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Foto: Porsche

04.2017

KAROSSERIE JOURNAL DER KAROSSERIEBAUTECHNIKER ÖSTERREICHS www.karosseriebautechnik.at

P.b.b. Abs. Bundesinnung der Fahrzeugtechnik, Berufsgruppe Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner, Schaumburgergasse 20/4, AT-1040 Wien, www.karosseriebautechnik.at

LINGSDESLEHR N U B : K IC > RÜCKBL RB 2017 WE WETTBE OS R DIE AUT Ü F S D N E > FARBTR NFT KU DER ZU LMIX IMATERIA T L U M : IK > TECHN MERA HE PANA C S R O P IM


EDITORIAL INHALT 03

04 Erik Paul Papinski Bundesinnungsmeister

QUALITÄTSSICHERUNG BLEIBT OBERSTE PRIORITÄT Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Karosseriebautechniker zeigten unsere Lehrlinge tolle Leistungen. Diese Tatsache lässt positive Rückschlüsse auf die Ausbildung in den Betrieben und Berufsschulen zu – dafür ein großes Dankeschön an Eltern, Lehrherrn und Lehrer. Im Juni nutzten wir den Berufswettbewerb China Skills als Training für unseren World-Skills-Kandidaten Simon Winder, um zu sehen, wo wir im internationalen Vergleich stehen. Von 16 Bewerbern erreichte unser Teilnehmer einen respektablen 7. Platz. Unser Kandidat nimmt nun mit seinem Experten eine Analyse vor, um die Vorbereitung auf Abu Dhabi zu optimieren. Vorab kann man sagen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Für die Qualitätssicherung als Ausbildungsland ist es wichtig, an solchen Bewerben teilzunehmen, um sich mit anderen Nationen zu messen und so den Ist-Stand zu prüfen. Der Vorstand der Bundesinnung beschäftigte sich intensivst mit dem Thema Gewerberechtsreform, um die Verschlechterung der Position unseres Berufsstandes zu verhindern. Wir haben alle erdenklichen Möglichkeiten ausgeschöpft, leider schloss sich die Politik unseren Argumenten nicht an. Unter diesem Gesichtspunkt wurde auch eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung von Qualitätsstandards in der Art des EurogarantZertifikats des internationalen Verbands der Karosseriereparaturbetriebe (AIRC) ins Leben gerufen. Mit all diesen Maßnahmen sehe ich der Zukunft positiv entgegen und wünsche Ihnen, Ihren Familien und Mitarbeitern einen schönen und erholsamen Sommer.

07

AKTUELLES Weichenstellung in Eisenstadt KAROSSERIEREPARATUR Innovative Techniken im Porsche Panamera LACKIERUNG Translucid – Kollektion aus 65 Farben

08 SPLITTER

Kurznews aus der Branche

IMPRESSUM / OFFENLEGUNG

HERAUSGEBER: Bundesinnung der Fahrzeugtechnik BG Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner Schaumburgergasse 20/4, AT-1040 Wien Tel.: 01 505 69 50-129, Fax: 01 253 30 33 93 20 E-Mail: karosseriefachbetrieb@bigr2.at VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT: Bundesinnung der Fahrzeugtechnik Berufsgruppe Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner Konzept und Design: Werbeagentur Werbeconnection / PMDM Druck: BTS Druckkompetenz GmbH, Holthausstraße 2, AT-4209 Engerwitzdorf

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG

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Ihr Erik Paul Papinski www.spieshecker.at

KAROSSERIE > Journal 02

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STARKES PROGRAMM IM BURGENLAND E

isenstadt war am 9. Juni 2017 Schauplatz des Bundeslehrlingswettbewerbes der Karosseriebautechniker, wo sich der Nachwuchs beeindruckend präsentierte. Parallel dazu hat die Berufsgruppenausschuss-Sitzung stattgefunden, bei der zukunftsrelevante Themen behandelt wurden.

