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Colmarplatz 1 A-7000 Eisenstadt Tel. 02682 / 648 02

Hauptplatz 21 A-7100 Neusiedl/See Tel. 02167 / 8141

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inhalt

kultur Seite 6 Paul Blaguss sen. & jun. Seite 11 Lisztjahr 2011 Seite 13 Schlagergiganten Seite 16 Thomas Stipsits Seite 22 Filmkulisse Österreich

kulinarik Seite 26 Weinarchitektur Seite 28 Anton Mayerhofer Seite 30 Kräuter Seite 32 Uhudler Frizzante Seite 34 Straußenfarm

Impressum: Medieninhaber/Herausgeber: MEMA Medien Marketing GmbH, Reitschulgasse 5, 8010 Graz, info@mema.at Eigentümer/Geschäftsleitung: Bruno Rabl Verlagsleitung: Dr. Walter Vilt Chefredaktion: Mag. Brigitte Krizsanits Illustration und Layout: Kathrin Nehrer Grafik: Kathrin Nehrer, Claudia Zamanian Produktion: PANNOrama Verlag Freie Mitarbeiter: Shandiz Ahi, Harald Frohnwieser, Petra Hader, Dr. Harald Maruna, Ursula Mungitsch, Manfred Murczek, Dietmar Posteiner, Alexander Siebenaller, Gernot Schönfeldinger, Alexandra Volo Coverfoto: Weingut Leo Hillinger Anzeigenverkauf: Dr. Walter Vilt, walter@pannorama.eu Anschrift Verlag und Redaktion: ACHTUNG NEUE ADRESSE: Pannorama Verlag, Robert Graf Platz 1/216, 7000 Eisenstadt Tel. 02682/69564-03, oder 69564-04, Fax 02682/69564-05, red@pannorama.eu, www.pannorama.eu Herstellung: Leykam Vertrieb: Post.at-Gruppe und Österreichischer Lesezirkel Mediadaten: www.lesezirkel-oesterreich.at PANNOrama ist ein eingetragenes

Schon um das Jahr 1850 bauten die Purbacher Winzer ihre Weinkeller am Fuße des Leithagebirges. Insgesamt 50 sind heute zu einer einzigartigen Kellergasse aneinandergereiht. Dieser historische Platz ist regelmäßig Treffpunkt für Weinliebhaber. Jeden ersten Samstag im Monat laden die Winzer zum Verkosten und geselligen Beisammensein.

Information: Tel. 0 26 83/59 20 www.purbach.at

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Termine: 04.09.2010 & 02.10.2010 mit Blunz´n Fest Tipp: 05. - 06.11.2010 Martiniloben

Die alleinige Verwendung der männlichen und weiblichen Wortformen in diesem Magazin bedeutet keine Diskriminierung des anderen Geschlechtes, sondern ist geschlechtsneutral und dient dem besseren Lesefluss. Für Seiten mit der Rubrizierung „Präsentation“ wurde ein Druckkostenbeitrag verrechnet. Es handelt sich daher lt. Mediengesetz §26 um eine entgeltliche Einschaltung. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht der Meinung des Verlages oder des Herausgebers entsprechen.

Fotos: ZVG — PRÄSENTATION —

leben Markenzeichen. Gedruckt in Pannonien Seite 40 Fertigteilhäuser Seite 42 Naturpädagogisches Zentrum Illmitz Seite 44 Diättipps Seite 50 Herbsttrends Seite 58 Plötzlich Eltern!


inhalt

prolog reise Seite 64 Wohlfühloase Steirerhof Seite 66 Wiener Hausberge Seite 72 Slowakei Seite 74 Städtereisen mit Kindern Seite 79 Überwintern auf Zypern

region Seite 80 Meierhöfe Seite 82 Landseer Berge Seite 84 Grenzenloser Tourismus sport Seite 90

Liebe Leser! Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Sommer. Das PANNOrama-Team war in den letzten Wochen wieder für Sie unterwegs, um für die Herbst-Ausgabe unseres Magazins interessante Themen zu gestalten. So haben wir zum Beispiel der Wein-Architektur im Burgenland einen Schwerpunkt gewidmet. Manfred Murczek liefert dabei in seinem Bericht Beispiele, wie die Kulturgüter Wein und Architektur zu einem genussvollen und ästhetisch anspruchvollen Ganzen zusammen geführt werden können und Alexander Siebenaller führte dazu ein interessantes Interview mit dem führenden Architekten für Weingüter in Österreich, Anton Mayerhofer. Weiters erfahren Sie Wissenswertes über das Lisztjahr 2011. Passend zur kommenden Jahreszeit zeigt Ihnen Shandiz Ahi die Herbsttrends 2010 und Harald Frohnwieser führt Sie durch die wunderschöne Mittelslowakei. Nicht zuletzt informiert Brigitte Krizsanits über ein spannendes gemeinsames Tourismusprojekt der Regionen Burgenland und Westungarn. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der neuen Ausgabe von PANNOrama.

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Über Geschäfte wird bei Familie Blaguss am Mittagstisch nicht gesprochen.

Interview

Die „Paulis“ bringen alle hin und weg Eine Geschichte, fast wie ein American Dream: Paul Blaguss‘ Vater begann im Jahr 1929 als fahrender Händler, der von Unterpullendorf aus zum Naschmarkt zog, um Lebensmittel feil zu bieten. Als Sohn Pauli mit 15 ins Unternehmen einstieg, gab es sieben Fahrzeuge. Heute hat Blaguss 350 Busse, mehr als ein Dutzend Reisebüros im In- und Ausland und über 500 Mitarbeiter. Seit Anfang 2010 sitzt Pauli junior, knapp 35, gemeinsam mit seinem Cousin am Ruder. Ein Generationengespräch.

