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AUSGABE 1

DER

FÄUSTLING

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DAS KINDERMAG A ZIN DER OÖ JÄGER SCHAFT

Der Habicht

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B R E W E B T T E W

Male dein sc hönstes Erle bnis in der N atur und sende e s an uns! Wenn du was richtig Coole s im Freien e doch ein tolle rlebt has t, d s Bild. Wir ve ann male rlosen jeden Einsendunge Monat unter n 5 Eintrit tska allen rten für den Linzer Zoo. Adresse: OÖ Landesj agdverband Hohenbrunn 1 4490 St. Flori an Der Fäustling

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. .. h c i l t n e g i e r e g ä J Was macht der

den ganzen Tag?

Kennst dU die Aufgaben eines Jägers? Viel davon ist nicht bekannt: eine grün gekleidete Gestalt verschwindet im Wald, manchmal begleitet von einem Hund, oft mit Gewehr – aber was macht er denn nun wirklich da drin? Und ist der Jäger eigentlich immer im Wald unterwegs? Unsere Reihe beschäftigt sich mit den Aufgaben des Jägers im Laufe der Jahreszeiten.

Vor allem in der wärmsten Zeit des Jahres vibriert der Wald geradezu vor Leben. Das ist die Zeit, in der es Nahrung im Überfluss gibt, alles blüht und gedeiht. Viele Waldtiere haben Junge, die sie groß ziehen. Hier gibt es für den Jäger viel zu beobachten!

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Ein guter Jäger kennt sein Revier ... ... natürlich so genau wie seine eigene Westentasche. Er weiß, wo sich die verschiedenen Tiere am liebsten aufhalten und erkennt sehr früh, wenn es irgendwo Probleme gibt oder sich irgendetwas ändert.


im mAi beginnt die zeit der rehbeJAgUng.

der winter ist die zeit der hege In der kältesten Zeit des Jahres herrscht Ruhe im Wald. Wirklich? Gerade jetzt kann der Jäger im Wald viele Spuren entdecken. Im frischen Schnee finden sich Abdrücke von Reh und Hase, Fuchs, Marder und Maus, an wärmeren Tagen auch von mutigen Eichhörnchen, die aufgewacht sind und nach ihren Wintervorräten suchen! So wie du vielleicht das Vogelhäuschen im Winter mit Futter befüllst, so richten auch die Jäger Futterstellen für die Wildtiere ein, um sie in der schweren Winterzeit zu unterstützen. Sie wissen genau, was das richtige Futter für „ihre“ Tiere ist und bringen es oft schon im Spätherbst in den Wald, wenn noch kein Schnee liegt.

Bis Dezember ist der Jäger auch damit beschäftigt, seinen Abschussplan zu erfüllen. Darin ist genau festgelegt, welche und wie viele Rehe erlegt werden müssen. Und dieser Plan muss genau eingehalten werden, das ist mit den Förstern und Bauern so abgesprochen. Kranke und verunfallte Tiere sind da gar nicht mit eingerechnet. Um die kümmert sich der Jäger das ganze Jahr über. Diese Erfüllung des Abschussplans ist oft schwere Arbeit. Denn manchmal dauert es ganz schön lange, bis man das richtige Tier erblickt. Dafür braucht man viel Geduld und starke Nerven. D SEINER JÄG ER R WESEVIER WKENNT T EN TASIE SEIN CH E E .

im sommer mUss mAn AUCh riChtig frÜh AUs den federn, wenn man rechtzeitig im Wald sein will. Aber wenn dann die Sonne langsam aufgeht, Farbe in die nachtgraue Landschaft kommt, und das Morgenkonzert der Vögel beginnt, das ist dann die schönste Belohnung für das frühe Aufstehen!

Wenn du einen Jäger kennst, kannst du ihn ja einmal fragen, ob er (oder sie) dich einmal mitnimmt. Solche Erlebnisse sind schon sehr beeindruckend. Aber alleine solltest du natürlich nicht in der Nacht in den Wald schleichen, man braucht schon ein bisschen Erfahrung, um zu wissen, wo man am besten Tiere beobachten kann, ohne sie zu stören! Wir wünschen dir viel Spaß dabei!