Mit der Demonstration ihres fachlichen Könnens zeigten die besten Karosseriebautechnik-Lehrlinge, dass die Branche auf sie zählen kann. Bundesinnungsmeister Erik Paul Papinski zeigte sich bei der Siegerehrung in der Wirtschaftskammer Burgenland begeistert von ihrer Fachkompetenz und Leistungsqualität.

ERSTER AM STOCKERL: PHILIP CALUORI Philip Caluori aus Oberösterreich, Lehrbetrieb Fischerleitner GmbH/Ried im Innkreis, erreichte den 1. Platz, dicht gefolgt von Manuel Drescher aus Niederösterreich von Porsche Inter Auto GmbH/Wr. Neustadt. Dritter wurde Markus Blazevic aus Burgenland, Lehrbetrieb Karosserie Center Klaric/Pöttelsdorf. Neben Pokalen und Urkunden wurden den Siegern Geldpreise und WIFI-Gutscheine überreicht.

Foto: Ing. Karl Tinhof WK Burgenland

Netzwerken und gemütliches Beisammensein bei Traumwetter am Schiff

Zu den Aufgaben gehörten die Erstellung eines Federbeindomes (Blecharbeit), die Lackierung eines Kotflügels und eine Kunststoff-Stoßstangenreparatur. Foto: Sabine Landauer

Fotos: Sabine Landauer

Die Bund e bedankt sinnung sich bei d er Burgenlä Landesin ndischen nung pannenfr für eine eie erfolgreic und Veransta he ltung!

Bei der Sitzung wurde beschlossen, Standards für ein Eurogarant-Qualitätsmanagement im Hinblick auf die Gewerberechtsreform zu erarbeiten. Somit werden Vertreter des Meistergewerbes Karosseriebautechniker und des ab Mai 2018 freigegebenen Gewerbes Autoglas ihren Kunden – Endverbrauchern, Versicherungen, Leasinggesellschaften, Fuhrparkunternehmen u. a. – einen Qualitätsnachweis erbringen können. Das Berufsbild und die Meisterprüfungsordnung für Karosseriebautechniker werden den zukünftigen Anforderungen angepasst und neu gestaltet. Auf Wunsch der Mitglieder nach einer Wiedereinführung von ERFA-Tagungen wird der Bundesausschuss ein Konzept entwickeln. Da die Vorbereitungszeit für interessante Vorträge bis zum Herbst 2017 zu kurz ist, läuft die Planung für 2018. Das Innungsbüro wird dazu rechtzeitig Informationen verschicken. Foto: Sabine Landauer

BIM Erik Paul Papinski, Manuel Drescher, Philip Caluori, Markus Blazevic, LIM Burgenland Herbert Bleyer (v. l.)

WEICHENSTELLUNG FÜR DIE ZUKUNFT Bei der Berufsgruppenausschuss-Sitzung fiel der Startschuss für die Branchensuchmaschine repair-pedia, die Anmeldung ist nun möglich. Zu den IFL-Tipps folgt ein Infoschreiben vom Innungsbüro.

03 KAROSSERIE > Journal


NEUESTE ENTWICKLUNGSSTUFE IM KAROSSERIEBAU Bild: J. Klasing

Die Aachener Karosserietage boten Einblick in die Innovationen des Porsche Panamera. Hier sichtbar die vier Türen und das große Seitenteil aus Aluminium.

D

er Sportwagenhersteller Porsche hat im letzten Jahr seine Modellreihe Panamera erneuert und kürzlich eine zweite Modellvariante, den Panamera Sport Turismo vorgestellt. Beide Varianten bauen auf der gleichen technischen Basis auf und haben einen sehr innovativen Multimaterialmix im Karosseriebau.

