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Musiktheater Schauspiel Ballett Puppentheater Konzerte Mitmachen!

THEATER&PHILHARMONIE THÜRINGEN

Spielzeit 2017/ 18 www.tpthueringen.de

Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin

Fährt der alte Lord, mit der Made fort Unduldsame Gespräche ut Kinder Heiße Eisen Die Schöne und das Biest Kammeropern Biedermann und die Brandstifter und die Wunderlampe

Verbrechen Don Masepa

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Venedig im Schnee Elling Ven

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Der eingebildet Kranke Alad Die verkaufte Braut Menschen im Hotel

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Sunset Boulevard

Heiße Eisen Der gestiefelte Kater Eine infernalische Reise/ Letzte Liede

Die große Liebe war es nicht Die Entführung Hebräische Kammeropern Fährt der alte Lord, mit der Made fort

Weiße Rose


Alena Ozerova/Shutterstock.com

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Spielzeit 2017/18

Theater&Philharmonie Thüringen ist Mitglied des Deutschen Bühnenvereins.

Die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft wurde 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH wird getragen von den Gesellschaftern Stadt Gera, Landkreis Altenburger Land und Stadt Altenburg und erhält Zuwendungen durch den Freistaat Thüringen.

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Kay Kuntze Generalintendant, Künstlerischer Geschäftsführer

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„Das Tagtägliche erschöpft mich!“ Ludwig van Beethoven

Sehr geehrte Theater- und Konzertbesucher, sehr geehrte Entdecker, denen der erste Theaterbesuch noch bevorsteht, auch 2016 sind erneut unsere Zuschauerzahlen gestiegen. Immer mehr Menschen kommen ins Ballett oder ins Musical, ins Schauspiel oder ins Konzert, in die Oper oder ins Puppentheater und erleben dort miteinander den Theaterbesuch als festen und unverzichtbaren Bestandteil ihres Lebens. Unser produzierendes Fünf-Sparten-Theater ist ein Ort der Pflege des kulturellen Erbes, ein Ort der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und sozialen Themen, ein Ort der Bildung und sozialer Treffpunkt, kurz: ein Segen für unsere Region. Die Welt wird unübersichtlicher. Immer schneller jagen einander News und Fake-News. Wir werden am Theater darauf weiterhin wachsam reagieren, aber auch unser ästhetisches Instrumentarium, unsere künstlerische Qualität immer fest im Auge behalten und fortentwickeln. Denn die Musik- und Theaterkunst ist auch ein zweckfreier Wert an sich, weil sie uns hilft, nicht am Tagtäglichen zu erschöpfen.

Grußwort

Generalintendant, Künstlerischer Geschäftsführer Kay Kuntze Assistentin der Geschäftsführung Simone Seifert T 0365 8279120 intendanz@tpthueringen.de

Theater sind Wunderorte: Orte der Erkenntnis und Erfahrung, Orte der Freude und des Trostes, Orte voller Geheimnisse und tiefer Wahrhaftigkeit. Kein Abend im Theater ist wie der andere. Und manchmal vollzieht sich das schöpferische Moment der Verwandlung mit so unmittelbarer Kraft, dass wir einfach nur dankbar sein können, dabei gewesen zu sein. Und dankbar, dass es diese seltsamen Orte des sinnlichen Reichtums, des Irrealen und auch Selbstverliebten gibt. Kommen Sie häufig, damit Sie diese Momente nicht verpassen. Kommen Sie mit Ihren Freunden, Partnern, Familien oder auch allein – denn in eine Vorstellung mag man zwar allein gehen, man wird dort aber immer miteinander sein. Ich wünsche Ihnen eine schöne neue Spielzeit 2017/18 in der nicht tagtäglichen Welt des Miteinanders. Ihr Kay Kuntze

Generalintendant

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Volker Arnold Kaufmännischer Geschäftsführer

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„Mit Einsparungen im Kulturbereich ist noch kein Haushalt konsolidiert worden. Die einzige Wirkung, die man erzielen kann, ist die: Man kann dort durch Einsparung von sehr wenig Geld sehr viel kaputt machen.“ Barbara Kisseler

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum, im Ergebnis der Verhandlungen über die finanzielle Zukunft des fusionierten Theaters in Altenburg und Gera können wir jetzt eine Finanzierungsvereinbarung vorweisen, die die Existenz aller Sparten des Hauses bis in die Zwanzigerjahre trägt. Die Gesellschafter der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH und der Freistaat Thüringen sichern unser Theater- und Konzertangebot. Zu danken ist auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Bereiche des Hauses. Sie haben im Rahmen des Haustarifvertrages bis 2021 einem Verzicht auf Lohnzahlung mit Freizeitausgleich zugestimmt und damit zu diesem Erfolg beigetragen. Dieses Engagement für die Kultur in der Region macht besondere Investitionen möglich, die mir sehr am Herzen liegen: Mit der bevorstehenden Gründung einer Orchesterakademie und der ElevenAusbildung des Thüringer Staatsballetts sowie der Erweiterung der Theaterpädagogik mit einer zusätzlichen Planstelle in Altenburg eröffnen wir jungen Künstlern und dem jungen Publikum einen Raum für aktive Mitwirkung.

Grußwort

Kaufmännischer Geschäftsführer Volker Arnold Assistentin der Geschäftsführung Simone Seifert T 0365 8279120 intendanz@tpthueringen.de

Unermüdlich laden wir Kinder und Jugendliche dazu ein, Schauspiel, Puppentheater, Musiktheater, Ballett und Konzert zu erleben, ihre Lebenserfahrungen selbst spielerisch auszudrücken und sich in Gesprächen über Kunst und das Leben auszutauschen. Respekt, Weltoffenheit und kritisches Denken, prägende Werte einer demokratischen Gesellschaft, werden aktiviert durch die emotionale und geistige Wirkung von Kunsterlebnissen und eigener künstlerischer Betätigung. Wer Kinder und Jugendliche dabei begleitet, weiß dieses Zusammenspiel von Kultur und Bildung zu schätzen. Wir sind stolz darauf! Ich freue mich darauf, Sie in unseren Häusern zu treffen. Ihr Volker Arnold

Kaufmännischer Geschäftsführer

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Landestheater Altenburg

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Bühnen der Stadt Gera

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Begeistern ist einfach. Kultur ist uns wichtig – für die Menschen, für die Region. Deshalb ist die Förderung der regionalen Kultur eine Herzensangelegenheit für uns. Ob kulturelles Großereignis, Schüler­ theater oder Band Contest – wir sind dabei, um unsere Region noch lebenswerter zu machen.

Wenn’s um Geld geht

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Inhaltsverzeichnis

Premierenübersicht Landestheater Altenburg Bühnen der Stadt Gera

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Außer der Reihe 17 Editorial 21 Musiktheater 22 Schauspiel 48 Thüringer Staatsballett 86 Puppentheater 114 Konzerte 134 Mitmachen! 168 Fördervereine 196 Service 204 Ensemble 219 Impressum 224

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Premierenübersicht

Landestheater Altenburg

So. 24. September 2017 18:00 Uhr · Großes Haus

Sunset Boulevard Musical von Andrew Lloyd Webber

Sa. 7. Oktober 2017 Elling 19:30 Uhr · Heizhaus Schauspiel von Axel Hellstenius Sa. 14. Oktober 2017 19:30 Uhr · Großes Haus Do. 9. November 2017 10:00 Uhr Theater unterm Dach

Mutter Courage und ihre Kinder Drama von Bertolt Brecht · Musik von Paul Dessau

Der mit dem Fuchs spricht Solo für einen Puppenspieler von Caren Pfeil

So. 12. November 2017 18:00 Uhr · Großes Haus

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

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Sa. 18. November 2017 16:00 Uhr · Heizhaus Sa. 25. November 2017 16:00 Uhr · Großes Haus Sa. 30. Dezember 2017 19:30 Uhr · Heizhaus

Oper von Bertolt Brecht und Kurt Weill In der Reihe Die goldenen 20er

Märchen nach Božena Němcová

Der gestiefelte Kater Schauspiel frei nach dem Märchen der Brüder Grimm

Venedig im Schnee Komödie von Gilles Dyrek

Sa. 27. Januar 2018 Dracula 19:30 Uhr · Großes Haus Ballett von Silvana Schröder · Uraufführung


Sa. 3. Februar 2018 21:00 Uhr Theater unterm Dach

Fährt der alte Lord, mit der Made fort Musikalisch-literarischer Heinz Erhardt-Abend In der Reihe Kabarett der Komödianten

So. 18. Februar 2018

Die große Liebe war es nicht – Die Ruth-Brandin-Story

18:00 Uhr · Großes Haus

Schauspiel mit Musik von Svea Haugwitz und Manuel Kressin Auftragswerk · Uraufführung

Biedermann und die Brandstifter

So. 25. Februar 2018 18:00 Uhr · Heizhaus

Ein Lehrstück ohne Lehre. Von Max Frisch

So. 25. März 2018 18:00 Uhr · Großes Haus

Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder

Verbrechen

Fr. 6. April 2018 19:30 Uhr · Heizhaus

Ballett mit Orchester von Silvana Schröder · Uraufführung In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

Zwei Kriminalstücke · Uraufführung Frei nach den Erzählungen Grün und Fähner von Ferdinand von Schirach

Di. 17. April 2018 Heiße Eisen 10:00 Uhr Klassenzimmerstück von Peter Przetak Theater unterm Dach Uraufführung

So. 29. April 2018 Masepa 18:00 Uhr · Großes Haus Oper von Peter Tschaikowski So. 27. Mai 2018 18:00 Uhr · Großes Haus

Die verkaufte Braut Komische Oper von Bedřich Smetana

Sommerevent · Open Air So. 10. Juni 2018 Der eingebildet Kranke

18:00 Uhr Schlosspark Altenburg Kleine Teehauswiese

Di. 12. Juni 2018 10:00 Uhr · Heizhaus

Komödie von Molière

An der Arche um Acht Stück über Gott und die Welt von Ulrich Hub In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

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Premierenübersicht

Bühnen der Stadt Gera

Sa. 23. September 2017 16:00 Uhr · Puppentheater

Der mit dem Fuchs spricht

Fr. 29. September 2017 19:30 Uhr · Großes Haus

Menschen im Hotel

Don Pasquale

Fr. 20. Oktober 2017 19:30 Uhr · Großes Haus Mo. 30. Oktober 2017 19:30 Uhr Salvatorkirche Gera

Solo für einen Puppenspieler von Caren Pfeil

Schauspiel-Symphonie von Vicki Baum In der Reihe Die goldenen 20er

Komische Oper von Gaetano Donizetti

Unduldsame Gespräche Luthers Lust und Leidenschaft In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

Sa. 4. November 2017 16:00 Uhr · Puppentheater

Artist in Residence: Puppentheaterregie

Fr. 10. November 2017 19:30 Uhr · Bühne am Park

Hebräische Kammeropern

Fr. 24. November 2017 19:30 Uhr · Großes Haus

Der Nussknacker

Aladdin und die Wunderlampe

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Do. 30. November 2017 9:00 Uhr · Großes Haus

Stipendiatenprojekt der Theater-Stiftung Gera. Teil 1

Saul in Ein Dor · Opera Concertante von Josef Tal Die Jugend Abrahams · Kammeroper von Michail Gnesin · Uraufführung In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

Ballett mit Orchester von Birgit Scherzer Musik von Peter Tschaikowski

Märchen aus 1001 Nacht


So. 3. Dezember 2017 18:00 Uhr · Bühne am Park

Venedig im Schnee Komödie von Gilles Dyrek

So. 14. Januar 2018 Elling 18:00 Uhr · Bühne am Park Schauspiel von Axel Hellstenius

Fr. 19. Januar 2018 19:30 Uhr · Großes Haus

Endstation Sehnsucht Drama von Tennessee Williams

Sa. 3. Februar 2018 Jedermann 19:30 Uhr · Puppentheater Mysterienspiel von Hugo von Hofmannsthal

Fr. 9. Februar 2018 19:30 Uhr · Großes Haus

Die Entführung aus dem Serail Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

Sa. 10. Februar 2018 19:30 Uhr · Bühne am Park

Weiße Rose

Fr. 16. März 2018

Die große Liebe war es nicht – Die Ruth-Brandin-Story

19:30 Uhr · Großes Haus

Schauspiel mit Musik von Svea Haugwitz und Manuel Kressin Auftragswerk · Uraufführung

Die Schöne und das Biest

Sa. 17. März 2018 16:00 Uhr · Puppentheater

Kammeroper von Udo Zimmermann

Schattentheater nach dem französischen Volksmärchen

Fr. 13. April 2018 Oedipe 19:30 Uhr · Großes Haus Lyrische Tragödie von George Enescu

So. 22. April 2018 18:00 Uhr · Bühne am Park

Stück von Marc-Uwe Kling

Fr. 11. Mai 2018 19:30 Uhr · Großes Haus

Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin

Fr. 8. Juni 2018 19:30 Uhr · Großes Haus

Sunset Boulevard

Die Känguru-Chroniken

Ballett von Silvana Schröder · Uraufführung

Musical von Andrew Lloyd Webber

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Barbara Altenkirch Leiterin Marketing

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Außer der Reihe

Marstallkonzert Fr. 8. September 2017 Schloss Altenburg 19:30 Uhr · Marstall Eintritt frei!

Konzert zum Tag des offenen Denkmals Theater&Philharmonie Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Altenburg und dem Landkreis Altenburger Land Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Solisten des Musiktheaters Dirigent Thomas Wicklein

Tag des offenen Denkmals

So. 10. September 2017 Öffentliche Führungen 11:00-15:00 Uhr Ob Bühnen der Stadt Gera oder Landestheater Altenburg, die Spielstätten Bühnen der Stadt Gera von Theater&Philharmonie Thüringen sind wahre Schmuckkästchen! Landestheater Altenburg Am Tag des offenen Denkmals besteht die Gelegenheit zu geführten Eintritt frei! Besichtigungen.

Eröffnungsgala Zum traditionellen Spielzeitauftakt präsentieren wir in einer bunten Gala Ausschnitte aus den bevorstehenden Premieren aller fünf Sparten, u. a. Sunset Boulevard, Menschen im Hotel, Don Pasquale, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Dracula und Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder. Außerdem stellen wir Ihnen die neuen Ensemblemitglieder vor. Fr. 15. September 2017 Bühnen der Stadt Gera Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Opernchor von Theater& 19:30 Uhr · Großes Haus Philharmonie Thüringen · Thüringer Staatsballett · Solisten des Musiktheater-, So. 17. September 2017 Schauspiel- und Puppentheaterensembles · Dirigenten GMD Laurent Wagner, Landestheater Altenburg Takahiro Nagasaki, Olav Kröger, Thomas Wicklein 18:00 Uhr · Großes Haus Choreinstudierung Holger Krause · Moderation Kay Kuntze

Konzert zum Tag der Deutschen Einheit

Di. 3. Oktober 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaal Eintritt frei!

Feiern Sie mit uns das freudige Ereignis der Wiedervereinigung und genießen Sie Höhepunkte des klassischen Musikrepertoires. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Solisten des Musiktheaters Dirigent GMD Laurent Wagner 17


Adventskalender im Puppentheater 1.-23. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 17:00 Uhr · Puppentheater 24. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Puppentheater

Um das Warten auf Heiligabend zu verschönern, überraschen Puppenspieler, Sänger, Tänzer, Musiker, Schauspieler und weitere Mitarbeiter von Theater& Philharmonie Thüringen große und kleine, junge und alte Zuschauer mit fantastischen, kuriosen und komischen Darbietungen und Mitmachangeboten. Der Eintritt ist frei; es werden Spenden für eine ausgewählte Institution in Gera gesammelt, die Menschen in Not unterstützt.

Konzert zum Tag der Orgelweihe Fr. 22. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger, Françis Poulenc u. a. Auf den Tag genau vor 40 Jahren wurde die vom VEB Orgelbau Sauer gefertigte, prachtvolle Orgel im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera eingeweiht. Das gilt es angemessen zu feiern! Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Orgel Matthias Eisenberg Dirigent GMD Laurent Wagner

Literatur in den Häusern der Region Sa. 10. Februar 2018 19:30 Uhr · in Gera, Altenburg und im Altenburger Land

Ob Klassiker oder Rarität – Schauspieler lesen aus ihren Lieblingsbüchern Es erwarten Sie ganz besondere Literatur-Erlebnisse und Begegnungen, direkt in Ihrem Wohnzimmer oder bei Ihren Nachbarn und Freunden.

Theaterball 2018

Lollipop & Lipsischritt Sa. 24. Februar 2018 19:30 Uhr Bühnen der Stadt Gera

Petticoats und bunte Blusen, Rock ’n’ Roll und Lipsi, Wirtschaftswunder und Wunder von Bern – viel Schönes verbinden wir mit den Fünfzigerjahren. Marylin Monroe und Elvis Presley, Helga Brauer und die Chordettes hießen die Stars dieses Jahrzehnts. Seien Sie dabei, wenn Leinwandhelden und Diven wieder zum Leben erweckt werden, heiße Rhythmen zum Tanzen ermuntern und reichhaltige Buffets den Abend versüßen.

Tag der offenen Tür Di. 1. Mai 2018 11:00-17:00 Uhr Bühnen der Stadt Gera

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Was machen Künstler tagsüber? Wo proben eigentlich die Sänger? Und wie hoch ist der Bühnenturm? Lernen Sie beim Blick hinter die Kulissen, bei öffentlichen Proben, Mitmachangeboten, Technikshow etc. die Geheimnisse Ihres Theaters kennen! Und nutzen Sie und Ihre Kinder die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch bei Speis und Trank mit Ihren Künstlern.


Theateroskar Sa. 2. Juni 2018 Landestheater Altenburg 17:00 Uhr · Heizhaus

Seien Sie dabei, wenn die Publikumslieblinge aller fünf Sparten präsentiert und mit den begehrten Theateroskars ausgezeichnet werden! Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V., des Vereins der Orchesterfreunde Gera e. V. sowie der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V.

Sommerevent · Open Air

Sternstunden der Oper Sa. 23. Juni 2018 21:00 Uhr Marktplatz Gera Fr. 29. + Sa. 30. Juni 2018 21:00 Uhr Marktplatz Altenburg

Werke von Giuseppe Verdi, Amilcare Ponchielli, Richard Wagner, Giacomo Puccini u. a. Was könnte schöner sein, als klassische Musik in einer lauen Sommernacht unter freiem Himmel zu genießen, noch dazu, wenn die beliebtesten Arien, Duette und Opernchöre erklingen? Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Opernchor und Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen · Philharmonischer Chor Gera Choreinstudierung Holger Krause · Solisten des Musiktheaters Dirigent GMD Laurent Wagner

Ballettgala

Thüringer Staatsballett & Guests So. 24. Juni 2018 Bühnen der Stadt Gera 18:00 Uhr · Großes Haus

Zum 30-jährigen Bühnenjubiläum von Silvana Schröder Das Ende der Spielzeit feiert das Thüringer Staatsballett mit einer großen Ballettgala. Neben neuen Choreografien zeigen die Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie Höhepunkte aus Silvana Schröders umfang- und facettenreichem Repertoire. Das Thüringer Staatsballett lädt zu diesem besonderen Abend außerdem Gäste aus anderen Tanzcompagnien ein, die mit Soli und Duetten aus Ballettklassikern sowie zeitgenössischen Choreografien die Gala bereichern werden.

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Felix Eckerle Chefdramaturg

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„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

Johann Wolfgang von Goethe

Liebes Publikum, in einer Zeit, in der es uns die moderne Verkehrsinfrastruktur leicht macht, schnell von einem Ort zum nächsten zu gelangen, mag Goethes Bemerkung altmodisch klingen. Nichtsdestotrotz wählen zahlreiche Menschen heutzutage gerade in ihrer Freizeit die Fortbewegung zu Fuß, um authentische Erfahrungen zu sammeln und besondere Erlebnisse zu haben – in der Natur, mit der Umwelt, mit anderen Menschen und mit sich selbst. Im übertragenen Sinne gilt dies auch für die scheinbar altmodischen Kunstformen Theater und Konzert: Man muss sich aktiv dorthin begeben, um an dem Gemeinschaftserlebnis partizipieren zu können. Dies hat sich seit Goethes Zeiten nicht geändert. Zum Glück verfügt Thüringen sowohl über den Rennsteig als auch über eine einmalige, für Sie gut erreichbare Theater- und Orchesterlandschaft.

Editorial

Chefdramaturg Felix Eckerle Dramaturgieassistent Toni Rack T 0365 8279201 toni.rack@tpthueringen.de

So, wie zu einer Wanderung die richtige Vorbereitung und Ausstattung gehören – Schuhe, Rucksack, angemessene Kleidung, Kartenmaterial –, ist auch der Kulturkonsum nicht voraussetzungslos. Als ersten Schritt zur Vorbereitung auf die Spielzeit 2017/18 halten Sie unseren Almanach in Händen. Des Weiteren bieten unsere Theaterfrühstücke und Matineen, Einführungen, theaterpädagogischen Begleitprogramme, Programmhefte und Schulmaterialien, Website und Monatsleporelli das notwendige Rüstzeug, um ans Ziel zu gelangen. Ziel der Anstrengung ist ein besseres Verständnis von Werk und Interpretation, damit die gemachten Erfahrungen und Erlebnisse nachhaltig bereichernd für den Alltag wirken. Auch die Fotos von Sabina Sabovic geben in Kombination mit den Zeichnungen von Andreas Dymke erste Hinweise auf das, was wir Ihnen bieten und worin, dazu ergänzend, Ihre Aufgabe besteht: erst durch Ihre Fantasie werden die Bilder vervollständigt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns eine überraschende, erlebnisreiche und bereichernde Spielzeit 2017/18! Ihr Felix Eckerle

Chefdramaturg 21


Tschitti Tschitti Bäng Bäng

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Musiktheater

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Kay Kuntze Operndirektor

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Musiktheaters, in dieser Spielzeit finden sich nicht weniger als 16 Inszenierungen auf dem Spielplan des Musiktheaters. In den großen Häusern bereiten wir vier Neuinszenierungen vor: Den Premierenreigen eröffnet Sunset Boulevard, das erstmalig in Ostthüringen zu erleben ist. Freuen Sie sich auf große Balladen von Musical-Altmeister Andrew Lloyd Webber und eine ergreifende, erschütternde Hommage an den Stummfilmstar Norma Desmond. Diese Rolle übernimmt erstmalig Angelika Milster. Nach längerer Zeit wird dann endlich wieder eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm stehen. Mit 26 Jahren schrieb er sein zu Lebzeiten mit Abstand erfolgreichstes Bühnenwerk: das Singspiel Die Entführung aus dem Serail. Für die Inszenierung konnten wir Kobie van Rensburg gewinnen, einen Künstler, der auf den großen Bühnen dieser Welt zu Hause ist. Mit Oedipe, einzige Oper des genialen Rumänen George Enescu, darf ich eine ganz besondere Premiere ankündigen. Atmosphärisch dicht und farbenprächtig erzählt Enescu einen großen Menschenmythos: die Geschichte des Ödipus von der Geburt bis zum Tod. Dieses 1936 in Paris uraufgeführte Meisterwerk geriet in den Schatten des II. Weltkriegs und wurde seither nur sehr selten aufgeführt, sodass ihm bis heute der verdiente Sprung ins Repertoire verwehrt blieb. Mittendrin im Kernrepertoire hingegen steht Bedřich Smetanas vor 150 Jahren uraufgeführte Oper Die verkaufte Braut, in der sich wahre Liebe gegen die von der regulierenden Kraft des Geldes bestimmte behauptet. Schnell avancierte die Oper mit ihrer pathosfreien Schlichtheit zum Publikumsliebling und zum meistgefeierten Bühnenwerk Smetanas. In den kleinen Spielstätten gibt es zwei kleine, aber feine Produktionen zu entdecken: In den hebräischen Kammeropern werden in Kooperation mit den ACHAVA Festspielen zwei jüdische Ursprungsmythen theatral aufgearbeitet, wobei Michael Gnesins Die Jugend Abrahams als erste hebräische Oper überhaupt gelten darf. 75 Jahre nach der Ermordung von Sophie und Hans Scholl spielen wir Udo Zimmermanns ergreifende Kammeroper Weiße Rose, welche die letzte Stunde vor der Hinrichtung des Geschwisterpaares zeigt und die zeitlos brennende Frage „Wann beginnt Faschismus?“ beantwortet: nicht erst bei der aktiven Teilnahme, sondern bereits beim Wegschauen. Viele weitere Premieren und Repertoirestücke stellen wir Ihnen auf den nächsten Seiten vor. Ich hoffe, Ihre Neugier geweckt zu haben und verbleibe

Grußwort

Operndirektor Kay Kuntze Assistentin der Geschäftsführung Simone Seifert T 0365 8279120 intendanz@tpthueringen.de

mit herzlichen Grüßen, Kay Kuntze Operndirektor

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Sunset Boulevard PREMIEREN So. 24. September 2017 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr · Großes Haus Fr. 8. Juni 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

Musical Musik von Andrew Lloyd Webber Buch und Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton Basierend auf dem Film von Billy Wilder Deutsch von Michael Kunze Mit Angelika Milster als Norma Desmond

„Wer denkt schon an die, die liegen bleiben auf dem Sunset Boulevard.“ Joe Gillis

Musikalische Leitung Thomas Wicklein Inszenierung Michael Wallner Bühne Till Kuhnert Kostüme Hilke Förster Choreografie Lillian Stillwell Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

Mit freundlicher Unterstützung der

Joe Gillis hält zufällig in der Einfahrt eines stattlichen Anwesens am berühmten Sunset Boulevard. Dort residiert die Stummfilmdiva Norma Desmond. Einst zu großem Ruhm und Reichtum gelangt, lebt sie jetzt einsam und zurückgezogen, schwelgt in Erinnerungen an vergangene Zeiten und gibt sich der Illusion hin, ihre einzigartige Filmkarriere fortzusetzen. Ihr Butler unterstützt sie in ihrem Wahn. Als Norma hört, dass Joe Drehbuchautor ist, sieht sie in ihm die Chance, den Weg zurück in die Studios zu finden. Doch mittlerweile verwirklichen andere Akteure im Hollywood der 50er Jahre ihren Traum vom großen Erfolg. Basierend auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder (1950), der die glitzernde Filmwelt der Traumfabrik Hollywood ironisch hinterfragt, schuf Andrew Lloyd Webber 1993 eines der erfolgreichsten und zugleich emotional packendsten Musicals. Das Schicksal Norma Desmonds steht exemplarisch für alle Menschen, die, gefangen in ihrer Vergangenheit, den Bezug zur Realität im Hier und Heute verloren haben. Angelika Milster wurde mit der Rolle der Grizabella in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musical-Welterfolgs Cats in Wien zum Star. Auch in Berlin, Paris und Washington, als Sängerin in den Genres Musical, Schlager und Klassik sowie als Schauspielerin im Film und auf der Bühne feierte sie große Erfolge und wurde vielfach ausgezeichnet (Ernst-Lubitsch-Preis, Goldene Schallplatte, ECHO). Jetzt gibt Angelika Milster bei Theater&Philharmonie Thüringen ihr Rollendebüt als Norma Desmond. Als Joe Gillis ist Kai Wefer an ihrer Seite zu erleben.

Altenburg Fr. 29.09.17 · 19:30 Uhr / So. 01.10.17 · 18:00 Uhr / Do. 26.10.17 · 14:30 Uhr Sa. 28.10.17 · 19:30 Uhr / Sa. 16.12.17 · 19:30 Uhr / Do. 28.12.17 · 19:30 Uhr Gera So. 10.06.18 · 14:30 Uhr / Sa. 16.06.18 · 19:30 Uhr / Fr. 22.06.18 · 19:30 Uhr 26


Kai Wefer Bariton

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Ulrich Burdack Bass

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Don Pasquale Komische Oper in drei Akten Libretto von Giovanni Ruffini und dem Komponisten Musik von Gaetano Donizetti In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE Fr. 20. Oktober 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

„Auch ich kenne die Zauberkraft eines Blicks zur rechten Zeit.“ Norina

Durch eine Heirat will der unersättliche Don Pasquale die Bedingung zu einer bedeutenden Erbschaft erfüllen. Sein Neffe Ernesto soll stattdessen leer ausgehen. Als Brautwerber hat der betagte Junggeselle ausgerechnet Dottore Malatesta auserwählt, nicht wissend, dass dieser ein guter Freund Ernestos ist. Darum heckt Malatesta eine List aus und empfiehlt ihm eine soeben erfundene Schwester namens Sofronia als Ehefrau. Hinter diesem falschen Namen verbirgt sich in Wahrheit Norina, die eigentlich Ernesto ehelichen will. Begeistert von der Intrige und in der Absicht, dem Alten einen Denkzettel zu verpassen, stimmt sie dem Schwindel zu und geht scheinbar auf die Heiratspläne ein. Als der ahnungslose Ernesto von der geplanten Vermählung des Onkels erfährt, steigert sich sein Kummer über das verlorene Erbe zum Entsetzen.

Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Inszenierung Axel Köhler Bühne, Kostüme Arne Walther Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

Nach der Uraufführung im Jahr 1843 am Théâtre-Italien in Paris trat Gaetano Donizettis (1797-1848) komische Oper einen Siegeszug durch die Theater der Welt an. Vor allem wegen der subtilen Charakterisierung der Figuren und der lebendig-frischen, melodienreichen BelcantoMusik begeistert Don Pasquale bis heute das Publikum. Axel Köhlers Inszenierungen in Innsbruck, Graz, München, Halle und an der Semperoper Dresden fanden große Anerkennung und wurden vielfach ausgezeichnet. Zuvor hatte Köhler seine internationale Sängerkarriere beendet.

Gera So. 22.10.17 · 14:30 Uhr / Sa. 11.11.17 · 19:30 Uhr / Fr. 17.11.17 · 19:30 Uhr Mi. 27.12.17 · 19:30 Uhr / So. 28.01.18 · 14:30 Uhr 29


Saul in Ein Dor/ Die Jugend Abrahams PREMIERE Fr. 10. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Bühne am Park

Hebräische Kammeropern von Josef Tal und Michail Gnesin In Kooperation mit den ACHAVA Festspielen Thüringen und dem Lehrstuhl für Geschichte der jüdischen Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sowie Deutschlandradio Kultur In hebräischer Sprache mit deutschen Übertiteln In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

„Sehen die Götter in der Dunkelheit nicht?“ Abraham

Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Inszenierung Michael Dissmeier Bühne, Kostüme Hilke Förster Wissenschaftliche Beratung Prof. Dr. Jascha Nemtsov Dramaturgie Felix Eckerle

Josef Tal (1910-2008) musste 1934 vor dem Nazi-Terror nach Palästina fliehen und avancierte dort nach dem II. Weltkrieg zu einem Mitbegründer der israelischen klassischen Musik. Saul in Ein Dor wurde 1955 uraufgeführt. Die Opera Concertante schildert die Begegnung des ersten Königs Israels mit der Wahrsagerin von Ein Dor, die ihm ein tragisches Schicksal prophezeit. „Die Bibel als Opernlibretto zu verwerten, war riskant. Judaisten sahen die Gefahr weltlicher Profanierung. Das Gegenteil stellte sich heraus: Zu hören war jüdische Musik ohne jedes Melodiezitat aus traditioneller Liturgie, israelische Musik ohne nationale Symbole und obendrein in modernistischer Atonalität“, berichtet Tal in seiner Autobiografie. Die symbolisch aufgeladene Geschichte über die Jugend des Stammvaters Israels und dessen Streben nach Welterkenntnis diente Michail Gnesin (1883-1957) als Inspirationsquelle für seine Kammeroper. 1922 komponierte er den größten Teil des Werks in Palästina und beendete den Klavierauszug der Oper Anfang Januar 1923 in Moskau. Jascha Nemtsov hat das Manuskript dieser ersten explizit jüdischen Oper in hebräischer Sprache in einem Moskauer Archiv wiederentdeckt. Nemtsov: „Gnesins Grundgedanke zum Wesen der Musik besteht darin, dass die musikalische Sprache einerseits geeignet ist, außermusikalische Bilder plastisch vorstellbar zu gestalten, und dass sie andererseits einen stark ausgeprägten philosophischen Aspekt beinhaltet.“ Die beiden Kammeropern jüdischer Komponisten basieren auf biblischen Legenden, sind inspiriert durch den Zionismus und könnten doch thematisch und musikalisch nicht unterschiedlicher sein. Die Jugend Abrahams wurde von Boris Filanovsky orchestriert und gelangt zur Uraufführung. Gera So. 19.11.17 · 18:00 Uhr / Sa. 25.11.17 · 19:30 Uhr / Do. 07.12.17 · 19:30 Uhr So. 21.01.18 · 18:00 Uhr

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Alejandro Lรกrraga Schleske Bariton

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Christel Loetzsch Mezzosopran

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Oper in drei Akten (1930) Libretto von Bertolt Brecht Musik von Kurt Weill In der Reihe Die goldenen 20er

THEATERFRÜHSTÜCK So. 5. November 2017 Landestheater Altenburg 11:00 Uhr · Heizhaus PREMIERE So. 12. November 2017 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr · Großes Haus

„Vor allem aber achtet scharf, dass man hier alles dürfen darf.“ Chor

Leokadja Begbick, Fatty und Dreieinigkeitsmoses ist im Leben nur wenig geglückt. Wegen verschiedener Vergehen steckbrieflich verfolgt, suchen sie ihr Heil in der Gründung der Stadt Mahagonny mitten in der Wüste. Schnell verbreitet sich der Ruf, dass hier alles erlaubt sei, was andernorts verboten ist. Und so entfaltet Mahagonny eine große Anziehungskraft für Vergnügungssüchtige, Glücksspieler und Liebestolle. Es kommen Heilsbringer, Holzfäller und Huren. Nur ein Verbrechen wird in dieser Stadt verfolgt: kein Geld zu haben. Die 1930 in Leipzig uraufgeführte Oper thematisiert die Auswüchse von übermäßiger Freizeit und ungebremstem Konsum und die mit ihnen verbundenen Illusionen; sie handelt zugleich von sich als Gattung, insofern diese als Ausdruck einer bürgerlich-kulinarischen, realitätsverweigernden Haltung galt. Zu den Texten von Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb Kurt Weill (1900-1950) eingängige Lieder („Alabama-Song“, „Auf nach Mahagonny“), mal schwungvoll, mal sentimental, machte Anleihen in der klassischen Musik, integrierte europäische und amerikanische Populärmusik, verschachtelte die Elemente gekonnt und schuf eine ganz eigene, bis heute gültige und eingängige Musik.

Musikalische Leitung Takahiro Nagasaki Inszenierung Roland Schwab Bühne, Kostüme Christl Wein Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

Mit Roland Schwab, dem Ostthüringer Publikum bereits durch seine bildgewaltigen Inszenierungen von Jules Massenets Werther und Franz Lehárs Die lustige Witwe bekannt, konnte ein an großen Opernhäusern wie der Deutschen Oper Berlin und der Bayerischen Staatsoper München gefeierter Regisseur erneut gewonnen werden.