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R U T A N M U A R S N E B E L

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Wenn du diese Fragen richtig beantwortet hast, kennst du dich schon ziemlich gut mit diesen scheuen Wildtieren aus! Denn viele Menschen glauben noch immer, der Hirsch ist der Papa vom Reh, und viele denken auch, dass Bambi ein kleines Reh war, dabei haben Rehe doch gar keinen Schwanz. Bambi aus dem Buch des Österreichers Felix Salten war zwar schon ein Reh, aber Walt Disney machte daraus einen kleinen Weißwedelhirsch! Das wissen aber die wenigsten …

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L ö s u n g:

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Rehe kannst du vor allem morgens und abends am Waldrand beobachten. In der Dämmerung fressen (äsen) sie am liebsten. Sie sind richtige Feinschmecker – Rehe fressen nicht einfach Gras, sie kosten hier ein wenig, knabbern dort ein wenig, und wer am Waldesrand Rosen züchten möchte, hat bestimmt oft Rehe als unliebsame Gäste! Denn Rosenknospen schmecken den Rehen wie uns Bonbons.

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In Gebieten, in denen es wenig Wälder gibt, schließen sich die Rehe auf den Feldern und Äckern zu großen Gruppen (Sprüngen) zusammen – denn viele Augen sehen mehr als zwei! Wir nennen sie dann Feldrehe, obwohl sie sich nur in der Lebensart vom scheuen Waldreh unterscheiden.

Hörst du manchmal im Wald einen seltsamen Hund bellen? Dann kannst du dir meist sicher sein, dass dieses Geräusch von einem verunsicherten Reh stammt. Wenn ein Reh Gefahr ahnt, aber nicht genau weiß, was eigentlich los ist, flüchtet es sicherheitshalber (es springt ab) und stößt diese eigenartigen Laute aus (es schreckt), um andere Rehe zu warnen.

Im Frühsommer ist die Natur eine riesige Kinderstube. Auch die Rehe bekommen dann ihren Nachwuchs. Solltest du dann eines der gefleckten Rehkitze in der Wiese finden, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die Mutter ist bestimmt in der Nähe und passt auf, sie traut sich nur nicht in deine Nähe!

Rehe sind Fluchttiere. Sie können sich nicht verteidigen, deshalb sind sie besonders scheu und flink. Sie hören (vernehmen) dich schon lange bevor du kommst, verstecken sich rasch und verharren reglos, bis die Gefahr vorbei ist. Du bist bestimmt schon häufig knapp an einem Reh vorbeigewandert, ohne es zu bemerken. Wenn du auf dem normalen Wanderweg bleibst, hat es auch keine Angst vor dir. Es ist auch an Schifahrer gewöhnt, wenn sie auf den Pisten bleiben. Vor Hunden hat es allerdings Angst,

wenn diese abseits vom Weg herumschnuppern. Deswegen ist es gut, wenn du deinen Hund zur Sicherheit bei dir an der Leine behältst. Denn nervöse Rehe können durchaus Schaden anrichten: vor Aufregung knabbern sie dann oft an den Wipfeln junger Bäume, was für die Waldbesitzer einen enormen Schaden bedeuten kann. Deswegen ist es grundsätzlich gut, wenn die Waldtiere ausreichend Rückzugsgebiete haben, wo sie von den Menschen nicht gestört werden können. Dann können Mensch und Tier gut miteinander auskommen!

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hAst dU sChon einmAl einen hAbiCht gesehen? Nein? Kein Wunder! Nur selten begegnet man diesem gestreiften Gesellen außerhalb des Waldes. Dort sitzt er die meiste Zeit des Tages verborgen auf einem Baum und wartet auf seine Beute. In vollem Tempo stürzt er sich dann auf sein überraschtes Opfer und schlägt es mit seinen messerscharfen Krallen. Bei der Verfolgungsjagd flitzt er mit atemberaubender Geschwindigkeit zwischen Bäumen und Ästen hindurch, ohne diese auch nur zu berühren.

D R HABIE CH T – VOGEL JAH REDES 20 15 S

LEBENSRAUM NATUR

Der Habicht- Luftakrobat HIE, HIE

GIK , GIK

Habichte sind standorttreu, sie bleiben mit ihrem Partner oft ein Leben lang im gleichen Gebiet. Während das Weibchen (Weib) brütet, kümmert sich das Männchen (Terzel) um die Nahrung (Atzung). Die Jungen wachsen schnell, bereits nach sechs Wochen verlassen sie völlig ausgewachsen den Horst. Nur manchmal kann man seine Rufe (hie, hie oder piäb) zur Balzzeit im Spätwinter hören, manchmal schimpft er auch (gik gik), vor allem wenn man seinem Nest (Horst) zu nahe kommt.