Paul Blaguss senior

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PANNOrama: Wie ist die Erbfolge in der Firma Blaguss geregelt? Paul Blaguss senior: Als ich meine liebe Frau geheiratet hab, haben wir ausgemacht, dass wir zwei Kinder bekommen. Dass eines davon ein Bub wird, das war klar. Und dann kamen zwei Mädchen. 1975 kam der Gottseidankbua. Ich bin sehr froh, dass ich drei gesunde Kinder habe, und dass der Pauli großes Interesse gezeigt hat, ins Unternehmen einzusteigen. Paul Blaguss junior: Wir haben sicherheitshalber alle Wirtschaft studieren müssen… PANNOrama: Und die Mädels wollten nicht oder hätten gar nicht wollen sollen? Senior: Als ich 1954 in die Firma gekommen bin, hat mein Vater mir das Versprechen abgenommen, dass, falls ihm etwas passiert, mein jüngerer Bruder studieren kann. Er hat dann Jus gemacht, der Tag der Promotion war der glücklichste Tag im Leben meines Vaters. Nach einiger Zeit ist mein Bruder in die Firma gekommen und wir haben fifty-fifty gemacht. Dann hat ein jeder drei Kinder bekommen, und alle sechs haben Wirtschaft studiert. Und alle sechs wollten in die Firma. Unser damaliger Anwalt hat gesagt: Tut’s euch das gut überlegen, das ist normalerweise der Beginn vom Untergang. Dann haben wir die Lösung

gefunden, dass aus jedem Stamm nur einer nachrücken darf. Junior: Aber die Frage war eine andere: Hätten die Schwestern auch dürfen? Senior: Najo, mein Bruder und ich wollten um jeden Preis Streit vermeiden. Also sollten die Frauen in der Firma nicht mitarbeiten. Junior: Ich sag es einmal so, die Schwestern hätten schon können, aber der sanfte Druck auf den Sohn war gegeben. PANNOrama: Wie funktioniert das in der Praxis: Denkt man eines Tages, es sei Zeit, sich zurück zu ziehen? Senior: Das war schon eine Sache, die an die zehn Jahre gebraucht hat. Der Pauli war nach dem Studium ein Jahr im Ausland, dann ist er langsam in die Firma hinein gewachsen. Das hat mir ermöglicht, mich immer mehr zurück zu ziehen. Junior: Soll ich da auch was dazu sagen? Senior: Ja, von nun an redest nur du! Junior: Das ist schon ein sehr, sehr schwieriger Prozess. Diese Übergabe, dieses Loslassen ist für den nicht leicht, der es übernimmt, und noch schwieriger für den, der übergibt. Etwas, was man so lange aufgebaut hat, abzugeben, das war nicht leicht. Ich kann im Nachhinein sagen: Je besser der Fahrplan für den Über-


Fotos: Blaguss, Philipp Schalber

Die Busflotte der Familie Blaguss einst und jetzt.

gang ist, desto besser funktioniert er. Aber Reibereien gibt es in so einer Situation immer. Es war kein Bilderbuchszenario, aber im Großen und Ganzen hat es gut funktioniert. PANNOrama: Welche Vision haben Sie diesbezüglich von sich selbst? Junior: Ich bin noch nicht Vater, ich kann es nicht sagen. Mein Vater war ein durchaus großzügiger Vater, auch wenn ich ihn zu gewissen Zeiten nicht viel gesehen hab… Zuerst muss ich einmal Vater werden, ich bin ja noch keine 35. Ich stell mir das dann schon ein bisserl anders vor, ich hoffe, ich erinnere mich dann noch daran, was mich gestört hat. PANNOrama: Was ist am Sonntag Mittag im Hause Blaguss Tischgespräch? Junior: Ich vermeide es, übers Geschäft zu reden, aber mein Vater hat immer ein paar geschäftliche Punkte mit. Senior: Na, das ist nicht ganz so! Wir sehen uns ja immer seltener. Junior: Wir haben das irgendwann im Familienkreis besprochen, dass das Geschäftsleben draußen bleibt. Da wäre viel zu viel Erklärungsbedarf. Grundsätzlich sind die Familienmitglieder natürlich informiert, und es wird auch mein Vater zu Rate gezogen, aber das Geschäftsleben ist heutzutage so schnelllebig, dass es schon schwierig genug ist, meinen Cousin, meinen eigentlichen Partner, „up to date“ zu halten. PANNOrama: Leitet man einen Betrieb anders, wenn man so eine Tradition im Genick hat? Junior: Man hat sicher sein Wertbewusstsein. In

der Wirtschaft geht es momentan ja nur um kurzfristige Wertausschüttungen. Wir Familienunternehmer haben bei allen Produkten eine langfristige Vision. Das ist sicher etwas, was man mitbekommen hat. Was aber schon anders ist, ist die Art zu führen. Mein Vater und mein Onkel sind die klassische Nachkriegsgeneration, die hatten einen sehr eigenwilligen Führungsstil, der sehr gut für diese Zeit war. Aufgrund der Größe des Unternehmens muss man aber jetzt viel Verantwortung abgeben, viel delegieren. Dafür ist es wichtig, gute Mitarbeiter zu haben. PANNOrama: Wie viele Mitarbeiter haben Sie derzeit? Junior: Gute Frage, keine Ahnung… Wir haben sehr viele Abteilungen, viele Töchterfirmen. Wir mischen uns nur ein, wenn etwas nicht gut läuft. Es werden irgendwas über 500 sein, mit all unseren in- und ausländischen Töchterfirmen. In Wirklichkeit interessiert es mich gar nicht, ob ich jetzt 520 oder 560 Mitarbeiter habe, es müssen gute Arbeitsplätze sein. Senior: Darf ich da was ergänzen: Ich glaube, dass mein Bruder und ich sehr viel von der Unternehmensphilosphie des Vaters übernommen haben. Wir waren andere Manager, als sie es heutzutage sind. Wir waren familiär, wir kannten jeden Mitarbeiter und seinen Background. Wir haben es geschafft, den Mitarbeitern den Blaguss-Geist einzuhauchen. Mitarbeiter, die 30, 35 Jahre in der Firma sind, sind bei Blaguss keine Seltenheit. Wenn einer brav ist, anständig ist und die ersten zwei Jahre überlebt, dann kann er bei uns alt werden.

