/Preisen.

ab

1.758 €

pro Person Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

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1. – 5. Tag: Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und liegt ca. 1 Stunde Fährfahrt von Mahé entfernt. Genießen Sie hier traumhafte Sandstrände und erkunden Sie optional das UNESCO-Weltnaturerbe „Vallée de Mai“ im Inselinneren – einen unberührten Urwald mit riesigen Farnen und Palmenarten, wie z. B. der sagenumwobenen „Coco de Mer“ mit der schwersten Kokosnuss der Welt. Sie haben auf Praslin optional die Möglichkeit, interessante Ausflüge auf die umliegenden Inseln zu unternehmen, wie z. B. nach Curieuse Island, die neben Praslin die einzige Insel ist, auf der die „Coco de Mer“ noch Rufen Sie uns an unter:

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natürlich wächst. Bei einem Spaziergang durch die Mangrovenwälder können verschiedene Krabben arten beobachtet und eine Aufzuchtstation für Riesenschildkröten besucht werden. Auf der 29 ha kleinen Insel Cousin nisten jährlich über 300.000 Vögel, darunter einige endemische und geschützte Arten. 6. – 10. Tag: Mit der Fähre setzen Sie heute Ihre Reise nach La Digue fort. Hier finden Sie einige der schönsten Strände der Seychellen. Auf der Insel scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, denn hauptsächlich Ochsenkarren oder Fahrräder dienen hier als Fortbewegungsmittel. Genießen Sie wunderbare Strandtage in der gemütlichen und beschaulichen Atmosphäre der Insel. Besuchen Sie atemberaubend schöne Strände, wie die berühmte Anse Source d’Argent, bewundern Sie die Farbenpracht in den Gärten und entdecken Sie den tropischen Wald von La Digue mit Orchideen, Vanillepflanzen, indischen Mandelbäumen oder den bekannten Takamaka-Bäumen. Mit etwas Glück können Sie hier den Paradiesfliegenschnäpper – einen der seltensten Vögel der Erde – beobachten. 11. – 13. Tag: Sie kehren zurück zur Hauptinsel der Seychellen, auf der sich auch die Hauptstadt Victoria sowie der internationale Flughafen befinden. Mahé ist von einer außerordentlich schönen Landschaft mit tropischen Wäldern, Vanille-, Tee- und ZimtPlantagen, Wasserfällen und Granitfelsen geprägt. Im Inselinneren erheben sich Berge mit bis zu 900 m Höhe und zahlreichen Wanderwegen. Entlang der Küstenstraße, die die Insel vollständig umrundet, eröffnen sich immer wieder wunderschöne Buchten und Marine-Nationalparks, die zum Baden und Schnorcheln einladen. Optional empfehlen wir Ihnen, die kulturelle, historische und landschaftliche Vielseitigkeit der Insel auf einem geführten Tagesausflug einschließlich kreolischem Mittagessen auf der Gewürzplantage „Jardin du Roi“ zu erkunden. 14. Tag: Ein Transfer bringt Sie zum internationalen Flughafen. Hier endet Ihre traumhafte Reise! Reisepreis pro Person ab Mahé bis Mahé (14 Tage): 01.11.2021 – 30.06.2022 01.07.2022 – 31.10.2022

1.854,-€ 1.758,-€

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REISETIPPS

Segelkreuzfahrt Seychellen

7- bzw. 8-tägige Segel-Erlebnisreise ab/bis Hafen Praslin im Sommer auf einem 2-Mast-Schoner durch die Inselwelt der Seychellen Reiseverlauf (Winterroute): Mahé – Praslin – La Digue – Sister Islands – Booby Island / Aride Island – Curieuse Island – Mahé

ideale Ziel zum Schnorcheln und Tauchen. Am Nachmittag segeln Sie nach Coco Island, eine der meistfotografierten Inseln des Archipels.

Diese Segel-Erlebnisreise führt Sie durch die traumhafte Inselwelt der Seychellen. Gemeinsam mit der Schiffscrew begeben Sie sich auf die Reise und erkunden die Naturparadiese verschiedener Inseln sowie Strände, die zu den schönsten der Welt zählen.

5. – 6. Tag: In den nächsten Tagen besuchen Sie die Inseln Booby Island und Curieuse Island. Zeit für Tauch- und Wassersportaktivitäten! Sie besuchen eine Aufzuchtstation der Riesenschildkröten und die historischen Ruinen einer ehemaligen Leprastation.

