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Nr. 4 Climalife Contact Die europäische Fachzeitschrift für thermische Anlagen

Oktober 2012

Technologiesprung bei Wärmesystemen Gesetzgebung

Seite 2

Kältemittel: über die F-GaseVerordnung

Aktuelles

Case study

Prozess

HFO gewinnen für Kälte- und Klimatechniksysteme an Bedeutung

PerformaxTM LT / CO2: der erste Supermarkt in Frankreich

Greenway® / MPG -Lösungen: Vergleichende Lebenszyklusanalyse

Seite 3

w w w . c l i m a l i f e . d e h o n . c o m

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Preis: 2,50 €


Gesetzgebung

Leitartikel Über die F-GaseVerordnung

G

emäß Artikel 10 der EU-Verord-

Leistung - Sicherheit Umwelt: eine permanente Herausforderung! Seit dem Montrealer Protokoll über den Schutz der Ozonschicht, mit dem der Einsatz der FCKW beendet wurde, und dem KyotoProtokoll über Treibhausgase, das auf H-FKW fokussiert, ist die permanente Veränderung zu einem festen Bestandteil unseres Unternehmens geworden. Um das zu verkraften, haben wir uns immer zum Ziel gesetzt, «äußerst innovativ zu sein, gleichzeitig aber die Zuverlässigkeit der angebotenen Lösungen zu gewährleisten». Daher setzen wir uns für technischen Fortschritt und nachhaltige Entwicklung ein, ohne die Sicherheit der Betreiber zu vernachlässigen. Unter diesem Gesichtspunkt und mit dem dreifachen Ziel technischer Leistung, Sicherheit und Umweltschutz arbeiten unsere Teams mit Performax LT und den HFO aktiv an der Entwicklung der Kältemittel von morgen. Die bislang in Kühlanlagen erzielten Ergebnisse sind für die Kälte- und Klimatechnik von großem Interesse. Gleichzeitig arbeiten wir weiterhin an anderen Produkten, beispielsweise an Wärmeträgern. Dank unserer auf angewandte Chemie spezialisierten F&E-Abteilung können wir heute insbesondere in den Bereichen der erneuerbaren Energiequellen unter der Bezeichnung Greenway Lösungen auf pflanzlicher Basis anbieten. Äußerst innovativ sein, bedeutet jedoch nicht unbedingt, die Ersten zu sein, die ein Produkt auf den Markt bringen. In diesem Sinne haben wir es abgelehnt, Reinigungsmittel mit reproduktionstoxischen Brom-Komponenten auf den Markt zu bringen und somit der Verordnung vorgegriffen, die in Zukunft eine spezifische Kennzeichnung vorschreibt. Innovativer Partner im Bereich der Energieleistungen zu sein und dabei zuverlässig und verantwortungsbewusst zu bleiben, ist Teil unseres Alltags und unseres Engagements bei der nachhaltigen Begleitung der Entwicklung unserer Kunden. Viel Spaß beim Lesen!

2 I Climalife contact Nr. 4

Kältemittel: HFO gewinnen für Kälte- und Klimatechniksysteme an Bedeutung Interview mit Dr Nacer Achaichia, Refrigerants Technical Leader EMEAI bei Honeywell, einem internationalen Produzenten von fluorhaltigen Erzeugnissen.

nung 842/2006, die eine Über-

Pierre-Etienne Dehon Vorstandsvorsitzender

Aktuelles

prüfung dieser Verordnung vor Juli 2011 vorsah, hat die EU-

Kommission Berater mit der Bewertung der Umsetzung und der Auswirkungen der geltenden Regeln beauftragt*. Im September 2011 wurde ein Bericht** über die Erfahrungen und Ergebnisse der letzten 4 Jahre veröffentlicht. Aus diesem Bericht geht hervor, dass die Einschränkungen dazu beigetragen haben, dass die Europäische Union ihren Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll über den Klimawandel für den Zeitraum 20082012 nachkommen konnte. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit unterstrichen, zusätzliche, alternative Maßnahmen zur weiteren Reduzierung der Emissionen fluorierter Treibhausgase in der EU zu ergreifen: 1) Stufenweise Verringerung auf europäischer Ebene (stufenweise Senkung der auf den Markt gebrachten fluorierten Gase, ausgedrückt in CO2-Gleichwerten), 2) Verschärfung der Maßnahmen in Bezug auf Reduzierung der Emissionen und auf den Umgang mit fluorierten Gasen, 3) Verbot des Einsatzes fluorierter Gase in gewissen Anwendungen. Diese Revisionsentwürfe wurden der Öffentlichkeit im Zeitraum Oktober bis Dezember 2011 im Rahmen einer Anhörung in Form von Fragebögen vorgelegt (s. Climalife Newsletter vom 10.11.2011). Viele Verbände haben diese Möglichkeit genutzt, u. a. der AFCE, der sich für Maßnahmen einsetzt, die „umweltfreundlich sind, ohne dem reibungslosen Betrieb der Klima- und Kälteindustrie zu schaden», und das EPEE, das aufgrund einer kürzlich vom französischen Forschungsinstitut ERIE und ARMINES veröffentlichten Studie einen zweistufigen Ansatz befürwortet: 1) Vollständige Umsetzung und weitere Verbesserung der F-Gase-Verordnung,2) Obergrenze und schrittweise, aus-

gewogene und realistische Reduzierung des H-FKW Konsums. Derzeit wird die Revision der F-Gase-Verordnung für Anfang 2013 erwartet. Climalife wird Sie auf seiner Website über die laufende Entwicklung informieren: www.climalife.dehon.com Mehr Infos finden Sie auch auf folgenden Websites: http://www.afce.asso.fr http://www.epeeglobal.org

*Zusammenfassung geltender Regeln: • Reduzierung der H-FCKW Emissionen • Einschränkung deren Umgangs auf qualifiziertes Personal und qualifizierte Unternehmen • Kennzeichnung der Anlagen • Rückgewinnung • Mitteilung der auf dem Markt befindlichen Mengen • Begrenzung des Einsatzes von H-FCKW **Bericht der Kommission über die Anwendung, die Auswirkungen und die Angemessenheit der Verordnung über bestimmte fluorierte Treibhausgase»: ec.europa.eu/clima/policies/f-gas/docs/report_de.pdf