Das Modellkonzept der Oberklasselimousine beschreibt Porsche so: „Der Panamera soll Design, Performance und Fahrspaß eines Sportwagens mit dem Komfort und der Exklusivität einer Premium-Limousine kombinieren.“ Dahinter verbirgt sich ein viertüriger Sportwagen mit den Massen: Länge 5.049 mm (+34 gegenüber Vorgänger), Breite 1.937 mm (+6), Höhe 1.423 mm (+5) und Radstand 2.950 mm (+30). Der Panamera und sein Schwestermodell Sport Turismo sind von vorne bis zur B-Säule baugleich. Ab der B-Säule verläuft die Dachlinie der Karosserie des Sport Turismo geradliniger, wodurch im Innenraum mehr Platz für Passagiere und Gepäck ist.

KAROSSERIE AUS 3 MODULEN Die Plattform des Panamera, der „Modulare Standardantrieb Baukasten“ (MSB), wurde neu entwickelt und setzt sich aus den Modulen Vorderwagen, Boden Mitte und Hinterwagen zusammen.

KAROSSERIE > Journal 04

Bild: J. Klasing

Der Vorderwagen besteht aus Aluminium, hier der Längsträger und der Federbeindom sowie die Anbindung zur Stirnwand.


Durch die große Variabilität des MSB kann das Modell mit zwei Radständen und verschiedenen Antriebsarten (V6, V8 und W12 sowie Hybrid) gefertigt werden. Über die unterschiedlichen Längen des Moduls Boden Mitte werden die verschiedenen Radstände für den Panamera und seine Langversion realisiert. Das Modul Hinterwagen bietet in künftigen Plug-in-Hybrid-Modellen ausreichend Kofferraum ohne Platzverlust. Die Leichtbaukarosserie wird zu 69 Prozent aus Stahl- und 30 Prozent aus Aluminiumbauteilen hergestellt. Waren beim Vorgängermodell bereits die äußeren Türbleche, die Motorhaube, die Heckklappe und die vorderen Kotflügel aus Aluminium, so wurde der Aluminiumanteil beim aktuellen Modell nochmals wie erwähnt gesteigert: Die komplette hintere Seitenwand und das Dachpanel sowie einige großflächige Rohbauteile werden aus dem Leichtbauwerkstoff gefertigt. Warmumgeformte Blechteile sind ebenfalls verstärkt eingesetzt: Sie finden sich in der A- und B-Säule ebenso wie im Dachrahmen von der A-Säule oben bis zur C-Säule oben. Als Verstärkungen im Bodenbereich sind seitlich am Tunnel innen und zusätzlich vor den Sitzquerträgern höchstfeste Blechteile integriert. Neu im Karosseriebau ist der Einsatz im gesamten Schwellerbereich, was wegen der leichten Aluminium-Außenbeplankung erforderlich ist. Der gesamte Karosserierohbau (ohne Türen, Klappen und Achshilfsrahmen) wiegt nur 335 kg. Der Vorderwagen besteht komplett aus Aluminiumblechen und den Federbeindomen sowie den Stirnplatten am Längsträger vorne, die als Aluminium-Druckgussteil angeliefert werden. Der Stoßfängerquerträger vorne mit den beiden Crashboxen wird als geschraubtes Alu-Systemteil montiert.

Bild: J. Klasing

Detailaufnahme: An der B-Säule innen zeigt sich die Fügetechnik Rollfalzen mit Kleben für das Alu-Seitenteil sehr deutlich.

SICHERE FAHRGASTZELLE An der Rohbaukarosserie ist von der Stirnwand bis zur Sitzbank im Fond der vielfältige Einsatz von Stahlblechen verschiedenster Güten, Aluminiumblechen und –Strangpressprofilen sowie -gussteilen zu erkennen. Nur mit einer Materialgrafik als „Wegweiser“ kann zuverlässig der Einbauort eines Materials bestimmt werden. Die Stirnwand besteht aus hochfestem Stahlblech und wird auf der Innenseite durch einen warmumgeformten, höchstfesten Querträger zusätzlich verstärkt. Dieser Stirnwand-Querträger hat großen Einfluss auf die Crasheigenschaften der Karosserie bzw. des Fahrzeugs. Er ist als komplex geformtes Rohr ausgelegt und aus einem borlegierten Stahl mit 1.500 MPa Zugfestigkeit gefertigt.