Junior: Ja, aber diesen Geist müssen wir aufgrund unserer Größe an das Führungsteam weiter geben. PANNOrama: Wie steht Blaguss in zehn Jahren da? Junior: Es geht mir nicht darum, dass wir in irgendeinem Bereich die Größten sind, wir wollen ein dynamisches Unternehmen sein - trotz aller Tradition. Und wir wollen ein gesundes Unternehmen sein, das sichere Arbeitsplätze schafft. Petra Hader

Paul Blaguss junior

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kultur ALADDIN

Musical-Spaß für die ganze Familie

Foto: Stadthalle Wien

Das Musical von Clemens Handler und Gernot Kogler bringt das Märchen aus 1001 Nacht mit der Sprache der Musik in die Wiener Stadthalle. Der junge Aladdin gelangt durch den finsteren Zauberer Dschafar an eine Lampe, der ein Geheimnis in Form eines Lampengeists innewohnt. Mithilfe der Lampe gelingt es Aladdin, die Tochter des Sultans durch kostbare Geschenke zu beeindrucken – sein Schwindel fliegt jedoch auf und Aladdin muss erkennen,

Vernissage

Aqua - simply watercolours? Andreas Roseneder zeigt in dieser Ausstellung in der Rathausgalerie in Eisenstadt erstmals seinen neuen Jahreszyklus „seasonal aggregates“. Es sind großformatige Aquarelle zu sehen, bei deren Entstehung der Künstler über die jeweilige jahreszeitliche Witterung an verschiedene Aggregatzustände des verwendeten Wassers als Lösungsmittel gebunden war: „Das Wetter malte draußen beim Aquarellieren mit. Im Winter über Eis, im Frühling Niesel, jetzt die Sommerhitze“, sagt der Künstler, der sich bei der Arbeit gern ungeschützt der Witterung aussetzt. In der „Performance water body portrait image“ am 2. Oktober zur Langen Nacht der Museen wird zur Ausstellung von Andreas Roseneder (Malerei) & Daniel Eselböck (Video) ein zeitgenössisch adäquater Einsatz der Aquarelltechnik gezeigt.

dass zur wahren Liebe mehr gehört als nur Pracht und teure Gewänder.

Termine:

Samstag, 13. November: 14.00 Uhr Sonntag, 14. November: 15.00 Uhr

Karten:

Wiener Stadthalle, www.stadthalle.com 01/79 99 97 9 www.ticketonline.at 01/58 88 5 www.oeticket.com 01/20 51 56 5

PANNOrama verlost ein Familienpaket für 2 Erwachsene und 2 Kinder für das Musical Aladdin in der Wiener Stadthalle.

Foto: Andreas Roseneder

Rechtsweg ausgeschlossen, keine Barablöse, Gewinner werden schriftlich verständigt. Mitarbeiter der Verlagsgruppe PANNOrama -MEMA sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer stimmt zu, dass seine Daten für die Übermittlung von Informationsmaterial verwendet werden können. Diese Einverständniserklärung kann jederzeit unter red@pannorama.eu widerrufen werden.

Ausstellungseröffnung: 30.09.2010 Rathausgalerie Eisenstadt www.andreasroseneder.com

So spielen Sie mit: Schreiben Sie eine Postkarte mit Ihrem Namen und dem Kennwort „Aladdin“ an PANNOrama Verlag, Robert Graf Platz 1/216, 7000 Eisenstadt oder ein E-Mail an gewinn@pannorama.eu Einsendeschluss: 22. Oktober 2010

Foto: Niass Cheikh

„Antidepressiva für Oberwart“

„Konstrukte“: OHO

„Wir wohnen jetzt seit fünf Jahren in Österreich und haben eine Krankheit bekommen, die in Afrika nicht existiert – Depression.“ Als Antwort auf dieses Statement eines Somaliers werden von 18. September bis 15. November 2010 unter dem Titel „Antidepressiva für Oberwart“ Installationen und Interventionen an öffentlichen Plätzen in Oberwart zu sehen sein. Künstler stellen vor Ort Objekte und Performances nach „afrikanischer Manier“ her, das heißt, wie in Afrika üblich mit einfachsten Mitteln und Materialien. Im Rahmen des Projekts DUNKELSCHWARZ

setzt sich das OHO seit Juni 2010 mit Klischees rund um den Kontinent Afrika auseinander, die künstlerisch und soziokulturell hinterfragt und im Rahmen von Ausstellungen, Konzerten, Workshops, Diskussionen und Film-Screenings zur Disposition gestellt werden. Eröffnung: 17.09.2010 / 20:00 Uhr Ausstellungsdauer:18.09. – 15.11.2010 Interventionen: 17. – 18. und 24. – 26.09.2010

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Landesrat Helmut Bieler, Dietmar Baurecht (Regionalmanagement Burgenland) und Sabine Reiter (mica-music austria)

Besser vernetzt

Plattform für Musikschaffende Mit musikburgenland.at und dem burgenland-channel werden eine bessere Vernetzung und eine Informationsdrehscheibe für burgenländische Musikerinnen und Musiker geschaffen.

INFORMATION www.musikburgenland.at www.musicaustria.at http://www.musicaustria.at/index.php?q=burgenland

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Drehscheibe im Musikleben Zusätzlich zu der Plattform wurde von mica – music austria ein eigener „burgenland-channel“ auf www.musicaustria.at eingerichtet, der Ansprechpartner der burgenländischen Musiklandschaft ebenso bietet wie aktuelle Berichterstattung. Der Eintrag auf musikburgenland.at ist gratis und soll Tradition, Klassik und Moderne zusammen bringen. Die Website verweist auf weitere Infoquellen und stellt so eine Grundlage für eine weitere Beschäftigung mit dem Musikschaffen im Burgenland dar, was namhafte Künstler durch ihre Registrierung bereits unterstrichen haben. Musiker wie Wolfgang Wograndl und Gerhard Krammer, Bands, Formationen oder Orchester wie Garish, Tanz Baby! oder Ja, Panik, auch das Haydn Orchester, die Buchgrabler oder der Blechhauf‘n haben sich bereits eingetragen, was auch die Vielfältigkeit der Plattform unterstreicht.