H. Achaichia, unsere Kunden machen sich Gedanken über die Zukunft der Kältemittel und ihrer Nutzung. Es werden neue Produkte auf dem Markt der Klima- und Kältetechniksysteme vorgestellt, und die oft widersprüchlich geführten Debatten machen es den Kunden unmöglich, eine klare Zukunftsvision zu entwickeln. Können Sie uns über den Stand der Dinge bei den Kohlenwasserstoffen, den so genannten natürlichen Kältemitteln, den HFO und anderen Ersatzmitteln aufklären und uns die Lösungen der Zukunftvorstellen? N.A.: Die Entwicklung so genannter synthetischer Kältemittel wurde möglich, weil der Einsatz ‚natürlicher’ Kältemittel gefährlich, unwirksam und teuer war. Das Wiedererstarken dieser ‚natürlichen’ Kältemittel ist auf ihr niedriges Globalerwärmungspotential (GWP) zurückzuführen. Die neue Generation der HFO besitzt nicht nur Leistungs- und Sicherheitsmerkmale, die denen der HFKW ähneln, sondern vor allem auch gute Umwelteigenschaften, die durch das niedrige GWP gekennzeichnet sind. Bei der Auswahl des richtigen Kältemittels müssen mehrere Bedingungen berücksichtigt werden. Es gibt keine Einheitslösung für alle Anwendungsfälle, daher existiert auch ein breites Angebot an Kältemitteln für die verschiedenen Anforderungen. Auch die natürlichen Kältemittel haben dabei ihren Platz, so werden beispielsweise Kohlenwasserstoffe in der häuslichen Kühlung verwendet, dort, wo nur wenig Kältemittel nötig und diese Menge durch Sicherheitsnormen erlaubt ist. CO2 hat beispielsweise gute Eigenschaften für Niedrigtemperaturanwendungen und besonders in den nordischen Ländern wird es in gewerblichen Kälteanlagen für den Tief-

kühlbereich eingesetzt. Um die technischen Grenzen, denen CO2 bei hohen Umgebungstemperaturen unterliegt, zu überwinden, wurden CO2/HFKW-Hybridsysteme entwickelt. Diese Lösung wird es mit CO2/HFO Systemen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks auch in Zukunft geben. Bei den meisten Anwendungen werden HFO-Kältemittel die bevorzugte Wahl der Zukunft sein. Schon heute gibt es HFO-Gemische, die die meisten aktuellen Kältemittel ersetzen können.

können, und entsprechen dank ihres niedrigen GWP und ihrer Energieeffizienz geltenden und künftigen Gesetzen. Die Einsatzbedingungen der meisten HFO ähneln denen der HFKW. Die über die Jahre von den Ingenieuren entwickelten bewährten Praktiken gehen dadurch nicht verloren, und die bestehenden Ausrüstungen können ohne oder mit geringfügigen Änderungen weiterverwendet werden.

Was sind denn genau die Hauptmerkmale der Hydrofluoroolefine (HFO)? Warum empfehlen Sie diese Alternative?

N.A.: Honeywell nimmt die Sicherheit sehr ernst. Diese neuen Moleküle werden gründlichen Toxizitätstests unterzogen. Ziel der Toxizitätstests ist es, die potenziellen Risiken einer Verbindung abzuschätzen und akzeptable Expositionspegel zu ermitteln, die keine ungünstigen, dauerhaften oder irreversiblen Schäden für Mensch und Umwelt zur Folge haben. Es gibt Industrienormen, die sich mit dem Aspekt Sicherheit befassen, wie beispielsweise die Normen ISO 5149 und EN 378. Kältemittel werden in zwei Toxizitätsklassen unterteilt. Klasse A für Kältemittel mit geringer Toxizität und Klasse B für solche mit höherer Toxi-

N.A.: Die HFO (Hydrofluoroolefine) gehören zu einer Klasse nicht gesättigter Moleküle, die mindestens eine Kohlenstoff-KohlenstoffDoppelbindung aufweisen. Diese Moleküle sind äußerst reaktionsfreudig in der Atmosphäre und haben daher eine relativ kurze Lebensdauer. Diese kurze Lebensdauer trägt teilweise zum niedrigen GWP dieser neuen Kältemittel bei. Die HFO besitzen hervorragende Umwelteigenschaften, die langfristig gesehen, günstige Auswirkungen auf den Klimawandel haben

Sind diese neuen Moleküle toxisch?

Die Kältemittel Solstice™ mit niedrigem GWP von Honeywell HFO Solstice™ Aktuelles Produkt

nicht brennbar

mäßig brennbar (ASHRAE A2L)

Anwendungsbeispiele

Solstice yf GWP = 4

Autoklima, Verkaufsautomaten, Kühlschränke

Solstice ze GWP = 6

Chiller, CO2 Kaskaden, Kühlschränke

H-FKW-134a GWP = 1430

R-123 GWP = 77

Solstice zd GWP <5

Turbochiller

HFO Solstice™ , für Anwendungen mit niedrigem oder mittlerem Druck

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Aktuelles

Case study TERTIÄRSEKTOR

zität. Die beiden Hauptmoleküle HFO 1234yf und HFO1234ze gehören beide zur Klasse A; dasselbe gilt für Gemische, die diese Moleküle enthalten. Viele Fragen über die Entflammbarkeit dieser neuen Moleküle werden aufgeworfen. Wie steht es damit? N.A.: Zur Information: Ammoniak entzündet sich zwischen 100 und 300 mJ und die minimale Zündenergie für Kohlenwasserstoffe liegt bei unter 1mJ. Somit werden diese Produkte als entzündlich eingestuft. Die Zündeigenschaften der beiden ersten verfügbaren HFO-Moleküle wurden gemessen. Es ergab sich, dass HFO 1234ze (E) bei einer Umgebungstemperatur von unter 30°C überhaupt nicht entzündlich ist. Die minimale Zündenergie von HFO-1234yf liegt zwischen 5000 und 10000 mJ, also deutlich höher als bei R-32, das sich zwischen 30 und 100 mJ entzündet. Die Sicherheitseinstufung der Kältemittel gemäß den Normen ASHRAE 34 und ISO 817 wurde daher geändert, um dieser geringen Entflammbarkeit der neuen Moleküle Rechnung zu tragen. Für Kältemittel mit geringer Entflammbarkeit und einer Abbrandgeschwindigkeit von unter 10 cm/s wurde die neue Klasse 2L geschaffen. Das trifft beispielsweise auf HFO 1234yf zu, das mit seiner sehr instabilen Verbrennung und der Abbrandgeschwindigkeit von 1,5 cm/s von der Automobilindustrie als Ersatz für R-134a bestätigt wurde.