Bild: J. Klasing

Die Stirnwand aus hochfestem Stahlblech wird von einem warmumgeformten Querträger verstärkt, um die A-Säulen stabil gegeneinander abzustützen.

05 KAROSSERIE > Journal


Bekannt sind hochfeste Bor-Stahlrohre bereits, doch die Form, Krümmung und Querschnittsveränderung, wie sie die PorscheIngenieure konstruiert haben, ist Pionierarbeit. In einem HotBlow-Forming-Verfahren wird das Vierkantrohr in glühendem Zustand in Form und Querschnitt verändert. Das Bauteil wird auf 950 °C erwärmt, mit 950 bar umgeformt und anschließend mit Wasser abgeschreckt. Im Karosseriemodul Boden Mitte treffen am Tunnel oben ein warmumgeformtes Blech, seitlich ein hochfestes Blech und das Bodenblech aus Aluminium zusammen. Zudem sind die Sitzquerträger als Strangpressprofile (Alu) und der Tunnelabschluss im Anschluss zum Fersenblech als Druckgussbauteil (Alu) ausgeführt. Auch im Hinterwagen setzt sich dieses Konstruktionsprinzip fort: mit leichten Aluminiumblechteilen in den Flächen und höchstfesten Strukturstahlblechen (z. B. Radhaus, teilweise Längsträger und Stoßdämpferaufnahme). Wie gezeigt, wird erstmals die komplette Seitenwand hinten und das Dachpanel aus Aluminiumblech hergestellt, wodurch sich eine Gewichtsersparnis von 14 kg ergibt. Mit einem aufwendigen Spannprozess wird die Dachpanelle mit den Seitenwänden mittels Laserschweißen verbunden. Diese ist später als „Karosseriekante“ fast unsichtbar.

VIEL KALTE FÜGETECHNIK Wie aufgezeigt werden beim neuen Panamera Bauteile aus Stahl und Aluminium sowie Alu-Druckguss gefügt. Gerade für das Verbinden der Seitenteile aus Aluminium mit der hochfesten Stahlstruktur haben die Porsche-Ingenieure das Rollfalzen wiederentdeckt. Im Türöffnungsbereich wird die Aluminiumaußenhaut um den Türfalz aus Stahl automatisch gebördelt, also durch Rollfalzen gefügt. Zusätzlich sorgt ein Klebstoffauftrag

für Festigkeit und isoliert die Materialien Stahl und Aluminium. Als weitere Fügeelemente werden 585 FDS-Schrauben, 1.070 Stanznieten, 3.367 Widerstandsschweißpunkte und 707 Clinchpunkte in den Karosseriebau eingebracht. Ergänzend kommen

Bild: J. Klasing

Kein Fügeverfahren sichtbar: Durch Rollfalzen und Klebstoff wird ein glatter, sauberer Falz im Türeinstieg erzeugt.

6,9 Meter MIG-Lötnaht, 8,7 Meter MAG-Schweißen, 8,2 Meter Laserschweißen sowie 12,7 Meter Rollfalzen dazu. Mit einem Klebstoffauftrag auf insgesamt 143,8 Metern gewinnt die Karosserie nochmals an Festigkeit, Stabilität und Torsionssteifigkeit. Der Karosseriebau des Porsche Panamera zeigt eine neue Entwicklungsstufe im Materialmix. Mit Klebstoff und „kalten“ Fügetechniken lassen sich anscheinend alle Stahl und Aluminiummaterialien sicher verbinden. Dadurch eröffnen sich neue konstruktive Möglichkeiten für die Ingenieure: Es entsteht der Karosseriebau als „Spaceframe“ im Multimaterialmix. Der Porsche Panamera verdeutlicht die stetige Entwicklung. Jürgen Klasing

Stahl-Blech (kalt) Stahl-Blech (warm) Alu-Blech Strangpressprofil Alu-Guss Bild: Porsche