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Im ersten Jahr tragen sie ein geflecktes Jugendgefieder. Um so einen Vogel als Habicht zu erkennen, muss man ein echter Spezialist sein! Erst im zweiten Jahr bekommen die Habichte ihre typischen Streifen. Wenn du im Wald eine Stelle mit vielen ausgerupften Federn findest (Rupfung), so könnte das vom Habicht stammen, der hier eine Mahlzeit gefunden hat.


Bei Taubenzüchtern und Hühnerhaltern ist der Habicht nicht sonderlich beliebt. Diese Vögel stehen nämlich neben Krähen, anderen Singvögeln, Eichhörnchen und auch Kaninchen oder Hasen auf seinem Speiseplan. Hühner kann man allerdings durch ein Netz schützen; es hilft auch, wenn sich im Hühnerhof Sträucher befinden, unter denen sich die Hühner verstecken können.

Auch die intensive Landwirtschaft oder Stromleitungen machen ihm das Leben schwer. Um darauf aufmerksam zu machen, dass dieser heimliche Jäger immer seltener wird, hat ihn der Naturschutzbund zum Vogel des Jahres 2015 erklärt. Für das Gleichgewicht in der Natur ist dieser Greifvogel sehr wichtig. Auch viele Jäger haben das mittlerweile erkannt und erfreuen sich am seltenen Anblick des Habichts.

und Überraschungsjäger Bei den Falknern, die ja auch Jäger sind, ist der Habicht als Jagdgenosse sehr beliebt. Vor allem Krähen kann man mit ihm sehr erfolgreich bejagen, oder zumindest vertreiben (vergrämen). Die artgerechte Haltung eines Habichts verlangt jedoch sehr viel Spezialwissen, Erfahrung und Zeit. Wenn du einen verletzten Habicht findest, verständige bitte unbedingt einen Jäger. Der kennt bestimmt einen Falkner, der sich richtig um das Tier kümmern kann. Informationen über Falknerei findest du auch auf der Webseite des OÖ Landesjagdverbands!

www.ooeljv.at


PFLANZEN im WALD die eiChe Den Eichenbaum erkennst du leicht an seinen typischen gewellten „Ohrläppchen“-Blättern und den ovalen Nussfrüchten, den sogenannten Eicheln. Diese schmecken unseren Waldtieren vorzüglich, und sind eine ganz wichtige Nahrungsquelle für den Winter. Am Baum wachsen sie aus kleinen Hütchen, mit denen du sehr gut pfeifen kannst. Der Baum gehört zu den Buchengewächsen und kann schon mal bis zu 30 m hoch werden. Eichenholz ist sehr hart und widerstandsfähig, darum werden auch gerne Möbel daraus gefertigt. Auch Schiffe wurden früher aus diesem Holz gebaut, das sehr schwer verrottet. Und aus der Rinde der Korkeiche, die aber leider nicht bei uns wächst, werden Flaschenkorken hergestellt.

die bUChe Die Buche zählt zu den wichtigsten unserer Laubbäume. Ihr rötliches Holz ist zum Herstellen von Möbeln und Fußböden sehr gefragt. Auch als Brennholz ist sie äußerst beliebt. In Europa findest du vorrangig die Rotbuche. Sie ist ein stattlicher Baum und kaum zu übersehen, denn eine Wuchshöhe von über 35 m sind keine Seltenheit. Beim Wachsen lässt sich die Buche jedoch lange Zeit. Der Stamm ist wunderschön, silbergrau und glatt und die Blätter sind eiförmig spitz, am Rand ganz leicht gewellt. Auch sie trägt wichtige Früchte, die Bucheckern. Diese liegen im Herbst mit ihren stacheligen Hüllen in Massen auf dem Waldboden. Darüber freuen sich dann die Waldbewohner, denn die ölreichen Früchte sind besonders nahrhaft und sie können sich satt fressen. Du kannst sie gerne kosten, sie schmecken wie Nüsse. Aber Vorsicht, von zu vielen Bucheckern kann man Bauchweh bekommen! Deshalb solltest du sie vorher rösten.