Müssen die Kältetechniker die bestehenden Systeme ändern, um die neuen Moleküle nutzen zu können? N.A.: Anders als CO2 sind die HFO so konzipiert, dass sie mit den aktuellen Eigenschaften der HFKW-Kältemittel vereinbar sind. Für jedes HFKW-Kältemittel konnten wir eine Alternative finden. Sie können ohne oder mit geringfügigen Änderungen in den bestehenden Anlagen verwendet werden. Fallen für die Umrüstung der HFKW-Anlagen auf HFO große Investitionen an? N.A.: Wie bereits gesagt, wurden diese neuen Kältemittel für die Verwendung in existierenden Anlagen ohne oder mit nur geringfügigen Änderungen konzipiert. So entstehen nur minimale Investitionskosten. Welche Moleküle sind heute konkret verfügbar und für welche Kälte- und Klimaanwendungen? N.A.: Momentan sind 3 neue reine Kältemittel und mehrere auf diesen Molekülen basierende Gemische erhältlich. SolsticeTM yf mit ähnlichen Eigenschaften wie R-134a kann für die heutigen R-134a-Anwendungen eingesetzt werden, natürlich unter Beachtung der A2L-Klassifizierung. Es wird heute vorwiegend für Automobil-Klimaanlagen verwendet. SolsticeTM ze ist ebenfalls ein HFO, mit dem sich R-134a ersetzen lässt; die momentane Kühlleistung ist zwar geringer, dafür

aber die Effizienz höher. In mehreren Chiller wird dieses neue HFO SolsticeTM ze verwendet. Sogar für den Kompressor Turbocor wurde die Genehmigung zum Betrieb mit diesem Kältemittel erteilt. Wann werden die HFO für die übrigen Anwendungen auf dem Markt sein? N.A.: SolsticeTM yf und SolsticeTM ze sind verfügbar. SolsticeTM yf ist in begrenzter Menge für die Automobilindustrie verfügbar; SolsticeTM ze hingegen ist uneingeschränkt erhältlich. Verschiedene Gemische auf HFO-Basis befinden sich in der Entwicklungsphase, sind aber für Partner, die Tests durchführen möchten, bereits verfügbar. Denn wir befinden uns derzeit mit mehreren OEM in der Erprobungsphase dieser Gemische, sowohl im Hinblick auf Kälte- als auch auf Klimaanwendungen. Diese Gemische werden 2013 erhältlich sein.

N.A.: Das Feedback zu SolsticeTM ze in der Chiller-Anwendung ist sehr positiv. Die Messungen haben verglichen mit R-134a eine bessere Leistungszahl (COP) ergeben. Dieses Kältemittel wurde für mehrere Kompressortechnologien zugelassen. Auch die Turbocor-Zentrifuge von Danfoss kann mit diesen Anwendungen betrieben werden. Die Tendenz ist klar: Künftige Chiller werden mit 1234ze befüllt sein.

Solstice™ HFO Gemische Solstice™ N Serien Alternativ mit niedrigem GWP nicht brennbar (ASHRAE A1)

H-FKW-134a GWP=1430

N-13 – GWP~600

H-FCKW-22 GWP=1810

N-20 - GWP~1000

R-404A GWP=3922

N-40 - GWP~1300

Solstice™ L Serien Alternativ mit niedrigstem GWP mässig brennbar (ASHRAE A2L)

L-20 - GWP <350

L-40 - GWP~200-300

HFO Solstice™ Gemische für Anwendungen mit mittlerem und hohem Druck

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Anwendungsbeispiele

Chiller, NK

R-410A GWP=2088

L-41 - GWP <500

In Ungarn hat es regierungsseitig mehrere Ausschreibungen für die Sanierung von Mehrfamilienhäusern unter Anwendung energiesparender Industrietechniken gegeben. In diesem Rahmen fördern die ungarischen Behörden Infrastrukturen, die die Sanierung und Modernisierung der Systeme und technischen Ausrüstungen mit dem Ziel des Einsatzes erneuerbarer Energien in Mehrfamilienhäusern ermöglichen.

Welche Rückmeldungen haben Sie über die Nutzung dieser neuen Moleküle erhalten?

Die Solstice™ Kältemittelgemische mit niedriegem GWP von Honeywell

Aktuelles Produkt

Produktion von Brauchwarmwasser und unterstützender Heizung dank des Greenway® Solar Wärmeträgers

I

n 2011 hat ein Wohnhaus mit 180 Eigentumswohnungen im 11. Bezirk von Budapest staatliche Unterstützung zur Außenisolierung des Gebäudes, zum Austausch der Fenster und der Umstellung der Brauchwarmwasserproduktion von städtischen Heizwerken auf eine Solaranlage bekommen.

Klima, NK

Tiefkühlung Klima

Solar Trade Kft. wurde mit der Lieferung rohrförmiger Solarkollektoren beauftragt. Dieses 2005 gegründete Unternehmen hat sich auf die Herstellung, Projektierung, Anwendung und den Einbau von Anlagen spezialisiert, die erneuerbare Energien verwenden und bietet diesbezügliche Beratung an. Das Unternehmen setzt sich für die Verbreitung von Heiz- und Kühlsystemen ein, die wirtschaftlich, ökologisch und in Bezug auf den Energieverbrauch sparsam sind. Der Geschäftsführer, Herr László Garaguly hat über die Bau- und