KAROSSERIE > Journal 06

Sonstige


TRANSLUCID – DIE BEZIEHUNGEN ZUR DIGITALEN WELT D

ie Designer der BASF sind den Farbtrends der Zukunft auf der Spur. Welche Farbtöne bei Autokäufern in drei bis fünf Jahren punkten werden, zeigt die aktuelle Farbtrend-Kollektion Translucid. Als Premiummarke der BASF mit exzellenten Beziehungen zu Automobilherstellern ist Glasurit über die neuesten Entwicklungsschritte bestens informiert und arbeitet daran, dass pünktlich zum Serienstart perfekte Reparaturlösungen zur Verfügung stehen. Die in China, Japan, den USA und Deutschland tätigen Designer des Unternehmensbereichs Coatings von BASF entwickeln Jahr für Jahr zukünftige Farbtöne für die Autoindustrie. Auf Basis intensiver Recherchen sowie detaillierter Analysen decken sie globale Trends und kulturelle Veränderungen auf, die in drei bis fünf Jahren die Farbwahl für Fahrzeuge beeinflussen werden. Darüber hinaus identifizieren die Design-Teams spezifische Besonderheiten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA), Nordamerika und Asien-Pazifik und entwickeln daraus regionalspezifische Farben.

DIGITALER WANDEL – INTENSIVE BLAUTÖNE UND NEUE HELLE FARBEN

Facettenreiche Töne für die Region Europa, Naher Osten und Afrika: Sattes Grün mit einer matten Klarlackschicht als Wunsch zur Entschleunigung, weißliches Gold mit strukturiertem Klarlack als luxusorientierte Produktsprache des Nahen Ostens und eine „Retro“-Farbe, die an mittel-helle Backsteine mit roten Akzenten erinnert. Foto: Glasurit/BASF Coatings Services GmbH

ZUNEHMENDE VERNETZUNG – PASTELL- UND BUNTTÖNE Darüber hinaus verschwimmen die Grenzen im Zuge des zeitlich wie räumlich uneingeschränkten Austausches von Daten. Das wirkt sich auf die Mobilität der Zukunft aus: Autos entwickeln sich von einem bloßen Fortbewegungsmittel zu hochkomplexen Produkten, die intensiv mit dem Fahrer und der Umwelt kommunizieren. Lebendige und klare Effekte sowie ein vielschichtiges Funkeln spielen auf die komplexer werdende Bindung zwischen Menschen und Gegenständen an. Pastell- und Bunttöne sowie intensive blaue Farben stehen für das Image der neuen Technologien und betonen die Einzigartigkeit des digitalen Zeitalters. Dunkle und mittlere Grautöne vermitteln unser digitales Spiegelbild, das von dem Verhältnis zwischen Faszination und Furcht geprägt ist.

Automotive Color Trends 2017/18: Die Designer des Unternehmensbereichs Coatings von BASF haben Translucid, eine Farbtrend-Kollektion aus 65 neuen Farben für die Automobilindustrie entwickelt. Foto: Glasurit/BASF Coatings Services GmbH

Der Körper als Datenquelle spielt in der digitalen Welt eine zunehmend wichtige Rolle. Daneben versuchen immer mehr Menschen, sich vor Datensammlern und der digitalen Überwachung zu schützen. Diese Entwicklung beeinflusst die Palette der zukünftigen Farbtöne für die Automobilindustrie: Warme Beigetöne referenzieren auf verschiedene Aspekte der Haut, während dunkle und helle Blautöne die Digitalisierung des menschlichen Körpers ausdrücken.