Altenburg So. 19.11.17 · 18:00 Uhr / Fr. 08.12.17 · 19:30 Uhr Gera So. 15.10.17 · 14:30 Uhr 33


MATINEE So. 4. Februar 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Großes Haus PREMIERE Fr. 9. Februar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

Die Entführung aus dem Serail Singspiel in drei Aufzügen KV 384 Libretto von Christoph Friedrich Bretzner, bearbeitet von Johann Gottlieb Stephanie d. J. Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

„Nichts ist so häßlich als die Rache; Hingegen menschlich, gütig sein, Und ohne Eigennutz verzeihn, Ist nur der großen Seelen Sache!“ Finale III. Akt Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Inszenierung, Bühne, Kostüme, Video Kobie van Rensburg Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Laura Knoll

Mit freundlicher Unterstützung der

Die Edeldame Konstanze, ihre Zofe Blonde sowie deren Freund Pedrillo fallen auf einer Seereise Piraten in die Hände, die sie auf einem Sklavenmarkt verschachern. So geraten sie ins Haus des türkischen Sultans Bassa Selim. Dieser verliebt sich sogleich in Konstanze und umwirbt sie mit großem Einsatz. Blonde überlässt er hingegen seinem Aufseher Osmin, der mit allen Mitteln versucht, ihre Liebe zu gewinnen. Belmonte, dem Geliebten von Konstanze, gelingt es nach qualvoller Irrfahrt, das Serail mit den Gefangenen ausfindig zu machen. Sein Diener Pedrillo, der beim Bassa mittlerweile als Gärtner tätig ist, schleust ihn in den Harem. Die beiden schmieden einen Plan, um die stolzen und auf ihre Treue beharrenden Frauen aus den Fängen der liebeshungrigen Türken zu befreien. Doch die Entführung scheitert und das Leben der vier Unglücklichen liegt in der Hand des Bassas. Kaiser Joseph II. gab 1782 die Komposition der Entführung aus dem Serail in Auftrag, um der italienischen Oper eine genuin deutsche entgegenzusetzen. Sie besitzt volkstümlichen Charakter, wobei die großen Themen der Liebe und Treue im Mittelpunkt stehen. Mozarts (17561791) Musik trägt zuweilen ernste und gefühlvolle Züge, der Grundtenor ist jedoch spielerisch und heiter. Eine Besonderheit stellte damals die „türkische“ Musik dar, die Mozart der Janitscharenmusik entlehnte und v. a. den orientalischen Figuren zur Seite stellte. Kobie van Rensburg, weltweit gefeierter Tenor, hat zwischenzeitlich ins Regiefach gewechselt. Nach Regiearbeiten in München, Halle, Chemnitz u. a. schließt sich nun mit seiner Inszenierung der Entführung ein Kreis, denn mit diesem Werk debütierte der Südafrikaner 1991 als Belmonte an der Roodepoort City Opera.

Gera So. 11.02.18 · 14:30 Uhr / Fr. 02.03.18 · 19:30 Uhr / Sa. 03.03.18 · 19:30 Uhr Mo. 02.04.18 · 18:00 Uhr 34


Miriam Zubieta Sopran

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Weiße Rose Szenen für 2 Sänger und 15 Instrumentalisten (Neufassung 1985) Libretto von Wolfgang Willaschek Musik von Udo Zimmermann Zum 75. Gedenkjahr an die Widerstandsbewegung Ab 13 Jahren

PREMIERE Sa. 10. Februar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Bühne am Park

„Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte.“ Sophie Scholl

Ab Sommer 1942 verbreitete die studentische Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ im süddeutschen Raum Flugblätter gegen Hitler und das nationalsozialistische Regime. Sie forderte darin zunächst zum passiven Widerstand auf, aber schon bald auch zum Sturz der Regierung. Die Flugblätter waren mehr als nur ein Aufstand des Gewissens. Sie waren politisch hoch motiviert und entstanden aus der Überzeugung heraus, dass man nicht mehr schweigend zuschauen dürfe, sondern Widerstand gegen das verbrecherische System leisten müsse. Die fünf Münchner Studentinnen und Studenten sowie ihr Professor bezahlten diese Überzeugung mit ihrem Leben. Sie wurden 1943 zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Musikalische Leitung Takahiro Nagasaki Inszenierung Juliane Stephan Bühne, Kostüme Ronald Winter Dramaturgie Felix Eckerle

Udo Zimmermann (*1943) skizziert mit Weiße Rose eine „innere Handlung“: „Mich bewegte weniger die Frage nach der Bewältigung von Faschismus als die, wie wir mit Wahrheit umgehen“, so der Komponist. „Wir fragten uns, was man getan hätte, wäre man damals selbst in einer solchen Situation gewesen. Und: Was tut man heute zwischen Tatbereitschaft und Opportunismus? Man kann die Wahrheit nur finden, wenn man ständig sein Gewissen prüft, persönliche Verantwortung empfindet.“ Die facettenreiche Partitur bewegt sich zwischen musikalischem Aufschrei und innerer Stille. Die Uraufführung fand 1986 in Hamburg statt; seitdem gehört das Werk zu den erfolgreichsten deutschen Nachkriegsopern.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Gera So. 25.02.18 · 18:00 Uhr / Sa. 17.03.18 · 19:30 Uhr / Sa. 24.03.18 · 19:30 Uhr 37


MATINEE So. 8. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaal PREMIERE Fr. 13. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

Oedipe Lyrische Tragödie in vier Akten und sechs Bildern Libretto von Edmond Fleg Musik von George Enescu In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

„Ah, besser, du würdest niemals ganz verstehen, wer du bist.“ Jokaste

Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Duncan Hayler Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

Ödipus ist der Enthüllungskrimi in der griechischen Mythologie: Ein Orakel verkündet, dass der Sohn des Lajos seinen Vater töten und seine Mutter heiraten wird. Die entsetzten Eltern lassen den Neugeborenen mit zusammengebundenen Füßen in der Wüste aussetzen. Er wird aber von einem Hirten gerettet und nach Korinth gebracht, wo er als Sohn des Königs aufwächst. Als Ödipus das Orakel von Delphi aufsucht, wird auch ihm das Schicksal geweissagt, den Vater zu töten und die Mutter zu ehelichen. Um dem zu entgehen, flieht er von seinen vermeintlichen Eltern aus Korinth und trifft dabei auf seinen leiblichen Vater Lajos, den er nach einem heftigen Streit im Kampf tötet. Er befreit Theben von der grausamen Sphinx und heiratet die Witwe des Lajos, seine Mutter, mit der er vier Kinder zeugt. Anzeichen verdichten sich, dass sich der einstige Orakelspruch erfüllt haben könnte. Unerbittlich forscht Ödipus nach der Wahrheit. Als er die Zusammenhänge begreift, alles klar sieht, sticht er sich die Augen aus. Mit seiner Tochter Antigone begibt er sich auf eine lange Wanderschaft … Die monumentale Komposition des Rumänen George Enescu (18811955) basiert auf den antiken Dramen Oedipus Tyrannos und Oedipus auf Kolonos von Sophokles, geht jedoch recht frei mit den Vorlagen um. So beginnt die Oper bereits bei Ödipus’ Geburt; eine besondere Bedeutung kommt auch dessen Begegnung mit der Sphinx zu. Oedipe wurde 1936 in Paris uraufgeführt und gilt als das Meisterwerk Enescus. Die Oper, so der Komponist, muss „ihren Schwung behalten. Kein Pathos, keine Wiederholungen, kein unnötiges Geschwätz. Die Handlung muss sich schnell entwickeln.“ Quelle seines Kompositionsstils ist die Volksmusik seiner rumänischen Heimat. Dies manifestiert sich in einer ständig changierenden Melodie, Harmonie und Klangfarbe, die den Hörer von Anfang bis Ende einnimmt. Gera Sa. 21.04.18 · 19:30 Uhr / Fr. 18.05.18 · 19:30 Uhr

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Holger Krause Chordirektor

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Opernchor von Theater&Philharmonie ThĂźringen

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Johannes Beck Bariton

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Masepa Oper in drei Akten Libretto von Peter Tschaikowski und Viktor Burenin Nach dem Gedicht Poltava von Alexander Puschkin Musik von Peter Tschaikowski In deutscher Sprache mit Übertiteln Zum 125. Todesjahr des Komponisten

PREMIERE So. 29. April 2018 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr · Großes Haus

„Durch das dunkle Laub der Bäume lugt der Mond zu uns herein.“ Maria

Masepa, Oberbefehlshaber der ukrainischen Kosaken, liebt Maria. Deren Eltern, der vermögende Gutsherr Kotschubej und seine Frau Ljubow, reagieren entsetzt auf diese Nachricht und versuchen die Beziehung der beiden zu unterbinden, ist Maria doch wesentlich jünger als Masepa und außerdem dessen Patentochter. Auch Masepas Hinweis, die Liebe beruhe auf Gegenseitigkeit und Maria sei vielleicht von ihm schwanger, beruhigt die Situation nicht. Die Eltern stellen Maria vor eine äußerst schwierige Wahl: Entweder bleibt sie bei ihrer Familie und auch bei ihrem Jugendfreund Andrej, oder sie entscheidet sich für Masepa, den sie liebt, und wird dafür von ihrer Familie verstoßen. Marias Flucht mit ihrem Geliebten setzt eine schier endlose Spirale von Intrigen, Gewalt, privaten und politischen Machtspielen, Verrat, Verletzungen und Tod in Gang. Trotz der unzähmbaren Brutalität, die ihn bis zur Selbstvernichtung führt, wirbt Masepa um Verständnis, dass seine Liebe zu Maria echt und gut ist. Zurück bleibt Maria, die in geistiger Umnachtung ein berührendes Wiegenlied anstimmt.

Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Martin Fischer Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Nastasia Tietze

Peter Tschaikowski (1840-1893) fasziniert weniger die politische Instrumentalisierung Masepas als ukrainischer Freiheitskämpfer oder Verräter, wie er im 19. Jahrhundert oftmals dargestellt wurde; er betont hingegen die Auswirkungen politischer Auseinandersetzungen auf zwischenmenschliche Beziehungen. Die 1884 in Moskau uraufgeführte, auch in Deutschland in jüngster Zeit öfter gespielte Oper ist von großer Leidenschaft und Tragik geprägt, der sich niemand entziehen kann.

Altenburg Do. 03.05.18 · 14:30 Uhr / Fr. 04.05.18 · 19:30 Uhr Gera So. 11.03.18 · 14:30 Uhr / So. 15.04.18 · 14:30 Uhr 43


THEATERFRÜHSTÜCK Mo. 21. Mai 2018 Altenburg 11:00 Uhr · Lindenau-Museum PREMIERE So. 27. Mai 2018 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr · Großes Haus

Die verkaufte Braut Komische Oper in drei Akten Libretto von Karel Sabina Musik von Bedřich Smetana Deutsch von Kurt Honolka

„Für diesen Preis, jetzt hört und schaut, verkauft der Mensch die eigne Braut.“ Kecal

Musikalische Leitung Takahiro Nagasaki Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Irene Suhr Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

Marie und Wenzel sollen gemäß dem Wunsch ihrer Väter heiraten. Kruschina und Micha wollen mit der arrangierten Ehe Erbe und Wohlstand der beiden sichern. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt, erscheint der naive Wenzel dem alten Kruschina als der ideale Schwiegersohn. Doch Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr, liebt sie doch den Knecht Hans. Der Heiratsvermittler Kecal versucht, Hans umzustimmen. Der Außenseiter willigt scheinbar gegen Zahlung einer hübschen Summe ein und sagt sich von der Enttäuschten los. Er stellt allerdings die Bedingung, dass nur ein Sohn Michas Marie zur Frau nehmen dürfe. Dieser obszöne Handel wird von der empörten Dorfgesellschaft missbilligt und Marie ist zutiefst gekränkt. Doch dann gibt sich Hans als Michas erstgeborener Sohn zu erkennen. Mit ihrer Liebesheirat sichern sich Marie und Hans auch das Erbe. Die bestehende Ordnung gerät ins Wanken … 1866 in Prag uraufgeführt, gilt Die verkaufte Braut als eine zugleich komödiantische wie doppelbödige Buffo-Oper, die zu den beliebtesten ihres Genres überhaupt zählt. Das Meisterwerk Bedřich Smetanas (1824-1884) besticht durch seine böhmische Volkstümlichkeit, Melodienreichtum und eine farbige Instrumentation. In Ostthüringen ist es erstmals seit 1984 wieder zu erleben.

Altenburg Do. 31.05.18 · 14:30 Uhr / So. 17.06.18 · 14:30 Uhr 44


Anne PreuĂ&#x; Sopran

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Wiederaufnahmen

Rigoletto

Gera Fr. 06.10.17 · 19:30 Uhr Di. 31.10.17 · 18:00 Uhr Sa. 13.01.18 · 19:30 Uhr

Oper in drei Aufzügen Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Drama Le Roi s’amuse von Victor Hugo · Musik von Giuseppe Verdi In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln „Duncan Haylers Bühnenbilder und Kostüme verströmen ein fröstelndes Faszinosum, und Kay Kuntzes handwerklich virtuose Lichtregie und Personenführung unterstreicht diese Wirkung kongenial ...“ Thüringische Landeszeitung

Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Duncan Hayler Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

Der Freischütz

Altenburg So. 08.10.17 · 14:30 Uhr So. 14.01.18 · 14:30 Uhr

Oper in drei Abteilungen Libretto von Johann Friedrich Kind · Musik von Carl Maria von Weber „Hans-Georg Priese singt und spielt einen authentischen Max mit hellem Klang und weicher Intonation. Kai Wefer gibt einen kernigen Kaspar und der Eremit und Samiel in Personalunion von Ulrich Burdack punktet mit kräftiger Stimmführung.“ Das Opernglas Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Inszenierung Bruno Berger-Gorski Bühne, Kostüme Knut Hetzer Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

Jekyll & Hyde

Gera So. 29.10.17 · 18:00 Uhr So. 05.11.17 · 18:00 Uhr Mi. 13.12.17 · 19:30 Uhr 46

Musical in zwei Akten Nach der Novelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson für die Bühne konzipiert von Steve Cuden und Frank Wildhorn · Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse · Musik von Frank Wildhorn · Orchestrierung von Kim Scharnberg · Arrangements von Jason Howland · Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz „Für die Premiere gab es minutenlang Standing Ovations, und ein Hauch von Broadway wehte durch Geras Musentempel.“ Thüringische Landeszeitung Musikalische Leitung Thomas Wicklein Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Duncan Hayler Choreografie AnnaLisa Canton Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Lorina Mattern


Tschitti Tschitti Bäng Bäng Familienmusical Musik und Gesangstexte von Richard M. Sherman und Robert B. Sherman Für die Bühne bearbeitet von Jeremy Sams und Ray Roderick Basierend auf dem gleichnamigen MGM Film Deutsch von Frank Thannhäuser · Orchestriert von Olav Kröger „Ein absolutes Muss für große und kleine Theaterfreunde.“ Thüringische Landeszeitung Musikalische Leitung Thomas Wicklein Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Duncan Hayler Choreografie AnnaLisa Canton Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Felix Eckerle

F

Altenburg Mi. 06.12.17 · 18:00 Uhr So. 24.12.17 · 10:30 Uhr Mo. 25.12.17 · 18:00 Uhr Gera So. 18.03.18 · 14:30 Uhr Di. 29.05.18 · 18:00 Uhr Di. 12.06.18 · 18:00 Uhr

Von Paris nach Berlin, über Budapest und Wien Der große Operettenwettstreit „Man griff mit vollen Händen in den Operettenfundus, fischte rund 20 Melodien heraus und verband diese zu einer attraktiven Revue, die […] vom Schmiss der Inszenierung und von der musikalischen Qualität vieler Programmnummern durchaus ,staatstheatergemäßes‘ Format erreichte.“ Osterländer Volkszeitung

Konzeption Heike Kley und Thomas Wicklein Musikalische Leitung Thomas Wicklein Inszenierung, Choreografie Heike Kley Bühne, Kostüme Hilke Förster Choreinstudierung Holger Krause Dramaturgie Laura Knoll

Altenburg Do. 01.03.18 · 14:30 Uhr Sa. 10.03.18 · 19:30 Uhr So. 13.05.18 · 14:30 Uhr Fr. 01.06.18 · 19:30 Uhr

Meisterklasse Komödie von Terrence McNally Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting Musik von Vincenzo Bellini, Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi Mit Annette Büschelberger als Maria Callas „Kay Kuntze hat einen intelligent unterhaltenden, tief berührenden, die Kunst als Lebenselixier feiernden Theaterabend geschaffen – eine Hommage auf ein Künstler-Ethos, an die Callas, die auf der Bühne siegte, aber im Leben unterlag.“ Osterländer Volkszeitung Inszenierung Kay Kuntze Klavier Thomas Wicklein Bühne, Kostüme Christian Werdin

Altenburg Sa. 31.03.18 · 19:30 Uhr Gera So. 18.02.18 · 14:30 Uhr Fr. 20.04.18 · 19:30 Uhr 47


Aladdin und die Wunderlampe

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Schauspiel

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Manuel Kressin Schauspieldirektor

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Sehr geehrte Damen und Herren, im folgenden Kapitel unseres Spielzeitheftes stellen wir Ihnen die Produktionen und Ensemblemitglieder des Schauspiels 2017/18 vor. Einige neue Gesichter werden Ihnen dort begegnen, Gesichter von Unbekannten, die Sie in dieser Spielzeit kennenlernen können. Und auch die neuen Schauspielerinnen und Schauspieler freuen sich darauf, Ihre Bekanntschaft zu machen. Begegnungen mit Unbekannten. Aufeinandertreffen von Menschen. Schließlich miteinander vertraut sein. Ich kann mir nichts Aufregenderes vorstellen als das! Jede neue Begegnung ist ein Abenteuer, voller Spannung, ob ein Kennenlernen gelingt, ob man eine gemeinsame Sprache finden, Vertrauen aufbauen kann. Und manches Kennenlernen führt dazu, dass man feststellen muss: Die Erwartungen wurden enttäuscht, der erste Eindruck trog, man sollte besser wieder getrennter Wege gehen. Auch ein vermeintliches Vertrautsein kann böse Überraschungen mit sich bringen. Doch jeder Mensch ist ein Abenteuer und hat eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. Und wir wollen so viele wie möglich davon erzählen …

Grußwort

Schauspieldirektor Manuel Kressin manuel.kressin@ tpthueringen.de

Bei meinem Vorsprechen als Schauspieler 2009 in Gera war ich so wahnsinnig beeindruckt von der Schönheit und Imposanz des Hauses, dass ich mir sagte: „Das ist eine Nummer zu groß für dich. Die werden dich niemals engagieren.“ Sie taten es, und in den letzten Jahren durfte ich die Herzlichkeit der Mitarbeiter und Zuschauer kennenlernen. Ich wurde mit den Häusern und Menschen in Altenburg und Gera so vertraut, dass ich sehr stolz bin, Ihnen nun als Schauspieldirektor mein Team und seine Geschichten vorstellen zu dürfen. Das Schauspielensemble ist voller Neugier und Lust auf ein Zusammentreffen mit Ihnen – ganz gleich ob zum ersten oder zum wiederholten Male.

Disponentin, Persönliche Referentin des Schauspieldirektors Kerstin Peupelmann

Ich wünsche uns allen viele schöne Begegnungen im Theater, bei denen wir durch die Kunst auf der Bühne uns, unsere Träume und Fantasie kennenlernen und spüren, wie vertraut wir uns sein können.

T 03447 585188 svea.haugwitz@ tpthueringen.de

T 03447 585318 kerstin.peupelmann@ tpthueringen.de Dramaturgin Svea Haugwitz

Herzlich Ihr Manuel Kressin

Schauspieldirektor

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Svea Haugwitz Dramaturgin fĂźr Schauspiel und Puppentheater

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Olav Krรถger Schauspielkapellmeister

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Maximilian Popp Schauspieler

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Menschen im Hotel Schauspiel-Symphonie von Vicki Baum In einer Bearbeitung von Manuel Kressin In der Reihe Die goldenen 20er Ab 16 Jahren

MATINEE So. 24. September 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Großes Haus PREMIERE Fr. 29. September 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

„Sehen Sie sich die Leute an! Die haben ja doch kein Gesicht. Alle sind Attrappen miteinander. Sie sind alle tot und wissen’s gar nicht.“ Dr. Otternschlag

Im Berliner Grand Hotel herrscht ein Kommen und Gehen. Die unterschiedlichsten Leute übernachten hier, treffen aufeinander und leben doch aneinander vorbei. Da ist die Primaballerina Grusinskaya, die, einst groß und umjubelt, nun nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Sie lechzt nach Aufmerksamkeit und kann doch in ihrem gegenwärtigen Leben keinen Sinn mehr finden. Da begegnet ihr der Baron Gaigern und sie verbringt eine Liebesnacht mit ihm. Der verarmte Adelige aber hat ursprünglich ganz andere Pläne in dem Hotel verfolgt … Unterdessen trifft der todkranke Buchhalter Kringelein auf den morphiumsüchtigen Dauermieter Dr. Otternschlag. Der eine hungernd danach, die große Welt zu erleben, der andere vom Dasein gelangweilt. Dem Unternehmer Preysing schwimmen unterdessen die Felle weg und er sucht Trost in den Armen der Sekretärin auf Zeit, Fräulein Flamm. In diesem Hotel treffen Schicksale auf engem Raum aufeinander: Es wird geliebt, gehandelt, gestohlen, geredet und manchmal auch gestorben. Die unterschiedlichsten Menschen betreten durch die Drehtür eine eigene Welt, in der sich ihre Geschichten auf Zeit miteinander verzweigen, um dann wieder auseinanderzugehen. Der 1929 von Vicki Baum (1888-1960) geschriebene BestsellerRoman gibt nicht nur Einblick in die Vorgänge hinter verschlossenen Zimmertüren, sondern blickt auch hinter die Fassaden der Gesellschaft. Bereits 1932 lief die erste Verfilmung unter dem Titel Grand Hotel mit einem Staraufgebot in den Kinos und gewann den Oscar als Bester Film. Manuel Kressins Stückfassung spürt der gleichsam komödiantischen, kritischen und tragischen Geschichte nach. Als Schauspiel-Symphonie konzipiert, werden Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera die Inszenierung begleiten.

Inszenierung Manuel Kressin Bühne, Kostüme Kristopher Kempf Komposition, Musikalische Leitung Olav Kröger Choreografie, Tanz Katerina Vlasova Dramaturgie Svea Haugwitz

Mit freundlicher Unterstützung der

Gera So. 01.10.17 · 14:30 Uhr / So. 08.10.17 · 18:00 Uhr / Fr. 27.10.17 · 19:30 Uhr Sa. 28.10.17 · 14:30 Uhr / Fr. 03.11.17 · 19:30 Uhr / Do. 28.12.17 · 19:30 Uhr 55


Elling PREMIEREN Sa. 7. Oktober 2017 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Heizhaus So. 14. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 18:00 Uhr · Bühne am Park

Schauspiel von Axel Hellstenius Nach dem Roman Blutsbrüder von Ingvar Ambjørnsen Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs Ab 14 Jahren

„Die Vorstellung von Reinkarnation hat mir oft zu schaffen gemacht. Ich kann mir wirklich nur vorstellen, dass ein Typ wie ich es unendlich weit bis zum Nirwana hat.“ Elling Inszenierung Caro Thum Bühne, Kostüme Anike Sedello Dramaturgie Svea Haugwitz

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Nach ihrem Aufenthalt in der Psychiatrie bekommen Elling und Kjell Bjarne ihre erste eigene Wohnung, um nach und nach wieder in das „normale“ Leben integriert zu werden. Dabei haben beide mit allerlei Problemen und ihren persönlichen Ticks zu kämpfen. Die Hürden des Alltags beginnen bereits beim Telefonieren. Die Vorstellung, mit jemandem zu sprechen, den man nicht sieht, erscheint Elling als vollkommen unnatürlich. Kjell Bjarne hingegen ist vollends begeistert von den Möglichkeiten, die das neue Medium bietet: Nächtelang hängt er am Telefon und lauscht neugierig Sexhotlines, was eine horrende Telefonrechnung zur Folge hat. Doch nach und nach gelingt es dem ungleichen Duo immer besser, sein neues Leben selbstständig zu meistern: Während Kjell Bjarne mit der hochschwangeren Nachbarin anbändelt, verfasst Elling Gedichte, die er auf Sauerkrautpackungen im Supermarkt klebt. So finden beide ihren ganz speziellen Umgang mit dem Leben „da draußen“. Die Komödie über eine besondere Männerfreundschaft basiert auf dem Roman Blutsbrüder aus der vierteiligen Elling-Reihe des norwegischen Autors Ingvar Ambjørnsen (*1956). Die Erzählungen um das schrullige Muttersöhnchen Elling überzeichnen die kleinen Neurosen, die viele „normale“ Menschen von sich kennen. Aber was heißt schon „normal“? Mit Witz und voller Hoffnung erzählt Elling vom Festhalten und Loslassen und von der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft. Nach den Erfolgen Kassandra, Effi Briest und Kruso konnte Caro Thum für diese Inszenierung erneut gewonnen werden.

Altenburg So. 15.10.17 · 18:00 Uhr / Fr. 27.10.17 · 19:30 Uhr / So. 29.10.17 · 18:00 Uhr Fr. 10.11.17 · 19:30 Uhr / Mi. 13.12.17 · 18:00 Uhr Gera So. 04.02.18 · 18:00 Uhr / Sa. 10.03.18 · 19:30 Uhr / Do. 29.03.18 · 19:30 Uhr Gastspiel im Stadttheater Aschaffenburg Fr. 15.12.17 · 19:30 Uhr 56


Johannes Emmrich Schauspieler

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Mechthild Scrobanita Schauspielerin

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Mutter Courage und ihre Kinder

Drama von Bertolt Brecht Musik von Paul Dessau Ab 14 Jahren

THEATERFRÜHSTÜCK So. 8. Oktober 2017 Landestheater Altenburg 11:00 Uhr · Heizhaus PREMIERE Sa. 14. Oktober 2017 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

„In dem Krieg is’ noch allerhand für uns drin.“ Mutter Courage

Anna Fierling, genannt Mutter Courage, zieht gemeinsam mit ihren Kindern durch Europa, das mitten im Dreißigjährigen Krieg von Leid und Not gezeichnet ist. Sie versorgt die Truppen mit Waren und ernährt durch diesen Handel ihre Familie. Doch der Krieg fordert seinen Tribut: Ihren ersten Sohn Eilif verliert Mutter Courage an den Heeresdienst, einige Jahre später wird ihr zweiter Sohn Schweizerkas als Zahlmeister angeheuert. Bei einem Überfall wird er in Gefangenschaft genommen. Courage verkauft ihren Wagen, um mit Hilfe von Bestechungsgeldern den Sohn zu befreien. Doch die Mutter verhandelt zu lang, Schweizerkas wird getötet. Während sie allein mit ihrer stummen Tochter Kattrin weiterzieht, mal begleitet vom Feldprediger, mal vom Koch mit einem Besuch beehrt, richtet der Krieg immer mehr Verwüstung an. 1939 im schwedischen Exil geschrieben, wollte Bertolt Brecht (18981956) mit seinem Lehrstück die skandinavischen Länder davor warnen, sich aus wirtschaftlichen Gründen am II. Weltkrieg zu beteiligen. Diese Mission scheiterte. Dennoch steht die Figur der Mutter Courage noch heute als Sinnbild für eine kapitalistische Gesellschaft, die es versteht, aus Leid und Not Profit zu ziehen. Die von Brecht gegründete Form des epischen Theaters hat zum Ziel, mit Hilfe unterschiedlicher Verfremdungstechniken den Zuschauer rational zu fordern. Wichtig dabei ist auch die Musik, die das Bühnengeschehen immer wieder unterbricht: „Die Musik Paul Dessaus zur Courage ist nicht hauptsächlich eingängig; wie beim Bühnenbau war auch bei ihr dem Publikum etwas zu tun übriggelassen: das Ohr hatte die Stimmen und die Weise zu vereinigen. Kunst ist kein Schlaraffenland“, schrieb Brecht später. Turgay Doğan untersucht in seiner Inszenierung die Mittel des epischen Theaters, entdeckt sie neu und entwickelt sie weiter.

Inszenierung Turgay Doğan Bühne, Kostüme Lilith-Marie Cremer Musikalische Leitung Olav Kröger Video Katrin Köhler Dramaturgie Svea Haugwitz

Altenburg Fr. 20.10.17 · 19:30 Uhr / Di. 31.10.17 · 18:00 Uhr 59


SOIREE Sa. 11. November 2017 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr · Heizhaus PREMIERE Sa. 25. November 2017 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr · Großes Haus

Der gestiefelte Kater

Schauspiel frei nach dem Märchen der Brüder Grimm Für die Bühne bearbeitet von Christine Bossert Ab 6 Jahren

„Schau in den Spiegel und sieh Dich an. Wer bist Du? Was wirst Du? Und was ist Deine Bestimmung?“ Kater

Inszenierung Christine Bossert Bühne, Kostüme Ulrike Reinhard Dramaturgie Manuel Kressin

F Mit freundlicher Unterstützung der Ewa und der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Der junge Alex ist unglücklich: Er soll in der nicht gut gehenden Mühle seiner Familie arbeiten, die nicht viel abwirft, schwärmt unglücklich für die „Prinzessin“ einer Bäckerei und hat dann noch diesen eitlen Kater am Hals, der ihm als vollkommen nutzlos erscheint. Doch dieses Fellknäuel entpuppt sich als großer Retter. Der Kater kann nämlich nicht nur sprechen und singen, sondern ist zudem ein äußerst schlaues Köpfchen. Er ist der festen Überzeugung, dass es nichts bringt, kleine Brötchen zu backen. Der Kater hat größere Pläne! Zusammen mit seinen Katzen-Kumpels hilft er Alex trickreich, sodass sich dessen Sorgen und Probleme lösen. Was er dafür haben will? Nichts weiter als ein Paar schöne Stiefel. Vielleicht kann er mit ihnen ja auch seinem Herzenskätzchen imponieren?! In ihrer eigenen Textfassung holt Christine Bossert das Grimmsche Märchen in die Gegenwart und entführt Groß und Klein in Mühlen, kleine Backstuben und einflussreiche Großbäckereien; denn warum sollen Märchen nicht auch heutzutage geschehen können? Die Lieder des Stückes runden die Geschichte ab und sind alles andere als Katzenjammer.

Altenburg So. 26.11.17 · 16:00 Uhr / So. 03.12.17 · 18:00 Uhr / So. 10.12.17 · 16:00 Uhr So. 17.12.17 · 18:00 Uhr / Di. 26.12.17 · 18:00 Uhr 60


Alexandra Sagurna Schauspielerin

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Ioachim Zarculea Schauspieler

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Aladdin und die Wunderlampe

Märchen aus 1001 Nacht Für die Bühne bearbeitet von Manuel Kressin Ab 6 Jahren

PREMIERE Do. 30. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 9:00 Uhr · Großes Haus

„Bist du bereit für ein kleines Abenteuer?“ Hadschi Hadschi

In einer dunklen Höhle mitten im Orient liegt eine alte Öllampe mit besonderen Kräften: Ein Dschinn wartet in ihrem Innern darauf, seinen Meister zu finden. Der böse Zauberer Hadschi Hadschi weiß davon und will sich diese Magie zunutze machen. Von der Gier nach Macht getrieben, sucht er sich einen „Tölpel“, der ihm die Lampe beschafft. In Bagdad trifft er den jungen Aladdin. Gemeinsam mit seiner Mutter lebt der Junge dort in einem Armenviertel. Um sein Vertrauen zu gewinnen, gibt Hadschi Hadschi sich als Bruder des verstorbenen Vaters aus. Angeblich will er Aladdin als Schüler unter seine Fittiche nehmen. Als Aladdin aber in der Höhle steht, ahnt er, dass etwas an der Sache faul ist und beginnt, mit dem Zauberer zu verhandeln. Hadschi Hadschi wird rasend vor Wut und lässt den Jungen mitsamt der Öllampe in der Höhle schmoren. Doch Aladdin entdeckt das Geheimnis der Lampe. Mithilfe des Dschinns kann er sich befreien. Und nicht nur das: Plötzlich stehen ihm ungeahnte Möglichkeiten offen. Das Herz der von ihm angebeteten Prinzessin Bedrulbudur zu erobern, scheint nun ganz leicht. Aber kann man sich wirklich die Liebe eines anderen einfach herbeiwünschen? Aladdin und die Wunderlampe ist eines der bekanntesten Märchen aus 1001 Nacht. Es zeichnet ein magisches Bild des Orients: Dort, wo heute Krieg und Terror herrschen, gab es einst prächtige Paläste und Pagoden, blühenden Handel, Schätze, idyllische Oasen und unberührte Wüsten. In der temporeichen Inszenierung erscheinen Dschinns, verschwinden Paläste und fliegen Teppiche. Der türkische Percussionist Ömer Avcı hat eigens für das Stück Musik komponiert. Ausstatter Kristopher Kempf hat die Stoffe für dieses Stück zum Teil selbst aus Indien mitgebracht. Mit Gesang und Tanz im Farbenspiel der Kostüme und zu orientalischen Melodien werden Träume und Wünsche wahr.

Inszenierung Manuel Kressin Bühne, Kostüme Kristopher Kempf Musik Ömer Avcı Dramaturgie David Schönherr

F Mit freundlicher Unterstützung der Ewa und der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Gera So. 03.12.17 · 16:00 Uhr / So. 17.12.17 · 11:00 Uhr / So. 24.12.17 · 11:00 Uhr Mo. 25.12.17 · 16:00 Uhr 63


Venedig im Schnee PREMIEREN So. 3. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 18:00 Uhr · Bühne am Park Sa. 30. Dezember 2017 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Heizhaus

Komödie von Gilles Dyrek Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker Ab 14 Jahren

„Die wahre Wohltätigkeit zeigt sich darin, nur Sachen zu spenden, die auch funktionieren.“ Nathalie

Inszenierung Dr. Klaus Hoser Bühne, Kostüme Mathias Rümmler Dramaturgie Svea Haugwitz

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Als Jean-Luc in Paris zufällig seinem alten Studienkollegen Christophe begegnet, lädt er ihn und seine Freundin spontan zum Abendessen in seine Wohnung ein. Diese hat er gerade mit seiner Freundin Nathalie frisch bezogen. Die Renovierungsarbeiten sind noch nicht gänzlich abgeschlossen, aber dennoch möchte das verliebte Paar stolz die neue Heimstätte präsentieren. Doch Jean-Luc ahnt nicht, welche Gäste er sich ins Haus geholt hat! Während er und Nathalie in harmonischen Zärtlichkeiten schwelgen, hat es zuvor bei Christophe und seiner Freundin Patricia ordentlich gekracht. Patricia nämlich hat überhaupt keine Lust, den Abend mit fremden Leuten und Smalltalk zu verbringen. Kurzerhand entschließt sie sich, gar nicht zu sprechen. Ihre Schweigsamkeit löst bei den Gastgebern Irritationen aus. Das glücklichnaive Pärchen mutmaßt schließlich, dass Patricia Ausländerin sei. Gerne nimmt die zornige Freundin dieses Missverständnis auf und entwickelt eine diabolische Freude daran, die Grenzen der Gastfreundschaft und Toleranz von Jean-Luc und Nathalie auszuloten. Intelligent und bissig befasst sich Gilles Dyrek (*1966) in Venedig im Schnee mit unterschiedlichen Facetten des Themas Solidarität. In pointierten Dialogen entpuppt sich die wohlmeinende Mildtätigkeit auch als Geste vermeintlicher Überlegenheit. Dabei geraten die Protagonisten im Netz aus Missverständnissen, Verwechslungen und Orientierungslosigkeit immer wieder in komödiantische Situationen und treten von einem Fettnäpfchen ins nächste. Dr. Klaus Hoser, der u. a. noch unter Bertolt Brecht hospitierte und 1962-1975 das Forum Theater in Berlin leitete, wird diese Gratwanderung zwischen Boulevardkomödie und Gesellschaftssatire inszenieren. Altenburg So. 31.12.17 · 20:00 Uhr (Silvesterparty) / Sa. 13.01.18 · 19:30 Uhr So. 28.01.18 · 18:00 Uhr / Fr. 09.02.18 · 19:30 Uhr / Sa. 24.03.18 · 19:30 Uhr Gera Fr. 08.12.17 · 19:30 Uhr / Do. 14.12.17 · 19:30 Uhr / Sa. 16.12.17 · 19:30 Uhr Do. 21.12.17 · 19:30 Uhr / Mo. 25.12.17 · 19:30 Uhr

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Nolundi Tschudi Schauspielerin

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Manuel Struffolino Schauspieler

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Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire)

Drama in drei Akten von Tennessee Williams Deutsch von Helmar Harald Fischer Ab 16 Jahren

MATINEE So. 14. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Chorsaal PREMIERE Fr. 19. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

„Findest du nicht, dass dein überlegenes Auftreten ein bisschen fehl am Platz ist?“ Stella

Die gutbürgerliche Blanche DuBois fährt zu ihrer Schwester Stella nach New Orleans. Als sie ankommt, ist sie von den Verhältnissen, in denen sie Stella vorfindet, erschrocken: Proletarisch lebt sie mit ihrem Mann Stanley in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Auch Stanley entspricht nicht Blanches Vorstellungen. Als kultivierte Dame erwartet sie, von den Gentlemen hofiert und umsorgt zu werden. Hinzu kommt, dass ihr labiles Wesen besondere Aufmerksamkeit und Geduld von den Mitmenschen fordert. Stanley hingegen ist eher grob geschnitzt. Er vergnügt sich mit seinen Kumpels bei Poker, Bowling und Alkohol. Entsprechend nehmen die Spannungen zwischen Stanley und Blanche zu. Und dann stellt sich heraus, dass Blanche die Reise zu ihrer Schwester nicht ohne Grund angetreten hat: Das Elternhaus der Schwestern, „Belle rêve“, ist verloren, als Lehrerin wurde sie entlassen und aus der Stadt gewiesen. Doch diese Wirklichkeit ist für Blanche unerträglich. Sie verfängt sich mehr und mehr in den Fäden, die sie zwischen Realität und Fantasie spannt. Als Stanley dann die Gründe für ihr Unglück erfährt, hat er gegen Blanche ein entscheidendes Druckmittel. Das Drama von Tennessee Williams (1911-1983) beschreibt die verzweifelte Lage einer Frau, die alles verloren hat – sogar sich selbst. Als psychologische und soziale Studie beleuchtet das Stück eine von Männlichkeit dominierte Gesellschaft, in der die feinfühlige Blanche vergebens einen Platz sucht. A Streetcar Named Desire wurde 1947 in New York uraufgeführt und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Verfilmung 1951 mit Marlon Brando als Stanley wurde mit dem Oscar prämiert. Nach Bluthochzeit widmet sich der griechische Regisseur Akillas Karazissis erneut einem Stoff, bei dem temperamentvoll existenzielle Fragen nach Werten, Traditionen und Lebensentwürfen gestellt werden.