Projektgesellschaft Klenk Energetikai Kft aus Békéscsaba, die diese Lösung in ihrem alten und neuen Solarkreislauf zur vollsten Zufriedenheit einsetzt, von Greenway® Solar erfahren. Vor diesem Hintergrund wurde Kontakt mit Climalife, als Lieferant innovativer und nachhaltiger Lösungen für thermische Anlagen, aufgenommen. Bei Temperaturen über 150°C nimmt die Qualität von Greenway® Solar um ein Vierfaches langsamer als eine herkömmliche Lösung auf Basis von Monopropylenglycol ab, führt somit zu einem markanten Rückgang der Korrosion und der „Verschmutzungen» und vermeidet gleichzeitig die Gefahr einer Verschmutzung der Fühler. Bei 100°C ist die Ausdehnung um die Hälfte geringer und die technischen Eigenschaften bleiben stabil. Aufgrund der geringen Viskosität wird zum Pumpen dieser Substanz weniger Energie verbraucht. Aufgrund seiner vielen Vorteile reagieren Anlagen mit Greenway® Solar schneller und sind beständiger gegen Überhitzung. Die Anlagen weisen eine längere Lebensdauer auf und langfristig sind sie in Bezug auf ihre Effizienz rentabler. Da diese Eigenschaften das Unternehmen Solartrade Kft überzeugt haben, hat es sich zu Gunsten von Greenway® Solar entschieden. Das zuvor in derartigen Anlagen als Frostschutzmittel verwendete Monopropylenglykol ist ersetzt worden, denn es hat sich herausgestellt, dass die Säurekonzentration dieses Mediums bei hoher Stillstandtemperatur zunahm und zu beginnender „Verschmutzung» im Kreislauf führte. Der zweite Grund für den Austausch ist, dass Monopropylenglykol sich im Winter bei Sonneneinstrahlung in Schlamm verwandeln kann und ein Anlaufen der Pumpe erschwert, wodurch der Stromverbrauch ansteigt. Beim Einsatz von Greenway® Solar sind

keine derartigen Veränderungen festgestellt worden; die Eigenschaften dieses Wärmeträgers ermöglichen eine leichte Regulierung und Einstellung. Ein Hauptmerkmal des Produktes im Zusammenhang mit dem von dem Unternehmen eingegangenen Engagement für den Umweltschutz liegt in der Tatsache, dass Greenway® Solar eine organische, zu 100 % erneuerbare Substanz ist, die den CO2-Fußabdruck deutlich reduziert. Innerhalb von zwei Stunden wurden 600 l Wärmeträger in die rohrförmigen Vakuumssonnenkollektoren (Typ TZ 12CPC) gepumpt. Die insgesamt 123 m2 Sonnenkollektoren wurden auf dem Dach eines 10-stöckigen Gebäudes angebracht. Im Untergeschoss wurden 1 und 2 m3 Pufferbehälter installiert. Es gibt 3 2 m3 Pufferbehälter für Brauchwarmwasser und einen 1 m3 Pufferbehälter für Trinkwasser. Die Anlage ist derart eingestellt, dass die Temperaturen in den Behältern 95°C und die in den Steigleitungen 50° C nie überschreiten. Der Betriebsdruck liegt bei 2 bar. Mit dieser Anlage können täglich 10 bis 12 000 Liter Warmwasser produziert werden. Das Gebäude wurde im Dezember 2011 abgenommen und seither werden regelmäßig Maßnahmen zur Energieeinsparung und bezüglich des Wirkungsgrads ergriffen. In etwa

5 Monaten hat die Anlage zur großen Zufriedenheit der Bewohner Energie entsprechend 62 MWh produziert.

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Case study

Case study

GEWERBLICHE KÄLTE

GEWERBLICHE KÄLTE

PerformaxTM LT / CO2: Der erste Supermarkt in Frankreich Der Intermarché in Trégueux macht einen großen Schritt nach vorn und entscheidet sich für ein neues Kaskadenkühlsystem, das energetische Leistung mit nachhaltiger Entwicklung verbindet.

P

erformax LT ist als Kältemittel aktueller denn je, wenn es um die Erfüllung der Anforderungen großer und mittlerer, auf Energieeinsparungen bedachter Supermärkte geht. Diese Ansicht teilt auch Herr Piermé, der Leiter des Intermarché Marktes in Trégueux: «Wir achten jeden Monat besonders auf unseren Stromverbrauch und versuchen alles, um diesen bedeutenden Budgetposten zu reduzieren.» TM

Dieser unweit von St. Brieuc im Departement Côtes d’Armor (22) gelegene Intermarché mit einer Fläche von 2225 m² beschließt eine Erweiterung seiner Verkaufsfläche um über 30% (auf damit 3000 m²). Das Unternehmen Central Froid wird wegen des Austauschs der alten, mit R-22, R-408A und R-404A funktionierenden Kältevorrichtungen zu Rate gezogen. Die geographische Nähe des Unternehmens und die seit dem 1. August 2008 von Herrn Mickael Rouxel, dem Direktor von Central Froid, ausgesprochenen Empfehlungen zu den neuen Technologien finden ein Echo; die Bauarbeiten beginnen Ende 2011. Die Wahl fällt, aufgrund der umwelttechnischen Vorzüge der Kältemittel und der Energieeinsparungen durch R-407F, auf eine PerformaxTM LT / CO2-Kaskadenanlage. Da der Supermarkt während der Erweiterungsarbeiten nicht geschlossen werden soll, sind technische Lösungen zur Sicherstellung der ständigen Kälteproduktion nötig. Die Arbeiten finden daher in mehreren Phasen über 4 Monate hinweg statt; 4 bis 7 Techniker kümmern sich um den ordnungsgemäßen

Unternehmen: Sarl Central Froid Tätigkeit: Gewerbliche Kältetechnik, Klimatisierung und Inbetriebnahme oder Störungsbehebung an Wärmepumpen Ort: St Brieuc (22) - Frankreich Gründungsdatum: 1982 Beschäftigtenzahl: 12 Personen

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Ablauf. Der Kälteanlageninstallateur empfiehlt zunächst ein CO2 / R-404A-System, damit mit den vorhandenen R-404A-Kühlregalen weiter gearbeitet und dann die für die Erweiterung vorgesehenen neuen Kühlvorrichtungen ergänzt werden können.

Von links nach rechts: Sébastien Corre, Kältetechniker– Mickael Rouxel, Direktor von Central Froid – H. Piermé, Leiter des Supermarktes – Pierre-Emmanuel Danet, Verantwortlicher des ClimalifeTechniksupports

Ein optimiertes Kälteproduktionssystem Das nach einer gründlichen Überprüfung der Anforderungen entwickelte System besteht aus zwei HK-Kühleinheiten, die jeweils mit Drehzahlreglern zur Begrenzung des Energieverbrauchs und der Kurzzyklenstarts und zur Steuerung der Kompressorfunktionen ausgestattet sind, und so den Anforderungen der einzelnen Kühlstellen bestmöglich gerecht werden sollen. Das Druckminderungssystem der Marke Danfoss ist mit AKCC 550 und AKCC 750 Reglern ausgestattet. Die CO2-Einheit für den Tiefkühlbereich besteht aus 3 Bitzer 2EHC-3K-40S Kompressoren, die vier Kühlregale und die zwei auf -25°C eingestellten Kühlkammern versorgen.