Bei der Trendfarbe LK Black kommt die spezielle Solaric-Technologie zum Einsatz, sie reflektiert das Infrarotlicht der Sonne und senkt dadurch an heißen Tagen die Temperatur auf der Karosserie und im Innenraum des Wagens. Foto: Glasurit/BASF Coatings Services GmbH

07 KAROSSERIE > Journal


SPLITTER GROSS UND KLEIN IM ROSENBAUER-ROT

AKTUELLE IFL-MITTEILUNGEN Auf der Homepage der Bundesinnung sind neue IFL-Mitteilungen abrufbar: üüBMW alle Modellreihen: Informationen zum Hersteller-Lacksystem üüCitroën Modell DS 3: verklebte Türzierleisten üüRenault Modellbaureihe Master III – Türrahmen/B-Säule rechts üüKia-Carens: Anlieferungszustand Neuteil Schweller; Mehraufwand Vorbereitung zum Ersatz/Teilersatz https://www.wko.at/branchen/gewerbe-handwerk/fahrzeugtechnik/ifl-zeitkorrekturen.html.

Foto: Peter Seipel/ÖWV

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Bundesinnung od. die IFL (www.ifl-ev.de). Foto: LI NÖ

Die Landesinnung NÖ und die Berufsschule Eggenburg präsentierten bereits zum fünften Mal den Beruf Karosseriebautechniker auf der Oldtimermesse in Tulln. So schauten zahlreiche begeisterte Besucher beim Zusammenbau einer VW Käfer Bodenplatte und anderen Arbeiten zu.

LIM-Stv. NÖ KommR Ferdinand Jandl mit den Lehrlingen.

Fotoshooting am Rollfeld mit BIM Erik P. Papinski und Christian Huber

Über 400 Teilnehmer nahmen am Bundesverbandstag 2017 des deutschen

Letztes Mal berichteten wir über das Restaurierungsprojekt des

Zentralverband Karosserie- und Fahr-

Ringelspiel-Feuerwehrautos der Familie Heindl aus dem Wiener

zeugtechnik (ZKF) mit hochinteressanten

Prater. Lehrlinge von Rosenbauer-Partner Christian Huber haben

Vorträgen von namhaften Referenten, ei-

das Projekt fertiggestellt und das 67 Jahre altes Auto strahlt wie-

ner umfangreichen Fachausstellung und

der. Am Flughafen Linz gab es

einem bunten Rahmenprogramm teil.

zum Abschied ein Foto mit dem

Foto: J. Klasing

BIM Erik-Paul Papinski gratulierte ZKF-Präsident Peter Börner zur Wiederwahl.

großen Bruder Panther. Die Story über die Restaurierung

Der Hersteller von Profi-Lackierpistolen

wurde in der KFZ Wirtschaft,

ANEST IWATA hat der Wiener Berufsschule

der STAGÜ, auf Facebook und

für Spengler, Karosseriebau und Metalltech-

Instagram beleuchtet. „Das ist

nik hochwertige Spritzpistolen für Füller-

genau die Geschichte, die junFoto: Fam. Heindl Der restaurierte Winzling sorgt für glänzende Kinderaugen

und Grundierung, Basis- und Klarlacke für Foto: LI Wien

ge Menschen für unseren Beruf

den Unterricht zur Verfügung gestellt. Die

begeistern kann“, freut sich

Spezialisten von IWATA erklärten den Schülern sowie Dir. OSR Ing. Berthold

BIM Erik Paul Papinski.

Kunitzky und Wiener LIM Günter Blümel die Funktionsweise der Geräte.

Unser World-Skills-Kandidat Simon Winder erreichte bei den China Skills in Shanghai den beachtlichen 7. Platz. Die erste internationale Erfahrung dient nun der Analyse für die Vorbereitung auf den Bewerb in Abu Dhabi. Beeindruckende Impressionen von den China Skills und den Aufgaben, die Simon zu bewältigen hatte, gibt es auf Facebook: https://www.facebook. com/LehreKarosseriebautechnik

Foto: www.broell.cc

* Gerechnet ab dem Erscheinungsdatum der aktuellen Ausgabe (12. Juli 2017).

04. 2017 KAROSSERIE JOURNAL DER KAROSSERIEBAUTECHNIKER ÖSTERREICHS www.karosseriebautechnik.at 08 KAROSSERIE > Journal

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Bundesinnung der Fahrzeugtechnik BG Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner

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