Inszenierung Akillas Karazissis Bühne, Kostüme Kathrin Krumbein Dramaturgie Mona Becker, Svea Haugwitz

Gera Sa. 20.01.18 · 19:30 Uhr / Fr. 26.01.18 · 19:30 Uhr 67


SOIREE So. 11. Februar 2018 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr · Heizhaus

Die große Liebe war es nicht – Die Ruth-Brandin-Story

PREMIEREN So. 18. Februar 2018 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr · Großes Haus Fr. 16. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

Schauspiel mit Musik Von Svea Haugwitz und Manuel Kressin Auftragswerk · Uraufführung

„Mich hat noch keiner, nicht einer, beim Twist geküsst. Weil das sehr schwierig ist beim Twist.“ Ruth Brandin

Inszenierung Martina Bode Bühne, Kostüme Peer Palmowski Musikalische Leitung Olav Kröger Dramaturgie Svea Haugwitz

Ende der 1950er Jahre begann Ruth Brandins (*1940) steiler Aufstieg von der Krankenschwester zum international gefeierten Schlagerstar. Sie war einer der ersten Teenie-Stars der DDR. Über achtzig Titel hat Brandin während ihrer knapp 20-jährigen Karriere produziert. Die Lieder erzählen von der Liebe und den Sehnsüchten einer jungen Generation. Es sind unbeschwerte Texte mit tanzbaren Rhythmen, die der Aufbruchsstimmung jener Jahre entsprechen. Doch die junge, selbstbewusste Frau eckte immer wieder an, vor allem bei den Staatsorganen. Als man ihr die Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit antrug, lehnte sie dies konsequent ab. Und so wurde ihre Karriere systematisch zerstört, bis sie sich mit ihrem letzten Auftritt 1974 in Gera von der Bühne verabschieden musste. Danach betrieb sie mit ihrem Mann das „Café Nord“ in Berlin und zog sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück, bis sie schließlich die DDR verließ. Ruth Brandins Geschichte zeigt, wie in der DDR kein Lebensbereich von der staatlichen Kontrolle verschont blieb, selbst die scheinbar so apolitische Branche des Schlagers. Es war die freie Entscheidung der Sängerin, sich dem totalitären System zu verweigern. Theater&Philharmonie Thüringen möchte mit dem Stück die Stärke und Unbeugsamkeit einer Frau würdigen, deren Karriere ruiniert wurde, deren Persönlichkeit aber niemand brechen konnte.

Altenburg Fr. 02.03.18 · 19:30 Uhr / So. 04.03.18 · 14:30 Uhr / Fr. 09.03.18 · 19:30 Uhr Mo. 02.04.18 · 18:00 Uhr Gera Fr. 23.03.18 · 19:30 Uhr / So. 25.03.18 · 14:30 Uhr / Sa. 31.03.18 · 19:30 Uhr So. 06.05.18 · 14:30 Uhr 68


Danijel Gavrilovic Schauspieler

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Michaela Dazian Schauspielerin

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Biedermann und die Brandstifter

Ein Lehrstück ohne Lehre Tragikomödie von Max Frisch Ab 15 Jahren

PREMIERE So. 25. Februar 2018 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr · Heizhaus

„Und überhaupt: Kann man eigentlich nichts anderes mehr denken in dieser Welt? Das ist ja zum Verrücktwerden, ihr mit euren Brandstiftern die ganze Zeit.“ Biedermann

Der Haarölfabrikant Gottlieb Biedermann ist sicherlich nicht das Paradebeispiel eines moralisch guten Menschen. Als er eines Abends jedoch unerwarteten Besuch eines obdachlosen Ringers bekommt, versucht er seine Menschlichkeit unter Beweis zu stellen. Kurzerhand quartiert er den Fremden auf seinem Dachboden ein. Auch als wenig später eine weitere, eigenartige Gestalt bei ihm zu Hause auftaucht, zeigt sich Biedermann gastfreundlich und zuvorkommend. Ganz zum Missfallen seiner Frau Babette – hält sie die Männer doch für eben jene gefährlichen Brandstifter, die seit einiger Zeit ihr Unwesen in der Stadt treiben. Doch Biedermann kann sich eine Bedrohung durch die beiden nicht vorstellen, obgleich diese keinen Hehl daraus machen, dass sie Brandstifter sind und Benzinfässer auf den Dachboden schleppen. Aber es kann ja nicht sein, was nicht sein soll. Auch dem stets warnenden Feuerwehrchor will Biedermann nicht zuhören. Der Schweizer Autor Max Frisch (1911-1991) formulierte mit seiner Tragikomödie Biedermann und die Brandstifter eine brisante Gesellschaftskritik. Querverbindungen zur Biedermeier-Epoche zeigen sich nicht nur im Namen des Protagonisten. Sein Verhalten ist bestimmt durch den Rückzug ins Private und ein Desinteresse am politischen Zeitgeschehen. Auf seine Geschäfte konzentriert, erkennt Biedermann die Gefahr selbst dann nicht, als sie sich direkt vor seiner Nase in seinem eigenen Haus befindet. Frisch hat sein Stück selbst als ein Lehrstück ohne Lehre untertitelt. Zudem fügte er als besonderes Stilmittel einen für die antiken Tragödien typischen Chor ein, der in der Inszenierung von Angelika Zacek von Bürgerinnen und Bürgern der Region gesprochen wird.

Inszenierung Angelika Zacek

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Altenburg Sa. 03.03.18 · 19:30 Uhr / Sa. 17.03.18 · 19:30 Uhr / Sa. 28.04.18 · 19:30 Uhr 71


Die Känguru-Chroniken PREMIERE So. 22. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 18:00 Uhr · Bühne am Park

Stück von Marc-Uwe Kling Ab 14 Jahren

„Tja, so ist das in der Welt. Der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld.“ Das Känguru

Inszenierung Alexander Flache Dramaturgie Svea Haugwitz

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

„Ach. Mein, dein. Das sind doch bürgerliche Kategorien“, sagt das Känguru. Nach diesem Motto hat es sich nicht nur sämtliche Zutaten für die Eierkuchen zusammengeschnorrt, sondern zieht auch einfach gleich beim (Achtung, böses Wort!) „Kleinkünstler“ Marc-Uwe ein. Dort liegt es in der Hängematte, wirft sich Schnapspralinen ins Maul und arbeitet seine Not-to-do-Liste ab: Es verzichtet auf alles, was es als schlecht für sich, andere oder die Umwelt einstuft – und vollzieht damit gewissermaßen eine Umkehrung des Kategorischen Imperativs. Nicht auf dieser Liste stehen die Besuche der Kneipe „Bei Herta“. Deren resolute Wirtin lebt, arbeitet und diskutiert nach ihrem Leitspruch: „Du denkst dir vielleicht, du bist hart, aba ick bin Herta!“. Als es dem Känguru doch zu langweilig wird, gründet es „Das Asoziale Netzwerk“ – eine Anti-Terror-Organisation gegen den Kapitalismus und das Böse in der Welt. Gemeinsam mit dem Kleinkünstler zieht es im Namen des Netzwerks umher, um Patrioten und Nazis zu boxen, Graffiti zu korrigieren oder Mitarbeiter verschiedener Banken durch scheinbar entwaffnende Ehrlichkeit zum Umdenken zu bewegen. Poetry-Slammer und Autor Marc-Uwe Kling (*1982) hat mit dem kommunistischen Känguru eine Figur geschaffen, die gesellschaftliche Fragen unserer Zeit aufgreift, hinterfragt und dazu anregt, einmal mehr um die Ecke zu denken. Charakteristisch ist neben dem angewachsenen Beutel, der so manch erstaunlichen Inhalt verbirgt, sein freches Mundwerk. Die (Hör-)Buchreihe Die Känguru-Chroniken, welche die Grundlage für diese Theateradaption bildet, hat in den letzten Jahren nicht nur das studentische Publikum amüsiert. Für die Theaterfassung hat Marc-Uwe Kling zusätzlich eigene Lieder eingefügt. Sie zeigt philosophische und amüsante Anekdoten aus dem WG-Leben der Protagonisten. Gera Fr. 27.04.18 · 19:30 Uhr / Sa. 05.05.18 · 19:30 Uhr

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Thorsten Dara Schauspieler

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Thomas C. Zinke Schauspieler

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Sommerevent · Open Air

Der eingebildet Kranke

Komödie von Molière Ab 15 Jahren

PREMIERE So. 10. Juni 2018 Schlosspark Altenburg 18:00 Uhr Kleine Teehauswiese

„Ach! Ach! Ich kann nicht mehr. Das wird mein Tod sein!“ Argan

Argan ist Hypochonder. Es geht ihm jeden Tag aufs Neue schlecht. Deshalb umgibt er sich mit einer Schar von Ärzten und Apothekern. Die bestärken ihn gern in seiner eingebildeten Krankheit und nutzen seine Wehwehchen aus, um diverse Untersuchungen und Behandlungen anzuordnen. Vor allem stellen sie Argan ihre Arbeit auch gern in Rechnung. Leidtragende ist die Tochter Angélique. Da ihr Vater unbedingt einen Arzt in der Familie haben möchte, soll sie den Medizinstudenten Thomas heiraten – verliebt ist sie aber in Cléanthe. Stiefmutter Bélinde sähe Angélique ohnehin am liebsten im Kloster und Argan unter der Erde. Doch das Dienstmädchen Toinette und Argans Bruder Béralde entwerfen einen Plan ... Der eingebildet Kranke ist das letzte Stück des französischen Dramatikers Jean-Baptiste Poquelin, genannt Molière (1622-1673). Heute gilt er als Schöpfer der französischen Komödienkunst und Begründer der neueren Charakterkomödie. Die zeitlosen Themen seiner Stücke sind die Laster und die Schwächen der Menschheit; in Der eingebildet Kranke sind es u. a. Habgier und Selbstmitleid. Die parodierte Überheblichkeit und Unwissenheit der Ärzte war Molière gut bekannt: Er litt unter einem labilen Gesundheitszustand. In der Uraufführung spielte Molière den eingebildet Kranken selbst. Der Zufall wollte es, dass er während einer Vorstellung auf der Bühne einen Anfall erlitt und kurz darauf – noch im Kostüm – verstarb. Theater&Philharmonie Thüringen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Schloss- und Kulturbetrieb Residenzschloss Altenburg sein Sommerevent an einem ganz besonderen Ort. Unter freiem Himmel im Schlosspark sitzend, können sich die Zuschauer mit der Komödie die milden Abendstunden versüßen.

Inszenierung Manuel Kressin Bühne, Kostüme Gesine Pitzer Dramaturgie Svea Haugwitz

Altenburg Fr. 15.06.18 · 20:00 Uhr / Sa. 16.06.18 · 20:00 Uhr / So. 17.06.18 · 18:00 Uhr Fr. 22.06.18 · 19:30 Uhr / Sa. 23.06.18 · 20:00 Uhr / So. 24.06.18 · 18:00 Uhr 75


Fährt der alte Lord, mit der Made fort PREMIERE Sa. 3. Februar 2018 Landestheater Altenburg 21:00 Uhr Theater unterm Dach

Musikalisch-literarischer Heinz-Erhardt-Abend In der Reihe Kabarett der Komödianten Zum 108 5/6. Geburtsjahr des Komikers, Musikers und Dichters

„Alles geht natürlich zu – nur meine Hose geht natürlich nicht zu.“ Heinz Erhardt

Inszenierung Kerstin Peupelmann Bühne, Kostüme Hilke Förster Dramaturgie Felix Eckerle

Seine Wortspiele sind legendär, seine Gedichte und Lieder amüsieren bis heute alle Generationen. Es sind die alltäglichen Kleinigkeiten, die Bedürfnisse des „kleinen Mannes“, die Heinz Erhardt (1909-1979) beschäftigen, die er parodiert und mit sprachlicher Akrobatik ad absurdum führt. Spitzbübisch gewitzt scheint er leichtfüßig albern. Und doch verbergen sich hinter seinen Texten kleinere und größere Weisheiten, die zum Nachdenken anregen. Die Collage aus Texten und Liedern ist der Auftakt unserer neuen Kleinkunst-Reihe Kabarett der Komödianten.

Kabarett der Komödianten

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

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Mit diesem neuen Format laden wir Sie ein, sich gemeinsam mit dem Ensemble auf das Gebiet der Kleinkunst zu begeben. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründete Max Reinhardt die Tradition, den Schauspielern eine kleine Bühne zu bieten, auf der sie voller Lust all das ausleben konnten, was in den laufenden Spielplan der großen Bühnen nicht mehr hineinpasste. Was bei Reinhardt im Keller des Deutschen Theaters stattfand, passiert im Landestheater Altenburg unter dem Dach, in Gera in der TheaterFABRIK. Mit wechselnden Programmen laden die Ensemblemitglieder dazu ein, Ihnen in Salon-Atmosphäre heimliche Talente und Leidenschaften darzubieten, die für die großen Bühnen viel zu intim wären.


Ines Buchmann Schauspielerin

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Bruno Beeke Schauspieler

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Theater außer Haus

Unduldsame Gespräche Luthers Lust und Leidenschaft In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft Mit und über Luther sprechen möchte das Schauspielprojekt zum Reformationsjahr. Gespräche und Briefwechsel zwischen dem Reformator und Katharina von Bora, Thomas Münzer und Philipp Melanchton sind nicht nur hinsichtlich ihres religionsphilosophischen Diskurses spannend, sondern erzählen auch von besonderen Freundschaften. Neben diesen authentischen Dokumenten gibt es aber auch fiktives Material. Götz von Berlichingen unterhält sich in Goethes gleichnamigem Schauspiel mit Luther und auch Kleists Michael Kohlhaas begegnet ihm im Zwiegespräch über Recht und Moral. Die szenische Lesung mit Orgelmusik wird anlässlich des Reformationsjahres als mobile Produktion für den Kirchenraum konzipiert. Sie reflektiert sowohl das Denken und Reden Luthers, als auch das Sprechen über den Menschen, der die christliche Kirche in ihren Grundfesten erschüttert hat. Konzeption Manuel Kressin Musik Olav Kröger

Literatur in den Häusern der Region Ein Abend der ganz besonderen Begegnung: Schauspielerinnen und Schauspieler werden von Privatleuten in ihre Wohnungen eingeladen, um in einem persönlichen Rahmen vor Publikum aus literarischen Werken zu lesen. Wenn Sie Interesse daran haben, Ihr Heim für einen Abend in einen literarischen Salon zu verwandeln, so melden Sie sich bitte bei Marketingleiterin Barbara Altenkirch. Wer als Gast dabei sein möchte, bucht eine Kombination aus Werk und Schauspieler. Anschließend erfährt man, an welchem Ort die Lesung stattfindet.

Schmökern in Schmölln Eine Lesereihe der Stadt- und Kreisbibliothek Schmölln In Kooperation mit dem Bibliotheksverein Schmölln Zu ausgewählten Terminen findet in der Stadtbibliothek Schmölln eine Lesung statt, in der Ensemblemitglieder von Theater&Philharmonie Thüringen von ihnen bevorzugte Lyrik, Epik und Dramatik zu Gehör bringen.

Mo. 30. Oktober 2017 19:30 Uhr Salvatorkirche Gera

Kontakt Barbara Altenkirch Leiterin Marketing T 0365 8279242 barbara.altenkirch@ tpthueringen.de Sa. 10. Februar 2018 19:30 Uhr in Gera, Altenburg und im Altenburger Land Termine werden zeitnah bekanntgegeben. Stadt- und Kreisbibliothek Schmölln Markt 42/43 04626 Schmölln Karten sind ausschließlich an der Abendkasse zu erwerben. 79


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Heiße Eisen

Klassenzimmerstück von Peter Przetak Uraufführung Ab 13 Jahren

PREMIERE Di. 17. April 2018 Landestheater Altenburg 10:00 Uhr Theater unterm Dach

„Na klar, an allem sind immer die Eltern Schuld.“ Karl

Ein Psychologe wird in eine Schulklasse gebeten, um über das Thema Moral und Willensfreiheit zu referieren. Nur … er kommt nicht dazu! Denn ein Schüler, der diese Klasse besucht, hat einen Abschiedsbrief hinterlassen und ist verschwunden. In Sorge um seinen Sohn unterbricht der aufgebrachte Vater den Unterricht. Um zu ergründen, was seinen Sohn umgetrieben hat, will er die Schüler dazu bringen, ihr Schweigen zu brechen. Um die Situation zu deeskalieren, verwickelt der Psychologe den Vater in ein Gespräch, das mehr und mehr zu einem Duell der Weltanschauungen wird. Auf der einen Seite steht ein Vater, der seinen Sohn eigentlich nie wirklich wahrgenommen, sondern seine eigenen Wünsche auf ihn projiziert hat. Ein von einem Männlichkeitsideal durchtränkter Es-Soldat, dessen Werte nun auf den Prüfstand müssen. Auf der anderen Seite steht der Psychologe, der sich bemüht, die Situation zu entschärfen, dabei an seine eigenen pazifistischen Grenzen stößt und dessen Weste auch nicht so rein ist, wie er glauben zu machen sucht.

Inszenierung Nanna Przetak Dramaturgie, Pädagogische Begleitung Peter Przetak

Buchung Marco Schmidt Jugendreferent T 0365 8279102 marco.schmidt@ tpthueringen.de

Das Klassenzimmerstück Heiße Eisen wurde eigens von unserem Theaterpädagogen und Leiter der TheaterFABRIK Peter Przetak geschrieben. Es bringt den Schülern auf eine unprätentiöse Weise nahe, wie sich inkongruente Kommunikation, Despotismus und Egozentrik auf eine Eltern-Kind-Beziehung, aber auch auf die Gesellschaft auswirken.

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Vanessa Rose Schauspielerin

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Wiederaufnahmen

Vom Gefühl her: Fuck u! Stück über Drogenkonsum von Dirk Laucke Auftragswerk ∙ Uraufführung „Die Inszenierung wirkt nicht wie ein einstudiertes Stück und das ist zugleich das Erschreckende.“ Osterländer Volkszeitung Inszenierung Andreas Bauer Bühne, Kostüme Petra Linsel Musik Hubl Greiner Dramaturgie Svea Haugwitz

Altenburg Do. 07.12.17 · 18:00 Uhr Sa. 09.12.17 · 19:30 Uhr Gera Sa. 21.10.17 · 19:30 Uhr Mi. 15.11.17 · 18:00 Uhr Do. 16.11.17 · 18:00 Uhr Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

„Der Schoß ist fruchtbar noch…“ Literarisch-musikalische Hommage an Bertolt Brecht Mit Christiane Nothofer und Manuel Kressin Musikalische Leitung, Klavier Olav Kröger Dramaturgieassistenz Anna Borcherding

Gera So. 12.11.17 · 14:30 Uhr

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Gastspiele

Evelin Förster Das Lied der Gesellschaft Musik-Text-Collage mit Schlagerchansons von 1915-1935

Fr. 22. September 2017 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Heizhaus

My Sister Syria – Immigration & Terrorism By Paul Stebbings In englischer Sprache American Drama Group Europe

Mo. 18. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 17+20 Uhr · Großes Haus

Romeo and Juliet Tragedy by William Shakespeare In englischer Sprache American Drama Group Europe

Di. 27. Februar 2018 Bühnen der Stadt Gera 17+20 Uhr · Großes Haus

Kabarett Academixer, Leipzig

Fr. 26. Januar 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

Kabarett Academixer, Leipzig Mann o Mann

Kabarett Herkuleskeule, Dresden Lachkoma

Do. 8. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Bühne am Park So. 8. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 18:00 Uhr · Großes Haus 85


Dracula

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ThĂźringer Staatsballett

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Silvana Schrรถder Ballettdirektorin, Chefchoreografin

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„Es geht nicht um Kunst, auch nicht um bloßes Können. Es geht um das Leben, und darum, für das Leben eine Sprache zu finden.“ Pina Bausch

Liebes Publikum, liebe Freunde des Tanzes und des Thüringer Staatsballetts, für das Leben eine Sprache zu finden, das ist es, was ich in all meinen Balletten versuche – ob in biografischen Werken wie Piaf – La vie en rose oder Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin, in klassischen Choreografien wie Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder und fiktiven Erzählungen wie Dracula oder in den rockigen Balletten 27 und KeimZeit. Denn der Tanz ist eine Kunst, die uns eine neue, unmittelbare Sichtweise auf das Leben anderer und auf uns selbst schenken kann, und das ist seine große Stärke. Ich freue mich sehr, dass wir als erste Ballettpremiere dieser Spielzeit mit einem echten Klassiker für Sie aufwarten können: Nach langer Zeit tanzt das Thüringer Staatsballett wieder den Nussknacker. Die Neuproduktion der Gastchoreografin Birgit Scherzer wird begleitet vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und ist ein Weihnachtsballett für die ganze Familie, Groß und Klein. In der zweiten Premiere werde ich mich mit der faszinierenden Biografie von Władziu Valentino Liberace beschäftigen. Liberace war ein herausragender klassischer Pianist und zugleich ein großer Liebhaber des Pop, Jazz und Broadway. Er zog das Show-Business einer konventionellen Musikerkarriere vor, mit überraschenden Konsequenzen. Das Ballett folgt dem Künstler in seine selbst kreierte, unterhaltsame und zugleich höchst zerbrechliche Glitzerwelt. Die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts werden außerdem weiterhin in ihrem selbst erarbeiteten, exzellenten Ballettabend Junge Choreografen zu erleben sein. Auf Gastspielen wird die Compagnie mit Dracula und KeimZeit im Theater Erfurt und mit 27 in der Staatsoperette Dresden auftreten. Im Namen des gesamten Thüringer Staatsballetts bedanke ich mich für Ihre Unterstützung, Ihre Treue und Ihr Interesse an unserer Sparte. Wir freuen uns sehr darauf, Sie schon bald wieder zu unseren Vorstellungen willkommen zu heißen!

Grußwort

Ballettdirektorin, Chefchoreografin Silvana Schröder Künstlerischeorganisatorische Mitarbeiterin Karin Schneider T 0365 8279130 karin.schneider@ tpthueringen.de Manager, Dramaturg Dr. Daniel Siekhaus T 0365 8279161 daniel.siekhaus@ tpthueringen.de

Herzlich Ihre Silvana Schröder

Ballettdirektorin, Chefchoreografin

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Alina Dogodina Tänzerin

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Vitalij Petrov Tänzer

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Viktor Koldamov Tänzer

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Der Nussknacker

Ballett mit Orchester von Birgit Scherzer Musik von Peter Tschaikowski

MATINEE So. 19. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Großes Haus PREMIERE Fr. 24. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

„Ein Ballett ist wie eine Sinfonie.” Peter Tschaikowski

Am Weihnachtsabend erhält das junge Mädchen Clara von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker als Geschenk, den sie sofort lieb gewinnt. In der Nacht träumt Clara von ihrem Nussknacker, der mit einem Heer von Spielzeugsoldaten in die Schlacht gegen seinen Feind ziehen muss, den bösen Mäusekönig. Mit Claras Hilfe gelingt es dem Nussknacker, den Mäusekönig zu besiegen. Er nimmt das Mädchen daraufhin mit auf eine wundersame Reise durch das Land des Schnees bis hinein ins Königreich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ihre Gäste bereits erwartet ... Die Geschichte des Nussknackers, der zum Leben erwacht, basiert auf einer Erzählung des deutschen romantischen Schriftstellers E. T. A. Hoffmann (1776-1822). Mit Der Nussknacker zeigt das Thüringer Staatsballett zur Adventszeit den Weihnachtsballettklassiker schlechthin. 1892 vom Mariinski-Ballett in St. Petersburg zu Peter Tschaikowskis (1840-1893) unvergesslicher Musik uraufgeführt, hat das fantasievolle Märchenballett im Laufe des 20. Jahrhunderts weltweit die Herzen des Publikums erobert und bleibt bis heute eines der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Ballette aller Zeiten. Silvana Schröder ist es gelungen, für diese Neuproduktion die renommierte Choreografin und Intendantin Prof. Birgit Scherzer zu verpflichten. Gemeinsam mit ihrem erfahrenen Produktionsteam, dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera, dem Thüringer Staatsballett und unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendballetts von Theater&Philharmonie Thüringen lädt die Choreografin zu einem wunderbaren Weihnachtsballett für die ganze Familie ein.

Konzept, Inszenierung, Choreografie Prof. Birgit Scherzer Musikalische Leitung Thomas Wicklein Bühne Manfred Gruber Kostüme Gera Graf Dramaturgie Dr. Daniel Siekhaus Thüringer Staatsballett Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen Mit freundlicher Unterstützung der

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Gera So. 26.11.17 · 14:30 Uhr / Sa. 09.12.17 · 19:30 Uhr / So. 10.12.17 · 14:30 Uhr Fr. 15.12.17 · 19:30 Uhr / Di. 26.12.17 · 18:00 Uhr 93


Mattia Carchedi Tänzer

Luis Piva Tänzer

Carolina Micone Tänzerin

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Anastasiya Kuzina Tänzerin

Filip Kvačák Tänzer

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Dracula Ballett von Silvana Schröder Musik von Wojciech Kilar, Samuel Barber, Wolfgang Amadeus Mozart u. a. Uraufführung

THEATERFRÜHSTÜCK So. 21. Januar 2018 Landestheater Altenburg 11:00 Uhr · Heizhaus PREMIERE Sa. 27. Januar 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

„Auch ich kann lieben. Und ich werde wieder lieben ...“ Graf Dracula

Das Ballett beginnt im Transsilvanien des 15. Jahrhunderts und spannt einen Bogen bis in das London des späten Viktorianismus. Der junge englische Rechtsanwalt Jonathan Harker begibt sich geschäftlich in das Schloss des Grafen und erlebt furchterregende Szenen, in denen er den unheimlichen Dienern und den verführerischen Musen des Grafen ausgeliefert ist. Sein Gastgeber Dracula zeigt sich indes wie besessen von einem Bildnis, das Harkers Verlobte Mina Murray zeigt. Dracula folgt diesem Bildnis bis in die Straßen Londons. Durch die Begegnung mit Mina – und die damit verbundene Erinnerung an seine einstige Geliebte Elisabetha – entflammt in Dracula aufs Neue die Liebe und mit ihr offenbart sich die eigentliche Menschlichkeit, und somit Sterblichkeit, seines Wesens.

Konzept, Inszenierung, Choreografie Silvana Schröder Bühne, Kostüme Verena Hemmerlein Dramaturgie Dr. Daniel Siekhaus

Der Mythos um den transsilvanischen Prinzen Vlad Drăculea inspiriert seit Jahrhunderten die künstlerische Fantasie und diente 1897 dem irischen Schriftsteller Bram Stoker als Grundlage für den wohl berühmtesten Vampirroman der Welt: Dracula. Der Roman ist die Basis für Silvana Schröders bildgewaltiges Ballett, das Wojciech Kilars (1932-2013) kraftvolle Filmmusikkomposition mit sanften, live interpretierten Klavierwerken kombiniert und damit die Komplexität der Figur Dracula in den Mittelpunkt stellt. Silvana Schröders spannungsgeladenes Ballett verbindet einen hohen neoklassischen Anspruch an Choreografie und Tanz mit einer theatralen Intensität, die im Zusammenspiel mit Verena Hemmerleins „Überwältigung in Sachen Bühnenbild, Kostüm und Ausstattung“ (MDR Kultur) das Publikum in seinen Bann zieht.

Mit freundlicher Unterstützung der

Altenburg Fr. 02.02.18 · 19:30 Uhr / Do. 12.04.18 · 14:30 Uhr / Sa. 14.04.18 · 19:30 Uhr Gera Di. 03.10.17 · 18:00 Uhr / Di. 10.10.17 · 19:30 Uhr Gastspiel im Theater Erfurt Sa. 21.04.18 · 19:30 Uhr / So. 22.04.18 · 15:00 Uhr 97


Eine infernalische Reise/ Letzte Lieder PREMIERE So. 25. März 2018 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr · Großes Haus

Ballett mit Orchester von Silvana Schröder In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft Musik: Franz Liszt (1811-1886): Dante-Sinfonie Richard Strauss (1864-1949): Vier letzte Lieder Uraufführung

„Und die Seele unbewacht will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht tief und tausendfach zu leben.“ Hermann Hesse

Konzept, Inszenierung, Choreografie Silvana Schröder Musikalische Leitung GMD Laurent Wagner Bühne, Kostüme, Video Andreas Auerbach Dramaturgie Dr. Daniel Siekhaus Choreinstudierung Holger Krause Sopran Anne Preuß Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Damen des Opernchors von Theater&Philharmonie Thüringen

Mit freundlicher Unterstützung der

In Begleitung des antiken Dichters Virgil, Personifikation der irdischen Weisheit, begibt sich Dante auf eine weite Reise. Der Weg führt die beiden durch die Hölle und das Fegefeuer bis ins Paradies. Das Leben, so die Erkenntnis, endet nicht mit dem Tod. Das Wohlergehen der Menschen im Jenseits jedoch hängt von deren Verhalten im Diesseits ab. Dante Alighieris ebenso wortmächtige wie bildgewaltige Göttliche Komödie, die antike Mythen und christlichen Glauben miteinander verbindet, entstand kurz nach 1300 und dokumentiert eindrucksvoll das Weltbild der Spätgotik. 160 Jahre nach ihrer Uraufführung ist Liszts Dante-Sinfonie Inspirationsquelle und musikalische Grundlage für ein neues Ballett von Silvana Schröder. Das Epos sowie die kongeniale Komposition Liszts werden, durch die Mittel des Tanzes in Raum und Zeit greifbar gemacht, zu einem choreografisch-visuellen Erlebnis. Tiefgreifende Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Endlichkeit allen Seins stellt auch Richard Strauss in den Vier letzten Liedern, die er 1948 in Erwartung seines baldigen Todes zu Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff komponierte. Als erstes deutsches Ballettensemble wagen das Thüringer Staatsballett und Silvana Schröder eine tänzerische Interpretation dieser vier, so persönlichen wie virtuosen Lieder – „Frühling“, „September“, „Beim Schlafengehen“ und „Im Abendrot“. Hierbei verschmilzt die zeitlose Schönheit der Musik mit der unendlichen Vielseitigkeit und Ausdruckskraft menschlicher Bewegung.

Altenburg Fr. 30.03.18 · 19:30 Uhr / Sa. 09.06.18 · 19:30 Uhr 98


Hudson Oliveira Tänzer

Daria Suzi Tänzerin

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Kristian Matia Tänzer

Sayo Yoshida Tänzerin

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Yuri Hamano Tänzerin

Fabio Boccalatte Tänzer

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Yi Han Tänzer

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Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin

Ballett von Silvana Schröder Musik von Frédéric Chopin u. a. Uraufführung

MATINEE Di. 1. Mai 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:30 Uhr · Großes Haus PREMIERE Fr. 11. Mai 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Großes Haus

„Zu viel des Guten ist wundervoll.“ Liberace

Władziu Valentino Liberace (1919-1987), geboren als Sohn polnischer und italienischer Einwanderer in Wisconsin, Vereinigte Staaten von Amerika, war ein musikalisches Wunderkind. Bereits als Sechsjähriger übte er stundenlang Klavier und gab schließlich mit 20 Jahren sein großes Debüt beim Chicago Symphony Orchestra mit Franz Liszts 2. Klavierkonzert. In den 50er Jahren galt er als der schnellste klassische Pianist.

Konzept, Inszenierung, Choreografie Silvana Schröder Bühne, Kostüme Verena Hemmerlein Dramaturgie Dr. Daniel Siekhaus

Doch die Welt der klassischen Musik, obwohl er sie und speziell die Werke des polnisch-französischen Komponisten Frédéric Chopin so sehr liebte, war Liberace nicht genug. Er begeisterte sich in gleichem Maße für Jazz und Pop, für Broadway-Musicals und für das verlockende Glitzern des Show-Business. So ernannte sich Liberace selbst zum „Mr. Showmanship“ und eroberte erst das Fernsehen und dann Las Vegas. Sein ausschweifendes Leben, seine extravaganten Auftritte – in einem Chinchillapelz mit langer Schleppe, in diamantenbesetzten Anzügen oder in einem verspiegelten Rolls-Royce, mit dem er sich auf die Bühne fahren ließ – und nicht zuletzt die Gerüchte um seine Sexualität hielten die Presse in Atem. Das schillernde, überraschende und tragische Leben des Ausnahmepianisten Liberace, dessen beeindruckendes Schaffen die Unterscheidung zwischen ernster und unterhaltender Kunst ad absurdum führt, inspiriert Silvana Schröder zu einem neuen biografischen Ballett. Begleitet von einem Live-Pianisten und zu einer Musikauswahl von Klassik, Jazz, Pop und Broadway-Hits spürt das Thüringer Staatsballett der faszinierenden Persönlichkeit dieses Mannes nach, der im Alter von 67 Jahren an den Folgen von AIDS verstarb.