Die Niederlassung Rolesco von Rennes lieferte 500 kg PerformaxTM LT zum befüllen der Einheit für den Normalkühlbereich. Diese umfasst 4 Bitzer (3 x 6H25-2Y / 1 x 6H35-2Y) Kompressoren, eine variable Hochdruckeinheit und produziert die Kälte für 14 Arbeitsräume, für die klimatisierten Räume und 18 Kühlregale. Was die Kondensation betrifft so wird ein EXL 14A 50S SR Plattenaustauscher mit einer Leistung von 150 KW eingebaut, der die Wärme aufnimmt und den Supermarkt über Lufterhitzer beheizt. Bis April 2012, dem Abschluss der Bauarbeiten, läuft die Anlage mit R-404A. Die R-404A/PerformaxTM LT Umrüstung findet dann in einer erfolgreichen achtstündigen Nachtschicht statt. Die Anlage wird entleert, das R-404A gemäß geltenden Verordnungen entsorgt und PerformaxTM LT über die Kühlmittelstrecke der Anlage injiziert. Damit die Kühltheken nicht geleert werden müssen, empfiehlt der Installateur den Einsatz von Trockeneis. Diese Maßnahme verhindert außerdem einen Temperaturanstieg, der die Gefahr einer CO2,-Leckage birgt, da dieses Kältemittel unter sehr hohem Druck steht. Auf Ebene der Überhitzung werden Einstellungen vorgenommen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Herrn Rouxel, den Unternehmen Honeywell, Danfoss und Climalife erwies sich für die Parametrierung des ursprünglich für R-404A vorgesehenen elektronischen Regelsystems für R-407F als notwendig. Diese Fallstudie erlaubte dem Regelsystemhersteller Danfoss die Integration des neuen Kältemittels in seine Geräte. Dasselbe gilt für das Unternehmen Siemens, das wegen des PolycoolDruckminderers im CO2-Verdunstungsverflüssiger zu Rate gezogen wurde.

Schema der mit PerformaxTM LT betriebenen Einheit für den Normalkühlbereich von HK Refrigeration

Merkmale der PerformaxTM LT / CO2 Anlage Einheit für den Tiefkühlbereich HK eCO2Gen 40/3

Verdampfungsdruck

Einheit für den Normalkühlbereich HK MOPSH 213 4P

Einheit

CO2

PerformaxTM LT

R-404A 3.6

Bar eff.

10.5

2.9

Verdampfungstemperatur

°C

-36

-8

-8

Kondensationsdruck

Bar

29.2

20.5

19.5

Kondensationstemperatur

°C

-5

45

45

Kälteleistung (SC=10K / SR=3K)

kW

37.8

-

234.7

Kompressionsleistung

kW

11.1

-

110

Kompressortyp/-bezeichnung

Bitzer 2EHC-3K-40S

Bitzer (3 x 6H25-2Y / 1 x 6H35-2Y)

3

4

Anzahl der Kompressoren Füllmenge des Kühlmittels

kg

90

Öltyp

500

BSE60K

10% Energieeinsparungen im Vergleich zu R-404A Am 16. August 2012 werden vor Ort Funktionskontrollen durchgeführt. Drei Monate nach der Inbetriebnahme ist das Ergebnis mehr als überzeugend. Trotz der größeren Zahl an Kühlvorrichtungen (12 weitere Meter Normalkühltheken, 10 m Tiefkühlregale, drei weitere klimatisierte Bereiche: Backwaren, Fisch, Schnittkäse) und einer Erweiterung des Marktes um 30% gelingt es mit PerformaxTM LT, die Stromkosten der Kälteproduktion zu senken, da es zu keinem höheren Verbrauch kommt. Die mit PerformaxTM LT gemessene Stromaufnahme fällt verglichen mit R-404A durchschnittlich um 10% niedriger aus. Die erzielten Energieeinsparungen entsprechen den theoretisch geschätzten Werten.

Allgemeine Zufriedenheit Der aufgrund der zuvor errichteten Anlagen bereits von den Leistungen von PerformaxTM LT überzeugte Mickaël Rouxel freut sich über die mit diesem neuen System erzielten Ergebnisse. „Dieses Kältemittel ist ein zuverlässiges und zukunftsträchtiges Produkt. Seit April 2011 verwenden wir es regelmäßig und haben noch keinerlei negative Rückmeldungen zu den laufenden Systemen erhalten. Es kommt weder zu Leckagen noch müssen die Dichtungen an den E-Ventilen ausgetauscht werden.“ Dieser Installateur hält es für seine Pflicht, die Endkunden im Alltag auf die Bedeutung des Einsatzes von Kältemitteln mit geringerem GWP hinzuweisen, um so die Umwelt zu schützen und Lösungen mit besserer Energiebilanz anzubieten. „Ich bin 31 Jahre alt. Nach meinen in der Schweiz verbrachten Arbeitsjahren ist mir bewusst, dass wir die Umwelt schützen und im Alltag würdigen müssen.»

BSE32

Normalkühlbereich T Verdampf. = -10,3°C T Kond = 37,1°C Maschine: 71% Kondensator: 83%

Tiehkühlbereich

T Verdampf. = -32,8°C T kond = -7,1°C Maschine: 71% Kondensator: 0%

Messung der Stromaufnahme

an den Kompressoren des Normalkühlbereichs Außentemperatur

Ablesedatum

Kompressor Nr. 2

Kompressor Nr. 3

Kompressor Nr. 4

+ 19°C

April 2012

I1= 35.9 I2= 36 I3= 36.2

I1= 35.8 I2= 36 I3= 36

I1= 36 I2= 35.9 I3= 36.1

PerformaxTM LT Anlage

+ 18,5°C

Umrüstung

I1= 32.8 I2= 33 I3= 32.9

I1=33.3 I2= 33.1 I3= 33

I1= 33 I2= 32.7 I3= 33

PerformaxTM LT Anlage

+ 22,8°C

16 August 2012

I1= 33.2 I2= 32.8 I3= 33.2

I1= 33 I2= 32.6 I3= 32.4

Kompressor im Stillstand nicht verlangt

R-404AAnlage

Hinweis: Der Kompressor Nr. 1 taucht in dieser Tabelle nicht auf, da die Ablesungen nicht von Bedeutung sind. Dieser Kompressor läuft ständig mit einem Leistungsregler.