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des s je s a he n u, d ä t zc n st d k e t n s e e Wus ne Blüt en Poll l n e o z i ei n Mill ? a5 it z t w t e bes Durch ihre weiße Rinde unterscheidet sich die Birke sehr gut von den anderen Laubbäumen. Mühelos kann sie freie, auch nährstoffarme Flächen erobern, denn sie ist ein Pionierbaum. Birken sind eher anspruchslos, solange sie genügend Licht bekommen, können sie bis zu 25 m hoch werden. Der Stamm ist sehr schmal, aber dennoch sehr stabil. Man benutzt ihn daher gerne als Maibaum und weil die Birke zu den Frühlingsboten zählt. Sie ist nämlich der erste Baum, der Blätter bekommt. Diese haben die Form einer spitzen Raute und gelten als natürliches Heilmittel. Ein gesunder Birkenblätter-Tee hilft bei einer Blasenentzündung. Und von der Birke gibt’s noch mehr Gesundes: z.B. süßen Birkensaft und Birkenzucker. Obwohl der Baum so lecker klingt, werden junge Birken-Triebe von Rehen nicht gerne genascht, die schmecken nämlich bitter. Die Blüten nennt man auch Kätzchen und davon hat ein Birkenbaum männliche und weibliche. Diese blühen schon im April und machen so manchem Allergiker das Leben schwer.

wow! Wusstest d u, dass die Brombeere täglich bis zu 5 cm wachsen ka nn?

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himbeere & brombeere Fast zum Verwechseln ähnlich sehen sich diese beiden Stauden, solange sie noch keine süßen Früchte tragen. Wenn du schon einmal reife Himbeeren oder Brombeeren gepflückt hast, dann hast du sicher bemerkt, dass sie spitze Stacheln haben. Dennoch sind beide Pflanzen eine sehr beliebte Nahrung bei unseren Wildtieren. Du findest die Beeren bevorzugt an Waldrändern oder Lichtungen und natürlich auch angebaut in Gärten. Am schnellsten erkennst du eine Himbeere, wenn du sie vom Strauch zupfst. Meist ist die Himbeere rot und innen hohl und die Brombeere schwarz mit einem weißen Kern. Die Dornen der Brombeerpflanze sind größer und spitzer und ähneln denen von Rosen, während die Himbeere kleine, fast weiche Stacheln besitzt. So dicht verwachsene Sträucher bieten außerdem guten Schutz für die Nistplätze von Vögeln. Pass also beim Sammeln gut auf, dass du nicht hängen bleibst und deine Jacke kaputt geht. bist he r c l i s ht hma r n ic h m a nc e i d du s ic ei n enn he, da die , w n , e a ld nd nnä n. im W in Bode es befi könne n e m r B ee ie n ic ht n d w u r o rru fe n i ne s e rv sba k e le uc h k u ng he üc k m F fl m s P t. Sa de ra n es i s Eie r re rk e b wa s u f die Le Der Fäustling 11 d a r a c h we r e s

! G N U T H C A


R U T A N M U A R S N ? e LEBE r e i t d l i W ch n o v o W

i s n e r ernäh

wAs frisst der fUChs? Wir Füchse sind nicht heikel, uns schmeckt einfach alles! Hauptsächlich fressen wir ja Mäuse, die das ganze Jahr über im Angebot sind. Im Mäusefangen sind wir Spezialisten, wir können das überaus elegant! Aber auch Regenwürmer, Insekten, Schnecken, Frösche, Junghasen oder Rehkitze stehen auf unserem Speiseplan. Obst schmeckt uns auch, es muss aber süß sein, auf saure Trauben können wir gern verzichten! Auf euren Komposthaufen haben wir auch schon viel Schmackhaftes gefunden; was da alles weggeworfen wird! Sogar Schokokekse! Deswegen leben ja auch manche Füchse gerne in großen Städten wie London.

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ß und stark werde, bra fresse dah uche ich als er hauptsä Küken viel c h li c h Insek ten. S Same n und tierisches E päter ernä Beeren bis iweiß und h re ich mich zu Eicheln. auch Mäuse e h B e e r i p R egenwürm flanzlich, v n kann ich on ern, Käfern a b e r auc h Fuß unterw , Schnecke schwer nein egs! Im Win n sa o d g e e r n ter bin ich . Deshalb b füttern, da froh, wenn in ich häufi is t auf den mich die J g zu a b g e äger mit G ernteten F Schnee ja etreide eldern und nur schwer vor allem u etwas zu fi nden! nter dem

s m A l: e t s h C nä essen wAs fr n d gA m s U dAC hs? 12

Der Fäustling


IM W E S AL D G IBT ENT VIEL Z DE C U KE N !