Mit freundlicher Unterstützung der

Gera Sa. 12.05.18 · 19:30 Uhr / So. 13.05.18 · 18:00 Uhr / So. 20.05.18 · 14:30 Uhr Mo. 21.05.18 · 14:30 Uhr / So. 03.06.18 · 18:00 Uhr 103


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Jon Beitia Fernandez Tänzer

Vinícius Leme Tänzer

Fabrizio Matarrese Tänzer

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Junge Choreografen Eigene Choreografien der Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts Musik von Frédéric Chopin, Ólafur Arnalds, Whitney Houston u. a. Uraufführung

„Cold feet, don’t fail me now …“ Joshua Ralph

Konzept Silvana Schröder Choreografien Fabio Boccalatte Yuri Hamano Yi Han Rina Hayashi Stefania Mancini Hudson Oliveira Pianistin Masako Katano-Dorsch

Mit freundlicher Unterstützung der

Anlässlich der Ballettfestwoche 2017 gestalteten die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts erstmalig einen eigenständigen Ballettabend, der das choreografische Talent und die künstlerische Bandbreite des Ensembles unter Beweis stellt. In acht jeweils für sich stehenden Choreografien zeigen Stefania Mancini, Yuri Hamano, Hudson Oliveira, Yi Han und Fabio Boccalatte ihre individuelle Bewegungssprache. Dabei bedienen sie sich tänzerisch wie musikalisch einer großen Vielfalt: von intimen Pas de deux zur sphärischen Musik des isländischen Komponisten Ólafur Arnalds über elegante Spitzentanz-Variationen zu Chopin, bei denen die Tänzerinnen live am Klavier begleitet werden, bis hin zum getanzten Leben einer alleinstehenden Frau und Mutter zu den Klängen der portugiesischen Band Madredeus, des italienischen Komponisten Roberto de Simone und der Pop-Ikone Whitney Houston. So wie der künstlerische Geist der jungen Choreografen niemals ruht, entwickelt sich auch der Ballettabend stetig weiter: In der Spielzeit 2017/18 wird die Tänzerin Rina Hayashi dem Tanzabend eine neue Choreografie hinzufügen.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello. Gera Sa. 03.02.18 · 19:30 Uhr / So. 04.03.18 · 18:00 Uhr So. 29.04.18 · 18:00 Uhr (Welttag des Tanzes) 106


Ballettgala

Thüringer Staatsballett & Guests

Zum 30-jährigen Bühnenjubiläum von Silvana Schröder

So. 24. Juni 2018 Bühnen der Stadt Gera 18:00 Uhr · Großes Haus

„Tanz ist Sinnlichkeit mit allen Sinnen.“ Silvana Schröder

Das Ende der Spielzeit feiert das Thüringer Staatsballett mit einer großen Ballettgala. Ein besonderer Anlass für diese Gala ist Silvana Schröders 30-jähriges Jubiläum am Theater Gera, wo sie in der Spielzeit 1987/88 ihre Karriere als Bühnentänzerin begann. Als Ballettdirektorin und Chefchoreografin hat sie in den vergangenen Jahren zahlreiche Ballett-Uraufführungen für das heutige Thüringer Staatsballett kreiert, darunter Freaks, Zeit.Punkt, 27, Waiting Room, Der Joker, Schwarzer Schwan, KeimZeit, Mercutios Geheimnis, Piaf – La vie en rose und Dracula. Neben neuen Choreografien zeigen die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles daher Höhepunkte aus Silvana Schröders umfang- und facettenreichem Repertoire. Das Thüringer Staatsballett lädt zu diesem besonderen Abend außerdem Gäste aus anderen Tanzcompagnien ein, die mit Soli und Duetten aus Ballettklassikern sowie zeitgenössischen Werken die Gala bereichern werden.

Mit freundlicher Unterstützung der

Lassen Sie die Spielzeit 2017/18 im Rahmen dieses Tanzfestes mit uns ausklingen!

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Ayslu Kamaletdinova Tänzerin

Rina Hayashi Tänzerin

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Stefania Mancini Tänzerin

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Dr. Daniel Siekhaus Ballettmanager, Dramaturg

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Wiederaufnahmen und Gastspiele

KeimZeit

Ballett von Silvana Schröder Live-Musik von und mit der Band Keimzeit Uraufführung „Den 28 live von der Band gespielten Songs stellt Silvana Schröder heitere, farbenfrohe, skurrile oder poetisch-intime, bewegende Momentaufnahmen des Lebens gegenüber, die sich mitunter in lustvoll überfordernde ,choreografische Wimmelbilder‘ verwandeln.“ concerti Konzept, Inszenierung, Choreografie Silvana Schröder Bühne, Kostüme, Video Andreas Auerbach Dramaturgie Anna Volkland

Altenburg Mi. 20.12.17 · 19:30 Uhr Do. 21.12.17 · 19:30 Uhr Gastspiel im Theater Erfurt Fr. 02.03.18 · 19:30 Uhr So. 11.03.18 · 18:00 Uhr Fr. 06.04.18 · 19:30 Uhr

Piaf – La vie en rose Ballett von Silvana Schröder Musik von Édith Piaf und ihren Zeitgenossen Uraufführung „Etwas zu bereuen hat nur, wer diese Produktion nicht gesehen!“ Ursula Mielke, Thüringer Allgemeine

Konzept, Inszenierung, Choreografie Silvana Schröder Bühne, Kostüme, Video Andreas Auerbach Dramaturgie Dr. Daniel Siekhaus Gesang Vasiliki Roussi

Gera Fr. 16.02.18 · 19:30 Uhr Sa. 17.02.18 · 19:30 Uhr Mi. 07.03.18 · 19:30 Uhr

Ballettgala „Thüringen tanzt“ Gemeinsame Gala der Ballettcompagnien aus Eisenach, Nordhausen und Altenburg-Gera

Künstlerische Leitung Andris Plucis, Ivan Alboresi, Silvana Schröder

Gastspiel im Theater Eisenach Sa. 02.06.18 · 19:30 Uhr

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Ballett von Silvana Schröder Musik von Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Kurt Cobain und Amy Winehouse Uraufführung „This is the end, beautiful friend.” The Doors

Konzept, Inszenierung, Choreografie Silvana Schröder Bühne, Kostüme, Video Andreas Auerbach Dramaturgie Felix Eckerle Gitarre Arto Mäkelä

Gastspiel in der Staatsoperette Dresden Do. 14.06.18 · 19:30 Uhr Fr. 15.06.18 · 19:30 Uhr 111


Das Thüringer Staatsballett lädt ein

Festwoche 25. Januar bis 3. Februar 2019 Bühnen der Stadt Gera

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Foto: Sabina Sabovic

Damit die Bretter, die die Welt bedeuten nicht die Welt kosten. Das kann Bank: Die DKB Kulturförderung unterstützt Theater&Philharmonie Thüringen. Mehr erfahren unter dkb.de

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Puppentheater

An der Arche um Acht

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Sabine Schramm Leiterin Puppentheater

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Liebes Publikum, die Puppenspielkunst kann auf besondere Art und Weise Themen auf der Bühne verhandeln, wie es für andere Genres nicht oder nur schwer möglich ist. Zum einen entsteht durch die Form ein hoher Abstraktionsgrad, zum anderen verleiten die Puppen – aus geradezu magischen Gründen – zu einem hohen Maß an Identifikation. Mit diesem Wissen um unsere besonderen Möglichkeiten wagen wir uns in dieser Spielzeit an ein Tabuthema: sexueller Missbrauch. Das Stück Der mit dem Fuchs spricht ist eine sensible Geschichte über einen kleinen Jungen, dessen Onkel die Grenzen der Nähe überschritten hat. Dieses Stück zeigt weder den Missbrauch, noch ist er für Kinder aus ihrer Erfahrungswelt ablesbar. Vielmehr beschäftigt sich das Stück mit dem Umgang von Nähe und Distanz und bestärkt Kinder darin, Grenzen zu ziehen und übergriffigem Verhalten Erwachsener selbstbewusst entgegenzutreten. Ein wertvolles Stück, geschrieben von Caren Pfeil, als Solo für einen Mann. Als Erwachsenenproduktion werden wir Jedermann von Hugo von Hofmannsthal auf die Bühne bringen. Der große Klassiker der Salzburger Festspiele kommt ins Puppentheater Gera! Leben und sterben Sie mit unserem Jedermann, lassen Sie sich von der Buhlschaft, dem Reichtum und dem Teufel verführen! Freuen Sie sich auf eine neue Begegnung mit Frank Soehnle (Sommernacht im Wintergarten) und der fabelhaften Marcella von Jan, die Sie mit diesem Solo begeistern wird. Mit Die Schöne und das Biest werden wir im Frühjahr die Schattenspielkunst unter der Regie von Stefan Wey zur Blüte bringen. Ein Märchen über Liebe, Vertrauen und große Gefühle; Bildwelten, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder aufregend sein können.

Grußwort

Leiterin Puppentheater Sabine Schramm sabine.schramm@ tpthueringen.de Disponent, Persönlicher Referent der Leiterin des Puppentheaters, Jugendreferent Marco Schmidt T 0365 8279280 marco.schmidt@ tpthueringen.de

Zudem freue ich mich, dass wir dieses Jahr zwei Formate wieder realisieren können: Die Reihe Puppenspielkunst für Erwachsene wird mit Inszenierungen und Künstlergesprächen im Anschluss fortgesetzt. Außerdem dürfen Sie sich 2017 auf unseren Adventskalender freuen. Auf ein Wiedersehen im Puppentheater! Herzlich Ihre Sabine Schramm Leiterin Puppentheater

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PREMIEREN Sa. 23. September 2017 Bühnen der Stadt Gera 16:00 Uhr · Puppentheater Do. 9. November 2017 Landestheater Altenburg 10:00 Uhr Theater unterm Dach

Der mit dem Fuchs spricht

Vom Reden und Schweigen und den Monstern in der Nacht Solo für einen Puppenspieler von Caren Pfeil Ab 7 Jahren

„Nachts ist es ganz still. Nur die Autos knacken, wie Gespenster. Aber ich weiß ja, dass es nur tote Autos sind.“ Nase

Inszenierung Caren Pfeil Puppen, Bühne, Kostüme Christian Werdin Dramaturgie Svea Haugwitz Es spielt Tobias Weishaupt

F

„Riechen ist besser als gucken, vor allem im Dunkeln“, sagt der 10-jährige Junge, der sich selbst den Namen Nase gegeben hat. Er lebt in einem ausgedienten Bus auf einem Autofriedhof. Warum? Darüber spricht er nicht gern. Wenn er sich allein fühlt, redet er mit dem Fuchs, der schon lange sein Freund ist, auch als er noch Zuhause gewohnt hat. Doch dann war Onkel Sven bei ihnen eingezogen. Eines Nachts war er in Nases Bett gekommen, und dann immer wieder. Da war Nase abgehauen. Auf dem Friedhof fühlt er sich sicher. Doch eines Abends schleicht ein Mensch zwischen den alten Bussen umher, der Clown. Auch er ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Das Stück soll Kinder in der Wahrnehmung ihrer Bedürfnisse und Grenzen stärken. Es macht Grenzübertretungen auf spielerische Weise erlebbar, aber auch die Erfahrung von Vertrauen. Sexueller Missbrauch wird dabei nicht vordergründig als eine Art „Fallstudie“ gezeigt, sondern bildet den Hintergrund für die Entscheidung des Jungen, von seiner Familie wegzugehen. In der ungewöhnlichen Begegnung mit dem Clown lernt der Junge, wie hilfreich und heilend menschliche Gemeinschaft sein kann, wie Vertrauen wieder möglich wird.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Der mit dem Fuchs spricht tourte als Stück für zwei Schauspieler mehrere Jahre durch Deutschland und wurde im Dezember 2015 auch als Gastspiel in Gera gezeigt. Nun hat Caren Pfeil das Manuskript für einen Puppenspieler adaptiert, sodass das Stück nicht nur regelmäßig im Spielplan gezeigt werden kann, sondern durch eine Neuinszenierung und den Wechsel des Genres auch eine neue künstlerische und erzählerische Qualität gewinnt. Altenburg So. 12.11.17 · 16:00 Uhr Gera Sa. 30.09.17 · 19:30 Uhr / So. 01.10.17 · 16:00 Uhr / Sa. 28.04.18 · 16:00 Uhr

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Artist in Residence: Puppentheaterregie

Stipendiatenprojekt der Theater-Stiftung Gera Teil 1: Inszenierung für Kinder ab 3 Jahren

PREMIERE Sa. 4. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 16:00 Uhr · Puppentheater

„Er versicherte mir, daß ihm die Pantomimik dieser Puppen viel Vergnügen machte, und ließ nicht undeutlich merken, daß ein Tänzer, der sich ausbilden wolle, mancherlei von ihnen lernen könne.“ Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater

Puppen, Marionetten und Objekte zum Leben zu erwecken, ist nicht einfach. Eigentlich bloße Materie, werden sie erst durch Bewegung, Sprache, Inszenierung und Interaktion mit den Puppenspielern im Auge des Betrachters lebendig. Neben den Puppenspielern und dem Publikum kommt dabei dem Regisseur eine besondere Aufgabe zu: Er erarbeitet den szenischen Ablauf und schafft so mittels Illusion jene magischen Momente, die man nur im Figurentheater erleben kann.

F

Fürs Puppentheater zu inszenieren erfordert ganz besondere Qualifikationen, aber zugleich auch praktische Erfahrung. Dank der großzügigen Unterstützung der Theater-Stiftung Gera, die es sich zum Ziel gesetzt hat, künstlerischen Nachwuchs zu fördern, hat Theater& Philharmonie Thüringen ein Stipendium ausgeschrieben: Einer/ einem innovativen und kreativen Nachwuchsregisseurin bzw. Nachwuchsregisseur wird über den Zeitraum von zwei Spielzeiten die Gelegenheit geboten, unter professionellen Bedingungen drei Inszenierungen zu erarbeiten, die im Rahmen des regulären Spielplans gezeigt werden. Profiteur dieses in der deutschen (Puppen-) Theaterlandschaft einmaligen Stipendien-Projektes ist auch das jüngste Publikum, das sich auf eine neue Inszenierung freuen darf, in welcher Puppen, Marionetten oder Objekte ihre magische Wirkung entfalten.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Gera So. 10.12.17 · 10:00 Uhr / Sa. 16.06.18 · 16:00 Uhr 119


Lys Schubert Puppenspielerin

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Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Märchen nach Božena Němcová In einer Fassung von Gabriele Hänel Familienstück ab 5 Jahren

PREMIERE Sa. 18. November 2017 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr · Heizhaus

„Ob sich damit was anfangen lässt? Wie lustig! Drei Haselnüsse im Nest? Aschenbrödel, das wird dir gefallen!“ Vinzek

Aschenbrödel wird es genannt, das Mädchen, das seit dem Tod der Mutter mit seiner strengen Stiefmutter und seinen verwöhnten Stiefschwestern Vanessa und Dorchen zusammenleben muss. Aschenbrödel muss putzen und schrubben und darf ansonsten nicht viel Schönes erleben. Aber sie hat ein Geheimnis: Aschenbrödel kann mit den Tieren sprechen. So helfen ihr nicht nur die Tauben bei der Hausarbeit, sondern auch die weise Eule und das treue Pferd. Mit den drei Haselnüssen können sie Aschenbrödels Träume verwirklichen, denn das Mädchen möchte so gern auf den Ball des Prinzen gehen. Und es wäre kein Märchen, wenn nicht Wunder geschehen und sich Wünsche erfüllen würden!

Inszenierung, Kostüme, Musik Gabriele Hänel Puppen, Bühne Christian Werdin Dramaturgie Svea Haugwitz Es spielen Marcella von Jan Lys Schubert Tobias Weishaupt

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Die Geschichte von Aschenbrödel, Aschenputtel oder Cinderella inspirierte viele Schriftsteller. Die Tschechin Božena Němcová (18201862) schuf mit ihrer Adaption die Vorlage für eine der populärsten Märchenverfilmungen. Gabriele Hänel bedient sich für ihre zeitgemäße Bearbeitung sowohl an der Erzählung Němcovás als auch an Elementen des Grimmschen Märchens. In der Inszenierung zaubern Gabriele Hänel und Christian Werdin märchenhafte Kulissen auf die Bühne, gestalten mit Witz und Liebe zum Detail Marionetten, die tanzen und streiten, musizieren und sich wunderbar verwandeln können.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Altenburg So. 19.11.17 · 16:00 Uhr Gera Sa. 02.12.17 · 15:00 Uhr / So. 03.12.17 · 10:00 Uhr / Sa. 16.12.17 · 19:30 Uhr So. 17.12.17 · 15:00 Uhr / Di. 26.12.17 · 10:00 Uhr / Do. 28.12.17 · 15:00 Uhr Fr. 29.12.17 · 15:00 Uhr 121


Jedermann PREMIERE Sa. 3. Februar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Puppentheater

Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes Mysterienspiel von Hugo von Hofmannsthal

„Die Welt ist dumm, gemein und schlecht Und geht Gewalt allzeit vor Recht, Ist einer redlich, treu und klug, Ihn meistern Arglist und Betrug.“ Teufel Inszenierung Frank Soehnle Puppen, Bühne, Kostüme Udo Schneeweiß Es spielt Marcella von Jan

Jedermann führt alles andere als ein gottgefälliges Leben. Obwohl er reich an Besitztümern ist, mag er den Bettlern nicht helfen und behandelt seine Schuldner mit unerbittlicher Strenge. Seine Frau betrügt er obendrein. Erst als eines Tages der Tod zu ihm kommt und ihn vor seinen Schöpfer führen möchte, bekommt es Jedermann mit der Angst vor der Hölle zu tun. Er erbittet vom Tod eine Frist von einer Stunde, um einen Menschen zu finden, der mit ihm vor Gott tritt, damit er doch noch in den Himmel kommt. Aber weder Freunde noch Familie erklären sich bereit, für Jedermann vor Gott zu bürgen. Auch sein Geld wird ihm für das Urteil seines Schöpfers nicht nützen. Der Verzweiflung nahe, begegnet Jedermann einer gebrechlichen, alten Frau, die sich als seine guten Taten vorstellt. Doch auch sie kann ihn nicht begleiten, weil sie zu schwach ist. Jetzt bleibt Jedermann nur noch der Glaube, um sich aus den Fängen des Teufels zu befreien. An das Vorbild mittelalterlicher Mysterienspiele angelehnt, schuf Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) eine Tragödie, die inzwischen zum Klassiker deutschsprachiger Dramatik avanciert ist. 1911 wurde das Stück unter der Regie von Max Reinhardt im Berliner Zirkus Schumann uraufgeführt. Seit 1920 ist Jedermann fester Bestandteil der Salzburger Festspiele, die von Reinhardt und Hofmannsthal begründet wurden.

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Siebenundzwanzig Figuren zählt das Stück. Es zeichnet sich nicht nur durch seine große Personage im Allgemeinen, sondern durch seine allegorischen Figuren im Besonderen aus. Der Tod, Gott, der Glaube, die Werke und Mammon treten als handelnde Personen auf. Das Puppentheater bearbeitet den Stoff zu einem außergewöhnlichen Soloabend. Gera Sa. 10.02.18 · 19:30 Uhr / So. 11.02.18 · 14:30 Uhr / Di. 13.02.18 · 18:00 Uhr Fr. 11.05.18 · 19:30 Uhr

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Marcella von Jan Puppenspielerin

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Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

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Die Schöne und das Biest

Schattentheater nach dem französischen Volksmärchen Ab 6 Jahren

PREMIERE Sa. 17. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 16:00 Uhr · Puppentheater

„Ach, es ist schade, dass es so hässlich ist; es ist so freundlich!“ Die Schöne

Eigentlich war es ein bescheidener Wunsch, den die jüngste Tochter des Kaufmanns, die Schöne genannt, äußerte: Während ihre Schwestern teure Kleider bestellten, die der Vater von seiner Reise mitbringen sollte, verlangte die Schöne lediglich nach einer Rose. Doch als der Vater auf seiner Heimreise eine Blume pflückt, überfällt ihn ein großes Untier und droht, den Vater umzubringen. Es ist der Garten des Biests, an dem sich der Vater vergriffen hat. Die Bestie gewährt dem Vater nur unter der Bedingung Gnade, dass er im Austausch für sein Leben eine seiner Töchter zu sich auf das Schloss schickt. Die Schöne opfert sich. Doch wie sich herausstellt, ist das Biest ein zuvorkommender Gastgeber und angenehmer Gesprächspartner. Die Schöne würde hier eine angenehme Zeit verbringen, wenn das Biest sie nicht jeden Abend aufs Neue fragen würde, ob sie es liebe. Das französische Volksmärchen La Belle et la Bête inspiriert seit Mitte des 18. Jahrhunderts Literaten, Maler und Filmemacher. Gabrielle-Suzanne de Villeneuves (1685-1755) schrieb die Geschichte erstmalig 1740 nieder. Jean Cocteau adaptierte 1946 den Stoff als Film, der wiederum die Grundlage der Oper von Philip Glass (1994) bildete. Noch vor der berühmten Disney-Adaption von 1994 erfreute sich bereits der russische Märchenfilm Die feuerrote Blume in der ehemaligen Sowjetunion großer Beliebtheit. Nun wird das Puppentheater die Geschichte der schönen Tochter und des rauen Biests in Bildern aus Licht und Schatten erzählen. Dabei wird nicht nur nach den Ursprüngen der Liebe dieses ungleichen Paares gesucht, sondern es werden auch die Begrifflichkeiten selbst hinterfragt: Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Und: Wer bestimmt, was schön ist?

Inszenierung Stefan Wey Puppen, Bühne, Kostüme Christian Werdin Dramaturgie Svea Haugwitz Es spielen Lys Schubert Tobias Weishaupt

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Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Gera Sa. 24.03.18 · 19:30 Uhr / So. 25.03.18 · 16:00 Uhr 125


THEATERFRÜHSTÜCK So. 25. März 2018 Landestheater Altenburg 11:00 Uhr · Heizhaus PREMIERE Fr. 6. April 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Heizhaus

Verbrechen Zwei Kriminalstücke Frei nach den Erzählungen Grün und Fähner von Ferdinand von Schirach In einer Fassung von Caren Pfeil · Uraufführung

„Die meisten Dinge sind kompliziert, und mit der Schuld ist es so eine Sache!“ aus Verbrechen

Inszenierung Stefan Wey Puppen, Bühne Christian Werdin Musik Michael Krause Dramaturgie Caren Pfeil Es spielen Marcella von Jan Sabine Schramm Lys Schubert Tobias Weishaupt

Die Erzählungen Grün und Fähner sind dem Buch Verbrechen von Ferdinand von Schirach entnommen, das im Piper Verlag, München erschienen ist.

Seit Monaten geht das nun schon, dass die Bauern tote Schafe finden. Graf von Nordeck zahlt einen hohen Preis für die Kadaver, die die Bauern zum Herrenhof bringen. Er zahlt, um jedes Aufsehen um die grausamen Taten seines Sohnes zu vermeiden. Seit dem Tod seiner Frau lebt Graf von Nordeck allein mit seiner kleinen Tochter und seinem 18-jährigen Sohn Philipp. Keiner versteht, warum der stille Junge das tut. Doch jetzt ist die 16-jährige Sabine verschwunden. Die Tochter des Grundschullehrers war mit Philipp befreundet, mit ihm wurde sie auch zuletzt gesehen. Und dann steht Philipp blutverschmiert vor der Polizeistation ... Ganz anders Friedhelm Fähner. Über den pensionierten und seinerzeit sehr angesehenen praktischen Arzt gab es eigentlich nichts zu erzählen. Er hatte immer in Rottweil gewohnt und hier auch seine spätere Frau Ingrid kennengelernt. Sie war seine große Liebe. Auf ihrer Hochzeitsreise nach Kairo aber hatte er ihr ein Versprechen gegeben, das ihm und letztlich auch ihr zum Verhängnis werden sollte. Die Erzählungen Grün und Fähner sind in der ersten Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel Verbrechen erschienen, die Ferdinand von Schirach, basierend auf authentischen Fällen seiner Berufspraxis, schrieb. Als Strafverteidiger versucht er, im möglichen Täter den Menschen zu sehen, die Motive der Tat zu ergründen und zu verstehen sowie Begriffe wie Verbrechen, Schuld und Strafe differenzierter zu definieren, als es eine Strafprozessordnung vermag. Ferdinand von Schirach (*1964) ist zum Bestsellerautor avanciert. Nach Verbrechen folgte das Buch Schuld mit weiteren Gerichtsfällen. Sein Stück Terror wurde in der Spielzeit 2015/16 an 16 Theatern gespielt und für das Fernsehen adaptiert. Altenburg Sa. 07.04.18 · 19:30 Uhr / So. 15.04.18 · 18:00 Uhr Gera Sa. 31.03.18 · 19:30 Uhr / So. 01.04.18 · 18:00 Uhr

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Tobias Weishaupt Puppenspieler

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An der Arche um Acht PREMIERE Di. 12. Juni 2018 Landestheater Altenburg 10:00 Uhr · Heizhaus

Stück über Gott und die Welt von Ulrich Hub Ab 8 Jahren In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

„Das ist kein Zufall. Wir waren immer brav. Vor allem ich. Wir müssen gerettet werden. Vor allem ich. Wir sind die Besten. Vor allem ich. Deshalb haben wir Tickets für die Arche Noah bekommen.“ Erster Pinguin Inszenierung, Bühne Tim Heilmann Puppen, Kostüme Sylvia Wanke Musik Olav Kröger Dramaturgie Svea Haugwitz Es spielen Lutz Großmann Marcella von Jan Sabine Schramm Lys Schubert

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Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Die drei Pinguine sind wahre Streithähne. Andauernd gängeln und prügeln sie sich. Sie diskutieren, wer am meisten nach Fisch riecht oder ob dieser Gott, der alles hören und sehen können soll, wirklich existiert. Als sich dann der dritte Pinguin aus Versehen auf einen Schmetterling setzt, ist das Geschrei groß, denn „wenn sich ein Schmetterling auf einen Pinguin setzt – besteht kein Anlass zur Beunruhigung. Aber wenn sich ein Pinguin auf einen Schmetterling setzt – besteht durchaus Anlass zur Beunruhigung“, mutmaßen sie. Sie befürchten sogar, dass Gott wegen der Sache ganz wütend auf sie ist. Der hat nämlich beschlossen, noch einmal neu anzufangen und schickt die Sintflut, um alles sündhafte Leben auf der Erde zu zerstören. Das berichtet die Taube, die jeder Tierart zwei Tickets für die rettende Arche Noah überbringt. Auch die Pinguine bekommen zwei. Doch die sind sich schnell einig: „Uns gibt es nur im Dreierpack“, und wollen ihren Freund nicht im Stich lassen. So müssen also die beiden Pinguine den dritten heimlich an Bord der Arche schmuggeln – vorbei an den wachsamen Augen der Taube. Doch schon bald droht das Versteckspiel aufzufliegen. An der Arche um Acht erzählt mit viel Witz über Freunde, die fest zusammenhalten. Zudem philosophieren die Pinguine über die Existenz einer überirdischen Macht, über moralische Gebote und Verbote sowie die Angemessenheit von Strafen. Das turbulente Treiben der Pinguine, das durch ein besonderes Spiel zwischen Darstellern und Puppen besticht, wird von Olav Kröger live am Flügel begleitet.

Altenburg Sa. 16.06.18 · 16:00 Uhr Gera Sa. 28.10.17 · 19:30 Uhr / So. 29.10.17 · 15:00 Uhr 128


Puppentheater unterwegs

Theaterfeuerwehr

Nach einer Idee von Sabine Schramm mit Texten von Peter Przetak

Wenn in Ihrer Schule Mobbing, Rassismus oder Zivilcourage immer mehr zu einem Brennpunkt wird, kommt unsere Theaterfeuerwehr und leistet Erste Hilfe. Wir rücken aus mit drei Theaterfeuerwehrleuten, drei kleinen Inszenierungen zum jeweiligen Brennpunkt und einem Theaterpädagogen. Zwanzig Minuten Kunst mit anschließendem Gespräch, der Möglichkeit Fragen zu stellen, sich zu erproben und Farbe zu bekennen.

Notruf 0365 8279102

Regie Stefan Wey Puppen, Bühne, Kostüme Maria-Elisabeth Wey Puppen Mobbing Katse Bühnenbau Jan Hofmann Es spielen Marcella von Jan Lys Schubert Mario Binkowski

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Seide

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Puppenspielkunst für Erwachsene Das Puppentheater Gera lädt herzlich ein, das vielfältige Programm der Sparte kennenzulernen! Nach einem Jahr Pause setzen wir die Reihe Puppenspielkunst für Erwachsene fort, in der wir einmal im Monat zur Werkschau bitten. Lassen Sie sich begeistern von dem einzigartigen und vielfältigen Genre, entdecken Sie seine künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, seine mannigfaltigen Formen und Spielmöglichkeiten. Im Anschluss an jede Vorstellung freuen wir uns, mit Ihnen über unsere Arbeit ins Gespräch zu kommen.

Die Daten entnehmen Sie bitte unserem Monatsleporello oder dem gesonderten Folder, der zu Beginn der Spielzeit 2017/18 erscheint.

Adventskalender In der Adventszeit öffnet das Puppentheater täglich seine Türen, um das Warten auf Weihnachten zu versüßen. Überrascht wird das Publikum mit fantastischen, kuriosen und komischen Darbietungen von Künstlern und Mitarbeitern aller Sparten und Gewerke. Der Eintritt ist frei; Ihre Spenden unterstützen eine gemeinnützige Institution in Gera.

1.-23. Dezember 2017 17:00 Uhr · Puppentheater 24. Dezember 2017 11:00 Uhr · Puppentheater

Kindersommerfest Zum Ausklang der Spielzeit lädt das Puppentheater Gera Groß und Klein zum gemeinsamen Sommerfest ein. Es werden aktuelle Inszenierungen gezeigt und Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen gewährt. Seien Sie gespannt auf spielerische und kulinarische Überraschungen. Wir freuen uns, mit Ihnen zu feiern, zu lachen und ins Gespräch zu kommen.

Sa. 23. Juni 2018 Bühnen der Stadt Gera Puppentheater

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Weiter im Repertoire

Ab 3 Jahren

Die Prinzessin und die kleine Laterne

Das Traumfresserchen

Puppentheater nach dem Märchen von Michael Ende Inszenierung Damiet van Dalsum „Anrührend und witzig, fantasiereich und spannend.“ Ostthüringer Zeitung Altenburg Di. 10.10.17 · 10:00 Uhr Mi. 11.10.17 · 10:00 Uhr / Mi. 07.02.18 · 10:00 Uhr Do. 08.02.18 · 10:00 Uhr / Sa. 10.02.18 · 16:00 Uhr So. 11.02.18 · 16:00 Uhr Gera Fr. 01.06.18 · 10:00 Uhr (Weltkindertag)

Ab 4 Jahren

Rapunzel

Marionettentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm · Im Puppentheater zu sehen seit 30 Jahren! Inszenierung Astrid Griesbach Altenburg Mi. 27.12.17 · 15:00 Uhr Sa. 30.12.17 · 15:00 Uhr

Der kleine gelbe Hund

Uraufführung · Stück, Inszenierung Karin Eppler „Er ist ein echter Racker, den man sofort liebhaben muss.“ Ostthüringer Zeitung Altenburg Sa. 10.03.18 · 16:00 Uhr So. 11.03.18 · 16:00 Uhr Gera Mi. 04.10.17 · 10:00 Uhr / Do. 05.10.17 · 10:00 Uhr Sa. 07.10.17 · 16:00 Uhr 132

Vom Versuch, die Sonne einzufangen Puppentheater nach dem palästinensischen Märchen von Ghassan Kanafani · Inszenierung Astrid Griesbach „Bunt, charmant und mit feinem Hintersinn.“ Märkische Oderzeitung Altenburg Mi. 28.03.18 · 10:00 Uhr Do. 29.03.18 · 10:00 Uhr

Rotkäppchen

Von der Suche nach dem, was richtig ist Inszenierung Lutz Großmann „Faszination am lebhaften Spiel.“ Ostthüringer Zeitung Altenburg Sa. 30.09.17 · 16:00 Uhr So. 01.10.17 · 16:00 Uhr / Sa. 13.01.18 · 16:00 Uhr So. 14.01.18 · 16:00 Uhr Gera Mo. 25.12.17 · 10:00 Uhr / Sa. 20.01.18 · 19:30 Uhr

Ab 5 Jahren

Die Werkstatt der Schmetterlinge

Nach dem Kinderbuch von Gioconda Belli und Wolf Erlbruch · Inszenierung Tobias Weishaupt „Originelle Schöpfungsgeschichte.“ Ostthüringer Zeitung Altenburg Fr. 22.12.17 · 10:00 Uhr Mo. 25.12.17 · 10:00 Uhr / Sa. 26.05.18 · 16:00 Uhr Fr. 01.06.18 · 10:00 Uhr (Weltkindertag) Gera Mi. 07.02.18 · 10:00 Uhr / Do. 08.02.18 · 10:00 Uhr Mi. 04.04.18 · 10:00 Uhr / Do. 05.04.18 · 10:00 Uhr

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.


Dornröschen

Ein Puppenspiel wie aus dem Bilderbuch Inszenierung Astrid Griesbach „Liebevolle Inszenierung. Zauberhafte Marcella von Jan.“ Leipziger Volkszeitung Altenburg Sa. 03.03.18 · 16:00 Uhr Gera Di. 10.10.17 · 10:00 Uhr / Mi. 11.10.17 · 10:00 Uhr Do. 12.10.17 · 10:00 Uhr / So. 15.10.17 · 16:00 Uhr

Frau Holle

Von der fleißigen und der hungrigen Marie Inszenierung Astrid Griesbach „Schmunzelnde Gesichter, wohin man schaut, vielfach lautes Lachen bei Klein wie Groß.“ Osterländer Volkszeitung Gera Sa. 17.02.18 · 16:00 Uhr

Die Kuh Rosmarie

Kinderstück von Andri Beyeler nach dem Bilderbuch Die Kuh Rosalinde von Frauke Nahgang und Winfried Opgenoorth · Aus dem Schweizerdeutschen von Juliane Schwerdtner · Inszenierung Stefan Wey „Ein ebenso packendes wie unterhaltsames Gesamtkunstwerk.“ Osterländer Volkszeitung Altenburg Do. 12.10.17 · 10:00 Uhr Fr. 13.10.17 · 10:00 Uhr / So. 15.10.17 · 16:00 Uhr Sa. 05.05.18 · 16:00 Uhr

Die sieben Raben

Die Reise zu den Sternen und wie alles wieder gut wurde · Inszenierung Lutz Großmann „Eine zauberhafte Entdeckungstour ins MärchenReich der Brüder Grimm.“ Ostthüringer Zeitung Altenburg Sa. 17.02.18 · 16:00 Uhr

Hat Opa einen Anzug an?

Puppentheater nach dem Kinderbuch von Amelie Fried · Inszenierung Kristina Steinke „… sensibel und einfühlsam.“ Osterländer Volkszeitung Altenburg So. 05.11.17 · 16:00 Uhr Gera So. 26.11.17 · 16:00 Uhr (Totensonntag)

Piratenmolly. Ahoi!