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Prozess

Prozess

Umweltauswirkungen der Wärmeträ ger Vergleichsanalyse zum Lebenszyklus der Greenway® / MPG-Lösungen Das Climalife-Verfahren

C

limalife stellt seit über 30 Jahren Wärmeträgermittel her und vertreibt sie. Die Entwicklung des Unternehmens basiert auf Innovation, Qualität und Achtung vor der Umwelt. Den Kern dieser Strategie bildet eine Reihe an Wärmeträgerprodukten auf der Grundlage pflanzlicher und biologisch abbaubarer* Inhaltsstoffe: Greenway®. Um die umweltspezifischen Vorzüge der Greenway®-Produktreihe bewerten und verbessern zu können, wurde von der Kanzlei SGS** eine vergleichende Lebenszyklusanalyse (LCA) durchgeführt. Dadurch konnten die unterschiedlichen Umweltauswirkungen folgender Elemente bewertet werden:

Herstellung Rohstoffe

Was ist eine Lebenszyklusanalyse (LCA)? Die LCA ist eine Methode (Normen 14040 und 14044) zur Bewertung der Umweltauswirkungen eines Produkts im Verlauf seiner Lebensdauer, vom Abbau der Rohstoffe bis zur Entsorgung am Lebensende. Der Ressourcenverbrauch sowie die Abgabe von Substanzen an Wasser, Luft und Boden im Verlauf der Lebenszeit des Produkts werden quantifiziert und in Umweltauswirkungspotentiale umgerechnet.

• Abbau der Rohstoffe und Landwirtschaft • Verarbeitung der Komponenten des Wärmeträgermittels

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sondere feststellen, dass die schädlichen Auswirkungen auf die Ozonschicht nahezu bei Null liegen und dass Bio PDO einen geringeren Einfluss auf den Klimawandel hat. Greenway® -30°C ist aus Umweltsicht insgesamt besser

Einheit

Verbrauch abiotischer Ressourcen Säuerung

• Lieferung an die Logistik-plattform von Climalife

• Beförderung der Rohstoffe vom Lieferanten zum ClimalifeProduktionsstandort • Stromverbrauch am Produktionsstandort (Pumpe, Mischung....)

Eutrophierung Klimawandel Schädigung der Ozonschicht Bildung photochemischen Ozons Gesamtbedarf an fossiler und nuklearer Energie

als MPG -30°C, ganz abgesehen von seiner technischen Bedeutung vor allem für Solarund Geothermieanwendungen.

« Von der Wiege bis zur Bahre » (cradle to gate)

Wärmeträger auf BIO PDO Basis

Wärmeträger auf MPG Basis

g Sb eq

9.2

21.5

Herstellung

Lieferung

g SO2 eq

13.7

7.9

g PO4--- eq

2.1

2.4

kg CO2 eq

1.5

2.2

mg CFC-11 eq

0.1

1.4

g C2H4

0.8

1.0

MJ eq

33.7

52.4

Produkt mit geringeren Auswirkungen, Unterschied von über 20%

• Erstverpackung (Kanister) und Transportverpackung (wiederverwendbare Holzpalette)

Das Produkt mit den stärksten Auswirkungen lässt sich nur schwer ermitteln, da die Unterschiede gering sind (unter 20% Abweichungen) Produkt mit stärkeren Auswirkungen, Unterschied von über 20%

• Auch der komplette Verpackungszyklus ist beinhaltet: Rohstoffe, Produktion, Transport und Lebensende

Beschreibung der untersuchten Indikatoren Vereinfachtes Schema der Greenway®- Produktion (cradle to gate Reichweite)

Reichweite der LCA: Von der Wiege bis zur Bahre (cradle to gate): Diese Reichweite konzentriert sich auf die Phasen des Lebenszyklus’, auf die wir, Climalife, als Hersteller von Greenway® den größten Einfluss haben, also auf die Untersuchung der Umweltauswirkungen vom Rohstoffabbau bis zur Auslieferung des Produkts nach seiner Fertigung. *OECD-Methode 302B **Von der Kanzlei SGS durchgeführte Studie Standards und methodenbezogene Unterlagen: ISO 14040: Umweltmanagement – Ökobilanz – Grundsätze und Rahmenbedingungen. ISO 14044: Umweltmanagement – Ökobilanz – Anforderungen und Anleitungen.

Die detaillierte Analyse zeigt, dass die Produktionsauswirkungen hauptsächlich auf die Rohstoffproduktion zurückgehen. Greenway® -30°C hat bei 5 Indikatoren geringere Auswirkungen als MPG -30°C. So lässt sich insbe-

Auswirkungsindikator

Verpackung

• Formel des Greenway®-Wärmeträgers - 30°C, basierend auf Bio-PDO (Propanediol 1.3). • Formel des MPG-Wärmeträgers -30°C (Monopropylenglykol aus fossilen Ressourcen).

Ergebnisse der LCA

Die Lebenszyklusphasen der Wärmeträger (cradle to gate Reichweite)

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• Verbrauch abiotischer Ressourcen Abiotische Ressourcen sind Ressourcen, die nicht von lebenden Organismen hergestellt werden, wie Erdöl, Gas oder Metalle. Diese Ressourcen stehen auf der Erde nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Alle Stoffe werden in Sb-Äquivalenten in kg (Antimon) angegeben. • Säuerung Säuernde Substanzen haben zahlreiche Auswirkungen auf den Boden, das Grundwasser, die Organismen, die Ökosysteme und die Materialien (Bauten). Ehe sie auf den Boden absinken, tragen gasförmige Schwefeldioxide (SO2) und Stickstoffoxide (NOx) und ihre Derivate (Nitrate und Sulfate) zur Schädigung der öffentlichen Gesundheit bei. Das Säuerungspotential wird in kg SO2-Äquivalenten/kg Emission ausgedrückt. • Eutrophierung Die Eutrophierung berücksichtigt die mit dem exzessiven Eintrag von Makronährstoffen in die Umwelt durch Emissionen in Luft, Wasser