Bei einem Ausflug in den spannenden Wald, kannst du Vieles entdecken und erleben. Darum müssen wir unsere Pflanzen- und Tierwelt ganz besonders schützen. Achte also bei deinem nächsten Waldbesuch auf das richtige Verhalten.

Kein Stress im Wald:

So verhältst du dich richtig!

e! nders aber für Tier immer Stress, beso en oder ist ng Si rm Lä es ! ut in La se und sehen! n re Pssst ….. leise hö du st nn ka umso mehr Je leiser du bist, ner. kt die Waldbewoh ec Geschrei erschr h leise an ihnen er Hasen siehs t, ge od he Re wartet ab, e ng ju t in der Nähe und re! Wenn du m tie im ng st Ju be g, ist a un ht am Ac ihre M cht wirklich allein, vorbei. Sie sind ni rein ist! bis die Luft wieder und produzieren Tieren als Nahrung n de en en di e Si puttmacht …! zen Acht! e man sie nicht ka ng la Gib auf die Pflan so – n hö sc em sind sie Sauers toff. Außerd ren oder Wandern, Radfah s se lo hr fa ge r fü perfekt wo du bist. dwege! Sie sind wissen so genau, d un e eg W e di Benutze die Wal nnen Waldbewohner ke Reiten. Auch die ihn bei dir an der im Wald! Wenn du rn ge ist d un H herer: du, dein Auch dein alle gleich viel sic h sic en hl fü t, lts gegnet! Leine behä alle, denen ihr be d un re ie dt al W e Hund, di Eindruck! ßer einen guten au , ck rü zu ts ch Nimm bitte Lass ni h und gefährlich. lic ss hä ist d al W Müll im alles wieder mit! uert of t n Sinn: dahinter la he ac m en ng ru biet dahinter. Absper sich ein Schutzge et nd fi be es er od Gefahr, ran! Halte dich bitte da hrlich sein: zeln können gefä an rk ge Jä d un e Hochsitz ider verboten. Betreten ist hier le nde Sommer Waldbrä erben können im ch ss la G n ho Sc ichte: Brenzlige Gesch ahr! deutet immer Gef be r ue auslösen. Fe

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n l t h c i h c s g a g a J e h c Tieris Es soll ja Leute geben, die meinen, ein Dackel sei kein richtiger Hund. Weil er nämlich so klein ist. Ha, die kennen wahrscheinlich gar keinen Dackel! Meine Rasse ist zwar klein, aber zäh, dickköpfig und unglaublich liebenswert! Wir können fast alles: beim Spurensuchen (die Jäger nennen das Schweißfährte) sind wir Dackel mit unserer Supernase absolute Spitze! Wir schwimmen gerne und holen für den Jäger die Enten aus dem Wasser. Im Gebüsch stöbern wir gründlich und finden oft auch Hasen, die unsere großen Hundekollegen übersehen haben. Es hat eben auch seine Vorteile, wenn man mit der Nase so weit unten am Boden ist. In den Fuchsbau passen die Großen nicht rein. Das ist unser Spezialgebiet! Mit unserer kräftigen Stimme bellen wir dann so lange, bis es dem Fuchs zu dumm wird. Dann läuft er davon.

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Klein, aber oho:

DER DACKEL

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Uns gibt es in verschiedenen Modellen (Zwergdackel, Kaninchendackel, Standardgröße) und in unterschiedlichen Ausführungen: als Langhaar-, Rauhaar- oder Kurzhaardackel. Aber das haben wir gemeinsam: ein großes Herz, einen ordentlichen Dickschädel und ganz viel Charme! DA C KE SCH L SIND G WIM MER UT E .


Jetzt sollte ich mich dann doch einmal vorstellen:

hAllo, mein nAme ist fritz.