Vom Mädchen, das auszog, Seemann zu werden von Eva-Maria Stüting · Uraufführung Inszenierung Tim Heilmann „Filmreife Dramatik … hier findet alles perfekt zusammen.“ Ostthüringer Zeitung Gera Sa. 03.03.18 · 16:00 Uhr

Der Trommler

Vom wilden Jungen, der am Glasberg die Liebe findet Inszenierung Lutz Großmann „Zwischen Mythos und Münchhausen.“ Ostthüringer Zeitung Altenburg So. 18.03.18 · 16:00 Uhr Gera Sa. 18.11.17 · 16:00 Uhr

Für Jugendliche und Erwachsene

Gefährliche Liebschaften

Stück nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos Von Fabian Joel Walter · Inszenierung Tim Heilmann „Kluge und funkelnde Inszenierung.“ Ostthüringer Zeitung Gera Fr. 24.11.17 · 19:30 Uhr / Sa. 25.11.17 · 19:30 Uhr

Seide Ab 6 Jahren

Alle da! Unser kunterbuntes Leben

Nach dem Kinderbuch von Anja Tuckermann und Tine Schulz · Fassung, Inszenierung Karin Eppler „Eine Zeit- und Weltreise.“ Ostthüringer Zeitung

Ein Schaf fürs Leben

Nach dem Kinderbuch von Maritgen Matter und Anke Faust · In einer Fassung von Manuel Kressin Inszenierung Stefan Wey „Großartige Winterwelt mit schneebedeckten Tannenbäumen.“ Neues Gera Gera Sa. 21.04.18 · 16:00 Uhr + 19:30 Uhr

Nach dem Roman von Alessandro Baricco Inszenierung Holk Freytag „Ich wollte eine Geschichte schreiben wie weiße Musik, eine Geschichte, die klingt wie die Stille.“ Alessandro Baricco Gera Fr. 22.06.18 · 19:30 Uhr / Sa. 23.06.18 · 19:30 Uhr

Die große Reise

Eine theatrale Auseinandersetzung mit dem Roman von Jorge Semprún · Uraufführung Inszenierung Stefan Wey „Dezent wird Figurenspiel eingebettet in das assoziative und multimediale Menschentheater.“ Fidena.de Gera Di. 22.05.18 · 18:00 Uhr / Sa. 26.05.18 · 19:30 Uhr Fr. 01.06.18 · 18:00 Uhr / Sa. 02.06.18 · 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

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Konzerte

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Laurent Wagner Generalmusikdirektor

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Liebe Musikfreunde, kürzlich las ich in der Zeitung von der „abnehmenden Bedeutung der klassischen Musik“. Wahr daran ist, dass der Platz der klassischen Musik in den Medien immer kleiner wird, sodass diese letztlich einen Tatbestand beklagen, den sie täglich selber herbeiführen! Wahr ist ebenfalls, dass auch in den Schulen die Musik, wie im Allgemeinen alle geisteswissenschaftlichen Fächer, immer mehr ein Schattendasein führen. Als Musiker müssten wir also verzweifeln. Dass wir es nicht tun, hat mit einer anderen Realität zu tun, die in scheinbarem Widerspruch zu der vorhin beschriebenen steht: Alle bundesweiten Statistiken zeigen, dass die Zahl der Konzertbesucher Jahr für Jahr langsam, aber stetig wächst. Diese wenig beachtete Realität widerlegt die Thesen der Kulturpessimisten. Dass der von den meisten Medien propagierte, dem schnellen materiellen Profit hörige Zeitgeist immer oberflächlicher wird, merkt inzwischen nicht nur der vermeintlich ewig-gestrige Bildungsbürger, sondern in zunehmendem Maße jeder. So ist der Konzertbesuch zu einer Art fröhlichem Widerstandsakt geworden. Wer daran zweifelt, braucht nur eines unserer vielen Konzerte zu besuchen und Ihre Begeisterung hautnah zu erleben, um sich davon ein Bild zu machen. Hier wird nicht eine gestrige Welt betrauert, sondern eine morgige, menschlichere, solidarische, freudige gefeiert!

Grußwort

Generalmusikdirektor Laurent Wagner laurent.wagner@ tpthueringen.de

Für Ihre Treue, Ihre Neugier, Ihren Enthusiasmus bedankt sich von Herzen Ihr Laurent Wagner

Generalmusikdirektor

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1. Philharmonisches Konzert In Kooperation mit den ACHAVA Festspielen Thüringen und Deutschlandradio Kultur Mi. 6. + Do. 7. September 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

Tichon N. Chrennikov (1913-2007): Klavierkonzert Nr. 2 C-Dur op. 21 Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 13 b-Moll op. 113 Babi Jar für Bass, Männerchor und Orchester In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

„Die Blätter – verboten. Der Himmel – verboten. Aber einander umarmen, leise, das dürfen, das können wir noch.“ Aus Babi Jar von Jewgeni Jewtuschenko, übersetzt von Paul Celan

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Chor Männerchor des Gottesmutter-Klosters Kasan, Russland Leitung Denis Rogov

Klavier Prof. Dr. Jascha Nemtsov Bass Ulrich Burdack Dirigent GMD Laurent Wagner

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Die Oktoberrevolution 1917 brachte auch für die Kultur weitreichende Veränderungen mit sich. In der Sowjetunion tätige Künstler wurden in den folgenden Jahrzehnten zensiert, verfolgt, mussten fliehen, leisteten Widerstand oder passten sich den staatlichen Vorgaben an. Auch 100 Jahre später sind die Auswirkungen dieser Ereignisse unverkennbar, in der Rückschau auf Leben und Werk einer großen Komponistengeneration – und in der Rezeption im Westen. Im Fall von Tichon N. Chrennikov, des Generalsekretärs des Komponistenverbandes (1948-1992), scheint der Tatbestand eindeutig: er setzte die Vorgaben des Machtapparats um. Doch zugleich engagierte er sich mutig gegen Antisemitismus und setzte sich für Kollegen wie Schostakowitsch ein. Mit der deutschen Erstaufführung seines 2. Klavierkonzerts wollen wir ihn als Komponisten vorstellen. Schostakowitschs 13. Sinfonie Babi Jar entstand in der Tauwetterperiode nach Stalins Tod. „Ihre Themen sind Antisemitismus, politischer Witz, Ausbeutung der Frau, Unterdrückung und Karrierismus – eine ausgeprägt politische Sinfonie also“ (Bernd Feuchtner). Babi Jar ist der Name einer Schlucht bei Kiew, in der 1941 ein SS-Kommando 34 000 Juden erschoss. Das Mitfühlen mit den Opfern wird verknüpft mit der Anklage gegen russische Antisemiten. Die Uraufführung 1962 wurde als tönender Appell für ein friedliches Miteinander interpretiert und geriet zu einem triumphalen Erfolg für den Komponisten. Jascha Nemtsov wurde 1963 im sibirischen Magadan geboren. Er ist seit 2013 Professor für Geschichte der jüdischen Musik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Als Pianist nahm Nemtsov über 30 CDs mit zahlreichen Ersteinspielungen auf; er ist außerdem künstlerischer Leiter der ACHAVA Festspiele Thüringen. Der Männerchor des Gottesmutter-Klosters Kasan ist als kultureller Botschafter der autonomen russischen Republik Tatarstan auf Einladung der Thüringer Staatskanzlei zu Gast in Thüringen.


15. Philharmonisches Schlosskonzert/ 2. Philharmonisches Konzert Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): „Padre, germani, addio!“ aus der Oper Idomeneo Konzertarie „Misera, dove son!“ KV 369 Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 Konzertarie „Ch’io mi scordi di te“ KV 505 Sinfonie Nr. 41 C-Dur Jupiter KV 551

So. 10. September 2017 Residenzschloss Altenburg 18:00 Uhr · Festsaal Mi. 11. + Do. 12. Oktober 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

„Die Musik soll auch in der schaudervollsten Lage niemals das Ohr beleidigen, sondern doch dabei vergnügen, folglich allzeit Musik bleiben.“ W. A. Mozart in einem Brief an seinen Vater Leopold

Leopold Mozart gemahnte einst seinen Sohn, auch an das „ohnmusikalische Publikum zu denken“. „Vergiß also das so genannte populare nicht, das auch die langen Ohren Kitzelt.“ Wie keinem zweiten Komponisten ist es Wolfgang Amadeus Mozart gelungen, gleichermaßen höchst anspruchsvolle wie populäre Musik zu schreiben, die sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Neben den im dramatischen Kontext eingebetteten Opernarien schrieb Mozart für verschiedene Sängerinnen seiner Zeit zahlreiche, auf Operntexten basierende, jedoch für den Konzertsaal bestimmte „Konzertarien“. Darin den Instrumentalkonzerten verwandt, sollten diese die besondere Qualitäten der Künstler hervorheben. Ungewöhnlich ist dabei, dass die Arie „Ch’io mi scordi di te“ neben dem Orchester noch von einem obligaten Klavier begleitet wird, mit dem die Gesangsstimme duettiert. Das Klavierkonzert Nr. 21 ist eines der beliebtesten und anspruchsvollsten Mozarts. Die fantasievolle Komposition überzeugt durch eine souveräne Formanlage sowie eine kunstvolle Kühnheit der musikalischen Gedanken. Mozarts Jupiter-Sinfonie ist sein letzter Beitrag zu dieser Gattung, in den er all seine Erfahrung einbrachte. Gleichzeitig markiert sie den Beginn einer breiter angelegten Sinfonik, wie sie im 19. Jahrhundert üblich wurde. Die spanische Sopranistin Miriam Zubieta studierte in Barcelona und Wien. Sie ist Gewinnerin des „Canto Festival“ (Italien) und Preisträgerin des „Francisco Viñas International Singing Competition“ (Barcelona). 2016/17 Mitglied des Thüringer Opernstudios, sang sie sich mit der Partie der Norina (Don Pasquale) in die Herzen des Publikums; jetzt gehört sie zum Solisten-Ensemble von Theater&Philharmonie Thüringen. Die Nachwuchspianistin Annika Treutler wurde vielfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben (Montreal, Cleveland, Oslo) ausgezeichnet; im Mai 2016 begeisterte sie bei Theater&Philharmonie Thüringen als Solistin in Beethovens Tripelkonzert.

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

Sopran Miriam Zubieta

Klavier Annika Treutler Dirigent GMD Laurent Wagner

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Zum Reformationsjahr 2017

3. Philharmonisches Konzert Mi. 1. + Do. 2. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal Fr. 3. November 2017 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

Johann Sebastian Bach (1685-1750)/ Anton Webern (1883-1945): Fuga (Ricercata) a 6 voci aus Musikalisches Opfer BWV 1079 Joseph Joachim Raff (1822-1882): Ouvertüre Ein feste Burg ist unser Gott op. 127 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Sinfoniekantate Lobgesang op. 52 für Soli, Chor und Orchester In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

„Die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbeigekommen. So laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“ Aus Lobgesang von Felix Mendelssohn Bartholdy

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Konzertchor des Goethe-Gymnasiums/ Rutheneum seit 1608 Choreinstudierung Christian K. Frank Dirigent GMD Laurent Wagner

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Martin Luther rückte den Gemeinde- und Chorgesang ins Zentrum des Gottesdienstes und schuf so die Voraussetzungen für Bachs spätere Tätigkeit als Kantor und Organist. Durch das Werk Bachs wiederum sind fast alle Luther-Lieder heute noch bekannt. Das Musikalische Opfer ist eine berühmte Sammlung kunstvoller, meist kontrapunktischer Sätze. Kernstück ist das sechsstimmige Ricercar, dessen altertümlicher Name eine Vorform der Fuge bezeichnet. Webern hat das ursprünglich für Cembalo konzipierte Stück 1935 für Orchester bearbeitet. Dabei kreierte er eine eigene Lesart der Komposition: „Meine Instrumentation versucht, den motivischen Zusammenhang bloß zu legen. Das war nicht immer leicht. Natürlich will sie darüber hinaus andeuten, wie ich den Charakter des Stückes empfinde.“ Wenige Kirchenlieder erfreuen sich derartiger Berühmtheit wie „Ein feste Burg ist unser Gott“, dessen Musik und Text von Martin Luther stammen. Nicht nur aufgrund dieser Autorschaft ist es untrennbar mit Luthers Kirchenreform verbunden – Heinrich Heine nannte es gar die „Marseiller Hymne der Reformation“. Die einprägsame Melodie fand Eingang in zahlreiche Kompositionen, so in das „heroisch-dramatische Tonstück in Ouvertürenform“, wie es Raff selbst bezeichnete. Mit seiner romantischen Tonsprache ist das Stück eine reizvolle Variation des traditionellen Chorals. Eine Einordnung von Mendelssohns einzigartiger Komposition Lobgesang in eine bestimmte Gattung fällt denkbar schwer; sie wird sowohl als seine zweite Sinfonie wie auch als Sinfoniekantate bezeichnet. Entstanden anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Erfindung des Buchdrucks, beginnt das Werk mit drei instrumentalen Sätzen. Darauf folgt eine Kantate auf Bibeltexte, die der Komponist selbst zusammenstellte. Dabei waren ihm drei Themen besonders wichtig: das Lob Gottes, Gottes Treue sowie der Aufstieg des Volks Gottes aus dem Dunkel ins Licht.


4. Philharmonisches Konzert Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Konzertouvertüre Die Hebriden op. 26 Walter Braunfels (1882-1954): Hebriden-Tänze op. 70 Johannes Brahms (1833-1897): Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Mi. 17. + Do. 18. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal Fr. 19. Januar 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

„Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! – Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens!“ Clara Schumann über Brahms’ 3. Sinfonie, 1884

Nach einem Besuch der Fingalshöhle auf der Hebrideninsel Staffa komponierte Mendelssohn die Konzertouvertüre Die Hebriden. Er verarbeitete darin seine Eindrücke der schottischen Natur, und so charakterisieren die gedeckten Farben von Fagotten, Bratschen und Celli das mal ruhige, mal aufbrausende Spiel von Wind und Meer. Auch das 1951 entstandene Klavierkonzert Hebriden-Tänze widmet sich dem romantischen Eiland, wenngleich Walter Braunfels ganz andere Ecken entdeckt zu haben scheint. Man hört die trippelnden Schafe, das Wiegen der Blumen im Wind, das Kreischen der Möwen oder die sich an den Felsen brechenden Wellen. Klavier und Orchester teilen sich die Hauptrolle im spätromantisch anmutenden Klangspiel, sodass beide Partner neben dem gemeinsamen Spiel in reizvollen solistischen Momenten zu erleben sind. Theater&Philharmonie Thüringen setzte sich bereits mehrfach für die Musik des lange Zeit zu Unrecht vergessenen Komponisten Walter Braunfels ein. So fand 2011 die Neuinszenierung der Oper Ulenspiegel international große Beachtung; zwei weitere Werke wurden in Philharmonischen Konzerten gewürdigt und auf CD veröffentlicht. Auch die Hebriden-Tänze sind eine Wiederentdeckung, gelangen sie doch erstmals seit 1962 wieder zur Aufführung. Braunfels Mutter Helene war u. a. mit Clara Schumann und Johannes Brahms befreundet. Dessen 3. Sinfonie gilt als eines der Meisterwerke des Komponisten. Antonín Dvořák etwa urteilte in einem Brief an den Verleger Fritz Simrock, dass das Werk seinen Vorgängern an Schönheit überlegen sei: „Es ist eine Stimmung darin, wie man sie bei Brahms nicht oft findet! Welch herrliche Melodien sind da zu finden! Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf.“ Der in Gera lebende Pianist Hartmut Hudezeck hat seit 2009 eine Professur für Vokale Korrepetition und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig inne. Sein besonderes Engagement gilt verfemten Komponisten.

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

Klavier Prof. Hartmut Hudezeck Dirigent GMD Laurent Wagner

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5. Philharmonisches Konzert

Mi. 14. + Do. 15. Februar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

Peter Ruzicka (*1948): Flucht. Sechs Passagen für großes Orchester (2014) Johann Sebastian Bach (1685-1750): Violinkonzert E-Dur BWV 1042 George Enescu (1881-1955): Sinfonie Nr. 4 e-Moll

„Hier in der Vierten wird ein – vielleicht ungleicher – Kampf zwischen dem Menschen und seinem Leiden ausgetragen, aus dem der Mensch siegreich hervorgeht (oder unbedingt hervorgehen möchte).“ Pascal Bentoiu Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

Dirigent Prof. Dr. Peter Ruzicka

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„Mein Orchesterwerk Flucht steht in initialem Zusammenhang mit einem Musiktheater über Walter Benjamin, das 2018 an der Staatsoper Hamburg uraufgeführt werden wird. […] Das Stück zeichnet kein inneres Programm und ist – wie auch die Oper – nicht eigentlich ein Werk ,über‘ oder ,mit‘ Benjamin, sondern ,aufgrund von Benjamin‘, dessen rastloses Reisen hier selbst Klang werden soll. Dabei mag man der Partitur wohl etwas von der hermetisch-mystischen Tiefe vieler seiner Texte abspüren, auch etwas von der Diskontinuität seines Denkens. Und man wird auch von dem von Depression und Vereinsamung heimgesuchten Walter Benjamin erfahren. Die musikalische Gestik erscheint als eine ,Reise ins Innere‘…“ (Peter Ruzicka). Man geht heute davon aus, dass Bachs Violinkonzert E-Dur während seiner Zeit als Hofkapellmeister in Anhalt-Köthen entstanden ist. Als Vorbild dienten ihm die Solokonzerte von Antonio Vivaldi. Nach Bachs Tod gerieten die Violinkonzerte in Vergessenheit; heute erfreuen sie sich bei Interpreten und Publikum großer Beliebtheit. George Enescu, der Komponist der Oper Oedipe (Premiere: 13. April 2018 in Gera), hat zu einem Weiterbestehen der sinfonischen Tradition in einer Zeit avantgardistischer Neuorientierung gesorgt. In seiner 4. Sinfonie ist spürbar, wie tief verwurzelt er in der rumänischen Musik war und dennoch zu einem eigenen Musikstil gefunden hat. Die Musik scheint in einem fortwährenden Fluss zu sein. Dieser führt über Trauermarsch-Klänge bis zu einem virtuos-optimistischen Finale. „Welch eine kraftvolle, ideenreiche Musik, welch herrliche Farben und Stimmungen einer impressionistisch durchtränkten Spätromantik!“ (concerti) Wie kaum ein anderer steht Peter Ruzicka für die zeitgenössische Musik im deutschsprachigen Raum: als Komponist, dessen Werke weltweit von allen führenden Orchestern und Interpreten aufgeführt werden, als Dirigent großer Orchester und als ehemaliger Intendant der Salzburger Festspiele.


6. Philharmonisches Konzert

Igor Strawinsky (1882-1971): Le sacre du printemps (Das Frühlingsopfer) Robert Schumann (1810-1856): Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie

Mi. 14. + Do. 15. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal Fr. 16. März 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

„O wende, wende Deinen Lauf Im Thale blüht der Frühling auf!“ Aus dem Frühlingsgedicht von Adolf Böttger

Die Uraufführung von Strawinskys Ballett Frühlingsopfer. Bilder aus dem heidnischen Russland 1913 in Paris war einer der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts. „Das Theater schien von einem Erdbeben heimgesucht zu werden“, schrieb die Journalistin Valentine Gross. Dafür verantwortlich waren sowohl die provozierende Handlung als auch die innovative Choreografie von Waslaw Nijinsky und die hochartifizielle Musik. Heute wird die Komposition Strawinskys jedoch kaum als Provokation empfunden, vielmehr gehört das Stück zu den beliebtesten Werken des klassischen Konzertprogramms. In zwei Teilen – Die Anbetung der Erde und Das Opfer – beschreibt Strawinsky das heidnische Ritual des Blutopfers: „Als ich in Petersburg die letzten Seiten des Feuervogels niederschrieb, überkam mich eines Tages die Vision einer großen heidnischen Feier – alte weise Männer sitzen im Kreis und schauen dem Todestanz eines jungen Mädchens zu, das geopfert werden soll, um den Frühlingsgott gnädig zu stimmen.“

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Dirigent GMD Laurent Wagner

Den Impuls für Schumanns 1. Sinfonie gab das Frühlingsgedicht seines Zeitgenossen Adolf Böttger. Die Musik ist von einer überschäumenden Lebensfreude geprägt. Dass Schumanns Geist bei der Arbeit an diesem Werk nur so vor Inspiration gesprüht haben muss, belegt die Tatsache, dass er die Partiturskizze in gerade mal vier Tagen komponierte: „Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt. Schildern, malen wollte ich nicht; dass aber eben die Zeit, in der die Sinfonie entstand, auf ihre Gestaltung, und dass sie grade so geworden, wie sie ist, eingewirkt hat, glaube ich wohl“ (Robert Schumann).

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Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

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7. Philharmonisches Konzert Mi. 18. + Do. 19. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal Fr. 20. April 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

Robert Fuchs (1847-1927): Serenade Nr. 3 e-Moll op. 21 Joseph Haydn (1732-1809): Cellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 Antonín Dvořák (1841-1904): Streicherserenade E-Dur op. 22

„Meine Sprache versteht die ganze Welt.“ Joseph Haydn

Reußisches Kammerorchester

Violoncello Nico Treutler

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Sein Spitzname „Serenaden-Fuchs“ verrät bereits, welche Gattung dem österreichischen Komponisten Robert Fuchs besonders lag. Dieses Talent brachte ihm die Anerkennung der Kollegen ein: „Fuchs ist doch ein famoser Musiker, alles ist so fein und so gewandt, so reizvoll erfunden! Man hat immer seine Freude daran“ (Johannes Brahms). Sein kompositorischer Stil schlägt eine Brücke von der Spätromantik zu den tonalen Kompositionen in der Zeit nach dem I. Weltkrieg. Seine Serenaden begeistern v. a. durch ihre melodischen Einfälle sowie seine versierte Variations- und Instrumentationstechnik. Das erste Cellokonzert von Joseph Haydn galt lange als verschollen und wurde erst 1961 im Tschechischen Museum für Musik wiederentdeckt. Seitdem erfreut es sich wieder größter Beliebtheit. Entstanden um 1763, trägt das Konzert noch stark spätbarocke Züge, wie den auffälligen, blockartigen Wechsel zwischen Solist und Orchester. Eine bemerkenswerte Herausforderung ist die überwiegend hohe Lage des Soloparts, die alle virtuose Kunst des Spielers verlangt und gleichzeitig den mitreißenden Charakter des Stücks auszeichnet. Dvořáks Streicherserenade E-Dur ist ein Glanzpunkt seines kammermusikalischen Œuvres. Voll schlichter Schönheit bezaubern die böhmischen Melodien und lassen weite grüne Wiesen oder dichten grünen Wald vor dem inneren Auge entstehen. Die Freude des Komponisten ist unüberhörbar. Das Werk scheint dem etymologischen Ursprung der Serenade zu huldigen, dem italienischen Wort „sereno“, das einen heiteren und wolkenlosen (Abend-) Himmel beschreibt. Das Reußische Kammerorchester besteht seit 1960 aus Musikern des Philharmonischen Orchesters und erlangte v. a. durch seine regelmäßigen Auftritte in der Dresdner Frauenkirche sowie zahlreiche Rundfunkübertragungen und CD-Produktionen überregionale Anerkennung. Nico Treutler ist seit 2013 Erster Solocellist des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera.


8. Philharmonisches Konzert

Claude Debussy (1862-1918): Prélude à l’après-midi d’un faune Christian Jost (*1963): Pietà in memoriam Chet Baker Antonín Dvořák (1841-1904): Sinfonie Nr. 8 Die Englische G-Dur op. 88

Mi. 9. + Do. 10. Mai 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal Fr. 11. Mai 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus

„Du weißt nicht, was Liebe ist, bis du die Bedeutung des Blues gelernt hast, bis du eine Liebe geliebt hast, die du verlieren musstest.“ Chet Baker

Ein musikalisches Gemälde von zauberhafter Stimmung entsteht in dem berühmten Prélude von Debussy. Mit verführerischen und traumverlorenen Klängen, die von Holzbläsern, Celli sowie der Harfe geprägt werden, konterkariert Debussy die fantastische Szenerie: Ein Flöte spielender Faun, halb Mensch, halb Tier, verführt zwei schlafende Nymphen. Das 100. Todesjahr des Komponisten dient als würdiger Anlass, das faszinierende Werk zum Klingen zu bringen. Christian Jost zählt zu den gefragtesten Komponisten unserer Zeit. Mit seinem Trompetenkonzert Pietà setzt er dem berühmten amerikanischen Trompeter Chet Baker ein tönendes Denkmal. Auch wenn das Werk kein Jazzstück ist, so thematisiert es doch die musikalische Heimat seines Widmungsträgers. Die eleganten und wandlungsfähigen Klänge der Solotrompete erinnern v. a. im lyrischen Adagio an die tragische Biografie Chet Bakers, die mit dem Sturz aus einem Fenster ein jähes Ende fand. Dvořáks 8. Sinfonie zeichnet sich durch ihren fröhlichen Charakter aus, den sie ihrer Nähe zum folkloristisch-böhmischen Idiom verdankt. Die Inspiration für das Stück fand der Komponist in der Schönheit der Landschaft um Vysoká bei Príbam, seinem tschechischen Sommersitz. Das Gefühl der Freiheit schlug sich auch auf das Werk nieder, dessen Form weniger streng den Regeln der Sinfonie folgt, sondern vielmehr als Abfolge poetischer Stimmungsbilder gedeutet wird. Michael Helmrath war viele Jahre als Solo-Oboist bei den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache engagiert, der ihn als Dirigent erkannte und förderte. 2000 bis 2015 war er Generalmusikdirektor der Brandenburger Symphoniker; seit 2016 arbeitet er in gleicher Funktion beim Theater Nordhausen/ Loh-Orchester Sondershausen. Der 22-jährige Simon Höfele, Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, ist einer der spannendsten Trompeter seiner Generation.

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

Trompete Simon Höfele

Dirigent Michael Helmrath

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16. Philharmonisches Schlosskonzert

So. 3. Juni 2018 Residenzschloss Altenburg 18:00 Uhr · Festsaal

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): 5 Kontretänze KV 609 Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur op. 9 Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 Franz Schubert (1797-1828): Deutsche Tänze D 820, orchestriert von Anton Webern Johann Strauß Sohn (1825-1899): An der schönen blauen Donau Walzer op. 314

„Die Straßen Wiens sind mit Kultur gepflastert, die Straßen anderer Städte mit Asphalt.“ Karl Kraus

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

Violine Anne Luisa Kramb Dirigent Takahiro Nagasaki

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Wien galt schon immer als eine Wiege der Künste und bot zahlreichen Künstlern eine kreative Heimat. Wolfgang Amadeus Mozart ist als einer der berühmtesten Komponisten in die Geschichte der Donaumetropole eingegangen. In Wien entstanden vermutlich auch 1791 seine fünf Kontretänze, bei denen die Paare nicht nur mit- sondern auch gegeneinander tanzen. Besonders charmant ist der erste Tanz, in dem Mozart die Arie des Figaro „Non più andrai“ aus seiner Oper Le nozze di Figaro zitiert. Das 5. Violinkonzert vollendete er bereits im Dezember 1775 mit Blick auf den bevorstehenden Fasching und konzipierte das Finale als eine Maskerade im türkischen Stil. Das Konzert begeistert mit einprägsamer Melodik ebenso wie mit reichem Orchesterklang. Auch Arnold Schönberg prägte wie kaum ein anderer die Musik seiner Geburtsstadt, war er doch Mitbegründer der sogenannten Zweiten Wiener Schule. 1906 entstanden, stellt seine erste Kammersinfonie für 15 Soloinstrumente einen Glanzpunkt in seinem künstlerischen Schaffen dar. Das Werk gilt als Meilenstein der Moderne und fasziniert durch seine komplexe Polyphonie. Franz Schubert verfasste unzählige Tänze, v. a. für Klavier, die meist im Rahmen der Schubertiaden aufgeführt wurden. Die Deutschen Tänze komponierte er 1824, sie sind im beschwingten ¾-Takt und haben einen volkstümlichen Charakter. Anton Webern fertigte 1934 eine Bearbeitung für Orchester an, bei der er jedoch dem Stile Schuberts treu blieb. Selbstverständlich darf auch Johann Strauß in einem wienerischen Konzertprogramm nicht fehlen! Der Donauwalzer gilt als heimliche Hymne Österreichs, der berühmte Kritiker Eduard Hanslick bezeichnete ihn 1874 gar als „wortlose Friedens-Marseillaise“. Anne Luisa Kramb gewann 2016 den 8. Internationalen LOUIS SPOHR Wettbewerb für junge Geiger der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Seit 2016 studiert Kramb im Precollege der Kronberg Academy.


Sa. 23. Juni 2018 21:00 Uhr · Marktplatz Gera Fr. 29. + Sa. 30. Juni 2018 21:00 Uhr · Marktplatz Altenburg

Sommerevent · Open Air

Sternstunden der Oper Mit Werken von Giuseppe Verdi, Amilcare Ponchielli, Richard Wagner, Giacomo Puccini u. a. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen Philharmonischer Chor Gera Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen Choreinstudierung Holger Krause Solisten des Musiktheaters Dirigent GMD Laurent Wagner

Beim Kartenkauf bis zum 22. Dezember 2017 erhalten Sie 3,00 € Ermäßigung. 149


Sonderkonzerte

Marstallkonzert Fr. 8. September 2017 Schloss Altenburg 19:30 Uhr · Marstall Eintritt frei!

Di. 3. Oktober 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaal Eintritt frei!

Konzert zum Tag des offenen Denkmals · Motto: „Macht und Pracht“ Theater&Philharmonie Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Altenburg und dem Landkreis Altenburger Land Verleihung des Johann-Georg-Hellbrunn-Preises für besondere Verdienste um die Denkmalpflege

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Solisten des Musiktheaters Dirigent Thomas Wicklein

Konzert zum Tag der Deutschen Einheit Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Solisten des Musiktheaters Dirigent GMD Laurent Wagner

Konzert vor Totensonntag Sa. 25. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

Do. 14. Dezember 2017 Landestheater Altenburg 14:30 Uhr · Großes Haus So. 17. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 14:30 Uhr + 19:00 Uhr Konzertsaal 150

Johannes Brahms (1833-1897): Ein deutsches Requiem op. 45

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Philharmonischer Chor Gera Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen Choreinstudierung, Dirigent Holger Krause

Traditionelles Weihnachtskonzert Vom Himmel hoch – Heimatliche Weihnachtsklänge Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Philharmonischer Chor Gera · Kinderchor von TPT Choreinstudierung, Dirigent Holger Krause


Konzert zum Jahresausklang Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen · Philharmonischer Chor Gera Choreinstudierung Holger Krause Sopran Anne Preuß Mezzosopran Christel Loetzsch Tenor János Ocsovai Bass Alejandro Lárraga Schleske Dirigent Prof. Dr. Peter Gülke

Neujahrskonzert Mit Klatsch und Tratsch ins Neue Jahr

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Tanzkreis Brillant (Gera) Tanzschule Schaller · 1. Tanzsportclub Schwarz-Gold (Altenburg) Dirigent, Moderator Thomas Wicklein

Traditionelles Faschingskonzert „Es war einmal...“ – ein musikalisches Faschingsmärchen

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Solisten des Musiktheaters Konzeption, Buch, Moderation Karl Karliczek, Thomas Wicklein Dirigent Thomas Wicklein

Sa. 30. + So. 31. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal So. 31. Dezember 2017 Landestheater Altenburg 15:00 Uhr · Großes Haus Mo. 1. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 14:30 Uhr · Konzertsaal Mo. 1. Januar 2018 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus Di. 2. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal Sa. 27. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Bühne am Park So. 4. Februar 2018 Landestheater Altenburg 14:30+18:00 Uhr Großes Haus

Konzert zur Passionszeit In Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium/ Rutheneum seit 1608 Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Requiem d-Moll KV 626 Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Konzertchor des Goethe-Gymnasiums/ Rutheneum seit 1608 Choreinstudierung, Dirigent Christian K. Frank

Do. 22. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

Bauernhofkonzert Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt im rustikalen Ambiente alter Gutshäuser und Höfe im Altenburger Land. Theater&Philharmonie Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Verein Altenburger Bauernhöfe e. V. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Solisten des Musiktheaters Dirigent, Moderator Thomas Wicklein

So. 24. Juni 2018 15:00 Uhr · Ort vakant So. 1. Juli 2018 15:00 Uhr · Ort vakant 151


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40 Jahre Orgelweihe

Festliches Orgel- & Chorkonzert Benefizkonzert der Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V.

Kinder- und Mädchenchor des Goethe-Gymnasiums/ Rutheneum seit 1608 Orgel Benjamin Stielau

So. 22. Oktober 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaal

Orgelmatinee Diskussion und Präsentation zur Geschichte und Funktionsweise der Orgel Eine Veranstaltung des Vereins der Orchesterfreunde Gera e. V.

Mit Sieghard Zitzmann u. a. Moderation Dr. Eberhard Kneipel Orgel Benjamin Stielau u. a.