— PRÄSENTATION —

Grenzen überwinden Dass gerade die burgenländische Musik in ihrer Vielfalt über Grenzen hinaus geht, dafür sorgen die Volksgruppen, die starke klassische Tradition ebenso wie junge Musiker. Für Interessenten wurde mit musikburgenland.at in Zusammenarbeit zwischen der Kreativwirtschaft Burgenland und mica – music austria eine erste Anlaufstelle geschaffen, die Bands, Ensembles und Musikerinnen und Musiker erfasst. Sabine Reiter von micamusic austria erklärt die Funktionsweise der Seite: „Die in musikburgenland.at eingetragenen Daten werden automatisch auch in die mica-Musikdatenbank übernommen. Damit ist eine breitere Präsenz burgenländischen Musikschaffens erreicht.“ Landesrat Bieler bringt die Vorteile für die Musikschaffenden

auf einen Punkt: „Musikburgenland.at bietet den ersten Klick in die burgenländische Musikwelt.“

Fotos: ZVG

A

ls die Sprache, die man durch die ganze Welt versteht, bezeichnete Joseph Haydn einst seine Kunst, die Musik. Sie braucht keine Worte, um Emotionen zu wecken, sie „ist eine der grenzüberschreitendsten Formen der emotionalen Kommunikation. Das Burgenland hat als Grenzland seit Jahrhunderten immer viel an musikalischer Fülle zu bieten gehabt“, ist Landesrat Helmut Bieler überzeugt.


Landesrat Helmut Bieler mit den Intendanten des Lisztfestival Raiding, Eduard und Johannes Kutrowatz.

Lisztomania© 2011

Ein Jahr im Zeichen eines Superstars Wunderkind, Klaviervirtuose, Frauenschwarm und Liebling der Konzertsäle Europas. Franz Liszt ist eine der schillerndsten Personen der Musikgeschichte.

S

chon vor der Geburt von Franz Liszt sagte eine Zigeunerin seiner Mutter einen großen Sohn voraus – und tatsächlich zeigte sich schon bald das musikalische Talent des Jungen. Er galt als Wunderkind und entwickelte sich zu einem Europäer, der in Budapest, Paris, London, Weimar, Bayreuth und Rom zu Hause war.

Konzertreihe

Fotos: ZVG

— PRÄSENTATION —

Der 200. Geburtstag des Komponisten Franz Liszt am 22. Oktober 2011 wird im Burgenland mit zahlreichen Veranstaltungen begangen. In vier Konzert-Blöcken präsentiert das Liszt Festival Raiding unter der Intendanz von Johannes und Eduard Kutrowatz ein außergewöhnliches Konzertprogramm mit einzelnen Zyklen für Klavier, Orchester, Lied und Vokal. Auch neue Impulse werden gesetzt: In Uraufführungen und Improvisationen interpretieren Künstlerinnen und Künstler auf schöpferisch-innovative Art das Werk des Komponisten.

Lisztomanie An sechs Schauplätzen in Eisenstadt und Raiding widmen sich Ausstellungen dem Leben und Wirken des Virtuosen. Nicht nur sein musikalisches Werk wird darin beleuchtet, sondern auch seine schillernde, facettenreiche

Persönlichkeit. Der schon zu Lebzeiten gefeierte Star beeindruckte 1841/1842 in Berlin auch seinen Zeitgenossen Heinrich Heine, der im Zuge dessen auch den Begriff „Lisztomanie“ prägte: „Wie ungestüm war der Beifall, der ihm entgegenklatschte! Auch Buketts wurden ihm zu Füßen geworfen! Es war ein erhabener Anblick, wie der Triumphator mit Seelenruhe die Blumensträuße auf sich regnen ließ und endlich, gaziöse lächelnd, eine rote Kamelie, die er aus einem solchen Bukett hervorzog, an seine Brust steckte. So dachte ich, so erklärte ich mir die Lisztomanie.“ Neben dem umfangreichen Konzert- und Ausstellungsprogramm werden Sonderprojekte im ganzen Burgenland durchgeführt. Als Schnittstelle dafür fungiert die Kulturabteilung des Landes Burgenland.

INFORMATION KSB - Kultur-Service Burgenland GmbH.
 Glorietteallee 1 7000 Eisenstadt Tel.: 0 26 82/71 9-30 00 www.kultur-burgenland.at

Konzerte in Raiding und der Pfarrkirche Unterfrauenhaid: 27. bis 30.01.2011: Festvorspiel 17. bis 20.03.2011: Künstlerfestzug 12. bis 26.06.2011: Grenzgänger 19. bis 23.10.2011: Festklänge Für die Veranstaltungen werden verschiedene Abonnements angeboten. Ausstellungen (jeweils von 17.03.-11.11.2011): • Le petit Litz. Wurzeln eines Genies. Liszt Haus Raiding • Wunderkind. Taufe und Weissagung. Pfarrkirche Unterfrauenhaid • Listzomanie. Der Hexenmeister am Klavier Landesmuseum Eisenstadt • Neutöner. Hofkapellmeister in außerordentlichen Diensten. Haydn Haus Eisenstadt • Abbé Liszt. Mensch und Musik im Spannungsfeld des Glaubens. Diözesanmuseum Eisenstadt • Vivat Liszt! (28.01.-31.03.2011 und Juli/ August 2011) Burgenländische Landesgalerie, Eisenstadt.

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Schloss Schallaburg

Kulturjuwel und Ausflugsziel Lassen Sie den Sommer mit Flower-Power in Niederösterreich ausklingen.