Ich lebe und jage mit meinem Frauchen im Mühlviertel. Ich darf sie oft in den Wald begleiten, denn sie verlässt sich gerne auf meine gute Nase. Oft wittere ich ein Reh, bevor sie es sehen kann. An meinem aufgeregten Zittern kann sie dann erkennen, was los ist. Denn gebellt wird dann natürlich nicht, ich will das Reh ja nicht verjagen!

Leider darf ich nicht so wie meine anderen Dackel-Kollegen in den Fuchsbau, denn das erlaubt mein Frauchen nicht. Aber ich bekomme auch so genug Gelegenheiten, meine feine Nase einzusetzen. Und wenn mal eine Ente ins Wasser fällt, darf ich sie herausholen. Aber am liebsten pirsche ich mit Frauchen durch den Wald. Da gibt es so viel zu schnuppern, dass ich am Abend ganz erledigt bin. Dann darf ich es mir vor dem Kamin gemütlich machen. Das ist ein Hundeleben! Schöner können es die großen Hunde auch nicht haben…

R U T A N R E D E N E M O N Ä H P hen: c s u ä T d n u n Tarne

steCKbrief: AlpensChneehUhn Gewicht: ca. ein halbes Kilo Größe: 35 cm Flügelspannweite: 55 cm Nahrung: Knospen, Blätter, Samen und Beeren von vielen verschiedenen Pflanzen.

NLPEUHN A S H D A N E E ME R H M SC SO IM

N H U H E E N H C das ALPENS DAS ALPENSCHNEEHUHN IM WINTER

Hoch oben in unseren Alpen lebt ein ganz besonders Huhn, nämlich das Alpenschneehuhn. Es gehört zu den sogenannten Rauhfußhühnern. Man nennt sie so, weil ihre Zehen bis zu den Krallen dicht befiedert sind. Damit können sie, wie mit Schneeschuhen über den Schnee spazieren und sinken weniger ein. Das Schneehuhn ist außerdem ein Meister der Tarnung. Es wechselt sein Federkleid vier mal im Jahr und passt sich immer den Farben seiner Umgebung an. Im Sommer fällt es, durch seine graue Tarnfarbe, zwischen den ganzen Steinen nicht auf und zur Winterzeit ist es dann fast komplett weiß, nur die Schwanzfedern bleiben das ganze Jahr über schwarz.

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FÄUSTLINGS BASTELSTUNDE

l e t o h n e t k e s n i n i e n wir baue

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Was du alles benötigst: • Holzrahmen • Bret ter für ein Dach und Rück w and • Hammer und N agel • Tacker • Draht • Ev. Lehm • Bohr maschine • Schilfhalme • Rundhölzer • Lochziegel • Tannenzapfen

Mit einem Insektenhotel bietest du vielen Nützlingen wie den Wildbienen ein Zuhause und einen guten Unterschlupf für die Überwinterung. Denn für diese wichtigen Tiere wird es schon immer schwieriger einen geeigneten Platz zu finden. Wie du das mit deinen Eltern gemeinsam basteln kannst, zeigt dir diese Anleitung:

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Für den R ahmen vo m Hotel n bohrst du agelst un alle Holzb d retter zusa dass es wie m m e n , ein Haus a ussieht. L a dabei von ss dir einem Erw a c hs e ne n he Nagle auc lfen. h die Rück wand an, d nichts wie a m it der hinten rausfliegt.

3 Länge lme auf die richtige Schneide die Schilfha e lzer verschieden groß und bohre in die Hö en fe. Befülle den Rahm Löcher von 10 cm Tie ss n Materialien, so da mit den verschiedene . alles schön stabil ist

Vor die Za pfen kann st du ein Dra htgit ter mit dem T acker befes tigen , dann können Vö g el o d er Katzen nic ht dran. Wenn du m öchtes t k a nns t d u auch alles mit Lehm befes tigen un d dann einfach tro c k ne n lassen.