So. 12. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaal

Konzert zum Tag der Orgelweihe Johann Sebastian Bach (1685-1750): Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 / Drei Choralbearbeitungen über „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 659 Trio super: „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 660 „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 661 Max Reger (1873-1916): Fantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 Françis Poulenc (1899-1963): Konzert für Orgel, Streicher und Pauke g-Moll FP 93 Matthias Eisenberg (*1956): Weihnachtliche Improvisationen Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Orgel Matthias Eisenberg Dirigent GMD Laurent Wagner

Fr. 22. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

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Klassik bei Kerzenschein

59. Klassik bei Kerzenschein Sa. 2. Dezember 2017 Landestheater Altenburg 19:30 Uhr · Großes Haus Mi. 20. Dezember 2017 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Konzertsaal

Vorfreude, schönste Freude – Ein stimmungsvolles Winterkonzert Im Rahmen der Orchesterpatenschaft „tutti pro“

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz“ Gera und der Musikschule des Landkreises Altenburger Land Dirigent, Moderator Thomas Wicklein

60. Klassik bei Kerzenschein So. 1. April 2018 Landestheater Altenburg 14:30 Uhr · Heizhaus So. 1. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 19:30 Uhr · Bühne am Park

Klangvoller Osterstrauß Franz Schubert (1797-1828): Sinfonie Nr. 5 B-Dur Eduard Tubin (1905-1982): Konzert für Balalaika und Orchester Konzert für Kontrabass und Orchester Michael Spivakovsky (1919-1983): Konzert für Mundharmonika und Orchester Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Kontrabass Philip Nelson Balalaika Madin Adeniyi Johann Ogunlade Mundharmonika Gianluca Littera Dirigent, Moderator Thomas Wicklein

MDR KULTUR ist Medienpartner von Theater&Philharmonie Thüringen

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Thomas Wicklein Kapellmeister

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Kammerkonzerte in Altenburg

1. Kammerkonzert Musik der Reformationszeit Kammermusik für Sopran und Gambenconsort So. 15. Oktober 2017 Werke von Samuel Scheidt, Ludwig Senfl, Martin Agricola u. a. Altenburg Sopran Clarissa Thiem Viola da gamba Daniel Gutierrez, Tillmann Steinhöfel, 11:00 Uhr · Logenhaus Jesús Antonio Clavijo Rojas, Isabella Vescovi

2. Kammerkonzert So. 19. November 2017 Altenburg 11:00 Uhr · Logenhaus

„Musik ist die Stille zwischen den Tönen.“ Claude Debussy Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Streichquartett A-Dur KV 464 Claude Debussy (1862-1918): Streichquartett g-Moll op. 10 Stillmark-Quartett: Violine Johannes Neupert, Tino Purschke Viola Andreas Schenk Violoncello Claudia Stillmark

3. Kammerkonzert Tour de France · Ein musikalischer Streifzug durch unser Nachbarland So. 14. Januar 2018 Werke von Claude Debussy, Charles Koechlin, Camille Saint-Saëns u. a. Altenburg Sopran Ina Westphal Flöte Kathrin Osten Klarinette Uwe Knaust 11:00 Uhr · Logenhaus Fagott Tobias Meier Klavier Olav Kröger

4. Kammerkonzert Wie es euch gefällt · Kammermusikalische Späße aus zwei Jahrhunderten Werke von Johann und Josef Strauß, Paul Hindemith, Johannes Weyrauch u. a. Flöte Kathrin Osten Oboe Albrecht Pinquart Klarinette Uwe Knaust So. 11. Februar 2018 Horn Matthias Weigel Fagott, Moderation Michael Böhme Altenburg Violine Anne-Sophie Kühne, Barbara Böhm Viola Christian Anghel 11:00 Uhr · Logenhaus Violoncello Eckhard Becker Klavier Thomas Wicklein

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5. Kammerkonzert Geheimes Flüstern hier und dort Clara Schumann – Robert Schumann – Johannes Brahms Ausgewählte Lieder, Kammermusik und Briefe eines Dreigestirns Mezzosopran Claudia Müller Flöte Kathrin Osten Klavier Thomas Wicklein Lesung Vanessa Rose, Manuel Kressin

So. 8. April 2018 Altenburg 11:00 Uhr · Logenhaus

6. Kammerkonzert Kammermusik für Viola da gamba und Continuo Werke von Dietrich Buxtehude, Georg Philipp Telemann, Carl Friedrich Abel, Johann Sebastian Bach u. a. Viola da gamba Jesús Antonio Clavijo Rojas, Daniel Gutierrez Cembalo Takahiro Nagasaki

So. 13. Mai 2018 Altenburg 11:00 Uhr · Logenhaus

7. Kammerkonzert Neue Musik aus Mitteldeutschland Konzeption, Moderation Andreas Ebert Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera

So. 10. Juni 2018 Altenburg 11:00 Uhr · Lindenau-Museum

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Foyerkonzerte in Gera

253. Foyerkonzert So. 8. Oktober 2017 Bühnen der Stadt Gera 1 1:00 Uhr · Konzertsaalfoyer

„… doch ihre Weine trinkt er gern.“ Johann Wolfgang von Goethe Französische Kammermusik für Bläser und Klavier Werke von Vincent d’Indy, Jacques Ibert, Albert Roussel, Jean Françaix u. a. ensemble diX: Flöte Andreas Knoop Oboe Albrecht Pinquart Klarinette Hendrik Schnöke Fagott Roland Schulenburg Horn Rainer Ossott Klavier Hinrich Steinhöfel

254. Foyerkonzert So. 29. Oktober 2017 Burlesque · Eine klassisch-jazzige Matinee für Violoncello und Klavier Bühnen der Stadt Gera Werke von Ludwig van Beethoven, Sergei Prokofiew und Nikolai Kapustin 1 1:00 Uhr · Konzertsaalfoyer Violoncello Nico Treutler Klavier Aska Carmen Jean Saito

255. Foyerkonzert So. 26. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 1 1:00 Uhr · Konzertsaalfoyer

„Musik ist die Stille zwischen den Tönen.“ Claude Debussy Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Streichquartett A-Dur KV 464 Claude Debussy (1862-1918): Streichquartett g-Moll op. 10 Stillmark-Quartett: Violine Johannes Neupert, Tino Purschke Viola Andreas Schenk Violoncello Claudia Stillmark

256. Foyerkonzert Und es waren Hirten auf dem Felde … Kammermusik zum Advent Werke von Luigi Boccherini, Johann Sebastian Bach So. 10. Dezember 2017 Weihnachts-Quintett von Jan Brandts-Buys Bühnen der Stadt Gera Flöte Andreas Knoop Violine Annegret Knoop, Anne-Sophie Kühne 1 1:00 Uhr · Konzertsaalfoyer Viola Robert Hartung Violoncello Nico Treutler

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257. Foyerkonzert Berühmte Horntrios György Ligeti (1923-2006): Trio für Horn, Violine und Klavier Johannes Brahms (1833-1897): Trio für Waldhorn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40 Horn Rainer Ossott Violine Judith Eisenhofer Klavier Takahiro Nagasaki

So. 28. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaalfoyer

258. Foyerkonzert Zwei Meister im Dialog Werke von Georg Philipp Telemann und seinem Patenkind Carl Philipp Emanuel Bach Flöte Andreas Knoop Oboe Albrecht Pinquart Violine Annegret Knoop Violoncello Jesús Antonio Clavijo Rojas Cembalo André Kassel

So. 4. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaalfoyer

259. Foyerkonzert El Choclo Tango – Bolero – Mambo – Son. Lateinamerikanische Musik aus Kolumbien, Kuba, Argentinien und Venezuela Cuatro Rainer Ossott Violine Johannes Neupert Violoncello Jesús Antonio Clavijo Rojas Bass Thomas Müller Akkordeon Karin Müller

So. 25. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaalfoyer

260. Foyerkonzert George Enescu und seine „Musik im Auftrag des Herzens“ Das Aufblühen eines Genies im Paris der Belle Époque Konzept, Violine Caliope Braumann-Badea Viola Louise Denis-Nesprias Violoncello Eckhard Becker Trompete Tobias Hartel Harfe Katharina Schauer Klavier Camelia Sima, Takahiro Nagasaki

So. 29. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaalfoyer

261. Foyerkonzert „Wenn mir eine hübsche Melodie einfällt, ist mir das lieber als ein Leopoldsorden.“ Johannes Brahms Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviertrio B-Dur op. 11 Gassenhauer-Trio Johannes Brahms (1833-1897): Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26 Klarinette Hendrik Schnöke Violine Judith Eisenhofer Viola Robert Hartung Violoncello Nico Treutler Klavier Takahiro Nagasaki

So. 27. Mai 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaalfoyer

262. Foyerkonzert „Ohne Musik wär’ alles nichts.“ Wolfgang Amadeus Mozart Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Streichquartett Nr. 13 d-Moll KV 173 Johannes Brahms (1833-1897): Klavierquintett f-Moll op. 34 Violine Anne-Sophie Kühne, Johannes Neupert Viola Louise Denis-Nesprias Violoncello Jesús Antonio Clavijo Rojas Klavier Takahiro Nagasaki

So. 17. Juni 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaalfoyer 159


Laura Knoll Konzertdramaturgin, Musikpädagogin

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Liebe kleine und große Klassikfans, liebe Eltern, Lehrer und Erzieher, in diesem Jahr haben wir uns ganz besonders spektakuläre Programme ausgedacht, die Euch tief in das weite (Noten-) Meer der klassischen Musik eintauchen lassen. Wir beginnen die Spielzeit mit einem absoluten Hit aus der Zeit des Barock, den Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Hier könnt Ihr erlauschen, wie der Komponist Regen, Schnee und Sonnenschein vertont hat. Das regt auch die eigene Kreativität an! Mit den Großen wollen wir in diesem Jahr ergründen, was es mit einem Sinfoniekonzert auf sich hat. Was für Rituale haben die Musiker, wie macht sich ein Dirigent eigentlich bemerkbar und gibt es vielleicht sogar geheime Zeichen? Nebenbei lernen wir anhand von Jean Sibelius’ 1. Sinfonie diese Gattung kennen und schauen uns den Aufbau des Werkes auf spielerische Weise mal etwas genauer an. Mit Bedřich Smetanas berühmter Moldau folgen wir dem Flusslauf durch Tschechien, begegnen tanzenden Nymphen und retten uns über die Stromschnellen hinweg – das wird ein musikalisches Abenteuer! Das letzte Schülerkonzert steht schließlich ganz im Zeichen des Chores. Der Opernchor präsentiert seine beliebtesten Stücke, wobei er bei einigen Nummern Unterstützung von Euch brauchen wird ... Nicht weniger abwechslungsreich sind unsere Klingt gut!-Konzerte, die sich wegen ihres intimeren Rahmens großer Beliebtheit erfreuen. Im September begutachten wir dieses faszinierende Wesen, das sich Opernsänger nennt. Wie erzeugt man nur so laute Töne? Und wie wird man überhaupt ein professioneller Opernsänger? Großartige Komponisten hatten stets auch ein großartiges und oft sehr spannendes Leben. Diesmal stellen wir mit Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Wagner gleich zwei Künstler der Superlative vor, die mit ihrer Musik Menschen auf der ganzen Welt bis heute begeistern. Das ensemble diX lädt mit Schwein gehabt! zu einem tönenden Märchen ein. Das Bläserensemble erzählt die Geschichte von dem mutigen Schwein Porco, das plötzlich singen kann. Außerdem gibt es eine Neuerung im Programm: Aus Star – ausgezeichnete junge Klassik ist nun unser Star-Club geworden, der an ausgewählten Terminen jungen Konzertbesuchern ein ungezwungenes Nachgespräch zum gegenseitigen Erlebnisaustausch ermöglichen soll. Ich freue mich darauf, mit allen großen und kleinen Musikliebhabern unbekanntes Musik-Terrain zu ergründen und die großartige Musik, die unser Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera auf dem Silbertablett serviert, erleben zu können.

Grußwort

Konzertdramaturgin, Musikpädagogin Laura Knoll T 0365 8279104 laura.knoll@ tpthueringen.de

Eure und Ihre Laura Knoll

Konzertdramaturgin, Musikpädagogin

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Takahiro Nagasaki Dirigent, Korrepetitor

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Familienkonzerte

1. Familienkonzert Die vier Jahreszeiten Antonio Vivaldi (1678-1741): Die vier Jahreszeiten

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Violine Judith Eisenhofer Moderatorin Laura Knoll Dirigent Takahiro Nagasaki

F So. 5. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaal So. 5. November 2017 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr · Großes Haus

2. Familienkonzert

F

Sing mit! – Das Chorkonzert Der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen stellt sich vor, präsentiert Hits aus dem Opernrepertoire und lädt zum Mitsingen ein

So. 6. Mai 2018 Bühnen der Stadt Gera 11:00 Uhr · Konzertsaal So. 6. Mai 2018 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr · Großes Haus

Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Moderatorin Laura Knoll Dirigent Holger Krause

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Schülerkonzerte

Di. 17. Oktober 2017 Bühnen der Stadt Gera 9:00+10:30 Uhr · Konzertsaal Mi. 18. Okober 2017 Landestheater Altenburg 9:00+10:30 Uhr · Großes Haus

Di. 7. November 2017 Landestheater Altenburg 9:00+10:30 Uhr · Großes Haus Mi. 8. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 9:00+10:30 Uhr · Konzertsaal

Di. 27. Februar 2018 Landestheater Altenburg 9:00+10:30 Uhr · Großes Haus Mi. 28. Februar 2018 Bühnen der Stadt Gera 9:00+10:30 Uhr · Konzertsaal

1. Schülerkonzert 1.-4. Klasse Die vier Jahreszeiten Antonio Vivaldi (1678-1741): Die vier Jahreszeiten Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Violine Judith Eisenhofer Moderatorin Laura Knoll Dirigent Takahiro Nagasaki

2. Schülerkonzert ab 6. Klasse Kammerton, Konzertmeister und Reprise – Wie funktioniert ein Sinfoniekonzert? Jean Sibelius (1865-1957): Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39 Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Moderatorin Laura Knoll Dirigent Takahiro Nagasaki

3. Schülerkonzert 3. – 6. Klasse Von tanzenden Nymphen und reißenden Stromschnellen – eine musikalische Flussreise Bedřich Smetana (1824-1884): Die Moldau · u. a. Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Moderatorin Laura Knoll Dirigent Takahiro Nagasaki

4. Schülerkonzert 5 Jahre – 4. Klasse Di. 24. April 2018 Landestheater Altenburg 9:00+10:30 Uhr · Großes Haus Mi. 25. April 2018 Bühnen der Stadt Gera 9:00+10:30 Uhr · Konzertsaal 164

Sing mit! – Das Chorkonzert Der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen stellt sich vor, präsentiert Hits aus dem Opernrepertoire und lädt zum Mitsingen ein. Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Moderatorin Laura Knoll Dirigent Holger Krause


Klingt gut!

1. Klingt gut! ab 7. Klasse Beruf: Opernsänger Wieso können Opernsänger so laut singen und wie wird man das überhaupt? Solisten des Musiktheaters Moderatorin Laura Knoll Klavier Thomas Wicklein

2. Klingt gut! 5 Jahre – 2. Klasse Schwein gehabt! Eine musikalische Erzählung für Sprecher und Bläserquintett Musik und Geschichte: Douglas Victor Brown · Text: Hans-Jürgen Schatz

ensemble diX: Flöte Andreas Knoop Oboe Albrecht Pinquart Klarinette Hendrik Schnöke Fagott Roland Schulenburg

3. Klingt gut! 1. - 4. Klasse Servus! Herr Mozart Eine biografische Reise mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart Arrangiert von Niels Frédéric Hoffmann Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera Moderatorin Laura Knoll Dirigent, Klavier Takahiro Nagasaki

4. Klingt gut! 3. – 6. Klasse Hei Ho! Herr Wagner Das Leben des berühmten Komponisten, mit seiner Musik erzählt Arrangiert von Niels Frédéric Hoffmann Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera Moderatorin Laura Knoll Dirigent, Klavier Thomas Wicklein

Di. 26. September 2017 Landestheater Altenburg 9+10+11 Uhr · Heizhaus Mi. 27. September 2017 Bühnen der Stadt Gera 9+10+11 Uhr · Bühne am Park Mo. 13. November 2017 Bühnen der Stadt Gera 9+10+11 Uhr Bühne am Park Di. 14. November 2017 Landestheater Altenburg 9+10+11 Uhr · Heizhaus

Mi. 24. Januar 2018 Landestheater Altenburg 9+10+11 Uhr · Heizhaus Do. 25. Januar 2018 Bühnen der Stadt Gera 9+10+11 Uhr · Konzertsaal

Di. 20. März 2018 Bühnen der Stadt Gera 9+10+11 Uhr · Konzertsaal Mi. 21. März 2018 Landestheater Altenburg 9+10+11 Uhr · Heizhaus 165


Orchesterführerschein Mit großzügiger Unterstützung der Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. und des Vereins der Orchesterfreunde Gera e. V. In Zusammenarbeit mit Julia Deutsch, Büro für Kinderkulturkonzepte

Das Abzeichen für kleine Orchester-Experten Um zu richtigen Experten in Sachen Orchester ausgebildet zu werden, müssen unterschiedliche Stationen durchlaufen werden, bei denen es allerlei zu erleben und zu entdecken gibt. Bestandteile: • das persönliche „Orchester-Heft“ für jedes Kind • Besuch eines Schülerkonzerts oder Klingt gut! • Teilnahme am Workshop Der Instrumentenkoffer • anschließender Besuch einer Orchesterprobe • Theaterführung Empfehlung 5 Jahre bis 4. Klasse Paketpreis 8,00 €/ Kind

Jedes angemeldete Kind bekommt nach Abschluss aller vier Stationen seinen persönlichen Orchesterführerschein überreicht. Mit dem „Orchester-Heft“ kann man auch zu Hause weiter lernen und experimentieren.

Der Instrumentenkoffer

Empfehlung 5 Jahre bis 4. Klasse Kosten: 2,50 €/ Kind

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Ein Workshop auf dem Konzertsaalpodium rund um das Orchester Wie sieht der Konzertsaal eigentlich aus der Perspektive eines Trompeters aus? Woher weiß ein Musiker, wo sein Platz im Orchestergraben ist? Wie groß ist denn ein Kontrabass? Und was bedeutet das kleine weiße Stäbchen für das Orchester? Lasst Euch überraschen, welche Zaubereien sich in dem alten geheimnisvollen Koffer verbergen. Zu buchen im Zusammenhang mit dem Besuch einer Orchesterprobe oder als Bestandteil des Orchesterführerscheins.


Star-Club – für junge Klassikfans

Ihr geht gerne ins Konzert, findet es alleine aber langweilig? Ihr würdet euch gerne mit Gleichgesinnten darüber austauschen, was ihr am Abend erlebt habt? Dafür gibt es jetzt den Star-Club! Nach mit dem „Star für junge Klassik” ausgezeichneten Konzerten haben junge Leute bis 20 Jahre die Gelegenheit, in der entspannten Atmosphäre der Theaterkantine gemeinsam mit Konzertdramaturgin Laura Knoll über das soeben erlebte Konzert zu diskutieren, Fragen zu stellen oder einfach nur den Abend ausklingen zu lassen. Treffpunkt ist jeweils nach dem Konzert im Konzertsaalfoyer. 2. Philharmonisches Konzert Mi. 11. Oktober 2017 · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal 4. Philharmonisches Konzert Mi. 17. Januar 2018 · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal 6. Philharmonisches Konzert Mi. 14. März 2018 · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal 8. Philharmonisches Konzert Mi. 9. Mai 2018 · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal

Generalprobenbesuche Wolltest du schon immer einmal von oben auf das Konzertpodium schauen, die Musiker bei Proben erleben oder einem Dirigenten Löcher in den Bauch fragen? Das ist alles möglich! Mit Anmeldung können Schulklassen die Generalproben der Philharmonischen Konzerte besuchen. Wir bieten eine fundierte und unterhaltsame Einführung zu den entsprechenden Werken oder zur Orchesterarbeit allgemein. Nach der Probe können alle dann noch offenen Fragen geklärt werden.

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TheaterFABRIK Der Geizige 168


Mitmachen!

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Peter Przetak Leiter der TheaterFABRIK, Theaterpädagoge

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Liebe Kinder, Jugendliche, neugierige Erwachsene, liebe Alt- und NeuFABRIKanten, eine neue Spielzeit in der TheaterFABRIK beginnt. Auch für uns ist es jedes Mal ein Abenteuer, denn wir können noch so viel planen, es kommt doch immer anders. Und das ist gut so! Das macht diese Abteilung so lebendig, dank allen, die an diesem Projekt TheaterFABRIK mitarbeiten, mitdenken und mitfühlen. Was haben wir nun für Euch vorbereitet in dieser Spielzeit? Wir erleben ABENTEUER! Die Deutungsmöglichkeiten, wenn man das Wort mal nachschlägt, sind mannigfaltig. Einerseits ist es eine wunderbare Begebenheit, dann wieder ein gewagtes Unternehmen, eine kurze Liebesaffäre oder schlicht: das, was kommen wird. So könnte auch interpretiert werden, dass das, was kommen wird, auf jeden Fall ein Abenteuer ist, wenn ich denn in der Lage bin, es als solches zu erkennen. Allen Abenteuern ist gemein, dass sich die Menschen nach einem solchen anders fühlen und anders sind als zuvor. Sie haben sich entwickelt. Das Theater als flüchtige Kunstform ist auf Entwicklung ausgelegt und darauf angewiesen, dass es Geschichten erzählt, in denen Menschen sich entwickeln oder sich aktiv dagegen wehren, was auch eine Geschichte ist. Was haben wir also vor? Wir erkunden mit den Kleinsten das Wesen der Dinge, begeben uns mit Phileas Fogg auf eine Reise um die Erde, loten die Abgründe der menschlichen Seele in Seven Sins aus und werden uns schließlich einer besonderen Herausforderung stellen und in einer absurd-komischen FABRIKvariante Bulgakows Der Meister und Margarita auf die Bühne bringen. Und es gibt ein neues Format: das Kabarett der Komödianten. Damit eröffnen wir ein neues Kapitel in der TheaterFABRIK und werden intensiver mit den Schauspielern des Theaters zusammenarbeiten. In regelmäßigen Abständen werden Schauspieler und FABRIKanten gemeinsam auf der Bühne das zeigen, was sie in ihren Talentschubladen bislang der Öffentlichkeit vorenthalten haben. Ich freue mich auf eine lebendige, verrückte, beseelte und abenteuerlustige Spielzeit mit Euch und allen, die daran interessiert sind MITzumachen.

Grußwort

Theaterpädagoge, Leiter der TheaterFABRIK Peter Przetak T 0365 8279290 peter@ theaterfabrik-gera.de

Bleibt neugierig! Euer Peter Przetak

Leiter der TheaterFABRIK, Theaterpädagoge

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David Schönherr Theaterpädagoge

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Liebe Theaterfreunde,

Grußwort

jeder spielt Theater, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. Wenn wir zum besseren Verständnis Situationen nachspielen, unsere Stimme bewusst einsetzen, alles mit Geräuschen, Gestik und Mimik untermalen – das ist Theater. Und es ist noch mehr. Theater ist ein Spiel, bei dem es nicht darum geht, zu gewinnen oder zu verlieren. Es geht um das Miteinander. Theater ist ein Miteinander-Spielen. Und die Theaterpädagogik in Altenburg möchte Sie und Euch dazu herzlich einladen. Theaterpädagogik hilft dabei, sich Dinge, die man insgeheim schon weiß, selbst und aktiv ins Bewusstsein zu rufen. Das ist auf der Theaterbühne nützlich, aber auch in jeder Lebenslage. Ruft man sich nämlich selbst etwas ins Bewusstsein, erhält man dadurch: Selbstbewusstsein.

Theaterpädagoge David Schönherr T 03447 585364 david.schoenherr@ tpthueringen.de

Auch in der Spielzeit 2017/18 bietet die Theaterpädagogik in Altenburg zahlreiche neue Angebote. So wird es wieder feste Gruppen und Projekte geben, die sich einmal pro Woche zum Proben treffen und am Ende dieser Probenzeit ein Ergebnis präsentieren werden. Dazu zählen das Spielprojekt mit der Psychiatrie Altenburg, der Prinzenraub und der offene Spielclub. Für Schulen, Kindergärten und Jugendtreffs besteht die Möglichkeit, stückbegleitende Workshops, Projektwochen oder auch regelmäßige Schulprojekte durch die Theaterpädagogik durchführen zu lassen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei mir! Ebenfalls in dieser Spielzeit wird es wieder den monatlichen Samstagsworkshop Nachspielzeit geben, der sich an alle richtet, die nur ab und zu oder nur bei bestimmten Themen mitspielen können oder möchten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch ein gutes Miteinander. David Schönherr

Theaterpädagoge

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Allgemeine Angebote

Vor- und Nachbereitungen

Hier erhalten Kinder und Jugendliche einen spielerischen Zugang zum Stück. In ein oder zwei Schulstunden – egal ob in Ihrem Klassenraum, in der TheaterFABRIK oder im Landestheater Altenburg – werden die jungen Zuschauer auf den Theaterbesuch vorbereitet und haben dann in einer Nachbereitung die Gelegenheit, ihre gesammelten Erfahrungen auf kreative Weise zu verarbeiten.

Begleitmaterialien Termine, Karten, Anregungen Jugendreferent Marco Schmidt T 0365 8279102 marco.schmidt@ tpthueringen.de

Zu ausgewählten Inszenierungen von Theater&Philharmonie Thüringen stellen wir für Sie Materialien zusammen, die Sie zur Vor- bzw. Nachbereitung eines Theaterbesuches nutzen können. Diese enthalten Informationen über Schwerpunkte der Inszenierung, thematische Hilfestellungen zur Herangehensweise im Unterricht sowie Anleitungen zu praktischen Übungen, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, auf emotionale Weise mit der Thematik in Kontakt zu treten.

Patenklassen

Hier haben Schulklassen oder Kindergartengruppen die Gelegenheit, Proben einer Inszenierung von Theater&Philharmonie Thüringen zu besuchen. Kinder und Jugendliche können so den kreativen Prozess hautnah miterleben. Neben den Probenbesuchen und Gesprächen mit Künstlern kommen sie auch in den Genuss einer Vor- und Nachbereitung des Vorstellungsbesuchs.

Schultheater

Sie engagieren sich für die darstellende Kunst an Ihrer Schule, an Ihrem Kindergarten oder einer anderen Institution? Wenn Sie spiel- und/ oder theaterpädagogische Anregungen suchen, steht Ihnen das PädagogenTeam helfend zur Seite. Auf Anfrage werden praktische Fortbildungen organisiert und Fachliteratur verliehen.

FABRIKausweis/ SPIELkarte

FABRIKausweis/ SPIELkarte 25,00 € für die komplette Spielzeit 174

Der FABRIKausweis (Gera) bzw. die SPIELkarte (Altenburg) gelten für jeweils eine Spielzeit und ermöglichen Euch, alle Stücke der TheaterFABRIK gratis zu besuchen. Dazu gibt es noch Ermäßigungen für die Jahreskurse und für das breite Theater- und Konzertangebot von Theater&Philharmonie Thüringen. Gastspiele und Sonderveranstaltungen sind ausgeschlossen. Den Ausweis erhaltet Ihr in der TheaterFABRIK oder über David Schönherr (Altenburg).


TheaterFABRIK TheaterFABRIK Tonhalle Gera Clara-Zetkin-Straße 1 07545 Gera

Die TheaterFABRIK ist die theaterpädagogische Abteilung von Theater& Philharmonie Thüringen in Gera. Hier haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, an unterschiedlichen Theaterprojekten, regelmäßig stattfindenden Kursen oder einmaligen Workshops teilzunehmen und auf diese Weise selbst kreativ zu werden. Außerdem bietet die TheaterFABRIK Begleitmaterialien zu ausgewählten Inszenierungen von Theater&Philharmonie Thüringen an und ist Ansprechpartner für Lehrerinnen und Lehrer, die Interesse an Begleitangeboten wie Einführungen und Nachgesprächen zu Theaterbesuchen haben. Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren!

Leiter TheaterFABRIK Peter Przetak T 0365 8279290 info@theaterfabrik-gera.de Postanschrift TheaterFABRIK Bühnen der Stadt Gera Theaterplatz 1 07548 Gera www.theaterfabrik-gera.de

Das FABRIKfrühstück

Zum Start in die neue Spielzeit lädt die TheaterFABRIK zum traditionellen FABRIKfrühstück ein. Hier besteht die Gelegenheit zum Kennenlernen, zum Austausch, neue Ideen zu präsentieren und in Erfahrung zu bringen, was wir an Kursen, Werkräumen, Spielprojekten etc. anzubieten haben. Wenn Ihr Euch für unsere Angebote interessiert, eigene Ideen verwirklichen oder Eure Kreativität entfalten wollt, dann ist hier die passende Gelegenheit, mit uns ins Gespräch zu kommen. Wie immer gilt: Wir liefern Brötchen und Getränke, Ihr den Belag. Wir freuen uns auf Euch!

FABRIKfrühstück So. 10. September 2017 Bühnen der Stadt Gera TheaterFABRIK 11:00 Uhr · Tonhalle

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Kurse und Spielprojekte der TheaterFABRIK

Flohbühne 6-11 Jahre Leitung Peter Przetak Zeitraum Mi. 20. September 2017 – Mi. 20. Juni 2018 Proben mittwochs 16:30-18:00 Uhr Kosten Mit FABRIKausweis 80,00 € für die gesamte Spielzeit

„Besen, Besen! Seids gewesen.“ Hätte Goethes Zauberlehrling nur diese Worte gewusst, ihm wäre viel erspart geblieben. Aber was ist das Wesen der Dinge? Haben Dinge einen eigenen Willen? Und wenn ja, wie findet Mensch heraus, was das Ding denn nun will. In diesem Jahr beschäftigen wir uns also mit den Dingen und wie mit ihnen zu spielen ist. Wie spricht ein Bügeleisen, wie bewegt sich ein Besen, mit welchen Problemen haben die Dinge zu kämpfen? Was fühlt ein Teddybär, wenn er vergessen in der Ecke liegt? Aus Improvisationen und mit gehörigem Fingerspitzengefühl lernen die kleinen, großen Spieler, wie Requisiten zu Spielpartnern werden. Zum Nachahmen zuhause durchaus geeignet!

TheaterLabor 10-18 Jahre Leitung Peter Przetak Zeitraum Mi. 20. September 2017 – Mi. 20. Juni 2018 Proben mittwochs 18:00-20:00 Uhr Kosten Mit FABRIKausweis 100,00 € für die gesamte Spielzeit

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In achtzig Tagen um die Welt Jules Vernes Klassiker auf die Bühne zu bringen, ist die Herausforderung, der sich die TheaterLABORANTEN in diesem Jahr stellen. Und was ist nicht alles in dieser Geschichte zu finden! Abenteuer, fremde Kulturen, eine Liebesgeschichte, eine Verfolgungsjagd und ein Wettlauf mit der Zeit. Diese Geschichte erlaubt uns, sämtliche, bereits vorhandenen Talente einzubauen: Vom Tanz, über Musik bis hin zur Akrobatik kann und soll hier alles seinen Platz haben. So werden wir am Ende des Theaterschuljahres einen bunten Reigen zu erzählen haben, der in unserer ökonomisierten Zeit besonders eins zum Ausdruck bringt: Reisen bildet das Herz.


Seven Sins – ein sündhafter Reigen Es ist für einen Schauspieler immer ein großes Geschenk, abgründige Figuren zu spielen. Der Bösewicht ist interessanter, direkter und auf merkwürdige Weise dem Menschen näher als der Held. Der Antagonist weiß zudem, wo seine Abgründe liegen und er gibt ihnen nach. Wohingegen den Protagonisten darzustellen oftmals erschöpfend langweilig ist. Was geschieht, wenn sich antike Mystik mit Gegenwartsliteratur trifft? Und worin liegt der Mehrwert der dramatischen Literatur in den Zeitläufen? Es wird eine Collage erarbeitet, die, in eine schlüssige Dramaturgie gegossen, beweisen soll, dass der Mensch sich im Wesentlichen vielleicht nicht ändern wird, sich aber in jeder Situation zum Guten oder zum Bösen entscheiden kann.

Leitung Peter Przetak Workshop So. 1. Oktober 2017 14:00-17:00 Uhr Proben montags & donnerstags 17:00 -20:00 Uhr PREMIERE Fr. 1. Dezember 2017 20:00 Uhr · Tonhalle

Der Meister und Margarita Wir trauen uns was! Bulgakows Jahrhundertroman kommt auf die Bühne der TheaterFABRIK. In seinem poetischen und theatralischeffektvollen Werk erzählt Bulgakow die Faust-Geschichte neu. Denn der Teufel ist in Moskau und bringt den jungen Dichter Ivan dazu, an sich selbst, seinen literarischen Fähigkeiten und schließlich an der ganzen Welt zu zweifeln. In einer absurd-komischen Mischung aus christlicher Mystik und entlarvender Menschenkenntnis trifft Ivan in der Nervenheilanstalt auf den „Meister“, die unglückliche Margarita geht einen Pakt mit dem Teufel ein, um ihre Liebe wiederzufinden und zu guter Letzt werden wir Zeuge einer etwas anderen Geschichte um Pontius Pilatus, der doch so gern mit dem Verurteilten Jeschua geredet hätte. Wie das alles zusammenpassen kann? Das ist das Abenteuer!

Leitung N. N. Workshop So. 17. Dezember 2017 14:00-17:00 Uhr Proben montags & donnerstags 17:00-20:00 Uhr PREMIERE Fr. 16. März 2018 20:00 Uhr · Tonhalle

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Workshops für Pädagogen und andere Interessierte

Sprachlos

Leitung N. N. Fr. 10. November 2017 18:00-21:00 Uhr

Wir benutzen sie ständig, ja sogar im Traum. Die nonverbale Kommunikation. Sie definiert Beziehungen, reflektiert unser Gefühl und verankert uns im Jetzt. In diesem Workshop also versuchen wir Ihnen dabei zu helfen, Ihre nonverbalen Signale nachzuvollziehen, sie bei anderen bewusst zu entschlüsseln und dann mit dem gewonnenen Wissen eine Szene zu kreieren, in der viel gesagt, aber nicht gesprochen wird. Dieser Workshop wendet sich explizit an Pädagogen, die sich entweder in Sachen szenischer Umsetzung weiterbilden oder schlicht die Kunst der nonverbalen Kommunikation als nicht zu unterschätzendes, pädagogisches Handwerkszeug verfeinern wollen.

Räumlich

Leitung N. N. Fr. 2. Februar 2018 18:00-21:00 Uhr

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Dass ein Raum bereits eine Geschichte erzählt, auch wenn sich dort noch kein Mensch aufhält, ist offensichtlich. Wie aber gelingt es, einen noch leeren Raum zu definieren? Was erzählt die Stellung im Raum? Wie sensibel und fragil ist das Geflecht von Status, Beziehung und Impuls? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieser Workshop und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf ein, auch für den Alltag anwendbares Phänomen, das doch alle Menschen kennen. Auf der Basis von Peter Brooks Der leere Raum geben wir Ihnen einen Impuls für aktive (Raum-)Gestaltung im theatralen und realen Raum.


Spielprojekte in Altenburg Spielprojekt In Kooperation mit der Psychiatrie Altenburg/ Horizonte e. V. Nachdem wir in der letzten Spielzeit das Märchen Dornröschen mal anders erfolgreich auf die Bühne gebracht haben, wollen wir uns nun mit dem Märchen-Klassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel befassen.

Leitung David Schönherr Start Fr. 15. September 2017 Proben freitags 14:00-15:30 Uhr Anmeldung Heike Neumerkel hei.neumerkel@horizonte-altenburg.de

Kauffungens Ehre

In Kooperation mit dem Förderverein Altenburger Prinzenraub e. V. Der „Prinzenraub zu Altenburg“ ist die Geschichte des Ritters Kunz von Kauffungen, der im vierzehnten Jahrhundert die Prinzen Ernst und Albrecht vom Altenburger Schloss entführte. Wie es dazu kommen konnte und wer alles daran beteiligt war, wird vor der Originalkulisse und in historischen Kostümen gespielt und erzählt.

Offenes Spielprojekt ab 10 Jahren

Ob Märchen, Goethe- oder Mini-Szenen – in diesem Projekt dürfen eigene Ideen und Vorschläge eingebracht werden, die wir gemeinsam erarbeiten und zum Ende der Spielzeit aufführen können.

Leitung David Schönherr Start Dezember 2017 Proben mittwochs 18:00-21:00 Uhr Aufführung Juli 2018 Anmeldung Eva Opitz e.opitz@residenzschloss-altenburg.de

Leitung David Schönherr Start September 2017 Proben mittwochs 16:00-17:30 Uhr Aufführung Juni 2018 Kosten Mit SPIELkarte 80,00 € für die komplette Spielzeit Anmeldung David Schönherr david.schoenherr@tpthueringen.de

Nachspielzeit ab 8 Jahren

Für alle, die über ein bestimmtes Thema mehr wissen möchten, bietet die Theaterpädagogik Altenburg einmal im Monat einen speziellen Workshop an. Ob Impro-Theater, DramaturgieWerkstatt, oder Nähe-und-Distanz-Workshops – jeden Monat gibt es ein neues spannendes Thema zu entdecken.