Reiseverlauf: 1. – 2. Tag: Abfahrt nach Round Island vor der Küste Praslins. Besuch des UNESCO-Weltnaturerbes Vallée de Mai. Hier ist die riesige, eigenartig geformte Kokosnuss, die Coco de Mer, heimisch und auch der schwarze Seychellen-Papagei, der nur auf Praslin vorkommt. Am Nachmittag Möglichkeit zum Tauchen und Schnorcheln.

7. – 8. Tag: Am Vormittag haben Sie Zeit für Wassersportaktivitäten. Im Laufe des Nachmittags geht es zurück in Richtung Mahé. Am nächsten Tag endet Ihre Kreuzfahrt im Hafen von Victoria auf Mahé. Teilnehmerzahl: mind. 2 Personen

HÖHEPUNKTE • Komfortable Segel-Erlebnisreise durch die Inselwelt der Seychellen • Faszinierende Tauch- und Schnorchelerlebnisse • Abwechslungsreiche Natur auf den verschiedenen Inseln • UNESCO-Weltnaturerbe Vallée de Mai • Besuch der Riesenschildkröten auf Curieuse Island

3. – 4. Tag: Sie besuchen La Digue, wo Sie eine gemütliche Atmosphäre, farbenprächtige Gärten, tropische Wälder und atemberaubend schöne Strände vorfinden werden. Am nächsten Tag geht es weiter nach Grande Soeur und Petite Soeur. Das

Preise auf Anfrage.

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• Einzigartige Granitformationen auf La Digue

Le Domaine De L’Orangeraie

Carana Beach Hotel

DoubleTree By Hilton Seychelles Allamanda Resort & Spa

La Digue Das „Le Domaine de L’Orangeraie“ befindet sich in unmittelbarer Nähe zum weißen Sandstrand nördlich des Ortes La Passe auf der Insel La Digue, die mit weißen Sandstränden, Palmen und mächtigen Granitfelsen eine traumhafte Kulisse bildet. Die landestypische Architektur der Seychellen sowie natürliche Materialien und Farben verleihen dem Hotel ein besonderes Ambiente. Ruhe und Gelassenheit werden mit der sehr stilvollen Gestaltung in perfekter Harmonie vereint.

Alle Informationen und Buchung finden Sie hier:

Mahé Das wunderschöne Carana Beach Hotel liegt nur etwa 10 Minuten von der Haupstadt der Seychellen, Victoria, entfernt, an einem der malerischsten Strände im Norden der Hauptinsel Mahé. Das Hotel beeindruckt mit seinem warmen Ambiente, herzlichem Service und der authentischen Gastfreundschaft. Jedes Chalet bietet Ausblicke auf das eindrucksvoll blaue Meer, umrahmt von üppigem Dschungel, gewaltigen Granitsäulen und weißen Sandstränden.

• Eindrucksvolle Vogelbeobachtung auf Aride Island

Mahé Die charmante und moderne kleine Anlage befindet sich im Süden von Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, ca. 20 Minuten Fahrt vom Flughafen entfernt. Das Hotel liegt eingebettet in einen tropischen Garten und direkt an einer kleinen, von Granitfelsen umrahmten Bucht mit Sandstrand. Hier finden Sie eine entspannte Atmosphäre sowie Ruhe und Erholung.

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Wir bedanken uns bei unseren Kunden und Geschäftspartnern für das Vertrauen und das überlassene Bildmaterial.

Herausgeber: Abendsonne Afrika GmbH Geschäftsführung: Michael Merbeck Layout: TiPP 4 GmbH, Rheinbach

Fachkundige Beratung und Buchung: Abendsonne Afrika GmbH Zur Unteren Mühle 1 · 89290 Buch · Deutschland Telefon: + 49 (0) 73 43 / 929 98-0 Fax: + 49 (0) 73 43 / 929 98-29 E-Mail: info@abendsonneafrika.de www.abendsonneafrika.de Niederlassungen: Schweiz Dorfstrasse 39 4452 Itingen Schweiz

Österreich Loquaiplatz 12/12 1060 Wien Österreich

Fotos: Titelfoto: L. Merbeck, Rückseite Foto: J. Ritterbach, H. Bendl, Conservation South Luangwa, David Sheldrick Wildlife Trust, EHRA Namibia, O. Gerhard, G. Grauer, J. Ritterbach, B. Schmidt, South African Tourism, S. und P. Scheufler, A. Klotz, R. Kerl, Adobe Stock. Sollten wir jemanden vergessen haben, so bitten wir um Entschuldigung.