INFORMATION Die Ausstellung: Die 60er. Beatles, Pille und Revolte bis 1. November Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertag von 9 bis 18 Uhr Renaissanceschloss Schallaburg A-3382 Schallaburg 1 Tel: 0 27 54/63 17 0 www.schallaburg.at Veranstaltungen: 25.09.2010: Märchenhafte Gartenführung 26.09.2010: Tag des Denkmals mit Sonntags-Matinee 01.10.2010: Tag der Goldenen Generation

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60er Veranstaltungen Im Rahmen der Jahresausstellung wird ein umfangreiches und vielfältiges Veran-

„Flower-Power“ Garten – Wanderwege rund um die Burg Der historische Turniergarten lädt zum Schlendern und Entspannen ein. Eine kurze Pause im Schatten der Apfelhaine oder eine botanische Entdeckungsreise, für jeden ist etwas dabei. Passend zur Ausstellung versprüht auch der Garten Flower-Power und erstrahlt in einer bunten Blumenvielfalt. Für Bewegungshungrige gibt es drei Rundwanderwege im wunderschönen Ambiente. Vom gemütlichen 30-minütigen Spaziergang bis zur mittelschweren Wanderung kann man wählen und das Schloss aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Der Abenteuerspielplatz bietet den Kindern Platz zum Spielen und Herumtoben.

Märchenhafte Gartentour Ins Reich der Mythen und Märchen lädt die Erzählerin Dena Seidl mit ihrer märchenhaften Gartenführung. Im verwunschenen Garten begegnet man Mystik und Märchenwesen durch zauberhafte Spielelemente und Aktivitäten. Die nächste Führung findet am 25. September von 14.00 – 15.30 Uhr unter dem Titel „Weizenfelder & Vollmondstimmung“ statt, mit Märchen vom Kornweiberl, Wichtel & Rübezahl. Ein märchenhafter Rundgang für die gesamte Familie.

— PRÄSENTATION —

Swinging Sixties Die aktuelle Ausstellung „Die 60er. Beatles, Pille und Revolte“ widmet sich der legendären Ära und ist noch bis 1. November geöffnet. 1.000 Exponate, vorwiegend aus Privatbesitz, lassen in 23 Räumen das Flair des bunten und poppigen Jahrzehnts auf die Besucher überspringen. Wirtschaftswunder, Mauerbau, Woodstock oder die Mondlandung sind nur einige Ereignisse, die die damalige Zeit geprägt haben und vielen Menschen noch in Erinnerung sind. Einmalige Ausstellungsstücke wie die handsignierte Gitarre von Jimi Hendrix oder Mondsteinsplitter der Apollo-Mission machen sie zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Auch für die Jüngsten gibt es einiges in der Ausstellung zu entdecken. Die interaktiven Stationen und ein Aktionsraum mit Flipper, Jukebox und vielem mehr lassen Kinder und Jugendliche die Zeit spielerisch erforschen. Ein Rätselheft regt zur aktiven Mitarbeit und Erkundung an und macht das Angebot komplett.

staltungsprogramm geboten. Die nächste Gelegenheit daran teilzuhaben bietet die Sonntags-Matinee am 26. September. Von 11.00 – 12.30 Uhr liest Irene Suchy Texte aus den Sechzigern, begleitet von dem Pianisten Karl Eichinger. Am 1. Oktober stehen am „Tag der Goldenen Generation“ besonders die Besucher 50+ im Mittelpunkt. Ein buntes Programm wird so manche Erinnerungen aufleben lassen … Alle weiteren Veranstaltungen finden Sie auf www.schallaburg.at

Fotos: Schallaburg, Helmut Lackinger

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as Schloss Schallaburg, etwa fünf Kilometer von Melk entfernt, zählt zu den schönsten Renaissanceschlössern nördlich der Alpen. Die ältesten Wurzeln der Burg gehen bis ins Mittelalter zurück und finden sich heute noch in der romanischen Wohnburg und der gotischen Kapelle wieder. Der weitläufige Turniergarten und der Terrakotta geschmückte Renaissance-Arkadenhof sind nur einige Highlights, die das Schloss zu bieten hat. Die Schallaburg ist vor allem bekannt für ihre jährlich wechselnden kultur- und zeitgeschichtlichen Ausstellungen. Auf über 1.300 m² Fläche werden die Exponate präsentiert. Abgerundet mit weiteren Attraktionen und Angeboten bietet das Schloss Schallaburg Programm für die ganze Familie. Für das leibliche Wohl sorgt das Schlossrestaurant mit seinen Schmankerln.


Schlagergiganten 2010

Hit auf Hit und tausende Musikfans

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as „Who is Who“ der Schlagerszene brachte die Seebühne in Mörbisch am 20. Juli 2010 zum Beben. ORFModeratorin Gaby Schwarz führte durch die von MEMA event und PANNOrama Verlag präsentierte Veranstaltung, bei der Hansi Hinterseer, Andreas Gabalier, das Nockalm Quintett, Brunner und Brunner, Claudia Jung, Nik P. & Band, die Paldauer und Steira Bluat dem Publikum mit ihren Schlagerhits ordentlich einheizten. Vom ersten Lied an hatte der junge Steirer Andreas Gabalier mit seiner Ziehharmonika und seinen melancholisch ehrlichen Liedern die Fans auf seiner Seite. Brunner und Brunner gaben eine würdige Abschiedsshow. Die Paldauer präsentierten neben ihren Klassikern wie „Tanz mit mir, Corina“ auch neue Hits und das NockalmQuintett machte seinem Namen als „Romantiker des Schlagers“ alle Ehre. Einhellig begeistert waren alle Musiker von der tollen Atmosphäre auf der Seebühne Mörbisch. Stefan Kurzmann von Steirerbluat lobte die „Coole Location“, kurz bevor er mit seiner Formation unter Frontmann Christian Hütter >>

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Reinhard Bachler (we mail it GmbH) mit Gattin Michaela (li.) und Herbert Hönigmann (Autohaus Hönigmann) mit Gattin Helga (re.)