Leitung David Schönherr Proben 1x monatlich samstags 11:00-15:00 Uhr Anmeldung David Schönherr david.schoenherr@tpthueringen.de Um Voranmeldung wird gebeten! 179


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Kinder- und Jugendballett Windtanz

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Kinder- und Jugendballett

Kontakt Claudia Kupsch T 0174 9149835 claudia.kupsch@ googlemail.com Die aktuellen Kursbeiträge zu jeder Tanzklasse finden Sie unter www.tpthueringen.de

Liebe Leserinnen und Leser, das im Jahr 2007 gegründete Ensemble des Kinder- und Jugendballetts umfasst inzwischen über 170 tanzbegeisterte Jungen, Mädchen und Erwachsene aus Altenburg und Gera. Angeleitet von zwei erfahrenen Tanzpädagoginnen, können sie ein- bis zweimal wöchentlich in den Ballettsälen des Theaters unter professionellen Bedingungen trainieren. Höhepunkte sind die Auftritte in Eigenproduktionen des Kinder- und Jugendballetts sowie die Mitwirkung in Inszenierungen von Theater&Philharmonie Thüringen (aktuell in der Oper Masepa, gemeinsam mit dem Thüringer Staatsballett im Nussknacker sowie beim Theaterball Lollipop & Lipsischritt). In der Vergangenheit feierte das Kinder- und Jugendballett bereits mit eigenen Choreografien wie Schwanensee, Der Nussknacker, Aschenputtel und Dornröschen große Erfolge. In der Spielzeit 2017/18 widmen wir uns dem großen Märchenballett Die kleine Meerjungfrau, welches sowohl in Altenburg als auch in Gera zu erleben sein wird. Herzlich Claudia Kupsch

Leiterin, Organisation, Pädagogik, Choreografie

Dagmar Stollberg

Pädagogik, Choreografie

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Dagmar Stollberg, Claudia Kupsch

Tanzklassen Purzelklasse Kindertanz Kinderballett Ballett 1 Ballett 2 Ballett 3 Jazz · Modern · Impro 2 Jazz · Modern · Impro 3 Ballett · Jazz Erwachsene

3-5 Jahre 6-7 Jahre 8-9 Jahre 10-12 Jahre 12-14 Jahre 14-18 Jahre 12-14 Jahre 14-18 Jahre ab 18 Jahren

Kurse in Altenburg

Kurse in Gera

16:45-18:00 Uhr Kinderballett 18:00-19:30 Uhr Jazz · Modern · Impro 2 19:30-21:00 Uhr Ballett · Jazz Erwachsene

15:00-16:00 Uhr 16:00-16:45 Uhr 16:45-18:00 Uhr

Landestheater Altenburg · Ballettsaal Montag

Mittwoch

15:45-16:30 Uhr 16:30-18:00 Uhr 18:00-20:00 Uhr

Donnerstag

15:30-16:30 Uhr 16:30-18:30 Uhr 18:30-20:30 Uhr

Purzelklasse Ballett 1 Jazz · Modern · Impro 3

Bühnen der Stadt Gera · Ballettsaal Dienstag

Freitag

14:15-15:45 Uhr 15:45-16:30 Uhr 16:30-18:00 Uhr

Kinderballett Kindertanz Ballett 1 Ballett 2 Purzelklasse Ballett 3

Kindertanz Ballett 2 Ballett 3 183


Die kleine Meerjungfrau PREMIERE Sa. 26. Mai 2018 Bühnen der Stadt Gera 16:00 Uhr · Großes Haus

Ballett in zwei Akten nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Musik von Edvard Grieg, Jean-Philippe Rameau, Jean Sibelius, Camille Saint-Saëns und Robert Schumann

„Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie die Blätter der schönsten Kornblume und so klar wie das reinste Glas ...“ Hans Christian Andersen

Künstlerische Gesamtleitung Claudia Kupsch Choreografie Claudia Kupsch, Dagmar Stollberg Bühne, Kostüme Hilke Förster

Mit freundlicher Unterstützung der

Mit diesen Worten beginnt eines der zauberhaftesten Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Die kleine Meerjungfrau feiert ihren 15. Geburtstag und darf endlich sehen, was sich über der Meeresoberfläche, jenseits von ihres Vaters Reich, befindet. Sie träumt davon, wie ein Mensch zu sein und auf zwei Beinen zu tanzen. Bei ihrem Ausflug an die Meeresoberfläche verliebt sie sich in einen Prinzen, den sie vor dem Ertrinken rettet. Von nun an lässt sie der Wunsch nicht mehr los, in der Menschenwelt ihr Glück zu finden. Und so macht sie sich auf den Weg zur Meerhexe … Andersens Märchen stellt der kleinen Meerjungfrau und uns grundlegende Fragen: Wie wollen wir leben und um welchen Preis? Wo finden wir unser Glück?

Altenburg So. 21.01.2018 · 16:00 Uhr Gera So. 27.05.2018 · 16:00 Uhr 184


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Kinderchor Tschitti Tschitti Bäng Bäng

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Kinderchor

Einmal auf der großen Opernbühne stehen! Diesen Wunsch können wir auch den Kleinsten erfüllen. Der Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen ist an Konzerten sowie großen Opern-, Operetten- oder Musicalproduktion beteiligt, bei denen die Mitglieder die Gelegenheit erhalten, mit erfahrenen Sängern, Musikern, Dirigenten, Regisseuren und dem gesamten Theaterbetrieb in Berührung zu kommen. Außerdem werden in regelmäßigen Abständen eigene Musiktheaterproduktionen erarbeitet, in denen der Kinderchor im Fokus steht. Leitung Chordirektor Holger Krause Organisation Ronny Ristok ronny.ristok@ tpthueringen.de Chorproben donnerstags 16:00-18:00 Uhr Bühnen der Stadt Gera Chorsaal Teilnahmegebühr monatlich 10,00 €

Voraussetzung für die Mitwirkung im Kinderchor ist neben musikalischer Begabung die Bereitschaft, mit Disziplin und regelmäßiger Proben- und Aufführungsteilnahme in einem Ensemble zu lernen und zu arbeiten. So dient dieser Klangkörper der Förderung musisch begabter Kinder, die ihrer Begabung, ihrer besonderen Liebe zum Theater, zur Musik, zur Kunst nachgehen wollen. Die Probenarbeit umfasst die Ausbildung der Stimme, die Einstudierung musikalischer Werke und die szenische Umsetzung auf der Bühne. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter! In der Spielzeit 2017/18 ist der Kinderchor an folgenden Projekten beteiligt:

Tschitti Tschitti Bäng Bäng

Familienmusical von Richard M. Sherman und Robert B. Sherman

Oliver Twist

Kindermusical von Mary Donnelly und George L.O. Strid

Traditionelles Weihnachtskonzert

Vom Himmel hoch – Heimatliche Weihnachtsklänge

Sternstunden der Oper Weitere Projekte sind in Vorbereitung.

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Oliver Twist Kinderchor-Musical Musik und Gesangstexte von Mary Donnelly und George L. O. Strid Deutsche Bearbeitung von Ronny Ristok Komposition der Zwischenszenen: Olav Kröger Deutsche Erstaufführung

PREMIERE Sa. 21. Oktober 2017 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr · Heizhaus

Kind: Und was für ein Leben ist das? Fagin: Das Leben eines freien Menschen. Oder wie die Mehrheit sagt: Ich führe das Leben eines Bettlers. Aus Oliver Twist

Der Waisenjunge Oliver Twist flieht aus seinem tristen Leben ins aufregende London. Als er dort ausgehungert ankommt, nimmt sich Schlitzohr seiner an, ein junger Dieb, der Oliver schnell in das Handwerk des Stehlens einführt. In der Diebesbande, der Schlitzohr angehört und die vom undurchschaubaren Fagin angeführt wird, findet Oliver so etwas wie eine Familie. Doch der brutale Bill Sikes will ihn für eigene Zwecke nutzen und setzt Oliver auf den liebenswürdigen, gut betuchten Mr. Brownlow an. Schließlich steht Oliver zwischen allen Fronten. Der Roman-Klassiker von Charles Dickens, auf dem dieses Musical basiert, beschäftigt sich mit der Frage nach Loyalität und Treue. Außerdem zeigt er die Verletzlichkeit der Jugend und wie leicht ein Kind auf den falschen Weg geraten kann. Oder ist dieser Weg in manchen Momenten gar nicht so falsch? Die amerikanischen Musiklehrer Mary Donnelly und George Strid komponierten 2000 die schmissige und eingängige Musik zu diesem Musical, das bei Theater&Philharmonie Thüringen zu seiner deutschen Erstaufführung gelangt. Für die Inszenierung zeichnet Ronny Ristok verantwortlich, der seit 2008 diverse Projekte in Mitteldeutschland leitete und parallel zu seinem Medienkunst-Studium als freier Theatermacher arbeitet, zuletzt als Regisseur und Stückautor der Eichsfelder Domfestspiele. Das Bühnenbild wurde in Zusammenarbeit mit der Kunstschule Gera e. V. in einem Workshop erarbeitet.

Musikalische Leitung Holger Krause Inszenierung, Bühne, Kostüme Ronny Ristok Dramaturgie Anne Lemke, Raika Nicolai Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera In Zusammenarbeit mit der Kunstschule Gera e. V.

F Weitere Vorstellungen finden Sie unter www.tpthueringen.de und im aktuellen Monatsleporello.

Altenburg So. 22.10.2017 · 11:00 Uhr 189


Philharmonischer Chor Gera

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Philharmonischer Chor Gera

Seit 2006 bietet Theater&Philharmonie Thüringen mit dem Philharmonischen Chor Gera engagierten Hobby-Chorsängern die Möglichkeit, regelmäßig in professionellem Umfeld zu musizieren. So wirken sie bei Konzerten mit und treten zusammen mit dem Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen sowie dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera auf. Die Leitung hat der Chordirektor des Hauses Holger Krause inne. Sonderproben und Probenwochenenden, die im Vorfeld von Auftritten stattfinden, schaffen – neben den wöchentlichen Proben – Highlights in der Vorbereitung auf die gemeinsamen Konzerte. Zusätzlich erhalten die Chormitglieder auf Wunsch auch professionelle Stimmbildung. In der Spielzeit 2017/18 wirkt der Philharmonische Chor Gera bei folgenden Konzerten mit:

Konzert vor Totensonntag

Johannes Brahms (1833-1897): Ein deutsches Requiem

Sa. 25. November 2017 · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal

Traditionelles Weihnachtskonzert

Vom Himmel hoch – Heimatliche Weihnachtsklänge

Do. 14. Dezember 2017 · 14:30 Uhr · Landestheater Altenburg · Großes Haus So. 17. Dezember 2017 · 14:30+19:00 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal

Konzert zum Jahresausklang

Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Sa. 30. + So. 31. Dezember 2017 · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal So. 31. Dezember 2017 · 15:00 Uhr · Landestheater Altenburg · Großes Haus

Leitung Chordirektor Holger Krause Chorproben donnerstags 19:30-22:00 Uhr Bühnen der Stadt Gera Chorsaal Teilnahmegebühr monatlich 8,00 € Ansprechpartnerin Ildiko Martin ildiko64@web.de

Wir freuen uns jederzeit über neue Mitsänger!

Sternstunden der Oper Sa. 23. Juni 2018 · 21:00 Uhr · Marktplatz Gera Fr. 29. Juni 2018 · 21:00 Uhr · Marktplatz Altenburg Sa. 30. Juni 2018 · 21:00 Uhr · Marktplatz Altenburg

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10 Jahre

JugendTheARTerWelt e. V.

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.“ Oscar Wilde

Darstellendes Spiel/ Schauspiel Esther Hüni-Mühlmann Christiane Müller Susanne Toth Bewegungstraining Lydia Wenzel Kontakt JugendTheARTerWelt e. V. Ellrun Halm Dostojewskistraße 16 04600 Altenburg T 03447 315057 ellrun_halm@web.de Gabriele Wenzel Dahlienring 28a 04600 Altenburg T 0170 3172986 gabiballett@gmail.com Teilnahmegebühr für alle Kurse monatlich 20,00 €

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Seit nunmehr 10 Jahren engagiert sich der JugendTheARTerWelt e. V. in enger Kooperation mit Theater&Philharmonie Thüringen in Altenburg für eine lebendige Kinder- und Jugendarbeit im Bereich Darstellendes Spiel/ Schauspiel. Wir laden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, spielerisch die Welt zu entdecken und sich so mit ihr auseinanderzusetzen. Unser Motto lautet: Kinder und Jugendliche spielen für Gleichaltrige. Wir probieren mit Euch aus, wir entdecken mit Euch neu und wir bleiben mit Euch neugierig. Ganz besonders freuen wir uns in dieser Spielzeit auf unser Jubiläumsfest im Herbst. Genaueres dazu findet Ihr ab Mai auf facebook.

Kindertheaterkurs 8-13 Jahre Proben: freitags 15:00-16:30 Uhr

Jugendtheaterkurs ab 13 Jahren Proben: montags 16:30-18:00 Uhr

Junge Erwachsene ab 16 Jahren

Proben: donnerstags 16:00-18:00 Uhr


JugendTheARTerWelt MOORschwestern

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Theaterprojekte des JugendTheARTerWelt e. V. Birliban (Kindertheaterkurs) PREMIERE So. 29. Oktober 2017 Landestheater Altenburg 16:00 Uhr Theater unterm Dach Inszenierung Christiane Müller Bühne, Kostüme Susanne Toth

Birliban vereint alle Untugenden, die ein Kind nur haben kann: Er hört auf niemanden, ärgert jeden in seiner Umgebung, zerstört alles, was ihm unter die Finger kommt. Als er eines Tages seinem Lieblingskuschelhasen ein Ohr abreißt, reicht es dem Häschen und es haut ab, um im Spielzeugland repariert zu werden. Birliban folgt seinem Kuscheltier und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch Welten, die ihm vor Augen führen, welche Auswirkungen sein Handeln hat. Die Stückentwicklung basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch des Tschechen Eduard Petiška.

Das Eigene und das Fremde (Jugendkurs)

PREMIERE Mi. 15. November 2017 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr Theater unterm Dach Inszenierung Esther Hüni-Mühlmann Bühne, Kostüme Susanne Toth Choreografie Lydia Wenzel

Das Fremde bezeichnet etwas, das als abweichend von Vertrautem wahrgenommen wird. Es gibt für uns zwei Herangehensweisen an diesen Themenkomplex. Erstens eine sehr persönliche: das Ich (mein Selbst) in der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Ein Thema, das gerade für Teenager in ihrer Entwicklung hin zum erwachsenen Individuum von großer Bedeutung ist. Werden sie doch auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen in den unterschiedlichsten Situationen damit konfrontiert, ihr Verhalten, ihre Sichtweisen und Vorstellungen von der Welt und ihrer Position darin neu zu denken und neu zu definieren. Zweitens gibt es eine globalere, politischere Herangehensweise: In einer Zeit, in der Menschen in Deutschland Zuflucht vor Krieg, Folter und Vertreibung, vor Umweltkatastrophen suchen, wird es immer wichtiger, sich mit Fragen zu beschäftigen wie: Wie begegnen wir anderen Menschen? Was können wir von den Fremden lernen? Was ist das Eigene und was das Fremde? Gibt es Gemeinsamkeiten, die alle Menschen auf der Welt teilen?

Klasse ’61 – Geteiltes Deutschland, wie war das? (Junge Erwachsene)

PREMIERE So. 3. Dezember 2017 Landestheater Altenburg 18:00 Uhr Theater unterm Dach Inszenierung N. N. Bühne, Kostüme Susanne Toth Choreografie Lydia Wenzel 194

Im Jahr des Mauerbaus gehen junge Menschen aus ganz Berlin in die 13. Klasse der Kepler-Schule in Berlin-Neukölln: Westberliner, Übersiedlerkinder, ostdeutsche Flüchtlinge und Grenzgänger, die zwar in OstBerlin wohnen, aber jeden Tag in den Westen pendeln. Zu Letzteren gehört Rüdiger: „Du hast ein gutes Zeugnis, aber keinen Klassenstandpunkt“, hat ihm der Direktor seiner Grundschule in Adlershof gesagt. Doch Rüdiger will Medizin studieren. Das Abitur wird ihm im Ostteil der Stadt verwehrt, also macht er es in Neukölln. Die Lage in Berlin ist zu diesem Zeitpunkt schon angespannt, aber für Schüler wie Rüdiger, die im Ostteil als Klassenfeind gehandelt werden, ist es immerhin noch möglich, das Abitur im Westen zu machen. Noch. Zu den mündlichen Prüfungen im September soll es schon nicht mehr kommen. Nach der schriftlichen Abiturprüfung wird die Mauer gebaut. Was nun?


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Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V.

Liebe Theaterfreunde,

Gesellschaft der Theaterund Konzertfreunde Gera e. V. Vorsitzende Helga Klinger Franz-Petrich-Straße 25 07545 Gera T 0365 22623780 T 0171 8726464 info@theaterfreundegera.de www.theaterfreundegera.de

unsere Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. ist ein Förderverein, der engagiert und mit viel Freude zum Wohle und zur Unterstützung unseres Theaters arbeitet. Hauptanliegen ist es, entsprechend unserer Satzung die Bühnen der Stadt Gera sowohl ideell als auch materiell zu fördern. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bedarf es immer wieder neuer Ideen und Aktivitäten und deren Umsetzung durch unsere Vereinsmitglieder. Durch eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie unser „Theatercafé“ oder mehrere Benefizveranstaltungen, sowie aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, konnten wir im letzten Jahr unserem Theater einen Spendenscheck in Höhe von 20 000,- € überreichen! Dieses Geld konnte gut im Familienmusical Tschitti Tschitti Bäng Bäng eingesetzt werden, um die hohen technischen Ausstattungsansprüche zu erfüllen. Darüber hinaus ermöglichten unsere Spenden den Ersatz bzw. die Neuanschaffung von Technik im Ausstattungsbereich. Diese hohe Summe war nur möglich, weil unser Verein stetig wächst, was nicht zuletzt der hohen Qualität unserer Inszenierungen und Konzerte zu verdanken ist, wobei unser Thüringer Staatsballett einen besonderen Platz einnimmt. Nahezu alle Ballettvorstellungen sind ständig sehr gut besucht bis ausverkauft und die Ballettfestwoche im Januar 2017 war beredtes Zeugnis. Dem gesamten Ensemble in allen fünf Sparten wünschen wir für die neue Spielzeit 2017/18 immer ein „volles Haus“ und uns Besuchern viele interessante Theater- und Konzerterlebnisse. Unterstützen Sie uns bei unseren Vorhaben, indem Sie Mitglied werden. Wir freuen uns auf Sie! Ihre Helga Klinger Vorsitzende

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Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V.

Die Vereinigung der Altenburger Theaterfreunde wünscht allen Besuchern und Mitarbeitern von Theater&Philharmonie Thüringen für die neue Spielzeit alles erdenkliche Gute. Wir freuen uns auf interessante Inszenierungen aller Sparten! Wir werden auch in der Spielzeit 2017/18 unserem Theater zur Seite stehen. Als Förderverein des Theaters, dessen Erhalt als Mehrspartenhaus mit hoher künstlerischer Leistungsfähigkeit uns wichtig ist, werden wir auch weiterhin ideelle und materielle Unterstützung gewähren. Unsere Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Kulturinstitutionen der Region wird auch in Zukunft die Arbeit unseres Theaters unterstützen. Unser Ziel ist es jedoch auch, ein vielseitiges Vereinsleben für unsere Mitglieder zu gestalten. Veranstaltungsreihen wie das „Theaterfrühstück“ und „Wir um vier“ werden fortgesetzt. Sie bieten für Interessierte die Möglichkeit, sich über aktuelle Inszenierungen zu informieren sowie mit der Theaterleitung und den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Einen besonderen Schwerpunkt unserer Arbeit stellt die Durchführung des Wettbewerbes „Jugend rezitiert“ dar. Bereits zum 20. Mal findet diese für Kinder und Jugendliche der Region wichtige Veranstaltung statt, in der großartige Leistungen der jungen Rezitatoren unter Beweis gestellt werden.

Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V. Vorsitzende Barbara Grubitzsch Landestheater Altenburg Theaterplatz 19 04600 Altenburg T 0176 80055829 theaterfreunde-altenburg@ t-online.de

Des Weiteren wird es verschiedene Sonderveranstaltungen geben. Dazu zählt ein Adventskonzert mit Schülern der Musikschule Altenburg; am Ende der Spielzeit wird eine „Oskar-Gala“ zu erleben sein. Ihnen und uns wünschen wir für die Spielzeit 2017/18 viel Erfolg und dem Publikum schöne Theatererlebnisse! Toi, toi, toi … Barbara Grubitzsch Vorsitzende

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Die Geschenkkarte für Klassikliebhaber!

UCI EVENTS KK GESCHEN uci-events.de

ARTE

t · uci-events.a

Unsere Opern- & Ballettübertragungen finden Sie unter: uci-events.de UCI KINOWELT Gera

198 Reichsstraße 3 · Tel.: (0365) 8 55 55 55


Verein der Orchesterfreunde Gera e. V.

Wir freuen uns sehr, dass der Bestand unseres Fünf-Sparten-Theaters mittelfristig gesichert werden konnte. Auch wenn wir unser langfristiges Ziel, die vorhandene Struktur und Größe des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera zu erhalten – denn auch davon sind das künstlerische Profil, die Attraktivität und die Ausstrahlungskraft des Hauses abhängig – nicht erreicht haben, so haben wir doch mit unseren Aktionen gezeigt, dass wir zahlreiche Menschen in der Region für klassische Musik und Theater sensibilisieren konnten. Unseren vielen Mitgliedern danken wir für ihre stete, mitunter schon langjährige Bereitschaft, die Arbeit und die Aktivitäten zum Erhalt des Orchesters zu unterstützen. Auch in die neue Spielzeit gehen wir mit vielfältigen Aktionen, um junge Zuhörer und Zuschauer zu gewinnen. Unsere Partner sind dabei die Musikschule „Heinrich Schütz“ Gera, die Gesellschaft der Theaterund Konzertfreunde Gera e. V. und der Verein für Musik Gera e. V. Ebenso entwickeln wir zusammen mit dem Goethe-Gymnasium/ Rutheneum seit 1608 und anderen Schulen unsere Projekte weiter, mit denen wir die Jugend für klassische Musik begeistern und auch an das Theater binden wollen. Auch unsere Veranstaltungsreihe „Animato“ wird weiterhin unseren Mitgliedern und interessierten Gästen die Möglichkeit bieten, bei Probenbesuchen mit Dirigenten, Musikern und Solisten ins Gespräch zu kommen. Über diese Termine und andere besondere Vorhaben wie die alljährliche erlebnisreiche Musikexkursion, das Sommerfest und die Weihnachtsfeier informieren wir rechtzeitig im Mitgliederbrief, auf unserer Website und bei Facebook. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Sauer-Orgel veranstalten wir am 12. November 2017 eine Orgel-Matinee mit interessanten Gästen. Für die neue Spielzeit wünschen wir dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und dem gesamten Ensemble viel Erfolg und große Resonanz, wunderbare Konzerte und inspirierende Aufführungen sowie viele aufgeschlossene und begeisterte Besucher. Als Verein der Orchesterfreunde Gera e. V. würden wir uns freuen, wenn wir auch Sie als neue Mitglieder begrüßen dürften, um gemeinsam bei der Förderung unseres Konzertlebens aktiv zu werden.

Verein der Orchesterfreunde Gera e. V. Ansprechpartner Matthias Hiekel Stellv. Vorsitzender Am Hermsdorfer Anger 39 07554 Gera T 036695 22538 kontakt@ orchesterfreunde-gera.de www.orchesterfreundegera.de

Jutta Kloß Vorsitzende 199


Oliver Seifert Leiter Finanzen, Controlling

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Theater-Stiftung GERA DIE INITIATIVE FÜR UNSER THEATER

Unsere Stiftung wurde ins Leben gerufen, um den künstlerischen Nachwuchs zu fördern und den Einstieg in das Berufsleben zu begleiten. Gerade der Einstieg nach einem abgeschlossenen Studium gestaltet sich für die Absolventen nicht immer leicht und genau an diesem Punkt wollen wir anknüpfen. Mit den Geldern dieser Stiftung möchten wir jungen Talenten die Chance geben, Projekte zu realisieren, sich zu entwickeln und zu verwirklichen.

Ansprechpartner Vorstandsvorsitzender der Theater-Stiftung Oliver Seifert T 0365 8279226 oliver.seifert@ tpthueringen.de

Dafür ist vor allem auch ein finanzielles Engagement unumgänglich.

Sie können helfen! Die Stiftung freut sich über jeden Betrag, den Sie als Spende oder Zustiftung einbringen. Wir werden damit mögliche zusätzliche Projekte realisieren und unser breit aufgestelltes Angebot erweitern und ergänzen. Ihre Spenden oder Zustiftungen können direkt auf folgende Bankverbindung fließen: Theater-Stiftung Gera IBAN: DE25 8302 0086 0024 8565 85 BIC: HYVEDEMM468 Bitte vermerken Sie im Verwendungszweck Ihren Namen und Ihre Anschrift. Selbstverständlich stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus, die Sie zusammen mit Ihrer Steuererklärung einreichen können.

Informationen zum von der Theater-Stiftung Gera geförderten Stipendiatenprojekt Puppentheaterregie finden Sie auf Seite 119.

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Sponsoren Marketing Barbara Altenkirch T 0365 8279242 barbara.altenkirch@ tpthueringen.de

Platin

Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. Deutsche Kreditbank AG Sparkasse Gera-Greiz

Gold

Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH Sparkasse Altenburger Land

Silber

Druckhaus Gera GmbH Energieversorgung Gera GmbH Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH Cetoni GmbH Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V.

Bronze Popp Fahrzeugbau GmbH

UCI Multiplex GmbH Gera Matzke GmbH & Co. KG Briefodruck Fülle KG Aposto Gera GmbH Verein der Orchesterfreunde Gera e. V. Fiedlers Garten- und Hobbyland GmbH Globus Handelshof GmbH & Co. KG WBG „Aufbau“ Gera eG DMS Daten Management Service GmbH Zahnarztpraxis Sebastian Schopplich Gera Vital, Apotheker Thomas Hartmann GZG Gesundheitszentrum Gera „Glück Auf“ Wohnservice GmbH Büroteam Gera Wildt GmbH i-tax Steuerberatungsgesellschaft mbH

Mosaik

FIS Fachpersonal Service GmbH Dr. med. Alexander und Regina Lieb Tischlerei Schmilag Hanan Kadur

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Sabine Penndorf Leiterin Personal

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Service

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Ines Ghiorghiu Jacqueline Bendler Marco Schmidt Franziska-Elisabeth Kretschmer Karin Hillig Besucherservice

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Sebastian Seidenglanz Enrico FĂźger Evelyn BĂśhme-Pock Toni Rack Marketing

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Festplatz-Abonnements Angebote aus den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Konzert In der Abonnementbroschüre finden Sie ausführliche Informationen. Bitte vereinbaren Sie für eine individuelle Beratung zum Abschluss eines Abonnements einen Termin im Besucherservice.

Bühnen der Stadt Gera Besucherservice Bühne am Park T 0365 8279101 abo-gera@ tpthueringen.de

Landestheater Altenburg Besucherservice Bühneneingang T 03447 585177 abo-altenburg@ tpthueringen.de

Das Premieren-Abonnement Altenburg: Gera:

So. 18:00 Uhr · 9 Premieren Fr. 19:30 Uhr · 9 Premieren

Das Gala-Abonnement Altenburg: Gera: Gera:

Fr. 19:30 Uhr · 9 Vorstellungen Fr. 19:30 Uhr · 9 Vorstellungen Sa. 19:30 Uhr · 9 Vorstellungen

Das Nachmittags-Abonnement

Altenburg: Do. 14:30 Uhr · 6 Vorstellungen Gera: Sa.+So. 14:30 Uhr · 6 Vorstellungen Gera: So. 14:30 Uhr · 8 Vorstellungen

Das Konzert-Abonnement Altenburg: Altenburg: Gera: Gera:

Fr. 19:30 Uhr · 5 Konzerte Fr. 19:30 Uhr · 8 Konzerte Mi. 19:30 Uhr · 8 Konzerte Do. 19:30 Uhr · 8 Konzerte

Wochentag oder Anfangszeit können abweichen.

Foyer-/ Kammerkonzert-Abonnement

Sparen Sie 10 bis 25% beim Kauf von 4, 6, 8 oder 10 Gutscheinen des Prozente-Abonnements kleine Bühnen.

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Flexible Abonnements

Das Prozente-Abonnement große Bühnen*

Für spontane Theaterbesucher: personengebundene Gutscheine, die Sie zu Veranstaltungen im Großen Haus einlösen können. Je höher die Anzahl der Gutscheine beim Abschluss des Abonnements, desto größer der Preisvorteil: 4 Gutscheine: 15% Preisvorteil 6 und 8 Gutscheine: 20% Preisvorteil 10 und 12 Gutscheine: 25% Preisvorteil 14 Gutscheine: 30% Preisvorteil**

*

ausgenommen Gastspiele und Sonderveranstaltungen

**

+ ein Vorstellungsbesuch in den kleinen Spielstätten kostenlos

Das Prozente-Abonnement kleine Bühnen*

4 Gutscheine: 10% Preisvorteil 6 und 8 Gutscheine: 20% Preisvorteil 10, 12 und 14 Gutscheine: 25% Preisvorteil

Give me five*

Das Jugend- und Studenten-Abo Für 25,00 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Personen im FSJ bis 27 Jahre Gutscheine für fünf Veranstaltungen freier Wahl.

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Pauschalangebot für 2 Personen Buchung unter: Gera: 0365 8279266 Altenburg: 03447 585177 service@tpthueringen.de

2 Theaterkarten für die Großen Bühnen und 1 Übernachtung im Doppelzimmer eines 3 bzw. 4-Sterne-Hotels inklusive Frühstück für 125,00 €*. * Beim Besuch von Gastspielen, Sonderveranstaltungen oder Veranstaltungen auf den kleinen Bühnen kann der Preis abweichen.

Website

Auf unserer Website finden Sie alles, was Sie über uns wissen wollen. www.tpthueringen.de

Monatsleporello

In unserem Monatsleporello finden Sie neben der Spielplanübersicht Informationen zu Premieren, Konzerten, Repertoirevorstellungen und weiteren Veranstaltungen. Auf unserer Website bieten wir zudem eine digitale Version zum Download an. Auf Wunsch schicken wir Ihnen den jeweils aktuellen Monatsleporello direkt nach Hause. Bestellung unter: kasse@tpthueringen.de · T 0365 8279105 Preis pro Spielzeit: 12,00 €

Newsletter

Hier bekommen Sie Angebote, Informationen zu den aktuellen Inszenierungen und Veranstaltungstipps auch über das Theater hinaus. Bestellen können Sie den Newsletter auf www.tpthueringen.de oder unter service@tpthueringen.de

Facebook

Auf www.facebook.com/tpthueringen gibt es aktuelle Infos, Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen und die Möglichkeit zum Austausch mit unserem Theater und seinen Gästen.

Programmhefte

können Sie an der Theaterkasse und beim Abendpersonal erwerben.

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TheaterJOKER

Entdecken Sie den TheaterJOKER im Monatsspielplan an einer Vorstellung, dann erhalten Sie für diese Vorstellung Eintrittskarten zum ermäßigten JOKERpreis auf allen Plätzen.

Extras

Geschenkgutscheine

Verschenken Sie einmalige Erlebnisse in Ihrem Theater. Ob Weihnachten, Ostern, Hochzeitstag oder Geburtstag, ob Musical, Oper, Konzert, Schauspiel, Ballett oder Puppentheater – Ihr Fünf-Sparten-Theater hat für jeden das passende Geschenk in jeder Preisklasse! Geschenkgutscheine sind drei Jahre einlösbar und können auch im Internet gekauft und eingelöst werden.

Firmenfeiern/ Weihnachtsfeiern

Essen, Trinken und Kultur erleben – alles in einem ganz besonderen Ambiente in Ihrem Theater! Fragen Sie nach unseren Angeboten! Für die kulinarische Betreuung leiten wir Sie an unsere Partner in Gera und Altenburg weiter.

Kindergeburtstage im Puppentheater

Feiern Sie einen außergewöhnlichen und unvergesslichen Kindergeburtstag bei uns im Puppentheater. Findet der Vorstellungsbesuch am Geburtstag statt, hat das Geburtstagskind freien Eintritt und erhält ein Präsent von uns (nach Voranmeldung).

Anmeldung T 0365 8279105 kasse@tpthueringen.de

Öffentliche Premierenfeiern

Im Anschluss an unsere Premieren finden in Altenburg und in Gera Premierenfeiern statt. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit den Besuchern und Künstlern über das Erlebte auszutauschen.

Taxi-Heimfahrt

Vor Vorstellungsbeginn oder in der Pause können Sie an den Garderoben Ihr Taxi für die Heimfahrt bestellen.

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Kontakt Gera Franziska-Elisabeth Kretschmer T 0365 8279137 franziska.kretschmer@ tpthueringen.de Kontakt Altenburg Frieder Krause T 03447 585113

Theaterführungen Die Rundgänge durch unsere Theater ermöglichen unseren Gästen einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen sowie einen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung der beiden Theaterhäuser. Unsere Führungen dauern ca. 1 Stunde. Erwachsene zahlen 5,00 €, Kinder und Ermäßigungsberechtigte 2,50 €.

Ermäßigungsberechtigungen: · Erwerbslose, Empfänger von Arbeitslosengeld II bzw. Sozialhilfe · Personen mit Behinderung * Nur im Besucherservice von Theater&Philharmonie Thüringen und an der Vorstellungs-/ Abendkasse erhältlich.

· Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit dem Vermerk B im Ausweis erhalten eine Freikarte. · Kinder und Schüler bis zum vollendeten 19. Lebensjahr · Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Personen im FSJ bis zum vollendeten 27. Lebensjahr · Gruppentarif gilt ab 15 Personen.* Bei Gastspielen und Sonderveranstaltungen kann der Preis abweichen. Nachweise für ermäßigte Tickets werden am Einlass kontrolliert. Änderungen vorbehalten!

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Finden Sie das F-Logo in unserem Spielplan, so erhalten Sie beim Besuch mit Kindern Familienkarten zu ermäßigten Preisen.


Vorverkaufspreise 2017/18 Gera und Altenburg

Preisgruppe

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Musiktheater/ Ballett/ Konzert Vollzahler Ermäßigt Kinder/ Jugendliche

32,00 € 26,00 € 16,50 €

27,00 € 22,00 € 14,00 €

22,00 € 18,00 € 11,50 €

25,00 € 20,00 € 13,00 €

22,00 € 18,00 € 11,50 €

18,00 € 14,50 € 9,50 €

Schauspiel Vollzahler Ermäßigt Kinder/ Jugendliche

Kleine Spielstätten

Foyer-, Kammer-, Familienkonzerte, Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Puppentheater für Erwachsene Vollzahler Ermäßigt Kinder/ Jugendliche

16,00 € 13,00 € 8,50 €

Lesung Theaterführung

5,00 € 5,00 € / Kinder 2,50 €

13,00 € 10,50 € 6,50 €

Familienangebote* 1 Erwachsener + 1 Kind 1 Erwachsener + 2 Kinder 2 Erwachsene + 1 Kind 2 Erwachsene + 2-3 Kinder

16,00 € 21,00 € 28,50 € 32,00 €

Ab 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn erheben wir je Karte einen Aufschlag von 2,00 €. (Gilt für alle Vorstellungen und Konzerte, ausgenommen Kindervorstellungen des Puppentheaters.) Sonderpreise für Gastspiele, Sonderveranstaltungen und einzelne Repertoirevorstellungen möglich. * Nur im Besucherservice von Theater&Philharmonie Thüringen und an der Vorstellungskasse erhältlich. Die Garderobengebühr ist im Preis enthalten.

Puppentheater-Kindervorstellungen Vollzahler Ermäßigt Kinder/ Jugendliche

Für Musiktheater und Schauspiel erheben wir in Gera einen Premierenzuschlag.

Änderungen vorbehalten!