und Boden verbundenen Auswirkungen. Der Nährstoffüberschuss regt die Pflanzen - vor allem Algen - zu übermäßigem Wachstum an. Dadurch geht die Menge des gelösten Sauerstoffs zurück und verursacht das Absterben der in der Umgebung vorhandenen Organismen. Das Eutrophierungspotential wird in kg PO4Äquivalenten/kg Emission ausgedrückt. • Klimawandel Der Klimawandel kann zahlreiche Auswirkungen auf die Gesundheit von Ökosystemen und Menschen haben. Der Klimawandel steht mit den Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre in Zusammenhang. Er hängt direkt oder indirekt mit den Aktivitäten der Menschen zusammen und verändert neben den möglicherweise natürlich ablaufenden Veränderungen die Zusammensetzung der Atmosphäre. Dieser Indikator wird in CO2-Äquivalenten angegeben. • Schädigung der Ozonschicht Die Ozonschicht schützt das Leben auf der Erde auf natürliche Weise vor den gesundheitsgefährdenden UVB-Strahlen der Sonne. Die Schäden können zu Lasten der Gesundheit von Mensch und Tier, der terrestrischen und aquatischen Ökosysteme, der biochemischen

Zyklen und der Stoffe gehen. Das Potential zur Schädigung der Ozonschicht wird in kg FCKW-11-Äquivalenten/kg Emission ausgedrückt. • Bildung photochemischen Ozons Die Bildung photochemischer Oxidationsmittel besteht in der Bildung reaktiver Substanzen (hauptsächlich Ozon), die die Gesundheit der Menschen und die Ökosysteme, vor allem Pflanzenkulturen, gefährden können. Dieses Problem wird auch als „Summer Smog» bezeichnet. Der Indikator wird in kg-EthylenÄquivalenten angegeben. • Gesamtbedarf an fossiler und nuklearer Energie Der Gesamtenergiebedarf ist die Gesamtmenge an primärer Energie, die während des Lebenszyklus des Produkts erforderlich ist. Diese Energie kann aus fossilen Ressourcen, Kern-, Solar- oder Windenergie, Erdwärme, Biomasse oder Wasser gewonnen werden. In dieser Studie wird die Methode so angepasst, dass nur nicht erneuerbare Energien aus fossilen Ressourcen und Kernenergie berücksichtigt werden. Der Indikator wird in MJ-Äquivalenten angegeben.

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Produkte

Evénements Ereignisse MURCO Gaswarnmelder, die ortsfesten Leckdetektoren Für ortsfeste Leckdetektoren bietet Climalife die leistungsfähigen und leicht anzubringenden Murco MGD Gaswarnmelder an. Die F-Gas-Verordnung 842-2006 schreibt in Europa Gaswarnmelder für Anlagen vor, in denen mehr als 300 kg halogenisierte Medien vorhanden sind. In einigen Staaten, wie zum Beispiel Frankreich, kann durch Einbau der Murco MGD Gaswarnmelder in Anlagen mit mehr als 30 kg die Häufigkeit obligatorischer jährlicher Kontrollen durch zertifizierte Betreiber um die Hälfte reduziert werden (französisches Umweltschutzgesetz R-543-75 bis R-543-123). Die Murco MGD stellen Leckagen von in Kälte- und Klimaanlagenverwendeter halogenisierter Kältemitteln fest, aber auch Leckagenvon NH3, CO2 und Kohlenwasserstoffen. Anhand von Kalibrierungssets können Funktionskontrollen für dieses Gerät vor Ort durchführen.

Sie

Das Angebot besteht aus Murco MGD Gaswarnmeldern mit 1 bis 6 Sonden und 1 oder 2 Leckdetektorebenen mit 1 oder 2 Warnstufen. • Der Murco MGD mit einer Ebene ermöglicht die Leckermittlung bei einem nicht zu überschreitenden Schwellenwert. Unabhängig von der Anzahl Sonden wird der Murco MGD mit einer Ebene nur eine Kältemittelsorte feststellen. Die Art der Sonde muss je nach festzustellendem Kältemittel ausgewählt werden. Es gibt zwei Optionen, wie die Atex-Module. • Der Murco MGD mit zwei Ebenen kann einen oberen und einen unteren Schwellenwert überwachen. Dieser Murco MGD (2 Sonden und mehr) mit 2 Detektorebenen kann mit Sonden ausgestattet werden, die in der Lage sind, unterschiedliche Kältemittel zu ermitteln. Die Schwellenwerte können je nach zu ermittelndem Kältemittel und Sondentechnik von 10 bis 10.000 ppm eingestellt werden.

Erhalten Sie mit Duonett® D7 den Wärmeaustausch zentral beheizter Anlagen aufrecht und verlängern Sie ihre Lebensdauer Die Entkalkung ist von wesentlicher Bedeutung zur Erhaltung des Wärmeaustauschs und zur Verlängerung der Lebensdauer zentral beheizter Anlagen (3 mm Kalk sorgen für eine nachteilige ‚Isolation» und können den Verbrauch an Primärenergie um bis zu 20% erhöhen). Traditionell ist die Entkalkung jedoch mit hohen Sicherheitsauflagen verbunden. Die üblicherweise verwendeten Produkte sind starke und gefährliche Säuren, bei denen ein Schutz vor toxischen Dämpfen und Hautkontakt nötig ist und die die Materialien angreifen (Rohrleitungen, Armaturen,...). Sie können Arbeitsunfälle und Rechtsstreits mit den Endkunden zur Folge haben.

Und jetzt zu Ihrem Kalender! Schweiz

Niederlande

23. Y-Symposium für Kältetechnik

Am 7. November 2012 findet in Yverdon-lesBains das Symposium für Kältetechnik statt, das von der ASF, der Schweizer Vereinigung der Kältetechnik (für die französische Schweiz), organisiert wird. Dieser Tag bietet den Hauptakteuren des Markts für Kältetechnik in der französischen Schweiz die Möglichkeit, sich zu treffen, sich auszutauschen und die neuesten technischen Entwicklungen zu entdecken. England Am 2. Juli 2012 ist das Climalife UK-Team in neue Räumlichkeiten in Green Court, Kings Weston Lane in Avonmouth gezogen. Anlässlich des Umzugs hat der Managing Director Allan Harper seine Zufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass die neuen Räumlichkeiten den Angestellten ein günstiges Arbeitsumfeld bereitstellen, die so ihren Kunden hochwertigen Service bieten können. Das Climalife UK-Team empfängt seine Kunden ab sofort in diesen neuen Räumlichkeiten. Die neue Adresse lautet: IDS Refrigeration Limited, Green Court, Kings Weston Lane, Avonmouth, Bristol, BS11 8AZ.