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5 Stelle dein neues Hotel an einen sonnigen Ort, am besten gut vor dem Wetter geschützt.


der waldkoch Tom aten fasan mit Kräuterdip

Im Frühling und Sommer wachsen im Wald und auf der Wiese viele gesunde und schmackhafte Kräuter. Das wissen nicht nur die Hasen und Rehe, sondern auch wir! Mit wenigen Zutaten, die du selber sammeln kannst (aber bitte nie direkt neben der Straße) zauberst du einen gesunden Kräuterdip, der jedes Mal ein bisschen anders schmeckt – je nachdem, welche Kräuter du verwendest! Spitzwegerich, Brennnessel, Gänseblümchen, Löwenzahn – das sind nur ein paar der Kräuter, die du für deinen Dip verwenden kannst.

uc h D u b ra

r: s t da f ü

rt Joghu d n u Topfen r P fe f fe s a w t Salz, e r Kräute

Wenn du die Kräuter nicht sicher erkennst, frag lieber jemanden, der sich damit auskennt, man kann nämlich nicht alles essen, was so wächst. Von einigen Kräutern kannst du auch Bauweh bekommen. Mit Brot und Gemüse kannst du ein richtiges Gemälde basteln, das nachher umso besser schmeckt, schließlich „isst das Auge mit“!

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tipp:

lieben? übrig geb e s a w t e nst du ein Ist dir u p p e ka n s e s ü m e sG ! Mit et wa pe mixen du mit tolle Sup B ro t , da s s e t e t s a m brin s t ge t o htige For ic r Da z u p a s ie d da n n techern in a n ns t du k e t s Keksauss e r t ro d e n… d u st. Die B t ver wen ge n ka n n o r lb e d ö r ten! ls Kn es ver we ll wieder a a h ic s t läss siehst, es

Wasche die Kräuter und lasse sie abtropfen. Dann gibst du sie mit etwas Joghurt in den Mixer. Füge Topfen und Joghurt hinzu, ebenso Salz und Pfeffer, wie du Lust hast. Probiere immer wieder zwischendurch mit einem kleinen Löffel, ob du mit dem Geschmack zufrieden bist. Schneide das gewaschene Gemüse und richte es an, wie es dir gefällt!

tipp :

Ma n e i n e ka n n d r kl ie K e D ie se s i n e n S rä u te r c a oll t es t he re s u c h m chn d it u he r a e und llerdin iden! abw nachh gs vor e a sc he n r gu t …

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t a l a s n e b a t s h c bu

quiz

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Geht ei n J äg e e r ei n Eichh r in den W ö r nc h a en, d ld. Da sie a ht s t r au Jäge rig is r: „W t. aru m b i st d s Eichh o tra u den n gefra örnchen: urig?“ gt, o „D e r b Bä r h i c h fu u nd d at mi ss ann h ch at er ele. Ich sa s ic h m gte n e abge i w i s c h t mi r d e n i n P t “ o . Am n äc hs t en wied Tag geht Da s i e de ri eht e r das n den Wa r Jäger ld Eichh ö r nc h . Jäge e n f rö r: „W hlich aru m . b i st d u den so frö Eichh n he u hl ö r nc h te en: „ ich?“ Na, h Bä r d e u e n Ig el ge te hat de fra gt r .“

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brombeere

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Rätsel

1

sind vers teck t:

1 3 4 5 2 6

d l e n p X Y d m X K t w l Y z A t w J t Y g U Q r K g t h r s J A o p i m t s v p K z K r r i Q r Q z e e f Y i J K n K U p X Q J b m i Q A p U d t C d v C n h o C e C n r p J U r v h l h h g i g m e J p K e h z o X e g C o C b i n Q Q r z t r C K d Q d l t e e r e b m o r l d Q C b d C h s d t h C i Q h A b s e e i A h d o e z z t f

Diese Wörter

5 2 6 3 4 1

ten Begriffe? ch su e g ie d u Findest d


Eine Flie ge fliegt haarscha r f an ein Spinnen em net z vor bei. Da r uf t die Spinne v erärger t „Warte, : morgen kriege ic h dich!“ Lacht die Fliege: „Denkst e, ich bin eine Eintagsfl iege!“

U K O D U S

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WIE HEISST DAS REH MIT VORNAMEN?

RWITZE Frage

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K N n K J v U p A r N n C e E K G g i g G n C g e E d K C r R b R r O o M m B iI C h H t T H f o d h

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Text & Grafik Lisi Pfann -Irrgeher Dodi Moser Chris tof Neunteufel

Fo t o s OÖ L a ndesja g d ve Fotolia , Think rband, s tock, Mar tin No rn

Illustration Iris Schorn

Der Fäustling, Ausgabe 1  
Der Fäustling, Ausgabe 1  

Das Kindermagazin der OÖ Jägerschaft, Ausgabe 1, 2015. Herausgeber: OÖ Landesjagdverband