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Landestheater Altenburg · Großes Haus

Landestheater Altenburg · Konzerte

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Bühnen der Stadt Gera · Großes Haus

Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal

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Allgemeine Geschäftsbedingungen TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH

Allgemeines Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Beziehung zwischen der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH und den Besuchern ihrer Veranstaltungen und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Veranstaltungen der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH außer ggf. Veranstaltungen infolge von Hausvermietungen. Für die Abonnenten der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH gelten darüber hinaus gesonderte Regelungen. Kartenverkauf/ Öffnungszeiten Theaterkarten erhalten Sie im Besucherservice in Altenburg und Gera zu den angegebenen Öffnungszeiten. Wir bitten um Verständnis, dass an der Vorstellungs-/ Abendkasse ein Vorverkauf für andere Veranstaltungen mit Rücksicht auf die übrigen Besucher nur eingeschränkt möglich ist. Weiterhin können Karten im Pressehaus Gera, der Gera-Information, im Ticketshop Gera, der Altenburger Tourismus GmbH (ATI), der Tourismusinformation Altenburger Land, der OVZ Geschäftsstelle Altenburg und in allen CTS Eventim-Vorverkaufsstellen erworben werden. Die Vorstellungs-/ Abendkassen öffnen in den Spielstätten eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Während der Spielpausen gelten besondere Schließzeiten. Eintrittspreise/ Ermäßigungen Die Eintrittspreise sind an den Theaterkassen, den Vorverkaufsstellen, aus dem Spielzeitheft sowie auf der Internetseite zu entnehmen. Ermäßigte Eintrittspreise werden für Erwerbslose und Personen mit Behinderung und deren Begleiter gewährt, sowie bis zum 27. Lebensjahr für Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, FSJler, Studierende sowie für Kinder und Schüler bis zum vollendeten 19. Lebensjahr. Ermäßigungen sind nicht kombinierbar. Es wird jeweils nur eine Ermäßigung gewährt. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei Kinder- und Schulgruppenbesuchen erhalten Erzieher/ Lehrer 1 Betreuerkarte je 10 Kinder. Für Gastspiele und Vorstellungen wie z. B. der TheaterFABRIK Gera und der JugendTheARTerWelt e.V. Altenburg, zu Open Air-, einzelnen Repertoirevorstellungen und Sonderveranstaltungen können gesonderte Eintrittspreise und Ermäßigungen festgelegt werden. Geschenkgutscheine Bei der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH können Geschenkgutscheine zu einem frei wählbaren Betrag erworben werden. Diese Gutscheine sind ab Ausstellungsdatum drei Jahre lang gültig. Geschenkgutscheine können nicht ausgezahlt werden. Zahlungsarten bar, EC-Karte ab 10,00 €, Kreditkarte (Visa- und Mastercard) ab 10,00 € Überweisung: Sparkasse Gera-Greiz IBAN: DE51830500000000151459 · BIC: HELADEF1GER Kartenreservierungen Verbindliche Kartenreservierungen können persönlich und telefonisch im Besucherservice Gera oder Altenburg erfolgen. Ermäßigungen machen Sie bitte bei der Bestellung geltend, da nach Erhalt der Karten eine Ermäßigung nicht mehr möglich ist. Für Kartenreservierungen gewähren wir eine Optionsfrist von 14 Tagen, danach erlischt der Anspruch. Kurzfristige Kartenbestellungen, die innerhalb der Optionsfrist zur Abholung der Eintrittskarten an der Vorstellungs-/ Abendkasse berechtigen, können nur mit Ihren Adressdaten entgegen

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genommen werden und müssen bis eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden, danach erlischt der Anspruch. Die Absage von Vorstellungs-/ Abendkassenreservierungen muss wochentags bis 13.00 Uhr, für Feiertage bis 13.00 Uhr am vorangegangenen Werktag, für Wochenendvorstellungen bis Freitag 13.00 Uhr erfolgen. Nicht abgesagte und nicht abgeholte Karten, die an der Vorstellungs-/ Abendkasse im Freiverkauf nicht mehr verkauft werden können, werden in voller Höhe in Rechnung gestellt. Mit der Kartenreservierung gestattet der Kunde die Speicherung seiner Daten im Ticketsystem. Die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH verpflichtet sich, die Daten zu schützen und nicht an Dritte weiterzugeben. Über die jeweiligen Reservierungsmodalitäten in anderen Vorverkaufsstellen informieren Sie sich bitte bei den Vorverkaufsstellen. Kartenrückgabe/ Umtausch Das Theater behält sich vor, aus künstlerischen oder technischen Gründen Spielplan-, Termin- oder Platzänderungen vorzunehmen. Eine Kartenrückgabe mit Erstattung des Eintrittsgeldes ist grundsätzlich nicht möglich, auch nicht aus Gründen „höherer Gewalt“ (Unwetter o. ä.). Wurden Eintrittskarten im Besucherservice der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH gekauft, kann ausschließlich im Vorfeld einer Veranstaltung der Umtausch von Eintrittskarten für eine andere, gleichwertige Veranstaltung oder in einen TPT-Gutschein, gegen eine Bearbeitungsgebühr von 3,00 € pro Ticket, ermöglicht werden. Für Gastspiele und Sonderveranstaltungen sind Kartenrückgaben oder Umtausch ausgeschlossen. Kartenkauf/ Geschenkgutscheinkauf auf Rechnung Wenn der Kunde die Speicherung seiner Daten im Ticketsystem gestattet, können wir Ihm bei rechtzeitiger Bestellung Theaterkarten zusenden. Auf Ermäßigungsansprüche muss sofort bei der Kartenbestellung hingewiesen werden, bevor die Rechnung erstellt wird. Ebenso können Geschenkgutscheine zu dem vereinbarten Wert auf Rechnung zugeschickt werden. Die Bearbeitungs- und Versandgebühr pro Auftrag und Rechnung beträgt 1,50 €, 3,00 € bei Rechnungsbeträgen über 100,00 €. Nach Rechnungserhalt begleichen Sie bitte den Rechnungsbetrag in der vorgegebenen Frist per Überweisung auf das angegebene Konto. Danach werden Ihnen die Karten/ der Geschenkgutschein zugesandt. Für versäumte Zahlungen wird eine Mahngebühr von 5,00 € erhoben. Die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH verpflichtet sich, persönliche Daten zu schützen und nicht an Dritte weiterzugeben. Einlass Beim Einlass zur Veranstaltung ist für Theaterkarten, die zu einem ermäßigten Preis erworben wurden, unaufgefordert der entsprechende Ausweis/ Nachweis vorzuzeigen. Für Theaterkarten zu Abonnement-Preisen ist der persönliche Abonnement-Ausweis vorzuweisen. Kann ein Nachweis nicht erbracht werden, muss der Differenzbetrag zum Normalpreis an der Theaterkasse nachgelöst werden. Theaterkarten berechtigen grundsätzlich nur zu den auf der Eintrittskarte aufgedruckten Inhalten. Verfall von Ansprüchen/ Nacheinlass Verspätet nach Vorstellungsbeginn eintreffende Besucher können nur in Abhängigkeit von den Erfordernissen der Inszenierung und unter Führung den Zuschauerraum betreten und den ihnen zugewiesenen Platz einnehmen. Bei verspätetem Eintreffen besteht kein


Anspruch auf den gebuchten Platz. In Abhängigkeit von der Inszenierung kann der Zeitpunkt des Einlasses auch auf die Pause verlegt oder ganz ausgeschlossen werden. Ein Anspruch auf Einlass oder Erstattung des Eintrittspreises besteht in diesen Fällen nicht. Garderobe Überbekleidung, Rucksäcke, große Taschen, Schirme u. ä. sind in den Garderoben gegen Aushändigung einer Garderobenmarke abzugeben. Die Garderobe wird gegen Vorlage der Garderobenmarke ohne Nachprüfung der Berechtigung an den Besucher zurückgegeben. Bei Verlust oder Schaden an der Garderobe ist das Garderobenpersonal unverzüglich zu informieren. Mit Aushändigung der Garderobenmarke übernimmt die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH die Haftung für grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert des Garderobenstücks. Von der Haftung ausgeschlossen sind Bargeld und andere in den Kleidungsstücken befindliche Gegenstände. Die Abgabe solcher Gegenstände erfolgt auf eigene Gefahr. Sonstige Regelungen Besetzungsänderungen begründen keinen Anspruch auf Erstattung des Kassenpreises. Bei Programmänderungen oder veränderten Anfangszeiten besteht die Möglichkeit, die Karten umzutauschen, Gutscheine zu erhalten oder den Kartenpreis zurückerstattet zu bekommen. Kommt dem Karteninhaber eine Eintrittskarte abhanden, leistet die TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH nur Ersatz, wenn der Betreffende nachweisen kann, für welchen Platz er eine Karte gekauft hat. Beim Ausstellen der Duplikat-Ersatzkarte verliert die Original-Eintrittskarte die Gültigkeit. Der Zugang zu den Spielstätten kann grundsätzlich nur mit einer persönlichen Eintrittskarte erfolgen (gilt auch für Kinder). TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH bietet Veranstaltungen ab einem Alter von 3 Jahren an. Wir bitten um Verständnis, dass jüngeren Kindern kein Eintritt gewährt wird. Unsere Altersempfehlung für eine Produktion richtet sich nach der Art der Inszenierung und kann vom ursprünglichen Inhalt abweichen. Die Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen. Vorstellungsausfall Fällt eine Veranstaltung aus, wird der Kassenpreis erstattet. Weitere Aufwendungen des Besuchers werden nicht ersetzt. Der Anspruch ist durch Vorlage oder Einsendung der Eintrittskarten nachzuweisen und innerhalb von 14 Tagen nach dem Veranstaltungstermin an der Theaterkasse geltend zu machen. Danach kann eine Rückerstattung des Eintrittspreises nicht mehr geltend gemacht werden. Ein Veranstaltungsabbruch begründet nur dann einen Anspruch des Besuchers auf Erstattung des bezahlten Kassenpreises, wenn der Abbruch in der ersten Hälfte der Veranstaltung erfolgt. Bearbeitungsgebühren werden nicht ausgezahlt. Karten, die an Vorverkaufsstellen außerhalb des Theaters erworben wurden, können nur dort zur Erstattung des Kassenpreises vorgelegt werden. Ton-, Film und Fotoaufnahmen Die Benutzung von Mobiltelefonen während der Veranstaltung ist untersagt. Bild- (Film oder Video), Tonaufzeichnungen und das Fotografieren während der Veranstaltungen sind aus urheberrechtlichen Gründen verboten. Auch für zum privaten Gebrauch bestimmte

Aufzeichnungen sind keine Ausnahmen zugelassen. Die unbefugte Aufnahme löst eine Schadensersatzpflicht aus. Bei Zuwiderhandlungen werden die Aufzeichnungsgeräte eingezogen und verwahrt, bis der Eigentümer einer Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat. Für eingezogene und verwahrte Gegenstände wird nur insoweit gehaftet, als die Aufbewahrungspflicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt wird. Fundsachen Es wird gebeten, Gegenstände aller Art, die in den Räumen der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH gefunden werden, beim Servicepersonal abzugeben. Den Verlust von Gegenständen teilt der Besucher dem Servicepersonal mit. Open-Air-Veranstaltungen Open Air Veranstaltungen werden aufgrund des Wetters erst am Veranstaltungsabend und am Veranstaltungsort abgesagt. Die Rückerstattung des Eintrittsgeldes erfolgt nur, wenn die Veranstaltung infolge schlechten Wetters vor Beginn der Aufführung oder innerhalb der ersten zwanzig Minuten abgebrochen wird. Die Rückerstattung erfolgt für Tickets, die im Besucherservice der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH gekauft wurden, entweder direkt auf dem Veranstaltungsgelände oder bis 10 Tage nach dem Vorstellungstermin gegen Zusendung der Eintrittskarten und unter Angabe der Bankverbindung oder direkt im Besucherservice. Bei der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH online gekaufte Eintrittskarten werden bis 10 Tage nach dem Vorstellungstermin gegen Zusendung der Eintrittskarten und unter Angabe der Bankverbindung rückerstattet. Der Ersatz von weiteren Aufwendungen ist ausgeschlossen. Für Eintrittskarten, die an anderen Vorverkaufsstellen erworben wurden, muss dort der Rückerstattungsanspruch geltend gemacht werden. Hausrecht Das Personal der TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist berechtigt, das Hausrecht wahrzunehmen und Besucher aus dem Haus zu weisen, wenn andere Besucher durch sie belästigt werden. Ebenfalls können Besucher aus den laufenden Vorstellungen gewiesen werden, wenn sie diese erheblich stören. Dies gilt auch, wenn Besucher gegen das Verbot von Ton-, Bild- oder Tonbildaufnahmen verstoßen. Persönlichkeitsrechte Jeder Ticketinhaber willigt unwiderruflich für alle gegenwärtigen und zukünftigen Medien in die Aufzeichnung von Bild und/ oder Ton, die vom Veranstalter oder dessen Beauftragten in Zusammenhang mit der Veranstaltung erstellt wird, ein sowie in die unentgeltliche Verwendung seines Bildes und seiner Stimme für Fotografien, Live-Übertragungen und/ oder Sendungen z. B. durch Rundfunk und Fernsehen. Durch Erwerb oder Verwendung eines Tickets akzeptiert der jeweilige Erwerber bzw. Inhaber die Geltung dieser AGB. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Online-Kartenverkauf finden Sie im Internet unter www.tpthueringen.de, im Besucherservice und an den Vorstellungs-/ Abendkassen. Volker Arnold, Kaufmännischer Geschäftsführer · Altenburg/Gera, den 7. April 2017

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Thomas Stolze/ RenĂŠ Prautsch Technischer Direktor

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Ensemble

Spielzeit 2017/18

Theaterleitung Generalintendant, Künstlerischer Geschäftsführer

Kay Kuntze

Kaufmännischer Geschäftsführer

Volker Arnold

Assistentin der Geschäftsführung

Simone Seifert

Künstlerische Betriebsdirektorin, Persönliche Referentin des Generalintendanten

Christiane Wenke Leiter Finanzen, Controlling

Chefdramaturg

Felix Eckerle Chordirektor

Holger Krause Leiter der TheaterFABRIK

Peter Przetak

Thomas Stolze/ René Prautsch

Leiterin Marketing

Barbara Altenkirch

Silvana Schröder Schauspieldirektor

Manuel Kressin

Leiterin Puppentheater

Sabine Schramm

Leiterin Marketing

David Schönherr

Barbara Altenkirch

Dramaturgieassistent

MA Marketing/ Vertrieb

Toni Rack

Sebastian Seidenglanz

Gäste

Marketingassistent

Mona Becker Caren Pfeil Nastasia Tietze

Toni Rack

Pressereferentin

Evelyn Böhme-Pock

Künstlerisches Betriebsbüro

Leiterin Kasse/ Vertrieb

Dramaturgie

Künstlerische Betriebsdirektorin

Stellv. Leiterin Kasse/ Vertrieb

Disponent

MA Kasse/ Vertrieb

Disponentin Schauspiel, Persönliche Referentin des Schauspieldirektors

MA Kasse/ Vertrieb, Jugendreferent

Chefdramaturg Dramaturgin für Schauspiel und Puppentheater

Ballettdirektorin

Theaterpädagoge

Ines Ghiorghiu

Leiterin Personal

Laurent Wagner

Marketing/ Besucherservice

Leiterin Kasse/ Vertrieb

Oliver Seifert

Generalmusikdirektor

Peter Przetak

Technischer Direktor

Felix Eckerle

Sabine Penndorf

Theaterpädagoge, Leiter der TheaterFABRIK

Svea Haugwitz

Konzertdramaturgin, Musikpädagogin

Laura Knoll

Dramaturg des Thüringer Staatsballetts

Dr. Daniel Siekhaus

Christiane Wenke Michael Rissmann

Kerstin Peupelmann

Disponent Puppentheater, Persönlicher Referent der Leiterin des Puppentheaters

Marco Schmidt

Ines Ghiorghiu

Karin Hillig

Jacqueline Bendler

Marco Schmidt

Leiterin Abenddienst

Franziska-Elisabeth Kretschmer Werbegestalter

Enrico Füger

Theaterfotografin (Gast)

Sabina Sabovic

219


Thüringer Staatsballett Ballettdirektorin, Chefchoreografin

Silvana Schröder Manager des Thüringer Staatsballetts

Dr. Daniel Siekhaus Künstlerischorganisatorische MA

Karin Schneider

Trainings- und Ballettmeister/-in

Maud Wachter-Trémeau N. N. Ballettrepetitoren

Masako Katano-Dorsch Christian Uslow Tänzerinnen, Tänzer

Fabio Boccalatte Ramona Capraro Mattia Carchedi Alina Dogodina Jon Beitia Fernandez Yuri Hamano Yi Han Rina Hayashi Ayslu Kamaletdinova Viktor Koldamov Anastasiya Kuzina Filip Kvačák Vinícius Leme Stefania Mancini Fabrizio Matarrese Kristian Matia Carolina Micone Hudson Oliveira Vitalij Petrov Luis Piva Daria Suzi Sayo Yoshida Choreografie

Fabio Boccalatte Yuri Hamano Yi Han Rina Hayashi Stefania Mancini Hudson Oliveira Birgit Scherzer Silvana Schröder

220

Bühne, Kostüme

Andreas Auerbach Hilke Förster Gera Graf Manfred Gruber Verena Hemmerlein

Musiktheater Operndirektor

Kay Kuntze

Generalmusikdirektor

Laurent Wagner Kapellmeister

Thomas Wicklein Dirigent, Korrepetitor

Takahiro Nagasaki Studienleiterin, Korrepetitorin

Claudia Gebauer Korrepetitoren

Yuka Beppu Ji Woo Lee

Regieassistenz/ Inspizienz/ Soufflage

Heike Kley Hans-Jürgen Lorenz Claudia Sieber Juliane Stephan Sabine Völkl N. N. Sängerinnen, Sänger

Johannes Beck Ulrich Burdack Christel Loetzsch János Ocsovai Anne Preuß Alejandro Lárraga Schleske Timo Rößner Kai Wefer Miriam Zubieta Gäste

Annette Büschelberger Judith Christ Randy Diamond Megan Marie Hart Günter Markwarth Angelika Milster Claudia Müller Kretschmer

Peter Prautsch Hans-Georg Priese Eve Rades KS Andreas Scheibner Peter Werner-Ranke Alexander Voigt Ayala Zimbler-Hertz Thüringer Opernstudio In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und den Theatern Erfurt, Nordhausen und dem Nationaltheater Weimar. Die Mitglieder 2017/18 standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Inszenierung

Bruno Berger-Gorski Michael Dissmeier Heike Kley Axel Köhler Kay Kuntze Kobie van Rensburg Roland Schwab Juliane Stephan Michael Wallner Bühne, Kostüme

Valentina Koshmanova Kathrin Rieger-Loeck Claudia Müller Svanhildur Rosá Pálmadóttir Annick Vettraino Ina Westphal Kirsten Wolf Herren

Gonzalo Diaz Eberhard Dunkel Roman Koshmanov Petar Proytchev Heiko Retzlaff Michael Rieger Winfried Roscher Lei Shi Andreas Veit Xiangnan Yao Konrad Zorn

Schauspiel Schauspieldirektor

Manuel Kressin

Disponentin Schauspiel, Persönliche Referentin des Schauspieldirektors

Kerstin Peupelmann

Martin Fischer Hilke Förster Duncan Hayler Knut Hetzer Till Kuhnert Irene Suhr Arne Walther Christl Wein Christian Werdin Ronald Winter

Schauspielkapellmeister

Choreografie

Bruno Beeke Ines Buchmann Thorsten Dara Michaela Dazian Johannes Emmrich Danijel Gavrilovic Maximilian Popp Vanessa Rose Alexandra Sagurna Mechthild Scrobanita Manuel Struffolino Nolundi Tschudi Ioachim Zarculea Thomas C. Zinke

AnnaLisa Canton Heike Kley Lillian Stillwell

Opernchor Chordirektor

Holger Krause Damen

Elke Böhm Iris Eberle Katharina Hentschel Ji-Young Im

Olav Kröger

Regieassistenz/ Inspizienz/ Soufflage

Yasin Baig Anna Borcherding Joachim Striberny Schauspielerinnen, Schauspieler


Gäste

Anne Diemer Christiane Nothofer Öykü Oktay Katerina Papandreou Hanna Petkoff Katerina Vlasova Inszenierung

Andreas Bauer Martina Bode Christine Bossert Turgay Doğan Alexander Flache Dr. Klaus Hoser Akillas Karazissis Manuel Kressin Kerstin Peupelmann Nanna Przetak Caro Thum Angelika Zacek Bühne, Kostüme

Lilith-Marie Cremer Hilke Förster Kristopher Kempf Kathrin Krumbein Petra Linsel Peer Palmowski Gesine Pitzer Ulrike Reinhard Mathias Rümmler Anike Sedello

Puppentheater Leiterin Puppentheater

Sabine Schramm

Disponent, Persönlicher Referent der Leiterin des Puppentheaters

Marco Schmidt

Ausstatter, Puppenbauer

Udo Schneeweiß

Puppenspieler/-innen

Marcella von Jan Lys Schubert Sabine Schramm Tobias Weishaupt Gast

Lutz Großmann Leitender Veranstaltungstechniker

Maik Klammer

FLÖTE

Andreas Böttger

Caliope Braumann-Badea Markus Dreßler Martina Nitzsche

Inszenierung

2. VIOLINE

Stellv. Solo-Flötistin

Veranstaltungs- und Haustechniker

Damiet van Dalsum Karin Eppler Holk Freytag Astrid Griesbach Lutz Großmann Tim Heilmann Gabriele Hänel Caren Pfeil Frank Soehnle Kristina Steinke Tobias Weishaupt Stefan Wey Puppen, Bühne, Kostüme

Marita Bachmaier Sabine Effmert Lutz Großmann Gabriele Hänel Tim Heilmann Jan Hofmann Marianne Hollenstein Axel Jirsch Jörg Schuchardt Sylvia Wanke Christian Werdin Marie-Elisabeth Wey

Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera Generalmusikdirektor

Laurent Wagner Kapellmeister

Thomas Wicklein

1. VIOLINE

1. Konzertmeister/-in

Judith Eisenhofer/ N. N. Stellv. 1. Konzertmeister/-in

Annegret Knoop KM Claudia Ander- Donath KM Martin Groskopff Vorspieler

Egbert Funda Matthias Herrmann Andrè Krumor Claudia Klemm

Konzertmeisterin

Anna-Sophie Kühne

Solo-Flötist

Andreas Knoop Kathrin Osten

Solo-Piccoloflötist

Stellv. Konzertmeisterin

Matthias Hiekel

Vorspieler

Petra Patitz Ricarda Hartung

Barbara Böhm Vasile Hanciu

Christian Küstermann Tino Purschke Cornelia Rühling Johannes Neupert Carsten Bernitz Erika Jung Sybille Maul

VIOLA

Solo-Viola

Jan Kögelmann Stellv. Solo-Viola

OBOE

Solo-Oboist

Günter Gäbler Stellv. Solo-Oboist, Solo-Englischhornist

Albrecht Pinquart Oboistin, Englischhornistin

Antje Rodenstein

KLARINETTE

Solo-Klarinettist

Eckart Mölle Robert Hartung

Hendrik Schnöke

Christian Anghel Andreas Schenk Heike Hanciu Louise Denis-Nesprias

Uwe Knaust

VIOLONCELLO

Harmen Coser Karsten Hetzel

1. Solo-Cellist

Nico Treutler Stellv. Solo-Cellist/-in

Stellv. Solo-Klarinettist Solo-Bassklarinettist

Frank Raspel

FAGOTT

Solo-Fagottist

Sylva Kopczak Eckhard Becker

Roland Schulenburg

Matthias von Hintzenstern Renate Göthel-Erler Jesús Antonio Clavijo Rojas

Tobias Meier

KONTRABASS Solo-Bassist

Peter Nelson Vorspieler

Thomas Müller Dmytro Verykivsky Martina Kurth

1. Stellv. Solo-Fagottist Solo-Kontrafagottist

Michael Böhme Tini Gwosdz

HORN

Solo-Hornist

Rainer Ossott Stellv. Solo-Hornist

Alexander Tschongov Matthias Weigel Olaf Jäger 221


Sybille Casper Nikolaus Voglhofer

Verwaltung

TROMPETE

Kaufmännischer Geschäftsführer

Solo-Trompeter

Sascha Eilert

Stellv. Solo-Trompeter

Tobias Hartel Volker Kley

Sebastian Böhner

POSAUNE

Solo-Posaunist

Torsten Margraf Stellv. Solo-Posaunist

Wolfram Brosinski

Volker Arnold

Leiter Finanzen, Controlling

Oliver Seifert

Philipp Härter

Fundraiser, Projektmanager

Finanzbuchhalter/-in

Frank Klöppel Iris Rödiger

MA administrative Verwaltung

PAUKE/ SCHLAGZEUG

Peggy Laaß

Matthias Masur

Technik

Stellv. Solo-Pauker

Technischer Direktor

Solo-Pauker

HARFE

Solo-Harfenistin

Liane Pinquart

Orchesterinspektor

Andreas Rücker

Stellv. Orchesterinspektor, Notenarchiv

Axel Rauh

Orchesterwart

Oliver Helms

Orchestervorstand

Hendrik Schnöke Tobias Hartel Frank Thiem

Alexander Babajanyan Oliver Bachmann Erik Buchert René Grüner N. N. N. N. Bühnendekorateurin

Anna-Maria Gerisch Azubis Veranstaltungstechniker

Sandro Lachmann Jiva Nathanael Prautsch

Thomas Stolze/ René Prautsch

BELEUCHTUNG

Sekretärin des Technischen Direktors

Klaus Limmer

Marion Strauß

BÜHNENTECHNIK

Leiter Bühnentechnik

Kai Retzer

Bühnenmeister

Erik Buchert Dirk Franke Marco Golle Kai Retzer Bernd Tetzner Seitenmeister

Hans Jürgen Borchert Bühnentechniker, Tischler

Dietmar Kögler

222

Bühnentechniker

Veranstaltungstechniker

Personalsachbearbeiter

Wechsel-Posaunist

Martin Burkhardt Frank Thiem

Julia Friedrich

Lohnbuchhalterinnen

Sabine Penndorf

Christian Ilg

Bernd Siebert

Veranstaltungstechnikerin, Pyrotechnikerin

Ueli Häsler

Leiterin Personal

Martina Michaelis Martina Heistermann

TUBA

Mario Aurich

Axel Gloger Christian Kahle Jörg Leistner Leopold Lüdecke Gerd Möckel Theodor Reiche Michael Stortschak Ariston Tetzner Mario Tischmeier

Solo-Bassposaunist

Sebastian Andrae

Bühnentechniker, Pyrotechniker

Abteilungsleiter Beleuchtung Beleuchtungsmeister, Stellv. Abteilungsleiter

Thomas Kreß

Leitender Veranstaltungstechniker

Mike Passoth

Beleuchtungsmeister

Veranstaltungstechniker

Robert Puschner Hannes Tappert Sascha Geib

TON- UND VIDEOTECHNIK Leiter Ton- und Videotechnik

Roland Hansen Ton- und Videotechniker, Stellv. Abteilungsleiter

Karsten Grunewald

Ton- und Videotechniker

Christian Kühne Sebastian Wolf N. N.

REQUISITE

Leiterin Requisite

Ramona Richter MA Requisite

Matthias König Jana Winz

HAUSTECHNIK

Technischer Betriebsleiter

Daniel Trumpold

Leiter Haustechnik

Jörg Schaller

Verantwortlicher Betriebstechnik

Eberhard Mäder Betriebs- und Haustechniker

Christian Schneider Haustechniker, Kraftfahrer, Schlosser

Lutz Golle

Betriebselektriker, Haus- und Veranstaltungstechniker

Volker Krüger

Uwe Taute

Oberbeleuchter

AUSSTATTUNG UND WERKSTÄTTEN

Stephan Hermannsdörfer Steffen Jäger Beleuchter

Frank Henschel Martin Höhn Udo Krohn Frank Viertel

Produktionsleiter

Marcus Olms

Assistentin des Produktionsleiters

Hilke Förster


Ausstatter und Puppenbauer

Leitende Herrenzuschneiderin

Mitarbeiter-Pool

Ehrenmitglieder

TISCHLEREI

Damentheaterschneiderinnen

An den Kassen und zu Vorstellungen betreuen Sie auch die Kolleginnen und Kollegen des TPT-Mitarbeiter-Pools.

Inge Berg-Peters Lothar Göpfert Barbara Grubitzsch Siegfried Hotho Karin Kundt-Petters Dagmar Kunze Edla Löhr Günter Markwarth Heinz Petters Horst Poser Peter Prautsch Thomas Stolze Bernhard Stusche Herbert Voigt Karl-Heinz Walther Peter Werner-Ranke

Udo Schneeweiß Leiter Tischlerei

Christoph Jetter Tischler

Jens Löffler René Schauer Hilfsarbeiter Tischlerei

Jörg Erben

Ines Kasper

Lisa Marie Hammelmann Christin Klitzke Marlit Schulze-Rost Christine Stephan

Birgit Böttger

Theater&Philharmonie Thüringen beschäftigt insgesamt acht Personen im Rahmen des FSJ Kultur bzw. Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung in den Abteilungen Dramaturgie, TheaterFABRIK, Puppentheater, Ausstattung und Bühnentechnik.

ANKLEIDUNG

Aufsichtsrat

Griseldis Jäger

Vorsitzender

Herrentheaterschneiderinnen

Gabriela Pautzsch

Cornelia Gerdes Andrea Junghans Franziska Muzik Annett Schmeißner

Dekorateur

FUNDUS

DEKORATION

Leiterin Dekoration

Sven-Kristian Hucke Azubi Raumausstattung/ Dekorateurin

Manuela Naumann

DEKORATIONSSCHLOSSEREI

Leiter Deko-Schlosserei

Giesbert Panter Deko-Schlosser

Dirk Wienströer

MALSAAL

Leiterin Malsaal, Theaterplastikerin

Guste Kreft

Theatermalerin

Luisa Kunz-Demmig Bühnenmaler/-in

Sabine Freund Felix Köhler

Fundusverwalterin

Leiterin Abt. Ankleidung Ankleiderinnen

Birgit Bär Kathrin Hammer Gabriela Hellwig Sigrid Kögler Angela Ratzka Heike Striberny

MASKE

Chefmaskenbildnerin

Susann Böhland

Stellv. Chefmaskenbildner

Christina Christmann Maskenbildnerinnen

KOSTÜMABTEILUNG

Sandra Beyer Anke Felsch Kerstin Grötsch Doreen Maciejewski

Cornelia Möckel

Theaterfriseurinnen

Leiterin Kostümabteilung Damengewandmeisterin

Karin Herzog

FSJ Kultur

Petra Götze Cornelia Scholler

OB Michael Wolf Stellv. Vorsitzende

OB Dr. Viola Hahn Landrätin

Michaele Sojka Andreas Böttger Dr. Nikolaus Dorsch Evelyn Gropp Elke Harjes-Ecker Jana Höfer Sven-Kristian Hucke Falk Nerger Andre Neumann Schriftführer

Mike Huster

Betriebsrat Vorsitzender

Andreas Böttger Stellv. Vorsitzender

Herrengewandmeisterin

Sven-Kristian Hucke

Stellv. Damengewandmeisterin, Damentheaterschneiderin

Caliope Braumann Badea Iris Eberle Frank Raspel Winfried Roscher

Sylvia Wagner

Katrin Rohland

Albert Bassermann † Kurt Brandenburg † Lothar Blüher † Georg Czekalla † Susanna Dietrich † Senta Esser † Paul Felix † Paul von Gallas † Fritz Gnad † Erhard Gross † Elisabeth Kuhn † Wolfgang Lindner † Bernhard Minetti † Ferry Radl † Fredy Roth † Gerhard Scholler † Heinz Schröder † Helmut von Senden † Eduard von Winterstein †

223


IMPRESSUM HERAUSGEBER

TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH Vorsitzender des Aufsichtsrats

Michael Wolf

Generalintendant, Künstl. Geschäftsführer

Kay Kuntze

Kaufm. Geschäftsführer

Volker Arnold

BÜHNEN DER STADT GERA

Theaterplatz 1 · 07548 Gera T 0365 82790 F 0365 8279135

LANDESTHEATER ALTENBURG

Theaterplatz 19 · 04600 Altenburg T 03447 5850 F 03447 585143 info@tpthueringen.de www.tpthueringen.de

REDAKTIONSLEITUNG Felix Eckerle

REDAKTIONSASSISTENZ Raika Nicolai

TEXTE UND REDAKTION

Barbara Altenkirch, Anna Borcherding, Ines Ghiorghiu, Svea Haugwitz, Laura Knoll, Anne Lemke, Peter Przetak, Toni Rack, David Schönherr, Dr. Daniel Siekhaus, Christiane Wenke

ENSEMBLE- UND INSZENIERUNGSFOTOS

Sabina Sabovic Fotos Konzertseiten: Künstleragenturen

GRAFISCHES KONZEPT UND SATZ RaatzconnectMedia GmbH, Steffen Schönfeld

DRUCK

Druckhaus Gera GmbH Das Spielzeitheft wurde auf dem Papier Heaven 42 softmatt von IGEPA gedruckt.

AUFLAGE 8500 Stück

Don Pasquale

REDAKTIONSSCHLUSS 7. April 2017 Änderungen vorbehalten!

224


225


Besucherservice Selbstverständlich können Sie in beiden Städten Karten für Veranstaltungen in Altenburg und Gera kaufen.

Die Vorstellungskasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

BÜHNEN DER STADT GERA Besucherservice Bühne am Park T 0365 8279105 · F 0365 8279123 kasse@tpthueringen.de abo-gera@tpthueringen.de www.tpthueringen.de

LANDESTHEATER ALTENBURG Besucherservice Bühneneingang T 03447 585160 · F 03447 585141 kasse@tpthueringen.de abo-altenburg@tpthueringen.de www.tpthueringen.de

Postanschrift: Bühnen der Stadt Gera Besucherservice Theaterplatz 1 07548 Gera

Postanschrift: Landestheater Altenburg Besucherservice Theaterplatz 19 04600 Altenburg

Öffnungszeiten Di./Mi./Fr.: 10:00-17:00 Uhr Do.: 10:00-19:00 Uhr

Öffnungszeiten Di.: 10:00-13:00 / 14:00-19:00 Uhr Mi./Do./Fr.: 10:00-13:00 Uhr 14:00-17:00 Uhr

Weitere Vorverkaufsstellen: Gera-Information Markt 1a · 07545 Gera T 0365 8381111 Mo.-Fr.: 9:00-18:00 Uhr Sa.: 9:00-15:00 Uhr Pressehaus Gera Johannisstr. 8 · 07545 Gera T 0365 8229101 Mo.-Fr.: 10:00-18:00 Uhr Ticketshop Gera Heinrichstr. 49 · 07548 Gera T 0365 7106812 Mo.-Fr.: 10:00-19:00 Uhr Altenburger TourismusInformation Markt 17 · 04600 Altenburg T 03447 512800 Mo.-Fr.: 10:00-18:00 Uhr Sa.: 10:00-14:00 Uhr

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OVZ Geschäftsstelle Markt 10 · 04600 Altenburg T 03447 574942 Mo./Fr.: 9:00-18:00 Uhr Sa./So.: 10:00-14:00 Uhr Januar-März abweichend Tourismusinformation Altenburger Land Markt 10 · 04600 Altenburg T 03447 896689 Mo.-Fr.: 9:00-18:00 Uhr Sa./So.: 10:00-14:00 Uhr Januar-März abweichend und alle eventimVorverkaufsstellen


Theaterball 2018

S a . 24 . F eb 18:30 Uh r uar 2018 r · E inla ss 19:30 Uh r Bühnen · Be g inn de r St a d t Ge r a

227


Dracula Aladdin und die Wunderlam

ie Känguru-Chroniken Die verkaufte B

Mutter Courage und

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Die Schöne und das Bi

Biedermann und die Brandstifter Der Der mit dem Fuchs spricht Elling Heiße Eisen

Nussknack

Don Pasquale Menschen im Hotel Sunset Boulevard Heiße

Hebräis

Der gestiefelt

Unduldsame Gesp

Mutte

Elling An der Arche um Oedipe Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin Weiße Rose Venedig Derimeingebildet Schnee Undu Kranke Fäh

Jedermann

Die große Liebe war es nicht

Lord, mit der

Biedermann und die Brandstifter Die Entführung aus dem S Menschen im Hotel Unduldsame Gespräche 228

Der gestiefelte Kate

Endstation Sehnsucht

Dracula Masepa

Verbrechen

Spielzeit 2017/18  
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