Robert Uhl (Marketingleiter DerTour Int.), Rudolf Stäuble (Verkaufsleiter DerTour Int.) mit Begleitung und PANNOrama Verlagsleiter Walter Vilt (von li.) Brigitte Krizsanits (PANNOrama) beim Interview mit Nik P.

Elisabeth Spieß (re.), Österreichischer Lesezirkel, mit Begleitung

Landtagspräsident Gerhard Steier mit Gattin und Tochter

PANNOrama Verlagsleiter Walter Vilt und Geschäftsführer Bruno Rabl im Gespräch mit Hansi Hinterseer

Moderatorin Gaby Schwarz mit der Gruppe Gianesins.

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Nockalmquintett

Hansi Hinterseer

Claudia Jung Brunner und Brunner

Fotos: Fotofrosch/Jürgen Dieter Wesiak

Die Paldauer

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auf der Seebühne spielte. Nik P. fühlte sich, ob der burgenländischen Wurzeln seiner Mutter, in Mörbisch sogar ein bisschen zu Hause: „Ich fühle mich dem Burgenland sehr zugetan. Als Kind habe ich oft Urlaub in Güssing gemacht.“ Bei seinem Hit „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ blieb von den 6000 Musikfans kaum einer auf seinem Platz sitzen. Das hochkarätige Programm setze Claudia Jung fort, in Hits ihres neuen Albums besang sie das Thema, das ihr in ihrem Leben am wichtigsten ist: die Liebe. Hansi Hinterseer, der knapp vor Mitternacht die Bühne betrat, brachte schließlich noch einmal die Musikfans mit seinen Tiroler Klängen in Hochstimmung. Der musikalische Abend nahm seinen Abschluss in einem stimmungsvollen Feuerwerk. „Es war eine tolle Veranstaltung,“ schwärmte Maria Zoffmann aus Großhöflein im Anschluss daran. „Die Auswahl der Künstler, die Qualität der Musik und das Ambiente waren einfach einzigartig.“ Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für die „Schlagergiganten 2011“, wo Hansi Hinterseer, Andy Borg, DJ Ötzi, Boney M. und Nordwand – Udo Wenders sowie ein internationaler weiblicher Schlagerstar erwartet werden.

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Fotos: Ursula Mungitsch

Im Skulpturengarten von Thomas Resetarits

Kreative Kroaten

Thomas Resetarits – „Ich musste es einfach tun …“ Eine Fahrt durch das Burgenland ist gleichzeitig eine Reise durch das Atelier des Bildhauers Thomas Resetarits, denn mehr als 70 Zeugnisse seines großes Könnens und unermüdlichen Schaffens sind im öffentlichen, hauptsächlich kirchlichen Raum zu bewundern.

S Der Künstler und der „Zerrissene“

eine Gedanken werden zu Skulpturen. Er verarbeitet alle täglichen Einflüsse und auch sein Denken an diese zerbrechliche Welt, seien es Spaziergänge in der Natur, Erfahrungen bei Wallfahrten, die Grenzöffnung 1989 oder die Exxon Valdez Ölkatastrophe, in verschiedenen Materialien wie Stein, Holz oder Bronze zu Skulpturen mit tiefer Bedeutung. Die Struktur von altem oder verbranntem Holz spiegelt bereits eine Hälfte seiner Idee wieder, der andere Teil der Statue wird glatt und schön geformt, zwei Gesichter eben, wie das Leben selbst. Und der sterbende Wasservogel mit dem erdölverklebten Federkleid hat leider wieder allzu große Aktualität bekommen…

Der reisende Autodidakt

Der ölverschmierte Wasservogel stirbt.

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Die Frage nach dem „Warum“ erhält die einfache Antwort: „Ich musste es einfach tun.“ Die Erlebnisse nahmen Formen an, das Unterbewusstsein ließ den Bleistift kreisen und so entstand und entsteht unaufhörlich Neues, denn seine Schaffenskraft ist ungebrochen und manifestiert sich in einer unüberschaubaren Anhäufung von Skizzen, Entwürfen und kleinen Modellen für künftige Kunstwerke. Nach der Steinbildhauerlehre „von der Pike auf“ und abgelegter Meisterprüfung studiert er


Ein Kopf - Zwei Gesichter

1965 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Meister wie Rodin und Wotruba. Seinen persönlichen Wissensdurst aber stillt er in Such- und Versuchsjahren als Autodidakt und auf zahlreichen Reisen. Er begleitet die Bischöfe Laszlo und Iby auf Pastoralreisen zu außereuropäischen Kulturen. Bildhauersymposien und Workshops, Buchillustrationen und unzählige Ausstellungen runden sein Lebenswerk ab. Die Verleihung des Professorentitels erfüllt ihn mit Stolz.

Beruf: Künstler In den 60er Jahren, als er sein selbständiges Gewerbe anmeldete, wurde er „von Amts wegen als Künstler“ eingestuft. Und seine Kunst prägt das Land: vom Portal des Martinsdoms in Eisenstadt über die Bronzeplastik „Kontakt“ bei Bernstein und dem Kriegermahnmal

in Stadtschlaining bis zum Türkengedenkstein in Mogersdorf. Kreuzwegstationen, wie in Donnerskirchen, Bad Tatzmannsdorf und Rohrbach geben Anstoß zum Nachdenken, die große Zahl von Altarraumgestaltungen lädt zum frommen Verweilen ein.