Climalife bietet die für den Betreiber absolut sichere und doch wirksame Lösung Duonett® D7 an, eine Anti-Kalk-Behandlung für Wärmetauscher und sanitäre Warmwasserspeicher. Anders als klassische Entkalkungsmittel löst Duonett® D7 den Kalk selektiv heraus, ohne Metalle und synthetische Materialien anzugreifen:

Bio Bussiness / Venray - 6., 7. und 8. November 2012. Drei Tage lang wird die Bio Business Treffpunkt all derer sein, die sich für biologische Landwirtschaft und Ernährung interessieren. Bei dieser Veranstaltung werden landwirtschaftliche Methoden und Nahrungsmittel vorgestellt, die den Ansprüchen an Umweltqualität, Natur und Landschaft, aber auch Tierproduktion entsprechen. Besuchen Sie uns an unserem Stand Nr. 658.

Frankreich Fachmesse für Energie und Kältetechnik Die nächsten regionalen Fachmessen für Energie und Kältetechnik, die sich der Thermodynamik widmen, finden wie folgt statt: - in Straßburg am 26. und 27. September 2012, Stand B8 Pavillon K - in Lille am 14. & 15. November 2012 Nehmen Sie ab sofort Ihre Voranmeldung über die folgende Website vor und erhalten Sie kostenlos Ihr Namensschild: http://www.energiesfroid.com Treffen Sie Ihre Climalife Ansprechpartner und lesen Sie über unsere Produktneuheiten. Ungarn

DETAF / Venray – 4., 5. und 6. Dezember 2012. Die DETAF ist die Messe für nachhaltige Energien und Agrokraftstoff. Es handelt sich um eine Fachmesse für die euregionale BioEnergie-Welt in der Industrie und der Nachhaltigkeitsbranche. Bei dieser Messe werden folgende Themen angesprochen: die Zukunft und die Verbesserung der Umweltaspekte. Climalife nimmt zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teil, um im Rahmen einer Vorpremiere unsere Lösung im Bereich erneuerbarer Energien vorzustellen. Deutschland

Die Chillventa, die nächste internationale Messe für Kälte- Klimatechnik und Wärmepumpen findet am 9. bis 11. Oktober 2012 in Nürnberg statt. Neuheit: dieses Jahr beginnt die Chillventa einen Tag früher, am Dienstag und endet am Donnerstagabend. Das Climalife-Team finden Sie in Halle 6, Stand 330. Schon heute sollten Sie sich zu unserem Vortrag über HFO am Mittwoch, 10. Oktober zwischen 11 und 13 Uhr im Raum Kiew des Kongresszentrums der NürnbergMesse anmelden. E-Mail: climalife.de@climalife.dehon.com

Die jährliche Konferenz des ungarischen Verbands der Klima- und Kältetechnik findet vom 14. bis 16. November 2012 im Hotel Karos Spa in Zalakaros statt. An seinem Stand stellt Climalife die neuen Produkte im Bereich der Energieeffizienz und erneuerbarer Energien vor. Russland Anlässlich der beiden nächsten Messen in Moskau wird Climalife Russland sein Gesamtangebot ausstellen: - CHILLVENTA ROSSIJA vom 5. bis 7. Februar 2013, Stand B 23(12) - CLIMATE WORLD vom 11. bis 14. März 2013, Stand 8 E18 Weltweit

Vom 28. bis 30. Januar 2013 empfängt das Climalife Galco-Team Sie anlässlich der AHR EXPO in Dallas an Stand Nr. 261.

Einfacher anzuwenden als herkömmliche Säureprodukte. Nicht korrosiv und nicht als gefährlich eingestuft. Produziert keine toxischen Dämpfe.* Erfordert keine besondere Schutzausrüstung.* Ist im Reinzustand biologisch abbaubar Wirksamkeit zugunsten des Erhalts der Wärmeleistung: Duonett® D7 ist sehr wirksam. Es löst bei 20°C 280 g Kalk pro Liter. Mit einer Umwälzpumpe wirkt es rasch und permanent, ohne den Betrieb der Anlagen zu unterbrechen und ohne die Bestandteile der Anlage anzugreifen.

Climalife Contact wird herausgegeben von CLIMALIFE, Konzern DEHON. 26, av. du Petit Parc - F - 94683 Vincennes Cedex Tél. : + 33 1 43 98 75 00 - Fax : + 33 1 43 98 21 51 • Verantwortlicher der Veröffentlichung: PierreEtienne Dehon • Chefredakteurin: Delphine Martin / E-mail: climalife.fr@climalife.dehon.com • Mitwirkende Redakteure: Enikö Beke, Sophie Fenain, Emilie Kugener. • Gestaltung, Umsetzung: Elao

• Tochtergesellschaften: • Frankreich: dehon service SA (Leitung und Abteilungen) - climalife.fr@climalife. dehon.com • Belgien - Luxemburg: dehon service belgium - climalife.be@climalife.dehon.com • Niederlande: dehon service nederland - climalife.nl@climalife.dehon.com • Deutschland: dkf - climalife.de@climalife.dehon.com • Ungarn: Climalife kft - climalife.hu@climalife.dehon.com • Spanien: friogas - climalife.es@climalife.dehon.com • Großbritannien: IDS Refrigeration Ltd - climalife.uk@ climalife.dehon.com • Schweiz: prochimac - climalife. ch@climalife.dehon.com • Italien: climalife - climalife.it@

climalife.dehon.com • Skandinavien: dehon nordic service - climalife.se@climalife.dehon.com • Russland: Teknalys climalife.ru@climalife.dehon.com • Export: galco - clima life.galco@climalife.dehon.com • Fotos: Climalife, Shutterstock n° 88033462, n° 19223938, n° 90654319, Fotolia n° 513555, iStock n° 11703520. Jede teilweise oder vollständige Reproduktion eines Artikels muss «Quelle: Climalife Contact» angeben. - ISSN 1263-5545.

* Weitere Informationen im technischen Datenblatt und im Sicherheitsdatenblatt

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Die europäische Fachzeitschrift für thermische Anlagen

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