Weitere Werke - nächste Generation Ende 2010 wird von Thomas Resetarits - gemeinsam mit seinem Neffen Florian Lang (2009 Förderpreis für bildende Kunst Malerei/Grafik) - eine Präsentation in Güssing und eine Ausstellung in der Landesgalerie in Eisenstadt zu sehen sein. Und man darf gespannt sein, welche Gedankenwelt in Stein, Holz und Bronze uns im März 2011 bei der großen Werksschau von Thomas Resetarits im KUZ Güssing zugänglich gemacht wird! Ursula Mungitsch

INFORMATION Kulturzentrum Güssing “Burgenland 2010” 12.10. bis 29.10.2010 Burgenländische Landesgalerie Eisenstadt Resetarits Thomas & Lang Florian – eine gemeinsame Ausstellung von Skulpturen und Bildern 09.11. bis 02.12.2010 Kulturzentrum Güssing Thomas Resetarits, Bildhauer. März 2011

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— PRÄSENTATION —

Kurz, knackig und kraftvoll, so präsentiert Renault seinen ersten Coupé-Roadster mit dem klingenden Namen „Wind“. Freiluft-Spaß

Starke Leistung und Ausstattung

Mit nur einem Handgriff sitzen Fahrer und Beifahrer in nur zwölf Sekunden im neuen Renault Wind unter freiem Himmel. Nicht nur die Geschwindigkeit des Dachmechanismus ist bei Fahrzeugen seiner Klasse einzigartig, das Öffnen erfolgt mit nur einem Handgriff. Das identische Ladevolumen von 270 Litern bei offenem und geschlossenem Dach bietet genügend Stauraum für Reisen zu zweit, eine ausgedehnte Shoppingtour.

Der Renault Wind steht in zwei Bezinmotorisierungen zur Auswahl, die beide durch Sparsamkeit glänzen: Das Modell TCe 100 mit 1,2 Liter Hubraum und 74 kW/101 PS ermöglicht einen moderaten Kraftstoffverbauch von 6,3 Litern pro 100 Kilometer. Die stärkere 1,6-Version erreicht eine Höchstleistung von 98kW/133 PS und einen durchschnittlichen Verbrauch von 7,0 Litern auf 100 Kilometer. Neben seiner aktiven und passiven Sicherheit begeistert der Wind

auch durch ein hohes Maß an Ausstattung: Zentralverriegelung und Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare Außenspiegel sowie das MP3-taugliche CD-Radio sind serienmäßig mit von der Partie. Probefahren bei: Renault Koinegg Rusterstraße 110, 7000 Eisenstadt Tel. 0 26 82/65 11 8

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Neuer Wind


PRO CULTURA LAFNITZ 9. bis 13. September 2010 Kammermusikfestival

KONTRAPUNKTE

“.... “... Intensität steigern”

Prof. Christian Altenburger (links) mit dem Organisator des Kulturfestivals in Lafnitz, Rudolf Wilfinger.

Christian Altenburger Reinhard Latzko Cornelia Herrmann Thomas Selditz Franz Bartolomey August Schmölzer Christopher Hinterhuber Lydia Westcombe- Evans

Bilder von Herwig Zens Karten: RAIKA NÖRDL. OSTSTMK BLATT & BLÜTE:. 03338/4505 www.pro-cultura-lafnitz.at

Festival

Stradivari-Geige erklingt im oststeirischen Lafnitz

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in Hauch von Lampenfieber liegt in der Luft! Am Donnerstag, dem 9. September, beginnen in der Kirche von St. Ilgen bei Lafnitz in der Oststeiermark, die KONTRAPUNKTE 2010 „…Intensität steigern“. Den Besuchern des Festivals wird bis zum 12. September, die Möglichkeit geboten, hervorragende Konzerte mitzuerleben. Die Freunde des Festivals können sich dabei an der dargebotenen Musik sowie an der einzigartigen Stimmung in und um die Kirche erfreuen.

Fotos: ZVG

— PRÄSENTATION —

Das künstlerische Programm wird von Prof. Christian Altenburger gestaltet, der, wie schon das Jahr davor, weltbekannte Künstler mitbringt. Ende Mai 2007 kam Christian Altenburger in die Schlagzeilen der Medien, da bei einem Wohnungseinbruch am 29. Mai 2007 ihm eine Stradivari-Geige aus dem Jahre 1680 im Wert von rund 2,5 Mio. Euro gestohlen wurde sowie eine rund 120.000 Euro teure Vuillaume-Geige. Die Geigen wurden jedoch am 5. Juni 2007 von der Polizei unbeschädigt wiedergefunden. Ein weiterer Höhepunkt des Festivals: Die Austellung des bekannten bildenden Künstlers Prof. Herwig Zens. Die sehenswerte Ausstellung seiner Kunstwerke ist bis zum 16. September, zu besichtigen. Der Verein „Pro Cultura Lafnitz“ ist bemüht, dass Sie dieses Wochenende noch lange in positiver Erinnerung behalten. Man möchte mit den angebotenen Rahmenprogrammen - von kulinarischen Spezialitäten bis hin zur Bilderausstellung - eine Möglichkeit schaffen, sich auch nach den Konzerten in gepflegter Atmosphäre wohlzufühlen.

KONTRAPUNKTE 2010 09.09.2010: Gemeindezentrum Lafnitz/ Eröffnung des Festivals 19 Uhr, konzertante Vernissage mit Bildern von Prof. Herwig Zens. HR. Mag. Manfred Schlögl stellt den Künstler und seine Werke vor, Cornelia Herrmann u. Christian Altenburger spielen die „Schumann – Violinsonate a moll“ Werkeinführung: Ao.Univ.Prof.Mag.Dr. Harald Haslmayr Eintritt: 5 € Im Anschluss daran bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Abend mit einem Kunstmenü um 20 € ausklingen zu lassen. 10.09.2010: Konzert in der Kirche St. Ilgen (Lafnitz), 19 Uhr Christian Altenburger/Thomas Selditz/Cornelia Herrmann/ Franz Bartolomey Mozart, Chopin Cellosonate, Schumann Klavierquartett Eintritt: 30 € Anschließend Suppenbuffet im Gemeindezentrum 10 € 11.09.2010: Konzert in der Kirche St. Ilgen (Lafnitz), 19 Uhr Cornelia Herrmann/ Christian Altenburger/ Thomas Selditz/ Reinhard Latzko/ Christopher Hinterhuber/ Lydia Westcombe Evans/Rezitation: August Schmölzer Chopin ausgewählte Werke für Klavier, Schumann Klavierquintett Eintritt: 30 € Anschließend Bauernjause im Gemeindezentrum 12 € 12.09.2010: Matinee, Konzert in der Kirche St. Ilgen (Lafnitz), 11 Uhr Christian Altenburger/ Cornelia Herrmann/ Christopher Hinterhuber/ Thomas Selditz/ Reinhard Latzko Schumann Sonate für Klavier u.Violine, Carnaval op. 9, Mozart Klavierquartett g-Moll Eintritt: 30 € Anschließend Brunch mit allen Künstlern im Gemeindezentrum Lafnitz 19 € Festivalpass für alle 3 Konzerte 84 € statt 90 €. Karten und Menüreservierungen: Rudolf Wilfinger, 06 64/12 17 95 3, pro.cultura@aon.at www.pro-cultura-lafnitz.at Die Ausstellung der Bilder ist nach jedem Konzert geöffnet, sowie von 13.09.2010 bis 16.09.2010 von 14 Uhr bis 19 Uhr kostenlos zugänglich.

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Egon Schiele. Selbstbildnis mit Lampionfrüchten

Sammlung Leopold

„Wallys“ Heimkehr Valerie Neuzil in Böhmisch Krumau in wilder Ehe mit Egon Schiele zusammen. Ihr Bildnis kehrt nach einem zwölf Jahre dauernden Rechtsstreit nun nach Wien in die Sammlung Leopold zurück.

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as Leopold Museum wurde im Jahr 2001 eröffnet. Der Augenarzt Rudolf Leopold hatte bereits während seines Studiums begonnen, Bilder und Kunstobjekte zu sammeln, ihm war die Renaissance auf den Kunstmärkten des Mitte des vorigen Jahrhunderts vergessenen Malers Egon Schiele zu verdanken. Mit den Jahren wuchs die Sammlung Leopold auf eine beachtliche Größe an, der Sammler und seine Frau Elisabeth brachten die Werke 1994 in eine staatsnahe Stiftung ein. Rudolf Leopold bekleidete

bis zu seinem überraschenden Ableben im Juni dieses Jahres das Amt des musealen Direktors.

Einzigartige Sammlung Das Leopold Museum zählt zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Wien. Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Richard Gerstl oder Albin Egger-Lienz sind nur eine kleine Aufzählung an Namen der Künstler, deren Werke im Museumsquartier ausgestellt sind. Daneben kann das Museum die welt-

weit größte Schiele-Sammlung präsentieren. Neben Bildern werden auch Exponate der Wiener Werkstätten wie Möbel von Otto Wagner und Koloman Moser sowie Silbergegenstände von Josef Hofmann gezeigt. Genuine Objekte aus Afrika und Ozeanien sowie Werke alter chinesischer und japanischer Kunst sind ebenso ausgestellt.

Bildnis Wally Im Zuge der Eröffnung des Museums in den 90-er Jahren begann auch die Diskussion

BFI Gesundheitsakademie – Fachkräfte aus qualifizierter Hand! Gesundheitsakademie Jormannsdorf startet Ausbildung zum/zur Bioenergo-PraktikerIn Das Ausbildungszentrum im Schloss Jormannsdorf bietet seit 2003 Qualifizierungen in den Bereichen Gesundheit, Tourismus und Pflege an. „Damit werden zukunftsorientierte Perspektiven für die Menschen der Region, die Qualität des Gesundheitsangebotes und für den Tourismus in der Thermenlandschaft gesetzt.“, freut sich BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier. Im September 2010 startet der neue Lehrgang „Ausbildung zum/zur Bioenergo-Praktiker/in, der nach erfolgreicher Absolvierung mit einem Zertifikat der Gesundheitsakademie abschließt.

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Fotos: Leopold Museum

Nach 12 Jahren in New York kehrt das Bildnis „Wally“ ins Leopold Museum zurück.

um Werke, die unter dem Nationalsozialismus unrechtmäßig ihre Besitzer gewechselt hatten. 1998 wurden zwei Bilder aus der Sammlung Leopold nach einer Ausstellung in New York beschlagnahmt, eines davon war das „Bildnis Wally“. Es zeigt Valerie Neuzil, die mit Egon Schiele in Böhmisch Krumau in wilder Ehe zusammen gelebt und häufig Modell gestanden hat. Gemeinsam mit Schieles „Selbstporträt mit Lampionfrüchten“ und dem ebenfalls ikonologischen Werk „Kardinal und Nonne“ bildet es eine Art

Triptychon. Ein jahrelanger Rechtsstreit um das Werk endete im Juni 2010 mit einem Vergleich mit der Erbengemeinschaft nach Lea Bondi-Jaraywo, im September 2010 wird das Bild nach Wien zurückkehren – mit einem Wehrmutstropfen: Der Sammler Rudolf Leopold kann diese Rückkehr nicht mehr selbst erleben.

Brigitte Krizsanits

INFORMATION Leopold Museum - Museumsplatz 1, 1070 Wien Tel. 01/52 57 0-0 www.leopoldmuseum.com Täglich außer Di 10 - 18 Uhr, Do 10 - 21 Uhr

Live Is Life in Parndorf – Kultur Parndorf, wie es spielt, singt und lacht. Das lebendige Spätsommer- und Herbstprogramm 3. September 2010 // 20 Uhr a life - Kabarett mit Christoph Fälbl

Das 1. Soloprogramm von Christoph Fälbl.

17. Oktober 2010 // 19 Uhr Virtuoses auf der Geige

Die burgenländischen Geschwister Luka Kusztrich & Lara Kusztrich geigen auf.

5. November 2010 // 20 Uhr Traumschiff Supancic

Der Stimmvirtuose aus der Steiermark sticht mit seinem brandneuen Programm in Wörtersee.

Alle Veranstaltungen finden im Festsaal der Volksschule Parndorf statt.

Karten auf www.kulturparndorf.at

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PANNOrama  
PANNOrama  

PANNOrama ist das gratis Hochglanzmagazin für das Burgenland.

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